Nr.tS A U Sreliag, dm 20. Sanner ty22 D«rwaU«»G» 2?W<^D?>INO?EI» WlMUWH^ Sur»t»«a ulies 4. lewptz» Zä. Abholen «onatü?^?! K. >5— Zustellen , , »^«1« ^» « » « » > Durch Post . .... » Durch Post viertelt..» »<» «>— Einzelnummer . « » ?» ZM Sonntagsnummer. » »> , Ausland! «onatttch . « V. 1^— v:t vei»?klun» der Mt««« O d» »«>-n«m-nt»wtraO tk« vlo»««i« IS» »wd». Ins«eat»nann«>l»«« in «ariboe »e« dev «dmtat tcatwad« Zmkdit«tz» «l.e» 4» i, vi« »« und MawUc, »« L«»r>b b«« vlockner «ml» Kol«, m Gr«« ttienreich» Nasteig«. ,-tt-ntra^ w »i« b» aSeie »«zck» gSIt-Mtth«»» S »2. Sohra. In Deutschland ist der Handel mit Zarenrubeln verboten und wird mit Gefängnis, sogar mit Zuchthaus bestrast. Vor Iahren hielt man es für notwendig, eine solche Verordnung zu schassen, um der Gefahr vorzubeugen, daß mit etwa nachgedrucktem Zarengelde die bolschewistische Propaganda in Deutschland bezahlt würde. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, daß jeder Nachdruck heute völlig unmöglich ist; die Verordnung aber blieb. Durch dieses Stigma, das in Deutschland dem Handel mit Zarenrubeln aufgedrückt wurde, unterliegt der inoffizielle Kurs, dessen Herausbildung sich natürlich durch leine noch so starke Verordnung unterdrücken läßt, einem starken Druck, so daß er sich auf etwa die Hälfte bis ein Drittel des internationale:» Kurses stellt. ./ Jedenfalls ist mit dem Zarenrubel zu rechnen. Er hat seinen Wert nicht verloren und lebt sort, einem Symbol gleich, im russische? Berkehrskonferenz der Nachfolgestaaten in Graz. Der Innenminister Wer das kroatische Vroblem. In einem Interview, das ein Korrespondent des „Agramer Tagblattes" vor einigen Tagen mit Herrn Dr. Voja Marinkovw, d^m neuen Minister des Innern, hatte, nahm der Herr Minister Gelegenheit, sich auch über das. kroatische Problem zu äußern. Der Korre-^ spondent brachte die vom Minister über dieses Thema geäußerten Gedanken in folgender Weise zum Ausdruck: „WaS die Verhältnisse in Kroatien betrifft, so erscheint es nahezu unglaublich, dak uie-^ mand einsehen will, wie kostbar für den Fortschritt des ganzen Staates die rasche Sa- j nieruug der dortigen Verhältnisse wäre. Zwei fellos muß diesem sogenannten „kroatischen Problem" seitens der Regierung die größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ohne die. loyale Mitarbeit der Kroaten kann dieser: Staat seine geschlichen Aufgaben nicht so er---füllen, wie dies der Fall sein sollte. Aber eben-' WKB. Graz, 13. Jänner. Unter dem Vorsitze ihres Präsidenten, LegationsrateS Lukes, begauu heute, in der Burg die Berkehrskonferenz der Nachfolgestaaten ihre meritorischen Beratungen. Die Sitzuug begann vormittags und wurde bis 7 Uhr abends weitergeführt. Die Verhandlungen begannen mit der Verlesung der Erposees der einzelnen Delegatio-n erzogen worden sind, sind nns in diesen drei' Iahren nicht nähergetreten, sondern haben^ uns noch von einander entfernt, weil wir-nns nur halb kennen lernten, was noch är-! ger ist, als damals, da wir uus aar nicht s kannten. Wir sind darn'.n verpflichtet, alle, unsere gefaßten Vorurteile fallen zu lassen,, iu das Volk zu gehen nnd dessen wahre Wün-, sche hier nnd dort kennen zu lernen. Von die-; sem Standpunkte aus betrachte ich die kroatische Frage als das wichtigste Problem unseres Staates nnd kann dieses nur derart gelöst werden, daß ehestens die Möglichkeit geschaffen wird, den wahren Witten des Volles zu konsultieren." Der allgemeine Eindruck, den diese Aeusze-rungen hervorrufen, ist gut, weil in der Auffassung der Frage eine den kroatischen Forderungen entgegenkommende Wandlung herausgelesen werden darf.. Wie erinnerlich, hat seinerzeit der Vorgänger des Herrn Ministers, 5>,err, Pribi^evü'', die merkwürdige.These ausgestellt, daß zwischen Serben und Kroaten, da sie ein Volk sind, Vereinbarungen gar nicht statthast wären. Die Hartnäckigkeit, mit-welcher dieses Prinzip von der Regierungsmehrheit verfechten >''r Verschärfung der Verhältnisse 1r< ^ viterlaude wesentlich beigetragen. , Wenn auck ?