^102. Freitag, 8. Mai 1898. Jahrgang 117. Laibacher Mmg. «'NMhil« f,"°"sP«5.lbiahrig fl. 5-5U. sfili die Zustellung in» Hau» „lliizjährig fl. ^, — InsertionS«bür. Für bl« zu 4 Zeilen 25 lr,, größere per Zeile 6 lr,; bei öfteren Wiederholungen per geile 3 li. Die »Laib, Htg,» erscheint tsgllch, mit Ausnahme der Sonn- »nb Ftiertaze, Die «dminiftratlon befindet sich (longressplah «r, 2, die Redaction «arucherzinergasse Nr. l5. Sprechstunde!! der Redaction von 8 bi« 11 Uhr vor» mittags. Unfraiilicrle Vriefe werden nicht llugenammen, Vlanuscripte nicht zurüclgestellt. Amtlicher Cheil. Llll^^ne k. und k. Apostolische Majestät habe» mit dem M" Entschließung vom 25. April d. I. Vys/'^llnt und Stadtpfarrer in Fulnek Karl ^. '^^fsky das goldene Verdienstkreuz mit der "ne allergnädigst zu verleihen geruht. H, Der Iustizminister hat den Gerichtsadjuncten Josef anw^! ^ ^s Bundesgerichtes in Trieft zum Staats-"Ualt-Substituten daselbst ernannt. Aenii^" Iustizminister hat den Grundbuchsfi'chrer Class" ?". ^ ^ y e r in Graz zum Kanzleidircctor erster "^ tiei dem Oberlandesgcrichte dortselbst ernannt. ^trasa f ^"sllzminister hat den Verwalter der Männer-^liectn ?^ ^" Capodistria Franz Schegula zum ^^lvr der Känner.Strafanstalt in Gradisca ernannt. Nichtamtlicher Theil. kt spanisch-amerikanische Krieg. spanis^ ^urde bereits berichtet, dass sowohl der ^Mnll s" "- ^^ ^^ Kamnier ihre Verehrung und Kuh n )"^ ^ bei Cavite gefallenen fpanifchen See-lzitzul°"^efprochen haben. Neber den Verlauf der Noch,.^"^ Nepräfentanten-Kammer zu Madrid wird ^ uaher berichtet: Unterw^s ^publitanisch gesinnte Deputjerte Salmeron ^hre "i "^ monarchische Systein der letzten fünfzig Article ^ ^"^ "nd sagte, alle seien für die gegen-'nit ^ ^ltuation verantwortlich. Silvela drohe jetzt ^enie d ^lctatur der Ohnmacht, geleitet von dem Hiinken? Schüler Loyalas. (Widerspruch auf den llälu^.^,. konservativen.) ^r verlangte auch Auf-die ^" über die Vertheidigung von Manilla und libers A ^ Väederlage und beklagte sich über die j>atriot^"tel, welche zur Mitschuldigen der anti-Die r 1562 zur Befreiung Orans unternommenen Expedition sanken 20, im nächsten Jahre bei einem heftigen Sturm im Mecrbufen von Cadix 15 Schiffe. Im Jahre 1588 verlor Spanien durch den Untergang der Armada 81 feiner besten Schiffe mit 14.000 Seeleuten. Fast die gleiche Anzahl Kriegsschiffe wurde durch drei weitere Unglücks-fälle noch vor Ablauf desselben Jahrhunderts vernichtet. Das siebzehnte und die erste Hälfte des acht» zehnten Jahrhunderts brachten keine größeren Verluste, bis auf den Untergang von fünf Schiffen, die zu einer 1741 gegen England geschickten Flotte gehörten. In den letzten 125 Jahren hat Spanien 12 Dampfkriegsschiffe und 21 Segelkreuzer mit zusammen 1570 Geschützen, 23 Fregatten mit «00 kanouen und mehr als 100 Kanonenbook verloren. Laibacher Zeitung Nr. 102. 814 6. Mai 1898^ widerstreite dem Völkerrechte, denn sie liefern den Eingeborenen Waffen, wodurch eine Störung des Handels herbeigeführt wird, die im Widersprüche steht mit den Interessen der neutralen Mächte. Der Minister des Innern erklärte, über Madrid sei der Belagerungszustand verhängt worden, weil einzelne Elemente, aus dem Unglücke des Vaterlandes Nutzen ziehend, versuchen, die politischen Leidenschaften zu erregen. Marschall Martinez Campos bietet der Negierung bedingungslos seine Unterstützung an. Der Cardinal Erzbischof von Santiago de Compostella sagte, man dürfe nicht erstaunt sein, dass ein Diener des Friedens in Kriegszeiten das Wort ergreife. Er wünsche, den öffentlichen Geist gegen jene Feiglinge zu ernmthigcn, die Spanien ohne Grund angegriffen hätten, welches nichts wünsche, als seinen Besitz zu wahren. Die spanische Nation — sagte der Kirchenfürst — sei das Opfer einer vom Golde verblendeten Macht. Der Senat bestehe ausschließlich aus Spamern, die entschlossen seien, der ganzen Welt zu zeigen, dass sich Spanien nicht ohne Widerstand zu Boden drücken lasse. Minister des Aeußern Gullon dankte sür diese patriotischen Kundgebungen. Von der Tribüne ertönte der Ruf: «Das ist die öffentliche Meinuug des Volkes!» Zugleich fällt ein Papier in die Mitte des Saales. Ein Huissier nimmt es auf. Der Präsident befiehlt dem Huifsier auf der Tribüne, das Individuum zu entfernen. Laibach, b. Mai. Ueber die Frage der Fortsetzung der Reichs -rathssession melden die «Narodni Listy»: Es hat eine Besprechung des Ministerpräsidenten Grafen Thun mit den Elubobmännern der Rechten darüber stattgefunden, ob die Fortfetzung der Session noch im Laufe der Delegationen oder erst am 7. Juni stattzufinden habe. Die Mehrzahl hat sich für die erste Modalität ausgesprochen. Der Tag jedoch, an welchem das Abgeordnetenhaus wieder zusammentritt, in dessen Berathung Freitag eine Pause eintritt, konnte nicht festgesetzt werden. Die Bestimmung desselben wird von dem Gange der Arbeiten in Budapest abhängen. Im ungarischen Abgeordnetenhause interpellate gestern Abg. Lukacs (Kossuth-Partei), ob die Regierung geneigt sei, die Neutralitätserklärung im spanisch-amerikanischen Kriege sofort zu proclamieren und zu notisicieren und ob für die Sicherheit der Per-fonen und des Eigenthums der in den Vereinigten Staaten lebenden Ungarn sowie für die Retorsion im Falle einer etwaigen Aufhaltung und Durchsuchung der unter österreichisch-ungarischer Flagge fahrenden Schiffe durch Kaperschiffe gesorgt sei. Der deutsche Reichstag nahm mit 177 gegen 83 Stimmen das Gesetz, betreffend die Militär -gerichtsordnung, an. — In Beantwortung einer Interpellation des Abg. Auer, betreffend die zeitweilige Aufhebung der Getreidezölle, erklärte Staatssccretär Thielmann, die Antwort der Negierung werde morgen erfolgen. Die «Agenzia Stefani» meldet aus Rom: Durch ein königliches Decrct wird der Zoll aufGetreide bis zum 39. Juni aufgehoben. Ein weiteres königliches Decret überträgt dem Commandanten des Armeecorps in Piacenza die Leitung der öffentlichen Sicherheit im Corpsberciche von Piacenza. Die Corps-eommandanten in Bologna, Ancona und Bari über- nehmen die Leitung der öffentlichen Sicherheit in den ihrem Commando unterstehenden Bezirken. — «Popolo Romano» und «Don Chisciotte» dementieren in der entschiedensten Weise die Meldung, dass der Minister des Aeußeren, Viscont i-Venosta, seine Demission gegeben habe. Aus Paris wird vom gestrigen Tage gcmcldet-Senator Trarieux richtete an den Ministerpräsidenten Me'line ein Schreiben, in welchem er unter Hinweis auf die Meldung der Blätter, der Generalstab besitze eine in Karlsruhe aufgenommene, den Obersten Pic quart Arm in Arm mit dem deutschen Militär-Attache' in Paris, v. Schwarzkoppen, darstellende Photographie, erklärt, er werde sofort nach Beginn der Parlamentssession interpellieren, ob dies richtig sei und wer die Photographie hergestellt habe; da