Nr. 269. Samstag, 22. November 189tt. 109. Jahrgang. Macher Zeitung. A"« fl- n. halbjählig fl. b «,. Für ble gustellun« in« Ha»« «»nMhrin fi. 1. - InsertlonenebÜr: Für "°«e I"Ie«lc bi« ,u 4 «killn «ll,. «iskere vei «eile » lr.- be« Öfteren Wiederholungen per gelle » ,r. Die «Uaibacher Zeitung» erscheint täglich mit «lulnahme der Honn- und Feiertage, Die «ldminlftratt,» befindet sich Longressplllh », die «edattlo« «ahnhosgasje «4. Oprechstunden der «ebactton tügllch von lU hi« l» Uhr vormittag». — Unfranilerte Vriefe werben nicht angenommen und Manujcripte nicht zurüllatstellt. Umtlicher Theil. «II-^- ^ und k. Apostolische Majestät haben mit ^"Mster Entschließung vom 15. November d. I. dem beten ^ ^l und Charakter eines Hofrathcs beklei» ^! ^berfinanzrathe und Finanz. Bezirtsdirector in ^ "'chael Rauscher anlässlich seiner angesuchten !tin s - N.'" den dauernden Ruhestand in Anerkennung treu? !'^hrigrn vorzüglichen Dienstleistung das Ritter« leib.« Leopold Ordens taxfrei allergnädigst zu ver-^" geruht. ^„K. l. und k. Apostolische Majestät haben mit bew M" Entschließung vom 3. November d. I. Iz °>'"reichisch>ungarischen Schuhgenossen Albert Bey schenk' ' F'nanz-Iuspector erster Classe im eaypti« l>ch^ ^'anMinisterium. den Orden der eisernen Krone blasse allergnädigst zu verleihen geruht. N°tl^" Iustizminifter hat den Landesgerichtsrath jlirt... ^" m a v i l l a vom Landesgerichte in Klagen. !°"te>. 3 ^"^sgerichte in Graz versetzt und denAuscul-ill ZNl„""l"ann Taurer zum Bezirksgerichts-Adjuncten ^/7^ ernannt. Nichtamtlicher Weil. Krainischer Landtag. Iwülfte «itzung am 20. November. Hh'üia" ^°'"lsche Landtaq hielt vorgestern die zwölfte l»,t> O'." der laufende», Session ab. Nach Verlesung «heilte ^""ung des Protokoll« der eilften Sitzung llllla. .^"sitzende. Landeshauptmann Dr. Po-^äsidj,.' "". es sei ihm eine Zuschrift des k. k. Landes-^tlchli^ ^"gekommen, wonach infolge Allerhöchster ^'Nti,z ""a. vom 6. November ein Theil des Rein-"^en N ? Staals-Wohlthäligkeitslotterie dem krai-"ahtv. bies°V°"de zugewendet werden soll. Das Haus . G^^ -"llttheilung unter Beifallsrufen zur Kenntnis. "Drin^" ^°^en Abg. Hribar und Genossen ?"chen 7'chle,tsll„trag ein, die k. k. Regierung sei zu Mvets'ss''M Zwecke des Studium« des Koch'schen >ichj ^'nz sohald als thnnlich einen in Laibach ^esau«^? ^lrzt nach Berlin zu entsenden; der klonen'?"7 °ber sei zu ermächtigen, einem Vac-2?e K's, ""lcher sich zu dem gleichen Zwecke auf ^^^NnachVerliu bea/beu wollte, eine Unter. stühung von 200 fl. zu gewähren. Nachdem die Dring« lichkeit dieses Antrages vom Hause anerkannt worden war, begründete Abg. Hribar denselben in längerer Rede. Die Nachrichten a»s Berlin, dass es Prof. Dr. Koch gelungen ist, ein Mittel gegen die Tuberculose zu entdecken, sei in der ganzen gebildeten Welt mit Freude aufgenommen worden. Sämmtliche Regierungen und autouome Vertretungen beeilten sich, Aerzte zum Stu» dium des Koch'schen Heilverfahrens nach Berlin zu ent. senden. Auch Kram dürfe in dieser Richtung nicht zu« rückbleiben. Tausende Lungenkranker in Kram erwarten hoffnungsreich von der nenen Entdeckung Erlösung von ihren Leiden. Der Antrag des Abg. Hribar wurde dem Finanzausschusse zur Berathuug zugewiesen und wird in der heutigen Sitzung des Landtages auf die Tage«, ordnung gesetzt werden. Zur Verlesung gelangte sodann eine Interpellation des Abg. Hribar und Genossen an das k. t. Landes» Präsidium, ob es demselben bekannt ift. dass das neu creierte k. k. Untergymnasium in Laibach in durchaus uuzuläuglichen und vom sanitären Standpunkte nicht! entsprechenden Localitäten uutergebracht sei, und was gedenkt es zu thun, um diesem Uebelstande so bald als möglich abzuhelfen. Landrspräsident Baron Winkler beantwortete die Interpellatiou sofort, indem er erklärte, dass ihm sowohl als auch dem l. l. Landesschulrathe die erwähnten Ucbelstände bekannt seien und dieselben im Landesschulrathe auch schon de« Gegenstand der Berathung gebildet haben. Die Landesschuloehörde werde der Angelegenheit auch ferner ihre Aufmerksamkeit widmen uud die Uebelstände sobald als möglich zu beseitige» trachten. Der Vorsitzende Landeshauplmauu constatiert, dass nach dieser Beantwortung die Inter« pellation als erledigt anzusehen sei. Hierauf referierte Nog. Hribar namens des Finanzausschusses über deu Bau der Landwehrkaserne in Laibach. Der Landesaubschuss erhielt in der Sitzung vom 20. November 1869 vom Landtage den Auftrag, wegen des Baues der Laudwehrlaserne für die Va. taillone Nr. 24 und 25 und der erforderlichen Ma-gazine mit der Militärverwaltung ein Uebereinkommen zu treffen uud dcu Bau in zwei Jahren zu vollenden. In derselben Sitzung wurde beschlossen, dass von dem für das Jahr 1689 bewilligten Credite pr. 50,000 fl. der noch nicht verausgabte Betrag pr. 35.514 fl. im Jahre 1890 verwendet werden könne und dass für das Jahr 1890 ein weiterer Betrag von 50.000 fl. für den LlNidwehrkasernbau bewilligt wird. Auf Grund des Berichtes des Landesbauamtes beziffern sich die Voranschlagskoften für den Bau der Landwehrkaserne sammt Nebengebäuden, umfassend die Baumeister-, Zimmermanns-, Dachdecker-, Steinmetz» und Spengler-arbeiten, die Eisenconstructions - Lieferungen, die Herstellung eines Hausbrunnens und die Canalisierung auf 229.526 fl. 20 kr. und die Tischler-, Schlosser-, Glaser-, Anstreicher- und sonstigen Arbeiten auf 38.450 fl., so» nach zusammen auf 267.976 fl. 20 lr. Da man im verflossenen Jahre auf Grund des Kostenvoranschlages. den der Verfasser des Projectes zusammenstellte, mit circa 210,000 fl. das Auslangen zu fiuden dachte, so resultiert daher nach den Angaben des Landesbauamtes ein Mehrerfordernis von 57.976 Gulden 20 kr. Diese Differenz rührt nach der Aeußerung des Landesbauamtes daher, dass in dem erwähnten Kostenvoranichlage die einzelnen Leistungen der verschiedenen Arbeitskategorien nach Maßen, Flächen. Gewicht nicht genau in Uebereinstimmung mit der planlichen Vorschreibung und der bezüglichen maßgebenden Instruction ermittelt worden sind. Ein weiterer Grund, welcher zur Erhöhung des Vauerforderniffes beigetragen hat, liegt auch in dem Umstände, dafs das k. k. Ministerium für Landesvertheidigung die Verwendung des Dachbodenraumes am Magazinsgebäude zum vorübergehenden Belage als unzulässig befunden hat, infolge dessen die Baracke nahezu noch einmal so groß. als ursprünglich projectiert war, veranschlagt werden musste. Vom Betrage per 229.526 fl. 20 kr. entfallen auf Erd« und Baumeisterarbeiten sammt Herstellung des Hausbrunnens 153.938 fl. 29 kr., auf Zimmermanns« und Dachdeckerarbeiten 32.254 fi. 25 kr., auf Spengler-arbeiten 6455 fl. 93 kr., auf Steinmeharbeiten 8068 Gulden 61 kr. und auf Eisenlieferungen 28.809 ft. 12 lr. Diese Arbeiten wurden um 194.531 fl. 33 kr., daher zusammen mit einem Nachlasse von 34.994 ft. 87 kr. vergeben. Die Tischler-, Schlosser-. Glaser-, Anstreicher- und sonstige Albeiten werden noch in diesem Jahre zur Vergebung gelangen und sämmtliche Gebäude im Laufe des Monates October 1891 der k. l. Militärverwaltung übergeben werden. Der vorausgewiefene Kosten-Voranschlag von 267.976 fl. 20 kr. reduciert sich mit Rücksicht auf den erzielten Nachlass pr. 34.994 fl. 87 lr. auf 232.981 fl. 33 lr.. und da für den Bau in diefem Jahre 65.514 fl. zur Verfügung standen, so sind noch 157.467 fl. 33 kr. ! nothwendig. Berücksichtigt man jedoch, dass mit Erlas« Feuilleton. H. Berufsunarten. ?