Wr.353. PlH>,nmlr«»lo»»hl«l«l Im «ompto!» «anzl. l. 5 50. YUr die Zufttllun« in« H«n, Donnerstag, 5. November. In llltl on« g« b 2» : fflll llelne 3i-.stlal, il< zn ^t7»t>!»' < ^«ll«li ^s> l«., größere p«i Zeile « l»., b«i öl»»l«n 1 ^i^ilH «Ai'd>^olun!,«„ pur ^eile -> l«, ^^,^^<^« Amtlicher Theil. tze^' l- und k. Apostolische Majestät haben mit ^s>!>k V unterzeichnetem Diplome dem Major de« ^ ^?"des Georg Böhm.Ermolli dm Adelstand ^°'O zu verleihen geruht. tz^e- l- und l. Apostolische Majestät haben mit °lbe,Mter Entschließung vom 23. Oktober d. I. den ^r l^" Professor an de, Universität in Lemberg ^fer . ^ Rittner zum Statlhallereirathe und «chul' ' ^^ bie administrativen und ökonomischen Ha?'Gelegenheiten ^' dem Landesschulrathe für ^" allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad'Eybesfeld m. p. ^^^Milnster und Leiter des Justizministeriums »Us c.z ^ezirksgel ichtsadjuncten Silvanus Gandusio ^tsek ""suchen von Castelnuovo nach Monfalcone lü»^ und zu Bezirksgerichtsadjuncten die Auscul« ^li^r. Karl ^hers'ich filr Montona und Franz filr Castelnuovo ernannt. ^^ts!? ^ November 1885 wurden n»!i5"""" in Wien die Stücke Xl.II der böhttüschen li»d er ^M!?>i. x,,m der italienischen und böhmischen und Xl.VI ^ll^V'Aschen Vlnsgabc des Rcichsgcschblattes auslleqe. Nichtamtlicher Theil. Gine große Revolution. !>»!, ^ st'hen am Vorabend einer arcßen Revolu-lli»,,^ bereits in Kürze gemeldet, hat soeben der ^ltti^ belehrte Desprez das Problem der btei c?^" Kraflüberlragung praktisch gelöst. Vor ^lists m ^°" ^"^ He" Marcel Desprez am ^^"ordbahnhofe sehr wichtige Experimente mit dot^et Kraftübertragung gemacht. Die Resultate ^eltri^ Hst schätzenswert. Es gelang dem gelehrten M - ' auf einer Strecke von 8 Kilometern mit ^ m/b elektrischen Drahtes 40 Procent der von ft,h> "lulor producierten Kraft zu übertragen. Er« >n durch diese Resultate, hat Desftrez seine Ar-Jertr «tößtem Eifer fortgefeht. Herr Josef ^llgz^nd. ständiger Secrelär der Akademie, der V ^leser Arbeiten war. erklärte in der Sitzung "H »AMober l. I., er sei glücklich, den vollen Weih .lttllosen Erfolg derselben ankündigen zu können, ^ijeii, ^ ^ H"rn Desprez in Creil gelungen, im kompetenter Beurtheiler, unter denen sich auch die Ingenieure der Nordbahn befanden, auf eine Entfernung von 58 Kilometern von 80 dnrch die primäre Maschine erzeugten Pferdekräflen 40 auf die sekundäre Maschine zn übertragen. Die Operation, theilte Herr Bertrand weiter mit. ist von schönster Einfachheit. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Ma» schine» (160 bis 170 Drehungen in der Minute) überschreitet kaum die Geschwindigkeit der Räder einer Locomotive. Die elektrische Spannung erhebt sich bis auf 0000 Volts nhne Verluste, wodurch manche Befürchtungen, welche die Möglichkeit der Function«?« rung der Maschinen in Frage stellten, behoben sind. Der den Draht passierende elektrische Strom ist ein schwacher, er übersteigt nicht sieben Ampöres. Auch aus diesem Grunde sind Unzukömmlichkeiten durch Erhitzung nicht zu befürchten. Der Secretär gab noch seiner hohen Befriedigung Auedruck über diese wunderbaren Experimente, welche geeignet erscheinen, ganze Industriezweige zu umwälzen und neue, unschätzbare Reichthümer zu schaffen. Demnächst wird Herr Des-Vrez das Experiment im großen Stile wiederholen. Fiir diesen Zwcck hat Baron Rothschild 800 000 Francs zur Verfügung gestellt. Die Entdeckung des Herrn Desprez erregt mit Recht allgemeine Sensation. In der Theorie steht die Uebertragbarkeit der Kraft so lange schon fest, als der Heidelberger Natmforscher Maier die Einheit der Kraft nachgewiesen hat. Wie Maier dargelhan hat, sind Wärme. Licht, Bewegung, Elektricität u. s. w. nur verschiedenartige Kundgebungen ein und derselben Kraft; lässt sich eine solche Kraftäußerung in eine andere umsetzen, so die Bewegung in Wärme oder die Elektricität in Licht, und lässt sich eine auf weite Entfernung hin fortpflanzen, so lanil auch die Wir» kung der einheitlichen Kraft auf dic größten Entfer» nungen hin übertragen werden. Die praktische Frage war nur, wie solche Uebertragnng geschehen solle. Die elektrische Kraft erwies sich längst als die best-geeignete, da sie in dünnen Drähten läuft, und die Amerikaner fabelten schon davon, wie mittelst der Gewalt des Niagara-Falles sämmtliche bisher durch Dampf bewegte Maschinen der Union, ja der ganzen Erde getrieben werden, wie sogar die einfachsten Handarbei» ten, bis auf das Drehen der Kaffeemühle hin. von der mittelst der Drähte in jeden Wohnraum zu leiten« den Naturkraft beforgt würden. Ist einmal die Ueber« tragung praktifch durchführbar, so könnte die Natur, in welcher ja das Millionenfache der Kraftleistung sämmtlicher Menschen faft nutzlos verloren geht — man denke nur an den Druck, welchen Berge üben könnten, und Ströme und Wasserfälle in jeder Minute üben — dem Menschen fast sämmtliche Handarbeiten abnehmen. So ungeheuerlich der Gedanke klingt, dass die