LaMcherIMma. ^N AH 4. Mittwoch am HO Mai R8s^. ,1 ft,, h albjähr > g 5 ft, 3<» tr,. mi, Krcuzband im Comptoir gan, j ä hri g ,2 fl,. halbjährig «ft. Fiir die ZMellung in's H.nw ssno halbjährig 3!) kr, mehr zu entrichten, Nit der Post Portofrei uaniiähria nntcr «treuzband nnd gedruckter Ai>re,sc l» st., halbjährig 7 jl. .>;» kr. - Inse r t i° » Sg cbü hr für eine «ftnltmzeilc oder den Raum derselben, ist für einmalige Einschalt,,,,» Vsr iiir nvcmuitiae 4 tr. für dreimalige 5 kr. E. M. u. f. >«, Zu diesen Ocl'i,hrcn iss noch der InsertionsNämpel pr, IN fr, ,ur e,nc ,cdcsmalige Einschaltung hi»,u zu rechn",!. Inserate l'i«,2 Ze^ kosten > ff, 30 kr. für 3 Mal, > fl. w kr. für 2 Mal »,,d 5N kr. für ! Mal (mtt Inbegriff des I„scrtion«Nä„N>els,.________________ MMcher Theil. <^e. k. k. Apostolische Majestät liabcn mittelst eines an den Minister des Innern erlassenen Allerhöchste» H"»dsch«ibcns c! daß dem Fürsten Johann Adolf u. Schwar-s°"l>crg ,md dem Ncgiernngsrathe Eduard Frei. «,""' u- Ho hen druck, als Vorständen des mit der /'usfiihn,,,^ der land- und forstwirchschaftlichcu Aus-slc«miss betrauten General ° Comites der l/k. nieder. °!Wnichischcn Landwirlhschaft - Gesellschaft, das besondre Allerhöchste Wohlgefallen zu erkennen gegeben werde. Ferner haben Se. k, k. Apostolische Majestät mit demselben Allerhöchsten Handschreiben dcn Nachbc» »anntcn in Anerkennung ihrer bcrvorragenden Leistungen für die Förderu»g der land« und forstwirlh' schaftlichcn Interesse» in verschiedene» Bereichen uud mit besonderer Rücksicht auf das Erzherzogthnm Nieder-Oesterreich die nute» bezeichnete» Auszeichnungen al-IcrqnädlIsl zu verleihen geruht, uud zwnr: dem k. k, Mwisterialrathc Karl Ritter u. Kleyle das Nilter-kreuz des Leopold.Ordens; dem Gutsbesitzer Ludwig Freiherr» v, Villa-Secca den Orden der eiser-nen Krone dritter Klasse, Neide» tarfrei; dem fürst-lich Licchtcnstein'schcn Forstrath und gewesene» Professor Leopold Gral'ncr das Ritterkreuz des Franz Ioseph'Ordcns und dem k. k. landcspriu. Seidcnzcug' fabrikante» Anton Chwa 11 a, baß goldene Vcrdicnst-krenz mit der Krone. Richlaznllicher 8HM Oesterreich. — Aus Wien, 13. Mai, wird deutschen VIät> 'M, geschrieben: Hat schon die in Ofen erlassene allgemeine Am-'"Nie an nnd für sich einen sehr befriedigenden Ein> ^"ck hervorgebracht, sc> konnte dieser durch die Nach-llcht nur gesteigert werden, daß Sc. Majestät der ^"'ser zugleich' an den Iustizminister Baron Krauß °'° entsprechenden Instrnklioncn ergehe» ließ, inner welchen Vcdingungen denjenigen Individuen die Er-""bniß zin- straflosen Rückkehr in das Vaterland bc. !^Ütt werden dürfe, welche in einer besondere» Eingabe darum ansuchen, Gutem Vernehme» »ach soll hierbei mit großer Liberalität vorgegangen wer> den, und nur denjenigen Personen die Erlaubniß znr Rückkehr nach Oesterreich verweigert werden, welche erwiesener Maßen zu dcn Urhebern der Aufstände in den Iahrm 1848 und 1849 gehörten, oder mäh. rcud ihrer Verbannung an reuolulionärc» Umtriebe» sich bcthciligt habe». Allen Uebrigcü aber soll die Erlanbinß zur Rückkehr uud die Aufhebung des Se-questcrs ohne Anstand bewilligt werden. Wie viele Personen dinch dicse liberale» Verfügungen in den Schooß ihrer Familien zurückgeführt werden, ergibt sich daraus, daß im Laufe der letzten Monate durch die Vermittlung unserer in NcwGork, Loudo», Paris nnd Konstantinopel beglaubigten Gesandtschaften über drcihnndert Gesuche nm die straflose Rückkehr in die österreichischen Staate» bei dem Justizministerium ei», gelaufen sind, von dencu noch vor der Abreise des Kaisers „ach Ungarn beinahe die Hälfte bewilligt wurde». No» den Uebrigcn dürften gutem Verneh-men nach nur neu» Eingaben nicht berücksichtigt werden, welche, wie ich höre, durchgehends von Personen herrühren, die gegenwärtig in Amerika verweilen, nnd von denen mehrere während der Oktobertage, m Wien eine traurige Rolle gespielt haben. Pesth, 16. Mai. Die ,,P. O. Ztg.« cnthäl! folgendes Programm der a. H, Neisc und Anwesenheit Ihrer Majestäten im Lande, mit den, durch verlängerte» Aufenthalt in Ofen und Pcsth bedingte» Abänderungen: Bis 22. Mai 18ö7 dauert der a. H. Aufenthalt in OfeN'Pesth. Am 23. a, b. Fahrt von Ofen nach IaLbcreny. — 24. Anhönma, der heil. Messe, dam, von Iaßbercny nach Szegedin; in Kctslemet, Nagy Köröö und Felcgyhaza kurzer Aufenthalt. — 28. Von Szegedi» nach Gynla. -— 26. Früh, tbeilwcisc Vc-slchtigniig der Körös« Negnlirnngs'Arbeiten , dann nach Großwardein, — 27. Allerhöchster Aufenthalt in Großwardein. — 28. Von Großwardein nach Dc< breczin, — 29. Von Debrecziu nach Tokai und von da nach Tarczal. — 30. Von Tnrcza! um 6 Uhr nach Tokay, sodann per GcseIIschafts< Dampfschiff nach Szoliillk, mio Früh per Eisenbahn nach Ofen. — 31. Mai bis 12. Inni Aufenthalt nuo am N, Inni I8!i7 die Frohnlcichnamsfcicr in Ofen. — 13. Von Ofc» »ach Stuhlwcißenburg. — 14. Anhörung der h. Messe, sonach von Stuhlweißenbnrg über Zircz nach Vcßprim. — 16. Nach Anhörung der h. Messe von Veßprim nach Kcßthcly. — 16. Von Kcßthely »ach Könnend mit Aufenihalt iu Z, Egerßeg. — 17. Von Körmcnd nach Ocdcnbnrg resp. Wien mit Auf» enthalt in Steinamangcr. — Am 18. gehen Se. Maj. nach Wien, um der Feier des IVOjährigcn Maria-Theresia-Ordens beizuwohnen und einige Tage in der kaiserlichen Residenz zu verweilen, wo» auf die Fortsetzung der Reise Ihrer Majestäten im Lande erfolgt. — 22. Abends Allcrh. Ankunft in Wien. — 23. und 24. Aufcuthalt in Oldenburg. — 23. Von Oldenburg nach Ei>cnstadt. — 2U. Von Eiscnstadt nach Preßburg. — 27. und 28. Anfent. halt i» Preßburg, — 29. Nach Anhörung der Messe per Eisenbahn nach Szobb, Diner in Ipolysag. Abend nach V, Gyarmath. — Am 30. von V. Gyarmath. — Am 30. von V. Gyarmath uach N, Szomdath. Am 1. Juli von N. Szombath uach Noscnau. — 2. Von Nosenau nach Lculschan. — 3. Von Lentschail nach Eperics. — 4. Von Eperies „ach Kaschan. — 3. und «. Aufenthalt in Kaschau. 