A. 49. Mittwoch, 1. Mälz 1893. 112. IllhlMg. Aibacher Zeitung. '"Ä«hr,' i hlllblühr!« fl, l. 5>«. ». - Ilissrtionsgebiir: stin .^ "",rinit hl« ,,, 4 Zs!l„> ü-> li,. glösisre per Zeile »! lr,' bei efteren Wieberhulung«'!! per Zeile » lr, ------ Die »«««bachsl Ze«»ng» «scheint «äglich, mi< «ulnahme bei Vom», und fstlsrwlle DI, «ldmlniftratl,» befinde! sich «DiMelipInh Nr, K. die Mcdaction VahühofWsse Nr, lü, Sprechstunden der lXedacUon täglich von u bi« il Uhr vormittag«, — Unfranlierte Vriese werden nicht annenommen und Mnmisrrlpie nlcht 5„run«^^""meratioils-Bebiiiaunaf!l bleiben """«ndcrt und betraun: . "" p°llutsftndung: für zaibach: ' '3 fl- ^ lr. nanzjährif, . . »» sl. - lr. «nonaN " » ' 7» . liierteljähri« . » . 7» . NbossnVn^ ^ustellunss ins Haus für hiesige /^ten per Jahr 1 dulden. "^el tugrsrudrt werden. ^^^^ 3g. o. Kleinmayr ^ Fed. Hamberg. Umtlicher Weil'. Aller^/ und k. Apostolische Majestät haben mit dberV" Entschließung vom li. Februar d. I. dem lich der ^"?"" ^am 'Müller in Olml'ch anläss-benden w ? '^ angesuchten Uebernahme in den blei. Notbea „^stand taxfrei den Titel eines kaiserlichen i auergnädigft zu verleihen geruht. für »s? ^, ^ Hofrath und Leiter der Landesregierung ?°sef K l> ^" Militär-Unlerthierarzt erster Classe in ft^. °' lrnik zum provisorischen Bezirks-Thierarzte Nichtamtlicher Hheil. «^. Jules Ferry. ltanzösi'^ ^^^ Jules Ferry's zum Präsidenten des liche Ä'^" Senates ist mehr als eine bloß person-bloße R^ N'beit und hat größere Bedeutung alö die dankt s°i^°^lcrung dieses Politikers. Jules Ferry Lessen n! ^"5 nicht einer Popularität, die er nie °°l ^esii^ ."/H heute noch nicht besitzt, er danlt sie heit sei ^" seines Auftretens und der Rechtschaffen Gschen Q< ^"kters, beides Qualitäten, die den fran-^?°lnmen '""""^u " der lchten Zeit abhanden Zillen d/l> ^^,'"" ^"nen und um ihrer Seltenheit z^^ '!lo tiöber n^,^ werden. Es ist acht Jahre her. dafs Jules Ferry, der das seltene Kuuststück zu-, wege gebracht hatte, sich drei Jahre auf dem Posten, eines Ministerpräsidenten zu behaupten, durch eine gemeinsame Attaque der Nidicaten und Monarchisten gestürzt wurde. Man hatte unglückliche Zufälligkeiten der Campagne in Touting gegen den Ministerpräsidenten, der daran ziemlich unschuldig war. ausgebeutet, um die öffentliche Meinung gegen ihn aufzubringen. Der Erfolg war der an'fgewendeten Mühe entspre, chend. Jules Ferry wurde der 'bcstgeliasste, unpopulärste Staatsmann Frankreichs. Er hatte darauf gesehen, mit Bismarck ein leidliches Verhältnis herzustellen und man hatte ihn dafür fpottweise einen «Prussien» genannt. Er hatte getrachtet, die Autorität der Regierung hochzuhalten und von jeder Antastung zu bewahren, und man hatte ihn dafür einen «Dictator» geschimpft. So unpopulär war er, dafs er uach der Kcimmer-Sitzuug vom 30. März 1885, in welcher er durch Cttmenceau und Ribot gestürzt worden war, durch rine Hinterthür vor der erregten Volksmenge aus der Kanuner flüchten, musste. Heute kehrt er zurück ins öffentliche Leben als Präsident des Senates, in einer Stellung also, welche, zugleich mit jener der Präsidentschaft der Kammer dem Präsidenten der Republik am nächsten steht. Die Erfahrung lehrt, dass. während Cabinete in Frankreich nach der Lauue dcs Tages wechseln, während Premier» minister kommen und gehen, die Präsidenten der Kammer und des Senates auf ihreu Posten eine bemerkenswerte Stabilität lxlnnden. Die Erfahrung lehrt zugleich, dass dic Präsidentschaft dieser gesetzgebenden Versammlungen einen allgemein anerkannten Anspruch auf die höchsten Würden der Republik verleiht. Präsident der Kammer ist gegenwärtig Casimir Pe'rier, Präsident des Senates Jules Ferry. Diese beiden Namen zeichnen der Entwicklung der kommenden Dinge in Frankreich die Richtung vor, eine Richtung, die republikanisch, aber zu» gleich gemäßigt und rechtschaffen ist. Die Republik hat eine bemerkenswerte Probe ihrer Consolidierung damit abgelegt, dass sie aus den Wirren und Verwicklungen der letzten Monate unversehrt hervorgegangen ist. Eine Institution, welche durch die Panama-Scandale nicht umgebracht worden, ist überhaupt uicht umzubringen. Die Republik von 1848 — wie schwach, wie widerstandsunfähig war sie dem ersten ernsthaften Angriffe gegenüber und wie rasch wurde ihr demgemäß das Lebenslicht ausgeblafen! Die Republik von 1870 behauptet sich dagegen fchon dreiund» zwanzig Jahre. Den Kampf gegen Prätendententhllm und gegen abenteuerliche Streber hat sie siegreich durch« geführt und so gefestigt ist sie in sich selbst, so wider» standskräftig, dass sie selbst die Krankheit am eigenen Leibe, den unseligen Panama-Scandal, überwunden hat. Der Patient ist am Leben erhalten; er ist aber noch nicht geheilt. Zur völligen Genesung bedarf er einer vollständigen Reorganisation seines inneren Lebens. Seit acht Jahren haben Radicale und Opportunisten im Bunde an der Regierung herumgepfuscht, und was haben wir gesehen? Dass sie beide im Bunde den Egoismus zu einem wahren Cultus erhoben, die Cliquen-Wirtschaft auf allen Gebieten begünstigt und der Corruption Thür und Thor geöffnet haben. Die Purification von solcher Wirtschaft ist die erste Bedingung der wirklichen Gesundung Frankreichs, und die Wahl Jules Ferry's ist ein Symptom, dass diese Erkenntnis den Franzosen aufzugehen beginnt. Sie ist zuerst in die erleuchteten Köpfe des Senates eingezogen, sie wird von da in die Kammer und in die letzten Ausläufer der Wählerschaft einbringen und das ganze Land vom Palaste bis zur letzten Bauern-Hütte durchdringen. Man wird bei den nächsten Wahlen nicht mehr um schöne Reden, um blendende Phrasen !sich kümmern, man wird um Leute festen Charakters, um Männer rechtschaffenen Sinnes sich umsehen. Die Radicalen haben sich nur durch ihre Rücksichtslosigkeit von den Opportunisten unterscbieden; im 'übrigen haben sie es ihnen in der Stelleniägerei und in materieller Gewinnsucht aleich, ja noch zuvorgethan. Wenn die Opportunisten fallen, werben ihnen die Radicalen folgen. Der stürzende Rouvier hat dm Radikalen Freycinet mit sich gerissen. Der nächste Herbst wird in der französischen Republik eine Aera der Rechtschaffenheit und der Mäßigung inaugurieren. Export iu die Schweiz. Das l. l. Hanbelsminifterium hat der Handels» und Gewerbekammer in Laibach den Vundesrathsbeschluss, be- ^ treffend die Ursprungszeugnisse bei der Wareneinsuhr nach der Schweiz, vom 14. Februar 1SV3 mitgetheilt. Dieser lautet: Feuilleton. c>, Tante Es. ^UntH^abk sie j„ Amsterdam in einer mir be- !^nnte si« ""Nllle kennen gelernt. Das ganze Halls ^ war sssl«"^ Es.. Ihr richtiger Name, glaube " Eech,i.'. s°ber Esther. Sie staud an der Grenze bethen ichr Al ""^ ^" vollständig weißen Haare !!^N' fturi^^ Ä,° l"'"' nmzcllose Haut, einen leb» Mdb,^lgen Ms. prächtige Zähne, die sie mit cut-. ?" seh, l?lV3"e" stets gern zeigte. Sie mnsstc !^ Und ,,M gewesen s"n, ja sie war es sogar ^"^" verband sich !>'/übeN" '""gen,'die gewandte Sprache, die i7.deu ete V"'?^ ^wegnngen, der schnelle Gang, die sechzigjahrige Frau ö>ter sich A.< "d. der angestrengtesten Thätig-^? Es hatt. ? ""d das war in der That so. A? "rn^ Sie betrieb ihn noch und ^enen g"h^ ""f dem Posten, wenn es etwas zn b1>ltZ,« besaß keine Millionen. Obwohl sie ö st"s in v,U^^ d"M Leben schlug, hatte ie i ' Ne g saat 2^'^5' '"erdings uuM)ängi>^, ""ud,,?^ ^""^er Armut gelebt. Nie hatte ^b>lass " all^'""^ Kleinigkeit gebeten. Um sie 2n ?se a« unseren: Mittag's- Und ^."n sie?'