Ätr. Il02 «cheyNetttNO. V«e«Ukw>U, »«i^e»M«e«!, «»eibBr, S«ttttvo ulieo 4. Telepdvo L4 «z».?as»pr«t^« ? «dho'm monatUch . . D. iv'-U--lv--so-- IS- --so I — ^stellen Durch Polt . ...» Durch Pos! vierielj.. » . Ausland: mo»alUch » . Lmzewuwmer .... Svnntigs-N^'inmer . . '.»:i Ä:>jz!lun, «Zer ü«tru:^A N- ^ir Adon« itcme:itddurzv t^r rlc.-iine?! »r mwt?, '!ea) el»enAona»,aux«<ü^v'^r «lfl'Ulende«. decinuvcrteudi N rie ^ l»^::e«ar^e n^erbei» dcrr e':ü t,g» ta'sraienankastm» ln l.'lzr.izor vei vc? »S-n n »»« ijntunz, Iurktte»» t: 'l lin <: el^at u:«d «n Zageelt bei sv-at!«>:r u») Itoi'se. ,n G?a, ^Zlleizcr, ,.^zntroz'^. m >i^tev .»j au4i« gSir »NN2>N^ VSlStt. Freitag, den s. Mai ^922 02 Sohrg. / Dptlwwmus. / Im Gcqenscik zuni nennt Tnan die Nciszi/nz, Vc^rh'illni'sc', imd wcnn sie sich nnck? so uiiqiiyslil-j stc'lltcn, »on ibver besten Seitc' .zü liotraf^tsn und zu bcurt'.'isc".», OMmismU'^. Dic? Optnuifteil sind li''>ttbc(^na' dete Menschl'n, dio ?tqtur init einer SeelendiSvosition b^^ckieuite, die alle Vorbe-j»ingunIen enthält, das ^'. ben von seineL dc^ sten Seite zu nel^inen, .^um Nutevschiede vi-Ui den Pessimisten, in Zweifelsucht Schwarzsehcrei nicht nl^r sich selt.st da? ben verbittern^ jondern nn'ch nnf iiire gebung anste^md einwirken können. Die Zeit, in ivelcher wir d^'nuiilcn l'.'bc'n, ?ann al^ ElÄlirado süv Iieide Nichtunz^cn, für die Optimifwn wie nuch inr die Pessimisten angesehen 'lvcrden, denil die P^'rliiiltnisse de'5 Lebens, swveit sje näuUil!) d^'r Staat zn b»« einslussml vermag, sind derart, di.s', ü^'idc in hohem Grade nus i/;rc ^?e6)nun!i toninien können, nur mit d-:'n llittcrschiedo, dnß die Proben, auf welche sie den Optii'.U'^'.n'.l') stellen, die höchste ^^.^istun^'-siahit^seit erf'^rdcrn, während der'Pesstini.)ulU'^ si'hr seicht und ein sehr fruchtbares ^^-eld für seine Briati^^nn;^ findet. Beide, Optimisten nnd Pcssi^uisten, rönnen in ihren ')!eiguugeu schnx'üieu nnd il)- Kraft nn«iehc^nmt ausprobieren. Fangen wir von oben an, bei nnserer Regierung. Mr 'die Optinnsten ist sie z^veisellos die relativ beste, die wir unter den gegeben'.:n Verhältnissen, .zustandebriugcn können. Ie-^ densalls ist sie «bei: iniyerecht, weil sie von allen Mensäien, auch von nicht von (^)ott begnadeten, verlangt, sie sollen Optimisten sein und daß sie alle, die e.ii nicht sein können, prmlich zu Zioterland^^'verrätern steinpelt. Unsere Volki?n<^rtretung. Ueber diese kön^-ken nicht einmal die Optimisten sncien, dos; sie die relati^.i beste wäre, aber sie trösten sir!) damit, daß nur dnrck? diese Volksuertretunii die relativ, beste Regierung erhalten werden kann^ ^Die gesellschastlicheil Vc'/yiiltnissc! ?)len-schen desselben Blute^Z sel)en sich nnt trauen an und so wie d^'r Optimist erleiknt, daß er es mit einem Pessimisten ^zn tun h«'t, so glaubt or anch schon daS Recht erworben ^ haben, über ibn, weAn nicht «^or ouf ilini den Stab brechen zu dürfen. Ist der Mann aber nicht einnial desselben Blutes, dann kann er nichts anderes als nur ein ?keind sein. Das Urteil verträgt sich zwar unt deni angeborenen Optimismus nicht und das ist ^er Beweis, daß.auch dieser Begriff nur ein relativer ist. Unsere Staatswirtsckiaft, dos geben auch ^ Optimisten zu, ist nicht mustergültig ofo-inomisch, aber sie meinen, »vir wären ein reiche Land, und' geben einer schönen Zn-kunst entgegen. Der Pessimist aber, der olles in den schwärzesten '^-arbl'n sieht, spricht Mr noch von einer Katastrophe. ^-Die Teuerung! Anck) der Optiniist eillpj'itt^ M fie unangenehm, aber si'ir ihn ist die (5r. scheiMng voraussichtlich nur eiue Vpisode, ^eine Welle, die man bei einigen! guten Kil-^ uberdauern kann. Der Pessimist sedoch Mlt die Wellen, die sich nber ihn schon er-^ffea haben, und mit seinem geistigen Anqe sieht er immer nur neue, der Sintflut ähn^ tic!^ Wellen sich heranwälzen, er schreit und pimpft dagegen wie ein Ertrinkender mld hmndert sich, daß die Optimisten siir seine Hilferufe kein Verständnis finden und mit »ernsten Ohren an ihm Voruber zur Ab-wiÄung ihrer TagesoriAnung schreiten. So stchen Pessimismus und Optimismus ^eHande^ N Mdnstreit,.der Die Konferenz von Genüa. Telegramme der „Matburgcr Zeitung". Perichtskstattuna drc bisherige Tätigkeit d?r Kommission. Genua, 7». Mai. di'r Vollzugsausschuß« sil^nng der ^?s»nsercn.^ wurde tieit^ vormittags eine wirijchl'jftlieiu' -^eritung al'^elinlten, die einen lleberbli«'! ü^'er die '^^lrbeiten der Ä'om-iinjiion wt^5flnan,^en nnd deren Ri^ck-wirknn'1 ans den wirtschaftlichen Viedernnf- Optiini'5MuS alo '^^ol'^e, der Pessimi'-mu4 .'^.ransheit. Ot'wehl i7ptittni'Mn>' nnd Pc'iinn'/mn? nur zniei (^rtren'e sind nnd für nen niä't durch ^teuererliöhnni^cn an<-sieqii-> t?eldene ?)^'itle, die ?^e'.nnn!t, die l^err« oien werden, da diese ihre natiirlichen nnd ^ und entscheidende sein sollte, so s6?e.in> unnbersteiiilicveil (Grenzen t>o1d finden. Tie' die Di'?PositLe'N der Menieoen den politische Seile der ?i'rage ä!?s;ere sich darin, > t'eiden Ertrenie?' viel zngänqlisver '^n sein dos; die Wiederiierstellung des Gleichgewich-> Pi'rnnnft. un!> da-^ ist da. tu'l'el, da? te? ini Vildfli't von der Nichtunj^ der ollge- yc»« den Verni'instigen n!-tch d,''- einen wic nieinen Politik des Stoates obl?ängt. Eine!si,.li) ,^ach der anderen Seite desampi^ wer-Gesundung der 7^!nanzen lönne nur erreiclit' z-s,, „n'if'.te. ?(icl)t di>' i^rlrenie, liervschen dir? werden durch eine '^^olitit des Friedens, der ^ „in die Vernnnkt nnd eine gesunde, si^chiiche Solidarität nnd des Znsammenorbciteu!.' UN- die onerkennl, we^."! ont, ter den Völtern. Man könne diese Politik ei^ ^nins schlecht ist, nnd die nen ne Politik der Sparsanileit nennen. Der rnisisch? Delec^ierte Tschitschcrin weist daraus l?in, das? die Teilnolime on den ^,>lr-beiten der ^^weiten nnd vierten .