Picquart versichere, er habe Paris nlcht verlassen, könne die Photographie nur eine Fälschung sein. Der Madrider Corrcspondent der «Mor-ningpost» interviewte die Königin - Ncgenti n von Spanien, welche erklärte, die Sympathie von fast ganz Europa für Spanien in den gegenwärtigen schmerzvollen Momenten rühre sie tief. Die Königin-Regentin wies auf den spanischen Patriotismus hin, welcher sie mit Hoffnung auf die Zukunft erfülle und schloss mit dem Ausdrucke ihres Vertrauens zu Gott und dem Hinweis auf die Möglichkeit einer europäifcheu Intervention nach der ersten ernsten Schlacht. Wie den «Times» aus New York gemeldet wird, scheine es nunmehr gewiss, dass der Ausschuss des Senats die Bestimmung, betreffend die Erhöhung der Tonnengelder, aus der Kriegskosten-Bill streichen und dass das Repräsentantenhaus sich diesem Beschlusse ohne Widerstand anschließen werde. Aus Washington wird vom 4. d. gemeldet: In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses des Senats drückte der Secretär des Krieges seine Ansicht dahin aus, dass 150 Millionen Dollars hinreichen werden, um die außerordentlichen Ausgaben des Kricgs-departements für ein Jahr zu decken. — Der hiesige japanische Gesandte theilte dem Staatsdepartement mit, dass das Decret hinsichtlich der Neutralitätsertläruug Iaftaus in Tokio veröffentlicht worden sei. Infolgedessen werden die japanischen Häfen früher geschloffen werden, als erwartet wurde. Tagesnemgleitm. — (Fünfzigjähriges Regierungsjubiläum Seiner Majestät des Kaisers.) Der deutsche Schultreuzervcrein in Dux beschloss, an« lässlich des Negieruugs-Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers eine «Kaiser Franz Iosef-Suppenanstalt» ins Leben zu rufen, um arme Kinder mit einem warmen Imbiss zu laben. — Aus Anlass des Allerhöchsten No gierungs-Iubiläums hat der österreichisch'schlesische Landes-verein für Bienenzucht in Troftpau eine Äcihe von auf die Hebung der heimatlichen Bienenzucht abzielenden Veranstaltungen, darunter die Abhaltung einer Bienen-zucht-Ausstellung am 23. nnd 24. Inli d. I., beschlossen. In Würdigung der hohen Bedeutung dieser Ausstellung haben, wie die «Tropvauer Zeitung» berichtet, dcr Herr Landespräsident Graf Clary und Aldringen und Se. Excellenz der Herr Landeshauptmann Heinrich Graf Larisch - Moennich das Ehrenpräsidium übernommen. — (Iubiläums - S tiftun g der österreichisch-ungarischen Bank.) Die außerordentliche Generalversammlung der österreichisch-ungarischen Vant nahm nach einer patriotischen Ansprache de-Z G°" vernenrs und nach dreimaligen begeisterten Hoch-Mi' auf Se. Majestät den Kaiser über Vor,aM Nikolaus Dumbas ohne Debatte einstimmig «n liwo r Anträge des Gcneralrathes an, Sr. Majestät dem M', anlässlich des Regierungs-Iubiläums in geM"^"' 6° die chrfurchtsuollsten Glückwünsche der Bant anszudnia^ und zur dauernden Erinnerung an das älückl'chc , eignis des Rcgierungs-Iubiläums eine halbe <"" Kronen zu wohlthätigen und humanitären Stiftungen) widmen und diese Summe der Specialreserve z" nehmen. In der Ansprache hob dcr Gouverneur, ^"' Rath Julius Kautz. die mächtigen Fortschritte ""s ° Gebieten, sowohl in Oesterreich als in Ungarn Mi)l dcr Regierung Sr. Majestät des Kaisers herlM ^ sagte, dem allgemeinen Zuge des Herzens folge a"«? ^ österreichisch-ungarische Vant, welche vielfache Sewc,,e Allerhöchsten Gnade erfnhr. Möge die Entscheldung ^^ die Zukunft dcr Vauk wie immcr fallen, die ^"" ,'',,. bleibt Sr. Majestät dem Kaiser und König zu unveg^ ten. Danke verpflichtet. Der Gouverncnr sch^ ^ ^,,, sammlnng mit einem dreifachen Hoch auf den Monai"/ worin die Anwesenden bcgcistert einstimmten. . ^ — (Das tägliche Einkommen dentschcn Vnndesfürsten) beträgt w»e ! « König von Baicrn 11.050 Mark, König von ^m^ 5560 Mark, König von Württemberg 5271 ^^ Großhcrzog von Hessen 2964 Mark, Großherzog Sachsen-Weimar 2301 Mark, Großherzog von ^ bürg 1365 Mark, Großhcrzog von Mecklenburg-"' 940 Mart, Regent von Braunschweig 1l"? ^, Herzog von Sachsen-Meiningen 1865 Mart. ^ niedrigste Einkommen hat der Fürst von Neuß , nämlich ganze 214 Mark täglich. Die fünf re^, Fürstenhäuser an Privateiukommcn sind: Sachse», ^""^, Weimar, Prinz Albrecht, Regent von Oraun^ Anhalt und Schanmburg-Liftve. ^. ,^ch- — (Regatta in Pola.) Am 3. d. ^ ^, mittags wurden in Pola zwei Regatten "Gehalte', ,^ der ersten Regatta starteten neun kleine, 9""s ^ "^^ Pola erbaute Boote der /V-Classe. Als erstes ta, Boot «Anza», als zweites «Akta», als drittes «" ^ ^ an. Die Sieger gewanneil kostbare, von Sr. - . „ Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge ^ ^ta gestiftete Kunstgegenstände. Bei dcr Mitcn " v^° starteten dic Yachten des l. u. l. Yachtaesch"av" , ^' erste kam «Heas Ease, ans Ziel, als M^ ^ k. u. t. Marine gehörige «Blaok», als dritte " ^, Yachtclub gehörige «Eros». Die zwei "^'/„"^ die vom Yachtgeschwader gespendete Kunstgegens"»" , dritte einen Geldpreis. uo»l — (Saatenstand in Ungarn^ 3 0. April.) Das Wetter war thcilwclie """ Unkraut, Insecten und Mäuse verursachten großen ^,^.. Winterweizcn ist mittcl, Sommerweizen gut ""!'stellend, roggcn kanm Mittel, Fruhjahrsroga.cn zufru ^t, Wintergerste gut, Sommergerste und Herstellend' Raps schütter, Hitais günstig, Zuckerrüben ä"l" ^> ' ^ — (Ein Ereignis von tün stler , ^ Interesse) steht den Florentinern 6^"" ag^ Centennarfeicr für Vcsvucci bevor. Der berühmte ^ ^. Tomaso Salvini wird den «Saul» von AlP"'- M„e Werke des Dichters, das seit langer Zeit von °^^end verschwunden war, zur Aufführung bringen- ^^os' der Feste in Florenz wird anch die Komödie -^ ^h von Aristophanes im Politeama aufgeführt ^ spM zwar während der Tagesstunden. Die ^^^'' werden sich nach antikem Brauche der Masttn^^- Z)er Grct«tn vorn Ool'öe. Roman von Drmanos Vandor. (9. Fortsetzung.) In ihrem Kummer bemerkte sie es nicht, dass die Thür geräuschlos geöffnet wurde und jemand hereintrat. Eine feltfame Erscheinung war es, die langsam, mit lautlosen, gleichsam schwebenden Schritten aus das weinende Mädchen zukam, eine Erscheinung, wie die Märchen aus taufendundeiner Nacht sie greifbar uns vor die Phantasie zaubern. Sie mufstc wohl einst schön gewesen sein, diese überschlante Frau mit dem feinen, von unzähligen Runzeln und Fältchen durchzogenen, bronzefarbenen Antlitz und den großen, noch immer funkelnden, schwarzen Angen. Die orientalische Kleidung, der enge, buntgestickte Rock und das weiße, hellseidene Uebertlcid mit den langen Aermeln, lieh die hohe, magere Gestalt noch größer erscheinen, als sie es in der That war. Das einst tiefschwarze, von einem turbanähnlichen Schleierarrangement halbverhüllte Haar war schon stark mit Silbcrfäden durchsetzt. «Thora, meine Taube!» sagte sie, sich über die junge Dame bengend, sanft. Sie sprach richtig Deutfch, abcr ihre Stimme hatte doch einen ausgeprägt