Ar. 94. Sonntag, den 23. Fovemöer 1879. IV. Jahrgang. Cillitt Jeituna. Prinumerations-Bedingungen. F»r Killi t l Mit Post. ««»«lli« ... -m verseadung: «o.Hahrio' * " ! ~ (•»Wt . . . iJO «»»,. . *•— Jamiiitria . . . «.4» »«in! SMtHuM tfin^elnr Nummern 7 Fr. Erscheint jeden Donnerstag und Sonntag Morgen». Inserate worden angenommen >» dkr E^»<»<»i»n In „SiBtr» .-((itiinj-, Hrr. »>» »»? «. Blufft t» «»!'». an» »I«, »rtmltirt« Cldtit* d , S»*tia t nt*«n-tc>4 in «I.j, «t. onicllt unl) Motte, k iomii. In Mi«,. A. IRtScc. Aeitxnj« - Iqenl»r in tfaibotfc. Potttlschc Rundschau. CiUi, 22. 5Iooembfr. Der Fortschritt«-Elub de« Abgeordnetenhause« berieth am 20. d. neuerlich die Wehrvorloge. Nach längerer Debatte würd« mit mehr al« Zweidrittel-Majorität beschlossen, da« von dem Executiv-Comitv der Berfassung«partei vorgeschlagene Kompromiß («atrag Ezedil'«. eventuell drei, jährige Verlängerung de« Wehrgesetzes) anzunehmen. Sämmtliche Redner erklärten, daß die Annahme de« Compromisse« feiten« de« Fortlchrit:«-Club ein groß.« Opfer bedeute, da der ForlschrittS-Club am liebsten für den Rechbauer'schea Antrag stim» mcn würde. Um aber da« Lompromiß und somit die Einigkeit der gesammtea Berfaffungspartet zu ermöglichen sei von dem Antrage Rechbauer« abzugehen. Der Beschluß ist selbstverständlich für alle Clubmitglieder bindend. Der ImmunitätS-AuSschuj beschloß, die Zu-Hmmung zur strafrechtlichen Verfolgung der Ad-geordneten Oelz und Waibl zu ertheilen. — Der volkswirihschoftliche Ausschuß beschloß da« Eingehen i» die Specialvebatte über die Regierungsvorlage betreff« Aufhebung de« Zollausschlusses von Brody. nachdem der Handelsminister auf diesbezügliche Vereinbarungen mit Ungarn hingewiesen. — Der Strasgesetz-AuSschuß nahm mit 9 gegen 8 Stimmen dea Uebergang zur Tagesordnung über sämmtliche Anträge Lienbacher« und die hiezu gestellten Amen-demenl« an. Die Majorität wählte Kopp, die Minorität Lienbacher zum Berichterstatter. Der kleine Belagerungszustand, der wie bekannt, ja Folge der Attentate auf den deutschen «aiftr über Berlia verhängt wurde läuft am 23. November d. I. ad. E« finden bereit« die«-bezüglich im preußischen Staaisminjsterium Be-rathungen statt. Man hofft die Regierung werde die Verlängerung nicht als bloße Formalität be-trachten, sondern die Nothwendigkeit der Maßregel ernstlich prüfen. Der Stand der Finanzen in Frankreich ist I ein üderau« glänzender. Da« Mehrerträgniß der direkten Steuern beziffert sich auf 123 Millionen für die ersten zehn Monate de« Jahre«. Die Regierung ist dadurch in die angenehme Lage der-setzt, in da« nächstjährige Budget die beträchtliche Summe von 60 Millionen Frc«. für Reu-bauten und Restaurationen von Staat«gebäuden einzustellen. In Irland nehmen die Verhaftungen ihren ungeschwächten Fortgang. Zahlreiche Meeting'« werden mittelst in sehr err«gter Sprache verfaßter Placate einberufen. Die „Time«- meint, die Re-gierung werde ihre Handlungsweise durch Kennt-nißgabe aller Umstände rechtfertigen können; allein sie bezweifelt die Klugheit diese« Schritte«, da selten die wirklichen Rädelsführer getroffen werden, doch könne schließlich keine Regierung eine Agitaton gestatten, welche den Pachtzins unmoralisch erklärt und den Pächtern anräth, Flinten zu tragen und dieselben zu gebrauchen. In Italien ist wieder eine Ministerkrisi« ausgebrochen. Da« Ereigniß war schon seit längerer Zeit vorauszusehen und nach einem am Sonnabend stattgehabten Ministerrath nicht mehr ja vermeiden. Die Ursache liegt in der Budgetberathung, die im Abgeordnetenhause bevorsteht. Am Sonnabend fand unter Cairoli« Leitung ein Ministerrath statt, »er von Nachmittag« bi« tief in die Nacht hinein dauerte, und in dem die Geister heftig aufein- anderplatzten. Cairoli suchte vergeblich die viver» girenden Ansichten zu versöhnen, aaf der einen Seite standen Grimaldi und Vere, ihnen schroff gegenüber Perez, Baccarini und Villa. Außer dea finanziellen Fragen, die Revision de« Budget«, die Aushebung der Mahlsteuer, die großen Regu-lirung«arbeiten an der Tiber bei Rom betreffend, kam auch noch eine conslitutionelle Frage in« Spiel. Grimaldi und Vere erklärten, da« Budget gehöre zuerst vor die Deputirtenkammer und dann erst vor den Senat, feine Gegner waren der ent» gegengesetzten Meinung. Im Laufe de« Minister» rathe« kam eine Einigung nicht zu Stande. Die Gegner Grimaldi« erklärten, ihre Demission geben zu wollen, wenn dieser da« Budget nicht ihren Wünschen gemäß revidire. So blieb die Situation Sonntag und Montig. Grimaldi gab nicht nach, und am Dienstag Nachmittag überreichte Eairoli dem Könige da« Eatlassung«gesuch de« gesammtea Ministerium«. Die italienische Kammer vertagte sich daher wegen der Ministerkrise bi« zum 27. d. M. Von dem italienischen Minister de« Innern, Villa, sind energische Befehle ertheilt worden, um eine» gefährlichen Unfuge zu steuern, welcher seitens nicht weniger Gemeinden rückfichtlich der Gewehre der aufgelösten Rationalgarde getrieben wurde. Anstatt nämlich diese Waffen, wie e« die Regierung angeordnet hatte, an die Behörde abzu» führen, hielten e« gewisse Communen für ange-messen, dieselben um einen Spottpreis (selbst zwei Lire per Gewehr) zu verkaufen, so daß sich heute eine bedeutende Anzahl solcher Gewehre in dea Händen des Comite« für die „Italia Irredenta" und in jenen der Anhänger der Internationale, sowie der republikanische» Partei befindet; mit welcher Gefahr für den Frieden im In- un^ Feuilleton. Z« spät! öin GeselljchaftSbild Roman von W. Höfter. (19. FoNjetzung.j Sie hielt da« Gesicht in beiden Händen ver» borgen. Mochte er da« erste Wort geben, mochte er ditten ... da« hatten vor ihm Alle gethan, mit denen sie in Berührung kam. Und wirklich legt« sich ein Arm um ihre Schulter. — Reizend«, flüsterte eine Männerstimme, also ich täuschte mich nicht .. . Sie verrichten Magddienste! Agne« fuhr plötzlich auf, verwirrt, von dunkelstem Purpur übergössen. Da« hatte sie nicht erwartet. . . e« war eine unerkünfttlte Ueber-raschung. welche sie zeigte. — Mein Herr, um Gotte«willen ... wer giebt Ihnen da« Recht, hier einzudringen? Lorenz Bernmg ergriff ihre Hand und führte sie in cavalierer Weise zu dem einzigen höhlzernen Stuhl, welcher sich in der Küche vorfand. — Wer mir da« Recht giebt, mein Fräu» lein? Der Mächtigste unter allen Herrschern . . . der, welcher aller Schranken spottet, Amor! — Schnell! sagte sie ängstlich. Schnell, mein Herr! Wenn