Ä^,. GK H «H ^ränüoierationsprel«: Im «öomptolr ganzj. ^^V^ ^ « »« N. li, l,',!>^>, st. 5.2". ffilr bie^ustüllunq ins Haue Samstag, 18. September 3ns«rti onsgebllhr bi» 10 gellen: ,mal60ll., ^ / i/»^^ »m.»ull.,! ?^>H^I Alntlicher Theil. Veiitc wivd i>, drntschcm und zugleich sloveuischem Tefto °u^l'c,rlic„ und ucrscndct: besetz- und Ve.ordnungs-Blatt für das Her- ^gthum Krain. XVIII. Stück. Jahrgang 1869. Inhalts-Uebersicht: ^»'dmachimg der t. l, Landesregierung filr Krain vom 9. Sep- ., trmbcr t«,;9, Nv. >uc>.»?"ll)ümlichcs Kloster der Karpathen mauchcn Leser lUrei,. tiich^^cibcl- dieser Zeilen hat 13 Jahre anf sarma-^>lil> H^vdel,, zunächst in Ocslcrrcichisch-Polcn ((^alizien ll!ssisH^°wiua), zugebracht, war daher in dcr Lage, die Utch ?^! siebenbürger nnd Moldau-Grenze zn berühren ^'scw^ ^^'^l Bereifungen manch Interessantes seiner ^ppe einzuverleiben. '"d^'^ funkle sind es, die auf mich einen besondern ^l)che> Neiibt und die ich dem freundlichen Leser in den ^st ^ ' 6nrben meiner Erinncrnng vorführen will. Vor- Hm "^"' das Kloster Varatika. lt'Ne ^i^lica ist der erste Punkt. Es scheidet die ^lituti " Kaiserreiche: Das absolute Nußland, das <>Nlci °"^e Oesterreich und die langsam dahinsiechende ^Wns l /Ntdacischcm Boden trennen schwa'-z ^ weiße, ^ noc! ^ ""d roth-blaue Orcn^pfählc ein Lano. wcl< "'!»." ^.^- 9o ^^^„ ein Ganzes bildete — „Rnmä- ,"°chlc ^, "Urchdringt d^n Zugereisten rin eigenes, ic^ ,'l>>i ^,""l)e saycn mächtiges Gefühl, auf einem gc^ " ^iih ^ E'dc drei Kaiserreiche mit einem Fuße '"!„/,,' brei so gewaltige Reiche unter den ssüßen ^ ^).,'lklli: Ctunoc von dcm Städtchen Niams ^ lft ^^ bas griechisch.nichtunirte i'losirr V^ratita. ^ z'ocitc Punkt, den ich nicht anS der Vogel- perspective, sondern aus der nächsten Anschauung beschreiben will. Die ^tarftathcn, die über die Kirchthürmc von Varatil^ weit emporragen und sich dann sechs lange Meilen, fest aneinander gekettet, von keinem Thale unter-brocheu, bis zu den Grenzsteinen Siebenbürgens hinziehen, um in ein zweites Vauo zu üd.'rlrctcu, schlichen dieses Kloster von drei Seiten cngc ein und geben ihm einen pittoresken Hintergrund. Dunkles Laub bedeckt das rechts uud im Hintergründe emporsteigende Gebirg und dichlcö, unedles Strauchwerk wächöt zur Linken auf den Hügeln, deren uutcrn Sauin ein kleiner Mldban) bewässert. Zwei Thürme bezeichnen dic Stcllc des Klosters, das, von einer hohen Mau^r ulngebl.n, auö dcr Mitte vieler schmucken Wohuhäuscheu etwaö hervorragt. Dieses itlostcr bewohnen 700 iVouum, deren religiöse Tendenz nicht in dcr AöccsiS besteht. Eiue so große Pflanzschulc religiöser Schwestern dürfte schwerlich irgendwo anzutreffen sci-.i. Weil das so zahlreiche Verweilen in diesem Kloster auf liberalen Justitulionen beruht, so dü'ften einige Worte über diese Wohnstättc freiwilliger Einsiedlerinnen nicht unwillkommen sein. Vor beiläufig 260 Jahren überließ ein Sprosse dcr Kautalüzcuos (cinc ausgezeichnete Phanarioteu-Familie) diesen Grund sechs ehrwürdigen Schwestern, die dort ihren Wohnsitz aufschlugen. Nach und nach wurde das Monastcr größer und die Schwestern mehrten sich so schnell, daß gegenwärtig 700 Gott geweihte Jungfrauen darin Haufen. Das Kloster selbst, ein unbedeutendes Gebüude ohne 2toc" werk, welches die Kirche im länglichen Viereck umzieht, faßt natürlich m:r eine kleine Anzahl Wohnungen in sich. Dic meisten Nonnen wohnen einzeln, die Wohlhabenden oder Siechen auch zu Zweien in den außerhalb dcr Mauirn liegenden ländlichen, aber sehr reinlichen Häuschen und kommen nnr auf den Ruf der Glocke des Tages dreimal zum Gebete zusammen. Sonst weilt die heilige Schwester in ihrer kleinen Wohnung, besorgt Haus, Küche uud Garten; ißt, trinkt, lnstwan-dclt nnd schläft nach Beliebe,., und ist somit nichts anderes, alö ein unverheiratetes Franenzimmer, welches, auf ein gewisses Terrain verwiesen, auf eine eiaene Tracht beschränkt, blos die vorgeschriebenen Betstunden cinzuhaltcu nnd die Bestimmung hat, Wohlthaten zu erweisen. Mit Hinblick auf die dc,. Nonnen außer den Vet< stunden zustehende freie Bewegung und den freien Umgang unter snli, kann von einer einsiedlerischen Abson» dcrnng keine Rede sein, weshalb sie „slv'willige Verbannte," imM^ndc des Voltes „freiwillige Einsiedlerinnen" heißen. Die Einkünfte des Klosters, welche keineswegs gering sind, werden zunächst zu anten Werken verwendet. wrS« halb aber auch die ganze Umgegend über das von Seile dcr Nonnen geübte Wohlthun des Lobes uoll ist. Nur die armen Nonnen aus den untersten Classen, erhalten Kleidung, Wohnung und andere Bedürfnisse vom Noster. Alle Nonne:» theilen sich in drei Classen: die Adeligen, dic Bürgerlichen und die Nonnen des Voltes. Die Schwestern aus bessern Häusern leben ven den Geldern, welche ihnen ihre Familien jährlich zufe«' den und spiel:» eine hervorragendere Rolle. Daher die Verschiedenheit in Wohnung, Einrichtung, Kost, Kleidung und Wesen dcr ehrwürdigen Schwestern Vuratitas. An heiteren Tagen und in freien Stunden sieht man sie gruppenweife ?der auch einzeln aus den nahen 1566 tung gewerblicher Fortbildungsschulen, welche dem Schul« ausschussc, writers 2. dic Regierungsvorlage, betreffend dic Bestimmung der zur Entscheidung verufcueu Organe, ob durch ciueu Orundtausch eine bessere Bcwirthschaftung bewirkt werde, — welche Regierungsvorlage dcm vollswirthschaftlicheu Anöschusse überwiesen wird. Die writers folgenden Gcgensläudc: 3. Bericht des LaudcSauöschusscs übcr den Rech-nungsabschluß des krainischcn Landcsculturfonds pro 1868, 4. über den Voranschlag des Glaocu'schen Fondcs pro 1870. 