^^omnuisien das erste H'Nvortreten Rnsflond-? nacy vier-jähvi'^er, voillommener Abgeschlosienl?eit bedenke. ,'^um ersten Male na«) so langer Zeit habe Ulan in der Völlerge'.ncinschast t'ie Stinune Rus;lands wieder vernoninien und so bedeuten diese Beratungen den Marlstein einer nenen Zeit. s^leichwol)l sei die russische Di'leaation ge^^lvungen, einige Vorbehalte.;n die lade!?. Ve-ie ^eii^t bait l,einsät'hat, berichtete an'>siil,rli6) über ^^n Genna nnd dem Völterbnnde nnd diese ''.'llbeiten. Die Porschlöge dieser Kom-^ Organen darslelit, in den« Rns',^and n.'.issio?! sollen die schwere l.^rkranknng Euro- vertreten sei. ^!ußltuld, das seinen An- ! Besiernng und "-ervollloinr.innng! ... ... Wirtjchaftspoitttt und ihre Kwberz^Ue. Unter obigem Titel brachten wir in Nunni?er vo.n I t. d. M. unseren Lesern eine Resolution der Tenwtratenpartei zur !!^cnnt» lüs, in welcher n>it Riietsiäit ans die bevo'.> stellende Verwaltnng'>einleilun^i des -taote? die Richtlinien sn'.- eine i^esnnde Sirts6?a'ts-Politik in'. Deparlenn'nt Maribor festgestellt nnichen. Sie habe sich mit aAeu^ (5'ifer, sc'wcit'^ z^^e Verwaltungseintcil.nm'; es nnr nlöglich gewesen sei, an den Arbeiten der .Konferenz betcilisit, aber es sei ihr dies n'.chl inuner. le:el)t geumcht worden.^ (5ntscheidungell in den 't^onunissionen seien der russischen Dele^atitZn überhaupt unbe-kanut geblieben. Man habe sie unvollständig insorllliert uud sehr oft absichtlich »on den Beratungen ferngeHalten. Dennoch seien in der zweiteil .^"oulniislivli eine .Reibe von Vorschlägen, die vou Rußland ausj^eqanjien seien, anflenmillnen und viele vorbehalte, die Rus;-land geniacht liebe, anerkannt wordeil. Ruß-laild niüsse in'^besoudere Äorbebalte liet^en «ille jene Beschlüsse inachen, die eine Berbin-di'Ng j'.n^ischen den.^Unnmistionen der Äonse- vas wenn schon nicht heilen, so doch deren .Veilnng norbereiten. Redne/ verweist ans die ?t'otwcndigleit, den bieldinnlauf zu stabilisieren, sonne die Aührnngswette durcli Feft-leanng des Goldwertes' als Gradlnener zn beben. l5r erhofft von der internationalen Bereini^lttnel der Enlission'öbanten große Vor-t ' s;enbandel nationalisiert babe, könne auch lucht daraus verzichten, die Bewegungen ans denl Geldnkarti^e nnter staatliche I^ontrolle zn steller. Cine besondere Stellnn,-^ iniisse Rin> la.id auch in der !^1reditsrage einnehtnen. Pri-v'.:llre»>ite tönnell nicht genügen, i^^redite ven Reznernng zn Regierunji seien eine nnbediiu^-eise inld erinnert on die l^inladllilg, die an-te Notwendic^teit. wie sie in den !^^ondouer die Vere'nili^en Staaten^ gerichtet worden ist, > Beschliissen vorgeselzen seien. Wenn ein iliter. nationales ^lolliortiuiil ^eb-ldet werde, so dürse es keill Monopol schaffen, i^insiland nni an dein Werle der Wiederaufricl)lnng Europas teilzunehmen, indem er bemerst, das; in Amerika ilnftesäi-.r die .^>älfle des Aeltlie-^ Italien bei. loenn diese.? eine Politik si'^.es on Goldwl.lir',:n^g ansgchänst sei. Er! ^-rieden? als Poranssei.unli? der unlt schließt unt ein.er roi'.rnieu Eu^Pfchlunt^ sch^ftlichen Gesundnnq l'ezeichnet. Nnsfland sien al'5 Grunoiage der mirlschastlichen Nen-j.^^n^ij^issionen Geleqe,cheit ordnz'ng Enrovas, wolwi er zwecks Erleichte^ ^ rnlkl^ der Wirtsa^ost^s^-agen ancl) die Nolioen-digü'it von Opfern anerkennt. T'e Beschlüsse der Finanzki->'.nulissi'-'n bieten allen bilsreio»k' Hand. ?lnch er findet besonders die Bereinigung der Ennssionsbanken für einen ans-sicbt^^volleli Bersl'ch. . Der italienis6ie ?)unister des Aeus^/reil, Schanzer. betont den moralischen und politischen Charakter der Airsgaben, die der ?si-nanzkommission gestellt waren, insofcrne die Herstellung des Staatsbudgets und die Beschränkung der Ausgaben einen Verzicht mlf Ansptüche und übertriebene, allzu egoistische Forderungen einzelner, wie auch ganzer AMa^n^lön-. Gesetz ge;vorden isr, wendet sicl) der Polt^ ,',ugsln'.ös6ius'» der Teniokroteilpartei mit ei« neln Maniiesle an die Bewohnerschatt des Devln'tementc' Maridor, dessen wesentliclien Inhllsf-Ml' nnserell '^'esern zur Kenntnis bringen: Wenn die Sellistverwaltun^i der iieuen Tlepartements und ii^reiseinteilung zum Se^' gen des Volle--« werden soll, nlnk; in diesen Berttmitttnqseinhekteil vor allem jede Partei» Mitit ausj^esckMsen fein. ?^ür die große Politik de) ganzen Volles bietet dli'5 Parlament in Beograd ein hinreichendes Arbeitsfeld. Au-.' diesein Grnilde uii'lisen alle Versuche, die in ?sortset^nng der bi'?beril^en Parteipolitit eiue Revision der Berfassiinc; ailslreben, au' das entschiedenste verurteilt werden. Es wäri '.UN sede Miilnte schade, die niir infolgedessen inl An-5ban unserer Selbstverwaltung verlie» ren lönnteu. Eiue besoud^ue Sorge des Vollzugsaz^s« schnsses u>ird eS sein, die Zusammengehörig» 5?lt nnd die genieinsanlen wirtschaftlichen In» tcressen innerl)alb der Departementsgrenzen zn werken und i» diesem Sinne alle Teile zur Zusammenarbeit tseranzuzicl)en. Dieses Ziel ^ sann llicht erreicht'werdeli, wenn die ver^ sc!?iedenLN Parteien l»nd (>^^'ells6)aftstlassen Nlit eiltander in Zank uud .^"^ader stoben. Die Pflicht aller fortschrittlich gesinnten Mänlie? >.vird es sein, dasnr zn soraeil, daß in di? .^^reisoersammlnngen nnd in die Ausschriss^? nur Männer gewählt werden, die sich durch ilnen patriotischen uid wirtschaftlichen Sin? auszeichnen. Die ganze Bewohilerschait mus; eiunchts« geboten worden ^,^->1' erkennen, das^ die Selbsmerwoltung auch wäre, nene, frilchtbore Ideen vorzubringen. lösten auferlegen wird, die. sedock im Intel-Ec! sei der Meinuno, das; die wirtschaftliche - ?lllgenieinheit aufgewertet werden. Gene'.uilg nnr durch das ^'jns"nlnlelsnnrken ierauf sprach der deutsche Delegierte, der ein Bild des Ueltelend'i entwarf, welches nach dem Kriege herei^igebrochen sei. Sodann werden die Resolntionen der Finanzkommis-^sion verlesen und mit geringen AbLngerungen schließlich en bloc angenommen. Präsident de Facta schließt hierauf die Beratung und dankt in seinem Schlußworte den Kommissionen sowie den Berichter^attern für ihr«; ArbeiLs- ten Eillrichnlngen zieben', so gute Straßen, .