BMii WIN? V WM? G^»0k»In1 «SvtlGNtllol» «lOdOHM»!. (s«!«!»« IMiNtiM Wf. 2L70) «o«»l» v«n»«ttiing Ui^.v»i«k6nivk«k»l ss«l«io« lnwnitd«!» ^f.Z024)! U/^«IVVK, Uuröle«v» ul.4i ^It«lrG6»KUo« t« VROOIIKo, Slmin» iil.^. ökiHDilW ^lOAOU SSsMTSN, sen G.l» ^H«fl!: den Forscher oder seine Ancil'hörigi.'n. Professor Pierard, noch vor Jahresfrist der '(^^cgensiand allx^eiileinen 'Tpottes und Opfer za!)!re!ch.'r ^tarikaturen, hatte wahr-il'in.'n ni'?sir dafilr zu liefern ge- lnaiicht, dci'? er jeder S e n s a t i o n S h a-s ch e re i al'Iiold ist und nur für die W isfen schaft sein Leben aufs Tpiel set^t. Al? der erste nnternmmnene Flugversuch iitt ^epteinber ls?30 scheiterte und aus-«^l^^siebc'n nnirde, lvollte uieniand inchr etwas Nl^n dein seltsainen Professor wissen, der nur urch den 'K^us eines armen Irren hk'tte. Und al7' d.lnn iin Epätfriihsahr 1931 die neuen 2tcirtvorber^'itnnoen in (^anq geseilt wur-d.'n, )Ucktc n!>in lächelnd die Achseln. Der Start wnrde anliesl^tzt, dann verschoben, loieder ant^esetzt nnd uncder verschoben. Ant '-7. '?.1kai 1931 lvnrde jedoch die Welt eines Btiieren belehrt. Piccard stieg doch aus! '>!!Nl stockte allen der Atenl. Man qab den t^'^.'lehrten und seinen Bel^leiter auf. Tie wa« len auch nahe daran, zu l^runde zu stehen. Tie milrd^'n iiberfälliq, bliebell verschollen, und alv si.' schliessiicl, ans den: Gurizelferner orlandet ^i'aren, erfilhr luan nachträglich, das', die inl entscheidenden 'i.'lusien- blick versasite, und dasz die ?l'orscher nur daiit l'.'souderem l^Uiict dein Tod entrinnen kenuteu. -schnell bat sich dauuils nni piccard ein ^'Clieildei.'v.'i'^ gebild.'l. Man wollte wissen, das', in der ,^eit, wo er zwischen.'^^immel und Cide schlvebte, seine ^rau eineni iilinde das ^'eben schentle. Nachträsjlich stallte e>? sich her-au>5, das', e'5 sich vielmehr luu Tichtun.l) als !iui Walirheit handelte. Wabr ist allerdinfss, das; Piccard bald nach seiln'in ^luq wieder "iniual Vater wurde. Die gras^eu ^aiuilien-nerpflichliingen haben il)n jet^ü ebeusl> we-nis! an seinein .^n'eiten Flnq qebindert, niie etn'a die ?^nrcht nin sein ^ersönliche^z Wolil-erq<'!',eu. 5o etwaS scheint Piccard kanul gesaunt ?,n liaben. lvcnn er auch weni^ie ^Ztuu-den var denl Ltart Zeichen einer wohl lie-sireiflichen Nervosität stab. deinen zuviten Etratosphärenflust hat Piccard auf das sorstfältijiste vorbereitet. Die t^ondel wurde ulit neuen TicherunUn ver-sel)en, eine (5iurichtnnq zur Verhinderung eini'S erneuten Versagens der Nei^leine wnrde eiusiebant, die (Rondel wnrde nicht uielir zur Hälfte schwarz und zur Hälfte weist, landern durchwegs wetfi iiestrichen, um da'! l-illziiqroste Ansteigen der Temperatur inuerliall' der t^ondel durch Strchlenreflck. tierilli,i zu verhin>dern. Neue vervollkomm. nete Mes^avvarate wurden in die Gondel ^'inqebaut. ?lnch eine Funkvorrichtunfl wurde dieSiiml nicht t'er^iessen. Der Start wurde auch dieSuuil unederholt verschoben: Professor Piccard nn'llte daS beste Wetter abwar-teil. hat alles qetan, N'as nach menschlicher VoranSsicht daS Gelinqen deS zivei-ten Etrattisphärenfluqes sicherstellen mußte. Professor ?sucinst Piccard wnrde aui ^'^änuer iLit-:! in Bafel geboren. studierte Die neue Gtromabgabe Wichtige Konferenz unserer WirtschaftSkreise im Handelsministerium — Die Fachleute erklären: Der Effekt problematisch B e o g r a d, Isl. August. Unter Borsitz deS HnndelsminifterS Mohorie begann heute im Handelsministerium im Beisein der Vertreter der interessierten Wirtschaststrcise eine Konferenz, die sich mit dem neuen Statut be-tressend die Einhebung der staatlichen Stromabgabe beschiistigte. An der Konferenz beteiligten sich ausser führenden Beamten des Ministeriums siir öffentliche Arbeiten auch die Vertreter der technischen Z^akultät der Beograder llniversi-tat, der Direktion der staatlichen Berg-Wertsbetriebe, ferner Vertreter deS Verbandes der Elettrounternehmungen, deS ^ndustriellenverbandcs in Ljubljana, der Handels- und Gewerbekammer in Ljub- lfana, der Etickstoffwerke in Ruiie und deS Faaler Kraftwerkes. Im Laufe der Kon« ferenz wurden alle Beispiele des Stromverbrauches analysiert, wobei man sich besonders mit der Beleuchtung der Arbeiterwohnungen und der Fabriksräume beschäftigte. Eine besondere Frage bildete hiebet die Durchführung der Stromverbrauchmessung und der Abgabenberechnung. Die Teilnehmer verwiesen auf die riefigen In vestitionen, die die ftrikte Durchfiihrung des Gesetzes über die Einhebung der staatlichen Gtromabgabe erfordern würde. Nach Meinung der Fachleute würden diese Investitionen mehr verschlingen als der Reinefekt der Stromabgab« nach den bisherigen Berechnungen eintrage. Dr. Schober gestorben Herzlähmung als Ursache seines Hinscheidens — Die Leiche wird im Polizeipräsidium aufgebahrt werden xvtti. »KL>»k»atxz Ivo« ».—12. IX. 19Z2 KIlUEM. imitNMtion«!« tiu5ief n«»»e mit öonäermessen: ^lektrl^ltilt — l?aclla, Hatel — — KUcke. l^ekenii- unä (iei.utZmZtteI> 'kextll — pelxv. Walle, >V!nteisi?ort. Volkskunst unll 1'efll?iLl>e. I^NKÜ^irt- »etlsit uiill Vieiiiuttef. <.1^. in ^llkvmoins iiii- »!le «JttttUlien. iZrvllL VotLrlttiissusstelliii,?. Die im vorllu?? l^c.'!- «iLlcix^itim^tlc^n licrecliti^t iN'i cici! lj:»l!NLN /u llrelo I^üLlisuIirt), liui clen lielilffen I5''''e in. ländische und anSlälldische Auc^^eichnnin'eu, darunter den ^t. 5ava-5^r^en l. sil. nnt dem Bande. B a d e n bei Wien, 20. August. Der Altbundeskanzler und Wiener Polizeipräsident Dr. Johann S ch o b e r ist gestern um 1l) Uhr abends im Sanatorium Gutenbrunn bei Baden, wo er seit einigen Wochen Erholung von einem schweren Herzleiden suchte, infolge Herzlähmung ge- starben. Am Sterbebett weilten seine Gat» tin und die Aerzte, die schon am Rnchmit-tag den Ernst der Situation erkannt hatten und mit Kampferinjcktionen bemüht waren, die Katastrophe so lange als müg» lich hinauszuschieben. Bis lv Uhr abends reichte die Kunst der Aerzte noch aus, dann trat der Tod ein. Dr. Schober ist somit zwei Wochen nach dem Tode seines grohen Rivalen Dr. Jgnaz Seipel in ein unpolitisches Jenseits abberufen worden. Ueber die Borbereitimgen zur Leichen, seicr selbst sehlen noch die Einzelheiten, es ist aber in Erwägung gezogen worden, die Leiche des Altbundeskanzlers im großen S^ale des Dvli?eipr«sidiums aufbahren zu lassen. Die Beisetzung dürfte im Heimatsorte Dr. Schobers in Pern l^ber-itsterreich) erfolgen. O Dr. Johann Cchol'er wurde 1874 zu Perq in OberMrreich ^^eboren. Nach ?lbiol.iie- runq des Gymnaisiums in Linz bezog er die Wieiler Rechtsfalultät und trat 18W in den Dienst der Wiener Polizeidirektion. Während deZ Krieges leitete er als Polizeirat die staatspolitische Abteilung. Nacl) der Ernennung des damaligen Polizeipräsidenten Gayer Mn Innenniinister U'urde Dr. Schober am ?K. ^nni 1918 als Hofrat mit der Leitung der Wiener Polizeidirektion betraut. Dr. 5^iolx;r wurde in der neuen Repul>lik von den drei '^^iihrenden politisä>en Parteien ntit der Leitung des Polizei Präsidien ins und der gesamten i>ffentlichen Sicherheit betraut. Im Jahre 1921 bildete Tr. Schober, nachdeu? er vorher ein" ?!ermung als Innenminister abgelehnt hatte, nach !^m Sturze des Kabinetts Mayr ein Beamtenkabiuett, l>: dem er auch das Austentportefeuille über-« nahnl. Der von Dr. Schober 1!>21 mit Prag abgeschlossene Vertrag erregte das Misjfail^'n der (^^ros^deulschen, worauf Tr. Schober die Äonsequenzen zog und .^uriirltrat. Tie Christ lichsozialen bewogen ihn, zu tlc-iben, worauf er das Innenministerium übernahm, ^u: April und Mai IV22 nahm er noch an der Kon^ereilz von Genua teil. Ivo er für 'I)esr- r-reich die Bahn f>ilr K'reditc freiinack)!?. Aui Mai desselben Jahres schied er wegi.'n einer Ablehnung seines Antrages iiber e'-nen Zll^akkredit endgliltig a. dem Amt dcö VundeSkauzlers, worans das Kabinett Neipel ins Amt trat. Tr. 'Schober ilbernah'.n wieder seinen Posten im Poli.zeipriisidiinn und spielte in der Iulirevolte eine große Nolle. 192l) wurde er na6> deur Sturz des .Kabinetts Streerllwit^ zu in dritten Ä'ale Bundeskanzler. In diese Zeit ^ällt die ??usio' niernng der NDdenkreditanstalt mit der !i1re-ditanitalt und der .^laager (5rsolg s.'ir Oesterreich: die Befreiung von den Nevaraiionen und t^^eneralpfandrechten. ??äbrend der ??enwablen 1930 stand er an der ^pit)e der WMgemeinschaft: ??atic'naler Aiirlschaft-?-block und Landbund. Die Universität Graz ehrte ihn durch die Pronwvierun^ zum ?h- PlMk und Meteorologie, wobei er sich besonders der Stratosphärenforschung widmete. Im Jahre l9i?l^ unirde er Titularprofes--sor fltr (^'rperimentalphuiik an der eidgenössischen .vochschnle in Zi'irich. Zwei Jahre später folgte er einem '^iuf als ordentlil^r Professor für Plnisik na>^1> Brüssel. Dies ist in N>cnigen Worten der Lebenslauf des be-richmten Gelci)rtcn. Sein Naine wird stets von all denen mit Ehrfnrcht genannt, die ein VerstäirdniS fiir das .Heldentiun der Forscher und Gelehrten haben, jener Mäi^-ner der Wissens6)aft, denen die Erkenntnis der Natnrgeset^e und die Snche nach nnssen-schaftlicher Wahrheit über alles wichtig ist. Iin Dienste ibrer Sacke babc'n sie 'ich vor dein (5-insa^ des Lebens nicht geschont. Adolf Hitlers Schwiki S» ci n M ü n che n, ?<>. A'iiin t. Wie in gutunterrichteten und de^n '-I-irau-nen Hans naliestehenden ^:-e:sen iic.laüi Mchst die Unznfrit>deicheit^ der ?üuil^'^al''-zialisten mit der Politik Hiller5 Tag. Hitler hatt früher imiuer lü'! ^"er >^e' waltsamen Machteriireiü^ug ged^.'ht. üu") dieselbe ihm legal nicht gelangen s.illle, '.?un lenkt der „Führer" aber imiuer -.u^^'^ir ui,d mehr in die Richtung der flouipro:uii''i' nnt deur Zentrum mn koalitionspolilisch^'r ab. ^r Kaulpf in der.'<)itler-Pan.'i is:^ ie. reits in offenen Nenolten ^^uur Au--d'.".i^'. komnien, so dasz niehrere liulsrat^ifile 3A-?vormationen bereits aus^eli^st weiden !N!i'> ten. In der Un,gebung .s>itln'- fil'.'ch'et niaii. das^ es zu einer ^Apaltung der Paviei triui» men tonnte. Kurze (5 e l s e, ?s! August, .^'l'ute früh wnrde Mischen den Schienensträngen in der Nabe ven Celje die Lei-^ie des 51jährigen Inka'santen de-? städtischen (5'lektrizitätsnnternehnicns nnd peniil^nierten Wachmann Anton o r e n in zersleisäi-teul Znstand ansgesunden. .^liaren diirk" zwischen die Waggonyuk'er au? das se gefalle?! sein und so den lragischeu Tl^d gefunden haben. R o ui, W. August. Bei einer ?lngübung stürzte ein Militär-flugzellg ans 49 Meter .'>>öbe auf ein Vau» ernhaus. Ter Benzintank erpll''dierte inid im Nu n^ar das .'(lans in svlaunucn. Tie beiden Piloten nnd zivei iu» >>aiise befindliche kleine Mädchen, die nickt ins ^reie ge> langen konnten, wnrden als verkoblte Leichen aufgefunden. Zwei f'vrauen erlitten le-bensgefährliche i^^erlepungen. BörsenberW? Zagreb, 19. August. T e v i s e n: Berlin 1.''.s'.2.0'.> Mailai'.d i.-. —London 197.1!—''I.wvork .''l'.,''2.!2--5s'.90.K8, Paris 22.';.0l'>-22l.18, Prag 1i^8.12—108.9?, Zürich Ns>8.?')— NN'.8.',. s! n r i ck. 20. Aligllst. T e v i s e n: Pari'.^ Loiidon 17.^1, Newnork Mailand 21..'^!?, Praa 1.'?.17.i. Berlin 12:?.ll). „Mavibl^rkr Zeituntj'' ?>ummcr ???. NSM Ovfer der Berge W (' IN auf die 0;locknerqrnppl' in den ?ali<'rn ?)?eter hoch), die in dm lcn!^'n Tcigcn wk'der mohrcvc Opfer j^i'fl^r-ii.u. iiat. meisten Unfälle creis^nen sich bv'i denl durch einen Pscil gekennzeichneten Grat zwischen denr Klein- (links) und dcni (^roßqlor!ncrgipfel (rechts), da hier nur ein schmaler Wcq führt, der an beiden Seiten mehrere hundert Meter fast senkrecht in die Tiefe stiirzt. M und Wider DmWlands Rllflungsglelch^it Die Klunpffrage der nächsten Wochen — Amerika nnd Italien untclstützeil die deutsche These — Französische Erwägungen o n d o n, ll». Auc,ust. lie di'iitsche 7vl^vderuiui nach Nüstilnsts-l)at III t'ii.silschen Politischen .^ttei-ji'ü svipp!l'i-l. dl's!) ist iliau enqlischerscilS riuev iiililereii '^^«'urleilnnq d<'r Eitna-li^^n eher i^'neisit alc' anderc^ive, sv das; die 'lu'v l^esichi'-'punkte de», Tatsachen ^zieni licl) i^ereckl erscheinen. Die englische Auf-sa'iuiisi lil l'e^uq auf die deutsche ^^-^rdernnq nnci) )li!"ls!ntt^neisen unrd nach wie vor erklärt, das; die Abrilslungoi'eivrechnngen niit den Franzosen sorigeset'^t winden, da die !>tiistl.'ngS-aleichbeil vom ganzen dentschen Volte heule latmorisch verlaugt Vierde. Pari 1^. August.' '^>u d!'!, Besprechungen über die Crneu-'rung der iiilernationalen Verliandlungen nl'er die Forderung Teulschland.) nach Rüstung'gleichl,eit nnrd in, „(5 ch o d e P a-r i s" erklärt, inan löiine nch über die Etellungnal)nie de.^ englischen Aus;euauite'ö nicht ganz ilar werden. England wt^'lle ver-j)inderii. da«: Teutschland dein Völterbuud die .Haltung der Signatarumcl^te des Ver-failler Vertrages hinweggehe, nieil dies den Beginn der deutschen selbständigen Aufrüstung bedeuten würde. Anderseits fürchte die englische Adniiralität die Schaffung eines Präzedel,zfalles. Werde nämlich Deutsä)-land die Nüstungsgleichlieit zn Lande be-unlligt, so könne uiau i», Sinne der Er>vä-gungen innerhalb der Adniiralität erwar^ teil, das; sri'cher oder später auch die Gleichheit der Lee- und Luftfahrtriistungeil gefordert wird. TaS „I o urna l" verdächtigt die Vereinigten Staaten, in der Frage der ^)iü-stungsgleichheit Teutschland zu unterstüj.u'n. (5s habe den Anschein, das; die Amerikaner Frankreich für eine Koinprouiißlöfnug iul Sinne des Hooverfchen Abrüftungsvorschla-ges gefügig machen wollen. Tie deutsche diplomatisäie Offenfive falle offenkundig ulit der Erklärung der anlerikanifchen Finanziers zufammen, die die Begleichung der heutigen europäischen Schuldenraten bis 15. Dezember verlangen. Dieser Offensive müsse Frankreich eine wirksame Gegenparade liefern. TaS Blatt erklärt schlieftlich, Frankreich fei gezwungen, neuerdings die Welt darauf ausmerksani zu machen, daß die gegenwärtigen geheimen Rüstungen Deutschlands gegen die Bestiminungen des Versailler BertrageS verstoßen. Herriot habe in dieser Beziehung zuverläßige Mittel-luugen. Tie Deutschen würden nur zu bald erkennen, daß die Metzer Worte Herriots über die Gefahr des Pangermanismus nicht Schall und Ranch seien. P a r i s, August. Die Berichte der englischen Blätter über die bevorstehenden deutsch-französischen Ver Handlungen in der Frage der Rüstungsgleichheit werden in Paris als verfrüht bezeichnet, doch lassen sich darin etwaige prinzipielle Einwände der französischen Regierung in der Frage der Erneuerung dieser Verhandlungen nicht erkennen. Nach Ansicht führender französischer Kreise würde die französische Regierung im Falle der Wiederaufnahme solcher Verhandlungen folgende Richtlinien beobachten: l. Deutschland müfse es gestatten, daß seine privaten militärischen Organisationen zum gesamten Heeresstand gezählt werden. 2. Deutschland und Frankreich nehnien für die Zukunft die Verpflichtung auf sich, in der Frage des (^ffektivftandes eine strenge internationale Kontrolle zuzulassen. London, 19. August. Tie Aktion der deutschen Regierung ii, der Frage der Herstellnng der Rüstungsgleichheit, wenn Abrüstung nicht erzielt werden kann, findet in Muffolini nnd in der offiziellen italienischen Außenpolitik eine starke Stütze. Nach hier eingelangten Insor-mationen ist damit zu rechnen, daß in die^ senl.^'»erbst die große Attacke Mussolinis ge-gen die englisch-französische Alliance zu er-ivarten ist. Italien droht ernstlich mit dem^ Au'?lritt aus dein Völkerbund, nienn in« Sepleuiber die Abrüstungsfordernngen Ita-liens, Deutschlands und Rußlands — die genannten Staaten machen genieinsame Sache — nicht berücksichtigt weri>en sollten. Ter Völkerbund hat noch einen säiweren Kampf nlit Japan wegen der Mandschurei zu bestehen. Ter Anstritt dieser drei Mächte aus dein Genfer Völkerverein N'ürde auch seinen bedingungslosen Tod herbeiführen. Dies N'nrde unabfelibare Foljjen für die ganze Weltpulitik nach sich ziehen, (^s ist daher sehr glaubhaft, daß die englische Ti-Ploinatie, wie bereits eingangs erwähnt, alles daran setzen wird, die deutschen Forderungen nnd die französischen Gegenforderungen in L^inklang zu bringen. hinaus vermag auch der besdorganisierte Ter ror mcht gehen, er müsse versagen, wie auch das Kriegsrecht versagt habe. Finanzielle und wirtschaftliche Schwierigfeiten tür« lnen sich vor den Sowjets. Das Geld dcr Banken wurde Dr den Fünfjahrplan aufgebraucht. Auslanbkäufe miissm eingestellt wer« den. Nur die Rote Armee halte nioch die Massen im Schach. Rußland könne deshalb weder an einen Krieg gegen Polen, noch an einen Befreiungskrieg in der tesfaraliischen Frage denken. DeshÄb sonnte es auch nicht in den 5erni>sNichen Konflikt eingreifen Rnß-land mit seinem Markt von Millionen Menschen lasse sich nicht beiseite schieben. In ^nropa, sagte .^erenski, könne Ortiniin^g solange nicht eintreten, als Rnßlavd absei!» stelle. Stalins Macht s-ei heule noch scheinbar nnbegrcnzt. er kontml'll<'rt Idi^' und damit Rußland. Aber auch.'''icse Macht stekke am Anbeginn ihres ,Zerfalls. MoNison tlberfiog den Ozean kin neuer Rekord. Harburg G r a e e, 19. ?l^igust. Das Flugzeug, ivelches heute uin Uhr 45j Minuten bei Halifar d?n Ozean überflog, wurde als das Flugzeug M olli « Vor dem Zusammenbruch des BoWewlSmus? Kerenskis Prophezeiung' — Kein Terror vermag sich auf die Dauer zu halten — Die Bauern als Retter Nußlands s o tts erkannt. Mollison ist demnach der erste Mnsch der ohne Begleiter den Atlantischen Ozean in der Riäitnng von Osten gegen West überflogen hat. London, 19. ?lugust, Ter Dampfer „Ascauia" berichtet radio-lelegraphisch, den Ozeanflieger Mollison lie-gegnet zu haben. Das Meer war ruhig, daS '^^tter überaus schön. Mollison grns;te Passagiere uud 5)l'annschaft de» Tainpfers durch Winken mit der Hand. Pari s, 1!