Nr. 149. Montag, 3. Juli 1899. Jahrgang 118. LMcherO Mung. PränumerailunSprel«: M!» Postvei < enbuna: gaiizilihrlg sl. ll>, halbjührig mi»»ft,«tl«» befind«» st« 8»nii»dr<8 fl. il, lialWhrla fl. 5 50. Für dle Zustellm,» l„« Hau« aanzjührlg fl. l. — Ins«rllons«bilr: güi X lloiMelsplah Nr, L, die «edottlon «armherz«zeigalle Nr. «. Vprechftunden der Redaction von 8 bl« 10 Uhr v«» Neine Inserate b!« zu 4 Zellen 8b lr,, grüßtre per ^elle « lr,- bei t>fter«n W!ede»holungen per Zeile 8 lr, ^ mittag«. Unfrankierte «rlele werben nicht anaenommen, Vtanuscitpte nicht zurüllzeftellt. Amtlicher Theil. Seine t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Juni o. I. dem Großgrund- und Fabrikbesitzer Georg Haas in Mostau den Adelstand mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. I. dem Mmsterial-Vlcesecretär im Finanzministerium Doctor Oskar Ritter von Fleißner das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Stine l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. I. dem Hof» und Gerichtsadvocaten in Wien Dr. Siegmund Fröhlich in Anerkennung seines gemeinnützigen Wirkens das Ritterkreuz des Franz Josef. Ordens auergnädigst zu verleihen geruht. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. Juni d. I. die Mmstenalsecretäre Dr. Johann Munk und Doctor Fnednch Ploi sowie den im Finanzministerium in Verwendung stehenden Inspector und Finanzrath der Generaloirection der Tabatregie Dr. Gustav Arnold zu Sectlonsrä'then in diesem Ministerium allergnädigst zu ernennen geruht. Kaizl m. p. Nichtamtlicher Theil. Die Lage in Frankreich. In parlamentarischen Kreisen hegt man d« Ueberzeugung, dass es dem Cabinet Waldeck-Rousseau oyne besondere Schwierigkeiten möglich sein werde, übe, «e wenigen Tage bis zur Vertagung der Kamme» ymwegzutommen. Der Senat ist in seiner großen Mehr. ym für das neue Ministerium, und es bestätigt sich dass die gemäßigten Republikaner, welche dem neu-! gebildeten Cabinet ursprünglich ihr Vertrauen verweigerten, seine Thaten abzuwarten und ihm einstweilen keine Hindernisse zu bereiten beschlossen haben. Die Parlamentsferien werden im Laufe der nächsten Woche beginnen. Dem Wunsche einer Anzahl von Deputierten entsprechend, beabsichtigt die Regierung, das Budget für 1900 noch vor dem Beginne der Ferien der Kammer vorzulegen. Der Budgetentwurf wurde noch vom Finanzminister des Cabinets Dupuy, Petral, ausgearbeitet und unterscheidet sich nur unwesentlich vom Budget des laufenden Jahres. Der gegenwärtige Finanzminister Caillaux wird an dem Entwürfe seines Vorgängers nichts ändern und so wird denn das Budget schon demnächst vorgelegt werden können. Der Budgetausschuss kann dann die Vorlage während der Parlamentsferien berathen, so dass es möglich sein wird, sie bald nach dem Wiederzusammentritte des Parlaments in Verhandlung zu ziehen. Die republikanische Partei rechnet darauf, dass die Regierung mit Wachsamkeit und Festigkeit darauf bedacht sein werde, den republikanischen Institutionen bei allen Func-tionären Achtung zu verschaffen und die Difciplm in der Armee gegenüber allen Machinationen wieder herzustellen. Thatsächlich hat die Bildung eines Cabinets, welches entschlossen ist, alle erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung und Disciplin zu treffen, bereits heilsame Folgen gezeitigt; es werden leine tadelnswerten Acte der Officiere und Beamten mehr gemeldet. Neber die Verantwortlichkeiten, welche die Ent- ' Wickelung der Affaire Drcyfus zutage fördern sollte, wird die Regierung, wie vorauszusehen war, erst nach dem Urtheile des Kriegsgerichtes in Rennes Entschlüsse fassen. Bis dahin wird sich die Regierung jedes Eingreifens enthalten, um keine Zweifel an der abfoluten ' Unparteilichkeit aufkommen zu lassen, die sie gegenüber ^ der zu fällenden Entscheidung des Kriegsgerichtes beob- ^ achten will. Orientalisches Institut in Wladiwostok. Im nächsten Monat wird in Wladiwostok ein orientalisches Institut eröffnet werden, welches dazu bestimmt ist, die weiteren Fortschritte Russlands im äußersten Osten in politischer wie in wirtschaftlicher Beziehung zu fördern. In diesem Institut sollen dazu geeignete Männer für die Beamtenlaufbahn oder com-merzielle Thätigkeit in jenem Gebiete ausgebildet werden. Es sollen in diese Anstalt ohne vorherige Prüfung jüllgere Leute aufgenommen werden, welche Mittelschulen absolviert haben. Die Studienzeit wird vier Jahre daueru. Im ersten Unterrichtsjahre ist für alle Studierenden derselbe Lehrplan festgestellt, in den drei folgenden Jahren zerfällt das Unterrichtsprogramm dagegen in vier parallele Abtheilungen, eine chinesisch-japanische, eine chinesisch-koreanische, eine chinesischmandschurische und eine chinesisch.mongolische. Chinesisch ist in allen Abtheilungen ein Hauptfach und wird nicht weniger als 28 Stunden wöchentlich gelehrt werden. Unter den übrigen Fächern sind hervorzuheben Englisch, Geographie, Ethnographie, Staatsrecht, politische Oekonomie und Handelswissenschaft. Während der Ferien werden die tüchtigsten Schüler des Institutes auf Staatskosten nach China, Japan ober Korea geschickt werden, um sich in den Landessprachen zu vervollkommnen^____________________________________ Politische Uebersicht. Llltb«ch, I. Juli. Der «Corriere di Gorizia» meldet, dass, nachdem der italienische Landtagsclub durch seinen Berichterstatter Abg. Ritter von Dottori die von den slove nischen Landtagsabgeordneten als Bedingung für ihren Wiedereintritt in den Landtag aufgestellten Forderungen als unannehmbar einstimmig abgelehnt hat, der Landeshauptmann Doctor Ritter von Pajer den Obmann des slovenischen Clubs, Dr. Gregorcic, schriftlich vom Abbrüche der Verhandlungen verständigte. Das