P räanmeralianS'Pretsr F ü i i.' u i b a *: 8tonii6br*9 • ■ 8 st. 4<> ki. Halbjährig - . 4 „ *0 , Bierttljährig . 2 „ 10 Monatlich - - — - 70 „ jjt i i der Pvh: Sanzjäbrig.................12 fl. Halbjährig ............... ti " Vierteljährig.............. 3 ” Für Zustellung in« Hau« viertel,. 25 kr., monatl. 9 ft. Laibacher Redacttou Uabnhofgaffe dir. 132. Sinz ,!tit 'i ummer« 6 kr. Engblott. Anonyme äJhtttx-ilungtn rovrBen nichl btdldfi&tigt; Manulcrrptr nubt ',urürfjejenl>et. Expedition- & Znferateu-vureau: Longreßplatz 91 r. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Älein» mayr & Fed. Bamberg.) Jnsertionspreije: ^ Für die einspal lige Petitzeile ä 4 It., bei wiederholter Em- schaltung ä 3 Ir. ' Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. IE. 262. Dinstag, 16. November 1875. — Morgen: Gregor T. 8. Jahrgang. Staat u»d Soiiö. © i t n , 12. November. Nächsten« soll im ReiLsralhe die Regicrungevorluge. betreffend den (»efeßcntrourf eines Uebereinkommens zwischen der «eaierung und dem 2ande«au«schusse von Kram Regelung des Verhältnisses zwischen dem Ktaale und dem krainer (Srunbcniloftungefonbc, fnmmt Motivenberichk zur Berlheilung gelangen, ff« ist kaum baran zu zweifeln, daß bte Vorlage S den beiben ReicheralhShäusern burchgehen unb au* dir Allerhöchste Sanction erlangen werbe. Mit her endlichen Austragung dieser leidigen Angelegenheit können sowol Reich wie Vond zufrieden sein. Na-mentlich der VanbeSvertretung von Krain wird damit ein Stein vom Herzen gewälzt, da cs ihr bei ihrem bekanntermaßen sehr entwickelten Selbstänbigkeitssinne -och gewiß schwer fallen mußte, jahraus jahrein bei 6em viel n,gefeindeten Reiche um Unterstützung zu ^"^Der gebachte Borlrag wurde zwischen der Re« und dem mit Landkagsdcschluß vom 13. Mai »«“ bazu ermächtigten ^anbesausschusse am 2ten in ber b. I.» selbstverständlich mit Borbehalt ber leiblichen Genehmigung abgeschlossen, unb zwar rtl® öa6 dem trainer Grunbenllastungsfonbe bie b :tabrt 1865 her ausständige, strittige Schuld 461 fl. 46 kr. nachgelassen, ihm eine jährlich t rückzahlbare StaalSsuboention e' ) 75,000 fl. bis zum Jahre 1895 bewilligt DOlt von liche, unb mit 5°/0 verzinsliche, rückzahlbare Supplerncntarvorjchüsse zugesagt wurden. Dafür verpflichtet sich die Verwaltung desselben — der krainische LandeSauschuß — einen 20Zuschlag aus die dirteten und einen 10°/0 aus die 25er zehrungssteuer zu erheben. Von bem Verwaltungs-Überschüsse sollen Zinsen unb Vorschüsse — die von 1865—1874 wieber aus 1.223,272 fl. 92 kr. an* gewachsen finb — getilgt werden, und sollte die Schuld an das Reich bis zum Jahre 1895 — mit welchem Jahre die Auslosung der Obligationen beendigt sein wird — noch nicht begliche» sein, so müßte der Zuschlag auch noch weiter erhoben werden. Die VandeSvertretung beharrte bekanntlich bis in bie letzte Zeit auf einer zu gewährenden Staats, subvention von jährlichen 200000 fl. unb wollte auch auf bcn 20°/0 Stcuerzuichlag nicht eingehen. Nach dem Calcül ber truin. öandcebuchhaltung würde sich der Abgang bis 1896 auf 6,623,920 fl. be» laufen, welche Summe sich burch die Einhebung ber SteuerzuschlagSbifferenz um 500,000 fl. verringert. Rechnet umn bie bis 1895 zu zahlenbcn Kapitals-zinsen von beiläufig 2.600,000 fl von ber Staats-subvention per 3.675,000 fl. ab, so findet man. daß bie Staa'Szuschüsse keine abnorme Summe ausmachten. Bei ber schlechten wirthschastlichen Vage be« Landes Ärain und bei bem Umstande, als da-burch bie Schulb des Landes an das Reich we nigstens keine Höhe erreichen soll, welche die Rückzahlung unwahrscheinlich, ja unmöglich erscheinen liege, sah sich die Regierung bemüffigt, dem krainer GrundemlastungSfonde diese Begünstigung zuzuwenden unb hofft auf bie Genehmigung bes ReichS-ralheS. Es ist möglich, daß bei Verhanblung bieseS Gegenstanbes im Mbgeorbnetenhaufe ein bitteres Won fällt, ähnlich bet Klage de« biblischen BruberS, als ber verlorne Sohn heimkehrte, daß man uns gleich ein Kald schlachtet, während Sänber, bie immer treu zum Hause gehalten, einer Unterstützung nicht theilhastig werben. Wenn wir auch aufrichtig wünschen, baß bas Verhältnis zwischen ber Majorität unserer VanbeSvertretung unb bem Reiche, fich bessere, so halten wir eiuen Vorwurs wie ber obige boch für unbegrünbet, da ja unser ('and, wie bie Regierung im Molivenberichte selbst zu gibt, mit Steuern unverhältnismäßig überbürdet ist unb auf ReichShilse billig Anspruch erheben kann.