!"! RIH. Montag am O. Juni R853. ^^'„^nbachlr Ieitnnq" erscheint, mit ?l„z!n>l>me !>er To„,i- »,>!, Feiertage, läßlich, unt> fustct nnnint dm Anlagen im N° m v to ir q a „ , j'i l>ri a !! ff < < < - , > Kreui l, ri>, « ss, Mr die 3„ss.ll„n>, i»'« Ho„« und l, a l b i >N, ri q 3!, f' ,,,,l,r ,» .„?,V<, ,„ m, ."^ '',^ ^'^. »ic,„il>ri>,, unter ,sslen,l'>iü!, m,d qedrnckter Ndresse ,5 f!,, l> o l l'j>i l>ri ,i 7 fl, HN fr, — In ,'cr.i t, ° „ s,,e b ,', l> r ,',,r „ne Zvcilteniei,/^ . . iu »,'r 'Ij l,!i volto. w>'li^> »i„,ch^t,i„q li f>„ ,,,r ,ws„!iali>is ü, ?r„ snr !>rei„»,!i>,e 5 sr, ss, M, Inser.ile l',,! 12 Zeile,, f°st«, 1 ss^ snr 3 M„l, 5<» fr fi,r 2 M.i, >,,» 4<» s - "'< ml^ "' '" ""' 3« diese» Wcl'nhren ist „nch dem „provisorische» Gesetze »°>n !>. November >85<> s,',r InscrtionsjiänN'el" noch 10 kr. für eine jedesmalige i hinn, z,i rechn,/" "«j»!chnl!en. Amtlicher Theil. ^e. k. k. apostol. Majestät habe» mit aller- böchster Entschließnng vom 26, Mai'd. I. an dem ^"ropolitancapitel zu Agram znm Domcautor den ^^pst der Collegialkirche vo» Csasma und Ärchidiacou °°" Guescha und Szincze, Anton Vakanovic; ^ DomcustoS den Abt und Archidiaconns von ^oZina, Johann Kralj; znm Propste der Collegial- "lhe von Csasma zugleich Archidiaco» vo» Gnescha "^ Szincze, Isidor Hochreiter; zum ^i'«!!i<>i«- °"'U'« <:l,,I«>»uv ^ori«!^»,^^, Malidäns 2'iikovic; u»d nach ^ ^radnal - Promotion der übrigen Archidiacone °">u ^7(!>,i<»i«!(>r olmonum^ ^">' Franz Xaver Schufflay, zum ArchidiacouuS °" Csasma den Domherrn Dragouec und zmn .^^>» der k. f. Armee. P e r l e i h u u a, e n. M. ^^» pensionirte» Rittmeister Theodor Baron ""chi„g«„^ l,«i sci„e„, Uebrrtlitte i» de» slrmee- »l>,!o, der Majors Vharakter l»,l Iioxuiv^, „„d dl>m ^»sionirte» Rittmeister Carl 5^olyer ebenfalls d>,>r ^ajors'Charakter n«! lwno,^. ^aß des Finanzministeriums vom ,7. Mai 1853, A^ für alle Kronlander, über die Aufhebung der ^uijtigi,,,^ verfallene Partial-Hypothcün'-Amveisnngm °"l laudesfiustlichen Cnssen anstatt baren Geldes z» ^^tn und über die AuiM'tisiriuigssHigtcil dieser Anweisungen. ^ ^amit den Eigenthümer» der anf der Saline die n.^^brdnng des Aerars, möglich gemacht werde, f , '"°ltistrnng derselben z» bewirken, h,.,ben Sc. dem ^°^' Majestät iiber den im Einvernehmen mit H ^l>stizi,,i,,^^^,,^ erstatteten allermiterthünigsten ^'tssf,^ ^^ Finanzmilnsteriums mit allerhöchster °rx, ß""g uom 1l. d. M. allergnadigst zu oer- "" geruht: «^ / Die vor dem Tage der Kundmachung dieser H^ Men E„,sch,ies:i»!g hinaosgegebeue» Partial-3j ^^l-Aüweisnngen ^,^ ,^^ ^^^ ^^ ^^ h>„. °"mber d. I., die seit dem erwähnten 2age I«„h ^ebene» aber gar nicht mehr bei den >!,>h /"blichen lassen a» Zahlmigsstatt anzn„eh„ien b>^ '° ersteren nach Ablauf des Jahres 18^3. f«>, ^lren hingegen nach Ablauf ihrer Ver-o^ ^>t nur mehr entweder gegen barcS Geld B^/^" »ene Hypothekaranweisunge» bei derjenigen ^<>tl> ^ umzuwechseln, bei welcher sie hiuanogegcbc» V,,^ ^ Dei!j,'i,ig,',^ welchen eine Partial-Hypothckar-Ä>„. ,""3 abhanden gekommen ist, steht beiior, die ^°rs/ !""2 derselbe» nnter Beobachtung derjenigen d«r ^^^" zu bewirken, die für die Amortisn-nng !l,h '^ bei, U e berbri n ge r mit einer be-"«Vier ^°" Zahlungsfrist lautenden Staats-l8yz ^ ^" den, allerhöchsten Patente vom 28. März ^lich,, ' '^^^' erlasscn worden sind; jedoch soll ^lchz^f, ^'' ^l»r dem Tage der Kundmachnng der ^^" Entschließung »om N. b. M. hilialiö- gegebenen Partial-Hypolhekar-Anweisnnge» die Edictal-frist erst vom 1. Jänner 1864, oder — wen» die Etitt-Ausfertigung nach dem 1. Jänner 1834 angesucht wurde — vom Tage dieser Ausfertigung berechnet werden. Nichtamtlicher Theil. Eorrespvlldenzen. Trieft, 3. Inni, ^ — Ein« großartige mnsikalische Academie, welche einige Dilettanten Montag Abeuds in unserm großen Theater znm Vortheile der armen Schulkinder geben werde», gibt mir Gelegenheit, über den Siand unserer Volksschulen zn spreche». — Bis zum Jahre 1839 waren in Triest nur 3 Volksschulen. Seilcem Se. E. der Graf Sladio» Gouocrnenr in Triest war, wnchü ihre Zahl jahilich so , daß wir jeyt 4 Hanpt- und 10 Elementarschnlen besipen, wo-ro» die Hälfte Mädche»sch»Ien sind. U»s« Mnni-cipinm gibt jährlich bei 0(» ss. für den öffemli-chen Volksschnluulerricht anel. Damit aber der Unterricht »nd der Schnlbesnch ordentlich beaufsichtigt werden kann, erucnnue dcr Stadlrath !