Laibacher Seituna. ^« 7«. Donnerstag nm 37. März «8H« Die „Laibacher Zeitung" erscheint. »,it Ansn^hme der 3o„n- uno ff.iertage, laglich, mw fastet innlmt ftvn Ärilacp» im <5o»lptnii c, an zjäliri a ll ll l, al l' iä^Vs^^^^--------^-------------- Kreuzband im Conwtoir ganzjährig 12 fl. ha lbjährig tt fl. R.l die Zussellnng i»s H.us ss'w l".' ^?»'!^^''!'' "^^ Kre.,,bml° ,mo gedruckter Adrc„e ,5 st halbjährig 7 fl. 30 lr. - In seration Sgebs, s, r f.ir e,,., Zvalten ei!, oocr oen Na„>„ derselbe. '.nscha,tl»ig 3 fr.. fin ,w.',»,al,qe ^ lr.. ,»r drel»,.il,ge .» fr. C. M. Inserate bis ,2 Zeilen sollen , «. f.,r 3 Mal. 50 lr. fur 2 Mal und 40 kr fur 1 Mal Vi^. ^«s Zu düftn (M'iihren ist nach dem „Provisorischen Gcsehe vom , Vice-Archidiaco» und Stabelpfarrcr zu Vltocac, Ignaz Vinsky, und den Vice Archidia-con und Pfarrer zu Pcrusie, Stcphan Sarkotic; dann bei dem (^athedralcapitel zu Modruß den Vice-Archidiacon und Pfarrer zu Slum, Hieronymus Plese; den Vice Archidiacon von Verbovsk und Pfar^ rer zu Lokovdol, ?lntt'ü Kaliimann, und den Spi-ritual im Benedictinerinnenklostcr zu Fiume und lZatcchctci, an der dolligen Madchenschule, Johann Nacic, allergnädigst zu ernennen, und die Ehrenca nonicate bei dem Eollcgialcapitcl zu Fiume dem Gymnafialdnector und Exhortator zu Fiume, Caspar Kombol; dem Pfarrer in Spims ad S. Georgium und Archidiacon in der Agramer Diöcesc, Stephan Hauzer, und dem Director der oberen Elementarschule zu Fiume, Katecheten und Professor der Vor-bereilungsschule, Michael Saftic, allergnädlgst zu verleihen geruht. Se. Majestät haben mit a. H. Entschließung vom !5. März d. I,, dem magistratischen Secrelär und Mitgliedc der Entslnnpfungscommission in Lai.-dach, Anton H?o dkra isch eg, in Anerkennung seiner erfolgreichen Thätigkeit zur Förderung des Entsum^ pfungsunternehmens daselbst, das goldene Verdienst-kreuz allergnadigst zu verleihen geruht. Se. Majestät haben mit a. H. Entschließung """, 2«. Februar d. I., dem Bestallungsdiplome des zum päpstlichen Konsul in Zara ernannten Mar-chese, daß Exequatur zu ertheilen geruht. Der Minister des Innern hat den BczirkscoiN' missar ll. l^l^sse, Joseph Rolhkugel, zum Bezirke commissar l. ülasse, und die tZonceptsadjunctcn I. blasse Friedrich Pelikan und Wladimir K ram er zu Bezilkscommissären II. Classe im Kronlande Mahren ernannt. Nichtamtlicher Theil. Forstliche Briefe. NI. ...../ Der glvße Waldreichthum unseres Kronlandes schuf scincr Zeit — als die Ansprüche an die Wälder noch mcht so groß waren, als ge,-gegenwärtig -^ einen großen Holzüberfluß im Lande. Die Eisenindustrie hatte noch nicht den gegen. wärligm gloßln Umfang sslanqt, inden, ihr dcr Wcltvelfshr noch nicht in den» Grade erschlossm war, als dilß gegenwärtig bei so außerordentlich erleichtertem Verkehre der Fall ist; der Export von Holz-waren und Bauhölzern war ebenfalls vor noch nicht langer Zeit ein höchst geringer, Es hausten sicd deßhalb Holzvorräthe auf Holzvorräthe in den Wäldern, die wahrhast unvcrsilgbar schienen. Von kri->-',er Seite wlnde, so wie in anderen Landern, fur getlgMe Absatzwege, und den damaligen Verhält niffcn angemessene, möglichst höchste Verwerthung der Forstproducte Sorge getragen; zudem hemmte auch die bestandene Kohlenwidmung großmthrils den fllicn Verkehr mit dcmsrlbm Die damals vorhanden glwcslnen großen Holzvorralhc, und der Mangel fast jeden Handelsverkehrs mit Holzmalc. rillen im Lande, machten daher die Producte dcr Wälder, noch in der letzten Hälfte dcs vorigm Jahrhunderts völlig werthlos. Wie sehr dieses der Fall war, möchte daraus entnommcn werden können, daß noch in den achtziger Jahren in eincr der industliösestcn Gegcnde» deS Landes, nämlich in Oberkrain, wie aus einem, uns zur Hand gekommenen, vollkommen glaubwürdigen Acte hervorgeht — die Klafter Kohlholz von 5 schuhisjer Scheiter-lc5!,a.s, wie sie in dcn Kohlhäilfen zur Vcrkohlung eingsschichtct wird, und welche im