Mibacherch Zeitung. Nr. 13 Pränum«rat,on«piei«: Im Homploir ssanzj. sl. >>. l'all'j. ft. 5>'5>'». ssllr b,e ^»ftclllmn in« Hon« !'.i!I),. !." lr. Mit t>tl Pos! ganzj. ft. !l>, Valbj. fl. 7 5,<>. Mittivoch, 2N. Jänner, InitrÜonOgtbUhr: ßlir Neine Inserate »i« z» KD^3? < ZcUen 25 lr. glößslt pr. Zeile « tt.; del üftelei, V ^ F <^ Wie^tlholungen pl. Helle » tl. ^^' ' ^^* Amtlicher Theil. Verordnung des HaudelSmiuisteriums vom 9. Jänner !8?5 betreffend die Cinführnug dn- Postanweisungen im Vcr- "yrc zwischen Oestcrreich.Ungarn einerseits, Deutschland und der Schweiz andererseits. Im Einvernehmen mit dem tön. ungarischen Han-oelsministcrinm wird folgendes festgesetzt: l. . , ^o>n l. Februar 1^77, angefangen können (^eld-ut"^c diö 75, fl. östcn eichischcv Vnnkvalnta bei allen ^ ' ^^rrcichischeil nnd lön. ungarischen Postäintern zur u°zahl>,ng an Postanstaltcn in Deutschland nnd in der «; und vi<^u vol-^r lie, deutschen Postanstaltcn <"rld' Magc bis 150 Reichsmark und bei schweizerischen Post lun " Geldbeträge bis l^?',, ivrancs znr Änszah. . ? au österreichische nnd ungarische Postäinter angc ""' ' werden. . ^le Ein- nnc» Auszahlung der Postanweisungsbcträgc oal » '" Oesterreich Ungarn in österreichischer Bank iväk '" Deutschland »nd in der Schweiz in der 3andes- h s Ulnrcchnung von einer Währung auf die an» ^ ^,Michl bcim (iin- und Ausgangs durch die östcr-wie. " ^uswcchslungs'Postiinttcr nach dem jeweiligen un^ ^ürscncurse zwischen österreichischer Oankoalula "no dcr betreffenden Goldwährung, ^ II. ^lr Oebichr betragt: '^ für Postanweisungen bis Ü7 si. ^N lr. österrcichi. sche Äantualula "ach Deutschland.....W Neutreuzcr "ach der Schweiz.....20 „ ^ 'ür Postanweisungen über :^7 fl. 5)0 lr. biS 75, fl. Mrreichischc Banloaluta n°3 ?"'tschland.....20 Neukreuzer ^ d«r Schweiz......'.<) .. Vl'rlehrc ^I"'^n kehre mit der Schweiz, das ist im '^ostonen w ^'^" österreichischen und schweizerischen 6kograplii>>, ^ '" gerader Vinic nicht mehr als sieben ^lliichr f^^^^^u von einander cniscrnl find, ist die sür grüsic^ 3""""" bis ^7'/, sl. auf 10 Nculreuzcr, ii(1 ^i^«. s betrage bis zuni zulässigen Marimun, auf """a"' eru.äszigt. Für ^' ^' besondere ^ ^"^anwcisuugcn nach dein Auslande sind zu vcrwcnden^^ '"'^ ""geprägter N>itrcnzer Markc ist durcl? Am',.'," ^^s"'"ßiatn Gebühr fehlende Betrag e»lnchlc„ "' ^on Briefnlarlcn voiu Absender z„ Für den Bezug, Verschleiß und die Verrechnung dieser Vlanketlc gelten die im allgemeinen bestehenden Bestimmungen. Der der Postanweisung angefügte Coupon tann zu schriftlichen Mittheilungen jeder Art vom Absender br nützt und vom Adressaten zurückbehalten werden. Der Abfender hat dcn anzuweisenden Betrag in Ziffern, die (Hulden aber auch in Buchstaben auf der chrasfiertcn Stelle der Postann»cisung in österreichischer Äanlvalula anzugeben. Der unterhalb der schraffierteil Stelle befindliche Raum ist für die Umrechnung der Bantvaluta in Reichs mart und Pfennige, beziehungsweise in lvrancö und (5en times, leer zu lassen. N. Postanweisungen auf telegraphischen» Wege sind nicht zulässig. Oas Verfahren der Necommandatiun findet bei dem Postanweisnngsvcrlehrc leine Anwendung. Postanweisungen mit dem Vermerke z»Wl.li i^i.iil,t.<> sowie solche, welche durch ^Presse bestellt werden sollen, sind zulässig. Oas ^preßbcstcllgcld lann nach dcu für ^fprcs;» bricfe im Verkehre mit Deutschland und der Schweiz gellenden Vorschriften vom Absender vorausbezahlt oder vom Adressaten eingezogen werocn. V. Die Erhebung des Geldbetrages bei der Poslaustalt am Bestimmungsorte »»»>) späleslcno llmerhalb I-l Tagen von» Tage der Aushäudiguug der Postanweisung an den Adressaten erfolgen. Anderenfalls wird die Rückzahlung deS Geldes an dcn Nnfgeber eingeleitet. Vl Wcnn Postanweifuilgcn dem Aoilnauil wegen veränderten Auscnthaltcs aus einem Postgebiett in ein an deres nachgesendet werden, so wird aus diesem Anlaste tcine Nachlüfc berechnet. Dies gilt für den Verkehr zwischen Oesterreich' Ungarn und Deutschland auch dann, wcnn die Post« anwcisimgen aus dem inneren Verkehr in den Wechsel vertchr üucrgchen; in diesem Falle vcruleibl die erhobene Gebühr der Pustverwaltung des Ausgabcgcbietcs. Die Auszahlung der eingezahlten Summen wird dem Aufgeber gewährleistet, Ban hans m. p. Nichtamtlicher Theil. Zur vollswirthschastlichcu Ärilc. Wie die „MontageNcvue" untcrm 17. d. berichtet, treten die Con>equenzen der Krise immcr schroffer hcr. or. Da« Stadium der Verheerungen ist vorbei, was zerstörbar war, fiel als unrettbare« Opfer, e« »uröe sogar manches mitgerissen, was vielleicht Hütte geretkl werden könne:,. Nun aber machen sich die Folge»Uebel der Krankheit gellend, die vor allem in dem geradezu unheimlichen Geldübcrftusse ihren Ausdruck finden. Das Mietranen zweier Jahre hat dahingeführl, daß unge« hcure Gelofummen unverzinst liegen blieben und räch wie vor disponibel find. WÜhrend eS n«h immcr unmöglich ist, für ein industrielles Unternehmen Geld felbst zu Wucherzinsen aufzudringen, und wahrend selbst dic Hypolhclarinstitutc, stutzig gemacht durch die Enlwcllhung fton Häusern und Gründen, nur schwer zu Darlehen zu bestimmen sind, bleibt dcr offene Marlt mit Gcld übclfluthcl, und lief unter dem für öfterrei« Hische Verhältnisse ohnedies niedrigen Vanlzinssuß lft dasselbe kaum unterzubringen. Wie groß ist also, ab» gcschcn von allen andern traurigen Effecten der Krij«, dcr Kavilalevellust des Vandes an Zinsen! Daß eln solcher Zuslal'd auf die Dauer nicht haltbar ist, wenn man nicht au« lauter Mislraucn zur völligen Verannung des i'uudes gelangen will, liegt auf der Hand. Die zunehmende Thätigkeit der Industrie allein wird und kann nicht genügen, um die flottanten Suu^ men nuhbrii gcno zu absorbieren. Auf der andern Sett< ist cS ciu lächerlicher Wahn, zu glauben, daß man auf diesem Wege einen billigen Zinsfuß