>err Dr. Marinkovm eiuer Verständigung zwischen Serben und Kroaten nicht direkt das Wort redet, so läßt er dach dieser Möglichkeit indirekt den Weg osfen, da er ja den wahren Willen des ValkeS konsultieren will, und das allein ist schon ein Zugeständnis, das in: Interesse der Sanierung sehr hoch bewertet werden darf. Weniger erfreulich kliugt das Geständnis, baß niemand einsehen will, wie wichtig die Sanierung der Verhältnisse in K^rNien für den allgemeinen Fortschritt im Reiche wäre. Wer und was alles nnter niemand verstanden werden darf, darüber gibt das Interview keine weitere Aufklärung. Nachdem aber der Herr Minister der Demokraten-Partei angehört und diese, wie zu hoffen ist, seine Auffassung teilt, so kann es sich nur nm die Radikalen handeln, nnd das will wahrscheinlich sagen, die Demokraten werden zu-guusleu der kroatischen Wünsche mit den Radikalen eine Lanze zu brechen habeiz Das Geständnis jedoch, daß wir uns srü-er nicht kannten nnd in den drei Iahren seit er Vereinigung statt uns kennen zu lernen, md uns näher zu treten, von einander ent-ernt haben, wirst geradezu deprimierend ind ist ein Beweis dasür, wie leicht und ober-lächlich die Lösuug des Problems unserer 5taatgründung vou den maßgebenden Fakto-en genommen wurde. Welche Arbeit, welche Energien und wel-he Zeit uuter diesem Fehler unnütz vergeltet wurden, läszt sich gar nicht abschätzen, und »er unbefangene Beurteiler der Vorgänge leht unter dein Eindrucke, daß die kostbaren moralischen Fundamente, die nach dem Zn-lünmenbruch zur Staatgründung mitgebracht wurden, unterschätzt und mutwillig zerstört mirden. Der Zarenrubel. Frankfurt, Ende Dezember 1!)21. Man ist in der Politischen nnd finanziellen Velt so sehr mit eigenen Sorgen beschäftigt, >aß man darüber den Maßstab verliert, der! 'roh aller Geschehnissen allen russischen Angelegenheiten zukommt. Man' konzentriert ein ganzes Interesse ans England, Frankreich, Amerika und die Schweiz und verliert die richtige Einschätzung des russischen Ge-rvichtes auf der Wage des Weltgeschehens. So hat man es verlernt, den Zarenrubel richtig zu bewerten, besonders in dein sonst mianziell gnt orientierten Deutschen Reiche. Nicht in-letzter Linie mag hierzu beigetragen ?aben, daß das russische Geld der Vorkriegszeit, der Zarenrubel, im Gegensatz zn Deutschland nahezu in der ganzen Welt zu einem bedeutenden Spi"lpapier geworden ist, denn es gibt außerhalb Deutschlands kaum eine europäische Handelsstadt, in deren Strafen dem Beobachter nicht immer wieder zahlreiche Scheine mit dem Bilde Peters des Gr"-ßeu und dem der großen Katharina in d^n Scbanseustern ausfallen. Daß die internationale Spekulation im Zareurubel eine so gros',e Verbreitung gesunden hat, findet seiu.e Ursache in mancherlei Gründen, aus deuen gerade diese Spekulation den großen ^ublsünnslreisen des Auslandes, die hierfür in Frage kommen, bes-m zders reizvoll erscheinen läszt. Zunächst ein .mal ist daS Zarengeld eine der wenigen W"ch !ruugeu der Erde, iu der Zahlungsmittel nich iubeliebigen Mengen nachgedruckt werdeu !Platten, Farben nnd Papier hiezn sind völlu ! vernichtet, so daß das Angebot in Zarengel nicht wie das iu zahlreichen anderen, beson ders östlichen Valuten durch die Noten Press in beliebigem Grade vergrößert werden kam Feruer weist man daraus hin, daß der Zaren rubel noch heute, obwohl er vou der Sowjet regierung seinerzeit für ungültig erklärt wor jden ist, das wichtigste Zahlungsmittel inner halb Nns'.lands darstellt nnd daß insbesonder !aus dem westlichen Europa zahlreiche Gold käufer sich des Zarenrnbels bedienen müsser iDer ganze Bauernstand Rußlands hält nac !wie vor an seinem Zarengelde fest, nnd am l dieser Faktor trägt weiter dazu bei, daß de jStaudvnnkt vertreten wird, eine russisch Währungsform sei ohne die Anerkennung de Zarengelde? völlig unmöglich. So hat sic denn für den Zarenrnbel ein großer internc > ,tionaler Markt gebildet. Sein Kurs stellt sn iin New flork unter verhältnismäßig gern !g?n Schwankungen auf 0.?5 Eeuts. Wichtig ^Märkte sind ferner noch Kopenhagen, Stoc ^holin nnd Paris, zwischen denen cbenfal! ^ ei nc, xe^e ^b itra ge. stat tsin.det» Amerika unv die von Genua. W5iB. Paus, 18. Jänner. Nach Meldungen ans Washington werden die Vereinigten Staaten die Einladung znr Konferenz von Genna erst annehmen, wenn die Washingtoner Konferenz vollständig beendet sein wird. Nach einer Meldung des „Matjn" ans Rom habe die amerikanische Regierung in einer Note an den italienischen Ministerpräsidenten erklärt, sie sei bereit, an der Konserenz von Genua teilzunehmen, wenn die Frage der Annullierung der europäischen Verbindlichkeiten gegenüber Amerika nicht besprochen werde. - Keine Relse Lenins nach Genua. Riga, 17. Jänner. Nachrichten aus Moskau zufolge herrscht in Sowjetkreisen keine besondere Freude über die Einladung nach Genua. Man hält die Einladung für einen Trick der Entente, um die „wirtschaftliche Intervention" gegen Rußland vorzubereiten. Lenin wird in keinem Falle nach Genua fahren. Seine Abreise würde große Schwierigkeiten innerhalb, her kommunistischen Partei Hervor- rufen, umsomehr, da der linke Flügel der Kommunisten mit Bncharin und Jgnatiew an der Spike jedes Kompromiß mit der westlichen Bourgeoisie ablehnt und