Nr. ««». Montag KE. A«g«st Jahrgang IrSnumeratioutprei«: Fi!r Marburg monMch I si. Zustellung iuS Hau« 15 kr. Für auswärt» monatlich 1 fi. »Vkr.. vierteljährig 3 fl. 90 kr. Einzelne Vlatter 4 kr. -- 3iisertion schen Landtage sp ßte sich die Loge zwischen den Klerikalen und Libt?al»n schon in der ersten Sitzung zu. indem bei der Verifikaiion der Wahl des P. Kinzl von liden^ler Seite derbe ab,r sehr wahre Worte fielrn. — Mö.^e eine derart'i^e Charakteri-ftrung der Kerfassnngks indüchen auch in unserem Landtage bald eisolgkn. Ein geichrn, wie man gegenüber dirstN LeuttN volgehen muß. lies « der Borarlberger Landtag, denn als dort Bischof Amberg iragte. H er baö Gelöbniß mit Borb ehalt abgeben könne, indem er die Be-Nachtun,, der beftlhenden Gesrtze nicht steloben könne eiklürte der Landes-Wptmann den Borbehalt als unzulässig worauf der Bilchof au» dem La n dtsi ge austreten muß. Dieses Beispiel möchte auch anderwärts paffende Nachahmung finden. Lom Kriegsschauplatze sind seit den letzten Siegesnachrichten der D'ütschen keine weittren Skachrichten eingstroffcn. höchnens solche, welche die Menschenschlüchterei in grauenhafter Weise detilMireu. Auch die Zustände in Paris sind noch immer nicht geklärt nur scheint die Aufregung gegen di^ Deutschen immsr mehr sich zu nei' gern. Von'Napoleon, von drm i» Pariser Nachrichten kaum mehr dle Aede ift. als öb er nie den Thron Frankreichs innegehabt, heißt es. daß lr dic Absicht kundgegeben habe. Ariedensunterhandlungcn unter Jniervention Englands einzugehen; Bismark soll erwidert haben: „nur in Paris!" 3n Italien mehren fich die politischen Anschauu»gen j^egen dos bestehend, Ministerium. Daß die Reitierung keine Energie «tj^en das Päpftlhum zeigt. wl,d ihr am meisten zum Ärwurfe gemacht und daher aülb der Ttre't über die Lewiülgung der geforderten Geldmittel zur Er. höhung oes Armeestandks. Eßit Httlifthtr Mftiifthast. Während ganz Deutschland eine Füllt' Mtgealjnter Krait dem tr. staunten Blick der Welt ofsenbarl. wahrcnv die deutslzen Stämme mit freudigem Elolze um eiu ^;emrinsam>S Banner sich sch^arei» und aUc Parteidisferenzen snt dem Momente schweigen, als fremder Uebermuth die natioflale Ehre beschimpsle, währcnd »lso das deulschc Volk ein rrhebtN« des Bild der Völkereintlacht und Batulondslicbe tietct. tritt uns in Oesterreich nur d^s widerliche Vegenslilck hilvon vor Augen. Was ist Lchuld daran? Die „tjemischte GescUschafl". die sich unsere Negiexung nennt. Die Ausammlnsetzuug derselben ist ein schlechter Scherz, den sich der Zufall erlaubte; — der polltische Parteisithr'r, der ».