Mtung. Nr. 133. Pränn m rratio »sprei S: Im Comptoir ganzj. fi. ll, b,,!l>i, N. 5,,5«,. Fiir die ^ustei:»»^ ins Hans halbj. 5» l>, Mit dcr Post a">!z>. fl. 15>, ^Udj. fl. ?.5>o. Tonuerstag, 15. Juni Inseitionsgcbilhr bi« lU Zcilen: Imal Ir. il. s. w. I»lcrtio!!«stel»pel iedcsm. !w tr. i87I. Alntlichcr Theil. Dcr Instilminister hat den Äczirksrichlern Alois Ni u r r ili Tauscrs und Äiailin Klinglcr in Schlan-dcrs die angesuchte Verschling in gleicher Eigenschaft, und zwar ersterem nach ^icnz und letzterem nach Kuf-slein bewilligt, und die Bcziitsgcrichtsadjunclen Maximilian Niederm oser, dcr;cit weiter der l. l. Grund-laslen-AblösungS' und Regulilungscommission für das Ober-Inn-Thal zum Bezirlsrichtcr in Vchlanders, Stc^ phan Gampp in Tclfs zum BezirtSrichtcr in Standers und Johann Äachlcchncr in Nattenbcrg zum Bc-zirksrichlcr in Täufers ernannt. Der Iustizminister hat die Vezirksgcrichtsadjuncten Wenzel Reichet von Pürglitz nach Karolinenlhal, Wenzel Holzinger von Podersam nach Elbogcn , Ncnzel Harm ach von Mühlhausen nach Melnil und Isidor Äiaretti uon Kralowitz nach Klatlau über ihr An-snchcn übersetzt und zu Bczirksgerichtsandjunclen ernannt die AuScnltanten: Franz Seidl für Pürglitz, Wenzel Iansky für Saaz, Franz Wondrowec für Mühlhanscn, Alois Nathanöty für Prachatitz. Anton Kahaut für Pilgram, Emil Schcdlbaucr für Kralowitz, Vincenz Fcycrfeil für Klattau und Joseph Egermann für Podersam. Der Iustizminister hat den tirolisch vorarlbcrgischcn Auscnltantcn Dr. Ernst v. Niccabona zum Bczirts-gerichtöadjunctcn in Hall ernannt. Nm 13. Ilüii 1871 wurde, m der l. l. Hof- imd Staatö-dructerci das XXl, Stück des NeichSgesehblatteS ausgegebm uud versendet. Dasselbe culhält uuter Nr. 4i> die Kuudmachiuig des Handelsministeriums vom 3. Iuui 187!, betreffend die Organisation des Hafen- und Sec-sllllitntsdicusteS an der üstrrreichisch-illyrischm und daliuati-uischen KUste, (Wr. Ztg. Nr. 147 oom i:^. Juni.) Nichtamtlicher Theil. Politische Uebersicht. Laibach, 13. Juni. Ueber die Mission des Generals Gab lenz nach Berlin lesen wir im „Frcmdenblatt" : „Der General der Cavallcric Freiherr von Gablenz begibt sich in einer Specialmission mit einem Handschreiben Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich an das Hoflagcr des Kaisers und Königs Wilhelm nach Berlin. Unwilllürlich wird Jedermann, der diese Zeilen liest, die Spccialmission des österreichischen Generals mit dem großen Siegesseste in Beziehung bringen, zu welchem sich ?ic jnnge Kaiser-stadt an der Spree mit dcm ganzen Aufgebote ihrer Mittel rüstet. Ist ja die Frage, ob Ochcrrcich-Ungarn bei dem fcicrlichcn Trnppeneinzuge in Berlin vertreten sein wird, tcinc neue. Seit g.raumer Zeit haben sich die öffentlichen Organe derselben bemächtigt und sind Für und Wider in die DiScnssion gelitten. Dabei ist aber Eines anpcr Acht qclusscn wurden. Preußen und mit ihm das geeinigte Deutschland feiern nämlich in der Zcit vom 1C>. bis 18. Juni nicht nur dic glänzenden Trinmphe der deutschen Armeen über Frankreich, sondern auch das Enthüllnngsfest des Standbildes Friedrich Wilhelm des Dritten. Und bei diesem zweiten Feste, dessen Bedeutung allerdings durch den Glanz der gleich-zeitigen Siegesfeier etwas in Schalten gestellt wird. wird General Gablenz im Auftrage seines obersten Kriegsherrn als militärischer Vertreter Ocsterreich-Ungarnö intervcnircn." Ein verläßlicher Gewährsmann thcilt der „Tages-presse" mit, daß all' die von gewisser Seite her ucr-breiteten Nachrichten, als würde Graf Hohcnwart zum Ministerpräsidenten ernannt und in Gemeinschaft mit dem Minister Habietincl in's Herrenhaus bcrnfen werden, pure Erfindungen seien. Lant gntcr Information wird im Sceschlosse zu Miramar im ^aufe des Sommers kein Mitglied dco Herrscherhauses erwartet. Alle Vorbereitungen sind eingestellt. „Narodni Listi" erwarten von der Regierung, falls dieselbe wirklich ernste Auöglcichsabsichtcn hege, daß sie die Gedächtniß-Feurlichlcitcn für die Wcißcnbcrgcr Märtyrer nicht stören und die Theilnchmcr an der Tranerfcicr nicht wie bisher