Nr.4q Montag, 2. März 189l. litt. Jahrgang. MbacherMZeitung. '"^n""°»«dr«i -------------------.________________________________________—I_________—____________________________________________________ ^^"'<>"it!^. ^lbishiw' n^ °^"' t < l!! d u » 8 : «a»z>äl,r!g ft, ,b, halbjährigst 7 »n. Im Comptoir: ^ Die «Unibllcher Zeitung» erscheint täglich mit »usnahme der «onn- und Feiertage. Die «dmlnlstrott»« ^^^^ ^'u 4 ». i.« «. '^ die gustellung m« Hau« gllnzjührig fl. 1. - Insertlon»qebü<: Flir F befindet fich «ongrelsplnh », die Mrdactlon Vahnhosgassr »4. Sprechstunden der Redaction täglich uon >rn ^d lr.. gröheis vei Zf!,s « lr : bri öfteren Wiederholungen ver geile » lr, V in b<« l« Uhr vurmittag«, — Unfrunlierte Vriefe »erden nicht »ngenommen und Manuscripte nicht zurückgestellt. ^' „sicher Gheil. s2^" Ent^l'^^^l'sche Majestät haben mit V^l im c^^"^ "°l" 20. Februar d. I. dem ^!!k, °" Nit f I^limimsj^ium Dr. Heinrich ^rgnädias! ^oe eines gcheimen Rathes «>l zu verleihen geruht. ^2^3sck^ Majestät haben mit Tl, t>' de« Weß.mc, vom 23. Februar d. I. dem ^ ,°>n z"°Ubetliebsamtes der österreichischen ""^ ^''nstlreu^ mi'^ 3ranz Scaglia. das '^'gttliht, ^ "" b«r Krone allergnädigst zu ^amtlicher Theils tz« ^ "ltlchland uu!) Frankreich. ^^"lchlichen^"^ ^liick. dass wir uns in einer. ^Iy, ^liode bpn ^""ny. nach. unbestritten sicheren '"! ^ '"erlei 3^." ""d am politischen Horizont? '^ « Gew!?t?'^'" wahrzunehmen ist. welches ^»».lz'eh n"l deuten würde. Wären irgendwo ?V°" vorb.^ " europäischen Mächte' ernste ^ . auf 3°"°en. stünde irgendwo eine acute U"!>? ben Mis?^°Uschen Tagesordnung, so ^^^imern..''^^andnissen wegen der Be-°X?»>^''M^ "^" Ausstellung in Berlin von °<^rbi^N'" Künstler sich eine recht unan-!"<" Laqe ^ k'ttwick^ln, Bei der gegenwärtigen X ^"n er ^ Zwischenfall keine ernste Be« 3^^'tnmun^^ ü' Berlin eine länger an° >1''°ch?^^^lge haben dürfte, deren ^'d'm ^^rspl re„ ftin werden, nachdem ^ ^ d. ' ^°sser längst wieder sich be- ^s<^?^ "°^"dia klarznlegen. müssen ^ ° ck°^n , ^angene Zeit zurückgreifen. In 5i ^ ^ auf ''^ dem deutsch-französischen Kriege '"«' ' ^'ziehn ^'^^ltlichem und ünstlerischem X> l°7"^ der beiden Nachbarnationen, i ^ 3'" hatt n ^baren Kampfe einander gegen-H. i77'gen^ ^ständig abgebrochen, H?rvor-^>, stNlnds^" bon hüben und drüben, welch, b^tia "en '^'Ulchen Beziehungen zueinander ^.. "^m Ideenaustausch sich ^>H>istisch,Wen kehrten nunmehr die >V der ""' vuli^ 3"^ ^raus und polemisierten ^<^tern^>scher Streitfragen wegen. Der ^>5^onalen Gelebrten-Congresse unter- ^ .^l)" Mr ei>l/^!°"rualistischer Uebermuth, eine 'Xl!z "^ '° «Ntz .^'auderei zu riskieren, dem, etz ^? sie a, "°'^' "an die Leser abschre« -li!'^'^ ^'?7' Stelle, wo sie Unterhat >> b?'i bi'c.H Väschen Thema bedroht. .W.^b^'Ue,? Majorität der Leser wnß, "ich! '.^,'^ sür iif, I den Inhalt schließen darf. ^'^' 3l>' ^l« ick ^"^' dass es mir nur qmiz '«a .^""tn ^ "nch von der materialistisch,n °" 3^oss,"cht " Nch übrigens unter fthilos«. l^.^^i "^ h'Nere Causerie ein- ^''p'e > ^ b"i t. ^'^' """" "'"" n"r will. «^ "nd>schw/l, '"lt und Sloff.. weil mir ' ? ^°^tt .'' <7/ '"7"r im richtigen Ver° "^ls f/.'daz "" ' ,bald überwiegt das eine. 5> >' ei l^si^'"n, Summe von Kraft, der 5" mchkrn; dort > ^Ht^.Ne 3"^' ""d r« ist keine Kraft ^^^ "brigens gut; denn ''«^>i ^"1'l ^,^Vf würden sich gegenseitig ^°' «" Man^'^Nlber im Zinnober ^ " der >«' Operette! UebVr welche """poseur, und welch arm- blieb entweder von Seite der Deutschen oder von jener der Franzosen, wenn der Congresiort innerhalb der Grenzen ffrankreich« oder des deutschen Reiches lag; Kul'stauöstellungen wurden in gleicher Weise nicht beschickt. Erst allmählich im Laufe der Jahre milderte sich diese Verbitterung. Zuerst waren es die gelehrten Fachkreise, die sich wieder auf gemeinsamen Berührungs» punkten begegneten. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre erschienen Franzosen auf Gelehrten>Congressen in Deutschland. Deutsche in Frankreich. Es blieben dies aber vereinzelte, sporadische Erscheinungen, welche keiuen durchgreifenden Einfluss auf die öffentliche Meinung ausübten. Als die Franzosen sich anschickten, das Centeunarnim der großen Revolution dnrch eine Weltausstellung zu begehen, hielten sich bekanntlich alle monarchischen Großmächte Europa's officiell fern, ohne die Beschickung der Exposition durch ihre Nationalen zu hindern, insoweit dies in privater Weise geschah. Auf der mit der Industrie-Ausstellung verbundenen großen Kunstausstellung waren nur einige wenige reichsdeutsche Maler vertreten, denen ihre Theilnahme an den Pariser Veranstaltungen in der Heimat schwer vermerkt wurde, während damals bekanntlich gerade die Oesterreicher und Ungarn mit Glänzendem Erfolge auftraten. Im nächsten Jahre suchte man für die große Kunstausstellung in München die Franzosen zn interessielen, sie verhielten sich ähnlich wie die Reichsdeutschen gegenüber der Pariser Ausstellung von 1889. obnwhl die officiellen Beziehungen zwischen Paris und Berlin sich sichtlich gebessert hatten, aus der Ge« lehrtenrepulilik diesseits und jenseits des Wasgau sich neuerdings wieder zahlreiche persönliche Beziehungen zu entwickeln anfiengen und mit sichtlichem Eifer gepflegt wurden. So lauge in Berlin Für!'! Bismarck am Ruder stand, hütete man sich in den maßgebenden officiellen Kreisen ostentativ, in solche Privatangelegenheiten sich einzumengen. Die ganze diplomatische Kunst erschöpfte sich Frankreich gegenüber in dem Bemühen, die offi» ciellen Beziehungen möglichst glatt zu erhalten und jeden Zwischenfall. der auftauchte, so schnell wie thun-lich in conciliantcster Weise zu beseitigen, ohne dabei die Haltung defensiver Abwehr irgendwie zu verleugnen. Nach Vismarcks Rücktritt änderte sich in Berlin die Methode und trat das sichtliche Bestreben zutage, ohne Preisgebung der Früchte der deutschen Siege die Ver. bitterung der Franzosen über dieselben zu mildern. Die Aufnahme, welche die französischen Delegierten auf der social-polltischen Conferenz von Seite des Kaisers wie seiner Würdenträger gefunden, war ein sprechendes Zeugnis hievon und verfehlte auch die beabsichtigte seligen^frü^erhllfttn Stoss blttel^hm der Librettist! Anderseits wieder, welch reicher geschichtlicher odcr so-cialer Stoss wird von einem «Dichter» aufgegriffen und zerknetet, der kaum soviel Kraft besiht. um Figür-chen aus Lehm zu formen, geschweige denn erst aus hartem Marmor eine Heldengestalt zu