ttaihad)« Etodjrnhlalt, Organ der Verfasiungspartei in Kram. Rr. 391 *lonniminl|.e«Mn|nt|ft: e»B|ii|rt|: git Salti* ». *.- »it v°p p. 4.- 0«llillri|: . . . 2.- . . . 2.60 IhtficMMttf i , » r 1.— « t ■ 1-2S jjttt SuftcOnng tn‘l H»u«: vitrlelMtlg 10 h. Samstag beti 4. Februar 5 nf trtianl • Dttli t: tlufoalttge Stilt » 4 hr., tel »Itbtt^olunflen i 8 ft. — »njtlfltn lil 5 8tlltn 20 It. *«battl»H. EbminiBtetlon h. 6ipiblil»* »chustergaffr Str. 3,1. E»«ck. 1888. Kit Aeeschlange im Lrainer fanbtog. Seit Jahren befaht sich die jetzige Majoritiit deS Landtages bamit, eine durch ihr Vorgehen seit dem Jahre 1869 cntstandene fuhlbare Lucke in ben Gemeinbegesetzen auSzufullen. DamalS wurbe von den Nationalen in ber VorauSsetzung, bah bit Bil-bung sehr groher Gemeinden ihren Einfluh auf bie Lanbbevolkerung ftir immer sichern roerbe, bie Auf. heburig der 88 1—4 der Gemeinbeorbnung vom Jahre 1866, betreffenb bie Zusammenlegung unb ^rennung der Gemeinden, unb ber Ersatz ber dieh-beziiglichen Bestimmungen burch eine Gesetzesnovelle beschlofsen, wornach neue Hauptgemeinben in Krain, jeboch nicht unter 3000 Seelen ftir eine einzelne (Semeinbe gebilbet roerben sollen. AlS nun bie zivischen bem LanbeSausschusse unb bet Regierung vereinbarte Neubilbung bet Ge-tneinbcn in's Leben treten solite, machten bie slo« venischen Bolksstihrer bie unliebsame Erfahrung, bah bie don ihnen geplante Zusammenlegung ber Ge-tneinben bem entschiebensten Wiberwillen ber Lanbbevolkerung begegne. Die Rationale« ktimmerten sich hicht writer um bie Ausfuhrung ber schon seit 1869 in GesetzeSkrast erwachsenen Novelle unb ist burch biese bie Anzahl jener gesetzlichen Bestimmungen, bie nur auf dem Papier stehen unb beren es eine hicht unbebeutenbe Anzahl gibt, roiebet um ein 'Stiicf vermehrt roorben. Die liberate Pattei im Landtage versuchte es iu wieberholten Malen, jene Abnormitiit in ber Ieuil^eton. Der Bauernball. Pessimisten roollten im Hinblicke auf „bie schwere Noth ber Zeit" bem Bauernball seit einigen ^agen ein ungtinstiges Horoskop stellen unb bie fceroiffen prosessionellen Schroarzseher machten noch ^»onnerstag Nachmittag bebentliche Gesichter unb iudten auf bie Frage, mie es Abenbs „6eim ^moanmirth" aussehen roerbe, vielsagend bie Achseln. ^iun, ber roirtliche Verlaus bet Dinge Hat alle biese ^efiirchtungen unb Prophezeiungen gttinblich zu ^chanben gemacht unb man barf es mit vollem ^iechte sagen, dah auch der heurige Bauernball zu eitiem ungemein gelungenen, vergntigten unb gemuth-^ichen Carnevaldfeste sich gestaltele. Der Besuch roar ^tterbings geringer als im Votjahte, roo ja bekannt-eine getabezu unertriigliche Ucbetfullung geherrscht 9qtte, aber es roar auch heuer ein sehr zahlreicher V eg bilrften tiber 400 Petsonen erschienen fein unb alle Raume roaren mit ftohlich plaubetnben Aenschen bicht befctzt; bie tanzlustige Jugend roar ^efonbets zahlreich erschienen .unb rnehr als 70 Paate ?nzten bie Quadrillen, so dah auch in bieser Be> l^ehung ber Bauernball roohl ber belebteste Ball bes ^utigen Fafchings geroesen fein btitste. ©emeinbegefetzgebung burch praktische Antrage zu faniren, allein dieselben stietzen auf bie heftigste Opposition ber Nationalen, zuletzt routbe ein bieh-falls von bet frtiheren liberalen Majoritiit be» schlossenet Gesetzentroutf von bet jetzigen Regierung abgelehnt. So tam es benn, bah bas Land Krain — roie sich ber nationole Abgeorbnete Murnit in bet letzten heurigen SanbtagBsitzimg aučbrtidte — auch beztiglich feinet ©emeinbegefetzgebung als ein „2Bunberlanb" anzusehen ist. Det Lanbtag roitd seit Jahten von einzelnen Untergemeinben, roelche eine ihten Jnteressen meht zu-sagenbe Gruppitung anftreben, befttirmt, biehfalls Abhilfe zu fchaffen, allein es tann biehfalls nichts vorgclchtt roerben, roeil bie frtiheren biehbeztiglichen Bestimmungen bes ©emeinbegtfetzefi vom Jahte 1866 aufgehoben rourben unb bie ben hiesigen Vethiilt-nifsen burchaus nicht zufagenbe ©esetzesnovelle vom Jahte 1869 noch immer, unb zroat »nousgestihrt in Gefetzestraft besteht. Um biefen Uebelftanben im ©emeinbeleben zu begegnen, Hat Lanbesprasibent Winkler vot zroei Jahten bie Ausarbeitung einet neuen Gemeinde-orbnung unb ©emeinberoahtorbnung ftir Krain in bie Hand genommen. Allein bie von ihm aufgestell-ten Gtundfatze ftir die Bildung ber Haupt- unb Untergemeinben ftiehen auf bie entfchiebenfte Opposition ber Minoritat bes LanbtageS unb fanben felbst unter ben treueften Anhangern bes LandeSpriisiden-ten im Landtage eine fehr getheilte Aufnahme. Die nationale Majoritiit befanb sich bahet fchon itn Vot- Die Decoration bes Votfaales unb ber ©aterie roar abetmals eine auherorbentlich roitt|ame unb zugleich onheimclnbe. Ein grtinet Tannenroalb um-gab bie ©afte, alletlei Iiinblichet Zietrath schmtickte bie Raume, Embleme unb Sinnspttiche a Diet Art unb eine felbst ftir bie Ansprtiche ber verroohntesten Alpinisten grotesk unb zetkltiftet genug aussehende Felspattie muhte berjenige burchflettern, ber auž ben heihcn Raumen bes Tanzfaales zu bem zroat noch heiheren, aber ktihlen Ttank unb Speife bietenben Hochplateau det ©alerie gelangen ivollte. Selbstvetstandlich roat auch heuer bas Ge-meinbeamt mit feinetn feineS Amtes mit unetmtid-lichem Humor unb kostlichet Laune roaltenben Btir-germeisters an der Spitze in vollet Thatigkeit unb erlebigte bie ganze Racht tibet bie Arretirungen, Einvetnehmungen, Vetlobungen, Anzeigen unb alletlei fonftige Amtshandlungen mit solchet Umsicht unb ©eroifsenhaftigteit, bah beim grauenben Morgen alle Rtickstande aufgeraumt roaren unb bas Amt in musterhafter Dtbnung gefchloffen roerben konnte. Dem Btirgetmeistet stand fein gefoinmtes Amts' personale mit feltenem Pflichteifer zut Seite unb bet ©emeinbefchreiber, ber Schulmeistet, bet Racht-roachter — ber sich in einet fcltenen Veteinigung bet Anlagen auch als ttefflicher Tanzattangeut be- jahte in ber unangenehmen Sage, bas Baron Winklet'fche Elaborat abtehnen zu follen, jeboch sie vetmied biefen Schritt unb ubetroies ben betreffen* ben ©esetzentmurs einet nochmaligen Ueberpttifung dutch ben Landesausschuh nach vothergegongenet Ein® vetnehmung ber Lanbgerneinben. Die tiberroiegenbe Mehrzahl bet letzteten Hat sich bogegen mit aller Entschiedenheit ausgesprochen, so bah ein Mitglieb ber Minoritat bes LanbtageS bie Thatsache constatiren konnte, bah auch bie Lanb-bevolketung in Krain bie im Votjahte von ber Minoritat ootgebrachten Anschauungen tibet bie Unzroeckmahigkeit jenes Elaborates vollkommen theile, bahet auch in biesem Falle bie Majoritiit bes Lanb-tageS nicht als bie SSerireterin bet Wtinsche unb Erroartungen bes tiberroiegenben TheileS ber Bevdl-ketung bes Landes anzusehen sei. Da es jeboch auch heuer bie nationale Majoritiit nicht tibet’8 Hetz bringen konnte, ben Baron Winklet'schen ©efetzentrourf abzulehnen, fo gtiff sie zu bem Auskunftsmitttel, bensclben abetmals an ben LanbesauSfchuh zum nochmaligen Studium, noment« lich beztiglich bes territotiolen UmfangeS ber zu bilbenben Haupt« unb Untergemeinben zuttickzuvet-roeifen. Ungeachtet biefes Befchlufses konnte sich bie Majoritiit ber Uebetzeugung nicht verfchliehen, bah es im besten Falle zu bet Bildung bet Haupt- unb Untergemeinben nach ben Anttiigen bes LanbeS-priisibenten noch tange Zeit nicht kommen roerbe. ES routbe bahet schon im Votjahte ein Lanb- roiihrte — bie ©emeinbebiener unb was sonst noch an Amtspersonen vothanben roat, sie tibetboten einanber an Diensteifet unb Promptheit ihrer Leiftungen. Neben ben officiellen Dotfgtohen gab es abet noch eine ganze Neihe anberer roohrhnft kostlichet Typen. Vot Allem hatte sich ber otiginelle Dotf» lump vom votigen Jahte roiebet eingefunben. Reu abet unb ein ivtitdiges Seitenstuck roat heuer ein mit ftappanter Realitcit auftretenber unb hochst ge-fdhtlichct Wilbschtitze unb ein auhetft emfiger Lanb-brieftrtiger, bet in alien Ecken unb Enben bes Saa-les bie btingenbften Exprehbriese zuzustellen hatte unb babei niemals vergah, zugleich ein Postbtichel unb eine offene Hanb hinzuhalten. Was fonst noch — bie oerfchiebenen Hochtouristen nicht zu vergeffen, bie ob ihtet manchmal etivas zu „feinen" unb pto-grammroibrigen Aušftattung im ©eineinbetotter btum-men obet ©trafe jahten muhten — an gelungenen Sauerngestalten ba roar aus