edjrlftlfitunfi. A A. „ verwalt»«,: «.tban-aasse Hr. 5 tzMWM A J^< A Bjki|k A ^ Rathaus««,-se « («mct-Ur« «■«*».) ■ Ak (£ni»T mm». M dq«g< ■esassrMImflIimOWIIIIITll m$. mIUIU 111IUUIL m *"*"*' I ©»jflril«« (koiarmi 9*WtHTT« »»> »ttcftrll Mr. li. Die Hetze gegen das deutsche Heer. In der Berliner „Täglichen Rundschau' ver» öffemlicht der bekannte Militärschriftsteller von Bogu»law«ki, Generalleutnant z. D, einen bemer-ken»werten Aussatz über die in gewisse» Kreisen zur Mode gewordene, namentlich von der sozial» demokratischen Presse und den Blättern vom Schlage de» „Eimplizifsimu»" betriebene Hetze gegen daS deutsche Heer, wobei aus bedauerlichen Einzelfällen, wie sie in allen BerufSständen vorkommen, die Berechtigung zu ganz allgemeinen Verdammung«-»«eilen abgeleitet wird. Der geschätzte Bersasser ftellt al» Ergebnis seiner Betrachtungen folgende Sätze aus: 1. Die Ansicht, daß wir von dem Drill der Truppe jetzt noch abstreichen könnten, ist durchaus irrig. Fester Zusammenhalt und hiedurch Mannes» zucht ist nötiger denn je. Wo aber zu viel Parade» drill getrieben wird, ist scharf einzuschreiten. Die Ausbildung des einzelnen für das Ernstgesecht ist sehr wichtig, sie aber noch bedeutend höher schrauben zu können, ist eine Fiktion. Leitung der Schützen» schwärme. Feuerdisziplin ist mit allen Kräften anzustreben. — Viele Aenderungen und Schwan» kungen in der Ausbildung sind schädlich. Jede Aenderung sei wohl überlegt. 2. Der alte Ehrbegriff deS OffizierSstandeS muß strikte aufrecht erhalten werden. Ehrgefühl der Mannschaft, Verbannung jeder Mißhandlung sind mit allen Kräften zu fördern. 3. Ausschreitungen jeder Art finden auch in der Armee statt. Aber werden sie etwa nicht bestraft? Durchschnittlich schärfer alS von jedem Zioilgericht. 4. Forbach ist ein Einzelfall, entstanden durch das Zusammentreffen mehrerer übler Charaktere. DaS Schlimmste aber an Forbach ist, daß sich ein Mann fand, welcher seine Kameraden der Oeffent» Hans Kudtich. Die „Wartburg', Zeitschrift für den ostmirki-schen Burschenschafter, widmet dem berühmten „Achtundviirziger' die folgenden Betrachtungen: War da« eine Aufregung am Gymnasium der guten Stadt Troppau im Schuljahre 1838—39! Ein Schüler der obersten Klasse hatte gebeichtet, daß er einen angetrunkenen Schneidergefellen bei einem Strei ihandel in die Fluten deS Mühlgrabens gestoßen Halle, wo derselbe wahrscheinlich ertrunken sei. da er iihn nicht mehr herauskommen gesehen habe. Selbstverständlich wurde der Schüler nach dem ersten Werhöre beim Präsekten in den Karzer > gesteckt. AI« sich durch Umfrage herausgestellt hatte, daß überhampt kein Hanvwerk«gefelle der Stadt abgängig f«>. wurde der Eingesteckte am vierten ; Tage dein Pjräfetten wieder vorgeführt, und siehe da. er bekanmie sogleich, daß er die ganze Sache nur erfunden halbe, um zu prüfen, ob die Geistlichen da« Beichtgnheimni« wahren oder nicht. Na, die schlimmsten '.Folge» diese» Streiche« wurden zum Glück durch va» Eingreifen der Eltern de« Schüler« ' abgewendet »und er konnte seine Studien vollenden. [ Nun, man «mag über solche Jugendstreiche denken, wie man willl, eine« läßt sich nicht bestreiten, daß der junqe M-nn zur Lösung einer offenen Frage mit rückstcht«Iloser Schneidigkeit eine Untersuchung«» weise, die doen strengen Naturwissenschaften eignet, fehlerlos anggewendet hat und dadurch auch zu einer unzweideutigeen Antwort gelangt ist. Und dieser GiM. Sonntag. 7. Ieöer 1904 lichkeit denunzierte. Der Ehebruch ist »ine in der Gegenwart überall sehr häufige Erscheinung. Er wird in dir Armee aber noch am ernstesten ge» nommen und schwer gerügt, weil sie eben noch am alten Ehrbegriff hängt. Und an wem liegt die Schuld? Etwa allein an den Männern, wie die Frauenrechtlerinnen immer verinten? „Willst du am besten wissen, was sich ziemt" u. s. w. Kann man da« jetzt überall sagen? In die „edlen Frauen' ist leider die Verwirrung der Anschauungen tief ein-gedrungen. Und wer hat sie hineingeirapen? Die lautesten Schreier gegen da« OsfizierSkorp«. 5. Luxu« ? Der Luxus ist nicht vom Offiziers-korp« ausgegangen, sondern in daS OffizierSkoipS verpflanzt worden. Ein Redner hat neulich gejagt: „Wir wollen daS Offizierskorps einfach, recht und schlicht." Ganz recht! Macht nur erst die Nation einfach, recht und schlicht! Aber das OffizierSkoipS soll der Nation ein Beispiel geben. Daraufhin müssen sei» Verhalten und alle Maßregeln von oben gerichtet sein. Die wahr« Kritik zu unterbinden wäre sehr verderblich, aber die planmäßige Hetze gegen da« Heer sollte die Nation endlich richtig und in ihrer Gefährlich» keit erkennen. Soweit die angezogene Stimme von Bog»«» lawtki«. ES ließe sich den gewiß stichhältigen Leit» sähen vielleicht noch folgende Bemerkung anfügen, die auch vom „österreichischen" Standpunkte Gel» tung hat. Der — in literarischer Beziehung voll» kommen unbedeutende — .Roman' deS Leutnant« Bilse beleuchtet GesellschaftSzustände, die durchaus nicht« Spezifisch - Militärische« sind. E« ließe sich — auch vom österreichischen Standpunkte — mancher Roman unter dem Titel „Au« einer Kleinstadt — ohne Garnison' schreiben. Ein „Forbach" gibt e» bald irgendwo, nur — fehlen die Soldaten manch» mal. E« ist deshalb ebenso unlogisch, wie vorein- junge Naturforscher war HanS Kuvlich, der Sohn eines wohlhabenven Bauern in Lobenstein an der Grenze von Oefterreichisch-Schlesien. Er selber hat un« diesen Forschungsversuch erzählt in seinem Werke: „Rückblick und Erinnerungen" von H. Kudlich, Wien. Pest. Leipzig. Hartleben« Verlag, 1873, und demselben sind auch die folgenden Angaben ent» nommen. Noch in demselben Jahre bezog er die Universität Wien und widmet» sich zunächst dem Studium der Philosophie und sodann dem der Rechtswissenschaften. Am 13. März 1848 handelte eS sich bekanntlich darum, durch die Stimme de« Volkes den Wünschen der Stände, die insbesondere auch die Volksbewaffnung forderten, Nachdruck zu ver» schaffen, und deshalb versammelten sich Bürger, Studenten und Arbeiter vor dem Ständehaus in der Herrengasse. Da finden wir Kudlich, der vor kurzer Zeit sein erfteS juridische« Rigorosum ab-gelegt hatt«, unmittelbar vor dem Landhause die Entwicklung der Dinge eifrig verfolgend. Mit Entschlossenheit sucht er die vor den heranrückenden Pionieren Zurückweichenden in ihrer Flucht auf» zuhalten. Bei dem Angriff der Pioniere wird er an der rechten Hand erheblich verwunde», drängt sich durch die Pioniere, sinkt bald darauf in einer Nebengasse bewußtlos zusammen, wird von Arbeitern und einem LandSmanne zum Chirurgen und nach Anlegung de« Verbandes über den Graben nach Hause gebracht. Die Beharrlichkeit und Entschlossenheit der 29. Zavrganz,. genommen, au« dem Vorhandensein „moralischer" Geschwüre auf dem Körper der modernen Gesell» schast überhaupt auf speznlle Defekte der Organe zurückzuschließen. Selbstverständlich kann man bei Feststellung diese« Krokodilschlusse« von dem Odium einer besonderen Militärfreundlichkeit vollkommen frei sein. Slavonische Ieitnngsstimmen. Ein Stimmungsbild au« dem in Kram zwischen ven Slooenischliberalen unv den Slooenisch-klerikalen gesührten Kampfe um die Seele de« slo-venifchen Volkes gibt der folgende „temperament« voll' geschriebene Aufsatz deS „SlovenSki Narov': (Geweihte Schufte.) Die um das schurkische Organ de« Laibacher Bischof« versammelten Galgen» stricke in Talaren fahren in ihren niederträchtige» Verdächtigungen fort, wie e« sich eben für rechte Schufte ziemt. Aas die Aufsätze, die wir unter der Ausschrist: .Der Felsen Peiri" veröffentlichten, vermochten sie auch nicht mit einem Wörtchen zu erwidern. Sie wisien zu gut, daß jede« Wörichen in diesen Aussätzen die lautere Wahrheit, unbestreit» bar und tausendmal erwiesen ist. Deshalb haben sie e« auch gar nicht versucht. diese Artikel zu be» kämpfen. Wie geprügelt, Hunde mußten sie sich verkriechen und kuschen. Die eigenen Parteig'nofsen haben aus sie eingewirkt, un« doch zu antworten, aber sie mußten schweigen. Weil sie sich aber sach» lich nicht getrauen dursten, den Mund auszuiun, behelfen sie sich aus andere Weife. Sie beschuldigen un«, daß wir von den Protestanten gekaust sind, um prot«stanti>ch« Propaganda zu betreiben. Wenn wir da« protestantische Banner entfalten wollten, so wäre un» dies spielend leicht, denn da« Treiben der krainischen Pfaffen ist Tausenden und Aber-lausenden so verhaßt, daß es nur eines Ausrufes und einiger Beispiele bedarf, damit eine zweite Reformation unter unS einsetze. Es ist uns solche« ober nicht im Traume eingefallen, denn unsere Absicht gehl nicht dahin, eine neue Reformation derdeizuführen, unfere Absicht ist. diese verdammte Bande, die um den „Slovenrc" versammelt ist. um die politische Geltung und den politischen Einfluß vor dem Landhau« Angesammelten hatte den letzten Anstoß zur Beseitigung de« vormärzlichen Regie» rungSsystem« gegeben, die Volksbewaffnung war bewilligt worden und infolgedessen wurde auch die akademische Legion gegründet, der Kudlich nach seiner Genesung gleichsall« angehörte. Am 12. Mai war von der Krone iniolge der sogenannten Sturm» Petition die Schaffung eine« souverän'n, konstituie-renden Reichstage« bewilligt worden und am 24. Juni wurde Hani Kudlich zum Abgeordneten des Wahlbezirkes der Stadt Bennisch gewählt. Lange hatte er sich aus guten Gründen, vor allem wegen seiner geschwätten Gesundheit ur.d wohl auch wegen seiner Studien, weswegen er ja nach Hause gereist war, gegen die Ausstellung al» Wahl« bewerber gewehrt, al« er aber dem Drängen der Nachbarn nachgegeben hatte, da wußte er seine Sache mit Schneidigkeit durchzuführen und hat es verstanden, in seiner Red« an die Wahlmänner den richtigen Ton zu finden. Nachdem der Reichstag endlich konstituiert war. überreichte Kudlich am 25. Juli dem Prä» fidium den geschriebenen Antrag: „Die Reichs» Versammlung möge beschließen: Von nun an ist da« Uniertänigkeit«verhäl»ni» samt allen daraus entspringenden Rechten und Pflichten aufgehoben, vorbehaltlich der Bestimmungen, ob und wie eine Entschädigung zu leisten ist.' Mit schwungvollen Worten führte er am 26. Juli aus, daß es sich hiebei für die Bauern al» Staatsbürger um die Gleichstellung vor dem Gesetze handle, und be» Gelte 2 zu bringen. .Marsch in die Kirche'." rufen wir diese« Gesinde! zu und in politischer Beziehung rasen wir ihnen ein „Kusch!" zu. — Am SamStag haben dies« lonsurierien „Slovenec' - Schufte ihre bereit« ermähnten Beschuldigungen erneuert. In Nr. 18 vom 23. Jänner schreiben diese Schufte: „E» möge der „Parlamentär" die Beträge ver« öffentlich,», die die liberale Partei für die Ueber-setzung und Veröffentlichung der deutschen „Los von Rom' » Aufsätze erhält. Nähere« erfährt uian beim Gustav Avolf»Vereine ' Wir haben diese geweihten Schufte und speziell den Jgnaz Zilnit aufgefordert, die« zu beweisen, aber al« rechter Schuft hat der Zgnaz ZttniC weder mit einem Wörtlein geantwortet, »och viel weniger irgend etwa« bewiesen. Dieser Stellvertreter Gölte« hat gelogen und die Ehre geraubt, weil ihm die Immunität