Nr. 55. Freitag, 6. März 1908. 127. Jahrgang. LMcher Zeitung PränumerationöprciS: Mit P ostn cr j c „ d >, ,i „ : ssa»zjn!,l>n no X, halbjähnn 15> K, Im Kontor: nanzjüdlin « >l, hall>j«!n>n << li, ssür dic Züstsllnnn ins Ha»s „anzjälirin ü «. — Insiriionönrbühl: ssNr llcinc Inserate liis z» 4 Zeile» l,0 !>. sslüszeie per Ns'lr l!i l>; dr, öflerc» Wiederholungn, per Zrile « n. Die »Lnil'llcher Zritunn» rlschiiü! läfilich, mil ««simiimr der Conn und sseirrtane. Lie lldministrativn befindet sich Konnlekplnh ilir. L, die Nrdaltlon Vallününnasls Äir, 111, Tprrchstuudrn der MedaNion vv» « bi» 10 Uhi vor mitlasss. Unsraiilil'rlr Brirjc werden nicht angenomnien, Mll»»siliv><' nicht zurüllgestellt. Telephon-Nr. der Redaktion 258. Amtlicher Heil. Seine f. und l. Apostolische Majestät haben »nit Allerhöchster Entschließnllg voni 25». ^ebruar ^- I. do» Tektioiisrat iiii iVlinisterillm für KllltliS und Unterricht Josef Khoß von Steril egg äliin Millisterialratc <>xt,-:» «tntnill allergnädigst '»li erilennell gerllht. M a r ch e t m. i». Den :l. März 1908 Ivurde in der l. l. Hof. und Staat«, druclerei bus XVIII. Stück des Ncichsgeschblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 3. März 1908 wurde in der l. l. Hof. und Staats« druclerei das (XXIII. Stück der ruthcnischcn Ausgabe des Neichsgesehblattes des Jahrganges 1l)07 ausgegeben und ver» sendet. Den 4. März 1908 wurde in der l. t. Hof. und Staat«, druckerei das l^XII. Stück der italienischen und das 0XXIX. Stück der böhmischen Ausgabe des Rcichsgeschblattes des Jahr« ganges 190? sowie daS VII. und IX. Stück der böhmischen, das X. Stück der böhmischen und polnischen und das XII. Stück der böhmische» Ausgabe des RcichsgcselMattes des Jahrganges 1W8 ausgegeben uud versendet. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom A. März 190« (Nr. 52) wurde die Weiterverbreitnng folgender Preß. erzcugnisse verboten: Nr. b «Grobian» vom 20. ssebruar 1W«. Nr. 9 «Odi-ku» I^iclu. vom 2». Februar 1906. Nichtamtlicher Geil. England. Die „Nene ^reie Presse" hält eine Rede, die Schahsekretär ASgnith i.ni englischeil Unterhnnse gehalten hat, für ein politisch sehr bemerkenswer kes Ereignis, ^ie habe das Verhältnis zu Dentsch-mnd iu einer Weise besprochen, die jedes ferilere ^lißverständnis ansfchlicht. Daß sie zngleich cine 'Uedo für die Erhaltung der eiiglischen Seeillacht "lif deiu sogeiianuteii ^^oeiniächte -Standard ist, ^'ringere ihre Bedeutung uicht, denu e5 sei selbst ^'lständlich, dds; eine britische Neqiernnsl, auf diefe 3tellumi ihrco ^andev nicht verzichten will. Dac-Verhällniv zlr,ischeu Deutschland nnd Vugland hat scin^' siefährliche Tchärfe verloren. Das Spiel der Kräfte wird fortdauern und möglicherweise werden die beiden qros'.en Icationcn noch laiM' in lvich-ti^en ^rasien in entsiesieuqesebter .^iichtunsi !vir leu; dabei aber köuneu sie ihr lulturelk's und ethnisches VcrwandtschaftSliefühl pfleqen. lveun ihre Ttaaic'iuäuin'r so unparteiisch über die sieqenst'i tisieu Vcdürfnisse und ^,icle zu urleileu lvissen, lvie dies Asqllith qetan hat. Das „svremdenblatt" entdeckt in der Rede A^quiths einen Widerspruch. (5r entlvarf ein er^ freuliche5 Vild von deiu aufgezeichneten Zustand de^ europäischen ^-riedeus nnd qav soqar zu. das; durch die neuereil internationalen Verträge Eng landcl (befahren, niit denen nmn ill früheren Zeiten zu rechnen gewohnt war, aii5 dein >ialt"ül der eng lischen Politik verschlouildeil seien. Dennoch aber hält auch dao gegenwärtige englische Kabinett an der ^lotwendigkeit anoreichender >triegsrüstlnlg sest, nicht nnr für die vorhaildeilen. sondern sogar anch fl'ir die blos; möglichen >tombinationen ill der Michtegruppieruug, die von ^loguith selbst als im höchsten (^rade nnloahrscheinlich bezeichnet werden. Der merkwürdige Widerspruch erkläre sich daraus, das; er ill seinen Äus;erungen auf sein<' Partei freunde Hincksicht nehmen mns;te. Nenn man sich aber einmal darüber klar ist, von welchcn taktischeil Vedürfnifsen englische Ministerredeu die ^är-builg erhalteil, dailll wird man von ocn Widersprüchen nicht mehr verletzt nnd von ihnen auch nicht so stark beunruhigt, ob nun da5 Thema der Nede das einemal die nationale englische Verted digung oder ein anderesmal die nla^edonische ^rage ist. Die „österreichische Volkszeitinlg" findet es begreiflich, wenn ?l5quith erklärte, die Vorherrschaft zur See sei für England eine Sache, mit der es steht und fällt. Der >ienner der (beschichte wird das als etwas Selbstverständliches hinnehmen. Das „Illustrierte Wiener Extrablatt" sagt: Wenn in einem ^ande wie England, dessen Volk zu den kriegerischesten Kationen der Welt gehmi. ein ^nnftel aller ^lbgeordneten die Sache des ^rie den5 ill so eklatanter Weise zn der seinen macht, ist oie5 ein Symptom, daS nicht nnterschätzt werdeil t'ann. Serbien. (Gelegentlich der Spezialdebalte über das Instizbudget in der Skup^tina hoben die oppositionellen Abgeordneten, wie man ans Belgrad schreibt, die Notwendigkeit einer Reform der meisten (besehe hervor, welche sich ans das Nechtsieben des Volkes bezieheil, weil sie teils veraltet, teils nach fremdländischem Muster gestaltet seien, wobei deil spezifisch serdiscl>en Verhältnissen nicht genügend Rechnung getragen wurde. Dadurch werde insbesondere die Tätigkeit der (berichte ei-ster In-staii', uugüustig beeinflusst; dieselben seieil derart überhäuft, das; ihre namhafte Vermehrung oder eine Entlastung dnrch libertragllng aller rein administrativen (^egenstäude in die >!ompetenz der Verwaltungsbehörden uuabweislich geworden sei. Einer besonderen >intik wnrde die Institution der Strafaiistalteil unterzogen. Die bestehenden Anstalten seien schon seit langem unzulänglich, dadurch sei es oft nicht möglich, die wegen schwerer Verbrechen verurteilte» Häftlinge von den anderen zn trennen. Lobenswert sei es. das; deil Sträflingen reichlich Arbeit nnd die Möglichkeit geboten werde, (bewerbe zn erlernen; dagegen müsse man es mißbilligen, das; die Erzeugnisse der Strafanstalten zum Schaden der (beiverbetreibeilden in unsolider >tonknrrenz, sogar in, Kleinverschleiß zn nngemein tieferen als den üblichen Marktpreisen veränßert werden. Japan und China. Zwischen Japan und Ehina entstand eine Meinungsverschiedenheit wegen der am lj. ^cbrnar erfolgten Beschlagnahme des japanischen Dampfers „Tatsumarn" dnrch chinesische Zollbehörden bei Feuilleton. Die Tochter des Flüchtlings. Aus den, Flämischen von Aa,i» A<,rt. (Schluß) ^ Anna Niehans blieb stehen nnd blickte den milkier mit flammenden Nu>gen an. . „Wollen Sie mich nicht anssprechen lassen?" lU'g er leise. "Nenn es sein muß," antwortete sie eiskalt. "Nun denn . . . sehen Sie . . . Ihr Vater u"lim alles (Wd, das er bekommen konnte, lind "Uste damit TT'Anteile. Ich dagegen verkaufte "le, die ich hatte, wodurch sie viel an Wei-t ver-"N'n. Mil Ihr Vater sich nnn im stilleil (^'Id der ""na geliehen hatte, verspielte er alles." "Und wer gewann es?" . s "^ vermute, daß ich alles bekam, was er "llor nlld wahrscheinlich noch etwas mehr." ti', k ^ iu"M' Mädchen warf ihm eineil vernich-"""' Vlick zn. „Warniii gaben Sie es nicht liNlUli?" ich "^? lmißte nicht, wer es verloren hatte nnd t>, ^?""" s'"b 2" ein Dieb! Nein. sagen Sie n, ,^)/'l mehr. Herr.jumpers: Sie haben einem ^'^"l'ch,'i, „lles genommen nnd lichen den "Wcht aiis ih„ ^,hen. Sie versuchen zu helfen. wo ^ie alles hätten verhindern können. Alles ist zwischen nns aus, wir sind fertig miteinander." Die jnnge Dame. die kein Wort voll (Neid geschäften verstand, weigerte sich von nnn an, ans .Uümpers zu hören. In ihren Augen gab os für ihn keine Vergebung. Während die „Viktoria Regina" ihren Weg dnrch den Ozean verfolgte, hielt in London die Transatlantische Telegraphengesellschaft die Augen der ganzen Welt ans sich gerichtet. PanI .Wmpers leitete von seiner >t'aiüie ans den Streit. Da galt es bansen nnd Verkanfen und für manchen ^eben oder Tod. Ain sechsten Tage nach der 'Abreise stand Anna Niehans von der ^rühstückstafel anf nnd begab sich. die Morgenzeitnng in der Hand, in die .Kajüte ihres Vaters. „Endlich hat Herr Mmpers deine Ehre wie der hergestellt, Vater." sagte sie. „Ich dachte nicht, daß er mutig genng dazn sei. ^ies, was die Zei tungen schreibeil." Elemens Niehaus griff hastig nach dem Vlatt nnd las: „Das Vankhans Iakson n. Kümpers sendet einen Bericht an die Börse, welcher besagt, das; sein Kassierer Elemens Niehans sich all Bord der ,Viltoria Regina' befindet, aus dem Weg nach West-indien, in (Gesellschaft von Herrli >l'l"impers selbst. Herr Niehans litt an einer Nervenkrankheit, die ihm zeitweilig den Verstand verwirrte. Er kehrte erst an Bord des Schiffes im Arm seiner Tochter znnl Bewußtsein zurück. ES hat keine Vernntrenung staligefliiiden' das fehlende <^eld war von Herrn Niehaus vor seiuer Abreise richtig anf das .wtt für das. was Herr Kütnpers für mich getan." „Das ist mir nnmöglich, Vater!" klang es bestürzt znrnck. „Er hat mir vor drei Tagen selbst bekannt, daß er die Ursache ist von unserem Unglück. Er hat alles verkanft, was dn gekanft hast." Der nngetrene Kassierer starrte seine Tochter entgeistert an; ei'st langsam begriff er. Er zog seine Tochter zn sich heran nnd erklärte ihr, so gut es eben giiig, den Gang von derlei Geldsachen nnd beteuerte ihr, daß nnr er die Missetat begangen habe, daß Klimpers Barmherzigkeit ihn gerettet hätte. Am späten Nachmittag meldete der Funken-telegraph. daß Panl Kümpers den großen Schlag glanzreich gewonnen hatte nnd reicher war als je. Er zeigte dem Mitreisenden die Depesche. „Was bedeutet das?" frug dieser. „Wer sind Sie denn eigentlich?" Laibacher Zeitung Nr. 55. i 7l! li. März IW5. ^nicao. In den japanischen Kreisen Londons hegt man die Zuversicht, daß der Zwischenfall bald beigelegt iverden und das; die chinesische Regieruiig oen Forderuugen Iapaus. betreffend cine Ent schuldiguug und eine Entschädigung, Ivolge gebeit ivird. Die Behauptung der japanischen Regierung, daß der erwähnte Dampfer sich im Augenblicke der Festnahme in portugiesischen (^elvässern befunden hat, lvnrde anch durch Erklärungen deö portngie-sischen (Gesandten in Peking bestätigt. Man begreift allerdings auf japanischer Seite, das; in China in bezug auf Vorkommnisse an der Tüdküste des Reiches ivegen der dortigen revolutionären Bewegung erhöhte Einpfindlichkeit herrscht. Außerdem bat dieHandelsschiffahrt in diesen (bewässern stets unter einer umfangreichen Seeräuberei zu leiden, ivelche die Vi',ekönige von Danton nicht zu untcr-driicken vermögen. Allein bei aller Rücksicht auf diese