Nl.8. Dienstag, 12. Jänner 1892. 111. Jahrgang. Zeitmg. ,«nMn« ft, ll. hawMri« ss, 5. ,',<', Fi.r bio Znsllllm?« i ö H„u« nn ,i«nin n , "' ^»^^ > ^° 7-"' °^' « "le .Lmbacher gcit.m«. erschein! l«,,,ch nut Au», ohms ber 3°nn- unb Feisrl»«., Die «bminlttration " " " ^'" ^ "^' "" "'""" W,<>d«'!iulu!!um por Z?ile » lr, H IU DiH l» Uhr v°,m!to«»»<-» >,„b Mn,u,!cripte nicht zu, ucklMlltt, Amtlicher Hheil. ^s ^c/' ""b k ^iostolische Majestät haben nut Allerhöchster Entschließung vom 7. Jänner d. I. dcm Prastdenten der Generaldirection der österreichischen Staatsbahnen nnd Scctiouschef t>x,ra .w,.,m des vandelsmuttstermms, geheimen Rathe Alois Freihcrru Czedik von Briindlsberg anlässlich der erbetenen Uebernahme m dell danerndcn Nuhestaud in Anerkennung seluer ausgezeichneten Dienste das Großleihen gerch?^'^^^^'^ "llergnädigst zu ver- «llerbkchstlr "3niäl^^^ Majestät haben mit »uerhochfter Eutschlleßuua vom 7 ^,in„^ ^ c> >>..« vaynen allergnadlgst zu ernennen geruht Bacquehem m. s». Aller^s^"^^I>^°^"sche Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. Jänner d ^ den, Vuepwstd,nten des Oberlaudesgerichtes in Wiin Ant mi Nacks^ .^ ^"^^ des Leopold-Ordens '"it Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. des ^.^"p^dent als Leiter des Ministeriums Ocsterrcichische Staatsbasinen. Jeuilleton. Der eiste Schnce! so bi, „.^, w w'^'k^ ^"l«>ch'. d.c dcs Islams «,,? b°a„5ru^ " «°«ch..^„,z, s,lr sich, m,i darf !c>„ lehrte gu/^aäu^"' Neligionsgrnftpm 'und Ge-aufstellm w I '^^ . ?" "'^^"' 'W" Zciteilbegiun sMchaft m t dHin '/^ ^""' die nlenschliche GeKalender ist mft ^' "r ^""" ^^""^ der Winter ? Der auf den 21 öd. ^ ^'"""/ ^eich fertig, und weist der Sonne in das 3's !^"' hin, ans den Eintritt Kürzester Taa und^ l^".?^ Steinbockes. Anch gnt ^inen klaren ^ar,in "2^ ^""" ssen ininle^in kann, um ein r M^ ^"' '""' ^on annehmen schanungeu ü dm Ni^"'^"^^"'^" ^- Au-dirsem durch das ^s ^ ^^^"'" wrzubcllgen. Neben grbms e n s ss.?.? ^?"l!"'" ^"chsanl als das Er^ ^inter^S nueuw ^'°''c'^ hingestellten Pn.lkt der °"ch ihre ^ """'A ?-?""" l'ch aber die Menschheit, in hab ^"""^"llchwl über Winters Gebnrtstag "gentlich im V"''/^^ un besten Herbste oder Nachsommer, kommen Mitte Halbjahr- 5«^ "- /"'^ '"'ffnen ihr Wiuter-^yr, Hochschuler ruckeu der Wahrheit schon um eintreten, dann ist es ein großes Glück, wenn zugleich der Mann gefunden wird, stark genug, die neuen gewaltigen Strömungen zu beherrschen' und nutzbar zu machen. Mitten in dem großen wirtschaftlichen Processe der Verstaatlichung der Bahnen, einem der größten, den Oesterreich je durchgemacht, trat Herr v. Czcdik auf die Bühne seiner wcitausgedehuten Thätigkeit. Hier wurde er der richtige Mauu im richtigen Augenblicke, der den Mnth hatte, die Staatsbahnen ihren großen ökonomischen Anfgaben dienstbar zu macheu, die ab-stracten Principien der Eiscnbahnverstaatlichnng in die wohlthuende Wirksamkeit umzusetzen und die Millionen zum Bewusstsein der wahren Bedeutung dieser Grundsätze zu bringen. Dass bei einer so totalen Umwälzung eines so riesigen Wirtschaftsgebietes das beflügelte Rad nicht im Geleise einer bestimmten Ziffer bleiben konnte, dass bei dem Wechsel der Tarifprincipien, die plötzlich ebenfalls in lebendigeren Flnss gerathen sind, alte Anschauungen uuterwühlt uud fortgeschwemmt haben, auch mancher budgetärc Nahmen an einzelueu Punkten durchbrocheu wurde, das schmälert keiueswegz das Werk des Frei-Herrn v. Czedik, dessen ausgeprägte uud typische Gestalt iu der Geschichte uuseres Eisenbahnwesens fortleben wird. Wenn indcfsen der neue Präsident der Staatsbahuen, wenn Herr v. Vilinski von der finanziellen Sanicrnng der Staatsbahncn spricht, so liegt vielleicht darin ein deutlicher Fingerzeug, dass nuumehr die staatliche Wirtschaft vor eine neue Nothwendigkeit und damit gleichfalls vor eiucn neuen Abschnitt der Verwaltung getreten ist. Die geschäftliche Gebarung soll strenger gchaudhabt wcrdeu. Die Eisenbahnen sollen nicht bloß eine Wohlthat für dic Bevölkerung, son< dern auch eine bessere Capitalsanlage für den Staat bilden. Natnrgemäß muss ja in ocr Verkehrspolitik ein Stadium kommen, in dem ein Sinken des Rcinerträg-nisses uud demnach eiue Schwächung des Gesammt-budgetö des Staates sich fühlbar machen, ein Zeitpunkt, iu welchem der Verkehr bereits Dimensionen angenommen hat, welche an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt sind uud demgemäß die finanzielle Seite des Eisenbahnwesens wieder in ihre Rechte treten darf. Dies ist das Merkmal des Augenblickes, da Herr v. Vilinski an die Spitze der Staatsbahnen tritt. Vis- cin Erkleckliches näher nnd meinen, es sei auch Mitte October noch immer früh genug zum Beginne des Wintersemesters. Gewöhnlich lassen sich die jungen Herren dann noch einen Monat nach der Inscription Zeit, durch factifchcu Befuch der Collegieu den Winter anzuerkennen. Mit dem erstenOctober beginnt füraugehendeKriegs-heldeu der Winter, für die Drei- wie für die Einjährigen ; oabe: ist zu bemerken, dass für diese Berufsgruppe der ^uUemnfaug zugleich als heißeste Jahreszeit, als tro-Plsche Huudstagsperiode gilt. Andere wieder meiueu, der Wiutcr müsse mit dem Allerseelentage beginnen; lst s im Freien auch uoch so erträglich, im Theater bei «Müller und sein Kind» fällt doch der erste Schnee. Die Modewarenhändler und Eonfectionäre lassen es sich nicht nehmen, mit Octobcrmitte den Winteranfang zu proclamieren- im November melden sich die Kürschuer zu Worte und die Vereine mit ihren Liedertafeln und Unterhaltungsabenden. Das sind aber allesammt nur eingebildete oder forcierte Wiuteraufäuge. Die Armen wifsen es besser; für sie begiuut der Winter mit dein gesteigerten Be-darfe