sll.118. Mittwch, 23. Mai 1900. Illhlgaug 119. Lmbacher D Mung. ^»'» ll b3^!!'?' M!« Pllslveiltndung: aanzjHhl«!, »0 X. Halbjahrs ,» lc. In, lomptolr: a°nz. »^ ^ °« zu 4 Zeilei, b» d. lliühl« per Zeile 1» b: b«l bftt«n Wiederholungen per Zeile 6 l». Die .Lalbacher Zellung. erschclnl ««„lich, mil »lulnllhme ber «Lnnn. und> »,,.^ ». «^ . . sich «l°,.»re,«pl°h Nr,i!, die «ebactlon Dalmatin-N Nr 6 Ep"^^^ D.e «dmlnlstra.lo» befi.che. ___________vormitl»««. Unfranlierte Vricse werden nich"t °n«en°««^'Xcr^ bi. .0 Nhr ^ks H. Feiertages wegen erscheint die nächste ^^^wner °m Freitag den 25. Mai. Mit 1. Juni wnnt ein neue« «lbonnement nuf die ^ Laibacher Zeitung. '""«r«^r/?umerations.Ved!ngungen leiben "t>«rt und betragen: ^li.äh°i.' ' " ' ^ ' halbjährig . . I» . - . ""natlich^ ^ ««» » vierteljährig . » . ll0 » »ü ' ' ^' ll" » monatlich... » , »5 « ^°"n^nt!« Zustellung ins Haus fllr ylesige "t«n per IahrH «ronen. """vlrei .^..pränumeraNon» - »eträge wollen lngrsrndet werden. "^^^g. v. Kleinmayr K Fed. Hamberg. Amtlicher Theil. "" «anbe^eseMtte. ^' ^ t>i! ^ '"^lt unter do», i?^!"chung der k. l. Landesregierung fill Krain des Veit,? « !W0' Z. 7270, betreffend die Fieigcbung irische,. A/ "ut Reden und anderen Reblausträgern ''chtlick >.,»l^Ul'"Mlden be« herzoglhums «rain, rücl. Und 4 ^ .^ ein Ausfuhrverbot auf (vrund ber 83 1 Nr. ß^ °" Gesetze« vom 3. April 1U?b, R. G. Vl. ^°l. ^leaiess. ^°" berieth den Occupations-Credit. ^^lulzr"^lama bemängelt es. dass noch immer ^^^^nuna l,pi »... l.««,.i^«« Verwaltung vorgelegt ist, er wünsche diesbezüglich zu erlassende Gesetze in beiden Reichen und fragt, wann eine Voltsvertretung für die Völker Bosniens und der Hercego» oina geschaffen werde, damit dieselben nicht nöthig haben, ihre Wünsche durch Deputationen in Wien und Budapest vorzubringen. Er constatiert, dass die Blätter-meldung, wonach bosnische Delegierte sich an die Jung-czechen wandten, unrichtig sei. Del. Kozlowski zollt der Verwaltung Bosniens volle Anerkennung und hebt namentlich den Takt und die Umsicht in der den Bedürfnissen des Landes und der Bevölkerung entsprechenden Haltung der Beamtenschaft hervor und erklärt, er könne aus eigener Wahr-nehmung dem Schöpfer des bosnischen Werkes Kallay uneingeschränktes Lob zollen. Del. Pergelt richtet verschiedene Anfragen an den Minister betreffs Einwanderung nach Bosnien, der Verhältnisse der dortigen Arbeiterschaft und der Industrie und betont, dass nach dem Beispiele Benetiens und der Lombardei die günstigen Verwaltungsresultate allein nicht für die dauernde Erhaltung der occupierten Provinzen ausreichen und fragt den Minister über die politiche Haltung ber Bevölkerung gegenüber der Monarchie, namentlich ob der ursprüngliche Widerstand und die Abneigung gegen die Occupation und die Verwaltung entsprechend dem günstigen Erfolge der letzteren im Abnehmen begriffen sei und ob die Bevölkerung sich mit dem Gedanken vertraut mache, dass der gegen« wärtige Zustand ein dauernder sein werde. Minister v. Kallay dankt Kozlowski für die Anerkennung und erklärt, Bosnien danke dasjenige, was an seiner Verwaltung gut ist, in erster Linie der Monarchie, deren Verwaltung für Bosnien als Beispiel diente. Die Anfragen der Delegierten beantwortend, verweist der Minister, betreffend die Angelegenheit der Schlussrechnungen, sowie betreffend die Frage der Schassung eines Vertretungskörpers für Bosnien, auf seine wiederholten diesbezüglichen Darlegungen. Für die Errichtung einer Universität in Sarajewo fehle noch das hohe geistige Niveau der einheimischen Bevölkerung. Bezüglich der serbischen Kirchenautonomie wiederholt der Minister, die Regierung enthalte sich jedweder Pression auf die kirchlichen Organe der orthodox, orientalischen Confession und überlasse die Austragung der Angelegenheit den hiezu berufenen Organen; von einer angeblich in Budapest weilenden bosnischen Deputation ist dem Minister nichts bekannt, ebensowenig von deren Wünschen. Bezüglich der letzten Frage Pergelts erklärt der Minister, es gäbe in allen Ländern Unzufriedene, es sei jedoch sicher, dass die große Masse der Bevölkerung Bosniens und der Hercegovina fühlt und weiß, wie sehr sich ihre Lage gegen früher gebessert hat. Der Minister ist vollkommen überzeugt, dass, wenn in der Culturarbeit fortgefahren werde, das Volk materiell vorwärts zu bringen, die Ueberzeugung von der eigenen guten Situation im Volle immer mehr sich befestigen wird, und der Minister glaubt schon jetzt sagen zu tonnen, dass wir auf die Bevölkerung von Bosnien und der Hercegovina unbedingt rechnen können. (Lebhafter Beifall.) Sodann wird der Occupationscredit angenommen. Der Bubgetausschuss berieth hierauf das Extra-Ordinarium des Heeres, trat sofort in die Special» debatte ein und nahm das Extra-Ordinarium unverändert an nach den von dem Kriegsminister ertheilten Aufklärungen bezüglich der Geschühfrage, worin der Kriegsminister eine definitive Entscheidung über das Modell eines neuen Geschützes binnen einigen Monaten in Aussicht stellte, ob dasselbe aus Guss stahl oder Bronze hergestellt wird; jedenfalls werde die heimische Industrie in ausgedehntester Weise beschäftigt werden. Bezüglich des Wetterschießens dauern die Versuche mit der Firma Greinih °" der ».k l ^°"^ung.) Vtt^f drn 3/bung des Klanec führt links ein ^tz Hof ln^Uenberg, der den schön gelegenen Ul> Steifn I°!efilirche ^agt, während sich ^ Ü lenle ?" "? Kleinfeste empor windet. ^>!t>e "en Ulwn? Anderer, der die volle Schönheit !^l" l'ch aus^es in einem reinen und großen ^M?" öwi ?'"" "»a, seinen Fuß. Von der ?e^n UMle. diesem Hauptbollwerle des !<,.>ar verw!.^" "'^ "el mehr zu sehen, dV/"" und " ""le Mauerreste, umstrickt von ??b ö>r Np. '^"' was aber jeden, der im ^ ? den M"senheit gräbt, ansprechen muss. ^>der " ^U'nen der Kleinfche stehenden drei «. ^ deih °^n K<^n^ deren einstiger Zweck, ««> GeN^ute nicht genügend aufgehellt ist. Ml Ueln 3ta»?He sch^gi. erzählt die Sage rmt b> u ?°tt «^ I" .dem Kapellchen, in das sich !>ai^ (zU "er einträchtig nut den heiligen L U° "Nd u . «heilt, sah' ein großmächtiger Kg^ "nd s„n l burch sei" Orakel die Leute Q«l» '.^" der ^.3? schwerer Menge flos« der U« V Wbe pichen zusammen: gelbe Gold. ^schl« "älein selchen, leuchtende Spangen und ^ U'My ' .