Al.14l. Mittwoch, 24. Juni 1903. 122. Jahrgang. Laibacher Zeitung. ^ri« ü,'^!"lu«sprr!ö- Mi! P u s> u l> > sc » d >, „ n : a>'»5lli>>>l»> :«» li. l,l,>l,!i!l»i» ll> l<. ^>« Kl'»!ur: ganz» sich Äungrrhplav Är, ^, dir Nednltlo» Dlilmalixgasl»' Nr >i«d,'l! t>ül M>'balliu,i lio>, « >,i« l« U>» uvriiiiOngs, Uüsnxil!!'»!! Ärirsf werde« üichl «»^riluniüie», Mllülljliiplr »ichl züri'lct^'s!«'!!!. > Miti.Iüli ^ll>>»n ein neiles Alionnement auf di? Dail'nchor Zeitung. Tir P l ,1 „ nUlerlltiolls Äsd < IIn ,1IIsse » I'lsil'e» Bänder« »»d l'elragen: ! ">'l V"Nuffst»du>lg: siir Laibach: ! h!lV^ - - »" l< - !> ganzjährig . . 22 « - l. dAW», »» . . halbjährig . . ,, . - . , h, "",uhl,n . 7 . »« . vietteljcihrig . » . »0 . I "naMch... 2 » n<» . uwlmtlich... « . »ll . !^ <5 i!n Hillblicke a>lf die ^orderuilg der Ezechen weift '^ ».^ielle Wiener Tagblatt" darmif hin, daß es' eill 9<'ll!l>iner Wunsch ist, der kleinen und kleinlichen, ^ "l auch noch so mühfeligen parlnnlentarischell 3^'^l'igkeiten Herr zu werden, auf das; die großen 'Nischen und wirtschaftlichen fragen ailf die Tages- ^»lmg gelangen. - Tos „^iene Wiener Journal" niinnit die Aus ^mg in Aussig zum Ausgangspnnlte der Vetrach ^3, es sei schade, daß zwei so tüchtige, einander in ^r Wesensart ergänzende Volksstäilline, wie, die ^llschei! ni,d die Ezecheil, sich nicht zu gemeinsamer llll^ ^llsaniiuenfinden wollen. Vielleicht werde ge !ck^ ^ "lnssiger Aufstellung als Kraftprobe der deut ^ Tüchtigkeit den EzeclM die Augen öffnen. Mit H^n großel, Gegner frieden zu schließe»', babe nicht-? /lchönwnd^. Tie Czechen sollten sich sagen, daß ^» Volke, loelcheo aus einein unbedeutenden ^and ^"chci,^ ^^^, ,^^ vm- sieben Jahrzehnten etloa 2(XX! , Muulm^. zählte, eines der bedeutendste!, österreichi-^' H^ndel^eniporien gemacht hat, trotz der Ungnnst s^, ^krhältuiise llnd inancher politischen Widerwärtig-^ ^u. ai,f ^,^,,, Hg^. ^,^, tleinliä^'n Streites un, die ^ncho uon ^erichtobefcheiden wenig anzuhaben sei, . Die „Oesterr. Volt'szeitnug" betolit die Vestrebun-^?^rTeutschen Volkspcn-tei zur Bildung einer Ma- jorität in, Parlamente. >lein eiserner Ning, sondern eine auf Sicherllng der parlamentarischen Arbeiten abzielende Organisation solle geschaffen werden, die allen auf die Schädigung und Entkräftigung de<> Parlamenlarisniuo hinneigenden Bestrebungen den Boden entzieht. „HIa5 Nürodn" fiihrt in einer Besprechung der l'arlamentarifchen Lage auo, daß die Schimerigkeilen derselben durch den stamps der Teutschen gegen die bescheidenste ^orderilng der (izecheu vermehrt uierden, „Narodni ^isty" jagen, die Czechen seien sehr weit gegangen in ihrem Entgegenkommen, um ihren eige nen Uebergang von der Obstruktion zur Opposition zu ei möglichen, sie seien jedoch entschlossen, diesen Ueber gang nicht für Halbheiten und Unklarheiten zu voll-ziehen. Sie wollen in der Sprachen» uud Universität frage volle Klarheit haben. Wende die Neglerung ein, das Hindernis seien bloß die Mitglieder de^ mährisch deutschen Quartetts, d'Eluert, Becher, Groß und Men° ger, so brauche Dr. v. .U'oerber sich diese Herreu nur rufen lassen uud ihnen zu Gemüte führen, daß er au5 ihrem Veto iu der Universitätsfrage die Konsequeilzen ziehen werde in Bezug auf die Erhaltung der Vorherr schaft der Teutschen in Mähren. Tr. v. Koerber ver illag sich jedoch nicht au» der Gefangenschaft aufzu> raffen, in lvelcher ihn die Tentschen halten. Tie ?lol. gen werde nicht bloß er, sondern der Staat tragen, der durch seine Schuld sich schon im vierten Jahre in einem äußerst fritischen Zustande befindet. Die Ereignisse in Serbien. ^ürst Nikolaus von Montenegro erhielt, wie man lM5 Eetinje berichtet, die erste Nachricht von den Vor fällen in Belgrad, als er eben im Begriffe stand, sich i>l Antivari mit der Fürstin Milena einzuschiffen, nm fich in ein deutsche; Bad zn begeben. Er gab sofort die Reise auf und kehrte nach Cetinje zurück. In der montenegrinischen Hauptstadt war man darüber uu-terrichtet, daß in Serbien heftige innere dämpfe wegen der geplanten Proklamlerung des Schwager; des Königs Alexall der zum Thronsolger bevorstehen, und man bereitete sich in deu maßgebenden kreisen vor, hiezu, insbesondere im Wege der Presse, Stellung zn nehmen. Montem'grofrenndliche Blätter in Serbien, Kroatien und Talmatien inachten lebhaft Stini-mung für die Üandidatllr de» Prinzen H'c'irko, lvelche in letzterer Zeit anch wirklich an Terrain zu gewinnen schien. Tie blutige Katastrophe in Belgrad macht mm freilich allen derartigen Plänen ein jähes Ende. ^iirft Nitolau; akzeptiert, wie e; fcheiut, die neue Ordnung der Tinge, denn er war der erste, der den Prinzeil Peter als König begrüßte. Es ist anzunehmen, daß angesichts der vollzogenen Tatsache der gerade durch die beiderseitigen Aspirationen in Serbien zwischen dem Hause Peirovu- NjeguK und dem Prinzen Kara-gjorgievi<"- bestandene Antagonismus jetzt aushören wird. Tie Nachricht, daß infolge der Belgrader Ereig nisse sich mehrere Militärattaches von »onstanlinopel nach Belgrad begaben, ist vollkommen unzutreffend. Nur der gleichzeitig in Belgrad akkreditierte Militär-attach^ der deutschen Botschaft, Major v. Leipziger, ist dahin abgereist. Tie „Teutsche Zeitung" konstatiert die bedeutenöe Wirkuug des an den ,Uönig von Serbien gerichteten Telegrammes Seiner Majestät des Baisers und be^ zeichnet es als eine Selbsttäuschung, wenn man etwa in Belgrad meint, die Mächte würden sich damit zu friedengebeu, daß durch den Amnesliebeschlnß der Slupschtina und die Erklärung des >tönigs ill leiner Proklamation an das serbische Volk, „daß er alle Vor-lommnisse,.welche in den letzten 40 Jahren unter an« ßerordentlichen Verhältnissen einander folgten, der Vergessenheit übergebe", alles abgetan sei. Es nmsse jetzt dem König Peter überlassen werden, wie er sich mit der ihm bekannten Forderung der Mächte abjin den werde. Tie „Ostdeutsche Nundsä>a,u" zweifelt »licht an dem Willen des Königs, die Mörder seines Vorgäu-gers zu bestrasen, wohl aber an der Möglichkeit, diesen Willen ausznführen. Eine etwaige Gerichtsverhand-lung lvürde das gerade Gegenteil dessen erreiä>en, was sie anstrebt, nämlich statt einer Bestrafung der Königsmörder, eine Verherrlichung des Königs-mordes! Tie ^ordernng der Bestrafung der Königs-luörder bereite dem König Verlegenheiten, denen er noch nicht gewachsen sei. Er werde sie bestrafen und müsse sie bestrafen, doch mnßte mau seiner vergelten-den Gerechtigkeit eben Zeit lassen, sich zur Geltung zn bringen. Tie „Wiener Älorgel^eitung" sieht die Lage des Klönigs Peter in düsterem Lichte. Eine Armee wn-de ihm den Treueeid leisten, die durch den Bruch dieses Feuilleton. Die Austern des San Damiano. Nlwsllette uon Alfrede