^ ?Mi» zliikz« s vln 1'LV 74. von?»Owi»g, 4. IDn»»Oe 1VH4 Wk. ZS7V» »vWl« V»n»„Iwk,g un6 Suek^ntGtl«,«» (lOwt«» tMnLb«» »»^r «2«) .lueetSsv. ,» »U0a«K0. o«ttzl— M» » kM »» M». »on^ «k <» amim Mm NodSchZnefifches Kaiserreich von Lapans Gnaden '^is.pan anlkrttielt die inliere Mongolei - WiositZu antwortet mit Kriegsfansaren. Der japailischc' Otierkommlindierende in der Maildschun'i hat clne Proklamatll.''tt er-laiscn, mit 0i?r <'r bekannt gibt, das; das iis-jamte chinesische Gebiet aujjerhalb der Grs« s'>c!il Mauer in Zukunft zun: Ltaatc Mandschu tul) l^ehör<-'. Tainit ivcrden dieser Schöpfung di^S iin^,<.'rialistijcheil 7'>apan die drei zur jo-genannten inneren Mongolei gchi)renden Provin^^en ^ehol, (!»hahar und Sinken for-niett ailiieizliedert. Ichol war von dcn i'apa-nis6)en Trnppen bereits unterworfen und in die Mandschuknouerwaltung einbezog^'n. ^n Chahar voll,ziehen sich im Augenblick c^'^radi? n.'ne Operationen der japanischen und nlandschurischen Truppen, die in den let^tten Taqen eine Reihe von Orten im O-stell der Provin^^ besetzt haben und von de« nen eine unter dem Befehl des chinesischen, aber den Japanern ergebenen v)enerals L^u-kn'ei-tan nn ilxiteren Bormarsch in Richtung auf Peipinq begriffen ist. Sinynen wurde bislier voin japanischen Vordringen noch nicht berüln't, wird durck) die Proklamation des L)btaiser von (i^'hina", das wäre ein Titel, voll dv'm in dem zerrissenen, der Ans-lösllng verfallenen nnd einst so mächtigen '>ieiche der Mitte ein nelier Manz ausgehen köillite illld der den Kristallisationspunkt abstehen tonnte siir die Angliederung weiterer Provin^^en, von denen immer mehr der Nan tiiiq-iliei^ierung entgleiten. Die AnziehungS-trfi't des neuen chinesischen .Kaisertums wird niuso grös'.er sein, je breiter von vornherein die ilnn gegebene Balis ist. Deshalb der be-denlenl^^se l^iriff nach den drei Provinzen der illnereii ')?l'vllgolci. Und iln übrigen ver-ri'it die ''.'unliricht, das; der vorläufig in ?!e-lu^l getrönie Pun! nach der erfolgten militärischen '^ieiehnng der jetzt durch einen derstrich annektierten Kebiete feierlich tn Pe!pilig, dein einstigen Peking, d. h. der Iahrtaiisende alten Residenz der Mandschu-Ltaiser, einziehen soll, das letzte Ziel Ja« Paus. Iapali spielt ein hohes Spiel. Zwar, von der chiilesischen N.'gieluug in Nanking ist laniil eiil ernster Widerstand zu erwarten: denn ilzr sel)len liicht nur die .Gräfte dafür, sonderli in ihreil Relheil gewinnt der Ae« Muffollnis DorfchlSge M BSlkerbundrefonn Der Duce für die Trennung zwischen Versailler Bertrast und Genfer Pakt / Neues Stimmrecht fiir die großen und die kleinen Staaten / Sensationelle Anküttdigungen der euglischen Blätter L o ll d o II, ^'änner. Den heute iil Rviu lieginuendeil Vesprc-ls>ungen zivischen deiii englischen Ans^ennll-nister Sir John T i nl o u und denl italie. nlschen Ministerpräsidenten M ussoliui nndlnen die heutigen Londviier Morgenblätter einen gros^cll Raunl. Mussolini soll sich nach den Allknndigu'i-geu der Blatter, die in (England Tüisation ausliisen, entschlossen li>ilicll, deiil englischen Minister des Aeus^ern konkrete V'^rschlöge über die Reform d-'S Plilkerbundslatut^, zu unterbreiten. Dem „Daily T e l b-g r a p h" zufolge wird der Duce die nachstehenden Anregungen geben: 1. Der Versailler Lertrag ist voin Genfer Bölkerbundpakt zu trennen. 2. Neuaufstellung des Bvlkcrbundrates auf breiterer (Grundlage. 3. Abschaffung Art. W, der die territoriale liuverletzlichkeit eines jeden Mitglied staates garantiert sowie die?lbändernng einer Rei^ von Artikeln, deren Reform dc»n Bi^lkerbund selbst nicht gelungen ist. 4. Revision des Systems des gleichen Stimmrechtes für die kleinen und die großen Staaten. b. Vereinfachung des RevisionsverfahretlS. K. Cinfetzung einer Bestimmung, woimch Staaten, die arm an Rohstoffen sind, wie beispielsweise Italien, sierdeit. Der Kriegsminister drohte mit der Demission und ist die Krise der Regierung aligenblicklich noch nicht beigelegt. delk hei.'vorgerufen. Die Opposition bleil't lhrer Behauvtnng, dnß diese Mas;ilak>mc getroffen wurde, um Benizelos .zu erschre-ten und ihn zu zwingen, l^iricchenland V' wsseil. Konzentrationslager in Gponieli? M adri b. ^mnner. TaS Iterliim bereitet eineil (!')ese!^eiltwil>f ver. ^iii' Grunii dessen säintliche '-!^'nfwu uu!^ inittel innerhalb eine^» gewl'seii 'j'.'ill''>l'.>ic'^ an die Vehörstc aligeliesert irer^üell Ilttl die Wafsenerzeikgllila „nd den zu überwachen, soll ein 5laai-.>inon.^v.'l ?>!'. die Wa^fenproduktioll ili l^vi'.oni'üeii seilk. Auch dio Errichtiiilg voir >^oll',.'itl',>^' tioilslagern ist geplant, in stenen tilli' nen untergebracht u>.!'li)eii lolleii. ü .revolutionärer Uilllrieb^ vevdärlui.^ sij-,-'. Ausgelassene Silnefternacht in )!euio'k. N e w n o r k. 1.'. ^^l'iiin^'r. Tie .Ve'.n begrüs^ten t>a.' neue mit eiüv'!'.! 'c:> Einführuilg der Prehibitil^'N iiiuii ü, n-lebtcil ,ulbel, zvobei sich in die au-i'l>i > !!' Siloest..'rstiininuilg li^.h die Ende der Probibitioll und nlier die v )a!!-di^nen Anzeichen eiileo Wie.de'... d. !^ W'rts^li.ist ini'cht!'. Ta'lsende vl>n .i wsiren auf denr Bro.idivan v» i'liin'ikl'ii .! >! nach herkölninlicher Art nlir iin^ bel das lleue Jahr .^u liegr!is;eii. Tcr hol slosi in Ströiiien und lii l d.'v ^ü'. Uhr früh festgesetzteil Peliv.'isl.iiide nicht al'zn ernst genoiuinen^ Preise lagen l'edentend unter.^eii n li"- .U" lichen Schiiniggelpreiseii^ '.'llieidiu 1 die Sensatioil der iinter der Prol^ioii'-liriien Polizeirazzieli. Die RegierungSaktton gegen Venizelos. A t l) e n, 2. Jänner. Die Wache , or dem Hause des ehemaligen Ministerpräsidenten BetlizeloS wurde gestern um weitere i>5 Agenten rerstärkt, so daß nmunehr gegen 30 Polizeibeamte mn daS Haus Benizelos' versammelt sind. Nach der Aufklärung, wel» 6)e Ministerpräsident Tsaldaris gegeben hat, daß diese Maßnahme unternommen wurde auf Grund einer Anzeige, die sich als fÄsch herausstellte, hat die weitere Aufrechterhaltung und Verstärkung der Wache in Op PositivnSkrisen Berwunderung und Befrem- Der Attentäter auf Benizelos wirb Mii.'t.' ^ A t l) e ll, i.'. niler. 7!er '.'lligei'idü.'il Volkspartei M i ch a l i s. t^esi^'n "?!!! ii.-.-rung cnl da>i^ (Bericht in ndiüi'^? u'ii dein Attentat gegen Beni^^elo>. ell^iiii: deil lvar und der sich iesti i» lpt seiiie Partei verstandiq!. d.i''. nigen Tagen iil Arhell eintreks^'n ivei .vv '.i'> dieseul Anlali erfährt inail^ das; eiii'" '.u'!' geordnete der '^>olfspr,rl^'i den, sidenten vorg^'schlageit s^abei?. er i>i le ')>! chalis sielegentlirh der >1alniiekl>?'t^^i:!!v it'> die demnächst vorgenoiilli'.eil nx'i'd.ii !!>> Kabinett- aufnehinen. Zürich, den Jäliiier. .... Tevi','!!-Paris Londoii i-' ' Mailand Prag l.'i.."..', Berliil 12Z.Z5. Ljubljana, 3. Jälnier. — T e l' i ' e ^Berlin 1375.94, ^^üri6? - i1U3.8ö, London l8ö.8l>—lK7. l>> 'Veivii.^ls 'check Pari? 225.61, Prag 170.l2—170.9^^. I^rie'> .'.üil.',? —302.97, Ssterr. Schillillg ^Privcileleiniiiq» 9.12. danke einer Verständigung mit Japan, dii» natürlich nur auf der Linie des Nachgebens gegen die Wünsche von Tokio möglich wäre, immer mehr an Boden. Aber die wieder sehr aggressiv gewordene japanische Politik löst zunehmende Beunruhigung in M o S k a u aus, und die Fanfare von dort ist nicht aliS-geblieben. Stalin hat dem Vertreter der „Newyork Times" ein Interview gegeben, in dem er erklärte, die Politik der Militärkreise in Japan stelle eine ernste Gefahr für die Sowjetunion dar. Rußland könne nicht umhin, sich gegen diese Gefahr zu schützen. Gleilj^eitig hielt der Präsident des Rates der BolkSkommissär« M o l o t o v, vor dem Zentral-Ezekutivausschuß eine außenpolitische Rede, in der er fast noch heftigere Töne anschlug. Er hob die rusiisc^ FriedellApolitit hervor und fuhr fort, da» Verhalten der japanischen militärischen Kreise stehe im Gegensatz zu der russis<^n Politik und bedeute eine Provokation der Sowjetunion. Die Gefahr eines japanischen Angriffs auf Rußland ^tehe nach wie vor und erfordere die volle Aufmerkfamkeit der russischen Regierung. Jeder, der Mßland anzugreifen wage, werde sich aber dabei das Genick brechen. Die Stimmung in Moskau ist umso erregter, als mit den Nachrichten über daß weitere Bordringen der Japaner und die Vereinigung der inneren Mongolei mit Mandschukvo die Meldung von einem neuen ernsten Zwischenfall in der Verwaltung der ostchinestschen Eisenbahn eintraf. Nach der Vertragslage untersteht diese Bahn der rus-stschen Verwaltung. Die russischen ^nktw. näre sind aber schon vor Monaten durch daA brüske Borgehen der voll ^avan diri^ieil,^,! Mandschukuo-Regierung zuzil ?eil ^l'.iei. l^^i. zum Teil in den Hintergrund^ g^'dräiigr i'.v". den, und der Generaldirektor ist heule e:.i Mann der Mandsäinkuo-Regieriliisi. lehten Vertvaltmlgsratssitzung bal co eiiie iheftige Meinungstvrschiedenbeit .ziizisc'^.n ihm und dem russischen Kominissär gegel'xV!. die AU einem völligen Abbru6> der verio:: lichen Bestehungen zwischen beiden gefülnt hat. Der mandschurische Neneraldiretü'r >.ak gleichzeitig die Beamten der Eisenbalnleil aufgefordert, nur noch seinen Weisungen, nicht aber mehr denen der noch vorhandenen russischen Funktionäre zu folgen. Das ist natürlich daS Ende des letzten Restes von russischem Einfluß auf die Bahn, und wenn auch die Verkaufsverhandlungen zwischen MMui und Mulden noch schweben, so kann John Simon in Nom Die erste Begegnung mit Mussolini galt der AbrüftnngSfraae »md der Reform des VölkerbmoeS / Italienische Kommentare R o m, 2. Jänner. Der englische Außemniniste: Cir John Simon ist heute spätnachmittags mittels Flugzeug auf dem Flugplatz w Lido einge-troffen. Zur Begrüßung hatten sich Staatssekretär General Balle, der englische Botschafter Sir Eric Drumond und hohe Funktion näre des italienischen AugenministeriumS eingefunden. Simon wird sich einige Tage in Rom aufhalten und wird in dieser Zeit auf der englischen Botschaft wohnen. Jlt politischen Kreisen wird nicht bezweifelt, daß die erste Begegnung deS englischen Außenministers mit dem Duce vor ollem der Ab-rüswngsfrage und der ,'^rage der Reform des Völkerbundes gelten werde. Die Presse veröffentlicht all leitender stelle das offizielle Stefani-Communique über die bevorstehende Ministerbegegnung. In den Kommentaren hiezu heißt es, daß über diese beiden brennendsten Fragen eine eni» schiedene Lösung gefunden werden müsse, um den toten Punkt überwinden zu können. In den römischen Besprechungen wird der Stand Punkt des faschistischen Italien zu diesen Pro« blemen nochmnlz klar auseinandergesetzt werden. Die „S tamP a" schreibt: „Das Abiü-swngStzroblem wuß auf der juridischen und tatsächlichen Gleichberechtigung unter den Großmächten aufgeba»t sein, die innerhalb einer kurzen Periode zu verwirklichen ist. Die Reform deS Völkerbundes muß in einer moralischen Erneuerung des absurden Genfer Statuts liegen, welches zu sehr mtt den Friedensverträgen verbunden ist." Während jedoch die „Stampa" jedes Koni-Promis Mehnt, schreibt das „Giornale d' Italia" in der Abendausgabe, daß Jta. liett und England eine versöhnliche LösungS-fortnel in den offenen europäischen Problemen iln Interesse Europas und dei Welt finden können. Deshalb, heißt es weiter, messe man der englisch-italienischen Zusammenkunft für die Klärung der Lage große Bedeutung bei. Paris, 2. Jänner. In der Pariser Presse verspricht man sich von der römischen Entrevue schwerwiegende Entscheidungen, da die Zusammenkunft diplomatisch 'ehr präzise vorbereitet worden ist. Der römische Korrespondent des „T e m P s" glaubt zu wissen, daß die italienische Regierung offiziell ihren Standpunkt no6) nicht umrissen habe, daß aber die Entscheidung zugunsteit einer gewissen deutschen Aufrü-stung bei glei6?zeltiger Einführung einer allgemeinen .^»ontr^ilse fallen dürfte. General Ganiamzens DerschwörerroNe Die Ermordung Ducas wurde in der Wohnung des Generals beschlossen / Polittscher Haß über den Tod hinaus / Die Beisetzung Ducas „Mariborer Zeitung* Rum«er S. mm: sich denken, daß unter dem Druck dieser ?)