«IiIiiMliVWM ?»»I» oii, I-So 74. ciBvkstnt ^»«»»«aiiion (7«!«»«, int,n»rd»n 2«7Ü). V«,^«lwnv - (7«t. t«w«d. »I». Z0S4> ^«fidoe. ^UttttOv» u«. 4 »^>mi«krlpw WMs«, klolit f,«vrihi«r<. - /^kf»g«n kü«jip«?w d«»!«ßO», vi « »I,. ISS S»m»t»s. et«» 21. Juli iaL4 Mamim inssfst»»' u. /^dsna»msnt»-/^««km» in ^»sidSk ^uriiSsv» u>. 4 lV«fv,?!iunz> vs-ugSPtSis«: msnstl. V 0tn. »»»tsitsn 24 vin. «jusv», ?o»l N vln. i0? üdstg« ^»»sii6 MG«»«. SS VI«». ei««lnumm« 1 SV u. 2 vii, tttma PUMIK AK», ttstss^»»«»» tt«»». Vss^sslst»^ k^sl»rlc»rt«» Kr In» u»«t II Oeijkiasl»?«!««». X»- u. V«>^ lrsuk vo» V«lvt«n »ll«r Us^r iUsIl«»»,!»«»» e. 35 VslsPkO» i»t- N N Kriegsende im Gran Chaco? In den Schweizer Blättern findet sich ei« ne kleine interessante Meldung. Danach hat nämlich der Borsteher des etdgenössisc^n politischen Departements, Bundesrat Mot-ta d«m Generalsekretär deS Völkerbundes mitgeteilt, daß der Schweizer Bundesrat dem Ersuchen des Völkerbundes entsprechend, jeg-lic^ Ausfuhr von Waffen und KriegSumte-rial nach Bolivien und Paraguay verboten habe. Lediglich ein noch vor dem 31. Mai getätigter Abschluß auf Lieferung von Sö halbautomatischen Gewehren sei noch auS-gesührt wurden. Dlirch die Lieferung dieser 35 Gewehre wird der Krieg zwischen diesen beiden süd» amerikanischen Republiken wohl kaum ver« längert werden. Aber die Notiz lenkt wieder einmal die Aufmerksamkeit auf die kriegerischen Auseinandersetzungen in Sildamerika, die nun bereits über zwei Jahre anhalten und enorme Opfer an Menschen und Material gefordert haben. Eigentlich dauerte der Zwist schon sechs Jahre, denn bereits 1928 stand die Gefahr eines Krieges bevor, wenn nicht damals unter Führung von Vriand und Ehamberlain der Völkerbunds-rat noch einmal vermittelnd eingegriffen hätte. Aber diese Autorität, die damals der Völkerbund noch besaß, ist ihm inzwischen verloren gelangen. Die an Ort und Stelle entsandte UntersuchungS- und SchlichtungS-kommission des Völkerbundes mußte unver-richteter Sache wieder umkehren. DaS einzige positive Ergebnis ihrer Tätigkeit besteht in einem erschütternden Vericht der Zustände in Gran Chaco, der eine wahre Hölle auf Erden darstellt. Nachdem der Völkerbund, der doch eine Organisation des FrietienS sein soll, so voll» kommen versagt Hatto, besann man sich gewis sermassen in letzter Stunde darauf, daß die einzigen, die vielleicht noch die Macht hatten, den unsinnigen .<^rieg zu beenden, gerade die wären, die an ihm verdienten, näm lich die j^riegslieferanten in Amerika und Europa, die seit Beginn deS Krieges in „vorbildlichcr" Objektivität beide kriegsführenden Parteien gleichmäßig beliefert hatten. Welch eine schauerliche Äroteske. aber auch welch eine Blamage fiir den Völkerbund! Immerhin wurde die Anregung sofort aufgenommen. Ein^r der ersten ivar Präsident Roosevelt, der mit Hilfe der GesehgebungS-! niaschinerip binnen drei Tagen das AuSfuhr-und Waffenlieferungsverbot dlirchdrückte. Beim Völkerbund dauerte es etwas länger, auch konnte hiev, da er keine Exekutivvoll-machtkn hat, das Embargo auf Waffenlieferungen nur in Form eineS Ersuchens an die Mitgsiedst'aaten gerichtet werden. ES hlitte^ aber lnj^s?rii einen erfreulichen Erfolg, als Älhlklls Asjls Blhklt Die Raditalsozialiften ergreifen die Initiative in der Kabinettskrise / Ein Ultimatum an Doumergue / Die Sozialisten fordern schon Neuwahlen Pari», so. Iul!^ Ne dmch d« «eschuldipm, T«r«eu« ge. len EH«»ie«PS »<«. iarum. Den einzigen Vorteil an diesen, mörderischen Kriege hat die Rüstlingsindnstrie ge.zogen, die Milli^'nen von Pfunden und Dollars ver dient hat. Nun ist eS wirklich genug, Ver^ nunst und staatspolitische Erwägungen zwin gen Bolivien und Paraguon zur Zusammen arbeit. Sie werden Jahrzehnte brauchen, >lm die Wunden auszufeilen, die sie sich ge« genseitig geschlagen haben. ReglmingSWe in Frankreich Der Spuk der StMfty-ADllte / Scharfer Vorstoß Tarbintt oeoen die Nadiwl. wzialißm / Herriot ist erbMert / Da< 5tabtnett Doumeram oevt au< dem Leim P « r« s, IS. Der »an der 5kW«er ekigkWß Mter» luchmlgStwSMtz in wr Gwoiffi^Wre hat gestern de» söcheek» MnistttPrSstdente» Lardie « dmch vo»« vier Sttmbe« ei«-vern««mea. Ttne^ erging sich in einer überaus scharfe« Nebe gege» he« ehemalige« Ministerpräfihanten »nd Varfitzenhe« der raditalsazialistische« Partei, Samile Eha «» t e m p «, de« er deschuldigte, siir d«s »er-irecherifche Treide« Gtams!^ einige Jahre vor^ gewvtzt z« habe«. Vesee aggreffive W Doumergue Sorstotz Tardieus vor dem Untersuchnngs-ausjchutz hat avs alle politische« Ar^s« «inen sehr tiese« Eindruck geumcht. Ss »ird bereits erklärt, das^ die Regierung der nationalen Union unter Führung D o u « e r-gue gefährdet sei, da die Radikalsozialiften zu diesem Vorstoß der gemiisiigte« «eGe« Stellung bezie!^« würden. Wie ferner oerlautet, sol Herriot über diese Siede «utzer-ordentlich ungehalten gewesen sei«. Herriot erklärte, unter solchen Umständen sei es den Nadikalsozialisten niö^ mehr mitglich, in einem Kabinett gemeinsam «lit Tardieu zu fitzen. Di« Radikalsozialisten sollen bereits blossen haben, Chautemps zu verteidige« und di« Konsequenzen zu ziehen. In politischen »reisen !^rrscht die Anficht vor, daß T^mergue vor die Alternative gestellt sei, fich von Tardieu loszusagen, der der Führer der nationalen und konservative« Rei^ ten ist, oder aber «erde er der Demission von vier radikalsozialistischen Ministern sei-ne Zustimmung geben müssen. Alle Anzei. chen deuten daraufhin, daß der Srach der nationalen llnion unvermeidlich sei« «ird. Doumergue wird sich sür die Auflitsung der Kammer und für die Ausschreibung von Reuwahlen entscheiden müsien. Tardieu P a r i s, 19. Juli. Vie ''-l^ation des Tages «sind zweifellos kiie Enthüllungen vor den: Stavisky-Ausschuß deil! Kammer. Tardieu revstmld es, auf (Ä!und von unwiderleglichen Dokumenten und sonsatiiv-neNen DetMZ nachzun^iisen, daß cr mit «Ztavisty faftisch keine einzige Bezie-hultg hatte und das der >Acheck, den er von lhm erhalten haben W voil seinen politischen Gegnern falisifiziert lvorden sei. Tar-dieu bejchttU>izt ehMaligen Mi- MsterWfSdenten Chautemps, der unter Mit einiger Organe, vor allem des Po^ li^inchÄtors Bonny, die AMre mit dem Scheck erdacht HÄe, einm ^eck. sür den DoMeu den B^is erbrachte, daß er niemals existtevt«. Um S3^4ü Uhr fand die Aonfrontierung Tardieu-Chautemps statt, da der Stavisky-Ausschuß dieselbe Dr nötig hielt. Bei die« ser G^genheit erllÄrte Ehautemps: „Es ist mir in erster Linie bavan gelegen, i^e po-litilsche und die nwrMfchie Bedeutung der Zeugenaussage TardieuS heworzuheben, ei« ne Aussage, die einen wahren Angriff auf ineine Person bildet. Tardieu ist wahr-schewlich so vernünftig, daß er einsehen muß. daß die.Haltung, die er gegen mich und meine Person eingenommen hat, das E n-d e des parteipolitischen Burgfriedens bedeutet." Daraufhin fordert.« Chautemps, daß die Zeugen, die Tardieu angeführt hatte, so« fort vorgeladen würden. Tardieu gab ihm zur Antwort: „Sorgen Sie sich nicht, sie «lverden noch Zeit haben, diese Zeugen zu hören, denn die Affäre, in die sie mich ver» wickelt haben, doginnt sich erst zu entwik-ksln." P a r i s, 19 Juli. Ministerpräsident D o u m e r g u e, der die Entladung im Stavisky-AuSsiZ^ß ahnte, liat einen 15 tägigen Urlavb angetreten. Die .^ise ist dadurch um 15 Tage hinauSge^ schleppt worden, und j^war vor allem auch aus außenpolitischen Gründen, da w dieser Zeit beMglich des Ostpoktes Klarheit ge-Wonnen iverden muß. Die Links- und die Rechtspresse haben i^der Kampfpositionen edngemMmen. Der ^tische B. urgfrie-d e « in Frankreich ist zu E n d e. Man kann nach der Rückkehr DoumergueS auch auf Uederraschungen innerpolitischer Natur gefaßt sew, eS Doumergue mit seiner Chautemps alten TMk nicht gelingt, die Krise aus au» ßenpoillitischen Gründen noch länger hinauszuschieben. In politischen Kreisen glaubt man, daß Tardieu, der ?ieu!wa!hlen kommen sieht, den scharfen Ausfall gegen die Radi, kalfozialisten als Einleitung für die bevorstehende Wahlkampagne b«n>'cht habe Die Rechte tvill die Radikalsozialisten vernichtend schlagen und in diesem Sinne läßt sich auch Tardieus HaMungsaveise ausdeuten. Barthous Derhandlungen Polen lehnt eS ab, Aufmarschgebiet für ruffische oder deutsche Heere zu werde« / Paris wäre auch mit Polens Neuttalität im Paktsystem zufrieden P a r i s, 1V. Jitli. Außenminister Barthou ist von seinem kurzen Erholungsurlaub in Bayonne zurückgekehrt. Heute ^gannen seine ersten Besprechungen mit den Vertrc!ern der Pariser Diplomatie. Wie in politischen Kreisen ^rlautet, »vird Barthou zunächst auch mit dem deutschen Reichsbeauftragten von R i b bentroP Fühlung nehmen, bei welcher Gelegenheit der Ostpaktplan der französischen Regierung zur Sprache kommen wird. Der interessanteste Teil der Borhandlungen, die Barlhou mit dem polnisk^n Botschafter Chlapowski führen wird, dürfte die ^Frage eines etwaigen Durchmarsches russischer Truppen über polnisches Gebiet im Falle eines deutsch-französischen Krie ges sein. In dieser Frage ist die Antwort der Polnischen Regierung bereits in Paris eingetroffen. Polen lehnt den Durchnlarsch sowjetrussischer Truppen über polnisches Territorium entschiedenst ab, wobei darauf hingewiesen wird, daß Polen in diesem Falle Kriegsgebiet werden würde. Es könnte sich! nämlich ereignen, daß die Sowjetruppen auf polniscl^s Gebie! abgedrängt lverden würden. In diesem Falle könne man von Deutsch land nicht verlangen, daß es diese Truppen auf der Flucht nicht verfolgte, denn es sei klar, daß die deuts gerad«? soviel Schwefel, um die Flöhe eines kleinen Hundes zu töten. In einer Drogerie würden die angeführten Din ge für insgesamt 98 Cents (so wenigstens hat Rumänien und Frankreich Vertiefung der Beziehungen zwischen Rllmänien und Frankreicli P a r i S, lS. JuU. Der