I^ANvor M. tSt Sonntag, den s Aull tv23 VNchvnie»««». Auretüeva ultco 4. Telephsa »«WasPreßs«: Mbhoke», moaaUtch . . D. lL-öS DurchPost vlertkN.. . , » L7X» Ausland: monatlich » » « t0 Einzelnummer . . « Sonnt«gs-Numm» . . . l öS i? tft der >doM^ »e«entKb«t,ag Slowenien für wwd«-ß«nZ etne««ouae, avßeihalb tür minderte»» hrei«»n-te »tn,us«n deaüw beantworteNt« Vriese ohneMarke werden nicht berükt sichtiDtf ln1«aten«»i»al»m« in »artbor bei dM' «d! dmtniftication derZeitml«: Jurilitetz« »lica 4, in Ljubljam» VÄ «eselM »«d t« Zagreb bit»' Blo«tner u.Mosse. inSraß t^emretch.Na^A«^ .tteÄtrag^.inwie« ^ allen «nzet» leiunmaiim«' stellen. S3. Äadrg. Die kleine Entente. ' Ein^t den AU, daß diese Kandida-itur ernster^» Formen anzunder ungarischen Bauernpartei in einer der letzten Parka, lmentssitzungen offen für eine ehrliche AnS-leinanldersetzung mit dem SHS-Stvate ein-ltrat unld den Mnisterprösiidenten Grafen Bechlen aufforderte, seinen Platz M verlassen, wenn er das nicht zustande bringen könne. Nicht minlder wichtige Nachbarn sind Bulgarien und Ruf^land. Es darf nicht vergessen we,4>en, daß der Umsturz in Bulgarien die Veranlassung zu einer vorülbevgehenden Un-' söiinmigkcvt in dem Bündnisse gegebeir hat. Eiir lbosonders schwieri.ges Kapitel -in der Beratuil^ düiste aber Nußland bilden, und wenn es Olingen jollte, die deS Dvlkervundfivung. ^ (Telegramm der .»MarVurger Zeitung*.) WK'V. Genf, 6. Juli. (Schtveiz. Dep.-Ag.) nicht annchmen könne, da in Brüssel keine In der heutigen NachmittagSsitzung des Völ- end^^st'Mge Einigung erzielt worden sei. Die ^rbundrates berichtete der japanische Bot- Regierung herhalte sich alle Schritte vor, schafter Ada.tei über den Stand des Streit- die auf Grund der BeftimmANgi'n der Verfalles Wischen Ungarn und Rumänien be- träge und des Vi)l'kerwnidpcretes unten^om-treffend die Expropriation des Grundei-gen- men werden können. tums solcher ungarischer Grundbesitze in Sie- ^ ^ benbürgen, die Tmch Vertrag von Tria- Sanranzesegenyett. non zu Rumänien gchören. Hymans (Bel- WKB. Genf, 6. J'uli. (Schweiz. Dep.-A^.) MN) legte eine Reiolubion vor, IN der die Der Volkerbundrat hielt heute abends eine Anerkennung der Brüsseler Beschlüsse em- i^stünoize, streng vertrauliche Beratung Pfohlen und die streitenden Parteien amac- «ab, um in der Saaranaeleaenheit Neschluß mildere keineswegs das erste Schreiben, reme Äerechtlgunq nie?)r yaven wurde, ^er nmio bedauernswerter sei. als es kurz Ministerpräsident fnqt hin^n, das Schreiben de-' ^asiites erkenne den Verbündeten das lMerredunq ernennen. lPoincaree ons verao^ie'nnsiMviiro^s Ac^nlllc necken verneinende Geste.) Redner ist die belMchen Soldaten unmittelbar nach der . der Vatikan, der 'aeacn die Ver- Absenidnncl des Schreibens stattgefunden ba^ fordert werden, sich im Interefse des Frie- zu sassen. Infolge von MeinunMerschieden-dens endgültig zu verständigen. Die N?solu- heiten zwischen Lord Robert Cecil und Hantion wurde einstlmlnig anffenomm^n, wobei notaux konnte nran zu keiner Einigung kom-sich Graf Apponhi der Abstimmung enthielt, men. Der Rat wird sich deshalb niorgen Der ungarische Bcvollnmchtigte gab schließ- vormittags neuerlich mit der Angelegenhei-t lich eine Erklärung zu Protokoll, wonach sei- bejassen. ne Regiö'rung die Einpfehlung des Rates ' « Bas Vapftfchreiben. (Telegramm der „Marburger Z " ng^.) WKB. Paris, 6. Juli. (Havas.) Im Laufe liebe habe richten wollen. Der Bo^ts^fter >der Kainmerbebatte über die Jnterpellatio- habe auf die Rechte Frankreichs und die Lienen betreffend das Papft'schre'ilben erklärt gen der deutschen Propaganda bezi'iglich der Deputierter DuniesnU (Radikaler): Zwei verbrecherischen Handlungen im Ruhr- und Punkte des Schreibens soien für Frankreich Rh?in'gebiete hingelviefen. Der Papst habe unzulässig: Jener, der die Einsetzung eines erklärt, er habe verbrechei^ischen Widerstand Sachverst^in'digenkomitees euchfehle und jc- formell miszbilligt und er kiabe hinzugefügt, ner, der Frairkrcich aufzufordern scheine, die daß, ivenn die deutsche Regierung es sich besetzten cheinischen GeÄete zu räumen. Das nicht angelegen sein ließe, ^.^rtraiien th- Schreilben des Papstes an den Nuntius Pa- rer Gläubiqe'r zu verdienen, sein Schreiben celli ^ ...... das nach der Un'terredung des pSpsttichen Legaten im Ru^rgebiet erschienen sei. Man könne ei- Rccht zu, ^arantiemaßnahmen zu erssrenen. nen Zusammenhang zwischen dem Schreiben Der Ministerpräsii''ent erklärte dann, daß und der 1" macht eine der Ansicht, brechen von Lüttich und Reims'nicht prote- be. Der PM habe das Verbrechen verur stiert habe, hab^ kein Recht, f,eute einzuschrei- leitt. Im übrigen erklärte der Ministerprä-ten. Redner erklärt, die Wiederberstellung sid^nt, wie verehrungswürdig auch die Ander Botschaft beim Vatikan fei unnütz. Depn- torität sein mag, von der daS Schriben her-tierter Sangnie Richard erklärte, daS Schrei, riihrt, so hat sie keine Macht der Einmen-ben sei cin -rein religiöses Dokunient und Wng in die innere und äussere Politik Frank-nicht darnach angetan, Ausregilng hervorzu- reichs. Zweisettos näbere sich die Auffassung rufen. Der Redner betont die'^Wichtvgkeit der bes Papstes jener ein'i>ger unserer Verbünde-Verurteilung des passiven Widerstandes ten, aber sie ist nicht die nnsere. Der V!ini-durch den Papst. storpräsident stellt f^st. daß das Schreiben die » Rechtmäßigkeit der Ri'lirbesetzung nicht be- WKB. Paris, 6. Juli. (Havas.) Im wei- und bloß die Erleichterung der Lasten teren Verlaufe der Kammevdebatte über die die die Besetzung Deutsc^and Interpellation betreffend das Pa-Mchrei'ben Nun konnten aber solche Ra schlag erklärte ^Putierder Magalton, das Papst- schreiben enHalte keine (Einmischung der Autorität in weltlichen ^a^n. geistlichen Gewalt in das GMet der weltli- ^ 'chen Genvalt. Ministerprätstdent Poincaree» WKB. Verlin, 6. Juli. Dem Wotfj^büro betonte, Botschafter Jonart habe sofort dem gM folgendes Konununitsuee über die Un- Mrdinalstaatsfekretär Gcvspari gegenüber terredung des Reiche^kanzlers mi>t t^in päpst- seinem Beden'ken Ausdrnck gegeben unid be- li6)en Nuntius zu: Nuntius Pacelli f>at im tont, daß die RnhrbeseiMng den Wünschen ?lustrage der Kurie die Sabotageakte im be- des Landes entsprochen habe. Der Kardinal- setzten Gebiete zur Sprache gebracht nnd die staatssekretirr habe die christlichen Ziele des Ansichten nn^d Wünjsche des Heiligen Stuhles Schrei'bens festgestellt und bemerkt, daß, eingehend dargelegt. In seiner Erwiderung wenn ^utischland guten Willen bewiese, es hat 'de-r ^Reichskanzler darauf iliinge^viesen, lMge^^eigt wäre, ldie ZaihlungMhi'g'keit des daß es sich um Akte handle, die aus der Er- Deuvschen Reiches und die Eventualität der r?i?unlg eines ste>peinigten Volkes und als Räumung der bcfetzlten Gebiete Prüfen, v'.'^zweise'ltie Versuche der Notwehr zu er- Der Papst habe dem Both'chafter Jonart ver- klären seien. Die Neichsregieruni sei jedoch sichert, daß er cnf die Bitten der Katholiken mit denrHeiligenStuh'le da'cin einig, daß jede Beratung<^n möglichst bald zum Ab^ Bunte sind die von den Betriebsräten im Einverständnis mit der frei-, gow e r lschaftl ^chen Gaw erks ch aftsko ni m issi on geforderten Goldlöhne nicht nur von den Ärbeitgebern und von der Regierung als -uuannehnribar ab^lelehnt worden, sondern auch in d'.^n Gelverkschaftskreisen wird diese Foriderung als unerfüllbar anerkannt, da der Produttionsertrog der deut^schen Wirt» schaft infolge der erlittenen Suüstanzverluste und der Reparationsbelastungen ans Grun'd des Versailler Vertrages sich so wesentlich vermindert hat, daß sie eine solche Mehrbe-lastnug nicht ertragen könnte. Es Händebt sich also nicht darum, den Grundlohn anif GoMasis zu tningen, sondern ithn einnml n-ach Möglichkeit der verrili^ gerten Kaufkraft der Mark anzupassen, uNdi zweitens einen Teuerungskoeffizienten festzustellen, der ungefähr iul Einklang mit der Veringerung der Kaufkraft der dcutjschen Valuta steht. Noch im Laufe dieser Woche wird die aus Arbeitc^eberu unld Arbeitnehi nlern gcbliidete Kommission unter Leitung des Reichsarbeitsministeriums und unter Hinzuzie'^ng der ^'teiligten Ministerien Klir Behandlung dieser Frage zusammentrc« ten. Die Klacien aus den Arbeitnehm'ertrei^ sen, daß die bisherigen VerhanAungen allzu? schleppend geführt werden, müssen a^s rechtigt anerkannt nx'vden, und es muß al5 die Forderung des Ta^es bezeichnet werq der ganzen Wc'lt hin bloß einen Avvell an vei-bvecheriscl)e GÄvaltamvcndung zu Verden Geist der Gerechtigkeit und der Nächsten- urteilen sei. Aus dem desttzien Gebiet?. ' (Telegramm der „Marburger Zeitung".) WW. Berlin, 6. Juli. Das Wolffbüro MM VrMl, 5. Juli. (HavaS.) Gegen- me'ldet aus Rom: Auf die Nachricht von den über einen! Mitarbeiter der „Libre Belgi- stren^m Maßnahmen der französischen nnd gue" erklärt eine offiziöse Note, die Regie- 'belgiMn Behörden im besetzten Gebiete rimg halte i^hre frülieren Erklärungen betres- Deutschlau'ds wegcm d<'s Unglnck^alles bei send die Besetzung des Richrgebietes und die Duisburg hat die Kurie die Nuntiaturen in äußere Politik aufrecht. Paris und in Brüsiel angewiesen, bei der ^ srairzösischen und belgischen Regierung Vor- WÄB. Verlin, l». Jiili. sWol^s.) Aus dem stell'Ungen zu erheben nn^ mitzuteilen, der Nuhrgebiete nni^d berichtet: Sevtens der Hl. Vat<'r erwarte, daß keine Maßnahmen Franzosen wird in di^ Esiener Bevölkcrunsg ergrissen würden, die zu einer noch stärkeren neiue Unruhe dadurch hineingetragen, daß EMttermia der Gemüter mit den ent'spre- sie seit eiuigen Tagen von Flug-engen aus cheuden. schmerzlichen Folgen führen könn- eine Unmenge .Settel üb^'r die Kruvpwerke ^ die den nur aus drei Worten schluß zu bringen. Die Vorgänge in der Berliner Metalli indnstrie haben deutlich ge^^igt, wie sehr die Lohn beweg nngen durch das Fehlen eines verläßlichen Index für die Lohnbemessnng erschwert und verschärft werden. Aber nbch! nur unter den Arbeitern, sondern auch unter den FcPangesLellten und den Beamten greift! die Forderung nach einer autom-atischen Res geluug der Bezüge immer n^eiter um sich, uu'd die Dinge liefen jetzt so. daß die Jnil^xs! regelung aus der ganzen Linie auf dem Mars scs>e ist. Dabei braucht man sich nicht einKUs redten, daß dies eine ideale Lösung ist, und zu den SckMicrigkeilen der grun^sätzlick)en Res l'elnng werdeil sich zweifellos nicht minder große oder vielleicht noch größere bei der Dilsch-tchrrng aesi'llen. ?lber es ki^ini»elt sich elx'n lnn eii'.e Notm ißnebme. die notwen^g wird durch die lataslrophale Gestaltu^ng uns >n,—,1," KumM? lös vom 8^ Juli lvSZ seres Wrrt1>chaftslebenS und die stch erübrigen wird, sobald wir wieder zu stabileren Vc,su''7 und Prciöveihältnissen kommni. In einem PunLt, nämlich in bezug auf die Reform des Ittderverfahrens, ist bereits eine Einistung erzielt worden, und mlt der Veröffentlichung deS n-ouen Index, die wöchentlich erfolgen wird, ist schon in der allernächsten Zeit zu rechnen. Hierdurch und durch die prompte Bekannts^abe der Indexziffern wird jedenfalls schon eine Erleichterung der sehr ffespannt:>n Situation fleschaf-fen '^Verden, unq es auch ein alles eher ern. - Angara vor der Reparaklons-l Kommisston. WÄB. Paris, 6. Juli. (Havas.) Die Ne-jparationKommission qrörterte Iheu!