Mass.ngchaltc gleich ist, zwei Wiener Klafter von Iazöliiger Schsi-terlänge -> zu jener Zcit mit 4 Kreuzern hsutigcr Währung bezahlt wurde. Obwohl dieser Preis im Jahre 1805 auf 8 Kreuzer, zur Zeit der franzö'si schen Zwischenregierung auf 12, seit dem Jahre !825 auf 20 kr. stieg, und ftitdcm zwischen 20 und 40 tr. schwankt, und nur ganz nahe an den Verbrauchs-örlern gelegenen Wäldern eine Höhe von l bis höch^ , stens 2 Gulden erreicht, so steht derselbe doch in keinem Verhältnisse zu den Holzpnisen in den übrigen Kronländcrn, denn eS wiroz. N. in Mahren, ,mdBöhmen zum Eisen- uud Glashüttenbetriebe sür eine solche Klafter Holz heutzutage nirgends unter 5, ja hau-sig 8 bis 12 Gulden CM. bezahlt. Wir wollen hierbei von den Holzpreisen in den Städten, wie z B. >n Wien, Prag, Brüim ?c. ganz abschcn; denn dort werden sie deßwegen so in die Höhe ge schnellt, wcil ein großer Begehr des Holzes auf zu engem Raume concentrirt ist; Wd es in so großen Massen als eö gebraucht wird, ohne große Trans' portkosten und sonstige Schwierigkeiten ost aus writer Ferne nicht herbeigeschafft werden kann. Erwähnenswert!) dürste cs dcmohngcachtct seyn, daß der Preis einer Klafter buchener Scheite von 5 Schuh Lange in Wicn bei 30 st. und in Nicderöstcrrcich durchschnittlich l« fl. EM. betrat. Unsere seit jeher so außliordentlich niedrigen Holzpreise — die mit den Prisen anderer Artikel des täglichen Verbrauches in gar keinem billigen Verhältnisse stehen, und, sagen wir es offen, der Mangel an Betriebsamkeit und Voraussicht der Waldeigcnthümer, sind die primitive Ursache des ge genwarligen so bedauernswürdigen Zustandes unserer Forste. Nicderigc Holzpreise, wie wir sie noch zur Stunde haben, so wü'nschenswerlh sie auch für den Consumcnten erscheinen — bringen im Ganzen Nachtheile, welche den momentanen Vortheil, den sie gewähren, bald ganz aufwicgcn, wo nicht vielfältig überbieten werden. Die nächste Zcitfolge wird diesen Ausspruch rechtfertigen, es dürfte sich auch im Verlaufe unserer Betrachtungen d!e Gelegenheit darbieten, näher hierauf einzugehen. Der Preis des Holzes, wenn der Holzzüchler auf die Nachzucht desselben die gehörige Sorgfalt verwenden soll, muß, so wie jeder andere Gegenstand des Vekehr5 u„d täglichen Gcbrauches, zu dem Preise des Kornes — der als der Normalpreis für die meisten Gegenstände angesehen werden kann — in einem gewissen Verhältnisse stehen, damit der Wald-eigenlhümer darin den Ansporn zu einer intensiven nachhaltigen Forstwirthschaft finde. sTchlnß folgt.) Slavische Nundschau. " Prag Das F.stoial zu Ehren dcr Gäste bei der Eröffnung der Prag - Dresdener Eisenbahn soll den „Pr. Nov." zu Folge für 300 Personen hergerichtet werden. Die Bürgerresource veranstaltet bei dieser Gelegenheit eine glanzende „Beseda." * Die Earlskirche in Prag wird, wie die ..Pr. Nov." melden, im byzantinischen Style zur Erinnerung an die denkwürdigen Zeiten der slavischen Apo-stcl Yyrill und Methud, von denen der «'-echische Füsst Borwo/ zuerst d.is Christenthum annahm, vom Grimd aus ncu gebaut werben. * Der noch junge «'-lchischc Schriftsteller Ema-nuel Krei<'-i hat ein Lehrbuch der Mathematik in der c'lchischen Sprache mit zahlreichen neuen Formeln und Schlüsseln verfaßt. * Die ,-cchische Literatur wird noch im Laufe dieses Jahres nahmhaft bereichert werben. Die Geschichte der i-echischen Nation von F. Palacky befindet sich unter der Presse; ^afarik bereitet ein ety-mologisches Wörterbuch und die zweite Auflage sei, ner slavischen Alterthümer zum Drucke vor; s'ela kovSky arbeitet an einem Eommenlar zu Iungmann's Wörterduchc. so wie an ein« Sammlung slavischer Sprichwörter, die so reichhaltig seyn soll, daß die Rubrik: »Weisheitssprüche' allein über 40 Druckbogen umsaßt. Erben hat das theologische Werk von Stitny: „Bücher der christlichen Lehre", 5cin für sich abgeschlossenes altöechisches Werk) zur neuen Herausgabe umgearbeitet. Professor F. I. Swo-boda