stavilisteren tonne. Ein folcher kann nur aus einem dauernd günstigen V«. lpüi'issc zwifchcn Uügebol und Nachsrage, aus der W'chiclbczilhung zwischen Creditbedürfni« und Credit' gewichrung hervorgehen, nimmermehr aber ans eine« vehement:« Angebote bei absolutem Mangel jeder Nach» fiaac und bei völligem Abgänge eines jeden Credit» bedürsnisses. Hine solche Situation ist geradeso u«^-sund. wie eine überlricbcnc Creditwerbung bei Vianyel an stüjfisttn Kapitalien. Zu einem richtigen Zusumde wird man nur dann gclangen, wenn man den schlummernden Unterneh»unaF-geift zu r.cclen und zu beleben versteht, um eine «Ubr« liche Nachfrli^c hervorzurufen. Cs wirb fich in letzter Vmic an der Slcucrtrast des Reiches bitter rächen, »um man fich noch ferner dieser Nothwendigkeit verschlieft. Jetzt dars man wohl die Zeit al« gekommen erachten, um langsamen und festen Schrilles zu gesunder Enl-Wicklung zu gelangen; läßt man sie vor überstreichen, so wnl> cine Eruption wie die in ihrem Gefolge auftreten» dcn Zerstörungen unvermeidlich sein. TriU man jetzt dem Mistraucn nicht schntlwclse fest entgegen, sv »irl» ein plötzlicher Umschlag erfolgen und in anderer Färb« wird eine Schwindelei in der öffentlichen Wirthschaft a«< funden werden. Wer lann denn an der Fortdauer der aeyenwürtl-gen Misiile eln Interefse haben? Höchstens jene aus< erwählten Millionäre, welche wir gerade nicht die Hyb Feuilleton. "«<,, b . ^"' "tll" Brutus. von 3r. Willibald Wulfi. närri^." pensionierte Hausmann Tonnsdorf war ein s'lidla,?^ ä' Fast nUe Bewohner dcs kleinen ^ano liiit ?ie'l '" "elchem cr seine Pension verzehrte, hingen so yz, " "" dem allen graubartigen Eoldalcn, wllcyer ^iil ar^"^!'^ Schnurren zuin «lslcn zu geben wußte. ^Kd/r, ^. l"bc ^"^ ^ "°" ^n ^bcr.lcucrn und lebt V ' "^er in dcn deulschen BcsrciunMiegcn cr-«ran," ^ "" 3ra'izoscn war lr in lilsstcr Sccle ^tlin er ° '""'chcr lcrmgc Fluch kam übcr scine ^ippcn '" "M < "' ""s'ucrlsamln Zuhörern von den Schlacht wür/s?. n / '" ^""' er unlcr dcm Marschall „Vor, N'ttaelochtcu halle. ^'fli>w. " ^'^^ ^" fränkischen Gcsniocl Rcspeet ein. ^" dic'ilv> , ^ ^°"" ^'^in sagen, wcnn aus Alu 7^inande stoa? mi'^"' ''^ ^"'"^l°^'., laß sie ^'tb:ru iw ..>. ' "'^ ^p"u ">l Wil,dc. Aber wir aUc '"")! lein „ ".?/"^"c^"" ^"" ""d « ßab damall. '" ". hät.''^ der sich nicht w.ll. TMichcn B^ ^°^" «^' lett viclcn fahren in dcm ^il^lcn C<5^si ' I ^ ^'"r linzigcn, cbcnsalls H"><<, n V"' ^'"^'"' " lin l.eince cinslöctig« ^u>. dcs Städtchens «c. ^Nchen w l^." H""le befand fich ein allerliebstes "i ' welchce das Steckenpferd des greisen ^nväli. den zu fein schien, denn an jcdcm Morgen, mochte es nun rcgncn oder jchlicicn, machte cr sich daiin zu schllfscn und cr zeigte sich uncrwüdUch, wcnn rs gull nel>e An» Pflanzungen anzulegen, odcr das wuchernde Unkraut auS dem Garten zu enlselnen. Die Mitlagezcit war einem einsachcn Mahle uno dcr lecture verschicdcner polilischcr Zeitungen gewidinct, dcnu Tonntdolf war trotz scil.cs «lttrs cin eisligcr Pulitilcr, dcm dic ^ntclesscn Dlutsch« lands und bcjol'dcr«! dicjt»>gcu scincs cngcren Vater« landcs schr am Heizen lagcn, Rührend dcs Vcscns fluchte und wetterte ^r nach Hlizenslusl, wlnn die in den Zeitungen auegcspicchcncn Mcinxngcn und önsich en mit dcn scinigtn „icht hurnwnicrlcn und das gejchnh nicht cben allzuselltii. Daun verschwand das gutmüthige, freundliche Vächcln, wcichie sonst auf scinim Antlitz zu fiuticn war, und machte cincm zornigen Äuedruck Platz. Dann dl>cs cr dcu Dampf scmer lurzln Thonpseife mit hastigen Zügll, von jlch und wurde cs ihm einmal gar zu arg, jo schlug cr mit der Hano auf dcn Tisch und murmcllc irglnd cin iicrnworl, welches scinc ehrsame Echwlslcr uut Cnlsctzcn lrsiilllc. Ucbcr Politik war Ichwcr mit dcu» alten Solda cn zu slrlilcn, dcun alle ^cine ^njchuuurgen u»d (^cdut.lcn winzcllcn in dcr Zeit dcr ^lnicdrigung Dcut>chlandS und seine sttls "mit Flachdruck auegcspiochcncn Meinungen paßten einzig und allein sür jcnr Zeit, über wclche cr nicht hinweg zu lönncn fchnn. Die wodcrncn Ctfir.dungcn ui'd vor» züylich das moderne Kriegewcien waren dlm Ullen ein Gräucl. .Hole der Tcufcl dit ganze Wirlhichasl," rief cr zornig. ^Theorie und nichte wlillr al« Thcolie, die wird den jungen H«rrn eingebläut, daß ste endlich gar nicht mehr wisst», was sie eigentlich im Schädel haben und gehts dann einmal ans Praktische, dann bekommen sk das 5tünonenstlber. Sie wissen recht genau zu be» rcchncn, wie weit eine Kanone oder Muskete reicht, aber sollen sie das einmal prallisch erörtern, so sch,ehen sie doch vorbei. Der Krieg ist dic Schule des Sol» datcn, und die im Gewühl der Schlacht errungene Erfahrung die einzige, welche al« Richtschnur dienen lann." Fiel e« irgend einem seiner Zuhörer einmal ein, ihm zu wltderspllchen, so konnte dieser sicher sein, daß cr gehörig abgetrumpft wurde, und zwar mit Nebens° arlcn, welche Herr ttnigge in Bann und Acht gethan hat. Und wagte es gar ein moderner Marsjünger, jo ein blutjunger Vieulenal», welcher sein Patent einer hoch» adeligen Vcllcrjchasl oder cincm anderen ebenso aewich» ligcn Umstände verdankte, dem alten Haudegen in den Weg zu »vmmen, so wurde der hcldenmülhige ^unl« gewaltig in die (5uge getrieben und so kräftig niedergeschmettert, daß er Gott danken mußte, wenn er erst aus dem Vcreich des gefährlichen Oraubarts war. lonns« dorf legte seine Wole niemals m>s die Wagschale; was er dachlc, das mußte heraus und hätte es ihm den Kopf gekostet; das gab freilich oft argen «lnstoß. aber tzer alte Hauptmc.nn halte so vicle vortreffliche Cigenschaflen daß alle die, wclche mit ihm umgingen, diese Schwäche gern überjahen <5r besaß außer jener jährlichen Pen» sion ein llcincs Vermögen, dessen Interessen er benutzte, um jcmc lllN'crtn ^ebenmenschen nc»ch Kräften zu un« teriMtn. Aic verließ cin Bettler unbeschenll sein