die Reise Lenins znr heftigsten Agitation benützen würde. > Ungarn zur Konferenz ln Genua eingeladen. WKB. Budapest, 18. Jänner. (NTKB.) In der Nachmittagssihiing der Nationalversamm^ lung teilte Minister des Aeußeren Graf Bans-fy mit, das; Ungarn znr Konferenz von Genua eingeladen worden sei, und gab da? Programm der Konferenz bekannt. Teiegrammwechsel zwischen Voincare und Lloyd George. WKB. Pari?, 17. Jänner. (Havas.) Nach der vollzogenen Kabinettsildung richtete Ministerpräsident Poincaree an Lloyd Georgs ein Telegramm, worin er vle Versicherung erneuert, die er Samstag in der freundschaftlichen Unterredung gegeben hat, und feine Zuversicht ausdrückt, daß es dank dem gegenseitigen Vertrauen gelingen werde, die ver« .schiedenen,.. zwischen den beiden Ländern MvrVsrye» Iiir»«» ???. — ?Y. »»'»>> I!U »!>W» »«»^I-f jschwebent^n Fragen zum Besten der Inter-^cssen beider ^'änkxr zu lösen. (5r sei über--^ugt, daß die beiden Pl>l'er in« qemeinsl?« men Einvcrnehillen die Turchfiihrunq der .Verträge und die ^chnden'Aitilmchunqen sicherzustellen wissen U'eiden. Pren:ier?nitti>ter L.'koyd s^ieorqe U'ie>? in seiner (^Nvidernnli ciuf ProlitCln.lu der englischen Reciierunq snn, indem er in qro-f^en Zülien die Politik de^i enf^en ^^l'suuunen-lirbeitens mit ^innireich dnilei^te, nu der er jfcstzuhalten wünsche. Llohd t^>eorde betonte weiter?, daß die ^^e^^cihsnnc^ der ^rnntreich geschuldeten Repeirntic'nen an der beständiqen ^csttialtunq nn den Bestinl'nnnaeli des ^^er-trciges von Versnille'? von der luitischen Ne-'sliernnq qenieinsanie Interessen des frnn-.^ösischen und de-? englischen i-l^^olkes lietra6)tet werden, Inteves'en, .-,n deren Vevteidiqnnq die beiden Pölter .'i!,nn'n^enhnlten niiissen. Ter Premierminister erklärte, dosi es nnch sein Wunscli sei, die in <5chwebe l»esindlichen Probleme derart zu re-ieln, das; dadnich der europäische dbarakter der Entente Mischen den beiden Pöllern nicht beriihrt werde. . DerzSaemng der englisch-franzvflschen DerftSndigung. Paris, 17. Jänner. Poincaree hat sich, ^wie man von unterrichteter französischer Seite erfährt, nach seiner qestriqen Unterredung init Lloyd (^)eorqe optiniistisch qe'ins;ert. Der .franzi^sische Ministerpräsident hat sich hauptsächlich darauf beschränkt, die Darleciunqen des enfslischen Ministers fn>znhl)ren, da es ihm nach Laqe der Dinqe noch nicht lnöqlich war, selbst im Namen der nenen franziisischen VZegierunI .^n sprechen und Vereinbarungen M treffen. Poincaree hat aber den Eindruck c^ewonnen, das; eine Verständigung zwischen ^Frankreich und England auf einer fiir Paris annehmbaren (^jrlindlage möglich ist, wenn die Einigung auch nicht so schnell erzielt werden sollte, wie es in t5annes schien. Lord Eurzon ist beute mittags von Paris nach London abgereist. Snifte englische Mahnung an Srankreich. London, 17. Iäuner. Ehe Poincaree 'sich ^'er französischen .'^tannner vorstellt, warnt die '.„Pall Mall Gazette" in einein Leitartikel vor ?urzsi6)tiger Politik uud- Ehanvinismus. Das 'Blatt erinnert daran, das; Poincarees eigene .Erfahrung ihm sagen nnisse, das; die englische Freundschaft nicht aus leeren Worten bestehe, und fährt dann fort: Die (^iefahr besteht dar-'ln, dasj Frankreich sich nicht entschließen kann, Weltproblenle voni Weltstandpunkt ans betrachten. Englan dbriistet sich nicht, moralisch oder weise zu sein, es ist lediglich imstande, aus der nnrlltchen Lage die richtige >Schlus;folgerttNg zu ziehen. Englands Wohl und Wehe liegt in den ivirischaftlichen Verhältnissen anderer Länder. Der Welthandel umsse wieder aufgenonln?en werden, damit England überhai'pt selbst besteben lönne und diese Wiederanfnahiue dnrse durch keinerlei pk>litische Nüctsichten verscl?achert werden. Das Blatt scl,reibt weiter: ann "Frank-reich zu der Einsicht gebracht werden, das^ Die BriestaWt <6 5wma« v!o» N. Groner. ' (Nachdruck verVoten.) „Das geht C i e an^ uieisten an!" sagte er, als der Italiener zögernd die 5)nnd nach der Depesche ausstreäte. Als Ariano sie las, ivechselte er die.Farbe. Dann atmete er tief auf nnd reichte deui Va-ron das Telegrannn. Lena neigte sich ebenfalls über das Papier und di-e (^eschivister lasen miteinander, was darauf stand'. Auch sie eregte der Inhalt der Depesche auf das heftigste. . Daun verließen alle vier den Friedhof. Der Baron und Ariauo fuhren zur Etation. Brauner und Leua giugeu langsam dem Schlosse zu. Eie gingen sehr langsam. Sie hatten ja so nnendlich viel zu sprechen. Bis zum Schlosse geleitete Ludwig seine geliebte Lena, die er jeNt seine Brant nennen durfte. * „Liebling, niorgen konl^'e ich zn deiner Zltutter! Und unt Noöuien tst eS nati'irlich