prOl» oin I SO ^4. lakrg»»,^ «IN «,ü«N»au,vn s«ek»m»l. öv»,rMt«tdmg c7«I«?on m»»r»ed»n ^r. 2S70). Vw»«!d>ng u Vuekö»uek«r«f (7«l. «nwufd. 2024) I^doe. ^ö«S«v» ul. 4 nlvkl r«tutnjGst. ^kr«g«» I^üvkpoilo dsiisgO« »' »S»-W G »Ir. ?72 vonn«r»t»g> 6«n 29 diovsmdvr 1SS4 ti. I« ^»rtdof ^Uföiesv» u». 4 tunkz, ^dkotsn. monstl. 2S 0ln. «i«t«ll«n 24 vin. öufvti f'ost m<>n»ti. ZS 0il^ ttk ^ Vdfigo SS tt»». t^inttlnummoi t S0 »t. 2 ll»w Indien bekommt eine neue Berfaffüng < wichtigste Ankündigung der englischen Thronrede. Oio Mnze <.'ngli.sch Mschrichene Presse der ^t^elt ist sich heute barüber eiiliq, da^ der vichtigste Punkt der englische« Thronrede, die der König am Z0. ?iovember l>et der ussimng der Wilrtevjessioil des Parlcsiiients vlirlaö, die Ankündigung oiirer iieuei, Verfassung für Indien ist. In der Geschichte oes englisch'indischen Ausgleich.^ luird deö->^lb dieser Tag seine geschichtlich^! Bcdeu-lilng behalten. Welche Wichtigkeit nian evr lleiu in England s<'ll>st der mdlschen Ber-isuniisleft.nin beilegt, zeigt --»ie Mitteilung der ei,!iI!sÄMi '^tiludfunkgesellschuft, das^ in er Zeit von, l. Jänner bis zun, ü. «vcbtr ^eS nächsten Jahres nicht n>eniger ale ,zwölf t'ilniilte und führende euglisss>e Pyliti'ker iltier dieses Theina sPi.echen loerden. Al? sler^soll der Staatssekretär slir Indien, 'r 2amilischen ^en Engläu-der» und der eingeborenen Bouölkern^ig lvährt seit der Zeit, da die Engländer In-t>ien besehten. Bis MM Weltkrieg haben die All'?einanderseyungen keine gefährlichen ,wrmen angenonlmen, zuinal die Zeiten dec staißen Aufftände langst vorüber iind. Als die englische Heeresverwnltnna »m Lan des Krieges inlmer niehr Truppe?, ans ^nidien für die Westfront, bes»nd<'rs aber Ar Äerteidigllng Aegyptens und Mesopota-'niens l»enötigte. nmchs daS E<'lt'stgef'-chl d<'r >>nder und mit ibni der Anspruch «ins eige« >1^' '^^erwnltnng. Bereits n'urde ei- "l' neue V<'rovdnlnig durch den 'iZ^izetiinig ^'l'rd Chelnissord ausgearbeitet und Mtn liilgesichrt. Aber sie konnte trot^ der geichirk-leii Politik des Vizekonigs Nendinsz die Miller stärker nnn>achsende nntionale Ovposi-llvn nicht befriedigen. Die Moslents ein'g--l^'n sich ttiit den Hindns, deren »^ils>rer l^nn-k'l>i nllmUilicb znnr nationalen Sninbol ge-'vorden mar. Im Dezember !9A> stellte ^iandhi linf den« Nationalkongres', ^'^n La-lu>re eine Art Ultimatum, das die sofortige l^!en>äbruug einer vollen Telbstregierung für 'Uidien forderte. Die von ihm eiligeleUet<' i^ros^e Protestkundgebung wurde 1i».M durch 'eine Verhaftung und die .»iner s??eil,e an-c>erer ,'^'nhrer vereitelt. Die voni britischeli .arlanwnt 1928 entsandte Untersullng^> onnnissioii unter Tir John Simon legte inl ^vmn^er eine» allgemein gehalteneii ^^^erichlaji für eine weitere Persaslnugsre-vor, der Älzekönitz ^'ord )win trat Vor der Lleberreichung der Denkschrift Die Dvlkerbundkrelse erwarten das jugoslawische Dossier mit Spannung / Der Dölkerbundrat tritt am 3. Dezember zusammen Genf, 28. November. Heute um 18 Uhr finde» ein» Unterre. dung zwischen dem «eneralsekret^ Ave» n e l und dem ständigen Delegierten Iu-goslmN«««» beim Völkerbund statt, «ei di^r Gelegenheit »ird der jugoslawis«^ Veleglerte dem Generalsekretär die de. reit« angekSndigte Denkschrist mit den Bemeismitieln im Zusammenhange mit dem Marseiller Mord iiberreichen. In Völkerbundkreisen erwartet man die Ue-berreichnng der jugoslawischen Denkschrift mit groher Spannung. „Journal de G-neve" berichtet, dag das jugoslawische Dokument in sünf Abschnitte geteilt sei. Die Einleitung allein Umsätze l« Seiten, während die Denkschrist selbst aus 42 Seiten niedergelegt sei. Die Denk-schrist enthalte zahlreiche Bilder, Dokumente sowie den gesamten diplomatischen Echristwechsel zwischen Beograd und Bu-dapest. Die «lngak«n. die sich aus den po. lizeilichen Teil der llntersuchung vor und nach dem Attentat bezieht, ist der wichtigste Teil der Denkschrist. e n f, Noveniber. Es ist noch immer nicht genau bestimmt, ^ wann der Völkerdundrat zusammentreten! Nandin appeMert an die Nation Ueber den inneren zum äusseren frieden / Eine Rundfunkansprache des französischen Ministerpräsidenten P a r i s, '.)t0velub<'r. Der französische Ministerpräsident l a u-d i n liielt gestern ilin 22 Uhr iiber alle svan-zösischen 'ltadiostationen eine Allsprache an die gan,^e Nation. Nachdem der Minislerprä-" sident ntx'r Verschiedelke lvirtschastliche iiild finanzielle Fragm zu sprechen glitoinilleu war, gins^ er auch auf !^as Gebiet der iitne-ren und der äuszeren Politik über. Dl'r äu-s;erc friede, sagte Flandiil, kiillUt: unr dlirch innere 'iwisligteileu in (»Gefahr gebracht ilx'rden. !>lt'in .^tabinrtl vorlser Iiave es in so tnrzer '^eit fertig gebracht, den innereli nationalen Brieden l>erz>lN<'llen. ^landin ap-PellieUe an die Natioir, lVieselt»e zreiloillige Diszipliil zn l'eivaliren loie die Aiiierikailer unter !'Iroos>.'lx'lt. (sr hoffe, das; alle iunereil 'jN'istigkeiten alishoren lvnrden. Die ^raii-s^oseu liätlen seit jehor liewiesen, dan fi" keine Nation von ^klaveil seie»> «Setandter Dukilevit berichtet B e o g rad , '^8. Novenlber. D<'r sngoslaN'ische l^esandte in '^udn^'<'st, Dr. Stanoje V u t e v i l', ist gleich nach dein (siiltreffen des Ansjelnuinisters t<'lephonisch ztlr Ber!l-!)lerst.attllng i>a^I> Beograd berufen ivorden. Der (^^'sandte nnrd gleich darauf Uiieder nach Bud'' ' '.ilrüct-kehrell. Shasl Mustafa Kemal „Ma Turr^ Alle Adelstitel in der Tiirkei abgeschafft. — Das Prädikat des Staatspräsit»enten. A n t a r a, Nmx'^inlie!'. Die ti'lrkische Nationalversaininlung ha^ dell Beschlnf, gefas;t, mit l. Iäitner k. alle Titel, ivie Pascha, B<'g, Aga und Effen-di abzuschaffen. Von uun an wird jeder Mrke einen Zilnaiuen anilehuie»! inüsseu. Das (^)e>etz sieht ferner vor, das; d<'r l^^liasi von uuu au „Ata Turt" heis^eu wird, d. h. auf tilrkl'sch „Bater der Ti'lrken". Der l^ihafi wird demnach den liachsteheudeu Titel be-nnhen: Ghasi Mustafa tt^lnal Ata Türk. Sin tlirkisch sranzvMchei Richtangriffspakt Aktuell erst nach der italienisch-sran.^sifchett Einigung. P a r i s, A't. ')koveullier. Wie ' O e II v r e" berichtet, beschäf!i-sich die diploniatischen ^lreise des Quai d'Orsav mit der ?^ralie des Abschlusses eines tnrkisch-fral,zösischen Nichtangrifss- nnd ellll die Türkei iu den Bund einbe,;ogen lverde. K^ine Restaurierung der Zphinx. Die ä-gvptis^x' ^»iegierltng, die vorher erwogen statte, das rie>sic;e alte Baliu'erl der Aphlnr nneder so herstellen zn lassei?, lvie es bei seiiler Errichtllng vor einigeil ransend Iahren nusgeseHen haben mus;, ist jel.tt von diesem Beschlus'. eudgültig znrnctgetreten. Neben der nicht linwichtigelt li^ostenfrage wird, um die Taar-Z^rage und die jugo« slawische sowie die ungarische Bcschivi?rde in Behandlung zu nehmen. Die mit der Saarsrage in Rom beschäftigte Dreierkommission hat ihre Arbeiten noch immer nicht beendet und wurde das Ergebnis vom (Äeneralsekretariat des Völkerbundes bereits angesordert. Die Delegierten und Mitglieder t^s Rates diirften jedoch am Dezember in Gens versammelt sein. Dr. Benes; wird den Ratsvorsit; nur so lange siihren, bis die Saar-Frage erledigt ist, dann iibernimmt der portugiisische Delegierte VaSconcellos den Vor-sitz. n^tirell vor allein die Bedenken für die Ab-tehllullg ausschlaggebelid, das; der ^reinden-verkehr dadurch stark geschwächl^ lvürde. Die cigtiptisth<' «Phinx in ihrer heutige>l l^iestalt, verimttert lind zersallen. dildet einen der .<^>tnlptanzirl)nngspuittte für die ^velllde'i, und man lvürde nach einer ^itekoln'trnktioit docl, inlnier ilnr lvisseii, das; nioderlies ^liä-^^^vrl denl Jahrtausende allen ^ioloisaltnld icine Zeitechtheit genolnnien hat. Ans;erdent 'fl es zn'eifelln'rft- ob da.5 ^^vhillrgesicht tatsächlich das nirdestrittene „Originalan'^» sehen'' lial^en würde. Ein z,veihu»dertl,äiidiger Bttlhkamloq. Seit mehr als drei Jahren U'ird die lie-ri'lhmte Bibliothek des ^Britsscheir Musellms in London neu ^leordnet. Die (lenaiie Ait^ zahl aller iw Mnseilin V0lHandellen ist zloar nicht bekanllt, doch man rechne! auf etlna s<'..7 a^l talostbände llöti^ ivare». Börsenbei'lchte Z ü r i ch, 'Noveinber. Devise n. Paris ^^oildon l5».?^s>. Nelvllork .W8 sechs Achtel, Mailalid Berlill 1S4.t)5, Wielt 5>7.l5>, Prag L i ll b l f a li a, Novelnber. Den i-f e n. Berlin l'i82.71, Zürich Lolldon —l7l.7i1, Paris l7l.70, NellNiork ..... N421.2tt, Prag s:^.7:i, Wien lPri- vatcllearing) .^.lO—Trieft 291.24— 2N8.N4. offen fitr die t^lvährung der Domillion-Berfassullg eiu. An ^'er mlter deiu Vorsit^ von Macdouald iu Lorv^on tagendell Rolll'd-Taible-Konferellz (12. Nc-t'elnber bis ?l>. Jänner lW!) nahincn nllr Vertreter der indischeil Lünten nnd d<'r gemässigten National-partei teil, die radikalell Nationalisten blie^n ihr i^rn. Zu eineln praktischen Ergebllis führte d'.e !>t.inferenz liicht, doch lvürde der englische Borschlag, >'i',e deill Par lalllellt verant'nwrllifs)^' Negierling iii Iil-dielt eiilzuse^zell, wobei der britische Bize- könig die Bersüguug über die Armee und die Entscheidung "'ber aits;enpolitische und sinailzielle Fragen erhalten sollte, angenom-lneil. Eine bnlld<'ci'staatlick>e Znsamnlenfas-sllng der ilsdischen Fnrsteiltüiner tnit Bri-tisch-Illdien wurde abgelehnt. Zwei Iaihre hat England gelvartel, ob die Parteieli inid l^jrnppen, in die das iil-dische Volt zerfällt, sl6> i'lber d'e Verteilii'.lg der Parlainentsnlnlidate einigen konliten. Da dies nicht der Fall loar, oktrotiielte Mac donal'd inl Jahre l'.>32 eine Verfassung, il« der für die Provilizparlameilte eine Man-dat.^tabelle festgelegt lvlirde, nnd die auch den Cranell eine solidervertretling gab. Diese Versassung Ma:donalds berücksichtig die Mehrhcitsverhältnisse .ler einzelnel't Grnppei^ in jeder Provilrz. In einigen vro-villzell sind es die Hindus, in andereli die Mohammedaner. Selbstverständlich können allch die Minderl)ellelt sich all den Wahlen beteiligelt. Die Berfassnng gal' den indischell Nationalisten die Möglichkeit, sich iien zu orgnnifierell. »5ie tratet, inl -onimer 'dieses ,,MariboTcr Zeitvng" Nummer S7S. Donnerstag, den NovemVer IM Jahres mit cincr neuen Parole auf, Gandhi und eine Reihe anderer Kührer der frühe-r^'n Jahre wurden immer mehr beiseite geschoben. Die eigentlichen Fiihrer sind Ansar» und der frühere Bürgermeister von Kalkutta, Dr. Budhan Chandra Roy. Dank ihrer geschickten Agitation gelang es ihnen, bei d^'n Wahlen eine wenn auch knappe Mehrheit in« indischen Parlammt zu erringen. Diese Tatfache bildet offenkundig den Schlüssel zu der Allkündigung der neuen '-lierfassung. l5llgland ist stets ein kühler und nüchterner Rechner gewesen. Wenn auch nach der Neberzeugung der Mehrheit der enc^lischen Staatslenker Indien noch nicht völlig reif sein dürfte, die volle Gleichstellung >nit den übrigen Domiirions zu erhalten, so gibt do6) die Tatsache, daß die Nationa« listen die Mel)rheit !m Parlament errungen smben, den Änlas; zu einer BerfassungSre-sorm, die Äer inzwischen erfolgten Entwicklung ^X^'chnnng trägt. (5lne vlilligi: Gleich, stellulig ist schon aus dein Grnnde nicht mi>g !ich, als es in Indien el^enlovicl Probleme wie Mensclien gibt .Man muß sich immer wieder in das W^dächtnis zurückrufen, daß Indien nach (5hina nn der Tpitz<> sämtliche? ^'änder der l5rde steht. Es wird von 5H2 unabhängigen Staaten