de« Abgeordneten zu statten kommt. Anstatt s.ine Beschuldigungen zu beweisen, hat er e« vorgezogen, sie ohne jedweden Bewei« zu er« neuern. Da« letziemal hat er noch gewußt, daß man alle« Nähere beim Gustav Adolf - Vereine zu erfahren vermag, jetzt aber will er auf einmal von diesem Vereine nicht« wissen und meint, daß beim .Evangelischen Bunde" alle« veheim fei und man nicht weiß, wer Geld bekomme. So unverschämt und niederträchtig zu lügen und die Ehre abzu-schneiden, vermag nur ein geweihter Lump im Talar. Zimts hat in privaten Kreisen erklärt, daß er mit dieser Infamie nichi« zu schaffen habe. Krek spricht sich aber in gleicher Weise au«. Aufrichtig gesagt, e« interessiert un« gar nicht, wie sich der Schuft nennt, ver im „Slovenec' schmiert; wir halten un« an den verantwortlichen Schriftleiter Jgnaz 2itnik und den Bischof Jegltc welcher die Aufsicht über da« Blatt und die Geistlichkeit führt und wir leisten ihm Gewähr, daß wir mit ihm gründlich ab-rechnen werden." politische Rundschau. Pr. v. Perschatta. Der erweiterte Vorstand der Deutschen Volk«pa>iei trat am 5. d. M. in Wien zur Beraiun^ zusammen, deren Beginn sich infolge der DelegationSverhandlungen verzögerte. An der Sitzung nahmen »eil: Abg. Dr. Ehiari al« Vor« sitzender, ferner die Abg. Dr. Erler, Dr. Sylvester, Dr. Löck r. Prade, Dodernig. Kienmann, Dr. Hos-mann v. Wellenhos, Dr. Wolffhard und Vize-Präsident Kaiser. Wie verlautet, liegen zur Beratung zwe« Anträge vor. Ein Antrag geht dahin, der Vorstand möge sich dahin au«sprechen. dem Abg. Dr. v. Derschatla, der die Volk«partei zielbewußt und einwandtsrei geführt hat, da« Bertrauen au«-zusprechen und Dr. v. Derschaita zu bitten, die ausgesprochene Resignation wieder zurückzun«hmen Von anderer Seite wird der Antrag gestellt, eine Entschließung vorzubereiten, die der am 6. d. M. stattfindenden Vollversammlung der Deutschen Volk«-panei vorgelegt werden soll. Die Beschlußfassung über die Entschließung fall > ach diesem Antrage von dem versammelten Verbände erfolgen. — Abo. Dr. Erler erörterte in au«führlicher Weise seinen Standpunkt gegenüber dem bekannten DeleaaiivnS- antragie, daß dieser Geg,usta«v logleich in Voll-beralung genommen werde. Der Antrag wurde von der begeisterten Versammlung allgemein unter-stützt. Welche Aufregung aber hatte sein Urheber noch durchzukämpfen, bi« der Antrag, wenn auch in abgeänderter Form, zum Beschlusse erhoben wurde! Aus dringendes Verlangen vieler freundlich gesinnter Abgeordneten vervollständigte Kudlich seinen Antrag, wenn auch ungern genug. E« wurden nun der Leitgedanke und die Grundlasten, da« ist die Freiheit der Person und die Enilanung de« Boden«, getrennt behandelt. D'r Antrag lautete: „Die hohe Reich«versammlung wolle beschließen: 1. daß die Einschränkung der persönlichen Freiheit durch da« Band der Untertänigkeit aus-zuhören hat; 2. daß Robot und Zehent sowie alle anderen die Freiheit des bäuerlichen Gundbesitze« beschränkenden, nicht privatrechtlichen, sondern au« dem Verhältnisse der Grund Herrlichkeit. Bergherrlichkeit, Vogteiherrlichkeit, Schutzobrigkett, Dorsobrigkeit und de« Lehenbande« entspringenden Lasten nicht mehr zu leisten sind; 3. daß ein» au« den Vertretern aller Pro-vinzen zu wähltnde Kommission mit Zuziehung de« Ministerium« mit tunlichster Beschleunigung über die etwaige Entschädigung und über die Ein-führung der neuen Gericht«oerfossung Gesetzentwürfe «»«zuarbeiten habe; 4. daß die Gerichtsbarkeit und politische antrage Dr. v. DerschattaS. Für den Antrag Derschaita traten bereit« mit großer Enischiedenheit die Ad. Kaiser, Kienmann, Prade und Dr. Wolss-hardt »in. Pte Peutsche Aolkspartei Mährens für Pr. ». Perichatta. Eine dieser Tage in Brünn tagende Besprechung der V»rtrauen«männer der D»utsch»n VolkSp irle, Mähren« verössenilicht folgende Entschließung: „Die Vertrauen«männer-Versammlung der Deutschen VolMpattei Mähren« steht unter dem Eindrucke der gegen den verdienstvollen Führer der Deutschen VolkSpartei. Dr. v. Derschatla, ausgesprochenen Mißirauen«kund-gedungen und erklärt: Die Vertrauensmänner erblicken in der bekannten Resolution deS Dr. v. Derschatm nicht« andere« al« ein» zwang«los» Auslegung der geltenden Etaat«grundgesetze zu Gunsten der deutschen Staatssprache. Sie versichern daher den Abg. Dr. v. Derschaita ihre» vollsten Vertrauen« und richten an ihn die Bitt», seine de-währte Kraft auch weiterhin unbeirrt in den Dienst de« deutschen Gedankens und der Pari« zn stellen." pie Zugriffe auf Pr. v. Perschatta. Die „WarnSdorfer Abwehr" läßi sich hinsichtlich der SiimmungSmacherei gegen Abg. v. Derschaita wie folgt vernehmen: Wir fühlen keine Veranlassung. Dr. v. Derschaita in dieser Angelegenheit zu ver-treten; dieS wird er wohl selbst besorgen. Allein wir können nicht umhin, unser Erstaunen über den plötzlichen EntrüstungSsturm auS mehrfachen Grün-den auSzusprechen: Erstens, daß er sich so spät ein-stell», da. wie schon Dr. Pergell konstatiert, ganz derselb« Stanlpunkt, de» Dr. v. Derschaita in seiner Resolution vertritt, von diesem und dem Abgeord-neien Dr. Baernreilher im Abgeordnelenhause zum Ausdrucke gebrach» worden ist und dabei die volle Zustimmung der ganzen Linken fand. Dann, weil die Tendenz des Antrages eine Auslegung findet, welche mit dem Wortlaut desselben gar nicht über-einstimmt. Jeder Politiker muß bei Durchsicht de» Derschaiiaichen Antrage» doch sofort den Eindruck gewinnen, auf wa» derselbe hauptsächlich abzielt. Der in dem in Rebe stehenden Antrage angezogene § 5, Absatz 2, deS AuSgleichSgesetzeS vom 21. De-zember l8ii7, behandelt die sogenannten militari-feben HoheiiSrechie, welche ausschließlich dem Kaiser vorbehalten werden. Wäre dies nicht der Fall und hätte da« Parlament eine Jngerenz beispielsweise auf die Bestimmung der Dienst- und Kommando-sprach», wie würde sich die Sache gestalten, wenn wieder eine kompakte slavische Majorität im öfter-reichischen Abgeordnetenhause etabliert wäre? Sie würde mit größler Begier die deutsche Dienst- und Kommandosprache de« Heere», an welcher bi«b»r au» logischen Gründen durch die Krone sestgehalien worden ist, sofort au«zumerzen versuchen. Und wenn da« Herrenhau« zufällig dieselben Tendenzen ver-fechten würde, so wäre e« möglich, die babylonische Sprachenverwirrung auch in die Armee hineinzu-tragen. In dem Antrage Derschatla liegt also ein gut Siück naiional-deuischen Interesse« al« Trieb« seder der Einbringung. Un« berührt der Streit in der Deutschen Volkspartei nicht, allein derielde zeigt neuerding«, wie undiszipliniert die deutschen Par» GeichäftSiüorung d>S zur Einführung der neuen GmchiSversassung von den Patrimonialgerichten inzwischen noch ausgeübt werden soll; 5. daß darüber zur Beruhigung deS Landvolte« eine feierliche Proklamation zu erlassen sei.' In »einer wirkungsvollen Rede vom 8. August setzt Kudlich die Gründe, welche sür die neue Form seiN'S Antrage» sprechen, auseinander und bringt zum Ausdruck, daß mit diesem Gesetze der Grund sür d»n Ausbau eines neuen, glücklicheren Staat»« wesen» gelegt werde. Er halte gehoffi, durch diese Aenderung seine» ursprünglichen Antrag«» zahl-reiche SbänderungSaniräge abzuschneiden, konnte aber diesen Zweck zu seinem Leidwesen nicht er-reichen. Die Verhandlungen zogen sich bis zum 26. August hin und an diesem Tage hielt er seine Schlußrede. Seinem Mißmut über die lange Ver-handlerei gibt er dann unverhohlenen Ausdruck sowie seiner Ueberzeugung, daß „Oesterreich durch diese» Gesetz in einen herrlichen Garten verwandelt werde, worin freie Männer, da» Schwert der Bolk»wehr an der Seite, sich die Hände reichen und nicht mehr wi» srühtr von dem »rsten, besten Schreiber tyrannisiert werden können". Bezüglich der EntfchädigungSfrage stellt er fest, daß mii Rücksichi auf die zahlreichen privat-rechtlichen Fälle durch den Staat, der ja diese Wucherverträge gedulde» habe, eine Entschädigung zu leisten sei. Für die Kürze und Mäßigung seiner Au«-führungen erhielt er alsogleich den Lohn durch da« Nummer 11 teim heute noch sind und wie dringend notwendig in so ernsten Zeiten eine innige Fühlungnahme aller deutschen Parteien sich erweist. Jnsolange eine solche nicht hergestellt wird, ist e« ganz ausgeschlossen. daß die Deutschen im Parlamente eine einige Aktion unternehmen und ihr »anze« Schwergewicht in die Wagschale werfen können. Unsere tschechischen Gegner hallen die« ander«, und daher resultieren auch die Erfolge ihrer Politik. Sie sind heute mit ihrer Obstruktion in die Sackgasse ge-raten und sehen sich nach einem Au«weg um. wollen aber doch die Bedingungen diktieren, unter denen der Friede hergestellt werden soll. Sie pochen dabei auf ihren Zusammenhalt, der so oft die Gewähr eine» Erfolges bildet. Die Deutschen halten die« ander« und tummeln nach wie vor ihr Fraktion«, Steckenpferd. Mit diese« politischen Spielzeug sind aber nun und nimmer große Siege zu erringen. Ebenso unvernünftig aber ist e«, einen Volksvertreter zu stürzen, wenn er sich einen gewissen Ein-fluß errungen Hai und vielleicht nahe daran ist, bei Kabinettsbildungen in Komdinaiion gezogen zu werden. Wäre e« vielleicht ein Verbrechen oder würde e« dem deutschen Volke schaden, wenn stau einem Tschechen etwa Dr. v. Derschatla in« Justiz-minist»rium berufen würde? Gewiß nicht, den deut-scheu Interessen könnte e« nur nützen; allein ge-wissen eifersüchtigen Parlamentariern ginge e« viel« leicht aegen den Strich. So lange solche erbarm-liche Monve maßgebend sind, ist da» deutsche Volk schient vertreten und so lange ist auch für da»-selbe keine Au»sicht auf die Erringung dauernde» Einflüsse» im Staate vorhanden. Die nötige poli-tische Reite scheint noch nicht zu bestehen. Per chroß,r«ndbefitz in Arain. Entgegen der Sensationsmeldung der „Poluik", wonach durch Besitzänderungen im krainisch'n Großgrundbesitze die Mehrheit der Deutschen in dieser Kurie ge« fShrdet sei, verlautet, daß die« durchau« nicht d»r Fall s«i, wenngleich einzelne Besitzänderungen stattfanden. Erzherzog Kcrdiuaud und der Katholisch« Schntverei». Der auch von un« nach einer Mu« leilung de» „P. L." gebrachten Meldung über eine Aeußerung de« Erzherzog«, sein Proleklorai >» Katholischen Schuloerein betreffend, wird nun ami« lich widersprochen. Der Erzherzog foll weder mit dem VereinSod«anu gesprochen, noch die in de« Zeitungen erwähnten Worte überhaupt gebraucht haben und eS beruhen die hierüber verbreitet«» Nachrichten vollkommen auf Erfindung. Damit soll also gesagt fein, daß der Erzherzog die ih» durch die Uebernahme d»S Protektorat» überwiesen» Rolle weiterführt. Etwa» zwischen Protektor uni Verein hat es aber doch gegeben. Hierüber be-richtet die „ReichSpost": „Richtig ist, daß zwischen der Leilung de» Katholischen Schuloerein» und da Leitung de» Währinger Lehrerseminar» de» Käthe» lischen Schuloerein» seit zwei Jahren delrau« Kongregation der Schulbrüder Differenzen standen sind, die zur Lösung de» Kontraktverhält» risse» feiten» der Brüder führten, welcher &i» Leilung de» Katholischen Schulvereine» zustimmt AuS