verfolgen werde. Der „Tagesbote" bringt Beweise, daß die Moskaupilger auf Grnnd fclbstvcrfcrtigter Fälschung in preußischen Journalen die Deutschen Oesterreichs zn denunciren und dieselben verdächtigende, diffamircude Corrcsftcmdclizcn unter-;lilninacn suchen. Weiter verbürgt sich das Blatt dafür, daß das jüngste Atlarmlclcgramin über die Theilung Schlesiens ans dem czcchischcn ^ager stamme. DaS ungarische Amtsblatt veröffentlicht die Enthebung LadislauS Hunyady's, des Schwagers des ermordeten serbischen Fürsten Obrcnovick, von seiner Stelle als Oberycspan des Ocdenburger Comitats. An seiner Stelle wird Paul Eszterhazy zum Overgespan des Ocdenburger, gleichzeitig Graf Augnst Forgach zum Obergcspan dcS Graner Comitats ernannt. (Bisher war die letztere Stelle unbesetzt. Der Fnrst'PrimaS bekleidete die Würde dcö Obcrgespans und die Geschäfte leitete ein Obergespan- Stellvertreter.) Advocat Karl Marlonffy wnrde zum Obcrgespan des Bacs»Bodroger Eomitats ernannt. Wie aus Paris gemeldet wird, ist Aussicht vorhanden, daß der Belagerungszustand bald aufgehoben werde. An den Straßenecken finden sich sehr zahlreiche Placate angeklebt, welche die Unterschrift: ..Comi>uck der schwachen, blaffen Hände, die sich ihr entgegenstreckten. Michel, bewegt, gerührt, glücklich, jedoch begreifend, daß er dieses letzte Glück nnr seiner Krankheit zu verdanken habe, rief aus. indem er die Hände seiner Freundin küßte, daß er niemals ein solches Glück zu hoffen gewagt und daß er nun gern sterben wolle. Als die, mit einem Widersehcn unter solchen Uni' ständen lln;eltrcnnlichc Nuhrnng sich etwas beruhigt hatte, setzte sich Madame Elarcvaur au dem Bette Michels nieder, und ihre Hand in den seinigcn lassend, begann sie zu ihm zu sprechen; sie wollte versuchen, seinen Geist nach nnd nach dahin zn leiten, daß er ihre gegenseitige Süllnm, in dcr Weise in's Auge fasse, wie sie es wünscht?, und sie verwendete zu diesem Zweck die Worte und Beweisgründe, über welche sie während ihrer langen Fahrt nachgedacht halte. Um in diesem Unternehmen zu rcussiren, bedürfte es eines nngemcincu Zartgefühls im Verein mit einer luarmcn Zuneigung Die Marqinsc wollte Michel nicht mit Hoffnungen täuschen. Sie schätzte ihn zu hoch, um einen solchen Vcrsnch zn wagen, überdies suhlte sie auch, daß ein Mittel, dessen Nichtigkeit er bald erkennen würde, schlimmer sein würde, als sein gegenwärtiges Uebel, uud ihn noch tiefer in seine Entmnthignng zurückfallen machen würde. Sie versuchte aber, ihm mit Sanflmuth begreiflich zu machen, daß es feiner nicht würdig sei, sich ohne Kampf einer feigen Verzweiflung zu überlasfen und daß zwischen ihnen ein anderes Band, als das ihnen 992 wird, wenn sich England, Holland und Belgien, was in jenem Falle sicher, zurückziehen? Wenn Frankreich vom gegenwärtigen Unglück nicht profttirt, dann ist's für immer verloren. Den Alabam avertrag betreffend, liegen telegraphische Belichte über die bezüglichen Verhandlungen des englischen Parlaments vom 12. d. M. vor. Im Unterhanse sagte Gladstone: Der Attilcl 6 des Washing, toner Vertrages gestattet die Einfuhr von Waffen und Kriegsmaterial in neutrale Gewässer und Häfen, wenn diese Gegenstände zu Handelszwcckcu crporlirt werden. Bevor dieser Artikel der Annahme der fremden Regierungen unterbreitet wird, werden England und Amerika dafür Sorge tragen, daß eine falsche Auslegung desselben unmöglich gemacht werde. Im Obcrhause beantragte Russell die Verwerfung des Washingtoner Vertrages, wenn die Bestimmungen desselben nicht ans den seit dem Secessionskriege bestehenden Gesetzen basirt sind. Er beharrtc darauf, daß England die Waffenausfuhr im Jahre l«?1, die es während des französisch-preußischen Krieges gestattet hat, nicht verurthcilcn könne. Es sei wünschenswcrth, mit Amerika freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten; er betrachte aber dcn Vertrag als ein gefährliches Präccdcus. England habe in dem in Washington abgeschlossenen Vertrage alle Eonccssioncn gemacht; der Vertrag halte aber das Ansehen Englands nicht aufrecht und