^lr. 2!7. _________Ficitllg, 22. September 1893. 112. Jahrgang. LaiballierMZeiwna. »»n»?«l>"<« » ?"^l»''l" ' wlli Post Versendung: «llnzjiihrill fi. 15, halbjährig fi. ?'!w. Im « ° mpto«r: ^, Die «Laib «tg,» ericheint täglich, mil «ulnadme der Vonn. und Feiertage. Die «>«l»«str»n,n befindet stch I k!?,,. ^I "' halbjährig fl, ü 5>n, ssür die Zustelluni, in« Hau« aanMhrigfi. 1. — Insertto«»«ebür: Für 3 «ongreftplatz str, ». bte «ebnrtl,» Vabnhosaalie Nr. i», Lprechftunben der «rbaction von 8 l»<« «, Uhr hormittag» >»r ^ü,rratc> l,I« zu 4 Zsilc» ü5> lr,, grejirrs per Zeile « lr.; bei öfteren Wirderholungrn per Zeile 8 lr. V »nd von » b>« 4 Uhr „achmittan«, — Unfrantirrte Vliese »erben nicht angenommen, Manulcripte nich« »urüsaestell! Amtlicher Hheil. c. Der Iustizminister hat den Bezirksrichter in Imosli ^oyann Kirch mayer zum Landesgerichtsrathe bei nm Kreisgerichte in Spalato ernannt. Der Iustizminister hat den Nezirksrichter Peter ?nlles in Knin zum Rathssecretär beim Kreisgerichte '" ^ steuerpflichtigen ^vroc. Eisenbahn-Prioritäts-^lyuldverschreibungen der Kaiserin-Elisabethbahn und l^ Verlosung der Serien der 4proc. in Silber, bc-° Mlgsweise in Gold verzinslichen Eisenbahn-Priu-"lats-Schuldverschreibungen der Kronprinz-Rudolfbahn ^"genommen werden. Von der k. k. Direction der Staatsschuld. Nichtamtlicher Mil. Der Congress in Lausanne. san, ^ ^" freundlichen und stillen Städtchen Lau« are K ^"^ ^" biesen Tagen ein internationaler Con-Brettl falten, der ernster Beachtung würdig ist. Gea/ntt ^^kssoren und Rechtsanwälte erörterten einen Und k ^^" öffentliche Discussion schwierig ist. liches n? ^ Schwierigkeit ist es, die ein Verderb« lasst ^1 / ^"""". gefahrdrohender um sich greifen sittlllsi lMdelt sich um das Emftorwuchern der un« und? 7'teratur. Wie wichtig ein solches Thema ist Venw?«'5 > ^ ^ bie höchsten Interessen des sittlichen dass?""s tangiert, geht aus dem Umstände hervor. Privntt römische Blätter melden, der Papst seinen dein??"" beauftragte, ihn über die Vorgänge auf halten ü'°""" Congre'sse auf dem Laufenden zu er-luna l'pk . " ^H flir die Beschlüsse dieser Versamm-der Tk^ ^^ressiere. Die unsittliche Literatur hat sich in dor w .'" ber jüngsten geit sehr bemerkbar gemacht; Varlam?" ?"bren befafste sich auch bei uns das litten^ , ""t einer verwandten Materie, mit der Nicht leaden lecture des Volkes. Es lässt sich Hand w^" ' ^^ oer Colportage-Roman Hand in Gift dp/ ^^"^^phlsche" Schriften anderer Art das ^w!>„^""""^ '" die Jugend trägt. Unzucht und Verbrechen bilden die geistige Nahrung vieler, die einem ernsten Buche, einem lauteren Dichter scheu aus dem Wegc gehen. Und oft hat der Richter constatieren können, dafs Missethäter Anregungen zu ihren verwerflichen Entschließungen einem Schrifthume ver-danken, das vor ihre ohnehin dem Bösen zugeneigte Einbildungskraft lockende Bilder voll dämonischen Reizes zauberte. Freilich, manche Freigeister wähnen, dass solche Hervorbringungen der Presse nicht schädlich seien. Dem Reinen sei alles rein. Wer verderbt ist, dem geschehe kein Abbruch. Wer tugendhaft ist, der finde am Abscheulichen keinen Gefallen. Dies sind ihre Scheinargumente. Sie sehen es nicht — oder sie wollen es nicht sehen, dass böse Neigungen, die Keime geblieben wären, durch literarische Pflege zur Reife ge< langen und schließlich zur That hindrängen. Es gibt wohl auch bedeutende Männer, die fragwürdige Bücher lesen. Macanlay verschlang in semen freien Stunden die unsinnigsten Schauergeschichten, die empörendsten Lascivitätm. Und wenn man ihn fragte, warum er sich in so sonderbare Werke vertiefe, antwortete er lächelnd, das sei Dünger, Dünger für seinen Geist. Der be< rühmte Mathematiker und Physiker Deprez. der geistvolle Erfinder der elektrischen Kraftübertragung, scheint derselben Laune zu huldigen. Tagelang liegt er auf einem Sofa und ergötzt sich an Romanen, die des Schlüpfrigen genug bieten. Und plötzlich fährt ihm eine seiner instinctiven Eingebungen durch den Kopf, die ihn wieder für Wochen an das Laboratorium fesselt. Er rechnet, experimentiert, studiert — und sinkt dann wieder in den Pfuhl der laswhaften Bücher zurück. Für einen Macaulau, für einen Deprez mag die Frivolität in der That Dünger sein. also irgend etwas Ekles und Schmutziges, das befruchtet. Aber gibt es nur so starke Intellecte, so starke Seelen wie diese? Ist jeder Schuljunge, der unter der Bank die modernen Jünger eines Boccaccio, Aretino, Casanova liest, ein Macaulay. ein Deprez? Taugt die Literatur, die solche Traditionen fortsetzt, für die Backfische, die sich das verderbliche Lesefutter verstohlen kichernd zustecken? Frommt sie, um wackere Bürger und Bürgerinnen eines gesunden Staates zu bilden? Diese Fragen sind es, die den Congress von Lausanne als einen überaus berechtigten erscheinen lassen. Es wurde auf demselben behauptet, dass die meisten unsittlichen Bücher auf französischem Boden entstünden. Und diese Behauptung ist nicht ganz unberechtigt. In Frankreich hat sich vor