^' nach-,mitt-ags Fragen, die sich auf das der dem-nächlst nach Ungarn zu cntseniden'denKomniis-Ision in Angelegenheit der angesuchten Aufhebung des VorMgspfan'des der Repara-!tionskommission bezü^ilich der ungarischen Güter zu erteilende Man>dcr Kommission festzusetzen. Die Reparationskommission konnte die Prüfung der verschiedenen auf>geivorfenen Fragen nicht beenden :m>d wird wahrscheinlich bestehenden geheimnisvollen Text tragen: „Noch drei Tage!" Gestern widen unterbreiteten Antrag, die Vorlagp in achtslüMqen Sitzunc^en zu beraten, wird in der nächsten. Dienstag den t0. d. statfin!den-dcn Sitzung abgestimmt werden. Die Behandlung des Vermögens ehemals seindlicher Skaalsange-höriger in Jlalien. WKG. Nom, i;. Juli. (Stefani.) Der Ministerrat hat zahlreiche Maßnahmen genoh-nli^t, die sich auf die Freigebung der Vermögen zugunsten von Italienern beziehen, die Sohne oi^r Neffen ehemals feindlicher Staat^^ngchöriger sind. Ferner wurden einige Mel^inigvn betrejsfend die Be-schlaMah-nie von Gütern angenomniei^, die in den neuen Provinzen^ wohnhaften Deu^chen gehören. jd«e A«»ba« der PreöNbah«. WKB. Rom, 6. Juli. „Giornale di Roma uvgiert dm Ausbau der Predilbahn, die die Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und Böhmen mit Trieft verbinden soll. Die Fertigstellung der Bahn werde auch die Verhandlungen mit Iiugoflawiien, betreffend Erleichterungen auf der Südbahn, sehr fördern. Kra«allszenen im spanischen Senale. WKV. Madrid, 6. Juli. (Havas.) Der Senat war fleiftern^ der Schauplatz tuinultö-fer Szenen, die ihre Ursache in einem beleidigenden Briefe haben, den der Präsident des Obersten Kriegsrates General Aguillera an den früheren Minister Sanchez Toca gerichtet hatte. Zur Verantwortung gezogen, hatte Aguillera einer Offiziersabordnung ge- genüber erklärt, falls die politischen Machthaber ihn zwingen sollten, seinen Posten zu verlassen, würde er sich an die Spitze der Armee stellen, um sie wegzufegen. In der Senatssitzung forderten der Ministerpräsident sowie der Präsident des Hauses Aguillera vergeblich auf, seine Beleidigungen zurückzuziehen. Aguillera erklärte, daß die Regierung außerstan'de sei, ihn abzusetzen. M-.'nlsterprWd'ent Alhucemas erwiderte, falls irgen^inr? Macht das Parlament vergewal-ti.^n wollte, könnte dies nur über seine Leiche hinwe'F geschehen. Im Laufe der Sitzung kam es zu persönlichen Zusammenstößen zwischen Aguällera und eiwv^lnen Senatoren, darunter dem früheren Ministerpräsidenten Ronranones, doch söhnten sich die Gegner später wieder aus. ^er Depu^erte, die der Sitzung beiwohnten, wurden miternanlder bandgemein, wobei einer von ihnen seinen Rovolv-er 50g und von Saaldienern entwaffnet werden mußte. Der Ministerrat beschäftige sich ntit der Anigelegetthei.t, ohne einen NesclKlß zu fassen. In ^en mili'tärischen Kreisen hcrrscN Erregung, die der Geneval-kapitän von Äaidrid zit ^schwichtrgen sucht. Die Blätter sehen infolge der Zwilschensälle die politische Lage als ernst an. Der Berliner Melallarbeilerstreik. WKV. Berlin, i,. Juli. Wie die Blätter lnelden, hat die Streikleitung der Meßall-aBeiter heute ritnid 90.0lX) Metallarbeitern die Stveikparole ausggqeben. Bis l1 M»r vormittags wuvden 60 Betriebe von der Arbeiterschaft stillegeliegt. ^ - Die EinreifeVorschrßsten w dke Tiikkei. WM. KonftMtinopel, 6. Juli. (Havas.) Die Regierung von Anigora hat mit Ende Juli die Beschränkungen in der Paßausgabe an Fremde silr die Ein- unprästde»ti MussoKni wohnte gestem dem e^ten Flnge des «kleinsten FlugAeuges der Welt ans dem Flugplatz Centoeelle bei. Das Flugzeug Vkvv mit einem Z-HP-Mowr betvMen, . Wochenspk^el. ,Lwei Schritte vor, stnsni DaS ist der richt^ AiuSdruÄ, miit dem die Bio« mühuNgen Eniglanlds, durck feine« Fva^ bogen an die Ärdaen AlMertsn ewsn ^ schen, belebenden Zug in den schleppeniden Gang der VerständigmiySaVtwn Kl brwgen, charakteriiflievt werden können. Klar und n»" zweideuAg war das Bestreben EMandS da-, rcduf gerichtet, Frankreich mrd Deutschlmild gemeinsam an einen Verhandlungstisch M bringen. So ichewbar fein Erfolg d«rin war, so groß die Hoisfinungen, die w seine Aktion gesetzt wurdet so schnell wurden ste wieder zunichte gemacht dnich dli« abkchnende Hal« tung Frankreichs und BeligtenS, welch lichte«! res nach Beilegung seiner Mnisterlrüse sich klar m:d deutlich in den alten Mhtun^n seiner Politik HM. Es scheltevt eiichrch jegi liches Bemuhen an der oMmen Hartnückig-keit dieser beilden Mächte, die ihre Abst«^ Deutschland restlos aus die Knie W Kving«^ absolut nicht aufgeben wollen. Nach der bel» gisch-sranizosi'sche'n AMvovt auf dm engK^ sch^ Fragebogen, Vie voM>mmen gle^ ist, zeigt sich der Riß, der in der Entente Äafft; er ^nn dlurch die besten Beschönig gungSmittel nicht aus ider Welt geschafft wer-'^n. Es ist än ^Wland ein oiflfen bestnÄhenes Geheimnis, daß die dort sulZzl^ive einsetzende Teuerung, die Zunahme der Arbeitslosigkeit, das Stocken im Absatz der engliischen Produktion, das honte schon mit gut 30 Prozent gegenüber den letzten Monaten berechnet wird, nur eine Folge der fmnMisch-belgi-schen Riuhrattion ist, deren wirtschaftsläh^ mende Wirkung aus i^r britischen Insel setzt schon beängstigend gespürt wird. Der Aus-! bruch verschjiedcmer Lohnstreiks ist ein deutliches Symptom der bc-ginnendm wirtschaftliq chen Krise. Darum das hastige, eilige ^än« gen nach Klärung der Atmosphäre. Wohin->gegen man in Frankreich, trotz des stetia sinkenden Francswertes, ruhig das baldlg in Aussicht stehenide Ende, d. h. die Kaipitirla- KnScWiin Mi^Acht. ^ Roman von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) !' Mit dem Sterben ist ja noch »licht so eilig, und das sicherste Mittel, Ihren Mndern die cchofste Erbschaft recht lange vorzuenthalten, ist jedenfalls, das; Sie sich noch so zwanzig oder dreißig Iährchen Ihres Daseins freuen. Aber Sie müssen auch einiges dazu beitragen, dieses schön<''Ziel zu erreichen. Dc^it, daß Sie sich cille Tage von neuem aufregen, verkürzen Sie unzlveifelhaft Ihr Leben. ?9erfen Sie also vorerst alle Gedanken an Ihre FamilienWistigkeiten über Bord und gehen Si.' jetzt in d«r schönen Rei-leAeit aus ein paar Wochen an die See oder Ms Gebirge, um Ihren Nerven etivas zu ^nnen. Wenn ^ie dann ansgerlcht und er-^'cht wie^rtommen, wird sich schon alles fitere sin den." i ,M^nau dasselbe hat mir gestern bei meiner Entlassung auch der Gehcimrat Lendheld gesagt. Ich bin zwar kein Freund von Bade-prten und habe mich noch immer am besten erholt, wenn ich zu Haufe in Gemütlichkeit meinen Skat spielen konnte; aber n>enn die See und daS Gebirge wirklich Wunder tun, kairn ich es ja in Gottes Namen mal versuchen. Einen Steckbrief wird die Polizei ja h^ntlich nicht hinter mir erlaffen." j „Sie meinen, auS Anlaß des Strafverfahrens, das wegen des unglücklichen Revol-perschusses gegen Sie einkleidet worden ist?" ^ ..Zawohl! ^ Läßt sich denn die Vache nicht auf irgend eine Weise totnrachen, Herr Justizrat?" „Nachdem Sie !von 'den medizinischen Sachverständigen für geistig gesund erklärt worden sind, wird die Angelecsenheit wohl ihren Gang nehmen müssen. Ä?n Strafantrag, den er wegen der leichten Körperverletzung gestellt hat, würde Ur Schwiegersohn ja vielleicht zurücknehmen, falls Sie ihn darunr angingen, aber—" „Ich sollte ihn darum angehen? Ich sollte den Burschen um etwas bitten? Nein, verehrter Iiistizrat, lieber zehn Jahre Zuchthaus als das. — Aber es ist Ihnen nicht geschenkt, der Bande, die mich dahin gebracht hat! Und wenn zehnmal alle Para^aphen ^s Bürgerlichen Gesetzbuches gegen mich sind, ich werde es schon einzurichten wissen, daß sie eines Tages mit langen Gesichtern und mit leeren Händen abziehen müssen." Von Herzen sroh, den Aufgeregten endlich loszuwerden, geleitete der Justizrat seinen Besucl)er zur Äir. August Wilberg aber wählte für seinen Heimwc^ absichtlich die belebtesten Straßen, schritt langsatti dahin, und wo er den Blick eines Vorübl^rgehenden ans sich gerichtet gloubte, da sah er dem Vorwitzigen trotzig und herausfordernd ins Gesicht. Trotzdent geschah es ihm, daß er einen Gruß übersah, den sreundliche,r, fast vertran-licliien Gruß eines kleinen Mannes, der ungefähr von gleichem Alter sein mochte, wie er selbst, und der trotz seiner durchaus anständigeil Kleidung etwas eigentümlich Küm-, merliclies und Gedrückbes. in seiner äußeren Erscheinung hotte.^ " ^ ' Erst als sich der Mann nach kurzem Zaudern noch einnral nach ihm umwan'dte, wur-1 de Wilberg seiner gewahr. I Die Begc'gnung war ihm ersichtlich nicht! unanigenehm; denn er reichte dem verlegen! Lächelnden freundlich die Hand. „Sieh da,! Rüthling! — Bist du auch noch am Leben, altes Haus? Man hat ja seit Menschengedenken nichts mehr von dir gehört!" „Ich dränge mich nicht auf, Wilberg —! dafür solltest du mich Lennen, und da du niei-! neni bescheidenen.^ause seit mehr als Mei! Jahren nicht die Ehre erwiesen hast. >!