Krain, Tirol, Vorarlberg, Sarnten, ©teiermark, ben stibslavischen Lanbem unb an Jiigetn, Bicyclisten, Natutforfchern, Eng-lanbern u. s. ro. u. f. ro., roir konnen sie ni alle aufzdhlen; nut eines Fischers aus ber K mtiffen roir boch noch gebenkeit, einet sttamme stalt in bet Ttacht aus bem Anfang bes 17. tagsbeschluh gefaht, wornach die unbequeme Novelle vom Jahre 1869 aufgchoben unb die §§ 1 bis 4 des Gemeindegesetzes vom Jahre 1866 wieder restituirt werden sollen. Die Minoritat unterlieh es nicht, die Majoritat vor Fafsung dieses Beschlusses darauf aufrnerksam zu machen, bah sie kurz zuvor im Widerspruch mit diesem Votum den nach Baron Winkler's Elaborate zu bildenden Haupt- unb Unter-gemeinden im Principe zugestimmt habe. Vom Landes-ausschusie rourbe auch dieser zweite vorjahrige Be schluh mittelst besonderer Vorlage zur abermaligen Behandlung im Landtage eingebracht unb bent Ver-waltungscmsschusie zugewiesen. Dieser letztere fand sich bemuhigt, das vorjahrige vom Landtag abge-lehnte Votum der liberalen Minoritat im SBefent* lichen zu acceptiren unb in seiner Vorlage ber Aus-hebung ber GesctzeSnovelle vom Jahre 1869, bann die Restituirung ber §§ 1 bis 4 des Gemeindegesetzes vom Jahre 1866, zugleich abet auch die durch ein Landesgesetz zu bewirkende zwangsweise Zusammenlegung von Gemeinben, roelche die Kraste unb Mittel nicht besitzen, ben ihnen gesetzlich ob-liegenden Pflichten nachzukommen, zu beantragen. Diese Antrage rourben im Verwaltungsausschusse mit uberwiegenber Majoritat gefaht, unb man burste darauf rechnen, bah bieselben auch vom Lanbtage angenommen roiirbcn. Allein ber nationals Club hatte es anders be-schlosien. Trotz ber einbtingenben Mahnungen bes Berichterstatters bes Verwaltungsausschusies Abg. Murnik, biesen Antragen, rooburch wenigstens ein Provisorium geschaffen rourbe, zuzustimmen, inbem die von Baron Winkler beantragten Haupt- unb Untetgemeinben noch in sehr serner Aussicht stiinben, hatte Abg. Schu kle — roelchen ein Abgeorbneter der Minoritat als das Echo des Landesprasibentsn bczeichnete — die Stellung bes Antrages ubernom-men, uber bie Vorlage bes Verroaltungsausschusses zur Tagesorbnung uberzugehen, inbem bieselbe boch eigentlich bent Baron Winkler'schen Gesetzentwurse prajudicire. Die Abgeorbneten Ritter von Gut-mannsthal, Deschmann unb Baron Schwe gel besurroorteten, von ihrem schon im Vor-jahre gekennzeichneten Standpunkte bes bamaligen Minoritatsvotums ausgehenb, bie Annahme bes beantragten Provisoriums, welches mit analogen, spater zum ©enteinbegesetze erlassenen Bestimmungen in anberen Kronlanbern ganz ubereinstimmt. hunderts, eine ungemein charakteristische Erscheinung. Zum Glucke roar auch gerade an bent Abenb wieder zahlrciche Eir.quartirung im Dorse unb so sehlte es in ben Reihen ber Tiinzer auch nicht an schmucken Ossicieren in guter Zahl. Das Schonste unb Beste aber am ganzen Bauernball, bas roaren, roie es nicht anders sein konnte, bie schonen Frauen unb Matchen, bie in hellen Schaaren gekommen unb in ihrem teichen unb tuntcn ©tante dent Balle erst den rechten Glanz gaben. Da roaren ivirklich prachtige Bauetinnen aus dem Montavon in kostbarer, charakteristisch unb auherst roirkungsvoller Tracht, retch getleibete Biir-germeisterstochter aus ber Umgebung von Bregenz, ntuntere Gailthalerinnen, reizende Schroabinnen, bann Krainerinnen, Ungarinnen, Karntnerinnen, Tirolerinnen, Sudslavinnen, Elsaherinnen unb noch anbete hubsche unb ntuntere Frauen unb Mabchen in Menge, ja sogar bis Spanien hinuber unb in's Rococo zuruck scheint ber Rus unseres Bauernballes schon gcbrungen zu sein, benn auch biese hatten Ver-trcterinnen entsenbet. Kurzum an „Dianbln" srisch unb sauber, lieb unb anmuthlich gab's teinen Mangel unb es war bahet nicht zu rounbent, bah die Tanzlust den hochsten Grad erreicht hatte unb bah sich bie Paare mit unermtiblicher Lust unb Ausbauer im Kreise brehten. Als Ball tibertras ber heurigc Bauernball an Lebhaftigkeit seinen Vot- Abg. Deschmann roies narnentlich darauf hin, bah seinerzeit bie Franzosen wahrend ber Occupation Krains in zwei Monatcn eine ben bamaligen Verhaltnissen ganz entsprechende territoriale Einthei-lung des Landes nach Arrondissements, denen die Maires vorstanden, zu Stande Brctchtcn, wahrend nun der Landtag schon durch zwanzig Jahre sich mit dieser namlichen Ausgabe plage; bei Annahme der Vorschlage des Verwaltungsausschusies konnten schon im nachsten Lanbtage bie burch ein Landesgesetz zu-sammenzulegenben unb zu trennenben ©emeinben vorgelegt roerben unb hiemit ware bie Frage einer totalen Neuerung in ber Gemeinbegesetzgebung erlebigt, inbem zu erwarten ist, bah die Bezirkshauptmann-schasten nach roie vor ben ©eineinden in ihtet Amtirung unterstutzend zur Seite stehen werden. Abgeorbneter Murnik sprach seine Verwunbetung bariiber aus, bah nationale Abgeorbnete, bie im Vetwaltungsausschusie ben von biesent vorgebrachten Antrcigen zugestimmt, sich nun fur Pros. Schukle's Antrag erhoben hatten, er hob nochmals bie Roth* wendigkeit eines zu schaffenben Provisoriums hervor, was nur burch bie Annahme ber Ausschuhantrage geschehen tonne. Bei ber hierauf erfolgten ntiinblichen Abstim-mung erhoben sich stir bie letzteren nur bie Mitgliebet bet liberalen Minoritat unb von ber Majoritat nut bie Abgeorbneten Grasselli, Kersnik, Murnik unb VoSnjak. Sonach hat ein Clubbeschluh cine vothet von ber uberwiegenben Majoritat bes Lanbtages ge-theilte Ansicht iiber bie Sanirung einer empsindlichen Lucke in unserer Gemeinbegesetzgebung zum Falle gebracht. Wie wir vernehmen, soll im nationalen Club bet Abgeorbnete Schukle mit bent Auswanbe allet Betcbtsamkeit gegen bie Antrage bes Ausschusses gesprochen haben, inbent butch bieselben bie Bilbung von Haupt- unb Untetgemeinben in bent Umsange unb mit jenent Wirkungskreise, wie sie ihnen tin Baron Winklet'schen Elaborate zugebacht sinb, zu ©rabe getragen niurbe. Aussallenb ist es, bah ber Vertreter ber Regierung ben Stanbpunkt berselben zu dieser auch in deren Jnteresie hochwichtigen Angelegenheit gar nicht kennzeichnete, sondern daruber volles Still-schweigen bcobachtete. Es roitd somit die „See-schlange" bet in Krain zu bilbenben ©erneinben auch im nachsten Lanbtage abermals erscheinen. ganger vom letzten Jahre; bieser roar ein lanbliches Fest im exquisiten Style unb bot vielleicht im Ganzen einen grohattigeren Anblick bar, aber so viel unb so passionirt, roie heuer, ist im Vorjahre nicht getanzt roorben. So roar Alles gut unb schon vorgeftern Abenbs auf bent Bauernball unb ber Ausschuh ber Section Krain bes Deutschen unb osterreichischen Alpen-vcreincs, das Ballcomito, iibethaupt Alle, die ihte Mitroirlung dent Zustandekommen des schonen Abenbs geliehen, vetdienen bie vollstc Anerkennung unb es gebiihtt ihnen bas Verbienst, auch heuer roiebcr ein sehr heiteres unb otiginellcs Faschingssest zu Stanbe gebracht zu haben. Letber verlangt so ein Fest Gelb, viel Gelb, wenn cs getingen soil, unb bie Kosten sinb nun cininal unoernteiblich sehr bebcutenbe. Auf ein bebeutenbes Reinertragnih zu ©unften bes beab-sichtigten Zroeckes — ©rtindung cincs FondeS zur Ettichtung einer Aussichtswatte auf dem Rosenbachet Serge — burste bahet taunt zu rechnen sein. In-bessen: wit haben einen gelungenen unb gemuthlichen Bauernball gehabt, unb bah bet fragliche Fond unb die Aussichtswatte am Rosenbachet Serge bei einer anberen ©clcgenheit boch zu Stanbe komrncn roerben, datum ist tins bei ber Riihrigkcit unseres Sections-ausschusses unb ben Sympathies bercn sich seine ©ache im Publikum in teichein Mahe zu ersreuen hat, durchaus nicht bange. Hoffen wit, bah die Zeit daftir nicht allzu feme sei! —ig- Politische Wochenutiersicht. Der im Abgeordnetcnhause eingebrachte Lie ch tenstein'sche Gesetzesanttag auf Wieder einsuhtung det consessionellen ©chuli sand, roie zu erroarten stanb, aus beutschlibetalt: Seite vom ersten Augenblicke an ben cntschiedenste« Widerspruch. Sammtliche liberate Clubs bes Abgeord _ netenhauses bxreiten einen einmuthigen, cnetgischer SSBiberstanb bagegen vor unb taglich roachst bi( Zahl bet ©emeinbevertretungen, Corporalioncn uni Vcreine, roelche baroiber Proteste erheben; aus der, zahlreichen Kunbgebungen bieser Art ivollen roir hici nur die Protest ■‘Resolution des Wiener G e ntcinberatheS