«M Ol« , pfOlG oin 1 SV SV. «kSoksntlled In kil«s>d«r «f»b»nm»s Osn«edlInfrOg«a I>t «wt» I^llvk^orto d«l»ul,g«n. »«?. 24 «t«», A. ?«vru»i' ISZS InttfOi»«- o b?i«MVsn«Ni«-)^nn»km« In ^-rlko?: ^u?iie»v> ul.« Lsiugip.ei»«: /^bkol»n. monZti. 2Z 0in, iu»t«ll«n 24 0i^. »lufc!, po»t mon»tt 2S oin, iüt 6« iidtig« mo«»«v. ZS vin. e^n«tnumm»k » dt» z vin lMcuVurger^ettuyg Feuer inl ^radschiil Wertvolle Kunflaeaenstände den Mammen zum Sp^ee gefallen Der Winter Dampser in Seenot. — Der Orlent.ffxpreh im Schnee stecken nebl?eben. Furcht^cire Kälte in Westeuropa. LM. K' o n st a n t i n o p c l, 4. Aeb. Tie tittf dem Schwarzen Meere besindli-chell Tiampser und S<'gler ;;ebcn mit Rü6» ficht auf den furchtbaren Mceressturm unab lässic; ZOZ-Asarittsiqnale, doch kann thneu niemand zu .^'lilfe eilen. Tielenigen «chiffe, die nc>ch c^liicklich in die Häsen einlausen tvnntnl, sind auferstände, die Anker zu lich ten. Drei l^arnituren deS Orient-(?i.p?cß und in der Nichtunq auf Adrianopel zu im Schnee »erweht stecken geblieben und war e? k»i>?sanq nnnn'cslich, sie zu bergen. » LM. Paris, 4. Feber. Ncbcr der ?tadt herrscht iihnlich wie über dein ganzen Lande eine furchtbare Kältc-wekle. Die Temperatur, die bereits 21) Knid unter ?!nsl erreicht hat, ist noch immer im sinken bt's^riffen. Visher sind in Paris und Uinlicbun^ bereit? '>9 Personen infollze l^r-frieren?, meist Angehörige der Elendsklaise, gestorben. Der Verkehr ist sehr erschwi'rt. Viele Telephon« und Telegraphenlinien sind nnterbrocheu. » LM. L o n d o n, 4. Feber. Tchneestiirnw und .^^ltewellen fegen über da? englische Mutterland hinweg. Der Zturulwind erkei6)te eine Geschwindigkeit non Meilen in der Stunde. Auf einiM strecken muffte der Perkehr vollkommen ein aesteflt werden. Der Eturm bat in den Ct/idteli grossen Schaden angestiftet. « NO. ^ o n st a n t i n o P e l. ^-»ber --eit gestoru abend? segt durch die ?lr.i' f^en und liüer die Diicher der Stadt ein gewaltiger Lturmwind, verb'indsn mit ??ch>iee verwehungen, die jeden Verkehr unmbzllch knlichen. Qrippe im Variel^ 5ie nickt, bis auck 5ie gepackt sin6, »vlläern vappnen öie »lci^, uln i ^u empfangen. (5'? habe sich, erklärte der Diktator, nicht .'iq^nt« lich um eine organisierte (Erhebung ieh nudelt. sondern uui verschiedene, miteinander nicht im ^usamutenliang stehende l5in^el-fälle. „Ich glaube." suate Primo d? Ni.iora hinzli, „dl^st die von unr anaeordue!en Masmahlnen es ermöglichen iverden, die Schwierigkeiten zu ebuen und die Atmosphä re ^'>u reinigen." König NIsonS hat nach einer längeren Konferenz mit (^^eueral Priuio de Nivera mehrere auf die Misitärrevolte be^ual'che <5'rlässe '>ui''rzeichuet. ?^n einer Mitteilung au die Presse erklärt Vriuio di' Nivera, das; sich diese Erlässe in erster Linie auk die ?ch^iffuug eines Zmiderqerichte.? zur Aburteilung der lerer beziehen. Die svanischeu .^l'iti'n^^i'n müls^n ein "ech stel ihres NaumeS der Regierung zur Ver-Nigung stellen. Mebrere Organisationen, darunter die patriotische Ilnion, wurd>.m be--.auftragt, mit allen Mitteln die Autorität der Regierung zn wahren und ihr von ieder sich vorbereitenden Revolte unverzüglich ükun de zu geben. P a r i s, 3. Feber. „Journal" meldet all^? >^enave, das; drei in Ciudad Real zum Tode verurteilte b^here Offiziere Sellist-urord begangen hätten. Man glaubt, das; auch Sanchez l^uerra, der infolge der Auf stellung eine? Kohlenbecken? in s<'iner.Zelle beinahe da? Opfer einer st)a?vergifwng f,e worden u'äre, nicht durch einen ,^usall, son dern au? eigener Al'sicht nmS Leben gekom men wäre. « RO. M a d r i d. 4. Feber. Der von den Artillerieoffizieren geien den Diktator Primo de Rivera und die Dynastie inszenierte Aufstand in den spaniichon Garniionsstlidten ist nach einer Version als M a d r i d, 3. niedergeworfen zn betrachten. D'e Regle, rnng ist wieder Herrin der Lage, doch ist die Ruhe noch nicht in allen Städten wieder restlos hergestellt. In vielen kleineren War' nisonen meutern die Offiziere noch immer und sordern den Riicktritt Primo de Rive-ras und die Niickkehr zum Konstitntionakis-mus. Die Regierunq liat in elniae Städte Vertrauensleute entsandt, die ermächtiat sind, die meuternden Mil'tärs nnd die mit ihnen sympathisierenden Zivilbeamten sofort zu suspendieren und zn verhaften. Nach Paleneia wnrde der Meneral San. jttdio entsandt, welcher den Anftrafl erhielt, sämtliche fi^brenden k^ffi,i?re nnd ^-r'nol-titngSbeamten «hres Amtes in enthcl:?n. Den St'^dtkomm'^ndanten von Valencia ließ der genannte v^neral sosort verhasten. die Negierung dieser Tage ihre Entscheidung fällen. « LM. o n st a n t i n o p e l, 4. Feber. Nach hier eingelangten Nachrichten soll der Sowsetdampfer ,Iras;nij ^lot", auf des«, sen Bord sich Trotzki auf seiner Ausreife ^'e-mnd, in einen grosten Wirbelsturm geraten und gesunken sein. Tie biesige Marinebeobachtungsstation konnte mebrere C^^-^ig« nale des Dampfers wahrnehmen. Kur»e NaKricf^ten LM. V e o g r a d, 4. sl^eb'v. ^.n d^r k^eueraldirekt'on der ^ O i a n i l« eskortiert, um wegen ner^ suchten Mordes an dem Detektiv Alfred Grauer vor da? ^taat'gericht zum Zch^itze des Etaate? gestellt zn werden. » LM. P a r i s. 4. Feber. Der belgisch Dauipfer „Seressio" ist vier Meilen von der Küste entfel^t mit der gan« zen Besatzung gesunken. « LT. O p v o r t o, 4. Feber. In der Bucht von Oporto ist der norwe-^ gische .^'^andelödampser „Veiser" auf e!n Riff aeraten nnd ae^nnken. Mann vcn der Befahnng fanden den 7o^ in den >9?!-len. Der Damvfi'r kam in der Richtung au? Bremen und wurde a'if lwher See durch den Sturm so bavar>rt, dast er seine Manb vrierfähigkeit einbilßte. « LM. Berli n, 4. Feber. Wie aus Regierung?kreisen verlautet, soll Leo T r o tz ? i die Reichsregierung um d'ie die Erteilung einer Aufenthaitsbewilligung in Deutschland auf unbestimmte Zeit ersucht liab^'^i. Ueber dazZ An^uc^ien Tro^ikiS werde Börsenberichte Züri ch, 4. Fer. Devisen: Besgred^ 9.12'', Paris 29..'