piWl» VI» IS» 2»70» »«tO VchNwIAMG «Ks HckMI»0R. «WUW« «>.4; I» »IVOMMV. «Mi— »«. t». 0«nn«,t»g. 24. ««r, 1SS2 iWGOfU^X^ >, i» Ul. ^ sVtfWZliuNG^ : KtzdolOft, man,«. » vi«. ,»«»»11«»» 24 vi». » üdstq» ^«l«n6 mvn-tl. S» vin. ^in-«Inumm»f i di« 2 vt». »«fö«» «lokt f«wmi«ft. WW»» M«W>W I«eiV?» V»NII>» »«,4— »«okt Mriblirer Kell«« Englands Haltung Vlckham Vteed ««b «arvi« eesR«i»e<». Londo n, im März. Die beiden besten Publizisten Englands, SSlckham Steed und G a r v i n, geben in zwei grossen Aufsätzen ein beinahe umfassendes Bild dessen, was man in der nächsten Zeit von der außenpolitischen Haltung (5nfllands zu erwarten ^t. Steed ist der Repräsentant jener nicht zahlreichen, aber einkluszreichen engllschen Schicht die au« ge-fühlsmcistigen Gründen und aus machtpoli-tischen Erwägungen an Frankreich hängt, l^arvin ist der Fürsprecher einer großzügigen englischen Politik, die daS Heimatland samt seinen großen überseeischen Kraftquellen fiir stark genug hält, über den festländischen Streitereien zu stehen und trotzdem der europäischen Sache gute Dienste zu leisten Steed gibt in der „S u n d a l» T i m e s" der Ueberzengung Ausdruck, daß Frankreich und Enqland aks die stärksten Mkchte Euro» pclS in der Laqe und verpflichtet seien, durch enqe Zttsamnienarbeit den sozusagen zweitklassigen europäischen Völkem ihren Willen aufzuzwingen. Nicht aNe Donaustaaten seien zwar von der Wte deS französischen Planes iiberzeugt, aber wenn Frankreich und Enqland fest zusammenstünden, müsse es gelinaen, den Plan durchzudrücken und damit die .Eoim^elsen einer wirtschaftlichen Zu-ianlmenarbeit in Europa zu schaffen Die Errichtung eines wirtschaftlichen Donau-GebüttdeZ wurde dessen Bewohner auch zwingen, ihre irrationalen politischen ?ln-spriiche zuri^ckznstellen, und damtt die Sicherheit zu schaffen deren Fehlen der Haupt hinderungsgruud für eine Abrüstung sei. Ta weder das sranzSsische noch daS englische Äolk irgt'ndeinen Plan gutheißen würde, der den Frieden gefährde, würden auch die bereinigten Staaten nicht länger beunru-silgt sein. Deutschland und Italien aber hätten sich unter daS Ilnvermeidliche zu beugen und würden dadurch nur gewinnen. (^arvin ist anderer Meinung. Er kommt bei der Besprechung des Tardieu-PlaneS zu folgenden Erwägungen: Die eine große und einschneidende Frage vom Standpunkt britischer Staatskunst sei die, ob der französische Plan eine politische und finanzielle Regelung zwischen Frankreich i«?d Deutschland s'eabsichtiae oder nicht. Deutschland aus dem Donan-Schema ansnischließen, sei eine geo. graphische Msnrdität. Denn die Donau sei in ihrem Oberlauf nicht weniger ein deutscher Strom als der Rhein. Der Rhein-Main-Dcinankanal, der die Nordsee mit dem Schwarzeik Meer verbinde, stehe unmittelbar vor seiner Boslendung. Vinnen kurzem werde man mit 1üN0-Tonnenschiffen von London auer durch Europa nach Konstantinopel fahren können. AnS diesen Gründen wäre eS der l^ipfel wirtschaftlichen und geographischen Uns?nnS. sagt Garnin. Deutschland auS irgendeinem Donau-Schema auszuschließen Wir glauben nicht, sagt Marvin. daß Paris oder Praa etwas derartiges beabsichtigen, aber es ist von nn-,eheurer Bedeutung, daß diese Frage noch vor Lausanne ihre Klärung 'indet. lim zu verhindern, das^ sich In Deutschland in der .e^ochfsut deS Nationalismus daS kol. lektive M!n»''',.wl.rNakeitsgefühl noch neiter auswirken znusse. da man Deutickiland die Pljstt hts Ardtwlillsttts Dt. MotMkvvl« veNchtet t« Senat — Dte dtel wichtigsten oußeapoitMcheii Fraoea V « ograd, 23. März. Ter Ge»«t setzt» tze«t» «« S Uhr Zv die Ver«t««ß Ster d«s Kwdßet sstt. Auers» »«r h» das Vnbset des Minifteriims sür «sr-Perert»chtig>»ß »ach einem tarzen vtposee des vlialfters Dr. Kraljeviö ankenv««e«. Ptkiktlich «« die aagegedem Et«nde begann die Vetat»»ß des V»dGets des MaifteriumS fiir a«s««rttGe «ageleHenheite«. Die Dipl-«atenlM« »are» dicht gesSllt, W den Se. natorendanken sah «a« a»ch zahlreiche «b. geardnete. Die Neßiernnßsnltglledkr «aren Ballzählig ^schiene«. Dr. Vlarinkoniö hatte als Leiter der «»iftnpolttik heute zmn ersten Male Gelegen heit, i« Genat zu sprech«. Der Minister »les tnnLchft daranshin, daß «lt «lickflcht daranf, das^ fein Etelloertreter Dr. Kramer deikeits in der Sknpschtina ein anssiihrliches vxpOfee Sber die Außenpolitik Jugolawieis erstattete, er nur in ktirzeren Aussiihrungen das Vesentlithst« herausschälen walle. Dr. Marinksvis bezeichnete die Abrlistungsfrage, dk NeParntianen «ch das Dansnraum. Prahle» als die deei wichtigste» Tagesfragrn der Auheupalittt. J» der Abriist»ngssrage «iederhalte er die bereits dekaante jugosla-»ilchs These. Jngaslawlen tikine seine «r. «ae nicht herabsetzen, da dieselbe die beste Garantie des Ariedens im Innern und nach «chenhin sei. Dabei «rsalHe Jugoslanien lewe militSristischen Interessen. Es sei aber z»r Abrüstung bereit, »enn die Git^rheit i» irgendeiner Far« Gewährleistet werde. Veziijltth der «eparatianen erklärte Doktor Marwiavis, das^ Ingsslawien den Hoover-Ulan nicht annehmen kannte, worilber die VYA sehr gut insar«iert sei. Der Außen« «inifter ent»itkelte sadann das Historiat des Tardien-Planes und gab der Erwartung Ansbrnck, daß die in Ausficht gestellten wirt-schaftspalitischen Konferenzen günstige Re. fultate sür die Wirtschast iier mitteleuropäischen Länder zeitigen «erden. Das Vxpofee des Außenministers nmrde «it Veisall ent-Segengenammen. Die irische Frage Hknte Unterhaus-Elklärunst des Dominion-Ministers Thomas De Balera unentwegt L o n d o n, 23. März, vie in eingeweihten Kreise« »?rlautet. »ird sich ein englischer Kabineusrat heute «it der irischen Frage befassen. Der Minister sür die Dominions, Thomas, »ird noch heute i« Unterhans zn der in Irland entstandenen Lage einige Erklärungen abgeben. Ss sei kein Zweisel darüber zulässig, daß England bei der irischen Verpslichtung der Treue England gegenüber »erharren werde A» scharsen Massnahmen geaen Irland diirs te es aber in keinem Falle kommen. Dublin, 23. März. Ministerpräsident De Valera hielt gestern eine Rede, in der er erklärte, die Regierung sei ungeachtet dessen, «as noch kommen könn te, fest entschlosien, ihre einmal projektierte PalitU dnrchzusiihren. Wenn es in der Welt sa etwas wie Freiheit gebe, so müssen auch andere Staaten dieses Mandat berücksichtigen und würdigen lernen. tleberschwemm'maen tn der Wvjwodina Ro » i Sai>. ZS^ Mär,. Das Regenlvetter hat zahlreiche UeSi?r. schwemmuni^n verursacht. In d>itler dem eng lisch!.'n A?jdt.'rstand vorgebeugt werde. Sturm in Arizona. ViZbec (Arizona), 2^. März. In der Nacht wütete in der hiesigen Gegend ein heftiger Sturm. Zwei Bauern hätten ihre Betten mit Stricken an daS Tach ihre: Hütte gobuuden. Ter Tturiu. der an dein luu'iiUi gen Gebäude rüttelte, rik schließlich das Dach und damit die Betten der beiden mit sich, die mehrere hundert Meter vom Wind fortgetragen wurden, bis sie auf ein Feld niederfielen. Einer der Bauern wurde bei dem Sturm getötet. Japan für Waffenstillstand. W a s h i n g t o n, 2.^;. März. Der hiesige japanische Botschafter T b u t s ch i erklärte Vertretern der Presse gegenüber, er könne auf Grund von ans To kio eingelangten Meldungen die B-r-ich'?-rung abgeben, daß die japanische Regierung die Bedingungen des in Schanghai zwischen chinesischen und japanischen . llnterhänS^Iern abgeschlossenen Wafsenstillstani,es iblliae. W Die jxeelirten In5erenten ^eräen köklielist aukmerk8!im cZalZ ^nlciinclissunxren jecZer ^rt für 6;s Osterriummcr nuznalimsll)?; nur kl« freitsk, Äsn Z.?. 18 ^lir 2bel.cl« aufgenommen v^orclen. Die Ver^valtunL clei »^ariborer /eltunx«. Lebutschl erklärte ferner, das, die Proklamie-rung des Waffenstillstandes noch heute erfolgen werde. Japan tvcrdc demnächst di.'ir neuen -taat Mandschurei osstziefl anerken' nen. Ter Botschafter dementierte schlicnlich die Meldungen über eine iveit?re Spannung in den sapanischon-russischen Ende des bulgarische« Außenliaudels. Sofia, Wie dem „Tnevuik" entnvininen u'ir>, hat die bulgarische Natienalbank nur m.'!,? sür llX) Millionen Lewa ausländische Zahlungsmittel. Gegen Ende des Mon^^tes diirs-te demnach der Handel mit den: Au'^land völlig zum Stillstand kommen. Man nim.nt an, das; der Staat bis zum ll). April se:n<^ letzten Devisenvorräte aufgebraucht lvLrde. Hitler gegen den Lster-Burgsried?». Berlin, ??. Die Nationalsozialisten von B'.aunsch'nelff wollen den von der Rclch^rcqiei.ung erlassenen Oster-Burgsricden nicht halten nn'o b<'reiten sich schon heute auf das gr^s^e In"-gendtrefsen vor, bei d?ni .^'»itler persöulm, die Parade abnehmen wird. Kabinettskrise in Griechenland. Athen, 2.?. März. Wie die der Regierung nahestehend« „Estia" erführt, werde daZ Kabinett !!^ieni-zelos noch heute oder morgen zurücktreten. Benizelos werde den: Staatspräsidenten die Bildung eines .^onzentraticinc'lal'inektc' vorschlagen, welches beschleunigte Massnahmen zur Beseitigung der drückenden ViUsch^ists--und ?^i>ianznot zu beschliesieii und durchm-fiihren hatte. ?ln ein ^nsammengeht.n mit den Monarchisten wird nicht sseqlaul't. Sollte dieser Plan scheitern, dann diirste Miha-lakopulos ein Kabinett bilden, dem auch die Vcnizelisten zustimmen würden. Dör enberZM Züri ch, S3. März. Devisen: Paris London 15.8.',, Newyork 518.SS, Mailand 26 Prag 15,..'^5, Berlin 123.20. Z agrc b, 22. Mätz. Devisen: Berlin Mailand 292.80— 29.-,.??, London 208.15. Newtiork Scheck ',tt5,0.!)s?—Paris 22.';.87. Prag !07.8l?—Zürich l09-i.3S —1009 8.',. Ljubfsana 2Z. März. Devisen; Berlin 1.^1.^.1.^?—1Z.W95, Zürich 1s>9t.85— 1099..'