meißeln. Es bleibt gleich komisch, ob sich nun eine große Kraft an kleinen Stössen zersplittert, ob man nach Sperlingen mit Kanonen schießt oder ob eine winzige Kraft an einem großen Stusse herumnagt und emer nnt einer Vogrlflinte auf die Elefantenjagd auszieht. Da ist zum Beispiele die Schule; ich brauche nicht speciell diese oder jene zu nennen, denn jede hat ein vollgefülltes Warenlager von Lehrstoff, aber nicht zeder Schüler hat die Kraft, ihn zu brwältiaen. Da ist ferner eine der nothwendigsten, nützlichsten und znwei-lcn auch angenehmsten gesellschaftlichen Institutionen, die Ehe; in ihr liegt so reichhaltiger Sloff. dass Me, dazu gehören, ihn aufzuarbeiten, und doch "ant sich jeder Ehestandscandidat die Kraft zu. em guter Gatte und zugleich ein guter Vater zu werden, obwohl schon Nestroy darauf hinweist, dass sich «g"ler Gat e "no gnter Vater nicht so paarweise finden Nile ^trumps und Ohrfeigen», indem es nicht so schwer faUt. em guter Vater zu sein. während da« Auffinden emes guten Gatten schon auf größere Schwierigkeiten flohen M. Mancher hätte den Stoss zu eiuem guten Gattm an sich. aber seine Kraft, sich als solcher zu erhalten, ^t unzulänglich. Wirkung in Frankreich nicht. Den gebildeten Fran» zosen. welche zwischen Patriotismus und Chauvinism.ls die richtige Scheidelinie zu ziehen wissen, war das von Seite der Sieger beobachtete Entgegenkammen keines« Wegs unerwünscht und sie trugen ihrerseits das Ent» sprechende bei, um das Eis vollends zum Brechen zu bringen. Die Entwicklung der innerpolitischen Verhält« nisse in der Republik, das Erstarken der staatlichen Autorität und die Befestigung eines maßvollen Regierungssystems waren der Anbahnung besserer Beziehungen günstig. Es schien der Moment gekommen, in welchem man von beiden Seiten einen Schritt weiter machen konnte, ohne durch die öffentliche Meinung desavouiert zu werden. In Berlin wollte man hiezu die große, in Vor bereitnng befindliche internationale Kunstausstellung be' nützen; die französische Künstlerschaft sollte hiefür ge« wonnen werden. Der Kaiser interessierte sich lebhaft für die Sache, in der er eine Förderung seiner aus« gleichenden Friedenspolitik erblickte. Wie er durch seine persönlichen Beziehungen, welche er auf seinen vielen Reisen an der Mehrzahl der Fürstenhöfe Europa's angeknüpft, die erhaltende Friedenspolitik dnrch Be« seitigung persönlicher Spannungen und Missverständnisse unverkennbar erfolgreich unterstützt hatte, so sollte die französische Nation die Ueberzeugung gewinnen, dass, unbeschadet aller politischen Vorbehalte, ein mehr freund» licher Verkehr mit Deutschland auch ihr von Nutzen sei. In seiner Weise die Initiative ergreifend, schrieb er den bekannten Beileidsbrief an die Pariser Aka» demie der bildenden Künste anlässlich des Todes von Meissonier. Derselbe wurde auf diplomatischem Wege durch den französischen Botschafter am Berliner Hofe, Herbette, der Akademie übermittelt, und dieser selbst scheint bei den wiederholten Besprechungen mit dem Kaiser für den Gedanken der Beschickung erwärmt worden zu sein. In Paris verfehlte das kaiserliche Handschreiben die gewünschte Wirkung nicht und man fieng in Künstlerkreisen an. die Einladung nach Berlin sympathisch zu besprechen. Zu einem durchgreifenden Er« folge follte der Besnch der Kaiserin Friedrich führen. Die Kaiserin, bekanntlch selbst Malerin von unleug« barer Begabung und solider technischer Uebung, hat zur französischen Kunst und zu ihren vornehmsten Meistern Beziehungen aus frühester Zeit her und nimmt ihre Ehrenpflicht als Protectorin der bevorstehenden Berliner Ausstellung sehr ernst. In den ersten Tagen ihres Pariser Aufenthalts schien die Sache gewonnen; hervorragende Künstler, wie der Schlachtenmaler Detaille, traten offen für die Beschickung auf, und ihnen Der Stoss zu einem eleganten Anzüge kann hochmodern sein, aber die ihm innewohnende Kraft reicht knapp für eine Saison aus. Der erste Mann wurde aus Lehm gemacht, also aus einem weichen, leicht zu behandelnden Stosse, und diese Eigenschaft hat sich auf die gesummte männliche Nachkommenschaft vererbt, daher wir für allerlei Eindrücke, welche das schöne Geschlecht auf uns macht, besonders empfänglich sind. Der Stoss zur ersten Frau ist aber schon animalischen Ursprunges; sie wurde aus einer Rippe gebildet, wahr« scheinlich aus einer linksseitigen aus der H^rzensnähe, daher auch die größere Vertrautheit der Frauenwelt mit Herzensangelegenheiten, des festen Stoffes wegen aber auch die größere Festigkeit in Liebes« und Her» zenssachen. Der Student weiß den «Stoff» zu schätzen, und, vertraut mit der Lehre vom Stoffwechsel, wendet er seine ganze Kraft dazu auf. möglich viel «Stoff, auf« zubrauchen. Da geschieht es denn, dass d'e «traft so lange den Sloff bewältigt, bis dieser endlich keinen Spass mehr versteht, den Stiel umwendet über die straft herfällt und diese sammt dem Studenten zu Soden wirft; tritt diese Erscheinung bei mehreren In« xoiduen zugleich auf. so nennt man das Erelgms Com-,ners.... Es gibt Mittel, Stosse miteinander zu ver« binden, davon weiß die Chemie eine Menge zu erwählen ; andere Bindemittel sind Mörtel. Gummi. Leim, Fassre,fen, Nadel und Zwirn, Kleister u. ^. w. Schul« programme sind da, um die Lehrstoffe zu verbinden. Lailiachcr Zeitung Nr. 49.________________________________________388_________________________________________________^M' ^ ^ schlössen sich viele College« an. Tie Liebenswürdigkeit der Kaiserin Friedrich bei dem Besuche des Ateliers verfehlte auf die rühm- und ehrbegierigen Männer ihre Wirkung nicht, und anfangs der vorigen Woche schien die qanze Angelegenheit bereits endgiltig ge« ordnet, nachdem Diroulede und die PatriotenLiga auf dem Protest'Meeting Im Saale Wagram ein Fiasco erlitten hatten. Wäre die Kaiserin am Montag abgereist, wie es im ursprünglichen Reiseplan gelegen, so hätten jene deutschen Blätter Recht behalten, welche mit Befriedigung ihre politischen Consequenzen aus der Beschickung der Berliner Ausstellung seitens der fran» Mischen Künstler zogen. Während des verlängerten Aufenthaltes der hohen Frau fanden aber Dsroulcde und Genossen Zeit, sich von ihrer ersten Schlappe zu erholen und ihre Angriffe zu erneuern. Sie tadelten in ihrer unfläthigen Weise die allzu augenfällige Lüftung des Incognitos der Kaiserin, ihren Besuch in Versailles, «wo das deutsche Kaiserreich gegründet worden», sprachen von dem angeblichen Plane des