Nt. 33z, Vlan!!m«l«l!<,i,,p.el» ^,,, «ompto«s «an,». ". ' , halb,, s!, 5«l». YUr die Zust« » ll 1880. ^ Mit 1. Oltober "N! °!" »cue« Ab»ni,em«nt »>!, die ^'Millnchrr Zeitung". ^ Amtlicher Theils ^"V.Cl,^, ',"' ^ ^ Finanzministerium Emil Frei. ^ileclinn . ^n Vicepräsidenten bei der Finanz-gttu^ "lion u, P^ allergnädigst zu emenl.en Dunajcwsti m. p. 5»!r^" lt9 Erkenntnis. ^r/z?> l, l Et^ericht Wien als Pressssericht hat nuf. d°>n ^peri°2"Ä'"«Usch°ft crlannt.dasa der Inhalt der, «^'e b^lnb??^°"'"Nchrift „Volls.virtschaftlichc Presse" ^ Mnh °°^ Elnat svi.l?« ?"^ den Artikel „lit der Aufschrift ^ ^il« !,.?d hat ,^ . ^ Veraehcn nach s «00 <3t. l». be» ! Nichtamtlicher Theils ?Viden di.l?! "^'N wird, sondern der Herr ^ ^ient ^ '"'e>'. "'e es eben nur seine Pflicht « < ung in dem von ih.n, doch vor nicht ">t Ä. ^skti ^> ^^.U"' Wirkungskreise unternimmt. l°'e d«>h>Ne d' 'r" Parfumeriepftanzen. f!'H> lV "l l"kn privilegierten Districten, Mth,? entw.17" Essenzen der Vegetation am 7 s Nd ", V°de, ''. ^""stigt durch einen tiefen, > len ^"Nl d' i?d durch ein günstiges Klima, '"rt, "'.Eirnmon/^'g ^" W, dass zwei Pro-kliihn ? KunsH"« tMtiger Chemiker, und Mer-lben/u"lner. d'ese Kultur in Algerien ein-^ H dasz sie dieN"°"'N " dieselbe schon so h«t und fas.' ,,^°ductlon des südlichen Frank- H>l,> ^",^u^l^n,.i^), Balsam-Mm e (^. Fenchel (5oo^ lt>H' ^>aus n^ '"H' Diptam (Orwmum . '""IM, Heliotrop (Iloliowopium peruvikuum). Gartennelke (I)iaut,du» cai^opdyllus). Jasmin (^asinimum oltwinaw), Cassie (c!»88iH odtu->2, rfassungs-trenen Parleimännern, weil er überhaupt .l.cht in dem La^er irgend einer Partei steht, aber man kaim gewiss sein. dass ihm deutsche Interessen nicht minder cheuer sind, als den heftigsten Rednern auf den Parteitagen. Andererseits bringt er keine Voreingenommenheit, leine Feindseligkeit gegen den slavischen Theil der Bcvölke-rung mit. So weit die Interessen der Slaven An-spruch auf den Schuh der Verwaltung erheben können, werden sie auch in ihm den unparteiischen Anwalt finden müssen, zu dem sein Amt ihn erhebt. Er ist der Mann, den Frieden und die gegenseitige Achtung zwischen den beiden Nationalitäten in Mähren zu erhalten und zu fördern, und das dünkt uns doch ein weit erwünschteres Ziel, als die Aufregung wachzu« ualten und stets neue Quellen gegenseitiger Recrimina« ^onen zu erschließen. Wir sind überzeugt, dass Baron Korb auf seinem Brünner Posten die Anerkennung beider Stämme sich ebenso erringen wird, wie er als Minister auf beiden Seiten des Hauses die gleichen Sympathien für sein emsiges Streben zu gewinnen wusste. „Wir sind auch überzeugt, dass gerade au« diesem Grunde die Ernennung vielen keineswegs willkommen ist und dass vielen die Erhebung eines Ultramon-tanen oder Föderalisten zu dieser Würde viel er« wimschter wäre. Die Deutschen Mährens hätten dann allerdings viel zu leiden — aber die Action zum Sturze des Cabinets würde eine neue und ausgiebige Nahrung erhalten haben. Mähren ist jedoch ein Land, welches Frieden und Arbeit benöthigt, und da Baron Korb der Mann des Friedens und der Arbeit ist, so wird die gesammte Bevölkerung die vom Grafen Taaffe getroffene Wahl ohne Zweifel rückhallslos billigen." Ueber dieselbe Ernennung schreibt das „Illustrierte Wiener Extrablatt": «Aus dieser Berufung lässt sich nicht das mindeste Kapital für die Nationalitätenver-hehung schlagen. Wohl aber dient die Wahl, welche von der Regierung in diesem Falle getroffen wurde, in den Augen eines jeden billig Denkenden als wirk« same Abwehr gegen jene verhängnisvolle Taktik, welche der Verfassungspartei den Kampf, den Krieg bis auf's Messer und nichts als den Krieg gewaltsam auf-nöthigen möchte. Wer sich seine gesunden fünf Sinne noch nicht durch die Parteileidenschaft bis zu jenem beklagenswerten Grad der Verblendung hat trüben lassen, um selbst die Sanierung der wirtschaftlichen Gebreste dem politischen Zank und Streit hintanzustellen — wie dies im Sturm und Drang des Ärün« ner Parteitages leider geschehen — der wird einbekennen müssen, dass angesichts der Ernennung des Baron Korb die landläufigen Anklagen gegen Grafen Taaffe wegen Bedrohung des Deutfchthums unt der Verfassung allen Halt verlieren, ja zu einem frivolen Spiel mit der Ruhe und den vitalsten Interessen der Völker Oesterreichs entarten. Und es ist hohe Zeit, von diesem Spiel zu lasseu. „Vom Kriege nach außen können nur Raubstaaten zeitweilig ihr Dasein fristen; an einem Kriege muss zuletzt der blühendste Culturstaat zugrunde gehen! Noch nie hat eine politische Partei den Geist der Oeffentlichteit mit künstlichen Schreckgespenstern dauernd zu fesseln vermocht! Das Volk glaubt seinen Führern, es macht sich die binausgegebene Parole zu eigen, so lange es in dieser Parole ein reales Ziel zu erkennen, in dem Ziele die Befriedigung seiner ma-teriellen Interessen wahrzunehmen vermag. Haben die Völker jedoch die Parole als inhaltlos erkannt, haben sie