EchrtMN»,: 1ht|n4|rH|q fUntrl|8|ci( . . . » 3 T* . .1 Hl . . » It'M »Kl € III i Bit äatUBinii tat (nfi DmiIM , . , , » 1H» RnMQfli . . , R I — fanjäM« ....«»-«uililni . > . ir— Brt lallu) rr|mi Ich ttt «B|t«tt2ttriiaaMt UJcifi Wt Recht ein Denkmal der Schande gef tzt worden. J)ie schwankende Hrde. Steht noch die E de fest in ihrem Grunde? — Eo ist man versucht, mit dem Dichter zu fragen, wenn man die fort.'esetz:« Kunde sich vor Augen bäl» von Erdbeben, die überall in letzt» Zeit sich gezeigt h be». Und zwar nicht nur in Gegenden, die herkömm ich von vulkanischen Eruptionen «nS damit in Zusammenhang stkhenden Erdbewegungen he'Mg« sucht werden, sondern auch in fast «ruhig-n* Gebenden. Haben doch de Gedrete de« NonSdergeS und Judikarien» Erderschüiterungen zu verspür, n. auch cu« Vorarlberg wurden vor einigen Tagen Erdbiben gemeldet. Man wird über diese Erscheinungen ruhiger denken, wenn man sich vergegenwärtigt. daß selbst in Gebieten der Erde, die seit Jahrhunderten und vielleicht Jahriausenden von Erddelien nicht mehr humgesucht sind, die Erde nicht in eigentlichem Sinne fest ist. Fast überoll bewegen sich die Meeresküsten aufwärt« oder abwärt«, wenn auch so langsam, vaß der einzelne Mensch in feinem ganzen Leben nich'« d> von me kt. E neS der de» rübmtesten Beispiele ist oie ikaiivinniche Halbinsel, die sich in einer geniffen Schaukelbewegung h sin der, indi« sich der südliche T il allmählich hebt, während der nördlich« sinkt. Ferner gehört hierher die Erscheinung im Golf von Neapel, wo sich an den stehengeblikbenen Säulen de« Serapis-Tempels von Pozzuo! nachweisen läßt, daß sie in alter Zeit Hier eilige Beweisstücke: . Da« für Untersteiermark bestimmte, in Laibach herausgegebene Hetzorgan »Sloventki Stajerc* reizt» in »iner feiner letzt«» Nummern wi»d»r in der em» pörendsten Weise gegen die deutschen StaatSbeam-t«n und fordert« die slowenischen Bauern auf, sie sollen, auch w»nn sie gut deuifch könn»«, mit d»n StaatSdeamten im Amiiverkehre nur slow«n>sch sprechen und nicht di« „Faulheit der dummen und boShastn deutschkn Staaisbeamlen unterslütze»". An «in«r anderen Sülle heißt t«: Di« Schönsteiner Deutschen sind: Kaufmann Werbnigg, Bäcker« ifter Gaude, Laufmann Or«l, Müller Brifchnig, Fabri» kant Franz Wofchnagg 4 Söhne, Arzt Dr. Lichten» «gg«r, Gastwirt Breßnik. Gastwirt Hauk« und an» der« Slowene»! Diesen deuischen Ludern den rück» sicht«loiest»n Kamps! Hungert die dkutsch« Brüt autl An einer anderen Stelle schmäht da« Blatt den Pettauer Gemeinderat, weil dieser unter an« deren, für die Südmark und jüc die evangelische Gemeinde je 50 Kronen bewilligte. Besondtr« Bürgermeister Ornig und Dr. von Plachki werden hi'bei angeflegelt. Daß in der g'eichen Sitzung üb.'? 200 Krone» sür Dachreparaimen an der Pettauer Siadipfarrkirche bewilligt wurden, daß ferner.gerade die Familie Ornig schon außerordent-lich viel sür di« Kirche getan hat — unter and«rem widmet« sie der Kirche «in gtmalle« GlaSfenster im Werte von 2000 Kronen — dü« vergißt daS slowenisch kler kale Hetzblatt anzuführen. Dir Südmark ist nach dem La bacher Hetzblatt« «ine ver« fluchte Feindin der österreichischen Slawen. Von den dem G-meinderale angehörenden deutschen Staatlb»amt»n heißt e», man solle sie mit einer Peitsche au« ihrem Amte jagen, alle übrigen soll M5N solange brykottieren, bi« ihre Frechheit (!) sie vtrlüssin» habe. — Die „Frechheit* d«r P«ttauer Gemiinderät« ohn« Unterschied ihre« bürgerlichen bi« zur Hälfte unt«r Wisser gestanden haben müssen, weil sie bi« zu «in«r gewissen Höbt von Bohr» musche!» angesressen sind. Im letzten Sommer ist durch die Beamten der geologischen Land«Sunt«rsuchung der Bereinigten Staaten sestgest-llt worden, daß auch im Süd«n von AiaSka Derartige Bodenschwankungen sta»finden. Si il 1899 wurde die vorlipe 'l liste in ver Gegen) de« Sr. EliaS- un!> Schönwetter-BergS von einer Rt'he kräftiger Erdstöße detrlffen. Ihre Wir» kung z«igt« stch namentlich in keseuienden Vtiände» rungen de« großen Muir: Gleicher«. Der ganze unfitlftii nve Muir-Fjoid war von Eiömassen er» füllt, die gewaltsam von d«m Gletscher adgebrocheit waren. Die weiteren Forschungen habkn den Nach» wei« gel.efer', duß die Küste in der G.'gend v«r Bering,Bai und d,« großen Russell Fjord« durch die Erdb'b.n ouisallenpe Be-än^erungen erlitten daben. Die Beweise dafür waren ebenso manni,^« fach wie zi v^'rlSssig. A>'«ge^prochen« Str. ndlin-en waren wehr ocier weniger hoch über den M «r«S-spiegel hinai-fgehoben, vom Meer ausgewaschene Höql»ns,en zeigt»» sich in beträchtlicher Höhe, und am User selbst waren neu« Risse und Inseln er» scki nen. Ferner fanden sich Seetiere und 2««-pflanzen. letziere nach ihnr Entwicklung nie mehr al» 'ünf Jahie alt, der jetzigen Zone deS Strnn'e« entrückt. Auch die Eu^ieborenen de« Gebiete« traten als Zrvgen für die Tatsächlichkeit solcher Veränderungen ein. An anderen Stellen waren Berufe« besteht au«schli«ßlich darin, daß sie über» harpt leben. Auch gegenseitig bedenken sich die „komman« dierenden Generale* der windischen Presse — Kaiser Wilhelm II. hat diese« Won geprägt, allerding« mit Anwendung aus die am«eikai ischen Zeitungen — mit Li»btn«würhigkriten. di» auf den Ton in der Schnap«bude gestimmt sind. So schreibt »Slov. Narod* in sei er Bla»s»lge vom 14. d. M. von den Wiadisch-Klerikale»: „Sie find sähig jeder Lumperei und Schandtat, sie sind nicht würdig, daß ein ehrlicher Windischer sie an» spuckt; diese Lumpen und Bandit»?, diese ekelhafte» V»rrät»r." Fast in j»der zweiten Zeile kann man den Ausdrücken: Gauner, Lum p oder Sin gen* räuber b»g»^nen. Der „Slovenec" bl ibi natür« lich nicht« schuldig und b,i »in»r Blumenlrf» könnten wir auch hier »inen duftigen Strauß winden. E« möge sür heute aber sein B wenden mit einer Stelle au« dem „Domoljub* haben, die allerding« k.