kurzem erst die Legislative mit der pornographischen Literatur befasst. Auch dort empfindet man die Gefahr, die in der Verbreitung obscöncr Schilderungen liegt. Allein gerade der Hinweis auf Frankreich hätte die Herren, die in fo löblicher Weise im Dienste der Moral zu Lausanne versammelt waren, auf einen Gesichtspunkt aufmerksam machen können, den sie nicht genügend beachtet haben dürften. Wenn man die Anzahl der Exemplare, in welchen die einzelnen Werke Zola's verlauft worden sind, vergleicht, wird man bald gewahren, dass gerade jene sich des höchsten Absatzes crfrenten, welche den rohesten Instincten des Menschen am nachdrücklichsten entgegenkamen. Dies weist darauf hin, dass zwischen der Unsittlichleit des Publicums und jener der Autoren eine Art socialer Wechselwirkung besteht. Die Hoffnung auf großen Absatz verleitet den Schrift-Mer — sich zu entwürdigen. Und eben diese Entwürdigung vermehrt wieder die Immoralität. Ein Flaubert war berühmt, als seine »Madame Bovary» mit Beschlag belegt worden war. Alles riss sich um die perversen Gedichte eines Baudelaire, als die Justiz sich mit ihnen befasste. Eine Verurtheilung wegen Verletzung der Moral ist, seit der moderne Naturalismus seinen Aufschwung genommen, eine Geschäftsreclame, die von Schriftstellern erstrebt wirb. Eine Strafe, welche erwünscht ist — das ist ein justiz-politisches Problem ernstester Natur. Und daher kann es nur freudig begrüßt werden, dass auf dem Lausanner Con-gresse auch Rechtsgelehite an den Berathungen theil-nahmen. Sie werden den gallischen Pornographen nicht alle Schuld beimessen. Die Schmutzliteratur entwickelt sich, sie blüht, sie entfaltet sich zu einem immer größeren Betriebe, weil sie in der profanen Menge, im eleganten Pöbel lebhaften Anklang findet, weil fie in der Gemeinheit einen Nährboden hat, auf dem sie üppig zu wuchern vermag. Allein auch außerhalb der französischen Republik finden sich Sudler, die im Sinnen« lihel Kunst und Poesie erblicken. Die modernsten gründeutschen Naturalisten, sie sind nicht weniger zu ver« urtheileu, als die «Decadenten», «Aestheten» und «Dia-boliker» von Paris. Ihre weiblichen Ideale suchen sie in der Gosse; ihre Heldinnen sind Bierheben; jedes Verbrechen preisen sie als Großthat; sie leuanen die Verantwortlichkeit; die Gesellschaft ist an allen Unthaten schuld; jede Gewissenlosigkeit wird mit sophi-ftischen Phrasen als eine neue, größere, freiere Moral verhimmelt. In dem unglücklichen Friedrich Nietzsche, dessen geistige Umnachtung deutlich genug auf den Boden hinweist, dem perverse Tendenzen entkeimen, hat die Immoralität einen Philosophischen Verfechter gefunden, der ganz geeignet ist. Jünglinge von wenig ge-schultem Geiste durch seine rasende Rhetorik zu bethören. Der Anklang, den er gerade in den Reihen der Unreifen gefunden, ist ein so bedeutender, er tritt in der modernen Literatur so sehr in den Vordergrund, Jemlleton. Manöverbilder vom Cavallerietage. Güns, 18. September. 'Cchla^c^u^eN' in welcher Richtung wir das ^ war >!?' °" Mutigen Morgen zu suchen hatten, eine balk"^ 6" weit von der Stadt Güns entfernt; lvir n,it 5 ""be- so hatte man uns gesagt, würden wir die N?lWagen zu fahren haben. Kaum hatten vor. um «>?"l°ssen, so zogen wir unsere Feldstecher ""endliHo^ Elitär zu suchen. Wir glaubten, sofort Waren X.Fl".ppenmassen erblicken zu können, und «ine vn, "<3 H enttäuscht, im Lichte der Morgensonne sanfte s?^?"ssen starrende, sondern eine liebliche, Uns 'w^l 'Hl Landschaft vor uns zu sehen. Ob wir leinen lm - ^ bem. richtigen Wege befänden? Da Nach un? Gendarmen zu Fuß daher und fragten uns Elchen ^^Mtiinationen. Dies war uns endlich ein Gerten m? "^ uns wirklich dem Manöverfelde Nichtz n, H l noch immer zeigten die Feldstecher ^loa't°,!l, "°ch aufmarschierenden oder kämpfenden °ald dar« c "' ""^t)' Vereinzelte Reiter, welche wir M den ?'fs"" Waldessaume gewahrten, hätten auch ""ffallel,^ » Fnedcnszeiten dem Laienauge nichts vor u„« 3 Neboten. Sie bewegten sich sehr gemächlich schiene,. ,l > " ^ze Strecke Weges weiter, und es er° "eme Reitertrupps auf der Nildfläche, welche querfeldein ritten. Wir ließen den Wagen halten und lugten noch einmal nach allen Richtungen aus. In der Ferne erhob sich eine lange Staubwolle. Das konnte nichts anderes bedeuten, als die Stelle, wo sich die gesuchten Cavalleriemassen befinden mussten. Dorthin wurde also der Wagen dirigiert. Bald hörte der Wald zu unserer Rechten auf; das freie Feld bot weiten Ausblick, und richtig, da standen in langgestreckter Reihe die Reserven der 3. Cavallerie-Truppendivision. Uns zunächst hatten die Radetzky-Husaren Nr. 5 das Gros der Reiterei der Nordarmee aber noch nicht erreicht. Wir müssen weiter vor, um die Tete zu erreichen. Plötzlich erdröhnt vor uns das Feuer der Geschütze. Die reitenden Batterien sind in diesem Augenblicke ins Feuer getreten; der Kampf hat begonnen. Rasch passierten wir die Hauptmasse der Reiterei und eilten nunmehr zu Fuß zur Artillerie. Diese hat zum Zeichen, dass