wurde von seinen Schülern und Freunden ersucht, die älteste «'-echifche Chronic „Jahrbücher des D'kanZ Koima" aus dem Lateinischen in's " bringen die Gründung einer slovakischen Gelehrtengcsellschaft in A'" regung. — Der verdienstvolle vaterländische Schriftsteller Alcrus Fi>nye5 hat, wie die „Pesther Zeitung" in einer Notiz bereits kurz erwähnt, ein geographisches Lexikon von Ungarn (^la^g^^««^ Les>Ls.''l'I>ll denblatte entlehnten Notiz, war einer irrigen telegraphischen Depesche entnommen. Der wahre Sachver» halt ist, daß d:e auf den !9 d. in Greifswald an. beraumte Gerichtsverhandlung gegen Hassenpflug aufgeschoben wurde, da der Vertheidiger deö Angeklagten zur Beischassung von Behelfen einen Aufschub nachsuchte. Eorrcspondenzeu Radmannsdorf, am 24 März. Ein schauderhaftes Verbrechen hat sich gestern hier in Radmannsdorf zugetragen, welches den kleinen Ort in einige Unruhe und Aufregung versetzte. Ein Sohn — vcrheiratheter Mann — bewaffnete nach allen Anzeichen, seine Hand zum lö'dtlichcn Streiche gegen seinen eigenen Vater, und stürzte ihn spater, um den Verdacht von sich abzulenken, über eine Mauer. Der dieses Verbrechens dringend verdächtige ist von der Sicherheitsbehörde bereits dem Gerichte überliefert worden. Wir kennen die näheren Um-stände dieses neuerlichen Ausbruches roher Bestialität noch nicht, doch scheint es, nach dcn Auteccdenlien zu schließen, daß lang genährte Feindschaft, Zwietracht und Familienhader die Motive dieser scheußlichen That gewesen seyn mögen. Wir können ditse Nachricht nicht schließen, ohne auf den betrübenden Umstand aufmerksam zu machen, daß es ein trauriges Zeichen der Zeit ist, daß sich dieser vor nicht langer Zeit in hiesiger Gegend schon dagewesene Fall — wo dcr Sohn den Vater erschlug — nun in so kurzer Zeit wiederholt hat. Jeder solche Vorfall ist eine dringende Mali-nung an die Volkslehrcr, auf die Hebung der moralischen Versunkenheit des Volkes nach allen Kräften hinzuwirken; denn nur aus ihr entspringen solche Verbrechen, die nur einer entmenschten Natur eigen seyn können. In die Herzen der neuen Generation, der Jugend —. mögen die Keime zur Sittenreinhcit, Aelternlicbc, Rechtlichkeit und Achtung vor dem Gesetze gelegt we.den , damit wenigstens in dieser — wenn wir auch die gegenwärtige leider aufgeben müssen — die Entsittlichung des Volkes nicht weiter wuchere. Der gegenwärtige Zustand der Volksbildung ist nicht geeignet, diese höchsten Lebensgüter in die Herzen der Jugend einzuimpfen; möge eine zeitgemäße Reform derselben an die Stelle des leeren Formelwesens treten. — Trockene Formeln, ohn« dcn belebenden Hauch der werkthatigen Liebe, ohne beständige Aufmunterung zum Guten und Edeln sind nicht geeignet, das Abirren des menschlichen Herzens vom Pfade der Tugend zu verhüten. »Säet Liebe und ihr werdet Tugend ernten; prediget Laster u>,d es werden Dra» chenzahne aufgehen.« In der Liebe beruht die wahre Humanität; nur sie ist geeignet, gute Kinder und tugendhafte Staatöbürger zu ziehen. Alles Uebrige ohne die Liebe, ist eitel Plunde,'. S i e ist das ewig wahre Lehrsystem ! — Mailand, 2l. März — 0. ^. —- Der Winter scheint nun auch bei unS seine Nechte nachholen zu wollen, und die sehr unbeständige Witterung, welch, von Wind und Kälte plötzlich zu einer lauen Sciroccolust. und dann wieder auf Regen umgesprungen ist. konnte nicht umhin, ihren nachlheiligen Einfluß auf den <Ä«sundheitszu-stand fühlbar zu machen; Grippe und rheumatische Affectionen waren in der letzten Woche vorherrschend, und es gab beinahe keine Familie, wo nicht eines oder mehrere ihrer Mitglieder mit diesen Modcüveln behaftet gewesen waren, was vielleicht anch zum Th^il von dcn Carncvalsstrapazen herrühren möchte. Es ist übrigens hier sehr st,lle geworden, doch war am !9. März, an welchem in ter Kirche des heil. Io-seph das Fest dcs Schutzpatrons gefeiert, und vor dcrsclbcn eine Art Jahrmarkt gehalten wird, die