«t» 7 WM plNl» oin 1«? 70. <7«t. I»ch«»b.IDk. HVS<>: IMfHo?. »1.4. G »IM » ÜZ-skl kir. 230 I'i'OltOg, elsn 29. /August 1SSV w zH»»»: .w«ö«V» M.4a « 0I>. »r 4« 0d»w» ^«>«6 «oa»tl. « Vi» I^ni«t>umWu k bw R «». Mariborer.MAim Liqutdiemng der Vergangenheit BeUeouaa der poNtlschen ÄwliNgketten in der fortfchriNUchen OeffentlichkeU Slowmtens Sdanvis Rachfolotr ertrankt Der 72jä!hrige Präsident des Indischen Nationalkongreffes, Pandit Motilal Nchru, nach Gandhi der populürste Führer des Po litischen Indiens und der indischen Freiheitsbewegung, ist im GefSngnis sehr schwer SchiAufammenftob Vtthrer« Toi«, zahlreich« Verwßnidete. TU. N e V Y o r k, 28. August. ^i Toney Island in der Nähe von Island stieß der Dampfer „Neches,, mit einem grossen Schlepper zusammen. Beim Zusam-mepsdoß sanken beide Schiffe innerhalb eini-«r Minuten. Der Kapit>^ und 18 Mann «r Besatzung der „Neches" sind abgüngig. Die Mi^ Benmglilclten konnten von ^temoachbooten aus dem Meere gefischt und in Sichecheit gebracht werden. TU. N e w y o r k, 28. August. Nach ergänzenden Meldungen über daZ Gchisfsunglück bei Conney Island ist setzt festgestellt, daß IS Mann der in den Wellen verschwundenen Bchltzung der „NecheS" von Vooten gerettet wurden, während sechs Mann als ertrunken angesehen werden müssen. Der Kapitän des Dampfers wurde beim Auisitmmenstvß von i>en Trümniern zermalmt Grober DlebstaM LM. P a r i S, 28. August. Die Druckerei der Van? von Frankreich sandte an die marottanische Staatsbank in Rabat eine Sendung voil vier Millionen Fvanken in Banknoten zu 10 Franken. Als 6^ Sendung am Bestimmungsorte einlangte, wurde die Feststellung gemacht, daß im einer Aiste 400.000 Franken durch iverlloseS Papier ersetzt waren. Die Kiste wurde vom Dieb nach der ltntwendunig der Summe w gut vevsl^ossel;. dab keine Spur davon zu ^hen war. Man nimnlt an, daß der Tieb-w Marseille vor der Einschiffung der Oeldkisten durchgeführt wurde. Nne strenge Untersuchung wurde eingeleitet, doch bisher ohne Erfolg. LM. L j u b l j a n a, 28. August. vsr seiner Abreise aus Bl«d uach Veo-grab richtete Minifterpräfideut venera! Av-koviü t« Wege des „Jutro" an diie gesamte slowenische OessentliiMt einen Aufruf, worin alle guten und ehrlich denkenden Jugoslawen zur gev?elnsamen Mitarbeit siir den S.«g der Ideen des kitniglichen Manifestes vom 6. Jünner 192S eingeladen werden. Dieser Aufruf des Regierungschefs fand jetzt in den Reihen der fortschrittlii^n Oef-seatlichkeit bereitwillige Ausnahme. Gestern trat in LjMjana bereits ewe Rei he von hervorragenden Persönlichkeiten zu ^«er Konferenz zusammen, wel^r auch der in vled «eilende Minister Dr. Schwege! beiwohnte. In dieser Konferenz wurden alle aus . der bisherigen politische« Betäti- gung entstandenen Streitigkeiten beigelegt. Die gegnerischen Lager schlössen sich zu ge-«einsamer Arbeit im Interesse des Fortschrittes und der besseren Zukunst Jugosla. «iens^usammen. An Ministerpräsidenten General Av-lovi^ wurde von l»er Konferen znachstel)en-de ^pesche abgesandt: „Die in Anwesenheit des Ministers Herrn Dr. Schwege! heute in LjMjana versammelten öffentlichen Arbei-ter begrützen in vollster Eintrag und mit größter Begeisterung den Beschluß, sich für eine organisierte Arbeit für die deS Manifestes Seiner Majestät des Königs und Ihrer Deklaration vom 4. Juli zusammenzuschließen. Mit allen unseren Arästen werden wir daran gehen, durch wohlüberlegte nationale, wirtsil^tlil^ und soziale Arbeit die Krast unseres Baterla len, einzig und allein die großen nationalen Kräfte zu festigen, nehmen wir zur Mtar-^it alle jene auf, die vom gleichen ehrlichen ^nsche beseelt sind und den aufrichtigen Willen dazu habe^. Indem wir Ihnen, Herr Präsident, zu Ihrer Arbeit Glück wünschen, ersuchen wir Sie, die Versicherung unserer Hochachtuna entgegenzunehmen. Dr. Schwegel, Dr. Kramer, Pucelj, Dr. Puc, Dr. Novaean, Prepeluh, Pipan, Jng. Aipanöie, Dr. Kukovec, Ribnikar, Dr. Ma-ruSie, Tavöar, Dr. Zupaniö." Der verfuMe Kvnlgsvutfch >«lVori Lethle«« a« Ztchy Slaatsrechller Sber dl» Sönigssrag« RO. B u d a p e st, 28. August. . Die Assäre des angeblichen Putschversuches Ottos von Habsburg ries in der gesamte« ungarische« vesse«tlichkeit das grSß^ Aussehen hervor. Die MkM«chmen btr lizeib^rde werden einer s^rsen Kritik unterzogen. Großes Aufsehen rief der Umstand hervor, daß sraf Johann Zlchy an den Ministerpräsidenten «rase« Vethlen ge stern in den Blättern einen offenen Brief gerichtet hat, in welchem er von ihm die Bestrafung der schuldigen Polizeiorgane u. den Rücktritt der Regierung sordert. Rnn beantwortete Gras Bethlen diesen ossene« Bries mit einem Privatschreiben, «orin er dem Grafen Zichy mitteilt, daß auch er die Maßnahmen der Polizei, die einer steckbrieflichen Verfolgung des Königs und seiner Mutter gleii^ommen, nicht billige. Die Lösung der KönigSsrage halte der Ministerpräsident für eine Angelegenheit der Verfassungsmäßigkeit, weshalb er die Maßnahmen, die ohne lj^und die Oefsent-lichkeit in Ausregung versetzt hätten, verurteile. Graf Bethlen betont ausdrücklich, er habe diesen Schritt der Polizeibehörde nicht veranlaßt und sei davon auch nicht unter-richtet gewesen, da er sonst ei« derartiges Borgehen verhindert hätte. Er habe seinen Stellvertreter Mnister Vasz ersucht, sofort eine strenge Untersuchung einzuleiten und die Schuldigen einer entsprechenden Bestra-sung zuzuführen. TU. Budape st, 26. August. ' Dr. Desider P o l o n y i, der Sohn des ehemaligen Ministers Geza Polonyi, »er als Fachmann aus dem Gebiete des Staatsrechtes einen ausgezeichneten Ruf genießt, richtet heute an den Ministerpräsidenten Grafen Bethlen in der Presse einen offenen Brief, in welchem er die KönigSsrage behandelt. Dieser ossene Bries hat im Zusammenhange mit dem Streit A i ch Y Bethlen die Gemüter noch mehr erregt. Mit dem Gesetz vom Jahre 1921, schreibt Polonyi, wurde das Thronfolgerecht der Habsburger aufgehoben, womit daS Recht der Königswahl auf das ungarische Volk zurückfiel. Dieses Gesetz hat jeder ungarische Staatsbürger zu beachten, vor allem jene, die führende Funktionäre sind. Es kann nur unter Verletzung dieses Gesetzes die Ansicht verbreitet werden, daß Ungar« gesetzlich ewig Könige haben müßte. Wer diese Behauptung trotzdem weiterhin aufrechterhält und sie verbreitet, erschüttert die ungarische Rechtsordnung, und zwar im Interesse eines Zieles, welchem die großen Massen der Nation ohnehin nicht folgen. Die Ausführungen Polonyis haben überall den tiefsten Eindruck hervorgerufen. Reue Wendung in Vew Spall»ag »«>»r de« iNevoluIIonRre« besetli>l ^ Neues Aiabinett a«rr» RO- N e w y o r k, 28. August. Die Lage in der südamerikanilschen Republik Peru hat sich in den letzten 24 Stunden wieder völlig verändert. Die in der Haupt-staldt des Landes, Lima, gebildete Revolu-tionsrogierung des Generals Ponce ivurde vor allem seitens des Führers der ganzen Bewegung, Obersten San^ Cerro, nicht anerkc?unt, da das neue Kabinett zu wenig raidikal ^i. Dies hat zu einer Spaltung in den Reihen der Revol-utionäre geführt. Die Streitiffkeiten zwischen beiden La-gern gingen sogar so iveit, daß es zu blutigen Zusanl-mellstöi^el^ jwj.ichell beiden Gruppen tu es den Anschein hatte, als sb die Früchte der Revolution verloren gehen mübten. Im letzten Augenblick wurde die gespannte Lage tmrch den Obersten Cerro 'ielbst wie-der ins richtige Geleise gebracht. Cerro kain mit FlugAellg in Lima an und brachte die Mehrheit der Mnlster des neuen K-abinetrs auf selne Seite, ^rauf-hin blieb General Ponce n-ichts anders übrig, als zurückzutre-ten. Sodann bildete Cerro iselbst eine Regierung, iTl welcher er auch das »kriegsporte-feuille übernlihm. Finanzminister wurde Oberst Llona, währenid an die Spitze des Außenmlmj^rlum Wiajor So^uren trat. Die nelie Regierung erließ an das Volt einen Anfrus, worin sie mitteilt, es sei im Schöße der Revolutionäre zu einem Einvernehmen gekommen. Tos neue Kabinett .vvr-de mit allen Kräften an die Konsolidievung der Verhältnisse im Staate schreiten. Oleich' zeitig wurde das Parlament aufgelöst und alle höheren Beamten, die als Erponenten i>es früheren Regimes galten, «ibg^^etzt. Hitswelle llber England LM. L o n d on, SS. August. Im ganzen Staate herrscht schon seit einigen Tagen eine geradezu fürchterliche Hitze. Tie Temperatur erreicht im Schatten 35 Grad, was für diese Zeit etwas unge-wl>hnllches ist. Nach Aussagen der Wetterstationen dürste die Hitze noch längere Zeit andauern, da sie als Folge der Hitzivelle in Amerika anzusehen ist, >die bekanntlich Milliardenschaden verursacht hat. Ii, London sind inl Laufe des gestrigen Tages sün^ Personen an den Folgen des Sonnenstiches gestorben, während sich gegen 100 in den Krankenhäusern befinden. Wegen der großen .'