LailtnchtlWZeitllng. HlK, ^ w^ ^'r«in U >i, rlo t> on? »>rc>« : lim llomvtclr ,i.,ü,j. V^^ ^^ « .» ^/ '< ^»nl«l^ ton » g« l'.! ht t ><^!cn : im»l 60 ll., «^^GH Vlt* O ^H fl. >l, üalbl. N, l>.5,). stlll die ^ustsllu»» ,n« Hau« 'l/l t I liNlili^ ^ VliN'll »m.«,sl.. »m. , si.^on^pr.^cile lu>.« ll., «m.8Il., l^/^ <^^^. » »?. halbj. 5« l. Milder Post „a,,,!. N. 15, halbj.sl. 7.5« ^V^ »»^»V V»4// ,F. ^^^/l»l 3u> i« lv. u. ,. > ^!,l^!>l'»^ftem:^l icd^m. »N lr. » ^ » ^. Aintlicher Theil. , » l «Ve. l. und l. Apostolische Majestät geruhten aller- ! gnädigst die Uebernahme deS Directors dcS m>!illll-geo- > graphischen IustUuleS. Feldmarschallliculenants August ! V. Fligely, auf seine Bille it» den bl^beiiden Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse in Anerkennung seiner langjährigen, slcts vor^üglichcn Dienstleistung taxfrei den Orden der eisernen Krone (Allerh. Enlschl. vom 18. Mürz 1872). dann dcm im Genusse eines Elisabell>n seiger dermaligen Ebarge, zu ernennen (Allcch. Entjchl. vom 13. März 1872). Gesetz vom R8. März Zfttz53 ! betreffend dlc Abänderung des § 14 der Statuten der prioileglrten österreichischen Nalionalbanl. Mll Zustimmung beider Häuser dcS ReichSralhes i finde Ich anzuordnen, w>e folgt: l I. Der § 14 der Sta'uten der Nationalbanl sR.' G. G. v. I 18tt3, Nr. 2) in der auf Grund des Ge< setzes vom 30. Juni 1868 (R. G. B. Nr. 83) mit Erlaß des FinauzministcriiimS vom 30. October 18('»8 (N. G. B. ^lir. I4l>) scstgcstelllcn Fassung wi'd abgeändert, wie folgt: Die B^nloircction hat fiir ein solches Verhältniß des M'tallschatzcS zur Notenemission Sorge zu tragen, welches geeignet ist, die vollständige Erfüllung dieser Verpflichtung ^u sichern. Es muß jedoch jedenfalls jener Betrag, um welchen die Summe der umlaufenden Noten zweihundert Millionen Gulden übersteigt, in Silber oder Gold, gemünzt °dtr n, Basre,, ^Handen s^. l »> "^"i° „n,k ^>,er Betrag, um welchen die umlau-enoen i'eme,, z.^il^ich der gegen Vcrbriefunq oder in laufender Rcch.n,.,a. „.^ ^er ohne Verzinsung in der Naüonalbanl »1,^^^ ^^^^^ ^o^ den vorhande. ncn Baivarrath ude^^,, ^^ ft,„lttnn^ßig e«c°mplir, ten oder bcllchcnen Eff^t«.,. n,it cing.löslcn «rsaUe«en Coupons von ^rundcnllast.,.,a<,.Ohli,<,lionen oder mit Wechseln auf auswärtige Pla^ bedeckt sein. dann Mil staluleilmäßig (§ 44 der ^ralulen für ftie Hypolhclar-EredilSablhlilun^) eingelösten und z>,r Wiehrrveräußc. rung gecignclen Pfandbriefen der Ba„l. wclchc lc^b.cit. > Diese kommt allen Protokollen, NuSfertigungrn, Eingaben u»d Beilagen insoweit zu, als sie nur zur Durchführung der in diesem Gesetze bezeichneten und im Wcac des nicht streitigen Verfahrens zu bemillcnden Aus> scheidung oder Berichtigung zu dienen bestimmt sind. § 2. DieseS Gcsetz. mit dlsscn Vollzug dcr Finanz-minister beauftragt ist. tritt mit dcm Tage süner Kundmachung in Willfamkeil. Ösen, am 18. März 1872. /r«ny Joseph in. z). Auerbpcrg m. p. Pretib m. p. l Gesetz vom «<^. März «573 betreffend dic Einzahlungslermlne für das Gibühren- Alquivalcnt vom bewegliche,, und unvewcglichen Ve,< mögen, dann dic Bcrechnung der Vcr^ugs^infcn im Falle einer verlüa/rttn E»>,zahlui,g de^selbi^n. Mil Zustimmung der beiden Häuser dcS Ncichs-rathes finde Ich zu verordnen, wie fol^t: tz 1. Der auf ein Jahr enlfallcnde Betrag des für ein Dezennium vom beweglichen und unbcweglichni Vermögen l»messcnen Gebühienliquioalentes ist in ale>-chcn anlicipaiiucn, am 1. Jänner. 1. April, 1. Iul< und 1. October eines jeden IahrcS fälligen Quartals-raten einzuzahlen. H 2. Im ffalle einer verwerten Einzalilung wer« den die gcsctzlichlN Vcrzuqs^üscn vo» dcü» auf dcn >m § 1 fest^csetz'en Emb/bung5tclminen nächstfolgenden Taa< an bis ;ur Adslauung dcr fälligen Schuldigkeit berechn?! und mit dcrsslbeü cinachobsn. 8 3. Dicscs Gefty »litt mit dcm Tage der Kund' Mllchung in Willsamlcit. l; 4. Dcr Fmanzminister ist mit dcm Vollzüge dieses Gesetzes bcauftiagt. Ofen. am 18. März 1872. /ra,y Joscpl) ln. s>. Aucröpcrst „1. p. Pretis w. z). Nichtamtlicher Theil. Kundmachung. Der pcnsionirtc l. k. Vauratt, j^ranz Potoinil hat den Eid als befugter Eioil'Ingenieur am 23le„ März l. I. bei der l. l. Vandtsregicrulig abgelegt und seinen Wohnsitz in i'aidach genommen. Was hicmit llinda'-machl wird, ^aibach, am 29. Mä.z 1872. Von dcr k. k. Landesregielllllg. Dit fan>wirllischafts - Vljrllschast in plllg "urde vo„ Sr. Efcellcnz den Hc,,n l. l. Stalllia'lrr in Böhme,, am 27. v. M. aufgelöst. Der belief sende Erlaß laulel: „Ich finde in Erwägung, daß der verstärkte Cen» tralausschuß der l. l. patriotisch.ökonomischen Gesellschaft ür Böhmen, in den Sitzungsn vom I?.. 18. und 19len d. M. dadurch, daß er in seiner Opposition gcgm die Grundsätze dcr sür die Wiener WellauSncllung gelroffe-l>cu Dlsposil oxen bei der dicSfülli^cn Dcbalte auch auf das politifche Gebiet übcrlrclen ijt und weiter durch tie Annahme dlS Antrages weg.n Verlhellung se,„er in Druck zu legende, in Gczug ^uf die GlUüdslsucrltqull-rung gef^hlen Bcfctilüsse an sämmll,che Bsziltsoellie-tungen den statulcnmäsilgcn Willurigslreis dieses Vcrei« nes nicht blos überschrittcri. sonde'N durch den Inhalt und die Form dieses Bcschlusscs sich zugleich auch eine gewisse Autolitäl in der Stcuergrsctzglbung angemaßt hat; — ferner in Eiwäqung des mil dcr Würde des in der Sitzung vom 17, d. M. anwesend ^wci'tnen Rc^c» gieruugsvertreters unoereinbarlichen Benehmens deS Herrn Viccpläsidenten und eines Theil«s drr Vercins-unlglicdcr — die l. l. patriotisch öconomis^e G's^chaft für Böhmcn im Grunde dcr Vrstimmunsscn dlr ^ 20 ünd 24 des VeicinSgesetzeS vom 15. Nooemder !8tt7 hicmit für aufgelöst zu cillärcn und deren Thäiiqteit sofort unlcr Freilassung des RecurseS binnen i>0 Tagen an Se. Cfcellenz den Herrn Minister deS Iünern zu si stiren. Indem ich unter Einem eire Commission zur Umleitung und Vornahme der sür bru Fall der Auflösung eines Vereines nach ß 27 dcS bezogenen Vcrelns«csehcS zu treffenden Vorkehrungen in die ^ocaliläten h,,. f. f. patriolifch'öconomischcn Gesellschaft abslnde, crsuche ich das löbl. Präsidium der l. t, patriotisch - ökonomischen