ganze fashionable Welt auf den Beinen, um bei Gelegenheit les Ablasses sich zu sehen und gcsehen zu werden. Auf dem politischen Gebieteist nichts Erhebliches geschehen, wcnn wir einige Vorfälle ausnehmen, welche, obwohl a>» sich geringfügig, und nur als Jugendstreiche zu betrachten sind, dennoch von allen Ruheliebenden tief bedauert werden, indem durch sie der Zustand der Unbehaglichkeit und Acngstlichkeit, in dem wir leben, gleichsam verewigt wird, und die Behörden zu ernstem Einschreiten gegen die Schuldigen, die meist nichts als dethörte Knaben sind, gezwungen werden. Vorige Woche wurden in einem außerhalb der Stadt, und gerade in der Nahe eines Forts gelegenen Gottesacker zwei Studenten des hiesigen theologischen Seminariums arretirt, welche die Mauern mit den aufreizenden Inschriften bedeckten, die wir im Jahre >848 nur zu oft an den Häusern zu lesen bekamen. Es ist schwer, sich den Zweck zu verdeutlichen, den diese jungen Leute, die von angesehenen Familien seyn sollen, sich vorgenommen hatten, denn wer halte auch an diesem Orte solche Inschriften gelesen. Auch im k. k. Lyceum S. Alessandio fand am l8, Mär; (dem Jahrestag der hiesigen Revolution) eine kleine Ruhestörung Statt, welche die Ausweisung einer gewissen Zahl Studenten zur Folge hatte. Das Journal »lg ?'mm>,<< das die Stclle und die Abonnenten der im vorigen Jahre suspendirlen »N,'2 >',«"»" über? nommen hatte, wurde in Folge «me5 sehr aufreizen den Artikels, rer nickts weniger als die Revolution predigte, auch suspendirt, und der vesaulwoi lliche Redacteur, De Gaspan, in das Castcll adgchihlt. Fürst Schivarzsnberg hat uns vorige Woche zum allgemeinen Bedauern, da er wirklich hier viel Gutes gewirkt hat, verlassen, und der neue an seiner Stelle a/tretene Statthalter der Lombardei, Graf Strassoldo, hat bereits seine Amtswirksamkeit begonnen. In diesen Tagen machten die Beamten der verschiedenen Dicasterien demselben ihre Aufwartung und wurden von ihm mit ebenso würdevollen als leutseligen Ansprachen bewillkommnet. Ein in der gestrigen „Mailänder Ztg." crschie.-mncs Proclam dringt zur allgcmeinzu Kenntniß, daß, nachdem Se. Majestät die Formation eines Militär.-cordons längs der piemontesischen und schweizer Gränze angeordnet hat, der Befehl an alle Militär- und Finanzwachen ergangen ist, auf diejenigen zu feuern, welcke nach dreimaligem Anrufen nichl ballen, oder die Waffen, die sie bei sich hä'lttn, nicht von sich werfen sollten. Oesterreich. Wieu, 22. März. Die »Oesterr. Eorr.« schreibt: Da die Verhältnisse im Allgemeinen, namentlich die Beziehungen zu Preußen und den mil dieser Macht verbündeten Staaten sich zu Folge der neuesten Nachrichten sehr befriedigend zu gestalten scheinen, so Wachst das Vertrauen und die auf der Börse vor einigen Tagen bemerkbar gewordene Tendenz eines obwohl nicht leicht erheblichen Steigens der edlen Metalle hat wieder nachgelassen. Wie wir vernehmen, sollen demnächst auch die Beschränkungen, welchen die Befreiung vom Militärdienste durch Erlag einer Taxe unterlag, aushören, und ganz nach den Bestimmungen des bezüglichen Patentes verfahren werden, selbst' verständlich jedoch mit Ausschluß der von Amtswcgen Abgestellten und der Necrutirungsflüchtlinge. — Der Entwurf der neuen Börsenordnung ist vollendet, und das Finanzministerium beabsichtigt, ihn einigen praktischen Geschäftsmanne»« zur Revision zu übergeben. Wien, 25. März. In dcr österreichischen Antwort auf die preußische Note vom 9. März wird auf die Wichtigkeit hingewiesen, wie nothwendig und wünschenswert!) ls sey, zuerst line definitive Central, gewalt herzustellen, die aus dem N,uner.