Umstände könne die japanische Regierung, wie betont wird, auf das Verlangen nicht verdichten, das; für die Art des Vorgehens der chinesischen ^ollbehöroen gegen die „Tatsumaru" zu einer Z-eil, da das Schiff sich in portugiesischen (bewässern befand, entsprechende Genugtuung geboten werde. Politische Uebersicht. Laib ach. 5. März Wie gemeldet, ist das preußische Abgeordnetenhaus dem abändernden Beschlusse des Herrenhauses zu i> 13 dcr Ostmarkenvorlage beigetreten. Der Paragraph lautet nunmehr: Dein Staate wird das Recht verliehen, in den Bezirken, in denen die Sicherung des gefährdeten Deutschtums nicht anders als durch Stärkung und Abrundung deutscher Niederlassungen mittelst Ansiedlungen sF 1) möglich erscheint, die hiezu erforderlichen Grundstücke in einer (Gesamtfläche von nicht mehr als 70.000 Hektar nötigenfalls im Wege der Enteignung zu erwerben. Ausgeschlossen ist die Enteignung: :^ von (Gebäuden, die dem öffentlichen (Gottesdienst genüdmet sind, und von Begräbnisstätten, l>> voii (Grundstücken, die im Eigentum vou Kirchen und R'eligionsgesellschaften, denen >torporationsrechle verliehen sind, stehen, sofern der Eigcntuinserwerb vor dem W. Februar 1W8 vollendet war, <-) von (Grundstücken, die im Eigentum von Stiftungen, die als miloe ausdrücklich anerkannt sino, stehen, sofern der Eigen tnmserwerb vor dem 2ll. Februar !W8 vollendet war. Auf die Adresse des Moskauer Adels antwortete Baiser N i k o l a u s , einer Meldung der „Pe^ tersburger Telegraphenagentur" zufolge, in eincin eigenhändigen Schreiben: „Ich danke für die Gefühle der Liebe und Ergebenheit und bin überzeugt, das; der moskauischc Adel, dem Vermächtnisse seinei Ahnen trenbleibend, mir jetzt wie von altersher ehrlich die von mir erwarteten Dienste leisten uud alle seine Kräfte der Durchführung meiner Weisungen weihen wird zur Erneuerung und Festigung unseres großen Rußland." Wie man aus Paris meldet, ist das Londoner Kabinett mit dem Plane, betreffend die Ernennnng eines G o u v e r n e u r s f i'i r M azeo o n i e a durch die Mächte, bisher an die französische Regierung uicht herangetreten. Taraus sei wohl zu schließen, daß eine derartige Anregung seitens Sir Edward Greys auch bei den anderen in Betracht kommenden Staaten nicht ersolgt ist. — Über die dem >tönig Ednaro zugeschriebene Absicht, bei den Begegnungen, die er auf der Durchreise in Pari? mit dem Präsidenten ^alli^rcs imd dem Ministerpräsidenten El^mencean haben dürfte, Hauptfach lich die Stellungnahme Englands uud Frankreichs in den Balkanangelegenheiten zu besprechen, ist in unterrichteten französischen Kreisen nichts bekannt. Der b ulgaris ch e Ministerrat hat den Beschluß gefaßt, der Fürstin Eleonore als Hochzeitsgeschenk des Staates den Betrag von ")<>.()()<> Franken darzubringen. Fürstin Eleonore hat, wie man ans Sofia schreibt, dem Ministerrate mitteilen lassen, daß sie das Geschenk nnr unter der Bedingung annehmen könne, wenn diese Summe, ausschließlich zu wohltätigen Zwecken verwendet werde. Diese Erklärung der Fürstin macht im Lande den günstigsten Eindruck. Die militärischen Maßregeln, zn deren Verfügung sich die französische Regierung im Südeu und Osten von Eafabl a n c a veranlaßt gesehen hat, dürfen, wie eine Mitteilung aus Paris betont, durchaus nicht als Anzeichen einer Änderung der von Frankreich in Marokko bisher verfolgten Po^ litik betrachtet werden. Es handelt sich bloß um weitere Schritte zur Erreichung des Ziels, das der französischen Aktion von vorneherein gesetzt worden ist. Man denkt in Paris nicht daran, dem General D'Amade die Weisung zu erteilen, daß er bis Marakesch vorrücke, um oie Unternehmungen zu hintertreiben, welche Mulel? Hafid für die Verwirklichung seiner Bestrebungen ins Werk setzen will. Nichts liegt den Absichten des Kabinetts El'^men-cean ferner, als der Plan einer heimlich, anf lim wegen betriebenen Eroberung Marokkos oder auch nur die Vorbereitung einer solchen Aktion für die Ankunft. Tagesneuissteiteil. — (Das umg'fallene Vähnle.) Mehr als idyllische Zustände, so wird der „frankfurter Zeitung" aus Schwaben geschrieben, herrschen schon seit längerer Zeit auf dcr Vizinalbahn Lauingen-Dillingen. Vor einigen Tagen versagte 's Bähnle wieder einmal ganz schmählich den Dienst. Der Zug, der fahrplanmäßig um 8 Uhr 45 Minuten abends in Lauingen hätte eintreffen sollen, blieb aus. Und was war die Ursache? Der um 5 Uhr 25> Minuten von Dillingen abgegangene Zug der Härtsfeldbahn stieß bei der Station Dischingen auf einen Güterwagen, was die Entgleisung eines Personen- und eines Güterwagens zur ^olge hatte, die in den vorbeiführenden Straßengraben fielen. Mehrere Hahrgäste erlitten dabei verschiedene, wenn auch nur leichtere Verletzungen. Alles mußte aussteigen. Ein Erfatzzug ging nicht, die Betriebsleitung sah sich auch nicht veranlaßt, einen solchen zu beschaffen. GZ blieb also den Fahrgästen des Unglückszuges nichts anderes übrig, als in später Abendstunde den weiteren Weg in stockfinsterer Nacht >>,>>' i>.'>><>^.<>!,',->>>,! ,^u machen. Nicht besser erging es den auf den Zwischenstationcn der Ankunft des Zuges geduldig harrenden Reisenden, Auf allen Stationen von Difchingen bis Dillingen erklärte man ihnen ganz kaltblütig: „'s Bähnle geht heut' nimmer, 's isch umg'falle." — sV o u einem Meteor erschlage n.) Im Staat Ohio in Nordamerika soll dcr merkwürdige Fall eingetreten sein, baß ein Mensch von einem Meteor erschlagen wurde. Wenn diese Nachricht zutrifft, so würde dieser Mann die seltenste Todesart erlitten haben, die es überhaupt gibt; denn bisher war nur ein ähnliches Vorkommnis bekannt, und dcr davon betroffene böhmische Vauer hat dadurch eine gewisse Berühmtheit erlangt. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein aus dem Weltraume -auf die Erde niederstürzendes Meteor einen Menschen trifft, ist in der Tat sehr gering, eine Behauptung, für die sogar ein rechnerischer Nachweis erbracht werden könnte. Immerhin steht es mil der ganz genauen Abschätzung dieser Möglichkeit noch ziemlich schlecht, weil keine sichere Angabe darüber gemacht werden kann, wieviel Meteore im Durchschnitt jährlich auf unseren Planeten niederfallen. In wissenschaftlichen Werken findet sich die Angabe, daß diese Zahl auf jährlich l!00 bis 700 anzunehmen wäre, aber großes Vertrauen kann diese Ziffer nicht beanspruchen. Zunächst muß die oft vergessene Tatsache berücksichtigt werdeu, daß noch vor 150 Jahren gerade von feiten der Gelehrten die Behauptung, es könnten Steine aus dem Welträume auf die Erdoberfläche stürzen, als durchaus unsinnig bezeichnet wurde. Ferner wird nur ein recht kleiner Teil der Meteore wirklich beobachtet, und von diesen Beobachtungen wird wiederum nur ein kleiner Teil bekannt. Etwa zwei Drittel der Erdoberfläche sind vom Meere bedeckt, und so werden die ins Meer fallenden Meteore dem Auge des Menschen bis auf verschwindende Ausnahmen sämtlich entgehen. Die meisten dieser Himmelsgeschossc sind auch recht klein, denn wenn sie auch eine gewaltige Größe besessen haben mögen, als sie in die obersten Schichten des Luftmccres eintraten, erleiden sie bei ihrer ungeheuren Geschwindigkeit durch die Reibung mit der Luft eine so starke Erhitzung, daß s>c in viele Teile und Teilchen zerspringen. Aus allen diesen Umständen geht hervor, daß man viel leichter in der unsichersten Lotterie das große Los gewinnen, als von einem Meteorstein erschlagen werben kann. — (Chinesische F r a u e n l l u v s.) Wiederholt sind Nachrichten von einer beginnenden Emanzipation der Frauen in China zu uns gedrungen. Sogar von einer chinesischen Fraucnzeitung hat einer dieser Berichte z» melden gewußt. Nun scheinen die chinesischen Frauen einen zweiten Schritt zur Selbständigkeit zn tun: Aus Shanghai wird von zwei Klubs chinesischer Frauen berichtet, von denen der eine zum Zwecke der Wiederherstellung der Frauen» rechte gegründet wurde. Dcr andere führt den drohenden Rainen „Empörung gegen die Schwiegermutter" und hat wohl die Verringerung der in den meisten Fällen schwer auf den jungen Frauen lastenden Herrschaft der Schwiege!' mutter zum Ziel. Auch in anderen Städten sammeln sich christliche und nichtchristliche Chinesinnen in den Häusern besonders aufgeklärter und auf abendländische Art erzogener Frauen, um in diesen kleinen Klubs allerhand aktuelle Fragen, wie die Erziehung der Frauen, die Bewegung gegen das Fußbinden und Aehnliches, zu besprechen. Nenn auch das Wesen dieser Klubs nicht vollständig dem <"^ sprechen mag, was wir unter solchen Vereinigungen vmgc'5 ^>"l> ^ schrecklich — nicht, Rudolf?" Der gutherzigen (^eneralin standen oie ^" nen in den Augen, nnd auch der General, jetzt M0,> etwas ermuntert und in sein Schicksal ergeben, Lmbachcr Zeitmiq Nl. 55. 477 li. März 1908. stehen, so ist das Vorhandensein solcher Zusammenkünfte doch ein weiteres Zeichen für das Erwachen der im Banne der Tradition so lange gefangen gewesenen Chinesen. — (I n einem italienischen Theater.) Aus Rom, 8. d., meldet man: Aus Catania lommt die Nachricht, daß sich im dortigen Teatro Principessa Helena unerhörte Auftritte ereigneten. Zwischen einem Bewunderer einer Künstlerin und einem ihrer Gegner war ein Streit entstanden, der in Tätlichleiten ausartete. Im Verlaufe des Streites erhielt der Gegner der .Künstlerin einen Dolchstich. Wahre Tobsuchtsäußerungcn folgten dieser Tat. Ein Schauspieler feuerte von der Bühne aus einen Rcvolver-schuß in das Publikum, wodurch ein junges Mädchen schwer verletzt wurde. Von dem Ballon warf ein Zuschauer eine brennende Petroleumlampe in das Parterre. Es gelang aber, das entstehende Feuer schnell zu unterdrücken. Die Beteiligten wurden von der Polizei verhaftet. — (Des Teufels Atem) Vielleicht der unheimlichste und seltsamste Fleck auf der Erdoberfläche ist die Stätte, die den Eingeborenen Ostafrilas unter dem Namen „des Teufels Atem" bekannt ist. Es ist eine tiefe, zunächst harmlos aussehende Höhle auf dem Boden des Rifttals. nicht allzuweit von Nairobi in Vritisch-Ostafrila entfernt. Die Dünste, die dieses breite, in dem Gestrüpp des dichten Grases zunächst kaum sichtbare Loch ausströmen läßt. sind so furchtbarer Art. daß sie bisher noch lein lebendes Wesen hat ertragen können. Glücklicherweise für die menschliche Bevölkerung liegt „des Teufels Atem" an einer ganz unzugänglichen, kaum je betretenen Stelle. Aber die Tiere, die bis dahin kommen, wo lein Mcnsck)enfuß sich hinwagt, sind dem giftigen Hauch, der aus der unterirdischen Tiefe hcraussteigt, oft erlegen. Das Loch, das zunächst für eine Wasserstelle gehalten werben