^irankenhäuser in,d andere knltnrelle Ein» richtungen. Die persönlichen Interessen wer« den gewahrt und gesichert fein, wenn jeder» mann die Freiheit des Erwerbes in seinem Berufe verbürgt und jeder vor einer sträfli« chen Uebervorteilung und Ansnützung gs» schützt wird. Die Gegensätze zwischen Bauer, Kaufmann und Städter ailf der einen, dan? zwischen Konsumenten, ?lrbeitern imd Intellektuellen auf der anderen Seite nlüssen durck Vcin. xechtzeitig erzMes Einvernehmen. HS ?«»»»»» Ein neuer Plan Lloyd Georges. London, 3. Mai. Der diplomatische Korrespondent der ^Daily News" bcrichtet aus Genua, daß Barthou einen neuen Plan Lloyd» ! Georges zur umfassenden Regelung der in- «k-A __ derjmigen verhindert werden, die sich für eine Positive wirtschaftliche und soziale Arbeit '.insetzen. Dix Organisation wird sich bemühen, im Wege der Presse und durch Belehrung in jeder möglichen Form dazu beizutragen, die! teralliierten Kriegsschulden und der Repara ?lufffaben der Departements- und Kreisver-j t^^en mit nach Paris bringe. Dieser Plan! waltungen im Lichte der Sachlichkeit und vor, daß der Reparationsbetrag zunächst > Korrektheit darzulegen und wird eS vermei- auf 110 Milliarden festgesetzt und sodann in^ den, die kostbare Zeit mit leerem Geschwätz ^ zwei Kategorien geteilt werde. Tie eine von! AU vertrödeln. - VÜ und die andere von 45 Milliarden. Die! Der Vollzugsaudschuß der Demokraten- ^ erste Zabl bildet die Gesamtsumme der inter- ^ Partei strebt an, daß der Bauer, der Gewer- ^ gssi^rten Schulden und wird vorläufig voll-' betreibende und die anderen Klassen die Per- kommen beiseite gestellt werden, die restlichen! wirklichung der Aufgaben ihre? Kreises selbst 45 Milliarden werden den unmittelbaren Re- i in die Hand nehmen; dazu gehören abef parationsbetrag bilden. Nach einer - solchen! in Genua entfaltet habe, um die Arbeiten der Konferenz zu erleichtem und die französischen Interessen zu verteidigen. Nach M». WS ^ S. »M serer Gegner, sowie auch auf die Behauptungen der rusftschen Delegation zu antworten. In der Antwort soll in erster Linie ausge- Belgien nicht trennen werde. Barthou wird Freitag vormittags nach Genua zurückkehren. Französische Senatore« über die iwßere LBge. Paris, 3 .Mai. Die hier anwesenden Mitglieder des SenatSauSschuffes für Aeußeres traten heute zu. einem Meinungsaustausch über die äutzere Lage zusannnen. Sie erkann Männer, die sich durch ihre höhere Bildung und durch ihr größk'reS Wissen ilber die große Menge erheben. Wir eröffnen den Kamps gegen die Verblendung der Massen. Wir wollen zur Arlieit iibergehen mit Männern, die guten Willens sind, mit Eigens6)asten und Herzen, die sür das Wohlbesinden der Allgemeinheit schlagen, insbesondere abrr zum Wohle der Schwachen nnd Hilsobediirstigen.' Gleiches Recht für ein erträgliches Leben .Herabsetzung der Reparationssumme könne Deutschland eine internationale Anleihe auf-' nehmen, die etwa die Zahlungen für die nächsten fünf Jahre decken würde. Die An-' nähme des Planes würde das gesamte Reparationsproblem auf eine neue Grundlage stellen. , Barthou in Paris. Paris, 3. Moki. Minister Barthou ist heute mÜ?j°d-rm«nn v-rbi!r«tUn" vormitt»«, HI°r eingetroffcn. duldsamkeit kennt unser Voll nicht. Im Leben. Em Protest Tschitscherins. des jugoslawischen Staates leben und entwit- Genua, 3. Mai. Tschitscheriv legte in einem keln sich die Slowenen auf ihrem Gebiete Briefe an den Präsidenten de Facta Protest nach ihren Gebräuchen, elzenso die Kroaten, wo Kroaten leben, die Mitbürger anderer Sprachen sollen jede Hilfe und Unterstützung finden, solange sie im Einklang mit den Interessen des Staates und des Kreises le^n und so lange sie den nationalen Charakter! unseres Landes respektieren. Die Gründung des Mariborer DeParte-j mentS nnd der neuen Selbstverwaltung soll ein Eckstein in der nationalen und kulturellen Entwicklung seiner Bewohnerschaft wer dagegen ein, das; die russischen Delegierten nicht dem Ausschuß für ArVeitsfragen beigezogen worden feien, obwohl Rußland der erste Staat sei. dessen Berfafsung und Politik auf Arbeiterinteressen aufgebaut sei. Ein Empfang Tschitscherins heim Papst? Paris, 3. Mai. Nach einer Meldung aus Rom wird in vatikanischen Kreisen das Gerücht bestätigt, daß Tschitscherin demnächst im Vatikan vom Papste und vom Kardinal Ga- den. Alle Zlnhängcr und Frciinde.'dicscr Jdc- Np»" empfangen werden wird, um über die sind verpflichtet, alle ilire Energien in den ^ Zulossnng katholischer Missionäre in Rußland Dienst dieser Idee zu stellen. Eezeickznet ist > verhandeln. das Manifest vom Vollzugsausschuß der jugoslawischen Demokratenpartei für den Ma-riborer Wahlkreis. Ansere Anlewen. Ein neues Offert einer Londoner Bank. Telegr^'''»»» s-?? „Marbnrgcr Zeitung". Beograd, 4. Mai. Auf der gestrigen Sitzung 'k>es Ministerrates wurde ein neues Offert der Londoner Bank zur Verlesung gebracht. Die Banken offerieren 25 Millionen Pfund Sterling. In eine Debatte über dieses Angebot wurde nicht eingegangen, dg.. Äan die Rückkehr des Finanzministers Dr. Kumanu" di, die für Freitag erwartet wird,, obwarten vill. Die Erhvhungtn fyr Vie Aus-»oben unserer Bertretu^gen im Ausland. 