anfiihren; bieselbe Ioutet: „De> ©emeindetath bet Reichshaupt- und Residenzftabti Wien, jetter Stadt, roelche ben grohten ©chulbejtrli bes Reiches reprasentirt, erachtet es als seine Pslichtk gleich jetzt im ersten Stabium ber Berathung bei' in Rebe siehenben Antrages zu be:nselbeit Stellunk? zu nehrnen unb, getreu seinent altberoahrten PatrU'i tismus, bet ihn stets veranlaht hat, einzustehen fui bie Wohlsahrt unb bas ©esammtinteresse bes Rei ches, mit geroohntem Freimulhe seine Meinung bahtn zum AuSbructe zu bringen, bah bie Aenberung del bestehenben Schulgesetzgebung im Sinne bes Antrajtf Liechtenstein eine ties zu beklagenbe (Srfchiitterun; bet Verhaltnisse bet Schule, unetmehlich in ihte« oetberblichen Folgen unb Wirkungen, bebeuten rourbe Der ©emeindetath erroartet bahet, bas hohe Haui ber Abgeorbneten bes ReichSratheS roerbe bem fragj lichen Antrage keine Folge geben." Das 2I6geotbnetenhau5 bes Reichsrathes hoi| bas ©esetz iiber bie Stempelsteihcit fur bil humanitaren Stiftungen angenommen! roelche aus Anlah bes Regietungs-Jubilaums b Zucketsteuet ergab im Jahre 1887 in Oestei retch einen lleberfchuh von 33 Millionen, gcgei einen Ueberfchuh im Jahre 1886 von 41 Millionen Dct Ueberfchuh aus ben Zolleinnahmcn i; Oesterreich'Ungarn betragt 13J/10 Millionen gegw uber einent Ueberfchuh im Jahte 1886 vc1 23 Millionen. Das Minus beruht hauptsachlich on ber auhergerobhnlichen Hohe bet Verzehrungssteutt Reftitutionen im Jahre 1887 ftir ausgesuhM Zucket im Betrage von 29‘3 Millionen ©ulbef, Det ungatische Finanzministet hat bit, Vetttag mit bent Consortium ber ungatische; Crebitbank, beziehungsiveise ber ©tuppe 6teb| anstalt-Rothschilb, unterschrieben, burch roelchen bassel» 30 Millionen ©ulben vierpercentige ©oIb r cnl| zur Emission ubernimmt. Hiedurch crfcheint ©cldbedars Ungarns fur das lausenbe Jaht in bl Hauptsache gedeckt. Det deutsche Bundestath nahtn die I cihe fut Mili tat zweckc an. Det butgarischen Regierung rourbe anf zeigt, bah neue, von rus s i s ch en Ossicieren co«1 inanbirte Banben in ber ©egenb von Abrionoi^ sich formitt haben, unt in R u m e t i e n einzusaA ( WochenEhronik. Dr. Mackenzie constatirte, bah ber E»tH k bungszustanb unb bie Anschroellungen des ^ kopses beim beutschen Ktonptinzen r| . neuerlich verringcrt haben. i t Die Vetlobung ber Prinzessin »'3 ( riette, Tochter deS ©rafen von Flander«, ^ dem italienischen Kronprinzen Victor Emanuel gilt als bevorstehend. Die Gewerbe-Jnspectoren, welche, bis jetzt nur gegen Jahresgehalt angestellt finb, sollen ben Beamtenscharakter erhalten, deren Stellen ge-setzlich systemisirt unb mit Pensionsberechtigung ciusgestattet werden; ferner sollen die Gewerbe-^nspectoren Assist en ten zugewiesen belommen, rvelche einen Theil ber Schreibgeschafte ubernehmen Unb sich unter beien Leitung fur den kunstigen Be-tuf als Gewerbe-Jnspectoren vorbereiten sollen. Die croatische Lanbesregierung genehmigte den Beschluh bes Agramer ©emeinbctalhes, betreffenb ben Bau einer gtohen Jnsanteriekaserne, Unb beauftragte ben Magistrat, ben Baugrunb so* fort zu erroerben, eiite Bauleitung anzustellen unb bte Offertverhanblung fur bie Vergebung bet Arbeiten c»nf ben 29. Marz auszuschreiben. Gleichzeitig rourbe derStabt bcroilligt, cm A nl ehen von 1,800.000 sl. behufs Deckung ber schwebenben Schulben unb bet Soften bcs Kasetnenbaues, bes ©chulbaucs, sowie bet Canalisation aufzunehmen. Am 30. v. M. brach in New-Dork ein Stoker Btanb aus, welchet cine Neihe ber Stofeten unb schonsten Waarenhauser bes Btoabway 'N Asche legte. Der Schaben belduft sich auf sechs ^iillionen Gulben- > provim- und Local-Nachrichlen. (Aus bem Lanbtage.) Eine Neihe ber wichtigsten Votkommnisie aus ber letzten Lanbtags-sitzung besprechen wit heute an leitenber Stelle unb in mehreren Aussatzen bes localen Theiles. — (Jnte r pellations-Be antwortun-9en.) In ben ersten Sitzungen bes Abgeorbneten-^«uses rourbe von Seite ber Negierung ouch auf einen kleinen Theil jener Interpellations erwibert, bie meisiens schon vot ziemlich lunger Zeit gestellt, crber bisher nicht beantwortet rourben. Darunter be-fctnben sich auch zwei Krain bertthrenbe Angelegen-^ejten: Der Branb in ber Pulverfabtik in Stein **N vorigen Fruhjahre unb bie Jnangriffnahme bet ^vcalbahn Laibach—Stein. In erfterer Beziehung ^utete bie Antivort in der Hauptsache bahin, bah Qttc Reconstructionsbautcn unb Neuanlagen in ber ^teiner Fabrik in einer ben neueften Fortschritten *>et Pulverfabtik entsprechcnben, jebe Gefahrbung Umgebung thunlichst ausschliehenben Weise ^Urdjgefichrt murben. Dutch biese Diatznahmen, ferner ^Mrch successive Verminbetung ber in ber Pulver-^brif erliegenben Matcrialvotrathe, Vetmehrung ber ^euerlosch-Requisitcn, enblich burch rigoroseste Hanb-^bung bes Sicherheitsbienstcs in bet Fabrik bcab-fic^tigt bie Militatverwaltung jebe Gefahrbung ber ^Qrifchen Pulverfabtik unb fomit auch ber ©tabt ^tcin, soroeit es bei bet gtohen ©cfdhtlichkcit bes ^bjecteS uberhoupt thunlich ist, hintanzuhaltcn. Was ^ie Bahn Laibach —Stein anbetrifft, roaren angeblich 2Inforberungen bet Concessionsiverber an bie I ^taatsverwaltung bei Abschluh bes Bettiebsverttags, ; J°tyie an bie Militatverwaltung roegeit bet Schlepp-I ^hn jut Pulverfabtik zu grohc unb unetfiillbate. ?^uestens finben abermalS Vethanblungen zwischen Concesfionswetbetn unb bent Hanbelsministctium ttt, ivorUbcr noch Erhcbungen gepflogen ivetbcn mobei es hauptsachlich auf ein entsprechenbes ^Ntgegenkommen bet Etstcten antommen foil, Jm Qnzen scheint abet biese Angelegenhcit noch immer % alien Flccke zu stehen. — (Eine s aum s elige Recurserlebi-^ N n g in Gem einbeangelegenheit en.) In Matktgeineinbe Dbetlaibach stehen sich bie liberate nntionale Partei schon feit Jahten schroff gegeiv-^ «r unb ivanbte bie letztere bei ben Gemeinberaths-^ljten alle Mittel an, unt unter ben lanblichen ^ ^Unbbesitzern, benen bie uersptochenen ©egnungen nationnten SBirthschaft nicht recht einleuchtcn wollen, fiir sich neue Parlcigenosien zu geroinnen. Jeboch ungeachtet utter Anstrcngungen ber Nationalen fielen bie letzten Gemeinberathsroahlen, bei benen roegen ethobener nationaler Proteste in Folge Ent-scheibung ber Lanbesregierung Nachmahten stattsinben muhten, zu ihten Ungunften aus, bie liberate Pattei siegte mit einer geringen Majoritat. Als es jeboch zur Burgermcistcrroahl kam, berief bas ber nationalen Partei angehorige attefte Mitglieb bes ©c-meinbeausschusses auch mehrere national gesinnte Virilisten zu biefer Wahl ein, roahtenb mehreren hochftbefteuerten liberalen Gemeinbeangehorigen, benen auch im Ausschusse Sitz unb Slimme gebiihrt, feine Eintabung zur Butgerrncisterroahl zugckornrncn roar. In Folge bieses Manovets Iain in Dbetlaibach bie Wahl cincs nationalen Butgetmeistcts zu Stanbe, roogegen von ber liberalen Pattei schon vot ftinf Monaten ber Recurs an bie Lanbesregierung er= ergtiffen rourbe. Jnzroischen fungirt bet ftiihete Butgermeister, ber auch bei ber jetzigen Biirget-meifterroahl bie Mehtzahl ber Stimmen bet geroahlf ten Ausschuhmitgliebet erhatten hatte, noch immer als solchet fort; jeboch so oft er ben Gemeinbeaus-fchutz zur Priifung ber con ihm getegten Nechnungen einbetief, etfchicnen bie nationalen Ausfchuhinitglie-ber nicht unb machten ben Ausfchuh entroeber be-fchluhunfahig, obet brachten sie nichtige Einroenbun-gen gegen bie getegten Nechnungen nor, fo bah sich ber Biitgctmeistet bemiihgt fanb, seine Gemeinbe-technungen bem Lanbesausfchuffe mit ber Bitte vot-zulcgcn, es moge ein Delegittet desselben nach Dbet-Inibach abgeorbnet roerben, urn unter bessen Vorsitze bie enbliche NechnungSerlebigung zu etmoglichen, bei welchet sich ein bebeutenbeS ©uthaben bes Biitget-meifters gegeniiber ber ©emeinbe jebensalls ergeben wctbe. Da es abet nationale Sitte ist, bei jebem Anlasse Klagen iibet llntcrbriicfung burch bie Deutsch-gesinnten zu etheben, richteten bie Nationalen von Dbetlaibach cine lange Anklageschtifl an ben Lanb-tag, rootin sie bereits zurn zwcitcn Mat ihten Blit-germeifter, mit bem sie in ftiiheren Jahten ganz zuftieben roaren, als einen bffentlichen Functional schilbetten, ber zurn gtohen Nachtheite ber ©emeinbe sich iibei alle Bestirnmungcn ber ©cmeinbeotbnung hinwegsetze, bahet fie bessen Enthcbung unb Matz-tegelung