Donau einmal die Aecker der von ihr bespülten Länder bestellen und die Ernten einheimsen könnte, die Bauern sonach der rein mechanischen Thätigkeit enthoben und zu durchgeistigter Arbeit befähigt würden; was heute wilde Phantast«! ist, kann binnen eines Jahrhunderts wahr werden. Der Fortschritt wäre kaum gewaltiger als derjenige, welchen die bisherige Ausnützung der Dampfkraft und der Elektricität bewirkt hat. Die Amerikaner haben sich auch seit längerer Zeit mit Sinnen „zerrissen und zersplissen" und haben Millionen Dollars und unsägliche Mühen an Versuchen zur elektrischen Kraftübertragung verschwendet. Was ihnen misslungen, es ist dem vom Pariser Roth« schild finanziell unterstühten Elektriker Desprez nun noch nicht vollkommen, doch in hohem Maße gelun» gen. Auf der ersten elektrischen Ausstellung in Paris zeigte Herr Desprez einige Experimente, die aber be< fürchten ließen, dafs der riesige Verlust, den die Kraft bei der Uebertragung erlitt, die letztere fast nutzlos machen, und dass wegen der kolossalen Picke der Drähte die Uebertragung auch sehr kostspielig sein würde. Bei der elektrischen Ausstellung in München konnte er nach dieser Stadt schon den Wasserdruck aus Nymphenburg und Tölz leiten. Nun aber hat er, wie gesagt, die Kraft auf 58 Kilometer Entfernung und mit nur der Hälfte Verlust übertragen, während bei früheren Ver« suchen der Verlust über 70 Procent ausmachte. Die Hoffnung ist gerechtfertigt, dass die Entfernung noch bedeutend vergrößert, die Krafteinbuße namhaft verringert werden könnte. Und ist das geschehen, so wird sich nicht nur in unserem Erwerbswesen, auch in dem socialen und politischen Leben der Cultur.Nationen ein Umschwung vollziehen, so gewaltig, wie ihn alle Millionenheere nicht vollbringen, so segensvoll, wie ihn alle Staatsmänner und Parlamente nicht decre-tieren können. Denn der ungeheure Fortschritt, welcher durch das Maschinenwesen vollzogen worden, hat seine Schattenseiten. Eisenbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen, stehende Dampfmaschinen aller Art kosten enorme Summen, welche der Handwerker und der Arbeiter nicht erschwingen können. Dadurch ist das Capital zum fast alleinigen Inhaber der Arbeitsmittel und die Arbeit ist zur Magd des Capitals geworden. Das Kleingewerbe wird von der Fabriksindustrie fast erdrückt, und die Fabrilsarbeiter sind zum Theil in die socialistische Bewegung gerissen worden, die an den Grundmauern mancher Staaten rüttelt. Jeder Fortschritt der Gesammtheit stürmt über das Glück vieler Einzelner hinweg, aber er gewährt den niedergeworfenen Existenzen auch den Stab, an welchem sie sich aufrichten können. Die Uebertragung der Dampfkraft Feuilleton. Blüten französischen Humors. .^ Vteui^'"" Pariser wird gefragt, was ihm wohl l.fte Mrsgeschenk Freude machen würde. „Eine l"l»er Uutiertenkammer", sagte der junge Welt- "' 'd°5 '' bas geht nicht", ruft der Vater ent-, lzMuee gab ein Industrieller ein Diner. Um w werden "l.^ der Gefahr auszufchen. angeschossen >b>! ^tn ' brachte er im Corridor ein Placat an, ^blll^ ^" war: Die Damen werden gebeten, ^ ..Hz«. .,'N der Garderobe abzugeben! H? ls! .;'ll d,rm diese hübsche Blondine?" -?l ^le schade, dass sie ein Blaustrumpf ^ "Seien Ne nachsichtig. Blau steht den Eines Tages ruft der berühmte Maler Noque-plan einen Fiaker an, der eine der magersten Schindmähren vorgespannt hat. «Kutschtr, wie viel verlangen Sie. um mich nach Vlncenurs zu fahren?" Der Rosse-leuker denkt eine Weile nach, und nach einer Minute der Selbstprüsung und Ueberlegung meint er: „Sieben FrantVn 50 Centimes." Hierauf erwidert Noqueplan. über diese exorbitante Forderung entrüstet, aber mit sanfter Stimme: „Kutscher, ich habe Sie ja nicht gefragt, was Ihr Pferd kostet," und dreht ihm den Rücken. Ein reicher junger Mann halte seine Geliebte geheiratet. Nach der Hochzeit überleicht er ihr einen Contract, der ihr die Hälfte seines Vermögens vermacht! Gerührt über diese Liebenswürdigkeit, sagt sie: „O, du Guter, wiesoll ich dir danken! Ich werde mich erst nach deinem Tode wieder verheiraten." Der Baron Rapinau, Besitzer mehrerer Häuser in Paris, sagte am Tage nach dem Quartalswechsel zu einem Freunde: „Ich halte nicht den Muth, die Sachen der armen Leute verkaufen zu lassen. Es sind übrigens sehr hübsche Möbel darunter, und ich habe sie für mich behalten." Ein Schmarotzer erfcheint bei feinem Freunde um die Dinerstunde. „Ich bedaure," fagt diefer, „dass ich nicht viel Zeit für dich übrig habe, ich wollte gerade zu Tisch gehen. Hast du denn schon gespeist?" — „Nein, nein." — „Nun, dann will ich dich auch nicht länger aushalten. Adieu, mein Lieber." Der Tugendftrei» der Akademie wurde heuer m, fünf Frauen, darunter eine Negerin, vertheilt. D,ese soll ihrer Naivetät wegen preisgekrönt worden sein, sie hat nämlich einen Zola'schen Roman gelesen, ohne dabei zu erröthen. Auf einem Friedhofe in Paris findet sich folgende Grabschrift: „Hier ruht die tugendhafte