°""s ll!/M^"en „„gesunden Einflüsse, welche der ^°9. si.^ Körperlichkeit des Menschen auszuübeu Malt s," "on sachkundigen Aerzten mit großer worden: Man weiß beispielsweise, ?"i,de 'l UN,„ de„ seltensten Fällen an Indigestionen j^tfali. ' bass Politiker hiuauf- und Touristen '>' die ?I ^s Balletmädchen sich Fußübel zu« »i Tftr '"? ohne Folgen, aber auch Ursachen sind. ,>l ° """en, die kraft einiger Concurse zu Ver-dld'chtern gt l"'d. über Schwiudel klagen, dass Lust. itMllen >? ^ Regel infolge vou wiederholten ^ an N .. Walle platzt, vorausgesetzt, dass sie nicht ^ solche ^nschwund erkranken. zieren die Wissenschaft. Aber tz l Nm >>-" 'h"en beruhigen? Nie und nimmer !^ Kl^f. - Entartuugeu, die der Beruf iu der 'il ? Heitatt Ul' b°t sich unfer am Stofflichen hän-h. den Ps^er ^„jg glimmert. u»d doch sind es s^>ld^ 'flogen melkwürdige Verkrümmungen und ziV" U :«t^. °uf diese Art entstehen. Ein auf-h'M au ! V'eo drängt sich unserer Beobachtung V »N't si^ ^ physischen Degenerationen, die der V «"f. 3 "'"»t. treten in der Regel im späteren <'"achd"e, psychischen dagegen zeigen sich me,st lilh,^" der Beruf überhaupt ergriffen worden. y3>d „ s''t N TWigleit widmet, ergreift seme Auf-""Her Energie, das, er nur allzusehr und gewissermaß-n ohne Rest in denselben aufgeht; e»! geschieht auch insbesondere, dass er sich bestrebt, seine Musterbilder iu allen Stücken nachzuahmen, m erster^ Lnie die Unautstehlichkeiten aneignet, die sich an den., selben vorfinde. Es gibt in allen Acten der Künste, Wissenschaften und Fertigkeiten Männer von größeren > Anlagen, welche drm Spargel gleichen: an ihnen ist nur der Kopf genießbar, den Rest muss man beiseite schieben; die Äffen solcher Genies sind geneigt, zu glauben, es handle sich vorwiegend um die Ungenieß-oarteitcn. nicht aber um den Kopf, denn dass ein solcher ihnen eignet, das ist den Kopflosen gerade immer klar nnd gewiss. . So gibt es denn Leute, welche emem ausschwe,. senden Lebenswandel huldigen, dem Prunke ergeben sind verschiedene Krankheiten fingieren, gewissenlos werden, über ihre Mittel leben, näseln oder ihre Kleidung vernachlässigen, bloß weil das Muster es so gehalten hat. Aber das sind nicht die eigentlichen Be« rufsuuarten, denn sie quellen nicht so sehr aus der Besonderheit der Thätigkeit selbst als aus dem zu. fälligen Unstande, dass ein bestimmtes Indivlduum in derselben hervorragend gewesen. Anders verhält es sich mit jenen Abgeschmackt» heiteu, welche als Parasiten des Erwerbszweiges zu betrachten sind uud sich bei Männern verschiedener Nationalität zugleich ohne Rücksicht auf eine leitende Hestalt entwickeln. Der junge Jurist ist ein leiden? schafllicher Rathgeber. Er versteht alles besser. Er weih auf alle Verhältnisse des Lebens die Bestimmungen des bürgerlichen Gesetzbuches anzuwenden. Es kann sich ihm keine Frage ergeben, welche dort nicht geordnet und gelöst vorläge. Er anerkennt aber auch leine Pflicht, welche in dieser Bibel nicht normiert wäre. Der junge Jurist ist aufdringlich, anmaßend, autoritativ und doctrinal, er richtet überall, auch dort, wo seine Para-graphen fehlgreifen oder schweigen, er verachtet die in Gesehen nicht bewanderte Menschheit als eine ungesetz. liche und beginnt erst dann, dem Zeitgenossen Seele und Bewusstsein zuzuerkennen, wenn es diesem gelungen ist, ihm seine geistige Ueberlegenheit in unangenehmer Weise fühlbar zu machen. Der junge Jurist ist unangenehm, aber der junge Arzt ist peinlich. Mediciner, die vor ihrem letzten Ri-gorosum stehen oder dasselbe kürzlich abgelegt haben, erfüllt eine eigenthümliche Vorliebe für öffentliche Or« dinationen. Er packt sein Opfer im Kaffeehause an. «Lieber Freund, du siehst sehr schlecht aus. Du haft so einen gewissen Habitus. In dir steckt etwas.» Dem lieben Freunde läuft es kalt über den Rücken. Der Doctor aber fasst den Gegenstand seiner Obsorge mit dämonischer Schärfe ins Auge, bohrt feine Blicke bis in das Innerste des unfreiwilligen Patienten und fügt bedauernd hinzu: «Glaube mir, mein Nester, ich kenne das, ich habe mich gerade diesem Fache gewidmet und habe erst vor wcuigen Tagen eimn solchen Fall obduciert.».— «Ja. was soll mir denn fehlen?» — «Was dir fehlen soll? Das kann ich dir noch nicht sagen, da müsste ich dich erst untersuchen. Aber wisse, es gibt leinen Menschen, an dem man nicht eine Krankheit finden könnte. Und daher sage ich dir, du bist krank, armer Freund, wirklich krank.» Damit ist eine söimliche Suggestion eingeleitet. Dem gesügige» Medium wird das. untere Laibacher Zeitung Nr. 269. 2242 22. Novembe^iSM des k. k. Ministeriums für Landesvertheidigung vom 3. April 1890 angeordnet wurde, dass zur Deponierung der Landwehr«Train»Fuhrwerke Remisen mit größerem inneren Flächenmaße zu erbauen sind. und zwar für das 24. Bataillon, welches ein Reserve-Bataillon aufzustellen hat. mit 200—209 m«; für da« 25. Bataillon mit 130—134 m' und erwägt, dass ursprünglich nur ein Flächenraum von 288 m" in Aussicht genommen wurde; berücksichtigt man weiters, dass zur Aufbewahrung von Feuerlöschrequisiten ungefähr 35—37 m' benöthigt werden, dass weiters die Landsturmmagazine von je 300 auf je 500 n^ erweitert werden mußten, dass infolge dieser Mehranforderungen eine weitere Parcelle um den Preis von 2120 st. gelauft werden musste, so kann man der Forderung des Lan-desbauamles zustimmen, dass für die vollständige Her« stellung der Landwehrkaferne sammt Nebengebäuden weitere 160.000 st. nöthig sind. Wie angenommen weiden kann. wird die Landwehr, kaserne einen Iahresertrag von 10.000 bis 11000 fl. erzielen, so dass sich das Capital von 260.000 fl. mit ungefähr 4 pCt. verzinsen wird. Referent Hribar stellte schließlich den Antrag: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Der Bericht des Landesausschusses wird zur Kenntnis genommen und der LandesauSschuss gleichzeitig beauftragt, unverzüglich und genau alle Umstände beim Baue der Landwehrkaserne commissionell zu untersuchen und alles vorzukehren, damit die Interessen des Landes nicht geschädigt werden. 