5. über den Rechnungsabschluß dcs Glavar'schc» Fondes pro 18lN, 6. über den Voranschlag des krainischen Waiscn-stiftungSfondes pro 1870, 7. wegen Fortbewilliguug der Gnadeugabe für Albina und Herminc Skcdl - werden dcm Finanzausschüsse zugewiesen. Der Autrag des LandcSausschusses, 8. betreffend die Bewilligung eine« 70perc. uud 65perc. Zuschlages wegen Hcrstclluug eiues Schulgcbäudes in Haselbach wird vom Hause in dritterLesung nn-genommen. Der Bericht des Landesausschusscs 9. wegen Nichlerrichtuug von DistrictSförstcreien — wird dem volkswirthschaftlichcn Ausschüsse zuge-wiesen. Dr, Tom an motivirt diescu Autrag, wenngleich er von andsrer Anficht ausgeht. Er anerkennt das Obcraufsichtsrecht des Staates über die Waldungen und erklärt eine Arfsicht über dieselben schon jetzt für nothwendig, bevor noch im Reichsgcsctzwcge eine Bcsti»" numg hierüber getrosten wird. nachdem das Forstaesctz vom Jahre 1852 wohl Principien aufstellt, aber keine Orgauc, die darüber zu wachen hätten. Zur Beschleunigung dieser Angelegenheit wäre sich übrigens au die Regierung zu wenden. Der letzte Gegenstand der Tagesordnung ist 10. d?r Bericht des Landesausschl'.sscs wegen Crc-irung einer zweiten Schuldicnersstellc an der Laibacher Oberrealsch.llc. DZr Antrag wird in dritter Lesung angenommen. Schluß der Sitzung '/,1 Uhr. Nächste Sitzung Montag, den 20. September, um 10 Uhr. Gegenstaub derselben sind die in der heutigen Siz-zl..,g dem Hause gemachten Vorlagen. NcgicrunMorlage. Vandesgesetz wirtsau, fllr das Hcrzoa.tl)lim Kram. dcttrffciid dic Errichtung uild Erhaltung drr gcwcrlilichcn Fortbildungsschulen (Schluß.) III. V o n den A u fsichtsorganc» uno derlei-tuug der gewerblichen Fortbildungsschulen. H 17. Zur Vcaufsiclttigung des gewerblichen Unterrichtes und zur Theilnahme an den Berathungen iu Angelegenheiten des gewerblichen Unterrichtes sind Gewerbe-schul'Inspectorcn zu berufen. § 18. Durch die Gcwcrvcschul - Insftcctoreu wird der Gewcrbcstano bei der Leitung nnd Beaufsichtigung des gewerblichen Unterrichtes vertreten. > Die Anzahl dieser Vertreter bei dcr Locallcit»»g j hat aus zwei bis fünf stimmbercchtiglcu Mitgliedern zu! __________________ ________________' Spazicrgäugcn. Sie durchkreuzen die im Gestrüppe, festgetretene» Wege und Stege, die Wicfcn uud Wälder,! und besteige» das Höhcrc Gebirg, von dcm sie ihr bc^ schewcnes Kloster, das hiczu gehörende Landgut uud benachbarte Dörfer crblickcu. Der Waudcrcr begegnet dn Nonnen in langen, weiten, braunen Gewändern von grobem Tuche (Schnitt uud Farbe dcö Obcrtlcidcs ist uniforme), in Pantoffeln und barfüßig, mil kleine» schwarztuchcueu Müllen, die einem ungarischen Kalpat sehr ähnlich, nur viel niedriger sind. Abseits von den armen Schwcstcru schaut mau Gestalten, in Kleideru nach derselben klösterlichen Form, doch aus dunkelbraunem, seidenem Stoff, die Mütze mit kostbarem Pelzwcrk verbrämt, die Chaus süre.- schuecwcißc Strümpfe und elegante Schuhe aus Wien. Das sind Nouncn aus dcm Bojaren-Stande. Freundlich nicken sie dem Grüßende» zu und scheuen seine anständige Annäherung uicht. ^» Tagcu. an welchen Jahrmärkte in den benachbarlcu Orten abgehalten werden, herrscht ein reg:s Leben um das Kloster herum. Gutsbesitzer, Pächter und Iudeu eilen dcm Markte zu, oder kehren schon heim. Kutschen rollcu mit reichen Nonnen zum, oder vom Markte, Bauer:,-wägen knarren schwerfällig, La»dj»»gc». Weiber, arme Nonnen, Zigeuner tragen ihre angekauften Vorräthc „ach Hause. Zwang und strenge Absonderung, die sonst it, Klöstern herrschen, sind hier unbekannt, frei und ungehemmt bewegt sich auf ihrem Territorium die aus politischen oder Familien-Rücksichten verbannte Schwester deS im besten Rufe stehenden Klosters Varatika. — Eiucn dritten interessanten Punkt auf sarmatischcm Boden behalte ich mir vor. nächstens z» schildern. Es ist dies: „Die Höhle von Vtracz," G. Schmied!. bestehen und wird durch die oberste Leitung der gewerbliche» Fortbildungsschulen mit iin.cks'cht auf das obwaltende Bedürfniß bestimmt. Die Vcrtrcluug deS Gcwcrbcstaudcs bei der obersten Leitung dieser Schulcu hat aus zwei stimmberechtigten Mitgliedern zu bestehen. In dcm Fallc, daß cine Aczirksschnlbehorde mit dcr höheren Vca»ssichtigu»g der gewerblichen Fortbilduugs-schuleu (§ 25>) beauftragt wiri^, hat dieselbe bei Verhandlungen dieser Sch»!a»gclegc»heitc» vier Vertreter des Gewcrbestaudcs als stimmberechtigte Mitglieder bei-zuzieheu. § 19. Außer der Theilnahme an den Verhandlun-geu in gewerblichen Schulaugele^euhciteu liegt den Gc-wcrbcschul-Inspectoren ob, iu einer vom Schulralhc zu bestimmenden Reihenfolge dcm Unterrichte beizuwohncu. Sie dürfcu fich in denselben >?dcr in die Handhabung der Disciplin uicht einmengen und haben übcr ihre Wahruchmuugen Bericht cm den OrtSschulrath zu erstatte». § 20. Die Gestelluug dcr Gewcrbcschul'Inspcctoren erfolgt für Angelegenheiten, die zum Wirkungskreise dcr Localleituug gchöreu, durch Wahl aus dcr Mitte dcr Gewerbetreibenden, welche zu den gewerblichen Fortbildungsschulen beitragen, und kaun außer im Falle des überschrittenen i;0. Lebensjahres, oder besonderer körperlicher Gebrechen, oder der bereits durch die vorgeschriebene Dauer besorgten Function eines Gcwcrbcschul-I»-ssicctors nicht abgelehnt werden. Die Berufung zur Theilnahme an den Vera-thuugcn und Entscheidungen dcr höhcrn (§ 25), dann dcr obersten Leitung dcr gewerblichen Fortbildungsschulen dagegen, geschieht durch Wahl. welche die Gc-werbeschul-Inspcctorcn deS SchulbczirkcS, bczichungs-, weise des Landes aus ihrer Mitte vorzunehmen haben.! § 21. Die Wahlen werden von dcr betreffenden! Schulleitung ausgeschrieben. Dic Wahl geschieht durch! Einsendung von Stimmzetteln; zur Giltigkcit dcr- ^ selben ist absolute Majorität der abgegebene» Stimmen' erforderlich; bei Stimmeiigleichheit entscheidet das Los.! 8 22. Die Functiousdauer dcr Gcwcrbcschul-Iu-! spectorcn ist drei Jahre, die Wahl, welche während dieser Periode stattgefunden hat, behält ihre Geltung nur bis zum Ausgaugc derselben. § 23. Dic obcrstc Leitung dcr gewerblichen Fortbildungsschulen unbeschadet dcs obersten AufsichtsrcchtcS des Staates wird von dcm Landesschulrathe geführt, welcher zu dcu Berathungen in Angelegenheiten dieser Schulen nebst deu iu § 18 bezeichucte» Ocwerbcschul- ^ Inspcctorcn zwei Vertreter dcr krainischen Handels- uud ^ Gewcrbctammcr bciznzirhcu Hut. " z § 24. Die Locallcil»»^ dcr gewerbliche» Fortbil-^ dungsschuleu führt der OrtSschulrath. in Städten :.