-Collegium mit I I Stimmen bestehen würde. Die besondern Puncte könnten alsdann flstgtstellt werden, wobei Oesterreich die Nechie sowie die Machtstellung Preußens vollkommen anzuerkennen geneigt sey. In Be» treff des Präsidiums wird deullich gesagt, daß Oesterreich die Pflicht habe, dieses Recht im Interesse aUer Bundesglicder allein auszuübeil, und daß es nicht in seiner Macht liege, dasselbe einseitig auszugeben. — Die Unterhandlungen wegen Anschluß der östcrr. an die baierischen Bahnen sind zu Ende ge. bracht, und es dürsten demnächst beiderseits BevoU» mächtigte ernannt werden, um den bezüglichen Vertrag abzuschließen. — Die »Independence" bringt folgende telegraphische Depesche aus Berlin, 20. März: Der Artikel des „Journal des Debats" über die deutschen Angelegenheiten ist von Anfang biß zu Ende falsch.« — — Gegen das Vorrücken der verstärkten österr. Truppen im Kirchenstaate sind von Seiten Frankreichs und Englands Einwendungen erhoben n?o» den, die aber österr. Seils kaum berücksichtigt wer-den dürften. — Aus Constantinopel wird dem „E. B. a B.« gemelkt, daß Arif Eff"idi in Wi.u die Genehmi, gung der österr. Negierung zur Uebersiedlung de» ungarischen Intermrlcn in Ktutahia nach Amerika eldaltcn habe, da Oesterreich dieselben jetzt selbst lieber in Amerika, als in dcr Türkei sede. (Wahr. scheinlich hezicht sich diese Genehmigung nicht auf alle Emigranten, von denen vorläufig 16, nament» lick Kossuth, Batthiany und Perczel in Klein.-Asien intcrnirt bleiben.) — Aus Antwerpen wird vom l9. d. gemeldet: Der östcrr. Dreimaster .>Anna O." befindet sich auf unserer Nhtde. Dieses schöne Schiff ist ausschließlich mit österr. Fabrikaten beladen, welche für die LoN' doner Ansstellung bestimm: sind. — Nach der letzten Voltszahlung leben in Sie« benbülgen 2,06l.645 Einwohner. — Die Uebersicht der Ergebnisse der Straft rechtspflege in den Kronlandern, wo das Strafge. srtz von» Jahre »803 bereits in Anwendung ist, entnehmen wir bezüglich der Fälle, wo das höchste Strafmaß in den Jahren »845 — einschließlich l848 — verhängt wurde, folgende Angaben: Lebenslanger Kerker wurde rechtskräftig in die. ser ganzen Periode nur wirer einen Verbrecher in Krai » und wider drei Verbrecher in Böhmen (bei dem üriminalgerichte Prag) ausgesprochen. Auch die Todesstrafe wurde wahrend des Zeilraums sehr selten in Anwendung gebracht. Es wurden wahrend der 4 Jahre 1845 —l848 mit dem Tode bestraft in Wien . . . . l im übrigen Niederösterreich . 2 in Oberösterreich ... 2 „ Salzburg . . . l ,> Böhmen .... 2 ,> Mähren . . . - » „ Dalmatien . . . l „ Galizien - > »I 2 der Bukowina ... 2 ,> iiomvardie ... 4 Zusammen 27 Personen binnen 4 Jahren. — Das kriegsrechtliche Verfahren und dessen Ergebnisse im Laufe veS Jahres 1848 konnten dabei nicht in Rechnung gt nommen werden. * Daß die Wirksamkeit der Gensd armerie fort. wahrenden, gewöhnlich auf Entstellung «inzelner That-fachen und Ereignisse beruhenden Angriffen in ver. schieoenen Tagcsblattem ausgesetzt ist, ist eine leider gemachte Erfahrung. Wo Entstellung nicht ausreicht, wud neustens sogar zur Erfindung geschritten; so hat 2N1 neulich die eiste Probcnummcr eines auslandischen Blattes die Notiz gebracht, ein Gensb'armc habe in Pinkafeld nächst der steiermärkischen Gränze ein einsam wanderndes Mädchc" berai'l't, sodann ermordet, und hierauf die Anzeige erstattet, den Leichnam cmes ermordeten Frauenzimmers gefunden zu haben. Doch habe ein Handwerksbursche, der Augenzeuge der That war, die Sache aufgeklärt und der Gensd'arme sey trotz seines Läugnens der Schuld überwiesen worden. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Falles wurden — so unwahrscheinlich der Fall klang — hierüber Nachforschungen gepflogen, und durch dieselben constatirt, daß weder in Pinkaseld, noch in der ganzen dortia/n Umgebung ein Fall der bezeichneten Art vor-gekommen, auck fein Eilischrciten eines Gensd'.irmen Statt gefunden hade, welches nur den entferntesten Anlaß zu irgend einer ähülichcn Nachricht geboten hätte. * In der Sitzung des Präger Stadtverordneten-collegiums vom 20. d. theilte der Bürgermeister Hr, Dr. Wanka den Antrag des Stadtrathls bezüglich der Enhcilung des Ehrenbürgerdiploms Sr. Durchlaucht dem