"n. 294. Montag, 24. December 1894._____________ Jahrgang 113. D<« «Lalb. 8e> . » «°,,»res«play Nr.L d!. Redaction B<,hnt,„!«°ss, Nr, .5. H»>rechs.m>d". d« Nebatt..,., v°? « ^?"^ ^^^^^^^^^ "? - Unsr°,.ll«rtt Är<.,f werben nicht annenommen. Manusoripte nicht zürück»eNellt! ^ "onnltto«. I^ Der h. Wcihnachts-Fciertage wegen erscheint die ^M Nummer am Donnerstag den 27. December. Umtlicher Hheil. «illz^- k- und l. Apostolische Majestät haben dem Esther. Lieutenant in der Reserve des Husaren-ssknles Wilhelm II. deutscher Kaiser und König von die?"' Nr. 7 Ladislaus Semsey von Semse, !^„ s? ^Uache" hei der k. und k. österreichisch-ungan-U^andtschaft in Brüssel und Lieutenant mW ^"^ des Draqonerregiments Fürst zu Windisch-Gratz ^ Dionysius Grafen von Sze'che'nyl We ^ereiswürde taxfrei allergnädigst zu verleihen hH k. und l. Apostolische Majestät haben mit «°Mer Entschließung vom 17. December d .3-V« ^nde des hydrotechnischen Bureau im Handels-stti'>M' Oberbaurathe Heinrich Hillinger tax-Adi^ ^tel und Charakter eines Hofrathes aller« 2>l zu verleihen geruht. Wurmbrand m. p. ^t^^' und k. Afto^olische^ Majestät haben mit ^Mer Entschließung vom 17. December d 5 Ff^ämter-Oberdirector im Handelsm.mste um "tier, "ck wxsrei den Titel nnd Charakter emes "'"ungstathes'allergnädigst zu verleihen geruht. Wurmbrand m. P. ^'. k' und k. Apostolische Majestät haben auf ^V "«es vom Minister des kaiserlichen Hauses lm° °ch^rn erstatteten allerunterthänigsten Vortrage« ^?7höchstkr Entschließung vom 21. November d 3 ^b°"dttsmann Eduard Gröning ^ unb ^ h«,>s"l in Bordeaux, den Handelimann 3"^ « ^"ux zum unbesoldeten Viceconsul m Calais tks°l? Handelsmann Cecil Robert Broad zum «N' < ' " Vicec.nsul in Falmouch, sämmtliche mit dem <'^ln Bezüge der tarifmäßigen Consulargeburen "3st zu ernennen geruht. ViH" Minister für Cultus"und Unterricht hat die ^>°l-Concipist n Emil Fesch und OslarLob- und den Concilen der Statthalterei für Mähren Dr. Rudolf Herrmann von Herrnritt sowie den Concipisten der niederösterreichischen Finanz - Procuratur Dr. Edmund Richter zu Ministerial - Concipisten im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt. Der Handelsminister hat die Ministerial-Concipisten Stefan Grafen Romer, Dr. Friedrich Zoll, Anton Delles, Ladislaus Miller, Dr. Karl Schima, Oskar Freiherrn vonPußwald und Dr Franz Müller zu Ministerial-Vicesecretären im Handelsministerium ernannt. Der Handelsminister hat den Postsecretär Doct or Friedrich Ritter Wagner von Iauregg zum Postrathe im Handelsministerium ernannt. Nichtamtlicher Geil. Abgeordnetenhaus. Bei Besprechung der Vorgänge am Schlüsse der Sitzung des Abgeordnetenhauses heben die Wiener Blätter die Schlagfertigkeit und außerordentliche Wirk-samkeit der Ausführungen des Herrn Ministerpräsidenten Fürsten zu Windisch-Gräh und des Herrn Ministers Marquis Vacquehem hervor. «Der Herr Ministerpräsident <-sürst zu Windisch-Grätz — bemerkt das «Fremden-Vlatt» — trat dem Versuche, die Ehre der staatlichen Administration vor dem gesummten In- und Auslande m compromittieren, in schneidigen Worten entgegen.... Der Eindruck der kurzen und markigen Erklärung des Herrn Ministerpräsidenten war im ganzen Hause ein tiefer und mächtiger. Die Abgeordneten fühlten sich ge-wben von dem sittlichen Ernste, der aus dem Vor. aetien des obersten Staatsfunctionärs sprach, der dort, wo die Ehre des Staates, der wohlbegründete Ruf der österreichischen Staatsverwaltug, die Gerechtigkeit und Neintieit in der Armterbesetzung angetastet wurde, auf i.de Competenzschranke verzichtete und ohne Zögern so-,r an das volle Licht der Öffentlichkeit für das Vor-^ebkn der Minister appellierte. Und unter den Strahlen ^s Lichtes vollzog sich denn auch die Verhandlung, unter den fahlen dieses Lichtes enthüllte sich die völlige Hohlheit der Anschuldigung. 3« einer Darlegung, deren ^l^fertiateit und Klarheit von wirklich prächtigem Av'tze un^rjtüht war, zerfaserte der Herr Minister des 3nnern Matqms Bacquehem das Gewebe, welches da ausgebreitet worden war.» — Die «Presse» schreibt, dass «der principielle Standpunkt, den die Regierung gegenüber dem Antrage des Abg. Lueger einnahm, vom H^rrn Ministerpräsidenten in einer kurzm und markigen Er« klärnng geltend gemacht wurde, welche auf das Haus sichtlich die vortrefflichste Wirkung übte.» Der Herr Minister des Innern habe mit seiner Fähigkeit, meri« torische Angelegenheiten speciellster Natur klar und durchsichtig zu exponieren sowie mit seinem feinen und überlegenen Humor einen offensichtlichen parlamentarischen Erfolg errungen, dessen Wirkungen sich nicht bloß in der lebhaften Zustimmung äußerten, die feine Worte fast auf allen Bänken des Hauses fanden.» Die «Neue freie Presse» constatiert, dass «der Herr Ministerpräsident Fürst zu Windisch-Grätz unter gleichzeitiger entschiedener Wahrung des Rechtes der Executive hinsichtlich der Auswahl der Beamten die Dringlichkeit acceptiexte und vom Hause ein meritori-schrs Votum verlangte .... Die Rede des Herrn Ministers des Innern Marquis Bacquehem habe eben sowohl durch ihre offene Sprache wie durch die ein< gehende Darstellung der Sachlage, wie endlich durch die kaustische Schärfe, mit welcher die Anklagen abgefertigt wurden, auf