A. !02, Domicrstllg, 5. Mi 1892. 111. Jahrgang. Nbacher l!,^^, U N> Mit Pu stver, »»nlbMs'l, fi ? >°>". Im «°mp,°.« Hau« n°',M,'in fi, ', - In'crtionsgebür: Für ^^^^^" z>l 4 Znic» l<5, ,^ ^ grVkerr per Zl'llc t! tr,: b»'! «stci«'» Wildrrhl)!»!!«!'» psr Zr!lc 3 lr. D<« «Lalbllch« Zeitung» crlchsmt tägllch. m« ?lil«nahmr drr Voiin^ und Feiertage, Die «dminiNratlo« befindet sich Longrelsplah Nr, 2, die Mrbactlon Herll'»,,n!je Mr. «, 2prechst»ndc» der Redacliu» tässlich von 1U bl« >2 Uhr vormittag« — Unfrankierte Vriese werden nich! angenommen mid Manu^riptc »icht zurüllgestellt, ^ Amtlicher Theil. ^hijchftrm"?^ k Apostolische Majestät haben mit MM '^""dschreiben vom 27. April d. I. dem ^Rrd - "" "'Tirol Anton Grafen Brand is i" Verleihs "^ ^Heimen Rathes taxfrei allergnädigst 3^chst!.^^ k- Apostolische Majestät haben mit si!e>i N,, ^"schli^ßuug vom 30. April d. I. dem Mratb/. ^^elttcll des Abgeordnetenhauses des ^Th^' ""chsraths- und Landtags-Abgeordnetcn M-Ord,., ^irein das Comthurkreuz des Franz-^" gericht "" ^'"' ^'"^' "llergnädigst zu ver- Ü^öchs/,' ""d k. Apostolische Majestät haben mit 7>c?^^"schlirßunq vom 24. April d. I. dem ^lraih^"" und Charaker eines Hof- nnd Mini-d? ^iscM^ "^'^u Sectionsrathe im Ministcrinm °Nla'"'Hauses nnd des Aeußeru Dr. Adolf F>A S ". bas 3tittcrkreilz des Leopold - Ordens 3^'lian 3".?^'"l)e im eben gcuaunten Ministcrinm /> jirm' ".^"" v. Biegc'leben den Orden der ^g^ dritter Classe' taxfrei allcrgnädigst zn Hh°chfte'/s^ k. Apostolische Majestät haben mit vom 30. April d. I. dem ^ Gta?''Beisitzer in Innsbruck Dr. Friedrich ^Md 5^" Gädert hurn das Ritterkrenz ^U '"rdeus taxfrei allergnädigst zu verleihe» "hlMdlunlle,, des Reichsrathcs. i!b^"der s ^ Wien, 3. Mai. beachte N^"^n Sitzung des Abqcorduetenhaufes !^Äöh^ Schwab eme Petition der Montan-^„? ^in s/ b'e Berathung der Vorlage, betrcf-lQ Nan. l ??''? der Genossenschaften im Berg-^Mhes 7.M"schieben. bis die Reforn, des Bruder-, ^^^2^seiu werde. Nach der Beantwortung^ der Interpellation Zallinger durch den Iustizmiuister folgte die Fortsetzung der ersten Lcsuug der Steuerreformvorlage. Äbg. Dr. St ein wen der betonte, dass, ausgenommen die Inngczechen. alle Parteien gruudsätzlich damit einverstanden seien, dass in die Berathung der Vorlage eingegangen werde, und selbst die Vertreter der groß'capitaiistisch'en Interessen werden sich wohl hüten, in diesem Angenblicke Schwierigkeiten zu machen, sondern sie werden ihre Anträge auf Ver-bessernngen. Verschlechterungen und Verzögerungen snr einen späteren Zeitpnnkt vorbehalten. Redner wendete sich hierauf gcgeu die Behauptung des Abg. Groß, dass die Vaterschaft dieser Vorlage der liberalen Partei gc-bürc. Diese Reform liege im Znge der Zeit, nnd diesem entziehe sich keine Nation und keine Partei. Die Rede des Abg. Groß habe übrigens keine günstige Perspective für die Steuervorlage eröffnet, denn er habe sich sofort gegen die Permanenzelklärnna. des Ausschusses ausgesprocheu. Es wäre sehr zu bedauern, wenn die liberale Partei sich gegen die PermanenzerklärlMg auswre-chen würde. Wer die Reform wolle, müsse anch die Permanenz wollen. (Zustimmung.) Wenn der Ausschuss nicht eine Zeitlang nach der Vertagung des Hanfes bei' sammcnbleibc oder einige Wochen vor dem Wleder-zusammcntritte desselben ' seine Arbeit aufnehme, dann sei an ein Fertigwerden nicht zu denken. Zur Besprechung der Vorlage selbst übergehend führte Redner aus, dass seiue Partei sich bemühen werde, die socialpolitische Tendenz, die der Vorlage zugrunde liege, nämlich die Entlastnng der Schwächeren und die stärkere Heranziehung der Leistungsfähigen, zu verstärken, und, von diesem Streben geleitet, wolle er einige wünschenswerte Aenderungen andeuteu. Bei der Pcrsonaleinkommcn-steuer findet Redner die Höhe der Progression ungenügend; dieselbe entspreche nicht einmal der Progression des preußischen Gesetzes; es ware m.udes ens die im prenßischen Gesetze festgefetzte Ziffer einzuhalten. Bei der Reutenstcucr sollte aus socialpol'tlschen Gruu-den ein Unterschied gemacht werden in der Besteuerung der Einlagen bei Sparcassen, der Pfandbriefe von Landeshypotheken-Anstalten, der Einlagen von RaM-eisen'schen Cassen nnd der übrigen Renten. Sollte wider ^ Erwarten die gegenwärtige Vorlage wieder zn scheitern ^ drohen, dann werde die Regierung hoffentlich wljftn, was sie zn thun habe. Ein Haus, welches mit der ! Steuerreform nicht fertig werde, werde hoffentlich einen bcfscren Nachfolger haben. (Beifall links.) Abg. Dr. Pattai glaubt, dafs man an die Steuervorlagen viel zu große Hoffnuugeu knüpfe und dass, wcnu nicht ganz energische Aenderungen an einzelnen Pnnktcn vorgenommen werden, der erwartete Effect nicht eintreten, die Vorlagen vielmehr zum größten Theile zu einer Mehrbelastung des Mittelstandes führen werden. Der Grundgedanke der Vorlagen gehe dahin, die Pcrfonaleinkommensteuer gewissermaßen vorzubereiten. Heute hält man den Zeitpunkt für diese Stener noch nicht für gekommeu uud beruft sich insbesondere darauf, dass die Stcuermoral sehr gesnnkeu sei. In der That biete das mobile Capital in seiner heutigen Form eine große Gefahr für Steuerhinterziehungen, und darum sei der Gedanke, die Inhaber der Papiere zu conscribie-ren, gewiss sehr berechtigt. Da jedoch dieser Wunsch in absehbarer Zeit wohl nicht erfüllbar sei, so ließe sich einstweilen dnrch eine zweckmäßige Gesetzgebung die lBevölkeruug selbst dahin bringen, einen Vortheil in der Vincnlierung der Papiere zn erblicken. Dieser Weg wäre eine entsprechende Regulierung der Verkehr-5-stcner. Man müsste eine mäßige Verkehrssteuer bei-behalteu für denjeuigen, der seine Papiere vinculiert, die Verkehrssteuer aber bedeutend erhöhen für die nicht vinculierten Papiere. Wolle man die letzteren ernstlich treffen, dann müsse man ein Aequivalent der Verkehrssteuer auf dieselben legen. Das gleiche könne der Staat mit den Atticngesellschaften machen nnd dadurch einen gesunden Zustand herbeiführen, dass die Actien der Mehrzahl uach auf den Namen gestellt werden. Redner besprach sodann die herabgeminderten Verdienstoerhält-nissc in den großen Städten, besonders in Wien, wo die meisten Gewerbsleute, selbst wenu es ihnen gut gche, nur für den Zins arbeiten. Redner bemängelte weiter die Bestimmung, dass der Wohnnngszins als Maßstab der Besteuerung zu gelten habe, uud erwähute insbesondere, dass es viele reiche Garens gebe, die eine verhältnismäßig kleine Wohnnng haben, in welcher sie aber schon sehr luxuriös lebeu köunen. Es sei berechtigt, für diese allmählich eine Iunggesellenstener einznführcn. (Beifall und Heiterkeit.) Es sei durchaus gerechtfertigt, den Innggesellen, der alles für sein eigenes angenehmes Leben braucht und, isoliert von der Ge» sellschaft, nnr für sich genießt, ohne ihr eine Gegen- Jeuisseton. Aus dem Meere. '^.M ih Von P. Bonnetain. dF des ^!A?b"'os an Bord des «Melbonrne. H ^g Iw Oceans mit der Frau eiues ^e filzte '. "^s w» der Insel Ceylon cmen ^ ' ""nahmen wir plötzlich, dass ein Kind, !'"