6. Vesuch des Stif. tcs Iaßo. — 7. Vsn Kaschau nach Miskolcz. — 8. Von Miökolcz »ach Erlau über Sajo > St. Peter. — !». Von Erlau nach Ofen. — 10. Allech. Rückkehr per Eisenbahn nach Wien. Ueber Allech. beabsichtigte Ekkursionc» nach Gran und Waizen werden die Allerh, Befehle folge». Wien, 16. Mai. Die höchste Anerkennung des erfolgreichen Strebcns der niederösterrcichischeii Laudwirthschaftgcsellschaft auf dem Gebiete der Lan> dcskultur hat in dem Allerhöchsten Besuche der land-und forstwitthschaftlicheu Ausstellung nnd in den, ans Anlaß der Jubelfeier an dcn Präsidenten der Land-witthschaftgescUschnft Sr. Durchlaucht den souveränen ziusten Aloiö zu Lichtcnstei» unt> an den Minister dcö Innern crlasftncu Allcihöchsten Handschreiben ei»e» würdige» Ausdruck erhalten. In dem ersten Allerhöchsten Handschreiben wird oie besondere Allerhöchste Anerkennung der erfolgrei» chc» Wirksauikeit der nicderösterreichischeu Landwirth' schaftgcscllschaft zu erkennen gegeben, in dem letzten Allerhöchsten Handschreiben aber dem Fürsten Johann Adolph u, Schwarzenbcrg und dcm Fre,Herrn Eduard von Hohenbruck, als Vorständen des mit der Ansfüh-rnng der Ausstellung betranlcn Inbelfciercomil^s^das besondere Allcrh. Woblgcfallm ausgedrückt. Außerdem wurden die Gescllschaftsmitgliedcr, Mi> Feuilleton. Eine Idylle bei Laibach. i„ >, ^' "^lle Städte habe» ihre Vergnügungsortc n, "^' dort entsprechenden Weise. Wien hat seine» ^'aler, Grün und öaibaeh sein Ro> , 'unch. N^ sj„z) ^,„ „wunderschönen Monat Mai"; ^°^^m Augenblicke enlfaltet er die herrlichste Fülle G "Quizes, nachdem cr nns lauge ge»ug Grau in hjs?" l>cma!t n,w sich im Vegimie ein mit »iederlän- eiuk" ^"^ltik dicht anfgetragcncs Stück April hin ^"""«en ließ. Nun eiquickt das frohglänzendc Auge die P»^ ^^'^e Grün. im Vlüihcnschmnckc prangen ^rne?"""' ^ l'^d> >n tausend brillautcu Funken des , u iwugens, >,„d sz,^>„^ Zsph,.„ ziebe» durch die lchnft " ^"lt^ Du bist ein Freund der Land- Eine 'c,"^ '"'^ südwestlich der Stadt deine Schritte. l""ftcn «°'" ^^^""« liegt vor deinen Blicken. In NlüncV'?"" "^^'"' l"^ ^" ^"'ae '»id durch das dcr N^udunkel des Waldes schlingt sich annehmlich ^chatt ', D,c Fichte bildet zur bellen Vuchc die Zwei.', N' " zwilschcrt und schlägt fröhlich in den b'U'ch d'."'^ ^'' Sonnenstralilen spiele» geheim»ißvo>! '"«g v. s "^^ "^'" l'^ d"' Walo erzählen" '"dein >,' , """ eigeüthunilichen Lebe» »„o Wcben ^"bn, 7 ,'"'^° ngcnthümlichc Gefühle iu der Men- ^W.üm, ^''"'!'l' ^"^^'" dn weiterhin durch u u" und leicht zu überwindende Hügel gewan- dclt, biegst d» i» sanfter Schwenkung nach rechts und du bist am rechten Ort. Bist du vielleicht uach Hölty «ein wniiderscliger Mann, welcher der Stadt entfloh", so hast du dich halb geirrt, denn i» Nosenbach findest dn die ganze Hälfte der Stadt. Snchst du, mclan-cholisch und einsam mit blassen Wangen aus Werther's Leide» die sondcrhcitliche Natur, so hast du dich selbst verführt. Doch in Hinsicht dieses letzten Wortes nehme dci» Gemüth in eincm ander» Sinne i» Acht. Hast du eiu zivilisirtes Herz „no bist dn der schönmcnschlichcn Vlumcmvcli holo? Obschcm wir noch eine Strecke der Zeit biö Ende Inui haben, gleichwohl blühen hier die Nose»! Reizende Toiletten mit gebildet gemilderten Farben und lüiucr-mcidliche Reifröckc umrauschcn dich seltsam; die Mode ist ei»c Tyrannin, und es möchte sein, daß die gc> »aunlcn Unvermeidlichen die ursprüngliche Veilchen-»atur mancher zarten Mädchenscele absichtslos tnlpös blähen; wohl dürften sie Schwung und kühnere Form der weiblichen Gewandung geben, aber wie of! schei' »c» sie die schönbeillichc Grenzlinie in unschöner Uebcr-schrcilung zn erweitern. Doch vo» diesem Sciten-sprung der Reflexion zum ländlich - sittliche» Aereini, gnngspunklc der Städter. Ich uiciue das untere Rosenbach. Ein ebenerdiges Haus mit Frucht- und Kastanienbäumc» über dcn Sitzen mache» einen gc> müthlichc» Eindruck. Aber für die vo» hinauf »n? herab rollenden Equipagen ist der Weg mitten hi»' durch gebahnt. An der Schattenseile res Hauses häl! die ()n>!n« der Gesellschaft ihvc Sitzungen. Manche Plätze unter den vielen sind bereits „uaturrcchtliches" Eigenthum, nämlich Vnrch strickende «Ersiyuug,« Da flüstert mir cincs Baumes Dryade, ob nicht dicsc oocr jene Besucher!» zn lange gcsesscu scin mag, de„n die Gewohnheit gestaltet sich zur Nothwendigkeit. Visi dn ein Fremder und solltest dn ls vergesse» babe», daß du es bist, so wirst du an den vielfachen Blicken, die nicht mit objektiver Gleichgilligkcit über deine Gc< stall gleiten, sondern an dir Revue zu nbcn scheine», daran erinnert. Jene Vlickc kommen entweder ans schöne» Augen, welche im Feuer der Jugend leuchten, oder aus solchen Augen, welche bereits die Sonnenwende staunend geschaut, aber an kritischer Schärfe gewonnen, was sie au Naivetät verloren. — Heute verweilst du dich noch nicht, auch Morgen nicht, weil das Mahr'sche Institut i» Vertretung vielköpfiger Vtt' schlingnngskräfle über den Herd die Alleinherrschaft ausübt, ni'd sich auf Grundlage seiner Privilegien welche der Ausfluß pekuniärer Natürlichkeit, mimmc'' risch ausbreitet. Also an einem nächstfolgenden ^nac beginnst du in der Ioyllc des Laibachcr Vergnügens eine mithanrelude, lücksichtlich mitlcidcnde Person ui wcr?e» Möge über dein, wic ich fthc, heileres Au> '"S '"cht der Ersalnnng schaltende Wolke ziehen. Du hast dich seßhast postiit, »nd glaubst schon Alles über-wunden zu habcn? Mit Nichten! Das ist nur die ortlichc Scite deines heutigen OenuLIebenS. Jetzt kommt das zeitliche Moment, dessen I„ha!t du d>r einstweilen würzest mit melancholischchumoristischer Betrachtung. Wen» dn aber im Laufe der Nichl bcge> benhciten dci Vermnihnng Naum gibst, in der Erwartung, deinen Leib mit einem Lebcnsbednrfmß z» letzen, wlrde sich die Zeitlichkcit z»r Ewigkeit binans dchnen, so sollst du dich getauscht haben. Die Ohn-End-Iichkeit H«4 insterialrath Nülcr