^?, London N.2i?. Newyork Mailand Wien Budapest !?0.V5>, Berlin Z?Z.55. ch Z a g r e b, 4. Feber. Devise u: Äie!? Bikdapest Berlin i3Ä4, Mai- land N8.57, London Newyor? Pari? SSS.W, Prag r^urich 1095.00. » L j u b k j a n a, 4. Feber. Devisen: Berlin 13.', ^.2-',, Bi'davest Zürich Wien Kio.70. London 27K.L7, Newvork Paris 2??..^'^. Pr.i.? llV.60. Triest Ä)8.I5. Kommen Zie 2ur l.e!orisek frllkiakrS' k1e55e 1929 öe^inn e5loknt»ickfllr5ie! ^U5teime5'-«.......vom 2. dlß 9. ^>ei (ZrolZe lecdniict^e >1e»»e unci K»umezze......vom . dl» I^Ir» lex limesze........vom Z. d'» 7. ^ter 5cdud' un6 l.ellelme»»e ». . vom 3. bis 6. ^«17. ^Ue >^uzkUnlte eld»It«n 5>« paslvenäenck vom k^weri»mtllctien Vertoll»m ^«ridoi. «vodo6e 3. och schon überlasteten und von Steuern hart bedrängten Bevölkerung noch Ersparnisse herauszuholen. Vielen war eS damals so gut w'e unml^glich, auch nur ein Leben in bescheidenen Grenzen zu führen. Die l^Ia« tion war mit inehr als 8M Millionen Pfund verschuldet. I?ne Periode war wohl kritischer, ja wesentlich kritischer als die wirtschaftliche Depression, die wir nach dem^ Kriege in England erlebten, doch wurd^'n unsere Vorfahren damals aus der Not durch einen lieutc fast vergessenen Premierminister befreit, durch Lord Liverpool, der die Rettung in der Entwicklung der Elsel,-bahn sah. EZ war das Transportwesen im allgemeinen, das England damals vor de'n Verfall bewahrte und das uns die Möglich keit gab, unsere Nodenschätze zu heben und nut^brina?nd !lu verwerten. .'?>eute wird k? wieder das Tronfpiirtwesen sein, das Net-tung bringen kann, indem wir un'eren '^^andel durch den 5?analtunnel weiter crii?« dehnen, ihn i'lber den ganzen europäischen ^^ontinent verbreiten und spater wol)l a!'ch vermittels weiterer Tunuels unt?lfrika und Asien anfnehmen können. Sobald wir einmal einen Aermelkanal-tuttnel baben. können wir sick?r auch eimn t^ibraltar-Tunnel, einen Nosvorus-, einen Suez- und einen irischen See-Tunnel bauen. Dann wird der Geschäftsmann von London nach deiu ssav in 8 Tagen reisen, von Aberdeen nach ??siidiwosto'ck oder Kalkutta, von .^)ull nach Dublin oder Berlin fahren, ohne Unlzusteigen oder sich um Anschlüsse kümmern .^u müssen. ?luZ dem Wirtschaftsckiaos uoch dem napoleonischen .Kriege retteten wir un? durch die Schaffung besserer Transv-^rt« Möglichkeiten, wodurch' wir unsere Waren schneller und vorteilhafter absetzten. Wir iizerden auch diesmal unt den gleichen ???it- teln die Nachkriegs-Wirtsckiastskrise überwinden. Englands Handel ist nicht lahmgelegt, sondern steht ^lor einem neuen Entwicklunflsstadiun:, vor einer neuen Epoche des Aufschwuugs. Der Kanaltunnel wird ihm die Veg-' ebnen helfen. Man denke an das Beispiel anderer Länder und vergleiche damit die eigene Lage. Ueberall hat sich ein Auffchwung. eine Wandlung mit der Einführimg nwderner Transportmittel vollj^oyen. Heute liegen in unseren Banken Millionen und aber Millionen Spargelder, die in mündelslcheren Anleil^en angelegt sind. Das ist unvrodultiveS (^ield, das kaum melzr als 55» Nutzen einbringt. Mehr als eine Million Menschen sind arbeitslos, für die gesorgt lverden uniß. Für dieses Geld und diese Menschen würde ein neues Betätigungsfeld geschaffen iverden, wenn man an den Bau des Tunnels ginge. Nicht nur würde es eine ausgezeichnete Investierung bedeuten, sondern auch die Auswirkung auf den internationalen Handel wäre von größ ter Bedeutung. Man könne dann an'ch, wie gesagt, an den Vau weiterer Tunnels aehen. England würde eine wirtschaftliche Wiedergeburt er leben, und die Schwerindustrie. Kohlen und Eisen, ausreichenden Absak finden. Dies sind keine PKantasiegesvinnste so wenig wie der Mann, der vor hnndert ^!^bren die 5!ettung In der Anlage voi, Eisenb-^hu^n sab. ein Träumer war. Das Projekt eines Kanaltuunels ist bereits über ZOi) Iabre alt: doch niemals vorbcr hat sich die Allgemeinheit so sebr dafür interessiert niid ws>r so sebr dafn'' begeistert wie beute. Alles deutet darauf k^in, das^ dil.' Mehrheit für den Bau de? Tunnels ist. Der einzige Widerstand geht von den Militärerperteu und Strategen aus. die in den: Tunnel eine Bedrobuna des Friedens nnd der Sicherlieit der britischen Inseln seben. doch hosse ich ihre Ansichten hier ^u widerlegen. Zunächst einmal die Konstrulion nud die kosten des Tunnel'^. Die L^'nae de? Tunnels würde nnaekähr 2^ Meilen betraaen niit einen? Eintritt nnd Austritt auf beiden Seiten von ie Meilen. Der Bau. der etwa 4)^ Iasne beanspruckien würde, würde rund .W Missionen Psund kosten. Tic Finanzierung liebe fich durch zwei Gesellschaften, eine britische und eine sran-^l>sische, durchführen, wobei eine dritte Holding-Gesellschaft unter den Auspizien des Völkerbundes geliründet werden lonn-te, die die Kontrolle ausübt. V!on würde den Tunnel riacki deni System der Untergrundbahn bauen, und zwar mit zwei Tunnel, die unter Berücksichtigung der Sicherheit möglichst einander nahe gelegt werden. Quertunnel für Reparaturen us'v. würden dann in Abständen von je einer Meile gleichfalls angelegt werden müssen. Man würde nur elektrisckie Züge lause,: lassen, die mit einer Stund'natschwindigk^.lt von (>0—70 Meilen fahren könnten. 6 Züge würden stündlich abgelassen, also nach dem elektrischen Blocksvstem alle 10 Minuten ein Aug. Hiedurch statte man eine absolute Garantie für die Sicherbeit. falls ein Zug auf der Strecke liegen bleibt. Irr Tunnel selbst würde uiau in erste? Linie Signalstellen und ein oder zwei ?cc-bengeleise einbauen könncit. Gegen Feccv?