üt eigenem Gcmciudestatutc dcr städ''.schc Bezirksschulrat!).! Außer dcx Grwcrbcschul - Iuspcctoreu sind ;u dcu ^ bctreffcude» Bcrathu»ss"u a»ch dic Leiter dicscr Schulcu als stimmbcrcchtigtc Mitglieder beizuziche.i. ^ 25. Dcr oberstcu Leitung dcr gewerbliche» Full-bildungSschulc» bleibt es vorbehalten, zu bestimme», ob für »ichlcrc Sch»lc» dic^r Alt der BezirtSschulrath mit dcr höhere» Beaufsichtigung dieser Schule» beauftragt weide» soll, i» wclchcm Fallc die hicfür vorgesehenen Gewcrbcschul'Inspects c» an den dicdbczügliclM Bcralhungc» Theil zu »chmc» habcn. 9 2c Mitglieder der Schulräthc uud die Gewcrdlschlü Iuspcctorc» iidc» ihre F»»clio»c» uucnl^ gcltlich uus. , § 28 Dcm Landcsschulrathe nlS obersten Lcitungs-^ organc dcr gcwcidlichc» Foilbildungsschule^ obliegt dic> Uebelwachuug dctsclbc». Er l)«t dcn Vorschlag für daü, Noruialbudgct und dic Eirichttmg dieser Schulcn an! den Laudlliss zu cistatle». ^ Er bestimmt die AuSdchuuug des Gewcrb>.'fchlll< Bezirkes, er cittiuilst daS Organisationsstatltt und dc» Lehrplan u»d ctläßt die A!'0ld»u»gcl, zur D»rchfiih' ru»g derfelbe»; er bcstmnnt die Dolnuug dcr Schule, die Oe^iigc der Dircc.orc», Lehrer uud Dicucr. El überwacht uumillclbar odcr durch dcn Bczirloschnllalh (§ 25) dic Localschulbehölde» und elitschcidet übcr Bc-schwcrdcn und ülusragc». Er h.it das Necht, Gcwcrbc-schul'Inspcctorcn, wclche ihltn Vcrpflichtungc» beharrlich »icht »achkommci,, vom Amte zu cuthcbl,-» Er coulrolirt die Gcldgcbahruuü, prüft die Iahresrcchiumgcn der Schulcu uud übermittelt sic mit seinem Gutachten an de» Landtag, Der Laodcöschulrath bestimmt dic beim Unterrichte z» vcrlvciidcubc» Vüchcr uud sol'stigc Lehrmiltcl; ihm steht auch die Bestätigung jcncr Erneununge» zu, vermöge welcher an gewerbliche» Fortbildungsschulen, die mit vou der Regierung besetzte» Anstalten in VcibiU' dung gebracht sind, auch fremde Lehrkräfte herangezogen werden. § 29. Der Ottsschulrath, iu Städten mit einem eigenen Grmeiudcstatut. dcr städtische Bezirksschulrat!), hat die Führung dcr ökonomischen »nd administrativen Geschäfte dieser Schnlcn, er ernc»»t den Director, die Lehrer »nd Diener, insoserne sich diese nicht an dc» betreffenden Schule» befinde». Er überwacht dcn U"' terricht. IV. Besottdcrc Bcsti>»»>»»gen. § 30. Uiilicschadet des staatliche» Aufsichtslicht" hat dieses Gcsctz auf gewcrbliHc Fachcurse, insoft^ dieselben nur durch freiwillige Beiträge oder bcsoi'dtlt Stislliugcn erhalte» wc'.dc», kcinc Auwcnduug. Dein LandcSschulialhe bleibt es vorbehalten, !" bestimme», ob »»d i»wiefcr» diese Priuatschulcu dc« nach diesem Gesetze bestehende» Schulcn gleich zu s<^' len feie». §31. Für gewerbliche Arbeitcrilme» können ß^ werblichc Fortbildu»g^schulc» im Si»»c dieses Gesc^''' errichtet werde». Dic Arbeitgeber sind alsdann verpflichtet, ^ Ardcilerilmc» dc» Bes»ch di.scr Schule» innerhalb bcl durch dieses Gesetz (ß 6) bestimmten Zeit zu gestaltt", bczichunsiswcisc solche dazu anzuhalten. (§ 9.) tz 32. Dic durch das rorlicczcndc Gesetz zur ^ tung nud Ucberwachuug dcs gcwcrblichc» Fortbildung^ »ntcrrichtcs bezeichnctc» Organe, der Landes-, dcr 2^ zitls- und der Ortsschulrath werden bis zum Zusl""^ komme» dcs LandesgcsctzcS übcr die Schulaufsicht dul<« die mit dcr Verord»u»g des MimsterS für CultuSuno Unterricht vom 10. Februar 1869, Neichsacsetzbla'l Nr. 19, bcstllltcn Schulaufsichts-Achördc» vcrtrcte". 8 33. D.r Minister für Cultus nnd Unterlid ist mit dem Vollzüge dieses Gesetzes betraut. Ansprache oer in Mda versammelten dcllt-scheu Dischöst an ihre Dioceftnen. Dic „Augsb. Postztg." veröffentlicht eine Anspra^ wclche die in Fulda versammelte» deutsche» Bischöfe aü ihre Diöcesa»e» gerichtet habe», uni ihre Haltung ^ dcm bevorstehenden Eoncil in allgemeinen Umrissen ^ Voraus zu bezeichne». Dieselbe lautet: Im Geiste Jesu Christi uud seiner heiligen Kir^ ^welcher vor allen, ein Geist der Einheit und Genick l schaft ist, sind die deutsche» Bischöse auch in diese" ^ Jahre in Fulda am Grabe dcs hciligcn Vouifacius H ^brüderlicher Berathung vereinigt gcwcfc». Der ZA^ Kiefer Versammlung ist »icht etwa der, bindende ^ schlüsse in kirchlichen Angelcgcttheiten zu fassen, «M nach de» Gesctz,» dcr Kirche nur auf eigentlichen "" ,i» gehöriger Fo^u abgehaltene» Kirchc»vcrsalM»lMc>' i möglich ist, sonder» geht lediglich dahi», d»rch gege"' ,seitige Bcsprcch»»g uns zur bessere» Erfüllung unftl^ heiligen Amtes tüchtiger zu »lachen und jene EiniM ^ und Liede unter uus zu pflegen, welche die Mutter lli'v ! Ernährerin alles Guten ist. ! In diesem Jahre war selbstverständlich ein Ha"!"' gcgcnstand unserer Berathu»gc» die Vorbereitung ^ ! das allsic»lei»c Eo»l,il, zu dcm »»scr heiliger Vater P>" ^IX. allc Bischöfe d?r Erde berufe» hat. . ^ Iin Hi»blick hiera»f l'abc» wir cs für gut "'' ^hcilsaul crachlct, bevor wir uns trcuntcn, gcmeinschaflu^ ei» knrzes Wort a» u»sere geliebte» Diöccsa»en, O^! liche wie Laic», zu richten. , ! Als die Berufung eines allgemciucu Concils 5" ! Gewißheit geworden war. crfülltc auf dcr ciuc» Se> fromme Erwartuug und frohe Hoffuung die Gemüth der Gläubigen, uud Tausende richtete» mit kindliche' j Vcrtrcmc» ihre Blicke nach Rom. Nicht als ob ^ , Eonci' ci» Za»bcrmittel wäre. um alle Uebel u»t> ^ ^ fahre» vc>» u»ö hinwcgzuuchmeu und i»it cinem M" ^ das Ai-gesicht dcr Erde zu verändern, sondern weil n^ ^ der vou Eh"istus