____________ Politische Rundschau. Laibach, 16. November. Inland. Wer ba meinte, baß der jüngsten Interpellation ber mit ben Polen vereinigten Rechtspartei, zusammen 59 Mann hoch, irgenb welche wirtschaftliche Bestrebung inne wohne, ber hat sich einem (jardinalirrthume hingegeben. Da« Schriftstück ist ausschließlich als politischer Schachzug aufzufassen; ee soll bamit der Welt kunb ge« Ihan werden, daß Graf Hohenwart ben ©unb mit bem Polenclub geschlossen hat, um bas Ministerium Feuilleton. Die Kronprinzessin von Brasilien. Man schreibt der „Pr." unterm 12. Oktober * ber Hauptstadt von Brasilien: Das Kaiserreich im Süden von Amerika tau- , in Freube unb Entzücken, selbst bie Pattei 2,* «ucia macht, wenn au» im heimlichen Werger, 7 kröhli-t-es Gesicht; bie Zeitungen schwimmen in “nrL die Lust erzittert in bem Geprassel brr » «ttcrnUen Raketen, Feuerwerk über Feuerwerk, «.leuckung über Beleuchtung, bie Manboline kommt j nr Ruhe, bie Straßen der Hauptstadt sind kaum nl „asfieren, vor jedem Hause eine Schar Brasilia-r aefticulicrenb, lärmend, schreiend, einen Portu-,ur Ehre des Vanbc» prügelnb, bie Schwarzen hnhen einen freien Tag, bürfen sich, ohne geprügelt .werben, betrinken - alles unb alles au« Freube unb Luft, weil Brasilien einen eingebornen Thronerben erhallen. Die Kronprinzessin Jsabella hat bem Vunbe >,seS Entzücken beschert. Das erste Kinb ber hohen -trau war ein tobtgeborner Prinz, ber feine Mutter an ben Rand be« Grabe« führte. Von ber schweren Niederkunft genesen, zog sich bie Prinzessin nach ber so schön gelegenen beut'djen Kolonie Pelropolis zurück, mielhele im Thale der Franzosen das Hau« eines deutschen Colonisten aus zehn Jahre, ließ es umbauen, umgab sich ganz unb gar mit Deutschen und lebte ein behagliche« Stilleben. Vor ben Augen steht der kaiserliche Sominerpalast, von zwei Flüssen umrauscht und von der Stadt PetropoliS umgeben, im Rücken bas herrliche Thal Westfalen, links bas Rauschen eines UrwalbeS, rechts das Thal Nassau. Sie legte eine Schule an, unterrichtete bie beulschen Mäbchen in weiblichen Hanbnrbeiten unb freute sich herzlich ber fleißigen Kinder; neben dieser Schule bilbete sie einen Gesangvetein beutscher Mädchen, leitete und dirigierte ihn. ES war stets ein Festtag der Eolonie, wenn die Kronprinzessin, von ihren Zöglingen umgeben, in ber Eolonistenkirche beim (»ottesbienfte als Chorregentin figurierte. Daß ein« geborne Damen auch biefent Gesangvereine beitraten, bürste klar sein. Im Umgänge mit den beutschen ffinbern lernte sie die beutsche Sprache und spricht jetzt den schönsten rheinländischen Dialekt. Die Eo-ioniften sind eben größtenteils Rheinländer. Auch von den Nachbarn im Thale Westfalen blieb etwas hängen. Der harte, breite Dialekt ber rothen Erde gestaltet sich im Munde der brasilianischen Thron, trbin gar absonderlich. Neben bitser Beschäftigung griff sie auch in ba« Gebeihen der Eolonie meister- haft ein, beförberte bcn Bau einer neuen Kirche, zweier Schulhäufer, eines Spitals, befolbete einen deutschen Arzt aus Eigenem und ließ den Koblenzer Platz nicht nur zu einem Passeio publico nrnge-ftalten, sondern auch auf ihm eine Halle zur Ausstellung der Produkte der Eolonie errichten. Es nahten die Tage der zweiten Niederkunft. Die gesunde, kräftige, ihrer Tante, der Königin Maria da Gloria von Portugal, gleichende Prinzessin war guten Mulhes. Doch schon am ersten Tage der Wehen stand man vor der Alternative, entweder da? Leben der Mutter oder des Kindes zu retten. Von dem Geschlechte des Kindes vergewissert, erklärte die Kronprinzessin, ihr Leben opfern zu wollen unb bem Lande einen Erben zu geben. Auf Befehl des Ministeriums, das in PetropoliS an. wesend war, mußten einheimische Aerzte beigezogen werden. Es hieß Zangen. Ein junger deutscher Arzt widersprach; Zange schädige und martere Mutter und Kind unb sei bei ber Stärke des Kindes von sehr problematischem Resultate. Er sprach gelassen das Wort caesus aus. Die Brasilianer bebten vor dem Kaiserschnitte an einer noch Lebenben zurück. Die Kronprinzessin, hievon unterrichtet, forderte bestimmt und kategorisch diese Operation; sie fterbc ja für daS Vaterland. Der junge Arzt, Morbeck ist sein Name, forderte nur Ruhe, ja lautlose Stille, $u stürzen. Das „Vaterland," freilich etwas voreilig, jubelt über die „formelle Gemeinsamkeit" zwischen Ultramontancn, Ezechen und Polen, welche sich in der Unterzeichnung der Interpellation ohne