vom Lanbtagc oetlangten. Als nun in bet letzten Lanbtagssitzung auch bieset ©egenftanb zur Vethanblung tarn und ber Abgcotbnctc von Abcls-berg, Kraigher, als SBerichterftatter, ferner ber Ab-georbnete KavciS bie Bcrcchligung ber vorgebrachtcn Antiage buftdtigten, erflavte Abgcorbnetcr D c s chin (inn, bah bie Bchclligung bcs Lanbtagcs mit bcrartigen gehasiigen Eingaben eigcntlich burch bie Lanbesrcgimmg mschulbct wctbe, bei roelcher ber obenuahntc Recurs bet liberalen Ausschuhmitgliebet von Dberlffibach bereits burch voile f it n f M o-nate sich unerlebigt befinbet Dieses Vorgehen ber Lanbesregierung fei ein Seitenstuck zu ihtet Bchanb-lung ber btingenben Ftagc bes Wiebetausbaues bes Theaters, es riihte auch biese Angelegenhcit, roeshalb sich bet Lanbcsausschuh mit seiner Singabc vom 26. Dkdtz 1887 uin Entschcibung, ob ber Wievcr-aufbau bcs Theaters an ber ftiiheren Banstcllc zu-lassig fei, an bie Lanbesregierung gewenbet hatte, bis zu einer erst am 29. October flattgehabtcn vet-traulichcn Besptechung beim LanbeSprdfibenten imet-lebigt. Baron Winkler fuchtc bie Lerzogetung bet Etlebigung bes Rccurscs ber Dberlaibacher ba-mit zu rechtsertigcn, roeil bie babei zu cntscheibcnbe Ftagc eine schr verwicfelte fei, iibrigenS fei er burch bie itn Lanbtagc zur Vethanblung getangenben ©e-genftdnbe vollauf in Anfpruch gcnommcn worbcn, roorauf auch billige Riiisicht gcnommcn roerben wollc. Abg. Defchmann rcplicirtc, cs fei bie beriihrte An-gclegcnhcit burchaus kcine so vcrwickcltc, man tonne fofort bariibcr entscheiben, inbein cs sich nur datum hmtbclt, ob bei ber Butgermcistermahl auch ben Virilisten bo8 Wahlrecht zustcht obet nicht. Der jetzt fungtrenbe Btirgermeistcr befinbe sich in einer fatalen Sage, cs wctbe ihm ber Votwutf gemacht, bah er noch'»kein Ptaliminate fiir das Jahre 1888 vcr-faht Habe, nun aber wissc man in Folge vetzogetlet Entschcibung ber Lanbesregierung bis heute noch nicht, wer eigentlich der Butgermeister von Dbetlaibach fei. Nach einer weiteren Bemctkung des Lan-besausschuhbeisitzets Murnik, bah bie betreffenben Nechnungen roirktich beim Lanbcsausschuh erliegen, rourbe bie Petition bem letzteren zur weiteren Vet-vnlassung abgetreten. — (Betreffs bcs Antrages Liechtenstein) auf Wiebereinfuhtung ber confessionellen Volksschulc scheint man im slovcnischen Sager noch nicht recht im Neinen zu scin, welche ©tellung bem-sclbcn gegeniiber einzunehmen fei. Unterfertigt hat ben Antrag nur P. Klun unb „Slov. Nar." erklarte alsbalb, bah bie Mchrhcit ber slovcnischen Abgeorbneten fiir ben Antrag in seiner berzeitigen Gestalt keincsroegs begeiftert fei unb bah oiele unb cingehenbe Verdnberungen nothwenbig scin rourben, bcvor sie sich fiir ben Fiirften Siechtenftein unb feiix . Schulgefetz entfchlichen konnten. Die autonomiftifche Nichtung bieses Gesctzes ware ben Herren wohl recht, abet roie immer unb uberall crfchopft sich bas Jntercfse berfelben an ber ©ptachenfrage unb es verlautct, bah bie slovcnischen Abgeorbneten ihre Unterstiitzung bes Antrages hauptsachlich auch bacon abhangig machen ivollen, bah es als ausnahmsloset Gtunbsatz fcstgcstcllt roerbe, bah bie Kinber in bet Bolksfchnle nur in ber Mutterfprache unterrichtet roerben biirfen. Das rourbe also auf cine Art lex Kvi^ala hinauškommen, wornach felbft bie jvreiheit ber Eltcrn, bie Unterrichtšfprachc ihtet Kinber zu beftimntcn, cingeschrankt roerben miihte. Bei bet schlichlichen Entschcibung, bie aber fiir alle Falle noch schr im roeiten Felbe fteht, wirb es fiir bie flovenifchcn Abgeorbneten roie gewohnlich in ber Hauptsache barauf antommen, welche Haltung bie Negierung einnimmt. Die Zukunft ist in biefer Nichtung berzeit wohl noch ziemlich unberechenbar, vor-lausig finb bie officiofen Drgane fiir ben Antrag Liechtenstein noch nicht schr eingenommen unb es ist in bieset Nichtung vot Allcm ein Artikel bcs „Ftcm-benblatt" schr bemetfenSwerth, ber unter anberen folgcnbe markante Stcllcn enthalt: „Wclchc Reform bes Schulwefcns immer angeftrcbt roerben unb nach wclchen Gefichtspunktcn auch bas Volksschulwesen umgeftaltet roerben foil, so muh vor Allcm boch ge-forbert roerben, bah eine feste Drbnung bcs Schulwefcns iibcrhaupt moglich fei, cine starke unb nach-haltigc ©chulabminiftration. Auch eine confefsionclle ©chute barf nicht bazu biencn, bie mtihfam cthal-tcnen unb in bas Volkslcbcn eingebrungencn Bcbin-gungen ber ftaatlichen Einheit zu toifcrn, unb menu cine Reform nach biefer Nichtung nicht anbets aid auf forberaliftifchen Umwegen ihten Einzug haltcn kann, bann folltcn Diejeniyen, roelche sie anstreben, sich auch die Confequcnzen vor Augen haltcn, die aus einer Ldhmung ber cinheitlichen Vcrroaltung hctvor-brechen konnten. Die einftige confeffionelle Schule, welche in Defterreich beftanben, hatte wcnigstens ben Votzug eihcr cinheitlichen, iibet bas gauze Neich aus-gcspannten Administration; aber bie moberne confessio-nellc ©chute will biese Einheit fprcngen unb auf Kosten ber Neichsgefetzgebung ben Lanbtagen eine Neihe von Vollmachten iibertrogcn, roelche fchroertich zurn Vorthcilc ber Reichscinhcit auSgebeutet rourben. An bie ©telle bcs Reichsvolksschulgcsetzcs rourbe eine NeichLvolksschulverwirrung treten, wenn ber Antrag bes Fiirstcn Liechtenstein im Hause zur Annahme gelangxn ivtirbe, unb felbft bie Elerikalen folltcn bebenfen, ob ein folcher Preis fiir bie confefsionclle ©chule moglich, ob cr iiberhaupt geforbert roerben kann . . . Der ReichStath roirb fchroertich barauf eingehen, ein ©cfetz zu befchliehen, bas ja feinen Jnhalt in vielen wesentlichen Punkten zuerst auf ben Landtagen gewinnen soll, das eigentlich eine Carte blanche an die Landesvertretungen bedeutet. Man mSge nicht vergesien, dah die VolkSschule nicht allein die Grundlage der geistigen Ausbildung, sondern auch tin Factor militarischer Tuchtigkeit ist. Die Schule ist ein Element der Wehrfahigkeit dei Staates. Da« sollten Jene wohl bedenken, die im kithnen Anlaufe wider eine Einrichtung sttirmen und an deren Stelle fie ein System setzen mochten, von dem eine oetroirrenbe Rtickwirkung auf einen wichtigen Zweig der staatlichen Verwaltung be-flirchtet roetden mutz. Der Staat hat seine eigenen Bedttrfniffe, die nicht immer mit jenen der Parteien identisch find, und et wird diese hoffentlich uberall und siegreich zu behaupten wisien, unter welchem Banner immer ihnen die Gefahr drohen sollte". Llngesichts dieser Auslasiungen eines der Regierung so nahestehenden Blattes roie des „Fremdenblatt" must es tiberraschen, dah die »Laib. Ztg." eine Be-merkung drS deutsch geschriebenen SlovenenorganeS in Marburg, det »©fidst. Post", reproducirt, worm eS gewiffermahen bedauert wird, dah von ben slo-venischen Abgeordneten nut P. Klun unterschrieben Habe und dieh damit entschuldigt wird, dah nut Klun com Hohenwartclub in die Commission zur Berathung stir die Abanderung der Schulgesetze designirt war und baher nur dieser ben Antrag lannte. Will unset Amtsblatt auch beim Antrag Liechtenstein vot seinen andeten officiellen und ofsi-ciosen Genossen elwas voraus haben? — (Eine neueHeldenthat beS Amtsblatt e S.) Die „Laibachet Zeitung" bespricht in einem leitenben Aussatze ihtet Mittwochsnummer bie Regierungsvorlage, mit welchet fur gewiffe Advoca-tutS-Atbeiten ein Tatif eingeftihtt werden soll, in einer Weise, welche daS Unanstandigste ist, was man wohl je in einem „Arnts"-Blatte gelesen hat. Die Nothwendigkeit eine# solchen TatifeS wird namlich butch AuS f al le gegen ben ganzen Advo-catenstanb bargethan, welche ihreS Gleichen suchen. ES sei eine sfihe Gewohnheit bet Abvocaten, sich flit ihte Dienstleistungen und oft sogat flit etwaS, was gat keine Dienstleistung sei, in exotbitantet Weise entschadigen zu lassen, — mit diesen unb ahnlichen Jnvectiven, mit bet Reproduction alter Anekdoten auS Postbficheln unb mit einer ben Stand entroiir« bigenben Charakterisirung seiner Thatigkeit oezeichnet bie „AmtS"-Zeitung ben ftaglichen Tatif als eine Waffe bet Rothroeht bet Bevolkerung gegen bie AuSbeutung dutch die Advocaten. Man kann immer zugeben, dah, roie in jedem, so auch in bent Advo-catenstanbe Uebelstande unb Mihbtauche vorkommen; ob eS aber barum im Berufe einer Amtszeitung liege, biesen Stanb ben Jnvectiven eines Winkel-schreibets preiSzugeben, diese Frage btirsten