ästig genug ausgefallen ist und die also lautet: .Nieder mit den Liberalen! Auf den Boden mit den Fein» den deS Bauer»! Zerstampft da« Gesinde! der selbstfüchiigen Ausbeuter!" Welche Gesühl« di« Günstlinge der Wiener Regierung für Ö sterreich heg«n, erhellt wohl um Besten aus folgender Uebersetzung aus dem „Slot». Narod*: „D«r öftkrreichische Gesandt« am seibi'chen Hose .st eine furchtbar lächerliche Gestalt. Gestern besuchte er den L»i!minist»r Äru c und sprach ihm zum zweitenmal« den Wunsch der österreichischen Regierung au«, daß Serbien Kanonen con den österreichischen Skodawerken kaufe. Weiter« ver» wahrte er sich dagegen, daß Serbien in Bosnien der Revolution in die Hände arbeite und die dortige Bevölkerung mit Waffen versehe und end» lich le<.te er !kerwa!:rung ein gegen du get,ä sige Erniedrigungen der Küste bemerkbar, denn da« Meer war bis zur Zersiörung von Wäldern läng« der Küste vorgedrungen. Der Russell-Fjord, der di« Beung«»Bai in« Innere fortsetzt, fällt mit steilen Gehängen zum Meer ab un» « hält vom Maffi? de« St. Elia«b-rge« den Zufluß von drei großen El tichern. An diesen Bergkülten de« Fjord« waren bi» Schwankungen de« User« besonder« g«. ken-zeichnet. Einige Teile schienen keine Verände» runden erlitten zu hab:», irähreno andere 10 bi« 15 Meter gehoben waren. Derartige Umwälzungen sind r.atürlich nur möglich, wenn Zerreißungen und 6>ö ungen ttt FelSmassen selbst erfolgt sin>>. Di« S.nkung der niederen Küst«n wurv« auf höchsten« 1 .bi« 2 Meter berechnet. Diese Forschungen sind darum wichtig, weil sie zeigen, einen wie großen Einfluß Erdbeben auf die Gest.ltun^ von Küsten und namentlich wohl von Fjordküsten auszuüben vermögen. Sie ge» währen aber '>-ch einen interessantsn Einblick in die Natiirgewa^ten, die geeignet sind, der Erd« den Begriff deS Festen. Unwandelbaren zu rauben. Zwei ZZitder. Furchtbare Erregung herrscht in den um den Vesuv derumliegenden Ortschaften. Die traditionelle Sorglosigkeit der Bevölkerung ist unheilvoller Ber» zweiflung gewichen. G uppen von Furcht erfüllter Seite 2 Schreibweise, in der sich die serbische Presse Oesterreich gegenüber gefalle. Ist diese» Vorgehen de» österreichischen Gesandten nicht außerordentlich frech? Serbien soll seine Kanonen dort taufen, wo Oesterreich befiehlt! Leiiminister Gru c hat dem Gesandten eine gute Antwort gegeben, indem er erklä te, Serbien hab« e» nicht nötig, die Revolution in Bosnien vorzubereiten, weil die österreichische Regierung selbst der beste Agitator gegen die österreichisch-ungarische Monarchie sei.* In dieser Weise macht man in Laibach öffent-liche Meinung. E» darf öff ntlich zur Vernichtung der deulschenLuder, zur Au»peitschung der deutschen Beamten aufgefordert und die Verrufterklärung über deutsche Geschäftsleute ausgesprochen und üderdie» die Eiltrüstung üder bi* außerordentliche Frechheit österreichischer Gesandter, die pfltchl-g'wäß da» Interesse de» Kaiserstaate» wahrnehmen, zum Aufdrucke gebracht werden. Und ein Volk, da» sich dergestalt in sein«? Presse mal», wird von den ® i »r Staatsmännern noch großgezogen und aus-gepäpelt. Heschichte des Turnvereines Hissi. Von Turnl'hrer F. Porsche. 12. Die VereinStäiigkeit von 1900 bi» Ende 1905. In der Haup Versammlung die am 13. Jänner 1900 abgehalten wurde, ging au» der Wahl folgender Turnrat he:vor: Dr. Edwin Ambro » fit sch. Turnwarte Ferjen und Ranicher. Säckel« wart Joses A li, Schriftwarie Otto Ambrosisch und K»rl HauSwirt, Z^ugwart Adolf Wresch, Ecsatzn.änuec P echtl. Hau»baum und P^ektor. Dr. Edwin Ambrosttsch schenNe dem Vereine ein Bild de» Turnvater» Tisch. Bei« Gautnrnsest« de? Ostmarkiurngau«? in Wiene-Neustadt war d lo Ambrosilich, Säckelwart Joses Arlt, Zeugwart Haulenböchl. Eriatzmann-r Robert Zangger, Jlke und P autz. Der neuernannte Bc>lk«fchullehrer Ferd. Porsche wurde am 1 März al» VeriinSiurnlehrer angestellt. Dem Lehrer Wolf wurde sür fein« auf-opfernd« Tätigkeit bei der Erteilung de» Turn-unterrickie» der beste Dank ausgesprochen. Sprechwart Ferjen fchenkte de« Vereine Iahn» Werke. Lern- kommen und geh n. D e Kinder weinen. Plötzlich dringt durch da» leise Rieseln de» Aschen-regen» feiner Gesang. Em barbarisch b malte« und fcou einem Heilignschein umgebene» Haupt wird sichtbar. Endlich erblick> man die Trager. E» ist die heilige Anna von BoSco trecase, die von der Beschwörung der Lava heimkehrt. Ein Hausen von betenden und Litaneien si genden Frauen folgt iö r. . . . . Dort hinten sieht mau dir ersten Flamme» der Lava; mit langsamer Sch heil bewegt sie sich vorwärt«; jede Minute einen Meter! Mit entsetztem Buge folgen die Bauern dem Forllaus,n de» uner-billlichen Glutstrome?. E n Meter noch trennt sie von d-n Weinstöck-n. E-ne Minute, lang wie ein Jahrhundert, vergeht: dann langt der Fenerstrom an. Die Weinstöck- streck n sich, krümmen sich und verbrennen wie Streichhölzer. Ein herzzerreißende» Schauspiel. Di Lava fließ» weiter. Jetzt ist st? bei den Kastanien Die stolzen Baume brennen wie Zunder. Die verbrannten Garten gehö en jenen Bauern, die bet n, weinen: die nun voller Äerwünschungen ihre Fäuste au»sttecken geant die heilige Anna, die dem Feuerstrome nicht Einhalt gebot, die nicht» zu retten vermochte . . . In San Giuseppe d'Ottajano geht ein dichter Schlackearkgen nieder. Der P'arrer mein», «ine Bitimesie in der Ki ch« kö nte die Gefahr be-schwören. Er läßt die Glocken läuten. Mi» ver- ! zweifelnden Mienin strömen die Dorfbewohner zu-sammt«. Die Kirche ist ße'rängi voll. Apalh>>ch murmeln die