Jemand käme, ich wäre verloren! Er verbeugte sich lächelnd. — Bitte, reizende Schöne, ich habe die Ord» nung diese» entsetzlichen Hause« genau studirt, be-vor «ch mich hineinwagte. Die beiden Damen, deren Nichte zu sein Sie so unglücklich sind, schla-fen noch den Schlaf der Gerechten. Ich glaube überhaupt, daß um diese Zeit jeder anständige Mensch schlafen sollte. Sie müssen tiefsinnig wer-den, hier in der Einsamkeit, mein Fräulein! — Ich bin e« schon, sagte sie mit aufflam-mender Bitterkeit, ich hasse da« Leben, seit ich in die« Hau« kam. — Ader «sie werden e« eines Tage« wieder lieben lernen, versicherte er. Alle jene verbannten Königstöchter und reizenden Schönen werden zuletzt erlöst und in den Glanz ihrer früheren Tage zu-rückoersetzt, Aschenbrödel, Schneewittchen, Dorn-röschen und die Andere, welche auch Küchendienste that... nun wie hieß sie denn gleich? Agnes lächelte unwillkührlich. Allerleirauh! versetzte sie, auf seinen scherz-haften Ton eingehend. — Wahrhaftig! ... Und wie das zutrifft! Lassen Sie doch sehen? Weiße« Häubchen, selt-sames Kleid von unmöglicher Abwesenheit aller tträuseleien und Puffen, die ich so sehr liebe, blaue Schürze- entsetzlich zu schauen, und sogar — par- don, mein Fräulein! — Holzpantoffeln, wie ich glaube! Da« junge Mädchen klappte mit den schwe-ren Haken gegen die Backsteine. — Schlimmer noch al« die unbekleideten Füße der armen Allerleirauh, sagte sie halb lachend, halb seufzend. Diese Folterinstrumente verursachen grausame Schmerzen. Er zog au» der Tasche eine große Düte voll der elegantesten Confitüren, und legte dieselbe in den Schoog de« Mädchen«. Bei jeder seiner Be» wegungen verbreitete sich ein leichte», kaum wahr» nehmbareS Parfüm .. . Beilchenessenz, sie kannte e« so wohl, und schloß heimlich die Augen, wie um sich momentan zurückzuversetzen in jene Tage, deren Andenken ihr das Herz zerriß. Diese Sprache, dieser berauschende Frühling«-duft ließen sie den nerv«ntödtendcn Einfluß de« halddunkeln, mit schwerer, vergifteter Luft erfüll-ten Hause« nur um so schrecklicher empfinden. — Prinzessin, flüsterte an ihrer Seite der Verführer, entziehen Sie mir nicht den Anblick Ihrer prachtvollen Augen. Der KönigSsohn ist zwar ein ganz prosaister Kaufmann, aber er liebt tat Allerleirauh. und will die Verbannte im Triumpf auf den Thron erheben, den er ihr in seinem Herzen errichtet hat. Ein einzige« Won. .. . und ich werbe noch heute in Frack und Büßer» unter Mitwirkung der in Marburg verbleibenden Mitglieder, von denen z. B. die Herren Boll-mann. Reifs, N t b 11 f o, sowie Fräulein Schweighofer «. ebenso gut hier, wie die hier stationirlea Mitglieder ad und zu in Marburg Verwendung finden. Es werden in der Woche vier Theaterabende stattfinden und zwar gewöhnlich: Sonntag, Dienstag. Donnerstag und Samstag. Dadurch, daß ein Theil der Theatergesellschast in Cilli domicilirt, verringern sich die Kosten, die bisher im Verhältniß zu den erzielten Einnahmen sich als zu bedeutend herausstellten. Direktor B o l l m a n n hat den hiesigen Theaterfreunden, die bis jetzt seinem Unternehmen in liebenSwürdigstcr Weise entgegen kamen und ihm ohne Zweifel auch ferner ihr Interesse bewahren werden, insosorne eine Concession gemacht, als er die P,eise bei ge. wohnliche» Vorstellungen in folgender Weise nor> mitte: Parterrelogen 2 fl. 50, Gallerielogen 1 fl. 60 fr. Parterresperrsitze 50 fr., nummenrte Parterresitze 35 fr., Parterre Entr6e 30 fr. Gar-nisonS- und SmdentenbilletS 20 kr., Gallerte« Entrve 20 fr. Diese Preise werden nur bei Aus« führungeu von solchen Operetten, die ein aus-nahmsweise großes Personal erfordern, bei Gast» spiele» und Beneficen entsprechend erhöht werden. — Donnerstag, den 27. i» concertiren im hiesigen Stadttheater die Schwestern Therefine und Marie Seydel (Violin- und Ciaviervirtuo» sine») aus Wien. Den jungen Künstlerinnen geht ein ausgezeichneter Ruf voraus. Dieselben haben in einer Pnvatsoirve der deutschen Kaiserin, sowie vor mehieren hohen Potentaten, ferner in Wien, Prag, Berlin, Hamburg, Dresden je. mit glän» zendem Erfolge concertirt. Zusammenstellungen von Urtheilen verschiedener Tagesblätter !i gen im Auszüge in den hiesigen Kaffeehäusern auf. (Gegen den Wucher.) Unter den Pe. titionen, weiche im Abgeordnetenhause eingebracht worden, befindet sich auch jene der BezirkSverlretvng St. Marein um Abhilfe gegen den Wucher. (Gestatteter Viehmarkt.) Aus Schön, stein wird uns telegiafin. daß die Statlhalterei die Abhaltung des auf den 24. November fallenden Viehmarkte« bewilligte. (Bitter bestrafte Sorglosigkeit.) Der nicht selten vorfommenoe Leichtsinn fleinetkinder allein im Zimmer zu versperren, hat in Thörl (Ge-richtsbezirf Mahrer>derg) wieder eine traurige Kata« stiophe herbeige ührt. Die Bewohner der Mohren» hosfeusche waren am verflossenen Sonntage, nach» dem sie ihre drei Kinder bei versperrte» Thüren zurückgelassen halten, zur Kirche gegangen. Al« sie vom Kirchgange h bei sie auch eine Katzenmusik executirten. Zwei Studenten wurden verhaftet. (Ächt Personen von einem Menschen gebissen) Dem Mo-fauer „Rußfij Jturir* berichtet man au« der Gouver-nementestadt Kostroma über folgenden fchreck.ichen Fall: Bor etwa sechs W'chen wurde ein dortiger Realschüler vo» einem tollen Hunde gebissen. Der Gebissene wendete sich an einen Arzt, dieser er« flä'te aber die Wunde für ungefährlich. Kürzlich wurde der betreffende Schüler beim Waschen 3T Fortsetzung im Einlageblatt. ~Z$G Auslande, braucht wohl säum gesagt zu werden. Herr Villa hat nun die Präfectea angewiesen, in allen weiten Fälle», in welchen ein solch un« berechtigter Verkauf von Waffen versucht würde, dieselben einfach mit Beschlag zu belegen. Kleine Chronik. Lilli. 