VrSuilmerations-Preise: gttr Laibach: Ganzjiihrig ... 8 fl. 40 ft. v-lbjichrig ... 4 „ 20 „ Virrteljiihrig . . 2 „ 10 „ Rcnotlich . . . — „ 70 , Mit derPost: Ganzillhtig... II fl. — ft. tzalbjiihrig ... 5 „ 50 „ Nirrteljiihrig . 2 „ 75 „ 86t Zustellung in« HauS Bier« teljlthrig 25 ft., monatl. 9 It. %tc?,e!ne Nummetn 6 It. Laibacher TJ [flablfltt. Webottton Vahnhofgaffe Nr. 132. Srpeditio«- * 3«jer Lehrer obet Schulbiener verwenbet werben. Soll das Gebaube auch noch zu anbereit Zwecken, z. B. ber Gerncindeverwaltung be« ntitzt werben, so muh bas eigentliche Schulhaus von dent anderen Gebtiubetheile vollstandig abgesonbert sein, so bah fie roeber Eingange noch Treppen ge-meinsam haben. (Schlntz folgt.) IemlleLon. In der Feistritz nnterm Grintouz. Die Sonne zwinkerte schon durch die Tannen-J^ipsel im Often hindurch, als ich mir bei unferen Vatve« in Stein ben Segen zu einer Fahrt ins fchone Thal ber Feistriz holte. Es war nur eine potsichtsinahregcl, betin wer konnte wissen, ob bort »tinnen nicht etwa ein Felsblock bie Caprice haben *jjnnte, fiber die Elasticitat unb Starke meiner ^liochen Studien zu machen. So aber toar ich fiir °lle Falle gesichert unb marschierte nun per pedes spostolorum, auf Freiersfiihen, lcichten unb frohen Herzens in die Feistriz hinein. Die Sonne war in-zwischen etwas hoher geri'nft als die Tannenwipsel Und fat) mich mit ihren frtschen Augeu so eigen-Mmlich lachelnd an. Ich winkte ihr nur ein: „Gu-ten Morgen, Alte" zu und trollte mich bann reciter, jpeute wollte ich mit ihr gcrade nicht viel zu thun Mben. so gute Freunde wir auch sonst find, unb p wochte es gemertt unb sich geargert haben, beim i,c hat mir fpaier tiichtig eingeheizt. Balb raufchte bie Feistritz zu meinen Ffihen unb wehte mir ange-nehme Kiihlung zu, unb inciter unb weiter ging's. Die Gegend wurde imuter einsamer, bas Thal balb enger, bald breiter, unb ber Weg fiihrte bcrgauf, bergab burch Wiesen, Wcibcn unb Walbcr. Nicht reeit hinter Stranje hort die Gegend auf, bewohnt zu fein unb von ba an bis zum Fuhe ber Alpen trifft man nur zweimal bewohnte Orte an, cine Halbe Stunbe vor bem Urfprunge ber Feistritz unb bann in ber Nahe bes Ursprunges selbst. Es sinb niebrige, aus Holzstiimmen zusammcngesfigte Hfitten, meistcnS bewohnt von Holzknechten unb ihren Fa-milien. Dds Leben bicser Leute ist ungentein einfach unb voll non Arbeit unb Muhe. Kcmm grant noch der Morgen, so verlaht er sein hartes Lager. Daitn bereitct er sich bad Friihstiick, gewbhnlich trockenen „Sterz" mit ctmas Speck barauf, unb wenn's gut gcht, saure Mitch, und wenn dann bie Speise dentt d»ch ctmas zu krockcn ist, gietzt er einwenig abge-scihtes ..Sterzwasser" baritber. Nach bem Frith stuck geht’s an die harte Arbeit. Oft rinnt ihm ber Schweih in Stromeu hcrab, unb die grobleinenen yemdeti find reie in Sasser getaucht. Zu Mitiag kocht er sich ebensalls seinen „Stcrz", unb nach zwei Stunben Ruhe gcht es abcrinols an bie Arbeit. AlS Nachtmahl ruhrt er sich wicber fein Mns im schwarzen Thontopse ab, „brockt" es in die bereit-stehende Schfissel, nitmnt semen Holzlbffel und ver-zehrt bann nach einem Gebete das einsache Mahl. So lcbt cr cincn Tag reie ben anbern unb arbeitet um achtzig tagtiche Kreuzer sich matt unb mfibe, bis enblich bie Knochen unb Glieder alt unb morsch unb zur Arbeit uutauglich geroorbett sinb. Me gesagt, sinb mit Ausitahrne bieser beibett von Holzknechten bewohnten Orte teine anberen Woh-nungen anzutresfen. Nur hie unb ba stcht eine Heine Kapelle mit wunbetlichem Bilbwerk in alien mog-lichen Farben, unb die Gestalten schanen alle so un-aussprcchlich cinfattig unb sonberbar in bie fchone Gotteswelt hinein. Eine jcboch iibcrtraf in biefctr Beziehung alles, was ich bisher noch gesehen hatte. Einestheils argertc ich mich, reie ein vernimftiger Menfch bennoch bergleichcn machen tonne, anderes-theils zwang es mich reieder zum Lachen. Ncbenbei gesagt, fommt mir bas Lauen solcher Kapellen an Strahen unb We gen als ber grohte Unfinn nor, weil es feinen Zwcck hat unb niemanben rtwaS nfitzt. Vrrni'mftiger ware es'jedenfalls getvefen, man Politische Rundschau. Laibach, 16. August. Inland. In Betreff derWahlen liegt heute die Meldung vor, bah der Zeitpunkt derselben auf den Oktober festgesetzt wurde. Der neue Reichsrath soll dann am 5. November zum erstenmale zusam-mentreten. Die Liinder-ChefS wurden aufgefordert, betreffs der Wahltage fur die einzelnen Gruppen Vorschlage zu machen, wobei jedoch nidjt gefordert wurde, bah die Wahlen fiir dieselben Gruppen in den verschiedenen Kronlandern an demselben Tage vorzunehmen seien. Die Statthalterei unb die Be-zirlshauptmannschaften der Steiermark specie!! haben bereits alle Vorbereitungen getroffen, um die Wahl-ausschreibung in den einzelnen Bezirken vornehmen zu Ionnen. Diese Vorbereitungen hangen mit der Instruction zusammen, welche von dem Ministerium deS Jnnern an die Landesstellen versendet worden ist und die administrative Thatigkeit der Behorden bei der Vornahme der Wahlen betrifft. Die Frage der Reichsraths-Beschickung von Seite der staatsrechtlichen Opposition tritt immer mehr in den Vvrdergrund. Ein foderalistisches Blatt, der „Osten", das friiher fflr den unbed i n g t e n Eintritt der Opposition in den Reichsrath schrieb, macht jetzt geltend, dieselbe moge mindestens in das Parlament unter Rechtsverwah-rung eintreten, und falls die Verfaffungspartei die Verweigerung der Angelobung nicht hinnehmen sollte, den Reichsrath lvieder verlassen, um so der Ver-fassungspartei den Vorwurf machen zu fonnen: „die Opposition wegen einer Formalitat aus dem Reichsrathe getrieben zu haben". Dasselbe sodera-listische Blatt bringt eine Mittheilung, welche trotz der „Uebereinstimmung in vielen Punkten" den Bruch zwischen der katholisch-versassungstreuen Partei und der Rechtspartei unzweiselhast constatiert. „Wie man uns berichtet" — schreibt der „Often" — „hat zwischen den Fuhrern der Rechtspartei und den Tonangebern der in dem ..Volkssreund" ihr Organ ftndenden katholisch-politischen Partei eine Conserenz stattgesunden, um die Moglichkeit eines solidarischen VorgehenS bet ben bevorstehenden Wahlen zu erSrtern unb herbeizufiihren. Jm Berlaufe ber Verhandlungen zeigte es fid), dah man in sehr vielen Punkten ubereinstimmte, ja, daS Programm der katholisch-politischen „Volkssreund".Partei wurde im wesentlichen von den Fiihrern der Rechtspartei ge-billigt und gutgeheihen. Nichtsdestoweniger konnte man sich uber eine gemeinsame Taktik nicht cinigen, indent einerseits die Rechtspartei von ihrem Biind-nisse mit der nationalen Opposition nicht ablassen zu kSnnen erklarte, wahrend andercrseits die katholisch-politische Partei in