an Brennholz und Kohlen. Für die nicht ganz Mittellosen erschließt sich die kalte Saison mit dem Besuche des Versatzamtes, denn dort haben ihre Winterröcke seit Ostern anf Sommerfrische geweilt. Nikolo-markt. — ah! unfehlbarer Winterbeginn für die kleine Menschheit! Weihnachten, ob grüu, ob weiß — werden respccwoll als Winterouverturc begrüßt. Brief- und Zeituugsträger, Marqueure, Hausmeister u. dgl. feiern deu Neujahrstag als Winteraufaug; Fiaker auerkeuncu den Winter erst mit Beginn der Vallsaison. Im allgemeinen aber sagt man, der Winter komme mit dem ersten Schnee, nnd ist dies richtig, so hat erst jetzt für Laibach der Winter begonnen. Der erste Schnee! die erste Maske! In das her hatte das Publicum allein das Wort. Nun meldet sich auch der Staat. Auch die staatliche Verwaltung stellt ihre Berechnungen an und begehrt Berücksichtigung. S e will nicht mehr ganz ideal bleiben. Sie bringt vielmehr ihre Ansprüche vor, und der neue Präsident ist bereit, ihnen im Rahmen der bisherigen Tarifpolitik Geltung zu verschaffen. Man wird es indessen begreiflich finden, wenn Herr v. Bilinski in seiner Antrittsansprache nicht ausschließlich auf dem sachlichen Boden der Eisenbahn-verwaltuug und der Tarifpolitik verweilen konnte. Er ist dem politifchcn Gebiete entsprossen und sein Name war so vielfach mit dem politischen Leben verflochten, dass er seine Herkunst erörtern und sich auch darüber anssprechen musste, von welchem Einflüsse seine Ver» gangeuheit auf seiue nunmehrige Stellung sein könnte. Die Verufuug eines Parlamentariers anf eine hohe Verwaltnngsstclle ist allerdings etwas Ungewöhnliches. Nicht etwa deshalb, weil einem Parlamentarier im vorhinein die Fähigkeit zu administrativen Stellungen abgefprocheu wcrdeu müsste, wohl aber, weil nach landläufiger Doctrin die Parlamentarier in der Regel für höhere Stelluugeu, für Miuisterftortefeuilles, qualificiert crschciuen. Wenn indessen der Parlamentarier bei Verufuug zu einer administrativen Stelle den festen Ent-schlllss hat, bei der Verwaltuug seiues Amtes jede politische Tendenz ansznschließen und all seine Fähigkeiten und Kenntnisse den übernommenen Pflichten zu weihen, dann wird die Bevölkerung auch solch einem Maunc gegenüber dieselbe Vorurteilslosigkeit au den Tag legen wie einem anderen Staatsdiener, uud wird ihn nur nach seinen Resnltaten beurtheilen wollen. Herr v. Bilinski hat nun sofort Stellung zur Frage der Organisation der Staatsbahnen genommen. " Anlass seines Scheidens aus dem Staatsdienste ei^ «Funds für Eisenbahn'Invaliden» gegründet. Aus des selben sollen solche Eisenbahnbedienstete, welche dul» eigenes Verschulden verunglückt sind, beziehungsweise be^ Angehörige unterstützt werden. Herr von Czedit hat f>" diesen Fonds 20.000 fl. gespendet. — (Der Millionär als Bettler.) U^ einen Fall von absonderlichem Geiz berichten sibiris? Zeitungen. Bei Irkutsk lebte in einer einfachen Hütte ^ ehemalige Kaufmann S. Er hatte nur eine Nichte ^ sich und war äußerst geizig. Er war aus irgend ei^ anderen Stadt gekommen, mit ihm zugleich aber aü" das Gerücht, dass er sehr reich sei. Abe> T. begann >' der Stadt auf den Plätzen nnd Straßen zu bettet Seine Nichte ernährte sich durch Unterricht, um ihl^ Onkel nicht zur Last zu fallen, der ihr versicherte, dak er sein ganzes Vermögen durch Speculationcn ^rl^ habe. Dank den Stunden lernte die Nichte einen 2eh^ kennen. Die jungen Leute verliebten sich in einander l^ heirateten. Der Onkel protestierte gegen diese Heirat U^ verjagte die Nichte, als sie ihm nicht gehorchte, von!'^ Seitdem schloss er sich zu Hause ein, gieug wenig all heizte nie seinen Ofe» und fror schrecklich. Plötzlich wu^ er vom Schlage gerührt. Der Besitzer der Hütte ^ nachrichtigle die Nichte, die mit ihrem Manne ersch'l S. lag bewegungslos auf seinem Vette, brachte aber ^ Mühe hervor: «Kalt, heizt den Ofen!» Da es Sol">" und sehr warin war, erschien sein Wunsch befremd^ Man öffnete die Ofenthür, sah darin das fertigaM Holz und beschloss, es heransznnehmen. Kaum war " erste Stück herausgenommen, so schrie der Greis, A letzten Kräfte aufbietend: «Anzünden!» Dabei versO, er. Das Holz wurde aus dem Ofen entfernt und!",, sah Folgendes: Der ganze Ofen war vollgepfropft ^ Wertpapieren nnd Creditbillets im GesammNuerte " 1.2W,000 Rnlicl. Die einzige Erbin war die N'cht^ kleinen ersparten Vermögens in dem düsteren H^ der Rosenpassage ein buchstäblich Weltabgeschlosse" Leben. . Wilhelm war nicht immer bei seinem GrosM, gewesen. In seiner Erinnerung lebte noch deutlich großes, schönes Landhaus mit einem prächtigen O^ voller Blumen und alter Bäume, deren Zweige ^ grüne Schleppen den Rasen und dic Kieswege bcN>, ten. Er entsann sich noch recht gut eines dunkclbiirU Mannes, den er Vater genannt, der mit ihm 1p'. und ihm über von Maßliebchen nnd Hahncnst^ durchblühte Glasflächen hinweg Goldschmiede ^, Schmetterlinge jageu half. Am deutlichsten aber innerte er sich einer schönen Frau, die seine H^ gewesen, die ihm Märchen erzählt nnd an deren V., er gegangen war, wenn die Sonnenstrahlen ihre 3^ deucu Neigen in der blauen Sommcrluft tanzts"'^ Vögel in dem Blattwerk jauchzten, wenn ring , Rosen- und Ncsedadüfte schwebten, über den ^lil^, beetcn Mücken und Bieueu schwirrte» uud lcichtbcsch^, Kohlweißlinge all verschämt zitternden Mimoscnn'^ hiengcn. Dann aber war die Herrlichkeit dcr iH. Zeit zu Ende. Dcr dunkelbärtige Mann, sei" <,, dcr ihn auf den Armen getragen und mit ihw!^ hattc, lag, iu weiße Linnen gehüllt, starr und '"^ einem schwarzen Bette, und die schöne, blonde t) war verschwuuden. (Fortsetzung f,la.t.) Laibacher Zeitung Nr. 8. 