sie sich im Gefechte befinde, bereits die rothe Fahne aufgesteckt. Dicht neben den Kanonen dieser Fahne halten die drei Monarcheu. die anderen Fürstlichkelten und die Suiten. Se. Majestät unser Kaiser beobachtete die Entwicklung des Kampfes mit sichtlichem Interesse, die Action der Batterie, bei welcher er stand, fesselte vorläufig noch seine ganze Aufmerksamkeit. Der Kaiser hat offenbar seine helle Freude an der Geschicklichkeit und Behendigkeit dieser Truppe. Unsere Feldartillerie erfreut sich überall in der militärischen Welt des vor-züglichstm Rufes; unsere reitenden Batterien aber sind wahre Mustertruppen, von einer beispiellosen Beweglich-keit und Schneidigkeit, und der Kaiser konnte sich neuerdings von ihrer ausgezeichneten Feldtüchtigkeit überzeugen. Als die Artillerie, kurz bevor die große Cavallerie-Attate erfolgte, zurückgieng. geschah dies mit einer solchen Exactheit und Schnelligkeit, dass sie, ehe man sichs versah, vom Platze verschwunden war. Es genierten sie nicht im mindesten die tiefen Gräben, welche ihren Abmarsch behinderten. Pferd, Mann und Geschütz sehten über diese Gräben, als ob es über glattes Feld gienge. Das war ein schöne« Bild militärischer Vravollr, welchem der Kaiser auch wohlgefällig mit den Blicken folgte. Als es hieß, das« beiderseits die Cavallene zur Nttake vorgehe, trennte sich die erlauchte Gesellschaft. Der Herzog von Cunnaught in englischer Uniform, an welcher der schottische Streifen rings um die Mühe auffiel, ritt in Begleitung seines Ehrencavalikri und gefolgt von seinen beiden Adjutanten seitwärts den an« rückenden Reitern der Südarnn'e entgegen. Es wurde viel bemerkt und besprochen, dass der Herzoq eine nicht zu verkennende Achnlichteit mit s^imm Neffen drin Kaiser Wilhelm, hat. Dieselbe GesichMiiduna.. dieselbe Haltung, dieselbe Haarfarbe, derselbe dichte, blonde Schnurrwrt. Indes der herzog südwärtt ritt, hatte sich der Kaiser Wllhelm. wie schon mehrfach gemeldet, zu dem Husaren-Regimentc begeben, welches seinen Namcn trägt. Die M-mnschch bies's Raiment?« (welches nach L«ibllcher Zeitung ,. Großglockners durch die Alpenvereins-Section «" ^. fürt' ist nunmehr seiner Verwirklichung sehr "°^ch-rückt, nachdem filr diese «Neue Salmhiltte» Se- ^ laucht Fürst und Nltgraf Hugo SalM'Reiffersche" ^ f ^uw g Hg Protertorat übernommen und die namhafte 400 fl zu diesem Zwecke gespendet hat. Die dieser Schutzhütte muss als eine Nothwendigkeit werden, da bekanntlich die alte Salmhütte am ^ durch klimatische Verhältnisse so gut wie unvew geworden ist, anderseits aber der alte Anstieg Iohannhütte auf der Adlersruhe doch fUr «""i ermüdend sein wird. Dahin führt bekanntlich " mannsweg, welcher aber von Jahr zu Jahr ">ey Gletscherspalten zerklüftet und nach der A Kenner des Gebietes im Laufe der Zeit ungangbar werden dürfte. Man wird dann blut durch das Lciterthal der Spitze zustrebe" Zie Aeitnat des Roman von Max von Weißenthurn. («1. Fortsetzung.) «Jenes Mädchen,, wiederholte er, hafte Mädchen ist deine Tochter, dein Kind und — das Kind jenes Schurken Schurken, wie Gottes Erdboden keinen g^A^ch Hahaha! Wie packt es mich! Was wandelt ^ Ist das Wahnsinn — der Wahnsinn, ^" ^. mehr denn einmal mich bereits fürchten le ^ ^ du, Ehrvergessene, mich um alles betrogst,^ ^ Menschenleben Licht und Sonne verleiht Liebe, die ich dir mit einer Fülle entgege lein zweites Herz sie dir geben konnte^ V vor mir zurück, du fliehst vor mir! H"^^Z sch nichts! So unbegrenzt ist meine ^"be, '^ ^. so elend du bist, nichts anthun kann! no der Schurke, der mir stahl, was m,r me» mein Höchstes war, er soll es mir entgelte"' Abrechnung mit ihm halten — Abrechnung, terliche Abrechnung! Hahaha!» Und mit dem Lachen eines er zur Thür und aus dem Hause «Richard — Richard!» stürzte ste überwindend, ihm nach. Jedoch fte "" ,^ ^ greller Vlih zeigte ihr noch We wild """" ^ gestalt - der furchtbare Donnerschlag aver, ige" Laibacher Zeitung Ur. 217. ^63 _________________________________________22. September 18V8. welchen Weg ja auch die ersten Glocknerbesteiger ein-^ «eWagen haben, der aber jetzt, als leine Rast bietend, «Hl besonders beliebt ist. Das neue Schuhhaus soll auf der Hasenpalfe im obersten Leiterthal, und zwar noch aus Almboden errichtet und dem heutigen Bedürfnisse entsprechend ausgestattet und bewirtschaftet werden. Es w«d von Heiligenblut in 5'/., Stunden, vom Glockner-yaus auf der Elisabelhruhe in 5 Stunden zu erreichen sein, ver weitere Anstieg zur Adlersruhe dürfte dann 2 bis ^ .