gebildet, von denen .'»2 unter Maharadschas stehen. Die Bevkil-lcrung betrug nach der lej^tten Volkszählung Millione?!. Indien ist auch heute noch <'iu nahezu unübersehbares EhaoS, das nnr laiigsain -schritt sür Schritt in ein geeinig«! les illld geordnetes S-taatAvesen überführt! tlx'lden kann. Ministerrat in Beograd Ausführlicher Bericht des Außenministers über die Lage in Genf / Die Unlerbrettung der Denkschrift aus technischen Grünven verzögert B e o g r a d, I7. November. Heute um 18 Uhr trat die Regieruns zu einer Sitzung zufammen, in der Auhen' minister Ievti ^ sehr auSslihrlich über die Lage in Genf berichtete. Der Beri«^ des Aukeuminifters hatte auch die zu unterbreitende Denkschrift der Regierung zum Gegenstand. Ursprünglich hätte die Denkschrift schon heute vormittaD» iiberreicht «erden fallen. Da sich jedach dte UeberseSuni in die eugUsche und die deutsche Sprache verzSger. te, wird die Denlscheist erst morgen um l« Uhr beim Völkerbundsekretarikt hinterlegt «erden, «uhenministn Jevtis wird et»a zwei bis drei Tage in Veagrad verbleiben, um dann nach Gens zuriiSzukehren. GMrmifche Kundgebungen in Prag Die Universltätsinstgnsm in Vmg übergeben T"«?? l^)ruud der sranzösischen Mitteilungen die umfassendsten polizeilichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Im Lause der Nacht wur den in Dover, London und anderen Städten durchgreifende Razzien veranstaltet. Es wurde eine grohe Anzahl von verdächtigen Personen verhaftet, darunter auch falche, die sich mit gefälschten Reisepässen auSwie sen und deshalb im Verdachte stehen, mit ^en Terroristen irgendwie in Beziehungen - zu stehen. Die beiden avisierten Frauen ^ konnten jedoch trotz der angestrengten Wach-' ^ samkeit der englischen Polizei noch immer nicht ermittelt werden. Da die französische Polizei eine genaue Personsbeschreibung der beiden Frauen auch den englischen Stellen zugehen lieh, hosft man, sie rechtzeitig ausheben zu können. Die französische Polizei hat in der vergan genen Nacht eine wahre Treibjagd nach Ausländern veranstaltet und in diesem Zu Auf dein (^clnnde der Brüsseler Weltausstellung, die ini nächsten Jahre eröffnet wird, ^sammenhange etwa 12lt Personen verhastet, stürzte eiiie riesige .<'>alle l^rand Palais ein. Dabei lourden mehrere Arbeiter getö- Yiner von den Berhasteten gestand, Mit tet und -^1. ineiii schn'er, verlet',». .^lurz nack) dem Uilglürk begab sich das belgische Zlö- ^lied der irrroristist^n Organisation zu uigspaar iu das UrnukenhauS, um die verletzten Arbeiter ztl besuchen. 'jein^ die ihren Sitz nunmehr nach England »erleB Hab». Dieser Terrorist, defieu Slam« aus vrüudeu der Uutersuchuug geheim ge halten «irb, soll auch erklärt habeu, daj mehrere Kuriers bereits «ach vugiaud ab Gereist seien mit eingehende« Instruktionen ftir die Durchsührmig der Attentate. Di sranzSfische und die englische Polizei sini jetzt bemüht, die verbrecherische« Pläne aus zukkSre« ««d dere« Dkrchsühruug zu ver ^«deru. Die Nachricht uo« den beabsichtigte« Msrdanschläge« in England haben in de, englische« Oessentlichkeit, bie derlei nicht ge wohnt ist, «ngehenre «rregnng ausgelöst Die BlStter bringe« Si«zelheiten über di, französischen Recherche« und fprechen dii Anerkennung der Polizei der beiden Länder aus, die mit energischen Maßnahmen dns Verbrechen verhinderten. Die „M o r n i n Post" schreibt, die englischen Polizeibehör den hätten alle Vorsorge getrossen, damit das freudige Ereignis, welches die gesamte englische Nation mit ausrichtiger Gympathie begleitet, nicht mit Vlnt besnbelt werde. Mientat auf dm aMathoNftden Bischof Dr. «oiooiera N o v i s a d, 27. November. Der altkatholische Bischof Dr. Martl» Kalogjera nahm heute an einer altkatholischen kirchlichen Feier in Stari Jaii-kovci teil. Auf der Rückkehr nach Vinkovc! sprangen zwei gegnerische Fanatiker auf de» Wagen des Bischofs zu und feuerten au den Bischof. Der eine Attentäter ging in! eineul Messer auf den Kutscher los. Die Ltu-geln verfehlten ihr vermeintes Ziel, wohl aber lvurde der in Begleitung des Bischof? befindliche Landwirt Tomo Stanger tödlich getroffen. Die beiden Attentäter Andrija GuraSeviü und Andrisa JankiS wurden voi der Menge festgenommen und der Gendarmerie übergeben. Den tödlich getrosseuen Stanger brachte man ins Krankenhaus, N'l er mit dem Tode ringt. ?»8elie»i»mpeil nur 61« lv»i» ?«p» i swovi ltoiursSIl» 69 V«rl»og«» 5i« ?rei»Ii»t«n! ui> Vieeavers erste Frau gestorbeii M a r ! e t t a I o h a n .l y, die Jalne l)indurch als die sck)önste Frau Wiens lililt und mit ^tnmersänger Piceaver verlieirolct war, ist im Arniensp^tal in (5zernolvit) storben. Marietta Iohanm) »var die Tcchter eir.e bö'hmischell Pastors. In Äieil trat sie al Sc^uspielerin auf uild heiratete nach lurzc Bekanntschaft Piccaver. Die (5he gcstalieie stch aber ilicht glücklich und nach kitrzcr-^ci ließen sie sich scheiden. Durch Piecaver hatte Marietta Iohanny den bekailnten ungari scheil Grundbesitzer Szcmzö lenneug^lc".!-! der die schönste Equvpage von W!cn bclas; Tzemzi) hatte eine eifersüchtige (^'attin verübte gegen Marietta Iohanny ein Vitrio attentat. Marietta tr-ug am ganzen Äiirpcl insbesondere an dett Zchnitern schwcrt' Brandwunden davon. Szcinzö muffte einem Bombenattentat gege>l einen Spiel gegner Wien verlassen. Er hatte Marieti.i eine scheillheirat u?it einen» Ungarn e!» gehen lassen, die wurde nun auch gcsckneden Marietta heiratete, wieder ^uin Schei» einen inngen rumänischen Baron naiuen Sturzea, jedoch nur um den Tii.'l Bnro.^ zu führeu. Dieser Rumäne ,^og blos; niateriellen Aorteile aus seiner (.^'he mit dcr Iol>aimy. Sie kam nach Paris und enden kam sogar init dem Herwg von WestmUi'ier in Berbindnng, es hief^ damals, das» div'rr Verwandte des englischeii ^köuig'^hauseS >>e heiraten lverde. Nach Paris znrückqekehl geriet Marietta Iohannti, Baronin Sturze^ '.mmer mehr auf die schiefe Bahn und tuln in die Kreise der Morphinisten. In drüäc!> der Armut vst >sie nun gestorben. s>it Brigitte Helm zu 2 Monaten Arrestc^^ verurteilt. Berlin, A;. Nevember. Di.' belaniitl' ^Iln,»schauspieleriu Brigitte oel iu> die im Frühjahr in Berlin nnt ihrem ?l'.ito eine Frau nberfichr, ist heute zu zn'ei Ml'' iiaten Arrests. N'.'i'nvti'ist word.'u^ Die Ucb^'l" sahrene erlag ihren Verletzungen. ^eii 2!). NolX'nkber l9A4. Imllkreichs MißenKrs wird geäOeil? ^iwal bereitet sich auf eine dMch-ftamöfische BerstSndigmig sl'l ? / Lavals Taktik von der Linke« und Rechten mitzbUiA / Deutschland kehrt nach Genf zurück? P n r l s, 27. November, 'llle ^>lnzeicht!li dt'uteu darauf hin, daft ii, dii.' frau^zviische Außcnpoltti? auf eine Aetlderull^ des bisherigen irseö Alchen,ninister L a val Ii! ul nlleui (5>ist daralt, die Psychologischen en ''ösel.uiNU'>t. fi'n' eil;c^ deiltsch-fratizösische . iiditslinq M schaffen. In diesem Zu-Sin eiikiniilie N'ilv^c auch schon die bevor-ide ^li^'is.' )1v i b b e nt r v p s und deZ 'iiiiiiistt'p) Rudolf H e ^leiueldei. Auf >(i> haben diejenigen Blätter, !'''.'iii i?.n(ii d'Orsan imhe sk'hen, ihre iplil^iie qesien Deutschland einMcllt. 1 Diese Taktik Lavals hat in den Kreisen der Rechten und d«?r Linken grofte MißMiglllig hervorgerufen. „L'O e u v r e" berichtet, Laval die Ankunft von Heß und Ril,--bentrop m Paris noch vor Beginli der Svar-Debatt^ erwartot. Heß und Ribben-trop werden Frankreich den Antrag stellen, daß Deutschland ohne irgendwelche Sondcr-bindungen bervit sei, nach ^^nf Zurülizutch-' reN) wo Deutfchlanid^ in «iner der ersten Sit-zuWSN die effektivo Äleichberechiißung ilt der Rüstungsfrage zuerkannt werden niogc. In diesem Mmnent wurden dann die Ber-handl,l)t^ell über, die Angleichung der Äi>-stung«l Deutschlands be^nnen. Die Oefterrelchek bctveu VaroZbln verlaW» le lintionatsozialistischen Flüchtlinge nach.SliSak lthg^O / Herzliche Abschiedsszenm ' - n r a i> i n, ^coveinber. linier Beobachtung de^: gröszten Dis.^ipliil !! !> Ori'nttnl^ tu'qaben sich heulr t>ie öster-n'Ictns(l»en ,iativua?so^iatistis^1>en c5'Uligralt'-uiit il)ter silinzeit »at'e zun» Bahilhof, III! iinlli 5n^at' >U>r»'si'il)rl zu lo<'rr»eu, wo sie 'V'i, dentscheu Daiupfern in '(5lnpsaug luncuuueti lneldeti. t>tlNtg zuin Bahnhos sici) ^^n tiiier allgeiileiueil Lnillpa-l>iel!liid.'litiiiii de» '!/^evö!te,nllg, die lu dell l'lUrn l'itl- Moilttten schiilt<' (!linllahlnsq>lel» (I! YlNIe. in ^tolonltt'n. iilnv'schierenden .lNil^nalsof alllten lvnrden rechliZ und liliks llni einer «uoßen M'nschennienge begleitet, ic sicl) nicht nt'hnl^'i, lit's^, von den lliüien ^'^s'schied .^n itehiii^n». Die Rubrer I vaiitel! e'.'tlärten, daf^ . sie die inlu'''«^sicidieltfle nilserrs Volle«?' und nit.'>nas-.' lu'rg^'sseil werde», »iv ver--' '.l l'n litich, alliiihrtich Ausfli'tge-imch Ju- goslawien untl!rncl)uit»ttliiolien^ Ein Teil der Emigra»lt<^n. lvsucht): auf dsln ^riodhvf das-.Grab e^ner .iu^k>.e<. Cuügration gestor-ibillien^ NationalsoziaUstitl und legt<' frische Vlulnei» nuf ihr-a.Il^jnfriihes.l^irab. Der M« schied aitf !>eul Bnl)uhof uiar, selir ruhreild. Eine.!^)t'llslltnpelle iittoiiierte einen Marsch, der '^ug setzte sich unter ^ „?.lUio!''. nild „.<> ^^ialionalsozialisten, die cieltii-gend (>;eldinittel fiir iliren Nntert)alt b>^sit zen, dürfen nocl, n'^'iter itl Vnra^.din bleiben. 'iwei ^iaraidiiierinnen, friiller jngo-sialvische Ltaat»öl>sngertniv^'»l, l)t'iratet<'N .zlvei l^inigranten nnd .^ogen liiit ihn^'N ans. In ^ingreb schlössen sich dein Treinsport die ans '^^jelovar, Po^^ega uliki ^»ipif rinqetrof-seiten ^llichtlinge ait. GWaSkrleg im Urwald Äulrist jzegen Skorpion / Verdunstet« Ameitensäurc M Kampfgas ^ion Franz Alfred Blumberg. '.'lach eineni ^'ltftschuN-5chilUliig-in^ bespraiiien i. Durch nnsere lll'Ierh^^ItulizZ lunlrteil die iinaiiosprechlich.'n ')lninen der mischen aiiipsste.sfe: Diphennlchlorarsin. 'ron'bell.z^ill-nanid, Perchlora'.neijelisanre "i^llin^ester nttki une die liebltchc» l^Iase nnd Iiissisik^'ileil, erstietenden .ilze'.id.'n iilnnpsjs. sfe noin i''irün .ind <'>'>e!li- als' beis^en. dil.''.' eriiiiierle luich an ^'in'.' ulug, die i(1i i»i lnaiilianis.i)<'n llnoali) ge->ich'^ liatte. habe e»? iin nirii^en ^uibre I'lniiild non Parana init «'ni^/lehen. >vie » ?forpivu durch rlic!,er Vnrsche. Uitter Unisl^indcn kciiln i'ir '.Ns?ns^-l) sich liel'eii die t^>dl!che Wirlnng Ztilli? iillr dnrch eine Z.".iinleinsiniz-'inig sc.ini^en. so einen e1>>va jünf 'jentime->>'r ian^^en üerl fand ich eine^:! unter »»ilnlmein ^'^ch sperrte den (^i'fa'ipe' !eii in ein l^Uno init giattell Wäiwen nn!i desfle dc«!; l^las iliit einl?ln Papi^'d-'clel ob. dei, gesäl)rlich<'l, ,'^'^'ind .^ii >nnttern, tienn iille blicbell ain oberen ^)ian^ des l^tasee^ si>.;en oder liefen anfgeregt an der ."^nnen-seite des Pappdeetel^^ entlang. Alle lia!)uien sofort ihre charat^eristische ^iainpsstell'lng rin. ^^/ur eine n>agte sich an dcr Waild d?.^ (^Uafe- zn weit nach nnten. sofort schltig d<'v ?-forp!0n lnit seinenl Schwanz ivber seinm .lkoVf und traf illit seineiu '5iachel den .^linterleib der Alneise. Der .V'^iob iriar mit „todlicher" Zi- cherhert gcsill)rt. Hmochc ve,eoöet? geirblicklich. Auch der M»rpw>i fchien d^e ihn, droi>eu' de i^fahr M wittern, Tmchdeni er seinen ersten leichten Sieg über i>''n unvorsichtigen Vorposten des feindlichen Heerec errungen hatte. Rastlos und.aufgeregt kroch am Boden Glases entlanA l»nd v^uchte innner Wieder vergeblich, dse 'Mten Wirnde dsS MaseS W erklettern. Dte Amslsen mar« schsinbm ratiex'. I!h-rv gefährlichen BeihMyen konnten dem. riesenhaften ^^egner gegenüber nicht anwenden. Jede Annül^ng hätte den unmittelbaren Tod durch den Schlag ds«.