t^läubinen die G be e nach, di» der Die Tumhalle wird neu hergerichtet und mi» den nötigen Geräten neuester Art versehen. Die Lohe wird entfernt und in der Halle ein Fußboden geleg«. Zur Pflege von Turn- und Jagen spielen erhält der Berein da» Recht, die Festwiese zu beniiyen. Aus dem 10. KreiSMrntage de» XV. Turn» kreise» (Deutschösterreich) wurde die bekannte Arier-satzung beschlossen. Am 6. Juni unternahm der Turnverein mit den Mitgliedern des deulschvölkischen Gehilsen-vereint» ein n Ausflug nach Gonobitz. An dem dortigen Volksfeste wurde da» Schleuderoallfpiel aufgeführt. Beim Gauturnf.fte in Maibarg am 29. Juni beteiligte sich der Verein mit einer Musterrirz« und mehreren Wetturnern. Turner P r e k« o r erhielt im SechSkampfe eine belobende Anerkennung, P l a u tz und T e i ch t m a n n ginge > beim oolks-iuml chen Wetiurne.i als Sieger hervor. Die al»»,, Turngeräte wurden der deutschen Schule in Hochene.'.g geschart. Turner Aloi« von Krie'suber machte dem Vereine eine H >ntel im Gewicht von 24 kg zum Geschenke. In den Turnplan deS Vereine« wurde das Mädchemu nen ausgenommen. Im Oktober turnte bereit» eine Privaiabtnlung. D'eselbe bildete den Anfang deS Mädchenturnen« im Eillier Tucnoerein. An den Leibesübungen nahmen die Mädchen mit so großer Begeisterung teil, daß im selben Jahre zwet Abteilungen eingerichtet werden mußt n. Am 20. November wurde die »»»eingerichtete Turnhalle durch ein Schauturnen eröffnet. Am 30. Dezember 1901 fand Die Hauploer-fammlung statt. Gewählt wurde folgender Turn-rat: Spiechwarl Max R a u s ch e r. Schriftwarte Professor P echll und Oiio Amb:ofi ch, Säckel-war» Josef A lt, Turnwarte Karl Ferjen und Franz HauSbaum, Zeugwari Jof:f Hauje.ibichl, Ersatzmänner Spechtler, HauSwirt und Pr ktor. Am I. Februar 1902 wurde mit d.m Rad« fahrerver ine gemein'chafilich ein Bull abgehalten, bei welchem jeder der Bereine eine große Summe zum Fehlbeträge beisteuern mußte. Turnerisch tätig wa der Verein am 30. März in Abb^zia, am 15. Juni beim Bezirkiturnen in Peiiau, am 29 Juni beim 40jähri,ien GründungS-se te in Marburg, am 20. Juli beim KreiSlurn-fest! in Lmz und am 10. August vei« Schloß-bergseste deS GewerbebundeS. Am 20. Mai wurde anläßlich der 40jähci„en Gründungsfeier deS B reine« eine Turnfahrt nach Tüff r unternommen, zu welcher vie Nachbarturn-vereme eingeladen wurden. Da Sprechwart Rauscher feine Stelle nieder-gelegt halte, wurde in der am I I. Juni abg«-haltetien auß rorde Ulichen Hauptversammlung Karl Ferj » zum Odmann gewählt. Der Verein zählte 48 ausübende und 22 unterstützende Mitglieder. „Padre* mit monotoner Stimm varjprichl. Stun« dcu veccmneo. aber der Sletnre^en läk» »ich: nach. Fußhoch schon laste» die Schlackenmasse aus dem Dache der Kirche, aber niemand achtet der drohen-den Gefahr .... u td wäzcend oer Priester de» Gläubigen die Sialue de< heiligen Antvnu« zeigt, ».in da« grauenhafte Eieigni« ein: da» Dach der Kiiche stürzt ein. Der Piarrer hat eS leicht; rasch ist er in der Sakristei. Die Meng' ad.r. die z>m HauptauSgang« drängt, ist verloren. 200 Personen werde» vom Aschenregen begraben, der b,ld drei Meier hoch all:S bedeckt. Sieh^ns, wie sie sich d m AuS-.ang« zugewendet, werden die Unglück.ichen nach Stunden als Leichen aus dem Schulte hervorgezogen .... der heilige Antoniu» — er Hai auch ver- sagt l Die überirdische Hand, die, wie wir so oft hören, stets ihre Finger röhrt, wenn e» sich um die Bestrafung „böjet* Mensch n handelt, ha» di Smal, da si „Gute" schützen sollte, ganz versagt . . . . W>rum wohl? Viele Hunderte sind elend zugrunde gegangen, die sih rechtzeitig hätten retten können; viele Tausende vaben nich»S mehr ihr eigen, al« die Kleiderfeyen am Leibe, obwohl sie manch? H »bselig-leiten häiten in Sicherheit dringen können . . . . Sie haben übermenschlichen Mächten mehr vertraut, als der eigenen Krall! So will es der Katholi-zt»muS! U sie mußten S d«nn e la'ir-n, daß Bete > und W neel' nicht» ist, wenn c« heißt, selbst die Hände zu rühren. Nussier 31 Am 2l. Juni fand ein Schauturnen der Tuntschüler deS k. k. EtaatSgymnasium« statt. Am 23. Sepl>«ber fand auf der FeNwi«te in Ctlli ein BezirkSgruppenturnen de« 8. uuü 9. Turn-bezirkeS statt. Beim Sech«kampfe erreichte Tarier W lhelm T e i ch t m a n n den 2. und Paul P l a u tz den 4. Steg. Im volkstümlichen Drei-kämpfe ging Teichimann als 1. und Plautz als 2. Sieger hervor. Da« Bezirksturnen und die sich daran schließende Festl.ieipe verlies in großartiger würdevoller Weiie. Am 15. Oktober fand die Enthüllung deS JahnkenkmaleS i» Gcaz statt. Bei derselben war der Berein durch eine Abordnung vertreten, w.lche an den Stufen deS Denkmale« einen Etchenkranz «ii Schleife niederlegte. Zum Jahndenkmale spendete der Berei» 50 K. Am 23. Oktober wurde eine Jahnseier ab-gehalten, in welcher Turnlehrer Porsche zu« 50jährigen Gedenktage deS Tode» JihnS eine Gedenkrede hielt. Zur gründenden Versammlung deS Turn« vereine« in Trieft ward eine Glückivunschdrahiung abgesandt. Otto von Sonnenburg widm l« dem Verein» ein Lichtbild von der Ehrenurkunde de« Turn-lehrer« T sch. Am 1. Oktober begann die neuaegründete Zögling«riege mit dem Turnen. E« halten sich 10 Zöglinge gemeldet, welche für Geräteabnützung einen Mona!