M 25N. Dinstaa mll.Ztt. listwfler !860 Die „i!>nl>^ch»r Zcltilng" ersch»i»t, „,il Ä,is».,iM! der Son»' und Feiertage, täglich, u>»o sostet sä»»»! den Anlast,» im lfomvtoir glinzjähri g 1l fl., ha lbjä hri g 5 sl. 50 kr., >»it Kr,» ^ba» d i», (luml" toir li''«z j. 1i fi., halbj. ie Zussellmig i»'s Ha»s sind hlill'j. 5V fr. lüths zu entrichten. Mit d,r Post portofrei ganzj.. unter ,er den Aaum derselbe«, lsl jur lmalige lii«, fchaltnng U lr., snr Hmalige 8 lr., sl'lr 3malige ltt lr. u. s. w, Zil diese» Oel'llhre» ist »och der Insertions» steülpel per 30 lr. für eine jedesmalige (zinschaltung hinzu zu rea>»e», Inseralt bis N> Zeilen lost,« < st. VU lr. f»r « ^ial. 1 st. 4U lr. sur 2 Mal »,,d VU lr. für l Mai (»lll Inl>,griff i>,s ^»s»rllv«sst»m!'el«.) ilaibacher SeitnnK. Amtlicher Theil. Hl^er Minister für Kultus und Unterricht hat den bisherigen Gymnasial - Supple>,le>l Ferdinand Ta^ beau in pcmberg zum wilklicheu Lehrer am Gymnasium in Sambor ernannt. Die Landesregierung bat dle vom Patronate des kraiuischen NtligionofondtS abbängige Lokalie in Oola dem Pfarrkooperator in Eisnern, Johann Sorz. verliehen. Laidach am 20. Oktober I860. Grlaß des Finanzministeriums vom 24 Oktober i860. bezüglich der Hinansgabc der nenen Kupferscheidemmnc zu vi^r Kreuzern österreichischer Wahrung. Mit Vezng auf den fünften Absah t>,r kaiserl. Verordnung vom 2l. Oktober l8tt0 wegrn Ausprägung von Kupierscheidemünzen zu vier Kreuzern österreichischer Wäbrung. wird bekannt gegeben, daß mit der Hiuausgabe dieser Münzcn iu Wir» am 27. Oktober d. I. begonileu wird. Die Kassen außerhalb Wim werden mit diesen Münzen behnfs deren weiterer Hinausgabe uach Mast' gabc der sorlschleiteudeu Ausmüuzuug dolirt werden. Nichlamtlichcr Theil. Laibach, 2l). Oktober. Die Warschauer Ko„ferenz, daS Ereigniß, das seit zwei Monaten die grsammte europäische Presse in Athem erhielt, ist vorüber; die Kaiser von Oesterreich und Rußland, dcr Prinzregent von Prelißsn. die Mi-nister dersllbl». Graf Nrchbrrg. Fürst Gorischaloff und Fürst von Hobenzollsrn. sowie die uerschi>dcnen Hos. charge,,, und auch die Korrespondenten der Journale siild wieder abgereist, und alle Diejenigen, welche mit Spannung dem Resultat diescr Konfelenz cnlgegensa. hen. erf.chren niu,. daß dic Znsammenknnst cinc» rein pcrsoiüichen(5l,.iraller dswal„l habe. daß keine Sllpnla. lion aufgesehl. lcine Velabredung irgend liner Ait vorge« kommen, ja nicht einmal einPloiokoll anfgeüommen wor» den sei. Der Korr.spondent der „Presse" will zwar den Kaiser Franz Joseph mit einem blanen Heft in der Hand. das emeu, Aktenstück gleich, vom Kaiser Alerander au^ Schloß Vllvldere lommend. qeselien ha-bl". aber da elwaö Aehnlichcs einst ans Tepliß.is. schrieben wnrde nnd dcr Vogen Papier, mit den, ,in Minister über die Straße ging und dcr die gefaßten ^tipnlationln e.uballcn sollte, sich als ri.,c Tänschuna. "wies. so lö.nnu wir auch diesem blauen .hefte kcinc 'Aedcnlmig l'eile^n. Das Wavschaner Tel grämn, Nll lmd.'N s^mil auf kat abberufen; Olsterr.ich sel)t sich in Pcltheidi. guugsstand. und ln Deutschland gehen Telüchte. wo-nach im Falle eineö Angriffes auf Veuezieu ein An« trag an den Pund gebracht werden soll. durch welchen das Verbleiben Veneziens l'ei O.sterreich fnr ei„ deut. scheö ^ntelesse erklärt wird. Wir sind weit entfernt, uns über dieß Alles Illussioneu hinzugeben, aber eS deutet eine Nichtnng <,„. Daß endlich Warschau Frankreich uud Piemont durchaus nicht gleichgiltig war beweisen die Sprünge, welche die franlo-sardi. lche Pollllk seit eincr Woche macht. Es ist als ob iu der pol!ll,chen Atmosphäre ein Temperalurwechsel ein. getreten ware, welcher in Turiu und Paris stalk affi. ;>rl. Frankreich macht ssewalligc ^üstungell. Pssen bleibt. Der „Constilulionuel" vom 25». l. M. veröffentlicht einen von Boniface unlelzcichneteu. von ^a^ue. ronniüre gsschliebenen Arlikel. den, man in Paris die Vedeulnng eineS Manifestes der kaiserlichen Polilik b'ilegt: Der Grundgedanke ist: Franllcich will in Iialien nicht inielvenire». im Name» der Nevolnllon. es wlll nicht inlrroeinrcn in» Namsi, dcr Gr^enrevo' lulion.^ Da aber ein starkes Italien geschaffen wer-den muss,. sc> möae (5>lrop, dazu seinen Segen a,, »en. und d.'mil e-ieß geschehe,, loxne. üb, es auf "i. nem «0!uir„ direkt znnl allgemeinen Kriege führen würd,. Der erwähnte Arlil.l deö .Constitulionnel" vom ^>i. lautet wie folgl: «Was vcllaxgen vom Kais,r diejenigen, die ihn dazu drängcu möchten. Partei grg,u Italien zu net), men? Sie verlangen, er soU ans alten den Prinz» pim heraus welche er repräscnllrt. uno a»s allen den Regeln, die er aufgestellt bat. A- s^ ^„f ^<< moralischc Anseden verzichte», welches rr »nf das M'hl nnd den Flicren Enropa's ausülil.