fremd-ländisthcn Accent und den singenden Klang der Orientalen. Thna 5uhic erschrocken aus. «Du, Najah? Wie hast du mich erschreckt!» rief sie. «Und doch kommst du mir wie gerufen!» «Du weinst, meine Sonne?» sagte die Indierin leise und fuhr liebkofend mit der mageren Rechten über das ebenholzfchwarze Haar ihrer jungen Herrin. «Du weinst, und der fremde Graf, der dein Mann werden follte, ist abgereist, ohne dir Lebewohl gesagt zu haben! Was hat man dir gethan, meine süße Blume? Vertraue es deiner Najah!» «Man hat mir das Köstlichste genommen, was ich besaß, Najah,» antwortete Thora traurig, «die Liebe meines Vaters, mein Vertrauen in die Redlichkeit der Menschen, meine innere Ruhe! Und man hat mir etwas gegeben, das ich abschütteln möchte und doch nicht kann — eine seelische Qual, eine entsetzliche Vor-stellnng! O, Najah,» rief sie in hervorbrechender Ver-zwcislnng, «du kanntest meine arme, todte Mutter! Du liebtest sie! Du warst mehr als ihre Dienerin; du warst ihre Vertraute, ihre Freundin! Erzähle mir etwas von ihr! Wie war sie? War sie unglücklich?» Die Indierin senkte den Kopf. Ein tiefer Schatten flog über ihr Gesicht und machte es noch dunkler. Eine ganze Weile vergieng, bevor sie die Frage dcr jungen Patricierin erwiderte. «Wie sie war?» wiederholte sie träumend. «Sie war so fchön, wie die Lotosblume an «uferen heimatlichen Gestaden, und ihre Seele war so rein, wie der Thau am Kelch der Lilie. Sie war gut, wie ein heiliger Engel!» «Ich habe heute erst erfahren, wie ch" ^s starb,» sagte Thora müde. «Eine brutalepan ^^^ den Schleier, der mir alles verhüllte. ^ , ^^ ist das alles! Najah, Najah, sage, glauM ^j?-dass sie nicht wusste, was sie that, als sie " lichc That bcgieng — aus Heimweh?' Mt d^' «O, ihr Geist war so klar /"'^^as ' Sonne!» erwiderte Najah mit erhobene ^"^ „»all «Aber eine solche Verzweiflnngsthat or^ ^f nur entweder im Wahnsinn, oder wenn ' < „F tief unglücklich ist! Und meine Mutter war o^ ^„ unglücklich! Sie wurde ja so unendlich U" meinem Vater!» , ^.,, Lip^ Die Indierin schwieg. Ihre si'"" Mtl^ prefstcn sich sest aufeinander und nlior "^ ^. flammenden Augen fentten sich die laM,, schwarzen Wimpern. . «. M"'. «Ich möchte den Ort sehen, a" dem « ^i"" starb,' fuhr Thora fort. «Nur noch dnm ' ^„^ ich mich eines märchenhaften Gewirrs v"> ^0' flimmernden Stoffen, breitwedcligen P""',, in ^ artigen, starkduftenden Blumen und """' ^^". Wunderrciche der weißgekleideten Gestalt mein ^^^,i> Traumhaft und umrisslos lebt das alles ^ Gedächtnis. Ich möchte einmal wieder d"^ ^„ ""s mächcr gehen, welche mir stets verschloß, ^ d<"> in denen zu weilen außer dem Vater '«" ,^ Recht hattest. Führe mich dorthin, MM ^ < wie lange ich noch in diesem Hanse welle^"^^ M Vater, so ist meines Bleibens mcht langer v ^!^I«wng"Nr. 102. 815 6. Mai 1898. Einentt^" verunglückter Circusreiter.) Cnqu/^Z^ Unglück ereignete sich im Gothenburger reiter / ^' ^" a"ch in Laibach bekannte Kunst-fitzend f,/^^'^ "", auf seinem Pferde «Blondin» ^n u>n ^ "'^" b"s Dach des Circus aufgehifst wor-t>as Ps.,. " "eser Höhe gleichfam abzuspringen; da wurde unter 'I "'""l)lg, stürzte herab und begrub den Reiter ^ ^nadini blieb auf der Stelle todt. Zelten w'^'.^ ""sere Schönen lachen sollen.) Rd s°! "")? ,"ne Frau, wie sehr sie ihre Gesichtszügc, jorgWi« ^ "°ch so schön, oft entstellt, wenn sie nicht An bef. ?' ^^ ^l" und Weise ihres Lachens achtet, stets ein ?'1^ englischer Schauspieler erklärt, dass ihn, ^lcht .. ^""der über den Nucken laufe, wenn im Ver-»lelodisch/ " allerdings einstudierten, aber überaus schönem!^'^ "izendcn Lachen seiner Kolleginnen, das Ohr tönt ^ ^^^ ^^end einer anderen Dame all sein Ansicht di ? " ^" '""^'" fällen ist dieses - nach der nisches n7'^ sensitiven Mannes — nur ein disharmo-^bhnen ? ^ ^°" Kreischen, Kichern, Pusten und "zogene n seinmoduliertes Lachen kennzeichnet die wohl-^rnieidm ""' ^"s" "^ mäßig lautes Sprechen und ^drebu, ^^^.^"' unnöthigen Gesten und sonstigen 'beiin Er.^?' ^ ""ch ^^^ Wiegen des Oberkörpers haben DÄ?' ^^ ^"^er sehr viele Frauen an sich nicht ann? "^ zuletzt aufgeführten Eigenschaften wirken selten wi s. ? ^° abstoßend wie ein überlautes, nicht gehört ,./""bes Lachen aus schönen, Frauenmunde. Es Celbsj^" wenig Uebung und ein kleines Maß von ^iueignen ?"'^ ^u, um sich jenes nielodische Lachen Wie tiefe . ^^ ^art abgestimmte Silberglückchen oder llingen m„^"3^ Molltüne von schönen Mädchenlippen das eine ?""" s»bt es zwei Arten des Lachens — das linder^' "'"" ^ '"" aus Höflichkeit zwingt, ^lfnis nMs 'ü ^"^ '""" °"^ wirklich herzlichem Be. ^s Lack r ^" ^em ersteren, das man als hör. gestreckt s? "Zeichnen könnte, dürfen die Lippen nicht ^ Ziilme k^ "'" ^""6 geöffnet werden, so dass man "luss turi ?"^U'chschinlmcrn sieht. Das Lachen selbst Reffende ä^!'^ ""^ sympathisch klingen. Sobald die be-"ortunlmn^ ! ^ aber thatsächlich über ein drolliges °er ^.. "" oder eine lustige Erzählung amüsiert, kann ^"et. aber -? "' ^^" ^"^'" geworfen, der Mund go ^n em / ^" s^^' "' bie Breite gezogen nnd die blende L^"'^ geschlossen werden. Das ziemlich an-^"'chich s'?" ^'"ss halblaut und melodiös sein und «n das l„? ^''^nd ansklingen. Es soll den Hörer °ber „icht "^ Grplätscher eines Waldbaches erinnern, ^ tlnle ?"- ^"^ Triumphgcheul eines Indianers, klagte ^^"chkeitslachen. innss — wie sich der ideal ^ dein ei« " ^llbiolls sehr poetisch auszudrücken weiß wichen w?, "^ ^"^u Anfangstriller des Spottvogels ^"besaitctp^ ^ '"" unwiderstehlichen, Zauber auf das ^ l ^^ ^" vielmehr Gehör des Manneswirken soll. ^bcntl /^ Entdeckung von ganz außer-!?^httadcl^^' Tragwcite) soll C. D. Haskins ^N ^. ^yu. gemacht haben, wonach sich der Brenn-s Zahlen s„s , ^"^'ch eine Untersuchung mit Röntgen-ftt i„ ^ °" ermitteln lässt. Der Brennwert der Kohle ^»Mi'lh' (Fottsetzmlg folgt,) auf den fluoreseierenden Schirm hervorruft, steht hin-sichtlich seiner relativen Tiefe in directem Zusammenhange mit der Menge des ascheerzeugenden Stoffes, der in dem Kohlenstück enthalten ist. Wenn man nun von einer Reihe von Kohlenproben, deren Aschengehalt bekannt ist, den Schatten daneben auf den Schirm fallen läfst, fo kann man leicht ermitteln, welcher dieser Proben die zn untersuchende Kohle in ihrer Zusammensetzung am nächsten steht. Man kann durch dieses Verfahren, das an die Bestimmung des Zuckergehaltes der Rüben durch das Polariskop erinnert, sofort den Aschen-» gehalt der Kohle auf den Centner mit einer ziemlichen Genauigkeit angeben, ohne erst langwierige Heizverfuche anstellen zu müssen. — (Von der Lebenszähigteit eines Walfisches) zeugt die folgende vom «Prometheus» gebrachte Mittheilung: «Vor kurzem erlegte die Mann-schaft des Dampfwalfischfängers Beluga aus Ncwyork auf der Heimkehr von, Vehriugsmeer einen riesigen Walfisch, in dessen Fleisch eine Harpune sich befand, auf welcher, wie dies Brauch ist, der Name des Schiffes eingraviert war, voll dem sie geschleudert worden war. Es war dies der Walftschfänger l Montezuina», ein Schiff von New-Acdford, welches die amerikanische Regierung während des Secessionskrieges kaufte, um es mit anderen alten Schiften bei der Blockade von Galveston zu beuützcu. Etwa fünfzig Jahre hatte demnach die Harpune im Leibe des Walfisches sich befunden, nud das riesige Thier würde sie wahrscheinlich noch weit länger mit sich herum« getragen haben, wenn es nicht zufällig erlegt worden wäre. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Requiem.) Für weiland Ihre Majestät Kaiserin Maria Anna fand gestern ein feierlicher Trancrgottcsdicnst in der Domkirche statt, den der hoch» würdige Herr Dompropst Dr. Lconhard Klofntar celcbricrte. Dem Traucramte wohnten Se. Excellenz Herr Landespräsident Baron Hein mit Beamten der Re» giernng, Herr Landeshauptmann Otto Detela, die Spitzen der Behörden sowie zahlreiche Andächtige bei. — (Vermählung.) Am 4. d. M. vormittags fand in Klagenfurt die Vermählung der Gräsin Maria von Orfini und Rosenberg, Tochter Ihrer Durch, tauchten des Fürsten Heinrich von Orsini und Rosenberg, erdlichen Mitgliedes des Herrenhauses, und der Fürstin Anna von Orsini und Rosenberg, mit dem Herrn Otto Conte di Manzano, Ministerial-Secretär im t. k. Ministerium des Innern, statt. — (Die Arbeitsvermittlung in Oester-reich.) Das statistische Departement im Handels-Ministerium, Ministerialrath Dr. Mataja, veröffentlicht soeben die Ergebnisse seiner Erhebungen über den Arbeitsnachweis in Oesterreich, die Frucht mehr als zweijähriger Arbeit. Wie eifrig, wie erfolgreich dieser Zeitraum aus-genützt wurde, bemerkt das «Frcmdenblatt», das zeigt die nun vorliegende Publication in reichen, Maße. Social-statistisch, aber auch socialgcschichtlich mit ihrem Ueber-blicke über die Geschichte des Arbeitsnachweises in Oesterreich bietet sie überaus reiches, theilweise bisher un-gedrucktes Material über diese Frage. Gleich erwünscht ist aber auch die Uebersicht über die Auslandseinrichtttngcn, die durch dcu Abdruck zahlreicher Orgauisationsstatute erhöhten Wert gewinnt. Die Publication zerfällt in zwei Theile, deren erster, der Tcxtthcil, var allem der Be-schreibung der Resultate der Erhebung gewidmet ist, während der zweite Theil das eigentliche statistische Tabellenwerk und einen Ueberblick über die Gesetzgebung nnd Einrichtungen des Auslandes auf diesen, Gebiete sowie über die auf die Frage der Arbeitsvermittlung bezuahabende Literatur enthält. Da zahlenmäßige An-gaben über den Umfang der Vermittlungsthätigteit und über Details derselben nur in einem begrenzten Ausmaße zu erlaugcu wareu, wurde im Berichte ins-bcfondere eine möglichst eingehende Darstellung des all-gemeinen Eharakters der sowie der Verbindung des Stellennachweises mit der Er-füllung sonstiger socialer uud fachlicher Aufgaben angestrebt. Der textliche Theil des Berichtes bringt daher neben historischen Ausführungen über die gcwerbemäßige Dienst- und Stelleuvermittlung, fowic über jene der Zünfte und der Vereine in früherer Zeit eine Beschreibung der Einrichtungen der gegenwärtigen privaten Vcrmittlnngs-bureaus und der bei ihnen constaticrten Missbräuche, sowie Schilderungen des Standes nnd der Formen der von den Gewerbe-Genossenschaften. Arbeiter-nnd sonstigen Vereinen, von den Natural - Verpflegs-Stationen u. s. w. unterhaltenen Arbeitsnachweisstellen. Die bedeutsame Rolle, die in moderner Zeit das Zcitungs-inserat beim Angebot und bei der Nachfrage nach Arbeit w elt versucht ein besonderes Capitel auf Grmid c.ner Auszahlung der in zahlreiche., Städten während zweier Wochen des Jahres '8W erschienen Ionrnalc zn illustrieren. Endlich wurden anch d,e Ergebn,sse emer schriftlichen Enquete bei den Industnellen über d,e Art und del, Vorgang bei Acquisition von Arbeitskräften in den einzelnen Betrieben in einen, Abschnitte des Berichtes verwertet. Das Tabellenwerk gliedert sich nach der bereits gestreiften Kategorisierung der bestehenden Arbeitsnachweis- stellen nnd schließt ,nit Generalübersichteu iiber die in den Großstädten, beziehungsweise einzelnen Ländern vorhandenen Vermittlungsstellen. Der Abschluss dieser Erhebungen wird nun doch eudlich auch für Oesterreich die Errichtung öffentlicher Arbeitsnachweife in unmittelbare Nähe rücken. — (Von der Erdbebenwarte.) Ueber das große auswärtige Beben vom 23. v. M. ist der Erdbebenwarte an der k. t. Oberrealschule eine Reihe von Berichten ausländischer Erdbebenwarten bis heute zugekommen, und zwar von Padua, Ron,, Ischia, Catania in Italien und von Newport in England. Die Angaben über Zeit, Richtung und Entfernung sind gleichlautend mit jenen, die von der hiesigen Erbbebenwarte veröffentlicht wurden. Bis heute fehlt jedoch jede nähere Nachricht, an welchen Punkten der Erdoberfläche sich die großartigen Revolutionen abgespielt haben, deren Ausläufer sich über einen großen Theil der Erde verbreiteten. Wir müssen uns vorläufig damit begnügen, die charakteristische Bodenbewegung in allen ihren Phasen festgehalten zn haben und sie dem bereits reichen Beobachtungs-materiale anzugliedern, welches interessante Aufschlüsse über die Art der Fortpflanzung von Aodenbewegungen ergeben wird. An dieser Stelle verdient hervorgehoben zu werden, dass sich das neueste Instrument der Erdbebenwarte, das große Horizontaldoppelpendcl nach Grablovitz, diesmal vorzüglich bewährt hatte. Mit seiner enormen Empfindlichkeit nnd eigenartigen Construction ist es hauptsächlich für Beben sehr fernen Ursprungs am empfänglichsten. Die heimische Firma Tönnies kann wahrlich stolz sein auf dieses von ihr zuletzt ausgeführte Präcisionsinstrument, und dies umsomehr, als derselben nur flüchtige Skizze» zur Ausführung des Instruments vorgelegt wurden. Das Instrument wurde iu vielen Punkten von dem Originale, welches in Casamicciola steht, abweichend construiert und derart vervollkommnet nnd verbessert, dass der Erfinder desselben, Director Grablovitz, welchem die hiesige Erdbebenwarte eine Photographie des Instrumentes und das Original-Diagramm vom 28. April einsandte, an dieselbe die Anfrage stellte, um welchen Preis die Firma Tön nies weitere Instrumente von, gleichen Typ bauen würde. Es freut uns, diese Nachricht mittheilen zu können und begrüßen es mit Freuden, dass die heimische Kunst in der Heimat der Erdbebenmessinstrumente Anklang gefunden hat. Zugleich bcglückwünfchen wir die opferwillige Firma Tönnies, welche sich wirtlich bisher in der großmüthigsten Weise an der Ausführung von Erdbcbcnmessinstrumenten betheiligt hat, zu den, fchönen Erfolge! — (Grme in d e v orst a nd s - W a hlen.) Bei den am 16. April d. I. durchgeführten Gemeiudevorstands-wahlen wurden für die Gemeinde Vründl gewählt: Franz Znidarsic, Grundbesitzer in Bründl, zum Gemeindevorsteher und zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Anton Hocevar aus Bründl, Mathias Vizjak aus Zavratec, Josef Selak aus St. Primus, Josef Gospodaric aus Auen, Mathias Koraiin aus Radna, Franz Vizjak aus Arto, Martin Hibcrt aus Bresovo uud Mathias Hocevar aus Novo; ferner für die Gemeinde Buöka: Iofef Lekse aus Unter-Radelstein zum Gemeindevorsteher nnd zu Gemeindcräthen die Grundbesitzer Alois Masasic aus Unter - Nadelstein, Josef Pungarsic aus Strit, Johann Kirar aus Zaborst, Johann Novak aus Ober - Nadelstcin, Josef Selak aus Bucka uud Franz Weiß aus Unter-Nadelstein. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im ersten Quartale des heurigen Jahres wurden im politischen Bezirke Gurkfeld (53.237 Einwohner) 172 Ehen geschlossen und 503 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 301, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 30, im ersten Jahre 62, bis zu 5 Jahren 112, von 5 bis zu 15 Jahren 19, von 15 bis zu 30 Jahren 16, von 30 bis zu 50 Iahrcu 30, von 50 bis zu 70 Jahren 64, über 70 Jahre 60. Todesursachen waren: bei 13 angeborene Lebcnsschwäche, bei 36 Tuberculose, bei 29 Lungenentzündung, bei 26 Diphtheritis, bei 3 Keuchhusten, bei 7 Scharlach, bei 6 Gehirnschlagstuss, bei 2 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt ist eine Person (durch Absturz). Selbstmord ereignete sich einer, Todtschläge 3, Mord keiner. —o. — (Rindfleisch-Preise.) Im abgelaufenen Monate betrug der Durchschnittspreis für eil, Kilogramm Rindfleisch: in Radmannsdorf 50 lr., in Kronau 54 kr., in Assling 50 kr., in Kropp 48 kr., in Veldes 54 kr., in Rudolfswcrt 52 kr., in Scisenbcrg 40 kr., in Treffen 44 kr., in Gurkfcld 52 kr., in Landstraß 40 kr., in Nasscnfuß 44 kr., iu Ratschach 48 kr., in St. Barthlmä 10 kr., il, Großdolina 40 kr., in Steil, 44 tr., in Mannsbnrg 44 kr., in Kraxen 44 kr., in Adelsbcrg 50 kr., in Illyrisch-Fcistritz 50 kr., in Senosetsch 50 kr., ill Wippach 48 kr., in Littai 48 kr., iu Weixclburg 44 kr., in Sagor 48 kr., in St. Martin bei Littai 48 kr., in Krainburg 50 kr., in Bischoflack 48 kr., in Ncumarktl 52 kr., ill Loitsch 40 kr., in Idria 44 kr., in Altcnmarkt bei Laas 44 kr., in Zirknitz 50 kr., in Planina 50 kr., in Gottschee 46 tr., iu Neifnitz 44 kr., in Grohlaschitz 40 kr., in Tschernembl 40 tr., in Mott-lwg 40 tr. -—H, LaibaHer öeituna Nr. 102. 816 6. Mai iM ^ (Fachcurs für Schuhmacher.) Gestern abends zeichnete Seine Excellenz Herr Landespräsident Freiherr von Hein in Begleitung des Herrn Landes« regierungsrathes Marquis Louis Oozani den Fachcurs für Schuhmacher auf der Schießstätte durch seinen Besuch ans. Seine Excellenz wurde durch den Obmann der Schuhmacher-Genossenschaft Herrn Ferdinand Tuma und den Leiter des Curses Herrn Jakob Hulka, Fachlehrer des k. t. technologischen Gewerbemuseums in Wien, ehrfurchtsvoll empfangen und besichtigte mit großem Interesse die Modelle normaler und abnormer Fuhformen, die Zeichnungen, die Maschinen, die in Thätigkeit gesetzt wurden, und nahm die Modellierungsarbeiten, die Schnittmuster und verschiedene andere Arbeiten der Frcquentanten in Auge» schein. Seine Excellenz verweilte eine Stunde und äußerte sich anertenucnd über den Eifer uud dcu Fleiß der Frequeutanten und die praktische Leitung. — (Zur Betheiligung der Feuerwehren an der Jubiläumsausstellung.) Seitens der österreichischen Feuerwehren wird eine ganz bedeutende Betheiligung an dem Huldigungsacte für Seiue Majestät gelegentlich der Eröffnung der Jubiläums-Ausstellung durchgeführt werden. Bis zum Mittwoch, den 27. April, waren iti.«00 Mann aus allcu Provinzen Oesterreichs angemeldet, und steht zu erwarten, dass die Zahl reichlich 20.000 erreichen wird. Aus Dcutschböhmen allein erscheinen 456 Feuerwehren mit 1160 Manu. Im Ausstcllungsbureau ist eine eigene Abtheilung für die Feuerwehren errichtet worden, in welcher der Vorfitzende des ständigen österreichischen Feuerwehrausfchusfes k. k. Com-merzialrath Czermack und der Sccretär dieses Ausschusses Gustav Schoepf feit mehreren Tagen mitthätig find und das Arrangement für die Feuerwehren mit durchführen helfen. Die naher gelegenen Feuerwehren, von welchen ein längerer Aufeuthalt in Wien nicht anzuuehmen ist, erhalten eilte üOprocentige Fahrftrcislegitimation für die Dauer vom 5. bis 9. Mai, während für die aus entfernteren Gegenden Kommenden Legitimationskarten mit 14tägiger Giltigkeitsdauer ausgegeben werden. Seitens der Ausstelluugscommifsion wurde jedoch Veranlassung getroffen, dafs fchon die in Uniform nach Wien zu dieser Zeit reisenden Feuerwehrleute sowohl auf den Bahnen wie auf den Schiffen auch ohne Legitimationskarte den halben Preis für die Hill- und Netourfahrt zu zahlen haben. Der Obmann des Niederösterreichischen Landesverbandes, Professor Schncck, hatte für Samstag, den 30. April, abends nach Wien eine Versammlung allberaumt, zu welcher eilte große Anzahl Feuerwehr-Commandanten geladen wurden, in welcher Versammlung die Bildung des Empfangs und Wohnungscomitlss befchlossen worden ist, da vorläufig nur für unentgeltliche Masseucmartiere in der Franz - Josefs - Kaserne Vorsorge getroffen wnroe. Nachdem doch anzunehmen ist, dafs eine größere Anzahl Feuerwehr-Thargierte, die aus den Provinzen kommen, fich einige Tage länger in Wien aufhalteu werden und hiefür auch gern ein Quartiergcld bezahlen, so wird für dieselbell durch dieses Comite' ebenfalls Vorsorge getroffeil werden. Die Aufstelln»!g der Feuerwehren erfolgt vom Südportale der Rotunde angefangen dnrch die Kaiser- und die Haupt-allec bis zum Praterstcru, und werden die Kronländer alphabetisch gereiht, welche durch große Tafclu gekennzeichnet sein werden. Zum Stammquartier der Feuerwehren sind für den 7. Mai die drei großen Prater-Kaffechäufer und die übrigen anstoßenden Restaurants des t. k. Praters ausersehen, und ist es unbedingt nothwendig, dafs alle Feuerwehrleute bereits ihren Mittagstifch dort einnehmen, weil um 1 Uhr die fümmtlichen Blocks, in welchen die Feuerwehren in Intervallen von je zehn zu zehn Meter mit Musikkapellen aufgestellt werden, bereits gestellt sein müssen. Selbstredend haben alle Feuerwehrleute ill voller Allsrüstung zu erscheinen. — (Der Laibacher Eislaufverein) hielt diesertage seine diesjährige Hauptversammlung, womit er sein 17. Vcreinsjnhr abschloss. Dasselbe wies nur 2? Lauftagc auf, was weder die Mitglieder noch den Aus-schuss befriedigen konnte. Trotzdem blieb das Gesammt-crträgnis nicht namhaft hinter dem des Vorjahres zurück. Deni in der letzten Hauptversammlung ausgesprochenen Wunsche, die elektrische Beleuchtung einzusührcn, wnrde mit Rücksicht anf die Vermögensverhältnisse des Vereines und die geringere Zahl der Abcndlänfer derart entfprochen, dafs ungefähr zwei Drittel des