?achtpolitlr der jlkaufpreis immer mehr /zusammenschmelzen wird, wenn überhaupt schliefilic!) noch einer herauskommen sollte. ^^oskau stellt man sich inzwise.^lcr>lng in Tokio bewilligten Flottenbau-yr^>.namnl erblickt man angesichts der ANs-Ml- t>er zu bauenden Schiffstypen ewen Beux'kö dafür, da«^ Japan für den Kampf i-.li der rlissischet, »iüste rüstet. Obendrein will nu^n nnsscn, daß der 'riihere weißgar-diniichc »vsatcngeneral semenov m di". ?.X'lindschurei einen Feldzug gegen die 5lnnjctunilin organisiere. ^l> Ulan in Japan tatsächlich Angriffspläne i^ec^cn Rußland hegt, muß bezi^ifelt N'.vdeii. ".'lbev n7an fürchtet «ine Störung der Expansion in der ?.>'and- s auf deren M'vchr vor. An eine Vortürzunii der gesteckten Ziele denkt man nichl. Ni6>t nur, dah, für den japanischen '.^tnölsernng'^überschuß weiteres Eiedlungs-lond geschaffen werden muß, und daß man die landwirtschaftliche Produktion der Mand schlnoi und der ^.^''.lingolLi für die Versorgung der heimischen Industrie^völkerung mc'bilisicren wiss, nmn draucht für die eigene Industrii' b^'i denl völligen Mangel an Rohstoffen iln Lande die niandschurischen Eisenerze, di<^ stahlen de? ^aiping-Becken und die ('l^isencrzlager nordwestlich von Peking. Dac' sind die n'ahren .'^Hintergründe der Fest-landpolitik 7^aPcln>^, der Errichtung des Mandschukuo-3tl?atos vor etwa zwei Jahren und der jedt ^lorben'iteten Ausrufung Puyis .znni ^toiicr von '!^?ordchina. Vor der Sründung einer sozial-demottaNschen Voriei Äuoofla-Wiens e o g r a d. ?. Jänner, -^vorarbeiten für die Gründung einer sl'^uü^clnosiaiischen Partei JugoilMviens sind in '.»ollem o.Zangc. Die Gründer der neuen Par'.^'l erlief',en ^'ereitö einen Aufruf dll' '.'I>-Iieiiels6?oit. in de? sie den Kampf ^?orit.zllvmuc', und Mili- ankünduit"' ?er An^rlif ist n. a. Tr. Roje'^ ?ohn, Vik-loi- '.'lnion '^ioscnnuiyer nnd .^sef n'Ncvzeichnet. MqsMotion der italimischen Vrefse Ein anitliches Dementi der jugoslawischen Gesnttdtschast in Rom. '»i o IN, 2. Jänner. Die sugoslamiiche (Äesandtschast veröffent-liljue nachstehende Dementi: Einige rö-milche Blatter berichteten aus Wien über sfienl^e ^lcherl)eitamaßnahnn'n, die die Si-chl'ri)"it'.^r,cliörden anläf^lich des Aufenthaltes Ä. de!? I^^önlgs und der ?.tönigin in Za-q,eli getroffen s?ätten sowie über die Auf-dcslilng einer Gruppe von ^^'euten. die sich III .'.(igrel' gegen dac, ^'eben der beiden Sou-nl'niin' nerichmoren liälten. Die jugoslamisckie <>^csnnlinchliil ertsiirte über Auftrag ihrer Ne isieruiig, dos', ttiese l'ööwilligen Jnfornialionen ol'iosnt ilnlieip'ündet sind". König »ori» MN nicht nach Bukarest Aiiittislerpräfident Mu^anov besucht im Aeber Budapest. Z o f i a, 2. Jänner, volülichen Ä reisen wird behauptet, daß 'in Mitte Iäntiec u.lberaumte Besuch 'kkönig Voris! d»" rumänischen Hauptswdt Vertag! worden jct. AlS Ursackze für diesen A'lssT)!,^ wiro eine Grippenerkr::nkung des <'Zaren angegeben. A u d „ pe st, Ilimier. ?'iie die Blätter ans Sofia berichten, wird de' lnilgn^ische Ministerpräsident und Außen» M'.'ii'lür M u ? a I. o v Mitte Feber in Bu-d'.^es. eintreffen lin'^ auf diese Weise den Be-'uch in,u'.''nch?n Ministerpräsidenten )lils;e!U!nillstec'? .Uaiiya zli B u k a r e st, ?. Jänner. Die Untersuchung in der Angelegenheit der Ermordung des Ministerpräsidenten Duca hat sine Reihe von bemerkenslverten Momenten zutage gefördert. Auffallend ist vor allein die Tatjache, daß in der neueren politischen Geschichte des Landes Attentale auf hochstehen de Persönlichteiten nicht übli6) nmren, so daß von emer schweren Depression gesprochen wer den kann, wenn in der Politik Mordpläne zur Reife und Durchführung gelangen. Ili zweiter Linie ist die Nachricht des l)eutigen „T e m p o" von Vedeutullg, wonach der im Zusammenhange nut der Aliflösung der „Garda de Fer" verhaftete Ingenieur Virgil Ionescu ertlärte, die Ermordung Ducai? sei in der Wohnung des pensionierten Generals Cantacuzen lieschlossen worden, der nach der Flu6)t Cornel Eodreanus die oberste Führung oer „Eiserlteit Garde" ül^er tlomnien habe. An dieser Beschwöruitg soll sich auch der mittlerweile verhaftete Direkt tor des „Ealendarul" beteiligt haben. Der Attentäter (5 o n sta n tin e S« u. der bislang hartnäckig in Abrede gestellt hat. das Atten» tat über irgendwelchen Auftrug durchgeführt zu haben, soll bereits ein Geständnis dahin abgelegt haben, daß die Ermordung de.' liberalen Ministerpräsidenten, „der das i^^and detl Juden und den Kreimaurenl ausgeliefert I)at". wie Eonstatinescu erklärte, bereits am l!). Dezember des Borjahres in der Woh nung des Generals Eantacuzen beschlossen worden sei. Vor zwei Wocheit soll nach der Aussage des Coiistantinescu Generg.! Canta-j cuzen dem Ministerpräsidenten Duca einen Brief gesckirieben haben, in den« es heißt, das; er mit der Unterschrist unter dem Dekret über die Auflösung der „Garda de Fer" sein eigenes Todesurteil unterzeichnet habe. B u k a r e st, Jänner. Unter riesiger Beteiligung der Bevölkerung, aller Mitglieder des !>tabinetts. des Offizierskorps, der Diplomatie und der Vertreter aller Behörden wurde der ermordete Ministerpräsident D n c a heute zu Grabe getragen. Zilötng Earol nahnl an der Leichenfeier wegen einer leichten Ertrankung über Anraten der Aer,',te nicht teil. Die Traner-rede hielt in» Namen der Regiernng Ministerpräsident Angelesen, woranf die Chefs der politischen Fraktionen sprachen. Bon der Froftion Georg V r a t i a n n s, der nlit Dliea >» liiievbittlichstein .^tainpse stand, sprach nieinand. Die Regierung lehnte es näntlich ab. daß der von der genannten Fraktion als Tranerrodner nominierte ehemalige Minister Bann daS Wort ergreife. Der Leichenzug bewegte sich langsam unter riesiger Atiteilnahme der Bevölkerung zum Belu-Friedhof, wo der Sarg provisorisch beigesetzt wurde. Die jugoslawische Regierung wurde dur6i den Minister ohne Portefeuille Dr. o j i vertreten, die Skupschtina vertrat Dr. P o povi den Senat Dr. o -tur. Die jugoslawische Delegation legte auf den Sarg des Verblichenen einen großen .^ranz in den Farben deS Wnigreickies. AoNkrieg zwischen Irantreich und Deutschland Deutschland ist unnachgiebig. — V«r der Stin dignng des deutsch-französischen Handelsabkommens. P a r i s, 2. Jänner. Da Teutschland seine .'Haltung in dein lmndelspoliiischen .^^onflikt mit Frankreich nicht geändert hat. so daß eS zum Abbruch der Verl)andlungen ani LI. Dezember v. I. gekommen nmr, rechnet inan in hiesigen politischen Dreisen mit der baldigen Kündigung d?s deutsch-französischen .«Handelsvertrages. In diesent ^alle, heißt es hier, wer de Frankreich die 75?» des bisherigen deutschen Einsnhrlontingents an jene Staaten ver geben, die sich zum Bezüge französischer Wa-^ren bereit erklären. Diese Maßnahme dürfte dann enie Reil)e deutscher Gegentnaßttalimen zur Folge habeil. so daß der Ausbruch eines Zollkrieges zlv,schcn Frankreich und Deutschland mit Bestinrmtheit zu erwarten ist. Paris, 2. Jänner. In den inndfranzösischen Provinzen ist in der lel.-lten Zeit die Arbeitslosigkeit wieder sehr bedeutend angewachsen. Allein w Rau-baix gab es in? Dezeinber 59 lM Ar^?itslose inehr als i,n Vormonat. Die metallurgische Industrie und die Textilindustrie beginnen in lincr Krise zu versinken, ans der sich andere Staaten schon irgendwie herausgeholfen haben. Die französische Einfnhrziffer sinkt und mit ihr anch die .^taufkraft der französischen Bevölkerung. In Frankreich machen sich allenthalben die Atizeichen einer Wirtschaftskrise lieinertbar. Die englische und die amerikanische ^tontnrrenz behindern infolge des neu iiige»teil Ulu>?n>ertes vo>l Pfund und Dol lar die Placierung fraiizösischer Artikel, wäh- " Donnerstag, den 4. Jänner 1SS4. rend der bevorstehende Wirtschaftskrieg mit ^tfchland geeignet ist, die Krise noch weiter zu verschärfen. Salob Wofiennann o«storbm Graz, 2. Jänner. Der Schriftsteller Jakob W a s Z e r-m a n ift gestern >n seine? Ärlla in )llt-Aufsee im vl. Lebensjahre an Her',sck)lag gt' ftorben. Wassermann, der in Fürth in Franken als Sohn eines Spiel Warenhändlers gebor, »nur-de, lenkte als Vierundzwanzigjähriger ulit den „Iulden ron Zirndorf" die Anfniertiam» keit auf fich. bald darauf init der „Geichichte der jungen 'Senate ^uchö". Eines seiner I.'e-kanntesten letzten ?!.'erk? nmr „Denzifs'er ist :,!! nelgain-eiu'n Jahre ständig gesunken, nnd .',war lin, Personen. Der ?lcinü der CriZ^e^lic' losen betrug im Dezeinbe,- .ibel ivon-v-n noch inlmer Personei?. Katastrophaler ^teutohronebel in London London.?. Jänner, ^liach tier vlökli-chen absoluten Finsternis in !^'ondon, ine Freitag eini?eset.;t liotte, brachte l,eiltc t>er Neuta?irsniorqen eine nen''i!i>1''e nno7:aenel?» ln«^ Ueberraiclmng: einen '^,'ebel von derarti« ger Dichte, daß eS nnmöslich tnar, meln als zwei Meter ineit .^n ses'en. De,-tehr tvar stundenlang lahn,gelegt, die nen ntußten den Verkehr i^e^ziinier!:!!. die Luftpost wurde einge'i eslt. Bic^ zu in sind zahlreiclie Skraßenunfälle. darunter vier mit tödlichein Ausgang, gemeldet wordini, die auf den Nebel zurückzuii'chren ^ind. In, oberen Themseviertel stürzten zw^i gänger in, tiefen ?lebel in den Fln>^ und cr-tranketk. Banditen inachten sich den Nebel '.unulie und überfielen ein Anto, da.) 2MN Rennbahneinnalimen von einer Aindhun!^-qesellschaft transportiert.', ^ie hatten sthlau-erweise ihren Waaen niit den, übli6>!.'n Pi^-ltzeizeichen, eine blaue ?^asel nut N'eis'.er Aii' sckirift „Polizei", auc'gestoltet nnd verniciitni zuerst, als Detektive aufzntreteil und den Ehauffeur zu verhasten. Als dieser das Manöver durchschaute, griffen sie mit '^^ununi-kitütteln an. Sic konnten ledoch versagt werden und es gelang ihnen, zu entflielien. In einigen Provinzorten inilß infolae der noch iinmer anhaltenden Trockenheit und mangels an Trinkwasser dii' Wasserzusuhr rationiert werden. Während der Nach^stui?-den gibt es überhaupt tein Wasser D',' '.'age ist sehr kritisch. Das Ungeheuer von Loch-Neß nimmt greis-bare Formen an. Lonii^on, 1. ^^äuner. I^aS lckiottisä)'' Ivl-schereiamt wird sich morgen mit Lttm,: Bericht über das Seeungeheuer von Loch-Nes; offiziell zu beschäftigen haben. Der Bericht stammt von eittem Mitglied der Fischerei-kommiffion, welches das Untier kürzlich längere Zeit beobachtet hat. Nach seiner Darstellung trägt es am Rücken acht gleich gros;e Erhebungen in einein Abstände von ungefähr 7V Zentimetern. Die .