and zu nnyen. Os gibt etwas, was ycule alle Well deglsifl. selbst die. welche es bedaueln. daß dlr beliächtllchc Einftnß des Sonvcräns von Fianl. reich ei»eö der (5lcme»lc des Gleich^lwichl^ nnd der Sicherheit Emopa'S. noch mchr. cinc der kostbarsten Hilfsquellen ist. die Omopa in der peinlich.,» ^!age scil'rr melslen Slaalcn »' Anspruch „ehmen kann. 3ll,r knrzsichllger Haß odcr a»m,ellgc Eifersucht kö»>'le diescu Ems!»») vernichtcn woUeu. der vielleicht eines Tages bcslin'ml ist. cinen t>spl>sstii^l,i Schiedsspruch i>l thun iumilteu der Umgeslallüngl», die vr sich grh,u. Der Kaiser wird rcm Prinzip der Auloriläl um souil! mchr Dienste leisten, «ls er g,gen die Völker billig und milfühll"d geweseu sein wild. «Aber geben wir weiler uud frag,,, wir. i» wel--che ^'a^e ^ranlieich dmch^di, ihm zugemniheie H"l l>l>'g kommen würde. Der Fliede von Viliafranca cnl» Wrach silnr hohc» I"l; c«l lll licj bcdaucrlich: daß " todte Schrift geblieben ist; aber die Souveräne. die ihu unterzeichnet, haben ssch uie vermessen, die darin reservillen Rechte gewalisam znr Geltuug drin. gcu zu wolleu. Diese Anmaßung wäre mit der Si« lualion unverträglich gewesen. welche der Vertrag l>e> stätigen sollte. Oesterreich verlor bei Solferino seine Suprematie in Italien; außer seiner Sonveränelal über Venezien behielt c« nichts. «Sollte Frankreich als Erbe in die Nolle ein« treten, die es ebeu dem Hanse Habsdurg entrissen? Sollte ei Italien seine Herrschaft anflegen. nachdem eS die österreichische daselbst zerstört? Sollten seine Befreiung«-Verheißungen m,l dicser Lüge schließen? »Wahrlich, wir konnte» die alten Regierungen nicht wieper einsehen, um sie qleich uach der Restau-ration der unvermeidlichen Reaktion deg Nalionalgeisles pl,lSz»g,l,en. Wied,lhelaeNllN. bälten si, durch militärische Vssep'lna, der Hauptstädte und festen Piäye geschützt werd,,, müssen. Wir. die Befreier des Vol-s,s. wäreu dann seine Dräng,r geworden! Rom Vologoa. Pernggia. Ancona. Florenz. Parma Mo-c'ena. Palermo. Neapel waren dann veruttbeilt nur nnler unserer Vormundschaft zn leben, sie hält,,, ban,, »nr die Alt der Knechtschaft vertauscht. «Was würde Italien. England, ganz Eulopa gesagt babcn? Sie würden i» der weniger gefahrvoll? Italic, besteht eine avoße Krise seines Schicksals. eS is! in Revolution. Eine revolutionäre Situation ist liuaenblicklich für dieses ^and an die SteUe der r^ti,„äß,gf,i Verhältnisse des ml,n,al!0»aleu Besteht'-.s gstreleu. Daher o,ese liefen Wirrnisse, diese Verleymigen deö öffeüllichen Rechts, l'issc gewaltlhätigtl'. I»vasiouen, diese überstürzten An« „erio»,»! Koimie Flankreich z» diesen un^ereglllsn Beweg.'l'ae» seine Hano t'i.len? Frankreich. daS sich einen Ehreotinl ans seiner in> Glücke bewiesen,,, Mä. ßigung erivorbe». daS im Geisle der Versöhnuna und Gerechtigkeit sleis „ur danach getrachtet hat den Er, eiguissen voraus zn sein oder sie i» ihr,r Ei'llwickluna znn, Aenßeistln zu h.mmen: konnte Frankreich sich ?„ Regeln entbinden, die es immer aufrecht nehallen'' ,Heule erregen wir vielleicht M.ß.lauen; aber wem. w.r P.em.nl ,lall eS zu tadeln, ermutbiat matten, was bal.e sich bann ereignet? Wir hätten dann m,l Rußland brechen müsscu. welch s s"i « Gesandten von Turin abberuft; ,„i B ?n... dl« pro.estirt; mit Oesterreich. daS sich «^ '^''' ^ l"h< fM'..^ Durch einen nnve^rn ,."'S. rz 3erm^^ alles dieß war den Z.f.s, "'"''.''''" I"d"s'r". Kamps.s prcisgegeben D '«'/''' "l"'h.'fte.. f'.hrer; Fr,^,,es^,„ ^^>,, .,„d er d.n». des^n ^ch.ecken; mäch.ig,r Sämo^richter iu de» Fragen des G,eichg,wichlS. verlor er ran» selbst st", Kompelenzrechl; Erwählter von acht Millionen »»8 Stimmen und Nspräsentai't des NalionalwillenS. war er dann nur noch pas Werkzeug einer Partei." Der Echlllü lautet folgendeimaßen : «Kurz. die Intervention Franlreicho wider Pic-mont »vürdc ciu Wirersiuu sein; die Intervention Oesterreichs in Ilalien »rnrde tine angreifende Ruck» keyr in cine definitiv verlorene SteUnng sein; die Mitschuld mit Sardinien würde ein, HcranSforderllng a» Enro»'a lllld eil, Pakt »lit oer Nevollltion sell». ^Was kaun mm geschehen. und welche ^inie muß man verfolgen? Man hat viel Einwürfe gegcn die Vereinigling eineS Kongresses gemacht. Ei» Kougr«ß würde »ml unmöglich sein. wenn zwischen den Mäch« len. welche ibn lulden sollen, eine Uebereinstimmung nicht herbestellt werden könnte: lst dem so? »Seit eiilem Jahr« hat iu Europa cine sehr