i p>Ml»0I«»100 70.ILW'WW ktr. 17S ?r«It»g, 6«», 4. ^u» 1S20 rill " " --------ll---- -----»MM» » »I« »,»,1,1 ss»l> »M»,».«». i««>: »««»». .w«»»«» »>.«. »W,»,»»!»! m«,«. » ow. »»«w, « o«». «»M n«« »«»» VMr »»»IM «M»««» Il>»»ckl»>, >»«»» »I»»» «Mm!»» MizßULW « v»^ i» «»<» «IUI«« «W,» « «» 0»»M»»»» « » » VW Mmborer AeUma Die Banalräte emannt Die Stadt Maribor vertreten Dllroermeister Dr. Sudan, Vrofeffor Dr. Vivko und Dlrettor !Rudolf Soloud V « o g r a d, 3. IuA. Minifterpräfibent »nd Innenminister Ge-n»»«l Peter t i » k » v i S hat mit einer «utscheltung »om S. d. M« im Ginne de« Art« 28 des Gesetzes über die Banaloerwal-t««ß nachstehenden Vaualrat de» Dr«,. banats ernannt: MnridOr-Gtadt: VLrgermeister Dr. g n » « n, Vr»s. Dr. P i , t o und Direttsr Nndolf Esl « n ^ Bezirk WArihsr-rechte» Dranufer: Greöko «stiil. Veßtrk Maridor-ttnke» Draunfer: JOSn S k O r h i n e k. Eelje»Ltadt: Vtirgermeifter Dr. G o r I- San. v-zire Celje: Aloi» M i h e l L i L. Ptui-Gtadt: Dt. M. G e n « a r. ^zit? Pius: ^oan V r t l ö. LMsana.t. vberAnel. — Bezirk Aonen^ grade«: «ot» eitek. - Bezirk »«arse: FW. ^jan Gastet. — Bezirk ^abar: Dr. Vogd«» Korstnik. Schutz der Agrarproduktion Anfftdenerreoender nimünNch luooflawlfcher Vor-^laa an die Adreffe der Ändustrlestaaten Der Besuch des inßsslnwischen Mchemni. nisters in Bukarest steht noch immer i« Bor dergrunde des Jnterefies. sonders in di-plomatischeu »reise« »ird der g«eck d : «eise lebhaft erörtert, «iß «an in «rfnh-rnng btiugeu konnte, hatte stch Antzenmi. nister Dr. «nrinkovlü die Errichtung «wer ru»«nisi^DgoflaMchen VWschaftsfesnt zum Ziele gesetzt. Beide StO-ten erklären sich »ereit, nie SchutzMe auf die Einfuhr Vo« ^ndustrteerzeUgiitsikn zu defeitigen, «enn sich die Jndusttlestnnteu, an die ein diesdeziiSicher «nttag gestellt Mrdeu «trd, dazu entschliesftn «ürden, ihrerseits ^ie Bukarefi^v. gusi. Schutzzölle auf die Einfuhr »on Ugrarpe»« dukte« anfznheben. ! Diese gemeinsame Aktion, die in li^z Au« ropa als erster konkreter Borschlaß auf de« Wege zum Abbau der <)ollschra«k« gewa tet «rde« muß, «ird gewiß überall dw größte Aufmerksamkeit erniecken. Er steht t« Einlange mit den diesbezüglichen Vemit« Hungen des Bölkerbuudes und Vrioudß. Man hat ferner beschlossen, an llngarni kieranzutreten, um es für diese Aktion, dkg sich den Schutz der Juterefsen de? Hn?yespr» che«4 Jahren, d^ dem Ib. Parteikon greß verganiM sind, hat Sowjetrus^laird eine neue Revolutiion durchgemacht. Anders kann man die ttefgreifende Umwälzung nicht nennen, dt« alle Gebiet« deg Pryduf-tionstobens erfaßt hat. Der berüHmte Fünf-Jahr-Plan, d^ im Herbst ins dritte Ja>lir svines FuMionierenS eintritt, hat zu äußerster Anspairmlnig aller ltväste Sowiet-rußlands und zugleich zu einer ungeheuren Anslotgung der allgemeinen Not und Krisen sdimmung geführt. Die Forderungen dieses Fünf-Zahr-Plans lm daS Cowjetland und seine! Et^^ner sind unigeheuerlich, aber vielleicht noch ung^uerticher ist das Agrar Programm Äalins, das mit dem industriellen Teil des Füns-Iahr-Plans aufs innigste verbunden ist. Vekanntllich hat seit Herbst dcs vevganigenen Jahres rund die ^lfte aller Pvivat-Vauernwirtschasten in Ss>l>jet-rußlm^ zu existieren aü^shört. Die Sta-lin'sche tdollekt^visterung )at in wen»gen Mo7la>ten die gewagtesten AufunitSpläne des Fünf-Ialhr-Pvogvamms deS landl^oird» schasttichen Aufbaus um das Dreisache überstiegen. Die Wirkung davon war katastrophal — und konnte nur katastrophal sein. Die Stalin'sche „Revolution auf dem flachen Lande" hat zu einem solchen ThaoS und zu einer suchen Verwüstung gesührt, daß der kiaa RiloNttlterZa «I«r luieoa tro»» lkrer t«a»«a ^»dre «»- rvili 7ur Illu>ivn. liiklonä», ffsu. ist äl« l-etir^'fln frL'ileln ko». Idr kvlos». ro-Ws»en leit »led «ii> Ssie« aal ili« lkr«f öeNtitslIatO. »>Vt:l85t l)ll. zloml. un»«f ffsulvla trinkt suck immer kokteintrslen K»Nee N»« 8l» l,»t il«»» Killev N»» >it> irvsssr Vokltitter kiif Lrvoc i«ona» t»05t)NlIer§ »iiss lilf un» Kinävf l»t. v«il >e Av «cdmvedt am! dabei ntedt »ekadsl. Katies N«i l»« «»«? b ete «od» aonksli««. nul> «>ew vlnksed tllr Viel« »cdSllllct,« k;e5««n« »ui >V,m5ed »eretedt, Vitt« 6«nd« llssiin in öen l'ek'i'in!« l^eml einen Rückzug auf der ganzen Linie antreten mußte. Es >var Stalin selbst, der den Besohl zum Rückzug gegeben hat. Seine Position wurde dadurch erhobttch erschüttert. Aus den Rei^ der Partei envuchsen ihm neue <Äcgner, die sein« Taktik als zu gewagt und daher oevwersvch vezeichileten. Ts ist laicht begreiflich, nvit welie Rede Stalins auf dam 16. Parteitongveß envar-tet wurde. Noch am Vortage des I^ngresses schien Stalins Schicksal ungewiß. Aber schon am ersten Tage wvßte man. ^ß sein Sieg außer Frage steht. Dieser begabt« Organisator hat bei der Vorbereitung deS 16. Parteikon gresses sich selbst übertroffen. Es ist ihn: mtt Llilfa durchgreisender Maßnahmen ae- lungen, die Unzufriedenen mun»dtvt zu ma» chen und die Opposition^gefahr zu bannen. CS ist nicht nur t^r Parteiterwr, dessen sich Stalin dabei bedient«. ES war vielmehr eine anißerordeniZich sorgfältig dirrchdachte u. glanzvoll dlnxhgMhrte Kampagne, die eine Komk^nation zwischen Drohung un^ Uebel zeikglmg darstellte. Es gab einii, wird man mit Bestimmtheit erst nach dem Abschluß der Emteaufvringung, also nicht vor September, wissien. Borläufidg sieht es sv aus, als Hütte sich Stalins Takti? auf dem Lande — dank seines letzten Rück« hugeS — bowührt. Dies ist augenblicklich !daS größte PluS Stalins, und von diesem Plus hat er «in seiner gi?oßen Rede auf 'dem A^artei^konlgreß ausgieibiig Gebrauch gemacht. An sich hat die Rode Stalins nichts Neues «gebracht. St« enthielt einen Rückblick auf das in den 2)^ Achimen Erreichte und einen Ausblick aus das in der nMten Zeit zu Erreichende. Entscheidsttd ist oiber die At mosphürk^ die diese Rede umu>i>b. Stalins unierlchili^Liche GiegeSgewißHei^t, der feste Glaube an die RichtiyM des einmal betretenen WeigeS und dlie völlige Uööer^^u-Mrng davon, daß die Partei Hinter ihm steht — das hörte man auS jedem Satz Stalin» heraus.. Mit dem Auftreten des Generalsekretärs der Partei hat der Aongreh seinen .tzöhe-pnM erreicht imd illerschritten. Was »oei. ter ^mmt, ist wichl nur Praktische Arbeit, die yanA im Schatten der Erklärung Sta» linV stcht. Der Diktator ihat il^r seine Partei yeislsgt. Ob daS ein Pyrrhussieg war, wird die nächste Aufunft zeigen. Al. B. Der Iwl — Srelßaat London,?. Juli. (TN.) Die Regierung des Jvak halt dm Montag mlt Eng-lanq abgeschilossenvn Vortrag veröffentlicht, der die AnerSenttMg der vollen Unabhängigkeit des Irak unter eigener VermMvor-tun für die innere S-icherheät und die Ver-Iteidiissung irpgen äluhcre Anriffe und die Zustiln^ng zur Aufnahme des Irak in den Völkerbund enlVMt. ^iedurch wird Ens-landS Stellung als Maiildatlar beendet. Der Vertvag «ist auf SV Jahre abgesckilos-sen und trvtt in Avast, wenn der ^a? in den Völkerbund aufgenommen ist. England wird die Kiandidiat« Jvak für den Völberbunid im Jahre 1932 unterstützen. Der Balkanbund vriechUila»» «l» Mrd«>« »er Idee Eine« Sorrespoabeat«» des „Jomnal d» th« krea«!'