i» scmcr göttlichen Weisheit ge^^" . > Einrichtung die Vcrciniguug der Nachfolger dcr Äpo>' um dcn ?lachfc.lger dcs heiligen Petrus iu einer "US ^mcitic» Kirchctioclsauimllmg das vorzüglichste Mittel ll^ um die bcscligcudc Wahrheit dcS Chiistcuthums in c ^ helleres Licht zu setzen und sein heiliges Gesetz wirkst ! ins Lebe» emznführen. Was dcr heilige Papst G"g° dcr Große so schöu fagt: daß im Laufe der Zcite" ^ 'Pforteu der göttliche» Wahrheit und Weisheit für ^ Ehristcuhcil ii»mcr weiter gcöff»ct wcrdc», das wird " großartl'^sic» d»rch die allgcm,.'i»c» Eoncilicu ern»"' Davou aber, daß dic Lehre Christi recht erkannt "^ sciu Gesetz allgemeiner befolg werde, hängt allerdui^ wie das ewigc, so auch das wahre zeitliche Wohl o Menschheit ab. Darum habcn vou jeher dic lttm zander dcr Kirchc die allgemeinen Concilien mit ^ . nnd heiliger Hoffmma. begrüßt. Diese GesiiiN»»^ ^.„ angesichts dcs bevorstehenden Concils in u»S st-b^,,^ pflegen und bei nudcrc» zu verbreiten, ist eine he"'" Pflicht. f Dagegen tonnen wir uns »icht verbergen, daß " dcr a»dcrt» Seite selbst uo» warme» u»d trcuc» Vl^ dcrn der Kirche Besorgnisse gehegt werden, welche «. eignet sind, das Vertrauen abzuschwächen. ",,, kömmt, daß von dc» Gcg»cr» der Kirche Bcsch""'^ ge» ausgesprochc» werden, wclche tei»e» andere» o'" g haben, als weithin Argwohn und Abneigung geg"' ^, Concil zu erregen und selbst das Mißtrauen der 3"^ rungen wachzurufen. ^g„, So werdcn Besürchtungeu laut, als ob das ^ cil ncuc Glaubenslehre», welche i» der Offe"^ . Gottes ni,d der Ucbellicferung der Kirche nicht cn" lcn sind, verkündigen uud Grundsätze aufstellc" " g nud wcrde, wclche dc» Interessen des l5liristc!U" .. uud der Kirche nachtheilig, mit de» berechtigte» Aüiv 1567 ^">s Stiles, der Civilisation und der Wissenschaft, KM '^ ^" rechtmäßigen Freiheit und dem zeitliche,, n"! ^ Völker nicht vcNläglich scici,. Man ^cht , ^ ^'tcr, n^„ l,rschuldigl den heiligen Vatcr, daß er Ml!« W^'" Elliflussc einer Partei dai< Concil lediglich Wli' )!,'^ benutzen wolle, nm die Macht des apostoli- Mll!" n chlc^ ^h^, G^^hr ^ crhühcn, die alte nnd M^,s "klfasslmg der Kirche zu ändein, eine mit der W?'"chen Freiheit nnucrträglichc geistliche Her,schuft MMnchten. Mm, scheut sich nicht, das Oberhaupt der Wh.Al und den Episkopal mit Partcinamrn zu belegen, l dl> ^ ^'^' ^lM nur im Munde der erklärten Gegner ! ina ^^ ä" finden gewohnt waren. Demgemäß spricht I Vl^°"" unqcschcut dcu Verdacht aus, cö werde dcu bln s ' ^'^ ""^^ Freihat der Berathung nicht gcgc- .">e>n, und cs >t,crdc anch den Bischöfen selbst an il,!- «^.^'-^bigen Erkcnulniß und Freimüthigkeit, um s>1l» , ^^ 6"s bcm Concil zu erfüllen, fehlen, und man »m /" ^^' davon sogar die Giltigteit des Concils "° lm,er Vcschliissc selbst in Frage. im, .°^^ biese und ähnliche Ncden auch entsprungen w ft'°^'^ "'^ lebendigem Glanbcn, ans treuer ^iicbe , ">lche, auc< cincnl lincrschültcrlichcn Vertrauen auf ^"„Beistcmo, den Gott snncr Kirche niemals entzieht, ^. !le nicht hervorgegangen. So h.iben niemals unsere .er im Glauben, niemals die Heiligen Gottes gedacht; wlderiireitct, ^liebte Diöccsancn, ohne Hweifcl auch k»/^ '""cistcn Glaubcnöbcwußlsein. Abcr'wir wollen H"uch ausdrücklich ermähnen, durch solche Reden euch ,^. '^'führen »ud in eurem Glauben und Vertrauen buttern zu lassen, ^ .">c »ud nimmer wird und lann ein allgcmcincö ^''^eine neue Lchrc aufsprechen, wclchc in der heili-knlt, ! ^!^ ^^^ ^ apostolischen Ucbcrlicfcrung nicht >n <^f ' '^' ^'^ ^'^ überhaupt die Kirche, wcnn sie ^. ^laubcnssachcn einen AuSspruch thut, nicht neue l^ .^ lierlündi^t, sondern die alle und ursprüngliche tl>ü 'l in klareres Licht stcllt und gegen :>euc Irr- ""schützt. Eon ', ""^ nimmer wird und kann ein allgemeines ^ ^ ^hrcn verkünden, welche mit den Grundsätzen ski»? ^^l^i> '"'^ b"" Nccht? des Staates und lcn ^ "^Igkcitcn, mi: der Gesittung nnd mit den wah-ytli c^M'sm der Wissenschaft oder mit der rechtmäßi-shs../leihcit und dem Wohlc der Polke< im Wider«, ^ ^^u,pt wild d^s Concil keine neuen und kcinc tuch? ^>u.,dsä^c unsstcllcu, als diejen gc:,, wclche h^ "^n durch den Globen ur.s, das Gewissen in's olle ^^'l^cu s^'^' '"^^" bie chlisllichcn Völker durch ih^, >'lchrhu>,dc!te h^lig gvhalten haben u^'.d anf wel< ^tii! ^^ ^'"^ immer das Wohl der Stauten, dir Auto-l,^ ^' Dbrigkcltcu, die Freiheit der Völt^r beruht "lid!?^^ ^^ Voraussetzung allcr wahren Wissenschaft ^sitlun^ bilden. ^!N»l^ wcn-um können wir dicsei' mit solcher Ve-^lam und Zuversicht aussprcchcn?Weil wir durch den bleibt ^rmß lind, t>uß Jesus Christus bei sciucr Kirche ^eist ? ?"^ bis ans Ende der Welt, daß der heilige olic ^ ^'k verläßt und sie an alles erinnert und in Ea^^heit einführt, so daß sie ist und bleibt die Hs°Nc "^ Gruudvestc der Wahrheit, welche auch die wir c^,^l Hölle nicht zu überwältigen vermögen; wcil folgs^^ glauben und wissen, daß, wenn die Nach-l>i!f e/llri und der Apostel, der Papst und die Bischöfe. Egg,. k"l allgemeinen Concil rechtmäßig versammelt, in ^"aen ^^ Glanbenö uud des Sittcngcsetzcs Cntschei-^gen ; 3^"'' sle durch Gottes Fürsicht unk Beistand sltln i .^ Irrthum sichergestellt sind. Wie Christus ge-!'^Nals ^"^ ^' Ewigkeit derselbe ist und sein Wort >'° lilei^^chl' wenn auch Himme^ und Erde vergehen, ^uhrii ! ""^ s^uic Ki.chc allezeit dieselbe, und die ^ch l^ ^ristl bleibt allezeit und unwandelbar in ihr. "^ Lel !.^^^' ^" allgemeines Concil könne in fci-sthlei, ?^limmungcn gegen die überlieferte Wahrheit ^ch^ . "ue die von Gott gegründete Vcrfassni'g der ^^ft /^^bwie in ihr"M Wesen umändern, heißt die hei^, ^ der heiligen Kirche gegebenen göttlichen Ver-^dcy !! ""b die Wirkung des göttlichem Gnadcnbei- ^^cil f, ^nucht Niemand zu besorgen, das allgemeine ^n''sie s?^ in Uubedachtsamkeit uud Ucbcreilnng Be^ ^hiilt,?)