tiefe Velvegang st.ulgefnnden, auf die man »ichl genug merkt. Als der Baiser im Ansänge 185!) für die Sache Italiens sprach, halte er dafür kaum die Mei< llnug seines ^audeö ans secier Seite. »Heute ist das sebr anders. England, welches damals die Uuverletzlichkeil rcr Vertrage voll !8l6 beanspruchle. foroerl jetzt t>ic ilalienische Einheit; Preu-ßtll erlellllt in einein ganz neuerdings uou dein a»» lioueu Rechnung zu tragen: selbst Ocsterrcich hat ti» unermeßliches Interesse. anS dcr Unsicherheit hcrauszn-lommen. die so schwer auf ihm lastet, und die Reformen, die es eben beginnt, sind ein Beweis, daß eS enl« schlissen ist. den freisinnigen Weg zu betreten. «Was Frankreich lillrifft. so wild es. den In» leresseu treu. die eS vertbeidigie, da es Niemand ver-pftichlet ist. in eillem Kongresse die Zurückhaltnng. die man ihm zum Vorivurf macht, »nd dic Mäßigung, die es zu bewahre,, gewußt, ausdeuten. Besser als jeder Andere vieUcicht, wird eS in der Lage sein. die Vermilllungspunkte in allen den Divergenzen aufju-weisen. Nachdcn, eS Italien befreit, den Papst in Nom unlerstüht. die Invasion in die römischen Staate» und die beiden Sizilien getadelt, das Prinzip der Nichtintervention zur Geltung gebracht und selbst re-spellirt hat. würde es weder Italien, noch dem Papst-thun'. nc»ch Enropa ueroächli^ sein können. «Wir haben zli viel Vertrauen zu der Weisheit der Souveräne, welche sich beim Kongresse vertreten lassen werden, um nicht überzeugt zu sein. daü sie cS begreifen, wie der O.ist der Vermilllnng die Bedin-gnng ist fnr die Wiederherstellung der Ordnung anf rer Halbinsel. «Das geordu.te uud mächtige Italien ist jetzt cin europäisches Interesse, nnd Europa wurde sich. wenu lsainle>l zuzuhören. Wen» auch. ivic die offiziöse „Donau-Ztg." selbst zugibt, in den ersten Stadien der Vcrwilllichnug des Programmes res »cucn StaatS'Organi^milS (welchem die Hcrstel^ lung des tbulilichsten Gllichgewichtcs zwischen d,r NeichS-Einheit nno rer ^aildeS-Autonomic alS leiteil» der Gedanke zu Grunde liegt) die Stellung Ungarn's und Sllbenbürgens mit den 'A-meren. die sich bereits elnes fesltll historischen öiechlsbooenö und ausgebildeter älteren Institnilonen für oie Uebung der Selbst-Velwallung erfrellcn. gewissermaßen eine praktisch bcuorzngte sein wird: so eikaunle doch der louale Sinn der hiesigen Bevölkerung mit dankbarir Freuoe oie klar und flstge^llerertc Ioce der aUerhöchstc» Verleihung, welche alle Elemenle der Vildbarleit in sich trägt. — Mit Spannung sieht man uatnilich der Veröffenllichung deS La»des - StalnteS cntgegl». welche die spezielle Willsamlcil cer ^andes-VeNlttung und dcu Glad ihrer Oinftnßnahme auf die Le^islation in llandtS-Angelegenhliltn surmiicn wird. Uebcr die Persönlichkeit unseres ^auoeShanpt' mauueS. welchen »na» in diesen Tagen hier erwartet, vermag ich Ihnen gar nichts zu sagcu. Wie ich höre, ist er in Hlageufutt ziemlich unbelaünt. Wir welde» Se. EleUcnz lmscrn Herrn Statthalter mit Bedauern scheiden sehen, da seine große Herzensgute uno Herab-lassuilg ihm die Sympathien großer Kreise gewonnen hat. VaS Hauplveldleust. welches er sich um Kärn-leii erworben, nm für fernste Zeiten in der Erinnerung der Bewohner des Kronlaodeö fortzuleben, ist das Znslaudelommeu dcr Eisenbahn, welche in ihrem ursprünglichen Enlwiuf eines sclbstsländigcn Schlenen-Systelncs im Anschlüsse an Tirol und Ital'eu unsr-icm Alplnlande nnd s.iner Inonstrie er,l die lvahre Vc^eulllug ln»o den gebührenden 'Ausschiu»NH i»» Vcr-fehrolebe» rcS Kaioel sollte der hohe Herr weoer die Realisirnug reS Pro-jelteS, welcheS >n seiner gegenwälligen Vnkümme-rung zu einer bloßen Hlügelbahil herabsinll. uoch auch ric VoUenduu^ dieser unter seiner Verwaltung erleben. Auch außer der Eisenbahn war der Straßenbau in Kärnle» überhaupt Gegenstand fördernder Obsorge, nud daS dankbare Gailihal hat eine über Anregung des vsldienlen ^audeöchefs erbanlc Straßeu-Umlegung. welche dem Verkehr und dem Gewerbsficiße dieser Gegend zu einer wirklichen Wohlthat wurce. nach ihm die »Schlo!