(litze stellte eine Reihe vo^ Betrieben tagsüber die Arbeit ein, sodaß nur des nachtS gearbeitet wird. Falls nicht bald Viihlere Witterung eintritt, wird auch der Schulbeginn verschoben werden müssen. Börsenberichte j u b l j a n 2. 28. ^u?u8t. v e v 8 en: kerlln 1346.75. Luäapest 988.66. ^ürlcli 1095.90. >Vien 796.83. I^onäon 274 54. 56.275, Paris 221.81. praj? 167.32. 1'riost 295.15. ^ iiriek. 28. ^uj?u8t. Devisen? Veoei-Äll 9.12875, Paris 2t).l)5125. 1..0N-äon 25.05125. I^ewvork 514.45, ^si» lanä 26.945, ?ra? 15.2675. V/!en 72.71. kuclapest 90.215, östlin 122.87. Ii nie IIIIIIIIMlI!»! Oer kieutleen Kummer äer »^srlko-rer ^eitun«« le«on vir tilr 6le sus^Lr-tieen Abonnenten einen posterlae-sekein del. >Vir ersuekien unsere ?. 1'. Abonnenten, 6!e ke?uL8«edtiIif. 8vH<^e!t sie Nock nlekt beelicken sein sollte, sobald sl8 möelick anweisen ?u lsssea. um in der lustellune des klsttes keine ^nterbreebun« eintretenlassen. Wir erhabnen dabei. dalZ die vs-^uLseebiilir monatNeb l)in 2?.— und niebt l)In 2tt.— beträet. VorvaltunL der »i^arlborer leltun««. ^MarNor?r ,^eftung' Numm^ ?Zk. Aus dem Anlande In N o v t s a d hat der Prozeß gegen Michael S a j a t o v i L, der b<'schull>igt ist, in einem t>orttge:l Hotel einen Petras von 300000 Dinar entwent>et zu . öe. gönnen. Der AnyetlQgte verteidigt si.. damit, daß er erklärt, überhau^i't nie in sab gewesen Au sein. In S u b o t i e a wurde ein Wi^ltel-schreiHer gemeiit^am mit fünf Lteuerteam-ten verhaftet. Sic sind wegen Bestechung, Verschleierung von Steuerangclegen^iten und Äteuerschwindel angeklagt. Infolge ihver Manipulationen wurde der Staat um mehrere Millionen Dinar geschädigt. InZagreb entstand in der Wohnung des Generaldirektors der Versicherung-^ge-jellschaft „Croatia" ein Großfeuer, daß fast die ganze Einrichtung vernichtete, ^r Schaden wird auf 60.000 Dinar beziffert. » Am 1. September wird die neue Z a« gr « be r unterirdische Markchalle am Dolac feierlich eröffnet. Damit erhält Zagreb die mot^rnfte Markthalle Iugsila« VtenS. » In der Umgebung von S p l i t gelang es Fischern, einen Aal zu fangen. Zwischen den Fischern und dem Tiere entstand ein Kam^, bei welchem ein Fischer niehrere Wundem erlitt. In N o v i f a d wurde eine Mädchen-händlerbande ausgeforscht, deren Führer als Grundbesitzer ausgab und im W^ge von Aeitungsinseraten Erzieherinnen, Typ-fräuleins und Kiniderpflegerinnen suchte, die er dann mit Auto über die rumänische Grenze brachte, von lvo aus die Opfer nach dem Orient weiter geliefert wurden- Jovan M o h a n y i, der Letter der Bande, wird noch gesucht. « In der Umgebung von Sarajevo sind zwei Mren erschienen, die sich lveoer vor den vorbeifahrenden Autos, noch vor dem Ei-senbahnzuge flüchteten. Die Bären dürften aus dem Hochqejbir^ heruilter 5ommen sein. Da die Mrenjagid in Bosnien verboten ist, ivurden die beiden Tiere nur verscheucht. Sie haben feinerlet Schaden angerichtet. » Die Verwaltung desDonaubana-t e S hat eine Konskri'ption aller wilden Vhen vor-geschrieben. Di« Polizei hat die Aufgabe, die betreffenden Personen zur Schließung der kirchlichen Ehen zu bewegen. GvM jene Personen, die sich gegen die kirchliche Ehe wehren, trotzdem kein Linder« nis dagegen vorliegt, soll strengstens vor-goganyen werden. Srnße SwilchenfM? bel den Momenkundgebungen in Dirmutden Die traditionelle Pilgerfahrt der Flamen Sum Mer-Monument bei Dixmuiden, die — am 24. August veranstaltet 130.000 Teilnehmer auf dem Schlachtfeld an der User zusammenführte, hatte ernste Zusammenstöße mit belgischer Gendarmerie zur Folge. Während der sZ^ier warf ein Flug- zeug belgische Fahnen und SchmÄhschriften gegen die Flamenfijchver ab. Die empörte Menge verbrannte die Fahnen und zog auif den Marktj^latz von DiMuiden (im wo einschreitende Gendarmerie überwältigt und entwaffnet wuvde. Aufgaben der Warschauer Konferenz V»rg«h»» W a. r sch a u, 28. August. Angesichts der Eröffnung der W a r-schauer Agrarkonferei^z, die lils eine Folge d?r nnlängst in S i n a i a abgchal-tenen Besprechungen zwischen jugoslawi« schen und rumänischen Delegierte» anzusc. hcn ist, veröffentlicht die Presse !^s Programm der Konfereilz, die von allen Agrarstaaten beschickt wird. In erster Reihe soll die H a n d e l s b i-lanz der einzelnen mitteleuropäischen Staaten hinsichtlich der A g r a r P r o d u k t c untersucht und festgestellt werden, in lvelchen Artikeln sie miteinander konkurrieren. Aus dieser Untersuchung wird sich ergeben, welche Folgen für die .^ndelsbilanz dieser Länder die Anwendung des bereits oft angeregten Grundsatzes des freien Austausches der Industriegüter ohne gleichzeitiges Bestehen eines solchen Austausches der Agrarprodukte nach sich ziehen würde. .Hand in H^ud mit den erwähnten Fragen sollen die von den einzelnen Staaten gegenwärtig bereits angewandten Methoden der Rationalisierung und Z e t r a l i s i e-rung des landwirtschaftlichen Exports sowie die Möglichkeit einer internationalen Aktion besprochen wer den, die auf diesem Wege der schädlichen 'Konkurrenz zwischen den Agrarprodukte ^ausführenden Staaten an den Leib rücken soll. Hier wird Polen mit seinen eigenen großen Erfahrungen auf dem Gebiete der Rationalisierung der wichtigsten agrarischen Exportartikel dienen können. Einen sehr wesentlichen Punkt der Bera-tungen wird die Feststellung deS Ltandpunttes fein, auf dem die an der Konferenz teilnehmenden Staaten gegenüber der Politik der Exportprämien stehen, die in Europa immer mehr überhand nimmt. Es soll untersucht werden, ob nicht gerade diese Gruppe von Staaten dazu berufen ist, dem sich immer mehr steigernden Wettlauf im Prämiensystem im Wege einer internationalen Verständigung Einhalt zu tun. Von großer Wichtigkeit ist ferner die ^^'terinärpolizerliche Frage. .Hier soll der Ber such gelnacht werden, zu einer strenge»! Zusammenarbeit, insbesondere aber zu gemein sanlem Schutz gegen den Mißbrauch der Be-terinärvorschriften von feiten du Jonpott-länder zn gelangen. Schließlich wird die Agrarkonferenz sich eingehend mit dem vom Völkerbund im März dieses Jahres zur Ber sendung gebrachten Fragebogen beschäftigen, um festzustellen, ob nicht ein festumrissenes, gemeinlsanles Vorgehen der Agrarstaaten in Genf am Platze wäre. Im Zusammenhang damit dürfte überhaupt eine gründliche Durchberatung der Agrarpolitik all.er in Betracht kommenden Staaten erfolgen, mit dem Ziele, die Mög- Ein Roman von Benzin und Liebe von Fritz Lange. 1 LvpvriLlit dv k^eucktwanLer. NsUe-Lasle. Das Fest war verrauscht. Die Räume Rita Belmonts lagen nun, weit nach Mitternacht, wieder verlassen da. Zigarettendunst und der Hauä) schwülen Parfüms hingen noch in der Luft. Die Dienerschaft löschte die Lichter aus. Schweigen herr^jchte geheimnisvoll in den Ecken des weiten Parks, breitete sich über die Villa. Und die Finsternis nistete sich in die teppichbeleg^en Treppenaufgänge, in die Winkel der Salons, nw vor einer Stunde noch strahlende Helle war, n>o schöne Frauen und elegante Männer getanzt und gelacht hatten. Nur durch ein Fenster strahlte noch rotes Licht in die laue Inninacht. Das war wie ein übernniches, in Sinnen-bvand glühendes Augc____ Rita Belmont la-g lässig in der buntschillernden Farbi^keit seidener Diwankissen und rauchte, in Gedanken versunken, eine Zigarette. Tie tlausilbizrne .^arnwnie des Boudoirs bildete einen kiistlickien Rahnien für die blonde Schiinln'it dieser Frau, die ihr !?e ben sorglos genoß, wie ein Schm.?'tterli:,g, der im Sonnenglast oon Bliile zu Blüte tan-melt. „Ich muß konstatieren: ein netter Men"'ch, dein Freund Haffs!" Rita sagte das ivarm und anerkennend, wcbei sie an der Zigarette sog. Jetzt richtete sich, wie aus einem Traum erwachend, Robert Braun auf. Er 'iaß auf einen, Hocker nelien deni Dilvan, müde und Haid in sich zusamniengesunken. Sein Lebemannsgesicht verzog sich zu einem blasierten Lächeln-„Ach so der.'