k a i b a ch e r W o ch c n b l ss t l zum Nu ßen und Vergnügen. Freytag den 4. April ,3,7. Ueber den Mond. ^er Mond wird gewöhnlich zu den Planeten gerechnet, gchört aber eigentlich A«" "kanten oder Nckenplaneten. »oey den Alten war der Mond ein Gegen-ltand von großer Wichtigkeit, Die Heb-^acr achteten ihn noch höher, «ls die Son-"e, und waren geneigt, ohne Zwischen-kunft der höhern Belehrung, ihn als eine Gottheit auzubechen. Die Neumonate, ooer d:e ersten Tags jedes Monats wuc-V;".'"k 3este unter Trompe^nschall mit ^ ^'tmalern und Opfern bey ihnen gefeyert, > ^. I^ ^ Neumonde, waren eino te.f^^ Vorstellung von dem Twmpe-^N'st, das am ersten Tag des Monats ' ^7// """"^ ^^ bürgcrl^ Jak? begann, falten wurde. Sic ben.chteten die "nnen - und Mondfinstelnissc, unbekannt 5" chven physikalischen Ulsachen, als Gr?en des gütlichen Unwillens; den sch nn," ?"''^ Mond eine gunstige Ee-^mung fur die Hcyrachcn und der Voll-Sylwe n, /?^ ^'^ d" Verbindung der ^ "" dem Monde zählt ihmn M die glücklichste Periode zur Hochz?itfeuer „i..'l siede« Monden«.!gwße7EVß»^ den Vollmond «r besonders gm,stia zu alle" °y U„t°>nch,,,.»,g°n, und nichts sonnn se bewegen, eher eine Expedition, cincn 3eld° lug, oder eine.. Angriff de« Feinde«v°>.^ nchmen. .,« b.s d« M°n. voll wor. G i - Standen zu unterscheiden. Dieser k7l^ v^lU^7ach^^wr: d'e Echuhe,ge,iickt7od7r w 7d«'al:«! b"b°s«m° besondere Ar. Ksten Aufmerksamkeit u d unter den (^ünstiqstm Umständen die-ftn Thc-l des Mo. d ^ u'.Uersucbt hatt^ Zufolge oicser Mulhm.-ffu igcn muß die>s Erscheinung zw^chcn o^l» 24. Oct- ^67 und den l/. Aug. 1788 angefangen ha^ ben. Er bemerkte einige VeränderUllge" in der Elscheinung der Oberfläche und d^ Objecte des Monoes, die zwar 5« b^ trächtlich warea, um blos den W-cl)^ des Lichts beygemesslN zu w.rdcn, ^. to,. zu wsni^ Dauer hatten, um 1^ vulkanische W'.kungen zu gölten, D^l schreibt er dcn M.t.oren zu; denn >^ wohl er dcm.Mc'.loe nicht eine der u"^ rim einigt Ele"^'' der Kö'pir auf de. O^':ÄaH2 des'Mnoe sich aujiösen und sckw den können; "" mög^n nach seiner Minung die .^"^ gebnge Nebeloampfe entbinde', "lch^"^ ahnlich dem Rauch unserer feyerspey^.5 Berge welcher die Gegenstände dem^!^ verdunkelt u„d entstellt. In Nuct!'^ der glänzenden Punkte, welche ma« der O erstäche des Mondes bey FlNp' nissen und zu andern Zeiten auf se/"^ erleuchten Seite bemerkt, nnd sw' l' ^ nende Vulkane gehalen hat, I'5 Gchröter nach ihrer genauesten P'"l"^ daß die meisten derselben dem von b^^.-de auf die finstere Mondscheibe "si"^ ten Licht zuzuschreiben sind, wslche»^ von den Spitzen ihrer Gcbirge «nter ^ schiedenen Winkeln und mit ver,ch:e^ Graden der Helligkeit zurückwirft „^ti-dieser Erscheinungen hält er blos M ^ sche Täuschungen, welche von s^ ^ in unftrer Atmosphäre schwebenden^ M entspringen, da diese mit in das Bsob-achtlmgsfeld des Teleskope fallen. Die Oberfläche des Monds scheint uns glelcher zu seyn, als die unserer Erde, und dies« Ungleichheiten haben eine große ^rschiedenheit in der Form und Größe. " finden sich sehr unregelmäßige Ebenen, auf denen mak längs uno enge Schichten bon schlangcnförmig fortlaufende» Hügcln Wahrnimmt; einige von den Bergen oiloen ausgedehnte Ketten, andere, welche überhaupt die höchsten sind , stehen allein, und sind kugelförmig gestalt?:, einige haben Krater; andere bilden einen Kreis, der eine Eben? einschließt, un) im Mittelpunkte mehrerer dieser Ebenen sowohl, als einiger Krater sindet man andere Berge, dle ebenfalls ihre Krater haben Diese Gebirge sind in der Fache verschieden, eimge dunkler, ^ ls die andern. Mr den Ochsten Berg unserer Erde hält man den ^hunborasso, dessen Höhe noch nicht 20000 HUP betragt; allein es gibt viele Mondberge, die weit höher sind; der unter dem Nahmen Leibnitz bekannte ist nicht weniger als 25,000 Fuß hoch. Die Mondberge meist sind ast 5mal so hoch, als die Verge unsers Erdballs. Die Krater des Mondes sind kreisförmig, und von einer üngförmigen Reihe Hügeln umgeben. Merkwürdig ist ihreWttte; den viele beigen i^ bis 15 geographische Meilen lNl Diameter; einige sind 9 bis 15,000, "er smit dem Nahmen tt-rnnl) ist ^,00 . Fnß tief. Die Hügslreihe, die man durch kleinere .