SchrtMO«»«^. ««MOlltMß, B»chd»«t»OIOt, M«ritz»», Turstttva uliea 4. Telephon L4 Be^gspretle: Abliolen monatlich Zustellen ^ . . Vurch Post . . . Durch Post Viertels.. Eln^ewumm?r . . Sonniagsnummer. Ausland: monatlich so--. . tS--. Ztt-^ . so- . i sa ?»— D. 10-- M !)er Abim« Azl tte'leüun«, oer tteitunq nementsbetrsfl <ür Slo»v?nirn >ür minderen» kineyMonat. a,i«e«l?alb lür mindtilcnl 1/4 Zatir.einenden, .".u denntwortend» vrie^k werden wcl't ber» clsir! wls?»tei»annal?ms m Ä^rit,?r be» de« dze 'jeitun!^ ZmSt,'ev^ . ulKZ 4^ " nMjaxa «ei e'.jak urld Matelie, m ttanrcb k^ei vlo'tn?r und Moise. in Sraz Hz« -ktenrei..), Na»teiger, ..Zentro-,". in Wien bj allei« Än^xi« lenanitizhme- 'tellen. . Nr. 2S2 Zum Ergebnis der Zagreber Gemetnbewadlen Wie erinnerlich, wurde der Zagreber Ge-meinderat wegen seines Beschlusses, sich an den Leichenseierlichkeiten nach denl verstorbenen großen König Peter offiziell nicht zu beteiligen, strafweise aufgelöst und die städtische Verwaltung einem königlichen 5rommissär übertragen. In der Hauptsache diirste die Maßnahme aber auch den Zweck verfolgt haben, der bisher im Geineinberate sitzenden, aus Anhängern des kroatisäien Blockes bestehenden Majorität daS Hest zu entivinden. Nun hat sich der Wahlakt sür den neuen .Gemeinderat an: II. d. M. unter allen Anzeichen der unser politisches Lcben beherrschenden politischen Strömungen mit nachfolgendem Resultate abgespielt. Bon den sunfzig Mandaten, ans welchen bie Gemeindevertretung besteht, entfallen auf den kroatischen Block 3l!, die Deniokratenpartei ö, die unabhängige jugoslawische Gruppe 2, die Kommunisten 2, » die Zionisten 2, dik Sozialdemokraten 1 und auf die Klerikalen 1 Mandat. Um s!H ein Urteil über die treibenden Kräfte z»z bilden, die diese Wqhlergebnisse zeitigten, wollen wir uns vorher die Parteiverhältnisse des aufgelösten Gemeinderates in die Erinnerung zurückrufen und diese mit den jetzigen vergleichen. Der aufgelöste' Geineinderat hatte ursprünglich keine absolute Majorität. Die aus den Wahlen hervorgegangene stärkste Partei tvar die der Konnnuniston. Die Verweigerung der Eidesleistung gab aber die Veranlassung gur Annullierung der kommunistischen Mandate und zur Konstatierlmg des Geuleinde-irates durch Neuwahlen. Auf diese Art kam die Kroatische Bereinigung zur Herrschaft in der Gemeindestube, wobei die Demokraten als starke Konkurrenten auf dem Plane standen. Während also die vorletzten Zagreber Ge-fneinderatclvahlen sich unser dem Änfluß einer sehr starken sozialen Unzufriedenheit abspielten, scheint der neue Gemeinderat uuter dem Einfluß der stanlmc.apolitischcn llnzn-friedenheit der Kroaten zustandegekommen zu sein. Unzufriedenheit war jedenfalls die treibende Kraft, die. in dem einen, wie anch in dem andern Falle die Wähler zu den Urnen rief. Aufallend in der Zusammensetzung der beiden Gemeindevertretungen ist die grosse Differenz in der Zahl der Mandate mit sozialer Färbung, der grelle Uebergang von einer fast kommunistischen auf eine separatistisch-kroa-jtische Gemeindevertretung. Mit Rücksicht darauf, daß die Regierung in der Behandlung des sozialen Problems keine besonders glückliche Hand verriet, waS die Auslosung der auch in der Konstituante ziein-lich stark vertretenen kommunistischen Partei om besten illustriert, liegt der Schluß sehr nahe, daß die in den Massen nicht gelöschte soziale Unzufriedenheit sich mit jener der un-zufriedeiien Kroaten vereinigte und dem Kroa tischen Block zu denl Siege verhalf, über den ganz Zagreb derinalen jubelt. Zwei Strömungen der Unzufriedenl)cit, die ftanimeS-politische und die soziale, haben sich bei den Zagreber Gemeindeivahlen vereinigt und pochen gebieterisch an den Toren der Lenker, in der Erwartung, gehört zu werden. Wir haben seinerzeit in uleliveren Aussätzen darauf hingewiesen, dich der ^chlilssel zu unserer Konsolidierung in einer alniel)>»(!!> Donnerstag, den ts. Dezember :tS2t St. Äahrg. ren Lösung der schwebenden sozialen Fragen liegt. Eine Wahrheit, die auch von den leitenden Kreisen anerkannt, aber nicht beherzigt wurde. Eine Konsolidierungspolitik ohne herzhaftes Anfafsen des sozialen Problems kann aber keine Ersolge erwarten und daS. Resultat des Versäumnisses ist das Anwachsen der stammespolitischen Unzufriedenheit, wie dies die Zagreber GemeinderatSwahlen be-wiefen haben. Wie Karl sein llnttrnedmen vorbittllkie. Zita spielte die Hauptrolle. WKB Budapest, IS. Dezember. DaS ersk iHcst der vom Aus;euministeriunr veröffent- Oesterreich tritt von der Abstimmung in Oeden- chtziW/ß/U ' Königs in Verbindung stehenden Ereignisse^ vUß U Es Heist darin u. a.: BezügUch deZ jüngsten Di« B«tschaster»«ns»r«n» bewillig« die itb-.iialversammlim-, l'eschlosscn, an cincr solchen Abstimmung nichl Mzunchmcn. Di° Ab.jk Abstwnnungs-ommissärc obzubcrufcn und das i ftlmmung fiir den 18. Dezember. WKB. Wien sche Korrespondenz heute