Caroline, Gattin des Schlossermeisters Goböre; das Gitter dieses Grabmals, welche« der besten der Frauen errichtet worden, stammt aus der Werkstatt ihres Mannes." Eine ältere, geschminkte und kokette Frau sitzt bei einem Herrn, der es nicht über sich gewinnen lann. galant gegen sie zu sein. „Ich begreife Sie nicht," sagt sie endlich ungeduldig zu ihm, „Sie sind doch ein wohlerzogener Mann." — „Allerdings, das ist aber kein Grund, Ihnen den Hof zu machen." — „Eigentlich sollte er es aber sein. Ueberhaupt war das früher anders." — „Uh bah." — „Da trug man meine Farben." — ..Ja. Verehrte, damals, da färbten diese auch noch nicht ab." Ein Paar verlässt die Mairie. Er: „Mein Gott, du warst ja ganz verwirrt, du hast kaum „Ja slot-tern können." — Sie: „Allerdings, aber tröste dlch, beim Nächstenmale werde ich es schon besser aus-sprechen." Kerr Doctor, ich danke Ihnen bestens für Ihr letztes" Recept." — «Ist die Medicin Ihnen gut be-kommen?" - „Ausgezeichnet." - „Wie viel Flafchen haben Sie genommen?" — „Oh, ich habe keine getrunken, aber mein Onkel hat aus Versehen eine ge« leert, und ich bin sein einziger Crbel" Lllibacher Zeitung Nr. 253 206« 5. November 1^>- durch Motor«», in die Werkstätten der Kleingewerbetreibenden ist solch ein Stab, die elektrische Kraftübertragung wird ein noch stärkerer sein. Die Natur bietet ihre unerschöpfliche Krast — Wind. Wasserdruck u. s. w. — unentgeltlich, und die Ueberleitung dieser Kraft durch einfache Drähte in jede Werkstatt, jeden Wohn» räum ist wohlfeil. Es wird darum nicht mehr nöthig sein, Tausende von Arbeitern in den Fabrikssälen zusammenzupressen, die Hausindustrie, welche die Innig» leit des Familienlebens erhält und deshalb an sitt° lichem Werte hoch ilber der Fabrilsindustrie steht, wird wieder möglich. Die Monopolisierung der elektrisch zu übertragenden Naturkraft durch das Capital kann und soll durch die Gesetzgebung rechtzeitig gehindert werden; diese Kraft muss nationales Eigen« lhum bleiben und jedem Arbeitslustigen zugebote stehen. Dann können sich allmählich die Härten und die lheilweisen Ungerechtigkeiten des jetzigen Wirtschaft^ systems verwischen, und die sociale Gefahr möchte verschwinden. Der Socialismus und seine Ausartung, der Anarchismus, sind Kinder der Verzweiflung; sie gehen von der Voraussetzung aus, dass es unter der Herrfchaft des jetzigen Wirtschaftssystems nicht besser werden könne für die Armen. Nun thut sich die Aus' ficht auf Besserwerden auf. Es kann wieder Licht in die verdüsterten Gemüther fallen und Friede in den heißerfüllten Seelen einkehren. Aus der Handels- und Gewerbekammer. (ssortschmig.) Die Ursache dieses steten Preissinkens des Zinkes liegt hauptsächlich in Folgendem: a) In der kolossalen Steigerung der außer-österreichischen, insbesondere der oberschlesischen Rohzinkproonction, welche gegenüber der alpinen viele Vortheile voraus hat; l») in einem sehr hohen EinaMMolle, den die nordamerikmiischeli Staaten seit dem Jahre 1878 anf Rohzink und dessen weitere Production zum Schutze ihrer eigenen jungen Industrie einHeben nnd welcher auf Ruhzink in Vlöcken wie auch auf Brnchzink mit 1'/. Cents per I!>5., d. i. .^,l> Dollars per englische Tonne (:V 2240 !l)«.), gleich fl. tt(i() per 100 KI^, bemessen und seit 1. Juli 188A in gleicher Höhe erneuert wurde. Die Folge dieser beiden Thatsachen ist eine von Jahr zu Jahr gesteigerte Einfuhr von englischem Zink nach Frankreich und von deutschen! Zink nach Oesterreich. So wurden im Jahre 1881: 83 072 Meter-centner, im Jahre 1882: <)2 577 Metercenwer Rohzink von Deutschland nach Oesterreich eingeführt. Die Ausfuhr österreichischen Nohzinks betrug nur 5!1l)s> Metercentner, wovon indes nur 1468 Meterzentner auf die alpine Rohzmkindustrie, der Rest auf Galizien entfällt. Der Hauptconcurrent des österreichischen Nohzinks ist Preußisch-Schlesien, welches von der Natur derart begünstigt ist, dass die Zinkerze dicht neben den Kohlengruben mit sehr gnter nnd billig zu gewinnender Steinkohle liegen; dabei hat dieses Land sehr billige Bahnfrachten und zahlt selbst für das Rohzink von den schlesischen Hütten bis Wien weniger Fracht als die alpinen Zinkhütten. Die Frachten von den Zinnerzbergbanell zu den südösterreichischen Zinkhütten betragen nahezu so viel, als in Oberschlesien der Erzwcrt loco Hütte ausmacht. Außerdem hat Oberschlesien billige nnd nahe gelegene Bezugsquellen für sehr gute feilerfeste Throne, während die alpinen Zinkhütten ihren feuerfesten Thon gleich- falls zn hohen Preisen nnd Frachten theilweise selbst vom Auslande anschaffen müssen. Wie sehr die österreichischen Zinkhütten gegenüber denen von Deutschland nnter der Umnnlst ihrer Verhältnisse leiden, geht am deutlichsten damns hervor, dass diese Hütten nicht in der Lage sind, die Zinkerze vom Schneeberge ill Tirol zn erstehen und die Production dieser ärarischcn Zinkerzwerke seit Jahren ins Allsland verkmlft wird. Hätten die alpinen Zinkhütten billige Frachten