^.''', London 200.U—297.71, Newyori Scheck 5ai9..')0^.^ff77.5.'?, Paris 222..'^9— 22.'?.71, Prag 1K7.97—168.8.?, Triest 293.0V —295.4i». .Kolonien wegnahm durch die Schaffung eines vernünftigen Vorzugs- uud Gegenseitig-keitsstistemS zwischen i er Nordsee und den! '^chwari^i»' "'^cer für Deutschland «it» Aegui- valent erwachsen. Garvin spricht die Neber '.eugung ans, das^ diese und solche verniiusli ge Erwägungen schließlich den Siea davontragen würdev VMIscher Mpsb kn Lemberg. 22. 'I'^cirz. In Lemberg nvrd-e beu'c inoriicus auf offener T:ras'.e ^ r chmrikl reü znv! 1'n' sen. Der s.r'inn' " r " tem -chäd"l auf d.'r ?.....l'i' iborer ??ttmink'r ^ »e« A. MIrz ?aZ» Von den Ä^'rd.<'rn, die sogleich entflohen,» soh>lt jeüv 5rur. Tic vollüsch.' Presse schreibt diti1'cn die polniiä'cu hculc vorniitla^^ untcr den Ukrainern zahlreiche '-^^er^iaftiuMn vorc^enoiunien. Unter anderen sind auch dcr Sekretär der ukrainischen na-iioim!demokrlitlsch..'n Parte! Iwdo unt» der qe.l>ssicht ,,cno.nnlen. — Referat« von Via» noiicsru und Dr. Hantos. Budapest, 22. März. Im Zinne der AnrestUngen von Tardien soll in Haneburg bezw. in Basel eine inter. nationale ltonjeienz zusammentreten, die sich mit l»en valutarischen und finanzpolitischen Pi^oblemcn der Donaustaaten zu besafse« Hütte. Porher — wahrscheinlich zu Ljter» — soll voraussichtlich in Budapest eine engere jtc,iserenz zusammentreten, in deren Rehmen diese Probleme ausschlieülsch vom mitteleuropäischen Standpunkt beh^indelt werden sollten. Diese Konscrenz wird aus die Initiative der Budapester Handels« und l^emerbekammer zusammentreten. Bislier hallen ihre Reserate der lSonverneur der rumänischen Rationalbank Manoileseu und der el»emaline uns^arische Staatsselretür Dr. Klemer.hantos angekiindlgt. Er »rbi Kkeuger« MIMonm .^jencralkonsul Torsten K r e u si e r (links), oer Bruder des freiwillig aus dem Leben geschiedenen schwedischen Zündholzkönigs Iuar Kreuger, dessen Millionenvermögcn er jei)t erbt, inl Gespräch niit seinem Vater. Die?kaad.chmel AommlAlo« des DVIteebundes ln Tollo Tie vont Völkerbund eingesetzte internationale Kommission zur Prüfung des chine-sisch-japanischen Konfliktes ist in Tokio eingetroffen. Bon links: der deutsche Vertreter der frühere Gouverneur von Deutsch-Ost-afrika, Exzellenz von Schnee — der Herzog von Lytton — General Me Coy. Dr. Benti über Frankreichs Mitteleurova-Mne Oie tschechoslowakischen Vorbehalte — Oesterreich soll keine antideutsche Politik treilicn Auszenminister Dr. V e n e s hielt heute in den Ausschiissen der beide» Kammern ein ausführliches «xposee, wobei er in Aespre-chung der Wsltwirtfchastskrise und der Bestrebungen nach wirtschaftlicher Zufammen-arbeit der mittelenropüifchen Staaten den tsche^ioslowalischen Standpunkt dahin präzisierte, daß l. die tschechoslowakische Regierung bereit ist, in den konkreten Verhandlungen der 5 mitteleuropäischen kleineren Staaten teilzunehmen und als deren Grundlage den Präferenzgedanken annehmen wlirde. L. .hiebei hält fie jede politische Aktion von vornherein als ausgeschlossen, ebenso Verhandlungen über eine Zollunion dieser Staaten. 3. Sie tritt in keine Verhandlungen ein, an denen nicht auch Rumänien und Jugoslawien teilnehmen wiirden. 4. Wenn Berlin und Rom zu der französischen Initiative nicht ihre Zustimmung geben, wird die tfchechoflonmkische Regierung an nichts teilnehmen. Der Minister erklärte, das französische Memorandum fei kein Akt von voriiberge-hendem Wert. Es setze Prinzipien feft, die in ein, zwei, fünf und zehn Iahren den gleichen Wert und die gleiche Bedeutung und Geltung haben werden. Der Minister betonte fodann, das französische Memorandum verlange, daß sich die Grof^nrächte klar fiir den Grundsatz des politischen Desinteresse- Die Stuttgarter „BanknotenFabrik'^ Sensationelle Untersuchunqserqebnisse -12 Personen verhastet — Modernste Maschinen S t u t t g a r t, 2S. März. In Stuttgart ist eine Falschgeldwerkstät-le allsgedeckt worden. Der .^trimincilpolizei ist es durch ihr rasches Zugreifen gelungen, die s^alschgeldwerlstätte auszuheben, bevor Fäl-fchungen in den Verkehr gelangen konnten. Die beschlagnahmten .^Hundertmarkscheine in der Höhe von 1.8 Millionen Mark waren noch nicht ganz fertig und sollten gerade den lcj.tten Schliff erhalten. Die zwölfköpfige Fälscherbande, die unter der ?vührung eines Druckereibesitzers naiuens Streiter stand, wurde von den Kriniinnlbeamten teils bei der ?lrbeit überrascht nud festgenommen. Die Polizei war durch eilien Arbeiter, der mit Streiter Lohndifferenzen hatte, auf die Werkstätte der Banknotenfälscher aufmerksam genlacht worden, die vor etwa drei Wochen in einem zweistöckigen Hintergebäude der Rcuchlingstrly>' errichtet nnd mit modernen Druckereimaschinen, darunter auch einer Offsetmaschine, ausgestattet worden lvar. Da die Fälscher auch in der ?!acht arbeiteten, erzählten sie den Mchbarn, daß sie mit der .Herstellung von Wahlflugblättern beschäftigt seien. Ter.^scinfmann Schröder, der ebenfalls verhaftet, aber dann wieder frcigelafsen wur de, fcheillt mit der Angelegenheit nichts zu tun zu haben. Auch die Angabe, dafz neben dem Stuttgarter Betrieb noch eine Filiale in Süddeutschland bestehe, scheint sich nicht zu bestätigen. Da der Verdacht anfkam, daß ein Teil der gefälschten Banknoten inittelS des in Fried-richshufen nach Amerika gestarteten Luftschiffes „(^raf Zeppelin" hätte „exportiert" »Verden sollen, wnrde die ^slugpost vor dem Start eingehendst untersucht. Das Ergebnis ist nicht bekannt. Weitere Verhaftungen sind zu erwarten. mentS in Mitteleuropa erklären. S» sei die» eine Politik, die in voller Uebereinstimmung mit dem Geist des Völkerbundes «naufhalt-fam triumphieren werde. Das deutsche Memorandum, führte Dr. BeneK aus, geht von einer entgegengefetzte« volitifchen Linie auS. Deutfchland befiirch-tet vor allem, da^ eine ähnliche Aktion in Mitteleuropa Oesterreich in eine solche politische Situation bringen könnte, daß eS da» Instrument einer antideutschen Politik werden könnte. Die Situation Mitteleuropas ift wefentlich geändert; die Vorkriegszeiten kehren nicht mehr zurück. Dr. Benes hält jede mitteleuropäische Politik, welche Oesterreich in irgendeine antideutsche politische Konzeption hineinziehen wollte, für grundfätzlich verfehlt. Die Tschechoslowakei wünsche keine solche »o«fteilatio«» da sie ihr «icht Vorteile »Vre, so«der> ße ncknscht «it De«tMa«d w «we« «>>Iichß srenndschast» lkhen Politische« V«rtzDlt«is t» sei«. I« »irtsch«stlicher Hinstcht »ird oo« Te«tschlo«d oerlanGt, daß e» »ie dw Miße« «rosjWDcht, alle« diese« «lttelenraPäischi« Gtaate« ße« »ifie sosortii» vpsee d»i«Gt ««d das Präse-re«zreßi«o itz«« Dläs^. Vezizlich des italie«ische« VIe»iora«d««« sShrte der ««ifter i«s, Itaki« »ii«sch« nicht die Gchass««ß ei»»r «ittelemoPäis<^« Politische« ao«z»Ptia«, die ei« a«tiitalie«i» sche GPitze hätte. Ader a«ch die TscheS^-»akei, Rumänien ««d U«>ar« ha^ di^ Interesse «icht. Vas I«Dosla»ie« betrifft, kann «a« e«tschiede« konstatiere«, das^ es ei«e antiitalie«is«he «itteleuroPäische Ao«zePtio« nicht »Snscht. Dr. Vene» zer« streute ouch die oo« Italien gehegte« Ve-sürchtu«ge« hinsichtlich eines tschechoflowaki-sche« Uedergewichtes i« Mttele«roP«. Poincare lebt «larmiereade Folschmeld«nße« tider sei« «dleden. Wten, S2. Märt Gestern verbreiteten einige W ener und Grazer Blätter die Nachricht vom plötzlichen Ableben Raymond Poinearss. nun aus Grund einer Havas-Meldung aus Sampig-ny ersichtlich ist, wurde im GesundheitSzu» stände PoinearLS keine Aenderung Köbach-tet. Ver de« «iicktritt des Griechischen Minister» Präside»te«. In politischen Kreisen wird allgemein an» genonnnen, daß der griechische Ministerpräsident Benizelos noch in dieser Woche mit seine,» gesamten Kabinett zurücktrete« wird. Fernost Locarno? Nene Vorschlüge des japanischen Militärs — Heute Beginv der Friedensverhandlungen Genf, 22. März. Die der japanischen Delegation für die ?lbri'lsl^ilnlg!.'lomulission nttachiertcn Militär-slichverstättdigeu halben neue Vorschläge aus-gearbeilet, die den Plan zu ewein Sicher-heit.>pakt im Fernen Osten, der den von Frankreich iin Interesse seiner Sicherheit allsgchelltlle Forderungen in Emropa gleich-konlnit, eilthaiten. In der Note ivirid die Mrüstungskonferenz ersticht, die leisondere Lage im F<^nen Osten in Vetracht zu zichen, da Jaipan zwei Nach, barn besi^, die es ihm unmöglich ntacheu, seine Rüstungen einziuschränien, lvenn es nicht inl »veit'ge'henden Maße gesichert sei. Der eine dieser Nachbarn sei Rußland, dessen politiscsie, soziale und mMtärische Orgam-sation sich von derjeniMn aller übrigen Staaten unterscheide. Der andere Nachbar sei China, das nicht inrstande wäre, Ordnung inl eignen Land M schaffen. Ter Völkerbund nlöge China Mn die genaue Angabe seiner Land-, See- Ulnd Lllft- streitkräfte evsiuchen. Diese Angaben seien von größter Wichtigkeit, da sie es Japan ermöglichen würden, das Mindestmaß seine» eigeilen Rüstungen festzusetzen. Schanghai, 2S. März. Die FriedensvevlMdilungen zwischen den chinesischen uud japanischen Vertretern neh-n,en eiiden gÄiMgen Verlallf. Der japanische Gesagte in Schanghai erflärte. daß beide Parteien einverstanden seien, die for-umlen BevatmMM nwrgm Mittwoch vegin neu. Die japanischen MlitäBehörden find de» reit, als Grundlage für die Verlhandlmigen folgende Bedinfluitgen anMneih-mm: 1. daß das chitvosiische MMtSr in seinen gegvnwärti^n ^sittonen verVlieilbe; 2. daß die japanischen Abteilungm fich program mHemÄß zurückziehen und S. daß die gemischte Kvmmiflion zusam> men mit den Bei^tem der