^^ur^aufrat ohnc po-lilische Meinuu.t. der Zentralist wie der Ködcraltst. altcs fand Platz in dem Kabtncte Potocki. DaSselbt Pllnzip spricht sich c>uch in d r Liste der LandtagSpräsi-deuten aus. iiluch hier ist j'de Partei vcrtretei»; sogar vier Geistliche sind dar« unter, und doch hatte mau. mit Rücksicht auf die neu, Lchre der Un-fkhtbarkc,t...ttiniu latholischen Priester auf einen Posten setzen sollen, der ihn mit leiNtM Stande in Konflikte iirrathcn lassen muß. Wir kennen ja die lusligeu Streiche rines Greuter und seiner frommrt» Bande. Wie die. Böhmen ^rü^en. jo zlvitfchern die Sloveuen; — Dtkla-lanten. das „Baterland" und.der Klerus bilden ein helligts Triumvirat. Aus Dalmatien und der Bukoivina rekrutirt das Mtnisterium ihre Föderalisten, um diese Provinzen nur ja gewiß in d'e Reihe der Berfas-sungsfeiudlichen zu drängen. Die »Hospartei" wünscht ohnedies das Richtzustandekommen des Rcichsraths und arbeitet mit den obcnangestlhrten Cliquen daran, daß nebst den Böhmen auch die Slovenen. Dalmatiner. Klerikalen und Polen zu Hause bleiben, um nur ja dtsio sicher.r dn» Absolutismus zu Ge-fallen Rußlands in Permanenz »rklären zu könnrn und dle bisher noth-dorftt^t dem Namen nach aufrecht erhaltene Verfassung nstPkznreißeu. Dann aber ist auch der Untcrgan? Oesterreichs verl^rieft. besiegelt und die Monarchie der Habsburger begraben. Oesterreich wird ab r auch dirse Kiisis überstehen, dann aber werden wir Deutsche, die endlich einmal in Rnhe und Frieden in dem Reiche leben wollen, dcm wir a!s Burj^er angehören. Abrechnung halten mit den Hochverrüthern am Reich, an der Verfassung und Freiheit. Dazu gehört aber eine Rejlierunt^. die mehr ist, als eine bloße Polizeibebörde. die eS energisch zu verhindern weiß, dah der Bestand des Staates und der Verfassung eln forttvähr'Nd gefäljrdeter ist. Aber leider will es tiaS Unglück, daß wir gerade ietzt einer solchen Ret^ierung entbehren, j., daß w r gerade jttzt mit der „gemischten Ge-seUschast" eines Ministeriums gesegnet sind, dessen Schwäche beispiellos ist. __Julius. Ast l>it Eiufähnnlß ötS iWg «d «it dt« iltrtttichischt« ItaatSlirmdgrsttzt» vim 21. Pytvber I8b7 vmiubar oder licht? (KortsetzNng und Schluß.) Dav unfehlbare Päpste diese Lehren als Dogmen aufgestellt, haben wir im Vorhergehenden, an der Hand päpstlicher Vullen. Detretalirn u»d wie alle diese Emanationen aus Zeiten d^r ärgsten geistigen BersumpshMg heißen mögen, bewiesen. Augeden mög'N wir. daß unsere Tage da^ Schauspiel jener Eztreme nicht vertrügen, daß aber das unfehlbare P'^psithum unserer Tag« gegen 0cn Fortschritt, die C'vilis.llion. die Kisstnschast. die staatliche Freiheit, die religiöse Duldun^t. einen Krieg bis auf's Messer zu sühren gljonnen ist. hat Pius IX. in se nem LyllabuS. römische Konzil in seinen an« tp>'omn»enen Schematcn klar und bündig ausgesprochen. Die Blschöse und Olvetlsober.n ihreiseits sind durch daS B 'nd ihreS der Hand, nicht einlS Sterblichen, sondern in der Hand Ieues. der sich Hölzer dünkt als jec^e Staatsgeivalt. Achtung vor dem Gesltze ist dcr Eckstein, dir Grundfeste jedrs Staat« s. wie kann jedoch diese Achtung vor dem Gesctze unl) der daraus resul» tirende Geliorsam des Volkes, besonders dcs minder gebildeten Voltes bewahrt »Verden, wenn es