^>antfarbe ist schwarz, der .Eopf des Tieres länglich^ Diese Aussage wurde auch von eiiieni zweiten Besamten bestätigt. Der Direktor der schottische»: Donnerstag, den 1 7^än>l^ r l9Z4. „MmiSvrSr Zeiw»s" ?iua«Ur S. zoologischen Gesellschaft Gillespie gibt folgende Erklärung ab: Man kann nicht leugnen, daß clwas abnormales im Loch-Reß-See vorgeht. An? wahrscheinlichsten ist, daß sich zwei Seehunde in den See verirrt haben, ein Männchen und ein Wetlichen, welche einander Mmer zu folgen Pflegen, sodas; leicht der Eindruck eines einzigen großen Tieres entstehen kann. Der Dackel lm Kampf mit tlngedeuem Das Tagesgl-sprüch von Teplitz-Schönau dreht sich um einen berühmt gewordenen kleinen Hund, der durch folgende wahre Ge-schichte von sich reden inachte: Der Dackel Manne hatte auf eigene Faust einen kleinen Ausflug unternommen. In ei» nem unbewa6)ten Äugenblick war er seinem Frauchen, das ihn immer so lange vor den weihnachtlich geschmückten Läden warten ließ entschlüpft. Stolz trollte er sich durch die belebten Straßen, schnupp!?rte hipr interessiert an grünen Weihnachtsbäumen, flitzte dann übermütig kläffend hinter einem Radfahrer her, bis er sich schließlich immer weiter von seinen wohlbekannten Heimatstraßen entfernte und in das Zentrum der Stadt geriet, wo des Abends der größte Berkeyr herrschte. Erschrocken starrte Männe aus die hupenden Autos, die in langer Reihe an den Straßenecken warteten und auf einen Wink des wie ein Felsen in der Brandung ste-henden Schutzmannes als wilde Meute losstürzten. Männes große Selbstfic^rheit schrumpfte immer mehr zusammen, seine Frechlieit verwandelte sich in klägliche Rene nlehrmals versuchte er mit Todesverackitung, über die Straße zu kommen. Aber stets rasselte ein Ungetüin mit ungeheuren grellen Augen saii^Md und hupend auf ihn los, so-daß er sich zitternd an die Bordschivclle drückte. Eine mitleidige Hand in n>eichem Handschuh str^ihelte über sein blankes, braunes F^ll, das sich vor Angst sträubte und dicljt an ein Paar hol)e llebersäzuhe gedrückt, s6)licj) Manne endlich über den gefährlichen Tannn. „Ter Huni> muß sill) verlaufen t)a-ben", hörte er einc' gütige T-amenstimme, „wir werden ihn zur Polizei bringen". Aber noch ehe man den Tackel am packen konnte, mar er mit einer flinken Wendung in einer Seitenstraße verschwunden. Das sehlte ihm gerade noch, zur Polizei gebracht zn werden! Da suchte er lieber aNein den Weg zu Krauchen zurück. Und schon wieder etwas mnntcrer bog Manne kühn um die Ecke und lies vorwärts. Ehe er eS sich versah, war er schon wieder an einer gefährlichen Straßeiltrenzung angelangt. Wieder stürzten -cheinwerserfluten auf ihn ein, rasselten Wag.'n, schnauliten Pferde, brüllten AutoHupen, ^eyt gab es nur eins. So schnell wie möglich zu Fianchen zurück! Und mit eineni kühnen Anlauf stürzte sich Männe to-deolniitig in die Brandnna. Brcinsen kreischten, Stimmen gellten, schleifende N^der qnitschten. Um ein Haar wäre der kleine Hund überfahren worden. Der Äerlt'hr geriet ins Stocken. Wütende Stllninon schalten, mitleidige bedauerten: dicht vor den riesigen Rädern eines Omni-bussos kauerte Männe, sein kleines Herz pochte wild, er war von lingetümen um» ringt, es gab keinen Ausiueg mehr. Und da, in der höchsten Not, besann er sich auf ein Kunststück, deni noch kein Mensch wiederstehen konnte, und das selbst Frauche» stets, wenn sie ärgerlich war, entwassnete: Er legte den Kopf auf die Seile, sah mit schiefem Blick zum Himmel empor, richtete ein i^hr steil auf und nlacl)tc „Schön". Und dieser rührende Anblick wirkte Wunder und besänftigte die empört schimpfenden Chauffeure. Ter Zcknlpo nahni sogar höchstpersön-licli den zitternden Männe auf den Arm und übergab ihn einem freundlichen Autolenker, der sics> erbot, den Hnnd zu seinem Frauchen, deren Adresse aus dem Halsband stand, zurückzubringen. Schüler machen mit dem Lehrer eine „Rizinuskur". Tonl^'nse steht im Zeichen eines Schiller-sfai,dals, wie ihn j^rankreich noch nicht er-lel't s)at. ^'linf Schüler, die den oberen Klassen einer liöheren Schnle angehören, sind von diejer Schule verstoßen worden, weil sie mit einenl ^^'ehrer eine „Riz^tnuSknr" gemacht haben. Sie liatten den Leljrer, der nachmittags clllein IN der Klasse war, überfallen^ jest Das Seftänbnls einer Gattmmvrderiii Mn furchtbares Verbrechen in Budapest aufgedeckt / De« Gatten ermordet und zerstückelt Gin furchtbares Verbrechen ift dieser Tage in V u d a p e st aufgedeckt worden. Man fand verschiedene Lßichenteille u. bald darauf stellte man fest, daß «S sich dabei um den Eelchermeister B o g n a r handle. Der Verdacht der Tätirfchaft richtet« jich sofort auf die Gattin Bognars, die nun, wie aus Budapest berichtet wird, ein umfassendes lAe-stündniS abgeleqt hat. Als Frau Bognar am VamStag abends die aufgefundenen Leichenteile gezeigt wu,» den, zeigte sie sich völlig teilnahmSt^oS und verharrte beim Äugnen. Einige Stunden später bat sie ihren lüjährigen Tohn, einen Mittelschüler sehen zu dürfen. Als der Knabe in die Zelle trat, war sie tief erschüttert. Sie herzte den Knaben mit großer Ergriffenheit und sagte: „Mein And, was wird aus dir werden, wer wird dich erziehen?" Am näch» sten Morgen um 7 Uhr mußte sie aus tiefem Schlaf geweckt werden. Sie wusch sich, putzte ihre Schnhe und schien vollkommen gefaßt. Als der Gendarmerieoffizier sie vorführen liest und sie fragte, ob fie nichts zu sagen hät^ te, brach sie nach kurzem Stillschweigen in hef tigeS Schluchzen auS und legte ein Geständnis ab. Sie schrie: „Ich bin schuldig, ich habe den Pista getötet. Ich will setzt alles sagen". Nach diesen Worten fiel sie in Ohnmacht. Als sie zum Bewus^tsein zurückgekehrt war, wurdc sie wieder von eincnl heftigen Wein-krampf befallen und eS dauerte lange Zeit. ehe sie ihr Geständnis fortsetzen konnte. „ES geschah in der Nacht von DienStag auf Mittwoch. Wir hatten Strc^it. Es ging uns nicht gut. Mein Mmln hatte das Geschüft aufgege. ben und wir lebten von seinem gelegenheit-lichen Verdienst. Wir hatten ehemals drei Häuser uud nnißten bereits zwei von ihnen verkaufen. Mein Mann lief den Weibent nach und trank. Er wollte wieder weg von zu Hause und verlangte von mir Geld. E» wußte, daß ick) 80 Pengö in Kleiderschrank hatte. Ich wollte ihm daS Gold nicht geben. Um 2! Uhr legten wir unS nieder und ich schlief ein. ES mochte gegen 3 Uhr früh gewesen sein, als ich erwachte. Die Petroleum» lampe brannte, mein Mann suchte im Kleiderschrank. Ich schrie ihn an: „Was machst du, Pista," Ich sprang auS dem Bette und eilte auf ihn zu, um ihn vom Schrank weg zudrängen. Pista versetzte mir einen .?»ieb, so daß mir ein Zahn herausfiel und ich ans der Nase blutete. Dann packte er mich an der Kehle und würgte mich. Ich glaubte schon, es sei aus mit mir. Pista sprang zur Tischlade, riß seine Pistole heraus und rief mir zu: „Nun mach' ich mit dir ein Ende, du Luder!" Er sah aus wie ein Raubtier. Er faßte mich wieder am Halse, und, einander umklammernd, rollten wir gegen daS Bett. Ich konnte ihm die Pistole entwinden." Nach diesen Worten wurde Frau Bognar wieder von Schwäche befallen; sie bewegte den Mund, ohne ein Wort hervorzubringen. Dann beruhigte sie sich wieder und fuhr fort: „Er hatte eine schreckliche Selcherhand. Ich fühlt» sie an der Kehle imd schuappte «ach Luft. Ich sah Nicht« «ehr und da setztß ich ihm die Pistole an die Vtirn und drüikte ab. Mein Mam» bewegte fich noch ein »eaig, dann war er tot. An die weiteren Vorgttng» kann ich mich nicht mehr erinnern, mein Köpf schien mir völlig leer. Ich war ja gar nicht mehr bei Bewu^fein. Ich saß regungS los da. Inzwischen war es Ü llhr früh ge worden. Da besann ich mich, daß unser Sohn, der bei den Großeltern war, nach Hause kom men und nach dem Bater fragen könnte. Da kam eS mir in den Sinn, daß ich die Leiche schleunigst aus dem Wege räumen müfle. Ich holte Messer und Beil aus der Kammer, legte den Toten auf den Rücken und ze^stük kette ihn. Die Fleischteile gab ich in zwei Handtaschen und fuhr an: Bormittag damit nach Neupest, wo ich die Leichenstücke in dem Hof der Bäckerei in der Apardgasse wegwarf. Ich trug danials kein roteS Kopftuch, wie der Bäckergehilfe Mafzlay behauptet, söndern hatte bloß die Fleischteile mit einem roten Tuch verdeckt. Als mich Maszlay ansprach, da stockte mir das Blut in den Adern. Ich glaubte, nun sei alles aus. Ich lief davon und getraute mich nicht einmal auf die Ei senbahn zu setzen." Auf die Frage des GeitdarmerieoffizierS, was sie am Nachmittag getan habe, sagte Fra» Bognar: „Bis zunl Abend wusch ich fortwährend den Fußboden und die blutige Aäsche. Bei Eintritt der Dunkelheit nahm ick wieder die Tasche mit dem Rumpf und den Füßen und trug sie in daS HauS deS Ta> löhners Berta. Hier sprach mich der Brief träger Laszlo an. Ich erzählte ihm, daß ich die Hausbewohner besuchen wolle, mn ihnen ein Geschenk zu bringen. ?^ann lief ich in daS benachbarte Hans des Friseurs Börös und konnte dort unbemerkt in zwei Blechtövfen Leber und Lungen des Toten verstecken. Don nerstag fuhr ich nach Budapest und verkaufte auf dem Telekiplatz PistaS Neider. Denn, ich wollte nicht, daß man, wenn man nach ihm forschte, diese bei nur finde. Für die Kleider imd für die Wäsche erhielt ich lS Pöll-gö. Nachmittags nahm im ^n Kopf und die Arme des Leichnams und warf sie bei Du-nakeszi von einem Boot aus inS Wasser. Dann ging ich nach Hause. Freitag früh fuhr ich nach Waizen, da ick, vor dem dortigen Strafgericht wegen der Anzeige nieines Mannes erscheinen mußte. Ich kaufte mir eine Zeitung, uud als ich darin las, daß man die Leichenteile in Alag gefunden hätte, erschrick ich, glaubte aber, daß ineine Tat doch nicht herauskommen werde. Denn ich war vorsichtig gewesen und habe zu verhindern gesucht, daß man erkenne, ob es sich um eine männliche oder weibliche Leiche handle. Die Gendarmerie hat die Angaben der Frau Bognar überprüft und an dem bezeichneten Orte die Leber und die Lunge gesunden. Kopf und Arme konnten bis jetzt nach nicht geborgen werden. Die Bognar wurde in das Gefängnis deS Pester Landbezirkes eingeliefert. >Ra hT id, S. ISmttr. In der Rühe vs« ivakueia »»rd« d»r einigen Lagen gleichfalls ein Seeungeheuer bemerkt, das nach der Be. schreibung von A»ge«zeugen ungefähr mit de« von Loch-Neß übereinstimmt. Gestern abends wurde aß »on einem Fischerdampfer gefangen. Es handelt sich um ein walfischar-ges Aer »an bisher «n^annter Art, desie» Liwge vier Neter iwerschreitet. Da« Tier ist M Untersuch«?« w da« ozeanographische Mnfeum nach Madrid gebrach worden. Srouvier - ein oiKflchtsntcher Beruf Seitdem die französische Regierung sich entschlossen hat, doS Verbot des GlückSsplels auf franzöfischein Boden in beschränktem Maße auszuheben, entspann sich ein scharfer Konkurrenzkampf Awisr!^n dem SPiellm'inoS von Monte Ear^ uitd non Cannes, der von den interessierten Krei en mit großem Interesse verfolgt wird. Der Fremdenverkehr in Cannes ^t nach der Eröffnung der Spielsäle einen ungelienren Auffchwung erlebt. Eine große Za^ von Spielern, die früher in Mon^ Earlo Stammgäste waren, gaben plötzlich Tanne« den Borzug. Der Andrang wurde fthließlich so stark, daß die Zahl der angestellten TronpierS nicht auS- gehalten und ihm eine Flasche roll Rizinus, öl gewaltsam eingeflößt. Der Lehrer war vierzehn Tage lang krank. Die Segler erklärten, dies wäre eine gerechte Strafe für einen Lchr«, d« ungere^e 3Wen reichte, um die Massen der Spieler zufrieden zu stellen. Die Leitung des Kasinos befand sich in größter Verlegenheit und mußte die Anweisung geben, nur noch eine beschränkte Anzahl von Gästen einzulassen. An mehreren Alienden, an oenen der Aiütrang besonders groß tvar, wurden mehrere Köc!^ aus der Kück)e gehoU, in Fräcke gesteckt und mußten das Amt der Croupiers versehen, auch Oberkellner wurden zur Aushilfe herangezogen. Jnzwisck>n haben inehrere Pensionierte Croupiers die Konjunktur klug ausgenützt und Lehrkurse für angehende Cwupiers eingerichtet. Sie haben eine langjährige Erfahrung in Monte Carlo hinter sich. Selbstverständlich paßt es der Kasinoleitung vmn Mon te Carlo durchaus nicht, daß ihre ehemaligen Croupiers den „Nachwuchs" für die Konturvenz heranbilden, aber ste kann zu ihrem großen Aerger nichts dagegen unternehmen. Die Zahl der Anwärter auf den Croupier-Beruf ist in ständigem Steigen begriffen» denn dieser Beruf ist zur Zeit an der sran-zi^schen Riviera einer der auSsichtSreiKs^n. u lSbrlge Mvkberia Aus Ne » yor ? wivd »o« 31. Dezember berichtet: Ein«? gehe«mn»soolle Multzt, die am Aeihncrch»'ib'nd ur Hait n«^? ini St^'ote Newyork aufgedeckt worden, in. ohn? daß man anfangs die Beweggründc erkli ren oder den Täter eruieren koimte, ist te durch die Verhaftung und das G^tändnis eines lSjährigen Mädchens restlos aufgeklärt worden. Am Weihnacht labend hatte ein Polizist in der Nähe vc'n Hastings im Gebüsch den gräßlich rerstümmelten Leichnam eines kleinen Mädchens .lufgefunden, das nach den Kleidern als die vzäl'irige Iii' sefine Werepay agnosziert wurde. Nach den gräßlichen Verletzungen schloß inan vorerst auf Lustmord und führte auch die rste?: Erhebungen in diesl^c Richtung. Nach ls-inner-nähme mehrerer Verdächtiger, tie aber durchwegs ihre Unschuld beweisen k^'nnt.'n begann man schließlich mit der Besrcig'uil, der Schulkolleginnen des ermordeten chenS. Dabei stMe sich heraus, das«, Werepay zuletzt mit der l.^jährigcn Kavala beisammen war, nnt der sie !>: Ml)e, wo ihr Leichnam gefnm^eil u'urX', g<" spielt hatte. Die Dreizehnjährige c"-nem strengen Verhör unterzogen, in Dcrlauf sie sich imnier mehr in Wid'.'rijiv.