^' "'^ch^ "^''^ ^oth mit den bestehenden "^ ^id's "^^ ^"' Bedürfnissen der Gegenwart sich ^tisH^^ruch sctzcn, oder eö werde nach Weise schwär-^ vern ^"schcnanschauungcu Sitteu uud Einrichtuu-doilei,. ""'gcl'cr Zeiten in die Gegenwart verpflanzen ^ ^lvas i^'^ ^"" "^^ ^uch nur vernünftiger Weift Zln latk,,,°." """' Versammlung der Bischöfe der gaw ll>, ^bc,« ^" ^^lt befürchten, wclche, mit den reich- dcn^,^^ "jungen ausgestattet, mit deu Zuständen l"^°rtli^ "°"^slcn Vandcr vertraut, mit der Vcr^ ^ ,u t^, ^s heiligst«,, Berufes belastet, hauptsäch- ^lt ,u,^ >6"ccke vom Oberhaupte der Äirche versam- ^ ewi^., ' um mit ihm zu berathen, wie am besten !" ^vilfs!^^^"teu der Religion in der Gegenwart k! ^nw'?/" "^ ^'^ Wahrheit des Christenthums ^ und , ^!' ""^ zukünftigen Geschlechtern zu cr- " 5U übermitteln sei. (Schluß folgt.) Oesterreich. VZieu, 15. September. (Erzherzog Karl Ludwig und der Bischof von Brüun.) Ueber das Schreiben, welches der Brünner Bischof anläßlich seines Nichterscheinens beim Empfange des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig auf dem Ärünner Bahnhofe nach Wien gerichtet hat, weiß der Tagcsb. a. M. Folgendes zu berichten: Das erwähnte Schreiben ist datirt vom l. d. und au den Obcrsthofmeistcr des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig, geheimen Rath Frcihcrrn v. Hornstcin, adressirt. Dasselbe ist in ziemlich energischem Tone gehalten uud drückt eine entschiedene Verwahrung gegen die Aeußerungen aus, wclchc von den Journalen anläßlich der Haltung des Bischofs dem Stellvertreter des Monarchen in den Mund gelegt wuiden. Es wird ferner betont, daß cr (der Bifchof) bisher an Loyalität Nie« mandcm nachgestanden, und daß die aus seinem Verhalt ten gezogenen Schlüsse nicht berechtigt seien. UebrigenS wird anch versichert, daß der Inhalt des Schreibens mit der Antwort des Bischofs gegenüber dem Statthalter von Mähren idcntifch fei. Inzwischen hatte sich jedoch herausgestellt, daß die Worte des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig von den Blättern in irriger Weise wiedcrgcgc ben wurden, und daß sich dieselben nur auf den Aus' druck dcs Befremdens über das Nichterscheinen deS Bischofs bei dem Empfange rcducircu. Da überdies die „Wr. Abdpst.", veranlaßt durch daö berußte Schreiben, den richtigen Sachverhalt dargestellt hat, so ist selbstverständlich die bischöfliche Note gegenstandslos qewordcn, und wird sie deshalb, wie ich höre, keine Beantwortung finden. Eine indirccte Antwort darauf bildet das Dementi der „Abendpost." Wien, 16. September. (Directe Wahlen.) In den heutigen Sitznngen der Landtage in Linz und Troppan wurden Antrüge bezüglich der Einführung dirccter ReichSralhswahlen eingebracht. — 16. September. (Dr. Giskra und Preu< ßen.) Die „Wiener Abendpost" schreibt: Ein hiesiges Blatt (Morgcnpost) erzählt heute scincn Lesern von dcr Vcrmiltlnna, die cm Mitglied des diesseitigen Ca< bincts auf sich genommen haben soll, um ew" „Vc.-stündigung" mit einer Nach'oarregielnng zu Stande zu bringen. Ohn? über die Sache selbst, die Unbefangenen j gegenüber einer wciteren Kritik kaum bedarf, viele , Worte zu verliercu, bcsch'äutcn wir uns darauf, unsere Ueberzeugung aufzusprechen, daß diese Mittheilung nie« mandcu mehr überrascht haben dürfte als den betreffenden Minisw- selbst, dem eine solche Thätigkeit auf eigene Faust angedichtet wird, Prag, 16. September. (Silberschatz.) Drei Waggons, wclchc .'M> Centner Silber in Einthalcr-Stücken enthielten uud für die Nalionalbant bestimmt sind, kamen von Berlin hier durch. Tricst, 16. September. (Lc u an left o st.) Durch den Lloydampfcr..Diana" erhielten wir heute Vormittags die Lcuantcpost mit Nachrichten bis zum 11. d.M. Ueber die Bedingungen, welche die Pforte dem Vicekönig von Egyptcn stellte, erfährt man nun Genaueres. Die-selben umfassen folgende Punkte: Neducirung der Armee auf die durch den Ferman von 1866 festgesetzte Zahl und gleichförmige Uniformiruug derselben mit dcr türkischen; Verkauf der in Europa bestellten Hinterlader, dcr Panzer- und Kriegsschiffe an die Pforte; Genehmigung dcr cgyptischcn Budgets durch dcu Sultan; Untcr-lassuug aller Nutcrhandlungm mit den europäischen Mächten, außer durch die Psortengcsandtcn; keine weitere Anlchensaufnahmc ohne Bewilligung des Sultans; vollständige Durchführung des TanzimatS in Egyptcu; Verminderung dcr Steuern anf deu Betrag derselben beim Regierungsantritte des VicckönigS. Letzterer soll gegen die zwci, das Budget und die Anlchcn betreffenden Punkte Einweüdnngcn erhoben habeu, weil fie mit den ihm gewährten Rechten uuabhäugiger Verwaltung im Widerspruch seien. Mehrere Pfortenbcamlc, die im geheimen Solde des Vicekö'nigs standen, wurden abgesetzt. „Von Spionen Sr. Hoheit," sagt ..Lev. Her.." ..wimmelt es überall, vom Paläste angefangen bis zum Polizei' Ministerium." Die Vorbereitungen zum Empfange dcr Kaiserin Eugenic dauern in Coustantinovcl forl. Uusland. München. 16. September. (Der Fürst Carl von R umänie n) ist heute in die Schweiz abgereist. Italien. (Der römische Schatz) hat sieben Millionen Franken von dcr italienischen Regierung e^' halten, zum Theil in Gold. zum Theil in Silber, und den Rest in cincm bei der römischcu Bank zu zahlenden Wechsel. Die willkommenen Zacke waren mit dem Siegel der italienischen Regierung uud jenem dcr französischen Gesandtschaft in Florenz versehen und an die fran^ zösischc Gotschifl in Rom gerichtct. Daö Gcld wurde in vier verschiedenen Eiscnbahnscndungcn nach Rom gebracht, in Waggons, welche von Gendarmen besetzt waren, zur großen Verwunderung dcr Reisenden, dic nicht mit ins Geheimniß gezogen waren. Auf dem Bahnhofe in Rom wurde die Sendung vom Kanzler der französischen Botschaft in Empfang genommen und sofort an deu Director der päpstlichen Schuld abgeliefert. Die italienische Regierung