seilten Lehrern, seinen Priestern itnd deren Oberen nicht nur unbenominen ist nein, iv.nn es ihre von dein Oberliaupte der Kirche üb.rkommrnc Pflicht ist. diese Achtung, diesen Gehorsam zu untergraben? Wir leben in rinrm konslilutioneUen Staate, wir genieß n etnen Grad von Freilieit. »velcher zwar dem Ideale einer sochen nicht nahe kommt, aber dennoch als entwicklungSjähig zu den besten Hoffnungen berechtiget. Liberalismus. Konst tutionalismus. sie sind iin Syllabus mit dem Fluche belegt daher der scheinbare Konfliki zwischen s. g. göttlichem und mel'schlichein Rechte; diesen Konflikt im Keime zu »rittcken. ist die Pflicht des Stt»atcs. Ein Staat im Staate, cigenilich eine Einrichtung, die fie ül'er den Staat erhebt, ist die katholische Ki:chc unserer Tage; ein solcher Zustand ist aber ein Unditig. er ist unleidentltch. er Muß Veihüt^t. unmöt,lich gemacht werden; er kann eS aber nur dann, wenn der katholischen Kirche die MöA' lichkeit benommen wird, diese ftaatsgefährliche Lehre zu verbreiten; diese Möglichktit wird ihr aber nur durch daS positive Verbot sich eine gesetz» Aeberische Gewalt, die ihr nicht znsteht. zu arrogiren. benommen. Das plaevtum rsLfluw ist eben nur ein solche« Verbot, ein Diittel. die katholische Kirche auf jene» Gebiet zurückzuweiseu, aus welches sie wie jede andere Religionsgesellschaft sich beschränken muß, auf das Gebiet des Gewissens. ES ist keine Zensur, wenn die Verbreitung von Lehren ge-hindert wird, welche verdammen, was der liberale Staat für niiKlich und gut erklärt; es ist k»ine Verletzung des Gesetzes znm Schutze des Viies-tteheimkiffeS. wenn der Ltaat verhindert, daß dtr Widerstand gegen da» Gesetz, d. i. Aufruhr gegen denselben, gepredigt wird, indem er den schrift. lichen Bkrtehr der Geistlichkeit mit einem fremdeu Souveraine. mit dem unfehlbaren, gottahnlichen Papste von gewissen Beschränkungen abhängig macht. Gleichwie der Staat sich vorbehalten hat, in Zeiten innerer oder äußerer Unruiien im Interesse dtr ErhciltUiig des Staates die Gesetze zum Schutze der persönlichen Areiljtit, de« Siereins. und Versammlungs-rechtes Zi!. zu suspkndiren. nm dem unt^r solchen Verhältnissen möglichen Mißbrauche zu steuern, gl^ chwic daS Prebgcsetz für solche Fälle Vorsorge trifft, ebenso steht eS l)tm z?tuate zti. für eine Geseliichaft. und z»var die größte und einflußreichste im Staate. Spezinl Vorschriften zu erlassen, wo« durch allerdings möglicherweise geivisse. den iSinzelnen zustchendc Rechte eben für diese Gesellschaft geschmülkrt werden. In dem Umstände, dt^b politischen Vereinen auch der harmlosesten Tendenz durch das Vcrcinsgksctz 33) verboten ist. unter sich i.i jtdrift' lichen Berkehr zu treten, hat, wie tvir mit Grund behaupte» könn n. Niemand ei»e Verletzung deS Gesetzes zum Schutze deS Nriefgeheimniffcs gesucht und — gefut'dcn; mit gteichem Rechte kann man im plavsduw rezium keine solche suchen un0 finden. Dcm Staate