^. August. Ter ehenialige russische MinisterprüsiÄ^'nt Alexander Ä' erenski veröffenilichte dieser^ Tage einen aufsehenerregendul Aiiifsatz ans Gl und seiner Informationen über die Lage in RlißlanÄ. tterensli schreibt u. a., daß die Tage des Bolschenn'^nlns oercits ge-zäs)lt seien, weil sich das ^iolk die Schreckens^ Herrschaft einfach nicht mes)r gefallen lassen ivolle. Man stehe vor einer neilen Diktaliir, die erst die Wegbereilerin eiuer ueilen knnst Rns;lai'.ds sein w-erde. Ter l^ialinkische .Kraftaufwand der Sowirts in der Tucchsüh rilng de?? Füiii'salirplanc'^ sei gesch.'itert. Mo.^kan scl>e sich 'heute ge/.nmngen, an der Londoner Börs<' anstraüsch?!, Weizen für Wladiwostok und den Fernen Osten an; lkan-'en. Bezeichnend sei die Aiislösiinq des Ol-er-sten Wirlschasksrates. der die gesamte industrielle Tätigkeit des ^^ande^^ lontvolliorle. Tl<' Vorherrscha't der Schirerindiistrie sei gebrochen. .'^^iezn koiinne der ''Zusainmenbrnch der landwirtschaftlichen .'»toll^ kli^ien. Tie Bau ern seien dein BolstlMnonluc' nie s.i feindlich eeir^^seil ^vii" heute. Iszre ans^enbliclliche Be-rnhigiuig nnler Äein Belschl^lvikenregitne falle nur in .den .Teilabschnitt ins als ue dank der Leninschen NLP sNeue Wirt schafl'^volilik) einigen Nns^en zo.i^'n. .'(x'ntl' revolticren da und dort die Baneri'. indeni . ... Weizenfelder in Flainüien au'^lien las' den kehrt und über die und^ sen, Bahnstreclen zerstören und Sowjetbea.u. te erschlagen. Die Auflehnung wird natürlich furchtbar bestrast. Tntzcn^e von Banern werden wöchentlich erschossen und Hunderle in die «sibirisch? Z''erbannung geschickt. Die setzige Lage könne mnnöglich uirbegrenzie Zeit dauern. Ueber einen gewissen Punkt Tod in der Moschee. B e o g r a d, 19. August. In dem südser-bischen Städchen P e schlng gesteriH abends ein Blitz in das Minarett der dortigen Moschee ein. Ter Muezzin, der sich eben aus deul Miuarett lvsand, wurde getötet, das Minarett unlgestnrzt nnd ans das Dach der Mofchee gesclileudert, unter dein zahl« l-eiche Personen Schutz vor dem l^^'wilter suchteu. Durch das eiustürzeude l^einäuer nntrden drei Personen getötet, drei schll'er verlvundet. Der Bua der ..Rlobe" bereit« über Waffer ????« Tie Verguttgsarb'.'iten ani Wrak des gesunkenen Seg'lsctinls.chisfes „^^l'iobe" in !>er ^eikelldorser BuAt des ^tieler Hafens sind schon so tveit gediehen, daß bereits der Klk« verbanin des Unglücksschiffes aus dem Was» ser ragt SoMsafl, ?s. Mgüsi MarlVorer Aelsüng' Nulnuier ^Z??. Pittarb erreichte il6.770 Meter Das Wesen der kosmischen Strahlen — Die Registrierapparate beschädigt L.' Vesanzan v, 1!). Auciust. Prvfcssor Piccard erklärte Prcssöver--lvetern flcqeliüber u. a. folt^cndl's: Wir konn-tt'N die MessilNsicu, die geplant umren, leicht vtirnchlnen, insbesoiidere die Messungen si'lv die (5rforschnng der kosmischen Stras)lcn. ^iese Messungen haben meine Annahme, das^ die Intensität der kosntischen Strahlen in hl^lieren Negionen wächst, vollanf bestätigt. Wir rannten dieslnal den Aufstieg im Oiegcnsak zum schnellen Austrieb der ersten ^ahrt in die Stratc^sphäre beliebig regeln, ^ie Apparate nlilf;ten iinmer wieder nen Ingestellt »Verden. Den Hähenmesser durs- ten wir keinm Moment der Beobachtung entziehen. Die Orientierung war nicht schwer, da wir insbesondere die Form des Gardasees sofott erkannten und wußten, in der Richtung nach Italien getrieben zu werden. M ai lan d, 19. August. Wie es sich heransgestellt hat, sind die NegistrieraPParate beim Anprall der Gondel gelegentlich der Landung beschädigt nwrden, doch blieben die Registriertabellen unbeschädigt, so das; kein Schaden slir die wissenschaftliche Ausbeute erwächst. Nach den bisherigen Ermittlungen erreichte Pic-card die HiZhe von llZ.770 Meter. R o m, 19. August. Professor P i c c a r d, der sich in Be-sanzano als Gast der italienische Aervnau-tik befindet, erklärte dein K^orrespondenten des „:Mssaggero": .,Mein Begleiter Jng. C s t) u s und ich denkeil bereits daran, eine dritte (5'rpeditiotl,^u uvsiaulsieren, und zwar wird der Ballon die^uml den Auf stieg in die Stratospsiäre vonl Iifer der Hudson Bai in der des magnetischen Pols unternehmen. Piele '^l^robleme werden so ihre Lösuitg finden, wenn mau wissen wird, wie sick) die kosmischen Strahlen an jeneni Punkte ueihaZtl'n, wo die Linien der magnetischen .'»iräs!«' iik die Stratosphäre eindriltgeu.^' Picclud erzählte weiter, die Sicht sei in .vöhen lUiev Meier klarer ^ und genauer als in nu'drigen Höhen. Die 20 MiNionenftadt Ncwliorkö Wachstum trotz der Krise »«IM «I« ««IM )s -> kier Iskt Siek gssunet unct glüekliek ledsn: dlütenweiks Wsseks... ssubsro, gepflegte Kinclef... ciss gsn^e l^eim strsklsn6 rein uncl frisck! -Un7nische .^iiidsoii'Metropole bildet in dieser eine Ansnalinie. Un>ie!ic!i!'.'t der niachsendeu nnrtschajtli-ch?n ZlUgeii und der steigenden Arbeitslo-sisiieil liört der '^lislrouk i>er Menschen aus allen " eili'n der II. S. A. nach ^l'enniork nicht ans. nergrös;ert sich die Bevöllc- rl'ng '.'i'eninorl'.' innner noch nin etwa tilt.Wl) ^vü'iischen. Da? Wachstuinsprobleui der Nie-seiksiadl. die lu'uie vier Millionen leleson-nin'ctiliisse ^^>il?It, und iUier 5.2 Millionen .'^iiailsaiu'^ielige ver'iiat, slellt die Konunn-nall'elinrdi'n, ArcI)ileNen n>ld Städtebau" 5a(1iverstäl?digen vor mls^evst schwierige Auf-gatttu. Wenn die heutige (^'ntmiclluug auch weiterhin ii, deinsellien Teinvo vor sich gehen sollte, so wilrde nian dainit rechnen nti'issen, das^ ini Jahre Nennwrk elwa 20 Millionen d'inniohner in seinen Mauern be-li>'rliergen wird. Da die j^rise nicht ewig an» «''tiuern kann, so ist eher nut einer noch grösseren (sitNvobnerzahl zu rechnen. Die Möglichkeit der Ansbreitinig der Newyorker Bodensläche ist sehr beschränkt. Die Millionenstadt ist bekantitlich znnschen dem Ozean uud dent .s^udson eingezniäiigt. Infolgedessen nnrd daS Wachstnnl N'ennu'lls anch in Zuknnst eher in die Höhe als in die ^^-^rkile erfolgen. Wolkentrat^er von einigen hundert Meterit .'(löhe werden ini nächsten Ialnzehnt das Straszenbild New>,orks be-stinnnen. Von der technischen Seite bildet die (5rrichtling von l>i^ Meter hohen Häusern keine Schtoierigkeiten mehr. Der Strafzenverkehr wird eine völlige r.niänderulig erfahren müssen. Die .anpt. verkeln'^linien werden unterirdisch Verlan-sen. Tie anlerikanischen Bauherren Planen heute schon eine dreifache Nergröbernnq deS Hi'tisonlnuliels. Seitie Durchlas,kapa.zität von etiua Alitomobilen täglich toird scl>on in der nächsten Zeit bei lveiteiu nicht nielir anstreichen. Dagegen soll die vor kur. .'^eiii eröffnete neue Hudsonbrücke nur für den ?vns,gängervertehr reserviert bleiben. ^ei ?f» Millionen Einwohnern tvird inan bamlt rechnen tnnssen, daß nkindestens 8 Millionen Menschen täiilich in die Citl? strö- ........... 'ilen werden. Es wird deshalb jel^U schon derlj)«» !rtegsül)rernml-' vollendet, illn diesen ^ .......................... sich kleinere Hochhän ne ^trai^e ..... " ............... . . > den, die i ol)ne nnterniegs .vüide nur dem ^^asN'erkehr uud die le^Ue ^ <,tj,,,i,iiilnste, >taüaretts nnd sonstige Per nietti^ste nni^ ziuu ^eil unter!rdiscl) ange- gnügung'.'stntten werden in der legte ^trasie dein Anlodroschtenverkehr dienen. Das Parleu der Autoniobile in den e snr Peisoiienwagen^ gelegt N'er- j^r, etwa .'w bis W Stockiverke hoch, grup-n das ,jentrilnl der^tadt fahren,^ pieren. Hier nnrd das Pergnügiiugsviertel )rniegs zu lialten. Die dritte Vahu eutsteheu. Die großen ^lL^'arietes, ^trasten, dns e.lliuälilich zn eiueul grosieu ^lütdiociti) untergebracht, sowie aiul, die siihreii^^en ai.ie-ritanischen Niiindsiinlgesellschafteii die der Pergniignngssladt ihren '.'l'anien g'.'ael'en ha« '-liertehr-.'hindernis ivird, soll grnndsälUich ben. uulnsac,! WollktttnN'cr «nd ?cr ?»» dkr üiadikxil« Bl'N. .Hochl)äuser solleu in Zurunst inir uiit unter-irdischer (^inage gelnnit werden, die durch eiiduug entgegen. Tic innere '.'lnssmttung wird noch einige Monate in Ansprnch neh- .li^lfznge ulit der ^tra^e zn verblnden sind.! inen, sodass init der feierlichen Einlneiliuna (.s Ist auch ol,»c iveiteres klar, dast die des ^liiesenloinpleres im Frühjahr ae-^-trasienbaliuen sich in dieseni PerkehrSge-! rechnet wird. Das gewaltige Unternehiilen wiinmel nicht iliel^r behaupten tönneu. Schoit^ ivird von Rockefcller fiitanziert. —ky. Amazonen einst und jetzt Boliviaiiii'che Irauenregimenter - Weibliche Bataillone in «owmrußland - Die brustlosen Männermörderinnen -Tiodar über die Amazonen — Leaende und -lliirlUchkeit — Woher stammt der Name Amazonenstrom? Äon Max K l In verschiedenen Städten Boliviens ha-lxn neuerdings trieg.zbegeisterte Fraixnl Amazoiienregiiuenter gebild<'t, um g<'jien das feindliche Pliragnat) in den Ltampf'zu ue-l>en. ^ /.'licht zum ersten Male findet im Lanfe des lel.U<'n Ilihrzehntcs daft, zu den zu greife,!. Schon das Sotv-' selland bot der erslaniiten Welt den Anblick lrieg'Niar>eil'!iche I-iji.'iid mich auf der anderen Si'i-l^' d<'s vzeon.^. Das „schivache" Gefchlecht ist in nns-eren Tageil esselisichtlich bestrebt, nach der Eroberung der l^Ueichberechtlgung in deii >iiteist<'n zivileil ')^<'riiseii auch iin Kriegshaiid-lverk, das veil a!5 männliche Domäne betrachtet tvurde, dem Mailne die Waae ut halten. Diese lnerkmürdige Wandlniig ist geeignet der alteii Alnazl'in'iiiülir, jeiier ^'egeiide voil ^aueit, von der die i n g e nl i t h. griechiscl)en (^'schichtsschreibcr zn berichte,l u>u»^len, iieues Interesse zn verleii^vn. '),'ach allgriectnschcn Ueberlieferiliigen beivohnlcil die Aiiiazonen die (legend von Tlierinodoii, an der nördlichen j»tüst^' ^i'l^'iiiafienS. Die Amazoiien verkehrten liur einmal in« Jahre mit Mäiinern b<'nachbarter Völterschasien. Nur di<' Mgdchen zogeil fie aus, crzogeii sie dem Urieg nnd branuteil ihn^'il die recl)te Äruit aiis, damit sie ihnen tx'im 5pallneii des '-Z'ogens ilicht hiiiderlicli fei, DtU.'er an. geblicl, der !)lani^e „Am^izoiie", ll>as in der Sprache d!<'ser weiblichc'il .^triejier „die Brnst lose" zn l'edenten hatte. >^clioll .Hoiner weis; voll jtiiiiipsen geiien die '.'linazoilen zil berichten. ,''^Ine ^iöili',iiil Hippoli)te tvurde voii Tli<'s<'iis gefangen ge-nommell. Daraufhin machten die Ania^o-uen einen Eiitfall in Ättika, mn ihre I^töni gin wieder zu befreien. Ancl) zeg<'ii sie unter ihrer .^tönigi,l Peiithesilea den Troeril zu Hilfe. Diese Legeilde hat betannllitl? >tl<'ist in fv'inem g!-.'ichnai!iigen veru'^'ci.'t. A'.iA in dcr sagcilhaftcn Auolchluiiäuilg der Taten Alexanders des Grossen treten die Amazoneil auf. Tic lleiiz<'itliche l'^esclncht'^« forfchuNl^ Iäs;t veruluteil, das^ in der Amaz^>-nensage ein '^^l'aehhall ans deiil Reich der .He-tliiter fortlebt, in d<.',u die ?»ranen hohe ''lclz-tung genossen und zu allen wichtig.'n Aem-teril zllgelassen lviirden. Die .Hailptgiielle liir die (5rtenntn!>? !''er Ainazonenlegende bildet die lieriiDinte Er-zähinng Herodots iil'er d?n Ailia-oneni^'!!)» zlig in Skvthellland. Tie ^kntlien. dcren biet'.' die Anilazonen mit 7V''ller nnd 5a>nvvt dlirchzogeil, ivareil init da>^ siöcln'te ersinnitt^ als sie all eiitigen ^'eickx'ii g^'i^llener fn'in« der Eindringlilige die ^eilst^'lliknq nici^uten, das, e-.' '^'rancnleil'lv.'n ivarei?. 5ie liannieir das 'Ama^oileiinolk ..l^iinnata", d. b. „'Nl' in-ii-ernlörderiilllen". >Zpälcr deneilndeten ncl) die skvtbischeil jnugen M>nlner init den Ania zoneil lllld zogen znsanmK'n imcl) den? '.it'n« d<'n, ivo sie das 5arnltitenreich griindelen. "^x'l dein Sariilatenlu^lke, das ans l>er oiiligung der Amazonen mit dei? Ll'üi.'n eiitstand, lx'sland die dn'^ k^'in-e s:an ein.'il Manil elieücix'n dinfle, t'ei.ü'1- ne nickt einen ?jeiild in, >iinnvf erkblaa^'n l'aue. So!oe!t .H>nvrk von 'll> '^^üchern vcrkaf'.te, wi> niete gleickifalls den Aiiia^oil^'n sci!>' nlerksamkeit. ??ach feinen Angaben käinpilv!? die Ainazoilcn an der Zeite der ges:'iic!^!^'le!^ Atlantentrieger. Sie lvciren weg.n ^lue.is' llcgeifterung lind rücksichtsloser '-I-irmaUla!-soivohl in Aegnplen nne iii l^iriemenland fürchtet. 5ic eroberi.'ii die iievdliclvn l^^e-biete Klciitnsiens nnd lics,en ucl) dori n!> der. Wiederholt koilnte nch dii' !nod<'rn<' schnng nberz-'ngen. das; die bisterÜ i'^'n nnd ethnolira>^hilcticn ^^^.'sclirei!".in>ien '""ois le!n<.'sfall'> auf piireii Erfindnnsi.'n l'.'vnlien. sondern iil ?'.!irf!ickkei^ l'eiirnndet iv.iren. .'i>erodot geiliestt deöNK'si.'ii mit de'i ^^iiis des '^^'aters der IritifcNen -'iclirei billig. Es ist aiiznnelinien, ancli in di^'-fein ?^alle feiiie Er^äliliing den Tatsachen entspracli. '^^ieiln man die Änlazon'.'ii.'eav'nde voiil iiinlhologisclien El^'nient b^'ireit, I'l'.'ii't <'iil <^i<'rll, der völlig glanbnn'lvdig ev'cln'iilt. Tas; viele iii<'nschlicl;e )>'asseil in den '.'in'än' gen ihl'er.Uiillnientwicllitilg eine lainie riode der '^.'iutterherrscba't lai!nt<', ailt ln'!!-te als eriviescn. Das, an der Nordliist^' Mit-telafieiis eill !i>ölk<'rstainiil anicinig wiir, dei dvin die Vorherrschaft der "vranen licii dis iil die früheste Zeit der ln'llenisclu'i? .^in.'.nr. Periode erhalteii liat, ist dnr^liaiic' niöali^'^. 'il^^^lihrelid die alilnechende ilcne >n den kulturell fortgefchriltenen (^!ebiet<'n dc'r inaiigen die ÄitNt'erlu'rrsll'a'l lln.d all ihre >ctelle die patriarcUalifche iDrd- „Mm-ikilvrer 'Nitun'g" ??mnWr Uonns^, ?«1s Sf. Ätlgüst ,1UN,1 setzte, zocicn sich höcbstlvahrsc^mlich cnnq^' vatriarclinlisch rcsticrtc VolksMmme nach den cnticgenen Gebieten des europäischen !)cordens zurück, um auf diese Weise der drollenden sozialeu Unnvcilzunl^ zu entziehen. Lichte dieser Erkenntnis erhält die Crzählnnc^ .'oerodots über den Feldzug der Aniaz>?nen in das Skythenland alle Zü-iie historischer Mnubwürdigkeit. Abc^sehen vml manchen phantastischen Einzelheiten unls'i der .Inhalt der Aniazoncninär als durchaus? ili der Ltulturgeschichte begründet li'.'trachtet werdeil. (5v ist nbricien'? interessant, das; der süd-.imerilanische qrosze Aiiiazonenstroni seine '^'i'neiiuung eineiil sprachlichen Irrtuin seines ^nitdectevv verdankt. Der Seefahrer ^l.'llana, der an den Ufern des Parana-in ^üdanierika segelte, hiirte von den dertijU'il (eingeborenen, das; nördlich von !->!eser l^e^iend ein noch viel nmchtiiMer ^^iroiii sliesze, den die Indianer „Aniassona'' uailulen. Ter !>tap!tän qlanbte da-^ lec^en-<^iel'iet der kriecherischen Äeibex ent-deat lmben und taufte den Ärom, den er l^nlien 7^rrüihrten endlich erreicht hat-li', aü's' den l^cankell: „Rio de Ainazonas'^, diUver Alnii^^onenstroin. ^ ist sl'äter stellle es sich hcranc', das; das ./Amassona" in der Mnndart der siid-anf.'vilniiisch.'n Indianer ^'ine i^an^^ andere hatte, und zwar „2trl>m", der die 'l.^oote vernichtet". ------ SlWge Mordwaffen Berlins Salzsäremonopol — Das Delikt der Schönheitsverstümmlung — Die Schwefelsäurebegießmlgen zu Glasgow Sich selbst gekreuzigt. u d a P e st, 1'.X Augnst. Ein unsiewi^hn-/'clxr ,''vall ereiliiiete sie!» in 3zec^ed. Ter <6-jllluiae .''ianfmann ^eböl erkrankte an Vlat- iiiio sollte ins ^tranl<'nhaus eincielie-s(vt u>nd<'i,. -)lm -'lliend vor seiner Ueber->sülzvnn^t ins ^trantenl)ans verserti^^te er aus <'sui>>'n ^'atteil ein ^iren; und liand sich da-rail sest. '.In: alleren niorqen lvnrde er tot flz''l''.filnd'.'n. In einenl Priese erklärt er, er w^^lle tiie ^chandv', in ein >!rankenhans überführt zu iv'.'rden, nicht überleben. !^'er.l?eirntete leben länger als Junggesellen. '"^an ^enut den bern!)mten scherz, der re-i^eiiuäs'.'ii liemacht nnrd, wenn die Rede darauf lomni!, das; Periieiratete länqer leben als Unverheiratele: „Das wird wohl nicht jliiüineu. es tonlint ihnen nur länger vor." Iei t t^^inmt aber das Internationale Ar-lu'ilsamt iil t'^iens und erbringt den statistisch lu'Itl^ien n'ii'senschastlichen Belveis und da-lnit auch den Trost silr alle Verheirateten. 'i)as ,^>i,u'rnationalc Arbeitsaiut hat die ^le-lüichleiiszissern aus dreizehn europäische» !^^tinderu zusaninienqestellt uud versili-ch^'u. Äns i'i^riind wiiseuschafllich eilnvaud-sr^'ier (^^rlielniine ist tiunmehr festc^estellt, das^ Persoiien jährlich Le- diqe, .".O.i' Venoitivele und nur 1(i.7 Verheirate!«: slerl'e!?. Tie l^^enser Statistiker haben soiiar noch die (^!erblichkeits,^isser für Ledi-s^e lind ^-i'l'rltt'iratele in den einzelneu Alters slnscn ausgerechnet. ?lber sie trafen innner nüeder auf das gleiche Ergebnis, das; die ^^e-liensdaiier der '^>erl>eirateten länger ist als tue der ^^edii^en. '^^.>er also sehr ain ^^ebei, !>äi!sit und noch Junggeselle oder Iiiiigge-sellin isi, uiöge dalier schleunigst in den Llaild >)er Ehe treten. Ans Nollern rund um die Erde. et.ra vier Iabreu starleten el'.r.a /'.lno'' ?.','eiijch''.'n ans !.^os ''.'lngele'-^, uin eine Waiidevnltg rund üiin die Erde durchzuführen. nilt^ zu'ar zu 7^>ls; auf Skiern oder auf Rollern. '^'0n deil Teilnehmern au 'diesem kuertiviirdigen Uitleru^^'hinen siild luir drei nach '.>ü'UNiorl ztirü^lgelchrt. 7^eltt müssen sie r^ie ^ivecte von ?cewyorl bis ^'en Ainieles, d. s>. den ganzen nordamerilanischen .