v. Klcylc, ocr Giitsbesitzer Ludwig Freiherr v. Villa-Sccca) ocr Forstraih Leopold Grab ncr u»d oer Seioenzcugfabrikaut Anton Ehwalla, iu allergnäoigNer Würdigung ihrcr Verdienste um die Hcbuug dcr Land- und Forstkultur überhaupt oocr einzelner Zivcige derselben mit sichilichc» Zeichen dcr A. h. Gnade beglückt. Diese, scr uiederostcrreichischcu Laudwirthschaft zu Theil gewordene Allerhöchste Anerkennung wird — u'ir sind dessen überzeugt — auch außer den Grenze» Nieoerosterreichs bci alien Land, nnd Forst' wirlhc» den freudigsten WicderhaN finden, und zum rastlosen Fortschritt auf »er bereits mit Erfolg betretenen Bahn aneifcrn. Wien, !.". für die k. k. Geniällcgallcric anzukaufen geruht, — Einem der „Bohemia" mitgetheilten Priuntschrei-den aus Ccitinjc entnimm! die genannte Zeitung einige Details über die Ankunft dcs Fürsten Danilo, Derselbe langte am 4, o, Nachmittags zn Dampfschiff in Caltaro an, wo längs der Ufer über tausend Montenegriner seiner harrle» und ihn mit einer Freu-dcnsaluc begrüßten. Alle Barken, die nur anfzutrci-ben waren, wurde» uon den Montenegrinern besetzt, die nun auf das Schiff Zusteuerte», nm an dessen Bord selbst den Fürsten zn bewillkommnen. Ans Land gestiegen, begab sich dcr Fürst nach dem Vazar, wo-biu er seinen flüchtigen Vetter Kersto, einen Neffen dcs Georg Pctrouic, berief, nud in Gegenwart des k, k, Kreishanolmanns uon Caltaro, mehrerer k. k. Stabs< und Oberoffizicre und dcr anwesenden Volks-massc befragte, ob er sich noch dessen erinnere, wie er — Kcrsto — ihn, den Fürsten, aufforderte, seinen Vorgänger Wladika Peter ü. zu todten und den Georg Petrouic als Hospodar uon Montenegro zu prollamircn. AIs Kcrsto dicß öffcntlich bejahte, sprach Danilo i So gnt Ihr damals dem Wladiken, dcr Perle unserer Natiou, nach dcm Leben trachtetet, so gut mögt Ihr auch auf mciueu Untergang hiugcar-beiiet habcu. — Darauf bestieg dcr Fürst seinen rcich-gcsaiteltcn Braunen, und unlrr forüuährcndcm Knattern der blanken G« wehre ging der malerische Zug den nicht weniger als 74 Wcnoungcn machenden Bcrgwcg hinan, Auf dem Plateau von Kertaz, an der Gienze deö Berglandes, so wie in Njcgusch, dcö Fürücn Geburtsorte, wurde Danüo oou Kanonen-, PöUerschüsscn nnd Lauffenern begrüßt. In Njegnsch wurde übernachtet, dann ging dcr Zug unter Jubeln, Schieße» und Gesang weiter. In der Ebene uo» <5,ett-'!ie, cine Stnndc uor dcin Paläste, wartete schon Mirko, des Fürsten Brnocr. mit einer Schaar uon 3-000 Man»; beim Palaste kam der Archimandrit ,uil dem Evangelium, Fahueu nnd Weih,vasser, dem Fürsten entgegen, ihn zn segnen, nno danu zur Messe in die Kirche zu geleiten. Um 2 Uhr war großes Diner beim Fürsten, wozu sämmtliche Senatoren und Würdenträger geladen und wobei viele /ioio unter Kanonendonner ausgebracht wurden. Die übrigen Monte» »egrincr, über 2000, tanzten unter fortwährendem Indclgcsaug uud Schießen bis zum späten Abende. Am 6. a,mg dieß Frcudcnlcbcn uon Neuem los, bis um 1 Uhr Mittags im freien Felde eine große Volks' oersammlnng stattfand, in deren Mitte der Fürst erschien und eine lange, eindrncksuolle Anrede (der Brief sagt lriocr über deren Inhalt nichts) hielt, welche mit Xiuiorufen uud kräftigem, weithin in den Felscu-bergen vcrhalleuocm Lauffeuer erwiedert wuroe. Dann ginge» die Montenegriner Heini zu ihren Familien. Jeder hatte als Geschenk zur Verköstiguug 2 — ll fl. CM, erbalien, je nachdem er aus ocr Umgegend uou Cettinje oder aus einer cnifirntcre» Gegend gekommen war, Deutschland. Ans den früheren Mittheilungen über den Stand der Ncucnburgei Augelegenbeit wird es erinnerlich sein, daß die vier andern Großmächte ein Arrangement znr Erledigung vorgeschlagen haben, dem der schweizerische Bnndcsrath bereits beigctrctcn ist. Die „Neue Prcuß, Ztg." glaubt «gut unterrichte!" zu sein, wenn sie meloct, raß nun auch prcnßischcrseits das Arrangement augcnommen ist uno „daß die einzige Aenderung, die jetzt prcnhischcrscits an dem vorgc-schlagcnen Arrangement noch beantragt wird, oic Streichung seines Artikels U ist (der die Zahlung uon l Mill. Fr, Seitens dcr Schweiz an die Krone Preußen stipnlirt), so daß die Geloenlschaoignng also „icht akzeptirt ist.« Anf diese Weise stehe denn dcr^ cuolichen Erledigung dieser Angelegenheit, die unn wohl allcrnächstens zu Ende gebracht sei» wird, nichts mehr im Wege. Im Oktober vorigen Jahres wurde in der „A. A. Zig," uou einer seltenen Geoächlnißfcicr berichte», welche in dem Orte Prußuiß (bei Nanmburg gelegen, aber zu Sachse» - Mciningcn gehörig) damals stattgefunden. Es galt dem Andenken an einen Schreckenstag, an welchem uor !>0 Iabrcn eine Än-zahl Einwohner des Orts, auf einen falschen Verdacht hin, nach ausdrücklichem Befehl des Marsehallö Da-voust erschossen werocn sollten, durch das eifrige Be-mühen dcs Pfarrers uno uamcutüch dessen Sohnes, ees jetzigen Domherrn und Snperintendentcn Dr, Großmann in Leipzig (oes Stifters des G»s! auftragten frau^. Offizier geschont und am Leben gelassen wurden. Bei oer Feier wurde nalüilich anch des französischen Offiziers geoacht, welcher, dcr Stimme des Gefühls folgend, den uur durch einen nnseligeü Irrtbn»! veranlaßten Befehl seines Obern unausgeführt ließ; aber Niemand wußte, was aus dem bra> uc» Ma»u geworro!, unc> mau meinte wohl, er sei in eiuer der uicle» Schlachte» gefallen, die dein Jahr !89ü folgten. Um so freudiger war die Ueberraschung, als mau kürzlich erfuhr, der Wackere sei noch am Leben, Die Sache ging so zu. Im Eaft e>e la Perle zu Lyou las im Herbst I88U eiu 82jähriger Vcieran die bezügliche Nnnüuer dcr „Mg, Z>g" uni> erinnerte sich, Daß er der Offizier war, dessen Menschenfreundlichkeit nach einem halben Iahrhuudcrt »och uou Kinder» uno Enkel» dcs damals Iebc»de» G^ schlechtes mit frommem Da»k gefeiert worven. Balo oarauf traf der greise Krieger mit einem Lcip^ign' Kaufmann zusammen, un» diesen» band er anf die Seele, sich nach ocm Vefiuoe» des würc>igeu Gcist' lichcu, den er einst in ucrhängnnwoller Stnndc als jungen, muthigcn Kandidale» keuueu und achicu gc> lcrut, z» erkundigen »nd denselben um nähere Mü' thcilnngen übcr das Iubiläuni zu bitten. Dieß gc° schah, nnd der franz. Offizier (er nennt sich Gou«aü, ol»l!