H^25.___________________Samstag, 1. Juni 1895._________________Jahrgang 114. Laibacher Zeitung. !«M3""l«»»prtl«: Mit Postvllstnbun,,: ganzjährig fi. l5, halbjährig fi. 7K0. Im üomplnli: Un V'l ll, h°lbi«l,i!g si, Ü5N. ffiir die glistrUu»«, <»« Hau« »anzMrig si. I. — Inserti,n»g»b»r: Für ^^ "N>erate l>is zu 4 Zeile» 85 lr,. größere per ^jeilr 5 lr,: bn vftrrcn Wicberliulungs» per Zeile 3 lr. Die «Üa!b. Zeit.» tlschelnl täglich, m!t Nu«nllhme d« Vonn^ und Felerlaae Die »v«l»lftr»ti«» befwbet ftch Congrellplah Nr, L, die «ebactlo» Vahnbofgolse Nr. 15, Vpiechftunbtn del «edactlon d«m » bi« ll Uhr veimltt«,«, Unfranliertr Vrief« weiden nlcht angenommen, Vtanuscripte nicht zurü«lgeft«lU. ^^ Der h. Pfingstfeiertage wegen erscheint die ^«chste Nummer am Dienstag den 4. Juni. s Umtlicher Hheil. M'^' ^ und k. Apostolische Majestät geruhten aller-3> ?'^ ^r- t- und l. Hoheit dem Herrn Feldmarschall-! Atlant Erzherzog Ludwig Victor die NewM ! ^' lur Annahme und zum Tragen des höchstoem-' H.^ ^n Sr. königlichen Hoheit dem Großherzoge von ^«^"g. Schwerin verliehenen Großkreuzes des ! "Erdens der wendischen Krone zu ertheilen; ^t, Übernahme des Generalmajors Alexander von °Mn^ °"^ ^"" Ansuchen in den Ruhestand anzu» ^Ion "^ anzubefehlen, dass demselben bei diesem kl°?. b" Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit '""gegeben werde; , zu verleihen: ^ Comthurkreuz des FranzIosef-Orden«: "em Contre-Aomiral Gustav Grudl; . das Ritterkreuz des Leopold'Ordens taxfrei: Uthn Linienschiffs - Capitän Josef Ritter von . daz' Nitterlreuz des Franz-Iosef-Orbens: ltilb ? Schiffbau - Oberingenieur zweiter Classe Sieg- ^opper; das Militär-Verdienstkreuz: ?Nl Fregatten-Capitän Ferdinand Hajek; "n LinienschiffsLieutenant« erster Classe: Mr Schutt. Kanz Mirtl, Eduard Kürber und ^len ^lnienschiffs-Lieutenant zweiter Classe Anton . das goldene Verdienstlreuz mit der Krone: ^ °k«l Schiffbau' Ingenieur erster Elasse Heinrich . oas silberne Verdienstlreuz mit der Krone: ^Ul Obermeister Vincenz Steffi und A Oberbootsmännern. Mmas Fio und ^yann Pontevivo; ferner ^ H anzubefehlen, dass der Ausdruck der Allerhöch« ^"Medenheit bekanntgegeben werde: t^"Nl Schiffbau-Oberingenieur erster Elasse Karl ^fl^' Marine.Obercommissär zweiter Classe Eduard !"9lia und ^n Viarine.Conunissariats.Adjuncten erster Classe: Ust Taflirz und ^°lm Selan; die Transferierung des Obersten Victor Edlen von Ritsche vom Infanterieregimente Heinrich Prinz von Preußen Nr. 20 zum Infanterieregimente Leopold II. König der Belgier Nr. 27 anzuordnen; die Uebernahme des Obersten Rudolf Wittausch, des Infanterieregimentes SergiusNlexandrowitsch Groß« fürst von Russland Nr. 101, auf sein Ansuchen in den Ruhestand al,zuordnen und demselben bei diesem Anlasse das Militär-Verdienstkreuz zu verleihen; die Tnthebung des aus Gesundheitsrücksichten be« urlaubten Obersten Victor von Mouillard, Commandanten des Husarenreginlentes Wilhelm ll. König von Württemberg Nr. 0, von dem Commando dieses Regimentes anzuordnen; weiter zu ernennen: zu Regiments-Commandanten: die Oberstlieutenants: Eduard Antosch, des Husarenregimentes Graf Uexküll-Gyllenband Nr. 1«. und Franz Ts churl, des Iazygier und Kumanier Husarenregimentes Nr. 13, bei den betreffenden Regimentern ; Ludwig Grafen Breda, des Husarenregimentes Wilhelm II. deutscher Kaiser und König von Preußen Nr. 7, beim Husarenregimente Wilhelm ll. König von Württemberg Nr. ti, und August Little, des Husarenregimenles Kaiser Nr. 1, im Regiment; die Uebernahme des Obersten Ludwig Kellner vonKellenau, des Nrmeestandes, Exvedits-Director im Reichs-Kriegsministerium, auf sein Ansuchen in den Ruhestand auzuorduen und demselben bei diesem Anlaste das Ritterkreuz deS Franz-Iosef.Ordens zu ver-leiyen. ______ Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Contre-Admiral Johann Hinke den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Major des Infanterieregimentes Erzherzog Eugen Nr. 41 Maximilian E st l i n g e r den Adelstand allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Mai d. I. den Landesgerichtsrath in Trieft Franz Legat zum Rathe des Oberlandesgerichtes in Trieft allergnädigst zu er« nennen geruht. Schönborn m. p. Nichtamtlicher Weil. Förderung des Kleingewerbes. Wien, 30.Mlli. Der Beirath des l. l. Handelsministerium« in Ge« werbe-Förderungsangelegenheiten hat, wie gemeldet, im l. l. technologischen Geweibemuseum kürzlich eine Sitzung abgehalten. An derselben nahmen theil die Herren: Sectionschef Freiherr von Weigrlsperg als Vorsitzender, die Reichsiathsabgeordneten Dr. Exner. Dr. Kramäf, Dr. Wenger, Dr. Weigel, ferner der Vicepräsident der niederösterreichischen Handels- und Gewerbelammei Kitschelt, Ministerialrath Dr. Lind, Central - Gewerbe. Inspector Ministerialrath Dr. Migerla, bann Vlini-sterialrath Dr. Ritter von Thaa, Sectionsrath Doctor Hasenöhrl und Ministerialsecretär Dr. Breycha. Der Referent Herr Sectionsrath Dr. Hasenöhrl berichtete zunächst über die Durchführung der in der letzten Sitzung gefassten Beschlüsse, wornach den Genossenschaften in Aludenz. Hohenmauth, Kolin, Kladno, Harlberg, Fürstenfeld, Bysti-itz, Radymno, Bozen und Wiloon, der Arbeiter^Probuctiv-Genossenschaft der Schuh' wacher in Wien, einem Schuhmachel'Consortium und der Productiv-Genossenschaft der Hutmacher, gleichfalls in Wien, die erbetenen Nrbeitsbehelfe übermittelt, ferner für die Anlage einer Sammlung mustergiltiger Musik« Instrumente in Graslitz eine jährliche Subvention be< willigt wurde. Herr Hofrath Dr. Exner berichtete sodann über die Meistercurse für Schuhmacherei im technologischen Gewerbemuseum, deren Errichtung der Beirath über Antrag des Reichsrathsabgeordneten Dr. Menger seinerzeit empfohlen hatte. Für das Jahr 1895 wurden vier Curse zu je sechs Wochen mit je 60 Lehrstunoen per Woche und einem Kostenbetrage von circa 16.000 fl. präliminiert, wovon 7700 fl. auf die Einrichtung der Musterwerkftätte, 4300 fl. auf den Iahresbedarf und 4000 fl. auf Stipendien entfallen. Zur Abhaltung der Curse wurde eine Muster» werkftätte eingerichtet, in der alle modernen Arbeitt« behelfe für Schuhmacher vertreten sind. Auch wurden zwei geeignete Lehrkräfte gewonnen. Da die Schüler während der sechswöchentlichen Unterrichtsdauer leinen Verdienst haben, werden denselben nach der Entfernung ihres Wohnortes abgestufte Stipendien in der hvhe von durchschnittlich 100 fl. ertheilt. Bei der unter Mitwirkung der Handels- »nb Ge-Werbelammern erfolgten Auswahl der Schüler wurde insbesondere darauf Gewicht gelegt, solche Personen zu finden, welche geeignet sind. später selbst als Fach- oder Wanderlehrer zu fungieren. Jeuisseton. sticht über das Erdbeben von Laibach. Von Dr. F. E. Sueß. 3l IV. Ü"Ht °w,""s "nen Umstand sei hier aufmerksam ge-. Ne^lch" nach meiner Ansicht zur Charakteristik .'«hlich Hungzform nicht wenig beiträgt. Es sind M v'^l ofl anscheinend wenig stabile Gegenstände Men Erschütterung nicht zum Falle ' geblacht Mtlbe^ "Mend das Gebäude, in welchem sie sich ?lli 2>'^lvßen Schaden erlitten hat und die Kamine Kle zU. .gefallen sind. Es kann also auch eine ?e" lck?bia.ling eines Gebäudes unter Umständen M scheren Grad der Erschütterung bedeuten, als ^e ° " eines hohen Zimmerleuchters, einer 7'stel,' ^'^Bens ^ Beispiele hiefür bieten die h Kb«,, -^" beschädigten Kirchen von Laibach und ,"," den " ^"k" ich fast immer belehrt wurde, dass ! H"e oh zahlreichen freistehenden Gegenständen gar iz "3e von"" ^^ wenige umgefallen sind. Eine große »> "N 3^ ahnlichen scheinbaren Widersprüchen konnte s/>thank "en beobachten. Wenige Beispiele mögen Mer V ^"unen, so ist z. B. ein 35 m hoher frei-!?