könnte, ist rings von salzigem Gestein umgeben, und die Tiere werden dadurch von fern und nah angezogen. Sie lecken an den Steinen, kommen allmählich näher on die gefährliche Stelle heran und atmen ein wenig von den tödlichen Dünsten ein, um dann leblos niederzustürzen, Experimente sind mit Hunden, Ziegen und Vögeln gemacht worden, die man in die NÄH« der Höhle herangehen ließ und die in allen Fällen verreckten. Eine wissenschaftliche Prüfung des Fleckes und der von ihm aus» gehenden Ausdünstungen ist auf Veranlassung der englischen Regierung vorgenommen worden. Eine Analyse der aussteigenden Dämpfe ergab, daß sie fast reinen Chlorwasserstoff enthielten. Diese Verbindung wird allgemein in vulka Nischen Formationen gefunden und die ganze Gestaltung des umliegenden Landes paßt zu der Theorie, daß das Gas vulkanischen Ursprungs ist. Man nimmt an. bah es von Schwefelsäure gebildet wird, die über Salzgestcin hingeht. — Die englische Regierung hat Anstalten getroffen, einen hohen Schulzzaun um das Loch aufführen zu lassen, um das Leben der Tiere zu schützen, und Warnungstafeln anbringen zu lassen, die Reisende von jedem Näherherangehen an die gefährliche Stelle abhalten sollen. — (Die „M o r ft h i u m g a r n i t u r".) Aus New-York wird berichtet: In den großen amerikanischen Juwelen-lciden spielt seit einiger Zeit eine aparte Neuheit eine besondere Rolle. Es sind kunstvoll gearbeitete Gold- und Silberlästchcn, bisweilen über und über mit Diamanten, Smaragden, Perlen, Rubinen und Saphiren bedeckt. Manche haben die graziöse Form von Zigarettenetuis. Aber alle lwg cm, sich ,--,n schlimm lind mit der kleinen nenn-^'hnja'hrigen Lehrerin (5lbarmen zu fühlen. ^. Ja, so ein Kiekindiewelt, der noch der ganze Fimmel voller (beigen hangen sollte, und nun sich 'Hon mit den ungezogenen Bälgen fremder ^ente "bplagm .',!> müssen," bedauerte er. „Ja, ja, leid tun kann einem ein solch junges ^lNli/' meinte die Generalin, „nnd ich begreife, ^>> Tuscmne ihrer armen .Meinen vorher noch ein "'Nchen Vergnügen wünscht, nur —" ^ »Na ja, lind da sollen wir nun wieder die ^chlachtopfn- sein!" /.Ach, 8,'udolf, das ist nun direkt egoistisch. Vei "U5 m Amerika steht ein freund für den anderen." "^ei uns iu Deutschland auch- aber was da^ "'"! mit der Tanzerei der Tochier zu tun hat —" M "^" ^ ^"" ^ wohl etwas damit zu tnn. ^e."n <.j,^ ^,'uudin ihre Tochter nicht zu Ver- 'Fügungen führeu kann, dann mils', es die andere s s'!,', erklärte die (^eneralin hihig, und lächelnd '"'""cite ihr Mann den Kopf. . , ,")V'^' '».V <1<>:»l- — aber dn behauptetest doch " dei!n>>„ Eintritt in dieses Zimmer, das>> dir die '"'Norderung höchst ungelegen käme." ^ .. "Kommt sie auch. Mier uicht aus egoistische» Nlndoi,. Vcwahre, wenn ich zwei bemuttere und uvsnhre, kaun ich das ebenso gut mit dreien tnn, ni s!^' lvenn man ein so gros'.es Haus ans-">acht wie wir." ..,."-^1 dlso, dauu bist du ja schon wieder im ^/'?en wihrwasser, in voller tantenfreundlicher "'/'"U"M'!'heit. Warum störst du mich denn aber in meinem auer verdienten Mil tag^schlafV" (Fortsetzung folgt.) dienen einem anderen Zweck. Ein leichter Druck auf die geheime Feder, das anmutige Kästchen öffnet sich, und überrascht gewahrt man eine vollkommene „Morphiumgarnitur", die kleine Spritze und allerhand Kristalltubcn, in d^nen daö verderbliche Gift mit sich geführt werden kann. In allen Preislagen sind die kostbaren Morphiumlästchen zu haben, von den kostbarsten, cdelsteinbesehtcn Etuis, für die der Liebhaber Tausende opfert, bis zu dem einfachsten in Silber, die auch die weniger mit Glücksgütern gesegnete Frau unschwer erstehen kann. Die Newyorlcr Juweliere wissen zu erzählen, daß die reizende Neuheit überraschenden Anklang gefunden hat, und in der Weihnachtszeit wurden Tausende gelaust, die dann als „sinnige Festgaben" unter dem .Lichterbaum glitzerten und funkelten. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Audienz.) Seine Majestät der Baiser hat gestern den Landesregierungsrat .Herrn Dr. Franz Zu-panc in Audienz empfangen. — (Perso n a ln a ch r i chtc n.) Im Hotel „Union" sind abgestiegen: Fürst Winbischgrätz, General der Kavallerie Polorny, General Freiherr von Vever aus Wien — Im Hotel „Elefant" sind abgestiegen: Fürst Karl Auersperg, Baron Schwegel aus Wien, sowie Kämmerer Barm, Otto von A p f a l t r c r n. " (F i l i a l a n st a l t des I. Staatsgymna-siums in Laib ach.) Der k. l. Lanbesschulrat für Krain hat im Einvernehmen mit dem hiesigen fürstbifchöf-' lichen Ordinariate genehmigt, daß der Priester des Laibacher Konventes des Deutschen Ritterordens Herr Pater Guido Krisch im zweiten Semester 1W7/1908 als Er hortator für die Schüler der Filialanstalt des I. Staatsgymnasiums bestellt werde, —r. — (V a u l r c d i t e für Staatsbeamte.) Wie wir bereits im letzten Sitzungsberichte des hiesigen Beamten-Vauvereines erwähnten, dürfte die Staatssubvention, die zur Errichtung billiger Beamtenwohnhäuser dargeboten werden soll, nicht mehr lange auf sich warten lassen und den Interessenten auch in genügender Höhe zuteil werden. Nach einer Aeußerung des Finanzministers über den Zeitpunkt, in dem die Baulredite flüssig gemacht werden tonnten, sind die diesbezüglichen Vorarbeiten im Finanzministerium und im Ministerium des Innern im vollen Zuge. Das im Gegenstände notwendige Regulativ wirb in der nächsten Zeit zur Sanktion unterbreitet werden und der Minister hofft, daß schon im Laufe März oder April l, I. die Flüssigmachung erfolgen werbe. Die Baulreditc werben aber nur an Genossenschaften und nicht an einzelne Bau-Werber zur Verteilung gclaugen; denn nur auf diese Art ist Gewähr hiefür geboten, daß die Aktion in einer das Gesamtwohl fördernden Weise durchgeführt werben kann. Genossenschaften in kleineren Ortschaften werben fo in der Lage fein, solchen in größeren Ortschaften bcitreten zu lön nen, wodurch auch Beamten in kleineren Ortschaften der Vorteile, die den Genossenschaften größerer Orte gewährt werden, teilhaftig werben können. Bei Bestimmung der Höhe des zu gewährenden Darlehens muß nach Ansicht des Finanzministers streng individuell vorgegangen werden. Bei Vergebung der Baulredite beabsichtigt die Finanzver-waltung sehr weit zu gehen und eventuell auch Kredite auf zweite Sahposten zu gewähren. X * (Ta u b st u m m e n l e h r e r t a g e in Wien.) Laut ciner an das t. t. Ministerium für Kultus und Unterricht gelangten Eingabe des Vereines „Ocsterreichischcr Taubstummcnlchrer" findet am 21. und 22. April der dritte allgemeine österreichische Taubstummenlehrertag, mit welchem anläßlich des 00jährigen Allerhöchsten Regierungsjubiläums eine allgemeine Huldigungsfeier der österreichischen Taubstummenlehrerschaft verbunden werden soll, statt, bei welchem nachstehende Themen zur Verhandlung gelangen sollen: 1) „Die Entwicklung des österreichischen Taub-siummcnbilbungswescns während der Regierungszeit Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I." Von Alois Wal -cher, Direktor der Taubstummenanstalt in Linz. 2.) „Die Bedeutung des l. l. Taubstummeniustitutes in Wien für die Entwicklung des Taubstummenbildungswescns in Ocster-reich". Von Gustav Pipetz, Lehrer an der Landestaub-stummcnanstalt in Graz. 3.) „Notwendigkeit und Errichtung von Landes-Taubstummenanstalien im Königreiche Böhmen." Von Iaroslav Kinblmann, Lehrer am Privat^ Taubstummeninstitutc in Prag. 4,) „Ein Beitrag zur Gemütsbildung der Taubstummen," Von Leopold Schneider, Lehrer an der Laubes-Taubstummenanstalt in Salzburg. 5.) „Der Pflichtenlreis des Taubstummenlehrers." Von Theodor Perschtc. Lehrer am l, l. Taubstummen-institute in Wien. 0.) „Ueber neuere Hörtheorien." Vom Univcrsitätsdozenten Dr. Gustav Alexander, Vorstand der Abteilung für Ohientrantheiten an der allgemeinen Poliklinik in Wien. ' ^,-. . - (Die Laibachcr Kreditbank) hielt gestern vormittag in den oberen Anstaltsräumen in Laibach ihre 8. ordentliche Generalversammlung ab, an welcher 19 Aktionäre mit 1791 Aktien teilnahmen. Den Vorsitz führte der Präsident des Verwaltungsratcs Herr Ivan Hribar, der in seiner Ansprache mit Befriedigung auf das günstige Geschäftsergebnis im abgelaufenen Jahre hinwies und der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Tätigkeit der Anstalt auch künftighin vom besten Erfolge begleitet sein werbe. Wie wir dem Berichte des Verwaltungsrates entnehmen, hat die Bank im abgelaufenen Jahre trotz den schwierigen Verhältnissen des Geldmarktes in allen Geschäftszweigen sehr befriedigende Erfolge erzielt. Der Reingewinn für dc>2 Geschäftsjahr 1907 beziffert sich auf 1 «2.90s! X 15 >,. mit Einschluß des auf neue Rechnung vorgetragenen Reingewinnes pro 1900 per 800 X 89 I,, fomit 183.713 X 4 !, und ist im Vergleiche zum Vorjahre günstiger um 20.079 X 07 I>. Die Anstaltsfilialk in Spalato hat bereits im abgelaufenen Jahre einen Reingewinn erzielt, während die Filiale in Klagenfurt für die Folge zu den besten Hoffnungen berechtigt. In Ausführung des vorjährigen Beschlusses wird im kommenden Herbste auch in Trieft eine Filiale errichtet werden, zu welchem Zwecke geeignete Lokale bereits gemietet lourden. Der Reingewinn pro 1907 wurde wie folgt verwendet: Der Reserbefond wurde mit 9145 X 30 l, dotiert und an die Aktionäre eine 5 <)l Dividende sowie eine 1 y/ Superdividende im Gesamtbeträge von 120,000 X verteilt; dem Verwaltungsrate sowie den Filial-vorständen wurde eine 10 A Tantieme im Betrage von 8841 X 64 >, zugesprochen, weiters der Pensionsfonds mit 5000 X und die Spczialreserve für Wechselverluste mit 30 000 X dotiert; für wohltätige Zwecke wurde der Vetra^ von 3000 X bestimmt und der Restbetrag per 7720 X 10 >> auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bericht des Rechts-lonsulenten Dr. Triller, daß die abgeänderten Bant-statuten bereits der Regierung zur Genehmigung vorgelegt wurden, wurde zur Kenntnis genommen. Nach den abgeänderten Statuten kann das Aktienkapital ohne besondere staatliche Genehmigung bis auf fünf Millionen Kronen erhöht werben. In den Verwaltungsrak wurden die b!l» herigcn Funktionäre einstimmig wiedergewählt, und zwar die .Herren: Ivan Hribar, Bürgermeister und Reichs-ratsllbgeorbneter (Präsident). Josef Kpitalsly (erster Vizepräsident), Franz Koll mann (zweiter Vizepräsident). Kornelius Go ruft Ritter von Slavinski. Gabriel Irlov 5 el, Karl Ieiel. Ivan Knez . Franz Krasny . Franz Pavlin . Dr. I. Tab 6 ar, Dr. K. Triller und Urban Z u p a n c. In den Aufsichtsra! wurden entsendet die Herren: Veit Hrdina . Josef Lav -re n<^i<', Franz Mally. Ubald »wn Trnlüczy und Alois Vodnil. Nachdem noch über Anfrage des .Herrn Dr. Srnec aus Cilli vom Vorsitzenden die Kredit-Verhältnisse der Altirnbierbrauereien Tüffer-Sachsenfelb beleuchtet wurden, wurde nach erschöpfter Tagesordnung die Generalversammlung geschlossen. — (Erleichterung der Gymnasial-Matura.) Das „Grazer Tagblatt" meldet aus Wien: Das Unterrichtsministerium hat bereits den Plan für die schon heuer in Kraft tretende Reform für die Maturitätsprüfung an den Gymnasien ausgearbeitet. Bei den mündlichen Prüfungen wird die Zahl der Prüfungsgcgenstänbe vermindert, es entfällt nämlich dabei die Prüfung aus Physik und Geschichte. Aus anderen Gegenständen werden bei der mündlichen Prüfung mehr Befreiungen stattfinden als bisher. Bei der schriftlichen Prüfung foll die lateinischdeutsche und die mathematische Arbeit wegfallen. * (Bezirlsforsttechniler-Stelle v a l a t.) Im forsttechnischen Dienste der politischen Verwaltung des Küstenlandes ist die Stelle des Nezirlsforsttechnilers. für den politischen Bezirk Tolmein. mit dem Amtssitze in Tol-mein, mit den systemmäßigen Bezügen zu besetzen. Bewerber um diese Stelle haben den Nachweis über die im 8 0, «1. 