?^ie T^?". hielt inne, erbleichte, dann stürzte. >>f^e la,l,ppe m die Kajüte des ersten Raugcs^ > z^"d entsckm?.."^ fünf Miuuteu schou wieder N««^ sich lächelnd: «Ich glaubte,! c« ?al ' "ber es schläft.. Eine Rothe über-! ?"ick'?"ss iH .'S»e können sich vorstellen,- fnhr ^ ^be Z ""'"er fürchte, es werde krank . . . h Aei^n.. ^" auf dein Meere verloren . .. !!!>^s^ ihr Thränen in die Z«" nehu ,k''7d, fasste sie wieder Mnlh nnd ? h°s^uoh"" ' ^lite sie, da ein nener Walzer^ >?"lich^ann: «Diesmal, mein Herr, werden > ^^''Nch an^ «us dem Takte kommen.. Ich' ^3" '"f n3 '^^'"en Worte, als ich nach, l» < ^""er Rückkehr nach Frankreich ai.f ^ ?" ""'"'' jugendlichen !^^t^ '"it f,,s lde, die in ihren Arnien ein, « 'n! 7' Vi 7^ften Augen bMt. >^>" iuglrich ,? '. -' >^) verbengte mich nnd <"' ii "'Nnern ."""' Mariuebeamte» desfrlbeii ^M ' selbstverständlich im Inhalte mit densely" u' ,) (Bericht der Gewcrbc-I"^ Vorgestern ist der Bericht der ö'stcrmchiHw " ^ Inspectorcn über ihre Amtsthätigkeit m, ^/^M erschienen. Derselbe präsentiert sich als ein e^>, ^ giltiges Operat. wie seine Voiläufer "w ^ ^ nenerdings die Zweckmäßigkeit nnd Einrichtung der staatlichen Inspection der i" « ^, lichen und großindnstricllm Betriebe. M" ,^l deutung uud der Wert dieser Institution u» .^„ und richtiger erkannt und gewürdigt ""0, -', . hfl aus der stetigen Steigerung der Ina'M'"^ ^ d/>' Gewerbe-Inspectoren' von Seite der nrdem ^ Arbeitgeber hervor. Das vorliegende ^" ^,, außer einer knappeil Einleitung und ei ^ ^, Vorlagcbcricht des Central-Gewcrbe-.fM'c" . ^. ^ Handelsminister, den allgemeinen VmG ^^,ch sammten Leistnngen der Gewerbe-InM"" ,^D der Lösung der vorgczeichnctcn schwierigen ^. ^ reichen Aufgabe sowie Einzclnbenchte um ^, spectoren für die fünfzehn Aufficht.sbezi" echzehuteu des Inspectors der SchlffaY". ^ ^ ' (Ungarn.) Die zweite Indemmw w,^h, gestern vom nngarischen Abgeordnetcnyau,e ^B der vorgestrigen, der Abstimmung ""^„miB" Debatte'ist 'bloß zn erwähnen, dass ^ ^ l'i Wekerle anzeigte, die Regierung wc? o . ^ ss reits die Gesetzentwürfe über die Abm'dc ''3^ dcl genwärtigen Geldsystemcs nnd die ^".M"""'" Valuta vorlegen nnd für tuell die Unterbrechung der Budgetdedatl , ^^ (Allgemeine, lebhafte Eljen-Nufe.) SGu ^ ^ der Minister, dass die Gehaltsaufbcf c s „fF amten jedenfalls vom 1. Juli augefaw werde. , ^. alie^' (Euglaud uud Bevölkerung der bekanntlich nnter engM)" ^.^ stehenden Insel Cypern hat schon mchiim ^.^ M ordnungen von Notablen in London m ^ mindernng der Abgaben nnd E"""wnW /h^s, nomen Rechte gebeten. In einigen Pnm ^B land dielen Wünschen willfahrt, aber ^ M, finden immer wieder neuen Aulafs zu 2.'^M'' wärtig beschuldigen sie den englischen " ^H Sir Henry Aulwer, der ungesctzl Gen ^,,dlN cypcriotischer Alterthümer. Derselbe yar ' H,M dem Fitz-William-Museum zu EmnbH^H bei Tamassus ausgegrabene Vasen g«', ^r'') riotcn erklären diese Vasen als Elge, ^ ^^l"', ..„ und sagen, die Fnnde Larnaka aufgestellt werden. '"" >>c Verwaltungsbehörden bisher erfolglos'"" ^^rB sich all den Snltan, als den clgenmcyci ^, Insel, um Abhilfe wenden. ., <^l ci"e F Nachrichten aus Rom s^ Krise im Cabinete in Aussicht. Es sott °) sjMch ^ zwi.>spalt zwischen Nudmi 'iiid N.co ^ ,ch größern nnd man fürchtet, dass "« Mlr' Wiederzusammentritte des Parlaments °^ ^^ anch in der Kammer zutage treten^^, immer das «'l'oi! . . . lu'i!» (genug) vou ihm hören musste. Er lachte nie, und auch die Mutter war nie heiter. Als wir Singapore verlassen hatten, besuchte der Arzt den Kleinen zweimal des Tages. Abends mit den, Schlage Acht begab sich dcr Arzt, die Whistkarten weglegend, in die Kajüte, die nnr durch eine dünne Wand von dem Speisezimmer getrennt war. Ich las daselbst anch meine Zeitungen, und wie oft hörte ich den Knaben schreien, wenn er die bittere Medicin nicht nehmen wollte. «Mama! . . . Mama!» rief er voll Verzweiflung. Dann legte ihn Mine. Marty mit zärtlicher Miene auf die Kiffen, während der Arzt den Löffel mit der bitteren Arznei zwischen seine znsammen-gepressten Lippen zwängte. «Liebes Kind! . . . Liebes Kind! ... Ich bitte dich'.. O, wie viel Schmerz, wie viel Angst war in diesen Worten «Ich bitte dich!» enthalten. Sie schnürten nur das yerz zusammen, so oft ich sie hörte, und '^ ^ Ä '""artungsvoll auf die Thüre, durch welche der Arzt weder hereinkommen sollte, der an memen besorgten Blick stets antwortete: -Er macb nur Kummer-. Dann tonnte ich nur langsam wieder zu memer Lecture zurückkehren, indem ich 'zugleich den Liebkosungen lauschte, mit denen die Mntter itir Kind einschlummerte. ^ So flössen die Tage dahin, und wenn am Horizonte ein Schiff erschien und man mit dem Fernrohre die Fahrt desselben verfolgte, da befand sich Mine! Marty nicht unter der freudig erregten Gruppe, denn^ sie wachte Tag und Nacht bei ihrem Kinde. In Colombo gieng sie nicht an das Land. Zwei Tage später erschien sie nicht bei Tische, und eines Morgens. wäh-> rend des Dejeuners, vernahm mau Plötzlich einen herzzerreißenden Schrei aus ihrer Kajüte kommen, der jeder- ^ mann erbeben ließ. Ein Kellner eilte auf den Arzt zu.! «Bitte, Herr Doctor, ich glanbe, der Kleine von Nr. lli ist gestorben ...» sagte er. Der Arzt erhob sich und eilte in die Kajüte Nr. I li; die Gäste sprachen leise miteinander. «Versuchen Sie es, ihr begreiflich zu machen .... Mit diesen Worten drängte man mich in die Cabine der unglücklichen