-gefahr wird uian dieselben Vorkehrungen treffen wie in Minen und Bergwerken, und jede Möglichkeit eines Wassereinbruchs ist vollkommen auSgeschaltü'. D?c Meer??' grund von Dover bis Calais besteht au? einer festen blauen ,.Gault"-Schicht nou etwa ic> Meilen Ausdehnung nnd Fufj Tieft'. Diese Masse ist völlig wasserundurchlässig n'7d die ideellst? r.eoloaische Struktur zur Konstruktion eines Unter-UVssertunnels. Man hat das iZiorhandcn-sein diese? Gürtels zu Begiun der -^^^er Jahre festgestellt, als die Franzosen 2 Mil« lionen Francs für ^,000 Bohrungen ausgaben, wobei sie Zunächst auf diese Gaul>-Schicht ftiehen. Ter Tunnel würde durch dieses Gestein iu einer Tiefe von l35 Fuf? gebohrt werden und wäre somit gegen se-den Wassereinbruch sowie Zerstörung durch Mnen gesichert. Ter Bau des Tunnels würde neben den bereits genannten Vorteilen zur Föi-de-rung der internationalen BerständiMNg beitragen und somit im walirit.'n Iinnz de? Wortes zu einer ..Strakie des Friedens nnd der Freundschaft" werden. Der neue Kirchenstaat Dolle öer Sm»vere»ttA — Der Vatik«» erhM ei«« MiMarde Vre Entschädigung London, I. Febcr. Ter römische Korrec-pondsnt des ..Taily Telegraph" teilt mit, da^ in den nächsten Tagen daS die römische Frage zwischen dem Vatikan und de^nl Ouirinal regelnde Abkommen abgeschlossen werden wird, und gibt die allgemeinen Bestimmungen der geplanten Vereinbarung bekannt. U. a. führt er aus, das^ der Vatikan von der italienischen Re-aiernng annähernd eine Milliarde Lire als Eutschädiaung für das Gebiet, welches früher den päpstlichen Staat gebildet kwt, erhalten wird. Die Punkt, betreffs d'^rer iich die l>eiden Parteien entgültig geeinigt haben, sind fol« gende: I. Anlagend das päpstliche Gebiet, wird der Votikail als Eigentümer des gegenwärtigen Gebietes mit säintlichen SouveränitätS rechten erklärt werden. Diesss Gebiet umfaßt die Vatikan-Paläste und «-Gärteit, die Peterskirche und alle römischen Airchenpala ste, deren sich der italienische Staat seit dem ^ahre bemächtigt hat. ?. Die St Peters-Basilika iur Lateran wird gleichfalls einen Bestandteil deZ neuen PÄMichen Staates bilden. Um den? Papste als freien Souverän den Zutritt in diese Basilika zu ermöglichen, wird den« päpstlichen Staate sowie dessen Gebiete ein spezieller v. der Mauer des Vatikans bis zur Basilika führender Streifen zugestanden werden. Die ErNärung der italienischen Regierung wird deu Informationen des Blattet zufolge außerdeiu die volle Anerlelmung de? päpstUchen Souveränität unt sämtlichen damit verknüpften Rechten enthalten. Me Paläste und Kirchen, welche Bestandteile deS päpstlichen Staates sein werden, uicrdcn alle Exterritorialitätsrechte und Begünstigungen genießen. Die finanzielle Regelung, über welche sehr lange Verhandlungen stattfanden, besteht, wie bereits mitgeteilt wurde, in der Zahlung einer Milliarde Lire, welche.die italienische Regierung deni Vatikan zur Be-sriediguug seiner Forderungen sür die verlorenen Gebiete des ehemaligen päpstlichen Staates überweifen wird. Den? Wunsche deZ Papstes gemäß wird der Gesatntbetrag auS- .^«timl Mmliliil Roman von Ludwig L a s k a. l!i!ot>tiright by Marie Arügmami, München. 18! (Nachdruck verboten.) „Ich danke ^chnen, Mister ?öackcrmann. Ich setze in Ihre Worte keinen Zweifel. Von meiner Seite steht Ihnen nichts im Weg?/ Alles übrige, wie Termin der Hochzeit, Trauung und dergleichen, inüssen Sie uiit Hella abmachen. „Noch eins", fuh? der Professor 'ort, „mein Kind ist nicht unverniögend. Bsi der Berheirawng des Mädels wird ihn? !ias Vermögen meiner verstorbenen Frau ans-gehändigt. Ich werde auch noch ein va^ir tausend Dollar zu Ihrem jungen Hausstand beisteuern. rixlit denn, Doktor. Gehen Sie jetzt zu deul Mädel. Ich denke, Sie finden es bei den Zeitungen, wenn nicht, im Frühstückszimmer." Peter versuchte, einige Worte des Dankes zu sagen; a^r der Professor drängte ihn liebenswürdig zur Tür hinaus. Erschöpft lehnte sich Peter an die Wand des.Korridors, und wischte sich den Schweis? ^^on der Stirn. Nun war das Schlimmste ^überstanden. Iet^t galt es, die .Hochzeit so Mh zu setzen, dads; sie unter allenUmständ?n ^or denk Fälligkeitstag des in den Händen von Michael Tönnies befindlichen Schuldscheins fiel. Auf keinen Fall wollte er sich auf eine lange Verlobungszcit einlassen und unter Umständen zugeben, das; Hella vor der Hochzeit noch einmal nach Amerika führ?. Wenn das geschehen würde, dann wa-en alle Anstrengungen umsonst gewesen und alle iimere Qual und Gewissensnöte wegen seiner Gesinnungslosigkeit vergebens. Bevor Peter sich anschickte, Hella aufzu-sucheu, betrat er noch einnral sein Zimmer, und erfrischte sein heißeS Gesicht mit kaltem Wasser. Hella, die dabei war, uiit den? gut.'n Appetit gesunder Jugend ihr Frühstück zu verzehren, begrüßte Peter mit Herzlichkeit. In ihren Augen war ein warmer Schein, der deutlicher als alles andere den Zust.'nd ihres Herzens verriet. Peter neigte sich ttl»cr ihre .Hand, und er war voll aufrichtiger Dankbarkeit und Zärtlichkeit für seine schöne Braut. „Setz' dich, Georgie! Du mußt jetzt tüchtig essen. Du siehst recht angegriffen aus. Fühlst du dich nicht wohl?" „^einesniegs. Mir ist nur der^ Wein gestern abend nicht recht bekommen." DaS Unbehagen, daS ihn gestern abend jedeS.-aal überkommen war, wenn Hella ihn mit dem Vornamen seines Vetters angeredet hatte, enipfand Peter setzt wieder. Er durfte nicht dagegen angehen und sich vorläufig mit dein unerwünschten Namen abfindeli, der il)il wie ein u?lliebsan!