sich bet einiget Uebetlegung wohl auch Jene, die ben Jnhalt bet officiellen Zeitung zu bestimmen berufen find, oetneinenb beantiuorten. Am allerwenigsten laht sich annehmen, bah bet Vetfasiet beS ftaglichen AttikelS fiber bie Motive bet Regierungsvorlage wohlbecathen war, benn nimmer halten wir eS ftit moglich, bah irgettb eine Regierung einem Gefetzentwurfe eine solche Begrtinbung beigeben konnte, roie solche daS „AmtS"-Blatt bet ftaglichen Votlage unterlegte. Von unfetem ©tanbpunlte genfigt eS, biese neueste Tactlosigkeit bet „AmtS"-Zeitung zu constatiren, unb wir haben eS nicht nothroenbig, in eine meritorische Wibet-legung ihtet albernen Bemetkungen einzugehen, wie-wohl unS biefcS unter Hinweisung auf bie Thatsache sehr leicht ware, bah Riemand tebhafter bie Et-lassung eineS TatifeS wtinfcht, als bie Abvocaten selbst, welche schon feit Jahten in verschiebenen ©ptengeln solche Tarife selbst st anbig kbe-schlo s sen, jeboch ungeachtet vietfacher Beschluh-sassungen unb Resolutionen noch keine gesetzliche Regelung betfelben etreicht haben. Im Uebrtgen vetnehrnen wir, bah die krainische Abvocatenkammer die infotente und specie!! hierlands besonders unbe-griindete Kunbgebung des „Amts"-BlatteS nicht auf sich beruhen zu lafien, sondern mit Entschiedenheit im Jnteresse der Wahrung des AnsehenS bed von bemsetben so arg verunglimpften Standee auszu-treten beabsichtigt. ES wird sich da wohl zeigcn, welche concreten Thatsachen bad Amtsblatt stir seine so leichthin auSgeftreute Beschimpfung des Advocaten-standcs anzugeben weih. — (Personalnachrichten). Der Herr LanbeSprafibent Baron Winkler rourbe am 30. v. MtS. in kaiserlicher Audienz empfangen. — Der dent Ministerium deS Jnnern zugetheilte BezirkScom-misiar Herr Dr Thomann v. Montalmar rourbe zum Regierungssecretar in Krain ernannt unb der BezirkScommissar Herr Gustav Del Cott rourbe zur Dienstleistung in'S Ministerium des Jnnern einberufen. — Herr Graf Heinrich AttemS, vor einigen Jahten BezirkScommisiar unb ©ecretar bed Prasidial-Bureaus bet Lanbes-tegterung in Laibach, zuletzt beim Ministerium des Jnnern in Verwendung stehend, rourbe zum Vice-©ccretar in diesem Ministerium ernannt. — Auf Grund deS § 301 der ©trafproceh-Drdnung routden fiir die erste Schwurgenchtssitzung im Jahte 1888 bet dem LandeSgerichte in Laibach als Vorsitzender des GeschrootnengetichteS der LandeSgerichtsprasident Herr Franz KoSevar unb als bessen ©tellver-treter bie Herren LandeSgerichtsrath Joses G e t-d e š i č und LanbesgerichtSrath Ludwig R au-nt chet berufen. — Die Steuer-Jnspectoren Herr Tratnik unb Herr Jermann rourben zu Steuer-Oberinspectoren in Laibach ernannt. — (Zur Theaterfrage.) Vorgestern fanb eine sehr zahlreich befuchte Vetsammlung bet Besitzer bet Privatlogen beS hiesigen lanbschastlichen Theaters unter bent Vorsitze bed Obmannes des Comity's der Logenbesitzer, Herrn AlsonS Baron Wurzbach, statt. Derselbe theilte zuerst in einem ausfuhrlichen Expos6 die bisher vom Comite unternommenen Schritte mit und hob zum Schlusse hervor, dah der vom Landtage in der Theaterfrage angenommene MajoritatSantrag, wornach die Logenbesitzer fur ihre Ansptuche mit einem getingen Betrage abzusindcn roarcn, writers auf ihre Rechte keine Rucksicht ge-nomtnen werden soll, es bensclben zur Pflicht ntache, auf die Wahrung dieser Rechte mit Entschiedenheit bedacht zu fein. Rach einer langeten Dcbattc, an der sich die Herren Baumgartner, Dr. Suppan, Dr. von Schrey unb bet Botsitzende betheiligten, rourbe einhellig der Antrag angenomnten, bah bie Rechte, beziehungsweise Etsatzansprtiche bet Logen-besitzet im gerichtlichen Wege geltend zu machen seien, und fast zwei Drittel der Logenbesitzer erklar-ten sofort, sich den bqtiglichen processualischen Schrit-len anzuschlichcn. DaS btsherige Gomitč bet Logen-besitzer (bie Herren Baumgartner, Maurer, Dr. v. Schtey unb Alf. Baton Wurzbach) rourbe roieber-gewahlt unb als fiinftes Mitglicb in dasselbe Herr Alfons Graf Auersperg berufen. Die Wahl des zu be* stellenben Rechtsfteunbes rourbe bem Comit6 fiberlasien. Im weiteren Verlause bet Versammlung begriin-deten Herr Baumgartner unb Herr Dr. Schrey bie Rothroenbigkeit bet Grundung eines deutschen Thea-terbouvereines in Laibach. Von Seite bet Lanb-schaft set auf bas Zustanbekommen eines ben An-fotberungen bes deutschen Publikums entsprechenben Theaters nicht zu rechnen. Wie es anderwarts ge-schah, mitsie auch in Laibach ein 33erein sich corn stituiren, welchet ftit die Ertichtung eines deutschen Theaters in Laibach Sorge trage. In diesen Bestte-bungen werben bie Deutschen in Laibach geroih die allgemeine Unterstutzung sinden, mit Hilfe welcher fie, roenn auch nicht sogleich, so doch in einigen Jahten die Mittel zum Bauc cincs eigenen Theaters schaffen unb so basselbe unabhangig von jenen britcfenben Bcbingungen stellen werden, unter roel then bie Landschaft bisher vie ©ubventionen ge roahrte. Die ©ache ist vorerst von einem Comit6 zu ftubiryi, roelches bie nothigen Erhebungen psiegcn unb fobann einen groheren KreiS der Freunde be* , deutschen Theaters einberufen soll, welchet sich auf Grund der auSzuarbeitenbcn ©tatuten als folcher constituiten rourbe. Diese Antrage, von der Versammlung beisalligst begrtiht, wutben angenommen unb in bas vorberathenbe Eomit6 bie Herren Graf Alfons Auersperg, Baton Lichtenberg, Ant. Luck- i mann, Maurer, Dr. Schaffer unb Baron Wurz» bach gewahlt. — (s Grafin Antonie Auersperg.) DaS allgemeinste unb tiefste Bebauern erregte das Hinscheiben der Grafin Antonie AuerSperg, gebornen Freiin von Schmibbutg, ber Gemahlin des Majorats-hettn und BesitzetS bet Hettschaft Auersperg, de< k. k. Kammerers Herrn Leo Graf Auersperg, welche am 29. v. M. nach langeret Krankheit im 43. LebenSjahre gestotben ist. Die Verstotbene roar eine nicht nur burch sociale ©tellung, sondern ebenso sehr burch seltene Vorztige bcS GeisteS unb Charak-terS gleich auSgezeichnete Frau, welche bie Pflichten als Tattin und Mutter ebenso liebevoll unb ge-wissenhaft erfiillte, als sic geroanbt unb etnnehmenb benen als Dame bet Welt nachkam. Ein feinet, heiterer ©inn, ein tebhafter Verstand, roahre Herzensgute unb ein gegen Jedermann freundlicheS Entgegenkommen oereinigten sich bet ihr zu einem uberaus fefielnben Wesen, so bah bieselbe nicht nut bei alien ihren Freunden unb Bekannten ber grohten Verehrung unb Beliebtheit sich ersreute, sondern ihr auch in ben weitesten Kreisen ber ©tabt aufrichtige Hochachtung unb ©ympathie entgegengebracht romde; deshalb war auch die Theilnahme bei thrent Tobe roeit fiber bie Zahl berjenigen hinaus, die das Glfick gehabt hatten, Grafin Antonie Auersperg petsbnlich zu kennen, eine roahrhast aufrichtige unb hetzliche. Das Leichenbegangnih fanb am 1. b. M. Vor-mittags am Ftiedhofc zu ©t. Chtistof statt, von roo die Verstotbene zur Beisetzung in ber Familien-gruft fiberffihrt rourbe. Eine auherorbentlich gtohe Zahl von Leidtragenden, unter benen selbstvetstanblich die votnehmsten Kreise ber ©tabt oertreten roaren, hatte sich hiezu eingcsunben unb die Ffille bet Herr* lichsten Ktanze unb Blumenspenben uberbeckte voll-stanbig ben ©arg. ES roar ein Itaier sonniget Win-termorgen, als Grafin Antonie AuerSperg, die ein unetbittlicheS Geschick bem innigsten Familienleben unb einer glficklichen unb glanzenden Lebensstellung so unerroartet enttih, hinauSgesiihrt rourbe nach ©chloh Auersperg, roo sie die erste Zeit ihrer Ehe verbracht hatte unb jebes Jahr ben Sommer ver-lcbte unb roo sie jetzt ruhen soll im eroigen Frieben. Ein Gebenken voll treuer Verehrung, Liebe unb Dankbarkeit ist ihr immerdar geroih! — (Sterbefolle.) Am 1. Februar d. I. statb hier iin hohen Alter von 84 Jahten bet pen« sionirte HilsSamterbirector bes LanbeSgerichteS, Herr Johann Schetina. Der Verstotbene roar ob seines biebern unb sreunblichen Wesens ein allge= mein geachteter Mann unb zu alien Zeiten ein fester unb treuer Anhanger ber beutsch-Iibetalen Partei- Schetina hat feit srfihester Jugenb ununtei* brochen in Laibach gelebt unb war eine in ben weitesten Kreisen gclannte unb beliebte Petsonlichkeit; derselbe war auch bas alteste Mitglicb bes Casino-vereineS unb ant 14. b. M. ware es — geroih ein sehr seltener Fall — voile 50 Jahte gewcsen, dah et dem Vcrein als Mitglicb angehort. Die