nichts. Mein.Bater ist Za froh, daß ich seine Praris übernehme. Somit wirst dn die Frau eines ganz einfaä^en Landdoktors werden." * Als sie dnrck) den Vorgarten dem Schlosse ^lschritten, blieben sie stehen. «iq ik^eide unsagbar gli'lctlich aus und Englands Aufj^abe die Wiederherstellung wirklicher Friedenoverbältnisse, sei es nüt oder ohne Frankreichs .'i)ilfe, ist'i^ Poincaree selbst nnt seiner reifen Erfahrung kann sich in keineni Zu'ei'el befinden. Wird er inn'tande sein, seine Landolente ebenfalls zu iibcr-zeugen? Wenn nicht, so nmssen die nnaus-bleiblicljen Folgen der Znsammenbruch der Entente, die Isolierung Frankreich'? und ein grosses .s^andikap in den rekonstrnltiven Anstrengungen sein, die England in seinem Interesse nnichen uiüsse. * Mißirauensvotum gegen die »eue rumänische Regierung. WliiB. Bnkarsft, 18. Jänner. (Tschechoslowakisches Preßbnro.) Das 'Parlament nahm gestern die Vorstellung der neuen Regierung entgegen. ?lamens der parlanientarischen Mehrheit, die von der Volkspartet gebildet unrd, beantragte Abg. Oktavian (?ogo ein Mißtrauensvotunl. Der Sprecher der Bauern-abordnnng brachte ein besonderes, ebenfalls gegen die Negiernng gerichtetes Votnnl ein. Das Misitranensvotnnl wurde mit 190 gegen 81 Sliunnen angenommen. Darauf er-tlärte Take Iouescit, daß er noch heute deni .^tönig die Demission des (ijesamtkabinettes unlerbreiteu werde. Nansens Roifiandsberlcht über Rußland. Moskau, 19. Jänner. (Funkspruch.) Die Nausenhilfe veri)ffentlicht folgenden Bericht über die Lage im Hungergebiete am 1. Jänner lW: 33 Millionen Menschen sind von der Hungersnot betroffen, von denen 19 Millionen direkt vont Hungertod bedroht sind, Täglich werden 3(X).(i00 Kinder durch die .Hooverhilfe und 375).000 Erwachsene utld .'iNnder durch die Nansenhilfe verpflegt. Andere Hilfsorganifationen verpflegen gegen 6 Mittionen ?)kenschen. Der Rest ist rettungslos vonl .Hnngertode bedroht, wenn Europa nicht rasche Hilfe bringt. , Bestrafung ausstandifcher Inder. .. WKB.^Delhi, l«. Inniicn (Wolss.) In Bc- antwortnng verschiedener Anfragen an die Negieruug wurde gestern im Staatsrate mitgeteilt, daß 2?50 Moplahs getötet und 5725 zu (^^estlnguisftrafen verurteilt worden sind. Sowjetreglerung dat Entschließung von Sanne« angenommen WstB. Paris, 18. Jänner. (Havas.) Dem „Temps" zufolge habe der Smvjetvertreter in London der englischen Regierung eine Note überreicht, worin die Entschließung von Cannes nngenonnnen wird. - . ^ Der Vapst an Grippe erlranN. WKV. Rom, 18. Jänner. (Stefani.) „Osser-vatore Ronnino" nwldet, daß der Papst infolge eines grippeähnlichen Bronchialkatarr-hes, denl jedoch übrigens keine besondere Bedeutung zuzuniesien ist, die Erteilung von Andl^'i'^eu einstellen mußte und das Bett hütet. ' . . > aiif Lenas blassem Antlitz lag ein seines Rot, al.^ sie hold lächelnd versetzte: „Es ist ein (^lnck uiehr, daß ich als deine Fran hierbleiben kann, bei Paul und Hedhig, die ja auä) glücklich sein werden — aber N'eißt du — ich wäre auch nach Kamtschatka oder in die Wüste (^obi mit dir gegangen." Ein wariuer Bli(t, ein fester Händedruck — dann ging Lena ins Schloß llnd Bräuner nach der Straße. Als beide nicht uwhr zu sehen waren, löste sict) ans einem Gebüsch di^ Gestalt eines Mailnes. Es war l^raf Lorm. , . ^ > Sein bleiches Gesicht sah ganz alt lmd' verkniffen aus. Auch er ging ins Schloß und zog sich sofort in sein Zimmer zurück. Er hatte die Rückkehr der Baronesse ab-uunten uud diese endlich allein sprechen wollen. Das war ihni nun ein- für allemal un-niöglich gemacht und er hatte damit die letzte .^osstlung auf Lenas Besitz und den Besit) ihres großen Vermögens verloren. Während er noch voll Bitterkeit t!a»ilber nachdachte, fnhr Joseph mit dem Wagen auf den Schloßhof. Der Wageu war nicht leer:.Baron Paul saß darin. ' Er war nicht nach Klagenfurt gefahren. :'mcydem Botta Silvia Ariano verlaskut Tschechoslowakisch-polnischer Handelsvertrag. W^tV, Pra;,, 18. Jänner, l^'schechoslowa-tisc!)es Preßoüro.) In der heiltigen Sit.ulug k.'.' Austeuausschusses unirde die Ratifisation'i cnljchließung zn de.n aul Oktober 1921 in Warschall 'zwischen der Tschechoslowakei und Polen abgesclilossenen .