^-' H Vi W BMW AmUM via 20«» 21 -20--. » » l^rsks kB??H A 50 SchNME»»,. Vtz?»««W vNchönMevel. ««idsr. Zurütt,« »U« 4 seleod»» »> ve«»g»pv,q«» i^dhoie», «o»a»Uch Zujtetten . Vurch Post . monatlich ...___ einzelmimme, 0«n l'^ di» »« vei 0«1t»ttunz ve? Zeilung Ist de» Ndonnemenl»dekrag kür Slovenien für mlndelten» einen Monat, außer» hall» lür mindesten» drei Monate ein. zusenden. Zu deant«oftende velef» ol)ne Marl,e «erden nicht derücksich. «igt. lnseratenannalime in Marido, bei der i^dministration der Zeiiung, bei «ilen ßrßtzere« ttnno«ee»« e»pedtiionen d«» l». «»A Nr. 300. Maribor. Dienstag, 4. Dezember ty2S Il'^eusMche DemonfSraNonm in Zagreb Der Zagreber GroSiupan zurückgetreten! LM. Z a g r e b, 3. Dezember. Nach de« ^rc-qnisscn d?s vorIcstrlgen Tages trat heute wie auch bei'eits in der vorsiergehendelt Nacht ooLftünd!qe Ruhe e!?l. Heute vormittags reisten der Polizeld'rektZr Dr. V r a-goivi 6 und der GrofzSupnn Dr. Z r e-l e c nach Vecgrad, um dem Innenminister über die Lage zn berichten. Wie verlautet, sollen zroislhen den Zloilbehördsn und den militäristhen Stellen in ZaqreV schon seit länp^erer Zeit Geflensät^e bestehen, die durch die (^reigniffs des 1. Dezember nur noch melzr verschärft wurden. Heute um halb 12 Uhr traf eine lVruppe von mes?r als .^W jn-'-endlichen Manifestanten nor d?:m Sabor-Palais auf dem Mar-knS?^w.^ ein, n;o sie unter stürmischen ^i-vi)o-ü!nfell ans Dr. Ma'ek. Prlbi?i?vi^, d'e BD-^oalition und das sreie Kroatien Dr. Mkkö«? zun: ?!eden kjcraussorderten. Dr. Ma^e? ers'^^ien am Fenster und erklärte, stllrNi'sch bczzrijßt, folgende?: „Liebe Freun- l de und Brüder! Die Beograder Zeitungen stellen die Ereignisse vom 1. De,^.ember in Zagreb so dar, als ob sie das Werk der Frankiancr und Kommnnistizn gewesen wären. („Lüge!") Ich behaupte ab:r, das; nach all dem, was vorgefallen ist, das kroatische Bolk durch seine nationale Jitqend das Wort er!>risson hat." (Stürmisck^e Ovationen.) Die kroatische Omladiua zog sodann durch die Dus^a ltüca und liber den Jelaöieplatz 5ur Stelle vor dem „Zagrebaöki magacin", wo P e t r i rd nachiniit.i'^s Ziu einer anf'.erc'rdl'ntssck^cn Ci^.uni.i zü^annnen« tnien. in dt'r ein Manifi'st der Ä^ndtneri'-c» l'lnst an die Stndtbevi^lk^'r im Z'.isa'N' mit den (^reigni1?n vom Te« beschlossen merdt'n 'vird. Die Besitzung Herbert HooverStnl dem sijdldändischen Cl^arakter dieser Land« Valo Alto (Kc^iiorniien), deren Architekwr ^ schüft angepaßt ist. stört. Das Erdbebei? überraschte die lUZen-schen im Schlafe. Die Panik war umso größer, weil zwei neue Krater entstanden sind. Die Erde teilte sich zuerst, daun entstiegen den RiWellen stinkende Gase, worauf sich die Lava ergo^. In Curico verunglückten über IVV Menschen, 35» davon sind tot. Die Regierung hat mit Rücksicht auf die Räuber banden den Belagerungszustand verhängt und eine Ernährungsaktion eingeleitet. König Georg om Sterbebett LM. L o n d o n, 3. Dezember. Im Befinden des englischen Könit^Z Ist wiederum eine Verschlimmerung einzetretesi, die d'e Katastrophe neuerlich befiirchten lkßt. Um 1 Uhr uachts wurde ein Bussetin l)er^u>!?ae-geben, in dem festgestellt wird, dasz > er Zu-stand in der Lunge stationär i^ebliöben ist, daß aber eine Schwäche des einge- treten sei. Der Zustand des Kö'ti.i? ist sehr ernst. Kurze Nachriü L I cM. e o g r a d, 3. Äczeiils'et V k ' ^ eviü hatte heute -m 72) k.llen kklub MLii'.'.'re Bssprechungen .nit den rod'.il^lcn Führern. Es handelt sich hiebei unr die von öia Äcmokraten dem ?)!'.u'.stervl.!'ideu- Die ers^TN Z^olKen einer krküiwng sm6 ttetterlceit unä u 5 ton. Diese un-angenehmen Lrsckei-nungen beseitigen 5ie ro5cli (jmek SS. Sahrg. Oberpolizeirai KerSovan — VolizeidireNor in Ljubijana? LM. B e o g r a d, 3. Dezember. Wie oer lautet, wird der Chef des Mardmger Po* lizeikommiffariats, Oberpolizeirat A e r S o» v a n zum Direktor der Polizeidirektwa i» Ljubljana ernannt werden. ten Tr. Z^vioSec gegen 1b r aufgestel!.»:a ^ordcrilnsic^. in Angelez^nh.',^ des dal,na» ^'arars. Die Radikalen lehnen die )c.i'ckrt^'Ichen Forderungen mit .iller Tnt» sch e.i>?nhe:t ab, da sie nicht ge»r.?llt ^eien, die Ncyki''lli. l^tungsversuche des Ministers Dr. Angle!irovi<; in Dalmatien zu nnterstschen. Aar der Erledigung des ^tia^^voranichla-geZ kl'nne der besagte l^ntwurf deinem C^tu-diunl unterzogen werden. Tschechotlowakische Bezirks- und Landtag«-Wahlen LM. Prag, .^. Dezember. Bei den Land tags- und Bezirkswahlen ergab sich in der ganzen Tschechoslowalei keine wesentlich große Verschiebung. Die Wahlbeteiligung war ungemein groß und betrug bis zu 90 Prozent. Sehr nie! biis^ten die .^tommuni-sten eiu, ferner die tscheckiisch..'n Klerikilen (Zrauiek-Partei). In Kroß-Prag verloren die Kommunisten 14.000 Stimmen, während die Deutschen um 3000 Stimmen mehr erhielten als bei den let)tenGemeindewcchlen. Sehr grost ist der Erfolg der deutschen Arbeits« und Wirtschaftsgemeinschast in den Sudelen. Geschwächt wurden neben den tsche chischen klerikalen auch die tschechischen Sozialdemokraten. Wohl aber gingen die Nationalsozialisten nnd die Nationaldemokraten etwas gesestlgt aus dem Wahlkampf hervor. In der Slowakei hat Hlinka sehr viel verloren. Die Regierungsparteien haben teilweise gewonnen und teilweise verloren. Die Städte Reichenberg, Aussig und Brüx haben bis zu M Prozent für die Deut sche Arbeitsgemeinschaft gestimmt. Die Wahl der deittschen Abgeordneten Roche und Dr. K a f k a ist gesichert. lrv» 4- Börsenberichte Z ü r i ch, 3. Dezember, Devisen? Beograd 9.12AI, Paris 20.295, London 25.1^, Newyork 519, Mailand T7.187Ü, Prag 15.39, Wien 73, Berlin 123.7b. Z a g r e b, 3. Dezeulber. Devisen: Wien 800, Mailand 298, London ^d.94, Paris 222.3«, Prag ia8.v7, Zürich 10S5.S0, Budapest 992.10. — Effekten: Kriegs-eutschädigungsrente 435. L j u b l j a n a, 3. Dezember. Devisen: Amsterdam 2285, Berlin 1356, Budapest 992.10, Brüssel 791.12, Zürich 1095.