Mutter. Zu Füßeu ihrer Häugematte ruhte der Leichnam des Kleinen, dessen Gesicht jetzt nicht mehr gelb war: das Licht der Kerzen, der Schein des letzten Tages, der Schatten des Todes hatten ihm die gesunde Farbe eines Kindes wiedergegeben! Mine. Marty stand daneben und erkannte mich nicht. Fieberhaft schnitt sie von ihren Hüten alle künstlichen Blumeu ab uud schmückte damit das Bett ihres Kiudes. Sie sah aus wie eine Modistin, welche eine Postarbeit hat. Plötzlich trat ich unwillkürlich anf cm Spielzeug, ein Schaf, das «Beec» blockte, nnd die Mutter, welche jetzt wie ails einem Tranme erwachte, stürzte auf deu Leichnam zu, als hoffte sie, dass Heuzi bei dem Lante seines Lammes wieder die Augen aufschlagen würde. Ich erinnerte mich meiner Mission uud ergriff die Hand der Armen. «Ach,» unterbrach sie plötzlich. «Sie siud gut . . Nicht wahr, Sie werdeu verhindern, dass man Henzi in das Meer werfe? ... Ich will ihn selbst begraben ... Ich bitte Sie!» Das war derselbe flehende Ton, mit welchem sie dem Kinde früher die Arznei eingeben wollte, nnd ich konnte kein Wort finden, um ihr begreiflich zu machen, dass nichts anderes werde übrigbleiben. Ich trat an das Fenster zu und zog den Vorhang zurück, welcher das klare Sonnenlicht abhielt. Aber sie zog ihn mit zornigen Augen schnell wieder zu. raug die Augen nnd rief verzweifelnd aus: 'Ich will l'lcht! ... Ich will nicht! . . . Nein . . . Nein . . . nicht m das Wasser!- Es schauderte ihr, das weite ___5^^^ Mce7zu'se^ um uicht'zu hören, wie d.eM^ ^,'> schluqen. Ich qieng wieder zum.sapll ^ , ihm von meinem Vchlchc. Dieser h^ ^ ^, Officicr Rath, sic ^g^ten . ^ - ^ ,,^ z^ herzzerreißendes Schreien aus der ^,,,.^ cmporgellte, da ließen sie endlich .l " ,,i kommen nnd befahlen ihm, "l" ^ Hch p Nun sollte der Sarg w^" d /b,grab" dem nächsten Hafen, wo die Mutter n) ,. bei dem Mäste rnhcn. ^ n''>d ",'<>< Ich wohnte der Einsah arme Fran, während man de» I M w A t anf dessen Dcckcl man ewige Z"^ s,,.. ^ F anbrachte, alte Neste von l5onse"'Nw ' t,' '',F nuu deu Sarg zu dem Fus^ s^. d ^ hier saß Tag und Nacht die ar uc s ^,„ „^ ^ bei ihrem todten Kinde. So am" ^,.M, A,), wo dem ersten Boote, das °'e P „M, 3"^' übergeben wnrde. Sie setzte ihren Knien. Ich wollte sie au d'N «^, allc' aber sie verneinte es, nnd so g'eng pe M den Sarg nnter dein Arme. ^ Ä" ^d.„ Als wir am wollte.!, erschien sie wieder, b"^ la"6 „ ^,„ gleitet von einem Schutzmanne- ^ o . s,c voll Adeu sichtbar waren, uud sah hinüber; als sie v"^ die Kajüte hiuab. die s".M." in dc'^^''' si^ Aber abends hörte ich ^ des Kindes herumwühlen, d, ^ ^.ll,,'i mechanischen Lämmer blöckc" la, sich ^'^ sich stnndenlang, küsste sie, "'d ^^.^ch,>. vergegenwärtigen, versuchte ste o Kindes nachzusprechen. l ^Ü^r Zeiwng Nr. W2 869 5. Mai l8!i?. Omaner inl d" jüM?,.??.'' Nicotera's Organ, greift den seit liiinis bfr' . '^ '"^ der Leitung des Finanzuliniste-"wd2/ ^""^ des Schatzes, Lnzzatti, heftig >ch ssn»n>" n !^ mittelbar desfcn besonderen Gönner Vc""v Mudini. FWM,ä^/"^) I" den 30.184 Gemeinden funden N^ " vorgestern die Mnnicipalwahlen statt-^likanis^ "^. ^"en 20.642 dieser Gemeinden re-^!ü U? .""b 15.492 conservative Mehrheiten in ^len wi 'l!^ c"?^' ?"s Ergebnis der vorgestrigen !e>!>, Bon ?s^ l^ '" einigen Tagen genaner bekannt M!piortl>., « , ^'s Astern bekannten Wahlen in den ""Wen 191 republikanisch ans. '^etlvird?"/ '" Verlin.) Wie ans Berlin ge-?h geaen^ ^^"' s'cl) die dortigen politischen Kreise der nenesten Nachricht über die Wahr-"°n 3iO an!'"^ Vchlchcs des Kaisers Alexander lll, ? ^"d betm,^".^"'^" Hofe ^'""lich skeptisch, nnd !"e Änfs.^,"' dass es sich anch diesmal nicht nm ^"'atischp?"^, handle, die etwa auf irgend welche » lEüdän. ^""^u zurückzuführen wäre. "°wsM" '""'ka.) «Reuters Office» meldet aus l" bliche s ^'" Vorgestrigen: Die Prouinzialkam-^ Cross«, ' "öffnet. Der Gouverneur hob in >lünf "^"de die große Znuahmc der Provin< !!ü!b zli ^7^^iausteren. , Te «v ^llgesneiligleiten. ?>er Ä5^ der Kaiser haben, wie die ^'"Ul^ 7^ N"ldct, ^. freiwilligen Feuer- Mih .,.^/"er dein Veteranenvereiue in Klein- "'geruht '^^lfung """' 3^)"o je 50 fl. zu Ihre Majestät die 5? b" «N., "lU'slich der Beendigung ihrer Reise an t>« "an/lÄ'"' dem k. und k. Linienschiffslieutcuaut ^dem Zl? ^ Moutalmar einen Brillant ^ "nd d)n. '^"'"'szuge, dem Schiffsarzte Dr, h°l Erreich" ^befingcnieur ^i°lan je eine Äusen-^ der? ^n. Schiffslieutcnant v, Thomann ^ Cc>^,, "Nennung des bisherigen Conunandanten °° der !» Ü>lu>ia ^ m ü d u u g beim Marsch e.) Ueber G, schier/ ^uprallens der Ferse auf den Vodeu ^^rsW. ^" der Regimentsarzt Colin inter-^^er^/ "ttgestellt. Das Gefühl der Ermüdung ho^irng l me Erschütterung des Knochengerüstes und b»tckV^den "'strcugcndem Marschieren, besonders auf 3^> Llusrüss ^" ^"" bei Soldaten die Bclastuug ^0^°^ter "' ""^sstiicke. Bei einem Tagesmarsch von ^?"'°l, ^',, herholt sich die Erschütteruug etwa ^^sähen ^fe empfiehlt Colin, die Stiefel mit Aer ^"hen? Ersehe». Nach Versuchen mit dcr-^Rü^^^endp ^ "^ er eine weit geringere und viel ""teil. Ermüdung der marschierenden Soldaten ^Ä Ueb!r ^^"'°" i m B a u kha u se Roth < H>e /"hsch^ d,e Dcsraudalion in. Frantflirtcr Äank-^?i vech,i!^ "'s Brüssel telegraphisch berichtet: "ne gewisse Kahle, die Geliebte V gesu/^ "^"d'schen Cassicrs Rudolf Jäger. ^ ^fe>^ Griefe eonstatieren, dass die Kahle ^^^lennt. Die Verhaftete leugnet jedoch jede Mitschuld, Die bisherigen Nachforschungen ergaben, dass Jäger und die Kahle gleichzeitig aus Frankfurt hier einträfe». Jäger dürfte wahrfcheinlich hier versteckt sein. — (Selbstmord eines Gerichtspräsidenten.) Vorgestern morgens hat sich in Trient der Kreisgerichts-Präsident Ferdinand Ritter von Reinisch in seiner Wohnung in einem Anfalle von Irrsinn entleibt. Der Verstorbene befand fich in sehr guten Ver-mo'gensvcrhä'ltmssen, war glücklicher Familienvater und erfreute sich des besten Rufes als Jurist und Beamter. Die Theilnahme an dem Unglücke ist in Trient eine außergewöhnliche, da Ritter von Rcinisch dort trotz seines kurzen Aufenthaltes sich schon große Sympathien erworben hatte. — (Der Mörder seiner Geliebten.) Vorgestern abends wurde auf der Straße von Trieft nach Prosecco cine