ß»igg-2traßc" genannt und mit einer geschmackvollen Denlsäule geziert, welche seinen Na^ men trägt. Unsere Stadt verdankt ihm nnlcr Anderen» anch die reizenden Anlagen auf dem sogcna»»ten Ärenzberge. welche bei der beglückenden Anwesenheit Ihrcr kaiserlichen Majestäleu vor vier Jahren in Kla> genfnrt entstanden. dcn Nanien nnscreö erhabenen Kaisers Franz Joseph lmgen. Der heurige Herbstmarkt. welcher vor acht Ta» gen begonnen hat. wnrde ausnahmsweise vom Weiler begünstigt, was anf die Hreqnenz desselben von Außen einen sehr gunstigcu Erfolg hatte. Er wurc>e auf i/Ml»» neucu Standorte. de»n KardinalSplape, mit der daran stoßcnc'tn untcren Vurggasse ab.zrh.ilic», wohin die Vuoeu von dcm große»» neuen Plapc vellegt »vor« den waren. waS i»n Anfange bei den l'icbci Bethcllig' ten viel Kopfschültelil veranlaßte, wohl aber till er» wünschtcr ^oits tritl genannt werden ninß. well rurch .'»en Vcrkebr (»vcnigstens in deu ersten, o. b. btsuchlc» sten Tagen deö Marktes) die Konilnilnikallon ans ^ei» belebteste» Platze der Stadt sowohl für Wagcn alS Personen seh» erschwert wurde. In einer der letzten S'tznilgen nnscrl»' ^audwirlh' schafl' Ocscllschasl kau» dcr bedi'llcllichc Uinilano zur Sprache, daß die so böchli nölhige Vertilgung der voriges Jahr massenhaft aufgetretenen Maikäfer, für welche sowohl dieser Verein, als a»»ch die Bandes» Zeilnng mit dilN lebhafteste» Eifer agitilt hallen, von den Grundbesiße»»» unr sehr lail belliebc» wiro, wo« durch natürlich mich dic Beinühnngcn Einzelner zu Nichic gemacht werden, wenn seine Nachbarn mcht »>it ihm gleichzeitig an's Wert gehen. Dilß veran» laßte die Gesellschaft, einen drina/nden Anirag an die Landesregierung z»» stellen. daß im VeloidnungSll.iege , oic Mailäl'er« Vertilgung zur Sache der Gemeinden gemacht werde, damit diese unter eigener Verantwort» lichkeil zur Dnrchfnhrnng der für die Landcsknltnr segensreichen Maßregel verhallen seien. Es ist aber anch bei dieser Gelegenheit das alle ^ieo neu variirt worden: ^Wrun der Vaucr nicht muß, rührt er weder ^ Hand noch Fnß." ^ AlS vor einigen Tage» der letzte Theil unseres vaterländischen Regiments — vier Kompagnie» deS dritten Fllo-BalailloxS — dic hiesige Garnison uer« ließeil, um nach Italien abzumarschiren, so daß wir jetzt, mit Ausoahine von zwei Depot.ssompagnien dlö,elben, obne alles Militär sind. veranstaltete dcr Bürgermeister, Herr t. Rath Häuser, durch einen Aufruf an die Stadl»Bewohner eine Sammlung frei» wiUiger Beiträge als R.isegclo zur Betheiliguug der Mannschaft. Natürlich war diese Aufforderung von dem best.n Erfolge begleite». In kürzester Zeit halte man ein Sümmchen von 4A2 ft. beisammen, welches ocm Er»iänzu!!gS-Pe;irks Kommando znr Verlheilll»,! ail die Mannschaft anf die Hand übergeben wurde, welche bei idrrm Alimalsche dcr w.,clerel, V.is^elschast für diese Anfmerlsamlcit u»i! einen! »viedcrhollc» „^el'e» hoch" daültcn. Der Herr Finstbischof tltheilie den forlzieheiiden z.'aüdessö'hncn den apostolischen Segen, welchen» wir uns mit dem herzliche» Wunsche anschlle» ßen, daß sie bald wiederkehre» mögen. Italienische Staaten. Turin, 23. Okiober. Die militärische» Maßregeln werden hier mit großem Eifer fortgesetzt. D bis Mitte November verlängert nno inzwischen werden anLer jenen Bataillonen, die bereitS Befehl bekamen, sich znr Ablösung bereit zu halten. 12 neue Bataillone organism, darunter 2 aus dcn Marken uud Umbrieu. Auch in Neapel solle», sobalo dort die pieiuolttesische Regierung ein» Feuilleton. Die pragmatische Sanktion. Von Dr. H. Costa. Das ^kaiserliche Diplom zur Regelung der in-neren staatsrechtlichen Vc»hältni,se der Monarchie" von, 20. d. M. bezieht sich auf die sogenannte präg-malische Sanktion weiland Sr. k. k. Apostolischen Ma jäl K.nser Karl Vl. vom >9. Apr>I Nl3. welche ciuch bereits in d,r Vtrsaiululnug des hohcu k. k. ReichSr beu halle, untlrin ll). April 17l.'l verordnete, raß im Falle des Ausslerblns dcr männlichen Deszendenten der am Throne sitzenden l'inic. di, allenfalls uorlwn. denen lvliblicheu Glildcr delselbei» i,'inie uno ihre Nach. komme», zu folgen babe». Dieses Gcsetz uun »vnrde »nil der pragmatische» Sanktion vom ll. Dezember l724 knndgemacht. welche nicht nnr alle Glieder des kaiserlichen Hanfes. sondern auch alle Stände der österreichische» Monarchie in u»? auö.r Deutschland an^enomlnen »nd beschworen haben, unt» »uelche nicht minder von allen Füisle» Enropa's. bis auf den Kllr-fürstcn von V^iern. der alö nächster mannlichcr Erbe der österr. Bänder, den Beilllll standhaft verweigerte, gsluährleisttt wurde. Karl dem Vl.. diesen, u»sterllichcn Begründer der Wohlf.ibrl des NcicheS durch Erweelung und Belebung der Industlie u»d des Handels. ,var es. da er keinen männlichen Erben hall,, insbeso»-dere darum zu thun, seiner mit außerordentlichen Ga- ben des Geistes vom Schöpfer b,schenk!,n nnd für den Thron sorgfältig erzogenen Tochter Marla The« resia daS Neich »ach seine», Tode nnangefochten zu hinierlassen. was cr durch die pragmatische Sanktion zu erreichen hoffte; allein Kaiser Karls großer nnd slaalSllnger Feldherr Prinz Engen sagte: «Eiue Armee