Die Krise. M a r t b o ?, 17. November. ' Wir leben wieder einmal in einer Regierungskrise. Den äußeren Anlaß dazu bietet die Demission des Unterrichtsministers. Sein Programm betreffs Reorganisation der Fach schulen, dann die Absicht, einige zu wenig bauchte Gymnasien zu sckiließen, fand liicht die Zustimmung des Ministerprüsidenten; das !ist die Ursache der Dmnission. Auf solche Emp Kindlichkeit bei Inhabern von Ministerporte-feuilles ist man in unserer großen Oefscnt-lichkeit nicht gewohnt und deshalb dürste es Wohl wenige Menschen im Staate geben, die «tcht nach anderen Gründen für die Krise su-^en würden. Die setzige Regierung ist im Zeichen der Verständigung zwischen den zwei stärksten Parteien des Parlaments entstanden. Ihre Aufgabe sollte die Liquidierung des serbisch-kroatischen Zwiespaltes werden und als HchApfer der Verständigung wurden Pa^i<5 und Radi^ von aller Welt in den Hintmel ge ^oben. Eine neue Aera sollte beginnen, ein von Gleichbl'''echti<^nng und brüderlicher Ein tracht getragener Cystenlwr'chsel schien in Aussicht zu stehen. Seit diesem Wendepunkte ist mehr als ein halbes Jahr vergangen u:rd wa's ist in dieser Zeit geschehen? Vier Minister (von achtzehn) der kroatischen Bauern-Parei sitzen zwar im Ministerrat, aber das Ausnahmsgesetz, unter das die Partei gestellt wurde, ist noch immer nicht aufqeho-ben und RadiL, der Mitscböpfer dcs Verständigungs-Pattes, hat nur Gelegenheit, im Wege von Zeitungsartikeln auf die Ctaatsgeschäfte Ein fluß zu nehmen und sein engerer Stab ist vollends mundtot gemacht. Es ist kein Wunder, tvenn die Position des Verständ'''"'ngs-Partners darunter leidet und innner schwächer wird. Noch n>eniger überraschen kann es aber, wenn die Härte dieser Ged".!dprobe ei-Tie Reaktion hervorruft. Die Emp'sindlichkeit des Unterrichtc'ninisters ist nnr der Vorwand znr Kris?. ihre Wurzeln stecken viel tiefer, sie stecken in d?r mftiik"'l'''aften Ors^finilation zur Durchführung der Vo-''""7dignngsidee. Es ist das nicht die erste Krise, wir durchleben, und wenn man sich ihren Vorsauf in die Erwnerimg zurückruft, dann darf festgestellt werden, daß sie gewöbnl'/' sehr lange dauern und daß sie iu der Sache nocki niemals eine volle Entscbeidung bmcki!<'n. Z^it der Gründung des Staates dreht sich der politische Kampf um die Teilhaberschaft der kroatischen und slowenischen Mehrheitöparteien an der Macht. Frü!^r war das staatsrechtliche Programm dieser Parteien das .Hindernis, dem Streben zu willfahren. Heute ist dieses Hindernis — wenigstens bei der kroatischen Bauernpartei — nicht mebr aktuell und doch wird ihr die angestrebte Mission so furchtbar erschwert. Bei unseren .Krisen spielt die Sache immer nur die Nebenrolle, entscheidend für ihre Lösung sind in erster Linie Persönliche Rücksichten. Dies ift der Grund, das; wir eigentlich in einer bestä?idigen Krise leben und Arbeiten. Unsere Ctaatsmaschine ist keine l'- Ksükst l.0»« ^ott»ris! prvi» SV Vln»r. Marlbor, MMwoch, de« is. Itovemver ts2s. OchMNeiwns, VeevaNunG 0»chd?uke?ei, Maridor, I«««> at»« 4. 7«teph»n 2^ V«,>g»prGt<« » Mdhote«. »o«atUch vi« SO— SuMt« » » » » 2Z vmch Post . ... «0NaMch . . , HO— euyetn»»«» vl» 1 vis 2-—. VM »e» Z«» »«I «o»» I» So«»H» d«I t»» _____> ». » . W «rO» WWWid,» Str. 2S3 — SS. Zahrg. Äugoslawlm und das BalkanpoNpwM. 17. November. In letzter Zeitliche Abneigung gegen eine« solchen Pakt, werden die aMändische Presse, besonders in Bor allem wird betont, daß dieser Pakt nicht England, Nachrichten über einen Balkanpakt nittig sei, da Jugoslawien der größte Staat oerbreitet. Der Pakt soll den Frieden aus dem Balkan garantieren. Die Veograder Kreift find davon überzeugt, daß diese Gerüchte von den l^iechen in die Oeffentlichk^t lanciert werden. Man bemerkt in Beograd eine ficht- Bor vir Ernennung Radlc' zum Mtnlfter. Beograd, 17. November. Die Situation, die nach der Demission des Unterrichtsministers entstanden ist, hat sich zwar uoch nicht geklärt, doch ist die politische Entwicklung in eine derartige Phase getreten, daß die politischen Kreise die ganze Sac^ als geregelt betrachten. Gestern hat PaSiL die Demission des Unterrichtsministers angenommen. Am Abend unterschrieb der König einen Ukas, mit welchem Kultusminister Trifunoviü zum provisorischen Vertreter des Unterrichtsministers ernannt wird. Die Pa8i6 nahestehenden Kreise nehmen an, daß Trisnnovie auf seinem neuen Posten nur wenige Tage verbleiben wird, nämlich solange, bis Stefan Na-di<; m die Regierung eintreten wird. Nach verschiedenen Informationen langt dieser spätestens bis morgen früh in Beograd ein. Nach der Verständigung zwischen PaZi^ und Nadiä, bezw. nach der Entscheidung des .Herrn Radi^ bezüglich der Wahl des Mini, steriums wird der Ukas über die Ernennung des .Herrn Radi6 unterschrieben werden, wor auf Radiü sofort den Eid leisten wird. -LZ-- Das zwtlle tschechoNowakifche Parlament. WKB. Prag, lk. November. iTschechosl. Preßbüro.) Nach den bislierigen Ergebnissen, wobei die Er^lebnisse des L. und Skrnti-niums noch ausstehen, verteilen sich die Man date für das?Ogeordnetenhaus in den hi-storifc!^n Ländern wie folgt: Agrarpartei L4 Mandate, tischechoslowakische Volkspartei ?l, tschechoslowakische Kommunistenpartei Partei der tschechoslowakischen Sozialisten 17, tschechoslowakische sozialdemokratische Partei 18, Bund der Landwirte (deutsche Partei) 12, deutsche Sozialdemokraten l<^, tschechoslowakische Natio'naldemokraten 5, tschechoslowakische Gewerbe- u. Mitt<''^''^'ind?-partei 3 .deutsche christliche Volkspartei deutsche Nationa'lpartei 3, deutsche ciational-sozialistische Arbeiterpartei 2 Mandate. Formelle Demisiion deS Prager Kabinetts. WKB. Prag, 16. November. ?.^liislerprasi dent .^vehla sibcrreichte namens der gesandten Regierung dem Präsidenten der RepU' blik nsit einem Schreiben von gestern die Demission, die der Präsident annal^ui. Er betraute den Ministerpräsidenten sowie die übrigen Ressortittinister mit der Bildnnsi einer neuen Rei^ierung und init der Führung der R^ssnrtnl'scl'äste. aus dem Balkan sei und deshalb über Krieg oder Frieden zu entscheiden habe. Jugoflaw ien habe aber schon des österen (bulgarische, griechische und albanische Revolution) seine Friedensliebe gezeigt. Stesan Nadi^ in?eograd. Zogreb, 17. November, (v^sfern nm S1 Nhr reiste Stefan Radi6 mit dem Schnellzug nach Beograd ab. In sein!.'r Begleiwng befanden sich P, Sofia 3.75, Bukarest 2.40, Madrid 74, Amsterdam 208.70, Athen 7. Zagreb, 17. November. (Aavala.) Paris 325.:i0 bis 329..^^, Zürich 1035.25 b. 1093.25 London 272.89 bis 274.89, Berlin 13W.80 b. 1348 80, Wien 7.908 bis 8.008, Prag Ms^.52 bis 168.52, Mailand 225.44 bis 227.84, Newyork 56.128 bis 56.728. — Valuten: Dollar 55.4.? bis .'^.03. Holzbörse. Ljubljana, 17. November. Eichenklötze, ab 28 cm., 2 Meter dick, franko Verladestation, 6 Vaggons, Geld nnd Ware 4n'^ndenten oder dem Gc''m!sab^n»^^ das Vertrauen auszusprechen oder zn vcc.oei-gern. Da diese Fälle, in denen da? Pir.