H»anzini. Autorisierte Uvbnschuug uon Kathariua Äreoniug. (Schluh.) ick. l?ch seufzte innerlich noch tiefer. Zartfühlend wie Z bin, schämte ich mich, von einem ehemal.gen Kler mlf meiner häßlichen Ehgier ertappt zu sem; "sen antwortete ich: tza 'Ich danke Ihnen für Ihr frenndliches Erinnern. k,s Und so viele Knaben von mir nnterrichtet worden, U 'ch mich des einzelnen nicht immer entsinne.» ilj, , 'Und doch sollten Sie sich meiner ermnern, Herr Wessor,. bestand mein Gegennber mit nllerklärlicheln >H"n. «Ich'heiße Damiano Saltori. Dieser Name e? Ihnen etwas ins Gedächtnis mfen.. Er wartete I > Augenblick, dann sprach er die folgenden schreck-K" Worte: »» sie dem Minister vorzulegen?» «Jawohl, jetzt weiß ich. Es war der mn ganz genau bekannte Deputierte; es ist besser, seinen Namen nicht zu nennen.» ^ erhält, zugleich sehr langwierig und kompliziert. Ma» b" z. V. achi bis zehn Jahre, nm einem Nebenstocle das <> ,' feheiz. eines einfachen Kinderstuhles zu geben. Andere Zo formen erfordern sogar 20 Jahre sorgfältigster Pfl^-^,, Zeit brauchte auch ein Gärtner aus der Umgebung von ^ nm einen sehr merkwürdigen Sessel zu produzieren, de"'^, lich ein französischer Marineoffizier erwarb. Sehr beq ^ sind diese Möbel natürlich nicht. Das Holz zeigt i"M gewaltsame» Deformationen eine ununterbrochene 3"^^. Knoten und Nuckeln. Der einzigartige Sessel ist bmu? , gleichzeitige Wachsen eines Weinrebenstammes n»d ^ Strauches, der „Ginglo" genannt wird. gebildet; er ist ^ Meter hoch und 0-70 Meter breit und wiegt fast 50 K'^ — (Das tapfere Maultier.) Aus Paris >^ geschrieben: Von dein Zusammenstoße bei Senaga. ^ lannllich zu der militärischen Aktion gegen Figig N^'M ," "., gespannt hatte. Eine Viertelstunde später war die M^ Karawane auf dem „Iudenpasse" angelangt, außerhalb Schußweit.,' des Feindes. Geraume Zeit darauf kam a^ . Mann auf dem Maultiere an, immer noch im Schliß,,. Glücke aber unversehrt. Man erkannte in ihm den Veln^ von Algier im Oberhause. Senator G^rente, und iibe^ tete ihn mit Reden, die ein Gemisch aus Vorwürfen" seine Tollkühnheit und aus Lob für so gewaltigen H^, mut darstellten. Der also Angeredete aber erwiderte, das , abwehrend: „Nicht mir. meine Herren, müssen Sie Ko>^ mente machen, sondern meinem Maultiere. Ich habe ^ Möglichstes getan, um es in Galopp zu sehen; aber es >^ nicht galoppieren! Ganz gegen meinen Willen entwia^'^ Mut für zwei!" Man kann sich die Heiterkeit vorstelle", z dieses freimütige Bekenntnis im Kreise der Offiziell Würdenträger hervorrief. ^ — (Ist der Leiermann ein Kaufm«"^ Können bei Zivilprozessen, die er mit wirtlichen .^cn>f^ hat. die Handelsgesetze zur Anwendung gelangen? Mil ^ wichtigen Fragen hatte sich jüngst das Brüsseler ö"^ gericht zu beschäftigen anläßlich einer Streitsache Zw>!^ einem Leiermanne und einemVermieter von MusilinstlU^ , ten. Die Nichter kamen nach reiflicher Ueberlegung z" ,^ Schlnsse, daß der Leiermann lein Kaufmann sei; er se<" > mehr ..halb Künstler und halb Bettler". Das ..halb jn!">'" macht sich besonders gut. . — (Amerikanische S ch u l st r e i l s) M ^ Alten sungen, so zwitschern die Jungen, Der Aorsta»d , Schulen von N'ew Haven bekam diesertage eln von ^ S<^ jungen unterzeichnetes Schriftstück, worin diese eine "^ rung des Stundenplanes und längere Zwischenpause» ^, dern. Das Schriftstück war mit einem Hufeisen und Stempel Xon- llllv.-,» «dwul Ii.>.v« I^ninn gewisser»'^ als „amtliche Drucksache" deklariert, machte aber troö, leinen Eindruck. Interessant ist jedoch, daß die Gewer"^ der Schuljungen sich nicht begnügte, für den Fall der >' lehnnng ihrer Forderungen den Streik zu proklamiere»,',., dlrn zugleich die Arbeitswilligen ober „Scabs" einzus^ tern versuchte. Aiele Knaben beklagten sich nämlich bei >!> Eltern, dah die «Union"-Iungen gedroht hätten, sie jä^/ Klaus ötörtebekers Glück und Lnde. Roman aus Hambuigs Vergangenheit von Ott» »ehrend. (9. Foltsttzung.) 'So weit ist es also gekommen! Ich habe es geahnt nach den Reden der Männer!» sagte das junge Mädchen, aber ihre Stimme hatte nicht mehr die frühere Festigkeit. «Es brach iiber mir zusammen, schneller, als ich qedacht,» sprach der Ritter. «Ich weih nicht, wohin öer Weg, den ich gehen will, mich fiihren wird,-aber von euch mußte ich noch ein Abschiedswort huren, Elisabeth; es soll mich begleiten wie ein Ta« lisman!» «Lebt wohl, Herr von Verben, Gott leite eure Schritte!» sprach die Jungfrau und reichte ihm die Hand. «Gedenkt ihr bald einmal nach Hamburg zurückzukehren?» «Niemals, Elisabeth — ich muß scheiden stir immer!» erwiderte Störtebeler und seine Stimme zitterte. «Nehmt Dank für die harmlos glücklichen Stunden, die ihr mir im Hause eures Vaters bereitet habt! O, hätte ich besser dem gelauscht, was mir im Herzen sprach, wenn ich euch in meiner Nähe wußte! Doch das ist nun zu spät! Lebt wohl, Elisabeth, für ewig!» «Für ewig?» fragte die Jungfrau tonlos. Noch einmal drückte der Ritter ihre Hand zum Abschied, doch er ließ sie nicht und sie wnrde ihm auch nicht entzogen. «Habt ihr etwas begangen, das eure Ehre an» tastet» fragte Elisabeth Iennefeld, «Nein!» «So bleibt, ick bitte euck!» «Ich kann nicht!» «Und weshalb nicht?» «Ich will nicht! Lebt wohl und vergeßt mich!» «Vergessen?» rief die Jungfrau. «O, Klaus, Klaus, habt ihr denn keinen Blick in »nein Herz tuu lünnen?» «Elisabeth,» flüsterte der Ritter und zog die schlanke Gestalt an sich, den ersten Knh auf ihre Lippen drückend. Sie wehrte ihm nicht; ihr Mund wollte den seinen nicht lassen, ihre Arme umschlangen den statt» lichen Manu, den sie liebte, unausgesprochen, mit der vollen Glnt ihres juugen Herzeus, dessen Bild sie in sich getragen hatte schon als Kind. Störtebeler lieh sich auf die Bank nieder, Elisabeth Iennefeld lag willenlos an seiner Brust. Wieder und wieder preßte er seine Lippen auf den kleinen Mund, der heiß und innig seine Küsse erwiderte. Schwärzer zogen die Wolken herauf im Osten, häufiger zuckten die Blitze. Den Ritter begann das kalte Blut zu verlassen. Er liebte Elisabeth Iennefeld nicht; er war nur gekommen einer Laune halber, zu erproben, wie weit seine Macht reichte über das schöne, stolze Mädchen, von dem er wußte, daß es ihn gern hatte. Er trug keine böse Absicht im Herzen; er hatte nicht die Gefahr bedacht, in die er die Ehre einer Schuldlosen brachte. Still, zitternd ruhte sie an seiner Brust; ihn, begannen die Sinne zu schwinden, fester zog er sie an sich. Da rollte dumpf von jenseits des Wassers der erste Donner herüber. Störtebeker schrak zusammen. Er gedachte der Worte des greisen Pater«, er gedachte des edlen Mannes, der seine Stimme im kleinen Gemache, Ratstellers für ihn erhoben hatte, und in !