^ans Bach . . Die Blon^ ließ d?n Blick nicht von deni schwarzglänzcndeu Scheitel ihres Freundes, dieses jungen Snoks, dessen Reichtum auch ihr zugute kam. „Ein lvenig unbeholfen, aber doch ein patenter Kerl unter all den Nieten . . In den Augen der Frau glomm ein spöt-ti'^ches Funkeln. Jetzt hob Roibcrt Braun den Kopf „Wie du das sagst: Nieten . . .1" Seine Stinmie bebte. > Rita ^ilte sich, zu sagen: „Bitte jehr, Anwesende sel>l»stverständlich ausgeschlossen!" Braun schüttelte h-oftig mit dem Kopfe, als wollte er einen bö.'en Gedanken ge'ualt» > sam verscheucheiv ' „Gib dir keine Mühe! Hans ist harmlos-Der geht dir nicht ins Garn." Rita betrachtete diese Entgegnung ais Her auSfordevung zum Widerspruch. „Das käme auf einen Verfuck) an, mein Lieber!" Ihre Blicke trafen sich, feindselig, streitsüchtig. Ro>bert Braun ^gehrte eifersüchtig auf. „Laß doch diese dummen Witze, Rita! Ich bin waho>rftig niclit dazu aufgelegt!" Die Blondine richtete sich nachläsiig auf, zerdrückte den Rest ihrer Zigarette in dem Kristallaslher auf dem silbernen Rauchta-blett. „Nan-u, Bo^bby. hast du Sorgen?" Er wani>te den Blick von ihr ab, diesen Blick, der noch immer hart und scharf war. Die fluge Frau sah uun, daß die gleichgültige Haltung ihres Freundes ivÄhrend der letzten Minuten Mas>ke war, nichts als Maske. Im Gesicht des Mannes ar^itete geheime Beivegung. Plötzlich lachte Bobbti — so nannte ihn Rita in zärtlichen Amvandbungen — rauh auf. Es kang gequält und gemacht. „Sor^n . . .?! Was »veißt du von meinen Sorgen!" Und nacl) einer kurzen Pause fuhr er erbittert fort: „Dil lebst in Saus u. Braus, du gibst Feste, du feierst Trrinnpye, du wirfst dN'? 5^^inden 'Uni ^^-enster lnn'-'ila! Natürüch: Rob.'rt Braun bezahlt ja allesl'' ^ Vskeika?? ^ Auffuff lichkeit gemeinsamer Richttinien ' festzustellen, die den jetzigen chaotischen Zuständen ein Ende setzen könnten. Sluozeuawtaßwpde DU. P a r i s, 28. August. In der Rähe von Thartres wurden in der vergangenen Nacht grohe militärische Flug. Übungen abgehalten. Während der Manöver stürzt« ein großes BombenflugzMg, in dem jwei Offiziere und vier Unteroffi^ere Platz genommen hatten, un-d siel mitten in der Stadt nieder. Der Apparat streift« iZiebei ei-nige Häuser, die glücNicherweise unbewohnt waren und ziemlich beschädigt wurden, worauf er am Boden zersi^llte. Rur mit schwerer Mühe gelang es, die sechs gräßlich ver-stümmelten Leil!^ der Besatzung unter den Trümmern des zerstörten Mugzeuges zu bergen. Die Luftmanöver wurden sofort abgebrochen. Man nimmt an. daß der Apparat eine Motorpann« erlitten haben mußte, welche den jähen Abfturz des Flugzeuges verursacht hat. Sntemationaler Frtebeasivnoreß P a r i s, 27. August. InBiervtlle wurde unter d. Leitung des bekannten katholischen Pazifisten Marc Sananier der 10. demokratis«^ inter-nationale Friedenskongreß eröffnet. Der Kongreß nimmt seinen Atting mit den Ar-beiten des sogenannten Foyer de la Paix und wird alsdann nach Belgien verlegt. Di« Sitzungen des eigentlichen Kongresses, die in Ostende am 2. Sept. beginnen werden, werden vor allem das Thema der Vereinigten Staaten von Europa zum Gegenstände haben. Oeffent« liche Kundgebungen in Brüssel, Antwerpen und Lüttich werden den Kongreß beschließen. Delegationen sind angekündigt u. a. aus Frankreich, England, Deutschland, Polen, Spanien usw. Flamen und Wallonen Erregte DenkmRlfeier. In Dixmuiden, wo 50.000 Flamen sich, wie alljährlich, versc>lmneln, um vor dem Denkmal der iul Weltkrieg gefallenen Flauten zu defilieren, kam es zu schweren Zusammenstößen. Da die Flamen ihre patriotischen Lieder sangen, wurde diese Kund gebung als gegen die belgische Einheit ge. richtet betrachtet. Drei Flugzeuge umkreisten während der ganzen Feier den Versamm. lungSplatz, und ein zahlreiches Polizeiaufgebot stand in Alarmbereitschast. Im Verlaufe der Kundgebungen kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, wobei mehrere Flamen schwer verletzt wurden. Aehnliche Zwischenfälle spielten sich auch in Ostende ab, wo sünf Flamen mit ernsten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und etwa hundert Berhastungen vorgenommen Während seiner unbedachten Worte hatte sich Rita Belmont völlig aufgerichtet. Wie eine Katze kauerte sie in den Kisien, sprungbereit. mit glüheuden Augen. Der schniale Spalt zwischen ^m Rot der Lippen ließ die Zähne sehen, kleine, scharfe Marderzähne. Unter dem Silberflitter ^s Abendkleides wogte in mühsam gebändigter,Erregung der junge Busen. Und ein unbeherrschtes Zittern lief durch den schlanken Leib dieses frcruenhaften Mädchens. Für mehrere Sekunden herrscht« Schwelgen in dem Räume. ES war dem Manne unerträglich lang, dünkte ihn eine Ewigkeit. Schließlich wäre jeder Fluch,n«uS Ritas Munde eine Erlöisung gewesen, nur nicht die ses entsetzliche Schweigen. Es kam wie eine Entspannung über die Blonde, als sie endlich sa^e: „Ich habe im-nier den Sc^in für bare Münze gehalten. Verzei5), Roi^t, ak«r du beginnst wirklich, mich zu langweilen." Mit einem Sprung war sie an ihm vorbei, flüchtete nach der Tür, die z:nn Schlaf-zinimer führte. Ihre Worte wirkten auf ihn wie ein Peitschenhieb. Sie zwangen Robert Braun hoch, trieben ihn zu der Frau, der er Ehre und Verml^ün opferte. Beim Aufspringen stieß er den .^'»ocker um. Rita kam nicht mehr da-zu, die Tür hinter sich zu schließen- (Kortsetzuila folgt^ MtM" yktzKWr- d«n »Msi 193^. wurden. Bei einer großen Parade am A-bend, an der zehntausnvd Menschen teilnahmen, kain es hier erneut zu kennen Zu- llMlmenstößen. Slowenische Auswanveeer !n der vet«ot ÜM. L j N t l j a » a, S7. MuAust. Eine größer« Grippe von sll»veni»chen Äusn>and«rern, d-ie in Nord'frmrkrelch größ-tenteils in Bergwerken besr^stigt sind,, ist gestern vormittags mit GcmderAidg w ^se-nice «ingeträfseu, um zwei Wochen in der Hetmat zu vevkrtNHe«. Die AuSflÄAler wurden pon B^ertretern der Behörden u-nÄ Or--gairi'j-attsnen ^^wie von i>er Vevöllermtg iUieralts herzlich b«grils;t. Di« Ausflügler fuhren dann Kur bekannten WaUahrtstirc^ in GreM, »vorauf die Reise nach Ljublsana fortstcseht wurde. Mich hier wurde ihnen ein ^rzl icher Einpifang zuteil. c^tern nachmittags traf eine zivei-te Grup pe von Auswanderern aus Westfalen in Ze-s^ice ein und wurde in gleicher Weise stür-niisch begrit^t. Diese Grupipe fuhr nach Bled weiter, wo sie Mich bewirtet lvurde. Hoi.te lvohnten di<'fe Msflügler einer M^se im ^irchletn auf der Hinsel bci, wl.rauf die M'itcrfahrt nach LMjana angetreten wurde. 5)ier t»>arett die VSske Gegenstand allge. meiner ^lufmerksainkeit. Die Stadtyemeinde bekettete ihnen einen überaus herzlich TMPfang u?ld reichte iHnen auch einen Jm-Vist. ?lbends vertießen d:e Gäste Ljubljana un^ fuhren grAßtenteils zu ihren Angehö. rigen in den verschiedensten Gegenden Sloweniens. volttl? In vchachwiel „Schach dem Arbeiter!" - in Gowjietrubla»d Die SowjetbeHAvden, die immer ^bestrebt find, alle Ereignisse des gesellschaftlichen und kulturellen Lsbrns init «der proletarischen Diktatur in Elirklairg zu ^bringen, )aben nun ihre Hand auch auf das Schmhsipiel gelegt. Daö kl^nigliche Spiel wird fortan iiy Sowjet-le „Sowjetspiel" hei^n. Die tz^chfigu-rvn sollen in ihrem Aussehen dem allgemeinen Charakter des Gtaates angepaßt iverden. Die Äön^gSfigur >soll t>urch eine Arbeitersi-gilr ersetzt werden. Der 'Tchacharbeiter ivtvd in der ^wd^^ einen Hammer halten. Die Kö-nigiTmenfiguven weridon durch Gportmibdel-siMlren ersetzt werden, Düvme werden Am-üohen Platz :nachen müssen. Nor d-ie Vau-ernfiguren ibleiiben in chr« oiiten Stellung aus den, Schachbrett. Jln Schachspiel »vlte miniderwärtigst« Ai-Das neiie Sowijetschachspiel bietet aber eine gewisse Zchwieriffkeit. Statt „Schach dem Könige" ^v^d inai^ nach >der eingetroffenen Aeußevung Aschach dem Arbeiter" sa-^n müssen. Ist eine solche Redewendung im Sowjetstaate überhaupt zulSsfig? Do» Sttrier des Mutes „Was ist A-drenoÄn?" — so hieh der Vortrag, der von der Wissenschaftlerin Missis Adauls in Cambridge kilrzlich gehalten wurde. lMssis Adams bchtlichlet, idaß Mrenolin — oin gewisser Bestau-dteil unseres Blutes — die Eigenschaft habe, den Menschen lund den Tieren Mut ewAuflößeli. Di« Helden-k>aftig>k>oit sei, nach Meinung der gelehrten ^rau, nur auf ^den größeren Inhalt von ?ldrenolin im Blute zurückzuführen. Feiglinge hätten iin Geyonieil zu wenig von diesem Elixier ldes Mutes. B^'vor Missis Adams zu diesen Ergebnissen kam, sxperi-n»«' tierte sie eine zeitla>ng an Kochen. Tatsache ilst, daß die Ä-lirpevamente der grundverschieden stni». Manche Aa^n iverden beim Attblicke eines Hunbe^ö sofort vcn einer Kmn^stimniung ersaht, andere dage-g<'n ergreifen