^i« nient von 'ieseui ^'echte Gebrauch machen kann, sehr l>eschrankt sind, werden Per^.m und ?lmt des Ministerpräsidenten förmlich unantastbar bleiben, solange der Minister-Präsident das ^^^rtrauen der Krone genieße. ^ama unä Üsby, 6ukten6 vc>r strsl^Ien^ von I^risctie, lln6 appetitlich^. Iic1)e (?e5un6!^eit mit l?len^ 6en6en ^Änen. I'ä^licj^e?tle5e mit Xalo^ont ist ^er s!ctlel'5te V^e5,um die Lct^onsieit unar. Auf dem Brandplatze waren außer der OrtSfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren auS RuSe und Marvbor erschienen. Mit vereinten Kräften gelang eS, den Brcmtd zu lo?aMeren, und ein Weiterverbreiten zu verhindern, doch ist 'das Wirt-schatsgebäude mit den gesamten Borräten und vielen landwirtschaftlichen Geräten, sowie der Stall den Flammen zum Opfer gefallen. Der Schaden ist sehr groß und mir zu einem geriizgen Teile durch Brandschaden gedeckt. Man vermutet M-gemein, daß der Bvano gelegt wurde. Die Gendarmerie hat sofort Nachforschungen eingeleitet, —ro. t Sin 7f'hriqe« ^i:,d — Opfer Never« schwemmuug. In Matole bei PolsLane er-tri'n'' o»" d. ein 7säk>ristl?r fnabe. AlL die Strk^f^en und die Felder bereits unter Wasser '^'.v^n, wollte der Kn''" nc^ch zur Schule. ?^ie ssltern wa- n unvorsichtig genug, di''^''m "'"men. Als er sich schon in der Nähe de? schule befand, 5!" -:r?te der dortiqe Bürgermeister den ^aben, al? er die Straße, welche in einen verwa'ndelt wai', überqueren wollt?. Der ^'^ilraer^neister rief ^war zu, stehen zn b^^l^en. doch wr^^n Nch der '^nabe, der die G^fabr bereits erkannte, die entgegengesetzte Seite der Straße retten. Als er iedoch in die Straßenmitte kam, wurde er von den Wellen fortgerisien und entschtvand bald darauf den Blicken des Augenzeugen. Alle Nachforschungen blieben erfolglos. Erst am 17. d .wurde die Leiche des Knaben aus der Drann gezogen. ^ro. Auf Beftkl einer MlMaeSÄrln! Sin Morv In den dvchften SnduftHekfelwi Frankreich«. Der Name Charles Gillet ist einer der ersten m der gesamten französischen Färberei-Industrie. Als der Leiter dieses 5>auses vor etwa drei Iahren starb, hinterließ er seinem einzigen Sohne ein Vermögen, das auf über zwei Milliarden Franken geschätzt wurde. Der Wohnsitz dieser Magnaten ist das vornehme Viertel der Vaise in Lyon. .Hier war es. wo sich vor nunmehr vier Monaten der 29jährifle Louis S e u x, ein talentvoller, aber nicht übermäßig reicher Sei-denfabrikant, in die vielbegehr^, bildhübsche Enkelin des toten Färbers, D e n i s e, verliebte. Die junflen Leute — Denise zählte erst 13 Jahre — hatten sich bei einem Abendempfang in der Villa (killet kennen gelernt. Drei Tage später dielt der Fabrikant um die i?>and der MisliardärStochter an. Der Vater, ein verständiger Mann, hatte geaen die V'^r-bindung trotz des nngebeuren Unterschiedes der Vermi^genSverhältnisse keinerlei Prinzi-Vielle Bedenken, mir meinte er. maii lebe heute Mar raich und ?eit sei mehr als l^eld, doch lasse sich eine ..ernstbafte" .Beirat, wie sie unter solidbn Industriellen üblich sei, nicht in drei Tagen improvisieren. ..Wir leb'^n in Lyo^. nicht auf Montmartre." fügte er lächelnd hinzu. Aber der junoe Fabrikant konnte sich anscheinend mit einer solchen Berzögenmg nicht so seicht lvbimden und wählte den „direkten" Weg: des Nachts über di-^.Vil^amauer lur Schlaskammer der G?Nebten. Die eng« lischt Lehrerin der jungen Dame, deren ,^im-mer d'linef^en leleaen war. erspsirte dos 5>dvll und statte nichts Eiligeres zu tun, a^^ die -^ap— Lyon, 14. November. überaus strenge und hochmütige M " e r des Mädchens in Kenntnis zu setzen. Obne ihrer Tochter die geringste Mitteilimg i^u machen, organisier!' sie eine genaue Üeberwa-chung des (^'«-^vtenS. um den nächtlich''n Besucher abzufassen und unschädlich zu machen. Wenige Tage später ertö^nte kmz vor Mitternacht lauter Lärm in der Villa selber: In dem dunklen Flur des ersten Stockwerkes rangen zwei Männer auf Leben und Tod . . War ein Verbrecher in feiner Arbeit gestört worden? Man i^lte zu Hilfe; da erschien Frau Gillet selber am Fenster ihres Schlafzimmers und schrie in den dunklen Park hinein: „Rasch herbei! Wir ba^n ihn! Bringt die Flinte l»nd genügend Patronen!* Einen Augenblick später war die Villa hell erleuchtet. Die beiden ringenden Männer waren der Kammerdiener Pierre, der wie ein .Hund vor der .^immertür des jungen Mädchens Wach? gef-alten hatte, und e r, der Lieb Haber. Als sündiger Gentleman wollte er sich der langsam Einzutretenden Dame zu Füssen stürzen, um Vergeblmg flehen: sie stieß ihn verachtu?^gsvoll zurück, und der Kammerdiener warf sich erneut auf ihn, warf ihn zu Voden. Als weitere Gegner tauchten nun die von der Frau Gerufenen, der G ä r t n e r Gabert^un^ sein Sohn Eugen, mit einem .Hammerleß bewaffnet, im Flur auf. Der Nngliickliche richtete sich halb auf, da reichte das Weib dem Gärtner ewen^Tennisschläger mit den Worten: Schlag in den Nacken!" Der junge Mann fiel zur Seite. „Nun a^n die Stirne!" Da brach er blutüberströmt zusammen. „Vater, es ist genug!" bat der Iun- Kunlmer 26S vom w. November ge. Der Gärtner zögerte. Ta riß ihn seme Herrin am T''m: .Bist du eine elende Memme? Schlag zu, sag ich dir. bis er sich nicht mehr rührt!" Aber den starken Mcmn "r-^risf das Grauen. „Ich befehle dir, Eugen, zu schießen! Er ist ein Hund, zeige, daß du ein Mann bist!" Wie unter einer dämonischen Einwirkung riß der funge Mann daS Gewehr an die Wang?, drückte loS. Der Körper des Unglücklichen zuckte zusammen. Da Packte auch den Gärtner wieder die Mordwut. Er ergriff die Flinte, gab den zweiten Schuß ab. Die grausige Szene dauerte mehr als zwanzig Minuten, während welcher daS in seinem Zimmer eingeschloffene junge Mädchen verzweifelt schrie und jammerte. Als die Zuckungen des Körpers au^örten, begab sich die Frau ruhig in den Salo-n und telspho-nierte an die Polizei: „Säubert mein .^uS von einem Banditen, den wir niedergeschlagen ha?ben!" Aber der Gärtner, den daS Grauen packte, gestand dem rasch herbeigeeilten Kommissär die Wahrheit, und die Gattin des reichsten Industriellen Frankreichs wurde wegen AnstiftungzumMorbe verhaftet. Aus Itaft und Aera. t. Bon Bisamratten llberfaTen. Dreier Tage wurde ein junger Bursche i.n Kronlerg bei Neu-Oetting (Bayern) von einem Nudel Ä'isamratten überfallen. Nur mit Mühe sonnte er sich, nachdem es ihm iZ'.'lang, zwei Stück durch Erschlagen unschädlich zu .nachen, aus sei,ier gefährlichen Situation r,?tten. t. CechslingeZ Eine Spanierin im Dorfe Marbella 5.at SechSlinge (!) bekommen: drei Vub^n und drei Mädchen. Die SlUlUcr dieser ».!Stzl'chen Kinderschar ist aber in einem der wenig für ih»' Lebe?» hoffen läßt. ^as - t Peinliche Szene bei einer Hochzeit. In Schi^nclinde in Böhmen ereignete sich ewe auszehenerregende Szene während einer Trauung. Das Paar kniete vor dem Altar, als jedoch der Priester von der Braut daZ übliche Jawort verlangte, sprang diese plötzlich in höchster Erregung auf und eilte flucht-:»rtifl aus d^r Kirche hinaus. Man sührt diesen merkwürdigen Borfall auf einen unvor-h'^rx<^sehenen Nervenzusamnlenbruch der V'ck'lt zurück. t 5??'V0N0W iiberflügelt Gteinach. Wer an die ,.V<»rsüngung" glaubt, dem seien die neuesten Pariser Berichte über Dr. Woronow zur Aufmerksamkeit empfohlen, die offenbar ebenso den Zweck verfolgen, Steinach in den Schatten zu stellen, wie für Dr. Woronow Ncklame zu machen. Nach diesen Mitteilungen soll Woronow bis heute WO „Uebertra-gungen" (bekanntlich mit Hilfe von Affen) auf Me-nschen vorgenommen haben und alle angeblich mit Erfolg. Der charakteristifch'ste Fall ist der eines 73 Jahre alten Greises, d'^r vollkommen senil war und in einem Grei stnlwuS den Rest seines Lebens verbringen wollte. Am 5. März l924 wurde dieser Gr»is, ein Elsäsier, operiert. Drei Monate nach der Operation ersuchte der Greis um diz Crlaub- »Xnt. /kuck, ^ss^at ök 0'c>., Mokntdc?