- ^ „Na ja — ich weiß schon, was du sagen willst. Es geht l^ben manchmal so im LeÄn.' Man kommt zusammen und konlmt wieder auseinander, ohne daß man es selber recht ^ bcigreift, wie es zugegangen ist. Was macht' denn deine Frau? j „Dan'te der Nachfrage. Sie hat in letzter! Zeit viel gekränkelt. Wenn man, wie unsereins, nicht Geld genug hat, teure Badereisen! zu machen und kostspielige Kuren zu gebrau-! chen, nistet sich leicht etwas ein." > „Es tut mir leid, das zu hören. — Ue'brl-gens darf ich dich einladen, ein Glas Wein mit mir zu trinken? Ich habe mich an diesem Vormittag schon wieder so viel ärgern niüssen, daß es mir ganz gut tun wird, ein bißcl)en mit einem alten Freunde zu plaudern. Oder hast du was Wichtiges zu versäumen?" Der andere schüttelte den Kops. „Für mich ist jetzt flaue Zeit", meinte er. „Sobald erst einmal die Reisesaison begonnen bat, ist'S mit dem Geschäft beinahe ^nz vorbei." ' ------ - „Du betreibst immer noch deine Agenturen?" „Ja, ich habe ein paar Vertretungen. Aber es kommt nichts dabei heraus. Die Konkurrenz wird mit jedem Tage größer, und man ist auch nicht mehr so flink auf den Beiniin, wie vor zehn oder fünfzehn Jahren." August Wilberg ließ einen teUnehmenden Blick über die schmächtige Gestalt hinstreifen, die sich freilich recht unscheinbar und kümmerlich ausnahm neben seiner robusten, kraftstrotzenden Figur. „Ja — ein bißchen klapprig siehst du schon ans, Rüthling! Und wir müssen doch ungefähr aus demselben Jahrgang sein, da wir ja die nämliche Schulbank gedrückt haben." „Ich bin sogar jünger als du. Aber man mag mir's wohl ansein, daß ich mich nicht deines Wohllie'l^ ha«be ersreuon können." Wilberg klopfte ihm auf die Schulter. „Hast keine Ursache, mich darum zu beneiden, mein Alter! — In einem Punkte bist du jedenfalls Keffer daran als ich. Du hast eine tüchtige, gefcheite Frau und keine Kinder, die dich lieber heute als morgen unter der Erde wissen niö^en. Aber da sind wir an einet Weinstube, wo es einen guten Tropfen gibt, nicht das schauderhafte, geschmierte Zeug, nlit dem sie einem heutzutage in den sogenannten eleganten Restaurants vergiften. Sie ließen sich an einem Ecktisch des altväterlich primitiv ausgestatteten Lokals nieder, und mit der Vertraulichkeit des gern gesehenen Stammgastes begrüßte Wilberg den dicken Wirt, 'der nach guter, crlber Sitte in eigener .Person Besucher bediente, tion Deutschlands, «Marten will, setzt, wo'» »eS ums Ganze geht. An Schwache^»ständen vnd KrankhettSerschemungen fchlt es beilei-^ de auch inFrankreich nicht; doch dort hat man einen Arzt, der diese Uebelkei.ten schnell wieder behebt: Paincaree, der nur das Wort zu ergreifen braucht, um mit einer wohldurchdachten, feuervollen R«tde die noch immer stecMchwangeren Gemüter in flammende Begeisterung zu reihen. Deutschland, von inneren Wirren zerrissen, wehrt sich krampfhaft unter der starten staust seines Gegners; diese spürt die Zuckungen seines Opfers, die immer schwächer und schwächer werden; und über Vurz oder lang, noch ehe England eignen. wirklichen Erfolg buchen kann, wird Deutsch- j ilan'd, das von aussen absolut keine Hilfe er-! warten kann, in die Knie sinken. Welches ^ dann sein Schicksal sein wird? Dann hat ^ aber auch England das Heft vollends aus! her Hanid gegeben. Die letzte Rede Poincarees «anläßlich de rEnthüllung des Erinnerungs-i 'denkmales für die amerikanischen Freiwilli-! gen hat nur allzu deutlich seinen unwandel-'baren Sinn dokumentiert; sie war eine an 5 Leidenschaftlichkeit nichts zu wünschen übrig, lassende Anklage gegen jenes Deutschlands das durch se'me Handlungsiveife den Krieg ^ heraufbeschwor, jenes Deutschland, das aber heute nicht mehr existiert; eine Anklage, deren Wem atischer Ausbau die Unversöhnlich-keit und den Haß deutlich verriet . , . i Wer will da noch Hosifen? In Deutschland hofft man nichts mehr; dort hat man eS verlernt; man brütet in dum-Pser Vergreif-! ilung unid wartete das Ende der Dinge ab. j Dafür aber HM man in England; der Pessi- i mismus, der dort in den letzten Tagen zur Schau getragen wird, ist bloßer Schein. Zu viel steht für England, das seine Karten offen zeigte, bei einer Niederlage auf dem Spiel. Und angesichts der Erfolglosigkeit seiner Bemühungen hat sich der dortigen Presse eine Unruhe bemächtigt, die mit bloßer Nervosität nichts mehr zu tun hat. Bei der Tonart, in der englische und französische führende Blätter gegen einander wettern, muß sich die übrige Welt unwillkürlich fragen: Ja, waren das nicht einmal Verbündete? Wo ji-st ihr einstiges gemeinsames Ziel? > Nicht nur die englischen Blätter treten gegen die von Frankreich betriebene Ruhr-Politik offen auf; auch in Italien hat sich einet großen Teiles der Presse eine Stimmung bemächtigt, die für Frankreich alles eher denn freundschaftlich genannt werden kann. Man fürchtet den gallischen Hahn, der sich zu weit schon in die beutischen Gaue vorgewagt hat, um so leicht wieder zurückzukönnen. Wenn man Nim auch noch die warnendem neutralen Stimmen, unter denen sich kiiele amerikanische Ibafinden, hinzurechnet, !?v kommt man zu dem Schlüsse, daß sich in de? Welt langsam ein Wandel vollzieht, der einer Isolierung Frankreichs verteufelt ähnlich sieht. In Frankreich sieht man das be-aeits ein, aber man fühlt sich stark genug, man trotzt und pocht auf die Macht. Wie Zange noch? .»» j England. 5^ Lord Curzon hat am 4. d. im Kabinetts-bat in einem ausführlichen Referate das Ergebnis besprochen, das seine Verhandlungen Mit den Botschaftern Frankreichs und Belgiens hatten. Seine Ausführungen fanden allseitige Zustimmung. Höchst sonderbar wind es in den öffentlichen Kreisen beurteilt, daß über das ResMat seiner Besprechungen absolutes Stillschweigen bmvahrt wird; dies spricht für die Wahrscheinlichkeit, baß er 5m Laufe der nächsten Tage noch weitere Verhandlungen haben dürfte, da noch verschie-idene Punkte klarzustellen sind, die bisher, nicht genügend präzisiert wurden. Dann erst dürfte es sich erweisen, ob seitens Englands auf einer schriftlichen Antwort bestanden. Vierden wirb. Daß die gegenwärtige Lage äußerst sclMie-. rig und ernst ist, ernster vielleicht wie noch. nie, gibt selbst Reuter zu. Es wird als zweck- i los bezeichnet, Differenzen von tiefgehender Natur, die tatsächlich bestellen, einfach hin-wogle-ugnen zu wollen. Die gegenwärtigen Besprechungen dürften eine entscheidende Wirkung für die beiderseitigen Entschließungen haben. Die letzten Meldungen aus London lassen erkennen, daß Baldwin und Curzon zwar entschlossen sind, die Einigkeit mit! Belgien zwar aufrecht zu erhalten, doch ist der Optimismus, der auf eine gütliche Einigung baute, reichlich geschwunden. Ter Abstand zwischen der englischen und französischen Auffassung in der allgemeinen Repara-tionsyolitik ist fast unüberbrückbar. Die beiden Führer der englischen Politik sind darin einig, daß das letzte Angebot Deutschlands unter keiner Bedingung fallengelassen werden soll, und diese Meinung stößt in Pa-' ris und Brüssel auf >den hartnackigsten Widerstaich. Man legt in offiziellen englischen Kreisen der Ernennung Mae Kennas zum Schatzmi-! nister große internationale Bedeutung bei. ! Er ist der Mann, der die deutschen Verhält-^ nisse von heute sehr genau kennt und sein ^ Plan bezüglich der Reparationsregelung soll ! sich in ganz neuen Richtlinien bewegen, die j darauf ^dacht nebinen, daß England gege-! beuen falls in die Lage kommen könnte, mit ! Deutschland getrennte Verhandlungen zu führen, falls Frankreich und Belgien auf iih-! rem halsstarrigen Standpunkt verbleiben sollten. Diesen Kombinationen ist jedoch vor-! derhanid kein zu großes Gewicht beizulegen, i und man wird notgedrungen einige Tage zuwarten müssen, bis die weitere Entwicklung der Dinge ein klareres Urteil zulassen. Frankreich. Paris hat wieder eine neue Sensation: . den Riesen Prozeß Iudet, der bekanntlich ! wegen seiner angeblichen Beziehungen zum j Feinde in seiner Abwesenheit zu lebenMng-> lichem Zuchthaus verurteilt worden war. j Iudet hielt sich im Auslände aus; während - dieser Zeit arbeiteten seine Freunde unver-j drossen für seine Sache, bis es ihnen gelungen war, eine Revision seines Prozesses durchzusetzen. Und da geschah das Unglaubliche: Iudet hatte tden Mut, auf di^, Gefahr hin, sofort seiner Freiheit beraubt zu uvr-der!sacher zu treten, um mit dem «von ihm und seinen Freunden gesammelten riesigen Beweis- und Entlastungsmaterial einen vernichtenden Hieb gegen seine Feinde zu führen. Der Prozeß dauert nun schon einige Tage an untd dürste sich noch länger hinziehen; selbstverständlich hält er ganz Frankreich in Atem. Bis jetzt führt Iudet seine Sache ganz gut. Eine große Zahl von Entlastungszeugen ^ tritt für ihn in die Schranken. Es ist im wahren Sinne ein Skandalprozeß, der, wenn er für denBeschul-'digten günstig verlaufen sollte, ein krasses 'Licht auf die Handhabung der öffentlichen RcchtsMege in Frankreich wirft un>d beweist, daß es heute auch in einer modern regierten Republik noch immer möglich ist, ei- nen im öffentlichen Dienste für sein Vaterland wirkenden Mann auf Lebensdarer unschädlich zu machen, wenn er jenen maßgebenden Kreisen mißliebig wu-Ä, die au der ^ -Spitze der Macht stehen, »denen er zu tief in. die karten blickte. Der „Tiger von Frank-! reich", Clemenceau, und seine gesamte en-. gere Umgebung dürften Gelegenheit haben,! darüber etwas tiefer nachzudenken . , , Im übrigen geht das politische Leben in Frankreich -salinen gewök?nliä>en Gang, da die Mehrheit, die hinter der Regierung steht, den Aolsichten und dem Willen Poincarees getreulich folgt. > Deutschland. England hat in seinen Bemühungen, die Alliierten und Deutschland in der Reparations-fraige einander näher zu bringen, einen j Bundesgenossen gefunlden: den Papst. Dieser? richtete a>n den Reichskanzler durch den j Nuutius Pacelli einen Brief, aus dem her- > vorgeht, daß seine Wünsche sich mit denen! der englischen Regierung decken. In seinem^ Namen ersuchte 'der Nuntius den Reichs- > kanMr, auf die deutsche Bevölkerung mä-^ ßigend einzuwirken, damit die aktive Bekämpfung der Ententetruppen im N uhrgebiete aufhöre. Nur so sei es möglich, die gefährlich geworden^, Atmosphäre zu reinigen. Reichskanzler Enno versprach dies; er drückte jedoch die Meinung aus, daß dieser sein Schritt wenig Erfolg haben werde, da die deiche Regierung durch die Fern'haltung der deutschen Polizeikräfte vom Ruhrgebiete zu halber Ohnmacht verurteilt sei ün'd somit auch die Sabotage nicht hmdern könne. Die Situation im Ruhrgebiete verschärft