neutralen Brächte den Abzug des japanischen MlidSrs ülberwache. Schneeverwehungen in der «ta Die Lika-Vah« eingeschneit. Z a g r e b, 23. März. Aln Sonntagabend war nach kürzerer Verkchrsfperre der Verkehr zwischen Zagreb nnd Split wieder aufgenommen worden. Inzlvischen traten gegen Mitternacht wieder so heftige Schneestürine längs der Lika-Strecke ans, das; sogar der ani Sonntagabend aiiS Zagreb abgelnsfene Eilzug und ein aus Split abgegangener Personenzug in den Schneemassen bei Lovinac und Knin stecken blieben. Die beiden Züge konnten Montag vormittag nach größten Anstrengungen auc den Schneemassen befreit und in die Station GraLae, bezw. Knin zurückgeleitet werden. Die Lika-Strecke ist an der gefährdeteil Stelle zwischen Malovan und Zrmanje von meterhohen Schneemafsen verschüttet. Jedei Verkehr ist unmöglich. Die Freilegungsar-beiten sind durch den Schneesturm bedeutend erschwert. Mit einer Wiederaufnahme des Verkehres dürfte erst im Laufe des Dienstag oder Mittwoch zu rechnen sein. Bon der Zagreber Staatsbahndirektion wurden allst ^------— GM HMDG ,5!ka«iborer Zeitung* Ükmme? ßkatznah«« getroffen, «» mch MUchlafie» Heß Schmefwrme» «we rafche SÜ»Ger««g ^ VtreckilttetlE» »sniehWe« t» Soecht'Ftetek m Metmot »iMDUktzeffiEßMG »» IlZV. — Ue AEier ß> tzßff AIlf^UGsMfi « «t » a ?,». Mkz. Die Ltadthalle, w der vermittagH dte Voet^.Reich»f«i«r stattfand, war «tt einer Koloffalbliste Goethe« «mf einem Lotd«erhin-tergrunb geschmückt. Präsident dtt Goethegeftlljchast Prs» fessor Dr. Julius Vetersen führte in seiner F^trede u. a. noch aus: Voethes Ledens-g!au!>en ruhte auf der Uederzeugung, daß keine äukere Gewalt ein Werden dauernd niedergehalten oder die Ewigkeit eines in Tä tigkeit sich erhaltenden ^inS zerstören kön-ne. „Gedenket zu leben!-, das ist ftin Mahnruf an sein Volt. Heut« ist das ganze »eut-sche Volk niedergetreten, zerrissen, aber er« füllt von dem Ewigkeitsbewudtsein immer neuen Wer Ausreise in Originalwährung oder in anderer ausländisc!^ Währung (Gold- und Silbermünzen, jedoch nur in vriginalwäh-rung) innerhalb von zwei Monaten unbehindert wieder in das Ausland a u S-geführt werden dürfen. Bei Kreditbriefen und Akkreditiven, die im A u s l a n d ausgestellt stnd, entfällt die Notwen digkeit einer Paßvormerkung, da solche Wer te — gleichviel, ov sie auf in- oder auslän dische Währung lauten — jederzeit un?b?hin dert in das Ausland ausgeführt werden dürfen (siehe Punkt 8). Es empfiehlt fich, nur soviel Schillinge nach Oesterreich «inzubringen, als der Nei sende dort voraussichtlich verbrauchen wird» da die Wiederausfuhr von Schillingen in daS Ausland, die eine bestimmte Mnge scher schreiten, an eine Bewilligung Oesterrci-chischen NotiomWank gründen ist (ver glei^ Punkt 3). e Während des «»stnchaltes in Oesterreich. Ausländische Noten und Münzen, Tra-oeller Schecks und Auszahlungen auf Lkre-vitbricfe, die auf ausländische Wälhrung lau ten sowie auslunt»ifche Ä^cks können bei für die Ausfuhr allenfalls erübrigter Schil-linge, die einen bestimmten Betrag überschreiten (vergleiche Punkt 3), eine Bewilligung der Oefterreichischen Nationalbank er' korderlich ist. 3. «»Sreis^ a»s Vefterreich. Ausländische Zahlungsmittel (einschließlich (^old- und Silbermünzen) deren Einfuhr den ausländischen Reisent^n von längstens .Mi Monaten durch amtlichen Per merk im Reisepah bestätigt wurde (sielze Punkt I, Absad 2), dürfen ohne Beschränkung bei der Ausreise aus 5^sterre:ch inS Ausland mitgeneufmen werden. Ohne «ine solche Eitttrligunq iin Reisepaß dürfeil aus-ländiscs)e Zahlunqsinittel nur bis zuin genn>ert von 500 Schilling (darunter 2il-bermtiuzen bis zum Gegentvert von stcn? W Schilling) und ausländische lunstsmittel bis zu 200 Schilling (darunter Hö6)stens 10 Schilling in Silbermün.^ul) ohne Beschränkung im Rciseverkehr au) sterreich ins Ausland mitgenommen werden. Zur Ausfuhr höherer Beträge all in- oder ausländischen Zahlungsmitteln, ferner ^ur Ksidvn 5i« ^s5Zsr, Lolsvln l)k)(j I-ökkol mit sin ^vnig Vim od, ouetZ (Iis OIs5t' lio»tk!vcl(S vvnekviinclskl Vim oik^v»^ Kfotisf oclsr oins5clifomms. ^5 eignet zic^H glsiei^ gut kür olls gfolsv vnci ^sil^s putiof« bsi» in Vl^puMallsii Ausfuhr von Goldmünzen und von Sillier-nninzen, die nicht als Zahlungsmittel anzusehen sind (zunl Beispiel HandelSmün^en, ^lußer Kurs gesetzte Miinzen usw.), endlich zur Ausfuhr von Edelmetallen in unv.'rar-beitetem o!>er halbverarbeitetem Zustand ist eine Ausfuhrbewilligung der Oesterrei Iii-schen Nationalbank erforderlich. Bezüglich der Ausfuhr von Kreditbriefen nnd Mre-ditivcn, die im Ausland ausgc>srellt sind, vergl. Punkt l, Absatz S. Stanbrecht langst des Dnjestr Neue Bluttaten im Dnjestrgtbiet — Furchtbare Greueltaten der Bolschewiken « » « a r » ft. K. M«r» Wie die Blätter erfahren, ^t die Sowjet-reg^evunig in Anbetracht der sich häufenden Fluchtversuche nach Rumänien üter deil Dnjestr in einer Zone von ztvei Kilometern längst des Flusses den Belagerungszustand ausrufen lassen. Jede Person, die ohne eine besondere Legitimation der GNP. ?n dieser 3»ne angetroffeil wird, soll auf der Stelle erschossen werden. Die Blätter berichten ferner tiber eine neue, alles bisherige übertreffende Bluttat, die sich gestern in ver Ortfchaft Taschlak. im Dnjestrgebiet abgespielt hat. Die Agenten de'' GUP. wollten die dortige Kirche b<'sei)en. Die Bevölkerung stellte sich ilhnen entgegen, worauf eine Komplagnie Soldaten eine Salve in die Menge ah^ und so 50 P^^rsonen ti^tete. ikin ähnlicher Borfall soll sich in der Gemeinde Buturu-ga ereignet haben, wo jene Personen, die in der letzten Zeit an den kommnnistii'chen Versammlungen nicht teil genomnien haben, in ihren eigenen Wollnun gen niodergemacht wurden. Einigen Perso^ mn ^lang es zum Dnjestr zu flüchten, sie wurden aber, noch bevor sie die Gren^ze er reichen konnten, zusamnlengefatigen und vor den An gen der vumänilschen Grenz>^vache er schössen. Sanistag hckben die sowjetischen Wachtposten in vier verschiedenen Fällen ge.^en Personen gefeuert, die nach Rumänien ''liich-ten wollten. Daliei wurden zahlreiche Flucht linge verwlmdet. Spät nachmittags wollten wiederunl .^^vei Personen nach Runulnien ge« langen. Tie wurden von der Sowj.^twache aufgefc'rdert, zurückzukehren. Als sie dieser Aufforderung nachkamen und zurückkslnten, wurden sie am U-fer des DnjestrS niedergestochen. DnfchoNtne und gerettete Forscher Faweet und seine Vorgänger Au der Auffindung des seit siek,:n ^ali-ren im brafllianisck>en Urwald verschol» lenen englischen Forschers Fa>wcett, der angeblich von Indianern gefangen genommen wurde. Aus Brastlien ist vor einigen Tagen die überraschende Nachricht gekommen, daß der «ngli«s?:n lote. Die Beschreibung paßte genau auf Faivcett. Sie war so zutreffend, daß die sche (^Gesellschaft in ^'-.indou, deren der verulißte Forsciier war, sich an eng- lischen Gesandten in Rio de Janeiro mi: der Bitte wandte, neue Nachforschungen nach Faweett eillzuleiten. Obevft Fawcett gi-lt als einer der bssven Kenner dier brasil'^anlschen Genend Matw Grosso, eines Vebietes von? llmfange des ganzen deutschen Reiches. Dieses Gebiet stellt eimn einzigen undurchdringlichen Urwald dar und ist von wilden Indianerstäminen bewohnt, die heute noch auf dem Knlturm-veau der Steinzeit stshen und oft in bestialischer Weise mit den Fvem-den verfahren, id^-das Unglück haben, rn ihre Hände M gt raten. Das große Iintevesie, das Oberst Fa.voett dem Matto-Grosso widmete, beschränkte sich Nicht Ms rein geographische Forschun^n. Er glaubte nÄmlich belMpten zu ki^nn^m, ^ß es in den dortigen Urwäldern weiße IMamr gäbe, hellhäutige Menschen, die wonw'ilick) europäischer Abstammung seierr und deren Borfahren lange vor ColumbuS nach Amerita gelangten. Um diese für d'e Kulturgeschichte der ?)cenich!heit änszerst wich' tige Frage zu klären, säieute Fawcett dif Gefahren und Strapazen einer Erpeditien in das Herz von Matto-l^'rosso nickit. ^ Die drei Mn-ner, die sich auf die 5uche nach weissen Indianern c,es!a!'en. le^iiNcn jede militärische Bederknn^i ab urid ve?'.ichte-ten soflar aus starke Wa^'enausrilstimli. ^a!0 cett ivär der AnMt. daß irenn'dschi^ft'licve Ge fimmng den inÄianiick'cn ge- geniiber und vev''lr(^schenke den Forschern einen l.Vieren wür- den als die Waffen. ^lvei Iabve bi^rte man von Faweett und 'einen beiiden Vealeiern, seinem Sljahnaen Solhn und dessen Freui,d nickt'I. Die von der Britischen (^eo^rapl)ischen l!'^i!?ll>'chast ausgerüstete Hilssexr^diticin verlief ersl?!^-los. ls»27 gelang e>? dein Vrasi!i?lner Diolt«. mi't den wilden Indianern ^des Ana'a-^'n-nasse-Stainme^? in Benihrnng zn k^^nimen. Dank den reichen t^eschenten, die er an die Hänpttinge verteilte, vermochte er ai's^n-kundscbaften. das^ die Indianer die drei weißen Männer erschlagen und gefressen bätt:n. Mit arvs'>er Not rettete sich D'iitta sell-sr vor den Wilden, die iihm ein ähnlieiie?- bereiten wollten. Seit dieser Aeit Fawcett ui?d seine Begleiter endgiillig al'5 verloren. Uniso sensationeller wirll die von dein fchwei^^erischen Javier jettt l^einaäite Mit!ei. lung, d!e die .'