diesem Anlasse sind nun Schritte beim Et? Vorgehen de« Minister« Bach, der nach der Schluß« rede des Antragsteller» da» Wort erhielt und t» Frage der Entschädigung zur Kadinetl«frage n> klärte, wohl um den R?ich«tag so hinzustellen, wollte dieser überhaupt keine Entschädigung leiste*! so daß der Herr Minister sich selbst al« benjenign ausspielte, der die Entschädigung überhaupt zuftai» gebracht hätte. Kudlich hatte noch eine hei« Arbeit, um die Art der Abstimmung mit den t>| deren Antragstellern zu vereinbaren, und mu» e« erleben, daß durch den angenommenen Laffa« schen Frageentwurf der Grundsatz der Entschädig»»» der Herrschaften sür Reallasten und der Rich»» entschädigung der Bauern für Servitute mit fe» Bildung eigener Prooinzialsond» ausgestellt iv»ckl Al» «an über die einzelnen Punkte de» Kudlichsch» Anträge» abstimmte, wurde bei namentlicher fil siimmung der Grundsatz der Entschädigung d»» den Staat mit einer Mehrheit von 48 Et,«»» angenommen. Der Antrag auf Wahl einer im Mission und aus Bekanntmachung de» GesqH durch eine Reich»tag»proklamation wurde gleichsM zum Beschlusse erhoben. Uid da konnte mttt tJ harte Streiter feine Gegner von der Rechten J und ganz kennen lernen. Obgleich sie noch im eintt halbkn Stunde sich gewehrt hatten, über» Antrag al» Ganze» abzustimmen, verlangt»» fl nun noch einmal über da» Ganze adzustiai» Während noch darüber gesprochen wurde, liej ■ Präsident Strohdach, ein Tscheche, durch Aiilsti» und Sitzenbleiben über die angenommene» P»> Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. SoautiiQsfinfaft, der „Veutlchen ZSacht" in Eilli. Ci 1 »Dir Südmark" erfcbeint I«l>en Son»tac, al« unrntqeltliche Beilage für bi« fies« -irvi-v * *-> | d?r .Teutschen Wacht". — Einzeln ist .Die Tadmark" nicbt tüufli» 1904 In Kesseln der Schuld. Roman von Rei <2. Fortseyunq) Herr Lemierre schwieg und zeichnete mit dem unteren Ende des Federhalters unsichtbare Figurenauf den Pultdeckel. Nach einer langen Pause erst kam statt der sehnlich erwarteten Antwort die Frage von seinen Lippen: „Wem haben Sie denn da« weibliche Bildnis ver-kamt, das ich vor vierzehn Tagen halbfertig auf Ihrer staffelet gesehen?" Stephan Fogarassy zog die Brauen zusammen. Die harmlose Frage des kleinen Mannes hatte ihn fast wie eine Beleidigung berührt. ..Niemanden." sagte er ..ES ist noch gar nicht voll-endet. Und zudem gedenkt ich es überhaupt nicht zu verkaufen." ..Nicht? Das ist fchade — ich meine, Ihretwegen ist es schade. Denn wenn Sie mir dieses Bild hätten geben wollen, so wäre vielleicht ein Geschäft zu machen gewesen. Nicht, daß mir etwas daran läge — o nein! Ich bin überreich versehen, und es würde wahrscheinlich ^ahre lang bei mir hängen, ehe eS einen Käufer fände. Aber da Sie doch sagten, daß es sich um das Glück Ihres ganzen Lebens handelt--" Er legte sich achselznckend einen Briefbogen znrecht und tauchte die Feder ein, wie um anzudeuten, daß er nun. nach dem er seinen guten Willen gezeigt, die Angelegenheit als abgethan betrachte. Auf Stephan Foga-rassn aber stürmte eine Flnt widerstreitender Empfindungen ein. und er hatte selten eine» schwereren Kamps zn be-stehen gehab, als in diesen, Augenblick. DaS Bild des geliebten Mädchens in die Hände dieses Trödlers über-gehen zu Ionen, der es ohne Zweifel ausbieten würde wie eine gleichgültige Ware, dünkte ihn eine Entweihung, nein, ein Verbrechen. daS Mand ihm nimmerniehr ver-zeihen könnte. Und dann war eS auch trotz aller Mängel, die ihm „och anhaften mochten, doch bei Weitem das bette und bedeutendste Werk, das er bisher geschaffen, (fr hatte bauen» geträumt, eS an einem bevorzugten Platze iin nächsten Pariser „Salon" zn sehen, hatte im Geiste Hiurn den Lobeserhebungen bes davor versammelten Publikums gelauscht und seinen bisher unbekannten Namen aus Aller Munde gehört. Die Borstellung, daß dies Alles nur eine thörichte Einbildung, e?n in nichts zer-rinnendes Lusischloß gewesen sem sollte, verursachte ihm ei» schneidendes Wehgefühl, und noch einmal bot er unter den, Druck dieser Empfindung seine ganze Beredsamkeit auf. uni das Hcrz des Heim Lemierre zu erweichen. Aber der tleme Kunsthändler nahm die Sache jetzt noch kühler als znvor. „Mein Go». waß wollen Sie. junger Freund? Soll ich sür Ihr ^ebensglück etwa größere Opfer bringen, al« sie selbst es thun wollen? Soll ich mit dem Gelde. nhold 0 r l in a n n. K»4j>Ti rassy. der etwas ganz Anderes erwartet hatte, atmete auf. „Ich wußte mir nicht anders zu helfen." gestand er freimütig ein. „Und Du bist mir also wirklich nicht böse?" „Im Gegenteil, ich bewundere Dich mein Freund! Und ich sreue mich, daß meine unbedeutende Person wenigstens im Bilde einige» Wert hat. Das eröffnet uns die günstigsten Aussichten für die Zukunft. Den» später später kannst D» mich ja malen, so oft Du Lust haft." Er küßte ihre lachenden Auge», dann aber seufzte er: „Später — später — welch ein armseliges Wort! Wenn Du wenigsten« noch so lange geblieben wärst, daß ich ein neues Bild von Dir hätte machen können — nur eine flüchtige Skizze oder eine kleine Zeichnung! Run habe ich nicht einmal ein Idol, mit dem ich mich unterhalten und das ich an meine Lippen drücken kann, wenn mich die Sehnsucht nach Dir krank und traurig macht." „Warte einen Augenblick!" sagte sie mitleidig und huschte hinan«. Als sie zurückkam, hielt sie einen kleinen Gegenstand in der Hand, ein« Photographie, die sie ihm in reizender Verschämtheit überreichte. „Es ist ein schlechte« Bild — aber vielleicht doch ähnlich genug, um Dich an mich zu erinnern, wenn Du in Versuchung bist, mich über einer Schöneren und Liebenswürdigeren zu vergessen." Er betrachtete das klein« Porträt mit Entzücken, aber es mischt« sich dabei doch wi« «in« leise Regunq des Befremdens in feine Freud«, denn ihre Toilette, ihre Stellung, der Ausdruck ihres Gesichts waren auf dieser Photographie von einer Art. daß sicherlich Niemand auf die Vermutung gekommen wäre, es könnte das Bildnis einer Lehrerin fein. Als Hätte sie fein Erstaune» wahrgenommen. fügte Maud denn auch rafch hinzu: „Es ist schön vor anderthalb Iahren angefertigt worden und an einem Tage, wo ich zufällig in sehr über-mütiger Laune war. Ich lebte damals in einer reichen New Aorker Familie." „Als Erzieherin — nicht wahr?" ..Ja. — Aber Du darfst die Rückseite nicht ansehen, ehe ich fort bin." Natürlich drehte er die Photographie aus dieses Ver-bot hin sofort um und las. was sie darauf geschrieben. ..Ihrem teuersten Freunde in ewiger Liebe - Maud Glover." (Ätwife würd« er sie in überströmender Dankbarkeit sür diesen Beweis ihrer Liebe a»fS Neue mit Zärtlichkeiten überschüttet habe», w«nn sie sich ihm nicht entzogen und ihn »ach einem Blick auf ihre kostbare Taschenuhr daran erinnert hätte, daß eS nur noch eine halbe Stunde bis zum Abgang ihres Zuges sei. Er verwahrte das Bild in seiner Brieftasche und that mit heroischer Selbstver-leugnng Alles, was noch geschehen mutzte, um ihre recht-zeitige Abreise zn ermöglichen. Binnen kürzester Zeit ivareu die beiden großen und eleganten Koffer, die Miß Mands bewegliche Habe ent-hielten, hinuntergejchafft. der Hansverwaller durch die Erklärung beruhigt, daß Stephan Fogarassy alle Verpflichtungen der ohne voraufgegaugene Kündigung ausziehen den Mieterin übernehme, und der Kutscher des Wagens, der sie zum Bahuhofe bringen sollte, durch das Versprechen eines beträchtlichen Trinkgeldes zur äußersten Eile angefeuert. Unterwegs sprachen sie nicht mehr viel. Eng anci« ander geschmiegt, saßen sie mit verschlnngcnen Hände» aus den verschlissenen Polstern, und nur stammelnde, leiden schaftliche Liebesworte wäre» es. die über die Lippen des lungen Malers kamen. Als dann das Gewühl des Bahnhofes sie aufgenommen hatte, machten ichon die lästigen Umständlichkeiten des Billettlöfens und der Gepäckanfgab« jede eigentliche Unterhaltung unmöglich, uud bis zum Augenblick der Abfahrt sahen sie sich immer so dich, von fremden, neugierigen Menschen umgeben, daß sie sich in Worten und Blicke» die größte Zurückhaltung auferlegen mußten. Das Versprechen, ihm sofort zu schreiben und ihn niemals auch nur für «inen einzigen Tag über ihren Aufenthalt im llngewisien zu lassen, war das Letzte, was Stephan Fogarassy aus dem Munde der Geliebten vernahm. Dann hatte er nur eben noch Zeit, die kleine, vor nehme Hand zu drücken, die sich ihn, aus dem Gagen-fenfter elltgegenftrtckt«. und das zärtlich« Ausleuchten der wunderschönen Augen zu erhäschen, die sich noch einmal in die seinen senkten. Er hatte auf ihrem Giunde etwas von dem feuchte» Glanz« aufsteigender Thränen wahrzunehmen geglaubt, und «r hielt an diesem Glauben fest, auch als er deutlich sah. daß ein Lächelu Maud« Lippen umspielte, während sie sich aus dem bereits in Bewegung befindlichen Zuge herausbog. um ihm mit ihrem wehen-den Taschentuche letzte «bichiedsgrüßt zuzuwinken. DaS Herz mußte ihr ja ebenso schwer sei« wie ihm. und nur. um ihm die bitteren Augenblicke der Trennung nicht noch härter zu machen, zwang sie sich mit heldenmütiger Tapferkeit, ihren Schmerz zu verbergen! Sein Blick folgte dem Zuge, bis auch das allerletzte weiße Rauchwölkchen in der trüben Luft zerffattert war. Tan» wandte er sich todestraurig und mit einem Gefühl der Verlassenheit, wie er es ähnlich nie in seinem Leben empfunden zum Heimweg. Schon von Weitem sah «r vor der Thür de» HaxseS den Pförtner im Gespräch mit dem dunkelbärtiaen Unbekannten. vor dem die Geliebte wie vor einem verhäng-niS hatte die Flucht ergreifen müssen. Und all das bittere Weh in seiner Bnist wandelte sich beim Anblick dieses Fremden in lodernden Zorn. ES wär« ihn« eben recht gewesen, jetzt einen Streit mit dem Menschen anzufangen, und er nahm sofort eine sehr feste nnd herausfordernde Haltung an. als er wahrnahm, daß der Gegenstand feines Ingrimms, von den, Pförtner auf seine An-näherung offenbar aufmerksam gemacht, ihm mit raschen Schritten entgegenkam. Flüchtig nur und beleidigend nachlässig erwiderte er den höflichen Gruß des Mannes, der ihn durchaus artig und verbindlich anredete: „Ich höre soeben, daß Miß Glover in Ihrer Begleitung zum Bahnhof gefahren ist. Sie werden also gewiß die Güte habe», mir zu sagen, wohin sie sich begeben." Stephau Fogarassy starrte ihm in das Gesicht. al» ob er ihm im nächsten Augenblick an die Kehle fahren wollt«. „Nein, das werde ich nicht!" stieß er hervor. „Und ich kann Ihnen in Ihrem eigenen Interesse nur dringend raten, mein Herr, sich nicht weiter um Miß Glover uud um ihren Aufenthalt zu kümmern. Sie ist für sie überhaupt nicht mehr vorhanden. Merken Sie Sich das. ES könnte Ihnen herzlich schlecht bekommen, ivenn Sie es vergäßen." Sichtlich mehr erstaunt als bestürzt, war der Fremde um einen kleinen Schritt zurückgetreten. „Darf ich fragen, mein Herr, mit welchem Recht Sie mir in bezug auf mein Verhalten gegen Miß Glover irgend etwas befehlen oder verbieten?" „Mit dem Recht ihres Beschützers, der nicht dulden wird, daß man ihr zu nahe tritt. Ist Ihnen das Er klärnng geling?.. „Noch nicht ganz! Mich dünkt. es