^ sechs Mmwte SefiknWi» für N-Hru. London^ 2. Juki. (TU). Der PrSsi'osnit des indischen NatiomMoWresseS Nehru Mld fein Sekretär, die HMnnttich Monwg verhaftet worden waren, wurden zu je sechs Monaten GeWyniS verurteilt. In der Gerhandtung verzlichteten beide auf jede Vertrid-ifluTlg und uerivolger'teu die Ant-ttvrt auf die Fvayen des Richters. ivtts von HabSdmg — Student in vxsord oder Cambridge. B e r l t «, 2. Jutt. Nach einer Meldung aus Brüssel soll dn früi^ve Erzherzog ,Ottiv von HabSburg'dlie Absicht haben, näch Pen SamSiwy M Fortsetzung seiner Studie« eine der enigilischcn Universitäten, Oxford oder Cambridge, zu beziehen. Außenminister Dr. M a r i u k o v i ^ empfing gelegeutttch seiueS Bukarefter Aufenthaltes die Vertreter der auswärtige« Pr^ und äußerte sich ihneu gegenüber Ü-seine Eindrücke vou der Konserenz der Aleiaen Entente. Jetzt müßte« auch die hart uLckigsteu Vegner die Srast u«d GolidaritSt der Kleinen Entente anerkennen und aus diesem ^nde habe ma« auch von den übk chen Zeremonien, wie sie in den frühere« Jahren Mich waren, abgesehen. Die wich» tigsie« Probl^e der verga«ge«e« Taguug wäre« die wirtschastliche« Frage«. In der Kleine« E«te«te bestünden z«mindest zwei Staate«, nämlich Jugoslawien und RumS» «ie«, die i« der heutige« Lage «icht verbleibe« tv«nten. Die landwirtschaftliche Krise, die sie betrosse« habe, zwinge sie, Ubhilfe zu schaffe«. I« Strbske Pleso sei diese Frag? studiert worde« u«d es bestehe die Möglich, keit eines Ei«ver«^hme«», wobei diese znßei Länder daz« anserschen wären, eine neue Organisation z« f<^e«. Die verha«dlnn-ge« darüber werbe« «««mehr fortgesetzt und die Grundlage« für die wirtschastlj«^ Zu-smnmenarbeit der beiden Staaten geprüft, die sodann auf die ganze Kleine Entente aus^dehnt werden sollte«. Der Gedanke saite jedoch nicht aus die Kleine Entente beschränkt bleiben, er möge allgemein werden. Jemand müsie aber binnen nnd so hat Jugoflawien damit bego«nen. Die Nachbarländer werde« die ersten sein, die sich der «e«e« Idee anschließe«. Ueber die Valkankonferenz äußerte sich Zpenliet i>r o.?oiiv» lZer ^ntituberkuIosenUßsg in I^sndor! (arlottavunker KV Roma« von Elisabeth Ney. Lolvrildt d>^ »»rtti I'exelitM»!»«?, N>U« tSail«), Nun, da der grohe Schmerz vorüber ist, denke ich an den Kileimn wie an einen gol^ denen Slmnenstmhl, der einmal in meinem Leben durch daS Zimmer gehuscht ist und alles miit Wärme erfüllt hat. Und so, wie ich auch immer noch die wohltuende Mrme ?rachem>psinck>en kaTm, so geht es mir mit dem lieben Jungen. Er Wt in mir weiter, ich sehe ihn, wenn ich will, lasie ihm sonst aber seine ewige Rul^. An Gottes unersorshli-chem Ratschluß kann der Mensch nichts Sn-dem. und darum soll er nicht mit seinem Gott rechten und hadern. Jetzt hast du ge-nug getrauert, Carlotta, jetzt raff' dich auf, reih dich zusammen nnd bl'icke wieder 'ns Leben. Du vergräbst dich in unnützer Not nnd An^t, dabei qar nicht nach anderen Menschen fragen, die vielleicbt um deinet-lvjllen still Iaihr um Jahr leiden und die dll immer aufs neue sordsiestoßen hast." Carlotta Diinier sah bei Thurms letzten Worten empor. „Wem tat ich »veh?" fragte sie leise. „Dem Mann, der dich liebt und der auch dein ganzes besittt. obwohl du dich da-aügen zu strsittl>en suchst. Carlotta, ich habe dich die ganze letzte Zeit beobachtet, und ich Beograd, 3. Juli. Dr. Marinkoois «och^ daß sie «m einer er-»ü«schte« Bewegung ausgehe. Vor einer Einig««g sei es jedoch «otwe«dig, ewe Ei-«ig«ng darüber zu fiudeu, »as ma« erreiche« wole und was zu verwirkliche« sei. Die ^lkaaftaate« müßte« ale die gleii^ Politik treibe«, was jedoch bisher «icht der Fall sei. Die BalkauvSlker müßte« begreise«, daß, was sie verewe, viel bedeutsamer sei als das, was sie treuue. Die Deftimmungkn lw»r da« ?)erkedr»dlll schilb macht ^« Gescheak. In einem mexikanischen Vlagazin erschien ein äußerst umlfanyreicher Aufsatz ÜVee Mück und Spiel", in den auch die Red« von den Haupttreffern in verschiedene« Lotterien war, dii« den eigeMichen Käufer und Inhaber der begehrten Nummer nicht ln den Genuß eines angenehmen Vermögens kommen liehen. Dmch irgend «ine tückische Laune des Zufalls geht daS lvert« volle Papierchen in Bersust. Oder gar: durch allzu lange anhaltende „Verknappung der eigenen Barmittel" kommt eS hier und da fÄbst „unter pari" in andere Hände. Als der Komponist Karl K o m za t Kapellmeister des Kurorchesters in Baiden-Baden war, bot ihm ei,^ seiner Musrker ein serbisches TBaNos zum Kauf an, da er sehr „im Druck" war. Komzak gab dem Musiker zehn Gulden, und verzichtete aus die 'ihm etwas zweifelhafte Ncherhelt des Loses Einiy« Tage Mer wurde das Los mit dem .Haupttreffer gezogen. Der gute Musiker war nun seinem Kapellmeister ge- habe die Schnsucht in deinen Augen gelesen. Ich weiß., daß eS nicht das Bübel allein ist, was dich quält. ES ist die Liebe, die Sehn sucht, die in deinem Herzen neu erwacht ist, es ist der Schrei Twch dem Löben." „Onkel Dhurm!" Laut hatte dieS Carlotta Dunker ausgerufen und in l^ngstiicher Abwehr die Hände erhoben. „Daß ich das Rechte jetzt traf und daß meine Tlhnung mich nicht betrot», sah ich jetzt an dem Erschrecken deiner Augen, Carlotta," fuhr der alte Herr unbeirrt fort. „Du warst krank, Carlotta, und du wirst nun geneien. Laß es wieder zwischen uns wie damals da oben im Berghause werden. Habe doch Vertrauen zu dem alt^'n Reinhold Dhurm!" Carlotta hielt schluchzend den ^opf in bt.i-de Hände vergraben. Der alte Herr ließ sie ruhig gewähren. Es dauerte lange, ehe sie sich berub!.it hatte. Dann sprang sie Plötzlich auf und e'lte zum Fenster und sah hinaus in die Däm»-merung. Noch innner wurde kein Worl gesprochen. Plötzlich wandte Carlotta Dunler den schönen, schmalen Kops zu dem alten Freund, und aus ihrer Stimme klang ein ängstliches und doch beseligtes Zittern, als sie dann fragte: „Er ist wieder in München?" In Thurms Augen leuchtete die Freude auf. „Ravenow ist da und wartet noch immer auf dich," entgegnete er ernst. Sie nickte, und es schien fast, daß über ihre bleichen Wangen eine leichte Röte glitt. Wieder sprachen sie lange kein Wort. Mizzi betrat das Zimmer und machte den Tlbendtisch bereit. Sie aßen hastig und sprachen dabei geflissentlich nur von alltäglichen, belanglosen Ängen. Trotz allem beobachtete -Reinhold Dhurm in aller Stille den veränderten GesichtsauS-druck seines Schützlings, und sein altes Herz begann freudig zu kloP-fen. „Sie wird genesen!" jubelte e? in ihm. Ms sie nach Tisch wieder aui Kamin beisammen saßen und Thurm seine geliebte Brasil in Brand steckte, sagte er Plötzlich die wieder eingetretene ^lle unterbrechend: ,^ch wäre dir nicht böse, liebe Carlotta, wenn du den alten ^urm heute mcht nach Hause schicktest, sondern lieber der Mizzi die Anweisung erteiltest, das Gastzimmer zur Nacht KU richten." Carlotta, die bisher in Gedanken verloren in die verglimmende Glut des Kcimins gestarrt hatte, fuhr empor. Dann aber ergriff sie, einem inneren Impuls folgend, beide .Hän'ke de? alt^n freundes und rief: Onkel?'b!irm. i^lanbst du denn wirklich, dast ich 'ii^ch c'in Nttl)t auf das Leben und auf citt l^^luck habe? Ist eS wirtlich und wahrhasitig leine Sünde, wenn ich einen Mann von Herzen lieb habe?" Dhurm schüttelte energifch den Kopf. „Recht tust du, wenn du dich endlich dem schützenden Arm eines braven Mannes anvertraust, denn der alte Thurm wird oineS Tages das Zeitliche sagnm mtd möchte sein Pflegetöchterchen versag wissen." „Aber das Büibel, ivnkel Dhurm? Ist e» nicht doch ein Unre«^?" „Das Bübel freut sich, wenn seine junge, hiti^che Mltter nicht m^r traur^ ist. Darauf kannst du dich verlassen, Tarlotta." An diesem Abend saßen die beiden ungleichen MenschenAnder wieder wie einst im traulichen Geplauder beisammen, und alA Retnhold Dhurm kurz nach Mtternacht endlich energisch zum Aufbruch mahnte, um-. schlang ^hn Carlotta Dunker plötzlich uM d!ckckte einen zärtlichen auf die bärtiB gen Lilppen. Oben in seinem Mnrmer ging der alte Herr noch lange ;^fen^ auf und ab unv psipf leise ein Lied. Er freute sich in seinem gWgei^ alte« Herzen, die Carlotta Dunker nun doch wte-d-r ins richtige GleiS geschoben zu haben. Still schritten d»?« beiden am näch^n Tage miteinander zum Friedhof. An des Vaters Grab kniete die Carlotta unker nieder UTld betete («chl-ilÄ»!') fftel«!,, M?, Ms l««.' ..Marivore? '.^unrme? I7.> genttber dcch etwa» schr vorlegen. C-r tat ihm jetzt beinahe §>ib. Aber lumpen Ue^ «r stch nicht, er schenttr Komzaf hum Dank und Abschied owe besonders Zast^re mche am Glück vorbat ging omh Detlev vlm Liliencronfderes t»krZ ^uc hc'tte bwuchm können. In «iner «nei<:e saß er eine» Abend» mtt Frenn^n zil^mmen. Em jivnyer Dichter, der wirklich M nichts mehr ihstte unld dem nu»n vö aucki ansah, bot t«m iiM iHm flüchtig bekannten Lilienrron 4tn Viertello» der Prcvktschen Alos^enkMevi« fü« twei Mar? an. Wie Dichtern aber «Mfig gehen soll, konnte Nlieneron a»h dtsP dvei Al«r5 nicht entbehren. Em im Lokal «rwe'ender Journali st, der dem ü^prüch zug-hört hatre, naihr dein Hü!Nigl.ing t)as LoS cüb. Bei iter nächsten Ziehung siel der höchste Gewinn auf Hicse Nunnner. Journalisten find zumeist ^olj^nstSMgie Menschen. Unld so wurden alle Zevgen dieser a!bendlich?n Erwerbung 'des Gtücksloses zu einer ordent lkchen Feier l?'