das Haus einen nachhaltigen und durchschlagenden Eindruck gemacht.» — «Mit Fug durfte Ministerpräsident Fürst zu Windisch-Grätz — schreibt das «Neue Wr. Tagblatt» — die «Dringlichkeit« befürworten, damit sich desto rascher die Unwahrheit des Vorgebrachten ergebe. Und als vollends Herr Minister Vacquehem mit schlagender Drastik nachwies, dass Herr Dr. Lueger Punkt für Punkt Unrichtiges vorgebracht habe, erlosch in dem Gelächter, das diese Richtigstellung wachrief, beinahe der Unwille über den provocierten ZwischenfaN. Die Rede des Herrn Ministers weckte großen Beifall, sie war eine glückliche Improvisation.» — «Die Oppositon — bemerkt das «Vaterland» — holte sich eine neue große Niederlage. Der Ministerpräsident Fürst zu Windisch. Grätz erkürte, nachdem er die Rechte der Executive mit wenigen Worten kräftig gewahrt, dass er grgen die Dringlichkeit nichts einzuwenden habe, und der Minister des Innern Marquis Vacquehem beleuchtete in einer ausführlichen, ungemein lehrreichen und witzigen Rede die berühmte Geschichte von dem «Ntffen und der Nichte der Coa- Feuilleton ! Stimmen aus dem Chrislbanm. ! .^rn,'ächter an dem reich geschmückten Mihnachts-! '^ ^ll" herabgebrannt bis) auf das^tzte, W ! A^, Wartung und der laute Freudenlubel der verrauscht Elfnge !das l" 'he F. ""em Wmkelchen, die Größeren ha"en °) R die ^"schätze versenkt. Väterchen ^uhte befue- ^ w's,9"e Cigarre in Rauchwolken verwandelnd m kt Vg bequemen Lehnstuhl, und die hebere" ,^ ! ^lich"^ strahlten das wunderbare Glücksgefuh g r ^M^d/r, welches sie beim Anschauen des trauten ^e^kmses empfand. Ueber allen schwebte ,en s ^sih^ucken. jene wahrhaft zufriedene, in dem mum >chl,>""de Beschaulichkeit, die ausklnigt m d ^»en Dankbarkeit d.? Eltern »n das gut «e "<'Koches ihnen diese frendvollen We'hnach s ttzen ^scherte. Und so war im Vater- und Mutter^ ttllich °s Vrwusstseiu erblüht, dass es doch manch ^N s/ Augenblicke giebt, die hoch über dem Alltags ><^n. hie reichen Lohn in sich tragen fur so Mln ^"gen und Mühen im steten Kampfe ums ^ ^ und d^ durch ihren hellen Glanz selbst herb s "„d z" "'ldern vermögen, welches sie einst zu beugen ^. ernrchten drohte ^"ln 2? blickt die Mutter nach dem lieben Christs ttti^""ber, der ihnen allen heute so viel Freude °l ihren Z w'e sie schaut, da flimmert uud zuckt es "^ auz"^"gen, und zwischen den duftenden Zweigen * den zierlichen Sächelchen steigen gar wunder- l.^. Nilder und G^alten empor, ste vernimmt ein ,,is,s Rauschen und Raunen, und wie sie angestrengt hin-horchl Äteht sie ganz deutlich das geisterhafte Reden "" N^rolher Papierstreifen hebt sein Köpfchen ^ ,nk suricht M einem goldenen ZwlllmgMuder: 'Nst du n ch an die Zeit, wo die Frau dort drüben ei?1 lichhübsches M war "o chre schlanken nen N zu bunten Ketten fugten, wie sie und ibre Geschwister so hetter daw sangen und un« mit lachenden Augen beguckten. Dann wurden wir in !^ - °« Mnirlanden hoch oben nm einen machtigen ^'nen G^land n y ^^ ^^ ^.^ ^ ^ «^ ^Mn^ o^^ und bunten Fähn- chen Körbchen, Vögeln und Fischen gar herrl.ch amü- ^""n^ beute» seufzt der Goldstreifen, «sind wir ' ^c?^ M und deshalb "" wehr und mehr aus unserer ""!' ^ ^i^n N herabqesunken, und jcht versteckt ursprünglichen H he )e ^»^^ ^^ ^ ^^ ' >na" un hur g^ " ^,^ ^^^^ fadenscheinige Toi- ja ich glaube fast, man hätte mlBn Garaus gemacht weun mchc die Pietät c!?.n des Mütterchens noch lebte., l" H Was Wrecht ihr da von meinesgleichen?» spricht . lispelt ein m weihen Brauttüll gehülltes Stückchen Confect «Ebe. mals war meine Seele so weich und sanft, und jeht bln 'ch hart. meine Haut zusammengeschrumpft, und die grünende Myrte, welche mich einst an ihrem Ehren, tage an der Ehrentafel und dem Ehrenplatze schmückte. M zerdrückt und zerpflückt. Wie stolz und schön sah damals mem junges Paar aus,' und wie war ich glücklich, lhm anzugehörm! Und heute hat er kaum noch einen mitleidigen Blick für mich übrig, doch sie hangt mich sachte an irgend einen verlorenen Posten aber chre Hau^ suhlt sich nicht mehr glatt und A meine" '^ ^"" ^"" "^ "iN ^härtet w" oie . «Ihr alle habt es besser als ich. denn ick kin ^'33>.,,7i«?c!!.HW MZMK MUMM un,ere Kaiserin die höchsten Insignien des Initias-, bezieh weise Schefalat-Ocdens. M — (Concurs.) Am 21. d. M. et öffnete dle g' L mbergrr Manusactlnfirma Samuel Mayer dm bo" Die Warenschulden betragen 267.000 fl,, die Ald einer getödtet und zehn verletzt. Ein Arbeiter b'ft"^ noch unter den Trümmern. Der leitende Baumeister verhaftet. ^.^je — (Sechzehn Kinder ermordet.)I"?' , (Gouvernement Nowgorod) wurde ein vierzehn! ^ Mdchen wegen Ermordung des Kindes ihrer D>e"> "^ verhastet. Pas Mädchen gestand, schon stch^b« °"^ Morde an Kindern, welche der Pflege seiner Mu"" geben waren, verübt zu haben. ^ I« — (Petarden-Explosion in No"^ Rom explodierte am 20. December abends noch elNe i ^ Petarde, und zwar in der San-Marco-Straße, .