^"ge Gliederketten und gleißende ' ru^"" Wlelnden. grünen Augen. Und ^ "" d«ft Herrlichkeiten im Verge und' lassen das Voll der Schahgräber nicht schlafen. Ein verzaubertes Mägdlein aus dem Geschlechte der Herren auf der Burg habe den Hort behütet und ihn manchmal Neugierigen gezeigt. Im Weben des Frühroths und in der Abendkühle sah das Burgfraulem lm goldenen Gelock und langen, schneewe.hen Gewand auf moos-umsponnenem Stein an dem Wasser, da« dle Feste bewülte Der Schatz aber, den fte ,n Topfen hinter einem Eisengittcr verborgen hielt, sollte des Jünglings werden, der, unentweihten Herzens, du Jungfrau durch drei Küsse von ihrem finsteren Banne erlösen würde Nnd siebe der Knab' erschien, der ste befreien und minnen wollte: als sich aber die blasse Maid in ein Unqethüm mit Schlangenschwelf verwandelte, da war 's mit der Kühnheit aus: der Wlcht zog Hasenschuhe an, und die Verwunschene hat chr Magdthum bis heute rein bewahrt. Dafür kam sie ms Wappen der Stadt, welches in einem geöffneten Festungsthor eme weibliche Gestalt mit Schlangenunterlelb zelgt. Wetterbleicher Felsenhorst, graubemooste, gebrochene ballen! So altklug brütet ihr über den Heimlichkeiten e^rer tollen Vergangenheit und so jung ,st und bleibt das Weben eurer Zaubersagen und Lenznachtklagen, so iuna und neu wie Goldesreiz und L'ebessehnen, so minnesüh und warm, wie die Küsse des Schlangen-fräuleins vom Steiner Schlosse! Oestlich von ber Klemfeste und m alter Zelt wahrscheinlich mit ihr innig zusammenhängend, bis em Elementaremgni« von furchtbarer Größe den Berss spaltete und der Feistrih Durchpas« schuf, erhebt sich em mächtiger, überaus steiler Kallogel. Graubehaarte pichten wehren der Sonne den Zutritt zu den Trümmern d>r alten Burg Oberstein, die jein Gefelse K0nt. Unbändiger Stolz spricht aus dichn Mauern, in denen Ortenburger und Gallenberger residierten und selbst Kaiser Friedlich III. zeillveilig seinen Sitz nahm. Der Himmel selbst, so geht die Sage, brach den ungebeugten Herrensitz, indem sein zackiges Geschoss qualmend in das Schloss fuhr und die Tochter des Burgherrn niederstreckte. Seitdem schaut die stolze Burg öd und stumm zum Thale nieder. Doch so lockend es wäre, uns in die ernste Geschichte und liebliche Sage noch weiter zu vertiefen: die Wanderziele, die wir uns heute gesteckt, liegen wo anders — hoch droben auf den Bergen, die die Stadt im Norden umsäumen und in drei Kronländer unseres Reiches hineinschauen. Einem Riesengemälde gleich, erhebt sich der wuchtige Höhenzug, als letzter Vertreter der Felsberge im südlichen Kallalpengürtel, kühn und virlformig aufgebaut in lünderbeherrschender Größe. Ueber grüne Vorberge hoch und schroff aufragende Steinstirnen mit trotzigen Zinnen und zackigen Gratgebilden, schuttgefüllten Hochlaren und schauernd.« Felswandbrücht'N geben ein Bild voll hehrer Schönheit, welches mit seinem Zauber selbst den verwöhnten Hochgebirgsfahrer entzücken muss. ! Bei alledem ist die Gipfeltette der Steiner Alpen nicht eine ausschließliche Domäne der Hochtouristen. Wildromantische, leicht zugängliche Thäler, ein unmuthiges, wechselreiches Voralpenland, hübsch geschnittene Sattel« einsentungen und eine Anzahl unjchwer zu erreichender, höchst dantbmer Aussichtswarten machen diese Berg-! gruppe zu einem auch für minder geschulte Berggänger ' überaus lohnenden Alpengebiete, das sicherlich die Zeit seiner Mittagshöhe noch vor sich hat. nachdem die Stunde der Morgenfrühe bereits vor 20 Jahren an« gebrochen ist. Laibacher Zeitung Nr. 118. 980 23.Ma^M. Del. Telely constatiert, dass die Forderungen der Marine, die mit Rücksicht auf die Finanzlage aufgestellt wurden, gegenüber den Flottenvermehrungen der übrigen Staaten fehr bescheiden genannt werden müssen, und bezeichnet es als patriotische Pflicht, Kraftquellen zu erschließen, aus welchen die Deckung für die unabweislichen Bedürfnisse dieses wichtigen Factors der Wehrmacht geschupft werden soll. Del. Thoroczkay votiert das Budget, kann aber einer weiteren Vermehrung der Flotte nicht zustimmen, da die bereits im Bau befindlichen Schiffe circa 30 Millionen Kronen losten. Del. Rosenberg votiert gleichfalls nicht die Kosten für ein neues Kriegsschiff und beklagt die geringe Berücksichtigung der ungarischen Industrie bei den Marinelieferungen. ! Del. Latinovics zollt der Marine volle Anerkennung, bespricht die Verhältnisse der Fiumaner Marineatademie und findet es auffallend, dafs sich sehr wenige ungarische Aspiranten melden. Del. Bolgar stimmt für das Budget, desgleichen Del. Daniel. Dieser hält es für richtiger, mit emem größeren Kostenaufwande die Marine zu erhalten, welche in Zeiten der Gefahr den Anforderungen entspricht, als mit geringeren Kosten eine Flotte zu erhalten, die gegebenenfalls unbrauchbar ist. , Marinecommandant Freiherr v. Spaun constatiert, ^ dass es sich bei sämmtlichen Forderungen der Marine! nur um Ersahbauten veralteter, unbrauchbarer Schiffe, handle; der Neubau gehe aus finanziellen Rücksichten langsam vonstatten. Die Marineverwaltung berücksichtige nach Thunlichleit die ungarische Industrie. Dass verhältnismäßig wenig Ungarn in das Marine-Officierscorps eintreten, habe seinen Grund darin, dass viele Officiere in Ungarn sowohl bei der Honved, als im Civilstaatsdienst ein besseres Avancement finden. Bezüglich des Tonnengehaltes der Schiffe ver-' weist der Marinecommandant auf die bedeutenden Fortschritte der Technil und constatiert, dass Deutschland und England Schiffe mit mehr als 15.000 Tonnen Gehalt bauen; für die österreichisch« ungarische Marine dürsten 10.000 Tonnen genügen. Die Geschühfrage sei für die Marine insoferne gelöst, als sämmtliche Geschütze mit Ausnahme der 24Eenti-, metergeschütze für Panzerschiffe im Inland erzeugt werden. Hierauf wurde das Marineordinarium nach ver» schiedenen Aufklärungen des Referenten und des Marinecommandanten votiert. Bei der Berathung der ersten Rate für den Ersatzbau «Laudon» erklärten die Delegierten Thorocztay und Rosenberg, diese Post nicht zu votieren. Nach weiteren Ausllärungen des Marinecommandanten wurden auch das Extraordinarium und die Nachtragscredite, sowie die verlangte Erstreckung der Verwendung eines Nachtragscredites bewilligt. Schließlich wurde beschlossen, in dem Berichte dem Vertrauen zur Marineleitung Ausdruck zu geben. ! Politische Ueberftcht. Laibach. 