M 257. DlilMslMg ulll 10. 3ttM'mlier 1864. Die „kaibachtl Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und losict sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig li fl., halb-Mrlg 5 fl. 50 kr,, mit Kreuzband im Comptoir gMlzj. 12 si., halbj. 6 fl. Filr die Zustellung in's Haus sind haibj. 50 fr. mehr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 1b fl., halbj. 7 st. 50 fr. ZnstrlilNlsgebühr für mir ftarm^ud ^ Epa.'tcnzcllc oder den Naum derselben, ist fllr lmalige Einschal» rilng tt tr., sllr 2malige8lr., für 3maligc I0lr. u, s. w. Zu dilsrn Gebiihren ist uoch der Insertions? Stempel pcr 30 lr. filr cine jedesmalige Linschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Znlen losten 1 fl. 90 kr. für 3 Mal, 1 fl. 40 kr. für l Mal und 90 kr. für l Mal lmit Inbegriff dcs InsertionSstempels). ^iaibacher Zeituna. __ __..... ..................__......__..______ ^«--^ M ^ Amtlicher Theil. "^e. l. l. Apostolische Majestät habe», mit Allcr< höchster Entschließung vom ^0. Oktober d. I. die von dem Finanz.Landcsdircllor für Stcicrmarl, Kärn-tcu, icrain nnd bitter von Weidlich angcsnchtc Verschling in dcn bleibcndcn Ruhestand zu gcnchmigcu nnd demselben t>ie Allerhöchste Zufriedenheit mit seiner ausgczcichuc' trn Dicustleistuug allcrguädigst auszudrückcu geruht. Nichtamtlicher Theil. Am 20. August d. I. stürzte dcr sechsjährige '^"abc Johann (^ adc 3 vom Mühlslcgc in Gorcuavas, ^czirk Lack, in den damals angeschwollenen, über 8 Fuß tiefen Zaicrfluß. Joseph Maücl von Gorcuavas ciltc übcr den entstandenen Lärm aus einem bc° nachbluten Hause herbei. Aiilttcrwcilc war dcr verunglückte Knabe schou über l!80 i'tlaftcr stromabwärts gcrisscn wordcu. Ein vom Johann Erschcn aus GorcnavaS gemachter Versuch, dcn Knaben zn rcttcn, blieb erfolglos. Da sprang Joseph Ma^ck in dcn Fluß, erreichte mit eigener Lebensgefahr dcn Knabcn und zog °^, lirrcils bcsinnuugslosc Kind au's Ufer. Nach ungcn Belebunasvcrsuchcu lain das Kind wieder zur Vcsnmiiüy. " ' ' Dic Landesregierung fand sich bestimmt, dem ^°scfth Maöek die gesetzliche Lcbcusrcttuugötaglia mit ^6 fl. 25 lr. östcrr. Währ. zu bewilligen nnd bringt ^ssrn aufopfernde That hicmit znr ucrdicntcn öffcnt' l'chcn Aucrkcnnuug. Laibach, am 2. November 1864. Vci der für dcn Monat September 1864 gcpflo' s>c»cn Abrechuniig zwischen dein k. l. Acrar nnd dem ^'ainischcn Gruud-Eutlastungs-Fondc ergaben sich die Annahmen, einschließlich eines Vorschusses ftr. 13.724 fl. A/ /, lr. ans dem Landes« "°nde, mit......62.4^2 si. 8.1'/, lr. "nd dic Ausgaben mit . . . 27.'.'12 .. 76 .. ^n ein Fondsgnthabcn pr. . 34.520 fl. 7'/, lr. ^,rch sich das Ende Angnst l,«, verbliebene Acrarialgut- ^» p,......... 67.48.'^ fl. !»0 lr. ^<........2.96. ft. 82". lr. Vom lrainischcn Landcöauöschnssc. ^aibach, am 6. November 1864. Laibach, N. November. si.s, ^^-^'^ Thronrede, mit welcher die bevor- ^licndc illcichsrathsscssion eröffnet werden soll, finden " r m cmlgen Journalen bereits Millhciluugcu, die u hier wiedergeben, ohne für die Richtigkeit dcr- 'u»cn einstehen zu wollen. So fchrcibt man dcr '^"dep. bclgc" ans Wien: „Unsere Minister siud 'N'g mit der Redaktion dcr Thronrede beschäftigt l> nächsten Samstag wird dcr Staalsministcr dcn > Uwurf derselben im Minislcrrath vorlegen. Bin "1 genau unlei richtet, so hätte dcr neue Miuister "ras Mcnsdolff diese erste Gelegenheit benutzt, um !clncu .slollcgci, seine Auffassung dcr preußisch - öslcr- /'chischcu Bczichnngcn mitzutheilen. (5r möchte, daß n dcr Thronrede eine Stelle vorlommc, welche die '>wdclsfragc betrifft und die bestehenden Beziehungen Elchen BZicn und Berlin in dcr Weise acccnluirtc, ^ mittelst cincs neuen liberalen Zolltarifcs, die Oesterreich uiit Preußen vereinigenden Bande fester ünnnpst werden." Eiu Wiener Blatt schreibt: Dem Vernehmen nach wird die Thronrede, nachdem sie der durch die östcrrcichisch.prenßischc Allianz nach Anßen hin erreich, ten glorreichen Resultate gedacht, j„ einem besonderen Passnö dcr Hoffnung, daß daS Zusammengehen dcr beiden Großmächte auch in dcn inneren deutsche» Fragen nicht fehlen werde, zugleich aber der Ueber-zeugung Ausdruck leihen, daß ihre Eintracht lediglich auf dem festen Boden buudcstrcucr Gesinnung cr> wachsen und erstarken toune und müsse. Eine in Anrcgnng gcwcscnc Hindcntnng anf Wiederaufnahme dcr Bundcsrcform ist schließlich nicht beliebt worden, weil sie in dcr durch die Lagc dcr Verhältnisse be« dingten Allgemeinheit alö wenig mchr denn bloße Phrase hätte erscheinen müssen. Man sieht, iu beiden Mittheilungen wird das Verhältniß dcr bcidcu deutschen Großmächte zu einander berührt. Eö ist das die wichtigste ssrogc. Darnach richtet sich unsere deutsche „ud europäische Politik, und davon hängt die Gestaltung dcr deutschen Frage ab. Ist oder wird die Allianz Oesterreichs und Preußens festgestellt, schreibt das „Fdvtt.", dann ist auch dcr europäische Friede gesichert, dann müfscn auch alle die auswärtigen Pläne zurücktreten, welche auf dcn Gegensatz dcr zwei deutschen Groß-staalcn, folgcwcisc auf dcrcu Schwache gebaut warcn. Dann ist das deutsche Element in Enropa wicder eingesetzt, in seinen Acrnf dcn Schiedsrichter zu ma> chcn, Ausschreitungen dcS Ehrgeizes einzudämmen, selbstsüchtige Ucbcrariffc zurückzuweisen und den dcut. schcu Namen geachteter nnd gcfürchtctcr