fehlt Ihnen für Ihre Bcschützcrrolle — namentlich mir gegenüber — einigermaßen an der nötigen Legitimation Miß Glover. Hat Ihnen denn gesagt, wer ich bin?" „Rein. Und ich bin keineswegs neugierig. eS zu erfahren. Was aber meine Legitimation angeht, so lassen Sie sich sagen, daß Miß Glover meine Braut ist. und daß ich mich deshalb für befugt halten werde. Jede» zu züchtigen, der eS wagt, ihr lästig zu fallen." Ueber das Gesicht des Dunketbärtigen gmg ein höhnisches Lächeln. Mit ironischer Höflichkeit lüftete er noch einmal seinen Hut. „Ihre Braut? Ah. das ist freilich etwa« «ndereS. Darauf konnt« ich alkrdingS nicht gefaßt sein. Ich bitte tausendmal um Entschuldigung, mein H«rr! Vor Ihrer Hochzeit sehen wir uns ja. wie ich hoffe, bei paffender Gelegenheit »och einmal wieder." Er verbengte sich und ging, ohne eine Erwiderung abzuwarten, die Straße hinab. Stephan Fogarassy aber blickte ihm mit geballten Fäusten nach und bedauerte v»n ganzem Herzen, daß er keine Gelegenheit gesunden hatte, sie an diesem verhaßten Gesellen zu erproben. Vierte« Kapitel. Die srühe Dunkelheit des trüben Winternachmittag« begann das hohe, geräumige Zimmer bereits mit ihren Schatten zu füllen. Undeutlich nur ließen sich die lange,» Bücherreihen ringsum an den Wänden noch in ver Dämmerung erkennen, und einzig die weisen Büsten oben aus den Regalen leuchteten im Scheine des texten sahlen Tageslichts in einer fast gespenstischen Helligkeit. (Fortsetzung solgt.» Belehrendes, Unterhaltendes, Kejterez etc. % »t«v ^ 1^»»«« v «i V ^ f «»/ 4 14V ( V V< V« stopfhSngerei. Wer Bölkerleid empfunden Vergißt den eig'nen Schmer»! Er Hai in sich gesunden Dann de« Jahrhundert« Herz. Wa« ist ihm Menschenminne. Die Seele ist ergraut: Ihm winkt beim Glückebeginne Sogleich die Todesbraui. O würd« bald erdröhnen Ein Schuß al« Kampfsignal. Dann schwiege dieses Stöhnen, Gesund wär' ich zumal. Karl P r ö l l. In« Album. Ergebung in da«, wa» geschehen kann, Hoffnung und Vertrauen, daß nur das« jenige geschehen wird, wa» heilsam und gui ist. und Standhastigkeit, wenn etwa» Widerwärtige« einbricht, sind alle«, wa« man dem Schicksale entgegenstellen kann. W. v. Humboldt. * Sei still, wie e« auch stieren mag. O Herz, gib dich zusrieden! E« ist »in großer Maientag Der ganzen Well beschied>n. G e i b »I. O Tu gibst dem Zorne nach; doch ist der Zorn verrauchi. bereust du. Solcherlei Naturen sind sich selbst mit Siecht zur allergrößten Qual und Pein. Sophokles. * Die Menschen meidet nur, wer sie nicht kenn», Und wer sie meidet, wird sie bald ver« kennen. Goethe. » Der Mensch richtet sich mit jedem Worte selbst. Mi« oder gegen seinen Willen eni» wirst «r den Gesährten sein eigene« Bild durch alle«, wa« er sagt. • Die Klugheit sich zur Fahrerin zu wählen. Das ist e«, wa« den Weisen macht. Schiller. » D, reiße nicht zu solch ergrimmtem Hasse dich dein Zorn dahin, daß du da« Recht ^ ihrTä'iigkeitslrieb stalte Abreibungen bei bl»rar«en, kleinen Ki»d«r» sind nicht nur nicht sörderlich, sondern geradezu schädlich. Dagegen find lau raime Salzbäder und Ab> reibungen von guter Wirkung. Außerdem ist eine angemessene, kräftige Ernährung (Semmel, Miich-, Mehl, Hafersuppen jc.) und viel Bewegungsspiele in stischer Lust erforderlich. Selbstverständlich dars der Uebergang au« einer Ernährungsweise in die andere nicht sosort geschehen, sondern Bedürfnis. Blinde Liebe verjährt hierin wieder ganz verkehrt. Sie ertötet den Täligkeiisirieb im Keime. Schon so jung und «lein arbeiten, da« heißt zu viel ver-langen, heiß, e» ,,wa. Da» Arbeiten kommt mit den Jahren, mit der Entwicklung des Köipers. Wohl; aber unter dem Arbeiten ist in der Tat bei kleinen Kindern noch keine anstrengende, sondern mehr jeiivertreibende, spielende Beschästi-gung zn rerilehen Ihr Hauptzweck kann muß allmählig wie bei der Entwöhnung deshalb > uch nicht da» Seldoerdienen Wn - tu.: v__iu________l_ r__i______ .................' mit Füßen trittst l Sophokles. » Bon einem Menschen geliebt sein. Ist mehr, al» bei hundert beliebt sein. erfolg, n. Bei den Bewegungsspielen im Freien sind kleine Tuinübungen mit den Armen außerordentlich wichtig, wenn auch nur das Armauswärts- und Abwärts-strecken und da» Armrollen geübt wird. Zu allem aber gehört Ausdauer und Kon» sequenz, diese Wunderkrast der Zeit, welche alle Wunden heilt. Seidene Kleidungsstücke dürsen nicht mit der Kleidungibürste bearbeitet werden. unt>r der sie stark leiden. Aller Staub ist nur mit einem weilten. wollenen oder seidenen Lappen zu beseitigen. Bei sehr staubig«« Stellen oder festklebendem Schmutz am Rocksaum legt man den Lappen über eine Bürste und bürste aus diese Weise. Nußbaummöbel schwitzen sehr leicht aus und bekommen dann ein unaiisehn-iichr» Au»sehen. Sie lassen sich jedoch wieder hers:ellen durch Abseifen Mit Kern, seife und einem weichen Lappen und nach-folgendes Abpolieren mit einem mäßig feuchten Lederlappen, aus dem einige Tropfen Olivenöl eingedrungen waren. Lehre» die Kinder die Zeit spare»! Zeit ist Geld, mehr als Geld l Sie ist ein ktftliches Himmelsgeschenk, von dem wir. wie weis« Haushalt« zu tun pflegen, einst Rechnung abzulegen haben werden. Da« dürsen auch unsere Kinder wissen, ja, nicht nur wissen, sondern die Zeit auch stützen und nützlich ausfüllen lernen. Wie kostbar ist vor allem uns die Schul, zeit l Sie legt den Grund zum künftigen Wohl und Wehe des Menschen. Wie gar leicht ist es. bei redlichem Bemühen Sinn sür Tätigkeit zu wecken und zu nähren. I» er den Kleinen ja schon angeboren. Wollen sie, elwaS größer geworden, nicht immer ein Spielzeug haben? Darin offen. Verständige iondern die Belebung des TätigkeilSiriebes, das Li-bgewinnen nützlicher Betäligung. Wie fr« u» sich das Kind, beim Arbeiten mi!helfen zu dürfen! Ist es nicht ein Un. verstand, es mit den Worten abzuweisen: .Laß das sein, du kannst es ja nicht I" Allerdings hat eS in den meisten Fällen mi» dem Richikönnen seine Richtigkeit, ob aber das Ble benlassen von guiem? DaS Kin>» will ja lernen: soll eS denn'nichl? Ta« Wort: .Früh übt sich, wer »in Meiste, weiden will!" findet auch hier »ine paffende Stelle. Ebenso daS den Kindern schon verständliche Lerslein: «Sei sparsam mit her Zeit, du kannst sie nicht erkaufen I Sie kommt auch nie zurück, ist sie einmal verlaufen I" Eltern wiffen diesen zweckentsprechend zu betätigen durch Anweisung erst mehr spielender, dann nützlicher Beschäftigung. So wird ihnen diese nach und nach zum Aus der Schule. In der Religion«, stunde wird der Zug der Kinder Israel« durch die Wüste durchgenommen. Lehrer (zum achtjährigen Georg): .Run. Georg, wovon lebten die Kinder Israel« in der Wüste?" Der kleine Georg schweigt. „Run, was schickte denn Gott vom Himmel her-unter?" Georg: »Monna Lanna!" So. so. A. .Lieber Freund, du siehst in letzter Zeit so schlecht aus? Lebst du in schlechten Berhältniffen?' - B : ,0 nein, meine Schwester hat in vierzehn Tagen Hochzeit und da lernt sie bei un« zu Hause noch schnell kochen I- Der sparsame Vater. .Moritz, mache gröbere Schritte, daß du mir an die Schuhsohlen sparst." Kühne Verteidigung. Präsident: .Haben Sie noch etwas zu Ihrer Ber-teidigung vorzubringen '<" — Angeklagter: „Hoher Gerichtshof, ich kann nur wieder» holen, daß ich diese Strafe fo unschuldig erdulden würde, wie all« früheren; sollte ein hoher Gerichtshos nicht ganz in meiner Achtung sinken wollen, fo stelle ich den Antrag, mich frei zu sprechen." Nummer 11 h«rzog.Proteltor geschehe» »ugunsten Rückgängig machu^ng der Kündigung. Allerdings vergebliche. Auf aewisser Seile glaubte man auch, daß die? zur Niederlegung des Protektorate« de« Erzherzog» führen könnte. Allein auch da« traf nicht zu.' Pie Deutschen im Leere. 29 Prozent stellen die Deutschen zum Heere, bei der Infanterie 26, bei den Jägern 46. bei den technischen Truppen 50, beim Saniiä,«wesen 40 Prozent. Da« ist ein« Be-teiligung de« Deutschtum« weit über den Prozent-fatz seiner Bevölkerung«ziffer. namentlich bei Jägern, Artillerie, technischen und SaniiätStruppen. Zn diesen Leistungen der Deutschen für da« He,r drückt sich nicht bloß dir höhere Intelligenz au«, die sie be-fähig«, führende Stellungen beim Heere einzunehmen, auch der kriegerische Geist, der von alter«her den deutschen Bolk«stämmen eigen gewesen. Wenn bei der Infanterie neben 26 Prozent Deutschen, 17 Prozent Magyaren. 14 Prozent Tschechen, 10 Prozent Kroalen, 10 Prozent Polen, 9 Prozent Ruthenen, 7 Prozent Rumänen, 3 Prozent Slo° venen, 1 Prozent Italiener dienen, so würde diese« Ziffernv.-rhältni« allein schon, ganz abgesehen von anderen Gründen, beweisen, daß nur die deutscht Sprache die Armeesprache sein kann. Die historische Entwicklung, welche da« österreichische Heereswesen genommen, läßt e« üderdie« al« ganz undenkbar ericheinen, daß jemal« diese« Heer ander« al« deutsch kommandiert werden lönnte, daß jemal« eine andere Sprache in diesem Heere die Vermin-lung in sprachlicher Beziehung übernebmen könnte. Sind die deutsche» Klerikale» auch Deutsche ? In einem klerikalen Blaue Tirol«, den »N. T. Et.*, finden wir einen von den politischen Ver hältnifsen Krain« handelnden Aufsatz, den diese« hochwürdige, leider in deutscher Sprache erscheinende Blatt zustimmend der .Kons. Korr." entnimmt. In diesem Aussa e heißt e« u. a.: .Mit dieser Eventualität (der Auflösung de« Krain« Landtage«) wird dereil« in beiden Parieilagern gerechnet, so wie anch die Konsequenzen erwogen werden, welche eine solche Maßregel nach sich ziehen könnle. Und da wird in ernsten »reisen, die den Frieden in Krain aufrichtig wünschen, der Gedanke erörtert, ob e« nicht höchst an der Zeit wäre, daß die einander so heftig bekämpfenden slovenischen Parteien, die Liberalen und Katholisch. Konservativen, Frieden schließen, sich ralliieren und sich mit vereinten Kräften gegen den sie bedrohenden (!) Deutsch-nationctliSmu« kehren, der auch schon (!) in der im Landtage durch zehn (!) Abgeordnete vertretenen Großgrundbesitzer-Kurie Krain« sich bemerkbar (I) macht. . . Bei sestem Zusammenschlüsse beider slovenischen Parteien könnten dieselben nicht nur ihren bitherigen Besitzstand an Landtag«ma»daten wahren, sondern auch den Deutschliberalen und Deuischnationalen eine nicht«weniger al« angenehme Überraschung bereiten.