einem Entgegenkommen gegen-jiber der Regierung die Jnteressen ber katholischen hatte, anstatt so was zu bauen, lieber die StraHe ausgebessert, denn die ist an manchen Stel-len wirklich herzlich schlecht. Nach einem Marsche von drei Stunben ist man am Ursprnnge ber Feistritz angelangt. Gleich oberhalb des WegeS, aus betn man hergekommen, quillt bas Wasser ber Feistritz aus acht ober neun Quellen. Es sprubelt so reichlich hervor, bah bereits nach zweihunbert Schritlen ein bedeutender Bach da 1st. DaS Wasser ist ungemein kolt, selbst bei der grohten Hitze, und es friert einem wirklich die Hand, totnn man es schopft, um davon zu trinken. Neben ber BruSe — friiher stanb bort eine SSge — macht daS Wasser tinen buchtartigen rmtben Einschnitt in das Land, mit einem beilaufigen Durchmesser von hunbert Schritten. Die Tiefe mag ungesahr anbert-Halb Klaster betragen. Das Wasser ist hter kcystall-hell unb von einer wunbcrlmr schiinen Farbe. Es 1st, als ob man in bas Blaue eines hert'lichen Mab-chenaugeS hineinschaue. Unb im Winter, wo rings-urn bit weitze Schneedecke liegt unb das Wasser nicht friert, mag das ganze in ber That das Aus-fehen eines fchonen, ..Meerauges" besitzen. Eine gute Viertelstunde vom Urspmnge, den Lauf des Kirche besser gewahrt erblickte als in einer Soli-daritat mit nationalen Aspirationen, welche nicht immer Ziele haben, die die katholische Kirche zu billigen vermag." Der volkswirthschastliche Congreh berieth am 13. d. iiber die Wohnungsnoth und nahm die von Sax beantragle Resolution an, wonach die Anlage von Familienhausern nach dem Cottagesystem auf billigem Terrain in der Umgcbmtg der Stadt und deren Verbindung mittelst ausgibiger Communica-tionsmittel, sowie die Unterstiitzung solcher Anlagen burch ben Staat unb bie Gemeinbe empsohlen wer- i ben. — Die beantragte Resolution in Betreff der Klagbarkeit von Borsedifferenzen wurbc von ber Tagesordnuug abgesetzt, dagegen die ftaitbigc Deputation beaustragt, bie Frage beziiglich ber Borsen-gcfchafte zu studieren unb aus die Tagesorbnung bes nachstjahrigen Congresses zu sctzen. „Die Borse" — schreibt die „Presse" — „fuhlt wieber sesten Boben unter ihren Fiitzen. i Die Kennzeichen bes eigentlichen MarktverkehrS be-ginnen sich einzustellen, und der Preis ergibt sich nach Angcbot uud Nachfrage. Wir begriihen diese Wandlung um so sreudiger, qls sie aus sich selbst heraus und nicht burch kunstliches Zuthun erwachsen ist. Wir glauben diesmal an bauernbe Besserung ber Geschaftslage, weil allen Betheiligten gleichmahig ber Ernst unb die Gesahr der Lage klar geworden ist. Nur bemerken wir, bah es mit gelegentlicher Stuckarbeit nicht angehe, sondern an einen vollstan-btgen Systemwechsel geschritten tverdeit sollte. Die Borse muh sich wieder mit der sinanziellen Ver-mittlung besassen, dagegen aushtiren, als Selbstzweck zu functionieren. Zu ihrem etgeitett Schaden hat sie es versucht, sich von ben wirthschastlichen Ver-haltnissen zu emancipieren. Gebrangt burch unleug-bare Misstanbe, glanbte sie unabhangtg von ben Bebingnngen bes Geldmarktes eine selbstanbige Thatigkeit unb Stellung zu erwerben. Dah die Gesahren dieses Beginnens mit dessen Vortheilen nicht im Verhaltnisse stehen, haben die Eceignisse des letzten Quartals drastisch erwiefen." In ahn-lichcr Weise sprechen sich alle iibrigen wiener Blatter aus. Auslavd. Das „Preu§ische Volksblatt" sagt uber die Fusion ber bourboitischeit L i -nien: Die Fusion sei burch den Vatican be-wirkt worben; baS wiener Cabinet, in dessen unmittelbarer Nahe bieser bedentsame Vorsall sich zutrug, erachtete es fiir ntithig, feierlich erklaren zu lassen, dah es ber Angelegenheit serttestaitb unb barnit burchauS nichts zu schasscn hatte. Wenn auch bie Politik bes Grasen Anbrassy an der Glaub-wiirdigkeit dieser Versicherung keinen Zweifel gestatte, so sei es doth als hochst wahrscheinlich anzuuehmen, dah bie wiener Hofkreise, bie sich burch klerical- > Flusses hinab, strSmt das Wasser in ber Lange von etwa fiinfhundert Klaftern burch bie Farstenklamm. Es mogen wohl Jahrhunberte vergangen sein, ehe es sich enblich biesett Weg zu bahnen vermocht hat. Ruhig unb sanst, als ginge eS zum Tanze, flieht es am Anfange ber Klamm. Dann aber sturzt es sich wilbbrausend hitteitt. Wieder flieht es ruhig, tinge-klemmt zwischen enge Felsspalten. Unb batttt schaumt unb siedet es abermals und braust gegen die Fels-wande, wie im Unwillen uber die enge Einkerkerung. Es ist ein surchtbar schoner Anblick, wenn man von oben, niedergeworfen auf tine hinausragenbt Felsplatte, bttn Treiben des WasstrS in ber Tiefe von stnfunbzwanzig Klaftern zusteht. Zu beibett Seiten von senkrecht aussteigenben Felswiiiiden, bie etwa anderthalbe Klaster von einaubcr entsernt find, eingeschlossen, promt es im engett Bette bald tosend, bald wieder ruhig unb sanst dahin. An solchcn Stellen sieht man osiers itahe ber Obcrflache die schonsten Forellen in ber blauen Fluth sich witgen, bis ein hinabgeworsener Stein sie jahlings in bit Tiefe fcheucht. Unb bie Tiefe bes Wassers soll hter an einigen Orten zwei Klaster unb noch mehr betragen. Nahe am Enbe ber Klamm hat die Na- legitimistische Gesinnung stets auszeichiikten, bei dent Zustandekommen der Versohnug mitwirkten, dah fit die Mtdia waren, deren sich der Vatican zur Er-zitlung dts fur ihn wiinfchenswerthen EreigvisfeS bediente. Die Fusion sei ein fait accompli, und die Politik Habe demnach damit zu rechnm. Die „Nordd. Allz. Ztg." btstzricht die osier-reichifchen Wahlen und betont, die Deutschen miihten erwagen, dah den osterreichischen Wahlen eine grahe Bedeutung innewohne; dah die constitu-tionellen Einrichtungen, die Staatsibee Oesterreichs dieselben Clemente zu Gegnern haben, welche daS deutsche Reich unb bessen Jnstitutionen befchben. Ist es der Druck der offenttichen Meinung, welche sich energisch zugunsten des Ca pitans Werner geltend gemachthat, ober bas Bewuhtsein einer nicht mehr gutzumachenben Uebereiluttg — genug, bie beutsche Regierung fucht bem gemah-regelten Marineofsizier bie Pille ber Abberufuttg zo verzuckern. Capitan Werner wirb nemlich, bett iteueften Jnsormationen zufolge, einfach mit bem Ober-Werstbirector Przewisinski taufchen unb bessen ©telle in Kiel einnehrnen. Uebrigens hat bit ..Vigilant"-Affaire als Epilog noch einen gewohn--lichen pecuniaren Hanbel. Nach bet „Jberia" hat bie deutsche Regierung als Entschadigung fttr bit Herausgabe bes „Vigilant" ben Betrag von anbert-Halb Millionen Realen (100,000 Thaler) geforbert, unb ber beutsche Consul in Almeria, bessen HauS bekanntlich burch bas Bombarbeincnt ber Insurgents zerstort worben ist, beansprucht als Schaden-ersatz die Sunnne von 50,000 Duros. Ein