st'hen nur zivei Mittel zu Gebote, um sich geg«n die Jnfallibilltät und delen. seinen Vetenneru drohenden Gcsahren zu schützen; — ein Ep zialgesetz. wie m.m solch«S kurzweg als ?lnovtum rvzxium btteichnct. oder der Staat unterwerfe, was eigentlich dcm Prinzipe: „Gleiches Recht sür Alle" am Besten entsprechen wüide. sammtliche geistliche Orden und Korporationen, dann Religions-genossenschasten überhaupt dem allgemeinen. inSbeson dere dem Vereins gesetzt. Aber nicht genug, daß der Staat in einer oöer der andere» Weise durch das Gesetz Vorsorge trifft, er dchne diese noch weiter au», indem er ernstlich sor^lt. d.,ß gegen die Träger der klerikalen Getvalt ohne Ruck-ficht, nach dem klaren und pofitiven Wortlaute deö Gesetzes mit Strenge vorgegangen loerde. Wenn diese Herren sühlcn. und empfindlich fühlen tverden. daß im Staate keiner, se» er Bischof oder Taglöhiier sich über das Ges tz erheben darf, und daß der Staat sein Recht und seine Pflicht. — di- Wahrung der Autorität deS Gesetzes rücksichtslos übt. dann wird deren Widerstand, möge er nun offen zu Tage trttcn. oder im StilllN wühlen, im Fi»»stern schleichen, gebrochen tverden, dann werden ivir erst im echten und rechten Rechtsstaate llberi, dann wird der Friede unter den einzelnen Klassen der Bürger geschaffen und erhalten tv'rden, dann »vird das Gesrtz um deS Gesetzes willen von Jedermann geliebt, geachtet, respektirt »verde«. Darin liegt der Zauber des Rechtes und dessen was Rechtens, daß dessen Verächter keine Entschnldigung in der Straflosigkeit seines Mitbür-gers siiidtt. ^ustititt rsLsnoruw k'uiiä»wsatum, die Gerechtigkeit ist die Grundlage des StaattS. weil sie ein Theil des absolut Wahren und Guten ist. Möge sie überall in Oesterreich zum Segeu seiner Biirger walten. Gteie««Srktfcher Landtag. (Erste Sitzung am 20. August.) Der Fürstbischof von Seckau Dr. Zwerger las um lv Uhr im l.mdsch. Rittersaale eine Messe, welcher der Statthalter uno die meisten Abegeordneten beiwohnten. In der Landtagsstube nahmen die ultramontanen und nationalen Abgeordneten die linke Seite ein. Die Galerien waren stark besetzt. Im Namen der kaiserl. Regierung begrüßt der Statthalter den Landtag. Er halte eS für seine hervorragendste Pflicht, für die Interessen des Landes zu sorgen, ivosür er alle seine Kräfte aufbieten »verde. Die Hochhaltung der Staatsgruni)ge setze werde er sich ganz besonders angelegen sein lassen. AlS scine ehrenvollste Aufgabe iverdc er immer die halten, die kaiserliche Regierung im steiermäikischen Landtage zu vertreten. Hieraus meldet er die Ernennung deS Dr. Moriz v. Kaiserfeld zum LandeSl)auptmann, deS Ritter v. Ncupauer zu drssen Stellvertreter. Dr. Moriz v. Kaiseifeli» hält nun eine kurze Ansprache, in der er ^erst seines VorgäNtierS mit den anerkennettSiverthesten Worten gedenkt. Seine schwere Aufg.che erkenneiid. hoffe er auf die vollste Unterstützung Seitens der Landt.igSmltglieder. Politische