Nr^54.___________________Dienstag, 6. Nuwnw 1900. Iahrgmig 119. Laiblllher Mnng. ^x^«. V^a ^ li. ssilr die Zustellung In« Haus «anzjälirig l! «, — InltrtionSgtbnr: gi»r llrine l>!« zu 4 Zeilen k» k, «rohere per Ze!le l» d: be» üstcren Wiederholungen per Zeile « l>. ^«NVa^r/«^^^^^^^^^ ^'ll'l^z b« e^ ^^^^ Die «>«.«.str.«o. befinde. v°rm.tt°^. Unfranliert. «rl.fe werben niH °n«en'mme7^M»2^.7 '" °°" Amtlicher Theil. ! lind den'^^ ""d l. Apostolische Majestät "" 2. d. M. abends nach Göd 0 llö abgereist. üllei»7s'. ""b l. Apostolische Majestät geruhten zu H "M das nachstehende Allerhöchste Handschreiben Die Uer Cardinal Fürsterzbischof Dr. Gruschal, ^ir^«, "bung Ihres achtzigsten Lebensjahres bietet^ öderen m'"^ ""^ willkommenen Anlass, der be-lclnMl,'. ^"dienste, welche Sie sich während Ihrer ew"r^!n Naligleit um Kirche, Thron und Staat Cie k "' dankbar zu gedenken. Ebenen h" ^'e schwierigen Pflichten Ihres er-lltld deslp "^ s^ls mit Umsicht wahrgenommen M All n^ ^^'5e Ziele gefördert. Möge die Gnade «üb li^ . ^" Sie noch lange in voller geistiger °Aten. H" Kraft Ihrem segensreichen Wirken Franz Joseph m. p. ^llerhh^ k und k. Apostolische Majestät haben mit ?"e lö'i.-^"bWeiben vom 28. October d. I. ^»h^/'Mche Hoheit den durchlauchtigsten Herzog «^v "°n Württemberg zum Ritter des muht. " goldenen Vliefe allergnädigst zu ernennen ^erhH^ und t. Apostolische Majestät haben mit l?"<^Mliehung vom 2. November d. I. dem Ä dez^ IZef Marx in Ferlach das Ritter, ^uht. " «uz Josef-Ordens allergnädigst zu verleihen «'le2^"erei^3'?^ ^"" wmde i» der l. l. Hof« und "°s in deml^^"' u"d i.XXVIll. Stücl des iiieichs-"'icyer Ausgabe ausgegeben und versendet. ^!che>^ ^!^L/^ "U"de in der l. l. Hof. und Staats- '^ll K"l unk da^ , vv ber Puluischrn, das I.XXlI. Stück der «lzlbln , ««de de« ^5. ' Slück der l'dhniischcn und sloveni- "'lt. btrsend^"^sgesetzblattes vom Jahre 1«.>0<) aus- ^Ct,^^ in der l.l. Hof. und Staat«. ^°8°b3 ^ der l." ..^- Stück der italienischen und das "Nt> verse.ld!'^°" Ausgave des Reichsaeschblattes Nach d?m Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 3. und 4. Nounnber 1900 (Nr, 252 und 253) wurde die Weiter-^cdreitlinss folgender Presserzcugnisse verboten: Nr. 10 «Mittheilungen des Vereines der Freibenler Nirderösterreichs vom ^.October 1900. Nr. 44 «Die Vonibe». Nr. 43 «Oberösterreichische Vollszeitung» vom 26. October 1900. DruÄichriften: 1. Naturrecht oder Verbrechen? Ueber Liebe zum gleichen Geschlechte (ureische Liebe) von Johannes Gattzeit. Zweite verbesserte und vermehrte Auslage. Verlag von Wilhelm Vefser, Leipzig. — 2. Das Geschlechtsleben des Weibes. Eine physio« logisch.sociale Studie mit ärzll. Nachschlagen von Frau Dr. mcb. Anna Fischcr.Dückelmann. Vierte vermehrte und verbesserte Auf. läge, 1901. Verlag von Hugo Vermiiller. Nr. 5s ?l l ;"ie finden wir «>?^ Adrien Manglard und ?> ,'" einem 33? zeigt sich in dem Sonnen- ^l «lt 7'UnerN^n als Meister der Land- » "Nd in den^.H " 'n der goldigen Tönung G des 'ti ' ^ Vergleich zu dem >l> k3"" d?^h°len bei Sonnenaufgang H^l Hn zNorÄ,^e naturwahre Wiedergabe il"^ ^ ung""'W'stm.den eigenen kalten, bläu- l^ie ^ Vteer b - «^' Claude Josef Vernet. ie^cti bernen St.",^"'dbeleuchlung. Zitternd ^l°t '"'sich in d °^en durch die Wollenmassen ^ 3ns>e ^ geisterhaft ^ ,l is""Me« verdi. d' ^" "brigen S«> dö>9li" Beachtung; X>he>las Um h^ ^v^ bemerlenswm. >^>^ ist durch ^>d?!t ei^ ist eim "2 ^^iidchen"^!! Stadt, im Vorder. die Staffage. In ">e steht aber Ponssin «an; au. dem Standpunkte der italienischen Schule des 17. Jahr-Hundertes und zeigt sich besonders von dem kräftigen Talente seines Lehrers Domenichino beeinflusst. — Die italienische Schule selbst, zu welcher wir nun gelangen, ist durch zahlreiche Werte gut vertreten. Allerdings hat auch hier das Seicento die Oberhand, während die so interessanten Schöpfungen der Quatro-und Cinquecentisten beinahe gänzlich fehlen. Erwähnt seieneine heil. Familie von Cosimo Roselli, welche die etwas banausisch arbeitende Hand ihres Urhebers verräth. Auf weitaus höherer Stufe steht ein unbekannter Nach. ahmer Bernardino Luinis in seiner Darstellung der Madonna mit dem Ehristuslinde und dem heil. Io« hannes; wir finden die für Luini charakteristischen schwarzen Schatten in den Fleischtönen und die fein durchgebildete Landschaft in diesem Bilde wieder. Das schönste Werk der präraffaelistischen Malerei ist wohl die Geburt Christi von Domenico Ghirlandajo, doch werde ich auf dieses letztere erst bei Besprechung der im Schlusscabinette vereinigten Meisterwerte aller Schulen näher eingehen. Jene Gemälde, die wir hier im großen Saale der Italiener vorfinden, grhören mit Ausnahme der genannten durchwegs der späteren Zeit an. Vor. nehmlich ist es die eklektische und naturalistische Schule, die hier vertreten sind. Von Agostino Earacci, der mit seinem Bruder Lodovico in Bologna die eklektische Schule begründete, stammt der Raub des llephalus durch Aurora und der Triumph der Galatea. Beide Gemälde verrathen die bravourös sichere Pinselführung und prächtige Farbenwirlung, wie sle der ganzen Richtung eigen ist. Freilich theilen sie auch deren Fehler, nämlich eine gewisse, durch den Mangel sub« jectiver Auffassung bedingte Hohlheit, und dieser letztere, bei den Altmeistern noch kaum fühlbar, tritt bei den Schülern fcharf zutage. Dies gilt auch zum Theile von dem übrigens hochbegabten Guido Reni, dessen Ma« donna trotz aller Schönheit eine gewisse Affectation im Ausdrucke nicht verleugnet. Angiolo Bronzino und Safsoferrato arbeiten in derfelben Manier weiter. Be« sondere Erwähnung verdienen unter diesen Künstlern der Spätrenaissance Pietro di Cortona, Guercino und Domenichino, welch ersterer bei vollständiger Be« herrschung der perspectivischen Schwierigkeiten un« in seinen Darstellungen dramatisch bewegte Scenen gibt und besonders in der Durchbildung der Köpfe die einzelnen Figuren scharf zu individualisieren weih. Aber auch die beiden letztgenannten sind kräftige, felbständige Talente. Während einerseits der Einfluss der Eklektiker sich geltend machte, wirkten ebenso, und vielleicht noch fruchtbringender, die Naturalisten mit Michelangelo Amerighi, genannt Earavaggio, an der Spitze. Sein Gemälde: Lucretia im Begriffe, sich mit dem Dolche zu tobten, zeigt in allen Einzelheiten ein eingehendes Studium der Natur, und besonders der Ausdruck der Gesichtszüge ist meisterhaft in feiner Lebenswahrheit. Das Eolorit ist dunkel und glanzlos, der Hintergrund schwarz. Tüchtige Meister giengen aus dieser Schule hervor; ich will von diesen nur Salvator Rosa, den vortrefflichen Schlachtenmaler, und Iosi Ribera nennen, welch letzterer mit seinen tmt?na?tiM FardeMnen Laibacker Keituna Nr. 254 " 2092 6. November 1900- Spens-BoodenundBöhm-Bawerk. Der oltczechische «Hlas Naroda» wendet sich gegen die Obstruction, meint jedoch, dass den Iungczechen nichts anderes übrig bleibe, als weiter zu obstruieren. Durch einen demnächst erscheinenden königlichen Mas werden, wie man aus Belgrad meldet, die er« ledigten Krondeputierten Mandate für die Skupschtina im Wege der Entnahme derselben aus allen politischen Parteien besetzt werden. 