Stiickchen moberner Simonič wirb betn hochwiirbigeit Bischose Cr ementz von Ermeland nachgesagt. Die Frage, wovon berselbe tebe, nach-bem ihm bie Temporalien gesperrt worben, wttd dadurch aus dem Reiche ber Rathsel in bas Gevttt gcmcinfter Wirklichkeit verwiesen. Man erzahlt sich nemlich im Erntelanbe, bah bei Neubesttzung ber reichcren Psarrstellen ber betreffenbe Geistliche ft* fchriftlich verpflichten rnuffe, einen beftimmten The" seines JahreSeinkornrnens art bie bifchofliche Cunt abzufiihren. Vor cinigen Jahren wurde dicsts Manover bei ber friiher circa 4000 Thaler tragen-ben elbinger Propstei angewenbet, wo 1000 Thaler zugunsttn titttr Missionsstclle im Anstellungsinstrtt-mente ausbedungen wurbett. Die ..Regierung bes KampstS" ltgt, ob nun bit Fusion einen abfolutistischen ober einen constitutto-nell-monarchischen Charakttr an sich tragett wirb, wahrenb ber Ferien bie Hanbe nicht in den Schoh, sonbern ist uncrmublich thatig, bie Rtactton an unb fur sich $u forbern. Aus alien Tymen Frankreichs hort matt von (Sewaltthatigtttten t0T Fortsetzttvg in der Beilage. "WU tur selbst eine Briicke gebaut. Zwei Felsen ragtn ziemlich nahe zusammen, unb iiber biefen liegt tin machtiger Felsblock. Es muh ein schwinbelsreier KoPl sein, der von da aus in die Tiefe zu blicken ver-mag, denn es ist wirklich grausig, in ben Abgrur>° hinunterzuschauen. Ein Schneiberlein, so erM« man mir, babe schon bei bem Anblicke be« ho9tn BruckenLbergangcs alletn ein so furchtbares Zipp^' (ein bekommen, bah man es iiber benselben hav tragen mfifftn. Nicht minder grohartig, aber nicht so pP' schon unb bclebt, sondern urnheirnlich unb vtnall‘_ ist eine Partie im Norboften, wo zwischen der Bran und Planjava im Friihlinge unb zur Regenzett e Wildbach seine Flnthen walzt. Jetzt tst das ® leer und auSgetrocknet unb nur htc unb da ttt o gehohlten Felsenbecken noch Wasser anzutresien-Schmettcrlinge, Bicncn, Wcspen unb anbere ^ sectcn fommett hieher zur Tranke. Man steyk >' allenthalben nippcn unb saugcn, unb an einem 1^ chen kleinett Bassin bilbeten verfchiebenfarbige oa* einen formlichen Kranz. Nicht weit vom bes Bettes hat die zerftorenbe Kraft des Wa>I am meiften gewuthet. Das Ufer ist surchtbar « Bellage zum „Laibacher Tagblatt" ! der Priifeclcu, »on brutalen Mahregelmigen der Presse und des VereinsrcchteS, und alien voran leuchtet in diesem edlen Werke der Wiederherstellung der uioralischen Ordnung der sattsam bernhmte Prafect von Vt)on. Znin Ueberflns; ist Herr von Broglie selber nach Lyon gegangen, um von dort aus dem'. RadicalismuSlden'Krieg bis auss Messer neu zu erklaren nnd der Nation anzukiindigen, bah, wenn die bestehenden Repressiv-Gesetze nicht aus-reichen sollten, was kauin anzunehmen, man deren andere ad hoc sofort anfertigen werde. Jnzwischen wurde in Lyon der Candidat der Radicalen, dem der Prafect gegen alles Gesetz und allen Brauch verboten hatte, sein Glaubensbekenntnis an den StraheneckenEanschlagen zu lassen, mit ‘2313 gegen U81 Stimmen in den Generalrath gewahlt. Uebri-gens muh constatiert werden, dah das Gesammt-ergebnis der neuesten Wahlen in Frankreich, wenn es auch durchschnittlich zugunsten der Repnblicaner ausgefallen ist, ein nicht unbetrachtliches Wachsen der conservative« Minoritat nachweist. Der „Gaulois" hat cine sonderbare Manier, seine Schutzbesohlenen, zu denen auch Marschall Bazaine zahlt, zu vertheidigen. Heute uberrascht das bonapartistische Blatt mit der solgendeu Beweiskette: „Jn Erwagung, dah Kaiser Maximilian in intimen Kreisen den Marschall Bazaine Qt6 „gemeinen Kerl" bezeichnet hat; in Erwagung, d«6 ein Ssterreichischer Ofsizier sich geauhert hat, »die verdammte Seek von einem Marschall suche den Kaiser Maximilian mit alien Mitteln zu Grunde zu richten und sich selbst an seine Stelle zu setzen", w Erwagung, dah der Marschall beschuldigt ist, die Katastrophe von Q u e r e t a r o herbeigesiihrt zu haben; in Erwagung, dah Kaiser Maximilian der Gemahl der ungliicklicheu Kaiserin Charlotte war, und in Erwagung, dah diese Furstin die Nichte des Herzogs von Aumale ist: ist der letztere un-Mig, den Borsitz bei dem Kriegsrathe zu fiihren, der fiber den Marschall Bazaine zu urtheilen hat." Drr Versasser dieser geistreichen Vertheidigung heitzt Wachlcr und rlihmt sich, in Mexico zur Zeit des iiaiserreichs wichtige Functionen ausgefiillt zu haben. Der florentiner „Gazzetta del Popolo" wird aus R o m mitgetheilt, datz Finanzminister M i n -Shetti das Gleichgewicht in den Einnahmen und Ausgaben des Staates dutch solgende Matzregeln herzustellen gedenkt: 1) dutch Verbesserung deS herr-schenden Steuersystems, namentlich dutch Erhohung der Strašen gegen diejenigen, welche die Einschreibe-Sebiihren nicht bezahlm ; 2) durch Beschrankung der Wntlichen Arbeiten, indem nur diejenigen zur Aus-suhrung kommen, welche sich nicht ausschieben lassen; o) durch Vereinsachung dcr Berwaltung, indem man Gemeinden und Provinzen vieles iiberlciht, was bis- terwiihlt, und drohend hangen die Felsen daruber iusammen. Jedm Augenblick konneu sie sturzen, und 68 wird einem ordentlich angst und bange unter ^em thurmhohen Felsendache. Jm Bette selbst tie-to allenthalben Steinblocke, einige wohl viele tau-Zentner schwer. Es ist ein ermudendes und 6efahrvolles Steigen und Springen fiber diese Fels-Wfiie hinweg, und manchmal brauchte eS nur einen ueinen Fehlttitt und der harteste Schadel konnte widen, dah die Steine hier die Jmpertineuz haben, >wch etwas Harter zu sein. Oft kann man irn Bette des Flusses nicht writer und muh am steilen Mr Hinausflettern und sich an Felsspalten, Gras-""schelu und Gestrauchen anklammern, dah die Fin-bluten, um nicht in die Tiese zu sturzen. Das passer selbst sturzt^hiet sonst wohl an die hundert gu6 jah in die Tiefe. Es mfihte ein prachtvoller ^nblick sein, im Frfihlinge oder nach einem starten Men zu sehen, wie das Wasser hier fiber die Mocke sich hinwalzt und zwischen denselben sich hin-w'ndet und dann im Ptachtvollsten Wassetfalle jah ln die Tiefe stiitzt. In Notdosten ist ebensalls das ausgetrocknete ^ett cines solchen WildbacheS. Es reicht bis zu 6ett Felsen hinauf, wo sie senkrecht aussteigen und kr. 187 bom 16. August. her der Stunt bcforgt hat. Aus Sellas Zeit weih alle Welt, dah zwischen dem Plane und der Aus-fuhrung dcSselben noch ein writer Weg ist. In Sfidspanien wahrt die Entwassnung der Jnsurgenten von Valencia und Cadix fort. Bei den Bauern begegnen die Truppen der Regierung uberall fchr freundlicher Aufnahme. Das revolu-tionare Element befand sich fast ausschliehlich in den Seestadten und erhielt, wie nunmehr auher Zweifel steht, viel Zuzug aus der mvdernsten Klasse des Glucksritterthnms, den