22. November. (Trauung.) Morgen Sonntag findet in der Sckloßfapelle zu Neu»Cilli die Trauung der Prinzessin und Altgräsin Eleonore zu Salm-Reifferscheidt-Krautheim mit dem f. f. FeldmarschaU-Lieulenant, Freiherr» Sta -ntslau« Bourguignon von Baum-berg statt. Der feierliche firchliche Act wird, durch den Herrn Fürstbischof von Lavant Dr. Iafod Maximilian Stepischnegg vollzogen. (Der fteiermärkische Kunstverein) in Groz hielt am 16. November seine General-Versammlung für da« 14. Vereinsjahr ab. Au« dem Rechenschaftsbericht entnehmen mir, daß die Theilnahme an dem Verein im abgelaufenen Jahre eine weit regere war, als in den früheren Ver-einsjahren, daß in Folge dessen der Geschäftsgang sich gebessert hatte, was in erster Linie der glück-lichen Wahl des Prämiendilde» zuzuschreiben ist, indem „DaS Landmädchen au« Ober-österreich" sich de« allgemeinen Beifalls er» freute. Auch für da« laufende Vereinsjahr hat der Steiermärfifche Kunstverein eine sehr glückliche Wahl getroffen, indem er ein Pendent zu dem vor zwei Iahren ausgegebenen Farbendruck .Zur Parade" nich Ban der Venne, seinen Mit« gliedern und Theilnehmern widmet: Da« schöne Farbenbild „Nach der Parade", von dem-selben Künstler. Al« weitere Prämienbilver werden die vortrefflichen Kupferstiche: „G a st mahl der Generäle Wallen st eins" gestochen von Johann Kracker und „da« Tischgebet" nach Desregger geboten. Jedem Kunstfreunde werden diese Prämienbilder eine wahre Freude bereiten. Da ein Antheilschein des Steierm. KunstaereineS nur drei Gulden kostet, da für jeden gezahlten Antheilschein sofort ein Prämienbild nach eigner Wahl zugesendet wird, und da derselbe bei der Gewinnstziehung mitspielt, welche am Schluss« de« Vereinsjahr» Ende Juni stattfindet, und bei welcher auf je 50 Anteilscheine ein Gewinn fällt, bestehend aus Oelgemälden, Aquarellen, in werth» vollen eingerahmten Stichen, so können wir jeden Kunstfreund mit Recht darauf aufmerksam machen, den Steiermä» fischen Kunstverein durch Annahme von Antheilscheine» in seinem schönen Streben zu unterstützen. (Theater.) Anfang der kommenden Woche trifft ein Theil der B o l l m a n n'f ch e n Theater-gefellschast zu einem längeren ständigen Aufenthalte in Cilli ein. Die Vorstellungen werden veranstaltet miene bei den regierenden Oberhäuptern der Firma um dieses weiche Händchen. Er küßie die k.eine Rechte, welche ihm nicht entzogen wurde, aber dennoch schüttelte Agne« den «vpf. — Nein, nein! das dürfen Sie nicht thun! Gehen Sie fort ... um GotieSwillen! — Sie hassen mich? fragte er leise. Ich bin so unglücklich, Iyneu trotz meiner flammenden Leidenschaft für Sie durchau» lein Interesse einflößen zu können? AgneS vermied feinen Blick. — Sie kennen mich ja nicht einmal wirklich, mein Herr. Ich glaube wir sahen uns zufällig ein einziges Mal im Laden.. . Sie schenkten mir Blumen. Er verbeugte sich äußerst galanl. — Weil ich mich bei'm ersten Arblick schon besiegt fühlte, reizende Schöne . . . weil Sie mich durch Ihien Schmerz zum Sclaven machten. Ich habe seitdem in Erfahrung gebracht, welchen Ver-Hü tnisse» Sie so plötzlich entrisiea und in weiche Sie versetzt worden sind. Agnes, ich biete Ihnen die Stellung der Herrin im Hause, Sie sollen allen jenen Eonson der guten Gesellschaft, alle ihre Fieuden uno Reichthümer verdoppelt aus meiner Hand empfangen, sollen nur leben, um zu ge-nießen, — und für alles diese« bitte ich aus« schließlich um die Vergünstigung, mir durch beharr» liche Treue dereinst Iqre Liede erringen zu dürfen! Sie stand auf, zitternd wie Espenlaub. Hier das Leben in warmen gesättigten Farben, gleiche Seelenstiwmung und heiterer frischer Muth . .. dort der ernzie u« auf Wiedersehen. Meine Seele gehört Ihnen in Ewigkeit. Er küßte wieder die Hände, welche er immer noch in den seinen hielt« — Denken Sie mit Nachsicht und Güte de« armen KönigeiohneS, Prinz ffin .. . dulden Sie e«, daß er bisweilen einen Boten au« E ysium zu Ihnen hinabsendet in den Tartarus. Adieu!. .. Adieu l Dann sah sie ihn die Treppe« hinaussprin-gen, an der Mauer dahinschleichen und mit ge« wandtem Schwung sein Zimmer erklettern. Im I nächsten Moment war da» Rouleau wieder herab- gelassen und die trübe graue Dämmerung des Wintermorgens umhüllte den öden Hof. Wie der Prinz de« Märchen« war die lä-chelnde glänzende Erscheinung entflohen, unsichidar geworden, al» ihn ihr Verbot in die V rban, ung trieb. Agne« hob die vergessene Düie vom Fußboden empor. Wieder seufzte sie. Ob Ernst schon jemals daran gedacht, ihr dergleichen zu kaufen? Ja, ob er ihr au« dem Vorrath der Kisten und Fässer schon jemals da« Geringste angeboten? — Seine unwandelbare Treue, sein innerer Werth sollen alle« Andere ersetzen, dachte sie schmollen» und traurig. Ich möchte aber . . . Sie naschte mit geheimem Vergnügen den Inhalt der Düte. E» stand ihr ja, seit die Hand der allzu.änlichen Mutter im Tode erka.tete, kein Schilling mehr zu Gebote, während sie vordem allabendlich mit ihren Freundinnen die Convitorei besucht und dort nach Herzenslust geschwelgt hatte. Mama bereitete indessen zu Haufe dea Thee, hielt zur Abwechselung etwa« feine« O-st oder Einge» machie» für da« vergötterte Töchterlein in Bereit» schaft, und halte sicherlich au« der Leihbibliothek einen neuen pikanten Roman holen lassen, oder eine fleine Gesellschaft arrangirt. Agnes musicine dann, überstrahlte durch Schönheit und Toilette alle Uebrigen, oder sie proJirte die nächste Rolle, Beilage zur Nr. 94 der„Cillier Zeitung." wasserscheu. Man gab demselben cin Gla« Wasser zu trinken, er warf dieses zu Boden, stürzte sich dann auf seine Ellern und Geschwister und biß acht derselben in da« Gesicht und in die Arme. Der Unglückliche starb am 12. d., feint Auge« hörigen schweben aber in großer Gefahr. (Zigeunerstückchen.) ImBezirkeFriedau hat in brr Nacht zum 1. d. eine Zigeunerdanee bedeutende Schädigungen fremden Eigenthumes vorgenommen. So wurten dem Winzer Michael P r a S u ch in KaiferSberg au» verschlossener Speise kammer Victualien gestohlen. Dem Jakob Z l o» buSar in Polstrau wurde durch Einbruch in den Keller Weinmost. den Winzern Blasiu^! P l o-ch e l und Mathia« Wofetz in Bittau. so wie Johann Jvanuscha in KaiferSberg. Geflüqel und junge Schweine entwendet. EindruchSvcrsuche wurden überdies bei dem Bürgermeister Martin T s ch u l l e k, den Grundbesitzer« Martin H a« schitz und Ursula Sadrawetz in Adriauzen-berg bei St. Wolfgang. wie auch beim Winzer Scavniöar in KaiferSberg angestellt, jedoch noch rechtzeitig verhindert. Der Letztere gab nun an, daß die DiebSbande acht Mann stark gewesen sei, daß er dieselbe für Zigeuner halte, und die-selben sich in der Richtung gegen St. Wolfgang geflüchtet hätten. Aus dem Gerichtssaale. Donnerstag den 20. November. Ueber Ver-langen de» Vertheidigers Dr. Langer wurde unter dem Vorsitze des L.-G.-R. von Schrey, die vom St.-A.