^ mit il»em Giftstachel beivs^te,» Schtzvanzev i«r Folge Hie..lie^ aufe^nder zu, steckten die Köpfe zuisammen Ulrd berfihren einander n»ie spielend intt den kitr^'n ^chlern: sie hielten Ariegsr«t. Scheinbar l)ate die Beratung kei»^ lLrgeb-nls.. Die.kleinen Äänipfer i^ksell loieövc aus-eitiander und tatnl ^iichti».. -cheinbar! weniffttl.M.innt'l^'n t>emerfte ich,, das; sie doch^ etwas' taten. Ich. uterkte.'eö'Mrst um Berhalten des Äkorpioys: er sjng au-.^u toben. Er raste auf dein Rand de^ l^ilasb^idenZ hsin und her, rannte gegen die Wände und schlug, ziel- -und-planlos, sesneli l^^we^ilichen Ächwanj^ übkr. seineu !liopf,.'0hne irgeui^iwo «ilseil sei?ier gefährlichen Sti^^' anbriligen zsl sonnen. Bald sali kl? auch, wie sül! d!c Wmlde deo t^laseK wie potl -«ineul lcichtkn ??ebel trübten. Da umfzte ich die Ainei-selt kämpft^, ^chue sich zu riihren, l'etätupfielt den toller au5 . sicherer ^lttsernitng voll oben herab. Sie nebelten lhtt m!t de»n chemischen Kampfstoff eln, den ihnen die Natui^ mitge^ehen hat.- Sie spritzten ihre Aineisen^ sänre.ans de>l Brdeii de.^ l^^kases nnd warteten, bis der verdiln'steirdp (^ifistr's's die ','tt--»nllng'^orgatie'des ('^gner«? ver^t^t«'. Eine Piertel'stitud^' dauerte der .'i^ainp;. ^ltllner schu'licher tt'urdell die ".^^en'egungen de'^ Skorpions, dann lag er still. Die Meute der siegreichell Äineisell sti'ir^te sirli wie aitf etll gegebenes! 'Deichtn aiis den l'iegner nn^ säbelte lhit init deil Beiszzaii.^en buchstäblich in stürke, ^'»st >v,irden die 'sk^eine abgebissen, danll die Scheren. Durch eilieii ''^^is', in den dünnen .v^alM>irlu'l nnirde der .^iops oom ^lililuvf getreiint. Nach einer 'l>l^ltescn Vier-telstnnde war voll denl ^torbie.li nichts Mi« ter iilniq a1^ einige Tehalenfei,el, seine? ^^tör verc! itild das ÄtNlxinAende init dein Zta-chel. - >^'>iitte ich 0'^ illcht ttiit eigeuen Aiigen c^ese-heil, ich hätk' e» nicht snr ni-'-silich onorar stlr Mozart und Beethoven Das; si'lr Äntorell, die sch')ii ein l)iiiidelt laug lili l^rabe lieqe»,, «loch ^ail--lienien ge.zahlt lverdeii, dinste bisher niir iii ')uls;Iand vorj^foniliieii se!ii. Z^'e! d'elider'.' ui Dneprvpe tro>v>?k iörderte eiiie ^lieuision nielertei bela-stelide.^ Material ge'en. Mo->zart liiid El>opjil >>oiiorale angenneien lilid Hungersnot und Mädchen- Handel Fiirchttiare Huxtierkatastroplie in NordiapM iiisolqe völliiler Mißernte T o t i o, i.'7. '.ll0l>ei>»ber. Infolge der lnilligeii Mliierlite iii de,i Re!sövse >^ali!t, Aitl^riff verhiebt. Solch eiiieii ''taiil^is l von einer siirchtbai'en .<>>ingeronol bedrullt. w^'llte ich beebaeljten. ^ch sing iNi^ etn'a l'.'iDie "^^evolteriliijl iiälnt sitli von >trälilerll, i^e, ii'iiis ^vlilliineter grossen Anleiseil, die lichl Baninrindeii, >>enschrech'n uni> .'"^irsetteii. ,^n leisteii, liat die private '^^.i^'dlkätisiteit eiit-den aildereil äliiilicheii )lrteii dadiirch Mit deiu Eiiiliruch der lnlteli ''^^.iitteriliisi gesetn. E'? iviirdel! >^ros',e ^aiilinliiilgen i>lon >»!lersche:deil. das, sie in der Angr!si'>stel''siis^' liiid den Zt-tiiieesälleii ioird sich die ^.>/ot iioel»! ^^ebeii'^iiilitiei »nd ^''tleidiiiigostilckeii lliieii rdertdrper init deiii l'.'ii scharfen'lsierstan-de ertlärie, an^?rei6ieii--de finanzieile >en -ioi's .liid dei' beiden ?»al)ruilg'.>slesfe iuegsalleii. (>;e»visseiilose ''^^nderdeilieii steil in die ^^löhe liebeii ^^lgenteii i'er gros;städtischeil 'i^^ordelle liild '^ivrsichtia 'elUe ich die '.'iinl'isen. -'ii'e i>t>ch zlveifell)aile» Ie> l^^la"?. ^^ede schieil iosori izivejfliiiig der l)iingelildeii ^aukilieii ^^li» die ''.^irbeiter aiis eiiieir Taglolni .^ilgitnskeii ^er .s'titnge'iideii verzichtet, ".'lii'? der kaiser-liclieii Privalsrl>a>iille iviirde eine Iialbe Millioii '^en zur '^>erfiigi,i>g gesteili. .»iGeltui«», S0°/°^!ÜL?Äk wts I> jM diese auch promps SeMlt, d. h. De W chW eigemn Taschen sliefiett lassen. ES scheiM auch für das Bildungsnivoait geioii^er Steti len bezeichnend z« fem, i»aß man so PlmsH Mschun^en mit weMekann-ten Musikernamen dt^ Bepglmgen-Hittt ntcht xelch« inerkk'. Gnc lteiihe mglischer Fußballspieler, My aiie leidensr^ftliche Raucher lvgrüu, wollteq es eiliinal „drauf allkon:men lassen" tlnd i,^ tiinem '^t^ttipiel gegeil n'.chtrauckMde Fuß, ballspieler probieren^' ^>l'^der Nikotirlgenuß wirklich so schädlich sei, das; fie dadurch ihren Kameraden ^ von' t>er Nichtraucher-Zunft ;poi!tl'.ch uilteriegen niären. In l^lasgoqv traf man sich zu einetn ^^nßballwettkamps. Aus ullen Klubs der Stadt'n>ar die Mannschaft zuisanlmenPirclli^, elf ))l"auckfer gegbn Nichtraucher. Mit Feuereifer legten sich die Nwucher in-j ^jeng, das; es bald „rauchte". Vi? znr^ ^^all>,^t jili>rtett sie überlegen 4:1. ^wch der 'i-^use aber glicheir die Antinlkoti« uer, die zähe durchhielten, au-A und waren zuin SÄ)lilß sosiar leicht iiberleqen. t>.5 m»-dew das-inteiessanie Tressen, da» aber ir>e-der dle Spieler lnzch die Zusä>^uer von der SMdlichkit oder liilschädllchkeit oes Nou-cl)ens sill^ divu>^.^er j?rc)liii?te I5elclitlnx^ clurnie-csel-licz^^^eiiclcll VorcIcMtni? unä tull?^^ s^nriii! tc'iluii«^(.'il llti^ Uen 'si-ttszenlünciern rült-ineli fran/.-.Io^ei-XV'asser :tf8 ein >viellll^e?> l'silfi^mittel f^iillt', ?>c>- wie jV^u!?enerkralikuti!?eti, äie itn ^n-utl >Vo(:>i8e!siel?er austreten. Der Glaube machts. Mit eitler guten Idee Hai inan oer kur.^enl ilii Uilgvarer .^trairleiismil^Z eine e.ligeblich schwer kranke ^rau gelieilt. Die Patientin klagte itl'er grosse Schinerzeit iin i^^eib und behanp-tele, in ihrenl Baiicl? lebende ^rlische zu l)abeil. Der Arzt s)örte sich ihre ^'eidenS--geschichte rnl>ig ait, blieb vöslni ernst nlid schüttelte bedelltsanl deil Üopf. Da der ^rait ttlit Aorten oder "i^nx'isetl doci» nicht bei-zntsill^iiieil war, „operierte" ntaii sie. Die Ivrau nnlrde chloroforliiiert, uitd al-^ sie ivie-der zu sich lain, zeigte lnan '.l,i: drei ^'ri.^sche, die inaii iit.^ivischen !rlieiidwol>er l'esors^t lzatte, iind die nnii ditrch „llii'dizinische !>knllst" aN'i^ iiireitt ').1taaen eiilsernt ii'ordrii ivareil. Die ^ran fiilllte nch daranf >schileil ivieder gefitiid ilnd oerl'.es; „geliei!,^' da«.^ >trankeill)aii'^. '-!>on eiili'r NecknliiN;', für die „Operation" isr bi^l,er ilichts betaiiiü worden. Der lKintopf__bühnensähig. Iii feilier tiirzen ^^'eli^'ii'^zeit ist der ^'in-lops ,;li eineili bea.ijllicheii ^al^tor !iii dent' schell '.Z^^irtschaftolebeit geivordeli. ^eine denlitilg iliiiinlt scheinbar lioch itlehr zii, denii er u>ird jejzt sos.ar „^'iteratnr". ^^iil loiilinen dell M'oiiat findet näinlich liit ??nrilbelger ^chai^spielho Lilstspiellö „Eilrtopfgericht bei >'>ial'elinal>il''" statt, init deiil der A-lilor >>'ll!neier ersttna--lis^ dieseo Produkt der deiitschen '^^^.iinterliil' fe altf dle Mhne briiigt. Die Speisekarte der Polarmenst<>cn. Die ' Er iläh run neiie d<^r' a! nrvöltr! tiäilgt i^iveilo von den ^'^aadergebmsien und der "^^eli'.'tation iiirer .>>eiinat ab. .Das l^e'n-!ilis;l iialürlii».deii l''ies.l)Nlact dieser Pölte«:» sieiiiiii" '0, das-, iilre Nadrnng?!^'inittes iiiid >iochte^evie sür eiiropäjsche Begriffe oft nictit gerade avv'.'sitlich annintell. So ko-cljeii die ^'»'vtiinoc' illid die Tfchnttsclxn Sechund^blni mit ^eelii^lldsfpect illid ^eelinndc^fleisch. Di.' ,"Uei!iieii auf .^tainschatla essen Ä>alros;fleisch, da>? sie i»!i 'illclerkraiil. >taviar. ^^iliellz-lvie'-betii iiNd vel1el>iedeileii '.'Irl^en von Beeren llnd Wurzeln zliiiereiteti. Die ,'^atilten ini-svtn'ii Tainarink»en und Notisieiinielil, vel^ rnliien es in ^^x'sischlmii, ^^ies;eil 'ii^yser „Maridorer Zeitung" Num,ner 272. hinzu und kochen so eine für ihre Begriffe jchmackhaftc Suppe. Andere Stämme Nord-Asiens benutzen zur Würze ihres Walroß-flcisches .^talnlus, Disteln, Pfeilkraut und ^V/Iockenblumctt, oft geben sie noch Ä'noblauch. Zaueranlpfer und junge Wcii^nschößlinge dazu. Um ihr Pemmikan (ein liall'bares '^leisä>präparat) herzustellen, kauen die Alas-fa^^skimos Hi^chfleiich vor, vermengen das vorsiekaute ?^leisch mit Seehundsöl und .V>irschtalq und pressen die Masse fest in Le-dersäcke. Diese „Dauerware", die allerdings st(irr nach ^tautabak schniectt »weil die Alaska t^skimvc!, Männer und Frauen — leiden-schaftUchl' Tabalkauer sind, hält etiva vier Uis fünf Jahre lang, und ist in Notzeiten oft dor ^^auptbestand ihrer Spcisckaric. Die kleinste Uhr der Welt gestohlen. Die Ileinste Uhr der Welt, ein aus Platin l^ergesteNtes Z>tunstwerk von drei Millimeter und 1.?.') Zentimeter Durchmesser, ist kür.^lich aus den Geschäftsräumen einer llinnteii Londoner Iuwelierfirma in der Street gestohlen worden. Wcgciu der ungeheuren Schwierigkeiten ihre: Herstel-tllng hat sie einen Wert von rund 30.l)ott Dinar. Die Diebe, die gleichzeitig noch für etwa .'M.000 Dinar andere Wertsa<^n mit-nahnlen, dürften diese Rarität allerdings kaum iMltcrverkaufen können, da es auf der !>anzen Welt nach Meinung von Fachleuten nicht inehr als sechs fiir derartige Äunsttje-gcnstände interessierte Sammler gibt und d<'r Diebstahl als Sonderfall bereits in al-l<'r Welt bekannt ist. Klub der blinden Pasjt?giere. Tie frauzesische Polizei hat jej^U in Mar-jeille einen Klub aufgehoben, dessen Mitglieder sich alle bereits zn Wasser und zn Lande als Scl)N>arzsahrer bewährt haben. Ueber l)undert Menschen Pflegten sich in dein Ta-tiunj^slokal zum Austausch der lltsahrungen und Ratschläge zu treffen. Unter den Mit-tstiedern loa reu auch sieben Schwerverbrecher, die als lange lv,>esuchte von der Polizei sl'fvrt verhaftet ninrden. Aus Vttanje »t. Pom Schuldienste. Die bisherige Lei-n'rin an lX'r hiesiA'n sechsklassigen Bollv-jchlile ^rau M nc - Ko s er wurde ihres Tl<'nstes als svlche enthoben. Mit der Lei-tiiNli del- Äoltsschule wurde der aus Slo-veiijA-adec hieher versetzte Lehrer >>err Mira V e l j n t betraut. Äelseht wurde >velterl)iil der ^'el^rer .verr August Binder i.us Dolnja Bislrica an die hiesige Volksschule. Hiedllrch sind nun siinf Lehrkräfte an unserer lliolk'schule tätig und 0a eine (Ernennung der sechlsteu Lehrkraft denlnächst in '.»lue-sicht steht, wird d.'r Lehrtörp.'r alsbald die erforderliche Koniplettierung erhalten und der Schulunterricht regelmässig anfl'.c-Nt^inmen inerden können. il. Stiirmische Bersammlunz. D.e hiesige Schül,enl^esellschast hielt anl d. uui 15 Ul,r ilu l^asthanse des .'derrn ^tonrad Pirch ihre tottskitliierende Versammlung ab, welche einen zahlreichen ^^nsprnch aiifnnes. (5s erschien auch eine grössere Anzahl von Ni.cht-niitglicdern, welche der bi'^herigen priwiso-rischeil Vemnvleituug is>rett Beitritt zum '^'ereiiie anmelden wollten, welches Ansin-lleik jedoch dieser zuriickn'ie'ö. Infolgedessen taill es zil stürmischen Szenen. Der anwe-send(' Präseo des .''treisausschiisses, Obi^rst P u t n i ro v i ^ aus Maribor gab sich^ wiedelholt Mühe, nin die Geinüter ',n be-^ schwichtlgen, aber erst als ein Teil der An-^ ive.sl.lkden niit Pretestrufen die Äersaunnlung ^ verlief;, tonnte die Waihl der ^ieceinsieitung l vorgenominen iverden. Zun, Obnmnn wurde der hiesisie Untcrneh?ner Herr Ernst Tischler gewählt. Nachrichten aus Telje Ii Sie k l Ilimlüll»^ ln lier lieutikLn Kummer äer »/^sribor. 