^ Nähe des Palais der österreichisch-ungarischen ^^. beim Vatican. Die Explosion verursachte keinerlei ^^ Dle bereits gemeldete Explosion in der Straße ^^s dei Fiori fand in der Nähe des Gebäudes del ^ statt, deren llhef das Amt eines österreichisch'""^"' Consuls bekleidet. ^be — (Process Hebinac.) Um 21. d. M' ^z das «erhör des Angeklagten Professor Dobl0'<7 ^ Uzica fortgesetzt. Der Präsident lässt drfsen Sch"'°^l l^binae verlesen, in welchem die Stimmung 'lN ^ Kreise als günstig bez-ichnet wird. Der Angellog ^ hauptet, dies bezog sich nur auf Wahlangelegenhe" , ^ habe nie Verbindungen mit Karageoraiev't "" ,Hj,ll> und niemal« ein Wort hierüber mit t s ^ Noth das nackte Leben. Der Schaden ist sehr bed<" ^ Große Vorräthe an Waffen, Munition und U"» verbrannten. ^B — (Sir Roger Tichborne.) «"* ,?h><' wird telegraphiert: Per verschwundene Sir Roger Dai^e» bekannt durch den berühmten Process gegen be", ^s> Tichborne, soll jetzt in der Person eine« gewisse" ^^n Creswell« im Irrenhause in Paramatta gesunden >" sein. Die Untersuchung ist im Zuge. . Hü» — (Wieder ein Fräulein Doctor ^h der Züricher Hochschule wurde Fräulein Anna M ^ aus Danzig zum Do-tor der Rechte promo""' ^ Dissertation behandelt die Geschichte der Ha^" Gewerbefreiheit. am nächsten Hayre zu Weihnachten wieder aus den Ehristbaum schaukeln wollte, da legte mich die Frau dort ll.it Thränen in den Augen wieder zurück auf mein weiches Lager und stöhnte: «Er ist todt und du lebst!» und seitdem habe ich den lieben Knaben niemals wiedergesehen, so viele Jahre ich auch wieder am Weihnachtsbaum hieng. Sein Platz ist leer geblieben, und niemand sieht mich armen Klüppel mehr an, als die Frau dort, die mich wohl nur als Ecinnerung an ihren verlorenen Sohn bchält.» L>a schwebte aus der Krone des Baumes ein kleines Engelchen herab, um seinen Leib schlangen sich dünne rosige Seidensäden, sein blaues Röckchrn war verblasst und die blonden Löckchen versengt von manch vorwitziger Wrihnachtskerze. Er sprach: «Nicht will ich mit euch klagen und jammern! Seit undenklichen Zeiten bin ich der Schuh- und Stammengel auf dem Weihnachtsbaum dieser Familie. Wir haben gemeinsam heitere und trübe Zeiten erlebt, manche Thräne ver-gössen, manches Le:d und manche Freude empfunden. So viel auch schon um uns her schon zerknittert, verblasst, vertrocknet, gestorben und verlor?,, ist, soviel ich selbst und jene Frau da drüben an äußrem Glänze eingebüßt haben mögen, wenn unsere Löckchen auch spärlicher geworden sind, unsere Seele, unser Herz ist gesund geblieben, und das ist es, wai die Menschen uns Engeln gleich macht, was ihnen die wahre Lebenskraft verleiht, sich über den gemeinen Erdenstaub zu erheben, das einzig Bestehende neben allem Vergäng. lichen zu erringen.» Die Mutter blickte empor. Da rauschte es aber« mals in den Zweigen, und der Schuhengel blickte mit verständnisvollem Lächeln auf sie herab. Die Weihnacht öes kleinen Jean. Vun Jean Aicard. (Aus dem Französischen überseht.) (Schluss.) IX. Es begann zu dämmern über dem winterlichen Paris. Die Läden wurden geöffnet, die ersten Fußgänger zeigten sich, schauernd vor Kalte eilten sie vorwärts; man hörte Holzschuhe auf dem Pflaster klappern. Und in dem kleinen Laden saßen Sie immer noch, der Vater und die Mutter, stumm und müde, mit stieren Augen, wie stumpfsinnig und warteten. Bei jedem Lärm horchten sie auf ... Man bringt ihn uns zurück . . . Wer könnte ihn denn bringen? . . . Der Commissär vielleicht ... Ach ja — vielleicht! . . . Die Mutter hatte noch nicht geweint. Plötzlich vernahm man — ganz am Ende der stillen Straße — das sanfte Rollen einer Equipage. «Da ist er!» ruft die Mutter. «Er? Wieso?» — sie wusste es nicht. «Eine Kutsche! ...» Der Mann sieht sie mit ängstlicher Spannung an, ohne ihrem Ausruf irgend welche Wichtigkeit beizulegen. Die Kutfche hält an — nicht fehr weit entfernt. Die Mutter ist schon draußen: «Jean! Jean!» Sie bricht m Schluchzen, in Thränen aus ... Und mit dem Kind in d n Armen stürzt sie in den Laden zurück. Beide stchen über das Kind gebeugt und fragen, ader der Kleine hört gar nicht auf sie; die Zärtlich« lllten, mit denen sie ihn überhäufen, machen ihn un- geduldig, er möchte gern fpielen; seine beiden " ^e? sind voll beladen mit Spielzeug und buntem O werk. _.h bi>l «Wo hast du das alles genommen? ^'^M böse Kind! . . . Ist's menschenmöglich! Kann ' ^,'j das alles verstehen? ... Ich dachte mir tM'.g el man ihn gestohlen hat! — Und ich dachte, ^F überfahren worden ist! — Was bedeutet ave Kutsche!» zeF So frugen sie — aber die war ihnen,^ ^ gleichgiltig, die Kutsche! Ja wohl! Sie U"lFe" schwinden können, ohne dass sie sie zul".^D^ hätten. Später allerdings hätte es ihnen le'V " jeyl wenn sie leine Erklärung gehabt hätten . -.- ^ d^ . . . in diesem Augenblick ... er war ja Kleine, um den Rest kümmerten sie sich nicht' -z hel «Und doch ... was ist's eigentlich Kutsche?» ,^«h^ «Es ist die meinige, Madame ... ich w'" erklären ...» Sie wandten sich um. . ^ .^ «Das ist meine schöne Dame!» schrie ^e > ^ Anna war die «schöne Dame» von ^ worden. , ^spc^ Der Mann u»d die Frau verneigten '^ ^ voll mit dem ganzen Körper . . . Dann ^ F merkten sie — ich weiß nicht an was -^ "Azhast^ sich hatten, und der Mann setzte — ohne ^ /hF' keit — seine Mütze, die er mechanisch abgeM wieder auf. krohe^, «Was ist's?» sagte Therese, mit dem or " ^, Blick eines Marktweibes, das ihre «leln-theidigen will. ^bacher Zeitung Nr. 294_______________________^^___________________________^________________24. December 1894. ^^( h,z"F> Friede und Freude allen Menschen, das ists, l" läuten, ein Segen geht durch die Welt! ,,. Zusende fröhlicher Kinderherzen jubeln dem licht« Elenden Tannenbaum entgegen, lausende frommer '!