Haus; auch an den wohlthätigen Stiftungen des Gtkdlcher» belhciligle er sich mit emcr UmigennütziM, die ihm die Herzen aller gcwann, welche in genaue Verichrunß 108 nen des Schlachtfeldes nennen wollen, denen es aber noch immer gelungen ist, auch in solchen Zeitläuften ihr Ocschüftchen zu machen, Man sehe und lerne doch um Hotte« Willen aus dem französischen Beispiele. Dort wurzelt alles im Patriotismus. Die Arbeit hat die Franzosen reich gemacht, ihr Patriotismus erhält sie reich. Mai, duldet in stranlreich die Zerstörung nicht, das Land übernimmt seine basten und trägt sie leicht, indem es die Zinsen seiner großen Staatsschuld wieder dem eigenen Lande zuführt. Ricardo hat vor etwa bO Jahren in einer nachgelassenen Schrift den Versuch gewagt, theorelisch die Staatsschuld unter die Staatsangehörigen zu vertheilen. Die Schrift begegnete einer heftigen Opposition. Wenn auch nicht in der von ihm aufgestellten Art, so tonnten doch die heuligen Vorgänge in Frankreich ihm als ein mächtiger Beleg gelten. Welche Kraft wohnt dem Lande inne, seitdem es an dem Hrundsahe festhält, auch seine Schulden selbst aufzubringen, d. h. unter allen Umständen selbst seine wirthschaftlichen Angelegenheiten im Vertrauen auf die eigene Kiaft zu besorgen. In Oesterreich findet man nirgend den Muth, nirgend die Anregung, sich emporzuarbeiten, selbst dann nichl. wenn die Facloren der Tclbsterrellung so außerordentlich günstig geworden sind, wie geiade jetzt. Ist das nicht eine Anklage, unter der alle betheiligten Fac-toren zusammenbrechen müssen? Das Hasenpanier ergreifen, ist zum Motlo der österreichischen Vollewirth-schaft geworden, und wir sehen lein Ende ab, wenn nicht die muthigen Männer sich finden, welche diesem elenden Zustande ein Ende machen. llebcr die Lliqe in Frankreich kommt dem ..Pester Vlovo" Mle Pari? »lttlrm 9. d. folgende Correspond««; zu: Aus den hier eingetroffen,.'« Blättern und Briefen ersehe ick, daß »nan bei Ihnen vielfach dcm Glauben sich hingibt, in Frankreich müsse ülnr ci» >ilci»es ein Er-eignis, ähnlich jenem, das sich jetzt i» 2pame» vollzog, eintreten. Zumal auf eine b o napartistischc Restauration scheint man sich Rechnung zu machen, Es mag nun immerhi» sein, daß der unselige Parteizwicsftalt auch in Frankreich dahin führen wird, mie» gestürzten Thron wieder aufzurichten. aber im gegenwärtigen Augenblicke sind die Dinge >wch nicht so weit gediehen. Die Bonapartisten sind allerdings entzückt über das, was sich in Spanien zuträft und tragen ihre Freude mit einer gewissen Ostentation zur Schan, aber sie sind noch lange nicht mächtig genug, nm ein „Pronuncia-miento" wagen z» können. Bor allein können sie »licht über die Armee ve» fügen; mail zählt zwar unter den Hommcmdanten der 1" Armcecorpo 6 bis '.1 Bonapartisten, aber keiner von ihnen winde unter den gegebenen Verhältnissen es unternehme», oas Signal z» einem Pronu»cianlic»to zu geben. Ucbcrhaupt int man, wenn man glaubt, daft militärische Erhebungen i» Frankreich möglich sind; weder das Va»d noch die Armee sind so ti sellschafter, welche es verstanden, dem Leben die heiterste Seite abzugewinnen und «opf ui.d Herz am rechten Fleck hallen. Unser Held war die Seele der Gesellschaft. Ich sehe ihn noch vor mir, den ehrlichen ollen, obgleich Jahre vergangen sind, und er schon cine geraume Zeit im Grabe von seinen lustigen Streichen ausruht, wie er dasaß, wenn eine frohe Weinlaune die Fesseln lästigen Zwange« abgestreift ha«le. Ein munteres Ljedchen vor sich hinsummend, st, ich er behaglich seinen Gart und wiegte sich bequem auf seine»! Stuhle. Von Zeit zu Zeit rieb er sich dann die Hände. „Millionen Donner, »etter, heule ist« hübsch!' das war die stcrroiype Redens art, die er immer hervvl brachte, wenn er sich so recht behaglich fühlte, und ging« einmal arg, dann zog er die Uniform au« und lachte unaufhörlich, daß ihm die hellen Thränen übers Gchcht liefen. In splchen Augenblicken war Tonnedorf on lustigste und beste Gesellschafter von der Welt. (Follsltzmig folgt) irqend ein anderer General geeignet und geneigt zu einem militärischen Staatsstreich. Die Schilderhebung Don Alfonso s hat im Grunde genommen hier viel weniger Effect gemacht, als man draußen glauben mag, und es sieht nicht darnach aus, als sollte diese Thatsache einen Einfluß üben auf den Gang der französischen Politik. Die politischen Parteien siild dermaßen absorbiert von ihren Kämpfen und ihren wechselseitigen Rivalitäten, daß sie alles vcrgessc», waS um sie herum vorgeht. Habe», doch selbst die Enthüllungen im Prozeß Ärnim keinen Einfluß geübt auf Richtung und Treiben der politischen Parteien, und ich könnte Ihnen nicht nur Deputierte, sondern Staatsmänner namhaft machen, welche eS nicht einmal über sich brachten, den Wortlaut der in jenem Prozesse veröffentlichten Depeschen nachzulesen. Selbst dic Miinsterkrise vermag das Publicum nicht aus einem gewissen Indifferentismus aufzurütteln. Das Ende dieser Krise ist noch nicht gut abzusehen, denn die Zusammensetzung eines neuen Cabinets mit einiger Aussicht auf Bestand ist keine leichte Aufgabe. Ein Ministerium des rechten und linken Centrums ist unmöglich, und die Idee ist wohl auch aufgegeben. Es ist heute constatiert, daß das linke Centrum einen fö'rm< lichen Verrath beging. In den Conferenzen beim Marschall »nachten sich die Häupter dieser Fraction anheischig, zuerst für das Senatsgesetz zu stimmen. Dufaure nahn« gegenüber dem Herzog D6cazes die bindendstell Verpflichtungen in diesem Sinne auf sich. Aber in einer Parteizusammenkllnft, welche der Sitzung vom «). d. vorausging, ergriff Herr Thiers das Wort, um die Mitglieder des lmtcn Centrums zu überzeugen, daß die Priorität für das Senatsgesetz nur cille .,<1up0N0" sei, bestimmt, damit die Orleamstc» oc» D»c o'Auniale zum Senatspräsiociite» erheben und ihm so die Nachfolgerschaft