«deilrag van j* 20 oeller leist-ten. Dem langjährigen verdienstvollen Säckelwarte A,lt wird sür seine aufopfernde und gewisse »hafte Tätigkeit der beste Dank und die vollste Aner-kennung ausgesprochen. Turner Pelle wurde zu Grabe getragen und ihm ein K anz gewidmet. Da« Jahr 1902 war für den Tarnrat ein sehr schweres AmtSjahc. Sp.echwart Rauscher hatte seine Stelle niedergelegt, der Safsion Beechl erstatten werden. Ueberdie« plant man vie E n'ührunq eine« eigenen windischen Balk«rate« sür Unterst.lecmark und für di.' letzte Augustwoche e nen allgemnnea windi-f^en Kaiholtkentag in Laidach. Atalimisch« Späher In Fiume erregt da» Vorgehen de« »alienilchen K tegSfahrzeuge« ^Eycl^p' g waltige« Aa'sehen. D esr« Schiff hu nämlich in geheimer Weise an unserer Kü'te zahlreiche und verschiedene Befestigungen beobachtet. Serbische und montenegrinische Kreivereie«. Zu den alljaglichen Begleilericheinungen de« Früh-ling« gehört e« nun schon seil längerer Z?u. daß gleichzeilig mit den ersten Schwalbe» Nachrichten über auS^ebrochene oder bevorstehende Ua-ruhen im Sandschak Rooi Bazar erscheinen. Prüst man diese erlognen Nachrichten aus ihre Herkunft, so ergibt sich ebenso regelmäßig, daß si« au« Cktinje oder aus Belgrad stammen. Man gtfällt sich doc» darin, die Be-orgien zu tpielen. bi« Zu-stände i« Sandschak als äußerst deörohlich zu schildern, und schieb« natürlich die Schuld für diese beunruhigenden Erscheinung n auf Oeiierreich-Unga n. Dann besteht ja der Zweck der ganzen Sache: O-sterreich-Uagarn soll vecoächtigl wlrdea. daß e« di« Unruhen schür« und die armen Serben im Sandschak, die so wie ihre Stammesbrüder in Montenegro und im Königreiche Serbien fried-fertige Lämmer sind, aufwiegle. Ha t? in Hand damit g?h«n dir B rsuch«, im Trüben zu fischen. Da« hetßi, man d?mu>i» sich vou Belgrad uno E-tinj» au« eifrig, öle 8«rr«n i»' Sandschak g«gen die Türkei und nebenbei auch gegen d » S 'eneichi. Nummer 31 »fetttfiht Wacht- Seite 3 schen Nachbarn aufzuhetzen. Natürlich arbeiten da, der gegenseitigen Eifersucht entsprechend, die montenegrinischen Einstufst gegen die Belgrader und umgekehrt die Belgrader gegen die Z)lonte>>egriner. Wen» Fürst Nikolau« erfährt, daß der türkische Pascha im Sandschak die Le»ie — etwa durch neue Sieuerzuschläge — quäl», so kann er da« nicht mit ansehen, und er ist sofort bestrebt, die Stammesbrüder wenigstens zu bewaffnen. Alljähr» lich werden von der montenegrinischen Regierung Waffen an die Serben im Sandschak verteilt. Stellt« man früher den Fürsten zur 5.ede, so pflegte rr sich auf Schmuggler au«zuredrn. Al« er aber z. B. im vorigen Jahre von österreichisch-ungarischer Seile «restlich verwarnt wurde. gab er off«« zu. daß er angeblich alt« Resolver und Ge-wehre sür die Serben i»s Sandschak gesendet habe. Ader, füllte er hinzu, er wolle damit nicht zum Aufstand t.izen, sondern nur ihnen die Mittel gebe,', sich ge,en die türkischen Beöiück r zu schütz n; denn dazu sei er als serbischer ^urst ver-pflichtet. Erfährt nun die Brlgrade Regierung davon, daü der Fü st wieder einmal Waffen nich dem Sandschak tiefer», so tut sie sofort desgleichen und sendet edensalls den Sandschak- Lerben Waffen und, wenn eö geh», Geld. Denn dazu ist man in Belgrad, sagt »na», per Stammesbrüder«' ichast halber v-rpflichikt: eigentlich will man a?er die Serbe» nich» nur gec.en die Türken, sonder» gegen den »vntnegiimschen «chwieg^ivaier bewaffnen. Mit WafftN werden dir Serben also von beiden Zeiten rerf.hkn. H-u r seil Füist 'Nikolaus noch ein übiiges getan und die Aldan se» im Grenzgebiet mit R voloern o ri.hen daben. Kommt e« dann wirklich zu Uiuuhu«. so verfiltert man in Belgrad und Erlini? mit frommem A»gen«us-schlag, nnr das röie Oestei reich sei daran schuld. Denn dem Ausland negenübec müssen natürlich die Serbin und ihre Pauvn? rn Belgrad »nv C'tinje als die Herausgeforderten hing, stellt werden. Deshalb tischt man auch im>«er wieder das Märchen au«, daß Oesterrnch Un -arn >m Sandschak einen Vorstoß plan,. W>» al er» di je Behaupiung ist gebt, wie der Wiener Bericht-erstanee der „M. N. N." triff »s darlegt, aus folgender Erwägung hervor: Wenn Oesterre ch-U» a n im Sandschak Novi Bazar einen Vorstoß deabstchiitt haue, so bäte e« gewiß de — vielleichi nie m>lit wieserkedren e — G l«i,ekheit des japanlich rusj 'chen Kiiege« dajkl benützi. Darin, d>ß >»> n diesen Moment verilre-chen ließ. odne einen Schriit Ü er die uertragsmäßlg g zogen?» tSienz-n zu ui»ernedmen, liegt der beste Beweis dafür, daß Oesterreich-Ungarn sich nicht mit ge-hei > e» Angiiffsplänen trägt. U'd die Bera-,-staliung von Unruhen üb'rläg» man denen, die daran ein Jnier.ffe haben, d « Herrfchaf.en in Belgrad und Eettnje. Hin Lob aus amerikanischem Munde Präsident Rooseveit widmete i i einer Uiileredun.i der jüngsten T'g^ dem deutfchen Botichaster waime Worte der Anerkennung und sagte schli.ß» lich; Deuifchland und di» Bereinigten Staaten ver-e,nen viele »,-ge Bauüe und es muffe eines de: vornehmsten Ziele der Politik der Bereinigten Staaten sein, die beide» Nationen immer enger aneinander zu knüpfen. In keinem Lande bestehe eine wärmere Bewunderung Wir Deutschland nnd Deutschland« Kaiser als in Amirika. Auch habe keine Raffe de» Ameiikanern besser» Eigenschaften gegeben als di» Männer de« deutschen Stamme« und de« deutschen Blute«. Äus Stadl und Land. Wählerverfatmnlung. Sonnali,nd de« 21. April 19%. aveuds 8 ?thr im Kartensaale des Kotels gerschek Hcmkindeausfchuß-Wähltr-versammluug des dritten Wahlkörper» Kinve-r»1cT der Ocullchc Hewerveöuni» Sektion Lilli de» peutschen und Hefler« reichijchea Alpenveretnes. Wir machen nochmals aus den am '^1. April 190V um B Uhr abends im Salon Hotel Mohr in Etlti stattfindende» Vortragsabend mit Lichtbildern ü^er eine Reis« zu den Pliiwitzer Seen auimerksom. Deutsche Gäste sind willkommen. Turnerisches. Am 15». d. M. fand in Trieft >m Hotel „Europa' ene Zusammenkunft der Ver» treter der Vereine des 8. Turnbezirkes statt. Erschienen waren mehrere Turner aus Gotische«, La>» dach, Rann, E,Ui und Trieft. Der Turnverein Eilli war durch