Fürsten Schwarzenberg mit, molivirte denselben durch Aufzählung der Verdienste, und die der Herr Ministerpräsident um die Erhaltung des Friedens, um die Federung der neuen Gerichts und Gemeindeverfassung sich erworben hat. Die Herren Dr. Helminger, Schubert, Bärenreuter unterstützten denselben, die Herren IaroH, Palacky, Dr. Pinkas, Dr. Hora^ck wünschten jedoch die Vertagung dessel-den; die Debatte wurde ziemlich lebhaft geführt Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Hrn. Bürger« Meisters angenommen. * Der Brünner Großhändler F. Gastl ließ im v. I. eine Dankadresse an Se. Majestät den Kaiser von .Nußland für die zur Bewältigung der magyarischen Insurrection geleistete Hilfe auf das Prachtvollste anfertigen. Die Adresse war von einem Wiener Juwelier meisterhast in Silber gefaßt. Die Kosten der Anfertigung und Uebcrsendung betrugen nahe an 10 000 fl. C. M. Der Kaiser von Nußland hat die Adresse huldreich angenommen und übersandte Hrn. Gastl die große Medaille für Kunst u»d Wissenschaft. * Die mit der Angelegenheit des Freihafens von Venedig beauftragte Commission halle die Ehre, Sr. Majestät dem Kaiser vor dessen Abreise vorgestellt zu werden, und erhielt, wie eine von ihr ausgegangene, in venetianischen Blättern veröffentlichte telegraphische Depesche meldet, die erfreulichsten Zusicherungen, welche eine baldige Erledigung der schwebenden Frage er-warten lassen. Von der Mur, 18. März. Gratz wird in Zukunft eine befestigte Stadt seyn. Das Handelsministerium hat abermals die Erbauung einer Privat-Eisenbahn concedirt. Dieselbe wird von dem Städtchen Voitsberg nach Gratz führen. Die mächtigen Stein, kohlenlager in der Nähe jenes Ortes gestalten eine solche Verbindung zum Bedürfnisse. Die Bahn wird auf Privatactien zu «000 oder 500 fl. gebaut wer. den. Wir wünschen der Speculation einen guten Erfolg. -. Eil, großer Militärerceß auf dem i!andgute eines Professors nächst Brück in Dbersteier macht viel von sich sprechen. Die Klage ist gehörigen Orts angebracht. Hermannstadt, ,,. März In dem Dorfe Mezö Madaras erschien bei dem ungarischen Edel-manne Pataki ein beurlaubter Corporal und forderte denselben auf, ihn für die wahrend der Revolutionsepoche ihm zugefügten Verluste zu entschädige,,'; der Edelmann verweigerte das Ansinnen mit dem Bc deuten, er möge seine Ansprüche auf gesetzliche Weise geltend machen. Hierauf verließ ihn der Corporal, ein geborner iliomane, mit der Drohung, er werde ihn schon zu zwingen wissen. Bald darauf erschien derselbe mit dem größeren Theile der männlichen Bevölkerung dieses Walachischen Ortes, der Edelmann hatte sick mit seinem Wirthschastsbeamten, so gut es ging, verrammelt und in Vertheidigungszustand ssksehf, so daß der Hause nicht sogleich einzudringen wagte. — Der Wirthschaftsbeamte rieth zur Flucht und suchte selbe auch durch den Garten zu bewerkstelligen, allein die Menge verfolgte ihn, holte ihn ein und mißhandelten ihn, daß er n>ie leblos am Plahe blieb. Mittlerweile hatte sick der Edelmann im Stalle verkrochen, allein die Barbaren fanden ihn auf, mißhandelten ihn und wollten ihn gleich tötten, änderten aber ihren Entschluß dahin, ilm vor dem Dorfe aufzuhängen. Der Zug kam an einem Corporal vom Inf.Reg. Livkovich vorüber, welcher mit vier Gemeinen eben ^uf Execution im Dorfe anwesend war, diesen rief der Edelmann um Hilfe an, aber ohne Erfolg, denn der Troß drohte auch den Corporal zu erhängen, wenn er sich einmische. So kamen sie vor das Haus, wo die vier Gemeinen von Livkovich waren, welche ihr Corporal, der einen Vorsprung gewann, die Waffen ergreifen und einschreiten hieß. Esgelang, den Pataki in dicstZ Haus zu bringen, wo ssdann Unterhandlungen ge« pflogen und durch die drohende Hallung der fünf braven Klieger die Menge in Respect gehalten wurde. Der umsicytsvollc Corporal schickte nach dem Unter-bezirks-Commissär in dessen Station, allein dieser gleichfalls ein Romane, kam