« Wieil 800, London 275.94, Newyork 56.88, Paris 282.36, Prag 168.65, Trieft 2W.M. -Effekten lGeld): Celjska 158, Lai-bacher K-redit 125, jkreditanstalt 175, Erste Kroatische 920, VevLe U0, Ru»e 260,.L3V, Baugesellschaft 5)6, Kei^ir 105. Holzmarkt : Tendenz ruhig. Tb» schluß 7 Waggon? Fichten- und Tannes ' klötzc. Landw. Produkte: Tendenz ßttr Getreide unverändert. 5^ine Abschlüsse. Das WeMntereffe an der Regelung der Kriegsschulden A u s l a n d S s ch u l d e n, die ihren Ursprung entweder in Kriegsentschädigungen (Reparationen) oder rückzahlbaren Subsidiengeldern (interallierte Schulden) haben, sind in ihrem Wesen von Auslandsanlei-hen des gelvöhnlichenBer-kehrs ssrundverschiedon. Wenn ein Staat oder ein Privatinann im Ausland Valuta-schillden aufnimmt, so Pflegen für den Darlehensgeber wie für den Darlehensnehmer bestimmt erkennbare loirtschaftliche Gesichts-punite maßgeblich zu sein. Der Darlehensgeber beabsichtigt und bringt das auch in dem Darlehensvertrag als Bedingung zum Ausdruck, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Schuldner zu befestigen und der Ex-portindustrie seines eigenen Landes zu Hrl-fe zu kommen und seine Neberlegungen gehen dahin, ob das von ihm geliehene ^^apital eine Venvendung findet, die ihm Verzinsung und Rückzahlung sichert. Der Darlehensnehmer wagt es in der Erwartung der wirtschaftlichen Entwicklung seines Landes oder seiner besonderen Industrie sich im Auslände zu verschulden, um Mittel aufzunehmen, die ihm die unentwickelte Kapitalbildung seiner Heimat nicht liefern sann oder durch einen billigen Zinsfuß von der Kapitalsabundanz des Gläubigerlandes zu profitieren. Aehnliche Erwägungen lagen auch den ziemlich häufigen politischen Anleihen von Land zu Land zu c^rilnd?. bei denen neben der Stärkung der Politischen Lage das Glü'.ibigerland noch die produktive Anwendung der Anleihegelder durch Aau von Eisenbahnen, Unabhänqic,feitsstellung der Rüstungsindustrie von ausländischen Be zugsguellen und Bezahlimg eines Teiles des Anleiheerlöses in Form von mit Holzem Gewinn verknüpften Industriclieferunnen bes Gläubigerlandes von erheblichem Einfluß Ovaren. Es war also stets das Grundprinzip, dasi Verzinsung und Amoctis.'.kion durch mel?r oder nnnder wirtschaftliche Verwendung des Darl^bens laufend genii'nnen wurden und die Uebereinstimmunq über diesen Grundsatz führte dann zum Äüsck>l'.'.s? der Anleihen. Dementsprechend war der Strom der AuSlandsgelder stets in der Rich tung des entwickelten mit flüssigem .ft.ivital gesecineten Landes nach unentwickelten kavi-talsbcdürftiaen kolonial- oder semikolonial gelagerten Gebieten. Zinsen und Amortisation wurden aus neuer Produktion geiron-nen und mit ?^rodnf^en ab<7,'d<.'ck^. ^nciltens in Form von Rohstoffen oder Nabriings-vntteln, für welche das Gläubigerland Verwendung hatte oder die einen Weltmarkt Vo« Dr». V. Dsrnkur'K besaßen. So pflegte auch die TranSferierung der Abzahlungen weder für daS Gläublger-lond noch für das Schuldnerland mit wenigen Ausnahmen, die durch Neu- o-der An-satzanleihen gedeckt werden konnten, valutarische Schwierigkeiten oder wirtschaftliche Notstände herbeizuführen. Ganz anders liegt eS bei K r i e g S e n t-schädigungen oder r ü ck z a h l-barenSubsidien. Hier bestehen keinerlei wirtschaftliche Gesichtspunkte und wirtschaftliche MdeckungSmöglichkeiten des internationalen Verkehrs. Diese Anleihen, seien es Reparationen oder Subsidienanlei-hen für unwirtschaftlich verbrauchtes ZdriegS Material, müssen gedeckt werden aus einer vermehrten Aktivität der Schuldnerlknder, aus einer gesteigerten Exporttätkgkeit r>hne Rücksicht auf den natürlichen Bedarf und sie komlnen nickt aus einem Ueberfchuß der verschuldeten Wirtschaft, erzeugt auS fruchtbringender Verwendung des Anleihekapitals, sondern aus einer erhöhten Besteuerung und bilden einen die Selbstkosten des SozialvwdukteS erhöhenden k^aktor. Die Kapitalien sind unproduktiv verwandt, müssen aber ans einer unverändert gebliebenen oder geschwächten Wirtschaft herausgezogen werden uwd zwar zu Zeiten, wo sie dieie Wirtschaft du-rch die eigenen Kriensverluste an Menschen und Gütern zunächst noch am schwersten drücken. Das Problem ist in feiner fei^i-^en Größenordnung von unae^äblten Milliai^den erst infolge des Weltkriegs aufgetreten. ES bat auch früber Krieg^'^chulden «^eaeben, a'üer sie waren einmal in ihrc'm Umfana so unbedeutend, betrna doch die franzölis-^e Entscbädi-anng 1871 nocki nicht eine Milliarde Dollar. und dann standen so viele kovitalberei« t? Märkte zur Verfügung, da^ sie von den c^ck>',sdnern leicbt getragen werden konnten, .^ente. nacki dem grök^ten Koalitionskriea der Welti>^te. der die fabelhaftesten Summen versl^lang und die schwersten ZerftSrnn-aen mit sich gebracht hat. befindet sich die Welt in einer Situation, die sie bislang über banvt nicht aekannt bat. Mit Nusnabme der Verein'aten Sbaaten haben alle Geldmärkte mit sich selbst zn ti,n: große ll^oloiriasaebiete harren der?lukscs»liehnng nnd auch der amerikanische ^avita?'übe''klnß ist gegenüber den Alf^gaben. die sich dieses Land in ü^anad?,. ^üd« "nd Mttelamerika. nnd im fkimen Dsten ftestefft bat, nicht unerlchövslich. Am aünftiasten ist bier ?^ranfr<*ich gestellt, es bat zwar eine bo^i?, aber durch die Geld-^ns Roman von Walter Erbse. Copyright by Marie Brügmann, München. (Rachdruck verboten.) Bradley kam auf sie zu. „Kapitän, Sie müssen Ihre Wachtordnung umstoßen. Emmerson soll mich heute abend an Land begleiten! — Ein halb -^eun Uhr die Pinasse!" Sie nickte den ^ren zu und gl:ra nach ihrem Salon. Mart? mußte ihr die Kleider vorlegen. Sie wählte ein dunkles, .hochgeschlossenes. Sie wußte, daß die dunl^e Farbe ihre hellblonde Schönheit recht zur Gelrung brachte. Eine fröhliche Ungeduld »)ukte sie, als ob sie den ersten Ball ihres L>:s>»l?S besuchte. Pünktlich ein halb neun Uhr fuhr )ie Pinasse nach Saßnitz. Der Portier ris^ vor der Äeganten Dame die Türen auf. Der Geschäftsführer — die Kellner eilten auf sie zu, dienstbereit. Lilian sah die Blicke der Menschen, erstaunt — bewundernd. Ein .