(>0'fsniing aus die Errettnn? Fawcett'? wieder läfit. ist schon nevi-cionunen, daß tot- oe^^laiilite Forsclvr ni'ch ^u'lirl'n in die zi.n^ lisierte Welt ^^uri'ckscl'vten. erre'^t,' sei-« > mnizeit die vl'ii de».' (5imordnng ,Ma?ivpre? Zeskting^ Nummer W FioUUizWW. »«» >jkikz n« des tatschen Ttbetfoilchers Wilhelm ^ilch mr allsteinoi^ies Auksm und schmerzliches Be^uc''rn. Mücklichenvei^ hat sich diese 5)io«!»sbl>tschaft nicht dewlchvheitet. Allch der ffrohe Äftikafiorscher Lioincssttme galt lain^e als verschollen, bis Hn stan '.en fan'd. Ein and^'rer besonnter afrikani« selLr ^orschungöreiscnder, Heinrich Barth, tx'r auf seinen weisen durch die Wüste in 6 Jahren in.lx>0 5tllo»,cti'r zurü«k>cl<'legt hatte, nxlr m<<)rfach au'c^^cj^el'cn. Im 5>erzen Asli« ka>^ wurde er nach fahren von dem ihm bc« flx'ilndetcn Vo.M aufrunden und NU) soiucr hoffnungslosen Laige gerettet. Jahre 1841 n>ar ld-er -deutsche F-orscher ?eichhardt, ein ?ohn der Mar! Branden-l'urst, nach «idneq stekommen. Tr erfreute sich bald in der qali.^'n Zldolonie solchen Ansehen?, das^ nmn ihn niit der Leitung einer Expedition betraute, die das Innere des damals noch weni-«^ Ivkaunt. australischen Kontinents bereisen sollte. Techvehn Monale lanc^ traf'von Leichhardt keine Nachricht ein. ?)lan zählte ihn lvreils zu den Toteu, als er pli'Nlich nach -ldnet) zuri'lckkehrte. Von der si».'santten '^^evolkernnc^ wurde er ent'nlsi^i-sti'ch empfanl^en. „Ein Nmiq", so schrieb Leichhardt in seinem Neisel-ericht, „könnte nieinals nnt lebhafterer s^reude eine's ganzen Volkes enrpfanM werden." „Das ist Leichhardt!" riefen die Leute in den ^'traßen. „Leichhardt, den wir liinB l'<';^rul^en, übäre. Neberall, wohin sich auch das Auge über den weiten Rücken des Bachern-Massivs wendet, prangen die Lchneeabhcin-ge sanft für ungei'lbte Fahrer, interessant n. abwechslungsreich für die Meister der Bretteln. Tie noch tief verschneiten Wiesen, luf« tigen Kuppen und .Höhen unseres Bachern halten jeden Vergleich mit anderen 5Port-gebieten stand. Insbesondere die weiten 5chneefclder der „Rogla", „Planinka" und wie sie alle l)eis^n, bieten ein Torado des Schneeschuhes und ein wunderbarer Rundblick von ihren .Highen nimmt das Auge des Wanderers g^'fangen . . . Ten letzten Schneenieldungen zufolge sind die Sportgelegenheiten am Bachern die t!ent bar günstigsten. In allen.Hütten wurden sür die Osterfeiertage besondere Vorbereitnngen getroffen, sodah man überall eine angeneh-Nle Ausnahuie finden kan»l. Günstige Wintersportgelegenheiten sind auch nach wie vor im idyllischen „R imski v r e l e c" vorhanden, wo der Tchnee noch immer eine Hiihe von über einem Meter erreicht. Ueberaus lohnend sind vom „Rimski vrelec" die Touren auf die Borberge der „Ur^ka", die für die Osterfeiertage nun wieder ein neues weißes G<'wand angelegt haben. : Jahreshauptversammlung des Marlbo« rer Wintersport-Unterverbandes. Der Ma- ribarer Winßersport-Unterverband hält seine ordentliche Jahreshauptversammlung am SS. April um 20 Uhr im Jagdsalon des Hotels „Orel" ab. Bei ungenügender Annx-senheit findet die Versammlung eine halbe stunde bei jeder Mitgliederanzahl statt, stimmberechtigt sind jene Bereine, dte allen Pflichten nachgekomlnen sind. : Das AbfshrtStt»«« »s» de» Petze« wird auf den Ostersonntag verschoben, um allen Interessenten die Teilnahme zu ermög lichen. Der Start erfolgt um 0 Uhr. : Fr««kr«khs Vekeunwis »«> «aUs««S. Nunmehr hat das Berufsspieler-tum a»lch in Frankeich seinen Einzug gehalten und der Profiverband zählt bereits 22 Bereine. Zu diesen gehören neben den führenden Klubs von Paris und Südfrankreich auch ^hlreiche, iveniger bekannte Ber-eine der Provinz. : Vroß v»»ntrtz her sechs «atiO»e«. Sonn tag gelangte in Brüssel der Croß-Country-Lauf der sechs Nationen zur Austragung, an dem aber infolge der Ablvesenheit It-lands nur fünf Länder teilnahmen. Ueber die 14.Ü Kilmneter lange Strecke siegte der Engländer Evensen in 50:5l vor seinen LandSleuten Holden, Beavers und Potts. Im Länderplassement bclegte England den ersten Plah mit 21 Punkten vor Frankreich lvi)), Schottland (l!0), Walles (128) und Belgien (149 Punkte). : Mangln amerikanischer Halenttnnls-Melster. Tie amerikanischen Meisterschaften endeten in Newyork niit dem Siege von Gre gort) Maugin, der in der Schlußrunde gegen Frankreich Shields mit 10:8, 2:0, 0:4, 0:3 siegreich blieb. Lott und Ban Ryn, das amerikanische Tavis-Cup'Paar, gewann im Doppel gegen Mangin nnd Bell glatt mit 0:2, 0.4, wobei besonders Lott sich in großer Form zeigte. Aus Lelse c. Kirchliche Feiern in der Ostermoche. In der Pfarrkirche finden am Gründonnerstiz und an, ^larfreitag um 7 llhr früh Gottesdienste statt. Am Ltarsanistag unl 0 Uhr früh Feuern'eihe vor der »tirche, hierauf Tauf-unifser- und Osterkerzenweihe, um halb 8 Uhr .Hochamt. Auferst'ehuugsprozession<'n finden statt: Tamstag um 10 Uhr in der ^lapuzinerkirche, um 17 Uhr in der Marienkirche, um 18 Uhr in der Pfarrkirche, Zonn-tag um 5 Uhr frich am Iosefiberge. Wenn die Ttraßen bis zu dieser Zeit nicht trocken sein Vierden, finden die Prozesiionen nur innerhalb der üirchen statt. Am Ostersountag nul 10 Uhr Pontifikalanlt in der Pfarrkirche'. c. SvanlftNscher Karfreitagsgottesdienst. Aui Liarfreitag, den 25. März findet der Gottesdienst um 18 Uhr in der Christuskirche statt. Anschließend wird das hl. Al^endmahl gespendet. c. Hochalpiner Tkiknrs ans der Aoroiica. Die Sanntaler Filiale des Slowenisch,:n Alpenliereiues wird vo.m Ostersonntag, de»» 27. d. bis einschließlich Tonntag, den -t. A-pril auf der Koroöica einen hochalpinen Llikurs veranstalten. Der LiurS ist für fortgeschrittene Skifahrer gedacht, die sich in der Terrainfahrt praktisch ausbilden wollen. Schweden — Stsdocke« Smovameifter Bei t»en '^^erliner .^lünipseu um den Titel! die schwedische Mannschaft zum vierten Makes Europanlcisters im Eishockey konnte sich ^ le den Titel holen. Aus diese« Grmche kann die TeUnahmk auch nur einige Tage danern, wenn die Teil nirhme wührend einer ganzen Avche nicht möglich ist. Der KnrS wird von dem belan» ten Slilehrer Herrn Branko Diehl an» Celje geleitet werden. Anmeldungen werden in der Kanzlei des Alpenvereines in Sslje, PreSernova nliea, oder in der Koebekhött» auf der koroiiea entgegengenommen. Der Weg auf die ,ForoSiea" wird durch Wintermarkierung kenntlich gemacht sein. Ge-meinsalne Abfahrt von Celje am Karsa ns-tag, den 20. d. M. mit dem Autobusse um halb 17 Uhr unter Leitung des Herrn k o-v i n ii e k. Die Teilnchmer können sich aber auch andere Verbindungen bedienen. e. ««tStaG de» VetirkShandels«re«in«D i» «arnj« Grad. Das Bezirkshandelsgre. mium teilt mit, daß der für Freitag, den d. für die Mitglieder auS dem Bezirke Gornji grad in (^ornji grad angesagte Amtstag entfällt. Derselbe wird in den ersten Tagen deS kommenden Monats abgehalten werden. e. Das städtische Autobusunternehme« ver lautbart, daß mit 22. d. der Berkehr de, städtischen Autobusie auf allen Strecken wie der aufgenommen wurde. Auf der Strecke Celje ^ Podsreda findet der Bertehr einst« weilen nur bis Lesiöno statt. > W' W» Aus vwi p. Mehr MAcksicht! Bor einigen Tage« wurde dt« Rettungsabteilung nach So. Lov« renc gerufen. Dort angelangt, mußte man festellen, daß eine Frauensperson, der im Zuge unwohl geworden sei, auf die Ueber« sührung ins Krankenhaus wartete. Warum sich die Betreffende gerade auf das Auto kapri^zierte, weiß man nicht. Am nächsten Tage stellte es sich heraus, daß Alkohol die Ursaci^ deS Unwohlseins getvosen war. p. Alkoholvergiftung. Der Besitzer An« droas Habjanie mis GradiSLe trank sich so in einem Weingarten an, daß er auf dem Heiulwege zusammenbrach. A^man am näch-sten Morgen Nachschau fan-d ma« ihn tot vor. p. Im Zeichen des Messers. Am Josefitcrg kam es in Pristava zwischen betrunkenen Burschen zll einer blutigen Abrechnunig. Die Hitzköpfe lieszen alles in Funktion treten^ was ihnen unter die Hände kam. Tie schiver« stett Verletzungen trug der Besitzerssoh« Anlon Fabjani aus Lancova vas davon. Fabjaniö, der zivar noch allein nach Hause ging, wurde tagsdaraus in der Tenne toi aufgesunden. Die Goudarmerie f)at dle Rauf bolds bereits sestgenommen und dem Gerich te überstellt. ^ Zur Aussrischunß des Mutes trinke« Gl» einige Tage hindurch srühmorgen» ein Vlas na türlickze« »»gra«z.Jojes"-vttterwajserl DaS vo« vielen Aerzten verordnete Frauz-Iofts-Wasser regelt die MrmtStigkeit. stärk» den Magen, verbesser» das Blut, beruhig» die Nerven und schafft so allgemeines Wohlbefinden und klaren !k»pf. Aus Slovmlgradtt l. Hunde?ont«maz. Da in unserem Bezirke nlehrere Fälle der Toll'tvut verzeichnet wllrden, nwrde eine strenge .tzundetontumaH angeordnet. sl. Die Scharlachepidemie, von der bis heu t« unsere Stadt ziemlich vechütvt blieb, ist auch jetzt hier auS^rochim und wurden gestern schon zwei Fälle konstatiert. Es wurden aber sofort Idie nötiigen Gegenmaßregelin zur Verhütung dielser gefährlicher Mindertrank« heit unternommen. fl. „Die heilige N«««", baS bekannte Bühnenstück, wiÄ» am Sonntag, den S. Ape abends im h^iefigen SvkoVsaale auifgofi^hrt. Radio D«me«StaI» sz. VUKz. Ljvbljmm, 1L.1V mtb IS lUhr: Gchallplat« ten. — 17.SV: RachmittagSn^. — Religii^ Mustk. — 20.30: Oratorienabend. Veograd, S0.80: MoAMmgort. — Sl: Abendmusik. — 2S.S0: AllaviertonAert. ^ Wien, 20.10: KirchenAeder. — S1.