22. Mai. Der slavische christlichnationale Verband hat in seiner Elubsihung am Samstag dem Minister Dr. Rezel mit Rücksicht auf die politische Situation und mit Rücksicht auf sein Verhalten im Parlament einstimmig das Vertrauen votiert. Zudem wurde der Obmann PovZe beauftragt, dem Minister diesen Clubbeschluss mitzutheilen. Abgeordneter Povse ersuchte den Minister Dr. Rezel, «er möge auch die ge« 'rechten Forderungen der Südslaven und Ru« thenen, die im Ministerrathe ohne jede Vertretung sind, berücksichtigen und unterstützen und sich nicht nur als böhmischer Landsmannminister betrachten, sondern auch als Förderer der übrigen kleineren unterdrückten slavischen Volksstämme gelten». Minister Dr. Rezek sagte bereitwilligst seine Fürsprache und Hilfe zu. s Knapp vor der Abreise der österreichischen Delegierten nach Budapest Hot eine Sitzung desPolen« Clubs stattgefunden. Herr v Iaworski referierte in dieser Sitzung, welche er auf Wunsch einiger Club-! Mitglieder einberufen hatte, über die Verhandlungen, welche er persönlich in Budapest und Wien mit den Czechen eingeleitet hatte, sowie über die letzte Sitzuna. der parlamentarischen Commission der Rechten. Herr v. Iaworili äußerte sich in einer ziemlich pessimistischen Weise über die Zukunft. Noch in der letzten Sitzung des Polenclubs habe er der Hoffnung Ausdruck ge> geben, dass es gelingen werde, im Wege friedlicher Vereinbarungen die Czcchen zum Ausgeben der Ol" struction zu bewegen. Heute aber sei diese Hoffnung beträchtlich gesunken. Schließlich erklärte Herr von Iaworski, dass die gegenwärtige Pause in den Be» rathungen des Abgeordnetenhauses zur Weiterführung der Verhandlungen mit den Czechen benützt werden wird. In einem Berichte aus Rom wird betont, dass das Ministerium Pelloux in seinem Vorgehen gegenüber der Parlamentilrise neuerdings seine rasche Entschlossenheit an den Tag gelegt hat. Unmittelbar auf die Auflösung der Kammer so^gt die Anordnung der Neuwahlen und schon am 16. Juni soll das nere Haus zusammentreten. Auf cine so schnelle Entschsi-dung war die Opposition nicht vorbereitet. Sie hatte bis zum letzten Augenblicke die Hoffnung gehegt, dic Krone und die Regierung würden über die zur Lösung der Lage erforderlichen Maßnahmen unschlüssig sein, und wurde von der Entscheidung überrascht. Die drei Gruppm der äußersten Linken haben auch für den Wahlkampf sich zu einmüthigem Vorgehen zusammengeschlossen. Wenn es aber den Socialists» gelänge, neue Sitze zu erobern, so würde dies wahr« scheinlich nur auf Kosten der anderen Gruppen der äußersten Linken geschehen. Ebenso drohen der verfassungstreuen Opposition Verluste, während alles zu der Hoff.mng berechtigt, dass die Regierungspartei, welche die Majorität bildet, aus dem Wahltampfe beträchtlich gestärkt hervorgehen werde. So lebhast auch die Parteien sich mit der Wahl befassen, im Lande selbst nimmt man bisher kein Zeichen einer großen Bewegung wahr, so dass sich eine Wahl. campagne ohne leidenschaftliche Erregung der Massen erwarten lässt. Der französische Minister des Innertl Waldeck-Rousseau ist nunmehr im Besitze der vollständigen Wahlresultate in 82 De. partements, einschließlich des Seine.Departements. Danach sind, wie aus Paris gemeldet wird, von 33.942 Gemeinden mit Ausschluss von Paris 24 832 republikanisch, 8519 reactionär und 153 nationalistisch; in 438 Gemeinden ist die Parteischallierung der Ge. -------- ^M wählten zweifelhaft. Die Republikaner gewinnen Gemeinden. Im ganzen wurden für die rcp'lvu""'>^ Cmididaten 4.713.407. für die reactionärm ^. l ' ^ und für die nationalistischen 172,430 SM'' ^ gegeben. Zahlreiche Mnnicipalräthc übcnmltei >> ^ Präsidenten Loubet und der Regierul'g den H ^ ihrer Ergebenheit und erklärten, sich der P"» ^ Vertheidigung der Republik und des dem" «^ Fortschrittes anzuschließen und Vertrauen entgegenzubringen, um diese ^o" wirklichen zu können. Tagesneuigleiten. - (Typhusepidemie in P"^ " I>!' 21. d. M., wirb berichtet: Die auf der Alt- «no ^ stadt seit der letzten Inundation ausgebrochene "^ epidemic nimmt ganz ungeahnte Dimensionen a' Blätter constatieren, dass in der Iosesstadt ^ ^ Iudenstadt) kein einziges Haus vorhanden ist, ^, wenigstens einen Kranlensall aufweist. Auch "e ^^. abtheilungen der Spitäler sind von Tyvhuilranic ^ füllt. Trotzdem die Brunnen abgesperrt «nd aua)^>^ gebotenen Maßregeln ergriffen wurden, ist lctne ^,^ der Seuche zu bemerken. Namentlich z°hl«l^ ^^ werden von der Krankheit ergriffen, doch nimm zum Glück einen gutartigen Verlauf. «,sse^ - (Auch ein Weltausstellung jss fender.) Eine studentische Verbindung 5" «""" ^ Preußen besaß einen Couleurhund «Puck», "^ ' M allen Auszügen begleitete. Das Thier fühlte n" ^ großen Wandertrieb in sich und blieb oft "^.^ «Kneipe» fern. «Puck» wurde deshalb an ""« ^, fabrilanten verlauft. Der letztere wettete "l« , ^ 3000 Mark, dass er den von ihm geplanten v ^ Pariser Weltausstellung zu Fuß unternehmen A. Hiebet soll nun der wanderlustige «Puck» nt«^ ^s> gleiler, sondern Geschäftsgehilfe sein. Tr w"o W als Zugthier benutzt werden und ein kleines ^c> von Königsberg nach Paris befördern, wo"« 1" H>, Liqueurfabrikate und sonstige Spirituosen be"^ z^" - (Abschaffung von Vrie " ost-' Die Briefmarken sind bedroht. Das London"^,!!, studiert eben, wie das «Journal des DebatS' ^ einen neuen Apparat, der das Geschäft des ^,^ von Vriefmarlen vereinfachen oder viewA öse"^ foll. Er entfpricht den Automaten auf »ay v ^ die gegen ein Zehnpfennigstuck Bonbons. "U ^ b<> anderes spenden. In die eine Oeffnung wm hF Geldstück, in die andere den Vrief und aus " ' D«"" der Apparat mittelst eines sehr einfachen " ^ B im Innern einen Stempel auf. Es ist a " ^ ^ lasten, der die Correspondenzen selbst >'^n ^ wenn auch der Vriefträger nach »vie "" " «beF. lasten entleeren muss, so sind wenigstens "eH^ »" der Mühe überhoben, die Marken zu con" ^ zu entwerten. Bewährt sich die Neuer"««, ^ Po" der Staat weniger Beamte und kann vai« herabsetzen. , . ,, Pall! - (Die Splnnenseide auf d" < ^ Weltausstellung.) Es wurde vor "N'U ^ V. meldet, dass die Franzosen in Madagascar ^ " webe einer großen Spinne der Gattung H^" merlsam gemacht worden sind und mit "'< . ^ ^ an Stelle von gewöhnlicher S"de ausgezel"^^<^ Aerzensirren. Roman von vrmanos Gando«. (14. Fortsetzung.) Seine Mutter versuchte ein paarmal, Heiratsgedanken in ihm zu erwecken, aber er wies alle diese Versuche zurück. In seiner Bescheidenheit und Un» befangenheit ließ er sich nicht träumen, wie sehr seine Persönlichkeit und sein Reichthum das Sehnsuchtsziel manches mehr oder minder jungen Mädchenherzens bildeten; ebensowenig ahnte er, aus welcher Ursache die jungen Damen der Stadt seit seiner Heimkehr einen wirklichen Sturmlauf auf sein väterliches Haus unternahmen und die Z mmer der Mutter jltzt immer mit Mädchenblumen jeder Entwickelungsstufe, vom knospenden Backfisch bis zur voll erblühten jung. fraulichen Rose, geschmückt waren. Die Natur war wie ehemals seine einzige Geliebte; er empfand lein Bedürfnis, ihr untreu zu werden. Etwa ein halbes Jahr nach