-'r Mahner immer wis'ier au seine Ehrlosigkeit erinnerte. „Ich habe eben unt deinem Vater gesprochen, Liebling, und ihn gebeten, dich ?nir znr Frau zu geben." Die Mitteilung PeterS erregte .Hella tief. Sie bedeutete für sie einen ents^idenden Wendepunkt ihres Lebens. Eine feine Rüte überzog ihr Gesicht. „Dll Lieber", lackielte sie, und grisf nach Peters Hand, „so schnell, so unerwar'et kommt das über mich. Ick) bin dir so dankbar für das Glück deiner Liebe." Beide vertieften sich eingehend iu ihre Zukunftspläne. Es gelang Peter leicht, Hella davon zu überzeugen, daß die El^eschließltng spätestens in einigen Wochen erfolgxn ntüsse. Er könne und wolle nicht so lauge warten, bis sie eventuell von einer vorlierigen N^ise nach Amerika zurückgekehrt sei. .Hella versprach, ihren Vater zu bestiriinen, daß er zu diesen? Termin seine Zusti?nmung gab. Sie'wußte, daß es ihm Mar sehr nahe gehen würde, si? herzugeben; aber sie wußte auch, daß er ihr keinen Wnnsch versagen würde, zumal in einer Angelegenheit, von der sie ineinte, daß sie die Summe ihres Lebensglücks bedeute. Während so Hella und Peter berat^-.id-zärtlich zusan?n?ensaß<'n. fand iu dem Zun-iner des ForstratS zwischen diesenl und Professor Sti)ger eine Unterredung Vtr .Professor war emjt. Die ivrrxajchen- de Tatsache, daß sein einziges Kind ihn vi.r-lassen wollte, un? zu heiraten, bewegte ihn ungewöhnlich tief. Er hatte sich eben ?nit seinem Freunde eingehend darüber unterhalten. Die Auskunft, die ihm Herr Himmelineier über den vermeintlichen Doktor Georg Wackermann gab, war so günstig, daß er das leife MißH traiuen, daS er gegen die Perfl)nlichkeit seines zukünftigen SchwsegerfohueS hatte, aufgebe?? mußte. „In? Vertrauen gesagt", teilte ihm der Forstrat mit, „wir, das heißt, Eugenie und ich, glaubten vor einiger Zeit einmal Grün«< de gehabt zu haben, anzunehmen, daß unsere Anneliese und- dieser ^ktor Wackermann — hm — na ja. Kurz und gut. Mir haben als vorsichtige Leute über den Herrn eingehende Erkundigungen eingezogen. Der Parfümfabrikant ist eine glänzende Parti?, iu jeder Hinsicht. Du kannst ganz beruhigt sei??." „Ich danke dir. Theo", erwiderte Lrose'. sor Stöger. „Dann ist alles in bester Ord' nung. Es ist halt daS Schicksal von UT«? Alten, daß wir u?ls von dein Liebste:?, ?nae wir besitzen und ?vas uns noch nnt den? Lc» teil innig verbindet, unseren Kiudern, Heu:? oder ulorgen trennen ?nüssc?i. i^t dei.i Mädel, die Anneliese nicht verlebt, sie von der i^^erlobung ersähvt." kennt sich in solchen Sach-^u bei FiMicu aus, Frank! Ich den??, dak da> s Kvnloe unv el« Land! p>»5kav«' Tie Lage ln NWanistan wird immer ver» worrencr. Aman Nllnh bereitet in Kandahar die Rückeroberung des Thrones vor. Sein Bruder Inabat Ullah, dem er seinerseits die Herrfchaft übertrug, besindet sich bei ihm u. hat sich ihm unterstellt. Sein ursprünglicher Gegner, der Räuberhauptmann Bucha I Saquao, behauptet sich noch in Kabul. Das Hauptquartier Ali Achmed Jans, der zum Emir von Ostafghanistan proklamiert wur« de, ist Dschalalabad. Und schlkehlich hat sich Malik Ghausuddin zum König von Sülms- ghaniftan ausrufen laflen. VW v. Uevrva» IVM. fckilietzlich skr katholische Missionen und katholische Aktionen in allen Teilen der Welt vorbehalten bleiben. Tuka bleibt in Hast Preßburg, 3. Feber. ^er Präsident der Gerichtstafel Tr. Faj-nor, wurd?, '.i'U Meldun.z Abendbl it.k'/, im Zusamnieilhange mit der luka-Affäre nach Praq berufen, wo er im Justizministerium einen Bericht über den Stand der Affäre erstattet lzaben soll. Die l^erichtstnfel hat heute daH Gesuch des Verteidigers Tu» kas um Tilthaftung bezw. Bewachung in sei^ ner Wohnung mit der Vegri'indung abge-lobnt, dns^) die von der Verteidigung ange« fil^hrteu Uinsliände den Tatsachen nicht entsprechen: und daß man bei Tuka auch jetzt noch mit Flucht« und KollnsionSg^'sahr rech« neu Ml'lsse. Somit bleibt Tuka bis zur Haupt Verhandlung in Hast. Im Untersuchungs-richteramte wurden die Verhöre hi'ute fort-gesetzt und einige Militiirpersoncil, darunter auch ein tschechoslowakischer Offizier, einvernommen. Tutankamen ^'adn Varnarvon, die Witwe CarnarvonS, . der d.i'^ Tutankameni^raü entde^t hat, ist an Blutvergiftung infolge ewe? Insektenstiche? g^'storl'en. Posthume Rache des in seiner Ära besruk?!' c'l'^^l^rten Köni-^j? Seltsam si^d?N' fall'?, das'. Lady Carnarvott schon bie fiinfto Person i't, die unter auffallenden Umständen sticht, nachdem sie in einer gewissen Be-i-^le'i'.«ng zur Aufdeckung des Kon!gsgiabes ge standen hat. Lord Carnarvon selbst war der erste in dieser Reihe. Eine Mi^^glichleit, das^ ko!l.^,entrierle (^^ifte in der (^)rabkammer bereit lagen, um von Insekten übertragen zu wer« den und das Heiligtlim gegen jeden C!n-dritiglii^g zu schützen, wird auch von vorsichtigen und gar nicht abergläubischen ?legyp-tologen -ngegeben. Wenn man die Aoldfun-iknd TMtze sieht, die aus dem Königs-grab gc'holt'vurdi'n und die ''eyt, da die ä^ui^ tisch? Nt'.^iernng da? Au^^nihrl'.lrbot selbst geaen (5i'.gland aufrecht erhalten hat, eine stakilissit' Zimmerflucht tnl Museum zu Kairo schni'ickeu, dann versteht man wohl, daß ei^n besonderer nnd rätselbafier Fall vorliegt. D?nn selbst die mächtigsten Zkönigo (wie ' Ramses ?.) wurden nicht mit solchem Prunk wie Her nnbedent^nde Tuwnkamen, der nur wenige Jahre regierte. Es wird darauf hinge^riiesen, das^ Tutankainen die priesterfeindlichen No'ormen seines genialen Vorgängers Etbnaton a-nsqehoben bat, das; er NN Ztelle de^' ..?stott",,des einzigen ^^"t-tes, der vielleicht ein Vorläilser der Osfen-barung auf dem Sinai war, wieder die alten Aeovptergottheiten in ihrer Vielfalt ein« sehte. Dalher das W'^rt „?lmmon" in !^cr (Endsilbe seines Namens. Daher die besondere Ehre, mit der ihn der wieder in seine Nechte nnd <^üter'eingesetzte Zslerns bestattete. Welche t^eheimwissen'chaft, lvelchc besonderen sanch pharmakologischen) ^iennt- Madel seinen Stolz hat und nicht m>chr an die Geschichte denkt." Ganz so leicht, wie der ?^orstrat al inbte, nahm Anneliese nun doch nicht die Mitt."!-lung von der Verlobimg auf. Als ihr Vater ahnungslos und k>eiläufig sagte: .,??rank bat mir eben erzählt, das^ der Parfümfrisze kich mit seiner Tochter verlobt hat",« wurde sie kalkweiß im Gesicht, und starrte ibren Vater mit entgeisterten ?snaen an. Mit ^inein Aufschrei, der in ibrer Brust vergurg?lt-, warf sie sich in die Arme ihrer Mutter. Der Forstrat stand da,' vertattert, hilflos, Ulld versu6?te mit seiner groi^en .