Imts Nlatt zur Laibacher Zeitung. ^s 33. 2»mst«e »en »e März 18Ü^. VlUbernial- Verlautbarungen. Z. 327. (3) ^ . . ^'- 343o. Clrculare beü kaiserl. kön'gl. il lyrisch?n Gu« berniums. — ElNgab«n, welche die Awser-ti^lung cincs Edlcles zur Folge haben/ unterlegen dem Stampel nach den §§.27 Zahl 3, 40 Zahl 3 , 5c> 3«hl », und 6l Zahl 2 des Slämvel- und Taxgesetzes, wurde. — Da öfiers w^hrgeliommen wo«d,n ist, d'ß C'll'gab^, deren v'dnungsmaßigc E«« lcdlgung d«e slusferll^ung eines El»lctcS jl»r nolbwendlgcn Folge habcn mußte, ohne daß d,nn ein ausdrückliches Begehen um eine Ec.cls.uss<'ttlgung gestellt worden wäre, auf dem n.fachm ^ngabcnstam.el mu Umgehung rer Vorsch.-.ft des h. 27 Zahl 3 rcs tSlamp.l. UNd T.ilgcstzcs übcrlclckt wwdtli, so hat sl>v d,c k. k. obcriic Iu,Uz1clle un Enverstand^lsse mit dcr k. k. altgmcinen Hofkammer veralt laßt gefunden, an die Gcnchlsbehird'N folgende Weisung zu c«laffen: — Ger,chlliche Emgaben,, dcrcn ordnungsmäßige Erledigung y,e Ausf rligurig cincs CoicteS nothwendig zlfordnt, urd wrlche mit einen, geringeren als dtM i" dcu §§. 27 Zahl 3, 4« Z.hl 3, 50 Zahl 2, und 61 Zahl 2, (§§. 26 Zahl 5 und 41 3"bl 2 des nal'emschen Texlcs) v^r» acschriebenen Stampcl veüchm sind, si^d als stämpilicbrcchl'ch «huschen und zu behandeln, wlNN su auch k< n ausdrücll.chcs Ansuchen, ,7m dieAußlerl.gu^ ".eS Ed^lcs emhalten^ Wenn es zwe^elhott ware, ob «„1 Ed.ct aus« zufert.aen ftv, s" ^ d^e Panel aufzufordern, dießfalls em bcst'MMtcs Beg m Folge hohen Hoftammetdecrc'cö vom 2c>. Jänner z8/>4, Zahl ^'^^.zy, zur «llgemti-NtN KenntN'ß gebracht. — ^^»lvach am 2^. Fc« bruar »6^^. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, k.f.Vice-Präsident. Friedrich Ritter v. Krcizderg, t. k. Gudernialratt). Z. 33ll (3) 3ir. 4352. B e r l a ll t b a r u n g. Vom Beginne dcs SchliljahrcS !8^'/^ sind nachstehende kärnthner'sche Studenten-Stipendien zu besetzen, als: 1. D^S vo^ Priester üukaö Mazlgoi. errichtttt Stipendium, nun im erhöhten jährlichen Ertrage von 20 si. 20 kr. C. M. — Zu dcssen Genusse sind vorzugsweise Studierende aus des Stifters Verwandtschaft, und m deren Ermanglung aus der Pfarr Guttenstein, bei Abgang dieser sodann ader arme Studierende überhaupt berufen. — Das Prasentationsrecht gebührt,, so lange der Markt Gülten stein nur ein ergänzender Theil der Pfarre Warla am See ob Gutten-stem bleibt, dem jeweiligen Pfarrer ebengedachter Pfarre. — 2. Bei der Millstadter Stiftung der 1., 4., 7., 8. und dcr neu creirt» 10. Platz, jeder derselben im jährlichen Ertrage von 30 fl. C. M. — Zum Geuussc sind berufen : Trivial- und Normalschülcr, vorzugsweise auö Millstadt, die an Sonu« und Feiertagen den Chordicnst in der Pfarrkirche zu MMadt verrichten können. Gelangt ei« Stiftling in die lateinischen Schulen, so kann er wahrend der Gymnasial-Studien die Stiftung fortge« nießen, jedoch dann nicht weiter. — DasPrä> se,»tationörecht üdt die k. k. steyerm. illyr^ vereinte lsaweralgefallen-Verwaltung zu Gratz, alü Revresentant der Ataatöherrschast MM» 250 stadl, uomuie divsclbkn auk. — 3. Bei der vom Priester Jacob Moscr errichteten Gtif-tung zwei Plätze, jeder derselben im mm err tiöhtrn jährl. Ertrage von 24 si. 3<> kr ^. M. — Studierende aus dcö SlifterS Verwandtschaft und in deren Elmangllmg aus dem Blsthume Gurk, in so lange sie in Klagen-gensurt