>nrl (,'n !'<.>lr«i!<>) antwortete dem genannten Kaiis° mann und dem Dr. Großmann. Ans dem Brief aü den Ersterwähnten theilt die „A, A, Ztg." folgende, ocn Schreiber hoch ehrende Stelle mit, wie sie im „Mcinii'ger Tageblatt" abgedruckt worden: ,,..,. Wenn dcr Wechselfall des Krieges mich eine der haudclni'cn Personen bei oicser Szene hat sein lassen, deren Katastrophe so schmerzlich häüc wtt' den können, so habe ich oft dcr Vorsehung gcdanll, daß ich in diesem Augenblick nur auf eiu natürliche" Gefühl dcr Menschlichkeit hörte, nm so das Dorf vor einer gänzlichen Zerstörung zn bewahren u»c> das Lebe» der junge» Leute zu retten, welche ei» höherer, allzu streuger Befehl auf deu bloße» Verdacht hi» vcr< dämmte . , , . Es war der Chef dcs zweitcn BataÜ' wns des Niten Regiments der Infanterie, HcN Guigues dc Nevcl, gebürtig ans Chamber!) (Savoyen), dcr mir den Befehl des Marschalls überbrachte, gcgc» die Bewohner von Pricßnitz streng Ouvur-'mon!) z» verfahren, aber er legte es in meiue Hand, ihn zu vollziehen oocr nickt — unter meiner pcrsönüchc" Verantwortlichkeit. Ich war damals Hanptman» d>'>' Grenaliere jenes Regiments: ich licß ihre Flinlc» ü" die Luft abschieße», und sofort verließen wir das Do^ Unser braver Kommandant ist >'' oder U Monate mu'h' her zn Thor» an der Weichsel gestorben. Dcr bra^ Lieutenant Sico, geboren ans dem Piemo»!efischc"' ocr auch au oicscm Ereigniß Theil genommen, ist ^' etwa IN Jahren zu Metz in Lothringen gestorben, I»^"' die Vorsehung mir einige Jahre mehr bewilligt ülö oicsrn würdigen ikanicraden, hat sie es mir ucrgö»^ ;u erfahren, oaß ihr Andenken zn Prii'ßnii) nicht uel' gsssen ist. Ich frcuc mich darüber aufrichtig, weil nk oiese Ehre ucrdient haben. Aber die wackere» Eu'' wohuer uon Prießnitz ucroicnlcn sicherlich, daß »"'» ihrer schonte, weil die Erkenntlichkeit, welche sic n" solcher Pictät für eine bloße Ha»d!n»g der Mc>'!^ ! lichkcit bewahrt haben, ihre Herzensgute und den Ä^ I ihrcr Gefühle bezeugt." wird dcin Ich jetzt noch nicht uor Sehnsucht zersetzen. Zudem befindest ou rich ja im Thalc, wo Milch und Honig fließt, wo Mokka und Cichoric» duften, »no dcin Lcbcnsrciz wird dnrch die Düfte riechende Siuu-lichkcit aufrecht erhalte». Du hast uicht umsonst ge> wartet, denn nach fünf Vicrlclstuutcn uuo »e»» Mi> unten geht dcin Wnnsch irdischen Verlangens in Erfüllung. Irdisch ist dcin Wunsch und irocn sind die Gcfäßcheu, das schwarze und weiße Element cnlhal> tend. Aber anch dies gehört zu einer beliebt gewordene» Spezialilät, uiclleicht in rcm Sinne, wie man Anerbach'S Dorfgeschichlrn auch im Salon geruc gc> lesen hat, Doch sieh am Tische ei» vielseitig nnd krystallhell geschliffenes Glas! Da kommt die Dorf-gcschichte mit der Kullnr oer Neuzeit in amnuthigcu Konflikt. Das Erzeugniß des Schwarztöpfcrö mit dem Artikel der eleganten Glasbandlung. Trittst du in die drei,c Küche, so findest du cinc ausgedehnte «Häfcrlwirtlischaft". die einzig iu ihrer Art nnd uiclleicht das Geheimniß c>cr lokalen Beliebtheit enthält. Hier bist du im Kcr» der Dinge, Hier lebt die uiel> gliedrigc Bewegung läudlicher Weiblichkeit, deren Eigenthümliches trotzrcm ist, ,,,chr zu schaffen, als fil nnd fertig zn mache». Wie cin ferner Tranm schwebt dem Gcreisten die zanbcrhafio Leistungsfähigkeit der italienischen und N'anzösischcuMarqucure, oic iu einem Zuge mit zwei Hauoeu einem P^ar Dutzend Gäste genügen, im Gedächtniß. Die morderue Strömung prallt ab an den kompakten Hügeln uud Anhöhen, vou ocuen hier Haus und Hof gcschützt sind. Umsonst ist das Bitten und Flehen des Fremde», dessen Stunde» oft gemcssc». die Wirthi.mcli suchen sich mis einer Handvoll Temperamente das phlegmatische her. ans. und geben es dem Wanderer als Eriuncruugs-zeichen. Umsonst klingt der Weltruf: Schnelligkeit! Diese Losuug in uuserer Zeit der Eisenbahnen, Telegraphen uud dcs imposant erweiterte» Postuerkehrs. Umsonst sang der Komiker vo» der Bühne eine bezügliche Eouplctstropbc, und schleuderte einen Icidcntlich blendenden Witz-Blitz über Noscnbachs nnersetzliche Zeiträume, Schreiber dieses ist übrigens überzeugt, caß Roscubach mir dnrch seine Exklusivität populär bleibt. Macht es Miene, sich zn äudcr» — was bei dieser Generation weniger denkbar als möglich — so wird auch dcr Strom der heimische» Bcsuchcudcu, von ocncu einige seit 20 und mcbr Jahren täglich auch bei ungünstiger Witterung hiuuuSgchc», cinc anderc Richtung uchmcu. Indem wir uun ans der idylli-scheu Versunkenheit heraustreten nno heimwärts kel^ rc», hören wir in uicht weiter Fcruc, an der Welt-straße, welche im Süocn nnd Norde» zwei Meere ucrbiudet, pfeifen und brausen das neunzehnte Iah» hundert. Konzert der jiWMmomschen HeseMM in LniDach am ih. Mü. Als wir uns am verflossenen Samstag in das letzte Konzert begaben, welches die philharmonische Gesellschaft in dieser Saison zum Besten ihres Fon< des veranstaltete, warcn wir auf einen vollen Saal und cinc tropische Hihe gefaßt, und glaubten wegen letzterer eine Abschwächnng des uns bevorstehenden musikalischen Gcimsses besorgen zu müssen. In dieser Voraussetzung berechtigten »us die ungewöhnlich >l^' ken Vesnche, deren sich i» diesem Jahre alle Ko»z^. dcr Gcscllschaft erfreuten, so wie der Umstand, ^ ihre Mänucrchöre das kräftige Lied auch außen" der Wäudc dcö Vcrciussaales schon öfters "^^, ^, ließen, nud das Interesse an dem Zwecke des ^ , eines anch in den demselben uicht angehörenden ^^ sen förderten. Wir waren in rcr sichern Ucl'crz gung, es werde das Pnbliknm seine anerkennt'^. Theilnahme durch einen sehr zahlreichen Bcsnch ^ eine eklatante Weise manifestircn, insbesondere 5"^ galt, dem schwachen Vereinsfonde nnter die '^^'^ ^, greifen; doch sahe» wir uns in diese» Hdsft^V^ sehr unangenehm getäuscht, als wir den ^,^^^sc besuchte» Saal betraten. Mag man '»nuerhin ^ Lauigkcit des Besuches durch die bereits vorgesch"> ^ den Kouzcrtcu ungünstige Jahreszeit cmschiildia,^ ' > können wir doch nicht nmhin zn bemerken. ^"^' ,„c!! die ausinuiilernde Anerkennung schou dem t!»» ^^ Künstler den Impuls znr Veruollkommmmg glb, . Apathie dcs Pnblikums hingcgcn seine Kräfte u/^ dieses !i,u so mchr bei einem Vereine ss^^'. ..