« Stunden betragen, somit ungefähr diese.be geit beanspruchen, wie von der Stüdlhütte dahin. Im kommen« °en Jahre wird zunächst mit der Anlage eines Saum-Weges von Heiligenblut zur Hasenpalse begonnen werden, der den Anstieg nicht nur wesentlich erleichtert, sondern auch eine bedeutende Verminderung der Baukosten bezweckt. Die Nachricht von der Ausführung des neuen ^chutzhauses rief im Glocknergebiete überall lebhaften Aelfall hervor, der sich wohl bei allen Freunden des Aergriesen wiederholen dürste. »- (Vergiftung durch ein Kleid.) Am Samstag starb in Wien die b?jährige Näherin Frau Mathilde Duchanel, auf der Landstraße wohnhaft, nach lurzer Krankheit. Donnerstag nähte, wie die «Oesterreichische Vollszeilung» meldet, Frau Duchanek, die als 3ute, ausopfernde Mutter und Gattin bekannt war, an «nem grünen Kleide, das sie zur Versertigung übernommen hatte. Die Frau stach sich mit der Nadel in den u'nger. Schon nach wenigen Stunden schwoll der Arm unter furchtbaren Schmerzen an. Die Kunst der Aerzte "wies sich als vergeblich, und nach zwei Tagen starb «"au Duchanek an Blutvergiftung. — (UnglU cksfall auf einer Drahtseil» °°hn.) Aus Kömgshütte berichtet die «Berliner Volks-zelwng». die dortige Drahtseilbahn sei infolge des starken «nd^anges des Publicums zusammengebrochen Vom hohen -Podium stürzten dreißig Personen herab, die sämmtlich ^erletzt wurden, einige schwer. Die Drahtseilbahn gehört dem Vreslauer Unternehmer Herzig. Die Untersuchung Wurde sofort eingeleitet. — (Ver urtheilung eines Socialisten.) Me telegraphisch berichtet wird, wurde in Vreslau der ehemalige socialdemokratische Reichstagsabgeordnete Kunert wegen Mitschuld an der seinerzeit gemeldeten Entwendung wilitärgerichtlicher Erkenntnisse zu sechs und der unmittelbare Thäter Adolf Witzle zu neun Monaten Ge-«angnis verurlheilt. . ^ (Heirat« - Annoncen für Vegeta- s'aner.) In Berlin wird ein vegetarisches Abressbuch mr das Jahr 1894 erfcheinen. Augenblicklich werden zu 'e!em Nehufe Fragelarten versendet, die auch Auskunft "Über verlangen, ob die Ehefrau, die Kinder und an« "e Familienangehörige vegetarisch leben. — Im An« ^9 werden vegetarische Heirats-Nmwncen Platz finden. local- und Prouinzial-Nachrichten. Die neue Theatersaison. Unsere beiden Theaterunternehmungen haben ihren tlm ^"" veröffentlicht, ihrDarstellerpersonale engagiert und bi, ^ ^ 2" be" hevorstehenden Wettstreite auf dem Ge- wir, dass die edlere "tung der Spieloper in das Repertoire beider Vühnen aufkommen und demzufolge der Operette die Alleinherrschaft Men ist. Pen Bühnenleitungen obliegt jedoch auch die ^ere wichtige Aufgabe, den sich stetig höher entwickelnden Kunstsinn unserer Jugend auf dem Gebiete des Schauspiels zu veredeln und zu pflegen, die Werke der Geistes-heroen in würdiger Aufführung zur Geltung zu bringen. Es ist durchaus nicht nöthig, stets Neues, Außerordentliches zu bringen und sich nach dem verwöhnten Geschmacke des großstädtischen Publicums zu richten. Wir haben in der vergangenen Saison wiederholt darauf hingewiesen, wie reich der musikalische und literarische Vorrath an guten, Herz und Gemüth erquickenden Stücken ist, die einem Großtheil des Publicums. der Jugend a ber gänzlich unbekannt sind. Gern verzichten wir auf die neuesten, ohnehin gehaltlosen, frivolen Novitäten, wenn das klassische Drama, das edlere Schau- und Lustspiel, das Volksstiick und die Spi eloper gepflegt werben. Es ist richtig, dass die Rücksicht auf die Theater-casse, für welche die Operettennovitäten ein Magnet sind, den Theaterdirector gar häufig gea/n seine eigene bessere Ueberzeugung zwingen, Stücke aufzuführen, die anderswo zahlreiche Inscenierungen erlebten, das hiesige Publicum hingegen kalt und gleichgiltig lassen. Das liegt nicht allein in der Wiedergabe, das ist in den locale« Ver» hällnifsen begründet und ehrt, im Grunde genommen, den guten Geschmack der hiesigen Bevölkerung, die gediegenen Werken das größte Interesse und warmes Wohlwollen entgegenbringt, denn die in der letzten Saison inscenierten Klassilervorstellungen hatten sich ausnahmslos eines glänzenden Besuches, die wenigen blöden Possennovitäten und frivolen französischen Stücke der wohlverdienten Ablehnung zu erfreuen. Ein kunstverständiges, zielbewusstes, interessantes Repertoire wird daher zweifellos den regen Besuch wachhalten und das Publicum fesseln, vorausgesetzt, dass die Aufführungen sorgfältig vorbereitet und die neuen Kräfte tüchtig sind; unser Publicum ist kunstsinnig, aber auch strenge in seinem Urtheil und gibt sich mit Mittelmäßigem nicht zufrieden. Ohne Voreingenommenheit, mit Wohl-wollen und der vom Anbeginn an bedingten Rücksicht lommt da« Publicum und die Kritik den Bühnenleitungen und Darstellern entgegen. Hoffentlich werden diese auch die gehegten Erwartungen erfüllen, die Saison genussreich und für alle Theile angenehm gestalten ^ — (Allerhöchste Auszeichnung.) Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. September d. I. dem Pfarrer in Slavina, hochw. Herrn Johann Sajovic, das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. — (Das l. und k. 27. Infanterie-Regi-ment) trifft morgen um 10 Uhr 30 Minuten abends mittelst Militar.Separatzua.es der Südbahn in Laibach ein und wird in der Franz-IosefS'Kaserne bequartiert, während das hier verbleibende Bataillon des 17. Infanterie-Regiments die Peters'Kaserne bezieht. — (Die Handels- und Gewerbelammer in Laibach) hält Freitag den 22. d.M. um 2 Uhr nachmittags im Magistratssaale eine öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Vorlage des Protokolls der letzten Sitzung; 2) Erhöhung des Lagerzmscs beim hiesigen Hauptzollamte; 3.) Gewerbsberechtigungen ver Schlosser und Spengler; 4.) Regelung der concessio-nierten Baugewerbe; b.) Unterstützung der Frequentanten des Zeichencurses an der Staats'Gewerbeschule in Graz; l'i.) Aenderung der Statuten der Genossenschaft der Schuh, macher in Laibach; 7.) Wahl der Commission für die Kammer-Ergänzungswahlen; 6.) Berechtigungen der Greisler; 9.) Gesuche um Bewilligung der Märkte in Oberstrascha und Muljava; 10.) Herabsehung des Ma-ximaltarifes für Rindfleisch in Stein; 11.) Ausscheidung der Kaffeesieder, Vrantweinschenler ;c. au« der Genossenschaft der Gastwirte; 12.) Förderung der österreichischen Handelsmarine; 13.) Entsendung eines Delegierten zur landwirtschaftlichen Ausstellung in Wien im Frühjahre 1894; 14.) Gesetzentwurf zum Schuhe von Quantitäts-verlürzungen im Warenverkehre; 15.) Subvention für die gewerbliche Fortbildungsschule in St. Veit ob üaibach; 10.) Petition, betreffend die Einziehung der Fünfzig-Gulden'Noten. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 10. bis 16. September lamen zur Welt 32, dagegen starben 24 Personen, und zwar an Infektionskrankheiten (Typhus, Ruhr) 2, an sonstigen 22. Unter den Verstorbenen befanden sich 10 Ortsfremde und 12 Personen aus Anstalten. Infectionskranlheiten wurden gemeldet: 2 Masern-, 4 Scharlach-, 2 Keuchhustenfälle und je eine Erkrankung an Ruhr und Diphtheritis. — (Zur Karftbewalbung) Aus Innerkrain wird geschrieben: Die Bewaldung des Karstes macht bei der bekannten Beschaffenheit des Terrains zwar langsame, doch stetige Fortschritte. Seit Beginn der Aufsorstungs-arbeiten, d. i. seit 1874, ist es gelungen, eine Gcsammt« fläche von 637 Hektar wieder zu bewalden, wozu man nicht weniger als 13,320.560 Waldvftänzchen dem staat-lichen Forstgarten entnahm. Im kommenden Jahre will die Karstausforstungs-Tommifsion aus Grund der jüngst von ihr gesassten Beschlüsse weitere 140 Hektar ber Neu-bewalbung zusühren. Zu diesem Zwecke werben aus dem erwähnten Forftgarten 1,406.700 Schwarzkiesern nach Innerlrain gebracht werden. Die Kosten für diese nächstjährige Aufforstungsthätigleit werden sich auf »742 si. belaufen. Für Nachpftanzungen, beziehungsweise Au»> besserungen, wozu 540,000 Schwarzliesern benölhigt werden, will man 2561 st. verausgaben. Solche Ergänzungen sollen ungefähr 164 Hektar umfassen. Wer sich in der Gegend von Adelsberg, St. Peter, Dornegg, Senosetsch u. s. w. etwas näher umsieht, wird sosort wahrnehmen, dass es da nun bedeutend anders als vor zwanzig Jahren aussieht. Vollständig lahle Hänge, wie sie beispielsweise der Vergzug zwischen St. Peter und Oberlesetsche zeigte, welche der Laie gar nicht mehr für aufforftbar hielt, deckt bereits lebenskräftiger Jungwald. Längs der Südbahn entstehen Waldstreisen, die ziemlich sicheren Schuh gegen die Voraftürme versprechen, unter denen der Bahnverlehr so oft zu leiden hat. — (Dauer der Veitragspflicht zu einer NMzirlslranlencasse) Betreffend die Dauer der Veltragspflicht zu einer Vezirlslrankencasse im Falle des Uebertrittes mehrerer Mitglieder derselben zu einer neuerrichteten Genossenschafts-Kranlencasse veröffentlichen die «Amtlichen Nachrichten des Ministeriums des Innern», betreffend die Unfallversicherung und Krankenversicherung der Arbeiter folgende principielle Entscheidung: «Das Ministerium des Innern hat entschieden, dass jene Mitglieder der Genossenschafts-Krankencasse der Baugewerbe in K., welche früher der dortigen Vezirlskranlencasse an« gehört und ihre Gehilsen bei derselben nicht abgemeldet hatten, zur Entrichtung ber Versicherungsbeiträge für dieselben an die Bezirkskranlencasse bis zur erfolgten vor-schriftsmäßigen Abmeldung verpflichtet seien, wobei bemerkt wurde, dass die an die Bezirlskranlencasse erstattete Mit» auf ^ ^ gleichsam zu Boden, und betäubt brach sie von ^ schwelle zusammen, von Blitzen umzuckt und Vonnerrollen und Sturmesgrollen umbraust____ XXV. Wahn oder Wahrheit? w d ^ w"°"" Vandergrift schritt mit gefurchter Stirn ^ ver Bibliothek des Dower-Hauses auf und nieder. M.^artete die Frau, für welche einst eine ihm jetzt hatte "schändliche Verblendung seinen Blick getrübt Et„ "uo welche, wie er nun seit vierundzwanzig chez, ' wusste, die Mutter des Mädchens war, wel-Nam echenmale in seinem Leben die reine, heilige ber».« emn alles überragenden Liebe in seinem N '."fündet hatte. 'deal w- ^"" einen Thorheit, welche nebenbei so ^and? ^ möglich gewesen war, hatte in Hermann Haft ^vkll nie ein Gefühl, welches Leiden-! "ber 3?"" ö" werden verdiente, platzgegriffen. Liebe ^ tt de.n Ä^' echte Liebe hatte er nie zuvor gekannt, ehe bar? Q'ü.. che" begegnet war, welches — uneuträthsel-^in l^?^Mügung! __ hie Tochter jenes Weibes l'Na k. ^ ^ " dem noch halb knabenhaften Jung« und aN ^ ^ elendeste Spiel einst alles Vertrauen bare A?. Glauben rauh zerstört hatte. Unenträthsel-diese 9^tsalsfügung? ^" es das wirklich? Oder sollte fasst b?' ^^ ihn mit übermächtiger Gewalt er-er ein?