?' bedürfte es driugeuder Viwu. grauwollencn Kleide (Sommer l"ten N/Ä. stets dasselbe Kleid) mit den ge--"""schett.n uud den kleinen Volants am Rocksaume. Gewöhnlich brachte sie den Kindern etwas zum Naschcu mit, bei Tische zeigte sie sich äußerst aufgeräumt und heiter, und wenn man sich nach chren «Gefchäften» erkundigte, meinte sie, sie giengen gut. Ulld dabei waren sie doch herzlich unbedeutend, die «Geschäfte, der Tante Es! Die arme Alte wohnte iu einem Keller, einem jener grässlichen, feuchten und ungesunden Amsterdamer Keller, wo man zu seinem größten Erstaunen ziemlich sanbere Läden vorfindet. Die Fenster dieser Gewölbe bilden Auslagen vou Früchteu, Schuhwaren, Fischen, Böttcherarbeiten, kurz allem möglichen, was man sich nnr denken kann. In einem solchen Keller hauste Tante Es, und zwar betrieb sie hier einen kleinen Handel mit Schreibmaterialien. , , ... Um in diesen Prachtbau, der die ungefähre Größe eines Vogelkäfigs hatte, zu gelangen, mufste man zwanzig Stufen hinnntcrstcigeu. Man erblickte dann einen kleinen, ganz kleinen Tisch, der die Stelle eines Ladentisches vertrat, in den drei bis vier Cartons lagen ebensovielc Buch Briefpapiere in den vcrfchiedenen Formaten, in einem alten Handschuhtasten lageu Stahl« federn, Gänsekiele nnd schlechte Bleistifte in lieblichem Durcheinander; dazu noch sechs Flaschen Tinte nnd vier Lineale. Das war alles. Iu guten Monaten vc» diente Tante Es ihre zwölf bis fünfzehn Gulden Abends verwandelte sich der Laden in einen «Speisesaal. ; nachts wnrde er zum Schlafzimmer. Auf dem Ladentische speiste sie, und in einem Schranke, auf dessen einziger Querleiste man eine Matratze nieder-legen konnte, schlief sie. In dieser unterirdischen Höhle lebte sie nun schon seit vierzig Jahren, als ich sie kennen lernte. Und sie lebte da ganz sorgenfrei und auständig, hatte leinen Pfennig Schulden, ja sie ver« stand es sogar zu sparen und sich eine «Mitgift» zurückzulegen. Denn Tante Es hatte einen Bräutigam. — Als Tante Es achtzehn Jahre alt war, hatte sie ihrer Familie eines Tages den Mann ihrer Wahl vorgestellt. Er war ein Kleinkaufmann wie sie, das heiht, er war noch kleiner, denn Tante Es besah doch einen Laden, einen Tisch, Cartons mit Papier und einen alten Handschuhlastcn mit Stahlsrdern, während ihr Auserwählter leinen Laden sein eigen nannte. Oder wenn doch, so war er so klein, dass er ihn in die Tasche stecken oder unter den Arm nehmen konnte. Karl, so hieß er, war Cigarrenhändler, aber nicht etwa einer jener Grohlaufleute, die ihre Ware direct von den Plantagen aus der Havanna beziehen. Sein «fliegender» Laden bestand aus einer Kiste, in der sich, bevor sie sein Eigenthum geworden, hochfeine Regalias befanden und in die er nun, nicht ohne innere Scham, seine drei Pfennig-Cigarren packte. Er verkaufte seine Ware dem Publicum untergeordnetster Classe, hatte stets nur hundert bis zweihundert Stück auf einmal vorräthig. und brauchte, um dieselben unterzubringen, immer vierzehn Tage. Dieser Handel brachte ihm nicht einmal das, was seine Verlobte mit ihren Bleistiften, Federn nnd Papieren verdiente. Trotzdem wollten sie sich heiraten, und zwar war es eine Heirat aus «Neigung», denn sie liebten sich. Es war aber auch eine Convenienzheirat, denn die «gesellschaftliche und sociale Stellung» der beiden war vollkommen gleich. Gleichzeitig war es auch eine Ver« nunstheirat, denn sie wollten sich nicht eher heiraten, brvor sie nicht eine bestimmte Summe zurückgelegt, mit der sie ohne allzu große Schwierigleiten einen Haus« stand begründen konnten. ^ Tante Es hatte erklärt, die Hochzeit würde statt« finden, wenn sie beide ein Vermögen von tausend Gulden aufweisen konnten. Das war das wenigste, L«ibacher Zeitung Nr. 49 4^0 I.Marz 1893. Artikel 1. Für alle nach der Schweiz eingeführten Waren, welche, je nach ihrer Herkunst, verschiedenen Zollansähen unterliegen, ist durch gehörig ausgestelltes Ursprungszeugnis nach Formular das Erzeugungs-, bezw. Ursprungsland nachzuweisen. Das Zolldepartement wird ermächtigt, ausnahmsweise auch andere Belege als gleichwertig mit den Ursprungszeugnissen anzuerkennen, sofern aus denselben der Ursprung der Ware ganz zweifellos zu erkennen ist. Artikel 2. Für solche Waren dagegen, deren Zollansähe weder durch Handelsverträge noch durch den Differentialtarif gegenüber Frankreich eine Veränderung erlitten haben, sind besondere Unsprungsausweise nicht erforderlich. Artikel 3. Diejenigen Waren der unter Artikel 1 genannten Gattung, für welche weder ein giltiges Ursprungszeugnis noch sonstige von der Zollverwaltung als genügend erkannte Velege beigebracht werden können, unterliegen den Ansätzen des gegenüber Waren französischen Ursprunges zur Anwendung kommenden schweizerischen Höchsttarises. Artikel 4. Unter dem ausdrücklichen Vorbehalte, dass Frankreich der Schweiz Gezenrecht hält, werden solche aus meistbegünstigten Staaten herkommende und mit Ursprungszeugnissen versehene Waren, welche im directen Transit durch Frankreich und unter französischem Iollverschluss nach der Schweiz gelangen, zu den Ansätzen des Mindest-tarifes zugelassen. Das nämliche gilt bezüglich solcher Waren, welche direct und unter zollamtlicher Verbleiung aus französischen Zollsreilagern nach der Schweiz eingeführt werden, sofern durch eine Bescheinigung der zu-ftündigen französischen Amtsstelle oder durch andere genügende Ausweise nachgewiesen ist, dass die betreffende Ware aus einem Lande herkommt, welches von der Schweiz auf dem Fuhe der Meistbegünstigung behandelt wird. Artikel 5. Die Nestimmungen von Artikel 4 treten sofort, diejenigen von Artikel 1 bis 3 mit 1 März 1893 in Kraft. Inzwischen ist die Zollverwaltung ermächtigt, wie seit 1. Jänner, die Vorlage von Ursprungsnachwrisrn zu verlangen. Das Formular der Ursprungszeugnisse kann in der Kanzlei der Handels- und Gcwerbekammer in Laibach erhoben oder mittelst Post bezogen werden. Die Ursprungszeugnisse können ausstellen: Vrtsbehörde, Handelskammer, Polizeibehörde, Zollamt oder schweizerisches Consulat, Politische Ueberficht. (Im Herrenhause) theilte vorgestern der Ministerpräsident Graf Taaffe mit, er habe an den Fürsterzbischof Dr. Kohn die Einladung ergehen lassen, seinen Sitz im Herrenhaufe einznmhmen. Das Budget-Provisorium pro März wurde in zweiter und dritter Lesung genehmigt. (Das AgramerDomcapitel) hat sich mit besonderen Repräsentationen an die Krone und an den Papst mit der Bitte gewendet, dass der Agramer erzbischöfliche Stuhl, welcher seit nun mehr als zwei Jahren verwaist sei, endlich besetzt werden möge. (Neichsrathswahl in Prag.) Wie die «Extrapost» erfährt, wird an Stelle des verstorbenen Reichsralhsabgeordneten Dr. Trojan von Seite der Iungczechen in der Prager Neustadt der ehemalige Neichsrathsabgeordnete Professor Dr. Iaromir Eela-kousky, an Stelle des zurückgetretenen Neichsraths-abgeordneten Professor Dr. Zucker in der Handelskammer der ehemalige Reichsrathsabgeordnete Ma-schiuenfabrikant Bromovsky candidiert werden. (Aus Ungar n.) Das «Ungarische Telegraphen-Clirresftondenzbnrcau > erfährt uou competenter Seite, dass der Gesetzentwurf bezüglich der (5wilmatrikenbücher noch nicht der Krone unterbreitet worden sei und dass Dr. Wekerle während seiner letzten Anwesenheit in Wien nicht eimnal davon gesprochen habe. Der erwähnte Gesetzentwurf dürste vor drei Wochen nicht unterbreitet werden, da wegen gründlicher Zusammenstellung des Motivenberichtes statistische Daten