internationalen Communards, Lenlen ohne Vaterland und ohne Grundsatze. Die Truppen besetzten am 12. d. Granada nnd Murcia ohne Widerstand. Contreras und PezaS gelang es, nach Cartagena, dem letzten Zu-fluchtsorte der Jnsurgenten, zurfickzukehren. Man versichert, dah der englischc Admiral Besehl erhielt, die Fregatten „Almansa" und ..Victoria" der spa-nischen Regierung zurfickzugeben. Auf dem c a r l i st i s ch e n Kriegsschauplatze schei-nen die Parteien sich in dieser Pause nur mit den Augen zu messen. Man hort von keinem Gefecht huben und drfiben. Dies erklart sich darauS, dah die Regierung ihrer hauptsachlichsten Streitkriifte im Suden bedarf. Auch traut sie mit Recht dem Geiste der in Catalonien stehenden Truppen nicht und hat einen grohen Theil derselben nach Saragossa in dem loyal verbliebenen Aragonien dirigiert, um eine Re« organisation vorzunehmen. Zur Tagesgeschichte. ■— Hohe Auszeichnung des Prasi-denten der berfichtigten Ostb^hn. Unter den AuSzeichnungen, deren einige hochgestellte Magna« ten diesertage lheilhafiig geworden find, verdient je-densalls die Verleihung deS GrohkreuzeS des StephanS-ordenS an den Freih. NicclauS Bay ein besonderes Wort der Erwahnung. Freih. v. Bay wird sich als Kronhtiter und der Regierung unbediugt ergebener Magnat viele Lerdienste erworben haben, die einer Belohnung wiirdig sein mogen, jedoch sollte gerade jetzt niemand vergesien, dah Bay auch President der beritchtigten Ostbahngesellschast ist, dah unter seiner Leilung daS bisher Unerhorle sich ereignet hat und ein volleS Actienkapital von 21 Millionen Gulden verlo-ren gegangen ist. Bay hat noch in der letzten Gene-ralversammlung vorgesessen, in der 9000 StrohmLn-ner-Actionare die Reckte von 141.000 Aclienbesitzern kurzweg ausgegeben, wo der Verwaltungsrath — um der Anglobank gefallig zu sein, und da eine Hand die andere wascht — gegen die eigenen Antrage gestirnmt und Beschltisie gefahl hat, gegen welche nun cine all-gemeine Agitation unter den Actionciren des In- und AuSlandeS enlstanden ist. Die Angelegenheit der Ostbahn ist bekanntlich derart, dah iiberall, auchdieSseits der Leitha, ein weiteres Vordringen unmoglich machen. Dem Beobachter fallen hoch oben an den Wanden hie und da rothgefarbte Stellen auf. Es hat das Aus-fehen, als hatte der erziirnte Berggeist einen frechen Eindringling in sein Heiligthum in wilder Wnth an den Felsen zerschmettett mid das Blut des Un-gliicklichen dieselben roth gefarbt. So scheint es von feme, fommt man abcr naher, so sieht man, dah ein Theil des Felfens, vorher schon locker und durch die sortwahrende Nasse noch lockercr geworden, sich endlich loSgelost hat und in die Tiefe gesturzt ist. Der Sturz muh furchtbar gewesen sein. Weit um-her liegen die Trfiiumer und zersplitterte Baume und zu Staub zermalmte Felsstficke im Bette zei-gen an, wo die SDiasse mit bet ganzen Kraft des befchleunigten Falles auffiel und dann in tauscnd und abertausend Triimmer, ging. Es wird einem hier auf diese Weise gaiiz unheimlich zu Muthe und man trachtet so bald als moglich aus der gesahr-lichen Gegend herauszukommen. Jch hatte auch bcreits genug gesehen und trat den steinigen Rfick-weg an, um ant solgenden Tage ben Hirtcn im Gebirge einen Besuch zu machen. die Bahn schon langst sequestriert, dcr VerwaltungSrath suSpendiert ware; haben ja doth schon selbst deakistische Blatter verlangt, man solle den Vorstand der Gesell-schafl, nemlich den mit dem Grohkreuz des St. Ste-phanSordenS ausgezeichneten Baron Bay in Untersuchung ziehen. Freih. v. Bay mag nun stir seine Person ein ehrenwerlher Mann sein, und wollen wir seinem gutcn Ruf nicht nahe treien, die Thatsache abet, dah daS Actienkapital verloren^ gegangen,' dah tausende von Action8» ren, welche die Actien kauften, weil sie vom (ungari-schen) Staate garautiert waren, nun keinen Kreu. zer Jnteressen bekommen und hiedurch oft in gcohartige Verlegenheit gerathen, liiht sich nicht 6c* mimteln, und den PrLsidenten der Gesellschaft, der ent-weder nichtS gesehen oder nicht begrifsen hat, waS er gesehen, trifft da jedenfallS einige Mitschuld. Wenn er nun in diesem Augenblick mit den HLchsten Orden des Landes geschrniickt wird, so heiht dies doch die Lffentliche Meinung sehr geringschatzen und der Moral einen Backenstreich versetzen, der nicht der geringste fein diirfte unter den vielen, deren die Lffentliche Moral in Oeslerreich-Ungarn bereits theilhaflig geworden. WaS muh der ActionSr im AuSlande, der im besten Fall fein halbes Kapital verliert, von dem Staate denken, wo der Besitzer nicht nut um sein halbeS VermLgen fommt, sondern der PrLsident der zu Grunde gcrich- teten Gesellschaft auch noch belohni wird. '— An Bord deS ^Friedrich Karl". Der Correspondent deS „TewpS", der gerade in Cartagena weilte, als bet „Friedrich Karl" und der ..Swistsure" dort ankerten, begab sich mit den frem« den Consuln an Bord der Fregalte, die Capitiin Werner commandierte, und entwirst nun solgende Schilde« rung von demselben: „Man empsing uns am „Fried, rich Karl", einer schonen Panzersregaue, die in Toulon gebaut wurde, sehr gut. Commodore Werner, dem ich rnich vorstellen lieh, damit er mich nicht etwa sitr einen Einheimischen hatte, richtete einige sehr verbindliche Worte in srcmzSsischer Sprache an mich, nachdem er kurz zuvor mit ben Spaniern spinisch, mit ben Eng« liindern englisch und mit den Deutschen natiirlich deutsch gesprochen hatte. Er ist ein Mann mittlerer GrLtze, von resolutem Wesen, fatten grauen Augen, mit kith-nem, intelligentem, durchdringendem Blick, die Lippen etwaS znsarnrnengekniffen, die Nase seingeschnitten. Er benimmt sich leicht, zuckt oft mit den Augenbraue« und stampft, wenn er sehr zornig ist, hestig mit ben Fuh aus den Boden. Seine Osfiziere zeigen cine sehr gute Haltung, und ich fand sie beiweitem wcuiger steis als die Offiziere der Landarmee. Was die Matrv-fen und Marinesoldaten bctriffl, so schienen sie mit viel mehr Neulinge alS bit unferen und die Englan-der. DaS erklart sich leicht auS der klirzeren Dienst-zeit. Auher 16 Krupp'schen Riesenkauonen trogt der »Friedrich Kart" noch eine grohe Anzahl kleiner Ge-schiitze verschiedenen KaliberS und ein ganzes Arsenal Von Ztindnadelgewehren in alien mLglichen Berbefferun-gen. Commodore Werner crklarte den Consuln, dah er fie blvS kommen lieh, um ihnen in seinem und seiner englischen Collegen Namen die Gastfreundschast fUr sie und ihre Familien an Bord deS ..Friedrich Karl" und „Swistsure" anzubieten, wenn fie in Ge-fahr kiimen. Er bot den Herren ein Glas wohlein-gekiihlten Rheinweins und benahm sich sehr zuvor-kommeud. Weniger war er dies gegenttber ben Mit« gliebern der Regierung. Freilich gesticulierten