seiner Heimkehr er-fuhr er Angelika« und ihres Mannes Tod. Es hieß, Angelika sei schwindsüchtig gewesen; der Lehrer Hänsling war an einem typhösen Fieber gestorben. Gottfried war schmerzlich bewegt von der Nachricht, aber eigentlich erschütterte sie ihn nicht tiefer, als wenn man ihm den frühen Tod eines guten Freundes gemeldet hätte. An» gelila war ihm fremd gnvorden in den langen Jahren und — die Ieit der SommernactMrä'mne und der Liebeshoffnung war ja längst vorüber für Gottfried Theodor... Der Professor hat sich ganz in seine Vergangen« heitsträume eingesponnen. Merkwürdig, wie lebendig die Begebnisse jener lange entschwundenen Zeit mit einemmale wieder in seinem Gedächtnisse wurden! Und am wunderlichsten schien es ihm, dass Angelika Langermanns Tochter ihm von Karen als Wirtschafterin vor« geschlagen worden war. Angelicas Tochter — Eusebius Langermanns Enkelkind! Himmel, war das all« s denn wirklich schon so furchtbar lange her? Er grübelte noch eine Nkile vor sich hin; dann blinzelte er zu dem Birnbaum hinüber, der noch ebenso wie vor vierundzwanzig Jahren seine blütenbesehte Krone Über die Maner neigte. Wahrhaftig, der Birnbaum grünte und blühte noch! Wie sonderbar, dass er so lange g.ar keine Augen dafür gehabt hatte l Und plötzlich kam eme curiose Un> geduld über ihn, das Pfirsichspalier zu erlletlern und einen Blick — nur einen ganz kurzen Blick — in das kleine Eldorado seiner Jugendliebe zu werfen. Natürlich blieb es bei dem Verlangen. Mit derlei Knabenpossen war Gottfried Theodor f.rtig, aber sich die Friederile Häusling ansehen wollte er doch. denn nachdem Karen Ursache gefunden hatte, sie ihm so warm zu empfehlen, steckten sicher ungewöhnliche Eigenschaften in dem Mädchen. Ganz erregt wurde er bei seinem Vorhaben, denn abgesehen von der Hauptsache, dass er in Angelilas Tochter — wie er sich ausmalte — das Abbild der Todten selber in verjüngter Gestalt wiedersehen sollte, bot dieser Schritt ihm doch außerdem die Gelegenheit dar, das alte Häuschen wieder betreten ztt können, in dem er den sonnigen Traum seiner Jugend, den einzigen Traum seines Lebens geträumt hatte. Den einzigen? ^ «, ?r se'"^ ^K Kaum eine Viertelstunde, nachdem '' ^l " schluss gefasst hatte, stand der Pros , ^ se ^ kleinen Hause in der Rosengasse, das ^.^^ Y" schmucken Anstrich und den welßen 6" ^^ ^ den niedrigen, spiegelhellen Pnstern n^ lB z theilhast von den Nachbarfenstern «""'^eB" den vielen Jahren zu des seligen Eujeviu» Zeiten. . ,„„ selbe" y ^. Auch die Hausthürglocke hatte 'e"" '^l,/^ freundlichen Mang, der den ProfM" "' ^elt/' ^ denkwürdigen Besuch bei Langermanns ^ls ^ im Hausflur duftete es nicht mehr n" ^lllB^ Lavendel und Kalmus; statt dessen au" ^,d " ^< aufdringlicher Geruch von SeifenwaM ^H lauge mit einer Wolke weißen Vam^i ,? angelehnte Küchenthür. . r» die ^ ^ Der Professor entsann sich. ^sch<'h< Pauscher., die jetzt Spitzen- und Garoinenwäscherel betru ^^ auch bei ihr waschen lassen Friederile Häuslings Bekanntschaft A" ^ co^ In der Küchenlhür erschien even ^ Gestalt der alten Pauscher. rief N ^ l"" «Bitte, näher zu treten, Herr ProsM „ ich dem Herrn Professor dienen?» ^ ließ << ^ Sie ris« die Thür weit auf ""° ^ ZlF gesehenen Nachbar an stch ""W " ^g ^,^3 , Auf der weißgefcheuerten D ^^S ^, des Sonnenlichtes und eme Straße »'^ A^, ^ durchschnitt in schräger Länge das lA"" ^ M der Professor schloss eine Secunde ""» , -Lacher Zeitung Nr. 118. 981 23. Mai 1900. "ch diel '' ^b" hatte man aber in Europa noch b"Wn wl^" ^" Ergebnissen zu sehen bekommen, ^lnilul? °"^ ^" Weltausstellung eine vollständige b°Mar«? ^ttvorhängen ausgestellt sein, die in Ma-tchet . "/ Epinnenseide gewebt wurde. Cs wird be-lluisi^ !. ^ Production dieser neuartigen Seide in Weibe« c3' 'lhnell zu einer wichtigen Industrie zu gellen k/, templar der Spinne, die in verschiedenen >" einer s?^" französischen Colonie vorkommt, liefert ^hdein ^°"'p°gne» 300 bis 400 Ellen Seide. ^ werd?« ? ^ ^" Spinnen abgenommen worden t°ge dar«,,s^!" ^"^''^ ^seht, können aber schon zehn «ie tz^."' "leder zu neuer Arbeit eingcfangen werden. Sender 3 Spinnen soll von außerordentlich ^ lein ^ ?" ^"be und feiner als die der Seiden-^botlel' 5°"b"bem von wunderbarer Zähigkeit und ^- s lr i ^ ^ s^ch ohne Schwierigkeit weben lässt. >°llen. ^/"e Stadt aus Papier.) Bei den ^es^,s " Laune« eines englischen Frühlings Mer ln ein« . selling, nicht allzuweit von London entern di""^^^^ °us Papier, mit etwa 450 Ein-^u w'ieV '-"enschen "°" fleisch und Blut sind und ^ l""ltvil^l " ^'"ber dieser Welt ihr Dasein führen, ^hchita? ^aot ist eine Zweigniederlassung de.' ?hat 45 o, völlig aus Papiermache hergestellt. °. ikhtl N..s ° errichtet, und jedes derselben kann ?°"ttwun! °"" beherbergen. Die Soldaten, die im ^'"^2,1?"^« sind, kommen zum Theil erst in ^en si^'pual- Sind ihre Wunden dort geheilt, su ^ in den n l. "^ Entlassung noch ungefähr vierzehn ^likllH ??" untergebracht. Die innere Einrichtung Men Vlalr^ , b"'llich "nfach. Zehn Betten mit K ^uber «^ ''"^ °" ben Wänden aufgestellt. Sie ^l"er der ^.^^' ""^ " ist nicht anzunehmen, dass !»>rüz^°""'^ in ihnen nach Südafrikas Sand->^Hltte «" ^' ch (3") ist gestern um 6 Uhr früh von ^. "'lenschM^.^^^ist. Zur Verabschiedung war "2 erschieß Geistlichkeit und die Gemeinde- 53 trch^°N"°scierungsritt.) Nm 30. d. ^ ^ber I.^"> einem Necognosclerungsritt aus ^e°p,7,"«kmbl Se.l.und k. Hoheit der C.z. ^!^sl)sfici„ Salvator mit zwei Generalen, <>t>en in m^^ben Oberofficiercn, 22 Mann und V" ihren? , ^in. wo sie zwei Tage verweilen ^ » ' Eabar Z b" Göttenih, Bärenheim (Reltslcig). ^ll ' ^l l««, "^ Fiume nehmen. Bereits ^ ""tersuH," . Obcrlieulenant in Gottschee an, zureiten "^°b es "bglich sei, nachGöttenih und V> 3^d"^^erde wenlgws am Z.ume '^"n r'°'n hohen, seltenen Besuch gibt sich in l^Erzh^fresse kund, denn seit dem Jahre! V" «ärV ^ nst aus Laibach an einer leid« , !^des l"^.gd in Göttenitz theilnahm, war kein ^ ^ecr .. ^"les in Gottschee erschienen. X^l'Äusl^ ^""a in den Bezirks- ^^"di^n' ^ dann^T-^in^anz" eigens X".^r and.r« -'""^ überflutete ihn. Das !? »tt^3«uni s,. Angerichtet als ehemals. Nn dcn H»nen '^bcn nüchterne neumodische Möbel! , nur die bcidrn ^ be» N, "", ^" Fenstern und die Kuckncks-^,'ZMe Pendel der Zeiten überstanden. > ^INddoMer räusperte sich. k ^» hotten und zerstreut bis in die ! !^zluisch H^" Professor im Lehnstuhl, dcn 3« K^l.ä7 ^'"en, und sprach lei« Wort ^'V' T>e^I'"'c>"s ob er nicht bis fünf ., ^Ü^ervm?