Kaisers Wilhelm, nach Paris zu kommen, und erinnerten an den Empfang, welcher dem König Alfonso geworden, wärmten einen Salonklatsch wegen der Erbschaft nach dem Tode der Herzogin von Galliera auf und nas deigleichen lle'me Künste mehr waren. Den Ausschlag gab aber eine an sich unbedeutende Kranzgeschichte. Vor seinem Erscheinet! bei dem Protest-Meeting im Saale Wagram war Dsroulede mit einigen Genossen nach der Kunstschule in der Rue Bonaparte gegangen, in deren Vorhof dem genialen, am 19. Jänner 1871 bei dem letzten Zusammentreffen zwischen den Belagerten und den Be« lugerern tödlich verwundeten Maler Henri Regnault ein Denkmal geseht ist. Als Protest gegen die Absicht anderer Maler, die Berliner Ausstellung zu besch'cken, legte Deroulede vor der Statue einen Kranz mit entsprechender Inschrift nieder. Diesen Kranz ließ die Polizei, da der Besuch der Kaiserin in der Kunstschule erwartet wurde, wegen seiner demonstrativ polemischen Aufschrift entfernen. Darüber erhob nun Dsroulede in der Kammer Lärm, drohte mit einer Interpellation und wurde von Freycinet und deu Deputierten »College» nur mühsam von derselben abgehalten, wobei diese eine Subscription eröffneten, um einen neuen Kranz vor Regnaults Büste zu beschaffen. Diese Kranzgeschichte gab den Boulevardblättern Gelegenheit zu einem gewaltigen patriotischen Ent» rüstungslärm, die Stimmung schlug um, die Künstler, welche nach Berlin gehen wollten, wagten es nicht mehr, ihren Beschluss aufrecht zu erhalten und wider» rufen jetzt in aller Form ihre früheren Aeußerungen und Erklärungen. Somit ist der ganze, aus weiter Hand angelegte Plan, durch die Theilnahme der Franzosen an der Berliner Ausstellung die Beziehungen der beiden feindselig getrennten Nationen zu bessern, so weit es sich eben um dieses eine Unternehmen handelt, als endgiltig gescheitert anzusehen! Kaiserin Friedrich kann nicht die Befriedigung mit sich nehmen, dass die edelschöue Idee verwirklicht werde, für welche auch sie persönlich, ebenso wie ihr erlauchter Sohn, sich ein« gesetzt hatten. Die chauvinistische Minderheit der pro« fessionellen Lärmmacher, der patentierten Exclusiv' Patrioten, hat in Frankreich wieder einmal den Sieg davongetragen über die Majorität der Besonnenen und Friedliebenden. Den gedankenarmen Schreiern ist es wieder einmal gelungen, ihre eigene mesquine Taktik der hoch» gebildeten Geistes-Aristokratie aufzuzwingen . . . Hätte Aber auch Kräfte können zusammen verbunden werden, wettn man eine einzige große Kraft gewinnen will. Das Resultat solcher Kräftevereinigung sind Ehen. Heere. Accumulatoren, Vereiue, und als Bindemittel sind Eheringe. Disciplin, Statuten u. s. w. zu betrach. ten; je oerlässlicher das Bindemittel, desto einiger und dauernder die Verbindung; Trauung und Fahneneid sind ein bewährter Kitt; weniger die Statuten. Selbstverständlich werden physische Kräfte nur durch physische Mittel verbunden werden können, dagegen geistige einen geistigen Kitt voraussetzen; als letzterer erwiesen sich seit jeher besonders starl Religion. Patriotismus, Nationalität, Loyalität, nicht zu vergessen der — gemeinsamen Noth! Es lassen sich nicht immer reine Verbindungen von Kräften oder von Stoffen herstellen; bei aller Vor-sicht drängen sich auflösende Bacillen, störende Elemente ein und schädigen den beabsichtigten Effect der Verbindung; die Ehe, welche Hopfen und Malz mit ein. ander schließen, wird mitunter getrübt durch Enzian und Glycerin; der einschmeichelnde Aleizucker. das bissige Anilin drängen sich unter dem Vorwanoe der Verbes-sernngstendenz in die Weine ein, und aus der durch Mocca und reines Wasser gewonnenen Verbindung «kleiner Schwarzer» duftet nicht selten die Erinnerung an Cichorie, gerade so nützlich und angenchm, wie in einer sonst glücklichen Ehe die Cichorie derselben: die Schwirgermama. Ein Unterschied ist aber doch; der Cichorienkaffee verbindet sich gwch innig mit dem Mocca. wie mit es gerade so auch dann kommen müssen, wenn Talley» rands Lehre allseitig berücksichtigt worden wäre: «Die erste Regel aller Diplomatie sei, nicht allzu viel Eifer zu zeigen?» Vielleicht hören wir demnächst die Antwort hierauf aus dem Lauenburger Sachsenwald. Politische Ueberficht. (Die Delegationen.) Nach einer Budaftester Meldung werden die Delegationen infolge der Auflösung des österreichischen Parlaments kaum mehr in der ersten Jahreshälfte einberufen und erst im Herbst zusammentreten können. In mußgebenden Kreisen betrachte mau dies jedoch als Ausnahmsfall, und man beabsichtigt, für die Zukunft im allgemeinen von der Vereinbarung nicht abzuweichen, nach welcher die Delegationen ihre Session in der Regel in der ersten Hälfte des Jahres halten sollen. (Erzherzog Franz Ferdinand.) Gegen» über den in letzter Zeit vielfach aufgetauchten Nachrichten von bevorstehenden weiteren Besuchen des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este bei auswärtige,» Höfen, insbesondere gegenüber der in einer Wiener Correspondenz der «Tribuna» enthaltenen posi° tiven Meldung bezüglich einer Reise des Herrn Erzherzogs nach Italien ist die «Polnische Correspondenz» in der Lage zu versichern, dass in maßgebenden Kreisen von solchen Reise-Absichten nichts bekannt ist. (Das k. und k. Reichs'Kriegsmini« sterium) hat über eine Anfrage bekanntgegeben, dass für die Verpflichtung zur Entrichtung der Ürlaubstaxe für gewisse Fälle der Urlaube das Kalenderjahr und der Tag des Antrittes des letzten derlei Urlaubes maß« gebend ist. Es hat daher beispielsweise ein Gagist, der im Jahre 1890 einen taxfreien Urlaub in Familienangelegenheiten angetreten hat. erst wieder im Jahre 1892 Anspruch auf einen folchen taxfreien Urlaub bis zur Dauer von acht Wochen. (Galizien.) In einer Versammlung des Kolo-meaer Großgrundbesitzes sprach auch der bisherige Abgeordnete Baron Romaszkan. Derselbe legt das Haupt» gewicht auf ein Zusammengehen des Polen-Clubs mit den Deutschliberalen. Romaszlan erklärte sich gegen das kostspielige Project der galizischen Flussregulieruug. (Ungarischer Reichstag.) «Bndapesti Hirlap» registriert das Gerücht, wonach der gemein» same Reichstag noch heuer aufgelöst werden soll. Es soll nur mehr die Abänderung der Geschäftsordnung beschlossen werden, und dann die Auflösung erfolgen, welche vom genannten Blatte mit der Nothwendigkeit, das Land über die Verwaltungsreform zu befragen, motiviert wird. Wir reproducieren die Meldung und überlassen die Verantwortung für die