Meinungen stehen sich wie anderwärts, so auch hier ein- ander gegenüber. Er h lte es daher doppelt für seine Pflicht, sich immer strengstens an die Geschäftsordnnna zu halten. Zwei große, hochgebildete Nationen bekämpfen sich gegenwärtig. In Oesterreich hat die ösfenttiche Meinung die Neut?alitÄ begehrt nud es wird hoffentlich gelingen, einen Krieg ferne zu halten, der uns in der Entwlcklung und im Aufblühen des Reiches hindern würbe. Die Verfassung sichert dem Landtage ein tveites Feld in den öandesfrageu. Die diesmalige Ber.»thungsfr!ft ist zwar sehr kurz, desto mehr muß mau aber feine Kräfte anstrengen. El erklärt hierauf den Landtag sür eröffnet und fordert zu einem Hoch! auf den Kaiser auf. Er ernenitt soda'in z» provisousche» Sthtift' sührern die Abgeordneteil Graf AttemS und Pros. Michel. Der Stattiialter verliest hierauf die kaiserliche Botschaft, in welcher der ernsten Lage des Reiches, soivic dcrHingebnng und deS PatriotlSmus, den Stkicrmart von jeher bctl)ät!,u hat g'drnt'no. e»innert ivird, daß UU' gcachtet der noch ausst«hendt't verfafslingSinäßigen Lösung der inneren Fragen, es sich jetzt Vor Allem tlaium handle, die höchsten Jntereiiin wahr-zunehmen, deren Gemeinsamkeit /z Uhr. Die nächste Sitzung fand heute den 22. d. M. um Ii) Uhr Vor-mittag statt. Marl>«rgkr Aerichte. Marburg ZZ. August. (Verein ..Fortschritt".) Der politisch - volkstvirthschaftliche 3 ei tSrücksich-„t en Verlaffen hat. wünscht ein bescheidenes Plätzchen zu erhalten. — ^Referenzen über seine Befähigung bei allen Souverainen „Europa »." „Geneigte Anträge portofrei an I,. X. 1870 ov8tv rvs kolauSGoleSco, JohnGhikauudJohnBra- tiano bestehen, von denen General Nikolaus GoleSco als Regent sungirt haben würde. Dies hatte noch gestern massenhafte Verhaftungen in Bukarest und in den Provinzen zur Folge. — Unter den bereit» Jnhaftirten befinden sich als hervorragende, ganz besonders gravirte Persönlichkeiten GoleSco und Caudiauo; wählend nach Bratiano gefahndet, nnd dessen Verhaftung wahrscheinlich schon heute erfolgt sein wird. Die zur Niederwerfung dieses AusstandSversucheS seitens der Regierung getroffenen Dispositionen wurden rasch und sehr geschickt durchgefühtt. Von Bukarest wnrden ohne Verzug Truppen mittelst Eisenbahn nach Plojeschti befördert, welche sich besten» benahmen. 3m Lande selbst wurde Nirgend sonst die Ruhe gestört. Graz 22. August. Im Landtage wurde vom Abgeordneten Maassen die Interpellation augemeldet, wie eS sich mit der BerleKung deS VereinSgeseKeS und deS österreichischpatriotischen GesühleS durch den l. f. Kommissär in der kath. konservativen VereinSversanimlung verhalte. Abgeordneter Kossar interpellirt wegen deS Ueberhand-nehmenS der öffentlichen Unsicherheit. Abgeordneter Herrmann meldet an einen Antrag wegen Abfassung einer Adresse. Alle Wahlen wurden verifizirt nnd die Angelobung geleistet. Zu Schriftführern wurden gewählt die Abgeordneten R. v. Wachtler und Prof. Michel. Dem früheren Landeshauptmann, Graf GleiSpach wurde der Dank des HaufeS votitt._ Et«gesandt. «nr «mntheücn ohn« Mdici« und Kostka durch di« dklik« te Gesundlirittiptisk k«»»>«oiör« ilu k»rr^ vo« London, die bti Erwach-sen«« und «tmdttn ihr« «ostcn S0s»ch in and»« Mitlrln «rspari. 