°llllnp. "' ^Ziegelei von Kosess (Laibach WNW) "elh^ " unversehrt geblieben, während in den un« benachbarten niedrigen Arbeiter« und Bauern« Häusern sehr viele Giebelwände und auch einige innere Gewölbe eingestürzt sind. Im arg zerrütteten Schlosse Flödnig brach (nördlich vom Groß - Kahlenberg) eine auf einem Ofen stehende große Urne am Halse ab, die übrigen Einrichtungsgegenstände, Leuchter, Gläser, Geschirre u. s. w,, sind fast alle auf ihrem Platze geblieben. Der schwere, alte Bau des Strafhauses von Laibach (sogenanntes Castell) mit seinen zwei Meter dicken Mauern hat so starken Schaden gelitten, dass er vollkommen geleert werden musste, sämmtliche Gewölbe sind zersprungen. Das im Hofe des Castells stehende, leichtgebaute neuere Aufseher. Wachthaus hat dagegen sehr wenig gelitten. (Die auf geneigtem Boden stehende kleinere Militär-Wachstube daselbst ist dagegen nach allen Seiten geborsten und vollkommen unbrauchbar geworden.) Auch auf Friedhöfen findet man Aehn-liches; ganz freistehende lelchte Stemsäulen sind oft auf ihrem Platze stehen geblieben, während große, schwere, aus mehreren Marmorblöcken bestehende Grab« denkmäler auseinandergerollt und zertrümmert sind. Solche und viele ähnliche scheinbare Widersprüche wer-den schr leicht erklärt, wenn mann bedenlt, dass alle Gegenstände von der Erdbebenwelle mit der gleichen Leichtigkeit bewegt werden und dass die Schwere derselben oder andere Widerstände gegen die hier in Wirkung tretende Kraft leine Rolle spielen. Der Grad der zerstörenden Wirkung hängt nur von der Schnelligkeit der Bewegung und der Amplitude der Welle ab, Wenn sich der Boden rasch um einen bestimmten Winkel neigt, so werden starke und schwache Mauern unwider« stehlich in gleichem Matze der Neigung folgen müssen; die Gewölbe, ob stark oder schwach, werden, theilweise entlastet, alle bersten müssen (ein leichter Traversen» bau wird hier auch wegen größerer Elasticität gegen einen schweren Gewölbebau im Vortheil sein), bewegliche Gegenstände werden ins Wanken gerathen. Während jedoch die beweglichen Gegenstände wieder ins Gleichgewicht zurückgelangen können, bleibt der bei der ungleichen Neigung der Mauer entstandene Sprung unverschließbar. Ist die Neigung einer Vlauer vom Haufe weg so stark, dass sie unter der inneren Decke heraus ausweicht, so muss diese einstürzen. Auf diese letztere Erscheinung beschränken sich hauptsächlich die stärksten Beschädigungen der Gebäude von Laibach und Umgebung. Verdrehung von Kaminen, Obelisken, Grabsteinen !c. sind hier eine ungemein häufige Erscheinung. Dir Erklärung dafür ist allgemein bekannt. Ich will hier nur hinzufügen, dass z. V. auf einem steinernen Sockel locker aufsitzende Grabsteine bei drm Wanken des Bodens ins «Klappern» gerathen. Den Beweis hiefür fand ich in einigen Friebhöfen (Altlack, Iefchza) darin, dass kleine grüne Pflanzen zwischen den niederen Sockeln und dem Grabstein eingezwickt waren. Dass ein derartiger «klappernder» Grabstein, welchei sich auf einem Sockel befindet, der selbst wieder die Schwan» Laibacher Zeitung Nr. 125 1077 1 Juni M5^ Die Betheiligung war eine rege, es sind im ganzen 223 Gesuche um Aufnahme eingelaufen. Bisher wurden zwei Curse mit je zwölf Schülern abgehalten, und zwar einer in deutscher und einer in czechischer Sprache. Die Ergebnisse der beiden ersten Curse waren in jeder Be» ziehung sehr zufriedenstellend. Für das Jahr 1896 ist nebst der Fortführung der Schuhmachercurse die Errichtung von Meisteicursen für ein anderes Gewerbe in Aussicht genommen. Ueber Antrag des Herrn Dr. Menger stellt der Beirath an die Regierung das Ersuchen, die Landesausschüsse einzuladen, die Action durch Bewilligung von Stipendien für den Besuch der Curse im technologischen Gewerbemuseum sowie durch Errichtung solcher Curse selbst zu unterstützen; ferner für das Jahr 1896 den Gewerbe - Forderungs - Credit um einen Betrag von 20.000 fl. zu erhöhen, um Curse auch für andere Gewerbe errichten zu können. Der Referent berichtete weiter über die erfolgte Erhöhung des Gewerbe-Förderungs-Credites pro 1895, welcher ursprünglich mit 34.450 fl. eingestellt war und infolge des bedeutenden Anwachsens der Gesuche um Bewilligung von Arbeitsbehelfen durch einen Nachtragscredit um 10.000 fl. ergänzt wurde. Für das Jahr 1896 ist die Erwirkung einer weiteren entsprechenden Erhöhung des Credites in Aussicht genommen. Schließlich wurde über die seit der letzten Sitzung eingelangten 42 Gesuche berichtet, wovon drei sich auf Abhaltung von kleingewerblichen Ausstellungen, A9 auf Gewährung von Arbeitsbehelfen oder Subventionen bezogen; darunter befinden sich Gesuche der Genossen« schaften in Chrudim, Uhnow und Witkow, Rozdialowitz, Patzau, gnaim. Olmütz, Teplitz, Warnsdorf, Lissa, Königsberg, Nilolsburg, Pardubitz, Pilsen, Lischau, Ptibram, Teschen, Mariano, Kremsier, Barn, Wels u. m. a. Nach eingehender Discussion sprach sich der Veirath für die Gewährung der meisten dieser Ansuchen sowie für die Betheiligung an den Ausstellungen in Teplitz und Iglau aus. Politische Uebersicht. Lalbach, 31. Mai Die durch das Ableben der Abgeordneten Josef Hoch, Dr. Fanderlik und Dr. Weeber nothwendig gewordenen Ergänzungswahlen in das Ab« geordnetenhausdesReichsrathes sind bereits ausgeschrieben. Die Wahl im Landgemeinden-Bezirke Kremsier-Prerau-Prostnih (für Hoch) findet am 3. Juli statt; die Wahl im Städtebezirke Neustadtl-Bystritz-Iarmeritz (für Dr. Fanderlik) und jene im Städte« bezirke Olmütz-Proßnih (für Dr. Weeber) ist für den 2. Juli d. I. festgesetzt. Das Abgeordnetenhaus hielt gestern seine letzte Sitzung vor Pfingsten. Die nächste Sitzung findet bereits Mittwoch statt. Der deutsche Aundesrath stimmte dem Entwürfe des Börsengesetzes zu, ebenso dem Entwürfe des Depotgesetzes, jedoch mit einigen Abänderungen des letzteren. In der Sitzung der französischen Kammer vom 30. d. M. brachte Ministerpräsident Ribot eine Vorlage ein, in welcher ein Credit von 250.000 Francs zur Errichtung eines Denkmals für die Gefallenen von 1870 verlangt wird. Die Kammer nahm die von Ribot hiefür beantragte Dringlichkeit und Verweisung an die Vudgetcommission an. Goblet verlangte hierauf eine Interpellation über das Schreiben des Erzbischofs von Cambrai an den Cultusminister betreffend die Ausbreitung des Rechtes der Congregation einzubringen. Die vom Cultusminister beantragte Vertagung der Debatte wurde mit 268 gegen 235 Stimmen angenommen. Weiters votierte die Kammer über Antrag des Socialisten Ronault den Betrag von 5000 Francs zur Errichtung eines Grabdenkmals für das jüngst verstorbene, einzige Mitglied der Regierung von 1848, Albert. Sodann wurde die Berathung der Getränkesteuerreform wieder aufgenommen. Socialist Millerand wollte schließlich über das Einvernehmen Russlands, Deutschlands und Frankreichs bezüglich des Friedensvertrages zwischen China und Japan interpellieren. Infolge