erst deß xmdern Tages. Die Erhebung geschah derart, daß nur dessen Etam. me5genossen zu Worte kamen, so d^ß die Aussagen dahin gingen, als habe Patati sich gewaltige Angriffe zu Schulden kommen lassen. Die Sache wurde aber durch den Anführer des Executions--Delachements an seinen Commandanten, sofort an das Maros-Vasarhelyer Districts-Commando be? richtet, welch' letzteres sogleich cin Sicherhcits.Commando absendete. So wurde der Edelmann geret tet, scin Wirthschastsbeamter soll Hoffnung zum Auf-kommen geben. Deutschland. Dresden, 20. März. Heute Früh haben uns die letzten österreichischen Truppe», drei Compagnien des ersten Bataillons des berühmten tapfern Kaiser.-Regiments, auf der sächsisch-böhmischen Eisenbahn verlassen. Der Verkehr mit denselben von Seiten der hiesigen Emwohnerschaft gestaltete sich deßhalb noch vertraulicher als mit den vorangegangenen österr. TruppcN'Abtheilungen, weil hier nicht, wie bei den letzteren, die Verschiedenheit der Sprache ein Hinderniß näherer Berührung bildete. Hamburg, 18. März. Gestern Nachmittag sahcn wir eine Abtheilung der hier für Brasilien Angeworbenen das Bord des Schisses «Hamburg" besteigen. Die meisten von ihnen wanderten gesenkten Blickes dem Schisse zu. Sir scheinen das traurige Los zu kennen, welches ihrer in Brasilien wartet. Ihre Uniformen sind ganz wie die schleswig-holstein'.-schen Uniformen, nur daß letztere weiße Knöpfe ha--bcn, wahrend die brasilianischen Uniformen gelbe haben. Die Zahl der angeworbenen Ossiziere belauft sich auf 27. Mehl werden nicht angenommen. — Der am Sonnabend hier von Altona her durchge kommene österreichische Brückentrain ist vorläufig auf hamburg'schcm Gebiete an der Alster aufgestellt wor-den. Es soll in der nächsten Zeit ein Uebungs-Maneuver daselbst ausgeführt werden, bei welcher Gelegenheit die Oesterreicher eine Brücke über die Alstcr schlagen werden. Italien. — Turiu, 17. März. Gestern hat der König das langstcrwartete Decret über die Gerichtspurisica-tion unterschrieben, welche zur Dimission des Justiz-ministers Siccardi Anlaß gegeben haben soll. In Folge dieses Decrets wurden 6 Gerichtspräsidenten, l Gerichlsadvocat und 2 Gerichtsräthc entlassen. Neue Ernennungen und Promotionen sind verössenl. licht worden. Das Nudgel des Unterrichts ist in der Abgeordnetenkammer mit ,I8 gegen «»Stimmen an genommen worden. Auch ,7 Kategorien dcS Budgets der öffentlichen Bauten wurden genehmigt. Wie das Tagblatt »l'lOl-o — rial - Obligationen von Tirol. « ^ ! 72 t/2 Vorarlberg und Salzburg .^.,31/2 ., ^ — Darlehen mit Verlosung u. I. 18:N»> sur 2',0 «. »00 15/!" Aanf-Äctin». vr. Stock l2«ii in C. M. Actien dcr ,ssaiscr Ferdinands-Nordbahn z« ,000 fl.<5. M.......13<« l/^ßl. in(5. M. Acticn der Vlldweis - Linz - Gmundner Aahn zn 250 ff. C. M........2,;.', ff. in C. M. Weisel-l!d.) 13l ^ 3 Monat. Genua, für 300 n,ne ^icmont. Lirc, Giilo. l 54 G. 2 Monat. 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(3) Zahlung - Aufforderu ng an die ehemaligen Unterthanen der Herrschaft Kroisenbach vereint mit Watz»ml>crg. Nacddem.zu Folqe hoh.v Minlst.ricilVevold-nung vl)M 9. August und 2!> S^pt^mder l87,<> die sämmtllchcn aus dt'M vl.rl'sstandenen Unther-thanö-Vcrhalti'ss^ l)cillil)Vtndcn grundhtlrl>cl>ett5,. Peter Mayr, ^^^^^ Bierbrauer. Z. 377.^) ^ »R «R «> «R S S. Unterzclchnete übernimmt Stroh- und Roß-haalhütte zum Waschen und Modernisiren, und empfichlt sich dafür be, prompter, schneller und billiger Bcdimul'g zu zahlreichcn ^kn^igten ?luf-tragen. Fani Langer, Lingergasse Nr. 2/«. 4« gemästete schwere Wchsen, jind in Croatien im Orte Chrett nächst dcm Bade Krapina, 4 Stunden von der Eisenbahnstation Pöltschach über Rohmtsch entfernt, tagllch zu «erkaufen, oie allenfalls noch 4 — 5 Wochen dort in loco gemästet werden können. Z. 3lli (2) ^ Wohnung zu vermiechcn. Auf dcm Hauptplatze, dem Magistlatsgeväude gegenüber, Nr. 2«s>». H. >4>Qi>U«RzT^r« ck H^S«K«« >tl»»«>VS>K schen Buchhandlung in ^ai^ach ist zu baben: Die erste Lieferung von AMoli, lir. Joseph ^ranz, die heilige Schrift des alten lind neue» Te^amelttes. Alls der Vlllgata. Ha„dausqabe, enthaltend deli vo>n apo-stoische,, Stuhle cipprobirtei, vollst,i,>diq^!i Tert, und eine aus den Aiimei'kutigeü deS qiös;.»