5?legramm der „Marbnrger Zeitung". Beograd, 4. Mai. Die Parlamentarische Poincaree dantt Borthou namens der Regie rung für seine Tätigkeit. Paris, 3. Mai. In der hentigen Sitzung des Ministerrates dankte Ministerpräsident Poincaree im Namen aller Minister Barthou für die Geschicklichkeit und Autorität, die er Prüsung der Lage faßte die Regierung einen führt werden, daß die Südslawen ein ein-einmütigen Beschluß, daß sich Frankreich von ^ heitlicheS Volk darstellen. Die Kroaten seien ' ' " . " - . . national^ Minderheit, sondern Träger der Souveränität wie die Serben. Gegensätze. seien nur in der Frage der inneren Einrichtung des Staates vorhanden. ^ Sin neues Wodnbaureolemen» Teless^alm» der,.Marburger Aeitnng". Beograd, 4. Mai. Die Abteilung für Weh« ten es einmütig als unerläßlich, daß Frank-! nungsbauten des Ministeriums für öffentli^ reich und Belgien einig bleiben und einenArbeiten wird demnächst ein Reglement gemeinsamen Text für das an die Vertreter über die Begünstigungen für jene, die kleine Sowjetrußlands zu richtende Memorandum, ^l)hnungen zu bauen beabsichtigen, herausfinden. Sie erklarten es weiterS als unzuläs- geben. Falls sich die Eigentümer verpflichten, sig, daß der Oberfte Rat in Genua in einer j dtefe Wohnungen nur an ökonomisch Schwa-von der Konferenz getrübten Atmosphäre zu-! niederen Preisen zu vermieten, können sammentrete. Bezüglich der Eventualitäten,' Materialien aus den Staatsdomänen zu der die Verbündeten oder Frankreich allein' Vorzugspreisen beziehen und würden ihnen im Falle des Versagens Deutschlands weitere > außerdem auch auf den Staatsbahnen die Sanktionen beschließen sollten, sprechen sich niedrigsten Tarife sür den Transport dieser die Senatoren für eine Politik der Festigkeit Materialien angerechnet. Das neue siegle-in der Erwägung aus, daß die vorhandenen j ment soll am 15. Mai bereits in Kraft treten. Mittel für die in Betracht kommenden Ope rationen ausreichen. Englische Anschuldigung gegen Poincaree. London, 3. Mai. „Daily Chronicle" berich tet aus Genua, daß wegen der Haltung Frankreichs in der ruffischen Frage eine sehr ernste Krise auf der Konferenz entstanden sei. Poincaree unternahm den endgültigen Versuch, die Konferenz zum Scheitern zu bringen. Der Brennpunkt der Aufmerksamkeit sei die Reise Barthous nach Paris verlegt worden. Poincaree verzögert den Zusammentritt deS Obersten Rates. Paris, 3. Mai. Man kann jetzt als sicher annehmen, daß Poincaree keinem Zusammentritt des Obersten Rates vor dem 31. Mai zustimmen werde. Dr. Bergmann ist übrigens nach Paris zurückgekehrt und man erwartet, ^aß er dem WiedergutmachungSauKschuß na- Dervoftung eines ungarischen Spions ln Subottca. Telegramm der „Marburger Zeitung".^ Beograd, 4. Mai. In Subotica hat die Polizei einen gewisim David Schieber verhaftet. Bei ihm wurde eine große Summe Geldes und ein l5hifcrnkodex aufgefunden, l^r geftand, der ungarischen Organisation der „Erwachendel;, Ungarn" anzugehören und zu Spionagezwecken nach Jugoslawien gekommen zu fein. Nach seinen Angaben seien im Laufe des letzten Monates 50 folcher Agenten nach Jugoslawien gekommen, um Spionage zu betrüben. DK tschechvslowaNsche Repu-dli? und Nichland. Telegramm der Marburger Zeitung". Prag, 4. Mai. „Lesko Slovo" schreibt: Die Hungen für die Ausgaben für unsere Gesandtschaften und Konsulate im Auslande vor. Rasvlvsky über Jugoslawien. Telegramm der „Marburgee Zeitung". Zagreb, 4. Mai.' „Jutarni List" veröffentlicht ein Interview seines Sonderberichterstatters in Genua mit dem russischen Delegierten Rakowsky. Herr Rakowsky führte in erster Linie darüber Klage, daß die jugoflawi-fche Regierung der jetzigetz ruffischen Regierung gegenüber eine offene feindliche Haltung einnehme, indem sie Wrangel unter-ftütze. In Jugoslawien hätten sich nach seiner Anschauung sämtliche russischen Reaktionäre versammelt, die der russischen Regierung neue Sektion, die mit der Durchberatung des Bud» ^ Schwierigkeiten bereiten wollen. Die Kleine gets des Ministeriums des Lleußeren betraut Ententlz sei' ein Gegner Rußlands. Auf di« ist, hat ihre Aufgabe zu Ende geführt und hat ^ Frage, warum er in seinem offenen Briefe an im Finanzausscl)uß ihren Bericht vorgelegt. ^ den Präsidenten der Konferenz von der Tfche-Die Sektion schlägt in erfter Linie die Erhö- choflowakei keine Erwähnung gemacht habe. mens der deutschen Regierung Borschläge un- ^ tschechoslowakische Delegation hat in der Fra« teroreiten werde. ^ Memorandums an Rußland dem fran- zösifchen Beispiele nicht folgen können. Wenn antwortete Herr Rakowsky, daß sich die Re- sich auch die Tschechoslowakei keine großen gierung der Tschechoslowakei stets korrekt ver-^ wirtschaftlichen Erfolge von der Einleitung halten habe. Auf die Frage, warum Rußland von Beziehungen mit Rußland verspricht, so die autonomistischen Bestrebungen der einzel nen Stämme Jugoslawiens unterstütze, da doch die jugoslawische kommunistische Partei zentralistisch organisiert sei, antwortete Herr Rakowsky, die Russen wünschen eine allgemeine Föderation der Balkanvölker. Rußland könne eS nicht gleichgültig hinnehmen, wenn Jugoslawien Rumänien, daS Rußland Beßarabien weggenommen hat, unterstütze. müsse doch ihr Verhalten zu diesem Staate vom Standpunkte ihrer Interessen geregelt werden. Dttvasiung wegen Gpioiiage In Frankreich. Telegeam« der,.Marburger Zeitung". Parks, 3. Mai. Die Polizei verhaftete üöe< ändert. Ansonsten fei die Stimmung deS russischen i Anzeige des Marineministeriums eine Frau Volkes gegenüber den Südslawen nicht der- ^ und zwei Kommunisten, die der Spionage " " ^ beschuldigt werden. Sie l,atten sich im Arse- nal und in Marinekreisen Geheimdokumente über die Kriegsmarine und Berichte über die Bewegung des Mittelmeergeschwaders während der Reise des Präsidenten Millerand zu< verschaffen gewußt, die sie nach Moskav sandten. Unsere Deleglerten gegen die MachlnÄlonen unserer Segner Beograd, 4. Mai. Unsere Delegation in Genua beabsichtigt,auf die Machinationen un- Dss Kails ües ZoshttiinB. lZapxri^iit 1913 bx krelner ck Comp., vsriin XV. ZO. Nachdruck u. Uebersehungsrechl in fremde Sprachen Li verboten. Der Gedanke, daß es i>er schönen Tänzerin gelungen sein könnte, Georg wirklich zu einer Aussöhnung zu bewegen, lähmte sie formlich. War das so ganz undenkbar? Die, Adisane war, wie man sagte, berückend schön.! Georg hatte sie früher geliebt. Und ... sie war feine Frau! Vor dieser Tatsache mußten dann alle Versuche, ihn ihr abspenstig zu, machen, schweigen . . » ! Dann wallte ihr daS Blut heiß zum Herzen. „Aber, wenn das möglich — nur denkbar wäre, dann hätte er mich doch nie geliebt!" dachte sie schmerzlich. „Dann würde das bedeuten, daß er mich ausgibt » .»daß ich ihm nie etwas war .. ' Hempel, der sie beobachtet hatte und ihre Gedanken erriet, klopft? ihr plötzlich lächelnd yuf die Schulter. „Kopf hoch, Fräulein Heidy! Und' hübsch vernünftig bleiben! Es ist ja möglich, daß die Adisane nicht weiß, was ihre Verwandten beabsichtigen und wo Torwesten jetzt ist. In einem Punkte ist ihr bereits eine Unwahrheit nachzuweisen: Er hat daS Hotel garni gar nicht mit ihr verlassen. Darum glaube ich Puch kein Wort von dieser Aussöhnung" 8. ' s Hempel war noch bei Sieberts, als der Briefträger läutete und sür Heidy einen Brief abgab. !