/'. NU?* 7. .loc?. Jas Meile Kliilk Nsman von Helene Herbig-TrSnwe?. 44 (Rochdruck verboten.) Kaum vermochte sie ihre Glieder zu bewegen, und dennoch tat es ihr unendlich wohl, so in der hilflosen Schwäche zu verharren und gar nichts, aber auch gar n'chts )U bedenken. Aber da stand Plötzlich die ^anze kmchtbare Begebenheit wieder lebendig vr.r ihrer Seele, und eine Angst, welches Schicksal Joachim getroffen haben mochte, ergriff l^aft Besitz von ihr. Ward er gerettet, lebt^ er, hatte er irgend welchen Schaden genommen? Sie richtete sich empor, mühsam, mit aller Gewalt. Die kleine Tasc^nuhr auf ihrem Nachtkästchen tickte nicht mehr, sie hatte vergessen, sie aufzuziehen. Also mußte sie schcn lange hier liegen. Denn sie war sonst gewohnt, abends die Uhr zu bedienen. Draußen schien wieder eine strahlen^de Gommevsonne, Morgen schien es zu s?i.n. den« die Strahlen, die so früh in ihr Zimmerchen lugten, wiesen gerade auf ihr Bett. Morgens also, um 9 Uhr etwa, so lange HÄ-te sie dennoch ihr kaltes Bad ausgeschlafen. Was aber sollte nun werden? Es graute ihr, aufzustehen, dem Oheim und seiner Gattin die Kond zu reichen und JoaHim wiederzu- sehen nach all dem, waS zwischen ihnen und dem verhlinjinisvolleci Ereignis gescheh-n war. Joachim! Wo mochte er sein zäöl^e .r noch zu den Lebenden? Er. desien wildem Werben sie dies alles zu verdanken hatte! Kraftlos noch, sank sie wieder in die Kissen zurück. Eins war ihr klar geworden: blki-ben konnte sie nach diesem allen nicht mehr in diesem ^ause. Der Oheim, die Tan-e, ille würden sie verachten, ja hassen, wenn Joachim —--um Gotteswillen, gab den«n niemand Ausschluß hierüber? Es war so s:ill in d?m großen !^us. Da — der Blick flog zum 5^'^'Vl)sfneten Fenster hinaus in dm Hof, der den mit vieljährigen Bäumen bestandenen (karten vom Hause trennte. Dort betätigten sich die Dienstmädchen deS Hauses mit den tä!ilichl?i, Verrich^'n-'-en. Ob sie bei ihnen einmal leise anfragte, wie alles im 5>ause stwTid?? Anfangs i^'te sie es nicht .aber endlich, von dem Verlangen, .^^-irb?it zu findi'n, getrieben, faßte sie den Mut. Mit aller ihr zu Gi?bote s^'-''-^ndsn Kernst sie hinunter: Mari?!" Einmal — zweimal — die Mädchen waren zu sehr vertic^t in ibre Anaelegenhr'^":, sie hörten nicht. Ein letzte? Mal schrie sie, so laut sie eS vermochte. Da hob die eine den Kopf: Fräu' 'n?" Ei? ''irang !''!?ns^'?''t?g he..... f-n das Fenster, daS, da es im Erdye^lch lag, leicht zu erre'.c^en war- „Gnä' Fräulein sind munter, o, welch ein Glück, '':r i''n^'e .Herr schläft noch!" Ollmuth richtete sich empor: er gewnd?" fragte ll". und ihre fchv-nen Augen hatten einen seltsan^ angstvollen Ausdruck. „Das wohl," berichtete d-as Mädchen — „aber" — es stockte „wollen gnä" Fräulein den Tee an'S Bett?" „Bitte, Marie!" Sie hielt das Mädchen, das schnell entweichen wollte. no^Ä eir.mal zurück: „Was meinten Sie soeben mit di'?sem „aber"?" fragte sie. „Er schläft unruhig, hat hohe? Fieb?r und phantasiert viel," antwortete Maris. Almuth nickte. „Armer Joachim! Ja, daS waren böse Stunden!" „Und eicien Schrecken hatten die H.!rr-schaften, als gnä' Fräul)n, und der junge Herr so ins .^uS gebracht wurden wie auf Totenbahren." „Mein Gott, davon ahne ich ja gar nichts!" rief Almuth entsetzt. „So waren wir beide ehne Bewußtsein?" Das Mädchen nickte. „Der junge .Herr ist noch nicht wieder erwacht se'itdem, und die gnädige Frau ist ganz fasiungSlo's, denn ir hatten doch alle gedacht," sie stockte einen Au-geriblick, „wir kö:lNten heute Verlobung feiern." Almuth sah sie mit großen Augen an. Hat-ten sA d^n 5 7e gegen sie verschworen, ivuß- ten auch die Mädchen schon, was man mit ihr ^?ier vorge5^bt? „Er redet ganz wirr " begann Marie von neuem, ohne sich um die Wirkung ihrer letzten Worte auf Almuth zu bekümmern, .auch von Ihnen, gnä' Fräulein! Sehr bös' scheint er Ihnen zu sein, deim als ich vorhin der gnä' Frau zur Hand ging, sprach er sowir-res Zeug, und es klang, als schelte er auf Sie." Almuth erwiderte nichts, sie sah nur sinnend ins Leere. „Darf ich nun bitten, mir den Tee zu bringen?" fragte sie nach einer Wedle. Das Mädchen sprang eilig davon, während Almuth wieder in ^e Kissen zurückfiel, denn sie n,ar noch immer zu schwach, sich lange aufrecht zu halten. Als sie sich dann gestärkt und hungrig die sorgsam bereiteten Brötchen verzehrt hatte. fva'gte sie nach Frau Fedderfen, denn Marie stand bc^i ihr und wartete scheinbar, daß Almuth sie von neuem ansprechen sollte. „Ich möchte, wenn eS mir möglich ist und ich mich angeNeidet habe, gern bei meiner Tante vorsprechen," sagte sie, „wollen Sie Frau Feddersen fragen, wann es ihr angenehm ist?" ^ Das Mädchen ging etwaS zögsrnd ^hr, den Auftrag auszuführen, sie blieb .ziemlich lange auS; als sie zurückkehrte, lag ein Zug von Verlegenheit auf ihrem h'':?>sS,en Gesicht« Mortsetzuna UuÄ niö» das Asyl i^lassen zu kSnmn. Er ist hev-M bei dem ApothekeL von Douera anzestrM. Voronow hat Operation auch an ein^r Reihe vyn Parffer Persönlichkeits^, ervrobt, Abwall mit-dem gleichen Erfolg. S<' an ei« nem de? betanpteften dramatischen Aut.^ren, der ielt Jahren nkck)t mehr ar^it^n konnte vnd de? NM» einige Monate^nach d!.'r Operation, ein ^rk vollendete, .da? dl:^ gesamte Kulturwelt als ein Meisterwerk dcr Nszhiie bÄvnnderte. Es wird nach ?kniicht Vor: nrws i:, einl^n Ishrz^hiUcn .'ücnso üblich sein, ein? Truj'et'i'lbertTagnnx! vorzn::ehn:en. wie wir u!'s heut»^ en^ts<^»l'eße?l, no.n tk, Goldkronen m'ssetzen zn lassen. - Vi^lseich! sibertreibl da der Pariser Vccji'ln juni^iu?:-st.'^etn kenig? - a?'- t. Japa: in Vrwartnng des Thronerben. Hjebziff MUlionen japanische Untertanen erwarten jßhnsuchtiq und qespnnnt das „.^'^ran nahen des glückbringenden Ereignisses", wie MSN die in wenige?« Woclien ^levoriteh^nde Niederkunft der Kroupvinzeisin ?!akako allczi?