schuldet der päpstlichen nur noch 10.000 Francs. Nach Beendigung der Arbeiten Seitens der liemischten Commission wird sie eine weitere Summe von 1 Million zu bezahlen haben. Cardinal Antonelli protestirt fortwährend gegen dic den Inhabern päpstlicher Obligllt».ncn von der italienischen Regierung auferlegten Abzüge von 8.80 pCt. und erklärt, falls daS Cabinet von Florcn; auf seiner Ansicht verharrt, die päpstlichen Gläubiger aus eigenen Mitteln entschädigen zu wollen. Ncw-Aork, 14. September. (Flibustier. — Humboldt-Feier.) Ein RcgierungSdampfer hielt ein Schiff mit 900 Flibustiern an und brachte dasselbe nach Newbedford. — Die Humboldt-Feier ist glänzend ausgefallen. (Wie die „New-Yorler Staatszeitung" mel< dct, waren fast in allen Städten und Städtchen, in denen Deutsche wohnen, Feste beabsichtigt und in New-Jorl, Philadelphia und Pittsburg sollen dem großen deutschen Naturforscher Denkmäler gesetzt werden.) Hassesneuigkeiten. — (Zur Humboldfcier.) Im Wiener Gemeulde-ralh stellte am Dienstag Dr. Hofier folgenden, vom Vür-germeister und 25 Gememderäthen unterstützten. Dringlich-teitsanlrac;: „Ganz Deutschland feiert heute den hmidert-sten Jahrestag dcr Geburt Alexander Humboldts. Wien, das deutsche Wien, nimmt Theil an den Gefühlen der Verehrung für den großen Naturforscher, den erhabenen Vor« lämpfer für geistige Freiheit und echte Humanität. Die Gefertigten beantragen daher: Der Gemeinderalh von Wien beschließe, diesem Gefühle der Verehung für das Andenken Alexander Humboldts und dcr Theilnahme an der Feier des hundertsten Jahrestages seiner Geburt durch ein an das Festcomit« zu Berlin allsoglcich abzusendendes Telegramm Ausdruck zu geben." Die Versammlung erhebt sich unter Beifallsrufen, der Bürgermeister unterstützt den Antrag noch mit folgenden Warten: „Ich habe selbst den Antrag beflw wortet, weil es nach meiner Ueberzeugung unsere Pflicht ist, diese Huldigung den Manen eineh der größten Männer des Jahrhunderts darzubringen." (Bravo.) Der Antrag wird einstimmig angenommen und das Telegramm sofort abgesendet. — (Das Naturereigniß nächst Molln.) Die neulich mitgetheilte Nachricht über ein „seltenes Naturer-cianiß," wonach in der Nähe von Molln am 19. August abermals sechs Icch Haferfeld versunken uud ein neuer See entstanden wäre, ist, wie dem ..Voltsfreund" aus Kirch-dorf geschrieben wird, vom Anfang bis zum Ende erfunden. Am Ü!. Juni d. I. ist wohl ein Theil eines HaferftldeS (zwischen ^ bis '/2 Joch) an der krummen Steyrling, seitwärts der Wasserwchre de^ Ee^engcwerten Christoph Pis-linger zu Gstatt eingesunken, au welcher Stelle Wasser aufsprudelte. Ceit jener Zeit ist dort eine Veränderung nicht eingetreten. Was aber dce Versenkung am 16. Juni betrifft, so ist man allgemein der Ansicht, daß die Steyr-ling, welche vor zwei Jahren an derselben Seite einen Durchbruch gemacht hat, oberhalb des bestehenden Wehr- und ^chutzwerkeö neuerdings durchgebrochen ist und daS .Haferfeld untcrwafchen hat, — (Preußisches Klosterwesen.) Zur Stunde gibt es — (ohne das neue Moabiterkloster i» Berlin) in Preußen 97 Mönchsklöster mit 740 Mönchen und 236 Laienbrüdern, im Ganzen Y76 Personen; dieselben v«? theilen sich auf 14 Orden. Viel reicher ist der preußische Staat an Nomienklöstern. Deren gibt es nämlich 736 mit 5086 Ordensfrauen uud 861 Novizen und Laienschwestern, also 5947 Personeu, die sich auf 31 Orden vertheilen. Somit gibt es im preußischen Staate, trotz des Edicts vom 30. October 1810, das die Klöster aufhob, 833 Klöster mit 5826 Priester» und Ordensfrauen und 1097 Novizen und Laienbrüdern und Schwestern, im gan< zen mit 6923 Personen. — (Fische aus China.) Herr Simon, Consul in P^lng, hat Fische aus China, zu einer kleinen Karpfenart gehörig, nach Franlreich gebracht. In» „Reiche der Mitte" lostet daö Stück etwa zwei Sous; bis sie nach Paris kamen, bezifferten sich dic Kosten fur das Stuck auf 500 Francs. Trcse Fische sind reizend, wie geschnitten aus einem Goldblocke und mit dem reinsten Azurblau geädert; die Flossen schimmern in den Farben eines Pfauenschwanzes. Herr Simon hat einige Stücke dem Acclimatisations-Garten gegeben, diese gingen aber binnen vierundzwanzig Stunden zu Grunde. Mehr Glück hatte mit den Fremd' lingen dcr fischkundige Gelehrte Carbonnier; er setzte sie in seinem Aquarium ein und erlebte die Freude, daß sie sich paarten uud etwa fünfhundert jungen Karpfen das Dasein gaben, die nun schon lustig wachsen und gedeihen. Eine Eigenheit dieser chinesischen Fische ist, daß das Männchen, sobald sich cm Ei losgelöst hat, dieses in einer Luftblase <,u verwahren sucht, bis sich daraus das fadendünne Fisch-lein entwickelt hat. Das Aquarium des Herrn Carbonnier bildet wegen seü.cr seltenen Bevölkerung den Anziehung«« punkt für alle Parifer. die in der nämlichen Richtung die Mode mitmachen oder auch ernste Studien anstellen. -Hoc ales. — (Die Stellung) hat gestern bei dem Stadt-Magistrate stattgefunden und beginnt heute im Land'Nezirle Laibach. Oberlaibach. In der Stadt soll das Resultat hinsichtlich der Tauglichkeit lein zufriedenstellendes gewesen sein; zwei Drittel sollen untauglich befunden worden fein. 1568 Die Manenstatuc am St. Ialobsplatze m Laibach. Es war den 27. April 1682, als die feierliche Aufstellung der rc»l dcn hohen Etändcn Krams aus Gelob-niß errichtete» Maricnstatuc am St. Iakobsplatze hier stattfand. Vom Zahne der Zeit zernagt, wurde sie alö baufällig' im Jahre 1844 abgetragen, daö Gestein, als ganz verwittert wurde entfernt und daö Standbild der Himmeln mutler in einer Nische der Kreuzfapcllc in der Et. Jakobs-kircho aufgestellt, wo es zur Stunde noch steht. Stadt Pfarrer Pochlin, gefcgnetcn Andenkenil, so wie mein Vor, ganger, dermaligcr Director des österrcichifcheu Hospitzeö in Ierufalcm, waren vielfach bemüht, dicfc Statue