^ti.ot-i-sendes, stolzes Lächeln lag um ihren '.llkund. Smmerson deutete auf einen freien Tisch. Doch Miß Svendson schritt auer durch den Saal und nahm an einem Tischchen in der Nähe der Kavelle Plat,. Ein Kellner stand steif in der Nähe, den Wink der Herrschaften erlvartend. »Was meinen Sie Enrmerson, wenn wir die Gesetze unseres Baterlandes verachteten und Sekt tränken?" „Es wird hier nicht auffallen, Miß Svend son." Er bestellte dsn Sekt. Lächelnd trawk sie ihm zu. Sie tanzten. Lilian nahm eine Zigarette aus EmmersonS silbernem Etui. _ Er trank schnell und hastig. Lilian fühlte sei-ne Augen auf ihrem Gesicht brennen. Eine Falte legte sich auf chre Stirn. „Emmerson!" Er schreckte zusammen wie ein gescholtener Schulsunge. „Miß Svendson!" „Die Musik spielt AUt, nicht wahr?" „Ich verstehe wenig davon. Ich bin ganz unmusikalisch." „Was meinen Sie, ob man die Kapelle einmal auf der „Lilian Svendson" konzertieren ließe? Oder vielleicht nur ein Trio: Geige, Eello und Klavier?" Sie wartete die Antwort nicht ab. „Bitte, Emmerson, erkundigen Sie sich, ob das möglich ist. Das Trio wäre mir am liebsten." Emmerson svrang auf. Lilian wandte den .Kopf lmd sah. wie er mit dem Geschäftsführer und mit dem Ka- pellmeister verhandelte. Nach ein« Weile kam er zurÜ^. „Das ^ Trip wird morgen von drei bis fünf Uhr auf >>em Schiff spielen." Lilian Svendson nackte. Sie hatte e« nicht anders onoattet. .Sie schlürfte langsam den prickelnden Wein. GleichglÜttg gingen ihre Augen «wer die tanzenden Paare. DaS ^teresse an der Re-Union war eÄahmt. Sie langweilte sich. „Wir wolle» gehen, Emmerson!" Gehorsam erhob sich der Offizier. Mk schritt voraus durch den Saal. Draußen wollte ihr Tmmerson den Arm reichen. Sie Mrsah die HSflir!^eit und eilte zum Strand. Die Pinasse trug ste auf daS Schiff zurück. Am nächsten Tage kamen die drei Musiker an Bord. Emmerson führte fie in LilianS Salon, wo das Klavier stand. Littan grüßte sie mit leichtem Kopfnicken. „Wollen Sie mir die H«rren vorstÄlen, Emmerson." Der Ofsizivr machte ein verblüfftes Gesicht In schlechtem Deutsch fragte er die Musiker nach ihren Namen nannte sie Miß Svendfon. Der hagere, Skter« Mann, in dem Alian den Kapellmeister wiedervrikannte, veickevHte sich vor ihr. „Was wÜTlscht das gnädige Fräalein iw hören?" Emmerson dolmetschte. Lilian überlegte ei nen Augenblick. „Beginnen Sie mit Haydn." ' Der Kapellmeister suchte die Noten, während die ^iden anderen die Pulte aufstellten und die Instrumente stimmten. Lilian lehnte in ihrem Sessel und lauschte andächtig. Sie liebte die Mufik. Nach und nach schien fie ihr Interesse auck» den Spielenden zu schenken. Der Kapellmeister am Klavier lebh^t, nervös, gab mit dem Kopf den anderen die Ginsatzzeichen, wobei ihm eine lange Haarsträhne auf die Stirn herunternickte. Der Geiger spiÄte mit einer gewiss« Eleganz, mit einem starr wirkenden Lächeln im Gesicht, tadellos in der Haltung unb im Vogenstrich. Ruhig und gelassen saß der el. Lilian konnte seiHe hellen Augen sehen, die kühl und ernst in die Voten blickten. Das schmale, lckcht gekräunte Gesicht ließ eher auf einen Epvrtmann als auf einen Musiker schließen. Das Haybntvio war zu Ende. Der Kapellmeister wischte sich mit seinem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Tr wandte sich nach Miß Svendson um. „Dürfen wir dem gnädigen Frältlei« nu^ mit der Serenade von B«thoven aufwa»' ten?" „Serenade v»n Beethsven," wiederholt« Emmerson. tFortsetzung folgt.) > Zeskung^ ?;efsnnq' Kummer ÜWMW» Die nächste Tagung des Dölkerbundrates, die am 1l). Dezember beginnt, wird in L u g a n o stattfinden, deijen Wahl angesichts' seiner idyllischen Lage sehr begreiflich ist. SpinÄonga - öie Znsel der Aussätzigen Sine Schmach der ZivlUwtton Charles N i c o l e, der weltberi'ihmte For scher, der Tropenkrantheiten nnd Träger des medizinischen Nobelpreises fi'ir lgM, beschreibt in einem Artikel S p i n a l o n-g a, die Insel der Aussätzigen, die er als eine „^rähliche Vision" bezeichnet. Die kleine Insel befindet sich unweit der Ki'iste vrn Kreta. Seit dem Oktober UNt sind a ! l e A u s s ä tz i g e n r i e ch e n -l a n d s dort untergebracht. Zie werden vom Meer ssofangengehalten, obne Behandlung und obne .?>offnnng, bis die fiirchterli-che trrankheit ihre Körper zerfris^t und sie eines Tages nicht melir in der grausigen Versamml?mg erscheinen. l!?^in Besuch bei die sen Unalütklicsien ist das (5rsckn"ltterndste, waS man sich vorstellen kann. Männer, Frauen, k l e i n e.E i nd e r drängen,sick) uui den ??such7r, ibm ibre verunstalteten' Miedma-^en entgegenstrt'csend. ?ie flehen ihn nm Rettunl^' an . . . Besonder? fiir dieienigen ist d^r Aufentbalt auf der In^el schrei-rlich, die sich noch'im harmlosen ?lnfang'?stadium der Lepra befinden und sich flir gesund halten .. . Aber auch kleine K''nd<'r sind soder warten w-'ni/^stens bis vor kurzem) da, die auf der Ivsl'l geboren wurden und ständig in ?lnst''ck"ng?'gefabr schwebten, ^lus^i'rdem aber befinden sich s e ch s g e s u n d e s^-ran-en dort, die sich von ihren kranken Männern nicht trennen lv o l l t en. Sie sind d'!' ein^iaeii, die arbeiten; sie waschen die ^äsfbe der tranken. Tonst ars>eltet ke^n ?^ewobner der Insel. ?ie leben von ^er ^^ntersfsiwmg der ^<'gser"ng und c.inzelner ^oblt^ter. ?