7eitunL« lel-en vir tiir 6!e sliL^viirtisen Abonnenten einen posterlsz selieln lie!. >Vlr vrsucken unsere p. ^ ^bcinnenten, 6Ie Vezcu888ediiki', sovett 5iL noeli niclit dvzitcken sew sollte, so-dslcl als mökllck sn^eken 2U lnssvn. um »n ?u5te>lunx äes vlsttes keine vn. teiIisee?",nL e^ntre^^n lassen. ^ er>vul!nn?z^^er »>/^rll)0rer ^eltune.«. „Sespenfier^^ Z« Aussiihrung am Sonntag nachmittag. Das „Ccljfki studi o" hat seine Spielzeit mit Mens „Gespenster" eröffnet. Mlch prächtige Aufführung! Und welch prächtiges Theaterstück! Man fasle mir nicht vom veralteten Ibsen! Ibsen wird jung bleiben, so lange es e'.n Theater gibt. Im Zuschauerraum herrschte während der ganzen Aufführung eine verurteilenswerte, aber erklärliche Unruihe. Es war eben kein Stück für ein Sonntagnachmittagsspublikum in Celje. Und erst recht nicht für die vielen Kinder, die, loeiß Gott lvarum, l)aufenn>ei-se zugegen waren. Trotzdem_oder vielleicht cbendeshulü — sind alle Darsteller sehr zu loben. Fräulein Türk als Mutter Zllving zeigt eine Büh-nensichecheit, die bewundernswert ist. Ihre schicksalgejagte Helene Alving 'st kein Püh-mneffett, al>er eben deshalb eine erschütternde Gestalt. In den beiden ersten Akten vernioidet und verabscheut sie effektvolle Ge-mütserregung. Erst im dritten Akt, wenn alles zusammenbricht, geht sie lauter aus sich heraus und „schreit ihren Jammei- in schluchzender Qual" in d'.e Ohren ihres Soh nes, der nichts mehr hört, der geistig schon so taub geworden ist wie die weite Einsamkeit des Weltraums" — wunderschön dieses Bild unseres großen Peter von Prcradov'.ö! Aus gleicher Höhe steht der Pastor Man-ders des Herrn I u r a L. Auch er verzichtet auf die Möglichkeit, durch Ausnutzung naheliegenden Pharisäertums belustigend zu wirken und beschränkt sich auf die rein lnenschllche Darstellung eines herzenSanstän-digen Menschen, den eben, wie jeden Menschen, das Schicksal in Schuld verstrickt. Fräulein M irnik stand zuin erstenuml aus den „Brettern, die die Welt bedeuten". Das l)at man der (allerdings hoffnungsocl-len und vielversprechenden) Debütanl'.n wohl angemerkt. Ihre Regine ist zu .veniz lebenshungrig und lel^durchglüht, zu wenig schwe ren, l)eißen Blntes voll. Die starke Szene, ehe sie auf und davon geht in eine anfnahnis bereite Welt, ist gnt gespielt. Da erst horchte der ^iritiker auf —^ oh, sie wird's machen, nur bnw weiter gearbeitet! Der Engstrand .^>errn G o l o b s ist unübertrefflich. Hervorragend seine Ausdrucks-fähigkeit. Auch er bengt sich ilbr'.gens den Geboten der sparsamen Regie und verzichtet ans uwnche Cinzelwirlung im Interesse des Ganzen. Und dann ist da der Osivald d.'s Herrn Fodor G r a Ä i ki n i t, zuleyt genannt, nieil er ja zivar anch Anfang und Inhalt, aber vor allcnl Ende des SUickes ist. Starkes Ende, stärkstes Ende! E'.neli Oswald, wie jenen Fedor GradiSniks, mnsi man suchen. Erschntterlld voni Ain'ang vis z.nn Ende, dnrchdacht bis in die kleinste Gcste, dabei aber von höchster Natiirlichteit. Man glaubt den EisenrlMl, körperl'.ch nnl den eigenen .^topf zu fühlen nnd nian fürchtet sich selbst drei Akte lang vor dein '.'lus>)nlch. d'.r da kommen »ins;. Ergreifend der sich plötzlich steigernde Ausbruch. Herr Gradi^nik hat auch als Regiss.!i'.r des Gauzen nnd mit der Inszeniernni der „Gespenster" eine große Leistung vollbracht, auf d!c stolz zu sein er allen Anlast hat. Das; allerdings das Pnblikuin nicht auch schon aus Dankbarkeit für die grosse kiinstlc-rische, geistige nnd auch törperliche Arbeit, die in dieser Aufführung steckt, beivus^t und laut seine Dankespflicht abstatte'!, das gehört allerdings ans ein anderes Blatt. Es wird sich (^legenheit finden, dieses ^^?!alt einmal zu beschreiben. H. P-.z. c. Perjonalnachricht. Der Rechtsanwalt, Bauatsrat nnd Stadkpräsident von La^to, Herr Dr. Franz Roki, beging am A). November den 5i>. Geburtstag. Der Inbilant studierte Iura in lijraz und Wien und wni.--de nach dem Umsturz Rechtsanwalt in La^lo. Iin Iahle l'.)21 wurde er Bürgermeister und blieb es bis zuni heutigen Tag. Dr. Ro« ist der erste slowenisch^' Bürgermeister von LaZ-kv. Sein Vater Ferdinanld RoZ war viele Jahre hindurch Bürgermeister von Trbovlje und Landtac^sabgeordneter für Steiermark. c. Silberne Hochzeit. Ani Dienstag feierte der nn!> sVisiinivk Svete l in (^berle bei (5elje Nlit seiner Gattin Mitzi, geb. Faschnig, elner gebürtigen Mureckerin, im Kreis der Familie und der nächsten Angehörigen den Z5. Jahrestag der Eheschließung. Gleichzeitig feiert .Herr Svetel ^s Äbjährige Ber^sfub'lSum als Gastwirt und Fleischhauer. Das allseits beliebe Jubelpaar erhielt zahlreiche Glück-wünische, denen wir uns heute mit Freuden anschließen. c. Die Sokolgemeinde am 1. Dezember. Die hiesige Sosvlgemeinde wird diesmal den Bereinigungstag in garl.z besonderer Weise begehen. Um 8 Uhr frA) finidet in der Stadtpfarrkirche ein feierlici^r Dankgottesdienst statt, an dem alle Mitglieder in Uniform oder in Cwil mit umflortem Abizeichen teilzunehmen haben. Der gemeinsame Abmarsch zur Kirche erfolgt vom Narodm dom aus. Dort haben sich u,m halb 8 Uhr sämtliche Mit glieder im Großen Saal einzubinden. Um 10.30 Uhr findet im Großen Saal des Na-rodni dom eine Festversammlung statt, die ebenfalls für alle Mitglieder verpflichtend ist, da sie dort am Eingang in die .^lle dem diensthabenden Ordnungsmann einen schriftlichen Schwur abgeben und hernach einen öffentlichen Treueschwur dem neuen König leisten müssen. Der Eintritt in den Saal ist nur den Sokolmitgliedern und den offiziellen Vertretern gestattet. Für das übrige Publi-kuim ist der Balkon vorgesehen. c. Sterbefillle. Im hiesigen Krankenhaus starben der Straßcn-Bc>zirksinspektor Herr Hinko Noivak aus Zmarj.^ bei Ieläe im ?llter von 55 Jahren und die Taglöhnersfrau Maria Karel aus Medlog bei Eelje in: 59. Le-bensiahre. Weiters starben im Krankenhaus der 10jährige Besitzerssohn Anton Zumljak ans Zq. Po-bre^je bei ReL:ca an der Sann u. die 77jä>hrige Ansziiglerin Ne^a Kranpa. geb. Po^oenik aus Kaplja bei Sv. Iurij ob Ta-born. In Eelje omensfega ulica 8) ist das Tage alte Arbeiterskind Helene Tkrbin-i^ek gestorben. c. Das Deutschtnm in Rumänien. Es sei gairz besonders auf den Donnerstag? den 29. d. um 20 Uhr im Kinosaal des Hotels Skeberne stattsindendetl Vortrag aufmer?-fani gemacht, bei dem Hofrat Professor Dr. Giannoni aus Wien über Siebenbürgen sprechen und zu den wichtigsten Fragen der Siebenbürger Sachsen Stellung nehmen lvird. Dieser Bortrag, der im RalMen der Ortsgruppe Celje des Schwäbisch-deutschen .itulturbundes stattfindet und von 'Zahlreichen Lichtbildern begleitet sein wird, ist jedeni Interessenten frei zugänglich. c. Die Steuerliste zur Bemessung der Er--lverbsteuer für Bewohner der Gemeinde Eelje - Umgebung liegt zur Zeit in der Gemeindekanzlei anl Breg zur Einsichtnahme auf. c. Andreasmarkt. Während die Nacht zum .W. November (Andreasnacht) iin Volks-mnnd zu den c,esegnetcn Zc'iten des Jahres gehört, in welchen unter anderm junge Burschen nnd Mädchen d.'n zukünftigen Gatten erbl'cken können, gcsiört der Andreas tag, der Gedächtnistag an den heiligen Märtyrer, nach wie vor den ^tanfseutei^ und .Ä^anfülstigen unserer Stadt nnd Umgebung, die den üblichen Andräniarkt (Vieh- und ^lräniermarkt), der ai'ch Heuer wiederum stattfindet, beschicken und besuchen werden. e. Die Nikoleifeier des Skiklubs entfällt. Die Leituug des Skiklubs Eelje teilt uus Mit. daß seine herkötnmliche Nikoleife'cr, die sich bereits einer großen Beliebtheit erfreute, Heuer in Anbetracht der Landeetrauer- um llnseren toten Heldenkönig nicht abgehalten nnrd. Es findet weder die Äinderfeier noch die Feier für die Erivachsenen statt. c. Aus dem Stiklnb Celje. Die Zeit rückt immer näher, da wir mit unseren Bretteln hinans zieljen werden iiber Wiesen und Hän ge hinein in den winterlichen hinauf auf schneegekrönte Berggipfel, um wieder einmal einen Winter lang den „weißen Rausch" ganz auszukosten. Aber noch sind wir nicht so lveit, noch ist es nicht Winter geworden. Dennoch aber muß schon jetzt die Z'!!it tüchtig ansl^enützt werden, den Körper anf die koininenden «Strapazen vorzubereiten. Da sind einmal die Trocken-Stikurfe, die unser Skiklub jeden Montag abend im Klublokal „Znr grünen Wiese" abhält. An ied'^'n i,n Klnb- ^ lokal eine Stunde S-ki-Mnuastik, die Herr Edo Paidasch zur Zufriedenheit aller leite' Beide Kurse beginnen jedesmal um 20 Uh; Für den Trockenskikurs sind Skier und Ber-, oder Skischuhe mitzubringen. An den beid^ Tagen des 8. und 9. Dezcnrber wird cii Ausflug auf den Bachern unternommen, wo bei der Rogla ein Besuch abgestattet ^verdLi soll. Zu dieser Bergfahrt werden alle nähere!! Einzelheiten noch bekannt gegeben. Fern^ hat unser Skiklub auch schon ein Wint. sportprogrcrmn? ausgeao^itet, das wir n,or gen mitteileil werden. x. Antobrand in der OblÄova ulica. Sonntag morgen um halb 6 Uhr wurd! unsere Feuerwehr in die Oblakova nlica g? rufen. In der (Äarage des Herrn Guiiah Stiger war dessen Personenkraftwa.^c (Marke „Tatra") in Brand geraten. T Ursache des Brandes konnte bisher ilicht e mittelt werden. Das Feuer hatte, als l durch Frau Barbara Baldasin entdeckt wu: de, offenbar schon längere Zeit im WasiC! schuppen gewütet. DaS Auto lmirde größten Til zerstört. Der Schaden betra«^ runid 100.000 Dinar und ist durch Vr flcherung gedeckt. Aus VoUikane Po. Franz AavLie — Sechziger. freundlichen Marktflecken Studenice PolMne, am Fuße unseres Boö, feiert an 2. ^zember der dortige geachtete und ansi? sehene Kaufmann Herr Franz Ka v Li seinen 00. Geburtstag. Sein Lebensweg, sic, oft getrübt durch Sorgen und Enttäuschun gen, ist ein nimmermüder Arbeitstag vom frühen Morgen bis zum späten Abend, ihm auch das Bertragspostamt, dessen Leüci der Jubilar ist, Arbeit in Hülle und Fullc gibt. Aber trotzdenr ist .Herr Kavöiv noch ii» mer jugendlich agil, gesund und voll 'on mor. Er ist ein Mann von eminentem Kön nen und Wissen, gefällig und entgegenkam mend gegen jedermann, ein Wohltäter dc? Armen und Bedürftigen. Die ganz wenig und spärlich bemessenen Ruhestunden seine? arbeitsreichen Lobens verbringt er auf seine Nlustcrgiltig angelegten und sorgsanl behii teten Weingartenbesitz in Kleee. Daß er ^ Nutzen seiner .Heimat noch lange so blie! wie bis jetzt, dies ist der innigste Wunsch ^ seinem Lebensjubiläum! Po. Theateraufführung. Anr Sonntag, dc 2. Dezember bringt die Dilettatitenbühii i>cs hiesigen Sotolvereines in« Saale de Hotels Hartner das Stück „Scampolo" der Regie des Herr»: Ritonija zur Auffmi rung. Po. Spart. Erwartungsgemäß blieb iln Tisch-Tenniskampf Slov. Konjlce gec,. Poljöane, welcher am Sonntag in Slei, Konjice vor sich ging, die Ping-Pong-Rnnd von Slov. Konjice, tvenn auch knapper, do.b sicherer Sieger. Die größere lcchnisckze Fe tigkeit und Routine verhalfen den Einhe nrischen zum Siege. Der spannende nnd ab ivechllunxisreiche Kmnpf endete 3 : 4 zi! Gunsten der Vertreter von Slov. ^tonjicc Sport : G. K. Rapid. Die nächste Spiclersitzuuli findet nicht i^reitag, sondern bereits Doii nerstag um 20 Uhr statt, da das Wettspic gegen „Hermes" bereits für Saiustag, deü 1. Dezember anberaumt ist. : G. K. Sooboda. Die erste sowie die R«. servemannschast haben sich Donnerstag, dc 29. d. um 20 Uhr zuverlässig inl .