als jcmals zu machcu, Dann wird Nicmaud iu Europa daran deuten, auf dcn Besitz deutscher Fürstcu zu spckulircn, die Karte Europa's gcgcn ihrcn Willcn zn verändern, oder in Bczng anf die inurrcu Verhältnisse ihrcr Länder unberufene Rathschläge oder gar Wünsche in diplomatischer Form ausznsprcchcn. Die innere Ent< Wicklung deutscher Staaten wird ohne Unterbrechung und Störung ihren naturgemäßen Weg nehmen, Hau', del nnd Gcwcrbflciß derselben werden aller Ortcu dcn nöthigcn Schutz und Vorschub finden und die größte uollswirthschafllichc Frage dcr Zctt, die allgemeine Entwaffnung, wird dnrch Mitteleuropa eine verlaß-liche nnd dauernde Lösung erhalten. Alle diese großen epochemachenden Ziele sind in dcr leichtesten Art zu erreichen, sic liegen"bloß in dem festen Willen dcr bcidcn Kabiucte von Wien nnd Berlin und — in dcr Vcrlniipfung der Intcrcsscn dcr bcidcn dcntschcn Großmächte. Die Herabsetzung des Briefporto s. Die Frage, ob es nicht an der Zeit sci, daS Briefporto herabzusetzen nnd dadurch dem Geschäfts-vcrlchrc eine Ellcichtcrnng zu verschaffen, wird neuer-diugs wieder mchr venlilirt, und, wie wir vernehmen, soll cinc derartige Verfügung bestimmt in Aussicht stehen. BiS wann sie erfolgen wird, löuncn wir nicht sagen, jedenfalls aber werden wir sic als einen Fort-schritt begrüßen. Nicht nach dcr Zahl seiner Vajon-nctc und gezogenen Geschütze werden die Staalcn mehr geschätzt, sondern nach der Stellung, die sie im Welt-verkehre einnehmen. Doch gibt nicht ihr Güter- oder Waarcnverlchr allein den Maßstab für diese Hchäz-zung, sondern zugleich auch ,hr geistiger Vcrlchr mit. telsl Zcitnngcn uud Korrcspoudcnzcn, denn beide be-dingen einander. Dem Gütcrvcrlchr entstammen die meisten ssorresondcnzcn und diese schaffen dcn ersteren. Einem Artikel der „E. Vorst. ° Ztg." entnehmen wir folgende, in Bezug auf diese Augclegcnhcit sehr interessante statistische Daten, wclchc die Stellung Oesterreichs im Weltverkehre bezeichnen. Im außcröstcrrcichischcn Deutschland uud dem preußischen Polen hat dic Anzahl dcr im Jahre 1860 durch die Post versendeten Privatbricfe, abgcschcu vc»n dcn ans dem Auslande nach dem Anslandc nnr durch-passircndcn Briefe und Kicuzbandscudnngcn, im Ganzen 152.:',!»0.M0 Stück betragen, daher auf dcn Kopf der dortigen Z5 Millionen zählenden Bevölkerung durchschuitllich je 4.^'» Briefe sich berechnen. Von dieser Briefzahl entfielen 7,486.000 oder 5.16 per Kopf auf Sachsen, 82,408.000 oder 4,.'i7 per Kopf auf Preußen, 18,:'>02.s>00 oder :l.00 per Kopf auf Baicrn, weil es mehr Agrilulturstaat ist. Hannover zeigt die geringste Briefzahl, nnr A.59 anf dcn Kopf, obwohl cS als S:cstaat nicht unbedeutenden Handel treibt, weil nur wenige Industrien dort zur Eutwick« lung gelangen. Dagegen zeigt Baden cinc hcrvor« ragende Bricfzahl 4.51 auf dcn Kopf scincr Bevölkerung, das durch Industrie und Handel hervorragende Sachsen jedoch die höchste in Deutschland. Die Zahl dcr im Jahre 1860 von nud nach Oesterreich durch die Post beförderten Briefe hat da« gcgcn nur 78,664.000 bctrageu, somit noch nm 5 Pcrzcnt wcnigrr als in dcm an Umfang und Bcvöl-lcrung nur die Hälfte zählenden Preußen allein. Die durchschnittliche Äricfzcchl auf dcn Kopf dcr Bevölkerung beträgt daher hier nur 2.22, während sie in Preußen 4.^7 und selbst in Hannover noch ^.5U betragen hat. Wir haben jedoch nur von dcr durchschnittlichen Zahl für Gesammtösterreich gesprochen. Sicht mau aber nach dcr in dcn einzelnen österreichischen Landen, so stcht man allerdings vor einigen weniger glänzenden, dafür aber auch vor einer Mchr« zahl sehr trauriger Verhältnisse dcr Bricfzahl, jc nach« dcm dic iudustriclle Arbeit und dcr Verkehr dort mehr oder weniger lebhaft sind. Dic enorme Steigerung dcr Vricfzahl in Oesterreich und dcm Zollverein ist jedoch nur das Produkt dcr Briefporto.Ermäßigung, die feit der Errichtung deS deutsch - österreichischen PostverciuS eingetreten. Achnlichc Erfolge zcigt auch Englands Verkehr, seit Sir Rowland Hill, dcr Ehcf des dortigen PostwcscnS, mit scincr großen Idee durchgcdruugen, scit in England das allcin richtige Prinzip zur Geltung gelaugte: theueres Briefporto erdrücke dcn Vcrlehr, dcr Staat dürfe die Post nicht als Steucrqucllc benutzen, weil mit dcm Verkehre auch der Wohlstand, d. i. dic Slcucrfähiglcit beschränkt werde; der Staat müsse im Gegculhcil in einem anf daS Möglichste ermäßigtes Briefporto, cincS dcr eindringlichsten FördernngSmittel geistiger uud materieller Wohlfahrt bieten, dcr Volks-wirthschaft, dcn Staatsbürgern. — Im weilen Um» fangc dcr vcrciuiglcn Königreiche Großbritanniens be« stcht, dahcr fcit langen Jahren schon, Ein Porlosatz allein. Ueber Hunderte Mcilcn bcfördcrt, wird für dcu Brief n:ir Ein Pcuny ^ 4'/, Nkr. in Silber bezahlt. Nach Nicdcröstcrrcich, dcm die Nrsidcuz — dieser Mittelpunkt aller Kommnuilationcn, allcn Vcrlchrs, allcr Behörden, alles geistigen und materiellen Kapitals — zu der Bricfzahl 8.41 per Jahr nnd Kopf vcrholfcn, zeigt Vcncticn mit 4.17 und Tirol mit 3.04 die höchsten Bricsqnotcn. Ihncn folgcu Böhmen, Mähren, Schlesien und sämmtliche Alpcnlandc mit Bricfquotcn mit 2.22 bis 2.65 auf drn Kopf. Sämmtliche ungarische Lande, diese Hälfte dcs Nci-chcs, zeigen nur 1.48 als B.ief-Durchschuiltszahl. In Galizicn und dcr Bukowina aber bringt gar Niemand