Direction hatte aus diesem Anlasse stir ben verehrten alten Herrn eine corporative Begriihung unb die llebet' reichung einer Abresse in Aussicht genommen; trail-tiger Weise sollte er BeibeS nicht etleben unb ber Casinvvcrcin konnte nur mehr einen Ktanz auf be« ©arg „ seines hochoerehrten, alteften Mitgliebel I«gen. — Am 30. v. M. verschied in Krainburg -Herr Karl Skaria, I. I. Rittmeister a. D-, eben-falls «in aufrichtiger unb gesinnungstiichtiger Genosse feet deutsch'liberalen Partei. — (DaL groeite Concert ber phil-harmonischen Gesellschaft) gestaltete sich tach Programm unb AuSfiihrung zu cincm sehr ge-lungenen Wagner - Abenb. Ein Kunstlerquartett: fraulein Mathilbe Hauser. Primadonna auS Stuttgart, Fraulein Ottilie Nagel, Pianistin aus Prag, -Herr Emil Tiferro, Opernsanger auS Petersburg, -Herr Ferb. Krause, Opernsanger aus Cassel, brachte «ine Reihe Wagner'sche Compositionen »um Vortrag. DaS grohte Jnteresie unb mit Recht auch ben profiten Beifall fanb bie Auffllhrung bes I. ActeS QUS ber Walklire. Jm Vorbergrunbe stanb ber ^fcenot Herr Tiferro, welcher ben Siegmunb mit tdbfiner, auSgiebiger Stimme unb vortrefflicher Aus-Iprach- in hochft wirkungsvoller Weise sang. Auch Trl. Hauser unb Herr Krause ftnb gut geschulte iltzagnersanger, obgleich bei ersterer bas Tempera->nent unb bei letzterem bie Stimme Einiges zu wtin-schen ilbrig lassen. Sowohl bei ber umfangreichen ttttb schwierigen Begleitung ber Walkiire, wie auch »nit einigen selbststanbigen Piecen erwieS sich Traulein Nagel als eine treffliche Pianistin mit ^USgebilbeter Technik unb verstanbnitzvollem Vor-ttaae. DaS Publikum war auherordentlich zahlreich Erschienen unb folgte namentlich ber Auffiihrung beS ^cte« au8 ber Walkiire mit spannender Ausmerk-lamltit, am Schlusie grohen unb allgemeinen Bei-faQ fpenbtnb. Ftir benjenigen Theil bet Zuhorer, bem bie Oper frcmb war, bot es schon an sich »inen hohen Genuh, in bem I. Acte ber „Walkiire" eine herrliche Composition Wagner's fennen zu tetnen; auch bie Einzelvortrage von Fraulein Mauser (Elsa'S Traum auS „Lohengrin") unb -tzerrn Krause (G.'sang Wolfram's aus „Tann-4auser") waten gut gewahlt. (Der etste Kammermusik-Abend), belcher BereitS auf ben 15. v. M. anberaumt war, Qbet bamals teegen unerroorteter Hinbernisie net« Hoben werben muhte, sinbet nun befinitv morgen ^onntag ben 5. b. M. Abenb« 7 Uhr im Rebouten-Ittqle mit bem von uns bereitS mitgetheilten Pro« ^Qinme statt. . , , (WeIt- unb PretSfahren beS Eis- ^^ufoe teineS.) Ein solcheS sinbet bei angentef-^her Wittetung morgen Sonntag ben 5. b. M. ^»chmittagS urn 3 Uhr statt. Sollten bie herrschen-en Ternperaturverhaltnisse ei»e rasche Aenberung ^ttiarten lafsen, so sinbet baS Fest eventuell morgen statt, rootuber seitenS beS EislaufvereineS ^he besonbere Bekanntmachung erfolgen roirb. Am ^itzlaufplatz soll aus biesem Anlasse noch eine be-“>hbete Tribiine fur bie Zuseher errichtet werben. Programm beS Wett° unb Preisfahrens ist fol-?^Nbes: 1. Aufrnarsch sammtlicher Mitglieber gegen EiSpavillon. 2. AllgemeineS Figurenlaufen. j ' Figurenlaufen ber Einzelnen: a) Preis-Figuren-en1 b) Figurenlaufen ohne PreiSbewerbung. t.* Bogen-Ensemblelaufen. 5. Flachrennen fur 10-8 ISjiihrige. 6. Flachrennen fiit Erwachsene. (Fas chingschronik.) Der Ball de's *^then unb weitzen KreuzeS nahm einen t'fungenen unb glanzenben Verlauf. Ein sehr zahl-e‘^et Besuch, bie Anwesenheit aller Sommitaten, °t jiQem eine Schaat reizenber Frauen unb Mab-^eh in reichen unb geschmackvollen Toiletten, Alles ^^einigte sich zu einem vollkommenen Effect. Jm ^ war unter einem Balbachin unb umgeben exotischen Gewachsen bie Buste Sr. Majestat ^ KaiserS aufgestellt, baS StiegenhauS war reich ^ Blumen becorirt. Besonbers htibsch waren bie * 'Vbnungen, einen Schilb mit ben Wappen beS ^^en unb weihen KreuzeS, umgeben von triege« ^en Trophaen, barstellenb. DaS Comit6, an deffen Spitze Herr Bankier E. Mayer stanb, hat sich mit bem Arrangement bieseS schonen BalleS jebenfallS ein fchr grohes SBerbienft erroorben unb es bleibt nut zu wiinschen, bah auch ben Humanen Zwecken ein ansehnlicher Reinertrag zugefuhrt werben lonnte. — Der fur heute Abenb anberaumt gewesene Casino-ball roirb iiber mehrfeitig auS ben Kreisen ber Mitglieber geauherten Wunsch nicht abgehalten unb boftit bie Zahl ber Vereinsabenbe in ber Fastenzeit vermehrt. Das Programm ber Vereinsabenbe werben wit bcmndchst mittheilen. — (Saibacher beutfcher TurnoereinO Statt beS am 1. Februar ausgefallenen Kranzchens roirb ber Perein am 14. b. M., b. i. am Faschings-Dienstag einen Familienabenb geben, ber, von einigen Vortragen abgefehen, hauptsachlich bem Tanzvergnugen gcroibmet fein soll. Der Sanger-tunbe beS VereineS ist im Saufe bet letzten Tage eine ehtenbe ©chenfung zutheil geroorben; es hat iht namlich Herr C. Elze, riihmlichst belannt als Tonbichter, vier neue Schopfungen seiner Muse (Mannerchore) geroibmet. Wir werben gelegentlich ihrer Aufslihrung berauf noch zu sprechen kommen. Zuletzt mag noch folgenbe Berichtigung Ausnahme sinben. Durch ein unliebsameS Versehen bes SetzerS sinb im Berichte iiber bie letzte Hauptversammlung Auslassungen vorgekommen, vie wir heute zugleich mit einigen Erganzungen unb Richtigstellungen nach-tragen: Zuncichst bet Bericht bes Turnwartstellver-treters A. Damasko iiber bas Turnwesen im ab-gelaufenen SSeteinsjahre. Wir entnchmen bemselben, bah an 98 Abenben burchschnittlich von 22 Mit-gliebern ber jungen, an 97 Abenben von 12 ber alten Herrenriege, bie besonbers eiftig an ber Arbeit auf bem Turnplatze sich betheiligt, geturnt worben ist. Den Zoglingen wurbcn 36 Unterrichtsstunben gegeben, bie burchschnittlich von 9 Theilnehmern besucht roaren. — Es rotite zu wiinschen, bah bie Zoglingsriege sich seitenS bet Eltern unb Lehr-hetren einer groheren Aufmerfamleit erfreute. — Die Zufarnrnensetzung bes Tutntathes enblich ist folgenbe: Sprechroart: A. Mahr; Stellvertreter: Dr. Sinbet; Schriftwarte: H. Proske unb A. DzimSki; Tumroarte: W. Gettroert u. I. Stransky; Scickelroarte: A. Cantoni unb I. Ph. Uhl, Kneip-warte: V. Ranth unb I. So mnitz; Zeugwart: I. Storoasier. — (Die Direction bet krainischen S p arc a sse) hat gegen nachtrcigliche ©enehmigung ber Generalversammlung ben Betrag von 500 fl. zur Betheilung armer Blatternkranker unb beren Familien geroibmet. Diese Gabe roirb butch Vet-mittlung ber BezirkSvorstehet ihrer Bestimmung zu-gefiihrt. Es roare zu wiinschen, bah biese zeitgemahe Spenbe bie offentliche SBohlthatigfeit ant'gen roiirbe, bie arme Bevolkerung bet Stabt zu untetstiitzen. — (Der Fri ebhof zu St. Christoph) rourbe roegen ber herrschenben Blatternkrankheit fiir ben allgemeinen Besuch gesperrt. Zum Wohle anderer Leidenden. Die verehrl. Expedition de» „Leip,iger Jntelligenzblntter". einer bclitbten tnglichen Zeitung bicfcr industriellen Etadt ©ndjfciie, sandte un< folgenbe« Schriflftiick cin, tessen ffler-offkntUchung wir utrne auSfuhren: „Scho>: langere Zeit befand id) mid) in arzrlicher Behaiidlung fiit Nieren- unb Leberleiben, ohne besondere Lindernnx erhalicn, aiifniettfom gemadjt, fnufte ich million 3I)rcr Warner’* Save Cure unb obgleich ich wenig auf bernrtiflt Millel gebt, Habe ich ba«. ftlbe bod) nnd) Ihrer »nrocifung gebraucht. Ich fann ber W»l>rl,eit gemSH biclelbe Stbermann auf da« Angelegeitt-lichste empfehlen, welche bar Ungluct haben, von bernrtigtn I'ciben befallen ,u fein. Meine Frau unb Tochter, die on Unregelmahigkeitcn Icibtn, baben datselbe mit grofitm (Srfolg angmanbt unb ift Warner'« Save Lnre bei mir ftet* ai« cin oorjiiqlidjt* Hau«miltel einaefiihrt. Ich crlaube mit, Ihnen biese« Zeugnih zum Wohle anberer Leibeuben z>, iibtrgeben unb wiinsche, bah Sic Manchem noch burch Jhre Warner'« Safe Cure feint CSefunbhcit roiebergtbtn mogen. Btruharb Jauichtu, 2 Subplatz, Ltipzig." (249*2) SBtrfouf unb Btrfanbt nut burch Apothtktn. Prei« 2 fl. 60 ft. Depot« in Cai bad): W. v. Trnkoczy, Sabriel Piccoli. Ventral-Depot: Einhorn Apotheke (M.Fanta) in Prag. *ieo Auereper*, k. k. Kammerer, gibt scnmerzerftillt im eigenen und im Namen seiner unmUndigen Kinder Herwnrt, Kode-rich, Kaoul, 11anno und Edltli Nach-richt von dem hochst betriibenden Tode seiner innigstgeliebten Gattin, beziehungsweise Mutter, der hochgeborenen Grafin Antonia AirspeE, geb. F reli a van Nclimitllmrg, Sternkreuzordensdame, welche heute Mittags nach langerer Krankheit, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, im 43. Lebensjahre selig entschlafen ist. Die sterbliche HUlle der theuren Verstorbenen wird am 31. d. M. um 3 Uhr Nachmittags von der Todtenkapelle zu St. Christoph gehoben. Die heiligen Seelenmessen werden am Dienstag den 7. Februar um 10 Uhr in der Domkirche in Laibach und in den Patronatskirchen der Herr-schaft Auersperg gelesen werden. L a i b a c h, am 29. Janner 1888. (Beerdigunqsanstalt des Franz Bdberlet.) Eingelendel. (liebens-Balaam.') 