>, ^"°e falten sich zum Ehristgebet. Eins nach dem b°nw ^"""en die Lichter auf, und der mächtige Tannen-z."" breitet seinen holden gauber über alle die lungen ^/n. die leuchtenden Blickes zu ihm ausschauen. Von °M llinderlippen tönt eS durch die heilig.stille Nacht: O, du selige, O. du fröhliche, Vnlldenbringenbe Weihnachtszeit I ., Und auch der Greis an dem Wendepunkt deSDa-,".'der Mann auf der Höhe des Lebens, der schlichte b,°"er. der ernste Gelehrte, sie alle lassen jmen wunder. » ? 6°uber des Weihnachtsbaumes aus sich einwirken !z, °uschm. ins Innerste bewegt, dem Gesänge aus un. """d'gem Kindermunde: Stille Nacht, heilige Nacht l u». ^"be auf Erden! Die Ruhelosen, die der Kamps e?'5°sein hinaustreibt auf den Markt des Lebens s e h^" '" den Schoß der Familie, in den Fneden de« h "',und die fchönste Regung des Menschenherzen^ ' «°ch ".ehe. ringt sich beim strahlenden L.chte de M.H ^.Mbllumes empoc aus den Banden der Selbstsucht zu ^'chle des Tages! miede aus Erden! ,,, 7- (Bewährung von Dienstalters-Per-"°lzulagen für Staatsbeamte) Se.^^ :' ber Kaiser haben mit Allerhöchster ^'Member d. I. allergnädigst zu ^statten geruyi, «'°" 1. Jänner 1895 angefangen den Staatsbea" e« n. "r untersten Rangsllassen nach f"n^hn " "«e Derselben Rangsclasse vollstreckten Dienftiahren Dlenft jährlich >7/ U"d U 3"'g in einer und derselben U^hren solche Zulagen von jährlich 200 fl. gewahrt tz,^(Für das ^cellenz der Herr Handelsminister hat ^ 'M Verordnangsblatte zur Publicierung gelang « besetzt; als Vicepräsidenten wurden Freiherr v. Helsert und Graf Franz Coronini gewählt. In den Nusschuss wurde u. a. Professor Lacher, Director des Landesmuseums in Graz, gewählt. — (Ausweisungen.) Im abgelaufenen Monate November d. I. wurden 57 Personen, darunter 7 weib-lichen Geschlechtes, aus den im Reichsrathe vertretenen Königreichrn und Ländern ausgewiesen, und zwar: wegen Rücksichten für die öffentliche Sicherheit, Sittlichkeit und Ordnung 24, nach Abstrafung wegen Verbrechen 21 Per« sonen und nach Abstrafung wegen Vergehen und Ueber« tretungen 12 Personen. Von dieser Oesamrntzahl mussten sich wenden nach Ungarn 21, Italien 12, nach Russ« Laibacher Zeitung Nr. 294 ______________________________2530________________________________ 24. December M^. land 7, Preußen 6, Baiern 4, Wülllemberg 2, Frank« reich 2, Sachsen 1, nach dem übrigen Deutschland 1 und nach der Türlei 1 Person. — (Vrnennung.) Se. Excellenz der Herr Ackerbau« Minister hat den Districts« und Stadtarzt Dr. Johann Otverül in Virlenberg zum Vergarzte in Idria ernannt. — (Effecten-Lotterie der «Glasbena Matica.») Wir haben seinerzeit bereits veröffentlicht, dass dem hiesigen Mufiloereine «Glasbena Matica» vom hohen l. l. Finanzministerium die Veranstaltung einer auf 20.000 Einlronenlose mit 300 Gewinsten lautenden EffecteN'Lotterie zum Iwecke der Adaptierung des dem Vereine gehörigen Hauses in Schullocalitäten bewilligt wurde. Mit der Durchführung des Lotteriegeschästes betraute der Ausschufs des Vereines aus feiner Mitte ein Fünfercomite', bestehend aus den Herren: Ivan Vencajz, Fr. Ravnihar, Anton Petrovcic, I. Hrast und F. Trdina, welches seine Thätigkeit in vollem Umfange bereits auf-genommen hat. Dem Executivcomiti stehen zur Seite die Damen.Patronessen: Ferjantit, Gregoric, Hudnil, Ienlo und Lozar. Dem Vereine wurde bereits als erstes Ge^ winst von Sr. Excellenz dem hochw. Herrn Fürstbischöfe Dr. Ialob Missia 100 fl. großmüthigst gespendet und weitere Spenden von hervorragenden Persönlichkeiten in Aussicht gestellt. — (Die Handels- und Gewerbelammei in Laibach) hält Donnerstag den 27. December l. I. um 2 Uhr nachmittags im Magistratssaale eine öffent« liche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung; 2.) Gesuche um Verleihung von Stiftungen an arme Gewerbetreibende; 3.) Gefuche um Marltconcessionen in Lengenfeld und Pod-cerlev; 4.) Petition der Prager Kammer inbetreff der Arbeits-Statiftil; b.) Petition der Salzburger Kammer um Re. Viston der Ministerialverordnungen vom 17.September 1883 und 17. Juni 1866 betreffend die Befugnisse der Apo« theler und Materialwarenhändler; 6.) Petition der Leobner Kammer betreffend die staatliche Subventionierung der gewerblichen Fortbildungsfchulen; 7.) Eingabe der Prager Kammer inbetreff Einberufung einer Enquete wegen des Spiritusmonopoles. * (Angriff auf einen Gendarmen.) Am 20. l. M. betrat der l. l. Gendarm, Titular-Postensührer Peter Malorel, des Postens Zwlfchenwässern, Vezirl Umgebung Laibach, den Taglöhner Johann Vabnil beim Schießen mit einem Gewehre. Da sich Vabnil mit einem Waffenpasse nicht ausweisen tonnte, nahm ihm der er-» wähnte Gendarm das Gewehr ab; Babnil vergriff sich jedoch an dem Gendarm und verfehle ihm mit dem Lauf des beim Ringen frei gewordenen Gewehres einen Schlag auf die linle Schulter. Babnil lonnte erst durch Drohung mittelst des gefällten Bajonnettes arretiert werden, worauf er dem Inquisitionshaufe in Laibach eingeliefert wurde. —r. — (K. k. österreichische Staatsbahnen.) Im Monate November haben die österreichischen