!'!, Allioli'sche,? Bibelwelkes von d.m Ve'fasser salbst besoigte abae-kü,^e Eiläuleillliq jenes Tenes. Landshut »85l. a 22 ki'. Das Ganze e>schämt in 10 Liefemnqe,,. Fasteubuch, allstemeincs für katholische Christe». C'ichält den goldenen Fastenspieqcl. Mor-qen-, )lbe„d-, Mes;-, Beicht-, lind Comunio,!-Gebete, Mesiliedes, Kreuzweg- und Andachten zu,- schmerzhafte» Mmtei' Gottes, Evangelien uud Gebete fiu die Fasten-sonotage, Gesänge und Litaneien zum Se^en; dann Betl'achtmiqen, Kirchengebete, christliche Lehren nnd Gemüths - E'Hebungen auf alle Taqe in der ganzen Fastenzeit, und die heilige Chaiwoche mit de,- Leidens-Geschichte uusel'ö Heneu und Heilandes, Tagzeiten vom bitle,ll Leiden uud Stei'ben Jesu Christi, d«e ^ Busi-psalmen, Gebete und ?lufopfe!ungen b^l Besuch»»g ^^^ hc,lqen Altais- HaciamentS, der heilige,, Gräber, und die Ameistehuna, ; nebst einein ?l"han'i,e von 5)0 Psalmen mid den Klagi li/de!'!! 7Y^; diß e5 das Reichhaltigste ist, und die Neuigkeiten am schnellsten und Verläßlichsten drinqt, ist b.kaimt. Das Wiener Postamt versendet aNein täglich H5<><> ^emplare. In Wie« befind,t sib diese Zeitung in allen Familien, allen Leieklelse«,, dcn erst.n Hotels nnd Kc>ff,l)häl>ser»i. weshalb sie gerade ihrer außerordelillichen Verbreitung wcgen, häufig auch zu Inseraten benützt w rd. Was in allen Hauptstädte» und überall auf dem Landc in der qan^n Monarchie gelesen werden soll, wird hier eingerückt (Für den Raum der zweimal gebrochenen Petitzeile wird für linmal »jährig 3 si . halbjährig 5 si., ganzjährig 8 fl. C. M. F-Ür die Provinzen sammt portofreier Zusendung durch die Post unter gedruckten Adressen: vierteljährig 3 st, I<> kr., halbjahrig « si., ga>njähr,g I« fl L, M. , . 3Z^ 3Z^ Wer sich täglich unterrichten witt, »vas in Wien sich ereignet, was in dcn sämmtlichen Kronländ.rn vorgeht und im Auslande Wichtiges und Interessantes geschieht; wer mit einem Worte, ein Fr.und aller Begebenheiten und Ereignisse ist, welche die Conversat«on zu beleben im Staude su,d, wähle den »V olkS d o te n<<; cr wird durch ihn eine Masse kostspieliger Zeitungen ersparen. *) Man wendet sich M't den Bestellungen an das imterzeichm'te Comptoir. In Wien wird der ,.Volksvote« Jedermann unentgeltlich täglich ir.s Hm,S gebracht. 3luswärtige werden ersucht, ihre Adress'N gcuau anzugibcn, immer das Kronland, dcn Kr.iü oder das tZomitat, dann die letzte Post beizusetzen, um jeder Verzögerung, Ver, lvechslung cdcr Irrung vorzubeugen. Zeitun gö - Bcstellun ge n und somit Geldb ri e fe können nur frankirt abgenommen werden. Camptoir des östcrr Volksbothen in Wien, Obere Bläuueistiasie Ni'. l!Z7 im eigenen Veilaqs - Gewölbe, i,„ ?and gräflich F ü rstenberg'sche n Hause, vi« ü-vi« von» Mi ch a e l e >-. K l o st e s. *) Den kesfrn de,- ,>?a i ba cher Zei tn ,, c,« wild der „O este, i ei ch i sch « V olk sb o t he" vo^uqlich empfohlen. Es ist gegenwärtig das beliebteste und gelesenste Volksblatt in d,r ganzen Monalch'ei eö besitzt auch keines ei„en so reichen und intesessante» Inhalt, Zu seinem gvößteu ilode n<>elcht es, daß eS kein W , e >, e r Localblatt ist, welches nur fteriiiqfüqiqe Taq-jnotizen bringt, welche eme halbe Stunde von W>en keinen i?eser mehr interessiren. Der Volksbothe ist eine ^'f""<^/ur alle Völker .Oesterreichs! sein Inhalt ist lni' alle Stande; er wird von der (yetstlichkeit mit Vorliebe gelesen; findet im Militär den größten Einqanc,, hat alle blassen von Lesern noch immer a^gezoste» , und bringt stets daS Neueste und Wichtigste aus der qa„;en Welt. M't einem Worte so wie der „V ° l ks bot h«" muß em Blatt beschaff«" s