-ermöhre gleich andren auf der Mondfläche wahrnimmt, M man oft für ^'avaströme halten wollen, ^Welchen aber Herr Schröter nie hat ent-oecken können, f. öus allen diesen Umständen ließe sich Ulleßen, was auch die Unebenheiten am wal?s' ^' ^ß ^ "cht nur sehr ge-""lam, jondern auch unter großem Wi- derstands haben bewirkt wnden mästen l er ist daher geneigt, diesem Planern eine ursprünglich sehr hacte und f'röde Substanz beyzulegen. Er ist der Meinung, daß diese Berge und Höhlungen, zufolge einer großen Revolution, die von einer Zent.alwirkung gegen die O^rftsche aus-gieng, und dsm Enlstehungsgrunde unserer Vulcans hierin ähnlich ist , entstanden sin). Aber erbemerket, daß wir kemen Grund haben, sie für schlechterdings Vulkan nische zu halten, und aus dem Feuer her« vo.zuleiten; der neue Krater, der in dem Flecken tt-veliu5 entdeckt worden ist, nebst anderen Umständen scheint anzuzeigen, daß die Mondstäche weit davon enr-fernt ist, immer still und ruhig zu bleiben. Dis F^'clge ob der Mond bewohnt sey, hat Herr Schröter nicht übergangen Obgleich der Mond nicht zu so organifnten Wesen eingerichtet ist, als wir find, so beweißt, sagt Herr Schröter,^ dieß noch nicht 5 daß er mcht mit verständigen Wesen bewohnt seyn könne, wölche mit einer, der Natur und Einrichtung ihres Planeten angemessenen Körperbeschaffenheit begabt sind. Die Mondatmosphäre ist trockner, dünner und klarer, als die Atmosphäre der Erde. Diebes hindert jedoch das Zurückwerfender Sonnenstrahlen nicht. Die Berge auf der dunkeln Halbkugel des Msndes, nahe an dem lichten Rande sind hoch genug, um das Sonnenlicht zu empfangen , und um so schwächer erleuchtet, je mchr sie von diesem Rande entfernt sind. Hierüber wird eine schwache Dämmerung w nigstens wahrscheinlich. Die gemeine Lchre vom E^nftuß des Mondes auf das W.tter ist sehr alt, und hat ohne hinlängliche Prüfung unter den Gelehrten Glauben gewonnen; aber sie scheint nun ziemlich allgemein von den Philosophen verworfen zu werden , so fern sie von Seiten der Physik unbegründet ist. und keme Beisallswerthe Anologie fnr sich ^ hat. Die Schriftsteller, welche vdn dcli^ ^ Zeiche» der Witterung handeln. leiten k ihre?roßllottic:2 von Umständen ab, wel-^ che weder einen reellen Einffuß ves Mon-^ des beweisen, noch einen Glauben daran -- voraussetzen , sondern auf bloßen Anzeigen l des Zustandes der Luft während d?r Bso-^ bachtung beruhen: solche sind die Gestalt der Hörner des Mondes, dev Grad nnd die Farbe des Lichtes, die Anzahl und Beschaffenheit der lichten Kreise, welche zuweil n den Mond umgcbcn, und die Umstände ihres Verschwindens, Der Pöbel sieug bald an, diess Dinge für Ursachen zu nehmen, da sie doch blos als Zeichen sich ihm darsteüten , «nd der Begriff vom Einfluß des Mondes auf alle Dings der Erde wurde durch seinen offenbaren Einfluß auf den Ocean bestätiget. Der berühmte Dr Mead glaubte an den Einstuß der Sonne und des Mondes auf den menschlichen Körper, und schrieb da rüber ein Buch. Alkin diese Meinung ist von den meisten Philosophen als an sich ungegründet und Thatsachen widersprechend verworfen worden- Wenn das genaueste und empfindliche Varonwttr durch dis verschiedenen Mondesstellungen nicht assicirt wird, so ist eine Einwirkung derselben auf den menschlichen Körper nicht wahrscheinlich. Verschiedene gelehrte, scharfsinnige Männer woäen jedoch Dr. Meays Lehre gar nicht für grundlos halten. , (Der Beschluß Folgt.) Ballade. Wißt Ihr von des Bergmanns Leiche Aus dem Schachte zu Falun? Dem der Go« im Schattenreichs Unverletzt vergönnt zu ruhn? Nicht der Nachwelt Thränen weckte Diäser Jüngling grauer Heit; Doch den Treugelicbten deckte ' Erde, nicht Vergessentzeit.' Bcy dcs Grubeulämpchens Schimmern Mußte sich das junge Hcrz Selber jeine Ruhstatt zimmern , Einen Sarg aus blankem Erz. Bis nach mehr den sechzig Jahren, Viele hundert Klafter tief Man hinab zur Stell gefahren, Wo der arme Bergmann schlief. Doch wis rein und aufgehoben Ruht im Erdenschoß das Gold, Das besieckt im Licht hier oben Duvch der Menschenhände rollt; So im Schoß metallner Klüfte Schloß das ewige Gestein In ambrosisch reine Düfte Unversehrt den Schläfer ein. Wie er nun an's Licht gezogen, Blühend wie ein MayentagZ, Dem der Sonne Glanz entfiogen, Vor des Volkes Augen lag; Fragen staunend alle Blicke: Wer der Wunderjüngling sey? Und es zittert an der Krücke Auch ein Mütterchen herbey. Flehend dränqt die Tiesbetrübte Durch die Mnge sich, und schaut «"-Ja! er ist's der Heißgeliebte! Und sie ist des Jünglings Braut l „Nur der Tod kann dich mir geben, Aber ich war ewig Dein!" ^ s.« Gprach's, und schlief zum besssw "v> An des Jünglings Busen ein,