^ F"u konnte freilich nicht w Q^ ^ Plötzlich mit ihrem vor-^jghZt der ^'2'" war. D?r da sah, das war ?x» Primen°^ll°r H'nssen. das w.n der " «VH^"" Gottfried Theodor Hanssen, ,« > «Artete u?z. ^". ""f das Erscheinen seiner ^^V 3reuU Mschendurch den weisen Rcdcn ,d, ^«er ran. °" Handwerlertische lauschte. 3' ^h^a^lpeue sich energisches, und - l" ft^Vck^e^^ Irau-, sagte er lächelnd, c"' Z ^ eine N 7'c."^b ich glommen ll dl^ iht»?."en, un^ M°lter>n an Stelle memcr '<" >^^°de "s^""^W hat mich nun' ^ ^«i?'ausn "K^" Nichte, Fräulein Fr'.e-^ u' wiire ^^ gemacht. Wenn die junge Atzung ^.j hat zu Mitgliedern in den Seisenberger Bezirlsstraßen-Ausschuss die Herren Barthlmä Gnidovec, Gemeindevorsteher in Haidowitz, und Matthias Maußer, Realitälenbesiher in Warmberg, Gemeinde Langenthon, ernannt. —o— — (Staatssubvention.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. l. Ackerbauministerium der Filiale der l. l. lrainischen Landwirtschafts-Gesellschaft inZagorje, politischer Bezirk Adelsberg, zur Errichtung einer Baumschule eine Staatsbeihilfe im Betrage von 500 k ln Aussicht gestellt. —-«. — (Militärisches.) Ernannt wurde zum Assistenzarzt in der Reserve der Reserve-Nssistenzarzt-Stellvertreter Dr. Robert Eristofolettl. des Garni-sonsspitales Nr. 1 in Wien, beim Infanterieregiment Leopold II. König der Belgier Nr. 27. — (DerBaudesstäbtischenIubiläums-armenhauses in Udmat) ist auf dem vom Besitzer Hauptmann in der Bohorttgasse erworbenen Grundstücke bereits im Zuge und die Maurerarbeiten schreiten rasch vorwärts. Das Gebäude soll bis zum Herbste unter Dach und verputzt sein und auch eine kleine Gartenanlage erhalten. 2- — (Rothes Kreuz.) Sonntag, den 20. b. M., ,'anb die XXI. Bundesversammlung der Oesterreichischen Gesellschaft vom Rothen Kreuze unter Anwesenheit des Protector-Stellvertreters Erzherzog Ludwig Victor statt. Die sehr reichhaltige Tagesordnung sand, nachdem am Vortage eingehende Erörterungen und diverse Modi-sicationcn der Anträge stattgefunden hatten, seitens der aus allen Königreichen und Ländern herbeigelommenen Delegierten einstimmige Annahme. Das Rothe Kreuz, dessen Hauptzweck in der Pflege der Verwundeten und Kranken im Kriege besteht, befasst sich seit Jahresfrist in intensiverer Weise wie bisher auch mit jenen zahlreichen Friedensaufgaben, welche direct oder indirect dem Kriegs-zwecke deS Rothen Kreuzes förderlich sein können, als da sind - Ausbildung und Verwendung von weltlichen und geistlichen Pflegerinnen, Schaffung von Nothunterkünften sür Epidemie und andere Sanitätszwecke, Ausbildung und Regelung des Rettungsdienstes am Lande u. a. m. Den Förderungen derartiger Zwecke wurden im Hinblick auf die dadurch erhöhte Kriegsvorbereitung Geldbeiträge gewidmet. Der Generalbericht erwähnt als besonders in die Augen springende Thätigkeit des Jahres 1899/1900 die Hilfeleistung bei der großen Wasserlatastrophe des Vorjahres die rascheste Aufstellung von sanitär vollständig einaerichteten Nothunterlünften bei den Flecklyfthus-Epi-demien in Böhmen und Schlesien und bei der Pestgcfahr in Wien Bekanntgemacht wurde ferner die Vertheilung von 83 025 X 92 Ii an unterstützungsbedürftige Militärinvaliden und deren Witwen und Waisen. Speciell aus dem Karl Ludwig-Fond wurden 5930 k für den letzteren Zweck gewidmet, und dadurch ein Denkmal an den verblichenen Erzherzog in den Herzen der Aermsten und Nothleidenden geseht. Zum Schlüsse betonte der Vor-sitzende in sehr entschiedener Weise einen der Hauptgruno-äb« der Oesterreichischen Gesellschaft vom Rothen Kreuze, der darin besteht, dass diese Gesellschaft weder einen nationalen noch sonstigen Parteistandpunlt einnimmt, sondern dazu bestimmt ist, im Kriege und jetzt auch im Frieden mit den Mitteln des Volkes dem Volle zu ^ ^_ (Zur Weltausstellung nach Paris) werden sich dem Vernehmen nach aus der Stadt Laibach "0 und vom Lande circa 21 Personen begeben. Dieselben wollen sich alle dem Prager EomA anschließen. ^ __!?Stimme aus dem Publlcum.) Wlr lverden um Ausnahme folgender Zuschrift ersucht: Wäh- "nd bisher vereinzelte Radfahrer nur m der Gegend der üat ermannsallee die für 3ußMger estlmmten Wege unsicher machten, scheint nun das Radfahren auch aus dem Waldwege gegen Unterrosenbach Überhand nehmen wollm. Diesertage wurde von meh^ in Radfahrer beobachtet, der vom Twollschlosse auf km aenannten Wege dahinraste. Gibt es denn gar keine Mittel auf dass solchen rücksichtslosen Bicyclisten das -Fußwerl «ew^rde?^^ ^^^ ^ ^^ Bezirke Rabmannsdorf haben im Monate April Ge. werbe neu angemeldet, respective Concessionen erhalten: Katharina Bukovnil in Birnbaum und Johann Fald.g in Saosch, Gemischtwarenhanbel; Heinrich Sutwer in !?°u7rburg Handel mit Bijouterien, Uhren und Uhr-Sajdig in Sgosch, Johann IeM m Waaun Johann Potoinik in Kerschdorf und Frannsca Smukavec in Kropp, Gast- und Schankgewerbe; Lula« Kenda in Iavuze, Vrantweinvrennerei; Iosefa Puc in Leibnib Draht- und Drahtstiftenerzeugung; Johann Potoinil in Kernica. Flaschenbicrhandel; Johann Gajperin in Vgosch, Mahlmühle und Säge; Josef Hlrei in Gör,°ch. Marltfierantle. ^. ,^ _-fStierllcenzierung im Verwaltung«- aebiete Littai.) Die heurige Stierlicenzierung für den Verwaltungsbezirk Litlai findet an nachstehenden Taaen und Orten statt, und zwar für den Oerichtsbezirk Sittich: am 6. Juni um 8 Uhr vormittag« in Pljusla für die OrtSgemeinden Vulovic, Tscheschenze. Dob, Pod-borst. Yiodockenborl und Themenihz um 9 Uhr vormittag« in Podgaber für die Ortsgemeinden Grohgaber, Pra-ftretsche, Slockendorf und Sagoriza; um 12 Uhr mittags in Sittich für die Ortsgemeinden St. Veit, Großpeze, Oberdorf und Pösenborf; um 3 Uhr nachmittags in Obergurl für die Ortsgemeinden Mulau und Obergurl. Am 7. Juni um 8 Uhr vormittags in Schalna für die Ortsgemeinden Schaln« und Leitsch; um 11 Uhr vormittags in Weichselburg für die Stadtgemeinde Weichselburg und die OrtSgemeinden Deoendol, Kreuzdorf, Lesloutz, Polic und Draga. — Für den Gerichlsbezirl Littai: am 8. Juni um 9 Uhr vormittags in Trebeleu für die Ortsgemeinde Trebeleu; um 12 Uhr mittags in Littal für die Ortsgemeinden Littai, St. Martin und Kcessnih; um 4 Uhr nachmittags in Vernegg für die Ortsgemeinde Hötitsch. Am 12, Juni um 8 Uhr vormittags in Sanct Üambrecht für die gleichnamige Ortsgemeinbe; um 11 Uhr vormittags in Sagor für die Ortsgemeinden Sagor und Kotredesch; um 2 Uhr nachmittags in Obrezija für die Ortsgemeinde Nrschische; um 3 Uhr nachmittags in Mlinsche für die Ortsgemeinden Kanoersch und llolovrat; um 5 Uhr nachmittags in Watsch für die Ortsgemeinben Watsch und Rossbüchl. Am 13. Juni um 8 Uhr vormittags in Villichberg; um 12 Uhr mittags in Maria-thal