^ä!^ schöne» Zweck dcr Pflege der Musik in "l" äf>c-Weise verfolgt, und ohue über bedcntenoe Mn ^», zn uerfügcu, größtcntheils durch oie anfoftfl"'v ^ tigkeit seiucr mitwirkeudcu Mitglieder gc!tntzt ^.^,, Zur Ai,fführung kamen zwei ^ " ^ r ^^,e, die eine vo» Beethoven zn koriolan, "" ' ^iltt eine Konzcrtonucrlurc vou P r o ch, ^^.'" ^,,',tcte füglich wegbleibe» können. Reichliche" ""^„llatt> cine Konzert-Polka für das Pianoforte von ^ ^,lch eine gefällige Komposition, welche Hc« 4«K Dcm Vernehmen nach will die dankbare Gemeinde Prießnitz dem edle» Offizier und dem wnrdi> M Priester einen Denkstein setzen, dcm Erster» auch ei» sinnreiches Geschenk zukommen lassen. Eine telegraph. Depesche des «Hamb. Corrcsp.« a>:s Vcrüu vom 111. Mai meldet: «Das dänische Kabinet hat hier die Erklärung abgchcn lasse», noch im Laufc dieses Sommers die lwlstein'sehen Provinzialstädte zur Berathung ihrcr Verfassung berufen zu wollen. Frankreich. Fräulein Nachel wird diesen Monat in Paris M'ückcrwartct. Ihrc Gesundheit soll kcine Gefahr wehr laufc»; sie wird jedoch dem Theater anf immer verloren sein. Es ist die Ncdc dauon, ihren Gehalt, 40.000 F,s, ^-o Jahr, der ihr seit drei Jahren sottbezahlt wurde, ohne daß sie auftrat, zu unter-drucken. Großbritannien. „ London, II. Mai. Die erste uon den angekündigte,, Vorlesungen Mr. William Russell's, des bckmmlkn „Times"'VcrichtcrNat!crs, über seine Erleb' Ulsse während des letzleu russischen Krieges, hat gestcru Abends i» „Willis-Rooms" stattgefunden. Der hohe ^l'Uriitsprcis (6 THIr, für cine Vorlesung und uu-Mahr 13 Thlr. für den ganzen, ans 3 Vorlesungen "Wchtndcn Cyclus) schloß alle minder Bemittelten "s, und ^ war der Saal uon einem höchst e>egan> "" Publikum gefüllt, unier dem jedoch die Zahl der >pM'cn überwiegend war. Militärs kalten sich sehr ^'l^ich cingefnuccn, und uon Schriftstellern ersten ^Migcs bemerkten wir Dickens, Thackeray, Douglas, ^M'old und Horace St. Jodn. Die Vorlesung dauerte «olle 2^ Stunden mit mir cincr einzige» knrzcn Unter-brechuua, »m dem Erzähler und seiuen Zuhörern cine» Moment Erholung zu gönnen. Der Anfang war '»ehr hunwristisch gehalten und dic Erzählung desseu, was der Berichterstatter aus Unkennluiß der Verhält» Nisse selber versehe», uergessen, unzweckmäßig nnge. schafft, entbehrt und gelitten hatte, war gewissermaßen eine Entschuldigung für die uiclcn Versehen der Kommandanten uno Hccrucrpfieger, Was diese in Gallipoli und Varna uerschuluct halten, wurde zwar ohne Schonung anscinandergcscht, aber im Ganzen war das Urtheil Mr, Russell's über seine Laudslcutc w> Vergleich mit den Franzosen weniger ungünstig nls in seinen Berichten während des ersten Kriegs» i"hrcs. Ob dieß eine Folgc reiferer Ueberlegung uud !pä>cr gemachter Erfahrungen war, oder ob er Mau> "les absichtlich milderte, was er seinerzeit nicht grell ^"ug schildern zu müsse» glaubte, sei dahingestellt, ^ciiic Schilderung uon den Verheerungen der Cho-^l'n uiid dem lcichcnbcdccktcn Schlachtfeldc au der "Uüa waren meisterhaft und ergreifend. Er selbst war ^Utcn im dichtesten Kugelregen, uom Morgen an, ^s Sir Gcorgc Brown mit den Worten: «Schöncr ^"g, das, Nnsscll,« an ihm uorbci in die Schlacht )^' bis au, Abcuo, wo sie cmschicdcn war. Er hatlc °"Ut Gelegenheit gehabt, manche einzelne Heldenthat ^"»zusehen, die in SiegcsbnIIctins uumöglich ciue ^'^n geschniackuollcn. fticßeudcn Vortrag zur uollcn ^''ung zu bringen wußte; nicht mindercr Applaus 'l'be dem Klavierspieler zu Thcil, als er sodann nin^" '^" ^>M in moderner Salonmanicr kompo» tc»^ ^^'^ folgen ließ, welches er mit der bekann- Zartheit seines Spieles uorlrug. schn' '^ Gcsangslchrer der philharmonischen Gesell. ^'' Herr Ncdwcd, sang die schöne Baß-Arie u'oi°^ei mir gnädig" aus dem Oratorium „Pan Ins« »»d ^ Bendels s o huBarlhold y mit Wärme Vy>, ^bcuhtcr Auffossung. Eben so gelang ihm der Ni/^a, uou Ceka's „Nachruf«, der nur au cini-fo^, ^"' hätte bewegter sein sollen, um allen An» '""gen zu culsprechcn. N^.,^ns Quartett uon Rcißiugcr für Piauo, btt n, / ^'^^" "^" Violonccll besitzt nicht den Faden, >NW ^ verschiedene Weise gesponnen, sonst den Nciz ^Ni>, ^' ^^^ ^'"^ Quartctlcs ausmacht, und eben ^l'i, '„"lch^nt cs länger als es in Wirklichkeit ist. wnhvt ^g"> "uisikalischcu Kräften clckutirt, ge-""«icim^ '"°^ "^"' ^"' iustrumrutalcr Musik, ^^zise, 9, ^^^° der Klauierpart durch die äußerst ^lltio» '^^l)rung dic stellenweise Flauheit dcr Kom- 3i>I^^ , Männer chore brachten als Reprise l»,d <,^.^ «ABC«, und den Doppclchor „Leben Veil"/"'-'" Storch zur Ausführung, dann bc», m" ^"scr und Blume«, ei„c i» Düsseldorf mit ^"n,i!n/ a^runlc Komposilion, die sich durch Ori° ^a'sp °ehm, '"?k"isch' Zeichnung der in. Tcrte °'zl'^d « S,umw„ auszeichnet. Oueu diese ^'Ü be sen, , Komposition erheischen jcdoch cine Kenut-H°'e».'3 ' "'" Note zn Note, c»so ei» öfteres ?