^> § Annen lag das einzige Kind, das ganze Glück d'^ Mannes! ^ Er sprang auf; fast rauh stieß er die In"^ zurück. .„ «Lebt wohl, Elisabeth!» rief er und er w"! Gebüsch verschwuuden. , Langsam richtete Elisabeth Ienuefeld sich e»»^. Sie sammelte ihre Gedanken, ein krampfhaftes A ,? ging durch ihreu Körper und sie bedeckte mit der V^, die Augen. Lauge saß sie so, regungslos. Sie f^ die Hände, ihre Lippen bewegten sich im Gebet,!., hörbar. Laut stieß sie hervor: «Und führe uns ^'. in Verfuchung.» Still sprach sie wieder die lep Bitten des Vaterunsers. ^ Dann erhob sie sich von der Bank; das s"^ Herz hatte sich wiedergefunden für immer; sie 9 ' zurück ins Kloster. — Hi Mittlerweile ruderte Störtebelcr durch die ^. heimwärts. Greller und wilder fuhreu s6)l>n, >, zackigen Blitze ans den Wolken hervor und h""!^ grollte der Douner langhin ihm zur Liulen. ^.,> Wetter zog mit unheimlicher Macht yegcn die l) an, die bald ihren Höhepunkt erreicht haben >u»p, Doch gemächlich ruderte der Mann im ^,^ oftmals hielt er einen Augenblick inne und lul gedankenvoll ins Waffer. Er war zufrieden '»^ '^, Endlich langte er bei der Fischerhütte wied"'^ Er sprang ans Ufer und zog mit leichter A^^,> Kahn aufs Trockcue. Daun'schritt er dem Hä"^ zn, dessen Besitzer sein Kommen gehört haben w"p denn er trat ihm mit dem Lichte entgegen. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeituna Nr. 141. 1229 24. Juni 1903. ^durchzuprügeln und mit ihnen „Fuhball" zu spielen. . "" !'e nicht mittäten. ^ Ei» anderer Schülerstreit. ncim- ^" der Echultiuber von Victor (in Colorado) erscheint ^7'lgter «Is die Parodie auf das Arbeitertoalitiousrecht, , 'N illrw Hauen verbrochen wurde. An der dortigen Wa- ^Wli-Schnle hatte eine Lehrerin versucht, die Kinder von ^itderbreitetcn Unsitte des Kauens von verzuckertem ^'dadurch zn heilen, bah sie die Delinquenten zwang. H Mi„ getauchten Gummi zu lauen. Wenn nun auch un- Mltbar ist. oah es nichts Widerlicheres gibt. als so einen ^, lauenden Hanleejüngling oder eine lang aufgeschossene h°' deren Kinnladen stets auf- und abgehen wie die einer . ""liilieilden Ziege, so erscheinen doch derartige Mittel ^"! b°llten und. ungeachtet ihrer Beschwerde bei der Leiterin. . gondelt »ourdeu. taten sich die linder zusannnen, bewar- .,'°>le Lehrerin mit Steinen und faulen Eiern und ver- ^" die Schule. Die Eltern geben den Kindern recht, die /Chorde »ueigert sich ebenfalls, sich einzumischen, und < N"»ze Städtchen ist in einem Aufruhr, dessen Ende nicht "sehen ist. H '^ (Ein Löwe mit einem Glasauge.) Aus 5, N°rl wird berichtet: Dem wilden Löwen Prince, der y ^ustoct'Menagerie auf Eoney Island angehört, wurde Ü»w ^ ein Glasauge eingesetzt, da er liirzlich in einen, ^psk ein Auge verloren hatte. Man band den Löwen z ""b zwölf Männer hielten seinen Kopf fest. während der f/k"«nzt das Auge einsetzte. Prince brüllte und sträubte ^',"l>n als man ihn freigab, ging er ruhig und anscheinend ,,'"dia,< d^o„ D^ Glasauge ist natürlich passend zu „,/!" "atürlicheu Auge gemacht worden und hat eine starl > "'che Färbung bekommen, um ..die Wildheit des Ans ^^,U> erhöhen". Cultur nud Mode Torheiten. z, ^lls die beiden schlimmsten Auswüchse unserer derzciti . 5lauenlleidung gelten Korsett und Schleppe. Gewöhnlich i, ,^" derartige Auswüchse mit dem Begriffe Ueberlultur ,, ^lbinduug gebracht und die naheliegende Schlußfolge^ ,, ^ 'sl die. daß es doch in bieder Hinsicht bei den sogenanu-^ "alurvöllern und Wilden sehr viel besser bestellt sei. Nun ^ " "bei mit Recht darauf hingewiesen, daß die Schleppe I,?'! "no das Einschnüre!! der weibliche» Taille zwar der ^. 'schcn Blütezeit Griechenlands und der griechischen Kunst ^Ü fremd sei. wohl aber auf den sehr viel älteren Vasen^ ,-„^l>> aus mylenischer Zeit deutlich festgestellt werden könne ,^'^ Rousseau die Naturvölker aus eigener Anschauung '^kti gelernt, s» würde er jedenfalls ganz anders über sie ^'tkili haben. Im Gegensatze nicht nur zu Nousseauö Sy-^^. sondern auch zu den heutigen landläufigen Anschaue /!^i> kann bestimmt behauptet werden, das; die Modetor-^k» mit steigender Cultur nicht etwa wachsen, sondern sich "ähnlich sogar vermindern. Insbesondere darf trotz alles '^nlichru und weiblichen Gigerltums von unserer Jetztzeit ^n. tiaß sie »oeniger Modefesseln und Modestlaverei tennt, 'H die meisten früheren Jahrhunderte der uns belannten ^"ngeschichte. WerModetorheiten und einenModezwanu .^er schlimmsten Art tennen lernen will. findet dergleichen !/"be bei den sogenannten Naturvölkern. Sehen wir von der „ "'«e» Kultur entarteter Voller, wie z. V. der Austral, t,,^' ab, so stellen die mit Europäern noch nicht in Verüh-^ Nelommenen Eingeborenen im Innern Neuguineas die „'5^ und urwüchsigste Kulturstufe dar. die zur Zeit noch 'Unserer Erde ;u finden ist. Die gar nicht geringe ^"'elle und namentlich kunstgewerbliche Kultur der Pa ^ von Neuguinea entspricht etwa den Anfängen unserer lallen Steinzeit, also «inem Zeitalter, das für Mittel-I<. p" auf mehrere Jahrtausende vor Christi Geburt anzu-s^" 'st- Die geradezu unglaublichen Modetorheiten dieser ^ "Etlichen Papualultur iriunern sofort an Vorbilder au« ^?'erreiche. als hier noch in erster Linie der Mann schön !^!'Ul beansprucht, während bei den schon weiter fortge-Tch "en afrikanischen Negern der Löwenanteil des "^s dem Weibe überlassen bleibt. !», wahrscheinlich nirgendwo sonst auf der Erbe dürfte 5,s°lche Wespentaillen finden wie bei manchen schwarzen b!,"W>, i,„ ^,„el„ Neuguineas. In jungen Jahren hungern ii>,>'te wochenlang, um' sich. wenn sie recht mager geworden li,' "'cht etwa bloß einen Gürtel anlegen, sondern vielmehr H." breiten Gurt um den Leib flechten lassen, der ohne !« ^schneiden mit den, Messer gar nicht entfernt werden ^''werden die Leute dann wieder fetter, so au,llt was als ^"5 schö., gilt, ober- und unterhalb des Gurtes n> H' Wülsten das Fleisch hervor. Daß der künstliche Haares ' '""ncher. st' es völlig nactt. sei es fast nackt herum-^K"ben Papua und Negerstämme zu seiner Herstellung !'dere moderne Gepflogenheit, bei Vällen "ud ""deren <>e "leiten den weiblichen Körper weniger verhüll zu „^ " ' "ls es sonst für schlich gilt. Manche Toilet ennte, ^",j'^' die Papua-Stutzer bei festlichen Anlassen befleiß <>e» naturge.näß nicht näher beschrieben werden, ub r-^ "!le»-aber alles, was d.e raffiniertesten Sitten der gro ,'. 