Sonderung nach Clubs auSjpreche. Dar „Vaterland" charakterisiert ferner das Wesen der gedachten In-terpellation dahin, daß „zum erstenmale die christliche Lebensanschauung in wirtschaftlichen Kragen ihren beredten Ausdruck gefunden hat im Äbgeordnetenhause." Den Herren GrocholSki, Hohenwart und Genossen wäre es also nifrt um Stellungnahme gegenüber den obschwebenden handelspolitischen Fragen, sondern darum zu thun gewesen, ihre christliche vebeneanschauung in allen wirtschaftlichen Dingen zu bekennen! Das „Vaterland" verkündet außerdem „die Bereinigung der gesummten Opposition, die von heute an wie ein Mann zu« sammensieht." Den Anlaß zu dieser Vereinigung habe, versichert d-is „Vaterland," der Antrag Wil-dauer gegeben. Kleine Ursachen, große Wirkungen. Die letzteren sind aber erst abzuwarten. lieber die Beantwor tnng der Interpellationen, welche von der Regierung zu erwarten ist, sagt das „Prager Abendblatt", dieselbe werde ohne Zweifel reserviert lauten, und die e Reserve wirb mit der Rücksicht auf die schwebenden Vertragsver-Handlungen motiviert. „Auf jeden Fall dürfe man überzeugt fein, daß die Regierung vor allem die österreichischen Interessen im Auge haben und daß sie nicht« verabsäumen wird, was diesen Interessen förderlich sein könnte." Da» Interesse der ungarischen Budget-de batte hat sich mit dem zweiten Verhandlungstage nicht sonderlich gesteigert, und wir haben kaum ein änderte Resultat zu registrieren, als daß die Viste der vorgemerkten Redner durch den Aufruf von sie. den Namen entlastet wurde. Daß die überwiegende Mehrheit der Worte den Lippen jungfräulicher Redner entströmte, hat als etwas selbstverständliches keinen größeren Anspruch auf Beachtung; ebenso versteht es sich von selbst, daß die oppositionellen Redner die Budgetvorlage angriffen, während die Debatter der Majorität, entweder wie Hegedüs, der Schwiegersohn Jokai'S, die Regierung durch dick und dünn vertheidigten, oder wie Wikner und Hör-fziinsky, derselben freundliche Rathschläge ertheilten. ÄoSlonb Der deutsche Reichstag hat au» Mangel an Arbeitsstoff seine Sitzungen bis nächsten Mittwoch vertagt. Der Etat liegt bis jetzt nur bruchstückweise vor und die Mißstimmung der Abgeordneten scheint gerechtfertigt, da man offenbar den Reichstag um einen Halden Monat zu früh einberufen hat. Inzwischen können die Reichstags- die Assistenz eine« Chirurgen und zweier deutscher Hebammen. Der Gemal der Wöchnerin, Graf D'Cu, bürgte für Ruhe und hielt sic aufrecht, bei dem steten Geplapper und Geschnatter der Brasilianer keine geringe Mühe. Mit fester Hand und sicherem Blicke operierte Morbeck, und in zehn Minuten hörte Graf D'Eu schon dir Stimme seine« Sohnes, Aber auch die Mutter war gerfttet. Die lautlose Stille (die Colonisten schlossen einen förmlichen Eordon um die Villa uud der Subdelegado untersagte jedes Raketengelärm, Fahren, Lärmen in der Stadl und den benachbarten Thälern), die vollständige Ruhe, da« geschickte Verbinden bannten jede weitere Gefahr. Jetzt brauste aber der Jubel durch die ganze ge-wattige Colonie. Jetzt sonnt sich bereit« die glückliche Mutter auf der Veranda, vor ihren Augen der -leine Prinz an der Brust einer deutschen Amme au« dem Thale Ingelheim. In der Villa wurde der Prinz nolhgelaust. Die feierliche Taufe wird später in der Landalario in Rio stattfinden. Der junge Arzt ist der VSroe de» Tage«. Die erste Be-(ohnung war die Naturalisation, bei der feierlichen Taufe wird er zum Baton ernannt werde», doch ist hiezu ein eigene« Gesetz et forderlich. Für die Lolonie, für da« deutsche Element in Brasilien ist die sichere Hand diese« Arzte« von unberechenbarem Nutze». Mitglieder dem Studium der Arnim-, Kirchen-, Preß-und Brutalitäts-Paragraphen obliegen, die in der Strasgesetznovelle ohne Anstand den Bundesrath passiert haben. Gleichzeitig mit der Confiecotion derArnim -sehen Broschüre: Pro nihilo, ist die straf gerichtliche Untersuchung wegen der der Beschlagnahme zugrunde liegenden Vergehen eingeleilet und es dürfte, da die gegründete Vermulhung vorhanden ist, daß Graf Arnim etwa die Broschüre selbst verfaßt oder dem Verfasser derselben das nölhige Material ge-währt hat, zunächst gegen die Person des Grafen Arnim eingeschritlen werden. Auch gelangte aus Anlaß der eingetüteten Untersuchung die Frage zur Erwägung, inwieweit durch die Veröffentlichung der in der Broschüre enthaltenen diplomatischen Acten« stücke das Verbrechen des La nd es