vormittags ßerek eingelangte,! Telegramme des österrei- ^edia bestimmt inl ? Teile d^s'. nack der Va-. ^ ' chischcn «csandtcn in Paris ^at die Botschaf. zisizicrung deS Landes in'der Stadt terkonferenz die interalliierte Generalskoni Mission in Oedenburg stimmung aus den 13 ganda Hanptuiann Werkmann. Das Schwei-zer Dieilstpersonal wurde wand entlassen nnd zur Irresührinig der raunerre ^^cneralStoni- bura und Umaeizuna einl^ L^vlk^bc'sraanna ,»r- - ^ g«,. vir ermächtigt, die Ab-,folg?. Ez bestimmt aber zugleich, d°b die K°-1Hauptmam. Werl. . Dezember zu verschie- neralkommiision die VerwaltimaSrechte Echlosi Her- neralskommission, nachdem sie sich bei der.i^eralkommission bereits von Iser Unterzeich-,.f.. Festsetzung des AbstiiumungStermincS für -„ung an sich mit den notwendigen Bortebiu». Ä den 14. Dezember gns diesbezügliche Weisun-ul befassen babe Diesem tatsäckilickic'n ^ . Ankunft ln Oedengen der Botschafterkonferenz berufen hatte,de»' Protokoll.s wn schwindend kleinen Risiko zu rechnen habe, d e (-rnmchtlgung zur -^eychiebung der ?w. „„z Wohlwollen eiue.Z AA.re.S !-.er?ves.. stimmung erbalt, so wnd die Recnerunq die , ib. .ur Berfümma st.swnd.n Iusu genl n ^^van .Yeias zu LlngaNsche Ratlonawerfamm-luna. WÄB. Budapest, 13. Dezember. In seinen Ausführungen in der heutigen Sitzuug der Natioualversammlung erhob Abg. Rassay gegen die Regierung den Vorwurf, daß sie anläßlich des letzten Putsches eine zweideutige Haltung eingenommen und daß sie ihr zweidentiges Spiel anch nach den Oktoberereignissen nicht aufgegeben habe, gar jetzt noch fortsetzt. Er behauptete, positive Informationen zu besitzen, d»sz der Ministerpräsi« dent vor nlehreren Personen, darunter dem Mg. Stefan Haller, erklärt« habe, daß er den ungarischen Thron für den Erzherzog Al-brecht zu reiten trachte. sGroße Bewegung.) I Redner i'! s'. dagtgen.protestieren, daß im Offizieren von Cteii'ainanger wi'rde ein Lobn von 1s^0.W0 in AncsiM gestellt, wenn sie in den geg'.'n die ^ Gendarmeriebatailll'ne Rsiu'.enl'.'vger teil-inehnlen sollten. Der von den Truppen ab-verlangt,' Eid lautete auf den !^i aiser von Oesterreich uikd den .^önig vou Ungarn. Reiche der gekrönte ungarische König ver trieben worden sei und ein junger österrei- Vorgange gegeunber beichlos', die Re- chischer Erzherzog auf den ungarischen Thron das Vorrücken unt allen Vt'iiteln zu verhindern. Geiieral Baron Nagl) ivurde mit dem Oberkoiumando der Truvpen betraut lnld gleichzeitig fuhr ein böherer Offizier im ungarische! gelange. Die RÄumun« Albanlens. WKB. London, 13. Dezetuber. (Fnnkspr.)'Auto'nach Raab ,im nötigenfaN.^ die Zerstö-Ungi'mstige Metterverhältniffe und versckie-irnng der Eisenbahnlinien zu besorgen. dene andere Umstände haben cS unmöglich gemacht, daß die jugoslawischen Truppen AI- banien bis zum 10. Dezember rkumen konn-! WKB. Budapest, 1.3. Dezember. «UTKB.) ten. Die'Botschajterkonferenz hat daher die^In der heutigen Situing der Natienalver-Frist zur Räumung bis zum L0. Dezember ^samuülnig wurde der Gesetzentunirf über die ausgedehnt. Das Miriditi'l,^ebiet ist von al-^iöniglich ungarische »onned augeuvinmeu. dänischen Truppen wieder besetzt worden, '.Der Gefetzentwin f veringt die Vermindt'runii ohne daß sich dabei Zwischenfälle ereignet ha- 'des ungariscken Heere^^ aus .".',<> Mann ben. Die albanische Regierung legt grosse? und die ?lbschasfuna der atlgelü.'iikeu Entgegenkommen gegen die Miriditeil au Pflicht und die Ei giin.^uiig' dec- xv- res in. d^n Tag, ^Wege der freiwitligeit Meiduug. ^^aude^^ver« keidlßimGßWwifter «DUkE «klärke gegen-über Vm EwwaUnmge« LeS Grafen Appo-nyi, daß M.000 Soldaten neden der gänzlich reorganisterten Gendarmerie und Pol^ zei zur Ausrechterhalwng der inneren Ordnung vollständig genügen. Zweifellos sei dagegen, daß mit 3ü.vl)0 Mann die 2500 Kilometer lange ungarische Grenze nicht geschtcht werden könne. FallS aber versucht werl^n sollte, die Grmze zn^überschreiten, so würden d!e< jene S00.(ii)0 tapferen Ungarn, die den Krieg mitgemacht habm, wohl zu verhindern wissen. Das Vßermachtedvndntt. WKB. ?le» AOrk» IS. Dezember. (Wolff.) ^Funkspruch.). Die „New Hork TimeS" melden aus Washington: Einer Mitteilung auS RegierungSkreisen zufolge wird die Ratifizierung des Viermächteabkominens die Vereinigten Staaten nicht dazu verpflichten, zur Ausführung seiner Verpflichtungen Gewaltmittel anzuwenden. Die amerikanische Delegation erNärt, die Weglassung der Verpflichtung, die territoriale Integrität zu bewahren, mache den ganzen Unterschied auS zwischen dem Bündnisse und einem Mkommen, das eine friedliche Lösung der Streitigkeiten vorschreibt. NMand. WAB. Moskau, 13. Dezember. (Funkspr.) Trotzky hat in einem Armeebefehl mitgeteilt, da^ die fernöstliche Republik vonl General Kappel, der von Japan unterstützt wird und die Reste der Koltschakarmee gesammelt hat, angegriffen wurde und die ?lr,neo aufgefordert hat, sich