-mein bezsichnet. Wcun de^r Neuanli^nunlinq ein Kuabe ist ,wird er der 124. direkte Nach-des ^Soilnengottes" sein, der aus den« K^giftrthron von Japan sitzt, deiln naü) dcni jApanischcn Maubeii.war der P'MÜuder der . javailischm Dynastie der erste K'ais'r Iinimu . T?nno, der 600 v. Ehr. den bestieq. ein (^ott. Seitdem die ersten ^lndcutnnZen iil'er das bevorstehende qros^e Erei^^ui^^ in dcr japanischen Presse bekannt wurd.'n. de? li'jnftis^ Tl?'.'>)nerhe das nui^nleln.^ Cc-sprächt'thenm. )^iclnand Meifelt daran, dos^ daü i.!".!'artcte Kind eii: ^lnabe sein wird, und wenn, em Mädck7en qeboren wüc^e, so t.infte dies ^'lne proße nationale Enttöuschun.i her-veri^uken. Das feste Vertrauen des ^^!iponer^'> dar.ailf,.das; eiär Kaabe in den .^rvUn j^rnuei! '^ialast einzies?en wird, wurzelt In 'lerschiede-n'en oi'nstil^cn Bor,zeichen. So wu'ö<' nc)r « i-nic^l'n Wochen berichtet, daß ein? j'roß? ?ee-s's?Ndkri.ite den Strand vor de? fnis'vl'ch^n l^i'Kmnakur<7, in der di^ Krmivrinzes-sw'^en Commer verlrnchte, bl^iU'^t.'' und hier Cier nicdeileate. Ta die Cchildkr.^ie das C'nns'ild ^'.'ß sirös^ten (^sückeS ist n.ld onch ' die ^al)l 7s» t^iesnndheit, N^ichtüm i.nd r? sVhörie 'I^iiicie lli'dent^t, ist man s-.'hr lmff-nn^ch'-^rendifl. etwa«? ^riiki.'r ln'aästi^'n dis ^5l?"!er die Nachricht, dast va^ir hei« ' liiet flr^miche in^ einen? arof^en Ivichtenbunm in der ?lAhe der '»'in Nest ftnssieschskfs^Sn haVe» .wf»? el'<^nfasl^. von alüsl-licher S^t^'^brdeutung ist. ^aZ — -O- Neues aus Mariboi'. ??l a r i b o r, l7. November. .11. (5rans;c!isck'es. WittN'ech den l8. d. M. um 7 Uhr abend? 'wich iln l^enu'ind'.'snale ei'Ne Bil'elstunde stattfi:^den, zn der die Glau« beni^genossen herzlichst einzuladen sind. . . ^-ano— nt. Der Amtstag der Handelskammer. Der ich'chste Amtstaa der «Handelskammer i», Mn-rihor sindei nicht, wie üblich, am N?ittwach, sondern am Donnetttag den ?l>. d. statt, nzar auf alle Interessenten ausmertsam qe,nacht werden. . IN. Au^qeschrsebene ??rztensstelle. Beini .^rcisavbeitcvrersicherunli^amte in Ljnbljana ist ,für das Anfbillatarium demselben Amteo in Maribor eine Ar;tenc'stel?e ausqcichrieben. IisttzrelseiUen ^rcrdcn a^f die Etellenaui--schretbün«^ sm letzten ?lmtsl'lntte auflncrk-fam c^emacht. —ro. m? Veschwelde« gegen das Aitt nächsten Amtstage d^r .^Handelskammer in Marlbor, d. i. am 19. d., lverden von 9 bis 12 Uhr die Beschivcrden der hiesigen Wirtschaftskreise gegen daÄ Zollwesen entgegeilge-nomme». Interessenten mögen sich am ge-nazttllten Tage zuverlässig beim tzandelsgre-mwm ^ Maribyr einf»nt>en und ihre Ve-schwsrden mit dem ni^tigcn Beiveismaterial dem Abgesandten der .Handelskammer vorbringen, worauf die Handelskanlmer Schritte unternehmen w-^d, um die etwaigen Uebel-stcinde abzustellen. —ro. W. vesugdhettSWschknbericht. Das Stadt- phyfikat in Maribor veri^ffentlicht für die )^est vom 8. bis 14. d. folgenden Ausweis 5'k.er den Stand der ansteckenden Krankheiten i'.? Maribor: Rotlauf: neuerkra?^7t !, s . sto'^n 1, verbleibt 0. — Dyphterie: l^(li5iebsn A, neuerkvankt y, genesen 1, Verls» iben 2. — Masern: neuerkrankt 3, l:.n?sen !, perbleiben Z. — Scharlach: e.'.:b!tebcn 6 ,neuerkrantt 0, verbleiben K. -^ro. m. Mlliges Rindfleisch. K^ommenden Mitt-wo^ de» 1v. d. gowttgen M der ji^dtijjen Freibank neben dem städtischen Schlachthose ca. 180 Kg. Rindfleisch zum Preise von 8 Dinar per Kilogramm zur AuSschrotung. Verkauft wird nur an Konsumenten bis znnl Höchstquantum von 1—2 Kg. -^ro. m. 800 Itiick Revolver eius.psr?^^ :?t. Obwohl man den Schmugglern immer niehr auf die .^appe steigt, lockt der leichtr Ber-dicns: dock) noch immer zu neuen Versuchen Zo wurde dieser Tage ein Kaufmann aus Maribor 4n St. Ilj vo»l der Finaiizwall?? angehalten. Bei ihm sa^'^d nlan in eirem ^'a-kete nicht 'weniger als 8lV 5tück Revolver österreichisÄier .Herkunft. Der Schmuggler wurde sofort verhaftet und denl s^Iecickn? eingeliefert. Ob er nun auch geilen Kaution ans freien Fnst, gesetzt wird? —ro. m. Bcrjc^ledene Diebstölile. In dec ?.'icht von Smn^^ag 'auf Tolmtag wur>ö b^iui 'Fleischhauer F a j. d i g a in dor Ptnzska reim ^'ill. Ciubruchsdiebstahl r.t:ri'ibt. Tie bi>''her unb?!an"i7.n Dielte e'.tt^v.nd.'i^'n ver-'ls^iedene Fleisch- nnd V'.l».s^!.^'>ice.i^ — In der gleichen Nacht besnchten einil^e Diebe in i)^'r Nalipna nlica den (5 v i -- l a ? lind stahlen ihm 8 Hühner d7n Tä' tern f?hlt iede Spur. Eine ai'.s'i'hi ne' r?s.'.'n de Szene spielte siä) Tonntag volunttais ab. Durch die IurLi5'eva ulica kani ein^ Bauersfrau nnd scheinbar ihr Mann dah 'r.i'.'lai'fen, dicht lzinter ihnen aber folgte ein Wachin-inn. ?lll^' drei schienen sehr aufgerclit Der ?) a.ln sck)rie soriu cihrend: ,^ch wurde bt st>.h len. W.M) Kre.nou^' da^ ist s.'iae ^tieinisikl^it. i6i wurde lestohlen ... ." Wahrich.'inÜch te ^'ie Frau daZ Geld auf dem Marktvlal^e n einer .Handtasche gehsbl, welche' ein Dieb is'r abschnitt. Cie alarmierte 5^'^ort e^nen Wachmann und akle drei such:.?r nun nn ^'ausschritt den Dieb. Ob sie chn a:>ch l^.'^nn-dtn haben, das konnte unser Berichterstatter »::ch't erzählen. - '^o m. VeLtervericht. Maribor, 17. Nivember ^ Uhr früh: Luftdruck 74L. '^W.i:n.'''rsta!l0 710.. Thermoh^groskyp 0, Mci!.' lsü:^e!n;i.?ra-tur 5, Minimaltemperatur -1 4, ^nnsl-druck 7 Millimeter, Windrichtung O, Be-u'ölkung ganz, Niederschlag --i:o. m. Von einem Diebe verwund^Zt. Iln '?ach t^ant^e zu unserer gestrigen Notiz unter ibi-gtm Titel werden uns fol^.'nde mitgeteilt: ^leisinger befand sich ^^n ?^>anse l'ei seinen Elter-.r. Abends c^egen 'Ihr hör-t?n sie iul T."Weinestalle einen nngewi'ynl:-cheZl Lärn^. we!?halli der Cohn Nachschai: biel! Er benierkte dort einen unbekannten Manci, d"' so7bl.'n inl Vegrifse ivar. die ^chw^'ine 5 dem stalle ^^n trei'een. ^rcisinger nah'.n de- Mann f-' nnd siihrte ihn in^) in.-r ' V ' indisi^t w'lr- de. Der Dieb slis? einige ^eit gan,z vlihisi auf l - -i'k. 7", ein^in n:'^v." - " " --nient aber sprang er aus, zog ein lanqe'Z eiser und verseht«,^-leisinger cuien ^tich ln die ^^inckengegeud. Er versuchte oarauf zwar zn eutfliihen, wurde jedoch wi.'der ^est-'^^enon'nlen nnd später der s^ie7.d'.irm'.'rie' üb-'r geben, ^'leisinger aber uiunte ven der Ret-tunclZabteilung Mg.nueiue i^trautenlnins i'lbcrfi'lhrt werden. Es ist selr..- leun.zeichncnd. das; der Dieb erst am vorsier<^el)enden Taii.' au« der Strafanstalt entlassen wurt-e. —ro. Bubttops Kämpfer i Maribor f«r oder wldtr den Bubttoys? Mit unerwartetem Interesse folgen unsere L«?-serinncn und teilweise auch die Leser dem mit affer Hestigkcit entbramiten Bubikopf-Nriege in drr „Marbmgir Zeit,mg". Jung nnd alt, reich und arm ist mit aller Spitzfindigkeit bestrebt, die ausgestellte These „Fiir oder mid?r den Bubikopf?" zu verteidige». Ganze Berge von pje-dichten und ?lussützen in Prosa, die uns von der oxistenzberechtignnß des Bubikopfes oder der lai'gen Zöpse überzeuge« sollen, liegen, vor uns und konnten bisher utlseren Lesern nnr teiln.ieise zur lilenntnis gebracht werden. ?n Anbetracht des gewaltigen Interesses, welches unsere L^ser-' ntelt fitr diese Frage an den Tag legt, haben wir uns aber troj^dem nUschlossen, einen regelrechten Bnbikops.ztzrieg zu erüssnen, der schließlich und endlich den Beweis erbringen soll, in welchem Lager sich unsere Ätadt befindet. Die Redaktion der „Marburqer Zeilnnk" hat dezlialb siir die besten Antworten ..Ftir od:r wider den . Bnbikops?". drei Preise att§g?