^be verwickelte, bis 'ie schliesslich kein.'u weg wehr vor sich sah und unter Trän.!' ein furchtbares Geständnis) ableiUe. Aliart) Ka>l>ala gestand, das; ne legcii d e Neunjährige schon seit langem eiNt? i c'l' neigung enlpsnnden halv, weil 7^o!esin>.' repay über sie m,geblich ihren tes berichtet hätte, -ie fas;lc daher den schlus;, sich an der Spi<'lgcfäl,rlin zu '.aclicu Mt einzigartiger'lVransamfeit 'ic -neunjährige Mädcheir a», eine rillNl,<' Iv'. I-ftätte bei Hastings, wo nc, alö e iil,. ' gen Spielgefährtinnen entfernt liatlen .V-ü-fine Werepan zn riner furzen Als sich die Neunjährige nhinina-^l?? neb'i' sie gesetzt hatte, errantc Marn r:>'' lich einen Metallteil eine? ilirer und hieb damit sl> lange ans den is)r.' Spielgefährtin ein, bis diese kein ''i chen mehr von sich gab. Tann ickr'erv!. den Leichnun in ein nahe>5 ihn verbarg. Trat, ibreS Nniendlick^i? '.'Il'-v? wurde die Dreizehnjährige i,, di.' zelle des Staatsgesänginne-^ ln'n vvv': eingeliefert. Wßi Appetitlosigkeit» saurcm ?l!lfstc>^.en. tk» Magen, »rSk^er Vcrdanun-i. Aufaeblähtheit. ^kr'fsr iekauSschlaq. .^^utsucken befroii dcis ni!u7!'-h ^aat-Ä>I^k"-Bitteru'asjer den ^k^roe, ccr «aesammelten ?^änlnisgiften. i^chon dic ?!'!-m?i^r der Hellniittellel'^re «ck do? »tzronz-Ioses-Wasser ol-Z sin d'irc^-.viz ^:i. »er^fiigeS Darmreinissunc^Kmittel Das „Frant»JOs^"-Bitterwasi»7 is: ir Apotheken Drogerien nnd Spe^^ereiha:i>!?n> gen erhältlich. Der unbekannte Schatz im Museum Unter den Sanimlnngen dc? ''5tn^'r^n-si:-schen Museums ans denk Trocadern .n 'L.u-i -. hat man durch Zufall eine mcrt!.-o5e .'ni' deckung gemacht. In der Abtcilun.' d!5 in Peru gefun^uen ^^-tinstsämtze .ur stellung gelangt sind, befand sick ein im Jahre !910 er^vorbenes Dotnnient, da? nilin bisher als eine Aufzeichnung religii^ser ten und Gebete angesehen hatte. den Reinigungsarbeiten, die unter der sa^I'.'. er stündigen Leitung des Chefs des zinn seum gehörigen Laboratoriunls iciurckgeiulut wurden, entdeckte ein junger Wissen^cha^Ner plötzlich, daß es sich un» einen antiken verini-nischm Kalender handelte. Das Stücr nr vei, ungeheurem Wert und gestattet ,ner,n..'ls<' ltinblicke in die hochstehende Kultur de-? alten Peru. Der Kalender ist anf der (Grundlage astronoinischer Erkenntniffe ausgebaut. Der Entdecker dieses mibek^nnten "^ch^it^e? erhielt von dem Leiter de? Museums den die Enißiffemng de« Aaz«dßiO „Mariborer Zeitung^ Rummer 3. duictizuführen, eine Arbeit. t»ie wahrschein-5cv noch gcmumc ^cit in Anspruch nehmen wir^. Aus Gelle c. Meisterprüfmisteit in Selje. In den Ta- qc?, noin U. bis zum Z3. Dezember deS ab. qU.iuscilcn ^jahres sind in den Räumen des li!iichhaucr, 3 S6)uhmachcr, I Schmied, 2 Tischler, l Töpfer, 3 Schneider und ein Me-chliuiker-Schlvsser für unreif erklärt worden. ?ll' übrigen 21 Bewerber, welche die Meisterprüfungen ittit Erfolg bestanden haben, sind dir Flcischsiauer Josef Popir aus Slovenj. qruard Schöner aus Najhenburg und Bo: iö Ä'uksiinov aus Slovenjgradec; die Bäcker Iv. ^^nbriö aus Dol'riia, Slavko Fekonja auS Ko-zjc u. Ivau aus Petrovve; die Schnei, derinften Traga ^)ialldlo aus 8t. Pavel bei .'i^osalie >^ukenberg aus Lt. Peter im 5anntal. Bidic aus Celje, Anna Majtnat aus Pla.;ouje bei Lasko, Antonia '/iliiif aus ^Drla i>as bei Bruslovöe, Jvan?a aus Tos bek Hrastnik, Emma Petal ans Nogater un^ Änqela L>veder aus Bojnik; dk'i Mechaniker Einil Reiser auS Celjc un^ dei- Martin Primo^iö. Da diesmal i'iiis ^ch!r.'id?ri>,nen zu den Meisterprüfungen nnd, ist auch der praktische Teil IUI ^lähfach an Ort und Stelle i'l'^cllasic'u uoraeii. '^ie Nähmaschinen stellte in Inttt^nswürdiger Weise die Firnia Zin« ari unrnn^eltlici» zur BerfügUttg und bet'un. d.iinil^ t'iii volles Verständnis für die kiqk' ichinere ^'age unseres heimischen t'ii r.u'vi'l'smnl^ks , (^itt Portrcq jjber die Rstlage der Ban' ken. >xuie. Zl'iliierslag, den 4. Jänner, nni Ns),'. unii> in, Aortragssaal der staatli-<'and<'lss6)ule iu Celje Herr Dr. Stane a p a j ue aus Ljubljana über die Ärije III! -.''ankinesen svrecheu. Diesen bedeutungs-Zioilraiisavend veranstaltet die hiesisze '"ii^'aruvve des Verbandes der Absolventen de> ftaatlichen .^Handelsschulen unter dein ..ciuine des Verbandes der j^ulturvereine iu ^'lül'ljana d"!.' ist zlk erwarten, daß man in iinicel ^tadi diesen? Vortrag die ihm ge-büln-endc' Aittuierisamkeit entgegenbringen n'i.d. lit doch die Notlage des Bankwesens WMS-WSWIII. «NWW^VMSMWW« Der Clic-Clac-Klnb ..I::?!?' ^ie cin Fi-.'uud ui^n EMutrizitä-Ieii?" fragte mich enic--' Mvrgens Mister Pitcrclown, .)er ue>'jit,üsirc '.»^."sitzer des Ho-in deni >ch mosinte und meinc Mahlzzi' it'n iiokM. ..diu luos'.^'v Fvnlnd. Mister Pi. l^nlomn." dann nierde ich ;'>hn«n ci. nc-n Cinl' zeis^en, aer lelbst in Newn^rk alles an!'>cn' Derar!iss<' ül>evliietet/' ,.Welh reizt. Als dieser Tage der 2?jährige Arbeiter Franz Jakob aus Nova vas bei Celje in PetrovLe weilte, reizte er in etwas übermütiger Laune einen sonst gutmütigen BauernkSter mit seiner Ziehharmonika. Doch ehe der boShaste Musikant sich's versah, sprang da« gereizte Tier fletschend auf ihn los und bitz ihn in die Nase. Man soll .Hunde immer sMsch in Ruhe lassen, auch wenn sie noch so gutmütig uich ungefährlich dreinschauen! c. Achtung, Glatteis! Glatteis bedeutet: Krieg den gesunden Knochen. So mußte auch Josef Rebe k, der 24 Jahre alte Sohn eines Besitzers in Sv. Peter bei Celje daran glauben, als er vor dem Gasthause Smeh in Mestinje auf glatteisiger Stelle ausglitt u. sich dabei das rechte Bein brack) Der Verunglückte suäit Heilung im hiesigen Allgemeinen Krankeithause. Kpsrt SNmttfterfthoft des SSK. Moiibor ->iahmen des SIlul'tajZes schreibt auch der ^SK. Maribor für den 7. d. seine .^lub-Meisterschaft aus. Start und Ziel wurden iti Pelre betln Gasthaus Tont^e festgescyt. Das Rennen wird til zwei Kategorien ausgetragen u. zw. für Zenioren lfl^rtgcjchrittene Fal)rer) über und Junioren (Anfänger) über 5 Ailonieter. Die Perlosung findet um l1 Uhr IM l^iasiliaus TomSe statt, der Ltart erfolgt t:b<.'ndort un> 14 Uhr. Die Neun-gebühr beträgt Dinar, '.ierechtigt sind alle Miliilieder des !lilulis ohne Rücksicht auf die Verifikation. Die drei Erstplacierten erhalten Ehrenpreise. Tie ?er kündignng der Resultate somie die Preis-lierteilung findet uninitteli'ar nach dem Rennen statt. Tie Rennieituitg setU «ich n^ie folgt zusamnlen: Obmann G o l u b o n , e, technischer ^^'eiter Äaro.^a. Starter Bergant, Zeitnehmer Kepec und Roglii^, Schiedsrichter Boglar, Schriftführer Pavletie und ^rl. Bahun. l^'.emertet wird iin Sinne der stimmullgen des Jugoslawischen Wintersport-Ilntervcrbandes. Bei nngüustiaen Schnee-Verhältnissen wird das liennen im B-'i-eiche der „Martliorska loe^" abges)altcl«. : Neuer Sportplatz iu Paris. Paris uird demnächlst durck, eine groszortige -Portanlage bereichert n>erden. ^nmitteik der Stadt hat ein reicher Zvianzose mil dem '.l^amen de la '^^arre-de ^leuteuill^ ein gra^ ßer Förderer der i?eik»esübunaen, ein (^Ze-lände ston 1 ?/><»«) Quadratmeter angekauft, auf dem ein Stadion errichtet w.'rd.'n sill, rief jemand. Der Bankier drehte die Äasie um^ Der Spieler batie verloren. „Es; sind drcis^ig Ohrfeigen in der Äasse!" fuhr der Bankier fort l^anz kopsschc-a, denn ich N'.'r. stand kein ??ort von den,. li^as l)ier vorgiiui, hatte ich 'Z.'iteislomn in eine Etle ge.zi.>st.'n „Dir sind hier motil in ein^ui ^.^i'arrenl^a'.ts. mein liel'er '^uk'rclown?" ,.Wo selien ?ie ')i'arn!ii?" siaü er zur wort. „?!?er laiiu iien ^^'enlen nerliiex'n. iiail um Dollars um ()!)rseigcn ^-n spieleii. inenn es ihnen 5paj^ iluilit' 7^ch lias'e 'cie iiliri-genS von .^ans ani auf etwas Er^'ieiilri'chc'^ vorbereitet!" „Also sie spieleil lalsächsich uiii Olnie' gen?" „Tatjächlick?. 7^ui l^lac^^iliil» l'.'st hl der Einsal'. ausschl?es;lich aix- 5^hrsi.'igen. Es ist doch alles nur Aoniachunqssache nicht? Iin übrigen ist die Zpielre-ie! liächj! eiiisach Ter t^ewinner Hai das Recht, denl Verlie« rer die (^iesannsuniuie leuies '^l)r'.'!ienge. winstes zu applizieren." ..Ails dieie W-.'isr verabreichen die Spieler einander als.' na^i'. jeder Partie kalt lächelnd e'ne ei'dlo^e '^leih'/ von Ohr'eigen? Tas sind ia Tiere!" ..'I^ein Nur 'Iteurastheniker Tiej<' arnten L?ute wal-len niÄits als sich ;^rslreln'n. (^ieschmacks sache! Ausserdem werdeii die ,^>^ililnn;i " meist nicht auf einmal ^^eleiltet. Ter l^ennii^ ner hat das Reckit. dem Verlierer seine s^s/r-feigen'zu geben, wann und wo es il'm iNa-de Paht, der Betreffende ninsi >ie lnnii«..'l> men. okine zii ^»ckeii Es i'l au-i »chl'u vor gekoyilnen, dasi l'').iinnner -l^re Schuldner mitte«! in der Nacht aufgeiveckt liabcn, um das all« Anforderunge« g«»achse« sein wird. Sogar für die Wintersportler soll ge-Prgt werden, indem man vier «unstetS. bahnen und sogar «ine «i-Sprungschanze errichten will. Die Arbeiten werden mit dem Begi»n des neuen Jahres aufgenommen. : Die VerlinEr vlMPiade. Für di« nächste Olympiade, die im Jahre 1936 in Berlin stattfindet, fittd die Vorbereitungen im vollen Gange. Der Olympia-AuSschuß hat die vlym pia-Spiele zwi^n dem 1. und l6. August festgesetzt. Bisher sind Anmeldungen für die Teilnahme von S2 Staaten, darunter auck) Jugoslawien, eingelaufen. : Sin Rekord auf dem FWhrrad «8.YVV Kilometer in ewem Jahr. Der Italiener Ma-rio Gaioni beendigte avt 31. Dezember einen sonderbaren Versuch, der darin bestand, mit« tels eines Fahrrades während eitles Jahres eine möglichst große Strecke zurückzulegen. Mario Aaioni hatte eine Fahrt am 1. Jän-tler begonnen. Es gelang ihm, in diesem Jahre 68,.Kilometer zurückzulegen (lStt .Kilometer täglich), und den analogen Rekord <.^5,770 Kilometer), den der Englä,»« der .c^nmbles aufgestellt hatte, zu schlagen. : Jack Johnson lebt! Die Nachricht, das; der ehemalige Weltmeister im Boxen (Titelträger von 1lw8 bis Jac Johnson gestört,en sei, ist unrichtig. Johnson lebt und erfreut sich der besten Gesundheit. Der Verstorbene ist nicht der Exu'eltmeister. sondern ein 22jShriger englischer Boxer gleichen Na-niens, der liei einem Boxkampf schwer verletzt wurd. und an den I^olaen der Verletzung im Viktoria-Spital - - Tkeater«,,»Kmft Nottonaltheater in Martbor Repertoire: Mittwochs Z. Jänner: Geschlossen. Donnerstag, 4. Jänner um Uhr: „Die lleine Floramy". Ab. )t. Freitag, b. Jänner: geschloffen. Gamstag, C». Jänner um 15 Uhr: „Hirt Peter und König Vrillantin". Kindervorstellung. Stark herabgesetzte Vreise von 1l) Dinar abwärts^ Aus aNei^eN Der Mutterinord des NerzehnjShrigeu. BudaPc st, I. Jänner. Nach ciner Meldung aus Innaveese ist die Witwe nach illarl Mgt), die Samslag früh von ihrein vierzehn lahrigen '^?bne n,it einer Hl'cke schwer oer--mundet ivurde, il^ren Vcrll^tznngel^ erlogen. Wie im ,'^alle '-'lenidlen s?at der Junge die -----1117771—717^^-^7'!—1-^1-^ ihnen die gewonnenen Ohrfeigen herunter-zul»anen. Tabe? fällt m,r eine Geschichte ein. die erst gailz kürzlich passiert ,st und die Jh» ncn «'in Beweis sein wird, daf; die hirnverbranntesten Erfindungen manchinal Gutes zntigen können, ö'e kennen doch Jim Cor. «»ett, aen BorerV Tas ist ein alter Habitue des !^?!iibs. Er l?at zwar kein liesonderes .^lartentiliul; >st al>!'r d<'sire,n'n lioch lange kein >l'i'!?chler 5;>ielcr. "ul) lilZbe 'lin bis ;u si.'l>« li'ii^ndertzlvaitzig Ohrfeigen verlieren ge seln'n. oiiu.' das cr ail6> nur mit d<-'m Wim-ver p''zin!l Iiätte. ^^a, mi'in .?^rr siet'enhnn-dertzwanzig Obrfeigc>i' Das ist -ein Betrag! ^''^ini hat allerdings leine zarten Wangen und kann so ein Pech vertragen. Eine uner-liörte ^relse, die der ^terl hat! Anderseits inüs^te 'nan annehmen, dasj Inn als l^ewinner der Schrecken aller v«r-liercnd<'ii Wangen sein nlüßte. Mit nichten! Jiu ist gewohnt ^anstsckiläge auszuteilen, aber, er hat keine Ahnung, buchstählick) seine Ahnung, wie inan eine Ohrfeige gibt. Pure Trainin^srage! Jim ist eben ein Boxer und kein O?)