studieren, haben Anspruch auf den Genuß dieser Stiftung. — Das PräsentationS-recht übt bei Auflösung deS Semlnars der Societät Jesu zu Klagenfurt diese Laudesstelle aus. — 4. Das vom bürgert. Gastgeber in der Stadt Völkermarkt Lucaä Perkhoinig er» nchtete Stipendium, das bisher wegen des geringen Ertrages mit der Mathias Herzog'« schen Stiftung vrreinigt genossen wurde, im dermaligen jährl. Ertrage von 20 st. H. M. — Zu dessen Genuß sind Studierende vorzugsweise auö des Stifters Verwandtschaft berufen. — Das PrästntationSrecht gevührt dcm jeweiligen Pfarrer zu Teinach. — 5. Vci dl zuzu« schreiben habcn, wenn d,e von dsllei ^iefc« ruligen herrührenden Forderungen weder vor Gerlcht noch außergerichtlich anerkannt wec-den. ^-Görzdtn 2^. Februar »6^^. Z^33^. (3) Nr.^55^St7G. V. aä Nr. 5^98 Kundmachung der Versteigerung mehrerer, »m Bezukc Pola qe-legene,, Bruderschaflsfonds. Rcalttäten. —In Fvlge des hohm Hofkammer Prasidial,DecrcleS vom i6. Jänner i6V„ ^^ 7^0-^. l"., wxt) am H. April l. I., »n den gewöhnlichen Amts-ftunden bel d«m k. k. Bez. Commiffanate in Pvla, Istrianer Kreises, im Wrqe der öffentli, chen Versteigerung zum Verkalife dcr nachbc« nannten, dem Bruderschaftsfondc gchörigen, 25l in der Gemeinde Medolino, Bezuks Pola, ge. gcltgenen Realitäten geschritten werden, als: «. Des Ackerglundes, genannt ?HuNu, ge. schätzt auf 20 ft. 6^4 kr.; ,) des Acker, und Rcblnanmdes, genannt älerb, geschaht auf zO st ä8V< kr-' 3) des Acker» und Rebengrundes, genannt 5evo, geschaht auf iZ/» fl. "2. kr.— Diese RcalnällN werden einzeln» weift/ so w>e sie der betreffende Fond besitzt und genießt, oder zu besitzen und zu genießen berechtiget gewesen ware, um die beigesetzten F,s« calprelse ausgedoten und dem Melstbl«tendcn, mit Vorbehalt d,r Genehmigung des h. k. k. Hofkammcr-Präsidiums überlassen werden. — Niemand wird zur Versteigerung zugelassen, der nichl vorläufig den zehnten Theil deß Fiscal« prtlsls, entweder in barer Eonvention5-Münze, ode, in öffentlichen verzinslichen Staatspa« pieren, nach chlcm zur Zelt des E'lages be» kannten cursmäßigen oder sonst gesetzlich be, stimmten Werthe del der Versteigerungs-Com, niistion erlegt huben wird, oder eine auf diesen Betrag lautende, volläufig von der erwähnten Commission geprüfte und gesetzlich zureichend bc» fundene Slcherstellungs - Nrkund« beibriligt.— Die ««legte Eaution wird jedem Licitanten, mit Ausnahme jcnerdesMeistbieters nach beendigter Versteigerung zurückgestellt, jene des Melstvie» lcrs dagegen wird als ve,fallen angesehen wer« den, wenn er sich zur Errichtung des eießfälligen C luractes nicht herbeilassen wollte, ohne daß er deßhalb von den Verbmellchkeiten nach dem Lici» tanonsacte befreit würde, oder wenn er die zu bezahlende erste Rate des gemachten Anbotes ,n der festgesetzten Zelt nicht berichtigen würde. BcipssichtmäßlgerErfüllung dieser Obliegenhel, ten aber wird ihm der erlegte Betrag an der ersten Kaufschlllingshalfle abgerechnet/ oder die sonst geleistete Caution wieder erfolgt werden. — Wcr für eme„ Drillen einen Anbot machen nill, »st verbunden, die von d,esem hiezu erhaltene Vollmacht der Verstcigerungs-Ecmmis-fwn ;u überreichen. -- Dcr Me.stb.elcr hat die Häifte des Kaufich.llmgs innerhalb vier Wochcn nack trfolgter und ihm beka, nt ae. machtcr BistaNglMg dcs Vc.kaufsacleS