Mac Mahoos sichern tö»»e». Die Orleanisten, behauptete Herr Thiers, wollten ill den Senat alle jene Deputierte ihrer Partei briii^e». welche keine Aussicht hätten, wieder gewählt zu werden; sei einmal das Seimtsgesetz votiert, dann werde niemand mehr an andere constitntionelle Gesetze denken. Auf diese Weise gelang es Herrn Thiers, das linke Centrum im letzte» Aliqeilblicke umzustilmmü. Die R,ll>. die der greise Staatsmann spielt, ist freilich seiner nur wenig würdig; aus Haß gegcil Mac Mahoii arbeitet er gegen alles, was zur Co»solidier»ng der Republik beitragen könnte. In diesem Falle gelang es ihm, der Regierung einen harten Schlag zu versetzen, um so härter, als Mac Viahon seiner Sache so gewiß war, daß er sich durch einen PassuS der Botschaft persönlich exponierte. Man kam, sich die Verstinmmng des Marschalls vorstellen. Er will mit dein linken Centrum nichts mehr zu thuu haben, nachdem sich diese Fraction so ganz nnzuverlässig rr-wiesen. Dc» parlamentarischen Regeln gemäß ließ der Marschall Herrn Dufallre die Bildung des Minister!»»!« anbiete», aber dieser selbst innßte gestehe», daß a»gesichts der Aufregung des rechten Centrums die Lösung dieser Allfgabe unmöglich sei. So ist den», was man die Ver-einign»«, der Centre» »a»»te, defmitiv z» Grabe g» tragcn. Die Rückkehr zur Majorität, zum 24. Mai 1^73, ist gleichfalls unmöglich, weil der Marschall nicht mehr auf die Legitimists» m,d Bo»apartiste» zähle,» ta»». Man »lacht sich daher immer »»ehr mit dem Gedanken ciiles A»flös»»gs-Mi»istcri»ms vertrmil, dessen Zu-sammcnstellllllg Broglic zufiele, der »ach wie vor das volle Verlra»e» Mac Maho»s besitzt. Die Aufgabe dieses Mi»isteri»m<3 bestä»de dari», vo» der zlammcr das Votum über das Militärgesctz, das Budget uud ewige andere dri»gc»dc Gesetzentwürfe z» erwirke» »»d sich mit de» Neuwahlen zu beschäftigen. Jedenfalls würde es allc Ailstrengmige» machci«. »in bei der Nationalvcr sammllmg auch das Wahlgesetz d»rchz»bri»ge», was nicht ga»z so ullwahrscheinlich ist, »achdem selbst im linke» Centrum »»d i» der gemäßigte» Li»ten viele Fre»»dc der Abstimmimg nach Arrondissements sitzen. Keinesfalls wird ma» sich mit der Ncuoilomlg des Cabinets übereilen »»o wahrscheinlich erst abwarte», welche» Verlauf die Discussion über das Organisationsgesetz und die Erecutivgewalt »immt. welche Mittwoch oder Donnerstag beginne» soll. Allgemein hält ma» dafür, daß dieses Gesetz verworfen werde» wird. Die Legitimiste» u»d Bo»apartistcn, welche überhaupt nichts organisiere» wollen, finde», daß es z» viel c»thalte; de» drei Fractionen der republikanische» Lmte» citthält es wieder z» wellig. Das Gesetz über del» Senat, welches hierauf an die Reihe lommt, dürfte oemselbc» Schicksale verfalle». Die Legilimislen u»o Bcmapartistc» wolle» von» Senat nichts hören, die gemäßigte Linke ll»d die Radicate» thun desgleichen. Diese Coalition genügt, um jedes Gesetz z» Fall z» bringen, Durch die Ablehnung dieser Gesetze»! würfe, hätte die Vcrsammllmg »»zweideutig dargetha», das; sie »ichts organisiere» will und kann; u»d da»» bliebe i» der That »ichts übrig, als ein Ministerium der Auflösung einzusetzen. Wie immer die Dinge komme» mögen, so gilt als ausgemacht, daß alle Parteieil a»f das Verbleibe» des Herrn v. Diazes das größte Gewicht legen, während er seme Dcmiffio» auf' recht erhält. Alle Welt anerkennt seine hohen Verdienste um die guten Beziehungen Frankreichs zum AuS-lande und würde seinen Rücktritt aufs tiefste beklagen. Mail würde irren, wollte man annehme», daß diese Krise eine beso»oere Bewegung hervorruft. Oie Emotion im Mcmat Maiwarvi>'l größer; diesmal ist alles ruhig, theils weil ma» ermüdet ist, theils weil ma» ei» gewisses Sicherhcitsgcsühl hegt. Die Mc»qe wü»scht »ur Eines: ci»c starke u»d stabile Rcgier»»g; wer ihr ei»c solche bietet, hat A»ssicht alls ihre Zustimmung ^ diese Stimmn»^ ist es ja, a»f welche der Bo»apartis-l»»s sein Calcül baut. Die Rcilte erhält sich über Pari, das Geld strömt z», a» Arbeit fehlt es »irgenos. Jeder« ma»» fühlt, daß keine Verwirrung, tci»c Eischüttcnmg droht; der Pöbel, der Eme»tc» macht, ist c»lwaffml und die Armee würde gcge» jede Sorte von Meuterern marschiere». I» der That, gibt es ctwaS eigc»thümli< chcres, als diese» Ailblick eines Landes, so reich, so pro-speriereild, mit cmer so grandiosen Lebenstraft — und dabei außer stände, sich ci»e Regieruilg zu gcbc»?" Politische Uebersicht. Laibach, l'.i. Immer. Die Budgetdebatte wird im ungarischen Ab-geordnetenhause, wie neuestenS verlautet, wohl erst ani 25. d. beginne» können. - Das Journal „Küzördll' meldet die bevorstehende Ankunft des Banus MazU' ranics in Budapest behufs Besprechung mit dem W< nisterpräsidentcn über die allgemeine Regierungsactioi' angesichts der gegenwärtigen parlamentarischen Lage -^ Wie die „Pester Correspondcnz" meldet, fand untcr dein Präsidium Sr. Majestät ein einstündiger Ministerrath statt, in welchem das Vorgehe» der Negicru»g in der Budgetdebatte festgestellt wurde. Vo» scmem wiener BörscwCorresftoildcitte» erhalt „itözöroek" die telegraphische Mitthcilmlg, daß infolge der Vortommlliffc im Fi»a»za»sschllssc die Cvc»t»alil6t emcr » » gari s ch cn Mi»istcr trise Gca,c»sta»o ei»cs lebhafteil Idce»a»sta»schcs a» der wic»cr Börse ticwescll »»d ebe» teinc a»gc»chmc Stimmlmq hcrvorgcrlifc» habe- Wie ma» der „Ratio»alzclt»»g" vo» der sva» i sch/ französische» Grenze schreibt, herrscht i» dc» spai'l' schc», vo» de» Regieruilgstrupftc» besetzte» Küstcnortc>l allgemcme Befriedigung darüber, daß die deutsche 3lt' gicrllng uo» neue»» die Ka»oiicliboolc „Nautilus" un» „Albatroß" i» die dorligcn Gewässer e»lsc»det habe u»d cvelllmll willeils sei, Perstärklma.en »achzuschickc». Ma» hoffl sogar, daß dic Deutsche» eimgc bisher vo» dl" Carlisle» besetzte Orte eillstweile» in Besitz nehme» M'' dc». Es ist