-S. Schwinger gegen die 21jährige SchusterSiochter Amalta Wifiak au« Gaberje wegen Kindcsmord erhobene An» klage in geheimer Sitzung durchgeführt und Amalie Wifiak lach dem Wahripruche der Ge-fchworencn vom Gerichtshöfe, der von dem oußer> ordentlichen Milderung »rechte Gebrauch machte und weit unter das gesetzliche Strafausmaß herab-ging, zu dreijährigem schweren Kerker verurtheilt. Am gleichen Tage, eoeufall« unter ÄuSichluß der Oeffentlichkeit hatte sich der 20 Jahre alte ledige GrunddesitzerSsohn Anton Roic au« Len-dorf, wegen Verbrechen« der versuchten Nothzucht zu verantworten. Derselbe war in der Nacht vom 31. August in da« vom russischen StaitSralhe vohhin bewohnte HauS zu Lendorf eingedrungen um an der Dicnstmagd Geriraud W e i n g u st. die er nur vom Sehen aus kannte, ein un> sittliches Attentat zu begehen. Alle seine Anstrengungen scheiterten jedoch an dem energischen Widerstände te« Mädchen«. Trotz der wider ihn sprechenden Erhebungen und Zeugenaussagen, konnten die Geschwornen infolge seiner Verant-wortung und ver AuSsüdrungm seines Verthei» mit der sie im Liedhabertheater zu debuliren dachte . . . bewundert und umschmeichelt von der Herrenwelt, heimlich gefürchtet und beneidet von den jungen Mädchen. An der Seite ihres Verlobten unter den Augen seiner Mutter, konnte alle« diese« niemal» wiederkehren ... sie dachte fchaadernd daran. Ob da« Bewußtsein, innig und wahr geliebt zu werden, ob da« Glück des Herzen« machtig genug war. die Welt mit all ihrem ranschenden Zauber vergessen zu lassen? Sie hoffte es . . . aber sie glaubte es nicht. VI. C« war etwa um drei Uhr Nachmittags, und Tannen duft durchstiömte das Hau«. Heute Abend sollten die geweihten Kerzen vrennen . . . man schrieb den vierundzwanzigsten December. Eoa saß am Kamin in der alten lauschigen Scke, die sie so sehr liebte, wo sie in den seltenen Momenten der Muße ihren Gedanken Audienz zu geoen pflegte, der fröhlichen und guten sich kindlich freuend, die trüben in sich glättend mit der Kraft eineS festen, erprobten Willen». Der große alterthümliche Lehnftuhl, noch ao» besseren Togen stammend, hielt die schlanke, gra-ziöse Gestalt wie mit treuen FreuodeSarmen umfangen. AuS feinem Inneren lerau», von den Kissen, die so viele, viele Thräaen schon getrunken, chien e« dem blassen Mädchen leise zu flüstern biger« Dr. Langer, keine Ueberzeugung sein.r Schuld bezüglich diese« Verbrechen« gewinnen und wurde sohin Anton R o i c vom Gerichtshöfe nur wegen Uebertretung gegen die körperliche Sicher-heit zu einem Monate Arrest verurtheilt. Freitag, den 21. November. Unter dem Vor« fivt des K.-G.-P. Hsfrath Heinriche?, wurde über zwei Todtsch'äge die Verhandlung geführt. Die Anklage leiteteZOberla> deSgerichtSrathD u l l e r. die Vertheidigung führte Dr. Glantschnigg. Der erste Fall betraf eine Schlägerei, welche der 24jährige Gärtner au» R-ichenburg, Josef 3»ln provocirte. Der Genannte hatte am 28. Septemb. d. I. mit einigen Burschen gezecht und war in Folge dessen in eine randalistische Stimmung versetzt worden. Am Nachhausewege begegneten ihm die Burschen Johann Omersu und Johann PoZniö. Zaln fiel sogleich über Letztern her und versetzte ihm mit dem Bleiknopfe seines Stockes mehrere Hiebe und als Posniö floh, eilte er demselben naq und schlug wiederholt »«»erdingS nach ihm, so daß Letzterer in Folge der Verletzungen am 29. September starb. »olit, gestand feine That entschuldigte jedock d'efelde damit, daß er sotche im Zorn, wegen einer früher einmal auSgisprochenen Drohung PoSnic begangen bade. Auch sei er be-rauscht gewesen und habe in seiner Aufregung nicht gewußt wohin er den Gegner treffe. Diese Unwis-senheit uns Volltrankenheit wird jedoch durch die Erhebung widerlcgt und Josef 3o!n nach dem Wahr-spruche der Geschworenen, wegen Verbrechens des Totschlage« zu zweijährigem schweren Kerker ver« urtheilt. Ein» außergewöhnliche Rohheit zeigtt der folgende Fall. Der bereits wegen de« Verbrechen» der schweren körperlichen Verletzung und de» DiedfUchlS, dann wegen Uebertretung gegen die körperliche Sicherheit abgestrafte 20jährige HauS-besttzerssohn und Metzgergehilfe Franz Slati.u-s ch e g aus Schönstem halte am 21. September d. I. mit dem ?4jahr!gen Knechie Johann Z e ch n e r in der Sireuhütte de» Dienstherrn JofefToink gearbeitet. Bei dieser Gelegenheit äußerte Z e ch n e r. daß eS zwecksienlicher wäre, wenn sie im Waldezu der Stelle von welche sie die Strm herab-schleifen müßten, einen Äeg machen würden. S l a t i n s ch e k gerieth über diesen Vorschlag in Zorn und wies die Beschäftigung zurück, weshalb ihn Z e ch n e r einen faulen Menschen nannte, worauf der junge Bursche seinen alten Mitarbeiter so auszuzahlen drohte, daß solcher sein Lebelang auf ihn denken werde. Nach vollbrachter Arbeit begab sich Zech er zur Ruhe aus welcher er 12 Uhr Nacht« durch einen auf feinen »opf ge-führten wuchtigen Schlag aufgeschreckt wurde. Ueber feine Frage, wer da sei, gab sich S.alin« schek zu erkennen und versetzte hierauf noch zwei Schläge dem alten Mann auf die Füsse. Nach des L-tzleren Aussage und nach dem . . . warnerde Stimmen raunten, nur ihr ver« nehmbar. E» ist doch eine Heimat, auch die enge Dachwohnung, auch der Tisch mit trockenem Brode . . . wenn nur die Liebe da« Herz «füllt und mit ihren unzerreißbaren Banden an andere theure Herzen gefesselt hält . . . Bleib! Bleib! . . . HLr wirst Du geliebt, hier bist Du sicher behütet und beschützt . . . Draußen lauert das Verderben. Eru legte die Hände in den Schooß und sah hinaus in da« Schneetreiben vor dem Fenster. Ihre Augen zeigten dunkle Ränder, und da» sanfte edle Ouil de« Gesichte« war noch zarter geworden al« vorher. Sie streichelte iiedkos-n» da« goldblonse Haar des kleinen Mädchens, das auf dem Schemel zu ihren Füßen faß. — Heute Abend kommt die Puppe, nicht wahr, Eoa? Kann sie auch nicken und können ihre Locken auegekummt werden, wie meine? Da« junge Mädchen fuhr erschreckend au« ihren Gedanken empor. — Freue Dich. Hirzchen, die Puppe ist schöner al« olle übrigen, sagte sie zä tlich. — Ach, Eoa. wie lieb Du bist, wie gut! jubelte da« Kino. Nur eine» fürchte ich: die Puppe war gewiß sehr, sehr theuer? Ein Schauser überrieselte die Glieder de« jungen Mädchen«. Sie verbarg da« Gesicht in Nesthäkchens fluchenden Locken. Gutachten der GerichtSärzte wurden die Streiche mit der Schneide einer klrinen Handhacke verseht. Jochann Zechner verfiel in folge der erlittenen schweren Verletzungen in eine tödtliche Krankheit und erlag derselben am 24. Oktober d. I. — Franz Slatinfchek wurde nach dem Verbiete der Geschworenen vom Gerichtshöfe mit Bezug auf die besondere Rohbeit, mit der er einen wehrlosen Greis im Schlafe überfiel, so