Staats-bahnen bei einer Einnahme von 7,357.622 st. eine Mehr« einnähme von 151.221 st. erzielt. Für die Zeit vom 1. Jänner bis Ende November wird eine Gesammtein-nahme von 79.294.220 st. ausgewiesen, was gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres einem Plus von 5,506.010 fl. entspricht. Bei den l. l. österreichischen Staatslmhnen und den vom Staate auf eigene Rechnung betriebenen Bahnen ist füc November 1894 im Vergleiche zu den Ergebnissen des gleichen Monats im Vor« jähre sowohl in der Frequenz als auch in den Einnahmen durchwegs ein Plus zu verzeichnen. Es betragen nämlich im Perfonenverlehre die Mehrircquenz 150.379 Perfonen und die Mehreinnahme 75.168 fl. und i« Güterverkehr« die Mehrbeförderung 122.976 Tonnen und die Mehr-einnähme 62.898 fl. Es ergibt sich somit eine Gesammt-Mehreinnahme von 136.166fl. * (Deutsches Theater.) Morgen gelangt als Wohlthätigteits-Vorstellung die romantisch«komische Oper « Rip ° Rip» von Robert Planquette, dem Cow-positeur der Operette «Die Glocken von Corneville» u. a. m., zur Aufführung. Die Tenor-Hauptpartie singt Herr Adolphi. Außerdem sind die Herren Femminger, Herzfeld, Herrnfeld und Fräulein Mral in den Haupt-rollen befchästigt. 2ln»io5 »»or». Dienstag den 25. December (Geburt Christi) Pontisicalamt in der Domkirche um 10 Uhr: Instlumentaluikfse «lu ßinriosam momorimn »na« inlüo8ta,tig I^Li'äinauäi I. doni^ni» und Gra-duale von F. Z. Sluhersl?; Offertorium von I. Haydn. Mittwoch den 26. December (Heil. Stefan) Pontificalamt in der Domlirche um 10 Uhr: Instrumentalmesse, Graduate und Offertorium von Anton Foerster._______________________ Neueste Nachrichten^ vom 22. December. Mitterburg-Pifino. Bei den hiesigen Gemeindewahlen wurden in allen drei Wahlkörpern die Candidate« der kroatischen Partei gewählt. Die Wahl verlief ruhig. Trieft. In der heutigen Sitzung des Stadt« mthes theilte^der Bürgermeister mit, dass die Municipal« Delegation beschlossen habe, an den Heiligen Stuhl ein Promemoria abzusenden, in welchem gegen die Zurücksetzung der italienischen Nationalität scttens des Triester bischöflichen Ordinariats Klage geführt werden sollte, dafs die Ausführung dieses Beschlusses vom Statthalter sistiert worden fei und dass die Municipaldelegation gegen dicfe Sistierung an das Ministerium des Innern recurriert habe. Im Verlaufe der Sitzung wuiden auf Antrag d?s Schulausschusses für die I^a national« 1000 fl. bewilligt. Agram. Im Landtage besprach der Banus die Frage der Vereinigung Dalmatiens mit Kroatien und weist nach, dass die Opposition durch ihre Agitation in der dalmatinischen Bevölkerung eine Abneigung gegen die Vereinigung großziehe und so eigentlich selbst gegen die Vereinigung wirke. Der Landtag wurde bis lOten Jänner verlagt. Budapest. Ministerpräsident Dr. Wekerle ver« ständigte achtzehn Mitglieder des Oberhauses, dass der Kaiser sie zwischen dem 27. und 31. December behufs Aeußerung über die Lage empfangen werde. Die Berufenen gehören der liberalen Partei, den liberalen Dissidenten, der Nationalpartei oder klerikalen Partei an. Unter ihnen befinden sich Banffy, Koloman Tisza, Szell, Max Falk, Appony, Julius Szapary, Szlavy und Ferdinand Zichy. Rom. Der Fünferausfchufs des Senats, welcher mit der Durchsicht der Documentensammlung Giolittl's, soweit sie den Senat betreffen, betraut war, veröffentlichte heute seinen Bericht, der den Schlufs zieht, dafs diefe Papiere es nicht verlohnen, dafs sich der Senat mit denselben beschäftige. Nichtsdestoweniger habe der Senat, da die Gelegenheit sich ergab, die kleine Anzahl der in den Papieren namentlich angeführten Senatoren aufgefordert, Aufklärungen zu geben. Nachdem er diefe gehört, habe er erfehen, dass keinen Senator irgendwelche politifche oder moralifche Verantwortlichkeit in diefer Sache treffe. Bern. Die ordentliche Winterfefsion der Bundes' versammlnng wurde geschlossen. Die nächste Session beginnt am 25. März 1895. Madrid. Die Kammer zog den Vorschlag der Deputierten der Antillen in Erwägung, welcher dahin geht, die Steuer auf die Zucker- und Melasse-Industrie auf Cuba aufzuheben. — Die Cortes wurden bis 10ten Jänner 1895 vertagt. Paris. Die Kammer nahm nach den Ausfüh' rungen des Arbeitsministers mit 299 gegen 171 Stimmen die Convention dts Staates mit der süd-französischen EisenbahnG^sellschaft an. — Der Gerichts« Hof verurtheilte Drey fuß einstimmig zu lebenslänglicher Deportation innerhalb eines geschlossenen Raumes. Belgrad. Die Meldung auswärtiger Blätter über eine bevorstehende Aenderung des Cabinets entbehrt jeder Begründung. Newyork. Ein französischer Dampfer nimmt morgen 2,250.000 Dollars Gold nach Europa mit. Die Gold-Referve des Staatsschatzes ist bis auf 88.760.000 Dollars herabgesunken. London. Die Blätter veröffentlichen eine Depesche aus Washington, wonach der amerikanische Ge» sandte in Tokio, Dun, telegraphiert habe, die japanische Regierung verspreche, den Gesandten China's mit den seinem Range gebürenden Ehren sowie dem aufrichtigen Wunsche zu empfangen, dass seine Mission gelingen möge. — Der chinesische Commissär für die Friedens' Verhandlungen, ChaN'Iin-Huan, ist Mitglied des Tfung-li Iamen und war früher Gefandter in Washington. Velegrcltnrn«. Krakau, 23. December. (Orig.