Gcsellfchaft. sich unter Zuziehung von zwei Mil^lildcln des Centralauoschusscs ohne Verzug längstens binnen ciner Stunde in den VereinSlocalitülen cixfinden z>, wollen, widrigenfalls die erwähnte Commission zur Vornahme tnr angedlutclen Amlshaxdlul^rn rhne wcitercS Zuwarten zu schreiten von mir an^mi^,!i wirb." — Die Regierung mußle endlich in Vöhm^, zuiG energischen Aktion schltiten. NUer Äug?n hcijlln auf Böhmen. Die Vorailuge in dicstm Vande bab^n in der vorigen Woche vorzugsweise die Ausmtilsamlcil dcr Wiener Glätter auf sich alzoaen; wenn sic der M'ln-zahl nach mit seltener Einmülhiglcit sich gcaen die Be-strebung der Verfassuugsgcgnrr »n jenem Kronlonbe aus-gesprochl'i und den Maßnahmen, mit dtmn du ^«.gii-runq sckützend und sürsorgnid gegen Wcchlllül'N'muS auf.iclrelcn. laulen Beifall grzollt, so ist tS nul' c>ne andere Mnßregel, die slusiösung dcr palsiolisch'ölonoml-jchen Gesclljchau in Pia^, die vorzugsweise als Be« sprcchungSllisMll dient. Oic ,Ncue Freie Presse", die in jener Gesellschaft einen Herd vcl-fissulisiSflindiichlr Ag'talion eibl'ckl, zollt diesem Schtitlc dcr Gedörde die lauteste Nncrlnmuxa; man mußte so Und durfte.nicht anders hanteln, wollte ma» nicht ein Beisp cl der Mulhlosiüstil aebe»' ul>c> daS rrdrückenos. läh» rnde Gl-fühl dcr Scluhlosi^lit wach. lufcn. Auch werde und könne dieser Schritt nicht ohne wohlthätige ssolgsn bleiben u^d — N'sM'auch die g^gl.e-rischc Bewegung vielleicht in ihrer Tiefe „icht abschnä-^^n — so doch dcn äußerlichen ostenlalMn Kund^.bun» gen nnd bcm lrichlscrti^sn, die unliehii'deste Wahibcwe« liul'st beeitilrächtiaendcn Demonstlatioliespirl lin Ende machen. Die Wähler Bödmcns wind,,, fortan vor off.nlundigcn und bezeichüfüden Thatsachen nicht mthr die Augen schlilßcn; es wcr>e si^ ibnen die Ueler!,u-qung a»fdlä"gen, doh sie mit aller Scelc,>slchc lind ohne die geringste Furcht vor materilllln u»b nioiallichrn Gcfahrduiigcn ihre Stimme >hrer Ucbcrztugung ßlmäß werden abgeben können. Die ..Ta^eemmeno die Auflösung ocr mehrfach genannten Gesellschaft in Prag in dcn KreiS ihrer Bc-sprecdungen zieht, eine Bürgschaft iu ^er Gcsammtlage Europa's. „Uebcrall — ruft sie aus — werden wir das Bestreben acwalir. die Klüfte der Staaten zn sam meln und fur eine erfolgreiche Action durch ein grünt,» gesetzlich gesichertes Zusamm nwilken zu stähl»n. Än den Culturstaat der G^enwart treten mit gebieterischer Ge» walt Forderungen h?ra?,, die cr unmö^ltch erfüllen lann. wenn er seine Befugnisse verzettelt; seine Souoerainctät auf Provinz oder Landschaft übertrügt, aus seinem Machtbereich das Wesentlich: ausscheidet, das seit allem Anfang dcr Slaatcnbildnna. als das untecscheidende Merkmal politischer Zustände von patriarchalischen er-lannl worden ist." Die „Morgcnpost" crblickt in der Auflösung dcr patriotisch-ökonomischen Gesellschaft den Entschlu", die aufgesprochenen Principien zur Geltung und Durchführung zu blingen. Auch dicseS Blatt erhebt gegen jene Gesellschaft die Anklage, daß sie sich weniger um die Förde» ung dcr Landwirlhschaft, um so mehr aber um politische Angelegenheiten gekümmert, und namentlich die Verhandlungen über- die Wiener Weltausstellung zur Inscenirung einer politischen, eclatant g.'gcn die Rcgic-rung gerichteten Demonstration benützt habe. Es handle sich nun darum, für den österreichisch.» Staat und die einheitliche Verfassung in die Schranken zu treten, di> Automat des Staates zu k'äfti^n nnd in dcr Ueberzeugung, daß nur eine feste Staatsordnung der Frei« heit eine sichere Grundlage geben könne, zu handeln. Auch das „Wr. Tagbl." constatirt, daß jener Verein über die ihm gesleckien Grenzen hinausgegangen, unoj die „Vorstadt-Zeitung" sagt, es sei ein Schott ge« scdchen, für welchen seitens der verfassungstreuen Be-völlerung die rückhaltslosefte Anerkennung gezollt wer den müsse. 1Icbercinstlmnlcn5 bemerkt das „Ne>/e F-ciN», denblalt," eaß die Festigkeit, mit der zum Schutz von! Recht und Ordnung aufgetreten worden ?ei, doppelt an-! eltermenswenh erscheine Das „Fremdcnblalt" wählt' sich die Wahldcw.gnnq in Böhmen neuerdings zum' Gegenstände seiner Besprcchunacii und komnit ouf die Behauptung zurück, daß der böhmische Grohinundbefitz bei den bevorsieh.nd werde. Der Landtag selbst werdc eine verfassungstreue Majorität haoen, falls die verfassungstreuen Candidatcn in jener Curie siegen. Zu den Wahlcn in Zihmcn. Wir haden im vvi stehenden Alülcl cinen Ael berührt, der über unp,U>iot!fchc. unloyalc und vclfassungS-femd'iche Agitationen das »rohlueiointc U'thnl qespro-chen Hal. Velncdlncn wir wieder einmal cincn A^t, der Zeugniß gibt, daß Böhmen, dieses in industrieller, gc« »erblicher und lanowlrlhsckastlichcr Begehung höchst wichtige Land, immerhin auch Männer in seinen Gaucn zählt, die Kaiser, Vat«cland und Verfassung hofhalten. Zur Zahl oicser Patrioten g^ören i<'nc Männer, welche folgenden Wahl-Ausruf u: Böhmen erlassen haben : „Als vor kur> r Zeit an Euch der Ruf erging, dil Wahl Eurer Nbg/cuoucteu oulzunchmen, da riefen roir, bangcr Ahnungen voll unü ungewiß über den Ausgang der Krise, oie über unser geliebtes Oesterreich hereingebrochen, Euch zu: Seid einig! Seid standhaft! Das Vaterland ist in Gefahr! Und es war in Gefahr! Die Völker Oesterreichs, sie mußten erfahren, daß die Verfassung, diese von Sr. Majestät dem Ka'scr für sich und Hockst-seine Nachfolger wiederholt uno feierlichst anerkannte Grundlage unsres Rechte« und unseier Freiheit, von der Regierung selbst in Zweifel gestellt und von der nationalen und feudalen Majoillal des eben aufgelüsten Landtages verleugnet wurde. Damit war Euren, der Verfassung treuen Abgeordneten die Möglichkeit benomucn, an einer Verfamm» lung theilzunehmen, die sich außerhalb dcS Rahmens des Gesetzes stellt! Mit der Erklärung vom 16. September 1871 ha« >x'N d>e deutschen Abgeordneten, treu ihrem Gelöbnisse, im Nam n des Rechtes, im Nameu ihrer Wähler gegen die Beschlüsse dieser Versammlung, die den rechtlichen Ursprung ihrer eigenen Existtnz nicht anerkannte und ihre eigene Vegalität bestritt, feierlichst Verwahrung eingelegt und den Landtagssaal verlassen. War