die Alucht. Die Blutunt^n'u^ chung, die von Frau ?ldams ait vielen Katzen durchgeflchrt wurde, ergab, daj; gera-de d^ejeni-gen Zwtzen, die viel Zldrenolin in ihvem Bliute besitzen, den größten Mlit ofsen baren. Mrenolin fann auch aus tünstlichent Weye erzeugt tveeden. Der Moholgclnis; fördert, nach Meinung dor Forscherin, die ^^ldrenolinbild^n^ iin Blute. Dainit crkt'ii^t Mlssis Adams 1>ie^ bekannte Tat^^che, dusz I'ctrunkene Leute vo-n einer Amnpfstiinlnun!) des öfteren befall-en ^vevden. Wettrennen um va< Bwue Band des Ozeans D«r «tgUsch« Eu»ar»'Dampier „!Uaar«««i>^^ — «»d !WMW ttriegsbenialung angetan, studieren den Karl Aiay und sind bereit, sich auf den KriegIsifad zu l-egeben, um d^e "große Schlange" zu erjagen, Ält größte Orgel Ätoitens In dem loiederausigetauten Ton: von M essina wurde die neue Orgel in seier-Url)er Weise eingeweiht. Die Orgel soll ein Älleisteriverk u. die größte in ganz Italien sein. Das Ilchrument verfügt über jAO Register uldd Orgelpsei'fen. Aus fünf Rsind je 67 Tasten angeordnet. Außer dem hat die Or^l mchi weni^r als 3S Pedale. Ausgrabungen blbNfcher Stab« Ievusaleiner Bläbter i'erichten, dasz es der amerikairischLn archäolc>gi^)cn Forich^lngs-ex^>cdition, die in manchen Gegenden Palästinas Ausgrabungen unternommen hatte, gelungen ^ei. sehr wichtige Fmrde zu tätigen, durch loelche die biblischen Berichte eir« Bestätigung fänden. In der Nähe der Ortschaft Tibelt-Mirsin, die in der biblischen Zeit den Namen ^tirialt-^Toiser trug, wur^n Ruinen von 10 uralten statten entdeckt. Diefe Stätten wurden dort in verschiedenen Epochen, in der Zeit von 2000 ^hren v. Chr. bis üW erbaut und nacheinander von fremden Erobern vernichtet. Nach der letzten BelnMstung durch di- Heere Ne^kMmezars im Jahre ÜS6 vertieß die BevÄ^rung endgültig dielse Ortschaft und die Stadt konnte nicht tt»hr auferstehen. Ter Leiter «der For-i ichuuMxpoditien, Pvos. Kile a-uS Pittsburg ' ochauptet, daß man auf Gruud von den in diesen Ruinen gefundenen Inschrisitvn dich« Ll»yd-D>m?s«^ „S«r»Pa traten dieser Tage nach Amerika ein regelrechte» Wettrennen ml. Beide schiffe ver^ ließen gleichzeitig Southanipton. I,, Cher^ bourg traf die „Mauretama" eine Bicrtel-stunde nach der „Europa" ein, kiirzte jedoch ihren Aufenthalt auf ein Mindestinaß ab, so daß sie einen Vorsprung von 2l) Minuten vor der „Europa" gewann. Obwohl die „Mauretanra" nach ihrer Modern'^fier^-.ng das schnell-kte Schiff der enigliichen Handelsflotte ist, bezweifelt man in Schiffahrtskrei-sen, daß es ihr gelingen wird, das „Blaue Band", in dessen Besitz sie jahrelang war, von Deutschland zurirckzuerobern. Das Waffmiager der Derbrelfter M«se>,lag«r e««»«»» - Sl»chl ««ch Surs»« In einer Ncwyorker Privatwohnung wurde ein Wasfenlager dcr 1int<'rnx.'lt entdeckt, von einem Unlfmlg, wie ihn sellst die Yorker Polizeigeschichte bisher nicht ^aluUe. Man fand BolnZen ichiverst(?n italiber^^ automatische Gewehre, Hand^irailaten und Pan zerwesten. Die Polizei ist i^derzeui^t. dasi >der Chicagoer Verbreck)erkönig „Narbcngesicht" C a p o n i: seine Hand in» spiele hi^it und burch Vevl'indungsinünner versucht!', eli-.'nso wie in Chicago, sich die Herrjchaft iiber die Newyorker Al5oholschnni';i.iler, Erpresser und anderer „verivandter" Berltssziveige ünz»^ eignen. Jnl Zusaimnenh^ing init den, Waffeniund wurden 'drei Männer un^ die Frau des rüchtigten Jack „Legs" D i a m o n d ner-haftet. Diamond zelbst ist es geglückt, die Ps^ lizei zu üiberlisten. Man vermutet, daß er sich eine ^hr^arte nach Bremen vorschafit habe und am Sanlstag mit der „Baltic" nach (ruropti abgereist sei. Amtlicher^rts wird die Austu'nft tk,rüber abgelehnt, oH die an?er^ lanischen Polizeibehörden bereit» an die europäischen PotizeiverlvalvnMn ein Auslie« serulig-ie^hren gerichtet haben. Dianwldd spielt in der Chicagoer Vorb>re-cherivelt eine grosse Rolle. Chicago wurde er dreinndzi^xlnziginal verhastet, daru.nler fünfmal loegen Mordverdachtes. Dvbvi ist er aber, abgesehen oon einer kleinen Verurtei-wnq, nichl vvrbest^-ast! Ob Diainond- sich lediglich „Unannehnllichkeiten" nrit ber aine-rieanischen Poli.^'i eMzichen wollte oi>er ob er jenscits des Großen Wassers andere Pläne verfolgt, läßt sich nicht ergründen. Riesenschlange als Haustier Jagd a«f die entwischte Boa constrictor. ^vhn bester lecht in Äenl bekannten Äer» gnüFunigsort Blactpoola»! der ^'ngli» «jchen ^oekÄste nördlich voti Liverpl^ol. (5r ^hält isjch als Haustier eine fünf l^^ieter laiuie 'jüdamerikani^che Riesenschlange, die er sehr liebt. Das „Schla,igellbicft" >Ute Hnllger. Mr. Loster gab ihin >drei ttaninchen, die ivellenförmig >den schiinen Leib liernnter-ruts6>ten, aber die Schlange f'unkelte lveiter lnit den kleiiren AuMu. Hunger, Hunger, Hunger. Vier Hü-Hner fc>lHten. Der Schlange naugcn glänz wuvde uiiüdcr. LVtr. Lester l)at te die Empfindung, ein nxlrmes Ba>d sei gut für „M l e A i", das lielbe T-ier, deuit Miezi Platzte aus ihrer Hauit. ^di^i wollte sich ihrer obereil .?^utnMcht entledigen, genau wie schöne Tam?n llach zu r.'iGickien Diners au? den ol>eren Hüllen schlüp-sen, ehe sie die Pyji^nmS für die Bettru^he antun. Miezi lmdete in der gekachelten Wanne und ichlüpfte. A>l>er nicht nur aus ihrer .^ul, sondern a'uch uus der nn'oeir>achten Bade-sful>.v Eeitdcm ist Miezi fort, ohne Lebenwhl zu sagen. Spurlos vevschwuniden. "Ulss Su^-t^en liiift nichts. Blackpool hat seine lsation. Es ist jetzt wirklich ein „schwarzes Loch", in das die änMichen Melrsen nicht n,el)r lflneinikriechen llx'lle^i. Mr. Zoster »oeiß Rat. (br 'schreibt zlvar nicht an die Anschtogs säullen: „Miezi konime wioder, es ist alles verg.'ben!", a!l'<^r er macht l^e-lannt, daß Miezi einen vollen Monat Ztaf braucht un<' daß sie Ainzlich — harnÄos ist. Alle Iuniiens in unö mn Liverpool hah^ ih«n Mamtusedevjchiu'ull diie grvhe Da» Skifte »«ichtSMtetl Ver We« Der Professor an der ka-li-sormschen Universität Henry Lutz, «der vor turzeni aus einer längeren (öuroparei^ nach AmeriGa zurückgvSehrt ist, berichtet, daß es ihm ge-l,unigen Mre, ein Dokument zu erwevben, lvelcheS das älteste GerichtSur^ der Wott darstellt. Während seines Aufenthaltes in Ba^d kaufite Prozessor L-utz voin einem Araber e»i« auS Ton verfertigte Platte, di« nlit keil-föirmigon Jn?ichristeln in cMbabyto-nischer Sprache beschrieben war. Nach de« Entzifferung des Textes erwies eS fich, daß >die Mattenanschrift twer einen Ttvecht b^ vichltete, der zwist!^ einem jsungsn Lehn^ Herrn und sei?»om leibeigenen Bauern entv ^tansd. Infolge schtechier Bohandil^ng gsrM der Bauer in Aorn und vevprügsite seinen? juldgen Herrn. Die Hache »am vor richt. Das gerichtliche Ber^ahren murde im Babylon, vor dm To«m «t» Tempels der' Avttin Istar, ausgetragen. TvS-baiVytonißche Gericht stellte die Schwld deS Bauern W, billigt ihm aber mÄdsrn^ U-mstümtie zu «und verurteilte ihn imr W ei«? kittnen <öeli>ftvahe. Die^s intevesiMte GevichtM^ ment, ivetcheS aus der ^it von 25W ren v. Chr. stammt, beweist, dah d>ie ziehungen zivischen den LehnSherven und ihren Leibeigenen in Alt-ÄäbtiiM e»ne»<^-fallende AehiüichDeit mit den sendoM-Ä?^ ck)en im nMebcllterlichma hiaMm. Ein Attt 81 Jahren kam der Amerikcmer MA-liann Herr aus Michigan zum Gtudkim nach Paris. Er besuchte IKustg die M«ipen des 'V, VNtparnasse und wußte c^ines Nach« gegen 2 llhr kewe bessere Zerstreum^, a^ in eine antidilnvianische Psevdedrosch^ zu steigen, die am Strahenva^ auf ihren Stichel ivartete. Herr fand williye GWHüe^ in zwei Studenten, jung, übevnMig angeheitert wie er. Das Trio brach auf, das P^rd veeiii^ den Montparnasse, der Wagen fuhr über-did holperigen Steine unid schämigen Etrahon des südlichen P-^^^ris und vevsrhwand i,, Labyriltth der Borstüdte. Diie lthr sch!