nicht mmlöglich, daß die voreilige RachrM voll der Occuftatio» vo» Zarauz dieser Erwartung >^ Elltstchc» verdankt. Die bis jetzt vorliegenden deutscht Blätter spreche» sich über die Affaire mit aller M' sicht aus. Ueber den Verlauf und Auegang der schweren, "^ leS niederdrückenden Verfa s sun gstris e, in btt jetzt Franlreich sich befindet, läßt sich immer »<" nichts bestimmtes voraussehen. Doch hat es den Anschein, als stehe die durch das linke Centrum und die Linke vel' tretene Sache des republilamschcn Septennats wiedel elwaS günstiger und als seien d'Audiffret.Pasquier u"d D^cazes inbezug auf das neue Mmisterium etwas i>" Vorsprung vor dc Bro^lic und dc Fouiton. Doch lal>" sich solches ändern über Nacht durch die Verschiebt oder Schwenkung einer Gruppe der im steten Rutsche" begriffenen Majorität. — Der „Boniteur" schreibt: ^ bleibt der Nationalversammlung anheimgestellt, über d<" unpersönliche Septennat oder die siebenjährige Nt' publil schlüssig zu werden. Wenn diese letztere Eomb^ nation scheitert, so wird dic Nationalversammlung ihlt > conslituierende Gewalt erschöpft haben. - Der „ll<"' l vers" behauptet, baß die Neubildlmg deS Cabinet es, aus D6cazeS, Anbisfret uud Dlijaurc zusaulmenaesc^' nunmehr beschlossen sei. Wie die..Oftinione" mittheilt, rechtfertigt der Sta"? j dcS italieilischen Staatsschatzes mit SctB," deS abgclaufeile» Jahres de» Buogclvorailschlag vo"' kommeit u»d weist sogar ei»e» klci»c» llcberschuß "M' Die Einnahnle» ware» ,nit l^<» Mittioxe» Lire p^ liminicrt gewesen »no habe» die Höhe vo» l21»4Mlll'^ »en erreicht, was gegen de>l Voranschlag ei» Plus v"" l4 Millio»e» ergibt. Die Ausgabe» hatte der Mim!" »»it 13W Niillio»e» Lire veranschlagt, jedoch »ur l^ Millione». also »m 2 Millionen welliger, vcrausgs"' l König Alfonfo conlrasignierte ein Decrct lveß^ ' Regelung der Angelegenheit betreffs der fälligen <^. pons der äußeren Schuld, ferner ein Decret, mit A' chem die finanzielle Lage des Klerus geregelt wird. ^,» ilönig erklärte, daß er den Klerus achte und densely ^ unterstützen werde, aber er wünsche entschieden, i>« ^. , men die Freiheit der Kulte, so wie diese in den cio'' sierlesten rändern besteht, aufrecht zu erhalte», OleA zeilig drückte der König den Wunsch aus, daß die ^ nerale nunmchr sich mit Politik nicht befassen möaen. ^ Miilisterrath verhandelte über die strage der ^ i«l ^ liste, welche nach der Absicht des Königs eine l,c>O dene sein soll. - Betreffs der oiplomatifche" "^ Nennungen ist noch leine Entscheidung getosfcn; "'^ weiß nur, daß Venavirdes nach Rom und Mer,Y "., Berlin gehen. Zahlreiche bedeutende politische Pcrs^^K leiten der radicalen Partei und der anderen 3"^«^ schließen sich der Regierung an. Die Truppcnbelvtg"^ zur Entsetzung Pamplona's dürfte begonnen h°be"' »e — Die madrider Presse wird zu Ehren der Ve"" 109 «r ausländischen Presse ein Vankett veranstalten. — 4>er Vertreter Rußlands und andere Diplomaten begrüß, «n den König im Namen ihrer Souoeraine. — Die Vtadt Madrid übergab dem Vertreter des Hauses Er ganger die nöthigen Oelder zur Auszahlung der im ^ayre 1871 gezogenen ^ose des Anlehens vom I. l^tt8. Prozeß Osenheim. Auch gegenüber dem Perhandlungsstadium der Htugenvernelimung im Prozesse Ofenhcim bcob. achten die wiener Blatter den bisherigen Modus der Publlcistischen Behandlung des Prozeßganges. Man lchildert zur Hauptsache die scenischen Borgänge. Die» Ilmgtl, Journale, welche ein Urtheil üb.r die Zeugenaussagen bringen, und das sind: .Morgenpost", „Bor. lladt.Heitung" und „Deutsche Leitung", finden, daß die °'«ymgen Aussagen für den Angeklagten nicht gar sehr ouastenb waren. DaS „Mue Fremoenblatt" urlheilt oer den Vorgang bei der Zeugenvernehmung. Der «liglllagle versuche es auch den Zeugen gegenüber mit ° m Verthcidigungsmiltel, sich als Märtyrer, als Opfer lner von langer Hand angelegten Verschwörung hinzu» An »'s ^ ^ "^" °"^ '" der That wahr, daß dem «mgell^ten in der Vertheidigung ein Spielraum ge-^ .^ ^erde, wie er in solchen Umfang von diesem Ge« MSyofl „och leinem Angeklagten gewährt worden ist. Mnen ^. ^^lchlshof weise gerade durch diese, in cm< d^tz "^"' vielleicht übertriebene Objektivität nach, daß l,' ^ ^'^ ""' ^^'"' Tendenzprozcß handle und " Ml« dim Rlchlcr nichts stehe als oiS Gesetz. Wien ?^^"d °" ^" ^"^^ Osenheim beklagt der ^ «kr ^orresftoudent des «Dz. polsti" die allgemeine 'mmung in Wien, welche dem Angcll>glcn gewogen von >> "'"'" Pudlicum befinde,, sich eben Tausende gelln,"^ims, die nicht anders denken als der An. bcum 's "^ """ '^"l" ^esichtSpuntte aus den Prozeß nei'tsi ', ^zas" reproduciert ohne Bemerkung die «.^ gen bitteren Auslassungen des ..Dz. Pozn." über Os,..^.""^lon einiger galizischer Persönlichkeiten mit "'t"ht«m und Konsorten Taaen ^ auf die Zeugenaussagen in den letzten 'nodes ""l^iercn die Blätter, daß tue Aussagen, und nister l ""^ bic uls maßgebend betrachtete des Mi. dir? ^ Baron Weber, zur Hauptsache zu gunsten darau»"!' 's""U tuteten. Die Blätter ziehen jedoch zck°,.. ""k weiteren bestimmten Schlüsse auf den Pro« " """«gang. uno z^m ^"'"'" °°" ^" ^Deutschen Zeitung" ^"Mllm '^ rcmdenblatt" die, wenn auch den 5"Ugunu ' '^"" entlastende, Deponierung einer Recht« tln^er -^"chsam der ActiengesellschaflSvorgänge seitens «espr^^n mit bitlerer Ironie glossiert. Die „Ta-be»« von !i^ ^^ "och weiter und spricht gegenüber ncien Boruaü^" "^ ^^^' ""^ ordnungsmäßig bczeich« Verwendung ^ ^^ '^^ Rechlsüberzeugung aus, daß die Schädiguna t>« Strohmännern im Halle erfolglcr als Belrua s < ^"teresses der Uclionäre nichts anders daß die wi^i'"'^ Korrespondent des ..^zas" bemerkt, '«erlsainleit >. ^"«"zwelt mit der gespanntesten Auf-Resultate deg^l^"^ Oft'lheim verfolge, weil von dem Uerichtshof a w «" ^^ ^"^ abHange, ob der Schwnr. ^epflo0e.cheil . '. ' ^ den finanziellen Krelscn übliche und als mit dem Gesetze ^iten auch in ^ " "^^' ^" ^^ derartige Gepflogen, "lcht strai!,^ Zukunft als zwar unaüsländig, aber D? 5,>°?lel)cn werden sollen, im P^.."