sei ein Zeichen des Verfalls. Der vorgestern Abends auö Alexandricn in Brindifi angekommene italienische Posldamftfcr brachte die Nachricht, daß der Vicctönig die projcclirte Reise in ein europäisches Bad wegen der ernsten politischen Lage Egyptcns aufgegeben hat und dafür den Sommcranfcnt-halt in seinem Luslschlossc Razel-Tin bei Alcxandricn nehmen wird. Die türtisch-cgyptische Angelegenheit scheint demnach acut. Von einem Nachgeben egyptischerseits ist keine Rede mehr. Abgeordnetenhaus. Wien, 10. Juni. (Schluß.) Abg. Dr. Sturm: Nur vom Standpunkte des Juristen will ich der Bemerkung eines Herrn Vorredners, daß der Bischof von Liuz mit seinem Widerstände gegen die Schulgesetze seine Pflicht als Bischof erfüllt, eine Gegenbemerkung entgegenhalten. Ich will nnr dar-auf hinweisen, daß in dem Concordat, welches dem genannten Herrn Vorredner gewiß als zuverlässige Quelle erscheinen wird (Heiterkeit links), daß in dem Eoncor-date, dessen gesetzliche und vollkommene Aufhebung in Gemäßheit des kaiserlichen Wortes wir leider noch immer verge'lich erwarten, daß in diesem Concordate ein Artikel 20 vorkommt, welcher nachstehend lautet (liest): Die Metropoliten und Bischöfe werden, bevor sie die Teilung ihrer Kirchen übernehmen, vor Sr. kais. Majestät dcn Eid der Treue in folgenden Worten ablegen: Ich schwöre und gelobe auf Gottes heiliges Evangelium, wie es einem Bischöfe geziemt, Eurer kaiserlich-königlich Apostolischen Majestät und Allerhöchstihrcm Nachfolger Gehorsam und Treue. Ingleichen schwöre ich uud gelobe ich, an keinem Verkehre oder Anschlage, welcher die öffentliche Ruhe gefährdet, theilzunehmcn und weder inner noch außer den Grenzen deö Reiches irgend eine verdächtige Verbindung zu unterhalten; sollte ich aber in Erfahrung bringen, daß dem Staate irgend eine Gefahr drohe, zur Abwendung derfelben nichts zu unterlassen. Ich glaube, daß man gegenüber diesem geltenden Gesetze die Aeußerung ocs Herrn Vorredners, der als rechtsgelehrter Richter findet, daß der Bischof von Linz mit dem Widerstände gegen die Schulgesetze seine Pflicht thue, mehr als irgend eine andere in diesem h. Hause gefallene Aeußerung für unanständig halten und b^cich-nen muß. (Lebhafter Beifall links; Rufe rechts: Oho! Zur Ordnung!) Präsident: Ich bitte, eine solche Bemerkung ist wohl nicht gestattet. Äbg, Dr. Sturm: Ich habe nur zu erwiedere, daß man dieselbe Bemerkung von jener (rechten) Seite vorgestern aegen mich gerichtet hat. Abg. Dr. Zaillncr: Ein Herr Abgeordneter aus Oberösterrcich hat für dcn Bischof von Linz eine Ehrenrettung vorgebracht und ich bin in der Lage, auch eine solche vorzubringen, indem ich behaupte, daß er nicht immer so gedacht hat, als er jetzt denkt, sondern daß er gerade ein verkappter Ioscphincr ist. Mir ist folgender Fall bekannt: Kaiser Josef II. hatte die Absicht, das Stift Krems« Münster aufzuheben. Diese Absicht ging aber nicht in Erfüllung, nachdem er vor Durchführung derselben mr-storben ist. Ueber einige Eigenthumsobjellc des Stiftes Krems-münster hat aber Josef II. schon mittelst Handschreibens verfügt und hat an den damaligen Gonucrncur von Obcrösterreich einen Erlaß des Inhaltes gerichtet: „Ich will, daß das Stift Krcmsmünster zur Dotation des Bischofes von Linz verwendet wcrdc nnd daß derselbe dort mit feinen Domherren wohne." Auf Grundlage dieses allerhöchsten Handbilllts hat der damalige Bischof von Linz, ein Vorgänger des jetzigen Bischofes, sammt seinen Domherren von diesem Hause Vesitz ergriffen und der jetzige Bischof von Linz hat bei seinem Amtsantritte dieses Domicil ebenfalls bezogen. Unterdessen hat aber das Stift Kremsmünster einen Proceß gsgen dcn Neligionsfond auf Rcvindicirung diefeS Slifthauscs angestrengt und behauptet, daß das kaiserliche Handbillet lein Gesetz war, daß die beabsichtigte Aufheiiuug des Stiftes Kremsmünster nie zur Ausführung gekommen ist nnd daß diese allerhöchste Ent' schließung null und nichtig sei und leinen Rcchtstitel begründe. Aus jener Zeit her ist es mir aus eigener Erfahrung, als damaligen Vertreter des