eingesehen, dass sie eben durch Schreckgespenster in den Krieg genarrt wurden, dann ist der Glaube, das Vertrauen für immer dahin! Und immer mehr und mehr erweist sich das Schlagwort von der Bedriin-gung des Deutschthums als hohle Phrase, die Gefahr für die Verfassung als Schreckgespenst. In den Actionen des Cabinets ist die Bedrängnis, ist die Ge-fahr nicht nachzuweisen. Sehen wir uns beizeiten nach anderen Kampfesmitteln, nach einer anderen Parole um." Auf den wiederholten Vorwurf der „N. fr. Pr.", dass Baron Korb sich durch Uebernahme des Brünner Statthalterpostens zum Vollstrecker der Politik des Grafen Taaffe mache, trotzdem er, mit seinen Tenden-denzen nicht einverstanden, aus dem Cabinete geschie-den, antwortet das „Fremdenblatt": „Wir haben nicht bemerkt, dass dasselbe Organ etwa gegen den Baron Pretis einen Tadel erhoben hätte, als er den Statthalterposten in Trieft acceptierte, wiewohl Baron Pretis auch nur deshalb von der Regierung zurückgetreten ist, weil er im Cabinete Taaffe nicht bleiben zu können vermeinte. Im übrigen sind die beiden Statthalter nicht die einzigen verfassungstreuen Politiker, welche politische Aemter unter dem Cabinet Taaffe versehen. Jene Organe der Verfassungspartei, welche unablässig über die bevorstehende Verdrängung der Deutschen aus dem Staatsdienste und der Verwaltung klagen, sollten doch am allerwenigsten RecriminaNonen dagegen erheben, dass Männer auf hohe VerwaltnngKposten berufen werden und solche annehmen, denen auch die deutsche Bevölkerung der gemischten Länder die Wahrung ihrer Interessen mit voller Zuversicht anvertrauen darf." Betreffs der Ernennung des Freiherrn v. Cher-tek zum Vicepräsidenten der Finanz-Landesoirection in Prag bemerkt die „Presse", es liege trotz des Um« standes, dass der jeweilige Statthalter nur als nomineller Präsident der Finanz-Lanoesdireclion fungiert und der Vicepräsident der eigentliche Leiter der großen Agenden dieses wichtigen Amtes sei, doch in der Thal-fache, dass ein Sectiouschef. gewesener Leiter des Finanzportefeuilles und eine so hervorragende Capacllä't auf dem Gebiete des Steuerwesens, zum Vicepräsidenten der böhmischen Finanz-Landesdirection delegiert wurde, ein ungewöhnlicher Vorfall. „Zum mindesten — sagt das genannte Blatt — waren es große Meinungs- differenzen, welche den Minister veranlasst haWH,^ ten, eine so ausgezeichnete Kraft von der ^ ^^ tung zu entfernen und den Sectionsches ° . ^. bewogen, die ihm angebotene Position m ^"u nehmen." Die Friedensversicherungen 3"«!"^ kommen auch in dem Rundschreiben z ^, drucke, das der ncue Minister des AeM"' M thelimy de St. Hilaire, an die diplom ^ Vertreter Frankreichs im Auslande gerichtet iM-selbe lautet: ^ , « der s^ ..Durch das Vertrauen des PMdenc" " ^5 publil zur Leitung de« Ministeriums des Auew ^ berufen, ist es meine erste Pflicht, S,e 5« .""'/vel' Regierung, bei welcher Sie beglaubigt j'"0' « ^ sichern, dass das nene Cabinet nichts an oer ^ tigen Politik des früheren Cabinets an°"" s ^ Niemals hat Frankreich einen höhe«n P"? Mhl< Erhaltung des Friedens gelegt, welcher fur!">' . ^ fahrt und feme Ehre so fruchtbar war. Me>es " ^ Weisheit Thiers', dessen Frennd ich so " A^ gewesen bin, inaugurierte System wurdc l" MB lichkeit seit zehn Jahren befolgt und hat ""Sg^^n Früchte getragen. Wir werden einer >o u d,e Tradition treu bleiben und alles aufboten, ,^ ^ gut«, Beziehungen, welche die französische ^ ^,, den anderen Regierungen unterhält, noch n> 1 ,. I wickeln. Was mich persönlich betrifft, wer" ,^ z» meine Kräfte darauf verwenden, und recy ^^he meiner Unterstützung in dieser patriotiM ^l auf die ergebenste Mitwirkung aller Veitrein Diplomatie." Ueber die letzten Kriegsvorbereitunge" ' Cetinjc ^ schreibt man der „Pol. Corr." von dort »"t""^ i» d. M.: „Der wachsende Ernst der Lage g> M den hiesigen militärischen Vorgängen k"no- ^l"s September rückte die aus Elitetruppen beM" ,. F-Cetinjer Brigade auf der vor der Staoi , ^M dehnenden sogenannten „großen Ebene" ali-, ^e Fürsten inspiriert zu werden. Diese« lle».". ' ^ M erprobte Corps, welches im letzten KH ^ ha Erfolgen des montenegrinischen Heeres tye ^M«" die Aufgabe erhalten.' die Occupation vo'> Um 2 Uhr nachmittags erschien der von 1 ^e V tärischen Suite begleitete Fürst und "^ Ol>g°° Brigade auf das eingehendste. NackdeM ° ^e. defiliert, ließ der Fürst die höheren Oll« del um ihnen in einigen Worten die VedeUtM sF vorstehenden Action zu erklären. D>e ^Nlsh^ der Fürst, wird unter den Augen der ^B^ der europäischen Flotte agieren, und es ^sel Ehre der montenegrinischen Waffen, ^Di"^^ durch kluge Dispositionen und den die ^ ^We» stets auszeichnenden Heldenmuth zu ""„ «ra^, l> langen. Die Abtheilungscommandanten ve i? ^ M montenegrinischen Tradition, vorsicht'g ^ zu , bereitungen und todesverachtend un ^"'^ WM" treu zu bleiben, und gaben der Hoss'""^«'" ' die Anerkennung ihreS Herrschers ancy zen im Jahre, welche nur von