^ "arische Correspondent" vermißt !^sse et 3^ <^ "^"l. ^j„ besonderes I... ^n ich" ^ ?/"^" dcn mannigfaltigen Enthül. Datiert dm? ..^!^ ""b öchwindlcrcpochc und ^'Uch z./ ., ? "' "estcrnlch, wie immer der IlrtheilS-^«"sn „ ^'! 'k."^^ ausfallen möge, nnr jener ^schiede, t, i. ^ .^''^"'U''l, Stilen tö.me, der die '"«r rci ? " ^W" werde, die Nennbahn der Glücks-d" Oesterreich uon californischcn ^brit ^ saubern und Zeit und Rann, für ehrliche ^lcn w ''"' "erde. DaS fei jetzt die Hauptfrage, "scheu /"- 6nn c/"'"nch uV, , U" zahlreiche Ofenhei.ns gebc und man o^bis "inmu !i "^" ^l)ürc lehren sollc. DiescS Gc- ^lricdigu I «.^ "?"'tschc VollSzeitung" in Prag mit "' altrzch^^ "ud ^aubt, das, der Obcrcon.n.audant ? .^"Mw "'' s^U". welcher ^sclbst wegen Betrug , UUmpsu... ,?. '' "', "' l" der Schmähung und Bcr- Mllungen der Wälder. viock », (Schluß.) 5>«i?fluß"de7 Wa^'lichtspunlten stellt sich un« der "" "t rattwl" jungen dar. Der Mensch entwi. 'swlerteste Oekouomi« in Ausnutzung dir Ober. lache. LuftwärtS multipliciert er den nutzbaren Raum der Erdkruste, indem er füufslöckige Mcnschenncster baut. Erdwärts holt er unersättlich die Mineral, und Kohlen, schätze aus den tiefsten Slockwcllcn der montanen Souterrains. In Taucherglocken plündert er die Korallenriffe des MecrbodenS. Nur in der Ausnutzung der inneren Vooenlruste verlaßt den Kulturmenschen der ökonomische Sinn, das ökonomische Talent. Er erntet organische Beule nur aus der dünnen seichten Schicht der Ackerkrume, aus welcher er nur die Grasnarbe, die Knolle und die Halmwurzel zu füttern versteht. Was tief im Ackerboden an Viahrungsschätzen fürs Pflanzcnlcben auf. gespeichert liegt und nur für die abwärts lastenden Wur zcln der Bäume zugänglich und genießbar ist, das bleibt unaufgcschlosscn, ungenutzt, wie ein verborgener Berg, schätz. Wir müssen Baumzuchl, Waldwirlhschafl treiben, um in den tiefsten Stockwerken der Erdrinde den Kreis, lauf der Baustoffe alles lebendigen regc zu erhalten. Der Baum vermittelt durch feine weithin reichenden Wurzclausläufer daS wichtige Importgeschäft für den Haushalt aller irdischen Vegetation. Die Baumwurzel hebt in dem Puleschlag ihrer strömenden Saftwellen co> losfale Vorralhe an PhoSphorsäure, Kalt und Kali aus den Tiefen der Grunowasferuser und Grundwassergewölbe an die Oberwelt hinauf. Das Pflauzenherz der Bäume pumpt aus den Ruinen tief vergrabener vorgeschichtlicher Welten das vcrwctthbarc Baumaterial zu einem n:u wachsenden Vebcn herauf. Die Saflströmc, wie sie in den Millionen Kanälchen jedes Baumstämmchens tagwärtS emporgelrieucn werden, sind sie nicht im buchstäblichen Sinne der Chemie lebendig?, unversiegliche Ströme con. centrierler Mineralwasser? Jede Holzfaser eines lebendi. gen Baumes ist eine sprudelnde Mincralwasserquellc von hohem prozentischcm Gehalt an löslichen Baustoffen. Wo haben wir ein natürliches Mineralwaffer, welches aus feinem Bassin den Strom seiner Salzlösung zu einer solchen Druclhühe emporwirsl, wie der salzreiche Mine« ralsaft in den Wipfeln des wurzelmächligcn Baumes? Jeder Tropfcn dieses reichhaltigen Mineralwassers, welche« wir Baumsaft nennen, ist eine lebendige Errungenschaft für unsere Erdkruste; denn er ist hervorgeholt auS jenen Erdgründen, in welche die Wurzclfascrn der Wiesingra. scr und Äckcrgcwächse nie hinabreichen. Denken wir uns die Wegclängc des Saflslromcs, indem wir mit unserm Auge die ausgewachsene Eiche messen und in Gedanken eine iiinie ziehen von dem äußersten Blattnerv ihrer Krone bis zum feinsten Wurzelhärchen im Untergrund deS Bodens, in welchem die wogende Riesin ankert! Welch' ein Flußbett pflanzlicher Mincralslröme und Wur» zelbäche birgt sich in Wurzel, Stamm und ^aubzweigen einer einzigen rauschenden Eiche! Wic mag ,hi 'jlfllllizrichcrzschlag pochen, So ojt >hr Willzsllicru, im Sand Himmln tllslriio, Mammulhlllochm, Äieandclschädel und, zcrbrochs», Im Pjllhllillu Stllllslllttte fand! Wenn aber die unerschöpflichen Vorräthe, welche in der Oaumwurzcllicfe der Erdringe lagern, ausreichen, Waldungen aufzubauen und zu ernähren, dann verlangen diese uuterirdijchen, verwesenden, faulenden und modern, den Slofslagcr auch nolhwcndigerweise, in bestimmter geographischer MmimalauSochnung cunsumierl zu werden; sie fordern jcncn Massenschwund, den nur die Baumwurzel mit langer Hand vollführen kann. Pflan» zenernührung ist ja gleichbedeutend mit Bodlnhygiene, Äodcndesinfection, die Dcsmfcction des Pflanzenbooens aber gleiz,bedeutend mit Desinseclion des Dunstkreises, also unserer Atymungsluft. Halten wir die Macht, eine Waldparzelle, ein Stück Wicscn^ oder Ackergrund und einen District städtischen Bodens je mit einer lallen Eondensalioneglocke zu bcwöl» ben und die Bodcndünslc tropfbar flüssig aufzufangen und zu untersuchen: wir würden absolut herausfinden, daß die hygienische DcSinfcctionSlrafl des Waldes um so vicl gründlicher und glücklicher arbeitet, als das Wurzel, geäst der Bäume die Vcrwesungsstoffc des Bodens in größeren Tiesen und in breilerem Umfange aufspürt und abfaugt. Aber Toleranz gegen Baumwuchs ist nicht alle«, wa« die Zulunflogcnerationen von der Gegenwart for> dern können. Auch Pflege der Wälder, Pflege.und Ver. mchrung der Baumindividuen in Wiesen, ^aumgärlen und Sladlplützcu gehört zu denjenigen Ausgaben dcr Gc-meinden und der Landbesitzer, welche Verständnis für den Stoffwechsel unserer Vodetnruste haben. Der Unter, gründ unserer Tändeleien wird viel zu wenig ausgebeutet, viel zu wenig desinficiert. Dae Obst unsern Wiescn und Gärten, daS Bauholz unserer Gehölze ist der hohe MicthzinS, drn wir bei richtiger Vewirihschoftung aus dcm 2., 3. und 4. Stockwerk unseres KullurbodcnS beziehen. Gleichwie