sich in unheimlicher Weise. Obwohl es durchaus noch nicht bewiesen ist und wahrscheinlich auch nicht bewiesen werden kann, daß die letzte furchtbare Explosion auf der Duisburger RWn'brürke von Deutschen verübt wurde, kennt die französische und die belgische Besatzunqsbchövde in der Handhabung und Durchfi'chrung der drakonischen Ausnahmsverordnungen keine Grenzen. So wird eine Lage geschaffen, die zun: Verhängnis und zur Katastrophe führen muß. Offen spricht man in der Ruhr davon, daß dieses entsetzliche Unglück, das soviel unschuldiges Menschenblut forderte, überhaupt nicht van Deutschen, sondern von g-^-ungenen Agenten heraufbeschworen worden sei, zu dem Zwecke, den Bosatzungstruppen die Gelegenheit zu imn?er schärferen Drangsalierungen zu gebeu. Wissen doch Zeitungsberichte zu melken, daß der berüchtigte, jetzt in Paris malende Rheinlseparatist Dr. Torten in einer Re^. andeutete, daß in ewigen Tagen . im Rnhrgebiele große Attentate und Spren-! g'.lng'. n von Eiseulbahn-' und Flußbrücken i «stattfinden würden. . . Von französischer ! Seite wurde dies energisch dementiert. Doch t was besagt heute ein offizielles Dementi? j Ein Schaudern muß heule auch den völlig Unbeteiligten überkommen angesichts der traurigen Tatsache, daß heute eine große Kulturnatiou mitten im sogenannten „Frieden" einem Nachbarvolke durch Verhängung einer -unmenschlichen Hungerblockade seinen Willen aufdrängen will, den dieses Volk in ! seiner heutigen Verfassung nie un'd nimmer i erfüllen kann. Die Lebens mittelnot und dise zu spüren sein. >'-5 -<>- Gemelnveratssitzung. N! aribor, e. Juli. ' ! Mit obligater dreiviertelstündiger Ver^ i spiitnng eröffnete der Bürgermeister die Si^> ' zuug. Er verlas die Einla«dung der Privat« ^ Lehranstalt Legat zur Besichtigung der neu- - eröffneten Schnlräume. j Das städtitsch? Gasivei^k beabsichtigt, sich - an der hiesigen Gewerbeausstellung zu betei-^ ligen. Zlvecks Errichtung eines eigenen stän« digeu Pavillons, in dem späterhin eine stän-j diige Ausstellung stattfinden soll, ist ein Kre« I dit von Dinar nlvtwendig. Da die Aus-i stellnng von verschicd die Marktkontrolle zu ver« schärfen. Die Anträge würben angenommen j und den zuständigen Ausschüssen zwecks LH»-rer Ausführung zugewiesen. Der sozialistische Klub beantragte eins' ^Ausländsanleihe iui Betrag von 500.000' ^Schweizer Fwnken aufzunehmen. Von dieser Anleihe, die in uniserer Währung rurü^ K Millionen Dinar ausmacht, wären fünfl ANllionen für den Wohnungsbau, 2 MiMo». nen für die Kanalisierung und Asplhaltie-. vung «der Straßen unid der Rest für den Aus-.! . bau des städtischen elektischen Netzes zu ver«^ ^ wenden. Der Antrag wurde im Prinzip avB j ' genommen und der Finanzausschuß beauf«'! , tragt, die Art der Deckung und Amortifiechl ruug dieser Anleihe zu kalkulieren. . ^ Auf Grunld i>e^ lBerichtes »des Finanz ' , ausschusfes wuM die Erhöhung des Miet-^! » zinses in dcm städtischen Gebäu'den beischlo^ 5 - sen, und ^var für die Wohnungen mit Aus»^ nähme der Barackenwohnungen, für welche , Z der Zins in gleicher Höhe wie bisher zu ent-^ , j richten tft. um 100 Prozent, für Lokkale-vm« s 200 bis 1000 Prozent. Die Erchoihung triM? k > im Einverstänidnisse mit den ^Parteien mit'? 1. Jänner d. I. in Kraft. ^ -» Dem Ansuchen der Feuerwehr von Po«? » breZje um eiuen Beitrag zur Anschaffung seines Automobiles wurid^ Fohe gegeben«^ -»j Es wurde ein Betrag von 1000 Dinar be<1 .willigt. ^ Dem Sportklub Svoibolda wurde 6er^ ^«Sportplatz hinter der Voivoda-Möiö-Kaser^ -' ne auf die Dauer von zehn Jahren unter der ! ! „Em Fläschchen Bordeaux — Sie ken-psn ja wohl meine Sorte?" , .,MZwitz, Herr Wilberg! — Ich freue mich j aufrichtig, daß man Sie endlich mal wieder. Acht." ! , „Na, das ist wenigstens einer, der sich auf-! 'richtig freut," meinte der Privatier, als der i Wirt sich zurückgezogen hatte. „Ich glaub's. ?hm, weil er schon manchen hübschen Gro-: schen an mir verdient hat. Auf das elende! Aeld läuft's ja am Ende doch bloß hinaus!" ! . ,Lsch delrke. eS gibt auch Ausnahmen, Au-yuftl Oder zählst du mich vielleicht n-uch für! emen^ der sich an dich heranmacht, bloß weil du der reiche Wilberg bist?" ! Der alte Wilberg erhob sein Glas, um' Mit ihm anzustoßen. „Nein, Fritz — alles was recht ist, aber von der Seite habe ich dich i niemals kennen gelernt. ^ Prosit, alter! Junge! Unsere Iugenderinneru'ngen sollen leben! — Wenn ich's recht bedenke, war das doch die schönste Zeit meines Lebens." Rüthling tat ihm Bescheid und trank bedächtig sein Glas bis ans den letzten Tropfen! leer. ' Dann, nachdem er eine kleine Weile vor sich hingeblickt hatte, meinte er: „Du hast viel Verdruß gehabt in den letzten Tagen. Ich habe in den Zeitungen toe-mgjstens so allerlei gelesen." »Daß ich als verrückt ins Irrenhaus ge-^rrt worden bin — wie? Ihr habt euch Wohl rechtschaffen darüber gewundert?" „Ich dachte, es wäre bloß eine Zeitung^--1 ente, aber ineine Frau meinte, das hatten dir de,n^> Kinder angetan, weil du nicht genng bevauSrückeu woVch, uO. wenn es noch eine Gerechtigkeit auf Erden gäbe, würde es ihnen , dermaleinst heimgezahlt werden!" i „Hat sie das gesagt? — Ein Prachtiveib, / deine Frau! Prosit Rüthling! Deine Elise ' soll leben! Daß du nicht vergißt, sie herzlich von^nir zu grüßen!" j ! „Schönen Dank August! Sie wird sich dar-. über freuen, denn sie hält sehr große Stücke . auf dich, obivohl du uns seit z'ivei Jahren , „Es war umecht von mir, sehr unrecht.' ! Aber man lernt eben erst inZeiten, wie ich sie ^ jetzt durchmachen muß, seine wahren Freunde ! kennen. — Weißt du was, wenu es euch recht ist, lade ich mich noch heute zum Abendbrot ' bei euch ein. Ohne alle Umstände natürlich. Ein paar Kartoffeln, Butter, ein guter Hering — nnd damit Schluß!" ! Wie einer Anwandlung von Rühning ! ' streckte Rüthling August Äilberg über den Tisch hinloeg die magere Rechte entgegen, i „Das ist <>in Wort, August! — Meiue Frau wird eine unbändige Freude darüber haben. Aber du dacht dich nicht daran stoßen, daß wir vielleicht nicht allein sein werden. An schönen Tagen," wenn wir in der Laube zu Abendessen, kommt unsere Hans- j Wirtin, die Witwe Hermuth. gerne auf ein! Plauderstündchen in den Garten hinunter.! und ich kann es ihr nicht verwehren, weil wir den Garten doch eigentlich nur Zur Mitbenutzung gemietet haben. Aber du kennst . sie ja ebenso lange wie ich." I August lachte vergnügt. I „Ob ich sie kenne, die gute Adelheid! — Meiue erste Flamme! — Nun komme ich natürlich erst recht. Ich möchte mich mal wie-' der jo Mt wohl unter Menschen, für die ick mcyt vloß ein Geldjack bin, sondern ein Kerl ^ von Fleisch und Blut. — Pro-sit, Rüthlina, die gute Adelheid soll leben! Verbraucht sie bei der Unterhaltung iwch immer so viele Taschentücher wie früher?" '. die Tränen sitzen bei ihr jederzeit sehr lo>e. »lber sie ist eine Seele von einer Frau, ^ und lch glaube, sie trägt heute noch eine stille Lu've für dich im Herzen." j > „Sie ist ein Prachtvolles Weib! — Schade.! da»; der lange Registrator sie mrr damals vor ' 'w ^a,e weggeschnappt hat. ^ Na. wie ist's — trinken wir noch ein Fläsch- Diesmal ab^r lehnte der alte Agent beschei-uen ab. Er müsse einen klaren Kopf behalten , sur jeine Geschäfte, meinte er freundlich. i Wilberg redete ihin nicht weiter zu. Noch herzlicher als vorhin bei der Begrüßung >u"'ttelten sie Nch zum Abschied die Hau de, uu Ruthling trottete in der Haltung eines vo ^uoeit und ^orge schwer bedrückten Manne^ von dannen, während sich Wilberg entschloß. die zweite Flasche auch olme Gesell-. sct)aft M trinken. ' . ! - > ! Auf Grund seiner äußeren ssei^s'. inuna ^ . wi.rt>e man den stattlichen .^errn, der um die! vierte Stunde des nämlichen?ages die Trep-pe eines vornehmen Mietshauses im .^e,ien euworstieg, sicher!nr einen bedeuten-den Handels.herrn oder Großindustrielle!, ge- i halben haben. j Wie seine sorgsam ge^nählte und bei äußerer eleganz d"ch einfache und solide Kleidung in allen Stücken auf den Eindrug der Respektabilität berechnet schien, so mußte auch ! das blühende Antlitz deS etwa Sech^igjähri--gen mit seinem glattrasierten, stark en wickele ten Kinn, seinen anscheinend eben erst unter" > den Händen des Friseurs hervorgegangenen,/! silbergrauen Bartkoteletten und dem wi«! ! durch einen Schimmer des Wohlwollens milderten Ernst seiner Züge notwendig ! allererst diesen Eindruck hervorrufen. Es war eine von jenen Erscheinungen, dis unbedingt gleich auf den ersten Blick eine^' günstige Voreingenommenheit erwecken und die ganz sicher sein dürfen, daß man ihnen» -überall mit Hochachtung, u>enn nicht mit eiq nen halb instinktiviem Gefühl der Ehrfurcht , begegnet. Im ersten Stockwerk, wo auf einem blan? leuchtenden kiupfer!fchildcl>en ohue jeden wei-trn Zusatz der Name Burghardt zu les^en war, hob der respektable Herr den kunstvoll verzierteii Vronzegriff, desstn Beivegung daS elektrische Läiiteiverk in der Wohnung'funk« t.onieren ließ, und mit einem stumnven, gü- > ^ ^. !g>eu des Hauptes überreichte er dem ^sneud^k Dieuslinädelxn die üereitgehaltene j Visitenkarte auf der in großen Schriftzügen der N/ime „Hugo Delmonte" gestochen war. ! Ter artig knicksenden Kleinen war der Ves siiii>er osfenl»ar kein Fremder mehr, und sie moi'r die Art. wie er zu behandeln sei, eiu für allemal ihre Vlleisungen empfangen haben, denn sie ließ ihn nicht ans dem Gange warten, sondern öffnete ihm sogleich die Tür eines Zimmers, dessen luxuriöse Einrichtung dein vorn.'hmen Zuschnitt des ganzen HauseS entsp.rach. - -- - - . - -------- Belker ^arburger Zekkung' Vclmlmcr 151 ^om 3. JuI! 1923 Bodmgung überlassen, kaf; der Klirb für die Udaptierun-g un'd Instandhaltung des Plaz-zes Slxrge trägt. Der Rechnungsabschluß des stäbtischen Kinos für das ANvi-te Lxilbicchr 1W, der einen Reln^ienntnis genommm. Der Reingewinn fließt zur .'oälifte dem Arm<'n.fon'd, Aur anderen Hälfte dem Ncrtionalth'eatcr zu. Schließlich nmrde den Angestellten der ftädtisch-en Vestattungsanstalt eine lOpra^zcn-tige Gchaltscrhöf^ung bewilligt. Um haLb 11 Uhr wurde die öffentliche Sitzung unterbrochen, worauf die Fortsetzung der gehcim-en Sitzung folgte. Mawusger und TagesnachriOten. — Wir gratulieren! Fränlein Anna Her-cog, eine Schwester des hiesigen Militür-ta^llmeisters, Herrn Hercon, hat an^ der Prcger Akadenüe der schönen Kimste in Klavier und Gclsang die Staatsprüfung mit gutem Erfolge abgelegt. — Von der Gewerbe- und Jndustrieaus-pevung. Da sich noch immer Nachziigler .melden, hat sich der vorbereitende ^lusschuß enksHlossen, die AnmMesrist allgemein bis 20. Juli zu verlängern. (5s ist nümlich gelungen, noch einige Räu:ue zu Ausstellungs-Awecken frei zu bekonrmen. Es ist also für die ZÄumiaen die höchste Zeit, ihre Anmeldungen nachzuholen, denn sonst u'üßte der noch v^'rsu.j0are ^?!auttl on a^'^tvni'ti.'