gesammelt werden müssen, deren Fassung längere Zeit beanspruchen dürfte. (Kaiser Franz Joseph und der Papst.) Der 'Osseruatore Romano» veröffentlicht den Wortlaut der zwischen dein Papste und d?m österrcichisch-uugarischcn Botschafter, Grafen Revertera, gewechselten Reden. Der Botschafter hatte dem Papste 'das Glückwunschschreiben des Kaisers mit dem Bemerken überreicht, dass die diesem Schreiben beigegebene Opfergade Zeugnis geben solle von der unabänderlichen Ergebenheit des ErzHauses für den heiligen Stuhl und von der kindlichen Liebe des Kaisers zum Papste, welcheu die Welt unter dem Nameu Leo Xlll verehrt und bewundert. Der Papst erwiderte, die Glückwünsche des Kaisers seien ihm ein neues Zeichen seiner tiudlichen Liebe und Ergebenheit für den Papst, welches noch rücksichtlich des kostbaren Geschenkes bestärkt erscheine. Er sei dankbar für die namens eines Reiches dargebrachte Huldigung, dessen schönster Ruhm und hauptsächlichste Stütze stets die katholische Religion bildete. Auch heute noch glänze das Oberhaupt dieses Reiches durch hervor» ragende Frömmigkeit. Er folgere daraus mit voller Sicherheit, dass der Kaiser immerdar die religiösen Interessen schützen werde, die eine Quelle von Wohlthaten für die Kirche wie für den Staat seien, was reiche Vortheile bringe, die dieses Reich schon in schwierigen Verhältnissen gezogen habe. Zum Schlüsse spendete der Papst dem Kaiser und der ganzen kaiserlichen Familie seinen Segen. (Das preußische Abgeordnetenhaus) erledigte vorgestern in zweiter Lesnng den Nest des Cultusetats sowie den Etat des Ministeriums für Handel und Gewerbe. Mit Rücksicht auf die durch die Cholera höchst dringend gewordene Reform des staatlichen Medicinalwesens demertte der Cultusmimster Dr. Bosse, die Erwägungen über diese Reform seien noch nicht abgeschlossen, und es könne infolge dessen der Zeitpunkt für die Neuorganisation noch nicht mit Bestimmtheit angegeben weiden. Auf eine weitere Anfrage theilte der Cnltusminister mit, dass über die dauernde Neuregelung des Ferienwesens die Erwägungen noch schweben. Auf eine Anfrage des Abg. Pleß theilte Herr von Berlepsch mit, dass die von der Reichsregierung in Aussicht genommenen Handwerterkammern voraussichtlich nur das Handwerk, nicht aber auch den Kleinhandel umfassen würden. (AusMontcnegro.) Serbische Bläter bringen eine interessante Nachricht, die uns auch von Belgrad ans bestätigt wird. Danach hätte Fürst Nikola von Montenegro dem russischen Professor Balthasar so-giöil! einen Ministerposten angetragen. Die einen Blattel sagen den des Unterrichtes, die anderen das IuM" Portefeuille. Bogisic ist katholischer Religion und ein gebürtiger Ragnsaner; er nimmt unter den serbische!' Gelehrten einen der hervorragendsten Plätze ein, nm längere Zeit Professor an rmsischcn Hochschulen, lebte dann mehrere Jahre in Paris nnd hat dort das neue montenegrinische bürgerliche Gesetzbuch verfasst. (Zum Panama - Sca n d a l) wird aus Paw telegraphisch gemeldet: Ein mit VKI' signierte Artikel des «Figaro, erzählt, dass laut einer von Lesseps vor dem Unteisuchnngsrichter gemachten Au»' sage Freycinet, Floquet und Clcmcuceau von den Panama-Machenschaften genau unterrichtet waren, " dieselben im Jahre 188« bei beiden Lesseps eifrig' intervenierten, damit die Panama-Gesellschaft den v"' Herz und Reinach angedrohten Process vermeide. (Die italienische Kammer) wird vie» zwei ihrer mal kanteten Gestalten, die bei den letzte allgemeinen Wahlen verschwunden sind, binnen kurze wieder in ihrer Mitte sehen: den alten Bonghi un° den Heißsporn Imbriani. Der erstere eandidiert Palmi, wo durch den Tod Rocco de Zerbi's eine <^ satzwahl nothwendig geworden ist, der letztere in Sor < wo ihm aber sein Gesinnungsgenosse Pantano entM gestellt werden soll. (Ans Berlin) wird unterm Vorgestrigen gc meldet: Heute mittags findet nnter Vorsitz des Grase Eulenburg nnd in Anwesenheit Caprwi's eine ^nM des Ataatsministerinms statt, wobei die deutsche ^" wortnote auf das russische HandelsvertragsanerMte definitiv festgestellt werden soll. Tagesneuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «^ für Tirol und Vorarlberg» meldet, der Gemeinde V ting zum Bau des Glockenthurmes und zur Umgi^"" der Glocken M0 fl. zn spenden geruht. - (Für unsere Hau sfraue u.) TinesI beliebtesten österreichischen Gebäcke, die «P"'^. Beugel», bereitet man nach einem in der «Wiener ^ ^, veröffentlichten Recepte wie folgt: 15 Deka Vutter w den mit 4 Eierdoltern und 5 Deka Zucker eine p ^ Stunde abgetrieben, dann rührt man 3 Deciliter -" . so viel laue Milch, als der dicht zu haltende ^ aufnimmt, und 2 Dcka mit etwas Milch aufgega"^, Presshefe dazu. Nachdem diese Masse durch eine W^ stunde mit dem Kochlöffel abgeschlagen wurde, mischt ^ den Schnee von 2 Eillar dazu und lässt den Te«g ^, gehen, aus welchem man auf dem Brett Fleckchen . fcheidet, die dreieckig auszuziehen sind; gefüllt «n , Kipscln geformt, legt man sie auf ein mit Butler v chenes Bl.'ch, auf welchem sie noch ein wenig "."'^lb müssen. Nun bestreicht man sie mit Ei, bäckt ^. ^t fertig und bestreicht sie nochmals damit, worauf >' ,^, Zucker bestreut und fertig gebacken werden. Diese U vrechung im Backen muss sehr schnell vollzogen lv ^, Die Nuss- oder Mohnfülle zu den Kipscln wird '" jt gender Weise hergestellt: Die geschälten Nüsse werde ^ Milch angefeuchtet und fein gestoßen, dann leichtw^ womit sie sich einen größeren Laden mieten konnten. Dann sollte der Cig irrenhandel mit dem Papiergeschäft vereinigt werden; anch der Schrank sollte seiner eigentlichen Bestimmung zurückgegeben nnd nicht mehr als Schlafcabinet benutzt werden. Von dem Tage ab, da sie sich mit Karl verlobte, gieng in Tante Es eine Umwandlung vor. Sie, die fast vom frühen Morgen bis zum späten Abend wie eine Lerche getrillert hatte und der die Nachbarn einstimmig ihren heiteren Sinn zum Vorwuvf machten, sie wurde ernst und schwermüthig. Man sah, wie sie nnr noch ein Ziel vor Augen hatte- Geld verdienen. Nichts kam ihrem Eifer und ihrer Arbeitswuth gleich, abgesehen von Karl, der es ihr darin noch zuvorthat. Aber es war nicht leicht. Der Großhandel verschlang alles. Ihre gemeinsamen Anstrengungen hatten lein besonderes Resultat. Er suchte theuere Cigarren an Mann zu bringen, während sie das damals in Mode kommende Büttenpapier bei ihren Kunden einzubürgern suchte. Aber diese doppelte Speculation schlug fehl und es fehlte nicht viel. so wäre der kleine Papier-Handel nnd das Cigarrengeschäft an den theueren Sorten zugrunde gegangen. Wir dürfen nichts übereilen, sagte sie und können Ü."5Ä " z?"felhafte Specnlationen einlassen. Was ^n A«. ^"nt ma«' was man aber nen einführen will, kennt man mcht. Warten wir'. Mtt der gei wird es uns schon gelingen! Und sie warteten. D?r Mu h und die Hoffnung verlieh sie nicht. Und abends, w nn sie hmter dem Ladentische sahen und er sie n,ückt etrachtete, bauten sie L.iftschlösser und entwarfen h?rr Ue Zukunftsplane. Bald war es eine Commode ms Mahagoni, dle er m einem Magazine in d^r Calver-straat gefehen, bald wieder bildete den Gegenstand d-r Unterhaltung die Erziehung der — Kinder. Eines Abends hatte fie, wie fie sagte, einen Einfall. «Weißt du, was wir thnn müssten? Dn wirst sagen, ich sei unvernünftig, aber es ist eine fixe Idee von mir. Wir sollten nns beide ein Lotterielos taufen.» Gesagt, gethan. Mit bebendem Herzen sahen sie dem Tag der Ziehung entgegen. Am Vorabend des großen Ereignisses sagte