Platzes beleuchtet werden können, was fich auch als vollkommen genügend herausstellte. Die bcdentcndcn Kosten, die aus dieser Einführung erwuchsen, hatten zur Folge, dass uon der anf den Banlichkciten noch lastenden Schuld uur eiu kleiner Betrag abgezahlt werden konnte. Während des Sommers ist eine Neinignng des Teiches voll den übcrwncherndcn Wasserpflanzen in Aussicht genommen, welche jetzt der Boot-sahrt, im Winter aber auch der Eisbildung sehr hinderlich sind. — (Inm Fremdenverkehr.) Im Monate April übernachteten in den hiesigcu Gasthöfen nnd Hotels 2040 Fremde, um 263 mehr als im gleichen Monate des Vorjahres. — (S t r oh fl e ch tc u r f e.) Der iu Theinitz, Bezirk Stein, abgehalteile Strohflechtcurs, welcher von 37 FrcPlentantcu besucht war, wurde am 30. v. M. geschlossen. — Am 1. d. M. begann der gleiche Curs in — (Vou der Staatsbahn.) Wie uns mitgetheilt wird,, beabsichtigt die k. k. Staatsbahu - Direction ill Villach das Frachtenmagazin in der Station Iarie-Mannsburg zu erweitern. —o. — (Von der Südbahn.) Der Verwaltnngs-rath der Südbahn beschloss, der Generalversammlung vom verfügbaren Ueberschusse des Jahres 1897 per 1,070.225 st. die Verthcilung einer Dividende uon 3 Francs und einen Vortrag von 18.152 fl. auf ucue Rechnung vorzuschlageu. — (Telegraphenverkehr nach Costa-Rica uud Manilla.) Telegramme nach Costa Rica-werden nur auf Gefahr des Absenders angenommen. Das Kabel zwischen Hongkong und Manilla ist unterbrochen. * (Schadenfeuer.) Aus Rudolfswert wird uns mitgetheilt: Am 23. v. M. gegen 10 Nhr nachts brach ill der Harfe des Fleischhauers Josef Klauzer ill Sancl Stefan Feuer aus, welches das Dach gänzlich einäfcherte. Der Schaden beläuft sich auf circa 50 fl. und ist der Genannte auf 100 fl. affecuriert. Das Feller dürfte gelegt worden fein. Nach dem Thäter wird eifrigst geforscht. —r. *(Aus demPolizeirapporte.) Vom 3. auf deu 4. d. M. wurdeu fünf Verhaftungen vorgenommen, lllld zwar vier wegen Herumstreifeus in der Stadt und eine wegen Bettclns. — Vom 4. auf den 5. d. M. wnrden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar fünf wegen Ausweis- und Unterstandslosigkeit, eine wegen Ueber-tretllilg des Diebstahls, eine wegen Vacierens und eine wegen Truukcnheit. —r. — (Ueberfahreu.) Gestern vormittags wurde auf dem Domplatze die 73jährige Private Katharina Lcnarcic durch den Fiaker Pukclstein überfahren. Die Greisin erlitt fchwere Beschädigungen all beiden Füßen nnd musste ius Landesspital transportiert werden. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 5. Mai. (Vligwal-Telegramm.1 Der Fiuanzministcr legt den Gesetzentwurf, betreffend die Aufhebung der Verpflichtung der Dicnst-geber zu Steuerabzügen von variablen Dienstbezügen, vor. Das Haus geht sodann zur Tagesordnung, nämlich zur Verhandlung der Sprachenanträge, über. Abg. Aaron D'Elvert (deutsch-fortschrittlich) erklärt, wenn die Regierung der deutschen Sprache eine gebüreude Stellung einräume, werdcu die Deutschen keiu Hindernis bilden, um das Staatswesen wieder in die rechte Bahn zu bringen. Die Deutschen seien einig, und werden nicht zurückweichen, falls die Negierung den verhängnisvollen Fehler begeheu sollte, in das Lager des czcchischen oder eines audereu Staatsrechtes einzutreten. Abg. Iaworsti erklärt, die Polen werdeu, ubwohl sie dem autononlistischeu Grundsätze huldigen, an dem Versuche zur Regelung der Sprachenfrage auf dem Boden des Rcichsrathes stehend mitwirken. Abg. Fonrnier erklärte, die Regierung hätte uuter gleichzeitiger Aufhebung der Spracheuverordnuugen einen Gcfetzeutwurf vorlegen follen. Die Deutfcheu wollten auch den Frieden, jedoch ohne Verkürzung ihrer Rechte. Abg. Freiherr v. Schwegel (verfassungstreuer Großgrundbesitz) erklärt namens sciuer Parteigenosseu, dafs diese gerne vou der Thatsache Act geiwuimeu haben, dass die Regierung die Nothwendigkeit der Schaffung fprachlicher Normen im Gesctzgcbungswege, iu erster Linie im Wege der Reichsvertretuug, gruud-sätzlich anerkannte uud bereit sei, an der Arbeit mitzuwirken. Noch höhere Genugthuung gewährte es, dass die Rcgieruug die Verordnungen vom 5. April 1897 ausdrücklich missbilligte und die Verordnungen vom 24. Februar 1898 als nnznlänglich erkannte. Die Partei des Redners fei bereit, au einer daucr-hafteu Grundlage der Sprachcufrage mitzuwirken, werde sich aber der Formulierung eines bestimmten Programmes hicfür cuthalten. Eine iutenfivc parla mentarische Verhandlung der Sprachenanträge sei dcr geeignetste Weg zu einer Verständigung, die im Interesse des gcsamulteu Oesterreich herbeizuwünschen sei. Redner zweifelt nicht an dem positiven Ergebnisse dcr Verhandlungen. Seiue Parteigeuosscu werdeu für die Einfctzuug des Sprachenausschusses eintreten und die Arbeitm fördern. Abg. Iro erklärte, tciu deutscher Abgcorducter dürfe in deu Spracheuausschufs eintreten, folangc die Sprachenverorduuugen bestehen. Abg. D'Angeli erklärte, die Italiener werden für die Eiusetzung des Sprachenausschusses stimmeu unter dcr Vorcmssetzuug, dass der Spracheuausschuss keiue Sprache als Staatssprache cmerkeuue und iu deu von Italienern bewohnten Ländern keiner anderen Sprache Prävalenz über die italienische einräumen werde. Abg. Schöpfer erklärte, dic Regierung müsse nicht bloß die Sprachcuverord-uuugeu aufheben, soudern auch mit dem ganzen bisherigen System brechen, Völker und Parteien gegeneinander auszuspielen. Abg. Vulat sagt, die Dalmatiner werden f'^ Ausschus'swahl stimmen, an dem Grundsätze sWY" dass in Dalmatien die kroatische Sprache als ^ spräche festzustellen ist. < 5 ^ hfl Die Debatte wird abgebrochen. Im El"""' ' y, Drmglichkeitsantrag Krouawctters auf I""" ?^ M Versetzung Aadenis wegen augeblich "ubcflM ^, schleuderung von Staatsgeldern in der "si" ^H ^Reichswehr., feruer ein Dringlichkcitsanttag ^r ^ die Regierung auffordernd, wegen s"l"'t'g^ ^ pcndicrnng der Gctreidezölle uugesäumt >" migarischcn Regierung in Verhandlung zu twr > Nächste Sitzung morgen. Vuoten - Deputation. (original Telegramm.) . h W> Die Autwort der österreichischen Q"^eu-" ^, tioll auf das Nuntiuln der ungarischen ^ ^D Deputation erklärt, dass die österreichische ^^ mit dcr Feststellung der zehnjährigen """» ^ vom 1. Juni 1899 bis zum 31. December ^" ^ verstanden sei und sich bereit erkläre, odnM ^ Mandat zur Verhaudluug des Prä"pu"M^ Wunsch der ungarischeil Deputation beim ^ ^ zu befürworten, und zwar unter dcr Vedmgu U' ^ iu der zu vcreiubareuden Bcitragslcistung ^ herige gefetzliche Belastung Ungarns zistcrmap^ gedrückt werde. ,s«,„iittel^ Rom, 4. Mai. Einer Meldung der H^" Stefani» zufolge fanden heute inLivornoitlM^ ,.^ behufs Herabsetzung des Vrotpreises st^tt,, wo^.^.