französischen nnd englischen Fabriken geliefert werden. Hier ist also ein weites und dankbares Feld der Eomnrrenz geöffnet. Bekanntlich wirft keine andere Industrie der Welt so hohe Procente des Reinertrages ab, als oic Parfumeriefabrication, deren Prooucte zumal die vortreffliche Eigenschaft h^ben. dass sie rasch und täglich verbraucht werden und stets erneuert angewendet werden müssen. Allein nicht bloß die Ge« werbethätigteit, sondern Hand in Hand mit ihr auch die Nodencultur findet hier noch ein weites Terrain geöffnet zu lucratioem Erwerbe. Bekanntlich rentiert der Getreidebau längst nicht mehr in den Regionen der Hochcultur, und der Anbau der Handelspflanzen nimmt von Jahr zu Jahr ab, da die Wissenschaft bessere Surrogate für einen großen Theil von ihnen gefunden hat und ihre Aufzucht immer größeren Schwierigkeiten begegnet. Wenn auch der erweiterte Futterbau im rationellen Betriebe nach und nach die Hälfte des Areals oder nahezu der Wirtschaft einzunehmen berufen ist. fo bleibt doch der Bestellung von Marktgewächfen immer noch e.n hübscher Theil übrig. In geeigneten Klimaten und Lagen wird hier die Parfumeriepflauzen-cultur seh» am Platze sein. In Oesterreich, dessen südliche Provinzen alle Bedingungen zu ihrer erfolgreichen Einführung besitzen, dürfte dieser eine hervorragende Beachtung zu schenken sein. Der Anban vieler Parfumeriegewächse verträgt sich trefflich als Zwischencultur in den Planten mit Nrden. Maulbeeren und Oliven; nicht alle verlangen ^l"''^n/" Buden, einzelne begnügen sich mit schwa» ^er Nllerlcume und vegetieren sogar nnhbar auf dem Gestein, so z. B. Rosmarin, Salbei, Diptam, Eisen, kraut u. a. Außerdem findet sich aber in jedem Lande tiefes Erdreich genug, um eine lucrative Cultur daselbst einzubürgern. Es kann nicht genug empfohlen werden, diejenige der Parfumeriegewächse möglichst bald anf-zumhmell. Sie hat noch den besmldcreu Vortheil für sich. dass die Pflege während der Vegetationszeit, die Ernte und Brmguug vou Frauen und Kiudern ans' geführt, dass also dabei schwächere Arbeitskräfte loh-neno beschäftigt werden. Insbesondere dürfte sich der Parfumpflanzenbau für das produttenarme Land Dalmatien eignen. Zwar sind gerade in diesem die reichen Anschwemmungsgelände selten, allein längs der Flüsse und in Gebirgsthälern dcs Festlandes, ebenso auf d^n Inseln sind zahlreiche ganz geeignete Böden vorhanden, welche gegenwärtig nur geringe Erträge abwerfen. Bis jetzt ist in Dalmatien hier und dort nur der Anbau von Ricinus betrieben worden, dessen Oel bekanntlich in der Parfümerie verwendet wird; in größerem Maß' stabe wird die Gewinnung des Oeles oder der Essenz aus dem Rosmarin ausgeführt, dieser nber zu diesem Zwecke nicht angebaut, sondern nur die wildwachsende Pflanze benützt. Allein auch die letztere droht aus» zusterben, da man völlig achtlos mit ihrer Einsamm-lung verfährt, die Staude ausreißt, anstatt zu beschneiden, und gedankenlos keinerlei Sorge für Nachwuchs trägt. Auf den Inseln Lcsina und Solta ist die Rosmarinöl «Production vorzugsweise zu Hause. Sie beweist, dass auch andere Parfumeriepflanzen in jener Region mit gleichem Erfolge ausgebeutet werben können, und cs wird nur eines sachverständig rationell ________________....._^. ., gM geleiteten Anfanges bedürfen, um dott ^^ einzuführen, welch- für jene Landstria)^^ Hiv^ erscheint und deren Lucravität über ^§ steht. Jedenfalls ist das Unternehmen ^ suches wert. e n« liicke"H^B Zum Schlüsse sei eine, jedenfalls ""f .o ^ tistit (mit einem Iahreserträgmsse. °as,, ^ächHiie' lionen Francs nnqegebcn wird) über or. HgM'hfl mitgetheilt. welcher gegenwärtig oe .^ fM ^ Pflanzencultur gewidmet ist. Weise: Rosen 2000 Hektar in Nume^ in Syrien und Persien, 200 H^" "' D" <>>> Veilchen 150 Hektar in Cannes Hsscha'''/., ^ Lavendel und Minze 100 Hektar " ^^B''"^ tinische Iris 100 Hektar in Toscana, Atr.o"^ Hektar in Algerien. 110 in 240 Hektar in Ceylon; Patschuli 1"^,^ "F Pore; Jasmin, Cassia' Hyerischen Inseln; Orangen- und ^,,aerea)'> d Hektar in Bergamo und Sicilien. ,^ h" „he hiebei zahlreiche kleinere Eulturen. "r^ ^e'^ zerstr-ut durchgeführt werden, fe"" ^ t>e> ^ Anpflanzungen auf I.wa. Sumatra ' peM^e malaylschen Inseln Westindiens, " dett" "F ' Rosenfelber von Ghazip.re in Ost."d ^,. M^ ", inhalt nicht bekannt ist. aber dH^ M ^>'z Rumelien bedeutend übertrifft ""'^ M^ft" beträchtlichen Ernten wildwaUi'c ^clch^e"' , und gelegentlicher Nebenerzeuan'M' „ n>e ^ zur Parfumeric-Erzeugung heral'9" " (gll. l 18N5 sl>!e de>!> ^l^^'^'" kilssten darauf nach Landes, will Li», H?' ?'e Hand und lehrten zur Front ^egi.^ ' .^unde spilter setzte sich die Brigade in 13. t>F'.. ^" b'e Grenze zu marschieren. Am ^ hlNivt'si^ ^'sanbruch verließ der Gcneralstab 3^'n vo 2. '^ Ü^ "°^ Sulurn.an zu begeben, ^s Ob>>! m^ .^ Hauptquartier verlegt werden soll. Vojvode k? '"^.° !üh> l Äojidar P.trovit, dem der !^< d.'r G ,,^!'"