Karl zn seiner Brant: «Wenn ich morgen in einer Kutsche vorgefahren komme, ist unsere Nummer mit dem großen Lose gezogen!» Am nächsten Tage war Tante Es schon früh auf dem Posten. Wie nngeduldig fie war! Jedesmal, weun ein Wagen vorüberfuhr, bekam fie Herzklopfen. Glücklicherweife fnhren nicht allzu viel durch das dunkle Gässchen. Und doch wirbelte ihr der Kopf. Sie fühlte, sie werde ganz blass. Endlich hielt ein Fiaker vor der Thür. Im Innern des Wagens bemerkte sie Karl. Bei seinem Anblick durchsausten tausend Gedanken ihr Hirn. Endlich hielt sie das so lang ersehnte Glück in Händen, denn es war ja gar keine Frage, sie hatten in der Lotterie gewonnen, Karl kam ja vorgefahren. Schließ, lich lief sie an den Wagenschlag, der langsam geöffnet wurde, nnd starrte in das todtenblasse, entstellte Gesicht ihres Bräutigams. «Was hast du?» fragte sie zitternd. «Haben wir gewonnen?» — «Nein,» erwiderte er, «aber ich habe mir das Bein gebrochen.» Sie pflegte ihn sorgsam, ränmte ihm ihren Schrank ein nnd begnügte sich mit einem Stuhl. Als er wieder hergestellt war, nahm er seinen Cigarrenhandel wieder auf. Und so giengen Jahr auf Jahr dahin und mit ihnen zerfloss eine Hoffnung nach der anderen. Doch die beiden ließen den Muth nicht sinken, sie bemerkten es nicht, dass ihre Haare sich bleichten und ihre Körperkräfte immer mehr abnahmen. Sie war sechzig, er war siebzig Jahre alt. Tante Es war krank, aber sie sagte es nicht. Sie fühlte sich sehr 1^ ^ beherrschte sich aber, nm ihrem Geschäfte ^^«^3 stehen zu können. Im allgemeinen hatte sie auch ^„ Schmerzen, klagte niemals nnd dachte nicht daran,, ^ Arzt zn consultieren. Eines Tages fühlte '"1^" schwach, dass sie Karl bat, da zu bleiben, der sur ^l Knndcn 25 Cigarren fortbringen sollte. Sie p"^ ^ nnd trotz ihrer Krankheit war sie vertrallensM .,^ je. In den langen Jahren hatten die beiden ^ ,.^ wirklich eine Summe Geldes erspart. Es fehl" ,F an den tansend Gulden nnr noch die Hälfte; v für ihre felsenfeste Hoffnung eine Kleinigkeit. ^i< Die Nacht brach herein; es war eine lm^ . ^c> mernacht. Tante Es fühlte sich wohl, wie .''''^cy «Ich habe eiue Idee,» meinte sie. «Wir find 1^^^ schon alt. Es ist wahrscheinlich, dass wir ke^^e"! haben werden. Wollen wir nns nicht schon ""^ns^. wir besitzen ja genug.» Er fand das sshl.^sM^ Wozu auch noch länger warten! Ja, ja, l" ' sun! ' s. in del Sie hatte seine Hand ergriffen, hie" '"., lv'l ihren nnd schloss dann die Ängen. «Es 'st ^ Mitsprechen morgen weiter darüber,» sagte er. >^F wortcle nicht. Er gieng langsam nnd sachte u ^ M Bette fort, denn er glaubte, sie schlief, wer todt. Als ich nach Amsterdam zurücklehrte, ^b'^ i>' meinem Frennde einen alten, aber lüsM"^e^' Traueltleidnng. Das war der Bräutigam von ^; M Die Verwandten der armen Frau haben u^gsts. ^ aufgenommen nnd pflea/n ihn auf das uev gehört zur Familie. ^LUbacher Zeitung Nr. 4s. 411 1. Man 1893. ^vnnenem Zucker oder Honig überdünstet. Der fein ge-maylene Mohn wird mit Wasser gedünstet, mit Honig °oer Zucker gesüßt und mit etwas geriebenem Lebkuchen, dis 2 bitleren Mandeln und fein gehackten Arancini °°er Cltranat und Citronenfchale verrührt. ^ (Unschuldig uerurtheilt.) Dem «Alt-.Wenvurger. wird aus dem hinteren Thurgau ge-Un? lÜ' ^"^ "ngefähr zwölf Jahren brannte der Hof "Mr edelegg nieder. Der Besitzer desselben, Cantonsrath ^°". engager, wurde als der Brandstiftung uer-y2 ^"^ogen und vom Schwurgerichte zu sechs Jahren "'^^ ^bthin starb und auf dem Todten, ibr k " baudcn der Behörden das Bekenntnis ablegte, Nra^?c ^' unschuldig bestraft worden; sie selbst sei die scbüntt '' Lautenschlager starb gebrochen in dm wali i, ""^jähren. Voraussichtlich wird eine noch-""'ge Untersuchung stattfinden. Ein l^ !^'" Legat von 300.N00 Francs.) ' Nanzösischer Wohlthäter, Herr Peter Ram on dene, Kinde ^"""'e von 300.000 Francs zugunsten von 3 c> " (Knaben oder Mädchen) vermacht, die am ehelick ^^ höchstens 1b Jahre alt waren und oder m uneheliche anerkannte Kinder von Arbeitern lunst s.°""lü>ern französischer oder ausländischer Ali-dcni ^<>' ^^ Mischen dem 3. Februar 1887 und Zeit i ".^'"" 1890 an den Folgen eines in dieser üel " emem Bergwerke in Frankreich oder Algier vor-sich w ^"^°^ gestorben sind. Interessenten mögen der m^, "^"" Auskünfte entweder an das Ministerium der s, l'chen Arbeiten in Paris oder an die Kanzlei '^fischen Botschaft in Wien wenden, aus zu (Selbstmord eines Generals.) Wie Gener?°"'° gemeldet wird, hat sich am 25. v. M. der durch -l" U"d Brigadier To m m a si-Cr ud eli Uchck-?" Nevolverschuss in den Kopf gelobtet. Als llnge?, °'^er schrecklichen That wird eine Herzkrankheit zu sein °" ^^er er seit längerer Zeit litt, doch mag getra^" schicklichen Entschlüsse der Umstand sehr bei» schreib ^"' ^^ " °"' ^"^ ^^"^ 5"""" ^^^ ^" llus^c ^" ^l)m Kriegsminister erhalten hatte, worin er z» beaek^ ^"^de, seine Versetzung in eine Nescrvestellung lässt e n ^ ^" General war 68 Jahre alt und hinter- "e Frau und mehrere Töchter. ^wz"7, "e Minerva-Statue.) Auf der Insel nerva en/x?°" ""^ wunderbar erhaltene Büste der Mi-der Gebu . ^ ^^^ °"^ ^" ttt"le" Jahrhundert vor der^s/ Christi herstammen solle. DaS äußerste Ende ^°Pfes ..''l leicht verletzt und auf dem oberen Theile des haltenen!" ^" Spuren eines bei der Ausgrabung er-^ste w.. ^"schlagcs zu gewahren. Diese sehr schöne blaust V"" ^" Majestät der Kaiserin Elisabeth '" Cotl. "' n^ird in den Gärten ihres neuen Palastes "Nu ausgestellt werden. °"s Allan. >"k fürchterliche Tragödie) wird Julie z ' "" Staate Georgia gemeldet. Ein Fräulein kürend s"' """ der besten Familien der Stadt an- heftigen Streit mit ihren zwei jüngeren Schwestern. Sie ergriff einen Revolver, erschoss beide Mädchen und stellte sich dann selbst der Polizei. — (Einbruch in eine Telegraphen» station.) Vorgestern nachts wurde ein Einbruch in die Telegraphcnstalion Tergesteum in Trieft verübt. Der mit den Localucrhältnissen offenbar vertraute Dieb stahl die gestrige Tageslosung von 260 fl. nach Aussperrung des Casseschrankes. Ais jetzt wurde der Thäter nicht entdeckt. — (Vom Eisenbahnzug überfahren) Auf der Strecke zwischen Prätiali und Unlerdrauburg wurde gestern abends eine diensthabende Vahnwä'chterin Namens Ruprecht vom Secundärzuge überfahren und in Stücke zerrissen. Dieselbe war Mutter von drei unver» sorgten Kindern. — (Cholera in Russland.) Nach den an die polnischen Blätter in Lemberg eingelangten Petersburger Berichten scheint im Gouvernement Ielatarinoslav und im Bezirke Tscherlschil die Cholera sich stärker zu verbreiten. Das beleidigte Parlament. Nach Melbourner Blättern hat sich dort im Unterhause am 12. Jänner eine jener für das englisch-colcmiale Parlamentsleben typischen Scenen abgespielt, die, wenn sie auch, in Australien wenigstens, nicht gerade zu dcn Seltenheiten gehören, doch vermöge ihrer unfreiwilligen Komik niemals verfehlen, Aufmerksamkeit zu erregen. Vor einiger Zeit ist die bekannte Keule mit der Krone (die sogenannte Mace, die wie in England so auch in den Colomen, wo dergleichen Aeußerlichleiten bis ins Kleinste nachgeäfft werden, dem Sprecher dcs Unterhauses bei besonders feierlichen Angelegenheiten vorangetragen zu werden pflfgt) von ihrem gewöhnlichen Platze auf dem Tische dcs Hauses verschwunden und hat auch bisher aller Nachforschungen ungeachtet nicht wieder ausgesunden weiden können. Den Vorfall hatte nun der Eigenthümer und Verleger eines Provinzblattes, dcs «Ballarat Courier», dazu