>ie Mi's'.e aber ver-stbärkt no'^si s^'re le^tiat snrl'^itb'»re ^ei denscha^ten, dämonische l^egungen. Svlnalon ga ist eine 5i ? l l e. Sie ist eine Schmach ! der Zivilisation. Die ssriechische Regie-rung ' unternimmt denn auch Schritte, sie ver-^ schwinden ^u lasten, oder wenigstens das Elend der Eingesperrten zu lindern. Charles ' Nicole selbst hat zusammen mit G?orgeS N l a n e, dem Direktor des griechischen Pa? steur-Institüts, einen Neforniplan ansgear-, beitet. Die Neformarbeit hat eingesetzt; die Behandlung der Levra wird setzt schon vor-genoulnlen. .s^inder sind von der Iusel fort-genomuien worden. Man darf hoisen, das; die (^'»reuel von Spinalonga in nicht allzu langer Zeit der Vergaugeilheit angehören werden. BiutmO? im sei-imts aal In Prag wurde lvkanntlich während der Cchwurgerichtsverhandlung gegen den ?ll-bancr V e b i, der vor einem Jahre d<'n Prager albanischen Gesandten ermordet hattl', der Angeklagte (iin Bilde) von einem Diener des BcuderS des Erniordek'N er-schossen. Die lmeWik?!»n K'nv?r im beustchen Nechj ?sus Berlin wird gemeldet: Der Nelchz-tag befaßte sich Freitag mit der Vorlage, die die Rechte der nnehelichen Kinder wesentlich ändert. Die Vorlage wurde bereits von dem ReichSrat, das heistt vo.l den Ländern genebmi.gt. Die Vorlage enthält als wichtigste BestiMnlung die- sogenannte. Bestimmung der Beseitigung der exceptio plu-ri'un. Süuitliche Männer sollen solidarisch basten, die in der Zeit, die in Betracht kommt, mit der Kindesmutter im Verkehr standen. Das (Bericht hat dann das Recht, einen von allen diesen Männern zur Zah-lnng der Alinsente zn verurteilen, womit daun die Pflicht der iibrisien, nm das ?!^!nd zu folgen, erlischt. Der Vernrteilte kann binnen eines Jahres gegen die Verurtei-luug Berufuug eiulegen. Die Vorlage enthält weiter die Bestimmnng, dgl'., falls der Vater des nnebelichen Kindes nicht imstande ist, seiner Pslickit nacl'^'ikommen, seine Eltern für ihn haftml. Die Aliinentenvflicht wird erweitert und danert der Vorlage nach nicht nur wie friiher bis zum It». Jahre, soudern bis zu der Zeit, wo das .Kind sich den Lebensuuterba^t selbst verdienen kann. Die Vorlaae enthält nx'iter neue Bestimmungen ilber den Einflus, des unehelichen Bater? ailf die l^r-iebung des Kindes, ilber den Nauien des Kindes und über die Adoption. Sin Staat«'anwa!t wenen Bt'i'i'gkS vrwaNt Aus Bl?rltn wird uns gemeldet: Die Bi^r-liner Kriminalpolizei hat auf Aeisulig der Staatsanwaltscl^ast in Bern den Schweizer Staatsanwalt Mahler verhaftet, der nach Bern ausgeliefert lverden soll. Malilcr hat sich an den außerordentlich grossen Schwtn-d^'leien mit den sogenannten Aamasiata-wechseln l>cteiligt. Es handelt sich.hierbei angeblich nui einen Vertrag, den die japanische Regierung mit drei russiscs>en Vertretern abgeschlossen hat, deren Mitteilungen zum Falle von Port-Arthnr geführt haben, und die fiir ihre der sapanifcl^n Regierung geleisteten Dienste Millionen ?)ens erhalten sollten. Me Summe sollte erst zehn Jahre nach dein Fall von Port-Arthur am yuälen 8le Itiro Kinclef nickt mit lrv-vSknllckem öllsen l^edertrsa, vell alle Kinder liizer einem ^vvtilscbmeckenclen I.el,erti-snl)rÄiZa52. te, velelies einen 8ebr gnsonebmLn (Ze-8climacl< liegcistert sincl. Lrbältlicll !n allen >^l)cnbeken unä l)l'c)kerien iii Ioben Seeganges wegen anfgeg-/i!f:'llnorii?, 1 Nnterless-nerin, l l^esck>ä?t'5si':?^rer!n sselsiständiie .iichiuens''silr!ser lx'huf-^ t'.'N'l'g ve^i Maschinen in .'ü^'r l Nadiomonteur ^?ve^^ialisten) und 1 C'''.'--schäftssührer für ein? l^'ies',erei. Anträge sind zu richten an die Aröeitöln^rs^' in sad. m. LöMrigc? Dienstjukiläv:??.. Am 1. ^ismk.er feie.'t der hier all!.'!:5 l'^-innte geschätzte >^err .^arl oschi tz sen., Tires--!" der Al''rokat'!r>?kanzl'i ?>e7l^'n ?r. Orosel und Tr. Bla:'.ke, Tr. Brandstätter s«'in 25iährlge>^ Ticnüiubiläuii?, a«:' welchem Anlass? il'in vi'»n seiten seiner Eli"'-? : i de unt' B^'iannten (5.'.- rungen 5Uleil n'.n'.ii'..''en. '^^en -ahlrei'.^'n Gu."'nü'i'i'lkn schlit'^^en -vir ::nl' .'crne an' IN. Nollsuinvers?tä<. ''^centag. um ?s) Mir erscheint der befaniue Alpinisr un.'> 5chrinsteller .'oerr Pri'^. l a k a r au? Ljubljana ain Bortrag-.^tijch. Er n>ird nner die ^chönh.'i!en unserer Au^en s^n'e he'.i. ?.cn Portri^g N'ird eine Rellin' !-,ev7lichm skioptische^^ Bildern l'^s-seil"-!. ^-^pe-riler und ??^aturfreunde mögen di^sc giinili-^e l^Ze^e-ien^ lheit nicht vorübergehen lassen. >n. Ei'le Oper von «^chub^rt in Mslribor. Die berübniten Wiener ^ä.igcrknalen, in dt'ren Reihen vor sast hundert Jahren 7?rinz Schubert selbst stand, r.'erden bei der nm Dienstag, den 4. d. stattfindenden Tch'il^ert-Zent/'narfeier seine I^per „Ter vier,.'??)'.-ge Posten" ausfi'lhren, wa-? allein für unsere Stadt, die keine eigene iüver niehr ein« ^^ensation bedeutet. .,',m zweiten Teil des Programmen werden diese tleinen '>ccZ5tz-tigallen eine Reihe sc.'>öiis^er drei« und ^'ier stimmiger Ehöre vortragen. Die 5ä.'!gci'-knaben brauchen keine lärmende Reklaine, ihr Weltreno:nmee bürgt für absolute l lnst^ leri^'che .^löhe des (begebenen. Wie ini jähre, wird auch diesmal das . > vom (Geländer der Reichsbrücke in die Trau Glücklicherweise konnte der zirka 35jährig? Mann noch rechtzeitig gerettet werden. Wie nachträglich festgestellt wurde soll P. wegen einer Wette um 1000 Dinar inS Wasser gegangen sein. Der Borfall, der sich mu die ?)?ittagsstundc ereignete, erregte selbstredend riesiges Aufsehen. m. Unfälle. Während der Manifestation-^-Versammlung am Hauptplatz stiirzte am 1. Dezember ein Bauer aus i^livnica in einem Anfall von Schwache bewustlos zusammen. — Der 27jährige Franz T r b o v e e k, ^chlnied aus Eirkovce, stürzte voni Auto und zog sich empfindliche Verletzungen am Kopfe zu. Beiden wurde seitens der Ret-tungSabteilung die erste Hilfe zuteil. — In der !,?opali5ka ulica geriet die 78jährige ?)