Turnwarl Porsche und Bortorner Arndt vertreten. Unter der Leitung des B-zi>kS-turiwartes Krktschmer wurde ein? Hantel- und SlabübungSgrupp« vorgeführt. Am Ri geniurnen, sowie an den Gtsellschaftsübungin cm R>ck u >d Pferd nabmen die Turner mit Bgeift rung teil. Der Ausflug nach Pirano gestaltete sich zu einer herrlichen Fahrt auf dem Meere, die jedem Teil-nehmer in baue» nder Erinnerung bleiben wird, wie nicht minder der vorzüglich schmeckende „Jstrianer". In der abends abgehaltenen Besprechung wurde» einige Turnbezirksangelegenheit n erledi t. Auf da» Gauiurr.fest am 15. Juli in Pet'au wurde besonders aufmerksam gemacht und eine SvndervoifüHrung des Turnbezirkes am Pferd dortselbst b sch offen. Den beiden anwesenden verdienstvollen Lprechwarten Südbadninspektor Posch auS Triest und Dr. Karniisch-nik aus Gottschee wurde für den Pflichteifer und die werktätige Mithilfe in turne ischen Angelegen-heilen Da >k und Anerk nnung gezollt. Den deut-scheu Tu nern in Trieft wurde für ih mannhasit« Zusamme-halten und für die freundliche Äuknahme .in „Heil" ausgibrachl. * Anglückstall. Montag nachmittags gegen Uyr suhr eine Ge,ellsch st, bestehend aus einem Herrn Dr. Nieifche au» Graz und drei Dam°n, von Hochenegg nach^Eill'. Als sie durch Unter-löuing suh en. ging ein heftig S Gewiier nieder. Bor rem Pristeilfchet'schea Gasthause stieg der Kutscher ab. um das Wagendach herabzulassen. In diesem Augenblicke schlug ein Blitz u»mitt>lbar vor den Pferden in die Erde. Die Pserde schen'en und (-.innen durch, dabei wurde der Waac» mit großer Wucht an e neu neben der Straße siedenden Baumstamm geschludert. Es wurde der Wagen buchstäblich in zwei Teile g, spalten und tie In-s ssen ti.ii großer Wucht herausgeschleudert. Alle Insassen erli.Ien Verletzungen. Besonders hart wurde Fräulein Amelie Kandier mitgenommen, w Iche (tnc nicht unbedent«nde Verletzung an der Stirn erlitt. Si.'vwurde in bewußtlosem Zustande in ein Bauernduus geira> e». wo ihr Herr Doktor Nlrischr die erste Hilf.' leistete. Glücklicherweise blieb es bei dcn geschilderten Schäden und es dürfte der Uns. ll keine weiter-n ernsten Folgen haben. Die Gesellschaft fudr dann mit ein>m e.ligft aus Eilli der eigeholien Wagen nach Hause. * Hin nuvorstchtiger Automobikfahrer. Samstag den 14. d. um 8 Uhr abends raste ein kleines Automobil, in dem ein Herr und eine Frau saßen im schnellsten Tewpo über die Kapuzinerbrücke in die Stadt. Der Mauteinnehmer rief dem Lenker des Kraftwagen? zu, langsam zu fahren und hielt ihm das Bollctenbuch mit den Worten „Mrntt zahlen" entgegen. Der Kraflwagenlenker kehrte sich nicht im mindesten daran, sondern fuhr in demselben raschen Tempo in die Stadt. Bei der Laibacher Maut ge-fchah das Gleiche, auch hier kümmerte er sich nicht um den Maulner, sondern beschleunigte noch sein Tempo und bog dann ohne dasselbe zu vermindern in die Hermanngasse ein. Dort stieß dann das Fahr-zeug an die quer über die Straße ziehende Schranke. Die beiden Insassen wurden selbstverständlich infolge des wuchtigen Anpralles herausgeschleudert. Es sind dieS der Lenker und Besitzer deS Fahrzeuges BekoS-lav H a i n z l, Architekt aus Agram und dessen Frau Berta Hainzl, eine Schwester deS hiesigen Photo» graphen Pick. DaS Ehepaar, daß diesen Unfall nur seiner eigenen Unvorsichtigkeit zuzuschreiben hat, er-hob ein Zetergeschrei, als ob ihnen alle Glieder ge-braches worden wären und schimpften in ganz un-gualifizierbarer Weise über Eilli und die Sladlver-tretung. (Die Verletzungen, die die Insassen erlitten, sind leichter Natur. Das Fahrzeug wurde am vordersten Teile beschädiget.) Namentlich die Frau geberdete sich in einer Weise, die wenig an die zarte Weiblichkeit erinnerte und leistete bei dieser Gelegen-heit ein schönes Pröbchen slavischer, verfeinerter Bildung. Der Wagenlenker gibt selbst zu, daß er den Wegschranken bereits in einer Entfernung von drei Schritten bemerkt habe, daß er brem'en wollte, daß ihm aber die Kette gerissen fei. In der Her-maiingasse brannten zu? Zeit, als der Unfall sich ereignete 4 Laternen, zwei derselben in der nächsten Nähe deS Wegschrankens. Wi. durch mehrere Zeugen festgestellt wuvde, suhr der Besitzer durch die ganze Stadt, auch an den Straßenkreuzungen im schärfsten Tempo, stellenweife auch über die Bürgersteige und es machte den Eindruck, als ob er nicht die Herr» fchaft über den Wagen besitze. Ein LoSwettern über die Mauteinrichtungen war daher gar nicht am Platze und der Architekt aus Agram hat sich die Schuld nur selbst zuzuschreiben. Wir können eS uns aber nicht versagen, Herrn Hainzl einige Bestimmungen des neuen Auto-mobilgesetzes vom 27. September 1905 vorzuhalten. Der § 39 deS erwähnten Gesetze« sagt: J-> geschlossenen Ortschaften darf die Seschwindlg-keit keinet'all« größer sein als 15 Kilometer pro Stunde (Geschwindigkeit eines leichten schnellen Fuhrwerke«) Keine«fall« schneller al» mit 6 Kilometer per Stunde (Tempo eine« Pserde« im Schritte) darf gefahren werden, wenn nebelige« Weiter die Fernsicht verhmdert, sor,ie an solchen Stellen, wo die Straße nicht überblickt werden kann, wie ins-besondere an Kreuzungen, bei starkem Straßenkrümmungen, aus Brücken u. f. w. Herr Hainzel hätte sich lieber di.se Ve-stimmunst'n sowie jene Bestimmung de« Gesetze« ansehen sollen, nach w Icher ein m Lizenzinhaber (der sich -n diesem Falle al« solcher nicht «inmal au«lreije» konnt») di» Liz»nz weg n U berlretung der Vorschriften deS Gesetze? oder wegen Mangel« der Befähigung entzogen werden kann, anstatt über einen selbst, erschuldeten Unfall gegen alle« andere nur nichi gegen sich selbst lo«zu^onnern. In feinem ganz»n Deuischenhaffe hat sich bei dieser