-Tel.) In dem geräumigen Holzlager der hiesigen großen Dampftischlerei Brüder Muranyi ist heule früh ein großes Schadenfeuer ausgebrochen. Zur Bewältigung des inneren Brandes wurde beinahe die ganze Feuerwehr aufgeboten. Bis Mittag war der Brand noch nicht gelöscht. Man vermuthet, dafs das Fmer gelebt wurde. Lemberg, 23. December. (Orig.-Tel.) Minister Ritter v. Iaworbki hat sich von hier auf seine Besitzung nach Skwarzawa begeben. Paris, 23. December. (Orig.Tel.) Der französische Gesandte in Brüssel, Vouree, wurde zum Gesandten in Athen, der Gefandte in Athen, Graf de Montholon, zum Gesandten in Brüssel, der Secretär erster Classe, Dönaut, zum Gefandten in Luxemburg und dei' Bot-fchaftsrath Desprez zum Gefandten in Cttinje erkannt. Montevideo, 23. December. (Orig.-Tel.) Der französische L'gationssecretä'r Flency begieng einen Selbstmord, indent er sich von einem Fenster des zweiten Stockmerkes hinabstürzte. Hamburg, 24. December. (Orig.-Tel.) Infolge eines Nordwcststurmes entstand eine Springflut. Die Elbe trat aus und überschwemmte die mit Wann ge« füllten Keller. Der Schaden ist bedeutend. Bei Harbnrg wurden infolge Deichbruches Landstrecken überschwemmt. Amsterdam, 23. December. (Orig.-Tel.) 3" A vergangenen Nacht fand in ganz Holland em I heftiges Unwetter statt. In Rotterdam?>rreicyte Maas eine Höhe von 3-75 Mcter über dem M'tt^a Die Straßen und Plätze sind überschwemmt, der^l ri^ ist gänzlich unterbrochen. Sämmtliche Deichwache" ,^ Rotterdam längs der Maas und der Assel stno . Thätigkeit. Stellenweise sind die Deiche überflutet' die Niederungen unter Wasser a/seht. In U"^ stürzten neun Häuser ein; eine Person wurde wundet. In Papendacht sank auf der Merwcde Kahn, wodurch drei Personen ums Leben kamen. " große Menge von Telegraphen und TelegraphendM wurde zerstört. Der Postdienst ist ein sehr «lW mäßiger. , Rom, 23. December. (Orig.-Tel.) Der ^ empficng heute im Quirmal den russischen G>n Ignatie'ff, welcher die Thronbesteigung des Kaisers -« laus not>ficierti>. Die Audienz hatte einen äußer«! Y lichen Charakter. . ^ Rom, 23. December. (Orig.-Tel.) Se. HeiH der Papst empfieng heute im Thronsaale die Carow und Prälaten, um deren Glückwünsche aus A»la»» ^, Weihnachtsfches entgegenzunehmen. Der Papst tM^ diesem Anlasse eine Rede, in welcher er die 3tol" katholischen Kirche in der Civilisation darlegte. . London, 23. December. (Orig.-Tel.) Der a Manchester kommende Schnellzug stieß bei Ehels"" der Grafschaft Cheshire mit einem GüterM H, sammen, wobei sechzehn Personen getödtet und verwundet wurden. . Sofia, 23. December. (Orig.-Tel.) Der Pra!'^ der heiligen Synode und Metropolit von ^"!.I?^! Gregorius, ferner die Nustschuker Bürger: PlHj. des Sobranje, Theodorow, und die Deputierten ^^ dulnikow und Bolgarow übergaben heute im -"" ^ der Stadt Rustschuk dem Prinzen Ferdina"° ^, officieller Audienz ein Diplom, durch welches .^ Prinzen Boris das Ehrenbürgerrecht der Stadt M!'^ verliehen wird. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. . Am 23. December. Ritter von Kropatschel, FcldmaH. Lieut.; Kitzberger, Hcnifttm., Graz. — Deutsch, Kfm.. , ^ lamscha. — Eplsenbeiler, Müller, Privatiere, MülMN' ^. Klein, Privatier, Fiuine. — Spitzer, Spediteur, Ag^A Vertolo, Oberbcamte. s. Frau. Gradenberg bei Graz. — "" ^. Ing,; Müller. Privatier: Dr. Konitschver s. Frau, M". ^ Milosevic. Kfm.. Vanjalula. — Nowak. Beamter, Eisne^ Sojiz, Linienschisfsfa'hnrich ; Vurgstaller, Liuicnschiffslieut.,^ ^ — Lerber, Gartner. Ajdovica. — Majdic. Privatier, Ia^< Slafic, l. l. Gerichts-Adjunct, Grohlaschih. — Dejal, "' ^ schMieut., Pola. — Dr, Rosina, Advocat, Luttenberg^. Goelen, Privatier, s. Sohn, Neumarltl. — Porc. Besitz". "^. thal. — Ielocnil, Wcrlsbeamter, Littai. — Mincrt, ^ ^ besitzerin, s. Kindern. Prag. — Liensberqer, Insp., Innsb" ^. Ladstätter, Kfm.. Lcmbcra. — Kiizaj. Privatier. St. P"",^, Dr. Dereani, Stein. — Marussig, Private, s. Kindern, " Hotel Stadt Wien. ^ Am 22. December. Müller, Abth..Vorstanb. Pola, -^ ^, bo?nil, l. k. Notar. Krainburg. — Blazon. Private, ^Uw"^ — Mautner, Steinböck und Holzer, Kaufleute, Wien. ^ ^ Weinhändler, und Plesche, Ksm., Assram, .. ^ Am 23. December. Helwersen, l, l. Hauvtmann, Ta"'''^ Iatlitsch, Fabrikbesitzer, Gottschee. — Lamprecht und ""^, Kaufleute, Wien. — Kaucic, Privatier, Klagenfurt. -^ "'" /^ t. t. Husaren.Lieutenant. Budapest. — Goldsteiner. Fab" Brunn. — Nossan, Privatier, Pisino. Hotel Lloyd. 5 Am 22, December. Schitnil. Kfm,, Franzdorf. "^^^ Privatier, Klaaenfurt. — Setzer. Monteur. Innsbruck. -- A ^ Beamter, Adelsberg. — Michaelis, Doctor, Neumann^. Majdic, Besitzer. Domzale, — Hartmann, Doctors'OattlN, ^ — Dereani. Cadettenfchiller, Trieft. — Pistor, ikunst^I München. — De Zorzi. t. f. Zollbeamter, Fiume. ^Hcill, Gymnasiallehrer. Rudolfswert. — Kosenina, Dr. der ^"" sammt Frau, Mottling. — Sebell, Privatier, Greifenburg- Hotel Vaierischcr Hof. ^, Am. 23. November. Stcrbenc, Privatier, ^berm^ ^ Mcdosch. Privatier, Dragatusch. — Licnsberger, Insp! "^ Monteur, Innsbruck. — Faleslini, Tolazzi. VauuitterN", , Mogqia. — Iarz, Studiereuder; Duller. Besitzer. ^"doU« ^ — Pctschauer, Besitzer, Gottschce. — Sissmund. SpeclY°" Mitterdorf, — Schnnitsch, Handelsmann, Döblitsch. ^ Verstorbene. Am 21. December. Johanna Islra, Aufseht Tochter, 9 Tage, Gctrcideplatz 1, Fraisen. , ygI Am 2 2. December. Maria Huoales, Arbeiterin, « Domplatz 15, Tubcrcnlose. ." niachers'Sohn, 1 I., Bahnhofgasse 23, Meningitis. Im Spital?. 