wie lm Hinblicke auf die mehrfachen Abstrafungen zu schwerem und verschärften Kerker in der Dauer von sechs Jahren verurtheilt. Landlvittflhast, Handel, Industrie. (In der Champagne) hat sich seit 60 Jahren kein solches Unglück zugetragen wie in diesem Jahre. Nicht eine Flasche Wein ist ein-gebracht worden. Der Verlust ist für den großen Weiubauer furchtbar und beträgt für daS ganze Departement 25 oder 30 Mill. Francs nach oberflächlicher Schätzung. Die Traube ist nicht reif geworden, und man hat sie nur abgepflückt, um Eindringlinge nicht zu veranlassen, die Weinberge zu betreten und dieselben zu fchätigeu. In der Champagne lagert augenblicklich ein Vorrath von 72 Mill. Flaschen, wobei 35 — 40 Millionen sich in de» Händen der großen Firmen befinden. Der Rest ist zweifelhaften Ursprungs und außer» halb des eigentlichen Champagner producirenden Gebiets gewachsen, allein die«jäh:ige Weiie. welche den Speculanten lange al« schlechte Waare galten, werden aufgekauft werden, denn jeder fürchtet die Folgen eine« i ollständigen Mißjahrs. Die Jliil« fuhr wirklichen Champagners beläuft sich auf 18 bis 20 Millionen Flaschen im Jahre, so daß der augenbliche Vorrath für 1860 und 1881 gerade reichen wird. Sollte die Eeate de« nächsten Jahre« ebenfalls mißcathen, so würden die Häuser, weiche echte» Champagner verkaufen, gezwungen sein zu schließe». Der Preis ist jedoch noch nicht gestiegen. Die Häuser ersten Ranges wie Wer>6, welcher die Veuo« C!!qu»t Marke hat. Roeserer, lange be-rühmt, Po nmerq und Grcno, ebenfalls Vertrauen und Berühmcheit genießend, Irroq, welch x ein enormes Gebiet der besten Weinberge beiitzt, Mo> t, so beliebt auf dem Cantiuent. und andere wieder-streben au« Rücksicht für das allgemeine Interesse der Departement« einer Erhöhung des Preises, um nicht die Zihl der Confumenten zu verringern. Werl6 hat drei Millionen Flaschen, Ruderer eben so viele, Ponmery, Greno und Irroy etwas we« niger, aber Moöt soll 5 — 6 Millionen haben. Alle tiefe Firmen können den Bedarf für 1880 uns 1881 bestreuen, und sie werden da« Resultat der nächstjährigen Ernte abwarten, ehe sie den Preis erhöhen. Die Konsumenten werden sie aber vielleicht dazu zwingen, denn während de« letzten Monat» haben die Aufträge sich verdoppelt, na« mentlich au« England, wo ein Mangel an Cham- — Denke nicht daran, mein Liebling! Se glücklich, da« ist Alle», was ich wünsche. Und noch Eins! . . . Willst Du die Puppe »Eva" nennen, willst Du Dich meiner freundlich er-innern, fo oft Du mit deinem Töchterchen spielst? Da« Kind nickte glückselig. — Ich habe eS Bruder Ernst schon ver« rathen. daS von der Puppe! gestanden zögernd die Rosenlippen. Wirklich. Eoa. es ging nicht anders. Er fragte, wa« ich mir denn wohl wünsche, und meinte, da« könnte doch nur eine Vierländerin sein, oder eine Balldawe ... sie und da sagte ich'« ihn. Zvei Puppen wären wohl sehr schön, aber ich will doch auch gern einen Wagen haben. Eoa sah wieder au« dem Fenster. — Gewiß ! antwortete sie mechanisch. Gewiß l — Ernst will mir auch ein neue« Kleid schenken, fuhr da« Lind fort, und einen Muff sogar. Er sagt, daß wir nun wohlhabende Leute werden und daß ich eine große Schwester bekomme ... so schön und so gut, wie keine Zweite in der Welt. Ist da« wahr, Eoa ? Einen Augenblick flüsterte da« Mädchen. Ich glaube man klopft! Sie schien zu horchen, und erhob sich dann, um gedankenlos vor dem Spiegel über ihr Haar zu streichen. Ein todtblasse« G:ficht sah ihr ent« gegen. pagner befürchtet wirb. E» ist jedoch augenblicklich kein Grund zur Unruhe, denn Alle« hängt von der nächstjährigen (Sr.iU ad. und die Käufer sollten sich keiner Panik hinhe^en, o:er sie werden die Firmen von RheimS zwingen, den Preis zu er-höhen, und wie gewöhnlich geschieht: wenn der Preis einmal gestiegen ist, bleibt er so h"ch. «Wiener Fruci»»- und Mehlbörs« vom iJ. Nov. (Orig.-Tetg.) Man notirte per 103 Kilo flramm: Weizen Banaler von fl. 14.—15.—. Theiß von st. 14.30—15.3'.', Theiß schweren von fl. 18.SV— 14/20. Clovakischer von fl. 14---11.40. bto. schw. von fl. 12.7X»—14.—. Marchselder von st. 13.60—14.ü0,Wala- chischer von fl. .---, Ujante pro Frühjahr von fl 14.90 —14.9'> Roggen Nrzirer. und Pesterbnden von fl. 10.SS—10.85; Elooakischer von fl. 10.SS—10.80 Anderer ungarischer von fll0.N0—.10.50,Oesterreichischer von fl. 10.55—10.7 > GersteSlovakischeoon fl. 1030— 11.40, Lberungarische von fl. 9.--11.60, Oestereichischer von fl .—10.70, Futtergerste von fl. —.-.— Mai» Banaler ob« Theiß von fl. -.--, Internationaler von fl. 7.^0 —8.—, Emguantin von fl. 8.10 ^-8. !y, auf Lieferung pro Frühjahr von fl. — —. Hafer ungarischer Mercaatil von fl. 7.S0 7.öö, dto. gereutert von fl. 7.80—3.15, Böhmischer oder Mährischer von fl. —.—.--, Usance pro Frühjahr von fl. 3.—.—8 05 Reps Rübser Juli < August von fl. 12.-12.75, Kohl Augu t-Septeinder von fl. 12.50 —13.50. Hülfensrücht«: Haidekomvonfl.g.--8.50 Linsen von fl. 20.—-30 — Erbsen von st. 12.—13.— Bohnen von fl. 12.5014.—. SH ü b 4 ö l: Rastinirt prompt von fl. 81.75—32.—. Pro Jänner, April von fl 32.50—33.—. Pro September, December von fl. —.---. Spiritu»:Roher prompt von fl. 36.7S —37.— Jänner, April von fl. —.--. Mai, August von fl. —.--Weizenmehl per 100 Kilogramm: Nummero 0 von st. 25.40—26.40. Rummero l von fl. 23.80—24.80, Nummero 2 von fl. 21.60—22.00, Nummero 3 von fl. 19.20—20.40, Rog. genmehl pr. 10V Kilogramm: Nummero 1 von fl 17.90—18.90 Nummero 2 von fl. 15.90—16.!>0. Buntes. (Theuerer Schnupfen ) Aus Drrsdcn wirb ge «eiset: »Ais Am in . Patti au« dem Eoupö de» Breslauer Schnellzuge» auf dcujDreS-dener P-rron tra', kan ihr frr russische General v. F. m l ttne-n prachtvoll.n Bouquett entgegen. Herr Direktor Pollini, welker die» bemerkte, er« suchte drin end, man möge auf ^em kalten Peiron jede Ova ion noch »ntcrlassen, den» — ein Schnupieu v.r sga. A.'.tina f.