^'' AuZsteiler v.'vge'ben iverden, von denen sich nauientlich viel'^ au? i^^roaticn und (claivonien gemeldet ^aben. Wie voriges Ia!''ir, so wer^den auch !^uer verschiedene BuffetZ am Ausstellungö-platze errichitet n>echen. Diesbazüg'liche Interessenten mögen biö längstens 12. I>uli nnttag beim Ausstell'ungsausschusse ihre schriftlichen Offerte einreichen. Der Ansftel-bungsauölschus; be^finldet sich ini Schu'lgcbäude in der Eankai^eva ulica. — Von der Privat-Lehranstalt Legat. Wie wir bereits gestern mitteilten, wird die Pri-vat-Lehraniswlt Legat ^norgen Sonnitag den 8. ds. von 9 bis 13 Uhr vornrittags denl P. T. PuMi'kllm zur nnverbin'^ Lichon Bc'sichtigung nochmals ausgestellt. Hiezu werden auf diesem Wec^e alle Gewerbetreibenden, läawfl'eute, Fabrikant-en, Banken, Behörden sowie Schulfreunde höflichst eingeladen. Vrazova ulica 4, gegenüber der ' Narodn« ba?^ka. — Aus der Polizeichronik. Wegen leichter .törperlick?e'r Verletzung wurde der Han-dels--ge^ilfe Felir .^tof zur Anzei-ge gebracht, weil er einen Studenten mit dem Peitschenstocke Fuf den .n>and jetzt, nnd weni^c» Minuben-ißpvit'er öffnete sich eine ^'^r in den Emipfangs--lÄon einmnTÄden'den Seitentüren. ^ ,/^teir Tag, Herr Delmvnte! _ Wollen ^e die Frvun-dllchleit haben, hier in mein MrbeitsMrmer einMtreten?" - Der Sprechende mochte von ungefähr glei-i^chem Atter sein, wie sein Besucher,' an Würde ^«rrrd Vornehncheit der äußeren Erscheinung laber konnte er sich kaum nlit ihni messen. Wcchs wurde er ihn, zu seiner ganzen (^röße lÄufger^ichtet, vielleicht noch um ein Stück !'Merragt haben, aber sein hagerer Körper swar wie irnter einer unIsichKbaren Last in sich ^sanrnvengiesunken, imd seine schmalen x^^lltern hinffen schlaff herab. Nur ein paar Mrliche, ^aue Haarbüschel noch standen .wirr an seinen Schläfen, und unter dem Mlecht steM^n, fast schon weißen Barte ^trawr Sne Backenknochen spitz aus dem farb-I-lojen, hohlwangigen Gesicht liervor. Dabei trug dies gealterte, durchfurchte c^^esicht un-prrkl?nnbar den Stempel geistiger V-edeutunc^ Vtd es bedurfte «eines großen Nuftvandes Phantasie für die Vorstellung, daß es das HM verwüstete Gesicht eines ehedem schönen jManneS sei. Die^i^ Männer begrüßten sich mit ei-«em Händedruck, aber es niar nichts .s-^erzli-A?-? ^ Art, ^ LandesqerichtMrek-1 ^ Burghardt seinen Gast willkommen ae-^hen hatte, und wie er ^n zum Niedersetzen! W>ts^. ^ „Es ist sehr fwuMich, wk Si? sich Mst ^ xr m ldvr hnfti-gLn, ^ Bei der Arbeit verunglückt. Der in der Fabrik Doctor in drug auf der RuSla cesta beschäftigte Arbeiter Julius FarkuZ aus Lim-bus kam mit der rechten Hand in eine Maschine, ^oobei ihm vier Finger vollkommen abg?1rcnnt wurden. Die Rettungsabteilung leistete ihm die erste Hilfe und üibersührte ihn ins Spital. — Neue Bsrschriften über die WaffenmiZ-gäbe. Die Regierung hat i'iber die Ausgabe von Waffenpiissen neiie Vorl^^chriften erlassen. Von nun an werden Waffenpässe nur verläßlichen Personen in begründeten Fällen ausgegeben. — Ein Hochstappler in Sicherheit. Die Polizei arretierte gestern einen gewissen Anton 5/nraj, einen stellenlose:: Privatbeamten. Er gab sich als Kommissär der Bezirkshauptmannschaft aus, legte sich einen Doktortitel bei und beging niehrere größere Betrügereien. Unter falschen Angaben hatte er leichtgNubigen Lc?uten größere Suiumen herausgelockt. Er wurde dLM Gerichte eingeliefert. — Die Vinbrechergesellfchaft, die in der letzteren Zeit die Stadt und Umgebung un-sil^'r machte, wurde gestern nach erfolgter Arretierung der zwei letzten Atitg^ieder „komplettiert" dem Gerichte eingeliefert. In der letzten Zeit kamen in der Umgebung vereinzelt größere Einbrüche vor. Man wußte zwar um die Tächer, konnten ihrer jedoch trotz der genauesten Beschreibung nicht habhaft werden. Erst gestern qelancf es der Polizei beide Gauner.' einen qewissen Karl Vo-grinec vnd einen Johann Sa8aj, M arretieren. Hiemit sind sämtliche Mitglic'der der Eit'brecherssesellschaft hiiiter Schloß und Riegel unld wir hoffen, daf^ sie ^die öffentliche Sicherheit nicht so bavd mehr gefährden werden. — Nachtdienst in den Apotheken. Diese Woche, d. i. vom 8. bis 15. ds.. versieht den Nachtdienst die Staldtapotheke, Mr. Prüll am Hauptplatze. — Verstorbene in Maribor. 29. Juni: Ogorevc Johann, Zimmermann, 63 Jahre, Krankenhaus. — 30. Juni: Jesseneg Marie, Kondukteurswittve, 75 Jahre, Me'ksandrova cesta 35. — 1. Iuili: Pölzl Marie, Kondnk-teursgattin, 51 Jahre, Trstenjakova ulica 16. — 2. Juli: Janöer Franz, Hote^lier, 57. I., Gosposka ulica 30. — 3. Juli: Bidoviö Marie, Oberlchrerswitwe, 71 Jahre. KrLwina. " 5. J'irli: Gosak Kars, <Ä'l>dbcchnschmieds« kind, 15 Monat, Dlalska ul. 5. — 6. Juli: J'llrc Ioises, Kaufmann, S2 Jahre. Krankenhaus; i^unko Marie, Win^erin, 79 Jahre, PoLeHoiva. Theater und Kunst. ^ Timzadend Nita-Rita. Wie bereits angekündigt, tanzt Rita-Mta (Markit Pesta) die jüngste Vertrotcrin klassischer Tanzikunst, DienZtag den 10. ds. im Theater ,ein auserlesenes Programm. Kompositionen der großen Meister Schubert, Dvorak, Chopin, Sme-tana, Grieg, Lia-dow, Strauß u. a. m. werden von der kleinen Dame, wie aus «dsn uns vorli7genulegen versteht, berechtigen zu dem Schlußurtcil „Ein Wunderkind". Wir machen l^soniders darauf a-uf-merksam, daß nur dic^ser eine Tanzabend Rita-Rita stavtfinden kann, da die junge Künstlerin ihren weiteren Verpflichtungen AU einer Turnee nach dem Süden nachkommen muß. Die musrkaliiche Begleitiing, diel'es interessanten Tanizgast'spieles liegt i.n den bewährten .Hän'den imseres heimischen Pianisten H. Frisch. Der Äartenvorverkauf zu dem Ri>ta-Rita-?lben!d findet ab heute in der Theatertassa, Slovenska ulica 9, statt. Sport. : Rapid Alt-Herren — Ptuj Alt-.Herren. Für das am Sonntag in Ptuj stattfindende Wettslpiel bringen wir nachftchende Aufste'l-lung: Blanko, Serianz, Pelikan. Komauer, Frankl, Jng. Dergan^z, MoLnik, Huallenz, Pergler, Mag. Wolf und Weiß. Abfahrt Süidbahnhof 8.Ä) Uhr. Schiedsrichter Herr Honomichl. o Aus aNer Velt. Lob und Liebe. „Lob fft für die Liebe manchmal wichtiger als ,,Treue", so behauptet Elisabeth Maro in einem Londoner Blatt. „Lo^b und Ermunterung sind für die Liebe, was Sonne und Tau für die Pflanze sind; sie verlei!hen ihr Frische, Farbe, neues Blühen. Liebe duldet lange. Sie erträgt Mißhandlung, aber nicbt Vernachlässigung. Lie^, echte Liebe hat keinen Glauben in sich elbst. Sie ist unendlich schüchtern und be-chekden. Immer ist sie bereit zu glauben, daß Ds Lob, das in früheren Zeiten ihr so reichlich zu ^il wnr^, verklungen ist und verloren. So siecht die Liebe dahin ohne Lob, wie die Blume, die ohne Nässe vertrocknet. Der Mann denkt immer noch, daß seine Frau die entzückendste Frau von der Welt sei; er vergöttert noch iihre Schönheit und empfindet sie so stark, wie in den ersten Tagen des jungen Glücks. Aber er sagt es ihr nicht mehr. „Es ist.ja nickTt notwendig", denkt er. „Wie oft habe ich jHr diese Dinge zugeflüstert. Es muß sie ja langweiü?n, wenn ich slvig dasselbe wiederhole." Ach, wie verkennt er das Fvauelcherz! Wenn er wüßte, wi<. sehr sich seiile Fraiu sehnt nach den Beteuerungen der Liebe, nach den Schmeicheleieir, mit denen er einst so verschwen'derW war! Wollte er i^hr all das wieder sagen, was er ihr so oft ge-fagt, was er nun für überflüssig und selbstverständlich hält, wie gNckkich würde er sie machen! Und die Frau ist immer noch fest dcvvon Äberzeugt, daß es keinen so guten Mann sonst Mbt, wie i'hren Mann. Den Freudinnen gogenüiber betont sie das voll StoKz, un'd wenn er getadelt wird, verteidigt sie ihn wie eine Löwin. Aber so stolz sie auf ihn ist, so fest der Glau'be an seine Vorzüge in i'hr wohnt — sie sagt es ihm nicht. Er mi.ch das ja alles von früher her wissen. Sie fürchtet, daß sie ihn langweilt, wenn sie diese „kindischen" Lobeshymnen von einst ihm auch noch in ihrer „alten Ghe" immerfort vorbeten wollte. Aber beiide tun unrecht. Die möNlschliche Natur ist so eitel, wie Liebe bescheiden ist. Weder Mann noch Frau wird jemals müde des Lobes; beiide streben danach, es zu erlangen, nnd sind_bewußt oder unbewußt — trauriq, wenn das Lob der Liobe fehlt. Sie schinnckt sich nur für ihn; er ar--bertiet und lebt nur für sie. Aber sie sagen es einander nicht, und das ist sehr traurig. Denn wer liebt, sieht im Stillschweigen GleichMl-tigkeit. Jeder Ausseher weiß, wie ein Wort der Ernn'nterung die Arbeiter anspornt. Jeder Lehrer weiß, d^ß ein Lob zur rechten Zeit dem Schüler gut tut. Un!d die Menschen find in der Liebe immer Kinder, die ganz so gelobt und gehätschelt sein wollen, wie die Kleinen. DeÄjalb ge'hört Lob zur Liebe, denn L-ie^be stirbt olhne Lob." ^ Müßige Wisienschast. In England sind jeizt wissenischastliche Untersuchilngen über das Kiissen gemacht worden. Zunächst einmal wird Nlit jedeul Kuß ein Druck ausgeübt. Der Druck aber ist eiue Größe, die sich nil^'ssen läßt. So wurde denn ein Instrument gebaut, das ei-ne solche ZNessung ermöglicht. Es bestecht aiis einer klei-nen Troimnel von der ungefähren Größe einer Taschenuhr. Die Tromunel ist mit Wasser aefnllt und steht .durch eiuen gleichfalls mit Wasser gefüllten "vchlauch mit einem Manometer in Verbin-diing. Der Zeiger des Manometers spielt auf eiiier Skala. Dadurch, daß auf die eine oder daß von zwei Versuchspersonen gleichzeitig mt-f beide Seiten der Trommel ge^küßt wird, lästt sich MIN die Größe des beim'Küssen aus-^übten Druckes messen. Aber — man küßt Me Geliebte anders als die Schwiegernmtter und so wird man deshalb hier auch niemals gleichmäßige Werte erhalten. Immerhin ergaben sich bei den Versuchen Aufschlüsse über die Empfindlichleit verschiedener Teile ldes Körpers gegenüber dem Kuß. Um das üleichk; .GesüU zi; erregen, wie; bei dem auf die Lippen, ist beim Kuß auf die Stirn ein Druck von zwei Milliaramm auf de» Ouadrat?entimeter nötig, während die innere Haudflöche für die gleiche <'^)efühlserre-gunI einen Druck von drei Milligramm erfordert. Weitere Untersuchungen bezoaen sich auf die V.