^and, s''in Kind zu streicheln. Seine Stimnie war rauher als gvwi^hnlich, als- er sagte: ' „Kopf k»och, Aneli Mach' keine Sachen. Zähne zusammengebissen, und nicht mehr daran denken!" A^'ier Anneliese hiirte nicht, was ihr Vater ihn in seiner rauhen, giitigen Weise Ni-ch an Tröstlichem sagte. Willenlos ließ sie sich von ihrer Mutter in ihr Zinimer führen und zu Bett bringen. Der ^^'rwühlende, brennende Jammer ihres .^Z^erzens lähmte sie. Ihre Mutter saß bei ihr und hielt, ihre .^wnd. Sie -litt, alle Oualsen ihrer Tochter fühlend, mit. Schließlich konnte die alte Dame nicht mehr verhindern, daß ihr bie Tränen ausbrachen. Diesen Mnttertränen i'ntstrl^nlte so viel Trost nnd Beistand, daß das Mädchen ruhiger wurde. Da? G,'fsil'l des Sich'verschuiähtwissens machte einem nisse angewendet wurden, um ein solch wichtiges Grab, das eines zu jiirchc zurückgekehrten Ketzers, für alle Zeiten zu sichern, ist uns unbekannt, — aber es bleibt uns unbenommen, es aus den i^an^z seltsamen Folgewirkungen AU erschließen, die unserer respektlos nüchternen Zeit so wider den strich gehen. M. B. D!e Sann gSnzl ch zulzefroren! Celje, 4. Februar. Infolge der außergewöhnlichen Kälte be--gann die Sann gestern bei Celje zuzusrie^ ren. .^^eute srich war der Fluß sowohl in der Richtung gegen PetrovLe als auch gegen La«ko in einer Länge von mehreren Kilo-nietern vollständig mit Eis bedeckt. Die ganze Oberfläche des Sann bedeckt eine riesige, etwa zohn Zentimeter dick»: Eisdecke. Bereits seit Iahrzchnten ist cs nicht vor« gekommen, daß die Sann gänzlich zugefroren wäre. Man befürchtet, daß die Eisschollen bei Eintritt des Tauwetters liie Brücken ernstlich gefährden könnten. In vielen Häusern in der Stadt ist die Wasserleitung eingefroren. Die grimmige Kälte hat heute früh etwas nachgelassen' nnd betrug in der Stadt — 23 nnd in der Umgebung ^ 25 -'^^rnd ilel-sius. Do< ..Donc'nn" über dem Tilumpf^ooen In wenigen Wochen wird der Are de Triumphe mit einem teuern, modernen Aus-s zug versehen sein, und nran tieschSstigt sich stillen, betäubenden Kilmmer Platz. Peter, i»er unschuldig-schuldige Urheber dieser Leiden, saß immer noch mit seiner Braut im Frühstüclszimmer zusammen Er war beschwingt nnd doch voller Furcht. Ein Zerren, das nicht körperlich war und ihn doch zusammenzucken ließ, war in ihm. Ein Wunschgedanke kreiste hartnäckig in seinem >?^irn: Eile, Beschleunigung, schnellste Erledigung der Hochzeitszereinvnie, damit er Geld in die .?>ände bekam, um das an den unseligen Schuldscliein geknüpfte und ini Hintergrund lauernde Unheil aus der Welt zu schaffen. Was für ein elender Mensch bin ich, fuhr es ihm durch den Sinn. Er mußte das iviäd-chen, das er liebte, so ichulerzl'ch und abbittend anschauen, daß Hella erschreckt le-ne Züge betrachtete, die so deutlich die Zerrissen heit seiner Seele widerspiegelten. Eine tiefe, warme Welle von Zärtlichkeit i'berflnl'te ^e und ließ sie, hingerissen von der dnnlpsen Ahming der Leiden des Mannes, sagen: „Ilnlner werde ich dich lieb haben, Ge-orgie. Immer. Und alles ulit dir tragen und dich verstehen." „Ich bin deiner nicht würdig", niurmelte er. Es riß mächtig in ihm, da? grenzenlose Vertrauen und die Liebe des Mädchens nicht zn enttäuschen. l5r wollte, er nnchte spre:s>en. Jetzt — sofort. Er mnstte ihr sagen, d-ii^ er im Bcgrisfgewesen ivar. d. Geschenk ihrer Lie^ be mit einer Niederträchtigkeit zu verai^lten. mit dem Problem, was w-nl d'?n ,'cnsatlous lüsternen Amerikanern 0c»en auf d.'r gewal» tigen Plattform eigentlich bieten soll, damit sich die ^eise lohne? Die Aussicht allein tuts nicht: die hat man unvergleichlich >schi)ner v»ttl Eisfelturin oder der Kirche Sacre-Coeur. Da ist nun einer auf den Plan verfallen, doch in den Lüften über dem feurigen Sänger der Marseillaise und den tapfern Schwadronen des Kaisers ein moirekt feenhaft sein, und hängende Gärten follen die Pracht noch erhöhen. Zu verbannen ist allerdings jede lärmende, Pietätlose Musik — unten ruht ja, von der „Flamme der Erinnerung'^ bo'vacht,'der Un bekannte Soldat — und Sphärenklängen gleich sollen sauste Melodien die sterbliche Hülle des Tapferen unWineben. . . Er hctndelt sich, wie gesagt, erst uni einen Vorschlag: ob daS Dancing mit den Sphärenklängen verwirklicht werden kann, ist eine andere Frage. Ein MSdchenmvrver nach zwti Äadren entdeckt Im September l9?7 wurde in einem Dor fe bei Pilsen daS iWhrige Dienstmädchen Marie Stepanek in grausainier Weise ermor« det. Es war ihr der Lsopf mi einer Senie vc^m Rumpfe getrennt wordett. Als Täter wurde am .^1. I'iinner d. I. der jetzt ISjäh« riqe Schlosser Franz Skoda vevhastet, der sich durch seine Gescknvätzigkeit gegenüber Arbeitskanleraden selbst verraten hatte. Er bat nach kurzem Verhör die Tat eingestanden. Doch ehe er noch den Regungen keines besseren Ichs, die sich machtvoll vordrängten, nachgeben konnte, war Professor Sti^gsr zu dem Paare getreten, und hattc: scherz"nd gefragt: „Seid ihr euch einia, .Linnings?" „O Vater, lieber Vater", lächelte >>elln. und glitzernde F.'nchtigkeit in den Aua^n. Sie sprang auf und wollte ihren Vater stürmisch umarmen, völlig vergessend, daß in dem Frühstückszinnuer fremde Mcnsch<^n saßen. Professor Stöger wehrte ab, und sagte: „Später, später, liebes Kind. Vorerst utei-ne herzlichsten Glückwünsche als Vater und Schwiegervater." ^ Er schüttelte Peter herzhaft die Hand nnd strich .Hella über die blonden Haare. Dann setzte er sich zwischen die beiden Ver lobten, uud zog seine Brieftasche heraus. Er reichte Peter einen Scheck, und sagte: „Nimm, lieber Junge. Es ist ein kleiner Beitrag sür euren jungen Hausstand. Ihr werdet allerhand kausen