rumänische Mi, nisterPräsident TatareSeu, äußerte fkh vor seiner Abreise aus Paris in einer Unterredung mit dem Berichterstatter des „P a-riS M i d i" über den Zweck seiner Pariser Reise. Er sei nach Paris gekommen, um die wirtschaftliche .Haltung Rumäniens mit seiner diplomatischen und militärischen Einstellung in Einklang zu brinqen. Der bis herige Zustand, nämlich d. polit. Bindung mit Frankreich und wirtschilstliche mit Deutschland habe ein hinkendes Gleichgewicht geschaffen. Unsere wirtschaftlicheir Interessen müssen dort sein, ws sich unsere Ge-sühle befinden. Frankreich braucht Petro- leum und das werden wir Frankreich lie- r fern. Wir benötigen Lokomotiven und Auto-! mobile, die wir aus Frankreich beziehen kön nen. Wir n>erdcn dann nicht wieder erleben, was wir 1915 erlebt hoben, wo unsere Züge in den Bahn-höfen stillgelegt waren, iveil sich die nächste Eisenbahnwerkstätte in München befand. Weiter erklärte der Ministerpräsident, daß Wnig Carol bestimmt nach Pari? reisen werde, daß dos Datuln aber no6> nicht feststeht. Der Pariser Besuch wird wahrscheinlich im September oder Oktober erfolgen. Der König wird vom Außen minister Titulescu begleitet sein. „Mar^borer Zeitung" "Nummer IW) »»» '. ^ ....... - > —> " ^ Die Geschenke der Natm: Tchönhesi nutz Gejund^it sich ^u erhalten ist nich: nur der Wunsch der Frauen sondern aller gepflegten Menschen. Eine grosse Hilfe riie-tet Ihnen das natürliche Rohitscher Mine-rRlVasier! Einige Glas davon täglich auf nüchternen Magen getrunken, schassen hier wahre Wunder! 4t neue Luftgeschwader England traut den „nahen Nachbarn" nicht / Ein fünfjähriger Luftausrüstungsplan . Lo n d,.o n, 19. Juli. Im Unterhaus führte Baldwin im Laufe ell«r Debatte über die Luftfahrt aus, die Regierung fei zu dem Tchluße gekonlmen. daß sie nicht länger die Maßnahinen verzögern könne, die es ermöglick)en wurden, iin Laufe der nächsten Jahre die britische Militärluftfahrt auf eine,! Stand zu bringen, der sich jenem der nahen Nachbarn mehr annähere. Lie englische BerteidigungS-läge müfse beständig überprüft nierden und die Regierung behalte sich das Recht vor, ihr Pragramm gemäß der lleuen Faktoren, die sich ergeben könnten, zu ändern oder anzupassen. Die Regiernng habe ein Füns-jahrprogramm beschlossen, aui Grund dessen die britische Militärluftfahrt um 41 neue Geschivader, einschließlich der bereits für 19^ angekündigten, erhöht werden soll. Bon diesen 41 neuen Gesl^vadern sollen 33 der Verteidigung des nationalen Territ)« riums zugeteilt nvrden, deren stärke von 42 Geschwadern auf 75 gebracht werden soll. Die restlichen Geschwader seien für den Ma-rinelnstfahrtdicnst oder sür den au'?ländischen Dienst bestimnit. Baldwin fügte hinzu: Die Politik der Regierung bleibt eine Politik der internationalen Abrüstung nnd wir haben keine»^-lnegs die Hoffnung aufgegeben, zu irgendeiner Rüstungsbeschränkung zu komu'en. Leider sind wir mit Rücksicht auf unsere Verpflichtungen gegenüber dein Völkerbund und dem Locarno-Pakt und auf die lnehr-fachen Anzeichetl der Unruhen in Eurova und anderwärts seit einer gewissen Zeit zu der Ansicht gelangt, daß der Augenblick ge-koinmen ist, eine Ueberprüfung der Möglich» keit ins Auge zu iassen, unsere Rüstungen auf ihrem gegenwärtigen niedrigen Ztand zn halten, wenn entsprechende Rüstungsherabsetzungen seitens anderer Mächte vorgenommen werden. Wir hoffen gleichwi?hl, daß wir die Arbeiten so aufteilen, daß r>ie Budgetnovschläge in keinem ^ahr eitie zu starke Belastung erfahren. Hachirobe Mitsui bewirkte im l>)esch-ifts-leben Japans eine regelrechte Revoltition Er führte den Verkauf gegen bar eil?, de' bis dahin völlig unbekannt war, und i'irang damit durch, indem er Rai^tte zusichi'rte. Er schuss Baslue, große Warenhäuser und tain damit selbst den europäischen ^tausleiit.'n zuvor. Es heißt, daß er sorgfältig den von seinen Bätern übernoniuieuen, geloeihten sc-bel verivahrt, lvelcher bei denr tleinsteii Fl<'rl «uf der Ehre dem .Harakiri dient. Nach Paris kam Mitsni in Begleitung dcssenigen seiner Söhne, der se,n Nachfl>l. ger werden wird. Dieser Sohn ist ein Mann von vierzig' Jahren, der lange an enropäi-scheu und amerikanischen Universitäten stu' diert hat, Er führt ein ebenso sittonstnnl^es Leben wie sein Bater, dem er mit tiefsten' Respekt begegnet. Diese Männer betrachten ihren Beruf geradezu als Priesteramt. Irrsinnig reich, ini Besitze eines Bennögens, das sie nicht durch ihre Arbeit erworben, sondern von ihren Bätern geerbt haben, diese Enkel nner Di,-llastie, welche auf über drei ^ahrhiin^c'rte zurückblickt, find abgestunlpft gegen die Won-^ nen der Macht. Als kürzlich die Einweihung des nen . hllpernloderiren -Palastes der Milsin-'^!7nk stattfand, desseil oberste Terrasse die Architekten mit Tchutznetzen gegen etwaige Flie-gerabstürze versehen haben, koilnte man nl der vordersten Reihe, vor den Journalisten, den Filmreportern nnd Vantma-inaten. welche ihre,l amerikanischen Sechs^l/iindern entstiegen, eiilen Sinto-Priester als den Manen der Ahnen des .Hanses Mitsni geweihtes Opfer auf .^irschholzfeuer einen Fisli, verbrennen sehen. Der KrvftlS von Japan Hachirobe Mitsui ist der reichste Mann der Welt / M. K. B. / Den Grnnvstein legte eine Fra» Die meisten Menschen der Welt glauben, daß der reichste Mann der Welt eilt Atneri-kaner ist. In Frankreich gibt eS (Chauvinisten, die einen Lnoncr Seidenweber dafür halten, von dem vor. drei, vier Jahren viel die Rede war. Zur Zeit als Hugo Slinnes noch lebte und sein Name in Riesenlettern auf den Nheinkätien prangte, sagten die Deutschen: „Der reichste Mann der Welt! ' In Wirklichkeit aber ist der reichste Mann der Welt lveder Amerikaner noch Fraiizose noch Engländer. Der reichste Mann der Welt ist ein Japaner. Und er heißt: .H a ch i-r o b e M i t s u i. Man kann ihn weder einelt Parvenü «loch einen l«uen Reichen neilnen. Zein Reichtunl stainmt weder von gestern noch von vorgestern. Er ist ganz einfach das Resultat von drei Jahrhunderten ernster Arbeit. Etwas, das heutzutage überraschen muß: in der Geschichte dieses Vermögens gibt es nichts, was auch nur annähernd an jene küh nen Schachzüge und geivagten Spekulationeli geinahnen würde, lvelche den Grundstein des Erfolges so inanches modernen Milliardärs bildeten. Diese auf das.Haupt eines eillzigcn Menschen gehm^sten Milliarden sind das blelt-dendste Zeugnis dafür, was inenschliäieS Mühen von zwölf Generationen zu leisten vermag. Alles, was in Javan kauft, verkauft oder transportiert, steht unter dem Zeichen: M. B. K. Das silld die Jnitialeli der Mitsui Bussau Kaisha, auf deutsch: „Handelsgesellschaft Mitsui". eS ein Amerikaner errechnet) zu haben sein. Diese Wertlosigkeit des menschlicheu .Wr-pers hat .Herr Dnbois nicht überleben können. An den Geist dachte er dabei nicht, obwohl der ja schließlich üb«r Wert oder Unwert eines Menschen entscheidet. Es gibt aber auch noch die Milsui Bauk, die Baugesellschait Mitsui und die Lagerhnil' ser Mitsui. Und der President all dieser Ge sellschaften ist Mitsui, der augenblicklich? .Äö-nig dieses Staates ini «taat. Dar die Tochter eines Samurai und hatte Tokub Mitsui, den Fürsten von Ehigo, geheiratet. Der Name Ehi-go ist eines der ältesten Adelsgeschlechter Nippons. In wahrliast genialer Voraussicht ersaßte diese Frau, daß das Geld das sicherste Pfand künftiger Größe war. Und sie be-schloß, Gcsck)äftc zu niachen. Zuerst gründete sie ein Htipothekeninstitut. Angesichts des blendenden Erfolges dieses Uilternehmens, begann sie niit Weiti von Sake zu handeln und entwickelte dabei einen ganz unerhörten Sinn für Reklame. ^chr Sohn .Hachirobe Mitsui übernahul nach dem Tode seiner Mutter die Leitung der von ihr gegründeten Unternehinnn gen, erweiterte sie llngeheuer und gründete neue Gesellschaften in den drei größten Städten des Reiches: in Kioto, dem geistigen, Osaka, dem wirtschaftlichen, nnd '^rdo, den: administrativen Mittelpunkt. Bon nun an gilt die Firma Mitsui als »nichtiger Faktor im ökonomischen Leben JapaitS. .,?ki zahlreichen Besch»erden des weibliche.» m?schlecht» bewirkt das natürlicl>e ..Franz-,^oses". '"ittenvasser d>e allerbeste ErleiMerunc^. Zeug» nisse der jkkiniken kür kranke Frauen belun!>en. daß das sehr mild abfiilirendi? Franz-Josef-?? besonders bei Wöchnerinnen mit an?!i?^eick!n''k<'m Erkolge «Mewendet wird. Das „Franz-Josef" . Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spezere!han!»lun-gen erhältlich. Iwgarns erster „Tch'enenzepp". B uda pe st, Budapest unirdi' der erite ungarische -chienen^epvelin" der in den l^ianz-Dann INS Werken hergestellt ilnirde, aiisvriil'ic'it. l!as Fahrzeug erreichte auf offener Strecke 'ine l^eschwindigkeit von -rnn?'?ukil!'>' ületer. Der „Schienenzevpelin" n>ird au^' der Strecke But>avm -Pl(ittensee nert<^tircli^ Die Schweiz sucht eine Nationalhijmnr Die Schweizer I'ltc^liernng ist gecien>närtig damit lieschäftigt, eine Nation./lhinnne in finden, öa dieses Land bisher keii'e eigene besipt. Bei den offiziellen Anlässen wrrden „Das Lied der llnabimngigkeit", „Die patriotische .Hnnme" von Barbon und die „Schlveizer.