^ilubheim (Arbeiterkammer) zu einer wichtigen Z> sammenkunst einzufinden. : Die tschechoslowakislhe Ranglifte. D r Ausschuß der Tschechoslotvakischen Lawn-Tennis Assotiation hat in seiner letzten Sit zung folgende Rangliste für das Jahr 19!^ genehmigt: .Herren: 1. Menzel, 2. Hechl. 3. Si'ba, 4. Easka, 5. VodiLka, 0. Maleeel, 7.-8. öernoch, Rohrer, 0.-10. Pachovskli. Sada. — N i ch t k l a s s i f i z i e r t: Mar »alek, Krasny, Zavralek. ^ Dame n: 1.—2. Deutsch, Merhaut, öc;>ek, 4. Bl»-nak, 5. Hein-Müller, ti. Fisck)er, 7. Kyseln, 8. Hacker, 9. ^Zernoch, 10. Drtina. : Demission im Jugoslawischen Fuhball verband. Der Obmann des Beog'-at^cr Sportklubs B o i l hat sein^' Fnnktion iin Jugoslawischcu ' Fußballverband niedcrgc^ legt. Wie verlantet, sollen anch die übrigen Mitglieder des BS^i, die Funktionen !i>i INS bekleiden, demnächst zurücktreten. 4. Mtttwoch. den 2S. November Wohin mit d?n Geisteskranken» P,'aulim licit bis dato keine Vkobachtnnqssttlle im Allgemeinen »rttnkciihcms / Tie Geisteskranken müssen im Poilzetarrest uiitergeblacht werven! / Eine p'iltmschande ^n <'erslt'n. rt, IN Ma>.b!ir ein.' ^eeoa>b' iitng.^'leitun^, 'in- l^isl'^luml.' >,u ici,af-seu, !>at es bis jetzt ntcht gefclzll^ diesem ..u'autmctiluinge sei Nttr MI oie '.'lttion des 'vüheren ^ireiSansschnsses erii?nect. inelcher crnstlich daran ging, eine ^e:r.cnheilanstalt !>>r d^s (Gebiet des eiieinaiigen Mariborer kreise.? zu errichten. der Ligtt'diernng der Ztreisverwaltnng sieleii bezüg- lichen Psline ins Wasser. ^>i!i müssen aber die n,l>.' der Nms.ebnng oder an? der ^iadt tingelies .lcu Geisteskrank'n (Teosüchlig.', ^crsimi l'.' iisin.) uu hiesigen ^'l^eiarrest nnlerg. bracht wexden, da es im hiesigen Allgoninen Krantenhanse nicht einen ein zige. Nersiigbaren 1,'aum gibt, in dein di'.'N' ?'e. aueruswcrtestil'it unter den M-.'iss'lien ..suahine finden tonnten. Ticser Zusiand Bortragsahend Hermann Grnber ! Vergangenen Samstag erschau unscr Laud^maun, der aus eine langlihrig-' erfolg reiche Tätigkeit au österreichischen n. reich.>--deutsch.n Bühnen zurückblickende nnd vorübergehend in unserer Stadt weisende! Schauspieler und Regisseur oermann G r u-! b e r im Rahmen eines von der hiesigen Ort^gulppe des Zchwabisch-D'utsch.'n .'»tul-turbundes daukenc'werte^veisc veranstalteten literarischen Abends zum erstenmal, ab^r! hoffentlich nicht zum letztenmal als Rezita^ lor am Vortragspult und -i-scherte uns, um^ e? gleich vorweg mit aller Entschiedenheit zu^ mgen, echte, seine und tief^ Uunst. Das; diese sinnst diesmal weniger den Schauspieler als den Tiener am Aeist ins Licht ruckte, nicht ;u sehr blendender äußerer Wirkung als vielmehr seelischer Eindringlichkeit Zuge-! maudt war, bcw!.'s schon die Wahl des durchaus ernsten, literarisch-solennen and,! vielleicht abgesehen uou einigen flüchtigen* Uouzessioueit an das Heiterkcntsbedürsnis! des Publikums, durchaus wertvollen Programms, und macht diese Kunst iu uusereu' 'lugen nur noch herzgewinnender und beach' icnswerter. Freilich, die ''chöuen Tage (nicht nnr von Aransuez), da man, des Dichters Worte auf den Lippen, lnicht nur als Kino-star und Schlagersänger), ein Nattenfänger sein und ein in jeder Beziehung holdgestimm les Publikum in Scharen herbeilocken koun->e, die scheinen leider unwiderruflich vorbei! zu sein in einer so iu Gruud und Boden po-' Utisicrteii Welt wie der heut'geu. in ciner^ -!^elt, in der die hochmodernen und gutbezahlten Künste, mit denen mau das Angelicht der Wahrheit verh ü l t t, soviel Heller Im Kurse stehen als die elenden, stnin-^rhasten jahrtauscndalten Armeleutevcrsu->he, diese ewige Wahrheit zu e n t s ch l e i- e r n .--Und so hatte auch diesmal, wie stets bei ähnlichen Anlasset», nnr eine .leine, unentwegte, distinguierte Gemeinde^ dem Dichter das Ohr geliehen, dein Dich-! !er und Künstler, deren leider tragischer Ve»> ruf eS bekanntlich ist, es sich und anderen »icht allzu leicht zu machen. Aus dem vornehmen, hübsch gesteigerten Urogramm, lvelches.'Herr Hermann trüber, wie es sich im Jahre der 175,. Wiederkehr uou Schillers Geburtstag gehört, mit eini->M (vielleicht etivas zu bekannten) Dichtungen des von den ganz „Zünftigen" schon so lange totgesagten, aber in Wahrheit immer lebendiger werdenden urdeutscheu Meister? und Sängers der Ehre nnd Fre'l'e^ eik-leitete, seien, als rezitadorisch besonderes gelungen und eindrucksvoll, Schillers m'». präch' liger Innigkeit gebrachte „Teilung der Erde" und „Worte des MaustenS", Goethes «Duz auf Ballade Bildhafte gestellter „To-i^ntanz^ nnd der mit glutvoller Eindrncks-i'raft vorgetragene „Prometheus" genannt, ferner Naitter Maria Silkes wunderem.'^ D^^eise von der Liebe und Tod", deren heim licher, blnmenhafter Zartheit der „öfsentli-I ist eine ^ nl t n r s ch a ll d e iltld kann nicht länger andam'rn. Ilinso be^rüs'.en> irerler ist dalx'r die Initiative de.- n-i-borer ^ o t a r i) - l tl b S, welcher die sofortige Errichtung einer ^e^nchtnugs alNeilnng aitgeregl hat, in der die Nerven-tränten eim> »teuschen- nnd san:lät-:'oürdige Unlerlutilt erhalten sollen lns /.n ihrem w'> leren Abtransport in eine Ncr',enhe'.la.'s!.i.st. ?ie inas'.geblichen Halloren werden nnm'v Anglich schritte ergreisen ninssen, nm iit die ser brennend-aktuellen ^raq.' Kandel zu schlnftn. ^n der letzten ^ei: inehrten si.h nämlich die ^cille, das', ^chlreiche Nerven-irnnte eit,gebracht n,erden innsilen, und zwar in den Polizeinrrest . . . Tn- 7nacse! der En-ichtnng einer BeobachtlingSstution. läs;t sich nni'.!t mehr uuigehelt! I che" Vortrag fast abträglich erscheint und die in den vielen, rein logischen Miellen '.ur Erhöhung der (^esamlwirknng uiohl vle»leitl>li einiger unbeträchtlicher Kürzungen oder Musik kommt". heiteren Teil geficl be , sonders eine (rechtschaffeil^e.hinc) lleine Ans^ U'ahl ans denk Werke de-Z wchig-tragis.h^ Teut.ichen „enwnl terrible" Niltgelnah und einige knorrige Strophen d?s deutschen! OlvmpierS im ^e'.ch»e weliweseit .^nmerS, Wilhelm Busck>. Alles in allem: Hein re-klamha't lauter, aber ein inniq-genns;reichc?'! Abend. Dem ?nmpat.^sck?rn ^nnstlcr aber sei ein herzliches „Auf Wiedersehen!" zugerufen! m. Trauung. In i^r arthodoren KaP?lle wnM' vergangenen Montag der (Yendarme-j ricleutnant Herr Zlatoie o » i ans Pre-valse init der Lehrerin Frl. Marica S o r-^ ^ a k, Tochter des hier im Rnhestande lebenden Oberrevidenten der StaatSbahnen lind geschätzten BergfrrundeS .^errn Ferdo S o r -< a k, getratit. Als Trauzeugen fnn-gierten der Arzt Herr Dr. Davorin F liS aus Preval-je für die Braut und der Gen-darmerielentnant Herr Milivoj R a d o-v i ü aus Maribor für den B'äutigam. Dem neuvermählten Ehepaar unsere herzlichsten! Glückwünsche! m. Veränderung im Autobusverkehr Maribor — Melje — Tv. Peter. In: Autobusverkehr nach Melje und Sv. Peter wurden die Abfahrtszeiten abgeändert. Die Abfahrt vem Hanptplatz erfolgt nunmehr um 0.45, 7.45, 1I.1l), 15.45) und 17 Uhr. Mit dieser Abänderung erhält nun die Beamten-- nnd Arbeiterschaft der Iudnstrien in Melje eine rasche Verbindung in beiden Richtungen. m. Fitllekruk' Rordlandsklänge im Wiener Rundfunk. Als zweite Programmnum-mer deS Mittagskonzerts im Wiener Ruud-funk wird am Mittwoch, den 5. Dezember die Ouvertüre von Emil F ü l l c k r u ß' bekannter Komposition „NordlandStlänge" aufgeführt. Das erwähnte Werk unseres geschätzten und bestbekanntcn heimischen Komponisten und Kapellmeisters Emil Füllekrus; wurde beim Vcrlag Johann A n d r e In Offenbach am Main »"-legt. in. Tanzabend Katja Delat. Die auch in Mariusr hestbekanute Tänzerin Katja Delak! ver^c^Net aur Dienstag, den 4. Dezombcr i^reu zn>eitcn Tanzabettd in Maribor, worauf wir schon heute aufmerksam machen. m. Der Molo- und Weihnachtsmarkt wurde Heuer vom Hauptplatz in die Stroh-! mahevjeva ulioa verlegt. Der Nikolomarkt beginnt 8 Tage vor dem Nikolofest und der ^ Weihnachtsmarkt ebenso acht Tage vor den' Weihnachtsfeiertagen. Die Verkäufer (Lobzelter, Zuckerbäcker, Galanteriewarenhänd-ler, Verkäufer Vau Erzeugnissen der Haus- ! ittdustrie usw.) mögen sich rechtzeitig wegen der Platzeinteilung melden. Anmeldungen i übernimmt auch Herr I e s e n k o, Dajnko-.! va nlica Es wird daranf ausincNsant g^. macht, das; h" neuesten Kr?bssor-schungen. ^r^itag. den d. wird im Ntcn des nächsten Vortragsabends der snndheitsnwche unserer Volksuniü.'rsitut i^r Linbljana «'r neuesten Krebsforschungen erliintcrir. Ter Vortragende wird auch eine Reihe von wildern sei n>er eigenen Forschungen '/'ig-n. in. „Hamlet" als L''ate>!X'ares „Haiulel". der in ^.iri^r e!' >len durchschlagenden Erfolg erziel!' , gelangt 5ainstag, den l. Te^mlx'r noci) ein mal als ?laci.Mi!tagvvorsfes!iing ,>l:r Aüi' tührnna. Dre Anssührnng findet bei ?r-niäs'.igten Preisen statt. ut. Beethovens >,Ery'eci" im qrvs»en Trau-der ,,Glcsb?na Matira". langer Ui!lerbrcch!ing n-.erd<'n nnr am grünen ^!:?n -'erlabend der „^lasbena Vi'atiea" am 17. ^e^ember, oin t^ebnrtstiia.' nx'jland nig A'eranixrs, wieder ein ''»nnphonis6x's Werl hören. Tas Orchester der ,/^laSlvna Matica". da^ sich aus s>^ der besten unter unserer Stadt ,)nsamm.'nseht enie !n E- Tu>', weltberühmte „Ereiea". ^,nm ^.'rtrag briu-geu. m. Vos/Hnninersilät «n Atndonci er öffii't uiorgen, Toitnersiag, den "N. d. ihre neize Vort'-agsniison. Ten crsten Vortrag hölt Prof. ^an >, <' i7 ! v »' über seinen Aufenthalt in Bulgorien, im Land der Blü'en nnd Nosen. Ter Vortragende nnrd nnS '^n den historischen Stätten snh'en nnd eine Reihe vott selbst altgefertigten Bildern zeigen. Der Vortrag findet nm l'.l Uhr im Saal des ehemaligen Kinos (^Purej) statt. m. Weinmarkt in Ivanikovci. Tie Filiale Ivanjlovci des Weinbanvereines veranstaltet ihren äehnk'u Weinmarkt am ii. Jänner 1W5>. Tiefe traditionelle Veranstaltung erfreut sich sowohl bei den Produzenten als auch bei den Interessenten schon ein Jahrzehnt hindurch der größten Zugkraft. m An der zweiten Miidchenbürgerschule (Eankaneva uliea) findet Donnerstag, den 2!). d. um halb M Ubr ein ^ a m i lie n-abend statt, in dessen Rabmen der Vorsitzende des Vereines „Schule und Heim" Herr Schnlinspektor Dr. P ol s a nec einen sowohl für die Eltern-, als auch die Lehrerschaft aktnellen Vortrag balt-nt wird. Die Eltern der Schuljugend sind herzlichst eingeladen. m. Warum wird die ?trahe 5t. Ai Manbor, die jetzt mit schar'en Tchotter beworfen lvnrde, nicht auch eingewalzt? Der Schotter ist derart scharf, das; ein Autoreifen schon auf dieser kurzen Strecke kaputtgehen 'wich. Kann die BezirkSstraßenverwaltung wirklich nicht die (^.'ldmittel aufbringen, die erforderlich sind, um wenigstens diese Verbindung znnscheu ker Grenze nnd der l^renz stadt 'Maribor in eine>m halbwegs zufriedenstellenden Zustand zn versetzen? Diese Sratzc ist für deu Ausländer ein Vorgeschmack dessen, was da kommen muh. Unter solchen Umständen ist eS wirklich nicht wunderzunehmen dah mancher Ausländer gleich in Zt. umkehrt, um seinen Wagen nicht vollständig zu ruinieren. Das; Ü>er jugoslawische Frem denverkehr bei derartiger BehaMung unserer Straften den größten Schaden hat. ist unter diesen U>mstärrden vollkommen erklärlich. in. Wem gehören die Pferde? Montag abends wurden in der Vrbano-va c^-sta drei herrenlose P'erde angehalten, die offenbar von der Weide durchgebrannt sind. Die Pfer de wurdeu i>m S>all des Gasthofes Beraniö am Vodnrkov trg untergebracht. ,n. Peinlicher Irrtum. Gester,: hatte sich in Studenci das Gerücht verbreitet, das; der^ Händler Viki G o b «? c ans Stu^er^ci frei-, willig aus dem Leben geschieden sei. Da die Leute sogar Details der angeblichen Lebens-lragödie zu erzählen wußten, gelangte diese Nelduug auch iu die lokale Presse. Glück- TFeakr MM NotionaitheMei n Maribor Repertoire: .'t»tt»vcch^ d-en Noveunnr: (geschloffen. Donnerstag, dni ^eveinbcr »in i.'O Uhr: „Haremitsch". Ab. B. Freitag, oen ^ooelitber! (»^schZoss^n. ^Nlnstag. den l. Dezember um l.') Mir: «Hamlet". Enm"is;igte Preis,'. ^ _ Uin Uyr: „illlrich, Gr^j von Vurg-Touli^o. Bi^ eiilschu ^iich Bonners !ag l .