für die gleichnamige Ortsgemeinde und um 3 Uhr nachmittags in Heiligenlreuz für die Ortsgemeinben Gradische und Moräutsch. —ik. — (SParcasse in Gottschee.) Der von der Gemeindevertretung neugewählte Sparcafseausschuss, bestehend aus den Herren Johann Arko, Josef Var-telme, Robert Braune, Dr. Emil Burger. Anton Hauff, Franz Ionke, Alois Loh, Franz Loy, Josef Obergföll, Josef Oswald, Daniel Ranzinger. Josef Röthel, Johann Satter, Rudolf Schadinger, Florian Tomitsch und Josef Verderber hielt am 10. b. M. seine gewöhnliche Jahresversammlung ab, um die ihm zufallenden Aufgaben zu erledigen. Den Vorsitz führte diesmal als Alterspräsident Herr Franz Ionle, welcher zunächst der zurückgetretenen Mitglieder Josef Braune und Ernst Faber, namentlich aber des ersteren als langjährigen Obmannes mit Worten der aufrichtigsten Anerkennung gedachte und dem verstorbenen Ausfchussmitglieoe Herrn Eduard Hofmann einen warmen Nachruf widmete. Nach der hierauf vorgenommenen Wahl des Nusschuss-obmannes und drssen Stellvertreters, die auf die Herren Alois Loy und Dr. Emil Burg er fiel, übernahm den Vorsitz Herr Alois Loy, in dessen Hände der ge-sammte Ausschuss die Angelobung leistete. Die einzelnen Punkte der Tagesordnung wurden glatt und meist ohne Debatte erledigt. Herr Directionsobmann Anton Hauff verlas den Rechenschaftsbericht, der pro 1899 einen Geschästsgewinn von 13.233 X 66 li und ein Interessentenguthaben von 2.982.963 k 94 d ausweist und als eine sichere Bürgschaft für das gesunde, kräftige Gedeihen der Anstalt mit Beifall begrüßt wurde. Als Regierungsvertreter war der lanbesfürstliche Commissär Herr k. l. Vezirlshauptmann Dr. Ludwig Thomann Edler vonMontalmar erschienen. In der Directions« sitzung, die am 11. d. M. stattfand, wurde anstatt des bisherigen hochverdienten Obmannes Herrn Anton Hauff, der nach 18jähriger, aufopfernder und erfolgreicher Wirksamkeit auf seine Stelle freiwillig verzichtete, Herr Florian Tomitfch zum Kanzleivorstand gewählt. — (Kirchenbau in Gottschee.) Auf Grund der sorgfältig überprüften Baupläne und Kostenvoranschlüge hat nunmehr die Offertausschreibung stattgefunden, der sofort, wahrscheinlich schon am 26. d. M., die Vergebung des Neubaues folgen wird. Per Abbruch der alten Kirche, der vielleicht manches Interessante zutage fbrdern wird, ist für Anfang Juni feftgefeht. Der Unternehmer hat nach den Baubedingnifsen die neue Kirche heuer bis zur Sockelhöhe auszusühren, im nächsten Jahre unter Dach zu bringen und am 1. August 1902 fertig zu übergeben. Während dieser Zeit soll, dem Vernehmen nach, der Gottesdienst im großen Saale des Waisenhauses abgehalten werden, da sowohl die Filiallirche bei Corpu« Ihristi als die kleine Franciscllapelle für ungeeignet be« funden wurden. Der Vorschlag einiger Insassen, lm Schlosshose ein Messzelt für den Priester zu errichten und die Gläubigen sich dort versammeln zu lassen, wo sie unter den Gängen, besonders im Winter, Schuh vor der Witterung fänden, sei nur nebenbei erwähnt. ! — (Plötzlicher Tod.) Am 21.d.M. samemelte der 63jährige Johann Hmajdek in der Kaplanei zu St. Michael bei Rubolfswert Almosen. Beim V«. lassen des Gebäude« wurde er auf der Thürschwelle uom Schlage gerührt und stürzte im selben Momente todt nieder. —v— — (Einbruchsversuch.) Am Ib. d. M. nacht« stieg ein bisher unbekanntes Individuum durch das geöffnete Fenster in das Schlafzimmer der Eheleute Josef und Aloifia Udovt in Oomila ein, durchsuchte sammt-liche Kleidungsstücke und entwendete daraus zehn Geld-stücke k 10 k) zusammen also 1 3. Darauf versuchte der Einbrecher den im Zimmer befindlichen Kasten mittelst eine« mitgebrachten Schlüssels zu öffnen; die« ge-lang ihm jedoch nicht, da die Ehegattin erwachte, woraus sich der Gauner durch die rückwärtige Thüre flüchtete. Ndovi wurde auch am 31. NuM vochen Iahn! k Laibacher Zeiwng Nr. 118. 982 23. Mai M der gleichen Weise beftohlen, daher kann mit vollem Rechte angenommen werden, dass man es in beiden Fällen mit ein und demselben Cinschleicher zu thun hatte. —O— — (Für Postmeister bei nicht ärari-schen Aemtern.) Wie man uns aus Wien telegraphisch mittheilt, enthält die heutige «Wiener Zeitung» eine Verordnung, betreffend die Regelung des Personalverhältnisses der Postmeister bei nicht ärarischen Aemtern erster und zweiter Classe, welche nunmehr durch Ernennung mittelst Decretes in dauerndes Dienstverhältnis zur Post- und Telegraphen-Anstalt treten, wodurch sie Beamte dieser Anstalt mit besonderen Vorzügen und Berechtigungen werden. Auch weibliche Bedienstete dieser Kategorie find in der Regelung eingeschlossen. -- (Hufbeschlagschule in Laibach.) An der Hufbeschlagschule der l. l. Landwirtschasts-Gesellschast für Kram beginnt am 1. Juli ein neuer Lehrcurs. Die Nufnahmsgesuche sind bis 15. Juni an die Schulleitung einzusenden. Außer dem Hufbeschlag werden die Frequen-tanten auch in der Fleischbeschau unterrichtet und der theoretische Unterricht wird durch die Praxis in der städtischen Schlachthalle ergänzt. Jene Frequentanten, welche die Schule mit gutem Erfolge absolviert haben, find zur selbständigen Ausübung des Hufbeschlagsgewerbes berechtigt. Dürftige Frequentanten erhalten von der l. l. Landwirtschafts. Gesellschaft Stipendien zu 100 k. Der Unterricht ist unentgeltlich. — (Beamtenverein.) Samstag, am 26. d. M., abends halb 8 Uhr (im Falle der Beschlussunfähigleit um 8 Uhr bei jeder Mitgliederzahl) findet in Hafners Vierhalle, Petersstrahe, eine ordentliche Local- und Con-sortialversammlung der krainischen Mitgliedergruftpe des I. allgemeinen Beamtenvereines der österr.