durch erhöhte Tätigkeit schlagfertig zu erhalten. Denn der gute Wille Rußlands allein genüge nicht, den Frieden zu sichern, da er von anderen nicht geteilt wird. Ende der llmuhm in Kreta. LKB. Beograd. Dezember. Das Pres,-Büro berichtet auS Atben: Aus Kreta wird gemeldet, dliß dort fast überall wieder die Ruhe hergestellt wurde. In der Umgebung von Kanee befinden sich noch einige Truppen, die aber unbedeutend sind. Di» Rotlage der vfterreichischen Vreffe. die drohende Gefahr der Einstellung pimtti« cher Zeitungen. des gegenwärtigen, l^aplerpreiseS die Still-legung der Betriebe zur Folge hätte und damit zur BeschäfttgungSlofigkeit von mehr als 20.vöo Menschen führen würde. Die Bereinigung der ^fterreichfichen Tageszeitungen erklärt weiterS, daß der Ruin der dfterreichischcn Preffe zu den «rnstesten politischen Konselpienzen sühren inüßte und zur Kolge hätte, daß die ohnehin schon vorhandene Unruhe Dimensionen annehmen würde, für die sie jede Verantwortung ablehnt. Die Zeitungen sind gegenwärtig ein u»l-entbehrlicheS Instrument der AusklÜrung u. Beunruhigung der Oeffentlichkeit im Jn-wie im Auslände, und eS ist eine unbedingte Notwendigkeit für Staat und Allgemeinheit, sie zu erhalten. Die Vereinigung der östereichischen Tageszeitungen erklärt, daß eine weitere Erhöhung des Papierpreises unmöglich ist, und sie appelliert an die Regierung und die Politischen Partelen, die drohende Einstellung der östereichischen Zeitungen zu verhüten. Die Vereinigung der österreichischen Tageszeitungen hlit ein .Komitee getv/ihlt, das die Aufgabe übernonien hat, sich unverzüglich lnit dem Bundeskanzler, den Fachn^ini-stern und den politischen Parteien in Verbindung zu sehen. Ausweisung leaiilmiiNfcher Vorteiaanger aus derGchlveiz. Bern, 13 .Dezenlber. Die Schweizerische Depescheilagentur meldet: Der Bundesrat hat weitere, dem Exklinig Karl nahestehende Personen ausgewiesen, beziehllngSweise ^h-nen 'das Wiederbetreten der Schweiz verboten, und zwar: Dr. Albin Schager, Johann v. Aller. O'Zwnld Farkas, Wilhelm Zimmer« inann, Fritz Fischer und v. Anker. Letzterer befindet sich noch in der Schweiz. Es wurde festgestellt, daß er nach der gelungenen Ausreise des E)>^kaisers eine Depesche von Doktor Schager erhielt, die folgenden Inhalt hatte: „Operation gelungen. Albin." Bawiae Lvfuna der Regierunaskrlfe. LKB. Zagreb, 13. Dezember. Der „Vecer" berichtet aus Beograd: Davidovi<^> überreichte Pasiü eine Art Ultimatum, in dem die qer »jenungen. , / verlangen, das; sich Pasiä bis Die österreichischen TagcA^eitungeu'Wen ^zuu: Abend schriftlich erkläre, ob die .Radi-vor der Gefahr der Einstellung. Abgeseben, kalen für eme Koalition mit den Deumkra-von den enormen Lasten, die infolge der^ten seien oder nicht. Nach der Art der Ant-Steigerung aller Rohmaterialien, der Ge- ^wort lverden die Deniokrateu und .^^err Da-Kalte, Löhne und öffentlichen Abgaben den > vidovic': ihre weitere Haltung be.iüglich der Zeitungen auferlegt werden, ist nun der Ge- Bildnng des Kabinettes richten. Weil Pasi«'; danke aufgetaucht, den Papierpreis auf das gestern am Kongreß dsr radikalen Partei er-mehr als tausendfache des Friedenspreises. klärte, daß er für eine Beibehaltung der zu erhöhen. Es ist klar, daß derartige Bela- fkoalition mit den Radikalen sei, glaubt man stungen ftir sämtliche östereichischen Zeitun-,iil Temokratenkreisen, daß die Antwort des gen unerträglich sind. Schon die bisherigen ^^errn Pasi«': heute abends inl gleichen Sinne Erhöhungen, die vorgenommen werden'gehalten sein wird, und daß eS infolgedessen mußten, haben ausnahmslos die Zahl der inoisiich sein wird, die Negiernnji ehestens Abnehmer verringert und die finanzielle zusanien zu stellen. Iin entgegengesetzten TSrundlage der Unternehmunl^en erschüttert. Fulle würde Davidovi^' sein Mandat zur Die Bereinigung der österreichischen Ta- Bildung des Kabinetts dem König zurück-geSzeitungen erklärt, daß eine Steigerinig gebett. Vofi6Fternlm«t »ieter b«S Maütoi. LKB. ZaDtth, 13. Dezemlter. ^Swrvdtta Polittta" mödet auS Beograd: Morgen vormittags wird der Aöni gallem Anscheine nach das Mandat zur Bildung der Regierung Herrn Pasiö wieder anvertrauen. Bis jetzt konnte man nichts gewisses über daS Arbeitsprogramm des. neuen KabinetteS erfahren, allein es scheint, daß die alte Koalition der Radikalen und Demokraten wieder festen Fuß gefaßt hat, und daß sie sich auf die Grundlage des sogenannten erweiterten ProgrammeS stellen wird. Dk Nbsichten der Radikale«. LKB. Zagreb, 18. Dezember.. Die „Slo-bodna Tribuns" berichtet aus Zagreb: ES scheint, daß Pasiö die Lösung der Krise in die .Hand nehmen werde, und daß sein Trachten dahin geht, von den' Demokraten das Ministerium für innere Angelegenheiten zu erhalten, .tziermlf werde er in einem günstigen Augenblick die Wahlen ausschreiben. Informierte politische Kreise behaupten, daß die Radikalen hoffen, bei den Wählen die Demokraten beträchtlich zu schwächen, die Pasiö systematisch konlpromittierte. Die Wahlen seien aber der einzige Ausweg auS der jetzigen unnatürlichen Lage. Personen, die mit dein .Hose in Mihlung stehen, behaupten, daß die Wahlen zeitlich im Frühsahr dnrch-gesührt werden nlüssen, und daß auch der .Hof der Ansicht ist, daß der einzige AuSweg ein Appell an das Volk sei. LKB. Beograd, 1.