^Handelsvertrages ge-nehnligt. Ministerpräsident Dr. Bene>^ >jwllte in Beantwortung einer deutsctien Aufrage fest, daß zwlsclu'n der Tschechoslowakei i nd Polen keinerlei militärisches Abkommen bestehe. Die Derdandlungen Oesterreichs mit der Tschechoslowalel. Der Kredit von 5W Millionen österreichischen Kronen. Wien, 17. Jänner. Die „Politische Korrespondenz" schreibt: Die Detailverhandlungen über den bei den Prager .Konferenzen zugesagten tfchechoflowakischcn Kredit werden demnächst aufgenomen werden. Die tschecho-slowakisclie Regierung hat ihre Unterhändler bereits nominiert und Oesterreich die Festsetzung des Datums für den Beginn der Verhandlungen überlassen. Die Liste der österreichischen Delegierten wird nunmehr fertiggestellt nnd die Verhandlungen werden alsbald eröffnet werden. Wien, 17. Jänner. Die „Politische Korrespondenz" schreibt: Unter den wirtschaftlichen Angelegenheiten, von deren Erledigung der Bundeskanzler Schober in Prag die Einleitung einer Aussprache über i)as politische Abkommen abhängig gemacht hat, befand sich auch die in mehrfacher Hinsicht wichtige Frage der Doppelbesteuerung der Wiener Gaskohle. Hier wurde ein Uebereinkommen geschlossen, in dem die tschechoslowakische Regierung zugesteht, daß für die Znkunft- eine Dopeplebersteuerung zu unterbleiben hat. Gleichzeitig hat die österreichische Regierung, von t>er tschechoslowakischen Regierung die Zusage erwirkt, die Resnndierung der aus der Doppelbesteuerung bereits eingehobenen Beträge in wohlwollende Erwägung zu ziehen. Nunmehr liegt eine Meldlmg vor, der-zufolge in Erfüllung dieser Zusage die tschechoslowakische Regierung die erwähnte Angelegenheit dahin erledigt hat, daß an die Ge-,neinde Wie»L 6,747.000 tschechoslowakische Kronen refundiert werden. (Dieser Betrag ent spricht nach dem heutigen Kitrse einer Summe von rund 787)^ Millionen Kronen.) Prag, 18. Jänner. Die „Prager Presse" dementiert die Behauptikng deutsch^ Blätter, wonach es die Tschechoslowakei ungern sehe, daß zwischen Oestereich und Ungarn Unterhandlungen gefilhrt werden. Gerado das Gegenteil sei N'ahr. In Prag herrscht große Zn-friedenh'eit darüber, daß es zwischen diesen zivei Staaten zn einer Annäherung kommt, weil diese Verständigung der tschechoslowakischen Politik, die ganz Mitteleuropa auf der Basis methodischer Mitarbeit erneuern will, entspricht. Diese Velhandlnngen beweisen anch, daß die Bndap?ster Regierung die schwache Seite der Politischen Isolation, die sie bishergeführt hat, einzusehen beginnt. uud sich in fluchtartiger Eile nach dein Innern der Stadt begeben hatte, war er in einem'etwas obskuren Kaffeehaus verschwunden. Er wollte hier in einem ihm bekannten Hinterstübchen solange warten, bis ein Zug nach Verona abging. Es? war Botta sehr lieb, daß er allein in dein kleinen, Halbsinsteren Räume war, denn seine Nerven waren noch in weldem Aufruhr. Noch konnte er keinen klaren Gedanken fassen; er brachte es kaum fertig, bei' dem Kell-uer eine Bestellung zu machen. Als der juuge Mann bald danach — ein merkwürdiges Lä-chelu um die Lippen — eine Flasche Likör uud ein Glas vor ihn hinstellte, schaute Botta verwlmdert auf. „Was soll ich damit?" snhr er den iin ,'n Menschen an. Der zuckte die Schultern. „Ich habe gebracht, lvas Lle bestellten", erwiderte er. „Sie werden sich doch wohl erinnern, was Sie verlangten?" War das nicht Hohn? Beobachtete ihn der freche Mensch nicht, als er so keck zu ihni sprach? Botta schoß das Blnt heiß zu Kopse. Wie es an seine Stirne Pochte! Er griff sich mit beiden Händen an den Kopf und drückte die beiden Danmen an die schmerzenden Schläfen. Und der freche Kellner stand' noch immer da und schaute ihn frech lächelnd Sollten diese Verhandlilngen eine Fortsetzlnui finden, so wird Ungarn gewiß auch ^e^en. über den anderen Na6)barn eine Annäheruu' suchen. Kellnerstreil in Graz beendet Graz, 1t>. Iäliuer. Nactiden? zv.n sctien den !>?asseehausbesittern inid der setiic!)ait eine Ein'guug zustande^eko'nutell iit^ dahingehend, daß die Löhne der (^ehilsenschait nlit jenen der Wiener ^taffeehausangestelltes gleichgehalten werden, v.iurde der .ltiellncr' streik für beendet erklärt. Die Betriebe wurden heute früh geöffnet. Sturmschäden in Digo. Wi»^B. Bigo, 18. Jänner. (.Havas.) Eir. Sturm hat hier ungeheuren Schaden ange^ richtet. Alle in der ^.icähe nnd entlang deS Kais verankerten Fahrzeuge wurden zer-schuiettert. Die Trür.-.i'e" der Schisse und die Ladungen Hilden einen Haufen von inchreren ^lilonietern Länge. Zahlreictie Rlseeder nnd rnittiert. "Bisher > wurden vier (>»! / aufgefunden. SSste des Königs Beograd, 18. Jänner. Der König hat heute den rumänischen Gesandten Euiandi, den Au-f;<,'nminister Dr. Nineie und deu (^jeueral Hadsiä samt deren (^einahlinuen zuiu Abende essen eingeladen. Der Balkanbund erweitert sich. Militärkonoentton mit Rumänien. — Griechenlands Beitritt. Beograd, 18. Jänner. Wie man aus diplo» matischen Kreisen erfährt, haben die Arbeiten behtlfs Abschließung einer Militärkou-vention zwischen unserem Staate nnd Nuniä-nien bereits begonnen. Die Vorverhandlungen sind schon während des ?lufenthaltes Königs Alexanders in Rumänien geführt wor--den, wobei ein Einvernehmen ohne Schwierigkeiten, erzielt wurde. Nuttmehr arbeitet man noch an den Details und wird zu diesem Zwecke in Beograd demnächst eine Konferenz der Vertreter beider Staaten stattfinden, bei der Rumänien durch den General Ehriste?cu vertreten werden foll. Außerdem wird dem^ nächst auch ein griechischer General in Beograd eintreffen, um wegen einer Militärkonvention zwischen Griechenland und Jugosla-lvien Verhandlungen einzuleiteti. Bsograd, 18. Jäuner. Das henti«^? „Vr.'