?l:l e!k'.den. Und LÄlencr')n soll zu vorgerückter Etunt« oft vor sich ^nge-gemurmett Haiben? „Um daS Äwhe LoS zpi kaustn, muß man eben weniigstenS daS Geld Horben, es zu kaufen." Daß man aber auch unter Umstünden als Gewinner de» großen Zsse» leer ausgehen kann, erfuhr ein Meslscher GutSbchj^. Mit denr Ratenschein eine» der früher sehr geschätzten Gachsen»Medn!nsen-Lo^ kam er eines Tages zu einer großen Wiener Bank. Er hatte i«S L:.» gegen Raten bei einein kleinen Banilhau/S gekauft. Piwktlich hatte er alle soiive Raten bszaihlt. Nach der letzten mußte ihm das Lcs auSgvhändigt werden Das Spielrecht hatte er aber schon mit der erste,' Teilzahlunig erworben. Jnzwi-schen «Zar das Lo» mit 30l).0lX) Mark c^e zogen worden. Der GutSbefitzer wollte sich voller Fieltbe seinen Gewinn holen. Gesckäft war gsfchlosfen, der BlMkt »er Sialw-Äegler«» a«s »«« »»«kaner Parl«tt«g Abkehr von der politischen raschen Znd»-strialisler»>G «ch e»»i>lip«r«,G der Wirtschast unmöglich. M o » k a u, 2. Juli. Wie vollkommen dte »«umMiMche Parteilsitmig die Aecht» oppoßtio« wneehalb der Partei zerschmet-terte imd sich aas den radikalen Geist der kommtmjstisch^ Entwicklung festgelegt hat, ergibt sich auS dem iksseutlichen Bericht über die oovo«mea< Unterwersutlg des Sommunijtensührer» Rykow unter da» Diktat der Partei, dl« in dramatischer Weise in der festigen Abendfitzu»rg des Parteitage» erjot^. Kyhow erklärte ebenso wie Tom»K, in der gegenwärtigen kritischen Ueberga«g»pW?iode wÄe e» unbedingt erforderlich^ einig zu sein. Nur durch die ritck sichtslof« Unterdeiickimg aller Feinde ließe sich eine absolute Ewigkeit i» der Partet erzielen. Geiang? die Augen de» Welt-PeeletariOt» a«f öe Uni»« der sozialistischen GewjetrepuWkn gerichtet seien, sei eine Wichrend der Rede Rykows und Tomski» ert»nten zahlreiche zum Teil ironis«^ Zwischenrufe aut d^ Reihen der Delegierten, die TomSki sogar einmal zu der Bemerkung veranlaßten: „Ich bin taub und kann anf Awkschenrnse nicht antworten." Rykow, der viele Jahre Borsitzender de» Rate» der VolkskommisiLre war, oertrat eine Zeitlang die gemäßigte Richtung inner halb der kommunWchen Partei. Er lzat abet in der letzten Zeit seine Opposition gegen die Richtung GwlinS eingefüllt »wd sich nun durch seine gestrige Rede vollkommen unter?' 5?fsn. Rnkow wird neuerding» al» «achsölger TfchitfcherwS als Auhen-minister der Sowjetunion genannt. Fiettag, 4. Ick«. j u b l j a n a 12.30 Uhr: Schall^lat-tenmustk. — 16.30: NachmiMgSkonzert. — 20: EesangS>kl,nKert. — Beograd 19.30 AbÄlldlbonzert. — 20.30: Operettenstundo. —Nationaiweisen. — 22.45: ^.'^end mufit. — W «i e n 15.30: Schallplattenkonzert. — 16Ll): Slawische Mu,si,l. — 20: N. MvhiutS Sammeroper ,Le toller, desto besser". — - Anschließend: Abendkonzert. — B r.e s l a u IS.lü: E^pevainto. — 1L.50: Ethisch für Ansänger. — 19.16: Jazzsym-pcho'nie. — 20.30: Neue Musrk für Mando-iinen und Lauten. — 20.öV: Lieder und Ball«^>en von Hans Hermann. — 21.40: Zdongevt an droi Flüigeln. — 22.35: Steno-grapHie. — Brünn 18.20: Schallplat-t»,rmusi!k. — 18.3d: Deutsche Sendung. — 20: Alt'Brunner Blasmusik. — 21: Ialie-Nische Jinlpressionen. — Stuttgart 1V.30: Frants^rter Ueibertragiung. 2'): Trohes Festkonzert. — 2S..W: Kammermusik. —Frankfiurt 19.30: Italienische und ivanische Lieder. — 22.30: Stuttgarter Nfbertra^un,^. —Berlin 16.30: Unter-haltunigslnlisik. — 1S.4Ü: Teenmsif. — 20.40: L,rchlsterkonzert. — In der Pause: G. .Hernsa:inuMostnrs „TraHl>die im Hin-tergrund". — ?>anach: Abendunterhaltung. — Langenberg 17.^: Vespert^»-^VNZt. — 19.15: Englische Unterhaltung. — 20: Leichte Musi^. — 24: Iaz.,. — 2t.30: lstnsame Ü)t'ttsik. — Prag 18.25: Deutsche Tsirdimg 20: tscs>l'cs>ischl' ^ic'^cr. --- 20.15: Ü^ioloncello'kcnzcrt. — 20.50: skenvzvt. — 2l.40: SchallPlat'k'n-TiM'^ttru'sik ^ M a t l a n d 19.1b: Untsvhailtmbgskon Asphaltstraße Beograd—Zagreb Di» «fte alphaMerle >»»»llrab« t« g«g»sl«wle» Beograd, 2. Juli. Bei der gestrige« vsfertoerhaMmlg beziiglich der Asphaltie-nmg der ReichSstraße Beograd-Aagreb »ur de das Anbot ^r i^erreichis6)e» Asphalt» (iiescllschaft Herownn als das günstigste an-genouimen. SS lautet auf 8lw Millionen Dinar. Die letzte Entscheidung ist eimm Minißerlomitee »«rbehOlte». Mt den Bar arbeile« sa» noch im Lauft diese» Jahre» begonuen «erde«. Die Arb^n »erden o»r au»sichtlich dtei Jahre in Anspruch nehmen. S» handelt sich «n die erf^ a^altierte Aptostraße in JnWflawien. richt mußte den Angeklagten iil erster Instanz freisprechen, denn alle Geschwa renen waren !^r Auffassung, daß, u>enn ein Zau^berer von einem Bezauberten getötet wird, dies nur eine erlaubte Z-elbstverteidi-gung ist. Ein moderner Hexenprozeß Lei l«be«dtg»» Veit« v«rbni»>u — »«ll «r ihm »«t»» s««k- l»«ke »«»«> «»M« Nelson Blymierin Pennsylvanien in Amerika stand in deni Rufe, ein ausgezeichneter Wunderdoktor zu sein. Die Lmidwirte der Alleghen-Gebirge waren aber fest davon überzeugt, daß Blymier nicht nur heilen, sondern auch hexen und einen jeden verderben kann. Der Praxis des Wunderdoktors war natürlich die^r, Ruf äußerst zuträglich, und so tat er sein. MSglichstes dazu, um das Volk in diesem Glauben zu befestigen. Eines Tages fand:nan in der Küche seiner in der Stadt Vork gelegenen Wohnung die verkohlte Leiche des Wunderdoktors. Der Fund erregte ungeheures Aufsehe,i, zumal in der Küche offensichtlich kein Feuer gewütet hatte. „Also V! o r d^ raunten sich die Menschen zu. Die sofort eingeleitete Untersuchung hatte auch bald den Mörder in der Person des 35 Jahre alten Landwirtes Nelson N e h-meYer ermittelt und verhaftet. Der Verhaftete gab unumwunden zu, das^ er der Mörder sei, und daß er mit Hilse zweier seiner Bekannte^ den Unglücklichen ail einer Säule in der Mche festgebunden, mit P«?-troleum Übergossen und ^i lebendigen: Leibe vebrannt ha^. Immer und inmier wie» der erklärte er: „Blymier war ein Hexer, ich ivar der Verhexte, und ich musite eben tun, was ich getan habe, damit ich noch hier auf Erden meine Ruhe wiederfinde, — denn . . ." Nun brach der Ädörder plötzlich ab und war nicht zu bewegen, weiter zu sprechen. Seither vergingen zwei Monate. Der Tag der SchwnrgerichtSverihandlung war da. Bei diesem kamen dann ganz wundersame Dinge ans Tageslicht. DaS finstere Mittelalter wurde lebendig. Der Angeklagte Rehmeyer beendete seinen vor zn>ei Monaten begonnenen Satz nnd 32 Zeugen bestätigten die Rich tigkeit dieses Satzes. Gleich zu Beginn der.Verhandlung erbat Rehmeyer das Wort, mn eine Erklärung zert. 20 30: Synrphomekonzert. — 23.40 UnterhaltungSniuistt. — M ü n ch e n 19.15 Englisch. — 20: Zlieussorgskis musikalisäies Volksdrama „Boris G-odunow"^ B u d a-p e st 17.30.