benutzt, um in einem Leitartikel daran mehr ober weniger hämische Bemerkungen über das hohe Haus im allgemeinen und dessen ehrenwerte Mitglieder im besonderen zu knüpfen. Ergebnis: Der Mann wird vor die Schranke des Unterhauses geladen. Er erschien, machte dem Sprecher einen tiefen Bückling und ließ sich vernehmen: Der fragliche Artikel sei ganz irrthümlich geschrieben und zu einer Zeit, wo er, der Verleger, krank im Bette lag. Nichtsdestoweniger bittet er aus tiefster Seele um Vergebung. Darauf lange Debatte, man solle den verantwortlichen Redacteur citieren, das Blatt verfolgen u. s. w. Endlich nahm das hohe Haus den Antrag an, dass die Entschuldigung gelten, der Schuldige aber einen tüchtigen Verweis vom Sprecher erhalten solle. Gesagt, gethan. Der Verleger wurde 8«rss6u,nt at ^rm« zum zweitenmale an die Schranke geführt und vom Sprecher in aller Form parlamentarischen Perücken» stils angeschnauzt. Er habe einen scandalösen Leitartikel drucken lassen, Ehre und Ansehen des hohen Hauses und seiner ehrenwerten Mitglieder zu beschmutzen versucht. Er habe dafür Geld- oder Gefängnisstrafe verwirkt, das hohe Hans wolle solche in seiner Großmuth aber nicht über ihn verhängen, sondern in Anbetracht seiner Reue seine Entschuldigungen acccptieren und es bei diesem Verweis bewenden lassen. Allseitige Verbeugung, worauf der Aermste ganz zerknirscht von dannen ziehen durfte. Local- und Provinzial Nachrichten. — (Allerhöchste Danksagung) Der hiesigen Handels- und Gewerbekammer sowie der k. k. Landwirtschafts - Gesellschaft in Laibach wurde für die anläfslich der glücklichen Entbindung Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie dargebrachten Glückwünsche der Allerhöchste Dank bekanntgegeben. * (Deutsches Theater.) In Sardou's «Fedora» feierte gestern die Hofburgschanspielerin Fräulein Maria Pospischill die schmeichelhaftesten Triumphe ihrer hinreißenden Darstellungskunst. Der Schauspiel-Virtuosin bietet die mit den stärksten Mitteln arbeitende Srnsationscomödie, die den Nerven der Zuschauer geradezu Ungeheuerliches zumuthet, ein überreiches Material, eine schwierige Aufgabe hingegen der Künstlerin, die aus dem Wust des Unnatürlichen, Uebertriebenen und Romanhaften ein Bild schaffen soll, das sich unserem nn„schlichen Empfinden nähert, aus der überspannten Romanhrldin ein Weib edleren Gemüthes gestaltet, über das Nichtige des technisch Meisterhaften, im Innersten aber hohlen Geistesproductes hinwegtäuscht und der Dichtung geistigen Gehalt einflößt. Und geradr in dieser Nichlung z '^"""'U' aber nicht für VcrgnmpmaM und l l ich H Z l'^' den Sport und die Turncrci, '^keit d7' ^""n u"t) Geräusch und ziehe die Ein- «So sj "°^"'" Gesellschaft vor.. . c 'Alan, ^ alfo dennoch ein Sunderling.. sM, «es n geräuschvollen Treiben, einsam au weiser Dim»', kaum erreicht von deu Tönen der Orchester-Musik und von dem Jauchzen der fröhlichen Baoc-! gaste, faß ein junger Ma»m. Es war Arthur. Er hatte sich in die geliebte Einsamkeit fortgcschlichen. Träumend glitten feine Blicke über das ewig dahinrauschtnoe Meer. Im Mondenfcheine sah er ein Bild über den weißen Wogentämmen schweben, das Bild, das seine Seele erfüllte — Iadwiga oder Natuscha — er wnjste felbst nicht, wie er das Gebilde seiuer Träume neunen sollte Und er breitete seine Arme aus nach seiner Idealgeslalt in sehnsüchtigem Verlangen, um stets schmerzmttauscht zurückzusinken in die nüchterne Wirt« lichkeit durch die Erkenntnis, dass alü's ein Trug war, ein leerer Trug — nichts als ein Phantom . . . Xl. Ein Schurkenstreich. Als Christian Bistrop den jungen Grafen ver» lafsen hatte, fnhlte er fein Herz in recht lmangeilehmer Weise schlagen. Nicht sein jetziger Hrr, der Neu stabler Rath, war es, welcher in Sehweite von ihm cmf-getancht war, sondern sein früherer Gebieter, den er längst im gefeglnten Holland glaubte, und d^r j.ht auf ihn zutrat. «Willst du oemen Herrn verleugnen?» legte er ihm schwer die Hand auf die Schulter. «Entschuldigen Sie. Herr van Speulen, Sie sind meiu Herr uicht mehr,, erwiderte Christian, vergebliche Anstrengungen zum Eutschlüpfeu machend. «Sie werden sich wohl erinnern, dass Sie mich in wenig zartfühlender Weije an die Luft gesetzt haben.» »Ja. und mit Recht.» versetzte van Spenlen, die Augenbrauen zusammenllieisVud, «denn du warst «in un-traulichcr Knecht. Aber darmif kommt es jchl nicht au. ! Ich bin bereit, dich wieder aufzunehm,.',,,» ^ i sssorischui'li solsst) L«ibachrr Zeitung Nr. 49. 412 I.Man 1893. eines Geleises von der Untertrainer Bahn zur städtischen Schlachthalle und der Errichtung einer Viehaus- und Verladerampe beschlossen, dass die diessälligen Verhandlungen sofort einzuleiten seien. Dieser einstimmig gefasste Beschluss muss sowohl im Interesse der Vereinfachung des Vichtransportes, als auch vom veterinärpolizrilichen und hygienischen Standpunkte mit Freuden begrüßt werden, und dies umsomehr. da Laibach wohl die einzige größere Stadt sein dürft«', welche bis nun einer Viehaus-und Verladerampe entbehrt, nachdem weder auf der Süd-noch auf der Staatsbahn eine ordnungsmäßige Vorrichtung für das Verladen des Viehes besteht. Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn bei der städtischen Schlachthalle am Niehmarktplatze, als an dem hirzu geeignetsten Orte, eine Oentral^Viehlampe errichtet werden möchte, wodurch die lästigen, kostspielige und den öffentlichen Verkehr hemmenden Viehtransporte durch die Stadt, namentlich durch die diesfalls berüchtigte Barmherzigergasse, auf ein Minimum reduciert werden würden. Wir hoffen, dass die diesfälligen Verhandlungen rasch durchgeführt und ein günstiges Ergebnis liefern werden, denn auf die Dauer würde die Stadt Laibach auf eine centrale Viehverladerampe ohnehin nicht verzichten können' später wäre deren Herstellung mit grsßeren Opfern verbunden, was sich jetzt unter einem mit dem Baue der Nahn mit geringen Mitteln bewerkstelligen ließe. Es mag noch hervorgehoben werden, dafs eine solche Viehrampe auch der viehzuchttreibenden Bevölkerung Unterlrains, namentlich in Hinblick auf den Schweinehandel, zum Vortheile gereichen wird, da der Transport der Thiere von den Bahnhöfen auf den Markt mittelst Fuhrwert mit großen Geldopfern verbunden ist und an ein Treiben der Schweine, besonders im gemästeten Zustande, auf so weite Strecken schwer zu denken ist. Die voraussichtliche Folge beim Nichtbestche n der Rampe wäre, dass der Unter-lrainer seine Schweine wie bis jetzt auf Wagen bis Laibach führen müsste, was auch der Bahn nicht zum Nutzen gereichen würde. Dass die Errichtung einer Halte» stelle für den Personenverkehr am Viehmartte ebenfalls sehr wünschenswert wäre, braucht wohl nicht besonders betont zu werden. Es mögen daher die maßgebenden Factoren dahin wirken, dass der geeignete Zeitpunkt, der bei Wiederaufnahme des Bahnbaues eintritt, nicht unbenutzt vorübergehe. — (Aus dem Reichsrathe.) Der Nudget-Ausschuss nahm gestern eine vom Subcomite beantragte Resolution an, die Regierung auffordernd, von der zur außerordentlichen Unterstützung der Staatsbeamten bewilligten Million mindestens die Hälfte zur Aufbesserung und Regulierung der Bezüge der Diener und Diurnislcn zu verwenden. Der Finanzminister erklärte sich hiemit einverstanden und hofft, dass Klagen über Unzukömmlichkeiten bei der Vertheilung diesmal nicht vorkommen werden. Die Frage der Krankenversicherung sei bereits lange Gegenstand reiflicher Erwägung; demnächst findeteine commissionclle