A. 41. Dienstag, 20. Wluar 1900. Jahrgang 119. Macher Mnng. Injewte V« ^ »^ ^" "^ «"slcllung In« Hau» «anzjähri« ll tl, - Inseltl°n»nsbür: ssür «elne ^ ' "" °" «" 4 Zeilen b» d, giißerc per Zeile ,8 »,; drl öfteren Wledecholungen pel Zeile « b. Die «Lalbacher geiNmg» erschein! täglich, mit Nu»nahme der Sonn. und Feiertage, Di, «b»l»tfts«tt»« b^inbet sich Gonllrejspllltz Nl. l>, die U«daetion DalmaliN'Vaste Nr, L, Sprechstunden der «edaction om, » b» tl» Uhr vormittag». UnfNlnNert» «rtlfe werben nicht angenommen. Vkmujrripte nicht »««^e^llt, l^ Amtlicher Theil. Usr„^"e l. und l. Apostolische Majestät haben mit n2Ml Entschließung vom 5. Februar d. I. die N«?n,-^ Ernennung der nachstehend verzeichneten Nachteilen zu Mitgliedern der für Paris bestellten auN ber Centralcommisjion für die Welt« geruht '^ ^ sl" Allerhöchsten Kenntnis zu nehmen Gebeim," ^"/either Josef Maria Dr., l. und l. Reimer Rath. l. t. Minister a. D.. Pariz " " ^ ° Konstantin, k. und k. Botschaftsrath in Gcheim«"m^l". ^^° H"g° Freiherr. l> «nb k. ic'mer Rath, k. k. Minister a. D., Priis^uthner Max, Mitglied des Herrenhauses, ,'oent der Handels- und Gewerbelammer in Wien, reict>il3 ° ^ p " rgo Julius von, Präsident der öster- des H'""5arlschen Handels- und Gewerbelammer und 'lerrelchlsch. ungarischen Hilfsvereines in Paris, Geniert." """" ^l"s, Präsident der Handels- und "ÄHammer in Reichenberg' l-und s /3?"^ ^°n Treuheim Josef Freiherr, Reimer »^^ gebrich Graf Dr., l. und k. ^richtsbof z ^ ^"'sident des k. k. Verwaltungs« ^heimtt^H.^.^ltein Franz Graf, l. und k. w" ?"h' k. t. Ministerpräsident a. D., des ^7?"ka Josef, kaiserlicher Rath. Mitglied klamme -^' ^^sident der Handels- und Ge- ^rh^/^und k Apostolische Majestät haben mit "den lÄ. «, ?^'^ung vom 9. Februar d. I. dem stände U -p^fe s°r für theoretische Physik und Vor-^nwersit^ MNtallschen Institutes an der Wiener k. und l .s< l'°!^ Dr. Ludwig Boltzmann, das und Ni«^s^"ch,sch-ungarilche Ehrenzeichen für Kunst ''Schaft allergnädigst zu verleihen geruht. ^rh?Me/lk^^. ^p°^"ische Majestät haben mit "'berord ,tli^ V^ung vom 7. Februar d. I. den ^^eutl.chen Professor ander Universität in Graz, Dr. Hans Sperl, zum ordentlichen Professor des österreichischen civilgerichtlichen Verfahrens an der Universität in Wien allergnädigst zu ernennen geruht. _______Hartel m. p. Der Iustizminister hat versetzt die Gerichts-Adjuncten: Franz Iantsch in Villach nach Klagenfurt, Karl Trummer in Voilsberg nach Leibnitz, Karl Reimoserin Wolfsberg nach Klagenfurt, Dr. Anton Hochenburger in Leibnitz nach Graz, Dr. Ernst Rudolf Porias in Feldbach nach Graz, Dr. Anton Kremzar in Landstraß nach Laibach, Dr. Friedrich Vrakic in Rann nach Pettau, Dr. Alfred Handl in Mürzzuschlag nach Graz, Adolf Matzl in St. Marein nach Pettau, Georg Fajfar in Tscher-nembl nach Treffen, Dr. Eduard Pajnik in Groß« laschitz nach Rudolfswert und Dr. Franz Selliers de Moranville in Pettau nach Graz; ferner verliehen den Gerichtsadjuncten für den Oberlandesgerichts - Sprengel Graz: Dr. Leonhard Urschitz eine Gerichtsadjuncten-Stelle in Wolfsberg, Dr. Franz Thuile eine Gerichtsadjuncten-Stelle in Villach und Dr. Hermann Wennig eine Gerichts-adjuncten-Stelle in Voitsberg; endlich ernannt zu Gerichtsadjuncten die Auscul-tanten: Karl Stocker für Eibiswald, Richard Sedlaczel für Feldbach, Albert Levicnik für Landstraß, Dr. Alexander Hauberfür Mürzzuschlag, Dr. Ludwig Schuster für Voitsberg, Rudolf Sterte für Tschernembl, Iofef Telavcic für Groß. laschih. Dr. Josef Dijal für St. Marein, Dr. Max Reiser für Tüffer, Dr. Gustav Rostok für St. Leonhard in St., Dr. Josef Iaritz für Nrnfels, Gustav Hödl und Oslar Nabler für den Ober-landesgerichls.Sprengel Graz. Der Minister für Eulw« und Unterricht hat den provisorischen Lehrer am Staatsgymnasium in Cattaro, Dr. Johann Krzaniö, zum wirklichen Lehrer an dieser Anstalt ernannt. Den 17. Februar 1900 wurde in de« l. l. Hof. und Staat«, oruclerei da« clll. und das 6X1. Stück der rumänischen Ausgabe des Reichsgesehblattes vom Jahre 1889 ausgegeben und ver« sendet. Nach dem Umtsblatte zur «Wiener Zeitung» vmn 17. und 18. Februar 1900 («r. 38 und 39) »vu«be die W«!te«ve«b«8u ,?,^vo liäu» vo« ltten Februar 1900. Nr. 10 und li «8»mo»t»tn<>3l» vom 3. und 7. Februar 1900. Nr. 38 «X»toliekü l^»ty. vom 3. Februar 1900. Nr. 7 «Vysvki-»8ty» vom 7. Februar 1900. Nr. 9 «Volttrecht» (erste und zweite Auflage) vom Tten Februar 1900. Nr. 399» «Deutsche« Voltsblatt» («bnlbaus,»ve) vom 13. Februar 1900. Nr. 306 und 307 «!.' lt»Ij». vom 8. und 10.Febru«r 1900. Nr. 66 «Leo äell' älpe 6iuli». vom Jänner 1900. Nr. 579 «Iglauer Vollsblatt» vom 28. Ignner 1900. Nr. 8 «N,el XX.» vom 10. Februar 1900. Nr. 6 .zlomlor» vom 10. Februar 1900. Nr. 106 .Numoi-^t». vom 10. Februar 1900. Nr. 34 «ttto» Nzroäu» vom 12. Februar 1900. Nr. 4 «Loci»»» vom Ib. Februar 1900. Nr. 376 «?»tn»» vo« 30. I«nner (11. Febr«r) l900. Mi« Beschlag wurde belegt seitens dei l. f. «andes« Präsidiums in Laibach nach U I.i8, 303, 30b und b16 St, G. dir ausländische Druckschrift: «Studien zur Geschichte des menschlichen Geschlechtsleben«, I. Der Marquis de Sade und seine Zeit. Ein Veitraq zur Cultur» und Sittengeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Mit besonderer Veziehung auf die Lehre von der I'»Vl-lwpallii» 8exu»1i8, Von Dr. Eugen Dühren. Zweite Nuf< läge. Berlin und Leipzig. Verlag von h. Varn»dorf 1900. Vom l. l. öandespräsidlum für Kraln. Feuilleton. Positivus und Negativus. '"'n didaktisches Märchen Lebt *"" «ndolf Helling. !!Ü>m GeN ^k"^" s'' '" "nen Streit, der V^IünaU? e"e- Unglücklicherweise befanden ^'u. wHr ^in?"."^ "" ^liengarten Unserer lieben 'v°. ^' Welu ° ,?7 zartesten Himmels» zierden ist. ""hen Marmorterrassen, r^bie h^ m sieben Blumenbeete getheilt ist !°H^uzQl ZW" w"ßen Lilien wachsen. Jedem L^'lt. Aeb,m. '! ^'^"b als Pfleger nnd Hüter 3N' bn lM 7^"" ?«hre blühen die Lilien im ih e ii"'en ihre ?^s?