- Zigeullennusik. — 19.20: 5ton-zert. — 20 .'Xi: Teile a. italielrischen Opern. — 22.10: Schallplattenkonzert. — Warschau ls>.2l): !5challplattennlusil. — 20.15 Volkstumtime') .Renzert. — 23: Konzerlüber tragung. — Paris 20L0: Radiio-Kon-M. seiner Tat zu geben. Unter größter Spannung der Anwesenden begann er: „Ich bin mir im K^laren, Menschen bei lebendigem Leib darf man nicht verbrennen. Aber Hexen und Hexer hat man auch in früheren Zeiten verbrannt und Hexen sollen auch jetzt verbrannt tverden. Btymier war solch ein xer. Er hatte eine unförmliche (itewalt in seinen Blicken, ganz besonders aber in sei» nen Haaren. Es gescl>ah einmal, daß ich mit Blymier einen Streit hatte, und seither war es MN mich gesch^en, ich bin seiner Macht erlegen. Meine Frau hat mich verlassen, meine Kühe find elend zugrunde gegangen. Ich konnte keinen Schlaf finden, ich war nicht mehr ich. Nun ließ ich mir, um diesem Zauber zu entgehen, eine andere Hexe kommen. Diese gab mir dann auch einen guten Rat. . Erschöpft hielt der Akörder inne, und Geschworene und Richter erwarteten gespannt, was nun koknmen würde. Der Landwirt sprach lnit müder Stinime weiter: „Die Hexe gab mir den Rat, mir eine Haarlocke von Blymier zu verschaffen. Im Bchtze dieser Locke wird der Iaulier unwirksam sein. Ich begab inich also", fuhr Rehmeyer sort. Mit den zlvei Ä^itangellagten in die Wohnung des Zauberers. Unsere einzige Waffe niar eine Schere. Wir wollten in den Besitz der Locke selbst mit Gewalt kommen. Der Hexer tlvhrte sich verzweifelt, wollte keine Locke geben, sprach allerlei Zaubenvorte, und so blieb uns nichts anderes übrig, als, um ein noch größeres Unheil zu verHilten, Blt»micr zu toten und bei lebendigem Leibe zu ver brennen. Ich bereue meine Tat nicht. Ich weiß, daß ich richtig gehandelt habe, d^'nn seit der Hexer nicht mehr lebt, bin ich wieder Ich." Die aufmarschierte Zeugenschar bestätigte dieses Geständnis. Alle sagten ein stimmig aus: nur eine Haarlocke oder der Tod des Hexers kann den Behexten aus dieser Macht befreien. Das bricht zog sich zur Urteilssällnng zu rück. Und nun kam das Mittelalter. Das ^ HWWWWMWWWUWMM. W R-'V-WMF Intsratenannakme in ptui ^n^ei^en tllr äie „^^ariborer ^ei> tttNß^- ademimmt O. pt»1, Verein5d»«» ^uktrSxe vet'llell prompt «leclizt Aus Eelje Sitzung besSemeinderotes Der Gec'.eiltderat von Celje hialt am Froitag, den 27. Imu von 16L0 bis 21.30 Uhr eine ordentliche Sitzung ab unter ^nl Vorsitze des Vizvbiirgermeisters Dr. Ogri' z e k. Der Finanzveferent Dr. Vreöko ver-'lantzte eingangs ei-nitge EvgänKungen lur letzten S'.tzuivgjZpro'tololl. In einer GsheinZ .sitzung wurd-^ eille Pevsonalangelogenheit! bohan^lt. MnanzanSschuß (Referent GR. Dr. V r e ö ? o^. Die Stad-tgemeinide '.st ge-lleigt, eine voin Rechtsanwalt Dr. M. Klein in i^ijak angebotene ausländische Anlsihs zum Höchstjiussuß v»n 7^ aufzunchme»»^ zaihlt oiber dafür keine Belohnung, (^ktor jtlein verlangt nämlich 2X von der Ge^ samtslu-mme für sich). — Das Haus de» Bürg«r!versorgungsson)>s der VrvarsSa lülca wird vorläufig nicht vertauft werden. Da idie Patralvfrwailtunlg dik ebenerdigen Räumllichk^en in diesem.Haulse fiir die Polizei beansprucht, wird die Stadtyemeiiü,« dagegen Boschiverde Mren. — Die Htvdr-gemvinide wird stch der Banalu!nterstützung für öffentliche Arsten bedienen und das G«l'd für Straßenavbeiten verwenden. — Im iwuien ftädtischen Gvbüude au^ de? ZjiMjanska cesta wird eine Pumpe angebracht werden, um den WassermaiHZvl in den oberen Stockverken zu beZ^n. — Der GAneinderat beharrt am BescMß bezüglich des Beitrages für die Verl^u-ng der Mili-, tärmunitionsmaga^ine nach PsöovniL, wonach die Stadtgemeinde höchstens 1i^.V00 Dinar beisteuern und den notwendigen Platz unentgeltlich abtreten wiird. — Die Kanaliisierung der Benjomrn-Ipalvii-Äaffck wurde verschoben, da sie init der Sannre« gulieru.ng in VeMndui^ steht. Die Kotten sind auf 100.000 Dinar bevschmt. — DaS Fimnrzlnilvistevvum hat den Gemetndevor« attschlag für das Jahr 1^30 bestiatigt. Geän dert wurde nur d^ Umlage auf die Geselle schaftSsdeuer, d«ie von 150 auf 30 v. H. her« abgesetzt u:ld damit imt d«^ irbrigen Um-ia^n perzentuell ausgeglichen wurde. Dafü-r wurde aber die We»numl«ge von 1.2Ü auf 1.b0 Dinar für den Liter eiHöht. — Die Banalverwaltung hat der Stadtgamernd« die Auif^ahttie einer Anleihe von 000.000 Dinar flir daS BetrisbSLapital des städtischen Äektrilzitätswerbes «sowie S00.000 n»rr siür die Anischafsmng ein« Echottermüh-le und Straßenwalze beiMigt. — Di« Stadtgemeinde. ist nicht verWchtet, daß Wohnungspmischale für iene Lchrer tzu zaih-len, die dem ^zirksschllttnspektor z»ßgetoll< sind. — BezüAich der Eröiffmmg ein« neuen Straße auf der Südseite der Kömg-Aleksairder-Kaiserne in Gaberfe wird noch eine Kommission stattfinden. — Dem Kreis-anrt für Arbeiterversicheruly wird a-uf sei« Ansuchen der Bauplatz hinter dem Stvdt-tl)oater am Vrazplatz im AuSmaß oan 900 Quadratmeter für den Bau eines A-mtsge-biilldes unewtgeltlkch überlassen. Da» ^ liäude nulß dreistöckig und bis Gnde 193S beendet sein. Im Gebcwde miß ein öffentliches Bad mindestens im doppölten Umfang des stä'dtifchen DaMds' und Wannenbades errichtet werden. Die Pvöiise dürfen die Badeproise in Ljublsana irnd Mvribor nicht iil>erichreiten. — Die Stadtgemeind« wird beini ^ntrabanrt für Arbei.terven'ick)e« rnng in Zagreb um eine Anleihe von drei Millionen Mnar für den Vau von 50 bi< <»0 ttsinen WohnuntzSN ansuchen. — Di« h»enMnde tmrd den H^inbruch beün ,.Wa!ld Haus" auszuibeuten beyii^nen und in K^irM eine Schottermühle und eine Stwaßemva>lH0 anschaffen. — Nach einem Ausweis der städtischen Buchhaltvny bei^gt daS Rein-l'ermi>gen der St«dtge,i«ii>ie an ^r KrenAm^ de? u:ltz llankarstvllße werden oier öffen^iche Wasser loiLunySbrunmm Grrichwt wervan. — Di« GbaKlMuwinde Hot g0M dk Varfügung det MtiMttckun» dyh dt» G»« .ISanv«« Kummer Frektag, den 4, Juli luW metiGe AU den EchaltungStosten für üaS VebSkch« der BezirtShauptmanttschaft bei-j»eu«rn soll, beim Staatsrat Beschwerde eingereicht. Nim hat das MKGeviiun die Ltadtzgemsinde verftäMgt, daß ste bis zm Srled»Amg der Beschwerde den Beittas zahlen müffe. Die GomeiTlde wird vorttufi« t8.hof wm-de» ol^chlLOg deschieden. — Herrn Mchael VoSIo wird ei« fvoiMwrben- Bauparzelle «M veiAlwft. — Die Veineinde «ikhsten Joi^ eine grohe Senk-^vSe für das Sammeln von FÄav-n I«»». — VW Gchuch der Frau Viktoria Gtößß «« Bal«^ eines 1 Meter breiten PaNDASes nsbm Hrem Bauplatz <« der AdtMmMlfse wvÄe «lbschlügig beschieden, jljvchkch folgt.) A» vtch », Di» DchiMiPrSpmg an der philo^phi-Kakultät tn Ljubljana hat dieser Z^ge MLchiSermevc, eine Tochter des kblnmtm hiesigen Rechtsanwaltes Herrn Ar. Feanevc, Unsere herzlichen AMbiiWhet p. W« JMM» i« dee V«»ft»itteße»-s. ßnWch. Aejer Tage waren eS zehn Jahre, M»e» der jetzige Vorstand der Gastwirte-in Ktuß ^rr Tvanz M ah o» Kiö die Obmmmägenden übernommen hat. iDMtzUch de» Jubiläum» hielt die Genos-jMchaft et« porUche Sitzimg ab, in wel-Mr sie ihrem verdienstvollen Borstand eine dcho«i^ Ehrung bereitete. Ueber die lang-Mrtge nneigennützige BereLnStätigkeit des gDbU«» berichtete Herr Berliö, welcher ^Wirtlmtm luZftlhrunse« deffen grosse« OAbtuBl» würdigte. De» vielen Gratula-B»»« schloß fich «ich der Verband der Gast-»tMßenosienschaft an. Gleichzeitig würbe ich» g>«lns»imer AnSflng w das Bad Sl» D>» Nadenti improvisiert. Me Fahrt ging b«>ch ba» romantische PeSniea-Tal über die hehl .Fnpela", von wo fich den Tetlnch-WM» ^ herÄche Fernsicht ergab und w^ «ach Nebemi. In entgegenkommendster W»qe ze^ Dtretwr I a n » e t den Gä-Dtz die O>»iik»g«!l, vorauf in der Re^u-Ms» V a rDe t ew Festessen stattfand, bei »Acher Geltgvcheit eilne Reihe von Trink-gewichselt wurde. Die Fahrt ging ßob«» in bie veingürten deS Weingroß-hitndlerß Baeblerans Ptuj, wo den WGüAern glÄchfällS ein überaus herz-ltchgr Empfang guteil wurde. p. GttM mit blntisk« UMgim,. vergan-Dienstag abends geriet der SSsShrige FwMz IaniekoviLmit seinem S«!^a-M w Einen Streit, in dessen Verlaus fich DiDterer soweit hinreißen ließ, daß er aus M« Verwandten einm Revvlverfchuß ab-g^. muÄe im schwerveiletzten Kchkmde von der Freiwilli^n RettungS-gißMfchaft ins Oraiiktnhaus überführt. p. Dm «M»i»itbHtzei «atz (AaffechauS Sn Pt«< gibt dem P. T. Publi-Am bMlmt, daß er ab 1. d. M. den Fahr PM» P« Alvu^r auf 4 Dinar herab-«tzW H-». 