doch nach diesem Anfange jede Hosslnmg geschwunden, daß di? Majorität dieser Versammlung den mit dem a. h. Refcriptc vom 12. September l87l ausgesprochenen väterlichen Absichten Sr. Majestät des Kaisers gerecht werden und im Geiste dcr Mnßiaung und Versöhnung die Möglichkeit schaffen würdc. daß die staatsrechtlichen Wirren, welche seit langem die innere Consolidirun., des Reiches und jcüe fruchtblinge»dc Thätigkeit für das Wohl dcr Völker hemmten, endlich >hr Ende erreichen. Niemand von uns konnte fürder daran zweifeln, daß diesc Versammlung Bahnen einschlagen werde, welche, anstatt die Wirren zu lösen, sie vervielfachen, welche, anstatt zum Frieden zu führen, den Kampf noch allgemeiner, noch erbitterter machen mußten. Und so geschah ls. Diese Versammlung unternahm cS, den Staat nach ihren Plänen einzurichten und ein neues Staatsrecht willkürlich zu somm, das den politischen Rechten, den miilhschastlicheu und Cultur-Bedinfnisscn der Völker >de,gS-W,chlordnung veraltete Standes-Intercssen auf l Nosten dcr Meichbeltchtiguiig aller Staateiiür^.r zu begünstigen, sie war bistrebl, die Oberherrschaft des cze-chlschen Slalnmcs auf den Dimmer« oer GIcichderech-tigunq aller Nationalitäten aufzubauen. Se. Maj.Mt unser allergnadigster Kaiser hat Kichm Landlaq, der nicht eingedenk seines kaiserlichen Worlc? vom 2<), Septeiüb.r 1870, es wagte, von unserem Ve» > fassungsrcchle die Weihe einer feierlichen Ve,pfllchlung der Krone abzustreifen und den ftstcn und gesicherten Rechlödodcn mit den Schwankungen zweifelhafter, bc-slritttner und sich durchkreuzender Ansprüche zu vertauschen, mit dm, allel höchsten Patente vom 1^. 2)tärz 1872 aufbläst! Wem die Macht des Reiche«, der Friede der Völker, wem R^,cht und Freiheit am Heizen liegen, der wird. eingedenk dieser Thatsacten, die außergewöhnliche Be oeulung dcr ausgeschriebenen Neuwahlen crlennen und sich der srnste» Pflicht nicht entziehen wollen, so vie! an ihm liegt beizutragen, daß endlich an Stelle der Schwankungen ein gefestigter RechtSz-'stand, au Stelle des unfruchtbaren Kampfes gegen nationale und feudale Hcgemon>''-Oc!üsle rine segensreiche Thätigkeit für die Fortentwicklung unserer wirlhschaftlichcn und politischen Verhältnisse trete. Dieses von Jedem, dem es ernst ill um den Glanz der Kaiserkrone, um den Besland dcS Reiches, um daS Heil se>n>r Bevölkerung, helß ersehnte Ziel muß endlich erreicht werden, wenn Ihr nicht verabsäumt, für die Wahl solcher Männer einzutreten, welche an dcm festtn und gesicherten Rechlsdodcn festhalten und dafür ein» stehen, tah nicht we lcr das Recht der Willkür, die Freiheit dem Terrorismns geopfert wer??. Im Vereine mit Euren Stammesbrüdern in den übrigen Väüdcrn des Reiches seid Ihr in dcn Taa.cn der Gefahr für die Einheit des Reiches, für die Verfassun.i, für Eure Freiheit und nationale Existenz einmüthig und entschlossen eingetreten. Ihr werdet zwcisfellos auch diesmal den Veweis fnh,en, daß nur Verleumder von Euch sagcn können, Ihr stülttel nicht zu Euren ?>b>,coionelel,. Ihr stündet nicht zur Verfassung, die Euch Euer Recht, Eure Frei« hcit, Cure Nationalität verdingt. Als Glieder jenes großcn Volksstammes, der immer und überall treu und einmüthig zu Recht und Freiheit gestanden, werdtt Ihr auch in der entscheidenden Stunde Euch freihalten von dem Vorwurfe, daß Ihr turch Lall» heit und Uminigkcit Eure nationalen Interessen preisgegeben, die Sache des RcchtcS und der Freiheit gefährdet nn5 nicht veistanden habt. diesc Grundlagen der staatliche!! Wohlfahrt, diese höchsten Güter der Völker den kommenden Geschlechtern zu newähren. Wir h.gen somit die zuversichtlich: Hoffnung, baß Ihr, eingedenk Eures s.utcn RcchtcS, Eurer Bürgerpflicht, Eurer nationalen Ehie, wedcr in Entschiedenheit, noch in Einigkeit Euren Gegnern nackstrhm und vol^ähli,; und einmüthig Eure Stimmen auf jene Männcr mr« einigen werdet, die wir Euch vorschlagen, die an dcr Verfassung festhalten und für Eure gercch'e Sache immer mit dem Aufgebote aller Kiäftc eintreten werden." ^itt^che Übersicht Laiiiasi,, 2. April. Der „Peslcr Lloyd" berichtet, daß die von fcudalcr Seite ausgestreute» Gerüchte über Differenzen z w i -fchen dem Glasen Andr assy u»d dem österreichische n Ca'b i n l, lc czä.izllch nnbcn'iindll seien. OaS genannte ittiatt constatllt die politifche Intimität zmifchen Andrassy und dem Ministerium Auerepcrq, in« ocm es schreibt: „Auf feudaler S^üe gefüllt ma,i sich oarin, die Gerüchte von Diff rcnzcn zwischen dem Grafen Andrassy und dcm öslerreich,scheu Eabinele aufrecht zu erhalten. Es liegt auf der Hand, daß die Feudalen da einen ihrer Herzenswünsche in die Form einer ersundc» ncn Thatsache kleiden, da sie längs! erkannt haben mUsscn, daß die Entente zwischen den drei bestehenden Cabmclcn derart sei, um i/den Versuch, sie zu sprengen, im vrtr' hinein als vergeblich erscheinen zu lassen. Ali Anläufen hiczu hat es von fcud,,lcr Seite allerdings nicht gefehlt und h ben fich dieselben nicht blos auf publicisosches Gebiet beschränkt. Es sollen seu^alerscils auch Annäherungsversuche ganz pc'lönlicher Natur an den Grase,, ,'lndrasfy unternommen, von diesem jedoch mit einer un< crschüllerlichcn Cooseqncnz zurückacw'csen worden jciu; wenn dieselben heule in ncucr pMiciilischcr Form wieder auftauchen, so beweist dies eben nur, daß die feudale Partei ohne Sprengung dieser zwischen dcm gemein- .smM'lml. O li e r n. Im Jahre 325 nach Christi Geburt unter der Regierung Ka'ser Constantino vcrsammcltcn sich die V>rtrcter der chvistlictcn Klrchc zu Nnäa und faßten den Beschluß, daß das heilige Osterfest von allen Christen gleichzeitig gefeiert werden soll, denn nach diescm hohen Feste richten sich alle beweglichen Feste der Kirch'. Die heiligen Väter verordneln, über dieS, daß das Osterfest am ersten Sonntag nnch dcm ersten Vollmonde nach der Frühlingsnachtgleiche, welche auf den 21. März festgesetzt wurde, gefeiert werde. Das Osterfest der katholischen Kirche kann also niemals vor dem 22. März und niemals später als am 25. April fallen. Wir fügen uns als rechtgläubige Christen dem. wa» die Kirchenväter vor 1547 Jahren