Berathung der betheiligten Centralstellen statt. Falls zugleich mit der Reform der Beamtengehalte an eine durchgreifende Reform der Diurmstenfrage, der Frage der Dienelbezüge und des Pensionswesens geschritten würde, wäre die Lösung der Vedcckungsfrage eine wesentliche Voraussetzung. Per Ausschuss nahm weiters eine Resolution an, die Regierung auffordernd, ehethunlichst einen Gesehentwurf betreffs Aufbesserung der Ruhegenüsse der Staatsbeamten, insbesondere der Versorgungs- und Er-ziehungsbeiträgc sür WiNven und Waisen, zu unterbreiten. — (Masern.) Ueber den Stand der Mafern-Epidemie im Gerichtsbezirle Krainburg find aus einer uns zugekommenen dicsfälligen Zufammenstellung folgende Taten zu entnehmen. Dic Epidemie ist erlofchen oder im Erlöfchen begriffen in den Gemeinden Zirklach, St. Georgen, Winklern, Hrastje, Strafisch und in der Ortschaft Breg der Gemeinde Mavcic, so dass der Schulunterricht in diesen Gemeinden wieder aufgenommen werden konnte, sie hat sich aber gegenwärtig in den Ortsgemeinden Höflein, Predassel und St. Iodoci zum Theil fehr start ausgebreitet und beginnt sich nun auch in der Stadt Kram» bürg zu entwickeln, weshalb die Schulen in Höflein und Predassel bis auf weiteres und jene in Oberfcssnitz auf 10 Tage geschlossen wurden, während in Krainburg diese Nothwendigkeit bisher noch nicht eingetreten ist, indem dortselbst lzumeist nicht schulpflichtige Kinder erkrankten. Seit dem Anfange der Epidemie sind im ganzen 1263 Kinder und 2 Weiber erkrankt, von denen 78 gestorben und 86l, Kinder und 1 Mil, genesen sind. Derzeit stehen noch 1 Weib und 319 Kinder in ärztlicher Behandlung. Vn den Verstorbenen sind als Todesursachen aufzuzählen: ^«"^' Vlvnchopneumonie. Gi^^wln und in drei Fallen Morvus Nrightii. ,. ^ Zauberischer Ueberfall.) Montag abends begab stch der Holzlohlenhändler Andreas Novan aus Eo von Stunia nach Hause. Rovan handelt ^ x>-<>. zumeist größere Geld- be rage mit stch Auf der Reichsstrahe bei Budanje angelangt, wurde Nooan von einem starken Strolch von rückwärts übersallen. Der Räuber versuchte mittelst eines langen, spitzen Messers zweimal Rovan Stiche aeaen die Herzgegeud mit kräftigen Stößen beizubringen; Rovan hatte jedoch gerade an der linken Brustseite die aus mehreren Fächern bestehende lederne Geldtasche, durch welche d<> Messerstich? beidesmal derart abgeschwächt wur. den, dass der Angefallene keine Verletzung erlitt. Daraufhin kamen beide ins Handgemenge, bei welcher Gelegenheit es Rovan glückte, den Räuber abzuschütteln und ihn mittelst des Regenschirmes einen kräftigen Stoß in die Halsgegend zu verfetzen. Der Stoß hatte zur Folge, dass der Strolch einige Schmerzenslaute ausstieß und darnach die Flucht ergriff; Rovan konnte denselben wegen der stockfinsteren Nacht nicht mehr verfolgen. Seitens der Gendarmerie wird nach dem Räuber eifrigst geforscht. — (Leichenbegängnis.) Unter außerordentlichem Gepränge und ungemein zahlreicher Netheiligung wurde gestern nachmittags der langjährige Gemeindevorsteher von Unterschischka, Realitätenbesitzer Herr Johann Knez, zur ewigen Ruhe bestattet. Den imposanten Leichenzug eröffneten Waisenknaben und -Mädchen, ihnen folgten die Schifchkaer freiwillige Feuerwehr und die dortige Oitalnica, dann die Kranzträger mit zahlreichen prächtigen Kranzspenden und die Patres Fran-cisc-aner; der von vier Pferden gezogene Leichenwagen war ebenfalls mit zahlreichen Kränzen bedeckt. Dem Sarge folgten die Anverwandten und dann ein unnbersehbarcr Zug von Leidtragenden aus Stadt und Land, welcher Zeugnis ablegte für die Sympathien, deren der Verblichene in allen Äevölkerungstreifen sich zu erfreuen hatte. * (Aus der Handelskammer.) Die Haodels-und Gewerbelammer in Laibach hielt gestern nachmittags unter dem Vorsitze des Kammerpräsidenten Herrn I. Perdan eine Sitzung ab, in welcher zunächst die Wahl der Kammervorstände für das Jahr 1693 vorgenommen wurde; es wurden die bisherigen Functionäre wiedergewählt, und zwar: zum Präsidenten Herr Johann Perdan, zum Vicepräfidenten Herr Anton Klein, zum proviforischen Vorsitzenden Herr Philipp Supanci?. Die Kammer verhandelte sodann über die auf der Tagesordnung stehenden Berathungsgegenstände, worüber wir morgen ausführlicher berichten werden. — (Silbertronen stücke.) Die Prägung der österreichischen sowie der ungarischen Silberlronenstücke nimmt jetzt einen so günstigen Fortgang, dass Ende März thatsächlich so viele Millionen Kronenstücke ausgeprägt sein werden, dass bei der Einziehung von beiläufig 30 Millionen Einsernoten die Kronenstücke werden in Umlauf geseht werden können. Leider ist es nicht möglich, diese Einheitsmünze der neuen Währung früher in den Verkehr zu bringen, bis nicht die gleich großen Viertelguldenstücke aus dem Verkehr gezogen sind. Da nun im österreichischen Parlament der hierauf bezügliche Gesetzentwurf noch immer nicht verhandelt wurde, so hat sich die Nothwendigkeit ergeben, den ursprünglich in Aussicht genommenen Termin sür die Außercourssetzung der Viertelguldenstücke um min-bestens einen Monat hinausschieben, so dass die neucn Kronenstücke vor Anfang Mai nicht in Umlauf gesetzt werden können. — (Erhöhung der Petroleumpreise.) Die inländischen Petroleum-Raffinerien haben die Preise für sämmtliche Qualitäten um 1 fl. bis 1 fl. 50 kr. erhöht, so dass sich die Preise nunmehr auf 18'/, fl. bis 20 fl. per Meter Centner stellen. Man motiviert die Er» höhung damit, dass das russische Rohöl im Preise ge stiegen sei. dass sich der Cours der Rubelnoten gehoben habe und dass auch die Beschaffung der leeren Fässer sich vertheuert hätte. — (Geographisches Cyclorama.) Unter der Trantsche, und zwar im Eckhause nächst der Schuster' brücke, befindet sich gegenwärtig einejsehenswerte Glasphoto« graphien-Ausstellung. Die erste Serie umfasst prächtige Ansichten aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und England. Die Ausführung der Bilder ist eine tadellose und zeichnen sich dieselben durch außerordentliche Plastik und Reinheit aus. Von morgen an gelangt die zweite Serie zur Aufstellung. Der Besuch des Cyclorama kann bestens empfohlen werden. — (Gemeinderaths wählen in Stein.) In Stein haben jüngst Neuwahlen für den Gemeinderath stattgefunden. Die neugewählte Gemeindevertretung hat sich bereits constituiert. Zum Bürgermeister wurde abcr-mals Herr Josef Mocnik gewählt; zum ersten Gemeinderath wurde Herr Franz Exler, zum zweiten Herr Franz Hajel und zum dritten Gemeinderath Herr Emil Ianezit gewählt. ^ (Seelenamt.) Morgen um 8 Uhr findet in der Herz.Iesu-Kirche eine heil. Seelenmesse für den am 22. Februar verstorbenen Schulrath Director Blasius Hrovath statt, an welcher die Lehrkörper, Zöglinge, Schüler und Schülerinnen der k. k. Lehrer- und Lehrerinnen-Nildungsanstalt theilnehmen werden. — (Gemeinde wähl in Erzelj) Bei der Neuwahl des Gemeindevorslandes der Ortsgemeinde Erzelj im Bezirke Adelsberg wurden gewählt: Johann Kobal in Erzelj zum Gemeindevorsteher; Josef Volt und Franz Vulovic, beide in Erzelj, zu Gemcinderäthen. — (In Sairach) ist der dortige Lehrer Herr I. a»' ihm bis Lausanne entgegengefahren, wo der Kaiser u>n 4 Uhr 20 Minuten anlangte. Die Majestäten u"' armten sich herzlichst uud reisten dann nach Terrltct weiter. Hier hatte sich trotz dem strengen Incognito ew zahlreiches Publicum zum Empfange auf dem Bahnhöfe eingefunden. Die Majestäten begaben sich zu Fuß w» Hotel. Berlin, 28. Februar. Im Reichstage erklärte der Reichskanzler