^ränderungen i>es BlutÄruckt^s beim Küssen. Hier wi'rde zur Messung der bekannte Mi'tdruckinesser, der sogenannte Sphygmograph, venvendet, der am Handgelenk des Küssenden befestigt wui^de und die Acndcrungen des Blutdruckes auszeichnete. Der Blutdruck schwankt im weiblichen Körper Mischen 85 und 155 Millimeter, im männlichen .'/.vischen 90 und 175 Millimeter. Die Durchschnittswerte liegen beim Weibe Mischen 105 und 1l9 Milliineter, beim Mann Wischen N7 und 135 Millimeter. Während des Küsiens stieg dcr Blutdruck bei einem Mann, bei dem er vorl'er 130 Millimeter betragen hatte, auf M Millimeter, bei einem weiblichen Wesen von 100 auf 122 Millimeter. Die Dame scheint aliso der Sache beträchtlich kaltblütiger gegenübergestanden zu haben, als der Herr . . . Die Versuche sollen fortgesetzt und mit wissenschaftlicher Gründlichkeit auf die verschiedenen Lebensalter ausgedehnt werden. Die Malavita. „Malavita" — so nennt sich eine Mailänder VerbrecherbanÄe, die sich in einer Bar „La Ninfa" zu treffen pflegte. Diese Bar befand sich in der Nähe der Bastionen an der Piazalle Ticinese, und die Jnha-beri.n war eine noch junge und sehr schöne Dame Frau, Carlotw T^ta, wie sie sich mit ihrem Mädl^nnmnen nannte, in Wirklichkeit war sie die Frml eines avten Industriellen namens Pogliani. Vor einigen Wochen wurde Carlotta Test« lunweit dn Bastionen mit durchschossener Schläfe tot aufgofunden, und einige Tage später fischte man im Mailänder Flußhafen die Leiche einer jungen Arbeiterin auf, Piiertna Monguzzi, die in einer Fabrbk b^r^ftigt war. Dieses Doppel-drama erregt in Mailand großes Aufsein. Man glaubte zuerst ie Amdlschast dn Bar, gewan» dort wer^olls Beylehlmr^ W e!inige« Bandenmitglieidern, zeiM fich sehr freigebig und kam alSbialid hinter dii» i^einmisje der Bande, die in der „Ninfa" Hr ^üMtuartier aufgeschlagen hatte. Es waren ZÄhälter, auch juntge Marlänidex Elegants, die einigen Mädchenhändlern „Maderiv-l" lieferten, ferner Einbrecher, DaschsMelke, Hochstapler, Kokainhändler u. dgl. m. Unter de» Änfi^ rern der Bande befand sich vi«r, der CarlotB ta Testa zurBarinhaberin gemai!^ hatte, weil er auf die Fügsamkeit unb Berschi^geni^iil der jungen Frau rechnete. Ms diese aber hinter die Geh-Simnrsse der Bande Swn, machte sie aus ihrer Entrüstu«^ iewen Hehl unid vertraute einem der Kuniden, einem ein-äiNigsn ZeichungsverkAdfer, an, ^ die PKtzÄ verstäirdigen werde. Gke hatte auch Piertna Monguzzi ins Vertrauen ge«>gen. Aber der Zeitungsverkäiufer jietzte di^ Band« von der Gefahr in Kenntnis, And so wurde über beide Frauen^ das ToöeSurteil ausgesprochen. Der Bollstrecker war der entsprungene Sträfling Ramaz-zani, genanB „Jl ne-^o". Er lockte zuerst eines MendS Carlotta in die einsame Gegend der Bastionen und streckte sie durch einen RevolvetsWß niebcr, dann ließ er durch einen der Don Juans der Bande die junge Piertna umwerben und sw zu einem Rend<>zvous am Flußhafen bestim-inen. Ramazzani ließ das Mädchen zuerst Mantel und Schuhe ablegen unter dem Bor-wand, eS „sei schade die guten Sach<'n verderben ,»)U lassen,,, dann setzte er der Unglücklichen ein Stilett an die Brust un^d drängte sie rücklings an den Rand des^is, worauf er sio «durch oin-en Fauskschla^«^ in die Flut stürmte. — .Heute sitzt die ganze Bande hinter schloß und Riegel. « Der Bruder des Zaren «tt Dramattter. In Rc^ial brachte der Deudsche Theaterverein ein reliMes Drama „Der König der Juden^' zur Aufführung. Das Drania ist auS dem Russischen in das Deutliche übersetzt. Auf- dem Theaterzettel war der Verfasser mit A. tk. bezeichnet. Hinter diesem Vl^'donym verbirgt sich der che-malige Großfürst KonftmrNn Konstantinowitsch, ein Bruder deS letzten Zaren, der auch schom früber als SchrifOeller hervorgetreten ist. Das Stück sipielt in Jeru-salein und behandelt die Geschichte ^Wi. vom scierlichen Einzug Jesus' in Jieritsaßm bis zum Tage der Auferstehung. Es fft dlirch seine Stimmungögchalt und stark^ Effelte bemerkeN'Mert. Börse. ^ Zlirich, 7. Juli. (Eigenbericht). Vor-börlse: Paris 3Z.75, Bcol,rad K.V5, London 2s;.f>3, Berlin 0.00S3, Prag 17.70, Mailand 24.60, Neqvyork 583.50, Wien 0.00825, gest Krone 0.0083, Bu'da^t 0.065. Vars^u Sofia 5,90^ icummvr Ivi vom d. <..!.. ^ <- -. ?Sittcrn.,j, sindct ^ Stubica Donja, EljaplaS Nr. 182. Fett am 21.'. Iull statt. ? ^ > M1W Eine strosze Volwtoncbola findet statt beim Kroatien. .. ^!^ieöjäil)ril^en Soinnierseste der 75rci'villigcn Feuerwchr in Polircxje bei Vtarilioc, am E^nnmq den 8. Jl'.li ds. auf der V<^ttzunli dev Herrn cul 'o>^r Zio^lteudorsers1l.ü- ße in Sp. ?obre^^je. Beginn des F^'-stes nm Uhr nachttüttags. Eintritt ü Din. per Person. ^euenvchrmänner in Uniform frei. Auf deut Progranluie befindet sich noch: ^ion-^ertinusik der voständisten Pekerer Feuer-wehrtaHelle, -Gesangsvorträste des Vercincs „Zarja", Tanz, Gemeindetotter nnd vieles andere. Boqinn der Tombola uur 6 Uhr abends, ^^arten zu 1 Din. sinld vor dem Feste bci den Gcscl^ästSlettten in Pobrexje erhältlich. Im Falle nngünstil^er Witteruncs sin'det die Veranstaltung am nächsten Sonntaq ebendort stat. Äm Vorabend des Festes Fackelzug in Pobre/.je. Der Reingewinn ist für die Anschasfunci des überaus notweichi-qen SpritzenautomobUes bestimint. In Anbetracht des reichhaltigen Pro-graulmes und der grossen Kosten der Veranstaltung bittet um iiMreichen Besuch — der Auöfchus;. ' Ein großes MalZ>sest wird Eonnta^ den 8. Juli ds. um 15 Uhr von der Feiterwebr in RaÄvanie im Drofenik-WaVde in Zg. Rad-vanje veranstialtet. Verschie'dene Belustigungen, wie Tanz, Iurpost, Ttandrecht usw. Die Verbindung Mischen .Naribor, Glavni trg nnd den: Festplatte besorcsen Ailtosahrten. 'Preis pro Person 5i Din. Eintritt 5) Din. Hotel .^eute Sonntag findet Ein moderner Faklr.' Cr ißt Gl«) und ^cl'u'lc^en. Vor nicht langer Zeit w"rde von einer Präger Klinik ein Mann niit ?!amen Dvorak entlassen; — aus dem iärankenhause entlassen, kann mai: in diesen: Falle nicht sogen, denn dl?r Genannte erregte das Interesse der Wissenschaft qerade durch feine äus^^'rlich wie intern hieb- nnd stichfeste Konstitution, die ihn b.?fähigt, ohne Schaden nicht nur die gröblichsten Verstöße gegen Diät zu ertragen, sondern auck gegen Verletzungen unemvfind-lich .Rl bleiben. Dvorak, der jetzt 24 Jahre alt ist. vermag zunächst Glas zu essen, und zwar Scheiben in der Grö§e vin ein^m halben Quadratzentimet^r, die ohne Schädigung der lTinereu Organe anstandslos wieder abgehen. Dafi Dvorak dbe Glassplitter wirklich Ichlu^te und durch Maaen und Darm passieren liesz, bewies die Routgenaufnahmv^; er erhielt zu diesem Aweck Bleiglas, das für die Röntgicnstrahlen nicht durchlässig ist. Ferner vermochte der M-ann eine längere Schiüsset-kette hinunterznschlingen nnd auf demselben Wege wieder hervorzubrin^aien. Dies alles se-! doch fanden die Aerzte nicht allzu merkwnr-l dig und sind der Aili'icht, daß ein jeder Mensch j befähigt wäre, Glas zu schlucken, wenn er nur den Mut d^'M aufbrächte. Interessanter vom physiologischen nnd psychologischen übliche Fri'thschoppen- und Abendkonzert Stan-dpinikt sei es aber, daß Dvorak auch Zei- s'" Kundmachung. Dir Versicherungsnehmer der auslandischen Versicherungsanstalten :< r Allianz, Atlas, I. Alfgemeiner Beamtenvereln, tilselavetrein, Janus, Universale, Wiener städtische Versicherungsanstalt (sämtliche in Wien) und Erste Mllitärdlenst-Verskfterungsanstalt in Budapest, wclchc bis jetzt ihre Polizzen zwecks Abstempelung nicht vorliegt haben, werden höflichst aufgefordert, sich an ctait Awts tagen cm 14., 13. und 16. Juli 1933 in den provisorischen Geschäftsräumen unserer Filiale Maribor, Orotncva uL 11 einzufinden. Die Versichcrungspolizzen und die Bestätigungen über eingezahlte Prämien seit 1. April 1919 sind mitzubringen. Im Interesse der beteiligten Parteien liegt es, daß sie zuverlässig dieser öffentlichen Einladung Folge leisten. Aiptiert wird ununterbrochen von 8 Uhr früh bis 19 Uhr abends. Ravnateljstvo za Sloveniio f Dsflmacijo zavarovalne dru2bc za ?ivljen>e ' f § FENIKS v LlubIJani. ÄaeSaiti^ Was Ist Rachitis? Rachitis oder Englische Krankbeil ist eine Allgemeinerkrankung, die sich vor allem in Erweichuni? der Knochen, Blutarmut, Krämpfen und Schwachsinn äussert. Wen befällt die Rachitis? Alle Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahre sind von Rachitis bedroht, gleichviel ob arm oder reich, gut oder schlecht ernährt, auf dem Lande, wie in der Stadt, Welches sind die Folgen der Rachitis? Krüp-peltum infolge von Verkrümmungen der Glieder, (besondersder Deine); Rückgratsverkrümmungen vom einfachen schiefen Rücken bis zum schwersten Höcker; Plattfüsse mit ihren lebenslänglichen Beschwerden;Zwergwuchs; Hässlich-keit der Gesichtszüge; vorspringende Stirn, eingezogene Nase, stockige Zähne mit Magenleiden im Gefolge. Die Verengungen des weiblichen Beckens bedrohen oft das Leben von Mutter und Kind bei Geburten, und lebensgefährliche Eingriffe werden nötig. Wie erkennt die Mutter eine beginnende Rachitis? Durch Befühlen des Hmterkoüfes, auf dem sich weiche Stellen im Schädeldach zeigen siehe die Abbildung — ferner durch Auftreten häufiger starker Schweisse. In solchen Fällen muss sofort der Arzt befragt werden, Was geschieht gegen die einmal aufgetretenen Verkrümmungen ? Nur ganz gelinge Verlegungen wrehsen sich aus. Starke Verbiegt1 r?gen der Knochen müssen operiert werden. Rück-gratsverlTüii. munden erfordern oft zeitlebens Tragen von Korsetten, Wie helle mun RüchHls? Die Behandle ui? der Rachitis er^oigte bisher durch Lebertran^ Solbäder, frische Luft und Licht. Lebertran wird nicht von jedem Kind vertragen, musste oft Jahre hindurch gegeben werden und ist jetzt, zumal als Auslandserzeugnis, unerschwinglich teuer. Im Grunde hatte die Forschung der letzten Jahrzehnte keinen praktischen Fortschritt bei der t'-ekämpfung der Richitis gebracht. Erst im Jahre 1919 gelang es mehreren deutschen Uni- (Englische