von 1(10.000 Manu und eine wohl angefüllte StaatSkosse sind besser alS hunderttanscnd Vfrlräge." Und er hatte Necht. wie die nächste Folge zeigte, denn kaum war Kaiser Karl Vl. zu Grabe grgang.n. so schickte man sich nntcr allerlei Ansprüchen vielseitig a». c>er zwclnupzwanzigjährigcn Thronerbin das Erbreich zn entreißen. Ihr stand leider lein SlaatSschatz und uur line Armee uon kaum 80.000 Ma,'» zur Vcr> füguug; die hart bedrängte Monmchi» war daber ganz llud gar a»if ihren Math. anf die ^'iebe und Trcue llnd deu PatriotisinnS ihrer Unterthanen nno auf den Beistand deö Himmels, dcr das Hans HabS-bürg i», cnlscheiocndcu Augenblielcn nie vcrlicß, an< glwilsru. Der jugendliche u»d unternebmendc König vcm Preußen. Frledrich ler Große, machle zlinst die An^ sprüche seiner Vorfahre,, anf Schlesien lvieder gelllük. uno fiel in jenem Theile des N.lchcs ohne vorläuft ger Kriegserklärung mit einer bedeutenden Hcercömacht cm; der Churfürst Albrecht von Baiein verlangte, kraft eines Tcslamcnles Kaiser Ferdinands I.. die Erbfolge in den öslerr. Erblandeu; August III. Kö»'l^ von Polen nnd Cl'nrfürsl uo» Sachsen, die Chnrfu» sten vo» Pfalz u»d Kölu. >'»d Philipp V. Köuig «u Spanicu machien ebenfalls Ansprüche anf dic östcN Erblande, und Emauuel König von Sacdlnicn maßlr VVV gesetzt ist. 12 Bataillone dcr Nationalgarde organisirt lind an den Po geschickt werde,,. Die Konskription dcr 1840 gebornrn jungen Leute ist zum Zweck der Aushebung dieses Kontingents bereit und alle diensttauglichen Konsklibitten wurecn aus den Depots zu den betreffenden Korps abgeschickt. In Turin. Mai« land. Gcima. Florenz nnd Bologna sollen Waffen-dtpots errichtet werden. In den nächsten Tagen er« wartet man in Genna die Ankunft des Schiffes «Emulation", wclcheS 1l10 Festnngskauonen schweren Kalibers nnd große Vorräthe für die Marine auö Stock« Holm dringt. Durch die Vermittlung deS Hauses Rocca wird lin neuer Kontrakt für Lieferung von 6!) Tausend gezogenen Gewehren abgeschlossen und sowohl in Genua als in Florenz werden Werkstätten wie in Turin für die Verfertigung zylindrischer Ge-schösse uno Patronen errichtet. Von St. Omcr hat man 10 Millionen Kapseln kommen lassen. — Der Senat h.n die Abschaffung des Konkordats in der Lombardie mit litt Stimmen gegen l l genehmigt. — Die ..Opimone" veröffentlicht die preußische Note mit der Bemerkung, daß sie zwar sehr scharf gehalten sei. slch jcooch in den Grenzen einer theoretischen Diskus-sion bewege nnd nicht den geringsten Anschein einer thatsächlichen Drohnng trage. Das gleiche Blatl de-spricht die in Oesterreich getroffenen Maßregeln und legt ihnen einen drohenden Charakter Sardinien gegenüber bei. Letzteres treffe auch die von den Umständen gebotenen Anstalten; unter Anderm würden noch 40 Nationalgarrcu-Bataillone mobilisirt. um daö ganze Heer disponibel zn haben. Ferner will die «Opinione« wissen. Rußland habe zwar ras Ncchl Oesterreichs auf Venedig anerkannt, zugleich aber sich für Aufrechterhaltung dli Nichtinleruenlions-Polilik in Italien .nisgesprochen. Endlich ladet die ,Opinioue" die übrigen Blätter »in. nichts über Truppenblwe. gungcn zn veröffentlichen. — Der uene Saal für rie Abgeordneten soll im Hofe des Palastes Carignan nach dem Plane des Ingenieur« Peyrou aus Eisen. Holz uud Glas erbaut werden nnd bis uächsten März vollendet sein. Schweiz. Die »Schwyzer Zlilnng" bringt eine alisführ-liche Veschreibnng dcr am vergangenen Sonnlag auf dem Vielw,,lc»slatl, Urncrn und Scha'yzcr» auf großen reicydcflagqte» Vooten. Ihnen folgten die Lxzcrner anf 2 Dampfern sich Nechle anf das Herzoglhum Mailand an. Lud« wig XV. König von Frankreich verband sich mit dem Chnlsüislen von Baicln und mit oem Nöilige von Spanien, nnd wollie nnlcr dem Vorwandc eines linparleiischen Verniilllers. die öslerr. Monarchic nil» ler die Pratendrnie» lbeilc». wobei allch Maria The-resia einen Tl'cil h.'ben sollte; die weise Fürstin aber wies alle Prätcnsionen beherzt znrück. und zwar selbst auch dann noch. a!ö die feindlichen Heere von a'.lcn Seilen in ihr 3l,ich. bis ins Hcrz der Monarchie, bis vor Wie» yrd,»,^-» warcn. Alle redlich Gesinnten in nnb außer r,m Reiche erkannten das Unrecht nnd verdammt«» die Verletzung der Verträge, welche dir juna.cn manubaften Füislin den u»a.ethcilten Besitz ihres Erbreiches sichern solllen. Die ttilgar». welche ler geliebten Heru» attf dem Landlage vom li. September !74l >» rillcrllcher Vc^risternng dir ewig denkwürdigen Wort, zniiesrn: «Wir woUen für Nüsere Königin Maria Theresia st'rben!