?fciger. Beruf ist Beruf. Seine Ohrfeigen sind nicht eine Spur aufregender als die ied?nds, als 7uw Corl'ett die Bank hielt und ebeit „itenii Ol?rseigen in der Kasse!" gemeldet hatte rief ei>l kleiner schlnächtigcr junger Mann, der zum erstenmal im Klab war: ..Banco!" Tas l^li'ick war dem schwäch tigeil Klingling hold. Jim hatte verloren. Nach li<'endeter Parti, applizierte der zarie iliiine )^?ann 'itl>^'n ln'feigen a>if die ge-duldigeii Wangen des Boxers. „Die zwei DommAag, b«n 4. ILnner lSS4. ^ Mutter, als ste noch im Bette lag, während eines Wortwechsels tnit einem Bett "-r-l»un-det. Dann stellte er sich der Gendarmerie und gab ohne weiteres zu, die Details des Kalles Zenlplen gelesen uitd danoch gehandelt zu hab!^ Er hat noch «inen dreijährigen Bn«der. Der LlMkleoewinmr m« der Zvosi» In den Straßen von Paris tonnte man in diese» Tagen einen seltsamen Mann be-obachten, der eine schwarze Maske vor dem Gesicht trug und sichtlich vermied, irgend jemanden anzuseheil oder mit ihm in ein Gespräch zu komnten Schließlich erregte der Mann mit der Maske auch das Interesse der hohen Polizei, die ihn sich dccher etwas genauer ansah. Und nun stellte es sich heraus, daß es sich um einen durchaus ehren werten Bürger handelte, der sich nur dadurch von seinen Mitmenschen unterschied, datz er Glück in der Lotterie hatte. Er war einer der Hauptgewinner in der großen fran zöfischen Nationallotterie. „Aber warum tragen Sie denit eiiie Maske?" fragte inan ihn auf der Polizei. „AuS einem ganz ein« fachen Grunde," lantete die Alttwort. „alle meilte Freunde und Bekannten haben aus der Zeitung erfahren, daft ich iu der Lotterie gewonnen habe. Ich inuszte also gewärtig sein, auf Schritt und Tritt neugierigen Fragerit zu begegtlen und — ivaS uoch schlimmer ist — atigepuiiipt zu we^ den Daher kam ich auf den Gedailken, nkir eine Maske umzubinden. Und inl übrigeik bin ich so glücklich über den uuverliofsten Reichtum, daß ich in eiilelnfort lachen könn-te. Wenit ich ober nun spazieren gehe und jedem, der mir begegnet, ins Gesicht lache, so fürchte ich. dak man niich für verrückt lialten könnte. Meine Maske erfüllte also eineit doppelten Zwecl!" Obwohl die Polizei fiir diese Beweggründe volles Verständnis zeigte, eiupfahl sie den« (^Glücklichen doch, seine Freude lieber ohne MaSke z,: zeigen, denn ein strahlendes Lächelik erregl in den Straßen einer Großstadt iininer noch weniger Aufsehen als eine schwarze ?)kaike. Heldentot eines Arztes. In einer kleinen, vollstüut»ig von c'er Außenwelt abgeschnittenen .itolonie in oer nordameritanlschen Eismsjste brach in die>v'n Tagen Dlphteritis aus. Mit rasender ^-hnel ligkeit breitete sich die Epideinie aus. in nigen Tagen wurden melir als ni) !l,it,aer und eine grop^e ^-iahl Erwachsener von 'lzr erfaßt. Endlich fuhr einer der ^le^le, mil seinem kranken Kinde iin .vnndcschlitteii m Meilen nach Äinnipe^i und bat den Ar>' um 5^ilfe. Ein Arzt u. eine ^rankensch.'.icsier machten si6> sofort auf die lange ^ieise durch Eis und Schnee. Alle Kranken n^ur^eil gerettet. restlichen Obrfeigett hebe ich inir für eine andere Gelegenheit auf", sagte <'r zu ih i«. Dann zog er sich zurück Ei»?igc Tage nach dieser Partie, bei der er ^)inl Sorbett neu»' Ohrfeigen abgeivonnen halte, s?egegnotc der schmächtige Jüngling, c»er uiit seiner Vrai:l einen zärtlichen Spaziergang durch Mai'!-son ?quare machte, dein berübinten '^'or-.'r. ?lls das entzückende Mädck)en Jiin ^^or-bett erblickte, konnte sie. einen Ausruf oer Verwunderung nicht unterdrückeii. „ Findest du nicht auch, da^ dieser Mann pracht'.'ell gewachsen ist, S als Landwirt, ror allent als Weinbauer, und als Obinann der Landwirtschaftsgesellschaft hat der Verewigte Ersprießliches und Vorbildliches geleistet. Zu Beginn der Nennziaerjabre erwarb er im benachbarten Kovak-a ein Weingut, das er zu einer Muslerkultur mit allen Schutzmaßnahmen gegen tierische und pflanzliche Schädlinge und Elementarschä-den auszugestalten begann. Er überzog als erster die Rebenkulturen mit Drahtnetzen, um die vernichtende Schlagkraft de? Hagelkörner zu brechen, erfand eine Anlage zur Zerstreuung von Hagelwolken durch Pi^ller-schüsse und lies^ auf eigene K^osten an verschiedenen Stellen eine Reihe von Schieß-stattonen errick)tett, wodurch er die Aufmerksamkeit der Weinbauern käst der ganzen Welt auf sich lenkte. Insbesondere Italien wi!rdigte die^e Erfindung zur A^aeadung von Hagelschädell in so boljem Maße, daß er im Jahre 1900 zum Ritter des Ordens der tgl. italienischen Krone erhoben wurde; 'm Jahre 1912 vers^imelte er auf seinem Weingut einen internationalen Weinb-^ner kongveß. Eine so vielseitioe. ersolareiche und uneigenni'ltziqe Wirksamkeit zu Nutz und Frommen der Allgemeinheit konnte nicht ungewürdigt bleiben. Schon im Jabre 18k?7 wurde der Verblichene init dem Goldenen Verdienstkreuz init der Krone ausgezeichnet und das Jalir 19l>t brachte ihm die Verleihung des Ritterkreuzes des j^ran>?o!ef Ordens. Seine Baterstadt ehrte ihn tm Jahre 1998 für seine Verdienste durch Ueber veick"mg der Ehrenbürgerurknnde. Altbür germeister Albert Stigers markante und vor nehme Persönlichkeit lvar ausgezeichnet durch eine außergewNl>nlirhe, vielseitige Begabung und eine hohe Bildung, die ihn im Berein mit einpr unermi^dlichen Arbeitsfrendigkeit und einen wahren Herzensadel zum größten Sohn der Stadt »Verden ließen. kln« nr. Todesfall. Auf Schloß Korompa ist vor einigen Tagen die gewesene Stern-kreuzordensdame Gräfin Gabrielle Schön-born-Buch st eil»-Wolfsthal, geb. Gräfin Chotek von Chotkowa und Wog nin, nach schwerem Leiden verschieden. Die Dahingeschiedene wirkte insbesondere auf charitativem Gebiete. Unermüdlich half sie den Armen und scheute keine Mühe und kein Opfer, wenn es galt, ein Menschenleben zu retteil. Die Verstorbene war ein leuchtendes Vorbild einer edlen Frau. Gattin, Mutter und einer Tatchristin. Friede ihrer Asche! nl. Reue EhrentLrGer »o« Gtudeilei. Der Gemeinderat von Studenci hielt Mitwoch abends eine Sitzung ab, in welcher u. a. einige Ehrenbürger gewählt wurden. Es sind dies die Herren Heneral Rudolf Ma i ste r. Bezirkshauptmann Milan Makar, Bürgermeister Alois K a l o h. Bizebürgermeister Simon Lorbek und Schulverwalter Anton H r e n. m. GemewderatSsttzmig. Der städtische Gemeinderet hält Donnerstag, den 11. d. um 18 Uhr seine erste ordentliche Sitzung in diesrm Jahre ab. Nebi? dem Pl^äsidialbericht gelangt der städtische Voranschlag zur Diskussion m. Verstorbene der Vorwoche. Jnl Laufe der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Paula Peöenik, 27 Jahre alt; Johann Vegan, .^1 J.; Marie Zwenkel, 75 I.; Alois Labez. 7? J.; Barbara Horvat, 47 I.; Adam Andreas, 51 J.x Alotsie Glodei, 28 I.? Therese Zechner, 73 I.; Marie Krainer, I. und Josef Firbas, 29 Jahre alt. Nl. Mit der Gemetdeauskelluuii der ^Pe toriea". -n, 5i?tel ..^rel" im Dezember veranstaltet weisen ist, war auch eine Verlosung der ausgestellten Werke verbunden, die nun jetzt vorgenommen wurde. Bei der Verlosung wurden die Nummern !89, 316, 333, 357 und die Schülerlegitimation Nr. W gezogen. Tic Treffer stnd beim akademischen Maler Herrn Prof. KoS im Gebäude der Banatsverwaltung. Stroßmayerseva ul. 28, binnen acht Tagen zwischen 15 und 16.30 Uhr zu beheben. ui. Der Unterstii^ungsverein für arme Schulkinder in Maribor brachte als Weih nachtsgabs ai» 755 Mittellose Volks- und Mittelschüler 355 Anfüge, 318 Paar Schuhe, Wäschestücke, 371 Taschentücher, 159 Me ter .Kleiderstoff, 51 Wollsachen usw. zur Per teilung. Der Verein dankt vorerst der Stadt gemeinde, die eine Summe von 50.09s) Di nar zur Verfügung gestellt und dadurch eine ausgiebige Winterhilfe erinöglicht hat. Ferner spendeten die Banatsverwaltung 1100, die Pososilnica 590, das Burg-Kino 440 und der Verein „Vzajenlnost" 200 Dinar. Der Verein spricht allen, die durch Zuwendungen in Geld oder Waren zu Weihnachten die ar men Kinder mit Kleidungsstücken beteilen halfen, den herzlichsten Dank aus, wie auch !>er Brauerei „Union", die den Saal für die Wohltätigkeitsveranstaltung unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat, sowie allen, die zum Gelingen der Aktion irgendwie beigetragen haben. Trotz der Schwere der Zeit konnten die Mitglieder den Jahresbeitrag aufbringen, wofür ihnen die Beschenkten sicherlich Dank wissen werden. Nl. Oesfentliche Danksagungs Im abgelau feilen Jahre erhielt die Antituberkulosen-liga von verschiedenen Wohltätern in und außerhalb der Stadt ansehnliche Beträge als Zuwendung für ihren Asylfonds. Die Liga sich: sich außerstande, jedem einzelnen schriftlich zu danken, zumal die Spenl)en ln der Presse veröffentlicht worden sind. Zu Beginn des zweiten Sammeljahres gedenkt die Antituberkulosenliga mit aufrichtigen Ge fühlen aller Wohltäter, insbesondere der Mieter, Hausbesitzer, deren Verwalter und Hausbesorger, die aufopfernd mitgewirkt und so zur Stärkung des Baufonds erheb, lich beigetragen haben. Die Liga dankt je-denl einzelnen und ist von der Ueberzeu-guna durchdrungen, daß die Bevölkerung auch in Hinkunft die Dinaraktion nach Kräf ten fördern wird, bis das Projekt, in Maribor ein Asyl für Tuberkulose zu errichten, realisiert sein wird. Allen Wohltätern wird zur Jahreswende für die erwiesene Güte der j^rzlichste Dank ausgesprochen. m. Der Verein siir Krebsforschung und Krebsbekämpfung hielt dieser Tage seine Jahrestagung ab. Das Arbeitsvrogramm des Ver eines umriß der Präses Bezirkshauptmann M a k a r, der auch über die bisherige Tätigkeit berichtete. Interessante Mitteilungen machte der Primararzt Dr. ö e r n i 5. der eingehend die sog PoljZak-Salbe besprach, die in letzter Zeit auch in Wien zu Diskussion Anlaß gab. Die Bersainmlung wählte Senator Dr. P l o j zum Präses, während zu seinem geschäftsknhrenden Stellvertreter Bezirks hauptmalln ? akar gewählt wurde. Dei übrige Ausschuß setzte sich aus dem Stadtkom Mandanten ^neral.Hattiiö, Bürgermeister Dr. Lipold, Abgeordneten Direktor KrefLi, Primararzt Dozent Dr. Matko, Primararzt Dr. Hernie. Primararzt Dr. BenLan, Dr. Sekula, Chef des Gesundheitsheimes Dr. Br-tovec, Prosektor Dr. Hribar, Domdeä^t Msgr. Umek, KrankenhauSdirektor Dr. BreL ko, KrankenhauSverwalter Stegnar, Magi ster Mayer und dem Magistratsbeamten Stor zusammen. m. Vitte an edle Menschenfrennde. In Bei gien war längere Zeit ein gewisser Alois Krajnc aus PobreSse als Bergarbeiter tä tig. Die Reduktion hat auch ihn betroffen, und so mußte er samt Frau und vier Kin dern wieder in die Heimat zurück, wo er sich jetzt in größtem Elend befindet. Er kann nicht den geringsten Verdienst finden, sodaß die bedauernswerte Familie keine Nahrungsmittel besitzt und ihr Dasein auf Stroh in einenl kahlen, ungeheizten Rau bietst äio llaribores Vk)m 6. 6. A/1. clie drei l aev sul» Uesen ^nzleise» in ckieder krummer verspreclien ckailer cien p. 1'. ln8erenten einen iian? !?e. 'ionäeren ^riole. (Zroöe unÄ lclelne Anreisen kür ckivi»» ^'lummer miixen bis spiitvsten» vonners» tax ckon 4. 6. sdvnlis 6«r Ver>va1tuoix ties Vlattvs iidersodvn verckvn. Die ^^ministrstion ilsi' t^sridorsr leitunx« .surelöev« uUe» fferiiruk Zl» me zu fristen gezwungen ist. ^eiu Wunder, daß bereits alle gänzlich erschöpft sind. In seiner großen Not wendet sich nun dieses Opfer der Wirtschaftskrise au edle Men schenherzen mit der inständigen Bitte, ihm irgendwie beizuspringen und wenigstens die Frau und die Kinder vor dem Verhungern und Erfrieren zu retten. Die Spenden wol len der Verwaltung der „Mariborer Zeitung" übergeben werden. m An der Volksnniversitiit in Stndenei hält Donnerstag, den 4. d. um 19 Uhr Herr Dr. Bilko Marin einen Vortrag über die sexuelle Aufklärung der Jugend. Den Vor trag wird ein Film begleiten. Minderjährii^en ist der Zutritt nicht gestattet. m Au» der Theaterkanzlei. Im S lau-spiel gelangt in den nächsten Tagen i>as Lustspiel „Das Fensterche n", ein ?>.^erk der tschechoslowakischen Schriftstellerin Süj.'in Pflug, zur Erstaufführung. Spielleitung. I. Kovie Ferner wird die geistreiche die ,.S c a ,n p o l o" von Dario Nicoi^en« einstudiert. Das Werk wird ständig in ^".en Spielplan auf der großen Nuhnen ^lufgenom-men. Spielleitung S k r b i n e f. m. Die Friseurvereinigung leilt inir daß Freitag, den 5. d. die Friseurlädeu und ^a-menfriseursalonS bis zu der an Samstagen üblichen Stullde offen bleiben werden. SamS-tag, den 6. d. sind die Läden von bi.