^' ^'" ^" Gewinn sein für den Einsatz, den ^ auf ei, M°" und mit dem er alle seine Hoffnungen Enttü.^ück verloren zu haben wähnte? Sollte diese Glück M"2 nothwendig gewesen sein, um ihn das " Vnden zu lassen, das wahre, echte Glück? Hetty, die Tochter des Weibes, welche« ihm gestern gegenüber gestanden hatte! Und dieses Weib dieselbe, um welche er einst Erde und Himmel verwettet haben würde, um sich ihren Besitz zu sichern — ihren ihn über alles theuer dünkenden Besitz! Und doch war sie schon damals dieselbe gewesen, die sie heute war — die herzlose Vabanque-Spielerin mit den Gefühlen anderer, die auch ihm gegenüber kein sonstiges Ziel ins Auge gefasst hatte, als sein Geld, seinen Reichthum oder vielmehr den Reichthum seines Vaters, der ihm, dem einzigen Sohne, freilich wie jenem bereits gehörte. So war alles von lhrer Selte Berechnung, nichts als Berechnung gewesen, und er hatte für echtes Gold genommen, was nichts als Truggold war — Trug« gold. Talmi, wertlofes Talmi! Sein Schritt wurde beschleumgter; dumpfer hallte derselbe durch das Gemach. Die Erinnerung an das Einst wandelte ihn an wie eine Ohnmacht, und mit ' Gewalt musste er sich bekämpfen. O, wie glücklich würde er stch gefühlt haben, wenn er ein Wesen in Hetty's Mutter gefunden, dem er fein Kleinod hätte vertrauensselig ans Herz legen können. Jahre scines Lebens würde er darum gegeben haben, ihr dieses Glück zu schaffen. Von dieser Mutter aber konnte er ste nicht weit ! genug trennen, und kein Opfer düutte ihn zu groh, diese Trennung zu blwerkstelligeu. Von dirsem Gesichtspunkte ausgehend, hatte er sich zu einem, seiuem geraden Sinn wie nichts sonst ^widerstreitenden Loskauf des zwischen ihm und der Geliebten stehenden Hindernisses entschlossen, welche «Ueberwindung ihn das auch kostete. Aber welches Opfer, was dasselbe auch bedeuten mochte, konnte ihm zu viel erscheinen, wenn es sie, die eine, galt. die seines Lebens Inhalt ausmachte? Denn ein Nichts war ihm das Dasein ohne sie. Die grell zuckenden Blitze, der den prasselnden Regen und Sturm übertönende Donner ließen Hermann Vandergrift, eben nahe dem Fenster, dessen Vorhänge nicht herabgelassen waren, angelangt, seinen Schritt anhalten und in die jäh erhellte und dann wieder in tiefste Dunkelheit gehüllte Scenerie Hinaueblicken. «Wie das wettert und stürmt!, sprach er vor sich hin. «Ich fürchte, sie kommt nicht und ich warte vergebens! Und doch ersehne ich wie nichts sonst, dass diese Qual ein rasches Ende findet! Denn lässt Qualvolleres sich denken, als dass dieses Weib meiner süßen Hetty Mutter ist — dass sie das Recht haben soll, jede Minute, wann es ihr gerade einfällt, mit ihren Ansprüchen auf ihr Kind hervorzutreten und von demselben zu fordern, dafs es ihr — ihr folge! O, er-würgen könnte ich sie mit diefen meinen Händen angesichts einer solchen Möglichkeit! Still, still, ich muss mich zur Ruhe zwingen, ich muss es, den jeden Augenblick kann sie kommen, und nicht ahnen darf sie, wie mein und ihres Kindes Glück ganz und gar in ihren Händen ruht! Mein Glück! Was gilt ihr das? Das Glück ihres Kindes! Kam sie denn je zu dem Bewusstsein, dass sie em Kind besah? Ha. da nahen Schritte. - eilige Schritte! Dai ist sie! Sie — sie lommt!' (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung »r. 217 1864 22. September 1693. theilung von der Errichtung, respective Aktivierung der Genofsenschafts-Kranlencafse die nach den oben bezogenen gesetzlichen und statutarischen Vorschriften erforderliche individuelle Abmeldung nicht zu ersetzen vermöge.» — (Slovenisches Theater.) Ueber die kommende Saison des slovenischen Theaters geht uns nachstehende Mittheilung zu: Der dramatische Verein, als Unternehmer der scenischen Vorstellungen im hiesigen Landestheater, beginnt seine diesjährige Saison mit dem 1. October l. I. Er hat sich durch umfangreiche Vorbereitungen: Vermehrung des Schauspiel« und Opern-Repertoires, Aufnahme nruer Kräfte. Anschaffung von neuen Decorationen und Completierung der Garderobe :c., angelegen sein lassen, diese Saison zu einer möglichst vMommenen zu gestalten und so den berechtigten Anforderungen des theaterfreu d-lichen Publicums Rechnung zu tragen. — Was das Schauspiel anbelangt, werden in der kommenden Saison sowohl Originalstücke aus der Feder bekannter,,ationalrr Schriftsteller geboten, als auch das Augenmerk auf die besten Geistesproducte anderer Nationen gerichtet werden. Die Eröffnung der Saison findet mit der localisierten Posse «Oolonj»^ zolcxinca» — nach dem czechischen Originale von Stolba — statt. Dieser folgen die Novitäten: Balucly ^Odöii^ki «vetovalec», Aimöcel «kre?i doj^ ,, Nevsli «Dlmi^vlji roä», Pailleron «Nikka», Milhac «Nuui8> Scribe «^ärioriny I^eeouvrer»^ Zabeh «liiiiükolnikov» u. a. m. — Die Leitung befindet sich in den Händen des Regisseurs Herrn BorKtnik. Wieder engagiert wurden die Damen: Vorstnil, Danilo, Nigrin, Slavec,Polal;die