v er rat Hs (8 92 des Strafgesetzbuches: „Wer vorsätzlich Aktenstücke, von denen er weiß, daß die Geheimhaltung einer ändern Regierung gegenüber für das Wohl des deutschen Reiches oder eines Bundesstaates erforderlich ist, dieser Regierung mittheilt oder öffentlich bekannt macht, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft*) begangen worden. Eine Entscheidung darüber bleibt dem weiteren gerichtlichen Verfahren Vorbehalten. Die „Schlesische Zeitung" veröffentlicht das Erkenntnis des SirchengerichlShofeS, kraft dessen Fürst bifchof Förster von Breslau seines Amtes enthoben wurde. Daöielbe zieht lediglich diejenigen Handlungen des Verurlhtilten in Betracht, welche nach Erlaß der Maigesetze begangen wurden; deren aber ist ein ganzes spaltenlanges Register aufgezählt. Als am schwersten belastend gilt dem erkennenden Gerichte die Deutung, welche der Homagial-Eid von Dr. Förster erfahren hat. „Die «bleiftiing des Homagial-EiseS unter Vorbehalt der in das kirchliche Gebiet eingreifenden Gesetze ist nur bei einer sträflichen Mental Reservation möglich, jagt da« Erkenntnis, .und eine bewußte Zuwiderhandlung gegen eie kirchenpolitischen Gesetze ist eine Verletzung de« Homagial-Eides." Die französischen Republikaner werden wol gelegentlich der dritten Lesung des Wahlgesetzes versuchen, einen vermittelnden Antrag, durch welchen ein gemischtes Wahlsystem an die Stelle der individuellen Wahl gesetzt werden würde, zur Annahme zu bringen. Es ist jedoch kaum anzunehmen, daß sie utit einem solchen Anträge durchdringen werden. Wie man der „Jndependance Beige" aus Pari« berichtet, tröstet sich die republikanische Partei für die Niederlage damit, daß nun die allgemeinen Wahlen wahrscheinlich schon im Lause de« Dezember stailfinden werden. UebrigenS trifft die Annahme der arrondissernenlSweisen Wahl die Republikaner nicht unvorbereitet; sie haben sich im Laufe der Ferien auch für diesen Fall vorbereitet und auch für die individuelle Wahl ihre Lanbidaten ausgestellt. Endlich herrscht in der republikanischen Partei die Ueberzeu-gung, daß trotz arrondissementsweiser Wahl und trotz officieller Canoidaturen sowol der Senat als auch die künftige Kammer in ihrer Majorität republikanisch sein werden. In Spanien werden die Zustände immer unerquicklicher. Da» Räuberwesen nimmt gewaltige Verhältnisse an. Aus allen Fahrstraßen, in Castilien wie in Catalonien und Andalusien, da wo der Car* lisrnu» herrscht und da wo er nicht herrscht, an den Thoren von Madrid folgen einander die UeberfäUe mit bewaffneter Hand, die Diebstähle und Mord-thaten. Das schöne Land scheint überdieß auch mit vollen Segeln der Jnquisition«-Aera zuzusteuern. Der Bischof von Tortosa hat an König Alfons ein Schreiben gerichtet, in welchem letzterer beschworen wird, die mittelalterlichen spanischen Zustände wieder h'rzustellen. „Die Gewissensfreiheit," heißt es in dem köstlichen Briefe, „ist der Ruin jede« Staates." Der „Pester Lloyd" meldet nun, daß die A u-dienz Jgnatieff's beim Sultan den Zweck hatte, letzterem die freundlichen Glühe des Czar« zu Überbringen, zugleich mit dem „lebhaften und wohl- gemeinten Wunsche" des russischen Herrscher«, daß es dem Sulian gelingen möge, durch gründliche Reformen das Los der christlichen Bevölkerung besser zu gestalten und auf diesem Wege die Herstellung des inneren Friedens und die Wiedergenesung seine« Reiches anzubahnen. Der Cjar hege die besten Wünsche für die Person des Sultans und für dessen Reich. Abdul Aziz verhehlte dem Botschafter nicht, daß auch ihm die Beruhigung der Rajah im Wege der Re. formen am Herzen liege, und ließ sich in eine lange Erörterung der Detailmaßregeln ein, die seine Regierung durchzuführen beabsichtige. Er betonte, daß es ihm hitmit Ernst sei, und ersuchte zum Schluffe den russischen Botschafter, dem Kaiser von Rußland seinen ausrichtigen Dank für dessen wohlwollende Gesinnung auszusprechen. Alsbald nach der Audienz halte General Jgnatieff Unlerredungen mit dem Grafen Zichy und Baron Wenher. In einer von englischen Blättern veröffentlichten Depesche aus Turkeslan vom 9. d. M. wird folgender Tagesbefehl an die russische Wrmee citicrt: .Das Territorium auf dem rechten Ufer de« Syr-Darja von der russischen Grenze bis zum Flusse Narym, welches bisher einen Theil von Khokand ausmachte, kommt unter russische Herrschaft. General Seobeleff ist mit der Landesverwallung beauftragt.