1, der Ministerialvcrordnung vom 1, November 1895. R. G. Nl. Nr. 105, vorgeschriebenen Qualifikationen, dann über ihre Unbescholtenheit und Sprachlenntnisse zu erbringen. — Die bezüglichen, gehörig dokumentierten Gesuche sind seitens der im Staatsdienste befindlichen Bewerber im ordentlichen Dienstwege, seitens anderer Bewerber im Wege der zu^ ständigen politischen Bezirlsbehörde bis längstens 15. d. M. bei der l. t. Statthalterei in Trieft einzubringen. >» —?. — (Aus der Diözese.) Herr Anton Medveb. Valetudinarius, derzeit in Stein, wurde für die Pfarre Auersperg präsentiert. — (Schwurgerichtsverhanblung.) Gestern fand unter dem Vorsitze des Herrn Lanbesgerrchtsvize-präsidenten Josef Pajl die Verhandlung gegen den 29 Jahre alten Knecht Jakob Mobic i» Altenmarlt und gegen den 17 Jahre alten Besitzerssohn Johann Petriö in Großoblal, Gerichtsbezirt Zirlnih. wegen Verbrechens des Totschlages, der schweren körperlichen Beschädigung und Uebertretung wegen boshafter Beschädigung fremden Eigentums statt, bei der .Herr Staatsanwaltsubslitut Dr. Hermann Neu berger als Ankläger fungierte. Die Verteidigung führten die Herren Advokat Dr. Krisper und Adr>olatuislonziv,ient Dr. L e s l o v a r. Der Tatbestand ist folgender: In der Nacht auf den 24. November 1907 gegen 1 Uhr exzedierten mehrere Burschen vor dem Hause des Iatob Knafelj in Mate. Infolge des Lärmens trat Knaselj aus dem Hause, um Ruhe zu schaffen. Vor die Burschen getreten, ergriff er den ersten am Hut, bekam aber in dem Augenblicke mit einem Holzscheit einen Schlag über den Kopf. daß er zu Boden stürzte, Auf dem Boden liegend. Laibacher Zeitung Nr. 55. 478 ss. März 1!>0^. wurde er noch von zwei Burschen mit einem 1 Meter langen Holzscheit bearbeitet und schwer beschädigt. Als Täter wurden später die beiden obigen Beschuldigten ausgeforscht. Am 19. Dezember v. I. fand beim Bezirksgerichte Zirlnitz die Verhandlung über diese Affäre statt, wobei die Beschädigung des Knafelj als eine schwere qualifiziert wurde. Nach der Verhandlung begaben sich die Beschuldigten Jakob Modic und Johann Petriö mit noch zwei anderen Burschen nach Grahobo ins Gasthaus des Lilar, Gegen 5 Uhr nachmittags verliehen Modic und Petrw das Gasthaus und stießen auf einen gewissen Josef Lunlo. Petri," schlug ihn ohne allen Grund über den Kopf und stieß ihn hicbci so heftig, daß Lunlo auf eine Kante vor dem Haus? fiel. Die Burschen versetzten ihm bann mehrere Schläge. Nach dem Ueberfalle auf Lunto flüchtete sich Jakob Modi: zu einem Dreschboden, dem sich der stumme Franz l>ega näherte. Modic sprang zu einem Zaun, riß einen Pflock heraus und schlug ihn derart über den Kopf, daß .^ega sofort rücklings fiel, besinnungslos liegen blieb und starb, ohn? das Bewußtsein erlangt zu haben. Modic ist geständig, verantwortet sich aber dahin, daß er in der Dämmerung >^ega für einen feindlichen Burschen hielt. Modic wurde zu 4 Jahren schweren Kerlers mit einem Fasttage sowie hartein Lager allmonatlich verurteilt. Johann Petril" wurde freigesprochen. —I. * (Zur Volksbewegung in Krai n.) Im politischen Bezirke Krainburg (53.027 Einwohner) fanden im verflossenen Jahre 330 Trauungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 1764, jene der Verstorbenen auf 1397. darunter 587 Kinder im Alter von der Geburt bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichten 275, von über 70 Jahren 262 Personen. An Tuberkulose starben 209, an Lungenentzündung 75, an Diphtheritis 38, an Scharlach 18. an Masern 27, an Typhus 17, durch zufällige tödliche Beschädigung 17, durch Selbstmord 1 und durch Mord oder Totschlag 1 Person; alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. —r. — (Vom Tanzausschusse des Laibacher Deutschen Turnvereines) werden wir ersucht, mitzuteilen, daß zu dem morgen um 8 Uhr abends in den oberen Räumen des Kasino stattfindenden Schlußlränzchen weber den Tanzübenden, noch den Vereinsmitgliedern besondere Einladungen zugeschickt wurden. — (Streit an einer L e h r e r b i l d u n g s -an st a lt.) Aus Capodistria. 5. d., wird gemeldet: Vorgestern sind die Zöglinge kroatischer und slovenischer Nation der hiesigen Lehrerbildungsanstalt in den Streik getreten. Sie verlangen, daß der Unterricht in allen Lehrgegenständen in ihrer Muttersprache erteilt werde. In einigen Fächern, so unter anderem in Pädagogik, erfolgt nämlich der Unterricht in deutscher Sprache. Gestern haben sich auch die Italiener dem Streik angeschlossen und stellen das gleiche Begehren an die Leitung der Anstalt. Vormittags kam es zu Demonstrationen der Streikenden, die jedoch keinen ernsten Charakter annahmen. — (K. l. Postsparkasse,) Im Monate Februar betrugen in Kram die Einlagen im Sparvertehre 83 836 X 50 k. im Scheckverkehre 6.528.616 X 56 1,, die Rückzahlungen im Tparvertehre 67.826 X 18 Ii, im Scheckverlehre 3.246.778 X 4 !i. * (Wieder zwei Chilfener in L a i b a ch.) Diesertage erschien ein gut gekleideter Mann in einem Laden am Rathausplatze und taufte sich einen Kragen. Als er eine Zwanzigkronen-Note auf den Ladentisch legte, trat sein Komplice, der aber etwas befetter gekleidet war. in den Laden und ließ sich Knöpfe vorlegen. In diesem Augenblicke strich der erstere das Kleingeld und die Zwanzig-lronen-Note ein und beide verschwanden aus dem Geschäfte, ohne daß der Zweitangetommene etwaZ gekauft hätte. * (Ein sparsames Mädchen für alles.) Vorgestern wurde auf der Südbahnstation die 20jährige Magd Amalia G. nxgen verdächtigen Benehmens durch einen Sicherheitswachmann angehalten und auf die Sicher-heitswachtstube behufs Einvernahme gebracht. Als man ihr Bündel untersuchte, fand man darin 7 Kilogramm Schweinefett. Kaffee und andere Sachen vor. Nach längerem Leug" nen gestand sie ein, diese Sachen beim Dienstesaustritte ihrer an der Römerstraße wohnhaften Dienstgeberin gestohlen zu haben. Die Polizei stellte weiters fest, daß sich das-Mädchen viel Körbelgelb gemacht hatte, indem sie jeden eingekauften Gegenstand um 4 Ii teurer verrechnete. Die gute Rechnerin wurde dem Gerichte eingeliefert. * (Mrt der Mistgabel schwer verletzt.) Aus Radmannsdorf wurde gestern der Knecht Andreas Tomann, der von Dorfburschen mit Mistgabeln gestochen worden war, in schlver verletztem Zustande ins hiesige Krankenhaus gebracht. * (Unvorsichtiges Fahren,) Gestern rannte auf der Maria-Theresia-Straße ein Fial,er den Arbeiter Johann Podgor^el nieder, verletzte ihn aber glücklicherweise nur leicht. — (S t au b fe r i e n ) Das städtische Meldungsamt bleibt morgen anläßlich der Dislotationsreinigung für den Partcienverkehr geschlossen; ausgenommen sind nur wirklich dringende und unaufschiebbare Fälle. lco—. Theater) Bunst und Literatur. "* (Deutsche Bühne.) Nach einer Reihe von Vorstellungen, die bis zum Ueberdruß der Karnevalöstim-mung huldigten, feierte echte, ernste Kunst — leider nur vorübergehend — ihren Einzug in die gewöhnlich der leichtgeschürzten Muse geweihten Hallen, indem des großen britischen Dichters größte Schöpfung aufgeführt wurde, die in die Tiefen menschlichen Wesens dringt und die Triebtraft menschlichen Handelns bloßlegt, die, wie lein zweites Drama Shakespeares, hohes Sittlichleits- und Gerechtigkeitsgefühl bewegt. Der Abend sollte daher ein künstlerisches Ereignis nicht allein fürs Publikum, sondern auch für die Darsteller bedeuten, da die größten Meister der Schauspielkunst ihre Kraft an dem tiefsinnigen Dänenprinzen erprobten und damit freilich gewisse Schablonen schufen, die von minder begabten Nachfolgern sorgsam ausgefüllt zu werden pflegen Nun ist der Geschmack unserer Zeit ebenso wie ihr gesamtes Leben in rascher Fortentwicklung begriffen, und der moderne Darsteller kann daher nicht stillstehen, sondern muß weiterschreiten. Auf „Hamlet" sin,det besonders der scharfsinnige Ausspruch Karl Frenzels über Dramen Shakespeares' Anwendung: „Je weniger wir in ihnen die Lösung von Rätseln oder Problemen aufsuchen, je inniger wir uns dem Eindrucke hingeben, den sie, anziehend oder abstoßend, auf uns ausüben, desto mehr nähern wir uns ihrem Verstand-ms." — Doppelt erscheint es aus diesem Grunde geboten, jene Schönheiten der dramatischen Dichtungen Shakespeares, die schon den Leser mit unverwüstlicher Lebenskraft ansprechen, durch eine Modernisierung der Darstellungslunst auch für den Zuschauer lebendig zu erhalten, statt sie durch starres Festhalten am Hergebrachten gleichfalls abzutöten. Diese Modernisierung hat sich in erster Linie auf die Inszenierung, namentlich auf jene Teile der Dichtung zu erstrecken, die dem heutigen Empfinden widerstreben, ja Befremden erregen, das sich bis zu,Heiterleitöau5brüchen steigern kann. Gegen diese Forderung wurde leider in der vorgestrigen Vorstellung viel und oft gesündigt und es wurden Verstöße begangen, die bei einiger Aufmerksamkeit leicht zu vermeiden gewesen wären. Schon die Erscheinung des Geistes von Hamlets Vater war eine unglückliche. Wozu erschien er in Schleier gehüllt, da doch wiederholt betont wird, dah er in voller Rüstung, gewaffnet. wie er sich mit den Norwegern maß. kriegerisch vorbeischreitet? Verfehlt war auch das Zusammentreffen des Geistes mit Hamlet, das ganz überflüssigerweise, in zwei Szenen zerstückelt wurde. Das Zusammentreffen findet auf der Terrasse vor dem Schlosse statt, und es war ganz widersinnig, daß der Geist den Hamlet in einen Wald führte. Das Schauspiel, das Hamlet dein königlichen Paare vorführen