aber ein gulcr Hauewirlh, welcher alle Stockwerke seines Hauses in bester Ordnung hält, in jedcr Etage den Miclhzins steigert, so der gebildete Vandwirth. welcher es versteht, in jcder Etage seines einträglichen Bodens in geeigneten Zwischenräumen die unlerirdische ausschließende Wurzelarbcit dcr Bäumr durch Tiefdüngung, Nach» zuchl und verständige Zuchtwahl zu unterstützen. Jede Vaumfrucht, die wir genießen, jedes Holzmobilar, wel« ches wir in unserer Umgebung erblicken, soll uns ein gingerzeig sein, daß in dcr >', !i. und 4. Etage der Erdlrumme noch reiche ungehobene Schätze liegen, welche nur durch eine rationelle Umgestaltung der Vaumlultur gewonnen werden. D«e unterirdischen Werkstätten, au« »men die Cltrone wle unsere helmischen Vepfel «n»h Pflaumen hervorgehen, werden nicht gestört und beein« trächtigt durch die chemische Vrbcit in der hbheren Etage der Halmwurzeln und oer Knollm. Die Wissenschaft hat uns gelehrt, die Brache der obersten dünnen Ackertrumme aufzuheben Möge sie auch «ine Methode erfinden, dle tausendjährige Brache der leistungsfähigen tieferen Ucker-etagen aus dcr ^andwirthschaft zu verbannen. D«« Handwerlzcug zu dieser Tiefkultur ist die Haumwurzel. Wie sie arbeitet, was sie dankbar leistet, deß Zeuge ift die hundertjährige Eiche." ßagesnmigkeiten. — (3 e. Majestät der Kaistr) werden Mont»H, l>e» 25. d. M. in Wieu Nubicnztn zu nlhtilen zeruhen. — (Zlus dem Oberl«lnde«gerichtliung eine« Oerichlshose« in Maibmg nach Wlen begeben, — (Zeit ung « . Mit » r beiter.) In der ,ilu,ße« ijeit wurde von mehreren Seilen die Wahrnehmung ventilier«, >nß Mimfilr'alblllmle Milarbcilcr politischer Vlillter seien. Die»« lirzilglich Hal — wic „llözÖlbel" millheill — der lehle ungarische Ministerralh den Vrschluh gefaßt, daß d,e Regierung ben Veamleu ^it Freiheit, ihre sreie Zelt oder ihre Abende schriftstellerische« Älbrltcn zu wibnlen, wohl nicht entziehen lünne. Doch wird die VerfUgung getroffen werden, daß Mlnislerlallieamle forlnn n«chl ililernc Mitarbeiter eine« politlschc« Vlalte« sei» bllrsen. Der ^lesbezllglichc Veschlich wurde bereit« von jedem Kachnnuistel deu Veamleu seine« Nesforl« zur «euntni« gebracht. - (kcichrnverbrennung.) Im uledtliisterreichischen ^'andeß Sanilillslalhe referierte Dr. !)too»l über die Frage der ^eichclivnbreliliulig mit dem Antrage, zu erlltiren, daß die f»cul< lative ^'eichenverbrennung e»» geeignete« Witlel zur Vesürderung der limslltirung der vom sanllären Staudpunltc ««zustrebenden obligatorischen ^eicheuverbrennung sei. Der ^ande«»Snnilal»r»ttz adoptierte da« Neferal und den llnliag. — (Die U u « w and el un g) über Vremen hat »m Jahre 1874 um mehr al« die Hülste gegen da« Vorjahl nb>,< nommln. l8?l< walcn 6^/ien,yolt, 73A» zunächst nach Vullimolc uud i(X)« zunächst nach 3lew-0rle»»< Ueber Hamburg sind >m vorigen Jahre 43,443 Peljo«n «u»ße> wandert, darunter iii,81^< aus dem indlreclen Weg llber Hull unb Liveipool. Locales. Ueber Holz und dessen Verwendung. (Fortsetzung) Der schwarze Hollunder (8kmt»uous niPA) hat in dcr Jugend ein weiches, mit einer sehr großen Marlröhre versehenes Holz mit beträchtlich dicken und breiten Spiegelfascrn. Das Kernholz alter Stämme ist mit schönen braunen Streifen gezeichnet und lomml in dcr Harte und Textur dein »nuula) hat dicke Jahresringe, kleine Tpiegelfasern und eiu dichtes, gleichförmiges Geftge; von Farbe ist es schöu weiß, oft etwas lnehr gelblich, zweilen i,ls bräunliche spielend und mit geflammten Adern geziert, wodurch es ein gleichsam gewässertes Ansehen erhält. Die Wurzeln liefern zuweilen schöne Masern, die durch salpetersaures Eisenoxyd noch um vieles verschönert werden können. Dasselbe wird auch in dcr Papierfabrication sehr in Verwendung genommen. (Fortsetzung folgt.'» — ( Thea terau, eige. , Freitag den 22. d, findet die Vtnest;volfttllung der geschätzten Schauspielerin Flau Mathilde Erfurth statt. Die verdienstuolle Beneficiantin scheute leine Auslagen, um den p t. Theaterfreunden neu»« uud außergewöhnliche« zu bieten. Fron Erfurth acquirierte mit bedeutenden Kosten »a« ntuefte Volt«stUcl «Mein Leopold" in 3 Acten und 6 Bildern «it Gesang von k'Arronge. Musil vo» go) spielte dcn gefeierten, emen EmporlÜmm» ling am spanisch«« Hose vorzüglich, mil Ruhe und Verständnis, in der Cnsemdlescene mit „Mar,c" und Genossen mit leidenschaftlichem Feuer. Herr Erfurth (von Beaumarchais) trat gestern >»ns feiner gemüthliche» Ruhe hervor; er gab den Vertheidiger ber Ehrenrechte feiner fchwer gelränlten Schwester mit ritterlichem Elfer, voll Muth und «rast. Herr sieghof widmete dem Studium der Rolle des «Carlos" großen Fleiß; er glänzte gestern >n hervorragender Weife. Seine Haltung war fester, als seine Oarverobe. Die Herren Hegel, Erfurth und Sieghof erfuhren zu wiederholtellmall» die Auszeichnung des Beifalles und Hervonufes, Fräulein Klau« gab die Partie der unglücklichen liebe«lr«nttll »Marie vo» Bea,!Mll»ch«ib" sehr lobenswerth — Mit dem gelungen abgelaufenen Liebesdrama „Llavigo" hilttf dt, geftrige Votfllllung abschließen sollen; leider wurde der gute Eindruck, den Hoethe« «Elavigo" «zeugte, durch den unverzeih« lichen Frevel, den mau an des unsterblichen Schiller schönem Ge» dicht, „Das Lieb von der Glocke" beging, total verwischt. Herr Reidner und Frau Vlumenthal tmrfen e<< nicht wagen, um eine ?ehlla»zel für Rb/toril sich in >ompe! :iz zu setzen, ersterer (der Meister) schrie, letztere (die Meisterin) sang die schönen Worte des großen Dichters. Des Sprechers allzustttrmi' sches Auftreten und da« llageude Wort der Meisterin mögen wohl die Psüsentition der „Glocke" vereitelt habrn? Original (Korrespondenz. ^n» ttndolfswtlth. wähnte noch der alten Fahne, welche über 100 Jahre die ver« schiedenartigeu Geschicke in den Reihen diese« BUrgercorps mitmachte, uud übergab dann diese neue Fahne d?m Commandanten