jnnge Frauensperson Namens Marie Sterz mit durchschnittenen! Halse todt aufgefunden. Die sofort eingeleiteten Erhebungen ergaben, dass das Mädchen von seinem Geliebten crmordert wurde, der denn auch noch vorgestern ausgeforscht und in Haft genommen wurde. — (Der AudapesterFabritsbrand.) AuS Budapest wird telegraphisch gemeldet: Die feuerpolizeiliche Untersuchung cunstatierte, dass in der Nicholson'schcn Fabrik eine Brandlegung stattgefunden habe Gravierende Daten sind auch bereits gcgcn bestimmte Personen vorhanden. Die Polizei verfolgt diefe Spuren mit größter Energie. ______ Das Megen der Vögel. Der Ingenieur W. Vadrow veröffentlicht eine interessante Studie über die Flugtechnik und kommt dabe, auch auf das Fliegen der Vögel zu sprechen, Er sagt unter andern,: Die scharfsinnigen Forschungen eines Par-seval, Lilienthal und Miller-Hauenfels, die praktischen Untersuchungen und Momentphotographien eines Anschütz und Professors Marcy und anderer haben rastlos und mit Erfolg in der Stille geschaffen, um das Problem der Fliegetunst, das uufcrc Enkel vielleicht erst gänzlich losen werden, vorzubereiten. So gelangte man. fortwährend die mathematischen Untersnchuugcn durch die präciseu Bilder des photographischcn Apparates berichtigend und zur Gewissheit erhärtend, zunächst zu greifbaren Resultaten über die Wirtuug des Windes auf den Vogelflug. Man lernte unterscheiden zwischen Ruder- und Segelflug, von dem der erste sich den Winddruck gegen die Flügel, der zum Tragen des Körpers nöthig ist, selbst durch Mustelbcwcguugen schafft, während der zweite in geschickt gewählter Flügelstellung hauptsächlich die vom Winde gratis gelieferte Kraft auszunützen strebt, dabci den ganzen Körper in auf-uud abwärtswicgendc Bewegungen bringt und das Thier fast mühelos vorwärts schafft; und schließlich wurde die aanze Theorie durch den Scharfsinn Buttenstcdts zum plausiblen Bau, auf dem unsere Nachkomme» ihr technisches Rüstzeug tummeln mögen. ^ „ . c> . Der Flügelschlag kann nicht die Quelle der Fortbewegung der Vögel oder auch nur eines Schwedens m der Luft sein. so folgert Buttenstedt, denn tme oft beobachtet man nicht Vögel, die fich ohne e.nen emz.gen Flügclschlag lange Zeit in der Luft aufhatten und bewegen? Anderseits wird auch durch völl'gc Wmdst.lle d, Flugtraft keineswegs lahmgelegt, der Vogel durchstreicht die Lüfte, unbekümmert, ob der Wind von vorne oder von hinten kommt oder ganz rnht - das wahre GehemnuK der Flugkraft muss in Ursachen enthalten sc>".dle fortwährend, aleiäisam automatisch wirken und durch d,e Be- wegnng der Flügel höchstens unterstützt werden. Sehen wir einen unserer geschicktesten Flieger an, die schwarze Thurmschwalbe; so hurtig und graziös sie sich in der Luft bewegt, so hilflos ist sie auf dem platten Boden, die kräftigsten Flügelfchläge bringen sie nicht empor kann es einen deutlicheren Beweis dafür geben, dass die Flug-möglichleit nicht von den Muskeln des Thieres abhängt? Nun wohl, wir erfassen das Thier und werfen es wie einen Ball in die Luft; es breitet die Flügel ans, und mit Windeseile, wie durch ein Wunder, durchtheilt es jetzt die Luft. Die einzige Veränderung, welche während des Emporwerfens der Thurmschwalbe vorgieng. ist die. dass das Thier jetzt schwebt, während es vorhin die Erde berührte. Es hat plötzlich den Boden unter den Füßen verloren und das ist für den echten Flieger uiithig, wenn er den Boden gewinnen soll, auf dem er wahrhaft heimisch ist. Mit einem Wort, es ist den Wirkungen der Schwerkraft anheimgegeben und ist in demselben Moment fähig, zu fliegen, was ihm die lastende Stellung auf dem Erdboden soeben noch verbot. Was ist einfacher, als die Folgerung, dafs die Schwere die eigentlich wirtfame Ursache des Fluges ist. Setzen wir einmal den Fall. ein Vogel, in einer beträchtlichen Höhe schwebend, ließe Plötzlich ohne alles Zuthun die Schwere auf fich wirken; er wird. sobald er die Flügel geschlossen hält, augenblicklich wie ein Stein zur Erde hinabstürzen. Die Lerchen und einige Raub» Vögel bieten oft genng Beispiel dafür. Anders aber, wrnn die Flügel ohne alle Mustelbewegung einfach ausgestreckt sind; das Thier sintt zwar auch jetzt zur Erde, aber der senkrechte Fall geht in eine geneigte, oft nahezu horizontale Linie über, der Vogel bewegt sich vorwärts. Die Schwertraft drückt ihn zwar unaufhörlich uach unten, die Flügel aber finden im Abwiirtsfinken einen heftigen Widerstand an der umgebenden Luft. und die Wirkung ist zunächst, dass der Fall erheblich verlangsamt wird. Nun erhalte» ferner die Flügel, oder vielmehr nur die Spitzen der Schwungfedern, durch den nach oben gerichteten Lnst» druck eine eigenthümlich geneigte Lage, welche ungefähr der schrägen Stellung des Segels auf dem Wasser oder der Mühlenflügel im Winde entfpricht. Welche Wirkung aber der Luftdruck in solchen Fällen ausübt, das erzählt uns jedes Segelboot und jede Windmühle, er setzt sich in mechanische Arbeit um. Da haben wir also plötzlich den mechanischen An trieb, der zur Fortbewegung der Vögel dient; es ist in der That hauptsächlich, wenn nicht allein, die Schwere und der durch sie hervorgebrachte Luftdruck gegen die Flügel! Buttenstedt dringt nun noch sehr viel tiefer in den Kern der Frage ein; er beweist, dass eine Flügelform, die an Einfachheit dem Segel gliche, wohl einen schräg nach unten geneigten Flug, aber nie das horizontale Schweben und die mannigfache» graziöse» und und lühnen Maiwoer ermöglichen würde, um welche wir so oft die Vögel beneiden, und verlegt den Grund für letzleres in die Elasticität der Schwungfedern. Diese werden vom Luftdruck an der Spitze nach vorn umgebogen und geben damit dem elastischen Kiel jeder einzelnen Feder eine Spannung, welche das ganze Gewicht des Vogeltörpers in horizontaler Richtnng nach sich zu reißen strebt. Dieses Wechselspiel zwischen Schwerkraft. Luftdruck, elastische», Flügelmaterial uud Bewegung wiederholt sich unaufhörlich, so lange der Vogel mit ausgestreckten Flügeln in der Luft schwebt, und es ist unglaublich, welch ein geringer Kraftaufwand auf diese Weise zu den erstauulichen Leistungen nnfercr kühnsten Flieger ausreicht. ^°" °u7l""2 der Wosenpassage. °em Leben von vrmanob Tandor. '<^ ja! ^' 3°"Wmg.) ^. ^ hamb!.?