Krankheit). Li» klerlrblAtt kür Mlll«! versitätskliniken, den Nachweis zu erbringen, dass die rationelle Anwendung der neuen sogenannten Ultraviolett-Therapie, das heisst Be-ytrahluncr mit »Künstlicher Höhensonne — Ori-riginal Hanau" ein neues sicheres Heilmittel cegen die Rachitis ist, das in jedem Falle die Krankheit in kürzester Zeit zum Stillstand und zur Abheilung bringt. Dieses neue Heilverfahren erregte in Fachkreisen grosses Aufsehen, ist aber der grossen Masse der orakti-schen Aerzte noch so gut wie unbekannt Giß normalen (also nicht shm rachitischen) SdiädellOcken des Sämlings vor olien 6/VL5» LÄsM/cV Die grosse,viereckige liegt über der Stirn, die kleine, dreieckige am Hinterkopf. Bei beginnender Rachitis kann man nun zu beiden Seiten und hinter d. dreieckigen Schädellücke eine ungewöhnliche Weichheit des Schädelknochens finden. Jede Mutter und Pflegerin soll von Zeit zu Zeit danach suchcn. Die Stellen fühlen sich an wie cir Zelluloidball oder ein (iummiball, je nach der Schwere der Erkrankung. Mit einen einzigen Apparat ist ermöglich, bei einer Bestrahlungrdauer von maximal 20 Minuten und 12 Beh?indlungstagen pro Kind im Monat \92 Kinder «leichzeitig zu versorgen; rechnet man also für jedes Kind eine zweimonatige Behandlung, so käme man im Jahre auf weit über IOjO mit einer Lampe zu heilende oder erfolgreich vorbeugend zu behandelnde Rachitiker. Darum wartet nicht erst, bis sich an euren Kindern rachitiche Merkmale zeigen, sondern dringt schon i.n ersten Lebensjahre bei den Beratungsstellen, bei den Krankenkassen, bei dem Hausarzt darauf, dass die moderne, sichere und schnelle Heilung bringende Bestrah lungskur, die Ultraviolett-Therapie mit „Künstlicher Höhensonne — Original Hanau" zur Anwendung gelangt. Die Bestrahlungea sind völlig schmerzlos und ohne jede Nebengefahr. Dr. Huldschinsky, Berlin, erhebt folgende Forderung: „Die Schutzbestrahlung gegen Rachitis sollte so allgemein eingeführt werden, wie die Schutzimpfung gegen die Pocken. Jedes Kind, gleich ob bereits Zeichen von Rachitis an ihm wahrnehmbar sind oder nicht, sollte in seinem ersten Lebensjahr wenigstens einen Monat lang einer Bestrahlungskur unterworfen werden. Geschieht das, so haben wir jetzt Aussicht, die Rachitis als Volksseuche überhaupt verschwinden zu sehen. Krüppeltum infolge Rachitis darf jetzt in einem geordneten Gemeinwesen überhaupt nicht mehr vorkommen. Was Ist.,Künstliche Höhensonne4*? „Künstliche Höhensonne — Original I lanau* sind elektrische, nur für Aerzte oder Kliniken bestimmte Apparate zur Erzeugung ultravioletter Strahlen, des Hfiuptheilfaktors der Hochgebirgskuren; sie sind eine Errungenschaft deutscher Technik. Die hiermit erzielten Erfolge sind glänzend, und zwar nicht nur bei der Behandlung von Rachitis, sondern *uch bei Skrofulöse, Tuberkulose red vielen anderen Krankheiten. Auch zur Vorbeugung: und Verhütung vieler Leiden dicift die Bestrahlung mit «Künstlicher Höhensone". Die Aufzählung der Krankheiten, die pünst^ b*ein-fiusst werden können, würde zu weit führen; man frage dabei „einen Arzt! Die meisten fortschrittlichen Aerzte und Krankenhäuser behandeln bereits seit Jahren mit ultravioletten Strahlen der „Künstlichen Höhensonne" und berichten in über 1000 Publikationen der medizinischen Fachpresse über ihre oft erstaunlichen Heilerfolge. Der So I lux* Verlag, MaRidUy Postfach 856, hat eine Reihe von Werken «ls Lehr- und Nachschlagebücher herausgegeben, die auch viel Interessantes für den Laien bieten. o lSSSMSlSlSlSIÄSlZSSSISNSMSIZISlZSlSlZIZSlÄjSS^SlSKSSKTI^S^ Verelnsnachrichten ! und AnMndigunger.. ^ Slavenska bonka in 5>ovi S^d. Die; ^.^venska banka A.-G. in Zagreb hat alle-?i.lioen und Passiven der Slavenska banka,', ^ilial. Novi Sad mit 1. ds. übernommen. ! De/ Arbeiierpesingverein „Frohsinn"! veranstaltet sein Sommersest nn Gasthauie' „Pri pohorju" (ehemals Reiser) in P^kre, am 15. Juli um 3 Uhr nac^'mittagS.^ Das! reichhaltig' Programm beinhaltet Gesangs-! uorträac, slowei' 'che und deutsch-., Musik; der P^kerer Fenerwehrkapelle, Tanz, Best-tegelschieben (von 9 Uhr vormittags an), Rodelfahren uud freie i'.^erbelustigungen. i Äm ^ 'tpla^e wird in einer A'lmliütte und ^ ^ürstelzelt nur Gutes sU gewöhulich-.'n Preisen gebotcu werden, wie auch der Eintritt ^u allen Unterhaltuui-eu mäßig ist. Zur Bequemlichkeit des P. T. Publimms steht ab 2 Uhr nachmittags aui ^tralj Petra trg ein Auto. Bei ungünstiger Witterung findet das statt. Bei schönem Wette- im schönen schatti-1 gen Sidgarten. jiwine Preiserhöhung, kein « Äbsanuueln. Eintritt frei. Safe Stodtpark. Jed^n Nachmittag spielt das Mariborer Sawnorch^ster von basb N bis halb 19 Ubr und abends von 20 bis 24 Uhr. .^ausmehlspeisen und Gefrorenes. Gasthaus „Balkan", Linhartova uttca. Sonntag großes Garteukonzcrt. Gute Milche ' und vorzügliche Weine. 5670 Leichte Neigung zur Crlültung? Uebenuä-^ ßige Empfindlichkeit? Schmerzstillen!.! und ^härtend wirken Massagen und Waschungen mit echtem Feller's Elsaflnid' Weitaus stärker, ausai^iger und besser als Frarzbrannt-- wein'. Als ^osmetikum zur Pilege der Zähne, des Zahnfleisches, des Mundes uud der Kopfhaut seit 25 Jakiren beliebt! Samt Pak-kung und Postporw 3 Doppelflaschen oder 1 Spezialslasche 24 Dinar, 36 Doppelslaschen oder 12 Spezialslaschen 208 Dinar und 5?6 Zuschlag versendet Apotheker Eugen v. Fel- i tunge-n, aanze Sonntagsnummern samt Un-' iderhaltungsbeilage, in'sich hinTinzuwürgen» vermag, oyne daß ihm in irgend.vclcher Ärt übel würde. Das Hauptinteresse der Beobach-. tung konzentrierte nch sedech auf die von Dvorak ^roduziertlen Anästhl?üepbän?men^. ^ l^r stach sich mit Nadeln tief in die Muskula- -tur, durchbohrte seine Wangen mit einer j 5^utnad.l, alles ohne irgendwelche Schmerz- ^ äußerun.^ o^er bleibend. Venvundung. Diese j Beweise d<'r 1'imermundbarkeit wurden ge-^ nau kontrolliert und al? absolut einwandfrei i — stichhältig kann man wo^l sagen — ange- > sehen. Erklärt werden die Erscheinungen als! Folgen einer Hypnose, deren Objekt Dvorak^ vor etlichen Jabren in Töplitz gewesen ist. > Der noch heu!^' ihm andauernde hypno-! tische Zustand ermöglicht ihm di^ Autosugge-1 stion der Schmerzlosigkeit und Unverwuud'-! barleit. Glas soll er freilich schon vor der Hypnoüsierung gegessen haben, immer ohne Schaden für den Organismus, aber auch nie j zur Besserung seiner sozialen Lage. Er war längere Zeit Pferdeivächter bei der Polizei i ' und führt jcht ein kümmerliches Vag..üun-' dendasein. i , Eing«se»d«<. Zär diese Rubrik »vernimmt die Ledaklwü »eix l Veranl»or!ung. I ' ! Erklärung. B''ugne?!i"end a»^ die No^iz ' in der „VoÜcstimme'' vonl 22. Oktoh.'r 1922, ' Nr. 85, i'nter dem Tite^ „Der Äaimpf um dis j ^ 5-Uhr-Ärbeit" erklärt die ^e^^tion, daß in ! dieser die Beha"ptmm. der »err Rel>aus hätte die Unterschalen seiner Ge?/i^>s? j nachgeahmt, um straflos zu >erden, unrich-! ti.g ist und 'ei di"se nur auf ein Mis^verständ-nis der dritten ^erson, welche mil! der Ne-! daktion in keinerlei Beziet)uu<;en '>eht, au^ i gebaut worden. Da aber auch" vor ^em G^-j richte festgestellt wurde, daß die Redaktion 5 zur Beweisführung gegebenen Informationen seitens der dritten Perlon imzut.-'ffoiiÄ sind, erklärt die Nodakuon, keinerlei Grund -zu haben, diese Behauptung aufrechtzuer-' halten. Somit ist diesem Euwe^nehmen mit dem H. Robaus aufgeklärt und geschlichtet. «itwr ------................7 >'M a rv tt t g e e'Z u »ig- Nummer I^s^om 8. IuN'IV^A Das Haamed lm Wanvel der Äelttn. »7 HairrncjDe, d.ic stecMwärti.q allen »vdmllichen Farben die K^pse der Damen ««en, lassim eine I!o!>e wiednerstcl^en, die mngst vevtpnj^'tt'eil Zeit^ anistehört un.d die ^ unserer niichtrrnen Aeit MeifeÜoc' ein weniy Phantastisch wirkt. Picll^icht sind's die Äberaü i^nr Äusiführlmg ffebrachlon Re-Amsjonccfilme des l t. und 1^. Jahrhunderts, 'diie hier eine Wntung über die weifte Leinwand hinaus ausüben, vicll<'icht, daß eS den 'als Hofdam<^n einer Lucrezia Borqia nüt-wi?tenit^n Statistinnen schl)l>er fällt, sich von diosem ?lci?)sanlen Wpfputz auch in: Alltagsleben zu trennen. Gennq, das diskrete, iin-sichtbare Netz, das nur zum Zusamnienhalten 'des Haare») diente, hat dtnn bunten Mt'ba-ren Netz Platz machen müssen. '. Das Haarnetz ist ein Geschenk der Antike kM spätere Zeiten. Die feinen l^old- und Sllbcrnetze der Danieniwelt Athens fpielti..m «ine wesentliche Rolle in der (^schichte dcr ^Haarmode, sobald eS ga'lt, eine besonders funstvolle und komplizierte Frisur einheitlich zufk>mmenzuhalten. — Die Damen der (^o-tit, die den Wint-er über ihr .?>aar unter einer festen .^^aube verbargen, trugen ini Touliner eme aus Wolle gestrickte oder eine aus Seiden-, Gobd- oder Silber^fäden znsammenge-TnüpftÄ' Nchhaube. Dieser Hacwschnluck ermöglichte selbst dieser tlugendhaften Zeit, etwas von !