> Die Schrift war ihr unbekannt, der Stem-.^ Pel wies als Aufgabeort Baden ouf. ! Neugierig öffnete sie ihn. ^ „O — von der Zeitungsfrau auS dem Lahuhofskiosk!" rief sie dann überrascht. „Was s6)reibt sie denn?" fragte Frau Sie bert neugierig. „Daß sie zufällig von einem Bekannten,! der ein Straßenwirtshans an der Reichsstraße ^ habe, erfuhr, das Automobil Nr. 417 fei da-', mals gar nicht mehr weitergefahren. Cs habe ^ knapp hinter dem Wirtshaus umgelenkt-And sei im schnellsten Tempo zurückgefahren in der Richtung nach Wien. Sie hoffe alfo, „uiein Bruder" fei nun wieder längst glücklich daheim angelangt. Was sagen Sie dazu?" j wandte sie sich an Hempel. Dieser zuckte die Achseln. „Alles ist möglich. Vielleicht sind sie nur nach Baden gefahren, um den Brief an Doktor Herlinger aufzugeben. Einer der CopleyS ^ ist dann ja sicher gleich nach Wien geeilt, um das Geld am nächsten Tage ill Empfang zu nehmen. Das konnte er mit nichts rascher erreichen, als mit dem Auto." „Aber wo blieben die anderen? Fuhren sie mit oder hatten sie bereits einen Schlupfwinkel in Bereitschaft, wohin sie sich iM ih-xem Gesqnjienelj begaben?" „Wahrscheinlich letzteres. Wir sind nun so klug wie zuvor. Diese Nachricht verwirrt uns vollständig, denn wir wissen nim erst recht keine Richtung, in der wir suchen sollen." Heidy senkte mutlos ^'en Kopf. ' „Wieder nichts! Was sollen wir nun wn? Nach Baden fahren, un? diefen Wirt persönlich zu fragen?" „Das hätte keinen Zweck. Was er weiß, haben wir ja bereits erfahren." „Aber das Auto muß doch irgendwo geblieben fein? Warum kommt kein Zeichen^! vom Chanfsenr?" f „Weil er wahrfcheinlich nicht kann. Ich ^ fürchte, man wird ihn ebenso stumm gemacht haben wie Wastler." . - „Das wäre schrecklich." „Ja. aber es blieb diesen Leuten doch kaum etwas anderes übrig, wenn sie nicht durch ihn verraten werden wollten." Diese Meinung Silas Hempels fand schon zwei Tage später ihre Bestätigung durch eine Zeitungsnotiz folgenden Inhalts: „Gestern morgen wurde von Schiffern am Praterfpitz die halbverweste Leiche eines jungen Mannes aufgefischt, den niemand kannte und der keinerlei Papiere bei sich trug, die über seine Persönlichkeit Aufschluß geben. Ein zufällig vorüberfahrender Chauffeur erkannte in dem Toten feinen Kollegen Paul Marefch. Maresch ist der seit dem 30. Mai ^it dem Autotaxz Nr, 41? verschwundene Chauffeur der Oest. F.-A.-Gcfellfchaft. Bl?» kanntlich wurde das von ihm gelenkte Auto^ taxi von G. Torwesten atlf feiner Flucht benutzt, und es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß Maresch wie sein Kollege Wastler und der Artist Chambers ebenfalls ein Opfer Torweftens »vurde. Von dem Autotaxi fehlt leider auch jetzt noch jede Spur. Torwesten, der ein guter Fahrer ist, wird die Führung des Wagens wohl felbst übernom-nien haben. Man nimmt an, daß Maresch in der Nähe von Linz in die Donau getvorfen wurde." Dieser Nachricht folgte fchon am nächften Tage eine zweite, fast ebenso wichtige Notiz. Flößer, die von Linz abwärts fuhren, waren an einer Uferstelle, wo sie anlegten, um zu übernachten, mit den Rudern auf ein Hindernis im Wasser gestoßen, das sich dann als ein im Wasfer versunkenes Automobil entpuppte. Sie hatten im nächsten Orte die Anzeige erftattet, denn sie dachten an ein Unglück. Auch die Ortspolizei nahm dies zuerst an, überzeugte sich dann aber bald, daß die Straße an dieser Stelle so weit vom Ufer entfernt war, daß kaum ein Unglück möglich war. Als man daS versenkte Fahrzeug dann mit vieler Mühe auS dem Wasser brachte, stellte es sich heraus, daß es das verschwundene Autotaxi der Oest. F.-A.-Gesellschaft sei und die Nummer 417 mit schwarzer Farbe üVevstri^en worden war» Äuntdmende Arbelttloflglttt In Enaland. Telegramm der ^Martwcqer ZeUm»k^. Lmtdo«. 3. Mai. Dil; Blätter melden, da^ ßeute die AuSsperrurch der Mitglieder der 47 Maschmenarbeiter^erbände außerhalb des Maschinenarbeiterbundes beginnt, womit die Zahl der Ery»erbZlosen um 8(X)() vermehrt wird. «rkalserin Alto. Telegramm der ^.Mardurgrr Zeitung". Madrid, 3. Mai. AuS Lissabon hier einge-kroffene Nachrichten melden, dn^ Exkaiserin Zita mlf ihrer Durchreise nach Madrid in Lissabon eingetroffen sei. ' vrotestantischer Kongreß ln Aopenhogen. Telegramm der „Marburg?? Zeitung". Paris, 4. Mai. Die Vereinigung der protestantischen Kirchen m der Schweiz hat die Einladung einer ähnlichen anterikanischen Organisation angenommen, dem am 11. September in Kopenhagen stattfindenden Kongref; der protestantischen Kirchen, der sich mit der schwierigen Lage des Protestantismus in Eurova befassen soll. Vertreti^r zu entsenden. Die Exvlo?!onska«ostrovve ln « peny. Telesiravm der „Maröurger Zeitung^. London, 4. Mai. Bei der großen Berg-iverksexplosi^n in Lupeny in Siebenbürgen sind 54 (Grubenarbeiter verkohlt, 23 schwör vnd 80 leicht verletzt worden. Elke «tue Art der Echlas-kransheit. der ZeZtnng". London, 4. Müi. Im Staate New-Iersey tn den Vereinigten Staaten ist eine Person an einer bisher unbekannten Abart der Schlaf krankheit gestorben, eine zweite erkrankt. Die Kranfbeit äußert sich durch das Auftreten einer Lähmung der Augenlider. Die Aerzte stehen vorläufig noch vor einem Rätsel. BrohtZose Telepdontt. Telexramm der „Marviirger