^. Dezember. Die Situation, die Herr Davidovi«^ schuf, blieb heute ilnverändert. Es mnß nur benierkt werden, daß Pasi«; zu Mittag.Herrn Davidovlö auf sein gestriges Schreiben antwortete und um eine Beratnng für morgen ersuchte. Morgen wird es infolgedessen klar sein, in welcher Richtung eine Lösung der Regiernngkrise erfolgt. Kurze Nachrichten. Der bekannte Betriiger Milan Boiikovi<;, der schon in Beograd viele Betrügereien verübte, gab sich in Ogulin für den Chef der Zagreber Polizei auS und entwendete dort vorgester ndem Industriellen BoSkoviö einen Betrag von 1,2s^.lXV) K, worauf er sich wahrscheinlickz nach Osi^ek begab. WKB. Washingtj^ii^. ^1.8. Dezenlber. Die MeinittigSvsxschie^enMrell zwischen den Bereinigten ^taatl^n' nild Japan bezüglich der-Insel Aap sind geregelt worden. Das Uebereinkommen, das in BertragSform gehalten ist, bezieht sich auf alle unter japani-schein Manda^ steheüdeu Inseln. WKB. Linz» 1.^. Dezember. Wie der „Zei-tttnqspost" aus Euns telejiraphiert wird, ist dort gestern von der Gendarnierie ein gewisser Cio Marinkovi«; verhaftet worden, der als Mittäter an dem Attentate auf König Alel'ander verfolgt wird. W5sB. Paris, Dezember. Die Agenee Havas verösfentlicht eine Note, worin mitgeteilt wird, daß die beklagenswerten Zwi-chenfälle in Turin zwisclvn Italien und Frankreich freulldschastlich beigelegt worden sind. . WKB. MsSik«, 13. Dezember. (Funksp'r.) Der mit. den Funktionen deS polnischen Gesandten w de? Ukntin« betimute Berson Hot dein Volkskommissär für AeußereS «ine Nöte der polnisi^ Regierung überreicht, worin vorgeschlagen wird, betreffs Abfchli^ung eines .Handelsvertrages sofort in Unterhandlungen zu treten. SkdelmMe von Varl«. „Der Klub k»er ftdeki» Bettler". Wenn sich auch seit der Zeit, in der Eugen Sue seine „Geheimnisse von Paris" un^ Viktor .Hugo „Les miserables" schrieben, in Paris gewaltige Veränderungen ereignet haben, so birgt die Riesenstadt doch noch manche Merkwürdigkeiten, die ihresgleichen in anderen Weltstädten nicht so leicht haben dürften. Eine davon war sicherlich der „Klub d« Bettler" in der Rue des Blancs Manteaux, einer glten Straße, die von: Rathaus nach dem Museum der Künste und Gewerbe sührt. Eine elegante Straße ist'S ja nicht, aber dafür sind die Mieten billig und sie ist sehr malerisch. Die Bettker hielten in einem .Hause in dieser Straße ihre Gelage ab, nachdem' ihre „berufliche" Tätigkeit für den Tag zu Ende war. Obschon die Geschäfte in Paris nicht so glänzend gehen, konnten die Bettler nicht klagen, denn es gibt gegenwärtig so viele Fremde in der Stadt, ^sonders auS Schweden und Dänemark, die, wenn nicht ihre Valuta so g»^ stände, wohl nie dazugekommen wären, eine Reise nach Paris zu machen. .Teilt Wunder also, daß eS allnächtlich im Klub hoch herging. DaS weibliche Element war natürlich stark vertreten; wo wäre es nicht in Paris? Wer gesunde Beine hatte, bewegte sich im Tanz; eS wurde gelacht, gesungen, musiziert. Schließlich beschwerten sich die Nachbarn über den entsetzlichen Lärni, den die fidelen Bettler bis zum Morgengrauen machten. Die Polizei wurde ersucht, der Sache ein Ende zu machen, und Monsieur le Comniissaire legte eines schönen Abends seine blauweißrote Schärpe an. befahl einem Dutzend handfester Schutzleute, ihm zu folgen und begab sich zum Hause in der „Straße der weißen Mäntel". Er klopfte dreimal an die Tür: „Machen Sie auf, im Namen deS Gesetzes!" Ein langes, viereckiges Zimmer, schon Ntehr ein Saal, zeigte sich seinen Blicken, als »uqns^^jn Einlaß gewährt hatte. ES^ar mit Mannern und Frauen angefüllt, SeMafchen standen auf dein Tisch, kalter Braten und Geflügel, Gcinseleberbrote und fonsttge Lek-kerbissen. Da sah man nnter anderen den bekannten Rettker, der die Beine bis zum Ruuipf verloren hat und in einem .Kasten auf Rädern sitzend, sich mit den .Händen, in« dem er sie auf die Erde stemmt. vorMr5.