67 12. Mnner 18U2. — (Das Leichenbegängnis des Khedive) and Samstag in einfacher aber imposanter Weise statt. 3n den Straften Kairo's bildete eine auf 200.000 Pcr-one» geschätzte Menschenmenge Spalier. Das Leichen-»egängnis gestaltete sich zn einer großartigen Traucr-uudgebuug. Die Vertreter aller Berufsclasscn folgten dem Znge nach dem Mansolenm, Auf dein dahin führenden Wege bildeten egyptische nnd britische Truppen Spal,er. dem Sarge folgten das diplumatifche Corps, Mutthar Pascha und 100 Wagen aus dem Harem. Unter Gebeten uurdc der einfache Sarg in der Gruft beigesetzt. — (Die uniformierten Parlamcnts-)icner.) Die erste Sitzung des Abgeordnetenhauses irachtc eiue kleille Uebcrrafchung. Die Parlamcntsdiencr, )ie früher schwarte Fräcke mit weißen Armbinden gefragen hatten, wurdeu mit neuen, sehr kleidsamen Uniformen ausgestattet: schioarzein Frack, Gilet uud Pau-salons mit schwefelgelber Egalisicruug und adlergeschmücktcil Messingknöpfeu. Als Kopfbedcckuug Amtsdicuerkappeu. — (Gelbes Fieber.) Au Bord des Dampfers «Rosario» iu der Qnarauläne iu Genua sind neue Fälle c»on gelbem Fieber vorgek,'mmcn. Dein Vernehmen nach ist auch auf eiucm zweiten, iu der Route Bucuos-Ayrcs-Genua befindlichen Dampfer diese Epidemie ansgebrochcn. — (Falschmünzer.) Eiue Falschmüuz.rbaude, welche Huudert-Nubelscheiue täuschend nachahmte, ist in Odessa aufgehoben worden. Eine Anzahl der Falsisicate soll bereits nach dem Auslande gebracht worden sein. — (Vertröstung.) Zahnarzt: «Bitte, nur noch eineu Augenblick Geduld, gleich werd' ich das Vergnügen haben!» Local- und PromuM-Nachrichten. Philharmonische Gesellschaft. * Ueber Einladung der Direction versammelten sich vorgesteru abends die Mitglieder der philharmonische», Gesellschaft im kleinen Saale der «Tonhalle» zu dem Zwecke einer Ehrung, die dein Gesellschasls-Dircclor Herrn Ncgieruugsrath Dr. Friedrich Keesbacher von Seite der Directions-Mitglieder zugedacht wurde. Iu welcher Form diese Ehruug Ausdruck finden sollte, war geheim gchalteu worden, uud es harrte daher das zahlreiche gewählte Pnblicum iu gespannter Erwartung auf die Ent-wickluug der festlichen Haudluug. Auf dem mit exotischen Pflanzen geschmückten Podium war ein verhülltes Gemälde aufgestellt wordcu, zu dessen Seiteu sich die Directionsmitglieder gruppierten uud zu deucn sich Rcgie-rungsrath Dr. Kcesbacher, vou deu Auweseudcu nut stürmischen Ovationen begrüßt, gesellte. Directiousmitglied Herr' Dr. Etuil Bock entwickelte in geistvoller Weise die Bedeutung der Feier mit uu-gefähr folgcudeu Worten: Alle, die wir hier iu festlicher Stimmung versammelt siud, um uuserem Herru Gesell-schafts-Dircctor in sichtbarer Weise uusere dankbare Hoch-achtuug zu crweiseu, brauchen keine große Spanne Zeit zurückzublicken, um die Tage glanzvoller Feste, herrlichen Kunstgenusses und vornehmer, gemüthlicher Geselligkeit, vor unserem geistigen Auge erstehen zu lasseu. Eiu Plan, ^ von dem vor uoch relativ kurzer Zeit mau kaum zu träumen wagte, ist Thatsache geworden, der Traum hat feste, wirtliche Formell angenommen, Formen schönster uud günstigster Art: denn, nm uns blickend, muffen wir sagen, dass das Vercinshaus der Philharmonische,, Gesellschaft eiuc gcluugeue Verkörperung langjähriger Wünsche sei. Die Philharmonische Gesellschaft kann sich stolz rühmen, nutcr deu zahlreichen Mufikgcsellschaften eine der weuigen glücklichen zu sciu, dercu lüustlcrisches Wirken und Vereinsthätigteit das eigene Dach beschirmt. Die Bedeutung dieses Ereignisses haben die Festtage vom October, die in nnscr aller unauslöschlichem Gedenkeu leben werden, in gläuzeuder Weise beleuchtet. Vou der kaiscrlicheu Guade augefaugen bis zur freudcvolleu Au-erkeuuung uufercu Krciscu auch fcrustehcnder Personen hat die philharmonische Gesellschaft alle Phasen weihevoller Begeisterung und edlen Kunstgenusses durchgemacht. Deukt mau au diese schöucu Stunden zurück, so muss es den Eindruck macheu, als sei damals die Freude über die glücklich gelungene Sache eine so mächtige gewesen, dass sie dein Gedenken der Person keinen würdigen Spielraum mehr übrig ließ. So entstand im Kreise der ^n-ectwnsmitglieder, die darauf stolz siud, gerade im ab-gelaufenen Vereiusjahre fuuctiouiert zu haben, der Plan. Men Hiailn ganz besonders zu ehren, dem Freund nnd ^elnd neidlos das Verdienst zuerkannt, der Philharmonien Gesellschaft ihr Vereinshans geschaffen zu haben. MPatteu Sie mir, hochgeehrter Herr Regiernngsrath, dass lch un Beisein dieser hochausehulicheu Versammluug e^ nut schwacher Krast versuche, der mir von Seite der Hlrectionsmitglieder übertragenen ehrenden Aufgabe nachzukommen, Ihre großen Verdienste um die Gesellschaft, der S»e vorstehe,,, zu schildern. Dr. i>teesbachcr tau, im ^ahrc iftllO uach Laibach, nicht nnr jung an Iahreu, ""ch jung uud frisch an Idealen bester Art, Für die ^tusik seit jeher begeistert, mit bestem Verständnisse dafür vegabt, hat er au dem warmen Busen der stolzen La-glmenstadt ucueil Enthnsiasinns geholt, hat ihm der lebcn-dlgc Herzschlag dieser Fremdenstndt ersten Ranges jene glückliche Form des Geistes und Gemüthes mitgegeben, mit der er uns alle gewonnen hat und gewinnt. Kann doch Dr. Keesbacher mit Stolz erzählen, dass er einer der wenigcu Glücklichen ist, welche Richard Wagner eines intimen Verkehres würdigte, nnd manch goldenes Wort über Mnsit nnd ihre Beziehungen hat in abend^ lichcm Beisammensein das lauschende Ohr aus zu früh verstummtem Muudc veruonuueu. Mir ist, wie schou erwähnt, nnr die Anfgade gestellt, Dr. Keesbachers Vcr-dieuste um die philharmonische Gesellschaft zu fchildcrn. Ill feinem reicheil Wirken auf diesem Felde ragen vor allem zwei Thatcu gläuzcud nnd markig hervor: Die von Kecsbachcr verfasste Geschichte