- — Man denke: Die Deutschitn Krain« haben teute schon keine Ver-»retung mehr im Krainer Landtage, der nach Gut-dünken mit den deutschen Steuergelvern wirtschaften kann und nur zehn Abgeordnete de« Großgrund-besitze« sind ihrer G.bur« nach Deutsche und stellen Seite 3 al« Ganze« abstimmen und erklärte sie für ver. warfen.. Die Linke halte übersehen, auch für diesen letzten Hall die nameniliche Abstimmung zu ver-langen,, und da?um hatten alsbald so und so viele Mitglied« de« Reich«tage« gegen die Interessen de« Voilke« gestimmi, al« sie hoffen konnlen, da« unkemeirkt tun zu können. Ueberoie« nahm der Minister Bach bei dieser Gelecienheit sür die Krone da« Reich« in Anspruch, die Versassung mit dem Reich«ier AeldjNß in Südwellafrita. Au« Berlin wird berichtet: Wie schwierig die Nieder-werfang be« Ausstande« in Südw-stafrika sein wird, erkennt man au« Mitleilungen, die ein langjähriger Kenner von Land uns Leuten, ein ehemal« dort ansäßige Deutscher, soeben veröffentlicht. E« heißt da unter anderem: Ich bezweifle überhaupt, daß die Expediiion«truppen viel vom Gegner zu sehen bekommen werden, denn so schlau ist dieser auch, daß er schleunigst in die fernsten, von jeder Kultur noch unberührten Gegenden zurückgeht, wenn er hört, daß hinter seinem Rücken Truppen in Swakopmund gelandet werden. Und ihn in solcher Gegend auszuspüren und zu fassen, hat seine ganz besonderen Schwierigkeiten und unangenehmen Ueberraschungen. Da müssen landeskundige Führer vorhanden sein, die die wenigen Wasser- und Weide-Plätze genau kennen. Der Proviantnachschub muß klappen, denn der Krieg ist auch draußen eine Magenfrage. Zuverlässige Spione müssen zu haben sein und die Hauptsache, ein ExpeditionSsührer, der in der Praxi« schon mit den Herero« zu tun ge-habt hat. Dazu ki-mmen noch die mit Sicherheit zu erwartenden Tran«ponschwi«igkeite« Antragsteller« am 24. Scheidings auf dem Hohen Mark« abgehallen wurde. AI« bedeulungSvoll erscheint in dieser Beziehung die von Kaiser Ferdinand unterschrieben« Proklamaiion vom 15. Gilbhart« worin er seinen Völkern ihre Errungenschaften, namentlich da« Gesetz vom 7. Echeiding« zu be-wahren verspricht und worin er am Schlüsse alle Menschen, die da« Gegenteil behaupteten, al« V>-r» räter erklärte und sein Volk auffordert», sie al« olche zu behandeln. « Malariakranken belastet wird. Sin japanischer Kriegsplan. Ein Korrespon-dent schickt dem Lonvoner .Daily Telegraph" einen Bericht über Unterredungen, die er aus der Fahrt von Soulhomlon nach New-York mil Oberst Oka hatte, der im japanische« KriegSministerium einen hohen Posten bekleidet unv der die enalischen Herbst-manöver mitgemacht hat. Oberst Oka sprach die Ueberzeugung auS, daß ein Krieg jedenfalls nicht vor der ersten Feberwoche auSbrechen würde. Er hält die europäiscte Ansichl, daß Japan, wenn e« zur See gewinnen würde, zu Lande doch nichl« ausrichten könnle, sür falsch. Die Ansicht, daß Japan nur 200 000 Mann in« A«ld stellen könne, fei törichte« Geschwätz und e« häne den enormen Vorteil, in relativ kurzer Entfernung von seiner Operation«basi« kämpfen zu können. Der Oberst glaubt, daß Japa» im Ernstfall sofort Transport» schiff um Transportschiff mi, Truppen unler dem Schutz seiner Kriegsschiff« dirrkl na» Ehemulpo schicken würde. Die Straßen im südlichen Korea seien für eine Ladung in Fusan »u schlecht; da-gegen seien die Straßen, die von Ehemulpo nach Harbin sübren — über 500 englische Meilen — gut. In Harbin, dem Knotenpunkt. wo die Babn nach Porl Arthur von der nach Wladiwostok ab-zweigt, sede Japan den strategischen Schlüssel der Situation und ein Vormarsch gegen Harbin sei daher sehr wahrscheinlich. Japan glaube daß der Umstand, daß japanische Transporte nach Cdemulpo dampfen und die Erkennini«, baß e« Japan« Ad» stchl. den Krieg fofori ins H.rz der Mandschurei zu tragen, Admiral Alexeiew bestimmen werden, eine Seeschlacht in der Nähe von Ehemulpo anzu» nehmen. Wenn nicht, werde die japanische Flolle wahrscheinlich die Offensive ergreifen und Port Arthur :on>bj> >«ren. .Unsere Stärke zu Land," suhr der Ov.ist k sind einzeln nicht wasserreich genug und müßten vereinigt werden. Die«, sowie die Ablösung bedeutender Wasserwerke und Grundieile würden kaum überwindliche finanzielle Schwierigkeilen mil sich bringen, während die Weilensteiner Quelle vollkommen geeignet erscheint. Die Menge. Güte und Wärmegrade entsprechen den Anforderungen einer ladellosen Quelle ganz. Die Zule>tung«kosten sind verhältnismäßig gering, indem hiezu der Straßenkörper der Bezirk und Reich«straßen in Verwendung komm«, läng« welcher Wasserabnedmer vorhanden sind. Die Ablösung beziehung«we,se Entschädigung an die in Betrachl kommenden Wasseriverk«desitzer wird voraussichtlich keinen be beulenden Belrag in Anspruch nehmen. Die Ver. Handlungen mil den Slaot«» und Landesbehörden sind unoerweilt in Angriff zu nehmen und die nötigen Schritte zur Lösung der wasierrechtlichen Fragen sosort einzuleiten. Dieser Antrag wird nachdem Herr Bürger meister Rakusch und Herr Bürgermeis,erstell oerlreier Dr. Jefenko zu demfelben in aufklärender Weise gesprochen, allgemein angenommen, woraus die öffentliche Sitzung geschlossen wird. K»a»ietische Gemeinde Morgen Sonnlag, den 7. d. M.. vormittag« 10 Uhr wird ein Gast, «in Pfarrer au« dem Rheinland, die Predigt im evangelischen Kirchlein in der Garten, gasse hallen. Hiezu hat jedermann Zutritt. Aaschi«gstiedertafel. Am Faschingssonntag den 14. d. M. gibt der Eillier MännergesangS« verein .Liederkranz' unler Leilung seines Chor, meisler«, Herrn Pürstl, eine Fafching«liederlafel, für welche eine mit heilerer Laune gewürzie Vor« lrag«ordnung festgesetzt wurde. Aeteranenvall. Den umsichtigen und rastlosen Bemühungen de« Obmann« de« Veteranenvereines, Herrn Peler Derganz. ist eS auch heuer wieder ge. lungen, den Veleranenball zu einem glänzenden zu gestalten. Die Kasinoräume waren durch Herrn Cvetanowitsch mit vornehmen Geschmack, dem Cha» rakier der Veranstaltung Rechnung tragend, ge-schmück, worden. Auf schwarzgelbem Hinlergrunde spannte sich der Kaisermaniel auS, in dessen Mitte Die Kaiserbüste Ausstellung gefunden hatte. 11,bet Der Büste schweble die Kaiserkrone und da» Ganze ward überrag« und geschirmt von einem in den Reichsfarben gehaltenen Baldachin mil feilen schö-nem Faltenwürfe. — Der Veranstaltung hatten die Ehre ihre» Besuche« gegeben: Bürgermeister JuliuS Rakusch «it mehreren Herren Gemeinderälen, der BezirkShaup.mann Baron Apsallrern mit sämtlichen höheren Beamten der BezirkShauplmannschast, die SlaalSanwälle Dr. Bayer und Dr. v. Kvcevar, der SlalionSkommandanl Major Kopfinger mil dem gesamten Offizierskorps deS hier garnisonierenden Jnfanlerie. Bataillon«. Major Pereiin, der Kom-mandanl te« Landwehr-Bataillon« mi, den Osfi> zieren feiuer Truppe, mehrere Slab«- und Ober-osfiziere des Ruh'enande«. StadiamtSvorstand Fürst-bauer, Finanzwachkommissär Woch mit der dienst-freien Mannslaft. Ritter von Goßleth, Beamte sämilicher Behörden, die Gemeindevertretung von Tüchern, die Freiwillige Feuerwehr in starker Ber-treiung unler Führung de« Herrn Krell u. s. w. Al« Voriänzei paare traten der Obmann de« Ver-eine«. Herr Peter Derganz. mit Frau Putan und der Obmannstellvertreter Herr Michelitich mit Frau Srimz auf. Die Musik besorgte die Eillier Musik-verein«kapelle un,er Leiiung deS Herrn M. Schachtn-hofer. D«r Ball währtt in fröhlichster Stimmung bi« ,n den Morgen. — Mil dieser Veranstaltung, deren glänzendes Gelingen der au'opsernden Täiig-keil dt« Htrr» Derganz und den reichlich zugeflossenen Spenden zu danken ist. erfährt der Ajylfond de« Veteranenvereine«, dem der Reingewinn au» der Veranstaltung zugedacht wurde, eine neue, außer-ordentlich erfreuliche Kräftigung. Allgemeine Aner-kennung erwarb sich Herr Hotelier Graniag für die musterhaft« Führung von Küche und Keller. Evangelischer Familien ab end. In stattlicher Anzahl hauen sich am Donnerstag die Mitglied« dir evangelischen Gemeinde und ihre kaiholijchen Freunde im Hotel Terschrk zu einem der belieb, gewordenen Familienabend eingefunden. Die Teil-Nthmtr bereiielen dem in ihrer Mille erschienenen Mürzzuschlager Psarrer Herrn Kapu« den freund-lichflen Empfang. Herr Psarrer May stellle in der Begrüßungsansprache, mil der er seinen Ami«, bruder der Versammlung vorstellte, fest, daß Herr Pfarrer KapuS von allem Anbtginn der „LoS von Rom"-Bewtgung mit feinem vollen Herzen bei der Sache gewesen sei. Herr Psarrer May ergieng sich weiier» in einer Schilderung der herrlichen Erfolge, die der Eifer und die Ausdauer deS Herrn Psarrer KapuS in Mürzzuschlog gezeiligl haben. Die dorlige evangelische Gemeinde zähle heule über 800 Seelen und nenne den schmucken Bau der HtilandSkirch». für die Rosegger feine Stimme erklingen ließ, ihr Eigen. Auch die Eillier Gemeinde sei auS kleinen Anfang hervorgegangen, stehe aber fchon heule achiunggebietend al« deutschevangelischer Vorposten da (Heilrufe). In dem nun folgenden Vortrage de« Herrn Psarrer Kapu« behandelte dieser in tief-durchdachter und begeisternder Rede da« Verhältnis de« Deutschtum« zum Pro,esta»li«muS. Der Bei-fall, den die von glulvoller Begeisterung für unser deutsche« Volk getragenen Worte weckten, wdllle sich schier nichl legen. Nach einer kurzen DankeSer. widerung de« Herrn PsarrerS May, ergriff auch Herr Dr. Eugen Negrt da« Wort, um Herrn Pfarrer Kapu« den Dank Aller zum Ausdrucke zu b mgen. In Anlehnung an ein jchöne» Gleichnis d«« Vortragenden, sprach er von Eilli al» dem schwachen Bäumchen am Walde»saum, da« Rück-halt suchen müsse und auch gefunden habe in dem deulschen Walde. In schwungvollen Worlen feierte Redner die .Lo« von Rom"-Bewegung al« eine Siüge und ein Bollwerk de« Deulschium«. Sein Worl« rissen die Zuhöre' zu lautem Brisall« hin. Die Trennung«stunde sch.ug die«mal nur allzubald, da der Gast, Herr Psarrer Kapu«. bereu» früh-zeitig die Heimreise anlrelen mußte. Kßeeaternachricht. Kommenden Di»n«>ag ge« langt da« in einer kleinen Garnison spielende Lustspiel.LiebeSmanöoer", am Wiener Jubiläum«-theaier mit durchschlagendem Erfolge gegeben, zur Aufführung. Schaubühne. Eine überau« freundliche, ge-radezu stürmische Aufnahme bereitete unser Publikum dem »Bruder Etraubmger", einer Operemnneuheil von Edmund Ey«ler. Und nicht mil Unrtcht, dtnn da« Werk »mhält einen bezaubernden Melodieen-reichtum. Neben flotten Walzerklängen umfchmei. cheln gemütvolle, in« Gefühl gehende Weifen unser Ohr. Die Handlung selbst ist eine solche, daß die Lachmu«keln stet« in Bewegung gehalten werden, sür Freunde der leichigeschürzlen Muse also ein hoher Genuß. Zu alldem tritt, um die begeisterte Ausnahme noch verständlicher zu machen, eine wahr-haft glänzende Darstellung hinzu. In allererster Linie kommt bei den Lobsprüchen natürlich wieder unser Herr Kühne in Betracht, der au« dem Bruder Straubinger ein wahre» Prachtstück schuf und un» in seinen eigenen Zulaten Salzkörner reichte, deren feiner Witz seinen Beruf nicht verfehlte. Stürmischen Beifall heimste fchon sein erste» Lied, in dem er die Geschicht: seiner Wanderungen erzählt und van seinem eigenartigen Mißgeschick, da» ihn an keinem Or«e lange froh werden lasse und sobald zwing«, den Knotenstock wieder «n die Hand zu nehmen. Wie wohl hätte e» ihm beispielsweise in Oesterreich gefallen, wenn man ihm nicht nur allzubald mit der Sleuervorschreibung gekommen wäre. Al» er gar von Cilli anfängt, wie sehr e» ihm behagt hätte, hier dauernd feinen Aufenthalt nehmen zu können, bi« er die Entdeckung machen mußie. daß in Cilli die Deutschen gefressen werden, da krach da« ganze Hau« in stürmische» Jubel au». Mit unwiderstehlicher Komik brachte Herr Kühne weit'r» da» Schlachtenlatein de» alten Veteranen. Frl. Malten al« Oculi, hatte Gelegenheit ihr ganze» schöne» Können zu entfalten, ihr Gesang war von