Zeltnng". Paris, 4. Mai. Gestern hat die Polizeiprä-stktur mit Apparaten für drahtlose Telepho-nije Versuche angestellt, wob::i ein Flugzeug als Beobachter fungierte. Die Ergebnisse der Versuche waren ausgezeichnet. . Marburger Tagesnachnchten. »Der König» Aus Veograd, 4. Mai, wird ßlns telegraphiert: Der 5lönig soll am 15. d. Paris verlassen und nach Beograd zurückkehren. Mit ihm reisen die Prinzen Arsen und Paul und di? Prinzessin Ielena. Es ist wahrscheinlich, ^aß auch der Bruder des Kv nigs, Prinz SZeorg, bei dieser Gelegenheit nach Beograd kommen wird. Minlsterpriisident Pasi«?. Aus Beograd, 4. Mai, wird uns tele graps? iert: Im Befinden des Ministerpräsidenten Pasie ist eine wescnt liche Besserung eingetreten. Auf Anraten der Aerzte'wird der Patient zur Erholung nach Dubrovni? reisen. Todesfall. Ani 3. Mar ist im hiesigen All Kemeinen Krankenhause Frl. Emmy Veit, Instruktorstochier, im 25. Lebensjahre gestorben. Eine Forswkademie in Maribor. Die Ro-gierung bereitet die Errichtung einer Forst-.ieser Teuer ung nachzuforschen. Schreiber dieser Zeilen glaubt nun während eines vorigen Sonntag unternommenen Ausfluges dieses Uebel entdeckt zu haben. Ter Hauptgrund liegt im bäuerlichen ^Handel", der weiter nichts als Kettenhandel gemeinster Sorte ist und in der Stadt mit strengen Strafen bedroht, am Land aber geduldet wird. Warum duldet man zum Beispiel am Lande, daß das .^'^eu von Hand zu Hand geht und auf diese Art heute schon einen Preis von 8 ^ für das Kilogramm erreicht hat? Dem kleinen Bauer wird vom großen und vom Händler das Heu, das Vieh und alle Produkte um einen minimalen Betrag abgeknackt und mit den so billig „erhandelten" Dingen lustig weitergewuchert. Durch der lange Kette geht es dann weiter, bis die W^ren inS Unendliche gestiegen sind. Einen Hauptartikel des Kettenhandels aber bildet die Milch. Tie ,.5'^ändlcr" kaufen täglich am Lande bei den Bauern und Winzern die Milch zu 4 bis 5 Kronen per Liter und verlaufen sie darin in der Stadt sür 12 bis 14 Kronen. ES gibt an? Land? Leute, zumeist kleine Winzer, die auf diese Art täglich 10 bis 15 Liter und noch ukehr Milch zusammenkaufen und dabei täglich 70 bis 150 Kronen verdienen. Bor den s^'eierlaaen waren diese Leute noch so uuversct'äint, sür die mit 4 bis ü Kronen bezahlte Milch in der Stadt gar 13 Kronen zu verlangen! Wie kommt der arme ausgebeutete StaZtbewohner dazu, sich bei so wichtigen Lebensmitteln derart bewuck)ern zu lassen? Eine strenge Kontrolle dieser gewissenlosen „Milchbauern" wäre dringend am Nahe, damit^unS vor solcher Ausbeutung der uns gebührende Schutz zuteil werden würde. Skandalöse Zustände. Heute um 1 Uhr früh wurde aus Murska Sobota der 30 Jahre alte Offizial Ivan KelmaniL nach Maribor gebracht, wo er wegen seiner Geistesstörung im Krankenhause Aufnahme finden sollte. Die RettungSabteilung übernahm ihn am Bahnhof und überführte ihn ins Allgemeine Krankenhaus. Das Krankenhaus verweigerte die Ausnahme mit der Begründung, daß es für Geistesgestörte keinen Platz habe. Die RettungSabteilung ist aber auch kein Sanatorium für VZeisteSkranke und fo versuchte sie das Glück im „Hotel Graf". Dort wollte man den armen Mann auch nicht annehmen. Was nun tun? Der Begleiter des Unglücklichen war bereits wieder fortgefahren' und so blieb nichts anderes übrig, als den Armen zurück AU'.n Bahnhof zn führen und tlm dort abzugeben. Da am Bahnhof auch kein Asyl für Geisteskranke besteht, übergab man den Un-glüMchen ganz einfach der Obhut der Polizei. Gibt eS in Maribor wirklich keine Behörde, die sich um derartige Unglückliche annimmt? Selbstmordversuche. Der schöne Monat Mai scheint in Maribor ein Monat der Unglücklichen werden zu wollen. Vorgestern baben wir über einen Selbstmord^.)ersuch berichtet und heute haben wir wieder zwei Fälle von Le-bensüberdrüssigen zu verzeichnen. DaS 1!? Jahre alte Stubenmädchen Agn.cs D. nahm gestern abends um s» Uhr Arsenik zu sich und Nlußte in schwerkrankem Zustande von der RettungSabteilung ins Allgemkin? Kraukenbaus überführt wetden. Der Grund soll unglückliche Liebe sein. — Die 47 Jahre a!ie EisenbahnerSgattln Maria E., wohnhaft im Eisenbahner-PersonalhauS, nahm gestern in selbstmörderischer Absicht so viel Alkohol zu sich, daß sie in üewußts.)sen? Zustande von der RetjungSabteilung ins Alsgeuieine Kranlenhaus überführt werden u^ußte. Tragisches Schicksal zw-ker Knab?n. Vorgestern trafen zwei Knaben, einer im Alter von 9 und der andere im Alter von 12 Jähren, die von unserem Konsulate in Berlin hierhergeschasft worden waren, in Maribor ein. Die beiden Knaben, namens Abram, sind miS BreZje bei DoÜrova gebürtig und wohnten mit ihren Eltern in Westfalen, wo der Vater als Bergarbeiter beschäftigt war. Der Vater ist seit dem Kriege verschollen, während die Mutter vor kurzem starb, so daß die bei-dlzn Knaben allein in der Welt dastehen. Nach ihrer Ankimst in Maribor wurden sie in die Obhut des hiesigen Knabenhortes gegeben. Ein unvorsichtister Radfahrer. Täglich mehren sich die Fälle, daß Radfahrer durch ihr unversichtiges und fchnelles Fahren Passanten auf der Straße gefährden oder auch selbst durch Sturz vom Rade zu Schaden kom-wen. Es wäre daher sehr angezeigt, wenn die kompetenten Behörden diesen wilden Straßenjagden sofort und energifch Einhalt gebieten würden. — Der 33 Jahre glte, in der Smetanova ulica Nr. 40 wohnhafte Metallgießer Ferdinand Aspek stürzte vorgestern mittnns lo vom daß er sich am Kopfe eine beiläufig 12 Zentimeter lange Rißquetschwunde zuzog. Die RettungSabteilung legte ihm einen Notverband an und verwies ihn zewckS Weiterbehandlung an einen Arzt. Cinbruchsdicbftahl. Beim Grundbesitzer Franz Ko^osec in Spodnja Breznica, Gemeinde Pekel, wurde vorgestern eingebro-ckien, Den Dieben fielen Bekleidungsstücke im Werte von 12.000 in die Hände. Nach den Tätern wird gefahndet. Vorstufen des Buchdruckes. Die Frage nach der Entstehung dcS BuchdnickeS, die