der Abwesenheit des Ministers des Aeußern, Hanotaux, wird der Tag der Debatte über diesen Gegenstand erst am Samstag festgesetzt werden. Wie ausMadrid vom 30. Mai gemeldet wird, ist der Kreuzer «Ile de LusM> mit dem Reste der Kriegsentschädigung Marokko's in Cadix eingetroffen. In der letzten Sitzung des englischen Unterhauses beantragte Fox die zweite Lesung der Bill, die Grafschaftsräthe in Irland einzuführen, indem der Vicelönig ermächtigt wird, jene Bestimmungen der englischen Localverwaltungs-Ncte auf Irland auszudehnen, die ihm geeignet erscheinen. Shaw Lefevre erklärte namens der Regierung, mit dem Principe der Bill einverstanden zu sein; die Regierung könne aber der Ausführung nach dem discretionären Ermessen des Vicekönigs nicht zustimmen. Die in Betracht kommenden Bestimmungen müssten eventuell gesetzlich festgestellt werden. — Die zweite Lesung wurde angenommen. Das englische Oberhaus hat sich am 30. Mai bis zum 17. Juni vertagt. Bei den Ergänzungswahlen für die serbische Skupschtina sind in allen zwölf erledigten Wahlbezirken die regierungsfreundlichen Candidaten mit einer namhaften Stimmenzahl durchgedrungen. Wie ein Telegramm der < Times »aus Shanghai meldet, reisen Li°tsching-fang und Foster heute nach den Pescadores-Inseln ab, um die formelle Uebergabe Formosa's an Japan zu vollziehen. — Die Japaner landeten in Tai-ftei-fu und verständigten die Behörden von ihrer Absicht, von Formosa Besitz ergreifen zu wollen. Ein Kampf steht bevor. (Tai.pei-fu ist der größte Hafen auf der Infel Formosa, 11 Meilen von Tamsui entfernt und die Residenz des Gouverneurs.) Tagesneuigleiten. — («lademie der Wissenschaften.) In der feierlichen Iahressihung der Akademie der Wissen« schasten, welcher Se. l. u. k. Hoheit Erzherzog Karl Ludwig, die Ehrenmitglieder Graf Wilczek und Doctor Unger, der spanische Botschafter Valera, Admiral Varon Sternes und andere Notabilitäten beiwohnten, hielt der Herr Protector Se. l. u. l. Hoheit Erzherzog Rainer dem verstorbenen durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Albrecht einen warmen, bewegten Nachruf und sagte u. a.: Seine unsterblichen Thaten im Dienste des Vater« landes und des erhabenen Monarchen bilden auch reichen Stoff für den Historiograph««. Se. l. u. k. Hoheit Herr Erzherzog Rainer sprach sich weiters anerkennend über die Treitel-Spende aus. — (Personalnachricht.) Prinz Waldemar von Dänemark ist nach Gmunben abgereist. — (Frühjahrsparade in Verlin.) Die große Fsühjahrs-Truppenschau über die Verliner Garnison unter dem Commando des Generals von Winterfeld verlief bei herrlichstem Wetter auf das glänzendste. Die Truppen waren in zwei Treffen aufgestellt. Der Kaiser erschien mit glänzendem Gefolge auf dem P««^ und wurde mit dreimaligem Hurrah begrüßt. "<-'"' ritt die Front ab, wobei die Kaiserin, die ^"i Prinzessinnen und das Gefolge sich anschlössen. «"« erfolgte ein zweimaliger Vorbeimarsch: zuerst ^' ^ truppen in Compagniesronten, bi, Artillerie " « fronten; den zweiten Vorbeimarsch führten die ^"^^ in Regiments-Colonnen au«. Das zweite "l"0^ führte der Kaiser an der Kaiserin vorbei, Nach °" führte der Kaiser die Feldzeichen nach dem « " Schlosse zurück. Die Bevölkerung begrüßte den M°" "-auf das lebhafteste. ..^ Ingenieure haben berechnet, dass die Krast, "e "' ^ lich war. um die 500 Kilogramm schwere ^'"°°^ <,„«-dem gewaltigen Pfeiler be« Domes in Fl°ttnz^^ zuschleudern und sie zu zerbrechen, 6^0«'°» betragen hat. Dieser entsprach also die Macht "" ^ Erdstoßes vom 18. Mai, wie sie an der «l ^ Domes wirksam war. Die Eisenstange, obww 1 ^ 550 Jahren an ihrem Platze, erwies sich "« " ^ Zeit in leiner Art mitgenommen. Ihre °", ' A he« verminderte Widerstandskraft erlag nur dem N"? Erbbebens. , z^ In -. (Frühlingsschnee Husat in Kleinasien fiel jüngst durch lechl^ " den brochen Schnee. In einigen anderen benachbarten ^ u^ gieng zu gleicher gelt ein fürchterlicher V°g" ^„ welcher große Verheerungen anrichtete und zw« ^ schwer verwundete. ^ hie -(Ein gescheiterter Dampfes Vörse in San Francisco lief eine Depesch ""^llNlpi" nilla ein, welche besagt, das« aus dem geschelterlen .^„ «Collma» 160 Personen ertrunken sind. <" " ^d sind gerettet. Der Dampfer halle viel ungemunz« an Vord. Oresha"^ - (Das Leichenbegängnis Gre, Der Sarg mit der Leiche des Staatssecretar» ^ wurde am 30. v. M. vormittags nach dem ^.p ^ ^ in Washington überführt. Präsident Cleveland ^„ Mitglieder de« Cabinets solglen dem ^ich"""" ^n Seite des Präsidenten Cleveland und des v'pl ^^, Corps waren prächtige Kränze übersendet """en- ^ ge< wurde der Sarg mittelst Sonderzugrs """ ^lschla"b bracht, wo die Beisetzung stattfindet. -^ /" .„ Mli", hat unter anderen der amerikanische Votschal«r Runion, ein Veileidstelegramm gesendet. Local- und Prouinzial-NachlMN- Zur situation. ^ ^r * Pfingsten, das Fest des heilig" ^ ^ einen ewigen Frühling in den Herzen der ^'^sendsaL ist in all seiner Lieblichkeit gekommen. " .^„all ist das Pfingftseft poetisch verherrlicht woro , ^„„ klingt dle Naturfreude wieder, und jeder Y" ' ^ in gewöhnt, bei dem Worte Pfingsten sich auy der vollen Schönheit der Natur zu denlen. ^ die Und in herrlicher Schönheit p""Zt ^ ""' Natur, wahre Wonnegrüße sendet die ^""'^rall "^ das prangende Grün d,r Flur, doch "1" cHen««^' reichen ihre Strahlen diesmal glückliche 1> "'^„ sie in viel Leid und Kummer. Noth und Elend er,^ ^^li. diesen der Freude und dem Frieden gewely" ^n Toch der heilige Geist zieht 1«^' ^ u^ de durch die geweihten Hallen des G° "sh " ",„„ 5" zündenden Geist der Liebe und Versöhnung, ^ und Zuverficht in die HerzenderG^uW^.^-3 kung des Bodens mitmacht, nach verschiedenen Seiten hin und her rutschen kann und in den meisten Fällen zuletzt mit dem Sockel nicht mehr parallel stehen wird, ergibt wohl eine einfache Ueberlegung. Es ist bekannt, dass bei den meisten Erdbeben das akustische Phänomen der eigentlichen Erschütterung vorauseilt. Dasselbe wird auch von dem Laibacher Erdbeben allgemein berichtet. Eine nicht uninteressante Erscheinung beobachtete Herr Bernhard, Restaurateur des Curhauses in Stein. Seine Erzählung erscheint mir vollkommen glaubwürdig. Nach den ersten heftigen Stößen hatte sich eine kleine Zahl der aus den Häusern geflüchtetm Leute im Saale der Curhaus-Restauration versammelt. Herr Bernhard beobachtete nun stets die Flamme des Lusters und konnte bemerken, dass kurz vor jedem der folgenden heftigeren Stöße die Flamme ein lebhaftes Zittern wahrnehmen ließ; das traf, wie berichtet wird, mit folcher Regelmäßigkeit ein, dass Herr Bernhard kurz vor jedem Stoße noch Zeit hatte, die Gesellschaft zu avisieren und diese den Saal räumen konnte, bevor der eigentliche Hauptstoß eintraf. Es offenbarte sich auf diese Weise das feine Vibrieren des Bodens, welches nach allgemeiner Annahme der Hauptwelle vorauseilt. Durch diese Erscheinung, erklärt sich wohl auch die wiederholte Angabe von dem plötzlichen Auffllegen von Vögeln. Scheuen von Pferden ?c. un-nnttelvar vor einem Erdbeben. ANppsn. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (W. Fortsetzung.) Am Kamin gab die Gräfin der Quille einen detaillierten Krankheitsbericht, den diese letztere mit einer Andacht und Ergriffenheit anhörte, als handle es sich um die letzte Beichte einer Sterbenden. Graf Rabenau und Tessa saßen in der Nähe des großen, dreitheiligen Fensters. Auch diese beiden plauderten angelegentlich, und der Hausherr dämpfte dabei feine mächtige Stimme nach Möglichkeit ab, denn die Quille hatte feine Ohren, und was sie wusste, das wusste ganz Oesterreich. «Er hat dir also nicht anvertraut, was ihn so sehr verstimmt?» sagte er leise. «Nein, Papa.» «Hm — seltsam! Was will er denn eigentlich noch? Mit seinem Siege im Reichstag könnte er, dächte ich, zufrieden sein. Er hat seine Gegner in Grund und Boden gesprochen, seine Vorlage ist angenommen und die Zeitungen posaunen seinen Ruhm nach allen Weltrichtungen aus. Ob er vielleicht Geldverluste gehabt hat?» Tessa schüttelte den Kopf. «Warum sollte er mir das nicht sagen?» «Vielleicht — weil er dich zu ängstigen be< fürchtet!» Sie lächelte. Was würde sie daMmHe^^^^ einen solchen Grund für sein veränderte» ^ « i herausfinden zu können! All den LuM " ^ss ^ Freuder, geopfert haben für das Bew^stsem sie noch liebe wie er sie früher 9^^^ ^s" «Ich will nur hoffen,, dass er "chtH^ .^. be nichtswürdigen Minenschwmdel starl eM ^ gann der Graf wieder. ,., .,.„ ^anz und ^. «Bewahre, Papa! Da« ^ nicht ähnlich. In derartige Speculatwnen sich nicht ein!. , -^ wisse"' .^ -Meinst du? Man kann ^ "y^ HM "" Geschichte sah riesig verlockend ,aus. Um e eH, ich auch auf dm Leim gegangen. ^ Mg M war nur der Umstand, dass 'ch f" ^" H leine größere Summe »g "^ aus unseren Kreisen sind starl zum B ispiel, ^n ^ nenactien angelegt haben soll. Man ^'gte ^ Dinge. Die Hausse war e'ne unstllG H^ ^s behauptet, die Unternehmer hatten U ^.^ s„ r ^ Ausbeute nur während einer kurz" ,^ ^'l " ^l sein konnte und dass hinter den starten ^v^" Hs Gestein lag. Jedenfalls ist der wayre ^^l, n^, Monaten vertuscht worden. Kurz, "^ ^d. ^„ als Schwindel. Die Actien fallen lA ^ s,e 1«, gestem standen sie noch auf mul,z,g, ?r jacher Zeitung Nr. 125.________________________________1078_________________________ ______ 1, Ium 1895. '^ ^" vet breiten, da, wo Zweifel den innern jl,,? «"stört haben, wo Muthlosigleit und Verzweiflung ^ "tMüth und Herz bedrücken! ^., ^ie Vauarbeiten werden, begünstigt durch die , 3ch.3 ^^terung, nun rüstiger gefördert. Von großem ^He find insbesondere die Abtragung«- und Re« ^'"cionsatbeiten an den Kirchen. So bildet die an Mobilirche durch die Uni^n - Baugesellschaft aus-,,^>t Linlüstung. die trotz aller obwaltenden Schwierig' ^. lnit nachahmungswerler Raschheit durchgeführt !,/.' ^" sehenswertes Object für sich. Leider wird ^ °" zweite Thurm der Katastrophe zum Opfer fallen " Eine Hauptursache der gefährlichen Lage beider , "'e bildete hauptsächlich die schlechte Verbindung, ^liw n^ fließen Hölzer verwendet worden waren, " «ause der gelt gänzlich vermorschten. ^Wehend veröffentlichen wir den Vefund über das "''Krankenhaus: zU°ndez . Krankenhaus (Wienerstraße). yHMracte gegen die Wienetstraße sind sämmtliche ^^e stark beschädigt, einige sogar bis knapp ober ^.Mbodenpflaster horizontal abgesprungen. Die Dach» ?» ift äußerst schadhast. billn? ^°cl' II" Zimmer erster Classe und in den iz ^ der chirurgischen Abtheilung nördlich von der Stiege Ril ^^nseitige Hauptmauer hinausgeneigt, die ^ili ^lle abgetrennt, der Stuccaturverputz und die ^Nlviinde nach allen Richtungen stark zersprungen. ^Ott» ^^' ^'^ Zimmer der Schwestern gegen die lH,."lahe haben wohl etwas weniger gelitten, doch ist ^ eine Abläsung der Hauptmauer von der Zwischen-Ht. zu const alleren, und sind in den Fensterbogen ^tzn ^hllren und sonstigen Zwischenwänden vielfache ßtz"2e zu bemerken. Die Wölbungen des hoffejtlgen ^ >, ''"^ l" zersprungen, dass sie jedenfalls abgetragen >üssen. «»^"tetre. Daselbst sind die Vlwölbe durch das ^rn der Hauptmauer mit Sprüngen durchzogen, ch "" Dacheindrckung des nvtdlichen Seitentracles ist >." zerstör». 'V r Stock. Die Hauptmauern sind einerseits ^' ""berseits derart nach allen Richtungen durch l'^ln durchsetzt, ^ man auf die Zerstörung des i^lNs bandes im Mauerwerl schließen kann. Die !^hk arg schadhaft und zeigen Einsenkungen. Bei H^Uonssälen sind die Zwischenmauern geradezu 5' tbenso bei den folgenden zwei Zimmern. ^«« Sl°ck. Infolge des schon erwähnten Aus« ^Olw ^iden in ihrem Verbände stark erschütterten V!?"" l'nd selbstverständlich auch die Zwischen-^ 3t, n ^^blbe und Holzdccken nach allen Richtungen ^ c,ll ^" durchzogen. Die östliche Stirnmauer ist ^i, Dichtungen arg gesprungen und neigt nach ^"lene. Die Dienstbotenzlmmer, Speise und Küche h^' Tage benutzt werden, j tkii sicher Hoftract. Die Dacheindeckung und zum M die Dachstuhlconstruction ist baufällig. Ana " ^^' ^" Stiegenhaus ist derart in den j^lllla Ü ^ '" ^^ ausgehenden Mauerwerl durch >, N ^schädigt, dass es nicht mehr erhalten werden ^fick^ ^" ^^ befindlichen Sälen und Zimmern '>^"e?Iußenmauer gleichfalls herausgefchoben. Das Xtch^uerwerl und die Decken sind auch gangseilig '^ /^nge arg mitgenommen. Der hofseitig angebaute Augenblick einzustürzen. ^ ho!^"^ herabgesunken. Der^tte^Schuft, l^Mlyuber, mllss übrigens Lunte gerochen haben; 3 cll,H v ^^'", zu rechter Zeit losgeschlagen und F lvab ^^^ "ls vielfacher Millionär hervor. ^Hen s ^^n, dass der Ulrich nur die beiden l?'tten, t' es würde mir meine letzte Lebeusstunde ?kl tiipl ^"" ich denken müsste, dass einstmals ein ^i,llkil bunklen Ehrenlnannes mein Nachfolger in , ,Z,^"den sollte.. fet! " ver ^^^ ^.^^ ^^^. ^^ ^,^ ^^ ,°»e. ^'7 hier die Gräfin in so süß schmeichelndem >Ii,„, 's ihr Gatte sofort Böses ahnte und m,r . «2v, widetN'illig herankam. !^»er !,,"^ dir. mein Freund, > fnhr die Gräfin noch n' 't> I ^" weichsten Tönen ihres Stimmenrcgisters ^d^s. .^lasi ist vor zwei Jahren mit der Alma !z ^lln« '" Cannes gewesen. Die Symptome bei ? dir Q. ^^^n gen an die meinen — anfs Haar, ""der > ^ " und der Aufenthalt in Cannes hat ^ 'Gan5^i' Nicht wahr, Stasi?. ^hte ,, ""lilaubliches,» betheuerte die Gefragte !d, tzlraf'^ h-runtergefallenes Pincenez wieber auf. ^'blicf Obenan bedachte die Quille mit einem ,. 'Ich, keineswegs freundlicher Natur war. -i,l llbrr ?" 9«r nicht daran denlen.» begann er, , wj«. "cht weiter, denn die Gräfin unterbrach ihn ö."sl Nicsfch WG. lieber Freund, deine Geschäfte, du ^lven^l ablommen. und ich füge mich darin der ?'