^ 7 melancholisch. «Er will schon ?l>ib >rd w->^' °ber ich rathe ihm ab; denn ich !^"e ^ im vn?" zurückkommen so bleich nnd so ^ Mltwia 2"'Jahre. Sie wissen, was meinem ^ii^liue^ 6r liebt seine >. finden Iea ""'" ganzen Herzen nnd kann ^Hs ist ^ s^ss s,e ihm hat gegeben einen Korb. >t. ^." alles ibr, "" ""glück, wenn Eltern können 3>t! "cht d,5" ""Wen Kinde, was die Welt '>" ^°tt. ick >' ^°""s es hat gesetzt seinen Sinn. '^i> ich ilw°^ aeben eine Million an die ^f^r ^hccl!. ^ zuwenden das Herz der ^z^ch? fest ans das Gesicht des Hartwig war zu vor-^z^H^ttenn^- ^ hätte ihr Zeit lassen sollen, ^"^ die Allgenlider, gleich ^ ^oh.^a hat m i ""'Wl'c Gedanken zn verbergen. «l« < 'ft ein Klagt, l" liebe einen anderen, und ^ss > al^Fa"" ?" Nire nnd ein Cavalier, s^r ^ hm ttw s ^k?.^ w". eigenen Finger, ^ lv^tul ,,.I^delhaftes.. ^i>d ^"ckte dle Achseln. Eine Panfe ent- "" Wrachtet' ^"' Geschäftsmänner «Gott, was könnten die Kinder es haben gut miteinander,, seufzte der geheime Commercleurath endl'ch. .Wollte er mit der Werbnug nicht warte», bis er autritt das Erbe seines Vaters, könnte ich 'hm etabliere» ein Bankhaus in London, Paris oder Hamburg. Hab ^ "Ze AuU°d^ Männer trafen sich für eine Secnnde, und doch lange genug, nm jedem des anderen Enwfiuden zu enthüllen. ^. . c ^ ^ ".David Goldschläger,, sagte der Senator es, .ist es wirklich nnd wahrhaftig Ihr Wunfch nnd W.lle, dass Öartwia meine Tochter heiratet?» , ' ?So wahr der Gott Israels lebt,, betheuerte der Banquier, «bei allen Vätern und allen Propheten, es ist mein höchster Wunsch!» ^ , cm^t» " .N»> ° lassm Lie uns !«i und °hn° M°s e z„ mm„w rcde«. Zuerst mochte >ch ""«/'A.^ antwortet »illen: Kennen Sie dcn C°nti°lt, »Ichei b^ueiüer Hcirat mit Ihrer Schwester zn»,«" .'hrem Vater nnd mir gelchlossm wurde?» Der Lommercienioth verneinte, «:.?i.l^>, Leute lottern oder slud. was man UM" "' ^ 'u,, M)t verdenken kann, ans ih«n "gelle ^ott nl ans „,,d arbeiten in ihre eigene Tasche, „ach meines Vaters Tode die Fmna 'mUr d !A«' Jeu Verhältnissen an uud hatte me.nc llebe Noth, sie über Wasser zu halteu. Dazu musste ich laut eines früheren Testamentes meines Vaters eine bedeutende Summe an meine Schwester Margarethe, die feit jener Zeit verschollen ist. auskehren. Iu diesen Tagen finanzieller Bedrängnis rieth mir ein vertrauter Freund, mich an Ihren Vater Samuel Goldschläger zu wenden. Ich folgte diesem Rath nmso lieber, als die Inanspruchnahme größerer Banken meinerseits am Eudc missverstanden worden wäre. Auf diese Weise kam ich in das Haus Ihres Vaters, lernte Rahel kennen nnd heiratete sie. Als Mitgift Ihrer Schwester bekam ich dreimalhunderttaufend Mark und außerdem sechshunderttausend Mark contractlich. das heißt so. dass diese Summe später, nach Samuel Goldschlägers Tode. an meine und Rahels Kinder fiele. Zwar verpflichtete ich mich. Rahels Vater bis an sein Ende die sechshuudrrt-tanseud Mark mit fünfzehn Procent zn verzinsen, aber Noth bricht Eisen. Doch es hat keinen Zweck, dass ich Ihnen hier eine lange Abhandlung über die Art lind Weise, wie man mich unverantwortlich hinters Licht führte, halte. Mit einem Worte: ich schulde Samuel Goldschläger heute mehr als eine Million Mark. ein Capital, welches ich wohl bezahlen kaun. besonders wenn ich die Todeserklärung meiuer verschollenen Schwester, deren einziger Erbe ich bin. beantrage, die aber so aus dem Geschäft herauszuziehen mir doch unbequem ist. Anßerdem möchte ich nicht diese Todeserklärung beantragen; meine Elbe» löime» es einst nach me'ineul Tode thun. Ich beanspruche nichts von Samuel Goldschlager; ich will nichts von ihm geschenkt haben; aber füufzehn Proeent Zinsen sind nicht mehr zeitgemäß .... (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. M. 870 5.MiM Recht gut, denkt der Leser nun schließlich, aber wozu dann eigentlich überhaupt noch der Flügelschlag, wenn sich alles so einfach und gewissermaßen von selbst macht? Die Flügelarbeit ist doch, das sehe» wir ja alle Tage, fast unausgesetzt vorhanden, also muss sie auch wohl eine Rolle spielen! — Zwei sogar, das soll gern zugegeben werden: erstens unterstützt sie, je nach den Muskelkräften des betreffenden Vogels, die vorwärtsdrängende Arbeit des elastischen Federmaterials, dann aber, und das ist wahrscheinlich ihre Hauptaufgabe, gleicht sie den durch das beständige Sinken des Körpers (wodurch ja eben der den Flug ermöglichende Luftdruck erzeugt wird) entstehenden Verlust an Flughöhe mittels der senkrecht nach unten gerichteten Flügelschläge wieder aus; sie treibt den Vogel senkrecht in die Höhe, der Luftdruck treibt in horizontal in jeder selbst gewählten Richtung vorwärts. Auch für die letztere Annahme bilden die Momentphotographien den unbestreitbaren Veweis, bei jedem Flügelschlag hebt und senkt sich der Vogelkörper um ein geringes, die Schwerkraft treibt ihn schräg abwärts, die Muskelkraft wieder hinauf, wozu beiläufig fehr wenig Arbeit gehört, wenn wir bedenken, welch eine geringe Muskelbewegung hinreicht, um unser eigenes Gewicht (Klettern, Treppensteigen) sehr merklich zu heben. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus dem Reichsrathe.) Im Abgeordnetenhause des Reichsrathes gelangte gestern der Antrag der Abgeordneten Tilser und Genossen auf Erhebung der Anklage gegen den Herrn Iustizminister zur Verhandlung. Außer dem Antragsteller sprachen die Abgeordneten Dr. von Plener, Dr. Pacak und Graf Deym, worauf der Herr Iustizminister Dr. Graf Schönborn das Wort ergriff, um in längerer Rede die Gesetzmäßigkeit seines Vorgehens tlarzulegen. Die Ausführungen des Herrn Ministers wurden von der großen Majorität des Hanfes mit lebhaftem Beifalle aufgenommen. Es sprach dann noch der Abgeordnete Dr. Zucker, worauf die Debatte abgebrochen wurde. Heute soll dieselbe zu Ende geführt werden. * (Vom neuen Theater.) Die hölzerne Hütte, welche das Aeußere des Theaterbaues monatelang verunzierte, ist endlich gefallen, und es zeigt sich nun die bisher neidisch durch die hässliche Hülle dem Anblicke entzogene marmorweiße Gruppe, das Werk des einheimischen Bildhauers Gangl, einen Genius inmitten zweier allegorischer Figuren, Drama und Musik, darstellend. Und wie