läßt, um sich von dessen Schuld zu überzeugen, spielte rechts seitlich so versteckt ab. daß weder Hamlet noch das Publikum, das sich auf der rechten Seite befand, irgendetwas davon sehen konnten. Hamlet tötet, im irrigen Glauben, den König zu treffen, den verborgenen Polonius mit einem Degenstoß durch die Tapetentür. Es war nun ein arger Verstoß, daß Hamlet den Vorhang, hinter dem Polonius stand, öffnete und dann den Todesstoß führte. Die Dekorationen waren zumeist unpassend und für den ftrachtliebenden .Königshof viel zu ärmlich, die Szenerie war auf viel zu kleinem Raum zusammengedrängt: Am unglücklichsten erschien in dieser Hinsicht das Szenisch« des letzten Altes. — Herr Karl Werner-Eige^n bewies als Hamlet in Auffassung und Spiel die Intelligenz eines strebsamen Schauspielers. Der von kalter Logik beherrschte, verstellte Wahnsinn, der Seelenschmerz, der trotz aller Verstandesschärfe die raffinierte Ueberlegung oft leidenschaftlich durchbricht, flössen zumeist nicht unharmonisch zusammen; man konnte der Darstellung weder Ku-lissenreiherei noch TlMterPhilosophie vorwerfen. Freilich erschien der Hamlet des Herrn Werner-Eigen mehr ein Mann der raschen Tat als der raffinierten Ueberlegung. Den berühmten Monolog „Sein oder Nichtsein" sprach er mit Verständnis; zu tieferem Eindrucke gelangten die Szenen mit Ophelia, soweit eben letztere nicht störend einwirkte. Mit der Sprechweise des Herrn Werner-Eigen lonn-ten wir uns allerdings nicht einverstanden erklären. Es ist ja richtig, daß sich die modernen Künstler um das lauschende Publikum nicht lümmern; dadurch darf aber die Klarheit und Deutlichkeit nicht leiden. Herr Werner überhastet sich im Sprechen, wodurch nicht nur Worte, sondern ganze Sätze unverständlich werden, Wir sprechen nicht der einherstelzenden Klassizität das Wort, die breitspurig daher-schreitet; im Gegenteil erscheint es ganz natürlich, daß Menschen in der Leidenschaft schneller und nicht langsamer als sonst reden und deren erregter Gedankenfluß wie ihn der Monolog des klassischen Dramas belauschen läßt. nicht glatt und breit, sondern sprunghaft und schäumend dahinströmt. Beobachtung und Erfahrung des täglichen Lebens lehrt uns. den beflügelnden Einfluß der Gemütsbewegung auf die Zunge, doch tut weises Maßhalten nirgends so not wie in den Meisterdramen Shakespeares, wo jedes Wort goldene Weisheit ausdrückt. Wie vieles ging nun durch die Ueberhastung verloren! Die Veflügelung des Wortes darf nie zur nervösen Ueberhastung werden, der Affekt soll den Widerhall des Herzens bilden und beruht nicht allein in überstürztem oder übersprudelndem Sprechen, oder dem häu- fig unbegründeten Herausstoßen irgend eines Wortes; solche Steigerungen lassen den Zuhörer ganz kalt. Herr Werner-Eigcn wurde durch rauschenden Beifall, an dem die Jugend den Löwenanteil hatte, und viele Hervorrufe geehrt. Die rezitatorische Ueberlieferung der deutschen Bühne fand in Herrn Mahr ihren richtigen Vertreter, der den Geist mit einem Pathos deklamierte. d?r lein Wort verloren gehen ließ, Fräulein Allers fehlt für die Ophelia die nötige Reife; sie gestaltete diese unmutsvolle, poetisch-süße Erscheinung, ihr gramzerrissenes Gemüt und den herzerschütternden Wahnsinn mit einer nüchternen Ausdrucksweise, die ebenso ernüchternd auf das Publikum wirkte. Es wäre Anfängerinnen zu empfehlen, sich an gute Vorbilder zu haltcn. wenn die eigene Auffassung versagt. Herr Weißmüller faßte den glattzüngigen Hofmann Polonius zu gemütlich auf. Eine treffliche Leistung bot Herr Noll mann als Lacrtes; fein tief empfundener Schmerzensausbruch über den Tod des Vaters, der natürliche leidenschaftliche Ausdruck des Rachegefühles übten großen Gindruck. Als ver ständnisvoller Sprecher bewährte sich Herr B a st a r Z in der Rolle des ersten Schauspielers, während Fräulein Wiftprich als Schauspielerin eine befremdende Gedacht nisschwächc bekundete, die aufs schärfste getadelt werden muß. Herr Maierhofer fühlte sich begreiflicherweist in der seiner Individualität ganz ferne liegenden Rolle des Königs Klaudius höchst unbehaglich Frau Mannjung charakterisierte die Königin recht oberflächlich. Verständig gab Herr Walter den Totengräber in Maske und Sprache, minder befriedigten die Darsteller der anderen stark zusammengestrichenen Rollen, von denen jede einzelne zum Gelingen des Ganzen von hoher Wichtigkeit ist: Kürzungen und Zusammenziehungen von Szenen sind unvermeidlich, nur sollte hiebei mit größerer Umsicht vorgegangen werden. Wir haben schon eingangs einigen Andeutungen Raum gegeben; ohne der Deutlichkeit Abbruch zu tun, könnte ferner beispielsweise die erste Szene des ersten Aufzuges weggelassen, die dritte und vierte Szene des zweiten Auszuges zusammengezogen werden, was übrigens auch von anderen Szenen gilt, deren Aufzählung zu weit ginge. ^ Wir haben eine ausführlichere Besprechung der Vorstellung für notwendig erachtet, damit ein Fingerzeig gegeben werde, wie künftighin Klassileraufführungen behandelt werden sollen. Man komme ihnen mit größerer Liebe entgegen, gehe nach dem Grundsahe vor „dem Besten das Beste" und scheue weder Mühe, noch Kosten. Der Lohn wird nicht ausbleiben, denn das Publikum bringt solchen edleren Bestrebungen volles Verständnis entgegen. .1, Telegramme des k. k. Teleyraphen-Korrespondenz-Onreaus. Die Landtagswahlen. Görz, 5. März. Bei den gestrigen Landtagswahlcn aus den Landgemeindebezirlen fielen im Bezirke Sesana auf Dr. Gustav Gregorin 734, auf Josef Ktrelelj 582. auf Anton Abram 447 und auf Josef Vran 404 Stimmen. Es erscheinen somit die beiden ersten gewählt. Aus der Lanbgemeindenwählerllasse im Bezirke Gradiska wurden gewählt: Baron Locatelli. Statthaltereiselretär Josef Gasser und Dr. Meizlit. Görz, 5. März. Bei der gestrigen Landtagswahl aus dem Landgemeindenwahlbezirl Görz und Umgebung wurden 2305 gültige Stimmen abgegeben. Auf die Kandidaten der Slovenischen Vollspartei entfielen: 1185 Stimmen auf Michael Zcga. 1184 auf Anton Klan<">i<^, Bürgermeister in Podgora, und 1150 auf Johann Verbuk. Professor i. P> Von den Kandidaten der vereinigten flovenisch-liberalen und der Agrarpartei erhielten Qbljubel 1107, Johann Zavnil 1083 und Spacapan 1046 Stimmen. Zersplittert waren 24 Stimmen. Gewählt sind daher die Kandidaten Zega und Klanm«". Eine engere Wahl ist notwendig zwischen Verbuk und Obljubel. Tolmein. 5. März. Vri der Landtagswahl au3 dem Landgemeindewahlbezirt Tolmein wurde Dr. Anton Gregors (Slovenische Vollspartei). Theologieprofessor und Reichsratsabgeordneter, mit 765 Stimmen gewählt. Eine engere Wahl ist notwendig zwischen dem Anhänger der Slovenischen Vollspartei, Bürgermeister Kosma anlagen befinden, ausgebrochen sei. Die Requisiten und die Garderoben sind größtenteils gerettet, aber sehr beschädigt. Der größte Teil dcr wertvollen Bibliothek ist verbrannt. i!m 5, Uhr war dcr Brand noch nicht gelöscht, Äon Un^ glüllsfällen ist bisher nichts bekannt. Entsetzliches Branduussliick. Cleveland, 4, März. In einer öffentlichen Schnlc der hiesigen Vorstadt (5ollingwood brach infolge Ueber h'hung eines Ofens eine Feucrsbrunst aus. Unter den im Cchulhauft befindlichen 400 Schulliudern entstand eine furchtbare Panit. Das Schulhaus hatte nur zwei Aus-gange, was zur Folge hatte, daß zahlreiche Kinder bei den Ausgängen fcstgcdrüclt, zu Boden getreten oder schwer verletzt wurden. Bald nach dem Ausbruchc des Brandes stürzte das erste Stockwerk ein und zahlreiche Kinder stürzten in den Kellcrraum. Aus den Trümmern der niedergebrannten Schule sind nachmittags bereits Ü4^ Leichen geborgen Worden, doch wird befürchtet, daß noch viel mehr Kind,".-umssekommen seien, weil diese wegen der infolge der Panil alsbald gesperrten Ausgänge leim Möglichkeit fanden, durch den Rauch und das Feuer ins Freie zu gelangen. Grubcnvrand. London. 4. März, Im Kohlenbergwerk zu Ham< stead bei Birmingham ist Feuer ausgebrock^en, durch lvelches zwciundzwanzig Bergleute in der Grube eingeschlossen wurden. London, l>. März. Das in den Kohlenbergwerken Hamstead cmsgcbrochene Feuer scheint darauf zurück zuführen zu sein. daß sich die Verschalung der Schachtsohlc durch ei„ ,u Boden gefallenes Orubcnlicht entzündete. Fünf oder sechs Bergleute erreichten durch die Flammen hindurch ben Fördcrlorb. 13 bis 1« Mann aber wurden in die Stollen zurückgetrieben. Die Gewalt des Feuers macht c5 unmöglich, sich den Eingeschlossenen zu nähern. Der Konflikt zwischen Japan und China. Schanghai. 5. März. Der Zwischenfall »vegen dcr "eschlagnahme des japanischen Dampfers „Katsumaru" nunmt einen ernsten Charakter an. Abgesehen von dem Einschreiten Portugals, weil die Beschlagnahme angeblich Ul den Gewässern von Macao erfolgte, verlangte Japan ""e sofortige Genugtuung und lehnte das Anerbieten, den sall gemeinsam zu untersuchen, ab, »veil China in Friedens-Zelten eine kriegerische Handlung bei dcr Beschlagnahme des ^ch'fses durch gewaltsame Besteigung desselben und durch /'ederholen der japanischen Flagge begangen habe. Die Manisch? Regierung wies ihren Vertreter an. auf das 'charfste vorzugehen, wenn nicht sofort das Schiff in Kanton ^"gegeben werde und eine Entschuldigung trxgcn des endigenden Niederholens der Flagge und die Bestrafung beteiligten chinesischen Offiziere erfolge. Meteorologische Bcobachtuna.cn in Laibach. ._______Sechöhe :ll)li'2 m Mittl. Luftdruck 73l> N mm. ff I^ Z« !«^ ^_^I H " —'^ « i ^.^ 5. 33 ^ 'W U"1U-O, SW. z. start hal^öTwöW " -TT-^I^b^I^l 4 4-1, O. schwach teilw, bew. i____ 'l'? U. F. 741-?> -8-1 tvmdstill heiter '^Ü' .tl'ale ?"?° ^"^"'"''l l>" gestrigen Temperatur 4 1°, Ni->. uj^cttciv oranöjage für den l!. März sin ölcicrinurl und Kärnten: Vorwiegend trübe, schwache Winde, Temperatur wenig verändert, allmählich besser; für Krain und das Küstenland: meist heiter, schwache Winde, kühl Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte lgegrüiidel uo» b^ »rnin, Sparkasse l««?i. (Ort: Gebäude der k. l, Staals'Oberrealschule.) Lage: Nvrdl. Breite 46 °M'; Östl, Länge von Greenwich 14" 31'. Beginn______ ^^ H-« Herd. K«. ZZ. 3 ff 2.KI k:- ^ distanz 8.Z 2.3 ZZ' 's'-« "A tz T8 ^3 ^D ^S" ^^ - -^ " M_____^ N____^ ^__________ liÄ ^ ^ IiM k m 8 li m 8^ ll m »^ 1l m 8 l> m /^ b. 10.000 3 3213 34200 85613 41017 6 05 13 (60) A ^ NT b « r g : 5. 9800 3 3110 3 42 00 04 07 24---------------- ^V G r i e st: 5 ^ 3 31 05------------------------3 49 29 5 38 15 (52) M r e s l n " : 5. 10,500 313 49------------------------------------5 30 'W M i c n: 5. 