>lon-lineut zu ^us', durch<-sueren, ilui iien in .tiesielllen Preis zu betomuien. Teill 5iegcr uviult das liette 2'üuimchen v0i? drei Mil^ioiten Tinar, abgeso)i.ii von den Trost-preiien verschit^dener ivissenscha'tlicher ^^'lesell schajieu nnd privater ^5pender. Tie '-^^edin-g'iuaders leicht. Tie Teilnehiner inns'.len sich verpflichten, ulindestens sechs-^elni Ziilnden täiilich ans den Beinen zn '^il.ilen tind duriten nicht uwhr als sechs En-.nden an? Tage schlafen. Tarnber hinaus war es ilnien verbeten, sich zur Ruhe ins '^^''^tt zu begeben, ^ie niuszieit die Nächte auf einenl >3tulil lxrl,ringen, iien kM 5ionknrrenlen fielen 7:i den ^trava/'n <^es langeil Li^eges.vuin ^vfer. ü.",'; ünier-wegs den Plan aiu. und uur drei ftelxit vor dem C'nüjjpurt- Berlin stand kürzlich unter dem Druck eiuer Serie von Lalzsäureverbrechen. Jin Perlauifi von Aivei Monaten fünf Talzsäuredelikle in Berlin! Die EiA'nlüin-liäMit der Serie liegt darin, dasz es sich um Attentate uiittels der sonst kauin ver-toendeten Salzsäure handelt. Die Häufigkeit der Fälle deutet an, daß hier ein bestechendes Borbild vorliegen niuß. Bor Monaten wurde eine Frau freigesprochien, n>el.l)e ihrein Peiniger von Mann eine Bierslasckie init Salzsäure über den Kopf geschl.rgeu und ihn damit geblendet Hatto. So verstäitdlich vielleicht au und für sich dieser Freispruch war, so stinluliereuid wirkte er doch auf die einsichtsvollen Gemüter, die darin einen Freibrief für äihnliche Taten erblicken konnten. Berlin hat ein Salzsäuremonopol in der jlriniinal^^eschickM, das niemand zuvor besäst. -Alle anderen Epideniien htellen sich an das Bitriol und utnrissen das beiantile Delikt der Bitri.ola'ge. Selten -herrscht in diesen Fällen die Tötungsabsicht, fast immer ist die Bilriolage sernell betonter Akt sadistischer Gransainkeit, welche das Opfer blind oder mit zerftörter 'Schönheit seiner erotifchen .Werlechaneen !beraul>en will, ab und M gesteigert zur absoluten .Hil'loSmachuug, uul in den vollständigen Besitz dieses nienschüchen ^^^racks zu gelangen. Ilralt ist das Delikt der SchlwheitAver-stüntmlung. Elisabetlh von Mtstland lief; .ziNxi allLU hübschen Hofdainen die Nasen und Ohren al^schneiden, ireil sie ihr — .>tvn-knrrenz in der Liebe gemacht hatten. 1Int«.r .^xinrich den Dritten von Frankreich übersiel ein Staatsrat seine (^liebte und zerfetzte das l'lZcsicht der >Ungetreuen niit einem 7uchrllmente, wie dies noch l^ente in Nea^iel die Aniants itnd Znhälter tun. die der trügerischen Dirne niit einem in künstlerisch vollendeter Wei^e angel>rachten Nasierniesscr schnitt auf der Wange das „sfregio" anbringen, das sie für die Mitwelt zeichnet. So ist dieses Delikt von den Hösen in die Tavernen der Faubourgs geland'!t, wie auch die eigentliche Bitriolage, die sischen .'('»ofe von drei Edel-lenten an der.Herzogin von Ehauliies geübt worden nwr. indeiu sie ihr (Zeucht u'.it Scli?ve felsäure zerstörten. nahnl »in Indu» striegebiete zu l^lasgow die 'Schive'eliäure-begiej^ung derart überhand, das; ein Aesej) erlassen wurde, lvelches auch schon den bloßen Bersuch niit dem l^algen b:^straste und heute uoch iinmer nominell in Kraft 'st. Kein Land aber hat so viele Bitrioil-epodenlien durchgeniacht wie Frankreich, und hier lvar es gerade die ost unbegreifliche Toleranz der Justiz, die bei in 7l) bis 80 Prozent von Frauen verübten Delikten loiese erotisch bt^diugten Verbrechen vielfach straflos ließ. Jeder Freispruch einer Frau, :vel-!che ihre sexuellen Ansprüche verteidigte, diente als Signal für eine neue E^xidemie. Hätte nian lant gestraft und still l'egn.rdigt. würde das Delikt nie die gewaltigen Dimen sionen angenontnten haben, ^^lvei Roinane wurdeil außerdem angeschuldigt: „Die n?r-inanmsche Penelvpe" von Karr uttd „Die Mysterien von Paris" von Sue — die Bitriolage literari-sch propagiert zu haben. Sonderbarevveise trat aber die Wirkung der „literarischer: Infektion" erst etwa "lv Jal>re später auf, und tveit uiehr haben die Nichter schuld, daß die „^lussige Revolverkugel,, und das „chemisc!^ Stilet" Werkzeuge sanktionierter Art für erotische Desperados wurden, die bewußt die milden Schwurgerichte suchtfn. Die .Halbiveltlerin Morley, die einen .^Msarenleutnant geblendet, bekam 1.^ Monate, 2 Jahre eine verlassene uneheliche Mutter, die sich am Verlführer rächte, trotzdem sie ihn heiraten wollte, l^^dingte Bitriolage wurde mtt fünf Iahren bestraft. Die l^rafin Letil ab?r. die einen Trottin, der rlir die Liebe des Mannes alispenstig geuiacht, vitriolierte uud blei? dete, wurde freigesprochen, uvil sie es „zunt Schutz der ehelichen Geuleinschaft" getan. Dies U'ar eiu gcradeM verherreudes Signal, ein Startschuß zur Bitriolsagd auf legi-tiule nnd illegitime Netenbuhleriuueii. Ja, selbst Zuhälter bewarfen ihren „ungetreuen !^^ochto!pf" iMarutite) mit Bitriol, '^n T'iea-terlogeu, in dunklen Durcl>gängen, auf Trep'pemlureu lauerton Rivalinnen nnt der Tasse nnternl Umhang, und auch di<» abenteuerliche Schriftstellerin l^vp l>ekam einen nicht unbeabsichtigten Schus^ inS ^v,<-sicht. Jnlmer leichtfertiger wurden die Motive, innncr tiefer in die Mentalität der Gosse sank die ehenialige Nobelwaffe — bis sie, in die .'(^ände der Strasi^ndirnen 'gelangt, „unmodern" wurde, und die Danie znm Revolver griff. Allein anch da zei.iten die Richter größtes' Entgegenkommen. der haben nun eine automatische Sicherung hergestellt, die auch bei undichten Gasrohren funktioniert. Der Apparat selbst ist einfach und kann in jedem Raum angebracht werden. Sowie die Erfinder das Patent erhalten haben, werden sie in allen europäischen Staaten ihre Erfindung fabriksmäßig herstellen lassen. Xlere. die niemals gefan-gm wurden Bor einigen Monaten durchlief die Nachricht die Welt, das; eine Erpedition im Tan-ganyitasee die Ueberreste eines vorweltli-chen Tieres gesunden hätte, das einer riesigen (^jirasfe, jedoch mit Eidechsenhaut ge-gliclien haben nnlß. Dieser Fuud erintiert aber darau, daß nach uiehrsach wiederholten Aussagen von Osfizierell der den Victoria Ntianza befahrenden Dampfer noch hente Tiere dieser Art dort vorhanden sein sollen. Diese Angabe erscheint nicht so über-mns'.ig ntiwahrscheinlich, nne eS den Anschein hat. Wie lange wnrde das Tier, halb Pferd, halb Zelira, das inl Sen^liki Walde vorlonunen sollte, als ein Märchen der Eingeborenen bezeichnet, bis vor nicht allznlan-ger Zeit dieses saget,hafte Tier tatsächlich westlich des Ruwenzori in Gestalt des Okapi sestgestellt ttnirde. Zwerg-Elefanten ntid Zwerg-Rilpferde beweisen ebenfalls, daß die Möglichkeit der zoologischen Forschung in Afrika anch hente noch lange nicht erfkliöpst ist. Bor allein enthalten die tuisgedehnten Stlnipfstrecken aui Zantbesi und anderen afri-tanischen Flüssen, die noch nieinals der Fuß eines tveißen Mannes betreten hat, noch gar Utanches Rätsel. Au« Zainbesi soll senes sagenhafte Tier leben, auf defseil Borkom-men die dort ansässigen Barotseneger schwören, und das von ihnen ,.THc (^lireat One" g'eiuinnt ivird. Anch dieses riesenhafte Tier soll den Nieseneideclisen zu^^nzätilen sein. Eine englische Expedition, die zn Forschnngs-zivecken in diese fnrcl'terlichen Sumpfgebie-te vordrang, faud dort Fußtapsen von fünf Fnß ^^äitge. Mehr war nicht festzustellen. Es ist aber eine bekannte Tatsache, das; die Rie-selieidechsen der Borzeit, vor alleni die Bron tosaiirier, in Süinpsen lebten. In den Wasserfällen, die unter dem Namen «,Augha-! bies" sich in einem der abgekegensten Teile des Oranje-l^ebietes befinden, soll in den Wirbeln eine riesige Wasserschlange „Te Grootslang" genannt, ihren Wohnsitz haben, behaupten steif nnd fest, dieses sagenhafte Tier mit eigenen Augen flesehen zn haben. Wie die unter den Eingeboreuen verbreitete Legende berichtet, soll sie die .<.^üte-rin eines riesigen Diamantenhortes sein, der in dem Pool dicht unterhalb der Aughra-bies-Fälle liegen soll. Bor wenigeu Iahren wurde in Rhodesia ein Leopard geschossen, der einer bisher vollkommen unbekannten Art angehörte. Vielleicht gelingt es auch einuial einem Jäger den sagenhaften „Nan-di Bär" zu erlegen, jenes schlaue Fabeltier, das den Ziegen, Schweinen und ?lntilopen so gefährlich sein soll. Daß auch hier Dichtung und Wahrheit dicht aueinander ftrei-sen ntüssen, beweist die Tatsache, daß eine ganze Anzahl asrikailischer Sportsleute, unter ihnen vor allem auch der bekannte südafrikanische (^roßwildjäger Selous, an die Existeitz dieses Tieres glaubte. Jedenfalls ist die Liste der in Afrika vorkommenden Tiere noch lange nicht erschöpfend festgestellt, und tvir köntien i,och niancherlei überraschende Entdeckungen in dieser Hinsicht erwarten. Der Schrecken von Sierra Leone Im dem ausgedehnten Buschlande von Jmperri, im Hinterlande des britischen Pro. tektorates von Sierra Leone leben die Stäm lne der Meudi, der Veis und der Bulloin Neger, außerordentlich' abergl-äiurische und rückständige Stämme, unter denen die furcht bare GeHein,gesellsihaft der Leoparden, jene Geisse! dieser Gegenden, ihre n?eistcn Anhänger besitzt. An der Spitze dieserGesellscl)aft stehen die Za-ulberdoktoren. Sie verfertigen die Geheim'-Alnulette, an denen sich die Mit« glieder der Bruderschaft erkennen, nnd sie leiten bei den Festen die Berteilung des !^^.1lcnschenfleisches, dessen Genuß vor Krankheit und aitderen Uebeln schützt, dagegen Erhöhung der geistigen tind körperlichen Eigenschaften beivirken soll. Ein Ka.lnibal's^ INNS lnit mystischer Bed<'utung. Das unglückliche Opfer wird mit einer Waffe getöter, tvelche ähnliche Eindrücke >ivie Leopardenkrallen auf dem Kl^rper hinterläßt nnd diesen in grausiger Weise zerfleischt. An der Spitze der Zauberdoiktoren steht der „Laki", der Ober-LeoPard. Er trägt bei den Geheim sitzungen eineir Ko.pfputz aus Mensche?!' wockien, smvie ein Leopardvilsell. Er vollzieht auch die Ausnahnie nener Mitglieder des Ge^im'bundes, die teils freiwillig in die Gesellschaft eintreten, teils zum Beitritt auf gefordert ^verdcn. Angesichts des Terrors aber, den die Leopardengesellschaft in jenen Gebieten ausübt, bleibt eiuer j^uin Beitritt aufgeforderten Person nur übrig, entiveder diese Gegenden sofort zu verlasset! oder den Leo^'ardcn beizutreten, da eiue Ablehnung zder Aufforderung sein Todesurteil Ivdo iten s würde. Eutiweder er verschwindet auf uner-l tiärliche ^^t?eise. odek er stirbt an Gist, mit idenl die Zaul'crdoktoren ebenfalls vorzüglich ! nntzu^ehen wissen, und unter denen das be> rüchtigte Bosiina-Gist das bekanitlcste ist. Wieviele Mordtaten diese Leoparden alljäiir lich ans ihieit Genüssen halben, ist angesichts des von is>nett ausgeübten Terrors unuiög-lich festznstellen. Hin >nnd wieder kommt den Behördeil eiuiual ein Einzelsall zur Kenntnis, wie nnlängst in Bogo die Opf>.'rung eitles Ntnszehnjiährigell .>äuptlittg Humpa Peyombo eine seiiler !>Srl)iresteru den Leoparden zur Opserutig an. I Tas Angebot wurde aber abgelchnt und da-silr einen Bewohiter des Dorfes namens Lla-nanda nnt. gräs;lichen Martern hingeschlicl>-tet. Anch dieser Fall g<'latlgte zur »tenutnis der Behörden. Hnmpa Peyoinlw wurde sofort verhaftet und unter Anklage gestellt. Er schwieg wie das Grab und auch kein anderer Dorflbewohner wollte den Euglätid^rn Auskunft über den Mord geben, nicht einmal die nächsten Verwandten des Ermordeten. Schutz gegen LeuchtgaSvergistungen. Bisher ist es nicht gelungen, ein brauchbares Verfahren zur Entgiftung von Leuchtgas zu findet,, obwohl die Universitäten übrigens schon vor deui Kriege Preisaufgaben ztl diese,n Zwecke gestellt hatten. Nun-uiehr haben zwei Zagreber Technlser den Bersnlh nnternonlinen, dein Problem auf aitdere Weise beizukominen. A«nn die Ent-gistnng des Lenchtgases noch «^cht möglich ist, kanit ntnn tvenigstens nach Hilfs,nitteln sltcheit, die das Ausströmen von Gas aus den Leitungsrö^^rcu u--«»ldern. Die Erftn- Humor des Auslande« „Als ich gestern an deinem Hause vorbei» ging, waren alle Fenster hell erleuchtet. Du hattest wohl eine große Gesellschaft?" „Nein! Wer «eim Frwi wmmt «orye,^ von der Reise Aurück, und wenn sie die Leine Lichtrechnung steht, dann merkL fle sil^ebeljpeMvl/ Gonntag, om Äuguft Das Eis ist gebrochen... Ut Marib»r«r Z«V>»»che «b> iUdNli«. Mit dem zrohen Konzert Mario Si mcnc hat dl« «che « aribor « rF c st w och -nun auch inoffw-ll ihr«» «»Wuh S-sun-den. Fast alll?tt Eimvänden der immer austauchenden Nörgler zunl Trotz hat die Wo« che ihren Zweck voll und ganz erreicht. Ob-wobl dein BeranstaltunOauÄ^chuk kaum «l-niqe Woch-'n zur Berfügunx, stond-n, setzte «in »ormÄich qeleiteter Nekla'nci^eÜizil!? ein, der alStald dos Interesse der breitest'.'n Krci se aus unsere Stadt lenkte. Nur schaoe, daß man sich zu dieser umfangreichen Arbeit gar so spät entschloß: es ,rmr schon M: und viele haben die Sommerreisen bereit» hinter sich oder si6^ schon fiir anderswohin entsAos-sen, so daft der ^^renchenznftrom vor allein aus dasteste Intcresse für unstre -tadt selM kundetcn. lhat die Landt'evöUerttng dl"? einzelnen Veranstaltungen da-? haupNi^ vn« merk zuMirendct. Durch die Permittlnin.i der Neise^roS ist in» nächsten Iar)r die .^^iiupt-beteiligung a.tt'i^ dell südll:lmeu viegi'nden zu erlvarten, so da^ der weitere (5rsol>i der Festwoche zweiiel^ohne gesichert erscheint. Das uwdcrne 7^nsell>ad, unser grüner Bachern und die herrliche >UuMbttng biirgen dafilr, das; Maribor schon in Milde eine ge^ suchte Solnznerfrische werden wird. lieber die einzelnen, ausnahuiSloz lj«glück ten Veranstaltiimgen haken wir schon bcrich-tet. Die Freilichtanffiihrungen der „Ä e r^ k a u f t e n B r a u t" standen auf überragender Höhc und ernteten schincich^'lha'le 'Anerkennung. Die Herren Lkrbinsek. her-zog und Ing. eernlgoj haben sich mit allcn Mitwirlenden, die ihnen aufo;iferung'woll zur Seite standen, gegenseitig übcrt-.ofien. Dell znviten Höhepuivkt erreichte die Festwoche mit der p y r o t e ch n i s e n Galavorstellung im Iusclbad, oic ungeteiltes Lob und Beifall fand. Wegen t^er kurzen Spanne Zeit konnte l^e-tmnevlicherweise keine gri)hcre Ausstellung auf breiterer Baisis örgani'siert Wersen, ini-nler>hin ernteten die einzelnen, dennoch uln-sichtig vovbcreiteten AuHellungen volles Lob. Den lebhaftesten Besuch l)citt^' die F r a n e n h e i ln g! e w e r b c - )l u s« st e l l n n g,zu verzeichnen, die von den Damen Mie, Lipalb und Rozinan in inu-sterylultigsder Weise durch!l^«?mhrt wurde. ?!icht inindn^^^nr Interesse begegnete die voit Direktor Ing. Zievenfcld geleitete F o r st^ 'nch I a g d a W s st e l l u u g, die kür ie!»er^ mann eine besondere Sehenswürdistkeit bedeutete. Aber auch di< übrigen An^stellun' gen, und zwar die P forde- und die h i-storische ylusstellung erfreuten sich eines lethaiten Zuspruches. Eis ist gebrochen! Unsere Stadl. i>ie nach dem fü^hclr Aufschwuiu^ in den ersten NaMriegsjahren infolge der "^lsiüu'ittierung der Berwaltungsbehör^n so scl)r uu B'^de.ni-tung verlor, hat nlm durch ihn ^cst? .wcl^en Gelegenheit, ihre kulturelle und n^irtschaft-lichd Stärke M dokumentieren. Deni Vernn-staltungsausschuß, der unter der uliisichliaen nnd zielbewußten Leitung der Herr?n Vi'ir-^rmeister Dr. Lipold und Bizebürgerinci-stier Golouh eine Rokordarbeit in der turz bemessenen Zeit leistete, gebÄhrt der Tank der ganzen Oeffentl-ichkeit. Für die reibungslose Durchfüihrmig nmß auch Anerken,luni und Dank dem unernvüdlich tätigen »^anzlei^ leiter I. Rogliv sowie dem un^sichtisten Ne-gifseur -der meisten Beran'staltumi<'n und rastlosen Leiter des ReklanwdiensteS Herrn Marinekolnmiissär a. D. Loos gezollt ll^er-- kilkt vlrkllck 7ri!/5in InlVZin sckuppenI vtrlct c!em llssrausL«!! entgegen l beelnkluvt .rlichen Zwischenfall heraufbeschwor, ist nicht verwunderlich Die konlpetente politische Behörde würde daher gut tun, den Wasenmeister entsprechend zu belehren, damit solche genieingeführliche „Amtshandlungen" in Hinkunft unterbleiben. Ferner glauben wir, daß es mit Rücksicht auf die schon v^'rstriche-ne Karenzzeit seit den letzten verdächtigen Erscheinungen an der Zeit wäre, die Hun-delontumaz überhaupt aufzuheben, wie dies bereits in der Stadt Maribor geschehen ist. pianinZt»- 9N8 üskovec >virkt vor?llxlicli ze^en unreine5 ölut, sckvsckef Verclauunß^ unä xexen USmorrkviclen. psfket i^'n 'n äen ^p^iilieke« Berändeningen im Auiovus-vttkedr Wögen der in den letzten Tagen ilniner >^^e» ringereil t'^requenz ficht sich da) städtische Autobusttilternehnieii gezwungen, niir den« 2:?. d. auf einigen Uebcrlaudlinien sowie auch in der Stadt den Perkehr ei,i,^!!schrünlen bZw. aufzulassen. Auf der Linie A! a r i b o r—R u se wird der Wagen, der von Mari bor uiu bzw. von RuSe uni abfälirl, nur inehr Mittwoch und Samstag verkehren. A»l Sonn- und Fciertajien bleiben die Vcrbln-diingeu unverändert. Z'.vifchen Maribo r und Ä'. a r-! i n N'irid der Verkehr dahin ab;^eändert, das; der Anlobus nur dreinial in der Woche, tt. .^w. Dienstag, Mittwoch und Sanista.^ ver lehren wird. Die Msahrt von Mar^bor-Hauptplatz erfolgt nuninehr um l? ui.d um lL.li) bM vo>n 'Sv. Martin uni und um llhr. Au Sonn- und Feiertagen bleilien die bisherigen Fahrt?la.^, Mittwoch, Sainotag sowie an Sonn- llnd Feiertagen der Frühantobius, der von Marit'or nnl K.59 abgln^i nnd unl 7.50 von St Ilj zurückkehrte, e!nciestellt, während der übrige Verkehr aufrecht erhalteil bleibt. Auf der Linie gelten P t ird nur mehr ein Wagen verkehren und dies nur Dienstag, Mittwoch und Samstag foime an Sonn- und Feiertagen. Die Abfahrt von Ma ribor ist für 7 Uhr, von Ptuf für 12.39 Uhr festgosetzt. Nachnnttags fährt der Wagen an denfelben Tagen nlir bis Na^e (Abfahrt von Marlbor-Ha>u>ptbahuhof unl 15. von Nave um 17.58 und Ankunft in Maribor um 18. Uhr). Eine gri)ßere Veränderung wurde auf der Strecke Mari l' o r—S elniea vorgenommen, wo die bisherigeil Fahrten auf Dienstag, Mittwoch und Sanlstag eingeschränkt wurden. Die Abfahrt von Marlbor— .Hauptbaihnhoi^l erfolgt an diesen Tagen nin 6.15 und 12 Uhr. Von Selnica kehrt der Wagen UNI 7.