am Aeußern, so nähern sich auch im Innern des Gebäudes die Arbeiten der Vollendung. So wird nunmehr der architektonisch genial erdachte und gelöste, mit reicher Bildhauerarbeit geschmückte Hauptftlafond des Gerüstes entkleidet und gewährt, gehoben durch die stimmungsvoll sich ergänzenden figuralen und ornamentalen Gemälde in reichgehaltener Vergoldung, einen reizenden Anblick. Die sechs allegorischen Figuren, welche den Plafond zieren: Poesie, Musik, Tanz, Lustspiel, Trauerspiel und Ruhm versinnbildend, sowie auch das Prosceniumbild, ein Amorettenfries, find gelungene Composition«:!! des akademischen Malers Emil Czech (Malerfirma Winter und Richter in Wien) und wnrden von demselben in Temperafarben an der Decke ausgeführt. Mit der Ab« rüstung des Auditoriumraumes wurde gleichfalls begonnen, so dass in einigen Wochen die Maler- und Vergolderarbeiten an den Logenbrüstungen in nicht minder reicher Ausstattung den Eindruck des Plafonds harmonifch ergänzen dürften. In den Versenkungen des Bühnenhauses entwickelt sich nach langer Pause endlich ein reges, geräuschvolles Leben, das bis zur vollständigen betriebsfähigen Ausstattung andauern wird. Es arbeitet da die größte hiesige Schlosserfirma August Habtar au der Montage des eisernen Unterbühnenhauses, und ist diese Arbeit die erste größere ihrer Art, welche von einer einheimischen Firma ausgeführt wird. Die vom l. k. Hoftheatermaler Herrn Kautzky in Wien gelieferten Decorationen werden unter Anleitung des Theatermeisters Herrn Bittner im Zwangsarbeitshause ausgesteift und für die Verwendung vorbereitet. Unmittelbar bevorstehend ist schließlich die Vergebung der Oberbühnenmaschinerie und der Tapezierer-arbeiten. ^ ^ (Frieselepidemie.) In der Pfarre St. Var-thelmä m Unterlrain ist, wie bereits gestern gemeldet, eme Frieselepidemie ausgebrochen, welche sich rasch über mehrere Dürfer verbreitet hat und die Bevölkerung förmlich decmuert. Insbesondere junge Frauen und Mädchen fallen dleser bosartlgen Krankheit zum Opfer, und ist der Verlauf em so heftiger, dass nach dem Ausbruche des Schweißfnesels der Tod in zwei bis drei Tagen eintritt Die Sterblichkeit in der erwähnten Pfarre ist eine so exorbitante, dass seit Neujahr mehr als 100 Personen gestorben sind. — (Concert Materna.) Wie wir erfahren trifft die berühmte Sängerin Frau Materna, Mitglied der k. k. Hofoper in Wien, Mitte Mai in Laibach ein. um hier ein Concert zu geben. Wir halten es für unsere publicistische Pflicht, das kunstsinnige Publicum unserer Stadt auf den seltenen musikalischen Genuss. den uns das Concert Materna in Aussicht stellt, aufmerksam zu machen. Vormerkungen für dieses Concert finden, von heute ab, bei Herrn Gruber, Tabak-Hauptverlag am Hauptplatz, statt. — (Florian im effe.) Die Laibacher freiwillige Feuerwehr wird das Fest ihres Schutzpatrons, des heiligen Florian, am Sonntag den 8. Mai durch eine hl, Messe begehen, welche der Seelsorger der freiwilligen Feuerwehr, Herr Professor Gnczda, persolvieren wird. Die Laibacher freiwillige Feuerwehr und die zur Feier geladenen Nachbarfeuerwehrcn verfammcln sich um halb 7 Uhr morgens vor dem Rathhausgebäude und marschieren sodann corporativ in die Florianitirche und ebenso zurück. —tl— * (Todt aufgefunde n.) Am 2. d. M. gegen 5 Uhr früh wnrde der W Jahre alte Besitzerssohn Johann Birk aus Vir im Bezirke Stein von seinem Bruder hinter dem Schweinstalle des eigenen Hauses todt aufgefunden. Nirk war dem Trnnke stark ergeben und dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach infolge übermäßigen Genusses von Vrantwein einem Schlaganfalle erlegen sein. —ä. * (Impfungen gegen Rothlauf.) Die k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft für Krain hat die nöthige Geldunterstützung zur Einführung der Schutzimpfungen — vorläufig »ur gegen den Rothlauf der Schweine — bewilligt. Wie wir vernehmen, soll auch die Gemeinde Oberlaibach, in welcher in den letzten Jahren über 300 Schweine an Rothlauf verendeten, bereits die nöthigen Schritte gethan haben, um die Schutzimpfung gegen diese verheerende Seuche vorzunehmen. * (Bosheit.) In der Nacht auf den 2. d. M. wurde bei dem Sägewerke des Herrn Pammer in Soteska bei Bischoflack das Wasserwehr dadurch gewaltsam zerstört, dass die mittlere Pilote abgesägt und mit einem Wiesbaume herausgeworfen wurde, infolge dessen sich die große Wassermenge, die beiden Scntthüren mit sich reißend, in den voriges Jahr thcilweise hergestellten Canal ergoss und die Mauern derart unterwusch, dass dieselben zusammenstürzten. Der durch diese boshafte Gewaltthat verursachte Schade ist ein bedeutender und lässt sich dessen Höhe gegenwärtig noch nicht bestimmen. Nach den Thätern, deren mehrere gewesen sein müssen, wird gefahndet. —ä — (Lebensre ttung.) Die t. k. Landesregierung hat dem Johann Vajut aus Äozakovo für die am 23. August 1tt!11 mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung des Knaben Iofef Nemanic vom Tode des Ertrinkens in, Kulftaflusse die gesetzliche Lebensrcttungs-taglia im Netrage von 2l» fl. 25 kr. zuerkannt. — (Laibacher Feuerwehr.) Die Generalversammlung der Laibacher freiwilligen Feuerwehr findet am 29. Mai nm !) Uhr vormittags im Magistratssaale statt. Auf der Tagesordnung stehen der Thätigteitsbericht des Ausschusses, die Cassaberichte, Wahl der Vereins-functionäre (Hauptmann, Zugscommandanten, Schriftführer, Vertrauensmänner), Wahl der Nechnungsrevisoren und selbständige Anträge der Mitglieder. —»— — (Inspections reise.) Der Präsident der Staatsbahnen, Herr Dr. von Nilinsti, wird am 7.d. Mts. in Begleitung des Oberinspectors Dr. Kniazolucti eine vicrzehnlägige Inspectionsreise antreten. Die Reise umfafst folgende Stationen: Selzthal, St. Michael, Villach, Ponteba, Tarvis, Laibach, Pola, Herpelje, Trieft und Graz. — (Deutscher Schul verein.) Wir werden ersucht mitzutheilen, dass morgen Freitag um 8 Uhr abends im großen Speiscsaalc des Hotels «Stadt Wien» die Jahresversammlung der Männer-Ortsgruppe des deutschen Schulvereines stattfindet. Es wird um pünktliches und zahlreiches Erscheinen gebeten. — (Vom Worth er see.) Die Villa Lyro in Pörtschach am See, die gerichtlich anf 39.15 »cl Petersburg, 4. Mai. Die Getreidecoml'"''', ^, Vorsitz Abasas sprach sich einstmmng p" " ^ gäbe des Exportes von Mais und Ha," Libml und Neval ans. .. .,^n ^ Coustantinopcl, 4. Mai. Der P"cc,s " ^, angeblichen Mörder Vnlkomc' hat Mi" ^ Die Angeschnldigten leugnen. Allgctommciie Fremde, Am 3. Mai. ^. Hotel Tladt Wien. Winller, Aaulcchniler; Aaw.