Executiv-Comitö der czechischen Abgeordneten hat diesertage in Prag eine Feuilleton. Ein originelles Museum. In Spanien sind die Octroisteuern sehr hoch und werden, wie der Finanzminister Villaverde neulich in den Cortes feierlich versprochen hat, mit dem nächsten 1- Juli noch erhöht werden. Der Weizen der Schmuggler, der schon so üppig blühte, wird jetzt erst recht in die Halme schießen. Das Schmugglerhandwerk wird von unzähligen Biedermännern und -Weibern betrieben, und es lann dreist behauptet werden, dass der weitaus größte Theil der Bevölkerung der Vororte Madrids keinen anderen Erwerb hat. Die Bannmeile der spanischen Hauptstadt ist ebenso trocken, so unfruchtbar, dass sich dort sonstige lohnende Gewerbe kaum betreiben lassen. So gewinnbringend aber auch das ehrsame Schmugglerhandwerk ist, die Pfade, auf denen es wandelt, sind nicht mit Blumen bestreut, denn da der Octroi die Haupteinnahmsquelle der Stadtverwaltung bildet, so versteht es sich von selbst, dass letztere nichts vernachlässigt, um den Schmugglern die Ausübung chres Berufes fo sauer als möglich zu machen. Die ^rics, zu denen die Schmuggler greifen müssen, um dle Wachsamkeit der Thorsteuerbeamten zu täuschen, sind aber wirklich staunenerregend. Trotzdem wird manch einer ertappt, und die verschiedenen confiscierten Gegenstände, die dazu bestimmt waren, die einzuschmuggelnde Ware zu verhüllen, häufen sich immer mehr auf. Vor einigen Tagen nun ist der Bürger-Meister, Marquis de Aguilar de Campüo, auf den originellen Gedanken gerathen, all diese Objecte in einem Local des Stadthauses zu einem wohlgeordneten Museum zu vereinigen. Als ich die »Ausstellung» betrat, gelangte ich — so schreibt man der «Franks. Ztg.» — zunächst in den «Maschinenraum». Hier gewahrte ich eine stattliche Sammlung von Walzen, Wellen, Zahnrädern und anderen Maschinentheilen. Sämmtliche Stücke, übrigens trefflich gearbeitet, waren aus Blech und dienten als Behälter für Wein, Spiritus, Oel und andere einzuschmuggelnde Waren. Die Böttcherei ist ebenfalls sehr gut vertreten durch eine ganze Reihe von großen und kleinen Fässern mit doppeltem und dreifachem Boden. Ich bewunderte eine mächtige Vier-tonne, die sich in gesegneten Umständen befindet: sie birgt nämlich ein geschickt aufgehängtes kleineres Gebinde. Ich bleibe vor einem Wagen stehen, defsen Behälter zur Aufnahme eines Stoffes dient, den man in der guten Gesellschaft höchstens mit dem vielsagenden Worte Mist bezeichnen könnte. Der Behälter ist inwendig mit Scheidewänden versehen, die für die einzuschmuggelnden Flüssigkeiten eine Sonderabtheilung bildeten. Trotz der sinnreichen Einrichtung hatten hier die Zöllner doch Lunte gerochen, was ihrer Geruchsschärfe gewiss alle Ehre macht. Hervorzuheben ist ferner ein meisterhaft imitierter Baumwollballen, defsen Gehalt ungefähr A00 Liter beträgt. Ein reichlicher Vorrath von Geschirren und Sattelzeugen, sämmtlich hohl, ziehen ebenfalls den Blick des Besuchers an. In dieser Abtheilung steht auch eine Droschke, deren Sitz, Thüren und Boden ebenfalls hohl sind. Ermüdet wollte ich mich auf einen ehrwürdig aussehenden Großvaterstuhl niederlassen, als der Aufscher des «Museums» herbeieilte und mir eine solidere Sitzgelegenheit anbot. Man erräth, dass auch das anscheinend massive Möbelstück hohl war. Im allgemeinen entbehrt die «Möbelabtheilung» des Interesses nicht. Hier wird man unter anderem eines vornehmen Schreibtisches ansichtig, dessen gesammte Schubladen Behälter zur Aufnahme von einzuschmuggelndem Wein waren. Ein großer Kasteil, in dem Schmalz eingeschmuggelt wurde, gleicht seinem äußeren Aussehen nach einem Stoß alter Gravurrn. Weiln bemnkte ich acht große Milchkriige, die anscheinend mit Milch gefüllt sind, aber dies ist eitler Trug: die Kruge haben einen weißangestrichenen, stachen, im Hals steckenden Deckel, der ihnen den Anschein gibt, voll süßer Milch zu sein, während sie etwas ganz anderes enthielten: sie waren voll süßen Südweines. Auch die Abtheilung für «Baumaterialien» ist sehenswert. Sie enthält eine Fülle von Balken, Sparren, Dielen, Brettern, Ziegeluno Hausteinen, Schnitzwerke u. s. w., natürlich alle hohl, hohler, am hohlsten. Zu erwähnen sind weiter Gummikittel für Kärrner, Gummibrüste für Säugammen, falsche Säuglinge, falsche Särge, falsche Foliantbände. Es ist unmöglich, alle durch die Genialität der Schmuggler erfundenen Apparate hier anzuführen, und so will ich denn, um fertig zu werden, noch ein Wort über das Drehclavier sagen. Das Drehclavier bietet, von außen besehen, nichts Auffallendes. Auch kann man auf ihm, wie auf den übrigen Drehclavieren, eine gewisse Anzahl von Melodien aus bekannten Opern und Operetten herunterhaspeln. Sonst führte sein glücklicher Besitzer es auf einem Handkarren herum von der Stadt zu den Vororten und von den Vororten zur Stadt. Jedesmal, wenn der gute Mann am Octroihäuschen vorbeikam, spielte er eine seiner rührendsten Weisen zum Besten der Steuerbeamten, die ihm ein willig Ohr liehen. Es stand jedoch geschrieben, dass diese Ständchen nicht ewig dauern sollten. Eines schönen Tages stürzte ein musitfeind« licher Zöllner aus seinem «Zwinger» hervor und brüllte den Künstler an: «Herein in den Inspections« saal!» Vergebens sah der Melodiendreher ihn flehentlich an und spielte schmelzend: «Du, du, machst mir viel Schmerzen ...» Der Zöllner lieh sich nicht erweichen. Der Leierlasten wurde in den Inspections-räum geführt und verstummte auf ewig. Man entdeckte nämlich, dass die Walze, der so Mr Klana ent-strömte, mit Spiritus gefüllt war. Laibacher Zeitung Nr. 149. 