- 1:^ und von 13.30 bis 19 Uhr geöffnet. S^^un» tag, den 7. d. dagegen den ganzen Tag ge. schlössen. Diese Bestimmung gilt ausnahmcll's für den gesamten Wirkungsbereich der Vc nigung. m. He«, und Strohmarkt. M a r i l, 0 r, den 3. d. Die Uingebungsbauern brachten s« Wagen Heu, 2 Wagen Grunnnet und gen Stroh auf den Markt. .Heu und (^irunlniei wurde zu 35—49 und Stroh zn 39—33 ?)i. nar pro 100 kg gehandelt. m. In den Mittelpunkt des loka.en ge-ell-ichaftlichen Internstes rückt innner mehr der Eliteball des Bereines jugoslawischer schüler in Maribor. Besondcrü' nicl v^.'rspi^ch't man sich von der p^'pulären v^^chscliül? ta° pelle Ronny-Jazz aus Ljublsana. dic' für c>en Abeild ein ganz besonderes Prcigrnnn!? bereitet. A^r auch die übrigen vi^rl. Zeitungen bürgen für deli besten Unterhaltung, die sich eines zahlreichen Ze» suches erfreuen dürste. m. Ans dem nassen Gehsteig ausgc^iitten ist in der Einspielerjeva ulica-die >0i1sni^e Militärbeamtensgattin Frau Marie e j e z n i k und trug hiebei eine Fraktur i t'ch. ten Unterschenkels davon. Die Re::unli>'-ab' teilung überführte sie ins Krankenhaus m. RSchtticher Einbruch. Recht zeitlicli lia-ben die Sangfinger das neue Jahr erökfnl.t. Ihr erster Besuch galt der Näbmasrs>ii'en. Niederlage Lep 0 8 a in der Aleksandr.'va cesta, in deren Räume sie augenscheinlich init tels eines Nachschlüssels von der Hofseite lier eingedrungen sind. Eine Nähmaschine konnten sie allerdings nicht wegschaffen, dagegen ließen sie ein Grammophon mit 40 Platten mit sich gehen. An Bargeld fiel ihnen ein Betrag von kaum 197 Dinar in die .Hand'. Bon Tätern fehlt,»och jede Spur. Heute Vilko! »5 Universalkünstler in der „Velika kavarna". * pvmoönlZil! ockbnr ?6rukvnik trixovcev veranstaltet am Samstag, den 6. Jänner, um 18 Uhr im kleinen Unionsaal einen Teeabend, zu welchem alle Freunde höfl. eingeladen werden. iSö „Maribsrer Zeitung" ?tummer ?. DoimerStag, de« 4. ISmier lSA4. Wirtschaftliche Rundschau MSblick und Ausblick Iiihl lN.'i ist ulln hinter uns, ein das in den '.'lnnalen unserer Wirt jchastviiejchlchre mit düsteren Lettern ver-.^eichlict sein wird. Die Wirlichoktstrise, die I6ion mehrere ^>ahr<' 0ie Welt in ihreut Bann !>itt, dauerte auch im Borjahr an uild verichärsle sich in mancher Hlnsicht nicht w?nili. ?er )!ulckgang in d«'r wirtschaft-licken umsaßte mit gerin.ieii '.'lnsnalnilcn iist? ^'-^weige und bra6)te Aus wirkunlieii, die mir uns allc bisher nickt träumen lies;en. Die 'tark gesunkene 5iaufkrast de^- BevNl» keriiiui nnls^te den TäirumpsunliSprozes; in d<'r Pi^»dnktion beschlennigen. Eine Reihe von Aetrielien mnszte auch im Jahre 1933 stNls^ek'gt, in anderen die Erzeugung nieiter-hin eingeschränkt werden, ^''and in Hand da-nlit n^achsen die Lestir'nen der Arbeitslosen, die nun NN' die Unterstülutng aus öffentlichen Ä'iltcln und der Mitmenschen, die Nl?ch ein AuskDinnien finden, angewiesen sind. Tie Unlerbrinjnnlsl dieser arinen Opfer der '-.'^'irtschaftötrise ist.zn einem Problem ge« U'llrü'en, da-? innn ron verschiedenen Seiten anzup.iaen l'eiftnnl, dessen Lösung jedoch herzlich wenig örsolq aufzuweisen vermag. Vesckiafillnsi iiciu Arbeitsgelegenheit ist der Nus, der in allen Zlaaten erschallt, ober so lueniji ?iiidet. Die Privatmirtsi^ft kann die -'lrl'eiiv!'senünnsen nicht besäjäftigen, da sie ja durl'i^ d-.'n d'inichränkungsprozes; die-scllieii nl^'ch /iu vermehren gezwungen ist. '-^^leil'ei, tt^'ch die l'fjenllicben Arbeiten. Aber diese iniliieii flnaiiziert werden, und dao ist liiii'.eril rar geirordeii. '^'"ie '.'iiiiarliel'e'treliungen erfllhren lni nun al'gl Inui^'nen 7^asin' eine weitere Ä<.'rstlir-iinl! die ?laiiteil versuchten stch gegen-e!N '!i!^l".- al'.^uichlies'jLN, alc' dieS b' ' i d.i ,ui!! ivar. 7ui einer Reihe v.''u !>! !l IÜ.1II der Wirtschastc'lrise, zu 'i^i> I! (^iir^^pa auch die politische linnihe g.' !l! !vn, dilul) pllinwirlschaslliche Maß-n^-llniieii l'.'üeuniien. C>? gibt kann« ein !.^and, d ' !i ''5'.u''i!.n>!ani!iiiil^in nicht Ersch'ilternn-I'lille und de>''gl eichen wohl nur >".II!',' -i^.neii deren Währung nnberiihrt li're iiiid in denen die finanziellen und !i,!'.li.iu^'llichen '^ierhiiltnisse der Nela-liiiik in'cheil l^liiiibiger nnd 5chil'i)ner nisiu ^'eii.l'l'lieu liällen. lieber di<' jl^rieg-?-ui'üldvu li'! i'ni Teil der Schuldnerlün0er »o^ui.igui ei!:.':i Ulrich gezagen, andere lei-!l>n u'.ir !i '>inliol!'ch die ^»-jahlnngen, die l>^'reii> >ii>s eU! ÄinSestuias; znsaunneuge-Irii'.li'!!''I !i!,> I'nrch verschiedene ^.'lbschre!-l'ii'i^^e!!^ .''!!^!e!!i!iugen, ?.>i0rator!en, '^>er-/ !i!ii ii':^ 5ilj^nng!>s:'isten nnd -indeie I'II?'ei! 'licht niun sich über die sviv.l'ei'i' '^^'11 liinül'.erzurelien. D e ürise hat e!'e!' '. III'!' .^reifenden '^'.'andel .->iu!slh..n III '- Schuldner hervorgernsen nud 11^.!' ^'ari'>-!!..''Id!ii!^ien erschn'ert oder sogar a in''!/>' II! lunnlich geuiacht. C'ö ist eben ieich-'iv' aii'' den 'l.'liigeln zu he^'en, als ssk. l'ui;iliei!feik. '.'I,t m"s',. aii' inelchein Stand de'^ iioni l^^old ' v niiii ichon IHN fast abgeiver» tele '^ lillar 'ia!nli''eri nvrden wird, l^^erade tür d'e ,'alue-5!veud^' konnnen auS dem ^^^an-de der iiiibeg'ein. <.'n 'N.'öglichleit'.'n '.^^achriil'-len das', i'"' Dollar taiiin die Hälfte seines Ni'riualeu >'i>el!e-- elhaslen soll. Dainit ?in '-'.liiainmenl'ang nef) da? Gespenst dcr !^>n'lalieii. die '>i^luoiielisier»ng des Silbers, die ita^Nliche Produltioii':'- und Preiskontrolle, die in vielen ^'ändern bereits einge-fül>rt erscheint. Der ^liücktUick anf das verslosiene Jahr ist ^oiiiit recht lrl'ib. Aber innnerhin ni6>t niehr so lrostloc-, wie anaenoniuien wird^ Der 're lMi unbedingt als im Zeichen der Besserung stel)cnd aufzufassen. Die vorliegenden Dateil umfassen zwar nur elf Monate aber e^? läjzt sich bereits ein klares Bild lchasfen, aus deul zu ersehen ist, das; unsere Ausfuhr gegetiüber dem vorangegangeiieu Jahre uni uiehr als W°/» gestiegen ist sowie das; der Äusfuhrüberschus; fast eine halbe Milliarde beträgt. Diese letzte Zisfer ist uinso beachtenÄverter, da der gesaiute Ansien-handcl Jugoslawiens nur drei Milliarden Dinar ansnlachte. Die detaillierten Aus;eiil)andclszifkern wur den lbereits veröffentlicht. Sie hatten auch lene Wirkung, die voranszusel)en war. In >'^eograder '^'^ij^tschaslslreiien erklärt Uiail, das; unser Außenhandel ulit seinen sich Progresjin verbessernden ,^ifsern, die ja auch eine ailsehnlich? ^Verbesserung unserer Zahlungsbilanz bedeuteii, sehr viel zur allgemei-nen Beruhigung beigetragen habe. Das Bcr-» lranen, ivelches sich in finanzielleu Trans« altioneii nnd im Verhältnis der Bevölkerung zu den Geldinstituten äus;ert, zeigt eiiie eut» jchledeue Besserung. Tprach uian gestern iioch davt)n, das; die Wirtschaftskrise ihre i^inlininatioii erre!6)t habe, s^i spricht man heule ganz rissen darüber, das', wir den Höhe-plintt der ^nise unniiderruklich überschritten haben. Als Zeirlvei« dasür diei'.t wieder die .^>aiidelsbilanz. '.'iiohl ist unser gesauitcr Auszeuhandiü gegeuülier den Norn>aljak?re sehr tief sultat einer autarkis6>en Aktion, sondern als Beweis der zunehinenden Aufnah-mefäl>?gfelt der Märkte uiid weis; dabei darauf hin, das; auch unser Import prozentuell gestiegen ist, n>as ja bei einer antarki'chen v'^tinschafiopolitik stets verinieden lliird. Die ')ifferii selbi'r ergeben ein sehr iuteres-sanles Bild. Ans ihnen ist zu entnebmen, daß wir niehr ivertvolle Waren eiii- und ausführen als früher. Das gäbe einen Hinweis auf die ^lüictkehr zur Qualität, die immer ein Zeichen des Nnlschivunges darstellt. Tatsächlich ist es Jugo'laivien geluiigeu, eiiie große !/ieihc von Merlantilartikeln, die bisher importiert lverden mußten, iin Jnl>iiide zu erzeugeti, sodas; ivir uno iii dieser Be- ziehung vom Auslände emanzipieren koitn-ten. Das gleiche Bild zejgt sich auch iii der Ausfuhr. Die Qualitäten verschiebeu sich. Bezogen wir bisher mehr Fertigwaren und exportierten dafür mehr Rohprodutte, so nähert sich lieute schon die Rubrik „Halb-fabrilate nitd Fertigwaren" in der Ausfuhr einer ansehnlichen Höhe. Damit ergibt sich jedoch wieder ein nenes Moment: Je weiter die Berarbeitung eines Julmidprodutles innerhalb der Ttaatsgreiizen fortschreitet, desto grös;er ist der Nutzen, der beiiu Export erzielt werden kanii. Dies gilt ganz besonders dort, wo Halb- uud Fertigfabrikate die .Haupt-gruppen des Importes bilden. Auf diesein Gebiete sind wir demnach ebenfalls sch.>n se!)r weit fortgeschritten. Die Aus;enhaildelsprognose für das Jahr 1!)!U ist günstig. Allgemein herrscht die Ansicht vor, daß das neue Jahr die ?t'or>iial'!-fierung, wenigstens auuäheriid, bringeii wird, ivobei inan daranf verweist, daß anch in den übrigen kontinentalen Staaten luert-liche Besseruiigeu wahrzunehiuen sind. Grr'ße Bedeutnng legt man deit Wirtschafts'ierliand-luiigen der .>lleinen Entente bei, von k'eren Ergebtlisseii eine Beschlennigung der ilionsoli diernng ern'artet ivird. —l)-- X Die jugoslawische Aepselaussuhr betrug in den ersten zehn Monaten lV33 nach vorliegenden Taten iiisgesaint til4 Waggon. Davon rollten nach der Tschechoslotva-kei ijlt', nach Oesterreicki 1W, nach Deutschland 87, Nack) Italien iti, nach Polen 7 und nach llngarit Waggc>nS. X Dni» jugoslawisihe Holzkontingent siir Frankreich dürfte i,n Jahre !tiZ4 etwas erhöht werden. Jugoslaivien hat der französischen Regierung die Forderung zugehen lasse», das bisherige Kontingent i,» laufenden Jahre uin mii,bestens lv'V« zu erhöhen. Nach Pariser Meldungen dürfte dieser Forderung stattgegeben werden. X Weinmürkt in Jvanjtovei. Wie bereits erwähiit, wird Doiinerstag, den 4. d. ii, Ivanskovci ein großer Weinmarkt, verbuu-^'n niit eilier Weinauöstcllung abgehalten, den die Weinbaiigeuossenschaft „Ieriizalem-kan" orgaiiisiert. Augeineldel! sind etwa W Torten der Jahrgänge 1933 und 1l)32. Die Weine staniuien durch»vegs aus der Gegend voll Orutos und Ljutomer. Zur Ausstelluitg gelangeit so!vohl Sorteuweine, als auch ge-lnischter Eah. Teil ^utcresicliten wird sich Gelegenheit bieten, aus der reichen Auswahl sich mit erstklassigen Weinen einzudecken. X Matznah«e« für den deutschen Hopse«- ezP«tt. Um die Hopsenausfuhr zu hebm, «erden jetzt in Teutschland besondere Prämien gewährt, die 40 Mark pro Zentner betragen. Die Folge davon ist, daß auf den deutfchen Hopfenmärtten in der Ietz:en Zeit eine lebhaftere Tätigkeit herrscht, die bereits zu größeren Umsätzen geführt hat. In Saaz spürt man bereits die erhöhte deutsche Ausfuhr, weshalb die dortigen .Hopfenhändler ebenfalls Präinien von der Regierung fordern, um die Exportfähigkeit des tsckiecho-slowakischen Hopfens nicht zu beeinträchtigen. X Abba» der Devisenbeschränkungen ii» Oesterreich. Nach Wiener Melduiigen sind im Warenhandel in Oesterreich im Lause der letzten Zeit die verschiedenen Devisenbestimmungen bedeutend revidiert worden, s>i-daß gegenwärtig die Beschränkungen sozusagen nur noch forniell gelten. X Wiener Schweinemarkt. A,n 3 d ivnr den auf den Wiener Lchweineinarkt ins^ge-samt IS.OiK Schweine, davo,» 7857 Fe.-t-schweine, zugeführt, wovon auf das Ausland l^7vü entfielen. Es notierten pro üiilo Lebendgewicht Fettschiveine prinia i 3<; -l.^o, alte 1.25 -I.L8, Bauernschiveine ! —1.40, gekreuzte Fleischschu'eine l.l3—1.4« Schilling. Tie Preise liei'.en e«-was nach, u. ziv. bei Fleischschiveiueu >nu 3—5, bei priiua ungarischen Mastschwein-n um einen und bei den übrigen Sorten uin 2—3 Groschen Pro Kilo. Die Tendenz ivar flau. X Londons Kapitalmarkt wird dem Anstand geöffnet. Die Londoner Eil,, rechnet mit der Emissioiissperre, die seit 3eple>n!'er 193l für alle ansläiidisck'en .^apilalbe!'."»' gungeu auf deiu Londoner Markt bestellt, vermutlich schou itn Monat !,)änuer. Die !.'ondoner Eniissiousliäii'er l'iilieii d'e )lie-gierung seit langein gi'd.