^ 3, 4 und b, doch iHerr klatschte m4t der Pei<^, -die beiden Freunde quietschten un-d daS alte Pferd trottete weiter. Um sock^lS Ubr gciben die Begleiter den Spaß auf und liehen Herr attom auf dem Kutschersitz. Einen Augenblick »var er unschlilfs>tg, was er tml sollse^ dam» bktztzte w feinem «nnebeS»o»z W > « Zeitung^ Nummer ZV. Vukfust ,S«. danke auf, daß in dem Vs«vd ein BermSyen stecke. Es ausspannen und gleich Don Ovi chote auf ihm nach Paris zurückreiten, war das Werk einer halben Stunde. Ein Schild zeigte ih-m den La>den eines Pferdofchläch terS. forderte für seine Rofinante 2V Fl«nken unck erhielt sie. Damit ttxlr das Pferd für Herr erledigt, aber nicht für den Droschkenkutscher, der, als er in der Nacht aus seiner ^eipe her auskam, den Wagen sofort als gestohlen bei der Pottzei anmeldete. Es gelang nach ei nigen Tagen, Herr ungefähr an der Stell« zu finden, wo er zuerst den Wagen g^ehen hatte. Die Polizei hörte mit gebührendem Ernst seiner Erzählung zu, verhaftete ihn aber, und er nniß Tmn seine Bestrafung wegen Pferdediebstahls erwarten. Er bot 3tX)9 Franken Schadenersatz; aber die Polizei ist unerbittlich und erklärte seierl-ich: „Die Ge rechtigkeit muß ihren Lauf nehmen." Aus VWj Ävfef SwaM ^ Nach kürzerer Krankheit ist heute um 10 Uhr vormittag der hiesige bekannte Goldarbeiter und Juwelier, Herr Josef GsPaltl im hohen Alter von 89 Jahren verschieden. Mit dem Verstorbenen ist nun wieder ein Etück Alt-Ptuj dahingegangen. Josef Gspaltl war durch Jahrzehnte eine der mar kantesten Persönlichkeiten im öffentlichen Leben unserer Stadt und erfreute sich als solcher ob seines biederen Wesen? allseitiger Sympachien und Wertschätzung. In seinen jungen Jahren war er ein eifriges Mitglied des ehemaligen Turnvereines, dessen Obmannstelle er längere Zeit mit größtem Eifer betraute. Weit und breit war Herr Gspaltl bekannt als vorzüglicher Geschäftsmann und genoß auch weit über die Grenzen unserer Stadt den besten'Ruf. Der Dahingeschiedene wird Samstag nach mittag zur letzten Ruhe bestattet. Möge ihm die Erde leicht sein! Den schwergetroffenen Hinterblielbenen unser innigstes Beileid! Radw Fretta«, 29. «ugvst. Ljubljana 12L0 Uhr: Schallplatte« nmsik. — 21.30: GesangSLonsert. — 19: Ue-bertragung der CalzHurger Festspiele. — W i e n 19: Usbertragung aus Salzburg: MoKarts Oper „Don Jiian". — Anschlie-henid: Msndkon^rt. — Breslau 20.30: Heiterer Abend. — 28.35: Stenographie. — Stuttgart 1S.üb: Bunter Abend. — 22: Goetihes „Trilogie der Leidenschast". — 22.30: Ossterreichische Ävmlpvnistien. — Frankfurt is.öö: Swttgarter Ueber-tvagung. — 22 30: Swttgarter UeHertra gung. — Berlin 20: Ünterhaltungsbon zert. — 21: Barlachs Drama „Der blaue Boll". — Anschließend: TanMusi?._Lange «n b e r «g 16.30: Nachmittia^konziert. — 19: Uebertragiu-ng der Sa^bui-Ver Festspiele. — Anschließend: Aonzertübertragung. — Prag 18Lb: Deutsche Senidung. — 2V: HuÄxÄder Poesie und schloflsche Lieder. — 20.30: Klavierkonzert. — 21: Symphonie-konzert. — M a i l a n d 19.S0: Bunter — 20.40: SymphoniekonAert. — Anschließend: Kvnzerttübertragung. — Mün chen 17.1b: Frieda Richard erzählt aus ihrem Leben — 17.30: Vesperkonzert. — 20: Mmrdolinen- und Tamburizzcckonzert. — 20.30: Stunde der BÄHnenkünsvlerin: Meda Richard. — 21.20: Symphoniekonzert. — B u d a p e st 19: Uebertrogung der Salz-buryer Festspiele- — Anschließend: Zigeuner mustt. — Warschau 18: Leichte Musik. — 20.1S: Symphonieionzert. »-Paris 20L0: KvWsrt. Ktno lWioviAim». Bis Freitag, den 29. d. M. der wunderschöne El^abeth B e r g n e r-Film ^äMein Elfe" nach dem bekannten Roman von Artur Schnitzler. — Am Gams den 30. d. kommt der erste Tonfilm zur Borführmtg mid zwar die IVSprozentige TonMmoperette „« i o « i t a". Die größte Sensation. Bm^g^Nl». Bis Freitag umfaßt de.i Spiel-pilan der letzte stumme Filnr „Irrwege der Schande" mit „Miß Euroipa 1930" in der Hauptrolle. Ein herrliches Drama aus dem Leben unglücklicher Fvauen. — SamStag »UN 17, 19 und 21 Uhr erfolgt die Preuiere bes ersten Oroß-Tonfilmes "Der singende ßiarr". N Jolson singt das ewig schöne Lonn^-Boy-Lied. Die Änsation deS TageSl BevSrdNcheMorNwntroHe Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen sind alle Maße und Gewichte einer periodischen Kontrolle und Eichung ^u unterziehen. Dieselbe bezieht sich auf Gewichte, verschiedene öffentliche und private Wa^n, Flüssig keits- und Trockenmaße sowie Benzin^f-stellen. Die Kontrolle bzw. Eichung hat bis zum 31. Oktober zu erfolgen. Das Marktinspektorat wird für die Kontrolle bzw. Eichung bestimmte Tage festsetzen, welche die einzelmn. Besttzer von Wichten und Maßen unverzüglich einzuhalten haben. Die Kontrolle wird am Ei«h^t in der FranSiSkansSa uilica 11 vorgenommen. Für nichttransportable Maße find dies bezügliche mit 5 Mnar gestempelte Gesuche einzureichen. Gegen Zuwidechandelnsde wird im Sinne der bestehenden Ges^e strengstens eingeschritten werden. ttnfug im Änselbad Mr erhielten f-olgende Auschrist, die wir hiemit zum Abdruck brwgen: Die Benützung des für Fußgänger so bequemen, romantische,^, nunmehr zu-r allgemeinen ZusriSdenheit für den Anfang gut hergerichteten Weges längs der Drau «!rd den Badebefucher sehr verle-idet, daß trotz dsMich sichtbarer Verbotstafeln rückfichtS-lolse Radfahrer, sich ilber alle Borschisiften hinwegsetzend, zum Aerger der Paffanten, ohne Warnungsfignal, lautlos von rückivärtS kommend, die Sicherl^t gefährden. WoPt besbeihen Borschriiftm, wenn sie nicht befolgt wevden? Bei dem Massenbesuche in dies^ Ta^ sollte nicht nur an Son^gen für PolizeAche Assists gelsorgt sein Gegen das Bettlertum, «bettelnde Kinder, die die alte Geschichte von der kranken Mut ter im Spidale erzähilen, usw., sollte der Ordnung halber sofort aufgetreten werdet^, sonst reißt dieser Unfug «in, UNd es ergeben sich dann abstoßende Bilder wi^ in einem Wallfahrtsorte. Das Ballspielen in der Badeainstalt, an sich eine gesunde, mit dem Schwimmsport fast untrennbare Betätigung dtt juger^is chen, aber auch älteren Bade'be^cher beiderlei Geschlechtes, sollte unter keinen Umstünden in dem flk Sonnenbad reservierten Raum ausgeübt und geduldet wevden, da hiedurch der feine SaÄstaub aufgewirbelt >un»d den im Sande liegenden Badegästen in Augen, Mund und Ohren vertragen wird. Auch wäre etwas mehr Rücksicht gegen diejenigen Personen am Platze, die auf den Bänlken Platz genommen haben. Wenn ein großer Ball einen Badebesucher, der sich in ^e Lektüre vertieft hat, streift oder trifft, ist dies weiter tein MxÄheur und eS väre kleinlich, darüber ein Wort zu veoliecen. Anders ist es^ wenn die spielende Gvsellschaft junger Herren ulnd Damen unter großem Geschrei immer näher rückt und die Bälle, ihr Ziel verfehlend, immer wieder den.Badebesucher tve^. Es gibt ja Plätze, wo niemand gestört wird! Die Badeanstalt ist so geräumig, daß der Gedankenaustausch von Damen, die sich lange Zeit nicht gesehen und sich infolgedessen viel zu erzählen haben, nicht auf den -ins Bassin führenden Stufen, die unbedingt immer frei AU hallten sind, KU erfolgen braucht. Es ist ungehörig, wenn Herren eine Dame, die sich dagegen schreiend wahrte, beim Kvpf und den Füßen packend, in das große Bassin werfen, wie es heute geschah. Bei etwas gutem Willen können Unzulänglich keiten leilZ^ behoben werden. Wanne Splelfen für SchuMnder Die Eröffnung des neuen Schuljahres steht unmittelbar bevor. Unzählige Kinder, insbesondere aus der Umgebung, besuchen die Stadtschulen. Es gibt viele unter Mnen, die zu Mittag nur ein Stück Brot genießen und sich in den Wintermonaten hailberiro-ren in den Straßen aushalten. Mr solche Schulkinder muß irgendwie gescrgt werden. In Maribor wurde vor wenigen Wochen die OeffentlicheKüche am SlomSkov trg 6 erö-^snet. Hier 'er!)alten Schulfinder gegen geriirges Entgelt mittags wenigstens warme Suppe, wenn sie n«cht DonnerAtag. den S8 August 19S0. ^ das ganze Essen erschwingen können. Die Eltern, aber auch die Lehrerschaft werden aus diese überaus humanitäre uich eminent wichtige Institution aufmer^am gemacht. Die Küche ist für die breitesten Volks schichten bestimmt und verfolgt nicht ge-winnbringende Ziele, sondern hat einzig und allein den Zweck, den öffentlichen und sozsiallen Bediürfnissen unl'^r Stadt Genüge AU leisten. In der Leitung der Anstalt sind die Stadtgemeinlde, die Airbeitertammsr und die AvbeitSbörse vertreten. In LjMjana bestcht eim solche öffent-liche Küche ibereits drei Jahre und wird mcher Beamten ^und ArbÄem im Herbst und im Winiter auch von der Gchulsugend besucht. Die Eltern merden eing^m, im Interesse der Gesundheit ihren schulipflichti-gen Kleinen nachMöglichLeit warmes Mittag essen in der öffentlichen Küche in Maribor AU befchassm. m. Trammg. Heute wmzde w der Pfarr-im lieblich gelegenen Obevkvainischen MovavL« der bekannte BoMmpser und Pionier der sportlichen Bewegung in Ma. ribor, Herr Divekwr Cyrill T o m a n ^t FräiuiÄn Paula G selman au« «MW getraut. Als Trauzeugen fun^erten Groszflaufmmm P i n t e r und Rechts-Dr. S to r aus Maribor. Dem neu-Eyepaar unis^ her«richsten Mückwünlsche! ' m. Tramm«. In der Mariahilferkirche in G r