'llevolntiou vorangegangener Jahrhunderte lemalo ge- hab^ii . m, ^ lo^^ringer ,ls bei manchen Natnrvöllern sind d'e M°de. >,! '""on wohl schon bei den alten AeM'tern und Vabylo->' ""d noch geringer bei Griechen und Nön.ern gewesen, 3 r"''"' beruht auch die angebliche ^mf^' der ^ '^'l^» Gewandung teilweise ">>f Einbildung. N'rd doch neuerdings behauptet, daß die römische Toga, über deren Einzelheiten wir merkwürdigerweise weniger als über die c'ltrömische Frauenbelleidung Bescheid wissen, eines der ver-wickeltsten Kleidungsstücke gewesen sei, die es jemals gegeben hat. Bekannt ist. daß togaNagende Nömer. denen auf der Straße der Faltenwurf in Unordnung geraten war, eilig nach Hause zurückkehrten, nm sich in langwieriger Arbeit von den Sklaven neu herrichten zu lassen, Trotz Korsett und Schleppe gebührt unserer Jetztzeit, wenn auch leider nicht der Preis einer schönen, so doch sicherlich der einer ungewöhnlich zwanglosen Kleidung. Lolal- uud Prouillzial-Nachllchtcu. Die Pfarrtilchc St. Ruprecht iu ll«tersr>!»<) in Fluß geriet. Der Anfang wurde im Prevbyterium gemacht. Nach 'Ausslellnng des Gerüsles uud schon der ersten oberflächlichen llntrrfuchung des Nippenwerles zeigte es sich. wie notwendig >)^r die Nrparatur war. Mehrere Nippen waren so schadhaft, daß sie unverzüglich durch neue erseht werden mußten. Auch rinige Schlußsteine sahen nur ganz locker in ihrem Gefüge, so daß man eü kaum begreifen lonute, baß die Erbbeben lataslrophe vom Jahre 185»5, vorübergegangen war, ohne an oem Netzgewölbe einen Schaben verursacht zu.haben. Die Ausmalung ber Kirche würbe bem Maler M. Ko/.elj in Stein anvertraut, ber in der Bemalung und Polychromie lung von Kirchen schon hübsche Proben seines Könnens ge-liefert hat. Er sorgte vor allem für eine» soliden Malgrnnd. da schon eine nur beiläufige Untersuchung des vor einem halben Jahrhundert angebrachten groben, stellenweise zehn Zentimeter dicken AnwurfeS die Nichteignung desselben zin Aufnahme der neuen beabsichtigten Bemalung ergab. Man entschloß sich zur Entfernung des ganzen alten Auwurfes und zur Ersetzung desselben durch einen frischen, auf das sorgfältigste vorbereiteten. Hiezu nahm man das beste Ma terial. eine» schon durch mehr als zehn Jahre gelagerten, in dieser Gegend ohnehin in vorzüglicher Qualität zu gewinne,,' den gelöschten Kalk. dem mau überdies auch ein »venig Ze-mrut beimengte, und feinen Flußsand aus dem nicht weit uon der Kirche vocüberflicßenden silberllaren Feistritzbache Um ein gleichmäßiges Korn für den Malgrund zu gewinnen, wurde der Sand noch durchsiebt und init dem so präparierten Mörtel die Wände möglichst dünn angeworfen. Da man aber dies nur partienweise tat, so tonnte der Maler auf hall^ nassem Grunde arbeiten. Die Entwürfe zur Nemalung rühren vom Maler Fr Ko/.clj selbst her. Dieselben wurden dem bischöflichen Ordi nariate in Laibach zur Prüfung vorgelegt, worauf nach ihrer Begutachtung im Monate Mai 18W an die Ausführung gegangen wurde. Begonnen wurde mit der Arbeit im Presbyterium. Bei ber Entfernung ber Tünche unb Zurichtung bes neuen Mal-grnnbes würbe mit der größten Vorsicht und Aufmerksamkeit zu Werke gegangen, da man auf mehr oder minder gut er haltene Ueberresle der ursprünglichen Aemalung zu stoßen hoffte, was jedoch im Prcsbyterium leider nicht eintrat: so gründlich war man vor Jahren mit der Ablratzung bes eiw stigen Gewölbeschmuckes vorgegangen. Mit derselben Genauigkeit und Vorsicht verfuhr man auch im Langhause, als das Presbyterium ausgemalt und das Gerüst nun dahin übertragen wurde. Schon war ber Maler mit der Slizzierung bes ersten Jochfeldes nahezu fertig geworden, als man in, dritten Jochfelde unmittelbar vor der Musitempore auf eine fast ganz intakt erhaltene ur sprüngliche Bemalung einer ganzen Gewölbetappe stieß. Dieselbe wurde auf das gewissenhafteste kopiert, sie z» erhalten war jedoch leider unmöglich. Der Maler suchte zwar Mittel und Wege, um den Fund. ein reiches unb originell stilisiertes Blumenbulett. das die betreffende Gewölbetappe fast ganz ausfüllte, seinen Entwürfen einzufügen und es zum Muster für seine weitere Arbeit zu machen: er mußte sich jedoch schließlich eingestehen, daß der Fund mit seinem Entwurfes und dcr schon fertigen Arbeit im Presbyterium durchaus nicht in Einklang zu bringen sei. Nach seinem Entwürfe und Plane waren nämlich zur Anbringung der Malerei nicht etwa die Gewölbetappen in ihrer ganzen Ausdehnung, sow dcrn mir die Zwickel zwischen den Nippen bestimmt. Aus diesen Zwickeln entwickeln sich die Stengel gewöhnlicher Pflanzen und Blumen, wie fie allenthalben Feld und Flur hervorbringeni Disteln. Getreideähren. lleine Nebenzweige mit Trauben, Feldblumen u. s. w. Die Mittelpartie der Gcwölbelappeu sollte unbemal^ bleiben. (Schluß folgt» — (P e r s o n a l n a ch r ! ch t.) Gestern ist der dem III. korpslommando zugeteilte Herr Generalmajor Bern hard Edler uon Balbaß hiev eingetroffen nnd im Hotel Elefant abgestiegen. - (S t e in p r l s r r i h e i t gewisser s ch rift licher Anbringen bei Gericht) In letz'-r Zeit sind dem Justizministerium wiederhol! Beschwerden d^liilei zugekommen, daß ungestempelte schriftliche Anbringe«', die keinen vom Gerichte zu erledigenden Antrag enth.elt.'n und nur eine in der GericytStanzlei mündlich anzubringend-,' Mit teilnng oder Anfrage ersetzen sollte», zur Vorschreibnmz er höhter Stempelgebühren Anlaß gaben. Um dem abzuhelf.'N. hat das Justizministerium im Einvernehmen mit dem Fi nanzministerium allen Gerichten mit Verordnung vom '», b, folgende-; eröffnet: Als stempelpflichtige Eingaben sind nicht zu behandeln: 1.) Schriftliche Anbringen an das Gericht, deren Inhalt in der Gerichtslanzlei zu Protololl ge^ nommrn werden könnte nnd die keinen Antrag enthalte», über den von, Gerichte zu entscheiden ist. Unter dieser Vor aussetzung sind befreit z. A. Begehren um Zeugeugebühre», ferner von den Parteien eingebrachte Ansuchen um Ausser!! gungen, Auszüge nnd Abschriften aus den Grrichtsalten, dann einfache Auskunft", welche die Parteien infolge geiicht lichen 'Auftrages oder aus eigenem Antriebe über den gegen loärtigen Aufenthalt, über die Ar! der Erziehung lind Ver pslegung von Pflegebefohlenen oder über andere persönliche Verhältnisse eiteilen, ^,) Schriftliche Mitteilungen, Anzeigen oder Anfragen an das Gericht ober an ein Vollstrrckungs organ, welche eine mündliche Mitteilung im Sinne des H N2L G O. zu ersetzen geeignet sind lind deren Erledigung in den Wirkungskreis der Gerichtslanzlei fällt. Unter dieser Vor-auösetznng sind befreit z, B. Anzeigen über Aenderungen oeS Wohnortes oder der Wohnung, ferner Parteinachrichten im Sinne des tz 8K G. V.. bann Begehren lim Vornahme einer .nif Anmelden zu vollziehenden Exelntionshanblnng. Mi! trilungen darüber, daß über einen Antrag noch keine Erlern luiig zugestellt wurde: Anfragen, ob ein Antrag schon er-lebigt ist: Anfragen über dir Zustellung eines Geschäftsstückes sowie darüber, ob eine Efeluüunshandlung schon vorgenom^ inen wurde; Begehren um Nückslellung unverweiibeler Stein-orlmarle»: Anfragen, wann ei» Beamter des Gerichleö in >>lmlssachen zu spreche», ist oder wann Akten eingesehen wer den können und dergleichen, Eingaben der unter Zahl 1 unb ^ bezeichneten Art können auch mittelst Korrespondenzkarte angebracht werden. Bedient sich die Partei einer Kurrrspon oenztarte mit bezahlter Nückanlwort. so soll die Nückaut' wortstarte mit der genauen Adresse des Anfragenden ver-sehen sein, >^,) Bestellungen von Grundbuchs- uud D^wsiten-nlSzügen, dann Hypotheken Zertifikaten, die auf bem Ab-schnüte einer Postanweisung, mit welcher ber für die erwähn-'en Allszüge unb Zertifilate erforberliche Beirag für Stem-oelgebühren iibersenbet wird, oder mittelst Korrespondenz-arten oder einfacher Bestellzettel grmachl werbe». - (Ausgeschriebene D i r e l t o r st e! I e » m i, l, Staats g y m » a s! n m i » Trie st.) Nachdem der Direktor des l. l. StaatögymnasiumS Herr Dr. Alois Per»^ »er krankheitshalber um seinr Pensioniernng aügesucht hat, erfolgte diesertage die Auvschreibmlg der Dileumilelle, 'ilX'l Äewerbungöirrmi» endet am 15. Juli. — (V r r l a us vo » A »fichtst a r > r u m i ! ).it im 5ü, Lebenüjahre erlege» war. Ei» zahlreiches (Geleite auo .illen Schichte» der Bevöllenüig legte beredtes Zeugnis nb, wie beliebt die Verblichene war. A. — (P f a r r c ä c i l ie n v e r e i n Maria Verlün-oigu n g.) In der Franzislanerpfarrc Maria Vertiindi-gung soll ein Pfarrcäcilienverein gebildet werden, dessen Statuten bereits genehmigt sind. In den nächste» Tagen elgeht an die verrhrlichen Pfarrinsassen die schriftliche Ein ladung zum Bei!ritte. Der Zweck des Vereines ist die Hebung der Kirchenmusik durch materielle Unterstützung des Kirchen-chores, der im laufenden Jahre auf breitere Grundlage gestellt wurde und bei den verschiedenen kirchlichen Festen, ber Maiandacht und namentlich der Fronleichnamsprozrssio» bereits mehrere Beweise seines ideale» Strebens an den Tag legte, ^ Der Mitgliederbeitrag beträgt nur zwei Kronen Ehrlich und wird stets durch einen Diener ringehoben werden. Sobald eine genügende Anzahl Mitglieder beigetrete» st, wiro die konstituierende Versammlung elnbernfen werde» ( AuS U n t e r - K , .^ ta.) Ein Tag der Freude war für die Jugend ber hiesigen vierllassigen Volksschule der I?. Juni. Wie alljährlich, wurde auch heuer nach dem nahe», reizend gelegene» Nosenbacher Hügel ein Ausflug, der wegen ungünstiger Witterung im Mai nicht hatte stattfinden lön nen. veranstaltet. Begleitet vom Lehrpersonale, begab sich die Schuljugend, unterwegs frohe Lieder smgriib, »ach dem Auüflugsorte, wo sie um 8 Uhr einer heil. Messe beiwohnte, während welcher die Schüler der vierten Klasse unter Leitung des Herrn Oberlehrers sehr präzise sangen. In den Lolali täten des Herr» M. Per^in fand man eine freundliche Auf »ahme, wo die Jugend bewirtet wurde, worauf sie im Freien unter Gesang. Spiel nnd Turnübungen ihre Iugenbuntrr Haltung entfaltete. Nur allzurasch verging der angenehme Zormittag: in gehobener Stimmung nahn, die Jugend Ab schieb vom reizenden Orte, wo sie einen Tag ungetrübte» Glückes und reiner Freude verbracht hatte. Bei dieser Gele aenhrit sei alle» Gönnern lind Wohltätern, welche mit reich lichen Gaben und Spenden beitrugen, daß dir Schüler u» entgeltlich bewirtet wurden, der wärmste Dank ausgespro che»: insbesondere gebührt derselbe dcr Fran Anna Juvan <"'i<', den Herren Viktor Bolaffio, Gebindern Koölei uub Nei ninghaus. I. K'nez. B, Stele. S. Tome. A, .Krisper. I. Vod-nil. W. Manrer. Hudabiunigg. I. Suwa. I. Zorinan u. a Alle Anrrtennung verdienen anch die beide» Fräulein Lehrer innen sowie Frau Iavor>et mit ihren Fräulein Töchtern, welche unermüdlich n»b aufopfernd besorg! »oare», daß die Feiei i» schönster ^>dn»»g »üd dazu amüsant »ei'lii'f, ,!, Iaibacher Zeitung Nr. 141. 1230 24. Juni 1903^ — (Die Typhusepidemie in Oberlaihach) ist nunmehr als erloschen zu betrachten, da sich dortselbst nur noch ein 15jähriges Mädchen in ärztlicher Behandlung befindet. Im ganzen waren 48 Personen erlrantt, von denen 3 gestorben sind. —u. — (Schadenfeuer.) Am 22. d. M. gegen 10 Uhr vormittags lam in dem mit Stroh gedeckten Wohnhause des Besitzers Anton Korevec in Gorenji Podbor^t, Gemeinde Großlack, ein Schadenfeuer zum Ausbruche, das binnen lurzem den Dachstuhl einäscherte, ^lr der werttätigen Hilfe der Bewohner des Dorfes Slovec. die alsbald mit einer Heuerspritze auf dem Brandplatze erschienen waren, ist es zu verdanlen, daß das Feuer nicht in die Wohnräume eindrang. Der verursachte Schaden beträgt nahezu 1000 X, da außer dem vor zwei Jahren neu hergestellten Dachstuhle mehrere Ackergeräte. Kleidertruhen und eine größere Menge Getreide ein Raub der Flammen wurden. Das Feuer sollen die heimischen Kinder mit dem Spielen von Zündhölzchen verursacht haben. Der Schaden trifft den Besitzer umso härter, als er nicht versichert war. 8. — (Feuer infolge Blitzschlages.) Am 13. b. M. nachmittags schlug der Blitz in das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Johann Stramcar in Kobali, politischer Bezirk Adelsberg, ein. setzte dasselbe in Brand, streifte sodann die nachbarliche Slallung des Josef Petriü und tötete darin eine Kuh. Das Feuer wurde von den herbeigeeilten Ortsinfassen sofort gelöfcht. Der Gesamtschaden beträgt 400 l<; beide Besitzer waren versichert. —r. " (Vereinsbildung.) Wie uns aus Gurtfeld mitgeteilt wurde, wird mit dein Sitze in St. Barthelmä dir Verein KiNoü^o ^lovci^li») i/.<»dlli/.< vl«Ino gebildet werden. Die Statute» erliegen bereits bei der lom-prtenten Landesstelle. —r. — (Im Bel defer See ertrunken) ist am 21. b. M. nachmittags Guido Orleandini, Beamter bei einem Holzhändler in Mantua. Derselbe dürfte beim Baden einen Krampfanfall erlitten haben. Die Leiche wurde erst vorgestern nachmittags geborgen. — (I o h a n n i s f e n e r in K r a i n b u r g.) Bon Krainburg aus lann man wie von einer Warte das Obertrainer Berg- nnd Hügelland überblicke» und den inulden reichen, nach Nordwesten sich verengenden Teil der Ober-lraiuer Ebene ebenso beherrschen »vie den breiteren, den Eharalter einer echten Ebene annehmenden unteren Teil derselben. Dieses Vorzuges der Lage ihres Wohnortes werden sich die Krainburger erst im Bedarfsfälle bewußt; so ist es z, B, hierorts förmlich traditionell, daft man am Bor-ndende des Johannistages, die nicht minder traditionelle Ae-hilbiglVit überwindend, etliche Dutzend Schritte wagt, um sich die Hunderte von Feuerzeichen zu betrachten und zu zählen. Diesmal loclte die Zuschauer besonders die günstig gelegene Gastwirtschaft in Ga^tej, wo dir städtische Kapelle konzertierte. Auf dem nahen Margaretenberge brannte man verschiedenes Fenerwert ab. vom St. Iodoci schössen Rateten