^1'!'' ^. (hatt,», s. Euhn; Nobitschcl, Veer, AeneM, ^ f», Reis., Wir». ^. ^ra» Pctsche, Altenmarlt. - ^ ^« B Lieutenant, Mrz. — Maurer, t. n. l. "vtt'l, >., ^ Tochter. Äeldes. - (5oft, Cilli. - M»"erhoser. " ^ ^„, Ritter v. Rcguard, Hufralh i. R.. Trieft., ^ f'«c,,,,, M Suchor. - Varth, Kfi»., Stuttgart. - MemPk. " ^,M Hotel Elefant. Kugel. Kulla, Verger. HeimMi', ' '^M' Wien. - Schiesler, Reis., Vudeulmch. - Ogonup. ^ Aftling. — Hirschmann. Kfm., CMthurn. ^ Ml" Hotel Tiiobalillhof. Uransiil, Weinhändlcr, Karl,«"«' s. Frau. Oedenbnrg. ,. .- M». !'"' Hotel Vaicrischer Hof. Sanchm. RechnnngsratY, !> — Zunder, Cummis, St. Marti». —^ Verstorbene. ^ P e 1! 3. M ll i. Theresia Veve, Inwohner"!, »' ^ ' strasze «, Lungeueuiphyseni. Im Spitale. ^I.5"^ D e n 3. M a i. Martin Merzlilar, Arbeit", eulose. Laibach, 4. Mai. Anf dem heutigen M^ schienen: 4 Wagen mit Getreide, :', Wagen »"i V N Wagen nnd 3 Schiffe mit iwlz. Durchschnitts Preise.__^ ^ Durchschnitts P"^^^M^ Mll,- Maz,- st^^ sl, ! lr, fl, > lr, ^7^^ Weizen pr. Heltolit. 7 5» 7 ! Butter pr,K>l". .,2^ Korn . 6 20 li 4A! Eier pr. SNM - - 1^ berste . 4 2)! Hafer . 2^77 2 l)4 Rindfleisch pr.'"^ B^ Halbfrncht . —,-----------Kalbfleisch . ^^ Heiden . l>^20 6 3!-! SchweinefleM ^ ^^ Hirse , 471 4,74! Schöpse"M^cl ?" ^ Nnlurnz . 4 60 4>6b Hähndel pr. Stun ^ Erdapfel 100 Kilo !l -!-------Tauben ' 19° ^ Linsen pr. Mcterctr. 11 - - Heu pr. M.°^' ^0 Erbsen . 11 ------Stroh "' ^ ssisolen . 9----------Holz, hartes P g ^ Rindsschmalz Kilo -82->— ' , 4«"^ Schweineschmalz. 66-------^ ""? i?Mit. "'^ Speck, frisch ^" — geräuchert . 64------------- weißer, Meteorologische 7 U. Mg. Ms'^ " 9^" SW.' lchw^' ! gAcil M'" 4.2.N. 730-4 !5 2 SW, sch"^1 ^iB , 9. Ab. 730 2 10« SW. sch"^,', ^^at"^ Trübe, regnerisch. — Das Lagesmittcl der um 0 ? unter dem Normale. ^— Verantwortlicher Redacteur: .! ^^^^^ I "Schwarze, weiße lm^ftr^ ^'^ Damaste von ft. l'40 bis st- ^,^. r°lH^ (ca. 3« Q'ial. nnd l>00 versch, Farben) ^ ,s s^.M" ,ost"' stllclmeis.', l'ort»< n>ld^.Nj>.i dicSeide,"^"" < iS''"^ü (t. u. l. H.flies.), ^iu'ieii. Muster >""g'l)."° (1^^ 10 fs. Porto. ^——^^^^-^^"^ H„„. I, II »«¦ "' ""'. jgj Levstikovi zbram SH Franiisok W««* ^,,,,,, !»•' Levstiks gesammelte Schrl '' ssi|iicrt Händo umsahen. r, Mü"(lc , I.1}1'''1 Siil)srriplions|>r«is für «aM°'..„„dc" j.l)^1" <). W. 11. 10 50, in Loin«» ? de,., L'1-' in Hall)sraiiK H. 14-siO. i» Kall)' . > Vc,l^5' (iinband, fl. l;Vf)O. liro'"111 (ll° SuUscriptioiicn nimi»' c' ^ " f/jp ll.'llldl.U.fr 2^ lg. v. Kleinmayr & Ff . -^^eltung «r. W2. t>71 5 Mai 1892. Course an der Wiener Börse vom 4. Mai 1892. N°«dem 0^^ Voursblato .^nlrhe... ^"' "°" ^.l'ch^,,m..„^°.en 95«« 9550 ^-' . ^."'"^ '"85 ,4!"?l. ?^t»atz,',e l"'"" n. ,5». ,54- « -, . ' ' '"«fl, ,«4'50 186.50 " 0s '^'!l- - ' 149 75 15050 ^ÜlH^7' "'«erfrei ""«5,11,5 ^»l«Nl!^ ' ' l"> "> 1«, »5 , ^N'«'l/nbah... "»««,. . ""k'n's' '««4 95 8« 88 40 ^Mer.',,^ ^° -.. wn o, ,09 7« Geld Ware GrundtnU.'Pbllllllllonen (siir 100 fl. TM.), 5°/„ »alizllche...... 10b,0 lU« - 5«/„ mährische...... —-— —-- 5"/„ il^ain und Küstenland . . —'— —'— 5"/^ niederösterreichische - - - l09 — 1l0 — 5°/„ strirische...... -'- --- 5"/„ lroatischc «nd slavonische . l05 - - 106 — 5"/n siebenbüraische .... —-— — — 5"/„ lemeser Uanat .... —'— —'— 5"/„ ungarische...... 93 «5 94 «5 Andere üssenll. Anlehen DonauNeg.-llose .'."/„ ,00 fl, . 122 - 1L2'5" d!o. Nnleihe ,87« , . ,07 — ,07 5« Nxlehen der Llad! «»rz . . Ill — — — ?l!,Ichen d, Eladiaemewde Wien ,04 75 «05 7li Prüm, Anl, d, Ntndtssem, Wien l k? »0 «57 s.n «U'lsenbau «nlehen be»!o«, 5",„ 9»'9» 99N0 Pfandbrief» lfm 100 fl,^, Bodrncr, »llg. üst. 4«,« «. . . ,l? — l,» — d»o, dto, 4'/,°/,, . . «00 50 ll'l bs> dto, bill. 4"/„ , . , 9«bl> 9«'7b bto. Prüm, Echuldvfrschr, »«/„ l«1 60 ll/— Oeft, Hypothelenbanl ,0j, 50«/„ S9>— 99 50 O.'s!, nü^,. Baut vcrl, 4'/,"/« . ,0! l.0 132 — dctt» » 4°/„ , , 99 70 10020 de«o 50jühl, » 4»/« , . »s 7» ll»0'20 PriurilätS'ybliaalionen ^sür 10«! ff,), fferdinands^ordbahn ltm,l88« 99 — 9»'li5 <5aliz!sch<- «arl iiubwig »ahn Gin, ,8»<< »»<» fl, 3. 4'/,°/,, , —'— — — Geld War, Oeslcrr, Nordwestbahn . . . ,07'5l> >!>«'5n 3 fl. . 125— lü7 — «albachrr Präm, Änli-l,, 20 fi, 22- l2^l, Osencr Lose 4» f!..... 59— l!1- Palffi, i,'l>!e 4» fl...... K5' - b5 50 Nöthen kreuz, «st, «es. v , ,<> fl. 1« ?5 18 75 Nlidolpl) iiuse 10 fl..... »»'- 24-^ Zalni Lose 4,1 fl...... 63— 64'— 3», !»e„ol« Lose 40 fl, . . . ««-^ 63 — Waldste!» Lose ü<» fl..... »»'?ü 40 75. Windisch Gräh Lose «0 fl. . . «7'b" «»'"' Gew-Lch, d, »",„ Prain. Schuld' ve,!chr. bel Bodsncrtbitllnstal« «üi L<- Bllnll.ßltlen (per Stuck), «na,lo ösl,Vani z!fi,!ll>"/„L. , 143— l5N' Vantuerein, Wiener, 10« fl, , li< ü'» 1l4 75 Vdcr, Vlnst, vst,, »00 fi, S. 40"/« 3»!> - »9« — Erdt, Anst, s, Hand, n, G, I6«fi, 32! 55 321 75 Ireditbanl, «ll„, ung,, 200 st. . 30» ^>» »64 — Dtposttenbani. llllg,, 20« st, , »04 5.0 »05 — V»con!pte.«cl,, Nbrüst., 500 st. 6l»z- 635'-Giro. u. «assenv,, Wis»« 200fi. »13 — »14 - 2U8 75 Oesterr,-ung. Banl l>("' ". . . 99» 999 Unionbanl »00 fl...... 241 75 842-Ü5 Verlehrsbllnl, «ll»,, 140 , . > 16l — l«2 — Hllien von Transport» Unlernehmungen (per Stück). «lbrecht-Vahn 200 st, Silber . 92 — VL 85 Ulsüld.ssluman, Äahn LNO st. S, 201,25 L0I75 »ühm, Äiordbahn lk0 st. . . 1»1 - 182 — » Westbahn 200 st. . , 349 5N 35, 5N lttuschtlehillder ltis. 500 fl. «st, . 445 5,' 44<> — Donau ° Dampfschifffahrt - Ges,, vesterr, 500 fl. LVt, . . . 305- 807 — Drnu Eis, - 545 — lfeii>inai!d«.Norbb, 1l>00fl,LVt, «875 2885 Valllarl Ludw, V,200fl, «M. L12 75 213 50 iiemv.«llzernuw. < Iassy ° Visen« bahn-VeseUsch, 20« st, V, . . 24« — »42» - LI°l,bM.-una,,,Tr!est50«fi.«M. 385— «90 — Oestcrr, Nordweftb ÄlX» fl. Silb. 209- 21« — bto. (lit. U.1 200 si, V, , . »29— »29ÜO Pr»««DurerEÜenb. ,50st Sllb, 88— 88 l.0 Vll 5<» i<<3 — Montan Oesell.. iislerr, ° alpine 59 2" 59«« Prasser VisenInb, Ves, 200 st, ."