«' ^elici, _7°"7?. dcr Chore war fcn, als wären sie gegenwärtig, und als hätte man ihnen nachträglich cine Huldigung darzubringen. Der erste Theil der Vorlesung war den Ereignisse» bis zur glücklich vollbrachten Landung in dcr Krim gc> widmet, uno aus dem Umstände, daß diese bei ruhig» stem Wetter. Angesichts einer unverlheidigten flache» Küste, vicr volle Tage in Anspruch nahm. zog Mr. Russell sehr gewichtige uud gewiß uicht uuwillkom' mene Schlüsse auf die Sicherheit Englands uor einem fciudlicheu Ucberfalle. Den zweiten Thcil der Vor> lesung fülüc eine Schilderung der Almaschlacht. Den Schluß machte der stürmische, lange auhalteude Bei» fall der Zuhörer. Schweden und Ztorwegen. C h r i st i a n i a, 8. Mai, Das Lagthing hat einstimmig uno ohne Diskussion dem Beschlusse des Adelsthings zugestimmt, daß eine Steuer anf Hunoc in drn Städten u»o gewissen Laduügspiätzeu gelegt uud dcr Ertrag dcu Kommune» zufallen soll. Afrika. Briefe aus Tripolis uom 14. u. M. bcstä-ligcn die Nachricht, eaß der berühmte Nciscudc Vogel in Waday (Ounday) auf Befehl des dortige» Sul> laus cinhauplct wordeu, uud zwar aus Nache. weil eine Karavanc seines Landes iu Bengasi auf Eutschä-oigungöausprüchc des unter britischem Schutze stehen» den Kaufmannes Naui daselbst mit ihrem Vermöge» haften mnßtc. Dic erwähitteu Briefe entziehe» nichi alle Hoffnung. daß dic Nachricht falsch sein könnte, gebe» aber immerhin Raum zur Bcsorguiß, weil man sonst bis zum 14. April nichts über Vogel in Tri» polls gehört hat.__________________________ Tagsnenigteiten. j Die Frau dcs berühmteste» Brüsseler Malers Gallait ist seit einigen Tagen verschwunden, hat ic> doch ihre», Gatte» cin Schreibe» hinterlassen, in welchem sie angibt, daß sie, lebcnssatt, nach Ostcndc eile. um sich dort in oie See zu werfe». In dcr That ist ihr Leichnam auf dem Osteudcr Strande aufgefunden woroe». Die unglückliche Frau glaubte, an einer unheilbaren Krankheit zu leide», und wollte ihrem eingebildete» Elende durch einen raschen Tod eiu Ende mache». Der Scelmzustano des' so hart getroffenen, geniale» Künstlers, a» dcssc» Traucr oic ganze Stadt oen tiefsten Antheil nimmt, soll cin bc° jammmiswerthcr sein; doch ist dic treucste Freund» ,chaft sorglich um ihn beschäftigt. j Aus Saarburg, 1l). Mai, wird geschrieben : „In der Nacht uom 4. auf deu 8. o. M.. 1 Minute uor halb 2 Uhr nach dcr Tricr'schcn Posnchr, erschien unmiltclbar im Zenith dcö Beobachters einc Fencrku. ge! von der Größe dcö Vollmondes, wclchc uon Süd-ostcu sich »ach Nordostcu mit ziemlicher Schnelligkeit bewegte. Nachdem dieselbe einen Raum uo» 6—8 Fuß zurückgelegt halte, zersprang sic in wenigstens zchn Siückc uud hörte mau auch imgcfahr 3 Minuten später mehrere Detonationen, wie cutfcrnte, rasch ans einander folgcndc Flintenschüsse, ganz iu dcr Richtung »ach Nordwcstc». Dcr Mond, wclcher im Süden stand, war zur Zeit dcr Erscheinung des Meteors mit Wolken bcdcckl. Dasselbe uerbrcilcte auf cinigc Sekunde» cine solchc Helligkeit, daß mau sehr gut Geschriebenes hätte Icscn könne». I» Trier. L»5'cm. burg uud iu der Gegend von Koblenz ciugezogcuc Erkundigungen ergeben, daß dic Militärpostcu, sowie Rciscuoe. welche sich zur angcgcbcucu Zeit unter freiem Himmel befanden, ebenfalls diese Erscheinung sowic die Detonationen wahrgenommen halten.« ^ ! In London bcstchcn schon mehrere menschen-frcuudllchc Austaltcn für rcuigc Sünderinnen. Da die gewöhnliche» Arbeiten, wozu in dicscn Anstalten die Frauenzimmer angehauen werden, für die gcb!I> dctcrc Klasse der Unglücklichen zurückschreckend sind. so ill es im Werkc, auch fnr diese cin Asyl zu errichte». Miß Burdclt Eourls unterhält cinc solchc Anstalt schon auf eigene Kosten. I In ocm Dorfe Aspern an dcr Donau zunächst Wien »tarb, wie die „Mcd. Wochcuschr.« mcloct, am 27. April 0. I. cin18iährigcr Vauerusohii nach 6l»stün> oigcr Kranlhcitsdaucr au dcr Wuthkrankheit. Dcr-selbe wurde uebst cineni Mädchen uon 3 Jahren am 14. August 18^5 »on einem wuthucrdächtigcn Haus' Hunde gebissen, wclcher let/tcrc gleich danach'ohne we,terc Ui!tcr,iichnug uon den Hausgenossen ucruich> let und verscharrt worden war, D,e leiner weiteren Beachtung dcr Angehörigen gewürdigten leichten Wunden dieser zwei Gebissene» — »^s Mädchens an dcr Hchultcr, dcö Burschen am rechte» Daumen — heilten !o!)»c ärztliche Interucnirung »ach wenigen Tagen. Erst der am !». September I8!iü eingetretene Tod des gebissenen Mädchens, welche nach AUstüudigem beiden untcr dcn charakteristiftscu Erscheinungen dcr Wulhkranthcit starb, gelangte zur äiutlichcu Kcnnt-> niß und ueraulaßtc dic uetcrinär» und sa»itäts>polizei> liehe Erhebung, infolge deren der gleichzeitig von dein« selben Hunde gebissene Bursche der uorschriftmäßigen Bcbandluug unterzogen wcroen sollte, welcher er sich jcdoch beharrlich entzog, so zwar, daß er am 10. Scp< tembcr 1863 uonAmtswcgc» in das k. k. allgemeine Krankenhaus in Wie» zur weiteren Maßnahme und ßwöcheutlichcn Beobachtung abgegeben werden mußte. Seit jcncr Zeit stets gesund uud uou kräftig entwik-kelter Körpcrkonstilutiou, ucrfiel derselbe am 23. April l. I. — also nach einem Zeiträume uo» 1 Jahr, 8 Monaten und 11 Tage» — zunächst aus Anlaß ei> ncr leichten Verkühlung und einer mäßigen Gcmüths» erregung, plötzlich in die fürchterliche Krankheit, an wclcher er am 27. d. M. uutcr dc» bckauntcn perio-disch.lonvulsivischcu Erscheinungen bet klarem Bewußt» sein verschied. ^ Der Magistrat uon Wien hat i» den dortigen Schlachthäuser» eine verbesserte Schlachtungswcise sür das Hornvieh eingeführt, wodurck einc schnellere Tod-tnug erzielt wird; auch werde» die Thiere vou dem Trieb zur Schlachtkammer mit Blende» uersehc». da wahrgenommen wurde, daß dieselben durch den An-! blick dcs Blutes in Äugst «ersetzt werden, so daß sie !am ganzen Leibe zu zittern anfange», u»d nur mit Mühe in die Kammer gebracht werden können. Es ist bekannt, daß das Fleisch geangstigter Thiere nie so wohlschmeckend ist, als jener, die schnell cndcu. i ---------......— Telegraphische Depeschen. Paris, 13. Mai. Der Großfürst Konstan« tin hat sich uom Kaiser und dcr Kaiserin verabschiedet und ist »ach Vordeaur abgereist. Er gedenkt, au Bord dcr „Reine Hortensc« dic größten Häfeu des atlantische» Meeres zu besuche» uud sich eudlich zu»! Besuche dcr Königin Viktoria »ach Osbornc zu l>c-geben. London. 