herzeiquickender Frische und mutete wie der liebe Singsang unserer frischen Walde»fänger an. Die FrühfiückSszene gab sie m>l bezaubernder Lieblichkeit. Frl. Zinsenhofer al» Landgräsin. war anmutig wie immer, leider beeinlrächligl ihre fiele Heiserkeit die sonstige Lieblichkeil ihrer Stimme. Hr. Mair war sichtlich b-müht sich weise eitwa» zurückzuhalten, wa» seiner Siimme zu großem Vorteil gereicht. Hr. Iahn und Frl. Ott gaben ein originelle» Schaubudenbesitzerpaar ab. E» war mit einem Wort eine wohlgelungene Aufführung und wir dürfen wohl hoffen, daß auch den Abonnenten Gelegenheit ge-boten, wird die Neuheit zu sehen. M-a. Mit dem Schrecke« davongekommen. Passan-ten der Hochenegger Straße waien heute vormittag Zeugen eine« ausregenden Vorfalle«. Ein Fuhr« knecht de« Mühlenbesitzert Majdic wollte noch im ätzten Augenblick«, al» da« Glockensignal bereit« gegeben und die Schranken der Bahnübersetzung bereit» im sollen waren, da» Geleise der Wöllaner Bahn mit seinem Gefährte übersetzen. Da die Schranken niedergingen und der Zug bereit» heran-brauste, war die Lage sehr kritisch. Der Knecht schien in diesem gefahrvollen Augenblicke den Kopf verloren zu habe» und die Sache wäre bö» aus-gefallen, wenn nichl ein Passanl dem Manne den vernünsligen Rat erteilt hätte, die Pferd« eilend» auszuspannen, was auch grschah. Ein derart rnui« w'lligiS Heraufbeschwören einer Gefahr sollte strenge geahndet werden. Hoaobitz. (LandwirtschaftlicheFilial. Versammlung.) Unsere rührige landwirtschast. liche Filiale hielt am 2. d M. in der Kanzlei der BezirkSverlretung ihre erste diesjährige Bollver« sammlung ab. Filialvorstand Oberlehrer Aloi» Seidler begrüßte die erschienenen Mitglieder und erstattete hieraus den Rechenschafi«bericht sür 1903. AuS demselben geht hervor, daß d„ Filiale an Einnahmen 2142*03 K und an Ausgaben 1958-31 K zu verzeichnen hat, so daß sich ein Ueberschuß vo> 183 72 K ergibt. Die Filiale bewirlschaslet eine eigene Redschule, welche von der BezirkSoernelung jährlich mit 600 K subventioniert wird. Dadurch ist man in der Lage, der weinbautreibeuden Be« Völkerung genügend Rebenmateriale zu mäßige» Preisen zu liesern. Der M>tgliederstand ist im fielen Zunehmen und beträgt derzeit 59. Im Jahr« 1903 wurden drei Vollversammlungen und eil KapaunisierungekurS abgehalten. Ueber Vera«, lassung der Filiale wurde in Gonobitz ein ständige! Lager von Kunstdünger erricht»! und kann »it Befriedigung konstatiert werden, daß die immer mehr zunehmenden Düngungsversuche von recht guten Erfolgen begleitet sind. Nach mehrjährig« Bemühung ist e» der Filiale gelungen, für Gonotitz fiuimner 11 Mettfs/be Schicht-Seife wäscht vorzüglich. | o rt X7«M/% ■ ^ ■ » «• « « __ ■■ Marke Hirsch Beim Einkauf verlange man anwtlrü(*klieli „Schicht-Seife" u. achte darauf, dass jedes Stück __Seife den Nitmeit „Schicht*' u. rür Schicht's Sparkernseife die Scüiilxiiiarke Hirsch oder Beste Seife für Baumwoll- Schwan trägt. 789ib und Leinenwäsche WM" Ueloerall zu haben. Marke Schwan eine StaaiSredenanlage zu erwirken und n»rd schon seil einem Monaie in derselben recht ausgiebig ge» arbeitet. Im Laufe ve« letzten Jähret wurden 12 Zuchteber im Filialgebieie verteilt und ist zu erwarten, daß diedurch die Schweinezucht einen nennenswerten Aufschwung erfahren wirc>. U« auch die Geflügelzucht zu heben, bat die Filiale für alle Mitglieder da« Wert „Da« Wirtschaft«, huhn in und für Sieiermark" von Emanuel Mar» tiny angekauft. Bei der Wahl in die Berein», leilung wurde der alie Ausschuß einstimmig wieder-gewählt. Demselben pehörigen an die Herren: Oberlehrer Aloi« Seidler al« Filialvvrstanv, Gast, wirr Andrea» Sulier al« dessen Stellvertreter, Gut«besitz'r Bened.kt Her,!. Realitätenbesitzer Fer^ dinand »lemen und Advokat Dr. Michael Lederer. Als Delegierte zur 81. Generalversammlung in Graz entsendet die Filiale Benedikt Hertl, Dr. Michael Lederer und Ludwig Ritter v. Matthieu. Mit Prämien wurden die«mal drei Dienstboten be. teilt und zwar: Katharina Podbr,«nik. Magd bei Herrn Jolef Rest in Gonobitz. für 21jährige, Maria Piöotek, Magd bei Frau Anna Semlitfch in Gono bitz. für 25jährige und Matihia« Arfenak, Ochsen^ knech, be, Herrn Franz Pofsek in Poglet, für 46jährige Dienstzeit; erstere erhielten je 20 K, letzterer 10 K. Zudem ha« Hrr Pofsek seinem langjährigen, »reuen Knechte noch au« eigenen Mitteln 40 X zugeschlossen. Ueber Antrag de« Herrn Pofsek wurde beschlossen, dahin zu wirken, daß auch in der Gegend vo» Hl. Geist eine Reben-anlage errichtet werde, da die dortigen, vollkommen ander«lieg enden Verhältnisse eine solche al« not-wendig »scheinen lassen. Ueber Anregung des Herrn Oberlehrer« Seidler wird aus der Wiese de« Herrn Hassenbichel, da dieselbe recht günstig an der Straßen gelegen ist, aus Kosten der Filiale ein vergleichender Düngung«versuch mit Kaum und Thvma«m>edl durchgeführt w»rden. — Die nächste Versammlung finde, am 25. März statt, bei welcher der Land ««Wanderlehrer Mariin JelovSek über Stiergenofisenschaslen sprechen wird. Irbemll zu haben. ■/ ; V 1/ unentbehrliche Zahn-Cröme, erhiilt die Zähne rein, weiss und gesund. __9060-1 Po 11-QoiVla *°**"»• "" v. it»tr «ciifcrittn. ffranr» -DtU_L UvjIud «->» la>«. «er,«01 in« H«»« jelitffTt. Ruch« «uftrrna»Mli[ »mg-d-nt. ■elden-Vabrlk llennelitrc, ZArlth. r S\ Jede Familie sollte im eigensten Interesse nur IKathreiners Kneipp- Malz- Kaffee als Zusatz zum täglichen Kaffeegetränk verwenden. Vermischtes. J>er Ievrnar pflegt mir Grazie fortzusetzen, wa« der Jänner fo gut begonnen, nämlich die Reihe schöner Tage sür Ges,llschast«f»xe unv Tanz-lustige. Er läßt die Wogen de« abenteuerreichen MaSkenball-Trudel« noch einmal hoch aufichäum-n, um da«n die ganze Weliluft mi, dem Kehrbesen de« Aschermittwoch« gründlich fortzufegen und Buße und Enthaltsamkeit zu predigen. — Nach allerhand Blättermeldungen follie der diesjährige Februar eiwa« Seltene« ausweisen, nämlich eine absolute Vollmondlosigkeit, »in Fall, der sich nur alle neun-zehn Jahre wiederhole,- d>m ist aber keine«weg« so. denn schon am ersten Tage diese« Monat«, und zwar nachmittag« in der sechsten Stunde, hntten wir Vollmond. Einln immerhin nicht allzuhäufi^en Gast bringt un« der Februar aber doch — einen ©ist, welchen wir nur alle vier Jahre begrüßen können — den Schalttag. In der Geschichte spielt der Februar eine nicht unbedeutende Rolle und viele ausgezeichnete Männer erblickien in diesem Monat da« L,chl d>r Welt. In unserer Zeit der Elektrizität mag daran erinnert sein, daß im Fe-bruar 1745 Bolta geboren wurde, der V^ier deS elektrischen Lichte«, im gleichen Mona, 1564 der große Astronom Köper,liku« uns am >9. Februar 1473 der Mann, welcher später üderzeugung«treu aufrief: .Und sie bewegt sich doch!" — Galilei. Preußen« großer Kurfürst wurde auch im F.bruar 1620 geboren, ebenso 1826 Prinz Georg ron Preußen und 1804 starb der berührn,' Philosoph Kant. Wer gedächte nicht in diesem Monaie der Februarlage von 1864. da die preußischen Sol-daten mit den Oesterreichern über die Eider zogen, um Schle«wig-Holstein. da« meerumschlungene, dem Baterlande wieder zu erobern? War'« nicht der 22. Februar de« gleiche» Jadre«. al« beide Heere vor den Düppler Schanden einen harien Strauß mit den Dänen au«sochten? .Ohne Dvppel kein Sedan!" hat einmal ein Historiker «»«gerufen. Wunderlicher Zufall de« Geschicke« l Auch im Fe< bruar. am 26. de« Jahre« 1871. kam al« F-ucht de« großen Siege« von Sedan der FriedenSgrnnd-vertrag von Be>faille« zu stände. Und wie Düppel Schle«wig-Holstein sicherte, fo brachie jener Grund» vertrag Elfuß und Lothringen und vor allen Dinge» ein große« und mächtige« Deutschland. Briefkasten der Schristleitung. Kerrr ?gg. Zur Ausklärung diene Ihnen, daß Die Beschau de« aus den Markt gebrachten Fleischt« gesetzlich vorgeschrieben erscheint, wa« in Anbetracht der Gefahren für die Gefund» heil ja nur vern'lnfiig ist. Die Be'chaugebühr be. trägt 2 h sür da« Kilogramm. Die Berzehrung«. fleuer, über deren Höhe Sie sich aushallen, beirägt nach der un« gewordenen Information 3 h sür da« Kilogramm, wa« doch nicht hoch genannt werden kann. E« scheint sich in den Fällen, über fei« Sie Beschwerde führen, um Fleisch zu handeln, welche« der Fleischbeschau entzogen wurde. atj/bsfe für priy. feste Kaliseife Beste Seife zum Waschen von Woll- n. Meiden»(offen, sie gibt auch die m'IiwiimCc ttViNN-WiUriie Nachtrag. Schwurgerichts-Nepertsir. Am 8. d. M. ge. lanqt der Fall Maria D»cman ^Giftmord) unler dem Vorfitze de« Herrn O.-L.-G »R. Reitter, am 10. der Fall Jesche unler dem Borsitz, de« Herrn L G -R. Kayiantschilsch und am II. d.M. der Fall Josef Kovaciö (Todschlag) unier dem Borsitze de« Herrn L.-G.-R. G.egorin zur BerHandlung. H?om Kaiser der Sahara. Dem Festau«» fchusse für da» am 16. d. M. stattfindende große Feit „Im Reiche der Sahara" gieng in den letzten Tagen ein französische« Schreiben zu. da« in deutscher Übersetzung alfo lautet: Meine Herren! Sr. Maj stä,. der Ka>fer der Sahara. ha> mich beauf. »agi. Ihnen die Freude auszudrücken, die er empfand, als er Ihre Verständigung erhielt, wonach die Bolbereiiungen zu feinem fest, lichen Empfage im b.sten Gange sind. Unser allverehrier Kaiser Iacque« I wünsch, de« Beginnen, da« Sie im Auae daden, voll « Gelingen, >> üge e« beitragen, in Oesterreich jene erhabene Joee populär zu machen, die Sahara der ganzen zivilisier,en Wel, zu eröffnen. Ja Ausführung de« Befehle« Sr. Ma,eftäl habe ich die Ehre, Ihnen die Gefühle besonderer Ergebenheit auszudrücken. Gourend m. p. Hin gntes Kansmittel. Unter den Hau«-Mitteln, die al« '«mcrzftillende und ableitend« Ein-reibung bei Erkältungen u. f. w angewendet zu werd«» Pflegen, nimmt da» in dein Laboratorium der Richter» ich«» Apoiheke ,u Prag erzeugte Liniment. Capsici coinp. mi, „Anker- die eiste Stelle ein. D«r Prei» ist billig: 80 l>, 1 40 K und 2 K die Flasche! jede Flasche befindet sich in eleganter Schachtel und ist kenntlich an dem bekannten Anker. vielseitige Anwendung. E« giebt wohl kein Hausmittel vielseitigerer Verwendbarkeit al« .M o l l'« Franzbranntwein und Salz', der ebenso-wohl als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen, als feiner Muskel und Nerven stärkenden Wirkung wegen al» Zusatz zu Bädern etc. mit Erfolg gebraucht wird. Eine Flasche K 1*90. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A. Moll. k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depot« der Provinz verlange man ausdrücklich Moll's Präparat mit dessen Schuhmarke und Unterschrift. g vö) Appetitlos gk. it. Vü.~da«ung»itöruag«n, fJayoitsnttwache, Kopfschmerz *om - nv Ueuemcif, St»Mv«r* Mopfwig ••,»«! son«tig«i» Maytniftiden und — vor lUfillch be wfttrtu «mel. Man vorlAnfT' »usdt. Bn..ly\che *»!