einen ganzrn Brief zusammen im Laufe eines ganzen Iahns; dcnn die Bricfzahl auf dcn Kopf beträgt bort nnr 0.70. Allcin selbst diese geringen, selbst diese traurigen, dcn durchschnittlichen Kultur-und Vcrlchrsstand in Ocstcrrcich bezcichncndcn Bcr« hällnissc, welch' großen Fortschritt beurkunden selbst diese gegcn das vormärzliche Oesterreich. Im Jahre 1860 hat die Zahl dcr Privatbricfc 78,660.000 dc« tragcn, während sie fiir 15l7 mit nur 23,470.000 nachgewiesen ist. «O2O Die auf bedeutend mehr als das dreifache gesteigerte Bricfzahl Oesterreichs steht aber ill genauer Verbindung mit scincr gesteigerten Fähigkeit in der Gütcr-crzcngung und seinen gesteigerten Beziehungen zum Weltverkehr. Denn während es in den Vierziger-Jahren noch dnrchschnittlich nur um 97 Millionen Waaren ansgcführt, hat sein Waarencxport in den Fünfziger - Jahren sich bereits auf 230 steigern ge« tonnt; weil feine indnstriclle Arbeit nach ihrer Erlö« snng von den Prohibitionsfcsscln im Jahre 1852 neu auftcben und konkurrenzfähig werden konnte auf dem Weltmärkte. Allein wie gering wiegt selbst diese drei« fach gystcigcrtc Exportsummc gegen die des Zollvereins,^ durchschnittlich 4'.>4 Millionen Gulden in den Sech« zigcr4 nicht vollständig begeben wurde, wird die durch dieselbe zn kontrahircnde Schuld um 25 Millionen vermindert und eine vom 1. Dezember verzinsliche fünfpcrzentigc, in fünf Jahresraten rückzahlbare Aü-leihe von 25 Millionen im freiwilligen Subskrifttions-Wege aufgelegt. Emissionövreis 87; die Schulden« vcrschreibungcn sind als Steuerzahlung vom Dczcm» der 180N an im vollen Nominalbeträge verwendbar. Die Rückzahlung erfolgt nach vollem Nominalbeträge in fünf gleichen, am 1. Juni 1807 beginnenden Jahresraten. (Wir bringen dcn vollständigen Text Morgen.) — Die Naphtha - Versendungen aus Gali-zicn, größteuthcils hierher aorcssirt, nehmen seit einiger Zeit ungewöhnliche Dimcusiolicu an; der Han-del auf dem Wiener Platze widmet diesem Artikel große Anfmcrksamkeit; auch die Rcgiernng hat bereits zu Boryslaw (in Galizicu) ein „Inspcltorat der Naphthaqucllen" errichtet, dessen Aufgabe ist, die Gewinnung, Verwahrung und Versendung dieses Bergöls zu überwachen. Daß das rohe Steinöl leicht entzündliche Gase entwickelt nnd deßhalb bei Unuol' ! sichtigkeit feuergefährlich ist, la»n zwar nicht in Abrede gestellt werden; jedenfalls aber tragen die Ac» lichte über mehrere vorgctommcuc Unglücksfällc das Gepräge des Ucbcrtricbeucn; übrigens werden auch dmch das Raffinircn dem Oclc die flüchtigsten Stoffe entzogen, und man findet cS fast übcraU schon in Gebrauch. Für galizijchcs Naphtha sind bisher nebst noch mehreren anderen kleineren Handelsplätzen Sta-nislau und Przemysl die Hauptmärttc, wo schon im September laut Berichte circa 40.O.X) Zentner abgc-schlössen wurden. Es wird in Oesterreich eben so kommen, wie in den Vereinigten Staaten, wo bis zum Jahre 18M nur animalisches Ocl, mcislcus gereinigter Wallfischthrnn, gebraucht wurde, dann aber durch die überaus ergiebigen pcniisylvauischcn Ocl« qncllcncntdcckungcn den Wallfischfüngeru eine gefährliche Konkurrenz erwachsen ist, indem jetzt dort nur groß-tcnthcils dieses mineralische Ocl in Gebrauch gclom« men; bei nns wird iu nicht langcr Zcit Naphtha das amerikanische Petroleum, auch vicllcicht die vcgetabi« lischeu Ocle verdrängen. Ausland. Turin, 7. November. Die „Offizielle Zeitung" veröffentlicht nachfolgende Depesche Lamarmora's an Nigra vom heutigen Tage: Die Veröffentlichung der Note Dronins vom 30. Oktober macht freimüthige Erklärungen nothwendig. Das gegenwärtige italienische Miuislcrium hat die Konvention acccptirl, wcil der Text derselben klar, präcise und uuzwcidculig ist; es wird dieselbe gewissen-haft und vollständig ausführen und weist verborgene Wege selbst bis auf den Gcdantcn zurück, aber es hat vollen Glauben in die Aktion der Civilisation und des Fortschritts. Icdc der beiden Ncgicrmu->cn kann ihre Ansicht iwcr tic Konscquclizcn dicscr At< tion haben, aber dicö kann kein Gegenstand einer praktischen Erörterung sein, sobald Italien cS betraf' tigt, daß, wenn scinc Ansprüche sich verwirklichen sollten, dies nie durch eine VcrlcMg des Vertrages geschehen würde. Die nationals Bestrebungen stehen außerhalb der Frage einer strengen Aueführung des Vertrages' und bilden ein Terrain, auf welches die Regierung sich nicht stellen kann. Die Bestrebungen ciucS Voltes sind nalionnlc GcwisscnSsachc nnd tönncn nicht Gegenstand einer internationale» Erörtcruug sein. Die Versöhnung Italiciis mit dein Papsllhume ist fort- während daö Ziel der Regierung; die Konvention wird uns behilflich sein, zu warten. Da Drouyu die Initiative ergriff, die Eventualität einer von selbst entstehenden Revolution in Rom zu crwähncu, so behält sich Italien ebenso wie Frankreich die Freiheit seiner Atticn vor. Das Ministerium crschciut mit diesen Ansichten vor dem Parlamente. Die Koiwcnlion er-öffnet für die beiden Regierungen einen genau vor« gezeichneten Weg, wobei die Regierung des KönigS a»f die Unterstützung der Vertretung der Nation rechnen zn können glaubt, um mit Frankreich in der Loyalität zu wetteifern. In der heutigen Sitzung der Depurtirtcnkammer glaubt Boggio cincn Zwicspalt in der Auslegung deS Vertrages zu erblicken und verlangt, daß die Diskussion ausgesetzt werde, bis eine Uebereinstimmung hergestellt scin wird. Lamarmora weist die Aussüh« ruiigcu Boggio's zurück, welcher, Depeschen und Da« lcn vermengend, ein übereiltes Urtheil fälle, ^aiuar-mora bcstätigt mit Entschiedenheit die Depesche Ni-gra's vom 15). September und empfiehlt Ruhe. Boggio erklärt auf seiuem Antrage nicht zu beharren. Mal- nut MovinM-Ullchrichtcu. Laibach, 10. November. Morgen, Freitag Abends, findet das zweite Concert der philharmonischen Gesellschaft im Rcdou-tcnsaale Statt. — Heute Abend um 5 Uhr wird die MonatS-vcrsammluug des historischen Vereins im Vereins-Vokale abgehalten. '!'