Geiegenbeit auch der Schwager Hainzel«, der Pholo.iraph P i ck, dessen Gaiiin auch ein Modegeschäft in Eilli besitz«, gezeig,. Die deutfche Bevölkerung Eilli» wird wissen, wie sie sich de» beiden Gefchä't'N geg,nü! er zu verhalten haben wird. * I«lgen des Hllerschießen». Trotz der vo« Jahr zu Jah^ sich steigernden Unfälle, die der grobe Unfug de« Osterfchießen« mit sich bring«, wird immer mehr darauf lo«aedonnert. Die Geist-lichkei! schein, ein besondere« Wohlgefallen an diesrr eiceniümlichen Fein der Aufe>st-Hung de« Hriland«« zu finden. Alljährlich kostet diefe« Pöllerfchießen mehrere Opfer und so mancher Kiüppel aus dem flachen Lande verdankt seine Verstümmelung diese« llnsuge, dem gegenüber sich tie Behörde, die sonst der Uede>wach»ng des genie-ngefährlichen Gebrauche« von Schießwaffen und von Epren^staffen so pein-l'che Sorgfalt widmet, merkwürdig lau verhält. Auch hen r wieder Hai da« Ost'rschitßen seine Opser gesorder». In nächster Nähe von E-lli, in Lokrovitz kostete e« d.m Fubrik?a-beiier ReSnik drei Finger, welch? ihm gänzlich abgetrennt wurden. D>e meist n Fälle kommen «rst viel spater der Be« börde zur Kennini« iriO viele gar nicht. Im Vor» jähre hallen nicht weniger al« 6 -chwerverwundet» Heilung in uns rem Spiiale in &lli gesucht. Dies sieht a»« wie die Verwundelenliste > ach einem beißen G(sechte. Wann wird doch einmal d n Behörden da« Veiftändni« aufdämmern, daß es doch genug andere Mittel gibt, tie Auferstehung de« Heilande« zu seiein, al« wie durch diese« tolle, l'bensstesähr» liche Lo«^onnern? Selbstmord. In eine« Hoiel in H»rnal« hat sich der Leuinant Wiazkow«ki der sich in der letzten Z i >n E ll, aushielt, mittet* Morphium vergisiet. Kin An glück kommt selten a?-w. Am A'i.nd de« 16. d. M. sudr der Rauchsangkehrer-meister a>.« Pr.g-ada mit feinte Frau ton Nohitsch nach Hause. Zum Unglücke hatte der Kutscher dem Gl se zuviel zugesprochen. Al« man bereit« i > der Nähe des H.-imaisort»« war, kam m n an ein» Steile, wa der Weg steil abfiel. Da« V'erd kam zum Sturze u»d blieb tot li'gen; der Kutscher ward vom Bock geschleudert, um nie wieder auszustehen, der Ranchfangkehrermeifler brach sich den ^Fub und feine L ben«gefährtin mehrere Rippen. Und die Uriache zu all dem Un-glück Rad einzig «in Giä«chen über den Durst. Au» dem porod» der 7«roaken. Am 7. April hielt der Laibacher Gemeinderat, in welch.»! d r Gymnasialvirektor Andrea« Sene« koD'.c die Haupt olle spielt, so oft e« sich darum Itni-delt. g gen die Deuifchen etwa« in« Werk zu i-tz'N. rine Ve>f>m»lung ab, in welch.-r folgender Beschluß geiaß« wurde: „Der Laibacher Gemeinde-rat p ichl seinen Grimm und Groll ü^er den in» sa«en und pe si^en Versuch der Regierung aus, eine neue^Wa!r und Sen«kooiö richt um Verzrihuug bitten. Da« Unierrichtsmin sterium mög» dem St-irkooii'' koch solald al« mö lich den Orden des blauen Bogen« ver leihen, den er schon längst verdient hat Seite 4 ..Wrn»?a»e ' Nummer 31 damit er dann sich ganz de« Dienst« de« Bürger-«kister« Hribar wtiht und seine bisherige Neben-beschästiguug, nä«lich die Lniung de« Gymnasium«, sür i«mer aufgibt. Dann wird er noch mehr Zeit haben, den Lakai de« Hribar und Planian zu spielen. E« ift übrigin« ein offen»« Geheimni«, daß der eigtnllich« Leiter de« ersten S>aai«-Gym-nastum« in Laibach der Bürgermeister Hlidar ist. Am klarsten hat sich dot im verflossenen Jahi e ge-zeigt, wo der Bürgermeister die Studenten de« ersten EiaatS^ymnasiitm« zum Prcschern Denkmal führen wollte, um sie durch «in« Rede zu sanati-fielen. Da« Ministerium hat jedoch dirs« Ümödi-durch «iiKN Erlaß sistirrt und di« beiden Komödianten blamieit. E« ist wahrlich eine Schande sür den Staat, daß ein Mitglied oe« lerroiistische» ® -«einderais Leiter de« eisten Staai«gijm»anum« ist, zugleich aber auch »in Hohn aus vernünsiixe Pädagogik. Kvaugekischer Gottesdienst in Lichtenwalb Am nächste» Sonntag (22. April) nachmittags halb 5 Uhr findet in Lichtenwald im Hause deS Herrn Dr. Wien«rroither ein sür jedermann zugänglicher evangelischer Gottesdienst statt. Ku»i»eK«nt>«at M» 13. d. i'i. wurte auch üd«r da« Sladigediet von C'Ui di« Hu >de-kontumaz verhäng«. Während der Dauer derselbe» müssen alle Hunde entrvedtr im Hau'« enisprichei b verwahrt oder mu ,i»em Maultorb vers«he» werden. Da« Führe» der Hunde a» der Lein« allein ohn« Maulforb ist nicht gestaliei und waid da« Verbot, Hunde in öffeniliche Lokal« m>izu-nehmen nachdrücklichst in Eri>m«iun», gedruchi. Fie p-r»akisch«n „ZZanernfreunde" nimmt der „Siajerc" wi« solgt aus« Korn: .Unsere per-vakischen Doktor» und klerikalen Führer habt» alle ualerfteirischen Borschußoernne in ihrer Hand; "ler glaubt ihr, daß !o »in Vorschußverein »inen Bauern» besitz am Land» kaust? K,in« Spur, er kauft nur städiisch« Häuser, weil sich rj s« besser rentieren weil dann der Barsch-b»«,ein große Paläste, die „Narodni dom" bauen kann, die Pervake» und Klerikalen dann di« Deuischen leichler provozieren und ihre dummen Streich« verüben büisen. P»iiai>, Cilli und Marburg tönie» daiüb.r viel erzähle»." politisch, Hßerveichte Der „Staitrc" schriibi: „An mehreren Orten ha»»« di» Kapläne aus der Kanzel gesagt i J»ne, welche den "Stojerc' tastn, brauchen nicht zu mir zu Beichte gehen, weil ich keinem solchen «ine Absolution s,et>». — Di»« ist aber »ine schon un»stbischos« b>kan>t?' Au staoischen Aesttz ütergegangen Wirdtr »in sür die Deutschen Sieierma k« be,chä«ender Erfolg slavischer Kapitalisten. Da« all» Schloß Horntgg bei Pr»?ing. zuletz, im Besitze de» Gewerken Daniel L^-PP, ist kürzlich in den Be»>tz der bekannte« Slavensührer Jc>an Hribar und Dr. Ivan Tavcae übergeaanpen. Sie wollen d»n reichen Waldbesland