16. Mai. Im Unterhausc schlägt Lord Palmersto» Modifikationen in Betreff des Eides der Israelite» uor. Telegraphische Depesche uom k. k. General'Gouvernement iü Ofe» a» Se. Exzellenz dcn Herr» Minister dcs Inucr». Ofen, 17. Mai. Gestern Abend machten Ihrc Majestäten cine» kurzen Spaziergang im Schloßgarten und dessen nach» sler Umgebung. In deu heutige» Vormittagsstunden widmeten Sich Se. Majestät der Kaiser nach dem Gottesdienste ausschließend Staatsgcschäftcn, heute ist ^ Familie» - Diner. Während bei der durchlauchtigste» ! Erzherzogin Gisela vollkommene Nckoiiualcszcnz ein» ! getreten ist, erkrankte die durchlaucht. Erzherzogin So° ! phic ebenfalls au einem Zalmficber, zu welchem sich eiuc Dysenterie gesellte, die bereits seit 6 Tage» lie-< steht uno Veranlassung gab. den Kindcrarzt Dr, Göß ! aus Wien an da« hiesige Hofiagcr zn bcrnfcn. Telegraphisch liege» folgende Nachrichte» vor: London. 13. Mai. I» der heutigen Unter» haus »Sitzung hat Lord Palmerstou die Motion we» > gcn Abschaffung dcs Parlamcuttioes eingebracht, für ^ dc» Fall als uon dcm gcgenwä'rlig bestchcnocn Eioe ^ nicht dic SieUcn ausgcschicden werden sollte», kraft dcrcn j die Iudcu uou dcm Parlamente ausgeschlossen sind, Dcr Attorney General Mr. Thcstgcr willigte in dic Ein» driugnng der Bill, erklärte jedoch, sich der zweiten Lesung widcrschcn zn wollen. Nach Mr. Thcsiger nahm Lord John Russell das Wort und billigte die Proposition Lord Palmcrston's. betreffend die Bill we> gc» Erlassuiig dcs Eides sür die Jude». Er unter-stützte den Vorschlag pro forma und willigte in die Einbringung der Bill. Londo». IU. Mai. Der gestern aus New'Iork iu Soiühampto» angekommene Dampfer „Vanderhill« bestätigt das Gerücht von dcr Verwerfung des auf Zentralamerika bezügliche» Clarendon-Dallasuerlrages. Die englische Regierung wtrd nicht eher weitere Schrille in dieser Angelegenheit ihn», als bis sie uou Lord Napier dic amtliche Anzeige dcr Vertrags-Verwerfung erhalten hat. Der hochw. Erzbischof uon Mexiko ist ans dem l'ande uertrieben worden, Handels- und Geschäftsberichte. (Marktbericht uou Hozheuar A Comp.) Sissck, am IU. Mai. — Im Laufc dieser Wochc sind von unser»! Markte genommen wordeu: Circa 22.000 Metzeu Wcizc» i, st. 4. 36 f^ 1300 „ Halbfrucht l, fl. 2. llU^^ll f>. ,, "'^ „ bosnisch Mais ü ft, 2 1—6 kr ljl»^ „ bauater Mais ü fi. 2. 0 kr. i^ " bosnisch Korn ü fi. 2. 20 fr. « '''."" « bosnisch Hafer ü fi. 1.1« kr. » ^^^ » ungerciiterle» Mais al> Wasser l» fi. 1. 30 lr. Die Nachfrage ist noch for! lebhaft uni> die Hai» tmig dcr Preise steigend. Schiffsfracht pcr Karlstadl !> kr,, Landfracht per Stcinbrück 1<—12Or. vr. Mp. ! Wittcruug schön und warm. Wasser fallend. ,/ .^ / ^ ^ . ^ ^ '^ "^ V ürseudericht aus dem Nbendblatte der östcrr. kais. Wiener Zeitung, Wien 18. Mai. Mittags t Uhr. Nci weniss aninurtem Zicschästc war die Stimmung sowohl für Staats- als Indusinc-Pcchicre fcine ungünstige. Devisen unbedeutend Uerändert gegen leKthiu. National - Nuiehen zn 5 °/„ »^'/. ^«^ '/« Anlchcu «. I, l^5l 8, ». z« 5°» "» -!»3 V, «omb. Vcuct, Aulehen zu 57„ N8-ÜN '/2 Etaat^schuldverschrcibnngeu z» 5°/„ 83"/« '^3 V, detto ' „ ^'/.'/« 73 7.-73'/, detto „ /.-«5 V. detto „3 7« 20 V. 50 V, detto „ 2 V, "^„ 5!°/.—42 detto „ !"„ !'!/,->«". Gloggnitzcr Oblig, m, gliickz, „ 5 "/„ >.'<;- — Ocdcnburger dciw d.tto „ 5"/„ '»'5----- Pcsthev ' detto selt» „ 57» «5- — Viailändcr detto dctto „ ^7. "^------ Orund.ntl.-Oblig, N. Otst, „ 5 7« 88 V.—88'/, ?elw U. Galizini, Ungarn ie, zu 5 7„ 7l» V, ^ 8<) V» dctto dcr übrigen Kronl. zu .', 7« 86 ^ 8!»'/, Vans,.' - Obligationen z» « V, 7» '^ ^'^ ^, Lotterie.-Nnlehen v, 3, >834 33^-33«! detio „ 1839 <39 7.-"!»V, dett» .. «85^ zu ^7. M»'« !>"'. ^onio Rcntscheinc !f>7.-!L7, Galizischc Pfandbriefe z» ^7» 81 — 82 Nordbahu - Prior. - Oblig, zn ,', '/« 6'V. !>!»'/, Attie» dev Oestxr. 'ir.dit-'.'!,>sial! 24','. '>, -243 '/. „ vl, O.st, !Hsfomp!e-Gcs, >23 ->23V. „ „ Vud!uei>»l Linz« Vniundncr- ^iscudalin 2«4 -^»>s! „ „ N^rbbahn 2!8'/,^2!8V, „ Staat«,isl,ch,-Wcsel!schast zn I-.U0 Frants 288 7.-288 V, „ „ ,Uaisc>in- Miscibclh-Vcchu >» 20«! st. »lit 3»» V«!. Einzahln»,, N!»'/. N!N 7, „ „ Snd-Vlorddc„!scht Vnl'indunM'. N>7—10? '/, „ Theiß-Aahu ' WO'/,-NW 7. Lonib.-Vcnct, Eisenbahn 25«! 7, 257 , Kaiser Franz Josef Orinitbahn 2!X, -'>!>» V, „ Tricster i!l>sc <<»3 7, l 13, Emission---------- „ deö Lluyd 422-424 der Pisther Kettl»l',.'Ges>!!sch>>,'! ?? —78 Wiener D»«,ps>»,-G>ftllschaj! «»—. Emiss, 27—28 „ dittl' 2, «Hmiff >» ^riorlt, 37—38 W«li»zy 4!» !i, p°,'e 7? 7,-78 Windischz,rä!> ^ 27 7, 2? 7, W.ütsttin „ 2«—2» V, Krglevich „ ^4 !47. Gal::> „ 4<» 40 7. St, Gen„is „ 3»7, 3»7. Pulffy „ :>8 7,-3»7. n 19. Mai 1867. Etaatsschuldvcrschreibungcn . zn i>p,. in ^M, 85 l/4 dcll° ans der ^itioual-Nnicihc zu .', ft. in CM. «4 3 4 detto ......„ 4 >/2 „ „ ^33,!!! Darlehen nn! Verlesung v, I, !^>>4, für >>!» ft. 135 !^'3!!, „ »W fl. ,38 7,8 Grundentlüstnül^-i^dli^ationen vou Oalizien und Ilugarn, sanüui Appertinenzien zu 5 7,. , . 8N 1/4 Nant-Akllcu pv. Stück...... 1002 ft.in HM. Afti.» dcr öst.rr, Krcüit - Anstalt für H>n,dcl un» Gewerbe zu 200 fi. pr. St. 23« !/H fl. in CM. Mien der k f. Pliv. osicrr. Skiatseiseu'ahn- gcscüschast zu 200 si,, »>.'ll nngczahl! — sl. V V. ,u!t Ratenzahlung.......28« st. Ä. V. Atticn der Kaiser scrdinands-'.'iolddahu getrennt » CM Alticn der österr. Dl'nan-Dampfsch>fffahrt zn 5,!0 st. C,I>i......... 56« !'. CM. Th,ißbahn......... . 20l Wechsel-Kurs vmu 19. Mai 1837. Amstttdaü,, für 100 Holland. Nthl. Guld., 87 2 Munat Äugsl'ing, fnr 100 fl. Curr., Gnld. . 105 3/8 »se. F.ankjuvt a, M., für l2U st. süd°. Vcr- ci»«wähv, im 241/2 si, ssn!!, Guld, . 104 3/8 Vf. 3 Mmlat. Hamburg, jü,- i„„ M,,^ Banfo, Guld. 77 !/4 2 Mouat. London, für I Ps«„d Sterling, Gnlo I0,!2!/2Vf.3 Monat. Mar,c>llc, M :«,„ ^Nlc6, Wuld. . 12! 34 2 Monat. Paris, fnr 3W Frane«, Guld 122 Ä' 2 Monat. Bukarest, fur ! O^,, P^,^, .... z,^ 3l T.Sicht. K. k. twllw. Münz-Dnkaten. Agio . 