. Ncnmarktl, 8. November. Am vergangenen Sonntag fand im Saale des Gasthauses ..Graf Radctzky" hier ein Concert der Liedertafel zum Besten des schon seit zwei Monaten hier verweilenden, vortrefflichen MusitlchrcrS Herrn F. Josef Mair Stall. Das Programm bestand, wie sonst, immer aus zwei Theilen, welche folgende zehn Picccn enthielten: „Schäfcr's SonntagSlied", Chor von Krentzcr; „AuS weiter Ferne", Tcuor-Solo mit Ehor. Gedicht von V. Ißleib, lomponirt von.......Jägcrlnst". Chor mit Solo»Quartett von Pclschtc; „das Abcndalückchcn", Tenor-Solo mit Pianoforte-Begleitung von Vogt; „Prinz Eugenius, der edle Ritter", Volkslied von Silchcr; „Schiffcrlicd", Chor von Häßler; „Phantasie fiir das Pianoforte vo>, F. I. Mail" ^^r üllS dcr Opcr „Templer und Jüdin" von Mlirsch"" ' „Verschmähte ^icbc" , Bariton.Solo mit AcalcitlM des Pianoforte vou F. I. Mair, und „Sanncrfcst", Chor von Burger. Wcnn Jemand kurz fragen würde, welches dcr angeführten Tonstiickc mchr gcfallcn habe, würde ich wahrlich um die Antwort verlegen sein, und, um nur einen Ausweg zn finden — sie ungefähr in folgender Art geben: Alle Picccn waren gut gewählt lind sind die meisten von Meistern; was aber die Ausführung derselben anbelangt, so sind dic Vcistnngcn dcr Ncumalkllcr Liedertafel bekannt genug, als daß ich noch ein Wort darüber verlieren würde. Ga»z besonderer Elwähmmg verdient aber wohl Feuilleton. Mexikanische Feste. Seit Maximilian I., von seiner liebenswürdigen Gcmalin begleitet, den Fuß auf den alten Boden des AztckcnrcichcS gesetzt hat, ist für dessen heutige Bewohner eine Fcstzcit angebrochen. Ob dcr Jubel ein gemachter ist, ob cr aus dem Herzen kommt, darüber mögen die französischen und englischen Zeitungen sich streiten. Unleugbar wird in verschiedenen Landesthci« lcn scharf geschossen, während in dcr Hauptstadt Schwärmer knallen und Feucrrädcr zischen. Den Vortheil hat dcr jnnac Kaiser für sich, daß kein Mensch keiner Partei nach dcr gutcn alten Zeit sich zurücksthut. Alle, die Inaristcn wie die Klerikalen, haben eine Zukunft im Auge, ein Werdendes, daö » ihnen Gewalt nnd Sicherheit im Besitz derselben gewähre. Maximilian I. ist als Gewahr einer ncucu Zcit erschienen, nnd so mag es denn scin, daß er für sich findet, was alle die Andern ebenfalls snchcn. Wir wollen uns dcr Vergangenheit zuwenden, nnd zwar ihrcr hcitcrn Scitc. Ein ncucs und bedeutendes Werk5) bietet uns Veranlassung dazu. Sciu Verfasser bereiste Mexiko unter der Präsidentschaft Lomoüfort's. Eines d^r hnndcrt uud ein Prouun' ciamcmos, die Mcxito hat durchmachen müsfcn, war so cbcn fehlgeschlagen. Eomoufort saß wieder fest im Sattel nnd beschloß den fünfunddreißiüstcn Jahrestag dcr ^idcrtad y Indcpcndencia mit dem üblichcn Glanz zu feiern. 5) Nrisctt in den Vereinign Staaten, Canada und Mmto, von Varon I. B. v. Müller, .'5 Bände (Leipzig. Vroclhau?.) Früh lnorgcus schon wccklc Kanouncndonncr uud ein mchr als gewöhnliches Geläute zahlloser ilirchcn-glocken die Schläfer McM'S, von dcucn ich vielleicht der einzige war, dcm sic uue» wartet und vicl zu frlih laut wurdcu. Schon drängte sich die sonst gcradc auch nicht öde Straße entlang eine ungeheure Menge geputzter Mcnschcu. Tambours wirbelten Straße auf und Straße ab dcu Gcncralmarsch. Nationalgnrdcn 0n ^nulnuo ciltcn ihrcn verschiedenen Sammelplätzen zu. Iudier trabten, vcliuischt mit andern Landbewohnern, im Gänsemarsch vorbei. Karren mit Eßwaarcn, unter ihnen die herrlichsten Tropcnflüchtc, wurden iu dcr Richtung dcr Alamcda fortgeschafft. Prachtvolle Carrosscu, Zügc dcr schönen Kavallerie« garde, Linicninfantcric in geschlossenen Kolonnen, weißgekleidete Zöglinge dcr Mädchenschulen, lange Reihen munterer Knaben, ihre Lehrer an dcr Spitze, funttiouirendc Ziuilbeaintc, Polizisten, Offiziere aller Grade uud Waffen in Pamdeauzug, wogten in bun-tcr, uuuntcrbrochcncr Folge unter meinen Fenstern vorüber. Ebcu schlug cs 8 Uhr, als dcr sorgsame Mozzo eintrat und zur Toilette mahulc, falls ich die gestern erhaltene Eiuladuug des MiuislcrS bcnutzcn wolle, im Gefolge des Präsidenten dcr Republik dcm solcuucn Hochamt und ocm nachfolgenden Truppen-d(M6, womit dcr fünfnnddreißigstc Jahrestag des Einzuges dcr Armce dcr „Drei Garantien" gefeiert wurde, beizuwohnen. Bald darauf befand ich mich auch iumittcu dcS glänzenden Gewühles, das bci solchen feierlichen Anlässen die Suite des Gcwalthabcrs bildet. Obgleich jcncr Reichthum und jcuc Mannigfaltigkeit dcr Uniformen , jene Masse dcr Großticuzc uud anderer Dc» loralioncu fehlte, die ich iu Petersburg, Paris und anderen Ortcn von den Großwürdcutlägcrn dcs Hofes, dcn Beamten und Offizicrcn des Gefolges'bci aroken StaatSaltionen entfalten sah, so boten doch die sclMcn