Herren: Danilo, Verovsel, Lovsin, neu aufgenommen mehrere Kräfte aus der dramatischen Vereinsschule. — Was das Opernrepertoire anbetrifft, sei vor allem, wie bereits berichtet wurde, Smetana's «pi-oäan/l nevssw' hervorgehoben; weiter desselben Meisters «Nudiöka,, Vlodeks «V ^wäili^ Bendels '5wri i6nin», die polnische Oper 'Ilallia», ferner «t^nv^iioriu. ^»tieana», «Waffenschmied von Worms», «Maria von Rohan» :c. Die Leitung der Oper haben Herr Kapellmeister Gerbii und der Opernsänger Herr Nolli übernommen. Nußer den engagierten Kräften haben bei der Oper ihre Mitwirkung zugesagt Frau Ger -bic, Fräulein Nigrin, Polak u. a. — (Von den Unterkrainer Vahnen.) Vorgestern fand die commissionelle polizeilich-technische Prüfung der Linie Laibach-Gottschee statt, die ein vollkommen befriedigendes Resultat ergeben hat, weshalb die Bewilligung zum Betriebe der Bahn ertheilt -lurde. — (Mädcken turnen.) In der Turnhalle der ersten städtischen Knabenschule (Feldgasse) wird vom f — Bouchal. Hüttenoerwalter, Ibria, — Sebock, Budapest.. ^ Dr. Mittclberger s. Frau, Klagenfurt. — von Ioly. Lm«" schiffscapitän, s. Tochter, Krems. — Hdflich, Lussinpiccolo, ^ Adam. Cirkusa. — Poszod, Pressburg. — Krajnsli. Tnch, Hotel VaiUscher Hof. Zagoricnil nnd Repic, Sachsenfeld. ^ ^agar, Prezid. — Kocy, Kfm., Traunil. — Toplal, SW" heim. — Pintar, Vurgdorf. — Cop, Assling. ... Hotel Siidbahnhof. Oorec'an, Oberkrain. — Lustrin, PostbeaMt", s, Familie; Scheidcnberg s. Frau; Wimer, Obervostconlrolv, s. Familie, Trieft. , Gasthof Kaiser von Oesterreich. Mauritsch, Wien. -^ MttA Bautechniler. Agram. — Vaupotic, Doctors'Oattin, """"' wert. — Ausenil, Nigaun. Verstorbene. Im Spital«: Den 1 9. Septembrr. Daniel Zvanul, Inwoy»"" 76 I., Entlraftung. Den ^.September. Maria Starina, Arbeiter», 41 I,, Emphysem,_________________________ Volkswirtschaftliches. Laibach, 20. September. Nuf dem heutigen Marlte sind 3 schieucu: 4 Wagen mit Getreide, ll Magen mit Heu und <2" 14 Wagen nnd 1 Schiff mit Holz. Durchschnitts-Preiie. ^- ^urcyicynllrs-^re^e. M.t,- M«z, ""M^M — Vutter pr. Kilo . . ^ ^« ^ ^ Korn . « — 6 50 Eier pr. Stück . - ^ <^ ^. ^-Wcrste . gZ- 6 - Milch pr. Liter . . " ^ ^ Hafer . 6 ^40 7 - Rindfleisch pr. Kilo - A ^ Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch ' ^ A ^ Heiden » 8 40 8 50 Schweinefleisch ' ^ A ^ Hirse » N— 5 75i Schöpsenfleisch » "A^ Kuluruz » 5 80 5 i)0 Hähndel pr. Stück ^" 7« ^. ^ Erdäpfel lW Kilo :l 20-------Tauben » «? ^ ^ Linfen pr. Heltolil. 12-------Heu pr. M.-Ctr. . ^ b^ ^ Erbsen . l2-----------Stroh » ..2!» Fisolen . 9----------- Holz, hartes pr. _,„^' Riiidsschmalz Kilo 14------- Klafter ^^^ Schweineschmalz » 70-------— weiches, ' ^ «4 ^ Speck, frisch . - 64-------Wein,roth.,100 Lit- ^ ^ go ^ — geräuchert » ft8-------— Weiher, » ^ 7^--ü V^teorologilche Beovachtungen in ^aiba^ ff "5'^ Z» ^'^ ß ?I ^k x'ß «nftch« k^ ^ «3 ^Z« e" "'"- be« Hi«"" W 2 l. 2 . N. 780 8 21-4 O. schwach yeiter gle« 9 » Ab. 732 4 1b - 0 O. schwach thcilw- bew- ^ Vormittags heiter, nachmittags dunkles Oewoile, " ^i>d< kurzes Oe»uilter in W. mit Regen, später Aufheiterung,^ M helle Nacht. — Das Tagesmittcl der Temperatur i" 2 3° über dem Normale. ^^^ Für die Redaction verantwortlich: Ottomar V I Die Buchhandlung \ ! Ig. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg t | Laibach L | Congreai platz Nr. 2 . L | empfiehlt ihr (4008) l4" I vollständiges La9eJigen Mämmtlicher in den hiesigen und a^^r. und f Lehranstalten, insbesondere im k. k. U lgCliule I k. k. Untergymnasium, der k. k. ^berrondungs: I und den k. k. Lehrer- und I'ehrennnen-öi ^ r anstalten dahier, den Privat- wie den voi 1 ' Bürgerschulen eingeführten V ! Schulbücher I n d«iuer' P in neuesten Auflagen, geheftet und i igen- I I hasten Schulbänden, zu den l»Illi«»*°"J ieW Y | Die Verzeichnisse der eingesunne n hiieher werden prati» abgegeben. ^ttBt .___Laibacher Zeitung «r.217. _________________________1865 ___________________________________ 22Sepwnber 1893. Course an der Wiener Börse vom 21. September 1893. »a« b«. oMen«. 1«^^«« Staal».Anlthen. <»elb Ware «"d Wan Geld ware »eld «a« ^u, !«,« ^ «inheltlichc Rente in Noten Vlisabethbahn, 400 u. 2000 Vl. Vobcr. all«, Ssti, in50 I. vl.4°/„ 98 «0 9820 N°dencr.°«nft.,ost.200fl.L.4«°/„ 4«, - 4« - Tillmway^Ves.. neue »r.,«iio. v«z, Wni Member 97 3!, «?'... 200 M, 4"/«......124---------- dto. Prüm..Tchld°.3"/».I.Vm 114 75N5 75 Vrbt.-«nst.s. Hanb.u.». INNfl. -, --- ritüt^llcrin, 100 fi. 95,5 9^75 '"^oteiiuer. ssebniar-Nuaufi »7 80 87 5» ssran, Joseph-«, «m. l884 4"/« 8« «0 9V. dto. „ »°/,,ll.«m, 114 75 N5 5a dt°, bto, per Ultimo «luguft 33S?i »«7 l^, Ung.Hatz.«send, W0 fi. Gilb« »03 - ,04 " Sllber vcrf ^änncr N 9? N' 87 ^ «allzische ^arl - iiudwla«»ahn N.°österr. üande«.Hl»P.Änst. 4°/» ?8'^ 100 40 «lrebitbanl. «llla^ un«.. 2N0 fi.. „3 50 ,14.- Un8.Kest».(»l°ab-i«r 4° St'llos^n. «5u n i<« 5. 1?; '^ Vorarlberger V°h», Gmlss. 1U84. b<°. .. 4«/' . 