^n Fraueureizen zu Kelc?en. Während des Zj. AahchundertS, in welchem die KlelduniA ein wMicheres Gepräc^e annahm, wurden mich dir Maschen des Haarn'etzes oröber, iM'd nmn ließ flerne die Wanqen von Locken einrahnn'n, die uian aus Seiden- und l^oldnetz herauszoc^. Die sittenstrenc^e„Ober-hchort" a^^'r s6)üttelte bedenklich den Kops ob dieser „Frivolität" unÄ verbot sie nmn-cherortS. Als spätier zur burgundischcn Zeit dicke „-Mlken" modern wurden, kauren goldene Haarnetze auf, uni die knustvoll aufgetürmten Haarn^assen zichunmenjlchalten. » Seine ci'lpnt'liche Blütezeit jedoch erlebte Haarnetz während der Renaissauce. Wie st der ^^lntike währc^id die-ebt wurde und zu neuer . so ^m man auch an den Vil-dern italien.ijscher Fraueil dieser Zeit sehen, wie der antik-striechische Haarschuiuck M neuer sinnreicher Amvendunsi kani. Die Damen Lonenzo di A^edicis ui^d vonr 5)ofe des Papstes Leo des Zelinten truqen die Netze weder einförmig noch syinntie^riick) über den Kvpf steckt, son^dern befestigten iin Nacken eise zierliche Haarnmsse. nntvr der der übri-« Teil in über den Rücken herabfiel, vorne war die Frisur nur durch eine feine, tn?it Edelsteinen l^setzte slette «nnt ldenl Haamek ^or-eini^, nnd über der Stirn lag dmln wie hinge^cht ein Mn^tender Tau führlich von dem „spanischen Haarnetz", das sie bei der Gelegenheit trug — ein lang^'5 c^old.nes Netz, das das ganze Haar über-Ipannte und mit Gdelstein'en und Rosetten übersät war. Diese Art Haarnetze wurden dann auch in Frankreich modern. In DenLsch-land entwickelte sich hieraus die Netzhaube, die strengen BcstimniunIen nuterlag: bi'ir-gerlichj. Damen voruehiner H!!rkunst war die ^eid^nchaube vorg^'schrieben, ivähnnd Gol^d-nnd Srlbern^'tze dein ?ldel vorbek?alten bl!e-'ben. Mit dem Ende der Renaissance neigte sich auch die Heril'chaft des .s^aarnetze'^ d^nn Untergänge zu, um eben jetzt wieder in einer ^dritten Relmissance ihre Ai>:d.'ran!i.'r'!ch'.!ng zu feiern. Überbaupt der Gei ser Epoche nenbe Schönheit erstand tropfen, eilte csnAi^ Perle oder ein Dianmnt vu!f dem Haar. Mese feinen, geschnR'idigen schnneatlcn sich iit votteni>et^er Weise der Norm Mopfcs an. — In anderen Län-v!!rn enttvickelte sich diese ^>aarnwde zu noch drößerer Pracht. Als sich Elenore von Kasti-ven IbW mit Fr«n,z dem Ersten verniählte, bttichteten die franstijisischtm Chronisten aus- MMlardenertrag eines genialen Gaunerstreichs. Der'Gentlcmctl und der alte Herr mit der Juwelentasche. In dein französischen Städckxn Chaton hat sich ein Gaunerstückck^n zugetragen, das nicht eines gewissen Humors entbehrt unid wegen seiner Einfachheit geilial genannt »Verden muß. Die Personen des Schelnrenstreichs waren ein alter Herr, ein Gentleman und ein Helfer des Gentlemans, di-e Requisiten bestanden bloß i neiner kleinen« Handtasche u. die Handlung sMst spielt sich in kauui zivei Minuten ab: eine kleine Iiebens>müvdige Ansprache, ein^e ileine herzliche Danksagnng, das k>l!bstauben eines Ueberroctes, ein Griff uu>d die Sache war vorüber. DaS Publikum lacht, der alte Herr nieint und der Gentleman soivie sein Helfer slnd noch nicht dingfest gemacht. „Pardon, mein Herr", sagte sehr höflich der elegant getlei-det und sehr würdevoll aussehende Geutilenmn zu deni alteu Herru, der gerade niit der kleineil Handtasche aus eiuer Bank heraustrat, Pardon, inein Herr, ver-zerheni Sie, immn ich iirir die Freiheit nehure, Lie allKnspreckien, aber ich niöchle Sie auf-ulerksam machen, daß Sie Ihren Ueberrock abstauben niüssen, denn Gassensuirgen haben sich ?nit Ihnen den niwerschämten Scherz erlaubt, Ihnen Rücken unt Kreide anzn-streichen. Entschuldige!, Sie nochniass, daß ich so frei! war." Der Gentleman lüstete dabei artig den Hut, wchrte die von dein alten Herrn gestaninielten Dankesivorte nüt einer vornehnlen Han-dbeivegiing ab, verireigte sich und versck^iuand. Der 'alte Maiiil ln nächsten?)?oinent niachte er ein furchtbar ersckFock-eTies Gesicht. „Das ist doch nicht nteine wasche!" schrie er vorbeieilenden Leuten zu, die ihn ob dieses ^lusrufes ver-u'.uudert ouschautlm. „Das ist nicht nieine Tasche, sie- ist ja viel leichter!" Und als er sich entschloß, di^v Tasche anch anzusehen ^lild iiicht bloß wägen'd zu schwenken, tonnte er ohne iveiteres feslstellen, daß er tatsächlich eiiie andere Tasche crgriffeit hatte. Aber die i seine war nicht Was war denn geschehen. , Während d<'r alte Herr seinen Ueberrock abstaubte, hatte ein Genosse d'?S eleganten Gent-leiiians die Tasche mit einer anderen ausgetauscht, in der nictits als ein Haufen Zei-tuugepepier war, wä!?rend i^n jener des alt-en Herrn sich allerlei ^iosl'barteiteil iiu We).te ! von iiiehr als Frank fungefähr eiiie ! Miliiar!^ Z^troiien) Perlen und E^e!stein>en befundeir hatteii, die denl alten Maiui kurz j vorher iii d^'r Bank ansgefolgt worden waren. Die Pariser Blätter bericht'.'n von diesem Vorfall des breiteil nl:d langen und erzählen, d.iß der alte Herr, der 7.^ Jahre alt ist, infol^ des Verlustes der Iuweben den Verstand verloreil zil haben zu scheiut. Er 'be-ganil jäininerlich zu weinen und war kauin zu bewegen, sich zur Polizei zu begeben, nm dort die Anzeige zn erstatten. Den Berichten iuird die Frage hinzlligefl'iqt, ob es vermülistig sei. einen so alten Hei!^n allein mit einer Tasche, die so kostbaren Iichalt hat, ausgehen zn lassen. . " Vom Tage. Neues von der Hypnose. Bei der Hypnose pflegt man, namentlich bei ärztlicher Be-haildlun'g, auf die Stirn des Patienten die eine Haitd zu legen, offenbar in der Hoffnung, daß der Patient sich durch 1>ie anfliegende Hall.d suggestiv beeiiiflilßt fühlt. Eill Arzt, Dr. Haupt, enipfiehlt uiin, auch noch die andere Haild zu verwenden und sie nil den Nacken zu logen, dann tritt nach Ersah-'runge^, die bi'^so-nders bei' Atkohoilkranken igieinacht itvnrden, der lhypnotische !,^ustanld hveit rascher ciil lind ist anch tic^fer als sollst. -Bei Personen, die ii'it d?n übli'chen Methoden iilcht zn ht)ynoüsieren sind, bleibt auch die Stirn- und Nackenhand wirknngUos. In 'dl'ujeuigeil Fällen ober, in denen ü-berhaupt eiile Hypnose .vu erzielen ist, wird dt^dnrch <'>ssenbar eine Verbefferllng der hmmotisch-«sugg?stivcil ^^e?iandluiig'Aweise erreicht. Bei 'der Hypnose wird mai> i'belchaupt iinnier in-dwiduell vorgehen inüssen, uni z. B. anch 'den geeignetsten Tonsall bei Erteilung der Deilsulggestio^en tF treffen. Bei manche:? Meilschen ist der ?^eset,lston ain wirksamsten, bei anderen d^'r Predi'gttoil. Dieser ist reii^d und nach der Hypnose wirkungsvoN^er, während j'/unl Versetzen in den Cchlafzuftand 'vielfach nilr der Befehlston zu 'gebrauche« -ist. War Nero seuerversichert? Ber einem tF'stessen 'der lenglischen l^'j^'rsichernn'gsfach-leute wilrde eine Rede über das Alter !deS Versicherungsnx'sells gehaltien. Der Festredner meinte, daß der älteste Znzeig deS^ Ve ist che r ii i: g'^iv e sen s die S chi sifSversichevun g. geitesteill Nnlfange geigen Feuer der« sick>ert mar. Sollst hätte er bestimmt nicht Rom iu Brand gesteckt. ^ Neue Kartoffel Mbensamen liesert jedes Quantum billigst Adolf Sellinschegg Pl»j. S67l ^ie «»«»netEre» »»Mg «nö ^ Wchse«Ab ««r d«»ch öi« l«»« » »»»» Slo«iK»v trg lv, »i» u. 2>v. von 1.50 m l^ä nZe 30 cm Vurc^kmesser suk-^Zrts. I^Zekenkol? von 2 m 30 cm auk'^SrtZ, ^rlea-liow von 2m l.. 25 cm suk^värts. Von secler Lorte >vsMl:>vsi8e. Mslte unter. Sli die 5^ D 5onnß»g, «SvN S. JuN, veeian 15 VI« U W nsctim.) bei scköaer V^l'tteruax,. «v5» MM x^ekükrt von einer deliedten StreickkspeUe. 574i< k^ür varme uncl kalte Lpeisen, svvle vor^ügliclie unci srisciics Ottt^er-k^gllbler i8t besteliZ Zesor^ ' NocksclüunLLvoll s»lola und >toß», k»»v»»IG^ Ve!n.'— Um.^klrelclien ^uspruck bittet Xi KelnTIi!. LW Fabriken, treibende, KaufiW machen beste Aeklame durch Abbildung i^eS Fabriksanlagen. Arbeits- und Geschäsksräum«! ?dsto Miitt c. mmk ^ Gregoretöeva «llca 2«. Ausgezeichntl mit der gold. Medaille: Geserbeausstelllmg .Beachten Sie die Ausstellung in der Slovenska ulica^ Danksagung. ? 5?. »j-Ä. > die vielen Beweise inniger Anteilnahme anläßlich des Ablebens liiiseres lmiias!- KW geliebleii Gallen, Vaters usw., des ^errn Zancer FZolelier» W sprechen wir auf diesem Wege allen unseren kiefgefühlien Dank aus. Besonderer Dank aber . sei dem wohlg, Kerrn Dr. Mariniö sür die aufopferungsvolle ärztliche Behandlung, den lieben Freunden si^' den zahlreichen Besuch an seinem Schmerzenslager, der Kochw. Geistlichkeit der ' Skadlpfarrs< insbesondere dem Äo6)w. Kerrn Sladlpsarrer Moravec sür die kroslreichen Abschiedsworte am offenen Grabe, der verehrl. Elasbena Malica für die Absingung der ergreisenden Trauerchöre beim Trauerhause und am Friedhofe, den Milgliedern der verehrl. Gast- . ' gewerbegenossensckaft fiir die korporative Beteiligung am Leichenbegängnisses den Angestellten; , / des Verewigten sür die rührende Anteilnahme an dem schmerzlichen Verluste, den Spendern der herrlichen Blumen und überhaupt, allen» die den unersetzlichen Dahingeschiedenen auf seinem letzten Äeimgange begleiteten. M-!«» ' M . Maribor, am v. Iuti 1922. S7Zt Die tiestrauerilden Hiilterbliebenen. Vuseklellscdsuk OSs iI50 vesltterln5cliStt«! XsmnIZKI jarek ^ ^ (Qam5ergrsben) «ssükknetk Aufgenommen werdeSil tüchtige ^ Verficherungs. Reisende und Aquisiteure. Antr. unk. „Vestcherungs-gesellschaft" a. d. Vw. 5740 Serren- u. Änade«- kirscbleder?^ kosen nach Maß erzeugt Firma Franz Podgorsek, Banda-gilt, Slovenska ul. 7. S720 ^olzbranche» Fachmann und perfiklee Duchhaller i mit Sprachkenntnissen, slin» ker Rechner und Kalkulant^ sucht entsprechende Stelle.! Anträge unter „Agil^' an^ VlUW.^d. A. . . M Nu'ntm«? Vom 8. IM 19TA Kleiner Anzeige?. 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Statutenänderung im Sinne der diesbezüglichen Auf-^ sorderung des Kandelsgerichtes. 2. Allsälliges. Sollte zllk angegebenen Zeit die nötige Anzahl von Mitgliedern nicht vorhanden sein, findet die Generalversammlung eine Stunde später am gleichen Orte ulld mit dersellien Tagesordnung statt und ist ohne Ailcksicht aus die Zahl der Erschienenen beschlußfähig. Slov. Bistrica. am 3. Juni 1923. 5772 Für den Ausfichtsausschuß:K«jd«ik m. p. peinlichst sauber und genau arbeikend^ . D wird für Apparat- und Vorrichlungsbau G sür ständig unter den besten Bedingungen K gesucht. SKS-Slaatsbürgerschafk, ver- ^ _____^ iäßlich und nüchtern, erforderlich. Be- 'AKKÄ'W' N Werbungen an „Volka" d.. d. tooarna sind abzugeben. D elektr. ^arnic, Maribor. 5755 S^iiclt tlktten G Anfrage Advoka turskanzlei' s Dr. Kojnik, Maribor. 5599 l 4245 ^I!en ^mefikansfn destdekonnte v»mykscIilkss!ift,>'-.7 /MKA" MW' Iki WW.. und sorg« Sich schen «vhr<«d de? Sommermonat« für einen genügende» Vorr«! »on Obst-» SemMe-. 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Äie Ländes-Genossenschaft der Dachdeckermeister für Slowenien mit dem Sitze in Ljubljana bringt hiemit zur Kenntnis, daß alle Personen, welche speziell die Ziegeldeckerei ohne Gewerbeberechtigung und Befähigungsnachweis ausüben, laut Erlab der Kandels» und Gewerbettammer in Ljubljana vom 9. Juni 1922, Z. IS7V, wegen unbefugter Ausübung des Gewerbes zur Verantwortung gezogen werden. Der Derlra«ensma«« der Landes GenoI1e«1«hast der Dach« de«»erm«lster für Slowenien mU dem Sitze in Lsnbljana: Ferdinand Fers, Dachdeckermeister, Studenci ^bei Maribvr. OB» »«Ik in Waggon- und Teil-La-düngen liefert billigst loÄp livslse, paeio (Aranichsseld). KInbervflegerin bevanderi i» dervöüglinqspsleae. zu z»«t Aindern «ach Darazdin gesucht. Noch etn Mädchen zu den Kindern im Aause. Vsserte mit Photögrapt»ie, Zeugn!sab» schritten «nd Tebaltsaniprüchen an dia Dar», d. Vl. unt. 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