a z wm?de' dieser Tage M. Paula K e r t h aus Maribor Mt ^rrn yxanz K o s s a r, Generalvertreter in Graz, getraut. Unsere herzlichste« Twckwiinsche! m. Vermählung. Kommenden Sonntag wird in Murfka Sobota die bekannte zena-Spielerin u. TischtenttiSmeisterin ^l. Erzsi Jonas mit ^rrn Jng. Aribert B r o d a r, Weingroßhändler auS Ormok, getraut. Unsere herMsten Glückwünf^l m. UitfiM. Dem in Studenei wohnhaften Musiker Silvester Schmidt fiel gestern nachmittags ein Ballen so unglücklich auf das Bein, daß er hiebet eine Fraktur des rechten Unterschenkels erlitt. Die RettungS-abteilung brachte ihn ins Allgemeine ltran-kenhauS. m. «bg««iig ist seit einigen Tagen die in Slov. Bistrica wohnhafte Privatbeamtin Frl. Lelll» H e r b e r. Me 2Sjährige junge Dame ist kleinerer Statur und mit blauer Schoß und lichter Seidenbluse bekleidet. Eventuelle Ausschlüsse über ihr Verbleiben Mögen dem Bater ^rrn Johann Herber in Slov. Bistrica bekanntgegÄen werden. m. Profesior Strohfi^eltzer i« M-ribor. Der beannte Seiltänzer Professor Stroh-s ch n e i b e r, der bisher mit größtem Interesse in Ljubljana und Celje aufgetreten ist, trifft noch im Lau!fe dieser Woche in M!a-ribor ein, wo er am Hauptplatze haarsträubende Produktionen hoch in der Luft veranstalten wird. m. Gchwere vergistMlg eine» Kinde». Das zweijährige Söhnchen des in Äiiake wohnhaften Eisenbahners L u b e j' nahm in einem . unbewa<^n Augenblicke «in Stück Karbid in den Mund und schluckte eS. Der Zustand des Kleinen, der mngchends ins ^ankenhaus gebraiZ^ wurde, istj besorgniserregend. m. «n der lkvchen'Bitrgerschule wird die Einschreibung in alle Klassen Montag, den 1. und am ÄenStag, den 2. September von 8 bis 12 Uhr vorgenommen. Die Schüler haben die nötigen Dokumente vorzulegen. Gleichzeitig mit der Einschreibung ist ein Betrag von 20 Dinar zugunsten des Fonds für den SchülergesundheitSs<»»U5 Zamstae. «« w ckvr 'kmMwiope' rotts: Itle» AIR«» lcotorlortvr Lroktontllm. ^rstollunlkvn ^Vo^rlctaeen um 17. 19 unÄ?1 lllir. Lonn' unä eon um 15. 17. 19 unä 21 Mir. Vorverkauf tS«lIek von «—12 Ildr an 6er Klaokssge. welchen Orten konzertiert wird. Fr«mde des Bereines, die sich anschließen wollen, mögen bindende Anmeldungen bis Freitag 18 Uhr dem Musikdirigenten H. Koudel-k a, TolmttLev drevored S80, einsenden. m. Die «rtltSDGtse w «KMer sticht beinDe«b: 2 Tapezierer, 2 Schuhmacher, 1 Säger, 1 Müller, 11 g^bte Steinmetze, 1 BrotauStrÄger, mehrere Lehrlinge Gaß. binder, Glaserer, Wayner und Spengler) sowie mehrere Köchinnen, Stuben- und Dienstmädchen. An der Einmündmrg der m. Dvbveßka cesta in den Kvalja Petra trg stieß gesternabendderAnstveicherge^ I. K. mit seinem Fahrrad in eine am Straßen «and stehende Beiwagemnaschiine. Aum Glück <>am der «mvovsichÄge Fohrer mit bem bloßen Schrecken davon und Personen bei. m. Tvdliä^r Sturz vom Apfelbaum. Bein, Aepfelpflücken stürzte in Sv. Rupert i. Slov. gar. die Magd Elisabeth Mik l so unglüÄich vom Baum, daß sie auf de?. Stelle tot liegen blieb. Alle Wiederbelebungs versuche bli<^^n erfolglos. * Schmiede, AiPung! Die KovaSka obrt-US äadruaa in ZZ!aribor ersucht alle ihre Mit „Maridorer Zettung- Nummer v^'n T^ugust glieder sich am 31. August 1930 Punkt 6 Uhr früh, am hiesigen Hauptbahnhofe einzufinden, Mecks Be^uch«s der Grazcr-Messe und zwar auf herzliche Einladung der Gra-^r Innung. Tour- und Retourkarte (3. Kl.) sowie Legitiinotion Din 75.50 pro Person, welche alm Bahnhofe, oder beim Reisebüro „Putnik" besorgt werden kann. Reisepässe müssen in Ordnun;^ sein. — Der Vbmann. * Heute und «argen zwei Aabarett-Abende in der Mlika kavarna. < * Gut« Verdauvna ^ halb« Wesu>»dlj«it! Bei Verstopfung, Darmträgheit verhülfen Ibnen zu leichter, normaler Ent-leerung. Erhältlich in allen Apotliekcn zum Preise von 8 Änar per Tchachtel. * Vestere Soft in der Oefsentlichen Attche am TlomAkov trg 6 in der A-Klasse m.t» tags und abends Din 6.30, in der B-Klosse Din 12.30,'in der C-Klasse Din 14.30. Tre-tet bei! Au» E»y» «in Bettagtr als „Dr. Macel"? Vor etniigen Tagen erschien bcini Besitzer Feticijan in Nova cerkev bei Bojnik ein unbekannter kroatisch sprechender Mann und stellte sich dem ^^sitzer als der ehemalige Skupschtinaabgeordnete Dr. Bladko M a-L e k aus Zlrgreb vor. Er erzählte, auS dem KranienhanS, wo er sich unter polizeilicher Aussicht befunden habe, entsprungen zu sein. Nun werde er von der Polizei und Gendarmerie verfolgt und sei hungrig und ohne Geldmittel. Der Besitzer erbarmte sich sei-.ner, beherbergte ihn und lieh ihm 20V0 Dinar. Der Unbekannte gab auch an, dah seine reiche Mutter in Apatin lebe und ersuchte den Belitzer, die Mutter abzuholen un>> nach Cclje zu bringen, worauf er mit seiner Mutter über die Grenze flüchten lverdc. Felicisan fuhr am d. wirtlich nach ?tpatin, ist aber noch nicht zurückgekehrt. Dienstag, den 26. d. abends begab sich der Unbekannte in Begleitung des Sohnes des Besi^rs Felicijan nach Eelje, angeblich um die Mutter am Bahnhof abzuholen. Der junge Felicijan besuchte in C-elje einen Verwandten nnd erzählt ihm die ganze Geschichte. Dem Verwandten wurde losort klar, das^ der Besitzer einem Betrüger zum Opfer gefallen fei und verständigte die Polizei, welche den vermeintlichen „Dr. Maöek" ver haftete. Bei ihm fand man noch 1240 Dinar. Der Mann ist nach seiner Aussage der Zgjährige Ziimmermalcr Jshann K r u c e-n e k aus Donji Andrijevci bei Slavonski Brod. Er bchauptete, geisteskrank u. mn 23. d. nach einer 14monatigen Jnternieruna aus der Irrenanistalt in Stenjovec entsprun gen zu sein, wo er bereits siebenmal interniert gewesen sei. Die hiei'ige Polizei hat die Aagreber Polizei um genauere Informationen über diesen Mann ersucht. c. vortritge über den Gebrauch von Leucht gas. ^as städtische Gaswerk in Celle l^t in den letzten Tagen in den Räumlichkeiten der tzaltung, verbunden mit einem Probekoäien, veranstaltet. Frau KosanoviS aus Zagreb erklärte tien anwesenden Damen in anssührlicher Weise alle wesentlichen Momente des öko-nomrsäien slochens und illuftricrtc ihre Aus X führungen mit dem Kochen eines auS vier Speisen bestehenden Mittagmak,le'>. Das Kochen dauerte knapp eine Stunde und es wurden nur 850 Liter Gas verbraucht. Die Tatsache dah das Leuchtgas das billigstc und prakti'scheste Brennmaterial sei, wurde also Vollkommen bestätigt. Eine Vergrößerung des Verbrauches von Leuchtgas wäre sehr wün'schenswert, nieil das städtische lÄas-trerk in diesem Falle imstande wäre, den voch immer ho-hen Gasprei? zu ermäf^igen c. An den beiden püdtischen volksschille» findet die Einschreibung der Schüler nni) Schülerinnen am Montag, den 1. September von 8 bis l2 und von 15 bis 18 Uhr sowi!: am Dienstag, den 2. September von 8 bis 1- Uhr in den beiden Schnlkanzleien statt, ^schulpflichtig ist jedes Kind, welches im ^ Laufe des Jahres 1930 das 7. Lcl>ensjalir i erreicht. Nnf Wunsch der Eltern und wenn die liindcr körperlich gut entwickelt sind,' werden auch jene ttinder in die Schule auf-! genommen, die erst im >hre W31 das sie-j beute Lebensjahr vollenden werden. ?l'l' Y'.lnnd des neuen Vell'^sch- -"'etzes enNällt de, Privatunterricht. Die ^ lmesse findet am Mittwoch, den 3. Eeptemver unl 3 Uhr Die neue Situation W« bleib! bo» Sraeb«is v»» Staaja? — Mroul« aus all«« S«Ue« — gagsilawl«« ist «»ch wirtschaftlich »«l« Feinb v«sl«r«ich» Fd. Die Verhandlungen von Bukarest nnd Sinaia sind vorüber, neue Verhandlungen stehen vor der Türe, viele offizielle und nicht offizielle Berichte, viele Ministerreden und Ministerinterviews sind publiziert wor» den. Der für die beteiligten Staaten ebenso wie für das übrige Europa wichtigste Faktor nmrde jedoch auker Acht gelassen: Die Vejchlitsse dieser fllr die LS^ng der virtsch«ststrtse s« wichtigen Konserenz find nicht verSssentlicht worden. Es ist darum einigermaßen verständlich, wenn sich die einheimische Industrie bedroht fühlt'UNd das Gesiihl der Unficherheit hat, umso me^ir, da sich die verschiedenen Meldungen vielmals widersprechen'und Deutungen ermöglichen, die nicht im Interesse des zu erreichenden Zieles stehen. A^r auch das Ausland sieht in dir H!e-heimhaltung der eminent wichtigen Beschlüsse eine Art Spitze und hegt Veftirchtungen, die nii^ am Platze sind. Tatsache ist, daß sich das Bild ^eit der Idee von Ztribske pleso iveit verschoben hat- Damals testand der Plan der Aushebung der W L«m »«»itiUt L>I>ll oilAtl. ?,l. 4^?0 -I >«»»<« D ! «07Z > Zollgrenz,^n jeneil Staaten gegenitber, die die Einfuhr der (!jetreideüberschüsse aus den Agrarstaaten ebenfalls erleichtern. Die Ioee beinhaltete keinerlei Spitze gegen dritte Staaten und halte für die Agrarstaaten sogar den Nachteil, daß sie g^wisserniaßen die Auf-'gabe der bis dahin bestellenden wirtschastS-politilchen Rick)tung in bezug auf den Schutz der au'fstreben^n Industrie tedeutete. <Äera-de an der Tatsache, das; zugunsten einer europäischen Sanierung der Gekanke der nationalen Iirdustrien in den Agrarstaaten sc-zusagen fallen gelassen wurde, b<'lveist die ehrliche Abficht der In tiataren die» ser Idee. Die daniit in Verbindung gebrachten 5.'i-Nisternamen sind auSreicheivd ernst die Seriösität ihrer Persönlichkeiten war eine gesunde Grundlage für den Ausbau !