oder einen dieselben ausgleichenden Schlitzzoll, so würden sie sich dnrch Ankauf der Tiroler Erzprodiiction in ihrem Betriebe wesentlich erweitern nnd eine Pro-dnetiunsvergrößernng von circa 20000 Metcrcentnern Rohzink effectliieren können; sie würden ill die Lage kommen, nicht nnr Nohzink, sondern auch dessen Pro-dlicte, insbesondere Zinkblech, zn erzengen nild so ihre Prodnction auf einen höheren Wert zn bringen. Sie wären dann überhaupt in der Lage, höhere Erzpreise zn zahlen, wodurch die von Jahr zn Jahr zurück geheude Erzproduction neu belebt nnd eine namhafte Steigeruug der inländischen Zinkerz- nnd Rohzinl-production erzielt werdcu würde. Dass die österreichischen Zinkhütten mehr Zink producicren könnteil, geht daraus hervor, dass die Erzproduction größer ist, als die Verschmelzung im In-lande, nnd dass diese Mehrpwduction noch im Iulaude untergebracht werden kaun, ergibt sich aus der gwßeu Einfuhr an Rohzink. Die Consumenten von Rohzink würden deshalb keinem Monopole gegenüberstehen, weil noch immer viel Zink eingeführt werden würde und nur angestrebt wird, die Production auf jene Höhe zn bringen, welche die Erzengnng der alpiueu Zinkerze noch ermöglicht. Selbst Russlaud, welches, was die Zinkiudustrie Russisch-Polens anlaugt, annähernd dieselben Pro^ dnctionsverhältiiisse, wie das benachbarte Oberschlesieu besitzt, schützt seiue Nohziiltproduction durch eiueu Schutzzoll, der per Pud 40 Kopeken, d. i. per 100 1^. fl. 3,60 beträgt. Auf Grund dessen erlaubt sich die Section, für Zink einen Zoll von sl. 5) zu beantragen. 7.) Zn Tarif-Nl'. 322 nnd 323: Die Section befürwortet wärmstens die voll der hohen k. k. Regierung in die Zollnovelle niedergelegten Erhöhungen und beantragt zn Tarif-Nr. 322 den Zoll für: «Bleiasche, Bleiglätte (Silber- nnd Goldglätte)' vom bisherigen Satze per fl. 1,50 alls st. 2. — per 100 l<^. zil erhöhen, lind zu Tarif-Nr. 323, dass auch für: «Bleiweiß, Massikot und Mennige», für welche bisher ein Zoll von fl. 3. — festgefetzt ist, der gleiche Zoll wie für Bleizncker mit st. 5, — per 100 k^. bestimmt werden möchte. (Fortsetzung folgt,) Politische Ueberficht. Inland. (Oesterreich ische Delegation.) In der vorgestrigen Sitzung des Budget-Ausschusses der österreichischen Delegation erörterte der Neichs-Kriegsminister Graf Vylandt in einer zweistündigen Rede, die von den anwesenden Delegierten mit lebhafter Befriedigung aufgenommen wurde, die sanitären Verhältnisse in der Armee, insbesondere die Bequartierungs- und Velköstigungsfrage. Der Minister berührte auch die nationalen Verhältnisse in der Armee, wobei er die in der ungarischen Delegation «"» ^ benen Erklärungen im wesentlichen rekapitulierte. ,^ gierter Hausner sprach seine Anerkennung A, z. betreff der Vollständigkeit der Darstellungen des«"' »^ ministers. Mit Bezugnahme auf eine BemerlM, „ Kriegsministers über die Kafernenzustände in ^,^ erwiderte Delegierter Hausner, dass der g"',^ Landtag dahin wirken wolle, für die BeschlellW"^ der Kasernenbauten in Galizien weitere ^p" D bringen. Der Delegierte Dr. Sturm sprach eve">^ seine Befriedigung aus, dass der Voranschlag ^ Heeres'Erfordernisses endlich dem wirklichen vc entspreche. Er glaubt jedoch, dass durch die ^ ^ zung der Präsenzzeit für die intelligenteren Elen in der Armee oder durch ausgiebige AcurlaUv" ^ namhafte Ersparnisse erzielt werden könnten. ^M,l besserung der Bezüge für die subalternen ">^j, habe ihn sehr befriedigt, nur wllnsche er, dass au«^ Veziige der Mililär-Veamlen und allmählich a^ ^ der Mannschaft einige Erhöhung erfahre. »" ^, hohen Summe der Unterofficiers.Prämien ,^M' auch die Frage gerechtfertigt, ob auch für die ^ nung der Armeesprache hinreichend Vorsorge gel ^ sei und welcher Vorgang zur Elhallung der ^ ^ sprechenden Osficiere in nichtdeutschen ^egnne ^ beobachtet werde. Es sprachen noch die Dele« ^, Heilsberg, Rieger und Demel, woraui ,, Sitzung um halb 3 Uhr geschlossen und tne l! ^ setzung der Generaldebatte über das Hl>e>es-OrdlN" ^ für gestern 11 Uhr vormittags anberaumt w ^ Hmte wird der Marine-Etat in Berathung ^» werden. ..^ ,i> (Steiermark.) Das Bezirks MahlcolN'" Voilsberg hat in feiner vorgestrigen Si!Ml1 e' ' ^ mig Herrn Ritter v. Vesteneck als Candidate drn steirischen Landtag aufgestellt. Ausland. ,> (Zur Lage auf der Balkan-Halb'"'^. Aus Constantinopel ist bis zur Stunde lellie ^, graphische Meldung eingetroffen, welche den el« ^, Zusammentritt der Conferenz anzeigt. ^"A,^ t>>l gramme» aus Sofia wird der Federkriea, lvelcp ^„, serbische und bulgarifche Regierung miteinander I" ^ nachdrücklichst fortgefeht. Nun haben die He"' ^,, Sofia das Wort. Eine amtliche Elllärung ve»^. garischen Ministers des Neußern beschuldigt dtt ^, ben einer Gebietsverlehung; am 24. Oktober <1^,I heißt es in derselben, serbische Truppen einet' ^ der bulgarischen Ortschaft Klisura bejetzt und tM ^ clst am folgenden Tage geräumt. Eine dem l^ A> Vertreter überreichte bulgarifche Note weist l" ^, schuldiaung zurück, dass in Sofia 200 S"»^ ^e gekeltert seien, und beschwert sich darüber. «>" .