9lSS ^«Zcale Aus Lsutomer H. «eltt^ ehemSrbige Linde, die ge- WWe ^ in voller Bliite prangt, stellt w^l «ine blonde« Sehenswürdigst unserer WM dar. Leider läßt der Blumenschmuck der «marenzenden Hünser viÄ zu wünschen W>ier auch zu billligen Preisen zu haben w^. Das ist ein Irrtum. Obst ge^rt in MarOor zu den teuersten LebenKMtteln und wtvd zu Preisen verkauft, me ihm den Thavatter als BolkS-lebonsmittel vollkommen nehmen. Aur Hauptsaison verlangt man für halbwegs schöne A i r s ch e n in Mari^r S biS 10 Dinar per KÄ^amm. Schöne Sorten tl^sten 12 Dinar. In Beogvch, Zagreb, Sarajevo^ Subotira waren ^ö-ne Kirschen su 4 Dinar zu haben! Pfirsiche wsten 24 Dinar. In Zagreb kosten dieselben Sorten Heute 1ö Dinar, in Beograd 18 Dinar, in Kleinstädten zur gleichen Zeil 10 Mnarl Marillen tosten lö Dinar. In Zagreb losten sie bloß IL, in Beogvad 14 Dim^rl Es wäre nicht uninteressant, d^e inneren Ausammenhänge dieser eigenartigen Bauern-Preispolitik festzustellen, die orDi«sva tü. S (l. Stock). Dienstag von ><1S bis MlV «ch Samstag von biH 9 b Dinar, obwohl die Durchschnittspreise m den übrigen Städten bei Salat augenblicklich Sb Pava, bei Eiern 7b ^ra und bei Kartoffeln IM Din sind, ist mr nobstbei zu erwähnen. Jedenfalls hat fich uns der Modus «herausgebildet, daß die Marktprttse auf ganz fchlleierhafte und geheimnisvolle Weise svstgesej^ wertim und fich in jedem Falle ltder den Marktpreisen anderer, zwar foicher Städte halten, die weit größer find, viel entlegener von den Obst- und Gemüsezentren, nnd in welchen die NnDommenver Hältnisse. durchschnittlich doppelt p hech swld wie bei «nS. Da die PwdMtonSIipesen der Bauern in der Umgebung von Maribor kaum größer s^n dürftm als bei den Bauern w der Und-gebung von AaigreH. Beagrad oder andsrer größerer ^'Sladte, ist —<^?nde Pretsdiff?r?m '^cr'aussv wei- sen jener Bauern unmotiviert. Da diese PreiSdifferenM doch vorhanden fino, soNte Ä''!zMlnnm>issoviat Nachforschjtngon veranlass«, die jeideNfallS str die breite Masse, die weitaus weniger verdient als w den anderen Gegenden, ^ I>:it )op-^ pelt so viel für Agvarpcodukte ausgeben muß, sehr nützlich sein würden. Fdln. m. TrmMnge». Im Laufe der letzten Woche Warden in Maridor getraut: Milan Mi-Üm, eand. med., mit Frl. Olga BukoviL; Friedrich Sever, Bahnbeamter, mit Frl. Aloifie MedveSek; Jos^ SmerdÄ, Buchbinder, mit Frl. Jos^ine BreZie und Rudolf Preuc, Mvschinens^osser, mit Frl. Therese Golet. m. Yemnaliftenklttb. Heute, Donnerstag, um 16 Uhr findet im „Bristol^ eine wichtige Äu^tzung statt, worauf die Mt-gjlio^ nochmals auifmerlsam gemacht werden. m. Sin nen^ antseisierter ZiMngenienr. Der beim hiefigen Gauunternehmen 2 i-v i e beschäftigte Ingenieur Ferluga legte dieser Tage in Beograd die Autorisa-tionSprüfung ab und echielt somit die Konzession für alle in daS Bau^ einschlägigen Arbeiten. m. Die 3vjähtige Viederkchr der Ma-tura feiern die^ Tage die Abiturienten des hiefigen StaatSgymnoistumS auS dem Jahre 19lX). Au der gestern <^endS im Hotel „Orel" stat-bgesunÄenen Zusanknmt-kunft fanden sich u. a. diie Herren BanuS Jng. S e r n e c, Notar A » i L, Advotat Ä:. R a p o ?, Advokat Dr. S r e b e auS Dvberna, Advokat Dr. Mario Stajnko aus Ljutomer, Professor Dr. P i v k o, Dr. ö k o f aus Rashenburg. Postkmtrollor Z e w l Z i «, Pfarrer Ivan L a h aus Sv. Peter, Pfamr Franz O st e r k aus Mala Nedel^, Pfarrer Ferdo 2 g a n k aus Sv. Kungvta, Pfarrer Anton Sparl aus Ljubno slHvie mehrere ehemali-ge Mitschüler aus Oesterreich ein. ^ute wohnen Mari bor, den 3. Juli. sie einer GedenVmesse bei, woraus mehrere Ausflüge in d^ UnBgebung geplant sind. m. In der Ferialkolonie in Go. Marti« am Vacher« waren im Laufe des vergangenen Monats insgesamt 48 Kinder, hievon S3 aus Maribor und 10 aus Eelje, untergebracht. Heute begibt fich wieder eine größere Anzahl von Kindern in die genannte Sommerfrische, und zwar insgesamt 110 Kinder, von denen K0 die Unterstützung der Stadtgemeinde und 20 die Unterstützung der Banalverwaltung genießen. Für morgen ist die Ankunft von ^ Kindern aus Baraidin und Krapina angesagt, zu welchem Zwecke die Schule in Sv. Martin mit <^afgele-genheiten versehen wurde. Insgesamt werden fich im Monat Juli 1K0 Kin^ tn der Ferialkolonie aufhalten. Mit der Leiwng der großzügigen Aktion wurde Herr Direktor D i m n i t betraut, während Herr Doktor B r t o v e e die ärztli«^ Aufficht innehaben wird. Außerdom weÄen zwei Fürsorgeschwestern sowie acht Jngendaufseher für die Aufficht Sorge tragen. Die Küchen-arbeiteu haben die Schulschwestern auS Sllov. Vi^ea übernommen. m. Die Mariberer Veldi«ftit«te geben be kannt, daß sie am SamStag, den d. Juli (Staatsfeiertag) nicht amtieren. m. Die Sperrftmche i» de« Vßtschmsch««» ke« wurde nun nach einer neuen V^rd-nung anf 21 Uhr festgesetzt. m. In die Feriallolmtie de» Iugead-«»tkre«se» i» Mattel L«Uie bei Gplit wer» den gegen Entrichtung der Aufenthalts-fpesen von 800 Än noch mehrer« Knaben aufgenommen. Die Abfahrt erfolgt kommen den Montag. Reflettantm möM fich beim Leiter der FerioDkolonie am Haupchlatz Skr. erster Stock, rechts, melden. MlllMMlK sillädeidlO^ilö» erdMict» m. De» «e«e Gesetz über den «nlentere« VÄbemerb ish dieser Tage in slowenischer Sprache und :a handlicher Form im Berlage des Herrn Billo W e i x l, Maribor, Jur-Siöeva ulLea, erschienen, worauf alle Interessenten aufmerkst gemacht werden. m. Gpiel der «at«r. Beim Großgrundbesitzer ^rrn Lovro Petovartn Jvanz tov«.i kam dieser Ta^ ein «alv mit zwei Köpfen zur Welt. ES lebte filnf Tage. In der 9tähe von MurSka So^ta wurde aber ein Ei^örnchen mit zwei Schwänzen gefangen. — Beide seltenen Naturerichsi-nungen werden dem hiesigen Präparator Herrn Zteringer übevgoi^n. m. N«» der Aatituberkulosenliga in Ma» riber. Mit dem plötzlichen AAeben des Herrn Dom- und StadtpfarverS Franz Moravee wurde der Aniiituberwloien-liga in Maribor ein langjähriges und aufopferndes lkuSschußmiitgli^ entrissen. Der Berein wird dem Verstorbenen, der stets »mr auf das Wohl des Bereines bedacht war, em dauerndes und ehrendes Angedenken bewahren. Die Ausschußmitglieder wer den ersucht, sich vollMlig am Leichen-begömgnis deS so unerwartet dahingeschiedenen idealen Mbarbeiters zu beteiligen. - Der Ausschuß. m. Ei« heimischer Propaga»dasll«. Die Firma „Photomeyer" führte gestern abend im Burgkino einen Film vor, der zum größ ten TeUe gelegentlich der Eröffnung des Freibades auf der Mariborer Insel aufgenommen wurde. Der Film zeigt die Tribüne gelegentlich der Eröffnungsrede und sodann die verschiedenen WettschwMmen und Turm springen, sowie das Le^n und Treiben im Bade. Borher find die wichtigsten und monumentalsten Gebäude der Stadt aufgenommen. Die Aufnahmen sind Plastisch und deut lich und werden ihren Zweck sicher erreichen, vorausgesetzt, daß die Bilder etwas Heller werden. m. Tätigkeit der RetiaugSabteilung im Monat Juni. Die T^igLeitsstatistik der hie sigen RettungSabteilung weist im vergangenen Monat insgesamt 2b1 Interventionen a:if. Hievon errichten die Unfälle eine Zak»l von 161 Fällen, während 84 sonstige Ueberftilirunaen wegen verschiedsner Er- kranfungen vorgenommen werden »mbten: Die Statistik wcht weiters 6 Selbstmordversuche auf, von denen nur ein Fall mit tödlichem Ausgang endete. Von allen Ber-unglückten, die ins Krankenhaus überfü>)rt werden mußten, find nur drei Personen geswriben. ^ Zahl der Hilfeletistungen erreicht nach AUauf des ersten Halbjahres die respektable Hö«^ von 1099 Fällen. m. Die erste ««totaxibesitzerin i» Maribor. Die hiefige Kau^annSgattin Frau Mary B u b a k hat dieser Tage die Auto-taxikonzession erworben. Frau Bubak hofft, tn kürze chren Kraftwagen in den Berkehr zu bringen. m. Ei« Kind «m Vlitz ßetiitet. Vergangenen Dienstag schlug wShreng eines Gewitters der Blitz in da» Wirtschaftsgebäude des BefitzerS Peter S o d i n a in Smoniek bei Konsioe ein, wobei das Hau» zu brennm anfing. Der Fall is^t umso tragischer, als der 10jährige Sohn Ferdinand vom Blitz getötet wurde. Sommerepro««!» ^7«1.49« 0Ä7Z m. SbgSagig ist sÄt einigen Tagen der ISjÄhvige^ in der Smoletova uliea 10 wohn hafte Joses ötesanöiL. Eventuelle Aufschlüsse üb« den Verbleib des Burschen mögen den Eltern bezw. der Polizei bekanntgegeben werden. m. Unter die «eichsbr»«^ üverfiedelte die fünfköpfige Familie des Arbeiters Jakob A n t o l i L i L. Es ist dieS bereits die neunte delogierte FamÄie, die genötigt ist, im Freien zu lampieren. m. Faheradblebstahl. Dem Eifenbahnbedien steten Simon Ianöar kam gest^ vormittags aus dem Flur des Hauses Aleksm,-drova cesta 49 ein Herrenfahrrad abhanden. Dasselbe ist mit der Nlnnmer S38.777 ge-kenntzeichmt. m. Diebstahl. Ein Twch unbekannter Täter schlich sich in einer der letzten Nächte in den Dachboden