2 Am 21. December. Lorenz Traven, Inwohn",^, NHra8m„8 «ynilin. — Maria Prcsctnil, Kaischlcrs < ^ 32 I,, Pneumonic. ___^. Lottoziehungen vom ^2. December. Trieft: 18 12 3 64 1?-Linz: 52 6 61 34 4. J"k*r JMta». «, 294. ..._""____________-------------------------------- MB««»« 1894. Volkswirtschaftliches. '^n-^^22' December. Auf dem heutige,, Martte sind er-!3 Ha«'., "lallen mit Getreide, ? Wagen mit Heu und Stroh, ""»en und 1 Schiff mit Holz. Ml!, Mgz, u«,^. ^^.^ ^il^ ^ ^. N 'j lr si'! lr N ^ ^ " tr. i^ '"''"eterctr, 6 60 7 50 Butter pr.Kilo. . -,W------- ^s,e ' üW 5 50 Eier pr. Stück . . - 3,------- ^tt " b 50 t» 50 Milch pr. Liter . . - 10------- stibsluz, ' 5 60 6 50 Rindfleisch pr. Kilo — 64------- (ch^' '-----------!— Kalbfleisch » 64------ M ' 6 70 ? 25 Schweinefleisch » 56------ ^liitu. ' 6 20 «- Schöpsenfleisch » 40------ ^vfel i^/ ?>^ 7 25 Hähndel pr. Stiick - 45------ ^e dt c?? Kilo 2 42 - - Tauben ' 1? "" ^"Heltolit. 11-------Heu pr. M.-Ctr. . 1 87 - -W^, » ii-----------Stroh » ..1^70------- ^b?!ckn.«l ' 9,------Holz,- hartes pr. > «H'"z Wo ^^95 _" " " Master 680-->N"'°lz» -68-- -weiches, » ",-- -^'??. ^ 54-- Weiu,roth..100Lit. -24-><^chert . >64 - - weißer. ' !- 30 -in Laibach. . 3 ^—^—------------------------"--------' 7^ i LZ^ ^^ ^'"" de« Himmel» ^5 ^,?a- 737'? -9 2 , wiWs'll ! Nebel Z3 g.^. ^b b -5 6 windstill ! Nebel ?^ >1,^ 733-1 -9 4 O. schwach ! bewölkt ! <-K. ^^.^' <^3 4 -6 8 'windstill bewölkt ! 3.^ ?'W5 -2 8 O. schwach ! bewölkt 0 00 «t>- 739 9 —7 4 O. schwach bewölkt ^H 22. den ganzen Tag dichter Nebel, nachts geringer ^'er^ ^lm 23. tagsüber meist bewöllt, n»r the,lwe > H«' " Das Tagesnnttel der Temperatur an den be'den ">tt ^ _5° ""d —5 7" beziehungsweise um 5 6° und -^ z ^^^" normale. ^-»^^ Nistl>, vnn Wisiebrnd .^ ^^« ^"lische Arzt H.!r Dr. Borstner hat eine ^-^^sse Erhnlunsssrfise anget elen.____________^. . Apollo-Seife. ^n3'^khr al, 50 Jahren erfreut sich infolge der umtber. ^ÜI! Dualität die von uns erz uqte «Apollo°Seife. m allen ^Xfs'chichten de M nHie^sowie im Auslande ^ > im ?h". Trotzdem in dn letzten Jahren uerschew" >r°^M der Reclame die wunderbarsten Elgenschaftm i^g^.und selbe vom leichtgläubigen Publ'cum v.rnber ^ I°hr " t wurden, nimmt der (lonsum unsrer.Äpollo^.e Z> PH I"l)r zu. was in der "°rz"gl chen Gut u d dem ' 'Ad.! '^'"ne Begründung hat. Für die >l>H"l°'^ife> ,^^^ ^^/ „„ besten d.e mele Nach he, ,^ d.e wir im Laufe der Jahre thc'ls °uf guH "' ^ Wtleui! «"ichtlich vom Schauplatze verschwinden machten. ""W»,ff, eines diesbezüglichen Falles diene folgende ^r wen die ^^"'"t^eichischen. Seifensieder. ,tzttbK',chaft .Apollo« in Wien bei der Y'"del^ "d 3 ^ÄN' '" Wien zur Z. 22«4 .x 1»^ ""d "" "nd ^>t um. "«Ntriert.-». Schutzmarke., «»bc ua H '^, ^" ^Äc^'fe mit einer täuschnngsfäh.gen M"t' "" ' ^"°U°. Vl"chen Ven.nnunq des ^tablssemenls d.eser Fm ° I do, ""befugt in Verkehr gesetzt und feilgehalten °M' Z°ll°. ?" I, österreichischen Seifensieder^ewe^ >>^ 'Nzla», l^..^ <-v^<.^ ."«. sQ»..<-. t,^^,! , daö weiiverbreitete, von d^r Na^arredaction herausgegebene neue Mudejournal, bietet fnr den a «gen Preii uon fl. 1 06 vierteljährl.ch eine er taunliche Fülle von mächtigen Modebilbern, dar.mter auch fein colonerte S.ahl^ st chbi de? in künstlerischer Au«slllirung, treffliche b«ndart>ett^ Naaen und von allen Modeblättern die größte Anzahl Schmt-musterbog n mit Schnittmustern in natürlicher G.öhe. Nr, 1 vom muen Jahrgange enthält eine besondere Anle.lung zur Se?'stanfeitigung gut sitzender Kleidu.,g'stücle der elegantesten, wie d? einfachsten Art für Damen und Kinder. - D.e .Elegante Mode. schei t °lle vierzehn Tage- Probennmmern stnd durch Ig v. Minmayr ck Fed. Bambergs Buchhandlung " L°>dach Das Leben ein Tanz! Tarzen denn nicht auch die lieben Engel im Himmel? Warum sollten dann wir unvollkommene Wesen in Hiflser kurzen Spanne Zeit in der Farbr iisrhachtel des großen ScLi^K-lnaus.s nicht tanzen, w««n uns Deo gratias ebcnM) ßüt auch zum Tanzeu erschaffen hat.'' Wenn die Kehlferligkeit der Stimme das Ohr mit schmeichelnder Gewalt bethört, warum sollt« die Kunst- s.Mliekeit der Beine, die das Auge mit magischer Gewal -rwirrt auch in Laibach ni.hl auf gleicJier Stufe sieh'n?! Kann es 'twas Schöneres und Gedeihlicheres geben, als zwti nebeneinander lebende Geschwister, die sich vertragen und Freunde freundschaftlich aufnehmen? Die Tanzkunst ist das Bindemittel für sociale Bildung. Sie ist's und bleibt;, auch dort, wo sie überstanden stiefmütterlich als Faschings-Unterhaltung behandelt wird. Darum ergeht an alle jene die höfliche Einladung, sich in der Theaterga.se Nr. 1 bei mir zu melden. ,__, 9 , Fnedr. Wilh. Lang (Moo; - Lenrer der gesammten ästhetischen Tanzkunst. Wilhelms antiartyritijdjer., nntic^cumatifdjev BSutreinigungs-Thee oou %ram »itljeCm, «pot&ckr su «cwnfir^e« in Webevöftm-ctrf), i[t burdj alle flpotyefen jurn greife »Oll ö. «ö. P. 1 *>cr *a'et i" bt'Mf^»- dtiflroö-««flcr in «at&ad) bei jpercn ^etevSaftnif. Aatt^tftct»ot in «atüadj bei §ftMi Wpotljefi-r ^ofef waur unb bei J&crrii «pot^efcr tt&alö b. SrnJöcjl). * H (4643) 12—ö ^Iclndestheclter in Ac^ibach. .u m^sf l41 Abonnements-Vorstellung.) Ungerader Lag. " " ' Dienstag den 2.