8 Gold- und Sillicr^usc voiu 18. Mai 1887, Gcld. Ware. Kais. Münz - Dukaten Agio...... ^ g dto. Nand- dte>, „ .....7 ,/2 7 5,4 Void «l üneroa ,, .....— — Napolcousd'or „ .....8.!> 8.ll» Son'.'crainsd'or „ .....!4.!> I4,<> Friedrichso'or „ ..... 8.40 8.40 Cugl. Sovcrcignc« „ .....lN>8 !N,!8 Russische Impcriale „ ......8,23 8,23 Silber-Ngio .....« 6 >/4 Thaler Preußisch-Curraiit '.....l.32 l/2 ^.33 A!tzeig c der hier angekomlncnen Fremden De,> !9, Mai >857, Hr. Bare» Tchrenck, k. t, Kämme!'?!', — Hr. Blanch, k. t. Rath, u„d — Hi-, Mmfilo, Fabiiks^ b^sitz^r, vo„ Wie». — Hr. Graf Wimpfe», t. k, Rittmeister, und — Hr. Naderzo, Kaufmain!, vö» T'iest. — Hr. Lava^nola, Grundkesißer, vci, Ndiüe, — Fr, Plvlcsima,, GlitZde'sißcrin, vo,i Trieft. Pfaudämtliche Aizitatiozz. Donnerstag den 2H. Mai werdm zu den gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen Pfandamte die im Monate März 1866 versetzten, und seityer weder ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Laibach den 20. Mai 1857. 6, 78>. (2) Die Grotten-Verwaltung in Adelsbcrg bringt zur allgemeinen Kenntniß, dasi am Pfingstmontage den s. Inni s^HV die jährliche FEIER deö G r V t t e tl f e st e s, mit Neleuchtnng der Grotie in allen gangbaren Räumen, lind mit einer Tanzuntcrhaltung in dem soa/« nannten Tanzsaale stattfinden werde. Das Grotteufest beginnt um I Uhr Nachmittags und endet lim tt Uhr Abends; drei Böllerschüsse werden den Anfang fl'g nalisn'cn. Eintritskartcn zu Gin Guldcl« für die Person, werden sowohl bei dem )3ag5rassier Herrn Josef Riavitz zu Adclsbcrg Haus - Nr, 70 als auch dei der KaUn am Grotteneingange gelöst; die DvmestiHucu der Gäste sind jedoch vom Eintrittsgelde frei. Weitere Anforderungen an die Grottengaste sind dcn Grottendiencr» streng untersagt, zumal die glänzende Beleuchtung die Verwendung von Führern ganz entbehrlich macht, und letztere für diesen Tag ganz eingestellt ist. Jedermann wird ersucht, sich des Ab-schlageus von Grottensteinen zu enthalten Da in der Grotte neue, die Bequemlichkeit des Grottenbesuches sehr fördernde Bauherstellungen bewirkt, insbesondere die Wege in allen Räumen vollständig geebnet und mit trockenem Sande bestreut wurden, so wird um so mehr auf zahlreichen Besuch gerechnet, da die Franz Josef- und Elisabeth.Grotte mit ihren unvergleichlich ^schönen Tropfstein-Gebilden dem Besuche geöffnet sein wird. Ädelsberg am <;. Mai l857. Von der Grottelwerwültunas-Aomnnjsion. 3. 831, (2) ^ M M TZ IT T^ N. Ein großer Wcingattcn ;u Li-ßitzberg, sammt ^emauettem Haus und Keller dcl Selsenberg m Unterkrain, w-rd billig zum Verkaufe angeboten. Das Nähere erfährt man auf der St. Pcters-Vorstadt Nr. 90. Z. 507. (20 Z. 8U8, (2) Carl Vogl, akademischer Maler, empfiehll dem Hochgeehrte» Publikum seine Leistm'gc» i» Alle» Fächer» dcr Ku»st. O.lmalerei, besonders Portraits, für dere» vollkommene Ach»I,chkeit er bürgi, imd da er in >'ie!e» Städte» Deutschlinid's, so auch >>> Paris A,iertem>u»g Zefmldei,, so sch^neichelc er sich auch hier währe»d ei»e>> k»rj?i! Aufenthaltes zu relis^re». Auch ist er bereit zur giößere» Veqiie,!>IIchleic des rei-ehrte» Publikliin^, beso»de,s zum Portr>ni,e» t>er h»ch' »crehrte» Dc>,»eü, ins Haus sich z» velfli^e». Die Woh„»ng ist a», C°»greßplatz, >,„ Kog.'1'lche» Haus Nr. 32, im ?. S'tock, A nz eigr. Ich zeigc einem verehrten Publikum ergcbenst an, daß ich durch Bewilligung des lobl. Ma^ gistrates eine Lohnkutscher-Befngniß erhalten habe, und werde mich bemühen, gefälligen Bestellungen^ Einspänner oder Zweispänner nach jeder Richtung über Land, zur groß' tcn Zufriedenheit zu entsprechen. 1^. ZkKU»«»»zUMGH'« 3. 728. (2) (Soeben erfrftien in ber DstCflCV'fdjcil 93t'tTciga(jiinblnmi '" <2tnttQ;M'&t bei Sgw.V. I4SeJ«i" bbhej'b- «X.* IVdor BJa«»!»«»*s; t'ovviitfiiii: Dr. Ü. 05. HcMfdjU'»' Cproffffuf (im söiiigl. fflymiiaihim in ©lutfgiivf) für ©cfutle unb ^)*auö. 31iü einem in tieii (Eei;t gcimicIUen illsas ut>" 50 coCorirlcn 31'aiicn uiiö mcJjrci'cii Ounftcrt JlööiCbunoert. ,pikl; ^düli in vfici) iUiistvivtcni Sinbanbc 2V3 Sili)'1'-— 3 p. 48 fr. Sdö iiorftctjcntc SBcrf tringt eine ganj neue, betn Hu'1'!', vidjt in bef (Seci-jvanfjie füv bic ^ngciib »icl f)51; even 9tf!' »evd-ifjenbe ikrtljobe jut ©dtmt.i. ©« ist baö erjle '' 'fielt.fct'Utnb i'cfrtjcincnbe !ünct), Wclcticä (bm'd) Ciilfc bei1 ®a^ vaiioiira;i[)if) biitS flau je äHatctial bcÄ grcgvops>ifcljc n Uiitcvvw iiii feiner 33er fcfjmc l jung cincd u o II jl« n b i gc n JH',"'.' ff 8 mit int c tfffii n ten Silbern illlb tinem »orj11^ lir!)en Xnt, awi rer geber eine« gcacijtcien bcutfctien @cft" ' inaniicä umfafjt. SJirfjt mit (Sltcm) Setitcnt imb (Svjicf)«'^ fonbent and; bev 3ngfiib imb nden gcimilitn wirb bag et't« ' • friiöne nlä billige gtu-rf jnm feK'iisiänbigen ©fttaiid; sl»f 3i.!(irmste cml'iotjlrii. ' , 3n Mneifennniti) bet „^uerfnnijjiijen unb gcsdjmasf»oKf» ,',^ LH-bmtiig biefcä gemeiiinii^igcii SBerfes" muvfc bnöfelt'c ''"'.".f, niiniiticltiiir mid/ feinem CJrfrficiiKii bnrcfi Sßtrieifjung ber V>aK tsiiibtvg'fdicn flvojicit gulbfiwn iüicbslidt für Sßiffeiisdjaft " .itunfl slueigejeidjiict. ^- »ei J. Csiontilli, SBud;I;dnbIcr «« ; ll a i b a d), ^auptpla^ ftnb jietS üorvdtt)«3,u.", roevben jur je^igen 3)?atanbad)t ju Den bißl9' fien greifen empfohlen : maä»t. gin üottflaj*. öislfS ©cbet'oud) für alle üüi-rflji-cr Der ^" g ©ottcö, bosonborS ^ur ^cicr bcö 9Jiantn'9K°"fl jt' © e 1; r c (e cj a n t in ü p i n tu a n D . ^ ö ©olDucfjierung flobunöcn, mit ©olt)|'c!)ni" " giufcral nur 1 fl. :>i) fr. ' Marijc rožeu «vet. Moliivonc 1->11°^ s |>i'cini.sl](ivanjcni v puècšcnjc ntl! tej.S'h setc Je: usa in Mat i je ., ^r, 3n fd)iuatjfin spapiorbanb mit Futteral 1 "• AL ifScsec MarSjc uli castenjo pr(JJ'vC duvicc Mariii; skoz eden ceü mos'-"0- Elefant >n ^'eder gebunden mit Schuv"' ^ Schlör, M«°« Alois, Andacht ^alls^^ Eonutage zur Ehle drü heil. ^lo>>'U'^ ^.. . Gl)nzaaa, », Auflas' in Papierdand üin,^! Or. ^loi^ 8cl>!6>'; po^wvm In schwarzem Papinband 3s N.