!a rie K k r a b e l unter einen Wagen und erlitt dabei einen Armbuch. — Die 45iähr!g? Bösikerin?lnna B e r d o c i aus Murska ^obota wurde beim Besteigen des Zuges am Hauptbahnhofe Plötzlich ohnmächtig unv niustte ausmaggoniert werden. — Der K2-jährige Bauer Michael o n e c aus der Umgeiiung von .^onjice stürzte im Dunkeln über die Stiegen eines biesigen Gasthause? und erlitt dak>ei schwere Verletzungen am !?opfe. Alle drei wurden ins Krankenhaus iiberfiibrt. „ Samstag abends erlitt d!? N"ckhalterin s>'rieda I a ? h el d".rch Berühren der elektrischen Leitnna Brandw?'nden an der 5^iind und nlus'.te bei der Rettnns!°>ibteil'''ng .^>isfe suchen. m. Ans deui Hausflur eines (^!'asthnu!es in der Stolna ulica wnrde aeslcrn dem Bainneister Friedrich E. ein Fahrrad im Werte von 2>'>9s) Dinar entwen det Ain selben Tage wnrde ferner am HauN^'l^'^nbofe dem Prii^mtbean^ten Franz R. ein Herrenfahrrad von bisher noch un-besannlen Tätern entwendet. N7 Verhastet wurden gestern Anton wegen Trunlenheit, Ludwig T. wegen Betruges, ^^obann L. weaen Einbruches, Johann S. wegen Ruhestörung, Tlierese T. wegen Landstreicherei und Franz A. wegen allgerne'nen Berdachtes. n?^ Die Prll^',elchr-:nkf des gestrigen Ta-l'^es weist in's.esamt Anzeigen auf, davon 4 wegen Richtcin>ialti:ng der Sverrstnnde, 2!^ wegen Ueberschreitnng der Stras'enver' t''s'rs^'!'rschrif'en, 7 we^ni Dii'listahls, 3 wegen äraerniserregenden Benelnnens, i wegen Lärn?ens, 2 wegen Rauferei, 4 wegen B.eschädignna fremden Eiaentunis, 3 wegen Ntich'licher Ri'h''störung wwie 3 Fund- uud 5 Verlnstc^nzeigeu. tn. Veiterberscht von» 3. De.^ember, 8 Usn" Lnstdr::ck 732. Fenchtigkeitsmesser >i-7, Bar-''neterstand 7!'., Temperatnr -^1.5, Windstille. Bewölkung ganz, Niederschlag 5chn'''.'sall. Wie allil''!)rl!ch findet ani 5. Dezember eine gresje Nikolo - Ala^^znue in der Bekikn stitt. 1.'^0l4 " Das (^i.'^x?"st der Damen in, .^"^erl'st u. Winter ist de? ?chnupsen, der die Nase sa-tnr''cl' anlailsen las^t und das .Zentrum dss f^^esichtes bo>?liast rötet. Da hilft kein Puder! Drnm stet-^ ,^Forman" im Handtäsch-cs>en! Forman iit sehr vorteilhaft in kleine B^echd^'/ch'n ge'iactt uud wird einfach mit-'''etragen. Man bringt Forman unter die Nase und atmet tief Sofortige Erleich^er-!lna, der S,lunrsen betänvnt nnd das (Besicht vor Deformationen geschützt. Versuchen Sie das! ^ Mittnwch. den 5 De' ^eniber verans^l^stet der biesi-^e 7>''lez-niear in d. l^a>nbrinnsballe f'n Nikolokräni chen. Wie alle Unterbaltnna wi'd auch diese !n: N^limen der l^^emütlichfeit aebalten wl'V' den s'nd''t ein" '^^escherima stitt. s,i ^,1,- ^^'>^-'vliin^s'sNg ^ o» s i am Kralia 'l^etra trg abaeaeben werden '^e^^r ist 22.5 best? l^'s-^enk stir Nikolo nnd W e i 'l' n n ch t e n. Eine auszerg^wöhnliche (^eleaens>e''t knetet sich iedernninn. eine aarantiert 14far. stwld» fiillseder vor""'alicher Onalität, 'iei Voreinsendung des '^etraaes franko um Din. 5l).— zu kaufeu. Bei Bestessnng bitte anvigeben, ob die Svitze sebr scharf, wenig.'r schari. nur oder aanz stumpf gewünscht wird. B.'nut^en Sie diese a"s^^'",ewöbnl^che lfeenbeit nnd ich bin sichelt jeder weiteren Anem"febl"na. daf^ di'' ?^eder obne ^onkur-reuz ist und ich den Alleinvertrieb habe. Export nnd rknari,s?«nndlunff W i l k o e ? x l, 150" Mo-ibo«. Aus Vtuj p. Kompositionsabend Hermann !^risch. Samstag, den 8. d. findet im Vereinshause um 20 Uhr der in Maribor und Eelje vor ausverkauften Häusern so auf;erordentlich beifällig aufgenommene lustige Kompositions abend des Professors Hermann Frisch mit unverändertem Programm statt. Eine Elite stimm- und humorbegabter Kräfte des Marburger MännergesangvereineS wird auch diesmal die volle Bürgschaft für eine ausgezeichnete Interpretation der liebenswürdigen smitunter zwerchfellerschütteruden) Kompositionen unseres heimischen Tondichters und somit für einen wahrhaft heiteren und anregenden Abend übernehmen. Alles Nähere besagen die Plakate. Kartenvor>ier-kauf aus Gefälliakeit im Geschäfte Brüder S l a w i t s ch, Ptuj, Florjanski trg. -- Aus Lelje Der t. Dikzember in Sk!je Anläßlich der Zehnjahresseier der Vereinigung der Slowenen, Kroaten und Seröen hielt der Gemeinderat von Eelje am Freitag, den 30. November um 13 Uhr im fest-lici) geschmückten Beratungssaale eine kurze Festsitznng ab, in welclier Bürgermeister Herr Dr. G o r i L a n an die versammelten Gemeinderfite eine Ansprache hielt, in der er die Geschichte der Vereinigung und der letzten .^-ehn Jahre nach der Vereinigung in kurzen Worten bel^andelte und die ^-e-deutung des 1. De'ember Hervorbob. Nach seiner Red? beschs»-'''^ der Gemewderat einstimmig, an d"n Üsönia ein Hnldignngstele-gramm im Namen der S^adtaen'einde und der Eillier Bevölkerung abzusenden Die 4 deutschen und 3 s o z i a l i st i s ch e n Genieinderäte nahmen an der s^estsit^uug nicht teil: aiinerd^m waren 5 Genieinderäte verlnndert. sodass von 33 Gemeinder^» ten der Siknna nur 21 beiwohnten. Unl 20 Ubr hielt der Tokolverein im Stadttheater ein'' gsf'n»>end l'es",^ite A'ademie ab. Am Samstaa, den 1. D'^e'nber nm 0 11br norunttaas wurde in der biessaen ?^sarrkir-che ein Feitliotte'^dienl't mit Tede'in? nbae-" balten. an ^!i'ki'''rs'i''^^e Vertreter der vil- und Mi!!^^^^b''bn>^den sowie eine arö-^'ere ^er ^?^eio''^n?er teilna^^''^^'^ t^'-'dienste sa'?den auch in d^'r enanae^i^chen Ebri^t"^k''''ch" "n^ in der ortbo^or'n. ^?^avel-le statt. Nach den 5>au>'!taott<'^'di^^nsren wurden an den fiesigen Lehranstalten Schulfeiern Um 20 Ubr abend? fand im aros'.en Saale des Hotels „Union" eine von den bieiigen ^tulturvereilten veranstaltete Feier des 1-Dezember statt. Die Stadt leate am 1. De-zsnlöer reichen Flaggenschmuck an. c. tlastsflinl des ?)?ttrbnrg?r Theaterenszm-k-lcs. Urs!.'rüngllch waren als viertes Gast-s?'icl!