1200 3. Juli 1399. Sitzung abgehalten, in welcher der Standpunkt in der Sprachenfrage mit Rücksicht auf die Kundgebungen in jüngster Zeit befprochen und präcisiert worden ist. Ein über die Berathung ausgegebenes Communique besagt: «Das Hauptgewicht wird auf den legalen Schutz der nationalen Minoritäten in allen Kronländern gelegt und in dieser Hinsicht die Competenz des Reichsrathes zugestanden. Gegenüber den Anwürfen, warum seitens der czechischen Abgeordneten nicht durch eine Kundgebung auf das Pfingstprogramm der deutschen Oppositions-Parteien reagiert worden sei, ist constatiert worden, dass in der czechischen Ocffentlichleit die Ueberzeugung platzgegriffen habe, es hieße diesem selbst bei den Deutschen schon in Vergessenheit gerathenen Opus eine Tragweite beilegen, welche demselben nicht inncwohnt. Der Standpuukt der czechischen Abgeordneten in der Sprachenfrage ist bekannt, und es bedmfte nicht erst des Elaborates der Herren Dr. Pergelt und Genossen, um die Forderungen des czechischen Volkes zu formulieren.» Das ungarische Abgeordnetenhaus wird seine letzte meritorische Sitzung vor den Sommer' ferien nächsten Donnerstag, 6. Juli, halten. Es kann nämlich als ganz sicher angenommen werden, dass bis dahin sowohl die aus die Tagesordnung der Montagsitzung gestellten Bank- und Währungsvorlagen, als auch der vom Finanzminister heute zu unterbreitende Gesetzentwurf über die Feststellung des Spiritus-Contingents erledigt sein werden. Später wird das Haus nur noch eine formelle Sitzung halten, um das Nuntium des Magnatenhauses in Angelegenheit der Annahme der Ausgleichsvorlügen entgegenzunehmen. In dieser Sitzung, welche wahrscheinlich am Samstag, 6. Juli, stattfinden dürfte, wird auch das tonigliche Handschreiben verlesen werden, mit welchem die Sitzungen des Hauses bis zum Herbste vertagt werden. Die Ausführungen des Petersburger «Herold» über die Parallelaction Oesterreich - Ungarns und Russian ds anlässlich des Zwischenfalles an der serbisch-türkischen Grenze haben in Wien ein sehr freundliches Echo geweckt. Die «Neue Freie Presse» hebt die große Bedeutung des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen den beiden Mächten hervor. In dem gemeinschaftlichen diplomatischen Eingreifen Oesterreich-Ungarns und Russlands, dem das rasche Austreten der Funken, welche wieder einmal auf der Balkan-Halbinsel sprühten, zu danken sei, sowie in der Mittheilung dieses Eingreifens mittels eines ofsiciösen russische» Communique's erblickt das Blatt einen nachdrücklichen Beweis des Ernstes, mit welchem das denkwürdige Abkommen zwischen den beiden Mächten vom April 1897 beobachtet wird. Aeußerst charakteristisch für die allgemeine Lage findet das Blatt den in dem Communique' enthaltenen Hinweis darauf, dafs auch Dcutschlaud sich der Parallelaction Oesterreich.Ungarns und Nusslands anschloss, weil dadurch eine Solidarität accentuiert wurde, durch welche die Friedensbürgschaft gesteigert wird. Den Angelpunkt aber bilde bei allem Eingreifen zu Gunsten der Friedenserhaltung auf der Balkan-Halbinsel das erwähnte Abkommen. Nach den Gründen dieses Abkommens zu forschen, habe man nicht nöthig; alles liege darin klar zutage und die beiden Mächte hätten nichts Klügeres thun können, als was sie sich gegenseitig in ihrem Uebereinkommen auferlegt haben. Hier sei höchste Loyalität auch höchste Zweckmäßigkeit. — Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt zu demselben Gegenstände, die Geschichte der letzten Jahre, angefangen von dem Befuche des Kaisers Franz Josef in Petersburg und eingeleitet durch die damals erfolgte fcharfe Abmahnung an die kleinen Balkan« staaten zeige ein stetiges und stets auch erfolgreiches Fortschreiten auf der Friedensbahn. Besondere Bedeutung verleihe aber der Kundgebung, dass die russische Stimme mit geradezu respectvoller Herzlichkeit der Friedenspolitik des deutschen Reiches erwähnt, was aus russischem Munde der beweiskräftigsten Anerkennung der Mission des Dreibundes gleichkomme. — Auch das «Neue Wiener Journal» verzeichnet mit Befriedigung, dass der «Herold» mit aller Entschiedenheit jenen Ausstreuungen entgegentritt, welche das Verhältnis zwischen Oesterreich»Ungarn nnd Russland als ein getrübtes darstellen. Wie man aus R o m meldet, ist man in dortigen politischen Kreisen, insbesondere aber in den Reihen der Armee, von der Strenge der über den General Giletta verhängten Strafe sehr peinlich berührt worden. In den italienischen Blättern wird einhellig betont, dass die Ahndung dcs Vergehens, dessen man den General allenfalls schuldig finden könnte, eine ganz unverhältnismäßig scharfe sei. Man hatte zwar in Anbetracht der gegenwärtig in Frankreich herrschenden Stimmung eine Verurtheilung vorausgesehen, jedoch durchaus nicht angenommen, dass sie so hart ausfallen werde. Allgemein wünscht man die Eventualität, dass sich aus diesen: Zwischenfall eine die freundlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern trübende Verstimmung ergebe, vermieden zu sehen und man gibt sich der Hoffnung hin, dass eine baldige Begnadigung des Generals platzgreifen werde. Wie man aus Petersburg meldet, ist die Wahl des Mitgliedes der Reichscontrole, Gcheimrath Wassiljew, zum Präsideuten der Slavischen Wohlthätigkeits-Gesellschaft in allen ernsten Kreisen mit Befriedigung aufgenommen worden. Wafsiljew, der bereits früher Mitglied des Vorstandes dieses Vereines war, ist ein Mann von sehr besonnenem Wesen und allen lärmenden Demonstrationen abgeneigt, die nach seiller Ueberzeugung insbesondere mit der Friedenspolitik des gegenwärtigen Regimes nicht im Einklänge stünden. Unter Wassiljews Leitung dürfte sich der Verein ausschließlich seiner elgentlichen, der Politik entrückten Aufgabe widmen. Tagesnemgleiten. — (Eine Erfindung für das Kriegs« Wesen) soll