-me" berichtet, daß der Abgesandte des ruum-nisc<)en Königs, General Ehristescu, in besoil-derer Misiion morgen in Beograd eintrifft. Neue Kredite oder Derkehrs-elnstellung. Beograd, 18. Jänner. Die Finanzsektior. des Verkehrsausschusses verlangte dringend, daß dem Verkehrsministerinnl neue Kredite augewiesen werden, weil die bisherigen schon bis 15. Jänner verbraucht worden seien. Sollten die angesprocheuen .Kredite nicht beuiil-ligt werden, so könnte dieser Uuistand die völlige Einstellung deZ Verkehres zur.Folge hl? ben. Aber nein — es war ja — niemand nieh» da. Allein war er — ganz allein. Er starrte auf die Flasche. Hatte er sie wirklich bestellt? Eine volle Flasche sollte er bestellt habet^ —er hatte doch nur ein Gläschen genieint — imd nicht einmal das — nein-, ai,ch da^-nicht. Er durfte ja keine Spirituosen genießen! (Nestern erst war.er bei eiueul Arzt ae» Wesen, wegen des Druckes im Kopfe — u-e-gen dieses Knotens in seineut Gehirn, den er imnu'r so deutlich si'chlte uud den er los sein wollte, ehe er in sein einsames Häuschen zog, in dem er niemailden sehen wollte. Nienlan-denl — keinein Menschen wollte er Einlaß sielvähren, denn er wußte, daß er nicht nur liu Schlafe sprach, soudern jetzt auch noch die dumme Gewohuheit angenoutmen hatte, iui wachen Zustand laut unt sich zu reden. „Mein bleiches (^eheiunlis!" uinrnielte Botta, uud seine Lippen bebten. „Mein bleiches (^jeheiuniis! Wie weiß er aussah, als sein Gesicht sich auf deu Tisch neigte! Und wie blaß sie war, als ich ihre Finger ans das ^trn' zisix drückte!' Aber habe ich nur d a f n r ein so gutes Gedächtnis l!nd weiß doch nicht, N'az? ich soeben bestellte?" Er nahm die Flasche nnd goß dav- ' > ^ voll, das er nnt eineni Zuge leeUe. Vt» r vu r y e k ff u « y Ende ver Xeuerungsaerlcdte. Veogrkd, 18. Jcinner. Laut Verordnung 5c^Z MinisterittniS für soziale Politik haben ntte chenialigen (Gerichte zur Pekämpfnnq der Teuerung ilne Architie den t^'.^meindcbehör» den >zur''^'.nsbewahrunc, zu überleben. Älle der (^^emeindet^'uerimsi^lierichte müssen M't den die'^bezngli^ien Alten der Polizei oder ober den (^e'.i6)tc'.r erster Instanz zur weiteren Ämtshondlunq abqetrcten wcirdcn. ^Dle „Weiße Hand". Beograd, 18. Iänncr. Der Abgeordnete f^er Nadiknlcn ^^ujouiv beabsichtigt, eine Interpellation an den Kriegsminister einznbrin--qen, ob es ans Wahrl)eit beruhe, dast inl Heer eine Organisation der „bela ruka" (meiste .5)aud) existiere, und was der Minister im Falle ihres Bestehens zwecks ihrer Auflösung veranlaßt habe. Kurze Rachrichten. W!,)B. Washington, 13. Jänner. (Reuter.) T)ie Regierung bat die Eiuladung zur Teilnahme an der ^tonfereuz von Genua erhalten. MtV. Washington, 18. Jänner. (Funk- las sodann ein Verzeichnis der bisher angemeldeten Vorträge. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen. Nach derselben trat der nengewäblte Ausschuß zu einer kurzen Besprechung zusammen, bei welcher festgesetzt wnrde, daß unt den Vorträgen bereits Lause der nächsten Woche begonnen werden soll. Die Tätigkeit der Volksuniversität wird Riirgermeister Gröar als dereu Präsident unt einer entsprechenden Ansprache eröffnen, worauf Prof. Favai einen Vortrag jiber die Volksuniversität und deren Notwendigkeit zur Volksaufklärung halten wird. Konzert mit Tanz zugunsten des FondeS zur Errichtung einer serbisch-orthodoxen Kirche in Maribor. Am 27. Jänner 1022 mit deul Beginne um 2s» Uhr findet iul grosM Götzsaale ein ^konzert mit Tan.^ statt. Das Konzert, veranstaltet von der hiesigen serbischorthodoxen Äirchengemeinde (srpsko pravo-flavna crkvena op^tina), eröffnet niit einer Begri'lstnngsansprache Herr Dr. Josef Smod-laka. Die Mitwirkung haben zugesagt: Die GlaSbena Matica, die vollzählige Militär-mufik, Frau Brandl-Pelikan imd Fran Prica. Eintritt 15 Dinar. Neue elektrische Unternehmungen in Slowenien. In der ?l'ähe von Maribor sollen nach einer Mitteilung des „Südsl. Lloyd" spruch angenommen. Herr Prof. Favai ver- Statistik unseres Verkehrs. Unser Staat bat 5i88') .Kilometer Eisenbabnstreclen zur Ver ügung. Davon kounnen auf die Zagreber Direktion (inklusive Slowenien) 27,82 .