^> vom 30. Ollober datierte Note der OesM''^' übergeben worden sei, bevor der serbische " ' berin. die mir zusagte, doch ist sie ew so ^^ artige« Mädchen, dass ich mir allein lcl" l" "^ ssl sie zu bilden vermag. Doch nun 'st k« » ^9" plaudert. Gute Nacht, mein Kind! T'""u recht süß!" ^' «th^" Und ihre Cousine ummmend, entfelM« , Genevieve. ^ „,jli^ „ Cäcilie blieb allein. Sinnend st<"'t> ''/ ^ ib', lang. Dann langsamen Schrittes trat !' ^M.z Schreibtisch und öffnete mit ei..em lleM"» ^ Hi> den sie an einer goldenen Kette stets «"' „ trug, ein Geheimfach desselben. aet'" .,„ In einem Kästchen geordnet lagen »u,,d Blumen, ein? Haarlocke, eine Zeiche"»"" Billet. Laibachcr Zeitung Nr. 253 2NN1 5. November 1885. s" Hand, auf ihn losstürzte. Auf die Hilferufe des !" "n seinem Leben Bedrohten kam jedoch die Wache Alvel, welcher es gelang, den Attentäter festzunehmen, l>? »! ""^" Schuss abgeben lonnle. Die Soldaten er Wgch^ schleppten den Attentäter in den Hof des "°"°ls, wo derselbe mittelst Säbelhieben in Stücke «Men wurde. Ueber das Motiv dieses Attentats' "Muchez ,st „ichts Näheres bekannt; die Provisorische "/»lerunss war bestrebt, dasselbe so weit als thunlich zu vertuschen. u . (Der dritte Krieg zwischen England ""v Virma) — der erste wurde 1824, der zweite ^l)., (Nachrichten aus dem Sudan.) Den d^a ?" w'lb aus Assuan in Oberegypten gemeldet, du/ ^'ne große Armee der Aufständischen von Om° Äb c? (gegenüber Chartum) in der Richtung auf tllin ^"'^ aufgebrochen fei. Die aus Omdurman ^M^nen Nonnen behaup!en, es sei sicher, dass die Wändischen die Absicht halten, Nnteregyplen anzu' lek» ^' ^^^ tutete ihr Kriegsruf: ..Nach Chartum!" j^ heiße es: „Nach Kairo!"' Die Nonnen geben als ^ en Gewährsmann für die Nachrichten aus Sennaar h: " Mann an, der ein Augenzeuge war. Sie sahen ^.."ebellenarmee mit Gefangenen zurückkehren, welche "jagten, dass der Mudir und die Garnison nieder-Unbelt wurden. Tagesneuigkeiten. n, Se. Majestät der Kaiser haben, wie dec ?»! s"l Tirol und Vorarlberg" meldet, der Ve« ^.' 3"i eine Unterstützung von 200 fl. und der f^'gen Kirchenvorstehung von 100 fl. zur Nnschaf-^« von Kirchengeräthen, Anlage eines Friedhofes " -'ieueindkckung der Kirche zu bewilligen geruht. „N Se. Majestät der Kaiser haben, wie das bl°"'lche Amtsblatt meldet, für die durch eine Feuers» ««? geschädigten Bewohner von Alsü' und ssrlsö» "'" 400 fl. zu spenden geruht. Europa; von den europäischen Großmächten weist Deutschland die höchste, Nussland die niedrigste Zahl auf. In Deutschland er-fcheinen etwas mehr als 5500 Zeitungen, darunter 800 Tagesblätler. Den zweiten Rang nimmt England mit etwa 4000, darunter ebenfalls 800 täglich erscheinende Blätter, ein Fast die gleiche Zahl hat Frankreich auf« zuweisen. ES erscheinen 1508 Blätter in Paris. 2500 in der Provinz; die Zahl der täglich erscheinenden ist 300. Italien folgt mit 1400, von denen 160 täglich erscheinen; auf Rom kommen 200. Mailand 140, Neapel 120, Turin 94. Florenz 79 Blätter. Oestcr« reich ist mit 1200, darunter 150 Tagesblätter, vertreten. Spanien zählt ungefähr 650, von denen etwa ein Drittel täglich erscheinen. Russland hat nur 800 Zeitungen aufzuweisen; in St. Petersburg erscheinen 200. in Moökau 75. Mehrere derselben erscheinen in zwei oder mehr Sprachen, eine zugleich in russischer, deutscher und französischer, eine andere zugleich in deutscher und russischer Sprache. Eine verhältnismäßig sehr hohe Zahl weist Griechenland auf; hier ist fast jeder kleine Flecken mit wenigstens einem Blatte vertreten. Die Schweiz zählt 430 Zeitungen, von denen einige recht bedeutende. Belgien und Holland je etwa 300. Der Erdtheil Asien hat im ganzen ungefähr 3000 regelmäßig erscheinende Zeitungen aufzuweisen. Sehr wenige Zeitungen kommen auf den Erdtheil Afrika, und zwar alles in allem kaum 300, hievon etwa 30 auf Aegypten. Weitaus zahlreicher ist dagegen die Tagesftresfe in Amerika vertreten. In den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika allein erscheinen 12 500 Zeitungen, unter welchen etwa 1000 Tagesblälter enthalten sind. Es sei hier noch bemerkt, dass in den Vereinigten Staaten 120 Zeitungen ausschließlich von Negern verwaltet, herausgegeben und redigiert werden. Ordnet man sammt-liche auf der Erde erscheinenden Zeitungen nach den Sprachen, so muss der englischen Sprache der Löwenantheil zuerkannt werden, und zwar mit 16500 Blät> tern; hierauf folgt die deutsche Sprache mit 7800, die französische mit 6850; die spanische Sprache ist durch 1600 Blätter vertreten. — (Po st raub) Wie auS Klausenburg telegra» fthiert wlrd, wurde vorgestern bei SzekelyUdvarhely die königliche Cariolpost ausgeraubt; der Postkutscher wurde hiebei buchstäblich in Stücke gehackt. Zwei Individueu wurden als der That verdachtig verhaftet. — (Ein tapferes Mädchen.) Vor einigen Tagen hat in Saragossa