“ Solches war vorauszufehen. Diese unablässigen Uebungen im Annektieren werden erst vor dem Hi» malaya haltmachcn. Sur TageSgeschichle. . — Wie Millionäre und Magnaten an* se re Industrie unterstützen. Reichs rathsabgeord-neter Strudel ist von wiener Arbeitern ersucht worden, eine Petition an den Reichsrath zu überreichen, worin über die Hintansetzung der heimischen Industrie zugunsten der ausländischen bittere fttage geführt und eine Reihe von Belegen zur Beleuchtung dieser Vorgänge deigedracht wird Nicht nur, da6 unsere Finanzbarone bunberttausenbe na4 l*ar,S geschickt, lüraf Lhotek sogar die Fensterstöcke sich tbcht, um sich wegen Betruges zu verantworten. Die angeblich Blut schwitzende Same ist 49 Jahre alt, beißt Elisabeth- Flesch. Durch die Verhandlung vor dem Äuchtpolizeigericht wurde erwiesen (durch 47 Zeugen und 2 Sachverständige), daß die Dame Flesch Blutungen simuliert st» mit dem Schein des Wunderbaren zu umgeben versuch» und die ..Gläubigen", welche nach Schluß der Au> vienz vor der „Heiligen" niederknirn mußten und von ihr qe feg net wurden, um ihr Geld betrogen hatte. Demgemäß wurde die Flesch des Betruges für überführt erachtet und auf Grund de« § 363 des Strafgesetzbuches zu 1 Jahr Sefän-ni« vrrurtheilt. Au« den Verhandlungen geht hervor, 6 #aPtan Namen« Kitfert« viel mit der Schwindlerin tm b iläustg em sehr anrüchiges Vorleben hatte) ver» (meldje t taalid) da« Abendmahl brachte und sich auch _ E,lt Frauenbeschluß gegen d,e Moden, fürzli* in İtha stattgehabten Frauentag ist von n! 1 tc6 allgemeinen deutschen FrauenvereinS inbetreff . tUt" en Moden folgende Resolution gefaßt worden: Die ” 1 veutschen Frauentag in Gotha anwesenden Frauen - * gegenüber den Ausschreitungen und Geschmacklos,g Witter heutigeu Moden, daß sie nicht allein bereit sind. ”en zu huldigen, sondern auch mit ihren Kräf- te!*totpi« zu wirken, daß eine einfachere «eschmacksrichtuiig fi* Bahn bred)e. _ jReist um die Welt. 1116 ein Beitrag zu rdentlichen Entwicklung, welche unse.e BerkehrSverhält-Äffe^genomwen haben, mag Folgendes dienen: Um zu er« , H aie lange ein gewöhnlicher Brief brauchen würde, WeNeife uin die Welt zu machen, ward am 26. Juni d. I don München aus ein Brief via Brindisi, Suez. Lehlon, - .onq „ach Jokohama abgrsandt, wo er am 16. »uguft ®D”8. mit der Bestimmung. ,hn sofort nach Empfang zu t tieren und nach München via San Francisco, Ne», r“. hlU»>» >»»»> ^ou r ~an„,y Obgleich zur fcetsamnilimg nur 14 Schütze» waren oierle Theil der Gesellschaft) so würben 'tfd,,tI't i535 tose ä 1 st. ö. W. gezeichnet. Dieser erste *eunoch o(r 8otierie.«nflelcgenl)fit berechtig, z» schönen fi . -nuf »er loneeotbmiiifl ber Erbauung eine« neuen SchÜtzenhouse« Hoffnungen für bae Gelingen de« Uuteruehmeu«. Demnächst beginnt bit Versendung der Lose an die Schützenvereine Oesterreich«, der Schweiz und Deulschlaub«, und ist überhaupt ba« Lotteriecomit6 bereit« io voller Thätigkeit. — (DerMissionsunsng lebtwieder auf.) „Danica" weiß un« recht erbauliche« von der Mission ber Lazaristen in mehreren Gemeinden Untcrkrains zu erzählen. Die ständigen Seelsorger in Ärain müssen ihr Geschäft in ganz merkwürdig erbärmlicher Weise zu besorgen verstehen vder selbst dazu viel zu saut sein, da sie fortwährend fremder Nachhilfe bedürfen. Vor kurzem waren es noch die Jesuiten von Repne kläglichen Angedenkens, die das Land nach allen Richtungen hußpredigend durchzogen und arme Landleute um daS Bischen Verstand brachten. Jetzt sind es gar die Lazaristen aus Eilli, welche das heikliche Geschäft besorgen. Ein anständiger Handwerker würde sich schämen, seine betten Werkstücke sich von einem fremden Meister anfertigen zu lassen. Das Seeljorgehandwerk in Ärain scheint diesen Stolz nicht zu kennen. - Auch aus Flödnig schreibt man uns über denselben Gegenstand unteim 14. November wie folgt: In unserer Nachbarschaft scheint man der Missionen, welche die glücklicherweise ausgewiesenen Jesuiten in Ärain zuerst aus die Tagesordnung gebracht, schon gar nicht mehr entbehren zu können. In Lodiz, in dessen Nähe das bekannte Repne liegt, wird nemlich vom 15. bis 20. d. M. von dortigen und benachbarten Weltgeistlichen wieder einmal zur größeren Abwechslung, da die Leute wahrscheinlich schrecklich viel Zeit und Ueberfluß an Geld Haben, eine Mission abgehaitcn werden. Ob Hiezu die behördliche Bewilligung notbroendig ist und ob die Veranstalter der Mission nötigenfalls um eine solche angesucht Haben, wissen wir nicht. Welche