> herrliche Operette „Hrasqnils;" 'xni ,vra»iz Lehar, mit ^annüa ^^iw'na utid >>ans >>in-, ^'ollin^nn in der >>aujnrol^. Ein wunderbarer ^-ilin. lnsiig nitd slotl, :>>it lonnderbarem <>'>.'sang. ^n Vorb» ceil'l'i i das Meini.nentaliuert „Die Schlavn" (^a '^a-taille"), eil? Meislerwerk in deutscher p>ü' ch Ein l^ros;si!'.n. der uns 'ine ^ces^lli!!?! und das japa.tische Volk in ,>relld ^iud Lcid ^e>gt, ein s^errlicher ^'ilmschlag^'r, ^er nn' von der Liebe eine'' ^apanvin ,zn eilten engli'chen Marineessizier erzählt. (5in !^pa-nischer Marlins opfert seine ^«ait, > >!r inn die ^iirrviier,',u überlisten. dan'.U er seiiieiu ^ande einen T-enst enveisen O- !lnion-T?nkmo. Ab henl.', Mitttnoch, dis i P'iinniere des allergrouten ^er^; -Me>'tcr-!u»er^'S deS 5vegijseurs Tr. Tvnncl „Der 5lv« nig des Moni Vlanc" sTilin, dei» ,un? deil ganze», ^ über der Alpenweli ii» . mnuderbaren Vildern zeigt. Eine scannend? l Handlung, l>ei der man anch herzlich lachen jülus:. und eine nelte Liebesgeslhichtc s,'l,d von der hervorragen .'u Mn'!l b^^-'!^ ^ der .Hauptrolle Sepp Rist und Beigitt« Horneh. lichertveise hat es sich aber bald daraus herausgestellt, das; cs sich um eine Falschmeldung handelt. Herr G o b e c befindet sich wohlauf uud tvar jedenfalls nicht weni.'s erstaunt, als er in den Blättern die Nachrick-von seinem Trde las. in. Roch kein Geständnis. Trotz der bela-stenden Aussagen zahlreicher Zeugen leugnet das im Znfammeuhang mit dem grohei, Gelddiebstahl iu Melle festgenommene Ehe Paar jede Schuld. Gestern bequemte sich di? . * Der tt. P. „Triglav" ^'ranstaltet einen '.nkoloabend am l. Dezember in allen Räu« men des Naro^,ii dom. Es spielt Triglav-Jazz. Die Geschenke übernimmt die Hans-moisherin im Harodni doui. Heute alle zur gemeinsamen Versammlung aller Privatangestellten in der Arbei terkammer. Anfang um >/-S0 Uhr. ^ -M- den ^ehisfenansschus; der Sekretär. i?A; a " Wer graue Haere nicht färben mW, benutze das seit fahren beivährte cholesterin. holtige E n t r n p a l-HoarstärkungSmittel D.e Entrnpal-Stoffe bewitten die Neubele-bung der Pigmentbildnng, so daß allmählich und unauffällig die grauwr Er-grauen, vor dein Ausfallen und fhre haut vor lästigen Tchiunen. Apotheke ,.^um rinnischeu Kaiser", Wien, 1. Bezirk. Wollzeile l!i. Postoersand für Jugoslawien: mos", Subotiea. Prospekt gratis. Donn^'rstaq, den W. November 19.'^. .Maribcnx'r ^eitiinq" Nlllnill<.'r 27 Wirtschaftliche Rundscl>au Etand der Rationawank Der Banknotenumlauf in der dritten Monatsdekade wieder unl 77 Millionen gesunken dnrlchen betruq die Verringenlug iillr <^.1 aus tx'n letziqeil Stand von Tinnv. Der B a n k ii o t c ii u in laus ist in dev dritten Dewde des Mvimts neuerdings uin 77.4 Millionen e s n u k c n 'und betriigl jetzt Ncillionen Dinar. Dio Verbindlichkeiten aus Ticht sind ltin tU.ti Millionen gestiegen und beziffern sich nnf liVl.l» Millionen. Insbesondere sind die privaten (^ironnlagen gestiegen, nnd Mrr um Vs).1 liuf 719.1 Millionen Tinnr. Die Ternlinverpslichtungen weisen eine neue Einengung, und .zwnr um !:?1.8 aus 784.0 Millionen Dinar aus. Das DeckuugSver« hältniS ist in der .'^Muptsache unverändert geblieben und beträgt die Deckung der Noten in (^told und Devisenin reknen? (^old hingegen ijS.43Aü. ^n der ersten iliovonberlKlste erhi-ilite sich die Gold- und D^'visenbasis der ^l^ntional-bant nni Z4.l Millionen Diimr, gleichzeitig unlrde aber anil> ein ':?lnwachsen der in die Dtllnng nicht einbezogenen Devisen unl «'1.7 Millionen Dinar vrrzeichln't. Der nenesle Änsweis der.Nationalbank voui 1.^2. d M. verzeichnet nach diesen» beträchtlichein ''Ansteigen der Deckung in der ersten Monats I)älfte eine Verringerung der Deckung, und zwar ilni nnr l.t) ans Millionen. Der Devisenstoä ntisjerlialb des Deckungsrahnlenö stieg unl 1i?.l uns Millionen. Wie im drillen viertel des Monats iiblich ist, stieg der Nickel- und ^ilberstork von .'j7.2 aus Millionen. In den Wechseldarlelien wurde eine Perringeruilg nin 2..'> auf 15>87.2 Millionen verzeichnet. Bei deil Lombcird- Jugoslawiens Malsaussuhr nach Deutschland Die Riittcrstattung der Kaution. ) '^ius B e o g r a d wird geineldct: Dec ,^knanzminister l)at beschlossen, das; gewisse ^iolläniter voir nun an die .^taut>on, l'ezw. t^^arantiebriefe, die^ von (tlnzel'irmeii oder l^vollttiächtigten Mstalteu fiir di-'. Maisaussuhr nach Deutschland '.'rlegk nnirden, iuriickerslattet werden kliunvn, »venn di>? ''lusfnlirfirnien folgende Bescheintingen t>ei-' tiringeu: 1. Beschein'.guug der Schifsal)rtsgesellsct)ast in Vraila iiber die Uniladung des Maise-.' uoul Tchlepp auf ein Zecschiss; Originalbestätigung der deutscheit.^elt-bel)vrden nnt einer dnrch e'.n ingoslawische^s 'Zollamt beglanbigten Abschrift. Aus dicser Bestätigung mnf; eilichtlicl^j sein: die Menge der ausgeführten ?^i><^re, der Betrag des in Deutschland bezahlten Zolles nnd da^s Be-fi^rderungsunttel, auf den« oie Berzollung vorgenoultneil wtlrde; Bescheinigung der Trans^portgesellschast, die die Löschung vonl ^eedainpsec in einem deutscheu .<^asen nnd der Verladung erfolgte, durchgesj'lhrt hat, nnd 4. Bestätigung der ^irma, die die Ware gekauft hat, das; sie die betrvssi'nde Menge Mais gelaust und nach Dentschland eingeführt lM, sowie e'.ne Bestätigun.i der Reich^?bank iiber die (5'iitza!s)lnng des dem eingesi'chrten Mais entsprechenden Gegen-ivertes in den sugoslawisch-dentschen Clearing. X Schutz der landwirtschastlilhen Kredit-genoffenschajten. Der Ministerrat erlies; ein? Verordnung über den Zchutz der landivirt^ schaftlichen Zitreditgenossenschasten und deren lii Perbünde. Ureditgenossenschasteu und deren Verbände, die Epareinlagell entgegenneh->nen, geniesteit aus Grund diefer Verordnung deri Schutz eutsprechend der Verordnung über den Tchutz der Geldanitaltcn^ Das l^esnch UNI (^Währung dieses Schutzes ist denl Ackerbaumin'.ster einzureirl^-^'n. X Banatsverzehrunqsstkuer auf 2vein und Branntwein. Der Mini;t''rra' erties; eine Verordnung i'iber die die EiN' liebnng und die .^ton,rolle dcr Ba'iatsuer-zchrungssteuern auf Wein nnd 'Z^ranntweil,, aus der i^^ffentliche Arbeiten finanziert wer^ den sollen. Die Banats'^>crzehrungSstener beträgt nach dieser Verordnung: auf l<»» ^^i' ter Wein und Most bis zu Diu, an! Leiter Champagne'.' und andere ^chlinniine.ne bis zu .'ZOO Dinar nnd ans d.'n .^lettliliter-grad Branntwein Dinar. X Argentinien hemmt die Weizenbera-tUAgen. Der bisher bekannt gewordene Ver^ lauf der Internationalen Weizenkonferenz tzat die pessimistische Beurteilung ihrer Aus» lichten nicht gebessert. Die grös;te Echwierlg-kelt ist nicht das Anliegen Frankreichs, selbst vier Millionen q Weizen auszuführen und erst 1W5,-M in die Reihe der Einfuhr^ ländier zurückzukehren, soudern das Verhal-ten Argentiniens, dessen Vertreter sich über den Ausfuhranspruch seines Staates und über dessen Preispolitik ni6)t bindend äu-« s;ert. Garantien hinisichtlich des argentinischeil Preisanbotes im Tausch für eine den argentinischen Neberschüssen gleichgesettte Ausfuhrquote scs)einen nicht erhältlicl? zil sein. X Diskonterhöhung in Italien. Aus o m wird berichtet: Durcl) eiuen Erlas; des .^'inanzmlnistvrs wird der (5skomptesal.i der Bank von Italien vom 2s>. d. von auf 4A; nitd der Zinssus; für sonstige Vorschilsse von auf 4.5)')^, erhöht. — Die bisherige Bankrate war seit 11. Dezember llM in Geltung, und damals erfolgte eine .Herabsetzung von auf Di? zienUich unerwartet Maßnahme führt inan in hiefi- gen informierten .^reisen ans das Veslrelien einer Durchführung von Deslationsnms;lnili inen im (^egensat^ zn Anierika zarüct. Dnrci) die Zinssus;ersiöl)ung soll eine Verringeriiiiii des Notenlnnlaitses ini ,iusan>>nennang » i restriktiver .'»trcditpolitit in di«' Wege > 'i-tet werden. Radio Donnerst!»«. !>iovLtttkLr. j l> I' I i II u. l.<15 l^Iir: — I.i: - I!^: Voriru^'. ^ i^e - — .?2: lj e <> !>; r u ! t: 12: !lU!i t.ulit^on: kleirut >>> K^'iit ttixl d>clialli)lutieii. — ts>: d^clnilflwk. 17: -.''ti:rlttcii. 2>>: !>!>>>!- clll I^iution. V'iolu- iiiil.1 kttn/llrt. l^ulun.^: ^^Iniliinunii: clielil^ilct^'r. — Vi>rtlUt>i. Klinziert. k'unt. » I'ciiicu <: I^uiU. lmii I.lliiculit« — VV l e I,. l«>. 10: ^tuiil.!t:. -- 17..;«»^ ^1t->Viener li!c. - I.'^: ^kuncliii.^ und i').'^ierivi(.'l!i!icl>e Volli^iün/.^'. -l^iUerliu'tuntii^I^ttN/.ert. — ?l: !^iiikin»>«.. k<)ii>:ert. " 2.?: (>^emdlllov»rtrü«c. — l? ^ ^ j i II. tl»: Koii/x^it. 17.15: I^ucciiii-l'eici'. ZN.IO: ljunter viitcrl>allun>:^uden<.!. lZ r ii n n . l7.2i>: .siicliselit: VoIIi.''Iie«1lli-. ^ u :ul>»c Uein Opernluui.'?. — tt tt k n r L t. It^.lö: ^Ll(m<>r«.'Iic^t'^r. 19..U): l^edcrts^ttüuilt; uuii ^er !!iiuut«>pei-. -I) e n t «i ^ Ii I u n ^ e n (j e s. 1^: Kli^vie^^ 19: IZüiikel 1.ie<1^r ttn cl. 17.10: Kttniin^'i-mu>ik — ?0.4ö: »l)oii ltsier. — ^ ii >!- e t> e II. lk: Knttxert. — t7.5s^: K!amnierl.''t. — d>iiifc)n!cl/eri. r u »i. 17.20: Volkslieder. — 22.15: l)i'>^Iie^tei'. ^ IN. 20.45: siinctinclu«. Opein iil^ertrux^un?. — t r Ii u r l9..^!l ^l>eii(llil)n>!ei't. — ?1.W: »^nnnne VV:l^e l^ii I^l8iti?8i5cliL vialektoPerette. ^ S t n t >-»c r t. lk^..^O: >^u« un^ierem Kincler/^imin^i^ 20..?0: »I'rcimni'er uncl 11eili»;er«. — 21.15: ^Littlkert?? t^cir^llenquiiitett. 'I' n tt I » II ^ e. 19.45: (1i,eretteinnuiiil<. 21.!i0: Opcrettenliecler. — 22: !>/enefnl>:t) »Der l^lil'^liivr Vl)n !>evil1u«. — VV r 8 c Ii n I».15: Kliivierkonz-ert. - 20: Volli'itümlieli iililni.'iLlw !Viu?;iI<. — X ii f ! c Ii. 1k^: IVili^il. z^ur Xeit >1upl)1(.'nii8. — 19.25: I.iecler vm ^Lliuliert. Kc:Inimuim und !^fuliiN!>. — 2l>: »Die vier tirodlitne«. miliii>t:Iu^^ vu wsrst mir clock l komsn von Qsrt I^otkdvrg Wiidmliliik Nitt»»!» lh»»ui>kik k. NiUiikl i^ortjet^ung.) Wimpert u>ar lautlos eingetreten, wlL er >.>as seit vielen Jahren durfte. „Wimpert, i ch liabe die Vase aus V e r-c? h e n zerschlage», verstanden'^" .Der Alle verstand sofort. Mit verduutel-icnl Blict sah er seinen Herrn au. „."jawohl, gl -diger.'^^err." Achern drücile ihiu zwanzig Marl in die s>and. „Na, Äiinpert, das uins; :.'rtragen werben. Wir waren ja so hi'lbsch blind und l)a-^en nicht gesehen, das; daS Glürk iit Achern v.ar, das; nur es nur nicht sehen wollten.^' Der Alte nickte mit dem .'»topf wie ein '^'agede. „Iawc>l)I, gnädiger .'»^err, nnr haben das ^'lücl nicht gesellten — unn geht cs sort." C l s t e s K a p i t e l. Pia weilte in .'<>oheu'brück. Die Arbeiten nr den llinbalt l)atten schon begonnen. Das ln?qe Mädchen wollte nur die Ziulmcr ih-es verstorbenen Mütterleins bewohnen, 'llles andere sollte dem Ziveck des ^trüppcl-leims dienen. Fran .