der philharmonischen Gesellschaft nud die Erbauung der «Tonhalle». Die altehrwürdige philharmonische Gesellschaft hat nach außcu erst den richtigen Glanz bekommen, seit Dr. Kcesbacher es verstanden hatte, mit seiner mustergiltig abgcfasstcn Gefchichtc der phil-harmouifchen Gesellschaft ihre Bedeutung zu beleuchten. Nur mit dem emsigsten Fleiße war es möglich, bei so unvollständigen Hilfsmitteln ein Werk zn schaffen, welches uicht uur für uuscren Kreis, ja für die ganze Musikgeschichte, vou eminentester Bedeutung ist. Diese Geschichte sollte jedes Mitglied lesen, um an dem Berichte der großen und freudigen Opferwilligkcit unserer Vorfahren neue Kraft und Arbeitslust zu gewinnen für das Wohl der Gesellschaft. Im Laufe der Jahre haben sich die uu-fcrem verehrten Director zur Verfügung stehenden historischeu Quelleu vermehrt. Zahlreiche, oft uuschciubare Bücher, alte uud nene Schriften in feinem Schrcibtifche geben Zeugnis von dem nie erlöschenden Bicnenfleiße des historifchen Sammlers! Möge er uns eine nenc vermehrte Geschichte der philharmonischen Gesellschaft nicht allzulange vorenthalten. Sein Wirten bei der Erbauuug der < Tonhalle» steht noch so vor unser aller Augen, dass mir dieser Theil meiner Aufgabe ein leichter wird. Sie wissen ja alle, wie nuermüdlich er gearbeitet, so dass ich Ihnen ja nichts Uubekauutes sage, wcuu ich erzähle, wie prächtig er es vcrstaud, uach allcu Richtungen Frenudc zu gc-winueu für die Verwirklichung dieses langgehegten, schönen Gedankens, wie er an den Vorarbeiten einen Löwen-anthcil hatte nnd wie er als fleißigster Ban-Inspcctor täglich den Bauplatz besuchte von dem Tage angcfaugeu, als sich der erste Arbciterschicht auf der Thcalerruine zeigte, bis zu dem Augenblicke, als der große Kronleuchter, glücklich in die Höhe gebracht, mit seinem glänzenden Lichte unsern einfachen aber vornehmen großen Saal beleuchtete. Wie viel Schritte gab es iu dieser Zeit zu machen, wie viel Worte zu fchreibcn, wie viel Worte am rechten Platze zu fprechen! Nur eiu so conciliautcr Charakter, uur eine Persönlichkeit, die sich nach allen Seiten so berechtigter Beliebtheit und Hochachtung erfreut, als nuser verehrter Herr Director Regierungsrath Dr. Keesbacher, konnte die zahlreichen Klippen so geschickt umschiffen, ohne das ganze Unternehmen in die Gefahr des Schiffbruches zu briugcu. Die Freude au dem Gelingen, die Verdienste um das gauze Uuteruchmeu wird gewiss nicht verkleinert, wenn ich heute sage, dass es der Klippen viele gab. Dass wir heute eiu so schönes Familienfest im eigenen Hause fcicru können, das ist einzig und allein Kcesbachcrs Verdienst! Ein so kräftiger Wille, eine so zähe Beharrlichkeit, eine so wahre nnd warme Begeisterung für alles Schöne uud für die Kunst bleibt natürlich nicht ohne günstigste Eiuwirluug auf alle audcreu Factorcn einer Gesellschaft, die fich die Pflege der Musik zur Aufgabe gestellt hat. Nicht, wie seiu Name sagt, wie ein Gletscherbach, der, dahin tosend, alles mit fich fortreißt und zerstört, hat er in dein musilalischeu Lebeu unserer Stadt gewirkt, sondern wie ein sanfter aber kräftiger Strom, anregend und belebend, hat er es nicht unr verstanden, das Alte zu erhalten nnd zu befestigen, foudern, auf diefer Grundlage weiter baueud, Neues zu schaffen Unter Kecsbachers Direction hat die Philharmonische Gesellschaft öffentliche und private Unterstützungen erhalten, die es ihr erleichtern, ihre idealen Zwecke, Pflege der'Musik uud der Schule, zu crrcichcu. Uud heute noch. wenn es gilt, im Chore oder im Quartett mitzusingen, so thut dies Dr. Keesbacher wie ein junger Tenor, der mit einem frifch heraus-gesuugeucn hohen (? sich die ersten Sporen verdienen will. Ich lönutc noch eine Menge von verdienstvollen Einzelheiten iu dem Philharmonischen Leben Dr, Keesbachcrs anführen, aber Details machen ein Bild uicht deutlicher, uud so will ich nur besonders hervorgehobeil haben die Verdienste des Historikers und des nnermüdlicheu Förderers der Interessen der Philharmonischen Gesellschaft. Um Ihnen, hochgeehrter Herr Regirrnngsralh, in sichtbarer Weise zn zeigen, wie sehr wir lins Ihnen zu Daule verpflichtet fühle», habe ich die Ehre, im Namen der Directions-„litglieder zu bitten, Sie mögen gestatten, dafs Ihr Bild in der «Tonhalle» der Philharmonischen Gesellschaft angebracht werde, Ihnen zur Ehre, uns zur Fleude. So möge denn die Hülle von dem Bilde, welches Wettachs Mlnstlcrhand geschaffen, fallen und möge es uoch deu lüuftigstcn Generationen zeige,, die Züge jenes Mannes, der seine Stelle als Director der philharmonischen Gesellschaft so glänzend ausfüllt uud sie hoffentlich noch recht, recht lauge Zett ansfülle,, wird! Der begeisterte, la,^ andauernde Beifall, der nuu folgte, war das beste Zeuguis dafür, dass das Publicum sich iu vollkommener Uebcreinstimmnng mit den Worten des Redners fühlte. Das enthüllte Gemälde, eiu Meister- werk des hochbegabten Malers Wettach, zeigt das lebensgroße, sprechend ähnliche Bildnis des Gefeierten. Es ist ein fogcuauntes Kniestück uud weist auch auf die erfolgreiche uud fruchtbare Thätigkeit Dr. Keesbachers als Schriftsteller und Historiograph in sinnreicher Art dadurch hiu, dass auf der Tischplatte, auf welche fich der rechte Arm stützt, die für die Gesellschaft hochwichtigen Werte seines Schaffens, uud zwar die Geschichte derselben und die der Mnsit in Krain, gelagert sind, Regiernngsrath Dr. Keesbacher. anfs tiefste bewegt, sprach seinen Dank in kurzeu, schlichten Worten aus, insbesondere hervorhebend, dass nicht ihm allein die Ehrnug gcbüre. sondern sämmtlichen Directionsmitgliedcrn. die ihr Bestes für das Gedeihen der Gefellschaft durch unermüdliche, aufopfernde