Ä: jdam-mernMk. — Vndapeft, 1V.S0: Opernüber-tragung. Ainischließend Nachimuisik. — Prag, 21.05: Beethoven-Abend. SSL0: Ovgel-fonzert. — Langenbergs 20: Kircl^mulstk. — 21: Abendtonzert. — No«l, Sl: Symphoniekonzert. — Mailand, 20.25: Leichte M» U. — OperMvrtmaguing. AtMwoch. vo 23. Mar» Der Swndpunlt der Sausbtfttztt Antwort des HaMefltzervereweS auf die Entschließung der Mietervelsamultllng Der HauSbvsttzerverein für Maribor ümigvöun'g ÄliwnsouK^chu^ sür die Hera>bses^ung der Metzlnse ein 'i^rei-bon zukommen, das als Antwort der Herren auf l^e in der freitügigen Protest-Versammlung angenommene Resolution der Mieterkreise aufgefaßt werden lann. Auf die dem Veroinsvorstand von Vertretern des Aktionsausschusses ütberveichte Resolution teilt die Haus^is^rorganisatio'n im Sinne eines diesbeOglir^, etnstimmi.i gefaßten Z^chlusses wie fol.gt mit: „In erster Linie müssen wir hervorheben, daß in unserem Berein nicht all« Hausbesitzer von Maribor und Um^bung orza« niifiert sind, sondern daß kaum davon AU unseren Mitgliedern Aä>)>len. Auch hat der Berein nicht das Recht, seinen Mit-gliedern trüber Bovschrifton s» machen, wie mit ihrem Eigentum zu verfahren haben: untso weniger besitzt dr Verein eine Ingerenz auf die nicht organiifierten Hausherren. ^r BereinSaiuSschuß richtete «n seinen Generalversammkmgm an die Mit-Wieder wiederholt den Appell, bei der Fch-fetzung der Mietzins Mäßigung an den Tag zn legen. Soweit uns bekannt, haben die Mitglieder im alligemeinen tatilBchlich diese Richtlinien befolgt. Der Verein ist bereit, in Änzelnen Fällen, wenn der Mieter und der .y^slherr damit einverstanden sind, d»e Vermittlerrolle zu übernehmen. Der Hausbesttzerverein muß jedoch die allgemeine und generelle Anschlwigung, daß die Hausherren ihre Mister ausnützen, so-w^e auch den Ton, in welchem die Ent- schliewng verfaßt tst, entschiedm Meihnen. Eine M^mier«mg der Mietzinse für Wohnungen und GeWtftSloMe auf der Arund-la^ der Mieten vom 1. Juti 1914 im Verhältnis 1:w (1 VortviegSkrone10 Dinar> ist absolut undurchfüh^r und mich unge« r^, da am erwähnt Tage die Mieten fic^rlich nicht einheitlich festgesetzt waren, d. h. daß für volllommen gleiche Wohnun gen auch damals nicht dieselben Wetzinse entrkhtet wurden. Au^rdem Wurden inzwi f«^ neue GebSude errichtet, zahlreiche bereits bestehende Häuiser umgebaut und grSß tenteils auch gründlich renoviert. Das einzig Möglich« ist, daß unter Berücksichtigung aller Umstände die Mieten ftir Wo>hnunzen und Lo?ale in jedem einUlnen Falle zwi schen dem Hausbesitzer mch dem Mieter ein-vernehmlich festgesetzt Verden. Hinsichtlich des Punktes 10 der Resolution (SeZbstischutz der Meter) muß der Berein erklären, daß an zuiständiger Stell« Ber wa^ng dagogen eingelegt wurde, daß der Vertreter deic Behörde die Annahme dieses Punktes der Entziehung, in dem mit gesetz widrigen Mitteln gedroht wird, überhaupt zugelassen hat, da damlit der Bestand der be^t^nden g^llschaflichen Ordnung, von dem im Punkte 2 der angenommenen Reso Vultion die Rede ist, ernstlich gefährdet er-scheinm inürde. Es scheint uns sonderbar, dah die Mieter kreise auf ihre Untermieter vergessen haben, die allew von einer AuSnützung sprechen könnten." Geneealverwmmluna der Antttuderwwsmitva Gestern abends «fand i-m Gasthause Kpu-,ej in Studenei die elfte Jahreshauptversammlung derAntitub « rkulosen-liga in Maribor statt, die bekanntlich vor kürzerer Zeit ihr zehnjähriges Bestandes-lubiläum feiem konnte. Die Generalversammlung eröffnete der umsichtige Präses Herr Banalrat Dr. Marko Ipavie mit einer kürzeren Ansprache, in der er die wich tiOen Ereignisse der Beveingeschichte des ersten Jahrzehnts kennzeichnete. Er gedachte ferner des unerwarteten Ablebens des rührigen Funktionärs Dr. Podlesnit, dessen An denken die Versammlungsteilnehmer durch Erheben von ihren Sitzen ehrten. Hierauf erstattete der rührige Bereinssekretär Herr M. Ravter einen übersichtlichen und aus führlichen Bericht über die Tätigkeit des Vereines in den ersten zehn Jahren. Tie bedeutendsten Errungenschaften des ersten Jahrzehnts waren das Ambulatorium und die Abteilung für Tuberkulose im Allgemeinen Krankenhause, die der Berein aus eigener Initiative erbaut und eingerichtet hat. Sonst entfaltete der Berein eine emsige Kleinarbeit, die viel Zeit, Mühe und Geld erforderte. Leider hat es die allgemeine Wirtschaftkrise mit sich gebracht, daß auch die Antiltuberkuloscnliga wie alle anderen hu» nmnitüren Vereine und Korporationen ihcc Tätigkeit in den letzten Jahren stark ein-schränken mußte, da eben nicht mehr jeite finanziellen Mittel vorhanden waren, die für eine umfangreiche Betätigung erforderlich wären, "^s Ambulatorium ist bekanntlich schon vor längerer Zeit, eben wegen dieser finanziellen ^wierigkeiten, in staatliche Verwaltung übergegangen. Die Leitung des Ambulatnriums, wo unsere ärmeren Bevöl-kerun^sschichten kostenlose Auskunft und ev. auch Pflest? erhalten, hat jetzt d. Spezialist f. Lungenkrankheiten Herr Dr. B a r l inne, der k^'ine Mühe scheut, um das Institut trotz fühlbaren Mangels an Geldmitteln immer «veiter zu vervollständigen. :1?ach dem Bericht der übrigen Funktio-näre schritt man zur Wahl eines Ausschuk-Mltiill?dcs, da mit dem Ableben Dr. P»d-lesniks eine «teile frei geworden war. Die einstimmige Wahl fiel auf den Sanitätsr-tt Herrn Dr. I u r e L k o. Die Neulmihl des Geiainttnusschusses entfiel in diesem Jahce, da der Ausschus; im Vorjahre statutengemäsi auf zwei Jahre gewählt wurde. Nachdom die Generalversammlung noch dem bereits seit der Gründung des Vereines aufopfer ungsvoll wirkenden Ausschußmitglied Herrn Gymnasialdirektor Dr. T o m i n S e k, der dieser Tage sein 60. Geburtsjubiläum feierte, eine bescheidene und verdiente Ehrung be reitet hatte, schloß der Vorsitzende die Ver sammlnng. eingciührt werden. Es fragt sich nur, ob diese Bestimmung später mit dem Artikel 64 Neetzes über die Verlängerung der Gül tigkeit der Bestimmun^n der Finanzgesetze aibgoändert oder aufgehoben wurde. Im gleichen Artikel 64 wurde angeordnet, daß Selbstverwaltungskörperschaften, zu de- vorbehalten hat. Si« beldut«! nur einen Zu» sah im Verfahren, welch.'s die Einführunz bzw. Erhöhung von autonomen Eingängen, die eventiuell den staatlichen Einkünften zum Schaden gerelch<»n könnten, zum Ziele hat. Damit sind keine.falls die Bestimmungen des 8 75 des st«ldtischen Statuts und ^S ersten Teiles des Art. 6t, Absatz 3, aufge-hoben, lvonach autonome AtMbcn ohne setz, bzw. ohne ze-ketzliche E^rmächtigri^g nicht eingeführt werden können. Für die Einfü'hrung der gegenständlichen Gemeindeabgabe auf unverbaute Parzellen Die fiädttsche Varze. tN-steuer ^ unpesetzttch J«teresia«te Sntscheidimg d«S Staatsrates. Der Staatsrat hatte sich dieser Tage mit der Beschwerde eines Hansbesitzers in Maribor zu befassen, den dieser gegen das Urteil des VerwaltungsgerichtshofeS in Celje in Angelegenheit der städtisä^n Steuer ailf un. verbaute Parzellen gerichtet hatte. Räch eingehender Prüfung der Klage, des angefochtenen Urteils u. der sonstig, auf den Gegenstand Bezug habenden Akten fand der Staatsrat, daß das angefochtene Urteil im Gesetze nicht begründet ist, und zivar aus fol genden Gründen: Im angefochtenen Urteile wird angenoni-men, daß der 8 75 des städtischen Statuts, laut welchem für die Einführung neuer Gemeindeabgaben ein lSesetz erforderlich ist, mit dem Artikel 64 des Gesetzes über die Verlängerung der Gültigkeit der bis-lierigen Be stimmungen der Finanzgesetze und der Gesetze üter die Budgetzwölftel albgoändert wur de und daß für die Einführung der betreffenden Abga^ die vorausgehende Gei^h ni^ gung des Finanzministers geniigt. Daraus wird weiters geschloffen, daß die Gemeindeabgabe auf unverbaut« Parzellen, die dein Wäger auferlegt wurde und die n^lnmohr angefochten wird, im ^setze begründet ivä-re, weil deren Einführung der Finanzmini-ster im Sinne des angeftihrten Artikels 64 genehmigt habe. Der Staatsrat stellt fest, daß diese Ansicht ans folgenden Gründen vor dem Gesetze nicht bestehen kann: Nach den 88 73-.7S des städtischen StS' tuts kann der Gemeinderat zur Deckung der Gemeindeerfordernisse Abgaben und Unilagen, die nicht in die Kategorie der Steuer-zuschlälge gehören, einführen. Doch ist im § 75 dieses Statuts vorgeschrieben, daß für di« Einführnng derartiger Abgaben ein setz notivendig ist. mit anderen Worten, der-arti<^ Aibgaten können ohne ein Gesetz nicht Lekiekt II»S/Z2 >Vsis)sr nock iy. als klötsnv/sik. M >Vonn iselsf Sick msslcsn ^sik: l.vss kaclion in ksitsm V/assoi' »uk. Kookv «Iis >VÄsvks clsnn 20 bis 30 ^inutsn. Sokvsifs erst «arm. cisnn kslt, bis klarss ^»sssr bisidt. nen auch die Gemeinden gehören, „keinerlei Umla-gen, Taxen, VevbrauchSabgaten und ähnli^s einführen, benlessen und einhoben dürfen, lvenn sie hiesür keine gesetzliche Ermächtigung besitzen, hingegen jede Einführung neuer Uinlagen und jode Erliöhung bestehender Umlagen, die auf gesetzlicher Grund lag« eingeführt worden sind, vorher der Finanzminister zu überprüfen und zu genehmigen hat". Der erst« Teil dieser Anordnung stimmt mit dem § 75 des städtischen Statiuts üler-ein, da beide die Bestimmung beinhalten: „daß eine Albgabe ohne Gesetz bzw. g?setzll-Erniächtigung nicht eingeführt werd?n kann". Im zweiten Teile dieser Anordnun^i er-sckieint eine neue Bostimniung, die mi 8 75 des städtisÄ)en Statuts nicht enthalten ist, u. ztvar: . . Jede Einführung neuer und jede Erhöhung bestehender Abgaten, die Nuttels Gesetzes eingeführt worden sind, hat no? her der Finanznnnister zu überprüfen uird zu genehmigen." Der Tinn dieser Beslini-mung geht niÄ>t dahin, daß die Genehin,-gung des Ministers das Gesetz bznx die gesetzlich« Ermächtignllg ersetzt, die im ersten Teil« dieser Bestimnmng für jede Einführung, Beniessung und Einhebung vi>n Ab^ gaben verlangt wird, sondern dient nur zur Vervollständigung der ersteren Bestimninng. Ein« ander« Auffassung würde nur dahin führen, daß eine Abgabe ohne gesetzliciie Ermächtigung eingeführt werden könnte, wodurch ein Widerspruch zur ersten Bestimmung dieser Anordnung geschaffen würde, nach welcher di«S unzulässig ist. Me Bestimmung dieser Anordnung, wonach jede Einführung neuer und die Crhö'i-nng bestehender Abgaben bei Sellbstver'val-tiniMörperschaften vorher der