«. lraten in einer Anzabl von drei Tausend Edelisutln znerst nntcr die Fahne für Maria Tbere» si^'s gerechte Sache, welchem hochherzigen Beispiele die ganze .vlhth.ifte Nalil'» und auch die Kroate» sola«»; llßlcrc rüi^ll» in wcoigsn Woche» 12 000 Mm,n a»S und Iedermm,» im Reiche beeille'sich. der Monarch... seine L'ebe unv Treu. uno Opferw.l^ Iigkcit zu bcwc>,en. N^menUich leistele bic Kle.isei mit Geldmilleln Aüßcrorocnüiches. A»ch lH„gi,n>d und Holland boten der berrän^ten Monarchi» ibre Hilfe an. ein Geschenk der Damen Londons von hlinderltauscnd Pfund Sterling lchnlc sie jedoch gerührt mit Dank uno mit der Erklärung ab, nur jene Hilfe annehmen zu können, wclchc ihr die englisch, Kation durch das Parlament zukommen lassen würde. Die männliche Entschlossenheit und Standhasligkeit womit Maria Theresia ihr Erbe und den öslcneichi-scheu Thron vllfccht. lenkte alle Blicke von Europa "uf Üe uuo hattc zur Folge, daß sich der Glücksstern bcs Kriegs endlich auf die Seite Oesterreichs wen. ^ete. und ei» ehlenoollcr Friede erfolgte, mil welchem blt Monarchin die Sanlilo» der pragmalischcu Sank-""" errang. in gleichem Schmuck. EtwaS über eine Viertelstunde dauette die Fahrt, auf der d>e Musilkorps der Urner und Schwyzer abwechselnd spielten. I" der Nähe des Mythensteines vereinigte man sich. Die kolossale Fronte der über 80 Fnß hohen Pyramide trug eme Verhüllung mit schweizerischen Sinnbiloeru: die Wappen der Urkantone; im Kranz, um sie durch Immergrün gesiochleu. die Wappen der anderen Schweizer-lande; in der Mille alö Wahrzeichen der 22 Kantone daö weiße Kreuz im rochen Felde. Hoch oben auf der Spitze der Pyramide an dem Forrenstamm,, der von kargem Grund ausgrünt und dem Föhne troht. die Fahne der Eidgenossenschaft. Au ihrem Fuße eine Rednerdühne auS Zweigen mit goldenem Herbstlanb geflochten. Dort halte slch die kleine Flotte aruppirt. während oben auf einem Feljeuvorsprung die Seelisberger den höchsten Platz einnahmen. Nun folgten die Gesangsuorträge der von Uli und Schwyz. Nach dieser feierlichen Eröffnung des Fettes b»-stieg Landamman Etygcr von Schwyz die Ncdner-bühne, um im raschen Ueberblickt die Ursache desselben zu entwickeln und eine seinem Geiste entsprechende Ansprache an die Anwesende» zu lichten. Vei den Schlußworten seiner Rede: „Uno der Mylhenstein leuchte über den See. dem Nülli entgegen. für alle Zeiten: dem Sänger Teils. Fr. SchiUer. die Urlan» tone; 1859". welche in fußhohen goldenen Schrift-zügen an der FelSpyramide prangen, fiel die Hülle unter Trompttengeschmelter uud dem Jubel der Menge. An die Inschrift anlnüpf.»d. erklärte Landschrewei Lusscr von Uri das Fest als ein Fest dcr Erinnerung uno Vaicllauoslilbe. der Annclionen nicht der Län« der. sondern aller H,rzen au da« Vaterland. .Die Fel,e» uuftrer Berg««, rief der Redner, «können ge-brechen, a!>er nicht gebogen werden", worauf Landam-mann Wirz von Saiuen im Namen Unlerwaldens noch ein Hoch der Verbrüderung d,l Urkanlone und der Forldauer des Nalion^Igeistes brachte. Der Schwei» zcrpsalm von Zivvsig schloß oieseu Theil blS Fesle«, dem am Av,no eine freundsch^slliche Vereinigung der Thellnehmer in, Aoler zu Brunnen folgte. Frankreich. Paris, 22. Oktober. Der »Präger Ztg.« wiro geschrieben: „Wenn wir recht unterrichtet sind, so ist in oilscm Augenblick dem Papste und zwar durch Ver» milllnng Frankreichs ein Vorschlag unlerbreilet. sich mit Piemont in dcr Wnse aus einander zn seßen. daß der Papst dcn Annexionen des Kirchenstaates. so weil das Palrimoninm Petri nicht in Frage stehe, keiln» Widerspruch enlg^ensetze. Piemont balgen sich !»r Z^ylUüg einer jalnllchen Reute verpflichte otllu Vctr.ig in ltixcm F.il! aeringer als mit der Hälfte des Dnrchschniitö'Elnsommeus. welches d,r h,>. ligc Slnhl in de» letzten zehn Jahren aus den zu annclnrende» Ländern gezogen, feslzusetz.n se». Fr^nk' »eich würde eine sc>lche Utberli»lu»sl unter sei»e Ga» lanlie nehmen n»d sich außerdem a»heischig mache». c>as jährliche Einkomme» des papstiicy.il Stnhleö nicht bloß von sich auö durch eiue fesle jähilichc Beisleuel zn erl'öheu. soudern anch die übrigen katholischen Mächte zn bestimmen, eine c:>lsprechl»t.e ähnliche Bei» !icuer zu dcms,lben Zwecke zu leiste».« Einem schweizerischen Vlalle dem «Eonfvd^e" wird von Paris auö mit «aller Bestimmtheit" ver« sichert, daß ein kaum vor zwei Monate» von Louis Napoleon n»d Villor Enwuuel abgeschlpsss„tg Offensiv' und Deftnsil).Bü"du>ß bestehe.