2) Für den Ausbau der Landwehrkaserne wird ein Nachtragscredit von 50.000 fl. bewilligt und demgemäß für das Jahr 1891 der Betrag von 160.000 fl. in den Voranschlag eingestellt. — Der Antrag wurde vom Hause angenommen. Namens des Verwaltungsausschusses referierte Abg. Braune über die Petition der Gemeinde Tscheplach um Unterlassung der Umlegung der Landesstraße Gottschee»Tschernembl über Deutschgereuth und be« antraqte, es sei das Ergebnis der vom Landesausschusse diesbezüglich angeordneten Erhebungen abzuwarten und sodann in der nächsten Session der entsprechende Beschluss zu fassen, welchem Antrage das Hius zustimmte. — Abg. Dr. Tavtar berichtete namens des Ver» waltungsausschusses über die Petition der Stadtgemeinde Idria und der Gemeinden Dole und Eereuth um Ein-leihung der Oemeindestraße Idria>Wecharsche unter die Bezirtsstrahen. Die Petition wurde über Antrag des Referenten dem Landesausschusse mit dem Austrage ab> getreten, hierüber Erhebungen zu pflegen und dem Landtage in der nächsten Session Bericht zu erstatten. Abg. Povse referierte namens des Verwaltungsausschusses über die Petition der Gemeinden St. Georgen und Liplein um Subvention behufs Herstellung einer neuen Gemeindestraße von St. Georgen bis zur Ortschaft Tlake und stellte nach ausführlicher Begründung den Antrag: Der hohe Landtag wolle beschließen: Der Landl>sausschliss wird beauftragt, das von den Gemeinden St. Georgen und L plein vorgelegte Project durch datz Landesbauamt revidieren zu lassen und dann den erwähnten Gemeinden Unterstützungen anzuweisen, und zwar 200 ft. zur Bedeckung der Kosten für die Ausarbeitung des technischen Operates und 800 fl, als Landesbeittag zur Herstellung der Brücken und den Bau der projectierten neuen Straße. Der Antrag wurde vom Hause angenommen. — Derselbe Abgeordnete referierte weiter« über die Lorrectur der von Schwarzen» berg bis zur Bezirksstraße Oberlaibach.Villichgraz führenden Eemeindewege. Der vom Referenten gestellte Antrag: «Der HM Landtag wolle den Landesausschuss ermächtigen, den Gemeinden Billichgraz und Schwarzeil berg in dem Falle eine angemessene Unterstützung, eventuell ein in festzustellenden Raten rückzahlbares unverzinsliches Darlehen aus dem Landesfonde zu gewähren, wenn sich dieselben behufs Bedeckung des Er< fordernisscs im Wege der Vereinbarung zu einer ihren Kräften entsprechenden Aeitragsleistung verpflichten und wenn der Oberlaibacher Strahenausschuss die Bedeckung eines Theiles der Kosten auf den dortigen Straßen» fond übernimmt» — wurde vom Hause angeuommen. Sodann referierte Abg. Stegnar über den Rechenschaftsbericht des Landesausschusses, und zwar über Paragraph 9 «Stiftungen». Bezüglich des Be-richtes des Landesausschusses, wonach gegen die Errichtung eines Krankenhauses aus den Mitteln des Glavar'schen Fondes ein principieller Anstand von leiner Seite erhoben wird, dass dagegen die weitere entscheidende Vorfrage, ob dieses in Stein oder Com-menda St. Peter errichtet werden soll, noch der Lösung harrt, meldete sich Abg. Kersnil zum Worte und warnte vor Versuchen, das projectierte Krankenhaus nach Stein zu verlegen; es wäre dies im Widersprüche mit der Stiftungsurkunde, und die hieran Interessierten würden alles thun, um einen solchen Versuch zu ver« eiteln, Landespräsident Baron Winkler erklärte, die Stiftungsbehörde werde dafür Sorge tragen, dass der Glavar'sche Fund im Sinne des Stiftsbriefes verwendet werde. Auch Abg. Dr. Schaffer bezeichnete die vom Abg. Kersnik geäußerten Befürchtungen als ungerecht» fertigt, worauf dieser Paragraph des Rechenschaftsberichtes zur Kenntnis genommen wurde. Ueber den Paragraphen 11 des Rechenschafts« berichtes referierte Abg, Ogorelec und beantragte, der Landtag wolle denselben zur Kenntms nehmen. Abg. Kersnit stellte bei diesem Anlasse folgenden, offenbar auf die slovenische AbgeordneteN'Cunferenz zurückzuführenden Resolutions-Antrag: «Die l. k. Regierung wird aufgefordert, a) in den slovenischen Gebieten nur solche Beamte anzustellen, welche der slovenischen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind und die Kenntnis dieser Spiache vor einer ordentlichen Commission des Oberlandesgerichtes, beziehungsweise der Statthalterei erwiesen haben; d) auch selbst darüber zu wachen, dass die Behörden im Amtsverlehre mit der slouemschen Bevölkerung sich thatsächlich der slo« venischen Sprache bedienen» Ueber diesen Antrag entspann sich eine lebhafte Debatte. Abg. Dr. Schaff er wies darauf hin, wie außerordentlich sich die nicht zur Competenz des Landtages gehörenden Anträge mehren. Es bestehe weder ein Grund noch eine Berechtigung, um auch die höheren Prüfungen zu slovenisieren. In Oesterreich müsse es überall möglich sein, diese Prüfungen nur in deutscher Sprache abzulegen. Dies entspräche der gewohuheits-rechtlicbeu Geltung der deutschen Sprache. (Widerspruch.) Die Resolution enthalte eine große Unbilligkeit gegen deutsche Candidate«. (Abg. Kersnik ruft: «Sie brau« chen nicht ins Land zu kommen.») Dr. Schaff er: «Dieser Zuruf zeigt, dass es sich um einen Concurrenz-fernhaltungsantrag handelt, wodurch Stellen für Parteigenossen reserviert werden sollen. Der Abg. Hribar sprach für dcn Resolutionsantrag Kersnik und stellte hiebei die Behauptung auf, dass bei Ernennung von Gerichtsbeamten in letzter Zeit nur deutsche Pa^' Männer Berücksichtigung finden. . «,., Landespräsioent Baron Wintler betrachtet me ^ hauptung des Abg. hribar als in keiner Weise erwies'""" dieselbe deshalb als völlig unbrgruudet entschieden Mw weisen zu müssen. Abg. Aaron Schwegel v/rwM sich dagegen, dass derartige hochwichtige Antrag "y. Anmeldung und ohne Vorberathung im Aussch"^ ,, den Landtag geschmuggelt werden und legte b^.M nach der bisherigen Verordnung vom October i allen in sprachlicher Beziehung an die richterlichen amten zu stellenden Ansprüchen vollkommen entsp^^ werde. Die Durchführung der Resolution !." aus ^ schicdenen Gründen unmöglich und die Majorität y mit der Forderung einer slouenischen Rechtsataoe selber zugegeben, dass die juridische Prüfung aegel'w«" in slovenischer Sprache nicht möglich sei. Der V" ^ verkenne außerdem die absolute Nothwendigkeit deutschen Sprache für jeden Staatsbeamten. . ^. Abg. Kersnik entgegnete. dass über die!«- " gelegenheit im Hause bereits öfter gesprochen uno Antrag daher nicht eingeschmuggelt wurde. Er " s.'^ Gesinnungsgenosse hätten vielmehr emfach eine p""^ Gelegenheit benützt, um den Antrag einzubringen' Antrag verfolge übrigens nicht den Zw'ck, 0«^ dachten Prüfungen vollkommen zu slovenisieren» ^ mehr den Zweck, Garantien zu schaffen, dass v> ^, amten die slovenische Sprache sich vollkoinme" eignen. — Bei der Abstimmung wurde die "l^" e», des Abg. Kersnik mit Stimmenmehrheit, angino" Dagegen stimmten die Deutschen. (Schluss folgt.) _______ Politische Uebersicht. ^ (Im böhmischen Landtage) beaa"" ^ gestern die Verhandlung über die Landescult" ^ Vorlage. Dieselbe wird voraussichtlich die ga^.