!'' "ttachiert ist. Im ganzen be-^M da,.., ' /^"' ""s 14 Officicren." I.u An-..Pol.Corr." ferner berichtet: ^Nwi. m"' ^"3 ^ die Stadt in der Person Sir ^ormn^N'. ^' ^" ^igenlhiimers der Londoner ^^Ndi^ ^" ^irst gewährte Herrn Äorth-l^t l.c,V^, '^' "' der über die brennende Tages-°"lcht fl^>" ""'be- Fürst Nikola sah sich ver-Mßte T) s ^ Sympathien zu danken, welche der ichen Sacü . . "'fischen Prcsse der montenegrini. -^^^klugegklilningt. lchildtt^ ^^°^ou in Constautinopel We>m2^^«?'^ ^"respondent der „Pol. Corr." ß'ltM l'^-"' ^"" folgt: Die neuen Rathe des ''^"un?' ^'^'^^'^ '" ")re Thätigkeit gesetzten ^°""m?3 N, <"' ^"llall hat auf der ganzen Linie Mjf w^ ^l"' "üb es ist die von ihm angerathene ^^>l >,?^ ?!"^ """ ^lller gesammten Regierung ^ Nilw, r ^" dm' außerordentlichen, in der Nacht WttlM?^zu" Donnerstag abgehalteneu Mi-5" Ä» e," . ^^ ^^test endgiltig' formuliert, der M ^oiH ? ^ Sultans von Nusret Pascha ver- '!^ üi d. 3"'' Donnerstag abends wnrde dann ?! c>!> ... Fonn einer (5ircularnote qckleidetc Pro- ^et^?.""' der Pforte im'Auslm.de ab- I'Wheil" 9?'""2 den Botschaftern der Großmächte darin alle die Argumente lve che weddin Pascha l° °st '» 'hler > ir"t, ""'"" hatte. Die Note ist ein thatsäch- "'^" ^ra .^'^.'! bie auf die Pforte in den schwe-^''''stN ^'"ble Pression und geqeu die Flotten-l?"""t "^ "n" P"lcha. dcfscn Unterschrift das '°en!»M '°^. erklart in demselben, dass die Flöt- m Albanien aujrege, >. uud Unordnungen hervorrufen ">, Z,,/^c, die Mächte all.'in verantwortlich ?" die N.. "^!^"' Seite der Frage übergehend, "'l^gebk,, ,' ^ ^l"te sei entschlossen, Dukiguo l.3 ^r fol' ,^")er aber wünsche sie die Veaulwor-'''">s n''' b"i ssmgen: I.) Wird die Flöt-der Abtretuug Dulc.gnos sr ''c^bitt. i 7-> Werden die Bewohner der abgetre« E° ^siibu,, '^ ausreichende Äürgschaflcu für die L'Ulch i^N ,'hrer Nel.giou, für ihr Leben, ihre H'e de,/ , ^»thum erlangeu? 3.) Werden die llck^ ^'ll Ek>>?" ^" Pf""«: verlangten 3lMu3 t^uo U ""f ^ """'See annehmen? Dieses augenschein-?'tH "vmn berechnete lchlc Manöver der ^ü.'^!l w.? den Mächten nicht die von, Sultau dez n ^ ^ ^u erhoffte Aufnahme finden, und die R. M<. 1"l> insbesondere eröffnete angesichts yM f^s' uud 'lnzuvcrläszlicheil Charallcrs der "ädtt "l bie . ^'"e Schwierigleiten voii/?. stress .^"U"-l "nd den europäischen Haupt-<^cha^^" Nachrichten faudeu iu der Nacht ^>> wch^'u Samstag und von, Sonntag zum V^zen ^.. '"ltl'rbcralhungcn statt. Iu der detacherdf'^"' zahllose Depcscheu durch Artin °>b V"U>che !w",^eschästsunkenntilis Assyin Pascha» dllt>° "2 Palai« 7/ster des Aenhern ist. ms Ausland ^hein^" ^ila m^ gleichzeitig in directer Veibiu-! """tt "i ' ""s^ Nachricht veranlasste den ?«U)es. w lH"uen großen, außerordentlichen '< °EMPs,^r auf der Pforte unter dem /l E ' "aHW swtfand. Auf Befehl des Sul-^ V ^.. t d.^l^?' den ersten Adjutanten 3<'H 3i,zm, F"Ha. den gewesenen General-< '^ Ah > ^H« cha und endlich die „Ghazis" ^sikk^l.^er^ "htm Pascha zn diesem Couseil 3'" ?'s'I ""^n solcher 3)iänner' nnter de.n 3")and ^"«denz ^"s '"' Saw Pascha können / d'^"'.! D "^' Versöhnung' schwer d.e V'e>,3i 7 Ta^z^^'delstand ist deun auch mehr I" der an selbem Tage ^ ^'tt i?" En^d P^^'"""ö-Oldens erster Klasse >n !?' L ' ^'fmun?" '"'" '«an anderwärts ebenso !>i^>' ^iedN ung nnd ^'loh"ung zngleich ^^he>?/^' U>>te^. ^''den erster Klasse e.hielt.'n i^tt3^iiuV^'"'ster Kianul Pascha, der H ^^"M.zmiN Wnes Herrn so gut eiüsprichl. B<> r.!' "iN Sudln Pascha, der m, Hin^ "< N'n kö " lch'n Ere.gnlsse. in welche die ^ ^^""d zu ^""" 3""d von nahezu drei ^ "lwen gewusS hat. Wegen des sonntägigen grohen Rathes wurde das Galadiner, zu welchem der Sultan den französi« scheu Botschafter Tissot geladen hatte, verschoben. Dieser wurde im letzten Augenblicke verständigt, dass das Diner erst Montag stattfinden könne, und ver-fügte sich denn auch gestern mit dem ersten Secretär, Grafen Montholon, und dem ersten Dragoman, Per-ruchot, in das Palais. Diese verspäteten Aufmerksam« leiten an die Adresse des Herrn Tissut. den der Sultan aufänglich mit ausgesprochener Kälte behandelt hatte, verfolgen den augenscheinlichen Zweck, den Vertreter Frankreichs zn gewinnen, in der eitlen Hoffnung, durch ihn die französische Negierung dem europäischen Concert abwendig zu machen. Ngesueuigkeiten. — (ZurVcrmiihlungdesKronprinzen.) Wie das „Fremdenblatt" vernimmt, ist nunmehr der Vermählttngslag Sr. l. l. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen definitiv für deu 22. Februar des nächsten Jahres festgesetzt. Das Programm für eine Reihe glän« zeiider Huffestlichteiten wird bereits entworfen, unter anders»! stehen eine Hofsoircc, zwei Hoftaseln und Theatervorstellung in Schöliorunn iu Aussicht, — (Vice ' A di»ira l Seymour.) „Gcmlois" theilt folgende biographische Notizen übcr den gegen» wärtigen Ooerconlmanoanten der coalierlcii Flotte, Lord Seymour, mit, welche unter den actuellcu Umständen von Interesse sein dürften. Lord Frederick Beauchamp Page! Seymour, der einzige überlebende Sohn von Sir Horace Acciuchamp Seymour, ist 1821 zu London, Anitonig „och hinzugefügt werden, dass er währeuo des ztlimlrieges die schwimmende Batterie „Le Meteore" befehligte, ferner zeichnete er sich bei der Expedition von Nr» Seeland vom März 1800 bis Mai 1801 aus. Vor sechzehn Jahre» war er Adjutant der Kvnigin. — (Heroi 2 mu s,) Aus Olmütz wird der «Presse" qeschrielie»: „Der Oetouom llzermak in Mährisch» Zchöuvern gericlh am 21. d, M. währeob des Dreschens aus cigencr Uuvc>rsichlia.lc!t mit der rechten Hand in die Ha»ddrcschmaschii,e, infolge desseu dieselbe vuu dem Cylinder erfasst uud total zerquetscht wurde. Um sich vou deu< beschädigte» Körpcrthcilc so rusch als möglich zu trcuueu, solt er au seiueu Suhu die Aufforderung gerichtet haben, ihm die Hand sofurt abzunehmen, was auch mit dem Handbeile sogleich ausgeführt wurde. Leider genügte diese improvisierte Amputation nicht, da schließlich der Stadtphysicus Dr. Hager den Stumpf ober dem Haudgeleule alniehmcu musste." — (Drciundzwanzig Perso » en ertrunken.) Ein schreckliches Uuglück hat sich am 21. o. M. bei Bordeaux ereignet. Das Schiff, welches die Ueberfuhr auf der Garom.e von Laccsne nach Bordeaux be-sorgt, wurde durch eiue sehr heftige Springflut um« geworfeu und gicug unter. Es befaudcu sich ^ Per< so»e» au Bord, vou oeueu sich uur 15) retten tonnte,, uud von einem Dampfer der Gesellschaft „des Hirun« delle3" aufgenommen wurde». Drei Brüder der christ. liche» Schuleu befc>ndeu sich an Bord uud rettete» »eu» Mcnschrillebcn. Alle übrigen 23 Opfer liege» »och auf dem Grunde dcS Wassers. Nur zwei weibliche Leiche» siuo bis jetzt auf die Oberfläche gekommen. — (Spuren der Expedition Fra»ll iutz) Ein Telegramm des „Newyorl Herald" au3 New-Bedford (Massachusetts) meldet die Rückkehr der Expedition des Licuteuauts Schwatka zur Aussuchimg der arktische,, Expediliou Fraukliil?, Lieutenant Schwatla erforschte ssiug'Williauis.Laud und den a»greuzeuden Continent genau und verfolgte den Weg. welchen die Besatzungen der britischen Schiffe „Terror" uud „Erebos" 1845 ge> nonimeu hatten. Er faud zahlreiche Neerdigu»g»stätlen uud eiue große Äuzahl Kuoche» aus nud brachte die letz» teren vo» jedem Orte, wo er Bcgräbuisstellen gefuudeu hatte, nach Amerika. — (Ein Niescnaemälde.) Uuf Anoronuug des Lordmayors vou London wurde diesertage ein Ge-luälde. da» 100 Fuß laug »ud 30 Fuß hoch ist. iu der Londoner Guildhall ausgehängt uud wird dort während der Woche zur Äusicht für Schaulustige verbleiben. Das Gemälde, welches mehr als 1000 Figuren enthält, stellt die Schlacht bei Agiucourt dar uud wurde von Sir Nobeit Kcrr Porter (dem Maler der Belagerung von Scrmg.ipatam) iu seinem 19. Lebensjahre gemalt und von ,hm im Jahre 1819 der Corporation der City von Loudo» verehrt. Dasselbe ist gelegentlich als Schirm im Mansiou.House beuuht worden, wo es in der stiidt,-scheu Numpcllammcr einen Platz gefunden hatte, aber wegen seiner »»geheuren Größe war man genöthigt, es iu drei Theile zu zerschneiden. DaS 54 Fuß lange Mittelstück zeigt die Schlacht selber. Die Seitenftücke sind je 23 Fuß lang. Das zur Rechten stellt den Rückzug der französischen Armee dar, während das linke Seitenstück eine herrliche Landschaft füllt, auf der man einen Theil der englischen Armee vorrücken sieht, um dem Feinde die Spitze zu bieten. Es ist ein Comiti gebildet worden, welches die Räthlichleit in Erwägung ziehen soll, das Gemälde renovieren und aufstellen zu lassen. -Locales. -— (Iur Errichtung einer Gewerbeschule in Oberkrain) schreibt die „Wiener Abend' Post": „Iu den Blätter« wurde aus Laibach gemeldet, dass die Absicht Sr. Excellenz des Herrn Unterrichteministers bestehe, i» Krain. uud zwar iu dem mit verschiedenen beoeutetiden Hcmsindustriezweigen (Korbflcch-terei, Holzschnitzerei) ausgestattete« Oberkraiu. eine auf dir Hebuug dieser Iudustriezweige berech'ete Gewerbeschule zu errichten. Die Nachricht bestätigt sich. Der Acvöltcruug einiger Vezirle. welche für diese Hand, arbeite» sehr begabte uud strebsame Elemente enthält, soll die technische und künstlerische Ausbildung ermöglicht werden, welche uucrlä'sslich ist, um aus denselben einen ergiebigen NahrungSzwcig zu schassen, Bezüglich des Ortes, wo die Schule errichtet. n»d bezüglich der Sprache, iu welcher der Unterricht ertheilt werde,, soll, ist, so viel wir erfahren, noch teinerlei Beschluss gefasst worden, indem hicbei ciuerseits das Gutachten der Localbehörden maßgebend ist, andererseits die Errichtung eiuer solcheu Schule zuuächst an die Verfügbarkeit der betreffenden, durch d,e Musealstudien herangebildete» Lehrkräfte gebuudeu ist u»d daher es darauf anzukommc» hätte, i» welcher Weise überhaupt der Un« tcrricht sprachlich am zweckmäßigsten vermittelt werden kaun, uud ob auch eine mit der slovenischen Landessprache vertraute Lehrkraft vorhanden ist." — (Philharmouische Gesellschaft.) Die