durch die neuesten F-^rschungen über den Anteil des Holländers de Eoster wieder aufgerollt worden ist, birgt ja noch so manche Dunkelheiten. Vor allem weisz man nicht recht, wie weit diese wcltumwäh.ende Erfindung bereits gediehen war, als Gutenberg anS seiner Straff-burger Verbannung nach der Vaterstadt Mainz wieder zurückkehrte. I?u „Kunstwanderer" lenkt nun W. Scheuerjuann die Auf-merksam?eit auf einen bisher in diesem Zusammenhang noch nicht beachteten Zweig des damaligen elsässischen Kunstgewerbes, in dem sich Gutenberg betätigte. Er hatte nän^lich, wie wir aus den Prozeßakten wissen, in Straßburg eine Fabrik von Handspiegeln eik-gerichtct, wie sie die Pilger auf ihre Fahrten mitzunehm.'n pflegten. Diese GlaSspiegel mit Bleiunterlage hatten einen verzierten Metallrahmen, und eS wäre sehr wohl uwglich, daß die Inschriften und srommen Sprüche auf diesen Spiegeln bereits mit beweglichen Lettern hergestellt wurden. Die Auffindung eine? solchen spätgotischen .Handspiegels auS der Fabrik Gutenberg? wäre jedenfalls von hiichstew Interesse. Bewegliche Lettern, die ja den Kern der großen Erfindungen bilden, wurden damals im Elsaß aber auch schon zur Herstellung von Inschriften auf Glocken benützt. So besii)t die Kirche von Tränheim im Unterelsaß eine alte Glocke von 1412, deren Inschrift mit beweglichen Lettern in das Modell eingedrückt war, und man hat darauf hingewiesen, daß solche Glockeninschriften mit beweglichen Lettern eine besondere Eigenart des Elsasses um die Wende des 14. und 15. Jahrhunderts darstellen. Gutenberg hat also vielleicht von den beweglichen Metalltypen beim Glockenguß, die sich übrigens schon in der romischen Kaiserzeit fanden, auS seiner elsäsils6)en Wahlheimat die Anregung nach Mainz mitgenommen, die dann zur Erfindung des Buchdruckes führte. Marktbericht. Ain 28. April wurden aufgetrieben: 135 Schweine und 2 Zicklein. Die Preise waren: für 5 bis 6 Wochen alte 400 bis V00, 7 bis S Wochen alte 600 bis 900, 3 bis 4 Monate alte 1000 biS 1100, 4 bis 6 Monate alte 1300 bis 1400, 8 bis 10 Monate alte 1500 bis 1M0 I< per Stück. Halbmast-fchwcine 65 per Kilogramm Schlachtgewicht, einjährige Zuchtschweine 2000 bis LlOO Kronen per Stiick. Zialein 220 per Stück. Beim Spiel v?runs;lM. Der- IZjährige SF)üler A;?gust Korine? stüri-.te gestern abend beim Spielen auf der Straße, so unglücklich, dni^ er siF) eine große Nißguctschwunde am Hinterhanpte zuzog. Die RettungSabteilung leistete ihm erst: Hilse. KrRVzDßsche P«rtie. 10. Runds, April 192». weiß: L. D. Bogoljvbov. 1. -Z-,4 2. d2—d4 3. Sbl—,g 4. tcl-aS 5. Sgl—eS K. a2^6 l)—0 «k—eS ,7 5'b8—d? Sd7—cS ce7Xcö f7-fö Dd3—l?4 Uah—dS tc8—d7 tcä— a7— d7—b5 Ta3-eS -5—e^ fiiXe^ T»8—fZ td7—c» TfS—HS TH2XH3 v:e8—fS Lc8Xg4 Cs8Xf1 Db4—dS ^!S6Xb4. cg4—-2 c,2—H5 ch5—s4 Partien Nr. Z4 und 15,. ÄI eisterturnier it ar, y. 12. aiN 20. ?lpril Zt. : j?. ^shner. 1. e2—e4 2. c3 3. f2—s4 4.. s4X-5 5. DS1—f.". e. tfl— 7. b2Xc3 8. g2—g-'. 9. Ds3Xc4 10. ^büXct'. ZI. ^^1—?2 12. Ll^l—fl. 13. 14. TfIXcli 15. Cce-tv 16. d2—d4 17. T'O—a6 18. Ta6—a4 19. t-1—-3 20. Tal—b1-^-ZI. Ta4—a5 22.'d4Xc5 23. Tbl- b4 L4. Tb4Xb3 25. Se2-d< ZK. Tab—bS-!-S7. cS—cS e7 --e5 5'gZ-.s6 d7—d5 Sfs'X.-4 5b3—.-s, S?4Xc3 DdJ-l.44- 300, Napoleondor 218. Zürich, 3. Mai. Berlin 1.71, New Mk 516, London 22.90, Paris 47.10, Mailand! 27.32, Prag 10.025,'Budapest 0.66, Zagreb 1.82, Warschau 0.13, Wien 0.0625, österreich-Krone 0.0675. Svort. M5.r!üor—Primorje 3 :1 (3 :0). Nach de^ nur knappen Nieberlage PrimorjeS gegen Rapid in Ljubljana hatte man eine härtere Mannschaft vermutet, als sie Sonntag gegen Maribor antrat. Von Primorje konnte nur ein einziger Mann befriedigen und das war der Zenterhalf. ein ehemaliger G. A. K.-Spie-le:'. Trotz der unernmdlichcn Arbeit dieses besten ManneS am Platze war den Gästen doch lein Erfolg bei^iieden, denn der matt-Sturm Primorjs'S verstand weder s'^elegenhelten auszunützen, noch welche zu schassen. Der Ebrentreffer, den Vrimorje buchen konnte, entstand aus einem EigentorMa-riborS, wobei man jedoch nicht genau wußte, ob der Ball tatsächlich schon die Torlinie passiert hatte oder ni6?t. Maribor war den Gästen überlegen, waS gegen Schluß des SpieleS immer deutlicher zutaize trat. Die HeimWen verfügten auch über die präzisere Komoina-tion und waren mit Rücksicht auf ihr letztes Sniel gut bei Schuß. Im Jnnentrio verteilte Vauda mit ruhiaer ueberlegung die Bälle. Lenassi ist im Flügel besser als in der Verbindung. Das Spiel war im allgemeinen fair. Die Bereinsleitung der Sp. B. Rapid ersucht uns mitzuteilen, daß ^e für Donnerstag angesetzte Ausschuß-Sitzung entfällt und findet die nächste wieder am Mvntag statt. Das Wettspiel gegen t^a!ovae, das am Sonntag in Öakovac hätte ausgetragen werden sollen, mußte abgesagt werden, da drei Spieler, die sich auf dem famosen Sporwlatz in Ptut den Fuß verstaucht haben, in arztlicher Behandlung stehen und bis Sonntaxi unmöglich wieder hergestellt sein können. P. O. L. N. P. Sonntaa den 7. Mai wird um halb 15 Uhr auf dem Rapidfportplatz das MeisterschastSwettspiel MAK—Svoboda ausgetragen werden. Schiedsrichter Herr Frankl Den JnspektionSdienst des P, O. hat für de« s. b. M. Zerr Anton Ose^ik Über, a«» w? — NsPtti — E. S. Pwi i» Ptvi. ^onntaq fa»d m Ptuj das Meisterschaftswettspiel zwischen den flenanntm Mannschaften statt. Na« pid siegte - : s»! (5^ sci ermähnt, ^as; Manko? mit Ptuj M und Zvaboda 2 : s) sviel-^e. Ohne weiteren >lommcntar! MRA. spielte in Parn^din qeqen dt n ^or-^ ^gen Sporttlul, nach liartem i^lainizfe l : !. I« Zagreb t'at die Allc-moli!^mannswast Sloweniens ge^en die .^traatjeli? rr-u te eine recht derbl' ^uederlage : l> i>lier sich ergehen lassen. Mannschaft Llome- menS spielt von den hiesiaen nur der (Aoalmann de^ . Maribor, .'