. V'"' s° angenehm sie mir auch ist. Die ^N.» 2Me Seele, hat sich erboten, mit mir zu (Forlschung folgt.) Erster Stock. Außen« und Zwischenmauern, Decken und Wölbungen sind durch Sprünge im selben Maße wie im Nordtracte beschädigt. Auch hier ist die Stiege baufällig und besteht immerhin bei einem Einstürze derfelben, wenn nicht entsprechende Sicherheitsvorlehrungen getroffen werden, eine Gefahr für den Tract der Irrenabtheilung. Parterre. Die Stiege ist ebenfalls in allen Gewölben und Wandungen baufällig. Die gewölbten Räume der mediclnischen Männerabtheiwng, der provisorischen Kapelle und des Refectoriums zeigen leine befonderen Schäden und können vorläufig über Tag noch benutzt werden. Südlicher Tract. Hier gilt für das Dach basfelbe, was vom Ost-Tracte gesagt wurde. Zweiter Stock. Im gewölbten Eckzimmer zeigt sich die westliche Hauptmauer gegen die Wienerstrahe bedeutend und gefahrdrohend hinausgeneigt. Ebenso ist auch die südliche Hauptmauer gleichfalls stark hinausgeschoben und infolge davon ist das Gewölbe stark gesprungen und dem Einstürze nahe. Der rückwärtige Saal in diesem Tracte zeigt ganz dieselben Vaugebrechen. Ganz besonders gefahrdrohend ist der Vauzustand der östlichen Stirnmauer. Die hosseitige Gangmauer ist ebenfalls hinauigedriickt, und sind die Zwischenmauern und die flache Decke durch Sprünge beschädigt. Erster Stock. Die Gewölbe im Gang und die Mauer» Pfeiler sind durch Sprünge so zerstört, das« sie gleich abgetragen werden müssen. Nach obiger Beschreibung des Vauzuftande« des Gebäudes ergibt sich folgendes Resultat: Der Dachboden und der zweite Stock sind in allen Tracten derart schadhaft, dafs an eine Ei Haltung derselben nicht gedacht wcr-den kann und diese Gebäudelheile unbedingt demoliert werben müssen. Im ersten Stock können nur die straßen-seitig gelegenen Zimmer erhalten werden, während alle übrigen GMudetheile der Abtragung anheimfallen müssen, da da« alte Bruchsteinmauerwerk vollständig gegelockert ist. Zu besonderen Bedenken gibt der Bauzustanb des inneren Hofe« Anlass, wo die Abortausbauten jeden Augenblick einstürzen können; ebenso das Sliegenhaus im östlichen Tracte, welches vollkommen baufällig ist, wo» bei der Umstand noch besonders ins Gewicht fällt, dass bei einem etwaigen Zusammenbruche das nächstgelcgene Gebäude der Irrenabtheilung in hohem Maße gesährdet würde. E« wirb daher beantragt, dass das Gebäude bis zur Parterre-Gleiche sofort zu demolieren und der innere Hof für jeden Verkehr ohne Verzug abzusperren ist. * Die von der lrainischen Sparcasse in Belgrad erbauten Nlbeiterhäuser wurden durch das Erdbeben verhältnismäßig nicht namhaft beschädigt, und e« war auch leine Delogierung von Parteien nöthig. Sämmtliche Reparaturen sind bereit« im Zuge. Das lehterbaute fünfte Ver. einshaus wurde bereits im October I884 bezogen; ein weiterer Neubau steht vorläufig nicht in Ausficht. * Der Stand der Varackenbaulen war am 29. Mai folgender: Es find erbaut 24 Baracken provisorischer Construction für 550 Personen, 10 große Baracken pro« visorischer Construction für 300 Perfonen, 2 große Va. racken provisorischer Construction für 250 Personen, 10 permanente Baracken für 260 Personen, daher im ganzen 46 Baracken für 1260 Personen. Nachdem ein Theil der provisorischen Baracken nur für kurze Zeit berechnet ist und minbesten« noch 900 Personen unterzubringen sind, wird der Bau von weiteren 30 permanenten Baracken für durchschnittlich 30 Personen sich als noth. wendig erweisen. Seit dem letzten Berichte über Baracken sind neu-hergestellt, beziehungsweise vervollständigt und der Benützung übergeben worden: 2 Baracken provisorischer Construction (die eine aus dem Polanaplahe mit 72 m-», h^ andere auf dem Kaiser-Iosefs-Platze mit 60 m" verbauter Fläche), dann 4 Baracken, deren Errichtung seinerzeit durch die Pionnier. Compagnien erfolgte und die nunmehr durch üegung des Fußbodens und Herstellung von Fenstern und Thüren compleliert worden find. Die Baracke im Garten des Iofefinums wirb unter Leitung des Oberingenieurs Stradal im Laufe diefer Woche zur Unterbringung von Siechen fertiggestellt. Diefelbe ist nach dem System der Firma Kleiner ) an der städtischen deutschen vierclassigen Knabenvoll«schule mit der I V. Classe im Gebäude der ersten städtischen Knaben-Volksschule in der Feldgasse; <^) an der städtischen deutschen sünsclassigen Mädchenvollsschule «it dem 5., 0,, 7. und 8. Schuljahre im Gebäude der l. l. Lehrerinnen-Vildung«-anftalt; ä) an der Privat»Knabenvoll«schule be« deutschen Schulvereine« mit der IV. Classe im Realschulgebäude, ebenerdig; c) an der dreiclassigen Privat.Mädchenvoll»-schule im Lichtenlhurnschen Waisenhaus- mit allen drei Classen in den bisherigen Schulräumlichleiten. III. «l m ?. Juni um halb9Uhrfrüh: »)ander städtischen achlclassigen Müdchen.Bollsschule mit der VII. und VI11. Classe im zweiten Stock de« Realschulgebäudes; d) an der äußeren und inneren Ursulinenschule mit der VII. und VIII. Classe der äußeren und mit der VII. und VIII. Classe der inneren Schule in dem nächst der Sternallee gelegenen Schulgebäube, wobei die Schülerinnen beim Ein- und Nusgange da« große Einfahrt«thor zu benutzen haben. IV. «« 10. Juni um 8 Uhr früh an der vierclassigen Privat-Knabenvoll«schule lm Collegium Marianum. — Der Unterricht in den Privat' Volksschulen de« Dr. Josef Walbherr und der Irma huth hat bereit« vorige Woche begonnen. — Die Art der Classification jener Schullinder, die im lausenden Schul» jähre ohne Unterricht bleiben, wirb nachträglich vom l. l. Stadtschulralhe kundgemacht und da« Resultat derselben den Eltern, beziehungsweise deren Stellvertretern, mit-ll'theilt werden. Alle Klein-Kinoerbewahranftalten und Kindergärten bleiben bis zum Beginne des nächsten Schuljahres geschlossen. — (Die Deputation de« LaibacherGe. me inberat he« in Wien) Die vom Gemeinderathe nach Wien entsendete Deputation, bestehend au» de« Landtagsabgeoldneten Dr. Ivan Tavcar, Landtag«, abgeordneten Ivan Hribar und Gymnafialdireclor Doctor Andreas Senelovic. sprach zunächst beim Präsidium be» Hilfscomilc« für Laibach, Grafen Hohenwar», Grafen Harrach, Baron Schwegcl und Hofralh Schullj-, vor, um demselben den Dank der Stadt Laibach zu übermitteln D.'tselben Mission entledigte sich die genannte Deputation auch bei dem Gemeinderathspräfidium. wo sie den Dank Laibacher Zeitung Nr. 125. 1080 i^un^W^ für die votierte Spende der Stadt Wien abstattete, und bei dem Präsidium des Journalisten- und Schriftsteller-Vereines «Concordia», dem sie für die Sympathien, welche die Wiener Presse fiir die unglückliche Stadt Laibach bewiesen und in weiten Kreisen geweckt hat, danlte. — (Die Betriebsleitung des städtischen Wasserwertes) ersucht uns um Aufnahme folgender Mittheilung: Infolge der Erdbeben'Kataftrophe mufste der Rauchfang der Kesselanlage des Wasserwerkes in Klece auf circa 12 Meter Höhe abgetragen werden, und ist die Wiederausmauerung des beschädigten Theiles schon in Ausführung begriffen. Wegen geringeren Zuges, leiden jetzt die Kessel ungemein, und musste thatsächlich am 31. v. M. ein Kessel außer Vetrieb gesetzt werden. Es ist daher jetzt unmöglich, den Betrieb so zu forcieren, um allen Anforderungen bezüglich der Bespritzung der Straßen und Abgabe für Bauzwecke zu genügen. Die Straßenbesftritzung wird für etwa 14 Tage auf das Nllernothwendigste beschränkt werden, und auch für sonstige Zwecke der Wasserverbrauch streng überwacht werden müssen, damit die Continuität der Wasserabgabe aufrecht erhalten werden kann. Es werden daher alle Consumenten ersucht, ihren Verbrauch einzuschränken und dafür zu sorgen, dass alle Pesecte an ihren Leitungen sofort behoben werden, beziehungsweise dort, wo kein Verbrauch stattfindet, die Leitungen ganz abgesperrt werden. In Häusern, die demoliert werden, muss die Leitung am Straßenrohr zugemacht werden, weshalb vor Inangriffnahme der Ablragungsarbeiten die bezügliche Anzeige an die Betriebsleitung des Wasserwerkes gestellt werden muss. — (Unfall.) Gestern nachmittag« nach 2 Uhr fuhr ein Ochsengespann mit Schotter längs der Sternallee gegen das Casino, als eben von dorther das Strahlrohr zur Bespritzung der Straße gehanbhabt wurde. Statt diese sonst so sehr löbliche und