72VV0 Kmtn an Magt»-, Rnven-, Unterlclbs-^ Brilsl-, Luniicuo Halt-, Tlimm', Aihcm-, Drüsen-, Ricren- «ad Blaitnltiden — wovn-' auf Berlaagkn Kopien ftrati« und franko «esendet werden. tlltistit «om Herrn Dr. MedizinS Zojes Kilzlo^. Ezeleveny, »»gar»> 27> Mai ISK'. Reiii« grau, die mehrere Zahre an IrpeMloAMt, Schlailofigkei», allgemeiner Schwäche und Schmerze« gelitten und alle Meditameute uud Väder vergebens versucht hatte, ill durch Du >>>rrh't Uovtlmoiör« gänzlich hergestellt worden uud kann ich dielet ezzelleute Rahruugtmittel jedem Leidenden defteut empfehlcu. Zm tiesfteu Dantgesiihl »eedleide ich »>it Achtung ergedeufter Diener Zoses V idjlai), Arz«. Zit Blechbüchsen von '/, W st-l S0, 1 Pfd. sl. 2 b0, 2 W. fl. 4 5» 5 Pfd, fl, 10, 12 Psd, sl, 2(>, 24 Psd. st. 36. — lievslescisrs Lkc». oolstös in Tablrttcn sür 12 Tasten fl, 1,ö0, 24Z°>scn sl 2.S0, 48 Tassca fl. 1,SY in Pulver sür 12 Tass^'N fl. l.bv, 24 Zalsrn fl, ^,50, 48 Tasicii fl, 4ö0, sür 120 Tassen fl^ 10. 288 Tasten st. 20, S76 Tasten fl. 36, ^Zudczl>hin durch Barry du Barry ^ Co, >n Wlcn, Koldschmled-»aste 8; in M a r li n r fl ft, Kollelnig, Gr.izcrvorsladl, Ze>,kliholf-siraße 10; in Prsl Török-, in Pra,! I, Fürsi; in Prcßl)iirg PiSziory; in K l a c nfuri P. V i rn a ch c r; ln Linz Ha-selmeykr; in Bozen Lazzari; iN Brünn Franz Eder; in Graz Ober lanzmeyeriGradlowiK >n Lemberg Rol> l c n d e r; ln K In u s e n b u r» Krön sl ä d I c rund nach allcu Gegenden gegen Baa» oder Posinachnahme. ^ UP««.M »"«'^ »o vh' Sk M. M« (Börsf) Credit 250. Lockttrven idv.vo. Anx 226^,Gold 9.S6. — Stimmung: stau. a,- lvrigwal «»«»»bericht. Nhr Stachmittag. fl kk ü6 ?S K5 75 91 2S 116 -693 - Einheitliche Staatsschuld iy Raten detto detto in Sill»er igSVer Staat» »nleheiiS Loose . 1864er dttto Navt-Attien ....... Crikdit-Attten ...........251 — »«glo-Vant-Attlen..........2Z7 7b ..StootSbahN'Aktien .. ...................853 — Norb^dahn.Amen /.........200 50 Kranz-Iosef-Vahn-Aftien........162 — ^dolf-Bahn-Aktien.........158 56 Fi'ankfnrt am Main.........I6S 56 Lömöärdttt............197 — Credit'Looje............Ibs — Ldndvn..........................124 56 Silber..............122 — Napoleond'orß ...........9 9g'/, K. k. Münz'Dukaten..........5 89 Stimmung: ruhig. Wien, 26. August. (Coursbericht.) Dtt Auf fchwung der Rttien beziffert fich an der heutigen Börse mit b—15 fl.,. Nordbahnakticn Hoden sich nm 2^/,//,.^ Renten, Anlagepapiere und Loose dertheuerten sich um 1 bi« 2'/, . von Loosen find 1864 mit einer Steigerund von zu erwähnen. Fremde Wechsel nnd Tomptanten gingen um l^l'/.tzV, zurück. Wiener Fruchtbörsen-Cvurse am ZV. August: FruOgattung n. Gewicht Eonfignat.