eine höchst eigenthümliche Feier stattgefunden. Der dortige Gouverneur überreichte näm. lich in Gegenwart der Reglerungs- und Stadtbehörden der zwölfjährigen, aus dem nahen Dorfe Valpalmos ge« hurtigen Concette Inewa die ihr vom Könige Alfonso verliehene Civil - Tap ferke its. Meda ill e zweiter Classe. In seiner Ansprache hob der Gouverneur hervor, wie die Kleine die einzige Person in Valpalmos war, welche während der Cholera, die fast die ganze Bevöl-kerung dieses Dorfes hinweggerafft hat. dem Pfarrer und dem Arzte daselbst half. die Todten zu bestatten. Und als dann auch ihr Vater, ihre Mutter. Groß« mutter und ihre zwei kleinen Brüderchen von der Cholera befallen wurden, da pflegte sie dieselben aufs eifrigste. Die Kleine, der die böse Krankheit mit Ausnahme «lnes unmündigen Brüderchens die ganze Familie geraubt hat. steht heute gänzlich verlassen in der Welt da. — (Wie viel Fruchtlörner fasst ein Ljlter?) Schon häufig ist die Frage aufgeworfen wor« den. eine genaue Antwort darauf gab es bisher nicht. Da hat sich nun der Vorsitzeude des landwirtschaftlichen Vereins zu Hirschberg in Schlesien der Mühe unter-zogen, durch Zählung festzustellen, wie viel Körner irgend einer Fruchtgattung auf einen Liter gehen. Er constatierte. dass ein Liter hält: Weizenkörner 21700, Roggen 28 000. Gerste 18100. Hafer 12 500. Erbsen 5400 Wer'S nicht glaubt, mag selber nachzahlen! — (Ein Missverständnis.) Im Eisenbahncoupe ein Reisender zu seinem Gegenüber: «So! so! Na, da zieh' ich meinen Hut vor Ihnen! (Nach einer kleinen Pause:) Haben Sie vielleicht auch schon Löwen« jagden mitgemacht? — „K6rom a1ä.8ou, wie kommen Sie auf diese Frage?" In Szegcdin gibt es ja doch lajne Löwen!" — ..Sie sagten mir doch soeben selbst, dass Sie ein Afrika>Neisenber sind!" — „Ober najn, IiÄiutoiu; hab' ich gesogt, bin ich — Paprika-Rel-send er!" Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Vermählung.) Se. Durchlaucht Herr Karl Fürst Auersperg, Herzog von Gottschee. gibt Nachricht von der bevorstehenden Vermählung seines Neffen. beS Prinzen Karl Auersperg. l. k, Lieutenants in der Reserve des Dragonerregiments Nr. 14, mit der Gräfin Eleonore Breunner, Tochter des Neichsgrafen August Johann Breunner - Enke-voerth und der Reichsgräfin Agathe Breunner, gebornen Grüftn Szechöni. Die Trauung findet den 10. November zu Wien in der Votivkirche statt. — (Ein neuer Bahnhof in Laibach.) Ueber Auftrag der k, k. Generaldirection der Staats» eisenbahnen sind seitens der hiesigen Ingenieursection der l. l. Staatseisenbahn zwei Pläne behufs Herstellung eines neuen Staatseisenbahnhofes oder Erweiterung deS bestehenden Bahnhofes der Kronprinz-Rudolfbahn ausgearbeitet worden. Das erstere Project geht dahin, auf der städtischen Wiese unmittelbar neben dem Südbahngeleise vi8-5,-vi8 dem Coliseumsgebäude den neuen Staats» bahnhof mit den nöthigen Magazinen und den Locali-täten für da» k. k, Zollamt zu erbauen. Die Ausführung dieseS Projectes hängt in erster Linie von der Iustim« mung der Laibacher Gemeindevertretung ab, da die Stadtgemeinbe Eigenthümer!« des bezeichneten Grundes ist. Erhält dieseS Project die Genehmigung, dann wird der bisherige Staatseisenbahnhof (Rudolfsbahnhof) als Rangicrbahnhof benutzt werden. Sollte das erstere Pro« ject nicht verwirklicht werden können, dann würde der Bahnhof der Staatseisenbahn, der Rudolfsbahnhof, eine bedeutende Erweiterung erfahren. Die beiberfeltlgen Pläne sind in den letzten Tagen der k. k. Generaldirection der Staatseisenbahnen nach Wien eingesendet worden. — (Kl inker Pflaster.) DaS städtische Bau« amt hat gestern mit der Legung des Klinkerpflasters, welches in Agram erzeugt wird und als Pflaster für Straßenübergänge verwendet wirb, nächst dem bischöf-lichen Palais und der Domkirche begonnen. Das Klin-kerpstaster, welches aus gemahlenen Steinen erzeugt wird, hat eine große Consistenz und Dauerhaftigkeit. Plobe- ^cil, ""kNl unsagbaren Ausdruck richteten sich llllz» M Augen auf die von fester, männlicher Hand «'"Men Schriftzlige auf dem bereits vergilbten ^ «w«^°2 sonst so stolze Haupt tief gebeugt, faß «Ütn lichen, welches die Welt die Schönste von u^ "Nd eine seelenlose Kokette zugleich nannte, ganz ^haut '^^ Schmerze zum Opfer, während, den ^h !"^en des Himmels gleich, eine glänzende Thräne !'tl,e>, anderen mederperlte auf die Reliquien aus ^ °ch, fo fernen Tagen... bey «>?"s Billet, welches Cäcilie zwifchen ihren zittern« llhilnm ^"' hielt und auf dem ihre noch in Thränen l"ttii,l. "N Augen in unfagbarer Wehmulh Haftelen, " "ui wenige Zeilen: ^ «Liebe Comtesse! » H«ck b'" gestern in die Stadt geritten, um das «lllnl^^ die Noten zu bekommen, welche Sie heute ' ^ werde dieselben bringen, wenn ich M zur gewöhnlichen Stunde vorspreche. W Ihr ergebenster 3i." ^'Vften 5 ^ diese Zeilen, während ein Lächeln ihre «^"spielte. ^dtrA?" er zu gewohnter Stunde vorspreche." ^ se,,l sll' «und er kam gar nicht. Es war mehr ?' sick -' und ich kann bis heute nicht begreifen, ^tisl? "aenllich zugetragen hat, dass er so plötzlich ^chal'l °""e sich von irgend jemandem aus der Nach-«5 ,i "^schiedet zu haben; und ich bildete mir "kl,,, " ' von L. Anzengruber. - Musit vun Mols M^le^!