und ^och ror der Uebergabe ver Real.täl zu bcrlch. tlgcn; die andere halste tann er gegen dem, daß er sie auf der erkauften, ^er auf clucr andern, normalmaß,ge Sicherheic gewahrenden Realität glunddücherlich oetsicherl, m,t fünfvom Hunoctt in C. M. verzlnsct, und die Zinsen in Halbjährigen Verfallörattnabgeführet ^ in fünf glcichcn Iahrcssaten abtragen, wenn der Er» ssebuncsvlei« den Betrag von 5o fl. üöesfttias; sonsl aber w'ld d»e zwene Kaufsch,lll,iq^hälfle binnen Iahresfll»t, vom Tage b,r Uebergade gerechntt, gegln die erslerwahnlcn Ncomgmffe berichtigt» werden müssen. — Bei gleichen «n» boten wild demjenigen der Vorzug gegeben werden. der sich zur sogleichen oder ftühern Berichtigung dcs Kaufsch'llmgs herbeiläßt. — Für dtn Fall, daß der E'steher der Rtalttät contraclsbrüchig, und ^ltztel« einem Wiederverkaufe, dess.n Anordnung auf Gefahr und Unkosten des Erstchers t>a„n sich ausdrücklich vorbehalten wird, ausgesetzt werdcn sollte, wnd es von dem Ermessen der k. k. Staatsgüier-Ve'äußslUngs'Proomzial- <3omm»ssion abhängen, nicht nur die Summe zu bestimmen, welche bti der neuen Fcilbielung für den Auslufspreis gelten sollte, sondern auch den Relicitatlonsalt entweder unmittelbar zu gench» mlgen/ oder aber denselben dem hohen Hof« tammer-Präsidium vorzulegen. — Weder aus der Bestimmung dcs Ausrufspreises, noch aub der Beschaffenheit der Genehmigung des Licita» tiotisactes kann der contractsbrüchlg gewordene Kaufer irgend eine Einwendung aegen die Gültigkeit und rechtlichen Folgen der Relic,-talil)n herleiten. — Nach ordentlich vor sich gegangener Versteigerung und rücksichtlich nach bereits geschlossener Licitation werden weitere Anbote lncht mehr angenommen, sondern zu» rückgewiestn we^en, worauf dlt Llcitationslll-stigen insbesondere aufmerksam gcmachr weNcu. — Die übrigen Vetkaufsbedlngmsse, derWerlh-anschlag und die nähere Beschreibung der ;ll veräußernden Realitäten können von den Kauflustigen bei dem kais. königl. Bez. Comnussa-riate in Pola eingesehen werden. — Von der k. k. Staatsgüter - Veraußerungs - Prouin? zial» Commission.—Triest am 2 l. Febr. iL/^. Ö t t l , k. k. c^ub.» u.PrHsidlal-Secrelär. Z. 2Z2. (Z) ^" ^Nr. ""/.l° Verlautbarung über Veränderungen bei uerliehe, nen Privilegien. - Die k. k. allgemeine Hofkammer hat das dem Icscpb Geistenbcrgcr unterm 4. December i636 auf die Entdeckung, Ersmdung und Verbesserung on den «vpara, ten und Vorrllltungen zur Essigbevettung er» theilte Pliuileglum am 27. v. W., Zahl 295s), auf d.,s fcchste Jahr zu verlängern befunden. — Von dltser hohen Hofstelle wu.den noch 252 folgendePriv'ltgien verlangen: Am27.Iälmer d. I-, Zahl 3,35, das dem Lazar L. ^öw un^ lcrm ^. December »6)6 verliehene P'.wllg»um auf «»lie Erfindung m der Ecztugung des ichwsrzerauhen Kalbleders, al,f das sechste Jahr. — Am 6. v. M., Zahl 266ä, das dem Johann Wunderer unte>m ^. Jänner v. I. velllthcnc Privilegium auf e»s.e Erfindung »n der Eonflructll)« horizontaler Decken und Ge» wölbe, auf d^s sechste Jahr. — Am ö. 0.M., Zahl ^096, das dem Franz Gabcroen und Io« hann BlUscbelll unterm 29. Mälz v. I. ver« liehene Privilegium auf d>e Elsilidung emer Tafel jum Anheften derAnkündi.'U'ge,,, (^Plt-geltafcl genannt), welches P'.lv>leg»um durch Elsslon »n das Alleinelgenthum deS Bl«schrill Übergegangen »st, «uf daß zollte Jahr. — Am