abholzen und in Wiefel«dors »in Dampsiägewerk errichten. E,nst heirichl» auf de« p ächtig gelegeren .Schlosse da« G, schlecht der Ritter von Ho-neck, und zwar, sowei« »« er» wiesen vom >3. bi« zu« 15. Iahrhunder». Bo» ihnen sind bekannt: Konrad von Horneck (1241 — 1249). Oilokar (1253—1313). Um diese Zeil lebte auch der berühmte Reimchronist Otirk»r. Im Jahie 1401 belehnie d'r Salzburger Erzbischos Ulrich den Schenk«» von Osterwitz und Gebhard zu Waldstein mit der Feste Horn.ck. Später« Be-sitzer waren die Wagen«perg, Saurau, dann da« Ehorderreriftist Siainz. Nach der Aushebung d»S Stifte« kam die Herrschaft in den Bcsitz de« Staate« und blieb e« di« 1827, iro sie von Rudolf Freih»rrn von M^ndell gekauft würd». Di s»r bisaß si» bi« 1875. woraus D. Lapp da« «ut im B»»sttig»runsi«wkge erfiand. U d j.tzi sind mitten in dir deutsch'» Sxieimark Todfeinde unsere« Bolk«tum« Herren dies«« Schloss i! Z>te verdienflvclr, Löschaktion der »indischen Aeuerwehr in St. Aeorge» a. d. ; üdbaljn Äm Ostermontag — dieser Tag verdient ,6 wohl, in den Annalen der Si. Geo g ner Feuerwehr mit großen Lettern sür ewige Zeiten verzeichnet zu werden — al« allüberall im Unterlande ein surcht-bare« G witter niederging, da erwarb sich diese üderau« tüchtige Feuerwehr unverweltliche Lorbeeren In Unlerberg, «inem Dors« 10Minu«e» außerhalb von St. George», schlug gegen halb 6 Uhr nachmittag« ein Blitzstrahl in ein ziemlich große» Win-schasi«yebäude ein und s,tzt« e« i« Nu in Flammen. Dunkle Rauchwolken und himmelhohe Flamme» fliegen aus. so daß man schon au« weitester Ferne di» Unqlück«stätl» s»h»n konnt». . a« Feuer griff >mm»r rascher u« sich und droht« die in nächster Nähe befindlichen Wohngebäude zu »rgreisen. In St. Georaen aber lag all'« wi» in einem liefen, ewigen Schlafe gebettet. Bi« gegen halb 7 Uhr. eine volle Stunde, seitdem das alle« verheerende Element in Unterberg wütete, regte sich in dem Markt« nich>«: plötzlich aber vernahm man Hörner-klang und Trompetenschall. und siehe da — di« Feuerwehr war schon da. Bier Bauernburschen. k>e» süßen Weine« voll, mit Pickeln versehen, eilten, wie ti einen, jeden sein Zustand erlaubte, der Brandstätte >u. Geraume Zeit darauf kamen zw«i Wagen mit der Spritze und der Mannschaft a»ge fahren. Beim Gasthaus« des Dobowischegg machte man Halt und beratschlagte, ob man wohl noch zur Brandstätte, wo die Flammen noch hoch gingen und wild tobten, hinfahre» oder nicht lieber in daS freundlich einladende Gasthaus einkhren sollte. Der hohe Rat entschloß sich sür daS Letztere. Eine be-fehlende Stimme rief: „Rasch die Wage» auf die Seite u»ter daS Dach und schleunigst inS Wirts Haus — lösche»!" DaS Feuer wütete biS gegen 9 Uhr weiter, bis es daS ganze Wirtschaftsgebäude dem Erdboden gleich gemacht hatte. Hoffentlich wird lich der Besitzer bei der opserwilligen Feuerwehr in schönster Form bedanken und es wird diese rühm-gekrönte Löschaktion sicherlich an maßgebender Stelle gebührend gewürdigt und dieser wackeren Feuerwehr wieder eine bedeutende Subvention bewilligt werde». Awelerl i Maß Das Marburger deutschge-schrieben? Slovenenblatt berichtete über die Gründung eineS deutschen Artilleristenbundes in Cilli und sal-badert hiezu wie folgt: „Die Haupttugend eines Soldaten ist Jnternationalität; deswegen wäre es wünschenswert, wen» sich in diesem Vereine Deutsche »ild Slovene» die Hand reichen und brüderlich sür de» Stand arbeiten würden." In dem von dem gleichen pervakischen Geiste geleiteten Blatte „Ras Dom" bringen dieselben Geistlichen, die sür die deutschen Soldaten weiSheitSvoll Jnternationalität wie eine verlegene Ware anempfehlen, einen Ausruf slovenischer Kanoniere aus der Mödlinger Militär-akademie, der eine flammende nationale Sprache führt. Die alte Geschichte. Der Slave nimmt für sich d iS Recht in Anspruch, national sühlen zu dürfen und den Deutschen wird Jnternationalität zur Pflicht gemacht. Keiteustei» E ddebe») Am 14. d. M. 4 Uhr mor,.en» verspürte man hier ei» starke« kurze« Erdbeben, welche« die Bewohner au« lem Schlaf' aufw-ckie. Ausser. We e« auch an anderen Orien üblich «it. so würd- auch Heuer bei un« zur Aus» erstedung«seier die übliche Weihe von Eßwaren wie Fleijch, Kuchen. Ei r u i. w. in der Kirche vorger omme». Der spekulative Organist dachte sich, e« könnte ihm nicht schabe», wenn er au« der GewohrNeli der Bevölkerung, zu den Osterseier-ta^en eiwa« „Geive-Ht-«" aus de« Tische zu haben, Kapital !ür sich h»rau«schlage. Er fperrie die lüken der Kirche M« au? eine ab, vor welcher er seinen elljähiigen Soha mit einem Sammeliell r hinstellie Je^er der seine Eß^aien zur Weihe trua. mußte eine» Obolu» von 10 h entrichien. Da» Äeschäli g»»a ladello«. aber die Erbiilerung in der iftevölk run, war keine geringe, üs'er diese ihr auigei.öiigie Abgabt die aauz neu ist und von d?r 'ie ältesten Leute nicht« w»ffen. reichende Mengen Fett nötig Hai und daß die guten Wirkungen de« Lebertran« weaiger auf ge-Heimen Eigenschaften teSselben, al« vielmehr in seinem Fettgehalte (neben leichier Assimilier» barkeii) beruhen. Eine hinreichende Ernährung mit Fett ift von größtem Einfluss« aus da« Wach«»um. Ganz bksondrr« wichtig ist «in« ausreichende Er-nährung mit Fett auch sür die Nerven, wa« durch neuere Forschungen überzeugend nachgewiesen ist. Leider sind die in den nö^lichen Zonen altge-bräuchlichen Speisefette tierischen Ursprünge« sehr teuer, zu« Teil auch schwer verdaulich. Da ist e« denn ein Seaen sür die Hau«srau, daß ihr jetzt im (Eere«) Speisefett au« feinsten Koko«nüssen ei» ikeale« Feit zur Verfügung steh«, «il dessen Hilse sie die ihren den Forderungen der Wissen« schasi. de« Geschmack« und der Bekömmlichkeit enifprechend, — gut und billig — ernähren kann. 5 Worte . .. „Altvater" G essler Jägerndorf. Wer weiß es wie lang» »r gksurd bleibt, de«-halb ist e« i>otw'vdig, Felle»« Pstanz»n-Essenz»n-Fluid mit der Marke .Elsa-Flui'" ständir im Hause zu halt?». Dasselbe wirk» rasch und sicher bei Gliedelreißen, K ämpsen, Han!