Ä) bzw. uln 13 Uhr zurück und trifft^unl 8 bzlv. Uhr in Maribor ein. An Sonn- und Feiertagen bleibt die bisherige Fah-rordnung unverändert. Auch iul Stadtverkehr wird dcr Verkehr auf einigen weniger frequentierten Linien eingeschränkt. Auf der Linie Maribo r—P obreZje werden die Nachniittagsfahrten um 15.40, 16 4l) und 17.4s> ab Maribor bzw. um 15.55, 16.55 uird 17.!).') ab Pobrexje anfgelafsen. Zwischen Maribor und Te z n o wird der Wagen luin 7.1ü ab Maribor bzw. unl 8.<)5 al'> Tezno eingestellt. Derselbe verkehrt nur nwhr Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen. Der Wagen un, 13.15 ab Tezno wird außer Verkehr geftellt. Derselbe geht um 1^.45 von Maribor ab und k?hrt um 1L.45 zurück. Samstal^ wird der Verkehr vermehrt, u. zw. gehen die Wagen von Maribor uul 14.15, lnS,00«.000l UedersII erlititllelil lMilmnIl«,: «iliNI^ «lio Im« Wit, N WMIiili: UM lMn it t I0.S00 IN Di« Ingenieurschule in Weimar, die bi!?lang die besten Erfolge auf den Gebieten des Masckiinen- und Automvbilbaues, der Elektrotechnik und der Papiertechnik zu verzeichnen hatte, eröffnet Mitte Oktober ihr 37. Schuljahr. Die Anstalt verfügt nunmel^r auch über ein-e Flugzeugingenieurabteilung, die eine Fliegerschule und Lebrirx'rkstättel' fl'ir Flugzeugbau unifioscr knüpfte mit den: Mann ein s^spräch an und sprang dann wied<'r von? Wagen, UNI den '?Lieg zu ^uß fortzusetzen. Der gut« nintige B.'sitzer niußte aber bald darauf feststellen, daß il)m voin unb^'kannten Wanderer die Geldtasche wit eine-in Betrag von l.'M Dinar entwendet worden war. Die Polizei in Eelje konnte jkoser bald ausforsctien und f» Vei BerdlUUMGSstörunge«, Wiaklenwey. ^od. brennen, Uebelkeiten, Kopfschmerzen. Nerven-reizungen bewirkt daS natürliche »Aranz^Iosis"» Bitterwasser offenen Leib und erleichtert den Blutkreislauf. Versuche in dcn Universitätskliniken ergaben, daß ?llkoholiker, die an Magen« katarrh leiden, durch daS altbewährte Franz» Josef.Wasier ihre Eßlust in kurzer Zeit wieder, ^den. ^ Das ..Fr«««.IoseI".Bitterwaffer ist in Avo-theken Drogerien und Spej»ereihau'dlunkea er-HRtlich. thermie. Thonisawr. „Hala^-Lampe. Tnt«. roclccln^r, Radmm-Trink« und Badekuren Müßige Preise. 29!7 * Med. Dr. Frank ordiniert wieder, 9—1l und 2—4 Uhr. * Bergesien Sie nicht, itis Bad R a d e !- ll e r W a s s e r nülzunchnien. * Hotel Halbwidl. Heute Samstag Musikkapelle „Lnra". — Sonnlag Fri'chschop. pen- und Abendkon-^ert. Kapelle Wergles. 1V066 „Lovski dom". Dc'n so. Auqnst viar-tenkonzert (auch mit Schallplattcn). Um 20 Uhr Raketenseuer. 1l)s>l',7 » Kavarna „^dran" SamStag und Sonn tag Konzert White Star. » Buchhaltung, Stenographie, Maschin. schreiben, ^^andesssorresponden.^, S'.'^rl^chen. Praktischer Einzelunterricht. Kovak:, Miri-bor, Krekova nlica 6. l0IC'9 » Boranzeige? Die Froiw. Feuer,vehr in ^tudenci veranstaltet an, Lcpie'.nber ein ^est, verbunden mit dcr Fahitenweilie, und Mar anl Rande des ?!^aldeö l'ei Tt.is/ dcn?i. G? werden alle Bereine h^ifllchst ersucht, au dii-scin Tage kein Fest zu v<'ran-^cltcn. * Restaurant Achtift. SantStaq und T^nnl-^ag Gartenkonzert. Cainstac^ abends M a-e i o n e t t e n t l) e a t e r v o r st e l- l u n g. W976 ^ Verlan«et I^vsokorm w 0ri«lnal-tisekun«! Sturz erlittenen Verletzungen lebensgefährlich. Die Frau trug hiekei schwere iimere sowie RiU^iwerlehunqen davon. Nuch am Kopfe wurde sie beträchtlich beschädigt. p. Wochenbereitschastsdienft der Freiwill. Fenektvehr. Von Sonntag, den 21. d. bis nächsten Sonntag versieht die erste Rotte des Weiten Zuges mit Brandnieister Franz Wreßnig und Rottffihrer ?)tichael Sauiuda die Feuerbereitschaft, während Chausseur .<^ierbert Schönlaub, RettungAvenvalterstel?-lxrtreter l^eorg Pichler sonne Malbert Hoi-kcr und Franz ÄorÄ: twn der Mannschaft den Rettungsdienst innehaben. P. Den Apothekennachtdienst versieht bis 2K. d. die Apotheke des .Herrn Mag. Pk)arm. Vehrbalk. p. Am Tonkino gelangt Eamsta^g und 5ountag, den 20. und 21. d. die 1t)0?»ige Ton>kiltt,orerette „Der Don Juan dcr Aar-nison" mit Felir Bressart, Marhta Egi'iert, t^or^l ?lleran>der und Ernst Berebes zur Borfj'lhrnng. p. Achtung! Rasieren 2__, Haarschneiden 4.— Dinar nur im .'perren- und Damenfrisiersalon L u i z a, Ptnj, Slovenski trg Nr. 4. 10973 dessen Fähigkeiten für einen ungestörte» Ver lauf des Spieles bürgen. e. Den Apsthekennachtdienst versieht vo Samstag, den 20. d. bis einschließlich Frei tag, den 2tt. d. die Mariahilfapothe?? (Mgr M. Posavec) am Glavui trg. e. Freiw. Feuerwehr. Wochendienst hat von Sonntag, den 21. d. bis einschließlich Snin.?tag, den 27. d. der zweite Zug unter Koinumndo des 5^rrn Josef Pristo^ef. * Pschunder Nadvanse. Frikche Pogan-Ä^ack- und Vvathi'chner Dinar 20.—. ^»riiua Pekerer Weine, .^lon.^ert. 10971 * Beim „Eichkakelwirt" an, tsrerzier-Mtz. Sl.'untag Stimnniilgsninsik. Tan^^mög-lichkkit. Priui'a Weine. Beliebte Jansenstation. WW8 Areiw.Feuerwehr Maribor Zur Uebernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 21. August ist der ». Zug kommandiert. Kommandant Brandmeister Heinrich E g g e r. Telephonnnmmern für Feuer, u. Unfalls« Meldungen: 2224 und 2336. p. Nächtlicher Raubiiberfall. ?lls Sonntag abends der Zlanfmann jlarl B r n-men ans Sv. AndraZ mit dem Rade heini-wärts fuhr, stürzten unweit dcr Pesnica-Briirke zwei Unbekannte über ihn l)er, die ihn knrzerl^and niederschlugen und ausraubten. Brumen erlitt hiebei eine schwere !^it 'einer t'-^eliebten Iernia einen Streit, in dessen ^-iierlanf er deni Frauenzimnier uieh-rere Llivseigen versetzte. Rachedlirstig eilte Ieriua ^ur Gendarmerie in Zavrö und erzahlte den Borfall. Gleichzeitig verriet sie, dasj .vnso im Feber l. I. irgendwo in Bosnien seinen eigenen Bruder erschlagen habe. Tie Gendarnierie nahn, den Rohling sesr, der nach längerein ^^engnen die Tat eingestand. Beganoviu wurde deni Gerichte ein-gelieferl. P. Aus der Freiwilligen Feuerwehr. Bei der lel.Uen Hanptversamnilnng der Freinnl-lige>l Fenerwehr wurde Herr Paul M a-chatsch zum Zengwarl gewählt p. Zum mysteriösen Tod in Maj^perk brin .icn wir noch in Erm'irung, das'» die Frau tit» Iail^re alt war und ivirklich von dcr Leiter gest'ürzt ist. Mch die Gerichtskoinniission tonnte nichts Berdächtiges k<'st'stelsen. Iu ?ln betracht des hoHen Alter»^ niarcn die beinl Aus Gelie c. Todesfall. Ini Allgemeinen tranken« ihanse starb am 18. d. .^>err Ios)ann H 0 r-v a t, jtansmann ans Krapinske toplice, iui 'lsllter von i>7 I^nhren. R. i. P.!' c. Vhaufseurpriifungen. Di 'nstag, dersnhrte ihn ins Allgemeine Krankenhaus. c. Ein Zirkus in Celje. Auf dem Meh-nmrkte bei der „Grünen Wiese" l)at sich gestern der ^irkns „Titanic" niedergelassen, der bis Montag BorsteNungen geben wird. e. lZeberfälle. D?n Msährigen Winzer Lu-las <^iol?er ans Skalice bei Konjicc überfielen einige betrunkene Burschen und verprügelten ihn so ara, das; man ihn nach Celle ins Allgemeine ^trankei^hans überführen nnls^te. — In Arja vas bei Petrov<"e überfiel ein Widersinber den 44iähristen Müller Anton Mliiiali'" nnd schlng ibn mit einer Latto !ib?r den !>!opf, so das; Mlincirie eine ernste Berleizung davontrng. Anch MlinariL inn»>te ins Allgemeine Ltrankenhaus gebracht lverdei,. c. Nnfäkke. In Lu<^e siel die 10 sährige Be-siherstochter Franziska Volar von einem '^n^etschkenbanine und brach sich dabei den rechten Arm. — Der l)j>ährige '^INchael Ro« uiih, Sohn ein<'s Bergmannes in Kalobje siel desgleichen von einem Obstbanm und brach sich den linken Arui. — Dcr IJjährige Besit^er'^sohn Franz Stropnik ans Velika Pi-re^ica brach sich bei einem Stllrze den lin-!cn Arul. — Alle verunglückten wurden ins Allgemeine straukenhaus gebracht. c. Noch Zwei Qualifikationsspiele zwischen unseren Fu^ballrivalen. Wie bekannt, blieben beide Qualifikationsspiele zwischen dom SSU. Celje und dem Athletiksportklub zum Eintritt in die Unterverbandsliga unentschieden. Die Resultate Ovaren und 2:2. AuS diesem Gruilde hätte das Weite Spiel um zn>eiulal 15» Minuten verlängert werden sol« scu. Ganz überraschend hat aber der Unterverband angeordnet, dasz beide Qualifikationsspiele wiederholt iverden nlüssen. Das erste Ä^'ttspiel findet bereits Sonntag, den 21. d. NM 17. 30 Mr auf dem Glacis, das zweite aber Sonntag, den 28. d. M. beiui Felsenkeller statt. Zum Leiter des ersten Spieles lonrde der bekani'te Schiedsrichter SpoN : SK. Zelezniöar. Die Spieler Schnieigho-ser, Zgonc, Äositer, Frauge» 2 und 3, Auto lii^i«, UrbanLiö, Kohottt, Kobrad Jos., Ef ferl, Senik'ar, Stranb, Bak'nik und Ing ha ben sich Sonntag, den 21. d. um 9 Uhr am „2eleznil:ar"'^Zpielplatze einzusinden. Gespielt wird gegen „Svoboda". : G. .Ä. Svoboda. Die Spieler Nllmer, Dasko, ?oma?.iö, SinkoviL, Frangei^, Fi-lipet, Rosmarin, Strah, Koro^ec, Kislin-ger nnd Rn/itl sowie Mirko, Willy, Sinko nnd Z^nidar als Crsah haben sich um 9 Uhr am „7.erezniear"-Pratz einzufinden. Das Wettspiel leitet .^'»err V i d 0 v i L. : Edelweiß 19W. Klnbkameraden ut,d Nichtluitglieder, die sich an der Grazer Partie zum Besuche der Herbstmesse und der Grazer Sportkameraden zu beteiligen wünschen, nliigen ihre Meldungen uubcdingt bis zum 22. beini Vorstaude Herrn Restau-ratenr Halbwidl abgeben. Der Paft ist notwendig, dagegen sind Visum und Triptyk gemeinsam. Kino Blng-Tonkino. TZ gelangt ein ausgezeichnet. Doppelprograutm zur Borführung: Char lie (5 s) a p l i n S Grokfilm „Großstadt li6)ter" und die glänzende Parodie altf den erstklassigen Film „Menschen k)inter (Gittern" „Hinter Schloß und Riegel, ein I00?/)igc deutsche Sprech- und Tonfilnt-fomi^»die. Unlon-Tonkino: Die geluugenste Militärhu-nioreske „Die lustigen Manöver" ulit Fritz Kampers, Paul Hörbiger, Lucie Euglish in den.Hauptrollen. AuSMrWelt Straßendowm aus Kaffee Während die Zahl der Erwerbslosen in allen Ländern der Welt ilnmer mehr steigt, zerbrechen sich die brasilianischen Besitzer der Kasfeeplantagen und die dortigen Kaf-feerporteure den Kopf, wie sie ihre großen Lkaffeevorräte loswerden können. Wiederholt Nnlrde bereits berichtet, daß gewaltige KafsVe-ladnugen an der brasilianischen Küste ins Meer geschüttet werden. Die Zeitungen in Rio de Janeiro schätzen die Gesamtnienge des bis jetzt auf diese Weise vernichteten staffee^ auf zwölf Millionen Säcke. Abgesehen davon wird der Kaffee in kohlenähnliche Briketts gepreßt und zur.Heizung von ^Lokomotiven verwendet. In der letzten Zeit erfatld man doch eine neue VerwendungS-nniglichkeit de? Kaffees. Es wird daraus eine feste Masse erzeugt, die als Asphaltersatz zum Pflastern der Straßen in den brasilianischen Städten gebraucht wird. Die vielfachen Verwendungsmöglichkeiten des Kaffees geben zahlreichen Arbeitern Beschäftigung. Auf die Frage eines englischen Journalisten, inN'iewcit für die Arbeiter im .Hafen von Rio de Janeiro Verdienstmi^g-lichkeiten bestehen, antwortete ein Lastträger: „Gott fei Dank, solange dcr Kaffee vernichtet wird, gibt es genug zu tun." sÄ^n Borsäuren. Die öffentliche Meinung verlimgte die Entfernung des Autors '>on der NMv^itliN. Der Rektor trachte die Frage iui Professorenrat znr Sprach. Die eng-lischen Professoren sträubten sich aber dagegen. Nach der Verfassung der Universität gäbe es kein Recht, jemanden weyen :mlieb-samer Bücher aus der Universität zu vertreiben, uuisontehr, da in die-sein Falle das Pseudonym des Autors offiziell nicht gelüf-tot worden sei. Die Verhältnisse spitzten sicl) zii. Die Zeitungen hetzten gvge,t Saint Man idey. Das Pavlauteut nahm eine Resolution an, den Autor des Buches „Krieg, Wein, Frauen" von der Universitä-t zu entfernen. Der Minister für Voilksaiuifklärung stränlile sich cvter. den gesetzwidrigen Beschluß des Parlamentes ausAl^sü-hven. Der Privatdo-zent wuvde dem gctfellschaftlichen Boykett unterworfen. Die Swdenten hörten auf, ihn AU grüßen. Und dann llsschah das Unglaube iche. In die Wohming Saint Manideys dran gen vier Studenten ein, damnter z,vei Urenkel des Poäisidenten Krüger, truigen den Prioatidozenten auf die Straße heraus und zwangen ihn, mit ihnen im geschlossenen Auto nach mtßerhalb zu fahren. .H^er wurd« der Unglückliche vollständig entkleidet, mit Teer beschmiert und in ?^dern heru>nt>;e« ipiilzt. Dan-n wurde ihm auf dem Rücken ein Plakat mit der Aufschrift ibefestiqt: „Krieg, Wein, Frauen." Schließlich banden sie ihn an Händen und Fiißen, bracl>ten ihn nach Prätoria Hnrül? und ül'erließen ihn dort auf der Hauptstraße ldein lNefpött der Menge. Die Be»l>o>hner von Prätoria, haupbttichlich Engiländer, sind anszer sich vor Empi^ruiig, n'ährend die Buren diesen r^hen Ge.Mltakt r^cigrlißen. Die Unil^'rsität nnd die Wohnung des Privatdozenten uvrden von der Polizei in?d der Fenerivchr lieiimicht; aber es il»ird Mandey ivohl nichts anderes übrig bleiben, als deit süda>rikanischeu Stan>b von seinen Fitßen zu 'schütteln. Der Rauschgiftkaktus. Ein neues Nauschgiftlnitlol findet in Frankreich große Verbreitnn'g. Es s)andelt sich INN eine .^l'akleeuart, d<'ren Saft eine l>e. rauscl^ende Wirkung rvsiiU. Das Ranlchi^ist ist in Frankreich nntfen auszudrücken uttd sie zlt sich zu nehuten, um in einen Ranschzustand zu verfallen, der echs Stunden und noch länger anzudauern pfli>gt. Das Unanqenehuie ist freilich, daß man nach dem Genuß von „Pevotls" annähernd achtundvierzig Stunden keine ^.l?ah. rnng einzunehmen vermag, da vei der V-r^ !>anung schivere Krämpfe austreten. Trotzdem ist der Kreis der „Peyotre"-Amateure in solchem Wachsen begriffen, daß die franMifchen Behörden sich veranlaßt sa-^en, den Berkanf zu verbieten und die Einfuhr des Eiligen Kaktus nach Frankreich zu untersagen. Der geteerte Vrokefsor Im vorigen Herbst kam in England ein Bnch: „Krieg, Wein, Frauen" heraus. Der Autor vevbavg sich unter dem Pseudonym Willfried. Das Buch hatte einen sehr großen Erso-lg und erreichte mchrere Auflagen. Anfang dieses Jahres erschien es anch in Süd-akfrika. Bald kam man hier dahinter, daß sich hinter die-sem Psendonym der Privaldo.zent der Uninersilät Prätoria Saint Mandey vertarg. Das Buchenlhält viele beleidigende Sch'ldn'un'^^n l'i'n Buren der südasUtani- .Herr Dr. I^laniuüel aus Maribor delegiert.' scbe,' lliiim' und lx'Ioiidcr.-; ilner liolländi Koinfort in der Badewanne. Daß sich dlie Badewannenfaibrikanten durch !»ie schlechten Zeiten nicht abhaltc-n lassen, ür den Luxus und die Bequoinlichkeit deS Badezimmers zu sorgen, zeigt eine Ausste!. llng, die die Vereinigung der amerikanischen Klempner zur Feier ihres 50jährigen Bestehens veranstaltet hat. Wannen, die in flecken ssenr Rein von Marmor oder Porzellan trchlen oder die bunten Favken des Regen-bogenS aufweisen, sind hier vereinigt, alles ist getan, um den Badenden die Saciie ivcht belsuom und angenehm zu mack)en. Da man sich beim Hineinlegen an den Kanten Ijänsig l^e Schienibeine verletzt, so sind ba-ondere Vorrichtungen aiMbrar^, die derartige schnverzjhaste Stöße uninAMch machen. Anch dafür ist gesorgt, daß die Seife nicht untergehen kann. Damen, die beim Tu^schen verhilten wollen, daß ihr Haar naß wird, können einen StaUhelin über den Kopf stülpen nnd sich dann getrost unter die Brause stellen. Das Lesen in der Badewanne ist iür viele ein besonderes ÄergnüM. Daher gibt es ein wasserdichtes Losepuilt, daS über die Wanne gelegt ivecken kann. dei Krslintdlvsea. Vorfiel, zdva un6 SdnIIclien /^nlSsse» Zer 4ii«I«od«rkiilo»«Uli« lu ftlsrldorl UWst ZVirtschaftliche Rundschau einjährige 4d0—600; l kg Lebendgewicht Dinar V—6.75, 1 ?g Schlachtgewicht Dinar 9—10.50. Internationaler VSrsenind«^. In d<'r Woche vom 6. bis 13. August ist drr Bmsenin^x von Rcwyovr von auf 40.0 (Ende 1027 l(10) gefallen. Dagecicn erhöhte «r sich in London von 42..'i auf 4.'».!, in Paris von W.1 auf 6l.3, in Brüssel von 27.3 ans 29.0, in Amsterdam von ?0.l niif 29.3, in Etockholm von W.5 auf 11.4. in Surick) von 30.3 ans 40.4, in Wien von 33.5 aus 34.!, in Berlin von 21.l auf 21.4. In Prag sicl er von .^1.3 auf .^?0.0. lösten den ik^. Juli 1032 ist der Gesamtindex von 3?.9 ans 36.3 erhöN. Anfang 1020 hatte der Keiamt-index der angeführten Börsen 115.0 betragen. Jngysla«ien ««b ^ öfterrelchischen Sinfnhrbeschränkmigen. Das Institut zitr FNrdevlMg des ?lttf;enhandels 'n Bel>grad teilt lnit, daß die ststerreichische Regierung durch Berochnunq vom 8. Juli die Elnfuhr folgender Artikel durch Porschreibung e'ner Ein^lchrbewilliflun^q eMlgeschriinkt hat: Mehl und Mahlerzeugnisse aus Weizen, Korn und Gerste; frisches Obst sAprikosen, Kirschen, MaraSchino-'Mrschcn, Aepfel und Birnen); verartciteteS Obst. Knoblauch nnd Zwiebeln, frisches Geniüse sParadeis, griine Bahnen, grüne Erbsen, Paprika), Eier, natürliche u. künstliche MineralMss^'r, grüne Bolmcn und Erbsen s»l l^fäften sKonserven). Mr Obst und <^XiiMe erleilen die zuständigen Aollbe» Hörden die Bewilligung auf kurzem Wc den Linien der österreichiWn BundeStahnen wie auk den österreichischen Privat- nnd Lokalbahnen TarifersMungen in Kraft. Die Tarlfcrhö^ hung betrifft Iu^^oslawien, weil sich ein urc', ßer Teil der Güter-Ein- und auZfu>!)r nach der TscliechoslM>ak--3s»0, 8—10 Monate 350—400,1 Frankreich, Beltiien. .