^lran; "'d jedesmal, wenn ^ü^'"en ^Wste Pracht erreicht haben, kommen Vn!''"che K""', sammeln die unverwelllichen ^ Gewan"^ ^" daraus ihrer Herrin das waren die wilden 5t s? "nd Äerten ?. ^ ^'' ""'^n einander zn v" ^ 5'?lsc zu Terrasse, bis sie bnnw"? verbannt"! ^°" hijrtc, wurde er sehr "A «nute dle beiden Unverträglichen aus dem ^!V^°U^ über die Erde " Wachen 3 °^ verbrennend, was Gottes l^" Hand geschaffen. Sie tödteten Mensch und Vieh, verwüsteten Feld und Wald, kurz, verfuhren in einer Weise, dass der Herr, aufs höchste erzürnt, sie verfluchte. Ihr glänzendes Gewand mussten sie in ein graues Woltcnkleid hüllen, und so sollte jeder von ihnen einzeln, auf ewig von einander getrennt, die Welt durchjagen. Ob dieser Trennung weinten die beiden Brüder unaufhörlich; ein nicht endcnwollender Regen strömte aus ihren Woltenkleidern zur Erde hernieder, Thal und Anhöhe überschwemmend. Voll göttlichen Mitleides sowohl mit dem Schmerze der Brüder als auch mit dem Elend der Erden« bewohner, eilte Maria, dic Allerbarmcrin, zum Herrn und flehte um die Rücknahme des Fluches. Davon wollte der liebe Gott nichts hören: hingegen versprach er, die Strafe der schlimmen Brüder zu mildern. Er lud sie vor sich und sprach zu ihnen also: «Auf die Bitte Unserer lieben Frau hin habe ich euch hierherberufen, um euch meinen letzten Ent. schluss lundzuthun. Ihr sollt euch wiedersehen dürfen von Zelt zu Zeit, jedoch unter gewissen Bedingungen. Die elektrische Kraft, die euch innewohntc und euch zu Titanen machte, ihr habt sie nutzlos vergeudet in rurem übermüthigen Wandern über den Erdball. Diefe zersplitterten Kräfte zu sammeln in alle Ewigkeit, dies soll die Arbeit eurer Tage bilden. Ohne Kenntnis der Richtung, ohne Ahnung von eurem gegenseitigen Aufenthalte sollt ihr euer Sammelwerk vollführen, um dle Bedingungen zu einem Wiedersehen zu schaffen. Diefes wird nie die Zeitdauer einer Secunde überschreiten; während dieses Augenblickes aber dürft ihr in eurem Feuergewande erscheinen, zur ewigen Erinnerung an eure alte himmlische Pracht. Der Stärleie von euch wird stets den Schwächere« anziehen, eure Vereinigung aber wirb eure gegenseitige Vernichtung bedeuten So zieht denn von dannen und buhet, nach ewigen Natur, gesehen, die Fehler eurer Jugend.» Seither irren Positions und Negativu« im Aether-räume und auf dem Erdbälle umher, ewig einander suchend, ewlg einander findend, um von neuem getrennt zu werden. Das Schauspiel der Vereinigung der beiden Bruder bietet sich dem menschlichen Auge am schönsten und am deutlichsten dar, wenn sich die Brüder nach langer, mühseliger Sammelarbeit im Wollenraume treffen. Sowie sich die beiden Wolkenhäuser einander nähern, entsteht in jedem derselben eine große Spannung, die sich steigert bis zu dem Augenblicke, da die Brüder sich in glühendem Kusse vereinen. So unbündig ist das Verlangen der Brüder, sich zu umarmen, dass sie sich mit Gewalt ihren Weg bahnen; sie stürmen durch die Luft, die, wie durch eine Riesenpcitsche getrennt, unmittelbar darauf mit lautem Gcpolter wieder aneinander fällt. Die Nähe dos Himmels gemahnt die beiden Unbändigen an die Zeit ihrer Jugend, und die alte Sehnsucht erwacht in ihnen stärker denn je. Sie trachten ihre Kräfte möglichst rasch wieder zu sammeln zu neuer Ver-einigung. Sie springen vom Himmel zur Erde und von der Erde zum Himmel und treffen sich bald in diesem, bald in jenem Winkel des HimmelsraumeS, das Gewölbe mit Blitzen überziehend und die Luft mit Donner erfüllend, bis der Herr dem tollen Treiben Einhalt gebietet. Dann tritt gewöhnlich die Sonne hinter dem Gewölle hervor, die Erde bebt noch vor Aufregung über das furchtbare Schauspiel, die Menschen aber jchen einander erschrocken in die Augen und sagen: «Dab war ein Gewitter!» Laibacher Zeitung Nr. 4l. 318 20. Februar 1900^ Gestern wurde das lV. Stück des Landesgesehblattes für Krain ausgegeben und versendet. Vasselbe enthält unter Nr. 6 die Kundmachung der l. l. Finanzdirection in Laibach vom 30, Jänner 1900, H. 52/pr.. betreffend die Errichtung von l. l. Salzoerschleißniederlagen in Ctlli und Laibach sowie die Herabsehung des Speisesaizpreises bei dem l, l. Ealz« vnschleißamte in trieft. Von der Redaction des Landesgesehblattes für Krain A aibach am 20. Februal 130). Nichtamtlicher Cheil. Frankreich. Man schreibt der «Pol. Corr.» aus Paris vom 16. Februar: Die unbedeutendsten Zwischenfälle werden von gewissen oppositionellen Blättern zum Nnlass genommen, um daraus auf Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Präsidenten der Republik und dem Ministerpräsidenten, und ebenso zwischen einzelnen Cabinetsmitgliedern, namentlich den Herren Delcasft und Millerand zu schließen. Es find in der That geringfügige Vorfälle, die. durch eine übelwollende Auslegung übermäßig auf-gebauscht, derartige Gerüchte hervorrufen. Der Präsident ist in viel zu gewissenhafter Weise darauf bedacht, seine verfassungsmäßige Stellung festzuhalten, als dass er einen Widerstand gegen die auf die Vertheidigung der republikanischen Institutionen gegen die Angriffe der oppositionellen Parteien gerichtete Politik des Cabinettes auch nur zu markieren versuchen möchte. Was aber die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Minister des Aeußern und dem Handelsminister betrifft, welche durch den Zwischenfall in der Kammer wegen der Brüsseler Handelskammer verursacht sein soll, so hat man ihr eine viel zu ernste Bedeutung beigelegt. Es wird hierüber wahrscheinlich nach der Verhandlung in der Kammer eine gegenseitige Aussprache erfolgen, und man kann sich schon jetzt dessen versichert halten, dass wegen der in Frage stehenden Vorgänge keine tiefere Verstimmung zwischen den Herren Delcasst und Millerand zurückbleiben wird. Trotz der mannigfachen Angriffe, denen das Ministerium aus« gesetzt ist, besitzt es, wie die jüngsten Abstimmungen bewiesen haben, andauernd das Vertrauen der Kammer, und es kann auch weiterhin auf eine Majorität von mehr als 100 Stimmen rechnen. Alle Umstände deuten darauf hin, dass sich diese parlamentarische Lage jetzt nicht ändern wird. Es ist allerdings auch nicht zu übersehen, dass eine Anzahl von Mitgliedern der radicalen Partei der Regierung eine indirecte Opposition angekündigt hat. Man nennt die ehemaligen Minister Sarrieu und Mösurieur als solche Gegner. Ihr Ziel wäre, an die Stelle des jetzigen Ministeriums