300 Auren drangen am 26. v. M. in Redders« bürg ein, dessen aus zwei Lieutenants und 30 Mann bestehende Besatzung sich ergab, jedoch freigelassen wurde. Die Buren beschlagnahmten alle in den Magazinen befindlichen Waren und liehen in einem Magazin einen Check der Regierung des Oranje-Freistaates über 1600 Pfund Sterling zurück. Vom General-Feldmarschall Grafen Waldersee traf folgender Bericht vom 1. d. M. ein: Nach der Besetzung von Itfchau durch die Colonne Nermann giengen das zweite Bataillon des 2. Regiments und englische Sappeure unter Major Förster, begleitet vom General Gayl und Flügeladjutanten v. Bohn, gegen Tselingluan vor und stießen am 29. October an der großen Mauer auf Widerstand. Das Fort daselbst wurde nach heftigem Kampfe gestürmt und fünf Geschütze erobert. Der Feind, dessen Gesammtstärle etwa 1000 Mann betrug, verlor 50 Todte. Major Förster und sechs Mann wurden verwundet und ein Mann getödtet. Die Haltung der Truppen war eine aus« gezeichnete. Die deutsche Flagge weht auf der chinesischen Mauer. — Wie die «Nowoje Wremja» meldet, sei in Süd « China eine Bewegung zur Wiedereinsetzung der Ming-Dynastie im Gange. Der etwa 25 Jahre alte Prätendent Tiensuza n, der sich verborgen hält, fordert in einer Proclamation zur Abschaffung des von den Mandschus eingeführten Zopftragens auf und verlangt ferner, dass die Fremden aus dem Innern vertrieben, in Hafenstädten jedoch geduldet werden. — Nach Pekinger Meldungen scheint es sich zu bestätigen, dass Prinz Tuan mit den übrigen Voxersührern sich in das Innere des Landes geflüchtet hat, wo er nicht erreicht werden kann. Niemand glaubt in Peking, dass der Hof so bald dorthin zurücklehren werde. Der Vormarsch der verbündeten Colonnen zu den Gräbern der Ming-Dynastie erfolgt zur Einschüchterung. Graf Waldersee hat unter An» drohung der Todesstrafe die Beschädigung oder Schändung der Gräber verboten. Tagesneuigleiten. — (Der Leonidenfall 1 9 00.) Bekanntlich lst im Vorjahre der für den 14. November angekündigt gewesene große Sternschnuppensall der Leoniden nicht beobachtet worden. Dieses Ausbleiben des Sternschnuppen«' falles wurde vom Director der Wiener Uxiversitäts-Sternwarte Hofrath Weiß durch eine Ablenkung der Vleteorwolke durch den Jupiter und Saturn gedeutet. In diesem Jahre geht die Elbe durch das Ende drs Leonibenschwarmes, und man ist in astronomischen Kreisen sehr gespannt darauf, ob der zu erwanende' große Fall eintreten wird oder ob auch das Ende des, Schwarmes durch Jupiter und Saturn abgelenkt wurde,! was aber unwahrscheinlich ist. Es werden deshalb auch in diesem Jahre von astronomischer Seite alle Vor- bereitungen zur Beobachtung getroffen. In den verschiedensten Gegenden Oesterreich-Ungarns sollen genane wissenschaftliche Beobachtungen angestellt werden, überdies werden wieder Expeditionen auf den Schneeberg und auf den Semmering vorbereitet. Ferner wird eine besondere Veobachlungsstation in den Südalpen in Tirol installiert, welche wahrscheinlich Professor Weih selbst leiten wird. Im Jahre 1898, als die Erde den Anfang des großen Schwarmes durchzog, hat sich ein entsprechend reicher Meteorfall gezeigt. Die von Professor Weiß behauptete Störung fcheint eben nur auf den Kern des Schwarmes, welcher die Erde im Vorjahre durchkreuzte, seine Wirkung ausgeübt zu haben. Sollte aber diese Ablenkung auf die ganze Meteorwolke sich ausgedehnt haben, dann ist allerdings dieses wunderbare Phänomen, welches bisher alle 3Z!/, Jahre eine so fascinierende Erscheinung geboten, für Jahrhunderte hinaus nicht mehr zu gewärtigen. — (Ein «Ehehindernis».) In Halbenrain hätte am Mittwoch eine Tochter der Müllerswitwe Frau Rupp ihre Hochzeit feiern sollen. Die Trauung tonnte an diesem Tage jedoch deshalb nicht stattfinden, weil nachts vorher unbekannte Räuber das Rupp'sche Haus völlig ausgeplündert hatten; hiebei wurde auch das Brautkleid des Mädchens gestohlen. — (Am Grabe Egmonts.) Aus Sottegem (Belgien), 1. d. M., wird sseschrieben: Allerheiligen, trüber Himmel, langsam niederrieselnder Regen. Wir befinden uns auf dem großen Marktplätze des kleinen Fleckens Sottegem; in der Mitte steht das Standbild Egmonts. Links ragt die ehrwürdige Kirche empor; die Glocke ertönt, denn es ist die Zeit des Gottesdienstes. Am Hauptportal staut sich die zuströmende Menge; zum größten Theile ist es, wie überall, der weibliche Theil der Bevölkerung. Eine kleine Pforte in der Steinmauer gegen den Platz wird uns geöffnet, und wir treten in das Grabgewölbe, in dem die Ueberreste des Grafen Egmont, die nach der Enthauptung Hieher gebracht wurden, und seiner Gemahlin ruhen. Wir steigen einige Stufen hinab und befinden uns in einem fensterlosen Naume, fünf Meter lang, drei Meter breit und zwei Meter hoch. Unser Führer zündet drei Kerzen an, und wir bemerken links einen Vleisarg, der mit einem solchen aus Glas überdcckt ist; rechts steht ein zweiter solcher Sarg ohne Glasbedeckung. Der Führer stellt seine Kerzen auf die Glasfläche, und wir sehen, dass der Sarg darunter an der oberen Hälfte offen ist. Ein halbzerfallene« Slelet ist fichtbar, der Kopf liegt nicht an der richtigen Stelle, fondern mit der Halsseite nach oben auf dem Brustkörbe; Unterkiefer und Halswirbel fehlen. Am Fußende des Sarges liegen drei herzförmige Kapseln, welche die Herzen Cgmonts und seiner zwei Söhne enthalten. In dem anderen Sarge befinden sich die Reste der Gemahlin Egmonts, die etwas besser erhalten sind, wie wir ersahen, als unser Führer einen Nleiausschnitt am oberen Theile herausnahm. Den einzigen Schmuck des ganzen Gewölbes bilden zwei verwelkte kleine Bouquets an der einen Wand. Eine vornehme ältere Dame aus Wien habe sie vor einigen Jahren gebracht, sagte unser Führer. «Ich glaube, es war die arme Kaiserin von Oesterreich,» sehte er leise hinzu. — (Drahtlose Telegraphic.) Aus London wird gemeldet, dass nächstens eine neue, von Marconi erfundene Vorrichtung in Anwendung treten werde, wo« durch die drahtlose Telegraphic auf jede beliebige Distanz ermöglicht wird. Die englische Regierung verhandelt mit Marconi wegen des Anlaufes seiner Erfindung für die englische Kriegsmarine. —»-------- - (Ein köstliches Anagramm.) ^ls Jesus Christus von den Juden gefangen und vor den rümischen Stalthalter Pontius Pilatus gestellt wur«. fragte dieser den Messias: «Huld <^t v«rit»«?» ('^" ist Wahrheit?») Jesus gab dem Pilatus leine Antwort, aber diese Antwort ist bereits in der Frage enthalten. Huili 68t voritan 7, », 9, », 1,2,», 4. 1U,N, »,,4,10,13 Man schreibe die Buchstaben nach der durch dtt unterschriebenen Zahlen bestimmten Ordnung, und ergibt sich die Antwort: «Nst vir, yui »äe»t.» ('"» " der Mann, welcher dasteht») . — (Der belobte Michl.) «Na, MW, ^ haben s' denn zu dir g'sagt bei der Stellung?» ^ " — g'lobt haben s' mi'. Sacra, haben s' g'sagt. »van der Kerl net bucklat war' und a besser's Gi^u y" und lane so krumman Haxen — was könnt' dos i a' fescher Soldat sein!» ______ Process Hilsner. Pisel, 3. November- Heute begann das Ieugenverhör im Falle K l' Die Eltern der Klima konnten ursprünglich aus aufgefundenen Skelette ihre Tochter nicht aa"°!"l erlannten jedoch die aufgefundenen Kleider als d'el«^ ihrer Tochter. Als erster Zeuge wurde der Vate Klima vernommen, der erzählt. Marie Klima !" '.. dem 17. Juli 1897 abgängig. Ueber Befragen des ^ sidenten erllärt Zeuge, er verlange Ersatz '" Hel Tochter, und erllärt, er wisse nicht, ob seine ^ Bekanntschaften oder Liebschaften hatte. Dieselbe M ^ lräftig und tonnte nicht von einem Manne ei-werden; es müssten deren mehrere gewesen sein. .