3it ber ueuesten Beit tverbent oerfdJiebenartig benannle Miltel gegen Magenltidtn einpfohlen, obtr keints von bitfen faun eine so grohe An-ahl von Anerken-nungefdjreibcn gliictlid) geheilter Perfonen aufweifen. wie ber feit mehr al» 80 Jahren beften« btroahrtt ,,llr. Koea’e Lebena>Baltiam“ au« ber Apothekt be« B.Fraaner in Prag. Lrhalllich in alien gtofeertn Apotheke,> ber ofterr.-ungar. Monarchic. (3u Nr. 2475) Kehlkopfleiden fonnen bei der geringften Vernachlas-ftgung sehr bcdenklich werden. Man Derfaunie nicht, bei eiiige-tretenem Reizzustande be« KehlkopfeS fofort bit Sodener Mineral-Vastlllen zu gebrnuchcu, beren gunstigstt Wirkung ubtrall bezeugt wird. Herr Htinrich ®oitingtr, Opernsanger in Wiirzburg, fchreidt: „DerWahrheit gtmah fann ich Jhnen nur bejeugcn, dab die Wirkung ber Sodener Mi-neral-Pastillen auf ben Kehlkopf uud bie iibrigen §al«organe eine gernbejiii fenialioneQe ift. feiuige Pastillen geniigten, um ba« stark belepte Organ ,n btfreien. Ich ziehe Jhre Pastillen ben fond ou«gejtichiitttn flfche’6 Dor unb fann bitftlbtn jebtm Col-legtn empfehlen." Dtr Be,ug bitfer Sodener Mineral»Pa-stillen, bit fidj rotgtn ihrtr thatsachlichen Heilkraft zu einem Absatzt con 200.000 Schachlelu inuerhalb zwei Monaten in Deutschland auffdjroingen fonnten, ist butch a lie Apotheken per Schachlel 66 kr.> zu bewirken". Haupt-Depot r K. k. Hof-Mineralwaffer-Niederlage, Wien, I., Wildpret-markt 5. (2405) P. St. Rosegger's Ausgewahlte Werke erscheinen jetzt auch, wie im« A. Hartleben'« String in Wien mitlhfilt, in einer mohlfeilen, reich i I I u ft r t r t e n P r a ch t a » «-g a b e in 76 tiicftrungtn. Nicht roeniger al« 600 Jllustrationtn Don btn beroahrttn Runftlem Aloj« Greil unb A Schrnibham-mcr werben diese neue AuSgabe Don fRofegger’« Werken in nnir. bigster Weise fchmurfen und kiinstlerisch Deremigen. Die bciben 'Dialer habtn sich mit Ernst und liiftr in Sen schtinbar tngbe* arenzten nnd bod) so lueiten Rrci« ihrer geinciufamen Arbeit oer-fenft, so bah unter ber fiirforglidjtu vand dtr Autor« unb ftintr kiinstlerischen Mitarbkiter ciu Wtrk cmftanb, so voll unb schon out einem Ktiste und an« einem (Sitife, wit c« eine« echten unb rechten EchriststellcrS unb „uufcrc8 SRofcflgct" wurdig ift. (2503) c C O JO —Stc o O) jo . 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Daselbst ist a»ch z» haben: Prater Nniversal-Haussallie, tin dnrchTauscnd von Dankschreiben anerkann-tes sicherrS Hcilniittcl gegen a lie Entziindnn-flen, Wunden und Geschwurc. ©elbe roirb mil flcherem Erkolge angewenbet be, der Ent-zuubuiig, iviilchstockung unb Lerhdrtuiig der roeiblichen rSrust bri bun (Sniroobtitu be8 .tUnbes ; bei Jlbfceffen, Blnilchiyuren, Bitttruflelii. jtatbunteln ; bei Siagelqeschwuren, brim soge-nanntm W»rm am Flnqer ober on b;r Zebe; bei 35er6drtungen, Anschwellnngen, Drusengeschwstlsten; bei Fettf.ewdchfen, t rim Ueberbrine rc. 91 (It EntjOubungeii , Geschwulste, Derhiirtiingen , 91 n-schwellnngen werben in knrzelier Zeit gedeilt ^ wo es aber schon *ur Literbilbung gekomnien ist. toivb bas Weschwur in kurzester Zeit ohne Echmer^ qufgtzogtn unb gebeili. On Doien iv 25 unb 35 fr. , SBnrnung! Da bie Prager p* Universal HauSsalbe sehr oft nachgcinacht roirb , mache Jebcrmanii aufmetffam, bafi sic nach betOtiginal-Pdrschrift B nut bei mir a ((fin b«reit>t ti'irb. -Dieseibe ist nut dann echt, leenn die qclben ®!cta((-bcftit, in welche fie qesiillt roirb, in rotben GtbtaUchSanweisnngen (gebructt in H Spracheii) unb in blanen tzartons — welche die obeiistrljtiibe Lchuy nt arte tragen — eingehnllt fmb. €r e li ii r h a 1 s a m. Da« ervrottefieuub butch viele Derfuche alS baS verlLplichste Mittel beFannt luc Heilung btr Schwerhorigkeil unb jur ©t* lanflung be» gSnzlich verlorenen Wehores. (2i?5) 1 Flacon I fl. C/>sha>>- „lldtcl altcs liioeliK ■■■*« $•. iut Centrum der Stadt, clcgant eiugcrichtete Zimmer, von 60 fr. anfwiirtS. — Service wird nicht Icrtdmct. — Sinnmtliche Betten find mil Federneinsiiycn vcrsehen. Anerkanut gute Rcstaii- ration, Mliflcr Mittcigstisch. (24G1) 8e"X Beste Desinsettion brr Wohnraume nut butch Apotheket Gh illa » » s W aid 1» o n «| net. 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Unset Herr 4»»A« , Biiinlteil, 35 Farriiigilon BSoad, London. Salivt-Devot und Ccntral-Versandt non ,,Se!gcl s Pillen" : .foliann Nep. Ilarni, 4lp». ti)tte ,,jum gotbeneu yoroen" in ftrcmficr (SDidhrcn). (2411) Sci bic Gabe flciit, Dankend nimmt's Schulverein! 7 Gold- u. Silber-Dtcdaillen BMBT auf die besten 3MJ Haiidliarnwiiikas, AristonS, Enfoniums, Mcly-fonS II. dercn Notcn ; Zithern »en fl. 8.50 an bis ft. 80. Neueste Pa> tent-Concert-Zithern, sehr in enipfeblen, alle Arttn Instrumente , SSiolinen. Stolen, Clarinet-ten, Mnnbhar-monifa«. Ocrnri-nen, Spitlivtrke if. Jf. tei Joh.N.Trimmel Harmonika. Erzenger u. Ulili-sik-Jnstrumenlen-Seger, Wien, 7. Bez., Kaiser-fttafic Nr. 74. Zllustrine PreiSfourante uber Harmoniko« ober Mustk-Jnsirii-mente graii« u. franco. (Solorirte Sataiogt fur aCieberverfdufet ge-gen Sinfenbung von ft. 1. 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Suer Wohlgebortn Berehrttsttr Herr Arotheker Wilhelm' Slbermal« fomme i* mit ber freunblicheu Bitie, mir U’iebtr eine tiefetnna JhreS fo heilkamen antiarthntischen. aniirheumaliichen fflliiiriliiiflungS-SbteS ju fibetmitteln. ©einegute unbvortreifli*e •Iflitkuna babe i* ui*t utir f*on ju ofirren tDlaien, wie ich Sie eongieuem eerfichern kann, on mir selbst eretobt, fonbttn anch bei rnnberen beiini i* irlbeu auemviohien, in (Srfabrung gebra*t. (Sr tfl an« ber echlrn Quelle bezogkn, in fo mancheriei Ifeiben gemifc »in aulaf»eichntie« ree(lee Uirdvarat, ba« meinetfeiti alle« Ber-ttauen hat unb nur volitn iPeifall verbient. ist ohne Zweifel ba« belle Heilmitt«! zu einerSelbNcur, ohne toeilere drzllicheBeihilfe. gjiehtete »ubere ilierfoiien war ten fchon barauf, lu« i* wieder urn folifeen fchreibe. 3* trsuche bahtr hiflich, mir witbtr SPackeie von Melem Thee gegen beitiegenbeii Cetrag bemndchft mil ber fiahrbolt ju iiberfenben. Desgleichtn title ich nuch, mir roieber 3 @*athteln aflbewdhrtel tomifche« glufi- unb Wunbvflasttr mitjufchiclen, wo-fflr iulanim,n #• 2B. fl. 10,— hier mitfolgen. 3n ttrirartung einer techl baibifl*" bicnftfreunbUchen (Serodhrimg zeichnei flch mit au«» geztlchneter Hochachliing (Suer Woblgeboren ergtbeuster l'. Vincenz John, Pfarrer. PreiS per Packet o. W. fl. 1.—, 1 Dtzd. ii. W. fl. 10.- DepotS in Krain : Lnibach, PcterLlibmk, W.Trukoczh, Apoll). > Adclsbcrg, Anton Leban, Apoth.; Bifchoflntf, Gnrl Fobioni, Apoth.; Stoiuburg, Gnrl Samnf, SlimK).; Landstrcih, Alois (Sntfch; Mottling, Fr. ©acha, Apoth.; Mubolflrocrll), Dom. Ri^zoli, Apoth.; Stein, Josef MoSnik, Apoth. Haupt-Depot bei Franz Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, N.-Oest. Vroschure uber Hellerfosge gratis und franco! (2460) Herm ffranj Wilhelm, Arotheker in Sieunfirchen. Maner, am 29. 9)Mrz 1883. @iitr Woblgeboren ! @eit mthr ale zthn Jahten ift mir Jhr antiarthrilifcher. ainirhtuniatifcher Bliitreinigiings-Thee befannt unb Habe i»zwis*en, auf bem brilten Posttn stalionirt, also in eerfchiebenen @egenben ffletegenbeit gehabt, auf ®runb ber an mit felbft unb vitlen Anberen fiber feine vortreffliche Heil-wirkung in gichliichen, rheuntalifthen unb Hdmorrhcibal-t'eiben gentachten drfahrungen felben besttns zu empfehleii. Der Grfelg war stel« ein dufierst gunstigtr. ©oeben von eintm Herm, deffen inehrjdhrige«, alien vorher nngnvanbttii Milttlu harludckig trouenbe« heflige« (Bichtleiten im tetzteu Fruhjahre auf ben Ver-brauch nur finer Rolle Jhre« Thee« gefchwunben ist, trfucht, ihm nberninl« jut Nachcur folchen Thfe zu btfergen — bitte ich (iir ben mittetfi itioftanroeifung mitfclgenben Selrag rev 3 fl. 3(> ft. o. W. balbmoglichst 3 Packttt an meint Abreffe fen ben ju wollen. Hochachtuugivoll ergebener 1'. tSbuarb Nowotny, Uifarrtt zu Mautr, P. It. W. 