dankenswerte Thätigkeit für so lange zu unterbrechen, bis das Fuhrwerk die Stelle passiert hätte, wurde rücksichtslos weiter gespritzt, und die Folge war, dass die sonst so geduldigen Stiere scheuten, den Wagen zur Seite drängten und den Knecht gegen die an der Straße lagernden Bausteine quetschten, so dass er ein paarmal förmlich umgedreht wurde und schließlich zu Boden stürzte, wobei er eine Kopfwunde erlitt und an einem Beine überfahren wurde. Die in der Nähe befindliche Wache der freiwilligen Feuerwehr trat fofort als Rettungsmannschaft auf: das Gespann wurde aufgehalten, dessen ohnmächtig gewordener Lenker auf die schnell bereit-gtftellte Tragbahre gelegt und Kopf und Fuß untersucht; letzterer war glücklicherweise nicht gebrochen und konnte der Verunglückte nach Hause geschafft werden (er ist beim Bierbrauer Herrn Auer bedienstet), wo der Exerciermeister der Feuerwehr, Herr Dax, die Kopfwunde reinigte und einen Nothverband anlegte. Einstweilen blieb der Knecht in häuslicher Pflege. — (Vermächtnis.) Der am 15. April l. I. in Laibach verstorbene, pensioniert gewesene städtische Lehrer Matthäus Mocnil hat in seinem Testamente den V r« waltungsralh des hiesigen Vincenz.Vereines zugunsten des Marianums zum Erben eingesetzt. —o. — (Sanitäres.) In den Ortschaften S^lo, Felben, Vresnih und Smokuc der Gemeinde Bresnih im V'zirle Radmannsdorf erkrankten im Verlaufe der letzteren Zeit 16 Kinder an ScharlachDiphtherie, von denen bisher vier genesen sind, eine« aber gestorben ist. In sämmtlichen Ortschaften der Gemeinde Trebelno, Bezirk Gurl-feld, ist die Masernlranlheit ausgebrochen, und es erkrankten bislang 39 Kinder. In zwei Ortschaften der Gemeinde Planina im Bezirke Adelsberg sind feit dem 20. April d. I. 142 Kinder an Keuchhusten erkrankt, von denselben bisher 80 genesen und 8 gestorben, mithin sich der dermalige Krankenstand noch auf 61 belauft, -o. — (Die Hebung der Viehzucht in Unterlrain.) Aus Rudolfswert schreibt man uns: Am 10. Juni l. I. findet in Rudolfswert eine Versammlung der landwirtschaftlichen Filialen Unterlrains behufs Berathung verschiedener Fragen statt, mit deren Lösung ein gedeihlicherer Fortschritt auf dem Gebiete einiger Zweige der Landescultur angebahnt werden soll. Als die wichtigste Frage der Tagesordnung dürfte jene betreffend die Hebung der Rindviehzucht anzusehen sein. Bekanntermaßen ist Unterlraln derzeit angewiesen, in der Viehzucht ein besseres Fortkommen zu suchen und zu finden. Nun liegen aber die Verhältnisse bezüglich dieser, namentlich im Vergleiche mit Oberkrain, viel ungünstiger vor, obwohl sich im letzten Decennium einiger Fortschritt in diesem Zweige nicht verkennen lässt. Overtrain besitzt bereits einen ziemlich ausgeglichenen, einheitlichen Viehtypus (Möllchaler.Pinzgauer), der zu Zuchtzwccken sogar schon von jenen Ländern gerne gesucht und gut gezahlt wird, woher das Zuchtmaterial ursprünglich stammt. Unterlrain weist dagegen alle möglichen Rinderlypen infolge der verschiedenartigen Rassenlreuzungen auf, die daselbst stattgefunden haben und noch stattfinden. Solange wir nun nicht mit allen Kräften dahin arbeiten, um auch in Unterlrain — oder wenigstens in einzelnen mit Rücksicht auf die natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zweckmäßig erst einzutheilenden guchtgebieten desselben — einen einheitlichen Vichtypus heranzuziehen, solange bleibt ein gedeihlicher Fortschritt in der Rindviehzucht aus-«zuschlössen. Die Hebung der reinen Iucht muss also von allen Züchtern in erster Richtung angestrebt werden, und sie kann nur gelingen, wenn sich alle Facloren, die bisher mit entscheidendem Einflüsse an den jetzigen Zuchtresultaten mitgewirkt haben, der Sache wärmstens annehmen und sich im Interesse der heimischen Viehzucht in der Frage einer einheitlich zu regelnden Zuchtrichtung einigen. Seitens unserer k, l. landwirtschaftlichen Gefellfchaft ist in dieser Richtung bereits einiges geschehen Den meisten Einfluss aus die Gestaltung der Rinderlypen haben bis« her jedoch di« Gulswirlschasten ausgeübt, weil die meisten Zuchtthiere doch aus ihren Stallungen stammen. Nun werden aber gerade in den Gulsstallungen Unterlrains sehr verschiedene Rindviehrassen, als Mürzlhaler, Mur« bodener, Lavantthaler, Mariahofer, Schweizer, Oberinnthaler, Möllthaler, Simmenthaler gehalten. Es lässt sich leicht erklären, dass wir unter solchen Umstanden, nach» dem auch die bäuerlichen Besitzer auf die Zuchtstiere der Gutsftallungen noch überall angewiesen erscheinen, nie zu einem einheitlichen Viehtypus gelangen können. Entscheidend für die glückliche Lösung dieser Frage ist vor allem unser Großgrundbesitz, nachdem sich nun unter seinem Einflüsse und mit feiner Mitwirkung die Gleichförmigkeit der Rinderlypen mit einer den natürlichen und wirtschaft-lichen Verhältnissen Unterlrains entsprechend zu wählenden Rasse erreichen lässt. Wir benöthigen also vor allem die Mithilfe unferer Großgrund- und Gutsbesitzer, um die bedeutsame Frage der Ausgleichung der Rinderlypen in Unterkrain einer entsprechenden Lösung entgegenzufahren. V. tt. — (Vezirks'Kranlencasse Laibach.) Da zu der sür gestern abends anberaumt gewesenen General-Versammlung nicht die zur Beschlussfähigleit erforderliche Unzahl von Delegierten erfchienen ist, wird die diesjährige Generalversammlung am kommenden Freitag abends um 7 Uhr im hiesigen Rathhaussaale ohne Rücksicht aus die Zahl der Anwesenden abgehalten werden. * (Todt aufgefunden.) Am 24. Mai gegen 4 Uhr früh wurde der 44jährige, vermuthlich ledige, nach Gereuth des polit. Bezirkes Loitsch zuständige Tag« löhner und Holzlnecht Johann Nagode auf einer Gereuth" wiefe nächst der Ortschaft Alpen-Heiligenkreuz todt aufgefunden. Eine Gewaltthat dürfte ausgeschlossen sein, da die Leiche leine Spuren einer solchen zeigt. —r. — (Planeten - Eonstellation.) Am Abend-Himmel stehen gegenwärtig die zwei hellsten Gestirne des Himmels, Venus und Jupiter. Sehr nahe der Linie, welche von Venus zum Pollux, dem südlichen Sterne in den Zwillingen, geht, steht ein heller, etwas röthlicher Stern, es ist der Planet Mars. In größerer Entfernung von diefen am füdösllichen Himmel steht links von dem Stern erster Größe, der Spica im Sternbilde der Jungfrau, der helle Planet Saturn, dessen Ring jetzt fchon gut zu fehen ist. Zu diesem Planeten - Congress wird sich in einigen Tagen die Mondsichel und der Planet Mercur gesellen. Mercur ist nur selten mit freiem Auge am Abendhimmel zu sehen, und die Sichtbarkeit erstreckt sich jedesmal auf nur wenige Tage. Bekanntlich soll Kopernilus es noch auf dem Sterbebette beklagt haben, nie in seinem Leben Mercur gesehen zu haben. Anfangs Juni wird Mercur ausnehmend günstig stehen. Man richte etwa eine Viertel- oder eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang seinen Blick nach der Gcgmd des Abendhimmels, wo die Sonne untergegangen und der Himmel am hellsten ist, und man wird in dem hellen Dämmerlichte einen hellen Stern wahrnehmen. Das ist Mercur. Er geht erst etwa zwei Stunden nach der Sonne unter. Was den Mond betrifft, so stand er am 26. Mal in der Nähe Jupiters, am 27. in der Nähe der Vcnus, und der Abendhimmel hat an diesen Tagen einen ganz besonderen Reiz dem Beschauer geboten. * (Unfall.) Der 26jährige, derzeit