eiu Ca< binet zu setzen, aus welchem sowohl die socialistischen Elemente als auch der gegenwärtige Kriegsminister aus» geschlossen werden, und das vollständig aus den Mitgliedern der radicalen Fraction der republikanischen Partei gebildet werden soll. Vorläufig handelt es sich aber hiebei nur um Combinationen, die in den Kammercouloirs aufgetaucht sind, und leiner derjenigen Deputierten, die gesprächsweise ihre Unzufriedenheit mit dem Ministerium andeuteten, trägt sich mit der Absicht, das Cabinet Waldcck.Rousseau direct von der Kammertribüne aus anzugreifen. Die von der Regierung berufene Marine« commission hat die Prüfung des Programmes der Schiffsbauten vom technischen Standpunkte aus beendigt. Nachdem sie sowohl den früheren Marineminister, Herrn Lockroy, und den gegenwärtigen, Herrn Lanessan, vernommen hatte, snh sie sich nicht veranlasst, an dem vom technischen Comite' des Marineministeriums vorgelegten Plane Aenderungen vorzunehmen. In der Kammer wird jedoch diese Angelegenheit zu sehr heftigen Debatten führen, und der Regierungsentwurf wird scharfe Angriffe erfahren. Derselbe schlägt bekanntlich vor, dass mit einem Aufwande von etwa 476 Millionen Francs folgende Schiffe gebaut werden: 6 Panzerschlachtschiffe zu je 14.865 Tonnen, 5 gepanzerte Kreuzer zu je 12.000 Tonnen, 28 Contrctorpedos, jedes zu beiläufig 305 Tonnen, 112 Torpedoboote zu je 85 Tonnen und 28 submarine oder tauchbare Boote. Mit welchen Mitteln diese Ausgabe budgetmäßig gedeckt werden soll, wird die Finanzcommission festzustellen haben. Politische Uebersicht. Laib ach, 19. Februar. Wie man aus Athen schreibt, hat der englische Gesandte, Sir E. H. Egerton, dem Haupturheber der vielfachen Sympathiekundgebungen für England, die in Griechenland veranstaltet wurden, Universitätsprofessor Kazazis, den Dank der englischen Regierung übermittelt. Das Athener Blatt «Asty» hat kürzlich gemeldet, dass der Sultan die Geneigtheit kundgegeben hätte, den Prinzen Georg als Gouverneur von Kreta anzuerkennen, wenn dieser nach Constantinopcl käme, um den Sultan als Suzerän zu begrüßen. Dem gegenüber constatiert eine der «Pol. Corr.» aus der türtischen Hauptstadt zugehende Meldung, dass in den dortigen diplomatischen Kreisen von einer derartigen Aeußerung des Sultans absolut nichts bekannt sei. Die betreffende Nachricht scheine demnach auf einem Irrthume zu beruhen; keinesfalls sei ein Besuch des Prinzen Georg in Constantinopel in Aussicht genommen. Wie man aus Cairo berichtet, werden sich der Sirdar Sir Reginald Wing ate und der erste Secretär der englischen diplomatischen Agentie, Sir I. Rennell Rodd, in einiger Zeit von Khartum aus nach Kassala begeben, um dort die endgiltigen Vereinbarungen über die Abgrenzung zwischen dem Sudan und der Erythräa zu treffm. Rodd hat bekanntlich vor kurzem in Rom geweilt, um dort ein Einvernehmen mit der italienischen Regierung über die Grundzüge dieser Delimitation principiell festzustellen. Wie man aus Washington schreibt, hat das dortige Staatsdepartement entschieden, dass Forderungen an Spanien, die aus der Zeit vor Ausbruch des letzten cubanischen Nufstandes herrühren, nicht zur Classe derjenigen gehören, zu deren Zahlung die Vereinigten Staaten sich im spanisch-amerilanischen Friedensvertrage verpflichtet haben. Die Unionsregierung wird aber nichtsdestoweniger bei dem demnächst nothwendig werdenden Abschluss neuer Verträge, die bestimmt sind, an Stelle derjenigen zu treten, welche durch die seinerzeit erfolgte Kriegserklärung ä« M-6 und äo kacto erloschen sind, Forderungen der ersterwähnten Kategorie im Auge behalten und sich um die Erledigung derselben bemühen. Tagesneuigleiten. — (Was ist die Liebe?) Diese gewiss h^ interessante und wissenschaftlich verschieden zu bean' wortende Frage stellte der Ordinarius der Secimda e»m Gymnasiums seinen Schülern im Anschluss an e«" Unterrichtsstunde über Geographie und Erdkunde. ^' Antworten flössen erst zaghaft, dann aber """ter "° den Lippen der verblüfft dreinschauenden jungen Leu^ Aber sie schienen nicht zu genügen; denn jede von iy» erhielt ein Kopfschütteln seitens des Lehrers, ganz gle^ ob sie schwärmerisch oder tief gelehrt ausfiel. Als da ein Stocken eintrat, sagte der Fragesteller mit ern,« Amtsmiene: «Nein, meine Freunde, was Sie da M ' verstehe ich nicht. Die Liebe ist ein — rechter NebcH-l der Weichsel.. .. — (Iigeunerduell mit tödlichem A«' gang.) In der Geschichte der Iweilämpfe dürfte °° Duell, welches jüngst in Pußta-Tolmäcs in der ^ von Großwaroein ausgefochten wurde, vereinzelt da "y ' Zwei Zigeuner fochten dieses Duell nach allen Regeln o Ritterlichkeit, jedoch mit Knütteln aus, und ein«" Duellanten blieb mit zerschmettertem Kopfe todt auf ° Kampfplätze. Anlas« zum Duell bot eine lustige Mi in Puhta-Tolmäcs, bei welcher zwei Zigeunerlmchla" miteinander in Streit geriethen; der Bratschist ^" Kurvas schlug dem Elarinettisten Benedict Aligcll ^ Clarinett aus dem Munde und rief: «Du Lümmel, verdirbst jede Melodie und bläst das melancholisches auch so rasch, als ob man dir heißen Brei ums ^ geschmiert hätte!» Aus dieser herben Kritik des » tschisten entstand ein Streit, welcher alsbald in "«e "ö^ rechte Schlägerei ausartete. Die Hochzeitsgäste um««» die Kämpfenden, von welchen der Clarinettist der Star war; er fafste den Bratschisten am Halse und M" ^, ihn auf die große Baßgeige, dass das Instrument ^ Trümmer gieng. Als sich der Bratschist wieder aus . Beine gestellt hatte, rief er seinem Gegner wuthsch"°"° , die Worte zu: «Hund, dafür fordere ich d'ch,,^ Duell!» und verließ das Local. Am Morgen deS nay> Tages stand der Bratschist unter Assistenz vo" ^ Secundanten neuerdings seinem Gegner gegenüber. ^ den Sahungen des Duellcodex fand nur bezügu^ ^ Waffen eine Abweichung statt, indem sich die Secunoa ' mit Umgehung von Säbel und Pistole einstimmig Knüttel entschieden. Dem Duell wohnte als 'UnvarteM^ ein Zlgeunerwojwode an. Wie wilde Thiere stUl"" »e» Duellanten aufeinander los, und gleich nach dem ^, Gange stürzte der unglückliche Clarinettist Vened'" gelli zu Tode getroffen zu Boden. Alle Wieoerbelev" versuche blieben erfolglos; nach wenigen ^"^" <^ starb Angelli, dem der Schädel zerschmettert worden „, und die Ehrenaffaire war in ritterlicher Weise ousg" ^ Der Bratschist Georg Kurpäs wurde von der Oenda^,i verhaftet; auch gegen die Secundanten und den W»l wurde das Strafverfahren eingeleitet. »lile^ — (Ein verführerischer Entf"? ^» Vom Kreisgericht in Eger ist ein Steckbrief g«^ ^ 34jährigen ehemaligen Südfrüchtenhändler Otto u" z, bürtig aus Pressburg, verheiratet, zuletzt als 6"!