-fte eine Einnahme von 15.000 Mark. (Feurige Liebe.) Ein in den Annalen der SlrafrechtSpflege geaiß seltener Fall kam letzten Sonnabend vor den Geschworenen von Per-fatlle» zur Verhandlung. Ein siebzehnjähriges, sehr — Vielleicht bringt Ernst die neue Stwester schon heute Abend mil hierher, fuhr da» Kind fort. Er hofft, tujj es ihm gelingen wer?e. Aber ich will sie doch nicht so lieb haben, wie Dich, Eoa, und Mama will eS auch nicht. Neulich hörte ich. daß sie zu Ernst sagte: Gott stehe Dir bei, mein armer Junge. Ja, wärest Du reich, so ginge e» noch an, aber unter diesen Umständen ... Eoa unterbrach mit schneller Bewegung da» Plaudermtulchen. — Sei recht freundlich und gegen die neue Schacher, mein Herzchen. Habe sie lieb und bitte die Mama, ein gleiches zu thun .. . willst Du das wirklich? Da» Kind sah betroffen empor. — Eoa, warum bist Du so souterbar heule? — Adieu! sagte mit erstickter Stimme da» junge Mädchen. Adieu! ... Ich habe noch einen kurzen Weg zu machen. Mama soll sich nicht wundern, baß ich heute noch fortgegangen bin. E» mußte fein, ich konnte nicht ander». Die kleinen Hand« hielten da» Kleid der älteren Schwester ängstlich fest. — Eoa, Du kommst doch wieder hierher? — Gewiß!... Gewiß! Dann verließ sie da» Zimmer und begab sich in ihre eingene kleine Schlafkammer, deren Thüre hübsche» Mädchen au» anständigem Hause, Elemente Blosiier, lalle in Ihrer Gemeinde eine ganze Reihe, mindesten» sech» Feuer»brünste an-gestiftet, blo» um unter der Gunst der durch den Brand verursachten Verwirrung in einem nahen Wäldchen Stelldichein mit einem jungen Menschen haben zu können, dem ihre Elteru da» Hau» verboten hatten. Die Unglückliche, der rasen-den That geständig, mit welcher sie einen Schaden von 35.000 Francs angerichtet hatte, wurde unter Zulassung mildernder Umstände für schuldig er» kannt und zu zehnjähriger Zwa.ig»ardeit verur-theilt. Fremden - 5er;eichniß. Lom 19. bis 22. November. Hotel Erzherzog Johann. laoer Krk, Kaufm. Btünn. —ZjDr. Johann lom-scheg, Bürgermeister Wind.-Graz. — Johann Stiene. Kaufm. Wien. Hotel Ochsen. F. v. Leiritz, Gutsdef. f. Gemahlin. Eduard Engl, Franz Schweiger, M R, Schmaha, Reisende Wien. — Franz Wols, Hnusbes. Marburg Hotel goldenen Löwen. Maria La>,ansty, StationS-Chess - Gattin Listet. Gasthof goldenen Engel. Peter Sortschnig. Realitätenbef. Ober Pulsgau. — Christian Kern, Realitateubes. Schönstein. — Friedrich Schmirmaul. Grundbes. Galfchnigg, — Johann Komauer. Realitätenbes. Schleunitz, — Johann Krainz, Grundbes. St. Veit bei Pettau. Gasthof Strauß. Anton Dworscheg, Pfarrer St. Veit. — Johann Jura!, Gastwirlh Olimnie. Eingesendet. Es wurde schon öfters betont, daß unser schmucke; Städtchen mit vorzüglichen Einrichtungen bedacht ist, die keinen Vergleich mit denen größerer Slädte zu scheuen brauchen. In Allen offenbart sich Schönheitssinn, Ver-ständniß und Zltunifieenz der Bürgerschaft. Um so be-fremdender mag eS erscheinen, daß Cilli gerade in einem Punkte weit hinter bescheidenen Ansorderrmgen jinück blieb. Es ist dies das Theater. Der Borwand, daß die Zeiten zu ernst seien um an eine Restaurirung des alten Gebäudes denken zu können, ist um so weniger stichhältig, da gerade bei dem Umstände, daß dasselbe Kommunal Eigenthum geworden ist, die Verwerthung um so dringender geboten erscheint. Eine Verwerthung aber irt dem geg-nwürtigen Zustande ist absolut undenkbar. Im eigensten Interesse der Gemeinde liegt es daher Tür das Theater ein Uebrige» zu thun und der Aus chuß bars in vorhinein überzeugt sein, baß die Be-völkermrg diesbezügliche Ausgaben gerne und dankbar anerkennen wird. sie hinter sich versch oß. Langsam befestigten die be-denden Hände Mantel und Hut. Noch einige Kleinigkeiten au» verschiedenen Lasten und Schubfächern steckte sie zu sich, noch ein langer, von Thränen verdunkelter Blick traf jedeu einzelnen Gegenstand .., dann glitt sie die Trepper hinab und eUte mit schnellen Schritten davon .............. In dem kleinen dämmernden Hinterzimmer, von Fidel und Asfy mit neugierige» Blicken an-gestiert, bilden, zur selben Stunde die Bewohner de» alten Hauses eine sehr erregte, kaum zu schildernde Gruppe. Der Buchhalter hatte seine Verlobung mit Agnes de» Tanten als vollendete Thatsache vor-geführt und gleichzeitig gebeten, da« Mädchen hru:e Abend bei den Seinigen einführen zu dürfen. Ag»e« selbst lehnte mit verschränktem Armen am Fenster. Ein spöttische» Lächeln kräuselte ihre Lippen. Tante Regine und Tante Amalie sahen einander sprachlos vor Ueberrafchung in'» Gesicht. — Siehst Du! zischte endlich die Elftere. Tiest Du I . . . Hab' ich'S nicht glcich gesagt? — Du willst Deine Einwilligung geben? fuhr Amalie auf. — Nimmermedr! Die Theaterlust ist bei uns ebenso rege als nur irgendwo und hat einmal unser Schauspielhaus eine andere Gestalt erhalten, dann erst kann unser Theater als ein Vergnügungsort gellen, dann erst kann das Theater seinen Zweck erfüllen und unter dem Scheine stimmungsvoller Unterhaltung uns aufklären und belehren. Ein Eillier. Interessant ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befindende Glücks-Änzeiae von Samuel Heckscher sen. in Hamburg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und verschwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir Jeden auf dessen heu-tige« Inserat schon an dieser Stelle aufmerksam mach«,' Im allgemeinen Interesse finden wir un» veranlaßt, aus die im heutigen Blatte enthaltene Annonce, der Herren L ö w e tc Comp. in Hamburg ganz besr-nders hinzuweisen. Die angekündigten Originallose können wir wegen der großen und zahl-reichen Gewinne besten« emp'edlen. Die Reelilät und Solidilar oben genannten Hauses ist bekannt und da, her nicht« natürlicher, als die vielcn bei demselben ein-lausenden Aufträge, welche eben so rasch al« sorgfältig ausgeführt werden. ßourse der Wiener Vörse vom 23. November 1879. Goldrente...........80.30 Einheitlich« Staot»schuld in Noten . . 68.25 „ » in Silber . 70.75 1860er Staa'.» Anleheualose .... 127.80 Bankaclien ........... 842.— Ereditackien . .......... 269.10 London............U6.70 Napoleond'or.......... 9.31'/, k. k Münzducaten........ 5.54 100 Reichsmark.........57.70 Mit 1. Dez. 1879 beginnt ein neue» Abon-»ement auf die wöchentlich zweimal erscheinende „Eillier Zeitung". Der Aliono. mentSpreis beträgt: Für Eilli mit Zustellumg in» Hau«: Monatlich fl. —.55 Vierteljährig „ 1.50 Halbjährig . 3.— Ganzjährig, . 6 — Mit H)ostversendung (Inland): Vierteljährig fl. 1.60 Halbjährig , 3.20 Ganzjährig . 