^ Zeugin Anna Klima, die Mutter der ltrnw ,^ schildert die äußere Erscheinung ihrer Tochter "' ^ an, dass dieselbe nicht ein sehr starkes Madcyc .^ sondern dass sie einen schlanken Wuchs hatte- o ^ zieht aus der Tasche eine Anzahl Lappen, wellye ^ ^ den ihr vorgewiesenen Sachen vergleicht, und er ^ als die Kleider ihrer Tochter. Auf die ^"u ^ Votanten Tenzer sagt Zeugin, ihre Tocht" Y ^ einer Person erwehren können. Auf «',^°° ^chtel Staatsanwaltes fagt Zeugin, dass sie mit lyre ^ ln gutem Einvernehmen lebte. Auch d" 1 " ha^ Staatsanwaltes, ob ihre Tochter LieMaf ^r verneint die Zeugin. Auf die Frage des , "^ B Dr. Wodiczla sagte Zeugin, dass die ^'"^ni ^ ihrer Schwester sowie mit dem Schwager in 8 ^o" vernehmen lebte. Der folgende Zeuge 3"' ;<. 3"" hanfel, der Dienstgeber der Ermordeten, ^ Zül!. Strohansel geben an, dass die Ermordete am ^ L früh. fortgieng und nicht mehr z«"^^ ^ ^ 15jährige Marie Krcal fagt auf Äefrage« ^^ sidenten, ob die Ermordete Liebschaften ya" , ^"^' Männer gern gesehen und sei gern mit »yne ^ei Mehr will sie nicht wissen. Augin beze^ ^0°, Kleider als der Klima gehörig. Zeuge ^F Gastwirt in Polna. welcher der CommM" ^t. war. als das Slelet aufgefunden worden w < ^M Klima, Johanna Milocich, "klart, ^ch ^ hatte die Oberzähne hervorstehend, eve,, Zze^ Kinn war fchief. nach vorwärtsgerl°^^^^ und feinem manirierten ekstatischen Ausdrucke be« «its auf der ersten Stufe des Verfalles steht. Die, mehr oder minder eigene Bahnen wandelnde venetianische Malerei ist durch Titian, Veronese und Tintoretto! vertreten; die Gemälde der beiden Erstgenannten ent«! hüllen uns die prächtige Farbenscala, über welche diese, Meister verfügten. Die italienische Schule des vorigen Jahrhunderte« arbeitete ausschließlich auf decorative Wirkungen ohne besonderen inneren Gehalt hin. Einei gewisse dramatische Kraft ist aber diesen Meistern nicht' abzusprechen. Es genügt, Namen wie Solimena und Luca Giordano anzuführen, welche der ganzen Richtung ihr Gepräge aufdrückten. Der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstammen die Werke des farbenprächtigen Pompeo Batoni, des trefflichen Land» schafters und Architekturmalers Canaletto und schließlich Rassael Mengs, dessen Thätigkeit bereits in die Zeit des beginnenden Classicismus fällt. Nun betreten wir das Endcabinet, wofelbst wir die Blutenlese aller Schulen in engem Raume ver. einigt finden. Domenico Ghirlandajo (1449—1494), der bedeutendste Künstler vor Raffael, ist durch die vorhin erwähnte Geburt Christi vertreten. Das Ge» mälde dürfte der frühesten Zeit des Meisters ent« stammen. Die Madonna erinnert an Fra Filippo. die Gewänder sind goldgerändert, der Nimbus stammen» artig, Och« und Esel sind ohne Natuikenntnis, die Landschaft ist schematisch gebildet. Die Luftperspective dagegen ist sehr sein. und in der Ausschmückung des SwNt« mit einem ornamentierten Pilaster verräth sich dn «wswi» d« Irühr«nM<»n«. Bernardino Luini« (1475 — 1533) heiliger Hieronymus ist ein Werk seiner letzten Zeit. es ist fein ausgeführt; die unmuthige Landschaft fowie die gute Luftperspective sprechen für einen tüchtigen Künstler aus der Schule Lionardos, die schwärzlichen Schatten im Incarnat lassen diesen Schulzusammenhang noch deutlicher zutage treten. Ein unübertreffliches Werk ist Titians heiliger Sebastian. Der Körper ist Prächtig durchgebildet, das Antlitz leicht beschattet, wodurch der herbe Ausdruck des Schmerzes gemildert wird. Der Hintergrund ist grau und von durchleuchtender Farbe; über dem ganzen Gemälde liegt ein goldiger Ton ausgebreitet. Von Peter Paul Rubens finden wir nur das Porträt eines kleinen Mädchens hier, van Dyk da« gegen ist durch vortreffliche Bildnisse vertreten, doch entstammen sie der früheren Epoche des Künstlers, da dieser noch unter dem Einflüsse seines Lehrmeisters Rubens stand. Von den übrigen vlämischen Künstlern seien Bernaert van Orlay und Peter Breughel ge« nannt. Die holländische Malerei repräsentiert Jakob van Ruisdael; seine Flusspartie mit dem schwer darüber lastenden bewölkten Himmel ist ein Meister« werk ersten Ranges. Neben ihm kommen die Land« schaften Meindert Hobbemas und Wouwermanns zur Geltung. Ein Gemälde von der Hand des großen Rembrandt ist das Porträt der Nichte des Herzogs von Nivervois. Das Bild ist dunkel gehalten, aber wie von einer unsichtbaren Lichtquelle durchleuchtet. Die Farbe ist verschwommen, nur das Antlitz tritt scharf modelliert hervor. (FottMng folgt,) «oman von «. Ideler. (60. Fortsetzung.) s^ I Iarncke sah ihnen von einem 6^^ Schlosses aus nach; niemand hat« 'V ^ ^ mitzureiten. ... dach^ «Sie kommen ja doch zu sp"" ^ haglich. ^„ivtisch ^ ^s ^ Dann gieng er an den Sch"^^ „", °^ erbrach ihn und eignete M a^ ^ -', augenblicklich darin vorfand. ^", ^„eN ^H tausend Mark. Hierauf lehrte er "l I^spe" .3 Fenster zurück und hörte den einen H „ ^ den weinenden Frauen auf habe Herrn Stein gebeten, er sou ^re" Boten fchicken, fobald er we,ß, was ^ ^ jungen Herrn geworden ist.» < hatten Mühe. sich an seiner f^gte" ^ ve' , von ihnen lei>e: «Der Hund "' ________________________________________2093___________________ y. November 1900. ^«ll. dass die Klima mit Hilsner eine Liebschaft An^" ^" Schalupa schildert, wie er beim lM den der Bäumchen zufällig das Slelet fand, wor-^Mt der Gendarmerie die Anzeige erstattete. local° uni^Plovinzial-Nachnchten. Nhl' (Personalnachricht.) Seine Excellenz z^ G,^"despräsibent Freiherr von Hein und seine ^°6> . ? s"'b gestern nachts aus Haasberg nach "i zurückgekehrt. ^N^^^Tisches.) Laut Beiblattes zu dem l, ^, ^""ordnungsblatte sür das l. u. l. Heer vom ^heilu«' ' ^' wurden den Militär-Mappierungs. l»„h y Nen folgende Wlnterstationen zugewiesen: Für die 5 ^bki'l' ^^"""as'Abtheilung Wien. sür die 3. und ^ensurt Laibach und für die 4. Abtheilung ^b7hn^"/.elektrischen Nahn.) Das "l. l. ^ ^'"stenum hat das von der Nctiengesellschaft ! ltnhlllli. ^ !" ^"n vorgelegte Dctailplvjcct einrr H" wn<^ Wertstättenanbau für die hiesigen eleltri- ^'noahneu principiell genehmigt. -o. ^lMe? atssubventionen.) Da« l. l. Acker-Ü^ln s?. ^^ zur Förderung des Mollereiwescns ^lllgt' 3! ^ laufende Jahr folgende Subventionen ? landwl,»? landwirtschaftlichen Vereine Mitterdorf, , landw A"^en Genossenschaft Altenmarkt und ^ kr m'?°ltlichen Vereine Pölland je 600 « Mzen^f^ingung, dafs die Mollerei von den ^leselbe?'" ^^^r Körperschaften abgetrennt und 3" Geschäftsführung eingerichtet wird, ^ Unt> ^ - den Mollereigenossenschaften Planina, >!.« lbelny lin? "le je 800 X, in Kote 1000 X und ^llch °, " l(, fobald die Konstituierung der letzteren ^l L?" W wirb. -0. ?" «lbs^ S chulwesen.) Auf Grund des ß 2b, ^l. g '/.bes Wehrgesehes wurde die II. Section 55 b"H^Men Lehr- und Versuchsanstalt in Wien .F dlz o"°Nen und Oberrealschulen, und zwar im li Mch A erster Uhsatz. lit. » des Wehrgesetzes. V"°ll oer "bentliche Schüler werden in die ^' sechz?!"^"? Lehranstalt jene aufgenommen, °'k> lelschul»" ^ °^ einer Mittelschule oder eine ein zweijähriges Studium V,> "endet s.