^^oNaich usw. nach und Dled- und Mtlfchkonnngenle M Oeftmtich Dac^ 'Institut zur Fi^rderung des Aus^-tiand''?.^^ M '^^larad teilt mit, daß der i^ach-misschlif; filr PichauÄsuhrkontrolle die ^ion-tlngente fi'ir die Viel)' und Lchiveineansknhr nach Oesterreich fnr die Woche' vom 2! biS 27. '^'lngttst folgenderniaßen verteilt hau Für Wien-Tt. Marx wurden an'gemeldet: Fett, ischweine 5141, Fleischschweine 823. Ochsen Stück, Fleisch von Fleischsch^vetnen 33.000 kg. geschlachtetes Fleisch von Manga-lica^Schweinen 23.V00 kg, geschlachtete Ml-bi!r 110.'i0 Ttück, Innereien 1!i.000 kg. »^u^ie-teilt für Wien-Lt. Marx: Fettfchweine 2344, Fleischschweine 407, Ochsen 1.'>0 Stück. Flei-s^^^ von Fleischschweinen 23.s)00 kg, Fleisch von Mangalica-'schweinen 23.000 kg. gechlachtete Kälber 500 Stück, Innereien 13.000 kg. Zugeteilt für Wiener-Neustadt: Fettschweine 100 Stück. Fleischschweine 200 Stück; zn-ge-tcilt für Graz: Fettschiveine 130 Stück Wien erMarktpreise am 16. August 1032: Prima Fleischschweine 1.07 bis 1.72 Schilling, LandWveine aus Iugvsla-ivien 1.48 bis 1.73 S, Schn>eine ans Vor-kriegsserbim 1.60 bis 1.6.'» S. Exporteure, Gerden alkfiuevksaiit geulacht. der Oualitiit von Schnu'i,l<'n und Vieh ^lir den Wiener Platz ein lx'sondt'res Augenmerk .ulzu^nvnden. An-n«eldung>?absaghung betrifft ioliiende Artikel-. Ge-ulüse und Gein-üsearten, Obst und B<'!^ren Eier, Fette, Oele, Malz, .'^^olzwaren, Harze, Pappe, DachpaM, Pa>pirbstiuesse in Lsublsana gelangen auch land ivirtsaftliche Maschinen u. Geräte /.nr Aus-stellun^ii. Die ?lusstellnng wird Maschinen n. l^räte von der modernsten bis zur «inifach-sten Konstruktion umfassen und dies aui den! Gebiete ^verschiedener Landwirtschaftszux'i.ie. Die Mehrzahl der Maschinen, für die ein ^uzenäkr»tt unä vesunäkeit erkslten 8ie bl5 in elches iin Knrsaale stattfand und sich eines guten Besuches erfreute. Der Sonntag stand ganz iin ZM>en der Auklmft des .^X'rrn Banns Dr. Drago a« r u S i ö, welckier, aus tiröko l^'nnnend, vor dem ^urbanlse 'eierlich einpfangen wurde. Der Direktor der al-tete jäh das Licht ein. Das verineinte, trä-ncnüberströmte Gesicht seine» kleinen Jungen sah ihin erschreckt entgegen nnd versteckte sich im nächsten AiUlgenblick in den ^velf^en ilitissen des Bettes. „Abkr Äind! Mier Ralphi!" Mit einem Schritt nxir Weltner an dem n'eiken Kinder bettchen und sehte sich auf den Rand, Ralphs .^and erl^reifend. „Bi-st du lrank? WaS ist dir? Maruiit iveinst du?" Besorgt sajzte er nach der ?dirn oes Kindes, aber sie zeigte nur die Wärme der Er-regnllg. nicht die eines FieberS. „Was ist dir, Ra-lph?" fragte Wcltner n<^ einlnal lnuid versuchte das tränenülier-ströuite Gesicht aus den K'issen zu lösen, in die er es ljartnäckig gepres^t hielt. „Warnm bist du dcnn so traurig? Sag es mir doch, mein Junge!" Er streichelte leise mtd behutsaul die »vei-chen blonden >>aare des Kindes, die den gleichen lichten Sckiiininer l)atten wie emst Marias.i>iare. Das Schl'.^nl wurde stärker; ein unartikulierter Laut kau, ans deui betenden Kin-deri'lnnd nnd endlich klang es leise: „M>r ist so bange nach der Mutti — und niir ist so blinke nach dir — nieinand hat Zeit für niich. nieniand l^t niich lieb. Alle sagen, das', ich mwrtig bin und ein böser Ju?M — nild ich I''in doch nur un-artig, weil mich ieiner !i«b ^hat . . Die ^»inderstiinnie erstickte i» nlasjlosom Janinn'r. der llriiK' ^tör^vr zitterte. „'.'lder niein Jnnl^e. mein lieber, kleiner .kkcrl!" Weltner streichelte hilflos über den sck'inaleii Klndorkopf und die Mckeniden Hände. sind das für Torl^iten? Niemand bat dich lil'b? Weißt du denn nicht, das^ ich dich lieb hol'e, sehr, sehr lieb, niein kleiner Ralphi?" „Tante Ina sagt alber, daß du mich mcht lieb l>ast", klang n>ieder die schluchzende Kind<'rstiniitte, „n'^il ich iuimer so unartig bin." „Das nlustt du falsch verstanden lialvn, mein kleiner Ralphi", sagte d?r Bater ruhig. „Ein Bater hat seinen kleinen Jungen iinnler liob. auch n>enn er einmal ungezogen ist. Nur freilich, der Bater ist froher, ivenn er hört, das; sein Junge verständig i^t und allen Mensc^n Freude macht. Aber lieb — lieb hat ein Vater sein Kind immer. Das Miußt du nur glauben. — (Älaubst du es? Sieh uiich doch eimnal an!" Sanft Mang er den venvuschelten kleinen Blondkopf ans den Kissen. Mit großen, ernst tragenden Augen blickte das Kind den Ba-ter an; und plötzlich schlang es niit einer angstvollen Ben>egung die niageren KinSS-ärnlchen nm seinen .^>als: „Ja, ich glaub' eS, Bati. Aber ich bab' so Angst, dak du auch einmal von niir fort' gehen könntest wie die Mutti. Warum ist sie fortgegangen? Warum habe ich sie nicht nwhr? Ich habe nmnchmal solche Angst, Vati, solche Angst!" ErschiUtert ^rg Rechtsanwalt Weltner sein .ikind in seinen Armen: »Du mußt keine Angst haben, mein lie-ber Ralph. Gott hat eS so gewollt, das^ die liel'0 M'U'tti zu ihm in den Hiinmel kam — aber er wird es au.ch wollen, das^ ich imnier lei dir bleilxu kann, um dich zu schÄtzen und liob zu l^aben. Aber uun niußt dn ganz vernünftig sein und schlafen, sonst bist du morgen krank, und dann muh ich mich sorgen. Ich nierde Tante Ina bitten, dah sie sich nebenan ins Wo-Hnziinuier seht, dann l'ist du nicht allein." Da rickt<'t<' der Knallte sich mit einem verstörten Gesickit auf: „Bitte, nicht Tante Ina. Bati! Ich will auch ganz geivis; einschlafen. ?lber nicht Tante Ina sagen, das? ich noch mnnter war, dann sck^lt sie wieder." „Nlln girt", schlos; Weltner mit einem Seufzer, „dann nvrde ich nichts sagen. Nun schlafe vichig ein, niein kleiner Ral^ch. Ich lasse die Tür znm Kori'idor aus und auch die zu meinen« Ziilnner, da kannst dn immer den Lichtsckiein sehen nnd weiftt, der Vati ist n>ach mid denkt an seinen kleinen Iuugeu." Da ging ein cilücklics,es Leuchteu über das verneinte .Kiichergesicht; noch ein tief>.'(' Aufschluchzen, dann klischelte der Knaf>e sich zufrieden nnd getröstet in die K'issen. Weltner sas; noch einen A'.lgenblick stnnnn aui Bett seines sNndes; dii^sc nächtliche sze-ne hatte il>ni sel^r zu denken gegeben. Wie tief nnd vner und zarter ansassen mühte. Dann niiirde sich auch seine Nn'g?bArdistkalt Weltner gec^enübsr. Eilig glitt ihr Bleistift über das Papier nnd schrieb die Worte nach, die Weltner ihr diktierte. „Ich Halle es da'hex dilrck>a>us für notwendig, das; d^r Gegner über unsere nächsten Dritte nicht orientiert wird", klang Weltners sonore Stimme, „dan,it er nicht iukstande ist, die Zeugen, die wir sür den großangelegten Bctrng beibrinaen können, irgendwie aufzuspüren nnd vielleicht z>n beeinflussen. Der günstige Austiang dt, uvlches Erg^^bnis unsere Nachiorschungeu bisher schon ge'ias' haken lmd nach nvlciier Richtung sich nr sere nieiteren Schritte beinvgen werden." „So, bitte", sagte er, „schreiben Sie da-^ bandakten mit. uvnn Si/' heute abend zun, Diktat ko,nnien. Ich danke." Editsi Bernheim erho-b sich leise und glitt nnbörbar lhinaus. Mt einem warmen Blick sah der lun'ie Anwalt ilir nach. Das n>ar wirtlich eine Freude, uiit eineni Menscl)eu wie ihr zu ar-iviten. Nicht Nlur, das; sie e.^ in ?chreibl.ia-schine und Stenographie niit den perfekte steu Arteitskräftell ausm'hn,cn konnte, nein, sie hatte auch eine angeborene schnelle Aui-fassnngsgabe inr das Wesent-liche. so das;' Mis;oerftändnisse bei der Diktatnranfnahine nicht vorkamen. Auf eine j^rasie hin hatte sie ihn, geantwortet, daß sie in der letüen Zeit drüben, al? ihr Mann arbeitsun^äl^ig geworden, die Leitung der umfangreichen selbst übernommen l^ätte, bis durch den Tod des Mannes und das Eingreifen seiner solienann ten Freunde i^hr alles ans den Händcn f>e-wunden worden mar. Alvr sie hatte doch eineu so tiefen Einblick in geschäftliche Dinge gewonnen, daß es ihr nun sehr zustatten kam. Das Wichtigste aber war ihr großer Ar. beitSeifer. Sie hatte nicht tansenderlei Din^le im Kop'e wie die anderen sungen Mädels. Sie silnen nur für die Arbeit zu leben. Und bald n>ar es Weltuer so, als licitte immer dieser blonde, zarte Kopf sich iiilvr das Stenograuimhinge. — Seit Edith Bernheim in sei:?eni Büro an« gestellt war, war sie ron einer noch .nös;ercn Zurückhaltung als sonst, als wollte sie aus keinen Fall die Grenze ül'erschreit.'n, di-zwischen Ebe? nnd Ilntersiebenen gezogen war. und ab? wollte sie aiif keinen Fall eine Sonderstell'ung einnchuien. Er en,Pfand, nxls sie dazu fülirte, und re-selektierte es, otnoohl er gau,; gern nach der Arlvit einmal einen AuigelGlick Persönli-I^s^s n'ii ihr besprochen hätte. Doch verinit'd sie "'öiilichleit dazu. Mit deui letzten Wort, il'r diktierte, stand sie schon auf und na ich. ihr eigeutliclie gesckiä'tlickie Angclegen!-l)eit im Angenlblick keine Nnckivrach? ersor» derte— denn der lettte Brief, den sie am Borabend i^ires Eintrittes hier unterschrieben, aing sa viele Wochen nach (!!l,ile —, siel sedn' Grnud ^ort. andcr.^ als streng ae-schäftlich miteinander zu reden. Ditrich begrüßte den <)ohen Gast, worau auch Mrgerm«ister von Roga^ka «latina Herr 6 e n t j u r e, sowie der Chefarzt der jftAranstalt Herr Dr. K o l t e r e r zn?ei be. doulungsvolle Reden hitilten. Der Abend versamnielte vor dem Kut^u se eine ri«si.ge ^e,rschenmcnge, wel6)e mit .Aufmerksamkeit dem gut gelungenen Auftritt des Tskols is^olgte und mit wahloerdieiitem Z^ifall nicht slparte. Es fo^lgte nun eine Zaubernacht, ausge fährt von der Finna „Pyrota* aus Celje. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein V?eisterwerk des vorgenannten Unterneh mens, was man da alles zu sehen bekani. ^as abgebrannte Fvucrwerk stellte alle bis setzt gezei-gten glichen Sachen in den S6)atten. Am Montag hielt de/r Fürstbischof Dr. K a r l i n vor dem De:ckmal des hl. Ne-^omuk unter zahlreicher AMc-nz der iurm'lsit un' ter der Leitung des Zkapettmeistcrz 5^rrn N e f f a t. Nach ider Messe fprach Herr Banlls Dr. Naru 8 iK und bedankte sich beim Fiirst-bischof Herrn Dr. Äarlin i^r die Vcteili« gung an den Feierlichkeiten und ?:ichtete dann seine Worte an die versamlnetten Gäste und Fcsttellnehuwr. Das Bankett iiu Äursaale versainmelts v'e le prominente Persi^nlichteiten und illustre Gäste. So sah man die Herreil Banus Dr. MaruZiö, s^rstbischof Dr. Karlin. Abqcord« neten Dr. Gnsocsiouo, dann Dr. Bardos aus Budapest, der schon durch 4l> IaHre den Tom mer in Rog. Slatina verbringt, Ing. Dit-rich, Dr. Kolterer, Prota Ja-kSiö aus Zagreb v. a. m. Die Feierlichkeiten toschlof^ die Aufiüi.?-rung dcs symbolischen Spieles „Der Früh-linq in Rv'ga^ka Slatinä", sowie ein Elitc-ball im Kurhau'se. Aus SloveMradec sl. Samariterkurs. Die hiesige Sektion des Roten llkreuzes veranstaltet im Herbste einen zweimonatlichen Samaritorkurs. Die dies-bezüc^lichen Anmeldungen nimmt der 2^er-einiKsetretÄr Herr Ivo Kva : e?itgeAn, der mich alle ni>tigett Auskünfte erteilt. sl. Ungliicksfälle. Der Fuhrinann Franz Pla.z erlitt beini Hol.^tranöporte eine Frak-tur des linken Unterschenkels. — Der ^uiecht Franz An^elak, der beim Besitzer Podlesnik in Legen als Mäher beschäftigt war, schnitt sich mit der -ensc iu die rechte Hand. Beide ÄerunMckten wurden in das hie'sic^? Kran-kt»iPhaus überrüHrt. Aus SÄtanj I. Personalnachricht. Der Tierarzt Herr Josef K'vtelj wurde nack) Celje verseht. Der hiesige Schachklub veranstaltete aus dieseui Anlasse einen herzlichen "Ak-schicd-5al'?nt>. it. Schadenfeuer. Donnerotag gegen ? Uhr früh brach beiin Besitzer Mari6nik ii, Drux-micje ein Brand aus. Da sänttliche l^'cdä.ide aus Holz waren, brannten alle Objekte schon »lor dem Erscheinen der Fener^vehr ab. Dcr 'Schaden ist nur zunl l^'ringen Teil i)urch Nersichevung gedeckt. «l. SrSffniingsschietzen. Ter liir.zllch s,e-qründete Schiiitzenverein in Raune, der Lehrer .^''errn .'^nuderl ins Leben g-ernfen wurde und lvreits 75^ Mitglieder zählt. hi<'lt vor einigen Tagen sein eches Prei'^schiesu'n ab. Das'selb<' Mirde auf der eigeneti Zchi^s',' statte abgehalten. nahnl er noch ein '^ar Sandalen nlit, die er anl nächsten Tage verkaufen wollte. Scheinbar ist G. ein geschickterer Dieb alA Verkäufer, denn alsbald konnte er festge nomnttn werden. Die Seele in wIMnfchaft-llcher LergNedemng Bon Dr. Zhenko VlotiaSiö, Maribsr. (Fortsetzung.) Das Denken. Das logische Denken ist die Erneu erunz gleicher, ähnlicher oder analoger Ver knUpfungen, welche wir schon einmal be werkstelligt haben. Das kausale Den. ten ist die Analogie, welche wir aus der le-gelinäßigen Wiederkehr zweier gewi>5)nl.cher Ereignisse folgern. Da» finale Denken ist jenes, b^ denl wir einen zukünftigen Zweck im Mge haben, welcher hänkig durch einen Affekt gegeben ist. oder von einem ganzen .<^onchlex von Affekten. .Hier reden wir von Determinisnlns. ?luf dieser Grund-age hat Frel^d in seiner Psychoanalyse den Bogriff dec iiberdeterminierten 5?andlnngen onstrniert. Das N r t e i l ist d'ie Erneuerung von ZusammeiMugcn, ivelche wir z. B. in de? Natur beobachtet haben, oder kurz gesagt, welche wir aus Erfa.>rung kennen: es ist >ie Verbindung oder Trenniling Weier Be» griffe. In der Logik aber bedeutet das Urteil nur >ie Forni, in der unsere Erkenntnis gc->acht oder ausgedrückt wird. Das Ziel un-eres Denkens ist durch gewisse Bedingiun« ^n bestimmt, welche in unserem Gehirn )urch die Äußere ilwigebung entstehen, dann )urch die momentane <^dankenrichtui:k, mrch Triebe und Affekte und lveiterS durch Determinanten, d. i. Zwecke. Aus äakovec '/ie- Leichenbegängnis. Unter grosser ltiligung der Bevölkerung wurde Mmitag, den 17. d. der beim Baden in der Ä^nr ertrunkene Schlossergehilfe Franz jt o z j a k zu Grabe gelragen. i?. Diebstahl. In der Wohnung des hiesi-gen Friseurs T e r z i wurde ein frecher Einbruch verübt. In der Nacht zun. Freitag stieg der Banernbursche G. aus Mihovljan dnrch das offene Fenster in das Ziminer, in denl zwei Gehilfen schliefen, und liesi M Dinar sowie eine Uhr verschwinden. Dann nahm sich G. noch eine 'jigarette, . .... .................... Feuer und verschwaild. der Eilovergesseil^ ivas fiir tieraide^u latastrol^>h>ili! Da» avtiftische Denken. In der Mythologie, Phantasie, in eini!--gen Krankheitszultänden und lei Träumen ist unlser Denken ein derartiges, da^ es ole Gegensätze mit der Wirklichkeit Übersicht und somit die logische Kritik und die Erfahrung außer Acht lätzt. Mittels dieses AutZs-MUS (Sellti'sttätigkeit) verwirklichen wir unS unsere Wünsche und Aengste, vielleicht auch unsere iutellektuellen Bedürfnisse. Dies isl uns ein neuer Beweis hiefur. wie recht Goe^ the hatte, als er erkannte, dak des Menschen Wunsch r>ftmals der Vater seines Gedankens ist. Inhalt und Streben dieser Art DenkcnS find gewohnliche Strebungen, »nelche nnser Inneres zunieist beuvgen. Datier schätzen wir unsere aiitistischen Ziele we^t höHer, als die reellen, niellL>e sich ersetzen lassen. In drängt der fortschrei^<'n>de Tatsachtnsinn der Menschen miseres Zeitalters diese Art Ge danken niehr und mehr. Die ?^olge davon ist ein Rückgang in der künstleris:^!» Pro duktion, ja des ganzen Äun/stverständnisseZ ilberhaupt. Autismus entsteht, wo unsere Kenntnis der Wirklichkeit eine ungenügende ist, oder wo uns die (^genwart oder Wirk lichkeit unerträglich erscheint. sDcr Glaulen der Arnien und Verfolgten, die Illusi-'nen lmd .Halluzinationen der zum Tode Verurteilten.) Bleuler hat viele verschiedene, ine-dizinisch wichtige Fätle uilgeMselten. selbst tätigen Gedankenlebens geiaminelt und beschrieben. I N' p u l s e sind Triebe. Es sind Ttrebungen ohne änsjere Ver^nilassung: B. der Trieb zmn Leben, der Beschifti gungstrieb, die Herrschsucht, der Wissens drailg. der Hunger, der Geschlechtstrieb der Trieb zun» Altruismus, der Drang, etn>cs zn Ende zu führeu — die A.Mner, der Nachlihinungstrieb usw. Wenn wir uns im Leben in der Nichtnng unserer Antriebe te-»liegen, so lx'friedigen uns un'ere Handlun gen. sie sind lichbetont. Das geht sogar so-nvit. daß, sobald unser ganzes Denken unter dem Einflusl der Affekte steht, es sogar zur Fälschung der Logik konrnit! Bei dieser Gelegenll)eit erinnern »vir nns nochlnals der Gedächtni?irruugeir. uvlche ebensalls von d. Asselten lvrursacht nvrden. Dennoch kann inau diese Erscheinung lei anderen oder nachträglich bei sich selbst beiuerkend, nicht als töricht bezeichnen, denn auch die HSchste Intelligenz erliegt der Macht der Affekte! ^lllerdings kann dein Menschen hier zu-vei-len anch der Wille zu Hilfe kon?men, allein weiter Hilten wird sich zeigen, wie labil dieser noch einer Teite so akzeutuierie, nach der nuderen so leicht versagende Willens-appnrat lvschoffen ist. ^.ll^an darf alvr nicht so eine Wschung licr Sogit im L«.l „»» di« Kra« der »ri^Uci. Stürm-ben Habe» lann ui» leider auch chmals Ctuim ^ Hai. A» dieser Stell« s°i fof... auch °m di- '?urd« - °blie!.