-,. December ^'^tY.ti^t^o.stell«.« Anfang Pb"« Uhr. '^ Ende vor 10 Uhr. Brenncampagne 1893/94. ^ön. uttg. ^tttati^bircctiott jcm: ©ui)a^cftsSant)ftcaitf. 81 tt bie Sftrma Graf Stephan Keglevich Nfg. ^romontorer (^ogiiocfabrif, S3^apcft. Ueber 3&r Wnfudjen föirb 3ön«n über bie in öftrer ^romontorer Goßnacfabrif in ber 18B3 94er ^robuction«* Kampacine aufgearbeiteten 3Beinquantitäten unb bie Ijiefür entrichtete ©rennftcuec bec bejugfjabcnbe SluStoei* anbei au§» flefolflt. (4387) 3—3 «ut>a*>eft am 14. ?luguft 1894. Fin&oxy m. p. über boo burrfi bie ^vomotttorcr Soguacfabrif bec Oraf ^tc^han ftefl(ebtd) 9iad}ft)lgei' in ber ^robmtionö«(lam- pofliie 1893/94 aufgearbeitete Sßeinquontum Summiert: 1,195.750 fitter unb bie fjiefiiv bc^al)itc Srennfteiter «uinmiert: 12.555 II. OO kr. ^roniontorcr tön. ung. Jinaii^ujadi^btbciluag 9. «ufluft 1894. Rudolf Gurszki m. p. JRejpicient. S)iefe bi^fjer nur burd) ttltö bec Deffentltdjlcit ilber» flebenen amtüä)cn Wugiueife tiefern n*iet>erbolt ben ^eroeiS, baje unsere ^robnce jeber anberen Warfe an Weettitä't roeit überlefleu finb unb bajž ba« 93erttauen, »rjelt^eÄ unseren ^3co* bucteii entflefieitjiebradjt tutrb, aud) umiometir gerechtfertigt er* jdjeint, aUi unjerc ^abrif. bie int Qa^re 1882 gegrünbet rourbe, p/ff* erst Hpi| in beu ^afyreii 1885 ittti» 1886 9Warfe * unb ** 1888 „ *** 1801 „ **** in JÖerfehr brartjte. S)ii'fe Xfjatjadien beiueijen jur @)enü(je, mit meldtet aufaer« orbentttd)en (Eolibitä't unjere tfabvil arbeitet, ntitrjin bürfen roir nurt) bestimmt enuarteit, ba\$ jebermann, ber SBert auf jäjp reelle uub exquisite ^i Warfen (egt, au^)d)Üc|;(id> ben nur tu it (ffyrenbtytomett prämiierten unb überall ertjältlirfjen Cognac Gröf Keglevich Istvän oerlangen lüirb. Die Direction der Graf Stephan Keglevich Nfg. Promontorer Cognacfabrik, Budapest. ^ ., ^ z,^ Wiener Börse vom 22. December 1A94. «a« ^ °Mellen 3°«««°««. »bei vli5 N'«M.Wlst i.,,. .'1U,>^'' ^I K> ' l^i?. «".^ ^"" sl. 15. >,ü.1 ," 'i. '^ „ wu fl. l^m^1N7t>0 ,',"UM,, ,k"te in «^' steuerfrei - - ' ------------------------ "^ " Gelb Na« übernommene V st, Änl.d,T. l»4 «5!,^«^ bto.....in 50 ,. 4"/,. 98'kl'i 8!1 4» Äl,°üsteri Lande« Hyp.-Wlst. 4"/„ »!< ^»luu «!, dto. dto, ,, 4°/„ . , llXl--. luu„„ dto. dtv, öujähr. ,, 4"/« . 10N>— »NO «„ Zpalcasse, l.öst.znI. 5'/,«/„ul, in,'.^ , . Vrioritll«»'Obligationen ^ ,<ür !«,»> fl,,, ! ^ldiüllNdsNurdbahn Ln>, 1»«K ><»_!i^z . Un!,,-sso ^ . yinelft Lust ! (per Ltiicl), Vndapest Basilica lDomhan' , «><, ^. Vlllri, Lo!e lu st. «M. , , . 57.75 .^. " 4"/,Tonnu Dampfsch, IWflTM. l4? ,°a- Ofen« Lole . , , ! i»... °^" Lmbacher llo!e...... 2», ^„ z^. > Gelb War, Kank'Hctl»!, , !per Stiick,, ! NüNlo llesl, Vanl 2N0 fl, «!)"/„«. !l«n 7!» 1»<1 5" Äanlvcrcin. Wiener. IN« st, . 154— 15» - Vi)bcr..Nnsl,.0est..i!0Nfl,2,4»»"/n !>>,43— >^ü - «rbt,°«nst, f, Hand, u, G, IU" st. Z!>7 2°>'"'« - bto. bto. per Ultimo Leptor, »U»< »<< 33lj v" Crebilbanl. Alln, un«,, 200 fl. , 4«"' - 4Ui - Depositenbank, Allg,. 2NN ft. , !2^9 — 2Ul - Gel.. Ndröst,. 500 st. Ixn»-- «15- Girou Lalsrnv., Wiener. liWfl. !31!> «2U H!,pi)!li<>il!.,Oest,, i!W fl. !lü"/„ E, "b - "<>'/'> Länderbanl, Oest., !i0» fl. 2<« ''-'' 7» 75 Oestrrr,-.ln,iar, Aanl. U0N fi, l«>1N 1»44 Unionbanl 20» ss...... Nl4'L5 3» > - Verte!>r«bc,!,e, «llg , l4<> st, , i1»1 — l^2 5„ Üttien oon Traneporl« > Unternehmungen (per Vtück), «llvrecht-Vahn 2<>0 fl, VIlner , —- - - Aussig TepI, ltiienb. 3U0 ss. , . >n«)<1 ls!l,, Ävhm, Nordbahn 150 st. , , l»- üi4 bto. Wrstbahn 200 ss, , . , tl>5-5<,4»>li- Vuschtichrader Eis. 500 fl, EM. N!?0 1^>«» dto. btu, (lit. U) 20(1 fl. . »37- 5^.0 -Donau. Dampfschiffahrt«»V«f., Oesterr., 500 fl, CM. . . . 521'.. .^g--, Dra!l-E,sVatt,-Db,.«,)2N0fl.E. ---. --» Dnx VodenbncherE, A, 2Wst,N, «525 N«»5 sserbinanbs-Nordb, 100,, st CM. 5481 34»o Gcselljchasl «»" st, 2, , . . 293 — 2»4 s.u Ll°yb. Ocst,. Trieft. 500 st. «M. 53,» - 5<<4 - 0esteri. NordweNb. 200 fl. E. . z!4l.'..,o 24ü > ,, dt°, dlo, ^!it, Ij) !iN0 fl. E, 27K-5 il74 20 PragDuxcr li.senb, ,50 fl. E, . «^ ._ > 8« -V.ebenbürgcr Eisenbahn, ltrst« —>... » . »taatseisenbahn 200 fl. E. . . 39«,' «g>, .^) ^udbahn li Südnordb. Verb..«. 200 fl. TM. 206 f.0 2<>',-. Iramway.Vef..Wr.,>7. Vanges., Nllg. ßst., 100 si. . . 105 k>0 ,« 50 ,»z .^ Prasser Eisen Ind..Ges. »00 fi. «?« — «,,.,. Valsso larj. Lteiulohlen «0 fl. 7^.z — ?«8 — ..Lchlösslmschl". Papierf., 200 fl. »lü-z« 2»4»« ,,<5let>rern..". Papirrf. u. V.^V. 1«z ««».. Irlfailer KMenw. - Vef. 70 fl. ,'5 !.o ,,, . Waff?nf.-«..lleft.inWien, 1»0fl. 8«u — ,«, -Wansslln-Lelhanst.. «llg., in Pest, Wr. Vaugescllschaft 100 fl. . . 1:15 - ,«._ Wlenerberger Zle«el»«lctien.«e!. l»34 b0 «l,— Dtviftn. Amsterdam....... ,10, zo 10!«-«» Deutsche Plätze.,....«>?, «y'9» London........ 1,., 9,1 124 «5 Pari« ........ 49,7 4,,5 Kt. Peter»bui«..... —>.' — — Dalute«. Pucaten....... »»9 »»» 20-Franc«°Gt.lcke..... 9 X» l»>? Deutsche Neichsbanlnoten . . «,"» «0 »7^ Italienische Vcinlnoten . . . 4«! »5 «