> Schulcom-Missionen, wovo» j>>de ane- drei Mitaliedern mit ei-'»cm Pfarrer oder Sch„l«l>>chete„ c,» der Spiße zu-sammengeseNt ist. Wie oiel diesc Commissionen wir. ken können, diene Ihnen als Beweis, daß die Zahl der Schüler, welche vor einem Jahre 4401 war, jeßt anf 483N gestiegen ist. In den wiederholteu Schulbesuchen, welche die Commissionen seit ei» Paar Monaten mache», konnte» sie sich überzeuge» , daß das Ansbleibe» vieler Schüler anö der Schnle nicht so sehr der Nachlässigkeit als dem gänzlichen Mangrl an Kleidungsstücken uud Beschuhung zuzuschreiben ist; deun es gibt nicht wenige Schüler, besondere Mäd-che», welche Ehrgeiz genug haben, nicht mit zer-fepten Kleider» die Schule zu besnchen. Diese bittere Erfahrung bewog daS Hanptcoiiiit^ der Schnl-commissionen, einen Aufruf an die vhilantropischen Bewohner vo» Triest zu veröjfeulliche» , damit sic mit Geld oder Kleidungsstücken die armen Kinder beschenke» möchten. Dieser Aufruf trug wohl einige Früchte, aber nicht znr Genüge, um eine so große Anzahl von Nothdürftigen befriedigen zu könueu. — Nun dachte das lobenswertht Comil«, sich an die ausgezeichnetsten Musikklnistler von Triest mit der Bitte zu wenden, sie möchte» im großen Theater eine großartige Academic ueranstallen, welche, ivi« ich sagte, Montag Statt haben wird, »nd von welcher man sich, sowohl was die Leistung als die (5o»currenz anbelangt, sehr Großes verspricht. j Die Abreise Sr. Ercellenz deS Hrn, k. k. I„-ternniuins Baron v, Vruct, soll Sonntag am ä. d. M, Nachmittag Statt finden. Die Veanne» des österreichischen 5,'loyd, welche mit wahrem Schmerz diese» große» Man» von der Direction scheide» sehen, werden ihn anf enicm oder z,vei Dampfern (cimge sprechen sogar vo» 4 Dampfern) bis in die Gewässer von Mrano begleiten, wo tan» am Bord des gro> ßen Dampfers „Bombay" <„, Festessen zn Ehre» des hochgeschälitcn Staatemamies Stait finden wird. Erst in diese» Tagen fange» sich unsere öffentliche» Gärten zn belebe» an. Die Villa Neker nnd der Rosetti-Garte» werden besonders besucht. --Unsere Theaier schweigen. Heuie Abends gibt ei» ^ Magne,,senrs im Filodrammatico seine erste Vo.st.l-lung nut seiner Tochter. Morgen wird daS Theater Manrouer mit der Oper „Attila" eröffnet, am 18. eröffnet sich das grcße Theater mit Oper» und mit berühmten Künstler», worunter die 8>>noi-u Maray und Demeria und die Herren Mirate, Fen, und Scalese zu nennen sind. Oesterreich. Wien, 2, Inni, Der Geist der Ergebenheit, Treue nnd Anhänglichkeit für das allerhöchste Kaiserhans uud die geheiligte Person des Monarchen selbst hat in der ruchlosen That des 18. Februar einen Anlaß erhalten, sich ,» sm.er glänzenden Fülle zu hs-chälige». Es haben sich nicht nnr alle Provinzen des'weiten Reiches, alle Stände nnd Classen der Gesellschaft bei dieser loyalen Kundgebung be,heiligt, auch vom gesammten Continente wurde nur eiu schrei des EntselMs hörbar, folgte ein emmülbiger Sege»s-wnnsch für Oesterreichs höchstes Kleinod, seinen Kaiser uud Herru. Alle Erscheinuuge» dieser denkwürdigen Epoche habe» vinen gleichen Werth i»,d verdienen dem Gedächtnisse der Nachkommen überliefert zn werden. Ii, der reichen Ncickl.s,. w,-lch.> ,„ dieser Beziehung sich .wch .mmer <„>hä»ft. beben wir nachträglich die Er-aebeuhe.tSaoressen d.S l,'ebrperso„ales der Gymnasien oon Padna, Viceuza u,.d lidine u„d der Padnaner Normalschul« hervor. Sie haben i» mancher Bezie-hnng einen beso»dere» Werth. Obscho» an der Loyalität anch dieses Kreises der Unterthanen Sr. k. k. apostolische» Majestät nicht gezweifelt werde» konnte. !o liegt doch in dieser Kundgebung eine neue Bürgschaft für den Eifer, womit der Lehrstand Italiens sich scinem hohe» Berufe widmen wird. die ihm anvertraute Jugend für Gott und de» Kaiser treu und redlich heranzubilden. Die E,fahrunge» der Vergangenheit haben die Wichtigkeit dieses Zweiges der öffentliche» Thätigkeit in ei» »eue5 Licht gestellt. Sie haben die schweren Verpflichtungen ernst m,d gewaltig in daS Herz jedes Redlichen wieder eingeschrieben, welche sich mit dem Unterrichte der heranwach, senden Jugend verknüpfe». I» diesem hohen und gewichtigen Amte, i» der Richtung seiner Thätigkeit, in der Macht der leiieudr» Grundfäß? wird das Wohl und die Zukunft der Staaten, über Glück oder Unheil des einzelnen Menschenlebens entschieden. Wenn frühzeitig die Grnndsaße loyaler Weltanschauung, die Anhänglichkeit an den heiligen Glanben, Sinn für treue Pflichterfüllung in die jugendliche Seele Eingang finden, wird die svätere Lebenszeit in manchem Sturm, i» mancher Prüfimg sich deö ethischen Fondes edler Vorbereitung zu erfreue» haben u„d die reifende Ei», ficht des einstigen Schülers daS Andenken verehrter wohlmeinender Lehrer segnen. So ist die Aufgabe des Lehrstandes ernst und lohnend zugleich, das letztere aber nur dann, wenn die in der berührten Er-gebenheilsadresse enthaltenen Grundsätze eine dauernde und aufrichtige Durchführung gefunden habe» werden - Obwohl die h, Staatsverwaltung sich „^ veranlaßt sah. die Beschickung der bevorstehende» Au^ stellnng in New.York mit österreichische» Erzeuan.s^ se» m ähnlicher Weise s° verkennt sie doch keineöweas die Wii, - k ' 326 archie. Das Handelsministttinm hat daher den Kanz-leidirectoc bei dem k- k. Generalconsulate zu New-York, Herrn Carl Loosey, zum Berichterstatter über die dortige Ausstellung ernannt, (die Stellung des Herrn Loosey gegenüber der Ausstellungscommission wurde dem von der nordamerikauischeu Regierung einsendeten Obersten, Herrn