der Professor der Elektricität an der penn-sylvanischen Universität Mr. Fessender gemacht haben. Es handelt sich darum, die Stellung des Feindes trotz der Benützung des sogenannten rauchlosen Pulvers fest« zustellen. Vetanntlich ist der Umstand, dass die Stellung der Schützen verborgen bleibt, in erster Linie die Veranlassung zur Einführung des ranchlosen Pulvers gewesen. In der That ist Blitz und Rauch bei Anwendung dieses Pulvers für das bloße Auge bei Tageslicht kaum er-kennbar, weil beide eine zu weiße Färbung besitzen. Fessender hat nun am Fernrohr eine Einrichtung getroffen, die das Aufblitzen eines Schusses und damit dessen Ausgangspunkt deutlich erkennbar macht. Die Erscheinung soll ebenso start ins Auge fallen, als ob der Schuss bei Nacht gesehen würde. Die Wirkung wird durch Einfügung röthlich - brauner Linsen in das Fernrohr herbeigeführt. Die Einzelheiten der Erfindung werden als militärisches Geheimnis behandelt. — (Grässlicher Tod eines Kin deS) Das «Prager Tagblatt^ schreibt: Ein schwerer Unglücks-fall ereignete sich kürzlich in der Liebener Palacluslrahe. Wer die Schuld an demselben trägt, wird wohl die ein-geleitete Untersuchung zutage fördern. Nach 2 Uhr nachmittags wurde in der genannten Straße der 5^ Iah« alte Josef Lev von einem Motorwaggon der elektrischen Bahn überfahren und sofort getüdtet. Die kleine Leiche, welche unter den Rädern hervorgezogen wurde, bot einen schrecklichen Anblick. Der herbeigerufene Arzt constatiette, dass das Rückgrat des Kindes gebrochen, dass der linke Arm verrenkt und zermalmt, dass beide Füße zerschmettert und endlich, dass der Bauch des Knaben aufgeschlitzt worden war, so dass die Eingeweide herausdrangen. Der Anblick des verstümmelten Leichnams war so entsetzlich, dass die zahlreich angesammelten Personen uor Grauen sich abwandten und viele voll ihnen laut schluchzten. Der Zorn der erbitterten Menge wandte sich gegen den Führer des Waggons, den 33 Jahre alten, ehemaligen Redenden Alois Siegel, der erst seit drei Wochen den Waggon leitet. Es hatte den Anschein, als ob der Leiter sur seine Unvorsichtigkeit an Ort und Stelle bestraft werden sollte. Er wurde jedoch von Wachleuten auf die Wachstube geführt. ^ — (Ein origineller Club.) In San Francisco ist ein Club für gefchiedene Ehemänner ins Leben getreten, dem bereits 180 Mitglieder angehören. Nach der Auskunft, die der Secretär ertheilte, ist der Club sowohl für die Geselligkeitspflege, wie zur Förderung der allgemeinen Erkenntnis der Gefahren der Ehe gegründet worden. Der Präsident des Clubs wurde von seiner Frau mit der Scheidungsklage beglückt weil er rauchte; einem anderen Mitgliede, dem jetzigen Verwalter des Clubs, einem Baroll, wurde von seiller Frau beständig vorgeworfen, dass er sie wegen ihres Geldes geherratet habe und sie sogar die Kosten der Flitterwochen hatte bestreiten müssen. Er wurde ungeduldig und man lagte einander unangenehme Wahrheiten, bis sie die Ehescheidungsklage einreichte und ihn wieder zum glücklichsten Manne machte. Der Club, sagt der Secretär mit Stolz, that bereits viel Gutes und hat schon mehrere Männer gerettet, die zu heiraten gedachten. — (Die silberne Platte Gallifets.) Der Pariser Correspondent der «Kölnischen Zetuna» schreibt: Dass General Gallifet an Stell/ des Bauchfelles eine silberne Platte besitze, die ihm die Eingeweide zusammenhalte, gehörte lange zur Kriegslegende Indessen etwas Wahres ist daran; er trägt eine silberne Platte und scherzt sogar darüber, wenn das Silber im Preise fällt. Was er felbft darüber erzählt, ist für den Mann bezeichnend. «Wir waren,» fagt er, «gut im Zuge; da Platzt eine Bombe, ich stürze nieder. Als ich zu mir lam hlengen meine Eingeweide heraus. Was war zu machen? Ich richtete mich zunächst auf. Als ich auf den Nmen war, sammelte ich meine Kaldaunen (tripe«) in meinem Käppi; dann stand ich ganz auf und humpelte, so gut es gieng, nach dem Feldlazarethe. Nach meiner Heilung schickte man mich zu völliger Wiederherstellung nach Frankreich. Um die inneren Organe, die ich glücklicherweise auf dem Schlachtfelde aufgerafft, zusammenzuhalten, musste man meinen Körper in einen Leder-uberzug emnähen, denn im Lazarethkasten gab es keine orthopädischen Apparate. Man verurtheilte dadurch meine Schenkel zur Unthätigkeit und untersagte mir jede Be-3" diesem Aufzuge ward ich nach m mer Ausschiffung in Frankreich nach V.chy geschafft. Eines Tages bemerkte der Kaiser, der damals seine all- Maöains Uarcisss. Roman von U00 Mark sind schon für zwei verschiedene Arten der ^Utls^a. ^.rmuao bezahlt worden und nicht weniger als "1.W0 Mark für die feltene QttU^a I^ineckiuna. ^n England werden überhaupt außerordentliche Summen ur Blumen ausgegeben. 550 Tonnen Primeln und mehr werden an jedem «Primrose Day» nur für die Blumen un Knopfloche verbraucht, was etwa einem Aufwande "on 1,660.000 Mark gleichkommt. Rechnet man hiezn oen Betrag für die Ausschmückung der Wohnungen und ^nvathäuser, so wird als bescheidenste Schätzung an« «enommen, dass für die gelben Blumen mehrere Mil- none« am .Primrose Day» ausgegeben werden. ,wis^7 >> 'e es dir gepasst hätte, dir für mich die Hände «.""g zu arbeiten. Das sind Phrasen, mein lieber Hreund!» ^ > ' .11 k'^as nützt es, darüber zu streiten?» murrte er. . "evrigens wäre es ja gar nicht so weit gekommen, di". 