Gestalten, die gebräunten, ausdrucksvollen Gcsichtaziigc dcrer, welche die schlichte uud nichts weniger als imponircndc, aber doch bürgerlich würdige Figur des Scnor Comonfort als Rahmen um-gaben, sowie dcr eigenthümliche, wcnn ich so sage" darf, tropische Hauch, dcr über dcm Ganzen ausac-gössen lag, ein hübsches, frenndlich erregendes Bild. Dic Kathedrale war gedrängt voll. Im Haupt' schiff bildctc dic Stadtgardc auf dcr einen, die lcichtc Infanterie auf dcr andern Seile ein Spalier, das außerhalb durch ^inieninfaittcric sich bis znm Nalio-nalpalast fortsetzte. Dcr Erzbischof iil p0ntiiis^lilm^. assislnl von dcm gcsammtcn Kapitcl, zclcbrirtc das Hochamt, dessen außerordentliche Pracht durch dic herrliche Mnsit einer Messe von Pcrgolcse — wie >" glaube — noch mchr gchobcn wnrde. ^iach Beendigung dcssclbcn bcgab sich dcr Plä< sidcnt zuerst in dcn N'ationalpalast zurück, stieg b^t zn Pferde uud ritt, gefolgt von dcr ganzen S"^ dcm diplomatischen Korps und dcr Garde zu Pl"'^ uach dein Amphithcatcr, wclchcs im Rondcau dcr?ua-mcda errichtet war. Hier hielt ein schöner Ma>'""^ kräftiger, sonorer Stimme dcn üblichcn Pancgynuw dcr Rcuolntion und ihrcr Hcldcn, während cinc pon'p" hafte Proklamation dcs Präsidenten an die anwe^"' dcu Herren und unter die Trnppcn vertheilt wurde-^cidcr kountc ich wenig odcr gar nichts von dcr m>^ höchst pathetischen Gesten vorgetragenen Ncdc vcr« stchcn; doch sagten nnr mcinc Freunde, sie sc«, lv untcr so bcwandtcn Umständen kaun, ai'dcrS zu cr^ wartcn, ciu Mcistcrstück hochtrabender Gcmcmpla^ ^"^Das Truppcndl'fil<> dcr ^iuic nnd Nationalgardc, lvclchcs nun stattfand, bot zwar einem "' n.sst ch nud preußische Prnnkparadcn aewöhnttu ^ " Stoff zu stetem Tadel, dcn ich auch nicht nndcuMä in d n Zügcu meiner Nachbarn, zweicr fremder Os RO25 „Das Abclidglöckche u", welches hier zum ersten» male gehört und von den: Sänger vortrefflich aus» geführt wurde. Mau lohnte feine Leistung mi: zweimaligem Hcruorrnfe. Anch dcr Herr Mair, der seit seiner hicrortigcn Ankunft bei dem Sängcrvcrcinc eifrig und uncrmüdct milwirlt, wnrdc mit den lantc» stcn Akklamationen empfangen nnd cnllasfcn. Sein v'icd ..Verschmähte Liebe" hat cr mit viel Geschmack und Zartheit vorgetragen; cr hat eine angenehme, sehr biegsame Stimme, dcr es nur ein wenig an Bestimmtheit gebricht. Ich wünsche ihm herzlich Glück zu den in so lurzcr Zeit hier erlangten Resultaten und hoffe, da cr bereits mehrere Schüler gefunden hat und da ihm nur um die klassische Ausbildung derselben, nicht aber darnm zu thun ist, dcusclbcu eiu Stück cinzulcicrn, um eitlen Eltern die großen Anlagen des Kindes zn zeigen, wobei letzteres aber nichts Tüchtiges lernt und um seine Zutnnft betrogen wird, daß er sich recht lange Zeit "als eifriger An» eifcrer uud Thcilnchmcr für die wahre Knnst in un» scrcm Marktflecken auf das Vcstc bethätigen möge. — Herr Nischclwitzcr in Klagcnfurt hat fciu Mandat als Ncichsrathömitglied niedergelegt. — Am 8. d. M. Vormittag« starb in Graz in dem hohen Alter von !)0 Jahren Frau Gräfin Karo« line v. Gocß, gcbornc Gräfin Kalauer, Slcrukrcuz-ordcusdamc. Die Vcrstorbcue war mit den edelsten Familien des Landes in Verwandtschaft, uud erlischt mit ihr dcr letale Sprosse dcö alten Adclsgcschlcchlcs der Katziancr. — Dcr steierische Sängcrbiiud hat beschlossen, fiir sein zweites im Angnst oder September 1805 in Marburg abzuhaltendes Buudcsfcst zwci Preise (mit 50 und 25> Vcrcinbthalcr in Silber) für Männcrchörc auszlischrcibcu. stUndcrpest.) In dcn letzten 14 Tagen sind in Krain, namrnllich im Bezirk Gotlschec zu Aüchl, un Aczirkc Ralschach in dcn Weilern Dcrbogoj und Nadlaiica; dann im Äczirkc Adclöbcrg zn Adclsbcrg sclbst mid iin Bezirke Vandstraß zn Orchovca ncnc 'llwl'rüchc dcr Rinderpest vorgekommen. Mit Aus« nähme von Adelsbcrg, wo die Seuche mit großer Heftigkeit und in bedeutender Ausbreitung herrscht, beschränkt sich dieselbe in dcn übrigen Ortschaften bis« her a»f die crslc» Erkrankungen. Selbst im Orte Vcrhovu dcö Bezirkes Ratschach, wo sic mit Heftig, kcit nufgclrctcn ist, sind seit einigen 10 Tagen tcinc andcrcn Erlranlungcu licobachlct worden. Wiener Nachrichten. V3ien, !< Nuuembcr. e ^e. Majestät dcr Kaiser haben außer einem Kulleren namhaften Betrage nunmehr wiederholt einen Vcitrag von 1000 fl. für die Elisabeth'Brücken-Statucn dem Vereine zur Beförderung dcr bildenden Künste allergnädigst zn bewilligen gcrnht. ^- Sc. Majestät dcr Kaiser Ferdinand haben dem „Vercinc znr Vcrbrcitnug von Druckschriften für ^>ollöbildnng" anläßlich dcr Ucbcrrcichung dcö vom Vcrcinc hcransqcgcbcncn ..Ocslcrreichischcn Volks' und WirthschaftSkllleudcrS für daS Jahr 1865" einen Bei« trag von 50 fl. zn spcndcn gcruht. — Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Karl Ludwig habcu dcn Abgebrannten zu Storo in Süd-Tirol 300 fl. gespendet. — Es sott noch keineswegs sicher sein, daß die feierliche Eröffnung des RcichSrathcs durch Sc. Ma. jcstät dcn Kaiser mit dcr Thronrede am Montag stalt< finden werde, im Gegentheile wird erzählt, daß es nach dem gegenwärtigen Stande dcr Dinge sogar sehr wahrscheinlich sei, daß die Thronrede von Sr. Maje« stät erst am Mittwoch den I'!. Nov. gehalten wird. — Herr Hofrath Aucr hat sein Privilegium anf Erzcugnng um, Maispapicr nm mehrere Hunderttausend Gnldcn an eine amerikanische