§en v°,. Frage der Verantwortlichkeit des Menscs)en für sein Handlungen hingewiesen. In ivett welliger gefährlicher Weise kalNl uilser Denken beeinflusjt ivevden, indem es die Affekte zmveilcn fördert, denn dann lverdeil die Gedanken oberflächlicher, ein andermal w.'rden die Gedanken gehemmt, dann ^verden sie abgelenkt und das lursprüngliche Ziel n'ird nicht nlehr ,oeiter verfolgt. Diese Evschei-nuug nenrtt nian anch: die „Schaltkrast der Affekte". (Fortsetzung folgt.) Hitzekatastrophen »ekorbleljttmgen und Rurwptäten Vetters. des In den Somnlermonaten ^ mitunter schon im Mai und auch noch im Septeinüer — gibt es regelinäßig einige sehr hei^e Ta-ge, die sogenannte Hundstage, Dherino-meter klettert bis 33--34 Grad, ja sogar bis 35 Grad l^inauf, die Menschen ächzen, sti?h« nen und schlnitzen. Und schon kommen die Statistiker, die feststellen, daß dies« .Hitze eine Rekordleistung darstellt. Allerdings nur für Deutschland: denn in vielen anderen Ländern sind iu den SoinmernBonaten ganz andere .Hitzegrade an der Tagesordnung. In Amerika gibt es jedes Jahr regelrechte HitzekatastroPlhen. Die grüißte Hihekatastrophc »ieses Jahrhunderts ereignete sich vor zwei Jahren. Jnt Allgust 1930 begann die unerträgliche Hitze — iu Newyork zeigte t-as Thermoineter 47 Grad Celsius — sie dauerte wixhenlang an. Da während dieser Zeit in 18 Staaten kein Tropfen Regen fiel, entstand eine Dürrekatastrophe riesigen Ans-masses. Es ivar die schlechteste Ernte seit )em Jahre !O01. Durch die anhaltende Trockenheit wurden nicht iveniger als 700 Millionen Blishel Mais vernichtet. In die-en wenigen Wochen erlitt die Landwirtschaft einen Schaden von weit über einer Milliarde Dollar. Die Lebensmittelpreise stiegen natürlich enorm und waren für die arme Bevölkerung geradezu unerschwinglich. Die Preiserhöhung betrug in Newyork und in den übrigen GroWdten Als Folgeerscheinung der lang andauern' den Hitze entstanden riesige Waldbrände. Es brannten ganze Ortschaften ab, und fast eine Million Faruier verloren ihr Hab und Gut, wurden zu Bettlern. Erst iin Monat September iiel der erste Regen. Ein Jahr darauf, anl 2l. Juni 193!, setzte in Attlerika wieder eine fürchterlics»e Hitze-lvclle ein. Diesmal litten ganz besonders Noivyork und Chicago unter ihr. Diese ak»n.ormale Hitze — seit 1901 wurden in den Iuniwochen nicht solche Temperaturen be' obachlet — erforderte 677 Todesopfer. Die Hitzeivelle hatte ganz eigenar:?.;^ Folgen. Am 23. Juli des vergangenen Lahres fiel in Neimiork. iin Stadtteil Harle:n (Mgerviertel) eine Drehbrücke den sengenden Sonnenstrahlen zuin Opfer. Die Brücke wurde infolge der .^^itze derartig ausgedehnt, dak eilt Viertel Zoll abgeschmolzen werdcn mus;te, daulit die Brücke ivieder geschlossen werden konnte. Nolvyork mit seiner 47 Grad Rckordtem-peratur kann aber für sich noch lange N'.cht den Ruhm beanspruchen, der heißeste Lrt der Welt zu sein. Dieser Riuhm gebührt Dcvth Valley ^Todestal) in Kalifornien. Dort steigt das Thermometer bis zu -s-ü7 Grad Celsius im Schatten. Im Jahre 192Z entdeckte inan in Afrika eine noch um ein Grad heißere Hölle, Aziza in der Sahara. In El Torban, in einem kleinen Fisckzerdorf auf der Halbinsel Sina, ivuvde im Jahre IV02 von Roaul Francs sogar ^(i2 Grad gemessen. So schen die Teiniperaturreikorde unserer Erde ans. Mer das Wetter weist auch andere Rekorde auf. So dürfte eS interessant sein zu erfahren, wo es ain meisten regnet. Die Antwort Hierauf ist übe-raus leicht. Der meiste Regen fällt in Cherapunji ^Vorder-illdien). Hier beträgt nüinlich der Jahresdurchschnitt der Niederschlagsnlenge nicht -weniger als 1070 Millimeter. An zweiter Stelle steht der Waialeala-Berg auf der Insel Hai^vai. Dort regnet es jährlich Millinleter. Die nasseste Gogeud der Welt ist daber Illdien, lvlährend den Rul)iil, die lrocleuste zu seil!, JquigliK? iil d'bile lieaujin 11.1»!, n'o es jährlich nnr 8 Millinleter ')l'i-.'dl.rschl>iii gibt. Cyklon in Florida ^ auf der Insel Mauri-uuS gemessen, wo der Orkan eilie GesHvin» digkeit von ^ Millimeter pro Sekunde erreichte, was einer Stilndengeschwindigkeit von 194.4 Äilometcr entspricht. Es regnet nicht immer nur Wasser. Mit. unter geschieht es auch, daß es voln Hininiel «and regnet. Den Sand bringt d-^r Wind von detl Wüsten uiit sich. Im Jahre 192S wurde errechnet» daß lei solch eineni Sandregen zivei Milliolien Tonnen Sand vom Himmel fallen. Mischt sich nun dieser Sand mit wirklichem Regen, so wird diescr sehr oft gefärbt. Dies ist die Erklärung des sogonann ten Blutregens, der bisiveilen auch schon io Europa beobachtet wurde. Große .Hitzewellen haben mitunter —. auch S«i uns in Europa _ ganz eigenartige Fol-gen. So üternehlnen sie .c^gar die Arbeit der Kloipfgeifter, die für geivöhnlich nur in alte» Schlössern ihr Unwesen treibeil. Vor z/ivei Jahren ereiguete sich in Paris ein sonderbarer Fall. Die Hitze niar s^erade-zu llnerträglich. Wer es sich leisten konnte, lvrließ sl-llchtartig die Stadt und suchte küh' lere Gegenden auf. Da die Hitze den ganzen Monat August andauerte, kohrten die meisten Geflüchteten erst Anfang September zurück. Viele dieser .heiinkehrer erlel^ten nun eine unangenehnie Ueberra'chnng. Als sie die sorgfant geschlossetien Türen öffneten, erblickten sie eine wüste Unordnnilg. Zertrüm lnerte Spiegel, zertrock)ene Bilderrahmen lagen auf de>n Boden, und alles deutete dar auf hin — da nichts gestohlen ivorden ist — daß in der Wohnung Gospenster ihren Spuk getrieben haben. Die Wohnuirgsbesitzer alar mierten die Polizei; diese erschien, und bald konnte sie feststellen, da^ all dieses Unheli nicht die Gespenster, sondern die .Hitze angerichtet hatte. Die große.^'^ihe hat nämlich die Schnüre und Befestigunsten der Bilder und Spiegel, der Wandulhren und anderer Gegenstände derart ausgetrocknet, daß sie brachen und die an ihnen befestigten lÄgen-sdä-llde zu Boden sielen. Nicht einmal Grönland ist vor „HitzS' katastrophen" sicher. Vor drei Jahren stieg dort das Thermometer höher als gewöhnlich. Infolge der in Grönland ungo>oohntei» Wärlne schniolz der Schnee seilst tn den Gegenden, wo er das ganze Jahr über zij liegen Pflegt, und die EÄimos konnten dort ihre Hundeschlitten nicht benutzen. Nor-.'vegcn illußte damals eingreifen nnd die von der Hih^atastvopbe Betroffenen mit L<^ben«-nlitteln versehen. Wie >)iera-us ersichtlich, ist der Begriff „große .Hitze" auch nur relativ. Nadio Sonntag, den 2!. August. L j u b l s a n a 10 Uhr: Sonntagsgedanken. — 10.30: Schachfunk. — 11: Sa-lonquintett. — 20: Violinkonzert Rüpel. — 20.45: Vvkalquintett. — 22: Zeitangabe, Berichte und Salonquintett. — B e o-grad 17.30: Nationale Lieder. — 19.30: Chorkonzert. — 21.05: Abendkonzert. 22.40: Zigeunermusik. — Wien 15.05: Zwei Pioniere des Nordens. — 20.15: Alt« Heidelberg. — 22.35: Abendkonz-?t. — Heilsberg 15.45: Nachnlittags^onzert. — 20.30: Großer Zapfenstreich. — 21.35: Wiener Weisen. — B r ü n n 19: Bläserkonzert. — Mühlacker 16: Bunter Nachmittag. — 19.30: Cellokonzert. — Da- v e n t r y 22: Chopin-Abend._Berlin 16.30: Bläserkonzert. — 22.30: Caruso fingt. — S t 0 ck h 0 l m 20.15: Sympho« niekonzsrt. — Rom 20.45: ,.Der wahr^ hafte Lügner", Komödie mit Musik. ^ Langenberg 21.30: Brüderlein fein. — 22.15: Letzte Meldungen. — Prag 12.05: Bläserkonzert. — 19.30: Ein Opernball. — Norditalien 20.30: Opernaufführung „Die sizilianische Vesper". — B u d a p e st 17: Konzert. — 20.20: Lehar-Abend. — W a r s ch a u 20: Orchesterkonzert. — 22: Tanzmusik. -Königs-w u st e r h a u s e n 16: Bunter Nachmittag. t.tlitei'5tütiei clie fiMubei'l^ulOZesiliga! Gomlkäg, M Ss. WZ?. MMl»»»WWWM»»»»»»»»»»»»!>»»» ÄumAufgangderHWne^agd Rcbhuhnabschuß -» Merkblatt der Gesellschaft für Jagdkunde Die Höhe des Abschusses festzustellen, muh! von hvher Mitgliederzahl als besonders im Interesse der JagÄnutzung auch dem - nvrt.. ..'il das Revier nicht an^^eruhrt Rebhuhn gegenüber als Pflicht des Jägers z Zierden dürfen, kann nicht alsqeuiein als zn-gclten. Bei Ausgang der Jagd inuk er sich! treffend gelten. Dcrarlige Äviker ^ncrden bereits dariiber klar sein, wie viele Hühner,! vielmehr oft sehr wilt» und verstrelch-en sich Völker das Revier annähernd bringt 'Uild i^^'rn auf Nimmenviedl'ri^hl^n. ^tuuipfketten, wie iveit die einzelnen Völker in ihrer kör- - .:lso tci!ii?eise zusammengelchossene Bi^lker, perlichen Entwicklung vorgeschritten si'iö. !!i.nd entkchledeu bodenstln'.diger, schlagen sich Kurze Zeit vor Jagdboginn sind ^>al)l'r dil'Zzinn Winter hin mit ihresgleichen Ansam-einzelnen Nevierteile mit dem Hund !nen, so das; sie die stren-ge Ja'hre'?^?!^ e^nfo suchen. Die lllcbersicht, die iimn dal>el j': vr den (V>esamtbesatz gewinnt, kann Mor mls uubei»ingte Vollständigkeit tcinen Äli!'.!priich erheben, da um diese Zeit geivi'hnlich noch ziemlich viel 5^c!der, die man nicht le^reien darf, »wrhawden sind. Jnunchin wird sich der Fehler umso geringer geslall^'n, mehr man zur Zuchc Nachinitias??.ztnn^en benutzt, wenn die Hiihner bereits a-!:»^ der Tecknng auf die Aesungssläch? gelaufen sind. Dieie Suchen sind körperlich und erzieherisch gilt für den .Hund, doch soll man die Hühner a>ilf solche Art nicht öfter als nötig be.'ästii^en. da sie sonst schon bei Iagdbi^^inn man'l^nml schlecht halten. In Revieren niit geringerem Hiihnerbesajz ist das 2^erhören am Platze, in dein man in der Frühe sowie abends die Stoppeln mit dem Jagdglas absncht, wc'bei das Rltfen der Hi'rhner den ^äger leitet. ?)>iichestens ein Drittel des festgestellten l^ie-samtbestandes muß zum nächste« Jahr über-gehalten äverden. Die Zeit des Abschusses wird sich schon äus dem Grunde auf nwhrere Wochen erstrecken müssen, >weil die Entwicklung der !?ölker nicht dlirchwegs alei^Möftig vor sich geht, auch häufig Nachbrüten festzustellen sind. Der Abschuß darf also nicht :oahllo5 vor sich gehen, sondern hat sich nur auf Völker zu erstrecken, deren Vkitglied-'r wirklich abschufireif sind. Als schukbar können .^^^ichner aber erst danil gelten, wenn die 5^a!öseiten schieferblau geworden sind. Noch eil,färb ig graubraune Hi'chnchen sollten als wiit?cha't!ich minderwertig peinlich geschont «werden. 7^nl übrigen gilt eS als Regel, den Abjchus^ der ausgewachsenen Junghnhner nicht ilnnötig lange hinau'^znschieben, da es bei der heu!i('pen Art, die Aecker zu bestellen, gewöhnlich bald an ^ckung mangelt. Der Beschus; der einzelnen Völker soll grnndsätzlich in der Weise evfolgeu, das; inan von den Völkern einen Teil der Mitglieder sortnimmt, und z^war bei starken Völkern etwa die .'(^älfte, bei schvachzähligea ein drittel der Kopfzahl. Ani besten ist es, nienn von jeder Kette etwa at!,t -Mhner übrig, gelassen lverdei:. Die Ansicht, dast Völker -lut ül^'erstehen wie starkköpuge Einzelfamilien. Der Abschnfi im einzelnen erstreckt sich natnrgslnäsz in «vster Linie auf die schußreifen JunAill'uer. doch wlirde nach den sehr ttmmngrl'ick)en Erfahrungen, die seiner-zeit t^^otiickialk an beringten vennen machte, grundsätzlich Schonung vorjähriger oder älterer Hennen nicht am Platte sein. Die jun-l^en .Hennen sollen nämlich die stärkste,l Gelege nwchen. Der Abschliif; nvnigstens eines Teiles der alten würde also ebensowenig schaden als das Wegnehmen einer Anzahl alter .Hähne. Die überlebenden alten Hühner nehmen sich der Stnmpfketten an; schon zu Aufgang der Jagt» werden bei d-.'n Völkern häufig alte Hül)ner beiderlei l^)eschlnenhan>g. Wird der Hund erst müde, so versagt die Nase. Ter Führer hat dal^r ängstlich darauf zu achten, daß es nicht erst so weit komnlt, denn sonst ist es mit der Jagd für den Tag vorbei. Auf wasserarnien Revieren soll man ein (^esäß voll Wasser mitführen, unl dent Hnnd von Zeit zu Zeit lv^'nigstens die Nase stark befeuchten zu können. Waiser-gelegenheiten sind auszunutzen, auch lvenn es weite Unrwege kostet, aber man darf nicht dulden, dasi der Hnnd in wasserreichen den jeden Tümpel mitnimmt. Futter ist mitzunehmen, zum mindesten gleich nach der S^che zu besorgen, denn nlanche Hnnde fr^^s-sen vor der Jagd nichts. Nach geflügelten Arbeit so oberflächlich, iveil sie geinerkt haben, daß ihr Herr selbst dabei keine Geduld entwickelt. Die Flinte soll zur Hühnerjagd nich: zu schwer sein, denn auf die Tauer sind ein oder zwei Pfund Mehrgewicht doch recht lästig. Die Schrotninnmer sei nie gröber oder seiner als Miili»neter. sNr IS) Grobe zu den, lvenn nicht verneblichsn Nachsuchen Mit feinerent 'Schrot streicht nwnches Hühn kranf mit dem Volk ab, ohne daß man es ihm ansieht. Der Drachen findet Verwendung, ivcnn und MichttMl-unler, obev Schrot deckt uicht genug und lieiert i?xzs^^„de: ^Uincie >>ühuas-^ zwischen Jäger und .n'.iiid elnl>sch^o!''cn den. Bei der Abgabe de-? Schu'ses richte man die Aufmerksamkeit nicht auf die Oaiioui'.as'e der abstreichl^uden .''kühner, sondern n?a'i nehme ein ein^^lnes, ab'eils strc.chc'ndiö .'^^uhn aufs ^'^torn und drücte ohne ling:? Zielen ab. Auf kürzere Enl?ernung-n Gänge 'Ä inan Zch^ut snit» die höchsle mcidsjeiechl^ En'fc-i.'nil-.i^^. dem Zchuf; ?ir scstzustellcn, o-i si.j» elin^? lrunk geschossene .Hühner von der iitetie absondern und n>o diese einiäUt. 'jur ^t^rübnug ii': Sö^ies^en auf Wurflaul'en clttps'.'h!e'i-:.oell. Aüers- und Gsschlccf)!^-un!erschi durch da-? rotbcaiine die .Hühner bei vorgerilc'ter Jahreszeit der!>^chllZ) P^ust g^tcnn^eichnet. ^icZicr^' knaps'en Deckung wegen nicht mehr halten, f^xznnzeicheil liefert iedoch nur die Zeichuun z anch sonst durch das s)i!!sige Beschießen wild Flügelde^-kscdern. Ti^se znM geworden sind. Das .'^.>il'smittel darf man Henne ''e einen liellen ^'ängöslreif, nur ausnalimsweise ^benluhen, denn sonst dcm einige'ebenso aefärbte Qu..'.itre^'c'.i versc>gt es oder die .'^.lühner verlassen die zu«n>lihreil.d I^'einl .^'v^hn jed.^ dieser häufig beuurul)igte ,veldnlark. Dazu kouunt,! einen rostro'.en run- daß ein geschickter, aber nicht weidniännisch ^en Fleck anfireist. denkender Schütze durch das ^agen nnt deni Drachen die ^agd leerschiesten kann. Deshalb ist er ein gefäi-hrliches Mittel. Das Wetter zur Snche soll man, wenn dazu irgend die Möglichkeit geboten ist, richtig abpassen. Hitze nnd Sonnenschein bc-einflnßen zwar das .Halten der .Hühner in günstiger Weise, bringen aber für den Iä.ier und namentlich für den .Hund erhebliche Nachteile mit sich. Mnstiger ist deshalb warmes Wetter bei bedeckteiu Himniel und etwas bewegter Luft. Bei starken? Win.d, mehr aber noch bei Regen, bleibt u?an zu Hause oder bricht, u-ienn man draußen davon überrascht wird, die Jagd kurz'e'rhand ab. Unter solchen Uniständen halten die .Hühner nicht und sind auch schwer z'.l siiiden. Das Suchen und Schlesien will geleriit sein. Wenn irgend inö^^lich 'nchc inan -legen den Wind; ist dies ni6it anc^ängic^. so nek?nie inan den Hiind, falls es dieser n'cht ver'tel^t, sich Wind zn holen, an. Aiil enrpfol^>len'>iver-testen ist e^:«, allein mit dein .^>unde die ^^agd zu betreiben, doch können auch zwei Schützen hinter einl IN .Hunde' bergeben, w.'bei s^'-di'r auf die auf seiiier Seite atstreie Nachsuche auf krankges^liossene .Hühuer leicht nnterlaksen oder unzureichend ausgeführt. Steht der .Hiliid vor, so A'irze Bei der Behandlniig der g.?ichi.n'''enen .Hühiier werden oi't Fehler sieninchr. die ^u wesentlicheii Verllustsn an Wildbrct 'ü.^ren. solange das Wild noch warm isi, nius; es so an'gehäniit werden, es non ilmspült ist. ^b das Anc-!ehen de? i^^ vck eid'^5 bald nach deni Verenden die bmblic5>!iale Wirkung hat, das Anlnnckiiqn^erdcn ili i^'ev-zligerir, ist sraglich? ilnmcl'hin w-r^ dics^ Maßnahine niclit von ?lachteil sein. ?in'> die .Hllhiier zum Versaiid benin'nil, sen sie erst über Nacht grini.d!ich anctüil.^:?, was am besten iu einein schieht. Das Verpacken erfolgt in ^van-körben auf 5lieh und co dii'.''en ku'cii'ten.Ä zwei Lagen .Hühner iu einem niiier-gebracht werden, l^nt liu.gcsühlle Hüln-er kann nian auch in Papievinnn'i^-tln!!.^ ein« packen. Voin .Hui^de geiiuetsäile e-d.'r ichyssene Vögel siiid voin Versand c>n-^^^u« schließen. Uin eiile .Hühnerjagd in di^' .H.il>e bringen oder ans ihr zu eihalicn, '.uns', niui: nilr der Abschuß sachgeniäßer erfolgen, son« dern auch zu auderei: Mas^>iia''^nl der l^iefahr gedacl>t, d!e darin l^esielit, das', die .Hüliner — desoilders die vorsähiigeii 'Ernten — in deil 5ileeschlägen iiainentl'ch denjenigen grösserer >^üter, znr Brnt 'chreiien, so daß die Eier spiiter leichi an>?!ieniälit w^'r» deii. Das Legen in den lleiiieren^ bäuci-lichLN Schlägen ist n'eni^iäu'iges Aufniclien der ^'aar-hnhner uiit deiu Huiide. also Beiinrii'nanng .Hühnern ist grüiidlich Nachsuche zu halten, man nicht auf ihn zu, sonderu trete an ihn der .Hühner .^il euip'ehlen, bei'or sie in d.-.-. Nicht tix'uig Hnirde sind nur deshalb bei der s richig l>eran. Wenn möglich gehe ?nau ihnr gefährdeten Schlnsieii legdÄrrer. vornüber-giebeugter, fleisch- nnd bliitloseL, gerader Mann, mit langen, dünnen grauen Mied-nmßen. Er imr von oben bis unten und vulndnin eiue spinnengrane Erscheiimng mit einer grauen Stinime, die keinen Ansdnick, keine Tönnng kannte. Er n>ar verstaubt, kal kig. wie eiiie Ziniinerecke, in die nie Luft weht. Bertillon, der Meutendste .