beschlossen haben; wir fügen uns insbesondere dann, wenn die Beschlüsse zu unserem Vortheile sind, wenn sie Gutes bringen. Wer von uns wird es wagen, zu bestreite», daß Ostern nur Vortheil und GuttS bringt? Das schönste, das erste Fesl der christlichen Welt lann nur Vortheil und Gutes dringen für Scele und L'lb. Die in der heiligen Woche überfüllt gewescnen Kirchen, die gefüllten Kassen dcr Handele- und Gewerbsleute werden Beleg hiefür sein. Papa Oerichtsrath hat einen neuen türkischen Schlastvck; Mama Handelsfrau einen prachtvollen, mit echten Brüsseler Sp!tzen aufgeputzten Sammtpaletot; Fraulun Wilhclmine Romanenheld einen hochqelhürm-tcn Chignon und sechs Pfund falsche Locken; Monsieur Iaques einen Voll^ln'renner nnd 5 Nistcke't Milarcs erstt? Sorte; Frater EliaS bci den ?. I'. Franziskanern zwei Pfund Galizicr mit Rappu und drei Maß allen „U!'teltsai'!cr" von bigotter Hand zugcstcckt; der paus-dcictigc Josef am Kumberg cinen festen Holzlopf — zum Tadlitrauchen und di: stämmige Life unter der Stcincr Alpe ein buntfarbiges Kopfluch erhalten. Un Mlbar ist dic Menge der Lot'tz^n, rotb/n Eier und Schinken, die in dcn ^wci Osterfeiertagcn verzehrt wurden; eine Arm^e wäre hiemit hinlänglich zu fälligen! — DaS Osterfest ist dcr Herold deS Friedens und des Frühlings' da« Osterfest brmat,Leben, Frohsinn. Freude und Ueberraschuna in die Natur und Familienkreise! Die heilige Woche gab uns wieder ein Bild dcS regen und vollen. deS weihe- und andachtsvollen Lebens. Die goldene Sonne in ihrer Pracht lockte in den Bet-tagen alles aus nah und fern auf die Stiaße; gan; Kcain muß in der heiligen Woche in der Hauptstadt an der grünen Laibach auf den Füssen gewesen sein! Die Kirchen waren von Andächtigen überfüllt; vom Alttattiolicismus ist im trainer Lande noch leine Spur, cS wäre wahrlich unnölhig, wenn Pater Änlon aus altlatholischen Rücksichten hieherlommcn und slooenifch lernen wollte. Es war in den Straßen ein Gewoge; Alles kam. um den für uns am Kreuze verstorbenen Gotlmenscben anzubeten; Alles kam, um der Auferstehung des Heilandes anzuwohnen; es kamen wohl auch Viele, um >hre eigene irdische Pracht und Herrlichkeit sehen und be- wundern zu lassen; eS kamen auch Viele, um vor der ftirchcnlhür die lieblichen, anmuthigen Francngcstaltcn. oecorirt mit den modernsten Stoffen der FrühjahrS' Saison, Revue passiren zu lassen. Ja. das Osterfest ist jedem Clnisteu ein theueres Fcst; für manche Familienväter ist es nur zu oft ein sehr theueres Fest, besonders, wenn die Eonlei: der Hlkrcliaml« clu« M0<168, des Tailleurs, deS Damenmodewaarenhännlerl' wie Pilze aus dcr Erde auiersteh-n. Eine solche Anferst'hun., wird nicht mit „Alleluja", sondern mit ..Ach weh'!" begrüßt! — In den Kirchen werden die Lamentationen, die Psalmen Davids, vor dcm Ostersonnlag abgesungen, in Famüicnlleifcn gewöhnlich nach den Feiertagen. Die leeren Geldbörsen stimmen das menschliche Oinülh zur Klaae. Mit lecrcr Tasche wird man ein Zoromiag emmllu il slink! An der gsüncn Laibach wurden wir auf die heilige Woche auf verschildeue Art vorbereitet. Die philhar-monifche Gessllschlist inaugurirte den Eintritt der heiligen ernsten Z.-it durch excellente Aufführung dcS großen Requiems von Cherubini, beider war es nur einign, hundert prioileqirten landtanssaalfähigen Ohren gegönnt, das erhabene Tonwerl zu vcrnrhmen. Die klassische Muslt ist hier noch dünn aesäel, wird nur als Deli-catcsse und höchst selten veravreichl; sie ist noch lein Gemeingut der Ocoöllcrunci. Der nun an den Ge< staden des adriatischen Meeres hcrumwal>dclndt Meisler der Komik. Herr Karl Schlesinqer. hat unS am Mitlwoch vor dem Osterlage durch den Vorlrag einiger „volts-«hümlichen Ur-Wiener" Gesänge auch auf die ernste Zeit vorbereiten wollen, aber eS ging nicht; wir mußten über Schlesinger und seinen treuen Knappen Ehren- 5^7 same« und dem österreichischen Ministerium bestehenden sichtlichen Solidarität ih» pulltischen Vestrebungen sür aussichtslos hält. Wie Emgewclhtcle wlsscn wollm. haben erst die lchttl! Tage für die polilijche Ilitilnlät zwischen Andrassy und Äuersperg Unger neuc Oeweise gebracht, denen sich auch ein andeier gcmcuifamer Minister in seinem Ressort bligese'llse. D.'r Zeitpunkt, in Welchem d>e czcchlscheu Hochlorics d>cS desonoers el kennen dürften, isl nicht mehr ferne, und cS ist slhr wahrscheinlich, daß sie am Tage der Wahlen in Vöhmei, darüber volle Oüwihhcil ellaogen. Auch von anderer Seile stehen den Feudale« einige Uebcrraschungcn bsvor, Ueberraschüngcii, welche den Calcul der „National'Fcu dalen' in gar einschneidender Weise kreuzen werden." DaS „Journal de St. Peteisbourg" findet, es sei ganz und gar überflüssig, die Angaben eines Wiener Glattes übcr cmc ge^en Oesterreich - Ungarn gerichtete Tr lpc l-A lli a n z zu demcnliren. Der Umstand, daß die Autorschaft jenes Gerüchtes einem polnischen Blatte zukomme, reiche hin, es zu charallerisiren. Der deutsche Bundesrat!) hat in der Sitzung vom 27. März n.'ch Anting des Ausschusses für löljaß. pothringm dcn Gesetzentwurf übcr die amtliche Gc^ schäftssprache in dcn Rlichslandcn, auf dcn mündlichen Bericht der ?lu?schüss>' für Vandh^cr und Festungen und für Elsaß Vothringcn den Gesetzentwurf übcr dcn Waffen» gebrauch dcs Militärs im FlicdcnSdicnstc daselbst, und endlich durch mündlichen Ocricht dcs AusschusscS für ElsahV^thiingn die Vml^c bclr>ffl'nd die für dic Uni-versilal Siraßburg im Jahre 1872 zu vcrwendcudcn Millcl angenommen. Dem internationalen Post-Congreß. den Fürst ViSinarck nach Verlin berufen will, solle» folgende Antiäge vorgelegt werden: 1. Daß sämmtllchc Staaten löuropas, Russisch Asien, Tüllisch' Asien, (älinada, die Vereinigten Staaten,' Algier u. s. w. tine postalische Union bilden sollen; 2. daß im Bereiche dieser Uxion cin gleichförmiger Gricfportosatz von zwei Pence für die halbe Unze eingefühlt wcrden full; 3. dasi im Ge>eiche d^r Union Z^itunge!,, Diucksachcn. Mnstco sendliiigcn u. s. w. zu dcn, Pl,rto von c'ncm Pcimy süi je zwei Ui'zni büsördcrt werden sollen; 4. daß nach alle» in der postalischen Uüiun nich! M'linbcgriffcncn Vcludcrn das