Gesellschaft vcr-kauft. Dcr Herr Hofralh foll gesonnen sciu, sich vom Staatödicustc zurückzuziehen. — Die politische Broschüre, von deren bevorstehendem Erscheinen seit einigen Tagen in dcn Blät-tcrn die Ncdc ist, wird dcm Vernehmen nach: „Ocstcr« rcichs Zukunft, ein Nachwort zur österreichischen Mini. stcrkrisis", betitelt scin, und noch vor Eröffnung des NcichsrathcS crschcincn. — Alu 7. d. Morgens hat dcr Büchsenmacher Franz T., bei 23 Iahlc alt, in einem Zimmer des Hotels Zillingcr auf der Wicdcn zuerst seine Geliebte Ottilie K., 17 Iah,-? alt, Tochter eines Tapezierers am Schottcnfcld, sodann sich sclbst durch Erschicßcu gelobtet. Frauz T. hattc scinc Oclicbtc Tags vorher auS dcm Hause ihres Vaters abgeholt, um mit ihr in das Theater an dcr Wien z» gehen; nach einem uorgcfnndcncn Briefe dürfte Eifersucht das Motiv dieses Mordes und Selbstmordes sei. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Berlin, 8. November. Herr v. Bismarck hat gcstcrn dic Laucnbnrgcr Landcsocputalion empfangen. Morgen Mittags findet Miuistcrrath im Gebäude dcS Staatsministcriums Statt. Paris, 8. November. (Pr.) Drouiu sendete noch vor seiner vom 30. v. M. datirlcn Depesche cine writ beschränkendere an Malarct, dcr sie am 27. oder 28. dcm Äiiuistcr-Präsidcutcn Lamarmora mit-thciltc; dieser wendete sich telegraphisch an Nigra, und forderte dessen Vermittlung. A.lS Turin wird gemeldet, daß Sclla's finanzielle Enthüllungen dcn traurigsten Eindruck im Parlamente machten; es sei unbegreiflich, ist dic herrschende Meinung, daß Miug. hctti fo lange am Raudc des Abgrundes einhcrging. Kopenhage,,, 8. 'November. (Pr.) In der heutigen ersten öffentliche Verhandlung dcS Foltc-things wurde uach schr kiiizcr Diskussion dcr Ilcbcr» gang zur gcfchciftsolduimgslnäßigcn zweiten Ochand» lung des FricdensvcrtragcS für morgen beschlossen. Markt- und Geschäftsberichte. Laibach, 9. November. Auf dcm heutigen Markte sind erschienen: 15 Wagen mit Heu uud Stroh, 43 Wagcu und 4 Schiffe mit Holz, und 75 Mctzcn Erdäpfel. (Wochcnmarkt - Preise.) Weizen ps. Metzen ss ^..__ (Magazins.PrciS fl. 3.83); Korn fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 2.82); Gerste fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 2.58); Hafer fi. —.— (Vtgz. Pr. fl. 1 .<»2); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 3.l); Hcidcu fl. —.— (Mgz.Pr. fl.3.10); Hirse fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 3.2); Kuluruh fl. —.— lMgz. Pr. fl. 3.7); Erdäpfel fi. 1.70 (Mgz. Pr. si.-.-); «inscn N. 3.50 (Mgz. Pr. fl. ^.-); Erbsen fl. 3.00 (Mgz. Pr. fl. —.—); Fisolen fi. 4.W (Mg;. Pr. fl. —.—); Rindsschmalz pr. Pfuud kr. 57, Schweineschmalz kr. 3!>; Speck, frisch kr. 27, detto geräuchert kr. 40; Butter kr. 52; Eier pr. Stück kr. 2,'.; Milch (ordiuar) pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. P'fnnd kr. 1i>-21, Kalbfleisch kr. 23, Schweine« fleisch kr. 23, Schöpsenfleisch kr. 14; Hahndcl pr. Stück kr. 20, Tauben kr. 12; Heu pr. Ztr. kr. 85 bis fl. 1.l0, Stroh kr. 55—70; Holz, hartes 30", pr. Klafter fi. !».50, dctto weiches fl. 7.50; Wein lMgz. Pr.) rother und wcißcr, ftr. Eimer von fi. 10 bis 16. (Mit Einrechnn,,«, dcr VcrzchruugSstcucr.) Neustadt!, 7. November. (Wochcnmarkt. Preisc.) Weizen pr. Mctzen fi. 4.20; Korn ft. 2.00; Gerste fl. 2. ^; Hafer fl. 1.50; Halbfrucht fi. 3.10; Hcidcu fl. 2.40; Hirfe ft.—.—; Kukurutz fl. 2.00; Erdäpfel fi. 1.00; Linfcn fi. 4.80; Erbsen fl. 4.16; Fisolen ft. 4.20; NindS-schmalz pr. Pfund kr. 40; Schweineschmalz kr. 40; Speck, frifch kr. 30; dctto geräuchert kr. 35; Butter kr. 40; Eicr pr. Stück kr. 1^; Milch pr. Maß kr. l0; Niudficisch pr. Pfuud kr. 10; Kalbfleisch lr. 2«; Schweinefleisch kr. 20; Schöpsenfleisch kr. 15; Hiihn-dcl pr. Stück kr. 20; Tauben kr. 18; Heu pr. Ztr. ft. 2.— , Stroh fl. 1.— ; Holz hartes, pr. Klafter fl. 0.20, dclto weiches ft. —.—; Wein, rother, pr. Eimer fl. 0.—, dclto wcißcr ft. 5.— (alter). Theater. Heule Douucrstag: Zum ersten Male: <3 S. S., oder: Die Ausstaffirung, Lustspiel in I Auszug, von Bittnrr. Hierauf: Der schwarze Peter, Lustspiel in 1 Aufzug, von Görncr. Zum Schlüsse: Die Hochzeit bei Laternenschein, Komische Operette in 1 Auszug, von I. Tsienbach. Morgen Freitag: Geschlossen. Für die Abgebrannten in Wcindorf sind bis jetzt im Ecmptoir dcr „Laibachcr Zeitung" eingegangen: Von Frau Kauöic-........10 fi. „ Herrn Josef Pctcra......2 „ ., C. H...........10 .. „ M............2 ,. .. L. P............___1^ Summa . . 25 si. Laibach am 9. November 18l>i. ftzierc, zu lcscu vermeinte; allein der Anblick dcr kraftvollen und doch leichten Gestalten, dic leichte und trotz ber manchmal sehr defekten Uuiformm stolz graziöse hallung, besonders aber die wahrhaft bewundernd !vcrthc Führung sämmtlicher Berittenen, entschädigte für dcn Ätangcl gedrillter Steifheit uud Korporals' "ccuratcssc. Gegen 4 Uhr Nachmittags lehrte ich zur Ala-^°n zurück, da »m diese Zeit daS eigentliche Fcst, " Baulct dcr NationalMdc nud Linie und hierauf s "k lzläuzcude Illuiuiiialioli des prachtliolleu GartcnS, "^"dcu sollte. In dcr hohcn, schattigen Allcc dc ^..