>V''apils „Wolken" ausersehen Da aber während der beiden Feiertage die beliebte Toubrette Frl. Marica L u b e j in Mari-'''or ein Gastspiel absolviert, wird in Eelse ?onutaa. den 0. d. nachmittaa-? um Uhr die klassische ?^verctte ..G e i s h a" bei er--U'^ä^iaten Rreiseu wiederbolt, wäbrend am Abend die Beuöl?i'rnng Geleaenheit ba'ien wird, in !?.^lmans ^nerette „H erb st--m an öve r" L n b e i als Einiähri-""n Maroc-n al^^. s'^'^st bearü^'en f!^nn''n. "^-ür diese Vor^^^^s'^na. die nm 20 Uhr beginn^. aelt-'n d'e ii'^lich^n s^^''rettenvreise. c. Ter der .<^''nd^'^???»» DaneZ. Die P. T. Theaterabonnentcn w.rden böflichst ersucht, dil' Dezeuiberr-^te spätestens s'n^ 9. d. an der Theaterkasse erlegen zu wol leu. l-jukllavs 556 m >>«i! S.ü Ivv Vlo» ^t-» >>«,»,>> öl'i.. 15 K^v. Lrsr ü < I in. 0 5 Lr«»l»ii !t. .6 ui II) Kvv. pr»?! m, 5 vovonii'^' l l? m, »»^. LiuNxsrt 371'> m, >0 liv. tranli'urt ». Il, m. ^ >1^1 m, l.«,i>«xonberx n» »k. ttv? m, il) !>lÄilc!ion .1 »i, 4 5'^' m, ? öuti.ipeit 55b b m, W.-tr>»ekau t1>t m, III m, I» DZenstUs^ 4. Dezember. L j u b l j a n a, 12.30 Uhr: Reproduzie> te Milsik. Börsenberichte. — 17: Leichte Musi!. — 19: Deutsch. — 19.30: Ehemie. _20: Operuübertraguug aus dent Theater. — 22: Nachrichten. — Wie n 19: Franzö-sisä) tUcbuugen». — 19.35: Englisch für An-l^in^er. — 20.05: Konzert des Wii^ner ^«h-rer-a-cavella-Ehores. — 21.05: Volkstümlicher Abcud. — Graz 20.05: Duetten« abeud. 20.35: „Der lnstige Steirer". — Bresla u 18.30: Frauzösijch für Aufün-ger. — 20.30: Volkslieder. — 21..30: Barbarafeier. — Prag 17.45: Deutsche Sendung. — 19: Försters Oper „Eva". — 22.20 Tanzniusil. — D a v e u t r y 20.15: Mil^-tärwnzert. ^ 23^40: Tanzmusik. — Stutt gar. 2(..15: Siufoni^^ )n; - 2'^ 50' Leichte Musik. — Fraukf urt 19.30: Englisch. — 20 15: StuttiZarter Sendung. Anschlies^^end: H. Brennerts Posie „Der Flieger". — Brünn 17..55: Deutsche Sen dung. — 19 und 22.20: Prager Sendung. Laug nberg 20: A^ieadkonzert. — B e r l i n 20: Abenduuterhaltnng. — 21: Flötenkonzert. — M ü n ch e n 20: Mili-tärkonzert. — 2120: Sinfoniekonzert. — 22.40: Tanzknrs. — Mailand 20.30: Konzert. — 23.25: Iazz^ — B u d a p e st 19 M: K'onzert. — 20 40: Orgelvortrag. — 22.35: Zigeunerninsik. — W a r f ch a » 18: Konzert. — 19.20. Delibes Oper „Lak-u^e" - a r i s 2030: A'nndkon^ert. Einaefendet .zür 'Itubrik üdernimm' Redgnd, sodaß ^sick) die l^chuldhöhe auf 4W,050.000 Dinar ^Keläusr. Jin Budget ist für die Zinsen und Amortisation ein Betrag von 36,171.450 Dinar vorg^^schen. 4?Zige bosnisaie Agrarschuldoerschreibun- gen aus dem Jahre !v2l im NominaMtrag von 130 Millionen Dinar. Bis jetzt wurden 5,646.000 Dinar anlortisiert, sodasz noch ewe Reistverpfli^jtung von 1S4,3iZi>.000 Dinar verbleibt. Iin Buid.get ist an Amortisation und Zinsentilgung eiue ^Zumme von KMi.'.600 Dinar vorgvei Tranchen belieben, die 8?.;ige, in der Höhe von 15.25 Millionen Dinar, deren Amortisation im Aahrc 1V32 beginnt und bis i962 dauert. Fjjr die Berzinsnng dieser Anleiihe ist <>M Bu'dgi't ein Betrag von 1,220.000 Dollar tt,ZI9.A)0 Z^Me'liAer Franken vorge« seihen. Die Weite Tranche in der Hohe von 30 Millionen Dollar wird vom l. Mai 1932 bis 19K2 amortisiert. Im Budget sinid an Zinsen für diese Tranche 2.1 Millionen Dollar beM. 10,878.000 Schweizer Frairken vorgesehen. 7.5 ige Bons für den Ablauf der Orim« Mischen Eisenliahnen in der Höhe von 149,971.5i8.0k frairz. Franken. Von diesen Bons sind bis jetzt 44,971.474.32 Franken amortisiert, sodaH noch 104.9 Milli-onen Franken qnr Amortisation verbleiben. Im Pudget silch an Zi-n-sen und Amortisation Ll,74H.879.25 Franken vorgvseihen. ."LL^öige Kriegsentschädigungsrente. Bon dieser Rente sind bis jetzt 4.542.2^8.000 Di« ^ar ausgegeben und 162,142.000 Dinar amortisiert, sodaß voch 4292 Millionen Mr Amortisation verbleiben. Im Budget sind «m Amort'i.sa^ion und Zinsen 144.5 Mllio-'nen Dinar veranschlagt. '^Dte Reliefschuld 0n EngliNid, die 3 Milll. ^I0».848 Pfund Sterling betrn^ und ldie;,er ^l.vJä^er 1927 init 2,068»843 Pfund fost-^s^t'wurde. Im Budget ist ail Verzin-Mng.Md Amortisation ein Betrag von. Pfund bZV. 3.6 WÄvnsn^S'chwei-j ^^AmSen sestg^tzt. .Ve Kriegsschuld an EngMd, mit ur- Möglich 32.8 Mllionen Pfund bei der Schu^nfun'dierung per 1. Jänner 1927, mit S5,5l^1.428 Pfnird festigesetzt. An Mnortisation nnd Zinsen werden für die Veit vom 1. Juli bis 1. De^^mber i9?9 ^50.000 Pfund bzw. 6.25 Schiweiizer Fran-.toil ibeanisprucht. W., Z a g r e b, 29. Nvivember. Die Kriegsschulden an Amerika, die, wie bereits vor kur^;em berichtet, mit 62,250.000 Dollar festgesetzt wurden und für dercn Amortisat'.on mid Verzsung für das Budgetjahr 1929 130,200.000 Dollar bean. sprucht tverden. Verpflichtungen aus dem Wiener, Inns-brucker u. Proger Uebereinkommen. Schnld-verpflichtunxion an die Caisse Commune in Paris an Amortisatioil und Zinsendienst für den Anteil Jugoslawiens an der österreichi-schen Goldrente, den SteeMigationen der ungarischeil Rente nsw. im (Yesamtbctrage von 8,665.570.16 Sch!wei.-er Franken. X Stand der Nationalbank vom 22. November (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegeniiver der Vorwoche). — Aktiv a: Metalldeckung 372.3 s-t- 6.9). Darlehen auf Wertpapiere 1632.6 (— 47.2), Saldo verschiedener Rechnungen 615.2 69.3). — Passiva: Banknot.'numlailf 5^87.6 (— 16.'?.6), Forderungen des Staates 418.1 s-i- 142.7), verschiedene Verbindlichkeiten in <^iro- und anderen Rechnungen 618.8 (88.7). Eskoinchtzinsfuß 6?6, Darle« henszinsNisz 8?S. X Amtliche Kurse für Dezember. Das Finanzministerium hat für den Monat De-zember folgende amtliche Kurse für ausländische Zahlungsmittel festgesetzt: 1 Napoleon d'or 219.10 Dinar, 1 türkisches Pfund 247.50 1 englisches Pfund 27s), 1 amerikanischer Dollar 56.90, 1 kanadischer Dollar 56.60, 1 Reichsmark 13.56, 1 Zloty 6.38, 1 Schil-ling 8, 1 Belga 7.90, 1 Pengö 9.92, 100 französische Franken SS2.40, 100 schweizer!