doppcllc Porto in Anwendung tonnncn soll; und 5. die gl>,chsö!M, wisscli. das dic llerilal«itall,enijche Frage dem Bersail« ler Cabinelc nicht gcrin^c Sorge macke. lös vcr« gehe tVin Tan, wo n,an nicht daiüblr im glhmncn R,illi freche. Hel-r u Rcinusal schlafe, um c>cr llcrilalen Bemrgnnjl die Sp tzc abzrd eche^, vor, dem Papste rffi> cicll ^l e,tl3re>',, daß cs Frankreich nach dcn erlittene!' Unglücksfällen unmöglich sci, von Italien und sctnel Regiernn.j ltwaS andcrcs zu fordern, als die Alificcht' erhaltung dcr Gcdin^ungen, d<« dem Papstc dic .'l»«. llbuni> scincr geistlichen Gemalt oclbürqrü. Hcir Th'crs daMen wünscht, daß eine ähülichc Eillärnu^ dcm Kü» nige von Italien gegeben werde, dcssen Antwort dann durch die französische Ncgicrung dcm Vatican i'lbmniltelt werden löni.e. Ocr ..Nappcl" lhcilt die V'ste der Forts mit. welche in dcr Umgebung von Paris errichlel werden sollen. Es wä>cn ihrer sechs an der Zahl. 1. )!nhöhc von Orgcmonl. 2. Oaumont in dcm Walde von Monl-Morency, 3. S^loß (öcoucn; cicjes Fort soll das stärkste von allcn werden; 4. Ormc de McrllS, zwistcn Guuissc ViUcpoil'tc und G,ano.T>cml,,lay; 5>, 30«^« Fsnelon dc BauzcurS; 6. ^h.Uc^. Diese Flirts sollu, dem Vernehmen nach in 4 Jahr?" gebaut werdey und, ungefähr 25 bis W Millioilü loste., ; man glaull, daß 30.000 Man:, zn ihlcr Gewachunc, gmügcn werden, l N»s den Vcrhandluna/n des engllscken Un«! terhauscS vom 25. o. MlS. oerlautct fol.ienocS: i Olioay wU^'cklc vom P cm!cr zu elfalircu, ou dü Re-^iciun, vc>n einem in lrhlcr Zcit zwischen Deulschland und Italien zu Stande gllommcnen Vertrage gehört habe, und ob evenlm'll die ii''kr d^nf^lben voNlcgcnde .'lusfunft dem Parl>nncl!tc liol^cihcils werdcn tonne. Gladstone cnlgcgnete, dic Ne^illU„q habe llinc,lei Nach» richt vom Vorhandensein emcs solchen Vertrages, und es ici dah.r nicht niilhig dcn, zweilen The>l der Frage zu bcanlivorten. Der „Nazione" wird auS Rom geschrieben: ..Die page dcS Cabinets ,st fortdauernd eine sehr schwie» rige; der Mlnister.Prasidcnt i^ a n z a antwortete einigen Oepulirten. welche ihm im Naiven der Majorität die Wünsche um eine Ä'Ndcrnnq des Ministeriums noch por Hoffnung der Kammn Krisis l'cwal'rt. Sie sagt, der Wahlspruch des iu!,.M Füisttn iniissc fcin: ..Thue woö. Ou lannst. niag lomincn, was da will!" dcnn wer Reckt habe, lu« hauplc cs schließlich auch, und wenn Spanien recht ausmcrlsam die iänd^vcckc der Parteien prüfen wollte, die cs zerspalten, so würde es ohne Mühe erkennen können, daß die ehrlichsten Absichten diejenigen der neuen lynastie sind. Im nördlichen Theile Mexicos herrscht Anarchie. Die Insurgenten wurden ^war geschlafen, habcn abcr in Folg: crhaltrncr Vclslärlungcn wieder die Offensive ergriffen und ZacatccaS von neuem beseht. Mssenmtisskeiten. Die k k. Pivlluier (^ad.tenschllle zu Haillburss a d. Donau nimmt silr den nächsten Schulcnls Frequrntanlen au« dem Civile unler den u>)chstehcnd l'lzcichneten Modalilälen auf: Vcwcrl'er, welche das 15. Jahr vollendet, da« 17. aber noch nicht erreicht haben, löxnen entweder k) als Truppen Eleven vom Stande deS Pionnicl-Re^lmenls, oder Ii) cilS ül'eicomplete Zahlende! Truppen-Eleve» in die Echulc cinlrelen; wahrend c) solche Bewerder, welche ^ daS 17. Lebensjahr vollendet haben, nach den UcslimmiM' gcn des XV. Adschnmes der Inslruclion zur AuSfUhlung der Nchrgesetze zum Vionnicr N^imcnte oder cinem an» deren Truppenlörper asscul,lt und in die Piomncr.(i.a0e. lenschule einqclhcill wcldcn, Tie Erhallung und Erziehung dcr unler ü und s- auf^esührtcn Schüler geschieht nab/zu kostenfrei; die überconiplelei, Truppeneleven zahlen jährlich circa 10« - 200 fl. Der LehrcmS dic!cr Schule dauerl vier Jahre und b^iunl jährlich nnt 1. Nooembe«. Die Hauplaujgabc derselben ist die H^ranbildunq lwu »üchiigln Piouuiciofsicieren. Der Ä>us»ahme hat gruudjatzllch d,e l)e-friedl^ende Ädlegun^ einer Piüsuua. vorherzugehen, deren Umfang sich darnach richtet, ob der Bnvcrber in den er« sten. zweiten oder dnlten Jahrgang einzulrcleu wUnsch», und die sich nur auf dic an den deireff^dcn Cwil-Mlltcl. fchuleu vor^ctiaqentll ^egcustcinde oaliscl,! — Die Kirche ist der Oil, wo klassische Mnsil in erstcr ^inic grpflcgt werden soll. Warum höirn wir in uiiscrcn Kirchc» an hohen Festtagen liicht giößcre^ t'rchl'che Tonne,lc. Vilsscn von Beethoven. HayDn, Mozar», ^__ ^^^ Kempler. Ho,ak? — Wallim hoien ^ wlr a,n <öhc,ff^^^ ^,^, ^, Oratorium, z. B. ..den 4od Mn , „Clitistl.s a,„ Oclbcrg". „die sieben Vortt"? — ^'arnm lr„l ^r liebliche Ton dcr Flöte, warum! der imposante esf.l.l,°i,e Mä„»e,chor an kirchliche.' Tagm n.cht >n Action? ^. ^z,. h^,„ ^^ j„, ^„,. mcndcn Iah'e cme K,.fl ..a..f,.st,l),„.. ,yi,d, die uns große lircküche Tonwelle bringt.» .. Der Winterschlaf ist in der Nalur wie in der Po. litil vorüber. „Der Heiland isl c>sl.n,dm". __so final die Christenheit. Alles eiwacht im FrWwa. zu neu.m Leben. Die Saat erstarkt und wächst, der Tch der Wiesen ergrünt, d,c Blumen sprossen am Walt'saunic dusted hü, vor, die ^ercke trillert, sich himn>clwärl« er« ^bend, cin Loblied, dic Natur erwacht, crsttb.' aus ihrem Schlaf; auch in Rosenbach wird's giün. beim goltge-wcihtcn Ki'äilcü! wcht flisä.r. stärlcüde ^nsl. das ^'tmcuneut wird lein u»d blau. obglcicb tcr Kaffce am ^uc,,l,onla^ bedeutend unrein und fchwach war. Das Utstügcltc Dampfroß eilt bereits auch nach Zwischen' wassern, nur wäre cs zu wunsclnn, wenn aus Rüclsi5> für tn? »ach R.'hc KilsileiU'el! Vcignü^un^Szü^ler unstl,'« um 10'/, Uhr Nachts schon u'n 8 Uhr Abends ^us' nabms'i'lisc an Sonn» nnd Fciella^cn) ein Fug non Zwljclicuwässcrn nach Vaitmch vllkcliren würl>c. ^l!l d(N heuiig n Ostlsfeicrlllgen dürfen nzir qan^ besonders znfri.dcn sc>» : Die Verfassung, die der Födc>lll,smue zur ew'gc» Ruhe beslalten wollic. «st wie der erstanden, lsl wieder ;n löhren und Ans>hcn gckoni-mcn. Ein vc»fasfung0trsl^c> MinisiclillM ist cislancü,». wclchl's d!7 Hiia/l ill R gierung mil staler Hand 'ührl. iöch?ialhcs üi c,standen, dic dcn S«cg ^.cgcu den F^ind der Vcrfassnng mit sicherer Hand l,l„mpscn wild. Im ^an^e, welche? so innige Syllipalhien für die russiscl'c «nute suhlt um sich nach den Freuden Sibiriens sehnt, ist cinc kräftig» Hand erslalldcn, wclic die Czcch.n auS ihnn Tiännitli gcwcckl und sie tlinncrl hat, daß Czcchicn in Oesterreich liegt und zu Oesterreich gchürt; den Böhmen hat das Osterfest nicht nur rothe Eier, sondern aucd itmquarlie, rnn,i bcschclrl. DoS Oslc>scal uns ncue Oescl^c.