Richtigkeit selbst» verständlich dem citierten Blatte. (Die Kaiserin Friedrich) reiste Freitag vormittags von Paris ab — unter dem Schütze Dsroulede's und der Patriotenliga. Herr Deroulede und seine Freunde haben es nämlich für zweckmäßig erachtet, eine Aufforderung an die Pariser zu richten, die Kaiserin ungeklänkt ziehen zu lassen. Nach dem Erfolge, welchen sie in der Frage der Beschickung der Berliner Kunstausstellung errungen haben, ist es nicht zu verwundern, dass sie sich augenblicklich als Herren der Situation fühlen. Die Aufregung, in die sie sich selbst und ihre Mitbürger hineinschrien, ist keine geringe. (Oesterreich und Rumänien.) Die Sams« tag beiderseits unterzeichnete österreichisch, rumänische dem Wasser, ^)ie Schwiegermama dagegen verbindet sich nur mit ihrer Frau Tochter oder ihrem Herrn Sohne, und dadurch bekommt dann die Ehe einen noch un» angenehmeren Geschmack, als ein kleiner Schwarzer mit Cichorie. Dass Kraft oder Stoff unnöthig verpufft, ver« geudet oder auch vernachlässigt werden, ist bekannt, ebniso auch deren unrichtiges gegenseitiges Verhältnis. Stoff wird oft an einem Ende aufgehäuft, am anderen wird damit gespart, sieh die Balltoiletten der Damen, oben fast nichts, unten eine Schleppe, groß genug zu einem FenNervorhange. Zu wenig Kraft für zu viel Stoff sehen wir an einem Einspänner, vorne ein bejahrtes, ruhebedürftiges Pferd, im Wagen eine ganze Familie! Auch dass unzulängliche Kräfte wie auch folche Stoffe in Verwendung kommen, ist keine Seltenheit; für erstere sind Belege die Reprobationen bei Prüfungen, die Pwbemonate beim Theater, die Pensionierungen nach qrößeren Manövern und für letztere jeder zusammen» brechende Stuhl. Krafwerschwendung durch Stoffuerschwendung. das kommt auch vor; man erzeugt zum Beispiel jetzt mit< unter Vereinibanuer aus Schmiedeisen, welche nur ein Goliath schleppen kann, und wenn diese Neigung sich noch weiter ausbildet, so erlchen wir es, dass die Vereine sich Bannertafeln aus Marmorplatten vortragen laffen. Und fo wird allerort gesündigt in der Verwendung von Kraft und Stoff. ^ * ^ __________________- der Bulgaren und der Thätiqkeit der Stt° ^ auch die Macedo-Rumänen nicht zuriickble" ^ absichtigen demnächst, eine Deputation an . zu senden mit der Bitte um Errichtung Nischen Eparchie. zl^ (König Milan in Belgrad) ^^ der Feier des Jahrestages der P"^ ^ Königreiches und der Thronbesteigung "'^ ^"' 6. März trifft am Vorabend König Villa" seines Sohnes hier ein. . zgF, (Schon wieder Bou langer/ ^' und Rochefort sollen demnächst in Bm!" ^ um über den Beginn einer neuen Actio«i^< Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie b> ^, Zeitung, meldet, der Gemeinde Mltei'M' ^ des durchgefühlten Schulbaues eine U»"'^ ^ 200 fl. der Gemeinde Erdberg au« """^ >' vorigen Jahre durchgeführten Schlllbaüks ^ stühung von 200 fl. und der Gemeinde ,^ zur Bestreitung der Kosten des Schule""." ^« eine Unterstützung von 100 fl. zu ben"lM ----------------- g>/ — (Tod auf den Schienen) A^B.!' Wiener Eilzug Nr. 4 hat vorgestern in ^^! Theben.Neudorf einen eben das Geleise " ^F> Mann erfasst, denselben geschleift und ^e .^ Getödtete ist der sehr wohlhabende Kaltes ^„> besitzer und Landwirt Johann Vrankov ' ^ wurden beide Flitze, die Hände und F vollständig zermalmt. Den LocomotivM Verschulden. .^V^s — (72 Millionen Dollar-^,^ «Siöcle» wird von London gemeldet: ^ Bekanntmachung zeigte diesertage an, .l,^. Zeit in Australien ein gewisser Weinberg 7, Abkunft, gestorben sei und ein Vermögen F, Dollars hinterlassen habe. Die Erben """ ^" ^ sich zu melden. Hierauf reclamierten 60 <1 ^ii^ Namens die Erbschaft. Es hat sich ^ ^h<,, dass Weinberger katholisch und dass st'" ^ l,. Constantinoftel wohnhafter Ingenieur wa^„ borne Weinberger geheiratet hatte. Die!"^ e"> inzwischen durch rechtskräftige Urkunden Consulat in Constantinopel legitimiert. , .^P?'. — (Hinrichtung.) Mn ^ ^' «Holla! Was bringt denn d'O '^'"^ dich. der du längst vergessen zu.^^"" < du einen Freund hast, auf den dlch ^ dir einst oft recht bequem war?» :tv>!"i,B Der Sprecher war ein M°nN ^ ^,, und vierzig Jahren, von gedru"U ^,d c Gestalt; er hatte röthliches Hai'P' d»e '> kleine, aber kluge, stechende ^"^''^^ wärtigen Moment ziemlich schlaf "tB '^'! und eine schmale, weiße, außeroroe ^g z ^ pflegte Hand. die nicht recht »n ^ gls 5? war mit dieser sonst nichts lven'g ^/ äußeren Erscheinung. . ^.„l ^a^« ' «Eben! weil ich dessen e'"<'^ O'^ ich hier!» lautete die Entgegnu>'^^ll , p .Du we,ßt, im Strudel des geG^H ,,'^c V «Ich weiß, ich weiß. bernM " „dt >^ verheiratet, das heißt so v'^ a^'^c ^, Jugendfreunde, todt und begrabe'- iF'^j' Hymens Rosetten sich hat ^ h^d'/l auf. einen eigenen Willen zu hav "'. „ n"^' ständig zu denken und zu empft'^ 'seiltt" fügigen Werkzeug in den Hände" , deren Sclave er ist!» ^ ^" seituna Nr. 49. 389 2. März l891. ^l ^""dnunM, " ng von Reserveg ° gisten.) ?^H'n>s?latt verlautbart: Im Einvernehmen ?^ «na« 5 " l"r Landesvertheidigung und dem ?^b>. wird k " ^lttveac>«zs ^sammldauer der Probedienstleistung »We °l« , ^"^che die Nctivierung anstreben, in 3, l ^"sion lu . s?"""^^^ge Dienstzeit bei Bemessung 3 < '»Met, <« ^" bat, wenn die Uebersetzung dieser d°r° ^s'immu " ^l ^"""and auch thatsächlich erfolgt, 2°"^en Ner..^ «°"^ °°' °"s Reservegagisten her-3° 'wr »^ N""° und Beamte, welche zum »n zweit/ gelben, obwohl normal entwickelt. V"lzi«jcih,i'" ^ "^ der Geburt. Der Vater ist 'i?" 38i«^ « ^?"ummer Mann. die Mutter ein ""rn K 'U? Weib. Der reiche Kindersegen fiel ""sk " "^Ule zu. 3'^ v°n^'"^.s e r.) Mehrere Eisenbahnen 22 Meilen ^""ngkn .^»'" Nordamerika wurden durch Ueber, last vM« ."' ^" Stadt Tlajuna in Calisornien i^^l^u 7 '^ die Fluten zerstört. "'i«s W das « ^""^ Der Banquier Nllari 3'°n ^"l und ?° ^"' ^'"" ss'den d^^ Hinterlassung von 600.000 .^"«esunden ^ ""l. I" leiner Cafse wurde 't ^?un"^ Plovinzial-Nachnchten. ^f?^p°s".V"^'che Polemik, der Grazer ^ ?) d'e von >> ^" i" unserem letzten Artikel. ^'Hlosse,^ ^'" konstitutionellen Vereine in Lai° W. ^"sch-li^"? ^'"enz, enthaltenen Sah: «Es ^i, '" den f)^? ^°"ei vollkommen frei. wo immer, ^it^ustellen >"" ^"dgemeinden. eigene Candi-V"» «egen'^^?d ^ kann sicher sein, dass die «.?' nich^ "ben da es auch ganz und gar über-b«k ^l°zer,5« ""»er rühren wird. — macht ^«'^ssinnia w^°^ lustig, indem sie aus diesem ^^banc>ch ^.'" .^""r ist. den Schluss zieht, .h c "l berbäst ""'lche Landesregierung nur des. V'« ein 2>. .