in der Slahl-und Elsenwarenfabril Goepftinger ^ Comp. in Welßenfels befchästigte Schaufelschmied Jakob Oman von Ratschach, polit. Bezirk Radmannsdors, gerieth am 22. d. M. um 10 Uhr vormittags durch eigene Unvorsichtigkeit mit der linken Hand unter einen Schwanzhammer, wobei ihm der Mittel- und Goldsinger, beide bis zum zweiten Gelenk, zerquetscht wurden. Die Verletzung ist eine schwere, -r. — (Depeschen-Verkehr.) Im Monate April zeigten sich in Krain im telegraphischen Verkehre die Folgen des Erdbebens. Sonst immer Kärnten nachstehend, wurden in Krain bei den Staats-Telegraphenstationen ausgegeben 8851 interne und 444 internationale Depeschen. Angekommen find bei denselben 422 internationale Dc peschen. Bei den Eisenbahnstationen wurden aufgegeben 688 Depeschen. An Tarifgebüren wurden bei den Staats« Telegraphenstationen 5035 st. eingenommen. — (Lloyddampser «Semiramis») Der Lloyddampfer «Semiramis» ist v"N seiner ersten Reise nach Alexandrien heute wieder in Trieft eingetroffen. Der in I.onurom tt. ^uFu^ini von Fr. W'tl, Alm« Sequenz von A. Foerster; Offertorium von Vt^ ^ ^ Am und 10 Uhr: Vie.te Messe von M. Ärchg, «ue^ Sequenz von A. Foerster; Offerlvlium von ^ ^ In der Stadtpfarrlirche s"/,^Me am Pflngslfonntag Hochamt um U " ' von I. Benz; Graduate von August Le.lnel, ^!!"' von Ioh. Tresch. ^n»l; Am Pfingstmontag: Msst ^«3 ^"hM Graduate von August Leitn«; Offertormm von., Trefch_______________ ^^----- Neueste Nachrichten. GelegratNlne. ^ Wien, 31. Mai. (Orig.-Tel.) Seine MM ^ Kaiser besichtigte vormittags die Stadtbahnvaui ^ dann den Stadtbahnplan und fuhr dann zu' ^ dorfer Linie, zur Station He'ligenstatt, von °o ^ Nussoorf zur Ueberfuhr, wo Seine MajeM " ^l schlusscanal besichtigte; sodann bestcht'gte " 0?" der Türkenschanzen. Die Dauer der RuMay" 1^4 Stunden. H.KolN' Wien, 31. Mai. (Orig.-Tel.) MgieH^ missär Vezirkshauptmann Friebei« vormittags aus den Händen des Vlce-Äurg" ^^ Dr. Lueger die Führung der Wiener Genmude «^ Wien, 31. Mai. (Orig.-Tel.) Die « ^„ ^e Presse, meldet aus Karlsbad: Me ArMe B„ angebliche Demission des Wiener Pollzelpl ' Ritter v. Stejskal sind vollständig "Nvegrunor . ^ Wien, 31. Mai. (Orig.-Tel.) Die 2H"l .^ Sectionschefs Freiherrn v. Falke, die n°cl)"'""in d" fand, war imposant. Die Einsegnung !"'"^,Hcr Schottentirche statt. Aaals' des Aeußern, Graf Goluchowsli, der ^ es und in einem Theile der inneren Ztaoi ^se nothwendig, an die Veranstalter und TM"^ „g z" Straßenexcesse ein ernstes Wort der M^ ^ richten. Dle Handhabung des Ge etzes uo ^ sammlungsrecht ist bisher eine so che A" ' ung le«'' der weitgehendsten Freiheit der Me.nungs F^^.^ Hindernis bereitet. Diese bisher U der Anwendung des Versammlungsrechtes ^M unmöglich werden, wenn sie consequ "t / ^ und g sctzwidrigen Ausschrettung^ m ss^.^^M wie sie Astern vorgefallen sind. Ied""^ auch ° sociale Gruppe der Bevölkerung, und ^ ^ 0 Arbeiterschaft, hat sich vor Augen ^ /l^^s^^ gesetzlichen Beschränkungen, denen si^r ^ gM. Bevölkerung unterwerfen muss, auch scher W dass niemand das Privilegium besttzt. ,«^ ^ ^,ge> und Recht sowie überhaupt Rücksicht au, Bevölterungsclassen hintanzusetzen. .OM Budapest, 31. Mai. pester Korrespondenz, zufolge "" feuert 0 ^H eingetroffene Ministerpräsident V«"N ^"'F^choM Zeit mit dem Minister des Aeuste^ Grasen ^e ^ Ministerpräsident Fiirst Windlfch - Maev Berathung bei. Se l. u-^ W. Agram, 31. Mai. (Orig.-T^ S^ ^ vel Erzherzog Eugen trifft heute abends Y'er bleibt bis Sonntag hier. Vrival''«^,,. Hongkong,31. Mai. (Or/g-Te ) P'^, ^"-zufolge haben die Feindseligsten auf ^or. Die Japaner bombardieren Ke-Lung, Ve"d<-', Chicago, 31. Mai. (Orig.'Tel. ^ ., «.. ° des Staats'Secretärs Oakwood-Fliedhofe statt. Unter d"' ^ Wl'dcs"^,-, fanden sich Vicrpräsidmt Stevense^ °" .^ ^s -die Staats- und Stadtbeamten, /^H w', " ., storbenen und der Vertreter des PU,'^^""' sich gleich nach dem Vegräbn'sse nacu ri'lckbegab. Laibacher Zeitung Nr. 125 1081 1. Juni 1895. ^Ille«i«lol>>lche Vcolmchlungt« in i!«ib«ch. zizU^lg. ?^ft.1 112 NNO.schwach, 'Hesser k'I. 7^8 1 23 4 W. miikia !hall. bewölkt 0 00 " «b. 737 5 , 1? 8 W. mäßia. ^ theilw. bew. ! z^ 5)as Tllffrsmittel der Temperatnr 17 5", um 0«" über -üü^twnale. ""wörtlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly >^^^ Ritter von Wlsschrad. ^ Verzeichnis der Spenden ^ bie durch das Erdbeben heimgesuchte Bevölkerung Krams. how , " der t. l, kandesreaieruna. für Krain sind eingelangt: »,w "' l' >isterr..unsl. Consulate 4931 Ml. - 292« fl. 96 lr.. d°n >>'' ^^ Ml. von drm Ortscomitö in Leipzig. «W Ml. 3lM !^",Ä" "n Sainmlungsergebnis pr. 208 fl. 44 lr.; von der « 3?n "plnmmlschaft Mähr.Komau ein Sammlungsergebnis t>>> Q,' '^ ^.; Zmcrzlilar ssranz in Schwienwchlowi^ O. S, ttzll^Nllungsergebnis pr. 500 Ml. u. zw.: Vom Pfarrer hlM. ,^l.. ssrau Dandet 1 Ml., Director Schmula 10 M,, Ml Al '^ ^l. 76 Pf.. G. Martin 3 Ml.. Dnschanel 5 Ml., >1 ^ ^rner 5 Ml., durch Kaszab 5 Ml., Pfarrer Myschliwiek ^ ^ch^nberger 5 M., durch Director ilraensel 53 Ml,, »„^ Hüllcimml Piela 30 M., Direction der Donners« i>H°Me 20 Ml., durch Braun 21, Ml. 5)0 Pf.. C. Schmidt t E.V' ^oschinsli 5 Ml., S. («oldstein 20 Ml., Em. ssricdländer »l^p'«0 M.. durch («eneraldirector Nolda 26 Ml. 20 Pf.. Webr ^ "aelius ^0 Ml., durch Jonathan Schnlzc 24 Ml., he,»," " Oldstein ^'^ Ml,. Peter Molrsli 30 Ml., Ednard biilX"" " Ml.; hiezu: durch Sladeczel 6l! Ml. 21 Pf.. Ü ^, ""ctor Noedt 10 Ml., Dr Fröhlich 5 M.. Dr. Tschaplowih >K »n', ""Micur Tümler 30 M., ssirina Uania tunl)e ^' Kabilinsli 4 Ml., zusammen 12« Ml. 21 Ps.. zur ^'tk, U verauslagt Franz Zmerzlilar 3 Ml. 33 Pf.; Kufstein, Kins!, ,^uftlmannschaft. das Ergebnis eines Concertes der Dorf' " 'n Archbüchel 66 fl. ^knd? " ^awllcher Stadtmagistlate sind weitcrs folgende ^al<,5>> ^ugetonimen: Der Ärbcitcr'Grsangvercin »Vienno» in ^el>!°!'" °>s Ergebnis eines Concertes 273 fl. « lr.; der i^«verein j„ Palraz 84 fl. 28 lr.; I. Milcrtiö, Professor M< ^'"- die Collecte pr. 52 fl.; das Gemeindeamt in W°n ^°scn. BoHmen, die Collecte pr.; Frau Anna Mral in Ivanicgrad die Collecte ^1 «'^ Anton Satler in Gonobih die Collecle pr, 1« fl.; ^ zn^uriegsl ,n Berlin 25 Ml.; Brüder Stollwercl iu Köln lz^^Augiist Drescher in Altenburg 10 Ml. ^lt a?^ "lch das Pferd bei angestrengter TlMiglcit an H ."^ durch regelmäßige Anwendung des Kwizda's Nestutions« ^ dnfi»"' ^' p''"^ Waschwasser für Pferde. Dasselbe bewähr! ?ttten,, Ulich "ls unlcrstichcndes Mitlcl bei Behandlung von Milch»""»"'. Verstauchungen. Steifheit der Sehnen. Mieder, ^tn ^"^ ^^ Slärlung vor und Wiederlräfligung nach ^^apazen und bei starlem Training. (2177 ») "»d hl^'Ubi." Ein sehr tleiner, dabei aber leistnngsfähigcr ^»!