philharmonische Gesellschaft hat ihre Musikschule vom 1. Oktober d. I. an durch Errichtung einer eigenen Ullterrichtsabthcilung für Cello sowie durch Eiuführung von Vorträgen über die „Harmonielehre" erweitert, Als Lehrer sür das Cello wurde ein der Gesellschaft vo» tüchtigen Musitcru gut rmpfohlc»er junger Cellist aus St. Petersburg. Herr Carl Petritsch, angestellt, der bereits hier eingetroffen ist u»d sei„e LehrthätiglVit au, 1. Ottuber autritt. Herr Petritsch ist cm Schüler oeS berühmte» Cellisten Grühmacher i» Dresden u»d gehört slilier Al'stammimg nach unserem cugeren Heimatlande au. indem sein Vater ein gelic>re»er Idricmer war, der jedoch später »ach Wien übersiedelte. — Die Einschreibungen von Schüler» ,» die neuerrichtete Celloschule sowie zu den Vortrügen über Harmonielehre werben Suuutag, den 3. Oktober, von 11 bis 12 Uhr vormit-tags in der Gesellschaststauzlci entgegengenommen, ebenso a»ch Aumeldungeu zum Eiutritte in die Männerchor« Gesangsschule. — (Bedeutender Einbruchsdieb stahl.) In der Wohnung des t. l. Regierungsrnthes und Laudcs-Sauitätsrrfcreule« Herru Dr, Emil Ritter vo» Stöckl (Congrcssplatz in, Oviazh'sche» Hause), der g'gen» wärtig uebst seiner Frau Gemahliu zu Besuch i» Wie« weilt, wurde vorgester» uachmitlags zwischen 4 und halb 7 Uhr eiu frecher Eiubruchsdiebstahl verübt, der für den Thäter leider sehr ergiebig war, da es demselben gelang, eine große A»zahl von Silber- und Schmuckgegenstimdeu verschiedeuster Art u»d vou sehr bedeutendem Werte zu euttrage». Der Einbruch geschah, währcud sich die Magd. welche allein zur Besorgung der Woh»u»g hier zu rückt'lieb, beim sountäglicheu Nach-miltagsgoltcödieüste i» bcr Kirche befand. Dieser Umstand, sowie auch mehrere andere Anzeichen, welche auf eine große Vertrautheit mit deu Wohuungsvcrhältnissen deuten, lassen mit Grund darauf schließen, dass der Einbruch vou einem gut informierte,, und im Hause wohlbekannten Iudividm,», verübt wurde. Ebenso spricht auch d,r Umstand, dass der Einbrecher, obwohl er Zutritt zu all^u 7 bis 8 Zimmeru, aus de»en die Wohnung besteht, hatte, doch »ur das Wertvollste zu. sannne»raffte "ud alle übrige« Kästen >md Schränke ga»z lml'criihrt ließ, dafür, dass ma« rS bci ihm mit leine», gewöhnliche» Diebe »iedcrster Surle zu thu» hat. Den Emtritt verschaffte sich der Diel, durch die Küche, dercn verschlossene Thür er mit einem Dittrich öffnete, währeud er die vo» hier aus zur eigentliche», Wohuuug führende Thür, sowie innerhalb derselben »och eiue zweite Thür mit Gewalt aufspreugtc, so dass ihm «u«< mehr die gauze Zimmerreihe offe» sta»d. Zunächst öffnete der Diel), der sich offenbar für läugere Zeit uu» m'stört wusste, einen Credcuzlasteu u»d e»t»ahm demselben Sill'ersl'lUice sür 4 bis 6 Personen nebst einem grohen silbernen Suppenschöpser. woraus er noch eiue in einem anderen Zimmer gestände»? große Cassette, iu welcher die Herrin des Hauses (belanutlich eine Freuudin und Sammler»» von Axtiquitäteu) einen Theil ihrer Pretiosen verwahrt hält, erbrach u»d daraus folgende Wertgegeustäude enttrug, deren Liste von der in Wien weileuocn Besitzerin auf telegraphischem Wege genau festgestellt wurde i 1 Brillamkceuz. 1 Broche mit dazu gehörigen Ohrringen. 1 anMe3 Bracelet von Silbe; I8«6 nüt Perlen. Ringe mit Smaragden ,,nd Türkisen, zwei antike Brillantagraffen, 2 goldene Essbesteck^ in Rococo, 1 antiker Goldlüffel, 1 antike Uhr aus vergoldetem Silber mit Wappen, 1 Schlangenbracelet mit Brillanten, 1 Kammschachtel mit Silberdeckel, außerdem mehrere silberne Dosen und andere kleine, zumeist antike Schmuck« gegenstände. Der Gesammtwert der gestohlenen Gegenstände ist ziffermäßig noch nicht festgestellt, doch in jedem Falle ein sehr bedeutender. Drr Diebstahl wurde von der um halb 7 Uhr abends au3 der Kirche heimlehren« den Magd, einer verlässlichen Person, die selbst außer jedem Verdachte steht, auf Grund einiger kleinerer An< zeichen in der Küche glücklicherweise gleich entdeckt und auch sofort zur Anzeige gebracht, so das» es den ohne Verzug eingeleiteten polizeilichen Mahregel» hoffentlich gelingen wird. den Thäter und das gestohlene Gut zustande zu bringen, Mit den vor kurzem in Laibach vor» gefallenen Einbruchsdiebstählen in zwei Kaufläden steht der vorgestrige Fall aller Wahrscheinlichkeit nach in keinem Zusammenhange. — (Theater.) Als dritte Vorstellung folgte ge-stern das aus den letztverflossenen zwei S.isoncn hier wohlbekannte und beliebte Lustspiel „Dr. Kl.a us" von A. L'Arronqe. ein gut angelegtes Stück von g^nuder Tendenz, dessen äußerst sorgfältige Detailausführung — abgesehen von einigen etwas allzugedehuten Scene», deren Kürzung dem Ganzen nicht schaden würde — den bühneugewandten Autor verräth. Die Aufführung des Stückes, die, wie wir vorausschicken wollen, im großen und ganzen recht gut war, führte uns zwei von den neuengagierten Mitglieder» zum erstenmale vor und ließ uns mit mehreren andere» nähere