^" ohnehin nicht die Gefahr be. >'^^^Kp^^/' ?""^lt werde.. Nun, dass die °!,'bähe um.-^ '^ angesichts der von uns dem 'btt 'e Ne ""telli" vorausgeschickten Bemerkung, !^^"PaV/""2 den von der deutsch-Ml°upt /kl aufgestelltenCandidaten >^e zi^, Entgegenzutreten Pflegt. ^ttn?'l der «i "' ""rd bei der bekannten «clas« ^h^ ^razer «Tagespost, wohl niemanden !>>! ^di?,/'°Uon der Lehrstellen.) ^^'"Ltteiht. ^. blasse (mit 450 Gulden Gehalt) 1^^üdch'^°Hte Lehrstelle an der städtischen ^«!ch ^.'^s'elle «°"5^"le ö« St. Jakob in Laibach, !^(^/" ^ib^ ,^ städtischen deutschen Mädchen« ^^ und H bann die Volksschulen: in Adels-^Mana ...,"e Lehrstelle an der Mädchenvolls« ^> '^^^>^^^ Nussdorf, St. Peter i? ili 3""te B" '° 'chl.mm ist es denn doch nicht. >?°"le tvenia?< ^" ^aldau wegwerfend, -bei ^tk'^Nll ck °'" ^ '"""" ^" H^" ^' °>die^sl,ah^ull. dann bist du ja eine merk. Doch wer ist ''><,3ra^ ^ habe noch nicht« von ihr ^>l„?' hiisili^' von der mau nicht spricht, die 5«, <^U. '"'ch. oder du- ah. verzeihe, du bist l^> Nich^'/.^te auf. «Das alles trifft bei y?' dtt '^ten H ' s" ist weder alt noch hässlich, "^tt ^ L^rii, °"l"m- Du musst sie übrigens ^'s,«'bild,^anda,^^" ja doch eine Zeitlang dein ^/^? deine Frau?. Meß Ritt- X?9kblH""" a ^" ^"vor. und wenn der Baron h' >" ^ hätte ^en wäre und aus demselben ^<3 d,j ?elche c, v wäre es ihm sicherlich nicht < ^ a.^7"^ ",' Veränderung sich in dem ^dii z-ckt, ^" kn! ^b. Seine Augen schienn, die5'" " treten, um 'oie Mund- ?Z- "^ "ach lchnmle weiße Hand griff in Al s'" K °"l dem Tische liegenden <^'sie^k^^ Karl nachlässig. . l^ 'i"e^ l° a," ^, '" ^""""kn zu setzen! ^^^<^its" ^^"" hast. hätte sie dir ^i ^""d gar ^'^ schicken können., ^lü^ s>l im «"'^t' habe das Fräulein nur 'd"g ?' "and' ^»'spr°chen. b^'chte da« ^?i^ '^ gerade in Gnaden bei " " l U^ 2>n. jämmerlicher Phi. (zweite Lehrstelle). Slavina (zweite Lehrstelle), Suhorje, Ostroznoberdo, Dornegg (vierte Lehrstelle), Grafenbrunn (dritte Lehrstelle). Verbovo, Hrenowih (zweite Lehrstelle), Präwald, Senosetsch (dritte und vierte Lehrstelle), Ubelsko, Urem (zweite Lehrstelle), Budajne, Goke, Lozice, Planina, Podraga, Podkraj, Slap, Sturja (zweite Lehrstelle), Uslja, St. Veit (zweite Lehrstelle), Vrabce, Wippach (vierte Lehr» stelle), Zoll, Ultlag (zweite Lehrstelle), Ebenthal, Göttenitz, Gottschee (die vierte Lehrstelle an der Knabenvolksschule, die erste, zweite und dritte Lehrstelle an der Mädchen-volksschule). Hohenegg, Lichtenbach, Mitterdorf (dritte und vierte Lehrstelle. Morobitz, Mosel (zweite Lehrstelle), Nessel-thal (zweite Lehrstelle), Schoflem, Stalzern, Unterstril, Ultwinkel, Obergras, Großlaschitz (dritte Lehrstelle). Gutenfeld (dritte Lehrstelle), Großpölland, Laserbach (zweite Lehrstelle), Niederdorf (zweite Lehrstelle), Reifnitz (die v erte Lehrstelle an der Knabenvollsschule, die erste und zweite Lehrstelle an der Mädchenvolksschule), Masern, Soderschitz (dritte Lehrstelle), Arch (zweite Lehrstelle), Vrilndl (zweite Lehrstelle). Cirkle (zweite Lehrstelle), Gurl-feld (vierte Lehrstelle), Haselbach (dritte Lehrstelle), St. Barthlmä (dritte und vierte Lehrstelle). Aatez" (zweite Lehrstelle). Großdolina (zweite und dritte Lehrstelle). Landstraß (zweite und dritte Lehrstelle), St. Cantian (zweite Lehrstelle), St. Margarethen (zweite Lehrstelle), Nassenfuß (dritte und vierte Lehrstelle), St. Ruprecht (zweite und dritte Lehrstelle), Trebelno (zweite Lehrstelle), St. Georgen, Kal. Ratschach (vierte Lehrstelle), Savenstein (zweite Lehrstelle). Dobovc, Krainburg (die vierte Lehrstelle an der Knabenvolksschule, die erste, zweite und dritte Lehrstelle an der Mädchenvollsschule), Primskau, Zirllach (dritte und vierte Lehrstelle), Terstenik, Michelstetten, Birlendorf, Flödnigg (zweite Lehrstelle), Hülben, St. Georgen (zweite Lehrstelle), Gorice, St. Martin (zweite Lehrstelle), Olscheul, Fessnitz, Terboje, Bischostack (vierte Lehrstelle), Safnih. S lzach (zweite Lehrstelle), Zalilog,Pülland (zweite Lehrstelle), Trata (zweite Lehrstelle), Neumarktl (die vierte Lehrstelle an der Kna» benvollsschule, die erste und zweite Lehrstelle an der Mäd» chenvoltsschule). Duplach, Bresowih (zweite Lehrstelle), Brunndorf (dritte Lehrstelle), Dobrova (zweite Lehrstelle), St. Jakob, St. Cantian, Kopain, Mariafeld (zweite Lehr-stelle). St. Marein (zweite Lehrstelle), St. Martin. Pir. nitsch, Rudnil, Schischta (dritte Lehrstelle), Sostro, St. Veit (dritte und vierte Lehrstelle), Franzdorf (dritte Lehrstelle), Oberlaibach (die vierte Lehrstelle an der Knabenvollsschule, die erste und zweite Lehrstelle an der Mädchen» Volksschule), Presser (zweite Lehrstelle), Rakitna, Hl. Kreuz bei Thurn-Gallenstein (zweite Lehrstelle), Hl. Berg, Hötitsch. Kolovrat, Kresnih, Liitai (zweite Lehrstelle), Mariathal, Sagor (dritte Lehrstelle), St. Georgen bei Islack, Sanct Lambrecht, St. Martin (dritte und vierte Lehrstelle), Presch» gain, Töplitz-Sagor (vierte Lehrstelle), Watsch (zweite Lehrstelle), Großgaber (zweite Lehrstelle), Polih, St. Veit (dritte und vierte Lehrstelle), Weixelburg (dritte Lehrstelle), Zalna. Godovic, Ledine, Sairach (dritte Lehrstelle), Schwär« zenberg (zweite Lehrstelle), Vojslo, Unteridria (zweite Lehr. stelle), Altenmartt (vierte Lehrstelle), Oblal (zweite Lehrstelle), Babenseld, Gereuth, Grahovo (zweite Lehrstelle). Hotederschih (zweite Lehrst.), Oberloitsch (dritte Lehrstelle), Unterloitsch (dritte Lehrstelle), Maunih (zweite Lehrstelle), Planina (dritte Lehrstelle), Vigaun (zweite Lehrstelle), Iirlnitz (dritte und vierte Lehrstelle). Ratek (zweite Lehr-stelle). Assling (dritte Lehrstelle), Karnervellach. Kronau (zweite Lehrstelle), Weißenfcls, Ratschach. AsP. Dobrava lister, der Alte! Er ist todt. und^HildVVergießt heute noch heiße Thränen um ihn. Hat ganz die Natur ihres Vaters, kühl, gemessen, die brave Frau, wie man sie sich nur wünschen kann, aber langweilig; kein «ki«, kein Feuer, repräsentiert nicht genug! Da lobe ich mir die blonde Selma von der Oper, was, Emil?» «Du weißt, ich stehe in keinen Beziehungen zum Theater. Doch. apropos, was führt dich denn eigentlich zu mir? Ich verdanke doch nicht einzig und allein deiner unbezwinglichen Sehnsucht, mich einmal wiederzusehen, deinen Besuch? Also zu Sache!» Rittmeister Kelten hatte längst jede Spur mnerer Erregung bezwungen; er blies im vollsten Gleich» muth die bläulichen Wolken seiner Cigarre m die L»ft, während er seinen Freund mit sarkastischem Blick