^aulate" l>'on Tnnssing geslnigen, aber keine dieser Melodien kann als offi'iiel-le Schlveizer Nationalbnmne bezeichnet den. Trägt elegante Gasmasken! L. o n d o n, 1.9. ^m Mittclpnnkte des Interesses für k»le dieser Tage in London eröffnete Modcau5-stellung steht die S-pezialau^chellu'tg .»Tie elegante Gasuiaske'V Tie englisch^'n nla>?tenerzeuger habeir sich uämlich entschi^-s. sen. der Gasmaske eine neue, gefälliiiere Forul zu geben. So preiü ein Gasmaskenstand seine Ware mit s'olgenden Worten an: Im Falle eines Krieges müssen sie. gnädige Frau, Vorsicht iiben. Sie dürfen aber dabei kokett sein." Die Londoner Blätter derinven, daß diese „eleganten" Gasmasken sehr guten Absatz finden. Flamingotrieg im Berliner Zoo. Die Flamingos int Berliner Zoo Lienen . die friedliebendsten Tiere der Welt. Wenn ^ die auf ibren schlanken Beinen stolzierenden, rnhig und gerade vor sich hinbk'ckenden l^e-'chöpfe so im Abend stmrden, weiße G'emätde .MarsSover Zeitung^ Nummer Va»DK»s,"den 21. Juv. 1SS4. gegen den Gartenhintevgrund d«S Zoos, dann glaubte laohl keiner der Besucher, daß diese eine wahrhaft ariltokrottsche Haltung an den Tag legenden Tiere sich zu jenen Zamilienzwistigkeiten hinreißen lassen könnten, die jetzt Abend .für Abend mit einer 5ie gelmä^igkeit ohnegl^chm stattfinden. Die Ornithslogen «stehen vo-r einem Geheimnis. Wahrscheinlich, so vermuten sie, hat die auch für Tiere beinahe unerträgliche Hi^e die guten Flamingos ein wenig der rürkt gemacht. Denn wie sollten sie, die sich untereinander herzlich zu lieben schienen, soirst pli>tzlich in diese Aggressivität der Handlungsmei'se verfallen sein? Sic kreischen, schreien, schlagen mit den Flügeln um sich und kl)nnen einer den anderen nicht mehr erblicken, ohne Wutanfälle zu be^men, sie, die sich sonst hi^chsten^ hiiflich und kühl aus tiem Wege gegangen sind, wenn sie sich einmal übereinander geärgert hatten. Ab?r e^ ist wie bei den Menschen: wenn es allzu heitz wird, ärgert die Äiege an der Wand das friedfertigste M^nmt. RochmittagSschtäfchen im „Toten Meer". Bisher herrschte unter allen vernünftigen Menschen die Meinung vor, daß der Schwim mer dem Nichtschwimmer überlegen ist, sofern er sich nur im Wasser befindet. Äese Meinung muß korrigiert werden. „Das Tote Meer von Droitwich" in der Nähe von Worcestershire will mit den Menschen, die sich erlauben, Schwimmbetvegungen in seinen Wetten auszufichren, nichts zu tun haben. Es spült sie daher an den Strand zurück oder bringt ihre Körper in so groteske Lagen, das; an ein kunstgerechtes Ichwim-uieil garnicht mehr zu denken ist. Mit den Nichtschwimmern dagegen, die in allen Badeorten der Welt sunst zum Vergnügen ihrer irückt den Menscheli immer wieder hoch, ^ijr Ledenemüde geradezu zum Haare ausraufen. aber, andererseits, auch wieder ein Trost. Und für ^Nanke oftmals die Rettung. Pesonder.^ bei Vlutarlnut und Nheu-?nat!ämlls bewährt sich das Salzwasser von Troitwich in hernorragender Weise. U Radio Eamstag, 21. Juli. L s u b l j a ,1 a, 12.15: Schallplatten, 18: Schallplatten, 18.W: Lustiges, 19: Nationaler Vortrag, 20: Solisten Bokalkonzert. 2s).3V: Coupletvorträgc, 21: (^sangottett. — B e o g r a d, II: S6)allplatten, 13: Lie der mit Orchester, 18: Schallplatten, 19.30: Mme. .<>iatalinic singt Lieder, 29: Sci^llplat-ten, 2s».19: Violinvortrag, 21.30: Das Funk orchester spielt. — Zagreb, 12.10: Schall platten, 17: Nonzert, 20.15: Bokalkonzert, Maja Strozzi singt, 21.15: Orchosterkonzert. — Wie n, 1-1.20: Stunde der Frau, 12: ^challplatten, I6.C0: Zitherkonzert, 16.50: Welt ohne Kohle, 18.20: Unterhaltungsion-^^rt, 19.40: Inl Gletschereis des Gepatsch, 20.35: Einakter Abend. — Deutsch-l a n d s e n d e r, 19: Wochenendspiel, Tänze europäischer Völker. — D a v e n-t r y, 20: Variety, 21.15: Quintett. — Warschau, 19.15: Schallplatten, 20: Polniickie Musik, 20.40: Leichte Musik. — B u d a p e st, 18.35: Opernorchester-Kon-zert, 20: Ue^ertragung aus Kecskemet. — Z ü r i ch, 19.20: Heitere Chansons, 20.30: Operette. — Stuttgart, 19:SlZ^llplat-ten, 20.15: Wiener Bilderbogen. — Norditalien, 20.45: Isabella, Oper, Dirigent Pietro Mascagni._P ra g, 21: Aus dem .^otel Pripp in .^'arlsbad. — Ro nl, 20.45: Komödie, 21.30: Konzert, 22.45: Bunte Reise am Mittelmeer. — iM n n ch e n, 19: Blasmusik, 29: Bunter A'bend. —Leipzig, 19.10: Allerlei l>eitere Liedlvin, 20.15: Operette. — Bukarest, 20.15: Konzert, 21.20 Tanzmusik. — Strasburg, 20.30: El-sässischer Abend, 22.30: Presseschau. --V r e s s 1 n. 20: Mit Musik ins Wochenend, 22L0: Rojenjejt ^ . 5P0«7 Älgoflawims LetchtathlM Bev«cftchttche Reorgaaisiüion deS MeisterschastssystemS Sowohl in der Fu^allmeisterschaft, als auch in den Wettkämpfen der Leichtathleten zerbricht man sich um Systeme den Kopf. Die bisherige Austragung t^r Leichtathletik-Staatsmeisterschaft, die eine gewisse Anzahl von Punkten voraussetzt, hat gewiß ihre jAchwächen, da letzten Endes nur die einmalige Leistung des Atheleten für das Place-ment ausschlaggebend ist. Dagegen brachte der Zagreber .HAZA einen Antrag in Borschlag, der sich auf eine Liste der 50 besten Resultate stü'ßt. Da der Antrag noch immer seiner Annahme harrt, hat .HAM drei wertvolle Pokale für die drei stärksten Leichtathletikriegen im Staate gestiftet und so über Nacht eine unoffizielle StaatSmeister schaft in E^ne gesetzt. In Jugoslawiens Leichtathletik nimmt Maribor keinen Sonderplatz ein, dagegen behauptet sich Lsublsana kräftig an der Spitze. Schuld daran ist vor allem der Man gel an zutreffenden Leichtachletikanlagen Der SSK. Maribor konnte trotz gri^ßter Be- .Mhungeji nicht den Bau einer Laufbahn durchsetzen und auch ,Marathon" ist die Di tigkeit auf seinem Sportplatz nur im beschränktem Maße ermi^glicht, dennoch hat sich gerade „Marathon" in der gesamtstaatlichen Klassifikation an der vordersten Stelle der Maviborer Sportverein festgesetzt. Nachstehend die Tabelle der jugoslawischen LeichtathletiKnannschaften, wie sie am 1. Juli l. I. vom Verband bekanntgegeben wurde: 1. „Primorje", Ljubljana 39S9.4, 2 MlM, Zagreb 2735.48, 3. „Concordia", Zagreb 2538.28, 4. „Jlirija" LjuVljana 2224.56, 5. PSK, Panöevo 1'4e3.15, 6. „Ma rathon", Zagreb, 1349.96, 7. „Jugoslavija", Bcograd 934, K. BSK, Beograd 736, 9. „Biiakabi", Zagreb 454.65, 10 MSK. Zagreb 336, 11 „Slavilja", BaraSdin 271, 12 „Marathon", Maribor 201.83, 13. Äelezni-Lar", Maribor 145, 14. SAM, Sarajevo 82.5, 15 „Rapid" Maribor 81.83, 16 „Rus-ki, Beograd 58.b und „Maribor", Maribor 12. Martdor"-„Äele»niear" Twtz des grundverschiedenen Spielersol« ges in der amtlich abgebwseneil Meisterschaft liieferten sich gerade „Maribor" und „^elez-niöar" vielleicht den auÄgeglicheivsten Kampf, „'^elezmöar" zog in, letzten Punktetreffen gewiß als Favorit in Front, doch zeigte „Maribor" eben in diesem Spiel, daß auch die erneute Wf einen erstklassigen Kampf zu sichren versteht. Das Unentschieden bestätigt nun, daß die Form unserer Fußballmannschaften ausgeglichener ist, als je zuvor. Um nun doch das Kräfteverhältnis zu fixieren, beschlossen beide Vereine einen Heraussor-derungskampf auszutragen, der Sonntag, den ?2. d. um 10 Uhr vormittags auf dem „Maribor"-Platz in Szene gehen wird. Zwei neue jugoslaVische Rekorde im Schwimmen. Mittwoch abend fand im Zchwilnmbad in SuSak ein internationaler Schwimm- und Wasserball-Wettbewerb zwischen der Susaker „Viktoria" und dein von der Italien-Tournee zuriickgekehrten Verein 3. Bezirk aus Budapest statt. Es wurden zivei neue jugoslawische Rekorde aufgestellt. Im 200-Mctcr-Freistilschwimmen siegte der Junior der „Viktoria" Stocter nach scharsem .«ampf gegen den ungarischen Schwimmer Kanaszi in 2.35.2 Min? diese Zeit ist um volle fünf S^ekunden besser als der bisherige jugoslawis6ie Rekord auf dieser Strecke. In der Stafette fünf Mal 50 Meter hat „Viktoria" mit der Zeit von 2.22 Min einen neuen sugoslawischen Rekord ausgestellt, der um drei Sekunden besser ist als der bisherige. : Rur drei BSK-Gpieler bestraft. An sei^ ner letzten Sitzung befaßte sich der Beogra-der Fußball-Unterverband mit den Borfällen beiln Cupspiel „Hajduk" — B»SK in Split. Die ^Angelegenheit hatte viel Staub aufgc»Virbelt. Es sind aber nur Stevovie wegen rohen Spiels m«it einem Monat Spiel verbot (bis zuul 7. August), Tirnaniö wegen ungehörigen Benehlnens gegenüber dem Schiedsrichter mit drei Woäien Spielverbot lbis 28. l. M.) und Glizovi6 wegen unsportlichen Benehmens mit Mei Wochen Spiel-Verbot (bis 21. l. M.) bestraft. : Hitree ^ Trainer von Arapi^ik. Die Verwaltung des Sportklubs „Krafiw^" in Banjaluka hat den bekannten Internationalen Hitrec aus Zagreb als Trainer ihrer Fußballmannschaft verpflichtet. : 1VLK5 Freilarten verteilte der Schweizer Leichtathletikioevband zu seinen Meisterschaften. Wie gering aber das Interesse für die Leichtathletik in der Schweiz ist, beweist die Tatsache, daß nur ungefähr 5W Personen vom freien.Eintritt Gebrauch machten. : Die Schweiz spielt nicht mehr im Daviscup. In manchen Ländern ist Daviscupmüdigkeit eingetreten. Die Teilnähme an dem allfährlich stattfindenden Bowerb erfordert verhältnismäßig viel Zeit und vor allem ailch ebensoviel Geld. Dies hat auch dazil geführt, daß beim T«nniStt>eltverband ^r Antrag eingebracht wurde, die DavisPotal- konkurrenz nur mehr alle zwei Jahre durch zuführen. Der Schweizer Tennisverband beschloß vorläufig auf die Teilnahme am Daviscupturnier überhaupt zu verzichten. Der Entschluß wird mit Geldmangel ^gründet. : Tour de France. Das 42 Mann starke Feld startete heute in Montpellier und legte auf der Strecke Eete—Beziers—Narbon-ne, fast durchwegs ebenes Gelände, die vierzehnte Etappe mit dem Ziel in Perpignan (177 Kilonleter) zurück. Etappensieger wurde ^apebie vor de Greves. : Interzonensinale im DaviS-l5up. Am .21., 23. und 24. Juli findet in Wimbledon das Interzonensinale zwischen dem Sieger der AmerikajMe, Australien, statt. Äe Älnerikalier stellen Shields und Wood in den EinKel-, sowie Lott_^^Stoeffen im Doppelspiel Australiens Vertreter sind ebenso wie in Prag Erawford und Mc Grath, sowie Erawfard—Ouist. Der Sieger tritt eine Woche später in der .