Hughes, als offick'll notifi-cirt) und denselben aufgefordert, dahin zu wirken, daß die zu dieser Ausstellung gelangenden österreichische,, Erzeugnisse die verdiente Würdigung erhalten, über-dieß aber über den Gang der Ausstellung, die Beschickung derselben, insbesondere über die Menge uud Güte der österreichische!! Ausstellungsgegenstände, sowie über jene Artikei, welche von österreichischen Industriellen mit Aussicht auf Erfolg an deu amerika-»ilchen Markt gebracht werden können, über die Geschmacksrichtung der dortländigen Aussteller und ähnliche wesentliche Momente nähere Andeutungen zu geben. Mit dieser Verfügung des h. Handelsministeriums ist zugleich einem speciell in dieser Richtung ausgesprochenen Wunsche des niederösterr. Gewerbevereins begegnet, bevor noch derselbe a» das Ministerium gelangt war. Der Gewerbeverein hat nämlich, in Hinblick ans die Vedeutslünkeit und practische Nützlichkeit der New-Iorker Ausstellung auch für Oesterreichs Industrie, die Eistattung verläßlicher Berichte über dieselbe in einer Eingabe an dieses Ministerium als höchst wünschenswerth und eben nuch Herrn Loo» sey als die dafür besonders geeignete Persönlichkeit bezeichnet. — Das Finanzministerium hat Elcinplare des österreichisch-preußischen Handelsvertrages den Handels» kammern mit dem Bemerken zugesendet, daß sachkundige Vorschläge der Kammern dem Ministerium stecs willkommen sein werden. — In deu hiesigen, den katholischen Interessen gewidmeten Blätter» haben die Bäckergesellen gegeu die Uebung, daß an Sonn- und Feiertagen Brot gebacken werde, wodurch sie am Besuche der Kirche gehindert sind, Klage erhoben- — Die „Pr. Nou." berichten, daß fast in allen Gegenden Böhmens das Getreide, namentlich aber das Korn, trefflich steht, selbst an Puncten, wo es in sonstigen Jahre» nicht gedieh. In einigen Gegenden Böhmens fielen in deu letzten Tagen Schlossen, z. V, bci Zakolan, Chwala u. s. w.; der Schade aber war unbedeuteud. — Die Geschäfte der in Italien confiscirten Güter der Flüchtlinge sind von Seite der früheren VerwaltungS-Commission nunmehr an die Finanz-Intendantur übertragen worden. — Die amtliche „Mailänder Zeitung" vom 31, v. M. enthält die Bestätigung der Nachricht, daß dem Conte Marco Greppi die Rückkehr in die k. k, Staaten gestattet und das Sequester auf seiue Güter aufgehoben worden ist. — Die internationale Commission für die freie Poschifffahrt hat ihre Frühlingssißuuge» i» Ferrara beendet uud die Mitglieder derselben sind in ihre Heimath zurückgekehrt. — In Piemont werden vier neue Telegraphenlinien errichtet: Von Genna bis znr modena'schen Gränze, von Chambery bis zur Gränze des Cantons Genf, von Novara bis zur schweizer'schen und vou Geuua bis zur frauzösischeu Gränze über Savona und Nizza. Wien, 3. Juni. Ihre Maj. Kaiserin Maria Anna, Gemahlin Sr. Maj. des Kaisers Ferdinand, ist heute Abends 8^ Uhr, anf der Durchreise zum Besuche Ihrer durchl. Anverwandten in Italien, aus Prag im besten Wohlsein hier eingetroffen. Ihre Maj. wurde» im Bahnhofe von Sr, Maj. dem Kaiser, a. H. Dessen durch!. Aeltern uud den sämmtlichen hier anwesenden Herren Erzherzogen erwartet, und begaben sich ohne Aufenthalt nach Schönbrun». -- Sonntag, den 3. Juni, findet in der Augustiner Pfarrkirche die Consecration des neu ernaunteu Bischofs von Linz, Nudigier, durch deu Herrn apostol. Nmuius, Cardinal Viale Prelü, Statt. Der Herr Wechw,ch°f. Ar. Franz Zen«», und der Herr Bischof von St. Polten. Dr. Georg F^rle, werd.» c»> der Sp'tze der zahlreich aWueuden hohen Geistlichkeit stehen. — Für die dießjahrigen großen Herbstübunge»! ist ein Lager im ausgedehnten Maßstabe bei Turas in Mühren projectirt. Wie ma» vernimmt, wird Se. kön. Hoh. Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen nach Oesterreich kommen, nm den Uebungen, die Ende Angust beginne», beizuwohnen. — Die Errichtung von zwei neuen Caoallerie-Regimentern, nämlich eines 8. Dragoner- und eines 12, UHIanen-Regiments, ist nun durch die von Seile der ueuen Siatthaliereie» publicine nene Werbbezüks-Eintheilnng officiell ausgesprochen worden. — Eine», in Triest circulirenden Plane zn Folge, soll, um den verschiedenen Mißbrauchen im Fracht-wese» ein Ende zu mache», und durch abgemessenere Verwendung, theils auch Vermehrung der vorfind-lichen Trausportmittel eine regelmäßigere, billigere und rafchere Warenbeförderung nach dem Innern zu erwirken, an die hohe Regierung die Bitte gerichtet werden, die Strecke von Triest nach Laibach jetzt schon als iutegricende» Theil der Staatöbahn zu be-irackten, u»d zu diesem Zwecke iu Trieft das uo-ihige ElpeditiouS-Vureau u. s. w. zu errichten. — Die uächste Conftrenz des österreichisch-deutschen Postvereins wird erst dann Statt finden, wenn durch die Resultate des neuen Zoll- und Handelsvertrages über ein Bedürfniß der Aenderung der Vc» einssatzungen wird abgeurtheilt werden können. — Iu Folge der Einführung des prou. Grund-steuer-Catasters, als