>er <ülrt-^chaftssanierung. Daß sich U n g a r n der Konser^nz nicht ail-geMos^n hat. daß die übrigen Staaten nunmehr eine Spitze gegen sich selbst erbut« ken, beweist, daß die Grundidee auf Hin)er« nisse gestoßen ist, die ihr>.'r Auc-sührung iin Wege staitden. Die Agrarparteien der Industri^'staaten, bei welciien bei Durcl"'ü)rung des uripri'u^i-lickien Planes sicherlich <'!ne Aend.!rllng der Politik k)ätte durch'ejührt weroen lönneii, sind l)ente wieder erstarkt, nnlsome'jr, n-v ihr natttrli6)stes G.^s.engei^^'cht in der Erportindustric die k beunruhigt ist „nd sür ihre Al)iaygel':ett' die bi'7l)er l)auptsäl1'!icl) in den Agrarstaaten zu suchen waren, siirchiet. Die Hnnde1sn?rtrngsvcu'?andlungdi^üllis^ al-z^eliro-ä)en wurden, ist ein Ben^cis dafür, daß man in Wen die Gehelmli2 tung als einen Asjrnnt betrachtet. In einigen Tagen wird sich die Situation aufgeklärt haben. In Beograd und in Bukarest wird man sicher an der Wiederherstellung des guten Einvernehmens arbeiten und trachten, einen Ausgleick) zu schaffen. T«r ^pe Ausgleich wäre a^r der, das i»ft«rreichifch.«ngarische Btindnis durch den Beginn van Verhandlungen, zum Zwetfe des Zusammengehens dieser bei» den Staaten mit Jugoslawien und Rumänien in der Frage des mitteleuropAi. schen Aollsrledens, zu sprengen. Die Agrarstaaten haben die Waffe des Boykottes. Diese Waffe ist gewichtig utld durchschlagei^d. .^»t der boykottierte Gegner einnial sein Absatzgebiet vinnen. ES ift heute nicht an der Zeit, Verhandlungen, die zu einem Frieden und zur Sanierung der europiiislhen Wirtschast siihren kitnnen, abzubrei^n und neue WirtschaistSkriege sind deshalb auch frivole Maßnahmen. In diesem Falle ist der Boykott aber die Waffe, die gegen Na6)barn angeiven^det werden muß, wenn dieser nicht die Bernunftsgrülvde anerkennen will, die ihn zu einem Zusammengehen mit einenl seiner größten Abnehnier zwingen und nlit Verträgen kokettiert, die eben diesem Abneh nterstaate den größten Schaden zufügen kön nen. Oeslerreich ist Amerika. Die Rücksichtslosigkeit der amerikanischen Wirtichaftsdi^tatoren ist auf eine gewifse innere Festigung der amerikanischen Wirtschaft zurückzuführen. Die i^fterreichische Wirtschaft kann aber alles eher, denn gefestigt bezeichnet ivevden. Wie iimner ein jugoslawisch - rumämsches Agrarbündnis auch auslsehen mag, es ist nicht gegen Oesterreich gerichtet. Man sympathisiert hier un«d dort mit Wien und es gibt ivenig Kaufleute in den beiden Staaten, die nicht llvnigstens eine Geschäftsverbindung in Oesterreich besitzen. Daran mögen sich aber die Wirtschaftspoliti'ker erinnern. Es hat keinen Sinn, wenn sie sich durch die ignorante Haltung ihrer Agrarier zu Maßnahmen hinreißen wssen, die ihnen in jedem Falle nur schaden können Großer Kridaprozeß in Beograd. Bor einem Jahre ift die bekannte Beogra-der Firma Boiiüö^Soldatovi«^ mit Millionenpassiven in i^onkurs geganc^en. Bor eineni B^ograder Gerichte findet jetzt geffen die beiden Inhaber ein Prozeß statt, da sie angeklagt sind, verschiedene Unterla!-iunI.'n in der Führung i-irer Geschäftsbücher bedangen zu haben und anßerdein noch kurz vor der Konknrsanmeldung Ware im Werke von elniii 7 Millionen Dinar bei verschiedenen Banken hinterlegt nnd ans dem Erlös ihren Fran?n und Berwandtell gv'gen >2 M'llionen Dinar ausl'ezahlt zu habi^'n. Der Prou'si i>er interessante Wendungen anzn-. nelnnen verspricht, dauert noch an. X De 1. staotlichz Iagdliundenusstellullg w rd am 31. August im Nahmen der Iagd-a»-'s^..ll!ZNI in Lsubisana (Mesieplatz) eröffnet. Die Messelegitimation l>erechtlgt zur lliUben ^ahrt auf Bahn- und Schifiahrtsli^ nien. ^-Zu hal-en in allen größeren Banken unt» b.'i den 5iartenstellen des „Putnik" uni 30 Dinar. X Reglement über die Aussuhrkontrolle. Im .Handelsministerium iv^rde eine Konferenz ü!bcr die beabsichtigte .Herausgabe des Reglements betreffend die Kontrolle der Aus fuhr von Trauben, Pflaumen, Pflaumenmus, .^anf und Paprika abgehalten. Die Konferenz einigte sich über den endgültigen Text des Reglements, der am 3. September zur Diskussion gestellt lverden soll. Sport früh in der Pfarrkirche statt, der regelrechte Unterricht beciinnt aber um Donnerstaa, den 4. September um 3 1!l>r früh c. Unglückssüllc. In Kuiartno ob Paki stürzte am Monlag, den 2^. d. M. der ünf-jährige Taglöhnersiohn Franz P r i m o-i! i L so unglücllich über die Treppe, das^ er sich den rechten Arui brach. — In Med-loci bei Celje traf ein Arbeiter ani 25). d. während der Arbeit den 41 jährigen Arbeiter Josef Rojc zufällig mit einer Visenstange und brach ihm den rechten Arm. — '.'lm d. abends wurde der 25iährigc Wagner Lukas .<>> a v a l a r aus Lcvec bei ^elje auf dem Heimwege von einigen Burschen überfallen: Ein Angreifer versetzte ihm uiit c nem Pfli^'ck ein^'n wuchtigen Hieb anf den nnd zerriß ihm die Kopfhaut. — Die Verletzten wurden i« das hiesige !>iran-kt'nhan<' geschafft. c. Ein Fahrradmarder entwendete am Dienstag, den 2l>. d. M. zwischen IL l>nd i? lchr aus den« Flur des Gasthauses „Zum ^''irschen" aus der iiiönig Peter-Straße ein Z^ahrrad, Marke „Puch", im Werte von wl>0 Dinar. c. Diebstahl. Ans der Textitsabri? „Met-ka" am Untcrl.chnhos bei Celje wnrde am Montag, den ?ü. d. M. nachmittags von einem unl'ekannten Täter 3l) Meter Rohseide im Werte von 500 Dinar entwendet. tlm den tlnttrverdandspokal „Maribor"—„Primorje". Kommenden Sonntag werden in Lju^-ljana die diesjährigen Wettkämpfe uni den Unterverbandspokal zu Ende gesirhrt. In die Schlußrunde qualifizierten sich bekanntlich „Maribor" und „Primorje". Das Treffen begegnet schon insoferne einem geval-tigen Interesse, als es „Mardbor" vor nicht zu langer Zeit gelang, mit einem Bombensieg von 6:1 ihre Gegner abzufertigen. Die Niederlage wirbelte damals bedauerlicherweise großen Staub auf, da „Primorje" alles versuchte, um die Annullierung des Spieles zu erzwecken. Schließlich wurde der Ausgang vom Verband doch bestätigt, «sodaß es nun den Akademikern eine neue Gelegen heit bietet, wieder ihr Können am grünen Rasen nachzmveisen. Die Weißschwar^^n stehen daher vor einer durchaus nicht leichten Aufgal)e und wevden wohl alles auZ sich herausholen müssen, unr ihre Ueber-legenheit nachzulveisen. : Zu den Framnwettspielen nach Prag wird Jugoslawien eine zehn'köpsige Bertre« tung entsenden An den Wimpfen n>erden sich u. a. !>ie Leichtathletinnen B e r n i k). Santel und Tratnik aus Liubljani' beteiligen. : Die Jugoslawische Rationalmannschask, die mit größtem Erfolge unsere Staatsfarben in Montevideo vertreten hatte, be» findet sich bereits auf der Heimreise nach Europa. Die Manns6)aft trifft Sonntag abends in Lsubljana ein, wo ihr ein Empfang vorbereitet iverden wir'd. : Tilden noch immer der beste. Beim Ter» nisturnier Newport trafen Tilden und A l l i f o n im Endkampf zusammen. Alli-son war ldurch einen Sieg über Lott mit 2:6, 6:3, 7:5, K:3 ins Finale gelangt, während Tilden von .Hunter w. o. erhielt, der n^gen einer ^^erletz-ung nicht antrat. Tilden schlug Allifon 6:1, 2:S, 5-7, S:«, 6:4. : Ein Gportzuschauer tödlich getrosse«. In einem Ort bei Mayen (Eifel) rutschte beinl Kugelstoßen einem jungen Mann die z Kugel aus, flog in die Zuschauermenge und traf dort einen löjährigen Jungen so unglücklich am Kolzf, daß er ^wußtlos vom Platz getragen wurde und bald darauf starb. : Tildens TenniS-Weltrangliste. William Tild^'n >)at dieses Jahr als erster eine Weltrangliste herausgegebei^, in der er selbst r.a» türlich nicht figuriert, da er sich bisher nie selbst flassifizierte. Nach seiner Meinung ran gieren heute die besten Spieler der Welt wie folgt: 1. Borotra, 2. Cochet, 3. Allison, 4. Doeg. 5. Lott, 6. Timiner, 7. de Morpurgo, 8. Nigers, 9. .Hopman, w. Moon- — Damen l. Wills-Moodv, 2 Außem, Z. Watson. 