ängt, diese ihre Geschäftstätigkeit belnndernde Mas;!ialniit.' zn beseitigen, zuinal die Gründe, die ieiiier;elt zur Emisiioiissperre geführt hal>en, lii'ht mehr bestehen. X Europas Weizenautarkie in -icht. ?^re' derict M n rPh lz, einer der l'eiden Beltreter in der Londi'ner Weizenkl'nferi'ii;. erklärte diejex Tage: „Europa, da-/ srül^er den Wcizcilnberjchiiß der Erzengung'^liindev init etwa Millionen Bn!l>el? .'ähilich zn einem wesentliche>i Teil ansgenoiiiiu.'i? liat, liabe leine eigeite Prodiitiioii seit v^n !)!5 aiif !.;!><> Millioneii B!ijhe!..> gesleiger!. Bei Fortsetzung dieser Eiitivittlung n'evdi' Europa iii drei Jahreii seinen eigeiien Bedarf deslen. Dem gegeiiülier se? niit liuer Produktion der Bereinigten Zlaateii von etiva 8s)0 Millionen Bnshels bei '.'iiiem brauch von nnr l»?5) Millioneii ;u reUiiieii, und .^laiiat'e könne bon seinen l.'-ii ').'.'i!li^n>'.'n Bushels nur eliva l-l» Millionen v.'ilnaii-cheii." Mnrphy bezeichiiele eiiie biildig.' '^'iit^ Icheldilng nl'er die oeri^ned.'iien "plane 'iiir EinschräiitiN'g dec, Aiibuiil'.? al.> oringend nötig: luaii müsse für alle '»ufiiiii! ni^t e'i'"'.' Eilischränriing rechiien. da sich de»-verblanch iiielU erheblich aii'^-dehiieu laue. liins Burg-Tontino. ??llr noch bis einichl es.' lich Donnerstag die lustigste uiid die 'chi'iiite Filmoperette „Skandal in Budap'.'st''. In den Hauptrollen Fraiiziska Gaal, 5,z^'fe Zzakall, Paul Hörbiger. Wer d'esen F iui noch ni6)t geiehen hat, möge es bi:^' Donneio tag iiicht versäniueii, deiiii die allg'.üieiiie Zkritik lautet, daß ein jo säiöiier FilzN !ch?!i lalige nicht ani Nepertoir lvar. — .^ui '^'^orbe-reitung das Mouuulentalii'crk ».U'^iscrjäier im Feuer" lAiu ^elde der ^^hre. Spione ani Werk.) Dieser Filui ist ein Meister'verk ai!-? dem Weltkriege Oesterreich gegeu Jtal'.eii. Hauptrollen: Brigitte Helin, Liarl Lii^inig Diehl. ttnton-Tonkino. Premiere des größten und schönsten Gesan^^ösilmiverls der diegen» li^art „Grohstirstin Alexandra" uiit der iveli-lierühmten ^ammersäiigenn Maria I e-r i tz a, der Frau mit der schönsten ^tininie der Welt, der Sniigerin, der das Tln'aler-Publikuiii aller Erdteile zujubelt. In iveileren Rollen: ^taminersänger Leo Slezak. Paul Hartinanit. Johaiines k??ielnann iind der ^omikerkönig Szöko Szakall. Mnsik uon Fr. Lehar. l^in Filiu, der für sed'.'li»a,iii e'n uuvergejjliches Erlebitis bedeutet. Doiliici l934. ^Mariborer Zeitung" Nummer 3. Der Himmel w34 Mn astronomischer Auenfolae im Alphabet den Buchstaben G. Die Folge der Sonntags-buchstaben kehrt nach 28 Jahren wieder. Weil der scheinbare Sonnenlauf unserem Kalender als Grundlage dient, spricht man vom Sonnenzirtel, in den, das Jahr 1934 das 11. ist, denn im Jahre 9 vor Christi begann ein solcher Kreislauf. Sonnen- und zwei Mondslnsternisse finden statt, von denen bei uns nur eine Mondfinsternis sichtbar ist. Diese Verfinsterung ist partiell und ere,gnet sich Dienstag, den 30. Januar. Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde erfolgt nm 17 Uhr 1 Minute nach mitteleuropäischer Zeit. Aus denl Kernschatten tritt der Mond um 18.24 Uhr. also dauert die Finsternis nicht ganz anderthalb Stunden. Die andere Mondfinsternis tritt am 26. Juli ein, die Sonnenfinsternisse am I3./l4. ^bruar und am 10. August, ledoch sind diese, wie vorhin gesagt, für uns nicht lvahrnehmbar. Gehen wir zur S onn e über: Am 2. Fe. ber befindet sie sich tn Erdnähe uiid am Ü. Juli tn Erdferne. Das ist folgendermaßen zu verstehen: Da die Erde um die Sonne in einer Ellipse läuft, beträgt ihr mittlerer Abstand von der Sonne l49 Millionen Kilometer. Die Entfernung am 2. Januar beläuft sich auf 146^ und die größere, am 5. Juli, auf 151;^ Millionen Kilometer. Zum Frühlings, und Herbstanfang erreicht das 'TageSgestirn zur Mittagszeit eine Hi^he von rund 37 Bogenkirad. l^ei Sommerbeginn eine solche von 61 und bei Wintersanfang von nur 14 Grad. Die scheinbare Sonnenbahn wird in Stern bilde? und Tierkreiszeichen eingeteilt, die jedocki nicht zusaminenfallen. Jedes Zeichen unlfaßt .A) Bogengrade. Man sagt, ^aß bei ^vri'lhlingsbcginn die Sonne in das ^-^eichen des Widders eintritt, aber daS Sternbild Widder lnivd von der Sonne erst am 1d'. April erreicht, 'it^ei Herbstbeginn geht die Sonne iif das Zeichen der Waage, in das entsprechende Sternbild gelangt die Sonne erst am 2. November. Warum sich dies ^o verhält, soll hier nicht näher erörtert werden Die mitteleuropäische Zeit unterscheidet sich in den meisten Fällen von der wahren Sonnenzeit und der mittleren Ortszeit. Danach haben Sonnenuhren» die die wahre Zeit angeben, gegen Mitte Februar um annähernd 11^ Minuten eher Mittag als die gewöhnlichen, na6) Ostzeit gestellten Uhren. Planeten. Den sonnennahen Merkur sel)?« wir am Abendhimmel in der »^eit vom 17. bis 20. Februar 40 Minuten und um den 6. Juni herum 22 Minuten. Morgens ist er kür kurze Zeit im August und um den 19. November herum etwa 55 Minuten lang zu beobachten. Venus kann bei Jahresbeginn 3 Stuliden lang als Abendstern gesehen werde. Als Morgenstern leuchtet >ie vom Februar bis zum Oktober. Der Mars durchläuft die Sternbilder Steinbi^ck bis zur Jungfrau. Am besten sehen wir ihn in den HerW« und Wintermonaten, wo er nach 12 und etwa um 1 Uhr aufgeht, um bis zur Morgendämmerung sichtbar zu blei^n. Jupiter läuft den gri^ßten Teil deS Jahres im Sternenbilde der Jungfrau, in der zweiten Noveniberhälkte tritt er in da? Sternbild der Waage. Am 8. April bekindet er sich der Sonne direkt gegenüber und ist in den Monaten April und Mai die stanze Nacht hiickurch sichtbar, auch im März leuc^ SSSS^^^S8SS^M«»S»SSSSW v« kil!cliM Qle öesckickte einer llebe (Nachdruck verboten.) Susanne Knorver schritt rüstig aus. Soi ein Spaziergang ins Unbekaniuc gefiel chr.I Hatte eine kleine Dosts von Abenteuerlich keit an stch, und das machte ihr Bergnü-gen. Trotz der großen Hitze. Sollten die Eltern dro^n doch weiter bruinmeil in der philisterhaften Einsainkeit. Ihre exzentri-sche Natur verlangte nach Abivechslniui. Mit lebenshungrigen Augen schritt sie den Weg hinab. In einer kleinen halben Stunde lenkte sie schon ln den Hanptineg ein, der gerade Mitten in den Ort führte. Ihr Herz pochte in rasenden Schlägen, als sie der ersten Leute ansichtig wurde. Mit Kennerblick stellte sie ft?st, das; es Städter waren. Sommerfrisckiler gleich ihr. Würde sie in ihrer Erwartung getauscht wetden? Würde sie den sel)en. na6> dem ihr un'ruhvolles .^rz seit Wochen sich unablässig sehnte? Und der doch ... Ach, nur jetzt keine Skrupeln. Karl-Heinz Kürschner war doch ib»- best^'r ^r'.'uild. und ivenn sie es schlau anfing, war von der Freundschaft bis zur Liebe lücht weit. Merkwürdig nur, daß Heinz bisher liicht gemerkt haben sollte, wie es um sie stand . . . War er mit Blindl?cit geschlai^en? .Hatte der junge, lebenslusti'i»' ?'alcr, init dem sie in ^Wien so manchen fv'N'N Ab,'nd verbracht. gar keinen Blick für Frauen? . . Oder ivöllte . . . Doch daS mar ja gar nicht möglich! Sie ^var hilbsch, sehr hi'lbsch sogar hitte viel Geld . i . Wlilnend ni' laiilisnin dab'n'chritt. legte sie sich ihl-eil Plan znreclit. Sie hatte auk Nttiwegen in lsrfalirnng ^lel'racht, daß er hier iveilte. Allein. Sie iniißte es also einrichten, mit ihm in Berührung zukomiuen. Von rii. l»Lottlied (15. Fortsetzung.) Das war doch hier auf dem Lande so leicht. Und dann . . . Dann mußte sie eben beweisen, daß sie eine würdige Tochter (was war.-- Sie hatte das langgestlvectte Dorf noch Nicht völlig erreicht. War erst bei den ersten Häusern angelangt. Hier blieb sie versunken stehen, nullte die herrttche Gegend, wegen der sie ja eigentlich nicht gekommen war, auf sich einwirken lassen. Da zuckte ste zusammen. Sie hörte ihren Namen rufen. Es klang, so meinte sie. halb verwundert, halb freudig überrascht. Diese Stimme. . . Sie l)atte das Schicksal herausgefordert! Der Zufall war nicht mehr Zufall, n^cht mehr Glück! War das, was sie seit Wochen erträumt und nun gefunden hatte. . . Langiam drehte sie sich uni. Susanne war eine gute Schauspielerin! DaS. ivas sich nun tn ihrem Gesichte widerspiegelte, war nicht Freude, obwohl ihr Herz den Jubel hinanS-schreien wollte. War maßlose Ueberraschung Starr richtete ste den Blick auf Heinz Kürsch ner, der nun mit raschen Schritten auf sie zukam. „Täusche ich mich? — Nein, eS ist ivahr! Fräulein Susanne! Welche Ueberraschung, Sie hier zu sehen! Welch cinter Stern führt Sie mir bier in den Weg?" Jetzt huschte ein freudiaeS Leuchten über ihr schönes Gesicht. Jnipulsilv streckte sie ihm die Hände hin die er nmrin dnickte. „Nein, wie t6i nlich freue, Herr Kürschner! Welch eigenartiavr .^nkill! Das ist ia mehr, als man vom Schicksal vevl^iiiqen kann! Sie sind hier in Mühlau? Hier ha-b°,. Sie fich v-rilcckt?« »Ja, ich bin schon eiilige Wochen hier. Und denke, noch einige Zeit hier zu bleiben." „So? Gefällt Ihnen dieser Herrgottswinkel so sehr?" „Ausnehmend gut, Fräulein Susaime! Aber gestatten Sie inir die Frage — sind Sie allein hier, oder n it-- „Natürlich — mit! Ich werde mich doch nicht allein hierher wagen. Sie muten mir zuviel Kourage zu, mein Lieber." „Und wo sind Ihre Eltern?" Sie wies Mit ausgestrecktem Ann bergan. „Dort oben, die schiene Wirtschaft! Da haben sie sich festgesetzt. Schön ist'S ja, prachtvoll — aber zum Sterinen lang,veilig. Nur ^Mld. Wiesen, Berge. Nichts für mich, auf die Dauer. Nun, wir haben la nur iür zwei Wochen Wohnung genommen. Wenn die vorbei sind ^ werden ja sphen! Länge: hal. te ich das nicht aus. Da geh' ich früher durch. Bin es eigentlich heute schon. Ich wollte hier unten ein nien g rekognoszieren, ob es irgendwo emen Anschluß A'bt." „O, nichts leichter als das, Fräulein Susanne! Ich kenne hier eine sehr liebe Familie, Vater und Tochter, denen würde eS bestimmt sehr angenehm lem, wenn sie Gesellschaft bekämen." Vater und — Tochter! Wie das klang! Susanne gab es einen Stich. War sie trotz alledem zu spät gekominen? . . . Das durfte Nicht sein, ^nn — dann wollte sie eben kämpfen. Siegen oder unterliegen! „Nun, dieses Vergnügen wird auch unsererseits sein. Ich werde, um das 'eichter zu machen, trachten, daß wir ehebaldigst vrn da oben herunterkommen. Dort olien fühlt man ja nichts anderes, als daß inan Kreatur tst, angesichts der majestätischen Ähön-heit der Natur." „Aber es gibt doch nichts Erhabeneres als die einsame Schönheit der Vergivelt!" „Das sehen Sie mit ^ren Augen, .Herr Maler! Wir, die nicht von der Branche sind, denken ein wenig prosaischer. Schütteln Sie nicht den Kopf, ich keiine Sie doch! Wenn Sie Ihre Mantasien ausgeschöpft l)aben, tet er . fast die ganze Nacht hindurch. S a-turn bewegt sich vom Jahresbeginn bis etnm Mitte April im Sternbilde des Steinbock, tritt dann in das Sternbild Wassermann und lehrt tn der zweiten August.ooche wieder tn das Sternbild Steinbock zurück. Am l8. August befindet er sich mit der Sonne in Opposition. Die Zeit der besten Sichtbarkeit fällt in die Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonate. Die weite? folgenden Planeten, Uranus, Neptun und Pluto kommen für das bloße Auge nicht inchr iii Betracht. Folgenge perwbische Kometen kehren im Jahre 1934 wieder zur Sotine zurück: Eneke - Komet l3.3 Jahre Ui^i-laufszeit) und Komet Wolf (8.Z Jahre Umlaufszeit). Äei erstercm beobachttete maii die letzte Wiederkehr in die Sonnennähe iiii Juli 1931 und bei ondcreil im Norembe^-1935. Ob ein großer Komet i.kl Erscheinung treten wird, kann nicht voriger bestimmt werden, jedenfalls war es ein sLh? sch'^ner Anblick. Radio Donnerstag, 4. Jänner. ^jubljana, 12.15 Schasl^'Iatten. — 18 Cl-ziehungsvortrag. — ig Serbokroatischer Sprachkurs. — 19."^) Schallplatten. — -.'s» Klavierkonzert. ^ 20..80 Nationallieder. — 21 Walzerstunde. — Aeograd, 11 Schall-platten. — 16 Schnlfunk. — s8..'?0 Polnische Tänze. — 19 Schallplatten. _29 Lieder. — 20.30 Konzert. — Wien, l l.l'.o Schnrlvlatteii. — 12 Mittagskonzert. - 13 Berühmte slunst ler. ^ M.05 Opernszenen. — Isj 'ii) Fehler des Samariters. — 17.05 Billige Mehlspi-i' sen für den Fasching. — I7..W Koi?ze?tstu?ide. — 18.35 Bilder aus dein Tran l5hacc>. --19 Unterhaltungskon,ert. — 20.15 Äros^!i.i»t luft. Operette. — ?2.15 Schneeberichie. — Breslau, 19 Konzert auf hist^risäien menten. 