^. Landesvertretung bis zum Zusammentritte des ^ ^ ralhs noch verfügbare Zeit in Anspruch neyn" ' ^. dass die Feststellung des Budgets erst in ?" ^^ session stattfinden dürfte. Demgemäß hat dtt ^ ^' Commission des Landtages beschlossen, em ^^ Provisorium zu beantragen. Das juugczechischl ^ pruclamiert für die bevorstehenden Debatten 9^^ das Programm der Obstruction seitens seiner ^f ^" Es wird nun Sache der ausgleichsfreundlichen ^ sein, dem wirksam entgegenzutreten. . ^t ^ (Das Unterrichtsministeriu m) "^ch alle Üandesschulbehörden einen Erlass gencht"'^' welchen die Einrechnung der an bffextlichel ^d schulen zugebrachten Dienstzeit der Haup"^ Dl> Uebungsschullehrer an staatlichen Lehrer-BlldlM ^ ten, beziehungsweise staatlichen UebungsMle' hat bei der Ernennung für diese Stellen zu "M« Eine nachträgliche Anrechnung fiudct n'cht p ^ ^e» (Der schlesijche Landtag) beW">^ Gesetzentwurf, belr.ffend die Erleichterung o»^H^ sierlingszwanges in geringfügigen ^rundM ^ ^ec Ferner nahm der Landtag einen G^be" a„f ^ die Einführung einer Landes'Consumauflage brannte geistige Flüssigkeiten und Gier an. ^ ?' (Handelspolitisches.) Gestern fH^ e. «Pnsse. meldet, im Ministerium des ^"" hes " Besprechung statt, an welcher in Vertretung ^F Urlaub abwesenden Minister« des Ancher"^5 Augenlid herabgezogen, um die Schleimhäute zn prüfen, es muss die Zunge herausrecken, sich in den hals sehen lassen, A sagen und wieder A, der Puls wird gefühlt und gezählt, die Halsdrüsen eingehender Betastung unterzogen, dann beginnt ein eingehendes Verhör be« züglich der Diät, und schließlich wird der Beängstigte mit dem Parere entlassen, es sei zur Z^it eine Diagnose noch nicht möglich, aber es sei etwas im Anzug?. Das alles geschieht aus Liebenswürdigkeit, denn der scharfe Diagnostiker hat es nicht auf ein Honorar, er hat es nur auf Bethätigung seines Wissens ab» gesehen. Der andere geht dann auch dankbar nach Hause, fühlt sich matt und abgeschlagen, empfindet bald dort, bald da ein Stechen, welches das herannahen seiner Krankheit verkündet; das Nachtmahl will ihm nicht behagen; er constatiert eine besorgniserregende Appetitlosigkeit, legt sich zeitlich zu Bette, hüllt sich langsam in die Decke, klappert fieberisch mit den Zähnen und steht am andern Morgen frisch und gesund auf. Tr beschließt, an diesem Tage das bewusite Kaffee-haus zu meiden. Vergebmsl Der beforgte Mediciner tritt bei ihm plötzlich ein: «Da lebst noch? Das freut mich!» Dasü Schneider die Eigenthümlichkeit haben, an den Leuten, mit welchen sie verkehren, das Tuch des Rockes zu prüfen, ist eine ausgemachte Sache. Aber sie sind nicht die schlimmsten Kleidungifanatiker. Ich kenne einen jungen Arzt, dem zwar Gesunde und Kraule mit ehrfurchtsvoller Scheu ausweichen, der sich aber als Toilettendiaguowler bereits einen gewissen Ruf ge« macht hat. Gr pflegt mit grohem Ernst auf die ihm b«2«knend«n Belannten zuzutreten: «Ihr Cylinder ist mangelhaft gebügelt, ein Knopf an Ihrer Weste offen, Ihr Hemdkrageu nicht mehr von tadelloser Frische, Ihre Cravatte weist einen kleinen Fettfleck auf, auf dem linken Stiefel befindet sich ein Kothsprenkel und die eine Schnurrbarlhälste ist mindestens um ein halbes Centimeter länger als die andere. Es thut mir wirklich leid, dass ich Sie in einem so verwahrlosten Zustande sehen muss. Uebrigens kann ich mich nicht weiter mit Ihnen beschäftigen, ich muss nach Hause, ich lege mich ordinieren.» Und der sonderbare Herr grüßt kurz durch einen freundschaftlichen Wink der Hand, er entfernt sich. ohne eine Entgegnung seines Opfers abzuwarten, und ist mit sich zufrieden, weil ihm lein Fehler seines Nächsten zu entgehen vermag. Die meisten Berufskrankheiten sind bei den «Freun« den» von Beruf zu beobachten. Ueber die Freunde und diejenigen, die es fein wollen, wäre ein besonderes Buch zu schreiben, und es wäre vielleicht eines der lehrreich, sten. Zwei Arten derselben sind besonders merkwürdig. Die eine Art ist der festen Ueberzeugung, dass Edel-mulh verpflichtet und wünscht nichts schulicher, als sich verpflichtet zu fühlen. Sle nimmt Gefälligkeiten als feste Giebigkeiten entgegen. Werden diese einmal, weil ihr Maß überschritten ist, unmöglich, so tritt eiue dauernde Verstimmung ein, welche Undankbarkeit ge» nannt werden könnte; waltet dagegen die Hoffnung auf fortgesetzte Vortheile vor, so tritt sie als Dankbarkeit zutage. Dass Freundschaft ein Verhältnis der Gegen« seitigteit sei, fällt folchen Leuten nicht ein; die llemen Gefälligkeiten, welche die Neigung erhalten sollen, werden mit solchen verwechselt, welche sie selbst erhalten sollen. Die andere Art ist womöglich noch „M licher. Ich glaube, jeder hat einen 3«"'"^, ">. ihm geradezu als Unglücksvogel bekannt l,^^!' betrübenden Ereignissen erscheint er in U^r" ^le schuhen, um mit Grabesstimme se" f^lle. Hl zudrücken; wo er aber nicht die m'tle'd^^ Seele zu spiegeln vermag, dort fühlt er M ^t> Mitfreude ist ihm eine verhasste Empftn0"'v will von ihr womöglich nichts wiffen. .^eli M Am meisten gedeihen die VerMM ^, Schauspieler, am wenigsten beim Iour"«" ^ll^ Grund dieser seltsamen Erscheinung "^ ^e"'A, darin, dass die darstellende Kunst den ga"z .^ jn ^ mit Haut und Haaren, mit Seele ""°, ..„„.'tli^n' spruch nimmt, während der IournalM ^ ^ v'> Beruf hat. einen solchen zu verfehlen urw. ^l v, auch alle Aerufsunarten wegfallen. N" ^ ^. wissen Art von Zeitungsmenschen, bei o^ M« < nämlich, findet sich eine Verufsunart. ^d ^< Der richtige Reporter, der schon fast em O ^yM ^, selbst ist. wird nur Briefe an seine."9 s^valss^ gelesen lassen und für sich ein lle.ltts '^ ^ ,,^ binet constituieren. Er wird das Ohr."' I Ahe ^ loch legen und es verstehen, auch " " j„tele!' von Personen, die ihn ganz und gar n^ ^, einzudringen. ., -. he»n . ^»^ Ganz anders verhält es sich "t ° Oe > menschen. Sein berufsmäßiger Drang. l^M^ i^ jede Stimmung, jedes Gefühl s" Ht ib"'^! weithin erkennbar zu machen. behe"'°i .^'ge' „el Umgang mit seinen Freunden, seinen w " ^o richtige Schauspieler, der fast schon ew " ^'lltbllchel Zeitung Nr.l269. 2243 ^^ November l890. Kalnoly der erste Sectionschef des Ministeriums, ^ Szögyenyi. sowie der österreichische und der ungarische vandeliminister. Marquis von Bacquehem und v. Va« M the>lnahmen. Der Zusammentritt der genannten Staatsmänner gilt der Erörterung der bevorstehenden «elsvertrags' Verhandlungen mit dem Deutschen wlche sowie der Frage der Umwandlung des öster-^ch'sch-unssarischen Lloyd in eine ausschließlich öster« "lch'lche Gesellschaft. (Der Kärntner Landtag) hat den Landes-3? 