-schiebt. Diese Spezialart geht im Winter nach Nizza, um dort Almosen zu heischen, > denn Paris ist ihm zii kalt und regnerisch. Die Musik schwieg beim Erscheinen der Beamten und die Klnbmitglieder ergaben sich tchne Murren in ihr Schicksal und räumten ihr Lokal. Bald werden sie wohl in einem anderen ihre fröhlichen Versammlungen ab-, halten ki^nnen, denn sie kennen ihr Paris l nnd seine Schlupfwinkel. Dlt Brlkftascht Sl ^ ^ Rom«« »lM U. Gr»«». ^ (Nachdruck verboten.) „Frau Ceri!" Keine großen Gesten, Herr Otlnvio! Mir imponieren Sie damit nicht. Entweder sind zu suchen, war er dieser andere, ver dem j ihnl selber graute. Aber das dlirfte nienmnd. Wilsen! - s Nicht einmal ahnen durfte uian eS, sonst war er verloren. Darum — nur frech sein und die Idee, die ikin? heute Nac^ gekonl-men, gleich ausführeir. Botta ergriff Frau Cer^s .Hand und Sie mir wie ein Sohn, ohne wir trennen uns ^drückte die kleine, alte Frau anf»den Stuhl, Sie sind kein Knabe mehr, aber u,einen gn-.der neben seinem Arbeitstische stand. ten Rat können Sie schon gebrauchen. Nnd^ ,,Sie finden immer mein .Herz", sagte er darum bitte ich Sie, seien Sie wieder wie saust. „?Iun denn, ja, Sie haben recht, u^nn Sie früher waren — denn dann werden! Tie inich schelten." Sie wenigstens nicht ganz nnglücklichl" ^ „Ah! Welch berrlicher Ning!" rief die al-WaS für gute Augen Sie hatte, die kleine, te Frau plötzlich auS und griff nach Bottaö alte Frau, und was für eilt warmes, uiütter- Hand. Aber rasch eittzog er sie ihr, riß den Ring voiu Finger und warf ihn in eine Pins??l-schachtel, die am anderen Ende des Tisches stand. Verwundert sah ihn die alte Frau an. ,.A,ich solch eine Albernheit von nltr", suchte er seine Verlegenheit zu erklären. „Der Ring ist falsch. Früher hätte ich eS mir nicht einfallen lassen, derlei zu trafen; aber auf nleinem AuSfluge fah ich in Mailand auf einem Volksbasar diesen Ring und komtte nicht widerstehen, ich mußte ihn haben. FiW Lire hat mich die dumme Laune gekosdkk. Aber davon wollte ich ja nicht reden, daS ist ja eine Kleinigkeit gegen daS andere, daS ich licheS Herz! Sonst hatte Ottavio Botta daS immer empfunden, erst seit dieser unglückseligen "Erholungsreise" war er blind — nein, wollte er blind und taub sein gegen ihre guten Ratschläge. Damals hatte ihn der plötzlich riesengroß gewordene, aber schon lange in ihm wühlende Hunger, endlich auch einmal zu genießen, in die Welt hinausgetrieben. Dann war — er wußte selber nicht recht, wie eS hatte so kommen können — daS Entsetzliche geschehen — und dadurch war er ein ganz anderer geworden. Alles schlechte, daS in ihm geschlummert, war mit einen» Schlage wach geworden. Seit eS kein Zurück niehr gab, seit Angst und R^e ihn zwgngen, V^rgellenheUtgetan. „Nun, nms ist deml noch geschehen?" erkundigte sich die alte Fran gemütlich, denn sie war der frohen Meininig, dasi sie wieder einmal den Sieg davongetragen hatte über seine schlechten Eigenschaften. „Mas ich noch getak?" Botta griff sich an die Stirn. ' . . 1 ..Ja, was ich noch tat?" '' Wie zerstreut er war! ' Aber das war ja eine alte Erfahrung bei ihnl, das gehörte niit zu seinen^ Nervenleiden. Zuweilen ulusite er sich auf die nächstliegenden Dinge oder Ereignisse erst besinnen, so »oenig koilntc er zu gewissen Zeiten seine Gedanken zusamutenhalten. ' „Ja — richtig", sagte er nach einer Weile. „Ich wollte Ilznen beichten, was ich noch tat. Also hören Sie. Ich war nicht n?lr in Mai-lmld, NM mit meinem Arbeitgeber wieder einmal in.Fiihlnng treten und mich in der großen Stadt endlich einnwl etwas zu zerstreuen —" „Was Jhnm nicht gut bekommen ist", warf Frau Veri ein. „Was mir nicht gut bekommen ist", wiederholte Botta gehorsam, „sondern ich war <»uch nun, riüen Sie einnial —" „In Genua?^ fragte sie? „Wette? ^ noch weitet!" lächelte er uüt einer Anspmgung, von dar sie keine Ahnung hatte. weiter?" Sic lchüttelte den Kopf. „Sind Sie etwa gar bis Florenz gekommenli Da niühten Sie ja auf dieser Reise schon Ihr ganzes Erspartes verbrallcht haben!" Noch ilnmer lächelte er. , „Ich habe tatsächlich mein ganzes Geld' bei mir gehabt.^Aber ich bin nicht gen Osten, i6) bin gen Westen gereist." Sie war emporgefahren. Weit vorgebeugt stand sie da und starrte ihn an. „Heilige Jungfrau!" rief sie. „Sie — Sie uiaren in Monte Carlo — Sie haben gespielt?" „Ich babe gespielt!" wiederholte er mit^ weissen Lippen. „Und Sie haben Ihren Reiwlver mitge-nomulen 7- für den Fall — 0, Herr Otta-vio! Was sl'u- einen Schreck Sie mir eingesagt baben! Aber Gott sei Dank, Sie haben nicht verloren! Sie hatten Glück?" „Ja, ich hatte Glück!" bestätigte er ul.id uiufjte schlllcken. „Sie haben also uiehr mitgebracht, alz Sie ulitnahmen?" „Ich habe mehr initsebracht." „Wieviel — sagen Sie, wieviel haben Sic gewonnen?" Wieder schlnckte er, dann sagte er heiser.' „Gegen dreitausend Franken!" „Dreitausend Franken! Heilige Jung« frau! Dasnr n,üszten Sie.fast zwei Jahre ar« Veiten! Morbutger und TagesnachUchten. «nUjjNch der Get>rtst»GDftiet Vr. «-I«. ftöt des ßkSnigS Außimhir eröffnet die Mtli-tärmustkkapellL ihr 10. Symphoniekonzert mit /der Hymne „Bote pravde". Der Rewertrag der Veranstaltung fließt dem Fonds der ar^ men Militärmufiler zu. Um den Besuch des Konzertes den weitesten Kreisen zu ermöglichen, ist der Preis der einzenlen Plätze tend ermäßigt worden: 1. Reihe 10 Dinar, 2. 