Maßstab znr Umlegnng der Grundsteuer in Ungarn, dem Vanate und der Nojwodschaft, hört die bisherige Einhebnng der Einkommensteuer von dem.Erträgnisse der Waldungeu auf. — Nach Berichteu aus Vata via vom 13m, April, war die bekannte Reisende, Madame Ida Pfeiffer, am 27. December in Amboina angekommen, hatte einen Theil dieser Insel u»d mehrere der umliegenden Inseln besucht, und wollte im Februar ihre Neise von Amboina nach Ternate und Menado fortseyen, * Wien, 3. Juni, Nu> 11. v. MtS. wurde der die Schafe hütende Bauer Vasta György aus Ki-stelek, i» der Gegend von Kömpöcz, Abends von 3 BetiyM'e» überfallen und ermordet. Die hieoo» in Kenntniß gelangte Gensd'armerie-Abtheilung hat nicht allein damit sich begnügt, ihren Pflichte» gemäß o,e Spur der besagten 3 Räuber zu verfolge» , wornach es ihr gelang, eines der Mordthat verdächtigen Individuums sich zu bemächtigen, sondern eö hat dieselbe, nämlich vom 3. Flügel des 6, Gensd'armerie-NegimentS, für die Hinterbliebene Witwe und 6 Kin» der des Gemordeten, ans Nächstenliebe im Augenblicke der ersten dringendsten Noth eine Collecte veranstaltet , und deren Ergebniß von 16 fl, CM. der Witwe znkommen lassen. ^ Der Banknotenumlauf, war laut Knndmachung des Standes der österreichischen Nationalbank vom 31. Mai fl. 197,648,28!, gegen fl. 196,801.9.^0 am 3. Mai. Gester», am 2. Tage der für die Anmeldungen der Uebernahme von Neserveactien festgesetzten Frist waren bereits 16,386 Actim übernomme», »nd darauf der Betrag von fl. 4,711.900 einbezahll; voll eiubezahlt sind davon 4100 Actie». Der Vanknoteuumlauf reducirt sich daher seit 31. Mai Uni deu beiläufigen Betrag dieser Einzahlungen. Das Bank-Portefeuille ist im Mai von Golden 36,749.941 ss. auf 38.174,641 fl, gestiegen; die Vorschüsse auf Staatspapiere u. s. w. sind von Gulden 19.426,600 auf st. 18.668,300 he,abgegangen. Der Silbervorrath, welcher sich im Mai etwaS vermindert hatte, nämlich von st. 43,303.744 auf fl, 43.161,964, ist seit dem 1. d. M. um ss. 600,000 gewachsen. * DaS „Journal de Constantinople" enthält in seiner Nummer vom 19. v. MtS, folgende Stelle: „Es ist sehr zu bedauern, daß Fürst Mentschikoff, welcher vor Ablauf der für die definitive Antwort der kais, Regierung festgesetzten fünftägigen Frist, gester» Nachmittag durch eine letzte Note die Emstellmig der politischen Verbindnngen zwischen den beiden Staaten angezeigt hac, nicht die für die verlangte Fr,st bereitete Antwort abgewartet hat, welche ih» vollkommen überzeugt habe» winde, daß die Pforte den feste» Willen hegt, kraft ihrer souverainen Unabhängigkeit nicht nnr den Interessen der gnechijclM Kirche, sondern anch jene» aller anderen christlich"' Gemeinde» eine vollkommene Genugthuung z» 3^ währen, was ihn ohne Zweifel vo» dein eben äuge-deutenden bedauernswerthen Schritte abgehalten ha« ben würde." Pra.,, 31. Mai. Ihre Majestäten Kaiser Ferdinand und Kaiserin Maria Anna habe» znr Wiederherstellung der uralten Ort-Vnbnaer St. Clemei's-kirche den Betrag vo» 200 fl. CM. zu speuden unü dem Nestaurationswerke Allerhöchstihre fernere hu!l< volle Theilnahme zuzusichern geruht. Ihre Majestät die Kaiserin Karolina Augusta haben bei Ihrer Anwesenheit in Prag geruht, I>^ persönlich in der Gemeinde Karoliuentha! die Ueberzeugung vo» der dringeudeu Nothwendigkeit des daselbst beabsichtigten Kirchenbaues zn verschaffen u»o i» 'diesem Zwecke eiue» ueuen Veitrag vo» eiutau^iw Gulden C. M. mit dem Bemerken übergeben zn laW< diesem Unternehmen alle Aufmerksamkeit und Unterstützung zuwenden zu wollen, so lange der Allmächtig Ihrer Majestät das Lebe» schenke» werde. Triest, 1. Juni. Se. E«. der Herr Statthalter Graf Wimpfe» hat im Laufe dieser Tage ewA Mitglieder der Handels- uud Gewerbekammer zu e>^c commlssionelle» Berachuua, berufen, um ihre AnsiclM über das Frachtwesen und über die zweckmäßig!^ Mittel zu vernehmen, Uebelstände auf diesem Gcl»^ zu beseitigen und darüber lautgewordenen Veschw^ abzuhelfen. Triest, 3. Juni. Gestern begab sich der S^' rath mit dem ersten Vicepräsidente», Herr» Ritter ^ Minerbi, an der Spitze (der Herr Podest« ist, ^ bereits gemeldet, nach Komor» abgereist) zn ^ Ercellenz dem Herrn InternuntinS, Freiherrn v. Br»"< um ihm zu der bevorstehenden Abreise nach Const«»' tinopel seine Glückwünsche darzubringen. Heute erstatteten die Beamten der k. k. Centra^ Seebehorde Sr Erc. dem Fceiherrn v. Vruct «iü^ Abschiedsbesuch. Die huldvollen Worte, womit ^-Erc, die Ansprache des Viccpräsidenten, Herrn D^ Dr. L. Gutmansthal, der dieselben vorstellte, ew'>°' derte, beurkunde» immer mehr de» lebhafte» A«l^ des Herr» InternuutiuS für dkse Behörde, vo» "^ man sich stets größere Vortheile für den Handel >»' die Schifffabrt verspricht, DaS Denkmal, welches die Dampfschiffs geftllschaft des osterr. Lloyd anf der Stelle, wo ^ Grundstein gelegt wurde, zu errichte» beadsichllß' wird auS eiuer weithin sichtbaren Säule bestehe», am Piedestale mit den allegorische» Figuren der We theile, an den Absätzen mit Basreliefs und SclM/ schuäbel» geschmückt werdeu uud auf der SpÜ)^ Gestalt Neptuns tragen soll. Die Ausführung "' wie wir hören, dem ausgezeichneten Bildhauer, H^ Gasser, übertragen worden, der auch die Zeicht entworfen hat. , Der Custos des kais. Mineraliencabinets, " Dr. Pansch, ist vo» seiner wissenschaftlichen N"^ . Syrien, wo er sich 6 Monate aufhielt, auf der >) reise nach Wien begriffen, mit dem letzten ^ tampfer aus der Levante liier eingetroffen. H^' .