^ besitzer in Karlsbad ansässig, erlassen worden-^ ehemalige Südfrüchtenhändler entpuppt sich als 7"^^ ersten Ranges. Er hat die 22jährige Kanzle'g^ ^ gattin Bertha Sch. sammt ihrem dreijährigen S^F entführt und wird nun auf diesem nicht mehr ""°^M lichen Wege gesucht. Als Signalement führt der u>" ^, Steckbrief aber nachstehende verführerische Merln^^ Z)as Mene Gekel der Zlrau Zusefecöt. Noman von vrmano» Gandor. (35. Fortsthung.) Kindermanns wohnten noch in ihrer Villa auf der Uhlenhorst. Im Innern des in der Stadt am Iungfcrnstieg belegenen Wohnhauses wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen, die längere Zeit, als anfangs vorausgesetzt, in Anspruch nahmen. Erst zu Anfang Februar konnte an eine Uebersiedlung ins Stadthaus gedacht werden. Am Tage der Senalorwahl war Herr Kindermann schon früh zur Stadt gefahren. Henriette trippelte in wachsender Unruhe, mit heißen Wangen, den Kopf voll Erwartungen und Dis« Positionen, im Hause hin und her. Um die Mittagszeit kam sie in Elmas Zimmer gerannt. «Elma, Liebste! Du thust mir einen Gefallen!» rief sie. «Du mufst abfolut selbst zur Stadt, ein paar Commissionen zu machen. Ich kann nicht abkommen. Wir müssen uns rechtzeitig vorbereiten. Nach der Wahl haben wir eine ganze Reihe größerer Festlichkeiten zu geben!» «Mache dir nur keine vorzeitigen Sorgen und Illusionen,» sagte Elma, die mit einer Handarbeit am Fenster sah, ruhig. «Du weiht, Lorenz hat viele Femoe. die verzweifelte Anstrengungen machen, um stme Wahl zu Verbindern.» ;.>> ^"' ^."ö '«ate mir davon.» meinte Henriette jedoch nur, «s« wollen ihm allerhand anhängen. Aber derselbe Spectakel soll vor Jahren gewesen sein, als er in die Bürgerschaft gewählt wurde, und so wenig, wie es ihnen damals nützte, werden sie diesmal ihren Willen durchsetzen.» «Du wärest wohl sehr glücklich, wenn dein Mann Senator würde?» fragte Elma, ohne von ihrer Arbeit aufzublicken. «Ich? O, gewiss!» Henriette besann sich eine Secunde, dann fuhr sie rasch fort: «Es wäre mir ein neuer ehrenvoller Beweis des unbeschränkten Vertrauens, das mein Mann in den weitesten Kreisen seiner Vaterstadt genießt I Ich wäre dann noch stolzer auf ihn, als ich es ohnedies fchon bin. Der Posten emes Hamburger Senators ist ein hoher, verantwortungsreicher Ehrenftand. Ein preußischer Minister hat auf feinem Platz nicht fo viel zu faqen, als ein Mltgued des Hamburger Senates in feiner Wirksamkeit!» Ellna streifte die junge Frau mit einem fonder-baren Seitenblick. «Er scheint ihr diese Phrasen einbuchstabiert zu habe«,» dachte sie. «Aus sich selbst spricht die in ihrem Leben nicht so pathetisch!» «Also du gehst, Elma, nicht wahr?» sagte Henriette bittend. «Gib mal acht!» Und nun zog sie einen Zettel aus der Tasche, auf dem sie die verschiedenen Besorgungen, welche in der Stadt zu machen waren, notiert hatte, und die sie nun einzeln erläuterte: Bestellungen beim Delicatessenhändler, beim Wildpret» Händler, im Blumengeschäft, bei der Modistin und noch verschiedenen anderen Geschäftsleuten und Gewerbe-treibenden. Elma legte ihre Stickerei nieder und ery^ sic Nebenan in dem kleinen Anlleidezimmcr, ^Mel^ ihre Pclzjacke anzog, saß Antonie mit einer ^ ^ü" Sie war den Schwestern nach Hamburg aM" '^ mit ihrer Heirat schien es noch weite Wege j" ^ ,»' Wohl stand sie noch fortwährend mit I"3 zB Briefwechsel, aber er hatte eine Heuer na s l. Göttin geht sie dahin! Solch ein P"s^ t>^„ Figur! Solch ein Haar! Wie eigenthun"^ ^ nicht längst von einem hohen Herrn gelM ^ B ist! Aber vielleicht will sie nichtl Nein, A" nichtl' schloss sie tiefsinnig ihren MonoM' ^aibacher Zeitung Nr. 41. 319 20. Februar 1900. Nck l.» '^'^ lebhaft und in, Wiener Dialect, reibt blali ^pttchen die Hände, schielt ein wenig, ist etwas nernarbig und hat einen etwas gekrümmten Rücken.» ß ^umme dieser bestechenden Vorzüge hat die brave "Mlgehilfensgattln offenbar veranlasst, vom häuslichen v"ve aufzubrechen und zu entfliehen, lliirs, (Herr und Diener.) Vom verstorbenen ^'" Camillo Starhemberg wird folgende Anekdote Hien ^ Fürst pflegte, wenn er einen neuen Me °"^^m, denfelben auf seine Ehrlichkeit zu »M ^ ^"^or absichtlich in seinen Appartements Hen »^ ^"«erc Geldbeträge, und wenn ihm der Ebtl'^»> *^"nde» wieder übergab, quittierte er die «Kannst dir's behalten.» Als Vow,?. " 2"b er dem Ueberglücklichen öfters noch das sollte ^ ^ Betrages. Womit der Fürst fpielte. das leine/nl" ^""^ beinahe Ernst werden. Er verlor in in w 3""chern ^nen kostbaren Crayon aus Malachit woidsassung, den er sich als Andenken von seiner 3ürst ü", ^ mitgebracht halte. Drei Tage lieh der Aaä? ^"sehen. h^^ ^ ^ ^^ ^^ Diener mit der verickw ?^' 'Unbegreiflich, der Malachilstift ist total Din?r " '^r Malachitstift?, fragte der Taaen i !"^ l"l- '^"' ^be ich schon vor drei Lleill. ^ ^ärenteppich gefunden — hab' mir ihn auch lira?«« ? ' Db der Fürst diesmal einen zweiten ^daraufgab, darüber schweigt die Geschichte. Influx Influenza in Berlin.) Der Geist der Wirt, ?" '^ " unheimlicher Welse thätig. Aus Berlin ilnmer ^. d. M. gemeldet: Graf Bülow ist noch E^ °" Influenza bettlägerig, ohne dass jedoch die bur."""".U ä" Vesorgnissen Anlass gibt. Auch der Ober-ttrank?'^ ^"schner erkrankte an Influenza. Der wsen^'M" für Berlin verzeichnet bisher achtzig. > ^nstuenza-Erlranlungen. aewü^,^" Schneeballlampf von un- 'nittaas? 3" Ausdehnung) fand Dienstag vor. nieb u? . ,""liner Lustgarten statt. Dort hatten sich Me,. . '"b Kinder angefammelt, die mit Schnee« CpiiterV^ "^ Omnibussen und Drofchlen warfen, garten v M °"^ Männer und Frauen, die den Lust-griffe.,, m^"' ^"" ^er hoffnungsvollen Jugend an-ltinder,' ^ ^^" "^eng es Schutzleuten, welche die "ach dpm A?