• »■ «II ü «li< ' ir«|»f«»ii lt> Apolh krn r' Mthrti, - ^ ^0*^ wo nicht,direkt bei Apoth C. HR IDV, * •*■»♦ I n«iduu»rltt 1 Pfv|» i Fl h *t». v /I gr F1 K I 4Q namt Gobraurtinanweieunf. Bei Kinderkrankheiten, welchs »o häufig e&uretileende Mittel erfordern, wird von Ärztlicher Seite als wegen »einer milden Wirkong hiefflr besondern geeignet: MATTONi: mit Vorliebe verordnet, bei MagensKure, Scropheln, Rhaohiti«, Drüsenanschwellungen u. s. w„ ebenso bei Katarrhen der LuftrBhra uml Keuchhusten. (Hofrath von Lönchner'a Monographie Aber Gieaa-bflbl Saoerbrann.) Eeit? 6 ..Ais«»sche K^cht' Iiummer 11 Im eigenen Interesse w»v» sich jeder «»ehrte veker folgende« merke»! Das berühmte Heller'S wohlriechend»» Pflanzen-Efsenzen-Aluid mit der Lchutzmarke „Elsa-Hluib" vom Apotheker Eugen V Feller in Etubica. Zenttale Nr. 2Sv (Kroatien), St zusolge seiner ganz besondercn Güte, seiner Eigen-lasten, aus der ganzen Welt, aus allen Ausstellungen die ersten Preise und Luezeichnungen bekommen. Tausende Be-stcllunften kommen lüglich von allen Weltteilen an Apotheker gugen B. F e l l e r, vtubica, um da» berühmte FeUer'« Pflanzen Vffenzen-Fluid und Feller'» Stha-barder-PiUen m t der Schutzmarie „zieren und unter ähnlich klingendem Namen in Verkehr bringen kön-nen, indem sie bin guten Ruf de» berühmten „Feller'« Pfianzen>Esienzen-Fluid- ausnützen wollten und sich dachten, dah die Leute, welche die Annonce lesen würden, verwechseln werden „FellerS Pslanzen-Essenzen Fluid" mit diesen Nachahmungen und daß die Leute dann diese Nachahmungen anstatt echte» „geller'S Pflanzen-Essenzen-Fluid" bestellen werden. Damit nun wenigstens die g. Leser vor Schaden bewahrt werden, mache sie aus dieser Stelle aujmerksam, daß sie fich hüten, solche Nach-ahmungen zu bestellen. «ebeu Sie ackt, daß nur Feller'S wohlriechendes „Vflanzen-Vfsenzei,-Fluid' mit der Schutzmarke „Elsa J?luU>" echt ist. «eben Sie acht, dab verschiedene Falsifikate unter ähnlich klingendem Namen, wie z. B. .Luisa-Fluid", »Gold-Else-Flutd" ic., in den Handel gebracht werden, daß ne sich weder durch den billigeren Preis, noch durch den ähnlich klingenden Namen verlocken lassen. Neben St» ackt, daß Sie da» echte Heller'» Pflanzen-Essenzen-Fluio und die echten Feller'S Pillen vom Apotheker Eugen B. Feller, Etubica (Kroatien) bestellen. Wenn Sie aber in Ihrem Wohnorte da» echte Zeller's .Pflanzen-Effenzen-Fluid" kaufen wollen: dann geben Sie' erst recht acht, daß Sie nur d.i? Original-Präparat vom Apotheker <^ugrn B. Feller aus Studica verlangen, und vergleichen sie ganz genau die Emballage, die Etikette und die Lcbuymarke. E» haben sichNachahmer gesunden, die gewissenlos genug find und sogar die Farbe der Etikette, die äußere» Merkmale der Äutzmaike und die Form der Flasche nachahmen, nur um den geehrten Leser leichter täuschen zu können. Die 60.000 Dankschreiben aus allen Weltteilen, die dem Apotdeker Eugen V. Feller, Etubica. Zentrale Ar. 220, feine dankbaren Kunden iür seinen Fluid zu schicken Ver-anlasfung fanden, stehen jedermann zur Verfügung und kann jedermann dieselben im Original lefen und kann bei jedem Unterschriebenen selbst anjragen. um sich zu über-zeugen, daß ihm die Leute alle diese Tankschreiben ganz unaufgefordert und lediglich durch daS DankbarkeitSgefühl gedrängt, ^ . j Dir g. Leier werden noch aufmerksam gemacht, daß sie das echte Feller'S „Pflanzen-Sjscnien.Fluid" mil der Schu?« marke.Elja-Fluid» rechtzeitig bestellen und nicht warten, bis sie es schon dringend brauchen. ES ist nämlich bekannt, daß dem Apotheker Eugen V. Feller. Etubica. lausende Be-stellungen zukommen, fo daß die Wunden Ost lange warten müssen. Nachdem aber Feller'S „Pflanzen-Essenzen-Fkuid" je älter desto besser ist, und damit die a. Leser dieses Mittel immer bei der Hand haben, so tun sie in ihrem eigenen Interesse gut, wenn sie diese» anerkannte Präparat fr früher bestellen und von diesem notwendigen Hausmittel zu Hause immer Lager haben. SIS« DaS echt« Feller'« wohlriechende Pflanzen - Essenzen - Fluid mit der Schutzmarke „Elsa-Fluid" muß aus allen Ge-brouchsanweisungen und auf jeder Flasche eine solche Schutz-marke trogen, wie hier abgebildet, mit dem Namen „Elsa" und Unterschrist „Feller". Aus den Ausstellungen in Pari«, Berlin. London, Nom und - Nizza ist Feller's Fluid mit der goldenen Medaille a u S- {»zeichnet worden und er-ielt auch die silberne Medaille deS spanischen Roten Kreuz er-den» — iian bestelle nur per Postnachnahme oder gegen VorauSfendang de» Meld-betrage». — ES kosten I? Fla-schen oder 6 Doppelflaschen 5 K, 24 Flaschen oder 18 Toppel-staschen 8 K 60 h, 36 Flaschen oder 18 Toppelflaschen 18 K 10 h, 48 Flaschen oder 24 Doppelstaschen 16 K, 60 Fla» schen oder »0 Toppelftaschen 20 K samt Gebrauchsanweisung, Pojiporto und ste. ES --- werden ferner empfohlen Ijcllerd abführende „Rhabarber - Villen" mit der Schuhmarke Pillen". Da» beste, billigste, tausendsach erprobte Ab-führmittel. wirkt rasch, sicher, schmerzlos, appetitbejördernd. reinigend, schmerzstillend bei den meisten Krankheiten de« Magens und der BerdauungSorgane. Eine Rolle (« schachteln) samt Gebrauchsanweisung kostet 4 Kronen, franko. Umsonst bekommt man zu jedem wiederholt bestellten Dutzend „Elsa-Fluid" 1 Flaschchen. FcUers echte« Ungezieferpulver m»t der Marke „Visa". E» vertilgt die schädlichen Insekten, das lästige Unaez,ej«r beim I, im Stalle, im Haushalte, im ©(Hirn wie Fliegen. Flöhe. Motten, Läuse Warnen-Schwaden, Ameijen. Bogelmilben ic. Da» Mittel ist sehr sparsam. — Durch die besonder« gute Wirkung bürgert eS sich überall ein und verdrängt die teueren Mittel. 1 Portton kostet 1 Krone l wenn man zugleich mit Elsa-Fluid bestellt), ohne Fluid bestellt, kosten 4 Portionen sranko 3 Kronen. Wer echten FellerS Fluid und Heller« abführende Pillen erhalten will, bestelle brieflich und schreibe deutlich die Adresse an dir einzige ErzeugungSstatte: In Eugen D Feller, Apotheker, voflieserant Er. «. k- Höhnt de« Prinzen von Bourbon in ttTI'BIC *. Zentrale Nr 280 (Kroatien). Herrn Eugen V feiler. Apotheker, 8,»dio». Zentrale Nr.220 Ersuche höflichst um eheste Zusendung von 30 Doppel' flaschen Ihres vorzüglichen Fluid», welches ich in meiner Praxis schon seit 2 fahren mit ausgezeichnetem Erfolge benutze. Bitte Alles mit Nachnahme Prag. Hochachtend Med.-Pr. Fr. Kittel. -dhr Fluid hat bei meiner 72jährigen Mutter, welche mit ihren schwachen Augen nicht einmal durch Pergröße-rungigläser was gesehen hat, so sehr ersreuliche Ersolge gemacht, daß sie fich nichl genug wundern kann über den Srsolg. weil fi- jetzt sogar Farben unterscheiden kann -so ichreibt Franz H o r a. Eifenbahnbediensteter in Nmund. Schrifttum- Heversee. Vierzig Jahre find e« her, daß Oesterreich und Preußen Schulter an Schulter Schleswig - Holstein vom dänischen Joche befreit. In allen Gauen Oesterreich-Ungarn« rüsten sich die Mitkämpfer diese? iür die deutschen Waffen so ruhmreichen Feld-zuge«, um die Erinnerung an die glorreichen Waffen-taten festlich zu feiern. Durch genaue Studien übet den Feldzug 1864 und durch persönliche Mitteilungen und Erzählungen von Mitkämpfern ist der Verfasser in der Lage, ein« wahrheitsgetreue, übersichtliche Schilderung jene« FeldzugcS zu entrollen. Die frei-willige Räumung deS fast unbezwinglichen Danne-werke», die Gefechte bei Ober ° Selk und Jaget, der ruhmreiche Kampf um die Königthöhe, der Heldenkamps bei Otversee, da» Gefecht von Veile und endlich da« Seegefecht von Helgoland sind in fesselnder und an» schiullcher Weise geschildert. In übersichtlicher Weise die »eiteren Operationen einschließlich der Besetzung Fridericia«, behandelnd, schließt da« Werkchen mit der Schilderung de« Einzüge« der Truppen in Wien. Auch die glänzenden Taten der preußischen Waffenbrüder werde« in den» Buch« gebührend gewürdigt. Da« Buch, welche« im Verlage von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Vamberg in Laidach erschienen ist, ist mit vielen Abbildungen und Kartenfktzzen versehen und kostet 1-20 K. I Hell'S ÜJlentl ol - Franzbranntwein ist eine schmerzstillende, die Muskulatur kräftigende und die Nerven belebende Einreibung, die sich rasch die Anerkennung der Leidenden erworben hat. Einen besonderen Vorteil dielet die Anwendung de« Menthol > Franzbranntweins dem Alter. DaS Waschen der Glieder gibt denselben elastische Be-weglichkeit und befähigt zu ausdauernden Spazier-gäagen. 11 Geschenke. Laubsägewerkzeuge in fein politierten Kassetten sind eine willkommene Gabe für junge und alte Laubsäzefreunde. Da« neue Prei«duch versendet grati« da« erste Wiener Warenhaus für Laubfägewerk-zeug»Spezialitäten »um .goldene» Pelikan' Wien, YU.fi, Siebenfterngaffe 24. GedenketÄgSÜMt Wetten und Legaten! outeten, Schutzmarke: Anker <• LINIMENT. CAPS. COMP. jj aus Richters Avvlhrke in Prag. ist al« vorzüglichste schmerzstillende Ein- relbnug allgemein anerkannt; zum Preise von 80 h., St 1.40 und 2 K vorrätig in allen Avotdekeu. Beim Einkauf diese? ül*taH beliebter» Sau», mittels nehme man nur Crigin» Waschen in Schachteln mit unserer «chutzmar'e „Anker" a»S Richter« Apotheke an. dann ist ma» 'icher. da» Original-erzeugni« erhallen zu hoben. 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Felddach 16*70 (davon 8*70 Sammelbüchse)» O.«G. Peggau-Deutich-Feistritz (Sammelbüchse) 3; O.-G. Aßling 107*12 (davon 100 al« Festerirag); Gemeinde Linz 100; Gemeinde Marburg a. d. Drau 100; Gemeinde Gloggnitz 10; Gemeinde Schladming 10; O.-G- Bleiburg 53; O.-G. Giöbming (Sammelbüchse) 3*5; O.-G. Mießthol 4 40; Gemeinde Rann 50; Handelsschule de« Dr. Zuliu« Fink in Graz (Sammelbüchse) 12*68; Dr. Philipp Maruschitz in Griffen (Sammelbüchse) 1376; Radsahrerverein .Graecium" in Graz 20; Gemeinde Brück a. d.M. 20; Gemeinde Aussee 10; F.-O.-G. Gca; (al« Ertrag der Südmark-Theater-vvrstelltung am 22. Jänner 1904) 2800 ; Gemeinde Steuerkerg 10; Gemeinde Ponschach 5; O.-G. Feldkirchen i. K. 68; Spar- und Vorschubverein in St. «Egydi i. W.-V. 20-50; Gemeinde Felddach 20; O.-G. Radker«burg (Sammelbüchs) 6*41; O.-G. Wintlern (Sammelbüchse) 8*40; Burschen-schafl „Suevia" in Jnn«bruck (Sammelbüchse) 11 X 76 d. — Gründer: Der Sängerbund „©lüllaria" in Aßling 50 K; der Deutsche Männer-Turnverein in Trieft 50 K. — Unter» ftützung>«n haben erdalten: Der Deutsche Kinder-gart.n in Mahrenberg 300 X; ein Bauer in Unierste-iermark 22; Verein .Deutsches Verein«-Haus" in Peiiau 200; die Gemeinde Malborghet für die dortige Drech«lersachschule 400; Deutscher Kinderggarien in Wöllan 600; Gewerbetreibende in Unterst.k 500; Deuischer Kindergarten in BurastcvU in Tirol 1000; der Deutsche Volk«oerein in Klamensurt zur Gründung eine« Lehrlir>g«he>m« 100; Schule in Vorderberg ». R. (Lehrmittel) 86*90; weite,S wurden Stipendien im Gesamtbeträge von 40 vxrlieh'N. — Darlehen erhiel en: ein Beamter in Kraitn 1000 K; ein Gewerbetreibender in Marburg 200 K. — Eine arrondierte. 