-ung. Monarchie statt. Die Tagesordnung umfasst neben den üblichen Berichten folgende Punkte: Vertheilung des Geschäfts» gewinnes am Iahresfchlufse 1899 und Dotierung des Reservefondes; Feststellung des Zinsfußes für Vorschüsse sowie für Spareinlagen, dann der Kündigungsfrist dcr letzteren; Grundsähe über die fruchtbringende Anlage disponibler Cafsabestände; Normierung des Maximums der von einem Tonsorten zu erwerbenden Nntheilseinlagen; Veftimmung der Höhe der von dem Consortium aufzunehmenden Darlehen und Spareinlagen; Honorierung von Functionären; allfällige Anträge der Eonsorten; Cr-zänzungswahlen. — (Promotion.) Heute findet in der Aula der l. l. Karl Franzens-Universität in Graz die Promotion be« Herrn Adolf Kaiser zum Doctor der Rechte statt. — (Staatsprüfung für Mufil.) Fräulrin Ida Halben st einer, Schülerin der Musitbildungs-llnftalt Ioh. Buwa in Graz, hat in Wien die Staats-Prüfung für Clavier, Musikgeschichte, Harmonielehre :c. mit sehr gutem Erfolge abgelegt. — (Blinder Feueralarm.) Heute nachts nach ein Uhr vermeinte der Feuerwächter auf dem Schlossberge in der Gegend von Iosefsthal einen Feuerschein wahrzunehmen. Aus diesem Grunde wurde ein Kanonen-schuss gelöst, worauf sich eine Abtheilung der Mannschaft der hiesigen freiwilligen Feuerwehr sofort bereit machte, nach Iosefsthal abzufahren. Allgemein hieß es, dass die Papierfabrik in Iosefsthal brenne. Dies rief große Bestürzung hervor, da man annahm, dass die stillenden Arbeiter das Feuer gelegt haben. Mittlerweile kam vom Echlossberge die telephonische Verständigung herab, dass sich der Wächter geirrt und im dicht lagernden Nebel den Gchein des aufgegangenen Mondes für den Schein eines entfernten Feuers angesehen habe. — (Telegraphen- und Telefthon-Verlehr im Küstenlande und in Krain im Monate April 1900.) Die Gesammtzahl der bei den l. l. Staats - Telegraphenstationen des Post-directionsbezirkes Trieft im Monate April 1900 behandelten Telegramme betrug: Im Küstenlande 269.494, hievon aufgegebene 53.083, angekommene 57.207, übertelegraphierte (Transit) 159.199; von diesen entfallen auf Trieft aufgegebene 33.587, angekommene 36.373, übertelegraphierte 147.085; in Krain 31.140, hievon aufgegebene 7470, angekommene 9060, übertelegraphierte 14.610. Telephon-Verkehr: 2) im interurbanen Telephon-Verkehre wurden in derselben Periode abgewickelt in Trieft 2007, in Abbazia 873, in Pola 150 und in Laibach 210 Gespräche; d) im urbanen Telephon-Verkehre wurden vermittelt: in Trieft 255.000, in Pola 6735, in Görz 5280, in Abbazia 4598 und , in Laibach 14.240 Gespräche. (Plahmusik.) Programm für morgen: 1.) Rosey: «the Honeymoon», Marsch. 2.) Herold: Ouvertüre zur vpu «Iampa». 3.) Strauß: «Wein. Weib und Gesang», Walz«. 4.) Liszt: I. ungar. Rhapsodie. 5.) Christoph: «Kreuzlöpferl», Polka franyaise. 6.) Wagner: Phantasie aus der Op« «Lohengrin». .*, (Unfall) Der auf dem Südbahnhofe bc-jchäftigte Tischler Feliz Dolar verlud gestern schwere Holzbänle. Nl« er mit der Arbeit beinahe fertig war, stürzten die übereinander gelegten Bänke um und fielen ^ d«n Dolar. hi«bei wurde ihm der linke Iuh an drei ,*. (Niedergestoßen.) Gestern wurde am Domplatze die Private Magdalena Trontelj, Rathhaus-platz Nr. 11 wohnhaft, von einem Radfahrer niedergestoßen und erlitt hiebei an Händen und Füßen leichte Verletzungen. — (B 0 rstenvieh - Verkehr.) Die Sperre des politischen Bezirkes Gottschee für den Borstenvieh-Verkehr wurde aufgehoben. Dortselbst ist die Aus-, Ein-unb Durchfuhr von Schweinen wieder gestattet mit Ausnahme der Gemeinden St. Gregor, Großlaschitz, Lujarje und Reifnitz, aus welchen die Einfuhr nach Kroatien und ^ Slavonien noch verboten ist. Auch wurde das Verbot der ! Einfuhr von Schweinen aus den politischen Bezirken Gurlfeld und Gottschee nach Niederösterreich außer Wirksamkeit geseht. —c>. — (Ein unbekannter Knabe.) Bei der Stadtgemeinde in Salzburg befindet sich schon längere Zeit ein etwa 14 Jahre alter Knabe slovenischer Abstammung in Verwahrung, welcher etwas geistig beschränkt ist und mitunter zur Nachtzeit von schwachen epileptischen Krämftfen befallen wird. Dieser Knabe spricht slovenisch und deutsch sehr undeutlich und scheint überdies gedächtnisschwach zu sein. Derselbe nennt sich Franz Slotnil oder Kotnil, gibt an. dass sein Vater Schlosser war und seine Mutter in Sobot oder Sobota im Spitale gestorben sei. Die Nachforschungen über die Identität in den genannten Orten blieben ohne Erfolg und da er später noch weitere Orte in Krain und Steiermark nannte, fo wurden die Nachforschungen auch auf diese ausgedehnt. Besagter Knabe ist blond, hat graue, tiefliegende Augen, eine kleine, spitze Nase und ein vorspringendes Kinn, an dessen linker Seite eine Narbe bemerkbar ist. —0. — (Bauthätigleit in Rudolfswert undKandia.) Im heurigen Jahre ist in und um Rudolfswert eine sehr rege Bauthätiglelt bemerkbar. Das bei der Reichsstraßenbrücke errichtete Gebäude der Witwe Frau Sofie Kastelic in Kandia geht seiner Vollendung entgegen. Unweit davon lässt aus einem der schönsten Plätze der Rudolfswerter Umgebung Herr Doctor Peter Defranceschi ein villaähnliches Wohnhaus ausführen. Auch das dem l. l. Hofrath Herrn «öullje gehörige Schlüsschen Steinhof wird renoviert und zu comfortablen Wohnungen adaptiert. Die Umlegungsarbeiten der Karlstädter Reichsstraße in der Strecke Froschdorf-Schwerenbach wurden an den Bauunternehmer Loniariö vergeben und bereits vor drei Wochen in Angriff genommen. — Auch das Kreisgerichts - Gebäude in Rudolfswert schreitet in Bezug auf den Ausbau rüstig vorwärts. Die Heizhauslessel wurden bereits in Montierung genommen; im Laufe des nächsten Monates treffen bereits die Maler und Anstreicher von Wien hier ein, weil diese Arbeiten an eine Wiener Firma vergeben wurden. Die Glaserarbeiten hat der Rudolfswerter Kaufmann Perko übernommen. Hauptsächlich wird dermalen an der Fayade und am Verputz gearbeitet. In der Stadt hat Kaufmann Windischer das in seinem Hause etablierte Friseurgeschäft erweitern und an dasselbe einen Eckzubau aufführen lassen. —6— — (Amerikanische Kohle in Trieft.) Mit dem Dampfer «Aquileja» der Austro-Americanlinie und dem Dampfer «Principessa Christiana» der Lussig-naner Dampfschiffahrts-Gesellschast trafen in der letzten Woche in Trieft circa 10.000 Tonnen amerikanische Steinkohle aus Norsoll (Virginia) ein. Der Preis derselben stellte sich loco Trieft um circa einen Shilling billiger als jener der englischen Cardiff-Kohle, jedoch war die Qualität nicht ganz entsprechend, indem die amerikanische Kohle in sehr kleinen Stücken anlangte und daher sür die Triester Roste ungeeignet war. Iln»lo» »»or» in der FomkircH«. Donnerstag, den 2 4. Mai (Himmelfahrt Christi), Pontificalamt um 10 Uhr: Vocalmesse in ^.uioli von I>0INP60 Oannlcial-i (* 1709 — f 1744), Alleluja von Dr. Franz Witt, mit Choralversileln, Offertorium von Anton Foerster. Zn der Ktadtpfarrkirche St. Jakob. Donnerstag, den 24. Mai, um 9 Uhr Hochamt: «Ui8»a in konorsm »»not» OiU!ciIi»o» in li-äur von I. B. Benz, Graduate von Anton Foerster, Offertorium «^goonäit Ooii8» von Anton Foerster. Theater, Kunst und Literatur. — (Goldene Medaille.) «Mein Kochbuch, von Lotti Richter (Verlag Ulr. Moser. Graz) wurde bei seinem Erscheinen im letzten Herbst sofort auf der «Wiener Kochlunstausstellung» preisgekrönt. Die Verlags-Handlung theilt uns mit, dass dieses schnell beliebt ge» wordene heimische Kochbuch sich nunmehr auch in Par« die goldene Medaille erworben hat. Wir wollen daher unseren Abonnentinnen Lotti Richters «Mein Kochbuch» neuerdings besten« empfehlen. — (Die Photographie im Hochgebirge.) Praltifche Winke in Wort und Blld von Emil Terfchal. Mit 32 TerMdern, Vignetten und Tafeln. Berlin, Gustav Schmidt, 1900. — Geübte Photographen wundern sich öfter«, dass ihnen Hochgebirgsaufnahmen schlecht gelingen. Der Grund liegt vorzugsweise in den Beleuchtungsverhältnissen im Hochgebirge- w"^^ dem alpinen Photographieren befasst, wird «n .