Neligionsfondcs erin« nerlich und ich kann es auch durch einen Zeugen bestätigen, daß der Bischof von Linz fich damals außerordentlich lebhaft für den günstigen Erfolg dicfcS Processes interessirt hat. (Hört! links.) Bon seinem Standpunkte aus hätte aber der Bischof dieses allerhöchste Handlnllct geradezu als Kirchenraub (große Heiterkeit, Bravo! lints) betrachten sollen. Das hat er aber damals wohlweislich nicht gethan, so»» dern er wollte alle juristischen Mittel aufgeboten wissen, damit er nicht aus seinem ihm liebgewordencn Sitze zum Vortheile des Stifters Kremsmünster hinausgctriebcn werde. DaS glauble ich zur Ehrenrettung des hochwürdig-stcn Bischofes von Linz beibringen zu müssen (Heiter» tcit) und zum Beweise dafür, daß er nicht immer den« selbcn Principien gehuldigt hat; daß er früher ein Ioscphiner war. Abg. Weinhandl (clericaler Gauer aus Steier< mark). Ich habe zwar nicht die Ehre. den hochwürdig' sten Herrn Bischof von Linz persönlich zu kennen, aber nach allen heute vernommenen Aeußerungen ist die gegen ihn beantragte Resolution viel zu milde. Wenn er wirtlich so slaatsgesälirlich ist, wie er hier geschildert wurde, so müßte ja das hohc Haus gegen ihn die Vcr» weisung aus dem L^nde beantragen. Aus diesem Grunde kann ich mich der Resolution nicht anschließen. (Große Heiterkeit.) Abg. Freiherr v. GudenuS. Ich werde nicht ohne Ueberwindung gegen die vom Finanzausschüsse uns vorgeschlagene Resolution stimmen, und zwar nicht ohne Ueberwindung aus dem Grunde, weil ich die Ueberzeugung habe, daß die der Regierung empfohlene Maßregel der Vclfolgung, wenn sic allgemein nnd strcliacr durchgeführt wird, das sicherste Mittel ist, um dein Widn-stände gegen jene tirchenfeinolichen Tendenzen, welche heule an der Tagesordnung sind, zum Siege zu verhelfen. Abg. Dr. Figuly sagt, die Regierung habe vcr< sprochcn, die Gesetze nach jeder Richtung durchznfiihrrn. Ich habe schon im vorigen Jahre in Oberösterrcich die Gelegenheit ergriffen, den damaligen Statthalter aufmerksam zu machen, wie man gegen dcn Ungehorsam vorgehe» solle und ich bat ihn, gegen gesetzwidrige Ucbcr-griffe die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, Dcn jetzigen Vorsitzenden des Ministerraths möchte ich nochmals ersuchen, das Wort der Regierung zur Wahrheit zu machen, denn auch wir wollen die volle Durchsetzung des Och-tzes in allen Richtungen und in gleicher Art. (Bravo! links.) Es erfolgt hierauf die Abstimmung und wird die veantraqtc Resolution vom Hause angenommen. Der Finanzausschuß beantragt ferner die Annahme folgender Resolution: „Die k, l. Regierung wird aufgefordert, Einleitungen zu treffen, damit die Zahl der katholischen Bischöfe in Dalmaticn durch Zusammenlegung der Sprengel um mindestens zwei vermindert wcrdc." Auch diese Resolution wird trotz der Einsprache Danilo's angenommen, ebenso die folgende Resolution die also lantet: „Die l. k. Regierung wird cuifMordert. dcn Bedürfnissen der durch Verwendung ihrer Lehrer bei der Bezirksfchulinfpection beeinträchtigten Schulen, sowie dcn Anforderungen, welche an die Bezirtsschulinspcctorcn herantreten, dadurch Rechnung zu trauen, daß folcheLchrcr, wo dies thunlich, unter A>:ödclin>ing ihres Insft^ttions-gcbietes für die Dauer ihrer Thätigkeit als Bczilksschul< inspectorcn vollständig beurlaubt und durch Lehrer uxtin «tätum ersetzt werden. Der Unterrichtsminister erklärt die Bereitwilligkeit der Regierung, der in dieser Resolution ausgesprochenen Aufforderung nachzukommen. Die nächste Sitzung ist am Dienstag den 13. d. Die Budgetdebatte wird in derselben fortgesetzt werden. Nach der Pariser Revolution. Der bekannte Punlt-Correspondent der „A. A. Ztg." erzählt: Man zählt und berechnet nicht mehr die Opfer des Bürgerkrieges bis zu dem achttägigen Straßcn-lampf, zählt nicht die in und nächst Paris in den Häusern und Straßen verwundeten, gelödtelcn, verbrannte», nnter dem Schütte vergrabenen Privatpersonen. Mac Mahon will während des Straßenkampfes nur 2000 Todte verloren haben. Das Personal des städtischen Leichendienstcs glaubt