^^err (Blazer, der das Tor unserer '?ler de!.'l?nlk> für mich zu einenl selti'lleu idealen ^'lienscheu zählt, wie ich solche jiber^^ll snche, aber ebenso schwer finde, wie Tioa^neci die :^^tensc!ien mit der Laterne sni-hte und nicht finden !Winnie. Wer Herz'besil-t, unrd auch ssir die ^'eiden t>er Mitmenschen ntt'tir ?!cht^nnl^ ewvnnden ES war einmal eine Zeit, wo man zum Beispiel noch von einvm „goldenen Niener-" und auch „Marbnrger- .i>erzen" sprach. -llnd heute? Tie sioldenen .^er.^en sind l'ieist zu '^tein qtworden >lnd n'lenthall'en Nierst mende Truppen in einem idealen, tüchtigen Ziiommandanten besitzen müssen, der sie dnrch einen richtig eingeleiteten "Anlauf zum Siege sülncn fall» dinn wurden in der .?^ast ni^N sc» vi"le >^chuiäct>er>' ani "^^ege niedt^rgell^cten lnan i>n ^^'ergleich zur'l^^'^vsrleg?.;eit t.lne sel?r I werden. wel.t?e sos:''t den !'<ä>n^>s^'uden >^nr verl^ireitete ^euiutvl'errohnng. welcke wie eine j 5^'l!e s'.ehen und euci. ilueu '^.'lntiil aiu (!!r-anstecl^ende .^lrausl?e>t uni sich greiit und ost'felj'^c! haben könnten. ?lder e^- s'.ueuvollen. ?chu'achen ^^üclsicht u^yunu, weil sie durch !>irZeg lieranfi'eschwe.renen ^i^ie^hiiituisien, das', die "-iauheit de«,'.^äuivsen'^ in ihren l^esi'ihlen l)elunl. derei^ g.",uchre ideale l'?>'eu!chc?-ten die uwisten ^^>ü'nschen gezwuilgen werden, sich ^ i'erhärket, selche sur die ^i^'^w^icheren nicht l s.e ij>r die neiantuwr'nuiv.-?e!lit^'n empfinden, s'ch in deren ^^^age nicht .v.i ver^. encpe.sien l-efulngen, die al>er von ilirew ner^. se^.en iun'te.nde sind, ^ie werdtN bewnßt oder und gewiner.l^'sen Ti.'uslge^ier ohne Uria^t'!-unl'er^»u»',t her.;« i'.nd ri'lf!si-^)t^lx>^i die j entlassen oder durcii da-Z andere C'il^schlech^ Aeise nü^lich erweisen zu können, wird über« all rauh abgewiesen, wo c? auch antlopier mag. Man gibt ihrn kein Brot, man läßt ihr «»ungern, leiden, nertomuien, '^ugrundege^en Nceun^nd erbarint sich seiner, weis er — arir ist. ^a, er wird sogar verachtet, weil er ni<''t in leiseren l-Neidern erscheint, da er fiil, s?!-che infolge seiner langlindauernden T'eNjil!.''' sigkeit nic?^t vesciwfson lonnle. Und lausen s>i viele selcher vngliläiichl n nnn wieder .zu il'.rer einst bese'senen, l^lilhen' den. uiähr^'ud de'ö lniege'^ ader brc^a)!^elegtei'. oder gän/jlich »erlorenen (^'rislenz l^indnrclz- znlainpsen. Meist sührerZi^-^, stos^en sie uiit ih«! sclxn'i^cheren !^äu!pser, sa stes'ien diese so-ii^r ^ uerdrün^^t uierde!?. ren s^lldoaen ri'ntsicht'!os nach allen leiten, mit '»ianlieit .')Uri>sr. während sie d?'ch auch unt sich einen freien ^veg zum -ji-'te .^n bahnen, .^u welchem sie durch ine,st bereclztigten oft in ulN'ergteichlich hohem seltene ?.'?ehr ihr :N''en'ch:?n. un'hr >>ort einen s>?ltt?en i-nglücklichen BiUslc^« Tilgenden und ^-ähigkeiten b^'sii.'l'u, n'.n .^um i ler, n>enn er l»escoeiden ^ei euLt) anllc'pit Cgoi'5mus getrieben werden, lind in diesem ^iege der i^tärkeren beitragen ')U können, ihnen anfge.^ivnnj^enen rastlosen streben ist gil't in iniserew -Staate ^iele Untere e.' ihnen nicket zu verdenken, dasi sie ost jene. einst so wohjgepflegten, .V»er,; ul,d t^eist erhebenden /,dea!e, wie l^nte, Mitleid. Barni-' her.zigkeit nsn). beiseite scineben, ja diese sogar verhi'hnen oder lacherlich nmchen und c'n de-rl!n Stelle Her/.- und ^lincksics'.tolosigleit tre--i sind, aber ar.f deren .Kenntnisse wenig d.:rch eine solche .'^andti-ng nw nehun'ngen, welche nur dnrct) Pretettwn einpfotilcn, sonst abcr in nlanei^er -^e,Ziehung uut^derwertige Personen an ibre Tpii e stel^ len. Tiefe nu^geben sich dann wieder mit aniten, welchen sie in ihrer ^'auue gewegei eintrilt. und durch allerlei ^^'eiden eingcichü'I?-teri, sein vluliegen uorbnnoi'. ^l'rst ru!''.ig en, prilfet ihn und i'-berleaet geonldii, nn"^ 'hr ilnn bei '^.!>sa^'.uic'nge? durch ^^>"e!terem»n''h!un' gen lu'lfen ti)nntet. Treiber durch uniUi. t-'. iieereilte, unwirsche Wo^te nicht jeden wea, der euch inn einen Tienst bitict. denn ann iir oft etinc) tl/n lassen, nnr uin nicht iui I^auipfe nu: da?j ficht nehnn'n. Zie walten nach A'islks'ir ihres' ziir. Tiire hindiu?, nln d heute so schu.nerige T^asein znrüchiubleiben, ''Amte!/, ekeln die b^'steu, strebsanisten?lrbeit?- ^!l)lechte>o zii behalten. ''»eilst übri.ien'7. bei l'er '^tnstesluüg von Per' souen u^ehr >>.'rz si'ir die ^.'''inheiu^iichen, be^ wie die Ächn'ächeren, die uicht uiehr '.veiter können nnd non den ^^.^achfolgeuden gestos'en, getreten, uernichtet werden. Wurden diesel-- und' das Seine, beizutragen bersuchen, solche Iben jede^.h bei ihrer blinden, wilden Hast ei-' .'.eigen. Ein ehrlicher .aruier Tensel aber, der hiniaeu und de.nn jene sreinder !^^änder Leiden zu verrinj^ern. >nekl richtigen ^-s'chrer besitzen, wie ihn stiir- da? red>i.1)sle Bestreben besiht, sich in bester lräste roeg. inn fi'lr uieinger fähige Plat) .,n finden, uu? ihrer i^'au.ne ,-,n geniigen. in ih-re-n (''^ri^s'.enwahn al'^ !^'e!ter ihre Macht j-.il' rüctsichtigt in erster !^'in!e untere .?taal^^':?n^^e« AnzeSger. lljli 14. S!rck^ NZ7 Verschiedensa svechmIherinübernimml'.Wäsch? zum nähen bis zur feinsten Ausführung. auch zum ausliesselii. T»or»vka uliea 4. 2. Zt.. Tiir b. .'j22S UEbttseymiaen vom Deutschen vis Slowenische und umgükelnl werden genaueil und sorMltigji ausgeführt. Voezusvrechea an W»ch«ntag«n von l bis 2 lihr mtttUgs bei Mary Lesjak.. Kv' xoska «sta 48. ?^ü7 AealWtsn ! »nd Derkasf von Bejitzyy» D«. 'GeschDs- und l^insh^user, Mlen, Gast.»Kafseehäu>erzu den Ruiimtestm Vedingunpm tiber» Mi»«t Reolitätenbüro des Aar! U«»tz«, Maribor, «ovenska ulkaL. litt G««Ew»Eha«S zu vort^aufen. mit Garten. Feld. Wiese. ?lnsr. d«t Ludwig Litsntb. Besitzer in Swdtnei. Ob brecht». 3311 S«?e«Ntz beim Sladtpart,. Ai^famuten-Wohnung. Prima Acker» Gemüse«, Obs!« und Mein-zarttn. Für Gasthaus sehr ge» Fo^tcrrjsi'. a!t und jung, we« gen Zuchtouilassuna. Copova ul. (Langergasse) 2!, Tiir 4. 33^8 Spsisttv?len und einlaches Bei t nl veri'.aufeu. Vllvksandrova c. 2^ Etock. T!ir 33>, Eisliasken. grof;e Badewanne. 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