^erausforderungsrunde gegen England an, welches den Davis-Pokal verteidigt. Die Engländer weilen in East-bollrne. wo sie als Training einen Länderkampf mit Japan bestreiten. Aus Selie Hundstage C e l j e, Ende Juli. Der Kalender schreibt an bestimmten Taigen des Jahres dem Wetter daS Ausseh n vor. So soll er zur Zeit der gestrengen Herren oder der Eisheiligen im Mai unbedingt >mit eisiger Miene dahergehen. Aber es hat > sich bisher imlller noch init Ersolg der mensch lichen Reglementierwut widerseht. So wissen wir auch nicht bestimmt, ob es morgen, am 23. Juli, denl Beginn der Hundstage — was haben eigentlich die arnien Hunde da-lnit zu tun? — unbedingt heiß sein wird. Progrannngenkäß hat in den Hlindstagen der Bier- und S^isceisulnsatz seinen Höhepunkt zu erreichen, sind die .Hungersteine in den Flüssen vorpflichtet, zum Vorschein zu kommen, und ist es der Sonne gestattet, tagsüber ohne Unterbrechung zu lachen und strahlenschießend draußen auf den goldgelben Feldern die Handelsbilanz des Staates zu reifen. Es soll sich aber niemand wundern, wenn Heuer — gegen alle Hunde-Regel — die „Hundstage" statt ihrer obligaten „Bärenhitze" ein ordentliches „Sauwetter" mit Regen und Sturm bringen werden. Wir wollen auf alles gefaßt fein, um keinen Enttäuschun gen zu begegnen. H. P—z. t Evangelischer Gottesdienst. Da Herr Pfarrer Ma»? auf Urlaub ist, inüssen die Got tesdienste am Sonntag, dem 22. Juli, entfallen. Nächster Gottesdienst wird am 29. Juli. c. Vom Blitz getroffen. Als der Besitzer Ferdinand Kok aus Gomilsko iin Sanntal ! während des letzten Gewitters mit seinem i Soline von der.Arbeit heimkehrte, wurde er I vom Blitze getkoffen. Der Sohn wurde nur betäubt. Nach.längere« Bemühungen ge« lang es, den schwerverletzten Besitzer wieder gum Bewußtsein zu bringen. c. Diete fteiße« durch offtne F-nfter. In her Nacht auf Montag stieg ein unbekann» ter Mann durch das offenstehende ebener-dijge Schlafzimmerfenster des Schneidermeisters Herrn Ivan Bizjak in der Bodnikova ulica 9 und stahl vom Tische eine Zither samt Kasten im Werte voll 1000 Dinar. Im Zimmer schliefen Herr Bizjak, seine Frau und zwei .Kinder. Erst als der Dieb durch das Fenster stieg, und mit seiner Beute auf die Straße sprang, wachte Herr Bizjak auf, konnte a!^r nur undeutlich die Umrisse des Diebes erkennen. In der darauffolgenden Nacht um 21 Uhr 30 hat sich auf dem Josefi-berg ein ähnlicher zugetragen. Dort stieg ein ebenfalls unbekannter Dieb durch ein ebenerdiges Fenster der Billa deS Post-kontrollorS Herrn Jernej Bengust. Im Zim mer schlief der Sohn des HauseS. Als der Dieb an der Kleiderschrank herantrat und ihn zu öffnen versuchte, erwachte der Sohn des Herrn Bengust und rief um Hilfe. Der Dieb flüchtete rasch ^durch das Fenster und verschwand im Dunkel der Nacht. c. Sin lkrastmagemmsall. In Tramerje bei Celle, geltet am Dienstag nachmittags ein von Celje nach LaiZko fahrender Lastkraftwagen aus bisher noch l^cht geklärter Ursache über den Straßenrand auf den ^t tiefer gelegenen Wiesengrund. Die zwei In-sassen erlitten erhebliche Verletzungen und mußten durch den Rettungsdienst inS Krankenhaus nach Celje gebracht werden. Der schwerbeschädigte Wagen wurde abgeschleppt. Aus Dravoarab g. Sw erfteulicher Fortschritt. Unsere Großgemeinde hat nun veranlaßt, daß in ihrem Bereiche künftighin die Straßen regelmäßig besprengt werden. Diese erfreuliche Neuerung wurde wohl in allm Bevölke-rungskreisen ausS nMmste begrüßt, macht doch der zeitweise mehrere Zentimeter hoch »aufgelagerte Straßenstaub den Aufenthalt im Freien fast unmöglich, anderseits war die Besprengung auch aus sanitären Gründen unumgänglich notwendig. g. Blitzschlag. In die Schnliede des Herrn Franz Vodnik in Trbunje schlug vor einigen Tagen der Blitz ein. Die Werkstätte sowie das Wohn- und WirtschastSge^ude wur-den vollkommen eingeäschert. g. Reubau. Der hiesige Photograph Herr JevZenak hat sein stark baufälliges HauS abreißen lassen. An dessen Stelle wird nun ein Neubau aufgeführt werden. Die Arbeiten werden vom Baumeister Pregl aus Maren^ berg übernommen. g. Traurißt Sammersrische. Dieser Tage kam die 29 Jahre alte Lehrerin Branislava Garie aus PriStine nach Celje auf Sommer frische, die ihr aber wohl Zeit ihres LebenS in schlechter Erinnerung bleiben wird. Als Frl. Gariö an? Dienstag abends in ihre Wohnllng zurückkehrte, glitt sie auf der Trep pe iln Stiegenhause aus ilnd zog sich beim Sturz einen Bruch des linken Armes sowie Verletzungen am Kopfe zu. Die bedauernswerte Sommerfrischlerin wurde durch den Rettungsdienst in das öffentliche Krankenhaus gebracht. g. Uusal. Die Gasthausbesitzerm und Fleischhauerin Frau Aloisie PßeniLnik stürzte aus ziemlicher Höhe von Heuboden und brach sich hiebei drei Rippen. Ihr ernst. Bücherschau b. Rotur und Aultut. Monatsschrift für Naturforschung und Kulturpflege. Die Juni-und Juli-Nummern dieses vorzüglich redigierten und technisch gut ausgestatteten Zeitschrift enthält wieder eine Reihe interessanter Beiträge. Aus dem Inhalt wollen wir nur einige hervorheben: F. K. Wolff: Das Mutterrecht. Dr. .Hoffmann: Ueber Wesen und Eigenart der Wiffenschaftsgefchichte. Dr. A. Süßenguth: Vmi den Wirkgewalten. Böh me: Blütenlicbe und Blumenehe. Muck Otto: Die Grenze astrologischer Bedingtheit. Ferner finden wir noch eine Reihe anderer beachtenswerter Beiträge und die ständigen Rubriken: Die Welt der Sterne, Aufgaben, Natur und .Halls, Sprechsaal, Bücherschau. Verlag Tyrolia, Innsbruck. Im JahreSbe-zug Din. 120.—. SamStag, Ken Ss. Juki. lSS Vari5or« ZÄ?ung" 15! F^sZcaF QHF^sZKilc SnUoll. v«n 20. ÄU« ?>!^o Dso Propaganda gegen die Gottlosigkeit / Sonderausstellung während der Festwoche In der ganzen Welt macht sich in den letzten Jahren eine Bewegung für die Ztär-tung des moralischen Haltes Menschen bemerkbar. In einer Zeit des nacktesten Materialismus, des Schwundes aller Jt»eale und der bittersten Not ist es allzu erklär-lich, daß die Menschheit an sich zu zweifeln beginnt und ihre Sendung auf Erden immer mehr verkennt. Dem einfachen Menschen ist die Religion das einfacUte Gut, das er besitzt. Der Glaube an Gott verleiht ihm den moralischen .Halt und leitet ihn auf dem Wege der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit. Wenn einmal auch die breitesten Schichten des Volkes an der höheren Gewalt, die unsere Schicksale leitet, an Gott, zu zweifeln beginnt, dann Mutz eS mit dem Menschen wirkttch schlecht bestellt sein. In einer solchen le!^n wir heutzutage, und darum werden überall Anstrengungen gemacht, dem Menschen seinen Glauben zurückzugeben, damit er den letzten moralischen Halt nicht verliert und vertiert. In Genf ist «ine, die ganze Welt umspannende ^Aktion Angeleitet worden, die den Zweck verfolgt, eine lebhafte Propaganda gegen die einreihende Gottlosigkeit, die nk>ch dazu von Rußland aus mit allen ^.^liltteln genährt wird, mit allen Mitteln AU betreiben und den Menschen in seiner Religion zu bestärken. Es hat sich ein Ausschutz eingesetzt, dem hervorragende Persönlichkeiten aller Staaten angehören und in dem ein. japanischer Staatsmann sitzt. Die« ser Aussc^tz organisiert nun in den einzelnen Staaten Landesausschüsse, die daheim Propaganda gegen die Gottlosig^it führen. Gin solcher Ausschuß besteht auch in Jugoslawien und hat seinen Sitz in Beograd. Das Komitee, daS sich „P r o D e o" lMr Gott) nennt, hat eine A u S st e l l u n g organiisiert, die im ganzen Staate umherreist und den Zweck verfolgt, den Besuchern die Wichtigkeit des Glaubens an Gott vor Äugen zu führen und sie im Ztampse ge^en die lVottlosigkeit zu bestärken. Durch inchr als eine Woche war diese interessante Ausstellung in Ljubljana sedermann zugänglich, der ein Alter von mindestens lß Jahren aufweisen kann. Die Ausstellung wird Zotzt in Celse organisiert und trifft in den er-sten Augusttagen in Maribor ein. wo 'ie während der Festwoche wili» besichtigt wer^ den können. Wie in anderen Städten, wo die Aus-stellung organisiert wird, hat sich auch in Maribor ein Ausschuß gebildet, der die Borbereitungen für diese Ausstellung auf sich nalhm. Im .Hotel „Orel" fand gestern abends eine Sitzung statt, in welcher der Vertreter der jugoislawischen Aktion .„Pro Deo", Herr Mesner aus Bevgrlid, den eingeladenen Repräsentanten des öffentli-chen Lebens den Zweck der Bewegung darlegte und deren Ziele hervorhob. Dem Atts-schuß, der gewissermassen das Protektorat über die Aufstellung übernommen hat. fle-hören u. a. an die .Herren Gvmnasialdirek-tor Dr. T o m i n K e k als Präses, ferner die Minister a. D. Dr. u k o v e c und Prof. B e s e n s a k, die Domlierren Dr. M i r t und Dr. C tt k a l a. Prota T r. bo fe vi ^ usw. Die Stadtgemeinde hat dem Ausschuß in entgegenkommender Weise die Zusicherung gegeben, daß während der Maviborer ?^stwoche ein Schulgebäude zur Verfügung gestellt wird, in dem die Ausstellung untergebracht werden soll. Uino St. Sdriftopd Seier der Kraftfodrer Schon lange würbe St. Christoph zum Patron der Autoniobilisten und Motozy-klisten ausersehen. Daß die Kraftwagenlenker dieser Patronanz ganz anvertrauen, beweist die Christoph^ier, die die Automobilisten allMrlich ihrem Schirmherr darbringen. Auch der Jugoslawische Autoklub widmet dem hl. Christoph einen Tag inl Jahre. Heuer fällt dieser auf den 22. d. und bringt ekn Treffen der Mariborer und Ljubljanaer Sektion in Laiiko und Rimske Toplice. Die kirchliche Zeremonie der Einsegnung der Fahrzeuge wird Msgr. Dr. K r u l c vornehmen. Anschließend darait findet ein gemeinsames Mittagessen im Hotel „Savinja" in Lasko statt, worauf sich die Ausflügler beider Sektionen nach )Mmske Toplice zum Bad begeben. Die Abfahrt kann von den Mitgliedern beliebig gewählt werden, nur mögen sich die Fahrer zuverlässig vor halb 12 Uhr in LaÄo einfinden. Anmeldungen sind an das Sekretariat im Trg Svobode zu richten, wobei gleichzeitig die ev. Zahl der Fahrgäste zwecks Borbereitung des Mittagessens angegeben werden Mge. Auch Nichtmitglie^r sind eingeladen, überhaupt find alle Automobilisten und Motozyllisten herzlichst willkommen! auch vor dem Ilmsturz der Regiekartenpreis aus. Wie es heißt, sollen die Eisenbahner auch weiterhin drei Freikarten jährlich erhalten. m. Parkkonzert. Sonirtag, den 22. d MuiMapelle „Drava" i« Gtadtpart ein Prowenadekonzert. m. Aus der Lerztewelt. Der ^Primararzt der internen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Maribor, .Herr Dozent Dr. Ivan M a t k o, wur^ zum Obersanitärarzt im Ministerium für Sozialpolitik und Bolksgesundheit in der 4. Rangsgruppe der Staatsbeamten ernannt. In daS Mitgliederverzeichnis der Aerztekammer in Ljub ljana wurden die Aerzte Dr. Josef M u n-d a in Ptuj und Dr. Nikolaus Bauman in Bürberg eingetragen. m. Lustspielabend. Samstag, den 21. d. um 20 Uhr veranstaltet der Beogradcr Bühnenkünstler Milan T o t o v i genieinsam mit seiner Gattin in der Berandn der Union Brauerei einen Luftiviclabcnd, wobei einige Sketsch zur Aufführung gelaniien werden. Im Rahmen des Abends wird auch der „.Held aus der Lika" V u e e t i ^ mf-treten und einige seiner kraftsportlichen .