^" suchten. Die Rangen zogen sich dann 6chne°b"n, ^"n, ^""ber und eröffneten hier ein folches werde» "°°"bardement, dafs die Museumsthür geschlossen btnutzt?« w t ""^ ^" Besucher den hinteren Ausgang Uelana .« ^ ^'" üröheren Anzahl von Polizeibeamten ^. m ? ""l"U ei« Ende zu machen, du«««, "ben Phonographen als Schei-Polizei._°1"6en) wird aus Paris geschrieben: Auf der berr ^°? ^er Straße La Rochefoucault erschien ein ^onoara»!!" "'" Saint-Georges wohnt, mit einem den ^nli, . ""^" ben, Arme. Er verbeugte sich vor und sek, "!"' lallte das Instrument auf das Pult. Die ^ ^ " Bewegung. «Elender! Schurke! Grobian! Apparat ln'"^ ^ dir auskratzen!» fluchte der "gerlich'. "6/ <^ un. diese Tageszeit ein be-F? IuWel'e"^ ^"?tes Vild bot. Vor einem der Vn^ Ne ch^" b sie stehen und beschaute Li"' Das ?"" ,d« Ausgelegten Brillanten und " von haseln.?^"l^ bildete ein herrliches ichb.^ein^Hein^^".S"litären. sie , ^lnehr""'^ '<^ »nmdestens ebenso schön, und 1s5ökn in 3.»uäij»Q», komisches Intermezzo; 12.) «Nurenlandsturm». Hierauf folgte eine Tanzunter« Haltung, welche ungemein flott verlief und erst in vor« gerückter Stunde ihren Abschluss fand. —s— — (Der Junggesellen-Club in Sagor) veranstaltet am Faschingssonntag in den Gasthaus-Localitüten der Frau Marie Müller in Sagor eine Tanzunterhaltung, bei welcher die Tanzmusik die Militär« lapelle des l. und l. 87. Infanterie - Regiments König der Belgier besorgen wird. Beginn der Unterhaltung um 8 Uhr abends. —ik. . . (Einbruch.) In der Ieit vom 18. d. M. mittags bis zum 19. d. M. früh wurde in der Deli« catefsenhandlung des I. C. Praunseih am Rathhausplatze ein Einbruch verübt. Beim Aufmachen des Geschäftes fand man die beiden ins Vorhaus, beziehungsweise in den Hof, führenden Thüren aufgesperrt. Dieselben mussten mit einem Schlüssel aufgemacht worden sein. Im Geschäfte sand man die Lade, in welcher das Geld aufbewahrt wurde, mit einem Stemmeisen erbrochen. In der Lade befand sich alles in Unordnung, jedoch wurde ein Abgang des Geldes nicht bemerkt. Der Ginbrecher musste mit den Localverhältnissen genau vertraut gewesen sein. .*. (Nach Amerika.) Anton Zupankik, 21 Jahre alt, aus der Gemeinde Dobruie, politischer Bezirk Rudolfswert, und Franz «vtrajnar, 21 Jahre alt, von ebendort, wurden am 16. d. M. nachts am Südbahnhofe von dem Oberwachmann Alois Slanovec unmittelbar vor dem Abgänge des Oberlrainer Personen« zuges verhaftet, weil gegen sie der Verdacht begründet war, dass sie sich durch Auswanderung nach Amerika der Militärdienstpflicht entziehen wollten. Die Verhafteten leugneten auch nicht diese Absicht und wurden deshalb wegen Vergehens gegen das Militärgeseh dem l. l. Landes« gericht eingeliefert. — (Rettung vor dem Tode des Er-trinkens.) Vor einigen Tagen führte der Floßschiffer Anton Her oka von Dovsko ein dem Holzlieferanten Johann Zupancik von ebendort gehöriges, aus Fichten« stammen bestehendes Floh auf der Save, um dasselbe in Trifail an die dortige Kohlengewerlschaft abzuliefern. In der Nähe von Sagor beim Pruhnikcanale, einem für Flößer sehr gefährlichen Punkte, stieß das Floß auf einen Felsen und wurde zertrümmert. Herota klammerte sich an einige Fichtenstämme, welche das Wasser weiter« trieb und schrie aus Leibeskräften um Hilfe. Erst in der Nähe der Eisenbahnstation Trifail erblickten die in Okofjerize, gegenüber dem Bahnhöfe TrifaU, wohnenden Ueberfuhrsleute Jakob Ocepel und dessen Ehegattin Katharina den in größter Lebensgefahr schwebenden Herola, sprangen in den Ueberfuhrslahn und folgten mit Todesverachtung Heroka stromabwärts. Etwa 1000 Schritt vor ihrer Ueberfuhrsstätte gelang es den beiden, Zerola auf dem Flusse zuvorzukommen, ihn knapp vor dem Anstoßen an einen im Savebette befindlichen Felsen zu er« fassen und ihn in den Kahn zu ziehen. Hierauf wurde der bewusstlose und halb starre Herola von den wackeren Eheleuten an das linke Saveufer geführt und unter Anwendung von Niederbelebungsversuchen wieder zum Bewusstsein gebracht. —ilc. — (Vereinsunterhaltungen in Sagor.) Am letzten Sonntag fanden in Sagor zwei Vereinsunterhaltungen statt. Eine hievon gab seinen Mitgliedern der katholische Arbeiterverein daselbst im «Katoliili Dom», wobei unter Mitwirkung der Dilettanten des christlich-socialen Arbeiterverbandes und dessen Tamburaschen« Kapelle aus Üaibach Gesangsvorträge. zwei Theaterstücke Wvie Declamationen zur Vorführung gelangten. Der Vaal konnte ,aum die Iahl d«r Voucher ^^. ^^ den einzelnen Programmnummern mit Interesse folgten und namentlich die Vorträge der Laibacher Gäste lebhaft acclamierten. Der Reinertrag der Unterhaltung stießt den erkrankten Vereinsmitgliedern von Sagor zu. — Am selben Abende fand im Gasthause des Herrn L. Habat in Töplih nächst Sagor ein Unterhaltungsabend des Clubs der Bicyclisten von Sagor statt, der ebenfalls sich eines großen Zuspruches erfreute und in jeder Richtung sehr belebt verlief. Besonders fanden die Vorträge der vor kurzem gegründeten heimischen Clublapelle verdiente Anerkennung. —ilc. — (Neuwahlen in der Ortsgemeinde Sagor.) Donnerstag, den 22. d. M., finden nach Ablauf der dreijährigen Functionsperiode Neuwahlen in den Gemeindevorstand von Sagor statt. An denselben werden sich Wähler von vier Parteischattierungen betheiligen, il^. — (Abgabe von Waldpflanzen aus der Bezirkssaatschule in St. Martin bei Littai.) Aus der Bezirkssaatschule in St. Martin bei Littai werden im Laufe des nächsten Monates mehrere tausend Stück Fichten-, Lärchen« und Schwarzführen« Pflanzen an Waldbesitzer des Littaier Bezirkes abgegeben werden. Die darauf bezüglichen Anfragen sind an die Forstaufsichtsstation daselbst bis Ende dieses Monates zu richten. —ik. — (Todt aufgesunden.) Am verflossenen Donnerstag wurde in einem Walde nächst Heil. Kreuz die Leiche des 70jährigen I. Viönikar aufgefunden. Dessen Tod dürfte durch einen Herzschlag herbeigeführt worden sein, da eine Gewaltthat oder ein Verbrechen vollständig ausgeschlossen erscheinen. —ilc. — (Unterhaltung der Werkmeister in Littai.) Die Angestellten der Vaumwollspinnerei und Weberei in Littai veranstalteten am vergangenen Samstag in den Localitäten zur «Post» in Grazdorf bei