'Z gleich darauf, nachdem du mich verlassen hattest, "le Nachricht vom Tode meines Onkels empfieng.» . «Ja, aber willst du nicht endlich zur Sache lvmmen? Was du mir jetzt erzählst, hast du mir ja vereus gestern mitgetheilt, als du die Unvorsichtigkeit sengest, mich vor dem Souper in Alexandrowo auf-suchen,» sagte Madame ein wenig ungeduldig. «Bitte, M d,ch kurz! Meine Abwesenheit vom Hause könnte lk'cht bemerkt werden!» «Nun denn — Leczinski hat Verdacht geschöpft!» presste er hervor. «Das weih ich lange!» Ihre Rnhe re,ztt ihn. , jeden Bater, der den Verfuch machen sollte, sich nach Manchester zu begeben, ohneweiters niederzuschießen. Die Baker lagern, hundert Mann stark und bis an die Zähne bewaffnet, an den Ufern des Bear Creek. Die Howard und die White sind gleichfalls etwa hundert Mann stark und sämmtlich gut bewaffnet. Es ist noch nicht ein einziger Schuss gefallen, aber wenn der Krieg zwischen den beiden Parteien ausbräche, wäre der Oberst Williams mit seinen hundert Milizen doch nicht imstande, die Ordnung wieder herzustellen und das Blutvergießen zu verhindern. — (Gefährliche Brücken.) Gin aus Nord. Indien und China zurückgekehrter englischer Weltreisender schildert die Beobachtuugen, die er beim Ueberschreiten der über die Schluchten der Himalaya - Ausläufer führenden Stege aus Bambusrohr zu machen Gelegenheit hatte. Diese einfachen Brücken, die in der «Schweiz» des fernen Ostens noch vor wenigen Jahren das einzige Verkehrs« mittet über die Gebirgspässe bildeten, dürsten in der That als die unangenehmsten und gefährlichsten aller Brücken-arten gelten. Mr. W. hatte nun zwar durchaus nicht nöthig, die schwanken Stege zu benutzen, denen sich selbst die Eingebornen jener Gegenden nicht gern anvertrauen, aber das Gefahrvolle der Sache reizte ihn. Nachdem er jedoch einmal mit heiler Haut eine der längsten und mehr als «0 Fuß über dem in der Tiefe dahinbrausenden Wasser angebrachten Aambusbrücken begangen hatte, würde er um keinen Preis der Welt noch einmal seinen Fuß darauf gesetzt haben. Wie der sonst furchtlose und vollkommen schwindelfreie Brite erklärt, spotten die unheimlichen Empfindungen, denen er, während er sich auf dem Stege befand, ausgesetzt war, jeder Beschreibung. Bei einer Schilderung der Gefühle könne man sich nicht annähernd das vorstellen, was man in Wirklichkeit zu erwarten hat. In dem Augenblicke, wo die Brücke betreten wird, weicht sie zurück und schaukelt und schüttelt sich auf höchst beunruhigende Weise. Sie schwankt und rollt zur Seite fast wie ein vom Sturme hin und her geschleudertes Boot. Sobald man den Fuß ansetzt, gibt es einen jähen Ruck, und nicht nur auf und nieder, sondern auch nach links und nach rechts windet sich das grauenhafte Ding. Hat man dann mit Zittern und Iageu die Mitte erreicht und fängt an, die andere Hälfte gewissermaßen hinaufzuklettern, so krümmt und bäumt sich das leichte Nohrgcfüge hinter einem her, als wolle es sich dem Uebermülhigen. der es zu betreten wagte, wie eine Schlinge um den Hals werfen. Die beiden als Geländer dienenden Taue krampfhaft umklammernd, bedarf es der ganzen körperlichen und seelischen Kraft eines Menschen, um sich von diesem springenden, schlenkernden, sich wiegenden und schüttelnden Etwas nicht in den Abgrund stoßen zu lassen. Ist man endlich, in kaltem Schweiß gebadet, am jenseitigen Ufer angelangt und schaut nach einem Stützpunkte für die Füße aus, dann hat man das Gefühl, als werde man noch im letzten Augenblicke von der Brücke zurückgerissen und müsse unrettbar von dein tosenden Bergstrome verschlungen werden. Erst wenn man auf festem Boden steht oder vielmehr liegt, kommt langsam die Empfindung des Geborgenseins über den glücklich der Todesgefahr entronnenen Vrückengänger. «So?» sagte er mit einem hässlichen Lächeln. «Ja, aber das dürfte dir am Ende doch noch neu sein, dass ich ihm mein Versprechen geben musste, heute abends offen mit ihm über deine Vergangenheit zu reden!» Madame wurde fehr blass und ihre Lippen verzogen sich zu einem verächtlichen Lächeln. «Ah, das musstest du thun?» sagte sie leise, aber im Tone tiefster Bitterkeit. «Nun, fürwahr, jetzt sehe ich erst, wie sehr du mich liebst!» «Nina,» entfuhr es ihm gequält, «du weißt nicht, wie er mir zusetzte!» «Vertheidige dich nicht!» wallte fie auf und stieß seinen Arm zurück, der sich um ihren Leib legen wollte. «Du hast von jeher gethan, was dir am be-quemsten war. Nun und dass es in diesem Falle leichter ist, dem drängenden Freunde nachzngeben und ihm über ein unglückliches Wesen Rede zu stehen, als es nicht zu thun, muss ja der Beschränkteste begreifen.» «Nina, du marterst mich!» «Glaubst du etwa, dass du mich mit Sammet-pfötchen streichelst?» «Nina, bei Gott,» keuchte er, «ich schwöre dir, dass trotz des Versprechens, welches ich Leczinski gab, der Entschluss bereits gestern in mir feststand, ihm nichts über dich zu fagen, folange du in Alexandrowo weilst!» «Nun, das genügt vollkommen!» lain es ein wenig spöttisch über ihre Lippen, während fie gerade« aus nach dem Ufer hinschaute, welchem der Kahn sich langsam näherte. «Nach meinem Tode magst du reden, wenn du es für recht hältst!» (3vlts«tzu»s sol,t.) Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Jubiläums - Schüler «Stipendienstiftung.) Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner l. und k. Apostolischen Majestät hat das k. t. Ministerium des Innern in« Einvernehmen mit dem k. k. Ministerium sür Cultus und Unterricht die Bewilligung ertheilt, dass die aus Anlass des Allerhöchsten 50jährigen Regierungs« Jubiläums von dem slovenischen Lehrerveretne in Laibach errichtete Schülerstipenoien-Stiftung nach dem Allerhöchsten Namen Sr. Majestät (Kaiser Franz Josef I. Jubiläums-Stiftung für Lehrerwaisen) benannt werden dürfe. — (Die heurigen großen Manöver in Kärnten) finden nach folgendem Plan statt: Am 31. Juli fährt das 4. Bataillon des 7. Infanterie-Regiments von Klagenfurt nach Graz. Am 10. August früh kommt das 2. Bataillon des 17. Infanterie-Regiments von Laibach nach Klagenfurl. — Vom 10. bis 25. August manövrieren die Iägerbataillone Nr. 8, 9 und 20 in der Gegend um St. Veit. — Die 11. Brigade (bestehend aus dem 7. Infanterie-Regiment, dem zweiten bosnischen Regiment und dem 7. Iägerbataillon) übt vom 22. August bis 2. September in der Richtung von Graz nach Wolfsberg, St. Andrä, Klagenfurt. — Die 12. Bri-gade (bestehend aus dem 17. Infanterie-Regiment und den Iägerbataillonen Nr. 8, 9 und 20) manövriert vom 26. August bis 2. September in der Umgebung Klagen« furts. — Die 6. Division (aus der vereinigten 11. und 12. Brigade bestehend) manövriert vom 3. bis 10. September in der Gegend Klagenfurt-Villach-Feldtirchen. — ^Die 28. Division (bestehend aus der 55. und 50. Brigade, d. i. den Infanterie-Regimentern Nr. 27, 47, 87 und 97) manövriert vom I. bis 10. September in der Richtung Krainburg-Neumarktl, übersteigt den Loiblpass und geht weiter über Feistritz und Rosegg gegen Villach — Am 11. September vereinigt sich das 3. Corps (bestehend aus der 6. und 28. Division und der 22. Land« Wehrdivision) und beginnen die Hauptmanöver zwischen dem 3. und 14. Corps. Schluss am 19. September. — (Staatseisenbahnrath.) Aus der Sitzung vom 5. Juni: Bei Punkt 32 der Mittheilungen, betreffend die Führung der Züge Nr. 1721 und 1720 der l. l. österreichischen Staatsbahnen von Laibach bis Assling und vice v«,-»», stellt daS Mitglied Karl Luckmanndie dringende Bitte, diese Angelegenheit nochmals in Erwägung zu ziehen. Obwohl der Vertreter des Eisenbahnministeriums Sectionsrath Pascher auf die diesem Wunsche entgegenstehenden Schwierigkeiten hinweist, wird die Frage der Führung der Züge Nr. 1721 und 1720 statt bis und ab Lees-Vcloes bis und ab Assling, nachdem Seine Excellenz der Herr Eisenbahnminifter ihre neuerliche Erwägung zugesagt hat, über Antrag des Referenten dem Eifenbahnministerium zum nochmaligen Studium übergeben. — Punkt 36 der Mittheilungen, betreffend Erstellung einer günstigen Tagesschnellzugs-Verbindung zwischen Innsbruck und Trieft viu. Villach-Tarvis-Laibach, wird ohne Bemerkung zur Kenntnis genommen. — Zu Punkt 37 der Tagesordnung empfiehlt der Referent namens des Ausschusses folgenden Antrag zur Annahme: Der Staatseisenbahnrath erkennt die Anzahl der Schnellzugsverbindungen zwischen Wien und der ersten und wichtigsten Hafenstadt der Monarchie Trieft für ungenügend, die Lage der bestehenden Schnell« züge für mangelhaft nnd den Verkehrsbedürfnissen nicht entsprechend und ersucht das k. l. Eisenbahnministerium dringend um die Verbesserung dieses hochwichtigen Ver« lehres. Nach lebhafter Unterstützung dieses Antrages durch den Ersatzmann Josef Nafevi und durch das Mitglied Karl Luckmann und nachdem Sectionschej Ritter von Pichler die Erklärung abgegeben hat, dass das Eisenbahnministerium von der Wichtigkeit diese« Angelegenheit durchdrungen sei und die Realisierung diese« Wunsches trotz der zu überloindenden großen Schwierigkeiten nach Kräften fördern werde, wird der Referenten' Antrag angenommen. — (Maturitätsprüfung an derStaats« Oberrealschule.) Die diesjährige Maturitätsprüfung sür den Juli-Termin wurde an der Staats-Oberrealschule in Laibach unter dem Vorsitze des Herrn l. l. Landes« Schulinspectors Josef Charlemont. — («Oesterreichisch-ungarische Nev ue.») Inhalt des 2. und 3. Heftes, 25. Band: Die Entwicle< lung der österreichifch-ungarischen Armee in den letzte» 50 Jahren. — Die Lösung der Nationalitäten« "'^ Autonomiefrage in Oesterreich auf historischer und vtt< fassungsmäßiger Grundlage (Fortsetzung). — Dr.LadislaB Szajnoch a: Die Petroleum-Industrie Galiziens. -^ Dr. Franz Ilwos: Landstände und Landtag in Steier-mark von ihrem Ursprünge bis in die Gegenwart (Schluss) —- Max Morold: Ferdinand Georg WalomiNl»! r, - Geistiges Leben ill Oesterreich und Ungarn. — Oesttt" reichische und ungarische Bibliographie. — Oesterreichische und nngarische Dichterhalle. — ((^ rkv Dreyfus be« dessen Frau hervorgebracht hat'. Hienach ware Dreyfus beim Anblicke feiner Frau zunächst vollkommen verständnislos stehen geblieben und tM unarliculierte Laule ausgestohen. Dem Anfcheine nach hätte er die Situation nicht begriffen. Die Untei'' redung mit Dreyfus, welcher von' den Ereignissen del Vergangenheit nichts wusste, sei wiederholt uo" Schluchzen unterbrochen worden. Nachmittags hatte Frau Dreyfus neuerlich eine Begegnung mit ihre'» Manne und gewann hiebet einen besseren Eiudruct Frau Dreyfus erklärt, sie habe gefunden, dass del körperliche und geistige Zustand ihres Maunes ei" befriedigender fei. - Nach Berichten aus Renne« verlief der Tag vollkommen ruhig. Commandant Carriere wird heute Dreyfus befucheu. Unruhen in Spanien. (Original-Telegramme.) ,« -c "'/'."' l. Illli. Infolge der .öaltuna del ^Mallen enlssan?Un-ruhende Behörden stellten die Ordnung wieder her. N^l "^celona. 1. Juli. Nach Berichten aus Am 3" ' ^r anlässlich der Einführung des neue" Ge mmderathes entstandene Znfammen stoß auf Partei-du H^ Hi"'°ch "i'rde es sich «"' lo a c ti^? ^'"^" h""del". Eine der in Bada-des^me^H'a7" ^hört dem Beamtenstatus beaan^^/^ ^ ^' Die Unruhen in Valencia Neu d.n^ ^" s^' Da zahlreich/ Gruppen vo" "Uten den Tramwayverkehr behinderten schritt Ge"' wu?o7l./?' '"^ ''doch ,.'.it Nnen beworfe« ^'.^"'nerle und Militär waren gezwungen, wurden^ F^ m°dulch "«hrere Perfonen verwundet den ^ ?n?^ ^"^u"g. abends noch zunahm, wur-sev DeV?^" Pu'Me der Stadt militärisch ^ von Caval^ ^ "?^e« Barricaden. deren eine uomnlen w.r/"^ beiderseitigem lebhaften Feuer ge-wudu a,"" ^' streiche Personen erlitten V"< X " V' ""u we,h nicht, ob bei diesem Zusammen- E n Au f^d^. ^"' ^f""9 der Lage zusammen-di NeN.., Bürgermeisters von Valencia fordclt zu halten. Für heute wer-d ? StN/"orungen befürchtet. Die Abhaltung' M?d.?! "«"de für heute unterfagt. in der n.,s d' 2.IM. Der Kr'eqsmiuister erklärte Silvela „ ?"dung mit dem Ministerpräsidenten mit 80 NW ^am"a.t, den Activbestand der ArM" W8 000 M^°"?'