'Reihe 7 Din., 3. Reihe 5 Din., «Stehplatz L Än. und Studentenkarten t Äiy. Me im vorigen Jahre, so wurden auch hetM wieder 200 Freikarten unter arme Studenten der hiesigen Mittelschulen verteilt. Kar-, tenvorverkaus ab.DoynerStag in den ten Zlata BriSnik, SlovenAa ukiea, Und Josef Höfer, SolSka uliea. . ^ Spende. An Stelle eines KranzeS für dte derstorbene Krau Jukie Hraswig in Sw-denci spqndete Herr Vlaflns OiLik, Hüusve-sitzer, der Retungsabteilung den Betrag von 400 X. Herzlichen Hank! Der StautSftiertag. Did Landesverwal-tllng für Slowenien in LjatdljüNlk erließ ein Zirkular an alle ÄezirkShauptmannschaften, . politifchen Exposituren, an das Polizeikom-inissariat in Maribor und an hie städtischen Magistrate in Maritoy, Celje und Ptttj mit folgendem Inhalte: Det Gek«ttStag W. Majestät des Königs mn .17. Dczembn?*^wird nach den Anleitungm des ArkuÜrS vom 2S. November d. Zj. nur durch kirchliche Zeremonien gefeiert. Alle Staatsämter und öffentlichen Behörden mögett ihre GedSnde mit deit Staatsfahnen beflaggen. Zufolge der vom Innenministerium gegebenen Richtlinien ruht an diesem Ta^. die Arbeit in den Staatsämtern und Betrieben nur am Bot-inittag. Auch die Geschäfte und die anderen Privatunternehmungen mögen nur vormits !tags geschlossen halten. — Jyan Hribar, Statthalter. Zum «»utiickuuDsteemiUD bsr diestIhrtM NekrutOU. Auf viele Rachfragen, ob ^r Är-!7uin nicht doch verlegt wurde, können »ir nur «folgendes mitteilen. Zeitungsnachrichten Infolge hat der Abgeordnete des südslawischen >KlubS, Prof. SuSnik, diesbezüglich am lv. d« M. den Kriegsminister interpelliert, doch der 'Crfolg dieser ^Intetpellqiw» ist bis zur 'Stunde noch chcht bekannt. Unserer Ansicht »»ach ist «»ch nmtig Hoffnung «ws eine ^r-«minverknderung vsrhcinden, weit di^ Nekrn-iten für die Zeit vom IS.«—Sk. d. M. ewbenl-ßen wurden, demnach zum Teile schon eingeflickt sind. j Die Landesoerwaltung in LjuUjan« vc«?- Zbffentlichte nachstehendes Rundschreiten für !vlle BezirkShauptmannschaften und städtischen Magistrate Slowenien«: Zufolge miui-Isteriellen Beschlllsses vom 16. d, tn., Zahl !L8-07S-IV werden die Gelneindeverwal« tungen eingeladen, Bestellungen ans Melasse von den einzelneil Bauern entgegenzuneh-Hnen nnd somit die Gesamtnlenge der Melasse, die man für die ganze Gemeinde braucht, der Landesverwaltung direkt bekanntzugeben.' BereiuSMuftHsung. Die B«reii»e „Marbur-ver Radfahrerklub'' und „Arbeiterscknih" wurde»!, da sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausübten, behördlich aufgelöst. VerMeueS Land. Wen,» man diese Aufschrift liest, wird lt,an meinen, eS handle sich lim einen Winkel irgendwo in Afrika. Nein, eS hanhelt fich um eines der schönsten und fruchtbarsten Gebiete Jugoslawiens, um daz Land am AuS^auf der Sloveuske gorice und deö Prekmurje. Das eine berühuU wegen des Luttenberger Meine? und deS Radeiner Sau-erwnssers, das andere wegen des auf hoher Stufe stehenden Getreidebaues und der Bieh-zucht. Wenn nlan auf einen der vielen Rebenhügel ansteigt und den Blick herumschwei-fen läßt, offenbart sich dem Ange die Schönheit lttld Verschiedenheit dieses Landes. Anf der einen Seite die vielen rebenbepslanzten .Hügel nlit den sauberen WinzerhäuS«^ uud davorstehenden Pappelbäumen, auf der an-deren Seite die Ebene deS Prekmurjer Ge-bietes mit den reichen Feldern und Dörfern. Und doch ist es ein vergessenes Land, vergessen von unserer Reqierilng, ohne Eisenbahn, ohne Aerkehr mit der übrigen Welt. Die neuen prosektierten Eisenbahnen werden ,msere .^linder vielleicht erleben, vielleicht auch nicht. Die bestehende Strecke Maribol-^^Ljutomer ist siir uns gesperrt. Der TransUverkehr ist mit Oesterreich nicht geregelt. DesHall, mns. sen wir leiden, deshalb gehen wir wirtick-^kj'. iich zuqrunde. Ist es schon eine i. bej W^nel^etter^ mit eiueiii FuhkWagen Ton M«V»r Ot« dta dielen Hügel usw. nach Gottijsa Nadgona zu kom-nteU, so ist dies bei den StrastenverMtnissen jm Winter und Frühjahr fast ausgeschlossen. Der hie und da etasetz^de Autoverkehr ist auch nur bei schönem Wetter mögttch und sind hier wieder die BezitlDve^tretungen, dte dieses moderne Vehikel ivS Psefferkand wün-schm. Gibt eS schon keine Visenbahn, so braucht man auch keine AutoS! Voluminöse Aetikel, Heu, Stwh, ikajle, Cement, Holz usw. lassen fich über diesen iD Kilometer langen Weg per Achse Äveryaupt nicht befördern, sei es auch mit ungeheuren Kosten. Die Preise werden aus dem Weltmärkte )^stimmt. Aber was man hier kauft, muß man teurer bellen, und waS man verkaust, zur Dek-kung der hohen Transportkosten billiger abgeben. Keine Industrie kann arbeitei,, die Leute haben keine Beschäftißuag, u?d so wird die Armut immer mößtt. Gogat die Bahn Gornja Radgona—Ljutomer muß^ den Betrieb wegen Kohlenmangek erstellen. Was sangen im harten Wlnter die armen Leute an, die weder ums Geld noch utn Arbeit Holz ober Kvhle bekommen ktnNen?'Von der übrigen Welt erfahren wir nur ülle heiligen Zeiten einmal, sobald es der Post möglich ist, zu kommen. Warum nimmt sich der