^iilouieter, auf die Beograder 2^i7?, auf die Suboticaer 17!^) und auf die Sarajeuoer Direktion 1127 Kilometer. Dazu kouimen die Privatcisenbah-nen, die Südbahn, die Podraviner, Po^areva-cer, ^iabacer, die Steinbeiß^, Forst- und andere Bahnen uut inc!gesanit 12W Kiloiueter. Staat?- und Privateisenbahnen zusannnen uulfasseu^ .^iilouleter; rechnet nmn hiezu die neuvollendete Strecke NiS—KnsaZevac— Bosnisck) Novi—Biha<^- und andere, deunmchst zn vollendende Private Unternehmungen, so erhält inan eine Streckenlänge von Kilometern. — Bei den Staatseisenbahnen sind llngefähr 80.O Angestellte inl Dienste. Zur Bewältigung des Verkehrs auf diesen Bahnen besitzt der Staat 1M2 Lokomotiven und 28.5?W Waggons, für die Schuwlspurgeleise 431 Lokoniotiveil und 7198 Waggons. Außerdem noch für die 80-Zenti meter-SchmalsPurgeleise in Südserbien 174 Lokomotiven und 1741 Waggons. Den Pri vateisenbahnen gehören Mi Lokomotiven uud t>743 Waggons. Die Gesamtzahl der Lokouw-tiven in uuserem Staate' beträgt 2475, diejenige der Waggons 43.269. Ein luftiges Pärchen. Stefail P. uud seine Fee wann gestern nachmittags nach reichlichen: Genuß des perlenden Weins so beladen, daß sie schon auf der Draubrücke die allgemeine Aufluerksamkeit des Publikllms auf sich zogen. Als fie aber in der VojaZniska ulica sogar zu Poltern und zu s'chreien begannen und sich an ihren u,enschlichen Schnmchen eine größere Menge ergötzte, entzog sie ein Si-cherheitswachlnann der öffentlichen Neugierde und brachte sie in die Polizeiliche Kühlkau?-mer, wo ihnen inzwischen, die Nüchternheit wieder zurückgekehrt sein dürfte. Er und sein Hahn. Gestern nachts fand ein Wachmann einen gewifsen Franz D. aus Pobrexje in völlig betrunkenem Zustande in: Schnee, v'o er imter seiner „geistigen" Last znsanttnengebrochen war. Neben ihni ruhte iiu Schnee gemächlich auch ein mit den Füßen zusammengebundener.Hahn, der für deif Zustaud seines Herrn wahrscheinlich kein Ver.-ständnis hatte. Der Wachmann brachte den Münn auf die Beine und geleitete ihn samt seinein Hahil zun: nächsten Wachposten. ?kach Erledigung der üblichen Personalien wurde D. auch nach der Proveilienz seines Hahnes befragt. Doch gab er darailf kurz zur Ant-nwrt: „Der Hahn geht Sie gar nichts an! Den bringe ich aus Beograd . . D. uud sein Hahu verbrachten sodann die Nacht inl polizeilichen.Käfig. E;n entlanfe»»??. Ani 17. d. M. hielt ein Sicherheitsorgan einen etwa .'^Ojährigen Mc^nn scheuen Beuehuieus au) der iu einer Kleidung, die Geisteskranke in Irrenb^usern^ tragen, durch die Gassen schlenderte. Bei seiner Vornahnle gab der Mann an, aus St. Iurij gebürtig zu sein uud Bogomir Glilsek zu heißeu. Er sei aus der Irrenanstalt Stu-denec bei Ljublsana entwichen. Eine Ail'ra:;.' Stinnes in Talmatien? Eine Spliter Zeitung erfährt, daß die Firma Brüder ttlein itt Split mit dem Bau nieherer neuer und grosser Fabriken eine Aktion zur Förderung dci Industrie in Split unternoiunien dabe. Di«: Firum Hab. auch eine Grilppe srauzösisct?er >lapita!isten und den di'utschen l^iroßindn-striellen Hugo Stinnes dasiir gewonnen. Wenn unsere ellticheidenden 7vaktoren — so schreibt das Spliter Blatt— diese Atlilin unterstützen, kann Svtit in ab'ehbarcr Zeit ein großes Industrie-Zentruin werden. Ertappt, l^inko G., Arbeiter der bahnwerksttAte, wurde gestern beim Verlassen der lverksiatte von einem N?achor^an angehalten, dv er unter seiner Pelerine etwas zu verbergen sckiien. rag 502-504, Wien 3.70—3.90, Budapest 3« — 33, Bukarest 315, Schweiz 5700—5750. Valuten: Dollar 293-294 59, östcrr. 4, Nnbel 22—2K, tschechische R —500 Franken 2350—2410, Napoleon d'Gr 101s^ — 1020, deutsche Mark 150, te 222, ital. tire 1275, türkische Goldlire 1100. Wien. Devisen: Zagreb 27.18—27.22. Veograd 103.70—208.80, Berlin 42.22 — 42.28. Bndctpest 1048.50—1051.50, London 333 90—339.20, Mailand 345 40—."45.60, New.l)ork 79.48 — 79.52, Paris 049.80-K50.20, Prag 135.97—13l>.03, Sofia 49.95 — 50.05, Warschau 2.74 — 27s', Zürich 1549.75-1550.25. — v a l u te n : Dollar 7873»—7377, teve 4795—4805, !Ucl»k 42.12 —42.18, Pfund 334 9l>—335.10, französische 5ranken 644 80-645.20, Lire ^42.90 — 343.10, Dinar 107.80—108, polinsche ^lar' 2.68—2.70, tei 59.70—5980, Schweize» Franken 1S.'