. Wit der im Budget fixierte" Unrulien i^N"' M"Wn. - Bei den gestrigen darmtr meh^r^ Perfonen verende.. Telegrarntne. '^la d/r^m Z^ Die Verhandlung des Processes in Versailles wu^ VerkaM^ Die Durchführung d" Verhandlung w,rd ,edoch wahrscheinlich ver aqt werden. Laibacher Ieiwng 3K.Y149. 1203 3. Juli 1899. Angekommene Fremde. Hotel Eltsant. Am 30. Juni. Ritter v. Grad!, l. u. k. General der Lavüllerie u. Commandant; Baumgartner, Villenbesiher; Vibmar, t, l. Postcommisjar, Sarajevo. — Ianlowsly, Ing., Brüll«. — Tori, Priester, Amerika. — Fürst, Impresario. Budapest. — Vendrame, Privat; Lüwi, Mandler, Dann, Me,, Trieft. — Maiditsch, Private, Vittlermarlt. — Reddi, l. l. Bauratl). s. Gemahlin; Sandmann, Vreurr, Eichinger. Steiner, E.Steiner, Pehiwal, Wessely, Iutlovits, Ielaili^ Kstte., Wien. — Stampfer, «sm., Prag. — Riese, Kfm.. Langnau (Schweiz). — Kresse, Kfm., Olmütz. — v. Mulitsch, Kfm., Gdrz. — Kerner, Kfm., Dresden. — Pap, Student, Mausenburg. — Glücl, Kfm,, München. — Edelmann, Kfm., Klagenfurt. — Dr. Kelly. Berlin, — Schwarl, Kfm., Vudweis. — Waäoviil, Privat, Rudolfswelt. — Eder, Kfm., Oraz. Hotel Stadt ltUlcn. Am 30. Juni. Puter, Kfm., Nasscnfuh, — Vinzentini. Privat, f. Familie; Curant, l. I. Oberlieut, Görz, — Graf Bardo, Gutsbesitzer. Kroisenbach. — Dr. Portil, Grohlaschih. — Ko^var, t. l. Gerichtsadjunct, Zara. — Parente, Ing.; Tolentino, Kfni.; höret, Buchhalter, Trieft. — Vezan, l. l. Notar, s. Familie, Seisenberg. — Klabiuus, Private, s. Schwester, Gut Müllnern bei Villach. — Lang, Buchhalter, Cilli. — Dr. Grok, Mann» heim. — Heilig, Reisender, s. Familie, Monfalcone. — Deimel, Private, Baden. — Verfcheh, l. l, Notar. Fichtenwald. — Neto-Uzty, f. u. l. Stabsarzt, Graz. — Ebner, Gesch, Scheu!, Fall, Strauß, Kostiha s. Frau, Glas, Braun, Kftte. und Reisende; Mahenauei, Arzt, s. Bruder; Kren, Mediciner, Mien. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. i^A73l^ 134-1 M'^ MOTschwäch, "bewüil5 ^' 9 . Ab. ^33^ I^^S^schwach ^halb bewöM_____ TÜ^tg 733 4 13 9 NO. fchwach bewüllt 2. 2 . N. 7306 200 SM. mäßig bewölkt 41 ~ ^M_ 1290 16 7 N. schwach____bewültt '^. l? U. Mg. >'730 4sii 0 > S. mäßig > bewölkt s 15 9 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 17 4 und Sonntag 16-9°, Normale: 19-1°, beziehungsweise 19-2°. Verantwortlich« Redacteur: Anton Funtel. Verstorbene. Am 28. Juni. Karl Dobrajc, Maurerssohn, 8 Mon., Udmat 76, Bronchitis. Am 29. Juni. Josef Grund, gimulererssohu, 3 Mon., Karolinengrund 1, Darmtatarrh. — Franz Prunk, Nmtsdieners» söhn, 9 Mon., Südvahnstraße 12, Lungenentzündung. Am 30. Juni. Maria Platzer, Bäckerstochter, 1'/« 3-, Tirnauerlände 4, Masern und Lungenentzündung. — Iosefa Richter, Fleischerin, 53 I., Karlstädterslrahe 4, Anämie. Im Eivilspitale. Am 26. Juni. Anton Bregar, Lehramtscandidat 17 I-Tuberculofe. — Katharina Oblal, Arbeiterin, 71 I., Marasmus- Am 2 7. Juni. Johann Stare, Taglöhner, 31 I., Tu« berculose. R und Äealitätenliesitzer, c,ibt im eigenen sowie in« > Namen seiner Schwester Julie verwitweten Dr. Vichl ^D > und seines Bruders Gustav Vtedry, Fabrilöbuch. W > Halters, und der übrigen Verwandten Nachricht von «M W dem tiesbetrilbendcn Hinscheiden des innigstgeliebteu ^> > Vaters. Schwieger-, Groß« und Urgroßvaters, des > Herrn ^ > Wenzel Stedn) > W l. l. Oberingenieurs i. P., Besitzer des gold. Ver< ^^ W dienstlreuzcs mit der Krone, Mitglied der lrainischen W Sparcasfe lc. :c. ^ R welcher heute den 2. Juli um 1 Uhr früh nach W > langem, schmerzvollem Leiden, versehen mit den heil. W W Sterbesacramenten, in seinem 90. Lebensjahre selig ^ W im Herrn entschlafen ist. W W Die irdifche Hülle des theuren Verblichenen W W wird Montag den 3. Juli um 6 Uhr nachmittags W W im Trauerhause Nonnengasse Nr. 4 feierlich riu< W W gesegnet und sodann auf dem Fricdhofe zu Sanct W W Christoph in der Familiengruft zur letzten Ruhe W W beigeseht. W W Die heil. Seelenmessen werden Dienstag den W >> 4. Juli um 10 Uhr vormittags in der Psarrlirche W »> zn Marill'Nerlünblgung gelesen werden. W U Laibach am 2. Juli 1899. > ll«M enelil!8M'!lMn. Maßstab 1: 75 000. Preis per Blatt 50 lr., in Taschenforma, auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. v.Kleinmayr K Fed. Hambergs Huchhanolung in taibach. Schriften-und Wccppenmalerei auf Glas. Holz und Blech. Künstlerische Ausführung, billigste Preise bei Vrüder Gberl, Laibach, Kranci»caner«»fte. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. (881) 11—4 l>oli0 uilll^enill» »rcem V Lvojvm, »V0^« llüerke Htnlro iu V8eli »oloänilcov imenu preclrLßlm priM«^elu in ^nllneem pretuina v«8t, ä» ^e Vseßlllno^oöui v 8vo^i nssllonöui pr«vlcluo8t» o6- 80pr0ßll, 02ll0M» «östll, Kl»til. »tlillll M 8V»K». vel«po8«8tni^» nu ^llinälll» pri X«,zar^i ol» 8«lv> 6nö 1. t. m. ol> 11. uri po uoöi po äolßi in 2«Io muöni llvlexni. plevicleilßß» » »vetimi ^llkrllmenti ?<» umir^oöe, v 8t»,rci3ee^a »e dolie 6»n«8 ol> polu 5. uri popoläue preu«8lc) ix li>rtv«äsni«:e pri nv. Ivriätolu v onäotnc» llllpelo ter 86 l>oäe pc> ?iIcivr»lu. ?rer».no umrleß» priporooam v poboino molitev in l»I»,ß »poiniu. I^^ukljllnll, 3. juIiM 1899. Eourse an der Wiener Börse vom 1. Juli 1899. n«« be« osficüllen To«««««« ^. . « . . «»ld Ware ^»^»iiriuiche^eitts m Noten °"V 1,'i.n>>!ul»'Ml!« , . . 100-30 lOO'bU »> Vioic» v<>v^, .n'dvoav ','!>i>,»s! l0U 80 100 40 >, <->!b! >Os,.>^>>, l!X) ^^ i0l>40 lxr ü"/„ „ ss,,,>^, ^uu st, l»8 l>0 »8'üO <««0^ s>" „ „ F,!,!I 1UU N. !ü? — «<-»« >»'i!