ui die Höhe, das Aischoflacter Gelände war mit leuchtenden Feuerkugeln bunt besät, während von den Karawanlen spärlichere Flammen erglänzten. —in— — (A u s g e h o b e n e Stare.) Man schreibt uns aus Rabmannsdorf: Wie Schreiber dieses in einem der Leeser Gasthäuser in Erfahrung brachte, haben sich im laufenden Frühjahre drei Paar Stare in den Auen der Gemeinde Lees häuslich niedergelassen und mit dem Nrutge-schäfte begonnen. Es war dieser Fall für O'bertrain, besonders für die so vogelarme Umgebung von Nadmannsdorf, etwas Erfreuliches, da bei uns dieser überaus nützliche, so liebe und schöne Bogel fast fremd ist, und es wäre zu erwarten gewesen, das; die Brüten geschont worden wären. Aber nein! Sämtliche Jungen wurden aus den Nestern gehoben, — Dieser Fall ist umso beklagenswerter, als diese Stare, wenn man sie in der Ruhe gelassen hätte, im tominenden Frühjahre in drei- bis vierfacher Anzahl in Oberlrain sich häuslich niedergelassen hätten, so aber dürften sick) auch die alten drei Paare eine neue Heimat ausfindig machen. (An-mertung der Redaltion: Die Namen der Vogeldiebe haben wir dem lrainischen Tierschutzvereinc mitgeteilt.) — (Gin großes U n g I ü cl in Trie si,) In der Via del Pozzo bianco ereignete sich gestern vormittags ein schwerer Unglücksfall. In dem dreistöckigen Hause Nr. 8 wurden ohne behördliche Bewilligung die Dachrinnen ausge bessert. Ein unglücklicher Znfall fügte es, daß gegen 10 Uhr durch die Manipulation eines Arbeiters ein Teil des Ge fimses sich loslöste und gerade in dem Augenblicke herab stürzte, als aus dem Gemüseladen des erwähnten Hauses die Tochter der Ladeninhaberin, die 15jährige Olga Tartar, heraustrat, um ihrem auf der Straße spielenden Cousin, dem vierjährigen Humbert Rotheneisler, ein Vonbon zu bringen. Außerdem befand sich dort ein drittes Kind, die dreijährige Ida Perini. Die drei Kinder wurden von den herabfallenden Schuttmassen förmlich begraben und entsetzlich zugerichtet. Die kleine Ida Perini war sofort tot, ihr wurde die Schädeldecke zertrümmert, so daß die Gehirnmasse her austrat i außerdem erhielt sie einen Beckenbruch mit Üos-lösung des Kreuzbeines. Olga Tav<">ar hatte einen Bruch der Schädelbasis nnd neben anderen Verletzungen auch mehrfache Rippenbrüche erlitten und verschied nach sieben Minuten in dtrStation der „Igea", wohin die 3 Kinder gebracht wurden. Das dritte Kind, Humbert Rotheneisler, hat glücklicherweise leine schweren Verletzungen erhalten und wurde in häusliche Pflege gegeben. — (Geld herausgelockt) Vorgestern vormittags nschien bei der Hausbesitzerin Amalia Keber. Rosengasse 5. ein 18 bis 20 Jahre alter Bursche und gab vor, von ihrem Manne geschickt worden zu sein, um ihm den Netrag von 10 Iv, den er dringend benötige, zu überbringen. Der Bursche erhielt auf sein Verlangen das Geld und verschwand. Als der Gatte der Amalia lieber nach Hause zurückkehrte, erfuhr diese, daß sie einem Schwindler in die Händ'e gefallen sei. " (Fluchtversuch zweier I w ä n g l i n g e.) Die beim Baue der „Narodna Tiötarna" in der itnafflgasir ve>chaltigten Zwängllnge Michael ^yaler und Anorea» Steinbacher entwendeten gestern dem Arbeiter Franz ^igon aus der unverspcrrten Baracke am Bauplatze einen Anzug und gingen burch. Der Aufseher bemertte lyren Abgang und lief ihnen nach. In der Nähe des Rudolfinuins wurden Thaler und Steinbacher vom Aufseher aufgehalte», weigerten sich jedoch mit ihm umzukehren, jo daß der Ausseyer be-»lüssigt war. einen Sicherheitswachmann herbeizurufen. Als der Sicherhcitswachmann erschien, empfingen sie ihn mit d.'n Worten: „Glauben Sie, daß wir vor Ihnen Angst haben? Wir sind schon »lit anderen fertig geworden und werden e» mit Ihnen auch werdeli". Es wurden ihnen die Handschellen angelegt, worauf sie in die Zwangsarbeitsanstalt abgeführt wurden. - (Ein alter Die b.) Der 80 Jahre alte Bettler Franz Ojster wurde vorgestern nachmittags am Eüdbahn-hofc beim ztohlendiebstahle ertappt. Er hatte sich bereits eine größere Menge Kohl,,' angeeignet und wollte damit verschwinden, als er bemerkt und angehalten wurde. " (Ein Hund abhanden gelom m e n.) Dem Privaten Josef Perhauz. wohnhaft Triesterstrahe Nr, 84, ist ein dunkelbrauner, ein Jahr alter Dachshund. „Waldi", abhanden gekommen. Man vermntet, daß er gestohlen und erschlagen worden sei. — (Ein tierärztliches Intcrnat in Wie ».) In Wien gelangt demnächst ein staatliches Internat für Tierärzte zur Errichtung, welches die Heranbildung von Mi-lilärtierärzten höherer Kategorie bezwecken soll. In dieses Institut sollen junge Leute mit absolviertem Gymnasium aufgenommen werden, die sich dem tierärztlichen Studinm und in weiterer Folge dem Armeedienste widmen wollen. Diese Internisten erhalte» Uniform. Verpflegung n'. und verpflichten sich, nach erlangter Ausbildung eine bestimmte Anzahl von Jahren im Heere zu dienen. —ik. " (N a ch A m e li t a.) Am 21. d. M. nachts haben sich vom Südbahnhofe aus 61 Personen nach Amerika begeben. Unter den Auswanderer» befände» sich auch 1^ Personen auö Laibach. - (Verlorene Gege n sl and e.) Gestern nachts wurde auf dein Rathausplatze ein goldener Fingerring mit Brillanten verloren. Theater, Kunst und Literatur. — (Höiteli'vki ?ov»ri8.) Inhalt be, 18. Nummer: 1.) Alois Urban5ic': Die materiellen und die Rechtsverhältnisse der Lehrer im Görzischr». 2.) Dir vo» der letzte» Hauptversammlung des Verbandes angeiiomme»en Anträge. 3.) Wer lügt und wer entstellt die öffentliche Mei nung? 4,) Kritisierende Stimmen. 5.) Erlasse und Verordnungen der Echulbehörden. li.) Vereiusmitteilungen. 7.) Literatur und Kunst. 8,) Mitteilungen. i>.) Amtliche Lehr stellen-Ausfchreibungen. Telegramme de« k. k. HelegrapheN'Korrespondenz-Hurenus. Der Kaiser im Vrucker Lager. Wien, 23. Juni. Seine Majestät der Kaiser ist heute früh zur Inspizierung der Truppen der 50. Infanterie-Brigade in Begleitung des Erzherzogs Franz Ferdinand, des CHefs des Generalstabes Freiherrn v. Beck, der General-truppeninspeltoren. des Reichstriegsministers R. v. Pitreich und der fremdländischen Militärattaches in Brück an der Leitha eingetroffen und von einer glänzenden Suite gefolgt, zum Inspizierungsterrain geritten. Dort verfolgte er mit lebhafter Aufmerksamkeit die verschiedeneil Bewegungen der Truppen. Nach der Defilierung erteilte der Kaiscl Dispositionen zu den Gefechtsübungen. Um l^K) Uhr war die Inspizierung abgeschlossen. Wien, 23. Juni. Am Schlüsse der heutigen Manöver im Ärucker Lager wurde das Pferd des Adjutanten des Generalstabschefs, Rittmeisters Fricke. plötzlich scheu und ging durch. Am AbHange eines Grabens warf es den Reiter ab. Rittmeister Flicke zog sich dabei einen Schlüsselbeinbruch gu. Der Kaiser wnrdc hievon