nach der Zahl der von ihm verwendeten Lastwagen 15.000 Leichen aus den Straßen weggeschafft zu haben. Dabei sind die summarisch Hingerichteten nicht eingerechnet; denn die Wegschaffung die» ser Lcichcn wurde durch das militärische Fuhrwcscu besorgt, welches ihre Anzahl nicht unter 10,000 schätzt. verbotene, bestehen könne, ein Band, daS auch nicht ohne Süssiglcit sei. Glauben Sie denn. sagte sic zu Michel, daß ich vollständig glücklich bin? Sie wurden sich sehr täuschen. Ich habe oft wie andere und vielleicht mehr als andere die Leere des Herzens empfunden, welche die Freund^ schaft allein nicht ausfüllen kann, aber ich habe dcn Schmerz zu bekämpfen gesucht, und es ist mir gelungen. Und glauben Sie, erwiederte Michel mit Bitterkeit, daß es cin Trost für mich ist, zu wissen, daß Sie auch gelitten haben, und vielleicht noch leiden! Nein, antwortete seine geduldige Trösterin, ich sage es Ihnen nur. damit es Ihnen eine Eimnthigung sei, auch zu kämpfen, wie ich selbst eö thue. Ich habe eine hinlänglich hohe Meinung von Ihnen, Michel, um Ihnen nichts zu verhehlen; ich bin für Ihre so aufrichtige, so hingebende, und alles Eigendünkels cntbchrendc Liebe nicht unempfindlich geblieben; oft habe ich gedacht, daß es süßer für mich gewesen wäre, sie anzunehmen, als zurückzuweisen und diese Leidenschaft, deren Wahrheit ich fühlte, wachsen zu lassen, abcr die Ueberlegung siegte über die Aufwallung meines Herzens. Ich habe gehofft, daß die Abwesenheit ihre Zärtlichkeit abkühlen werde; da dcm nicht so ist, so lassen Sie mich an diese Zuneigung selbst appelliren. Wenu Sie mich wirklich lieben, Michel, so werden Sie all Ihre Willenskraft aufbieten um zu genesen, um zu leben und um sich zu trösten . . . Ist das möglich, da Sie mir als Ziel und Hoffnung nicht einmal die Möglichkeit lassen, Sie wieder zu scheu! Nein, das ist nicht sehr wahrscheinlich, es ist besser, unS nicht mit dieser Hoffnung zu schmeicheln, aber ich schlage Ihnen einen Beweggrund vor, der edler und unser Beider mehr würdig ist. Sie werden leben, Michel, weil Ihr Tod mir für mein ganzes Leben Gewissensbisse uud Schmerz zurücklassen würde; Sie werden leben in der Idee, daß nicht Sie allein es sind, der liebt und kämpft, mit der Ueberzeugung, daß einer Freundin Herz mit dem"Ihrigen engverbmioen ist, daß nichts, was Sic in Zukunft treffen wird. demselben wird fremd bleiben können, daß ein unauflösliches und gehcimnißoolleö Band zwischen nns besteht, das durch die Abwesenheit weder zerrissen noch geschwächt werden kann! Madame Clarevaux sprach noch lange in dieser Weise fort, und ihre beredte und zärtliche Vernunft lenkte daS Herz des jungen Mannes nach und nach auf den Punkt, wo sie es zu sehen wünschte. Mehr als einmal während des Verlaufs dieses Gespräches fiel er in die Art muthloser Abspannung zurück, welche der gewohnte Zustand seiner Seele geworden schien, aber cs gelang ihr durch kluges und würdiges Zureden, durch freundschaftliche Vorwürfe, seine Energie wieder zu beleben, und ihn zu dem Adel des Entschlusses und der Höhe der Anschauungen zu führen, von welchen sie ihm selbst ein Beispiel gab. Michel war ebenso sehr über ihr Schweigen, als über seinen Schmerz erkrankt. Dieses lange AuSsprc-chen, dieses umständliche Erzählen all' seiner Empfindungen, Kämpfe und Schmerzen seit den zehn Monaten ihrer Abreise verminderte seinen Kummer, indem cs demselben Luft machte. Ueberdies erlaubte diese rückhaltlose Beichte, welche die geheimsten Wunden seines HcrzenS bloßlegte, der Marquise, den Balsam ihrer mitfühlenden Sympa- thie und das, im Anfange bittere, in der Folge aber süße Heilmittel der Resignation anzuwenden, Madame von Clarcvaux begab sich nach Turin zu ihrem Vater. Sie halte in Ehambery einen Platz in der Diligence genommen, die des Morgens dort abgeht, und sollte Abends mit dem Courier, der gegen acht Uhr Modane passirt, weiterfahren. Sie brachte diese Zwischenzeit bei Michel zu, der uicht einen Augenblick von diesem zu kurzen Traum eiucS unverhofften Glückes verlieren wollte. Nachdem fic endlich seinem