^ Anbekommene Frcmdc Äm !!, November. . A, Hotel Stadt Wien. Iänchen. .Nsm.. Schluckenau. "7,"^ Nsm,, nnd Michel, l. l, Lieulenant. Prag. Udu, l. . ^ tenant. Dignauo, — Oblal. l. l. Lieutenant. «lag"!', «^ Gatsch. Privat, Rudolfswert. - Guich, f. l, (sndet-^!>" Stellvertreter. Cilli, D? Hotel Elefant. Suulnp und Tissen, KlNisk'nle. W^ Gasthof Südbahnhof. Tomöic. Priva!, Ponlascl. ^ " holzagent. Loitsch. — Sitsch, Vesper, Obertmiu. .,.. ^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Tasia. Privat. Mor"!"" Kljun, t. t. Militär'Caplan, Eisueru. ^---^ Meteorologische Beobachtungen in Laiba^. 3 "2 W^ I ^ ^ ? n ^ 7 ll.M«. 737.93 W NO, maM bewlNlt 5,<^ 4 2 ., Vi. 737M 9.0 NO mäsiig l'elM'M !M 9 « Ad. 73a,97 8.4 NO, mäslig beiuöllt ! ^ Trübe, abwechselnd schwacher Regen, Das Tages«^' Temperatur 8,5«, um 2,1« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naali Vom tiefsten Schmerze gebeugt, nebe" , ! Gefertigte» Nachricht, dass es dem AllmächtE. l gefallen hat, ihre innigstgeliebte Tochter, beziehttl'li l weise Sch!l»ester Mccriccnne gestern um halb 8 Uhr abends nach längerem M^ lichen Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesaci mcnten, im 30, Lebensjahre in ein besseres Jem" abzuberufen. ^ Die Beerdigung findet Freitag den <». Nove'N" um halb 4 Uhr nachmittags von, Trauerhause Heru gasse Nr. 14 (Fürstcnhos) au« statt. ,„, Die Verstorbene wird dem frommen ?I"ve» empfohlen. sn Die heUigcn Seelenmessen werden in n»ey" Kirchen gelesen werden. Laibach, 5. November 1885. Johann Schmalz, Vater. - Ucopolbine Sch"'"'' Mnlter. - Emil, Anton, Eugen, Karl. Vi»" Neerblaunaßanstalt des Franz Doberltt. Fleisch - Extra*' ¦¦¦¦¦¦¦ Naiueuuzug /s ^j ^lbacher? Zeitung Nr. 253 2063 5. November 1885. Course au der wiener sörse vom 4. November 1N85. «b«m ofsicieuen C°ursbl°tte. ^ Geld Wal» ^o,^ °"s.Anlehen. ,^bttient. '......^-«o 82 " «r<>^- "vm I. 187« 109 — IN» ß(» lhtH""N'«!l>, ll loafi. ö.w. 118 40 11» - ^»-'Vosc < „/^ IOU ft. . . 1!l1 80 121 eo "?«?"-'Obligationen ') °S°......107-5« -'- ° , «NNerieickilche . . . lovbo i«8-2c> ^eiHneichische . . . i«»'25 1°b,5 "/. ,l«U« und slavonische . 102— 104 -"bllrgische... . 102 50 103 — «Veld Ware b°/„ Temeser Vaunt .... 104— — -5 lg.österr.4 >/,"/»G°ld. 124 70 12b,»o bto. !N 5U „ ,, < >/, «/„ 99 80 !0tz'4U dlo, in !i0 „ „ 4>/n . «<>- — 95 50 dto. PrämieN'Schuldverfch.»"/„ 98— 93 b« Oest. Hypothelenbanl lUj.k >/,»/„ i«u — lui-— Oeft.'UNg. Vanl verl. 5 »/„ . , 102 10 1«2 4n dto. „ 4 >/,«/„ ini ib 101 40 blo. ,, 4«/,, . . »9— »o«n Ung. allff. Vodencreblt-Actienges, in Pest in I, i«3N Verl. 5 >/,»/„ 102 50 108 7b Prioritäts > Obligationen (für 100 sl.) <ölisadeth°Westbahn 1. «Mission H5— lib'LO Fcrbinand»»!>lorbbah!l in Sllb. IUS'5» 106-90 ssranz-Iofef'Vahn.....92k» «U — Valizische Karl ° Ludwig »Nahn Em. 1881 300 fl, S.4>/,°/» , 10U — 100Ü5 Ocsterr. Norweftbahn .... »08-1« 103 bn Siebeubürger......»7 7b 9U-25 Gelb Ware Staatöbah» I. Emission . . . ><>7'?K !98' — Sübbayn t^ 3°/„...... 154 —Ib4 bu „ 5 5«/u...... 12880 IL8'«0 Nnss-galiz. Nahn..... 9» 70 100 — Diverse Lose (per Stllcl) Ercbitlose It)0 fl...... I7S ls> 1767k Llary'Los.: 40 sl...... 8l»b0 40lb 4"„ Don.nl-Dampfsch. 100 st. . 114 — 11475 i>aid>,cher Prämien Anlehen LOft. 21'2b 22 — Ofen« ^'ose 40 fi...... 41 — 42 — Palfsy i!osc 40 N...... 37'75 8» 25 Molhcn ttrcu,, öst. Ges, v, in fl. I41b 14»0 Nudols'Vosc 1« fi..... 17-80 1830 Salm^l'ose 40 fl, . , . . 54 75 bb 2!» St,-Gc!iois-Lose 4U fl, , . . 49 ?b b02b Wa1dstci»>^rse LU st..... 23'— 28Ü0 Windischgräy.S, 4U"/n -!21 — 221 50 ürdt,°Anst, f, Hand- li. G, ülusi. 282 — 282-25 ^l-ditbanl, AII^. Unq. 20N fi, . 285 7b 286 2,> Depositenb. Allg. 200 fl. . . . 19U — 19» 5l> EöcomPte-Ges.,Niedcröst. s»00st. 548 —558 — H»v°tb>,'lenb.,öft, L00 fl. «b»/°E. 6S'— b8 — Väuberbanl, öst, z!«0ft. >Tlrol.I«,E,i»7»2U0fi.S. 202 üu 20» -Ferdinands «ordb. 1000 ss. «Vt, ,289 ^293 sslain.Iosef.Vahn »W st- Sllb. 210— «II — ffUulllrchc!!.Varcs«Els,2U0fl,S. — —------- Gal,,a7rl'pubwin'V.2N«st,2b — 22b'5>0 ^loyb, öst.»üng,, Trieft 50Ufl.EM. 60« — «08 — Oeslerr, Norbiocstb, 200 fl. Gilb 1«7 — I6750 bto. (M, V) «00 fl. Sllbn . 14» — 148 50 Prag.Du,« Llscnb,i50fl,Sllb.---------------- Mubolf'Vahn 200 fl. Silber . . 18»'80 18590 Klebeubillger Eifenb. «00 fl. . 1«n «<; I8i 75 Gtaattelsenoahn »00 fl. ö, W. . »73 50 274 — «tlb W«« Sübbahn ü«,0 fl. Silber . . . i«9-?b 12a — Slld«Norbd,.Verb..V.Loafl.EM. 1bU 75 »b^'Lu Theih.Äahn 200 fl, ö, W. . , »5060 22, — Tramwah.Ges., Wr.l70 fl. ö. W, !8« — 183 «l» " Wr,, neu 100 fl, 10»'?5 108 2b Transport'Gesellschast ion fl. . —'— «0 — Nnci.onaln. Eisenb. »oa ff. Silber 171-7ü 17» — Ung. Norbostbabn L«o fl. Silber i78 — i?3'b0 Nng.Westb (N»ab.Gr<»,)«noft.S. »64 7b «bbN Induftrie.Actieu (per Stück) Lahbi »nd Kindbera, Eisen» und Stahl.