verständigt und bekundete die lebhafteste Teilnahme. Der Tafel wohnten nebst den Generalen, Kommandanten und Stabsoffizieren eine Reihe von Persönlichkeiten bei, welchen in früheren Jahren nicht diese Ehre zuteil geworden war. Im Laufe des Diners hielt der Kaiser eine Ansprache, in welcher er des auf morgen fallenden 70. Geburtstages des FZM. Ioh. Freih. v. Waldstätten gedachte und das Glas auf sein Wohl leerte und seine»! innigen Dante für dessen ihm und der Krone gebotenen ausgezelch-neten Dienste mit dem Wunsche Ausdruck gab, daß der Himmel noch Jahre seiner erfolgreichen Wirksamkeit ihm schenke» möge. Reichsrat. Sitzung des Abgeordneten Hauses. Wien. 28. Juni. Im Einlaufe der heutigen Sitzung befindet sich eine Zuschrift des Ministerpräsidenten wegen der vorzunehmenden Delegationswahlen sowie c!n Dringlich-leitsantrag der Iuugczechen, betreffend die sofortige Beratung des Zuckerrayonierungsgesetzes- ferner eine Interpellation der Abg. D. Derschatta, Marchet und Dr. Lneger. worin die Ausschreitungen am 24. Mai in Laibach vor dem deutschen Kasino sowie während des deutschen Turnerfestes am 14. und 15. d. M. geschildert werben. In der Interpellation wird an die durch den Bürgermeister verfiigte Einziehung der deutschen Fahnen erinnert. Dir Interpellanten fragen namentlich unter Hinweis auf das bevorstehende na-tionalslovenische Fest. für das der Festplatz vor dem deutschen Kasino in Aussicht genommen ist. was die Regierung^ lehren gedenke, um den Deutsche» Laibachs die volle v' ^ heit des Lebens und des Eigentums zu gewährleiste»' ob die Regierung gewillt sei, Verfügungen zu l"""''^, den Deutschen Laibachs das Hissen ihrer nationalen 3^ nicht nur bewilligt, sondern ihnen auch der notwendige v" gewährt werde. „, Wien. 23. Juni. Nach Verlesung des Einlauft -gefähr nach 3 Uhr. stellt Abg. Tollinger den A"!"«,, Schluß der Sitzung. Der Antrag wird angenomme». l mender Protest seitens der Alldeutschen.) Der Pwsib^, räumt hierauf die Sitzung für morgen abends, be^ -Wahl der Drlegationsmitglieder a», (Lärmende Zw'W' der Alldeutschen.) Hierauf wurde die Sitzung gesctM" Die Miuisterkrisc iu Ungar». Blldapest. 23. Juni. Die Konferenz des Va,»>^ den Delegierte» der Unabhängigteitspartei ist UürlaUI,'^ sultatlos verlaufen. Die Vorschläge des Banus, n^. Zurückziehung der W-Hrvorlage und dafür VotieruH,.. Indemnität des vorjährigen Relrutenlontingcnles, d" ^, die Haubitzenbatterien nötigeil 5000 Mann, Ergäi'L"^ Abganges durch Ersatzreservisten. wurde von den Delimit der Erklärung zurückgewiesen, daß die Opposit'^ Kontingent in der bisherigen Höhe bewillige u»d ,., Mann mehr votiere, in die Einberufung der Er fahles^'',,, nicht einwillige und an den nationale» Fordern»«."'^, alle» Umständen festhalte. Darauf erklärte der Aa»"^ werbe dies erwägen und bis l! Uhr abends mil Kile», ^. .Konzessionen er noch »lachen könne. Der Ttiidtctag. Wie». 23. Juni. Der Städtelag »ahm !» sei»"'', mittags abgehaltene» Sitzung den Antrag des Aest"" Dr. Dorner in der uo» Tnmbosi vorgeschlagene» ^^'^> rung an, in welcher es für wünschenswert erklärt wi^ ., die Feuerversicherung im Wegc der Gesetzgcbuug oblig^v gemacht u»d die Zwangsversicheru»g durch öffentliche ^i Privat-Wohltätigteitsansialten durchgeführt werbe. ll"d ^ be» damit betranten Anstalten möglichst Porto-, ^ und Gebührenfreiheit zuteil werde. Nach Schluß der »', tung versammelten sich die Teilnehmer zu einem ^"'-, same» Mahle im Stabtratssitzungssaale. Bürgers, Dr. Lueger hielt eine Rede, welche in dein Wunsche m>»^ daß alle Volksschichten Oesterreichs, endlich einmal dum > gcinemsame Band der gleiche» Interssr» verbünde", ^, dazu gelangen mögen, ihre gemeiiisann'» Angelegenheit^, sprechend zu beraten. Präsident Malachowsli trank cm Wohl der Stadt Wien und ihres Bürgermeisters. Die Ereignisse in Serbien. Belgrad. 23. Juni. Die Gesandten Fra»^ Hollands und der Türkei werben, de» ihuen zugetom'^ Instruktionen zufolge, mittags von hier abreisen Haag. 23. Juni. Der niederländische Gesc»'^ Belgrad erhielt den Befehl, feinen Posten zu verlasse^ , Belgrad. 23. Juni. Mit dem Orient-Expreß sind die Gesandten Frankreichs und Hollands um 5 M^ mittags nach Budapest abgereist. Der türkische Ges"" dürfte morgen früh nach Konstantinopel abreisen. „, K on st a » t i nopcl. 23. Juni. Die heutige" '^ scheu Morgenblätter schreiben: Das entsetzliche Vert»"^ welches an dem bedauernswerten serbischen Königs durch eine Anzahl Verbrecher in einer allen Regeln del ^ inanität Hohn sprechenden Weise verübt wurde, velvet,' Feindseligkeit dieser Menschen gegen die gesamte Zivilift'^ Daher sei es die Pflicht aller, mit Nachdruck deren Bestc^ zu fordern. < Wien. 24. Inni, König Peter traf um 10 Uhr a^ am Westbahnhofe ein. wo er von dem zahlreich angesa^ ten serbischen Publikum mit lebhaften ^iviorufen beg^ dic Vorstellung des hiesigen serbischen Gesandten entg^ »ahm. Er verließ sodann den Waggon zur Entgegen"^ der Vorstellung von Deputationen der Stadt Belgrad ^ dcr serbischen Studentenschaft, deren Ansprachen so>^^! Danl des Bönigs mit begeisterten Aiviorufen aufgen"^ wurden. Nach halbstündigem Aufenthalte setzte der ^ unter neuerliche» lebhaften Nivioriifeu die Fahrt fort. , Belgrad. 24. Iuui. Die Gesandten Frai'l^ Hollands, der Türkei und Amerikas sind abgereist; die sandte» Deutschlands und Italiens verblieben in Velß' werden aber von den Festlichleiten fernbleiben. Die mazedonische Vewrgung. K o » sta,nt in ope l. 23. Iimi. Nach »betting-inenden Konsularmeldungen dauert das Bandenunwesen' das Treiben der Komitees im Vilajet Adrianopel fol^!, Konst a n< in ope l. 23. Juni. Es liegen oersA dene Beweise für die Aimahme vor, daß die blutige» ,.,l grader Ereignisse das mazedonische Banbenunweseil >"',, angefacht haben. Die mazedonischen Komitees sollen " . triebenr Nachrichten über das Geschehene verbreiten ui>".^ gesichts der zu erwartenden weiteren Folgen die e»er^ Fortsetzung des Kampfes gegen die Türken predigen. London. 23. Iu»i. „Daily Telegraph" melde« Washington: Der japanische Gesandte erklärte es fül z richtig, daß ein Uebereinlommen zwischen Japan und ^ , land bezüglich Koreas und der Mandschurei erzielt w"^ sei, Seine Regierung bemühe sich jedoch neuerdings Offenhaltuna, der »mndschurischen Häfen sicherzustell'^' Laibacher Zeitung Nr. 141. ______________________ 1231 _________ 24. Juni 1903. Neuigkeiten uom Buchermarkte. H, Eleinmann E, Rom in der Renaissance, li 4 «0. -'«l 'e Kaeladenschaltnng, li 4 z. <5- S, Gepanzerte Feldarlillerie oder nicht? li —-80 -^"«bloch Karl. An^enbl cksbilder zur sseldgeschühfrage. li 2. ^ ^^^lstil der Sparlassen in den im Reichsrale vertretene» h "'sreichrn und Ländern, li :l 40. — Die lommer^ielle» , lerlichtsalistalte» in Österreich im Auftrage des l. l. Mini» e '""« für Kultus nnd Unterricht, li 8 <>0. — Slcyrega.tr !v».P' Der Substitut. eln Eisenbahndrama, li 1 20. — Beo» "''- Im Schleier d.r Maya, li 3 .,., Aecl von Managetta. Dr. (Ä., Grundriß der Nalu>> "lächle des Pflanzenreiches, li 3 60. — Nadal V.. I.e »u W.. '"" ^^> li «. — Gedanlenschatz aus den Fliegenden !s«,, ",'"> l< 4'2(1. — Etärlende Tropfen für solche. denen die ,l " 'U' Magen liegt. 