«5 ^lung einer Kunstgewerbeschule mit ^3 ^""8 der ü^ dieselben erhalten nach vollständiger °" ei« ^°°"a."e" zweijährigen Studien an der ^ lNil^^"2"is. —0. ^^rgNconferenzen.) Der hoch-Dr. Ieglli ist gestern zu ^ ^l»u^7"enen Vifchossconferenzen abgereist. Mid<.^erslirckp,^ ^^rn mittags sand in der ^ ^ll Dr A "e Trauung des Herrn Advocalurs-, .^eg^'^an Mian Hribar mit Fräulein >k«> Ct N.2"d.) Am 3. d. M. vormittags ist ^iu°, ^brlaer .."" ein anscheinend dem Arbeiter-^ d>"°mm3°^ 2°b« alter, mit dem Wiener ,^>, "" au ^ ?^°"" »estorben. In seinem Be-V!) lautendl m e"w Caucig aus St. Leonardo l>. >n y,^ ^° s vorgefunden; er selbst hatte Mill! ° ^achs°.^ °" ^uvar aus Cividale an-^^^ ^'"'Mngen über die Identität wurden — (Spitalbau in Gottschee.) Manschreibt uns aus Gottschee: Eine für unsere Stadt wichtige Frage, die Herstellung des schon im Jahre 1844 erbauten, aber nach und nach seiner Bestimmung entfremdeten Spi» tales geht endlich ihrer Lösung entgegen. Bekanntlich wurde dieses Spital, dessen Eigcnthumsrecht zweifelhaft war, lange Zeit als herrenloses Gut betrachtet und unter« stand der Verwaltung durch die l. l. Bezirlshauptmann-schaft, bis die l. l. Landesregierung entschied, dass das Spital den beiden Sanitätsdistricten Goltschee und Rieg zuzuweisen sei; leider befindet es sich in einem derart vernachlässigten, ruinenhasten Zustande, dass es seinem Zwecke in leiner Hinsicht genügen lann und unbedingt eines Umbaues bedarf. Der t. l. Oberingenieur Herr I. Bölh arbeitete nun einen Umänderungsplan nebst Kostenvoranschlag aus, welch letzterer sich auf rund 24 000 X beläuft. Ueber Anfuchen der beiden Sanitäts-Districtsvertretungen Gottschee und Rieg hat die lrainische Spaicafse zur theilweisen Deckung 12.000 X beigesteuert, die Trisaller Kohlcngewerlssellschaft (unter gewissen billigen Vorbehalten, die sich auf die Aufnahme von Vruderlademitgliedern beziehen) ein unverzinsliches Dar-lehen von 6000 X zugesichert, der lrainische Landes-ausschuss ebenfalls einen Iuschuss von 6000 X bewilligt, so dass die benüthigte Summe voll aufgebracht und der Aus- und Umbau der Ausführung im nächsten Baujahre nahegerückt ist. Nun taucht aber eine neue Schwierigkeit auf. Soll der Umbau aus Raumersparnis und dem Plane gemäß den Hauptelngang von seitwärts erhalten, so hat er leine Zufahrt, denn die angrenzenden Parcellen stoßen unmittelbar au das bestehende Spitalgebäube. Vielleicht gelingt es, die nördliche dieser Parcellen läuflich zu erwerben, obwohl sich bei der südlichen ein Servitutsrecht leicht nachweisen ließe. Im Interesse der Humanität wäre es zu erwarten, dass kleinliche Privatvortheile davor zurücktreten und das Zustandekommen eines dringend nothwendigen Krankenhauses nicht erschweren. — (Ein Marltbieb.) Auf dem am 2. d. M. stattgefundenen Waren- und Vlehmarlte in Sagor wurde ^ von der Gendarmeriepatrouille daselbst der in Prebukovje ! geborene, nach Vednja in Kroatien heimatszusländige ' Holzwarenhaufierer Michael Majcen beim Diebstahle von Kleidungsstücken betreten. Der Dieb wurde dem Bezirksgerichte in Littai eingeliefert. —ik. * (Vermifst) wirb seit ungefähr 15. v. M. der 60 Jahre alte Maschinist in der Cementfabril Prasch-niler in Stein, Namens Valentin Golob, welcher angeblich in Oberlaibach geboren und dahin zuständig ist. Das auffällige Benehmen und unregelmäßige Erscheinen des Genannten in letzterer Zelt lässt die Vermuthung zu, dass er geistig nicht mehr normal war. Die erforderlichen Erhebungen wurden eingeleitet. —r. ---(Die heurige Weinernte) hat in einigen Gegenden Krains sowohl qualitativ wie quantitativ ein sehr günstiges Ergebnis geliefert. Im Wlftpacher Thale war wie der Weinbau-Wanderlehrer Gombat im «Kmetovalec» constatiert, eine solche Weinernte in quan-titativer Hinsicht seit dem Jahre 1873, in qualitativer Hinsicht seit dem Jahre 1683 nicht zu verzeichnen. Ein« zrlne Mostsorten weisen 17 bis 26 pllt. Zuckergehalt auf. ' Aber auch in Unterlrain ist das Ergebnis der diesjährigen Weinernte recht zufriedenstellend, insbesondere in jenen Gegenden, wo die Weingärten rationell gepflegt und die Peronospora sowie das Ovdium in bewährter Weise be« kämpft wurden. Wird nun auch der Kellerwirtfchaft die "Her l^Mte ^ ------M^»»»»»«»»»»» ^'^'. ? Hund . '^ s""' aber es war nur ein «' btte °. - ""werfen des Schlittens ver- ^>r>te sich^^f Schüssel-^A"N .""er wie V b"n Sprechenden um, sein V^rl " den N ""e Gewitterwolke. '/d?> hat? «°^l aufnehmen konnte, den oufl. sagte der eine !«/Mustg7"em Tone, und nun schwiegen °^3ück ^"e j seme Augen irrten ^'^^ ^sti^"' ""er der Jäger halblaut -U"b wie ein gefällter .«"Härenen ^ mit dem Gesüht auf ein krampfhaftes ' ^« b »> ein. b^ eine heiße, l ^>d ^' "' üblich bemerkte einer ^H^i.^se. und der Hund ist ' '""en Herrn jedoch nicht in >der letzten Nolh verlassen haben! Er gieng ihm ja nie von der Seite!» .,.««-«. «Ja,» entgegnete em anderer, em gelernter Wald-mann «und was mich wundert, die Bestien sind alle erschossen, sie haben sich nicht untereinander erwürgt l» Stein richtete sich auf, feine Augen lagen tief in ihren Höhlen; er sah ganz verändert aus. «Der Schlitten ist nicht umgeworfen!» sagte er in dumpfem Tone und wies auf das unverfehrte Gefährte. «Der Schuft hat gelogen und unseren Herrn feige ver-lassen! Kommt er mir noch einmal vor die Augen, bei Gott, ich schieße ihn nieder wie einen tollen Hund!» Einer der Jäger hatte unterdessen den Kampfplatz weiter untersucht und kam bis an den Kiefernstamm. «Hier ist der Graf gestanden und hat sich den Rücken durch den Baum gedeckt,» sagte er. «Hier sind seine Stiefelabsätze in den Schnee gedrückt. Nach der Lage der todten Raubthiere kann er sie aber von hier aus unmöglich alle allein erschossen haben! Es muss ihm also jemand zu Hilfe gekommen sein!» «Sie haben ja auch das Pferd nicht gänzlich aufgezehrt; sie sind folglich dabei überfallen und nieder-geschossen worden l» sagte ein zweiter Forstmann. .Herr Stein,» rief ein Knecht freudestrahlend. '.hier sind eine Menge Pferdefpuren, die alle nach Wirfel führen. Vielleicht sind die Jäger der Gräfin, die ja immer beritten sind, rechtzeitig dazugekommen l» «Hier, wo der Graf gestanden ist, ist aber auch Blut!» sagte ein dritter halblaut und wies auf einen dunklen Fleck im Schnee; es wc»r da« Blut des getreuen Trim, das diefer für semen Herrn vergossen hatte. (Fortsetzung loht.) gebürende Sorgfalt zugewendet, so werden die heurigen Weine unseres Kronlandes zu entsprechenden Preisen leicht Abnehmer finden. — (Ernte - Crgebnisse.) Aus Stein wird über die heurige Ernte berichtet, dass dieselbe im dortigen Politischen Bezirle als eine mittelgute bezeichnet werden lann. Besonders gilt dies von den Brotfrüchten, während die Kartoffeln überwiegend ein fehr gutes Erträanis lieferten. Die Ernte an lkraut und Rüben ist schlecht ausgefallen, was der großen Dürre in den Sommermonaten zuzuschreiben ist. —0. — (Touristisches.) Während der heurigen Sommerszelt find in der Ortschaft Alpen, politischer Aezirl Radmannsdorf, 308 männliche und 50 weibliche Touristen angekommen. Von denselben waren 201 au« Kram, 146 aus anderen österreichischen Provinzen, 2 aus Ungarn, 5 aus Deutschland. 