^riininaliit aller Zeiten, l>ot nie nlit einein Verbrecher von Angesichi^ z,iv Angesicht sprechen können. Er eiginete sich für keinerlei mündliches Vec fahren, er l>atte nicht die geringste persönlich Autorität. Zuerst hatte ihn seiiie liel'-lose Veranlagung ins Lehrfach geschickt, aber er konnte nicht einmal init den Kinvern fertig iverden. Erst als er in seiner Zinluier-ecke abgeschlossen saß, in dem „Laborito^-riuini" einer^ technischen- einer wissenschaftlichen Polizei, erst da entdeckte er sich, niid nun spann er tagein, tagaus die unsichtbc:» ren Net^e, in denen sich die chln Ausgelieferten verfingen. Verbrecher hoffen indmer, daß man ihnen nichts oder ,licht genug Mrde bolveisen kön-iwn. ?S<'Ntl sie doch gefangen, verdächtigt Uiid der ''^i>.'li;ei eingeliefert werden, lassen sie höhliisch lächelnd dieiser scheinbar siitN'lo« sen, alibernen Messnngetl Mid Betrachtuiigvn über sich erg'^^ben, die Bertillons Erfindungen der Aiitbroponietrik nnd des ..Porträts in Worteii" nusinachen. Was soll daci auch, iiian hat sie ja nicht anlf frischer Tat ertappt, nieuiand u>ar dabei, niemand sah sie koninien uiid gehen, sie haben alle Spureii veriois5>t. Vor Gericht sind sie trotzig iind verlogen, sitzen verstockt da, inan fann ihiieii nicht? lieilieisen — noch lhat der erbitterte Berzweislungskanipf niit der unbav'.njherzigen Gerechtigkeit gleiche Waffen für beide Teile — bis dann iin Pariser ^ustizpalast d>er laiige, düinie Mann auftrat. Er sprach ohne Erreguiig, breitete in eiiiein grmlen Tonfall Bilder aus, zeigte Uiid verglick) Fingerabdrücle, Zii'fcrii. Er giiig mit seinen Tafeln vom Richlertlich zu deil l^Xschivorenei?, zinil Staateai^ivalt, erklärte, deduzierte, delli>oiistrierte, beivies. Nur iu dieser stilleu Geschäftigkeit, hin- uud hergeirenidet, zu allen svrichend, .ille beein-fliifseud, leibte seiile Leideiischaft. Die Verteidiger fielen ihn an, fragten, siichten Lül-ken ilnd Ziveifel ^ er ivar nnbeirrbar. „Jrs> irre mich nicht, ich habe niich liie geirrt!" war seiiw imnier iviederhol'e Antwort. Er l>at sich nie geirrt. Er hat erniit-telt, daß es bei deu Meiischeil W verschie-deiie Ohrforuleu gibt, so und soviel Nasen, so nild soviel Mimdlinien, l1 verschiedene Augensarbeu. Er kennt sie alle, hat sie ickie-inatisiert, er sieht d".irch alle Ma^^lcii, iiie lhat es einen schärferen Beobachter der Men sch'il gege^lieil als diit. Er hat das Gefühl, daß er von dem Grauen umwickelt, uinschnürt, erstickt ivird. Seine Veraangenlieit lebt «iis, die er sorgsaul verborgeii hat. Die'er Teufel, der nicht dabei ivar, der ihn nie geseheii hat. weiß doch sein ganzes Leben. Er eni-l^üllt, wo, wani:, ivaruiii der Angck.agte l schon bestraft worden ivar. Aus seiller Ziui- urerecke liat er geicheil, wo Hill i^er Venvov fene die .Hände legte, al-.' er tue ^ane erbrach, aus welcheni Gla-^' er traiik, als ilin dürstete, ivelche Türklinke er niederdiückl«'. als er floh. Allec-, allec- nu'ii'. er. sagie <>/. endigt niit einenk slaiigli^^sen, gr.rliein irre luich uicht. ich habe lil!ci> no iiie e.e» irrt", verliougt sich und geht. ?er Vcrb'.c-cher blerbt da, all>?f,e1iefert, ül'erirleseu — iin Netz geiauc^eil. Bertillon, iu feiiler Ziinincrt'cke ".'gi- die genialste Verkörpening de-?' ^I'i'^li'^ei lei't!':'. Hunderte, Tausende hat Beriillen dein ^'e-setz überliefert. .Huildertc neu Menschei: ha-beii seille Ersiiidunsicl? lel>en->läiig!icl) in^ ZuMlMs oder sogar auf das Schanoi: geschickt. Jil deu letzten Jahren seine-? Leöen5 siechte er an in. Zulettt lies; er sich noch dreimal ,'>iifu^ sioneil Niit seine-.' leibliclien Vrilder? B.'^ut inacheu. niid nocs> vier Moriate läniier ii: seiller Zilll-ulerecke zu sitzc'n — und starb >och an dieser fürchterlicheii Blutarniul. l.lg cjei- iZs sius'mÖglscfi. sie Igelit püsiien)i,)l^er Gtrahe drängt, sich ein Mann an seine Seite, der'sich mit'hbflichcnl Rippenstoß bemerk öar macht und .^rn Li einen in der Rechen mvter'dem)Jschang verborgenen Revob-tier^ zeigt/.lwährend die Linke freundlich auf eine langsaim neben der Bordschwelle fahrende Rikscha zeigt. Da Herr Li ein Chinese ist, hat er nichts Eiligeres zu tun als in die Ri^cha D springen, wcchrend der RcvolveiWi^hrte in einer nachfi'lgenden RiVscha mit ihm ^vegfwhrt. Dann geht es irgendwo in ein verschwiegen gelegeiles .Hauö, und Herr Li ist „geraubt". Dies muß in Schanghai einem anistänt^igen Chinesen pas« siert sein. Schlimni, ^venn er noch nicht geraubt wuride; denn dann ist sein Äredit erschüttert. Die Zeitungen terichten von diesen Fäl-len^kaiutm noch unter den „verinischten- Lo-kälnotizen. Iln vergangenen Monat sind t'tveilhundert Entführungen der Polizei gemeldet worden, And das ist sicherlich nur ein kleiner Teil. Denn geraubt z>n seiu, i^t gar nicht so ttnanMttc'h.m, es ist n>lr ein etlvas teures Vergnügen. Die Tchanghaier Räuber haben es iin lej^tl?« Jahr bereits zu ansehnlichem Verinögen gebracht, Haben luxuriös eingerichtete Anlvesen, in denen auch ein verwöhnter Chinese keinerlei Entbc'h- vuinlgen auszustehen hat. Und wenn die Frei lassungsverHandlungen sich gut anlassen und der Räuber den Eindruck hat, daß kair Play gospielt wird, geht er meist auch mit seiliein Opfer aus, um vie Freuden der Großstadt zu genießen. Die Schanghaiet Menschenräuber k^'nnen ihre Opfer ineist besser einschaj^e?!, als iv-geitdeine Steuerbehörde es könnte. Sie ha« ^n vhre BertrauenSlelite in allen Banken fitzM und besorgen sich die ^Kontoauszüge meist schon vor dem Raub. Außerdem ist fast immer einer von der Firnia selbst iln Bunde, ^r dort eine Vertrauensstellung hat. Jnifolgeidessen nierden die .^ausleute im allgemeinen zur Zeit ihrer größten Liquidität geralubt. Denn die RälBer sehen in dem Realisieren von Werten «ine Äefahr für sich. Sie handeln meist auf Gruttd der Unterlagen mit iHroin Opfer den Preis aus, der dann an seim Verwandten oder Bevollmächtigten schreibt mit der Betreuerung, weim die Polizei etwas erführe, wäre stin Kopf tnorgen an die Gartentür gespießt. Infolgedessen wird sicherlich nur ein geringer Prozentsatz überhaupt der Polizei lie« kannt. Und es gibt Louite bei der L^6iang-haier Kriininalpolizei, die die Zahl der täglich Geraubten auf hundert veranschlagen. Curopüer sind bisher in dieser Forul noch nieinals geraubt worden. Die chi!l.'siich.'n Verbrecher l^aben sich bisher daniit begnügt, sie in einsam« Gegenden zu entführen, und sie haben meist damit viel Scherereien und ivenig Erfolg gehabt. Ein ausgezeichnet chi- nesisch sprechenider Deuter geriet vor einiger in der «inisamen Provinz Kansu unter die Räuber. Im Lalilfe ei!^ angeregten, von chinefischom ReiSwein gvvürzten Gespräche gestand der RSu'terHauptmann, daß er nur ungern Ausländer raube, ^vcil nmn so schlecht mit ihnen verhandeln könne. Aber niit dem Deut^schen sei das etwa? anderes, er spräche so gut chinesisch. Dies? chi» nesdjchen ^nndvisse lvaren in diesem Falle Wgleich ganz vorteilhaft. Denn bei der xten ^kanne ReiÄvein führten die Perhandlungen noch am selben Ab^ zu einem Vergleich: der Teutscl>e kaufte sür eincil Teil seiner Barschaft den Räubern ihre Wa^^fen ab und .^og mit seinem Gefolge von dnnnen. Er be« hauptet sogar, daß er bei denl Ueber^all noch etwas verdient HStte. Der chinesische Verbrecher ist, wie es wohl zur Zunft gehört, ein guter Psycs>!?loge. Er weiß, daß wir Europäer eine andere Art Furckit lhaben als der Chinese. Wir hätten ?^rcht, uns in die bereitstehende Rikschz zu setzen. Der Chinese, ohne irgendwie in seinen Ueberlegnngen paralysiert zu sein, hält die Gefahr noch für die kleinere. Denn auch das Verl^rechen hat seine Tradition, und nach alter guter chinesischer Verbrechersitte passiert einem nichts, solange man verhan-delt. Erst wenn das Op^r „gewaltsam" wird, indenl es die Polizei ruft, wird es vom Verbrecher „in Selbstverteidigung erschossen". Neuerdings hat man im Schanghai Sett-lenient angefangen, den Menschenraub mit europäischen Mitteln zu kekämpfen. Noch vor kurzem u^ar solgende Geschichte möglich: Ein geraubter Chinese hatte auf Grnnd der Verhandlungen zniei Schecks ousgestellt von je etlva öO.OlX) Dollar auf die Hongkong Schankchai Bank und die Iokohanm Tpezie Bank. Die Hongkong Schanghai Bant zahlte ohne iveiteres, aber die niißtrauischen Japaner machten Schwierigkeiten und ve?» langten, daß der AilHeller dein ?lass'?re? persönlich die Richtigkeit des Cchecls be'lä-tige. Die beiden Ränber begal-?!, sich cilso mitisamt ihrem Opfer aus dein in der französischen Konzession gelest^nen Ve^-ste-k zur Iokohama Spezie Bank, die im -ettlement' liegt. Aber an dor Grenze wurde die Gesl'ss« schaft von englischen Soldaten auf Wafren durchsucht, und da man bei einem ein?n Revolver fand, zur Polizei geschickt, die die Persoualicn '^n ernn^tteln suchte. D.'r rmibte hielt den Mmd, aber da nmn ihn als einen sehr angesehenen Gl'schii'tsinann ermittelte, wurden die beiden Unb0i?a>nic-ten wieder freigelassen, ein Räuber und das Opfer, nnd diese begaben sich zur stokoliaina Spezie Bank, nm das Geld zn kassieren. Nur iveil der festisißende Revolvernmnn schliesslich ein Geständnis ablegte, ist die Sackte herausgekommen. Weil die Furcht so war, sind die Räubergeschichten sast imn'er lmblntig verlausen. Das ist in den lehten Monaten anders geworden, seitdem sich die englische ^oli;ei entschlossen hat, das Räiiberunivescn zu unterdrücken. Eine Reihe aus England herbeigeholter Krittünalspezialisten, WNl Teil auch englische Soldaten, die in den Polizeistaud ü'bcrgetreten sind, patrouillieren in den Straßen und greifen ein, sowie sie etn^as Verdächtiges sehen. Dadurch sind ^latü.lich die Räuber sehr beunruhigt u^orden. Es ist auf den belebten Straßen vielfach zu Schi.'-ßereien gekoninien, bei denen bisher inl gan zen zwei Polizisten, drei Rnuber und nler ein Dutzend gän,zlich Unbeteiligter >?rsch^'>ssen worden sind. Aber es ist sozusagen auch das Vertrauensverhältnis zwischen Rä^il'l'r und Opfer zerstört worden, und die traditionelle, wie einige Ehinaschwärmer sast?n, kultivierte Art des Verbrechens fängt an. in Wild)vest ausznartcn. Kleiner /^ineizer /^nssAgsn sisici 2 VIlGHf in ösisi» macken beizulegen, cis ansonsten ciis /^äminisirstion nieiit in clei- I_3gs ist, cj3S öe^i^nsotits 2U eslecjigsn. Gegen ein Darlehen von Din. wird auf Wchnuiiq mit ganzer Verpflegung bis .^uin Ableben Herr M'r Frau genom men. Adr. Verw._ Stickerin übernimmt sämtliche Stickereien. Toledo lmäßii^en Preisen. TverSly. Go« spDjna ull. 7, Tilr 8. Gchallvlatten»und. Ärammopho- «e'leihl'au» M Din. .Zlci-aer. Clovenska tk. 8k»7tt Englischen sowie aucl) deutschen Unterricht erteilt, sleberset;»«- qen führt aus F. Hanfi, Cankar-jeva l4. Hoäwarterre links. W8ll Darlehen ZV.NlW Din. auf sct)ö. nen, lastenfreien Besitz wirt» ae« sucht. Unter „Lastenfrei" au die Verw. 10818 ?Mpic»e »lle Sorten wie Bantia Arghz« i:an, BvnclK etc. LauftZvpic!^» Linoleum in allen Lreitsn, vorhänge ulrd Borhangstoffe, Indanthren Diwanübermürfe, k^lanelle, Woll- und Steppdecken. BcttGNnitmen sowie alle Bettwaren billigst u. bis A) Prozent Nachlaß bei »iarl Preis, Maribor. Gosposka Ä. 20. Preislisten gratis. 9ü1b lkrfolg, Erfolg. Ersol«! Tadellose PliotvÄ durch Unterricht bei Fotomeyer. Gelej^enhcitskänfe, ermäMte AnSarbeitunq. 10420 Tüchtiger Handelsangestellter kann sich selbständia machen duräi Uebernahme enieS gutein-nefülirten Gennschtware!M<'schäf-tes in Maribor. Notivendia Di» nar :j0.00v bar und Mrantie« Möglichkeit. Offerten unter ^Nt^n tnbel" NN die Verw. 1M)2 Rasieren L, HaarschneidLn 4 Dinar. Nur bei „Franko". Mlin !ka nl. 8. 10807 vjrtirtjjßratllrtli werden msch. »^lligsi mit Garantie auS« geftihrt. Wanduhren mer^ abgeholt. >. Ttojee, Z^vröiöeva ullca st. KÜ!^' le auf Teilzahlungen. ^ SovmlVa IS. 8ü7d Sehr gute ttoftplätie für Stu- dendinneu abzuigeben. .llor. in der Perw.^_10794 Maschinschreib. und Bervielfäl. tigungSarbciten ftlhrt rasch und billig aus Kovaö. Maribor. Kre kova ulica __10lj70 Erste Mariborer Priwtküche un« ter geschickter Leitunq nimmt täglich «oftgäaaer auf. Für zahlreichen Besuch empfiehlt sich di« Iukiaberin. V981 Dauerhafte Nlühlamoe«! Da< Meinverkoufsrecht von Glüh» lampen ist abaeschafft worden! Sie diirfen nunniebr Ihren Be« darf an lNluhlampen decken, wo es Ihnen beliebt. Dauerbaste u. aute Glilhbirnen bekommen Sie bei der Firma Jos. Wivvlinaer. IuröiSeva «. LU0 Drum pritse» wer sich ewist t»in' det. Wo man die besten Möbel fin» det: Nur in der Produktivna ?adrv« aa mizarskih mojstrov. ^vetr'nj» ska ul. 18. Nur eigene Crzeu-gunq unserer Tischlermeister — kein ^Zwischenhandel. — datier bv'liaste Prei'e nnd volle Äaran tie für iedeS Möbelstück. !^ali. lungSerleichterungen! 16728 Holj», und Sohlengefchäft nlit HauS. Platz. Garten, tiute Exi-stenft, 5 Miimten vom ^haupt-plah entfernt, uln 210.000 Tin. unter günstiger Bedinanna ver« käuflich. Staucer> T!!>arlbor. rvZka ü8. i0!W» Verkaust wird Gasthaus mit Fleischk^auerci und ichi^uein (^ar ten sowie geschlossener K'^gel-bahn in Maribor. sehr qilnsti-^. Der l^lbe !>iiaiifpreis mit Buch der „Hrvatska banka". die rudere Hälfte bar. Adr. '^eriv. 10821 Mit Epareinlaaen: Ä^koderue Villa, kct)ö„ste Lage. PlN'uiilie, 280.000 un.d .'i-^0.r hübscher Bau Diu. ^lubjt-kostenpreis. — Elefiaute .^ins» Villa, gr. Garten. — Cinftiche ZinSvila, gr. Garteu, beide leicht käuflich. — Ztockhoh.'s, grosses Eckhaus» aeringe ^^.iizc.h-lung. —Haus, Stadtverivs,er!c, Garten 10.V000. — Ä^ührere Sinfamilienhäuscr von I4.0l^> Dinar aufwürt'5. — schöner, rei .^nder Besiti, Stadtnähe, Vade» qelegenheit. l)0.000 Din. - - .?)err liche Weingartenrealität ohne Bargeld, da :rttil)mc. Keschäftöablösen. Veteilignng f. Wohnungen vomemerkt. 1s>0!4 Bliro ,.Rapid", Yjessosla ul. 28. Sehr schöner Wein» und tbft- gartenbesid. 2ll Ivch. sanit .>un' dus sofort amlstigst ^u verlaufen oder zu verpachten. Unter „Primaobst" an die Veriv. 10902 Kleiner Besift niit ('jsmischt-warenhandlnna nahe Maribor zu kaufen qesucht. Antrüge unt. ..September" an die Bern». 10801 Haus mit 4 Zimmern. 4 W-chen. 4 Speisekammern. Garten, aanl!^ nahe der Stadt um <>0.000 Tin. zu verlaufen. Etwas kclnn liegen bleilien. Än^ui^r/il^en im Gasthaus Mautner. Rasv^iuje. 1088» Gute KapitalSanlaael Vaupar^el len, schöne sonniae Lage, im Etadtbereich. Melsski brib uno 5ia. Radvanie verkaust auch ae» gen Sparfassebuch Julius Glaser. Maribor. Melsskt dvor. K907 Neugebautes HauS, steuerfrei, mit 2 Wohnungen, schNner 0!lir-ten i>attptbahnhofnähe^ eleltr. Licht. Wafserleituna. kancilisiert^ in ruhiger, staubfreier l.^^eaend zu verkaufen. Vermittler ans-geschlossen, ^ldresse in der Asrw. 10549 Realitäten, Besik, Wirtschast. Haus oder Gefchiift verkauft, kauft und tauscht man rasch und diskret durch den über.'i0 Jahre liestehenden tidlsger. protok. u. beljördl. konzcss. Allgemeinen Verkehrs. Anzeiger Wien» l. Wcihburggasse 2S. — ??eitestreichende Verbindungen im In- und Auslände. Jede An frage wird sofort beantwortet, kostenlos? Informaiion durch ei gene Fachbeamten. Keine Provision. Zu baten bei .l^inko Sar. Papierhandluna in Maribor. »44 Besif» in PobreZie. Vrtna ul. 0, samt j'itthcu, Wagen nnd all-'u übrigen Wirtschaflsgerät^'N giin-stiio KU vevlau^felu 10-^10 Schiiner Besitt in unmittelbarer Umqebnng Maribors an der Nt'ichsstraste gelegen, bestehend ans Wohn' nnd Wirtsch^iftSge« bände, passend für.Hafner, Wag ner. Gärtner. Holzbändler. t I. Grund, davon 1 Joch parzelliert preiswert zu nerkausLN. Altträge unter ,.W. .Atv.vW" an die Verw. 10871 e» Acau/eo llaufe altes Gold. Zilberkronen> salsche Zähne zu Höchstpreiieu. A. Stumpt. (Loldarbeiler, kc-roSka cesta S. 8SS7 !tUiufe diverse Möbel, fileider, schuhe, Wäsche, t..ipeziecle (^'in-säbe. Fahrrad, .M Nähniaschi. ne. Zahle beste Preise. Etari-narna, Etudenci. Alelsandrova cesta^l^_ 10'.'-'0 Guterlxiltene Eitibadtwa»n,e zu kaufen gesucht. Anträqe mit „Unversehrt" an die Verw. M38 l^asbratrohr z,» saufen («esurtst. Anträge unter „Gas" an die Verw. l0d«ei ,v. Miche-litsch. Gosposka nl. 11/l. 109lj1 GefchÄftsbudel. fast neu. Ä!?ein-presse harter, zmeitiiri.ier iöän« gekästen u?. Spiegeleinlag« samt Bett. Nachtkasten. Pendeluhr, Zither. 2 Gr^numoiphone. Polster. Tuchente Messingkarnissen. litten, .'i^ängetasten. Tische billig zu verlaufen. M>ikor. Alek-saivdrova I, Stndenci. 10930 Prehobst. zirka .'i«0a la, stana- da°Reinettäpscl. vom ?^^inde ab geschüttelt, billigst abzugeben. Gesl. Anfragen bei der ZüdrnZ^-na gospo^rska banka, Maribor. _1002«_ Stellagen u«. Glastür 2X3. Ti-scl>e und versch. ÜMen zu ver-kaufeu. Kompare. Aleksandrova cesta 48. 1VY49 Kleider-. Speise». Wafch. und Sckmbladekastcn, Geschirrbrett Nähmaichine und verschiedene skleider zu verkansen. Go^ob. Triin^ka cest« 20/2. 10!)^ ^^lschsparlirr'l'. A''chcn.ir'>b.'n' u. üamiii Tineu zu verkaufen. — Tattenbachova ^ i085g Schreibtisch, lleine Tische, Sessel. Etockerl und «te.'lai^en l'il-lia zu verkaufen. Aesichtigung nur Moutag, den 22. d. M. vormittag. Perkie Polak, Maribor Pod mostom. 10889 Gut crhc»ttenes D'Motorrad zu verkaufen, bezw. geacn eine Nähmaschine oder ??as,rrad cin-zntausäien. Adr.: Murkava ul. 1. Maribor. 10800 Moderne>5, elegantes. Helles Schlafzimmer, neu, niegen Abreise preiswert zu vcrtiufen. — Adr. Verw. 10S85 Diwaniiberwurs. Plüsch. 2 loin» plotte, nwderiie 5chl^iszinnner swie neu), nlodernes >^pe'st'zini mer, 2 Ottomane, emailierle Betten. Matrat'en. tl> ^»le.d^'r-leisten 12 Betien, !.'.ücheukre. denz, 12 Zinnuerscssel. Pinche, LchIlb deksien. Vo r.^i nr 'n e r-wand. Anz. Etros^maierjeva 10S82 Weinstube in Graz preiswert zu verlausen. Anznfrag'.'n: '.!'Ieich, E l i s abet listraf;e .^>2._10W> .Äompl. Schlafzimmer, 'ast neu billig zu verkaufen. Adr. Veriv. 10S17 Weirl)« Zimmereinrichtuna, cl^elltredenz. runder Tisch und Violine verkänfliäi. Razbor^ek. Dravsta 4. 10010 ^abriksneues noch unvereiftes x^ahrrad uni 12.')0 Din. zu ver« kaufen. Kolodvorska Z/l. Tür 6. 10833 Ein Drehstrommotor 220/380 Volt. 5 PS preiswert abzugeben. Prattes. Elektrowerkstätte. Aleksandrova 33. 10814 Dekorationsdiwan, sehr aut er-ha'lten. billig zu verkanf.'n. Can karseva 10/1._ !08^0 Gut erhaltene Violine aanz günstiig zu verkaufen ans Ge-sälliakeit bei F. Ussar. Glavni trg 1. Geschäft. 1l«10 Laaerfäffer. sehr «ut erl^ilten. 3500. 3000. 2000. IM) ^iter fassend, preiswert abzugeben. Anfrage Zwnzlei ?ck>i:rbaum. 10583 Gel,rauchte Zlästen. Tische. A^alch tisch Wäscherolle. Türen, diver. sex Bodenkraim. alkeS billigst. Anfrage ^ropaliSka 4. Partier. 