wieder zu errichten. Doch der erstere fand den Priestcrhcldcntod bei Typhuslrantcu, denen er die hl. Sakramente fpcndete, er sank'viel zu früh ins Grab; der letztere, feinem Jahre lang gehegten Wunsche und Hcrzeusdrange, im heil. ^ande als'Priester zu wirlcn, folgend, ging von hier, ohne das Wert vollendet zu haben. Nun ward mir diese nicht zu unterschätzende Aufgabe, endlich nach 25, Jahren gedachtes Monument wieder aufzubauen, Ich begann im August v. I. allen Ernstes darauf zn denken, daß die Mariensa'ule wieder errichtet würde, ich übergab ein schlichtes Büchlein > dem Drucke und der Oeffentlichteit, *' apvellirtc an die Her- ^ zen der Verehrer Mariens, der Freunde der Geschichte und! der Aesthetik, um Beiträge zu gewinnen, es bildete sich ein! Comilö, welches berathend zusammentrat und das schwie^ rige Wert unternahm, die Maricnstatue wieder zu errich-ten; man wählte als Materialc den jetzt allgemein als den! allerbest anerkannten Stein, den Nabrchnamcumor, und be-! schloß, die vier, die Marienstatue umgebenden Heiligenstand. ^ bilder: St. Nicolau?, Et. Jacobus, St. Petrus und St.. Johannes Vapt. aus galvanisirtem Zink in der berühmten Kunstanstalt Mayers in München gießen zn lassen. Die Cont'-acte sind alle gcfchlossen, es find bereits 1600 Pfnnd Marmor beim Herrn Kunststeinmey Ignaz To man hier im K..hthale, die Arbeit geht, wie der Name Tomau bürgt, rasch, flink und kunstgerecht von Statten und ich hoffe, daß mit Gottes und Mar!?nsHilfe im Mai oder Juni 1^70 das Ma., riendenkmal am Et, Iakobsplatzc stehen wird - ein stum- ^ mer nnd doch sehr beredter Zeuge des religiösen Sinnes, der Liebe zur Geschichte und der Aesthetik, derjenigen, die ^ opferwillig ihre Hand zu diesen» erhabenen Zwecke geboten l haben. Ein Modell der zu errichtenden Swtue, Beweise der Opf>:rwilligkeit der edlen Bewohner meincr! lieben Vaterstadt brau^l man nicht erst zu suchen, mau' findet sie überall — und auch ich kanu nicht umhin, meinen herzlichsten und iunigstcn Dank allen jenen Edlen auszn-fprechen, die Anno ^1867, wo ich die St. Jakobstirche^ wesentlich rcstaurirte, mir mit reichen Opfern gütigst bei-, standen, fowic denjenigen Allen, die bisher für die Marien-! statue so Manches, ja fehr Vieles in meine Hand legten,, meinen verbindlichsten Dank zn zoll"n, und eben deshalb^ wage ich abermals die herzlichste Bitte, es möchte Jeder-> mann, der ein eifriger Verehrer Mariens ist — unserer, sichersten Z.lflucht im' l^ben und Sterben — Jedweder, der! ein Freund historischer Mouumcute ist oder Nebe zu ästhe-! tifch ausgeführten Kunstdeukmälern fühlt, irgend eine Gabe ^ in meiner hochwürdigcn Herren Stadtcapläue oder meinem Hand gütigst niederlegen, oder solche der bereitwiUig derartige Spenden entgegennehmenden uud sie veröffentlichenden Redaction der „Laibacher Zeitung" überantworten. Indem ich der sichern Hoffnung lebe, das; fehr reichliche Gaben der * Solche Büchlein sind in dcr Sncristei der St. Iatobs-', tirHc zu bekommen, j Mutter Maria gespeudct werden, empfehle ich mich dafür den geliebten Bewohnern meiner Vaterstadt Laibach. Laibach, im September 1669. Gustav Köstl m. i)., Stadtpfarrer. Verlautbarung. Gs wird hi^mit bekannt gemacht, daß das Schuljahr s tziOV 7. September. In der hcutissen Landtags' silMia. sicherte der Nc^icrliluii!r>ci,lrcter in BcaiUwoitilüg der Ilttclftcllation Plalitünst^ürls dic baldige Vulla^c einet« Wasfcilcchtt7. September. Im ^and-tage wurde» Antrage auf Orueuerung der vorjährigen Resolution und Wahl des ^and marschallo !.lnch den Landtag eingebracht. Prag, !l). Septeinlier. In dcr hcutia.cn Schwltr-ssericht^vcryaüdlnüq gc^ci! dcn »vcgcn Majcstätöbclcidi-gliu^ und Nnhcstönimi angcllagtcn Ncdaclcur dci< „Po-trot" oeanlwor.ctcn dic Geschwornen sämmtliche Fragen einstimmig mit, „Nein", worauf dcr Angeklagte, Mdao teur August Palak, rmu d?r Anklage entbunden wurdc. Grünn, N!. September. (N. Fr. P.) Hcutc Vormittags kam cm bedeutender Eifcnbahu-UnglücksfaU auf der Strecke Bmlm-Prcl^u bci Lutsch durch Entgleisung vor; zwei Personen blieben todt, mehrere wur-dcn schwer verwundet. Innsbruck. K,'. Scptcmbcr. (Pr.) Im ^and-bezirk Innsbruck wurdc ^orcuz Frühmcsscr iu Zirl mit 69 Stimmen zum Lai'dtaaMbgcorductcn gewählt. Der-fclbc ist bekannt als cifriqcr Ultramoutaiur. Paris. 16. S.ftlcmbcr. Das Gerücht, daß dic französischen Truppen Nom ucrlaffcu sollen, wird de-mcutirt. Trieft, 16. September. Dcr Äayddampfcr „Tre^ bifonda" ist mit der ostindischcn Ueberlaudspost socbeu. ^5i Uhr Nachmittags, hicr angekommen. Calcutta, 20. August. Dcr Sohu des Königs von Bokhara sioh auf das Gebiet des Emirs van Cabul. Die Truppen seiucs Vaters, vereint m't 2000 russischen Lanciers, sollen bei dessen Verfolgung nach Turkestan gelom-mm sciu. Telenraphische We>cliselcourse vom 17, Septrmber. 5verc. MelalliqurS 5N,l)0. .- f.pcrr. Mctcllliqucs mit M°" und Noocinbrr-Ziüscn 59,M, — 5perc. Natioiial^Nnlehen 68.75- - 18^osnliN!mcrn mit den ncbenbezeich' nrtcn GcU'iniistcn ill HtmwcntionS Münze gr;oaen, u»d zwal fiel dcr Haupttreffer mit 40.000 fl. aus 5'»s'Nr, 75.207; W zweite Treffer mit 4000 fl, auf i,'o5Nr. «7,417 uud der dritte Treffer mit H000 fl, auf Los Nr. 7<1..'l20; ferner qewilliic'^ ^ 400 si. die ^.'us ^ir. 22.35)« nnd 72.065,; jc 200 ft. die ^ 'llirn, 308 42.627 l>2.644 77.726 und «!».412und wurden auße^ dem n»ä' 7s»0 ^'os-NllNllliclli mit dem geringsten Ocwiunsle l>o« an Schwäche. - Elisabety Bokov^", Schuster^gat^i,., alt 47 Jahre, im Civilspital an dcr Entartung dcr UnterlcibSorganc. Den 11. September. Dem Herrn Matthäus Ranth, Handelsmann, sein crstgeborncs Zwiningsliu^, Emilie, alt 3 Iah"' i„ dcr Stadt Nr. 270 am Typyus. - Franz Kretic, Zimmer maler, alt '0 Jahre, im Civilspital au dcr Äuhr. — Margan'w' Wulf. Oerichtsdieueröwitwe, alt 67 Jahre, im. Tivilspiwl st^ bend