1k beauftragt, sich mit den Landesausschüssen der "chbarländer wegen eines gemeinsamen Vorgehens ins «lnbernehtneu zu setzen, um zu erwirken, dass von der ""zchrunMeuerentrichtung für Wein. Most und Fleisch lr betreffenden Gewerbetreibenden für jene Menge be->l u werden, welche sie für sich. ihre Familie uud das «mte Hauspersonale ortsüblich und absolut be-""Ylgen. .. (9m Ausschüsse für Groß.Wien) er« «ne der Statthalter, der für den Polizei-Aufwand N, ""ende Beitrag der Stadt Wien werde 730.000 ^«lben jährlich betragen, was 23'/« Procent des ge-"Mlntm Polizei-Nufwandes gleichkomme. Bürgermeister m'l bezeichnete diese Ziffer als unannehmbar. Die h^Mngen wurden hierauf vertagt, bis der Statt-zielen ""^ ^ Bürgermeister eine Verständigung er- H (St ei er mark.) Aus Graz wird uns unterm »2 Uk" gemeldet: Bei Beginn der heute statt-essionellen Schule übereinstimmen und weil die Wonelle Schule noch nicht durchgesetzt wurde. >vitd >, ungarische Abgeordnetenhaus) "tivnfs". ^" Ausschüsse bereits vorbereitetcu Ochh. Volla ^'^ Sonntagsruhe gleichzeitig mit der l°tben i^" bie Arbeiter-Krankenunterstützung be-, " " ernrevolte hei Moskau.) Gerüchte dei ^" Ausbrilch eines localen Bauernaufstandes in TtM .? """ Moskau und nur 3 Meilen von dieser ^talni, ^ ^"b lm Umlaufe. Ein junger Zemskij ^hördiill "°^ ber neuen Admickstrativreform die "llelifbi Obrigkeit repräsentiert, soll sich dort sehr seine H s Uemacht haben. Die Bauern weigerten sich. t>e>, s^/^!" anzunehmen, erhoben sich gegen ihn, ban« ^tau b! c .^'^n und sandten ihn nach Moskau. ^ nnem n Militär aufgeboten worden, und es kam »ch Ul? <)"samm?nstoße. bei welchem an 100 Bauer» ,plllch Anende W^^^. ^.^ k^,„^lchl,enden Trink-'"iilhiäe '^ welchem namentlich die zweimalige weh-^M l>«.'^""""9 an seinm verklätten Vater an« l!ttie,l^nkreich.) Die beiden französischen Mini-U. lvie >, '^"""'gen und des Krieges beschäftigen ^litar.Vl.?" 'F'st.aro. meldet, mit der Frage der >>^"°ch^ bei den fremden Botschaften. Man '°lbst ^ . ^ ^ ^_____« ___« ^lben ^^ "'^ nachdenken, ohne sich die Stirne zu ^,'pften,' , zweifeln, ohne den Zeigefinger anf d,e /« hl,a" ^"' "'e in Verlegenheit sein. ohne sich in ^n) ,.i" fahren (sofern die Umstände dies ge- M' "l'° nie einen Entfchluss fassen, ohne die .^n u'l? n. ^r wird seine guten Bekannten, die rr ^ldrn sl' ^" hat, mit einer Emphase empfangen, als >n '" au« dem Jenseits wiederkehren, und jenen. ^>l. die ^ "°^ will, mit einer Miene entgegen- . , Die w" ^""' ungnädigen Fürsten gemahnt. 'bun. l. "?1" vernnziert den Reporter, die Ueber« ^- G.l.?.^"spieler. Kaufleuten ist oft beides ! ^ H°/l belästigen vielfach durch kostenfreie Vor- '^»n usp,l?"enlarier pflegen jedes Vorkommnis nut sie spenden > tt Vm^ "'^ Kritik, sie votiere» auch denjenigen K ^'' Ne. ^'' bi' mit demselben nichts anzufangen Malis! >. 2 aber qebürt die Palme. Der richtige " "e ver?l!°" ^°u ein Zerrbild seiner selbst ist. ?MtßM . lich einen Menschen zu halten, der '"^l ^ d,e Aufgabe hat. sich seine Rathschläge ^, ?lü' ^ ''^ "nd ihn zu bewundern. ^elniD^^fsunartcn sind Krankheiten der geistige» >>- Je k«^' bafür aber auch mittelmäßige Krank-< »"' ie UV'" Intellect steht, desto umfassender »^ Erblassender er ist. desto mehr beherrscht er ^ '?" M ',^"e von ihm beherrscht zu werden, desto >2,li^ lt man ihm denselben an. desto wemger "" bemakeln sein Bild. „^ .^ I. u. Lud assy. will das gegenwärtige System ändern und diese Posten künftig bloß mit Obersten besetzen. Thalsächlich sind in Berlin, London und Rom die Militär - Attache's Bataillons» oder Schwadrunschefs; in Constantinopel versieht ein einfacher Hauptmann die Stelle. Es soll sich nun gezeigt haben, dass der Rang dieser Officiere zu der Rolle, welche sie zu spielen berufen sind. nicht im richtigen Verhältnisse stehe. Außerdem finden sie häufig als College» Officiere eines höheren Ranges, was sie in eine ungünstige Lage der Unterordnung versetze. (Serbien und Bulgarien.) Der bulgarische Ministerpräsident Stambulov hat dem diplomatischen Agenten Serbiens Herrn Steic einen officiellen Besuch abgestattet und demselben erklärt, dass die bulgarische Regierung alles aufbieten werde, um mit Serbien freundschaftliche Nachbarschaft zu pflegen. Sie werde auch bereit sein, die vor einem halben Jahre resullatlos verlaufenen Negociationen wegen des Abschlusses eines Handelsvertrages von neuem aufzu» nehmen. (Crispi in Turin.) Die «Hamburger Nach. richten,» bekanntlich das Organ des Fürsten Bismarck, bezeichnen Cnspi's Rede in Turin als einen neuen Beweis, dass es Crispi gelungen sei. sich eine Position zu schaffen, welche die eines durchschnittlichen parlamentarischen Ministerpräsidenten in Italien weit überrage. (St udentendemon st ration.) Gelegentlich des Jahrestages der Unruhen an der Madrider Uni» oelsität im Jahre 1884 weigerten sich vorgestern dir Studenten, in die Universität einzutreten. Eine große Anzahl derselben veranstaltete eine feindliche Demon» stration vor dem Justizministerium und entwaffnete die ihr entgegentretenden Polizeidiener. (Vrotzoll in Franlreich.) Wie aus Paris gemeldet wird befchloss die Subcommission des Zoll-Ausschusses einen Zull von 6 Francs auf den Meter-centner ausländischen Brotes. Das «Journal des TWats» tadelt diesen Beschluss in schärfster Weise. (Brasilien.) Wie man aus Rio de Janeiro schreibt, ist am 21. October eine aus zwei Schiffen bestehende brasilianische Escadre nach Newyork abgesegelt, um den Ende Juni l). I. seitens einer nord« amerikanischen Flotte im dortigen Hafen abgestaueten Besuch zu erwidern. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, den Abgebrannten der Gemeinde Szany 800 fl.. dann für den Schulbau in Nändor und für den Bau einer Capelle in Szent-Gotthard je 100 st. zu spmden geruht. — (Jubiläum de« Neamtenvereines.) Man berichtet uns aus Wien, 20. November: Die Fest-feier des 25jährigen Jubiläums de« Veamtenveremes fand im Saale ber Akademie der Wissenschaften ,m Be,-sein der Erzherzoge Karl Ludwig und Nalner. aller Minister, de« Statthalters und des Landmarschalls statt. Der Vereinspräsident Sectionschef Falle richtete a„ be» Erzherzog Karl Ludwig eine Vegrühungsansprache und bat denselben, den Dank des Vereines für die kaiser-liche Förderung an die Stufen des Thrones gelangen zu lasse«. Kaiserlicher Rath Görgey hielt die Festrede, welche mit einem begeistert ausgenommenen Hoch auf den Kaiser schloss. Die Feier endete mit der Ueberreichung der eingelaufenen Adressen und Glückwünsche. — (SelbstmorbversucheinesSchillers.) Aus Trieft wirb berichtet: Der Fall, dass ein Kind wegen einer schlechten Fottgangsnote in der Schule den Vorsatz fasst, seinem Leben freiwillig ein Ende zu machen, ereignete sich vorgestern in unserer Stadt, doch hat dieser Fall keinen tragischen Ausgang genommen: das lebens« überdrüssige Kind wurde g/rettet und seinen Eltern über« aeben. Vs ist dies der zehnjährige Schüler R oscovich, welcher gestern vom Molo Giuseppino ins Meer sprang; einige Facchine zogen ihn unversehrt aus dem Wasser, worauf sie ihn in seine Wohnung begleiteten. Ueber dle Motive des Selbstmordversuches befragt, gab .Roscovlch an dass ihn die Verzweiflung über den schlechten Fort-aana in der Schule lebensüberdrüssig gemacht habe. _^ (Hcilnng der Tuberculose.) Vorgestern abend« haben sich die Mitglieder des Obersten Sanitäts-rathes Professor Dr. Dräsche und Professor Dr. Weichselbaum als Deü'gwte der österreichischen Regierung nach Berlin begeben, um das Koch'sche Verfahren an Ort und Stelle zu studieren. — Die Antwort der deutschen