^ck,riebcn» die einen Monat nach dem hentigen Tage znr Verteilung gelangen. Die Antworten, die mit der genauen Adresse versehen sein misssen, kiln-nen In Kedichtsorm oder anch in Prosn und in möglichster, stürze gehalten sein und sind bis spä« testens 1. Dezencher l. ?. an die Redaktion der „Marhurgcr Zeitung" einzus-nden. Die besten Nachrichten MS Gv. Antworten werden im Blatte verössentlicht wer-den. Z« gleicher Zeit veranstalten wir nnter nN' seeen Lesern eine Avstimmung iibsr die k^rage: „Fiir oder wider den Bubikops?", nm feststellen /zn kijnnen, ob sich der Bubikops die Herzen in Maribor zu erobern vermochte. Tie?lbftin:mnng grs6?i?lit mit^-'lst ü^orrespondcnzkorte lan die Redaktion der „Marb'Nyer Zeitnn^" in MariborV ans welcher fich der Absender, dessen genaue Adresse beigesiiqt werden mutz, in mk^lichs» kurzen ^lN-^ttlen (event. mit d?« Worten ,?Ia", bezw. ^.^-ein") fiir oder w^ke? den Vnbilops ai?5^.nspre-chcn hat. Tie Abstimmnng wird ebenso wie die Preisavsschreibuna ftir die '?efte Arbeit am I. Dezember l. I. abgeschlossen. Wir hoffen dmnit nnseren Leserinnen nn^ Le-r?rn nicht nnr ein klcineß Bcrnniii ' b-rei-t<'n, sondern auch eine gegttiwärtitl nicht nnb?: i^entende im getelischastlichen L n '!»?- niAst??'s in nnscrer .^ei''e»' V?re'ni» 1 Das qrof'e 7>ni^resse, das fi!r d'üse ivrafle bereits br-vte oii den Tan s» I^at lnsd, l^stt envarten, de-^ mir ?vf!^'('or ein .^icml'ch genaues Bild iilier di«' (Ziimmnnq «^egen-iber der modernen Haartri^'^ s'r.iir"'r Die RtSaktton. weseucn l^üdsteieimai-? lnivers^l1"oliu>e '^.>er-dl 'm'te el-woi'^.'eu. Da;? hiesige '.V^nseiliiu, l'-'»'? we''en seiner ))'.e:c! lxiitisiteit ?^^eltvus ge--nicht, ist sei'N Werk. Ch'.e seinem Aiuioden-l'k.'n' ' --a'?.- i p Dr. Latl-ar Mezler van Slndelherg ge-. sterben. Vergan^-i.'uen 5t)nu:tpl)!)sis!l<' Dr. Äe'^lev, ^ekuudarazt Dr. Lottiar e .> l e r von ?tndelberg, in^ säiönsteu Muuneien',^ iilx'rasl grosser Pes' ' theit. Chre seinen^ ?lnaedeute.n! -^e.v - TodeMl.. A.M 7. d. M. verschied m Zg. ZV. d'nngota .^err ?sran; o r b e r, ein bekannter Ni.mrv'd. Das ^^'eicheubegänq-MÄ fan» <^n Y. d. -M. unter zal)li.eicher Ve-teilil,ung 'der Bevölkerung stat't. Ehre seinein Änigedenkeu! —ro. —o - Sine gesährliche Gituatton. Anr lS. d. M. swl)r ein ^lausmann ans der Unige--Hnng von Ev. ÄWii^ot-a nlit seinen feurigen Dfevden nabar. Als er ilber den Lvjtersbci''g flchr, sprang die Stvngenket-te u. die Pferde rasten in: wilden (salopp der SlM zu. Nur der k^eistc-Agegettwart dc«^ PferdolcnkerÄ und zwei beherzten Männern, welche den Pferden in die Zitgel sprailgen, ist es zu danken, daß kein weiteres llnglürk geschah. --ro. -cn- Nachrichten mis Muß. Professor x^serk f. Der bekannte Archäolag und Gründer des Mnseum«Z in Ptuj, Herr Professor Fran^ ^ .'indrü (^itroem, ^nnilr-'i?!).' erster Fi'rien-F e r k ist dieser D^aige iil (^ra»; im hohen AI- ^ s^rtkant, n'erde n t^r von 9! Jahren verschieden. Der Ber-i "vrninde ein enDriul ans Mac .'i/nnn an".-st^'M'ue, der seinerzeit Presess^'r ain hiesi-Silben Inss''u, 'V.in'! sur seiin' tlt'i'ie'k l^on (^Yinnanlnn n'nr, l')at sicii 'un die t^rser- nne ^^liicunlinie in den ns"'l'> -'-ü 'l- i'-,-jcym^ der rii'lnijctien Äiterliuner in der ge-^ wer^e. .. < ilr'. '.l.' ^ - ' Eport. Variser Gportbries. —tz P a r i 5, '^lnsang '^loveiniier. Citroen und die englichcn Zollg?s?ke. (so war eine ^iei'ianq vern^iierl N'0tde.i, i^evaus billigen Preises wegen in Enczland noch fafft beliMer als in Frankreich selber^ obschon sie bekanntlich rasch abnützen nnd in wenigen Jahren bereits gebrauche unfähig sind. Nachdeiu nnn alle seine Bitten m^d Drehungen vergebens ivaren, hat sich d.'r französif6)e '^^ord entschlossen, in Tnglaiid selber zn prodnzieren, U'id er daufte zu die-sent Zme6e von der Clouqh Trading Co. ein weites Getmlide nel^'t Anlagen, auf i^enen er . .walticie Berte errichten will; er plant an-sievlicli eine Ta.geöprodnktion von 2.^ Walsen ,die au.'schliesttich fiir England bestimint sein so'len' Der Lustbriefträger. Interessante Persuche sind jüngst auf der ^'uslpostiinie Pan? ^ London Veranstalter worden. Es handelt sich d-.nuU', da^ Probien? lösen: Ohne Zwischensandun-g in den grl)l;even Städten ans dem Luftwege die Vriespost zu besorgen. In 'die Apparate sinÄ Vorri6)tunfl?n eingebaut wordcn, die gestat--ten, durch einen einfachen pft>rnsk die für jede Ztadt bestinunte !,torreopoudeltz in einen eul!pre6>!'!id..'n fallen zn lasien. Der Tack fällt nngehindert bic- zn einer 5>^^s?e von Meter über den? l?r^'?^?den; dann Sffnet sich ein kleiner Fallschirn? nna die s^leitct langs'am nn^k» i-achte uir Erde, ^uei den Versuchen crgc.b sich als ein.zige Zchwieril^keit die jvenane Bestimniuilg d>Z Wnrforles: e^? besteht die s^iefahr, das^ der ^^stsacl in gi'^5,ll'rer (5n«sernnn-i von dem vorgesehenen Plahe niederi^eht und se im l?ngeeignete .^önde gelinigt. Trot^ dieses Mangels Wiks man auf der Lnftlinie Paris-^'-»ndsn vorlänfig drei ,.'?lbivnrfs wirx» allgemein f^'NgeIeben, das; da-? dentsche wenn e? sich nnrllich vertreten !^ssen wr^,. den Fran-^vc'sen, Enaländern und Italienern nwhl die lPaline streitig machen werde, E:' vertantel n'eiter, dasj !>er <^rand-Pri? von der lei t e sein wir'c>, der in eilnnn Antoor^»« ancgelraiiien wird. Für ist eine ^Vk nndfadrt dnrkl? die E li a IN P a g K e geplant ilnd e? li-at sn-b fn bereits ein vortx'reitent'er Aii'?sckn>', aeln'det. Die auf Dela ge siet^vei^l'.en ^ülir-'r D i v o nnd Ven o ist' s^nlben sich znm i^röstten Bedauern der '1.!ariser ^?portsi'''ise von cier sranzi^siscken In-'^nstric ofs<'nts''^i l!)>^g'saat ilnst!ische Marte ? n n bea ni nnd die italienisch"' Fiat slen^rn. : Iadran ge^ien Scyaf''7wettspi('l. da? ain ^ennt>i>i! in Lsnlljann staiksand, e:idi'>e inil einer i'mv-sjndlichen '.ili.'derlnae de^5 „Zlovau". — a> -: Da«^ Handballn?ettsv:el Itirisa—?ttena in Ljns'lsana blieb nnt nnentschied^'n. —-e? - Q L l Schach. Pom ^chachk'.ub in Mar:!,or. Alse analisi^.ierten '^chachsvivter n'erden uuig'si.u'delt, D'nlnerstag den i^. d. ,wünschen di'5 si Nlir nactnniltag':' in der „Vetkfa la-varna" zn erscheinen, n'e die l^''sntei1nng in daa Tnrnier rn? da-? d.r ^chae!?spje-- ser in Marilior sestin'setU nürd. —ro Das Mookaner Cchachturnier. ^^>islier n^urde ans den? Turnier der -^chai^ iveNtneiü.'r in Mo'>lan solaendor C^tand er-reidi^: ^^-^oiinlillbev nnd Nnbiin'tein Mar !