Finanznii-nister zu überprüfen und M g^'nehnngen hat, besitzt nur diesen einen Sinn, die stenerfä^higkeit der Steuerpfliclili^ien deurteilt wird und daß bei der Einführung von Selbstvenvaltttn^gskosten nicht Ein- tünfte in Frage kommen, die sick der Staat zugunsten der Gemeinde Akaribor, die deH klagenden Partei auferlegt worden ist, besteht kein Gesetz noch eine gesetzliche Cvmäch-tigung. Der Z^schluß des Gemeinderates b^w. die hiefür erlassene Vollzugsverordnun^z sind mit Rücksicht aus das Gesa<;te man.iels einer gesetzlichen Ermächtigung rechtsungil-t ig. Aus diesent Grlinde hat auch die au^ Wie ist es möslicti. c!aö Sie nocll niciu Ken« nen das neue laeer bei .Ir»«. XiirnILnIIl »m t!l»vnl tr« ll. Grundlage dieser Vollzug'^oer-.n'dniulg de? klagenden Partei auferlegte Abgatie keine gesetzlich« Unterlage und deöhalb auch keine Rechtögiltigkeit. In diesem Sinne wurde auch in der alt-gemeinen Sitzung des Staatsratvs vom 5. Februar 1932 die Entsctieidiln'g gefiislt, n^el-che nach Artikel 4 z. d. s. für alle Abteilungen des Staatsrates bindend ist. Aus diesem Grunde und aus Grundlage des Artikel 37 und 4! des Gesetzes üder den Staatsrat und die Vern'altun'gsgerichtSkiöfe und der Tarifpost 58 d«s Targesekes cnt-sckieidet der Staatsrat, daß das Urteil des Verwaltungsgerichtshoses in Celje a u k> gehoben wird. m. Bürgermeister Dr. Lipoid ist in wichtigen kommunalen Angelegenheiten nach Beo-grad gereist. In seiner Abwesenheit wird ihn Vizebürgermeifter Direktor Golo uh vertreten. m. Aus dem Iustizdienste. Der Auskultant am hiesigen Kreisgericht Herr Dr. Milan Gorup wurde nach Nibnica versetzt. Dr. Gorup konnte sich in Maribor großer Wertschätzung in Kotlegen- lind Bekanntenkreisen erfrenen. m. Hochschulnachricht. An der ökonomisch-tommerziellcn .<)ochschule in <^agreb legte Herr Stanko K ovtom aj die Diplom- Vomievßkaff, »en ?H. VkSq ?SSS »MtnWsvff? NnvMe? Bir Prüfung mit seh? gute» Erfolg »b. gratulierkn! m. SPU»D z«k T?«D<»ie w PniGerglv. Bor dem hiesigen Preisgerichte w»?d« die Gattin des Berficherungsbeamten Anna G o j p o d a r i t, die in plötzlicher geistiger Umnachtung ihre« Kinde die Schlagadern an den Händen durchschnitten hatte, freigesprochen, da erwiesen erschien da^ ste in einein Anfall von Geistesabwesenheit gehandelt habe. n? A«» he« »ONtische» T>ie»sw. Der Be-zii auptmannstellvertreter Dr. Ivan B re e a r, bisher der BezirtShauptmannschaft Maribor rechtes Drauufer zugeteilt, Wirde AU der VezirkShauptmanllschast Maribor link-3, Zuchtkühe 2—L.ü0. Beinlvieh l.2kj^2, Melk- und trächtige Kühe 4—4.2Ü, Jungvieh 3—4.50, Kälber 4—5 Dinar. m. KranzaNIse. An Ttelle e-ims Kranzes für Herrn Hummel spen^te Herr Martin Zupanc !00 Dinar für die Antituberkulosen liga in Mari^bor. — Der Gastwirt HanS Ml>^cha spendete an Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Herrn 5'>ummel dem KamerlddschaftSauSschuß der hiesigen Frei-willigen ?^ue?wehr und RettunqsabteZlunq den Bettag von 100 Dinar. Herzlichen Dank! * Tie sensationelle russische Truppe 4 vr-Is» nur «och püar Zage i« her verlika ka. »arna. ZU) Tfteater««» Kunst «ottonaul^ler m ZNorldof ^»EiZEe.V.re «ttwoch, den 23. März, um 20 Uhr: »Dw «o»er«e". Ab. B. Ura«si»hr«»V. D>» TH«Mr Do««r^ ArMtaG «ch «««s«.ß »Woß«. ^ e«««tO>, den 27. März um lü Uhr: ^«ot. »«Ppche«". Zum letzten Male bei ermäbiA. ten Preisen. - Um 20 Uhr: ^Biktorw «ch ihr Hufor". «Ontag. den 28. März mn lS Uhr: ^Der Vettelftndent". Trinciftiate V?e-ie. — U» 20 Uhr: „Die drei Dorfheilißen«'. Kino V«rg.?o«ki«o. Bis einschließlich M.t»ivoch läuft der alisgezeichnete Harry P i e l-Film „Bobby geht los" (Der Stan^al in der Arena). Herrliche Aui!statti»Nii ^^roßo sportliche Leistungen. Spannelldes Sujet. Gründonnerstag und Karfreitag bleibk das Kino geschloffen. Unie«.Tsnki«o. Bis Mittwoch zum letzten Male in Maribor d:e herrliche !?eprlse . des besten Gesanqsfilmes mit .Richard Tauberin seinem Gros^tonfilm .Das lOckende Ziel". Papier-Servietten, qlatt u. gc- treppt für volt!l und )>tcslau--tlition. dillll^sten Prellen. l?üb'chc ?tcul)citcn in ge» muftertt« Servietten siir Pri-ra h^iilscr. Pcivicrliandlunq No» vok. C'^ospiisra i>. "702 Mensche» -- Gotttindekl Ob silin?, cill. '^r^itt. dcr uiilleidn, kcinn. '^^er^iveikel-! ten in Nol. Pt.'dalltt »luch ij)r altes Brot. Ädiesse «'Lunsuw".! j",^ Piambrinushalle. Por^^iigUchc !i>lZU'''NUlNNötesl, und ölbc'nd^ssett 12.^ Tin. Aboniien ten n'-.'rdcil aufj^enominen. iiü7! Viel» »issen es sck»«. aber alle Mch «icht, dak man im Zpe;ial« Vonbon«. Chokolad». Kanditen» KekSsteschSft und Auclerli^ickerei schon Oster-Veschenk« «« »e-nig Keld bekommt. Ach'unqsvoll Iosip Düse?. Maribor. Hßoiua »l. s, nur eine Minute von i>er Tomkirckie._NM Bestelle» Sie sosort ebftbS««». das; sie dielelben reckitzeitig bekommen. Ter Z^riitilinq wird kur^^ sein. D'c Mchsrciqe ist l'e--deutend. TreveSnica ^oiiv ^»0-senberg Marlbor, TrZaSka re-sta Kiichsc-, Kanin- sowie alle Ar:en voi, ?;eilen werden zum «erben. färb-en, lileliden etc. übernoln-meu. Pel^^^^erlierei A. Bulolen. ul. Oianz umsonst tanm» Zie schuhe nicht bekommen, ivohl aber '.u 5p>?ttvreisei^ r^e^ csen '".'lnfli^ssunli k>t!s l^ei ,'^osef ÄLrami:. Moubo», jtrasja Petra trq Damen, Z^riiiersalon Spij^er'tz Nt'^chs. P. Boiler, TiranlvdnnDva ul. cmpsii^lilt er!tl!c,ssis^e ?tln^'^,!rnlo?ic sä!i.'i^> ?'>i!lc''!l'achov.'» LtZ. KtU ' llkIlnVM ä «it< . i^in 7'50 Vorarucker«! Nana»rd«N«n UHH llMWlS M l j»»s' v^Zgen in allsn peeis-laczen M lUIM. WW tl Kleines K«ilie«h>»s «U Griind in PobreZie. sonnig, am Vnlde. vorerst gleich zu vermieten; sielie NiihereS unler vermielen" Nr. ZSZY._ M:?i Haus i» Maribo». an der Reichsbriicke, stockhoch. mit /iwei tem stocklwften HofgebSude. bei de mit Wol;nungen und aros;. Vokalen fiir Werkstätte 'leinen Betrieb oder Garagen, qiinstiq zu verkaufen. Anzufragen unt. ..Günstig und billig, an die Verw^_3:i70 Kaufe Vin'amttienhins. Unter ..Gotovina" an die Berw. .'tü77 e« Icauj^v« ASSueH ^VGV^VVVVV» VVGGGs Alte Krantßottiche oder Wein« süsser werden tiekaust. Loöka ul. ^18.__!'.sÄ2 Gartenerde^ Kompoft, ein'ie ^Fuhren, zu kaui'en gesucht. ?ln-^ träge unter «Garteinnsde^' an ^die Berw. LV^7 Kouse «sck«r«i v. Dinar. Adr. Berw. ^ Dauerhafte «llihkamyenk Das AlleinvertaufHrecht von Glüh lampen ist abgeschalft worden. Sie dürfen nunmekr :)!)ren Be darf au vlichlampen deinen, wo es ^hnen beliekit. Taue»l)aste u. gute Gll'ilibirnen bes.'mmen Sie bei der ^irma Jos. Wivpiinger. ^uröiLeva S._ÄMl Maschin'chret^arbsiten. Vervirl-kiltiann'^cn. Lichtpausen, ilcber- >'pak Mcilik','? Krekova S. Schrel«aschi»e»tisch laufe I gesucht. KAbiö. Meckianiker P 'triniSka 7. .'MV DZuei^ellen u. I'iZZi'fZcheli Zs?on L. hisre! Lospnsks uliLs 15 en Ve mos »^ür altes Kold «d Ltth»» ,al»l» HöchftPreite. M. Alaer'» Lvho. Vosoosko ib. «»7»« Osterbackhllhner» ste^irische. pri-ma gemästet, bei der Geflügel« zucht>genossen>ä>a! t Maribor. stcllungen nimmt ent^ea. Tnttsch. Raz^vanie bei Mariliir. Telephon Nr. 220l._!iij0ü SchSneS. komplett. Tchlas^i^» Grostcr Herrenbrillantrin« und echte Perlensclinur. Gla^ni trg ! 18/l. r«litS. von tv—lö Ul,r. 3007 «n «tlen vrokea. vGN»«>U«eWlGI» »G »««kG » »evßilGß » »»I>a.inGe ^eue pei Kilo Ul' 16'^ «li» iNkGI» von t)»» b l<>lu llsiß^ >te»In«r«vedt« k n. 8up»ntie »5, d So»p»»!k»Ul.Z2 Saachoser» Kervorrskiende Qua lität. per kg. Tin. L.üy. Ankr. Kanälei Sckerbaum. !''ü2Ä ^^wnes «lentimNer zu l«r. tnleten. SamniSka ul. 7. L<.l2 «asthaus mit Garten. ,n der- keil-relcl^r »trake. ln uumit. te barer NSlje Maril-:.'?« z» ver. mieten. Anträge unter ^Gnst- ^ hauS an die Berw. «ef^s »lo»al mit Zimmer und Küche zii vermieten. Änzuir.ig. bei Gert. GospoSka 13. St,19 S/v?FSF>se»i»eAS Tücht'ae Aak'l?ellnerin sticht Posten. Adr. Ncsi Jost. Linhart"'-, ____^<615 Suche Stelle als «scht» oder Bedienerin. liloroSka ulica 43/1. links, lehte Tür. gd72 2« soFSFeZ, MVSUeHZ Betrieb der LebenSmittelbrnn« che. auch jetzt garantiert unvermindert gut gehend, mit schönem Reinertrag billigst zu verkaufen. Notwendig M.slM Din. Näheres unter Feine Krise" an die Ber«._^80 «i»rbi»ree»al'emvfiehlt MirbiS kernölsabrik I. Hochmizller. Maribor. TaborSka 7. .'i!;3 «tisse'und^ «vstkerue billigst.^-Taborsla ulica ?._^:!3S2 Hartes, lichtes Gchlaszimner, 2 Betteu 2 Kasten. 2 Nachtkisten. Wa'chtisck) tnit Marinot'platte. Toilette, dreiteilig. Ottomane b'.Zig zu verkaufen. Pre.^erniva ul. 18, Part, rechts. MjZ Uittderwagcrl in bester Aus-sill)lttnci billiasten Preisen bei s^uqu d. z 0. z.. Marioor Taltenbachova ul. l-l. M/i) ?kppic«e alle Lvrien wie Bontn. .Aan. VvnUt'. etc. Lansteppiche. Linoleum in allen Vriiien. Vor häniie und Vorlianiiltos'e. An-d.iener Ausführung. Kein .^wisch.mhüud ler. sondern eiaene Erzeutiung nur unserer Meitt^^ > Gegriindet lM. s Unsere Miibel empfehlen lich von selbst, einer sagts i>em an-, dern. ein Besuch in ilnieren Lagcrn wird Sie davon nl'er-! >^enaen. " Billij^ste Preise. — ZahlunsiSerleichterunaen. — Ta pezierera-rbeiten iverden liber-nonnnen. Produktion« ^aiiruga mi.^arslih mojftrov r. z. z v. VetrinfSka ls. Neugebautes Haus mit starten .)U "»'-ronfen. PobreZie. Ao.^duii vsterschinlen von lg. Llstklassige Ware, sowie alle Tc-lita.essenwaren bekomint man bei Iosip Kingoi. Marib'r. Aleksan'drova cesta. .'i'Zl18 mer preiswert zu verkaukzn. An ;usroflen im Milcligeschäft in der Ienkova ul. «. .^586 Meinverkans von 5 Liter auf» w!'rt-^ zu d Mäntel billia.^u ver sausen. ^oroSkii cesta in/1. .'(-.'ZI Ltrllmpk« Kork«» ttnnriHekuk« Bei alleinstehenider Tame >i» ein schiiues. leeres Zimmer, elettr. Licht, jcpar. Eint^ottg. .