^i^ Bäckerläden augegriffen wurdeu. Die PoUzcl ö ^, die Manifestanten und stellte die Ordnung '" ^gc" Iu Urbiuo kam es gestern gleichfalls zu A"'^,, kein" Iu allen andeien Provinzen wurde die Nnye Weise gestört. Der spanisch-amerikanische Krieg. (Original.Telegramm.) . c^illM^ Madrid, 5. Mai. (Kammer.) E"^ M verlangt das Verbot der Viehcinfuhr. ^" ^'tcp minister erklärt, dafs hiezu kein Bednrsms ^ doch werde das Amtsblatt ehebald "N ^ ^< öffentlichen, wodurch die Einfuhr von Venr votcu wird. . ..,„. lM^ Madrid, 5. Mai. Der KricgsuuM" ^ch brachte im Senate einen Gesetzentwurf eu, ^ welchen die Regierung ermächtigt wird, «„sel" Altcrsclasse der Reservisten auf den CancMia)" zur Dienstleistung einzuberufen. . ..„.^stliertf Madrid, 5. Mai. In Murcm denw", ^ sinkende Bergleute gegen die VcrzehrunMc^ ^M-versichert wird, hätten sie den Bahnhof "«? 7.,^!^' haus in Brand gesteckt. Das Militär "" H^ii'i Einige Pcrsoncn wurden verhaftet. Ueber "UHM Earwgcna wurde der Velagerungszustano ^o Nuhestöruugen kamen auch vor in Ovicdo, anderen Städteu infolge der Vrottheuerung. M« London, 5. Mai. Die «Times» «ero, M, eine Depefche des «Newyork Herald», wein) ,^ der amerikanifche Kriegsplan laufe da"H lB Portorico zu nehmen und für immer als « ^ Flottenstation zu behalten. ^, ve^ . N e wyolk, 4! Mai. Wie der gehorchen, stinlmtcu dicsclbcn zll. „„, 3H New york, 5. Mai. Die York erhielten den Befehl, jeden Abend " ^ ^ "0 cinznlanfen und dort bis zum Tagcsa'M ^ sp' Anker zu bleiben, da befürchtet wird, oa>s ^ d' nische Flotte, falls sie Lotfcnboote "")""/,oil^' Lotsen unter Androhung des Todes MW die Flotte in den Hafen zu führen. Wien, 4. Mai. (Orig.-Tel.) Se. t. "- . Felder durchlauchtigste Herr Erzherzog l5". 0 dinand ist nach Pola abgereist. ^opolrcise''^ Wien, 5. Mai^ (Orig.-Tel.) De' 3 "M'^ Professor Frithjof Nansen ist m.t scm ^M heute uachlnittags hier ciugetrosfell. "' ^n l«' wurde Raufen von» Grafen Hans iwll^", Laibacher Heituna Nr. 102. 817 6 Mai 189«. 3liw ^ militär-geographischen Instituts GM. Nii^ " ^lkl, dem dänischen Geneneralconsul, dem ,,,?"necher Dr. Lueger und den beiden Vicebürgcr-«eyienl empfangen. credit"' ^' M". (Orig.-Tel.) Ziehung der Boden-5<)^ose vom Jahre 1889. Den Haupttreffer von °em« ^' 6""""n Serie 2304 Nr. 34, 2000 fl. S?"" Serie 6244 Nr. 24, je 1000 fl. gewannen ^ Nr. 30 und Serie 5135 Nr. 10. der 3^""' "'Mcn- (Orig.-Tel.) Nach Meldungen Anlu?^ ^^ ^)ielt Nansen bald nach der Audi,? "ü^ Einladung für heute zur kaiserlichen IM U^ es ward ihm das Großkreuz des Franz-""'es-Ordens verliehen. tärisH. b?U' ^' Mai. (Orig.-Tel.) Mit großem mili-Leicl^,,' !?^""ge fand heute nachmittags hier das von d° ?.'2"'6 des CorMommandantcn FZM. Grafen lvobnt/ Schnlenburg statt. Dem Leichenbegängnisse 5-^^auch Erzherzog Leopold Ferdinand bei. Angekommene Fremde. H Hotel Elefant. Zngenieu? ^'Mai. von Franken, Krainburg. — Vubal, ^ller. W«Ä^ Dmnpflrssel» Inspector. Trieft. - Hausner, ?'en. ^ N'b' Schrantz, Tallinn. Stößel und Denes, Kflte., Hln>, Na.^^«'"^^!mer, Kfm., Ichenhauseu. — Giovanni, A"'. Vuda^' "«.^lchl, Ksm., Prag. - von der Porter, 3mme ^fi t. 7- Vorth, Kfm., Bern. - Figatner, Kfni., Caaz. ^lawll, l. und l. Major. Graz. — Freund, Kfm.. Lottoziehung vom 4. Mai. ^^runn: 56 24 21 18 30. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^^-^____., Seehiihe 306 2 m. " ^Z M^Z Wind de«V.el«!^Z 5 ^LH^- 5^2^^____^__________________j___ ^'Nb ?^'3 l«4, S.mWg wvblkt ^ÜM^ '^~I^! V^fchwach_____heiter______ ^ N-><36'3, 7 6,^NO. mäßig ! Nebel 0-0 "^'ilb"/d^3'"^l der gestrigen Temperatur 13 0°, um ^^^ "^"> Normale. U« --------^ "Ulicher Nedacteur: Julius Ohm-Ianuschowsky ^ "titter von Wiffehrad. Volkswirtschaftliches. Lllibach, 4. Mai. Auf dem heutigen Markte sind er. schienen: 4 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und Stroh, nnd 12 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchfchnitts-Preise. Mlt,. Mgz- Mt,< Mgz,. fl. lr, fl, lr, fl, lr, fl. lr, Weizen pr.Heltolit. 14—15 50 Butter pr. Kilo. . —8^ — — Korn . 9 50 10 50 Eier pr. Stuck . . —, 2 —!— Gerste » 8,— 8 — Milch pr. Liter . . — 10 - — Hafcr » 7.80 7 80 Rindfleisch pr. Kilo —- Tauben » 18 — — Linsen » 12!-----------Heu pr. M.«Ctr. . 1,78------- Erbsen » 12,-----------Stroh » . . 160------- Fisolen » 10-------!- Holz, hartes pr. Riiidsschmalz Kilo ->94 — >— Klafter 6 30------- Schweineschmalz» - !?0-------—weiches, > 4 60------- Speck, frisch » 66-------Wein,roth.,pr.Hlll.-------24 — — geräuchert » — >72-------— weißer, »-------30 — ZMne Aoknung. 8clwi»6 Wolmuuß im II, 8luck, l)e«telienä kluä clrei 2immeru 82,mmt 2u^eiwr, mit 1. Hu^uLt 2u vermieten. lVäliere» 6ort im <^a8ll,au8e «?ri Ztolauu». (1719) 6—4 Danksagung. Für die aufrichtigen Veweifc herzlicher Theil« nähme während der Krankheit unserer Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, der Frau Maria Kosir für die ehrende Begleitung zur letzten Ruhestätte sowie süi die gespendeten Kränze sagen wir allen Verwandten, Freunden nnd Bekannten, insbesondere dem Gemeindevorstande Herrn Franz Kanschegq und den Gemeinde'Ausschussmitgliedern, der löbl. freiwilligen Feuerwehr von Unterschischla und der löbl. Citalnica unsern innigsten Dant, Unterschischla am 4. Mai 18W. Die trauernden Hinterbliebenen. -^vul 4. August 1. «J- Avercleii in meinem Hause ^Wei Wohnungen frei. ^"¦¦" Heinrich Kenda, Rathhausplatz Nr. 17. /n kürzester Zeit verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut bei täglichem Gebrauche von Melousine- •>< a^e Gesichtssalbe. lJi-eis: 1 Tioflfol 35 lcr. Hygienisch-medicinische Seife dazu 35 kr. Allein-Depöt: „Mariahilf'-Apotheke des M. Leustek Laibach, Resselstrasse Nr. 1 sieToeii èLer IF'leiscih.ika-u.er'torviclce-Telephon Nr. 68. Dalitsllgliug. Für die vielen Beweise inniger Theilnahme während der Krankheit und anlässlich des Ablebens unseres innigstgeliebten, mwergcsslichen Sohnes, Herrn Albiu Auer für die Kranzspenden und für die Begleitung zur letzten Ruhestätte des fu früh Dahingeschiedenen sprechen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten den innigsten Dank ans, Laibach am 5. Mai 1898. August und Katharina Auer. LauraTrtuil, qeb Naronin Grutschreiber, Hr. Carl Trinil, stlppl. Professor an der Staats» Realschule in Trieft, Iosefine Vie« von Guldenau, geb. Trlnil, Hano Trtnit, «U»ä. iur.. Marie und Lndlvig Trinil, Frauz Trtnil, landschaft« licher Coutrolor, Narou Eduard Grulschreiber, Hugo Nie«, Edler v. Wuldcuau, Gutsbesitzer in Fraßlan, geben im eigenen, wie im Namen ihrer Verwandten die schmerzliche Nachricht von dem Hin< scheiden ihres innigstgeliebten Gatten, Vaters, Vrn-ders, Schwagers uud Schwiegervaters, des Herrn Carl Trtnik k. k. Landcsgcrichtsratlies und Leiters des Bezirks» gerichtes in Franz, Ehrenbürgers der Gemeinden Fraßlau, Oomilslo und Heilenstein :c. ?c. welcher Mittwoch, den 4. Mai 1898, um 7 Uhr abends, nach kurzem Leiden, «ersehen mit den heil. Sterbesacramenten, im Alter von 51 Jahren selig im Herrn entschlief. Das Leichenbegängnis des theuren Verblichenen findet Freitag, den 6. Mai, um halb 5 Uhr nach« mittags nach dem hiesigen Friedhofe statt. Die heiligen Seelenmessen werden Samstag, den 7. Mai 1898, um 8 Uhr vormittags in der hiesigen Pfarrkirche gelesen werden. Franz, den 5. Mai 1898. 