Graf Caprivi, er sei überzeugt, dW' wenn ein Schiedsgericht beschließen Me, Deutschland solle Elsaß-Lothringen herausgeben, die deutsche Natio» sich einem folchen Schiedsgerichte nie fügen und lieber den letzten Blutstropfen hergeben würde. ,, London, 28. Februar. Das Unterhaus nahm "M 270 gegen 228 Stimmen den Antrag Gladstones mit welchem für die Berathung der Regier nngs-MUs die Dienstag- und Freitag - Morgensitzungen verlang werden, uud der Homerule-Nill, wenn sie auf der Tages' ordnung steht, die Priorität gewährt wird. an «ewyork, 28. Februar. Es scheint sicher, dass h'"' sichtlich der Frage der Annexion von Hawaii vor de> Regierungsantritte Clevelands keine Entscheidung ^ troffen werden wird. Angekommene Fremde. Am 26. Februar. Hotel Elefant. Ieburger, Zuzzo. - Vasch, Kfm., Wie« ^ Patschovsly, Kfm., Leipzig. — Parman, Grneralmawr, ^° — Dr. Tcmnilar und Dr. Schnüdingcr, Stein. ^ NeU"^ ttlagcnfurt. — Pintar, Pfarrer, Ältoslica. — Wester, Otaies- ^ Christl, Saaz, — Ferl, Gerichtsadjnuct, Nadmannödor > Stautich und Tiani, Trieft. — Vnrghart. Spediteur, uo' — Tancic, Ielse. — Telban und Hromer, Pfarrer, "" train. ^ n<)lb, Hotel Stadt Wit». Deutsch, Hafner, Wertheimcr, ^N> Zcrncr, Kfljc.; ZciSkr, Ncis., Wien. — Dr. Parbo, "° Trieft. — ^itnil, Franzdorf. . ^, Hotel Slidbahnhof. Ulcalar. Trieft. — Oorec, Pfarrer, I!Al Hotel Äairischer Hof. Flanderla s. Frau, Treffen. — Heidl."" Lindau. ^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Nazpotnit, Lehrer, Heil ^. faltiglcit. — Toman, Oberlehrer, Moräutsch. — Zjuzzl, " führer; Adler, Reis., Fiume. Am 27. Februar. ^, Hotel Stadt Wicu. Pospischill. Hofburgschauspielcrin.'»U Ka"'" ^ jnngfer Therese Ruzicta; Simon, Bettelhcim und Iv"'" ^ Me.; Nosner. Reis., Wien. - Zulz, Kfm., SaMA^ Vene, Kfm., Capodistria. — von Gironcoli und"" ^, Trieft, — (Urancich, l. und l, Haufttmcnm, SM"!^^, Zorsmor, Verwalter, Freudenthal. — Luvisino, ^Ming' Ccrvignano. - Sega, Pfarrer, Podlifta. — Schrey, "> ,,„cr, — Lamprecht, Hausbesitzerin, Klagenfurt. — Sa)" Gottschee. Hotel Äaierischer Hof. Mcnzinger s. Frau, Wochein. ^„g, Gasthof Kaiser von Oesterreich. Pertot, Kfm., Varcola. ^ -" Idria, — Krames, Bäcker, Klagensurt. , M^alh' Hotel SUdbahuhof. Weisst, Ingen, Trieft. — Slumovic, ^" — Ki'chnel, Ncis,, Kreibitz. _____^-^ Verstorbene. ^ Den 27. Februar. Francisca Slavec, C"Nvu Tochter, 2 M., Coliseum, krämpfe. ^ ^.<3oh"' Den 2 «. Februar. Johann Nrisli, Schufte" !) M.. Mmcrstrasle 1'.), Zehrsieber. Im Spitale: ^ I„ Den 2 5. Februar. Ignaz Zaverl, Taglöhner, Lunqeiiemphysem. , g? A' Den 2 l>. Fcbruar. Maria Hitejc, Inwohnerin, ^e, Tubcrculose. — Eduard Oelhoser, Lehrer. 24 I-, D"" ^ - Icmaz Homer, Inwohner, «8 I., Luussen'MpM Elisabeth Zupancic, Inwohnerin, 42 I., Lunnenentzuno^^ GölkswirtschaMches. Gesterreichisch - ungarische Dank. ,< ^ Der kürzlich ausgegebene Wochcnansweis ?Mt ^»a^ > Stand der üsterreichisch - ungarischen Van! vom "^alli^ « Banlnotenumlauf 427,2!<2,(XX) sl. (- 4M7.0W si-). L 7 (D >'' j 2««M1.(X)0 fl. (— 302.0(1« fl.), Portefeuille ^Ui'fl,)-^ > (-l- 7M2.0lX) fl.), Lombard 20.527.000 fl. (l ^".'^M s"' « Steuerfreie Nanlnotenrcscrve Z5Z ! 7U7Mg. 733^^60^ O.sch^^^^ ^" l 2« 2 . N. ?3.-< 2 7 0 NW, schwach bewo « !, .M. 7:i3i) 6 6 W.schwach i bew"l^^..b. « Trübe, ressnerisch. —Das Tagesmittel der Tcin^ ^^^ > un> 5 1° über dem !ii^-?U2 " «»hei d«z, Iamirr I„l! ! !«,«« >><».-lzz'ks':,,, ^." ^V"l October ! W«N »u -Mni ^^""'"^ - ".»fl, !l47-50i4«50 MNcr " " «»"/,.' 500 st, l4U—14U«0 ^" «taatslose . , ,oo fl. —-...... "'" ^°">,Pfdbl,-. l20 st"'^ 15^-15^-50 5'/" ^ ,^"ldle»!i', sleueure! 117-70 N7!,o l,,'°/?"'.>m',,wci!)r, ... '"'"'f»^,>«,„,u!!s,iNmn, 97IN U7!!0 '''"alm.Itaa.^chuldvrr. ,f,. , 'Hlcibxnyen. <«^^.^1.,'70 124.0 "/„ dt° i d '""" " "°". . , 100 20 101- ^ «j»r«?,. '" ^'" >"- ^NM, »7 2« W'2O M7°w!'"«°l'''i''T'!b, <",',, bto ', n ^ ^ '"" fl. "um. 10U »o 101 -«../«"''''»wsteners.^.o . .»W ,lr, ^, !.»<, ^, Num. 97 40 »«40 259-2«.. >»«, l2,s,^z!^.....2»4 - -'^ «°« « '^ ^' ^, ü, W, 5..,. 227 ^,22» 5« "' ^/^ . , , , 1,5— -. - ! Velb Ware Elisabethbal)», 400 », 2000 M, 200 M, 4"/„...... 120-50 — — ssrani, Iujevl, B.Em. 1««4 4"/„ ! «!» — 100- («alizische Knrl Kudwia. Vahn > E,n. i«»t üoo st, 2. 4"/„ . «720 W20 VorarlbernerVnlin.Gmiss, l«»l, 4"/„, (bio,2t,) S,f, toostN. !>» 25 —-— U»n, Ouldre,,!!' 4"/„ , . , . 115 »0 I10I0 dto. Papierrente 5»'7„ , , , , —' — — — dto. Rente ttrooenwäyr,, 4"/„, steuerfrei für 20» kro»en Äl<>m. - — —'— d!o,2l,EÄ!,«UldU><»N,,4>/,"/„ t22 !»0 1L»s>0 bto, dto, Eilli, too ft„ 4'///,, 102 25» tO3'85 dto, Staats Oblia.. (Unst. Obstb.) l>. I, 1«7!l, 5>"/„ . .120 20 12120 bto.4'/,/'/„Tchanlregal Nbl.-Obl. 101 s.n 102 «0 dto. Urb. Vlbl.Obl. 5"/„. , . > —'— —'— dto. PramAüI, ili»0st,ö,W, ,15»'—15,4 - blo, d!u. ül «>st,ö, W, 15150 15225 Theis, Nea,. Uose 4",',, 100 st. , l44 75 145 75 Grundenll.-Obligationen ">r 1"«' st, CM). ü"/<> «alizilche...... 105 Ü0 ,,»!!'s.<' s»"/a "irdrröstcrreichische , . , WU'75 .'- 4"/„ lroatische und slavoülsche . 97 ü<» ft«'5<» 4"/„ „ügarischc (»<><» st, W,) , N! «'» U?<»5 Andere üssentl. tlnlehen. Luna» !«('«, Lose 5>".„ , . , 1.>l«,'-i!l!i' dto, «nlrlhe 187« , . 1U7'7l> 1U«'75< ÄiUrhen dl'l 2lab! O»r,, , , 11»'— —'- «»leyen d, Etablncmsiüde Wirn 1U?'4ü i,»8'4ü Vliüeden b Stadlnrmcmdc Wiru (2>llier obl'r <»olb), , . , 1»»! — l2«'5<> Prämie» Vlnl, d,2tlli»>,m, Wien I7ü ü« i?ü -UKrsebll» Änlehm urilusb, 5"/„ KX)'7!»^ —— 4"/„ Kraliil-r i>n,>dc Pfandbriefe > (für KM st,). ! Oudcr, all», öst, in 5,0I,Vl.4"/V. 120 - !l^l^ dto, „ i»f>,< ,, 4>/,"/„ IU1- n» !>0 Veld Ware N odcr, oN». östr, ,Em, 115 5.0 !, «!>'7I> <<»<> 5><> Ocst.uüN. Van» brrl, 4'///,, , 1«<»^ <<><> ^> bicilir, ,, 4'7„ . . ION'20 1 s>0 70 2parmsss, I.üst., !«0 I. 5>/,"/„vl, 103 — 104 Prionliilll-Vbligatisnen (für loo st,), sscrdixnnds Norddayn Vm,i8»« ion L5 101 L.'» Orstcll, Äordnirstbal,!, . . . ,iio-2N ill lo 2!aa!sl>ali».......201 5>0 — - Slidbal,» k :>"/,,.....,5,5, 4o 15.N-4O i» 5,"/.....j,!i4'lis, 125-25 llnss, nnliz. Voll» , . , 10U 5>0 107-50 Diverse Lose (pel Stück), Äudapcj! Vasilira iTumua», . ! —— —' — Crcbitlose 100 st . . , . , ,»« -1»? - Clan, Lole 40 st. CM, . . . ! l»8'50 l>!> l>0 4"/„DmiM! Daiiipslch.ioost.llM. ,140 — 142- - Osciicr Lok 40 st.....i l>2Lü <>3 25 Pa'fiN Loss 40 st. CM, . . . ! 59— 5!»25 Nv!!>^, »rr»z, üst, Gcs, v., l<> st. 1»-?5 1Ü25. No!I,l'ii Nroiiz, un«. O?s, »,, 5 fl, —'- - - — üiübolii» Losc io st.....8.V-- LN-— 2aln, Lose 40 st, iL^t, , , , I',»-— ?« — 2l.Me,wis Uosl 40 st, CM. , «7 75 lldv. d. Bodeiil-rebitanst. I. C-ni, 28— »4 — dlu, II. ltm. l««« , , , , 8»-' 32 - Uailmcher Lu!>>......! 2»-— 84 — ßank-llltien ! (per Ttücl), ! «»Nlo-Oest. Baut 20» st, no"/„ E, I5»'5<» 1NU,5«' Bantvcrcin, Wieurr, 100 st, , 12N75 1«? 75 Geld Wa« Vobencr.-«!!st..0st.20<»fI.E.4«"/« 411- 412-50 Crbt ?l»st.f. Hand. ». G. 1«0fl. 83850 ^!»'25 «lrrdübniil, Allss. »»!,.. 200 fl.. 397—!»«« - Dspositsülm,,!, Vlll,,.. 200 fl. . 225-—227-— ltscump!!- »0 25 LäüdirlMül, iisl., 200 fl. . . . 24320 244 — Orstllr, Unssnr, Vanl «00 fi. . 982 — !»!>en (per 2!ücl), Albrecht Nah» 200 st, Silber . !>«'— 96 50 «lsöld ssiüm.Äal!» 200fl. Sllb. —— — — Aliss',1 Tnl. Eisenb. »oo st. . . 15<>« 1570 «Mm Nurblmli» 150 st. . . 195-50 1!»«! — „ Westbahn 200 st, . . »73— 374 — Viilchtiehrader ltis. 500 fl CM, 1150 NW bto, (üt, II) 200 fl, . - - —-.-Doüll« ' Dampfschiffahrt Ges. oesterr, 50» st. CM. . . . 