Bekanntschaft schließen. Was zunächst die letztere Gruppe betrifft, fo gebürt auch heute Herrn Frank der erste Platz. Ebenso gut wie vorgestern die komische Seite, verstand es Herr Frank auch gestern, den gemüthvollen Ton seiner Rolle hervorzukehren, und bot derselbe in seinem lebenswahr gespielten „Leopold Griesinger" das anheimelnde Bild cineK zärtlichen und dabei unwillkürlich doch anch komisch angehauchten Vaters. Frau Klerr, in der wir, wenn wir uns nicht sehr irren, eine gute alte Bühnenbekannt-schaft aus den fünfziger Jahren erkennen, bestätigte als treuherzige Haushälterin „Marianne" den guten Ein-druck ihres vorgestrigen ersten Auftretens; das gleiche gilt von Herrn Brackl (Lubowstu), der sich an beiden Abenden in chargiert komischen Rollen als eine voraus» sichtlich recht gute Acquisition erwies. Fräulein Patzal (IlUie) und Herr Schmelzing (Max v. Boden) — unser erstes Heldcnpaar — führten sich bisher gut ein, obwohl den Genannten noch leine der bis nun gespielten Rollen Gelegenheit zur Erprobung in ihrem eigentlichen Fache geboten hat. Dagegen präsentierte sich das ju° gendliche Liebhaberpaar Fräulein Kühnau (Emma) und Herr Zerr (Paul Gerstel) gestern in einer ihrer Bestimmung besser zusagenden Doppelrolle, die auch von beiden recht hübsch und mit der nöthigen Munterkeit durchgeführt wurde. Neu waren der Träger der Titel« roll«, der Resslgeur und Hcldenvater Herr Bocka und die Anstandsdame Fräul. Schlegel (Fran Dr. Klaus). Herr Bocka ist in jedem Falle ein sehr gewandter Schau« spieler, der uns in seinem Fache gewiss noch so manche gute Leistung vorführen dürfte; seine gestrige Rolle, die vom Autor ohnedies schon in eine übertrieben rauhe Schale gekleidet ist, hätten wir lieber in einer etwas weniger brüsken und lärmenden Weise dargestellt ge< wünscht. Auch mit der ziemlich steife» und trockenen Ssiielweise des Fräulein Schlegel können wir uns nach dem bis nun Gesehenen noch nicht befreunde». — Das Haus war ziemlich gut besucht. Neueste Post. 01 i g i n a l«T e l e g r a m m e d e i „L a i d. Z e i t u n g." Wien, 27. September. Die ..Pol. Corr." meldet au« Cu nstantii, opel, dass die Äotichaflcr energische Schotte machten, damit die türkisch?'! Truppen sich > gegenüber der Action der Flott? und dem Vormarsche Der Montenegriner zum mindesten »eutral verhalten. Die Flottcnaction soll unwiderruflich am Mittwoch beginnen. Aus Ragusa berichtet dieselbe Korrespondenz: Auf eine Anfrage des Fürsten von Montenegro antwortete Riza Pascha, er sei ohne Instructionen nnd weide daher dem Vormarsche der Montenegriner bewaffneten Widerstand entgegensehen. Ueber Wunsch des Finsten, der demzufolge das Occupationscorps bedeutend verstärken muss, verschob Admiral Seymour die Flotten« action bis Mittwoch. Zara, 27. September. Statthalter Rodich hat einen mehrwöchentlichen Urlaub nach Italien, Deutschland und Ungarn angetreten. London, 27. September. Der irische Großgrundbesitzer Lord Nonnthmorris wurde infolge eines Strei-tes mit seinen Zinsleuten ermordet. Constautinopel, 27. September. In Beantwortung der türtischen Note betreffs Montenegros übermittelten die Botschafter heute dem Minister des Acußern eine kollectwnote, worin der Standpunkt der früheren Noten absolut aufrecht erhalten wird. Wien, 27. September. Se. Majestät König Albert von Sachsen ist hente vormittags um 8 Uhr 54 Minuten in Wien eingetroffen und wurde auf dem Nordwestbahnhofe von Sr. Majestät dem Kaiser begrüßt. Ihre Majestäten fuhren sofort nach Schöiibrnnn. — Ihre Majestäten König Georg und Königin Olga von Griechenland sind gestern nachmittags 3 Uhr mit Ihren königlichen Hoheiten den Prinzessinnen Alexandra nnd Marie aus Gmunden in Wien angekommen nnd wurden auf dem Westbahnhofe von Sr. Majestät dem Kaiser begrüßt. Ihre Majestäten stiegen in der kaiserlichen Hofburg ab. — Se. königliche Hoheit Prinz Leopolo von Aaiern ist heute früh nm 0 Uhr I5> Minnten von München in Penzing angekommen und fnhr mit Sr. Majestät dem Kaiser. Allerhöchst, welcher Se. königliche Hoheit auf dern Bahnhöfe erwartet hatten, nach Schönbrnnn, — Ihre k. nnd t. Hoheit die dnrchl. Frau Erzherzogin Marie Valerie ist vorgestern nachtt 10 Ub/ ans Ischl n, Pcnziüg eingetroffen und hat nach kurzem Aufenthalte die Neisr nach Oöoöllö fortgesetzt. Prag, 26. September. (N. fr. Pr.) Die heute im deutschen Casino abgehaltene Vorconserenz zum Karlsbader Parteitage war von deutschböhmischen Abgeordneten stark besucht; anch Dr. Vanhaus war erschienen; Dr. Herbst entschuldigte seiu^ Abwesenheit. Die beschlossenen drei Resolutionen bctrrffen die allgemeine politische 2age, die Sprachenvcrordming und, wie bereits.erwähnt, das Anstreben eines allgemeinen deutsch - österreichischen Parteitages. Eine vierte Resolution über die wirtschaftliche Lage kam nicht znr Beschlnssfassnng. Paris, 26. September, abends. Der „Ageme Havas" wird aus Nagusa vom heutigen gemeldet: V>ce»Admiral Seymour, die Admirale Cremer und Fincati, die Commandanten der „Cuslozza", „Vitwria" nnd des „Palestro" sowie andere englische Officiere sind in der vergangenen Nacht ans dem „Helikon" und „Falcon" von Gravosa ausgelaufen, nm die alba-nesischen Gewässer zu recognoscieren. Die französischen Commandanten si»d in Gravosa zurückgeblieben. 