10-'»74 1 ZMd- und 2 ktttschier»vaqen, 1 Wäichervlle und 1 ?jor;ellau-Waschbecken - Tröi- nova ul. 18. 10102 Schön einaelegte Tabernakiltä« sten. Schreibtische. Cilberk^isten. Ectvitrtne Spielzeug nlw. !^sleider. Waiclie- Instrun,ei?!e ii Schuhe. Maria Schell Korr^I>i 24. Ü807 rein und vollieit 10 ItNo nur IS 0ßn»? ArtHNiiAMMM «I vvi ?usteI!unL xl.iti5. 10.^8? WeisstS l?iscnaitterbctt ver, tauseu. Lovenota ul. .'i-l. Schönes »iimmer samt a>inzer e l pf leg u ng .'»i l av ie rbe u ii i'.ii i zu vernlietcn. '-^>lidnilov ua W.'l».'. Kabinett, rein, ,epar.. u:u I..0 Tin. zu vermieten. lia ul. 71/1. Gassenlolal ist sofort zu i-er^nle. leu. Anzusr.x^^ul ','>rgu!.'i>aii. na ul. 27.__10Y2S Zimmer und fluche, klinuia nnd staubfrei, Neubau, beim neuen Sokolplaft an linderlose P^^.tiei ab 15. September zu verac'l!en^ Adr. Verw.__I0s>m Tparhcrdzimmer an liuÄ'i-lai.'s Ehepaar abzlMbün. Der i'-'^ann mns'. nachmiilnci^' t>ei)!l'Iich s.'in. Adr. Verw. 10934 Boriges Jahr erbaute Einsal,li, lienoiva: 4 groüe Ziinmer. l kleines Ziulmer. Dienst bot.'n- u. Badezimmer, gedeckte Pl'randa. Balkon und aller ^somiort, sann Garten zu vermieten. Adr. '-Zier waltung._ U!0^iS Wohnung, 2 Zimmer und li>e au ruhige Partei ^^u v.'rnne-ten. Melje, Ersani^eva 10 I>>!>!0 Grones (Vesäiastslokal niit .^.'l'a. gazin zn vernneten. St^'lua ul. 5^_10^141 Studentin wird in Wohnung u. .'ilost genmnmen bei alleinslelu'n« der besseren Frau. Mar:l>or> ?^idovska ul. 14, Part.. Tür k». 10042 Mi>bliertcS. separiertes. reineS Zimmer, mit 1 oder? B.'ll< n. Mavier abzugeben. Sodna 2.'i. Part. S. la^l.»^ Wohnung, 2 Zimmer u. !tUul)e, sofort ^u veruiielen. Sp. '>iad« vanjSka cesta ln. Nova va?^ _10917 Zwei kleine Lokale, sür .^l.i'izl^'i oder Gen'erbe geeignet. vor« mieten. Kompare. Alet'aüi^rooa eesta 4!-^. 1ll!'''0 '^eit j geilvinni-.'n. > ' Iv'i Iii SonMff, vrN'??. ?MM Der Onkel Doktor spricht.... »inder, hört gut z»! Von Tr.-Md. Otto B i e r l i n g e r. Eltern, die ihre Kinder glücklich über die Kindergartcnzeit des ^tlcinkindcs hinüberge-slcuert haben, pflegen einen Seufzer der Erleichterung auszustoßen. Nun haben sie ja vernilnftige, grosse Schulkinder, die sie nicht inlmer beaufsichtigen nckssen, sondern ge-tlost und beruhigt einige stunden sich selbst liberlassen fönnen. Auch die Kindcr empfinden dieses Mas; von Pertrauen, das m«n ihnen scheirkt, sehr dankbar, aber nur zu oft schlägt die erste gegeise eiskaltes Wasser trinken. Das ist ganz unzwerf. mäßig, und vor allem: es stillt gar nicket de? Durst. Je mehr man an sehr lieis^en Tagen tr'nkt, desto mehr mus; man schwitzen. Was ihr hier leset, sind tl.'jne überängstlichen Vorschriften, die sich die Erwachsenen ausgedacht haben, um euch zu ärgern. (5'iZ sind mühsam erworbene eigene Erfahrungen und unangenehine Erinnerungen an langweilige Tage, die wir als Kinder im Äett zubringen mußten, während draußen die Sonne lachte, nur N>eil wir es damals auch nicht glaulien wollten. Aber heute sino die Kinder ja viel vernünftiger geworden! Humor de« Auslandes Der Angler. „Kann ich hier die Fischereirechtc? sür ei?^ Jahr bekommen?" (Passing t^slksn in allen l'sruen u. ieclei Konkurrenzlagen preisen Au vermitten: Wohnuna, 2 Zimmcr. «»abinett Uüche. 5 Minuten vom H.u^plplnek^wa Tür 2. l082S Dachzimmer, nwbliert oder unmöbliert. an alleinstebcndeZ Ell« paar vernüeten. Tezno. Ptuj ska cesta 12._ Zimmer, Äaliinett und liüche an kleine Familie zu vermieten. Parkett. GaS. Adr. Verm. l08V-t Treizimmrit^e Wohnunq mtt Lauche Nel^enrällinen sofort vermieten^ An.iiisr.iU'-n: M. Gaji.ek. «.'U.u'ni lrq 1. 10837 Lokal, ffeeiqnet für em-: Tischlerei, ?.^taMzln vder ülinliches Stadt^ntrum. zu vermieten. — Adr. Verw. AbqelÄlossene Aweij^immerwoh-nunq, sonniq. an kinderlose Par tei zu vermieten. Anv.lsra.icn: Viktor ^^rnwva 15. Mas>l>.ile-nenviertel^__IstWI Grosies. möbliertes Zimmer an zwei .^'erren jieaünüb^'r dem S^lnchof >^u verqelien. Aor^?ner Aleksandrova 51. IgM't Möbl. Zimmer, separ.. Bahnhof nähe, zu vernneten. Anzus'>?a-'-Tom^ieeva reita 21._1(lW7 Wohnung. 2 Zimmer und !'>ü' che wird an eine bessere, kinder Il>se Partei vergeben, ska 28. M12 Möbl., schönes Zimmer, parkett., smvie klt^ines Villa^^imin.'r zu vermieten. Mclje. Tvdiaovi 9. 10014 Schöne, neu mi^blierto Zwei» zimmcrwohnung ist an kinder-Chepaar sofort vermieten._ I^räulein wird aus Wohnung, ev. auch au^f Kost genommen. Smetanova 40. ivnmskl. !v7s>7 Ein bis zwei möbl. sep. Zim« mer ev. mit flan.vr. ^ekir guter Perpflsquna zu vermieten. Po-kojninski Mvod Driavna cesta 2/,. T. 2. W791 Magazine sür Lagerräume oder Werkstätten zu vermieien. Meli Ski dvor. 10^90 Ze» a»HSF«R» sesaeAZ Suche Wohnung. t Zimmer. ^ta'dtmitte mit 1. Okt^>Ser. Un ter „1. Oktober" an die ZZerw. 10937 Studentin aus besserem ioause wird auf Wohnuna nnd >.^ost aenonnnen. Älavier^'ni'iv'.lna. — Adr. Berw^_109lk oder unmöbliertes Zim» mer mit strena separ. (cinMN?. l08ki7 Zimmer nnd l^uiche. sonniq nnd stlinbfrei. an linderlole Parlei ^il vermieten. Pobre^je IrZa-j^ka 1.__^10870 Lokal für <^)eu?ischtware!l-. und Koblenk>andllina c.n verkehr'? reicher Strane. vermie-teil PobreZse. Tr^.aSka resta I. 10377 Zwei Studenten oder Studentinnen werden auf Wohnung u. Kost aenoininen. ?tlek!androva cesta 01 aeaeniiber 'Lalinhof. Maria Rutuik. I08M .^wei sunae Studenten n'erden mit voller Derpfle^nina bei deut sls>er '^'amille aukqen'^mmen. ^ ?lntr>iae uuter „A. W. an die Perw. Aeltere Afrau oder Schn'id>'rin bekommt Wohnnna, '^^rtenan-teil und Belle!^nna in ^ einem Markt am Land fi'ir kleine iienorbe't llnt. „Eisenl'.rl'?!"'ili?" an die Verw._ Solider Zimmerkolleae wir^ ans aenommen. Tortkelbst rein^? Kabinett zu veraeben. Ieako'.'n ul. 5. 7ür 2._ Möbliertes, separ. reine? Zimmer mit 2 Betten, eleltr. ?!cht. lnit Ki'ichenbenili^iina s'fort ^u "ermieten. Melsska e. .'i?/! ?i"!r l I. _W5.'>3 Somnae Vierzimmermoljnttng mit 1. Oktliber zu vermieten ?nschr. k'rl'eten unter ..Soin'ui" an die Verw. 10769 Bessere kleine Familie sucht Dreizimmerwohnung oder ae-räunuae Zweizimmerwohnung mit oder ohne Katiinett. im Zentrum. Auträge an die Aer-u>altung unter ..Preis". M136 Kiicherloses Ehepaar sucht ruhi-aes. znxibettiges Zimmer mit !ftilchenbenül.^uua im Zentrnm. Zuschriften unter ..Nr. 2372" an die Veno._10i)53 Möbliertes, separiertes .Pmmer vonl besseren .verrn gesucht. — Parknähe oder Zentrum. Au-träae unter „Parknälie" an die Ve rw._108-1^ Zwei- oder drei^immrige Wohnung. Hanptbahnhofnäf^ wird aesuclit. Dieselbe köunte event. auch nmaetauscht iverden aeaen solche im Parkviertel. Adr. Per waltunq._10808 Neineres WerkftätteN'Lokal seiil oder zivei R.1ume. mit elektr. Belenchtnnsi und womiiqiich Wasserleituiia. an der Cwdt-Peripherie per sofort gesncht. Änträqe an ..Morava". ilirekooa ul. 18^_W023 Bierzimmer-Wohnung init Badezimmer Ulsw. per 1. Oktober aesucht. Antraae unter „Sonnia an die ?ertv. 10924 S/vA?eZ»s«A»eA« 50h Dinar t?ekommt derjenil^<^. welcher mir Beschäftigung in Spezereihandlnnq verscts^Üt. — Anfr. Berlv. 10070 Kluae Krau sucht Stelle inl srauenlo>Zeu!Oausl)alt. Briese er beten unter .,Pflichtj,ietreu" an die Verw. 108-».^ Die Erziehung eines mutterlosen ttindes toder stundenweise Betreuung) übernimmt spr^ulzen knndi^^ie Äune. die Lieliv' und Verständnis fiir Kinder Izat. Beste Referenzen. Adr. '^^erw. 10812 Sucl>e Stolle als veschäftsdiciier c>der Verpacker. vom Beruf Tischler. Mr. Benn. 10Z78 Tüchtige ttöchin snctst stelle. Unter »Auch Beamtenutesse" an die Veno. 108^1 Wohnung, 2 Zimmer. Küche, cv. Kabinett. Zentrnm Maribors f. Kanzleizioecke aeeianet. ab 1. 'Oktober 1032 aesncht. Drei Mo-n^ite Voranszahluna. Anaeüote uuter .Linderlos" an die Vrr-waltanq.__l08l7 Suche Zwei« bis Drsizimmer» wohnuna in Parknäl^. Antra-ae NN die Verw. unter ..Iunaer Kaufmann". logZZ Kin'derlose? sriedlieb. Ehepaar sucht Zlnnuer mid .«kÄche im Stlidtsiereich. Anträae unter ..Madiger Zins" an die Verw. lOSSS Einfache nette, selbständitie Uö-chin sucht stelle zu kleiner deut slt^n Familie bis 1. September lV2. Wünscht Dauerposten. ^^e-sil>t sckwne ^'^chres.zeuanisse. — Adr. Verw._^10911 15jähriac Waise. Absolventin der Volts- und Bürgerschule, mit tadelloser Erziehuna. sucht Ztelle al>^ Äinidernuidchen bei einem 2—!>jälir. Kinds. Anträge uuler ..Familic»rauschlus; an die Venv. l0!.>'.'0 Iüilaeres Mädchen für alles wünscht bei besseren, älteren bellten unterzukommeu, Adr. Venv._10?21 Zahlkellnerin mit "^ahreszeua-nissen kantionsfähia. nninscht Stelle in Maribor ^u ändern. 0iefl. Znschr. an die Vermalt, unter «K. 100". 1,^7W .Nindersräulein zu meinen zwei ,^nn>^en. 5 und 3 Ialire alt. suche. Reflektiert wird bloß auf inte'lliaente nn^d kinderliebende Person mit Echulbilduna. Antr. mit ^«^enc^nisab'chriften. Alters-anaabe und bisberiaeni ^ebcns-lauf samt Lichtbild an Fran Flia Susman. Zaareb. 'krerado pieeva 5. 10971 Ttepperin für Schuhoberteile w. liufaenommen bei Vilko Bl-itnik. Gosposka ul. 10ie Verw. 1092? Tüchtiger lKärtner aesucht. der in allen l^miise-. Blumen- u. Treiblzallstulturelr bewandert, hrlich und verläsilich ist mit ^'^ahreszeu^inissen. nicht älter als !0 bis -tü Ia>Iire. Offerle mit (^^haltsansprüchen nnter ,.M 18" an die Verw. 10875 Suche Hausmeister aufs Land, der volllonttnen versiert in!^'ans Wirtschaft und Veinbaii. ?!re:e Volul.. Feld. ?evn!at 200 Tin. monatlick). Reflektiere nnr auf einen Pensionisten, verheiraiet. womöglich kinderlos. Antrüge: Puteani. Mirnalx'c. Doleuis'lz. 102!)7 Tlichtige Köchin mit kienntnis der deutschen Spr^ichc wird in .Karlovac Nir Dauervosten ob 1. Septenlber aesucht. Ö^'erte unter ..Nr. 1V709" an oie Ver-waltung._^709 Lehrjunge mit Bürgerschule, der slowenischen und deutschen Spra che mächtia. unrd sofort in ein. Spezereiaescbäft aufgenommen. Au>gust Polik!. Kreev'n.r-Maribor. ?tleksandrova cesta 7. 10010 Lehrmädchen für Damen'chnei-derei wirdausaenommen im Salon Armbrnsler. Slovens'a i:li. ca 4. 10862 Zwei fleisiiqe. suuae. hübsche Mädchen sür alle häuslichen Arbeiten. die anch etwas kocl'en können, werden u. zw.: eines für kleiuere Avotlielerfci-milie und das .vveite für kleiuere Offi^^iersfamilie. die auckz ein Eisenbahnbüfett besitzt. Offerte mit 0)eliaItsansprnch erbeten an Simon Lukiö, Virje, Kroatien. 10767 Lehrmädchen tvird aufgenom-nien. Strickerei F. Stalekar. Bet navska cesta 7. Maribor. l0?2-t Perfektes Stubenmädchen, das auch deutsch spricht und ante Zellanisse besitzt, wird nach Oberkrain aeiucht. Offerten n. ..10>ü01" an die Veno. 10601 Nute Köchin mit Iahres^eug-nissen .^um (Eintritt ab l. September aesucht. Anträae niit .^euanisabschri'ten an Bari'nin ^chmidbura. Slovenska '.Z'iitri-ca._10S00 .i^ahntcchniter. erstklassia in nnd Kautschuk, vollfomm. selbsländia. aesnnd. nnlitärfrei. sucht Zabnar^t so'ort oder ^Pä-ter. Dauerposten. Äutr.iae unter ..Zabniechniker 107" an die ^'er walklna. 10078 »»»VVVVUVVVV WVVV WH Bricstasche, 2sX» Dinar. 1.'> Schilliiu^ UN.-» süm:liche ^'e-aitimationen ^cle '^i.'lriiii.zs,-^ „l. —Tattenixlchova ul. v.:rloren. Ferdinand Salleriiianii. oberoffi^^ial aus Wien. '?!b.;u>ie. ben .^ot^c .Halbwidt. Suche Bekanntschaft nut juiiaer Tame. liültsch un^ liedenöwiu-dia iul Vertelzr. welche !i^!) aa qrögerem Plzoto-Atelier liei.ili. qeu möchte. Müs^le Dinar besitzen, welcher B>nra^ jedoch nicht aleich benöti.it w^ir» de. Suctvender isr selbil veiuio« aend und tiielet jede l'Vnanti.'. Werte Zusctiriften niöali^liit in'>t Bild unt. „Beteilianna an die ,'^uiterrellinl AÄ.. areb. Masarakov^^ 2>i. Besser., autsituiert. Herr wünscht stille Bek^innt'chaft mit einer Tanle zwecks (.^'edan^enw.'cNsel. Nichtannonnme ,^u!ch'.':s:?n unter ..Mittclji-lbr.'" an die Verw. 10?88 Witwe. 47 7vahre alt. init sion ulvd Wohnuna. ioün'cht ^is Bekanntscha't ein^') .^vrrn. Unter „GeniuNili's .^>eim" an die Verw. Witwer mit Besid sucht alleinstehende Witwe n'cl't unter -tO Iahren mit Pension iwcck.? qe-meimamen 5>iushalle5. Lichtbild wenn mi'alich erwünlcht. welches retourniert wir!^. Antr unter „D. G." an '''ie Verw. l0-l.'>0 Kommis der 0^'mi'chtwarcnbran ck,e. tnchtiac'- Vertäuler. deutsch und iloweni'ch lln.'cheud, w.rd für sofort ae'ncht. On'erte mit s^^?halt.^!in'>irüchen lVernsle-linna. ^''obnun' i'n> im sin'> an Vern' i'n!»'r .Drantal" i^u richten. §0X0 v?ei« 8tsunentl diNiß^ unä xut l^ei^dnr m. jccZem tilcnnmalc^ri.il in je verdrl?i'l?! die Ilit'jhi'rtl' ^tliuiig' Sr.'AWift vermietet S Zimmer und j^che. schön mMiert ivent. nur ein »Limmer an einen besser. Herr». Mldenraineriev^l 8/3. IS. ob DienKtaq, den L:^. Auqust. !NY5« »«VN «" I^eipNxer?IerI)stmes8e 1932: Ess«KSkt5v?Lk?n uns Lilaude m>r wemlt ctem xeewten?. I. pudlikum liüflletttt delonnt-uxeden. cisö jcN in äer ce«t» 4l, ein M' Ull MIkll livlllZll elvtinet K?>de. k!z vlr6 mein e>tr!ßsijz»ten preisen lu deäienen. — Veräe >m l^i^er stet« tlockenes SunäNo!/, ttuckentiol?. sovie clie dekinnte Iliksiler (Z!»n«», 8tttck' unä ^flilell. ^uileilun^ soiort lnz k1»u» ttock«eiituask«voll frleärick Weitzel» Nole- unä KokIenxesekStt, loiß2 i^aridor, /^eljsk» ee»ta 4l ^ itikkenkf vom Zg. ^uxust bis elnzekli«ölicii l. Septemi^er »ßUlß«» »u, »II 5cknei(iem iiiiliil.is8eknitten erip«it ?eil un«I Ltoti. ^ ^uc!i «iklj t^mdourielt. 7ZdS ^»»«U» >«ridor» ^I«k»»»6,ov« e««t« >§» l. Livelr L«I»uIr«q»il»N«n KinlierrucksScke. ^ktentsgcden, (ZAlanterie-unti Kus»v»ren, Skrickvaren etc. t0«3z vkaso K05i»sa ui^ica 2s r»^VLi^v«. l^eckereden über Lrkinljunxen un6 t'Htente lm in- und ^u»l«ntle. Ieciini5elie QutZcliten Uder p^tent-r^iciitigkeit». unä Lmskilts «(Iszen. 5e;t5le»IuneZ./^ntlÄx!e. Vo,zckl»s,e lttl ttsnöel». u. fadtil» ^«kei, «le. desorxen äie deeiäeten Lackveist^nclixen: Civil, u. pHtent-in^enieur M. Odektuurst i. ?. "» /^.izclilnen-inxenieul vr. teckn. ». l^vs;ieiunx,r,t i. p. »»ridor, V»klu,ick» aN» ZV ^ ^ p»0dOll»kß »ostGNlo« V«5tag ct«5 —KSllNSr VsllNt s» I0 »I« ?»»»N 1,1»»» »avli «I«« ?«E» O»t^ ««»«»«K« «»t »tl» v»?«l»» »«I^, »t« ?>««!»»». »rol»«,«»», »»»>»«, rt««lU«. >P»aä», k»tt>I»>»»«»6«, v»l^a »»? o« r«>»» v»»j !^l»»«>»»6 r«>» »»ö r»k«l» »»«I »«1,1.-1, ,»?.««««, Vi» !?« -. - VI«?»,»». «G «u» II»»«» ««»»«kts» 61« MlIM» »1«». V>»S« ?!«»«>>« vl» so —. — I»»»?»»»»» Lettz»S«>«,.Ie»Oii»M «M,. «r^, Z7. Verl««»«» II« »»»»I» tti».».»«.«.» W !!ttlllemciilll.e ffkiiili I^asckln-Ndsu. LIyktrot»el>olls ^utomoblldau. k' u??e»,b«». p,. plert-ekaik. einen» l.»t,sv«slk. »tRtten_ Lin dek»nnter mit k^rem6en?lmmer, Lssl, Verancis» in der l^Ske von Qra? ?u verksuken. ,/»» » II H> «> iSlX) Leiten MI i^ur8clmersnsi>olezlllcoo »« «>« lVisfkeni'ökfs «tve ?7>^uc;^87 ^ 8ep7^»^k5k 193? ^ ö! 8-kl ^ v ^ KS L 7? n>?; Zl^ ^u51 V, > ' k ! > s s v-l « »» «^up'l'vek^'l'i^iesss'rct.l.^ ve»? ^esse>^us>veise oosk-osio^ 2S »sZt. Verline«» A« aoed ksnt« koztenwi» psvdenum mer von dar pe8r>^l.()T2lnt« I.el<. tliro. r«lekk»!t!ier tecknl8eksr ?sll k»usnlelVeIl»a. I'onkllm, 8prsckkur5o. ssian-v«o6o I^omLne. viel« KupkesäruclllNustrstionen s- Ockultazcken /^Ictentaseilen / eigener ^ Lrz^eux^unx / U8>v. dllllß8ten preisen, promp-reste uncl S0liae5te vurcii-kükrunß^ von I^epsraturen izei 1o»G» ie»rlO, ^»ri-bor. Irx 8voboije 6. l0956 Z! 8smsta^ u. Lonntgx prims ^eine, ß^ute KUcile Il)964 Ls Iiliel düllici?5t ein 5El?^Ett, /^leitzasictsovs ^ an der Stadtqrenze. Meise ZV'.). Nahe Iausenstotion ancicnl?s>tti zu siden. Drauncihe. ''>eder Wcin kenner lobt den quten Äein. prämiert. Drauperle 5 uiio ii Dinar. loujZ kkM !M MINVkks Kunllmackunzt TGNleovil«»» pivols^koivsnle «mptteiilt seine ^uten >Veine WI» IS. R»pt«mt»oss. 0^1« Warnen jet^erniann l'l?r ?li'. liabe von Waren oder dl?swert an sei eö innn^'r Mt'lche Person, weil wir ^ür nichts Zahler sind, l^iioich^eitiq «.'erktNi» sen wir dliisellist Hilter tiuiist^iien Z^ediniillntien die (^einiiMv^iren l>andlunq und l^istsi?. Matliso. am 19. Allgust N)!^?. änltkej unel Nsklj» Zu»s»t Grnndl'csiher. Gastwirt ii. ttmnn. 10l>l)ö ?^te«ee Messe xtim >ViI^I^i!I? :: Mke!- messe :: i^eklamemesse :: »k^eu^eitlicde ()u8LL-räte« :: -»Llektri^ität im tisustialt« :: VVieller Ltriekmode :: ^-^I^mocle-Lalon :: psl^tlers unä k^eilverarbeitunL :: 8LN>^'>^cNLII^0^-j^^88e :: >Vintel-8sinrt-/^u^-Stellung mit LcznäersciiÄU »pklan^eti uricl 1'iere im ^inbsr« :: lZau- unä LtraiiendaumeRss :: »Das vsciisencle Haus« :: ^isen- unä ?atentmt)t?elme?>!^e »l'eLlinlscIle I^Ieukeiten unc! ^rfinäuneen« :: Ausstellung äer l). cl. 8. 8. :: Kulearii^cltL Loncier-gusstelluiix :: Ausstellung kür I^glirunLs- unä Qe-nulimittel :: I^gnä un6 korst^virtseliAktli^IiL ^U8ter-scliau. Kein paiZvisuln! i^it i^esseauswelg unä k^eisepalZ li-eier (iren:?übertritt n»cll Oesterreicli. — Dsz unear. IHurcti-rei^evisum v^'irä dei Vorwels cles i^1l:s8eau8xvei8t.'8 »n öei- Oren^re erteilt. — Keäeutenäe k^alirsireiLticLiiN!^«!' kun«sn sut jujxvsl.. unear. unä österr. IZsInien. aus der I^onsu, im ^ärlstisclion i^eer. zovie im l^uitverkelir. /^uslrllntte .iller ^rt. smvie IV^e88e«n8xvei5e (ü Dinnr 50.—) erkAItlicii Iiel 6er >VIon«i' (Z.. ^len VII.. sc^'.vie — xvSlirenö äer Dauer äer l^eip^iker Nerdstmeg^e — kel äer ^u8kunkt5»telle in Ueip^ie. Oesters. iViclliillUZ unci l?e! äen elirensmtl. Vertretern in I^srlkor: k'IIilile e!iv«isli»r propk^lslctiiol» o«LV5»cc v^ov/^e Vii'^-vis i^ost, lltiiier Lülisteieiisciie Lpslicsss« lm «izenen oeuen ?slsts. Leite (Zospo»lil»rikor»lt« ii>It«lu»« »a öl»kit»<»», «le» ou«! «teo t)rue^ v«?«Qt»ortIloI»i D»reltt«i G»«olr« M., ö«i6» «kotiotiskt to