- da? Nolhwadlg'sctz, das Flnan^,esrtz. ein Gcs.tz. womit di Nalionalbal'lvlibällnlssc a a/andcrl wcrdcn. fcrncr Gc> srtze üticr G^nihrcli- und Slcirip.ldcsreiuogcn glbraltt. ^lllch dem ^ande Krain sollen nachtiäglich Oslcrgcschsns. z» Theil >rc dcn; linc ncur Acra soll für ttrain anloc H'cn. Nun hl'fftn wir. daß ÄUcs, iiae im ^enzc 1^7^ enlstchl nnd empoispücht. slälllno. erqu^ .' Venxrder, snr den FaU, als sie die Ausnahme in einci, höhern al« den ersten Jahrgang wünschen, einer kurzen Nusuahm«, prüsung au« den mathemanscheu Disciplinen zu untelziehln. Die Prüfung kann sclbstoerständllch vor der Usseuti-rung abgelegt werden. D« sammt Beilage gebührenfreien Gesuche u» Aufnahme sind mit dem Geburtsscheine, dcm Sinenzeu^nsse, einem nach den Formularien 3 oder 4 zum 5. Theile der Instruction fiir die Truppen-Tchulen des l. l. Heere« (und zwar von Bewerbern um oie Ausnahme als Truppen« Eleven nach Formular Beilage 4, von allen übrigen nach Beilage 3) ausgefertigten Dienstoerpssichüm^ Reverse, dem letzten Studicnzeu '.nisse und einem nnlliär - chefärztlichen Zeugnisse über die auzuhofsende Kriegsdienst « Tauglichsrit beS Aspiranten iüstruirl, bis längstens 15. August an daS l. l. Pionnier^RegimcntS. Commando in Klosterneudurg em-zusenden. Genauere Auskünfte ertheilt sowohl daS letztere, als auch daö Commando der l. l. Pivnnier. Eadelenfchnle zu Hainburg a. d. Donau. — (Der Zustand deS Fürst? Primas Sim or), der schon der Besserung entgegenging, isl nach den neuesten Nachrichten wieder ein besorgnißerregender geworden. — (Großer Schneefall) ist am 25. v. M. im Pusicrlhale eingetreten, der Schnee erreicht eine Höhe von vier Schuh. — (Grubenunglück) In Ntherton bei Bollon (Grafschaft Lancaster) fand am 2i1. v. V/. in den Koblen. gruben einc Explosion statt, durch welche 28 Persone» ge» lobtet und 11 verwundet wurden. (Ein Erdbeben) fand am 29. v. Mis. in Califor>,ien statt, daS in mehreren Ortschaften bedeutenden Schaden verursachte. Locales. — (M i lilärverä nde r l» n ge n.) Se. k. und l. Apostolische Mc>j>stät haben anläfsig der VufsteNung don 8l) Compa^niecadreS und der Zulheilung von Officieren, zur Bcrjehung des Dienstes bei den sNiiraileusei, den l t. ^'ieiitsliarit Alexander M v l n ^! r deS Iüsarüelieregi« menlS Gras Huyn Nr. 7V in der k. ungnrljchrn ^ondwehr allergnädigst zu e>nennen, beziehungsweise dessen n,!"-»-. setzung dahin anzuordnen geruht. — (Tagesordnung) der morgen den 4 ,.<,,! Nachmittag um 5 Uhr sta»finden0en Gcmeindcralhs, Sitzung: l. W.ihl zwcicr Mitglieder dcS Gemeins«» ratkcs sür die Strllungs Coinmisslon. 2. Antrag drr !)!ect)tg. seclim, betreffen» t'ie angcsl'chle Perbauuuq deS Schlupf« qafsels. !l, Brrttäge der Bausecnon: t^^ lider die hc>lz-lleserungsrecdnung für die städtischen Conservationsbauien vom 14. Ocloder bi« 16 December 1«71 per 2^7 fl. 5)7 kr, l») üder die Scbollellieferung im Jahre 1>!71 per I.'ll»5 fl, i!0 kr., e) wegen Ndapnrung eine« locales im Maglstiatsgebäude zur Nusbewahrung der Ausrüstung der Feuerwehr, cl) wea,en Feststellung der Vaulinie längS der Zusalirlstrecke zur Nudolsedabn, «) wegen Conservirung der Ltiaße in dcr leeren Giadlscha. -— ^ räulciu Ic> nta S l o j so v i c S), die be» rcitS guten Namen habende I7jähris>,e Claviervirwosin auS Ungarn, will demnächst auch hier (5lmcerte geben. Wir rnllnhmen auS e,n^r Preßi'urger (5>."reipo:idenz solge,,», die genanute KiiusOlrin cdarasicrisirende Sle.Ue»: „D^iS Conceit deS Frl. Ianla Sl^ilovics, am 14. d. M. bei z>l)l,eichcm Zuspruchc abgehalten, gestaliete sich zu einem Triumphe sllr diese auf eiuem dornenvollen Pfade zur 'Mrluosilät gelangte Pianistin. Ihr Spiel ist geschmeidig, per.end. lräsiig, kurz, in bohem Grade interessant. Dcr Faustwalzer von Hounod ^lszt erfordert Krall und Gcläu» siglcil, d^e auch dei» Friulcin in hobcm Gi^ade ei,^en ist; ^cihcweuS (^-dn^Tonate <>j». 53 winde mit vielem Ber< stäl'dnifsc vorgeiragcn, Schubert's Ständchen reizend. Mit Dreischoll'« Variationen dvcumenlirte Frl. Slpjsorlcs die sp>n, Mendclssobn, ^chumauu scheine» dem träumerischen Wesen der Pianistin besonders zuzusagen, und bei ^'iszt'S Naloczy. Marsch wurde eine Kraft entwickelt, die man zarten Frauenhändeu kaum zutrauen würde. Jede Nummer »rinde vc»n den lauschenden Zuhörern beifällig aufgenommen und das F'ttulein durch stürmischen Applau« ausgezeichnet." Es steht uuS jcdensall« ein jellcner musikalischer Genuß bevor. — (In der letzten M c> n c> l « ver s a mml u n g deSMusealvereines) cl,n 21. März kam ein von »userem >wch immcr wissenschaslllch thätigen Numismatiser Quitos Anton Iclouscbegg ve,fahler und mit reichem Mstolischen Dalen versehene. Aufsah live? drei werthi.'c'lle q'rße Thale,stücke zum Vortrage, welche Äariiäien dcni lialnlschcn Musrum aus dem Pe>lasse dc« am 14 Oth kaufen oder einlösen, dal^er die Äcnennunq „^»ser", diese Thalcrstucte wurden alljährlich der Obrigkeit vorge zeigt und durften von den Besitzern nicht verkauft werden, in Zeiten der Noih wurde dafür von der fürstlichen Kasse currentc Münze ausbezahlt. Diese Thalerstüclc sind selten geworden, bereits im vorigen Iahrhuuterte wurde ein zehn-facher Julius Thaler als eine der größten Zierden eines Thalercabiuetes betrachtet und sogar mlt 50 Specicschalern bezahlt. D>e beiden andern größeren Thalerstlicke aus dem Nudesch'schen Nachlasse sind fünffache Thaler von sehr schö-ner Präge aus den I lhren 1620 und 1624 von Friedrich Ulrich Herzog zu Braunschweig, einem Enkel dcs vorigen, mit dessen Tode im Jahre 1634 die Vraunschweig'WolfeN' büttel'sche ^inie erlosch. Sodann wurden aus einem Briefe des Herrn Cooperalors Han von Mitterdorf in der Wochein die Berechnungen mehrerer im vorigen Jahre von Professor Bolle, derzeit Adjunct an der Teidenbauversuchsstation in Görz. mit einem Aneroiobarometer in den Wocheiner Alpen gemachten Höhenmessungen mitgetheilt. Wo sich dieselben auf' bereits trigonometrisch und barometrisch bestimmte Höhen be. ziehen, welchen sie von den bisher gemachten Messungen nicht eben bedeutend ab, es ist demnach das leicht transportable Aneroid für den Bergsteiger ein Instrument, mittelst dessen er auf schwer zugänglichen Punkten zu brauchbaren Höhenbestimmungcn a,e« langen kann. Prof. Bolle hatte auch den Triglau erstiegen und für dessen Spitze die Eeehöhe von 9212' (gegenüber der trigonometrischen Bestunniung mit 9036') und für den lleinen Tnglau die Seehöhe von 8806' gesunden. Als interessanter Beilrag für die fossile Fauna Kraiüs wurde das Fragment eines Fischsleletes von drei Fuß Länge aus den fischführenden Schichten im Hangend.