Thätigkeit leisten, betonte writers die Opferfrrudigkeit des lunftsiuuigeu Publicnms und der Gönner, schloss feine Rede mit dem innigen Wunsche für das Blühen und die Fortentwicklung der philharmonischen Gesellschaft in der Zntunft und nahm sodann die herzlichen Glückwünfche der Anwesenden entgegen. Der Feier folgte eine zwangslose Zusammenkunft im großen Ncstaurationssaale des Hotels «Stadt Wieu», welche die zahlreichen Theilnehmer in intimer, gemüthlicher Weise noch lange fesselte. .1. — (Aus dem Neichsrathe.) Die heute be-giuueudc Debatte über die neuen Handelsverträge dürfte große Dimensionen annehmen, doch soll jedenfalls schon Samstag die Abstimmung erfolgen. Das Hauptcoutingent der Contra-Reducr werdeu die Iuugczechcu stellen, von denen fich bereits sechzehn iu die Rednerliste haben eintragen lassen. Von den Antisemiten sollen die Abgeordneten Prinz Liechtenstein. Lucger und Geßmann zum Worte gelangen. Gegen den Vertrag mit Italien werden sprechen die Abgeordneten Borcic, Bulat, Dr. Laginja. Dr. Klaic, Sutljc. Pfeifer. Dipauli nud Zallinger. — (Das Feuerwchrwesen in Krain.) Vor 23 Jahren bestand in Krain nnr eine einzige Feuerwehr, nämlich die Laibachcr freiwillige Fenerwehr. Seit jener Zeit hat sich das Fcucrwescn iu unferem Laude in erfreulicher Weife entwickelt, wenn anch nicht ill dem Maße. wie es die Humaue Iustitution wohl verdienen würde. Eiuer vom trainischcn Landes-Feuerwehrverbaude für die allgemeine Statistik des österreichische» Feuer» wehrwcseus zusammengestellten Statistik, welche nach Bezirkc-Hanvtmannschaften geordnet ist, entnehmen wir. dass in Krain derzeit 67 freiwillige Fcuerwehreu bestehen. Neu gegründet wurden im Jahre 1891 sieben Feuerwehren, nämlich: St. Veit bei Wippach. Dol bei Laibach, Sairach. Niederdorf bei Zirtuitz, Gradatz. Reifnitz und Lengenfeld. Nach Bezirkshauptmauuschafteu geordnet, vertheilen sich die Feuerwehren: I.) Stadt Laibach: Laibacher freiwillige Feuerwehr und Feuerwehr der k. k. Tabat-Hauptfabril. 2.) Bezirkshauptmauuschaft Adclsbcrg: Adelsberg, Großotot, St. Veit bei Wippach, Wippach und Zagorje. 3.) Nczirtshauptmannfchaft Gottschee: Gotischer, Lichteubach, Mittcrdorf, Nesselthal, Niederdorf, Reifnitz, Rieg uud Unterdcutschau. 4.) Vezirkshauptinanuschaft Gurlfrld: Gurkfeld, Nasseufuß, Ratschach, St. Barthelmii. 5.) Bezirtshauptmannschaft Krainburg: Bifchoflack, Kraiu« bürg uud Neumarktl. 6.) Bezirtshauptmnnnfchaft Um-gcbuug Laibach: Billichgraz, Wifovit, Brnundorf, Dob bei Laibach, Franzdorf, Iosefsthal (Fabritsfeuerwehr), Horjul, St. Marciu-Stofelca, Oberlaibach, Untcrschischka, St. Veit ob Laibach, Verd bei Oberlaibach, Weitsch-Gleinitz nnd Prcsscr. 7.) Bezirtshauplmannschaft Littai: Littai, St. Martiu bei Littai., Weixelburg. Tagor a. d. Südbalm, St. Veit bei Sittich. 8.) Bezirtshauplmaun-fchaft Loitfch: Idria, Nicdcrdorf bei Zirlnitz, Plnnina, Ratek. Unterloitsch. Sairach und Zirtnitz. !).» Bezirks-hanptmannschaft Radmannsdorf: Lengenfeld, Radmanns' dorf, Veldcs, Vigaun, Wochciucr-Fcistritz uud Iaucrburg (Fabritsseuerwehr). 10.) Äczirkshauptmannschaft Rudolfs-wert: Höuigsteiu, Rudulfswert. Seisenberg, Töplitz und Treffen. II.) Bezirtshauptmauuschaft Stein: Aich, Dom-fchalc, Egg ob Podpctsch, Mannsburg und Stem. 12.) Bezirtshanptmanuschaft Tschcrncmbl: Gradatz, Mottling, Tschcrncmbl. Die größte Anzahl von freiw. Fener-wehren zählt die Bezirkshauptmannschafl Umgebung Laibach, nämlich 14, ihr zunächst kommt Gottschee mit 8, Loitsch mit 7, Radmaunsdorf mit 0, Stein, Adelsbcrg. Littai nnd Rndolfsweri mit je 5, Gnrtfeld mit 4, Kraiubnrg uud Tschernembl mit je 2 Feuerwehren. Den, lraini-schen 40 Feuerwehren an. —u— — (Zur Weiucultur.) Bekanntlich ist in Frankreich die Rebentrankheit Black-Rot, bezichungsweise der dieselbe erzeugende Pilz '1'Imlml nvi^Iu, iu bedeniendem Maße ausgetreten. Dies veranlasste das l. t, Äckerbau-miuisterium, für das Jahr 18!) 1 die Einsuhr von Reben aus Frankreich nach Oesterreich nicht zu gestatten fowie zum Stndium der Blact-Rot-Kmutheit einen Fachmann nach Frankreich zn entsenden. Nach den an Ort und Stelle gepflogenen Erhebungen des mit den, Studium ! der Frage betraut gewcfeucn Professors Emcrich Räthay ! kommt der Black-Rot iu Frankreich ans den amerikanischen Reben. Riparia nnd ihren Varietäten, dann Solonis und Rupeslris, nicht vor, tritt aber ans allen übrigen Laibacher Zeitung Nr. 8. 68 12. Jänner 1892. heimischen und amerikanischen Neben in mehr oder wem ger schädigender Weise ans, Angesichts dieser Zachlage erklärte sich das Ackerbanministerinm bereit, die znr Einfuhr von Schnittrebcn von Niparia nnd ihren Varietäten, dann Solonis und Rupestris ans Frankreich nach phylloxe-rierten Gebieten Oesterreichs erforderliche Einfnhrsbewilli-gung wieder zu ertheilen, während diese für andere heimische oder amerikanische Neben mit Rücksicht anf die Gefahr der Einschleppnng des Black-Not-Pilzes auch bis auf weiteres nicht gegeben werden kann, — (Maul- und K lauen fc uch e.) Nach den neuesten Berichten herrscht die Seuche in Kärnten noch in Liesing, St. Lorenzen, Luggau und Untcrlesach des Bezirkes Hermagor: in Dellach, Düllach, Flaschbcrg, Heiligenblut, Irschen, Kolbnitz, Obervellach, Nangersdorf, Sagrih, Stall und Wintlern des Bezirkes Spittal a, D. und in St. Georgen a. L. des Bezirkes St. Veit. Im Küstenlande: in Mitterburg, dann in Orscra des Bezirkes Parenzo und in Tignano des Bezirkes Pola. In Steier-mark: in Allerheiligen und Hafendorf des Bezirkes Brück a M.; Hainersdorf des Bezirkes sscldbach; Aich, Haus, Klaus, PichbPronnegg , Ramsau, Nohrmoos und Schladmiug des Bezirkes Grübming; Buchberg und St. Lorenzen a. d. K. B. des Bezirkes