^u »>er-micten. ?ldr. Berw. Sepanert.. möbl. Zimmer mit l. April zu vermieten. Anzusra gen SlovenSla 18. Modesalon. 3599 t^fthaus in Umgebuna vo» Mo ribor zu pachten gefucht. Änträ-ge unter.Sommergeschäft" an die Veno. .WM Zi««»r mit Klaoierbe« nützung. am rechten Trauuser» sucht Beamtin. Anträge unter .^amtin" an die Berw. AU24 Tuche Vohnnug, 3^ Zimmer, mit Zttgebi^r. nahe Zentrum. Adr. Verw. LüIZ OLL««« SF«U«F» Vrooisiousrelsende, welcl,e bei Troqerien elc. gut e.n.iizkülzrt sinid. werden gesucht. Adr. ^'er. nxUtung. _NUg Berläklicher «utscher, ledi^i. mii guten Zeugnissen, wird p^r 1. April gesltcht. Auzuir.iaeu Ä''i' ribor. ttopaliSta ul. S^. SV2S Kriseurgehilse, Aushilfe, wird aufgenommen bei Äerni«n'^nik. Aleksan>drova 45. Zij2S Zum Peiootkuudenbesuch wer- den Damen u»rd Herren auf>ie» nommen. welche einen aut^'n Ar tikel zu bearbeiten hätten. Adr. Berw. »t»l9 KoskENto» 5,«nkiutt GIü«i»«,»tss«hO MMÜM-'IlMM k'üi-liemjttel. erliältllcl, nur bei vroirea. porlumvri«. .'Norldor, Losposlts v.ico Z595 Billiges, nlöbl. Zimmer lotort zu verinieten. ?tolna 6. ."«lM Zimmer und Küche an mei Per sonen zu veruiiet. n. Pobreöla 7. _____ 3004 _ Kle'»eS Haus mit Nebe.Mbäu> d» in Maribor. PobreTje. Cesta na Brezje am Malde. n,'i6)st AntobttS-Eichstation l2 l^i niner. !i AMn^tts. grosie KÜc^'l. liro-f^e sonnicie Glasveranda. 5.>i»b' ner- und Schweinestasl. Obstqar te,r. ?n flcnannten .'dause oder im tvte! «Meran". Ziw ' l'r-Nummer LV. __Kk^SO_ IIniUiertroffen in Preis u Qua- Wohn'.inq im Stadt^entnnn ab li ät: Slavka ^rnetiö» Stolna 1. Äpril .'^u verinietcn. 'Ildr. Ul. Ich «4^2. Berw. i»S1« -ek»!oNcrIe 17. l'aLe äor i1supt?ieiiune vurcüen kl)Ixönäe xrvlZer» Treffer «ez^cis^en: 20.000.— NIn: 5!4«i9 K709Z. l0.0<»V.-- vln: t.5S2 !5S48 ZKS8Z 4ZS98 50028 5!^^,» K4711 t>75ZI 7l.?l8 808c»9 87007 95824 9709Z ^7384. 8.000.-^ vln: lWS l29Z4 19085 2l0t,6 27145 .^ll74 .?Z08t, Z49Z7 4Z8M» 48021 50.?0l 552^^8 5420Z S673Y b8949 7<)894 81424 82904 9273Z 94851 95003 9.??'5 97l^77. «.000.- vln: 1.N5 2Z50 I!8Z4 <«Il99 35651 Z7670 383.^2 48828 S4Z04 602l8 b!07 7 72777 9K420 9<^8ZZ. S.000.- l)!n: 1518 b8.?2 1l4s'5 1l,9.?4 28515 29AtZ Z362^ ZVbb8 42731 427Zs, 44.'^Z5 b029Z 5,1902 f,Z805 71298 7551> 788L-2 78551 798t'5 81447 84845 9440Z 94454 94901 S.000.— DZn: 4l>7l 1t.t)l0 Zl.?19 Zc,752 4I94Z 42277 4875.? 54l0s 57925 78lf,l 79799 81531 87Ü72 88.t54 8945,4 9d0?I. 2.000.- l)ln: 04 1817 199.? 305,5 348! 443l 5087 5220 b15>^ 0015 7.',3I 7695 8.^l1 IIZ4l 1lZ45 lAiN I3!^91 I4s,«)3 l4y23 17132 2c8ü5 22708 284^7 28645 29276 308:^0 309.?5 35737 37704 40403 4l,i25 42152 42799 42960 4424>^ 44.?07 44402 44847 "»6781 47102 ^7452 47457 4fi29^ 48724 55621 58495 61061 k.14l9 6l443 63^^31 67958 724.^9 728.54 75626 76663 773!8 77605 78516 80.^i87 8119.^ 82704 ^ "»4 85683 85713 86563 8788Z 88835 88967 90147 9l611 9207" ' 98924 99217. pttslnv/^lf^icä i^urllmr. lil'5pi,8l«a ullc:^ 25. l^evvlltn.'iclitiLte Veri<:ittl«?;telle tisr Ltoati. klasseniotteris tirrtiimsr vortzet»»lton.t DmmeMckß, 54. lßN ^Marwor?? WIMM? M»? lVirtschaftliche Rundschau Reform der Derbrauchsfteuer Gänzliche Abschaffum der staMchm und Bmal-LerbranchS« fteuer ans Wein md Branntwein — Erhöhung der Schanttaxen Den berechtigten Beschwerden der Wein-Produzenten Rechnung tragend, fa^te der Ministerrat in seiner Montagsfihung den Beschluß, die Verbrauchssteuer auf A e i n uird Branntwein, soweit fie »»m Staat oder den Banalverwaltungen eingehoben werden, gänzlich abzuschaf-f e n, während die Gemeinden zwecks Del« jung ihrer Ausgaben dieselbe noch weiterhin einheben können, jedoch nur im maximalen Ausmaße. Fi^anzminister Dr. G j o r g j e v i ü erklärte sich mit diesem Antrag des Ministerpräsidenten ^ ivkoviü einverstanden, bemerkte jedoch, daß durch die grundlegende Reform der Verbrauchssteuer die Eingänge des Staates und der Banate auS der Besteuerung des Weines und Branntweines nicht leiden dürfen, da sonst daS Budget der Selbstverwaltungen aus dem Gleichgewicht gebra6)t würde. Der Minister bestand darauf, daß er zur Abschaffung der erwähnten Verbrauchssteuern seine Zustimmung nur dann geben kann, wenn gleichzeitig die Schanktaxen erhi^ht würden. Der Ministerrat nahm den Antrag des FinanMinisterS an, worauf dieser erklärte, er werde nun den vor kurzem der Nationalversamnüung zugekommenen Gesetzentwurf über die Abänderung des biS^rigen ^brauchssteucr-sesetzeS zurückziehen und die neue Borlage dem Parlament zukommen lasten, was schon für heute oider morgen erwartet wird. Nach dem neuen Gesetzentwurf ist der Produzent von der Entrichtung jeglicher Ab gaben auf Wein und Branntwein befreit. Die Erhöhung der Schanttaze, die alle Detailverkäufer zu entrichten haben, wird in der Weise vorgenommen werden, daß besondere Kommissionen jeden einzelnen Betrieb aufnehmen und die Taxe nach dem Umfang der ausgeschenkten Alkoholmenge be stimmen werden, sodaß kleine Gastwirtschaf ten eine mäßige, Betriebe mit einem großen Umsatz hingegen eim entsprechend hö^re Schanktaxe zu erlegen habm werden. Als Grundsatz bestimmt die neue Vorlage, daß der Wein- und Branntweinverkehr künf tighin vollkommen freigegeben wird. Die Regierung erho>sft durch diese Maßnah nie einen besseren Absatz der Weine und Schnäpse, wodurch die Lage dieses Zweiges unserer Landwirtschaft bedeutend gebessert würde. wodurch die eigene Erzeugung bedeutend eingeschränkt wird, während andrerseits ju-^osüwische Exporteure monatelang warten müssen, ehe sie den Gegenwert für die ausgeführten Waren erhalten. An zuständiger Stelle wird bereits die Einführung neuer Devisenvorschriften erwogen. Liqutbterung be< Weizen regimes Verabschkd»«! des «esetzk«t»»rfe» i« der GkUPschtw«. Die Skupschtina hat den Oesetzentwurf über die Liquidierung des Weizenregimes oerabschiedet. Das Gesetz bestimmt u. a., daß die Priv. Exportgesellsc^ft bis 3l). Zun: d. I. den Weizen noch »^terhin zum Preise von 1ÜV Dinar per Meterzentner kaufen wird, um dadurch den vom Staate mit dem Gesetz vom 4. Dezember 1V31 übernommenen Verpflichtungen nachzukommen. Vom 1. Juli an wird die Gesellschaft den Weizen für den Export in erster Linie direkt bei !^n Produzenten aufkaufen. Bis zur gän^ichen Liquidierung deS Weizenregimes wird zwischen dem Auslandspreis des jugoslawischen Weizens und dem AuftaufSPreiS im Inland noch immer ein gewisser Unterschied bestehen. Der dadurch für den Staat resultierende Verlust wird durch das sogenannte Mühlenpauschal gedeckt. Der Handelöminister ist ermächtigt, die Klassifizinung der Mühlen im eigenen Wirkungskreise vorzunehmen. Die Produzenten werden als Gegenwert für den der Exportgesellschaft verkauften Weizen je. zur Mfte in bar und in befri- steten BonS erhalten, welch letztere auch zur Begleichung der Steuern verwendet werden können. ztanbiouna d»< Won«» «earwlK mit Oeßernich Die jugoslawische Regierung hat den Warenclearing nlit Oesterreich mit 20. d. gekündigt, so daß derselbe am A). April außer Kraft gesetzt wird. Bis auf weiteres wird seitens der jugoslawischen Nationalbank die Devisenzuteilung für die Begleichung der österreichischen Forderungen eingestellt. ES werden neue Verhandlungen zwischen den beiden Nachbarstaaten eingeleitet, da Jugoslawien bestrebt ist, den Handelsverkehr mit Oesterreich auf eine bessere Grundlage zu stellen. Wie verlautet, soll auch Jugoslawien zum System der Einfuhrverbote für gewisse Waren übergehen. Damit im Zusammenhang betonen unsere Wirtschasiskreise, daß die jugoslawische Devisenpolitik tatsächlich entsprechend abgeändert werden muß. Bisher konnte jeder Importeur seitens der Nationalbank die nötigen Devisen in beliebiger Höhe zwecks Begleichung der Auslandsverpflichtungen zu-erteilt haben, während die Devisenzuteilung im Ausland stark beschränkt ist. Deshalb werden zu große Warenmengen eingeführt, X Gtimd der Natisnalhank vom lS. März (in Millionen Dinar, in klammern der Unterschied gegenüber der Borwoche.) A k t i-v a. Metalldeckung 1957.1 (-s- 2.7), davon in Gold 1759.6 (-i^V.1), Wechselportefeuille lV22.2 (—13.8), Lombarddarlehen 2V4 (—0.4), Saldo ^rschiedener Rechnungen 437 ^Passiva. Banknotenumlauf 4803.7 (-^7.9), Forderungen des Staates 22.8 (-i-2). Verschiedene Verbindlichkeiten in Giro 487.1 (-s-b3.7) und anderen Rechnungen 25. (—7.3). Bedeckung 3g.S5?e (36.53?t) davon in Gold 32.95?i (S2.8V?i). X SO«?«rs»Erhil«ß»«ß U»r die Ledee. ft»«O POlak. Das Landesgericht in Ljublja na hat über die dortige Firma Carl Pollak A.-G. den Konturs verhängt. Die Firma ist eine der ältesten und größten Unternehmun gen des DraubanatS. In Ljubljana befindet stch in einem modernen Bau eine Leder- u. Schuhfabrik, während Filialen in Kranj u. vrhnika bestehen. Die Passiven belaufen sich auf 87,420.000 Dinar, denen Aktiven in der Höhe von 66,874.000 Dinar gegenüber stehen. Die Firma wurde nach dem Umstiirz »n eine Aktiengesellschaft unter der Bezeich nung „JnduS" umgeivandelt, doch griff man bald wieder zum alten, weit über die Gren zen Jugoslawiens bekannten Namen. In nor malen Zelten wurden gegen 1000 Arbeiter beschäftigt. Die erste Gläubigerversammlung ist für den L. April um 9 Uhr beim Landes gericht in Lzubljana, die Anmeldungsfrist bis zum 24. Mai und die Tagsatzung für den 4. Juni um 9 Uhr festgesetzt. X Tahrestza«Pi»ersa««l»ng des Handels ßremiUmS. Der Vochand des Handelsgre miums für die Stadt Maribor hat die diesjährige Generalversammlung für den 30. d. um 1930 Uhr im oberen Saale des Hotels „Orel" einberufen. Die Tagesordnung umfaßt mehrere außerordentlich wichtige Punk te, wie Verkauf oder Weiterführung des Hauses in der Sloiienska ulica und die Frage des Austrittes des Gveiniums auS dem Ljubljanaer Greinialverband. X TOrisnachlaß sür Oelkuchtt». Nach einer Verfügung der Generaldirektton der Staats bahiten wird für den Transport von Oelku-chen, Mchl und Kleie aus Kürbissamen van der Station Slovenska Bistrica bis Kt. Jlj — Staatsgrenze der Frachtsatz ermäßigt u. lnit 190 Para per 100 kg. festgesetzt. X Die Stockholmer Börse, die wegen des Selbstmordes Kreugers geschlossen worden war, wurde nach eimvöchiger Pause wie der geöffnet. Der Verkehr wickelt sich rithig ab. Die Kreugeraktien stnd stark zurückl^gan- Igen. Auch die Staatswerte gingen im Kitcse I zurück. I X VM'« Md MPeko-. In der Oeffentlich-i leit find Gerüchte verbreitet, daß die tsch^ choslowakische Tchitzhfirma Bat'a die Abficht ha^, die bekannte slowenische Schuhisabrif „Peko" in TriiS zu erwerben und daß bereits ein Berttag zustande gekommen sei. Die Firma ^Pcko" stellt deingogen-über fest, daß ihr von einer solchen Absicht Bat'aS nichs bekmmt ist. Bei^ndlunyen stnd nicht angebahnt word^. sodaß von einem '.