^dorlingcr sand ein reich-.'s Arbelts-rld. Mit der alten j^löchin besprach sie alle fragen, die l'^enlüsezucht und '^^>.irlenbau be-rasen. Doktor Lansini; zeigte sich mt in ^^ohen-irück. Ihn interessierte Pias Plan unge-uein. Dabei verhehlte er sich keineswegs, »ak anch er um ihrer selbst willen kani. Cr iebte das schlanke, blonde Mädch'n, wie er wch nie eine ^-rati geliebt. Und seine .?>off-nkngen waren im Lanfe.der leisten Wochen 'estiegen. Pia liatte ihrer !.!iebe zu Achern liksagt, nnt in der Arbeit Trost ut suchen, ^ soviel übersah er uiit klaren» Bli^, und -iese ihre We'ensart niaclite üe ihm imnlcr ^er. Pia sal) ihn uiit liebem LäÄ^eln an,^ bestimmt als er das erstenial imch .'^iol)enbrü.t kam. „Ach, Herr Doktor, gerade Sie kommen wie gerufen. Cs gibt so viele» zu besprechen. Und Sie sollen mir doch recht viele arme Kinder hierher führen — solche, !»cnen alle Menschengüte und Menscheutunst nicht mehr Helsen kann." Sie hielten sich bei den Händen. Pias Ver trauen zu deni erirsteti Menschen war so groß, daß er es in die.sem Augenblick so recht voll erkannte. Stumln sül>rte er die kleine .Hand an die Lippen. „Rufen Sie, lvenn Sie nlich brauchen", sagte er. Pia sah ihn an, dann sagte sie: „Ich l^rau-che einen Arzt. Cs ist zu iveit bis zu Ihrer ^tlinik. Die ärztliche Leitung können Sie leider nicht mit übernehmen, so gern ich das alich möchte. Aber einen Arzt besorgen Sie mir, nicht wahr? Es soll g a n z in Ordnung sein, niein Kinderheim, und dazu gehört in erster Linie ein tüchtiger Arzt. Wenn Sie inir da beistehen wotltnr, ivare ich Ihnen sehr dankbar. Und auch einige gute Schwestern benötige ich. Cs ist sch'.ver, das Rechte zu finden " Er nickte lächelnd. „Natürlich, gnädiges Fräulein, das will ich alles gern überneh-lnen. Und ich selbst, darf ich »echt oft kommen?" „Gewiß, Herr Doktor, ich werde mich iM' iner freuen, tve'nn ich Sie in .^'»ohenbrück begrüßen kann." Von dieser Erlaubnis hatte er nun alls-giebigen Gebrauch gemacht. Pia aber wnß-te, dast er eineS Tages die ??rage, die er schon einmal an sie gestellt, wiederholen würde. Und sie wnf;te schon heute, daß sie niemals seine ?^rau werden kcnnte. Jetzt nicht mehr, nnn sie wus;te. das; .^arry von Achern sie lielite. S'e wns;te. da^ si'' Vertrauen M lsich selbst haben durste, da^ sie es nicht nötig hatte, zwischeil ihre Liebe und Achern eine Venlunftehe M legen, uui sich gegen diese Liebe zu schützetl. Sie l?atte sio) ihren Weg geivählt, sie hatte Trost in der Arbeit gesunden. Ac^rn würde es auch, uud — vielleicht s Herr von Achern weis; das selbstverständlilii alles, doch er l>atte wachrscheinlich bisher !e> ne Gelegenheit, mit Ihilen darüber zu spu-chen. Als Herr Augsteit seine Frail lieirale! war sie nitgesähr Mitte Dreis;ig." „Sie muß eine settsaule Frau geu^eiu, >eiu. Cs gehört doch etlvas dazu, sich vi.ii cinem Manne und drei ^,nnderu zn trenne!i um einer Laune willen. Deini ich kanit nii nicht vorstellen, das; etwa H-^rr Augsten i der ^^jerstörung seiner Che Schula trägt Lansing nickte. „Onkel Aitglsten. iss die Gutnlütigt^'it sel^'ü ^l,er sie ivar eine Artistin, ruhelos trieb sie durch das grosse/ schöne .Haus. Cinniul war sie tagelang vor>schw»inden, nian dcichi^^ srtson an Furcl>tbares^. Da ivar sie plötzli >' wieder da. Sie war drei Tage laug ii» -Zirkits dranszeil iit der Vorstadt geivesen. Un!' eines Tages ist sie eben gaiiz zn ihrein rus zurückgc-kehrt. Aber Onkel Ängsten ansgeatinet, als sie ging. Cr hat snrchtba> Launen ertragen inüssen. Wir wollen ein nial ganz offen sein: Edelgard? ist iiire Mutter ant ähnlichsten. Achern wird niclii >111 Rosen gebettet sein unter ihreit Launen, ist etlergischer als Augsten, zuden» ist Cdcrn übe» zeugt, das; Edelgarde ihreli Maiin ivirkli^l! liebt, aber glücklich kaiiil kein Mann nnter solchen Lanuen. Mir tut Achern leid. Er hat etwas anderes verdient. Cr ivar n'N' stets synlpathisch, und ich habe Oiltel 'lilii sten schon einuial angedeutet, daß er tin Unrecht beging, als er Achern nicht lagi.. ivie launenhaft Cdelgarde sei. Onkel Auii lleii sagte niir daiiials. er habe so fest gehosn, daß diese ^^'iebe Edelgarde ändern u>ürde" s.Zortsrtznna folgt.'» ..Manbl^^rcr ^eitunj^" Niiiiuilln unülieitspflege Das Heißluft- und Dampfbad l)lnc jaiiitäre und soziale Errunnenschast / Ahn Gebote für die ritNige Benützung Tas Baden inus; unbedingt nli-- <'Znc gc^ uldhcitllchc Notii^cndiiikelt a'.n^t'slheli cu, wliltti die v0n ^taub und 5chwniz die die Poren, durch die dieselbe nliuet, ver-slizpfen, freigchaltcy werden Die Neini-des jtörpers crfolcit am qrilndlichjt^n »II vcisjluft- u. Tantpfbad, das stleichzeitl.^ virniemassage dient. !^l'lr sl?lche Bäder sind ^livissl' technische Anlachen nöt'..^, d'e der ein-lil<' selbst niazi^ beschossen kann. L-is Bad I soinit von diesem Gesicht<'pttnk:e nus eine s^indheitlich-soziale Erruncien'chait. Es Ill'qt daher im Interesse e.nes jeden, sich der bcil soweit als miiglich zn "-ed'enen. ^'^n M n ri b o r gibt es '.une städtische adeanstalt mit Dampf- und H^'is'.luftbad, die wegen der niedrigen Preise jedcrinlinn u(iänglich ist. Iul nachfolgenden soll das ^^esen d^s Dampf- und Heiftluflbnds's kurz ^handelt und die Bevölkcrung nu, die giin-'litst' lÄelclienheit, fiä) der Wohltaten des Ba zu bedienen, aufmerksam gemacht lv> GTad. Bor diesem Rauin lvsindct sich in cu neuzeitlichen Anstalten auch eine Wirni lunkabine mit einer Temperatur von 40 iv !5 Mad. Ferner ist der Dampfrauui mlt k'ier Wärme von ewa 45 Grad nnd schliesz-ich tloch ein größerer Raum vochanden, „Saal", ,nit wannen und kalten Dou-?cil sowie mit einem lauen und einem kal- II Becken. Zum DampfHad gehören noch er Liegeraunl und schließlich die Garderobe. 1. Der HeiNuftraum. Zu einer ausgiebi-il Schweißbildung ist eine Wärme von 50 ^ K0 Grad am zweckmäßi^fsten, die jedoch er Mensch am leichtesten ln trockener Luft ltrträgt. Es ist nicht gut und deshalb auh cchoten, die Heißluftkabine naß zu betre-en. Der Aufenthalt im 5>eiß!uftraitm ist l'rschieden; gewöhnlich genügen ly bis 15 Inuten; was dari^bvr ist, kann schaden. !^csonders Personen mit empfindlichen Ner->cll dl'trfen nicht übertreibelt. Das Heißluft-ad ist sehr anstrengend und soll daher von >ersonen, deren .s-terz nicht in Ordnung ist, icht benützt )vevden. Jedenfalls enipfichlt sich sehr, ',m Heißluftraum auf die .'«^erz-chläge AU achten. ?. Der Warmluftraum s^.unU int^beson-deie Personell init u-enigcr uni^erstandslä-higem Herz'.'«, die größere '^i.'arn?e nicht rer tragen, zustatten. Vom gcs'iudheitlichei' ^landpnntt ans ist dieses Bad sehr nsitw^n--dig, um den Uck>elgang znr vd?r von dcr größeren 5>!he zli erleichtern; ans;erdcm wird ln dieser .^<'lle das Schiviiu'u verooll-ständigt. .?>ier ist der Körper k^'s'i-'r so grl'-ßen Allstr^ii^' iiucgesct^U vie iil d.'r luftkabiile, el.^>..st aber dennoch gen>!g:nd Wärme fiir eine lvirkung-^tvolle, andauernde ^ chlv<' i ßa bsonderung. 3. Das Dampfbad. Nach?!bsolv!erltN'i der 5''elß^ust- uild der Warmlnstkabine kounnt die Dampfkainnier an die Reihe, in der heißer Dampf ins ^reie tritt und in nul-cher somit dieser eingeatmet loird. Dampf-bnder empfehlen sich daher in.-f?esoi dcre bei akutem Lkehlkopskatarrl) und ähnlichen C-r-krankungen. In der Dainpskanimer bef^nd.^t sich eine kalte Dnsche, die vorziigliche Dienste leistet. Wer einen empfindlichen Z?opk besitzt, tut gut, sich denselben mit einem kalten Unrschlag zu umwickeln. Auch ist daranf zn achten, daß solchen Personen der kalte Wasserstrahl nicht direkt anf den Scheitel tris't. 4. Dnschuels. Das jtaltwasserbassin hat deir Zweck, den Körper abzuhärten, das Lanwasserbassin dagegen dient dem Ausruhei: und der Abkiihlnng. Nach der richtigen Benützung des Dampf-ba-des erhält die 5)aut eine gesunde, lichtrötliche Farbe. Wichtig für die Wirkung der Dam»»sbädc'-ist, daß der Kövper nach deren Gebrauch ausruht, n. zw. so lange, bis er vollkonnnen trocknet und deffen Temperatur auf das ner niale Maß gebracht wird. Da-^ Dainpibad fördert den Blutkreislauf, ?räst'gt die At-nknng, regt den Stoffwechsel an lnid festigt die Nerven; es hilft bei rheu'natischen Leiden, bei Neuralgien und bei ni...vese^l Cr^ krankungen des Magens und der l^edäruie jedenfalls ist e^ nötig, daß der Patient nor-Ij.'r den Arzt zu Rate zieht. Die richtige und regelmäßige Benühnng sprechender Bonicht-^maßregeln den breite» sten Boltskreisen anzuraten. Das lehrt vor allen Dingen die Sierblichkeitszifser; unt auch die Statistiken der ürankcnhäuser ma clzen es zur Pflicht, die i5rkältungskrankhei-ten als das zu betrachten, was sie wirtlicb sind: jlrankheiten, die schnrere folgen naen zu tal-' kehr init Menschen, voll denen lnan sieht. ^ daß sie krank sind! Voin ärztlichen Stand-Bevor man die Warmlnftkanimer be-- pnnkt aus betrachtet, bedeutet es eine große tritt, ist der ^iövp?r gut zu trocknen, de. in Rücksichtsloiigkeit gegenüber den Mitiiien« diesem Raum die Luft so weit als ulöglich scheir, wenn Erkältungskranke nicht das Bett trocken gehalten werden muß. hüten, sondern ungestört weiterhin Um>^au.i 4. In der 5>e!ßlnftkabine darf man sich^init anderen Menschen Pflegen. Das Annie. nlM zn lange aufhalten. Zu viel trockene, sen und Anhusten bergen große Gefahren. Wärine schadet den Nerven. Man beachte die^ oft aber genügt auch schon das bloßc .'oand-?>erzsebläge. schütteln oder Sprechen mit einein Erkäl- 5. Härte den j^örper im KaltirasserbaPn tungskranken znr Anst.'ckung. Also .lochma's: ^ Gehe solchen Menscliett auA dem Wege oder 6. Im La,lwasserbassin ruhe au? ilnd küh-j wenn du selbst krank bist, nimin Ri'ctsicht air le dich ab! ^ deine Mitmen>schen und lege dich inZ Bett. 7. Bei der Beniitzung der Dusche ist mit, Damit erfüllst du eine Pfjicht ini Interesü d.-m Wasser zu sparen. der Erhaltung der Bolksgesnndheit. 8. Die Dusche ist in der Weise zi.' benüt-! Es ist eine bekannte Tatsach?, daß Sörzen, daß zunäc^ist der kalte Wanri sira 'l an- ^ beugen besser ist, als sich in die Gefahr de^Z gedreht wird; bei Beendigung des Gebran- Angesteckt- oder Krankwerdens zn l'egeben. ches ist zuerst die Warin- iind dann erst die ^ Die Wissenschaft hat viel getan, nni diese Kaltv.'.asserleitnng ablndrehen. ^ Prophylaxe (Borbeugung) erfolgreich durch» i). In der Dainpfkamnler ist der ^itovs m't führen zu tönneil. Von Professor Bier einem kalten Umschlag zu nm>'o:ckeln. uni stammt bekanntlich die Ailregnng, jeden l'e^ Kolpfschmerzeil vorzubeugen. ginnenden Schnupfen mit einem Iodtropfeii 10. Vor Verlaffen der Badc^anslalt "'t der! zu behandeln. Die Erfolge, die dam'.r erzielt >^lörper gnt abzntrocknen. da nan sin't Ge- werden, sind unbestritten gut. Und gerade fahr läuft, sich empfindlich zu "eeknhlen. diefe Tatsache hat der pharmazeutiscl^en jtr 'dustrie Veranlassung gegeben, iodh.iltig!-Präparate in den .^^andel zu bringe«^. Ein Mittel, das sich bisher ebenfalls im» mer bolvährt hat und das jede Haussrau kennt, ist das Schlvitzen. Schwitzen ist, von» ^ Standpunkt der Medizin aus bet'..tchtet, im^ lrankhe.ten, zu denen nran auch die Grrppe mer heilsani. Wer schwer iil Schweiß loiiiint, zählen kann, zu Bett legen. Ueber die möge sich ein cntsprecheudes M'ttel aus der Grippe, den .Husten und den Schnupf^.'n ist Apotheke holen, wo es viele Präparat.' gibt, bereits unendlich viel geschriebell und ge- die ein schnelles Schwitzen bewirieil. Jeder sprock>en worden, aber immer lvie!