^ dessc» Z>vfcl die Er» oberung Venedigs und des südlichen Alpenabl)i,nges für Viktor Emanuel. den Kaul0l, Tesiin mit inbc griffen, und die Eroberung des linlr» Nheiuufers. Bel< giens und der Kantone Genf. W.lllis und W.ladl. und oes Schweizer Gebietes .,nf de,u linken Ufer der Aar für und dinch Louie N^'leu» sei. der außerdem noch Sardinien. Elba nno Sizilien als Graii-fiklNion ert'allen soll. Äuf diese A,t würde sich das Wort eines bekannte» Schweizer Politikers: «Napo> >eou wird die Schweiz überfalle», um dcr Koalition zuvor zu kommen", b.'lo uerwiillichs,,. Paris, 24. Oktober. E^ wcrdcn außerordcnt« liche «riegsvorbereitungen für d.iö nächste Frühjahr getroffen. IedeS französische Linie».Rl^imeut soll ein !0ge»a»ntee Rlservellla>:ischeu Truppen lleheu deßhalb vo» ihrer Offensive nicht ab uut» man woß gewiß, das dem Eiliznge Viktor Emanuels in Neapel »eue und blutige Kampfe vorhergehen werden. Unterdessen vurch-streifeu starke Masse» bewaffneter Bauern die Provinzen Terra di Lavoro und Mollse. den Piemontfsen großen Schaden zufügeud. Delia Nocca wird »ach erfolgter voUständiger Velti»>^u»g der Plemoüleseil und Garibaldianer den änLerslln linken Flüge! an der Mündnng des Pollurno lomlnandiren, das Zenlrnm lan^s der Hauptstraße zwischen d,m Vollurno und Garigliaoo bi«< zur Höhe Santa Germano wire von oen Trnppe»' C'aloiüi'S und G»'ribaldl'S beletzi. die Hand reichend ker Division. welche den lechleu Flügel, gestützt anf Foudi. einniniml. Die Flotte wird zwischen der Mündung deS Vollurno »no Lago di Fondi nianövriren. Nom, 24. Oklober. Das auttliche Älall mel-del. das päpslliche Wappen s,i l» Monlenascone. Aquapedenle u»o Ponzano vo» der Bevölkerulig scl-l»cr wieder anfgerichlel »rorsen. Neapel, 27. Oktober. G.stern dal zwischen Teano uno Sesia ei» Gefechl der Piemontese» mit de» neapolitanischen Trnppen stattgefunden. Die Neapolitaner h.iben sich ül'er Sesia an den Garigliano ^nücka^ogen. (Sieh, Mailand.) Genua, 27. Oktober. Morgen wird eine neue Dampffreaalle «Duca di Geuova" vom Slope! gl-lassen. Wahlscheinlich kommen zn dieser F,ierlichl,it königliche Prinzen. Marschall Nicci ist nach Neapel ciba.,ga»ge». Der Vize-Admir.il Munly erdielt Ve-fel'I. dem König Franz ein englisches Linienschiff zur Verfügung zn stellen. Theater. Hente. Dinstag: „Das Nachtlager in (Yranada", Oper. Morgen. Miliwoel,: „Der Mord in der Kohlmesserssasse", Posse i» 1 Alt. „<5in „^»indhölzchen zwischen zwei Heuer", Lustspiel in 1 Alt. „Vine Vorlesung bei der Idausmeisterin", Posse in 1 Akl. McorslolMl Dcobachlungcn in Laib ach. 2?, Olt^cr v llyr ü'.'g. -^i» ,^ ._^.4^'r. U. still .»"'!>, H Nch»'. .^z».^<» z. «,4 .. 0- llttl' Hl'hlüülul'sl 0 HO l<» I Ab". ,^2'.». 47 ^ ^^_ " ^_________5—^________^^ 28^ yMr^tt«^ Ä^ W -l^. ? r. ^» still trüb, t '.'l«l>m. 2iN.l>0 - a» .. ') ^'Uo Ntl'slrlg,« N.5« I ft '' Al>d. ____'<"« . «'7 -l' « . a___>.' ._^_________!"."°______dlttl> ^ ^^ ^ «'KV^s :i2,^7^" ^ 5. u Ol. 0. schwach trübl'"^'' H Nch>". .^iO.na -.5.« .. ". dltio detto 0. l)N Druck und Verlag von Ignaz v. Kle»nmayr it F. <^amberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. Anlmttq;ur Iai!iacl)erSeitutt^ CjfrkUn- \n\t> XWtdtftl-funft an fccr t. t. öffentlichen ©örfe tit SRJmt Sen 29. Ottobtx I860. Ctjfetteu. SUecfcftl. öV. aWistiiUüi»*« «4.50 :' WuflöMirg . . 11.185 6%M«t.*Hnl. *3.»0 ! «eirton ' . . 132.45 Sknf.iNirn . . 748.— St. f. $afaf#n «.34 JtrrKtüMrn . iflJUO Fahr ordnung brr *&5ge nits bcr fnMtd)cn &>t „ 42 „ ®™J „ 8 „ 42 „ „ „ 8 „ - „ SÖvucf 9kd)t« 10 „ 39 „ „ 58orm. 9 „ 57 „ gtruflabt 5iiifj 3 „ 34 „ „'9iarf)m. 3 „ 11 „ Süten «nfunft „ 5 „ 20 „ „ „ 5 „ — „ 3u bcr Scidjtung Don SBitn. Stfien «bfaljrt »orm. 9 1% 30 3R. u. Wadjt« 11 U6r — Wl. yicupabt „ 11 „ 19 „ „ „ 12 „ 40 „ »nid 91ad)m. 4 „ 28 „ „ ^rUtj 5 „ 42 „ 9ra\ Kbenb« <> „ 24 „ „ „ 7 „ 48 „ 3)torburg „ 8 „ 3(5 „ „ $orm. !) „ 58 „ '«tfinbrtttf >Jiad)t« 11 „ 40 „ „ Mad}\n. 1 „ 19 „ Vaibaè) «nfunft „ 2 „ 7 „ „ w 3 „ 40 „ ^- 3"OC 5>wifdjcn üaibnd;, driest uub Skuebtg. 3» ber 9tid;tu«g nacf; Lrirft unb 35cucbig. ?nibai^ «bfaljrt Wadjt« 2 U^r 17 TO. u. 9Jod)tn. 3 U^rsiOiDi. Xricft «ntunft ftritf) 8 „ 1G „ „ »benb« 9 „ 48 „ ^ciiebig „ 9isld)tn. 2 „ 48 „ „ griifj 4 „ 50 „ 3ji bev diidjtiiiig «on Iiicft nub lu'itebig. ^rncbig «bfaljit 9fad)t« 11 Ufjr — llf. u. SBorm. 10 Ub,r3G2fl. Iris ft „ ^intf) G „ 45 „ „ abenbe 6 „ 15 „ Vaibad) Hntunft ÜJZittag 12 „ 36 „ „ DJfldjtß 12 „ 8 „ c' 3l"'OC jUH|d)cu üatbad; unb Änntjssl. sAb]aijit uoit üüibad) Wadjtö 12 Ub,r 18 SDJiuutru. „ „ Äauiji'a ^vil^ 5 „ — „ ^snfintft in Äauijfa i^onii. 10 „ 25 „ „ 2a\bad) 9J*djut. 3 „ 40 „ $ r c in D c it - 21 u) c i \\ c. Dt\\ 27. Ofiobft I860. $>r. QJiiron ©tlbfrnmjcl, (Stfciumrfäbcfl&fr, oon ^crlaii). — fyx. tyxa\\ü\\tx. ^au-^ffiflfnt, üou "$ola — Lr. 1oml>tuli)ü, ^ai^elCumnn, v»on SWoufalcoiif. — ^ir. Sd,>itlJrr, S2lflenr, von üiSicu. 