Staat dieses vergessenen Landes nicht ans Warum Mut er dem Riedergana des ganzen Wirtschaftslebens ruhig zu, läßt seine Tteuerquel-len uetsle^n tmd treibt die lokale Bevölkerung zur llnzufriedenheit? Warum bereitet er den Mißmachern den Boden vor? Wo sind Mseee Abgeordneten, die Vertreter des Voltes, die Wahrer seiner Jnteressön? Warmn nehmen sie von den Klagen des Volkes keine ^otiz? Auf diese Fragen mögen die berufenen Herreu Antwort geben und dabei bedenken, daß das Ausland mit Geringschätzung auf uns herabsieht, wenn.unsere Regierung nicht die Mittel u,id die Macht hat, eine so selbsMerstättdliche Sache, wie der Traflsit-verkehr Maribor-^Ljutomer ist) znit dem österreichischen Nachbarstaate zu regeln? Alle anderen Eisenbahnsirecken, die minder wichtig find, sind rund unl unseren Staat im Berkehr, nur unsere Eisenbahn scheint nicht für den Dienst der Menschheit gebaut worden zu setn. Man denke an die aruien Kinder und Studenten, dte in Maribor in die Schnle gehen lmd zn den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen nicht nach Hmise kommen können. Mit ^ke an die vielen Leute, die von den höheren Behörden nach Maxilwr berufen iverden, die sich weder einen Wagei», uöch ein Auto leisten können nnd die Strecke hin und her, über 1S0 Kilometer zu Fuß machen müssen. Go ein Mensch l)at eine Woche Arbeitszeit verloren. An nnsere Regterung richten wir aber die Bitte, den Tranfitverkehr Maribor—Ljutonier schleunigst zu regeln, denn seder versäumte Tag schadet nicht nur dem Volle, sondern alich dem Staate. — Ein Mnrinsnlaner. Nelhenfsl^ der SchDurgtrichtSverhand-lungen. Donnerstag den 15. und Freitag den IS. Dezeniber: Jakob Podgorelee, Ivan Dre-venSek Matija Sulek nnd Fran^ Lah, Raub und Diebstahl; Sain^tag deit 17.: Iauez Krajne, Totschlag nnd Franz Mariniö, ebenfalls Totschlag: Montag den 19.: Matthias Mar uud Antonia Zorjan, Totschlag. An her letzten «emelnderatsiltzung brmi)-te Genieinderat Voglar folgenden Resoln-tionSantrag ein: Ohne NSckßcht «ms die AgI-tcktiau, die seitens LjubljanaS geßen die Tei-tun« «lO»enienS in zwei KreiSbehArden e»t. faltet »ird, »endet fich die «emekndeVertre. t««g der «mtMsmen Etadt «arihsr >n die gentraleegierunG in Vesgrad «it der Ans. ftrderu«,, fich durch keine eßsistischen «iin-lche der Stadt Ljubljana, die die Entstehung einer starken »irtschaftlichfn Konturrenz an ^ »Perreichischen Geenze ungern sieht, de-lere» zn lnffen. Die H^«n«ngen der Ver-sOßnnG «Vge» genauestens ßiirchgeftihrt und de« HMe die garantierte Autonomie in de« Au»«ahe gegeben »erden, daß das Zen-tru« »er PeaVinMdDede ahne besondere Ka-sten und alzu großen Zeitverlust jedermann erreichbar sein »ird. ^« »Ardlichen Teile Sloweniens ist Lsubljäna zu entfernt und die Veuittt ru«, tzi«ser Gegenden »Arde m» der AutOna«ie «ck ihre» »e»esiD«e» »ichts verspiiren, satt es fiir jede Kleinigkeit den stidkichen Teil Vlo»enienS aussuchen michte. Der KreiSbehßrde van «aridar möge ader bedingnngslas gnch der Ve»ir» -n «etje ei», verleibt werden." Dieser Antrag wurde mit allen Stimmen gegen die Stimnien der Slowenischen Volkspartei angenommen. Einen ansführNchen Bericht über die Sitzung bringen wir in unserer'morgigen Nummer< Belita .^"vunn. Frelw" DezeinbÄ ^'iedetui"' lnieur. Wegm . »Hchitiche» MchiMruug wurl^ gestern wieder imebrere .l^rsonen »erhasM und polizeilich abgestraft.' Dim in der ersten Hälfte des Monatd August d. I. nach Maribor, worauf er bald beim Grundbesitzer Franz Koöevar in Srediitüe als Verwalter Anstellung saild. Doch schien ibn diese Art der Betätigting bald zu verdrießen, denn in der 9!acht vom 1k!. zuul 17. November d. I. verschwand er, ulit ihm aber auch eine Mannlicherpistole, ein Armeerevolver, eine Browningpistole und Y0 Patronen, iul Gesamtiverte von 10.000 ic, weiter eine silberne Remontoiuchr ^san»t !itette nnd eine Goldkette, wodurch er seinen Dienstgeber einen Gesamtschaden von 14.2'Z0 L verursachte. Außerdem hatte er seine guten Beziehungen Nlit denl Kaufulanne in SrediZve R. und Nlit eiuenl gewissen P. einsprechend verwertet, iiidem er von ihnen Darlehen iin Betrage von 2000, bezw. 4000 ^ unter der Vorspiegelung herauslockte, daß er das Geld itiir sür den Augenblick brauche und es in allerkürzester Zeit ziirnclerstatteii wolle. Da er sch>)n vorher seineil Bater in Graz um einen bedeutenden Betrag bestohlen hatte, wurdc^ von der Sicherlieitsbehörde bereits einige Zeit nach ihni gesahiidet, trotcheiil ge-lmlg es bisher nicht, seiiier habhaft zu werden. - .Heilte früh aber n>urde bei der .<»so,i-troke der hiesigen Nachtherbergeil Riederdorser IN eiiieiii hlesigen .Hotel ani^e-trofsen uud verhastet. Er hatte sich mit den dllrch Diebstahl ulid Betriig zusaniineiige-scharrten Geldmittelii recht elegant ansge-staltet nnd sodanii ans Reisen begeben. In der letzten iieit lebte er in Bakar lind hielt sich auf der Riickrelse auch in Ljublsana auf, tvo er liach eigeiier Au.'sage hinein Büchsen-niacher zwei Revolver verkauft hat. Nieder-dvlfer wiirde der hiesiqeii Staatsanwaltschaft sibergebeil. "«iM sechzehnjähriger Brandleger. Auf der Änklagebaiik vor deii l^!eschmoieileii sas; ain Dienstag ^der kailiii sechzehiijährige Biirsche Alos Gonnt.