Äünste zeigen. m. «tt?atholisch-r Gottesdienst. Sonntag, den 22. d. findet um 9 Uhr im tteinen Saal des ..Narodm dom" ein aUkatholischer Gottesdienst statt. m. Lebhafte Fremdensaison am Bachern. Nach vorliegenden Meldungen ist der Zustrom der Fremden am Bachern Heuer sehr befriedigend. Besonders in Sv. Lovrenc, Rib nica und Marija v puZöavi halten sich viele Sommerfrischler auf. aber auch die Berghütten sind gut besucht. Es ist nur zu hoffen, daß das schöne Somnierweiter auch weiterhin anhält, was den Fremdenverkehr sicherlich noch sehr beleben wird. ln. Die Theaterleitung benötigt mehrere Knaben und Mädchen sowie Statisten, die bereit wären, an der lvahrend der Festwoche in, Freien aufzuführenden Komödie „Kul turveranstaltung iu k Rasch erwischt Der Gnbrecher in das Cverlin'sche Konfektionshaus in Svod. Duplet festgenommen / Durch die Verletzung an ver Hand verraten m. ltvangeljscheS. Sonntag, den 22. d. M. um 10 Uhr vormittags wird in der Christus kirche ein Gemeindegottesdienst stattfinden. Predigen wird Herr Prediger Frank aus St. Jlj. m. Die »egietarten bletlien aufrecht? In Beograd tagt gegenwärtig eine Kommission, die das neue Reglement über die Fahrtibegün stigungen ausarbeitet. Das Reglenrent ist nahezu beendet und wird vorauSfiMich schon in den nächsten Tagen erscheinen. Nach eingetroffenen Meldungen hat es den Anschein, daß die Regiekarten für die Eisenbahner und ihre Angehörigen weiterhin zu-recht bestehen werden, daß aber der Preis siir die Regiekarten, der gegenwärtig rund IkIVn des normalen Fahrpreises betr^, auf LV/» erhöht wird. Diesen Prozentsatz machte Ehe ntan es glaubte, gelang es des verwegenen Eindringlings in das Konfektions-goschäft C v e r l i n in der Gosposka ulica habhaft zu iverden. Gestern abends — eS ivar wapp nach 21 Uhr — bemerkte ein verspäteter Passant auf der Draubrücke in Duplek einen xüngeren Mann, der sich mtl blutigen Lumpen einen Verband an die rechte Hand anzulegen versuchte. Der Passant schöpfte Verdacht, daß der verletzte Bursche sich irgendwo bei einer Rauferei etwas zuschulden habe kommen lassen. Da sich zufällig im S^thaus Partli« eine Gen-darmeviepatrouille des P^tlens Sv. Barbara aufhielt, verständigte er hievon die beidM Gendairmen. Der Mmm hielt sich noch immer auf der Brücke auf, «ls die Gendarmen herannahten. Widerstandslos ließ er sich festnchmen und aibfiühren. Schon bei der e^ten Einvernahine gestand der Häftling — es ist dies der ZS sährige in Gi^rz gebürtige Krankenwärter Milan ^ i-r o k mit dem Einbrecher in das Konfektionsgeschäft Cverlin identisch zu sein. Kirok wurde heute vormitt<^s Nach Mari-bor exlvortiert und der hiesigen Polizei überstellt. Im Laufe des Verhörs legte er ein vvMommenes Geständnis ab. Kirok flüchtete vor vier Wochen aus Jta^ lien nach Jugvsllaiwien. Zunächst wandte er sich nach Lisu'bljana. Dort wurde er jedoch im März unter dem Verdacht der Spionage in Haft geno«mmlen, daraufhin aber nach! Oesterreich ausgewiesen, iveil er in Italien wettere Persskutivmn bsDrchtete. Zivok ge- fiel es in Oesterreich nicht besonders, weshalb er kurz darauf trotz des Aufenthalts-verboles nach Jugoslawien zurückkehrte. Längere Zeit hielt er sich iin nördlichen Teil des Draubanats auf und dürfte wohl mit den letzten Einbrijchen am flachen Lande in Verbindung stehen. Im weiteren Verlauf der Einnernahtne schilderte Zirok den Einbruch in das Konfektionshaus Cverldn. Nach Maribor will Zirok erst am 16. d. gekomnien sein. Schon am Nachmittag habe er sich im Keller des E-verlin'schen Hauses verborgen. Da es lan-ge Zeit auf der Straße unruhig war, habe er sich erst gegen 3 Uhr aus dem Versteck hevvorgowagt. Mittels eines Dietrichs habe er die Doppeltür, die vom Hausflur in das Geschäft führt, geöffnet. Aber kurz darauf habe er ein verdächtiges Geräusch am Gang vernommen, weshalb er in aller Hast nach Geld geforscht habe. In der Eile konnte er nur rasch einen Trenchcoat anziehen, worauf er mit der .Hacke, die er im Zkeller gefunden hatte, die große Scheibe in Trümmer gehen ließ, ^im Sprung ins Frei<: schlug er mit dem rechten Arm so unglücklich gegen die scharfen ^Scherbensplitter, daß er sich zwei klaffende Schittivunden an der Hand zuzog. Er lief zunächst recht schnell, doch als sich die Verfolger ihm näherten, gab er den Wettlauf auf unid wunderte sich seW, daß man ihn nicht mehr verfolgte. Ganz e!?schl>pft ließ sich Kiro^ im Park nieder und begab «sich erst am Vorm^ittag auf den «eiteren Weg. kelte. Sobald nun der Wind etwas stärker lvehte, bewirkte das Spielzeug, dessen Rah-nien eiserne Regenschirmrippen bildeten, einen Erdschluß, wodurä) die Strombeliefc-rung aussetzen mußte. In der Stadt brannten deshalb zahreiche lÄcherungen durch. Es dauerte längere Zeit, bis die Monteure der 'Städtischen Unternehmungen die Stör-guclle ausfindig machen konnten. ?!ach Entfernung des Drachen funktionierte die Stromleitung wieder tadellos. m. Befiere Verbindung Beograd — Rog. Slatin». Ab 20. d. verkehrt außer init dem Nachtzugspaar Beograd — Ljublsana auch bei den Tagesschnellzügen ein Wagen aller drei Massen zwischen Beograd und Nogasta Slaiina. Der Wagen rollt um '.>05 Uhr von Beograd ab und trifft über Zagreb und!^ra pitm um 21.^1 in Rog. Slatina ein. In der Gegenrichtung verläßt der direkte Wogen Rog. Slatina um und langt in Beograd um 20.15 Uhr ein. Dieser Wagen verkehrt bis 6. Oktober. m. Unfälle. Der 32 jährige Scblosser der lZtaatsbahnwerkstätten .Hink» S nr o ^ e trug bei der Arbeit eine schwere Verletzung des Schlüsselbeines davon. In der Tatten^ bachova ul-ica stürzte die 831ä>hrisie Helem'! Potar derart unglückli6i, daß sie sich den rechten Fuß brach. Beide Verletzten wurden ins Spital überführt. m. Nschmarkt. Am freitägigen Fischmar^t, der spärlich beschickt war. wurden kleine Sar bellen zu 14 und große zu lfZ sowie Eevoli zu 26 Dinar pro Kilo gehandelt. * Der Freund des Volles kauft kein aus< ländisches Wasser, sobald heimisches, billiges, angenehmes Jordan-Bitterwasser iiiesc Differenz mehr oder weniger ausgleichen würde. Diese Boraussehung war um so erklärlicher, als Oesterreich sich bereit erklärte, mit uns denselben Preis zu halten. Da nun die cingeleiseten Verhandlungen mit Italien jetzt kciu Ergebnis zeitigten, muszten dieselben, obwohl sie von der italienischen Re gierung seinerzeit angeregt lvorden waren, abgebrochen »verden, Jugoslawien blieb nichts andres übrig, als ans dem Triester Abkoin- sodaß die Ausfuhr dorthin absolut nicht mehr, men^auszutreten, um sich vor einem noch rentabel war. Es war in Aussicht genom^I größeren Schaden zu bewahren. Die Hopsenmärkte In den letzten Tagen hat es im S a nn tal ausgiebig geregnet, wobei es inzwischen immer wieder sonnig und sehr warm war. Die Erde ist nun entsprechend tief durchnäßt und ermöglicht eine günstige Weiterentwicklung des .Höpens in allen seinen so unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Bor allem dürften nun die jetzt erst im Blütenanflug befindlichen spätgeschniltenen und fast alle zweijährigen Hopfen günstig weiterwachsen. Aber auch in den.mittelfrühen Feldern wird die Weiterentwicklung der noch kleinen Dolden bestens gefördert, während die hauptsächlich im unteren Sanntale vorherrschenden, frühgeschnittenen und vielfach schon fast auSgedvldeten Anlageit ra» scher reifen werden. zeigen, mehrt sich die Borpflücke. Diese Borpflücke wird in der nächsten Zeit immer um« fangreicher und dürfte bis Ende Juli fast das halbe Anbangebiet unifassen Da anderseits die jetzt erst in Blüten übergebenden Anlagen nach aller Voraussicht kaun, vor der zweiten Augusthälfte pflückereif werden, haben wir Heuer hier mit einer Pflnckezeit von annäherltd sechs Wochen zu rechnen. Der heutige Stand der Anlagen läszt bei weiter günstigein Wetter auf eine voraussichtliche Gesanlterntenlenge von l gedachten Zweck. 