^ gibt sich der berühmte Reisende und NatUN^ , Herr Dr. Koischy, mit dem Lloyddampfer >" ! ^ Oriente, wo er im Auftrage der kais. ^^ ch< Wissenschaften vorzugsweise de» Taurus i" forsche» beabsichtigt. D e u l s ch l a n d. , ^ bekannt' Wiesbaden, 29. Mai. Nach e"'" " ^ »lachung der hiesige» Bürgermeisterei, "" ^^ ist derselbe» a» diesem Tage eiue Mittl)«"»^ ^^ herzoglichen Kreisamtes zugega»gen, wonoch "° ^^ zoglichen Staatoministerium die Coucessw" ^^^ läge einer Eisenbahn vo» hier über V>e r^^ ^^ dem Rheine bis Niederlahnstei» ertheilt w ' ,,^ die I»genieure dermale» die Aufnahme deS ^ begonnen haben. Schwei, Vorn. 27. Mai. D.e BundeSräthe F". .^ Frei^Herose sind in letzter ^""^ ^eko'nme ^,,. caß sich der Bundesrath heute vollzählig rer,a 32? u»d die Tagesfrage behandeln konnte; sein Beschluß >sl noch nicht bekannt. Im hiesigen großen Rathe wird heute die Freiburger Angelegenheit behandelt. Es liegt der Eniwnrf eines Beschlusses vor, laut welchem der große Rath dem von der Negierung beim Blindesrath gethanen Schritte seine volle Billigung theilt, was mit 96 Stimmen gegen 60 volirt wurde. General Dufour ist einer großen Gefahr entgan« ge». Er fuhr nämlich mit Andern über die Nhone-brücke bei Pency, welche ihre Probe bestehen sollte. Sie stürzte p!öi)lich ein, sieben Personen kamen um, b«r General blieb unverletzt. Diese neuerbante Brücke ^>l)tt einige Stunden unterhalb Genf über die Rhone. Auf Verlangen des Bauingenieurs war daS in ^cmkrcich reglementarische Gewicht von 200 Kilo-ülammen für den Quadratmeter während 24 Stuu-be», zusammen 126.000 Kilogrammen angewendet worden. Nern, 28. Mai. Der Bundesrat!) hat nach l>«er telegraphischen Depesche des „Schwab. Merk." den Beschluß gefaßt, eine dringende Mahnung an die Kantone ergehen zu lassen, die Contiugeute bereit z» halte», Inspection lst angeordnet. Italien. Turin, 28, Mai. Der Senat hat in seiner gestrigen Siynng den von der zweiten Kammer be-leits votirten Gesetzentwurf bezüglich des BaueS einer sauoyeü'schen Eisenbahn ebenfalls, und zwar mit 66 segeu 2 Stimmen angenommen. Es verliert jedoch d>e Turin-Chambery Eisenbahn in den Augen des Publikums bedeutend an Wichtigkeit, seitdem man, in <5°>ge eines im französischen „Moniteur" vom 23, ""Wtenen Artikels weiß, daß die französischen Bahnen ^> für jetzt nicht au die piemontesischen anschließen ^en, da die französische Negierung sich für Füh-^ «,„^, Lyou-Geufer Bahn entschieden hat. F r a u k r e l ch. Pari«, 2N, Mai. Hente fand auf der Ebene l>°» Satory die c,ste Neoue über die Truppen des dortigen, aus etwa 1200 Zelte» bestehende,! Lagers im Beisein deö Kaisers Statt- Mitten im Lager wurde vorder an dem aufgestellten Altare eine stille ^«sse gelesen. Sämmtliche Truppen waren um ^> Altar aufgestellt. Der Kaiser in General-Licu- lenaüts-Uuifocm und sein Gefolge kamen gegen 1 ^br an. Der Herzog von Genua, in sardinischer ^»eral-Lieutenants-Uniform (zur Rechten des Kai- 5"s), der Prinz Napoleon, der Kriegsminister und k'"e große Anzahl Generale, worunter mehrere fremde, ^fanden sich im kaiseil. Zuge. Nachdem der Kaiser ^ den Truppen vorbei geritten war, begann der ^"rbeimarsch. MarschaU Magnan führte den Ober- efehl; der N»f: Es lebe der Kaiser! wurde vielfach gehört. Das kriegerische Schauspiel hatte, trotz des fechte» Wetters, eine zahllose Menze in und um -"ersailles versammelt. Der Appellhof hat gestern Abends nach zwei-Kundiger Berathung das Urtheil zweiter Instanz in acheu der Zeituugs-Eorrespnndenten gefallt, und im "»zen genommen das erstinstanzliche Urlheil ermä- üt, obschon er sich i» der Frage von der Unverletz» lchkeit des Briefgeheimnisses den vom Inchtpolize,-. °",chte aufgestellten Grundsätze» vollkommen angegossen hat. Anßer den im crstinstanzliche» Urtheile /"°" beseitigten Anklagepuncten, uamenilich dem auf ^^il„ah,i^. an einer geheimen Gesellschaft gerichteten, ^ der Appellhof, troy der vorhandenen Verdachts-^»nde, auch für den des VerbreitenS verbotener aus- ^liger Journale, für den deS böswilligen Verbrei-^'^ staatsgefährlicher falscher Nachrichten, für den °, beimüchen AufbewabrenS von Kriegsiraffen, so , ° Endlich auch bei Alfred v. ^oi'ilogon fnr den ^öffentlichen Beschimpfung des Präsidenten der ^»l»lik kei„e Iiinreichenoen gerichilichen Beweise sin-n," können. Dagegen siüd die sechs Angeklagten: st„"b"<>", Anatole v. ho^tlogon (diese beiden auf '^tigem F>,ß^ Mfred >,,. Co''llogon, Niremaitre, ^^5, Juli beendigt sei« und die Eröffnung der gesammten Bahnstrecke am !8. erfolgen. I» Limoges hat einc N>izzia nach ehemaligen Galeerensträflingen Statt gefunden. Die bei dieser Gclegcühcit verhaftete,! Sträflinqe, so wie 20 andere, die man verschiedene» Gefängnisse» entnommcn hat, sollen „ach Enycnne deportirt werden. I Der dasNhone'Departement verwaltende Staats-rath Vaisse hat seinen Maires aufs strengste untersagt, den begnadigten December-Insurgenten Pässe sür Paris auszustclltn. Spanien. Madrid, 26. Mai. Professor Dr. Carral ist nach Aranjnez zu Ihrer Majestät der Königin berufen worden; es wird versickert, an Ihrer Majestät seien alle Symptome der Schwangerschaft bemerkbar. Ihre Majestät hat gestern eine Deputation der Grandezza empfangen, welche in einer Bittschrift die Wiederherstellnng der Majorate und eineS erblichen Senats nachsucht. Portugal. Lissabon, 16. Mai. In der Sitzung der Dtp»-tirtenkammer am 14. wurde die Discussion über den Geschentwnrf hinsichtlich der Eisenbahn vou Lissabon nach der spanische» Gränze fortgeseyt und wurden sämmtliche Artikel deS Entwurfes angenommen. Unter andern Geschentwürfen hat der Finanzminister die Ermächtigung der Ereirung von 600 Millionen Neis in StaatSschnldverschreibungen zu 3 pCt. zur Erbauung der Eisenbahn beantragt. Großl'ritnnmcn und Irl>»nd London, 20. Mai. Die Nachrichten aus New-Zork reiche,! bis zum 18. I>, Memphis ist am l. ein großes Meeting abgehalten worden, dessen Zweck es war, in England eine große Banmwollniederlage ;n errichten, welche mit Liverpool rival,siren soll; die Pflanzer würden ihre Erzeugnisse selbst direct elpor-tiren, eine Dampfschissfahrlslinie sollte zwischen den südlichen Staate» und Europa eingeführt werden, nm nicl't mehr in commercieller Abhängigkeit von den nördlichen Staaten zu stehen. Geschäfte waren flüssig, Baumwollpreise ohne Veränderung. Ein von Liverpool abgegangenes Emigranten« schiff ist bei den Bahamas-Inseln gescheitert; 2Nl) Menschen ertranken. Admiral Ommaney ist telegraphisch von Ply« mouth nach London berufen worden. Das Canalgeschwader wurde am 28. im Golf von Viskaya gesehen. London, 31. Mai. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses interpellirte Mr. d'Israeli den Lord John Russell über die türkischen Angelegenheiten folgendermaßen: „Das HauS weiß, daß seit lchlem Freitag, an welchem Tage ich ebenfalls daS Cabinet über diese Angelegenheit interpellirte, der rust, Gesandte, Fürst Mentschikoff, Constantinopel in Folge der Ab-lehnung des von ihm vorgelegten Ultimatums verlassen hat. Fürst Mentschikoff hat, wie es scheint, Ccnstan-tinopel am 22. d. verlassen; die Neise nach Petersburg erfordert 7 Tage; der Fürst kann daher in der russischen Hauptstadt erst am 29. eingetroffen sein. Wenn wir nun für einen Augenblick annehmt,,, daß der Kaiser von Nußland de» Wunsch hege, also» gleich und mit Entschlossenheit gegen Eonstantinopel zu agiren. wie er eS lhuu kann, da er eine Flott« und eine beträchtliche Armee befeit hat, so wird er nicht anßer Acht lassen, daß siebe» Tage erfordeilich sind' um von St. Petersburg nach Sebastopol zu ge» langen. So käme der 4, Juni heran, weitere 4 Tage sind dann nöthig, um die Fabrt von Sevastopol biö zu den Dardanellen zurückznlegei!. DaS wäre der 9. Juni. Eine russische Flotte wird aber unmöglich vor dem 11. Juni gänzlich in die Meerenge gelangen können. Vorausgesetzt nun, daß bei der Einfahrt i» die Meerenge vom schwarzen Meere aus kein sehr bedeutender Widerstand geleistet wird, so könnten die russischen Streitkräfte am 11. Juni im Stande sein, die Dardanellen zu passiren. sich der FortS zu be° mächtige» und jeder anderen Flotte die Einfahrt zu wehren. Nachdem ich dioß zum bessere» Vcrssäiiduiß meiner Frage vorausgeschickt habe, muß ich Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, daß der Minister, „ach-dem er eS am 28. Mai für geeignet erachtet hat dem Admiral Duudas Weisungen nach Malta zu schicken, er dieß über Marseille thnn konnte; in her That war ein Dampfer in Vereitschaft und der Admiral erhielt seine Instructionen am 2. Juni. Der Admiral Dundas braucht sieben Tage, um nach den Dardanellen zu gelangen, wo er am 9. Juni, d. h., zwei Tage vor der russischen Flotte eintreffen würde- Nach dieser Bemerkung frage ich nun, rb die Negierung, in Anbetracht dieser Thatsachen, dem Admiral Dundas Weisungen zugeschickt hat, sich nach den Dardanellen zn begeben?" Lord John Nnssell: Bei dem gegenwärtigen Stande der russisch-türkischen Frage muß ich die Ant« wort auf die Interpellation des ehreuwerthen Mit» gliedeS verweigern; ich füge hmzu, daß die Regie» rung, fall's Mr. d.Israeli irgend eine Motion über diesen Gegenstand anmelden will, zur Vertheidigung des von ihr eingeschlagenen Weges bereit ist. Im Oberhanse wurde eine gleiche Interpellation des Grafen v. Hardiricke von Lord Clarendon in derselben Weise beantwortet. Der ehemalige Präsident von Meiico, General Arista, ist i» Soulhampto» angekommen. Der „Morning-Herald" widerlegt die Angabe, daß daS Geschwader deS Contre-Atmirals Corry zur Verstärkung nach Malta beordert sei. Telegraphische Depesche. " Nrnnn, 3. Inni, Ihre Majestät die Kai. serin Maria Anna sind gestern i'no^nüo »m 8 Uhr Abends in Brunn angelaugt, und werden die Weiterreise uach Wien heute NachmittagK 3'/, Uhr antraren. ruck und Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Vamberg in Lalbach. BeraimvonUche Herauogeber und Redacteure: I. v. Kltlnmuyr und F. u-u,»l>erg. Telegraphischer (lours»Bericht der Etaotsp.'piere vom 4. Juni !8Z3. Swatsschuldvcrschicibmigcn . zu 5 M. > in CM,) 9i 3/3 dctw v. I. ^852 . zu 5 „ ,94 l/2 !