5)ni 28. Tic gurren Slubin, f. f- ©rnerol. 9)tsljiu\ — tBruuiifr, G>rfd;iift0rfifriiDer. unb — Si;ri', ooii »lüifii. — Lr. frrni ^Jofcr, ©nifnl. imo — ©djiff. ©roß. 3)irffior, von Üopit^fo. — Jpr. Lroi>atlj, Äfliifniann, von ^fiiftaotl. — jjpr. ^ampel, ^onCfUnisliui, vett ^Dlfljif. — grail oou l'iiuorr. ©utöbfsi^rin, üp» 3718287" (3) prii)üt-jltäöd)fn-srl)ruii)liilt bcr Leopoldine Petritsch, güiften[)of 9ir. 20G, ertheilt ^raitlettt Caroline Orieux mtiS Nuntes llntcrrid;W« im& MonucrfattoiiisftinibcH in bfv fvanjöft« fd;en 3pracf;c, roornn Wabrfjen unter ben billigten ©cbiitflungcit Xbeil ucl;men fönneu. 31 ud; wirb b'afcibfi won einer gcDorncii 3talcciicvnt Oriiubltd;cr Untcrrtd;t tu bev itnlicnifdjcn Spradje «rtl;ctlt. B. 1836. (8) Üoljttuttgs-Jlfnkriittj. Professor Dr. VALENTA wohnt seit Michaeli in der Oberen Gradiseha Nr. 23 (JIau.«K»r*-"ch<\s Hau»). Ordination von 2—3 Uhr Nachmittag-. 3. 1951. ilor^uflfidjc 31ültttfl8Ron, bcftcbtnb in 1 portion stutet ®uppe,filtiftb, (tJcmüfe «tib 3^rot (nn ^outt: unb ^ciertnocti nuc^ Ernten) ist »um l. t. SDf. on ;u t> tit Cl d) II It ft ^ 58? S3on bfr f. f. 3wangarbfiföl;auS = SBcrwaltung ßaibad) inirD l;i^mit funb ()cmad)t: ßö metbo in ftolßf l;o(?fr f. f. ganbeärecjicruiigSs-Söcrorbnunfl üom 14. JDftobcr (. 3, 3al;l 15804, S3fl;ufö ba' Einbringung beS nictflänbigcn $abnfarbcUSlo(;neö jur (tjitationö-roetfen SBcrduperung ber nac^bfnannten, uon ben ^rioatparteien in brn S8ernja(tun(}öja(;ren 1854 unb 1856 utifrr Jöeibiingung bfö ÜÄaterialö in biofer ?InsJa(tfabi-if befteüten , unb ungfad;ton benfelben btö(;ev nid)t abgegolten ftabrifate — gcfd>rittcn/ unb eö werben bicfelben unter 3»grunbe(t'gung beö nad)ffe!;enbcn ^d)äy jiingßmcrt[;e8 am 31. Oftober irtfiO ftü'l; 10 Ul;r beim löblid)en ©tabtmagiftiatc feilgeboten: « ?,':",'. 9tame tec gjartet >« -ä | »««„. 8| |3l,(Olllln(ll ^ ^rotofojlf___________'_ ____J________________& _tL^_ 3_ LIr- If1-.....f'.r-'~ I 137 de Sosof Äufdjar % breite orbindre 583j, 3 8 — 12 6 96 1854 Seinroanb j 1 295 de ?lnton Saletu üon 3/4 breite orbinäre 22 — ,96% — 8'J2 1 87 1856 @t. ÜÄargaretten geinwanb | j am 27. teftobev ISOO. 3. 2(5o. (19) " Wxe k, k- lanbrsbirf. /^^ Wafd)waven-fabtik M $\ 51. 35attel8ttcifl y)ß ju Älathm in 93ÄI)men beehrt U) tytxmit nnjujciflfii, M st«? lit ^>aupt . ^ieberlagr für Strain üci ftmn Wbcrt Srinfcc in Caibii4> nm Lrn Ori^iuns > Jabrif^ • ^mfni urrPoiift uurD. S2liulj l^nl>c id) mid) pjuci; meinen flioßcn 2ll>[(iL unb bei Uniiüi-d^lium uou (Lonu.»ÜMfmjc in ötlcrr. ffia^nuig fjciuoQen gefunDen. lliciliucife bic greife ju rrninöiiien , so bnß id) jet*rr ctonfurrnii bie ©pific ju bificu iit Der Üttijc bin uuD miit rrßlpalb Der .^offmiug bin.jebe, uteiiic I*. T. 9lbiul;mcr in jcDfr .^in» ftd;t ju bcfricDijfu. iörfonbcrö l^rbe idj l)in|'id;IIiiV brr ^rdOmrirDtjfnt \)(rüor: Oeslrrr. SBäbniHg. Ofsterr. SßJäbnnifl. rünnniivoll • J&erreu • ^eniben »on fi. — 92biif[.'i.— Stoxb • tWcifrocfe oon fl. —.7« bia fl.l .2ß M fovl-ifl unb grftiift ouu „ 1.— „ „ 3.Ü0 (Sislb,|:^rinoliiifn üon „ 2.00 w w 4.20 'BinimmoU.^onuu.^ctuccn ül>:i m 1.20 M „ 2.Ü0 l'riticn. a:ofd;nitsid;cr oon „ —.35 >, „ *-80 Gd;te l'riiuMt'^crvfti«^fniocii von „ 2.G0 „ „ 8.40 S73aunuvoIM(MM>fim"idKr uon „ __.1« „ „—.24 „ „ jiinint' innren vcu „ 2.40 „ „ ü.10 Usincii'.^nnbtuiDrr uou «—.24 „ „—.75 ibsliumuoU-©aUifU Dniifdjii.mijslr. „ ~.VÖ „ „—.$» (Styfiinfeflen für .L>erreiuueiß unb üeittrii- CS>titlirit „ „ von „ I.SO „ M 2.10 farDi«) oon „ — .2li „ „—.SO ©amen. Sor^ttni oon „ 2.20 w „ 3.80 fcerren'(Srountrn ju „—.!'> w „ 1.— Tamcu.e^laf^iubeu oou «—.3« ,> »—.80 ^errcu. ^alflfrdflnt „--.10 „ „—.21 'iüeiße Oi: gefärbte (Sommer» 'unumiuolJ- unp 3ivirtl' ^frrf»• $iquc5)crfen oon » 4.S0 „ w 8.— eorfcn von * — .40 „ ,, — .7« 9lbflenä(Me ¦öiuimrooli'& 6ciPen« ^niimmoU- ni^ 3ioirn »©aineu' bettDccfcn v 3JS „ „IS.— ©trumpfe oon „ —.GO „ „—.4« 5tuiibnil;fmDnnofißuub g'förbt oou„—.7ö „ „ 1.50 Gluu so joabcn oou mir gaujc 5tiiiSltiittuugeu und; Kuller oPcr 31ugflt»c in iebem Quontum iu filr» J'fler 3cit tii&ello« gum Qlnf"J'öf" nüernommcu. 5111c Slitifcl stnö mit i.'fiixeti .3'ü'rn (jcmi^t unb garoutire für gfbic^rtic Ulrbrit. Kn gro.s. Mufu crlniHsii cine nngcineffcuf ^rooiflou unb belieben std) on Dslö $ au p t • L> e p o t bri ^crni ^Kbei't Jriufcr iu Uslibsld; nuniblid; oDcr britflid; ju locjiDcn; and; ß:l;cn SfPfvmann ^reiä» couraiite ju ^iciistcii. J^. A. 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