üerkauf der Fabrik noch viel weniger die Rede sei» ann. X v»i«o»sf»hr k» Fetor. Nach Mtdei-ung der landwirtschaftlichen BerfuchS- und Kontrollstation in M a r i b o r wurden im vergangenen Monat Feber aus dem nörd-ichen Teile des DraubanatS insgesamt 190.000 Hektoliter Wein nach dem AwSlanl ausgeführt, größtenteils nach Oesterreichs der Dschechoslowakei und Holland. XPol«is^»»G0rißche H«idolS»ertraGS»«r tzandluNgen. Die ^ndelsvertragsverlhand-lungen zwischen Ungarn und Polen sollen in der zweiten Hälfte dieses Monats begw-nen. In den nächsten Tagen wird eim ungarische Handelsdelegation nach Warsc^ abreisen. Man prophezeit den BerhanÜmi« gen einen guten Erfolg. Im Bordergrunde des Interesses steht die Frage der ungarischen Jmportkontingente. X Nnmönie» de« Kaffeeimport «o» «opolisieren. In rumänischen Mrtfck,afts-kreisen wird viel von der Einführung eines Kafseeimportmonopoles zwecks Hebung der Staatseinnahmen gesprochen. Im Sinne dieses Planes, der vom Finanzminister Ar-getoianu ausgeht, soll im Parla-ment ein Gesetzentwurf eingebracht werden, wornach nur der Staat das Recht hätte, Kaffee zu importieren und zu verkaufen. Diesbeziiglich sind bereits Verhandlungen mit Brasilien im Gange. Für den importierten Kaffee soll Brasilien keineswegs ^vgeld erhalten, sondern RoHül im Austausch^vege entgegennehmen. X DlSko«term»digmtg in Italien. Di« Bank von Italien hat den Diskontzin.Afuß von 7 allf 6 Prozent herabgesetzt. X AmerikanisiheS ^zen-D«mpi«g? Die amerikanische Regierung bereitet eine große KaMagne vor, um amevifanischen Weizen in Emopa zu Duinpingipreisen auf den Markt zu werfen. Es ^ndelt sich hierbei vor allem um den WeizenÄberschuß, der sich in den Händen deS Farm Board bsfmdet und gegenwärtig auf 125 Millionen Bush«! geschätzt wird, Farm Board hat an die Regierung und an die Kongreßparteien daß Ersuchen gerichtet, das notwendiFS Gesetz z» schaffen und dm Weizenverkauif nach Europa zu finanzieren. Außerdem sollen die Produk-tenhäMer ermächtigt werden, ihre gesamten Weizenvorräte nach Europa zu verkaufen. Damit soll das Farm Board von dem Weizenüberschuß entlastet iverden, der als dauernder Druck auf den amerikanischen Weizenpreilfen liegt. Der Leiter des Getrei« de-Etavildsierungskomitee Mlnor ist bereits nach Europa abgereist, um >vogen des Weizenverkaufes zu verhandeln I^arullell um Lllela Romm von Bodo M. Bogel e«w7rl«dt dzf ^ f'eucin vinior. Nollo (8»»l«) 32. K a p i t e l. Das vpftr. Gisela Norden saß in ihrem mölilierten Zimmer und starrte mit umflorten Augen auf die Schreckensnachricht, die die „Berliner Telegramm-Zeitutdg" enthielt. Wie viele Male hatte sie nun schon in dieser Nacht den unglückseligen Artikel durchgelesen? Wie viele Tränen hatte fie schon geweint? War es nicht Giselas eigene Schuld, daß eS so komnlen mußte? Hätte sie nicht alles durch in einziges Wort verhüten können? Gewiß, sie trug die Verantwortung; sie war die Ursache dieser Tragödie, die jetzt in alle Welt hinansgeschrien wurde. Und sie, Gisela, trieb sich Mhrenddessen in Tairz lokalen herum, taumelte am Rande des Weges, t^r in den Abgrund führt. Wae es nicht eine Schande? Sie nahm sich in dieser Nacht fest vor, ein anderes Leb^ anzufangen, stch des Opfers, das ihr gebracht worden ivar, würdig zu erweisen. Die verwünschte Zeitung! Gisela griff Wiedel danach und las die Hiobsbotschaft tzon neuem durch. W^ n^tern, lote teil (44. Fortsetzung). nahmSloS, wie brutal ihr diese Worte vorkamen! In großer Schrift stand es auf der ersten Seite des Blattes: „Das tragische Ende der Nordpol-Expe-dition!" Es folgten mehr oder minder dramatisch gehaltene Untertitel; dann hieß es: „Unser R-Korrespondent meldet aiis Oslo. Die Nordpol-Expödit^on, an der der bekannte Berliner Journalist Will Lambert teilnahm, hat ein tragisches Ende gefunden. Seit Ü^r einer Wo<^ schon war man ohne Nachricht von den kühnen Forschern, und in maßgebenden Kreisen wurden schon die schlimmsten Ber'nutun-gen geäußert, um so mehr, als man schon im Voraus das Uiiternehinen wegen der vorgeschrittenen Jahreszeit für äußerst gewagt hielt. Die ^ssimisten haben recht behalten. Das Polarflugzeug „Germania" ist verunglückt. Der rusiische Flieger Se-gelow, der einen Erkundigungsfluz uuter nommen hatte, ist heute in Oslo eingetrof fen. Segelow ü^rgab Ihrem Korrespan deuten die Aufzeichnungen Will Lc^m berts, in denen alle Einzelheiten der Polartragödiie geschildert sind." Nach diesen einleitenden Sätzen brachte die „Tele^mm-Zeitung" den au'^filhr-lichen Bericht Hres Mitarbeiters üter die Unglücksfahrt. Will Lamibert fchilderte zunächst den Ziveck der Reise, der in der Feststellung des kürzesten Luftweges von Euro pa nach Alaska über den Nordpol bestand. Ein reicher Amerikaner hatte die Kosten des Unternehmens aufgebracht. Er nahm selber an der Expedition teil. Die übrigen Passa giere waren, außer dem Piloten und dem Mechaniker, ein amerikanischer und ein schwÄischer Journalist. Der Start, der un ter allen Umständen noch vor Einbruch des Winters stattfinden sollte und wegen schllech ter Witterung mehrfach verschoten worden war, erfolgte in den friihen Morgenstunden ohne alle .^ndernisse. „Drei, vier, fünf Stunden", schrieb Will Lantbert, „siogen wir min schon über dem unendlic!^ Eismeer. Das Schauspiel, das sich unseren Augen bot, hatte ettvaS Läli meivdes an sich. Wohin man sah, nichts als diese' weiße, eisige Fläche, von der d!^ unheimliche Atem der Unendlichkeit und des Todes ausgeht. Nie in meinem Leben fühlte ich mich derart einsam, derart unbedeutend und klein wie in diesen Stunden ateinlsser Erwartung." Es folgte eine Schilderung des I^lu^ies über Spitzbergen: !^nn fuhr Will Laiiilert fort; Nach genau elf ^ tu «chen und dreiuiid-dreißig Minuten Flugdauer gab uns de« Pilot ein Zeichen. Wir u>ußten Bescheid« Aller Augen starrten nach unten. Wir übev» flogen den Nordpol. Ich muß gestehen, dnß, so außergewöhnlich auch die ^tsache war, ich mich doch nicht soni^rlich erregt fühlte. Die Landschaft war von der gleichen eisi^ gen Leere wie bisher. Wir kreistei, wie der Pilot nach und nach die Herrschaft über die MaMne vertoe.- .Martvor« Nv««e? W »G« «. «Sr, l«R Kunctmsckunz. vle V«rI»»5Nrmt» »I»«, Veo«r»6. Kmnsk» ulw» ZV. vur6e devnN-äle ^kdilclunzen cler ?uküniti?en rüm..katk. Katkeclrale in veo-Ssacl. 8civie Uic ?n diesem ?>veclce emittierten KatkecIrs!endAu»l.c)8e ?u verkaufen. ^»ebitem adl«e Verla«»iirm» öle vvMn«unien 6ße»er v»vlN>«ui« nlekt elnklelt vuräe »m lieutl«en?a«e «lle vevotlmitektisun« lm 6vr komflet^ntvn Vekünlv « ntro « vn! Wir Mien uns veranlakt. ciiese 'satsacke allen Interessenten mit cler ketonun^ ktkANnt^uLebeil. äalZ «ile ob«en»nnte VerlaUsflna» mkt uns ln llvlnerlsi peektsverkHItttiv »tvkt! ^27 k e 0 8 f s «Ili»o6?ov» e«»t» 6, l. 5t«»«lr (psl»js r-»k» dRnk«) eine ^«Ivoloturs-ilaniiei ervlknet !,»t. - ü.« »V' Si«i VlisnellsM I licrnmpliore von ? diA 4 I.lter Hpottdilll?! ^^sfidvr. tZosposk» ulle» ll. ^dt. vummi! Z5S5 ?Lr O»taml OreSte» Sortiment ,n Lieri,rl»«n «ed»t ckver»en veck»r«>«e. tilceln IV^?I peck«. 0e««l. «is kiv«. HIarlboe. «He» tt. zzsz Vv' v 45 j^illimeter stark, astrein, mveiledst trocken. — .Ikierte nnt?r »lausten« an öie Verxv. 6e8 ölattes. 3335 l)te ^rASt« u»ä sckünsle ^u»>v»KI in GnsUseliGn UIK«I tseliGedlseksn ttokksi^ tttr tierrensizüjze unä k^rakjs!,rsmAntel?u re<1u?ierten pleisea sucli suk seilzalilunx dei , Nsridor. ItoroZilca 9 l.. Vltt-L Kaden uns infliitce unserer )^nlk0n«ll-»un«en üker «lie ?rei,retiu»!eruni l»«»uelit »der »siren Ntics' Immer »e» lol>nt 5lek nickt veiren öer I«>elnen prelsäiske ren7 «lie »Ite Liniraussquelie ru veeksein« »der txl»uden unseren l^itteilun^en einisck niekt. veien »ekleckter Lrkskrun Zten mit »o msncker unsolicler I^eklsme ciie nur »u oit aNe» versprickt an«! nickt» Kiiit. mese dier einige von unxren neuen prelisn: mit 2 Kraeen . . Nln 33.—. 39.— Is. ^odekemden mit? Kraben Din 43.-. 53.-Is. Pvpelinliemcken mit ? Krakxen Nin 56.-Lportkemclen mit ttinder l^in 35.— Is. Sporthemden mit f^inder Vin 46.—. 50.- Hemden von Nin 19.— autv. I^nterlioseit von Nln 13.— suiv. t^un. un^Ilen, äj« »nlä8sliell Äer Vslorkoiertszv lkror l.ivdell böäackl sioä «Iilngs >6 empkvklon äon vÄtorkasvo äis ott zr. n« »Vooiu»v 2ur Vorküxunß M stellen! ^uk äiese Veise iLt äss xrosse ?rodlsm äsr Ostörbesokerunx billiß un6 vkleictvoll xelöstl o«? vsn oiiRsr s.ooo ooo — »r»>«>»li» »»!»ti>». w »»t»Ix», »» kli Ilm N«»»»»i!»>>«i <»»> <>«» Ximk LtsoZka «. »^esöe Wnd. dik« :i, ^»rlw»