^.1.75 — 1535.25, tschech. Arott, 135.72—135.78. Zilrick. Devisen: Berlin 2 7Z, >^ew. l?ork 5.15, London 21.74, Paris 42, ^Uai» land 22.40, Prag 3.70, Budapest 0 67. .Za-greb 1.80, Warschau 0.13, Wien 0.1t' k'sier-reichische Lesteniz^elte Arone »Mi Aus aNer Welt. H«» ZeiiuAtzSwese« in de» verei. «»Die« Gi««te». Das Statistische Bnreau 'N Washington hat die Zahl der in einem Iahr in den Vereinigten Staaten erscheinenden Zeitungseremplare auf N Milliarden 250 Mil« Ikonen berechnet. Die Zirkulation der 2433 Tagesblätter beträgt 32,73S.9Z7 Eremplare; dies bedeutet eine Vermehrung von Z3 achtzehnte! Prozent in den fünf Jahren von 1914 bis 1vl9. Die Zirfulation der 592 Sonntagsblätter umfaßt 19,929.834 Exemplare für jeden Sonntag im I^ahre 1919, gleich einer Zunahme von 14 neunzehntel j)rozent. Das Gesamtprodukt der Druckeraiindnt>rie wurde s»r das Jahr 1919 auf 1.523.956.503 Dol. iars geschätzt, wovon 612,718.515 Dollars den Anteil der Zeitungen bilden. Wie Amerika Caruso» VlndeItkett ehrt. Unter Führung der Finanzgruppe des ZNetro« politan« Opernhauses in New -I^ork ist eine Stiftung geschaffen worden, deren Grundver« mögen nicht weniger als eine Million Dollars beträgt, und die zum Gedächtnis Carusos jungen Nlusikstudierenden die kostenlose Ausbildung sichern ssll. Man will damit im Geist des verstorbenen NIeistersängers der Sit-wicklung der musikalischen Aunst in den vereinigten Staaten kräftigen Beis^aild leisten. Die Zinsen des Kapitals sollen vor all.'m dazu dienen, Freistellen an den amerikanischen Konservatorien zu schassen,' die in erster tinis Sängera und Sängerinnen und in zweiter Neihs ^nstrumentalisten zugute kommen sollen. Ein Fuch» mit zwei Nelnen« Lin Fuchs mit nur zwei Beinen wurde bei einer auf Raas« dorfer N^vier bei Gelswitz in Sachsen abgehaltenen Treibjagd zur Strecke gebracht. Statt des rechten vorder- und des linken Linter-lau kes besaß Meister Neinecke nur zwei kurze, vollständig verheilte Stümpfe. rei^ZsSÄudlg betitelt sich! ne Nervyorker Ii^a ces-a Zl im Kvf. emp-fiehit s!cb den P. T. Kuniien. — Dorllelllst find auch ein Paar schrrarze Dimenschuhe Nr. 36, tin S!,mlhut. schwarte Winiel-lacke und ein Kleid für schlanlie ?slgur zu verkaufen. Äln Paar ichwere P'erSe siins-und >echs!öi)riq, sind zu verkaufen oder aegen leichtere um^^u-tauschen. Adresse w der Verw -j?5 Geschäfts - Etnrichwng. Eis-i»asten, Ltellago. Bud^.I. Iuqo-slooanski tr>i 3. Bergmann. 435 Oikomans 3-t0 ?), Einsal; 2S0 D.. N3t>maschine Slnger. alles gut erhallen. Änsrage an die Verw. ^37 Prima Skif^hea in Ballen ab« zugeben. Fcrdi Solider Ingenieur, sir ange-slellt, sucht reines mvbl. Zimmer oder Kablneit. mSx^lichst mit elel^lrischem Licht. Anträge unter .Ingenieur" an Verw. 396 ««KMe« Blauf und Verkauf von Besihun-aen. Geschäfts- und IinshSuser, Villen. Gas!,-Kasseehäuler zu den kulantesten Bedingungen liber-nimmt Aealitälenbliro des Slarl Troba^ Maribor, Slooensiio ullca 3. lis Solidkr Vsfi.^ier sucht schönes möblierles Zimmer, womöglich elektrische Beleuchtung. Anfrage in der Verw. 435 Verkaufe mein Saus in Mari-bor. ebenso ivlirde ich Wiener küuser liegen Besitz in Iugosla-Wien eintauschen, tlnter .Besch Ä)00' an die Verw. 190 g> g«s«chl ZV»»N»«»»N>«»N»»»»» S onigfchlenSer aus Blech zu kaufen gesucht. Slntrage an Fürsl Sulkowskt, Breslrnica bei Marl bor. 427 Geräumiges leeres Zimmer od. Lokal, mit Lage gegen Norden sür Maleralelier gesucht. Anbot unler .Maler' an die Verw. 440 I»»»»»N»»»»>»I>N» » N » Junger Aandelsangeskellker. welcher auch als Magaztneur zu verwenden wäre, findet Aufnalzme bei M. Berdass. Maribor, 386 Pikkiolo mit Kcnnlnis der slowenischen und deulschen Sprache wird ausgenommen. Kotöl Meran. 4?S Großer Wolfshund.zugelaufen. Abzuholen Kröevtna Nr. 77. 441 Besseres Skikdchen mit etwas .?iochliennttti5 sucht Stelle. Geht auch als Stubenmädchen. Ansraqe in der Verv. 43Z Stell«» Besseres KtnöerfrÄulein. der slowenischen u. deutschen Spraaze mcichlta, wird »n 2 .Amalien von 5 u. 7 Ia!)ren gsslichk. Erwünscht Keynlnisje der Kinöerer^ztelnins? und im Ml)en gut liewandert. Anträge samt Zeugnisabschriften sind zu richten an Frau Res! Gks^l^erne, Celje, Ljubljonsl^a ces!a. 414 Kvrrespvndenz Pensionssülliqer Fabrtksbeam-^sr in drels,i^ier Iahren. angenehmes Aeufteres. sucht qwecks Ehe dle Bekannsckalt eines lieben l)i:rzensguten MÜdchens. Zuschr. mit Lichtbild unter .Sonnige Zutiunft' an die Derv. 4IO Pikkiolo mit Kcnnlnis der slowenischen und deulschen Sprache wird ausgenommen. Kotöl Meran. 4?S »oiM sür eine Wein-, Branntwein-und tikA)tindustrie geg. Fixum oder Provision gesucht. Adresse in der verw. 433 VerdLuferin sür Seicherei wird auigenommen. Solche, welche in dieser oder ähnlicher Branche iülig waren und gut slowenisch sprechen, wollen sich vorslellen. Iuröj^eoa ulica 3. Tav6ar. 4Z3 Bvrlvren-Gesuiche« Großer Wolfshund.zugelaufen. Abzuholen Kröevtna Nr. 77. 441 E in donnerndes Hoch! zum werken Namensfesle dem Aerrn Sebastian Uljar. Anlonie und Vink