Littai einen vortrefflich gelungenen Unterhaltungsabend. Die Localitäten des genannten Gasthauses waren mit Fahnen, Tannenreisig und diversen Sinnsprüchen festlich decoriert; die Mehrzahl der Besucher erschien in Costümen, so dass der Tanzsaal ein farbenprächtige« Bild bot. Der während der Tanzpause improviesierte Glückshafen brachte vielen Theilnehmern schöne Gewinste. Nach dem starken Besuche zu urtheilen, dürfte den armen Schulkindern, zu deren Besten die Unterhaltung staltfand, ein größerer Betrag zugute kommen. —ik. Telegramme des k. k. Telegraphen-(Korrespondenz -Bureaus. Die Verständigungs - Oonferenzen. Wien, 19. Februar. In der heutigen Sitzung der Verständigungsconferenz führten die Vertrauensmänner aus Mähren eine Erörterung über die Anwendung der beiden Landessprachen im äußeren Dienst» verkehre der staatlichen Behörden Mährens zu Ende. In wesentlichen Punkten wurde eine Uebereinstimmung erzielt, zu anderen Punkten der mitgetheilten Grund« züge wurden von beiden Seiten Abänderung«« und Ergänzungsanträge gestellt. Freiherr v. Chlumecky begibt sich nächstertage nach dem Süden. An seiner Stelle wird der mährische Landesausschussbeisitzer Dr. Ritter v. Ullrich als Delegierter des verfassungstreuen mährischen Großgrundbesitzes an den weiteren Verhandlungen theilnehmen. Italienische Kammer. Rom, 19. Iebruar. Die Interpellation Pulle über die Haltung der Regierung gegenüber der wach« senden Thätigkeit der clericalen antiunitarischen Partei beantwortend, erllärt Minister Bonasi, die Regierung beobachte ununterbrochen wachsam das Wirten der clericalen Partei. Die Staatsanwälte wurden ange-wiesen, zeitweilig über die clericale Bewegung zu berichten. Bezüglich der stricten Einhaltung der bestehenden Gesetze wurden energische Instructions ertheilt. Die Regierung werde ihre Pflicht, die gesetzlichen Ein« richtungen gegen jeden Angriff zu schützen, erfüllen und vor den Clericalen nicht capitulieren. Französische Kammer. Paris, 19. Februar. Bei der Berathung des Kriegsbudgets stellte Dr. Sembat ein auf die Auflassung der Posten der Militärattache's abzielendes Amendement. Der Kriegsminister Galliffet spricht sich entschieden für die Beibehaltung der Militärattaches aus, die niemals zu einer Klage Alllass gegeben hätten. Sembat beharrt auf seinen Antrag. Ministerpräsident Waldeck.Rousseau bekämpft das Amendement, das schließlich von der Kammer abgelehnt wird. Der Krieg in Hüdafrika. London, 19. Februar. »Daily News» be» richten aus Capstadt von gestern: Feldmarschall Roberts erlieh au die Freistaatburen eine Proclamation, in welcher er sagt, die britische Regierung glaube, daft der Einfall in britisches Gebiet nicht mit aügeM"" Zustimmung der Bevölkerung erfolgt sei, und!"«!, der Ansicht, dass die Verantwortung dafür allen, ««> die Negierung des Freistaates falle, welche unter « heilvollem Einflüsse von außen her gehandelt Y«^ Großbritannien hege gegen die FreistaalliuttN Uebelwollen und sei bemüht, sie vor den M"«" Folgen zu bewahren, welche die verkehrte H""""^ weise ihrer Regierung mit sich gebracht h^ ^ Schlüsse fordert Roberts alle Bürger des FreW^ auf, sich weiterer Feindseligleiten gegen die Englan zu enthalten. ,,. ^ London, 19. Februar. In einem Ärmel" «Times» heißt es: Solange uns das Schmal" Cronjes Streitmacht unbekannt ist, können nm " den Erfolg Roberts lein abschließendes Urthell l"'^ die berittenen Mannschaften Cronjes werden w^ großer Zahl entkommen, aber die Wagen, die Aow / und die Munition müssen den Buren abgenonm werden. «Standard» gibt der Ansicht Ausdru^ "" könne, wenn auch das Ende des Krieges nicht mittelbar bevorstehe, doch sagen, dass es sich^ ,M London, 19. Februar. Die MilMll " stimmen in der Ansicht überein, dass es, wielvoyl Marsch Roberts im Hinblicke auf den Entsatz ° Kimberley soweit von Erfolg gekrönt war nB Lage sich entschieden zu Gunsten der Engländer ^ bessert hat. klar ist, dass der Feldzug jetzt erst ern,^ begonnen hat und noch viele Hindernisse, namenu^ ^ Schwierigkeiten eines gefahrvollen Marsches ° Feindesland, wobei die ungeheure britische ^ bindungslmie den feindlichen Angriffen auigl'M zu überwinden feien. M Washington, 19. Februar. Die t»""^ Botschaft dementiert die in Paris verbreitete" , rüchte, dass MacKinley Pauncefote sondiert HM. ^ ein amerikanischer Vermittlungsversuch aufgenol" würde. hel London, 19. Februar. Ein Telegrams «Daily News» vom Modder-River vom G^A. besagt: Dem General Cronje sei es nach vielen ^ strengungen gelungen, zu entkommen, wobei lyn»^ Krümmungen des Mooder-River zustatten kamen ^ Blatt bemerkt zu dieser Depesche, die Truppen ^" ^ lönnen vielleicht doch noch eingeholt werden, "« ihm folgenden englischen Truppen verstärkt worden! ^ London, 19. Februar. Eine Depesche^.. «Standard, aus Ialobsdal vom 16. d. M "^ Gestern machten etwa 1400 Buren einen Angrm ^ den Nachtrab der Haupttruppen. Die Buren i« in Eile von Colesberg heran und es gelang '^s den Engländern einige Wagen wegzunehmen, englischer Seite fielen einige Mann. _.W London, 19. Februar. Die Abendblätter n" aus Modder-River vom Gestrigen: Den letzte"^ eingetroffenen Meldungen zufolge bedroht die ,'he-Kelly.Kennys noch immer die ans dem Rückzug ^, findlichen Buren. Es wurde weitere Beute ge" .<-Im ganzen wurden 150 Wagen erbeutet. AHM reiche blecherne. mit Munition gefüllte Viscu» ^, welche nach Pretoria vi» Delagoabai adressiert fielen den Engländern in die Hände. , M London, 19. Februar. Dem Reuter W" gp reau wird aus Sterlstrom vom 18. d. M. «be" ^ meldet, dass sich die Buren zurückziehen «n" ^ infolgedessen die Division des Generals Ä"v° Dortrecht einrücke. <.,ct^ London, 19. Februar. Buller telegraph'", .^i, Chieveley vom Heutigen, dass er den Feind au» > ^ starken Stellungen am anderen Ufer des Tugel .^ jagt hat. Buller griff die Stellungen der Buren u ^ zeitig in der Front, Flanle und im Rücken a"> ^b Engländer nahmen mehrere Lager der ."