7uiteressenten, die jicki die^ ser stredite zu dedienen wünschen, wollen so bald als mös^lich in der Sparkasse uorspr chen. X Schwierige Vnqe der Motorrollfuhr-unternehmen. Bor zniei Monaten gab bekanntlich der Handelsininister eine Verordnung heraus, wonach die Erteilung dev ^4'on zession zuin AarentranSport für frenidc Rech nung mit Motorfahrzeugen von der Banats-verwaltung im Einvernehmen mit der Balm Verwaltung zu erteilei? ist. Mit solckien Fahr zeugen dürfen jedoch Atückgiiter nicht befördert werdeil, sondern nur Wagenladung^cn. Günstige Aussichten sllr den Obfterpon Bon Dr. Sibe Mili eiö, SektionSleiter des Ankenministeriums II. Aus dem Angefilbrten läßt sich die Fol-.rnng ziehen, daß uits Heuer von allen Län dern, die von Jugoslawien Obst und besonders Pflaumen beziehen, nur die T s ch e-choslowakei treu bleiben wird. Dieses Land wird als der.Hauptkonsuinent unserer frischen Pflauinen Heuer, falls nicht unerivartete Veränderungen eintreten, gezwungen sein, größer Mengen von Jugoslawien zu beziehen als im Borjahv. Dasselbe gilt, wenn auch in geringeren, Maße, auch für O e st e r r e i ch und vielleicht ailkh für Polen. Deshalb ist alles vorzu» kehren, damit Heuer unsere Produkte sowohl hinsichtlich der Menge, als auch der Qualität die bisherigen Auslandmärkte behaupten und nach Möglichkeit neue erwerben. Man muß trachteit, die Erfahrungen der früheren Jahre gehörig auszunützen und alles zu vermeiden, was im Borjahr sowohl für die Produzenten, als auch für isie Exporteure fast zu einer Katastrophe geführt hat. Die Produzenten- und Exporteurorganisationen müssen einsehen, daß bei uns eine richtige Ai^fuhrpolitik betriebeil wird, d. h. daß die bisherigen AuSlandmärkte rationell beliefert und nicht mit Waren überschwemmt werden. Was nun die Mite unseres Obstes betrifft, darf nicht außer acht gelassen werden, daß uns jeden Tag neue Konkurrenten entstehen. Vor dem Kriege war in Europa daS kali- fornische und kanadisckie Obst gäilzlich unbc-kanilt. Aber heute iverden kanadische Aepsel sogar in unserem Obstlaiide abgesetzt...Heutzutage ha^eil die: rasche Zustellung und die leichte Wareiibcförderung die Gritndlagen des Handels vl^lkoninielt umgestaltet.. Aus den entlegentsten Weltteilen langen bereits verschiedene, bislang iioch unbekaniUe Obstsorten ein und überschweininten in den letzten vier Jahren den Markt. Heute gesellt sich Südafrika und sogar Australien den aine rikanischen Staaten zu iuid. bringt die eu^ ropäische Obstproduktion in Gefahr. Ein Spaziergang durch die Häfen von Marsellle, London, Amsterdam und Hamburg genügt, um dies zur genüge bewahrheitet zu sehen. Gerade dieser Tage brachte das französisch!: Amtsblatt ein Dekret über einen Zolltarif für die Einfuhr peruanischer Frislh- und Dörrpflaumen und aitderer Obstsorten nach Frankreich. An uns selbst liegt es, in Hinkuilft das Ausseheil und überhaupt die Öualität des Obstes ilniner niehr zu verbesseril. Man tönn te rlchig behaupten, daß das Aussehen des Obstes fast wichtiger ist als seine Güte. Natürlich gilt dies nicht für den Kenner, sondern für die große Masse der Konsumenten, die sich vom Schein trügen lasseil. Deshalb ist eS unbedingt nötig, daß sich unsere Obstzüchter den Bäumen und Früchteit, vie unser wirklich guter Boden hervorbriiigt, mit größter Liebe widinen. Dalnit werden wir endlich einmal dem bis znin ^triegc bei uiis allgcinein üblicheil Obstversand » la riltfn-sa ein Ende setzen. Wenn wir unsiirein Obstbau die größte Aufuierksamkeit zulveiiden, werden wir auch eiiie höhere Kulturstufe erreichen niid uiisc-^ reu arbeitsainen Bauern, den priniitiveit Produzenten, befähigett,' der Natur alles abzuringeil, loas sie ihm zu geben imstande ist. Denn maii darf nicht vergessl^n, daß das Obst ursprüilglich keineswegs sei,es Ail^sehen besaß, wie wir es heute, zu seheii gewi'hllt sind. Es ivurde durch die Liebe ilild die sorg falt des Züchters veredelt. Die Natur selbst ivürde das Obst nie zu leuer Schönheit ge bracht haben, die wir heutzutage teilnoii. Dies alles brachte d;eivisz, un- nähren kaiiir wie ehedein, auf deii Fachiilailn ser Priinitiver Obstbauer ist, iueuigsteiis vor- läusig, .sich desseu nicht beivußt, aber lnan ivird über das iiachsolgeude staunen. Bor etiva zivei Jahren geriet inir in London ein großes amerikanisches Blatt in die Hände, dessen .Anfschrift „Little Dalinatia" lnich sehr überraschte. „Äein-Dalmatien"! Ich dachte znimchst, es.handle sich um die Reisebeschrci- wartet, der den Bodeil veredeln uiid mit Obstbäumen bepflaiizen wird, ivozu das Land voii Gott geschaffeii zu sein scheint. Die Herzegoivina und die tiriia gora köiin-ten init Znhilfeilahine des Berstaiides Früch te hervorbriilgen, von denen das Bolk gegen lvärtig noch keiiie .Kenntnis besitzt. Bosnien und das reiche Land zioischen der Drina nnd bung eines enthttsiatischeil ainci.ikauischen dein Bardar können die Predustil^ii des Ob-Touristen, der die Naturschönheit unjererl stes aller Sorten verdreifacheiu Betrachten TamStag, den S1. guK. Maribor« Zeitung" Nnmmer Diese Bestimmungen gelten jedoch nicht für Firmen, die ihre eigenen Erzeugnisse oder die benötigten Waren für die Verarbeitung befördern. Durch diese Bestimmungen er» scheinen die Rollsuhrunternehmer stark betroffen, weshalb zum Banus eine Abordnung entsandt wurde, die ihm die Schwie« rigkelten auseinandersetzte und um Abhilfe bat. Der Banus versprach die vorgebrachten Momente zu prüfen und dann zuständigen-orts darüber zu berichten. X AaPitalserhöhunß des Vijen»erkes l« Zeni«. Im Zusammenhange mit der beabsichtigten Erweiterung des Eisenwerkes in ^eniea iBosnien) wurde jetzt der Beschlug gefaxt, da^ Aktienkapital von 1)^ auf 15 Millionen Din zu erhi^hen, weshalb 275.000 Aktien zu 50 Dinar Nominale herausqege ben werden. Bekanntlich besitzt der Staat die Mehrheit bei diesem Unternehmen. X ymkersesetz. Das LandwirtschaftSmi. nisterium arbeitet einen Gesetzentwurf auS, dessen Zweck die Fi^rderung der Bienenzucht ist. Das Gesetz bezieht sich auch auf die Regelung des Vertriebes der Bitnenerzeugnisse und die Bekämpfung der Bienenkrankheiten sowie auf die Imkerorganisation. X Vtand der Nationalbank vom lS. Juli (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Borwoche). — Aktiva: Metalldeckung 1880.7 1K.3), Silber- und Nickelmünzen 28t.2 (-j- 21.7), Darlehen 1809.9 f— 5—. — Passiva: Banknotenumlauf 4112.6 (— 7.4), Verbindlichkeiten gegen Sicht 1IS0.9 52.9), befristete Verpflichtungen 898.3 l— 28.5), — B e de ck u n g: 25.55^ (0), davon in Gold .^3.75^ (0). — EskomptezinSfuß 6^56, Lombardzinsfutz X AutAmobUverkauf. Beim Autokomman« do der 4. Armee in Zagreb findet am 6. August die Versteigerung einer Partie alter Au tomobil« statt. Interessenten wollen sich an das erwähnte Kommando wenden. X Viuwersebmiß. Im Wege der Anbotoersteigerung wird bei der Bauabteilung der Bahndivektion in Ljubljana am 6. August die Errichtung eines Wohnhauses vergeben. Informationen erteilt die Bauabteilung täy lich von 10 bis 12 Uhr. X Mtjteeiit« in »»«ilnten. Nach amtlichen Meldungen wird die bisherige Getreideernte in Rumänien kaum die Hälfte des normalen Ertrages der letzten fünf Jahre ergeben, sodast dieses Land, das Heuer in Europa wohl die schlechteste Ernte aufzuweisen hat, nicht einmal den eigenen Bedarf wird dek-ken können. Man wird deshalb zu alten Vorräten und auch da äußerst sparsam vo»» gehen müssen. Bon einer Getreideausfuhr wird Heuer keine Rede sein können. wir nur Slowenien, l»iese fortschrittlichste Gegend unseres Staates, das uns so gastfreundlich aufgenommen hat, wie es am besten von allen Teilen Jugoslawiens im Obstbau gedeiht und in der Qualität und im Aussehen der Erzeugnisse mit allen benachbarten Staaten erfolgreich konkurrieren kann. Die Möglichkeit für ein noch besseres Gedeihen ist gegeben. .Halten wir uns vor Augen, datz die Natur, der fette Boden nicht alles ist; man mutz den menschlichen Verstand zu Hilfe nehmen und ihn in den Dienst der Sache stellen. Die Liebe zum Erzeugnis, mit dem wir uns befassen, ist Vonnöten. Aber wir können dieS von unserem Bauern noch nicht in gröberem Maße verlangen. Wir brauchen eine Wirtschafts-, oder noch besser, eine Land-wirtschastspolitik. Ich gehe nicht fehl, wenn ich behaupte, daß wir unser Ziel erst dann erreichen werden, wenn unsere lernbegierige Jugend nicht mehr in die Städte flüchtet, um Herr zu werden und nie mehr ins Dorf zurückkehren, sondem nach beendeten Studien, beschlagen in den letzten Errungenschaften auf dem Gebiete der Obstveredlung und der Stützung des Bodens überhaupt, wieder zur Scholle zurückkehrt, die sie hervorgebracht und bis dahitl eriBhrt hat. Gibt es denn überhaupt eine schönere und dankbarere Berufung, Wenn die Flucht von der Scholle sich in die freudige Rückkehr zu derselben umgewandelt haben wird, dann wird dies einen gewaltigen Fortschritt in der Kultur und Zivilisation unseres Volkes bedeuten. Denn dies wird heißen: Erobe« rung der Natur durch Verstand und deren richtige Behandlung zum Glück und Wohlstand jedes einzelnen und unseres gesamten Volkes! Kohlenstaub ats Motortreibftoff Schon Diesel hatte in den neunziger Jahrren des vorigen Jahrhunderts den sehnlichen Wunsch, Kohle als Treibstoff fiir die nach ihm beilannten Motoren zu verwenden. Damals war die Technik des Maschinenbaues noch nicht so wcit, um die konstruktiven und theorethischen Grundlagen zur Verwirkli-chung dieses Gedankens zu bieten. Volkswirt wirtschaftlich gesehen, würde die weitgehende Einführung des Kohle verarbeitenden Motors große Bedeutung gewinnen, besonders für die ölarmen, an Kohle reichen Länder, zu welchen auch Jugoslawien gehört. Man braucht sich nur vor Augen zu halten, welche Unsumnien Geldes für Benzin und Die. seltreiböl in die Oelländer jährlich auch von uns bezahlt werden müssen, um die für den Motor^trieb notwendigen Betriebstoffe einzukaufen. Die bisher betriebene Gewinnung von Treib- und Schmierölen durch Verflüssigung der Kohle, wie sie besonders in Deutsch land und England mit großer Energie betrieben wird, ist noch immer unwirtschaftlich, da die Herstellungskosten der. Kunstöle auch bei Erzeugung im großen sehr hoch sind. Nach den bisherigen Erfahrungen, die der Erfinder des Kolilcnstaubmotors, Dipl. Jug. R. P a w l i k o w s k i in Giirlitz, an mehreren BersuchSmaschinen dieser Art gewonnen hat, verbraucht ein 90-PS-Motor stündlich ungefähr 6 kg Braunkohlenstuub von einem Heizwert von ungesähr 55l10 Kal./kg. Das ergibt einen Wärmeverbranch von etwa 2200 Kalorien für die Erzeugung einer Pfer dekraftstuude, ein Wert, der auch bei den größten Dampfturbinensätzen bis heute kaum erreicht wurde. Die Anlagekostcn werden sicher auch durch Wegfall der Kesselanlage, der Speisewasseraufbereitung, der Konden« satoren, Pumpenanlagen und oft recht kostspieligen Beschaffung großer Nutzwassermen-gen geringer sein, als bei den