des Allgemeinen Krankenhaus^ ein und ließ verschiedene Wilsche- und Klei-dungsgegenstände mit sich gchen. Eine Unter suchung ist im Gange. m. Karanibol. Gestern vormittags stießen in der PobveÄa cesta ein Fuhrwerk und ein Rat>sahrer zusammen, wobei daS Rad ^S BefitzerS Friedrich Rojto schwer beschädigt wurde. m. Mit dem Motorrad in einen BerkausS-fta«d. Als gestern ein gewisser H. P. mit seinem Motorrad von der Vetrinjska ulioa am HauptpSlatz einbiegen wollte, kam ein R>adf0?ar!5orer Zeltung^ Nummer !7Ü. den, wodurch den Erw«rbtkreisen ein großer Schaden zugefügt wird. Findet sich wtrtuch niemand, der die Gefprengung der Straße auch au^rhalb der Stadtgrenze, welche Strecke schließlich und endlich gerade von den städtischen Kraftwagen reichlich in Anspruch genommen wird, erwirken könnte? Wenigstens bis zum Fr^dhof könnte dies schon die Stadtgemeinde besorgen. m. Wetterbericht vom S. Juli 8 Uhr: Lustdruck 738, ^uchtigkeitSmesier — 2d, Barometerstand 7S2, Temperatur Windrichtung WO, B^ölkung teilweise, Niedersc^ag ». SPende«. Für den Ravio^ond find ferner folgende Spenden eingelaiufen: „Umo"-dru»ba. Hotel Mevan und Fanny Bayer-Gwaty je 1VV, CeljSva posoMmea und Fa. Jeiok je 50, L. und VoSimk je 40, F. Po-toemk, SobutoSek, A. Lininqer, A. Novak, Dr. Aukovec und A. Jurea je 20 Dinar. Herzlichsten Dank! * Die FreiwMige Feuerwehr in Vlftrica veranstaltet am Sonntag, den S. Juli ein großes Waldfest im S«trandba!d A. Gaube in Bistriea. Um zahlreichen Besuch bittet das Kommando. m. Die greiwilige Feuerwehr von Pekr« veranstaltet Sonntag, den 6. Juli nachmittags im Gasthause Tom 8 eein großes Som mersest, verbunden mit der feierlichen Einweihung der neiten Autospritze. DaS Programm sieht verschiedene Unterhaltungen vor. Für die Bequemlichkeit der Gäste wird bestens gesorgt werden. Um zahlreii^ - Zuspruch ersucht der WehrauSschuß. Aus Dravoarab g. Nltareinweihimg. Au unserer letzten diesbezüglichen Notiz erfahren wir, daß der Großteil der Kosten für den Altar von den Mitarbeitern der hiesigen Salesianer aufgebracht wurde. Auch beschränkte sich die Ein-weihung nur auf die Bilder und Stawen. Ferner wurde der bekannte hiesige Holz-Händler und Großgrundbefitzer B e r n a r-d i irrtümlicherweise als Pfarrer ange-fühtt, was wir somit richtigstellen. Tfteater«»»KunN ^ Die aeveste Operett« »alph Venatzky» „Mit Dir «llein auf eiuer einsamen Insel" kam vor einilgen Tagen in Brünn zur tschechischen Urau.sfülhrung, wobei das Werk eine!» außerordentlichen Erfolg erlebte. 4- Uranfsührmige«. Ein neues Schauspiel von K o l b e nh « h e r: „Jagt ihn — ein Mensch!" ist in Dortmund zur Uraufführung anigenommen worden. Eine Künstlertrastödie „Un^r Frennö Jshnnn" von Karl Kurt Wolter wird in den Münchner Kammer O siptelen uraufigefÄhrt werden. ^ Si« neuer Roman Roland. „Das Le« ben des Vivekananda" heißt das neueste Werk Rolland S, t«S eine Fortsetzuncl des „Leben des Rvimakrishna" darstellt. Bei de Bücher find ein« Fracht der phylosophi« schen Z^schästiigung I^llandS in Indien. ^ «NN, May-Vong in Wen. Anny Mlit,-Wonig wurde von Direktor Feldll>ammer für ^t^piel im Neuen Wiener Schauspiel-hauS verpflichtet. daS im Laufe dieses .^erb-steS stattfinden soll. Es handelt sich a-ucsen-blicklich NM mehr darum, sie für diese Zeit von ihrer Verpflichtung im Tonfilm zu lösen. ^Irt5«k»ktII«ks kunckckau Kino Bvrg-Kino. Bis einsMeßlich Sonntag wird der erstklassige Gro^film „Berkaufte Töchter" mit Nils Asther un!d Ioan Crawford in der Hauptrolle vorgeführt. Ein vorzügliches Drama aus dem Leben der „Ovaren Zehntausend". ?ln»ßerdem j^chnen den F'lnl wunderschöne NatnrausnaHmen auS. ^ Vorbereitung „DaS SS" mit dem berühmten Mmdarsteller MoSkvin. Unton-Kino. Nur noch heute, Donnerstag, wird der großartige Elisabeth.Vergnl'r T^ilm „Liebe" zut Vorführung g?^racht. — Frn-tag setzt das Packende neunaktiqe Liebesdrama „DaS rote Mal" ein. Ein Prachtwerk der Filmindustrie mit einem äusserst spannenden Inhalt und vorzüglichen Darstellern. Machen der Weinkrise „Diretl»»" «l» »eschWackioerderber ««v «l» Url>ch« der !lth«r»r»D>tU»« (Siehe ^Maxib. Zeitg." vom 2. Juli 19Z0.) Sollen wir nun bei so trauriigen Aussichten den Edeiweinbau einfach aufgeben? Jeder, der in der Lag« ist, -inen unrentablen Betrieb unizustellen, san^ fich einen anderen Erwerb, nur beim Weinbau ist das nicht gut möglich. Eine seit RSmerzoiten bestehende Kulwr, von der viele tausende gesch^ter Arbeiter leben, läßt fich nicht von heute Müs morgen abbauen, umsoweni-ger da unsere Weingelände, m^t steil, zuweilen auch steinig (Mevgel). wohl für den Weinbau ^vorragend geeignet, für andere Agrarpvodukte aber aussichtslos find. Statt die Flinte inS Korn zu werfen, dürfte es fich vielleicht doch noch lohnen, den Ursachen der Hviintrise weiter nachzuforschen nnd ein Heilmittel zu versuchen. Die Sünden des DirektträgerS wären bereits be fprochen, das Minlisterium für Landwirtschaft hat ihn zur Rodiln>li verurteilet, hienrit wSre ein Schritt zur Besserung getan. Doch außer den Hybriden gibt e» noch viele Faktoren, die den «»faß de» SdelweineS beeinflussen, die wichtigsten darunter wohl die Vermittler zwischen Produzenten und Konsumenten. die W i r t e und Weinhündler. Ueber die Wirte zu schreiiben i-st eine Sache, die sehr behutsam angefiaßt sein will, d>^r-um wollen wir zuerst ihre Bechwerden hören. Weinfte«r! gewiß ^ne sehr berechtigte Klage. Es hat in Jugoslawien noch keinen Kongreß der Wirte oder Weinbauern gegeben, in dem Beschwerden oder Bitten züglich dieser Steuer nicht an erster Stelle standen. Allerdings hatten die einen wie d-ie anderen nur den Erfolg, daß diese Abgabe immer wieder vermehrt wurde, bis sie nun die empfindliche .^löhe von 2.S b!S Z Dinar pro Liter erreicht biit. Nimmt man den Durchschnittspreis aller iugosla.vischen Weine mit 4 Din an. so ergibt fich eine Tt-uerbelastung von 7k während fich der Edelweinzüchter mit einem Nutzen bsgm>en muß. der selten 10?6 der Produktionskosten übersteigt. Noch lala-stroplhaler als diie Höhe dieser Steuer ist aber die Art. wie li?» 7!nqe7>oben wird. Vor zwei Jahren noch hat sie der Wirt sortlnu-send für das Faß befahlt, das er «»ben an die P>ippe schlug. Seitdem sie aber kür daS ganze ang<'kaufte Quantum sofort bezahlt werden muß, sind alle jene Kunden, die vordem zwei, drei Fuhren Wein we^iführten, au?geblie1b«n. denn selten ist ein W-rt imstande. Kaufschilling und Steuer für ein so c^roßeS Quantum Wein bfr niederzulegen. Der Wirt sucht fich nun d e Ves.ixsfk'.n'.g t>es Weines dur ch?lnkaus bi^i.'^ster ^.zrten zu ermöglichen, oder er kauft kleinste Partien beim nÄc^ten W-inhändler. der sein Auslangen wieder im Ankmife ^illiaster ?'»?r'^-mttireine ^ucht sKmarnica, Banater ^i^einc). und auch imstande ist, Kredite zu seu''Hren. Die .leiten, wo die Wirte nen K<'ller zu .Keller sichren, um sür l!ire l^!Zste den allerbesten 7riipf<'n zu suchen, sind vorbei. und damit ist m'ch jene Gemütlichkeit au" d^n l^stshu>ben c^flohen, die ihrer vor» zuql'ichen ?^eine wegen so manchen ?^reun» deskreis an sich zogen. Was nun den allgemeinen Rückgang des ?^<'inkl'nsttm? linb?'lanflt. so müssen die .'^^er-ren Wirte doch gestatten, daß wir ihnen nachrechnen, um festMstellen. daß m.inche von ilincn an diesem Nückaan^e schuld sind, cbivohl er sie ebenso hart trisst als den Produzenten. Im siowenischen Dorfwirts-lmuse ist vorjähri-^er Wein selten untx"? 18 Dinar zu ^^ben. Da dieser fast ausnahmslos mit dem billigeren S8er verschnitten ist. bat der Liier dem Wirte durchschnittlich bi^chstens K Din. gekostet. Da?^u 8.