^OlF erbeuteten mehrere Wagen mit Munition. , z»^ Buren wurden gefangen. Die Hitze ist sehr 9"^^ Terrain außerordentlich schwierig. Die Trupps« große Befriedigung. ^zM! Berlin, 19. Februar. Die «Deutsche O^ ^ meldet aus London: Sonntag nachts wurde " ^ gezwungen, die Bewegungen zu unterbrechen " ^i Vormarsch nördlich vom Modder einzustelle". ^ wegen Unkenntnis der Bewegung des Feinde^ ^ weil durch Regengüsse die Wasserläufe gM^e ^ die Straßen unwegsam wurden. Die Art^ Wo nicht fortzubringen, Pferde und MannM ^ ^F erschöpft. Die sechste Division erbat H'lfe, "^i', B Hügel zu nehmen, den die Buren besetzt yal ^ die Straße nach Bloemfontein zu beheM^ ^ Kelly-Kenny am Vormarsch aufzuhalten. ^ Division wurde zur Unterstützung abgesendet. Wien, 19. Februar. Finanzminister ^F Bawerk nahm in den letzten Tagen von "'" MalA, tion von Vertretern des Vereines der o" z, » eine Petition um Regelung der Aufnahme ^c^ jutierung der Zollamtspraltilanten und " ^t/s^ der wirtschaftlichen Lage der Zolleinnehn'" ,^ Der Minister sagte die eingehende Prüfung Pinion angeführten Wünsche zu. ^ibacher Zeitung Nr. 41. 321 20. Februar 1900. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Tiekri^/?' Februar, v. Nemiic, Forstmeister. Nintovci. — Aa» ^"^ Hildemar, Sängerin, s. Gatten; Seewann. Kfm,, Ct N.»^ ""^' ltapellmeister, Abbazia. — Krizaj. Vesiher, lUesiber «ill Domladiä. Besitzer, IUyr..Feistritz. - MUller, Vci2..'H°sl°?' " iieviinll, Veaniler, Gdrz. — Ianous. Nut>°? U""'"' s, Familie, Cilli, — Tott,, liinigl. Oberchemiler. Geruar. Hanufch, Baumeister. Wien. — Doljan. "Dr »3^^""t. Tjchernembl. - Trovih, Privat, Trieft. Alte 'im^" "' ^"» — Semen, Galla, Kohnberger, Salzmann, ' "«". - Fichte. Kfm., Trieft. - Kramer. Kfm.. Budapest. Hotel Elefant. Cftnna„^ Februar. i«'nll, l. u. l. Nitlmeister, Graz. -^imer jm."""""l' ^unstel, Fachlehrer; Hiischl. Stein. Bettel-«naeleb^ ' ^"' ^ Svelic, Besi^er f. Frau. Stein. — ^°nldir .«v'^^'°""^ ^"tin l- Sohn, Gurlfeld. - Zala, 3"stm st.r 3"°p'st- - Sturm. Priester. Rieg. - Echauta. Weur- Kl Hlllnmerstiel. - Dr. Ryliar. Advocat; 9lapp, In< h'illach' ^: Gahini«. jtstte.. Trieft. - Kozobud. Priester, ^ hollnl^in ^«^"«' "l"'.' Temesvar. - Wc,ß. llfn,., Prag. ^^ Ileiner, Kfm., Graz. - Neumann, Kfm., Fiume. ^anöesttzeater in Aaivach. ^ Stellung. Ungerade. ^ensnti ^llttwoch, den »l.Lebruar wnz.Novität! zum erstenmale: Sensationö'Novität i Ter Tamenpfänder. "die'de!«1^ "°3 b' "' Spline und U. «rtus, Für r «utsche Nühne bearbeitet von Otto Eisenschllft. «NW» halb 8 Uhr. 6nde «e«en U> Uhr. Stellung.............. ^^. Freitag den 23. Februar Der Blondin von Namur. Verstorbene. Am 16. Februar. Anton Oul, Conbucteurs» Sohn, 23 X., Ravnilargasse 1l, Lebensschwäche. Nm 17. Februar. Maria Cuben, Kvchin, 6b I., EasteU« gaffe 2, Auszehrung. Volkswirtschaftliches. Laivach, 17. Februar. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: Vlartt M«;« 1 Mai« «Mg,»,-Prel« "' P«i» Weizen pr. q--------1? — Butter pr. kz. . . 1 90 — — Korn » — — 14 40 Eier pr. Stück . . — b —Z— Gerste » —!— 1360 Milch pr. Liter . . — 16 -^ — Hafer » -,— 12 40 RindfleischI-pr. lcz 128-------- Halbfrucht .------------!- Kalbfleisch . 120-------- Heiden » —!— l7— Schweinefleisch » 120—!— Hirse, weiß »-------20 - Schöpsenfleisch » — »0-------- Kllturuz .--------11 80 Hähndel pr. Stttct 110-------- Erdäpfel .-------b- Tauben . —40-------- Linsen pr. Liter . - 24 —!— heu pr.Mtr.'Etr.. —------------ Erbsen » .—20—^— Stroh » . . —,------------- Fisolen ' . — 16 — — holz. hart.. pi.Cbm. — ^------------- Uinbsschmalzpr.il^ 2—-— —weich., » —^------------- Zchweineschmalz » 140 !— Wein,roth.,pr.hltl.----------------- Zpecl. sr,sch » l 20 - — Weiher. »----------------- — geräuchert » 14b—^— Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Veehöhe 306-2 n». Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,^ «U.N. ^29'^ 7^ S. schwach theilw. heiter " !) . Ab. 723-4 6-0, SN. schwach »legen j 20. l 2 7 Das lagesmittel der gestrigen Temperatur 4 5", Nor« male: 0 2'. Verantwoltlltb« «edacteur: «nton ssnntel. In der modernen Therapie wird von den Aerzten immer mehr der Gebrauohnatürlioher Mineralwasser, darunter besonders das in seiner Art beste Franz Josef-Bitterwasser empfohlen, welohes überdies als das einzige, angenehm zu nehmende natürliohe Abführmittel anerkannt ist. Ueberall erhaltlioh. (4306 g) 9-1 W! llüs!(. ll. ll. LmMzlw-llziiül!. Maßstab 1.- 7b 000. 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Hierzu kann neuerdings das unter wissenschaftlicher Aufsicht hergestellte Kosmiri-Mundwasser warm empfohlen werden, weil es tJuit-sächlich desinficirend wirkt und dadurch die Ursachen des Hohlwerdens der Zähne und üblen Mundgeruchs beseitigt. Kosmin erfrischt den Mund, kräftigt das Zahnfleisch und conservirt die Zähne, so lange dies nur irgend möglich ist. Kosmin-Mundwasser, Flasche st. 1.—, lange ausreichend, ist in den Apotheken, besseren Drogerien und Parfümerien käuflich. (639) C. 18/00 | Oklic. Zoper Antona Klopciè, poseatnika v Vrhpolju, sedaj neznano kje v Ame-riki, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji na Brdu po posojilnici in hra-nilnici v Moravèah tožba zaradi 600 K. Na podstavi tožbe se je dolotil pri tem sodisèu narok na 23. februarja 1900, dopoldne ob 9. url V obrambo pravic (ožeoega se po- stavlja za skrbnika g. Janko Rahne, c. kr. notar na Brdu. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni I slvari na njegovo nevarnost in stroske, g dokler se ali ne oglasi pri sodniji aJi H ne imenuje pooblasèenca. [Ol JL c- kr okrajna sodnija Brdo, odd. I, dne 13. februarja 1900. ||Tel *°h*ae, .onnaoltlge 2-1 9> üohllungen Sir^ie"-«^' iestehe»d aus drei te^immS e' arterre' bestehend y*1-»«™» ?dev WohnunKen sind ^^^1» PoUn^damm 13, I. st. (685) ~-----¦----------------- E..2961_/99_ po örazbeni oklic. i C^pabveVzaDjU klvrdk« O. Kolmap fn>dMru n!gl;eb"' «"rtopane po Ija^, bo U< Danil° Majaronu v Ljub- So)dne U'marca 1900, St Lv LjubSni ??f6' dra*ba °C L^1 i* Sea ih' ' elVS pr- vred' Jotk hiöi, NZJe«enihzunanjih 3 pro^i na 5r ^èniDi 8 Pr' ki na drn^', je doloèeua vrednost na 13.111 gld. = 26.222 K. NajmHnjsi ponudek znafta 6898 gld. 83V, kr. = 13.797 K 67 h; pod lern zne.skom se ne prodaje. Dražbene ps goje, ki se s tem odo-brijo in liatine, ki se tiöejo nepremiènin (zemljiftko-knjižni izpisek, izpisek iz kalastra, cenitvene zapisnike i. t. d.) smejo tiKti, ki žele kupiti, pregledati pri »podaj oznamenjeni sodniji, v izbi St. 5, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripufiöale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpozneje v drazbenem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle raz-veljavljaii glede nepremiènine same. O nadaljnih dogodkih dražbenega poßtopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobe v teku drazbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pH sodniji, kadar nili ne stanujejo v okoliau spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju slanujoèega poobiasèenca /.a vroebe. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, Odd. V, dne 7. februarja 1900. Soeben erschien: Der Karst und seine fohlen. Naturwissenschaftlich geschildert von Prof. Dr. Karl Moser. Mit einem Anhange über Uigeiohiohte, Aroh&oloffle und OeiohlohU und einer Uhromotyple, zwei Tafeln mit Reproductionen prähistorischer Funde, einer Unentierungskunde und 24 Abbildungen im Text. (661) 2—1 —¦! I^i-eis t$ Kronen. * Vornithig in der Buchhandlung lg. v. Kleinmayr A fed. Ilambergr IjSLilosLcli, Oongrreseplsitz 2. (641) 3—1 ^2/N. 2. Edict. Vom gefeltiaten Gerichte ist auf Nn< suchen d,rKlainischen Sparcasse zu Laibach hinsichtlich des auf den Namen Johann Novak lautenden, angeblich entwendeten Einlagebüchels der Krainischen Sparcasje Nr. 2b20tt7 im Capitalewerte von 400 k in die Ausfertigung deH Amor» tisieruliaMicks gewilligt worden. Demnach werden alle jene, welche auf dieses Buchet irgendwelche Rechte erheben follten, hiemit aufgefordert, dieselben binnen 6 Monaten Hieramts geltend zu machen oder sie bei der Krainischen Sparcasse anzumelden, widrigens nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist das Büchel ohne weiteres Einschreiten sür amortisiert erklärt melden würde. K. l. Landesgericht Üaibach. Uhth. M, am 14. Abnmr 190^). Laibacher Ieiwng Nr. 41. 322 20. Februar 1900. Course an der Wiener Börse vom 19. Februar 1990. N° Werte der nicht eingezahlte Vetrag in Abzug zu bringen. Allgemeine Ktnatsschuld. """ ^^ Mnheitl. Rente in Note« Mai» «ovember p. «ug,pr.O,4-L"/<, 9990 lOO 10 ., Oilb, Ian.'Iuli pr, 99 «5 100 Oü „ „ «lplil^)ct, prü,4 2"/» 99 85!i0005 1854er Staatilose »50 fl, 3»"/« 163 — 164 — 18U0N „ 500 ft. 4"/» 127 — 138 — 1860er „ 100 fl. 5«/« 160 20 160 80 1864er „ 100 st. . ,00 50 201-50 dto. „ 50 fl. . . 200-50 »01 !>0 Dom.'Pfandbr. il 120 fl. 5»/, . ioü — 105 70 Staatüschuld der im Keich«« rathe vertretenen König« reiche und Länder. OesteriOolbrente, stft., 100 fl„ per Lassa.....4°/„ 9395 99 ,y dt«. Rente inlkronenwähr,, stfr., per Lassa.....4"/., 99-60 99 »0 dto. dto. bto, per Ultimo 4°/« 99 60 99 80 0esteri.Investitions-Nente,stfr., per Lassa .... »V,°/° »7 «0 8? 80 Eisenbahn'Vt<,»tSschuld0«' schreibungen. «lisabethdahn in H., steuerfrei, zu »4.000 «ronen . . »"/, — —, — — Zranz-Josef «ahn in Silber (div. St.).....5'/,°/, i2»?5 1»4-50 Nudolfsbahn in KronenwHhi, steuerfrei (bin. 2t.) , .4"/« 97— 97-80 Voiarlbergbahn in Krunenwühr. steuerfr., 400 »r.. . . 4"/, 9? »z »»-25 Z» St»»«sch»ldnerschrelb»n» ><«»b««fte«P.Gise»b. «ctiln. «lisabethbahn 200 ft. HM, 5'///« von «00 st.......11S «» 1«0 — dto. Llnz-Uudw. 200 fi. ö. W. S. 5>/.°/,........113 — 115 — dto. Salzb.'Tir. »00 st, «. w. 2. b°/,.........110 üv ill 10 «al.^larl'üud»..». »00 fl. «M. zo/o von »00 st......100 « 101 10 «eld Ware Vo« «taate znr gahlnn» übern«n«ene llisenb.'Prior.' Obligationen. Hlisabethbahn S00 u. 3«00 M. > 4»/« ab 10°/»...... 95 30 96 - Elisabethbahil, 400 u. 2000 M. 4«/„......... 99 80 10« — Franz Iosef-Ä.. Vm. 1884, (div. St.» Silb., 4°/»..... 97 40 98-»0 Valizlsche «arl - Ludwig»Vahn, (div. Lt.) Iilb. 4"/» . . . 97 »0 9» — «orarlberger «ahn, ,p, «nst,4°/„ 98LU! 99 20 0est.,,jahr, verl, > 4°/^......... 99-5«, ,«)0'5<> bto, bto, 50j«hr, verl. 4»/„ , »950 10050 Tparcasse.i.öst.,«0I.,verl,4°o 99-15^,00 ,5 Gisenbahn'Priuritäl«» Gbligationen. sserdinands'Nurdbah» Strasienb, in Wien lit. k . 13«-.-,138-50 dlo. dto. dlo. lit, ll . . 133-13350 Whm. Nurbbahn 15!» fl. . . 154 — 15U — Älischtiehraber ltis. 50N fl. (!M. 313- 3l5- - bto. dto. slit. U) 200 fl. . 301 —301 5,0 Do»nil Dampfschisfahrts Ges.. lürsterr,, 500 fl, IM. . . 7370 74 «0 Dur. Vudenbacher « " 1« ^ Llo!,d, Oest,. Trieft, 500fl.EM. 7«.°>0 «0-50 Oesterr. «ordwestb, 200 fl, S. l2i üu.'2^ ü<> dlo, btll. (lit. tt) 200 fl. 2. 125 25 125 75 Prag-Duxcr ltlseilb. 100fl, abssst. 9485 9i-50 Staatsciseillmhn 200 fl. 2. . 137 40 137 t«i Lüdbah» 200 fl, 2..... liü-5.0 2680 Tüdnordd, «erb. A, 200 fl, CM. 94-- 95 — Tramway'Ves., Neuc Wr., Prio« »ilHts Äclien K>0 fl, . . .117 —Its — U»g,'l>aliz. ,(Mab Äraz>200fl,3, 107 — 108 — Wiener Uasalbahlien-slct.'Ges. —— — — Hanken. ÄNglo-Oest. «anl 200 fl, . . 124— 124-50 «antverein. Wiener, 200 fl. . 136 05 136 55 İbcr..Anst.. Oest,, 200 sl. 2. »4550 »47 — «lrdt-Anst. f. Hand, u,0.1U0fl. — — — — dto. dto. per Ultimo . . . 23« — 23« 30 Ercditbaill. «llg. »ng,, 2«0fl, . 1875« I88-- Depositenbanl, Älllss, 200fl, . 118 — 113 — »» 50 ------------------------------------------- Oeld «"', Läüderbanl. Oest,, «"<» sl, - - U!»^^^ 0esterr,'unaar, «anl, «<>0 sl, - !>^^" , - »" " Industrie'zlnltr' nehmungen. Äaugej., «Ilg. üsl,. 100 fl. . - »s- l" «tgydier lttse«- u»d 2ta!»!'I»o- ^,.. i» Wien luu j<..... >^M" EiscnbaI,nw.-Ll'!!)u.,Crsl.-, lUUfl, >""?^ ^- ..Elbcmülil", Papiers, ». «<">- ^^B" Liesinncl ^iaucrsi I"» !>, - ^„,,»?i'' Monlaü^essllich,. Ors!, "lp>!'c ^"«,z^ Plager Eifeli-Iüd. »Äcl. ^>u >. «« ,..!^- Hul»u larj. 2tei,!lchlr<> lm> fl. U»l "« ^ „«chlüglmühl", Papicl!.i!""fl- ""^,?c^ ,.H>ryrcrm,^, Papiers, l>, H ls. t?u ^,,,^ Irisailer »tohieüw.-Gel, ?u fl. »"^^i» Waffe»j.'G..Ocl>,i!!Wif!!,l"0ll. l»2 Wüago»-Leil)a!!ll.,UU8,,!»Pk!<, ,7^ 4W «r........ ^0"" ««- Wr. Äaug.-jl'llichaft »W sl. . ,- ^^z^b» Wiciierbclger Zicuel'Acli,» Ge». ü^"" Devisen. «urze sichten, ,, Amsterdam......'??«-"> k Deutsche Plä»e...... ^-5< «^ Lo>.d°.. ........ ^^ ^ Lt,'Urlslölülra , , -^^ yalulen. ^,, Ducatt'n....... "z? <«^ 20.Fra>l« Stulle . . . , - , 5,?1>^ Deutsche »!cichsl»i»l»o>f,> , > ''a.-°»»° ^__________Q»»b»«^. «,l