-n des Ea-gorer Flötzes »orgewiesen. Der vollkommene Fisch war mindestens 6 Fuß lang. Das Museum verdankt dieses in jüngster Zeit aufgefundene Stück der Güte des Herrn ^ Werksdireclor Langer von Eagor, wo bekanntlich die obgenannte Schichte fehr reich an Abdrücken von Meer, l fischen ist. Hinan anknüpfend, legte Herr Dcschincinu cme j in den »christen der Wiener Akademie der Wissenschaften vorkommende Anzeige des berühmten Paläontologe» Ettings-hausen über den demnächst in Truck erscheinenden ersten Theil seiner Abhandlung, betreffend die fossile Flora von Sagor, vor. Die Emngshausen'sche Abhandlung wird die Beschreibung von 134 Pfl>)iize»arlen aus den Abtheilungen der liypio^nuscheu 0x>fcchpflauzen, der Gymnosper- l men, Monotoiylcdoncn und Apcialen einhalten, es sind darunter vlele Galtungen, welche in der Jetztzeit nur in außereuropäischen Florcn vertreten erscheinen. Unter den zur Ter» tiärzeil in Sagor sehr zahlreich vorgekommenen Feigen« arten ist au^ eine 1'il.u^ Doü^Iinmum I^ti., deren Ab-drücke von mehreren Fundorten im Sagorer Becken bekannt sind. Außerdem tau, in dieser Aercixesitzung zur Besprechung da« soeben erschienene ausgezeichnete Wert „die Geologie S te ie r m a r l s," versaßt vom Geologen der Relchsa„stalt D. Stur über Auftrag des lnoütanisllschcn Vereines l« Slnermart. Dasselbe blldet die Erläuterung zu der vor zwei Jahren in vier Blättern erschienenen geologischen Karie d>s Nachbarlandes. Das Stur'sche Wett enlhält eine Fülle des reichhaltigsten Materials, es l findet darm auch derjenige, der sich mit der Geologie unseres Landes befaßt, dessen Oesteineformalionen sich an jene der Südstciermart anschließen, höchst erwünschte Auf schlüsfe liver die mitunter sehr verwickelten geologischen Verhältnisse Krams. Wenigstens jede Bibliothek an den lralmschen Mittelschulen sollte im Besitze dieses für die Geologie Innerösterrelchö bedeutungsvollen Werkeö sein. Seine Ausstattung ist eine sehr glänzende. Weileis legte Herr Deschma nn reichlich srucNsicirente Erempla« einer seltenen Lebetmoosarl I^ol/iu, cliI)'0M2 Hi^cll. vor. Ele lomnu au den Straßengraben unter Tivoli nächst Laibach vor. Diese Pflanze wurde zuerst von Mackay in Inland entdeck», später wlnden auch einige wenige Fundorte derscl» tcn in Temschwnd bekannt. Der Vortragende besprach die Unterschiede zwischen ihr und der hicrlands sehr häufigen und mannigfach varurenden ?oI1i.l, eiijl)ll)I!u ^. Zum Schluß wles Herr Gendarmerieobelst Semedlov-sly meh. rere von ihm in Äqmleja gesammelte antike Gegenstände vor. Eine vorgezeigte kleine buntfarbige Marmorplallc gab zu der Bemerkung Veranlassung, daß die Fundstätte di'.feö Marmors in den Tulmeiner Bergen zu suchen sei, von wo derselbe von Baron ZoiS als Ha rleli n m arm or an die Mineraliensammlungen versendet worden ist. lös wurden damit einige im Besitze des Museums befindliche geschliffene Stücke des gesi cklcn Marmors von Schebrelje verglichen, die sich als fast ideunsch mit dem antiken Frag. meme von Aquileja erwiesen, demnach scheint schon den Römern jenes emlegcne, in der Jetztzeit gar Nicht beachlete Marmvllager bekannt gewesen zu sein. — (Schadenfeuer.) Am 11. v. M. um 2 Uhr Nachts ist die dem Grundbesitzer Bernhard Hauplmann aus Et. Peter und Paul gehönge und zu Pmlerjov^, Be> zirt Llttai. gelegene MUHIe aus bisher noch unbekannter Hnlstehungs-Ursacke abgebrannt. Der Schace beträgt circa 200—300 ft.; H. war nicht versichert. — Am 16. März d. I. Nachmulagö brann:cn ohne bisher bekannte Ursache die Wohn' und Wirlhfchaftsgedäude des Matthäus Mi. helöic und Thomas Schuster von Hribe, Bezirk Stein ab. Dabei gingen 2l Hiück Hornuieb zu Grunde. Der Schade beträgt 6600 st. — Nur Mihelöiö war um 500 fl. assecurirt. .. (Aus dem AmlSblalte.) Lehrerstelle für Philologie am Staalsgymnasium zu Innsbruck. Gesuche bis 20, d. M. an die t. l. Landesschulbchörde in Inns druck. — Aufseherstelle in der hiesigen k. t. Männerstraf» anstatt, 260 fl Löhnung. Gesuche bis 8. d. M. a» obige Strafhausverwallung. — (Schlußverhau olun gen beim l. l. Lande Sge richte Laibach.) Am 3 April. Martin Verhovnit: Todschlag; Paul Mertel: Todschlag; Anton Peuc: Tiebstahl. — Am 4. April. Josef Oermak: Verun-treuung und Betrug; Bernhard Neiner: Diebstahl. - Am 5, April. Johann Kregar, Lorenz Lettner und Iofef Primc: schwere körperliche Beschädigung; Helena Colman und Maria Beuc: Diebstahl; Jakob Preöl recte Naindl: Dicbstahl — (Frequenz auf Eisenbahnen.) Im Februar 1872 wurden: auf der Südbahn 405,909 Personen und 6 Mill. 276.352 (5tr. Frachten; auf der Kronprinz Rudolfbahn 66.174 Personen und 977.091 Ctr. Frachten weiterbesörderl; auf ersterer Bahn 4 Mill. 477.806, auf letzterer 275,378 Gulden Einnahmen verrechnet. — (Abgeänderte Tarife der Südbahn.) Die im Tarifbuche vom 15. November 1871, Seite 59 dcs zweiten Heftes, aufgenommene Bestimmung, wonach „Waaren aller Art" zwischen Trieft und Iiume einerseits, Billach und darüber hinaus anderseits via Marburg, „in< soferne dieselben in dieser Classification unter ihrem Eigennamen speciell torifirt sind und niedrige Frachtsätze genießen," nach Serie IV ohne Agiozuschlag zu berechnen sind, wird dahin abgeändert, daß dieser ermäßigte Tarif von nun an nur von Trieft und Fiume nach Villach und vie« voruu angewendet, „nach