musterte. «Du musst ein recht hübsches Ansinnen für mich in Bereitschaft haben, scheint dir verwünscht schwer zu werden, das erlösende Wort zu sprechen!» memte er spottend. «Emil, du wirst beleidigend!» «Lass das; mir gegenüber hast du es nlcht nöthig, die conventionelie Maske des Mters ohne Furcht und Tadel zur Schau zu tragen; wir kennen uns, denle ich; wozu also uns selbst belügen, wenn wir allein sind? Du halst mich deshalb doch nicht für anders, als ich bin. und ich — nun, wofür ich dich halte, ich denke, das weißt du!» Baron Waldau griff nach seinem Hute. «Ich sehe, mit dir ist heute nicht zu reden! tzo lebe denn wohl, vermuthlich auf lange, denn, wie icy höre, bist du ja nach K. versetzt.» (Fortsetzung folgt.) bei Asp, Feistritz (zweite Lehrstelle). Kropp (zweite Lehrstelle), Laufen, Lees, Möschnach. Obergörjach (zweite Lehrstelle), Mitterdorf (zweite Lehrstelle), Radmanns, dorf (vierte Lehrstelle), Reifen, Veldes (zweite Lehr« stelle), Wocheinervellach, hönigstein (zweite Lehrstelle), Maichau, St. Michael bei Rudolfswert, Obersuschih St. Peter (zweite Lehrstelle). Pöllandl. Precna (zweite Lehrstelle), Rlldolfswert (zweite und dritte Lehrstelle an der Mädchenvolksschule), Stopitsch, Töplih (dritte Lehrstelle), Tschermoschnitz (zweite Lehrstelle), Steinwand, Weißkirchen, Wrussnih, Waltendorf, Ambrus, Haidowih, Hinach. Seifen« berg (vierte Lehrstelle), Sagraz, Langenthon, Unterwarm« berg. St. Michael bei Seisenberg, CateH, Dübernik (zweite Lehrstelle), St. Lorenz. Neudegg (zweite Lehrstelle), Selo. Treffen (dritte und vierte Lehrstelle), Commenda St. Peter (zweite Lehrstelle). Domschale (zweite und dritte Lehrstelle), Homer. Mannsburg (dritte Lehrstelle). Mötnil. Nmoll) herab. Dies wurde aber auch meisterhaft gespielt; von Frau Raciö sprachen wir schon oben, aber auch die Herren Gerstner und Lassner leisteten ihr Bestes. Das war alles wie aus einem Gusse: der groß angelegte erste Satz mit seinem leidenschaftlich bewegten Schlüsse, das innige Andante, das graziöse Scherzo und der stürm^che Schlusssatz. Der Befall nach jedem Satze und nach dem Laibacher Zeitung Nr. 49. 390 2. WlB^ Schlüsse war ein geradezu begeisterter. Der Abend lann zu den bestgelungenen unserer Kammermusiken gezählt werden. — (Slovenisches Theater.) Die zweiactige Operette «Die Verlobung im Keller», zu deren Aufführung ein zahlreiches Publicum sich eingefunden hatte, war, wie alle bisherigen Operettenvorstellungen, sehr sorgfältig studiert und insceniert. Es ist nur lebhaft zu bedauern, dass so große Miihe und so lobenswerter Fleiß auf ein langweiliges Machwerl verwendet wird, welches nicht eine einzige danlbare Nummer aufweist. Die Operetten-Literatur ist doch so reich an dankbaren, wirtlich guten Werken, dass es schwer zu begreifen ist, warum mit Vor-» liebe so veraltete, der wohlverdienten Vergessenheit preis» gegebene Stücke aus dem Archive aufgestöbert werden, mit denen sich die braven Darsteller zwecklos aömilhen. Der Darstellung gebürt, wie erwähnt, volles Lob, und boten insbesondere die Damen Gerbic, Dan ei und Nigrin sowie die Herren PavZet und Perdan gut? Leistungen. Der Operette gieng ein einactiges Lustspiel: «Alles für die Damen», voran, welches vom Publicum zwar sanft, aber mit vollem Recht abgelehnt wurde. ^. — (Die österreichisch-ungarische Es-cadre.) Der Marinecommanbant Admiral Freiherr von Stern eck stattete vorgestern dem Gouverneur von Fiiime einen Vlsuch ab. Nachmittags machten der Commandant der Escadre und die höheren Officiere dem Gouverneur ihre Aufwartung. Gestern gab der Gouverneur zu Ehren der Eecadre ein großes Bankett. — Aus Abbazia wird uns berichtet: Heute nachmittag« kam Admiral Freiherr v. Sterneck mit der Pacht «Oreif» hier an und stattete der Erzherzogin Maria Iosefa einen Besuch ab, welche morgen die in Fiume vor Anler liegende Escadre besuchen wird. Es herrscht hier prächtiges Wetter, und der Fremdenzufluss ist stark. Abends kehrte der Admiral mit der Yacht «Greif» nach Fiume zurück. — (Für Vienenzüchter.) Der Central« ausschuss der krainischen Landwirtschafts-Gesellschaft gibt bekannt, dass er auch heuer alle lrainischen Bienenzüchter, welche ihren Bienenstand ohne ihr Verschulden eingebüßt, durch unentgeltliche Abgabe von je zwei oder drei Bienen» stücken zu unterstützen beabsichtigt. Die Petenten müssen jedoch in dem Gesuche nachweisen, dass sie mittellos sind und seit wenigstens zwanzig Jahren Bienenzucht betreiben. Die Gesuche sind bis 1. April an den Centralausschuss der lrainischen Üandwirtschafts'Gessllschaft zu richten. — (Die Volkszählung in Oesterreich.) Die statistische Central'Commission veröffentlicht soeben die «vorläufigen Ergebnisse» der Volkszählung, welche am 31. December 1890 in Oesterreich vorgenommen worden ist. Die Vrvöllerungszahl, die im Jahre 1880 22 Millionen 141.244 betragen hat, ist auf 22,835.261 gestiegrn, hat sich also nur um 1,631.017 vermehrt, d.i. um 7-6 Procent in zehn Jahren oder um 0-76 Procent pro Jahr, doch ist als ein günstiges Symptom zu ver-zeichnen, dass in keinem der Kronländer eine Abnahme zu verzeichnen ist. — (Wählerve rsammlung.) Wie man uns aus Adelsberg meldet, fand vorgestern dortselbst im Hotel «zur ungarischen Krone» eine zahlreich besuchte Ver« sammlung conservativer Wähler statt, in welcher der Regierungsrath i. R. Herr Anton von Globocnil ein stimmig zum Candidalen für den Reichsrath proclamiert worden ist. — (Localbahn C illi »W öllan.) Die Vorarbeiten zum Bau der Bahnlinie Cilli'SchöusteiN'Wüllan sind bereits im gugc. Die Herren v. Lapp und Klemensiewicz, die General'Bauunternehmer, sind vorgestern in Cilli angekommen und werden in Wüllan dauernden Aufenthalt nehmen. Dir Bahnlinie soll bis zum 23. Nrv mbcr d. I. feitlggcft.llt sein. — (Todesfall.) Se. Excellenz Freiherr von Helfert, der Präsident der Centralcommission zur Er» Haltung der Kunst« und historischen Denkmale, hat soeben einen schmerzlichen Verlust erlitten. Sein einziger Sohn Herr Zdenlo Freiherr von Helfert, fürstlich Paar'scher Güterdirector. lst am 26. Februar im Schlosse Vecyn bei Tabor im Alter von 42 Jahren plötzlich am Herzschlage verschieden. Die Theilnahme für Se. Excellenz anläfslich dieses trauervollen Ereignisses ist bei der ungetheilten Verehrung sür den gefeierten Staatsmann und Gelehrten eine lebhafte und allgemeine. N. — (Per Oberste Sanitätsrath) ersuchte die kirchlichen Oberbehörden, dahin zu willen, dass die Zöglinge der theologischen Lehranstalten Unterricht in der Hygiene erhalten, Weil die Geistlichen aus dem flachen Lande oft in die Lage kommen, bei Verunglückungen die erste Hilfe zu leisten. — (Oemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Glmeindevorstandes der Ortsgemeinde Pod borst im politischen Bezirke Littai wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Johann Zajc, Grundbesitzer in Pod° borst, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Franz Verbic in Podbolst und Josef Glavic in Htoflje. — (Die Affaire Franli) wurde, wie man uns au« Agram meldet, zum Abschlüsse gebracht. Prof. T>r. Frantl wurde entlassen, Pfarrer Tervojevic', welcher Irnnli's Machinationen enthüllt hatte, versetzt. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibachcr Zeitung". Wien, 1. März. Kronprinzessin-Witw? Erzherzogin Stephanie ist heute abends nach Ories bei Bozen zu längerem Aufenthalte abgereist. Linz, 1. März. Bei den gestrigen Reichsrathe-wählen wurden in sieben Landgemeinden sieben Katholisch-Conservative gewählt. Fara, 1. März. Der schwer erkrankte Erzbischof Dr. Maupas wurde heute mit den Sterbesacramenten versehen. Berlin, 1. März. Die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung» constatiert betreffs der jüngsten Vorgänge in Frankreich die erfreuliche Uebereinstimmung nationalen Empfindens in der deutschen Presse, sobald es durch das Verhalten eines fremden Vulkes sich verletzt fühle Straßburg, 3. März. Das Ministerium verfügte ab 3. März die Handhabung der Verordnung betreffs des Passzwanges im ganzen Umfange, insbesondere den Wegfall aller Erleichterungen bezüglich des Bahn-Verkehrs mit durchgehenden Billets. N9M, 28. Februar. Das Gerücht von einem Ohn« machtsanfall, welcher den Papst gestern betrosten haben soll. ist unbegrilndt, Se. Heiligkeit nahm vielmehr gestern die während mehrerer Wochen der Kälte halber unterbrochenen Spaziergänge in den Garten des Va-ticans wieder auf. London, 28. Februar. Kaiserin Friedrich und Tochter sind nach 5 Uhr in Dover eingetroffen, wo sie enthusiastisch begrüßt wurden, und alsdann nach Windsor weitergereist. Petersburg, 1. März. Das «Journal de St. Pe-tersbourg» sagt. der unliebsame Pariser Zwischeufall warf einen leichten Schatten auf die französisch-deutschen Beziehungen, indes sei zu hoffen, dafs man sich beiderseits bemühen werde, denselben zu beseitigen. Bombay, 28. Februar (Reutermeldung), Ans den englischen diplomatischen Agenten in Südbeludschlstan, Major Mutin, wurde von einem Eingeborenen ein Attentat verübt, bei welchem er schwer, aber nicht lebensgefährlich verwundet wurde. Er hat zwei Finger verloren. Der Angreifer ist entkommen. Buenos-Ayres, 28. Februar. Nachrichten aus Chile zufolge fiel die Stadt Tarpaca in die Hände der Insurgenten. Angelommeue Fremde. Am 27. Februar. Hotel Elefant. Steglich und Amberger. Kaufleute; Eckstein, Wien. — Schässer, Oberinspectar, Villach. — Kotuit, Ober« laibach. — Neureutterosa, Militär > Intendant, und Iescnla, Prag. — Nloudrl, Praktikant, «aibach. Hotel Stadt Wien. Vuchrnnrr und Veer, Kausirute, Trieft. Küchler, Neulianer, Steiumaßlcr, Wlbcl, Raus, Oberländer, Oresnik und Ficht, Kaufleute, Wien. — Krenn, Gottschce. — Globuiml, k. l. Notar, Krainburg. — Schlesinger und Duschal, U Reisende, Budapest. — Stibil und Mihelcic, Dornegg. — Goricar, Private, Praßberg. Hotel Sildlillhllhof. Uranitsch, Concepts-Beamter; Spielmann, Reisender, und Wintermann, Wien. — Uoeles, Kaufmann, Trieft. — Vdamek, Privatier, Hannover. Am 28. Februar. Hotel Stadt WitN. Ficht, Bernardiner, Tausig und Lischtiak, Reisende; Lorzing, Bleyer, Lehr und Rosenbeiger. Kaufleute, Wien. — Plantan, l. l. Notar; Nasinger, Lehrerin, Rad» mannsdorf. — Krisper s. Tochter, Natschach. — Hieng, Holz. Händler, Rakel. — Iersan, Privatier, Maunitz. — Flurl, Kaufmann, Verlin. Hotel Elefant. Reym, Wolf und Koß, Kaufleute, Wien. — Haube. Buchhändler, Brunn. — Trejan, Kaufm., Saaz. — Hülsreich. Reisender, Wien. — Larisch, Vaumeister, Vörz. — — Pirc, «sm,, Krainburg. Hotel Bllicrlschcr Hof. Plorotta, Vauleiter, Cilli. Hotel Sildbllhnhof. Krüger, Ingenier, Klagensurt. — Smerdi, Conducteur, Graz. _______ Verstorbene. Den 27. Februar. Alois Locnikar, Kaischlers'Sohn, 2 I., 8 Mon., Hauptmanza 8. Diphtheritis. Den 28. Februar. Christina Marn, Neamtens'Witwe, 88 I., Floriansgasse 50, Marasmus. Im Spitale: Den 26. Februar. Francis« Kitelj, Inwohnerin, 25 I., Pneumothorax. Den 2 7. Februar. Jakob Vabnil, Inwohner, 80 I., Marasmus. Mit 1. März begann ein neue« Abonnement auf dn Milmcher Zeitung. Die Prä nunle rat ions. Bedingungen bleiben unverändert und betragen: mit Postversendun«: fUr Laibach: ganzjährig . . !5 fi- 7? lr. ganzjährig . . N fl. - lr. halbjährig . . ? „ 50 „ halbjährig . . 5 „ 50 „ vierteljährig . 3 „ A „ vlerteljährig . 2 „ 75 „ monatlich . . 1 „ ^5 ,, monatlich . . — „ 92 „ Für die I u st el l u n g i „ s H a « s für hiesige Ubonnenten per Jahr 1 Gulden. Ms» «Die Prä«umeraiion«.Vetr«ae wollen Porto, »rei zugesendet werden. )g. v. Rleinmasr H Fed. Vamberg. volkswirtschaftliches. ,., Lail^ch, 2« Februar. Äui d^n lMtigeil Markte i^Z^ 4 W'iqen mit Getreide. 7 Wagen mit Heil »n» 12 Wagen und 4 Schiffe mit Holz Durchschnittö-Preije^^^^ st. I lr q.! s>' 5^° Weizen pr. Holtolit 6 65 6 69 Butter pr. Kilo. > < Korn , 5>10 5 36 Eier pr, Ttüc! > - . ^ Wcrstc . 4 76 4 80! Milch pr. Liter--^ Hafer . 3,15 3 25 Rindfleisch Pl-""" ^ Halbfruck« .-------5 30 Kalbfleisch ' ^, Heiden » 5 36 5 6i! Zchwemcfleijch ' ^ , Hirse . 5 4 5 88 Schöpsenfleisch ' ,?5 , Kukuruz » 5 40 5 68z Hähndel pr, ^t" ^ ^ Erdäpfel 10U Kill 2 60-------Tauben ' l i'' Linsen pr. Hekloln 10-----------Heu pc. M-'^' Z?:, Erbscu . 12-----------Stroh ' ', ! Fisolen . 10------------Holz. h"tes. ^ ?^, Rindsschmalz Kilo - 83------- Klos'" ^ Schweineschmalz. — 66--------— '""chcs, ' .,^,> Speck, frisch, . — 52--------Welu,roth.,1"^'' >>^ — geräuchert « — 64--------— tmmer^^^^-' Lottoziehllngcn vom !i8. Februar. Wien: 16 28 37 77 7 Graz: 65 7 49 1l>-^ Meteorologilche Beobllchtullsscll^^ ^« ßßZ 2Z «nl>H,, tz Z.33 ^3 '^ 7U7MD'748'3 "^5? i^schMH^ 2,^ "/,2 . 3l. 748-4 -2-0 O. schwach ' ^ ^lll^ 9 . A. 7482 —4-2 O. sch'vach^^A ^ ?U.Mvirä von iir^tlicner 8eits al8 wegen s .. ,> Wirkung iuelllr desonät-r» 8^8'^/ ^^---------^^?e^ mit Voilieiie vkrorlinyt: l)ei ^n^"^n"^/ w,«tvn. (Noll-lltll vnn l.