4. Jacobs, 5. d'Alvaraz, 6. Nuthall. : S. K. „Sooboda". Zivecks Aussprache über die bevorstehende zehnjährige Bestandesfeier und die damit verbundenen Spiele werden 'sänUliche Spieler und KluibmitGlieder überhaupt, eingeladen, am Freit-ag, den 29. d. um 20 Uhr im nenen Klnöcheim, SloniSkoo trg 6 (A'rankenkasse) zu erscheinen. Vek)ufs Inventaraufnahme sind wegen Neuanschaiffung van K'lnbrequisiten sämtliche Utensilien mitzubringen. — Die l^ektions-leitung. : «Schachtlub „Svoboda". Nun ^lat auch dieser Klub, dem vorwiegend Arbeiter angehören, mit seiner Tätig-teit begonnen. In 'einem neuen Älu>bheini ani SlonlKko'.i trg 6 ^.^rankenfassegebÄude) fiivden jeden Dienstag und Samstag ab 20-Uhr Schackzabende statt, worauf bald ein Turnier folgt. Neue Mitglieder sind immer will'kommen. ..Maribo«r NUMNtt VM 'M7t> Gesichtern". Beide haben sie den BetAang jener unheimlichen AHMdert'ichkeit, die ein wesentliches A^mal aller Chaney-Filme war. Chaliey ohne MaSke konnte nmn sich nicht vorstellen. AmeriVmüsche Meld-ungen wissen sog«r, daß es ihm tontrakt^ch verboten war, sich M>as?e photographieren zu lassen ;sofort nach deS Ta^ Filmarbeit er all<>^N'>ltch auf seine Farm gefahren, eine Stunde von Hollywood entfernt .«nd dort habe er in Zurückgezogen^it gelebt. Weim man da auch ein wenig die amer^-kmbjche Nimbus-Roklame in Rechnung zieht, so bleibt es doch richtig, daß man von Eh«-ney an fich sehr wenig weiß, daß man ihn im Film immer nur als -einsn gänzlich anderen AU sehen bekam. Chaney war an die Maske gebunden, sie war ein grundlegender Vostandteil seiner Kunst und gewiß jener, den er am besten von allen bcherrschte. Wie er „Maske inachte", das allein war «ine Seh^swürdigkeit. Mag ^n.. daß der Un-gowöhnlichseit lseiner Gestalten ein ^upt-anteil an Chaneys schauspielerischer Mrkung Mkam, daß er es «i^n leichter h^te. nur als harmloser Artist welenSfremideS Grauen ein Auistößen — er wußte diesem Grauen doch immer andere Seiten abzuigewirmen, er verfügte üter ein so vieMtiges Register der UnHeimlichkeiten, wie selten einer, und darin unters<^d er sich von dem (b^onderS in ie^er Zeit) eintönig gewordenen JanningS. Ghaney war Schauspieler im «besten Ginne des Wortes, war das, was örtlic!^ Dialekt- fmesse einen „Versteller- nennt. Tr verzichtete bam»f, sich dem Beschauer mit eimr der mann zugänglichen Ulltag»tr<^k zu nähern. Er machte den Umwog t»er exotische Kulisse, er verbrauchte sein Temps-rmnent 'kl hundert Unwahrsch^inlichkeiten — aber er tat es mit solch derferserhast« Hingaibe, daß zn« Schwß ^ch immer so etwas wte Kammer der Kreatur zmn Vorschein kam und uns zutiefst anrlö^e. Tha-neyS Quaflmodo im „Glbckmr von Notre-Dl^", sein ,Manwm der Oper" und seine menschlil^t eindringlichste Rolle a-lS „Man^, den man ohrseiigt" werden immer zu dev GiPifeljetswngen filmischer DarfbelkmgSkunst gszMt wevdim müssen. In einigen Ulmen Jdiot"^ „Alo^o") ist er diesen Leistungen noch nahogelammen, zuletzt verflachten seine FMne immer mehr, wmden manch mal zmn übelsten WildweMtsch, aber man spitvt« noch aus der al-bernsten Rolle das ungeheure Temperament beS slPtelAOessenen MmmeS mit den taufend MoSlen. ?kln wird ihm die letzte ab^pommen werben, die Totenmaske. Sie wird ein starkknochiges, fal tigeS, hartes Gsficht zeigen, daS sein Träger nienmls gosptolt hat. Bielleicht war eS seine große Gesucht, vielleicht wSve sie ihm noch erfüllt worden — vÄeicht mich hätte der Tonstlm schon zu Lohzeiten E^eyS Karriere beendet. Er starb an dett Aolgen einer Kehlkopfopevation. ^ VI« vvrsntliGr sseetvIolO doomlet. ^u» vavreutk. ?l. 6 . virä deriedtot: vis vavreutker ?est»plel« «eben deute mlt «äer ^uktülirunss ^o» »p»r»jial« ru Ln«!o. Xuek »m lotkten v»r äa« N»u« volktRnckli »ui-verlraukt. -i^ 8. I. 7»a«Iov» 6er lzorvorraxenösto Vertreter äe8 Klassirlsmu» in 6er russiscli. ^üsllk, virä in etner in p»ris erscdivnenen A^ono-«r»pd!e von l-. 8»b»nejvv als 5^en»ek un6 ^u»iker einsekonä «evüräist. (8. l. 's»»»» jev, ^V8ll o -tvoröestv« i vospominsnij» o Äsnl. Verl. 1'tUr.). XI» eliem»ll?er Lckliler unÄ lnttmer ffreanä 6e8 Xomponlsten vslü S»d»n«jvv viel ke»ekten»vert«» unü Tum «rMsll l'sil Unbekannte» von 7»nelev» Scdaiten. XnIedauunevn» keeeinuneen mit «ei»ti«en QrüLsn. namentllek mlt 1'olstol, Kov5l^il unä Slrrabin. lu er:5üiilen. ^ Hl»» PMnIiVllt llommt vl«6»r aaoli Xo-Oer LrlolT. 6o« öß»» Rsinkarät mlt »einer »Neäerma«»—ln»»ent«r«»T »m lrLl. 'skeater l» Kop«vk»»«i Uel»»bt d»t, veranlaS- te 6le Direktion äe» V»?m»r-11»vater» I?eindar6t ew»ula6«n, in äte»vm >Vint«r Somerset I-u»t»l^eI »Viktor!»« Z!u ln-»eovleren. vi« Hauptrolle Mlrä 6er bekannt« »ed>vo6i»cks Schauspleler Qüsta Lkmann »Vielen, vie XuttlUlninT vtr6 vorau»»!ebtll»d in 6er >Voidnackt»ttit »tstti!n6e». ^ Vledeeelnfichrnng der Seneralprsben ln Vxtmpest. Äe Budapester Theaterdirek-toren ha^n, wie uns telegraphiert wird beschlossen, in der kommenden Spielzeit die ab geschafften Generalproben wieder einzuführen. GS stellte sich heraus, daß die Beseitigung der Generalproben mit großen Nachteilen verbunden ist. ZSauernregela für l!«i Veptnnder 8optomder-(Zevltt«r »ln6 VorlLutsr von »tarkem >Vln6. 8t. Wed«l»->Veln vlr6 Norrvn-V^eln »ein. 8t. (Zallu»-Wein t»t vauvrn->Voin. I»t'» »m Lilchent»«« sekün. 6ann vir6 auel» «ut 6sr ttsrd»t de»tek'n. 8eptemder6onnern propd««it vielva Lckne« -ur ^etlimtel,t»»«it. ^ V^a» 6«r Xuirust nielit koelit, vir6 6er September nlelit braten. — l»t'» am l. September liübeeti rein. vir6 » 6«n xan-en 5«oa»t so »ein. >V!o 8t. Lsiäi. »o i»t e» ^ >Voeken lan«. — l»t 6i« Necl,!»-leber 6er dalls ?u breit, vorn »plt>, nimmt karter >Vinter lanee ?v!t in Vv»lt«. — vliist .lakobu» veive >V0lkeben in 6>e N0k'. »ln6'8 ^interblllten ru vielem 8el>nvo. — lakodu» in »onnondviler vestait maebt un» 6ie ^ei!»> nacbt kalt. — I^eenet'» am AitledaelistaU, »o iolet ein mil6er Linter «aeli. — >Venn A^»t-tliSu» veint. »t,tt laodt. er »u» 6em >V«in Vit Ltti? mackt. ^ Lin Nerdst. 6or vann un6 kiar. l»t «ut iür» nKcl»»te .?»dr. — 8o viel brüste vor >Ven»ol»l»u». »o viel naell pkilip-pi un6 Iktkobi. — Vrinxt St. l^lickel I?e«vn. kann man im >Vinter 6vn pel? anlvlren. — klerd»t«e^itter bringen 8ellnee, 6oeli 6em nSedsten kein >Vell. — Xn September-resv» ttir Saaten uk6 lieben l»t 6em Lauer Telelksn. —> 8ln6 ILurvüeel naoli b«liel,»eli» Nock l»i«r. liaben bi» >Velknaokten lin6 >V«t» ter vir. In vielem Nerb»tosnebvl zeb' ein 7eteben von vielem >Vinter»ciine«. — Spät« I^osen im (Zarten, »ebvner k1erd»t. un6 — 6ar ^Vinter IRSt vartea. l. Der Geptenche» mahnt uns daran. Rel« ler und vodenrümne vor den nun kvld ein-setzenden Herbststüemen und Dauerregen zu schützm. Fenster zu. Dächer in Ordnung, «uch Wntervorrüte — Aohien, »artoffeln — find zu beschaffen, will man nicht später bei ungilnlstigeren WitterungSverhültMen mehr bezahlen. Dunkle HauGuren find bei eintretender Dunkelheit zu beleuchten: für Schaden, der dadurch ^tstvht, dah infolge Finsternis ein Mensch verunglückt, hat der dasür Bevantwortliche aufzukommen. l. «e «Ir» da» Herhft»etd minus (Güdargentwien) sank. Ufo «in zveislello» toller Sommer, «ich auch an fmecht^rst« lkatastrophen! Sehr oft folgt auf einen nassen Hochsommer ein freundlic!^r, milde« Herbst; der Wein verlangt allerdings noch recht intensive Wärme, foll die Ernte befrie-diMl. Auch für Kraut und Rüben und daß Obst wären «in paar recht warme Wochen nur zu wünschen! U«er Aoiege«. Tin Opernsänger erzählte vo-n seinem solg bei den Salziturger Festspielen. „Nach n«iner Arie", sch^ß er, „iKirt es Beifall gesegnet " — ,,Na", machte «in Mischer ltol-lege, „den Regen in Galzbu-vg 5enn' i^ Den nennt man bei u-ns S^rll Weil er k dlwn ist!" .Xteüeee PLVQL01' un6 :rstu» an6ero l'vven. Fabrikate 6er besten 6eut5oken unä tranrü»i»ellen l'gbriksn bekommen Sie bot 6. » o. r. — klarldor. ?attenbacbova 14. 114U Gestrickte liletder in allen modernen Farben in größter Auswahl in d. Strickerei M. V ez? ^ a k. Maribor, vetriulSka 17. l»«88 Die schönsten Anflchtekorten »en Mariter empfiehlt Verlag y. Novak» Go-SpoSka ul. 9. 7SS0 EinfaNilienh«» w der ^dt oder nächster Umgebuna. mit etwas Garten, zu kalten gesucht. Antrüqe mit PveiS unter „HauS 6<>- an dte Ber«. UVV GGGGGGGVGVV K « » fe ewlW WiWienS Offerte mit Pvei»an<^ u»t«r .Pveßobst" an die VÄw. 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