bisherigen Dampfkraftmaschinen. Allerdings ist der Koh lenstaubmotor heute noch nicht so hoch entwickelt wie etwa sein Vorgänger, die Dieselmaschine. Einstweilen befindet er sich noch inl Versuchstadium, aus welchem man ihn in langsamer, zäher Versuchsarbeit zu einer betriebsicheren Maschine etwickeln wird. Die ersten Versuchen wurden von Pawli-kowski bei der Maschinenfabrik Kosmos in Görlitz 1911 begonnen, aber erst 191S glückten die ersten sicheren, gut brauchbaren Koh lenstaubzündungen an einer einzylindrigen Biertaktmaschine, die durch Umbau aus einem „Man"-Dieselmotor hervorgegangen war. Sie arbeitet nach dem Dieselverfahren, und wird an Stelle von Oel Kohlenstaub in einer vom Regler abgeteilten, der jeweiligen Belastung entsprechenden Menge mittels Drulllust von etwa 60 at. in den Arbeits- zylinder eingeblasen. Neuerdings hat man mit Erfolg schon das Vorkammerverfahren zur Brennstoffeinbringung herangezogen, wodurch der Luftverdichtor zur Erzeugung der Einblaseluft wegfällt und ein Teil der Brennstoffmenge zur Einblasung der Haupt-brennstoffnienge aus der Borverbrennungskammer in den Arbeitsz»ilinder verwendet wird. Das Abteilen und Einbringen einer der jeweiligen Belastung entsprec^nden klei nen Kohlenjtaubmengen läßt sich heute bereits gut bel^errschen und bietet keinerlei An-laß zu konstruktiven oder betriebstechnischen Schwierigkeiten. Anders verhält es sich mit der im Arbeits z»llind«r stattfindenden Verbrennung des Koh lenstanbes, der immer einen bedeutenden Anteil an unverbrennlichen Bestandteilen, an Asche enthält. Je nach der chemischen Zusammensetzung der Asche und nach der bei der Verbrennnung auftretenden Temperaturen bildet sich ent»neder Aschenstaub oder die Asche granuliert, sie bildet durch Sinterung der kleinste Teilckieil gri^s^ere Schlackenkörner. Diese Entschlackung des Arbeitsznlin-dcrs ist die heikelste Frage des Kohlenstaubmotors.' damit eng verbunden ist die Frage der Schmierung und des geringen Verschleißes von Kolben, .Kolbenringen und Zylin-derlanfbuchsen, besonders in den oberen Teilen, die den höchsten Drilcken und Temvera-turen ausgesetzt sind. Aus diesem Grunde und der brenntechnischen Verhältnisse wegen eignen sich nicht al le Kohlen gleich gut zur motorischen Verbren nung. Schwer anbrennende Kohlen vergrößern den Zündverzug und schweren außer-dem das Anfahren, es lassen sich aber auch Torf, .Holzmehl, Reishülsen, ia sogar Hüttenkoks im wärmen Motor verwenden. Allerdings wird es ratsam sein, zur Schonung des Motors vor allem Gasreiche nnd aschearme Brennstoffe zu wählen, da hiedurch die Uebelständc bedeutend herabgemindert werden. Durch lveitere Bervollkomninung in der Beherrschung der Verbrennung, dilrch Ber-nxindung wärmefester und korrosionsbeständiger Baustoffe für Zylinderbuchsen, Kolben und Kolbenringe, durch Verbesserung der Schmierung, der Kohleaufbereitung u. nicht zuletzt durch Auswahl geeigneter Kohlensorten wird wohl die Zeit nicht mehr fern sein, wo der Kohlenstaubmotor zur Antriebsma-sckine für stationäre Zwecke und später zunl Fahrzeugmotor entwickelt werden wird. Unserer Volkswirtschaft wurde die Verwendung einheimischer Kohle als Motortreibstoff durch weitgehende Belobung des Arbeits« Marktes und günstige Gestaltung der Handelsbilanz sehr zugute kommen. Me mNe LmMvmkerwiederaabe Die Sehnsucht eines jeden Lautsprecher-Besitzers ist der volle Ton, den man von Kraftverstärkern großer Leistung hört. Freilich, mit dem gewöhnlichen kleinen Radiogerät lläßt sich dieser volle Ton meist nicht erzielen. Durch einige Kunstgriffe ist es aber auch hier möglich, „Fülle" zu er^lten. Der so sehr geliebte volle, weiche Ton ist, physikalisch gesehen, meist eine Bevorzugng der mittleren und tiefen Tonlagen auf Kosten der höheren. Unterdrückt man die Ober-schwingungen etwas, so hört sich die Wiedergabe gleich sehr viel voller an. Sorgt man außerdem dafür, daß an den Lautsprecher eine recht große Leistung gelegt wird, so ist man selbst verwundert über die vorzüglick)e Qualität, die die Lautsprechdarbietung jetzt besitzt. Daß die Qualität zum Teil nur geheu chelt ist, daß wir unserem Ohr gcwissermas-sen etwas vormachen, soll hierbei allerdings nicht verschwieget! wer^n. Um eine große Leistung an den Lautsprecher zu geben, ist es nicht nur erfordeickich, in der Endswfe eine möglichst große Röhre zu benützen, auch die Vorstufen müßen mit den beften Röhren bestückt werden, die man überhaupt bekommen kann. Denn, alle Laut» sprecherröyren großer Leiswng haben die Ei genschaft nur wenig zu verstärken, da man einen gewissen Betrag von Verstärkung aber unbedingt benötigt, es jedoch gleichgültig ist, in welcher Stufe des Empfängers diese vorge nommen wird, können wir uns helfen, indem wir in d'e vorletzte und drittletzte Röhren» fassung hochwertige Röhren großer Verstär-kungsziffer einsetzen. Schon nach diesem Röhrentausch wird k^r Eupfänger eine »vesentli-che größere Fülle liefern, als zuvor, eine Fülle, bei der unfer Ohr allerdings noch nicht getäuscht wird, sondern die sich im Ge genteil durch absolut naturgetreue Wieder» gäbe auszeichnet. Die Täuschung beginnt erst nlit der nun zu erörternden Maßnahme, die darin besteht, daß man denl Lautsprecher einen Block kondensator bestimmter Größe parallel schal tet. Die Wirkungsweise des Kondensators ist die folgende: die Ströme, die dem Lautfpre-cher zugeführt werden, sind Wechselströme ganz verschiedener Frequenz, die aber bei einen: guten Rundfunkempfänger bei den gleichen Lautstärken auch genau die gleiche Größe haben. Man sagt^ der Empfänger arbeitet linear, d. h. er versbärkt alle Frequen- >! zen in genau übereinstimmendem Verhältnis. Da nun aber jeder Kondensator für die Wechselströme einen Leitweg darstellt, der umso größer ist, je höher der betrefftnde Ton ist, kann man durch einen dem Laut» sprechet parallel geschaltenen Kondensator die hohen Töne etwas dämpfen, und zwar umso mehr, je größer der betreffende Kondensator ist. Die hohen Töne werdeit also abgeschnitten, beseitigt oder, anders herum gesagt, die tiefen Töne werden zugunsten der hohen bevorzugt. Der akustische Eindruck ist stets der einer volleren, weicheren, angenehmeren wiedergäbe. Die Größe des erforderlichen Kondensators richtet sich nach den elek irischen Eigenschaften des Verstärkers bzw. Rundfunkempfängers und des Lautsprechers, die ia an sich die einzelnen Freguenzgebi«'^'' auch schon etwas verschieden verstärken Was ist absolute Trennschärfe? In den Prospekten der Empfängerfabriken findet s,ch heute oft die Angabe, daß ein Gerät eine „absolute" Trennschärfe von 9 Kilohertz besitzt. Was will diese? Ausdruck besagen? Eine absolute Trcnnschärse von 9 Kilohertz wäre vorhanden, wenn der Empsänger, auf eine Station eingestellt, stets nur das ??re-quenzband dieser einen Station in einer Breite von 9 Kilohertz wiedergeben würde. Das wurde also bedingen, daß der Empsänger eine vollkommen trapezförmige Resonanzkurve mit senkrechten Flanken besitzt, eine Voraussetzung, die man tatsächlich bei keinem Gerät machen kann. Bei allen Rundfunkempfängern fallen die Resonanzkurven vielmehr allmählich ab, so daß Schwingungen, wenn sie auch außerhalb dieser 9 Kilohertz liegen, wiedergegeben werden, wenn sie genügend stark sind. Beim Superhet, dem man in erster ^inic eine absolute Trennschärfe von 9 Kilohertz Anschreibt, sind die Flanken der Resonanz-knrve besonders steil, und' bei diesem Empfänger müßte eine Schwingung, die außerhalb der 9 Kilohertz liegt, deshalb ganz be sonders stark sein, soll sie in Erscheinung treten. Das ist z. B. nur dann der Fall, wenn diese benachbarte Schnnngung von eineni Sender herrührt, der sich nur wenige hundert Meter von? Empfangsort entfernt befindet. Es lnuß sich also uni einen nahen, starken Ortssender handeln. Auch der Empfänger, von den? gesagt wird, daß er eine „absolute" Trennschärfe besitzt, weift diese nicht auf, wenn man mit ihm so nahe an einen Ortssender herangeht. Eine absolute Trennschärfe gibt es nicht, fzw. wäre nur mit komplizierten Ziebt^tten. aber nicht mit den üblichen Mitteln der Emn fangstechnik zu erzielen. )n einer Entfer-nnng von einigen Kilometern vom Seniler kann man die Trennschärfe eines modernen Superhets aber bereits als absolut ansprechen, da der Ortssender dann schon nicht mehr durchkommt. Ftlr den Laien äußert sich die sogencmnte absolute Trennschärfe in erster Linie darin, daß der Empfänger, wenn er auf eine bestimmte Station, die beiderseitig in einem Frequenzband von nur 9 Kilohertz von se einem weiteren Sender flankiert wird, ein« gestellt ist, nur diese eine Station, aber nicht die wellenbenachbarten Sender wiedergibt. Auch wenn die eingestellte Station gerade schweigt, dürfen bei der Einstellung des Gerätes auf größte Lautstärk? nicht einmal Spuren der Nachbarsender hörbar sein. WW und Sumor „Fräulein Susi, mir fehlt der Ausdruck für den Eindruck, den Sie auf mich machen!" — „Leider auch 6ie Einsicht, wie wenig Auslficht Sie bei mir haben." „Erinnern Sie sich, mein Fräulein, daß ich vor zwei Jahren um Ihre Hand anhielt, und daß Sie mir einen Korb gaben?" _ „Ja, Herr Lehmann, das gehört zu meinen schönsten Erinnerungen!" „Mein Hund hat auf der Hundeausstellung Aufsehen erregt. Er war der einzige, der sämtlich« Raffen in sich vereinigt." AMUHg" Sw»«« ttt. Zunttag, den 21. Juli. 1934. mr llmr im «m« vvdi se«^eiock.kkoxpT7^ 6«»«^ V,rI»G 0»lr«e V«r^»u. 42 „Gewi^!" stimmte der junge Arzt »hnc jede Spur von <^kränkth«it zu. ^Gute Nacht, >^rr Chefarzt." „Nute ??acht'." Wolter sah dem jungen Kollegen nach, blieb am Ende des Korridors stehen, wollte ihn noch einmal zuriickrufen und unterließ et dann. Man mußt« erst sehen, wie die Sache weiterging. Möglich, daß es sich nur um eine momentane Betäubung handelte. Wenn sich das Serum jedoch bewährte, ging ein Gegen von ihm auS, der unermeßlich sein wiirde. Der Chefarzt dachte an all die hundert und aberhundert Anstalten und Sanatorien, in denen die Asrmsten der Armen nachtumfangen ihr Leben fristen mußten, lebendigen Leibe« tot für sich und die Mitwelt. Er gedachte all der Verzweiflung, die in so vielen Familien herrschte, wenn eines der Glie der dem geistigen Tode verfiel, an all das verschlagene lÄlück, das da fi'ir immer hinter den Gittern vergraben' lag. Wolters Gedanken kreisten auch um RoS-marieS armen Sohn. Wenn es gelänge, daS Kind der Berbli>dung zu entreißen? Da« kleine Gehirn zu heilen, Den Knaben dem Leben wiederum zuzuführen, dem schassenden, frohen, segensreichen Leben? Dann ver krochen sich diese Oedanken wieder vor den anderen, die sich vordrängten: WaS dann, wenn es glückte? Was dann? — Gegen ?