und schrien diese mit einer fUdlichen Hitze, die den Man« deS Nordens reizen muhte." — Erdbeben. Von bet italienifchen Grenze wird berichtet: „Er ware unrichtig, wollte man von einer besonderen Ausregung sprechen, in welche die Be-vtilketung der Provinz Belluno durch -die fortgesetzten Erdbeben vetsetzt wordeu fti. Die BevLlkerung hat sich baton gewohnt. Am 8. b. M. um 8 Uhr 10 Minuten vormittagS erdrLhnte abermalS bic Etbe, unb unmittetbor darauf setzte ein hcsiiger Stoh, dem eine rocfltnfbrmigc Erschlltlerung solgte, alleS in Schreckeu und BestUrzung. Von der Domkirche war bisher noch ein Sliick Mauer unb ein Theil bet Kuppel auf den Pfeilern ftehen geblieben; diese sttirzten sofort ein, ebenso viele Rauchsiiuge und einzeln stehende Mauern b« Hiiuser, die von beu biShetigen Erschiillerungen verschonl gebliebett waten. Kkin Berlust an Menschen-1 leben war zu betlagen. Die Personen, bcren i!ebeu ■ in Gefahr schwebte, waren die Maurer und Zimmer-leute, die an der Herstellung der durch die friiheren Erdbeben eingestllrzten Hiiuser arbeiteten. Diese halten abet gerade FtiihstiickSstunbe. Die Schule wird im Freien gehalten, die Mefse im Freien getcfen, die rei-cheren Bewohner schlafen unter Zelten, die armeren im Freien. So geschah niemandem etwas. Auf der ganzen Strecke von Belluno bis Alpago war der letzte Stotz nicht nur viel heftiger ftthlbar als in Belluno (elbft, sondern es wiederholten sich auch wiihreub des ganzen TageS die Erschiitterungen, wenn auch in un« gleich geringerer Stiirke. Von den nordwcirts Longa-rone und Tortogna gelegenen Bergen kollerten FelS-stiicke herab, und ein riesiger FelSblock, ber sich von dem Berge abgeldSt Halle, sprang in miichtigen Siitzen thalabwiirtS, bis er gliicklichetweise in einer Mulbe, welche vom Bergabhange gebildet wird, sich einbohrte und liegen blieb. BereitS in einem frliheren Bericht Haile ich darauf hingewiesen, welches Jnterefse der ge> genwiittig vom Erdbeben heimgesuchle Bezirk fiir geo-gnostische Untersuchungen bieten miltzte, wenn eine wissenschaftliche Expedition denselben besuchen und durch einige Wochen dort verweilen wollte. Dah man eS in diesem Salle mil einer eclalanten Bestiitigung der Einsturzlheorie zu thun Habe, steht wohl outzer allem Zweifel, womit IibrigenS durchauS nicht gesagt werden foil, dah dieselbe bei jedem vorkommenden Erdbeben ale ErkliirungSgrund dienen tonne. Bohrungen, die man in dem Bezirke anflellte, wilrden gewih fiir die Wiffenfchaft die wichtigsten Resultate zu Tage fordern. Auch diitfle sich faum wieder eine so gtinftige Gele-genheit zu derlei Untersuchungen alS eben jetzt in Belluno bieten, wo man im Verlaufe einer Woche mil ©ichetheit das Einlrelen eine- oder mehrerer Erdstijtze erwarten kann." — (ZeitgemStze P arabel.) Eine Para« bel deS vor mehreren Jahten verstorbenen Martinez be la Rosa, des bekannten Dichters und Priisidenten der fpanifchen CorteS, verdient gegenwiirtig als beson-derS zeitgerniitz erwiihnt zu werden. ©ie lautct: EineS TageS war der liebe Gott guter Laune und gestattete jedem Volke, seine WUnsche am Sprechgitter des Him-melS vortragen zu dUrsen. England billet um Baamwolle, Steinkohlen, Matrvsen, Guineen, Colo-nicn, Roastbeas und um daS Recht, eben so oft die Politik iindern zu dUrsen, als eS Nummern der „Ti-nteS" gibt. Fran kreich billet, libers Jahr noch etwaS ganz anderes als heute sich auSbitlen zu diir« sen. Deutschland wUnscht Hvchschnlen, daS Ich und daS Nicht-Jch und fiir die Studenten das Recht, sich den Kopf mit einem Blumentopfauffatz zu decken, ungehindert die Nase abzuhauen und jeden Abend 77 Schoppen Bier zu leeren. Als die Reihe an SPa -nie n kam, bat es urn heiteren Himmel. „Du sollst ihn haben." Vortresslichen Wein. „Bewilligt/ Eine gute Regierung. „Ach, das ist zu viel, du wirst un« verschiimt", fagte der liebe Gott und schlotz das Sprech-senster. —- Da werden 2Beiber zu Hytinen. In der Tabak- und Cigarrensabrik zu Bologna find viele Miidcheu beschdftigt. Diese horen klirzlich, batz eine Maschine angetommen und aufgestellt worden ist, die, wiihrend sie eine Cigarre machen, hundert StUck liefert. .Man wird unS also entlassen," heitzt es, „das wollen roir aber nicht!" und darauf stiirzten sie mit dem Geschrei: „Fort mit der Maschine, nieder mit den Psassen!“ nach dem Saale, wo die Mafchine aufgestellt roar, fchlugen mit Hiimmern und was ihnen sonst unter die Hiinde kam, darauf loS, datz sie bald in Stiicke zerbrochen war, und gingen bann, als wenn gat nichis vorgefallen wiire, wieder ruhig an ihre Arbeit. — Natut wissenschaftliche Expedition. Uebet die naturwiffenschastliche Expedition des „Chal-lenger" wird geschrieben: ,.DaS Echiff ist am 1. Juli von Bermuda und den Azoren in Madeira angelom-men. Die Forfchungen haben erzeben, datz ein Betz« jUden von Greenland und Island bis zur sttbametita« nischen Kiiste in der Niihe deS AmazonenstromeS sich | erstreckt, der das vulcanischc Gebiet der Azoren umfatzt 1 und nirgenbs liefer als zwei englifche Meilen unter dem MeereSspiegel sich befinbet. Nach Often hin wird dieser Bergrlicken dutch ein ungeheuereS, 2 '/2 bis 3 Meilen iiefeS Thai von Europa und Afrika gelrennt. Es erstreckt sich vom Aequator uordlich bis zu dem zweiundfUnszigsten Parallelkreise etwa. Wenn dieses Thai nicht liberfluthet rotite, so rotirbe es einen Anblick gcroahten, von dcffen Ptachl man sich feitien Bcgtifs machen kann, benn nikblich rottrbe eS sich bis zu ben alsdann gigantischeu Bergen von Cap Verde und den canartschen Jnseln etsitecken, roelche letzletn mil dem Pic von Tenerisfa 26.000 Futz hoch fein wiitden. Madeira wtirde von einer Hvhe von 20.000 Futz diefeS und noch ein anderes dem niittelltinbifchen Meere zustrebendeS Thal tibetfehen. Auf ber Westseite beS Azoren-Plateaus besindet sich eine ungcheure, etwas wellensLrmige Ebene, die sich in einer durchschnittlichen Tiese von 2% Meilen bis an die Kiiste von Amerika erstreckt. Bermuda, daS jetzt nut 200 Futz Uber den MeereSspiegel sich erhebt, ist in der That eine ver-einzelte, 15.000 Futz hohe ©tiule, von welcher ein Amphitheater iiberblickl werden konnte, dessen Radius wenigstenS 500 Meilen lang ist. Von sonstigen Fel-sen, die von Schiffern so vielfach gefitrchtet wurden, ist keine Spur gesunden worden. Zwischen Westindien und Amerika und bis in bie Niihe ber Azoren ist baS Waffer gleich lief, 230 Klafler, und auf ber ganzen Entfernung von 2000 Meilen auch gleich warm, nem-lich 62° bis 64° F. Leben ist in grotzen Tiefen nichl viel zir finben. Die blinbcn Krustenlhiere fcheinen bet westlichen Well anzugehvren ; hiet btauchen biefe Thier-chen mogliohsV viele Augen. Eine Seegarnele wurde eingefangen, die vier