^rdad warcn ciufachc Tische gcdcckt, an wclchcn ^lslzicrc und Gemeine, Linie und Nationalgaroc i>l'^'-^u.' sich nicdcrlicßcn und sich mit dcr dcn, Mcxila-'cr v0u sciucn Clnmuwälein, dcu Spanicru und In-olancni, übcrtommcncn Grandezza rcrguüglcu. s ^/"c bci Weitem fröhlichere nnd lärmendere Gc-icUjchnft halte iu cincr ?icbcnallcc Plal^ genommen; M bestand aus ctwa 1500 Kindrrn dcr Volksschule, ^ ans Kosten dcS Oemciudcsäckcls gcspcisl wurden, wahrend am Schlüsse des Mahls 50<» Auzügc au blc Acrmcrn llnlcr ihilcn vertheilt wurden. Dcr An< tai'd und das richtige Maßhalten dicscr Kinder mußtc lobend aucrkauut wcrdcn nnd bcwics, daß sie ihrc ^hrstundcn in dcr Urbanidad, wclchc auf dcm Stnn. bcnplan lcincr, alich nicht dcr geringsten Indianer-ichlilc fchlt, wohl benutzt halten. Kaum brach die 'Nacht herein, als sich wic auf ^"cn Znnbclschlag dic ganzc Stadt iu tcmscnd dichter ber vcl'schicdcustcu Flnl'cu llcidclc. Dic Alamcda glich °^Ul Garlcn cincS Fccnpalnstcs, uud dic Hanptstraßcu ^"n.Francisco, Platcros, Tncuba, Sau^osc.cl.Neal, ^r Empcdradillos nnd dic Plaza-Mahor botcn cincn übcr nllc Bcschrcibuug prachtvollen Anblick, ^äugs dcn Hänsern hingcn phantastische Lampcuiordons, wclchc durch cinc Doppelreihe von Privat.IllumiiiatiouSliuicn „och mehr gehoben wurdcu. Anstatt dcr Rcvcrbcrcu warfcu elegante LustrcS farbige dichter über die Giebel dcr Paläste und die Züge dcr Zuschauer. Die Douanc, das Stadthans, die Bergschlile lind dcr National» palast waren geschmackvoll illuminirt; doch mögen die Paläste reicher Privaten sic writ überboten haben. Um halb 8 Uhr begannen die großen Feuer-werke. Man hattc mir vorausgesagt, sic würden dicS< mal writ glänzender ausfallen als gewöhnlich; den« „och hattc ich mir nicht zu vicl von iyucn versprochen Der Mexikaner besitzt aber für jcdc Art äußcrn Gepränges angeborene 'Neigung und cincu Gcschmack dcm hundertjährige Ucbuug uachgclMfcu hat. Bei sol' chcn Gelegenheiten lntwickclt cr daher cinc Virtuosi, tät und ciuc Grazie in der Anordnung von Fcstivi tälcn, wclchc nur von scincr Freigebigkeit erreicht werden. Dcn Glanzpnnkt neben all den hundert kleinern Feuerwerken, die anf den verschiedenen Plätzen uud itrcuzwcgcu dcr Stadt abgebrannt wurden, bildclc dic Illumination dcr Kathedrale. Die ganze Fa^r stiegeil um '/.//„ die übrisseu ?osr gleichfalls Wien ^ ' ^^"'' "'°" Iudustriepapicrcu hoben sich Nordbahu - Actieu um circa 1"/.., Ä^iit-, l>öhmische Wcstbahu' und Karl-Ludwig - Vahu - Äctieu um l bii< 1'/, fl. Wechstl deu .^. November, auf fremde Plätze und Comptanteu stellten sich nm weuissc Zehntel billiger. Geld abondlnit. Nmsa^ ohne Velln^. ^effentliche Schuld. ^. vc» Ktaatc, (sür Il>0 ft.) ?n össerr. Wäbruiiss . zu 5'/, 67.25 67 :l5> b'/. Nnlch. v. 1«ti1 ,mt l)iückj.'/.97 5<) W?5> ohne Abschnitt 1^2 ', . . W üU 9n 75) Eilbcr'AuIthiN von I8<^4 . . 87.40 87.'«) »!«t «Anl. mit Iün -(soup, zu 5'/, 51,4^ 81 5>l» „ .. ., «pr'Houp. „ 5 ., 81,15) 8l 25> Metalliques . . . . ,. 5 „ 72.- 72.10 dttco!nit Mai>Eo!lp. . ,. 5 „ 72 l5> 72.2'i detto......„ 4z,. 0:<.25 <, Mit Verlos, v. 1.1839.....156— 156.5)0 „ „ „ 1854..... 89.75 90.- „ „ „ „ ,860 zu 500 li. 9ix - 9510 „ ,. „ „ 1860 „ 100 „ 97.— 97.20 .. .. ,. 1864 .. .. .. 85.90 8»:.- Co,no-3ie»t.nsch zu 42 l.. «u«ls. 19.^0 20. ^ ü. der Aranländtl lfiir 100 ft.) Wrundcutlaftilnga-Oblig^tionen. Niedtl-Ocii.rrcich . . zu 5'/, 90.— 90.50 Ober.Oci!crr,ich . . „ 5 „ 89.50 90.50 Salzburg . . . . „ 5„ 88.50 89.50 Völimen ......5.. 93.5>0 94.— Held Hlaar« Zteicrm.,Kärnt.u.^rain, zu5'/» 89.50 90.50 Mähren .... .. ö „ 98.-. 94, - Zchlcsien .... „ 5 ,. 89.- 90.- ll>n,arn.......5 ,. 75.— 7550 Tc„»s>r-Äana! . . „ 5 ., 72.75> 7^.50 Nroatic» und Slavonien „ 5 ,. 75.25 75,5)0 Malizien . . . . ,. 5 ., 7425 7l.75> Sish.nburgen ... „ 5 ,. 71.50 7^.-^5) Buluwina.....,5,. 715,0 72- „ m. d. Vcrl.M. 1867 „ 5 , 70,9., 72.-Henetiamschr« ?lnl. 1859 ,, 5 .. 96 - 9(!,-',.5<» Süd.-nordd.Vtrt'-Ä^uc) ., „ 120.75 121.-Süd. Staats-, lombardisch «vene? tianische un» ceütral italiniisch, ssis. 200 fl ö. W. 500 Fr. 238.5 » 239,— («.ld »R>aar> '3a!.,ss,!,!vssch.-<«es. ^^ yr> i» 5ri,,i Z" 234.— 23!!^l2«'X)ss.(;. ^.'. >". I W il. (70"/.) c3in,^hlul!g 147.— —.— Pfandbriefe (für 100 st.) '.'lationall, 10j<->hrigs v. I. I>a»s aus^ 1857 zu . 5"/. 102.- 102.25 <). M. 1 v.r!o>)l'.i!, 5 „ 93.60 93.80 N^i.^ilb.aufl'.W ucrloSl'.5 „ 89 25 89.50 linkisch.' Äosiin,stj>d>l-«i>!ialt zu 57, Mi.....81.25 84.75 «ose (pr. Stück.) Krcd.'Nnssalt für Handel u. Mem. zu 100 st. 0,1. W. . . . 12li.5i' 126.75 Dl'n.-Dmps!ch.-G.zu100si.(iiM. 83.50 84.50 Stadt.,,,». Ol„i „ -10 „ ö. W. 25. 25.50 <5«erl)0,y ., 40 „ («.M. 102.— 103. 3^lm . 40...... 3!.. 31.50 Hcld Wnare Palssy zu "10 ft. (5M. . 26. ^6.5i0 lil.-ry „40.....25.50 26. - Lt. (5),!,oi< ., 40 , „ . 26.25 26.75 W>!,disch.,,äß „ 20 „ „ . 19. - 19.50 Waldein ,, 20 „ .. . 18. - 18.50 Ksglevich „ 10 ., ,. . I."..-, 13 50 K.f.Hofsl'!t,il,>>i!> U» ., .. . I l.itt» 11.90 2U e ch , e l. 3 Moiuils. Vllb Wanre ?lugsl'iirg für 100 is. südb. W. 98.— 98 25 ^r ns'urta. M. I00fl, d,tto 98.25 98.40 Hamt'lilg, für 100 Marl Banco 8,.20 87.50 kondim fur 10 1'f. Sterling . 1 U! 40 116.75 Paris, fm U>0 är.ns^ . '. . 46.^0 46.40 (fours t»er Gcldsorten. ("tld Waar, K. Mlmz-Dusale» 5 st. 5»! lr. 5 N. 57 Nll «ronen ... 16 „ 5 „ 10 „ I»> ,, Napolcon^d'or . 9 „ ^0 „ 9 „ 41 „ R»ss. I„,psrials. 9 „ 62 ., 9 „ 63 „ Vercin^thaler . 1 ,, 74;., 1 .. 75 „ Eill'tr . . 116 ., 5,0 .. 116 ., 75 .. Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien Den 9. Nri.'liilt'tr. ü'/. Mtalliquc« 71.90 1860-lilf»la»». von Win! — Dr. ^uchs, GcwtrfS - Julia!'!"!-, vo» Ka»s»r — D>, Damcn: TlN'in. ?li,t.ir6-Gattin, vo» Littai. — Maili schih. Glstllsch,>fteril,. von Tricü Elephant. Dit Hilren - David, Kal!fm.N!N, von Görz. — ss,rcher. t. l. Forüdelln,!l, uon Itria --Vlaut. .;abiisan<. v.'N Gros, Sicqh.!>t^ — Wcl» „n. .st>ii,i»>an». von ^serlchl. — i!auln!!hci„i,r. Kaiüman». von ivünnz. — Älmasv. Vicutemnt, von P»st, — Mütter. Ha»dflSa^,üt, von Wicu Mohren. Die Hcrrcn: Echelz von Iohannesl'trna!lu, von Wun. ^2l4i)-1) Nr. tti^. Erckutive Realitätcllversteignllltg. Vom k. l. !nnt, vclrg. Vezlilo^lichis zu Nelistarl! w'rl' l)isniit l>ek>n,l>t qcmachl: Eö sei i'll'cl Aüsl'chc:, l?lS Ios.f Pct> schak ric lx.klill'.'c Vcislcl^cn,!^ del 0cm Nill,?!, Ki-amcr in Grcirische gshori^l». sscricklüä' c,l>f 1000 fi, ^ss^aßts!, Hui.', icalttät Nllf.'Nl. 1 -»l 9 l)iS 12 Uhr. in vcr Gcrichlöl^'N^ct mlt dt,n An» l)anqe zullgswtrll). l'ei der drillen nbcr auch ui" tcr dlmscU'sn l)iMcI)5l> wcrrfn w,dmm zu Haü> deil rer ^'izilatiDilokommlssion ^l crleiis,' hat. s» wie d.is Schall,'q<t ^<-m»,ä)t 1 Es sei ül'.i das AnsucheI, lcö Hnr». Alois Pcrcuich ^ls a/slnücher Vcrlrclsr der A»n>' P rcnill, uol/Pi^.ina. gsgcn Maria St'"i>l a!<< Pl,l.,ß'ibclnel)mltil: des Georg S^ajn uon Grafendniiüi wt-gei, schuldiger 225 fi. 2'), kr. m'l. W-c. «. c. in rie eresutlve öffentliche Vcr-steigerung der. der Lehlern s>el>öri^en. im GlUlid^'uchc dcr Herrschaft Adclöl'crg «uli Url'.'Nr. 430uori'ommcndcll''Z, Hltt'l im a/richlllch erl)ol)enen Schanxngs-werthe von 1527 fl. 60 kr. öN. W. gc-wiUiget. und uir Vornahme derscllien die erekuliuell Il'ilbietnngst<'l)sal)U?'g n aüf ren 22. Nou lm l,cr. 23. Dszeml'er 1864. »:>d 9. Jänner 1805. jedesmal Vormittags um 9Ulir.i,n husten AmtSlokalc mit dem Anyaü^c dcsli,»!»! mordln, daß die ffilz>ldictcnde ZiraÜläi nur l'll dcr lchlcn FliWictuiu; auch »n ter dem Echa'ßl!Ng>?l>.'crllie an dcn Meis:-dielenden dinlangegebln werde. Das Schal)U!,a.spsololoI1. dcr Grnnd. l'lichseltrakt und die ^lzitallonöl'ldin^'iiss! können bei diesem Gerichlc in den ^röln < lichen Amlsstundeil eingcschlii weldri! Ä. k. V.ziiksamt FciNrly. .ils G>> richt, an, 11. Otlodcr 1804. (2l86) Eillglsl'lldct Ich erkläre, daß ich di>n Iül'aü kcs „Eili^eftnrrl" i» Nr, 77 dirss, Zsüil'g »älnüch dcö mir dnrch Post zu.i'kl'l!>, meilsn anonymen Vriefes. delv,ft'c' r> Hrn. ,). M''I>ichl^'t!kl) . nicht vellllls,, lan», und de»ss!l'tn w!dcrr»fr. Laibach am ll), Noocml'si 1>!<»4. Dank und Allerkemlung! T^em HerrnK^mincvrall) Pleimciß. al(! Vertreter der I»dl>Nrill!cn im Kammrr-'liezirke Niain. unsern wärmsten, tiefgs» fül'Iten Dank fur drn gestellten, wol)! moliulllen Aotiag wcgcn cincr Eiftn» lial,'!!<^ll!ie uon ^lubach über Großlupp, Seissli>'er,i. Hof. Töplih nlier i)erneml»l nach Karlsiadt. Ein Industrirllcr und Ornudblsil'cr (2185) Untcrlrain'ü filr Alk. (2102—2) Kreie Wem-Lizitation. Am H«. November I^ti4 werden um ll Uhr Vormittags in den Kellern des Schlosses Friedau die Eigenoauweine diest's Gutes, und zwar von den Jahrgängen 155«, ,557 und l^«4 l'i>c« ^> Startin sammt gutem Gebünde halb- und star-tinweise öffentlich versteigert. (21C7-3) 3tts)imi7)f (Eiißfstnöcr aus ßraj, Uadjfülßer Des gcrrn Dr. It num. beehrt jtdj biermit anbeißen, bafjt er Stfttftaa ben H. b. 9Jt. yon suiter ^tücfrcifc au6 stalten bicr anfam, imb im «.Iloloi fcifiaur* burd) 8 — 10 Xcißc consul tiren wirb. Serfelbc brtiiftt cine grofjc 3lu6wabl ber fdjonjtcn uub besten 9Jli-ncral=3stbnc mit", n?irb 'jebe 33c|h:lluna, mit ßcinc^nfcr (Scnauißfett Binnen 24 Sfuubcn effeftutren, unb garattttrtc ^Ioinbirunacn böbler saline mit Airmail ¦- (šjolb toorncfjiiien.' S>on feinen ^ablrctcbcn Jjicjtycn (SItcntcn erbittet unb erwartet er ßütii^c CcmpfeMuurteu. 2lu (Gebissen, bie fein SSctflöitftcv verfertiget, werben etwa nctbttJcn' biae 2'eränbcvunaeu btllia beforat. MOLL'S ®cibtifc=^uforc. Central-t)crsfn)tin00-B^ot: ^juitljclic „311111 S>tord)" in fDicn. si5iir ^cadbtnif^. ,,jcbc cr" iu 2Uslfsctöi'itcf rvftd)t(id) flcmndjt." ^veia ciuer bcvftcßcttctt Crifliimtfdjarfjtd 1 fi. "25 (r. üft. ili3. — Wclir.tinijcf-Ptiinicifiuii] in nttm ©pvncfjcn. 2)iefc *putücr bcljauptci: biivc^ iljvc niificrorbrntltrfjr, in beu nianniqfnttin.ffni ys-aflnt erprobte Sßivffamfcit mitrvfiiimiitlirfjrii lieljrr bffnttiitcii .Oaufav^ticifit unbestritten ben ersten 'Jinufl ; tute bcntt uiele innfrnbc nuö alte» seifen beö flrofjeu .Haiferreirljefl »u« »or^ Iiegrnbc 5)slnffa(inng«fd)rciben bic betaidtrten 9iad)tuei|nnfleii barbietcu , bafj biefelbc» bei Ijabittietler ^erftop fmtfl, llnuer; ba'uiirljtcit uub ;So bbr enne n , ferner bei Jlritiupf'en, yiiereufrauf Ijettcu, Mcrueiilctben, .1p c r 5 f (o pf ch, 11 c v 0 5 f c 11 il 0 p f f d) m c v 3 c uf SB s 111 c 011 ß t st i 0 n c n, fjirfjtartißcu «Micbev = 5If fcctioncit, cnbhrf; bei ?(ufa(ie jur .rVijftrvie, S} \) poefjon-bric, anbauernbem SBredivcij u. f. \v. mit bent besten CSrfolfl attfletiu-ubct tuerbc» uub bic nari;[jalti(]firn Apeilrefultate (ieferteit- 9iicbCVlllflC «t 9-aibad) bei öerrn Williolm Mayor, Stpot^ctcr „jum golbcnen §irfd)en." @örj: Fonzari-©urffclb: i^'/vVrf. Bonwhvx. (^ottfdKc: J«*. A>«w. ^'rAtitDiiro: SeL Sr/ininiifffff 2lpoÜ?c£cr. 9toufrnbtl: Dom. Hiszoli unb Juxes Bergmann. &t%ipptc ®orf(ft