Marburg; Haidin, Kartschowina und Windischdorf des Bezirkes Pettau und Lohngraben, ^iitschaberg, Sinabelkirchen und Weitzdorf des Bezirkes Weih. In Kroatien noch in den Bezirken: Sissel, Iasta, Karlstadt, Agram, Stubica nnd Samobor des Comitates Agram; Belouar, Garesnica, Militär-Kriz und Kreutz des Comitates Kreutz-Belooar - Virovitica, Slatina, Tolnji Miholjac und Essegg des Eomitates Virovitica; Pakrac, Novska, ^ieugradischta und Daruvar des Comitates Pozega; Ognlin, Novi, Slum und Vojnic des Comitates Modrus-Fiumc; Warasdin und Ludbrcg des Comitates Warasdin nnd Irig des Syrmier Comitates. — (Concert Emil Sauer.) Freitag, deu 15. Jänner, findet im Concertsaale der philharmonischen Gesellschaft das Concert dieses vortrefflichen Clavier-virtuosen statt. Der bekannte Mnsikschriftsteller Wilhelm Tapvert schreibt im «Kleinen Iourual» vom 15. November 189N über Sauer unter anderem: , op. 129 () Rubinstein: Romanze («3-äur); e) Liszt: Va!«« Improniptil. !lZ)»oc1!« lion^roign Nr. 9 (Pester Carneual). — Concertstügel Bösendorfer. Preise der Plätze: Cercles I. bis III. Reihe ,'l st. 2 —; Cercles IV. bis Vill. Reihe ^ fl. 1 50; Parterresitze IX. bis XX. Reihe ü fl. 1 —; Galleriesitze I. Reihe ^ fl. 1 50, II. Reihe -'l st. 1 —; Parterre- und Galleric - Entree ll 60 kr.; Studententarten K 30 kr. Vormerkungen bei Karl Till, Sftitalgasse Nr. 10. Unsere hiesigen Musikfreunde werden den glücklichen Znfall, der deu gefeierten Künstler anf seiner Tournee auch uusere Stadt berühren lässt, gewiss mit großer Freude begrüßen. — (Rebhühner - Aufzucht.) Schou durch Wochen hörte man hier, zuerst iu den Muscnmsränmeu, dann anderwärts von der erfolgten Unterbringung von Fasancnwild im Dachgeschosse des Rudolfinums, Ende December kam gleichfalls aus dem Museum die Kunde, dass diesem Federwild der Aufenthalt auf dem Dachboden nicht sonderlich gut anzuschlagen scheine, da bereits mehrere Exemplare davon zugrunde gegangen seien. Möglicherweise hat anch der Umstand, dass die Hühnervögel aus Böhme» importiert wnrden, zum audauernden Gerede sowohl «an der Quelle» wie abseits davon Anlass zn den zu bcstimmteu Behauptungen sich gestalteten Annahmen, dass mail es mit Fasanen zu thun habe, geboten. Endlich bemächtigte sich anch die Presse dieser dnrch Wochen colportierten < Neuigkeit >; und gerade zn dieser Zeit erst wurde durch andere Facturen des Museal-gcbäudcs laut, dass der Iagdschutzverein vorläufig nur au die Anfctzlmg von Rebhühnern gedacht und eben nur solche zu dem erwähnten Zwecke der Uebcrwinterung im Dachgeschosse des Rudolfinums zugeführt habe. Hoffcutlich gelingt es dem Vereine, das importierte edle Hühnerwild zu erhalten und im Frühjahre gnt anznschcn. ^ — (Ein neues Fa sch i ngs trä nzchen.) Am Sonntag den 7. Februar findet in den Localitäten der alten bürgerlichen Schießstättc das erste gewerbliche Kränzchen statt. Veranstaltet wird dasselbe zu Gunsten des Fondcs der Meister-Kranlencasse für die handwerksmäßigen Gcwerbcgcnossenschaftou, und wurden angesichts des humanen Zweckes die Schieftstättlocalitäten von Seite der Direction der krmnisckien ^plN^isse dein Cmml'.- u» entgeltlich überlasseil. Die Einladungen zu diesen: Kränzchen, welches, falls sich der Gewerbestand vollzählig einfindet, sehr animiert zu werden verspricht, werden im Laufe der nächsten Wochen versendet werden. — ne>', .^f»!,. Trieft, Hotll (klcfant. Haselsteincr, Vildhancr; Plan, Wecker, Kroca,» Fclleker, Schwarz, Mc,, Wien. Vienenfeld. Neis., Wiett^ Mlinz, Lfm., (Yrosjlcnnscha. - - Erhärt, Graz. — Weiser, Agram.« — Taferner, Oastwirt, Fcldkirchrn. — Hafner, Pustassistent,« Trieft. — Fantini, Holzhändler, Stein. — Sternbera., Reis.M Budapest. « Hotel Tiidlillhilhof. Konrath, Neis,. Wien. - Domzal, Privatiers Trieft. — Hagner, (^raz. — Schmelzer, «lraz. — Nazlag,Z Pnvalier, Cilli. « Gaslhns .^aiitl um, ^eNerreich. Knezar, Nesil,er, s.ssrau, MünchenH -- Jäger s. ssrau, Noseil. I Verstorbene. « Den !). Jänner. Anna ^fiala, Arbeiters«TochterZ 57., I., Neitschlllulaj,^ 2, Brnstbräune, ^ Leoftoldinc Noming,« Vildhaiiers-Tochtcr, ii I., SchieMttssasse 1 l, Masern. > Den l 0. I a n n e r. Irma Slnpar, Aushilfsbeamtens-« wattin, 30 I,, »iachhailöulcch 8. Vlutstur.^. — Nosalia Sustersii,« Arbeiters-Tochter, 2 I., Zics,clstrasje 35, LuftröhreiieittMdunst.« - Christine Vernil, Arbeiters Tochter, 1'/, I., Wienerstrahe» lArbcitcrhälisrr) Masern. - ssrancisca Ixvan, Näherin, 27 I.,V Lrcn,!,^asse 4, Luiisscnclit^induuss. - M,irnarell,a Sti)cklinqer,< bauobesil)ers Tochter, l Monat und 1l Ta^c, 3tömcrstraße IbH Schlvindsucht. — Thonlaö Lorosec, Arbeiter, 41 I., Polana'« Danlin lil), Lufttöhreilentzündunss. ' Den 1 l. Iänner. Josef Ocakar, Conducteurs-Sohn, 1 l Monate, Maria-Theresienstrahe l2. Vrustbräune. — Mathias Noj5t, Arbeiters'Sohn, ii'/^ I,, Schichstättaasse N, Brust-bräune. I >n Spitale. Den 9. Iänner. Iosefa Stibilj, Arbeiterin, 28 I., chron-Wasserkopf. ^_^__^_____________________ LottozichlUlsscn voin 9. Iimucr. Trieft: li4 2!) ^ 74 22. Linz: 50 54 40 85 32. Meteorologische Veobachtmlssen in ^«nbach. 7 ll.Äiss, 7^^8 '^V->s"M schwaas " bewM I^>^ tI. ^ . N 732-!) — 1 8 NO. schumch bcwöltt ^.^, 9, Ab. 731 >3 -16 NO. schwach bewöllt ^" Bewöllt, nachinittaqs nnd nachts SchneefaN. — Das Tagesmittel der Temperatllr —17, um0 9 über dem Normale. Verantlvortlichcr Redacteur: I. Naqliö. t I Karollne Peische >ieb. Mai,r qil,t im > I eigenen und im Namen ihrer sechs minderjaliria.cn W > linder und der übriaen Verwandten die sie tief W > schmerzende Nachricht, dasc! il>r inni^stneliebter Watte, > > .'oerr D Adolf Petsche > I l, t. Stenereinnehlner »nd NeHer der.Urieqslncdaille > > nach landen, schinerzhafteil Leiden, versehen mit den D > heil. Slerbesacramcnten, infolqe der in der Schlacht > > bei Iicin im Jahre 18li > heute nachmittags nm -'/^ Uhr i»n 4l>. Lebensjahre W I siotterqeben gestorben ist. » > Die Bestattung der theuren Ueberreste findet W I am 13. d. M. nin 3 Uhr nachmittags vom Ttcrbchausr > > lN^nierstrasie Nr. 17) aus anf dem hierortiaen Fried' > > Hofe statt, > I Die heil. Seelenmessen werden in verschiedenen W » Kirchen gcleseil werden, > I Laibach'am ll, Jänner 18!