Augen Halle, zroei davon merk-wUrdigerweise an den vordern Kniegelenken. Auf der Sl. MichaelS-Jnsel wird iibrigenS ein Wellenbrecher erbaul und ist zur Htilste beteilS vollendel." — Rasch b e strast. Dem .Dude Excelsior" wird von zuverlassiger Quelle folgende wunderbare Gefchichte erztihlt. Eine indische Frau mit ihtet Tochier, die Schmucksachen im Werthe von zusammen elwa 800 Rupees anhallen, mietheten vor kurzem auf der Bahnstation Hurdui ein Fahtzeug, das sie nach ihrem DLrschen btingen follte. Auf bent Wege ver-langte der Fuhrmann die Juroelen, was natiitlich ver-weigert wurde. Er band hierauf die beiden Frauen an den Wagen, nahm ihnen die Wenhsachen ab unb jog hierauf ein Messer, um die Gesesselten unizubrin-gen. In ber Aufregung lietz er aber das Messer in einen drei Schuh tiefen Graben fallen. Er sprang vom Wagen, um es auszusuchen, unb in bem Augen-blicke, ba er bas Messer aufheben wollle, ethielt er einen Bitz von einer fchwatzen giftigen ©djlange, nod) welchem er nur noch tveuige Minuten in furchtbatem Todeskampfe lebte. Nach zwei Stunden wutden Mutter unb Tochlet befreit, die fofort sich auf die Polizei begabcn und daS votgefallene meldeten. Die Polizisten fanden Fuhrmann und Schlange noch auf bemfelben Ptotze. Local- und Proviuzial-Angelegenheiteu. Origiual-Correspoudenz. Stein, am 15. August. Unsere neue Gemeinde-vertrewng enlsaltet bereitS eine rege Thiitigkeit. Sitzung folgt auf Sitzung und beinahe in jeder bringt eine Neuerung zum Beschlufse dutch. Es ist dies techt gut und wird fiir die Znkunfl von den wohllhtiligsten Folgen fein, wenn man enblich energisch batan gefjt, was morsch unb saul ist, zu entfernen unb an bessen Slelle junge Reiser mit srischer LebenSkrast zu pflan-zen. Freilich ist allet Anfang schwer, unb bei ben Vor-urtheilen, von benen hiet manche schon ties eingewur-zelt sinb unb dazu noch von gewiffer heiliger Ceite her reichlich gentihrt werden, wird eS noch mehr Schwie-rigkeiten bieten, aber es ist Hoffnung vorhanben, datz eS trotzdem gehen wird. Besteht doch die neue Ge-meinbevertretung auS Mtinnetn, bie ber Uberroiegen-ben Mehrzahl nach liberal find unb entschieben bem Forlschritte hulbigen. Die meisten find auch der ultra« montanen und sortschrittseindlichen Geistlichkeit nicht eben gtiin, und das ist gut. Denn nut bann, wenn es mog-lich fein wird, ben Einflutz, beu biefe noch allenihal-ben auf bie frontmen ©chaflein ttbt, zu brechen, >st auch fiir unset Sttidchen etn uereinteS Witten im Sinne bet Freiheit unb beS Fotlschrittts rnvglich, Viel-leicht gelingt es — unb gelingen mutz es, wenn utan nur ernftlich wollen unb bie Anstalten batnach tresfen wird. Mil den zroci itcuen Gemcindetalhen Habe ich eine oidcnltiche Freude. DctS sinb tvenizstens Mcinuet, die bie Sache ordenilich augreifeii unb am rechten Ende anzufaffen vetstchen. Einer fcheint freilich noch, wenn ich nicht irre, eittwenig Kapuzengucket zu fein; aber das verfchltigt nicht viel, es wird mit der Zett fchon schwinden, Hauptfache ist nur, datz Einsicht und Rlihrigteit ba ist. Sonst gibt es hiet wenig neues. In det Stab!« psarrkirche putzt man den Engeln unb Heiligen eben bie Nase unb gibt ihnen einen unfehlbaren Anstrich flit bas neunzehnle Jahthundett. Unset Metzuet ist Kamrnetzose bei bet Mariensiatue eines ©eitenaltares gerootbett unb tleibet sie balb in Sammt unb ©eibe, htingt ihr die Ohrgehange ein, unb wenn er gut ge-(aunt ist, befommt sie noch einen Reiftock. Aesthestisch fommt einem eine solche Hantietung bei naljeret Betrachtung eben nicht vor, datz es abet einen gt vtzeren heiligen Widersinn gibt, glaube ich auch nicht. — (Feierlichteiten zum GebuttSfeste ©einer Maje ft at.) ©ottttlag ben 17. abends 9 Uhr mufitalischer Zapfenstreich. Mott lag ben 18. frllh fUnf Uhr Tagreveille, dazu die Salven mit den auf bem Schlotzberge postierten Geschittzen einer Ba!l"ie des hiet garnisonierenben f. t. Artilletieregiment«. — Um 9 Uhr frith Feldmeffe unb Patabe in der S>e> aUee. ©iimmtliche hier fiationierten Truppen nrhmett an ben beiden 8attgenfeilen unb an dec ber Kloster-firche gegeniiberliegenben Breilenseite ber A (lee en Parade Ausstellung, geben in den Haupimomenlen die liblichen Dedjargen, welchc von der Balletic am berge ausgenonimen werden; nach ber Parade dcsilieten die Truppen vor St. Excellettz betu Herrn Feldmar-schallieulettant v. Piitfer.— Um 10 Uht celebriett S.Gn. ber Herr Flilstbischos Dr. Widmet ein seierliches Hoch-amt mit Tedenut in ber Hof- unb Domkirche, welchem stimmtliche CivilbehLtbett unb betett Spitzen anwohnen werden. — llm 1 Uhr niittagS fintct im Casinosalott ein Offiziersbanfet statt. — Abenbs 8 Uhr bad grotze, bereitS besptochene K a i s e rfest, „E i tt Blalt auS ber Gefchichte", im Casinogcirl?n. — (Ein grotzeS F e ft banket) wird lur Feier des allerh. GeburlSfestes deS KaiferS am Mottlag den 18. d. M. vom liJbl, Ofsizierscorps ber laibacher Garnisvu im Casino-Glassalon veransiallel. Die Taffl-mufit beforgt bie Kapelle beS Jns.-Reg. S-tchse>l-Meiningen. — (Festschietzen.) Die hiesige Rohtschiitz'N« gesellschast erčffnet ©onntag ben 17. d. M. railla^ 1 Uhr zur Vorfeier deS allerhLchsten GeburlSfestes ©''• Majestcil be« KaiserS ein Fest- unb Bestfchietzen. — (Einstellung von Truppen U b u " ' gen.) DaS k. k. Geiteralcoinnianbo Era; ha> WUrbigung ber ©efahrett, welche bei ben uitglittst'^11 sanitaren Berhtillniffen dutch Bereinigung gtotzeret Truppenmassen slit bie BeMterung enlstehen kSnnet', siir heuer bie Botnahme ber herbstlichen Wassentib«" > bet bem k. k. Jnsanletieregimenle Baron Kuhn Nt-11' bei ben Resetvecontpagnien ber Feldjiiger-Bataillone Nr. 7 unb 19 unb dem laibacher GarnisonSspitale, sowie bie Einberusung ber Reservemiinner ber Genie-unb Pionniertruppen, bet ArtiHerie unb des Fuhrwesens eingestelll. — (Pr o menab emus ik u n b ©oirčef-) Die Promenabemusik im Schweizerhanse am DonnrrStag mar von bem eleganten Publicum seht start besu*f; die Idee, in Tivoli Standmusiken zu ueranslalien, i!1 angesichis ber prachlvollen Anlagen eine seht gliickliche zu nennen. — Die ungarische Nalionaltapelle produ-cietle sich DonnetSlag, Freitag miltagS unb abends unb emtete bet pattern Besuche stel« lebhaflen BelsaU. — Ein veroneser Quinlelt mit bem Theatersaog" Herr Gregorich proimcierte sich DonnerStag and Frei tag, an letzterem Tage a rich mittag«, im Garten „zur Schnalle" und fand ebenfalls lebhaften Zuspruch. — (Zur Wahlbewegung.) Man mntz eS den Jungslovenen laffen, bag sic am rllhrigsten fttr die bevorstehende ReichSralhSwahl-Campagne vorarbei. ten, und bet rllhrigste unter ihnen ist wohl Dr. Zarnik, der, nachdem er sich in verschiedenen Wahlkreisen Unter« und JnnerkrainS aid Candidat offeriert hat, nunmehr per varies casus auch nach Oberkrain ge« langt ist. Gestern fand eine Wiihlerversammlung in Bischoflack statt, welcher sich Dr. Zarnik alS Candidat flic ben Wahlbezirk der ober- und innerkrainer StLdte und Miirkte Dot fit tile, unb bie ziemlich zahlreich be. suchte Bersammlung acceptierte bie Canbibatur Dr. Zarnik-, nachdem er itber deren Berlangen daS Festhalien an den liberalen Prinzipien und inSbefondere auch die Bertheidigung der bestehenden Schulgesetze angelobt hatte. BemerkenSwerth hiebei wiire noch, datz man VerfaffungStreue Wiihler zur Theilnahme an diefet Derfammlung mit dem Vorgeben zu beroegen suchte, dah sich die Jungslovenen mit der BerfaflungSpartei in bereinigeit beabsichtigen, urn leichter die llericalen Bestrebungen zu bektimpfen. Wir brauchen wohl nicht unUtt Parteigenofsen vor derlei Vorspiegelungen zu to°tnen, nachdem die anderweitigtn Differenzen in den politischrn Anschauungen zu tiefgreifend find, urn eine foldje Vereinigung mLglich zu machen, unb e» auch nW)t anzunehmen ist, bah sich bie jungslovenische Par-*ei bem klericalen Joche gang werbe zu entziehen ver-tobgcn. — (Aerzt eta g.) Der hiefige Serein der ®«zte unb bie Aerzte Strain« routben vonseite be« jji ®liniflerium0 eingelaben, bei bent am 1. k. M. in *"*cn zusammentretenben internationalen mebizinischen Son greste in Wien recht zahlreich erscheinen zu wollen — (Ehrenbeleibigung.) Am 20. August wirb beim k. k. stcibt. beleg. Bezirksgerichte Laibach bie Schluhverhanblung im Ehrenbeleidigunzsprozesse ')e,8 Dr. Vožnja k gegen ben Corresponbenten bee toienec ..Vaterlanb", Domcaplan Kljun, staltfinben. Domkaplan Kljun nannte bei der Generalversammlung ver Actionare der slovenischen Nalionaldruckerei Dr. 33o§* niat „etnen unverschamten Sttgnet unb Berleumber", ^chen AuSspruch er spater in einem Eingesenbet ber »Jfobice« mieberholte. AlS Richter wird GerichtSadjunct Cucek, atS Vertreter deS KliigerS Dr. Zarnik, ate Vertheidiger bee Angeklagten wahrscheinlich Dr. Costa fungicren. Ale Zeugen smb vorgeladen: Chef-Redac-teur bee „Slov. Star." Josef Jurčič, Handelemann Ctnfi Schirza jun,, HandelSmann Franz Hren aue Bigaun unb Dr. Ribič aue Marburg. Man ist auf bae Urtheil aflgemein gefpannt. — (Von der Kronprinz-RndolfS-" a h n.) Die ErLffnung der Flllgelbahn Hieflau-Eifen-erz fUt den Perfonenverkehr fand am 10. August 1873 Pott, von welchem Tage an gemifchle Zlige mit Wagen I > II.. III. unb IV. itlaffe verkehren. — (Dnrch Hagelfchlag) wurbenam 10. d. bte heuet noch anzuhoffenden Feld- unb Weingarten-Wnten in ben Gemeinben Grohbolina, Koritno, Bre-gana, inSbefondere in ben Rreben Ober- unb Unterraiz, Draga, floričnište Mladine, Ober. unb Unterschakovc, ^linovka, VerZke Mlabine, Kereče unb Ubooc im ^ezirke Gurkfeld giinzlich vernichtet. Die k. k. Be-zirkshanptmannschaft lieh ungefaurnt bie Schaben-tthebnngen vornehmen. — (Die Volkefchulbibliothel.) Dae i.KLrntnerische Gemeinbeblatt" toendet sich an die Otte* Ichulriithe mit folgender Mahnung : An die OrtSfchul-^aihe ist die Zeit herangerllckt, in welcher sie dieVor-Mchliige flit dae Jahr 1874 festzustellen haben. Bei 5lcfet Gelegenheit drfingt eS wohl jeben Jugendfreund, OrlSfchulrLthen ans Herz zu binden, datz sie jo Rubrik „Lehrmittel" reichlich bedenken. Fllr jede schule follen nach § 71 der Schnl- und Untettichts-Dtbnung mindestenS folgende Sehrmittel angeschafft T?* Aparate flit den ersten Leieunterricht, Ver- unichaulichungsmiltel stir den ersten Rechenunlerricht; et fUr ben AnfchanungSunlerricht; tin Globus; 1 e'ne Wanbkarte von ben Planiglodien, von bem Heimatlanbe, bon ber Ssterreichisch-ungarischen Monar-chie, von Europa unb Paliistina; VorlageblStter fttr den Unterricht im Zeichnen; cine Heine Sammlnng von heimifchen Nalurkorpern unb einfachen physikali-schen Apparaten; eine Schnlbibliothek. Die Mehr-zahl biefer Lehrmittel bleibt in HLnben bee Lehrere, wird daher wenig abgentttzt unb erfordert roenig Re. paratur- oder Nachfchaffungekosten. @6 handelt sich also mehr urn die einmalige Anfchaffung Dee Lehr, mittele, rttcksichtlich urn bie allmalige Vermehruug ber Sammlung. Nut bie Schnlbibliothek wird butch eine Reihe von Jahten immer mit einer rcichlichen Dotation bebacht roerben mttfsen. Die Bibliothek ist dae Mittel, dutch welches das talentiertc Kind sich mit Lust im Lesen tibt, dutch welches ee sich tine uatfang-teichete Bildung aneignet, ale ihm in ber Schule ge-boten wirb, unb butch bae c6 sich leicht ben Uebetgang bom Schulbuch zu jenet Lectttre berschafft, welcher sich bet Erwachfene zuwenben soll. — Die Wichtigkeit ber Schnlbibliothek in ber Jugenbetzithung ist seht gtttnb. lich in dem (drntnerifchen Schulblatte erbrtert, und jeder ber Herten Lehter wird bie Ntttzlichkeit detselben bertreten. Wenn hiet ber Nutzen einer solchen Schnl-bibliothek nicht roeiter erbrtert wirb, so ist boraue-gesetzt, bah a lie Hetten OrtSschnlrathSmitglieder dabon Uberzeugt find. ES mnh nut noch ermahnt roerben, bah tin Kinb, welches mit Frenben zur Bibliothek greift, auch auSreichenbe geiftige Nahtung in detselben ftnben soll, sonst greift ee balb nach jebem Blatt, Welches ee ftnbet unb ertangt babutch ant ehesten bet. fchrobene Ansichten. Urn abet einem Kinbe butch brei obet yiet Jahre nut einigermahen auSrcichtnben unb nicht nut einfeitigen Lesestoff zu bieten, rniifien ziemlich biele Bttcher vorhanden sein. Eine reichlich bo. tieite Bibliothek wirb gewih auf Hebnng ber Bildung unb beS WohlstanbeS ber Gegcnb, in welcher bie Schule liegt, auf baS gttnstigfie zutttckwirken. ES wirb bahet an alle OrtSschulrathe bie Bitte gestellt, im Boran-schlage bie Schnlbibliothek mbglichst teich zu bebmken. — (Post- Sparkasse n.) Diegegcmo&rtige Reorganifterung bee Lanbpostroesene unb bie besiere Gestaltung ber materieHen Verhaltnisse der Lanbpost. metflet unb Postexpebienten, sowie bie Erh»hung bee Ansehene, welches bie Regierung butch bie Zuerken-nung bet ©taateuniform fttr bie ben StaatSbeamten zu. stehenden RangSklasien gewahrte, sollen gleichmiihig auch die Gtnndlage zu bet Grundung der schon feit zwei Jahten projectierten Postsparkasien bilden. AlS Norm fttr diese Einrichtnng roerben bie in Englanb unb Belgien bestehenden bieSfiilligen Vorfchriften, roelche ber jetzige Generalbirector fttr Posten unb Telegtaphen in Lonbon unb Briiffel zn studieten Gelegenheit hatte, gelten. Die Schroierigkeiten zur Aufstellung biefer Postspatkassen la gen bisher in ben mangethaften Ein-richtungen beS LanbpostroesenS, andcrerfcite auch in dem niedern Zinefuh, welcher ben ©poreinlagen zuerkannt roerben rotttbe, am meisten abet in bet abtchnenden Haltnng dee Finanzministetiume, welches sich mit