>etto.......4 >/2 „ ^ ß^ 1/2 dctto...... „ ^ „ „ 7Z >/« dctto ...... „ 2 l/2 „ „ 48 !/l Vbli^atioücn des llüül'cN^. »cmi. Niilcl^eiis vmn I. l850 zu 57» ........ l01 < Ä.ntt-Ä.lir,,, vr. Stl'ick 1t29 ft. ,n C M. Actien der ,ssa,ftr Ferdmmids-Nerddcilm z» , «. M........ 223Z ss. ,»<§, M. Actic» der Wic» Gleggiiltzcr-Eisenbahn zu ZN» fi, C. M. ehnc Coupons . 8N5 st. in C. M. Nctim der Oct>,nburg-Wr,-N«!städttr Eisenbahn zu !i0a fl, C. M. ... l2l fl. m C. M. Ncl,e„ ürr öünr. Donau-Dampfschiffahrt zu 5N0 ff. E. M...... 7?I ss. m E. M. Wechsel.- (iours uvm 4. Juni 1853 Amstcrda,,,, für lU0 ThalcrCurr.nt, Nth>. l50 3/^ 2 Monat. Augs ,!!lz, j„l l»u !»„li),,> <«„l., »»„il>, 108 5/8 llso. Frank i,n».M., ^,,n !2« ,l. j„°v, Vcr^) ,u,s-Währ, >>„ 24 ,/2 ,!. I„>,, N„ie,» «07 7/8 G. 3 Wonat. Hain'„>>,, ,,n ,,„» Tl,a,lr Ä»n«, Ütt!)!, l59 7/8 i Mona,. Lii»e,w, f,,l ^»>U T»sc»,uichc Lire, Guld. 109 Bf. 2Älo«a!. L,>„!,»„, >„r > Pf,nw H!«li„g, Wnlde» !0-42 3 iVton.U. W,n,a„d, fiir :w» O^enelch. Vi, >, <«,ü», !08 5/8 Nf. 2 Moü.t. P,r,>!, ,„l 3,»<» zr»>>^„ . Guld. !28^/8Äs. 2 Mrn,,t. G°ld- uno Silber-Course v°n> 4. Juni !l<93. Ärief. G.l>. Kais, Mimz-Ducat,n Agio .... 15 ,Vt 15 l/2 dettu Rand- dto „ . . . . 15 V^ l,' l^ulc! «I m«r«u ,.....— 14 'or'« „ . . . . — 8.3!) Seuverainsd'or^s „ . . . . -- l5.lt) Nnß, Inivrrial „ . . . . — 8 54 i5rie?>,c!M'ol'« „ , . , . - !1.3 G„gi. Soucrainzi« „ . . . . — lN.>8 Silbcragio ....... 8 ö/8 83/8 Getreid - Durchschnitts - Preise i» Laibach lim l. Iii»i !8Z3. ^ Marktpreise, M«gazins.. Ein Wiener Metzen ^""^ ^______^ ^ ^^l^'^^^^^ Weizen ... 4 30 4 28^/, Kllturutz ... — — 3 35 H>>II)fl>lcht . . — — 4 40 Kurn .... 3 30 — — Vcrste .... 3 — 3 20 Hirse .... — ! — ^ Heiden ... 3 10 — ^__ Hafer .... l 50^ I 5? Fremden-Anzeige der hier 3lutteku»»»ene» »nl» Abgereiste!» Den 28. Mai !853. Hr. Vieitiüd, Ober.-Bau-I,>st'ect°r, voi, Laibach naä) Temesnar, — Hr. Wilhelin Zeller, p,eusi, Ma-jer: — Hr. Baron de Pleice„be>^, prei,si, Officier; — Hr. Sigmund !i)raf Kreuch, Pr,vaci,r; — Hr Franz Karpe, Dr. der Medici»; — Fr, Wilhelmm? Murrnia»», Großhändlers - Gattin — und Fr, A».',a Duller, Kaufiüann^frlw, alle 6 von Wien nach Triest. — Hr. Cäsar Bridi, Ha„del»>ua,n!, von Wien i,ach Nove,edo, — Hr, Persa v. l.'i>benwa!d, Privatier, von Wien nach Görz, — Hr. Iii-. Leopold Herlm^er, t. ^ k. Oberarzt; — Hr. Camillo Frauceöclni, Privatier; — Hr, Juan Tre?pan,'chaaa, mencan Privatier; — Hr, ?g°üi6, Privatier, von Agram nach Triest. Den 29, Hr. Wenzel Glas Lazansky, Gut^bess-ßer; — Hr. Constantino Cavaliere de Reyer — nnd Hr. Giovanni Careletii, be,de Handelsleute — und Hr. August Muzzarelli, Fabriködirecroi, alle 4 von Triest n^ch W>en. — Hr. Lud,vi^ Zcisi, Obercoüsistorial-Kanzle,sec,etär — und Hr. Matth. Dobe>, D,- der Medicin, beide ron Triest nach Gray, — Hr. Joses Rabl, Dr. der Rechte, von Diest nach Üeoben. — Hr. I),-, Rudols Schiner — und Hr. Dr. Richard ?lnßetz, beide k. k, Ministerial-Concipistr»; — Hr. v. Scechon, Nic-terguisbesitzer; — Hr, v, Meyerink, k preusi, Lieutenant; — Hi-. F«d, Riedl, Kausmann; — Hr, Josef Mayer — n„d Hr. Leopold Rupani, beide Hanoels-leute; —Hr. Brünetter, Plivat,er — und Hr, Theo--Phil Hansen, Architekt, alle 9 von Wien nach Tr,est. ^ Hr. Alois Frig,,,, Privatier, von ?lgram nach <> ^?'" ^"' H'- "' Gutthon, Reqierunasraih; — 6r, Bar°n.n, Bechwld. Ge,.ara,s^mah!i,,; - Hr, Jacob ^n.qaglia, Gul0des,ycr; ^ H,, ^osef Dam-ma,,., H>'z,ehn„a.„,Mmc.z..I„hal'er; _ >, l?„>,c° Goldman» - m,d H>, E!ia Dellaqua, beide Han.-delsleutt und alle ö v°n Wien nach Triest — Hr Albert Fein, Handelsmann von Wien nach Mailand — Hr. Ritter v. Moro, Fabiirsbesitzer, von Wien nach K!agenfn>c. — Hr, Nestor Kripach, Gutsbesitzer, vo„ Crapina nach Laibach. — Hr, Eduard Schnndag, evangelischer Prediger, von Villcich nach Giatz, -Hr. Ferdinand Hianö, Grohhändler; — Hr. Giovanni Schneller, Handelsmann; — Hr. El,c> Ehrenlelo; Handelsagent; — Hr, Carl Albeil C'delfew, t, rnss. Ingenieur; — Hr. Eustachio Calafaci, Pr,oaiier — und Fr. Adelheid Lorenz, Beauncnewaife^ alle 6 von Tiest nach Wien, Den 3>. Hr. Gras v. Gallen^erg, P,ivat>er, von Troppau. -— Hr. Gras Louis de Perponcher, Privat,er; — Hr. de Tomasini, Podesta; — und Hi, M. Schnlhos, Handeioniann, alle 3 von Tiiest nach Wie», — Hr. Alexander Graf Falconi, Privatier; — Hr. Julius Magnuo, I)r. der Medicin; — Hr, Theobor Cohy, t. c. Custos; — Hr. Franz Attins — und Hr. Eduard Taylor, beide Privatiers m»d aUe 4 von Wien »ach Triest, — Hr. Iojef < ariori, toöcani-scher Rail), von Wien nach l^ucca. — Hr. Ä,'oritz Karl» stan, Assessor, von Wien l^ach beliebig. — Hr. be Te.