>2. » Dcmksaqung. ! Für die vielen Veweise liebevoller Theilnahme ! l anläßlich des Hinscheidens unserer unuergesslichcn D l Mutter, br,'iirhunsssweise Schwicger' und cttrosnuutter, > l der Fran > Wilhclminc Wicdcmauu ! Ncl, Fliihliül, ! ! für die schönen .Kranzspenden und die zahlreiche Ve > ! glritiing, namentlich die der verehrten Glaubens- V ! genossen, ,^nr le!.tt>'n Ruhestätte, danleil ans tiefsten > l Herzen > die traucrildell Hinterbliebenen. > ! .''lronan, den 10. Jänner 18!)2. I ! Danksagung. > > Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme « I bei dein Verluste meiner nnvergesslichen Mnlter > > sowie für dir .Nranzspendrn statte ich sowohl fiir > > mich als nameno meiner Angehörigen meine» lu'r,^ > 8 lichsten Dank ab. > ! Laibach, den «2. Jänner I8!>2. > ! Ioh Kordil. > Laibücher Zeitung Nr. 8. 69 12. Zäunn 1892. Course an der Wiener Börse vom 1l. Jänner 1892. ^ä, de, °ffcuu., C ,s,°,.e Geld War? Stante^Inlehen. '>"„ einheitlich.'R?nte i» Äluten > 9380 94 - ^iiderreitte.......! N3'25 9^! 45 l«l>4cr l"/., Ntca'slusr,. 250 fl,! lütt - i37 — > »«oer 5"/., » t>.il>ze 500 fl, il<>-— I4<>.'>>> !«!!0er . » ^linftel l^!4cr Staatöluse , , loost, 1»!'— 182 — ' » . , 5Nfl, 181 — 182' — ^'„Dum.-Psbbr. ll120si. . . 148 - 149 —> „ Oest. Ouid,cnte, steuerfrei 110-95 ill 15 swrr. Noteiu'r,lle, » . 10310 I03!l0 (üarantie.ls (?Isenbnliu> Schuiducvsch civunssen. EUsabellibahn in O, ste>,ersrei . 118 — 113 75 ^vnil^ ^l'sr<>>> ^'lil>» in Eilber . 117 - 118 — ElisadrNibnhn «"<> st, CM. , . !i4» — 247 — dto, i.'iiivÄ»b>lN'ii>«»!> st, ö. W, 223 — L27,— dto. L!,lzb,-Til0! 200 st, 0, W, 213 — 215'— E! lsabel hliahn s>>r 200 W,nl . IUg'5,0 11,'50 d!o, siir 200 Ml'il 4"/„ . . , 11N - 11L^,0 !>>al,^ Io^Vli^^'h'l Ei», !««l . 9«?5 »775 Km» ltniiss »88« 9550 !»L 5,c, llill,, Vol renie 4V„ . , . , 1O7'20 10740 ftto, Pap!e»ViNc 5"/<,. . . , INL'10 10230 ^»u. Eisrnb. ^.»! I00st,i».W3. 118' HU-del!» c»i!!!,!, Stücke 9330 100 — oto, Ostbahn Pioritäle» . —>-. ^.,^, b!o, T!lla,«^l>lMt, u,I,,8?,> 114-114 50 d!o, WeiM'he,!iAbl,°vb, loofl 97'R, >»8-^ l'-l), Pnw. ^,!!.il,OO fl.ü.^. 13850 1»!.5O -, . >!'". - ^ lw fl. 0. W, ,8?.^ i^,„„ ' !n'lspNg„Lu,e 4"/„ lUl! st, ö W, I!i2' — 1!I2'50 Velb Ware Grundentl.'yblignlionen (für 1<><» fl, CM,), 5"/n ssnlizilche...... IOt'40 105,-— 5"/„ mährssche......—-— —'— 5"/n Krain und Küstenland . . —'— —'— 5"/„ »lederüslerrrichische . . . INS'— 110'— .',"/„ stelrilche......—-— —>— 5"/„ lroalischc und slavonische . 105 — lon — 5"/„ siebenbnrssischc , , . . —'— — — !>"/„ Temeier Äanat , , . , —-— —-— 5"/„ »üssorische......91 85 U2'85 Andere üssenll. Anlehen Do»a»°Neg.'Lose 5"/„ 1U<> fl. . 18! 25 122 25 dto. Nüleihe 1878 . . 10!>'25,1Nl!'2l! Anlel,,:» der Sllldt Würz . . 111'— —- — ÄnlrDen d, S!at»nei»cil!de Wien 1N520 106 — Prmn,-')IüI. d, Sladtsse»!, Wien 150 ?>N, 151'5>0 si,). Äodencr. llllss, öst, 4",„ V. , . 115— 115'5(, dto. dto, 4>,,«/n, . . i»0'—iu>'— dto. dtu. 4"/„ . . . NL-,5 9N'85 dto, Plllili.LchnIdoerschr. ii"/^ 109 25 1«9'?e Ol'st, HlN'othelenbllill loj. 5»"/,, »«!>«' 99 5///„ 101'5<> 102 5c detto . 4"/„ . . 99'7Nj 1NU'2 10» 2c Gallziicl'r Karl Lnbwiy-Bahn V„,, 1«s l »00 st, N. 4>/i"/„ , »S'?0 100 — Gelb Aiare Oesterr. Nordweftbahn , , , I0«!'2b 07'2,^ Staatslial,»....... I!'2'f»0 —'— Siidllllhü k 3"/„..... 145 75 14N-75 il !>"/„..... 1,8 7« N9 70 Ung.-zaliz. «ahn..... Kll'bN IN» 50 Diverse ßose (per Etncl), Vrebittose 100 sl...... 1«3"?b 1»! 75 Clari, iil'le 40 si...... 52'25 5» 50 '«"/„ Dl,!lll>!«Lamftslch, 100 fl. , 124 — 126 — Lüibacher Priim-Änleh, 2« fl. 2N'— L4 — Osenrr Lose 40 st..... 5? — 59'— PalssuLuK 40 fl...... äi'50 ^4'25 Notlien Krenz, ösl. Ges. 0 . »Nsi, lL'4U 1l!'9O Nlldlllpli l.'°se <<> si..... L0— 20'50 Tal!» Lose 4(, ss...... s>3'— N4 — Lt. Wenoi« Lose 40 si. , . . 08'- N4 — Waldstein Lofe 20 si..... 35 75 3« 7l> Winbifch Wrätz Lose 20 si, . . 57— 58 — Gew.Ech. d. 3"/„Präm. Schnld' verfchr. der Aubeiicredilllnstalt 24'— L5°— ßank Vmiluerein, Wiener, 100 si. . ill —ill 5» li'dcr. «üsl. öst., 200 si, T. 4<>"/„ 3»» —!»84 — Lid!. Ans», f. Hand, II. «. IN0st. 294 50 29s> ' liredilbanl, «Na, ung., 200st. . »3» 75!«34 25> Leposilenbanl, Ally., ^00 st. . zw3 — 805'— EseompleVes., Ndrbst., 5>0N st, LL5 — «.»ü — Giro u.Eassenv., Wiener200st. 311—'214 — Veld Ware Hlwothelenb., üsl, 2»«s! ^,"/„8 Ül! 2"8'8U Oeslerr, unss, Bnnf !52 !<>!i8 Unionblllil 200 fl......233 ?5 ^,j 7,, Verlehrsbllnl. «llg., K» . .! 159 7b 160 75 Hctien von Transport» Unternehmungen (per Stiics). Äll'lechtVllhn 200 si. Silber , 9<> «5 <>l 2n Alsöld^iuma,!, Vlllin 200 si. S. L"., 25 2"4 25 Böhm. Norddahn 15» fl, . . 190''", 19,50 » Weslual», 200 ft. . , 345—849- Äüsä/Üehraber (iis. 500 fl. LM, »135 l/-,5 blu, !il, Ü.) 2'»» st. , 478— 48» - Donlln - Dampfschiffahrt - !i>ei-, Ocsterr, 500 st. EM. , , . 315-- 31'< — Drau-Eii, (Ä,'Dl>,-^.)20«st. V. 200— 201 -Dul^'udenb. !tis,Ä 2<»0 fl. S,! — — -'-sseroinand«! Nurdl'. 10„0 st CM, > 2855, 2«, 2>«N. Sllli. 213'- 21350 bto, (lit, l«., 200 fl. S, . . 229 5" L30 l<0 Prag Duxer Eiseilli. >50 fl ZIlb. 8« 25! »,Vr>l>. V.'«ssmwa^Gel,.Wr..l70fi ö.W. 235— 237 — » «ene Wr.. Priori»«»«- Actlen 100 st......9350 94 5,0 Ung.aaliz.liijenb. 