müslen." Peter machte kein geistreiches Gesicht. Er sah auf den Scheck und dann zu sei.i.'m Schwiegervater hin, als verstände er nicht, loas das bedeute. Zehntausend Dollars hitte er da in Händen. Zur fre'en Verfüg,ing. Der Professor niußte il'n mehrmals er-inutigen, den Scl^eck anzunehinen und ein-zust-'cken. So groß war die Ueberraschung "'te^s aeüenüber der beinabe unfanbaren »Marvurge« Aektnng^ Nummer 84. Nach seimer Schilderung hatte er niit der Stepanek ein Liebesverhältnis. In der Mord ncicht sah er, wie ein anderer Mann die Kammer des Mädchens verließ. Aus Zorn hierüber nah-m er eine Sense nud drang in die »Cammer ein, stürzte sich auf das Mädchen, u>arf sie zu Boden, kniete auf ihre Brust und schnitt ihr, obwohl sie sich verzweifelt wehrte, den ttopf fast vollständig ab. Die Ergreifung des wahren Mörders hl:t eine grundlos verdächtigte Frau rehabilitiert. Als die Nachforschungen der Polizei c.l ganzes Jahr lang ergebnislos gei'lie-ben waren, bot ein Prager Hyp«iotiseur der Polizei seine Dienste an. Er kmn auch an den Tatort und nahm dort seine Arbeit auf. ?^ch mehreren geheimnisvollen Versuchen bezeichnete sein Medium die angesehene Frou eines Bauern als dip Mörderin, die die Tat aus Eifersucht verübt habe. Die ^Schuldlosigkeit der Frau wäre vielleicht nie an den Tag gekommen, wenn nicht ein Gen-darmeriewachtmeister hartnäckig eine andere Spur verfolgt hätte, die fchließltch zur Ver-hünndarm, Wohin die AuSführitngSgängS der Leber und der Bauchspeicheldrüse (Pin kreaS^ münden, hat eine Länge von IS Fingerbreiten, alfo von ungefähr 24—23 Zentimetern. Tatsache, daß er eine für seine Verhältnisse riesige Summe besaß. „Danke", sagte er, sonst nicht? toelter» Mit einmal kam die Freude Über ihn. Er hätte mit den Beineil trampeln, einen Schrei ausstoßen wiegen, wie als Junge im fieg^f-ten Eifer des Spiels. Nun ll>ar der Weg geebnet. Er konnte seine Schulden bezahlen, konnte wieder aufatmen. Nur noch mit Hella hatte er es zu tun. Die Zukunft n>ar jetzt eine private Angelegenheit zwischen ihr uiid ihin. Nach der Hochzeit, wenn ihr Vater keinen Einspruch mehr erheben konnte, sollte sie wissen, wer er in Wirklichkeit war und dann — verzieh sie ihm. DaS neue Leben l>egann. lir tastete nach der Hand des MKdchenS, und drückte sie warin und fest. Dieser ?>än-dedruck war ihm wie ein Schnmr und wie eine Abbitte. Eine Stunde später schlenderte Peter durch die Straßen der Stadt. Aufmertsain besah er sich die Aufschriften auf den Schildern der Geschäftshäuser. Vor einer B'm? blieb er eine Weile stehen, und ging dann hinein. Ain Kassenschalter inußte er warten. Eine korpulente, ältere Dame, in schwarze Seide gekleidet, Bcillantringe an den Fingern, eine Wolke von Pariser Parfüm um sich verbreitend, verhandelte ums»^ändl!ch in einer fremden Spraclie, die Peter für Russisch oder Pol.'.isch hielt, mit dem Beamten. ^'vkarburger Zelwng' 5. Felirua? /Isitale eHI^vaFIc m. Tsdesfal. Heute ist hier Aich kurzem, schweren Leiden Frau Anns ?! eichender g, geb. Scherbaum, im 79. Lebens-tahre verschieden. Das LeichenbepänqniS fin det Dienstag, den 5. d. M. um !« Nhr von der Friedhofskapelle des stSdt. Fri^dho^eZ in Pobre!je auS statt. Friede ihr-r ?1sche! Denn Hinterbliebenen unser inniz!sstcZ Beileid. m. Waram verkehrt der Autobus der PobreZje-Linie erst um 15 Utr ab Haupt-platz? könnte der Fahrplan nicht so emtie« richtet werden, daß die Wagen um. Punkt 14.45 und 15.45 abgs°ien. damit die Truier-fläste ti?f dsn meist nm l.nd IS Uhr skatt» sindenden Beisetzunqen rechtzeitig ersch'i.ien könnten? Gestern wurdsn viele Fulirgästc, die am Hcvptplatz den Wai.'i erwarteten, um an einem Leichenbegängnis teilzunehmen, volle 2V Minuten hindurch d'irch einen diensttuenden Cbaufseur vertröstet. Ter Wa gen kam einige Mimlten vor 15 Uhr an und konnte infolge des Ansturms erst eine Vier-telswnde spöter die Fahrt fortseyo.i, sodi^ß inzwischen die Leich?n'i'ier am Grabe beendet war, als man in PobreZje angi^kvmmcn war. m. Trauung. ?^erlianaenen Sam»tag snnd in der hiesigen Magdalena»Kirche die Trauung des Herrn Josef Fischer, technischen Bahnboamten. mit Frl. Emilie Perozzi statt. Unsere herzlichsten Glii NW, Bewölkung ganz, Nieder-schl^ 0. * Aröevina. Der Gesangverein „L u na" vera-nstaltet Samstag, den 9. Feber im Gasthaus .W o m b e k um 20 Uhr einen M a s k e n b a ll mit Gssang,'Musik und M a r i b o r, 4. Februar 1SS9. Faschingsamstag bei der Rapidredoute jedem Besucher derart viel äußere und innere Wärme spenden werden, daß das Unbehagen der letzten Tage nur mehr in fiirn^r Erinnerung bleiben wird. m. Rodelverbot in der Ltadt. Die Eltern und Erzieher werden darauf aufmerksam ge macht, daß das Rodeln im Stadtbereich streng untersagt ist, da hiedurch der Straßenkörper und die <^chsteige schliipfrig gemacht werden und die ^ssanten in Gefahr bringen. Das Rodeln in den Gassen ist auch für die Rodler selbst gefährlich, was die in der letzten Zeit vorgekoinmcnen Unfälle zur Genüge beweisen. Gegen Zuwiderhandelnde wird im Sinne der diesbezüglichen Borschriften streng vorgegangen werden. m. Die „Kleine Mh Maribor". Wenn es eine große „Miß Marvbor" gibt, warum sollte auch nicht eine „Kleine Miß Maribsr" gewählt werden? Das hc'-^iaste Mädsrl unserer Stadt wird in dem Montag, den II. d. M. UM' 15 Uhr im Union-Saal beginnenden großen ^inder-Maskenfeft gewählt werden. Diese Ainderredoute wird vom 1. S. S. K. Maribor veranstaltet und rer-spricht ein fröhliches Kinderfest zu werden, zu dem auch Erwachsene geladen sind. D'e zur Auffi^hrimg gelangenden anm-lt^-^en tragischsten Gestalten in der i kümmert und die doch einmal sehr Tänze und Reiaen iverden von x^yrm Berta Newyorks und Chicagos ist der gewesen sind. Ki a -instndsprt. 7?