-lani, Besitzer, von Wien nach Roveredo. — Hr. Paul Welponer, Landesgerichiö--Affefsor, ooo Görz — Hr. Friedlich Rigler, k. t. Schulrach, von Gratz nach driest. — Fr. Alina Theodora Oyika, Pri° vate, von Agram nach Triest. Den i. Juni. Hr. Graf Demetrio Nesselrcde, k. russischer Hlaailrath; — Hr. Anton v0l> Abramö-berg, k. k. Hosiecreiar; — l^. Alfonö Slrebitzty u„d k'. Mauriz Schrutta, beide Plooinz>ale der Capuzi--ner; — j?. Leo Cöepka, Guardian der Capuziner, alle 5 von Triest nach Wien. — Hr. Graf Trainmanns--dors, t. t. Rllinieister; — Hr. August Raunliger, Kaufmann; —Hr. Otto Uffmann, Hosoperusäxger — u»d Hr. Josef Bulgstaller, Besitzer, alle 4 von Wim nach Triest, — Hr. Al>^, Denielrov,ch, t. t". Beamte, von N,en nach Venedig, — Fr. Helene v. Troyer, Gntsbesitzeli,!, von Wien nach Fiume. — Hr Franz Luioglian, 'Ingenieur, von Hohenüiauth.'N nach Venedig. — Hr. Wenzel Arko, k. k. Postbeamte, nach Carlstadt. —Hr. Jacob Lai,g-raf, Handelonian,,, vo„ Agrai» nach Tiicst, — Hr. Tou>bolaü>, Pliu^ne, , vo» Wien nach Mailaod. Den 2, Hr. Fürst Barjaiinsky, t. russischer Ga>de Stadö.-Capitän —Hr. Francesco Gianframeschi, Poli zei-Obeicommissär; — Fr. Baionin Ther. u, Lahrbnsch, Hauptnianns-Witll'e; — Hr. Ignaz v. Eckh!, Ha„-delsnialin — und Hr. Josef ilenz, Bräun>ei!ier, alle 5 von Tiiest nach Wien, — Hr. Carl Schau,nann, k. t, uriv, FabritL' Inhaber; — Hr. G. Strumbos, — l,ud Hr. Sviridion Cefala, beide Privatiers, alle 3 v«„ W,en nach Tiiest, — Hr. Franz Graf Borelli, Besitzer, von Wie,s nach Zara, — Hr. Johann Fi-ri„ai,zi, Privatier, von Wien nach Mailand. — Hr. Carl v. Caroly, Privatier, von Du,»o nach Cilli — Hr. Hermann Kohn, Schulleh^r, va» Triest »ach Baden. Z. 2?l. u (3) B. Nr. 52W, Concurs - Verlautbarung. Bei der k. k. Staatsbuchhallung in Laibach! hat eine, in pruoisorischer Welse ;u vermehrende IngroMen-Stelle M!t dem Gehalte von 5W si., uder, ün Falle der graduellen Vorrückung, eine solche mit dem Gehalte jährlicher U ss., zur Besetzung zu gelangen, wobei auch auf auswärtige kompetenten der angemcssclN' Bedacht genommen wird. Zur Bewerbung um eine oder andere der ob« erwähnten Dieüsteüstellen wird daher der Concurs bis l5. Juni l85,3 mit dem Beifügen hie-mtt anberaumt, daß d>e an das hohe k. k, General' Rechnungs - Dlrectovium in Wien ^u richtenden Oesuche jencr Bittwerber, welche bereits in cinem öffentlichen Dienste stehen, durch ihre vorgesetzte Behörde, die der übrigen (Hompetenten aber unmittelbar an diese Stc>atöbuchha>tu>,g zu überreichen sind, und daß sich dieselben über >hr Lebensalter, ihren Gesundheitszustand, und über den Bcsitz der landesüblichen Sprache leg«! auszuweisen, wie nicht minder auch in den Wcsuchcn anzugeben haben werden, ob und in welchem Grade dieselben mit irgend einem Beamten der k. k. Staatsbuchhaltung verwandt oder verschwägert sind. Zur Erlangung einer Ingrosssten-Stelle haben slch weiters die Bittweruer ubcr eine längere, '" folg die Anstellung bedingt bleibt. K. k, Staatsbuchhaltung. Laibach am 3s. Mai ,553. Z. 7««. (l) ' Nr. 63 l 2, Kundmachung. Bei der f. k, Polizeidireclio,, erliegt ein a»l !8. Mai 1l<>2 gefundener Geldbetrag. Da sich bisher Niemand als Eigenthümer die« scs Geldbetrages gemeldet, so wird der Verlust« träger im Bmne drK §. 3W des a. G. B, aufgefordert, sein bezügliches Eigenthumsiecht hier« amts geltend zu machen, widrigens der Betrag nach Ablauf der gesetzlichen Frist dem. Finder, ausgefolgt werden würde. K. k. Polizeidirection zu Laibach am l, Iu»t Z^ 7U?. (^) Nr. 3^5. K u n d m a ch u » g. i)!e Stelle eines Bezilks - Chirurgen in S^ schen, mit einel jähllichen Remuneration vo» 8^ 5' aus der Bezirkscaffe, ist ellediget, Diejenigen Wundälzie, welche diesen Poßen zu erhalten wünscheu, haben ihre, mit dem Tauf« scheine, dem chirurgischen Diplome und dem Slt' tcnzeugnifse belegten Gesuche bis 15,. Juli d. 2' bei dieser t. k, BezilkShauptmaunschaft zu überreichen, K. k Bezirkshauptmannschaft Gottschce aM 24. Mai !«53. Z 764, (3) Schon am H. Ilmi R8Z3 in Wien erfolgt die Zichung der großen Effecten-Lotterie/ wobei außer den von Sr. Majestät gewidmeten 3 prachtvollen Porcellan - Servieen, noch viele Gegenstände, im mindcstw Werthe von 3 5 00 fl., gewonnen werden. Das Los kostet bloß KG kr. G. M. Zu haben in Laldach bel'm ges ^ tigten Handelsmanne, der '<")""" empfiehlt für den 15- Ium mtt fm N. Ester ha zy'schen, und f^ den ^ ^ ^,l, mit arass W a l dste tn ,cyen Zo,en,ft w^e mit der 31^^^^^ erstere. , «_^««. •fob. Ev. Wuiscw