Störungen solche Dinge, die dem Bauer die Dienstboten und manche« andere untereinanberoiingen, im Gefolge Haben, ist uns aus den Zeiten des Hierfeins der Loyoliten genugsam bekannt. Traurig ist es nur, daß man auch Kinder an derartigen Tagen in die Kirche zwängt, sie daher ohne weiters vom Schulbesuche abhält. Ob es da nicht Pflicht wäre, daß sich die Behörde ins Mittel lege? - (D e m städtischen Muslkvereine in Lai. badj) sind al« Mitglieder beigetmeii die Herren: Bürgermeister Laschan, MagistratSraih Petoiia, Magistrathskanzlei« leitet Mihalii, Stadtmgenienr Wagner, k. k. penf. Rechnung«» raih Thomas, Stabtlassier Hengihalcr, etadikufseconuolot Denll, Stabtcommiffdr Tomec, Stabtlasieofficial Valeuta, Siadlwachinspeclor Oerioio, k. k. Haupimaun Sorid, Bau« Äushllisbeainler Liuhuit, HauBoesitzet jtarl Lacheliier, Schloffer-mci|t« rUbin Achtschin, R.a,ttatenbesitzer Johann Peile», Schiteibetmeifltr Penn, Sptngletmei|ier Georg Frtibtrget, t. I. «tarntet Tome, Zuckerbäcker Vulimami, Handelsmann Pohl. Haiibeleaiauu Skofizh, «chlo|jcram|tet Ezerny, Schios|etmei|ter Kaspar Achtschin, Riemerrnetster Frisch, Bindermeiiler Bayer, HauSbisitzer Joses Pleimtie, Agent Veitnit, Laubschafiefecretär Ärtä, Hausbesitzer «lots Steinmetz, Ltthdgraph PuUal, Reali.ätendesitzer Franz Hteii, Färbermeister Zitterer, Hanbeiemunn Zoje> Krisper, Handelsmann und Realitätenbtfitzii: j. Birnen) Krisper, Hanbelemoim Franz juiepcr, Handelsmann Fabian, Gastwirth Ferlinz, Handel« schuldirector Mahr. Bäckekmeifter Föderl, Haitbelemann Viucenz iüutjchtr, Reuiitätcubefitzec G. Auer, Hutmachtr eupaniii, k. 1. penf. Haufimaim Juliu» Graf Bolza, Gast wirth Pettau, Naiionalbanlbetieufleier Winbifch, Buchhändler Ä. Till, Fabtilunt Woschnagg, Apotheker v. Trukoczy, Buchhändler G Lercher, Handelsmann Wallenko, Handciemauu Hamann, Apotheker Birschitz, Hausbesitzer Milufch, Gold arbeitet Sparovitz, Messerschmied Hoffmanr., GlaShänbler Potoinik, Hbl«m. Achtschin, «afseesiebet Melchior, Gastwirth Getier, Hausbesitzer H. Polegel, Hanbelemann Schlaffer. Schuhmacher Schitnik uud Kunst, Hausbesitzer Johann Ber iieid, Franz Goltfch uub Ferdinand Bilina, Uhrmacher 9i Rubholzrr, M. 8. Freiherr von Zui«, i. (. p,«s. Major R. v. Fübra»«perg, Buchhänbler O. Bamberg, ypotheket Mayer, Zimmermeister Goaiz, Handelsmann I. t Dr. S. Ritter v. Stöckl, Primarius Dr. Fuch«, Zimmermeister L. Tcev, Abvoeat Dr. v. Schrey, Advocat Dr. Suppanlfchitfch. Handelsmann L. E. Luckmanu, Johann Luckmann, Josef Lnckmann und A. Slitfcher, Zimmermeister Breme, Bau-meiflcr Treo sen. und jun., Handelsmann M. Smolc, Kaffeesieder Karl Simon, Riemermeister Schlebnik, Effig-fabrikant I Mayer. (Wird sorlgesetzt.) — (Deutscher und österreichische r Alpenverein — S; c t i o n Küstenland.) In der Versammlung dieses Vereines am 8. l. M. hielt Herr Julius K u g y, der Sohn eines in weiten Kreisen bekannte» und geachteten Inhabers einer der größten trieftet Firmen, einen Vortrag über eine Wanderung durch Obertrain. Von X olmei ti im Jsonzothale aus war der Berichterstatter in Gesellschaft seines Bruders über das Scarbinjajoch, das sich durch seine höchst interessante Flora, durch prachtvolle Felspartien und eine schöne Aussicht auszeichnet, in das jenseitige romantische Wocheinthal, an die Ufer des düsteren, von starren gelstiefen und zerrissenen Wänden umgebenen Sees gelangt. Hr. Kugy widmete nun dem großartigen Savizawasseisall, der in einet schmalen, wilden Felsen-chlucht am Westende des Sees ein überwältigendes Schauspiel bittet, eine nähere Beschreibung und ging dann zur Schilderung der Befestigung der Lerna Prst, schwarzen Berges, über. Die geringe Mühe der Ersteigung wird reich, lich belohnt durch die herrliche Aussicht auf die blaue Adria, aus die Flitschet- und Trentagebirge, auf die tühngethiirmte Pyramide des Bitvater« der jütischen Alpen, den Triglan, und durch die schönsten und seltensten Alpenpflanzen Krams', die sich hier zu einem sormenteichen, bunten Garten vereinigten. Der Berichterstatter gab hieraus eint Schilderung der ..Perle Krams.» des v e l b e s e r S e e s , der schmucken Braut im Gegensätze zum finsteren Mönche in der Wochein, dem Einsiedler der Alpenwelt unb des imposanten Pericnit-wafserfalle« bei Moistrana im schmalen, von gewaltigen Bergen umschlossenen Uratathale. Den Ttiglau erstieg Hr. Kugy am 5. September d I. Er gelangte von Moistrana au« durch das herrliche Rotbweinthal und die untere