- sche Franken 1095.40, 100 Lire 298.15, IlX) holländische ^^ulden 2281.70, 100 Lei 31.20, 100 L«wa 41.10, 100 dänische jironen 1517.10, 100 schlvedische ^tronen 1522, 100 norwegische .Kronen 1517.10, I0l> Pesetas 917.20, 1l>0 Drachmen 73.65, 100 tschechoslowakische Kronen 168.70 Dinar. Spott Sin lntekeffanter SpvrtvZ7!mg Nach Berlin, Wien, (^ra^^, ^öflach, Ljub--ljana nnd Zagreb ist es auch der Wiuter-Portsektion de^o Slow. Alpenvereinc.z gelun^-gen. einen der besten und erprobtesten Cki-fahrer, Herrn Arwed M ö h n aus München zu gewinnen, welcher seine 125 skioptische Bilder nnifassende Tonr, betitelt „Mit Skiern quer durch die Alpen von: Wiener Schneeberg bis zum Montblanc", ailch nn-seren Alpinisten in deutscher Sprache vortragen wird. Schon der Titel des Vortrages zieht uns an, schon der Titel spricht viel. Nnd wenn wir bedenken, welche Gipfel zwischen dem Wiener Schneelberg und dem Montblanc gegen die Wolken ragen und es uns aegönnt foin wird, all diese Herrlichkeiten in Winterpracht zu sehen, mnsi jedem Wintersportler vor Freu^ das .^erz klopfen, h»as'> auch er die in Schnee gehüllten phantastischen Riefen, auf welchen der unansehnliche Erdenbe. wohner sein Wesen auf Stiern treibt, wird bewundern können. Diese interessante Vorführung findet Freitag, den 7. Dezember uni 20 U1?r im Apolo-Aino statt, und sind Vorverkaufskarten im Verkehrsbüro Putnik (Zlleksandro- »M «ANZ Helene Mayer slegt in Italien „Marvurger Zeifunxi" ^/^ummer va cesta), beim jiaufmann Franjo M a-j e r (Glavni trg) sowie am Bortragsabendc bei der 5kasse des ?lpolo-KlN0s erhältlich. Esperanto Espcranto-Leljrbuch Dr. Maruzzi, Dobrsoe. Zoeben erschien ein neues durch den (5''perantoflnb in Ljubljana herausgegcl'encs slowenisches Clperantolehrbuch. Seitdem vor etlva 20 Jahren die C'speranto'belwegung auch in Slowenien festen Fus; gefaßt hat, sind bereits drei Ausgaben slowenischer Csperontolehrbücher in den Hanidel gebracht und verkauft worden. Das Erscheinen des neuen Lchrbuches bedeutet aber für die C'sz^x.rantobe'lvegung in Slowenien ein nniss wichtigeres Ereignis, als d.as neue Lehrbuch zum erstenmal ein eigentlich slowenisches (5lperantolehrbuch >darstettt. Der Ileber-setzter .'^rr Fcrdo D o b r avc folgte iin lvesentlichien dem Text des bekannten vam Dozenten der Esperantosprache an der Zagreber HandolU)o6)schule Dr. DuZan M a-ruzzi herausgegcbenen kroatischen Lehrbuches, hat aber hiebei in Beachtuny der slowenischen Spracheigentümlichkeiten Äende rungen vorgenommen, welche dem Lehrbuch cinen bei den bisherigen Ausgaben ver-mif;ten bleibenden Wert sichern. Außerdom wird das praktische Lehrbuch infolg« der leichtfaßlichen Darstellung des Unterrichts-stosfes auch unseren SeWlerncnden ein er. wi'mschter Behelf sein. Das Lehrbuch ist hübsch aufgemacht und der Preis (15 Dinar)i gering. Das Lehrbuch ist beim Esperantoklllb in Lfubljana sc^wie in den größeren Buchhandlungen erhältlich. WMzUN Die deutsche Olynipia-Tiegerin .'!>elcnc Mayer slinks) schlug in Mailand die italienische Meisterin Marisa C e r a n i (reck)ts) im Florettfechten mit 10 : 3 Tref-ftrn. Eva und die Geldenftrlimpfe Die folgende Dhaw-Originalität verdient als Kuriosum verzeichnet werden: Zn einer Rede in einem Vorort von London zugunsten der Unterst^'ltznng arlbeits»loser Bergarbeiter erklärte Bernhard Shaw, daß er lioffe, daß der Tag kommen 'werde, wo all: Kohllengnlben geschlossen werden, denn eine Nation, die^ gestattete, daß Menschen unter Tage ohne ultraviolette Stral>len lebten, müßten verruckt sein. Es gebe genügend Kraft über der Erde, die durch Intelligenz ausgenützt werdcn mnssen. Im Norden von Schottland könnte durch Turbinen, die die Gezeiten eindämmen, genuc; Kraft acwon-nesl werldeit, um ganz Europa zu verborgen. Wenn die Ävbcit zwischen allen Mens<^'n^ richtig verteilt n>äre, wiirde es Beschäftigung für jeden geben. Sll)a>w erklärte, i>aß der Geschäftsmann das Pai^adies als niicht ge-raide ideal anselx^n müßte, weil es dort ?ei-nen Zwischenssmndel galb. Eva pflockte einen! Apfel nnd gab ihn Adam. Der verzeihrte ihn' und ließ uns alle lmfür büßen. Wenn der' Apfel nach Arabien gesandt worden wäre, dort in ein Pf>und Datteln umgetauscht, die^ se il^ Neapel für Makkaroni umgetauscht, die Mak?lironi nach Spanien gesandt unk» ^für Olivenö't umgetauscht worden waren und dann nach einer Rundreise durch die! ^ l^anze Welt der Apfel als ein paar Seiden»^ ftrümpfe in den Garten Eden zurückgekehrt' und ?ldam dann seinen Apfel erhalten hätte, ^ mnvdt der GesMftsmann sagen: „Jetzt verstehe ich, warum es im Paradies so herrlich war. Adam und Eva unterhielten einep lebhaften.^>andel." Trost für Astl^matiker ist eine n>'uell>ing.^ von Ai'izlen lonsttuierte Maske, die.^irankbeitserreger in der Größe von 1 hiinderttansendstem Millimeter noch zurückhält und deni ^tranken abjolut keimfreie Luft zllführt. Die dauernde BeHand- lung hat ail'^nczeichnete i'rfol^ie gezeitigt. Auch bei schwersten Asthmaanfällen gen>iiljrt die Maske, d'e an jede Lichtleitung angeschlossen werden kann, große Erleichteriing. Wid und Humor Revanche. Ein Bewohner Edinburghs Ivar bei einem Freunde arüäßlich eines Familienfestes ein-i geladen. Er versprach, sich für die Aufnah-nlL zu revanchieren und eiiren gebratollen Truthahn zu sendon. Einige Zeit später wurde er an dieses Ver sprechen erinnert. „Ja," nmndte er ein, „als ich heimkam war da?'. Tier wieder ganz frisch uMmvun« ter geworden." Der Anzug. Krauter will sich einen neiien Afkzuc^Vml» en lassen. Gebt zum Schneider. Prüft Stoffe und Muster. Fiij^et endlich da^? Passende. Kann sich alxr noch ilnMier nilbt recht entschlies^en. Nach .'9ause gesommen bittet er seine -Frau: ..Ith habe mir einen ^Ztosf aU'^Mcht. ^tch ihn dir an, >ob er dir gefällt." Die Frau sieht sich den .