Gcistc eine mehr gesunde und muthigere Anschauung eingeflößt hatte, lenkte sie das Gespräch auf seine Zukunft, wollte seine Pläne, seine Hoffnungen, seine Aussichten kennen lernen. Sie ermähnte ihn, sich außerhalb seines Berufes eine den Geist in Anspruch nehmende Beschäftigung zu fchaffcn, die ihm nicht erlauben würde, sich seinem tödtlichen Hinbrüten zu überlassen. Michel wurde so genöthigt, seine poetischen Versuche einzugcstehen, aber sie ermuthiglc ihn uicht, wie er gewünscht hätte, auf dieser Bahn fortzuschreiten; obschon sie von der Tiefe und Kraft der Leidenschaft, welche aus diesen Versen sprach, ergriffen war, so glaubte sie doch, daß cs nicht gut für ihn fein würde, sich allzusehr seinen poetischen Träumen zu überlassen, wozu er ohnedies nur zu sehr geneigt war und weil, indem er dcn Ausdruck seiner Gefühle übertreibe, es ihm unwillkürlich begegnen könnte, die Intensität derselben zu vermehren. Sie rielh ihm in Gegentheil, über irgend einen positiven Gegenstand der Wissenschaft oder Geschichte z" schreiben, welcher Nachforschungen und Beobachtungen erfordere, seiuem Geiste Zwang auflege und ihn seiner Gefühlsvcrsuntenheit entziehe. Er kannte dichö Thal mit seinen geologischen und botanischen Reichthümern seh''' 99.? Es besteht für die Gefallenen und Hingerichteten nicht die geringste Ausschreibung, nicht das geringste Register; sie sind für immer verschollen. Auch für die Gcfangci'.m und Verhafteten bestehen noch leine Namc»sveizcicl,»issc, so daß eS am 4. d. noch einem Minister unmöglich war, einen seiner Verwandten, der unschuldig in jene Menge qerieth, aucfinoi^ zu machen, nnd daß er, wie Jedermann, abwarten muß, ob derselbe wieder zum Vo> schein kommt. Wegen der Miethzinsc u»d der Wechscltermine wird demselben Correspondents zufolge eine sociale Krisis von unberechenbarer Tragweite auSlirechen. Der Alaire von Gellcoillc sagte ihm: „Es s.idt in meinem Bezirk, mich inbcgriffen, leinen Einwohner, welcher feit cincin Jahr den Micthzins oder einen Wechsel zu bezahlen vermag; dagegen gibt es lein Nccht." Mehr oder weniger gilt dies von 15 Arrondisscmcnts unlcr 2<^. Während eö so um den Privatcredit steht, muß der Finanzminister ein Anlchcn von zwei und einer halben Milliarde mittelst der Bankhäuser unverzüglich suchen und sich glücklich schätzen, wenn sie 5)proc. Obligationen zum Curs von 80 nehmen, wobei ungeheure Commissionsgcbührcn nicht eingerechnet sind. Thiers und seine Regierung müßten, um den Credit wieder auf die Beine zu bringen, mindesten« vier Jahre vor sich haben, und Thiers müßte der Reaction entgehen, welche sich auS dcn Trümmern in und um Paris gegen ihn er» hebt. In diesm Ruinen muß man der öffentlichen Mci< nung den Puls fühlen. Ich befand mich — erzählt der Correspondent — in Asniercs, das die erste Belagerung verschont hatte. Wohlhabende Bürgcrfamilien wim> meln daselbst wie Ameisen zwischen den zertrümmerten Resten ihrer Häuser und Möbel. Viele haben 24 Tagc nnd Nächte in den Kellern zugebracht. Alle flicken so gut als möglich ihre Häuser wieder aus, nm einigermaßen ein Obdach zu haben. Dasclbst erhebe» sich unversöhnliche Anschuldigungen gcgeu die Nationalgarde und gegen Thiers. Die ruinirten Hausbesitzer stimmen in dem Varwurf übcrcin: Thiers wollte die „Neftlessa-licn der Verzweiflung" nicht hintanhaltcn, weil eS ihm eben darum zu thun war, die revolutionären Voltsmas-scn zur Verzweiflung zn treiben, um sie zu vernichten. Diese liö'sc Saat fand ich in dem Schutthaufen von AsniereS. Der Bonapartismus wird diese Stimmung sicher auszubeuten suchen. Wgesnenigkeiten. — (Militärbefreiung.) Das Ministerium für Landesvertheidigung hat aus Anlaß einer speciellen Anfrage, ob einem Stiefbruder die zeitliche Militärbefreiung, beziehungsweise Entlassung als einzigem Erhalter von nur halbverwaisten Geschwistern zusteht, crtlärt, daß nach den §§17 und 40 des Wehrgesetzes ein Bruder aus dem Titel als Erhalter feiner Geschwister nur dann gesetzlichen Anspruch auf die zeitliche Militcirbefreiung oder Entlassung hat, wenn er und die Geschwister