übcrbracht, — Ialob Kerschin, Iillvoyncr, alt 79 Jahre, "" Civilspilal au Altersschwäche. - Dem Alex Ocruat, Schnei^' sein Kind Maria, alt 4 Jahre, in der Stadt 3lr. 123 an t" Halsbräune. Deii 12 September. Dem Herrn Josef Boncar, Vä' t. l. Capcllmeister, sein Sohn Johann, alt 10 Jahre und 2 2"" natc, in dcr itralail-Vurstadt Nr, 1? an Tctanuö. ,. D^n 15. September. Herr Anton Hribal, TiMr. ^" 24 Ja., r, in der KapuzinerVorstadt Nr, 85 an dcr jungen tuberculuse. Den 16. September. Dem Audreas Veltaverh, W°". Wächter, soiue Gattin Maria, all 37 Jahre, in der Stadt Nr«?' an Peritonitis. - Dem Herrn Peter Pihac, Maschinführcr, "' Kind Johann, alt 3 Jahre, in der Kapuziucrvorstadt Nr 7^ " der allgemeinci! Schwäche. — Dem Urban Suppanz, penf 3 . >, Wächter, seine Gattin Iosefa, alt 40 Jahre, in dcr Polanavorlla^ Nr. 106 an Herzbeutclwassersucht. -- Dem hochwohlgcb, H^V Autou Ritter v, Gariboldi, Gutsbesitzer zu Pepensfeld 'und O"» Obcrrichtrr, fein Kind Anton, alt 1 Jahr und 14 Tage, in 5M schischla Nr. 1 an Fraisen. 'Metüorulogische Neobüclillill^ll i,l Lm6m^ ff ZN 2 8 '. ^ Zz 6U. Mg. 32?.»ci ->1I.c> wlildstill trlilc ^ ," 2 „ N. 328..,? 4-14« OBO.mäß. z.Hälfte bcw. ^" 10 „Ab. 328.« <> 9.,l OSO schw., stclnenhell , . Nach der regilerisäieu Nacht Morgens triibe, gcgeu "^ ,^ lhcillueisc Aufheiterung. Abciioü gnuz r'einer Himmel. Al^ndl^' Da» Tcineömittcl dcr Wärme ^ 1l'7", uin O 7^lbcr dcm NorlN<'^ Vcrautwortlichcr Nl'dacteul: Iguaz u. K l c i u in a Y r> Vl5»«<'«,«<»<»«'»ckt Wie», 16. Scvttlnbcc. Dec Gcldstaud ist »uch langc kein flotter zu ueuum. Nur gut ac^reditirtc Personeu lüimeu im Kostgrschäftc Geld zu mäßigen Aldiiigimcilli "^.> Wl»l^llUl.llM. g^ii, nämlich 7 pCt. ^iiiscu auf eiu Dallcheu. wclchci! z B. bei Credit- und Auglo-Actim mit 40 bi? 50 fl, uuttr dcm C^iröwcrthr bemessen wird, Uugeachttt dcrScl,"',, rialcitru drr Geldbeschaffung bctuudetc die Börse im witigm M or g c u g e s ch ä f t e e,ne bemelteü^werthe Fest,atcit. Crcdit-Acticu niurdcu ^n 257'50—2, Auglo zwischen 3^5 uud 332, ^"^ 117 50"118-25, i'cünbardeu 244-245 50, Karl-Ludwig 2ü>—254 gchll'idclt, nur Tramway waren stark off rirl uud schwaiittcu zwisch^u 140 und 148-5«. Pünicrrentc war mit 5)9 75—''','^ Silberreute mit 68-80 benehrt. I>: Losen von 1860 wurde 9450, in 186ter i!osen 114, Nordbahu 2145, N^polcoua l,,^ ^'„,licht. Die MittagSbmsc brachte ciuc ziemlich weit gchcudc Ncac"" iii bereu Folge man bci Abgang des Anrichte« notirtc: ^U. Allgemeine Ttaatoschuld. Fitr 100 fl. Geld Waare «tiuheitlichc Staatsschuld zu 5 pCt.: ,n Noten pe^iuillMai'Noocmber 59.70 5)9,90 „ .. „ Februar-August 59.70 59,90 .. Silber ,. Iäuucr-Iuli . 68.55 69.- „ „ „ Äpril-Oclober. 68.55 69 — Stcueraulü^eu rnctzahibar (^) . 97.-- 98.— Lnse v, I 1839 . . . . ' , , —.-- -.— „ ,„ 1854(4°/,) zu 250 si. -. - - . - .. 1860 zu 500 fl, . . 94.— 94,50 „ „ 1860 zu 100 ft. . .100.- 101.— ,. „ 1864 zu 100 fl. . ,114— 114.d0 StlllltörDomämu-Psllndbriefe zn 120 ft. i> W. in Silber . . N8.— 118 50 «. l'irundentlastunstHlVl'littationcll. Für 100 ft. Geld Wanre vühnun......5> PC.. 93 25 93.75 Galizien , . . > ,» '' « /^ ", ^'^ ^ ' Obcr-Ocsterreich . , ., ^ -. »o.- 94.-Siebenbürgen . . „ 5 „ ??,— <«.-^ VMttlnavt . , , .5,. 92.- 92.50 Üng«^......5.. ?h.2b 78.50 i V. Actien von Vanri,lstit„tel». Geld Waare Anglo-Üsterr. Banl.....334—325.- Auglo-ungar. Baut .... 102,- 103.-. Noden-Orcdi>lllisto.It . . , . 268.— 27('.__ Crcditanstalt f, Handel n. Gcw, . 257.— 257.50 Crrdilanstlllt, allgrm. ungar. . . 102 — 103— (Zocompte-Gesellschllst, n, ö. . . ^65. - 870.— Frauco-üsterr. Vnul . . , .115,50 116.— Oeucralbaut.......?0.-- 71.- Nationa'bllul.......723 — 725 -. Vercinsbllnt.......1^.- 110.- Verlclirsbllnl.......125,— 126.- «. Actien von Transportuuterneh-inungen. Geld Waare Alföld-Fiumancr Bahn . . . 17».- 170.50 Vöhm, Westbahn.....226.-227.- Carl-Üudwig-Bahn.....251.50 252.— Donau-Dampfschiffs. Ocseltsch. . 535.— 540,— Elisabclh-Wcstbahu.....187.- 188.- Fcrdiuauds-Nindblll)!! , . . 2145.—2155,— Fttnstircheu-Varcser-Bllhn , . 180.— 181.-Franz-Iosephs-Bahi, .... 175. - 176.-^cmberg-Czcrn.-Icissner-Bahn . 201.50 202. Lloyd, üfterr........—.— —.— » Geld Waare > Omuibuö lcrstc Emission). . . —..- 202.— Rudolfs-Balm......-..— —.— Sicbenbilrger Bahn . , . , —...... —.— SlalltSbahn.......364.— 365.— Slldbahu . ......244.75 245.25 Slid uordd Verbind. Vahu , . 161 50 162.— Theiß Bahn....... 249 50 250,50 Tramway........145.— 146,— «5. «Pfandbriefe (für 100 si,) Allg. üst, Boden-Lrebit-Anftlllt Geld Waare verlosbar zn 5 pCt. in Silber -.— --,.- dto.in33I.ritäz.zu5pCt.iuij.W. 89.— 90 — Nationals, ans ö. W. verloeb. zn 5 Pi5t........ 93.- 93,50 Oest. Hypb. zu 5'/, P^t. rüsz. 1878 -.— -.- Ung. Vod.-Cred.-Anst.zu5'/, pEt. —.-. —.— >r. Prioritätsobligationen. i. 10) si. ö. W. Geld Waare Elis.-Westb, in S. verz. (I. Emiss.) -.-.- — . Frrdinands-Nordb. in Silb. verz. —.-- —.— Frailz.IosephS'Vllhn .... 89.50 89.75 G.liarl-Ludw.B.i.S.verz.!,Cm. .— —.— ! Geld 2^ Ocsterr. Nordwcstbahn .... 8975 A-A Siebcnb. Bahn in Silber ucrz. . «7.50 ^'. Staatsb.O,3"/.. 5 5.00Fr „I.Em. --.- ^ Südb.G, 5',-<500Frc. „ . . -,<- ^ Südb.-Bous 6 "/„ (1870—74) «500FrcS "..... _^. ^ "" «2. Privatlose (per Slitck.) ^ Creditansalt f. Handel u.Gcw. Geld ^" zu 100 ft. °W......160 ^ '°t5» Rudolf-Stiftung zn 10 ft. . . 14-50 ^ ' Wechsel (3M°u.) Geld H^ Augsburg filr 100 st sildd. W. 102,W j"' ^ Franlfurt a.M.100 fl. betto I02,"i ^^^ Hamburg, fiir 100 Marl Banco 90,^ '^ ^ London, fiir 10 Pfund Sterling 122 dl) ' ^ Paris, für 100 Francs . . . 4l'-^ (sours der Geldsorten „ Gel.' ^9Z tt. K. Mlinz-Ducllttl'. . 5 st. 91 lr. ^^ g5j -NapoleonSd'or . . 9 „ 85 ., , yl " Vereinsthalcr . . . 1 „ 80 „ ^ " Z5 " Silber . . 120 „ 75 „ 15" ^ Krmnische Ornndentiaftung« - 0blig°M'""'" vatnotirunl,: 8« 50 Geld, 90 W°°"