3 aus Italien und 1 aus England. —0. — (Zum Fremdenverkehre in Krain.) Die Orte ttronau und Würzen zählten im Laufe des heurigen Sommers 42 männliche und 73 weibliche, zusammen 115 Fremde aus Krain. Von diesen verblieben dortselbst: 5 bi« sieben Tage, 10 bis drei Wochen, 46 bis vier Wochen, 26 bis fünf Wochen, 37 bis sechs Wochen und 9 über sechs Wochen. — Kronau hat eine Höhenlage von 812, Würzen eine solche von 849 m. -0. — (Raufhändel.) Am 28. v. M. um 1 Uhr früh geriethen in St. Georgen bei Krainburg mehrere Vurfchen aus St. Georgen und Mitterdorf in einen Streit, wobei der Bursche Franz Kristan aus Mitterdorf etliche Schnitt- und Stichwunden erhielt. Als Thäter wurde vom Beschädigten der Taglöhner Franz Pajer bezeichnet. Weiters gab der Bursche Franz Oloren aus einem Revolver oder einer Pistole gegen die Burschen Franz und Andreas Kristan einige Schüsse ab; Andreas Kriftan wurde an der rechten Hand verwundet. Pajer und Oloren wurden durch die Gendarmerie dem Bezirksgerichte in Krainburg eingeliefert. — In derselben Nacht erhielt der Fabrtks-arbeiter Thomas Hafner vor einem Wirtshause w Vava, Gerlchtsbezirl Kronau, bei einer daselbst stattgefunden«» Tanzunterhaltung drei Schnittwunden und wurde ins Werlsspital nach Sava überführt. Als Thäter wurden die Fabrilsarbelter Iofef Gregori und Jakob Partl eruiert und dem l. k. Bezirksgerichte in Kronau eingeliefert. 1. — (Von einem Ochsen getreten.) Als am 27. v. M. nachmittags die Besiherssöhne Jakob und Johann Ogrizel in Mautersoorf, Gerichtsbezirl Adelsberg, Mist aus dem Stalle räumten, kam auch der 8 Jahre alte Knabe Anton Ogrizel in den Stall und spielte mit den Ochsen, indem er sie mit den Händen stieß. Plötzlich schlug der eine Ochs den Knaben mit dem Hinterfüße nieder, fo dafs er unter den danebenftehenden Ochsen fiel. Dieser erschrak und trat mit den Hinter« süßen auf den Knaben, wobei letzterer schwere Verletzungen erlitt. Der Knabe musste ins Landesspital nach Laibach überführt werden, wo er am 30. v. M. starb. —1. — (Viehmarlt inSag 0 r.) Der am 2. b. M. abgehaltene Viehmarkt in Sagor hatte, vom schönsten Herbstwetter begünstigt, einen zahlreichen Viehauftrieb aufzuweisen. Es stellten sich außer den Fleischhauern aus Laibach auch Viehhändler aus Steiermarl in großer Anzahl ein. Obschon Mangel an Mastvieh herrschte, wurde doch ein ziemlich großer Absah erzielt; namentlich lauften die Steirer Viehhändler einen größeren Transport auf. Die Vlehpreise waren durchweg« hoch. —ik. * (Ertrunken.) Am 30. v. M. siel die ohne Aufsicht gelassene breijährige Theresia Klepec, Tochter der Eheleute Georg und Anna Klepec in Borst, Gemeinde Podzemelj im Bezirle Tschernembl, in eine nichtumzäunte Hauslache und ertrank. —r. — (Postsparcasse.) Im Monate October betrugen in Krain die Einlagen im Sparverlehre 62.083-08 k, im Checkverlehre 3.662.984 5? k, die Rückzahlungen im Sparverlehre 58.961 82 k, im Check« verkehre 1.247.475 09 K. — (Seebad Vistiana) Die Functionsdau« des Sommer-Post- und Telegraphenamtes Seebad Siftlan» wird morgen eingestellt werden. — (Die Havana wird billiger.) Man schreibt aus Newyorl: Aus Cuba lommt frohe Kunde. Die Tabalernte, welche soeben aus den Marlt gekommen, wird als eine der reichsten bezeichnet, welche' jemals erzielt wurde, und außerdem soll die Qualität durch das jahrelange Brachliegen der Felder außergewöhnlich sein. Einer guten Mittelernle von 400.000 Ballen stehen diesmal 510.000 Ballen Primaware gegenüber. Der Wert wird von einem hiesigen Importeur mit 17.125.000 Pfund Sterling eingeschätzt. Jedenfalls werden die Fabri-lanten diesseit« und jenseits des Ocean» mit den Kriegspreisen heruntergehen müssen. — (Neubau einer vierclassigen Volksschule in Töplih-Sagor.) Da ander vierclassigen Volksschule in Töplitz-Sagor über 400 Schullinder eingeschult find, bei welcher Anzahl der Ueberfüllung einzelner Classen durch die bestehenden zwei Parallelabtheilungen nicht vollständig abgeholsen weiden lann, beschloss der Ortsschulrath daselbst in seiner am 30. v. M. ab» gehaltenen Eltzung dle Errichtung eine» neuen Gchul« Laibacher Zeitung Nr. 254. 2094 6. November iM^ Hauses, in welchem neben einer vierclafsigen Knaben- und einer vierclafsigen Mädchenschule auch die gewerbliche Fortbildungsschule entsprechend untergebracht werden soll. Nach Möglichkeit hätten im Gebäude auch räumlich getrennte Wohnungen für die Lehrer fowie die eines Schuldieners ihre Unterbringung zu finden. Die für den Neubau erforderlichen Baulosten wurden auf 100.000 X veranfchlagt. Mit dem Baue dürfte fchon im Jahre 1901 begonnen werden; in den Voranschlag pro 1901 wurde seitens des Ortsschulrathes bereits der Betrag von 14.000 k als erste Vaufondsrate aufge-nommen. —iic. — (Ein Branbleger und Einbrecher.) Am 31. v. M. nachts kam im Stalle des Besitzers Matthias Bulovec in Ruhbach, Gemeinde Tschermoschnitz, ein Feuer zum Nusbruche, welchem der Dachstuhl, 10 Hühner, einige Wäsche, verschiedene Wirtschaftsgerathe, weiters die beim Stalle befindliche Streu und die Schweineftallungen zum Opfer fielen. Zwei Schweine wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschlachtet werden mussten. Der Schaden beziffert sich auf 280 X. — Da bei Bulovec in derfelben Nacht ein Einbruchsdiebstahl versucht wurde, lenlte sich der Verdacht der Brandlegung auf den Gewohnheitsdieb Franz Brinslelc aus Werschitz. Derselbe gestand nach längerem Leugnen sowohl die Brandlegung als auch den versuchten Einbruch ein und wurde dem l. l. Bezirksgerichte in Mottling eingeliefert. —e— .*. (Thierquälerei.) Franz Pfeifer, Knecht in der Schellenburggafse Nr. 4, schlug gestern abends im Stalle auf ein Pferd derart los, dass es sich losriss und durchgieng. Das Pferd rannte in der Stadt herum und wurde erst am Valvasorplatze von zwei Sicherheitswachleuten eingefangen. Pfeifer wurde wegen Trunkenheit und Thierquälerei verhaftet; es wird gegen ihn die Straf-amtshandlung eingeleitet werden. ,*, (R auf excess.) Gestern kam es in der Kosler'schen Nierhalle zwischen mehreren Burschen zu einer Schlägerei, wobei ein gewisser Eotman schwer verletzt wurde. Derselbe wurde ins Landesspital überführt. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Die «Geisha, übt un. geschwächt ihre Anziehungskraft aus, wie der zahlreiche Vefuch der gestrigen Rcprife zeigte. Die Aufführung selbst stand jedoch nicht auf gleicher Höhe mit der vorangegangenen, das Orchester war nicht immer in Fühlung mit den Sängern und dem Chore, in der Prosa ergaben sich bereits Gedächtnislücken, der Chor versagte hie und da — kurz es thut neuerlich eine eingehende Probe noth. Unter den Hauptlraften ragte Fräulein Eckerth hervor, welche die Rolle Mimosas wieder gesanglich und schauspielerisch mit großem Erfolge zur Geltung brachte. Die Molly war diesmal mit Fräulein Schulz besetzt, welche neckisch und niedlich — fast zu niedlich für eine Tochter Albions — ausfah und recht niedlich und schallhaft in Gesang, Spiel und Tanz, freilich unter Verzichtleistung auf eine besondere Charakterisierung, war. Das hübsche Duett im ersten Acte litt Schiffbruch, woran übrigens alle Be-theiligten Schuld trugen, die anderen Nummern brachten jedoch Fräulein Schulz freundlichen Beifall und Blumenspenden. Herr Rochell fchlen minder gut disponiert, ersang