ö««l,i>ol8 "w""b ^,^> «jL88liü!iI.rucl'3tein.) Todesanzeige. ^ / Julie Marn gibt ticfbetnlbt ^Sticf"'" d^m Hinscheiden ihrer imngstgel'"«" ! der Frau Christine M" k. k.Veamtens Witwe ^,^ welche den 28. Februar um ^ Uh^!^,,nH^ '^ Leiden, versehen mit den hl. Ste'M" ^M ,, Alter von 88 Jahren selig im V^„tass. °>" Das Leicheubegänguis ftndet ^ 5ca" l März, um 4 Uhr nachmittags "" ^ j Florianigasse Nr. 50 aus statt- . ^ '^ft"'' Die theure Dahingeschiedene >", ^d " l Andenken aller Verwandten, 3"U> ^ ! ten empfohlen. . „ Vo>'"/7 qe<" > l Die heil. Seelenmessen werden^ ^0" ^ > 9 Uhr in der Stadtfarrkirche z" ^ ^ I >u,'rden. ^^ <89l' Laibach, deu 28, sscbruac^^^^/ Danksagung^ ^,^ Für die vielen Veweise WZ dcö ^c > während der Krankheit u„d "'Nchett ^"" l meiner innigstgeliebtcn, unuerae," sowie für die zahlreiche BetheillciU^^spendc « b^ängmsse und für die ''^M ^^3H!^N^___________________________391 ________________________ 2. Februar 1891. Course an der Wiener Börse vom 28. Februar 1891. N^ d«m off««^ CourMam «^'.""tn, «,, ' ' "195 102 1!. WK' WZ- 3^^' ' ^ ^ l04'60 10480 »t. i?>o "' loan « m>- !""'»" lNI — j Gelb Ware Grundtnll.'Gbligalionen (für 100 st. llM). !>"/<, glllizische...... 1U4 5l> 105 25 5"/n mährische...... —' — —'— 5°/„ Krain und Küstenland . , — — — — 5"/« niederösterreichlsche . . . 109 — 110'— 5°/« steirische......-'----------'- 5"/„ lronlische und slavonische , 104-25 105 - 5"/„ siebcnbüraische .... — — —'— 5"/„ Lemeser Vanat .... —-— — — 5"/„ ungarische...... 9190 9^-60 Andere össenll. Anlehen. Donau-Meg.-Lose 5"/„ 100 fl, . 121 — 122— bto, Anleihe I«78 , , 10625 — — «nlehen der Stadt Gör, . , III — — — Anlelien d, Sladtgemcinde Wien 105>'25> I06'2l> Präin, «lul, d, Etadtssem, Wien 148 - 148 50 Börjenbau-Anlehen verlos, 5°/<, 98— 99 — Pfandbriefe (für 100 ss.). Nodencr. allg. «st. 4«/° G, - , 11350 11450 dto. dto. 4>/,°/». - . 10060 10140 dto. dto. 4°/, . , , 9740 9790 dto. Präm-Schnlbverschr. 3«/« 1»9 25 10»"?'; Oest. Hl,polheie»l>an! loj, 50°/n 100- 10«'25 Oest.uug, Baut verl. 4V,°/„ , 101-- ^ 10160 detto » 4°/„ . . »9 70 loO'i» dttto 50jähr, » 4°/„ . . 99'7N IN0'10 PrioritiitL.ybliglltionen (für 10» sv), Ferdinands Norbbah» Lm. 1««6 100' - 100"?« Gnlizischc Karl - Ludwig - Vahn !tm. 1881 300 fl. S. 4'/,°/« . 99 6« 10040 Geld Ware Oesterr. Norbniestbahn . . . 10L'85 1<>7e5 Staatsüahn....... 192 5»!> —'— Lüdbahn z. 8«/,..... 154 50 »55-- » k 5°/„..... Hg — 119 — Ung.-galiz. Nahn..... 10» 85 103 5U Diverft Lose (her StNck), Crebltlose 100 fl...... 18350 18450 Clarn-llose 4» ss...... 56-— 57'— 4"/„ Donail-Dampfsch, 100 fl. . 125— 12« — Laibacher Präm,-Änleh. 20 fl. Ll'50 22 50 Osener Lose 4« fl..... z?'75 5« 75 Palfft, Lose 40 fl...... 55'25 5« — Rothen Kreuz, öst. Ges. v., 10 si. 1»80 1920 Nudolph Lose 10 fl..... l»«'-50 ?1 l><> Salm-Lose 40 fl...... 59'5<» 605!' St. Oe»oi«-Losc 40 fl, . . . LI' Walbsteiii-Lose 20 fl. ... 3750 38'..... Mnbisch'Gräv-Lose 20 fl. . . 4850 4950 Gcw.Sch. d, 3«/<,Präm,-3ch»ld' verschr, der Vobencrebilanstalt 2?'— 29-— Dank'Actien (per Stück), UngloM, Vaui2«0fi, L0"/„E. . 165— 16550 Vanturrein, Wiener, 10« fl. . 11675 117 ^5 Nbcr.-Anst, öst,, 20« fl. S.40°/i, 34» — 351 — Crdl.-Anst. f. Hand. u. 0.1N0 st. 305 50 3Y6 — Uredltbanl, ANg. ung,, LN0 fl, . 33'.'75 «0 75 Devositenbanl, ÄNa,, 200 fl. , 206'— 207 — Esconiptc Ges., Ndröst., 500 fl. 630 — 640 — Giro- u. Vassenv., Wiener 200 fl. 212— «12'lH VeN> Ware bypothelenb, öst. 200fl. 25°/„T, ?i-— 72 — Länberbanl, öst. 200 fl. G, . . 3^2 — 822'50 Oesterr-ung. Vanl 600 fl. . . 9»7 — 989 — Unionbanl 200 ss.....246'— 246 50 Nerlehrsbanl, Allg., 14« . . 15950 1b0 — Sctien von Transport« Inlernehmungen. (per Stück). MbrechtVal», 200 fl. Silber . 8650 87— Nlföld ssnima». Aahn 200 fl. S, 201'75 20225 Böhm. «ordbahu 150 fl. , . 20175 20275 » Westbahn 200 fl. . . . 334— 336 — Vufchtiehrader Ns. 500 fl. CM. 1225 1230 dtu. (lit, L) 200 fi. . 485— 486— Donau - Nampfschlfffahrt - Ges., Oestcrr. 500 ss. CM. . . . 289 — 291 — Dra» - Wienerbergergicgel.Nctten'Hes, 20350 204'«, Devisen. Deutsche Plühe...... 5«-5«, ü« 6», London........ 11510 115-40 Pari,......... 45-e«. 45 S7. Daluten. Ducaten........ 545 5-4? 2N.Franc«-Stücke..... 9l» 914» Deutsche «cichsbantnoten . . 56N0 5« 67, Papier-Rubel...... 1 »4„ 1'34„ Italienische »anknoten (100 2.) «15 45-25 KnzeigMlt zur tainamer Zeüung Rr. O. Montag den 2.Miiiz 1891. 0 ^ogggkxxxx xxxxxxxxxxxxx 5 -—_Casino-Verein. >< rx ]jje p.. ~~--------------.--------------------------------------------------------------- vj? fi |i0plllurvvijrmion beehrt sich, hiemit die p. t. Mitglieder zu dem Cj A ^nschaftlichen Vortrage: A fl Bakterien und Bacillen | X ^'^laden d,es Herrn prof. Wilhelm Linhart » ö **LTlcher 5 / ^^o«-!*, «!„» 41. März 1. J-, fl X in^w od8Otnim V' AU i^iC^kove^a ät. 12 'v»ii,Vlaf mMzai»riih Ane, ele^ikn arije in "»™ k kov st. 6, Martina Vranièarja iz Slamne Vasi št. 18 in Jankota Badovinaca iz Kamence 61, 3, imenuje se gospod Leopold Gangl iz Metlike skrbnikom na ein ter se mu vroèijo dotièni zemljeknjižni odloki ät. 10.591, 10.590, 9906, 10.433, 9910 in 10.731. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 16. januvarja 1891. [ Bis Samstag den 7. März g ¦ halte ich wegen Einführung eines neuen Artikels, der viel ^| I Raum benöthiget, ^M Ausverkauf I I von Leinwanden, Tischtüchern, Servietten, Hand- ^M I tüchern, Kaffeetüchern, Bett-Gradl, Kaffeegarnituren, H I Abwischtüchern, ^M I 41OO §itück ¦ I farbigen Tischtüchern (besonders für Gastwirte sehr zu ^M ¦ empfehlen) etc. etc. ^B I zu bedeutend herabgesetzten Preisen; ¦ I Weiters: , ^H I Ausverkauf I ¦ von ca. 5OO Stück vorzüglichen AIiedei*ii ^m I älterer Form mit 75 Procent Nachlass und H I Ausverkauf I ¦ von einigen hundert Dutzend 4- und 5-fachen Krägen ^M I älterer Form: ^B I Krägen pr. Stück 3 kr. ¦ I Hochachtend (653) 8-6 H I J. C. Hamann I ¦ l^iail»a«?Im-, KC«L^lmlmammi&i»la#K. U ^^^^^^ --------------- ------------——^—~—^^^^^^^ (772) 3-2 St. 749. Razglas. Umrlemu Ivetu Vukäinifu iz Ro-.alnic št, 23, odnosno njegoyi iapu-ifini postavi se gosp. Leopold Gangl Metliki skrbnikom na cm in se mu io.stavi odlok « dne 26. novembra L890, St. 529. C kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 30. januvarja 1891. (774) 3-2 St- 796. Razglas. Neznano kje bivajoßemu Nikotu Berzovicu iz Brašljevice št. 6 postavi se g. Leopold Gangl iz Metlike skrbnikom na èin in se mu dostavi plaèilni nalog c. kr. davkarije v Metliki z dne 14ega oktobra 1890, št. 470. C. kr. okrajno sodiäöe v Metliki dne 30. januvarja 1891.