13.000 8 3052--------------------422— 5- ^ O ^ az : 5.10,000 3 3104------------------------4 20— 540 ^V (50) Vebeu berichte: 3. März im Thüringerwalde, in Franken uud im Maintal starke Erschütterungen. Bodenunruhe:** heute am 6. März an allen drei Pendeln «sehr schwach». » e wird in sulssrudru oiarlr^radrn lla!sifizirr>: «>,2>chlänc I'i« z» > MiNimrlrr >!<-I^ jchwuch», uu» I bis 8 Älillilnen-! «ichwach», Uun 2 bis 4 Millimrli-rii «mäsiiss über lo MiUlmelei »auher ordentlich swrl», >?lNn>M!'l»<' Vodcnunruh«'» bedeutet gleichzeitig auftrelends «Nailc. Unnlhe auf alle» Pendel» Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Verstorbene. Am 3. März. Alois Nulovnil, Abiturient, 23 I., ludorcul. pulm. Junge fllädehen mögen sie körperlich schwach veranlagt oder nur vorübergehend kränklich sein, benutzen vertrauensvoll (38%) 4-4 Scotts Emulsion die sich infolge ihrer Schraack-haftigkeit, leichte Verdaulichkeit und wunderbare Energie bringenden Nährkraft den Ruf als bestes Kräftigungsmittel erworben hat. Junge Madchen sollten jederzeit dieses wirklich bewährte und gute Mittel gebrauchen, wenn sie sich schwach, matt und rautlos fühlen. Preis der Originalflasche Z H 50 h. In allen Apotheken käuflich. Kclit nur mit rtieacr Marko— dem Fischer —alsfJarantic/cichon do« hCOTTuchen Versah run« ! Angekommene Fremde. Grand Hotel Union Am 4. März. Exzellenz Polorny. G. d.K.i.R.; Mahler, Blau, Kreidl, Mittler, Gulbbergrr, Zeiscl, Maier, Reisende; Penin, Direktor; Bauer, s. Schwester; Wohrisel; ttarplus Industrieller, Wien. — Draeger, Ncisd, Berlin. — Zagar, Natet, ^ Bruuner, Trieft. — Pollal, Neuralh. Reisde., Graz. — Lcncel, l. l, Notar, Nischoflact. — Parma. Nezirlshaupt» mann, Littai, — Pribil, Reisender, Linz a. D. — Meslitz, Reisender, Prag. Am 5. März. ssürst v, Windischgräh, s. Diener, Eggen» berg b. Graz. — Schäfer, Czumpelil, Reisende; Adler, Kfm., ("raz. -- Wislic, Morgenstern, jlrflte,; Walltet, Sekretär; Rundulfth, Direktor; Schwarz, Aufmuth, Dcllcr. Budischewsly, Prohasly, Schneeweiß, Breucr, Dönt, Kirner, Schwarz, Wolf, Reisende; «arplus, Iüdustrieller; Herzl, Privat; Morsch, Bildhauer; Krasnig, Architekt, Wien. — v. Reyer, Oberleut» nant, Gottschcc. — Hehovcc, s, Bruder. Seisenberg, — Vizagni, Pul)bach, Reisende, Trieft, — Treven, ttfm., Aßling. — Frbhlich, Ütiin., Agram. — Sajovit, Tacen. — lrleiodienst, Spendal. — Berlin, Privat, Mitterdorf, — Willfort, Reisender. Berlin. — Dr. Fcrjaniic, Nlageufurt. — Klein, Reisender, Warnsdorf. — jlalan, Zaftoge, — Erzar, Dechant, Semit. — Dr. Vertsche, Gutsbesitzer, s. Familie, Rubolfswert. — Simmer, Rittmeister; Konhäuscr, Obertierarzt, Olmütz. — Pellar, Rittmeister, Stockerau. — ttlrindirnst, Bcgunje. — Masson, Nfm., Paris. — Oswald, ttatcchet. Idria. Deželno gledalisèe v Ljubljani. Št. 77. Par. Danei v petek dne 6. maroa 1908: Trctjir : f Geisha. Opereta v treh dejanjih. Uesedilo spisala Owen Hall in Harry Greenbank. Uglasbil Sidney Jones. Zaèetek ob pol 8. Kouec ob 10. Nun bin ich mit meinem Latein am Ende! Mein Katarrh hat sich in Permanenz erklärt und alle Mittel wollen nicht helfen. Geschwitzt hab ich, Tee hab ich getrunken, Bonbons gelutscht, daß mir ganz elend im Magen wurde — und der Katarrh ist immer noch da, — So? Haben Sie's denn aber auch mit Fays echten Sodener Mineral > Pastillen versucht? Ich suge Ihnen, die räumen mit so einem Katarrh auf, daß rs eine Lust ist, und sie schaden nicht etwa dem Magen — sie neutralisieren die überschüssige Säure. Wer Fays echte Sodener nimmt, fühlt sich wohl. Zu haben fiir X l 25 die Schachtel in jeder Apotheke, Drogerie und Mineralwasscrhand- lung. Man weise aber jedwede Nachahmung ganz entschieden zurück. i452) li 1 Hinweis. Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegt ein Prospelt über (929) Vergleichende Volksmedizin bei, worauf wir unsere P. T. Leser besonders aufmerksam machrn. Die Neue Aulomobilgesellschast m b H, Verlin, deren Gencialvertrctung bisher dir Firma L. Nollmann H ' Wagcu stetig wachsender Beliebtheit. Sie sind ganz hervor» ragende Bergsteiger, was nicht zum wenigsten mit der vor» ziiglichcn Kühlung, die durch den patentierten, ausziehbaren. Rührcntühlapparat mi< Ventilator vermittelt wird, zusammen» hängt und haben sich in den gebirgigen Geländen unserer Alpenländcr auf das glänzendste bewährt. Die Zweignieder» lassung der Neuen Antomobilgesellschalt wirb in allen Pro» vinzen Generalvertretungen schassen und hat auch die erst im vergangenen Sommer errichtete große und modernst eingerich. tete Garage samt Reftaraturwerlstätte in der Nordbuhnstraße Nr. A6 übernommen. Letztere wird weiter ausgestaltet weiden und ist dadurch den Neuen Automobilgesellschllft'Wagenbesitzern die Grwäyr geboten, daß allfällige Reparaturen von mit dem Fabrilatr bestens vertrauten Leuten durchgeführt werden. Die Neue Automobil-Gesellschaft (H. A. G.) m. b. H., Berlin welche in Wien eine Zweigniederlassung errichtet hat, vergibt für die einzelnen Kronländer ihre Generalvertretung. Ernste Interessenten wollen ihre Zuschriften an die Neue ,A.uto-mobil-Gesellschaft m. b. H., Zweigniederlassung für Osterreich, Wien, VI., üumpendorferstraße Nr. 3, richten. (yr>;^ 2—1 Laibacher Zeitung Nr. 55.____________________ 480 6. März 1908. Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- -A-lctiersLläc&pital 121 120,000.000'- Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach. 'S*x*«*ss« Mr. 9. (1713) X2»eser-vefon-ca. IEC ©3,000.000-— Kontokorrente. — Rauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten. — Safe-Deposits. — Verwaltung von Depots. — Wechselstube. ßurse an der Wiener Börse . W. Noten (Febl.-Nug. per Kassc......»9 7b ö9 95 4-2" „ ö. W. Eilber (April l)lt.' per Kasse......99 75 99 9b 18«Uer Vtaatslose 500 sl. 4"/„>50 75 154 75 1»60er „ ,00 fl. 4"/„213 5«s1?-eo !«L4er ,, 10 fl. ., 262 75 266 75 l»64er ,, 50 fl. , . 263 - 267'— Vom.-Pfandor, k 12« sl, 5"/o2W25 29225 Vtaatsschuld d. i. Sieichs-ra« vertretenen Königreiche und Länder. <5sterr. Goldrente struersr,, Gold per Nasse , , . . ^,.^^,,7,^ ^sterr. Ncnic in Äronenw. stsr., per Kasse.....4"/« »7 «0 ««'" detto per Ultimo . . . 4"/„ 97 85 98-05 Öst, Investition«.Rente, stfr., ttr. per «asse . . 2'/,"/« ««'7° »» 95 ß»!,n.3«»°»,schull>. vtlschltibungen. «lisabcth-Vahn i. G., steuersr.. zu 10, 00 fl.....4"/s"b35!l!nngln abgtftemPllll ßisenbllhN'AKUen HlUabeth-V. 200 fl. «M. 5V<"/» von ^00 Kr......««90 470 90 detto Linz-Nudweis 2 fl. ö, W. O. 5'//Vn .... 434 - 436-detto Ealzburg Tirol 200 fl, ö. W. E. 5"/„ . . . 42« 1542815 «tremstal-Vahn 800 u. 8000 llr. ^"/„.........13450 1N55« Geld Ware vom Staate zm Zahlung über» nllmmtnl tiltnbahn>Pl!0l>täi»- Obligationen. Bühm. Wcstbah». lim, 1895, 400, 2000 u. 10.U00 l!r. 4"/„ 97'40 98 40 Elisabeth Vahn «00 ,1. 900« M, 4 ab 10"/„......114 30 115 !j« VlisabeihVahn 400 u, 2U00 M, 4'Vn........1145011550 Ferdinands-Norbbahn Em. 188« 9«- 9895 delto Em. 1R>4 9>'j- 99 — Franz Ioseph-Vahn Em 1884 (div. St.) Silb. 4"/n. . . 97'«5 9865 Galizischl llall Lubwia - Nahn^ (div. St.) Eilb. 4"/„ . . .j 97 25 98 25 Ung.-galiz. Nahn 200 >l. S. 5"/„ 105 — 10«-— dcllu 400 u. 500U jll. 3>/2^ ««5« 89 50 Vorarlbersser Bahn Em. 1U84 (div. Ol.) Eilb. 4"/„ . .j «7-85 9885 Staatsschuld der Länder dcr ungarischen Krone. 4"/„ una,. Ooldre»/,"/n detto per Kasse »4-4« 84 60 Ungar, Prämien.Nnl. il 100 fl. I90 50l94-5l> dclto k 50 fl. 190 5« 194 5« Theih Nea.-Losc 4"/„ . . . .149 75,53 75 4"/« »ngar. Gründertl.-Ob!ig. 94'95 95 95 4"/«Iroat. ». slav, Grdeutl, Odl, 95 2b 96 25 Andere öffentliche Anleyen. Nosn, Landcs-Ai',l. (diu.) 4«/« 92-- 9«- Äosn.-Hcrccg, Eiscnb.-Lande«- ÄNlehcn (d,V.^ 4>/2"/„ . . 98 90 99 9« 5"/„ Donau Ne„.-Vnleihe 1878 10375 — - Wiener Verlehrs-Anl. . . ^'Vn 9745 98 40 dettu 1900 4«„ 97 3» 9« .'!101 90!02 9> be»o (V, oder G) 1874^2,-25 122 25 dcüu (1894).....95-3«' 9« W dctto »8-,o dclto (Inv.-A.)v I.1U02 96 85 97-85 VLrscbau-Nnlrhen veilobu. 4"/« 97 — 88 — Russische Etaalsanl. u. I. 190« f. 100 «r. p. K, . . b"/n 91-40 91 90 detto per Ultimo . . 5"/» »1 30 9» 80 «ulg, Staat«-Hypothelar-Änl. 18!!2......k"/„ 121-75122-75 Ocld Ware Uulg. Staats - Goldanleihe li>07 f. 10« Kr. . , 4>/2"/<> 88- 89- Pfandbriefe usw. Vudcn!r,,nNss,üst.i.50I,vl,4"/n 96- 96-80 Vühili. Hupolhelenb. Verl. 4"/„ 98 75 99"?b Zentral Bud. »red.-Vl., üsterr., 45I, uerl.....4'/,"/« 1015« 10250 bettn ,!.-> I. uerl. . . . 4»/„ 98- 99--ttreb. Inst., österr.. f.Ncrl.-Uitt, u. ofsentl. Mrl>. jlat, ^V, 4"/„ 96 75 97-75 Landeeb, d. ilün. Oalizicn nnd Lobom. 57>/, I. rilckz, 4"/„ 94 75 9b'75 Mäl,r, Hlivolhelcnb. veil, 4«/<> 97 90 98 90 N.-üstrrr Landes-Hlip.-Nnst.-!"/« 9825 99'25 detto ml!. 2"/<, Pr. Verl. 3'/i",<,! 89-- - - detlo «.Schnldsch, Verl. 3'/2"/n! 89- 9«-— betto verl......4"/„^ 981« 9U-10 Ostrrr. »nssar. Va»l 50 Jahre veil. -'."/„ ö. W..... 88-10< 99>1<> drllo 4"/„ Kr. ' .... 98-50 99 50 Cparl., Erste öst., 80I. Verl. 4"/« 99-05 100-05 Eisenbahn-Prioritäts' Obligationen. tsterr. Nordwcstb. 20« fl. S. . 102-95 103-95 Etaatildahn !<0 Fr..... 40!»- 411-— Sübbal,!! K 2"/„ Jänner-Juli f.00 Fr. lper Lt.) . . . 299'- 301 — Tlibbahn ^ 5"/„ !«v sl. S. 0, V. 122-40 122-40 Diverse Lose. Ptrzi«»licht fose. 3"/n Vodenlrebit-Lose Em. 188« 27325 279 25 detto Em. 188!» 271-- 27? — 5"/„ Dona« Negul.-Lose 10« sl,> 261-75 267-75 Serb. Pram.-Nnl.p. iO0Fi.2«/n 1U1 50 107-5« Dn»trzin»llche f»se. Vndap.-Vasilisa «Dumbau) 5 fl, 21SU 23-90 ttrebiilose 10» sl...... 453'— 4«:,-— Claru-Losc 4» sl. KM. . . . 153'- 159- Oscncr Uose 40 fl...... 234-- 244-- Pa!ssv,-Lole 40 sl. KM. . . , 190-75 196 75 Noten Kreuz, üst, Ges. v., 1« fl. 51'- 55' Roten Kreuz, una., Ges. U.. 5 fl, 28-75 3075 Nudulf-Lose 10 sl...... 66'- 70-— SalM'Lose 40sl, KM. . . . 220— 230 — Türl. E. «. Nnl, Präm.-Oblla. >!0« Fr. per Kasse . . . 187-75 18875 detto per Medio . . . 187'75 ,8«'75 Geld Ware Wiener komm,-Lose v. I, 1874 505 — 515'— Gcni. Sch, d. 3"/„ Präm.-Schuld d. Nodcnli.-Anst, Em. 1888 77'— 82'— Aktien. Ttlln«plli<W fl, KM. 2913 — 2922' - dcttc (!>i, I!> lin« sl. per Ult. i,,»-^ 1119--Tlonau - Tampischisfahrts-Wcs.. 1.. l. l. pliv., 500 fl. KM, 1N35-— 1045'— T»x. Vobenliachcr E.Ä. wo Kr. 572-— 576'- Ferdinands Nordb. iWN sl.kM. 5275-— b305'-Kascha» - Oderberger Eisenlillh» 200 sl. S....... 364— 366 - Lemu.-Ezern-Iassy Eisenbahn- «esellschast, 20N sl. S. , . 57«'- 572'- i/lol,d. üst,, Trieft, 500 f!.. KM. 418-— 419'— Österr. Norbwestlml,!, 200 jl, S, 433 — 434-- betto (lit, N) 200 sl, S, p U't. 423-50 42550 Prag Dnxcr Eisciib. I0<»sl,nbnst. 2,?'- 217-50 Ttaalseisenb. ^00 fl. <2. per Ult. L7l 25 «7225 Slidbahn 200 sl. Sillier per Ult. 142-60 143-un Tubnorddeiüsclie Verbinbuiigsb. 