^ek ali'5 Llivrene, eiil echtes Bild der durc!) die Folgen de« !»N ieges i»er-rohten Inge,id. Der Vater war drei Jahre inl Felde uud die Mutter konilte sich iiiu den von Nlitur aiiö jähzornigen und rachsüchtigen Jullgeu nicht künlmern, da sie fürs tägliche Brot ^rgen mnßte. Zu Beginn des heuriqeil Jahres trat er in'die Lehre beim Schmiedinelster Iohclnn Cizerl in Drestenit bei Sv. Urbail. Bei des Arbeit ivar er fleißig, sonst aber auch jähzornig niid trotzig. Aln .W. April giug er ohne Bewilligung de-^ Meisters nach Hanse nnd kehrte erst ani N. Mai ziirück, weshalb er von: Meister zur Rede gestellt wurde. Dies erregte den jähzornigen Burschen so, daß er beschloß^ sich zll ra-chen. Anl 8. Mai giiig der Meister voin Hause sort nnd ließ seine Fra,i mit 2 Kindern und den Angenagten zurück. Diese Gelegen« heit benützte der Biirsche zur Ausführung seil^er Rachepläne. Iii die Holzlage trug er etwas Stroh aus seinem Bette, schlich sich gegen IS Uhr in die Küche — die Meisterin war gerade im Stalle nahm aus dem Gparherd «lnt und trug sie in die Holzlc,ge, wo er sie zwischen die schon vorbereiteten Holzspäne legte. Darauf ging er in die Dorf-kap^ beten, um dadurch jeden Verdacht von fich abzulenken. er nach einer Stun-"'.zurüMrte unh «aMch^en ging, wgrum es noch nlckt »renne, Semojtke e», »gl tis Glut nur chckmts Gr APD M« Gtckh P» und Ding ^ wn EM, »6 sk ßch niederlegte und wartete, biS deS Kener «uS-brechen werde. Gegeti Mitternacht bmnntte die Meisterin das Feuer, packts ihr kau» ej« nige Monate altes Kind und liej v da« Hos, um den Lehrburschen zu tufttt. ter schon an der Türe deS vtiMeS unV entsAmte fich, als ihm die Meisterin austrug, daS »weite Kind ^u holen. Das Feuer ver»ichiete bat ganze WirtschaftSgebSude Ut,» richtig Dße» 40.000 ^ Sl^en an. Der Verdücht fiel so!» sort auf den Purschen, welcher nach linge« Leugnen alles gestand, am Dienstag »et »td Verhandlung wieder alles abstritt, wurden 12 Zeugen einvernommen. Nachdem die Geschworenen Mit 10 Stimmen d^ Schuldfrage bejahten, wurde Äomil^k zu 3 Jahren schweren Kerferß und Schadenersatz verurteilt. Die Verhandlung leitete vverlün-deSgerichtSrat Ravnihar. Znsolge »er Jnittatiue der Jameber Hau» dels- und Gewerbekammer hat der Finanz-minister die Bezeichnung „Din" und „p" tvtz-ne Punkt) als Kürzung für die Dinarwährung festgesetzt. Diese dienstliche Kürzung ist alS ligat zu betrachten. Ptuj. (Jnvalideuangelegeuheit.) Daß allge-ineiue OrganisationSkommissatriat d. Kriegß-invaliden, Wit^ven und Waisen in Ptus HOlt ani Sonntag den 18. d. M. um S Uhr vöt-mittags in dm unteren Räumen deS Natodnk dom iit Ptuj seine ordentliche Generalver» sanlinlung ab, zn der alle Mitglieder, auch jeile, die iin Bereine noch nicht organifiert sind, aber sich sür die Orgimisatton der Kriegsinvpliden interressieren, eingeladen worden. Echerags Gasthaus in Kmnniea. Sonntag Wiirstschmaus. Gestern. nach«ittags wurde in der Gos» )ioSka lilica lind Alexandrova cesta ein licht> brauner Nkuff verloren. Es wird ersucht, daß inaii ihii gegen Belohuuug iiu Geschäfte Mi-los Oset, Maribor, Alexandrova cesta 4ö, ab» gibt. Bor Aukauf wird gewarnt. Die üblichen Nuhestsruugeu. Gestern am Abeiid polterte in der Alexandrova cesta eine Gesellschaft von Unteroffizieren und eik Lehrer, wobei sie in ihrem Uebermut NuS ei-uem Revolver einen Schuß in die Luft g»? gabeil. Bo,i deiil iiiterveilierenden Ächer« heitsorgan wurde der Revolver beschlag» liahin^ g«gea die Ruhestörer aber wird das Strafverfahren eingeleitet. Aasetstennrbeit in Varcala. Wie die „Ingo« slavljcr" aus Trieft berichtet, haben Freisten ain 12. d. abends den Narodui dom in Variola i'lberfallen uild in Brand gesteckt. Nähere Nachrichten fehleii lioch. ' JnternatianaleS beh. tanz. Tauzi»stitM Petnik teilt iuit, das; sich die Kin<>er für dea ^inderkurs heute den lü. Dez. von 4—Ä Uhr inl Jiistitiktssaale ,Hilinerbierquelle" einzufinden haben. 10.SSK Ver de« Spiegel kaiin jeder Tag für Taj beobachte,i, wie inan schöller ulld jugendlich,^ erscheint, wenii iiian Apotheker FellarS seit Iahren beliebte und anerkannte Schönheits« lnlttet verwendet: Fellers „Elsa" Gesichtt. u. Haut-Polnade, Fellers „Elsa" Tannochina-Haar,v,ichspomade. Tiegel jeder Pomade franko 5)2 IL.) Fetters „Elsa" Lilieninilchseise. beste Echöilheitsselse, 4 Stück sranko 9S K. Eiigen V. Feller, Stubica doilja, Elsaplatz Nr. 182, Kroatien. Aino. Mestni kino. Der Abeilteuersilul „Taetta t^egeii Goliath" wird biS einschliesslich Don» nerstag vorgeführt. Zagreb. Devisen: Berlin 1ü2 bis 1dS.»0. 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