'Augekommene Fremde. Nm 27. September. Hotel Stadt Wien. Hermann Edmund, t. k. Linienschiffslieut., Pola. — Äructmann. Student, Spital. — Murlo, Cadet». Feuerwerker. — Oser, Kfm.. und Schönstem, Wien. — Klei», .Nsm., Prag. — v. Gostomsti. Polen. — v. Burton, Consul, Trieft. — Railing Kfm., Tulpmcs. -— Zigrosser, Cadett« Feuerwerker. — Zinglcr, Kfm., London. Hotel Elephant. Frank, l. l. Oberst, und Tr. Vollen,'. Äuda- pest, — Graf Balcntinis und v. Valtislig, Monfalconc. l Leokovic, Postmeister, Idria. — Beröic. )"'"» gattin. Agram. ^ Mz", "' Wien. , s^ulicrer,'«!' Mohren. Pichler, Student. Trieft. - Krampu«, v°u,^ ^il„ Henikmann Gertraud, Gottschec. — ^"? I«,ill Z^ " Vordamm. - Peterza. Krainburg. - Kr°toa»w' > Molnar, Tscherncmbl. - Thcbn, Neisender^^^. Verstorbene. ^„,. Den ^.September. Helen» P°pp'2ft tochter. 13 I.. Petersstrahe Nr. 74, Luuncntllbercm ' ^«. Dcu 2 6. Septcmbcr. Joses Maicvst^ /-^ ^„, söhn. 1'/, I-, Schlossergasse Nr. 3, N.v.IroooM»"» Im Civil spitale: .^l, Den 2 8. September. Peter Klan^, <, gh^". 27 I., Erschöpfung der Kräfte. - Maria Nccyar, ^ 63 I. Marasmus. Theater. ,„ si,,! Heute lgerader Tag): Die Fremde. SclMp Auszügen von DuinasSohi^^^^^^ Lottoziehuugen vom 25. September: Wien: 71 A> 21 83 A Graz: 20 81 28 56 7^^ Meteorologische Beobachtungen in^5> Z "ß ß^ ff? " ^3 "8? I " s Lß^ x 5 « -7 « 5^., ?N.Ma. 7.W!s6 ^»'2 SO- MäH ^K^ ^" li?. 2 ^ N. 738 94 'j.17-0 SW. schwach! ^,st ,.. 9"Al>, 740 40 ^13-0 jSW. schwach, b"""' ^F Mornens Nebel. uormittal,s heiter, nackMA^^^ ' Ncwölluug; Abendrot!) Das Tages«ii dcu tiefgcsiihltcsteil Danl «aulilit' > die trauernde 3" "^ Danlsaguog. .....,, Allen Verwandten. Freunden "lw ^^^cll' lvelche dcni Leichenbegängnisse unser lichen Gatten, respective Vaters, des V HQärsa.5 Usäik, ^,^ beigewohnt und unö so innige,Vewck^^ ^z-nähme gegeben haben, ferner fiir die : .^est spenden und den rührenden GrabaMM' " wärmsten Dailt auö »>vl»^^' dir trauernden Sintert»" Laibach, 2«. September ^l?l's(I)(Vl(!)^ ^""' ^' ^p'""bcr. (1 Uhr.) Der Verkehr war wenig belebt, die Stimmung eine nicht entschieden ausgesprochene, die Speculation jedoch abwarte" , Pllplerrente........ 7160 7175 Vl/berrente........ 7260 7275 Voldrente......... 87 60 87 95 Lose. 1854........ 121- 121 50 . I860........ 13075 l8l25 . 1860 (zu 100 fl.) . . . 132 50 13» - w 18«4........ 17175 17225 clng. Prämi«n-«nl..... 1082,". 108 50 Credit-L.......... 17950 180 Theih.Regulieru'igs« und Sze- gedlner Lose....... 107 50 107 70 Nudoys.L. . . .-..... 1885 1875 Prämienanl. der Ttadl Wien II? - 117 50 Donau-Negullerungz-Lose . . I13'25 lls.^o Domänen»Pfandbriefe ... 143 - 14350 kesterr. Echatzschein« 1881 ruck» zahlbar......... 100 2b 100 75 vesterr. schatzscheine 1882 riicl. zahlbar........ 10150 102 Ungarische Goldrenle .... 10» — l«8 15 Unnariscve Eisenbahn-Nnleihe . 123 . 123 50 Ungarische Eisenbahn.Anleihe. Cumuwivftücl«...... 12275 12325 iV..n .„V, V. .".... 102- 10250 »eld lv„« «snndenll«ftnn,sVbllg«tlsLen. «öhmen.........104 ü0 --.. Nieberösterreich......10559 ^0 94 50 Ungarn..........94 75 95 50 «letlen v«n vch»l,n. «n^lo.öfterr. Vanl.....119 50 119 7ü «lreditanstalt .......283 50 284- Depositenbank....... . >.. .... Creditanstalt. ungar.....251 75 25225 Oefterrcichisch' ungarische Vanl 81? - 8!9 - Unionbank ........10750 108— Verlehrsbank.......^2775 12825 Wiener Vantverein.....130 130 50 «lctleu v«n Tr«n»Psrt«Nnterueh. «nn«e». ««lb ««« «lföld.Nahn .......154 73 155 25 Donau.Dampfschiff.»Vesellschaft 541- 542 — Elisabeth.Nestbahn.....>89 - 189 50 Ferdwands'Nordbahn .... 2443-2448 - «elb llNale Franz.Ioseph.Nahn .... 163- 1665.0 Gali»ische (larl.Lubwiss.Vahn . 27N 50 27?^ Kuschau.Oderberger Bahn . . 129 129 50 Lemberg-Tzernoniiher Vahn . !6s, - 16^» 50 Lloyd > Geselljchaft.....«76-- 678-. Oesterr. Norbwestbahn . . . . 175 5l> 176 -lit. L. . 193 25 19". 75 Rudolf-Vahn.......157-50 158 — Staatsbabn........279'— 279 50 S«dbahn.........«I-- 6150 Theiß.Nahn........244 - 244 50 Ungar..gllliz^ Verbindungsbahn 139-. 13l» -Ungarische Nordostbahn . . . 14.'? 75 !44 25 Ungarische Wcstbahn .... 11550 14.) 117— 1,735 . „ . li.B.-N.) 100 50 101' - Österreichisch «ungarische Bank 102 20 102 35» Ung. Nodencredit'Insi. (A.-V.) 100 25 100 75 Prloritiit0.vbll««tlsnen. Glisabeth.V. 1. Gm.....39 — 9325 Ferd.-Norbb. in Silber . . . 105 — 10550 ______________________««" l ' " gS" ^ ' Deutsche Neichs- 30 - ^ , N^ten ..--"" ^ -Vilbergulden . - " .^„"" . Credit 28510 bis 235" . II9 75 «!mbnn?,»^"^ ?^ '^ Minuten notierten: Papierrente ?160 bi» 71 75 Silberrente 72 60 bl» 72 75 Voldrente 87 85 bi« 88 - .