200 fl. KM...... 407— 409- Traiisport Ges., intern., U.-G. 200 Kr........ 173 - 175'— Ungar. Westbahn (Raab - Graz) 200 fl. S....... 407'— 4,0-- Nr. Lolalb,-Altien Ves. 200 fl. 220 — 240-— Vanten. «Nglo-Österr, Nanl, 120fl. . 20li-50 306-50 Aanlvercin, Wiener per Kasse —-— —-— detto per Ultimo 538-20 539'3N Äodeiilr. «lnst. öst,, ^0« Kr. . 10«?-— 1C/2-— ^e!!«r,-«od.-Nredbl. öst, 200sl. 515'— 516 5« Kreditanstal! snr Handel u»d ' Gewerbe, 1«0 sl,, per Kasse —'— —'— dctto per Ultimo «44-l« 645'1« Krrditbanl, nnn, allq., 20« fl. 776'— ???-- Depositcnbanl, all«,, ^00 sl. . 459'— 4««'- E«tompte - Gesellschaft, nieder- üsterr.. 400 Nr..... 58?-— 589'- Giro- u, kassenverein, Wiener, 200 sl........ 457'— 460'— Hupothclenbanl, öst. 200kr. 5"/„ 290— 29b'— «ändcrbanl, üsterr.. 200 fl,, per Kasse....... —'— —' — detto per Ultimo 420 50 421'50 „Mciwr", Wcchsclsus!llt'Zlnl»lnelimungen. Vauncsellsch., all„, «sl., 10« fl. 122'— 12b— Ärnler kuhlenbergl,. Ges. 100fl. 738'— 744'— Eisenbahnuerlehrs-Anstalt, üst., 100 fl........ 412— 416— Eisenbahmu.-lleiha,., erste, lousl, 214'- 215'— „Elbcmuhl", Papiers. ». V.-G. 10« fl........ 192-— 1!»4— Elcltr.-Mes, ally, üsterr., 200fl. 420— 424'- E>eltr.Gc!ellsch., intern. 200 fl. 59«-— 59l'— Elelts,.Ocscllsch,, Wr. in Uiqn, 221'- 223— Hirtenberner Patr-, Zündh. n, Met.-Fabrik 4«0 Nr. . . 962'- 972— Liesmger Vrauerei 10» fl. . . 245'— 249— Muntan-Ms,, öst, alpine l<>0 fl. 659'25 «6Uüb ..Poldi-Hnttc", Tieqclgnkstahl- F.-Vl.-G. 200 fl..... 4bl-— 455— PragcrEisrn-Industric Gescllsch. 200 fl........ 2629'- 2S39— Nima- Mnranti - Salgo-Tarjaner Eiscnw. 100 fl..... 541-40 b42'4O Salgv-Tarj. Tteinlohlen 100 sl. 578-— 58! — „Schlüglmilhl", Papiers..200fl. 320'— 330— „Schudüiea", A.G. f. Petrol.- Industrie, 500 Kr. . . . 435'— 445— ..Stenrermül,!",Papiers.».V.G. 442'- 445'50 Trifailer K^HIenw.-G. 70 sl. . 2S2-- 265— Tüil. Tabalregie-Ges. 200 Fr. per Kasse...... -.--. —-— betto per Ultimo . . . 413— 415— Wasfenf.-Wes., üsterr., 100 sl. . 550-— 557— Wr. Vannesrllschaft, «ou fl. . . 152- 154— Wicnerbcrge Ziegelf.-Ult.-Ges. 728-— 731 — Devisen. 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Rangsllasse erledigt. Bewerber um dieselbe oder bei einem anderen Gerichte freiwerdende Bezirlsrichter-, eventuell Genchtsadjunttenstelle, haben ihre Ge-suche unter Nachweisung der vorgeschriebenen Erfordernisse, darunter auch die volle Kenntnis der slovenischen Sprache bis 23. März 1908 beim l. t. Landesgerichts-Präsidium in Laibach einzubringen. K l Landesgerichts-Präsidmm. Laibach, am 4. März 1908. Crelddarlelien erhalten Personen aller Stände, auch ohno Bürgen, billig, rasch, diskret, mit loichter Raten - Rückzahlung. Adresse : Kreditor-Bankbnreau, Budapest, Dohänyg. 54. (684) Retourmarke erbeten. 10 — 10 Haarmann & Reimer's Vanillin-Zucker Köstliche Würze, feiner u. bequemer wie Vanille. 1 Pickohen Qualität prim» . . . 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(954) Ein heller Kopf verwendet ateta Dr. Oetkers 2 Backpulver a 12 h. ~ Vanillin-Zucker ä 12 h. g Puddingpulver a 12 h. b Millionenfach bewährte Rezepte gratis. — Zu haben in allen besseren Konsum-, Delikateß- u. Drogengeschäften. Achtung! SÄ Achtung! Im neuen Hause des Hotel Lloyd, Miklošièstraste 10, I. Stock, Nr. 1 ipia flißWßltlßriltßstfiPliysiflpo-mistin unfl Gefläcütniskünstlerin welche jedem einzelnen seine ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im vorhinein sagen wird. MARGIANNA ist mit den sonstigen ßioh produzierenden Wahrsagerinnen und Kartenaufsclilägerinnen nicht zu verwechseln, indem sie sich verpflichtet, demjenigen, der ihr in ihrer Kunst nachkommt (945) W* 100 Gulden "Pl zu bezahlen. Zu sprechen von 9 Uhr f üh bis 9 Uhr abends. Um recht zahlreichen Besuch bittet höflichst -_ Margianna. (935) C. 57/8__ Oklic. Zoper g. Juri ja Erzar iz Grada, katerega sedanje hivaliäce je neznanot se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranju po g. Janezu Erzar iz Grada, po g. Ant. Šlambergar, c. kr. notarju v Kranju, tozba zaradi priposestovanj^ lastninske pravice. Na podstavi tozbß razpisal se je narok na dan 1 1. marca 1908, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna" menjeni sodniji, v izbi Št. 6. V obrambo pravic Jurija Erzar se postavlja za skrbnika gospod Rajko Peterlin v Kranju. Ta skrbnik bo za-stopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njega nevarnost in stroäkeT dokler se ta ne oglasi pri sodniji a*1 ne imenuje pooblasöenca. C. kr. okrajna sodnija Kran], dd. III, dne 4. marca 1908. Razglas- Meseca februarja 1908 vložilo je v Mestno hranilnico ljubljansko 1226 strank...............krön 685.520-77 1009 strank pa dvignilo......'.....krön 589.218'-- Stanje vlog...............krön 24,954.792^ Ravnateljstvo Mestne liranilnice ljubljanske. Laibachcr Zcitmm Nr. 5)5. 481 tt. März 1908. Rundmachung der l. l. Landesreaieruna für Krain vom 3 März 1908, I. 51 l4, betreffend die Restelung der Ginfuhr von Vieh und fleisch aus den Ländern der heil. ungarifchen ttrone nach Ärain. Das l. l. Uckerbauministerium l,at mi< der Kundmachung von, 27. Februar 1W8, Zahl 8319/I0l)!>, woittit die Einfuhr von Vieh und Fleisch aus den Ländern der heil. ung. Kroue nach den im Ncichsrate vertretenen Königreichen »nd Ländern bis aus weiteres geregelt wird, Nachstehendes angeordnet: I. In Gemäßheit des tz 1. Absah 1, des I- Teiles der Ministerial » Verordnung vom N. Dezember 1W7 (R, G. Bl. Nr. 282) uub nach M,ßgabe des 8 ^, Absch 2 uud 3, so» wie des ^ 4, Puntt 2, desselben Teiles der zitierten Verordnung ist wegen Bestandes von Tierseuchen in den Äänbern der heil. ungari» scheu Krone die Einsuhr der jeweilig in Be» tracht kommenden Tiergattungen aus den in den offiziellen, periodisch erscheinenden, den k. l. politischen Behörden I. Instanz und den Veschautierärzteu zulommcudcu ungarischen, beziehungsweise kroatisch slavonische,, Tierseuchen, ausweisen verseucht angeführten Gemciudcn und deren Nachbargemeiudcu verboten. II. Wegen deS Vcstandes von Tierseuchen in den Grenz bezirken, und zwar: il) der Maul- «nd Klan cuscu ch e in den Stuhl richlcrbezirken Liptöujvär (Kountat ii'Ptü), ülörmrzö («omitat Maramaro^) Nl Ungarn ist die Einsuhr vou Klaueuticrcn (Nindern, Schafen, Ziegen, Schweinen); l>) der Schweinepest in den Stuhl» richterdezirkcn Ötörmezö (Kom.M äramaros), iiie'inctujuar (Kvmitat V a s), in Ungarn uud in den Bezirken ttiospii, cinschl, der Stadtgemeinde Karlobag. Graiac (Komitat Lila.Krbava) in Kroatien'Slavonien ist die Einfuhr von Schweinen; c^ des Rotlaufes in den Stuhlrichter-bezirke» Nezsidcr (Komitat Mo son,, Malarzka, (Komitat Pozsony),Szinnn (Komitat Zelnpl»'») in Ulngarn uud in den« Bezirke Gracac (Koinitat Lika»K rbava) in Kroatien »Slavonien ist die Einfuhr von Schweine» aus dm bezeichneten Bezirken nach den im steichsrate vertretenen Königreichen und Bändern verboten. Hl. Wegen crfolgler Einschleppung von Tierseuchen ist verboten: 1. Aus Uussllin: Wegen Einschlcppung dcr Schweinepest d'e Einfuhr von Schweine,,: aus den nachstehenden Stuhlrichter, bezirken: Eserehät, Füzer, Göncz, Kassa.Szil. «zo, Torna (Komitat Abauj. Torna), Alvincz,! einschließlich der Stadtgcmcinde Gyulafehervär, Baläzsfalua. Magyarigcu, Maros » Ujoar (Koinitat Als^'.Fehe'r), Arad, Boros-jcnö, Borosscbcs, Elct, Kisjcnü, Nagy» halmägy. Nadna, Tcrnova, Vilägos (Komi» tat Arab), Apatin. Baja, Väcsalmas, Hodsag, Kula, Nc'metpalänla, Obccsc, Topolha, Ujvidek, Zenta, einschließlich der glcichn. Stadt-gemeinde (Konntat Bäcs'Vodrog), Bara» nyavär, Hcgyhät, Mohärs, Pe'cs, Sitlös, Szent» Löriiicz (Komital Baranya), Leva, cinschl. der gleichnamigen Stadtgemeinde (Komitat Bars), Brle'S, Betc'scsaba, Guula, eiuschlicßlich dcr gleichnamigen Stabtgemeiudc, Oroshäz, Szeghalom (Komitat Bake's), Felntt»!!, Latorcza, Mczölaszouy, Munläcs, eiuschlicß. lich dcr gleichnamigen Stadtgrmcinde, Szolyua, Tiszahät, einschließlich der Stadtgemeinde, Bercgszäsz (Komitat Bercg), Vcsenyö, Iad, cinschl. der Stadtgemcinde Beszterczc, Naszi'd (Komitat Bcszterczc^N a sz öd), Bol.Bclrnncs, Bcrettyl'ujfalu, Csrsfa, Derecstc, Elcsb, Köz-pout, Magiiarcsc'tr, Margitta, Mezülereszlcs, Nagi)szalouta. Särrc't, Szalärd, Sz^lclyhyd, Tentr. Vaslöh (Komitat Bihar), Egcr, Me-zücsät, Mislolez, einschließlich der gleichnami' gen Stadtgrmeindc, Özd, Szcndrö, Szcntpe'tcr lKoniitat Borsod), Battonua, Kooäcshnz. Köz pont, einschließlich dcr Stadtgcmeinde Mako (Komitat Esanäd), Csongräd, Tiszäninnen, Ti» szäntül, einschl. dcr Stadtgrmrinde Szentcs (Ko» initat Cson grad), Esztergom, einschl. dcr gleichnamigen Stadtgemcinde, Pärtliny (Komitat Esztcrgom), Adony, Särbogärd. Szelesfcjl'rvär, Väl (Komitat ssc j^r), Rima» szc'cs, ^li uiaszombat, cinschl. der glcichnamigcn Stadtgemcinde. Tornalja mitat Somogy), Cscpreg. Csorna, Ka. puuär, Kismarton, einschließlich der Stadt« gemeinden Kismarton und Ruözt. Nagy« martou, Topron(Komitat Sopron), Alsöbada, cinschl. dcr Stadtgrm. Nyiregyhäza. Nogbäny, Kisoarda, Ligclalja, Nagulallii. Nyirbätor, Tisza (Komitat Szabolcs), Cscngcr, Mäteszalla, Nagybänyll, cinschl, dcr Stadtgem. Nagybänya und Felsöbänya, Nagyläroly, einschl. der gleich-nllinigen Stabtgcmrinbe, Nagysomlüt, Szatmär, Szinucroäralja (Komitat Szatmär), Szi> lagycsch, Szilägysomluö, einschließlich der gleicl>namigen Stadtgcmcindc, Tasnäd, Ziläh, einschließlich der glcichnainigcn Stadtgemcinbe, Zsibö (Komitat Szilägyi),Bctlc„, Csaligorbö, Dee's, einschließlich dcr gleichnamigen Stadt» gemeinde. Ke'les, Nagyilonda, Szamosujvär, cinschliehlich dcr gleichnamigen Ttadtgcmcinde (Komitat Tzolnol'Dobota), Buzias, Csa> lova, Detta, sseh^rtcmplom, einschließlich dcr gleichnamigen Stadtgem,, Központ, Nelas, Versccz (Komitat Temcs). Duuasöldoär, Küz» pont, einschließlich dcr Stadtgcmcindc Szeg/ szärd, Tamas, Völquseg (Koinitat tolna), sscluincz, Maros'LudaS, Torda, einschl. drr gleichn. Stabtgcmcinde, Toroczlö (Komital Torda-Äranyos), Alwunä,r, Antalfaloa, Bänlal, Nagybccslcrct, einschließlich dcr gleich namigcn Ttadtgeincindc, Nagulilinda, ein» schließlich der gleichnamigen Stadtgemcinde, Pancsova, Pardäny, Töröllanizsa (Komitat Torontäl), Tiszäntül (Komitat Ugocsc»), Kapos, Szobrancz, Ungvar, einschließlich der gleichnamigen Stadtgcmeinde (Komitat Ung), Eclldömöll, Könnend, Köszcg, einschl, dcr glcichn. Stadtgcmeiude, Särvär, Szombat. hely, einschl. der gleichn. Stadtgemeinde, Vasvär (Komitat Nas), Deuccscr, Enying, Papa, einschließlich dcr glrichnamigcn Stadtgcmcindc, Aeszprc'm, einschließlich der gleichnamigen Stadtgcm., Zircz lKomitat V cszpre'm), Nlsö^ lendva, Nalatonfülsd, Csältoniya, KanizSa, cinschl. der Stadtgemeinde Nagy > Kanizsa, Keszthely, Lrtenye, Nova, Hn^sa, Perlal' Tapolcza, Zalaegerszcg, einschließlich der gleich» nainigen Stadtgemcinde, Zalaszmtgröt (Ko» mitat Zala), Bodroglöz, Galszccs, Ho» monna, Nagymihaly. Satoraljauihely, ein» schließlich brr gleichnamigrn Stadtgemeinbe, Sztroplü, Varannö (Xomitat Zemple'n), sowie aus den Munizipalftädten Vaja, Debrcczrn, Györ, Hobinczöoäsärhely, KecSle» mct, Pancsooa, Tupron, Szababla, Szatmär» Ne'meti. Szeged, Vrrsecz. 