ür. eine aenüiende ^infame, vetAveifelte Ex-MMonür. Wie er über Nacht empor, und Tanz. Alle Freunde willkommen! Eintritt 5 Din. * Richard Eybner, BortragZmeister vom „SimplicissimuS" nur'im „PÄais de di?i'e" nebst'^erstklassigem Programm. IWlZ * Alaflenlose für, die Ziehung am 5. Feüer sind'in der Tabaktrafik, Gosposka ulica 50, zu haben.' 13^)2 * Smzelnunterricht in Stcnogravhie, Ddaschinfchreiben, Buchhaltung. Korres;il,n« ^denz,! Sprachen. H. KovaL, Maribor, stre' kova ul. 6. Wohlbeleibte Menschen können durch gewissen^ften Gebrauch des natürl!chnee decke den Strafienrand nicht unterscheiden und kc^m deshalb dem Gra«ben zu nahe. Die Passagiere, denen nicht das minderte zugestoßen war. verließen ruhig den Kraftwagen. Gin Auto der Rettungsabt.'tlung inar bald zur Stelle und zog den Autobus wieder auf die Straße. Dieser konnte sei«« Fabrt sofort wieder fortseien und vcrsisht wieder seinen normalen Dienst auf der ».r-wähnten Linie. m. Verstorbene der Borwoche. Im Verlaufe der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Johann Prego r 8 e k, Privater, 52 Jahre alt; Ludwig E f f e r l, Eisenbahner, 59 Iabre alt; ?^ng. .Heriimnn G u m v e r t, Gutsdirektor, Jahre; Antonie F i l i p i e, Metalldruckeröiattin, 59 Ialire; Lnia Veiinoviö Private. K7 Ialhre; Wilhelm N a r a t h, Bürger-schnler, 15 Jahre: " b i t h, Sch-lh macherswitwe, 72 Jahre; Joscftne R o - ein Pilz schoß wie ein Pilz wurde er schnell gepflückt und verschwand vom Schauplatz seiner Tätigkeit. In Europa wird das Geld langsam und schwer verdient^ und man mag vielleicht jene Glücklichen beneiden, von denen man liest, daß sie auf einmal reich geword'^n sind,.sei es, daß sie einen besonderen Tip hatten, sei es, daß eine besondere Transaktion sie in die, Reihen der Reichen und Reichsten gebracht hat. Sicher, beneiden «-wir sie um ihr Glück, von dem man uns in den Zeitungen berichtet, doch sehr selten Hören wir dann weitere Nachrichten über sie. Wir glauben, sie leben nun in Reichtum und Frohsinn bis an das Ende ihrer Tage, und niemals kommt uns der Gedanke, daß sie vielleicht wieder in dctS Dimkel. aus dem sie gekommen, ^nri'lckk^etaucht sind. Doch 20 Proi^ent aller di-'l^^ näre versckiwinden gewöl'n"^ Bl!^-Misli.>-zchdem sie Md Prackit nie wieder etwa ein Jahr lang in G^ fielebt haben, nnd man l/..< von ihnen. In Newyork kann man auf dem Btoad-wav in der Nähe des Tinles-Hauses einen alten, gebeugten. Mann sehen, der Zsitun-sten verkauft. Vor vier Iahren erhielte er 2 Millionen Dollar in einer Woche und besaß eine ?^illa in einer der vornehmsten Straßen. Wer aufpaßt, kann sogar noch elendere Gestalten sehen, die keine Zeitungen zu verlausen haben; Männer, -die man vergessen hat, um die sich keiner mehr Der Feuerschutz In Worenvausern erfährt durch die sogenannte Siprin?ler-An-lagc eine besondere Sicherheit. Die zahlreichen Düsen eines in sämtliche Räume geführ tcn Röhrcnsystems'schmelzen bei einer Temperatur von 68—70 Grad selbsttätig durch und ergießen einen kräftigen Sprühregen über den in Brand geratenen Raum. Nach dem verheerenden Brande des Tikschen Wa- reichauses in der Chausseestraße zu Berlin wird künftig für die Polizeiliche Genehmigung zum Z^u von Kaufhäusern in Berlin eine solche Berieselungsanlage zur Bedingung gemacht. (Zeichnung einer Sprinkler« Anlage in: Rohbau. In sertigsnl Zustande liegen die Röhren unter Putz, und nur die Düsen ragen aus der Decke.) In dem Chinesenviertel steht ein altes, chinesisches Theater, das heute nicht mehr benutzt wird. Hier finden viele dieser Meteor-Millionäre ein Unterkommen siir die Nacht. Sie schlafen auf harten Bänken und auf dem Fußboden. Alle diese einstigen Millionäre keimen den Platz mit seinem trüben Licht übi>r der EingangStür in der kleinen Gasse, wo die schlitziktgigen Söhne deS Ostens ihren p^e-hcimniSvollen und doch nutzbringenö^n Geschäften nachgehen. Man kann getrost eintreten, denn niemand wird einem etwas zu Leide tun: Millionäre, die zur Wirklichkeit der Arnnit zurückgekehrt sind, sind harmlos. MatteZ Licht erfüllt den Raum. Man sieht ini Hiilb dunkel die alte verfallene Bühne; die Wände sind mit Drachengeftalten bemalt. Ter Boi^n ist mit Reihen schmaler Bänke besetzt, auf denen vielleicht hundert Männer liegen und schlafen. Einige davon in Lnii-pen; manche noch etwaS besser gekleidet. In der Stille klingt das Atmen der Schläfer wie ein wogendes Seufzen^ d.is nimmer enden will. Mit meinem Freunde, Mitglied eines Volkswohlfahrtsgesellschaft, sckreite ich durF? die Reihen. Er ?eiflt anf ein eingcsalll'ncs Gesicht, in dem sich die Svuren des Leben-?-kamvfes deutlick» ein'^l'»''ick»net haben. „Er hat 400.000 Dollar in Florida verdient. War ein anftändiaer Ebar'^fter. Dann fand er ?^etrose"M auf seinem Land. Verkaufte es für 2 Millionen Dollar —-und jekt ist er hier . . Und so ging es weiter. Vier Pilz-Mill?-onSre sahen wir in jener Nnk^'t im chinesischen Theater, doch mitunter sind es mehr. 8 oder sogar 10. Es hängt davon ab, ob eZ ibnen gelingt, das Geld für ein Bett in einem Nachtasyl zu verdienen. Wenn es iht'en unmöglich ist, so schlafen sie bier. Es gibt keine Statistiken über die Zahl der verhungernden Millionäre in Amerika, aber Leute, die sich mit dieser Frage beschästigen, wissen, daß ihre- Zahl in die Tausende geht. Und warunr, wird man sich fragen, geschieht es, daß. Männer, die klug ware^, Millionen zu verdienen, nicht fähig ''tnd, ihr Geld zu halten? Nun, ihr Reichtum war eine Aufallssache und nicht der Verdienst ihres Verstände!?. Ein Treffer gab ihnen die Gelegenheit, reich zu werden, aber ihr Mangel an ^c'nnt niS der Finan.^welt ließ allen t^c'winn il«?« rinnen. Plötzlicher Reickitnm blendete sie, gab ihnen das Gefübl der Macht nnd üi'ß sie ibre eiaenen Schwächen übersehen. ler Tollkühnheit wagten sie sich zn weit vor und versanken. Uu: Plötzlich reich zu werden, brancht man nur Glück zu haben; doch wi?r sein Geld behalten will, muß klug sein deis S. UeVrMk Ziliung* ??ummer ?