200 si. Gilber > 20u 50 LOi'50 <^e!d. Ware Ung, Nordostbahn 200 fl, 2ilrer 1!'« 50 l»9 — Una,Westb,(Naab-Oraz)20!»fl.V. i!>ü 75 2"!'25 Induslrit'tltiien (per Ntüll). ! Nana.es.. Allg Oest,, 100 fi, ' >1, 5<» N2 50 itaybier Eilen- n»d 3»ahl-Ind. in Wien N'» fl...... 72 — 7l>'— Eisrnbnliliw.'Lrihn,, erste, «0 fi, 10» 50 105— «E>t,emi!l,l. Papiers, u, V. W, 45 5, 46 50 Lilsiünrr Brauerei U>0 st, , . <<7 75 «« 50 Montan Orjell., üslrrr.-alpine 62— »!ll-^ Präger Eise» Ind.-Ges, l!<»0 st. 384 — »«?' — Lala» Tarj, Steinlohlen «0 fl, «»7 — «40 — «Scl!löl,el!»ul>!', Papim, Lttü fl, !^„ — 1><8 — 'Sirl)r!'nn!!l,I»,Papirrf,u,V.'G, ü<5 — 137 -- Trilallel«ol»len!u,-M'!. 70 st. . i?8 — >7U 5>> Vaffenf.-G ,0>-sl.!iiMe»I0»sI. «32— 8»L' -Waggon Leilianfl,, Mn, in Peil «Ost......... »3 — l»4 - wr, Vaugesellschaf« 100 sl. . . «7— ^8 - VjiencrbclaelZienel-Uctien Hes, li48 — 2b0 — Vevisen. Deutsche Plat»'...... 57 92> °>» N> London........ j 1l7 iXi!l»8 35 Pari«......... j 4», 82..! >K 90 valulen. Dncatcn........ 5'5«,.„ 5ss0 20'Francs-Stücke . . , . : l» U5 !»üv» leutsche ^eic!,jba»t»ote» . . d? 97, 58 <>5 Papier Nlibel...... l'l6 >><»^ Italienische Vanlüol,!, (100 L,) 4i 75 4ö 30 Wohnung für den Mai - Termin, bestehend aus drei Wolinpieceu und Zugehör, nur in einem besseren Hause, von einer ruhigen kinder losen Partei. (IGy) %__v Gefällige Zuschriften nebst. "Hreisani'ahp Laiia^: Z- NX- «*' P08te ™&* (20) 3—2 5». 9745. ^6^N3na K^s l)iv^oöemu lndulai--n«mu upniku "l'imlil^i iVIiillcrju i/. V Nelliki !^«r ^6 mu vr-oöi 06I0K ä!„ 8201. (!. kr. okrajna «oäi^ük v Nl^lüki 6n6 27. 66(?6ml)ra 1891. (2Y3—2" 5tI'62I87 ix I^olie^a Vlkc! «kl'bnil Einlage Zahl 26 der Catastralgemeinde Bacje nebst simd»« in^io^l!« im Rc-assumierungswcgc auf den 29. Jänner 1892, vormittags von 9 bis 12 Uhr, mit dem frühern Anhange angeordnet. K. k. Bezirksgericht Illyrisch-Feistritz, am 4. October 1891. (5777) 3—1 8t. 10.666. (5. Kl', nlcrk^no «o6i556 »m K<-!,ll6ln naxnanja: ^a ^ro.iin^ci ^oiiel» l<«sillll ix kl-6- ssyl-ji) ^civci!.ju^6 «6 i/vl-äün» (Ii'llil)« l^9l->^ l<6lin i/ U6l-i6ö6 V:<»i la^ln^», «o^no n»170 ßolli. c ki^knega xt:ml^!;ö» vlu^a öl. 172 kntast.l'nInO obö-ine V6!iki puciloß. ^a w so äoloöu^st» 6v» äl-aiben» clnevll, in «ieer prvi n» slun 6. fsbruvar^ in äruei na 6un 9. mäi-oä 1692. 1., V8nkikr»t oö Iicio 12. ure 6op0län6 pri wm «oäizc'li 8 pri8lavkom, 62 ss l>oä6 lo x6ml^iäi:6 pri prvem rüku Is xa ali ö6/ oeintveno vl-66no«l, pri äru^em »üku s»n tuäi poc! «0 vr«c1-no«l^<) oäänlo. Dl-ttildsni P08^>, v«l6ä kul,6l-jn ^6 pO8vrmo v«»k punu6nik «wl^an, preä s.()nu6b() 10 "/„ var.^lN6 v t-uks cii-N)!-t)6Nk>e» llomi»»^«, polnöili, esnitvsni xuui>!nik in ^ml^lll^iiini ixpl86k lk^H v l-^i.^li-alui-i »m upo^lvci. (^ lir. oilrll^no «u6i8<^6 na Krglcvm cln6 3, cl60«lndia 1891. (5727) 3-1 Nr. 4732. Ucbertrassunst zweiter cxccutivcr Feilbictung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Wippach wird bekannt gemacht: Es werde in der Exccutionssache dcs k. k, Stencramtes Wiftpach i>(^,«. 955 fl. f. Anh. die mit dem Bescheide vom I7teu December 18'.11 augeordnete zweite executive Feilbictnng der dem Anton Poljsak von Zauuze Nr. 35 gehörigen, gerichtlich auf 22.388 sl. 70 kr. geschätzten Realität Einlagen ZZ. 43, 230 und 235 der Catastralgemeinde Sturja auf deu 9. Februar 1892, vormittags um 9 Uhr, Hiergerichts mit dem vorigen Auhangc übertragen. K. k. Bezirksgericht Wippach, am 17ten December 1"M. (5654) 3—1 Nr. 8362. Executive Malitäten-VcrsteMrunl!. Vom k. k. Bezirksgerichte Radmanus-dorf wird bekannt gemacht: Es fei über Ansuchen des Johann Luckmann in Laibach (durch Dr. Sajovic) die exec. Versteigerung der den» Thomas Znpanc in Wocheiner-Feistritz gehörigen, sammt sum!«« inkii-u^!«^ gerichtlich auf 1347 fl. geschätzten Realitäten Einlagen Nrn. 103 und 104 der Eatastralgemeinde Wocheiner-Feistritz bewilligt und hirzn zwei Feilbietnngs-Tagsatzungen, und zwar die erste anf den 5. Februar nnd die zweite auf den 6. März 1892, jedesmal vormittags von 11 bis 12 Uhr, in der Amtskanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfaudreali-tätcn bei der ersten Feilbiewng nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hint-angcgcbcn werden. Die Licitations-Bedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitatiouscommission zu erlegen hat, sowie die Schätznngsprotokolle und die Gruudbuchsextractc können in der dies-gerichtlicheu Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf, am 22. November 1891. (5657) 3—1 Nr. 10.5K5. Executive Realitäten-Versteisscruust. Vom k. k. Landesgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: Es fei über Anfuchen der k. k. Finanz-procuratnr für Kram sin Vertretung des hohen Aerars) die executive Versteigerung der der Marianna Nekar in Laibach, Petersstraße Nr. 38, gehörigen, gerichtlich anf 5500 fl. geschätzten Realität Einlage Zahl 112 der Catastralgemeindr Peters-Vurstadt, sammt dem anf 2 fl. 40 kr. geschätzten gesetzlichen Zngehör derselben bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs-Tagsatzuugcn, uud zwar die erste auf deu I. Februar und die zweite anf den 7. März 1892, jedesmal vormittags nm 10 Uhr, Hiergerichts im Verhandlungssaalc am Alten Markt mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfaudrealität bei der erstcu Feilbietnng nnr um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber anch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations-Bedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote eiu 10proc. Vadinm zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbnchsextract können in der dies-gerichtlichen Registratur eingesehen werden. Lnibach am 15. December 1891.