ehelich geboren sind, min-^estens einen Elterntheil gemeinschaftlich haben und wenigstens eines von allfällig mehreren solchen Geschwistern gänzlich verwaist ist und von dem Bruder einzig und allein erhalten werden muß. Nicht ganz verwaiste Geschwister haben daher auf die Reclamation eines Stiefbruders keinen Anspruch. — sDer Bestimmung beziiglich des Einzuges in Berlin) zufolge werden am 16. Juni die Truppen um 11 Uhr Vormittags auf dem Tempelhofer Felde Aufstellung nehmen; an der Töte werden sich 81 französische Adler, Fahnen und Standarten befinden. Den EinWohl; warum sollte er nicht suchen, seine Studien in jene Richtung zu leiten, sie zu vertiefen, sie in der Folge zu ordnen, und vielleicht das Resultat seiner Untersuchungen und geduldigen Nachforschungen zn veröffentlichen ? Sie ließ sich oon ihm das Versprechen gclicn, sich ernstlich damit zu beschäftigen. Sie werden zur Poesie zurückkehren, wenn Sie glücklich sein werden, sagte sie, dann wird cs Ihnen nicht mehr schaden können. Das heißt so viel, als ich soll meine bescheidene Leier für immer zertrümmern, antwortete Michel lächelnd; Sie wissen wohl. daß ich niemals glücklich sein werde, da ich niemals in Ihrer Nähe weilen werde. Als die Stunde herannahte, zu welcher sich Madame Clarcvaux nach dem PostHause begeben sollte, schien Michel anfaugS noch einmal seinen ganzen Schmerz ausbrechen lassen zu wollen, dann gab ihm aber der Gc' danke, daß das eine armselige Erwiederung für die Großmuth und das edle Vertrauen seiner Freundin wäre, die Kraft, seinen Schmerz zu verbergen und ihr mit fast nihigcr Stimme zu versprechen, daß er ihr gehorchen und in der Erinnerung an sie und gleichsam auf ihren Vefchl leben wolle. Der gefürchtctc Moment kam: die Marquise beugte sich ohne Zögern und ohne falsche Scham über Michel und gab ihm einen schwesterlichen Kuß, rein wie jener, den sie auf die Stirne ihres Sohnes gedrückt hätte. Michel drückte sie einen Augenblick leidenschaftlich an sein Herz, dann hörte er das Geräusch der sich schließende» Thüre — und der Traum ei»rs Tages, der einzige Strahl deS Glückes in einer lnngen Nacht, war verschwunden! (Schluß folgt.) marsch eröffnen alle nicht mobil gelvejenen Generale »ns wegen Prompter nnd aufmerksamer Bedienung seiner > ' > Interessenten so angelegentlich empfohlm, daß wir nicht > > nmlnn können, anf die im heutigen Blatte befindliche An- » ! > nonce desselben ganz besonders hinzuweisen, > Neueste Post. . Wien. 14. Juni. (Tr. Z.) Das Unterrichts, budget wurde ohne Debatte erledigt. Bei dem Finanz- > budget setzt der Finarizministcr auiicmandcr, daß die Sleuercilmalimsansätze vom Ausschusse zu hoch gcgnffcll seien, i>, den ersten 4 Monaten vlicbcu die Emgäugc um 2 MiUioncn gegen die Ausschußausütze zurück Nach lHnuicdciuug deS Specilllberichtclstaltns und der Nrplit drs Finauzministers wird der Titcl der tmccten Steuern mit dci, vom Ausschusse beantragte.!, Ansätzen angenommen. — Die Sitzung dauert fort. Pest, 13. Juni. Eine für Sonntag bestimmte , Volksv.lsammlung, welche die Sympathien dec Arbeiter mit dc,i Pariser Communislcu auösprechc» sollte, wurde verboten. 500 Arbeiter marschirlcn i» Reih' und Glied iu droh^der Haltung durch dic Stadt. Die Ruhe blieb jedoch aufrechterhalten. Dagcgcu wurden die Arrangeure dcr beabsichtigten Demonstratioucu, der aus Wien hiclicr a.clommct,c Redacteur des „Bollswille," Andreas Scheu, , der Oomami der Schneidergehilfeu, Peschan. ucdsl den , Mitgliedern des hiesigen ArbeitcrvcrcimS: Kutil, Niidt, , Zchäftcr, Szwoboda und PollilM (die beiden ^tztcreli Redacteure der „Brüdcrlichlcit," welche feit Bestehen focial-dcmolratische Principien predigt), gestern verhaftet ! und die für nächsten Sonntag beabsichtigte Volksversammlung neuerdings verboten. Telegraphischer ^echselconrs ^ vom 14, Inui, 5perc. Metalliqne« 59. — 5pnc MetalliqneS mit Mai-- z nnd November-Zinsen 59 -- 5d^rc, National^lülehnl 68,9.'». - 18l)0er StaatS-Anlehen 99.70. — «autactien 78«. -- lir.öit-'Actc.n 288.90. - London 121.t<>. Silbn- 122,20. - K, f M lsch p», >p»t> ^u — — Halbsrncht „ -------4 70 Kalbfleisch „ -22!