fterma, wo die großartigsten Felfenformationcn bas Thal immer mehr einengen, in die obere Kerma, einem stillen romantischen Alpenkeffel, den die Zinten und Grate des Ttiglau-stocke« in den rotlbesleu Scenetien umlagern. Bon hier aus erreichte er am nächsten Morgen nach Uebetwindnng der letzten schwierigen Stellen, des schmalen Kammes zwischen dem kleinen und großen Triglan und der fast (entrecht an-leigenden Wände, wo furchtbare Abgründe zu beiden Seiten gähnen, die höchste Spitze 9036'. Das großartigste Panorama breitet sich da zu Füßen des Ersteigers aus. eine weite Aussicht auf die Berge des Flitfcher- und Trentagebietes, auf die roilben Karawanken, auf die Berge Jnnertramö und die kroatischen Ketten und auf die gewaltigen Häupter der Tauernfette, der ötzthaler Ferner und die südlichen Kalkalpen. Hrn. Kugy'S Vortrag, von jugendlicher Wärme und Begeisterung für die Bergwekt durchglüht, enthielt insbesondere viele interessante botanische Notizen und wurde von der Versammlung mit verdientem reichen Beifalle entgegen-genommen. — (Das Schillerbentmal) soll, wenn nicht früher, längsten» am 10. Nov. 1876 iu Wien aufgestellt werden. Die Kosttn ptr 100,000 fl. slnb nahezu gedeckt und werden e» ganz sein, wenn der Rest der Schillerdeukmal-Lotterielese weiteren erwünschten Absatz finbet. Da» Los tostet -i st., bie Ziehung erfolgt am 31. Dezember b. I. — Die Cewinnste sin» 60 Lentimetet hohe Schillerstatuettea au« «ranze, Zink und Gips. - Am Tage der EiithüllnngS-ftier wird ein S ch i 11 e x b u ch herausgegeben. Da« be-treffenbe Lomiiü ersucht auch sämmtliche im Laube Ära in befindliche Verehrer de« großen beutschen Dichter«, zur Vervollständigung diese« Albums allenfalls vorhaubene Ma-tetialten, al« : uiigebtiickte Briefe Und Handschriften Schiller«, biographische Skizzen au« Schiller« Leben, dem Eomitä zur VerfÜgnug stellen zu wollen. Da« Präsidium de« Schiller» coniilö'« erbittet sich beriet ««träge unter seiner Adresse Wien Seiteiistettengaffe Vir. 4. -lPortosreiheitdecrottesponbenzin Angelegenheit der Weltausstellung tn Philadelphia.) Das k. k. Handelsministerium hat über Ansuchen der wiener Sommifjion für die Weltausstellung in Philadelphia allen innerhalb LiSleithanienS — mit Ausnahme von Wien und Umgebung — sowol von der Lom-miffion al8 auch von den Ausstellern zur Ausgabe gelangenden Briefen die Portofreiheit zugestanden, wenn sie mit ter Bezeichnung: „In Angelegenheit der Weltausstellung in Philadelphia 1876" versehen sind. Witterung. Laibach, 15. November. Morgennebel, beiter, längs der Alpen Haufenwolken, schwacher NO. Temperatur: morgens t> Ubr + 4-0* nachmittags 2 Ubr + 7 0»C. (1874 +■ 11»; 1873+ 2'6° C.) Das gestrige Tagesmittel der Wärme + 101°, um 6 3° über dem Normale; der gestrige Niederschlag 7 45 Mm. Regen. Augekommeue Fremde am 16. November. Hotel Stadt Wie«. Änifti, Kfm.. Monpreis. - Schink, Privatier. Sagor. — Dr. Neumann, Advocat, und Gro-mann, Äfm.. Wien. — Papenrath, Fabrikant, Dresden. — Baron Weber, Klagenfurt. — Hersch, Asm, Reichenberg. — Eonrad, Brünn. — Segala, Hausierer, Canale. Hotel ßlefant. Leuz Franz, Samsa und Leu; Anton. Lustthal. — Recher, Wien. — Sokol, k. f. Major, Görz — Jordan Maria, Kärnten. — Dobriuz, Unterkrain. — Skalier, ©ment. — Frau Koschir. Wartenberg. Hotel Europa. Ungar, Prag. Mohren. Zenrna, Priester, ObergörjaL. — Poznik, Kropp. — Skop, Besitzer, Berjanza. — Seebacher und Daxaka, Marburg. Theater. Heute: 1 o m e o und Julie. Große romantische Oper in fünf Acten von Gounod. Verstorbene. Den 14. November. Anna Gallovic, k. k. Stras-hansoberauslehers - Lind, 3 I., Stadt Nr. 31, und Josef Machkota, Arbeiterskind. 4 I., Krakauvorstadt 9Ir 10, Rachenbräune. — Bariholoniäns Novak, Tischlerskind, 3 Monate, Stadt Nr. 92, Atrophie. — Ursula Baumgartner, Arbeiterswitwe, 63 I., Stakt Nr. 193, Lungenlähmung. — Tein Anton Maffak. fein Kind weiblichen Geschlechtes, nothgeiaust, St. Petersvorstadt Nr. 82, todtgeboren. Den 15. November. Anton Patz, gew. Gastgeber und Hausbesitzer, 79 I., St. Peiersvorstadt Nr. 34, Darmlähmung. — Arnalia Tursiö, k. k. StrashauS-ülitfieherälitid, 2 I. 5*/i Mon., Stadt Nr. 55, Rachenbräune. Für die vielen Beweise der Theiluahrne a»> läßlich des Ablebens unseres vielgeliebten BaterS, Schwiegervaters und Großvater«, des Herrn Br. August Ritter v. Andrioli, k. k. RegiernngSraiheL und Landes-Sanitäls-resereuten in Pension, sowie für die zahlreiche und ehrenvolle Begleitung zu dessen letzter Ruhestätte sagen allen Be-theiiigten den tiefgefühlten Tank die trauernden Hinterbliebene«. 