369 — 872 — Dra» E.. Z.)200fl.2. —— — — Dui Vodenl'nchcr lt. V. 200fl.S, 521 — 584 — Ferduwübü ^urdb. u»oosl, CM. 2945 2955 Galiz Knrl L»t>w. N.200fl,CM. 2I9Ü0 22020 Leml! ' Czer»ow,'Iasst,'!tisenb.- OsseNIch, 200 fl, S, . . .200-75 261-75 Lloyd.üslerr.Trieft,500st,CM, 402- 406 — Oesterr, Nordwestb, 200 st, Eilb. 821 — 82150 bto, (lit. I!) 200 st, 2. . . —-— —-— Prlll,°D»r.er, 150st, Silb, 9980 100 — Vielienbürsser Eisenbahn, erste. —-— — — Staalseisenbahn 2W fi, T. , . 31275 »1°, 50 Sllbbah» Loo fi, 2ilber , . . —— —- - 2üb!iorbb, Verb. V 200 fl, CM, 19775.19« 75 Tramway'Wes.,Wr.,i70fl,0.w. 849-50 85050 „ Om,1887,200 fl. — — — — «elb >W°« Tramway Ges., neue Wr.,Prlo» ritüts «clil-n 100 fl, , , , ' 96 25 97 25 Ung.-ftalz, Eilenb, 200 fl. Silber 20« —20625 U»!,.Wes!b,s!«aab'Wrllz)200fl.S. 20, 2045^) Wiener ^oealbahnen-Nc«, »Ves. —>- «0 — Industlie-Altien (per Stück). Nauges,. All«, Oest,, 100 fi, , 11?'— l1?-ü0 Egnbier Visen« und Stahl-Inb. in Wien 10!' fl..... eN'— 65 — Eisenbalinw.iieihn, erste, 80 fl. 98— 99 50 ,.,,Oest,!»Wie»,IOOfi, 82«-^ 837 — WassNon Leihanft.. «llla. in Pest. «Ost......... 12» - 127-— Wr. Bllugcsellschaf! 100 fl, , . 109 25,10 85 WlenerbergerZlegel'Vctitll.Vel. 87« — 882 — Devisen. Amsterdam....... lOl) 45 i c»o 6U Deutsche Plätze...... 59 »„ l.9 55 London........ liil !i^ ,^, 45, Pari»........ ,4» 17, 4»22. St.'Petersburg...... -— — - Valuten. Ducaten........ 5 89 5 7» 20'ssranc-s'Stiicle.....9K4.. 9«5 Silber........—-^ —-.' Deutsche Ncichsbanlnoten . . 5987^ 59 »zz. Papier>Rube>......, 1 »» l L«,^ Y°^"^ Mittwoch d,n ^. Mar^ UnaeraderTaa '^eilt ^°?^ °ufnchol>e»enl Abonnement: hofsch^ . ^^ liiastvorstellunss der t. und l. , V. , n Fräulein Marie Pospischill vom ' u- l- Hofburg-Theater in Wien. Trauet', - ^"''^ Stuart. """ ,n fiinf Acten von Friedrich Schiller. ^^ Nr. 1226. T)i^^anntmachung< bannten ^? bem Namen nach un-borenen ^. ^^"- bcs zu Lancovo gc-^°nnten A?' ^lip werden ihres nn-^llandi^ «!'?^"ltcs wegen edictaliter ?'P von « °°^ "" 'hnen nach Franz 94 st /"ncovo zugefallenes Legat per °"selW di.'5 .Spanasse fruchtbringend i.K.k V'uchtlich verwahrt ist. ^H'"I"cht Nadmannsdorf am ^k«ucl><. ein luixUii.lli^x'» im ?rei»e van 60.000 l)i» 125.000 ü. V«r-Illnßt virä.- ^nßliiiellin« I.n,^«, gilt^« ^c^Ices. I».nä ucler vssrtvoll^r WuI!- n Ue8>!xl>i-n 2l»r^»retliou«tr»»»o !?r. 12. VI>^ »,1t, er>>t, ^W 6en ^ei-xlen »I» ein ^ ^«W vo^üßlieileü!, «tiirlc«l>66» ^« Kittel sür 3cl,i!vilel>l!Nsse, . ^ Kr»n1le uncl Nvconv«,- ^^^2l>W^^ Ie8oeulen empsonleu. ^«2^^^^W Line llleine I^I^eke '/< MÜlWW^^W I^iter N. 1 bl) eine ßroll« !>>. ' lW riL^lie.V.o^ilerllo^n»« , ULN^ HW enU^Nencl. ll. 2 50. >^"^ «Meile sinn!! » t^^ W ill l.Me». VimMlme. > Hu8värliße ^ustsä^e « ^«v2!Ä» VLiäen umssolmnc! per > ^""W ^"^t ßeL«« ^aennllnme ^^^^^^^M äe« 8etrN82« elleetuiert. _ ! Dampfschiffahrt- 34|gfe Gesellschaft österreichischen Lloyd, Trlest. *°h Ottinai bahrten ab Trlest im März 1893 : vais>. Port ^ ™?d Chlna- KHfahrt nach Bombay am S zu Mi!Jag über Brin- ch Shan i • ' Snez urul Aay ?i i am 2i- 4 Unr nachmittags über Fiuine, Port Said, Suez, Aden, **oh Und Hoiio-kJ, n ° (Anscllluss nttch Madras und Calcutta), Penang, Singapore ^chSJtH?» Eiisahp|' Jcdfln Freitaß mittags nach Alexandrien über Brindiai K *!'Hlnanien> erhlndun8 mit Port Sa¥dt Syrien und am 10. und 24. mit *Olx «W L^vaS'1 C:aran"»">en (über Alexandrion) his Constantinopel am 2. März. rriittags üi, ,j'.hlIsahrt nach Constant inopel jeden Samslag um 11 Uhr vor- *nd Uarrinn „rin(IlHi> <'<>rfu, Putras, Piriins (Anschluss nach Salonich, Smyrna) V ral»üzunt M *' (wöchentlich Anschluss in Constantinopel nach Samsun, Th Tho„"ali!n r^',yanm' V™*11* lind ^oHtanzB). i"1 l5- und ii i\lH (()I1Htftntinopel jeden Mittwoch um 4 Uhr nachmittags (am v^alonich P)o )er All>anien, am 8. und 22. über Fiume) üb«r Corfu, Pirün», w ?i. Uö" ai"11 i/ieden A9icnslaK 4 lIhr nachmittags (am 14. und 28. über Fiume, «m **oh üil IIH> «n'd Khio' en) niil ßerünrung der .Tonischen Inneln, Candien», JHk«Vi(h- i^nd „Albaulen- Jedün Sonnta* und Donnerstag 7 Öhr früh bis *, ^'"»'ttaRs'ffp l°nlag 7 Uhr früh bis P'«ve«a; jeden Mittwoch 4»/» Uhr ^Oht?linska und A i RttRro (Eillinie) (Anschluss ,„ |>ola nach Cherso. Veglia, rjf^eaifc I);,?', ); e»«'l««H jedon Freitas 7 Uhr srdh bis Caitaro (W are nlinie). A Niliö "Äd ?V ürrfag llllcI Sstins|aK urn M.llcrnaclit. ^enth. .ttre Au«k„,f/, !°, HnKoliniiBigkeil ilcs Diei>stes bni Contumaz - Maßregeln. ln WiOn j nJf J)ei (1«r t'ommerciellen Diroction in Tri«*i, boi der Genernl-•» »cm»U«nga8t»e Nr. 7, und bei den übrigen Agenturen. (Nachdruck wird nirht honoriert.1! (1^ 12 :t Reizende Muster an Prlvat-Kunden gratis and franco. Reichhaltige Musterbücher, wie noch nie dagewesen, für Schneider unfrankiert. Ich gibe keinen NuchlaH» von 2*/2 oder 'd'/i Gulden per Meter, auch keine («e-»chenke an Schneider, wie es von der Concursenz auf Kosten der letzten Hand geschieht, sondern ich habe nur flxe und Nettoprein«, damit jeder Privatkimdci gut und billig kauft. Daher ersuche, nur meine Musterbücher vorlegen zu lassen. Auch warne ich vor doppelten Preisnachlassbriefen der Concurrent. p^ S*»Ä\- für iSLUKtt««. -m& Peruvien und Dosking für den hohen CüeriiH, vorschriftsmäßige Stoffe für k k. Bnamt«n-Uniformen, auch für Veteranen, Feuerwehr, Turner, Livree, Tuche für Billard* und Spieltische, Wageniiberzuge, Loden, auch wasserdicht, für Jagd rocke, Wascbstosse, Reise-PlaidH von fl. 4 bis 14 etc. Wer preiswünlige, ehrliche, haltbare, rein wollene Tuchware und nicht billige Fetzen, die kp.um für den Schneiderlohn ntehen, kaufen will, wende sich an Joh* tS^lkn«*«»ff")Bjil«y ln Brftnn (das Manchester Oesierreichs). Grösstes Fabriks-Tuchlager Im Werte von '/2 Million Gulden. Um die dSrösse und Lei.stuiigKfähigkeit zu veranschaulichen, erkläre ich, dass meine Hand den grössten Tuchexport Europa's, Fabrication von Kammgarnen, Schneiderzugehör und große Buchbinderei, nur für eigene Zwecke, vereinigt. Um sich von allem oben Angeführten zu überzeugen, lade ich das P. T. Publicum ein, vrenn es die Gelegenheit gestaltet, die großartigen Räume meines Verkaufs-Etablissementn, in welchem 150 Menschen beschäftigt sind, zu besichtigen. — Verwandt nur per Nachnahme! — Correspondenz in deutscher, böhmischer, ungarischer, polnischer, italienischer französischer und englischer Sprache. (740; 24—i Pflanzenverkauf. Zur !sFlB*ttJaJalAX*s<;vaJ.^vmx* werden abgegeben: 100.000 Stüok 3- bis 4jähr. Saatflohten per Mille fl. 1 50 8000 Stüok 4jähr. Lärchen ...» » » 3 — loco Pflanzgarten in der Feistritz. Verpackung und Transport zur Eisenbahnstation Stein zum Selbstkostenpreise. (742) 6—5 Offerten erbeten an das Forstamt der 1. f. Stadt Stein ln Kraln. r^TT^^B^jm^m^rjJ Suppenwürze ist frisch eingetroffen bei : I ki FAl »1 ff sB Joh. Luokmann. (6407) g COGNAC ^Czuba-Durozier ä Co. franz. Cognaofabrlk PROMOMTO MC. General-Repräsentanz: Ruda & Blochmann, Budapest. JPF* Ueberall erhältlich. -p( (5259) 32—30 (638) 3-2 Nr. 1213. Curatorsbestellunss. Vom f. k. Bezirksgerichte Gottschee wird hiemit bekanntgcgcbln: Es s.'i dem Simon Plrsche von Mranen, Martin Plesche von Aibl, Josef Zager von Albl, Felix Liganic V0l, Brod. Anton Kerkovic von Suchen, Andreas Iurkovic von Srrdinvowl nnd Anton Kajfez von Aibl, beziehungsN'eist' ihren unbelaunttn Rechtsnachfolgern, Herr Anton Scheles. nikar von Gotischer als Curator llä lulum aufgestlllt nnd diesm die Feilbi'tungsrubrilen vom 24. Jänner l«!^ Z 5>