^ nett ausgestatteten Büchlein von verschal VM^^^ Winke und Rathschläge über Ausrüstung, .^"^D Aufnahmen von Berggruppen vom Thal uno ron Aufnahmen bei Wollen, Sturm und Negen u, 1> ' ^ Wir erfahren auch, dass Silber-Eosinplatten,"^^ Aufnahmen allen anderen vorzuziehen sind. . ^ ist ein Gegner des Retouchierens; wir beM,^ ^ dass unsere Nmateurphotographen demMen ^ Beziehung sogleich beipflichten würden. Me« ^^ sind meisterhaft ausgeführt. Sowohl d« " ^ ^ Text zeugen deutlich davon, dass das ÄMr ^ ^5 Hand eines begeisterten Naturfreundes fta"'"- ^ lü sicherlich bei allen Berufs- und Amateurpholog ? ^ sich mit der Hochgebirgsphotographie befasst", lichste Aufnahme finden. ^««tllche l^ - («Jugend..) Die diesw^nM ^ Nummer der Münchener illustrierten /" D «Jugend, bringt ein Vollbild «^"^erie" °" P. W. Keller-Rentlingen mit begleitenden ^ A. Friedr. von Schack und Beiträge von ^ P. Rieth, V. Püttner u. a. m. ^ .»«lel' ^ -(-Insel..) hält neben Beiträgen von Schlaf, Wedels „ Bierbaum, Meier-Gräfe u. a. und ""^lpiel ^ th. Th. Heine, Behmer, Flaxmann, ^s ^F < Antigone, von Sophokles von Hugo ° K.^B'X - (Leo Tolstoj) hat ein neuesM F Ts ist «Modernes Sclaventhum» betitelt. ^> M darin die städtischen Lebensbcdingungen, y M auf das Leben, fowie die Lage der "be"" ^ss Das Werk wurde in St. Petersburg vor - Zirkel vorgelesen. :ä.)I>^ lb. Nummer: 1.) Helfen wir unS '"°''^hellG schiedenes. 3.) Correspondenzen. 4.) Verein^^ 5.) Literatur und Kunst. 6.) Mittheilungen. 3.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibunge^^--'^ Telegramme des k. k. Telegl Corresponded-Bureaus Die lox Keinze. ^ Berlin, 22. Mai. stimmig, die und zog sofort den Initiativantrag ^ ^^ treffend die Aenderungen und Regelung^" ^F gesetzbuches, in Verhandlung. Der ^" Ke S"> zweiter und dritter Lesung wo W M^"K der Socialdemokraten und Freisinnige" g» Berlin, 22. Mai. Der heute ^ H endgiltig angenommene Antrag ^HeN "^F , sämmtliche bisher angenommene H,"U,HrpalM ' Heinze, lässt hingegen den ß 1«4b(^ ^H l ganz fallen und enthält von dem I^^sb» ^ fensterparagraphen 184» nur dle ^ M^: ^ für den Verlauf und daS Anbot "„r!^ z Schriften und Abbildungen an Personen z Jahren. ___^. . > per Krieg in "dafli"' ^ London, 22. Mai. er habe vom Oberst Äethune dt ^ ^,W^ , dass, als eine Schwadron von ÄeMnr ^1 '«, Ärücke über den Vaalfluss "N""U^M?'ig ^ ^ lvlnotiven des Freistaates und " Zhed»"! ^i > crbeutet, sieben davon als rep«"" A '. Kapstadt gesendet. . ^„ Teleg^U L; London. 22. Mai. s" " ^ ^ ^ Koberls' meldet: Commandant ll/l"^ ^ M^ ^ 'Homtti eingesetzt, welches für 0le " ^F ^ Md Kinder Sorge tragen so". Aäsld Hottl sslrfaut. 2,^' ^flack ?«""'"' Arztrnswitwe, Eisnern. - Vertolo. b° ?'b"in N^.^?°""' ^^stmeister. Oberburg.- Gunlel, " ^""d. Kfm "i^- ^ ^"^ Fabrilsbesiher, Budapest. -l.'i^"er. z.''"''' '- Frau, Trieft. — Wiesner. Nfm., Wiesbaden. '"l'ch.Lu ""^' Schlesinger, Kunovsl», S.nqer, Grünfeld, "k. Morawetz, Gcrmann, llflte., Wien, .,,, Am 2, n, Hotel Stadt Wien. . ^w'^en"^ verrauch, Gä'rbercibesiher; Tietz, In< L°?^ F°bn m.^ V^nhofer, Gewerbe-Inspectionscommiffär; ', ^' äsender 'n.^°k. l. l. Hofbäcler: Veida, Obcrinspector; ^"ptm i «ü ,"^ ^ Scniha, Kfm.. Cilli. — Gerlach, E^ l-3ral, '^''^""' Stuttgart. - Schini, Realitäten-''«' ^ressbu?^^' ^ ^"' Kl'"" Mittelfeld. - Höfel, H^ouver V^ M-^"' ^"fender; Baronin Kalchberg H ^ G?^W°n er, Private, Trieft. - Scherff, Kfm., , ^,»^«Nl>. kNl. c ^"l)mnb. Private; Mbiger, Droguist; ^ ?'Fl°rn 5^°i Prosper. Vinzl, Mt?.; Ehrenstein! '"". Hie,,. "' ^bler. Schagar. Hunger, Reisende; Körber, ^?^'t>e^s3°!' ^°"dl, Kfm,, Pinczehely. - Mahoric', ^?'b ^ Spaloto. - Schwarz. Reisender, i's, ' .fliest. "l ^ helfender. Budapest. - Ritter u. Herzfeld, ^°,' ^ssabon _^?"' Privat, s. Frau. Veldes. - Vluth, ^ ^lw^ Dr,' Dnr« '?^""' Vildhauer; Kahler. Reisender, j Z« Echantz ^^"'^^. l. Nath; Erdijsi, ssabrilant; l ^>°^U"'. Uankl m^' 5slte.; Hilbert. Szobel, Sanbor. ^ ^ Ni^"'dl, Vass, Kaufmann, Gerstmann, Hoffmann, ^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. _______Seehöhe 806 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z Zk O'k^ Wind de«Vi,el«!kLZ ? ^Z^ GZ! M «« >2U. N. !?37 7! 1»'«! SO. mäßig halb bewölkt > "' 9 » Nb. 736 9 I 13 »4 NO. fchwach heiter________ 83.l7Ü7M^!^36-0j 9 2 O. schwach < heiter j 0-0 Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur 13-6°, Nor-male: 14 9°._________________________________^_____ Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Farben zum Seliftfärben von Stoffen aller Art, Baumwolle, Scidc, Leinen, Vorhängen. Zu haben in verschiedenen Mustern bei Nrüder Gberl, Lai« bach, Kranciscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. _______________________________________l834) 11-3 Inr Photographie snr Amaieure! Anerkannt vor' ^üglichc photographischc Salon- und Reisc-Apparate, neue unübertroffene Monient-Hand-Apparale wie alle photographischen Bedarfs-Arlilel bei A. 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L86-— 287'— Äantvereili, Wiener, 200 fl. . 513--. 515-— Äodcr,.U»st,, Orst,. 200 sl. E. 93»-— 938 — st. s. Hand. u. . ,U0 fl. --— — — dto. bto. per Ultimo . . . 720 50 ?l>150 Lreditbanl, »lllg. ung., 200 fl. . 723 —7/«5 — Depositenbank, «llg,, 200 fl, . 435-75 436-25 «scompte^Vef., iltbiüsl,, 500 fl. 1420- 1430- Vlro-u.Vassenv.,Wiener, 2U0fl. 481— 485 — Hypothelb., vest., »00 fl, 30°/„ ». 198-5« 200 — ^ «tld »llls LHiiberbanl. Oeft.. 200 fl. . . 445 50 44« bv Oesteir-ungar. Uanl, »00 fl. . ,77^ 7,,. Uniunbanl üO!» fl, , . L87-— 5»» _ «erlehrlbanl, «Ug,, ,40 sl. . «v« _,. zgi,,. Industrie«Vnler« «»hmungen. ' Vaiiges.. «lll«. üf»., ,00 fl. . . ,?8 - ,8!»--Egybier «tisen- und Stahl-Ind. in Wie« 100 fl..... ,9, —,9»-— «türnlial^iw Leil)g,,Ers!e, 10Vfl. 888 — 848 — „Elbeninl,!". Papiers, n, «.>«. 140^ ,4,«» Lil-siüffsi Brauerei 100 sl. . , 8z?»'—z»»'.,. iliionlan Gejelllch,, Oest, alpioe !,,b«>5>U50 Präger !t«r« Ixd.-Vel. 200 sl, ,l«> «,,5. LalaO'Iarj, Vteinlohleli ,00 fl. «44 — »45.— „Schlöglmuhl", Papiers, 200 fl. 800 — 8«» — ,,T!ryrerm", Papiers, u, V -V. «l»__83g-— Irisailer Kohlenw.lses. 70 fl. 425 — 4»«.— Waffe»f,