____ Helden „ 310 3 3« Schwcineslrisch,. 27>____ ! Hirse „ 3 20 3 32 Schöpsenfteisch „ -17,------- . Knlmntz „ 3 60 4 17 Hiihudel pr. Slucl — 25 - _^ l Erdäpfel „ 2 10------- Tauben „ 13 .. — , i!insen „ 5 50— — > Hen pr, Zentner 140, .« Erbsen „ 5------- ^troh „ i!^0 - _ Fisolen „ 5!----------- Holz,hart.,prKlsl. __ ... 6 50 Nilidsschmalz Psd, -49 — — weichet!, 22^ _ — 5^ > SchN'cineschmalz „ — 46>------- Wein, rather, pr, - Specl, frisch, „—341—- Eimer -12-^ - geräuchert „ — 42^-— — weißer „ __. .. 10^ ^teleorololnscho 3zeMichwlljM ill ^ülhach"" «U Mss. 3264? ^1l./ N^ schwach jz'.HUlftebcw.l ^ 14, 2 .. N. 326,29 4-^-0 NO. schwach ,.Hälfte bew.! «?'" 10 ,. Ab. ! 32?., 6 . -»-12.« windstill Iz.Hälfte bcw.> ^^" Sonniger Tag, Feder- und Hanfeuwollen, dir Alpen wolkenfrei. Abends Wetterleuchten iu SW. Ocgen 10 Uhr schwacher Regen, später sternenhell. Das TageSmillel der Wärme -i- 14 0", nm 0 ?" nntcr dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Igna; v. K l c i n m a y r. Wrjlilllcncht. '^Üiei», 13 Inni. Ohne andere Ursachen als dir Uebcrfllllnng der speculation und di»? Furcht vor den Wirfungen der französischen Anleihe und ocr mtt ihr zusammentreffenden Emissionen war die Äinsc sehr flan nnd erlitten Paplere aller Gattungen beträchtliche, Nllckgänge, während Devisen sich gleichzeitig vcrtheuertcu. ^U. Allgemeine Htaatsschllld. Fur 100 ft. Oeld Waarr Einheitliche Staatsschuld zu 5 pTt,: in Noten verzinsl. Mai-November 59 05 59.15 ., ., „ Februar-August 59,- 59.10 „ Silber „ Jänner-Juli , 69— 69.10 „ „ „ April-October. «8.90 69.- «,le v.J. 1839......—.— —. ., „ 1854 (4 "/„) zu 250 si. 93,50 94.-.. « I860 zu 500 fl. . . 99.25 99.50 „ I860 zu 100 fl. . . 112,-- 112.50 « „ IU64 zu 100 fl. . . 125.25 125.75 Staats-Domämn-Pfandbriese zu 120 fl. ü, W. in Silber . . 123.— 124.— ». GvundentlastunaS-Vbligationel,. Filr 100 fl. Geld Waare «iihmen .... zu5M 96— 97.-Oalizien .... « b „ 75.10 75,50 Meder-Oesterreich. . „5„ 97.50 98.-Ober-Oesterreich . . „ b „ 94,50 9550 Siebenbürgen ... „ 5 „ 7675 77.25 Gteierma:' .....5 » 93,— 94.— Ungarn .... „5„ 8025 80.50 <^. Andere öffentliche Anlehen Donauregnlirungöluse zu 5pEt. 96.25 96.50 Ung. Eisenbahnanlehen zu 120 st. ü. W. Silber 5«/„ pr. Slllcl 107.50 107.70 'Una Prämienanleheu zu 100 fl. P.W.l?bft. Einzahl.) pr. Stück 93.25 93 50 Wiener Commnnalanlrhen, rilck- Geld Waare zahlbar 5M. für 100 ft. . . 87.25 87.50 I». Actien von Vankinstituteu. Geld Waare Analo-österr. «anl.....?38.70 239.- Bankverein.......252.-252.50 Bodcn-n-?. Pfandbriefe (für 100 st.) Mg. Usl Nodm-Credit-Austalt Geld Waare verlaSbar zu 5 pCt. in Silber 106.40 106 70 0to.in33I.rllclz.zu5pLt.ino.W. 8^.90 87.10 Nallonalb. zu 5 pCt, ö. W. . . 92,50 92.70 Ung.Bod.-Ered.-Anft.zu5'/.pLt. 89 25 89.75 «. Prioritätsobliftationen. Geld Waare Glif.-Wcstb. in S. vcrz. (I. Emifs.) 95 50 —.— Ferdinands-Nordb. in Silb verz. 105.— 105.25 l Franz-Iofephs.V^hn .... 97.— 97.25 l «.Larl-i!udv,.«.t.G.verz.I.Em. 104,75 105 —>! Oefterr. Vlordweftbllhu . . . . 96 50 96.75 l Geld Waare Siebend. Bahn iu Silber verz. . 88.90 8910 Staatsb. G. 3°/. 5 500Fr. „!, Em. 14l,— 142 — Slldb. G, 3"/, 5 500 Frc, pr. Stilck 110 50 11o'?5 Siidb.-G. ü 200 st. z. 5"/^ für 100 fl. 89.75 90. -Güdb.-Bous 6°/„ (I87<»^74) ^ 500 Frcs Pr. Etück , . ,240 — 240.50 Ung. Ostbahn für 100 st. . . 84.70 84.!<0 »l. Privatlose (per Stlicl.) Kreditanstalt f.Handeln.Gew. Geld Waare zu 100 st. ii.W......17275 173.^ Rudolf-Stiftung zu 10 st. . . 15. - 15.50 Wechsel (3 Mun) Geld Waare Augsburg für 100 st Md. W. 103 40 103.5» Frankfurt a.M. 100 fl. detto 103.65 I<»3 ^'1 Hamburg, für 100 Marl Banco 91 30 91.4<1 London, für 10 Pfnud vt?clinu 124.40 124.5'^ Paris, für 100 Franc« . . . —.— -.-^ Gours der ltzcldf^vt,'? Geld Waarf K. Münz-Ducatei. . 5 st. 90 ll. 5 fl. 91 lr Napoleonsd'or . . 9 .. 87j.. 9 « 88 « Prenß. Easfcnscheinc. 1 ., 82z « I « 83 " >Silber . . 122 ., 25 „ 122 ^ 7b ^ Kramische Grundentlastung« - Obligationen, Pr>-vnlnotiruug: —.— Geld, - Waare,