sich aber neuerlich mit der Gesangseinlage «Mei Girl» sehr warme Anerkennung. Vortrefflich gestalteten die Herren Pistol und Schiller ihre Rollen. Unsere Bemerkungen hinsichtlich des Marschoctettes im ersten Acte blieben unbeachtet, es verpuffte daher auch gestern wirkungslos. ^. * (Militärconcert.) Wie viel unser Kunst-leben der ausgezeichneten Militärkapelle verdankt, die das Hauptcontingent bei Concertaufführungen beistellt und die Theatermusil besorgt, soll jederzeit dankbar anerkannt werden. In einem aus dem Jahre 1850 stammenden Aufsahe über österreichische Militärmusil schildert Hanslick die Vorzüge derselben und weist prophetischen Geistes auf ihre künstlerische Mission hin. «Die Regimentsbanden find wahre musikalische Missionäre, welche in stumme Gegenden mit Sang und Klang einziehen, das fröhliche Evangelium der Kunst zu predigen.» Als fensationelle That, die großes Auffehen erregte, wird dann weiter die Aufführung einer Composition von Berlioz durch eine Regimentskapelle hervorgehoben. Welch riesige Fortschritte die Militärkapellen dagegen auf dem Gebiete der Kunst in einem halben Jahrhunderte gemacht haben, beweisen wohl am kräftigsten ihre jetzigen Programme, in denen selbst die schwierigsten Werke moderner Componisten nicht fehlen, ohne dass das Publicum darin Außerordentliches erblickt, denn es hat sich inzwischen gewöhnt, den Militärmusiken die schwierigsten Aufgaben zuzumuthen, und hat darin recht. Von diesem Gesichtspunkte aus künnen wir auch die Vortragsordnung des Concertes der Musikkapelle de« l. u. l. Infanterieregiments Nr. 27 beurtheilen, das zum Besten des Pensionsfonde« öfter» reichischer Militärkapellmeister am 4. November in der Tonhalle der Philharmonischen Gesellschaft veranstaltet worden war. Da« Programm musste selbst den verwöhn» testen Musikfreund befriedigen; wa« aber weit wertvoller w. e« zewahrt« nicht minder dem musikalisch Gebildeten hohen Kunstgenuss. Einem Gebote der Pietät folgend, eröffnete zur Erinnerung an den Sterbetag F. Mendel-fohN'Bartholdys dessen jugendlich-feurige Ouvertüre zu «Ruy Blas» das Concert. Wie Herr Kapellmeister Theodor Christoph dieses schöne Werk sowie die sol» genden Nummern vorbereitet hatte, wie er sie dirigierte, ist des höchsten Lobes würdig. Er brachte eben aus dem Orchester alles heraus, dessen es fähig ist. Unser Gewährsmann Hanslick bemerkt sehr richtig, dass jede Kunst in ihrer Technil eine Seite besitzt, welche nur durch anhaltenden Fleiß ausgebildet werden kann, und diese technische Seite ist beim Zusammenwirken vieler noch ungleich wichtiger als beim einzelnen Virtuosen; deshalb wird die Kunst, wenn es auch gegen idealistische Theorien verstößt, durch Subordination gefördert. Herr Christoph versteht es nun vor allem, dem Orchester seinen Willen und seine Energie zu suggerieren; dass ihm die ausgezeichnete Qualität desselben, insbesondere des Vläserchores, hiebet entgegenkommt, ist felbstverständlich. Hinreihende Wirkung übte wieder das herrliche Vorspiel zum dritten Acte der Oper «Die Meistersinger» von R. Wagner, dessen Steigerung sich förmlich architektonisch aufbaute. Ein gleiches Meisterstück vollbrachte das Orchester mit dem Vortrage von «Siegfrieds Tod und Trauermarfch» aus der «Götterdämmerung», dessen blendende Orchestereffecte mit dramatischer Wucht, wobei besonders die ausgezeichnete Nlechharmonie Hervorragendes leistete, glänzend zur Geltung traten. — Eine Novität, der man mit berechtigter Spannung entgegensah, bildete den Beschluss des Concertes. Es war das die Ouvertüre zu dem vlelumstrittenen Werke Siegfried Wagners «Die Bärenhäuter». Ob ihm das künstlerische Erbe des Meisters überkommen ist? Wer mag die Frage bejahen, wer verneinen! Eine Bedingung erscheint uns in dem Tongemälde, dem ein erklärender Text zuHilfe tommt, jedenfalls erfüllt: Wir haben eine logifch zusammenhängende Tonsprache vor uns, die ja die Sprache des musikalisch Gebildeten ist. Jedes Talent sucht das Aus-drucksgebiet seiner Kunst zu erweitern, und wenn auch die Ouvertüre — die Oper kennen wir nicht — leine neuen musikalischen Welten erobert, so weist sie doch viel ursprüngliche Kraft, virtuose Behandlung des Orchesters und selbst melodisches Empfinden auf. Freilich wird die Tonmalerei zu weit getrieben, und der Teufels-spul überschreitet zweifellos die Grenzen des Charakteristisch-Schönen. Vühnengreifbar, kräftig ist hingegen die Charakteristik des Bärenhäuters ausgearbeitet, meisterhaft das Holzbläser-Fugato im Durchführungstheile, poetisch schön klingt das Thema des Ewig-Weiblichen. Die Ausführung gehört zu den schwierigsten Aufgaben für Orchester, nur eine Unsumme von Fleiß und Können vermag fie würdig zu lösen — kurz eine Feuerprobe für Dirigenten und Orchester, die beide glänzend bestanden. Rauschender Beifall folgte jeder Nummer seitens des zahlreichen Publicums, ja es schien fast, als wollte dasselbe eine Wiederholung derselben erzwingen. — Das Concert zeichneten u. a. durch ihre Anwesenheit aus: Seine Excellenz Divisionscommandant FML. v. Höchsmann, die Obersten und Regimentscommandanten R. v. Franck und v. Reinerz fowie viele Stabs- und Oberofficiere, Hofralh Graf Dr. Schaff -gotfch und viele Würdenträger und Honoratioren aus Civil- und Militärlreisen. ^, — («I^udl^'anski Avon».) Das November-hest dieser Monatsrevue enthält Gedichte von Onjegin, Carmen, T. Dolsov und Otto Zupaniii, die Erzählung «^t» ^uiiimaia» von Rado Murnil, ferner die Artikel: «Aus den Briefen Georg Vubic'» von Ivan Subic, «Die erste flovenische Kunstausstellung» von N. Aslerc, «A. M. Slomöel. von A. Ailerc, «Tolstoj und dessen Roman »Auferstehung'» von Ivan Prijatelj, «Ium Andenken an Dr. Ianlo Pajl» von Milan Pajk, «Die Taubstummenanstalt in Laibach» von Josef Ar mit. In den Rubriken «Bücherneuheiten», «Musik», «Bildende Kunst», «Unter den Revuen» und im «Feuilleton» finden sich unter anderem Beiträge von Fr. Ileiie, Dr. Josef Tominiek, V. Rutar, 2. Pah or und K. Schweiger. — («Der Stein der Weifen.») Das uns vorliegende 9. Heft hat folgenden Inhalt: Zur Zahn-Heilkunde; Der fpinnbare Stein (Asbest, mit zwölf Illustrationen ; Die Abplattung der Erde und die Mittel, sie zu messen; Wettersäulen (mit vier Illustrationen); Die Brennmaterialien und ihr Heizwert; Höhlen in Ungarn (mit fünf Illustrationen); Vie Gewinnung des Aluminiums mittelst Elektricität; Der Niagarafall (mit drei Illustrationen). Außerdem vielerlei Mittheilungen aus dem Thierleben, der Astronomie, der Technik und Elektrotechnik, der Weltwirtschaft, dem Beleuchtung«-Wesen, der Land- und Forstwirtschaft u. f. w. «Der Stein der Weisen» (A. Hartlebens Verlag, Wien), der seit dreizehn Jahren der Popularisierung der Wissenschaften obliegt, erscheint in reichillustrierten halbmonatlichen Heften im Umfange von 32 Großquartseiten und mit 30 bis 40 Illustrationen, und tostet das Heft nur 60 n. Alle w dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen find durch die Buchhandlung Jg. v. Klein» mavr H Fed. Nambera in 2all>ack »u buleben. Telegramme des k. k. Process Oilsner. ^ Pisel, 5. November. Das Kreisgericht M beauftragte die Gendarmerie, Erhebungen zu P>H^ ob Dr. Baxa am 28. October in Tabor war. gefchah infolge einer beim Kreisgericht elngel", ,^ Anzeige, dass Dr. Baxa am 28. October '« "" A einem Gespräche mit dem Zeugen Peschal geM" ' ^t Letzterer soll sich von Baxa verabschiedet YA" ^e den Worten: «Also seien Sie ganz beruhigt, ' ^ holung des Facultätsgutachtens. ob "N ," M Mensch eines Lustmordes fähig sei; die ^onn° ^ dass der Schnitt am Halse der Hruza «'« ^ ^ schnitt sei; die Exhumierung des vorgefunoenr ^ ^ das Slelet der Klima bezeichneten Skelettes. ^ wahrscheinlich sei, dafs diefes Slelet mchl " ^. Klima fei. Nach ausführlicher Begründung " ^ träge feitens des Vertheidigers ergreift oer ^« anmalt das Wort. Im weiteren Verlaufe^ ^ lommt es zwischen dem Vertheidiger und dem ^, der Familie Klima, Dr. Pewny, z« "Nl" einandersetzungen. Ein PestfaU in Bremen. ^, Bremen, 5. November. Das ^H ^ macht bekannt: Beim Seemann Kunze. """ h,st 27. October mit dem Ampfer «Manenb^B angekommen war, wurde eine Erlranlunu ^sM bacteriologisch festgestellt. Es wurden aur maßregeln getroffen. ^ ^«D^« Bremen ' 5. November. Der Damp ^ bürg-, mit welchem der an Pest ertta"" Kunze hier eingetroffen ist, kam von Ro"' Agram, 5. November. Mste" >an?HW. ' ^ spechung von 80 Bürgern statt, ^e ^ A'^j Fackelzug zu Ehren des . zu veranstalten. Es wurde em MN" ^ Fij die nothwendigen Vorbereitungen "enr My^ Lyon, b. November. Nnlassl'A ^ M,^ des Earnot-Denkmals hat der N w^ g<^ an den Präsidenten Loubet em Teleu ^l ^ worin er an die Mithilfe ^arnots " ^ete"H/ Annäherung der befreundeten und ve ^ W,^ zu einem wesentllich edlen Zwecke erm ^ ^ Loubet erwiderte mit Dank P»/ theilnahmsvoller Sympathie. lA Paule"" Verehrung und Erinnerung an on- - ^ ^ und Carnot in gleich andächtlger ^onne)'DI Ageu (Departement Lot " ^de^« vember. Gestern abends scheuten"'^' Mpb ß^ in Mafe besitzen und dassH n -K" ^ füllen beginnen. Man befürcht" Mh> "" der Rebellion in lifchen colonialen Regimenter entlassen werden. ^^—> jacher Zeitung Nr. 254.____________________2095 6. ^n,w 1900. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. «r^^.ln b. November. Dr. Dolenc, l. l. Gerichtsauscultant; kl°"-Anvat, Rudolfswert. " 3idau, Mediciner; Mihly, «lo^!'. ^""le; Stipftayer. Veamter, Graz. — Voc.asini, » MundbesHer. Pirano. — Ierovollt. Bauleiter, Klagenfurt. Kuli« V5l St. «arlhlmä. — Zajc. Buchdrucker, s. Gemahlin, ^ w^'tnen). — Trocher, Besitzerin. Prezid (Kroatien), lvcisler «."?' Studcnt; Äeingruber. Kaufmann; Rosen. IM '^'""ßhändler; Leidlmaier, Lackenbacher. Lehner. Roth. »icilen^ Ü?' kernig. Stirn, Horn. Martin. Gluck. Schwarz, Vez r,««'. ^ Wachcnreiter. Mediciner, Wien. — Dr. Gallasch, tt«?' ^l ° vembe r. Karl Venöina, Schuldienerssohn, ?b I' ö"«strahe 6. Tuberculose. - Gertraub Primc. Besitzerin. >ei>^ '^'"'llnsgasse 19. Marasmus. - Maria Maöel, Nrbei. '^ >!-, «ralauerdamm 14. Oeäema pulm. Meteorologische Bcobachtungen in Laibach. -^»^^He3()6.2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z ^s Hü" §Z ^.,. ^ «nstcht GHZ -^!«^ Z° ! ,^ ^ g^A^sM^I 8 6 3l. schwach ! oewöltt^I ^s^^ ?39 7 6 b NW. schwach halb bewölkt^____ T« ^ > ^9 4 , 3 3, NN. schwach , bewVM > 0 0 "»all: ß.'.^eemittel der gestrigen Temperatur ? b°, Nor. ^^erantworMHer Redacteur- «nton Funtel. ^nnöesttzeäter in^Laibach. "stell«. Miitwoch, 7. November Unger. 3a». wu^ Hofgunft. ^^N'pltl ,n vier Nufzügen von Thilo von Trotha. DM^ Meilage. "WW (4i4i) Unserer heutigen Nummer (Gesammtauflage) liegt ein Prospect bei über Hamerlings Werke. Von Hamerlings Werten beginnt soeben eine neue Lieferungsausgabe zu erscheinen und wird die erste Lieferung auf Wunfch bereitwilligst zur Ansicht gesandt von Jg. v. Kleinmayr A Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Fußbodenlack Farbe und Glanz in einem Strich, rasch trocknender, dauerhaster Anstrich. Erhältlich bei Vrüder »berl, Laibach, Francis, canergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. («35) 11—8 Der neuen Weiblein Lust und Leid schildert Ernst von Wolzogen in seinem neuesten Roman „Dai dritte Ge«ohleoht". Mit Illustrationen von W. Caspari. Preis K 120, geb. K 180. In kecker, geistreicher Weise behandelt dieser Roman die Frauensrage. Jedermann raun Ihn lesen!!! In allen Salons spricht man davon!!! Id kurzer Zeit wurden 80.000 Exemplare vertonst. Liebhaber-Ausgabe ans Büttenpapier (originellste Aus-stattnng) zum Jubiläum des Verfassers mit eigenhändiger Namenszeichnnng des Verfassers, Preis K 6—, erscheint Anfang November. (4142) 2—1 Zu beziehen durch die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg X.*ibaoh, OongpretvpUtz 2. Franz Wilhelms abführender Thee (4707) von 26-26 FRANZ WILHELM Apotheker in Neunkirchen (Niederösterreich) ist durch alle Apotheken zum Preise von 1 fl. öst. Währ. per Paket zu beziehen. Generaldepöt für Krain: Laibwh, Marieaplatx, Apotheke ,zum gold.Hirschen' des Herrn Josef Mayr. Von tiefstem Schmerze gebeugt geben Flau Nina Veunig als Mutter und Vineenz Vennig, «lnclia. ptilluzioplli», als Bruder Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgelirbten, engelguten Sohnes, beziehungsweise Vruoers , Paul welcher am b. November nachmittags im Aller von 19 Jahren in ein besseres Jenseits abberufen wurde. Das Begräbnis findet Mittwoch, den 7. November, nachmittags um halb b Uhr. vom Trauerhause Vallhausgasse Nr, 8 aus statt. Die heil, Seelenmessen werden in der Pfarrkirche zu Maria Versündigung gelesen werden. Der unvergessliche Verstorbene wird dem from-men Nndenlen empfohlen. Laibach am b. November 1900. jehone Wohnung LLle*eÄ,mern und Zugehör, im Hoch- ltfM«e Z,ls™ Wr-10 *n der Bömer- u a- * ebruar k. J. m vermieten. ^^--~^_____^ (4188) 1 Wohnung llbör- istSi«r }locM> vier Zimmer und Zu-^•ttj? der »•rrenga.ie Nr. 7 xu ^"^--!-L__ (4144) 3—1 der ,Triester Fi™a ^bensmittel-Branche Jn . SUCht (4139)3-1 '%! hm a((,uJür Krain Ari^ötr«tP L zu "hernehmen hätte. (^--^!!!l!!iu^erbeten- F.rm. 297_ u ~Zi[dr7F78/27 fi?** «ÄifÄ da se Je izvrAil v tu" ^Ünioo^m re«iatru Pri tvrdki: i°^lin ln P°sojilnica \ 2^ z\ reg»strovana za-dh podl«Ki Hi?eomeJeno zavezo H> Ä'i da 8e d°*edan*a Ä^edez2adruge08tanela Ävv^nar«en, rarere «vojih Üm^im kUraJ ^no»! in » 8Vojim V^Ofti v "OrnPre^rbovali »vo- t^d8CPOdar8tvu P°trebna a; sprejema in obrestuje hranilne vloge ter vloge v tekoöem raèunu; b) si pridobiva nadaljna denarna sredstva, kolikor so za dosego za-družnega smotra potrebna, g svojim zadružnim kreditom; c) daje svojim èlanom posojila; d) oskrbuje svojim èlanom inkaso. NaCelstvo obstoji iz naèelnika in Seat odbornikov, katere izvoli obèni zbor za eno leto. Dan, lira, kraj in dnevni red obö-nega zbora razglasiti je vsaj osem dni prej po v uradnici nabitem na-znanilu in po razpisu v glasilu Go-spodarske zveze «Narodni gospodar», izbajajoèem v Ljubljani. Ce zgoraj navedeni list preneha, ali èe drugi tehtni razlogi govorijo za spremembo zadružnega glasila, doloèi naèelstvo skupno z nadzor-stvom tisti list, v katerem se ima v bodoèe obèni zbor razglaöati ter na-znani to svojim èlanom vsaj en mesec pred razpisom prvega slede-èega obènega zbora z oznanilom, na-bitim v uradoici. Tudi vsa ostala razglasila zadruge vrsijo se na v predstojeèem opisani naèin. Zaveza zadružnikov je neomejena v zmislu zak. z dne 9. aprila 1873, at. 70 drž. zak. Naèelstvo razglafia svoje sklepe po potrebi z oznanili, v uradnici na-bitimi, in podpisuje v imenu zadruge na ta naöin, da se podpiSeta dva uda pod zadružno tvrdko; b) izbris izstopivSega ölana na-èelstva Janeza Gamsa, in c) vpis novoizvoljenega èlana na-Èelstva Janeza Mauca, župana in posestnika v Tomislju b. sf. 21. C. kr. deželna kot trgovmska sod-nija v Ljubljani, odd. Ill, dne 2b. ok-tobra 1900. (3706) 2- 375/00 3. Versteigerungs-Ediet. Auf Betreiben des Paul Lakner, Be« sihers in Verdrtng Nr. 7. vertreten durch den l. l. Notar Anton Kupljen. findet am 30. November 1900, vormittag« 11 Uhr. bei dem unten b«. zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 4, die Versteigerung der Liegenschaften Grund» buchs-Einl. I. 492 der Catasiralgemeinde Majerle und 159 der Cawstralgemrinde Döblitsch statt. Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sind auf 2469 li und 1199 li bewertet. Das geringste Gebot beträgt 1646 K und 799 k; unter diesem Betrage findet ein Verkauf nicht statt. Die Versteigerungsbedingungen und die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden (Grundbuchs-. Hypotheken« auszug, Eatasterauszug, Schähungsproto-lolle u. s. w.) können von den Kauflustigen bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 4, während der Geschäftsstunden eingesehen werden. Rechte, welche diese Versteigerung un« zulässig machen würden, sind spätestens im anberaumten Verfteigerungstermine vor Beginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten. Von den weiteren Vorkommnissen des Versteigerungsverfahrens werden die Per« sonen, für welche zur Zeit an den Liegen» schaften Rechte oder Lasten begründet sind oder im Laufe des Versteigerungs» Verfahrens begründet werden, in dem Falle nur durch Anschlag bei Gericht in Kenntnis geseht, als sie weder im Sprcn» gel des unten bezeichneten Gerichtes wohnen, noch diesem einen am Gerichts» orte wohnhaften Zuftellungsbevollmäch« tigten namhaft machen. K. l. Bezirksgericht Tschern^mbl, Ab-theilung II, am 19. September 1900. (4082) C. 192/00 Oklic. Zoper Heleno Novak iz Dolenje-vasi, Andreja Cope in Marijo Ocepek iz Cirknice, oziroma njihove nepo-znate dediöe in pravne naslednike, katerih bivaliftöe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Cirk-nici po Jožefu Ponikvar, posestniku v Girknici, zastopanem po gosp. c. kr. notarju Leopoldu Vehovar v Girknici tožba zaradi ugotovitve plaèila in za-staranja hipotekarne terjatve v znesku 197 gld., oziroma 31 gld. 7 kr. in 32 gld. 57 kr. Na podsfavi tožbe odreja se narok za ustno sporno razpravo na dan 12. novembra 1900, dopoldne ob 9. uri, pri tej sodniji, v sobi St. I. V obrambo pravic tožencev se postavlja za skrbnika gospod Matevž Zavrfinik, posestnik v Cirknici. Ta skrbnik bo zastopal tožence v ozna-menjeni pravni stvari na njih ne-varnost in stroske, dokler se ti ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Cirknici, odd. I, dne 29. oktobra 1900. (4016) 3-1 105/00. Edict. Vom k. k. Kreisgerichte in Rudolfs-wert wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Frau An-tome Edle von Fichtenau in Rudolfswert mit dem hiergerichtlichen V schlusse vom 22 October 1900. T. Z. 105/00, die Einleitung der Amortisierung der auf Grund der Schuldobligation vom 30sten Juni 1814, der Emantwortung vom 18. Jänner 1849 und der Cession vom 24. Februar 1849 auf der Realität Einl. Z 96 der Catastralgrmeinde Rudolfswert für Nmalia, Iosefa und Tousaint Deu einverleibten Fororruna. k per 111 fl. 30 kr. ö. W s. N. bewilligt worden. Es werden daher alle di^i/makn, welche auf diese Forderungen Ansprüche erheben, aufgefordert, dieselben längstens bis 15. November 1901 bei diesem Gerichte so a/wiss anzumelden widngens nach fruchtlosem Ablaufe duser Frist über neuerliches Einschreiten der Gsuchstellerin d,e Amortisation der Ein. oerleibung des für diese Fo derung haftenden Pfandrechte« und dessen Löschung bewilligt werben würde. K. k. Krttsgericht Rudolfswert. Ab-theilung III, am 22. October 1900. vaikacker Neiwua Nr. 254. 2096 g. November 1900. Course an der Wiener Börse vom 5. November 1999. »««be« »Me««, 50«^««« Die notierten Course verstehen fich ln KronenwHhrun«. Die Notierung sämmtlicher Nctien und der «Diversen Lose» versteht stch per Etllck. ^ AU,,m»in« Slaal-schnld. "" "°" «inheitl. Rente in Noten Mai« »tooember p. «. 4 »»/<>. . . »7,5 97 55 w«ol.Febr..«u«.pr/,»/, »4 10 »4 3U »tse»»«tz«.«t««t»s<»lb»n> «llsabethbahn in »., steuerfrei. zu »4.000 »ronen . . 4"/, nl-»0 ll» ,c Kl«n,vuow. «00 ft.»,«. v. «». s«l,b..It«. »0« ft. ». «. 8. »»/,.........4»l> —4»» — »»/. v»n «» si......«4 - u« - »eld W«re V>« TUult« zn» Z«hl«»g »b«r»««»ene » 0blt»«t Vahn, (din. Et.) Vlll>. 4°/, . . . 94 — 94 90 Vllrllllberg« «ahn, .... 9b »b —- dto. dto. (»»98) .... 95 30 9« — Vbrs«b»u»«nlehen, v«l»«b. »°/, »00 »u »o» — 4«/, »raw» ««»»«»'«nlthe» . 97 50 — — «eld «are Ds»nbbri»ft »k. Voder, all«.»st,in50I.veil,4»/, 93 75 947Ü «..«fterr.Landt«'Hyp..«lnst.4°/, W«a 97 10 0«N.«ung. «anl 40'/^«hr. verl. 4«/,.........»7 75 9« 75 dt«. dt». 5ai«hr. verl. 4°/, . 9? 75 »«75 Gp»rcllfft,l.«st.,«0I.,»«ll.4<'/» 9S»5 99« Vls»ndllhn«Prtorilllt»« Obligation»». Ferb50 Gübbahn k 3«/» verz. I»nn..Iul< »iN»-s»a 3»4 - dto. k 5°/»...... »»9'bv »l>0 »5 Nng.»»Uz. «ahn..... «06------------ 4»/, Untertralner Nahnen . . 99 50 »on ,l«rft zss< (per Trull). «erzi»»lichc Lose. ««/» «obencrrbit'Ullse «m. »»»0 L4l - «43'— 8°/, .. ,, «km. »88» »,8'»5 234-5« 4»/«Dl!NllU'Dampfich, »00fl. , . 850 — 3?« 5«/, Donau'«egul..«ost . . . «Ü» 50 «54 50 N«»trzl»«ll«« »«»«. Vudap.'Vasilica (Do«b»u) » fl. »»40 l» 4« llreditlose »00 fl...... 3»l - »9« — «N»rh.L»<« 40 fl. «N». . . . »30 — »3« - Ofen« L«s« 40 fl..... ,3» — »»«- Palffy»L»ft 40 fl. «M. . . . »»9 — »31 — U»th«n»rruz,O,ft,««s.v., »0fl. 4»l>0 43 50 ,, „ ung. „ ,, 5ft. »0— «»-.. «ubolph'Üos« »0 fl.....«a — «» - TalM'Lose 40 si...... ,74-— »7« - Et.««j', abgst, »7« - »7» Vtallt«,.. Neue Wr,, Prio» rit«t«.»ctien Kk! sl. . . . 19? - »98' - - Ung.^allz. Efl, Nllber 415- 4<8 - Ung'Weftu^Raab'HrllzM'sl.T. 415 — 4«8 — Men« Loc»lb»hnen.«ct..G«l. — — --— Dank«». NngwOefi. Van! »»0 fl. . . »73 — «74 — Vantverein, Wiener, XXI sl. . 46» - 4?u - Under.^«lnst., vest,, »00 fl. E. 8«» —8?» — a - Aestnger «rauerei 100 sl. . - ^.„«zl« Montan Vtl,U!ch.. l)est.'alplnt ^""",«7^ Pr«»« '^M- Zalgo'larj. Tteinlohlen 10« . »" ^, ^ „EchlünImUHI^, Paplers. »«1 l<- «»« ^ .. „Eleyrerm,', Papilis. u.«'« "", .70" trisailer »°lilenn>.'««s. 7" st- <" " ,9z- Wafftnf,.»,,Oefi.«n W»> Pari«........, » ^ ^- Kt. Pttertour«......" zalut.». ^.z Ducaten...... > ',,9 l^«' »n.ssranc»^lack« . . , - ,:?zzll?" Deutsche «elchlbanlnoten . > '', »1, »:»' Italienische Äantnoten . - - _"!. «^ «u°el.««t«n....... '"" ma ¦H'r . r«ta*fcrt*flMft, PrtorltiUm, A«tt«a. I MMM r*r.. liihwi «Ml TalBtttm. ma Lo»-T«nünMnng. mMm €?• Mayer Sam.3b- 1X30.4. \^7"«cla.»l«x-0-«»olÄ.*,ft Privat-Depdta (Safe-Deposit«) ^ Vfntanf m Iw-EJuhm Id laito-CarrHf- mt wf •r**^Lr»^* Ijubljan8ka kreditna banka Laibacher Creditbank in Ijaibach, Spitalgagse Nr. 2. Kauf Und Verkauf aller Gattungen Honten, HfuAlu|»n)>lcre, Prandbrl«se, I,o»e, Mümen, Vulut«n etc. unter den coulantesUirt Bedingungen. Darlehen auf Wertpapiere gegen mäflige Zinwn. Versicherung gegen Verloaangivertait«. 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