-Ind, in Wien 100 ft, . —-— ^..^ Tiscnbahnw.'Lcihn. I, «a N.4«°,„ 10« — 1^» ^. „Elbcmttbl". Papiers, u. V,-G, 64- - >^'__ Montan«. 100 ft. 135— ,,5.5«, LrlMer»ohlenw.»»t1.7all. , —— ^.^ Devisen. Deutsche Plätze......6i 6k «.^ i!ondon.........1258K 1,5 55 Pari«.........«72» 4,-77, Petersburg......-»»^ —>— Valuten. Ducate»........ 694 5z» «U'ffrancs.Stücke..... » »5» » »«. Silber......... —- -- Deutsche «eichsbanwoten . . «1 «5 ,1 75 Heinrich Kenda, Laibach. Fabrikslager von Pelzmuffen zu Original-Fabrikspreisen urn I him 4II. billigci* als überall. 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Oktober 1865. —--------------------------------—'' ^-l) Nr. 17049. ^ Bekanntmachung. '^chV-k- städt..deleg. Bezirksgericht? ,, lzz f"ud bekannt gemacht: >ty«''" der Nkchtssache der Ma- > l>^ °""kar von Podntik sdurch Dl'. >tl»f" gec;ell G^org und Gertraud Loö- ftiöl^'p- deren unbelannte Rechts' ^d r'L""' E'sitz'lng des Eige - t>st>al ^''"lilät Einlage Nr. 92 ^ besudelnde (Al^iniz den unbekannt ' "buchen Geklagten, resp. deren Rechtsnachfolgern, Herr Dr. Tcvöar, Ad-vocat in Laibach, zum Cnrator aä lretum bestellt nnd demselben der dicsgerichtliche Klagsb, schnd vom !4. Oltober 1885, Z. 17 049. womit zur ordentlichen mündlichen Ve,Handlung die Tagscrtznng auf den 13. November 1885, 9 Uhr vormitlags, hiergerichts angeordnet wurde, zugestellt worden. K. l. städt.-deleg. Bezirksgericht Lai-bach, am 14. Oltober 1885. ^4104^3) Nr. 4050. Neassumierung ezccutiver Feilbietungen. Vom l. l. Bezirksgerichte Lack wird bekannt gemacht: Es werde die mit dem diesgericht« lichen Bescheide und Edicle vom 26sten Inni l884, Z. 2791. auf den 8. August. 9. September und 10. Oktober 18«4 angeordnete u»d mit dem diesgeiicht-lichen Bescheide vom 8. August 1884, Z. 3550. mit dem Reassumierungsrechte sistierte executive Feilbietung der dem Mathias Tauilar von Dolen'clce gehmi« gen. auf 200 sl. geschätzten Realität Einlage «Nr. 13 der Calastralgemeiude Doleniice mit dem friiheren Anhange auf den 13. November, 15. Dezember 188 5 und 15. Jänner 1886, jedesmal vormittags von li bis 12 Uhr, in der hiesigen Gerichlsknnzlei reassumiett. K. k. B.'zirksMich! Lack. am 2«sten September 1885. (4452—1) Nr. 8187. Concurs-Eröffnung über das Werlassensöjaftsvermögen des am 26. September 1884 zu Kt. ^Leon-ljardt in Aärnlen verstorbenen Krämers und Kauslerers Hsiomas Uz man. Von dem k. k. yandesgerichte in Klagenfurt ist über das gesammte wo immer befindliche bewegliche, dann über das in den Ländern, in welchen die Concursordmmg vom 25. Dezember 1868 gilt, gelegene unbewegliche Ber-lassenschaftsvermögen des am 26. Sep< tember 1884 zu St.Leonhardt in Kärn-ten verstorbenen Krämers und Hcm< sierers Thomas Azman der ordentliche Concurs eröffnet, zum Concurs-commissär der k. k. Bezirksrichter Hirsche mann mit dem Amtssitze zu St. Leon-hardt und zum einstweiligen Massenverwalter der k. k. Notar Dr. Svöck, in St. Leonhardt bestimmt worden. Die Gläubiger werden aufgefordert, bei der zu diesem Ende auf den 16. November 1885, vormittags 9 Uhr, im Amtssitze des Concurscommissärs angeordneten Tagfahrt unter Beibringung der zur Bescheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege, über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder über die Ernennung eines andern Masseverwalters und eines Stellvertreters desselben ihre Vorschläge zu erstatten und die Wahl eines Gläubigerausschusses vorzunehmen. Zugleich werden alle diejenigen, welche gegen die gemeinschaftliche Concursmasse einen Änfpruch als Concllrsa.laubia.er erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein sollte, bis 31. Dezember 1885 bei diesem Landesgerichte ober beim k. k. Bezirksgerichte St. Leonhardt nach Vorschrift der Concursordnung zur Vermeidung der in derselben angedrohten Rechtsnachtheile zur Anmeldung und in der hiemit auf den 16. Jänner 1886, vormittags 9 Uhr, vor dem Concurs-commissar angeordneten Liquidierungstagfahrt zur Liquidierung und Rana,-bestimmung zu bringen. Den bei der allgemeinen Liqui-oierungstagfahrt erscheinenden angemeldeten Gläubigern steht das Recht zu, durch freie Wahl an die Stelle des Masseverwalters, seineS Stellver-treters und der Mitglieder des Gläu-bigerausschusses, welche bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertrauens endgiltig zu berufen. Die weiteren Veröffentlichungen im Lause des Concursverfahrens wer-den durch das Amtsblatt der „Kla-genfurter Zeitung" erfolgen. Klagenfurt, 2. November 1885. (4432—2) Nr. 1973. Dritte ezec. Feilbietung. In der Execntionssache des Johann Pilek (durch Jakob Klinc von Seisenberg) gegen Ursula Pap?z von Seisenberg w,rd wegen Fnlchtlosigkeit des zwelten Ter. mines zur drillen auf den 17. November 1665 angeordneten Feilbietuugstagfahrt der Nralität Nectf.-Nr. 53 26 Herrschast Seiseuberg geschritten. K. k. Bezirksgericht Seisenberg, an» 13. Oktober 1885.