^ «laal«l°>e . . ioo fi. l»4 ?H 19b?o .bt°. . . 50 st iet7z i»z.7h b°/» Dom.'Psandbr. k 1«u fi. 14» —149 - ^» Oestrrr, Volbrentc. st«uerfr«t IIS 4N IIS «! »/° bt», «<>>,te!» Kronsmuähi., !«u«fI«i<ür L0NK>,um'!!«om. IW llb l00'4l ^ /,'/<> »steil. I!wes»!t!u»«'««»te iur »on Kronen Nom. . . «?>ib 8? Sl ^lenbahn.Staatöschnlbve». schrelbungtn. li'llllbcthbahn In V.. steuerf«« a, ' A')' lUr 1W st. «. 4"/. 11«'»» 117-5,' "'"'»°Z°Kl.Äahn in Silbe? "' ^llibah» 4°/„ in K«ne,w° !'^rf. (d!v. ät,). sNi «li« »r. "" «i. Nom.....' 9,.__ 8l»-5l '">"l>!,tsttmp.«isenb7.«ltle«. ^^'"l.ethbll1in LM st, CM, b'/.»/« '^,^n«-«ubwei« 2uu fi. ü. W. «»> l^N.Lud»..«. luofl. c <>»««> «are V»m Giaate znr Zahlung Ubernonimtne (mscnb.'Prior.» Ol»«8>Uluucn. llll!>ibs!',l:u!m 6W U. 3000 «. 4'/„ ab l0"/„ «. Et. ... 1'4 «0 1« 20 «klilnbcUiblll,!,, <«> U. !»U0« Vl. 2N0 M, 4"/«...... li? »b l»?'?v ssraüz.Iuicj «.. Em. 1»»4. 4»/, 95 4« S9 40 «aliz.,che Kar, - Lubwi,. «3«h», diverse Stücke 4»/, .... 9» - »9 — Uorllilbcrgn Nahn, b 1^»'»I» bto, Rente in KroncnwHhi., 4°/« steuerfrei sür2U0Nron!>!l!Nom. 9«'»!, 9ö 4' 4"/„ dto, bto, per Ultimo . , 9U'2k> 9S'4b d!o St« «ll.GoldlU0fl,,4>/,°/, »5-»U 8SW dto. dto. Silber 1U0 fl,, 4»/,"/» l0U 2N 1/,°/«Schanlreg> dlo. dt». >l bv fl. ». W, 159 b0 16^ 5' tl,clh-«e,..Lose 4»/. IM» fl. . 137 »b i»8 4^ Grundtntl. - ybligallsne« (fi»l 100 fl. ,..... llis «b 1»S ?b dt«. .«lnlethe 157» . . 1UU »z 109 »b «lnlebtn der Stadt »or» . . 11» - —-— «!»el«n d. Sta°)5 --- 4»/. «»l»»« ««lbl^Nulltz« . zig zz 99. «5 «eld War, j Pfnndbrlks« (für N'U sl.). Vobcr, llUa,esl,i».V'3 verl.4«/^ 9?ib yk-iz dto. Pram,'Sch!du. »"/,.' I> En>, 119'« 118 »b «l -»sterr. UanbclHyP.-Nnst, 4°/„ 9»-?0 i«1 ?i> Oesl,«»»a, Vllnl veil. j°/« . . 10«'»o ioi>«o bto. dto. b0jül)r. .. 4°/, . . 100 »0 loi W Hpalt»Ne.1.»ft.. »U I 5'/,°/«Vl, 105'bO -- Priolilat«.Pbliga«on,n «ür wl) fl.), Ferdinand» Norbbahn «m, 18»S 99 b0 luv so Oesterr, Norbwestbah« . . . 10l>'o0 ilO'oli Ltaatsbahl!2"/<>il3ic«,ü0ap,st, «10-?<» «1» ?l» Gübbahn 8«/, k Frcs. 500 P, Gt. l?U »0 i?i — dto. ü°/«k200fl. P. 100fl. 1«- l»»l»O Nng,°gallz. «ahn..... ">??<> 10S?u 4°/. Untertralner »ahnen . . 99-bO ilX»-- ßank'Actie» (per Etü«l). «n„l°<0tst, »«ml «00 fl. «V«/. ». "1 7t. «» »° Vanluerei". Men«. 100 ft. . '"<"»"" Äodcr,.»lnst„0tst..20<»fl,D,40°/o öd»— 4l>9 - «rbl.Nnst, f. Hand, u,«, l«c> st. "'7- —'^ dto, dto. per Ultimo Seftvr. A'" A'^ «rtbitbanl.Ullgun,..»«»!!. . ^"«»»'<" Depositenbanl, «ll,. »00 ft. . "''71'"'71 »l. . . ^'-» «s 50 Oesterl.-Ul,,ar. «anl. «00 ft. . "'>ö - 9i>» — Unlonbanl «XI fl..... ^'l b« ö:» ü<> »nl»hi»b»nl, »»,.. «0 ft. . "l - 1?« S« »«lb ««« ßctien Vnn Tf«nsport' Unternehmungen (per Ktckl). »u!st«.Itpl. «tisrnb. 30« ft. . «10 1«23> «ähm. Norbbahn lbO fl. . . »41 50 »43-50 «üjchtiehrader Vis. 50U fl, llVl, 1«« 1»b« dto, bto, Nil. «) »0« fl, . «14 — «15-- -Dml«u . Dampfschiff«»!« . l»ef., Oefterr,. ü!»U sl, «M. ..3»8 —«»>-. D»l'Vodenl>acheill..B,20yfl,T. 7S-50 7?'- Ferdloaüds Äorbb. !00Ofl.CVl. »>«50- »»0' Lemb, >Czer» ow.« Iassy > ltisenb.» Vesellschaft 200 fl. G. . . !«?'k, «86'»t» Lloyd. Oelt,. Iriest. b«0 fl. «Vl. 440-- . 44» - oeslerr. Norbwestb, 2«> fl. B. »45>— «4S-- dto, blo, slit, L) «» fl. V. »>8 50 ,59 bU Prag Duxer Eiftnb. 15« ft, T. . 96'?5 99 7X» Ltaatieisenbah» »00 ff. S. . 34« — 34» 50 Sllbbahn »«0 fl. S..... ?» 4l, ?3>— Oübnordb, «erb,.«. «X» ft. «Vl. 198 i5 19» »5 Iram»oay'Ves,.Wl,.17Uft.«.W. — — — —. dto. Vm. 1887, «X» fl. . . 4« — 4»9>-Tramtoay-Ges., Neue Nr., Pr<»» ritütt-Nctien 100 ft. . . . I»3 — 1>4 - U»l>,.nal!z, Eisenb, «Nfl, Kilbe, «1»-^ ««>«» U»a.«»ftl,,(«aab.»l»»>»fl.V, »14 — «15 - Wiener 2«c»lbahntn. «lt.»»^. — — — — 3«>ustri».Altten (per Stült). Vanaes,. «ll«. »ft.. I«» ft. . . !0o'5<> 1U? 50 Eg^ier «iseu. uub Ot fl..... l«l — 1U8 — «isenbalMw.-Äeih«,. »rst«, 8« st. 1/4... ,7z.. ,.«lbe«uhl", Papierf. u. ». ». ^50 89 — ülefinger Vrauere! l«N ft. , . ,?» z^, M>>— W,nt«N'«esellsch,. 0est'»lpln« ^»» ?z ,84 «b Präger «isen Ind -»es, WO fl. „5» 1»!»« Kalao-Tarj. Eteintoble» «> ft. z,z — z^/ . ..Schl»«I»üh«". P»pi»l«. «Uft. ,9«.. lß«_ „«»tz»»«/', V«pi«». ». » >«. l»3 - 1«ü - «eld «ne lrttllll» Kohlenw, Ges. 70 ft. «<,.__«»,«. «eafftnf..V,.Ocsl,ii>Wifn.,U(,fl. «« _ «,. » Waggon.Ltihanst.Nllg.lnPeft, «r. «llugesellschaft 100 ft. . . I^.H ^.71 Menerberger Zlegel.«lrtlen^ef, ^".^ ^ °^ Viverft zose (p«r «tück). NubapestVastlica (Dombau) . ,.^, ,.^, «rebitlose l00 fl...... ^.^ ^ ..... tzt«, bt,, II. »m, 1»9 . . ^.^ ^°,^ Devisen. ««sttrbam....... 99>lz ^»u Deutscht Platz»...... 5« V7, H9^,?^ 2»"d«n........ l«>ü, „0 ?b Vt. V«t«l«bul« ..... . — ^ — Dalute«. Duraten........ z.««._______________________»,»»««, »« »« e,!«^, l, »«»»^»»n^ »« M », »M Kundmachung. Im atMlaufl'M'n Atoliate Juni 18W unlrden bei der kraini-'chen Eparcaffe von 1448 Parteien . . . . fl. 479.928-O5 ungelegt und an 1895 Interessenten.....> 486.897-35 lusbrzahlt. ^ Znm Zwecke der Erlangung von Hypothekar-Darlehen sind im verflossenen "uartale 30 Gesuche, mit welchen die Summe uou . fl. ft8.ft8ft'— beansprucht wurde, überreicht worden; " Gesuche wurden durch Bewilligung von ...» 53.ftW-— Mnz oder theilweise berücksichtigt und 3 Bittsteller wegeu Mangels 'tatutenmähiger Deckung abgewiesen. Bei dem Pfandamte wurden im Monate Juni 132« Pfänder gegen Darlehen von...........fl. 7.148'— i eingelegt, und 1321 Pfänder um.......> 8.151'— ausgelöst. Im gleichen Monate des Vorjahres sind 1522 Pfänder um...........> 9.888'— eingelegt und 1246 Pfänder um.......' 8.V77'— ausgelöst worden. Stand Ende Juni 1899: 11.881 Pfänder mit..........» 84.838'— Stand Ende Juni 1898: 11.610 Pfänder mit..........» 7tt.tt3i'— Laibach am 1. Juli 1899. n"') Die Direction.