L. Februa» l>. I, Z. 3l^5, das dem Ludwig Mon Olth unterm 9. Jänner v. I, ver« llehene Prlvilegmln auf dlc E'fi"dUlia eines wasserdichten Tuches z »r Bcdclulig vo»-, D^> chern, Tcl-rüsscn ?c., s» wie e>ncl> wasscit ichtn Klttls, auf das 2. Jahr. — Am tj. 0. M. Z. H127,, das dcln Joseph Palkh „nicrm i3. Jänner ig^c> vcrtlehme PriuileglllM auf dle Erfindung, Rassicrwesscr >n metallenen Schalln in Taschen mess" form zu eräugen / auf das 5. Jahr. — Und am 8. Februar p. I., Z. /,,2ö/ das dem IüscphMuser unterm 3.Ma,z ,328 verliehene Prunlegium auf e>ne <3>fm-dung und Vcrdesserulig lm Baue uc>n Wägcri, auf das 7. Jahr. V^n k. k. ,ll>. Gubcr-n,um. ^aldach am 1. Märj 16/z^. Klavl< unv lauvlechtllche Verlautbarungen. Z. 338. (3) Nr. l957. Bon dem k. k. Stadt- und LaM'echte in Krain wird brkamu czcmacht: Eö sey über Au« suchen de5 Herrn Ludwig Ritter v. )lzula, Bormuudcs der m. Franz .^v. Heinrich'schen Kinder, als erklärten Erben, zur Erforschung dcr Schuldenlast nach dem am 1'z. Februar l. I. verstorbenen Franz Xav. Heinrich, k. k. Gymnasial - Professor, die T,agfatzung auf den 15. April 1tN4 Vormittags um 9 Uhr vor dicftm k. k. Stadt» und Üandrcchte bestimmt worden, bei welcher alle jene, welche an die« sc,i Verlaß auö was immer für einem Rechts-gründe Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gcwisl anmelden und rechtsgeltcnd darthun sollen, widligenö sie die Kolgen dcs §. 81^ d. G. V. sich selbst zuzllschrclbeu haben Wer« din. -^ LaU'ach dctt 2. März l8N. Z. 3^l6. (2) Nr. 2345. Von dem k. k. Stadt- und Lanorechte in Krüin wird bekannt gemacht: Es sey vo„ die» sem Gerichte über Ansuchen der Vormundschaft u>'d Curatel der minderjährigen Johanna, Maria, Katharina Swcciz, in die öffentliche Versteigerung des gcsammten, zur Johann Ncp. Swctiz'schen Verlaßmasse gehörigen Warenlagers um Currentpreise, mit dem inventarischen Schätzungswert!) pr. 277^3 si. 58 kr. <5. M., mit 5^L Zuschlag; dann in die Vermiethung derGewölbslocalitäten und Einrichtung, so wie der Wohnung im 2. Stocke dcs Hauses Nr. l't hier in der Stadt, gewilliget, und zu diesem Ende dil'Fi, ccm Onllc Stein« lierg «ub Ulb. Nr. "/,7 eicnstharen Bicstclhnbe, und der gerichtlich auf ,49 st. >o kr. gcschählen Fah,nisse, alS: la Schafe, 2 Ziegen, 2 Pferde, dann mchrcle Haus. und Zimmer. Emnchtunqs. stücke, wegen dem Helln Simon Sterlc, Ocssio. t«är des Georg Iuiz» aus dem hochobcsgclichlli» chen lllthcilc vom 27. März ,64» ncch schuldi« gen 75 st- 55 kr., sammt 4 A Berzugöilll« sen seit ». December »V4Z, i,„d f^llaufenc'en GxecutionStostcn, bewilliget, unt> cS lrerden hle-zu orei FcllblelungStagsahungcn, als auf den »i. Apnl, '». Ma, und ,3. Juni 0. I., jedesmal Barmittag 9 Uhr in loco der Realuät mit dem Bcifahe festgesetzt, dah die Realität uno die Pfand« stücke del ser ersten und zweiten Fcilbictungslag. sayung nur um und über den Schätzungswerts bei der dritten Tagsatzung aber auch unte» de,n» selben ve,äußert werde»», daß die Kauflustigen de« Realität ein »0 A Vadium ücs Ausruföprcises, und die Käufer der Fahlniss.' den qanzn Meist, bot zubanden der FeilbietungK. Kommission zu erleg«« haben, endlich, dah das Schäyungsprola« coll, 0ie3icit2lionsb«dingnisse uno der Grundbuchs« extract täglich hieramtö eingesehen werden können. K. K. Veziltsgelicht Pr«m zu Feistrih c^rn »3. Jänner 1^4«