<. Der Sieger lm veutkhe» tS Km Langlauf WW^^OMMwMW'WW ^ » Si>l«g«»reile> der ,»Sl«»e«»»a »««»«" Tcr Zagrebcr „JugojlovenSli Lloyd" vom 1. Februar veröffentlicht ein offenes Schreiben von geschädigten Einlegern der Bank an den Justizminister Dr. Milan S r ö k i e. In dem Schreiben hei^t es: Danach, was man in der Oeffentlichkeit weiß, sind in der Bank gegen 28l> Milliv" nen Dinar verlorengegangen. Davon entfal len über 120 Millionen Dinar auf Gläubi-gsr, die dieser Bank ihr Geld anivertraut 1)aben. Wenn man alles Geld zusammen ni.mmt, eintreibt oder durch Perkauf v. Im« mobilien zustandebringt, dann betragen die ganzen Aktil>en der Bank int besten Falle, wenn ni6)t einige teuere Prozesse verloren werden, gegen 37 Millionen Dinar, dem-Nack) nicht eininal ein Drittel der Gläubiger« sorderungen. Aber von diesem schwachen Drittel, das eingetrieben wird, werden die <^läubiger llvahrscheinlich bloß die Hälfte bekommen. Und warunl? Weil alles andere die Kosten des Konkursverfahr'ins aufzehren werden, der Konkursverwalter, der Gläubigerausschuß, die Rechtsvertreter, die Sachverständigen, Provisionen, außerordentliche Honorare und andere Kosten. Abgesehen von den Kosten der Beamten-abfertigungen und der Gehalte der Veam-ten, die die Liquidierung vornehmen, wollen wir sehen, waS Sequester und Konkursverwalter, Glänbigerausschnst und anders Rechtsunkosten erfordern, ^r verstorbene Dr. Alexander Horvat war vor Eröffnung des Konkurses Sestuester, und die Kosten dieses Sequesters betrugen gegen eine halbe Million Dinar. Vom lS. Mai 19S7 bis zum 8 Mai 1923 war Dr. Alexander .Horvat Konkursverwalter. Mhrend dieser Zeit erhielt er als Honorar für seine Mühewaltung 1,443.157 Dinar, seinen Nachfolgern wurde noch ein besonderes Honorar von 150.000 Dinar bewilligt. Das ist bloß das .Honorar für die Mühewaltung. Wie lliock) die Rechts-, Reife- und andere Kosten find, 4vlssen die Interessenten noch nicht. Vom !>. Mai 19S3 bisher, demnach durch neun Monate, ist Herr. !^ica Kov a L e-v i 6 Konkursverwalter. Nach dem Berichte de? Obmannes des GläubigerauSschusies sind ihm für feine bisherige Arbeit gegen 1 Million Dinar auszuzahlen. Der Konkursverwalter hat außerdem für den Verkauf des Palais, den er durch seine Verbindungen u. Interventionen in Beograd erreichte, ein Sonderhonorar von A0.000 Dinar bekon:-mcn. Dem Gläubigerausschuß sind für seine Tätigkeit und die Sitzungen gegen 750.000 Dln-ar auszuzaihlen. Obwohl der Koi.kurs-verwalter Rechtsanwalt ist und im Gläubi-gerauöschuß noch fünf Anwälte Meter Hkhe 2l), in 4000 Meter Höhe nur noch Pferde« stärken, also nieniqer als die Hälfte. Illii ein Kilogramm Rosenöl berzllst?llen, sind in Perfien 6000 Kilo Noseu erforderlich. » Die albaniiche Sprache gehört >z!> den ältesten, al^ zu den Ursprachen der Men^sch. heit. » Schon seit langem hat man beobachtet, daß das Vorhandensein von Erzlagern durch bestimmte Pflanzen a^rgoze?gt wird. Der Strmlch Nmarcha eanescens dient in Michigan und in Wisconsin als Leitpflan- ze für Vleiglanzlager, wAhre»»d in Missouri die Familie des Giftsomachs (Rhux to-xieodendron) als Vleipflanze bekannt ist. UeVrigen», wenn wir nach Europa zurückblicken: Oberschlefien, Westfalen urd Belgien deutet das svizenannte v^lmei^Vrll chen auf Galmeilager. Vei Siegen ist em Eilsenerzlager mif weite Strecken daviir h geennzeichnet, daß der Boden mit Birken bestanden ist, während sonst die ganze (legend nur Eichen und Buchen aufweist. « Ein Rogenwurnl auf Madagaskar »uird 1)4 Meter lang. » Da« Gewicht der Haut einschltes^i«ch Vnterhautzellgewebes betr/igt beim Er.iach ssnen iO—12 Kilogramm. NU'«':» m? »>»G5 v!»tt k »«Nl«» «tl»6isst ' >««» Kleiner /^nieiqer Derschledt«« PianimX, Stutzflügel, Kouzeet« slügel erstklassiger Weltmarken, neu, führt Generalrepiäsentanz ^cZ Klavierhauses Kanzler, Ata-ribor, Gosposka ul. 2. Teilzah« lmigen von Di«. 4W aufwärts. S^S Ueberfiedlunge«, Zu- und Abfuhr v. Frachtgütern sowie Rec» zvllungen besorgt prompt und billigst Spedition A. ReiLman. VojaAnlSka ul. K/I._«ZlS Schneeausnahme« geben die schönsten Photos! Platten, Films, Papiere immer frisch. 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T'er el^rliche ?^nder loird gebeten. selben in der Berwal-tuna gegen Veloliunng abzugeben. 1 Verbrettet die Fllkhilrstr Ztitnt' ve^0??ei^8iroie«^zcnl»iscn«eiss7vve KiiKicov^ vuc> «. bs(te-(zslofen i8cb>vei?ekp«tent),f28t neu dLiiix ?u verlcanfen /^lltesse in cker Vervaltun?. ^ Ich bin in einem Bmid dciu s^reund in allen ^'ageit nnd „^rleiner Hcrder" genannt. Ver kvloln«' ll-?n?«-^r isd «in l-ixikm, In «liiom vollkW,. k'»rt«»n. 2 od« 24 P«rl«nm ju Kausen gesuchl. Anlrilze unler „Teppich" «n d>« Perwallung d«5 Blalles. * ,t«rkett0,,fe) etdiilt? .jHdkeHHdonnement' l)ln und vin HV'- i»u potto öer plitmle <1ie bette!^o«»t,»ciuilt ^ulov»«» Venn nledt. so verl»n?en 8l« nocd beute ein pkodenummer c!es I5u5cwi!ten »ussckltettlick su l^)Vien. l.. t^e»tiso^rix»tte 6 8«p»r»te parte verä»n nleilt «»»gvUeden. Oje Unterielcbneten sseden »llen Verv»n6t«n. fkeunäen un«j veksnnten ti«tdet,adt dl«edricdt von äem ^dleven tbrer innig,tx«I>ed,en Butter derv. 8ekve»t«r. 'siM«. Lckviexer» und LroLmutter, äer t^»>u /^NN» kelckenderg, ged. 5«kerd»um velede «m 3. l'edluir 1929 n»cli kur»m. lebveien deläen unä vrieben mit ij.« 7,»-,««»«» ö« l)»« l.elelieode-Svgnt» der temen v»dittkeic!,leä»nen lnäet viens öen 5. l'edruAr 19^s» um 16 vkt von 6er flie!Ie ö«» 8t«l6ti»cdea ffried- Vle^M.Äeienme»»^^^ »m v. Dinner um dild 9 In nel' ptUrrlticke gele»«» v»re adrige« Vervnötvn k-le»-, pc>s-«df» !>1,ndoni. V»Ny «eieiienderss 8cdv!exert<>cbt«r. Vr. Ing. N«I«r Ip»vte eokel. 138» ed««»«,u«r i-a M ai« ««a-»«°ii,»«I,N0'UI°>>! V"- NorUtvt»: St«i^ oerei-^ 0«tä« »«ckod»tt t« AlKLtb«