Re< aierung aus die Zuschrift des österreichischen Ministeriums Abt wie man aus ärztlichen Kreisen mittheilt, zur gegründeten Hoffnung Alllass, dass der Koch'sche Impfstoff in Bälde auch in Wie» erzeugt werden wird. Die Errichtung einer eigenen Impsstofferzeugnügs-Anstalt in Wien bildet bereits den Gegenstand ernstlicher Erwägungen. Vorerst werden allerdings die Äerichte der Professoren Dräsche und Wcichselbaum erwartet, um auf Grundlage derselben das Erforderliche zu veranlassen. — (Ermordung desGeneralsSeliver» stov.) Man berichtet aus Paris: Der General muss ermordet worden sein, als er gerade schrieb, denn aus seinem Tische fand sich ein angefangener Vrief mit den Worten: «UouLisur, ^s visug äs ryosvoir. ...» Nach diesen Worten sieht man auf dem Papiere einen Tintenfleck. Der «France» zufolge wäre die Kugel vergiftet gewesen und man hätte in der Wohnung des Mörders noch andere vergiftete Kugeln gefunden. Die Angaben über Padle wsli sind überhaupt sehr widersprechend. Die einen bezeichnen ihn als einen polnischen Juden, andere als Russen. Weder die Annahme, dass der Mord ein Act der Privatrache sei, noch jene, dass ein Complot vorliege, ist bisher erwiesen. — (Praktische Frauen-Emancipation.) In Merzig an der Saar ist jüngst behördlicherseits fest» gestellt worden, dass mehr als die Hälfte aller Geschäftsbetriebe unter der Leitung weiblicher Personen stehen. Die größte Fabrik der Stadt gehört einer Witwe und wird von ih' persönlich geleitet. Die Großhandlungsbetriebe, die Gasthöfe und sonstigen Geschäfte unterstehen in der Mehrzahl Frauen. Es wird versichert, oafs diese von Frauen geleiteten Geschäftsbetriebe fehr prosperieren und unter der Concurrenz des stärkeren Geschlechts gar nicht zu leiden haben. — (Ein unglücklicher Schuss.) Wie man aus Stockerau berichtet, begab sich am Samstag daselbst ein Herr Herbst in seinen Garten, um Elstern zu schießen. Während er sein Flaubert»Gewehr lud. stand sein neunjähriger Sohn neben ihm. Durch unvorsichtige« Hantieren mit dem Gewehre gieng jedoch der Schuss plötzlich los und der Knabe sank blutüberströmt zu Vooen. Die Ladung war ihm in die Vrust gegangen. Man holte sofort den Dr. Reisenberger, welcher der Hoffnung Ausdruck gab, dass es gelingen werde, den Knaben am Leben zu erhalten. — (Stammgast-Jubiläum eine« Ministers.) Den bekannten Franciscanerleller in München nennt man auch den Ministerieller, weil der Finanzminister v. Nie del mit der Pünktlichkeit einer Uhr jeden Mittwoch im Extrazimmer vor seinem Humpen zu sehen ist. Vor wenigen Tagen hat Dr. v. Riedel sein vierzigjähriges Stammgast.Iubiläum im Franciscanerleller feiern können, Der Besitzer des Kellers erfreute seinen hohen Stammgast durch einen schönen Krug. — (Ein Gemeinderath als Schmuggler.) Im Agramer Gemeinderathe interpellierte vorgestern Gemeinderath Dr. Cernlovic über das scandalöse Vorgehen eines Mitgliedes des Gemeinderathes, welcher die Stadlcafse durch Traubenschmuggel schädigte. — (Jack. der Aufschlitzer in Madrid.) Am Sonntag wurde auf den Eisenbahnschienen bei Madrid die Leiche einer Frau in verstümmeltem Zustande aufgefunden. Der Körper zeigte die gleichen Verletzungen, wie bei den Opfern Jacks des Aufschlihers. Es wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Der Mörder ift jedoch bis jetzt unentoeckt geblieben. — (Sturm.) Ein furchtbarer Orkan wüthete am vorigen Donnerstag nachts im irischen llanale. In Belfast waren die tief gelegenen Straßen unter Wasser, und in Cheshire wurden die Dächer von mehreren Häusern herabgeweht und Väume entwurzelt. Die höheren wallistschen Berge sind mit Schnee bedeckt. Die Zahl der Schiffsunfälle ist groß. — (Dieb stahl.) Der Ereoitbanl in Dünaburg sind in der Nacht zum 16. d. M. 130.000 Rubel in Wertpapieren gestohlen worden. Man vermuthet dort, dass die Diebe nach Deutschland geflüchtet seien. — (Pariser Foyerscherz.) Was versteht man unter der «Nadel der Kleoftatra?» — «Sarah Bernhardt.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Kr aini scher Waisen fond.) Mit Aller« höchster Entschließung vom 6. November d. I. wirb aus dem Erträgnisse der siebenundzwanzigsten Staats Wohl-thätigleilslotterie der Getrag von 10.000 fl dem in der Verwaltung des Landes stehenden lrainischen Waisenfonde zugewendet werden. — (Ein Tode «urtheil.) Vor ber Agramer Gerichtstafrl wurde vorgestern ein überaus interrssanter Criminalfall verhandelt, welcher mit einem Todesurtheile schloss. Das Substrat der Anklage und die Entwicklung«. Phasen dieses Falles sind im Folgenden dargestellt: Im Lause mehrerer Monate des vorigen Jahres arbeitete der Angeklagte Jakob Gantar, 20 Jahre alt, aus Stara-vas in Kram gebürtig, im Vereine mit srinem Land«, mann Lorenz Podobnik in dem der Herrschaft Tüköry gehörigen Walde Milelinac bei Vrdjane in Slavonien. In einer Waldhütte zusammen wohnend und Speise und Trank miteinander theilend, arbeiteten sie mehrere Klafter Brennholz aus u„d ber ältere Genosse, Lorenz Podobnik, behob die verdienten Arbeitslöhne. In der Nacht wurde Podobnik von seinem Genossen durch Nxthiebe ermord?! und seiner silbernen Cilindernhr fowie eines Bclragl« von drei Gulden beraubt. Gantar wurde verhaftet und gegen ihn vor der Pozeganer Gerichtstasel die Verhandlung durchgeführt, wobei der Angeklagte nicht nnr ein umfassendes Geständnis ablegte, sondern auch die Einzelheiten des Raubmordes in einer Weise darstellte, welche bei dem Richtercollegium Zweisel m dle Iurechuungs» Laibacher Zeitnng M. 269. 2244 22. November !89K. fühigkeit des Angeklagten erregten. Infolge dessen sprach ihn das Gericht frei, und da die Staatsanwaltschaft die Nichtigkeitsbeschwerde erhob, ordnete die l. Septemviral-tafel die Wiederaufnahme des Processes und die psychiatrische Beobachtung des Angeklagten an. Nach sechsmonatlicher Beobachtung gaben die Pozeganer Aerzte das Parere ab, der Angeklagte sei im Vollbesitze seiner geistigen Kräfte und habe bei vollem Bewusstsein den Mord be« gangen. Trotz dieses Pareres wurde Gantar bei der neuerlichen Schlussverhandlung freigesprochen, und abermals «hob der Staatsanwalt die Nichtigkeitsbeschwerde. Auch diesmal wurde eine neuerliche Verhandlung angeordnet, und die l. Septemoiraltafel delegierte die Agramer Gerichtstafel für die Verhandlung des Falles. Diese fand nun vorgestern statt, und Gantar erzählte alle Details des Verbrechens in vollkommen zusammenhängender und ver« ständlicher Weise, die leinen Zweifel an dessen normalem Denkvermögen zulässt. Gantar sagte, er sei von Podobnik schlecht behandelt worden - er musste den schwereren Theil der Arbeit beim Holzfällen besorgen, in der Raststunde das Essen kochen, das Wasser stundenweit herbeiholen, bei Nacht das Feuer in der Hütte erhalten, während Podobnik den Herrn spielte und sich auf Kosten seines Genossen bequem machte. Jedesmal, wenn Podobnik den Lohn brachte, forderte Gantar seinen fauer verdienten Antheil, doch