5; Verkaufs-Locale ^b»t. ra8en ln der Pftpierhandl da. ^^^^___ (1794) 3-1 (1770)----------------------- Opr. 8t.jO_14Ö/98 y Oklic. l &lis^ je L26' sedaJ v Arneriki, Üo \di 60s ffd X Markovca tožba p^oeil ^ie; N,a podstavi ložbe Ptavo na Je narok za ustno raz-ob 9 .12> maJa 1898, Dn V Uobral°ldne> Pri tem^isöu. &*%^ favic ^enèevih se SI V LoJ: tabnika «ospod Gregor öa > v o.nl^ 8krbüik b0 zast0Pal >JegOVo^menjeni pravni stvari e^PooVa8štcr SOdniJi aU -2i«P%0ik8r9J8nas°dnijavLo?.u,dn6 Eine elöflfirie ffotnöo bestehend aus drei Zimmern, allem Zugehör und Gartenbenützuüg, ist für den Auguat-Termln zu vermieten. (1796) Anzufragen: Quergaaae Nr. 6, I. Stook. Eine ft-eundliohe, luftige Wohnung mit zwei Zimmern sammt Zugehör, ist in der Rea»elitra«Be Nr. 26 mit eratem Auguat zu vergeben. (WJJj ••» Anzufragen dortselbst. TTolmixng; bestehend aus zwei Zimmern sammt Zu-Rehör, ist per Auguat-Termin zu vermieten. Näheres : Deutaohe Oaaae <ä, Parterre linka. (I791) •"J-1 Ein Verkaufs-Locale auf gutem Poaten, mit aohöner Aualage, Mietzins 1000 bis 2000 fl. wird gesacht. Anträge bl« 7.d. M. mittag, an die AJinmistralion dieser Zcituns. (Ira') Concurswarenlager-Verkauf. Infolge Beschlusses des Gläubiger-Ausschusses wird das And. Kraker-sche Goncurswarenlager in Gottsohee am 15. Mai 1. J, im OfTertwege an den Meistbietenden verkauft. (1790) Die Offerte sind an den Herrn Concursmasseverwalter Johann Verderber in Gottschee zu richten. FraoBnortSBruppe Lailacli fles flunlscliBB Uwlmm Einladung zur Hauptversammlung der Mitglieder welche Donnerstag, den 12. Mai 1898, um 4 Uhr nachmittags im blauen Zimmer des Casino, I. Stock, stattfindet. Tagesopdnnng t 1.) Thätigkeitsbericht. 2.) Cassabericht. 3.) Neuwahl des Vorstandes. 4.) Wahl einer Delegierten zur Hauptversammlung, ö.) Allfallige Antrüge der Mitglieder. Laibach, 6. Mai 1898. Der Vorstand der Frauenortsgruppe Laibach (1789) 2—1 des deutschen Schulvereines. Laibacher Keituna Nr. 102. 818 6. Mai 1898 Course an der Wiener Börse vom 5. Mai 1898. ^ de.» oMM,, Course Allgemeine Staatsschuld. ^'" ^°" »»/o Elnheüllche Rente w «»ien verz. Mai.Niiuembsr . . . 102 10 102 30 lnNo!e!,verz,Febl»ai Nnqust 102— »«»'20 „Silbn vrrz, Iänncr ^ull 10180 !02 — „ „ „ Nprll'Oc!^,^ 101 85 1«2'0ü «854er 4°/, V»aat«lose 25>n ft. 163 on 1«4 ü» l«6«er 5»/« „ «anze 5«« fl. 142 70 14» 50 INUNlr ü"/„ „Funs!''! U'U fl. 1U0 — I0l - »86^1 Stallt«lllst . . 10» y. 1»? — 19»'— dto, „ . . 50 st. 197'-18« — »0/, »°«..Pfanbbl. k 1« st. 149 — 150 - v/n Oesterr. Voldrente, steuerfrei 121 20 121 40 <°/j> dto, Ne»ts in Kroneiüvähr., steuerfrei für 200 M ulien No». l0i 90 102 10 dto, dto, per Ultimo . . 101 90 102 1l> >'/,"/« Ostcrr. IiiuestitlonK-Nente ftr 200 Kronen Nom. . . 92 «0 92 40 «le»»ahn.et««tVschulv»«' schreibunge». «lisabethbahu «n «., steuerfrel (biv. Et.), für 100 st. E, 4°/, 120 — 120 75 Franz-Josef.Nahn in Silber (dw.St.)f. I0U st. Nom. 5'/<°/« 128 15 129 15 «ubulfsdah» 4°/„ in Kronen». stenerf. (dlv. St.), für ««« »r Mm.........9» 45 100 4k, «orarlbergvahn 4"/« l. Kronen». fteuerf., 4oa u. ««Xl llr. s. »v« Kr. «om......100 — 10« ?. W, pr. Stück . 258 — 254'— bto. Linz'Vudwel« 2UN fl. «. W. 0'/.°/«........23^—233'— bto. s«l»b..lli. 200sl.ö.W.5°/, —---------.- M»l.<°K«rl.Hud»>V, »aofl. «vl. »11 6b 212 «5 Gelb Ware >»» «ahn, diverse Stücke 4»/„ .... Si» ic> ,W lü Vorollberger «ahn, «m. l««4, 4»/,(dl»./,'/» 100— u>, — dto. Staat«'Oblia.. (Ung. Ossb.) V, I. 1876, 5°/,..... 120 35 l2I 35 vtv. 4V,"/<>2ch«nkeg«l'«bl.'Ott. 100 3b!l01 35 bt«. Prüm..«nl, i^ 100 fl. «. W. iei ». <«« — dto. bto. k bofl.«.«. i_ lheih.«t«..Aost i"/, 100 fl. . I38 2b1<0'25 Grundenll.«Gbligationen (für 100 fl. EW.). 4»/. ungllrlsche (100 fl. «. W.) . Y7.1Y ^,„ 4»/, troatlsche und slavonische . ^7.75 gß.7,', Ander» 2ssenll. Anlehen. »onau.Meg.'Lole 5"/«, . . . 12g 5.018« 22 bto. »«lnleihe 1»7» . . ^g.^ „.. ssnleben der Stob! Gö« . . 112 5U — — Unleyen d. Slablgrmelnde Wien 104.^. 104 90 Nnleben d. Ntadtnemeinde Wien (Gilbe! ober Ou!b> .... 12«,59 l2? ^<0 Vrämien'lllnl. b. Eladtssm. Wien i<,9 50 170 50 O»rltl»«U'Nnl«y»n, v— ßriVlit3t»'Gbliga«ons» (für 10« ft.). Ferb«nll»d«-N°i°bahn »«. 18»« 101 — 102 — Oesterr. Nordwestbahn . . . lil- 1N-9? S!aa!«l'ah!i8"/«llFrcö,5N0p.Vt. 219-! — - Eüdbah» 3"/„ ll Frcs. 500 p. St. 1««2 !!5!i»ö'«.°> dtll. 5«/»il20ll fl. p. 100 ft. I2 Banluerein, Wiener, 100 fl. . zg8 50 269 50 »odcr,>Uilst.,Oest.,200fI,T.4a°/, 4g«.__ 4«8 — «rbt 'Anst. f. Hanb. u. «. 160 fl. 35« 50 357 2^ bto, dto, per Ultimo Septbr. i<57'.i5 35? 8ü «itditba»!, Ällg. un«., 20ll st. . g«g ho,384'50 Deposltenbanl, «ll« > 200 ft. . 22^.-—223 — «Scompte'Ges., Nbrüst., bl»0 fi. 7^.^ 7^.^ Viro-u.Cassenv,, Wiener, 200ft. ^6ü — 269 — Hyp°thelb.,O«st.. 200 ,1,25°/.». 84__ g^'- ölinbeibant, vest., »00 fl. . . 228 75 229 25 Ocs!crr.°>m«ar. «anl, A» ft. . 914 _ 9,a — Unionblnl 200 fl..... 29? - 297 50 »lrl»hi»b«nl, «lll«,, l« st. l l?5 — 176 — Veld Ware Attien von Zranspon« Unternehmungen (per Stück). «lnffig-Tepl. Visenb. 300 fi. . »US5 l?<>5 Vöhm. Nordbahn 150 fl. . . 2li0 — 260 50 «ufchliehrader «kls. 500 fl. LVl. :?35 I?4l^ dto. dtll. (lit. N) 200 fl. . 6N.1-— «06-Donau - Dampfschiffahrt« - Ges., Oefterr., 500 fl. EM. ..!?»'-475 — Dux-İde!!bachers.-V,200fl,V. 73— 7n — sserdinands-Nurdb. lWUfl.CM. 25lU' U520-«cmb. -Nzcrnllw,- Iassy ° Visenb.« Vesellschafl 300 sl, T. . . 2!»6- 28? Lloyb. Oest,, Irlcst, 500 fl. CM. 42» — 430 - vesterr. Nordwestb. 20» fl, S. 2!9 7^ 2505«' dto. bto, (lit., L) 200 fl. T. lil!2'5N ^Ll! 5»' Plag.Düxer Eisenb. 150 fl. I. . l 94 60 Ü5- ElalUseüeilbahn 200 fl. E. < !»l>8 25z3ö8 75 Hudliah» 20« fl, S..... i 7l 25 72 — Iübüordb. Nerb.-V, 200 fl. LM. !L0?'l>0 20« 5,»llllb-Orllz)!jOOfl V. 2l1 50 212 50 »<«n«r 2a«lbahnen>Act.'««l. — — — - zndustri«>Actien (per Stück). »«uges,, «lll«. Oft,, 100 fl. . . llü — t«6 — «zybier Vifen« und Vtahl-Intz, ln Wien 100 sl..... «? »5 «8 25 Etsenbllhnw.'üelyg., e- Waffenf..«l>.Oest.tnWil- 'A.g «s«« Ofener Uose 40 fl..... U.^ e? l- Pnlff», Lose 40 fl. «M. - - - ??.^ ,l- «othe» Kreuz, Oest.Vtl.»'"?' «"^, ,l"^ «ull)!>,! Kreuz, Una, «es, »., lst- »« ^ ^ ^ Rudolph üose ia fl..... "zu «ji" Salm Lose 40 fl. «M, ^.- - ' ^.zu »°b« St.OsnoisUose 4« fl. «V. . A^ K«-^ Walbsteiü Lose 20 ft. »M. - > b» «ewinstsch. d. 8«/. Pr/Schu». , is«i d. «»>tncre>!t«nstalt, I. »»- ^.^ ^ bt,. btu. U.«». 1»« > - 17 »z «,»" ««I Ducaten........ a!»4, 'l, 2N^ranc«-Slücke..... "».«a z«" Deutsche Neich«b«nli'°tt« . ' ^zo t<°: Il.lleni^he V«tt«t<» . » ; "»7 !'°