!74 75 37!>,50 Talgo' larj, Vteiniohlen »« N. L.'l>:> 567 L0.Franc« Stücke . . . , : 9 50 95,, Deutsche Nfichsbanlnoteu . , 58 ( Laibach am 2. Mai 1892. J |^2(i)H 2 Krainische Baugesellschaft. ; (l96^r-—:----------- * St. 2702, 3172. *t i u Jn Mn ¦ v Ameriki odsotnim Ij" V dalie T mu fttesanièu iz Hrasla p jSef iLVl 'n Mar'Ji Kopesec iz Ch°an8l i, Mn?je se KOHpod Leo-> Pur anMetlike, oziroma gospod , ter 1Z Mellike, skrbnikom r,2°> lldöSe,nJima vroèijo odloki <\S kr. ot*8. do 1892. ^l6>aP%Jis SOdte v Melliki i^3^_____ ^' »l^ll.". Nr. 5378. ^^sci i^ """ gemacht: d> ""suchend. ft'^sch^ auf «()()! "lf den "'^"ngcn, und zwar dic d^>dc.7d,'"^m Anhang er^./^s d,c Pfands > ^^^1"Wun„ nur um .dcr , ^ ^ o^msrlbm hiutaugcgcbcu ^<^ 'wruach 3>b^^chäh I"' ^u n-k'g.^ hat. ""d di ^id»tr>/s' "'N'^ in d. di.s (1965) 3—1 St. 2986. Razglas. Na prosnjo Martina Volka iz Ra-dovice st. 29 se relicitaeija Niko Brzo-vièevega zemljišèa iz Hrašljevice st. 6, oziromaNiko Hrzovièa od tarn, vložna št. 440 katastralne obèine Radovica prestavi na 25.junija 1892, od 11. do 12. ure predpoldne, pri lu-kajšnjem sodiöci s poprejänjim pri-stavkom. C. kr. okrajno sodisèe v Metliki dne 21. aprila 1892. Ti9i5)1^2 stTsißö: Oklic. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani na/nanja, da se je na proänjo Franceta Povsetii iz Ljubljane, proti Fran-cetu Cernelu iz Ljubl.jane v izlerjanje terjatve 1268 gold. 64 kr. s pr. dovo-lila izvrsilna dražba na 4003 gold. 80 kr.cenjenega nepremakljivega po-sestva vložna štev. 67 zemljiske knjige I katastralne obèine St. Pet.ersko pred-mestje s pritiklinami vred. Ža to izvräitev odrejena sta dva röka, in sicer prvi na dan 30. maja in drugi na dan 4. julija 1892. 1, »vsakikral. ob 10. uri dopoldne pri lern sodišèi na Starem Trgu hiänn st. 36 s prislavkom, da «e bode to possessvo pri prvem röku le za ali nad oenilno vrednostjo, pri drugem pa tndi pod to vrednostjo oddalo. l'ogoji, cenilni zapisnik in izpist'k iz /(imljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urali pri lein sodisri upogledaii. V Ljubljani dne 23. aprila 1892. iQ66) 3—1 St. 3185, 3186, 3187, 3188, ' 3181, 3183, 3182. Razglas. Neznano kje v Ameriki odsotnim Jure Nemanièu iz Božakovega St. 24, Matiji Simšièu iz Radovic st. 24, Marga-reti Reimer iz Metlike St. 213, Ivanu Piusu iz Kermaèine st. 3 in Matiji Èlogarju iz Vidosisi st. 14 imenuje se gospod Leopold Gangl iz Metlike skrb-nikom na èin ter se njemu vroèijo odloki ftl.1271, 948, 2402, 2000, 1742, 2051, 2179 de 1892. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 28. aprila 189^_______________ 7l9~63Viör St 2941. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe y Metliki na-znanja: Na prošnjo Josip Braunetovih de-dièev (po dr. Emilu liurgarju v Ko-èevji) dovoljuje se izvršilna dražba Ivetu Stezinskitu lastnega, sodno na 2116 gold, cenjenega zernljišèa vložne stev. 242, 243, 244, 245, 246 in 247 katastralne obèine Draäöiöe v Vido- šièih št. 2. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 21. maja in drugi na dan 24. junija 1892. 1., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne pri tem sodiSöi vsobi St. 3 s pristavkom, da se bode to zemljišèe pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pri drugem r6ku pa tudi pod to vrednostjo ali ne pod polovico oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10 °/0 varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek leže v registraturi na upogled. G. kr. okrajno sodisèe v Melliki dne 21. aprila 1892._________________ TÜÜip^ St. 2464. Oklie izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici naznanja: Na prošnjo Mine Susteršiè (po dr Val. Krisperji) ponovi se izvrsilna dražba Franu Zupanu lastnega, sodno na 6938 gold, cenjenega zemljišèa vložna št. 96 katastralne obèine Lan-covo s priliklinami. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, in sicer prvi na dan 27. maja in drugi na dan 1. julija 1892. 1., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne pri tem sodišèi s prislavkom, da se bode to zemljiSèe pri prvem röku le ¦Ad ali èez cenitveno vrednost, pri drugem röku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10 0/0 varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek ležè v registraturi na upogled. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici dne 3. aprila 1892. (1981) 3-1 Nr. 3127. Curatorsbestlllllllg. Vom k. k. Bezirksgerichte Gotischer wird bekannt gemacht, dass dem unbekannt wo befindlichen Josef Blut, resp. dessen unbekannten Rechtsnachfolgern nnd dessen > Legats-Substitntionsmasie Franz Blut in Malgern Nr. 2, zum Curator bestellt und dekretiert wurde. K. k Bezirksgericht Gottschee am 28sten April 1892. (1964) 3—1 St. 2969. Razglas. Zamrli tabularni upnici Marti Mre-dovic'; iz Hrast.a st. 21, odnosno njenim neznanim dedièern ter pravniin nasled-nikom, imenuje se goupod Leopold (jangl v Metliki, skrbnikorn na <üin ter se mu vroèi skupilo razdelilni od-lok z dne 7. aprila 1892, st. 476. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki 20. aprila 1892. (1944) 3—1 Nr. 7861. BelanntmachllNst. Vom k. l. städt.-delcg. Bezirksgerichte in Laibach wird dem Leopold Koöir, nn-bekannten Aufenthaltes, als gesetzlichem Erben bekannt gemachtl, dass Ursula Koöir am 14. April 1890 zu Laibach mit Hinterlassung einer lchtwilligeu Anordnunggestorben ist. Leopold Kosir, welchem Herr Dr. Franz Papez, Advocat in Laibach, als Curator bestellt wurde, wird aufgefordert, sich binnen einem Jahre bei diesem Gerichte zn melden und die Erbserklänmg anzubringen, widrigens mit dem Curator die Verlassenschaft abgehandelt werden wird. K. k. Bezirksgericht Laibach am 21sten April 1892. (1877s3^3 Nr. 2369. Zweite exec. Feilbietunss. Vom k. k. Bezirksgerichte Littai wird bekannt gemacht, dass in der Exerntions-sachc des R. C MickMc (durch Dr. Julius von Wnrzbach in Littai) gegen Johanna Proseuc ans Pudkraj am 20. Mai l. I. vormittags von 11 bis 12 Uhr hiergc-richts die zweite execiltwe Flill'il'tiing der der Johanna Prosem- gchöri^ei,, ge richtlich auf 200 fl. geschählen Realität Cinl. Z. 72 dcr Catastralgeiueinde Lole stattfinden wird. U. k. Bezirksgericht Littai au, 24sten April 1892.