Podobnil gab nicht einen Kreuzer und fagte, er werde ihm den Lohn nach Schlufs der Arbeit auszahlen. Dieses Vorgehen erbitterte den jungen Kramer, und es gab an jedem Lohntage Zank und Streit zwischen den beiden Waldarbeitern. Gantar wollte die Arbeit verlassen, hatte jedoch keinen Kreuzer Geld und konnte im Winter — es war Jänner — ohne Geld und warme Kleider fich nicht auf den Heimweg begeben. Am 17. Jänner abends gab es abermals einen heftigen Streit, und da reifte in Gantar die Idee, an seinem Genossen Rache zu nehmen. Während Podobnik in tiefem Schlafe lag, fchlich sich Gantar heran und gab ihm einige Schläge mit der Scharffeite einer fchweren, unter dem Namen st'Üpp. Am nächsten Morgen theilte er mehreren im selben Walde arbeitenden Landsleuten mit, das« er seinen Genossen ermordet habe. Diese glaubten anfangs nicht daran, doch da er dies wiederholt bekräftigte, glaubten sie es und riethen ihm, sich aus dem Staube zu machen. Einer gab ihm sogar den wohlgemeinten Rath, er möge doch die Uhr und das Geld des ermordeten Genossen nicht im Walde zu Grunde gehen lassen, worauf sich Gantar nochmals zur Leiche begab und dem Todten die Uhr und die ganze, aus 3 fl. bestehende Barschaft aus der Tasche zog. Auf Grund dieses im vollen Bewusstsein gegebenen Geständnisses und der Zeugenaussagen wurde Jakob Gantar wegln des Verbrechens des Meuchelmordes und Vergehens des Diebstahls zum Tode durch den Strang verurtheilt. — (Krainischer Landtag.) Der krainische Landtag hält heute die dreizehnte Sitzung in der laufen» den Session ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a.: der Bericht, betreffend die Subvention für die höhere Mädchen» und Haushaltungsschule bei den Ursulinnen in Laibach; der Bericht, betreffend den Bau eines neuen Krankenhauses in Laibach, und der Bericht sammt Vor« läge des Gesehentwurfes, betreffend die Regulierung des Neuringbaches. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält Mittwoch den 26. November eine Monatsoersamm« lung ab mit nachstehender Tagesordnung: ä.. Innere Angelegenheiten, darunter als Vorarbeiten siir die nächste Generalversammlung: 1.) Vorbesprechung über die Wahl von Specialcomites für die Kranlencassenfrage und für die Frage der Aufstellung einer allgemeinen österreichisch' ärztlichen Standesordnung; 2.) Vorbesprechung über die für das Jahr 1891 anzuschaffenden Zeitschriften und anderweitigen literarischen Behelfe. L. Wissenschaftliche Vortrage und Demonstrationen, darunter Regimentsarzt Dr. Thurnwalds Vortrag über «Beobachtungen und Eindrücke während meiner Theilnahme am zehnten inter» nationalen medicinischen Congress in Berlin» mit Demon» ftration. — (Aus dem Gerichtssaale.) Bei der gestern vor dem hiesigen Landesgerichte durchgeführten Verhandlung waren die Herren Domvicar Andreas Kalan und der Besitzer Johann Ievc von Schwarzdorf bei Laibach angeklagt wegen Vergehens nach Artikel VI des Gefetzes vom 17. December 1862, begangen durch Stimmenkauf anlässlich der diesjährigen Gemeinderathswahlen in Laibach. Die Angeklagten wurden schuldig erkannt unv unter Anwendung des 8 266, und zwar Domvicar Kalan zu vierzehn Tagen, Besitzer Ievc zu sieben Tagen Arrest verurtheilt. Der Vertreter der Angeklagten, Advocat Dr. Mosche, meldete die Nichtig« leitibeschwerde an. Ueber den Zeugen Paul Kos, welcher unter Eid falsche Ausfagen machte, wurde über Antrag des Staatsanwalt'Substituten Dr. Ferjancic die Untersuchungshaft verhängt. — (Aus Görz) schreibt man uns: Nach vier« monatlichen Anstrengungen sind die Ndaptierungen an dem von der Südvahngrsellschast käuflich erworbenen Pa< l°" M'I«.E°u°redo beendet, und ist das genannte Palais nach A«t de» h°t«1« «V^am«. w Abdazia zu einem ausnehmend schönen und comfortable« Hotel umgewandelt worden. Donnerstag wurde das Hotel eröffnet und dem öffentlichen Verkehre übergeben. Der Leiter des ganzen Unternehmens ist der Hotelier Theodor Gunkel, der Besitzer deS Bades Tüffer bei Cilli. Das Südbahnhotel, ein mächtiges zweistöckiges Gebäude, ist mit seiner Hauptfront, welche 21 Fenster in jedem Stockwerke besitzt, gegen Osten gekehrt. Das Haus ist in allen feinen Theilen elektrisch und geradezu feenhaft beleuchtet. — (Slovenisches Theater.) Im Saale der hiesigen Eitalnica gelangt morgen Hebbels «Maria Mag< dalena», Trauerspiel aus dem bürgerlichen Leben, zur Aufführung. Anfang um 7 Uhr abends. — (Evangelifche Gemeinde.) In der hiesigen evangelischen Kirche wird morgen — am Schlüsse des Kirchenjahres — vormittags 10 Uhr das Fest der Erinnerung an die geliebten Todten gefeiert werden. — (Veränderungen im Richter stände.) Zu Vezirlsgerichts-Adjuncten wurden ernannt die Auscul» tanten, und zwar: Rudolf Musina für Haiden» schast mit Dienstesverwendung bei dem Kreisgerichte in Görz, Matthäus PrimoZic für Castelnuovo, endlich Dr. Heinrich Tuma in Tolmein. — ( K r a i n i s ch e V a u g e s e l l s ch a f t.) Wie man uns mittheilt, hat Frau Gräfin Keglevich die krainische 18augesellschaft mit der Erbauung einer Villa in Nbbazia betraut. — (Selbstmord.) Aus Karlstadt wird gemeldet: Großes Aufsehen erregt hier der Selbstmord des jungen, einer angesehenen Familie entstammenden Kaufmannes Iuo Benic'. Das Motiv dürften finanzielle Schwierigleiten und die erschütterte Gesundheit des jungen Mannes bilden. Die Firma Benic war auf allen größeren Plätzen der Monarchie bekannt. — (Per Lefeverein in Mannsburg) veranstaltet morgen abends aus Anlass des Namenssestes Ihrer Majestät der Kaiserin eine Vereinsunterhaltung. Ansang um 6 Uhr abends. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien. 21. November. Der Landtags-Ausschuss für Groß-Wien erledigte in der gestrigen Sitzung das Gesetz, betreffend die Einverleibung der Vororte, vollständig in zweiter und dritter Lesung. Der Statthalter erklärte, die Regierung sei im Interesse der finanziellen Erleichterung Wiens bereit, den Beitrag der Gemeinde für die ^Kosten des Polizei-Aufwandes von 1892 an auf 500000 Gulden zu ermäßigen, was eine Er-^ svarnis jährlicher 250.000 Gulden darstelle. Der. Bürgermeister drückt dem Statthalter den Dank aus.! — Die deutsche Regierung nahm den Vorschlag Oesterreich-Ungarns an, wonach die Handelsvertrags-oerhandlungen am 2. December in Wien beginnen sollen. i Graz, 11. November. Eine Interpellation be«! antwortend, erklärte der Statthalter, die Bezirlshaupt»! Mannschaften des Unterlandes haben nach den bestehenden Vorschriften slovenische Eingaben slovenisch zu erledigen; wo dieS nicht geschah und die Stalthalterei hieoon zur Kenntnis gelangte, habe dieselbe stets Abhilfe beschaffen. Der Antrag Reichers, betreffend die ^ Hinwirkung auf die Verstaatlichung der Siidbahn, wurde angenommen. Prag, 21. November. (Landtag.) In der fort« qesetzten Generaldebatte des Landesculturrathes erklärte Abg. Schmeykal, die Iungczechen hätten keinen Anspruch, sich eine freisinnige Parte» zu nennen. Die staatsrechtlichen