2. Aus ttloatieu-Slavonien: ^ Wegen Einschleppung der Schweinepest die Einfuhr von Schweinen aus den nachstehenden Bezirken: Bjelovar, eiiijchlicß» lich der gleichnamigen Ttadtgrmeindc, Cazma, einschl. der Stadtgemeinde Ioanec, Garesnica, Gjurgjrvac, Koprivnica, einichlichlich bcr gleich» namigen Ttadtgrmeinde, Krizevci, einschließlich bcr glcichnam. Vtabtgcmeindr, Kutina (Komitat Bjswvar°Krizcvci), Vojnii (KomitatMo. blus'Riekll), Brod, einschließlich der gleich» namigen Stadtgemeinde, Daruvar. Nova Gra» disla. Novsla, Palrac, Poz^ega. eiuschließl. dei gleichn, 2tad>gemeinde (Komitat Pozega), Irig. Ruma, Sid, Vinlovci, Zupanje (»o» mitat Srieni sSyrmien^), Ivanec,Vlanjec,Kra» Pino, Ludbreg, Novlmarof, Pregrada, Varazdin, Zlatar 8, Z.491^/568 («Wiener Zeitung» vom gleichen Tage Nr. 31), brzw, die h o, Kundmachung vom' II. Februar l!>08, g. A373, außer Wirksamkeit gefetzt. Übcrtretungcu dieser Vorfchriften werden nach dcn l;8^4 und 45 des allqcmrincn T-er^ seuchengrsetzes bestraft und ftndcu auf Verbots-widrig eingebrachte Transporte die Beslim-mungen des jj 4tt diese« Gelehes Nnwen» dung. Laibach. au, 3. März 1908. Razglas «• kr. deželne vlade za KranJNko z due 3. marca I1M>S. L1. •11»!. n katerlm Me do iiadaljnje odredbe nravnavu uviižuiij«' živine in m«Ma iz dežel ogroke krone na Kranjftko. C-kr. poljedelsko ministrßtvo je z razgla- *°m 8 dno 27. fobruarja 190H, št. H319/1009, «aterim 80 uravnava uvažanjo živine in d&M 'Z ^(^'c^ °Kr«ko krone v kraljovine in ¦dar e> zastoPanc v državnem zborn, do na- aiJ«ie odredbe nastopno odredilo : I. Btr iV zn"Blu 8 1.. odstavek 1, I. dela inini- •jrskoga nkaza z dno 31. docemhra 1907. gt'rz,zak-ät. 282), in po doloèilu § 1., od- siav i 2' in 3>>. ter § 4) t0('kil 2> i8t0(?a (lela ob f . nw8a ininistrRkpga ukii/a jn zaradi ^^Btojeèili živinskii» ku« v doželah bv. ogrsko no prepovodano uvažati vsako- vrt ¦ V P°štov v/oto živinsko obè' ° *Z °^ll^(!"i'' obrin in njib sosednjih },a- "' v.n^vedcnili vuradnib, periodièno iz- in Ci ' ^kr-Politi<'niniol)la8t.vom I.stopnje °glednim živinozdravnikom pošiljanib ogrskib, oziroma brvaško-8l»vonskib izkazib o zivinnkih kugab. II. Zaradi obstojcèih ž i v i n s k i b k u g v mejnib okrajib in sicor: a) Zaradi kugo v gobcu innapark-ljih v Btoli^nih BodiBÈih (glcj nomftko bo-sedilo) na Ogrskcm je prepove-dano uvažati parkljato živino (govejo živino, ovcp, koze, prašièo); l>) zaradi svinJBke kugo v stoliènih nndifir.ib (ploj nemSko bcsedilo) na Ogrskom in v okrajili Gospic z vštoto innatno obrino lJafj, (ürarac (vclika /upanija Lika-Krbava) na Hrvaško-Slavonskom jo prepovedano tiva-žati prašièe; r) zaradi svinjsko rdoèico v sto-lirnili Bodišrib (glfij noinviko boscdilo) na Ogr-Bkom in v okrajn (irat^ac (velika županija Lika-Krbava) ua Ilrvaško - Slavonskem je prepovodano uvažati p r a š i è e iz omcnjenib okrajov v kraljevine in dežele, zastopane v državnora zboru. III. Zaradi zanesonib živinskib kug je prepovedano: 1. Iz Ogrske: Zaradi zanesene svinjske kuge uvažati prašièe:iz stoliènib so-diSt- (gloj uemško bcBodilo) in iz svobodnil» meßt Baja, Debrecin, llodmezövasarbely, Keèkcmet, Panèova, Rab, Sopron, Sabadka, Satmar-Nemeti, Scged, Vršoc. 2. Iz Hrvaike in Slavonije: Zaradi zanoseue svinjsko kugo uva/.ati praftièe iz nastopuih okrajev (glej nem&ko beBodilo) in iz svobodnib meat Osiok, Varaždin in Zagreb. Uvažauje Bvežega mcsa jc do-pustno »amo todaj, kadar itnajo pošiljatve » scboj potrdilo, da je dotiÈDO živino tako, kakor je predpisano, ogledal oblastveni ziviriozdravuik, in to tedaj, ko je biU še živa, kakor tudi potem, ko je bila že zaklana, in da jo je naSel popolnoma zdravo. S tem razglasom Be ra/veljavlj» razglaB imeuovanega c. kr. ininiBtrstra z dne 7. fobruarja 1908, U. 4913/r>ß8 («Wieuer Zoitung» iBtega dne St. 41), oziroina tukajAnji razglas z dne 11. februarja 1908, 6t. H373. Preetopki teb prepovedi se kaznujejo po ^§ 44. in 45. obèuega zakona o ziriuakib kiigab, in na poiiljatve, ki bi se vpeljalo zoper te prepovedi, Be uporabljajo dololil« § 46. tega zakona. V L j u b 1 j a n i, dne 3. marca 1908. Laibacher Zeitung Nr. 55._______________482 ti. März 199«. Brennholz Infolge Einführung der Kohlenfeuerung in meinem Backhause sind die auf meinem Holzplatz (Ecke der Ballhaus- und Hilscher-gasse) lagernden Holzvorräte, ungefähr 100 Klafter schönen trockenen Buchenholzes u. 20 Klafter weichen Brennholzes, billigst (eventuell klafterweise) zu verkaufen. (93(i) 5-1 Jean Schrey. Lr Gegründet 1842. ^^^^ T Wappen-, Schriften- J I und Schildermaler i Brüder Eberl I Laibach I Mlkloiiöatrafle Nr. 6 I Ballhausgasse Nr. 6. j Telephon 154. (3ßO7) 160 Flechten- od. Beinwundenkranke auch solche, die nirgends Heilung fanden verlangen Prospekt und beglaubigte Atteste aus Österreich gratis. C.W. Rolle, Altona-Bahrenfeld(Elbe), Deutschland. (598) 12-8 Geschäfts-Nachricht. Um allen Ansprüchen in joder Beziehung genügen zu können, habe ich mein seit 25 Jahren bestehendes Backhaus gründlich renoviert, die Backöfen völlig umgebaut und zu Dampföfen ausgestaltet, mein unternehmen mit den modernsten technischen Behelfen, speziell Knet- und Mischmaschinen, versehen und ein vorzüglich geschultes Personal angeworben. Dadurch bin ich in die Lage versetzt, ein tadelloses, gleichmäßiges, exquisit reaches Gebäck zu erzeugen; die anstatt der Holzfeuerung eingeführte Kohlenfeuerung ermöglicht mir, selbst das größte Brotquantum in drei Stunden prompt zu liefern. Gebacken werden sämtliche Sorten Feingebäck sowie gewöhnliches Gebäck und Brotsorten, darunter das sehr beliebte Kornbrot, ferner als Spezialitäten: Wiener Kranzkuchen, Nußbeugel, Nuß- und Rosinenstrudel, Zuckerkipfel (Brioches) und Buchteln. Stets vorrätig sind verschiedene Teegebäcksorten aus der Fabrik V. Schmidt und Grazer Zwieback von F. Spreng. Bestellungen aller Art werden in meiner Zentral-verkaufsutelle Gradišèe Nr. 5 und in den Filialen: Preierengasse Nr. 50, Bahnhofgasse Nr. 26, Krakauer-damm Nr. 4 und in der Baracke nächst der Tabakfabrik entgegengenommen. Mit der Versicherung, daß ich stets bestrebt sein werde, allen Ansprüchen in jeder Richtung zu genügen, bitte ich um recht zahlreichen Zuspruch. (931) 5-1 Hochachtungsvoll Jq«M1 ScltrOy» I Eröffnungsanzeige der Weinhandlung Schellenburggasse Hr. 6. | I Endesgefertigter beehrt sich, dem P. T. Publikum höflichst mitzuteilen, I daß er am 1. März 1. J. ein Weingeschäft mit garantiert echten Weinen = Schellenburggasse G ===== eröffnet hat. l^einpreise s Terrano, Flasche zu 1 / K 64 Lissa, rot, Flasche zu 1 / K -84 OpoUo, fein......„ "64 Lissa, weiß......„ -'90 Tischwein, weiß. ...» -'64 Refosko..........._.% Tiroler Groppello . . . „ -'72 Wermoutllw allerf 7/ ,. (Hügelwein) wermoumw., anen./10 „ l — Rebula, hochprima . . „ -'76 Marsala ff. 7Ao • • . . „ 150 Bei Abnahme von 10 Flaschen auf einmal per Flasche um 4 Heiter billiger. Die Flasohenweinhandlung ist wohlversehen mit den hosten Qualitäten der Brionischen Insel-Produkte, ferner Cognao, Champagner, Samos, Malaga, Vlno santo, Weintreber etc. etc. Hier augeführte (Qualitäten sind auch in der Flaschenwciohandliing, Judengasse 3, erhältlich. Ebenso sind sämtliche Weine in Fässern zu ermäßigten Preisen zu liahen. I Hochachtungsvoll Francesco Cascio (905) 3-2 Schellenburggasse 6 — Judengasse 3. Monatzimmer schön möbliert, mit Verpflegung und separatem Eingang, wird mit 15. März von einem Herrn zu mieten gesuoht. (Jell. Antrüge unter „Monatzimmer 913" an die Administration dieser Zeitung. 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Staatsb., Villach (über Rosenbach , Klagenfurt, Prag 7 Uhr 7 Min. früh: Personenzug nach Großlupp, Rudolfs wert, Strascha-Töplitz, Gottschce » Chr 5 Min. vorin.t Personenzug nach Aßling, Villach (über RoBOnbach), Klagenfurt, Prag. 11 Uhr 40 Ml», vorm.: Personenzug noch Aßling, Tarvis, Villach Südb., Görz Staats!)., Triest k. k. Staatsb., Villach (über Iloacnbach/, Klagcnfurt. 1 Uhr 5 Min. nachm.) Peiaonenzug nach Groß- lnpp, Rndolfnwert, Strascha-Tdplitz, Gottschee. 3 Uhr 45 Min. nachm.: Peraonenzug nach Aasling, Tarvia, Villach SUdb., Gör/. Staatsb., Triost k. k.Staatnb., Villach (über Rosenbach), Klagenfart, Prag. 7 Uhr 10 Min. ahrmlN : Personenzug nach Großlupp, Rudolfswert, Straseha-Tb'plitz, Gottschee. 7 Uhr 35 Min. abend*: Pernonenzug nach Aßling, Tarvia, Villach (üb. Rosenbach), Klagenfurt, Prag. to Uhr 4O Min. imeht»: Personenzug nach Aflling, TarviH, Villach Slldb , Görz Staatsb. und Trieat k. k. Staatsb., Villach öüdb. (über Rosenbach). Abfahrt von Laibach (Staatsbahn): 7 Uhr 28 Min. früh : Personenzug nach Stein. 2 Uhr 05 Min. nachm.: Pcrsononzug nach Stein. 7 Uhr 10 Min. abtndx: Persononiug nach Stein. 10 Ubr 50 Min. abends: Personenzug nach Stein (nur an Sonn- und Keiertageu im Uktubcr). Ankunft in Laibach (Südbahn): 6 Uhr 5H Min. früh: Personcnzug von Villacb Sfldb., Tarvia, Aßling, Görz, Triest. 8 Uhr 34 Min. früh: Pcrsnnenzug vonGottsch««r Strascha-Toplitz, Rudolfswert, GroOlupp. 11 Uhr 15 Min. vorm.! Personenzug von Prag; Klagenfurt. Villach Südb. über Rosenbacb nn* Tarvis, Giirz Staatsb., Aßling. 2 Uhr 32 Min. nnchm.t Persononzug von Gott-achee, Slrascha-Tiiplitz, Rudolfswert, Großlupp- 4 Uhr 36 Min. nachm.: Personenzag »0I> Villach SUdb., Tarvis, Klagenfurt, Villach («!>«' Rosonbach), Görz Staatsb., Triost k. k. Staatab.i Aßling. 6 Uhr 5O Min. abeinlits Pcrsonenmg vonPragr Klagenfurt, Villach (über Rosenbach), AßHnR- 8 Uhr 37 Min. aben5 Min. abend«: Pernonenzug von Stein ("°r an Sonn- und Feiertagen im Oktober). Die Ankunft«- and Abfahrtszeiten lind nach mitteleuropäiachnr Zeit angegeben! 5iei)26-io Die k. k. Btaatabahndirektlon Triest. Direkt« TaK«*verblndnnK«n swlnchen Trient und Tirol. Mit 1. März 1. J. wurdo dia direkte Tagesverbindung zwischen Trieat, k. k. Staatsbahn, und Innsbruck, welche bereits im Vorjahre d dem reisenden Publikum lebhaften Anklang fand, wieder hergestellt und treten von diesem Tage an im A nchlusso an die Staatsbahnzuge Nr. IC und 7 die Südbahnschnellzüge Nr. 411 zwischen Villach und 1