> er U"' Photographischer Apparat ist der Wuusch von vielen, ^ lle, ^ erfüllt »nit der amerilanifchen Camera 'Kombi», ^tbeit, ^^ sauber, folid mid elegant, maffiv in Metall '^ Ce,< ^^paiat gestattet Aufnahinen in, Formate von Ahhj 'Nieter und ermöglicht überraschend gute Resultate. Der Bilhf,' Met sammt Füllung 10 fl. - und ist bei R. Lcchner ^'tn ^ Füller), l. und l. Hofmannfaclur für Photographie, ^/ traben 31, vorräthig. (2Sb7) Die landwirtfchaftlicheu Verhältnisse unseres Landes haben in den lehtcn Iahreu, hauptsächlich infolge des Einflusses der gesteigerten Vereins» und genossenschaftlichen Thatigteit, einen nicht zu leugnenden Aufschwung genommen, und haben die landwirtschaftlichen Vereine nichi nur für die Verbesserung, Meliorisicrung der Bodenverhältnisse, sondern auch für die An-schaffnng guter und preiswürdiger landwirtschaftlicher Maschinen gewirkt, um dadurch die Reinerträge der bewirtschafteten Objecte zu steigern ober dieselben wenigstens auf einer gewissen Höhe zu erhalten. Die in unserem Lnndc bestbelannte Firma Jg. Heller, Wien II.. Pratcrslraszc 49, hat durch ihre bisherigen Lieferungen von Dreschmaschinen, Wein' und Obstpressen, Obstmühlcn und diversen anderen Maschinen so allgemeine Anerkennung gefunden, dass wir nicht nmhin lönnen, anlässlich der bevorstehenden Ernte diese Firma unseren Landwirten ganz besonders zu cm-pfehlen; die Anschaffung von unseren Bodenverhältnissen entsprechenden Maschinen möge daher ehest geschehen, und lann sich jeder Landwirt vertrauensvoll an die benannte Firma wenden, er wird gewiss solid und preiswürdig bedient werden. Erwähnte Firma hat heuer speciell bei ihren Obstmühlen und Obstpresfen besondere Neuheiten eingeführt; zur Hebung des Reinerträgnisses unserer Obstcultnr sind diese Maschinen in erster Reihe in Betracht zu ziehen. <1079 ») /TMArfpNiT/i Die Beachtung dieses Korkbrand - Zeichens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird als Schutz empfohlen gegen die häufigen Fälschungen von | ittoni's teller Sauerbrunn. s4W2)4 Heinrich Kenda, Laibach grröMte« Lager and Sortiment aller Cravatten-Specialitäten. (438) 18 Fortwährend Cravatten Neuheiten. Curanstalt Sauerbrunn Radein Bahnstation 93ab JHabein bet ©übba^nlinie Spietfetb-Ünttenberfl $ägli$ 3 3fifle. (£ u r nn 11 e l: Stobeiner ©auerbtutm, berühmter Natron» 2itb,tDrt'Säucrtin9 qcgen ftarnleiben, (*$idn\ (#rie8 unb Sonb, Söcrbamutfisifranffjeiten unb tatarrfyasijcfye iiciben. 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Geschäftsjahr 1,846.597 fl. und das Portefeuille mehrjähriger Versiehe (1894) zur Vorlage gelangt. Im Folgenden lieben wir die rungen 23,343.117 fl. wesentlicheren Daten hervor: Unter Zugrundelegung der Course vom 31. Decembei Die in der Lebensversicherungs-Section im Jahre 1894 ergab sich für die gesellschaftlichen Effecten eim 1894 zum Abschluss gelangten Versicherungsverträge re- Cours-Steigerung von 890.702 fl. welcher Betrag zur Er präsentieren ein versichertes Capital von 12,769.126 fl. höhung der bestehenden Cours-Reserven verwendet wurde und eine Jahresrenle per 22 869 fl Der Versid.erungs- Nach Abzug von 48.571 fl. für Abschreibungen re bestand betrug am hnde des Jahres 1894 rund 7<» Millionen sultiert ein Jahres-Ueberschuss von 482 521 fl wovoi Onlden Capital und 197.266 fl. Jahresrente. Die Prämien- 150.000 fl. der disponiblen Reserve zugewiesen wurden Einnahme belief sich auf 3,074.252 fl. Kür Todes- und Als Dividende werden, wie im Voriahre «2 II r»«r Aii Erlebensfälle sind 1,255.137 fl. zur Auszahlung gelangt, vertheilt. J ' P l und außerdem 244.917 fl. für schwebende Schäden reser- Die Reserven sind um 1 977.208 fl eestieeen unc viert worden. Die Prämienreserve ist um 1,444.458 fl. ge- belaufen sich auf mehr als 21 Millionen Gnlden wovoi stiegen und beträgt nun 17-2 Millionen Gulden. 17.849656 fl. Prämienreserven fund zwar netto d i nacl Die Prämien-Einnahmen in den Elementar- (Fener- Abzug des Antheiles der Rückversicherungen) 2 491592« und Transport-) Versieherungabranchen bezifferten sich Gewinnreserven und 723.988 fl. Re»erven für Cours auf 6,935.660 fl., die Rückversicherungen kosteten Schwankungen. 3,293.693 fl., und für Schäden wurden abzüglich der C228C) Haupt-Agentschaft für Krain bei Herrn Johann Perdan Präildent der Handels- und Gewerbekammer, Handelsmann und Realitatenbiiltiw in I^»il>»,eli. Course an der Wiener Börse vom 31. Mai 1895. «°«dm. «Men«« Courm°«e ^Nv^mbel . . ll,l'»b,l„-l.k >z> ^>)° «'°at«,!>,s . 25», N, l5,5»1!,«5<» ^ l ^"/ " ^.?°"" l»0N fl. ll>« — 1ü8'7l. ' ' bo fi. — — — — «'dbl. k ,20 st, , , ,^,_ ,5N'7l> /^»^. ''""e, lteuerlre»------------>- ^, ^" Ulümo . . l01 35 lNl tb "// !^' ! N«^°> in Silber ''beil., ^ ^'lenb.-Nctlen. »,ld Wa« Vo« «»«ate znr Zahl««» nbtlno««tnt tnstnb.Prior.» vblig»u M 4°/,..... >2" 5" l2< 50 ssia», Ioslvh «.. «m. 1«»4. 4«/« <«l,'-. ll'l--«allzische »ari.Uubn>l8'«ahn, '- '<""" Un°, Voldrentt 4"/„ p« «laffe 1»»40 39 »0 4«/„ bto, dto, per Ultimo . . VU'lu »»'»<> dt^Lt.lt.Nl.VolblOofi.^'/,^ l»e A» 12? 00 bto, bto. Lilber llX> si., 4'/,"/, t«3 KN 104 »u bto. <3»°at»<0bll8. (Un«, ONb.) v, I. 1»?«, k"/«..... »" bl> lLl. 4<, b<° 4>/»''/nSchanlr,8al'«bl.'Obl, 1<>« 10 10» iu dto. Prüm.-«nl. ö. I sl, 0.W.) . 9«-80 9»'3l, Andere össentl. Hnlehen. Donau«,«.-U°'e 5«/« . . . . 131 «, 182 KC dto, «nleihe 1878 , . 10« 7b 1»» ?! Nnlolien der Eladt V«rz. , . HI 2K -'- «nleycn d, Etlldtgemeinde W,en i«7'25 107-Kl, «„Isurn b. Btadtgsmriübs Wien cNllbrr odcr Gold) . . . , 131-75 13» ?l Vrümic »«»I, d, Etabtgm. Wien 17»'bU 174 5l kgrirba» «nlche». «rl°«b, b°/„ ini-?k iu»-7l 4«/, Kralner Uanbt« «nlehen . »« »5 --- »«lb Ware ßsandbries» (füllCUfi). «00sl.«ll«.eft.W50I,VI,4»/„«. ,»,'- lll3 - dto. „ „ in 50 „ 4°/« —.— ^ _ dto. „ „ W50 .. 4"/u 100 - 100 «0 bto, Pl«M,'EchlbV. 3«/„, l.Im. I18—I,»-. bto, dto. »"/„, Il. «,.estcrr,L°nbt«bYP.-Nnst.4''/<, 100— W0-8N oest.ungBanl verl, 4>/,«/^ , l., 5 fi. l,Ll» ,,"?l Rudolp!, Lose 10 fi..... 24— 25-. Salm «ole 4« si. TM. . . . 7,-ko ?3'5l St .Hrnoie lioje 40 si. ------------ Vew.'Schd, »"/«Plam.-Schulbv. d. Vllbcncrrdltllnstan.I.lm. . 20— »1- dto, bto, ll, '— b«, 50 llbt,°Nnft,f. Hand.u,«. l«0fl, --- —.. dto. b!o. per Ultimo Neptbr. 40»- - 40» 50 Ireditblllll, «ll«. ,Mll, »00 fi. . 4?b'i»0 474'— DeposiNiibnnl, Nll«,, »00 fi, . »48 — »bo — «scompte Ve>., NdrUfl.. 500 fl, ««o-.. «9«-- Giro i>, «lllslenv, Wiener, «»vfi. 821 — 8«» — Ht,potl>elb,.Oest,,z!c>0 fl,25"/„«. »,-— »1'5<» Lünberbaiil, Oesl., »00 fi, , , »8» 75 »83 2!» Oeslerr, uüssar. «tianl, »<»» fi, , ,074 10?« Uüionba»! 200 fi...... 3«» 70 »4<» ü0 ll>erlevr«da»l, «U«., 14« fi, . ,84 50 ,85 50 Arllen von Tlan»porl» Pnl»ln»hmung»n tper Stüll), «lbrecht «ahn »00 fi. Tilbet , —-.. —-_ Nussig Tepl. Eisenb. 300 fi, , , ,7« ,74« V«hm. »iordbahn ,50 fi. . . »W.. 300 - dto. Wrslbahn 200 fl, . . . <»» — 4«» .. Vuschtiebrader «is. 500 ss, «M. ,5»? 15»1 bto, btu, slit, ll) 200 fi, . b?b>-b??'— Donau ' Dampsschifiahrt» - «»es., «Deftrrr,, 500 fi, «M. . . . K7S — b?9-. Dra» lt s«n!t-Db,-Z,)»0<»fl,V. —-— — — Duz Vobf!!l>acher»«?. Li-mli, «lz'Niuw-Iassy'Eilenb.. Vesellschast 200 N. S, , , . 325 — 3»? Lll,»d. Oes«,, Trie«,5,00N, lM. l»»«-— »7«- Oesterr. Nordlvestb. »lX> fi. S. . »8» bo »»» «> bto. bto. süt, U) »<«» fi, L, 2l»l-50^292 - Pra«'Duler» fl. E. . . 4»0 »5 431 — Sübbah» 200 si. S..... <0».5«,103-- Südnorbb. Verb.-V. 2M> fl. - ««lb l ««, lnlmway <»»<,. »teueVr., Vrio» r<»Hl»'Nr!lel! 100 fi. . ,0? — «l« ., Ung.Hallz. »üenb. l«X)fi. «lber „0 50 »,, Un«.«fftb.l«°»b «r»z),o0st.G. »,0 «> ,,, ^' wener U«°lb«chnen.«ct..«fl. ?»-«," Zndn»lri»-Artl»n (ptl V»ü!l). «°U«>t,..Ull°. «f»..,0Ufl. . . ,«l-,io.. »»Ybter Vifen- und Gl, Präger «len.Iüd..»^. ««» sl. ?l»5 - >^ Klllno Tarj. Vteinlohlen «, I. ?»o — ?« — „Echl»«lmü!,l",V wlenerbelgel Z' Papt«.«ubf>...... , „ ,„