diese« Corps, worauf der Vürgerhauptmann Ieulner in fol-uexoec Anrede erwiderte: „Indem wir heute die kaiserliche Fahne feierlichst übernehmen, sprcche ich °l« H.mptmann und Commandant dco uniformierten Bürgercorps »n meinem und im Namen dieses Corp« dm inuig. sten Danl aus für diese von Tr. t. t, Apost. Majestät dem Kaiser Franz Joses I. allergnädigst gespendete Fahne; ebenso danle ich Ihnen, Herr Vczirlshanptmanu, für die Theilnahme, welche Sie an dieser heutigen für un« alle so erfrenlichen Feierlichkeit nehmen und erwähne, d°ß dos Älilgercolps Commando in, Namen diese« Corps noch besonder« seinen Tan! jUr dlclc großartige Spende zu den Stufen des Allerhöchsten Thrones iu tiefster Ehrfurcht dar» blingen wild. -^ Ich danle auch allen hier anwesende» Herren sür Ihre Theilnahme an dein heutigen Feste. E« ist eiu Beweis, daß da« Vürgercorps uoch iiunier Sympathie und edle Gönner in dieser Stadt hat. Dicse allgemeine Theilnahme wird da« Vllr-gercorp« Net« zu würdigeu wissen; es wird »»geeifert durch diese Fahne, seinen Pflichten immer mehr uud mehr nachzulommen. Diese Fahne wird dazu beitragen, daß das Bürgenorps jede sich darbietende Gelegenheit mit Freuden ergreife» wird, um seme Loyalität und semen Patriotismus für daS Allerhöchste Kaiserhaus und für unfer gesammtc« Vaterland zu erweisen. So möge denn diese schöne Fahne un« alleu Glück und segen bringen und ein immerwährendes theueres Nndenlen sei» für uu« und uujere spätesten Nachkommen! Zum Schlüsse wollen wir uoch bitten, daß Gott den Sp«uder, welcher in seiner allumfassenden Huld uud Gnade >.u« mit liuei so reich ausgestalteten Fahne beglückt hat, noch viele Jahre er» halten wolle und schließ« mit den freudigen Worten: „Gott erhalte, Gott befchiihe, Gott fegne uufercn aUergnäoigsteu Kaiser Franz Joses I! Gott erhalle da« gesammtr Kaiserhaus I Gott beschütze unser theuere« Vaterland! Hlvlo!" Stürmisch ertönten die vielen „Hoch" und „Zioio" nouscile der ganzen Vevöllcrung, an welcher außcrordcullichcu Fcurllchttil über 8<)(Xi Personen unter allgemeinem Jubel theilnahmeii. ^ic Fahne, welche wirtlich sehr schöu und sehr reich mit Goldslickerei ausgestattet ist, wurde allgemein bewundert. Zum Schluß wurden uoch vo« dem Bürgercorp« drei De-chargen uuter Begleitung von PüllcrschUssen, nebst D.filierung der Vurgercompagnie vor dem Herrn t. l. Bezirlshauptmann und dem l. l. Vataillons-Commandanten vorgenommen. Die Haltung des Bürgercorps war eine gehobene und musterhafte — Dieser Tag wird nicht nur der Stadt Rudolsswerth, sondein auch dem Lande Krain in daulbarst r Ernnerung bleiben! Neueste Post. (Original'Telearainm der „^aib. Zeitullg.) Gu Kare st. 1!). Jänner. Ner Flirst nahm die Demission des Finanzmisters Maurogcni an. welcher aus drm Cabinet treten zn sollen glaubt, um anläß-lich des im Oseicheimurozcjse »erlesenen Kchretbens Herz' nngehinderter die Wahrheit sagen zu können. Der Arbcitsministrr Cuntaclizeu wurte zxm Finanz-minister nnd Theodor Rosetti zum Arbcitsmiuistcr ernannt. Berlin, ltt, Jänner. Die «Post" meldet- Die neue spanische Regierung ist in Betreff des räuberischen Ucberfalls der Carlistcn in Ouctaria, ohne crst den Ei«gaug ciuer deutschen Beschwcrdeuute abzuwarten, mit Borschlässci« entgegengekonnnen, die allen Ansprüchen, welche deutscherseits erhoben werden könnten, gerecht werden. Das Blatt äußert seine Befriedigung darüber, daß die neue spanische Regierung in so zuvorkommender Weise diese Angelegenheit erledigt hat. Telegraphischer Wechselcnrs vom 19. Jänner Papier-Rcute 70. Silber-Rente 7l»30 - !5»X)s> ?.lau«). Änlehen 11190. Vanl-Nctieu 94l! «x ,',oui!0», Credlt-Aclie» 224 5<» - London NOW — Silber wü «0. «. l M»n,-Du' cateu stapoleon^d'or al^i. Wien. 19. Jänner, 2 Uhr. Schlußcmle : Crrt t 224 5>(1. ilnstlo 135> , l!n,°n 103-50, Krancobanl 5' i«!5. Hondelsba'' < gaugcsellschllfl 20 bO, bleuer Baubuul 40 ü0. Unlont'»li!)«lnl üiü 50 üjechslevvüulmul 11 25>. 'Uligilteuuuel 6-, Slaalsb^.l 8^2 5C i»o!l,i,ardcn 1li6 75. Es::.m,l!^^Il^, —. Malt. Handel uud Volkswirt!) schaltlltye^ Verlosungen. (Fürst Salm-^'ose.) Bei der letzten Verlosung ft^l ! der Haupttreffer mit 40.000 fl auf Nr. 3811. der zweite Treff" mit 4000 fl. auf Nr. !<07Z« u»d dcr drote Tl 41584 55723 und l<24'»i1; je 120 fi> Nr. 22016 25^1« 304l<^ 32451 03715 7038 I8I47 14.^« 23141 300^'i 304«0 422^? 634i8 0'.<0I1 72lj.1 7W51 8!>5^5 und <»9. (Graf Wllldstein.^'osc.) N.i der letzten Verlosung s'< dcr Haupttrch.-» mit itt.UW fi. nuf N>, 4l«hren. Vuziö, Priv., Vluler «atliarina und Haulmaun, i.'ilta>, Bizjal, Krain. Theater. Heute: „Der Prophet." Große Oper in 5 Acten von ^ Meyer brer. ^Meteorologische Veoliachtungen in Laibach. .. D ! Ten!p,>a<^ s 04 , um 24" über d?m Normals. »erantwortl,chtr Redacteur: Ot 127- „ 5«°......^^'«, ^5!,C «'s». ZA»........f/" ^ l"' F.anco-Vanl .......5150 5,-75 Theiß-Bahn........189- I8!.,'0 Sllbbahn. Von, .'.....^21 226'^ « 1»b4........W4-50 105 - Handelsbanl........K4-5') «5- - Ungarische Nordostbahn . . . N5-. 11«- llna. Ostbahn ^ ^<» «8?^ . I860........1125ft N275 Nationalbanl .......V91^ 993' Ungarische Ostbahu.....55-. 5U « . .' ! ^ I860,» 100 ft. , . . 11475 115^ Oestcrr. Banlgesellschafl . . . 183- 185 Tramway.Gesellsch......l25- ,2«' ^ ,. ., VNVatlose. ! . l»«4........138 ?5 13925 Unionbanl 1< 4 30 104 50 ^"dll'L..........,ß... iß5'^ Domänen-Pfandbriefe ... 126 — 12^30 Vereiusbalit . 4^25 4»i 50 Va«aesellschaften. Rudolf«-i!........ ,4. , ,4'b" PrUmienanlehen der Stadt Wien 102 lO 103- H)erlehr«banl 98 50 99 50 A«,. osterr vauq.ftllschaft . . 27 50 27 75 Wechsel. ?n'i«n""'°'" '°ftun« ' 7^ 7^.^ ««"«rn. Pfandbriefe. Zamb'urg ....... 50' 54 'Z «»'°' ' 3Z ^ 3'^«a^.^...... ^ ^ '"g.^.Bodencr..t 9^ .050 ^ ^ , - - , - . 11.90 1^ Una Prämim Aul.....A^ «3' itarl-i.'udw>g.B°hn 23775 238- Nat.onalbanl ü. W.....94-60 9470 «eldln^.«