6.40 Jene P. T. Abonnenten, deren Abonnement mit 30. Ro». d. I. zu Ende geht, ersuchen wir um sofortige Erneuerung, damit in der Zusendung keine Unterbrechung eintrete. Administration der „Cillier Zeitung." — Ha, ha, ha. daß ich den Verstand ein-gebüßt hätte! Also darum mußte natürlich der junge Herr so rasch al« möglich mehr Geld verdienen, mußte seine Brodherrschaft zwingen, dreihundert Thaler zum Fenster hinan« z» werfen, nur damit früher geheiratet werden kann! Der Buchhalter blieb vollkommen kalt. — Richt allein au» diesem Grunde. Fräu-lein Enge'thr. versetzte er gelassen, obwohl mir jetzt selbstverständlich die S.che willkommener ist al» vordem. Ich fnchle schon feil längerer Zeit eine besser honorirte Anstellung. Fräulein Regine sah fu»kelnd«n Blicke» zu ihm hinüber. — Natürlich! Natürlich! . . . Und wenn e» irgend möglich ist, so w» d man sich wohl gar selbst etabliren, feiner H.,r chaft die Kunden ft.hien. nicht wahr? — ihr ^oncurrenz mache» und sie hinterlistig betrügen, wo man kann? Ernst Orthloff lächelte. (Fortsetzung folgt.) »j Das von Professor Xllnkorfues. (Director ^ der Gflttinger Sternwarte,) erfundene ermöglicHt die Voransbestiraranng des Wetters. Tisch-Hygrometer . . . . fl. 10.— Fenster- , ..... 15.— Wand- , .....18.— i .Ass solides Zcllgeschenk z« rmpfeßseu.) Wilkeiml.Amdi'kokt. Göttinnen. Fabrik meteorologischer laatranente aater «lauiwtafll LeituginFrofnnor Kllukerfar». Illustrirtc Preislisten n. Anerkennungen von Autoritäten zu Diensten. Bade - Anstalt Cilli. I)i« ihnnfts-, Wütir/i<— und II «»•« nriiA'irffr stehen von 7 l'hr KrOh bis Abend* tur Benützung bereit.__448 Ueber die Heilkraft des echten t Wilhelm" antiarthritischen antirlicumatischen ölHtrciniijuiuis - Lhre siitre» wir nachfttdciidc anrrlroucndr Zuschriften all: Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Neuntirchen. Naszaly I«. Dezember 1875. Erlaube mir birmit meinen Dank für die wunderbare Wirkung, ivelche Ihr ausgezeichneter Wilhelm'« antiarthritilchcr antirheumanickee «littremi. gunfts-Thee bewirk!, auszusprechen Iä> habe durch diesen The« eine vrau in Euttü annjlid) ausgeheilt, obwohl dieselbe schon drei Bierieljaore von den be-f««n Aerzten der ganzen Gegend behandelt wurde, welche ihr das Leben absprachen. Turch diese Cur ist ihr Tbee in dieser Gegend so beliebt geworden, daS Herr Ios. von Török, Apotheker, Kdnigsgasse 7, in Pest, gewiß einen guten Äbsax an die Sutlöer Lantleute hal. Auch in meinem Hause bat sich der Fall er. eignet das) ein bei mir bedienst« ler junger Mann solch' heftige» Gichtleiden bekam, dab er weder Aüße noch Hände rühren könne und bu>ch den Gebrauch r>on 'S Packelen Ihres ausgezeichneten Thees und 2 PlUderl Ihre» k k auSschl pr,v. flüssigen Pflanzen-Sedatives „Bassorin" ganzlich geheilt wurde. Auch ich gebrauche den Tbee zweimal im Jahre und bin überzeugt, das» derselbe mir gut thut. Nochmals den besten Dank der Genesenen aussprechend zeichnet mit aller Achtung Michael Holdampf, Gulspächter in RaszÄy, I. P. Tvtis, Ungarn. Herrn Franz Wilhelm. Apotheker in Reunkirchen. London, S. Jänner li*76. Seit Iahren gibrauchte ich Ihren Wilhelms antiarthritischen amirdeumalischen Blutreinigungs-The«, der allein mich noch von meinem hestigen Rheumatismus befreien konnte. Hochachtungsvoll <5. F. Dorn, London 46 Museum Street, nächst British Museum. Herrn Franz Wilhelm. Apotheker in Neunkirchen. Oroszmeiö. 9. Jänner IS76 Ich kann es nicht unterlassen, meinen Höflichsten Dank an Euer Hochwohlgeboren zu erstalten für den mir zugesandten Wilhelm's antiarthritischen anlirheu-motijchen Blulieinigungs Thee, da ich durch volle zwei Jahre an den Fü«en mit rheumatischen Leiden behaftet war und durch Ihren Blutre>nigung» Thee davon befreit wurde, was ich bis nun und auch fernerhin dem Publikum bekannt gemacht habe. Ihr ergebener Heinrich Ruhestörer, Cleuersammler. Allein «'dit erzeugt von Franz Wilhelm. Apotheker in Ncimkirchru Mrd.-Lrslerr.) Em Packet, in 8 Gaben getheilt» nach Bor> schüft des Arzte« bereitet, sammt GedraukS-Anwei-sung in diverlen Lvrachen: l fl ö. W., separat für Stempel und Packung II) tr. Warnung. Man sichere sich vor dem An-tauf von Fälschungen und wolle stets . Wilhelm'» antiarthritischen antirheumatifchen Blutreinigungs-Thee" verlangen, da die blos unter der Bezeichnung antiarthrilischer aniirheumalifcher Blutreinigungs' Tbee austauchenden Erzeugnisse nur Nachahmungen smd, vor deren Ankauf ich stelS warne. Zur Bequemlichkeit des P T. Publikums ist der echte Wilhelm'S antiarlhritifche anlirdeumalischr Blntteiitignllgs-Thee auch zu haben in t?illi Baumbach'sche Apotheke, » bej Ios. Aupserschmid, Apotheker. Diamant - Ohrgehänge in chotd- und Sitver-Kassung (kleine moderne Fa^on) von 30 11. bis 60 11. und h&her bei F. Pacchiaffo Cilli, Haoptplatz 113 Juwelen-, Gold-11. Silberwarenlager. Complett eingerichtet« Cassetten sstr ö Personen, «cht 13-lttth. geprobtes Silber von A. 76*— aufwärt«. Einkauf und Eintausch von Juwelen und alten Gold- und Silber-Gegenständen zu den höchsten Preisen. Reparaturen werden billigst und schnellstens verfertigt. 234 Auftrüge nach Auswärts werden prompt effectulrt. Haupt-Gewinn ev. 400.000 Mark. Ctliicks-Anzeige. Die Gewinne garantirt der Staat. Einladung xur Betheiligung an den (Ichiiiii-Ciianeeii der von Staate Hanburg garantirten grossen Geld-Lotterie, in welcher über 8 Millionen 900,000 Mark ■ioher gewonnen werden mäuen. Die Gewinn« dieser vorteilhaften Geld- Lotterie, welche plangemäss nur !»4,000 Lose enthätt, sind folgende, näuilich: l>er grösste Gewinn ist ev. 400,000 Mark Prämie 230.000 M. 1 Gew. u 150,000 M. 1 Gew. » 100.000 M 1 Gew. ä 1 Gew. ä 2 Gew. u 2 Gew. ä S Gew. a 2 Gew. a 12 Gew. ä 1 Gew. ä 24 Gew. a 5 Gew, a 2 Gew. i 841 je«, u 60,000 M. 60,000 M. 40,000 M. 30.000 M. 25,000 M. 20,000 M. 16,000 M. 12,000 M. 10,000 M. 8,000 M 6,000 M 6,000 M. und kommen solche in 6 Gew. ii 4000 M. 65 Gew. ä 3000 M. 213 G. w t 2000 M 12 Gew. a 1600 M. 2 Gew. a 1200 M 631 Gew. a 1000 M. 773 Gew. ä 600 M 960 Gew. » 300 M. 65 Gew. ä 200 M. lOOGew.a 150 M. 26450 Gew. k 138 M. 3900 Gew. ä 124 M. 70 Gew. i 100M. 7800 Gew. a 94 u 67M. 7860 Gew. *40 ■ 20 I wenigen Monaten in 7 Abtheilung lur «Irlirrni Entscheidung. Die erste Gewinnriehung ist amtlich auf den 10. ii. 11. December <1. J. festgestellt und kostet hierzu das ganze Original-Los nur 3 fl. 50 kr. das halbe Original-Los nur I fl. 75 kr. das viertel Original-Los nur 88 kr. und werden diese vom Staate garantirten Ori-ginal-Loose (keine verbotenen Promessen) gegen frankirte Einsendung des Betrage* selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt. 173—2 Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original - Lose auch den mit dem Staatswappen versehenen Original-Plan gratis und nacli stattgehabter Ziehung sofort die amtliche Ziehungsliste unaufgefordert zugesandt. Die ^nszablane n. Versendung der Gewinngeliler erfolgt von mir direct an die Interessenten prompt und unter strengster Verschwiegenheit. OV Jede Bestellung kann man einfach auf eine Posteinr.alilungskarte oder per recom-mandirten Brief machen. 