>al »ieli I, rpietn'onn. Doktor ^.'a'?ser nnd (^>' ilin'eld 'Z (^otttnls ^ (1)^ Dn.' '>vniinirs.l llcid ^'jul>arov 0. ^a^— b MIW»« «SS» ««» St >?uOUet Z^.VM l?.'Kö5emder Der größte Teppich der Wett. »i' «Ä Der gröfttc' Teppich der Welt wurde jeitt in Wien für eine Ncwyorker Firma hergestellt. Dic unisteheildcn Personen qeben ein ungefähres Bild von seiner Größe. — Theater, Kunft und — — Literatur — Die Gröffnuna der neuen Xkeatersalfon. Die Lberkroiner Nachtigall" von A. Faerster an unserer Bllhne. M a r i b o r, 16. November. SmnStag den N. d. wurde die neue Thea-tcrsaison nnt der komischen Opcr „Die Ober» krainer Rachtigall" (Gl^enjsti slc^vLck) von Anton Fc-erster erössnet. Will man diese Oper eine 'slowenische nennen, so stimult dies nur teilweise, insoferne der Inhalt aus dem slowenischen Volksleben yH.iommen und sich die Musik an die slowe-inscf>en Volksmotive anlehnt; der Komponist ^lber ist jedoch ein slowenisierter Tscheche. Aiiton F o e r st e r kam im Jahre Musiklehrer nach den: Züden, zuerst nach Ceni, dann nach Ljublsana as'? Diriqcnit beim Dvamntischen Verein. Die Slelle schien nicht einträglich zu sein, denn bald tral^ er beim Domkapitel als l^^e'sangslehrer ein; daselbst wirkte er 4t Jahre, erzo<^ zahlreiche (^enera-ti«ien slowenischer Kirchensänl^er, komponierte mit großem Erfolx? slott?enische >»iir-chenlieder, seine besten Werte, mit denen er als Komponist bekannt wurde. Seine Tätig-kevt beim Dramatischen Verein brachte ihm ^ie Bekanntischast mit den fsihrenden Persönlichkeiten „Innstsleweniens", vor allein niit dem'Politiker ^lentin Z a r n i k, ein Umstand,- der mit seiner Oper in e.nqster Beziehung steht. Im Iabre 1^i>7 wurde nämlich von der Landsvertrelunq silr Ärain ein Z»ion-.knrs sii^r dramatische Berke au'5s^eschri!.'l'en, worin zwei Prämien der Operette zugesprochen wurden. Unter d:?n '^elnerbern befand sich auch?l. ^-oerster. der sich dasi r,^n?iintisch-N^ive Libretto der ftiiten Lujza Pe>?iakona ^o^ie nahm, ein Libretto, dao späier noch »von znrechtsredre6)selt wmde. Ans fl^'rund woblweslender ^^ie^ens'i>ien b^'kannter .l^ragei» Musiker, wie ??. Emetana, 'Z^endl, Prohac'ka, l^ei denen die Lande^^nertre-tunff Umfraqe Iiielt, wurde isim der lZ'hren-Vreis zuerkannt und das Sti'»sk wurde ini 'Jahre 1872 ansaeiüsn t. um >inn 24 ^-»bre im Archiv zu mod-ern und lM, umgearbeitet alä Oper aufzuerstehen. Da5 Werk ist kunsil-^isteri^ch dem s'->eliiet der Romantil einzurc'ben, !mt eine ziemlich seichte Aufmackinnq nnd ist technisch ni6)t ohne Gebre6?en. Musikalisch steht e? vor allem in ^T^eziehuna mit der.nationalen Oper, die in Bölimen ?. "^nietana ',nm ^ies^' «^essihrt; Hie Veliauptnuk^, die Oper wäre unsere „Ver-^^nkte Vrairt", ist jedoch nur al-^ s'^nrn-ilisti-fsche Cottrtc;ifie .>n betrachten. W'r wellen .niet,! airf die ,',adl'l'ich-.'n Miinqel, die wir am 'TA^rke heute empfinden, l'e'^l'nder.z snnweiseii — man soll bei solchen Werken doch histori-s6)es Taktqesjchl louhren wir wollen Iie< ber an die kanten Seilen, die ?veerster -.^Komponisten an'^ztnchnen, aufmerksam machen, vor allem auf die Melodik, den Lyris-^nu'Z, auf' die ^schönen Alterationen nnd den geluns^enen .^'omnni'?inns seiner Musik, wäh-^rend es dem B'erke an durchssehendeii Leitmotiven und Arien qebricht. Man hat da? IWerk als die beste slewenische Opera-t'ufsa ^zeichnet; „saute de mieux" max^ dies wohl ^tiininen! Die Oper wurde nntei» der musifalischen Leitung des ^crrn L. Herzog ausgeji^hct. .^"^err Herzog debütierte als Dirigent, was man an der Nervosität, die er besc-.i1^rs im Anfange des Stückes zur Schau trug, deutlich ben^erkte. Doch hatte er dic Feuertaufe gut bestanden, obwohl er an diesem Abend keine ilros'.en musikalischen Probleme.zu lösen hatte. Bezüglich der Leitung selbst'wäre zu bemerken, daß das rein Technische weniger im Vordergründe zu stehen l)at; die meisten Solisten blickten geraume I^it vor dem Beginn eines Singstiicke^ wie versteinert auf den Dirigenten, der ihnen dann, mit dem Dirigen-tensdabe krampfhaft gestikulierend, einen kunstvollen (^nadenstosz versetzte. Die ki'mstleris6)e Ausmachung des Werkes ließ rnanches zu wimsche,! ilbrig. Um vor allem das Theatraliscli^ zu beriiliren, machen wir auf etnms anfnlerk'am, was dem Sp-^l-leiter wcbl entgangen ist, daß nämlich diese Art der Oper mit der Walirung des .insicht war man bei U'Us der Ansgalie nicht gewachsen. .^>err B u r s a, der die erste Tenorpartie sang, versiigt über eine geschn,eidige, svmpatl)ische, jedoch allzu zarte. Stinunte; man hiirt i^n kaum bis in die Mitte des Parketts und ein bewegteres Orcj,ester niacht ihn stuinni. l5s ist jedoch eine gute Vnhnenersch<'innng. Die So-Pranislin r i x e v a, die sich jedoch nicht des erwähnten ^iorznges rühmen kann, verfügt ül>?r eir^!ang-farlie sedrch weniger erfreulich ist. Tie Altistin ?sräulein Zamejieeva ist eine An-fängeri.n, jedoch wird sie niit ihreiu sch^nLN ^lnunmterial eine gute Sängerin liinstellen. ?^räulein Lubejeva geh'>rt zu jenen des (5nseu?l'les, die wir, nnf sich euphemistisch auszudrüfjen, „gesanasschüchtern" nennen uiollen nnd dies in einem 5>ause, das man llein nennen inusi und deui in ainüisfiier .'^'»insicht nichts noch.^nsagen ist. ^-räui<'in Lu-bejeva trug ihr fran.zösisches Chanson vollkommen unverständlich vor (während das französisch des 5!>errn G o v o r ov gut russisch klang). 5.X'rr B r a t u?. versügt üt'er ein solides Stiiumaterial; anch ist er schliu-svielerisck? lebhaft, jo daß er einen guten Te.-uorbuffo stesl-'.'n wird. Die .Herren G o v o-rov und Oksanski sind Sänger, denen es nienigstens an Stimme nicht gekricht. .^-^err s^ovoroo soll doch für eiiZe reitlere Aus-svrache des Slowe^nischen »Sorqe tragen, das auch seinen Bühnenleislungen zugute kom-m<'n wird; beide Sänger sind schauspielerisch befriedigend. 5^err U r v a l e k gehört zu den ^sMAternen" Sängen:, doch weiß er sich. über säMliche Klippen hinwegzuhelfen. Der Chor ist für die Oper W schwach; er würde kaum für die Operette hinreichen. Die Löitung der Oper mÜM sich dies oder jenes, das wir bemängelt l^ben, zu Herzen nehmen. Wir l^ben keine Herostratischen Absichten, doch ist lchlief;lich daS Theater ein .l^nnstinstitut i'^d als solches nur ki^nktseri-schen. Kriterien unt-'rworfen. DaS Knnstfaz-kentum, das in.unserer Stadt üppig gedeiht, bringt met?r Schaden a?ls Nutzen nnd macht uns nach aussen lächerlich; man so? bedenken, daß Direkter Striese in seiner Jugend auch ein enthusiastischer Idealist war, erst später in seinem tkieatralischen Werdegang hat sich ihm des Kunstgewissen verschmiert. —lj. ?kottonaMeaw »n Morldor. Dienstag den 17. d. um SV. Uhr: „Das verwunschene Schloß", Premiere. Ab. B. Mtttwoch den November um 20 Ilhr: „Die Oberkuainer Nachtigall", M. C. Donnei-^tag den l9.'November ..... Uhr: Das <^rwunschene Schloß", Ab. U. Freitag den?s^. November: Geschlosien. Samstag den 2l. November um 20 „Die Oberkrainer Nachtiaakl", Ab Vo?*ntqq den ?? November r ' 15 Uhr: Glom8ek-5^ek-Feier. ^ Usojzij Remec: Zafleti grab (Da« verwunschene Schloß). .Heute Dienstag den 17. d. M. gelangt im hiesigen Nationaltheater ein Drama des beretts ^stbekannten heimischen Schriftstellers Herrn Remec „Das verwunschene Schloß" zur Uraufführung. DaS Werk zeichnet sich durch eine äußerst interessante .Handlung, geschickte Lösung der verwickelten VreiMisse, durch markante mittelalterliche Typen nnd durch seltene Spra-chenrei'nheit aus. Der Regisseur ist bemüht, die Uraufführung dem Werke geziemend zu gestalten und sparte weder an Mühe noch an Geld. —ro. Miw Bueg»Ktiw. V»n Montag den 1K. bis einschl. Mittwoch den 18. November: „In den Sternen", herrliches Draum in 6 Akten. „In den Sternen ..." Dieser Film (Burg-Aino, bis einschl. Mitt-woch) führt uns in einen Menschcnkreis, in dem die Mehrzahl der Sterndeuterei huldigt. Je nach der Stellung der Sterne bei der Geburt wird Glück oder Unglück prophezeit. Zu den letzteren getiört der Gutsliesitzer Vehrens, der sich ein Ho« roskop stellen löht, welches von einer schweren Schuld, begangen an einem andern, spricht unk itnn NM 15,. September einen unnitürlichen Tod prophezeit. Diese Wahnidee verfolgt' den Mann Tag in^d Nacht, bis zu jener, in welcher der Tod eintreten soll: Ik>. September. Da lädt er einen Kreis von Freunden zu sich, in deren Mitte er die ominöse Nacht verbringt. N Uhr . . . Nun ist der Wabn doch bald zu Endo! Das Gespräch kommt bei dieser Gelegenheit aus die Sterndeuterei zu sprechen, und Behrens macht sich erbö- uZteism^ tig, seinen. Gästen das bewußt Horoskop zur An« sicht vorzulegen. Er begibt sich in sein Zimmer; kehrt nicht mehr zurück . .. Ein Schuh alarmiert das HauS. Die Gäste eilen in das Schreibzimmer, vor ihnen liegt der Schloßherr, tot: die Weissagung des Horoskops hat sich erfüllt. . » Wer ist der Täter? — Behrens hat vor Iahren durch Unterschlagung von M.0YN Mark einen Unschuldigen, ben Buchhalter Gabler, ii^S Zuchthaus gebracht. Durch einen Zufall gerät ein Brief, der den SchuldbeweiS enthält, in die .tzände der Tochter deS Unschuldigen, die ihren Bater rächt. Doch erst in der Gerichtsverhandlung, bei welcher wieder ein Unschuldiger (ihr Bräutigam) verurteilt zu werden droht, dekennt sie die Schultl. Sie wird freigesprochen ^ . . . Dies kurz die Handlung, die überaus spannend gehalten ist. Herrliche Bilder vom Leben auf de« reichen Gutshofe, packende, ernste Szenen, untermischt ^on s-^^chen glänzenden Humors, z^rhen sich durch den ganzen ?^ilm, der äuherst ansprechend wirkt. Flottes, kunstvolles Spiel und prunkvolle Ausstattung tra^-n daS l^strige d"-- s'ei, um dem Filmwerke zu einem glänzenden Erfos«,- zu verhelfen. . —tg. NPOlO Kiwi. Dienstag den 17. b^S einschl. Donnerstag d. 19. Nov.: ^Die Weltflut", Lustspielschlager mit Chapliil in der Hauptrolle. „Die Veltfiut." Diesei? herrliche Lustspiel« film gelangt ab heute Vis einschl. Donnerstag bm Apollo-Aino zur Borführung. Es P dies eine Sukerst gelungene FilmsckSpfung smit S. Cl»aplin in der .Hauptrolle), in welcher sich Spivl, Reaie und Ausstattung z« einem vollendeten Ganzen einigen u-nd daK Wer? zu einem herzersrischcndsn Genuß für die Lachlustigen gestalten '—o— «EUpt«. Täglich von 11—12 ««d »O» IS—18 Uhr Aoazerte im aonzertsalon, Hlovenpa ul. 12, O«s RSie« imd Seat. Von SV Uhr «a: Dienstag: Graz: Konzertakadewie. Mittwach: Rom: Grand cvncerto voeal« e struntentale. Donnerstag: Wien: Opernaussührung: Traviota". Da< Bombardement auf Damaskus. Die erste authentische Ausnahme. Die Ruinen von Damaskus nach der LMndigen Veschietzuna durch . die Fra«zaM, «vrttt b " .»»»., VMMltWaft. Der yniNiche SNoberdeetcht ader den vaatenftand. Der allgemeine Stand der Herbstsaaten Jusoslmvims ist gut. . AtmosphSrischk g«ftS«tze. Bis Mitte Oftober war Wetter ziemlich kühl vnd regnerisch. Teilweise ist in den höher gelc-^^^nen Grcienden. Schnee gefallen, doch hat er ttch nicht halten können. In einigen Landstrichen ist Reif gefallen, hat aber keinen Schaden an gerichtet. In der zweiten Hälfte des Monates Oktober war das Wetter schön und lvarm, so daß die Feldarbeiten schöne Fortschritte machen konnton. Die Maisernte ist beendet und sind die Resultate sehr gut. Die H^inlese ist ebenfalls beendet und sind die Resultate in den nördlichen Landstrichen ischwach, zur Zeit der Reife das Wetter kühl und regnerisch war. Die Weingärten, in denen später die Meinlese stattfal^, haben bessere Resultate gezeitigt und enthält der Most einen größeren Zuckergehalt. In Dal-matien war die Wei?rlese im allgemeinen gut, jedoch schlechter als im Borjahre, da tzagel-schläge und die Peronospova ziemlichen den anrichteten. Von den iibrigen Feldarbeiten wären die Tabaternte, Fisolenernte, das Ernten der Erdäpfel, der Rü^ usw. andererseits, daS Ackern, Düngen und Säen der Wintersaaten zu erwähnen. Von den Schädlingen zeigen sich Feldmäuse in größeren Me-ngen, so daß sie z. B. im Bezir!^ Osijek großen Scl^den anrichteten. Der Stand deSB i eh e 8 ist gut, da genü gend Futter vorhanden ist. Besondere Seuchen haben sich nicht gezeigt. . y«te Veinjahre. Wohl das beste Weinjahr seit hundert Jahren war daS Jahr 1981. Der lS21er ist noch heute das Entzücken deS Woinkvnners, und die Winzer schauen selig drein und vergessen all die Not und Sorge der dunklen Gegenwart» wenn sie sich deÄ 1921«rS erinnern» Der Ertrag des Jahres war zwar nilZ^ übermäßig reichlich; eS war nur oine „dyeiyiertel" Ernte, aber die Qualität machte die geringe Quantität durchaus wett. Auch der ISSVer war nicht schlecht; infolge eines günstiigen Sommers waren die Trauben gut ausgereift und hatten ein gutes Aroma. Die Ernte war wiederum nur „dreiviertel". Der 1917er stand im Ertrag diesen beiden Jahrgängen noch «ach; die Qualität war dem LOer dagegen mindestens ebenbürtig. Wenn wir weiter zurückgehen, dann kommt eine lange Reihe ungünstiger Jahre: von 1895 bis 1917 mit Aufnahme des guten 1911er kaum ein eieizigeS den Durchschnitt überragendes Jahr, und manche darunter, die geradezu als schlecht ausgesprochen werden müssen. 189V dagegen war «in echtes Winzerjahr. Die Qualität war vorzüglich, und auch der Ertrag war reich. Noch weiter zurückgehend stoße« wir etwa in jedem 9^ahr-zehnt auf . ein gutes Weinsahr: 1884, 1875 (sehr reicher Ertrag, doch nur durchschnittli-che Qualität), 18S5 (viel und sehr gut), 185?, 184«, 1884, 1M2 und endlich daS Ke-rühmte Weinjahr 1811, daS aus der Ver-flangenk)eit-seinem ein Jahrhundert «späteren Bruder 1H21 die Hand hi-:^berreicht. „Was ist Welin? — Sonnenscheln, Den die RiHen fingen ein. > Trinkst du W^n vom Rhein, Dann zieht Sonnenschein Dir in-S Herz hinein!- ^^^kteftend^gkU nach Jugoslawien. DaS Finanzministerium verfügte eine Ein- Zur gefälligen Beachtung! Mt Mchstchl auf die gekarzte ArbeidzeU am Samslag sowie in Anbelrachk des sich von Woche zu Woche steigenden Andranges der Anferaten-Aufträge für die Vonntagsnummer sehen wir uns gezwungen, die Inserate für den Kleinen Anzeiger der Sonntagsnummer bis fpateßeiw AreNog tS Uhr entgegen zu nehmen. Am Samstag werden von nun ob Inserak für den Kleinen Anzeiger unter keinen Umständen mehr angenommen! Dur größere Inserate ltönnen noch Samstag bis 9 Uhr vormittags berücksichtigt werden. Diese Maßnahme rourde im Interesse einer ltlaglosen Durchführung der Inferatenaufträge und das rechtzeitigen Erscheinens der Sonntagsnummer notwendig. Die Derwaltuao. schränkung der Wertbriessendungen aus dem Auslande nach Jugoslawien. Demgemäß kön nen fortab derartige Briefe nur mit Inhalt bis zum Werte von 10.00y franzosisc^n Francs nach Jugoslawien eingesandt werden. X Liquidierung der Spareinlage« der j»-Mlawischen Staatsbürger bei den Postfpar« kasien in Wien nnd Budapest. Auf viele diesbezügliche Anfragen vörlautbart ^e Handelskammer in Ljubljana, daß die zwischen den Nachfolgestaaten bezüglich der Liquidierung der Spareinlagen bei den Postsparkassen in Wien und abgeschlossenen Verträge noch nicht von allen Staaten ratifiziert sind. Wie die Kammer in Erfahrung brachte, werden nach der erfolgten Ratifizieru^z al^i Interessenten anfaosord>'''t werden, ihre Forderungen anzumelden. Vorläufig also kann in dies»r Angelegenheit noch nichts getan werden. —^ro. X Sine neue ilsterreichische Bahn wurde am Sonnag zwisc^n Friedberg und Pwka-feld eröffnet. Die neue Strecke verbindet daS südliche Burgenland mit Steiermark nnd Niederösterrcich. —a.^ — Der Landwirt. Boden und SdMotten. Im allgemeinen gedeihen die Obstsorten am besten auf mildem, nahrhaftem Ackerboden, doch kön-nen auch unfruchtbar scheinende Böden durch entsprechende Becirbeitung, Entwässerung und zuweilen auch durch Aufsuhr von besseren Erdarten für den Obstbau brauchbar gemacht werden. Der Birnbaum verlangt eiuen tiefgründigen, fruchtbaren und etwas kalkhaltigen Boden. Auf schwerem, kaltem Boden lverden seine Früchte leicht steinig. Hmiidelt es sich indes um Wirt schaftSbirnen, so läßt sich auch geringerer, feuchter Boden für die Birnbaumzucht "or-wenden. Es gilt dieS namentlich für das sogenannte Mastobst, sür weiches die Verwertung zu Konsumzw^^en nicht in Betracht ko-mmt. Der Apfel^um ist genügsamer; denn seine Wurzeln gehen mehr in die Breite «rlS in die Tiöfe, weshalb auch seichte Böden mit Apfelbäumen bepflanzt werden können. Ist jedoch der Ueitergrund andauernd naß, so bleibt der Erfolg in der Regel auS, weil der Apfelbaum dagegen empfindlich ist. — Zwetischken begnügen sich auch mit ^nagerem Boden, Pflaumenbäume vertragen unter allen Baumsorten die meiste Feuchtigkeit, sie verlangen sogar etwas feuchten Boden, wenn sie ihre sastvollcn Früchte zur vollen Re^e hringen sollen. Auch die Kirsche ist nicht bchonderS wühlerisch in bezug auf den Standort. Sie gedeiht vorzüglich auf nicht zu trockenem Sandboden und bleibt hier am gesündcste^n und tragbarsten, allein sie ent-wickeft sich auch aus schiverem Boden ganz gut. Die beste Lage sür eine Weichselpflanze ist eine freie, sonnige, san»ft ansteigende An- höhe. Die Weichseln verlangen durchwegs etwas besseren, nahrhaft^ Boden und g> schütztere Lage. Nässe ist auch den Kirschen schädlich und ist Ursache des HarzflusseS. l. Jnnge, angehalsterte Pferde, die sich in der ersten Zeit nicht legen «ollen, stelle man neben einem alten auf, damit ihnen dieses ein Bebspiel sei. Meistens rührt diese Erschei nung von einem schlechten AnHalftern her, das in der Regel so ausgeführt wird, daß die Kette oder der Anbinderiemen nur gerade so lang ist, daß sich das Pferd nur noch eben hinlegen kann, den Kopf aber stets in gehobener Stellung haben muß. Man achte deshalb vor allem tmrauf, daß das Anbindezeug abends nach dem Mtränken hinreichend lang geilassen wird; dann aber sorge man auch stets für eine gute, saubere Streu, denn ein Pferd legt sich nur mit Mderwillen oder gar n^cht aujf ein schmutziges Lager. Bon „zärtlichen" Gl>e-frauen. Man liebt es, im Weibe das herrlichste, liebenswerteste, edelste, anbetungswürdigste Geschöpf zu schen, und vergißjt gerne darüber, daß i>m Weibe, wenn eS erst zum Verbrecher wird, unylei'ch mehr Bes^e steckt als im Mann. Dann zeigt es sich, wie wahr leider Schillers Worte sind: werden Weiber zu Hyänen." Ein solcher Fall, der w seiner Aehnlichkeit an die Mvrdtat der Grete Beyer erinnerte, jener Bürgermeisterstochiter, die mit den Worten: „Schatz, ich Hobe >vieses Seeilenrätsel zu lösen? Unblutig, aber von gwßer Gc« >m>ütsr«?ihheit zeugend, verlief ein anderer Fall, !^r sich im HöM am Main abspielte. Dort himtte eine Frau, der Unsitte folgend, 'jichmnhi'ges Wasser aus dsm Fenster zu gies-sen, einom Vorübergehenden einen Kübel heißer Brühe über den Kopf geschüttet. Das brachte ihr eine Anlage wegen SachDefHM- gung und Körperverletzung ein. In der Verhandlung wußte sie für chr polizeiwidriges Verhalten, um sich aus der Memme ju ziehen keine bessere Entschuldigung, als d«ß.' sie geglaickt der BvrüberychelNde sei ihr eigener V^n. Der Richter hatte aber sür soilchen Aärt-lichkeitsausdruck kein BerstänivniS und. brummte der liebenswürdigen Ehefrau eine kräftige Straise auf. WaS den „Hervn deS Hauses" der seine Gheliebste durch seine M-weseniheit, als sie das Wasier zum Fenste» hinausgoß, so w die Pats iM A» r«Il d«» »nt d«so»d«« »u» »o» «u» «««ch «wg«h»b« «kdt «UM«,» «MM, < «««»W 40 . « . . 4, . « . » . W . . « . «o . » . ««btzlßlch« vvtlM «erde» > v«n»a>«n, w I»r Ib«»«««», »»s«lbft a»ch dt« PI «trtcht« lind. «ÜL» »«d«» ««cht «wgilchilkl. «»» ek»tkl»s,l^e (Zittunx Lpinx ff»,cd »de»Hli «ekliui«»,. ^5te kk0ß>tl»eke von 8O- i»Mi. eesslektem plelsek u. ffett »810 Vertretung kür Alirldor unck vmxedunx: »«»»«voe. . «wpkeklt dvlixst 1«32 ZW kl»W lWÄ «Mereichtei V. »(ovaö, Oroinovs ulies 7.1 Sp>g»t« nllsi' ^>4, S«»« un«t Leknv?«, v» »u» unrt Sp«z»t, 8 Seku»t«rg»?n, z» V»g«npl»ek«n, ui Iii kokksar, allsr ^rt unct «Iis sinsoklä-S xizsn ^ftiksl immsr »m l.sßxsi' bsi ^ ssrsnr k«In»r. I>il»rlt»oe, XonosK» ooSt» 17. MizeiMr. S«W»>«» A»««h«« wr »w O»«»««v>««»« >»««», »«» 1» Ahr. G«»»i«U» »A«»«« »«e w »iwG«»»«« MM«» S»!««»»»»» »UtzrAilxh«« SM« «WI»»!«»»« S«!««!« U»««» in» »I«I« A»««« »Ichl »«»«»stchliAl ««»»«». WUTstHKAWARIW SchreibmafthlNe«. 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November frlb «ach läuZirem Leid^ u«d »^setzen mit Den l»eii. Sterbesatzrameate« tm «». 0eb«sjahre smf! »«schtebe» tv. Das vettenbegSnsnts ersolat a» Vonntt-tag. den 19. Nvoemder u« 1» Uhr von der Leicheahelle des städtischen lfriedhoses in P»l»r«tte aus stotl. Die hetligea Seelenmefsea »erde« in mehreren «trchei gespfert weröes. MOrihyff, de« 17, Ito»emder 19L?. M«»«»» ß«b. S«OU, Gattt«. «»la« «sari?»», Zallinspsstior i.P.. A««r»erw^ter. W»O»z ^ «arö»«» Bank-rßLNd. «»W» «e»6U«, Prt»atb-«tir.. ' Söhae^. S«,»t »i«ßer. geb.»er«»«.1^lit«ttnspektot,aaItin.««^«ch»«»z^P« A«P. s«d. Merii»«. Adgeord^sMln. g»saft«O ADh. gsv. Lehrerin. «Wi «e»«»», Lei»reri«. Töchter. G«»«r»k» PchlckS »«b« >tcht O«»D