- Preis Weizen. Ort von bis VanM,..ueu 86 Pf. Kelizsors 6.16 —pr.Aenin. Maröslü^. neu 88 Pf. Raab 6.46 —pr. Metz. Mjkißburger, n u Ä^k. Raab 5.56 —P2. Aentn. HloZptischer, neu 86 Pf. Reuhäusel 5.35 5.56 «ngarischtr, neu 86 Pf. ' „ 5.56 — Mstrchftllder». neu . Sänsernd. 5.S5 —. -... ^ storn. . Mgaiisches 86 Pf. Moridsdorf 8.76 pr. Metz. Oefterreichisches 86 Pf. Pester 78 Pf. . Wien Gerste. Slovakische 72 Pf. Wien . 'i!, . Haser. Nngarischer, alt 45—46 Nng. Mährischer, neu 45 Pf. „ Umsatz in Pieizeu S.go ps. 81 Pf. 8.75 —pr.80Pf^ g.— 8.36 pr. Metz 8.25 g.8v pr. Metz. 2.65 —traufito. - Metzen. GeschüstSberichte. Marburg, 26. August. iWochenmarttsbericht.) Weizeu fl. 4 95. Korn si. S.55, Gerste fl. 3.26, Hafer fi 2.56. knturutz fl. S.9V, Heideu ft. ^15, Hirsebrei» si. 5.76, Hirse fl.6.—, Vohnen fl. 4.80, Erdäpfel fl.1.16 pr.Mepen. Rindfleisch 27, Ralbtleisch 26, Schwemflelsch zung26tr. pr. Pf. Holz, hart 86" si.16.56,18" fl.6.16, »qich 36" fl. 6.56, 18" fl. 4.56 pr. Klafter. Holzkohlen hart fl. 6.60. weich fl. 6.56 pr. Metzen. Heu fl. 1.66, Stroh. Lager pr. Centner. fl. 1.26, Knttcr. fl. 1.20, Streu« fl. 6.96 Verstorbene in Marburg. >m Z0. ««»II»! Schettar, Keufchlkrin aus Kerschbach, an Lungenödem» ^ im allgem. Rraukenhause. Wasserstand de» Drauflnße» am 22.. August Mittag»: 4 Fuß 1" über dem Rull punkte. Lotto-Ziehungen am 26. August. Trieft: 16 66 75 S7 Linz^ 61 öS 22 ?Z 54 54 Jahr- und Biehnliirkte in ttnterfleiermark. (Die mit * bezeichneten find Jahr- und BiehmSrkte.) Am 24. August: Arnfels ^ — Gams bei Marl'urg * — Hl. Geist am Staragora, Bez. Ot'erradtersbilrg — Mure» * — Po flran. V. yriedau ^ — Rohitsch * ^ Windisch-Keistritz * - Wöllan, Bez. Schönstein. Am 26. August: Lauf.ii, Bez. Oberburg, Jahrmarkt. . Zu verkaufen: Ein Kutschirwagen und ein englisl^cS Geschirr. Täglich zu vermietheu: Ein hübsches sonnseitige» Monatzimmer. Ein Be'kaufsgewölbe auf sreqnentem Posten. Iu mietheu wird gesucht: Ein kltin's trockenes Magazin, womöglich in der ^errengasst. auf kurze Zeit. ^iAiu Hausknecht findct sogleich Auf ^^nahme. Auskünfte hierüber werden im Comptoir dieses Blattes ertheilt. VerfichettingS-Verein Kl Krichz versichert Kranken - Aushllsen> stonen fiir erwerbsunfähig Gewordene und Zve-gräbniHkosten. An die liebliche Direktion der Versichern ngsbank Bon einer längeren andauernden Krankheit ge ikftn, kann ich nicht nmhin, der löblichen Direktion des Verficherungsvereiues ^Ztzfria-, trotzdem ich erst ganz Urzit Zeit versichert war, für die rasche, koulauie Be^aylu^ der »e»1tcherten Krankenaushilfe hiemit öffentlich meinen Dank abzustatten. Ich fühle mich daher veranlaßt, dieses wohlthätige jumane Institut hiemit Sedermaun bestens zu empfehlen. Graz am 17. August 1876. Anna Petz, Kellnerin in Graz, Burggasse Rr. 9. An das löbliche Jnspektorat der in Marburg. Ich fühle mich verpflichtet, fiir