vor Villach und Über Vlllach hinaus gelegenen Stationen und vie« versa" aber für alle oben bezeichneten Waare» der normale Tarif berechnet wird. Ebenso wird bei Kaffeesurrogaten (S. 21 des zweiten Heftes) die Bestimmung „von Laibach nach Klagenfurt und darüber hinaus" dahin abgeändert, daß von nun. an Kaffeefurrogate von Laibach nur nach Villach nach Serie VI ohne Agiozuschlag berechnet, „nach zwischen Klagenfurl l und Villach, dann Über Villach hinaus gelegenen Stationen" aber der normale Tarif (Serie III mit Agiozuschlag! angewendet wird. Für derlei Sendungen mit der Bestimmung nach Klagenfurt wird der für Villach entfallende Tolalfrachtsatz eingehoben werden. Qrissinnl« (Korrespondenz. Aus Kröpft, 1. April, wird uns geschrieben: Be» lannllich steht eö mit del, Zufahrtsstraßen zu den Bahn» Höfen auf der Kroupmiz Rudolf-Bahu Lailach.Tarois noch immer s?, wie es war. Daß durch das letzte anhaltende Regeuweller diese Nolhwege geradezu grundlos wurden und die ernstliche B^fürchiung, zu den Bahnhöfen mit Lastwägen gar nicht, nut leichlcn Kaleschen nur schwer zu gelangen, keine ungeguindele war. ist einleuchtend. In diesem Zu-stände befand sich vor einiger Zeit die ZufahrtS.Nochstraße zum Bahnhöfe Poduarl-Kiopp. — Es gibt viele Mensche», die zwar ihren Verpflichtungen genau nachkommen, höchst selten ader elwas leisten, was über dieselben hinausrelcht; noch sellener gidt es solche, die überall, wo sich ihnen die Gelegenheit darbietet, das allgemeine Wohl ins Auge fassen und unverdrossen bemüht sind, wo es Noth thut, Alihilfe w schaffen, Der Vorstand der Station Podnart-Kropp, Herr A. Racz Edler von Ehrenstätten, der in allem und jedem keine Gelegenheit übersieht, wo es sich um das allgemeine Interesse und nicht minder um jenes des Be> triebes handelt, in der zuvorkommendsten Weise einzugreifen, hat dcn ganz unfahrbar gewordenen Nolhn)eg zum Bahnhofe Podnart-Kropp beschottern und fahrbar machen lassen, wofür ihm ebenfo, als auch für das stets in jeder Richtung so freundliche Entgegenkommen von den Vrlen Kropp uud Slcinbllchel die dankbarste Anerkennung gezollt werden mutz. ^illsssselldrt. Tie Erhöhung der Lehrcrgehalte will lili uns »och innmr iiichl ncht in Flus; loinnien, während man anderwärts in duser Richtung schun daö möglichste get au hat. E» ist wirtlich ligmlhllmlich, daß MlM von scilc dcr maft' ssrlimdcn Faclur.'li sscrade der ^l,ciii>sttll»ii- Wnhl u»-s^rcr Jugend grlcgt ist Kile sriu? Eiilcn wohlllnü'lldcu (iincirnct machten auf mli» die bcschlNsse dcl< Aczra-mrr Gcmeiudctalhcö in Bezug a»f die Gehalte der dortigen ^chicr. Oliwohl mau dirscn schun frXlicr ciomal ihre Vesuldungen um 2"<> fl aufbessert.', erhdhte mmi i>l>t dcroi Gage noch um uollc I><) fi, so daß gegcnwäriig iu Aglam drr n i e d r , ss st c ^'eh-rcrgehcilt 770 fl. delrägt. Bcmeiteu^weltt, ist, was Ofmeiudcratti Hoiidl bei dieser lö^lsgenheil uorlilachts. Er lielunlc ilämlich die g>,oßc und schluicrige Aufgalie dc<< i,'chrcrstaudl!s uud folgerte hlraua gai,,, richtiss. „das; die i'shrcr uicht i» die mrdcre, son-dcrn in die höhere Beamtelltlasse eiiizuleiheu sind, die gewiß ohne Ailöxahmc qut bezahlt wud." Und wie strht cs in dnser Vl'^ichnng mit Niidach, das duch ,iüe glüßele Einwohne,zahl aufiilweift,! Hal, c>l^ Äglam, Wenn selbst die M^trapulc Eioa-lim« cin Muster scin will allen Ubiigrn ^andcKslädteu, so nnlssl'n wir solch,S wohl uinfoinehr uun i.'aibach erwinle»?, wu m.,!i doch, wie wir qlanlim. dic Tragweite der Hchule flir da« ftrallische ^,'el'eil cljcchl hat, Wir wullen hoffi-n, das; auch hier in Mlde bl-ss/rc und rinc« so wichüg» ötandes wllrdi^ Zustände sss-schllsftn werden, ans das; die HiadtUMlelüliss Bewci'se liefere von lhrcn edlen Ocsinmiligen und sich eil, bleibendc« Denkmal sehe iu de» Herzen der mähren VoltSfreundc. uuä olille ^08ten, KliV2le8ciöre Du. Ü2rr/ von Lonäoll. Keini' Äranlh^it uernnig d^r delicaleu N«^i,lü>«'i,':!,' ell>st während der Schwangerschaft, Diabele«, Mrlnncholie, Nb-magnung, Nheumaliomntz, (Kicht, Bleichsucht. Äuözug ans 7^,«7«2. Tyruau. !0. Mai 1869. Ich lil! llnige an Appetitlosigkeit »nd Erbrechen nach dem Esse». Ih>c voltreffliche Il<^<',!.!l-nen Appetit heigestelll. Meine Ueberzeugung uou der ^ortrefflichteü Ihrer ll,'>v-i!,^<:!0, 1 Pfund fl, 2.50, 2 Pfund fl. 4.5<). 5 Pfund fl 10, 12 Psuud fl. 20. 24 Pfund fl. 3tt. «< v!,!,!!«.!^!-»: <^<,<'n>.it» Inusbrucl Dicchll H Fraill, i» ^in, Hasclniayer, m Pest Türöl, in Prag .5. Fllr st, i» Vrl!nn F. Edcr, soiuie in allen Gtiidlen dci gnte» Apothekcru »lld Specereihcindlcr"; auch versendet da« Wiener Ha,,S »ach alle» Gcgcttdcn gegen Postamveismiß. oder Nachuahnle Ncncjlt Post. Trieft, 2. April. Der Handelsministcr hat der General « Irisftcciioi' für Oisendahtiei, den Austrciss er« theilt, die eventuelle Pclbilidui'g drr Ailbcia,- >l,il dcr Predilbahn in's Äuqc ^ll fassen »»d ihm dicebeMliche Poischlii^e zn elstalten. lie betreffet!den cvftäüzcodcl' Vorlagen dürftn unmittelbar nach dem WicdcrzusaM' mcnlritte des Neichsralhs cinqebriicht wcrde»'. Eo li ft an tin ope l. 30. uiiar^. Dcr Sultan ist plötzlich ertrankt, was hier sehr beulnuhiqt. Telegraphischer Wechselrourci i!o,i! 2. April i^l-ic '^cellist!^:<>? «4.75. - -,p'rc Natiünol^Vui ^cu /<>.:','!. — l^!0"- Sl!,a'ö-An!ekeu K'2.20. — Vant«N< liri, »«2, — 0. - i'l.!ldo» lw.w - <>'«"s 108. - K t Milti;-siucaten 5>.2«'/,. Nllpc>:eol'e->'or tt.8l'/,^ Da« Posldampsschiff „Silesia," Lapilän Traulinanii, ginq am 27. Mi mit 7!>»5 Passagiere» von Hamburg vi« Havre nach -)iew?)„rt ab. "Das Pustdanlpsschiff „Hammonia," Eapilcln I. Meyer, wcl-cheS am I.'l. Ml«. Sever. Kauf,»., Tschernembl. — Vobi»öly, ^tcliibrlicl. - De», G»rlfeld. -^ Viertel, «aufm., Vdhmen. 5 kß ZT "^ «.T^ H ^.i ^Z 3" " «z ^tZ «NMg 729«. ^-2.^ mindM' ^ Nedel" ! 2 2 « N, 72»l 97 l t5.5 windmill z.Hälfls lie»,. 0,l!« !«'».. Ab. 727.^, i «H windstill z.Hiilftsbcw.« Nach!« steliienhell, Morgenuebel VoimillagS heiter. Mittags Gewiltelwolleu in Slid. Nachmittag«! wechselnde Vewottmig-Da« Tagcsmittcl d,r Wärme -<-'-> 0', um 12" llber de>» Nol' male. ^llaulwoulicher Redacteur: Ignaz v. kleinmayr.