3C Man wende sich daher mit den Auftrügen vertrauensvoll an Samuel Heckscher seil., Banquier und Wechsel-Comptoir in Hamburg. Einladung zur Betheiligung an den Gewinn-Chancen der vom Staate Hamburg garantirten grossen Geldlotterie, in welcher 8 Mill. 940,000 R.-Mark vom 10. December 1879 bis 14. Mai 1880 sicher gewonnen werden müssen. Der neue in 7 Classen eingetheilte Spielplan enthält unter 94,000 Looaen 4S.OOO (ienlnne und zwar er 400,000 Reichs-Mark speciell aber 1 Gew. k M. 250000 5 Gew. k M. *000 1 , k M. 150000 2 9 ä M. 6000 1 , ä M. 100000 54 ä M. 5000 1 i M. 60000 6 a M. 4000 1 , ä M. 50000 65 ä M. 3000 2 , ä M. 40000 213 k M. 2000 a 9 ä M. 30000 12 k M. 1500 ü 9 ä M. 25000 2 a M. 1200 2 a M. 20000 631 ä M. 1000 12 ä M. 15000 773 ä M. 500 1 k M. 12000 9M> 9 k M. 300 2t ' k M. 10000 26,450 etc. ' ä M. 13h etc. Die Gewinnziehungen sind pl'nmä&sig amtlich festgesetzt. Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser grossen Geldverlosung kostet: das ganze Originallos nur 6 Mark oder fl. 3'/, das halbe , » 3 , , , l'/t das viertel » » l'/t » » 90 kr. und werden diese vom Staate garantirten Originallose (keine verbotenen Promessen) gegen Einsendung des Betrage« oder Pusteinzahlung naeh den entferntesten Gegenden von mir franco versandt. Kleine Beträge können auch in Postmarken eingesandt werden. Das HauM Stelndeeker hat binnen kurzer Zeit gro>se Gewinne von Mark 125000, HOOOO, 30000, 20000. mehrere von 10000 s. w. an seine Interessenten ausbezahlt und dadurch viel zum Glücke zahlreicher Familien beigetragen. Die Einlagen sind im Verhältnis« der grossen Chancen sehr unbedeutend und kann ein Gllickver-such nur empfohlen werden. jeder Theilnehmer erhält bei Bestellung den amtlichen Plan und nach der Ziehung die offiriellen Gewinnlisten. Die Auszahlung oder Versendung der Gewinne erfolgt planmässig und nach Wunsch der glücklichen Gewinner. 400 10 Aufträge beliebe man umgehend und jedenfalls vor dem 30ten ds. Mt«. vertrauensvoll zu richten an die bewftlirte alle Firma Jos. steindecker, Dannntliorslrassß Bank- i Weohselgesohäft, Hamburg. IV ft. Das llaisa Htelndrrker — oberall solid und reel bekannt — bat besondere Recla-inen nicht nöthig; es unterbleiben solche daher, worauf verehrt. Publikum aufmerksam gemacht wird. Gelddarlehen % in jeder Höhe auf Stadt- und Land-ReallUten in Cilli und Umgebung am 1. auch 2. Satze zu 5, V und 7*/, je nach Hüne des Capitales und Beschaffenheit der Hjpotliek, auf 3 Jahre nnaufkilndbar. dann gegen Vereinbarung. Anfragen mit Rctounnarken beantwortet r A. Hriber, Marburg, Pfarrhofgasse Nr. 11. WOHNUNG Herrengasse 120, bestehend aus 5 Zimmern, KQche, Speise, Boden, Keller und Garten ist vom 1. December ab zu vermiethen 50 3 Die Trunksucht wird radical und in kurzer Zeit durch mein unfehlbares, unschädliches Mittel ceheilt. Ohne Wissen des Trinkers anwendbar. A. Kraehmer, Dresden. 507 4 IflaKeiiichuäcIie, firIalz-Bonbons sind in blauem Papier. In Cilli zu habon bei J. FLiipferMclimid. Wegen plötzlicher Abreise und Mangel an Zeit sage ich auf diesem Wege allen meinen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl. S Albine Crusic. Tränumerations ßintadung auf die Oesterr.-Unj[. lllostrirte JaiLd-Zeitnne Offlcielles Organ de« Jagd- and Fischerei-Scbutz-Vereines für den Innkreis. HVf«, M„ flegrlgaamr im. Mit 1. Jänner 1880 beginnt der dritte mit prachtvollen Illustrationen ausgestattete Jahrgang die-«er Zeitschrift. Dieselbe erscheint Sinai de» Monat« und kostet vierteljährig ö. W. fl. 1.59 sammt Post-zn*«ndun£. Der Jahrgang 1879 kann solange der Vonrath reicht nachbezogen werden. 516 9 Die Expedition Wien, I., Hegelgasse 19. Güter, Villen, Hänner, Oekonomien, Weingärten, industrielle Unternehmungen, etc. etc. werden durch das ionz. Vermittln]^- n. AnsbuUreas Plantz, Cilli *u billigsten Preisen angeboten, woselbst auch diesbezügliche Auskünfte gerne ertheilt werden, so auch jedes in mein Fach einschlagende Geschält reellst besorgt wird. ©e müssen gewonnen werden Mark 8,940,000 ober Gulden 5,215,000 >» der vom Staate genehmigten itnb garnntirten, uBltr Tirana einer General -Tirection stehenden großen 277. Hamburger Geld-Verlaosnng. Dieselbe besteht aus 94,000 Loosen, wovon 49,000, also weit über bi« Hälfte, binnen wenigen Monaten durch 7 Gewinnziehuigen mit Gewinnen gezogen werden müssen. Der grüßte Gewinn ist im glücklichsten Fall Mark 400,000. Die Hauptgewinne find solgentx: I a 850000 2 k 20000 65 a 3000 1 „ 150000 12 „ 15000 213 „ 2000 1 „ 100000 1 „ 12000 12 „ 1500 1 „ 60000 24 „ 10000 2 „ 1200 1 „ 50000 5 „ 8000 631 „ 1000 2 „ 40000 2 „ 6000 773 „ 500 2 „ 30000 54 „ 5000 »50 „ 300 5 „ 25000 6 „ 4000 65 „ 200 100 ä 150, 26450 a 13N Mari. x. tc. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt prompt Hit» EtaotSgarnatie. Zur ersten Gewinnziehung beträgt die plan-mäßige Einlage: für 1 ganze» LriginalloS Ml.---- st. i». W. SLA ,. I halbes .. ,, 3.- = „ 1.75 .. 1 viertel „ „ ILY -- —.90 Diese vom Staate garantirten, da» Staats-wavpen tragende Oeiginalloose steine Promessen I) versenden wir gegen Einsendung des Bettages , »elchk 1* M«(r Cst> Irrte (Ulta int an »te |lü<114ca «nslnatt «,<»kza»ll murtrn, tn» kr. ö. 2B. Weniger als zwei Schachteln werden nicht versendet und kosten sammt Stempel und Verpackung I st. S. W. Dieses Pflaster ist «ch t zu bekommen nur allein in der Apotheke ;u Neunkirches bei Wien des ssran, Wilhelm. Auch zu haben in Eilli, Ba»«bacb'scbe Apotheke, „ bei Ios. Kupferschmid, Apotheker. ^ t*. l* nuimp Ä s # 2 » 5 «n billigsten Preisen bei 425 Ä D. Rakusch, Cilli. jj 1 » Mi mm mm am Jiethinie HowMMiNf - JL,ait0eH*vheluiiljse»h««ii Unterrichts-Briefe sind complett in 2 Cursen ä 20 Briefe. Preiis eines Briefes: 60 Pfennige. — Complete Exemplare der italienischen l'nterrichts-Briefe (soweit noch der geringe Vorrath reicht) sammt 2 Enveloppen: 24 Mk. Leipzig. Verlag des Haosfrenndes. I Anfertigung aller Gattungen Druck-Arbeiten in moderner Ausstattung.^^ ^ m-t ^ fl.-so bis fl. 150 st/' Verlaistadlin V von und höher. ^ >^Drucksorten für Gemeinde- Aemter, Pfarren, Notare, Advokaten, Haus- und Gasthof- besitzer etc. Druck und Verlag von Johann Kakuach in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Besoui.