5 ba, 33 a. 21 m große Wirifchait im Markte Schönstein bei Cilli. bestehemd au« drei Wohrhäuiein. einem Lusthause, einer H)arpfe, Meierhof, Leckern und Wiesen, frei-willig lgerichtlicher Schätzungswert 25.655 L 40 d, ohne Einrichtung u. s. w. ist weg>n bohen Alter« de« Beisitzer« zu verkaufen oder zu verpachten. Be-werber möpen sich an den Grundbesitzer Leopold Waldl in Schönstein bei Cilli wenden. Siüdmärkische ^oMsbank in Hraz Stand am 31. Jaänner 1903. Einzavlungen für Geschäft«-anteile 215.334*— X, Zpaeinlagen zu 4 o. H. von 17752 Parteien 2.299.558 67 K, koniokurrent: Krednooren 173.380 62 K, Koniokurrent: Debitoren 94.1144*88 K. kurze Darleben 1,175 438*78 K. Wechselet und Devisen 797.295 40 K, ei e»e Einlagen <287.430 51 K, Wertp pi,re 335 362 50 K. Geldv> ,ikedr im Jänner 1.544.834*49 K. Mitglieder : 2973. Z>pe»tscher Kadfahrer A«»d, Ha« 3K. Der Gau 366 (Steiermaik u»d Ka.men) de Deutschen Ravfah hr«r - Bunde« veranstalt-t Sonnabend, den 13. d.i. M., abend« 8 Uhr in der Stadtiheater-GaNwirirtschaft in Graz einen .Geselligen Gauadend", für Venen bewährte Vo 'ragtkräste gewonnen wurden. Die VSeranftaltunfl ist im Rahmen eine« Familien-abend« s gehalten und soll den Teilnehmern einige anregende Stunden froher, deutscher Geselligkeit und gegenseitiger Au«fprache bieten. Die sorgfältige Zusammenstellung der Vorlrai-tordnung, sowie der stet« heiter.vornehme Verlauf der Veranstaltungen de« Gaue« 36 lassen einen starken Besuch de« Abend« erwarten und würde namentlich ein solcher von au«wärt« mil Freude begrüß» werden. Durch Gaumitglie'er eingeführte deutsche Gäste, auch Nicht-Radsahrer. sind willkommen. La»de»»erva»d für Iremdenverkehr. Nach der nunmehr getroffenen Vereinbarungen werden den Lande«verbänden sür Fremdenverkehr zum Zwecke der Reklame für die österreichischen Alpenländer auf der Wellau«stellung in St. Louis 200 Quadrat-meter Wandfläche zur Verfügung gestellt. Der Landesverband ladet infolgedessen seine Mitglieder ein, ihre für diese Ausstellung geeigneten Plakate. s»wie zur Verteilung aus derselben ein« entsprechende Anzahl von Broschüren. Prospekten k. der Ver-bandsleilung einzuschicken, welche die Absendung nach St. Louis besorgen wirb. Alle sür diese Sendung bestimmten Gegenstände müssen bis läng-stenS 15. d. M. in der Verbandskanzlei in Graz. Aldrechtgasse 1. abgegeben werden. Aus dem Hrazer Amts blatte. Erledigung einer Kanzleiosfizial- oder Kanzliftenstelle in Lutten-berg. — Kontir« über das Vermögen des Franz Xav. Mannii. nicht registrierten Handelsmanne« in Rohitsch. — Eintraaung der Firma „Hermann Wögerer", K.-G. Marburg. — Einiranung der Firma „Vinzenz Vieril" in Windischgraz. K.-G. (Stlli. — Todeserklärung der Josesa Marrath, K.-G. Marburg. Aahr- und Z?ieHmärkte i« AnterNeiermark Am 13. Feder: Rann, Schweinemark,. — Am 15. Feder: Arnsel«, Kleinoiedmarki; St. Leondardt. Bez W-ndiichgraz. V.; Lichienwald, I.; Rann. I. u. V ; Sachsenseid, Bez. Cilli. I. u. V.; Videm Bez. Rann, V. — Am 16. Feder: Friedau, Schwememarkt. — Am 17. Feder.* Peitau, Rinder-und Pserdemarki. Kaschings . Zlnterhaltuugen verursachen bei leichtsinnigem Tanzen oft so manche unangenehme Krank-heit. Es ist daher «n Zeit aufmerksam zu machen, daß bei so manche Schmerzen, wie z. B. rheumatische Schmerzen, Gliederreißen. Seitenstechen, Hexenschuß, Hand- uud Fuß Schmerzen. Muskelschmerzen, Kopf-uud Zahnschmerzen, Augenschmerzen, Verschleimung K. Feller» Fflanzen-Essenzen Fluid mil der Schmutzmark« „Elsa Fluid** vorzüglich und rasch hilft. Feller» Fluid wurde aus den Ausstellungen in Pari«, London, Berlin, Nizza und Rom mit goldenen Medaillen und Ehren, diplomen ausgezeichnet und neuesten« erhielt der Er-zeuger auch die silb«rnr Medaille de« spanischen roten Kreuz Orden«. — 12 Flaschen oder 6 Doppelflaschen Fellers Fluid versendet um 5 Kronen franko der alleinige Erzeuger Eugen V. Feller in Siubica, Zentrale Nr. 220 (Kroatien). Man hüte sich vor Nachahmungen. vermischtes. Komisches Christentum Eine Wiener Lokal-berichterstauung meldet: Bekanntlich verbiet«« die kaiholische Religion, daß Selbstmord«? die kirchliche Einsegnung erhalten. Nun war »S in letzierer Zeit Usus, daß man bei Selbstmördern, welche die Tat im Zustande der Unzurechnun>.«fähigkeit vollführten, eine Ausnahme macht«, w«nn vom Arzt« «in Zeugnis vorlag, worin bestätigt wurde, deß d«r Selbst».örder in irrenärzliich.r Behandlung gestanden war. Da nun in letzter Zeit bei sehr vielen Selbstmördern ein derarttge« Zeugnis vorlag, so Iah stch der Erz» biichos veranlaßt, die Eins gnung bei allen Selbstmördern zu verweigern. Dieser Tage kam nun an alle Psarrämler eine Verständigung, worin der Erzdischos ersucht, sernerhin jede kirchliche Einsegnung bei alle» Selbstmördern zu verweigern, auch dann, wenn da« ärztliche Zeuani« beigebracht werde. — Also selbst die Unglücklichen, dir im Irrsinn han-dklien. w«rd«n von der eigenartigen.Nächstenliebe" de- Röm-rkirche nichl mehr berücksichtigt! Los von Rom l X>tt menschliche Körper — eint Licht- llrahlenquelle llnur dirsem Titel wurde kurzlich au« Pari» von einer merkwürdigen wissenschosilichen Entdeckung berichtet. Die Physiker an der Universität Nancy Cliarpentier und Blondelot. fanden nämlich, saß drr menschliche Körper ähnlich wie da« Radium Lichtstrahlen au«sende, und daß di«s« Lichtstrahlen stch in erhöhtem Maße bei verstärkter Mu«M- und Neiveniätigkeit zeigen. Dies« Enid-ckung ist nicht neu, st« würd« schon vor fünfzig Jahren von einem deutschen Physiker gemacht. Der in Stuttgart ge-borene, später in Oesterreich lebende Dr. Karl Seite 9 Freiherr v. Reichenbach, dessen Lehre vom „Od" einst vom größten Teil der Gelehr<«nw»lt. ins-b«sondere von Voat. Liebig und Dubois-Reymond. al« Irrtum bezeichne» wurde, hat in seinem 1854 erschienenen zweibändigen Werk »Der sensitive Mensch und sein Verhalten zum Od«" die Ergebnisse einer großen Reihe von Ezp«rim'nl«n ni«d«r-gelegt, die ihn u. a. zu dem Schlüsse sühnen, „daß der lebendig« Mensch irgend ein bi« jetzt uner-sorschte« und unbekannte« Aaen« von ieinem ganzen Leibe au«strömt, daS ähnlich dem Magnetismus, der Wärme und dem Lichte mutmaßlich strahlen» sörmig von ihm nach ollen Richtungen ausgeht.^ Diele« Agens, da» allrrdings nur sog«n >nnt«n Stnsitiven, d. h. Menschen mit «rhödlkr N«rv«n-retzdark«it, sinnlich wahrnehmbar ist, nannte er Od, und bei der Untersuchung seiner Eigenschasi«n fand er u. a. auch, „daß der menschliche Leib im finstern von Sensitivkn in s«in«r Gänz« leuchtend gesehen wird; er ist umhüllt von leuchtender odischer At» mospväre, die ihn zu vergrößern scheint und ihm da« Ansehen eines weißen geisterhaft«» Ung«heu«r4 beibringt." Die Finger senden Strahl«nbüschel au«, den Kopf umgebe ein leuchtender Schein, was daraus hindeut«, daß der »Heiligenschein' nicht bloß au« der Phantasie religiöser Schwärmer pe-schöpft, sondern eine Naturerscheinung in der Physik und Physiologie fest b«gründ«t fei. Auch die Geister« und Gejpenft«rf«her»i führt R«ichenbach auf Erscheinungen de« Odlichl«» zurück. Daß di«s« Licht-«rfchkinungkn am menschlich«» Körper b«i verstärkt«? Mu»k«l- und Rtro«ntätigktit sich in «rhöhtem Maß« zeigen, wie die beiden französischen Förster ge-sunden haben, und daß diese Ers; einungen ein Mittel an die Hand geben bürsten, um den Eintritt de« Tod«« festzustellen, hat Reich«adach in seinem Werk« gleichfalls näh'r ausgeführt. Auch das Durchleuchten de^ inneren Organe und der Knochen durch die Haulbedeckunq hindurch, wie es jetzt durch die Röntgenstrahlen jedem offenbar wird, sowie das Selbstleuchten anorganischer Stoffe, be» sonder» der Magnete und Kristalle, wurde von den Sensitiven Retchendachs beobachtet. Mag auch seine Metdode anfechtbar gew«>«n sein, so g«bührt ihm doch da« Verdienst, zuerst ein Gebiet betreten zu haben, d«fs,n «xakt« Durchforschung mit den modernen Hilfsmitteln zu den wichtigsten physikalischen und physiologischen Ergebnissen sühren kann. tzine heitere Geschichte erlebte kürzlich eine Firma in München. Diese sandle — wie der »Täglichen Rundschau" geschritb-n wird — vor «inig«r Z«i> an «in«n größertn Grundbesitz«? in d«r Pro-vinz ein Probeflaschchrn .Mar«öl". da« btkannilich vielfach für Schuh« und Lederzeug verwendet wird, um e« geschmeidig und wasserdicht zu machen. Aus die spätere Ansrage bin. wie daS Oel gefallen habe, erwiderie der Bi-dere wörtlich: »Da« g" sandte „MarSöl" hat mir sehr zugesagt; noch nie vorher hat der „Salat" so würzig geschmeckt. Nur ist e« mir nicht klar, welchen Zweck der beigefügte Pinsel haben soll." Die Aulwort hieraus soll ihm dir Firma schuldig g«dli«b«n fem. Auszeichnung. Während im fernen Osten de« russischen Reiches da» droh«nde KriegSgewölk noch immer nicht verzogen ist und immer mehr rauhe Krieg»mannen und Panzerschiff« mit mörd«risch«m Geschütz sich zu-sammenziehen, entfaltet in der Hauptstadt de» ge-waltigen Z^renlande» die Frl«den»arbiit ihre zartesten Blüten durch die namentlich dem Wohlgehen der Kinder-weit gewidmete internationale wissenschaftlich« Au»-stellung, die unter dem Protektorate der Kaiserin-Mutter ein glänzend«» Bild entrollt von der umfasienden Für-sorge, welch« drr Russe seinem jungen Nachwuchs an-gedeihen läßt. Wie auf dem internationalen Aerzte-kongreß in Moskau die au« den westlichen Kultur« ländern zusammenströmenden Aerzte «»staunt waren übrr di« bei un» unbekannte Großzügigkkit und Ge-diegenheit russischer WohltätigkeUSinstitut« und Kranken-Häuser, so zeigt sich in gleicher Weise auf der Peter»-burger AuSstebung dle russische Intelligenz im hellsten Lichte. Unter d«r hohen Proteklorin haben sich die hervorragendsten Kräfte de» Lande» vereinigt, um die Leistungen der Humanität zu veranschaulichen. Auch da» Ausland, namentlich die preußischen Ministerien, haben umlassende Ausstellungen veranstaltet. Einen ganz besonderen Erfolg trug daS Sanatogen davon, das al» gewaltiger Fortschritt auf dem Gebiete der Erzeugung künstlicher Nährpräparate von einer Jurh der klangvollsten Namen russischer Aerzte mit der großen goldenen Staat»-Medaille abgezeichnet wurde. FRITZ RASCH, CILLI.1 Seite 10 ^Deutsch- Macht- Nummer 11 Verlöre». Schwarzer Damen-Seidenschirm mit Changeaut-Eüifaasung ist im Caft! Merkur am Sonntag. den 31. Jänner d. J. zwischen 3 and 6 I hr nachmittag« liegen gelassen worden. Der redliche Finder wird gebeten, denselben wieder im Cafe Merkur für mich abzugeben. Uenriette Zinsen hofer, 9164 Operetteniängerin. Y erloren wurde ein Stock mit Silbergriflf (Pferde • fus»), Der redlich« Finder wird ersacht, denselben in der Schriftleitung unteres Blattes gegen eine entsprechende Belohnung abzugeben. 9172 Zum Saharafeste 9171 empfiehlt den P. T. Damen Phantasiehüte -Kopfputze zur prompten und billigsten Anfertigung Anna Standinger „Wlrncr llulMlon", C'llll. 9163 Aufgebot. Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass 1. der Bergmann Anton Sack, wohnhaft in Giesenberg - Sodingen Nr. 68 a, Sohn der unverehelichten Dienstmagd Maria Sack, verstorben in St. Martin in Kärnten, 2. die geschäftslose Maria Sager, wohnhast in Giesenberg-Sodingen Nr. 68 a, Tochter der unverehelichten Dienstmagd Theresia Säger, wohnhaft in Katenberg in Steiermark, die Ehe mit einander eingehen wollen. Die Bekanntmachung des Aufgebots hat in der Gemeinde Giesen-berg-Sodingen und durch eine in Judenburg erscheinende Zeitung zu geschehen. Sodingen i. W., Landkreis Dortmund, am 18. Jänner 1904. Der Standesbeamte, i. 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