9-90 100 7«, «ticompte «es.. Nbröst.. «X, fi. «S? - S73 - ""^ "'' " " lM« 5° ° «an« 5W l I« - 145 ?ft "/»' (dlv.Et,) 3.,,. 10Nfi. N. "s »5 9? 30 dto. 50« ' - lM 1, ,9^. 85 5^ ^^° Papierrente 5°/„....-'----------- »rioritat«.»bllaa«VNeN Oesterr.-Unaar. Vanl «00 fi. . A.» . l.35. . (per Vrück). ^/° Dom.-Mbl KILN N 15^25 15« K0 "°. Mcnte ttronenwähr., 4°/», ^ ,^ '^. '7 Unionbanl »00 fi...... »51 - »2« -. yauaes,. «lla, Oest., ,«, fi. . l.»- - »y?... v,°°i^ illU ft. . . in ^ lb« l,l»llr°ntnN°m. 84 - 94 2» (f" Vgybier Gi,en. unb Vt»hl.Inl» ^" vest. Guld„!!te Nf.i^f^! litten ,18 »0 dto.Vt.E.M Goldloofi,^'^«/, 12» - l,!7 - sslrdlnandsNordbatin 100 «'» in Men ,n« fl..... «b — «b-«> ^Oest.Noleim ° lte^ ^/^ 1^» ^ dto. dto. L!lb, ,0« fl.. 4'/,°/« 1W 4U 10l <» Osterr. «orbwestbahn , . . lMbOlwbN ««enbllhnw. «eihg. erst«, «0 fl. 95-. ??- 'teueche",i rA> 5^ 9» 80 »7- v. I, ,»?«. 5°/, . l»2 »t. 123 25 Lübbahn k 3«/...... 154' - ,55. - ^ ^ cktftn«« »r«ne«< ,00 fl. . . l,»-!,4-.. l^«^°°"^""v«. dto. Ulb.'Nbl.'Obl. b°/.. . . -'-------'- Una.^aliz. Va^n .... ,07'l^ 1M b<> ' " -»» ^.^^ «ln».Hn° .«e,. «0 fl. «n en 4.°» - «,,. . '"»«ldungen, bto, Präm.'«lnl. «l 100ft. ». W. l5i - 152 - - 4°/« Unterkrainer Vahnen . . 98 « 99 - ,pn O«z). S»l<,°.l«^ Gteinlohlen «0 ft 71.. - ?»o - ^!?bethbc.hn w E, steuerfrei dto. bto. 5 bOfi. 5. W. Ibi - Il>2-- «i«.,s. ,«,. ^p" » ^ ..Schlhlmühl".Papiers.,«oft. «»«--__.. ss/°" Et) ,ül in« fl, V. 4^ 121 <-.„ 122-. lhelh'Reg.Hose 4«/« !00 ft. . >« »!> 14» - »'V»r,» zos» «lbrecht-Valm 900 fi. Silber . 9< ,5 9l>- - »Eteüierm« Papier,, u ».,«. 1« 5.<> 1« «1 ^^k^^^" in Silber »Nlndlnll.<»l,ll 17!^ Trisailer »ohlenw <»es, 70 ft 1«» . i«4 z,,, "/.» MdH,!^^^ l22'. 123-. ^ "" . ' « ?°! »udapesl-Vastllca (Dombau) . -- 325 W. Norbbahn 1b0 fi. . . «.? b" »»< k. ^'"'«::c>eft.wWu.stencil.(dlv. ^. ^ ^ 5°/, nieberöfterreichische ... 10975 11075 4»/„Oonau.DllMpf,ch 100fi ««' 13? - 139— bto. (lit, U) «00 fi. . - - - - «1. «»u«rlellsch°fi 100 fi, . . 133 - ,3< 50 i°/ «^ l^ ^^ ^"" Nr.Nom. 9 »ngarische (100 fi. W.) . 94 9.' 9l, 8« Palffy-Lose 4<, fl.'üM. ^ ' ^ 5« «5 57'- Oesterr, 500 fi. CM. . . . 398'- 400 >- ^' d»n !. ^, ^^ ^"'r» »reuz. ös«. «el v in« ,g-!w 1»--- Drau>«.(VaU.-Db..H.)»00fi.S. —>— — — u 20N."7"^'"!;"" ^.'. «... 6 2ss»nll. AnlehtN. NotZe» «1-e^ ung. G s v b fl 3- 2 00 Dur.»°btnb°chtr«.H.«00fi.V.-------------- V«ls»n. u LowKr.f.liOOKl.Nom. !.<>?(. 97!." Donau Ncg.-Losc 5°/« . . . 1«' - 127 5" «ud°,ph«°se 10 fl. , ' " »350 2450 Ferdin»n°»-N°rbb. lOUUfi.««». »875 M«5 «mfterda« ,a^ «n <«^ x. »^^"Muldvcrschleibun. bto. -«uleihe ,878 . . 108 45109 45 Ealm Lose 40 fi. «M. ' Nl'^. 71- Kall».»arl-Ludw.-«.200fi.llW. »1»..,<8 . N^ «./^...... «! ^ «^ °"«Wftp. ^ftub.-Ncilen «nleben der Ltabt VÜ« . . -.------------ Lt.-VenM Lose 40 fi. «M. «?75 687^ Leme..«zern°w.-I°fsy.cksenb.. Nm ...... 1« 30 ?»« ?n' Mabetbhllhn 80« N (lM 5'/°/ «nlehen d. Stadtgemrwbe Wen 107 »^ 108 «5 Naldslein U°se 20 fl «M 4».. 4?- «escllsch. 200 fi. L. . . . «5 .,«- «^?, ........ ^«.?^ !«,» ,. "°»2«0fl.o W vr Stuck »^-257- Nnlckn d. GtabtaemeindeWien wwbischarützLose 20 fi. «M «5-- «?'- «l°!»b.0fttrr..lliefi.500fi.«M. 44«-452 - 3?V».ier«l.ur°...... "°'«inz-Uubwci«2W N « W (Silber oder «llolb). . . . 12« 5« -- Vew.^ch.d.8^Pr«m-Schulbv' Oefterr. Norbweftb, 200fi. Vilb, »14 - »l5-- »»-Vtter,bur,...... --------------- ^ b'/.°/° "'"°^^z<> ^5... PiHmien.Änl.d.Ltabtam. Men 17^.1767.'. d. VodeniiebitanN l »u^ »1 »b 2,'bN bto. M. N) 200 fi. E. . . -,--------_ lllw^,^ (filr 100 fl.). (per Vrück) Eübn°ldd.«nb.-«.2M fi.«N. l»«5«19?'50 ViH« . . . - - "^. ^ "4 Nil N°L ^ "'°"" ««- ««^ «,.. «°bcr.all«.°ft.ln50I.vl.4°/«. 122 75 .... Nn«l°°Oest. B»nl20Nfi.S0°/,gte Anträge unter «H. M.» an die Administration dieser Ztg. erbeten. (4254) 2-1 Ein großes helles, gassenseitiges, gut heizbares und mit allem Comfort hübsch Möbliertes Monatzimmer sammt Alkoven und ganz separiertem Eingänge ist sofort billigst zu vermieten. Das Nähere aus Gefälligkeit in der ^»ministration dieser Zeitung. (4252) 3—1 Zitherunterricht nach beater Methode ertheilt Anton Graber jun. S&^lehrer der Mahr'schen Handels-v İa) Lehranstalt In Lalbaoh. a—1 _ Briefe nach Zwischenwässern erbeten. («50)3-i sliäiäT Oklic. v r • ,Kr- ^eželno kot. trgovsko sodišèe izv !m Jani naznanja, da se je druga UraJi • ?ražba Frances u Wohinzu, W -i! Južne železnice v Ljubljani, sinin premiènin, in sicer P^ložUaZn^nega l)OlliŠtVa' ob in 19> oktobra 1893 Sen* ri d°P°ldne v bivališèi izvr-d-ORt i m na R«geljevi cesti St. 16 z «avkom prvotnega oklica. ^J^iubljamdn616. septembra 1893. (4036) 3-2 ¦ "ŠLSŠur Oklic. Jane eznanp kje v Ameriki bivajoèemu se ie a Sviglju iz Hakeka imenoval ^ öin tOn Sv6t iz Rakeka skrhnikom tus nHi i ter se Je slednjemu dostavil skate^rnZdnelp-1rnaJal893»adšf-3334, poln;t se doloèuje narok za do-de DraJ razPrave ° tožbiMarijeSvigelj piaes- 15. junija 1892, st. 4794, na um bestellt und demselben der diesgerichtliche Realseilbietungsbescheid vom 19. August 1893. Nr. 19.52». zugesertigt wurde. Laibach am 7. September 1893.