^er scheint muß in seinenl eigenen Interesse den ')iat es geboten, vor dieseil heimtückischen Krank- befolgen: Sei vorsichtig! Den Borsicht ist heiten zu ivarnen und die Befolgung eut- besser als 'Nachsicht! Schnupfen und Grippe Wirksame Abwelirmittel o« vomsmzc« l lirivioni -»Icowik «a So^ ^ben ist im Verlag der „Tipograsija" iu !ogreb ein für jeden Juristen unumgänglich »otioendiges Handbuch erschienen und zM^r dciiZ Strafgesetz mit den Abänderungeil und l^lgänzungen vom !). November so-vie die Entscheidungen des Kassationsgerich-tes in Zagreb. Die Entscheidungen sind un-ler dem Text der einzelnen Paragraphen gedruckt. Dieses str alle interessierten Kveise luientbehrliche Buch wurde von den Herren -twan M. Breberina und Dr. Ivan K. Aic bearbeitet und herausgegeben. Preis >n Ganzleinen 60 Din. Zu bez.eh'.'n durch die „Tipograsija" d. d., Zagreb, Prerado-^icev trg 9. b. Der „Große Brockhaus". Band 13. In <^5anzleinen Mk. '^3.40. Verlag Brockhalis, -eipzig. Mit dem drittletzten Bande des ^^^roßen Brockhaus rundet sich das Kultur-^nd Weltbild, das er gibt, und intiner lve-"iger werden die Fälle, daß man sich nicht ^ci ihnl Rat holen kann, weil die entsprechenden Bände noch nicht erschienen sind. „Große Brockhaus" beschränkt sich nicht »lehr darauf, das Gesamtwissen unserer Zeit ln leicht verständlicher s?orln darznlegen, son ^l'ru er will den Benutzer dahin filhren, die- ses Wissen im täglichen Loben nutzibringend zu verwerten. Immer und überall ist Beziehung auf das tägliche Leben genomulcn. So erfolgt inr „Großen Brockhaus" in ganz neuartiger Weise eine wechselseitige Durch, driitgung vo,l Wissen und Leben, die sich jeder zunutze lnacht, der sich daran gewöhnt hat, das Werk regelmäßig aufzuschlagen. Im Frühjahr 1W5 wird das Werk vollständig vor uns stehen. Die 20 Bände wenden über 200.000 Stilh^vörter enthalten, dazu etwa 4.Z.000 Abbildungen, Karten und Plä. nc im Text auf etwa 2300 bunten und einfarbigen Tafelseiten auf bestem Kunstdruck-und Sonderpalpier; serner 150 meist doppelseitige bunte Hauptkarten und viele .Hunderte voll Nebenkarten mit 75 bunten Stadt Plänen aus allen Teilen der Welt. b. Sein zweites Leben. Liebesbriefe von Paul Keller. Gesammelt und geordnet von Gvrtrud Scupin. In Ganzleinen 4.50 Mk. B. Behr's Verlag, Berlin. Eine erschlitternde Tragik liegt über dein Leben ^ul !?el-lers, des bekannten Dichters. DiescZ kindlich fromme Dichterherz sprengt alle Konventionen, iveil ihm der Sinn seines Lebens, die letzte Erfüllung einer Ehe versagt blieb: das Kind. Aus dieser Stellung zum Leben entspringt der große Dase'inskonflikt, ail dem eine schwache Persönlichkeit zu Grnnd^' gegangen wäre. Erst die Kenntnis dieser Briese gibt ein lückenloses Bild vo:l Kellers Lebeil. b. Wohin wandern unsere söhne. Roman voll Georg Ellert. Verlag „Univevsitas". Berlin. In Pappe 3.50 Mk. Das alte Problein Elteri:»Kinder findet in Ellerts Roman neue Gestaltung. Wer wirtlich sung ivar, fiildet in diesenl Buche seine Iugeild lviet^r, nnd wer Vater ilnd Miltter ist, bindet sich selbst, seine eigenen Sorgeii, aber auch die Sicherheit, daß Bliit und Erbe meist besser sirhren al^ ivir Meiischen, es können. Ein Romail von erzieheri>sch.'m Wert, welches wir in die Hände vieler Eltern wünsc^n. b. Mit Mnd und Kegel in der Arktis. Von Dr. Coliil Roß. Mit 5» Abbildungen und einer Karte. Verlag Brockhaus, Leipzig. In Ganzleinen Mk. 4.60. Ailf dcm EiSbre-cher „Nascopie" fuhr Colin Roß iu die Ark! tis, um einen der letzten „Erdteile" kennen, zu lernen, die er noch nicht bereist hat. Er nahm seine Frau und seinen 10jährigen ^ Ächn auf diese gefahrvolle Fahrt lnit. Das vorliegende Werk ist das quick^eberrdige und auf jeder Zeile fesselnde Reisetageblich der Familie Eoliit Roß. Der Verfasser plauderte in seiner bekannt reizvollen Art von klei-! nen persönlichen Dingen, Wirtschaft, Poli-' ttk und Weltanschauung, von riesigen Eis-I bergen, hübschen Eskimofrauen, großen Eis« bärenjägern und einsaineii Polizeipostcii. Colin Roß, der kluge Wandirer zmiscl)en vielen Welten, hat hier init ineistcrhaftcr Feder so etwas wie ein Bildnis der grossen» grenzeillosen Arktis geinalt. b. Junges Mädchen von iibcrmorgen. Roinan von Marianile o. Anger.i. „lln'.oer-sitas" Verlag, Berliii. In Pappe :i.80 Mk. In ihren: Rviiian, der besonder^' durch seinen srischeil, natürlichen Stil fesselt, führt uilS die Verfasserin ink Rohinen einer bunt--beivegten Handlungeii den neuen Mädchen-typ vor. „Das Mädchen" voll überiilorgen ist durchaus weiblich eiikgestellt, ohiie dabei iveltfremd zn sein; in ihni vsrbiiide! sich Lebenstüchtigkeit, Ei^'nsthaftigkeit u. Schl'6it heit. Ein lefensiverteS Buch, besonders als Weihnachtsgefchenk für heranwachsende Töcti ter geeignet. b. Land unter dem Regendogen. Nonn?,! von Werner v. d. Schulenburg, Verlag Vie-weg, Brauilschweig. In Ganzleinen 3.5V M. Ein tiefes, buntschillerndes Bild rassischen Erlebeils. Das Gpos ist der heutigeil Zeil entnoinmen und aus innerstem Erleben ge-bcren. In meisterhafter Geftaltung erstehi.,, vor uns der Typ der Menschen nrit ihrer Kunst uird der Geist des soniiec^litzerndeit Landes südlich der Alpeii. Das Buch iveisl hineill in das Mvthos voil Erde iind Wasser; die geschliffene Sprackie nlacht es zu einem besondereil (Venus^. Zettung" Nummer Z7L. Donnerstag, den 29. Novomver IM. jiI.«i!lAl^ ^^r>, »eI»Wer«r I^r»i»Ie!>«i «»«I«r »e«Ii»ct»«r ^rieliuiteruo» ix«o «I» (ir»u^er6en ll«» ?!»»»«». l)» tievväki^e I^»r»t»>'Iruax»mitteI kulvt 6vQ xv»et»VV»ektei> l^»«r«fr>rrelll «lie vert»k»uel»tea k^si-dTi oLkv ru, »o cl«ü xraue ?l»Ur« u»«t »uk i»»tüi4iet>« V«i>« «Ii« keüllrre k^srt»« erl»!t«o, c!»ii«r k»i'I»ea »u»xse»ct>Io»ien. Kopk»el»iipp«n Kio'»u»k»Il v«r»e^Ma«!ea. Völlig Uli»el»»^lieli. ?ro>p«Ict« sr»ti». <)n?iv»!N»»el»e mit poitruUenijuvx v!n tVV.-»-. /^potkelc« v»xe»^. Viev, !., Voüieile po»tv«r»«a«I kllr : .Ksmo»'» LudoUe». 12916 xakvio kür Vie6ervvrkS»ter! bei ttsildok Aus aNer 2velt Sin Roman ohne Ende. In dor kleinen französischen Zeitun,^ „Mon sieclc", die in Rennes erscheiltt, wird den Lesern seit knapp sechs Jahren täglich ein Noman in Fortsetzungen vorge.setzt, der das Werk elnes dortigen Geschichtsforschers ist. Bis jetzt haben die armen Leser 1387 Fortsetzungen über sich ergehen lassen müssen, und bei dem Eifer des romanschreibcnden ^Historikers ist ein Ende seiner Produktion noch garnicht abzuseilen, ^kein Mensch aus der ganzen Umgebung kennt noch den Anfang des Romans, aber man liest ihn eben, denn man hat Zeit. Man wüftte auch gar. nicht, was sonst auf der bewußten ZeitungS« scite eigentlich stehen sc'llte. Derwische feiern Mohammeds fi^dnrtstaq. Anl (Geburtstage des gro^cn Propheten Mahmnmed begibt sich der jeiveilige Tcheit der Sadi-Dervische zur Moschee >>assanein in Kairo, nachdem er die Nacht znvor mit s^ebeten und dem Lesen einiger Abschnitte des Koran zugebracht hat. Nach den, Mittags gebet und der Predigt reitet er nach dem :oaltfe, wo das Oberhaupt aller Derioische in ist nur ein einziger d0k, ihnen verletzt! l pontlelukr. k(nlstvr-l^söio. >VintLrmanteI. «elnvsr/. für ?rnöLn tlerni vei-k^ulen. pobroZIca 6. I'ür 3. 1Z?91 VSZ^AQAFvT?«»»«» G4i?VVVUGWVVGGGWWGV» 2V.VW Vinsr ^nlvilie Lesucnt uuf ein Qruiiästüek im >Verte vcm ^vd.vvo Dinar, l^nter »Stsütlnnern« an clie Verv. 1ZZb0 A«gq^en wohnt. Zahlr°ick>e -°di-Dcrwische^ se»,«»»,«!,,, St-M'uU. X-Kiül-, aus den verschiedenen Bezirken der Haupt-^ Ica8ten üu verkamen, polanee stadt Kairo schließen sich auf d?m Wege von' lv!»n. LlomSkvv tr« lo-I. 13373 der Moschee dem Zuge an; k»ie zu jeden« Bezirk gehörenden Z^rivische tragen eine Fahne. Der Scheik, gvmi^hnlich ein iilterer, graubärtiger Mann, trägt ein weißes Gewand, eine iveiße Mütze und einen duntel-olivfarbenen Turban. Dor Zuq nmcht nn-fern von der Wohnung des Oberhuuptec^ der Derwische .?>alt. .Hier liegen platt auf der staubigen Straße mehrere Derwische und Frommgläubige dicht nebeneinander. Das Gesicht und l^n O^rkörper haben sie zu Boden gekehrt, die Beine ansssestreckt und die Arme unl den .Äops, um die Stirn, geschlungen. Unablässig murmeln sie: „Allah: Allah! Allah!" Ungefähr ein Dutzend Derwische lanfen nun i'lber den Rurken ihrer liegenden Ordensbriider und 'chlagen halbmondförmige Trommeln. Nun nähert sich der Scheik. Sein unbeschlagenes Pserd wird von den Männern angetrieben und tritt j'liber die Niicken der im Staub liegenden. Tie Zuschauer erheben ein langgetöntes Geschr<.'i „Allah-la-la-la!" Sobald das Pferd mit denk Scheik scher die Knienden weg ist, erheben sie sich uud springen dem Zuge nnch. Selten rsk LMpiivdlt iiicl» lür ausorle'ieno Lekokolaclo. öonlimie uncl an-«^erc Spvzcialitäten. I'mii Oelikatt^ssensesciliÄft. ^aribar. 17. 13 »58 VerLvbo ^»lire»llro6>ts ulier >^rt. TuscIlriftLn unter »Dis.-kretivn« an äio Ver>v. floi-ttt keilexeu. ' 13259 Kleiner /^nreizer ^nffsgvn imN Sinei s m»»r in kflvs- msfkvn izel^ulegon, eis ansonTtvn ÄIs /^«Imlnistfstlvn niokt in <1ei' l_sqe ist, dss Se^vnsokts ?u srieciiczvn. ^Ädl. Ammer i)ei tt!lein'!»teliL,i 6or I'rau »u vermiot.eii. nova ul. 2. 13259 Verkaufe kieinei». Lvbaute» Ammer im Zentrum kisus. Xilnnier un6 Kiiclie, nüt Ltaät sokort xu verxiekeii. blX) ()usciratmeter Oruncl, un Vc>.igzn!8iVc>km»n>:. exent. /^öb>. ZImmvi' Uli einen Ht^rrn vel-mieteu. 3s>clnu ul. 2Z-IlI, 'l'ÜI- I«.___IZZ84 Ämmvr Ii!l!l< ?u ver-mieten. KuSK» c. 2!, I32t<7 In «lor 'lZrsIska klvt« tleutv Scumplrisottl» unl! Lcampi «e-iiacken. 13290 2^uZca«/v»> i^SAueHZ ^oknun« mit 2 ?^in,ine?- UN(! Woi,nküLlle. Uu<1s?jmmei- u. iionRtixem Z!uLe!,ür im ^eu-ti-um LeleLen. mit I l.»e!:t.nn-tier Z!u vermieten. .Xnxunnj^. kaukanxlei. Vrtna ulie.l 12. 13019 Lcliöne ?v«lTlmmvr>v»linuns an «ttlitle l^artei vern^ie-ten. t^eubau. Vrtila ulica 1ö. anLrenzienä I^aiZiU-ipo.tpUtt^. 13179 x-stc? U»i0 lkI57M(Z I-smIo, vvIlstünUijl (.'»N'^ei-icti-tet, auf erstkla^siiiem pn.'iten. mit seliönem lZeiiil?. billig mit kÄNzier Verpkieelint:. (lo-.«»poska 58-l, reclit'i. l32k>I verkaufen, Vorw. 13045! dUIi^' Ximmvr mit sepsr. QinLan« eveut. mit ^anser Verptle>:uiii:. >^c!r. V^er ^altul^.__l32L«) ^übl. 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Otkerte unter -»Diplomierter In-ixenieur 295« aii -»Prvpgz»nd>«i s. «l. predjv .lu«. Klldoli ^osse a. d.. »soixrzid. postkaei^ 409. 13271 Pupponvisva. Aport mit Oun, mirÄl^ör von 90 Dln aufvvtlrt^i. eliMrt«» M. I,1I»S (Zo6«nket ävr ^ntltuderkulosVnlles! ____ l'ranriizcn s1er?en7. teilen >vir allen Verwandten, l-'i-eunden und l6ekann--teil mit. dall uuk»er «eliebter Vater. Lolni. lirudei^, i^elnvuxier und Onkel, !1l rr privstbeamter !uif traxi'ielie Weise im >^lter von .^3 .laiiren verschieden ist. Den teuren Verblicbeneu nberfUiiren wir um Donnerstax, den 29. I>1l>venil?er um II) l^'Iir vormittags vo-n seitieni tleinie auf den I'riedtmf in /^Ilij^perk uin iiin dl»rt /ur letzten k^ulie ?-U I?k!statten. Di«) Iil. i>eelenmestie findet Lleieli/.citi»; in der ptarrkireile ?u l^^ali^perk statt. /V1ajZperk-iV!iarib0r, 28. dioveniber. Die trauernd KIntvrbttvbene frau mit ^^vel Kindern. Altern, »rüder. !>cl>^ve. stern uud alle iZbrixen Verwandten. I.^2!)2 iLbolrodtdl^vur lu»d ktir «t>^ .w«»tvvrl^1»ob» Udo K^LPLK. — Drueli der »I^»rN,orsk» li,K>rns» »a Uarido»^ Lirelttor 8t«»kl» ---> Leid« »»obobekt iu ^»nlior. Uür de» llvr»usAvd»r uod d«o Druvt^ v«-rsul,v,»rlli