der Aufstellung von derlei Sparkaffen aue finanziellen Rttcksichlen nicht befreunden tonnte. Da abet nunmehr alle bem Jnelebentretcn biefer Postsparkasien entgegen. geftanbenen Hinberniffe unb Schwierigkeiten geebnet stub, so ist die Aufstellung betfelben nut noch eine Zeitfrage. — (Schluhbethanbl ungen beim k. k. Lanbe6gerichte Laibach.) Am 21. August. Johann Leben unb Jakob ©porn: schwere Wtperliche Beschiibigung; Johann Zupan unb Martin Rarnocl Diebstahl; Anton Kermic: bffentliche Gewaltthiitigkeit. — Am 22. August. Johann unb Katharina Balan tinčii: Diebstahl; Franz Hafner: schwere kbrpertiche Beschiibigung; Maria Šoigel: KinbeSroeglegung. bildet; ber anbere Theil wird nach wie vor — wenn auch nicht in demselben Mahe, vernacklLssigt. Aerger sieht e$ noch in ber Seilergafse aus; hier erfiretft sich bit Bernach. lassigung auf alle Theile derselben. Gleich am Eingange zu betfelben, an der Seitenfront bes Haules Nr. 24, zeiat si* bem Auge ein wahrer Berg eines Kehrichthaufens. Zwar wurbe von dem Besitzer dieses Hauses hohern OrteS das Ersuchkn um Entfernnng besselben sowie uberhaupt um Reinigung der Basse gestellt. Dieselbe besindet sich jedoch noch heute in demselben Zusiande wie vor dem Gesuch. Einem gleichen Ersuchen des Herrn Samassa betreffz der Hunds-gasfe wurde augenblicklrch und in bereitwilligster Weise Folge geleistkt, und es wird dieselbe fogar mehrmals wSchentttch von dem siLdtischen Personate gesflubert. Es fragt sich nun, gilt in Laibach der Rechtsgimndsatz: GleicheS Recht fiir alle" und wird er auch zur AuSflthrnna gebracht? Ein Aewohner der KaristSdterosrstadt. Allen Kranken Kraft und Gesuudheit ohne Medizin und ohne Kosten. Revalesciere du Barry oon London. Seine Kranlheit eerrnag bet beltceten EflTilesciire du Birrr „ oil erfiehen, unb beseitigt breselbe ohne M-bizin unb ohne »often Kajen>, Nerven-, Bruft-, Lungen-, Leber-, Drttlen-, Schleimb kltbem-, Blasen- nnb Nierenleiben, Tudereulose, Schwinblucht, Hit Buflen, UnverbauliibleU, Berstopfung, Di-rrhLen, Schlaffost SchwLche, Hamorrhoiben, wassersncht, Fieber, Schwinbel, gen. Ohrenbrausen, NebcHeit unb Lrbr-chen selbst toSbtenb bet 6*iunu —'Ut, Diabete«, Melancholie, Abmagerung, Rheumati«mu», «i»t, au» 7S.VV0 Sfrtiftcaten tibet ©enefnngen, bU Bteid _ aHet Medizin toiberftanben, toerben auf Berlangen franco einaelenbet. Nahrhaster al« Fleisch erspart bie Revalescišre bei enoilMenes nnb jttnbero fiinfjigmal ihren Prei, in «rjneien. 3n Blechbilchsen Son ein Halb Pstind fl. 1-50, 1 «fb. B. * S0 8 Psd. fl. 4 so, 5 Ipfb. 10 fl., 12 Pfd iiU p.; 24 Pst>. »6 fl. - «7-TaleBCi6re-Bi8cuiten in Bitchfen a fl. 8 80 unb fl. 1-50. — ReraleseWre Chocolates in Pulver unb in Tabletten stir 12 Taffen fl. 1-so, 2t$efl» t |'50< 4 ^afleo fl- «/50, in Pulver ftit 120 Taffen fl. 10, fit 28« taffen fl. 20, fflr 676 Taffer fl. 86.— Zn beziehen bnrch Barry be B attbč Comp, in Wien, Wallflechgaeee Hr. 8, ini ------------------------------- Singesendek. Seit Jahren find die beiden Gassen aus der Karl-stiidtervorstadt, die Hunds- und die Seilergasse, von Seite der Behiirden auf das auffallendste vernachlassigt warden. Die ersiere derselben crficut sich aber seit dcm Baue der Samasia-fchen Fabrik daselbst einer uubegreiflichen Bevorzugung vor ihrer Schwester, ber Seilergafse. Diese Bevorzugung er-streckt sich aber auch nut aus ben einen Theil derselben, welcher ben gewShnlichen Zugang zur obenerwLhnten Fabrik bei E. Mohr, sowie in alien Stadten bei guten Apothekern unb ze reihLndlern; auch versendet daS wiener yauS nach aLes Gegend« gegen Postanweifnng oder Nachnahme. Witteruug. Laibach, 16. Asgust. Ziemlich better, fchwacher Ostwind. WLrme: Morgens 6 Uhr + 141°, nachmittags 2 Uhr + 25 4' $. (1872 + 232°, 1871 + 254). Barometer 74220 Millimeter. DaS vorgestrige Tagesmittel der Wrrme 19 3°, baS ge-strige + 19'7“, beziehnngsweise um 01° unter unb urn 0 4“ iiber dem Normale. Augekommeue Fremde. Am 16. August. Hotel Stadt Wien. Globočnik, Besitzer, (SiSnern. -- Hciman, Ksm., Mlinchen. — Weidman Ksm., Wien. — Kullnig, Bcamte, Wippach. — Berger, Karlstadt. — Plancher, Asm., Driest. — Wachter, Driest — Globočnik, GewerkSbesitzer, EiSnern. Hotel Elefant. Puschner, Rudolsswerth. — Helm, Ksm., Pest. — Liholz, Berlin. — Schade, Brerlau. — Pollatschek, Biihmen. — Scalta, Triest. —Palcer, @raj. — Gelletich, Finme. — Fongman, Jugenieur, Wien. — KoS, Petersburg. — Ofenheimer sammt Familie, Ksm., Triest — Deschiak, Triest. — Metzer, Karlstadt. — Br. Wisiak, (Eontrcabmiral, Wien. Hotel Europn. Geuel, Rentier. — fflrusovin, Ren tier. — Ritter v. Moraitinis, GutSbesitzer, Triest. Sternwarte. Rose, k. k. Steuereinnehmer, Landstratz. Balrleeher Hof. Benigar, Professor, Šinkovce. Mohr en. Szebegymtkh, Oekonom, Graz. Jenko, Bischoflack. - • Paul unb Josesa Eorrnen, Graz. — §ol-larig, Giirz. — Kramer, Fabrikaut, Hamburg. — Quast, Ekentier, Hamburg. — Lontuma Salome sammt Familie, Triest. Berstorbene. Den 14. August. Frau Leopoldiue Siegerlst, geb. Possanner Edle v. Ehrentbal, k. 1. Landesregierungs-Rech nungsrathsgemahlin, 46 I., Stadt Nr. 179, BauchthphuS. — Alois Ceh, zweitgebornes ZwillinaSkind, 1 I. unb I1/ M., Stadt Nr. 249, Fraisen. — Frau Johanna Martinc, gewesene Spebiteursgemahlin, 64 I., Erabischavorsiabt Nr. 45, Entkraftung. — Gertraud Sever, Spinnfabriks arbeiterin, 20 I., Bahnhosgaffe Nr. 117, Brustwassersucht. — Jgnaz Tiz, pens. Finanzdircctionsofsicial, 72 J., Polana vorftadt 9tr. 21, ©chlanfliiS- — Frau Antonia Kochel, Wunb arztenswitwe, 53 I., Stadt Nr. 103, Lungensuckit. — Franz Schwigel, Arbeiterssohn, 7 I., St. Petcrsvorstadt Nr. 33, Durchsall. D c it l -S. Augu si. Johann Pogačar, Settler, 60 I., Civilspital, Brustwassersucht. — Lambert Pollak, JnwohnerS-witwensohn, 10 I., Elisabetb-Kinderspital, Rubr. — Maria Jarc, Hiiblerskinb, 3 I., Morgrnnb Nr. 8, Dnrchfall Zedenktafel fiber die am 18. August 1873 stattfindenden Licitationen. 1. geil*., Rakovc'fche Real., Sterschen, BG. Krainbnrg. Am 19. Angust. 1. Feilb., Slinz'sche Real., Altbacher, BG. Gottschee. — 2. Feilb., Teran'sche Real., St. Beit, BG. Krainburg. — Relic. Berderber'scher Real., Windischdorf, BG. Gottschee. — 2. Feilb., Spehar'sche Real., Perudine, BG. Tschernembl. Fllr die vielseitigen riihrenden Beweise inni* get Theilnahme wahrend der Kraiikheit meiitet dahingeschiedenen Gattin Lropoldiite Sicgerilt lttib fiir die Begleitiniq znr lelrteii Ruhestatte sage ich hiermit alien i^etheiligten meinen auf-richtigen und tiefgefuhlten Dank. Laibach, am 16. August 1873. (421) Moriz Siegerist. Die Rauschtosserei des (420—1) M. Paschka, Wien, II. Dezirk, Nefiroygaffe Nr. 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