^tosf a«. „>Wt er dir gefallen?" fragt Krauter d.l,« heim. „Au'5ge^eichnet. habe mir sofort ein ^lostüm davon machen lassen." Das NN» Gesetz Wer die StaatsbürgerMaft (3. Fortsetzung.) b) Verfahren. 8 26. l. Personen, welche aus der Staatsbürgerschaft des Königreiches entlassen werden wollen, um eine fremde StaatöMrgerschaft zu erwerben, haben um die Entlassung aus denl Gtaatsverbande anzusuchen. Das mit den notwendigen Urkunden belegte <^esuch ist der Vernmltungsbehör'de erster Jnsbanz zu übergeben. 8. Die Verwaltungsbehörde erster Instanz hat d^s Gesuch um Entlassung auS der Cimltsbürgers^ft durch 14 Tage öffentlich bekanntzulnv^n mit dn Auffovderung, daß jedermann gegen die Entlassung Einwen« dltngen erheben kann, wenn er bewerft, daß Hindernisse aus den tztz ?3 und 24 bestehe?^, oder das? der Gesnchsteller auch sonstwie seinen rechtlichen Verpflichtungen nicht nach gekommen ist. 3. Wenn durch die Einsprache erwiesen ist, das^ es sich um eine Person handelt, die a) unter Zwangövollstteckung steht; b) in einem Zivilprozesse geklagt ist. oder c) in Konkurs steht, ist die Vekanntma-chuny^ längstens auf ein Jahr zu verlängern. 4. Nach Ablauf der Frist der Bekanntmachung hat die Verwaltungsbehörde erster I«istanz den Gegenstand an den zuständigen Obergespan zu leiten, der das Gesuch abzuweisen hat, wenn die gesetzlichen Bedingungen für die Entlassung aus der CtaatsUir-gersc^ft nicht erfüllt ^nd. Gegen die Ent» fcheidung des Obergespans steht die Bern« fung an den Minister des Jnnercin osfen. b. Findet jedoch der Ohergejpan, daß keine gesetzlichen .Hindernisse gegen die Gv'wäb-rnng des Gesuches vorliegen, so hat er den Gegenstand dem Minister des Innern zur Entscheidung vorzulegen. ü. Ter Minister des Innern stellt nach Feststellung der gesetzlichen Bedinguligen ein Zeugnis über die Entlassung auS der Ct>antS bürgerschaft auS. In dii?sem Zeugnis sind die Familiennnitglieder de? Betreffenden na. mentlich aufzuführen, die gleichzeitig aus dem Staatsverbande entlassen werden. c) Wirkung. § 27. 1. Durch die Entlassung aus dem Ctaat?« verba«ide des ^Königreiches geht die Staats-büngcrschaft nur unter der Bedingung ver-loren, daß die entlassenen Personen eine andere Staatsbürgerschaft erwerben, oder daß sie ständig außerhalb des Territorium? des Königreiches ansässig sind, oder daß sie im Laufe eines Jahre? aus unserem Königreiche auswandern. 2. Der Verlust der Staatsbürgcrsck)aft ei-ner rechtSg'ülti-g aus dem staatsvcrbande entlassenen Person wird voni Tage der Ausstellung des Entlassungszeugnisse? an gerechnet. 2. DieAbwesenheit. ß 28. Ein Staatsbürger des Königreiches, der ständig außerhalb des Gebieteö de.Z Äötng- reiches ansässig ist, und der während 3t) Jahren von der Vollendung seines 21. Lebensjahres an gerechnet keine Verpflichtungen gegenüber seinem Vaterlande erfüllt hört auf, Staatsbürger des Königreiches zu sein. 3. Vereheltchung. 8 29. Durch die Verehelichung mit einem frem« den Staatsbürger verliert eine Staatc^ür« gerin dieses Königreiches ihre Staatsbürgerschaft, ausgenommen den s^all, daß sie nach den Vorschristen der l^esetze des Vaterlandes ihres Mannes dessen Staatsbürger schalst nicht erwirbt, oder wünn sie sich im Ehevertrag die Staatsbürgerschaft dieses Königreiches vorbehält, oder wenn sie in Erinangeluny eines solchen Vertrages eine diesbezügliche Erklärung abgegeben hat. 4. DteLegitimierung-§ 30. 1. Das uneheliche Kind einer Staatsbürgerin dieses Wnigreiches und eines fremden Staatsbürgers, welches jünger ist als 21 Jahre, verliert die Staatsbürgerschust, wenn es nach den gesetzlichen Vorschristen des Vaterlandes seines Vaters durch die Legitimierung!die fremde Staatsbürgerschaft erlangt. 2. Die Bestimmung dieses Paragraphen bezieht sich nicht anf eine uncheliche Tochter, die an einen Staatsangel^örlaen dieses r-'rhc!'ist. (?sortsehu.ng folgt.) Heitere Gcte Zwei Seelen — ein Gedanke. D a m e: „Herr Schaffner, ich möchte da? Beschwerdebuch haben. Soeben ist ein Herr zu mis ins Lamenkupee gewiesen worden."" Schaffner: „Geduld, der Herr be. schwert sich auch gerade." ^ Schuhe. „Seit Jahren drücken mich mciile 'öchu* he." „Warum kaufft du dir nicht die richtige Größe?" „Ach nein, daS tst auch wieder nichts. Wer ersetzt mir dann die Freude, die ich abends habe, wenn ich die engen Schuhe ausziehen kann?" Grabschrift. „Schlaf wohl, mein Ernst, in süßem Frieden Endlich ist Erlösung Dir beschieden." Bon deiner Gattin. Frohe Fahrt. .^ipp und Hupp stoßen au» einer Bar. Stoifhagelbesofsen. Vor der Bar steht ein Auto. .Huppt Hipp: „Wollen wir?" Hippt.Hupp: „Wir wollen." .Hipp und loupp steigen ein. Fahren los. Ueber Stock und Stein. Neber Hau? und Hof. Ueber .Hund und Henne. Ueber Wald und Wiese. Konlimt eine Brücke. Ouer. Schreit Hipp: „Bist du verrückt?? Wohin fährst du??^ Schreit Hupp: „Ich?? Ich denke immer du fährst." Kleiner /^nireiqer Verschiedenes Aufruf! Die werien Kunden werden ersucht, die hinterlasse« neu Reparawren von Gold- u. Eilberarbeiten bei ^rrn E chnabl binnen 14 Tagen abzuholen, da ich nach Ablauf des qesehten Termins keine Äer antivortung mehr übernehme. 140Ä) «loifia Schnabl. Mmmer- und Echrlsten«alerel besorgt schnell, tadellos und billig Franz A m b r o t i ö, Grczjska ultra Nr. 2. Mari-bor._ Die Aerzte verordnen Afvma-PastiSen allen Lmigenkrankien und Herzleidenden, Nervösen, Hchwächlinqen zum Abgewöhnen des schädlichen Rauchens. ?chachtel 3l) Din. in all. Apotheken und Drogerien. Post» Versand: Apotheke Blum, Eu-botica.__12810 Vhotoaraphlere im Winter. Ts Mt die schönsten PhotoS! — Photvhaus Meyer unterrichtet kostenlos. Mis^erfolg auSs^eschlos« sen. Das schönste Zöeihnac^s« gelchen? ein Ppoto-Apparat. ^ AahlungSerleichterung. _11540_ Lrepe de chlne für Tanzkrünz-chen w große? 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