Ü Dinar Weinstener und sebr boch q^rechnet 'vin. Neqie er-aibt einen l^tehimgsvreiS von 12 Dinzr. Must der Wirt sechs Dinar Neingewinn beim ?iter lv^ben? Natürlich wird dadurch der Absatz gering, und die Ne^ie Pro Liter umso größer! Mt noch größerem Reingewinn dürften die Zagrt.der Wirte kalkulieren. Von Jahr zu Jahr be.voist die Zagreber Weinmesse, daß Kroatien hsruor-vayenide Tafelweine Produziert, doch wie selten wird solcher in einem Gastbetriebe geboten! Meist ist es jener bräunliche Dire<-tovverschnitt. bsim Bauern mit 3 bis 4 Dinar erstanden, der aber in der Wirtsstube schon Dinar kostet, während guter Sortemvein in dem von den Fremden am meisten besuchten Äestanrant ^amt 20^ Zuschlag auf 36 Din. kommt, ein Preis, der jene in vornehmen Wiener Restaurants übersteigt! Steht manchmal ein sogenamiter Lvttenberger ans der Karte, so wird der Gast schon durch dessen Preis, 24 bis 30 Dinar, abgeschreckt, und meist ist auch deffen Qualität keine solche, die geeignet wäre, unsere Weine dort einzuführen. Die Wirte führen den Rückgang des Meinkonsiums lediglich auf die allgemeine Geldknappheit, nicht aber auf ihre miueenjinstig hoch ge-scheaubten Veinpreise zurück. Daß es mit der Geldknappheit nicht so avg ist, das^ fich der Arbeiter oder Mittel-stäMer nicht ein GlaS Wein oder deren auch mehrere leisten könnte, beweist der Betrieb in den dalmatinisi^n Weinkellern. Als Stehwein-Lokale eingerichtet, find diese Schenken seit einigen Iohren «wie PilAlmge aus dem Boden geschossen. Mancher Wirt schenkt in einem Monate einen Wa.zgon Wsiin aus, zu l0—12 Dinar per Liter. Die dalmatinischen Weingärten tragen wohl sehr reich, ca. 40 Hekto I«S Joch. «A bleibt ab^ doch eine delikate Frage, wie das kleine Dalmatien jene Unmengen Weines produziert, mit denen eS Zagreb, Lsublsanz. Maribor und nun auch da^ Prekmurse sUeber-murgeHiet) beliefert? Und wie viel solcher Dalmatinerweine werden in Zagrsb und Slowenien unter der Marke ..Noter Burgunder" zum Preise des heimischen Ddel-weines verkauft! Der kroatische Hybriiden-wein, durch den Dalmatiner verdrängt, beginnt NIM gleichfalls seinen Msatz in Slowenien zu suchen. Als schwacher Er>atz für das durch die Zollschranken verlorengeaan-?sene At-sa^^^biet im Norden ist das Prek« nmrje an Slowenien gefallen, als beinabe einziges Absato^biet i!es Lsutomerer Kreises. Seit Heuer erscheinen dort und auch diesseits der Mur Weinaaenten aus Krea-tien, die ihre bemusterte Ware samt Transportspesen !md Weinsteuer mit — 5 Dinar offerieren! Das», dies nur minderwertigster ^i^bridenwein sein kann, ist i^weiselloS. Der Beispiele, wie gegen solche Bedcäng-nisie anzukämpfen wäre, gibt es viele. U n-a a r n versucht den einstigen Ruf seiner ^l'ine. der durch gewisienloie Weinhändler im Aiuslande stark gsschädigt war, .:>ied«r ^u heben. Der ungarisch? Staat hat in Wien. Berlin. Amsterdam. Kovenhaqen u. anderen ?t?!^dten ungarische M u st e r-w e i n st u b ? n errichtet. Die erzielten Erfl>lsie wan'n so günstig, daß in einigen dieser Städte ^Vrlialen ents^cinden. Qualität, vreis und auch den Keschmack der Kcnsu-ml-nten regulierend war der W i e n e r Rathauskeller. Eine gleiche Auf-aab? ki^nnte auch bei unS einem von den Produzenten direkte belieferten und überwachten Genosienschafts - Weinkeller zukommen. Ob für die eine oder andere Art der Propaganda für unsere Edelweine das nötige .Spital aufzlibringen und das Verstand ms für einen Zusammenschluß der Edel-weinzsMer vorhaniden wäre, ist eine andere Frage. Nun endhÄt aber unser neues Weinaeisetz eine wichtige Bestimmung, die den Viniferazüchtern t>on großem Nutzen wäre, wenn — sie auch durchgeführt würde! Der Termin der Rodung der Hybride ist mit 18Z8 festgesetzt, ob und wie das durchgeführt wird, kann erst die Zukunft zeigen. Nner der wichtigsten Paragraphen deÄ neuen Weinge'e'^e? ist aber der DeklarationStVaug. Obwohl dies« «orscheift dereU« seit Mitte Juui d. I. in Geltung trat, demnach ale Hybridenmeiue von Händlern uud Wirten beim Verkaufe mrd AuS-schM?e als solche bezeichnet werde» mü^n, wird dieser Vorschrift, die ja «ch den »onsumenien schätzt, uirgeudS entsprochen! Oder ^jemand seit verflossenen Juni auf der Preistasel oder in der Gettänkekar-te eines Weinbetriebes den Vermerk „3mar mca" oder „Zmarnioaverschnitt" gelesen?. Und Anbetet dieses Gesetzes werden kroatischer Direktor und Dalmatiiner nach Slawen ein^führt, und hier Mm Schaden ^S^slowenischen EdelweineS als solche? »er Venn der nötige «ppaxat besteht, «m die deu Sdelwoin so stark belastende ^insteuer eiuzuheben, so müßten denn ^ auch Vorsorgen getroffen sein, ein ebenso gültige» «esttz durchtuführe», das den »delwcin schützt. H^t wäre aber ein Anilaß geboten, die Biiviferazüchter zu einem gemeinsamen Vor gehen zu bewegen, umsomehr. da diesmal das Ges^ s«>st die Händig bistet! ___ SpaiS. ' X Heu. und Strohmartt. Martbor, 2. Juli. Zugeführt wurden 10 Wagen Heu ^d S Wagen Stroh. Die Preise waren für Heu 55—65 und für Stroh 40—50 Dinar Per 100 Kilogramm. X Jugoslawische Fllialgründung der Wie ner Kompaßbank. Die Wiener Kompaßbank hat in ihrer Generalverfammlung vom 30. v. M. beschlossen, in Jugoslawien eine Filia le zu errichten, die fich mit Kreditverficherung befassen soll. Sport ..Napld" In Bad Saftein Bergangenen Sonntag gastierte die „Ra-Pid"-Mannschaft gegen ein Bad G^teiner Sommerteam und konnte nach schönem, fairen Spiel ein Resultat von 5:5 erzielen. Das Arrangement dieses Spieles lag in den Händen des auch in Maribor bestbekannten Trainers Karli Hofstetter (vormals W. A. C. Wien), der eS fich nicht nehmen ließ, seinen ehemaligen S<^lern einen Ausflug — und als sicher galt auch die Reise in erster Linie — in den weltberühmten Kurort Bad Gastein zu ermöglichen. Außerdem galt eS sozusagen Pioniere arbeit für den Fußballsport in Bad Gastsin zu leisten, derm daS Gastspiel „RapidS" war das erste überhaupt im Orte. Der Erfolg war auch nach der Begeisterung deS Publikums zu fchließen, ein großer, so daß bereits an die Gründung eines Sportklubs geschritten werden konnte. Die Rapid-Mannschaft reiste am SamS-tag morgens ab. Es war eine herrliche Fahrt über Klagenfurt, entlang dem Wörthersee, über Villach und weiter mit der Tauern-bahn. Die Fahrtteilnehmer konnten bei schönstem Wetter die Naturschönheiten deS Kärntner Oberlandes und Salzburgs nicht genug bewundern. Die Mannsc!^ft war in bester Stimmung und traf nach 9-stündiger Fahrt in Bad Gastein ein, wo fie vom Herrn Hofstetter und einigen Sportlern freundlichst empfangen wurde. Nach der Gkn quartierung wurde der Bade- und Kurort eingehend besichtigt und auch der Dhern» l« quelle eifrig zugefprochen. Nach dem Abendessen wurden die jüngeren Spieler nach .Hause beordert, was einige Schwierigkeiten verursachte, und wir ältere Spieler i^such-ten unter der Leitung H. HosstetterS noch eine Bar, deren Besitzer sich als großer Sportsreund erwies und deren Ja^and-Kapellmeister ebenfalls im Gasteiner Team mitwirkte. Es waren angenehme Stunden inmitten dieses 'internationalen Publikums. Den Sonntag vormittag regnete es leider, so daß d^ geplante Ausflug aus den Naßbodengletscher unterbleiben mußte. Trotz dem verging die Zeit bis zum Spiel, das bereits auf halb 3 Uhr angesagt, war, schr schnell. Das Spiel selbst brachte anregenden Sport, obwohl der noäi vri'N'tiv ist. Bor Beginn beqru''!!' n?>I! ' zinger naun'n>'i d^'v rau.f Kapitän Li u r z i>: a n u f'.r d . ' ' „Vüir!Vore? ?7unM'e? 77S Vkss?, 5suN IM» liehen Empfang u. die herzltche Gastfreu..> schaft dankte. Die Gostein«r habe« Ailgkämpfe, hiie in» gesamt IS Kampsabende in Anspr^ nahmen, nach aufregenden VoLer«ignifs«n M Ei»de Hefüihrt. Den EntschotdungSkamipf wer den der L^sterrvicher Kawan und der Builigave BeliL jeute abends schlagen., währsnd B » gnar bereit» an den dritten und Z a n e 8 auf den vierten Platz ver-wissen erscheinen. W ei S z dürjite vor» auSs^chtlich den fünften Platz einnehmen, wührend Iandera sich mit dem s^ten Mfrtedenstell^ muß. Die beiden letzten Wätze n^men Mavco de P e t r i und BoSniö «j>n. Die gestrige l». Stunde brachte vielleicht den bisher ausreHendsten Kampfsbend. AIS er^te» Paar traten Kawan und Weisz aiis die Matte, deoen Kampf einen sportlich hochstehenden Berlau-f nahm. Nach zwei auv geglichenen Runden konnte Kawan wieder seinen gefürchteten Doppei-Nelsvn anbringen, der A^iSz in der LT. Minute zur Strecke bracht«. Noch aufregender gestaltete sich dieSm<e ßHtttaiefie». «ostitna ^Prt rvKi'. Koroßta S. »V80 Hilft in allen Pho»oangeleg-n-Helten, l. Sp«zialh3u» Photomeyer. frisch« Ware. qT^te» Lager, ermas^igte Preise. Teil-zahlungen, soi^SItigsl« schnelle Ausarbeitung, nach modernsten Prinzipien. Mefsinmnöbel. Einsähe, Matrat zen. Ottomane, Steppdecken» «ttaarnituren, Möbelswffe, Rohhaar, Afrtt, Bettfsdern und Maumen sowie alle Vettwaren billig bei Kml Prei», Mari-bor. Gospo»ka «l. so. Preislisten gvattS._«7VS Gestrickte Kleider in allen mo-der»« Farben tn gMer Auswahl in d. Ltrickerei Ä. V e z-s a t, Mavid or. vstrinsSka 17. _l»4SS_ Klasie«l»ie van de» Haaptkollek- tur ?. R. Pavlovi^ ^ograd, stnd z« haben in der TkalSka uliea 0/1. Mariboe. 