^ünkte eS ihm und konnte zum Unheil werden. Zum Mch für die Frau, die «r noch immer liebte. l5r griff sich an die Stirn und vermochte sich keine Klarheit abzuringen. Morgen, dachte er, wird es sich ja zeigen, ob die Hoff- nung, di« man m das Serum setzte, nicht eine Riete war. Also warten bis morgen. Der Gedanke war ihm eine förmliche Erleichterung. Leisen Schritte« trat er wieder in daS Zimmer, in dem der Junge schlief. Markus LenteS Töchter entwickelten sich, seit die Mutter wieder zurück war, wie Blüten, über denen ein Schatten gelegen hatte, der nun durch strahlend? Sonne verdrängt wordcn war. Traude, die ältere, war ein ausges.prochen Lentescher Typ. Licht und warm, mit dem graziösen Gang, denn die Urgroßmutter gehabt hatte. Sonja aber wurde von einer Eigenart, welche die Leute die Köpfe nach ihr drehen ließ. „So mag deine Mutter gewesen sein," sagte Lente zu Rosmarie und ließ das blauschwarze Haar der Tochter durch die Finger gleiten. Die Kleine entschlüpfte seinen .tzvinden und sprang zu den Geschwistern in den Garten hinab. Als ihre Stimme gleich darauf nach dem Fenster emporlachte, lehnte sich Markus über den Nähtisch seiner Frau: „Was soll ich noch tun, daß alles wieder wird, wie einst?" Ihre Augen sahen ihn tieserschrocken an. „Ist es nicht so," Sie vermochte das Zittern, das über ihren Leib rann, nicht zu verbergen und senkte das Gesicht auf die .Hände herab. „Nein, es ist nicht so! Es ist anders, Rosmarie!" Er wickelte einen Seideusaden ihrer .Handarbeit um seinen Zeigefinger und rollte ihn wieder ab. „Dich drückt etwa« und ich kann es nicht finden. Da« quält mich. Denke nicht immer wieder an die alte Geschichte. Laß sie doch endlich um Gottes willen ein- mal tot sein. Ich we eS ja auch. Kannst du dich denn nicht abfinden, mit deni was war? Oder sehnst du dich nach deinem Vater zurück?" „Nein!" sagte sie rasch. ' „Nun also!" Uebrigens habe ich dir, glaube ich, noch gar nicht davon erzählt, daß Wolter einen Sohn adoptiert hat. Er hat es kürzlich geschrieben. Das Verrückte an der ganzen Sache ist aber, daß der Junge kranksinnig ist." „Warum ist das verrückt," fuhr sie auf und senkte gleich darauf den Kops, so erstaunt sah sie ihr Mann an. „Erlaube, Rosmarie! Wenn er schon einen Sohn adoptiert, dann muf; es doch nicht ausgerechnet ein Kretin sein!" „Solch ein armes Geschöps hat doch in er' ster Linie Anspruch auf Barmherzigkeit und Liebe," warf s?e ein. „Gen>iß! Aber Wolter braucht es sich deÄvegen nicht gleich auf den Hals zu laden. Dafür haben wir doch Anstalten, die derlei Ge^teSkri'rppel aufnehmen." Ihre Hände zitterten über der Stickerei, die ihr im Schöße lag. Sie hielt erst den Atem an, ehe sie fragte: „Und lnenn du ein solch unglücklic^s Meisen zun? Sohne hättest?" „Ich habe gottlob keines!" Seine Brust dehnte sich in fi'chlbarer Erlösung. „ES wäre nicht auszudenken, »venn ich das hätte erleben müssen. RoSmarie, wenn du aber glaubst, ich hätte nie mit einer solchen Mi)g-lichkeit gerechnet, deinbar alles in Gnaden vorüHergeht, freue ich mich dessen." „Und ivenn es mtdcrs gekommen )väre?" Ihr Blick wich nicht von ihm, als stünde sie vor dem Richterstuhl des ^vigen. „Anders?--" Er strich ihren langen Armen entlang. „Warum soll ich mich damit quälen, zu denken, was sein ivürde, merin es anders getonunen wäre? Ich >schaudere, wenn ich mir vorstelle, daß ich einem un-glücklicheit Wrsen das Leben hätte gebi'n können. Zugleich mit den: seinen, wäre ja auch das meine mit vernichtet gelves'M. Das Dasein wäre mir als ein einziger Vorwurf erschienen. E^ hätte mir jede Stunl>e vergiftet und jode Lnft i,n erstickt Ich habe mir nie verfehlt, daß es ein Wa-lfestück ist — — nein, mehr als ein Äage-sdück — eine Bermessenheit geradezu, Nach-kolirmen ins Leben zu setzen. Immer mußte ich an Onkel Ottniar denken und ain Großmutter Lente. Ich weiß mcht, ob ich das ein c^an.^'s Leben lang ertragen hätte. Rosmarie." Er sah, wie Schauer un? Schauer über ihren Wrper hinlief und strich ihr beruhigend über das Blondhaar. „Da meine Kinder von dem Schrecklichen verschont blieben, so trage ich die best? Hoffnung in mir, daß auch bei ihren Nachkommen feinerlei Irrsinn und Berbli^dung mehr Mftreten wird." Er neigte sich über seine Frau und ihr Gosicht W sich aufhebend, küßte er den blassen Mund. „I6) danke dir, RoSmarie, daß du mir gesunde KiN' der geschentt hast!" Vom Garten herauf riefen die Mädchen nach ihm. „Ich habe ihnen eine Extraschau-lcl verspro^n." sagte er lachend, „^r Junge will die ftine von niemand benützen lassen. Er ist schon sin ganz großer, eigenwilliger Tyrlmn." Ein verzweifeltes Weinen stand in Ris-lnaries Gesicht, als sich gleich darans die Türe hinter ihm verschloß. Die Hände verschränkt, saß sie restlos. Sie überhörte das leise Knarren der Mre und schrak erst auf, als ein Mpfchen sich eng in ihrem Schoß kuschelte. „Nicht weinen, Mutti!" Zwei Händchen tasteten an ihrer Brust heraus „Nicht weinen!" Aus aller Welt Amerilanlfch« Äegrtldntt Tauchte da neulich in einer der beleVte-jten Verkehrsstraßen Chicagos PlShlich ein Leichenzug auf, der die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ueber zweihundert Per< sonen folgten trauernd dem Wagen, schritten gesenkten .Hauptes unter den Trauerklängen daher. Die Gtraßenpafsanten blieben stehen, und eS dauerte gar nicht lange, da war die Straße voller Menschen, die neu gierig den Trauerzug begleiteten. Wer denn da begraben wurde, wollte man wissen; aber niemand konnte Auskunft geben. Nur so viel stand fest, daß eine bedeutende Persönlichkeit zu Grabe getragen wurde. Bielleicht ein Gangster-.HäuPtling, Noch erging sich die Menge in allerlei Vermutungen iiber den Toten, als sich pli>tzlich zum Schrecken der Zuschauer der ^Z^ckel deS SargeS in die Höhe hob, und sich der Tote langsam auf-richtete. Entsetzt stob die Menschenmenge auseinander; Frauen fielen in Ohnmacht, und selbst den mutigsten Naturen lief eine Gänsehaut über den Rücken. Da winkte der „Leichnam" gebieterisch mit der .Hand und rief in daS erregte Durcheinander: „LadiS an Gentlemen! Gerne hätte ich noch länger aus dieser schönen Erde geweilt; aber weil ich nie CowlehS MalzbonbonS gegesien habe, muß ich so früh ins Grab." Ein Augenblick Totenstille! Aber dann erhob sich ein Sturm der Entrüstung. Die Amerikaner sind M exzentrische Rettame-tricks gewöhnt; aber das war ihnen doch zu viel. Erbittert gingen sie gegen den „Auferstandenen" vor, holten ihn auS dem Sarg und verprügelten ihn nach Strich und Faden. Das Trauergefolg« wurde auch nicht gerade sanft behandelt und bald war eine allgemeine Keilerei im Gange, daß die Polizei eingreifen mußte. Humoe. Richter: „Sie waren Augenzeuge der Schlägerei zwischen dem Ehepaar. Erzählen Sie uns, wie die Sache vor sich ging." Zeuge: „In den ersten beiden Runden schien der Mann überlegen; dann aber zeigte die Frau gute Fußarbeit und ihre Linke war schnell und sicher. Nach meiner Meinung muß man ihr einen Sieg nach Punkten zusprechen!" Kkeüi« »VVGVGGGGGGGGIGGVGG^ dillti lu vvrlc»u!en. Zmet»^ nvv» Zo. SVö7 r»lirrjiö«r. 5^<>t0frSVip!wal'Ivr 2u eün Ltieen preisen un6 eeeen I?Aten?al:!unix del ».Iu«u« ä. ? o. 7.. Isttond«. ciiova ulic» 14. ' 7785 DWWGGWVVVWWGWWWGVVV Kr»uae II»nvelel)o das Linsieäen von frUekten übsrnknmt. ^niodoto unter »VVecic« »n cöe Vvrv. S!47 V»neen unck sekvaeko dier ven dv»tt»en, »ovvts odno sind 2ur SttirkunU Äv» Vluto»» t. ^f.'luen. äls auk Isben!» liinxlleke I^onatsrento von 1200 Vtn retlelctieren. ist olns 8orrvnlo»o ?ukuvkt «ösieliert. ?u«c!lrjiten proäuktivor noed lünsorer l^uto rveekloz. vn. tsr »Sleiierlieltzvxisten?« an 6lv Vorv. 7848 kervortSLSn äos vesinkeictlonsmlttel cker t1»rnvoe«. mildern ckie 8ebmerien dolm vrlnleren, vorminckernKomplikstionsn del Irlpper-, oitrlxen ^ustluk. vei Ken klug cker ?r»uen. l^rosta-tltl5. Hsrnlelllon. ln allen tllelcon ZV vin. ötskrater ?o»t versAnä ^potkeke ölum, 8u« botlci». Oäobr. br- 5823-31. III. 1SS4. kioso I^lt Zpeise kür .lunx uncl ^It. eriiaitvn 8!« eine voreiiiülictie Iriltiitlicti in sllen besseren (ZesetiSkten. mit 28 bis 36 Tonnen Druck, eebrsueiit. in e»r»ntiert su-tem ^uztancle oäer neu. Irsukt 8rbc>brÄN8ka I/Kes-8N3 (Ze5ekSkts>0bemakme. ^ir deekten uii8 mitzuteilen, le Ilmen niine l^ederleenne mit et-oäer Wasser einen kieinon l^Ükkel »HtMUNgi-pulvor. Sie b^ben »lcd öackuroli clor Sorten bezeben unä vielen Lrkranimn-xen vnreebeuxt. »i^a»n»«-p«lv«r izt in sllen ^l>c»tiieken ortisltlicil unä leistet äas palvet Din 4.—. («eir. 8. vr. 4788-ZS.) ' «87 OsickssAung. ?ür äi« vi«l«n k«^«l»« k«r»li«I»«r ^i»t«lv«I»m» «« jisllel, «I«» »ekv«r«a V«?Iu»tti »«»mv kör «ii« »kl' K«t«iliz^i»^ »m ooä «üv »e1»8n«d ölumvv» uvo1» »Il«a k'iMuaäov u»6 »«!v«a AW Die tlvkti^uerili!» RH>H 'iir äie anvie««,» »» 6Oin Verluit ua»«?«r llÄ»«» KuttZ ä»ak«v vir itisräiu«!» »ukne1»tix»t. l» ?r»«er: u»6 ILt»ä«r. ^»rikor, l^av» im ^«li 1954. öt39 karii»» lo ^»eibvr. — k'S? ä»» L«r»«W»b«r uo6 ä«i» PF«!» v«-»o»vsorMsIiu keiä« v<>l»ck»kt to IßHndo».