die sofortige Aus-zahluug meiner verficherten Krankenaushilfe schon am Tage nach meiner Genesung meinen wärmsten T^ank auszuspre-che» u>d diese» Institut vorzilglich der dieu enden Klaffe zu empfehlen, da mit wenigen Kreuzern wöchentlich kine Krankenanshilfe pr. S fl. für jede Woche bezahlt wird. Marbnrg am 26. August 1876. Maria Prsts, Dienstmagd in Pobersch. »»k IM« MK« , SAT' /. Ls^tember Womit MKQ . ^ , u 200.000, sa.000, lS.000,10.000,00« eto. xvviuveu kanv, verkkukt^ . 606) _^»rdurzx. Kundmachung. in Kranz Teruee wird seine ganze Maria Rast, knapp an der Bahnstation M Rast gelegene Realität, Urbar-Rr. 2S parzellenweise sammt den dabei besmdlichenWobl»-und WirthschastSgebäuden und alley Fahrnissen am 24 und Z!ä. August l. A inl LizitationSwege an die Meistbietenden vep äußern, wozu Kauflustige eingeladen werden, jeden Tag um 9 Uhr Vormitt^ am Otte der Realität zu erscheinen. — Die Bedingnisse kön-tien in der Kanzlei des Herrn Dr. Anton Wib-mer, Advokaten in Marburg und bei der Lizitation eingesehen werden. — Die Wohn- und Wirthschastsgebäude befillden. sich loeo Maria Rast, sind in sehr gutem Bauzustande, gemauert, mit Weinkellern von 70 Halvstartin Rauminhalt und besonders für eine»; Geschäftsmann empfehlend. Sil stischt Vi'vlßvrßi von 8 biS^ >2 Uhr Pormittag und von 2 bis 5 llhr Nachmittag (sos den Äartin z» 4 fi. SV kr. Im Wraul»««« Gesucht wird: Gin kautivusfShiges solides Mädche« für hier l,!S Verkäuferin in ein Gewölbe. Auskunft ertheilt Johann Dclschko. Schuh-flibrikant, am Exe»zierplnK. (609 ZchiiU- «d Midtwilttj» «ksM. Herr Apotheker I. D. Bancalari hat fich'elegant eingerichtet, eines der beftreiwmmirtesten Bertlcksichtigung des Humanitären Zweckes und ältesten in WaraSdiu, wird unter sehr )es Krankenvereines bereit erkläpt^^^nstigen Bedingungen, wozu wmig Kapital in den Mitgliedern des Bereines, welche nicht mehr l« wöchentlich 5 fl. Krankenaushllse erhalten, beinl Medikamentenbezuge gegen Barzahlung et»e» S5«/sige> Nachlas zu gewähren, was hie mit dankend den Bereinsmitgliedern bekannt gegeben wird. Vereinsarzt ist Herr Zssef Urbgezek. BettrtttserkläruAge« werden beim gefertigte« Inspttter angenommen. vo« Vi^na«, K14 am Hauptplatz ?tr. 90. Näheres dnrch ersorderlich ist, verpachtet. F, r. in Windijch-Mstritz. B-rVSßtDch 1 Paar starke Fuhrpfcrde, L Paar Wageiipferde edler Rare bei »ranj^ ^'erko, eio Eisenbahn-Fahrordlnlng. Marbnrg. EiliÜGe. Von Wien nach Tri est: Ankunft 1 llhr ÜS Mln^ Nachmittag. Abfahrt 2 Nhr 2 Min. Nachmittag. Bon Triest nach Vien: Ankunft 2 Uhr 87 Min. Rachmittag. Abfahrt 2 Uhr 40 Min. Aachmittag. Persouenzüge. Bon Wien nach Triest: Ankunft 8 1l. 8 M. AriU, und 8 ll. M. «bends. Abfahrt Ä U. 26 M. Krüh und S U. M. Abends. Bon, Artest nach Wien: Ankunft 6 U. .1Ü M. Krüh und ll. M..Abends, rt 6 U:^St M.^Ftülr und 7 «i - 7 Mr Ad«ds. Nerantwvrtliche Redaktion, ^'ruck und Verlag von Eduard Sanschitz in Marburg. «. St. o.