8980 »instöckigeS H««» mit arof^ i^bst» und lKemitsegarten» Wein leben, 10 MmUen au^r der ttt sofort zu verkaufen. Wr. Veav. 8S4S kasthau» sgünstiq« Pacht, chne AblSse). Wohnunfl. Hihgarten. helebteS Stadtviertel Maribsr» ßktcheveS bei „Marstan". l^ro-ik» cesta 10. Geldßrnbe! Gemischtwarenhand lung mit en vro»- ^Lande»-proouktenhanbluna, Wat«num-ta»»sch. kompl Käserei. Eier' u. vbjt^port. samt schönen, neuen ?Äeoäude und schönem Vesi» mit Musterweingarten billig und günstig LU verkaufen. Anträge .. . ÜAU unter ^Seltenl' ^'?seflenbe!t" an die Verw. ßkii? Gpeisezimmer-Di«« zu verkau fen. GrogorLiöeva ul. 1Ü/^. v«? vetttzelmteise Nr. » villi«, zu verkaulsen. Adr. Verw. 9M Sieben eiserne vefe«, Waschtisch, L Rievtenscheiben, ? Por-zellanbfen zu verkaufen. Anfr. Mlin»ka bv. vos? Sackfchuhe gö. dvapp 41. neu. ganz billig abzugeben. NuDka oesta S. 9V00 Mehrere Tische, Kredenz, vier- pippen owie verschied^ an-de« Gegenständ« zu verkaufen. BotaSniiika 10. 9i04 0tt»««i» neu belogen, 40v Di nar. 2,i!t^Ska ul. 4. illyS „Ah>"-i)tt»«a», schön, prak-tin'ch. b0g-«vv. ^idovska ul. oiv» Wethe MtcheakredeuA und Tisch zu vertaufm. Strma ui N/1. 9114 Schöne», harte», reine» Bett m Einsatz, Ädersofa, Kugelkaffce-brenner für K—7 kg Branv, Wt erhalten, billig abzugeben. Än» zufvagen Set med. Kaufmann, Spezereihandlung. Kvalsa Petra trg einßee-AilhUaschtn, wird sofort preiswert verkauft. Adr. Berw. MZ VUbel- mid VeschLstSeinrich. tuug billig zu verkaufen. Adr. ver«. 8j>«8 2 große Kasten mit Doppelflügel, für ^nzlei geeignet, zu verkaufen. Ad. Äw. 7008 Schwarze» Vianino wegen Platz mangels wird billig verkauft. Adr Verw. igM Größerer ^ndwage«, geeignet für Geschäftsleute, billig zu ver kaufen. Anzufragen Frankopano va ul. 20/1. Tür o. 8079 Sogen Abreise vevschiedene MS telstücke, neue versenkbare Näh. Maschine, Singer. Liegestuhl u. Gartenaerät«. Meljska cesta 11, im Hofe^ 90«S Kirschen und Weichsel« kaust jedes Ouantum MartborSka mle karna und tovarna soidnih lon-serv, Martbor, Aloksandrova 6S. V037 Mmmer^ neu möttiert, olektr. Licht, separ. Eingang, an besf. Herrn oder Fräulein sofort zu vermieten. Auf Wunsch Verpflegung. Stritarjeva ul. S/l. 90bl» Leeee» gimmer wird an einzelne Person mit eigenen L^'Ü» beln vermietet. Stritarjeva ü/1 900« Große Lekalitäte» mit grotzer Wohnung, zentml gelegen, wer den preiswert vermietet. Au-schriisten unter ..Stoldgrube" an die Berw. . 9VS9 Schöne» große», leere» Zimmer zu vermieten. Ädr. Berw. »093 gimme» und Küche in Pobe^je zu vermieten. Adr. verw. ngW Gassenseitige, schöne Wohnuuß, g Zimmer, Kltche. elektr. Licht, WMrleitung und Zugehör sowie grobe» Zimmer und Küche an bessere Z^m^lien sofort zu sermieten in der Dußanova L. Allzufragen Aleksandrova resta 14« a. Kröevina. SAW Leeres Almmer, streng ' «ar.. sofort zu vermieten. Anzusr. Zlleksandrova cesta SS. im Geschäft. 9!00 Möbl. Himmer zu vermieten. GrsgoröiSeva ul. 8. Part, links 9100 Eingefühltes Holz. «. Kohlen-geschäst in Maribor samt Inventar sofort zu vergeben. Zuschriften unter »Holiz" an kle Verw. 9108 Wehnung^ Zimmer und ltüche, an zwei rl^ige Personen zu vermieten. Auszufragen Mchm. PobreZka cesta S1. VÄ7 Streng separ. rsineS, möbl. Zimmer an einen besser. Herm oider Fräulein zu vermieten. Tattenbaclivvc, ul. 18/3. T. Ib. 911V Zwei Frtlulein» oder Herren werden sofort auf Kost u. Wohnung genommen. Adr. Berw. «Sbl. eleltr Vile»zl««er, Licht, mit voller Belegung, um vdg Din ^r sofort zu vermieten. Adr. Verw. 9l)24 Gtudentenzimmer für L—4 Per sonen, event. mit Verpflegung, per sofovt zu mieten gesucht. Anträge unter „Mademiker'^ an die Berw. 9091 Vlßbl. Zimmer mit Benützung der Mche sucht junge» Ehe« paar. Angebote unter „?tr. 708"' an dÄ Berw. 9101 Reine 2—3-Zimmer-Wohnung von rlchiaer, kleiner Familie ge sucht. Gest. Anträge unter ..Her tember" an die Berw 9080 Ehrliche, ältere wirtschafte,w, die keine Arbeit scheut, sucht bei alleinstehenden Herrn den Hau» halt zu führen. Unt ..Nr. 1999" an die Verw. 907K vttlbchen für alle», da» kochen kann und alle häuslichen ürbet-7en verrichtet, brav und ehrlich ist, mit lanstjähr. Zeugnissen, wünscht bei einer kleinen Fa-inilie unterzukommen. Anzufr. Vreqoröiöeva ul. 18/t. 90VS Suche für meinen Sohn, 18 Jahre alt. eine Stelle als i^attikant in einer Kan^^let iJndustrie oder Kmrfhau»). Ab sol^tel^ die Bürgerschule niZd vulhhaltungStur». Gefl. Anträge unter »Praktikant" an die Tavaktrasik Weiß, Manbor, GraiSki trg 7. 9N9 «vFFvZ» Ehrliches, braves Mädchen» da» etwas kochen kann, wird zu klei ner Familie sofort aufgenommen. Adr. Verw. 9107 Lehrsrönlki,, für halbe Tage nird al:^ gelbem men. Wäsck»e-at«»I'e? SlovenSka i0. 900ü Lehtjunge oder -Mädchen für ein D i'nncratelier wil^ autge-n-immen ..llciei^ance". Alek'.in-drov.7 cesta ut?. 9< 08 Vollkommen selbständig. Dreher wird per sofort gesucht. K. B. JeZek. Maribor "^13 Lehrling, der flow und deutsch. Sprache mächtig, mit entsprech. Schulbildung, wird ank^-nomln. bei Ferd. K^fmalm. Spe^erei-handlung. P^ra tra 1. 9053 göchin, auch für Hausarbeiten verwendbar, besseres Mädchen, flow, und deutsch sprechend, w. für ein besseres Haus in Slawo nien gesucht. Angebote unter „Slawonien" an die Berw. 9084 Alelnste^nder, besserer Herr M. eigener Wohnunq vermietet ein Zimmer, Kabinett und Kltche an eine Witwe oder gslchiedene Frau event. in gemeinsamen Haushalte. Zuschriften mit Angabe de» Alter» uniter ..Numm. 9020" an die Berw. 9020 Ein gut situtierter Herr, fremd in Maribor. bittet eine allein-stehenid« Frau (Dame) um die Aufnahme in die ganze Ver« pfl^ng, Kvst und Wohnung. E» wird vochinetn bezahlt. Zuschriften wer^ unter „Bemüt lich" womöglich bald csebeten. Leset und verbreitet die ,«nihmr Zeitilis stll und «UtStlg, für ei« eingeführte» Verkehrsunternehmen «it VV.V00 «» lo0.H0» Dinar Vnlage gesucht. Gesl. Anträge uuter „NentabilttÄ gestchert" MI öle Ver«. »Ut ItSsvkau» 5ck«ad nur GregorLlöeva nl. 14 liefert saftigen H«l»em«e»»«ler. Tiger-Nse. «ido«er. h«>. Heimse«. Ungar. Salami, nur echte Krai-»erwtlrßte. »Sft Rg »« Dl« 18 austaSrt». 84« 2al»»e w»ol»«» jeä« ^tUt» »n»prevt»«»ä Ul»^ «odüa. Ott «koa aurod eiumRU^ kMWv mit ä< LIüvroaoi»t-2»lini>«te srriolm Siv vivm» Mvuckervvil« KltMdeiu- eiumRUse» kulWv mit ävr ksirliod ertrl»«ck«»ä >otm»«ckonä«» 6er ^Lwv, «mol» an 6« LelMMvl»«», hat fflvtvbielttg» atttiUQK ck«r 6»tllr vixsns Icovstruierten Llüoro«Io»t-Z^K>idllr»te mltz ss«»t»vtsln LoiBtvnsoknitt. kLuiesii« In 6sv 2»da- rvisodem^äumm »I> vrsaoko de» Udloo >t»w6^ruotl» »sräsn roetiv» äiuntt deeej^t. Veieuodsv As o« ruoitotlet wit swer KIÄvs» l^de »u vln. 8-»> tAloraaoat ^«dohAIHte« kttr Rlväer, kär Vaivon LorstM), kllr Ilorrov (k»kt« Lvtiten). d?ur vedt t» d!«i-erllvee ^xm»lpaoliuas mit äsr ^utsodritt »CUoroctont«. Vdvntll »u ^dvo. — lZsxsn Lw»«l6unx Äi««» ln««e»te» per Vruvkesod« (Luvort vlokt ruicivdvn l) erd»ltsr> 81« kvstmUo« «n» krvdatutie kllr wolir. mslixou (ZedrAuod «u»re!absl»Ä duroti I^^«rke X. Q., Veoeml» evtretuuU tUr ^^(»rnloe 21»torvg^ I^dor. 58 WM ÜMkM »««>» vOtzltSeßSl»««! mit elnem l-uxussuto veräen ärei ^itreisenlje K^esticiit. vsuer k bis 8 1'ax^. ^litrS^e unter .^utokakrt' >u che Vervvgltunss cles Klstte». 9112 kist sdiULedea tkkvrn» »» v>^8 Puck" Notorrsck 7/pe 250 XU L^llnstlseii /.altlunkrsbe^insunleen ad^ukxeden. l)ort8elb8t 8l>e2la!-^st'k8tLttv. so^'le sAmtli^lie Ersatzteile. lZsaerslvortretor: Usssr, (Zosposita ul. 2V/l. ekekreSakteur unä ktlr