>», Fuß-. Kops» und Zahnschmerzen. H.xenschuß und andere» Uebeln. 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Die Wilseuichaft hat nachgewiesen, daß der menschlich» Ocganetmu«. name>tlich der noch in der Entwicklung begriffene, zum Gedeihen hin* (»Gloria"—Einlaß — Masse) ist be> sonders geeignet zum Neueinlasie» harter Fußböden, da dieses Einlaßmittel außerordentlich billig ist und die Anwendung desselben wenig Mühe verursacht Dosen » 35 kr. und 65 kr. sind bei Hutia» ^tiger und bei Aictor Wogg in Eilli erhältlich. o»emelndeausschuß der £taM Kissi Ä e u «v t» l, te n. Kundmachung. Nachdem die Funktionödancr des gegen-wärtigen Gemeindeansschnffes abgelaufen ist und die Wählerlisten gemäß § 16 der Wahlordnung siir die Stadt Cilli vom 10. März 1906 angefangen zu jedermann« Einsicht im Stadt-amte aufgelegt, Reklamationen gegen die Wähler» listen nicht eiligcbracht wurden, wird die Neu-wähl de« GemeindcauSschuffeS der Stadt Cilli gcmäß § 17 der Gemeindewahlordnung für die Stadt Eilli auf den 26., 27. und 28. April 1906 in der Weise angeordnet, daß am Donnerstag den 26. April die Wähler des III. Wahlkörpers, am Freitag den 27. April jene des II. Wahl-körpers und am Samökdg den 28. April jene des I. Wahlkörpers die Wahl vornehmen. Die Wahlhandlung beginnt an jedem Tage um 9 Uhr vormittags. Im III. Wahlkörper wird die Wahl er-forderlicheufalls um 3 Uhr nachmittags fortgesetzte Jeder Wahlkörper hat 8 Mitglieder des GemeindeauSschuffeS und U Ersatzmänner zu wählen. Die Wahl findet im kleinen Ratsaale, Rathausgebände, I Stock statt. Stadtamt Eilli, 18. April 1906. Der Bürgermeister: Out. Na tusch. •Jiunwiitt 31 Aeutr*t Seite 5 l)as erste Gebot! Ausweis über die im stützt. Schlachthaus« in der Woche vom 9 April bis I5r April 1906 Dorgenommentn Schlachtunoen, somit die Menpe und Gattung de« etnpef&brtrn KlnscheS. {•ii'houet Euol» und haltet xwhauie tl&Bdif KtlUr* waklrieck*ii4«n PstsamB-E»««bxea-J'iui4 mit der Mark« • .5' fu ««Ibe« b+i ricbtiicbft» aed rbcuawitUalien Lek»»es«v. OU«der-i»*d, HUcU«r>, Krumpfe, Hand-, fi»»-, Kopf- «. Z«b»-8chin«r*e». tken-, Xerfrn- md Mttfckel»ofe»«r*«a. llexenachu*». T#r**nkimc««, u«iia, ttifriiae ta»ci» and nithtr wirke, HcWiiche, uind inc«*. B«rrk]opl«u, ObreaMWM, A«riM«bvMtt, Brait-UAd tjlUakMcfeBeiiexi, fceberijafte ZuitÄftde oic. begebt 12 kle ine oder 6 D»f>p«lflft»ctien kosten franko !< Kronen, 24 kleine •4er 1* tk»|.p*llU»»'hon k K W h, 4* kleine oder »4 I)oppelfl*Mihen 14 Kronen tein Lricoger E. V. tKLLKK, Apotheker in SIVBICA, Hleeplnts Mi Ik'ioetien). Empfefalenenert. bet «ml FKlXEBä «bsUkreiide »Ckitherber-Pillen ■MI der Merke „ELäAMlJLES- S üobeehtcln am 4 K aüUtttoeteUtn. eelbe Wirken xr »eer^iss bei Hai^ibHcbwerdeA, Verdennnfe«t5nuijen, Vekliekkeiien, U*< tleitngkcit ctc. ECHTEN BALSAM bekoniM wen nickt 1, evndera 2 Dud, irenke um 6 Kronen. 11709 Diebe d-»«»»»«,, «>>»«»«»»»«s?,!>»-» «»!»«»>«» dr»n«n<» Käthe-Haarwasser und Haarpomade nl» i«4 «in-,u<» sichntl« MtlKl |lll EslaiM»! <■». siSItuUTl »»< roWvn <>«»(■ ttttü tWfirpbfOurii l»n#1«» Soll« tSiin. XVIII €chul(|a|le /•' «(L *) w£ f - Ä ■© \ r&r Name . Schlucht!»»»«» b«» Bliilch in ,»»»<» rtii4«fiibrte< Hleiich in Riloqramm T des ö a| V. I c . - Fleischer« L Z 0 |S 5 -a s 1 «? £ tk E B •o Gi -z 53 . L »5 £ ZI 1 B £ A O X S -0 fS) "a 6 1 i r-O ' Baumann — 2 3 3 1 H i- . Bukschek Jakob — — — 3 2 _ — - — 3 — — — — — — — — '1 G^jschik Anton ,— — 1 3 — — — — 1 — — — — — — — — — - Or«nkc> Johann — 1 Hubian — 4 — 1 10 4 — — — — s 66 142 —« 90 u 197B — —i JanZil Mariin — — — 2 2 1 — — — — — — — ' — — — 20 — — »arlojchel Marun — — 1 — I 1 — — — — 5 — — —' — — — — — Koffdr Luvwig — 1 2 — S 1 — — — 10 > IS — — — - 30 — — LeSlosch k Jakob — 2 — -1 * 2 — — — — 75 — — — — - — Pay.r Eamuel — — 2 — — 4 — — —* — — — — — — — — Planinj Franz — 2 — 2 6 — — 1 S — — — — . — — - '-T-* Plestschak PleterSk? Anton Rebeuschek Jostf — 13 2 -- 16 3 — — — — 13 — — — — — — _ — Sillak Franz — 3 — 1 S 1 Siulschnig Anton — 4 Sloderne Georg — 4 - 1 9 2 — — — — 10 — — _ 17'/, — - Sittzer — 2 1 st 3 I — — — 1 Umel Rudolf — — — 1 — 1 — I — — 12 — — — — — — — Vollst über Franz — 8 — — 2 1 — — — — 2 — 88 — — — — - WojSl — 1 » 1 3 4 1 — — — 2 — — __ — - Gastwirte — — 1 3 — — — — 4 Private Herren - Anzugstokke nur solidestes Fabrikat, kauseo 1174.! aus dem Tuchfcibrits. Versandhause I?2!Z.-VS.-KT "tS™" Hart Kasper, Innsbruck Nr. 8/56. Für K 4 80 1.15 Meter.rctnvrollenen Hosenstoff „ , J.SO Meter englischen, gemusterten, «ehr dauerhaften Awag.itoff „ . 9.— 3 Meter auzerreissWeit reinwollenen Crepe-Cheviot, 12.— S Meter hocbubgutiu Kamngarn » Antugatoss zu ,Stra««efi- and OejelhciusUaniQgen. 18.—,0 Meter N'uitv,~»uuS •An 1 ugstoffe in den neueitten . Mast >» und Farben, "för jede Jahreszeit geeignet Terltiufcn Sie die Zuiuib mehr pcr Tag Verdienst. . Hauoarbeiter-Stritkmascbinrn-Gesellschast. 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Maria Rancigaj ge-hörige Hunstinrichtunli samt Andern, Wäscht und Süchrrn wird am Samötaq den St. "April vormittags von 9 Uhr angefangen öffentlich zu Cilli in der Neu-gaffe Nr. 15, I. Stock an den Meistbietenden nötigenfalls auch unter dem Schätzwert verkauft werden. Cilli, am 11. April 1906. Lorenz Bas ; i ? . k. k. Notar als Gerichtskommissär. iVtlm« ui.d Sreioiuntbet 3>rretril)iin»duch?cua" nt litUi.