1/2.. geb . k li 3 «0. - Walde und ^"ppe. Drechslerei, li 7-20, ^ S tüdling N. Holzindustrie. ^ ^ — Pietsch. Dr. M.. Cl,.lliilalie»lunde. li 3 «0. -.. «/»strcher. Dr. A.. Oicht und »theumatismus, li 2 40. H, «'sler, Dr, R., Soziologie, li 4 «0. — Nenedix N. ^°"u„st. li l «). - Just Adols. Kehrt zur Natur zxrüct! « l, ,!^^^ wahre, natüigruiähe Heil» und Lebensweise, g«>b. Zt . Aorrälig i» der Buchhandlung Jg. r>. Kleinmayr «^ >^y ^ au, berg in Laibach, zwngrchplcch 2. Allgclolulncue Fremde. Hotel Etadt Wie«. ^. Au» 2 2. In i! i. Haith: Narnitschnig. l. l, Nota^. Gotlschee. h pullas, Landsberger. Reisende, Vogla,. ss>ilfl» , ^"'"lau — Perl, Obrringenieul'i Varlli. Beamler. Mana Rast, < t> Rille» r>. Orlowöly, Aduolat; llngrr. Oberländer. Spunda ^'NM!. Giinzl. Ei„^>s, Wollenstein. Raal>, Schlosse. Slalizll,, ^' ^ijchel, >islte., Wien. Iuanovits, Tomann. Nsl!e. wapest, Orenstein. Winh^im. Veauiter. ssi>n!tirchen - "'lchevich. Piiu^l, El'alato. - Ol»e>ranch. Re,sender. Voze» , V<1»l»arz. «oui'sch. jlslle. Polsbam. - ^erbec. Privat ^'Nll„. Pul«. Polzer. Baumeister. Lriest, - .«ll liu> era,r ^!»e>,dei. Mc,,<<.,l.olie. - Mauer. Asm, ^inu.s. — Schlosser, ^lsexdel, Miiiicheu. -. ^eillner. «f»!.. s, ssra». Wien. Mr, zlsm ; V^rbarie. V.aluter. (Alaz Wesselli. Schuiildl, ?nsf»de. Prag. — Cppinger, Reisender, Szoinbathell» (Viad, Mer. Reisende. Pilsen, - Spitzer, Reisender. Temesuar, ''"nzl. «s,„, Leobe», Hotel Clefaut. . Au« 28. Juni. Geisl. Sienger, Franll, Rubel, Engel» ^»»'. ttasseru. 3leisende; Mlnbauer. «fn,.: Lazansln. Nanl-Fwler; Vietscher, Oberiutrndant; Mayer. Prioai. Wien. ^"a.°ld. Reisender! Blonde!. l, l. Oberingenieur. s. ssainilie i «>°°la»i. Staatsbeamter: Rnbel, Schisfslapitän. Trieft. -^"e„. Luftig. Reisende, Graz. — Edelmann, jtfn,.. Nlagenfnrt. >,„ I^ic. Kfm. Pola. - Kern. Nfn'., Innsbruck. — Rein» «yd. Reisender. Teplitz (Vohmen), - Nührlen. Reisender, "llrsbllg. Grgnrovisch. Ksm.. Agram. - Matajc. ilanf^ ^nsgatlin, Strasisch bei Kraiubnrg, > Svelina. l. l Nolar, ^ en)»^ . Vaura, Vauoberlommissär der Slaatsbahn. s, ssrau. Am Ü3. Juni. Binder. Herz, Beran. Prase. Waltor. Wengraf, Mayer, Koppel. Appelt, Auer. Medel, Reisende i Thomschitz, Oberlandesgerichtsratslvitwe. Wien. Slransly, Reisender: H^ffinann. Ksm., P>ag. Vichler, Kf»»., Berlin, Ollick. Ki,u., Budapest. - Reinisch, Ingenieur: von Baldaß. t. u. l. Generalmajor, Oraz. — Dr, Stanic, Arzt, s ssra»: Kraus. Private, Trieft, — Pölz. Baumeister, Nlagensurt, -Vol. r von Lehlnann, l, l. Inspellor, Cilli. - Garay. Ksm. Panlsova, - Schröder, Ksm.. Krefrld. -^ Kolalj, Fachlehrer i. R,, Wolfeberg. — Dr, Schisfrer. Arzt. Reifnih. Verftorbeue. Am 23. Juni. August Nicmau, Maschinisteiissohu. !^ T,. Tirnauerlände l4, Lebensschwäche. Im Zivilspitale: Am 21. Juni. Thomas Slopec, Knnftblnmeumacher, 5»? I., Ueinenllll l'ul»orl:u!. pulm. ?itleßlnon« 3ep8i». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 in. Mittl. Luftdruck ?l!6 0 mm. "' 9 . Ab. 735-9 14 8> SO. schwach heiter > 24 l ? U. ss. l 736 1 - l l 4j SO. schwach heiter 0 0 Das Tagesmiltel der gestrigen Lemperatnr ltl male: 18 l!«. Verantwortlicher stebatteur: Anton Fu »tel. FÖR SÄUGLINGE UND MAGENKRANKE Zu Versuchszwecken halbe Dosen ä I Krone. 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Die Diskonto-Gesellschaft gewahrt ihren Mitgliedern ans Grund ihrer offenen Buehfordemi gen Kredite bis zu ¦ 00.000 Kronen zu sehr roulanten Bedingungen in ähnlirher Weise, wie dies bereits bestehende derartipe Gesellschaften in Wien, Frag etc. seit Jahren durchführen. Durch die Verbindung mi' dem Wiener Bankverein, Filiale Graz, ist es der Gesellschaft möglich, in umfassendster Weise der Geschäftswelt dienen zu können und wollen Anfragen und Anmeldungen gerichtet werden an die Grazer Diskonto-Gesellschaft r. G. m. b. H. in Graz. Bei der gründenden Versammlung wurdt n in den Vorstand gewählt die Herren: Albin Flelflobm*nn, Kaufmann, als Obmann; Heinrich v. Kramer, Industrieller, als 1. Obmann -Stellvertreter; Ferdinand Ludwig, Kahrikatit, als II. Obmann - Stell-veitreter; Theodor Högelsberger, Fabrikant und Spediteur; Eugen Hauber, Fahr kanl; Dr. Frans Seelioh, Sekretär des Gremiums und Landesverbandes der Uandels-gremien von SJeiermark. Kurse an der Wiener Börse von, Al. Ilnlli 1903. «a« ^ Melen K.rMa.e sll«.m.in. S,a°l»schuld. """ ""«" ^obenil,,^ p, ^. 4 2«/.,. . . l«N ^U l>»> <» "5>llb Iiln..IliI!pr,«,,<»«/<. lA, ,0>00 3« " ^°».i>ebr.>U,!g. pr.K, i »"/«,0« 45 » 6ü l»^ " «Prll, Olt,pr,»,4 2°/c,l0<><" l>'<»»!U >U" St««»«!»,, »bU sl, » ««/«lLK— «75 - «^ " l« '^" .. , - "" 'Plunb^! ll lll(! II. b«/. «i»» <^> !«>>> »ü ^'"»schuld dll «!. "! 15 ,,n! Kasse . . 4°/u !<",'«" 10«! «>' ^« blo, per Ultimo . 4°/» l»babn !n ».. fieuer,«,, .^" < ^°>!«bllb» ,„ ttroi>„!wal,l, <"'"!«! ^"nz«»ld!n A»<»II,V W,K l,!°^<. ........4?? <««' ^^-........4bl.'- 4^.7 - ^«°rl ^„t>,u. « 2o<'I« «M, ,! 'Ware Vom Gtaatt zur Zahl»»« ttberno«««»« Vllenb.'Vrtc»». vblillatlone». 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Mangel., «ll« «ft,, «o« ll, . ,2» ,»,! .-Egybl« Ellen» und EtahKlnb. in Wien lcw fl..... ,«., ,«4 _ «tlsenbalinw, üeil»«,,lt,-s 4 ^. .Flbemllhl", Paviers. u. «.>«. ,^4 - ,lt» - Uleslnger Brauerei »W fl. . . »„5 «^« . MontanVelelllch., Otst. alpi», ,><«<»- 57a > Prager «iseN'Inb.-Ves, 200 fl, »«,<» ,«»0 Salgotarj. Etelnlohlen »o« sl. 58« - ^.,l — ..Echlüglmühl", Papier!. »Uell,a»st,,«lNg., !n P«ft, 40« »t........ «,^. - «3i. - Wltlxr «a>l»elellschaft »00 sl. . ,»« ,,»7 ._ WientrblrgtrZleoel'Mtlen'Vls. 75» - 75,2 — D»niftn. «urz, sichten. «mfterdam....... l^7 9« ll»j< »« Veutjche Plähe,..... ll7»7»l?b7 Uunbo»........ 2.19 4U 23» «2 Pari»........ »5 «^ ft5 ,!. 3!l Peleribul« . yalul»n Dulüle»....... ll »l »l ^i, i!0 ^ranc« Ltu^r . , lg«'», ,9 LOB-Veralonermie. •P. C Mayer Baiiilc- VLS.dL "Wec!h.sl«x-Gt-«scli.&ft I,albfM3li, Spltalnagge. ____________ Privat - Depöta (Safe - Deposits) ¦va.»t«T •l«r«M.«5aa-V»r«c*Ll\a.»« <&.mx r»rt«l. »ihImipi m Bn EIbIuii |« Otnti-Cirmt- an« us eiri-Conti, Meloullne - Gelicktssalbe ivirlt sich,» gsssen alle Gssichts- »ud Halllimremi^rit»'!!, ^oN« loulincu linschädüch, Ei» Tie^rl 'l5i lr. Mediz. hygien. Melousine'Veise d^» ni, 5lms lll» l>. ANeiudppot: