2 Der dtutschradik.il« Abgeordnete Müblwert bat vor einiqen Monaten sehr richtig erklärt: Man dtrse nicht mit dem Herzen, «ondern «üsse mit de« Beistand« Politik machen. Au« diesem Grunde darf «an e« sich aber auch nie an «in«r negaiiven Politik genügen lassen. Daß die Antipathien der Deutschen gegen die Madjaren begründet sin», da» rüber ist wohl kein Wort zu verlieren, allein da« Interesse an der Erkaltung der militärischen Le>stuny«fähigkeit der Monarchie und da« damit verbundene Inie.esse an der Erhaltung de» Bü»d-nifse« mit dem Deutschen Reite muß ihnen höher steh.n. Der Avg»ordn»l» Pacher bat in einer der letzten Sitzungen der österreichischen Delegation die So-ge hiesür al« eine der Haupiausgaden der deutsch-nationalen Polin! erklär«, und wen» man prak-tische deutschnationale Politik «reiben will, dann wiid min unier den gegebenen Verhältnissen, die eine militärische Eroberung Ungar»« au«schli«ßen. einer raschin und srie lichen Lösung d«r Armeesrage zustreben müssen. Im übrigen dars aber auch nicht vergessen weroen, baß der österreichiiche Re»ch«rat sich durch die Genehmigung der E> Neuerung de« winschasilichen Ausgleiche« m» Ungarn sich der Möglichkeit begeben ha», irgendwelchen Zugestand» nifse» an Ungarn in der Armeesrage erfolgreichen Widerstand zu leist n. Die Bersüqung über die Organisation ver gemeinsam.» Wehrmacht geHort bekanntlich zu den Maj.stälSrechle». deren Au«-Übung nicht an die Zustimmung des ungarischen oder de« österreichischen Parlamente« gebunden ist. Da« österreichische Parlament hätte daraus nur indirekt Einfluß nehmen könne«', wen» es darauf bestanden hätte, daß die Armeefrag» vor der Er» neuerung de« Autgleiches gelöst werde und seine Zustimmung zu der Quoienvorlage und Belastung der Zolleinnahmn al« gemeinsamt Einnahmen von dem Maße der Ungarn in militärischer Be-ziehung gewährten Konzessionen abhängig gemacht hätte. Da« ist nun nicht geschehen. Man kann du« bedauern, allein man hat e« einer unabänderlichen Tatsache zu tun, nach der man seine weitere Politik einrichten muß. und e« ist ein Zeichen von großer Unausrichiinkeii. gerade seuen« der Parteien die nicht mebr jung. Aus der Stirn haben die Jahre, vielleicht aber auch die Sorge und Leid, ibre feinen, jedoch unvtrtilndaren Linien einge^robe». Da« blonde Haur trägt sie schlich« gescheiteli. >b-nso ist ihr Gewand von einfacher dunkler Farbe. Trotz de« dichten Schneetreiben«, da« draußen herrscht, steht sie am offenen Fenster und lauscht dem Klang der Glocken, die die Gläubigen zur Andacht zur Christmette rufen, denn heute ist c er heilige Abend. Sie will ihn in der Kirche seiern, nachdem sie um die Miitat.stunt!e einen Kranz aus da« Grob ihrer Eliern gebrocht, und wenn sie heimkommt, dann nimmt sie schleunigst die Stickerei wieder zur Hand, all die nüb.n G,danken zu bannen, die einen Einsamen an solchen Tagen gar zu leicht befallen. Sie schlägt den warmen Mantel um die Etultern. drückt die Pelzmütze auf« Haar und verläßt da« Hau«. Rüstig schreit» sie au«. Hier in der Borstadt flut« da« Leben ziemlich still, desto größer ist jedoch da« Hasten und Treiben in den Hauptstraßen, die sie passieren muß. Da und dort siehr man bereit« die L chter an den Christbäumen aufflammen, und auch im Gotle«hause brennen sie an einem Riesenexemplar der immergrünen Tanne uns scheinen der Menschheit zuzurufen: »Siehe, ich verkündige euch große Freude!" Andächtig lauscht Kläre den Worten de« Geist-lichen und gleich den übrigen verläßt sie endlich in gehobener Stimmung da« Gvtte«bauS. Al« st« ihre Wohnung erreicht, ist inzwischen völlige Dunkel» heil hereingebrochen. Sie entledigt sich ihrer Um-hüllungen und zünde, die Lampe an. um nach der Arbeit zu greisen. Auf einmal stutz! sie. Denn vor ihr auf de« Tischt, der bei ihre« AuSgang» leer gewesen, steht «ine groß« Holzschachtkl. die in dtutlichtn Buch- Deutsche Macht den Au«gleich «it Ungarn bewilligt haben, wenn au« ihre« Schoße herau« die Pirole ausgegeben wird. keine militärisch,» Zugeständnisse an Ungarn. Da« ist keine ehrliche Entrüstung, und wenn die böh«,schen Feuoalen jetzt plötzlich die grvßösttrrti» chische Fahne hissen, so ist oaS ein« Irreführung der Otfstnilichken. denn wenn ,« ihn n ernst Damit wäre, dann hätten sie diese Gefinnunft bei der Er« neuerung d.« A,'«gleiche« mii Ungarn btiätigtn müssen. Realpolitik kann sich nur in den Grenzen des Möglich n bewegen und Hut die Pflicht, da« Notwendige zu iu-. Dit Ausgestaltung der Wehr» krasi v r Monarchie »st aber nolw.ndi,', nicht nur vom staatlichen, sondern auch vom deutschen »atio-leii Standpunkte au«, weil die Monarchie sonst ihren Bun ^«Verpflichtungen nicht mehr genügen kann; «füllen wiro man diese Notwendigkeit aber ,ichl damit, daß man sich passiv verhält, sondern zu einer Berständiguiig mit Ungarn gelangt, die die Monarchie bünd»,«sähig erhält und ihr die Wahr» nehmung ihrer wirilchaftlichen Jttteressttt aus der Balkanhalbinsel gestaltet. Dk. Dir Al>ichirdsrri»r rinrs Modrrnisten. Die Rede, mit welcher der von der Kirchen-behöbe disziplinierte Münchener Pcoiessor Schnitzer seine Vorlesung über Doqmrngischichie „vorläufig abbrach, liegt j im Wortlaut vor und ist von so »es.« sittlichen Ernst, von so tapserem Bekenner. mut getragen, daß sie e« verdient, vollständig wiedergegeben zu werden. „Schon tjUtch in der ersten Grunde diese« Semester« habe ich erklär,, ich werde meine Bor-lesungen so geben, wie immer, oder nicht mehr. Dieser Augenblick ist nun gekommen. E« triff, sich gut, daß ich mit dem .Baier unser' aushöre. Et «st da« Gebe, der Hoffnung und Zuversicht; und Mit Hoffnung und Zuversicht, »ich, verzagt oder eiiimuligt, nicht gebrochen oder gebeugt, sehen ouch wir in die Zukunft. Wein e« auch Kämpfe und S'ürme gibt — sie sind unausbleiblich. E« ,st der Zulammenstvß deSAlten mit dem Neuen. E« ist nur zu begreiflich, da« sich da« Alte wehrt, wenn da« N u, eindringen will staben ihre Adresse irägt und darunter die Wo te: „Ein Gruß vom Christkinde!" Läse sie nicht dort ihren Namen — sie würde an eine Täuschung der Sinne staube». Denn wer in der großen Siaot kenn, sie, geschweige denn gtdenkt ihrer in dieser Weise? Zögernd öffnete sie den Deck, l; vielleicht, daß der Inhalt den Absender ahnen oder « Sachen fein säuberlich in die Schachtel zurück, greift von neuem nach ihren wärmenden Hüllen und macht sich mit dem „Chriftkindgruße" so schnell wie möglich auf den Weg. Ohne sich umzublicken, hastet sie vorwäri«, bi« sie vor de« eleganten Hause angelangt ist. da« Jui&uier 14 Aber da« Neue bricht doch immer durch; die Zukunft gehör, benJunflen. War ernst nicht auch JesuS ein .neuer Herr* ? Hat nicht auch der Aooftel Paulu» Anstoß und Aergerni« erfahren V Ihnen pedörie die Zukunse. A>« R. Simon einst mit setiien kühnen bibelkritischen Forschungen auftrat, wu ,e er aus« h.ftigste de-kämpft. Und nun hat er rech'. Wieviel hat «an seitdem zugeben müssen. Schritt für Schritt, nolea* volens. hat die Kirche Zu leftändmsse machen müssen. Glauben Sie nicht, meine Herren, daß ich daraus ausgegangen ie«, mit neuen, auffallenden Td«sen zu prunk«n. Die Dinge, die wir behandelt haben, sind in unserer Zeit da« «ägliche Brot, sind Binsenwahrheiten aller Gebildeten aeworden. Nur bet uns sträubt «an (it hartnäckig dagegen. Wie lange noch? Die Probleme, die ich vorgetragen habe, >vd deren Neuheit ich vielleicht versönlich entgelten «uß. habe ich nicht zuerst geschliffen. Si» liegen in »üdaf»ikant!che Mil-lionär Samuel Joel, Teilhaber de» bekannten jüdischen Binkhause« Biüder Barnato in P,ä-ioria gegen Kranz v. Beltheim angistrengt halte. Die Anklage lautet aus Erpltssang. B lt» de>« haue unter Drohungen von Joel 16.000 Psund verlangt. In der vorcestrigen Ver Handlung machte Velthnm aufsehenerregende Enthüllung en. die ei» tnieriffaule« W iv*'et au« der Vorgeschichte 0,« Buren» kriege« an« T>g-«licht brache. Velih im et(lä u, Barnato, bei dem et seinerzeit in Südame-ika ein» gesührt wotd n war, habe sich gejotächswtise ihm gegenüber geäußert, er habe die Absicht. aus irgend eine Weise r>en Präsidenten Ätürtet z u stürzen. E« sei zu Beiembaru^gen gekommen, in denen sich V e l i v e t m verpflichtete. gegen 50 000 P'unv Sierling Unruhen und Ausstände zu organisieren, welche dazu bestimmi wate». di, Ruhe im Staate zu er-schütt rn und einen inneren Umschwung vorzubereiien. Dt, Kosten der künstlich insze-nierien R e o o l u t > o n woll!« B a r n a l o tra-gen. Taisächlich stiftete Beltheim in Tran«-v a a l Unrnb/n an, die einen derartigen Umfang annahmen, daß sie in j ne Wi ren au«arietfn, die schließlich zum A» « druch « de« Kriege« zwischen England unZ den Burin sühnen. In Bell heim« Koiitrankt stand auch die Bedingung, Ohm Krüger, die eisensefte Siütze de« Buren-Volke«, noch bevor der Krieg entbrannte, au« Prätor iu zu entführen. Aber e« kam ander«. Barnato beging Selbstmord. Wolf Joel. der Bruder de« heute al« Kläger ouftr«-tende» Samuel Joel, wurde erschossen, B e l t heim wurde, al« die Berschivöcung entdeckt wurde, eingekerkert. Im G.sän-i»,« soll Bell« h«>« auch den Besuch de« Sohne« Oh» Krüger« erhalten haben, der ihm un« ter gtoßen Versprechungen da« <$ehei»»>« der Berschwö ung enilocken wollte. Belih im schloß, die gesordrrte Summe von 16.000 Psund sei die geringste Entlohnung, die er für die Barnalo gl-leisteten politischen Dienst« zu fordern ve« techtigt fei. Da« End« b,S sensationellen Piozeffe« steht noch au«. _ Aus Stadt und Land. Todesfall. In Oplotnitz ist am 12. d. der Besitzer Herr MatthSu« «osirsch im Aller von 6ö Iahren gestorben. Kaangelische chem iude. Heule findet der Go>ie«dtenst in der Christutkirch- abend« um 6 Uhr statt. — Montag abend« treffen sich wieder Freunde der evangelischen Sache i« Son?erzi««er ke« Erzh„i0a Jobanp. Kße«t.r»achricht. Dienstag, den »8. d. M.. gelangt Oskar Blumenthal« neueste Komödie ..Zwischen Ja und Nein- im Etadttheater zur Erstaufführung. Da» Stück hatte am Raimu^dtheater einen glänzenden durchschlagenden Krsolg — Am Sonntag Ist die Erstaufführung der Zi'hrerschen Operette ..Sin tolle« Mädel', welche in Laibach bereii« dreimal ver stet« ausverkauften Hau ein bei stürmischen Lachersolge« ausgesühri wurde. Aer»tyr»»g Heuie nachmittag« halb 5 Uhr findet tte Beimählxng de« Herrn Ftitz Hopp«, Kausm na in Cilli, »i Fränlii' Fritzi Trobilcd statt. ^ersonasnachricht. Der Spat- und Vorschub-verein in Cilll hat in seiner Sitzung vom 30. Jänner die Sparkassebeamten Herrn Fritz Hoffmann mit der Leitung bzw. «assasührung und den Sparkassebeamten Herrn Morij Hölzer mil der »ontrollführung betraut. $!>i> d,r Hrt^grupp, äiDi tt» deutschen Schul»er,i»«». Die Leitung der hiesigen OrlSgruppe de» deutschen SchulvereineS gibt bekannt, daß die diesjährige Hauptversammlung der OrtSgiuppe am Montag, den 16. Februar l I, um 8 Uhr abend«, im Turmzimmer des Deuischen Hause» mit der satzungS gemäßen Tagesordnung stattfindet. Im Hinblicke auf die Wichtigkeit der zu behandelnden Fragen wiid um ein recht zahlreiches Erscheinen gebeten. Persönliche Einladungen werden auS Zeitmangel nicht ausgegeben. Pom iietexnnvndu Der hiesige Veteranen-Verein veranstal et als Nachfeier am 23. d. M. ein Kränzchen im Hotel „Zur Post". iwirijchattsvervaud Hilli An, 0 F?b«rl908 h ell 0er Wiitsch si«oerband Eil« IM Äa!ihos« „Si«rn" sex-e Veisammiuna ad. Der Obmann de« Verbau eS Herr F-tdvlm Schmi' t e«Öff»eie die von M'tgli de,» zahlreich d,suchte Versammlung am3 degriißie bieiel «n inSbesondei« den üiettrrier de« unterst-irischen Lshrervereine« Herr» Joi,s Horvat, aui da« ^,'zlichiie. Der von H-rrn Anton Planine eistalteie Zah?e«dertchl und wurde mit Bekne-0!gun, zur »i,nntn'« genommen. Demselben ist zu entnehmen, d ß dem V-rrand im r>«>flösse»«n Jabre 19 Mitglieder neu b igetielen und 2 Miiglieder uiiolge Uedersetzu»,, a «ge reten sind Somit ge-dör.n dem Verbände gegenwärtig 9l Mitglieder an. Ti- Geld,.,badrung de« Verband«« beirngim Jahie 1907 22 334 K 55 b. In die neue Ver-en>«l.>lun wurde» «-eniädit: Obwani» Heir A-idolin Schmidt, dissen Sl,Uvkiiret«r Herr JakobMes>r>c, Säckelwait Johann Joanöek, Schrisiwa-t H-rr Alired Sorgt,ch»«r und o>ne Aem erlührung die Herr n tttambetger, Pangeitz. Wrloischnigg, Wretschko und Fornasserigg. Le^rerlielle» Zur B^seyun > gelangen: An ter z llllkiass >.e>i Voikt'chule mit deutscher Unter* itchi«sprc>che im Kurorte Sauerbrunn, erst' Ort«-klasf^ mit Ost,rn t908 eine Levrerftelle provi o-r»ch, V6-suche di« 10. März; im Stiuld ziite Oo'ira?ter«buig: an der oierklassigen Volksschule >» Heiligengeist. Post St. Georc-«n a. d. S'.. zw-ite Ort«klass'. ♦ ine Lehre,- oder Lehrerinstelle definiiiv; an der fünfklassigen Volk«>chul, in Kap lle», Post Bad Radein. zweite O>i«llass, eine Leh>erstelle d'fi iiiv oder provisoriich; a» der dreiklufsigen Volksschule in Siainztal, Post Radker«burp, eine Lehrer- tzw L«hrerinsi«llr difiniiiv oder prooi>o-lisch, Gesuche d i sämilichen Stellen bi« 10. März! an der dreikl ssiflen Volksschule in Sl. Wolfgang bei Polstrau, zweite Oil«llasse, die Ob rlehrerNille defiiiitic', Gesuche di« L März; an der zwei-(lässigen Bo!l«schule in Si. Lsorijch. Gesuche bi« 8. März an den O Xschulrat. tziu eutssoheuer Hymuaftast. Der 15 jährige Gymnasiast Karl Medv.d ist seit 30. v. M. ab-s.ängig, ohne baß c« bith r gelungen wäre, über seinen Aus,n>hali«oit >r, end etwa« in Eisahrung zu dringen. In einem hinterlassenen Schreiben gibt er an. sich nach Tri st gewendet zu habe». Zu einer lanpeie« Reise fehlen ihm alle Geldmittel. Wer über d » Ausreißer etwa« in Erfahrung dungt, wird gebete>>. die« den in große Sorge gestürzten Eitern unt^r der Anschrift? Anton Medved in St. Stephan, Post Sl. Marein bti Erlachstein. bekannt au ,.«v»n. Neues Zlnteinehme«. Herr I. Z « p «k hat die ehemalige Stein ulsadiik in Ts^ep! bei Franz angekauit. mi> den modernsten Maschinen sür Sauerkraut- und Sauer,üben«rz«ugung «inge« richtet und betreibt feit Herbst 1907 al« die Eizeu ung gebürtiger Brünner nach ^be-wahrter Brünner Art. pie A»tersach»»i gege» pr Usvatej ei»- geftellt Von ber k. k. Staat«anwalischafi Cilli gebt un« zu der in der Blattfolge vom 13. d. M. unt,r obiger Ausschrift gebrachten Meldung sol» gende amtliche Berichtigung zu, die wir gemäß den preßgesetzlichen Boischristen zu« Abdrucke dringen müssen, ohne Nedenbe«erkungen daran knüpfen zu dürfe»: Eine Untersuchung w«g«n Verbrechen« würbe gegen Dr. Pooal'j nichi ge» pflogen, da« gegen ihn anhängige Verfahren wegen Ueb-rtretung der §8 312 u-d 314 Et. G. wuide «angel« hergestellten Taidestaide« jedoch nicht über Auftrag de« Justizministeiiu«« eing«. stellt und stand hiebei nicht ein G-ndar« sondern ei" Gemeindewachmann in ^rage. TWe pokitische Regsamkeit der Stajercpartei verursacht den Pervaken Beklemmungen. In einem Aussatze de« GospodarS mit der Busschrift: »Die verträumten Pervaken' sucht daS klerikale Blatt die Schuld an dem unaufhaltsamen Vordringen der Stajercbewegung auf die freifinnigen Widersacher abzuwälzen, deren nationalpotitisch« Untätigkeit ,um Vor»v«f gemacht wird. Insbesondere bat sich da« Blatl Hosrat Ploj zum Prügelknaben auSeisehen. Kom yeguer. Ukber de , jüngst gewäblt«» s!o > nischen Lanbiag«abieordnelen Terglao gehe ' d>e abemenerlichsten Gerüchte um. Di« Art iint W.'is«, in d«r der Verdächtigt« sich dieser Angriffe zu erwehren suchi. ist eine höchst sonderbar«; ,t versprach nämlich d«a jenig«n 2000 Kronen, der ihm nachweisen kö >n«. daß er sein Hau», da« unter rnerkwürkig,n Umständen «in Raub der Flamme» wuide, worüber der Besitzer jedoch durch eine reichliche Entfchäbigung leiner Ver-sicherun,i«a-'ftali genöstet wurde, selbst in Branb gesteckt habe. M>t Recht verweisen seine Gegner daraus, daß ,« einer solchen Verläumdung gegenüber wohl ba« allein Richtige gewesen wäre, die Hilfe der Gerichte anzurufen — Mit ein.« wahrhaft rührende» Eifer find die beiden sloveni« scheu Paiteien am Werke, ihre» Gelvanstalten gegenseitig da« Wasser abzugraben. So wa nt di« sloveiüsch- freisinnige P-esse die baue'ltchen Besitz«-vo^ der Cillier klerikale» Vorschußkasse. die ung«-buhrlich hohe Z'nien verlange und die »lenkalin wiederum sollen die Beichtväter beauftragt haben, die B-uetn (im Jnierisse ihre« Seelenheils- zu bewkse», ihre Spareinlagen bei den skooenisch-ftei-iinnig«» Gelda«sta>te« zu kündigen. Hiedurch bi« unruhig' haben die von dem Boykoti Betroffenen bereit« den Rns nach dem Slaal«a,iwalt erschallen laffen. — Aeu« Nerkaufsgegeustäude de» Deutsche« Hchulvereiues. Der Deutsche Schulverein wird nunmehr auch Karlen iür Verlobung«- und Pro- mationsanziigen, welch, mti Otm entspiechenden Aufdrucke v »sehen werden können, in Vertrieb bringea. Di« Verlobung«' und VermahlungSanzeigen bestehen au« ei» m zweiteiligen, zusammenlegbaren, di, Promotion«anzeigen. ein einfache» mit de« Wappen de« Deutschen Schulveretne« geschmückt«« Blatt, au« weißem Karlo»papi«r. Die saibenpräch-ligen Ballkarten de« Deuischen Schulveretne« (Pc«i« 5 K sür 100 S>ück) erfreu«» sich allg meiner B«-liebiheit und lebhasi«n Absätze«. Dieselben können auch al« wirkung«oolle Einladungen zu verschieden«n Festlichkeiten, die mit Tanz vetbundtn sind, benützt werten. j)ie Hüdmarklotteri«. Zu unseren letz««» Mut« ilunnen über di« Ausstattung t et Süd«ark» lotterte muß zunächst tichlig gestellt werden, daß die Zahl der Haupttreffer im Wert« von 100 K nicht wie irrtümlich insvlg« eine« Schreibsehler« berichtet ward«, 65 sond«rn 95 dkträgt. Der zweit« Haupitr>ff«r. d«ff«n Wert mil 5000 K sestgtstelll ist, und d«r au« einer Wohnung und Wirtschaft«» «inrichtung besteht, ist von d«r Firma Hau«l«ith» ner« Sö .ne G'az dereitgehalten; e« dürste nun vielen an der Südmarklotteri« Beteiligt, n wiff«n«-wert «rscheinen, welche Gegenstände dieser zweit« Haupliriff r der südmarkloitert« umsaß'. E« ist vorgesehen 1) ein« Echlaszimmereinrichtung al» Eichenholz, bestehtnd 2 Kästen, 2 Bitten «it Einsätzen und Matrazen, 2 Nachtkästen. 1 Wasch-tasten mit Ausiatzspiegel. eine seine Onomane mit 2 S sseln, ein Totl«ttespi«gel mil Gla«platt« und S«id»nunttrlag«, 2 Fensterstangen; 2) ein« Sptise» zimmereinrichlung, matt, Rußholz, bestehend au« «inem Au«z>edt>sch, 6 L«d«iseffel, «ine Kredenz, ein Pfeile, kästen, ein Schmuckotvan und 2 Bor-Hangstangen; 3) eine Saloneinrichtung, matt, Nußbolz, bestehend au« «inen Kanap««. 2 Fauteuil«. 2 Seffel. ein Kon'olspiegel. ein Salontisch, ein Ealonkaften und 2 Borhangstangen; 4) eine «seile 4 Kücheneinrichtung, befteljenb au« einer Kredenz, Speiskasten und Küchentisch, 2 Siockerl und einen breiteiligen Borzimmerkasten, der gleichzeitig al« Borzimmerw >»b zu benutzen ist. — Der erste Haupttreffer im W rt« von 20.000 K gelangt aus Grund einer kaiserlichen Ermächtigung im baren G ld? zur Au«zahlunp. Die Bereiihaliung und Autzahlung diese« Treffer« hat di« Zentral-dank deutscher Sparkassen in Oesterreich üdernom» wen, in deren Schaufenstern, Wien I Am Hos. demnächst der eiste Haupitress r in Gold und Banknoten, sowie eine Anzahl anderer wertvoller Treffer der Sudmarkloiterie. die in Wien bereit» gehalten sind, au«gestell> sein werden. Die Zentral-dank der deuischen Spirkassen hat sich auch nach einer Unterredung, die der Leinr der Lotierie mit dem Präsidenten der Bank — Landiag«abgeord-neter Sebitschki — Prag — haue, in bansen«» werter Weise bereit erklärt nicht blo« die Ver-waliung der eingehende» Gelder der Südmark« latterie und die Bereiihaltung und Schaustellung der genannte» Treffer zu besorgen, sondern Hot auch übrrdie« eine größere Anzahl von Losen übernommen die durch die Organisation der Zentraldank, an der 450 Spar- und Vorschuß-lassen beteiligt sind, vertrieben werden sollen. — Die Loiterieleiiung sieht sich aber »euerdirig« ver-anlaßt, sowohl die Ort«gruppen. al« auch alle jene Freunde der Siidmarksuche. die Lose zum Vertriebe übernommen baden, eindringlichst zu er-suchen, die kurze Zeit bi« zu« Zi»hunfl«iage voll-ständig au«zu!'.utze», damit alle in deren Händen befindlichen Lose auch wirklich abgesetzt werden. Nur wenn fit diese Erwartung erfüllt» kann aus da« erhoffte Erträgni« ger»chne« weiden. Diese Mahnung lichl-t sich inSüesonder« an jene Ort«» gruppen. die der Loiterieleiiung bi« jetzt noch keine Mitteilung über d?n Stand feÄ LoSoertriebe« zu ko««en ließen. Alle die Lotterie betreffenden Zu» schrisien uno Bestellungen auf Lose sinl an die Lotterieleitung. Wien, 9/4 Dreihackengasse 4 zu richten. Zvar«»»g vtt Auswanderung nach Amerika. Unter der Landbevölkerung wird die Nachricht ver-breitet, daß jämliche insolge der gegenwärtig schlechten GeschäslSlage außer Betrieb gesetzte Fabriken in ten Vereinigten Staaten von Amerika in einigen Monaten wieder in vollem Betriebe sein werden und daß infolgedessen in Kurzem wieder ein großer Bedars nach fremden Arbeitern in diesem L^nve sich ervehen wird. Bi« jetzt liegen keine Bürgschaften dafür vor, daß derlei Nachrichten richtig sind; dieselben werten olle« Anfchiine nach nur von Schiffahrt«ges»llschaften und ihren Agenten zu de« Zwecke verbreiiet, um die vei«inderie Auswanderung nach den Bereinigten Staaten von Amerika wieder lebhafter zu gestalten. In Wnk-lichkeit liegen dort die Verhältnisse auch jetzt noch so, daß von der Au«wanverung noch immer drin-g«nd abgeraten werden muß. A»»»«»der««g.Aerstcheru»g gegen Zurück »etf«»g Seit einiger Zeit wird und zwar de» soxver« in den südlichen Ländern Oesterreich« den Au«wanderern nach den Bereinigte» Staaten von Amerika von Agenten empfohlen, gleichzeitig mit dem Kaufe der Schiff«karte eine Versicherung gegen die Beiweigerunc, de« Einirt.te« in da« Land feiten* der amerikanischen Einwanderung«-Morden einzugehen und zu diesem Zwecke außer de« Preise der Schifftkane einen wetteren Geld» betra, al« Bersicherung«prämie ihnen zu bezahlen. Ein solche« Geschäft abzuschließen, muß den Au»-Wanderern au« mehrfaten Gründen widerraten werden. Bor allem besteht die Gefahr, daß die amerikanischen EinwanderungSbehöiden den Ab-schluß von Bersicherung«ve-trägen gegen die Ber» Weigerung de« Eintritt«« in da« Land al« eine durch die EmwanderungSgesetze verbotene An» «iserung zur Einwanderung ansehen und die de-treffenden Einwanderer gerade be«>vegen zurück-weisen, weil sie sich gegen die Zurückweisung ver-sichert haben. Außerdem komm« in Betracht, daß in Oesterreich weder eine inländische noch »ine au«-ländige Versicherungsgesellschaft berechtigt ist, solche B rsich rung«geschäfte zu betreiben. Da« Borgehen der betreffenden Agenten ist daher unh-su t und strafbar. Unter diesen Umständen hat der AuS-Wanderer auch nicht die geringste Sicherheit in der Richtung, ob er tatsächlich versichert wird. In viellen Fällen handelt e« sich von Hau« aus nur u« ein Echeingeschäft und der Agent hat keine andere Absicht, al« dem Autwanderer außer de« Preise für die Schifftkarte noch einen weiteren Geldbetrag abzunehmen. Deutsche _ Auswanderung nach Pio chrande öo Ouf. Der brasilianische Staat Rio Grande do Sul dürfte r och sür lanfw Zeit «in rein landwirifchaftlicher Staat bleiben und haben daher europäische Industriearbeiter und Handwerker keine Aussicht, doit ihr Fortkommen finden. Ebenso steht es mit landwirtschaftlichen Arbitern und Taglöbnern. Einige Aussicht sich emporjuarbeiien, habe» nur Bauernfamilien, die über ei: kleine» Kapital verfügen und darauf gesagt sind, zunächst einige harte Jahre durchzumachen. Den Auswanderern, welche sich auf Reglet nngslarid ansiedeln wollen, wird von der Regierung eine Gruirdparzelle im AuSmahe von ^5 Hektar zugewiesen. Auch leiht ihnen di« Regierung zur Bestreitung de» LebenSnnterhaltkS im ersten Jahre und zur Anschaffung von landwirtschaftlich«» Geräten Baargeld bi» zum Betrage von etwa 230 Kronen. Di« Grundparzeller. liegen ziemlich weit entfernt von Rio Giarrde do Sul im Urwalde und beträgt der Kaufpreis etwa tOl» Kronen. Sowohl der Kaufpreis de» rundstücke», auf dem der Auswanderer angesiedelt wird, als auch das von der Regierung geliehene Baargeld muß in fünf Jahresraten bezahlt werden. Kommt der Ansiedler biefer Verpflichtung nicht nach, fo wird ihm eine Geldstrafe ton ll> v H. de» Betrage», den er noch schuldig ist, auferlegt. Da der B.rarbetrag, welchen die Regierung den Ansiedlern leiht, bei weitem nicht hinreicht, um eine Familie bi» zur «rst«n Ernt« auch nur mit den Notdürftigsten zu rersehen und die erste Rate der Schuld für da» Land zu bezahlen, ist «» uirb.dingt iioiwendig, daß der Ansiedler ein «apii»l von mindesten« IOoO Kronen mitbringt Dir Ansiedlung erfolgt nicht in Dörfern, sonder« zerstreut. Besonder» in den neuen Kolonien liegen die Wohnhäuser der Ansiedler so weit von einander enifernt, daß Nachbari, nur an Sonntagen sich liessen' können. Für die Ankunft eignen sich am besten die Monate April, Mai und Juni, Der Auswanderer soll alle» mitnehmen, was er an Kleidern und sonstigen leicht transportierbaren und nicht zerbrechlichen Gegenständen benötigt. Landwirt-schaftllche Geräte kauf» er sich besser an Ort und Stelle. Wollene Kleider, Decken Regenmäntel. Bücher usw. sollen gleichfalls nicht zu Hause gelassen werden. Da» Reisegepäck der Einwanderer ist zollfrei Die Ansiedler werden in der Hafenstadt Rio Grande do Sul von einem staatlich«» EinwanderungSagenien in Empfang g«nomm«rr und auf Kosten der Regierung nach Porto Allegre weilerbefördert Die Kosten de» Aufenthaltes in Rio Giande do Sul müssen sie jedoch selbst bestreiten. Die Kosten der Reise von Porto Allegre an den AnsiedluiigSort bezahl! nxiin die Ansiedlnng auf RegierungSland erfolgt, gleichfalls die Regierung. Der Ansiedler soll den bestimmten Entschluß, wo er sich ansiedeln wird keineswegs schon in Rio Grand« do Sul, soudern erst in Porto Allegre fassen, nachdem er beim k. u. k, «oniulate und bei anderen Kennern der Verhältnisse, so ». den, österreichisch-ungarischen Vereines für Rio Grande do Sul in Porto Allegre oder bei dem Vertreter des St. Rafael-vereine« sich erkundigt hat. Es ist ganz besonder» wichtig, sich nur solche» Lind auszusuchen, das in der Näh« einrr Anfitdlung von Landsleuten gelegen ist. Wenn auch das Lima und der Boden in Rio Grande do Sul für die Ansiedlnng paffend wären, so sind doch ?«g«' wZrtig und bi« auf w«>l«reS die Aussichten der Ansiedler nicht gut Der Grund liegt in dem Mangel an brauchbaren Verkehrswegen. Der Ansiedler kann häufig die Ergebnisse des Boden» entweder gar nicht oder nur zu elenden Preiien absehen. Auch lassen die Berwaliung und die Rechtspflege des Lande» manche« zu wünschen übrig. Ein empfehlcitswerie» Auswauderungsland ist daher Rio Grande do Sul bis auf weiteres noch nicht. Auswanderung «ach Hoya; In de» brasilianischen Staatm Ä yiz uno Matio Großo sind bi« jetz> österreichische Auswanderer nicht vorhanden. Aller.'ins,« gibt «S in diesen Staat,» billige« zum Ackerbau gerignete« Land, jedoch der Mangel j'g-lichec vorteilhafter und billiger Verkehrswege, sowie die dort Herischende Unsicherheit d.r Person und de« Eigentum« machen da«selbe für die Anstellung von Au«,va»derern bi« ans weitere» ungeeignet Wa« den Staat Rlo de Janeiro anbelangt, fo ist eiwa ein Biertel desselben periodische» Ueber« schwemmungen ausgesetzte« niedrig gelegene« Land, welche« wegen beS bort herrsch n en Su»psfieberS und anberer infektiöser Krankheiten für europäische Auswanderer sich nicht geeigne«. Mit Rücksicht auf diesen Umstand soll dieser Landstrich mit Japanern besiedelt werben. Sollte biefe» Projekt zu Stande kommen, so würden die Japaner vor» au«sichilich auch die höher gelegenen gesünderen Teile SlaaleS Rio de Janeira für sich zur Bcsied» lung in Anspruch nehmen. Die Preise d?< ge» funden und guten Lande« im Staate Rio de Jtumnm 14 Janeiro sind übrigen« zumeist hoch, weil da«selbe sich größtenteils in den Händen von Kapitalisten und Landspekulante» befindet. Die Berkehi»iv«a« sind im Innern de« Lande« mangelhaft oder feh« len ganz. Infolgedessen ist ie 'Verwertung der ge-wonnenen Produkte schwierig. Oesterreichisch« Aul» Wanderer sin» im Staate Rio de Janeiro bi« jetzt nur sehr wenige vorhanben. ndrrnng der Ntifeprüfnugea E»°e März wird Die Berordnung de« Unierud)t ster um« ei scheinen, roel te bie Abänderung der geltenden Borschrifien über die MaiuntätSpiü» sung't, zum Gegenstände hat. Die wesentlichste Neuerung wirb darin bestehen, daß die schriftlichen Arbeiten aufgehoben werben, mit Au«navme der Übersetzungen au« bem Lateinischen unb Griechi» scheu in bie Muttersprache und der stilistischen Arbeit in deutscher Sprache, bei der bie Prüflinge bie Wahl daben werden zwischen brei Themen, eine« au« der Gfjchiaie, daS zweite aus ber NaiUrgeschichte oder Naiurlegie unb das dritte über allgemeine Kultur. Darin sollen die Ptüflmge ihre Belesen heil, Reise und Intelligenz bewnsen. Aichard Wagner. Am DonnerStag wäre» i« fürnuiibzwanzig Jahre, feit Richard Wagner die Augen schloß. Und fünfundzwanzig Jahre jeü jener letzte» irauiige» Fahrt, die de« Meister« sterbliche Hülle au« der Lagunenftabt Benebig, in ber sich da« Slerbehau« be« großen Toten, ber Palazzo Bendramin, erhebt, nach ber beuischen Heimat bracht«. In Bayreuih. wo auf bem Hügel bie Fest» fpielhalle prangt, ber Te«pel, der feiner Kunst ge» baut worden war. senkte man den Leichnam in bie Erbe; bort im Park von Wagner« Hause , '"flönfried", der S ätte, wa sein Wähne» Friede fand, ruht, wa« sterblich an dem Manne gewesen. E« gibt Tage, die der Erinnerung geweiht fei» wolle», aber e« gibt Erinnerungen, die sich nicht an Tage klammern, die in un« fortleben, ohne je zu et sterben oder auch nur zu erblassen. Auch Richard Wagner ist keiner von denen, deren «an nur nach 25, 50 oder 100 Jahren gedenkt Wer der Nition nicht weniger geschenkt, al« eine neue Kunst, aus dir sie täglich schöpft, fei e« i« Genieße», sei e« im S » äffen, der bleibt unvergessen, für ten ist jeaer Tag ein Tag des Erinnern«. Aber e« ist eine schöbe, pietätvolle Sitte an A«S» nahm«lag> », wie e« die er ist. in Innige« Beziehung mit dem zu trete», der dem Tag die Bedeu-«ung gab sich in seine Werke zu versenken und so auch in unse-em Gedenken dem Erinnerung«lag eine Au«nahm»st llung einzuräumen. Aischofdorf (Sesitzwechf, l und Ber-l 0 b u » l>.) Herr Avam Joh. Koschuch, Großgrundbesitz r in Bischoidorf Hai feine Realuäi d<« Herrn Leonbard Cank, Geschäft«leiiec bei Herrn Kleinschich, Holzhäidler und Gtoßgruncdesitzer in Twimbern, !am> allem Zugehö: um 36 000 K oerkauf«. — Herr L. (Sank hat sich mit Fräulein Mizi Koschuch. Tochter de« Herrn A. Z. »oichuch verlobt. Aezirksvertretnngswahlen de» saunet AezirSes finde» am 17., 18. und 19. d. M. statt. Die Entscheidung fällt am 17. d. M. b«i der Wahl im Großgrundbesitze. Die Herrschaft Höerlichtenwal». Die Bor» Verhandlungen wegen de« Betaute« ber Herrschaft Oberlichtenwalb haben zu keinem Abschlüsse geführt. E« verbleibt sonach dieser Besitz Eigentum de« Herr» k. u. k. Haupim inne« O« o. Da« Borgehen beS G-nannlen war, wie immer, korrekt nid vornehm. Der früher zur Herrschaft Oberlichten-wald gehörige Wald und Oekonomieb sitz ^Kofima» tal" ist wie bereit« berichte», seit fech« Monat « endgiltig in den Besitz be« Herrn Rudolf v. Zan» donaii übergegangen. Lrastnisig (Nochmals vom traurigen Ende Wer da»».) B«i d«r Montag, den 10. d. M staltgefundenen OrtSschuIralsitzung kamen auch die jüngsten Skandal« an der slowenischrn Schul« zur Sprache. Obmann Roö fand e» für angezeigt, die ganz« Geschichte al« durch di« Zeitungen verdreht hinzustellen, worauf Oberlehrer Sorcan erklärte, ber diesen Tanzuni«rhaltungen in der Schule sei es höchst anständig (?) zugegangen, davon daß bei diesen Uebungen (?) eine Unmenge von schwarzem Wein vertilgt worden sei, sei ihm nicht« bekannt, (seine mitbeteiligte Tochter hat ihm eben davon nicht« gesagt.) Wir möchten un« bei dieser Gelegenheit die Frage erlauben, ob Ihnen, geehrter Herr Sorcan sseintrzeit schrieben Sie sich ia Sortschan) von der Zanznnlerhaltung in Zlata liikn.. auch nicht« bekannt ist? D«»gleich«n erklärte Herr Sortschan auf die Frage, warum sich Supplent Werdaj «rschob — daß die» wegen «in«r Liebschaft in Laibach Nummer 14 Devtsch- Wacht Seite 5 gelchehen sei; nun, der Betstorbene muh entweder ein sehr grohe« Herj gehabt haben, oder aber ist Herr Sorcau sehr kurzsichtig; Ist e« Ihnen denn geehrter Herr Oberlehrer nicht bekannt, daß dem Wcrdaj und dem Lehrer R— kurz ver Werdaj» tragischen End« mit skandalösen Enthüllungen gedroht wuide, falls er nicht die Klage gegen die —buben zurückziehe und wiffea Sie, worin diese Enthüllungen bestanden? Run wir wollen eS unseren Lesern verraten, es handelte fich hiebei un, ein sehr intime« Verhältnis des Ver-storbenen mit einem Fräulein in Hrastnigg '— —, und Herr Sorcan will den OrtSfchulrat glauben machen, Werdaj hätte sich wegen einer Liebschaft in Laibach erschossen: we, lacht nicht dazu! Wir glauben, daß, wie wir schon behaupteten, nur diese Ouertreiber-eicn und Hetzereien den höchst intelligenten feingebildeten Menschen in den Tod g:trieb-n haben und hoffen, daß die geehrie Schulbehörde nicht? unterlassen wird, um an der slowenischen Schule in Hrastnigg geordnete Zustände herzustellen. Koch,»egg (Epidemien.) Die Influenza herricht hier une in der Umgebung heftig und nimmt kein Ende. ES kommen häufige St« befalle vor. Der Masern wegen sind mehrere Volk «schulen geschlossen. Kochenegß (U h 4 c, g u 11 u u ,j.) Saaliiag 29. Ktder 1906 findet in ven obere» Räumlichkeiten de« lA^stzause« oer Frau Anna Levl ein „A.müt-licher Steiier-Abend" statt. Die Musik de>ornt die delrebte Zi^eunerkap Ue Roj. Noßitfch (E r ö f f » >l u g d e i E l e k t r i» jilättwerte«,) Nach einer Arbeit vo» 3 Monaten hat der Markt jetzi endlich sein »lektri>che< Licht. Die G meinbe veranstalttit am 9. d. eine Eröff»un^«feier und im Gasthos« „Zur Post* haue stch eine Menge von etwa 200 Ptrionen tingesun-oen, während auf dem Marktplatz? gewiß 500 ge» sparn t aus das Ausbrennen der Gel uchiung war« tet^n. Dr. Schuster bestieg um 8 Uhr abe«>r« tie Nevneibühne und sprach in sehr gediegener Rede über die Geschichte fei Elektrizität überhaupt urd mtdesondere über ven Wert o«< Werkes sür Robiisch. Er dankte schließ ich dem U iernehmer, »?rn Herrn Lang, der mit Rat und Tat beigestanven war. und feinem Ingen eur Koniher. Ferner dem B lumeift.r Ing. M>glilsch und endlich den Mon> »kU't». „So mö .e da«, wa« wir in Einmütigkeit geschaffen had n, wachsen und blühen, daß unseie Nachkommen dankbar der iLaier gedenken werden, zum Heil und Woble von Rohiisch". (Lebhafte Heilruse.) In dem Augenblicke wurde der Strom eingeschaltet und da« i-anze H>u« erstahlt» im ichönst^m Lichte. Auch aus bem Platze brannten sämtliche Lichier und sie Musik spielte fröhliche Weisen, bei denen bie alte P iroleumlattine rom Nachtwächter traurig über den Platz geleitet wurde. E>n Spaß sür die Jugend. B>Id haue sich die erste Erregung &»I>g«. Der G sangoerein fang mchiere fröhliche Lieder, abwechselnd mit «onzert-stücken der Kap lle. Ingenieur Könitzer sprach al« Vertreter de« Herrn Lina und beglückwünschte den Maki zum Werke. Güterdirektor Simony t>a kie im Namen der B vökeruna dem Bel»uchtung«au«-schufse, mit dem Bürgermeister Ferschnii, an der Spitz? um Obermonieur Schaffarek dankte im Namen der Monteure für die liebevolle Ausnah»« un> brachle ein »Hochl" aus die Herren G-ünder. Nun trat der Ton, in sein» Rechte, und noch bei Tage«grauen wa«» einige „Elektrische^ beisammen. Der Bau de« Werke« ist solid und auf dz« beste au«gesührt. Die Rtchitscher Anlage sollt« nach dem Autspruche tet Herrn L.>ng eine Musteianlag? werben. und sie ist e» auch geworden. Im ^rüh> jähre wird der Außenbau vollendet und dann ist auch da« Gebäude eine Zierde de« Ölte«. Möila«^ (Äbsape,) Infolge eingetitttner Hindernisse findet da« Kränzchen der Feuerwehr am 16, d. M. nicht statt. Aindisch Kelkr tz. (Vortrag. — Deutscher Schulhausbau. - Jahrmarkt.) Sonntag, den 16. d. M,, nachmittags l Uhr. hält der k. k. ÄmtStierarzt Herr Fischer auS Marburg einen Vortrag über den infektiösen Scheid?nkatarrh bei Rindern und zwar in den Lokalitäten der Bezirksvcrtretung und ist mit Rücksicht der Wichtigkeit des belehi enden VorirageS ein z hlreiche« Erscheinen zu erwarten. — JubiläumS-Briefmarken wie andere in- und ausländische Marken kommen gewiß jedem in die Hände, ohne ein Beruf-sammler zu sein. ES ergeht daher an die geehrten Leser im Interesse der guten Sache die Bitte, solche unter Freundeskreisen zu sammeln und die Marken zu Gunsten der deutschen Schule an Herrn Sparkasse-buchhalter Alwi« Watzek einzusenden, wofür im vor-hinein herzlichst gedankt wird. Jede auch noch so kleine Anzahl wird dankend entgegengenommen. — Der erste große Jahrmarkt, der sonst an MathiaStage, das ist am 25. Februar jeden Jahres abgehalten wird, findet Heuer am Schalttag, den 24. d. M., statt und ist wie alljährlich ein großer Viehauftrieb zu erwarten. Vermischtes. Z>er Nolks»ih liebte e« von jeher, die Lebensrnittel mit den Kriegen in Beziehung zu setzen. So nannten die Schweizer die Bela eruni von Luzern 1513 den „Zwiebelkrieg-, den Bürgerkrieg von 1565 in Giaubünden ben „Speck krieg". Der kleine Feldzug it Schwaben von 1631 hieß der .«irschenkriea". Der bayerisch« Erbfelaekrieg von 1778 hieß im Volktmundt „KartosselkritZ- oder .Zwetschgenrummel-, wtil die Soldaten darin nicht« zu tun hatten, al» i« Lager Kartoffeln und Zwetschgen zu »ffen. Friedrich der Große soll von demselben gefaßt hab«n, er habe idm mehr Heu al« Lorbeer«» eingetragen, da er bloß au« Fouragierungen bestand. ------- I Schrifttum. SBofffs poetischer Kausschatz de» deutsch»« N«kte». Lötlig erneut durch Dr. Heinrich Fränkl. Mit Geleitwort non Geveirnrat Professor Dr. Wilhelm Münch. Einunddreißi ste Auflag» (255— 260 Tausend). In zwei Au«gaben: einer sür den Schul- uuch und einer .er» wetterten Au«ftabe^. Verlag von Otto Wigand in Le pzia. E« ist eine geraum ge Sanientruhe, die mii einer M nge vielfältiger Keimkörperchen n»u ge'üllt worden ist. Diese Sammlung wurde vor fast siebzig Jahren durch O, L. B. Woiff zuerst angelegt und bat inebkrästige Anreaungen sür da« W irtltum de« Geistei unb de« Gemüte« au«ge» st eul, „soweit die deutsch Zunge klingt". Al« ich vor beinade sech« J ihrz-nien au« der Volksschule in die Mittelschule überging, legte sie mir die gute Mutter auf den Weihnachtstisch, um meinem träumerischen S n» gtsunde Nahrung zu g«b«n. Ich habe r>i«s«t Buch, ml dem rtich« Jugend-erinnerunnen verknüpf» sind, in den ve>>chiedenst«n Ltd«n«laqen miigksüdr», mir vielleicht an d«m ehemaligen kleinen Letterndruck auch die Augen verdorben, allein auch F»iertag«ftimmungen daraus geschöpft. Unter den za':!,eichen, nach den verschie» kensten GesichXpunkien «»«gewählten Anthologien, di» im l9. Jahrbuiidert üppi 1 wucherten, nimmt der „Poetische Hau«sch^tz" eine hervorragende Stellung »in. Nicht nur durch Fülle deft Stoffe«, sond rn auch durch di- geschickt» Au«l»s». Goethe« Schüylinst, t'er Jrnprov sator Woiff, war m-hr al« »in Nat.empfinder und sein-r Genießer; er bewährte sich auch al« ein echter M»eaipfind«r b>« poetischen Schaffe-«. Dab i l-ielt er sich von jeder Einseitigkeit fern, wußte sich in die Seele der L fer von natürlichem Geschmack hineinzudenken. Gote Lebsnsversictierungsbank a. G. ßcütiuid an eieeulliclie» I.'-beitiivrmoh-'ran^i'ii über 1054 MU1. Kronen bi»lifr kusgezahlte Vericheruu£«*uiiuiiuu „ 547 ^ |t Ute Rlrli hohrn |>hi'rMrlisiKiir kwmtiifii irnvrr 1« sir Kt drn VrrRlrlirriniKHiirlimrrii xiiltiilr, bisher wurden ilinen 26" Millionen Kronen üurstcli^ewälirt Sehr (ünti('Kr VrrMlrlirriiiiK«HpdltiKtiti|K«(i : l;nvt-i fallbarkeit sofurt. l'nanfnchtbarkeit anJ Weltpolinei naeh 18744 2 Jahren. Pruepekte unJ Auskunft kostenfrei durch den Vertreter der Hank: lBilller« 8pi>fttS88v-Lv!,l, tai- in Cilli. Steckenpferd-Lilienmilchseise me# von !ö t r fl ni'cr n n & C o». Dresden u. 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Wesentlich dazu beigetragen ha» die Verlagtfi ma Ono Wi?and, welch« diesem Stammwik sor, fällige Pfl- <-,e widmete, et i«! «rlich und äußerlich immer b sser autzu^«» stalten wcht«. Schon vor Ablaus der erst n dreißig Jahr« unterzog Karl Oltroggr den ..Poetischen HauSlchoy" einer Umarbeiten . Jehl bat Heinrich Frank s dies« mühsame Aibeit mit Fleiß unv treff-lichem Beiktändnit vollbracht. An Unifanp ist ditser Hau^schatz zu «in«m Buch« von über tausend doppelispaltig«!, Seiten emporgewachsen. Auch di, Autstanung gewann «in fdön t, würdige« Aussehen und der Druck ver» sich« selbst schwachen Augen kein« Anstrengung. Wir leben serner in einer by iienischen Ze». Wir l-ben ferner in einer Zeit, im« k« neiwtl< poetisch ve:a>M! ist. vielmehr ntue Blüien und n ue Knospe» »'zeugt. Die babn» blechenden G ifter 'owm«n freilich erst in größeren Abständen; doch sollen wir un« m» der deuiigen Empfi»'unt.erui>g eine« iolch'N S.mmelweiket bleibt darum dring-n'i nötig, wenn e« uri lebendig« Spi gelb>lder b eien will: de«-gleichen di' Hinwknräumung de« röllig Veralitten. Pros-fsor Wilhelm Münch uririlt in seinem „®e? leitroo'i*: .Eine große Mannigfaltgkei dichtni-sch.r Si»mme> eriöm auch ggenwä >> >, und ntb n d m Gekünstelten und K'ankyasren i>l de« Echitii u»? ant Heiz G eisendn nicht wenig vor-Handen." In der vorliegend:« Bearbniung 'st c m Bedürinit der L fer, sür weiche d»e Sammlung b-ftimml war, auch den modernste« Ei zeug-nisten ihr Recht ang«d«,he» zu lassen, mit > Ute« tSeschmock eniiprochen worden. Wir selbst tvoll-n noch hi»zusü.!e», daß der nat onal«n Rüstung und Erhebung, welche nie unterbrochen sein soll, dem wrdrhasien R it onalg,iste die gebührende Anerkennung zuteil wurde. Heinrich Fränkel, ?>r selbst al« W-ndiiredner be« „Allgemeinen deutschen Sch«lv«reinet' jahrelang wirkt«, tat auch di>s« Seite btachiet, welche von dem tüfielnd.n Site«• • äst eter.tum vernachlässi.,t wird. So belrmmi man ein gute« und durch unv durch deutsch « Buch in die Hän5e, wa« be'vndert fih die ^'anwachsende Generalion wichtig ist. Fiänkel hä>» dabei an dem von O. L. B. Wolfs bei der ersten Herautgobe aufgist llien Gru diotze fest, daß der „Poetische Hautschatz' da« .Edelste und Schönste 'nihalitn soll, wa« unfet« Nation aus dieiem Gebiet, auszuweisen ha»". Auch für ihn sind ästhetische, «thische. liieraiurgeschichiliche unb natio-nale Gestchi«punkte maßgebend geblieben. Da« vortreffliche Buch verdien», »n jeder deutschen Familie eine Sl仫 zu finden. Berlin. Karl Piöll. Kin gesendet. Pit ganze Kaschingsfreude kann durch einen starke« Kaiarrh uercorten werden un!» schließlich hat doch jeder ei» Jnter.ff« daran, über Ertäl-tungen so schnell alt möglich sorizukommen. Ein all« piobtet Mittel dam besitzen wir in F^yt ächten Sodener Mineralpistille», aus die birmii al« zeitgemäß nachdrücklich hin, «wies » 'ein n ag Ämai>urphoto>zraphik Vil Freute bereuet eine LtedlingSdeschäfii >-ng erst bann. w«n» man s>ch in dieselbe uereu> Photographie, die sich in allen Fällen und jederzeit bewährt. Auch bie trüben Wintertage b«r->«n, wenngleich bie« auch nicht jedem L>chlb>ldn«r klar sein dürste eine Füll« nnn Gelegenheiten zu KomvltSindkr. IhrsMnachÄallstgkhkN! lohnenden Siudie» für be-> Ana'eur. Aber aus all diese reizenden ©eitstiiiiiungen muß man aus« ' merk! >m gimacht und in dieselben durch «in«n zu verlässigen Beea>»r einge'üh>t werden. Die« be-sorgt d-e «rf k ssia- ^.,chze»!chrift .Wiener Mit-teilunaen pdoiograph ichen Jnbalit" in unübir» trefflich r Weii« du ch einen e'gen« zu diesem Zwecke >ing'führ>e» .Prukit'chen Unte»richt^ in \ Lektionensorm, fer sirv de« Itbvafien Beisalle« zahlreicher Phoiojüiger seit s i»cm Besteden er-feeui. Selbstaeistän^lich ist auch 'ür da« Bedilrsnit der Forigeichriit nen >» hervorragenden Origi al» ortikeln. Klub- und Autiiellun.Abrichten, sorgfäl« tigen Refe'gten auS all-n Gebiexn de« Fachet, Literatur« unb Neudeiitberichte» zc. sowie durch vorzügliche Illustrationen in Hel'vgruvüie und Autotypie gesorg'. Eine eigen- Rubrik „Ph»:«< graphie in Farben" b ing> OrioinalortiM übet die eDjches»sle E>si»Zun, der Au>ochrompdoio-c>r p!iie au« der Feder d?« b roorragenden Fach» mannet Oberst Baron Hü^l un^ anderer Fach» männer aus diesem Gebiete. Da« soeben erschienene eiste Hest de« Jahr, a> geS 1908 (jährlich 12 H sie 4 K inklusio! Zuserdung) wird jedem neu hinzu» «rri'nven Abonn«" en dut.t Mt A ministranon Wien I Grab-» 31, zu ^^andt. verbessert den Geschmack von Suppen, Saucen usw. Zu haben in allen Delikates- n. KoloBlalwarenbandlungen sowie i3P«o Drogerlen. j SARG. 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'< Nki > Ali Persand täglich. | fv.i w m f - Kummer 14 Deutsche Wacht L.'it 7 V@P2UCkül^)f j"5» ii v>:J £> -~ - ii (KriiNlrlil» F.li»»h>Mt»-IMlIt-ii ) Allen ähnlichen Präparaten in ja4er Beiiehunji vorzugehen, sind diese PU1«B fr*! voo allfiischädlichen Substanzen; mit grösstem Erfolg" angewendet bei K ankheiten der tTtits-rleib-oig^oe, sind leicht uMflhrend. blutreinigend. kein Heiliuitt-1 ist günstiger and dabei völlig unschädlicher. am Yersio p f'iBiijse 11 xu bekämpf, n die gewisse Quelle d r meisten Krankheiten. Der verauckerten Fomi wegen werden s*ib> von Kindern geri e gt-Bointnei. Eilte Schachtel, 18 Pillen mthaltend. kostet 30 h, eine Rolle, ilit 8 Pd»chWii, demnach 120 Pillen entli&ll. kostet nur 2 K. 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Nicht minder schmerzt: auf Dornen stehen. Als rüstig drübeihin zu gehen. Jul. Kammer. » Liede schwärm! auf allen Wegen. Treue wohnt für sich allein! Liebe kommt uns rasch entgegen, Aufgesucht will Treue sein. * Immer Nein zu sagen ist nicht ein Zeichen von Krast, sondern nur von Beschränktheit. i 3« ungeheizte» Schlafzimmern ziehen fei« Federbetten im Winter viel Feuchtigkeit aus der Lust an sich. Sie werden dann „flamm", .kriechen zusam-men' und wärmen infolgedeffen nicht mehr so gut wie vorher. ES ist deshalb erforderlich, daß man die Schlafräume entweder hin und wieder tagsüber tüchtig heizt oder aber die Betten von Zeit zu Zeit zum Auflockern in di» Nähe eine« beißen Ofen» bringt. Schnittlauch, jetzt in Töpfe gesetzt, lies«! in kuizer Zeit sein würzige« Grün, wenn wir demselben einen Platz am Fenster der warmen Küche geben. Solcher-ari abgetriebene Pflanzen verlieren jedoch sehr an Krast un» werden am besten nachher fortqewoisen. Für die nächst-jährige Kultur kann man sich durch Tei-lung älterer Stöcke wieder Ersatz heran-ziehen. Kinder müssen ihr, Abendmahl-zeit spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen erhalten, denn während des Schlafes sind alle Funktionen des Körpers veiminderi. auch die Verdauung«-tätigtest. Bleiben dte Speisen aber zu lange im Magen, so gehen sie in Gärung über, die Protukle dieser Gärung aber haben einen nachteiligen Einfluß auf die Magenschleimhäute. .Kamillentee ist ein gute« Waschmittel zur Pfleg« des Haa>es und der Kopfhaut, besonders wenn eine Kleinigkeit Borax hinzugegeben wird Namentlich für blondes Haar sind Waschungen damit zur Eihal-tung der bellen Fai be anzuempfehlen. Frische Buttermilch ist ein recht gute» Nahrungsmittel für Leute, die an Hartleibigteit. App titmangel, Mögende schwerden, Blasenleiden usw. leiden. Sie ist nicht nur leicht verdaulich, sondern es scheint, daß der Gehalt an Butlersäure wohltätig auf den Verdauungsapparat wirkt. Favenziehcndc Milch hat nicht immer Unreinlichleit in der Wirtschaft als Uisache. Sie kann in vielen Fällen auf die Verfütteiung von Mehl und Schlempe zurückgeführt werden. Durch Fütterung von Wurzelfrüchlen und Bei-gäbe von Baldriankraut und Wurzeln zum Futier wird der Uebelstand beseitigt. Die Zimmerpflanzen schützt man vor Ungeziefer am besten durch öftere« Ueberspritzen mit klarem Wasser! dieses kann durch leichte» Uebetbrausen mit feiner Brause oder durch Bespritze» «i, einer Blumenspritze geschehen. Durch die Feuchtigkeit wird den Insekten der »us. enthalt ungemütlich gemacht, die Pflanze vom Staub gereinigt und erfiifcht. Voreilig. .Ihr Bewerbungsschreiben um die Hand »einer Tochter baue ich sofort eine» Graphologen übersandt. Terselbe sprach sich . . .« - „Aber Herr Kommerziearak, bei diesen Leuten trifft doch immer daS Gegenteil zu!" — .So? Er sprach sich über Sie sehr günstig auSl" Fräulein: „Eie sind ja ein oetter Held! Mir schwärmten Sie neulich vor, daß Sie mich zum Aufeffen li/b haben, und meiner Freundin gegenüber hohen Sie gestern geäußert, daß ich Ihnen ganz Wurst bin . . .!' - Herr: .Das stimmt auch, mein Fräulein . . . Wurst efle ich für mein Leben gern!" Umschreibung. .WaS mackt denn dein Mann alleweil?" — „Aus Flaschenbier . . . Bierflaschen?" Immer Jurist. Staatsanwaltsgattin: .Karl, wirft du mir denn diese« ein« beleidigende Wort nie verzeihen?" — Gatte: „Warte noch drei Wochen — dann Nitt die gesetzliche Verjährung ein!" Erklärung. Michel: .Haft du g'hSrt. Sepp, der Schreiner Toni, den 's erst vor acht Wochen aus dem Irrenhaus entlassen haben, will heiraten!" — Sepp: ,0t wird halt 'ncn Rückfall lelommen haben". Gefährlich. .Warum gehst du denn deinem Fieunde, dem Schauspieler Hurioso, au» dem Wege?" — .Der hat sich in seine neueste Rolle als Student so hinein-gelebt, daß er jeden anpumpt, der ihm begegnet". Au« der Instruktionsstunde. .Rekrut Lehman», was versteht man unter Feuerdisziplin>" — „Daß man jedem Vorgesetzten schleunigst ein Streichholz reichen muß, wenn er sich eii.e Zigarre anstecken will". Aus Kalau. Fräulein (pathetisch)! „Ach, wie die Abfchiedsiränen aus meinen Wangen brannten —" — Junger Chemiker : „Kein Wunder — waren ja gewissermaßen Scheidewasser".