'Zur Lieferung VON ^ 'd. Couverts FirmcmlrucI: * empfiehlt sich 8' Jg. v. Kleinmayr & F. Bamberg. ^ W "vx-1-•■rv*'*vVk*■ - Sv*i' ' A." W * A“ "'v'V Vk-*" *-v Johann fceolariN, Äleidrrmacher, <698) 3—2 alter Markt R r. 84, Im ersten Stock, , empfiehlt sich dem p. t Publicum zur Anfertigung aller Schneiberarbeiten, sowie znr Reparatur nnd Reinigung der Kleider und Stoffe zu billigsten Preisen SDtnitrvlofin für Beuilleid »nd Weste 1 fl. 35 ft., für Wirte von 4 bis 6 fl. Truck »en Jg. o. *11 iuuiavr 4 geh. Bombe r0515 - «. l. Münz-tucaten 5 40'/,. — 20 Francs Stütfe 9 14. — 100 Rei. S-mart 56.55. nur 50 kr.| als Preis eines ©riuinuffufox sind zu gewinnen^ lOOO Ducaten Diese, vom Magistrate der Statt Wien zum besten des Amenfondes veranstaltete Lotterie enthält Treffer von 1UW), 200, 1 Ducaten 100,100,1 fl- 200,100,100/in Gold, 100 j Silb. 3 wiener Kommunal-Lose, deren tf 200,000 fl. und viele andere Kunst» und Werth-gegenstänve in Gold und Silber, zusammen effecliv in Gold. 3000 Treffer im 60,000 ff. Tie Ziehung erfolgt unter ikontrole des Ma gistrates am 29. Aebrnar 1876. Bei auswärtigen Aufträgen wird frankierte Einsendung des Betrages und Beischluß von 40 fr für franco Zusendung der Lose und f. Z. der Ziehungsliste ersucht. Wechselstube der k. k. pr. wiener Handelsbank, (700) 12-1 vorm. Joh. (S. Tothen, Graben 13. Diese Lose sind auch zu beziehen durch ^ F. M. Schmitt in Laibach. Grösste Gewinngelegenheit, bei welcher der kleinste Einsatz zum höchsten Resultate führen kann, und daher jedermann aufs angelegentlichste empfohlen wird! Es beg nnt demnächst wiederum die neue große, vom bamburger Staate garantierte Geldverlosung (bet schon so mancher sein Glück verdankt), und welche in ihrer Gesamuitdeit (7 Abtbeil.1 Haupttreffer von euetit. 375,000 Ä.-Mark. speciell 250,000, 123,000, 80,000, 60,0- 0, 50,000, 40.000, 36.0M, 3 ä 30,000, 24,000, 2 20,000, 18.000, 8 & 15.00C, 9 u 12,000, 12 & 10,000, 34 ä 6000, 5 h. 4800, 40 ü 4000, 3 i 3600, 203 a 2400, 5 ä, 1800, 1500 »nd allein 412 ä 1200 R. Niark enthält. Wir versenden zur obigen 1. Ablheilung V, Crigiimlloic ft 3. Ä. ft. :{ :{0, CrifliimUtfjt n ü. W. fl. Criginulliiit >\ S. W. fl. -kF gegen Nachnahme, Posteinzahlung ober Einsendung deS Betrages nach allen Gegenden vrvmpt, wie auch »ach geschebener Ziehung »liaiisgesvrdert Gewinne und Gewinnliste». Bestellungen werden sogleich, jedenfalls aber vor dem 20. 'JZoUtmber d. Z. erbeten, da voraussichtlich die planmäßige Losezahl leicht vergriffen sein ivito i,70l) 6 - 1 Unsere Divise: Jflo geivinnf man jHa«tt»nrg. Ein geschickter MbriKs - Klempner wird unter guten Bedingungen aufgenommen bei (693) 5-4 Aug. Tschinkel Söhne. Rechnungen vonät&ig Nt tVür die Aalender $ für das Jahr 1876. Oesterreichischer Schreibkalender, cart- brosch. 20 tr. Pharmaeeutischer Almanach. Herausgegeben von Dr. Hellmann. N. F. lter Jahrgang, eleg. geb. fl. 1 60. Portemonnaie-Kalender, 20°L in Metalldecke 36 fr. Rosegger P. N., Das neue ^d()T, 'llustr. BolkSkalender 60 kr. Silberstein, Dr. August, österreichischer NolkSkalender. 36 kr. Ed)rctbfa(enbcr, neuester, L- vvealen und Notare, Amtsvvrsteher, Geistliche, Kanflente rc., 85. Jahrgang Heraus-gegeben von ftrammer, geb. fl. 1 20. Schulkalender österreichischer und Notizbuch für Lehrer für das Schuljahr 1875 76, 6. Jahrgang, cart. 90 kr. j Studeiilenkaleiider, 5's.S Red. von Dr. Cznberka. Eleg. geb. fl. i 40. Tagebuch für Compwire, Fabriken, Bureau;, K« Icicii und Gutsadministra-! timW, fd,mal Folio, geb. fl. 1 20. Taschenbuch für Eivilärzte von Tr Wittelslioefer, 18. Jahrgang, geb. fl. I 60. Taschenkalender ”, ohne Kupfer 40 fr., ohne Spiegel und .«upfer 3v» fr. Taschenkalender, Dr. Holzers »ut Tagesnotizbuch,3 Jahr-l, gang, eleg. fl 1 60. Toiletteiikalender, --->»»• Vogls Dr. I. N. 'Jliii viele» Holzschnitten, 65> fr Waldheinls Cvmptoirhand- |.«l.4. und Geschästefalendtt', 10 Jahrgang. vUU/ schmal ffolio, cart. st. 1 — Wandkalender««?»kr. Ml'achei Wandkalender, aiisgcÄOgeii 25 fr. Brieftaschen - und Wandka- 1,1 En Formale» »nd Größen zu IvllUl l verschiedenen Preisen. Slovenska pvatika ^ " rr. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. >jn beziehen durch i! t. Kleinmayr & Fei. Mutes Buchhandlung in Laibach. rm ' Verleger Ott »mar Da mb erg. Pt vtedacnon oeroiUiDirtiidi: S r a n 3 Spiraler.