20.30 Nordische Musik. ^ Stra"... bürg, 21 Presseschau. ^ 21.^ ..ion^er!. -Mühlacker, 20.40 -Hörspiel. — 'N/ni!--kaliicher Roman. — 22.4'. Zsliallpl-'.tlui. -23 Eine bunte Stunde. Leipziq, Nortiische Musik. — 22.55 Tanz uns' Uiite'. Haltung. — Bukarest, Ter kavalier. Oper. ^ Rom, 20 Schallplatten. — 20 40 'Ä'ilit.i,km:;?.. 21.30 Äomödie. — 22 .'itonzert. — 19.05 Zehn Minuten Filni. 1!>.s!'. -zer Musik. - 20..30 Misier d'Anrrn'. Ir — Prag, 21.15 .Konzert. — .^in'iana' Kompositionen. ^ Italienische )iordgr>'puc, ivenn der Maler nicht'^ inehr sieht, i'.'.i.. .i-» locken kann, dann — ist Schlus'^ Tniiii tai'n Sie auch die ganze Schönhil:ch kennen glauben, Fräulein Susc! Sie sich nicht doch ein wenig irvc'n'!'" „Schwerlich. Die Kaize lä^-.t daö Nicht!" „Nun, ich lasse Sie bei Jhl'ein ni. Wenn es Ihnen recht ist. sa:iil ich fort niit Herrn Willmann und T^chtsr lc" kannt machen. Wollen Sie? Wir dann gelegentlich, vielleicht inera-.'n schiii, zu Ihnen hinauf koinmen, alte Criiiuerni^ gen auffrischen, und so." „Papa und Mania werden 'ich uiilici-ien, freuen, wenn Sie so plöt^li^ji ersch.'nit!l werden. Sie glauben la nicht, wie ^en.n !''a oben zumute ist. Man mus', c.5 da schätzen, einen guten Bekannten zik „Warum haben sich ^hr.-' den?' in die Einsamkeit nergral^en wo sie e-5 i'iit ihrem Gelde viel liesser treffen „Sie kennen dock, meinen Vater, der manchmal so obskure Einfälle". losl ne. „Mama leidet oft sehr darunter, ".'ibev wollen wir machenV Schliesslich ist l.r ja doch der--" „Herr, wollen Sie sagen. Ni^n. ja Gelegenheit geboten, aiifkcnniitciide Law geweile aus dem Hans zn treiben." Sie waren unter lebbafteni c^evlaiid-'r vor WillinannS Wohnung angekommen. (5r meldete sick an, und nach einer Minute wurde Susanne Knorrer freii.dschaftlichst willkommen geheißen. Die beideil Mädchen maßen sich mit kurzen Blicle". nnd es schien, als ob jed? instinktiv fülUte, das; ilir von der anderen Gefahr drohe. Snsinike machte innerlich die Feststellung, daß ^^rii-de Willmann ein schönes, schlankgewachse-nes Mlidchen war, das sie — das sah sie aus den ersten Blick weit überragte. „Markborer ^ Nummer S. O Donnerstag, den 4. Jkmler ikM. Nnchrichtoli, -ch all platten. — 21 i^reini'ibertrntittn»?. — Brüssel. 31 Konzert. 1.^1.1^ ^lidnrc: Moiltmartrois. _ München, '.^>»..^1 ^Vordische Dichter. — 21.90 Nor-di'ck><' ^l^»ttll>ositioneu. — Altdapest, 19 Kon-.zert. __ 5rbtillplatten. — 2!.20 Lust» spiel. — Warschau, 20 Leichtes Konzert. — ^ventry, 20.30 Studentenlieder. — LI Eine Komödie für j^des Welb. — 22.35 Konzert. — !^utschlandse«der, 21 Lustige Szenen. — 23 Tanz und Unterhaltung. — Geheimnisvolles Marokko Sklalicn Hilter der Hand zu verkaufen / Das „niedrige" Fraileiltiiema / Die Cliiffreschrift des Harems / Die Ehefrau nnt dein Dolch / Ein schwarzes St. Pauli Pon R. Bulwer. Marotfli ist in der Zeit dank den bcquc'incu ZchisscU)» !on(!i'liindiing^'n ein be-lieluc'Z Tliiirislenli^nd ^'worden. In Rabat, Hailpt'll^dt des Landes, bewundern '-Z'esllchc'r liiiS i!i^uropa und Amerika dn-7' altc ?i!ttau-''palast nnd frai^en sich, ob der gehciunUu^^ül.' L^neitt noch hinter den M(Ulern !l'l>eiidici ist. Eö ist so: die Romantik k^es Orients iit «icrade in Marokko wie in leineiit linderen ^^nnd lebendig, versteht /sich aber sehr >^nt verborgen zu halten, es in dicseiil ^^ande noch Sklaverei? !?sfi^icll ist sie nbcieschasst, nnd iSennoch wird s'deitt ^'i>is)linn^>?fi1hig aussehenden Amerika ner lind (^''iisilnnder von Führern nnl^cbo-leu, eineil ^ttnven »'»der eine Sklavin preiS-uieit tnid lüiter der Hcind — für etina UM ?inln! — alls dern Markte von Marra-tesch ^^11 erstehen! Ter >^^arein des Sultans ist in eill t^e-lieii'.niic't'olles Dnnkel gehüllt. Es unrd l»e-Iiaiiptct. dah dieser orientalische Herrscher eine >)uvchalis enropäische Lebensiveise führt tind der gtlte i5sie!nann einer einzii^elt Ehe-frati ist. Tie Eingeborenen unssen es aber Iieiiei iiild erzählen in? Flüsterton seizenl, der es hören will, der Harem des Sultans mindestens 80 Frauen zählt. Obwohl die Vielweiberei aufgehoben ist, hat jeder wolil-habende Marokkaner seine Iii—20 Frauen, wobei die Zahl der .Haremsdamen ein rein wirtschaftliches Problem ist. Ein 70jähriger Scheich hat sich beispielsweise nUt seiner 30 Frau vermählt und beklagt sich darüber, das^ die schlechten Zeiten, die man schein« bnr in Marokko genau so si'lhlt wie in der ganzen Welt, ihn, einen größeren Haren: nicht gestatten. (?S ist also bemerkenswert, daß die eingeboreneil Marokkatier nicht gerne über Frauen sprechen. Dieses Thema erscheint ihnen zu niedrig. Ein vornehnier Marokkaner wird sich nie in Begleitung einer Frau auf der Strasse zeigeit, und wenn er mit einem Europäer über Franen spricht, so begiinit er die Ilnterreduilg mit den Worten: „Entschuldigen Sie mich, ich will etwas über ein Weib sagen". Troi) der Enlanzipierung der Frau ist ihr geistiger.<^orizont ausschließlich dnrch die Sitten und Erlebnisse des Harenis begrenzt . . . Obgleich es ^^nlnderte voit iteuen französisch-arabischen Schiilen gibt, können die meisten Marokkanerinnen weder lesen noch schreiben. Dafür bedienen sie sich aber einer geheimnisvollen Zeichensprache, die sich von einer Generation auf die andere seit Urzeiten vererbt hat. Wenn ein junges Mädchen seinen Eltern eine Melone und ein Messer schickt, so bedeutet es, daß sie den Wunsch ^t, sich zu vermählen. Das Alter von 12 Jahren gilt als das beste Heiratsalter. Wenn eine junge Dame ihrem Kavalier ein Tuch schickt, auf daS sie einen roten, einen gelben oder schwarzen KreiS ge« stickt hat, so bedeutet das nichts anderes, als einen Shiffrebrief. Durch Stickereien die» ser Arten iverden Zusammenkünfte verabre» det, wobei die Bedeutung der einzelnen Figuren n^anchmal recht romantisch klingt. Ein, auf gewisse Art gestickter Kreis heißt beispielsweise: „Komm heute nicht, da dich sonst Tod und Blut erwarten!" Nicht umsonst galt auf mittelalterlichen geographischen Karten als Wahrzeichen Ma-rokkos ein abgeschlagener Kopf. Marokko ist ein grausames Land. Nirgends werden so viele grausanie Morde registriert, wie in Marokko. Oft genug werden Fremdenlegio-näre gefunden, die mit abgeschlagenen Armen und sogar mit abgcschlageneni Kopf, Gespenstern gleich, auf der Wach.' stehen. Marokkanische Frauen stehen in ihrer Grau sanlkeit den Männern nicht nach. Sie schleichen sich heiuklich auf die Schlachtfelder im Gebiete des ewigen Nif-Kriegcs, unl die ver wunderen Fremdenlegionäre zu mißhandeln nnd ihnen dann den Todesstoß zu versetzen. Bei diplomatischen Berhandlungen mit einem französischeit Abgesandten entschul digte einmal ein marokkanischer Minister seine Abwesenheit dadurch, daß ihn eine seiner Frauen „ein biszchen mit dem Dolch gestochen hätte". Bcachtensivert sind marokkanische Sprichworte, die sich auf die Gram» samkeit der Frau beziehen. Ein Sprichwort lautet beispielsweise: „Wenn ein Mann dich verflucht, kannst du ruhig schlafen, wenn eine Frau dich verflucht, muß du die ganz»» Nacht wachen". Ein anderer Spruch heißt: „Was der Teufel in einem Jahre nickt fertig bringt, besorgt eine Frau in einer Stunde". Die.Hafenstadt Marokkos Easablanca mutet durchaus europäisch an. Lichtreklamen, Luxusgefchäfte und Kinos versetzen den Frem den nach Paris. Dennoch befindet sich außerhalb der Stadt eine rein erotische Sehenswürdigkeit, die Marschall Limntei? ins Leben gerufen hat. Es ist das sogenannte „Quartier rcserve", eine sonderbare Stadt der Nachtlokale, eine Art afrikanisches St. Pauli, das niemand ohne Passierschein be-treten darf. Es ist ein Ort für die Unterhaltung der Fremdenlegionüre nnd der jko-lonialbeamten. Oft genug findet man vor seinen Toren trot^ der scharfen polizeilichen Bewcichung Leichen erdi'lchter Mnnner. Tie ganze Nacht dnrch wird liier inmitten einer malerischen orientalischen Einrichtung getrunken nud getanzt. Ein ewiger Nausch herrscht in diesem schwarzen Mvntii,lirtre. iu dem der fremde Besucher auch manchinal einen Dolchstoß in den Nüelen riskiert. So ist dieses Land äns'.erlich europäisch zivilisiert, in Wirklichkeit ein Wiihrzeichei, des ge-heinulisvollen Orients mit seiner dein Etiro-Päer ullbcgreiflichen Psl?che. Lsiusj dei' '5t ------------- !«»»»»» ^tnn wickeln von ^etglll?e!6 init lni?gll8de^eicknut?x; sol^enclen l^reisen erltZlllick: 8ct>Ieifen n VIn i) 25 ...... VIn KW 100 100 100 100 100 100 050 ? - 2--w — 2« — 50 — 8'- 7-8'-!>'-8«-10-U - ksrsks «sksm» «Z. Ä. sind 2 in Vrivs- msrken dci?ulsszen, cis ansonsten ciie /^ctministi'stion niciit in ciei- ist, äss 6ev,ijnLQkts 2U efleäiczvii. (iliililktmoen! Das >!Ic'i!?v>.'7l't >vnr- .">>0 inunnLl»!' Iii- iv'li i^ccllnl Uli ''iliilil.tnnien tiineii l iiii^ ' .'l"'!idir- ltvr 1-'iriii!i VViiii)lii>!^ .r. .llirili- cevll Iii. l>. ?1s> IjäUstLsieelien in ?iullonci '/II verknuieu. sisde ilucli L^-^c-ii (iellldttl^ii. ?>tn. rciici. ^lelis.'iiiclrnva c. 5. 22 ZeuZceil»/«» efvsueHZ ^ltes lZold uttU k>ilkermüiiz^en kuuii^ XU 'rel!»eii. 1l- xvrs d^olui, « »>!. 13. 6979 xfesueHi Ämmor mit !>ctl,eil,. tiiieli uiicl tjurt(.'ii!,iit^'il vc)li inner »^üdliert« :u> ciio V^'lvv. I kjvsmtin 8uckt kttnik. scir^ult. reine I2i!i2immer>vnlinuli^ nui-liiiert v6er leer. X>i>>L'!ir:lten erl?eten unter ,>l^i1nl!t!iclic /^lilüerin« nii 6ie Verxv. ? saielüstlol iinwie Wirt-^clniii?;' lipfel iiillis '/u dei .l VidemSek, l'rutiar^icvii u!. iin Kellei. Kompottüpfvl ? Oi-nar fler k«. 158ZZ l^üu8tlL verkante til«ils«ebnc^ auk Zl)M0 Diüur «.Isr iirsnilniea Lelje. ^nLsbaw u. »sitinstix«! an clie Verv/. .,0 velvIvolieltskÄulv! Uliren, fZol6. unck 8ttber>vk»rcn iiei IkNlic .lün, Iu>ve1en!?L!!!cI>üit. liiuvni trL. öerzi>t1?»nz. Kaule und !5jibsr. 5echs vlindt »nd der k^llas beweisen jeht, dajj sein Programm erfiillt wird - praktischer llat mit sachlicher kiustunst, Vurchgestal-tung aller letiensfragen vom christlichen klauben aus. mettio-dische Zusammenarbeit von Wort und Bild in technischer Vollendung. ts ist waiir, der.öroke ljerder* ist ein neuer!eMntplt! _______________ ^u8kuntt beim kuckl^ünUIer c»tler i>oi lterkler, I''reil>u rt! in^ Kreispiuu verkuuieii. -^leljsku c. cerkuuieu. c. 5N. 2.i M»sm.8vglinantvi. fii^'t neu. öit)eri)eI/.-I'eIeriuc. einkl), tikil Iii. ^!. lö(lZf, ^^Iiviie /^v<.'i/ilnnicr!?e nun« nnl jilleni /ul->eluu-. iin eriiteu I.ic.Iil. luuii. lUieiu^vi-t Lp.ulitNxl/iiu-lner ^u verlttieteu. lj..'tn:^v.'Ivnrme^ Xlmmor um 17<^ s>iu. i!U veiinic:e.i. (iraj» .»ika ttl. 2. /Vtir. 47 Limmer unti Ktielie nut Z!ui>e. Iilil'. ^cilin''clti?.?.n vorm'vteli. tutievtt ul. 4l. 31 Limmer nn6 Kiicl,o mükliert i^u veruneten. u!.. 2. !>t. reciNs. _30 Xlinmer unri Küetlv -in ver-inieteii. I^a6viinj5lor. »»»»»V» o>» iia »LL" .'' '.7 c-. N! . l^k. MWM' Zlmmvr u. Kiielie, x i«- ?;en5Liiilr. sosr^rt :'n kitiäerlo^e Partei xii veiniie. ten. >Xc1r. Vervv. ^<)KI. Zimmer ^oiort 2U vl^r-mieten. 'I'uttenk:>e!i<>v.'l ul. .'7. I'art. 4.°, Xett Limmer ud^u^el'eu Krekava ul. 5/1 reclits. 4l Scliiines invli!. /Immer mit VerptleennL verniieten. lZreenrölLeva nl. 12/2. linli!,. _42_ Lsckttnes möbl. Ximmvr, ^e«,.. Zentrum, mit 15. läniier üu verxetien. ^6r. Veivv. 55 :ru vermieten. >Xufr. d^Inveii.'ik.'i ul. 24. -18 vsrmistsnii Vr«iin»Uoi»»rsum« ulie» 20.1- itoek. ^nirsze: pirclian» LrexorLi^eva IL. ?fiinnLe8. 5ep. nivdl. 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Ile- I'eusv.'iil'uiL IUI Veil'ielu'. elie >'iell ^»u «rnLerl?m kotLiII»?on 'Nii'.)Iite. i>1uljte eu. i'tin. ^en uiicl i)jetet ^velclier verinvz^:^- i'-t ^e>^e (uuruiiiie. uwLliciist lnit I>ilc1 luitcr »plioto« NU «.iie Vei'vv. !>lette, Wnxerv ZIalilllettneriu. ev. auell ^niLneerin iuis elir-liLkem tiausö, vlrä kiir Ilotel lietrleb ankeenommen. ^u-«cl^rlkten mit I^Iclitdilcl erde-ten unter »NeilÜL« an ciio Verv. Ni i.vset uail verkreZtvt cZie m Li»«lrv6»^»«a» «all kii» «ii» ^ vr icl» «i«> ,llil,rU»ok,K» iv S»»»k» ^ v«»ä« veiutbek» w Nendei^ kii« ä«i» i»i>6 On»»k »»»»»»»vrtUvt», virek»««