Grundsätze der Iungczechen werden nie die Au» eikennuug der Deutschen finden (Rufe: Nie!) Wer immer regiert, wird mit den Deutschen Böhmens rechnen, auf den Ausgleichsgedanken als Staatsnuth-wendigkeit zurückkommen müssen. Nachdem Schluss der Debatte angenommen worden, erklärte Abg Herold ! als Generalredner gegen die Landesculturraths'Vorlage,! seine Partei lasse nimmer vom böhmischen Staatsrechte ab, beschwörte den Adel, vom Ausgleiche abzulassen und sagte, ein allfälliger Sieg der Regierung würde em Pyrrhussieg sein. Abg. Dr. Rieger als Generalredner ftr die Vorlage bezeichnete die Angriffe gegen die Wiener Punctationen als unbegründet. Jedem der beiden i gleich cultivierten, gleich mächtigen Volksstämme desi Landes müsse Raum für die Pflege seiner Individualität gelassen werden. Der Redner erinnerte an das ^ erhabene Kaiserwort: «Ich wünsche Frieden unter Meinen Völkern» und sagte, wer die Unzufriedenheit unter ! den Deutschen steigert, der handelt wie ein Wahnsinniger. Die Czechen dülfen nicht verwegen ungleiche' Kämpfe heraufbeschwören, worin sie unterliegen würden. (Stürmische Zustimmung.) Abg. Clam'Martinitz erklärte, der Adel thue auf das gewissenhafteste seine Wicht' ohne Rücksicht auf die augenblickliche Strömung der^ Popularität. Nach einstündiger Polemil des Minorität«-! referenten Dr. Julius Ore'gr wurde die Sitzung geschlossen. ! Linz, 21. November. Der Landtag nahm mit 32 gegen 14 Stimmen eine Resolution, betreffend die Ein« Ehrung der confessionellen Schule, an. Hudllpest, 21. November. Die Kaufmannschaft beschloss, eine Denkschrift an die Regierung gegen die Errichtung von Wanderlagern durch Wiener Kaufleute in Budapest. Flinfluchen, 21. November. Die Influenza, »ew sich hier immer mehr verbreitet, hat vielfältig oe« Typhus zur Folge. In den Schulen fehlt die Msie der Zöglinge. Die Epidemie ist heftiger als im VorMe« Verlin. 21. November. Die Stadtverordneten-Verfammlung nahm einstimmig den Antraq auf^^ leihung des 'Ehrenbürgerrechtes an Professor Koch a" und beschloss ferner, bis zur Fertigstellung der StaalS-klinik Koch zur Förderung seiner Entdeckung die nillhlgen Räume anzuweisen. Auch die nöthigen Mittel wurvw bewilligt. .. Paris, 21. November. Gerüchtweise verlautet. °k Regierung habe beschlossen, eine Anzahl rusM" Flüchtlinge, darunter Mendelssohn, auszuweisen. . Madrid, 21. November. In dem Billards^ eines im Centrum der Stadt gelegenen Caf6s expl dierte gestern eine Petarde; zahlreiche Fenstersche'vei» wurden zertrümmert. Haag. 21. November. Vei der heutigen Versanun lung der Generalstaaten leistete die Königin den ^ als Reqentin. ,, Bucuos-Ayres, 21. November. Die Gerüchte M die beabsichtigte Demission des Präsidenten von Arg"' tinien sind unbegründet. Verstorbene. Den 2 1, November. Maria Schubert. Näherin, H Reber 11, Tuberculose. — Franz Kovac, Ausseliers'Sohn," " Petersstraße 19, Lronekiti» capillary. Im Spitale- ^ Den 18. November. Johann IeM. Bergmann, "" DsmenUll pkralvtie»,. <,,itell" Den 19. November. Ursula Zabulovec, """» Gattin, 50 I.. llaries. , . .ü I., Den 20. November. Iatob Fajgel, Schm'ed, ?° Tuberculose. ^. Lottozichung vom 19. November. Prag: 4? 57 79 83 23. Meteorologische Beobachtungen in öaibach^. 's ?Z Is? ZZ «nstch« W ß "Z ^ P^ R """' '""" ZA * __^!^3 _^I________^---^ 7U.Mg.< 739^9 ! 0 4 M7schw^ch"^sllt^! g.ga 21,2 . N. 739-1 58 ^NO. schwach thlw. bew»w 9 » A. 7388 02, NO. schwach heiter ^ Leicht bewölkt, abwechselnd Sonnenschein; intenslve z>1, roth, sternenhell« Nacht. — Das Tagesmittel der TeMP"" um 09 unter dem Normale. ^__-^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglit. (Die Sorge um ein Weihnachtsges«" >h> ' mit Sorgfalt und überhaupt noch fertiggestellt )ve ^w./, Ein schönes, passendes und sinnreiches Weihnacht" > ,M' ein lebensgroßes Porträt, Welches sich zuglclch " Ä"de'z,j Zimmerzierde als auch als schönstes und ew>!1^ Pott" (auch an Verstorbene) besonders eignet. ^"">ph" „,, werben nach jeder eingesendeten beliebigen L^/> cta^',c dem seit 1879 in Wien, II., grohe Pfarrgasse ", ^,O' prämiierten Kunstatelier des Herrn Siegfried ^ " angefertigt, und sind WeihnachtS-Aufträge baldig' ^ggo) anlasscn. (Näheres im heutigen Inserat.) __________________________________________^7. ^> Oeaen «themnoth, Nellemmungett "^^"6? Schlafsucht bei Fettleibialeit sowie 5" F'^r.O""U' normaler Körperformen sind tais. Rath Dr. Sch"'" ,^l. l««7r^" ' »°'"e 5«'>fi. ,36- ,U7'5< '»«I T,aat«:°>, , . ,no fi, ,8,-ü!, 1«?'- ,»/», ' , , 5N ft, IN,-50 IP» — /»«°M,Mt>br, 5 iLN ft. . . ,<3 7k'i ^ "'>.'"'evh «nl,!, w Tl!b,r . ,,5 «', i,s, «<> M!llb.^"7 ^" ln Lllber ,<^z ^ ,<., 2?, °e!°""'V,!bwei»2M,fl,«, «j. _— .... " ° ür .3.^ ^ 2<><, Marl . ,.,»..,.„','" ^«,'^"'" Marl 4°/,, . . liZkoz^," ^»^'"'«dh'Vabn n «miff. l««4 «2 >-5 !.z>Lk ?H^"'"l^> .... !<,,'4U 1.,, «l» «n« Wirrem« k<>/, . . . W »z yz. 4>, «° l>^°!. ">mul, Etttctt . . !'!>'8U !k'50 ->° E.. ?'"'br>°r!täte,, . . ->------------ ' "° «,.< ^llllllt, v,I,l«7N N«?b ,,, L5 ">> .^^"^b,,0b.«x>fi. --.- -- l»°. ^""'«>ll l^ w« sl, e, W, ,»«25 ,W ?, tiei!,.^ < . ^ 5<>fl,«,W, ,38 85 ,«8 ?s> Weld Ware Gnmdkntl.-Odliulltioucn <<ür ,c><> N «M.I 5°/s, nall^Ickie...... '<'« 30 N>4 — !',»/„ mälirNckc...... _ —-— ^»/„ rlieberösterreicküche - - > ,09 5 - ü°/^ strirüche .-''.-' -'- "- b"/„ lrc>lll!md l!avi>»l!,de , 11,4^5 ,ok- 5°/„ siebenbülssüche . , . . —-^ —- b"/„ 3cme« 90 89 l<> Andere offeutl. Anlchcu. Dona,!'»,e«. ^use ü"/n l»0 fi. , ,2^ 50 I2 d.o, Allleibt ,t<>» . . i„5 75 i0«5<> «nlcli.n brr Slult «i^blj - - «K'- - - ^» t>, Stal>:!fn!«>nde Wlen ,< z„s, ,s>4 ^„ Pil.m,°^lil b. L!at,tysm, Wlen ^7 ^^ ,4«-?k Mudbliese «i!l lM> st.), «odtülr. »ll«. ÜN. 4°/„ , <4 ,,<> ,,5'. du, » 4^,, ... <,7-__ <7^ft dle, Präm, Echulbvernhl. »'/» ,,'8 ?b ,s« « l^e^!. <»hpll:hrleübünl l»j. ü«"/, _._ ^.., ».ei: >!>!!«, Vanl vsil. 4>.,"/„ , ,„0 75 ,„1 yf i'elto » 4"/» . , 99 «n ,00»" !„>lto bUMl, » 4",„ . . 9» 80 ,<«'-»!! Priorttäts-Oliligalloneu ^flil NW st.), ^erbinaudl Vtordbal,» !t»!, l»8U 9g— 9g gs, vu> '!"'» 8<»li st, S. <>/,",« . 88 ll) 98 9', Geld Warr Oestrrr, «ordwtstbahn . . . «N» »-«'» K<> Dtverf, i?o 3lard-«i>If 40 fl, . , . 548?, 55'25 4"/„ DuiKül.üampslch. «»<> «. '2«'- ^"'' «nibacker Präm,-«»l«b. li» >l 23 — 24 — Ofener Lole 40 ft, , . 5» — 57' - Palffh'Lole 4» ss. , , , 5» - 54- «rtbenNteuz, »st.Ht«, v., <«Il 18 75 lg- Nudol^h ,^ol< u> st..... 19'— <9 5< Lalm-io <5tw..Sch. d. 3"/» Prüm, .Ochnld' v«sch, b. Uedencleditan««,» l»?'^ 28 - «aul. Äcticn .'»nglu-'Oeft, ^mll ln»! ft ««,"/»«t «go l>5 !6l — ilinntvrrem, wiener ><»u st. , , ,<5 50 1>6 5u Bb!!ci,>«,lst, »st. 2«c» st. V. 40"/^ 588'- ^30 — irdt.'Anst. !. Hand, u, H. l?6 DepoNlenbaül, l^lllg, ^,l, ss, ,9»— ll»9 2b tscümpl,' ^0 «. suz - «15 — Gelb Ware övvllibelenb., »N. »nnN. »5°/»« <;g — 7» _ i/änderbanl, üst. 2<«> fl. N. . , 2«>> — ^z > «s» 0sfteri.^unnar. 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