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Sie haben fich eben durch Bcrgleich baooit Lberzeugt, dah forool rtzrumatischr Schmrrzen, roie Glieder-rctfkn ic. als auch Zahn-, Kopf- und Kiickruschmerzui, Seitcnstiche it. am sichersten durch Expellcr-Einrribungen verschroinden. Der billigc PreiS von 40 It., 70 fr. bezro.fl. 1.20 ermbglicht auch Unbeniittelten vie Anschaffung, eben roie zahllose Erfolge bafur biirgen, bah daS Geld nicht unnutz auSgegcben roirb. Man hiite fich 6or schSdlichen Nachahmnngeu unb nehme nur Pain-Expeller mit ber Marke Anltk alS echt an. BorrStig in dm rneisten Apotheken, Central-Depot: Apotheke zum Goldenm SBront in Prag. NSHere AuSkunft erteilen: F. Ad. Richter & Cie., Wien. «n Laibach bei Herrn Apothcker Birschitz. (2557) Mariazeller Magen-Tropfen, vortrefflich^ wirkend bei alien Kiankheiten des Magen«. llniibcttroffcn bei AWctitlofigteit, SSwiiche b. 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Die echten Mariazeller Magenlropfeu toetben vielfach gefalfcht unb ne.chgeahml. — 8«m Zticht« btr ffihtheit mu6 jebe glalche in finer rothcn, mit olilger Schuhmarle ver« C Jehenen Smbatlage gtwickelt unb bei ber jeber Flafche bciliegenbcB ^ tčeliranchOnnnicifuna aufjetbem bcmetlt fein, bafi biefelbe in bn « Ouchbruderri lei p. touftl in Rremfier gtbruift ist. ®cht ju hoben : £ n i 6 a d> : Avolh. fflabr. Piffoll, Apoth. Jos. Swoboba. — AdelSberg : Ap. 8r. Baffarci*. — Bischoflak: Olb. (Sarlgabiani. - MabmannSdorf: Apolh. Altt. Roblek. -Rudolfswerth : Avolh. Dominik Siizzoll, Apoth. Bergmann. — Dtein : Ap. I. Mo6nik — Tscherncnibl I Apoth. Joh. Blaiek. J.Pserliofer* Apotheke tn Wien, Singerstmlje Nr. 15, „zum goldenen Rel«lisapfel“. Dlxi.nlni Dill An YormilsViilversiil-Pllli-n genannt, verdlenen leliteren tsmiremignngs-ritieu, Namen mit volletem Rechte, da es in der That buinahe Vine Kranktaell glbt, In welcher dlese Pillen nicht achon tauiendfach Ihre wunderthitlge Wlr-kung bewiihrt hiitten. In den hnrtnackigiten Fallen, wo Tiele andere Medlcamenta vergebeni angewendet wurden, i»t durch dlese Plllen unziihllge Male und nach kurzer Zelt voile Oenesung erfolgt. 1 Scliaelifel mlt 15 Pillen *1 Ur.. 1 llolle lull 6 Schachteln fl. 1.05, be! unfrau-klrter Nachnahmeiendung H. 1.10. Bel rorherlger Elmendung dea Oeldbetragea koatet aammt portofreler Zuaendung: 1 Kolle Plllen 1 11. 25 kr., 8 Kollen 2 fl. SO kr., 3 Rollen 8 fl. 35 kr., 4 Rollen 4 fl. 40 kr., 5 Rollen 5 fi. 20 kr., 10 ltollen 9 fl. 20 kr. (Wenlger »la elne Rolle kann nicht rersendet werden.) Elne Uuxabl Scbreibun aind elngclaufen, in denon aich die Conaumenten dieaer Plllen fiir Ihre vrledererlangte Geneiung nach den rerichledenartlgaten and schworen Krankhelten be-danken. Jeder, der nur elnmal einen Versuch damlt gemacht hat, empfiehlt dieses Mlttel waiter. DS* Wlr geben hler elnlge der vlelen Dankschreiben wieder: Leongang, »m 15. Mai 1883. Hoehgeehrter Herr! Ihre Plllen wlrken wshrhaft Wunder, ale eind nicht wle ao viele andere angeprieoeno Mlttel, sondern eio helfen wlrkllch nahezu fiir Alles. Von den zu Oatorn bestellten Plllen habe ich die Melaten an Frennde und Bekannte ver-theilt und Allen haben ale geholfen, aelbst Per-aonen von hohem Alter und mlt verschiedenen Leiden und Qebrechen haben durch ale, wo nicht die voile Geaundheit, doeh bedeutende Beeae-rung erfahren und wollen ate fortgebrauchen. Ich erauche Sle daher, mir wieder fiinf Rollen eu aenden. Von mlr und Allen, die wlr achon daa Gluck hatten, durch Ihre Plllen nnaere Geaundheit wieder zu erlangen, unaeren innigsten Dank. Martin Dcntiugcr. Bega, Srt. Gyorgy, 16. Februar 1882. Geehrter Herr! Nicht genug kann fch mei-nen innigsten Dank auasprechen fur Ihre Plllen, denn nachat Gottea llllfe wurde melue Frau, welche achon Jahre lang an Miaerere gelitten hatte, durch Ihre Blutreinlgunga-Plllen hievon gehellt und wenngleich aie auch jetzt noch bia-weilen welche einnehmen muse, ao lat ihre Geaundheit achon ao weit wieder hergeatellt, daaa ale mit jugendlicher Fviache alien ihren Be- achaftigungen wieder nachkommen kani*. Von dieaer meiner Dankaagung bltte ich Sle, zum Wohln aller Leidenden Gebrauch zu machen und erauche gleichzeitig wieder umEinaendung von zwei Rollen Pillen und zwei Stuck chlneai-acher Selfe. Mit besonderer Hochachtung er-gebener Alois Novak. Obergartner. Euer Wohlgeboren! In der Vorauaaetzung, daaa ally Ihre Arzneien von gleioher Giite aein diirften, wle Ihr berUhmter Froatbal-a a m, der tn meiner Familie mehreren veralte-ten Froatbeulen ein raachea Ende bereitete, habe ich rnich trotz meines Miastrauena gegen soge-nannte Univeraalmlttel entachloaaen, zu Ihren Blutrelnigunga-Pillen zu greifen, um mlt Hilfe dieaer kleinen Kugeln mein langjahrigea Ha-morrhoidal-Leiden zu bombardiren. Ich nehme nun durchaua keinen Anatand, Ihnen zu ge-atehen, daaa mein alteaLeiden nach vierwochent-UchemGebrauche ganz. und gar behoben iat und ich 1m Kreiae meiner Bekannten dieae Pillen auf a Eifrigate anempfehle. Ich habe auch nichta dagegen einzuwenden, wenn Sie von dieaen Zeilen offentlich — jedoch ohne Namenaferti. gung — Gebrauch machen wollen. Hochachtungavoll C. v. T. Wien, 20. Februar 1881. Kropf-Balsam, 1 Flacom 40 kr„ mit franko Znsendung 65 Icr. Frost-Balsam erkannt ale das elchente Mlttel gegen Froat-leldon aller Art, eowla auch gegen aehr ver-altete Wunden etc. 1 Tiegel 40 kr.. mlt Franko-znsendnng 65 kr._____________ Lebens-Bssenz (flrager Tro- nfittti gegen verdorbenen Magen, echlechte yjril) Verdauung, Unterlelbabeachwerden aller Art, ein vorziiglichea Hauamittel. 1 Fla-con 2() kr. Alpenkr&uter-Liqueur wTmo. Bernhard. 1 Flaache 2 fl. 60 kr., » Flaacho 1 fl. 40 kr._________________ Spltzwegerichsaft'r^r. vorziiglichea Ilaaemlttel gegen Katarrh, Hei-aorkelt,Krampf hasten etc. I VlSachchen 60 kr. iwei Fl&schchen amt. Frankoiuaend. 1 fl. 50 kr. TannochininPomade TJ: hofer, eelt elver langon Relhe von Jahren ale daa boate unter alien Ilaarwuchimltteln von Aerzten anerkannt. Eina elegant auigeatattote groaso Dose 2 fl. Augen-EssenzI */, Flaache 1 fl. 50 kr. von Romerahauaen Flaache 2 fl 50 kr., Kundmachung. Wrgrn der Herrschenden Blatter n-15 p 1 «1 c m I e werden MLleldiu»a«- sliifke, WiiNche und Betlxcug biS a uf Weiteres bei dem gesertigten Psandamte nicht mehr in Belehnnng iibernommcn. Laibach, am 28. Janner 1888. casoej Mit der train. Spareaste vereinigtes Pfandamt. CoQiiender Vcrdienst! !| Wir suchen folibr Personrn zum Berkause eon Loscn auf Raten tm Sinnr deS G. A. XXXI vom Jahre 1883. Gewahren hohe (ion, r»rnt. firen (Sehalt. Haiiptstadtischr Wechsel-stiibcn-Gesellschaft A «1 1 e r A? C < lIti(lu|M-Mt. 2 Pulver geg. Fussschweiss, eine Schachtel 50 kr., mit Frankozueendung 75 kr.__________________________ Amerikan. Gicht - Salbe, beatea Mlttel bel alien gichtiechen und rheu-matischen Uebeln, Gliederreiasen, Ischias, Ohrenreisaen etc. etc. 1 fl. 20 kr._ Universal-Reinigungssalz von A. W.Bnllrlch. 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M Bel vorheriger Einaendung des Oeldbetragea (am beaten mlttelat PoaUnweiaung) etellt aich das Porto bedeutend bllllger, als bei Nachnahme-Sendungen. 2483 flile me leten Her obgenannten SpeelBllt&ten slnd aueli zu liaben In Lalbael* bel A|iotl»eWer Hleeoll. Stuckrath & Co. Hamburg. Hamburger Pnttten=Mrrfanbt empskhlcn ihre weltbekannt ftteng rerllen vor^uglichen Wanren Stuckrath & Co. Hamburg. (2454) |Spr«i1ien, i golbqelb q»ra»ch'rr, i zarie Delicatcjsr rtr Kiftk i 240 Stuck fl. 1.45, err 2 Jttfttn fl. 2. per 4 Listen fl. 3.70, »er 6 Listen fl. 7.25. S) Cubft-Kaffee, grun bflkaf pec 5 Kilo fl. 6.60 Cevlon. grun. t>ori6i|lid> per 5 Kilo fl. 6.95 Goldjavn, gflb, a r 0 ill at if ct? . fl. 6.93 Perlkaffee, grun. ausgezeichnet » fl. 7.50 Arab. Mecca, vkvpfi. fturifl » st. 7.10 Sme *• t ^ zur Kaffeemischung warm empfohlen. Java-Surrogat per 4 Kilo fl. 2 20 Rlocca Surrogat w fl. 2.50 Amerik. KalTeemehl . fl. 2.50 lileler Pettbiieklloge, ca. 40 StLck vorzuglich fl. 310 Ru»». 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